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INHALTSVERZEICHNIS

Marques Houston Wir hatten den R&B Star exklusiv im Interview

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Danny Boy im Interview

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Phong Bak Bee im Interview

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Young Sixx im Interview

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DJ 2Mello im Interview

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Vorwort ARTISTS Young Sixx im Interview Phong Bak im Interview Marques Houston im Interview Danny Boy im Interview DJ 2Mello (DJ Corner)

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ENTERTAINMENT Shorty‘s CD Reviews DJ Charts Kino DVD Gamezone: Just Cause 2 Apple iPad Events

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Endlich wird es wieder wärmer, die Sonne lacht vermehrt und wir erfreuen uns an den steigenden Temperaturen. Und um die Freunde komplett zu machen, kommt jetzt endlich die April Ausgabe des Flavor Magazins. Übrigens, es ist bereits die neunte Ausgabe. Und auch diesmal, wie gewohnt kostenlos und unkompliziert weltweit verfügbar. Und auch im April haben wir wieder einen Top-Act für unser Cover gewinnen können. So stand diesmal der R&B Super-Star, Schauspieler, Songwriter, Produzent und Entertainer Marques Houston uns Rede und Antwort. Aber auch Danny Boy, welcher einigen von alten Tupac Scheiben ein Name sein durfte, unterhielt sich anlässlich seines endlich erscheinenden Debüt-Albums mit uns. Dann haben wir noch den Rapper und Entertainer Young Sixx sowie den deutschen Produzenten Phong Bak. In der DJ Corner wartet diesmal R&B‘s Nasty Boy DJ 2Mello auf seinen Auftritt. Also passender DJ zum R&B Cover. Aber auch sonst gibt es wieder die Shortys, CD-Reviews, ein Hip Hop Model aus den Videos direkt ins Magazin, ein weiteres sexy Flavor Girl sowie die Trendy Stuff. Dann haben wir noch „Just Cause 2“ für Euch gezockt und Fast Food mit Restaurants verglichen. Es gibt also auch diesmal wieder einiges zu entdecken und während ihr euch mit der April Ausgabe vergnügt, arbeiten wir schon wieder mit Hochdruck an der für den Mai. In diesem Sinne, viel Spaß beim blättern und lesen.

LIFESTYLE Anowa (HipHopModels) Girl des Monats: Gina Fast Food vs. Restaurant Trendy Stuff

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Euer Flavor Mag -Team!


Foto: Nela König

Foto: James Minchin

Cypress Hill werden auferstehen Im April ist es soweit und Cypress Hill veröffentlichen endlich ihr langersehntes, neues Album mit dem Titel „Rise Up“. Veröffentlicht wird das neue Werk am 16. April über Capitol (EMI). Die erste Single, zu welcher bereits ein Video abgedreht und veröffentlicht wurde, ist der gleichnamige Song „Rise Up“, welcher Tom Morello featured. Weitere Features gibt es von Young De, Evidence, The Alchemist, Mike Shinoda, Daron Malakian, Everlast, Marc Anthony und Pitbull. Dabei wechselt „Rise Up“ gekonnt zwischen Hardcore-Hip-Hop und durch Rockeinlagen verfeinerte Rap-Tunes; ein Ansatz, den Cypress Hill bereits 2000 mit ihrem Album „Skull & Bones“ einführten. „Meiner Ansicht nach war es eine der wichtigsten Entscheidungen unserer Laufbahn, diese feine Linie zwischen dem, was Hip-Hop, und dem, was Rock‘n‘Roll ist, zu verfolgen und uns genau dazwischen zu bewegen“, sagt Sen Dog.

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Azad: „Azphalt Inferno II“ kommt endlich 09. April 2010: Das soll jetzt endlich der Termin für Azad‘s neues Mixtape-Album „Azphalt Inferno II“ sein. Dabei erscheint das Ganze über das Kultlabel Groove Attack. Und auch wenn der Bozz Anfang des Jahres sein Label Bozz Music geschlossen hat, so hat er für seine Karriere allerdings noch lange nicht das Aus gesetzt. So soll das neue Mixtape-Album als Nachfolger dort ansetzen, wo „Azphalt Inferno“ aufgehört hat. Man kann somit also wieder auf Straßen-Rap vom feinsten gespannt sein. Produziert haben unter anderem Sti, Benny Blanco, Gee Futuristic und X-Plosive. Als Gäste lud Azad Leute wie Reimroboter Tone, Snaga, den französischen SuperstarRim´K, Godsilla, Manuellsen, Jeyz und 439. Aber auch einen Song mit seinem Traum-Partner Kool Savas gibt es zu hören. Man kann also schon einmal gespannt auf den 09. April schauen.


Foto: Universal Music

Foto: ersguterjunge

Chakuza und Das Monster in ihm

Game: „The Red Carpet Affair“

Im April kommt der Rapper Chakuza mit seinem dritten Solo-Album zurück in den Handel. Und bei einem Titel wie „Monster In Mir“ kann man einiges erwarten.

Fans warten ja bereits seit geraumer Zeit auf Game‘s neues Album „The R.E.D. Album“. Dieses wurde jetzt allerdings bereits mehrfach verschoben und wird wohl auch im April einmal mehr nicht erscheinen.

„Dies wird mein letztes reines Rap-Album werden.“, äußert sich Chakuza dazu. „Natürlich bemerkt man eine starke Weiterentwicklung. Sowohl textlich, als auch musikalisch habe ich ein neues Level erreicht, was auch mit Grund für diesen Entschluss war, danach einen etwas anderen Weg zu beschreiten. Mit Monster in mir setze ich mich ein letztes Mal mit dem typischen Rapper in mir auseinander, was jetzt nicht heißen soll, dass es so ein selbst-therapeutisches Album wird. Das Album ist einfach zu 100% der Chakuza, wie mich die Fans kennen.“ Als Termin wurde der 16. April 2010 genannt und erscheinen wird es auch diesmal wieder über Ersguterjunge (Sony Music). Dabei gibt es Features von Bizzy Montana, Raf Camora, 83Sounds und GeeFuturistic. Unterstützung erhält er zum Großteil von DJ Stickle, mit dem er zusammen als Beatlefield auch die meisten Beats produziert hat.

Um die Wartezeit auf das richtige Album jedoch etwas zu verkürzen, veröffentlicht der Compton Rapper Game vorab „The Red Carpet Affair“. So soll dieses Street-Album am 16. April über Dh Music (Groove Attack) erscheinen und 21 Tracks featuren. Unterstützung bekommt er dabei von unter anderem Wylcef, Damian Marley, Busta Rhymes, Lil Wayne, Fabolous und Ja Rule. Dies ist zwar ein kleiner Wermutstropfen, wird Fans aber wohl dennoch nicht komplett über die Wartezeit auf „The R.E.D. Album“ vertrösten können. Somit ist wohl weiter einfach warten angesagt.

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From Cashville to Duval Seit Rapper Young Buck die G-Unit verlassen hat, konnte er keine so rechten Chart-Erfolge mehr verbuchen. Allerdings hat er nach wie vor einige Anhänger die gierig auf neues Material des Rappers warten.

Features gibt es dabei von 8 Ball & MJG, Cruna, All Star, Yo Gotti, Lupe Fiasco und weiteren. Young Buck will uns wohl einmal mehr die Wartezeit auf sein drittes Studio-Album „The Rehab“ verkürzen. Hierfür gibt es bisher allerdings noch keinen genauen Termin.

Foto: Penagon Ent.

Und so veröffentlicht er jetzt am 09. April sein neues Street-Album „From Cashville To Duval“ mit 19 neuen Tracks. Erscheinen wird das Teil über U Digg Music Group (Groove Attack).

Kurupt mit neuen Album Im April veröffentlicht der Rapper Kurupt sein sechstes Studio-Album „Street Lights“ über Penagon Ent. Als Termin wurde der 20. April 2010 genannt. Dabei lud er unter anderem Snoop Dogg, Soopafly, Terrace Martin, DJ Quik, Daz Dillinger und Problem ins Studio ein. Produziert wurde der neue Longplayer von unter anderem Terrace Martin, DJ Quik und Pete Rock. Dabei erwarten uns 15 neue Tracks. Mit den Aufnahmen zu seinem Album hatte er schon 2008 begonnen. Die erste Single ist der Song „I‘m Burnt“, welcher im Dezember veröffentlicht wurde. Ob Kurupt mit seinem Nachfolger zu „BlaQKout“ begeistern kann, wird sich wohl noch in den kommenden Wochen zeigen.

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Nur das Beste der SugerHill Gang Seit bereits 20 Jahren gibt es jetzt die Sugerhill Gang und um dieses Jubiläum richtig zu feiern, erscheint im April ein Best Of Album. Titel des Ganzen ist „Rapper‘s Delight“ und als Termin wurde der 16. April 2010 gesetzt. Veröffentlicht wird es dabei von Charly Films (Cargo Records).

Foto: Strange Music

Und die neben Grandmaster Flash wohl bekannteste Old-School-Band der ersten Generation hat für dieses Best Of Album insgesamt 21 Tracks auf eine Doppel-CD gepackt. Natürlic sind die bekannten Klassiker wie „Rapper‘s Delight“, „8th Wonder“ und „Apache“ auf der Scheibe enthalten. Aber auch die ein oder andere unbekanntere Nummer ist mit vertreten. In der Regel geht es aber mit melodischen Beats und ausgefeilten Texten richtig zur Sache. Somit bietet dieser Release eine gute Gelegenheit die Old School Sammlung etwas aufzustocken. Da hier alle Klassiker und Hits auf einem Album gebündelt sind, lohnt sich die Anschaffung auch für Besitzer einzelner Alben.

Serienkiller in „Dinner and a Movie“ Diesen Monat meldet sich der Sacramento Rapper Brotha Lynch Hung mit seinem neuen Album „Dinner And A Movie“ zurück, welches zugleich der Biginn einer Trilogie ist. Termin ist der 23. April 2010 und veröffentlicht wird es über Strange Music Inc. (Soulfood Music). Inspiriert wurde er dabei von den Horror Regesseruren Rob Zombie und Wes Craven. Auf dem Konzept-Album geht es dabei um einen Mann, welchen man unter dem Namen Coat Hanga Strangla kennt. Eigentlich ein ganz normaler Mensch, nur dass er Nachts zum Serienkiller mutiert. Produziert wurde das Album dabei von Travis O‘Guin. Features gibt es dabei von unter anderem Don Rob, Tech N9ne, Daz Dillinger, Kurupt und Snoop Dogg. Wie die Geschichte ausgeht, das müssen wir wohl noch abwarten.

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Foto: Sony BMG

Monica ist „Still Standing“ Im April meldet sich die R&B-Sängerin Monica mit ihrem sechsten Studio-Album zurück, welches zugleich ihr viertes auf J Records ist. Erscheinen wird es bei uns in Deutschland am 9. April und folgt somit der ersten Single „Everything to Me“, welche von Missy Elliott produziert wurde und im Januar veröffentlicht wurde.

Insgesamt bietet uns das neue Werk 10 Songs, welche an ihre letzten Alben anknüpfen sollen. Ob sie uns hiermit ebenso begeistern kann, das wird sich noch zeigen.

Foto: bildhauerphotos.com

Weitere Produktionen kommen von Larry Jackson, Bryan-Michael Cox, Jermaine

Dupri, Jim Jonsin, Lamb, Andre Lindal, Bei Maejor, Los Da Mystro, Ester Dean, Ne-Yo, Polow da Don, Stargate und WyldCard. Die Feature-Liste wurde hingegen etwas kürzer gehalten. So finden wir nur Ludacris auf dem Song „Still Standing“.

splash: Line-Up wächst Die Festival-Saison nähert sich mit immer größeren Schritten und so wächst auch das Line-Up vom splash! Festival. So finden wir bereits Namen wie folgt auf der Liste: Blumentopf, Boot Camp Clik, Brother Ali, Creme Fresh, D-Flame, Die Orsons, Tefla & Jaleel, Gentleman, IAM, Kool Savas, Masta Ace & Edo G, Mr. Vegas, Nas & Damian “Jr. Gong“ Marley, Olli Banjo, Raekwon, Rah Digga & Eternia, Snaga & Pillath, Tech

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N9ne und der Wu-Tang Clan. Dies war aber natürlich nur ein Ausschnitt und man kann gespannt sein, wer in der nächsten Zeit noch alles dazu kommen wird. Das splash! Festival findet in diesem Jahr vom 23. bis zum 25. Juli in Ferropolis statt. Karten können bereits auf www.splash-festival.de bestellt werden.


Crada produziert für drake Wenn man in den USA momentan von Hype und Medien-Rummel spricht, fällt eigentlich immer nur ein und der selbe Name: Drake. In 12 Monaten vom lokalen Nachwuchs-Talent zum RapSuperstar und einem der einflussreichsten neuen Künstler der USA. Zwei Grammy-Nominierung ohne zuvor ein eigenes Album oder auch nur eine Single veröffentlicht zu haben - ebenso wenig. Und nun wartet die Welt auf das lang-versprochene Debüt-Album, auf dem der deutsche Erfolgsproduzent Crada bereits seine Fingerspuren hinterlassen hat. „Die Arbeit mit Drake war eine kreative Herausforderung. Er ist ein wahrer Künstler, der weiß, was er will. Ich bin sehr stolz auf das Ergebnis.“ so Crada.

Foto: FameFabrik

„Fireworks“ ist damit der nächste große Meilenstein für Crada, der sich nach seinen Erfolgen mit Kid Cudi („Hyyerr“) und D-Block („Get That Paper“) nun als deutscher Export-Schlager in den USA etabliert hat. „Thank Me Later“ gilt bereits jetzt als eines der wichtigsten Alben in 2010 und potentieller Klassiker für Drake, der wie kein anderer den Aufschwung und Umbruch in der Musiklandschaft repräsentiert.

Die Abenteuer von Bobby Ray Eigentlich hätte das Debüt-Album von B.o.B. aka Bobby Ray bereits im letzten Jahr erscheinen sollen, wurde dann jedoch auf 2010 verschoben. Diesen Monat ist es dann soweit und der Rapper veröffentlicht am 27. April über Atlantic sein Debüt-Album „The Adventures of Bobby Ray“. Neben B.o.B. selbst haben auch T.I., The Smeezingtons, Jim Jonsin, Ratatat, Emile, Crada und Dr. Luke für das Werk produziert. Features gibt es von Bruno Mars, Lupe Fiasco, Hayley Williams of Paramore, T.I., Playboy Tre, Janelle Monae, Rivers Cuomo of Weezer, Ricco Barrino, Eminem und Hayley Williams of Paramore. Die erste Single war der Track „Nothin‘ on You“. Diesen Monat folgte dann die zweite in Form von „Don‘t Let Me Fall“.

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ahlreiche Mixtapes hat er bereits veröffentlicht, war schon oft auf der Bühne gestanden aber dennoch hat er bis dato kein Studio-Album veröffentlicht. Weshalb das so ist, was seine neuen Projekte sind und was man von „Back 2 Bizness“ erwarten kann, erzählt er uns in diesem Interview. Wer ist Young Sixx? Stell dich doch bitte kurz vor. Was geht Leute? Ich bin Young Sixx a.k.a. Mr. 1 of 1, die Zukunft der Westcoast und der neue König von I.E. 2005 bist du ja aus der US Army und rein in das Rapgame. Wie war die Verwandlung, von einem Soldaten zu einem Rap-Soldaten und ist es jetzt härter als es in der Army war? Um genau zu sein, wurde ich während eines Einsatzes verwundet und war dann gesundheitlich nicht mehr fähig in der Army zu dienen. Aber der Wechsel von der Army in das Rapgame war nicht all zu schwer. Ich hatte ja bereits während meiner Dienstzeit in meiner Freizeit als Rapper performt. Aber dank der Disziplin, welche sie einem in der Army einhämmern, ist der Kampf im Rapgame nicht schwer für mich. Genauer gesagt habe ich richtigen Spaß am Struggle.

Und wie lange hast du an dem Tape gearbeitet? Um es genau zu sagen, habe ich eine ganze Weile dafür gebraucht. Nicht zuletzt weil ich ein Perfektionist bin. Mein größter Kritiker, dass bin wohl auch ich selbst. Wenn du mich um sieben Uhr in der Früh in ein Studio setzt und sagst, dass diese 15 Tracks für ein Mixtape fertig sein müssen bevor ich gehe, würde ich es wohl schaffen. Aber ich würde mir dann nochmal alles anhören und darauf hin werde ich dann schon etwas zu kritisch.. Aber zurück zur Frage.. Für dieses Mixtape habe ich etwas länger gebraucht, nachdem ich ein paar Studio Probleme hatte. Und wie arbeitest du dann an so einem Tape? Was sind deine ersten Schritte und was dein letzter Schliff? Wenn ich ein Mixtape vorbereite, überlege ich mich als erstes ein Konzept. Dann such ich mir die heißesten Tracks auf der Straße und für die Clubs, füge ein bisschen von meinem eigenem Flavor dazu und versuche so viele Leute wie möglich damit zu erreichen. Ich habe ein breit gefächertes Publikum. Das liegt wohl daran, dass ich viel reise und somit will ich auch all diese Leute mit jedem einzelnen Release erreichen. Also muss ich drauf achten, dass auch für alle etwas dabei ist. Und wie schaut deine Diskografie bis Heute aus? Wieviele Mixtapes sind denn bereits darauf verbucht?

Du hast ja auch bereits eine ganze Reihe an Mixtapes veröffentlicht. Dein letztes war ja „Back 2 Bizness“. Kannst du uns kurz etwas zu dem Release erzählen?

Was offizielle Releases angeht, habe ich ein paar iTunes Veröffentlichungen, ich war auf zwei Alben gefeatures und habe einfach zu viele Mixtapes raus gehauen (lacht). Aber immer noch nicht genug..

Ja, gehostet wurde es von DJ Melow und genau genommen, sagt der Titel alles aus. Ich bin wieder zurück im Geschäft. Ich hatte mir eine kleine Auszeit genommen und habe in der Zeit Shows gebooked, war unterwegs, hab meine internationale Promotion angekurbelt und habe einiges über verschiedene Kulturen auf der Welt gelernt, wovon viele wohl keine Ahnung haben werden. „Back 2 Bizness“ sollte einfach zeigen, dass ich die Clubs noch immer zum kochen bringen und gute Musik veröffentlichen kann.

Wenn ich ein Mixtape vorbereite, überlege ich mich als erstes ein Konzept. Dann such ich mir die heißesten Tracks auf der Straße und für die Clubs, füge ein bisschen von meinem eigenem Flavor dazu und versuche soviele Leute wie möglich damit zu erreichen. 11


Aber du hast noch immer kein eigenes Album in deiner Diskografie. Sag uns, wann können wir mit einem Studio-Album von der rechnen? Wenn ich wollte, könnte ich bereits morgen ein Album veröffentlichen. Allerdings macht es für mich noch keinen Sinn. Für mich ist ein Album wie ein Baby und man sollte keines bekommen, wenn man finanziell nicht dazu bereit ist. Damit meine ich, dass das Album ohne die richtigen Mittel nie sein komplettes Potential entwickeln könnte und für mich muss erst einmal alles passen. Also warte ich im Moment lieber, bis das richtige Angebot kommt. Und mit wem arbeitest du derzeit so? Was für Features oder Produktionen können wir erwarten? Was die Produktionen angeht, bin ich ziemlich offen. Mein nächster Release wird von The Phenoms produziert, welche auch für Young Money produziert haben. Danach kommt wahrscheinlich etwas von Vybe Beatz. Die haben bereits für Rosco Dash „All The Way Turnt Up“ produziert.. Dann habe ich auch noch meine In-House Produzenten XV, Drama Monks, Geeno Fabolous und so weiter.. Und wann ist Release-Date? Ein Termin steht bis jetzt noch nicht fest. Ein Vorteil daran ein Independent Künstler zu sein ist, dass ich arbeiten kann wie ich möchte.. Und an was arbeitest du im Moment? Eventuell ein neues Mixtape in Arbeit? Wenn ja, mit welchem DJ zusammen und wann wird es erscheinen? Mein nächstes Mixtape wird von DJ Krys Styles von Black Wall Street gehostet. Erscheinen soll das Ganze dann am 30. April. Jetzt bist du ja auch von der Westcoast. Wir hatten ja bereits einige Künstler von der Westcoast im Interview und die meisten meinten, dass es dort sehr viel Talent gibt. Was denkst du? Wie ist die Musik, welche derzeit von der Westcoast kommt? Ja, derzeit gibt es sehr viel Talent an der Westcoast. Neue Tracks, neue Movements

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und alle kämpfen darum, dass wir wieder das Image bekommen, welches wir in den 90ern hatten. Glaubst du, dass die Westcoast wieder so groß wird wie in den 90ern? Also ich glaube, dass die Westcoast sich ändern muss und eine Änderung auch akzeptieren muss. Wir sind noch immer so auf unsere Schiene eingefahren. Es gibt auf jeden Fall Möglichkeiten aber es wird mehr als nur einen Künstler brauchen. Wir brauchen aber auch die Medien, welche sich mit uns ändern muss und uns auch die Chance geben muss, den neuen Sound an die Menschen zu bringen. Was treibst du sonst noch so, neben der Musik? Kleidung, Events, sags uns.. Neben der Musik model ich auch, ich werde von ein paar neuen Mode Labels gesponsert, ich buche Events quer durch Europa und arbeite mit ein paar Firmen an internationalen Geschäftsideen. Eigentlich alles, wo ich irgendwie meine Hände dran bekommen kann und das mir hilft, meine Marke größer und bekannter zu machen. Irgendwelche kommenden Shows, welche du unseren Lesern bekannt geben möchtes? Ja, am 8. Mai bin ich zum Beispiel zusammen mit Omarion in der Schweiz. Wenn ihr also mitkommen wollt, dann meldet euch. Okay, und wie kann ich am Ball bleiben? Wo können die Leute Neuigkeiten rund um dich und deine Aktivitäten bekommen? Sucht mich einfach auf Facebook. Ich bin auch auf Myspace unter myspace.com/youngsixx und ihr könnt mir auch auf Twitter folgen: twitter.com/youngsixx. Googelt mich einfach. Youtube und Vimeo findet ihr zum Beispiel die ganzen Videos. Besten Dank für den Support und shout to Tim und Curtis. Interview: Timothy Morrell


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ir hatten den Produzent Phong Bak im Interview und sprachen unter anderem über seine neuen Projekte, das Produzieren an sich selbst und die deutsche Hip Hop Szene. Wo er seinen Namen her hat, erfahrt ihr nebenbei auch noch.

Für alle, welche dich noch nicht kennen, für wen hast du bereits produziert? Also vor allem für die Leute aus meinem Umfeld wie Melanus Kwest, unser Zeugs, Voodoo und für Sinuhe aus NRW und dessen Projekte.. Das meiste läuft allerdings jetzt richtig erst an. Dein letztes Projekt „Tunnelblick“ erschien ja letztes Jahr. Was steht in diesem Jahr bei dir an? Für spätestens Sommer muss das Kollaboalbum „Auf die 9“ von Melanus Kwest und mir fertig sein. Unser Patchworks (das Produzententeam bestehend aus Undress und Phong Bak) Produzentenalbum kommt vorraussichtlich auch noch dieses Jahr. Dann hab ich mit Undress zusammen das „we ol eclectics“ Projekt, mit dem wir auch noch dieses Jahr was releasen wollten, was mit Rapmucke jedoch nicht mehr allzuviel zu tun hat. Ja, und Beats haben wir zu ein paar Alben beigesteuert, die dieses Jahr noch kommen müssten. Und mit wem arbeitest du an deinem neuen Album? Also wie gesagt, das „Auf die 9“ Album mit Melanus Kwest aus Tübingen wird das nächste Release sein, auf dem unglaublich viele unterschiedliche Produzenten mitgearbeitet haben. Ansonsten arbeite ich mittlerweile hauptsächlich mit meinem Produzentenpartner Undress zusammen. Der zum einen einem sehr guter Freund geworden ist und von dem ich zum anderen musikalisch ein großer Fan bin. Wie hast du überhaupt mit dem Produzieren angefangen? Naja, angefangen hat alles mit extrem whacken Reloop Plattenspielern und ein paar Platten. Irgendwann hab ich dann angefangen auf die Instrumentals zu Freestylen die ersten Parts zu schreiben. Da ich niemanden kannte der Beats gebaut hat, hab ich mir dann irgendwann ne MPC gekauft und angefangen Beats zu machen. Und seitdem

Hop gegeben?

konzentriere ich mich aufs produzieren und schreiben. Was um dich herum in Deutschland hat dir die Liebe für Hip

Was das Soundbild angeht haben mich natürlich am krassesten die 90er beeinflusst. Die ganze Rawkus Ära, das Wu Tang Zeugs, die ersten Death Row Sachen und eben auch viel deutscher Rap, wie das Kolchose Zeug, Creutzfeld & Jakob etc. Ich denke man hat da noch eine ganz andere Herangehensweise an Musik gehabt. Da wollte man einfach ne gute Zeit haben und gut ist. Man hat sich ja noch gar nicht so krass wegen Images Gedanken gemacht. Oder natürlich schon auch, aber nicht in den Dimensionen wie heute. Da war die Musik noch viel Alltagsgetreuer. Und so geh ich auch jetzt noch an Musik heran. Musik hat für mich definitiv ne Ventilfunktion und da beeinflusst mich Deutschland auch natürlich. Wenn ich hier nicht aufgewachsen wäre hätte ich ja eventuell eine komplett andere musikalische Sozialisation gehabt, mich hätten andere Sachen geprägt und und und.. und das findet sich dann auch in der Musik wieder. Aber da das ja alles irgendwie unterbewusst abläuft kann ich dir nicht sagen was es jetzt für Deutschlandspezifische Sachen sind, die meine Musik beeinflussen. Ich habe bemerkt, dass du einige Samples schneidest und verwendest. Was ist das Geheimnis eines perfekten Samples? Hm. Prinzipiell bau ich 90 Prozent meiner Beats auf Samples auf.. Chop also erstmal und klatsch danach erst alles andre dazu und drumherum. Wir haben mittlerweile so ein Freewaretool für den Media Player, mit dem man die Samples schon direkt im

Für spätestens Sommer muss das Kollaboalbum „Auf die 9“ von Melanus Kwest und mir fertig sein. Unser Patchworks Produzentenalbum kommt vorraussichtlich auch noch dieses Jahr. 15


haben. Manchmal bau ich 1-2 Wochen nur Beats abends oder ich schreib ma 2 Wochen ohne einen Beat in der zeit gemacht zu haben. Oder man macht mal nur Beats für ein komplett andres Projekt fertig, oder cuttet Raps und und und. Wir haben da eine recht konfuse Arbeitsweise und dadurch, dass alles parallel nebenher läuft kann man das zeitlich gar nicht mehr so genau bestimmen. Und welchen Tipp hättest du für die Kids, welche es auch als Produzent versuchen möchten? Dass das schon einmal grundlegend die falsche Einstellung ist. Musik und Business sind 2 paar Schuhe und entweder ihr wollt Musik machen oder ihr wollt Kohle machen. Und was Businessfragen angeht bin ich definitiv der falsche Ansprechpartner. Und was würdest du dir wünschen, dass im deutschen Hip Hop sich ändert?

Media Player pitchen kann. Wahrscheinlich gibt es den schon ewig, aber wir haben den erst jetzt entdeckt. Und meistens suche ich mir beim hören schon heraus wo ich was wie choppen will..Im Projekt macht man es dann doch meistens irgendwie anders. Aber irgendwelche feste Vorgehensweise gibt es da nicht. Wo kommst du ursprünglich eigentlich her? Ich bin hier in Deutschland aufgewachsen. Mein Vater ist Vietnamese und meine Mutter deutsche. Wenn du ein Album produzierst, wie viel Stunden verbringst dann täglich an deinem Material? Das kann ich so gar nicht genau sagen. Da sich etliche Baustellen mit der zeit angehäuft

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Also das „Auf die 9“ Album ist ja sehr Szenenkritisch nörgelig.. Aber von meiner Seite gibt es definitiv Musik aus Deutschland die ich feiere und das gab es auch schon immer. Ich glaube was mich so abturnt ist eher die Atmosphäre innerhalb der Szene.. Geh mal auf ne X-beliebige Jam hier. Ich find das so krass.. Ich wunder mich da halt immer. Weißt du, jede Kleinstadt hat mittlerweile 50 Rapper. Aber guck dir mal die Jams an. Da stehen dann 20 Leute rum. Und ich kann das dem Publikum bei den meisten Newcomer Liveacts auch nicht verübeln. Man hat halt mittlerweile soviel Möglichkeiten, das man sein Game im Netz upsteppen will, indem viele Nachwuchsrapper ihr Hauptaugenmerk auf Internetpräsenz Vide-

Musik und Business sind 2 paar Schuhe und entweder ihr wollt Musik machen oder ihr wollt Kohle machen. os und Designs legen und natürlich bleibt dann musikalisch was auf der Strecke. Und Livetechnisch natürlich auch. Ich würde mir halten wünschen das sich der Schwerpunkt wieder auf Musik und Shows verlegt, aber


das ist utopisch. Mit welcher Technik arbeitest du in deinem Studio eigentlich und wieso diese? Also ich arbeite hauptsächlich mit Cubase und habe noch den Korg M3, ne MPC das ich allerdings nur noch als Midi benutz um Battery anzusteuern ein Goldmike Vorverstärker und nen Mäckie Pult. Und einen abgewrackten PC. Der Name Phong Bak, wo kommt dieser eigentlich her? Den hat mir mein Hybridsrappartner Biz damals gegeben. Irgendwie sollte es ne Übergangslösung sein, weil er dringend ne CD

wies damit weitergeht. Gut, das war es auch wieder. Noch irgendwelche letzten Shoutouts?

Weisst du, jede Kleinstadt hat mittlerweile 50 Rapper. Aber guck dir mal die Jams an. Da stehn dann 20 Leute rum. Und ich kann das dem Publikum bei den meisten Newcomer Liveacts auch nicht verübeln. abliefern musste auf der ich gefeatured war aber irgendwie ists dabei geblieben.:-) Wenn du für jeden produzieren könntest, welche drei Künstler würdest du wählen? Hm.. die Talib Kweli und Mos Def Blackstarr Reunion Hymne auf der Tracy Chapman die Hook singt. Keine Ahnung, kann ich dir gar nicht genau sagen. Da gibt’s etliche.

Alle die uns supportet haben und das hoffentlich auch weiterhin machen und checkt das „Auf die 9“ Album wenns rauskommt und all die schönen anderen Projekte. Und kauft euch das „Mescalin“ Album von Sinuhe am 15. Mai. Interview: Ron-Lo

Plant ihr mit der neuen Labelsituation auch eine Tour für das kommende Album? Also ne Tour planen wir fürs „Auf die 9“ Album erstmal nicht. Wir werden aber natürlich trotzdem nen paar Shows spielen. Jetzt machen wirs erstmal fertig, und guckn dann

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ährend seiner Tour durch Europa, hatte R&B Star und Schauspieler Marques Houston auch einen kurzen Aufenthalt in Mannheim. Wir hatten die Gelegenheit uns mit ihm zu treffen und etwas über seine bevorstehende Veröffentlichung von „Mr Houston“, seiner Schauspielerei und Musik im Allgemeinen etwas zu unterhalten.

Gleich zu Beginn, stell dich doch bitte schnell all den Lesern kurz und knapp einmal vor. Was geht Leute? Ich bin Marques Houston. Sänger, Entertainer, Schauspieler und Performer. Okay, wie war dein Flug? Diesmal sind wir eigentlich mit dem Zug gekommen.. Mit dem Zug? Ja.. ich bin diesmal nur von Paris gekommen. Deswegen haben wir diesmal den Zug genommen. Ich fahre eigentlich gerne mit dem Zug.. Gut, dann lass uns auch einfach gleich richtig los legen.. Vorab, ich habe gesehen dass auch bald „Mattress Music“ erscheinen soll? „Mattress Music“ ist ein Album, an welchem ich derzeit bereits wieder arbeite. Aber das Album erscheint nicht mal in den Staaten jetzt. Das wird wohl noch locker ein halbes Jahr dauern. Das ist mein nächstes Projekt. Wir versuchen es diesmal auch so zu machen, dass es in den Staaten und hier gleichzeitig erscheinen kann. Okay.. Und vorab erscheint im Mai in Deutschland ja jetzt dein Album „Mr. Houston“. In den Staaten ist es ja bereits auf dem Markt.. Ja, in den Staaten habe ich es bereits veröffentlicht. In Deutschland hatte es vorher leider nicht geklappt aber jetzt erscheint es auch endlich in Europa. Und was ist die erste Single für den Deutschen Markt? Sorry für die Frage aber in Deutschland wird R&B leider nicht ganz so arg promoted.

Die erste Single ist „Case Of You“. Geschrieben und produziert habe ich den Song selbst in Zusammenarbeit mit Alex Cantrell. Dann gibt es mit Sicherheit ja bereits ein Video dazu, oder?

Ja klar, ein Video gibt es zu „Case Of You“. Ihr könnt es ja schon einmal auf YouTube suchen. Da habe ich es auch bereits hochgeladen. Und wie lange hast du an dem ganzen Album gearbeitet? Also von dem Tag an, wo du das erste Mal den Stift in die Hand genommen hast, bis zu dem Moment an dem es gepresst war. Das kann ich nicht so ganz genau sagen aber in etwa ein Jahr.. ja etwa ein Jahr. Mit Änderungen vielleicht auch mehr. Also nicht ganz ein und ein halb Jahre.. Aber es war cool weil ich komplett kreative Kontrolle über dieses Album hatte. Ich konnte so zum Beispiel auch einfach los und die Produzenten auswählen, welche ich haben wollte. Die Produzenten sind für mich auch immer wichtig. Sie helfen mir indirekt immer mit der Idee für den Song und diese dann auch in die Musik zu packen. Das Album kann man eigentlich auch als meine persönliche Reise sehen. Ich habe ja mehr oder weniger eine zwei Jahre lange Pause zwischen meinem letzten Album „Veteran“ und dem neuen „Mr Houston“ Album genommen. In dieser Zeit habe ich dann auch die Möglichkeit bekommen etwas zu reisen, ein paar andere Sachen auszuprobieren und zu verstehen wer ich als Künstler eigentlich bin. Und noch viel wichtiger, auch wer ich als Person eigentlich bin. Ich bin vor ein paar Jahren auch durch eine Trennung gegangen, was auch nicht sehr einfach für mich war. Dann habe ich eine neue Beziehung angefangen und all diese Sachen halt.. das ist das „Mr Houston“ Album.

Das Album kann man eigentlich auch als meine persönliche Reise sehen.

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Das klingt ja, als sei es ein richtig persönliches Album... Ja, auf jeden Fall. „Mr Houston“… Und du hast also die komplette Freiheit bekommen, machen zu können worauf du gerade Lust hattest? Ja. Manchmal bin ich ins Studio gegangen und habe einfach drauf los gelegt. An anderen Tagen war es dann aber auch so, dass ich irgendwie einfach nichts auf die Beine bekommen habe. Ich habe hier ja mit Detail, Alex Cantell, Omarion und Chris Strokes gearbeitet und einer kam immer mit einer Idee an. Die haben mir wirklich geholfen, mit diesem Album einen Traum von mir zu erfüllen. Ich würde es jetzt nicht unbedingt als Tagebuch beschreiben aber auf jeden Fall als Geschichte. Jeder Song erzählt hier einen Teil der Geschichte. Meine ganz persönliche Geschichte.. Es geht hier immer um Themen die mich betreffen und mir, oder auch einem Freund, passiert sind. Ich wollte einfach, dass es ein persönliches Album wird. Also ein persönliches Album von Track Eins bis Track 11… Genau.. Jede Geschichte auf dem Album ist wahr. Und die Features? Die hast ja dann bei einem persönlichen Album wohl eher etwas knapper gehalten oder? Ja, ich habe nur ein Feature auf dem Album. Das ist auf dem Song „I Love Her“ und kommt von Jim Jones. Es ist auch mehr ein Hip Hop Track.. Weist, weil das Album so persönlich ist, wollte ich nicht so viele Features drauf haben. Ich wollte eher, dass das Album sich um mich dreht und mich widerspiegelt. Features sind dann eher für Songs, die in die Richtung Clubbanger und so gehen. Hier habe ich aber das geschrieben, was ich gefühlt habe und was mich bewegt also wollte ich, das es nur ich bin.. Not everybody does it like I do… (lacht) Genau so ist es. Und welchen Song würdest du dann als deinen Favoriten auf dem Album nennen und wieso genau diesen?

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Einer meiner Favoriten wäre dann auch die Single „Case Of You“. Es ist wie wenn meine Erkältung bekommt, so bekommt man halt auch die Liebe oder eine Frau. Du kannst dich nicht konzentrieren und du siehst sie überall. Mir gefiel einfach die Idee, wie der Song aufgebaut ist. Einfach wie man darüber spricht, als ob man irgendwie krank wäre. Du gehst zum Arzt und bekommst eine Diagnose.. (lacht) Einfach liebes-krank. Aber mein absoluter, persönlicher Favorit ist wohl „Beautiful Woman“. Der Grund ist ganz einfach.. Es geht um die Beziehung, in der ich gerade bin. Gut, dann muss ich mir den Song wohl einmal genauer anhören.. (lacht) Ja, auf jeden Fall.. (lacht) In deinen Augen, wie bist du seit deinem ersten Solo-Album, bis jetzt zu „Mr Houston“, gewachsen? Besonders als Künstler.. Oh man.. ich bin gewaltig gewachsen. Sowohl als Person, als auch als Künstler. Bei meinem ersten Album bin ich ja gerade einmal 21 geworden. „Clubbin“ mit Joe Budden war ja damals ein riesiger Hit.. Der Track war, wenn man es genau nimmt, meine Geburtstagsparty zum 21. Geburtstag (lacht). Es war wie die Feier, dass ich jetzt Solo durchstarte. Das war halt damals. Ich wusste damals auch noch nicht soviel darüber, wer ich selbst eigentlich bin aber jetzt weis ich einiges mehr über mich. Ich weis was ich will und was ich in meinem Leben erreichen möchte. Vor allem weis ich jetzt auch wer ich musikalisch gesehen bin. Ich habe auch in einem Interview von dir gelesen, wo du meintest, dass du mehr im Songs schreiben gewachsen bist, als du es beim singen selbst bist.. Hast du den Leuten Heute einfach mehr zu sagen? Ja genau. Ich meine, ich singe jetzt schon seit dem ich fünf Jahre alt bin. Ich habe Heute einfach mehr zu erzählen. Desto mehr du erlebt hast, desto mehr hast du worüber du auch letzten Endes schreiben kannst. Meine Fähigkeiten im Schreiben sind auf jeden Fall gewachsen. Wie zum Beispiel mit diesem Album jetzt, wo ich die Möglichkeit hatte alles selbst zu schreiben und zu produzieren. Da saß ich natürlich ne menge und habe sehr


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viel schreiben müssen und können. Ich denke aber, dass ich als Künstler selbst auch einiges gewachsen bin. Die Inspiration für deine neuen Songs kommt somit also immer aus deinem eigenem Leben oder dem um dich herum? Meine Inspiration kann eigentlich von allem kommen. Von Orten an denen ich war, von Frauen mit denen ich ausgegangen bin, Freunde die ich hatte.. eigentlich von allem. Ich könnte einfach am chillen sein und plötzlich schießt mir eine Idee durch den Kopf, welche ich dann einfach aufschreiben würde. Das ist, was Musik für mich ist. Musik hat mein komplettes Leben beeinflusst. Ich bin mit Musik aufgewachsen. Ich komme aus einem Haushalt, wo immer Musik lief. Meine Eltern hörten auch immer viel Musik und schmissen hin und wieder auch Partys. Musik gehörte also schon immer zu meinem Leben, auch bereits bevor ich in das Geschäft kam. Michael Jackson war zum Beispiel auch immer eine große Inspiration für mich. Ich war also schon immer von Musik begeistert und umgeben. Ich habe es schon immer geliebt. Wenn ich dich also jetzt fragen würde, dann wärst bestimmt auch du durch deine Eltern und dein Zuhause zur Musik gekommen? (lacht) Nein, nicht unbedingt. Ich meine, ich habe Daheim schon immer viel Musik gehört aber ich hatte nie damit gerechnet, irgendwann einmal im Fernsehen oder Radio zu sein. Meine Oma zum Beispiel wollte immer das ich Schauspieler werde (lacht). Ich habe das alles aber nie so richtig ernst genommen. Als ich dann sieben oder Acht war und in die zweite Klasse kam, fing ich auch langsam an Talentwettbewerben teilzunehmen. Ich meine, Chris Stokes hat mich in einer Talentshow entdeckt. Er kam dann zu mir und meinte, dass er eine Band gründen möchte und ich solle der Leadsinger werden. Ich meinte dann nur „im

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ernst?“. Zu der Zeit damals war die größte Gruppe ABC und ich dachte nur, wow ich bin in einer Gruppe. Ich fand es schon immer toll wenn ich gesehen habe wie die es machen, obwohl sie noch alle so jung waren. Ich glaube das ist etwas, was mich damals auch inspiriert hat. Ich wollte es dann auch selbst machen. Hast du zu der Zeit je daran gedacht, dass du irgendwann einmal sogar davon Leben könntest? Nein, auf keinen Fall. Es war damals eigentlich nur der Spaß daran. Ich war noch jung. Wie alt war ich denn? Etwa acht Jahre? Es war einfach cool in einer Gruppe zu sein. Ich habe aber nie gedacht, dass es mal meine Kariere werden könnte. Ich wollte eigentlich immer lieber Basketballspieler werden (lacht). Ich habe die Lakers geliebt und Magic Johnson.. und so wollte ich auch immer Basketballspieler werden. Hat es dann also nicht mit dem Sportstipendium geklappt (lacht)? (lacht) Nein, leider nicht.. Aber wie man sieht, hat es mit der Musik dann bei mir doch recht gut geklappt (lacht). Neben deiner Musik arbeitest du ja aber auch als Schauspieler und hast bereits in ein paar Filmen mitgespielt. Hier in Deutschland bist du ja wohl am besten für deine Rolle in „You Got Served (Deutscher Titel: Streetstyle)“ bekannt. Arbeitest du bereits an irgendwelchen neuen Filmen oder sind hier irgendwelche Rollen geplant? Ja, ich habe in dem neuen Film „Boogie Town“ mitgespielt, welcher wieder ein Tanzfilm ist. Der Film spielt in der Zukunft von New York City, wo ein Dancebattle ausgeführt wird und wir somit alle Underground gehen müssen um daran teilzunehmen. Es ist also ein recht dunkler und hipper Tanzfilm. Es ist also nicht so hell und bunt wie „You Got Served“. Es ist eher etwas düster gehalten. Ein bisschen wie „Underworld“ oder „Twilight“. Zwar nicht mit Vampiren oder so aber ein bisschen von der Optik her. Aber ist ein recht guter Streifen, welcher später in diesem Jahr veröffentlicht werden soll. Haltet die Augen für den Streifen auf jeden Fall offen. Und wenn du dich jetzt entscheiden

Meine Inspiration kann eigentlich von allem kommen. Von Orten an denen ich war, von Frauen mit denen ich ausgegangen bin, Freunde die ich hatte.. eigentlich von allem. müsstest.. Schauspielen oder Singen. Du musst dich jetzt entscheiden.. Wofür würdest du dich jetzt entscheiden? Naja, das lukrativste für meine Tasche wäre natürlich das Schauspielen (lacht). Wenn du dich also für etwas entscheiden müsstest, wovon du gut leben willst und dir keine Sorgen machen musst, dann wäre es auf jeden Fall die Filmindustrie. Weil diese ist einfach das lukrativste. Wenn es aber nach meinem Herzen geht, muss ich singen. Ich liebe es einfach zu singen und habe es auch schon immer geliebt. Es wäre also eine echt schwere Entscheidung für mich. Ich meine, ich mache das singen auch nicht nur wegen der Kohle. Ich mache es auch aus Leidenschaft und der Liebe zu meinen Fans. Es wäre also eine echt harte Nuss für mich zu knacken, wenn ich mich entscheiden müsste. Wenn es Essen auf den Tisch stellt, dann ist es gut.. Klar, man muss Essen auf den Tisch stellen können. Das Schauspielen stellt auf jeden Fall reichlich Essen auf den Tisch.. (lacht). Okay. Im Moment bist du ja in Europa auf Tour. Wann können wir dich denn wieder in Deutschland erwarten? Wann haben wir die Shows in Deutschland..? (MH frägt seinen Manager) Ach keine Ahnung aber sicher schon sehr bald. Haltet einfach die Augen offen. Gut, das werden wir machen. Noch irgendwelche letzten Worte, die du unbedingt loswerden möchtest? Geht sicher, dass ihr euch alle das neue Album „Mr Houston“ besorgt. Checkt mich auf meiner Tour aus und ich hoffe, dass ich schon bald wieder kommen kann. Interview: Timothy Morrell

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B

ereits 1994 war Danny Boy zusammen mit den angesagtesten Rappern auf dem „Murder Was The Case“ Soundtrack vertreten. Diverse Features auf Tupac‘s Songs verschafften ihm bei der älteren Generation etwas Fame. Allerdings wurde es dann lange Zeit ruhig um ihn. Jetzt, im April, soll es aber endlich soweit sein und Danny Boy holt zum Rundumschlag aus und kündigt sein Debüt-Album an.

Das erste Mal, dass Leute etwas von dir zu hören bekommen haben, war 1994 auf dem Song „Come When You Call“ vom „Murder Was The Case“ Soundtrack. Das liegt jetzt bereits 16 Jahre zurück und es gibt noch immer kein Album von dir.. Was lässt dich hier überhaupt weiter machen? Musik ist was mich weiter machen lässt. Die Leidenschaft ist einfach da und so muss ich weiter machen. Aber auch mein Glaube spielt hier eine große Rolle. Du warst ja auch auf Hits wie „I Ain‘t Mad At Cha“, „Toss It Up“, „Picture Me Rollin‘“ und „I Can‘t Get Enough“. Was für Erfahrungen hast du hier mitnehmen können und was für ein Gefühl ist es, auf solchen Tracks gefeatured zu sein? Als Beispiel, von „I Ain‘t Mad At Cha“ hab ich einiges an Erfahrungen mitnehmen können. Musik entwickelt sich immer weiter. Pac hat es ja leider nicht mehr erleben dürfen. Während ich aufwuchs, wollte ich immer wie K-C and Jojo oder Aaron Hall sein, mit welchem ich übrigens auch zusammen gearbeitet habe. Jetzt soll dein Debüt-Album im April aber endlich veröffentlicht werden. Bist du schon aufgeregt? Auf jeden Fall. Ich bin sehr aufgeregt. Ich nenne es auch gerne das Debüt-Album der verlorenen Songs. Wieso hat es eigentlich solange gedauert bis du soweit warst, dass du endlich dein Debüt-Album veröffentlichen kannst? Ich wollte es eigentlich schon vor Jahren veröffentlichen. Aber dadurch, dass Death Row Records zerbröckelt ist, der Tot von Tupac, Suge und all dem anderen Scheiß, hatten

Labels Angst etwas mit mir zu machen. Was für ein Style erwartet uns auf deinem Album? Wird es vielleicht einen Old School Touch haben?

Auf jeden Fall Old School. Auf jeden Fall.. Musik aus meiner Jugend. Ich denke, dass es einfach großartig sein wird. Und was können wir produktions-technisch erwarten? Ich habe gelesen, dass DJ Quick und Devante produziert haben. Wer hat noch produziert und wann haben die Arbeiten an dem Album begonnen? Ja, die beiden haben das Teil produziert. Damit alles passt, wurde die komplette Scheibe auch neu und digital Remastered. Und wer wird auf dem Album gefeatured sein? Vielleicht auch ein paar classic Death Row Künstler? Nein, andere Death Row Künstler sind nicht auf dem Album vertreten. Auf einem Song habe ich aber K-C and Jojo. Was ist sonst noch so für das Jahr geplant? Vielleicht eine Tour durch Europa? Ich hoffe auf jeden Fall, dass ich nach Europa kommen kann. Sonst werde ich aber noch unterwegs sein um meine Danny Boy Brand zu promoten. Okay, die letzten Worte gehören dir. Besten Dank für das Interview und checkt mich auf jeden Fall aus. Interview: Timothy Morrell

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ENTERTAINMENT:

CD REVIEWS Bad“ und „Everybody Drunk“) und Mal mehr den Frauen („Sex Room“ und „Feelin So Sexy“) gefallen dürften. Im Vergleich zu den letzten Alben, auf denen Ludacris durchaus sozialkritische und ernstere Themen angeschnitten hatte, ist „Battle Of The Sexes“ definitiv ein Rückschritt – allerdings nicht nur in negativer Hinsicht. Welcome to my sex room, where yo‘ body meets my body

ze Schar an weiblichen und männlichen Rap- und R&BKollegen zum „Battle Of The Sexes“. Battle of the Sexes Ludacris

If men sleep around we some playas but for women they be sayin “Hey Ho!” Frauen und Männer, Männer und Frauen – die einen kommen von der Venus, die ande- Neben der ehemaligen DTPren vom Mars und die Diskus- Frontfrau, die auf der Tracksion darüber findet vor allem list zwar totgeschwiegen wird, auf der Erde statt. Die The- auf dem Album aber dennoch matik über die unterschied- vertreten ist, bilden unter anlichen Verhaltensweisen der derem Nicki Minaj, Lil Kim, beiden Geschlechter füllte be- Eve und Monica die weiblireits unzählige Bücher, Filme che Fraktion. Die Herren der und Comedyprogramme, und Schöpfung werden hingegen so ist es nicht weiter verwun- von Trey Songz, Flo Rida, Nederlich, dass sie nun auch im Yo und Gucci Mane vertreten. Rapgeschäft angekommen ist. Zuviel sollte man von den Ludacris widmet sein neues- Texten allerdings nicht erwartes Album gleich gänzlich dem ten, denn statt komplexen BeGeschlechterkampf und lädt trachtungsweisen teilt sich das nicht wie ursprünglich geplant Album eher in Songs die Mal Shawnna, sondern eine gan- mehr den Männern („My Chick (12. März 2010 / DefJam)

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Denkt man an Chris Lova Lova’s Karrierestart vor exakt zehn Jahren, so waren es damals genau die verruchten Geschichten und sexistischen Punchlines, die ihn mit „What’s Your Fantasy“ erfolgreich machten. Aus dieser Zeit stammen auch die beiden Disturbing Tha Peace-Mitgründer Lil Fate und I-20, die erstmals seit 2003 auf einem Ludacris Album zu finden sind. Auch Luda’s Debütproduzent Bangladesh feiert mit einem Synthiebanger („Party Ho Mo“) sein Comeback, und der Rückschritt zu Chopped & Screwed Hooks darf hinsichtlich des Autotune-Wahns ohnehin als positiv bewertet werden. Keine Frage, „Battle Of The Sexes“ ist kein Überalbum, aber wenn man es als das akzeptiert was es ist, ist es durchaus unterhaltsam. Ludacris’ Flow ist wie immer perfekt, die Balance zwischen Partytracks und R&B-Nummern ist ausgewogen und auf aktuelle Trends wird ebenfalls verzichtet. Text: Daniel Gräbner


Land Of Make Believe Kidz In The Hall (05. März 2010 / Duck Down)

Das Chicagoer Hip-Hop Duo Kidz In The Hall, bestehend aus Rapper Naledge und Produzent Double-O, legte mit „School Was My Hustle“ vor vier Jahren ein beachtliches Debüt hin. Der bodenständige Backpack-Rap mit Samplesounds und cleveren Schulgeschichten machte damals durchaus Spaß. Mittlerweile haben sich die Kidz aber längst von diesem Image verabschiedet. Bunt und trendig kommt ihr drittes Album „Land Of Make Believe“ daher und erinnert mit dem sehr synthie- und drumlastigen Sound an The Cool Kids oder ansatzweise auch an Clipse. Bis auf das „Intro“, in dem Naledge über eine sehr dezente Produktion seine Reime abfeuert, ist die Musik der beiden wirklich kaum wieder zu erkennen. Vor allem in der ersten Hälfte des Albums sorgen die einfältigen Drumpattern („Out To Lunch“), der Autotune-Gesang („Flickin“) und die oberflächlichen Texte für eine negative Überraschung. Das darauf fol-

veröffentlichte. Viel zu viel Kommerz, keine klare Linie und liebloser Genre-Mix, statt klassischem Westküstensound. Da Snoop als Labelboss von Priority Records mittlerweile sein eigener Chef ist, kümmert ihn das alles wenig, und so legt er nun mit „More Malice“ sogar noch eins nach. Eine acht Song „starke“ Disc auf der sich neben dem bereits bekannten „Gangsta Luv“, noch zwei Remixe und fünf neue Tracks befinden. Bei den beiden G-Mixen, wie sie D-ODouble G nennt, handelt es sich um das wuchtige „I Wanna Rock“ und die Synthie-Nummer „Pronto“. Die zusätzlichen Verse von Jay-Z bzw. Bun B sorgen zwar in beiden Fällen für eine leichte Verbesserung, wirklich viel bringen sie aber nicht. Die vollkommen neuen Songs klingen da schon interessanter, allerdings setzt Snoop leider konsequent die Achterbahnfahrt des Hauptalbums fort. „Protocol“ ist ein richtiger Kracher – Nottz Text: Daniel Gräbner liefert eine düstere Orgelproduktion ab und Snoop Dogg rappt für drei Minuten in Höchstform. Mit „So Gangsta“ gelingt ihm gemeinsam mit Butch Cassidy eine passable Rückkehr ins G-Funk-Fach und das orientalisch angehauchte „House Shoes“ kann durchaus als gut bezeichnet werden. Dann folgt aber auch schon wieder der Einbruch. „That Tree“ passt zwar ganz gut zu Gastrapper Kid Cudi, Snoop wirkt auf dem Track allerdings wie ein Fremdkörper und die Ballade „You’re Gonna Luv Me“ ist ebenfalls nur Durchschnitt. Auch wenn dem Package noch eine DVD mit einem Kurzfilm beiliegt, wird man More Malice das Gefühl nicht los, dass „More Snoop Dogg Malice“ einzig und allein schnelles (19. März 2010 / EMI) Geld bezweckt. Es ist erst wenige Wochen her, Text: Daniel Gräbner dass Snoop Dogg mit „Malice N Wonderland“ sein zehntes und vielleicht auch schlechtestes Album gende „Jukebox“ ist zwar auch nicht unbedingt tiefgründig, setzt den Partygedanken aber deutlich besser um. Vor allem die eingängige Melodie und der treibende Rhythmus wissen zu gefallen. „L O V E“ bekommt wegen dem Sommer, Sonne, Synthie-Feeling ebenfalls noch einen Passierschein. Die Stärken des Duos liegen auf diesem Album aber eher im ruhigen Bereich. Das von Just Blaze assistierte „Take Over The World“ wäre zum Beispiel ein Beweis für das Potential der Gruppe, oder auch das persönliche „I Am (Reprise)“, für das Double-O zum Piano gegriffen hat. Neben „Will II Win“ mit Marsha Ambrosius dürfen diese beiden Tracks zweifelsohne als Highlight tituliert werden, insgesamt ist „Land Of Make Believe“ aber sehr

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ENTERTAINMENT:

CD REVIEWS

The Exxecution Marco Polo & Ruste Juxx (19. März 2010 / Duck Down)

kann man sich wohl wahrlich streiten. Die einen steigen total auf seinen Style ein, die anderen können mit ihm hingegen nichts anfangen. Nichts desto trotz hat dieser im Dezember sein Album „The State vs. Radic Davis“ veröffentlicht. Bei uns ist das Werk allerdings leider nur als Import erhältlich. Mal schauen wie lange es wieder dauert, bis man es auch endlich auf den deutschen Markt schmeißt. Trotzdem wollen wir uns das Teil hier mal etwas genauer anhören. Und ich muss sagen, nach dem ersten Mal durchlaufen lassen, bin ich noch etwas geteilter Meinung. Einerseits finde ich es recht fresh, auf der anderen Seite hingegen aber auch etwas langweilig. Dazu muss man an dieser Stelle aber wohl auch gestehen, dass er lyrisch nicht so ganz der Überflieger ist. Vielmehr fährt er seine Schiene und entweder man mag es, oder man lässt es bleiben. Zu den Highlights zählen in meinen Augen aber wohl „Spotlight“ featuring Usher, „Bad Bad Bad“ featuring Keyshia Cole und „Volume“ Text: Daniel Gräbner featuring Wooh Da Kid. Was die Beats angeht, sind diese eigentlich recht solide. Allerdings auch zum größten Teil etwas eintönig, wodurch man gezwungener Weise auch zum skippen animiert wird. Ich kann also trotz genauem Hörens die Wahl auch weiterhin nur im Raum stehen lassen. Entweder man mag ihn oder man hasst ihn. Gucci Fans können sich das Teil getrost zulegen. Wer mit Gucci nichts anfangen kann, der wird auch von diesem Album nicht anders gestimmt. An sich aber dennoch ein recht solides Album, welches seinen Platz bei dem ein oder anderen im Regal finden wird. Vor The State vs. Radric Davis dem Kauf erst einmal rein hören! Gucci Mane („Rearview“) und aufreibenden Samples („Take Money“). Ruste’s raue Stimme tut ihr übriges und die Scratches von DJ Revolution auf den ersten beiden Tracks passen ebenfalls perfekt in das Gesamtbild. Speziell „Death Penalty“ sticht dabei als Highlight heraus. Mit Features von Sean Price, Rock, Black Moon und Freddie Foxxx bestätigen die beiden Macher nur ihre Ambitionen mit diesem Album. Kopfnickerfutter, schnörkelloser Hip-Hop – ein Ziel, das die beiden definitiv erreichen, auch wenn die zweite Hälfte, trotz Nummern wie „Wings On Your Back“, nicht mehr ganz so frisch wirkt. Ob es dem Album daher gelingen wird dem Hörer längerfristig im Ohr zu bleiben ist ungewiss, aber für den Moment bekommen Fans von Underground Hip-Hop mit „The eXXecution“ einen der bisher besten Releases des Jahres.

Die Zusammenarbeit eines Produzenten und eines Rappers ist in der langjährigen Hip-Hop Geschichte ein fixer Bestandteil. Dennoch ist auffällig, dass Veröffentlichungen dieser Art vor allem in den letzten Monaten wieder deutlich zugenommen haben. Egal ob 9th Wonder und Buckshot, Jake One und Freeway oder Madlib und Strong Arm Steady. Auch Marco Polo hat sich im letzten Jahr für „Double Barrell“ Rapper Torae ins Boot geholt, und legt nun mit dem Kollaborationsalbum „The eXXecution“ gleich noch eins nach. An seiner Seite rappt diesmal, der aus dem Boot Camp Umfeld bekannte, Ruste Juxx, welcher nach seinem mittelmäßigen Debütalbum ohnehin noch einiges wieder gut zu machen hat. Dank den großartigen Produktionen gelingt ihm das aber mühelos, denn Marco Polo treibt seinen Partner von Beginn an über wuchtiges Beatmaterial. Roh und ungeschliffen kommen (08. Dezember 2009 / Asylum Records) sie daher, mit Klavierklängen Über den Rapper Gucci Mane

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Text: Timothy Morrell


Wu-Massacre Meth, Ghost & Rae

(02. April 2010 / DefJam)

Auch wenn das Umfeld des WuTang Clans ein sehr großes ist, welches vor ein paar Jahren mit Ol’ Dirty Bastard eine ausgesprochen schillernde Persönlichkeit verloren hat, mit RZA und GZA über Kultproduzenten bzw. legendäre MCs verfügt, so haben sich über die Jahre hinweg dennoch drei Künstler als besondere Publikumslieblinge etabliert. Method Man mit seiner verrauchten Stimme und dem relaxten Kifferflow, Ghostface Killah mit seinem extrovertierten Aussehen und seinem sehr visuellen Reimstil, sowie Raekwon, dessen toughes Ego zwischen Crackhandel und Schießereien am besten aufgehoben ist. Für das Album „WuMassacre“ hat sich das Trio nun zusammengetan, um ihren Fans ein Geschenk zu machen. Dreckigen Eastcoastrap ohne Gesangsund Popeinflüsse, zum Teil wird selbst auf Hooks verzichtet. Die drei Schwergewichte reichen das Mikrophon durch die Runde und spornen sich dabei gegenseitig zur Höchstform an. RZA, Mathematics und Scram Jones sorgen für eine großteils düstere Atmosphäre. Gepitchte Samples und Gunsounds

darauf gewartet haben aber wohl nur die Fans des Sängers. Das Interesse der Masse konnte er bisher nämlich noch nicht auf sich ziehen. Die bereits im letzten Jahr veröffentlichten Songs „Hey Daddy (Daddy’s Home)“ und „Papers“ klangen zwar sehr vertraut, für die oberen Chartregionen reichte es jedoch nicht. Also ging es zurück ins Studio, wo Usher mit prominenter Unterstützung das Album überarbeitete. „Lil Freak“, eine basslastige Clap-Nummer, dürfte mit der weiblichen Rapsensation Nicki Minaj wohl vor allem die nordamerikanischen Clubs erfreuen, während „OMG“ für den internationalen Markt konzipiert wurde. Hier ist der Name Programm. Oh mein Gott, Usher was hast du bloß getan. Mit Hilfe von will.i.am springt Text: Daniel Gräbner er nämlich auf den äußerst nervigen Dance-Zug auf, den er aber zum Glück bereits beim nächsten Halt wieder verlässt. Zurück auf der sicheren Schiene spult Usher dann souverän seinen Mix aus sanften Balladen und mitreißenden Uptempo-Nummer herunter. An der Seite von Ludacris („She Don’t Know) und T.I. („Guilty“) lädt er mit Trompetenklängen und wuchtigen Drums auf die Tanzfläche, die Solostücke fallen erwartungsgemäß um einiges ruhiger aus. Die großen Hits sind allerdings auch nach mehrmaligem Anhören nur sehr schwer zu finden. „There Goes My Baby“ sticht aufgrund der Melodie Usher V Raymond noch am ehesten heraus, in SumUsher me ist das Album aber wohl einfach (26. März 2010 / Sony BMG) zu schwach um Usher’s große ErEgal ob „U Remind Me“, „Yeah!“ folge fortsetzen zu können. oder “Love In This Club” – Usher hatte vor jedem seiner letzten AlText: Daniel Gräbner ben eine Nummer-Eins-Single zu Buche stehen. Diesmal ist es hingegen vollkommen anders. Mit „Raymond V Raymond“ steht zwar ab sofort das sechste Studioalbum des R&B Superstars in den Läden,

(„Gunshowers“), Bläser („Pimpin’ Chipp“) und knallharte Bässe („Youngstown Heist“) prägen das Soundbild und entführen den Hörer abermals in die Abgründe von New York. Das Michael Jackson Sample von „Our Dreams“ lockert die Stimmung zwar kurzzeitig auf, fügt sich aber genau wie „Miranda“ perfekt ins Gesamtbild des Albums. Bis auf den letzten Track „It’s That Wu Shit“ gibt es rein musikalisch absolut nichts zu beanstanden, allerdings muss die Albumlänge als Kritikpunkt erwähnt werden. Zieht man die beiden Skits ab, bleiben gerade mal zehn Songs mit einer Spieldauer von 30 Minuten – da hätte man vom dreiköpfigen WuMonster durchaus mehr erwarten dürfen.

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D

J‘s und Mixtapes gehören schon von Anfang an zum Game und weil das so ist, widmen wir ihnen auch immer einen Platz in unserer DJ Corner. In dieser Ausgabe haben wir für Euch DJ 2Mello, welcher sich durch seine R&B Mixtapes einen Namen machen konnte. Nach harter Arbeit bekommt er jetzt langsam den Respekt, den er verdient.

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Stell bitte kurz unseren Lesern, welche dich vielleicht noch nicht kennen, kurz vor.

Und wieso R&B Mixtapes und nicht Rap? Kannst du uns erklären warum du R&B mehr fühlst als Rap?

Was geht Leute? Meine Name ist DJ 2Mello und ich bin ein Award Winning R&B Mixtape DJ. Ich kann das jetzt endlich mit Selbstvertrauen sagen! (lacht)

Mit R&B bin ich einfach aufgewachsen. Es ist das Genre, welches ich am meisten liebe und welches meinen Charakter am besten wiederspiegelt. Ich steh nicht so wirklich auf dieses ganze harte Typen gespiele. Ab und an mache ich auch mal ein Rap Mixtape. Dies sind aber dann Konzept Mixtapes, um welche mich mein Partner Kaos dann bittet. Also wird auch in Zukunft ab und an mal eines von mir kommen.

Wo kommst du her und welche Stadt repräsentiert du? Ursprünglich komme ich aus Kingston, Jamaica. Ich habe eine lange Zeit in Baltimore gewohnt aber jetzt lebe ich in Atlanta, Georgia. Du bist ja am besten für deine R&B Mixtapes bekannt. Um es genau zu nehmen, hast du alleine in diesem Jahr schon wieder etwa 12 neue Mixtapes veröffentlicht. Was motiviert dich hier so und wo nimmst du deinen ganzen neuen Output her? Was mich so motiviert hält, ist mein Wille für Erfolg im Game. Dennoch möchte ich aber auch weiterhin ein qualitativ hochwertiges Produkt auf den Markt bringen. Output technisch hat sich einiges geändert, seit ich mit meinem Partner Miami Kaos zusammen arbeite. Vorbei sind die Tage, an denen ich einfach etwas veröffentlicht habe, nur damit ich was auf dem Markt habe. Jetzt haben wir einen Terminplan, wo wir alles ausarbeiten und wenn es an der Zeit ist, dann legen wir los. Für jemanden, der keinen Plan von deinen Mixtapes hat, was kann dieser von ihnen erwarten? Auf meinen Mixtapes kann man immer eine gute Auswahl an Musik hören. Ich versuche meine Tracklist immer mit Songs zusammen zu stellen, die entweder heiß sind, oder eher unbekannt sind und ich der Meinung bin, dass die Leute es hören sollten. In keinem Fall ist es mein Ego welches spricht. Aber als DJ ist es mein Job den Leuten nicht nur das zu geben was ihnen gefällt, sondern ihnen auch neue Musik zu präsentieren, welche ihnen vielleicht gefallen könnte. Bei anderen Projekten bin ich auch gerne einmal anders als die anderen DJs indem ich ein paar bekannte Sachen nehme und etwas komplett Neues draus mache. Quasi ein paar neue Schuhe an alten Füßen (lacht).

An welchen Mixtapes arbeitest du derzeit und wann können wir mit ihnen rechnen? Im Moment arbeite ich an einem Mixtape mit dem Titel „Witchblade“, welches auch auf dem gleichnamigen Film basiert. Zusätzlich kommt auch noch mein R&B Royaltiy Mixtape, welches eine Ode an die Atlanta Künstler sein wird. Beides sollte in ein paar Wochen draußen sein. Wird es auch irgendwelche Kollabo Mixtapes mit Künstlern geben, über die du uns etwas sagen kannst? Ehrlich gesagt, ich habe bereits Künstler Tapes gemacht aber ohne die Beteiligung der Künstler selbst und ich werde es auch aus ein paar Gründen weiter so machen. Ich bin noch nicht auf dem Level, auf dem ein Künstler mein Projekt unterschreiben würde also mache ich einfach weiter mein Ding. Außerdem weis ich aus Erfahrung, dass die Künstler alle faul sind. Den Glanz wollen sie haben, ja. Aber wenn sie dann etwas Arbeit rein stecken sollen, dann sind sie natürlich zu beschäftigt. Also werde ich wie bisher weiter machen und einfach mein Ding durch ziehen. Okay, die letzten Worte gehören dir. Ich möchte einfach ein Shoutout an den Herrn senden, der mir bisher nur Gutes wollte. So wie auch an meine Frau Barbara für ihren ständigen Support. Miami Kaos, Big Chew and Dimez aka „The Force“ die hinter dem Movement DJ 2Mello stehen und natürlich dir für dieses Interview. Folgt mir auf Twitter. twitter.com/dj2mello. Interview: Timothy Morrell

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DJ 2Mello Den Anfang macht ‘s. DJ ei zw n vo 10 Top FaceOff t gibt es wieder die tuellen Top 10 vom na ak e Mo di em ch es no di ch in h au uc gibt es und was nicht. L Hitlist. Zusätzlich enden, was heiß ist uf La m de f mit seiner Top 10 AT au er ed e. Somit seit ihr wi Music DJ, DJ Silenc

A

01.

Hey Daddy Usher

02. You‘re The One For Me Dondria 03. Love King The-Dream 04. Fallin‘ K Michelle 05. Guilty Usher feat. T.I. 06. Girls On Girls Sean Garrett feat. Lil Wayne

DJ 2MELLO R&B‘S NASTY BOY

07. I Can‘t Get Enough Bobby Valentino 08. Set Me Free Lloyd ft Mystikal 09. All I Know Monica 10. Pretty Body J. Holiday

01.

Over Drake

02. Body Ya Fabolous 03. Back To the crib Juelz Santana ft. Chris Brown 04. Calling Out Lazee feat. Apollo Drive 05. Shake Game 06. Beamer, Benz or Bentley Lloyd Banks

DJ Silence FaceOff-Music

07. The Plot St. Johns Dance 08. I‘m Ill RMX Red Cafe 09. 4 My Town Birdman feat. Drake & Lil Wayne 10. Paralyzed Jeremih

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A

uch in dieser Ausgabe haben wir wieder ein Hip Hop Model aus den Videos. Diesmal ist es Anowa, welche derzeit in Piscataway, New Jersey wohnt. Auf was für Typen sie steht, wie sie drauf ist und was beruflich abgeht, erfahrt ihr jetzt hier. Welcher Ethnizität stammst du ab? Ich bin Nigerianischer Abstammung.

Erzähl uns von deiner schlimmsten Erfahrung während eines Foto- oder Videoshoots. Meine schlimmste Erfahrung war bei einem Fotoshooting am Strand. Es hatte gerade einmal 2°C oder so. Die Bilder sind zwar toll geworden aber ich bin fast erfroren, nachdem das Wasser fast -10°C kalt war. Welchen Teil deines Körpers magst du am meisten und wiese gerade diesen? Ich würde wohl meine Beine sagen müssen. Ich mag meinen Booty zwar auch aber meine Beine sind das, was mich von den anderen unterscheidet. Ich habe sehr betonte und kräftige Beine aber trotzdem einen flachen Bauch. Das findet man selten bei Frauen über 80 Kilo. Und dein Traummann sieht wie aus?

für uns dann natürlich auch im Game einfacher. Nenne uns eine Sache, welche die meisten über dich wohl nicht wissen. Ich liebe es, meine Freizeit Zuhause mit Freunden und geliebten zu verbringen. In diesem Geschäft hat man wirklich nicht viel Freizeit und so genießt man jeden Moment mit der Familie. Gibt es jemanden, mit dem du gerne arbeiten würdest, bislang aber noch nicht die Chance dazu hattest? Ich würde liebend gerne mit Oprah arbeiten. Ich würde auch gerne mal bei ihr in der Show sein und über das Thema Afro-Amerikanische Frauen diskutieren. Wie kassiert man bei dir am schnellsten eine Abfuhr? Indem du ein sexuelles Kommentar von dir gibst, bevor du mich überhaupt kennst. Und die schlechteste Anmache bisher war? Kommst du aus dem All? Weil Frauen wie dich gibt es auf der Erde nicht. (lacht) Was ist der häufigste, falsche Eindruck den Leute von dir haben?

Mein Traummann ist gut erzogen, kleidet sich gut, hat ein tolles lächeln und ist erfolgreich. Mein Traummann kann auch einen Anzug tragen, auf der gleichen Seite aber auch in seine Timberland Boots und White Tee schlüpfen.

Leute denken oft das ich verklemmt oder zu ernst bin. Das stimmt aber nicht. Ich bin eigentlich ein ziemlicher Blödel.

Das perfekte Date mit ihm sieht dann wie aus?

Grad im Moment höre ich mir Trey Songz an..

Mein perfektes Date findet Zuhause statt. Es wird etwas leckeres gekocht und man lässt den Abend dann mit einer DVD ausklingen.

In einer Beziehung, gibst du lieber oder erwartest du eher?

Wie fühlt es sich für dich an, die Leute auf einem internationalen Level zu erreichen? Ich bin über die Möglichkeit sehr erfreut. Ich denke, dass es wichtig ist international bekannt zu sein. Übersee gibt es eine Menge Möglichkeiten für uns und es macht es

Was für einen Künstler ziehst du dir grad ren?

Ich gebe viel lieber. Ich liebe es meinen Partner zu verwöhnen. Und wie? Was ist deine liebste Sexstellung? Oben drauf.. ich liebe es die Kontrolle zu haben.

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Ziehst du dich lieber sexy an oder eher mal elegant? Auch gerne mal elegant. Wenn du sexy bist, dann spielt die Verpackung keine Rolle. Mir wurde auch schon gesagt, dass ich sexy as hell bin als ich eine Jogginghose und TShirt anhatte. Beste Stimmungs-Musik? Neo-Soul Musik wie etwa Floetry. Du erwischt deinen Freund brim fremdgehen. Nimmst du Rache oder änderst du deine Telefonnummer? Ich ändere meine Nummer. Er ist meine Zeit dann gar nicht wert. Wenn du mit einer Frau ausgehen müsstest, wer wäre es dann? Angelina Jolie. Die Frau ist einfach hübsch. Ich stehe zwar nicht auf Frauen, dennoch kann ich ein wohlverdientes Kompliment geben. Bester Fitness-Tipp? Ein Haufen Kniebeugen und etwa 150 Situps am Tag. Das hält die richtigen Zonen straff. Wo können Leute dich online auschecken? Die Leute können meine Webseite unter www.anowaadjah.com checken. Oder folgt mir einfach auf Twitter. www.twitter.com/MissAnowa. Myspace habe ich aber natürlich auch. www.myspace.com/MissAnowa. Interview: DollaSkillz

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D

ie Sonne Lacht und es wird endlich wärmer. Und nicht nur auf der Straße findet man jetzt vermehrt sexy Girls. Auch wir haben wieder ein Girl des Monats.

Du bist unser erstes Model mit richtig auffälligen Tattoos. Was verbindest Du mit ihnen? Eindeutig Freiheit! Sie haben mir dabei geholfen Dinge zu verarbeiten und mit gewissen Abschnitten meines Lebens abzuschließen, sie jedoch niemals zu vergessen. Eine Frage, welche nicht ausbleiben darf, was befindet sich an den Enden deiner Flügel? Geht es dort weiter? Ja, es geht weiter. Wie weit und was man dort findet, ist und bleibt eine Überraschung aber es ist dennoch einen Blick wert (lacht). Dein Geld verdienst du mit Kochen. Ist das die Erfüllung deines Lebens und wie bist du dazu gekommen, einen solchen Beruf zu wählen? Nach meiner ersten Ausbildung habe ich auf einer katholischen Mädchenschule gemerkt, dass mich nichts glücklicher macht und mich so schnell vergessen lässt, wie das Arbeiten in der Küche. Es ist mehr als die Erfüllung meines Lebens, ich denke das Kochen ist mein Leben. Wie sieht für dich dein Traummann aus? Was muss er für Eigenschaften mitbringen um „der Eine“ zu werden? Ich denke so etwas kann man nicht pauschalisieren aber ich mag schöne Hände, Zähne und generell stehe ich wohl eher auf Waschbär- als auf Waschbrettbäuche. Er sollte Humor haben, wissen wohin er will und mit seiner Vergangenheit abgeschlossen haben. Und was muss dieser Mann machen wenn er dich so richtig beeindrucken will? Worauf fährst du total ab? Ich glaube, dafür müsste er meine Seele berühren aber ich habe auch eine Schwäche für Kekse (lacht).

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Im Bett: Passiv oder Aktiv? Vorwiegend aktiv denke ich aber es gibt auch Tage, an denen ich es genieße verwöhnt zu werden. Wie stehst du zu Sex im Dunkeln unter der Decke? Ein muss oder absoluter Liebeskiller? Weder noch. Es gibt Momente, in denen auch das unheimlich spannend und aufregend sein kann. Welches Teil an deinem Körper magst du am meisten und warum genau dieses? Ich mag meinen Mund. Egal wie sehr sich ein Mensch verändert, er bleibt gleich. Die letzte Zeile gehört wie immer ganz dem Modell, sag der Welt was du schon immer loswerden wolltest. Das Glück ist überall da, wo du bereit bist es zu finden!


FOTOGRAF

Cats FotoArt www.cats-fotoart.jimdo.com

Interview: Thorsten Streb Bewerbungen an thorsten@flavormag.de oder per Kontakt auf www.flavormag.de

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Restaurant

FASTFOOD vs.

Foto: Chu/Flickr.com

In unserer ersten Ausgabe haben wir zwei Getränke in den Ring geschickt. Jetzt heißt es „back to the roots“. In dieser Ausgabe wollen wir klären, ob es sich mehr lohnt in ein Restaurant zu gehen oder ob wir in der schnellen Welt, in welcher wir Leben, zum Fast Food verdammt sind. Wir schicken dieses Mal also nicht zwei konkrete Gegner in den Ring, sondern lassen zwei verwandte aber dennoch völlig unterschiedliche Kämpfer antreten. Die Rede ist von Restaurants vs. Fast Food Ketten.

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Wenn man von Dingen aus unserer Welt berichtet, so kommt man immer wieder auf den Punkt, dass sich alles verändert. Alles wird immer schneller und es wir immer wichtiger, dass man manche Sachen eben besonders schnell erledigt. Doch muss man deswegen auf einen Besuch im Restaurant verzichten oder kann man sich trotzdem mal die Zeit dafür nehmen? Das wollen wir hier nun klären. Sehen wir nun zunächst einmal in die blaue Ecke an, in der sich das Restaurant befindet. Erst einmal kann man hier sagen, dass es vom Ambiente her wohl keinen vergleich zu den Fast Food ketten gibt. Meist stimmig aufgebaut und mit einer großen Auswahl an Gerichten und den passenden Getränken, liefert das Restaurant einen Wohlfühlfaktor, welchen es in diesem Kampf wohl nicht zu

schlagen gibt. Man wird hier vom Betreten bis zum Verlassen vollends betreut und umsorgt, was dem Restaurant dann auch den nächsten Punkt gibt. Will man einen schönen Abend mit seiner liebsten/seinen liebsten oder seinen Freunden/Kollegen verbringen, kommt man meist um einen besuch in einem Restaurant nicht herum. So, jetzt richten wir unseren blick in die rote Ecke. Dort wartet schon das Fast Food auf seinen Auftritt. Hier wollen wir erst einmal erwähnen, dass der Ruf des schlechten Essens und der verruchten Spelunke nicht mehr zutrifft. Längst findet man in diesen Einrichtungen nicht mehr nur Jugendliche und Leute, welche sich den Besuch im Restaurant nicht leisten können oder wollen. Ganz im Gegenteil, man trifft hier vom Tellerwäscher bis zum Manager Leute aus allen Sparten der Gesellschaft. Und dass es hier nur minderwertiges Essen gibt stimmt auch bei weitem nicht (sieht man von wenigen ausnahmen ab). Auch der Preis kann nicht mehr länger als billig angesehen werden, denn wenn man z.B. bei Mc Donnalds und Co zum Essen geht, kostet das meistens mehr oder gleichviel wie ein Besuch im Restaurant. Warum also erlebt die Fast Food Industrie einen solchen Boom? Das kann einzig mit der Zeitfrage erklärt werden. Denn wenn man bei einem Restaurant Besuch sicherlich mindestens 1 Stunde Zeit einplanen muss, kann man den Hunger in einem Fast Food Restaurant in weniger als 10 Minuten stillen. Das ist klar der große Vorteil gegenüber den Restaurants. Und für ein paar Minuten Zeitersparnis gehen die Leute auch das Risiko der meist fettreichen und mit Geschmacksverstärkern angereicherten Kost ein. Wobei wir hiermit nicht sagen wollen, dass Fast Food von Grund auf schlecht ist. Das stimmt nicht wie schon viele Wissenschaftliche Studien bewiesen haben. Wenn man es eben nicht übertreibt. Und


Unser Fazit: Fast Food ist grundlegend nicht verkehrt, wenn man keine Zeit hat und nur eben schnell einmal etwas essen will, eignet es sich sicherlich sehr gut. Das Restaurant bietet den besseren Service und meistens das liebevoller gekochte Essen und wartet mit einer schönen Ambiente auf. Der Zeitfaktor liegt also klar beim Fast Food. Einen schönen Abend verbringt man am besten in einem Restaurant. Aber der wirklich schönste Abend hat an diesem Kampf nicht teilgenommen, der Abend Zuhause. Denn es gibt doch nichts Schöneres als seine Lieben mit einem Selbstgekochten Gericht zu Überraschen. Text: Thorsten Streb

Foto: pixeljones/Flickr.com

Foto: Cedric‘s pics/Flickr.com

genau hier liegt der Hase begraben. Denn wie verlockend ist sich eben schnell man in den Drive zu stellen und sich einen Burger oder einen Döner an der Ecke zu holen oder was es sonst noch so alles gibt. Doch auch im Restaurant wird man verführt mehr zu Bestellen als man eigentlich braucht, denn wie lecker sind doch die ganzen Vor- und Nachspeisen.

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LIFESTYLE:

TRENDY STUFF Air Jordan Retro 9 Dieser Schuh lässt wohl die Herzen aller Sneaker Fans höher schlagen. Kein Wunder, so handelt es sich hierbei ja um den AIR JORDEN RETRO 9, welchen Nike zur Feier des 25. Geburtstags des Jordan Schuhs auf den Markt gebracht hat. Kostenpunkt: 150 US Dollar. Allerdings gibt es bereits einen kleinen Wermutstropfen. Nein, mit dem Schuh ist alles in Ordnung. Allerdings kann man ihn Online schon gar nicht mehr ordern, da dieser schon vergriffen ist. Umso glücklicher sind jetzt wohl alle, die noch einen abbekommen haben. So ist sicher gestellt, dass nicht schon am kommenden Wochenende jemand anders im Club die gleichen Jordan‘s rockt. www.nike.com

Wood Shock Überall funkelt und blitzt es. Alles ist icedout und muss mehr reflektieren wie ein Spiegel. Doch es geht auch anders. Zum Beispiel mit Holz! Ja, ihr habt richtig gelesen. Wer keine Lust auf eine schnöde G-Shock hat, der holt sich Heute eine W-Shock. Richtig vermutet. Das „W“ steht für Wood. Wer auf solch eine Idee kommt? Saint48 und PRPLMNT. Zu haben ist das Teil online für einen Preis von 250 US Dollar. Technisch steht die W-Shock der G-Shock in nichts nach und auffallen wird man hiermit bestimmt. Also perfekt jeden, der anders sein möchte! www.w-shock.com

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Clicker Männer lieben Bier und das trinken sie gerne während sie ihre Lieblings Sportsendung schauen. Und damit man nicht den Flaschenöffner suchen muss, ist dieser einfach in die Universal Fernbedienung eingelassen. Dieses Teil kommt jetzt von Clicker und soll neben Flaschen öffnen auch das Programm wechseln können. Einzigstes Problem ist jetzt noch, dass die Firma im Moment wohl etwas Lieferprobleme hat. Wir hoffen allerdings, dass diese bald behoben sind und wir den Sender umzischen.. äh, umschalten können. www.myclicker.com

Zippo „I Love NY“ Du liebst New York und willst es auch zeigen wenn du dir lässig eine Fluppe ansteckst? Dann hat Zippo die Lösung für dich. Mit dem „I Love NY“ Zippo glänzt du immer. Egal als ob Player im Club oder wenn du bei einem romantischen Dinner mit deiner Geliebten die Kerzen anzündest. Zu haben ist das Teil bereits für knappe 40 Euro. Natürlich mit der bewährten, lebenslangen Garantie von Zippo. www.zippo.de

Just For Kicks Jetzt kommt die Dokumentation über Sneaker und Hip Hop auf DVD in Form von „JUST FOR KICKS“. Gefeatured werden hier unter anderem DMC (RUN DMC), Cold Crush Brothers, Bobbito Garcia, Fabolous, Futura 2000, Fab 5 Freddy, Scoop Jackson, Raekwon the Chef (Wu Tang Clan), Doze (Rock Steady Crew), Stash, Bonz Malone, Damon Dash und DJ Clark Kent. Ein Muss für Sneaker Fans! Kosten: 19 Euro. www.thegoodwillout.com

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Kampf der Titanen

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m „Kampf der Titanen“ geht es um die ultimative Macht: Männer kämpfen gegen Könige, Könige gegen Götter. Selbst die Götter führen Krieg gegeneinander – und dadurchkönnten sie die Welt vernichten. Perseus Kinostart ist als Gott geboren, 08. April 2010 aber als Mensch aufgewachsen. Ohnmächtig muss er erleben, wie seine Familie dem Rachegott Hades, dem Herrn der Unterwelt, zum Opfer fällt. Weil er nun nichts mehr zu verlieren hat, erklärt Perseus sich zu dem tollkühnen Versuch bereit, Hades zu überwinden, bevor dieser den Götterkönig Zeus entmachtet und die Erde ins Höllenchaos stürzt. Auf gefährlichen Pfaden führt Perseus eine Gruppe unerschrockener Krieger in die verbotenen We l t e n . An seiner Seite kämpft der erfahrene Soldat D r a c o , Und der Weg wird kein leichter sein… der den trotzigen Perseus immer wieder ermutigt, seine gottgegebenen Fähigkeiten einzusetzen.

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Dabei müssen sie sich gegen infernalische Dämonen und fürchterliche Monster wehren, doch eine Chance auf Erfolg haben sie nur, wenn Perseus seine göttliche Kraft akzeptiert, der Vorsehung trotzt und sein Schicksal in die eigenen Hände nimmt. „Kampf der Titanen“ wird von Louis Leterrier inszeniert. An der Spitze der internationalen Besetzung steht der australische Schauspieler Sam Worthington als Perseus, sterblicher Sohn des Götterkönigs Zeus. Oscar-Kandidat Liam Neeson übernimmt die Rolle des mächtigen Zeus, und Oscar-Kandidat Ralph Fiennes spielt den Unterwelt-Gott Hades, der sich von menschlicher Furcht ernährt. Zur Besetzung gehören auch Gemma Arterton als geheimnisvolle Io, die Perseus auf seiner Mission spirituell unterstützt; Mads Mikkelsen als Draco, der Perseus mit seinem Schwert zur Seite steht; Jason Flemyng als ehemaliger König Acrisius, der in ein grausiges Monster verwandelt wurde; Danny Huston als Meeresgott Poseidon und A l e x a D a va l o s als Prinzessin AndroSternzeichen Skorpion meda, die sterben muss, falls Perseus versagen sollte.

Fotos: Warner Bros.


Der Kautionscop

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er zuletzt etwas glücklose Kautions-Cop Milo Boyd hat soeben seinen persönlichen Traumjob ergattert: Er soll seine geschiedene Frau, die Reporterin Nicole Kinostart Hurley, ins Gefängnis 01. April 2010 bringen, da sie nicht rechtzeitig vor Gericht erschienen ist. Zunächst glaubt Milo, dass dieser Auftrag leicht verdientes Geld für ihn bedeutet, doch als Nicole ihm abermals entwischt, merkt er, dass es offenbar nichts gibt, was in ihrer Beziehung jemals glattgehen könnte. Nicole will ihren Exmann mit allen Mitteln abschütteln, weil sie gerade in einem Mordfall recherchiert und auf eigene Faust die Spur eines Tatverdächtigen verfolgt. Das zerstrittene Paar versucht fortan, sich gegenseitig nach allen Regeln der Kunst auszutricksen – bis die beiden plötzlich um ihr eigenes Leben rennen müs-

sen. Milo und Nicole glaubten, ihr Versprechen, sich immer zu lieben, zu ehren und einander zu gehorchen, bis dass der Tod sie scheiden würde, sei ein schwieriges Unterfangen gewesen – doch wie sich jetzt herausstellt, ist es für die zwei noch weit schwieriger, am Leben zu bleiben … Hollywood hat ein neues Traumpaar: Gerard Butler und Jennifer Aniston laufen in dieser temporeichen, romantischen Actionkomödie unter der Regie von Andy Tennant zu Hochform auf und spielen mit großer Lust zwei wie Katz und Hund, zwischen denen die Funken sprühen und die Fetzen fliegen. Produziert von Blockbuster-Garant Neal H. Moritz, bietet DER KAUTIONSCOP perfekte Unterhaltung voller Gags und umwerfender Stunts – und mit ungeheuer viel Romantik! Foto: Sony Pictures

Vincent Will Meer

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incent haut ab! Er will nach Italien ans Meer – und dabei kommt er noch nicht mal bis zum Bäcker, sagt sein Vater. In der Jackentasche hat Vincent eine BonbondoKinostart se mit der Asche seiner 22. April 2010 Mutter. Im geklauten Auto sitzen die magersüchtige Marie, die ihn zur Flucht überredet hat und sein zwangsneurotischer Zimmergenosse Alexander, der die Flucht verpetzen wollte. Vincents Trip nach Italien ist eine Katastrophe für seinen Vater: Der ehrgeizige Lokalpolitiker steckt gerade mitten im Wahlkampf und interessiert sich nur für seinen guten Ruf, während die Psychologin Frau Dr. Rose in ständiger Sorge um ihre unberechenbaren Schützlinge ist.

auf. Vincent, Marie und Alexander setzen alles daran, das Leben da draußen auf ihre Weise zu meistern – auch wenn sie sich dabei ständig auf die Nerven gehen. Am Ende der Reise ist zwar niemand geheilt, aber alles anders. Vincent haut ab! Raus aus der Klinik, in der er lernen sollte, mit seinem Tourette-Syndrom umzugehen. Er will nach Italien ans Meer – und dabei kommt er noch nicht mal bis zum Bäcker, sagt sein Vater. In der Jackentasche hat Vincent eine Bonbondose mit der Asche seiner Mutter. Im geklauten Auto sitzen die magersüchtige Marie, die ihn zur Flucht überredet hat und sein zwangsneurotischer Zimmergenosse Alexander, der die Flucht verpetzen wollte. Vincents Foto: Constantin Film

Gemeinsam nehmen die beiden die Verfolgung

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Saw vi

Jigsaws Nachfolger, Detective Hoffman, ist immer noch nicht enttarnt. Wieder startet er ein mörderisches Spiel, in dem sich seine Opfer zwischen Leben und Tod entscheiden müssen. Doch gelten Jigsaws Spielregeln noch, oder handelt Hoffman längst auf eigene Rechnung? In der neuen Runde macht sich Jigsaws Witwe Jill auf die Suche nach der Wahrheit. Und auch Hoffmans Kollegen begreifen, dass sie mit dem FBI-Mann Strahm den Falschen verdächtigt haben. Doch was immer die Mitspieler auch herausfinden, es gibt einen, bei dem alle Fäden zusammenlaufen: Jigsaw. Spannung, Härte und Überraschung: SAW VI steht seinen Vorgängern in keinem dieser Punkte nach: Im sechsten Teil werden noch grausamere und wirkungsvolle Fallen gezeigt, und es werden fehlende Puzzlestücke in die Gesamthandlung eingefügt. Wieder mit dabei: Tobin Bell (Jigsaw), Shawnee Smith (Amanda), Betsy Russell (Jill) und Costas Mandylor (Hoffman).

Verleih: 06. April 2010 Kinowelt

Der Blutige Pfad Gottes 2 Von Troy Duffy, Drehbuchautor und Regisseur von Der blutige Pfad Gottes, kommt diese lang erwartete Fortsetzung der knallharten, stilisierten, innovativen Saga der MacManus-Brüder (Norman Reedus, Sean Patrick Flanery). Die beiden halten sich mit ihrem Vater, Il Duce (Billy Connolly), in den tiefen Tälern Irlands versteckt, weitab von ihrer früheren Existenz als Selbstjustiz ausübende Rächer. Als ihnen zu Ohren kommt, dass ein geliebter Priester von dunklen Kräften innerhalb der Mafia umgebracht worden ist, kehren die Brüder nach Boston zurück, um gewaltsam und blutig die Mörder zur Verantwortung zu ziehen. Mit einem neuen Komplizen (Clifton Collins Jr., Star Trek) und einer sexy FBI-Agentin (Julie Benz, TV-Serie „Dexter“) heften sie sich an ihre Fersen... Die Saints sind wieder da! Verleih: 08. April 2010 Sony Pictures

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Die Jagdt Nach der Heiligen Lanze

Release: 06. April 2010 Sony Pictures

Die Heilige Lanze – Wer sie in Händen hält, bestimmt das Schicksal der Welt. Museumswissenschaftlerin Katharina (Bettina Zimmermann) geht zusammen mit Schatzsucher Eik (Kai Wiesinger) auf die Suche nach dem verschwundenen Museumsdirektor Bachmann (Hubert Mulzer). Sie stellen fest, dass Bachmann der Entdeckung der heiligen Lanze, der kostbarsten Reliquie des Christentums, auf der Spur war. Seit 2000 Jahren bestimmt die Lanze, einst getränkt mit dem Blut Jesus Christus, das Schicksal der Menschheit. Der skrupellose Kunstsammler von Haan (Jürgen Prochnow) will die Lanze selbst in seinen Besitz bringen und schreckt dafür vor nichts zurück. Eik, Katharina und Museumsrestaurator Justus (Fabian Busch) müssen van Haan unbedingt zuvor kommen. Eine abenteuerliche Jagd beginnt.

From Within

Das romantische Beisammensein zweier Teenager endet tragisch. Mitten im Date bringt Sean sich unerklärlicherweise selbst um. Der Anstoß einer ganzen Serie von brutalen Selbstmorden in der kleinen gottesfürchtigen Stadt Grovetown. Während die Bewohner, geblendet von einem fanatischen Priester, die Morde als Reinigung der Gesellschaft ansehen, beginnt für Lindsay ein Wettlauf gegen die Zeit, denn sie muss einen Weg finden, den Fluch zu stoppen, bevor er auch sie heimsucht. Geheimnisvoller Horrorstreifen, in dem ein Todesfall wie bei einem Dominoeffekt einen anderen nach sich zieht. Die Gefahr geht nicht wie üblich von Gangstern und Psychopathen aus, sondern kommt tief aus unserem dunkelsten Inneren. Verleih: 20.April 2010 Kinowelt

Mercy Streets

Inmitten von Betrug, Kriminalität und Sittenverfall erfahren zwei Brüder die Macht des Glaubens und die befreiende Wirkung von Vergebung. John folgt dem Ruf des Verbrechens. Jeremiah wählt den Weg des Glaubens. Doch dann zwingt ein tödliches Doppelspiel die beiden Brüder, das Leben des anderen zu leben ... Und jede Entscheidung hat unerwartete Folgen. Eric Roberts (The Dark Knight), David A. R. White (The Moment After) und Cynthia Watros (Fernsehserie „Lost”) spielen die Hauptrollen in diesem packenden Thriller mit inspirierender Wendung.

Release: 08. April 2010 Sony Pictures

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Just Cause 2 Man nehme einen Superagenten mit den Fähigkeiten eines James Bond und dem Charme von Enrique Iglesias und werfe ihn, mit einem Oberbösewicht, unzähligen Fußsoldaten und einem umfangreichen Waffenarsenal, auf eine Insel und schon hat man das Setting für ein weiteres Open World Game. So dachten die Entwickler von Avalanche und Square Enix vor vier Jahren, als sie mit Just Cause einen von damals unzähligen GTA-Klonen auf den Markt brachten. Allesamt versprachen sie Action, noch nie da gewesene Freiheiten und vieles mehr. Den Genre-König erreichte aber niemand und so gingen selbst gute Umsetzung im Videospieldschungel unter. Die Just CauseEntwickler blieben aber am Ball und produzierten trotz des durchschnittlichen Erfolges einen Nachfolger. Und siehe da: mit viel Medienrummel, tollen Spielideen und zahlreichen Verbesserungen gegenüber dem Vorgänger rüttelt Just Cause 2 plötzlich gewaltig am Open World-Thron.

Alles beim alten Und das, obwohl sich am grundsätzlichen Spielprinzip nicht viel verändert hat. Nach wie vor schlüpft man in die Rolle von Rico „Scorpio“ Rodriguez, dem bereits erwähnten Latinoagenten, den es überraschenderweise schon wieder auf eine Insel verschlagen hat. Diesmal ist es Panau Island, das best gehütetste Geheimnis Südostasiens, das dummerweise von dem skrupellosen Diktator Pandak Panay regiert wird. Dagegen muss etwas unternommen werden, und daher verkommt die eigentliche Aufgabe, näm-

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lich Rico’s Ex-Chef Tom Sheldon zu finden, eher zu einer Nebenbeschäftigung. Die wunderschöne Insel muss befreit werden, und so schließt sich unser Protagonist mit drei großen Gruppen zusammen, um dieses Ziel zu erreichen. Das Mafia-Syndikat Roaches, die Maoisten-Gruppierung Reapers und die Revoluzzer der Ular Boys wollen allesamt den Sturz des Präsidenten und freuen sich deshalb über die Mithilfe des charismatischen Ein-Mann-Kommandos. Rico soll vor allem Chaos anrichten. Pipelines zerstören, Sendeanlagen in die Luft jagen, Festungen übernehmen, wichtige militärische Anführer eliminieren, Raffinerien in Brand stecken… das volle Programm.

Wollt ihr die totale Freiheit? Wie der Spieler dabei vorgeht ist den Entwicklern relativ egal. Sie stellen euch lediglich unzählige Möglichkeiten zur Verfügung um euer Chaos zu verwirklichen. Über 100 Fahrzeuge, vom Tuk-Tuk über Sportwägen bis zum Kampfjet, findet ihr einsatzbereit auf der Insel. Diese lassen sich mit gefundenen Fahrzeugteilen zum Teil verbessern, selbiges gilt für die zahlreichen Waffen, denen ihr mit Waffenteilen noch mehr Durchschlagkraft oder größere Magazine verpassen könn-


te. Erledigen könnt ihr das beim fliegenden Schwarzmarkthändler eures Vertrauens, der euch auch während Missionen jederzeit mit dem nötigen Equipment versorgt bzw. euch sogar umsonst an bereits entdeckte Orte auf der Insel fliegt. Das Hauptaugenmerk der Entwickler lag aber ganz woanders, denn die einzigartige Greifhaken- und FallschirmKombination könnte zum Spaßbringer des Jahres werden. Überdreht, abgedreht und einfach vollkommen realitätsfrei geht es damit zu werk. Hat man die Steuerung, die anfangs recht überladen und kompliziert wirkt, erstmal intus macht sie einfach nur noch Laune. Rico zieht sich auf fahrende Autos, fesselt Gegner an hochfliegenden Gasflaschen und bindet feindliche Fahrzeuge an Leitplanken fest. Zur einfachen Fortbewegung zieht ihr euch an das nächstbeste Objekt und schnallt dann mit dem Fallschirm in die Höhe. Ihr steigt aus Passagierflugzeugen, um euch kurz darauf nach mehreren hundert Metern Basejump auf ein Motorboot zu ziehen, welches ihr Sekunden später in eine Bohrinsel krachen lasst. Die Physik Engine ist dabei einfach nur herrlich – gerade natürlich genug, um realistisch zu sein und dennoch comic-haft überzeichnet.

Willkommen auf Panau Die Insel selbst ist ebenfalls ein Schmuckstück. Regenwälder, Strände, schneebedeckte Berge, Wüsten – Just Cause 2 bietet über 1000 Quadratkilometer Landschaft und ist damit knapp fünfzig-mal größer als Liberty City. Die Weitsicht ist phänomenal und vor allem aus der Luft sehr beeindruckend. Dass in den Großstädten mal die eine oder andere Textur schöner sein könnte, und sich die ländlichen Dörfer sehr stark ähneln nimmt man anstandslos in Kauf. Es sind die blühenden Wiesen, die tollen Gewitter- und Regeneffekte, die Fußspuren im Schnee und die große Liebe zum Detail, die den Spieler an Just Cause 2 fesseln wird. Die zahlreichen Easter-Eggs und Geheimnisse, die es auf der Insel zu entdecken gibt, und die wir in dieser Form ebenfalls nur vom großen

Konkurrenten kennen. Gestrandete Walfische, Zeppeline, die sich als homoerotischer Partytreffpunkt entpuppen und eine Insel die der TV-Serie LOST gewidmet ist, sind nur ein Teil der versteckten Gimmicks. Fazit: Just Cause 2 macht Spaß… tierisch Spaß. Die Insel ist toll, die Möglichkeiten unbegrenzt. Vor allem durch den Greifhaken verfügt das Spiel nun über etwas, durch das es sich von der Konkurrenz abhebt. Weder bei der Geschichte, noch bei den Effekten oder Dialogen nimmt sich Just Cause 2 richtig ernst. Man hat alles schon einmal gehört, die Charaktere, allen voran Präsident Panay, sind herrlich überzeichnet und bei der Action wurde mit Explosionen nicht gespart. Da die Entwickler wohl ohnehin darauf gebaut haben, dass jeder macht was er will, wurde bei der Storyline auf Tiefgang verzichtet. Überhaupt könnt ihr Aufgaben der Haupthandlung nur erfüllen, wenn ihr zuvor genügend Chaos anrichtet, um über eine entsprechende Leiste neue Missionen freizuschalten. Wenn es dann soweit ist, muss man meist ernüchternd feststellen, dass die Aufgabe wiederum nur mit Chaos und Zerstörung zu tun hat. Auch die KI der Gegner ist nicht wirklich fordernd, und die Tatsache, dass Rico als Topagent weder aus der Deckung schießen noch klettern kann ist etwas enttäuschend. So gesehen gibt es durchaus auch Anlass zur Kritik, aber hey… alles explodiert doch so schön. Text: Daniel Gräbner Fotos: 2010 Square Enix Ltd.

Positiv: - riesige Insel mit unterschiedlicher Vegetation - beinahe grenzenloser Handlungsspielraum - umfangreicher Fuhrpark - zahlreiche Missionen und Aufgaben - tolle und innovative Steuerung - tausende zerstörbare Elemente - Action ohne Ende Negativ: - Action ohne Ende - Missionsdesign sehr repetitiv - Langzeitmotivation? - KI der Gegner relativ schwach - Zwischensequenzen und Storyelemente kommen zu kurz

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Apple iPad

Die Welt mobil in deiner Hand

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ie Flavor Magazine Technik Abteilung Ăśffnet wieder ihre Pforten. Dieses mal mĂśchten wir euch das neue Apple iPad vorstellen. Die Welt wird immer schneller und immer Mobiler. Das merken wir alle in allen Bereichen unseres Lebens. Da muss der Mensch dranbleiben um nicht unterzugehen. Das ist auch ein Grund warum die

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tragbaren Geräte immer attraktiver werden. Das hat auch Apple erkannt und bringt sein iPad auf den Markt. Das ist voll gepackt mit der verbesserten Technologie die wir schon aus dem iPhone kennen. Die ersten Fragen die sich stellen sind: Was kann man mit dem iPad machen und war-


um sollte ich mir eines zulegen? Zunächst können wir einmal sagen, dass das iPad nicht nur für Selbstständige Eventmanager zu gebrauchen ist sondern für alle, die das gesamte Spektrum der Welt immer in der Tasche haben wollen. Beginnen wir mit dem normalen Surfen im Internet. Das geht auf dem iPad wunderbar einfach und revolutionär, einfaches bedienen mit dem Fingern und die Anzeige auf dem großen Multi-Touch-Display in Hoch – und Querformat. Scrollen, Zoomen, Klicken, alles mit dem natürlichsten Werkzeug welches wir haben, den Fingern. Und das alles fast völlig Ruckelfrei. Vorbei sind die Zeiten in denen die Seiten 3-4 sec brauchen um zu reagieren. Dank des E-Mail Apps erlebt ihr eure Mails in einer neuen Dimension. Man liest seine Mails nicht nur man kann sie fast berühren und fühlen. Anhänge werden sofort angezeigt und durch drehen ins Hochformat wird die gesamte Mail angezeigt. Beim Antworten erscheint die Onscreen Tastatur mit Tasten, welche fast so groß sind wie die auf einem Laptop und die so genau funktioniert, wie man es schon von iPhone gewohnt ist. Das brillante Display mit LED-Hintergrund-

Beleuchtung und IPS-Technologie macht das Ansehen von Fotos auf dem iPad zum Erlebnis. Öffne Alben mit einem Fingertippen. Blättere deine Fotos einzeln durch. Oder sieh dir eine Diashow an und teile deine Fotos mit anderen. Das 9,7 Zoll Display ist aber nicht nur für Fotos Super. Filme ansehen macht genauso viel Spaß auf dem iPad, perfekt auch für HD Filme. Dank der eingebauten Lautsprecher oder durch anschließen von Kopfhörern erlebt ihr eure Musik in einer Glasklaren Qualität und über iTunes habt ihr zugriff auf Millionen von Songs. Immer da wo ihr euch gerade befindet. Natürlich sind auch bekannte Tools wie Adress-Kontrakte oder Kalender Funktionen enthalten. „Die iWork Produktivitätsprogramme, die du bereits vom Mac kennst, wie Keynote, Pages und Numbers, wurden für das iPad komplett überarbeitet. So kannst du Dokumente, Präsentationen und Tabellen erstellen, die einfach großartig aussehen. Und alles mit deinen Fingern. Außerdem sind sie nicht nur einfach zu verwenden, sondern auch die leistungsstärksten ProduktivitätsApps, die je für ein Mobilgerät entwickelt wurden“. Wem das alles aber noch zu wenig ist, der kann über den Apple App Store auf mehr als 150.000 Apps zugreifen und dadurch sein iPad voll auf seine Bedürfnisse zuschneiden. Das iPad ist also für alle ein muss die mit der Zeit gehen und die welche die gesamte Welt immer und überall dabei haben wollen.

Technische Daten -

16/32/64GB Flash Laufwerk 9,7“ Multi-Touch-Widescreen-Display 1024 x 768 Pixel bei 132ppi 1GHz Apple A4 SOC-Chip ca. 10Std Akku Laufzeit WI-FI 802.11 a/b/g/n Bluetooth UMTS/HSDPA/GSM/EDGE

Text: Thorsten Streb Foto: Apple

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EVENTS 29.05. 30.05. 01.06. 02.06. 03.06. 04.06. 05.06.

Welcome to the Goodlife 07.05. Proton, Stuttgart

KOOL SAVAS - JOHN BELLO STORY 3 TOUR 2010 10.05. Osnabrück – Rosenhof 11.05. Bremen – Modernes 12.05. Flensburg – Max 13.05. Hamburg – Docks 14.05. Berlin – Astra 15.05. Dresden – Eventwerk 16.05. Rottweil - Kraftwerk 18.05. Nürnberg – Hirsch 19.05. Mannheim – A. Feuer wache 20.05. Würzburg – Posthalle 21.05. Ulm - Roxy 22.05. München – Backstage 23.05. Wien – Gasometer 25.05. Innsbruck – VAZ Hafen 26.05. Stuttgart – LKA Long horn 27.05. Lindau – Club Vaudeville 28.05. Basel - Volkshaus

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Freiburg – Haus der Jugend Kaiserslautern – Kammgarn Kassel - Nachthallen Neu-Isenburg - Hugenottenhalle Köln – Live Music Hall Hannover - Capitol Münster – Skaterspalace

Black Eyed Peas World Tour 15.05. O2 World, Berlin

Bushido Live 30.04. Arena, Ludwigsburg 01.05. Mozartsaal, Mannheim 02.05. Zenith, München 03.05. Jako Arena, Bamberg 04.05. Philipshalle, Dorf 05.05. Jahrhunderthalle, Frankfurt 04.06. Zitadelle, Berlin 05.06. Junge Garde, Dresden Whitney Houston 12.05. O2 World, Berlin 13.05. Leipzig-Arena, Leipzig 16.05. TUI-Arena, Hannover 17.05. Color-Line Arena, Hamburg 21.05. Olympiahalle, München 22.05. Hans-Martin-Schleyer-

Halle, Stuttgart 26.05. König-Pilsener-Arena, Oberhausen 27.05. Arena, Nürnberg 29.05. SAP Arena, Mannheim 31.05. Festhalle, Frankfurt/Main

Sido live 06.04. Skaters Palace, Münster 07.04. Kulturfabrik, Krefeld 08.04. Kammgarn, Kaiserslautern 09.04. Club Vaudeville, Lindau 11.04. Volkshaus, Basel (CH) 12.04. Posthalle, Würzburg

Alicia Keys Tour 07.05. O2 World, Berlin 09.05. Festhalle, Frankfurt 12.05. Color-Line Arena, Hamburg 13.05. König Pilsener Arena, Oberhausen Dendemann 28.04. Schlachthof, Bremen 29.04. Fabrik, Hamburg 30.04. Skaters Palace, Münster 01.05. Gloria, Köln 02.05. Karlstorbahnhof, Heidelberg 03.05. Batschkapp, Frankfurt 06.05. Röhre, Stuttgart 07.05. Backstage Werk, München


Mehr Termine auch auf www.flavormag.de! Alle Angaben ohne Gewähr!

08.05. Jazzhaus, Freiburg 09.05. Zakk, Düsseldorf 10.05. Garage, Saarbrücken 11.05. Posthalle, Würzburg 12.05. Astra, Berlin

Inspectah Deck 15.04. Tape Club, Berlin

Pitbull 01.05. Euro Palace, Mainz Trey Songz 28.05. Diva Palace, Gollhofen

Fettes Brot 29.04. Pier 2, Bremen 30.04. Pier 2, Bremen 01.05. Seidenstickerhalle, Bielefeld 03.05. Liederhalle, Stuttgart 05.05. Zenith, München 06.05. Schlachthof, Wiesbaden 07.05. Alter Schlachthof, Dresden 08.05. Columbiahalle, Berlin 10.05. GrosseFreiheit 36, Hamburg 11.05. GrosseFreiheit 36, Hamburg 12.05. GrosseFreiheit 36, Hamburg 12.06. Lanxess Arena, Köln 10.12. Color Line Arena, Hamburg

Tourdates können gerne per EMail an uns gerichtet werden. Yung LA 23.04. Blacksounds, Landstuhl 24.04. Magic, Weiden 30.04. Downtown, Weinheim

Beats by Dr Dre Club Tour 16.04. Downtown, Weinheim 23.04. A67, Groß Gerau 30.04. A1, Trier 01.05. A61, Alzey 18.05. Qdorf, Berlin 21.05. 65, Kandel 22.05. A66, Frankfurt

Boyz II Men 01.05. C-Halle, Berlin Catch A Fire 01.05. Zapata, Stuttgart 23.05. Zapata, Stuttgart

Killer Mike 30.04. Downtown, Weinheim

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Impressum Flavor Magazine Morrell Timothy / Streb Thorsten GbR Forchheimer Str. 15 91358 Kunreuth Germany

Authoren dieser Ausgabe Timothy Morrell, Thorsten Streb, Daniel Gräbner, Ron-Lo und Dolla Skillz.

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Satz & Layout Timothy Morrell

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Flavor Magazine April 2010