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FLAMINGYOUTH www.flamingyouth.de

KULTUR.MUSIK.MAGAZIN.

AUSGABE # 08 SEPTEMBER 2011

BOOTS ELECTRIC Fruchtig, süß – geht immer

FY AUF WELT

TOURNEE

A Flaming-Yo uthGuide to Lond on

BOOTBOOHOOK Festivalbericht

HALDERN POP FESTIVAL - 28 NieWoImmerDa PLUS: FOO FIGHTERS - PLACEBO - JACK WHITE SEPTEMBER 2011 FLAMINGYOUTHKULTUR.MUSIK.MAGAZIN. /

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FLAMINGYOUTH

VORWORT neulich fiel mir eine dieser Gratis-Postkarten in die Hände, die es immer in Restaurants und Clubs gibt, und sie sagte „Sommer, bei dir piept‘s wohl“. Zumindest für mich im Norden gilt das, denn wir haben immer Temperaturunterschiede von 10° von einem Tag zum anderen und ich habe keine Lust mehr. Dann soll es endlich Herbst werden, damit ich wieder Strumpfhosen und Stiefel tragen kann, damit ich wieder ohne schlechtes Gewissen zu Hause sitzen und Serien auf DVD gucken kann, damit ich endlich die Kerzen und die Wolldecken wieder aus dem Schrank holen kann – auf dieses Theater habe ich keine Lust mehr. Das hier ist unsere September-Ausgabe, ein Mittelding zwischen Sommer und Herbst und der Abgesang auf die Festival-Saison. Viel Spaß damit! Beste Grüße Silvia für flamingyouth.de

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Lieber Leser,

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Titelfoto BOOTS ELECTRIC (c) cooperative music


INHALT AUSGABE # 08 SEPTEMBER 2011

Seite 04 TOP 5 - MOVIE FASHION MOMENTS Seite 04 DIE REEPERBAHN RUFT Seite 05 JACK WHITE - LECK MICH IM ARSCH Seite 06 BOOTS ELECTRIC - FRUCHTIG, SÜSS – GEHT IMMER Seite 08 FOO FIGHTERS - MEGA-GROHL IN MEGA-FORM Seite 12 HALDERN POP FESTIVAL - 28 - NIEWOIMMERDA Seite 20 FY AUF WELTTOURNEE - A FLAMING-YOUTH-GUIDE TO LONDON Seite 24 BOOTBOOHOOK - HANNOVER Seite 29 PLACEBO - THIS IS NOT A FASHION SHOW!!! Seite 30 LIVEDABEI - TERMINE Seite 33 IMPRESSUM & KONTAKT

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TOP 5

MOVIE FASHION MOMENTS von Simone Bauer

1. Princess Diaries: Als Mia ihre beste Freundin Lily im begehbaren Kleiderschrank findet - und so einige Klunker ... 2. Sweet Home Alabama: Schon mal nachts in einem Juweliergeschäft gewesen, um sich den Lieblingsverlobungsring auszusuchen, egal, wieviel er kostet? Eben. Ich auch nicht. 3. Sex And The City: Big schenkt Carrie einen begehbaren Kleiderschrank - und Manolos gleich dazu. 4. Monte Carlo: Grace, Emma und Meg entdecken im so eben entführten Kofferberg Designerkleider und ein Bulgari-Collier - und jede Menge Produkte von MAC für Schminkischminki. 5. What A Girl Wants: Amanda Bynes entführt Filmpapa Colin Firth an die Themse, um dort bei einem abgefahrenen Flohmarkt (wüsste auch gerne, wo der ist!) tolle Vintagemode zu kaufen.

T F U NR

er burg ehlen m a pf eH m di t; wir em u d n et der u h kompl Read f r u a a e er uc m ,D wied ist nun a ntrol r Ragnsta s o e C h lle fe ud elc Up , Clo e, Kristof inter, Pe al, w as Linek v i c t s u nfe .D am aW slic rbah attfindet huck Vander to Cecili tretlager. e C p , e r t s Re hn nt ss nge k, Jo rt Belong s, Vierka Rösi a rigen Location h e O ä n j e s a en I am He istia die Rifl , Chr agazin, mer, My ids, The zum rschieden e r h a t ve : pK Krä enm d zw r, Cä ...un rbahn in nzusehen ke Frase ne, Herr , Moritz he Get U i u e o T a , Bro erman D e, Miss L Turtles, Reep de Acts d r a v n w to folge , Ben Ho a Viljor, H cas in Lo Talking , o s k Amo dus, Fris Heads, L tation 17 n S r er, Fi Harbou Stefson, e o & Th rg, Retr e Carlb Maraun Silvia

H A B PER

E E R IE

Foto (c) Matias Boem

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TS TE MEE RT I H W ZA JACK S & MO N W O CL

LECK IM H C I M ARSCHch

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FRUCHTIG, SÜSS – GEHT IMMER

JESSE „THE DEVIL“ HUGHES MIXT ALS BOOTS ELECTRIC EINEN BUNTEN COCKTAIL AUS TAUSEND EINFLÜSSEN von Bernd Skischally

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om Garagen-Spaß-Projekt zur allseits respektierten, da überdreht authentischen Hollywood-Poser-Band – so lässt sich der Werdegang der Eagles Of Death Metal kurz zusammen fassen. Weil 2011 ja so ziemlich alles geht, fordert Jesse Hughes, der die EODM zusammen mit seinem Highschool-Kumpel Josh Homme formte und damit über Nacht als Thirtysomething zum Rockstar avancierte, die Hörgewohnheiten seiner Fans nun mit einem quirlig poppigen Nebenprojekt heraus. Als Boots Electric veröffentlicht der 39-jährige Schnauzbartfetischist „Honkey Kong“. Die Platte startet mit dem hippeligen „Complexity“, der zweiten Single, die aber gleich etwas Nervfaktor offenbart. Ein Dance-Pop-Sprechgesangs-Etwas, definitiv kein Arschtritt-Rock’n’Roll. Wahrscheinlich wollte Jesse „The Devil“ alias Boots Electric nur gleich mal klar machen, dass es hier und jetzt ums Grenzensprengen geht – und vor allem wohl um den Spaß, den er selbst allein im Studio hatte. Nachdem wir das gecheckt haben, kommt „Love You All The Thyme“ überraschend smooth daher. Neben „Dreams Tonight“ eine recht gefällige Roadmovie-Ballade mit Wohlfühl- und Cabrio-Faktor sowie Hawaii-Soundeffekten. Die an dritter Stelle aufgeführte Vorab-Single „Boots Electric Theme“ wirkt, betrachtet man sie im Kontext des Albums, leider etwas konstruiert. Gastsängerin Broody Dalle (The Distillers, Spinnerette) klingt auch nicht sonderlich markant, ein Spaß-Track, den man sich, bevor man ihn tothört, lieber

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für die ein oder andere Pool-Party aufheben sollte. Angenehm nachdenklich und versehen mit Klavierversatzstücken unterstreicht „No Fun“ dann, was man schon lange ahnt: Auch ein L.A.-Partyanimal kennt schattige Tage. Gleich darauf widmet sich Jesse wieder seinem Lieblingsthema: „Oh Girl“. Mit hohem Gesang und düsterem Drive schallt da der vielleicht beste Song der Platte aus den Boxen. Programmatisch zappelig und crazy erwacht anschließend der „Speed Demon“, dem eben nicht nur Electrokids verfallen, bevor mit dem getragenen, sphärischen „You’ll Be Sorry“ und dessen „Shallallallala“-Refrain wieder zwei Gänge zurück geschaltet wird. Erst als beim vorletzten Song „Trippy Blob“ lustiges Piepen zu einem dumpfen Beat ertönt, erinnert man sich wieder, dass eigentlich mal von Jesses „Electro-Projekt“ die Rede war. Ein klassischer Dancekracher ist „Honkey Kong“ allerdings wirklich nicht. Die Südstaaten-Country-Ballade „Swallowed By The Night“, die auf einem White-Stripes-Album genau so gut aufgehoben wäre, betont das nochmal letztinstanzlich. Vielmehr dürfte sich Jesse am alten Crossover-Meister Beck orientiert haben, der auch schon immer alle möglichen Einflüsse zu schmackhaften und teils recht verrückten Cocktails mixte. Ob nun das quietschbunte „Honkey Kong“ schmeckt? Dem puristischen Desert-RockFan sicher nicht. Auch ein extraordinär herausragender Edel-Drink ist nicht geschaffen worden. Wer Jesses Livestyle jedoch schätzt und ihm Experimente gönnt, der hält einen fruchtig, süßen Tequila Sunrise in der Hand. Der geht immer.


Foto (c) Cooperative Music

BOOTS ELECTRIC “Honkey Kong” (Cooperative Music/Universal)

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MEGA-GROHL IN MEGA-FORM EIN ABSTECHER AN DEN CHIEMSEE - ZUM TOURFINALE DER FOO FIGHTERS UND HÖHEPUNKT DES SOMMERS von Bernd Skischally

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er r Berlin e d n i ch ilmister m Besu nd eine mit Lemmy K es u albhlug eide t von h Wuhlh st versc hepunkt e e t t u e G b e l ing Hö ecia nen voralpi stisch als Sp Fighters zum , em n e h o i h rz vor d our Foo u t k e d i d n d n u in rs u Bergen teten DörSomme er Europatour . Im s e d h c a r a r 0 überf hluss ih erische Pamp app 10 c n s k b – A t g h am ch ie bay fern lie üdöstli ris in d m die politisc paths a r P e t e er ym am Kilom mmer s ngs orprogr rz vor d i V u d k n d u n u rten e-Ju nchen e – der bitionie rden Hardcor weilige von Mü ischen Grenz , “ r e nd lang her ich cher w es Mee u s h i t c s s n i i r a österre e achmac y Rise Ag e. „Bay tolz zu dier e n K s o i m v e m i t A s Ch rvende und The Migh Bayern tspot, denn e e n i d s i n b re . sage s -Ho oysetsfi es. Aber egal chland dsurfer B s n t i e i u e W w D n sem die See ssto tgrößte ders als der ghty Bo eh nur drum, t i i r M d r e d an rn ng es tunde ihnen, Hier gi ckband der S sten in. Lese ge l l a gehört z ro be ee, gan die Ge Stadion auf der wohl Bodens alplanern ist n e t l n a erleben er bu m v u r i h t z e c s d o e e r n F n e i von rty Karr wege Somm lock-Pa r allem ur ihrer witzend dem rad d o o a v T e r d D n e ie 0G rsch mer“ en für d und bie en. Gefühlte 4 ahrlich Anzeig e Raggae Sum n in w ig se tte zu huld en luden dazu „Chiem f, die hier, mi ereits t at rif ,b im Sch ein Beg -No-Go-Area und er nja ein. ine der Ga gastiert. Clev n r e y ind, ke s a B s 5 r e e 9 i t 9 d h Fig wie Live seit 1 Die Foo Business des stüchtig d deren große t f ä h c s g r länge ind, wi in paar Jahren Frage, im Bi schon etwas ch s l a m te kli nts nun hne sei s“ tainme en. Doch wir r ü k e c b t l o n a R E v i t e t Fes ekomm d auf der sei hiemse ang allerg C n „ a r m e e n g ur e Ba mit d – bisl uropato , der di onen in r wertet i E r e t i e d n b v e e t j i d m e zw ave ufen ße A hjahr la spürte, dass D e nstream hne gro i ü o a r s F M g . n i m d erad atte, Program a ging Jungs g erlebt h e n i e Sachen metal eben. D en, der s hl und und mitreißen n ad ck o b r o r s G r k e n d u P an l agie er dere sser wo cht ma voller M erformten. W rie und man be r Chiemsee ni p ho de denn je llte Eup nschaft e nzt. t e s r e zumal g g n a au de lände zur Sch liche Spiellei ans Ge s e ber üpt s ü h e i c e i d s d n n u e u e off r Fr ch n von de nnahmen her samt und, si h c a f n i i Der Gr he Panorama de E n, e Das prudeln her zu kurz. zusehe hübsc s n s a g a i t d p n n r e Jah usikev reift sic cker-Stagnatio hters. g g M i , F t s e e t o i g o e a ht: F rdro s l Ein-T nur Ha e schlic diosen Show t e e r t ä u a w l der de gran Southsi ehr als d m n h u c e a n N Hurrica auf dem

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FOO FIGHTERS

u epäck z G m i usic“ d 15 lot of m ine Stunde un ra „ gend e len e aben u zu wol om-Lan . h d n r e a l t e S em i iedene ann Bon Jovi uten sp st aus d ch r n e f i t u o z M r P d un s re d nach atürli das wä sich an Grohl öhte er ofort – und n h weile, art grin likum s lte man elbstironisch B l b o u n s P e r d e Eh de. rch bs onckig du ne halbe Stun nst, hal beln im Lond e r r e d b l a i h rü : wie me ertes G rinnern end – u es doch den s n e r a inszeni ey Stadium e e t ew un bl al konn Am End über zwei St einer er Wem ammt nochm n?“, p p on erd rde der kna . Erwartbar v i „Wie v d so groß we r m iner, be de e m e i a d e r n n g b a u o r B r P Abe imdie R diese nband. n Songs noch lten 008 in o e 2 i d r m a e t m S e a t jam vers frag lfte a . Klar, die Hä inbar dahin ge 00.000 a 1 r n e a p d v p r i a kn r, N r rrtem s sche en. Kla os. Abe geverze teht, mer au n u r g Mensch Slapstik-Vide Foo bes s im nd den ten Hit ock-Gewand um n a MTV u h c s nr al ach h magi Garage h das nun m ibt einf he den l wirklic b d c i n s c is als bei st u ält i M r h e s r e r g e i n e l v t e i . h e d Fig kurzw ser Liga hgewor gzeuger, n e c i e s d i g e n n fl i ä L la eren : die diese ega-Sch ga-Shouter en and chend anders t M s i s e u a m e ht s ung rmer, M inzwischen lls erfri h diesmal nic o a f f r n e e P b E an auc onsMega kann m tourten hem Produkti as g s a e o d o M – F – en und , in leic rost sag s Dave Grohl operng eine Laser, ke r t t e i g m h c a n g au ment. K tärker, ein pa r name ach Gründun e p t i i u r q w e g en es, Vers Son cheint rwerk. 16 Jahr mmert s e , ä u n o h e s u e F , n b n ie r e de wist nd, wi Leuchte ommer, um d Z a l e B e ß i “ o r v r e g h nac „sein sen S er dass er ktuation offen hen die e Rockband d , c t i r e e r i e f ab r-Flu ulärst lleicht -Clique tgliede spektak ein. Doch vie er auch und Mi h seine Traum s ni lic Welt zu ch die Kalifor en lasbar end hat. si ob en wollten och Luft nach sse gefund n e n t h ris ser Kla c r e a a i f t i d n i r G e e t beiden mear, le Kalib uen Jahrzehn n e i e V d . t i n S e M s Pat m ne d an. Un n sich i flet und ngsmitglied f t e i t h h u c i S e n y d s i Chr ründu n noch “ oder „All M i G h r h d e c n i l u m r im alk natü Basser ng“, „W h 2019, wenn el und er o d l d r n u e e r v b M E s „ t c Nate den Blu hlagzeug rften au ch gut genug n ü o d l “ b e f , no fseinem wkins am Sc hne am Li 50 wird anderen – ho l a h ü o H B r r e G i gen hl d oder Taylo ie ehmüti en ein ave Gro lich just als d w d r D u ü t z f l xt a l r t a be nicht n Konte e h schließ ändig t h c i s e c l l s e t l i s n o g e v m a f m iser erge Chie ment im hichte sein. Le n e der B wunden war. o t t e M u – o h Sil rsch rehe gesc keln ve r laufenden r Musik ch nur nicht d hon n e u d D e m i e fd al sc sie si lich au t „Bridg s diesm sollten e b a Wie üb ete das Set mi g a m Tonur d e z , d n e r t i e r e s d s a s t s , la und . Be mne Tour s werden pax verbieten . der Hy ms h , u “ c b s g l e n A i B n n hro ifen Bur eue n die O regularien pfe g des n o ziemlich n n a u n m f f ö s e Er s“ tstärk g Light n der auf Lau „Wastin deren Facette nner Ne son alle be ers auf einen t nde h Foo Fig e darauf folge te eu Di rohls, h bringt. G g n u ig Ankünd

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HALDERN POP FESTIVAL - 28 NIEWOIMMERDA von Bruno Tenschert

OBWOHL ANFANG JANUAR ERST WENIGE BANDS FÜR DAS 28. HALDERN FESTIVAL BESTÄTIGT WAREN, GAB ES BEREITS ENDE JANUAR KEINE KARTEN MEHR: AUSVERKAUFT! DAS SPRICHT FÜR SICH. DIESES FEINE FESTIVAL HEBT SICH EINFACH AB: DANK SEINER OFFENEN ABER GEMÜTLICHEN PERSÖNLICHKEIT, VERKNÜPFT MIT TRADITIONENFREUNDSCHAFTEN-VERLIEBTHEITEN-BIERKULTURSTREITIGKEITEN-GUMMISTIEFELWAHNSINN-GRILLEREIEN-TRINKEREIEN-MIT-UMFALLEN, KANN ALLES PASSIEREN IN HALDERN. VORAUSSETZUNG IST EINFACH DIE LIEBE ZUR MUSIK ABSEITS VOM KOMMERZZWANG.

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HALDERN POP FESTIVAL - 28 NIEWOIMMERDA

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iewoimmerda steht auf der Eintrittskarte, und ja, hier darf man ankommen zwischen ehrlichen Menschen & ehrlicher Musik. Am Besten immer wieder! So haben mich zum Beispiel vor zwei Jahren Freunde und Bon Iver überzeugt, auch einmal dort anzureisen. Und ich habe mich tatsächlich verliebt. In die Atmosphäre dort, die Gemütlichkeit, das musikverrückte und -wertschätzende Publikum, und die verschiedenen Traditionen, die dort gepflegt werden.

Nachhinein denkt „Shit! Die hab ich verpasst?!!!“

Dieses Jahr konnte ich mich wieder einer kleinen Gruppe von Musikliebhabern anschließen. Die Herrschaften kommen seit einigen Jahren nach Haldern, um dort zu Zelten, um die Musik zu genießen und um auf ihre Freundschaft und ein schönes Leben anzustoßen. Alle sprechen vom Halderngeist, der sie dort immer wieder zusammenführt. Es sind Menschen, die quer aus Deutschland kommen, von Bayern über Schleswig-Holstein, vom Arzt zum Bergmann, von der Tochter mit dem Papa über bis hin zu... Aus ihrer gemeinsamen Zeit beim Haldern ist über die Jahre hinweg auch ein Buch gewachsen: Eins mit Anekdoten, Gedanken und Diskussionen zum und übers Festival. Haldern verbindet eben! Und das Schöne, da waren sich dieses Jahr wieder alle einig: Beim Haldern gibt’s immer Bands, die man neu entdecken und lieben lernen darf, mehrere echte Highlights und mindestens eine Band, bei der man sich im

Die ISBELLS aus Belgien eröffneten das Festival, und zwar in der Kirche von Haldern. Ihr positiv-melancholisches Musikgewand und ihre andächtigen Stücke mit dem mehrstimmigen Gesang passten super in diese Stätte, die zum ersten Mal als Konzerthalle bespielt werden durfte. Leider hieß es schon nach einigen Stücken weiter eilen, da man unbedingt rechtzeitig zu BEN HOWARD im Spiegelzelt sein wollte. Ein kleiner Fußmarsch vom Dorf zurück aufs Festivalgelände musste dafür eingeplant und gegangen werden. Aber dieser Entschluss war der Richtige. Ben Howard und seine Band kann man als eine der Neuentdeckungen und gleichzeitig als eins der Festivalhighlights werten. Klar spielt der Herr auch nur Gitarre und singt dazu. Und ja, er bewegt sich irgendwo in diesem übergehypten Singer-Songwriter-Folkuniversum, aber er hat eben einen tollen eigenen Stil und eine eigene Stimme. Dazu kommt ein goldenes

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Dieses Jahr gab es mehrere Möglichkeiten, gute Bands zu verpassen, was zum Einen daran lag, dass neue Spielstätten geöffnet wurden, zum Anderen am wechselhaften Wetter, das einen immer wieder mal zum Zeltplatz schickte: Gummistiefel an, Gummistiefel aus...und dann natürlich, dort angekommen, die Motivation sich schnell noch ein Steak auf den Grill zu schmeißen und ein Bier zu trinken. Aber es geht schließlich um die Bands, die nicht verpasst werden wollten:

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ISBELLS

DRY THE RIVER

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HALDERN POP FESTIVAL - 28 - NIEWOIMMERDA

Händchen für gutes Songwriting. Er und seine Mitmusiker sind dazu noch sehr sympathisch - eine tolle Band, die sicher auch später und statt anderen Acts auf der Hauptbühne schwer beeindruckt hätte. Unbedingt reinhören und noch besser live angucken! Aktuelles Album: „Every Kingdom“.

DJ-Set im Biergarten war beeindruckend-anregend-motivierend. Mit ihrem Techno-House-Electro-Sound hätten die Jungs das Publikum mit Sicherheit die halbe Nacht über auf den Tanzbeinen gehalten, allerdings war nach einer knappen Stunde leider Ende im Biergarten, denn der letzte Act des Abends stand in den Startlöchern. Das ANNA CALVI

Nach ein bisschen Erholung im Biergarten, hieß es abends weiter zu ANNA CALVI. Da bleibt mir nur zu sagen: Was für eine Erscheinung! Die Dame bewegte sich auf ihren schicken, schätzungsweise 10-12cm hohen Pfennigabsätzen so sicher auf der Bühne, dass neben ihren Model- und Supernovaqualitäten erst nach dem dritten oder vierten Song aufgefallen ist, was sie für eine großartige Gitarristin abgibt. Beeindruckend auch die Instrumentierung ihrer Band mit einer sehr eigenen und schönen Soundästhetik – erinnert irgendwie an Lynch Filme. Kleiner Wermutstropfen: ist man mal angekommen in ihrer Soundlandschaft erkennt man den Weg mit verbundenen Augen. Willkommene Abwechslung brachten dann COMA aus Köln // Haldern. Ihr

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BRAND BRAUER FRICK ENSEMBLE im Spiegelzelt machte weiter mit tanzbarem Sound, aber komplett ohne Plattenteller, Abelton oder Sythnie-DJEquipment. Die Herrschaften spielten ihren Wahnsinn komplett instrumentiert – quer besetzt vom Klavier über Geigen, Cello, Querflöte, Schlagwerk bis hin zu und wieder zurück – das war wirklich sehr beeindruckend! 206. Eine der wenigen deutschsprachigen Bands auf dem Festival! Eine klassische 3er-Kombo mit richtig guten Texten, leider aber etwas abgestandenem Wutpathos im Bauch der 90er. Zum Glück gingen auch Holzfällerhemden dieses Jahr noch mal zahlreich über sämtliche Ladentheken in der Republik der Heiserkeit. Also irgendwie wieder Zeitgeist?!

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Richtige Erfrischung brachte dann ein blonder Wirbelwind aus Belgien. SELAH SUE auf der Hauptbühne faszinierte mit ihrer Stimmgewalt und ihrer euphorischen Bühnenpräsenz! Zwischen Lauren Hill und Roots Manuva verpackte Hits und eine überaus gute Backingband taten ihr übriges und

sind und nun richtig gute herzergreifende Stücke spielen. Wenn ihr Album mal fertig ist, läuft das im Herbst garantiert auf vielen Anlagen durch. An das verfrühte Partygefühl vom späten Nachmittag konnten dann erst die WOMBATS wieder anschließen. Wobei ein erster Gedanke war: Was SELAH SUE

zerfetzten die letzten verschlafenen Gedanken. Mit dieser Stimmung ging es direkt weiter zu SOCALLED. Die verknüpften einige Musikstile so geschickt miteinander, dass im Moment keine wirkliche Beschreibung dafür einfallen mag. Man müsste mal nachlesen, wie sie das selber definieren. Auf jeden Fall konnte der Pianist-SängerRapper im Greedy-Schlumpf-Shirt als Entertainer beim Publikum punkten. Zusammen mit den voluminösen weiblichen Gesangsparts, gepaart mit Klarinette- bzw. Oboe-Klezmersounds wurde das Publikum in saftige HipHop-Beats gebettet und vorzeitig in den Partyabend verabschiedet. DRY THE RIVER direkt im Anschluss waren dagegen eher beruhigend. Eine der vielen Folk-Vollbartbands, garantiert mit Punk- und Hardcorewurzeln, die sich inzwischen ihres Alters bewusst

wollen die denn auf dem Haldern??? – Aber man konnte sich schon mitreißen lassen von den BritPopKindermelodieBeachBoysChören. Die Bühnenpräsenz der drei Jungspunde war zudem richtig groß und, Junge Junge, die haben’s live leider echt voll drauf! Aktuelles Album: „Our perfect Disease“ Im Anschluss daran das ERASED TAPES SPECIAL. Ein Event im Event. Das kleine Label aus England, das sich mit viel Leidenschaft und Liebe zur Musik im Leben über Wasser hält, schwimmt auf ähnlichen Bahnen wie das Haldern Pop Festival. Deshalb wurden die Macher und Bands auch eingeladen im Spiegelzelt ihr Konzept und ihre Künstler zu präsentieren. Und hier war einiges geboten! Dazu einfach mal ganz dringend Zeit nehmen und sich selber informieren auf: www.erasedtapes.com SEPTEMBER 2011 FLAMINGYOUTHKULTUR.MUSIK.MAGAZIN. /

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HALDERN POP FESTIVAL - 28 - NIEWOIMMERDA

JAMES BLAKE war irgendwie der Diskussionsboy in so mancher Runde. Ist das jetzt gut, was der macht? Oder war’s jetzt doch nur langweiliges Geheul?? Irgendwie war’s komisch oder??? Ganz einfach erklärt: Der junge Mann mit seinen gerade mal 21 Jahren macht Singer-Songwriter-Stücke. Melancholische. Er spielt unglaublich gut Klavier und singt wie ein Engel. Diese Eigenschaften verpackt er mit seiner Band in eine Dub-Rauchwolke und vernebelt sein Publikum. Die tiefen Bässe haben dann wenigstens mal das Spektrum der Haldernanlage ausgefahren und uns definitiv ein Bauchgefühl beschert. Man kann sagen was man will - der Typ macht sein Ding!

Cure-Divison. Ihr aktuelles Album „The Fool“ haben die Damen mit John Frusciante an den Reglern aufgenommen. Die FLEET FOXES als Highlight auf der Hauptbühne klangen fast wie zu erwarten besser als auf Platte. Schon krass, wie gut die Herren zusammen spielen und singen – nicht umsonst sind sie so erfolgreich unterwegs. Man darf gespannt sein, wie lange sie diesem Wahnsinn gerecht werden können. AGNES OBEL war dann der glorreiche Abschluss des diesjährigen Haldern. Die meisten Zuhörer, schon etwas müde und durchgefroren, fanden trotzdem ihren Weg ins Spiegelzelt oder in den Biergarten zur Leinwand und WARPAINT

WARPAINT waren dann der Männermagnet im Spiegelzelt. Hätte man nicht gedacht, aber in den ersten drei, vier Reihen im Publikum waren die weiblichen Fans relativ spärlich gesäht... Die Mädels sind aber auch toll. Etwas schüchtern haben sie erstmal alles selber aufgebaut und ihre Verstärker, Instrumente und ihren Sound in Position gedreht. Wenig Licht auf der Bühne und Blitzverbot für die Fotografen tauchten das Zelt dann in eine sehr passende Stimmung. Eine wirklich sehr gute Gitarrenband vom Planeten

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konnten so noch den wunderschönen positiv traurigen Stücken lauschen. Agnes’ Gesang verschmolz mit ihrem Klavierspiel und die Begleitung von Anne Müller am Cello war einfach ergreifend. Das lässt dann schon ein bisschen Vorfreude auf den Herbst zu – bunte Blätter die vom Baum fallen, Tee trinken und Obel hören. Bis zum Januar hält diese Erinnerung dann bestimmt her, in der Hoffnung wieder eine Karte für das kommende 29te Haldern Pop Festival ergattern zu können.

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FY AUF WELTTOURNEE: A FLAMING-YOUTH-GUIDE TO LONDON

Text und Fotos von Simone Bauer

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hr plant einen Trip nach London und er soll wirklich, wahrhaftig unvergessen bleiben? Dann werft doch mal einen Blick auf unsere rockigen Tipps und genießt euren Aufenthalt auf der Insel, dudes!

„Shrek – The Musical“ und natürlich „Billy Elliot“.

We are in the music buiz! Die tkts-Booths am Leicester Square werden nicht umsonst von allen Reiseführern angepriesen – Musical-Tickets kosten hier tatsächlich um die Hälfte weniger als im Vorverkauf. Dafür muss man sich zwar unter Umständen mit schlechteren Plätzen abfinden, doch selbst die sind in den kleinen, gemütlichen Musical-Theatern noch sehr gut. Die Verkaufsstellen öffnen um 10 Uhr – und da bilden sich schon Schlangen! -, ergattert werden können momentan Stücke wie der Broadway-Klassiker „Chicago“,

Wer sich nicht im Vorfeld dafür entscheidet, die Tour eines Lieblings-Indies zu verfolgen, sondern eher spontan auf ein Konzert gehen möchte – Tickets dafür bezieht man immer noch am besten über ticketmaster.co.uk oder man informiert sich etwas zeitaufwändiger auf den Homepages der eigenen Lieblingsbands. Da in UK auch einige großartige Comedians zu Hause sind, lohnt sich auch ein Studiobesuch bei den jeweiligen Sendungen. Unter tvrecordings.com oder sroaudiences.com/shows.asp findet man Tickets für Shows mit Rob Brydon, David Mitchell und Jimmy Carr und darf sich schlapp lachen.

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ou wear Louis Vuitton, HG and YSL Eigentlich sind diese Läden keine Geheimtipps mehr unter Modemädchen: Topshop, Urban Outfitters und Miss Selfridge (alle U-Bahn-Station Oxford Circus) bieten für alle Geschmäcker etwas: Ein wenig Eleganz und Sexiness, ein wenig Nerdy und Hipstermäßiges, ein wenig süßes und verspieltes. Die Preise rangieren etwas höher als bei H&M – dessen H&M Home Ableger seit neuestem in der Nachbarschaft wohnt -, man kann aber im Sale unfassbare Schnäppchen machen. Achtet man beim

Schmuck auf die „2 für 3“-Aktionen – wie es sie auch im Lieblingslebensmittelladen Marks & Spencer gibt, kann man ebenfalls sehr glücklich werden. Forever 21 (U-Bahn-Station Bond Street) ist ebenfalls kein Unbekannter. Seit neuestem gibt’s den Amerikaner auch in England – und er hat absolut nichts mit dem deutschen Forever 18 zu tun … Die Preise sind auf H&M-Niveau, der Laden ist dreistöckig und überzeugt mit seinen Hippiemustern und coolen Looks nun auch in Großbritannien.

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afür gibt es aber noch diesen Geheimtipp hier – Beyond Retro (58 – 59 Malborough Street) bietet im Kellergeschoss die schönste Vintagemode. Wer die Mutterschiffe in Skandinavien kennt, weiß, wovon

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ich spreche. Um die Ecke in der Carnaby Street findet man feinsten Kitsch, das tut man aber auch auf der Portobello Road. Ein heißer Tipp ist hier Mimi Fifi - von „Star Wars“ über Snoopy bis hin zu Hello Kitty findet man dort alles, was das NerdHerz begehrt!


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ie Touristenattraktion Harrods kann man sich eigentlich sparen – der Ableger am Flughafen Heathrow reicht. Die Teile sind selbst reduziert noch teuer genug (in welcher Welt sind 1055 Pfund ein Schnäppchen?), doch ein Blick auf die Designerstücke von Alexander McQueen, Valentino und Missoni muss kurz vor dem Abflug trotzdem sein. If I crash on your couch, can I sleep in my clothes? Wer keinen Bock auf Jugendherbergen hat, dem seien die Hotels der Guoman Group ans Herz gelegt. Egal, ob beim Tower oder beim MusicalHaus von „Wicked“ – die Hotelzimmer sind sauber, das Frühstück reichhaltig, die meisten Angestellten sehr nett. Und mit etwas Glück empfängt man sogar RTL auf dem Flachbildfernseher … I’m gonna party like it’s my civil right Okay, das Münchner Pacha in London zu finden, ist nicht unbedingt ein Garant für eine tolle Partynacht. Lieber ein gemütlicher Pub. Hier empfehlen wir euch the enterprise in Camden (Haverstock Hill).

Dass dort öfters Mal Comedyshows stattfinden, verrät schon der Text auf der Homepage: „The bar staff get paid far too much money, so please do not tip us it is just insulting!“ Auch das Hen & Chicken ist ein Theater, mit einer netten Bar nebenan. Der Laden bei der U-Bahn-Station Highbury & Islington lässt sich nicht verfehlen! If it’s not like the movies, that’s how it should be Sein wir doch ehrlich – Cineasten müssen doch einfach ausflippen, wenn sie sehen, dass ein Film, der in Deutschland erst in zwei Wochen – gefühlte zwei Jahre – startet, in England bereits läuft. Wir empfehlen für Previews ohne schlechte Synchronisation das Empire Kino am Leicester Square. Neben Hotdogs und Popcorn kann man sogar das gute Häagen Dasz mit in den Kinosaal nehmen. Der kann, abhängig vom Film, sogar klein und kuschelig sein. Exzellent. Ebenfalls ein Last-Minute-Buy-Tipp am Flughafen: HMV haut gerne Staffelboxen unserer Lieblingsserien für kleines Geld raus. Schnell sichern.

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BOOTBOOHOOK HANNOVER, 19. - 21.08.2011

Das Bootboohook Festival des Hamburger Labels tapete records findet 2011 bereits das vierte Mal statt. Nach kontinuierlicher Vergrößerung über die ersten drei Jahre in Sachen Bühnenanzahl und Namhaftigkeit sowie internationale Bandbreite der Bands, jetzt zum ersten Mal an drei Tagen: Von Freitag Nachmittag bis Sonntag Abend werden eigene und befreundete Bands eingeladen, um das Gelände rund um das Gelände des Faust e.V. zu bespielen. von Silvia Maraun

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as zunächst auffällt: Mitten in Hannover, in einem Gewirr aus komischen großen Gebäuden und absurd vielen Abbiegerspuren, findet sich ein Campingplatz direkt am Wasser, umgeben von Bäumen und direkt an einer Strandbar mit richtigem Sand. Auf dem Campingplatz gibt es eine eigene Bar, der Campingplatz ist bewacht und alle zelten brav innerhalb der gekennzeichneten Flächen, so dass man gar nicht erst in die Verlegenheit gerät, nachts über Zeltschnüre zu stolpern oder in die Zelte anderer Leute hineinzufallen. Vom Campingplatz geht es über eine Brücke aufs Festivalgelände, der Weg ist moderat kurz. Überall auf dem Gelände gibt es Toilettenwagen mit richtigen Toiletten und Wasser und Seife zum Händewaschen. Das Personal ist durchweg freundlich und im seitlichen Bereich des Festivalgeländes gibt es eine Art „Food Court“, wo sich diverse Stände mit außergewöhnlichem leckerem Essen finden – beispielsweise eine Stand mit afrikanischen Gerichten, besondere Suppen und ein Hot Dog Stand, wo man sich die Hot Dogs selbst mit diversen Zutaten belegen kann.

höflich entschuldigt. So stellt man sich drei Tage im Paradies vor. Der Freitag startet um 14:30 Uhr mit Gary, danach Young Rebel Set, dann die Goldenen Zitronen. Get Well Soon spielen eines ihrer an einer Hand abzählbaren Konzerte in diesem Jahr bereits um 18:15 Uhr, auch,

Dies Jahr wird auf drei Bühnen gespielt: Der großen Open Air Bühne und zwei kleineren Bühnen in zwei unterschiedlichen Räumen. Das Wetter spielt mit, es ist eher zu warm als zu kalt und die Situation vor den Bühnen und am Eingang/Ausgang ist extrem entspannt. Selten hat man auf einem Festival ein so friedlichen, freundliches und umsichtiges Publikum gesehen; es wird nicht gerempelt, vorbildlich nur nach oben statt zur Seite gesprungen und wenn man doch mal mit jemandem zusammenstößt, dann wird sich

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wenn Konstantin Gropper und sein halbes Orchester besser ins Dunkle passen würden. Parallel finden sich in der 60er Jahre Halle die tapete-Bands Mobylettes und Samba ein, gefolgt von EF und Schwefelgelb. Open Air schließen Junip und Wir Sind Helden den Abend ab, selten hat ein Publikum so laut gesungen und gleichzeitig so gesittet individuell getanzt. Diverse Partys runden den Abend ab, zum Beispiel die Sennheiser Silent Noize Veranstaltung, bei der die Musik nur über Funkkopfhörer übertragen wird. Sehr lustig anzuschauen! Ganz ganz toll: Am Samstag und Sonntag Morgen gibt es für jeweils eine Stunde Gratis-Kaffee. Nicht das, was man sich üblicherweise unter Gratis-Kaffee vorstellt (labberige Plastikbecher mit einer bräunlichen Plörre, die eigentlich nach nichts schmeckt und nur mit Milch und drei Stück Zucker genießbar ist), sondern ganz fabelhaften Barista-Kaffee nach Wahl mit Blumen und Herzchen im Milchschaum – dazu Soulfrühshoppen mit Carsten Friedrich von Superpunk an den Plattentellern. Direkt danach als erste Band die wundervollen Moss aus den Niederlanden, mit mehrstimmigem Gesang und fröhlichem Indie-Pop – kannten wir nicht, mögen wir jetzt aber sehr! Moritz Krämer kennen wir schon lange, finden ihn allein mit Gitarre, wie hier im Mephisto, am aller bezauberndsten und weinen ein bisschen, weil das alles so schön und traurig ist. Wie man an unseren Fotos erahnen kann, ist Eddie Argos von Art Brut nicht sonderlich fotogen, macht aber dafür in Bewegung umso mehr Spaß: Es hopst und springt, macht Grimassen und läuft mit dem Mikrofon ins Publikum. Super!

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BOOTBOOHOOK HANNOVER, 19. - 21.08.2011

Überbewertet finden wir danach Frittenbude, die zwar schon nett anzuschauen sind, uns allerdings in Bühnenpräsenz und Spaßfaktor nicht überzeugen können. Bonaparte beenden für uns den Abend: Auf Festivals nicht ganz so infernalisch wie bei den ClubShows (keine nackten Frauen in Gaffatape an diesem Abend), aber der rollende Zirkus ist immer wieder unterhaltsam und einen Besuch wert. Die meisten Leute feiern es, die anderen gucken irritiert. So soll es sein! Weil es in Hannover noch andere Sachen zu sehen gibt, gehen wir am Sonntag in den Zoo: Dort kann man zum Beispiel die Eisbären unter Wasser ansehen oder mit den Gorillas Auge in Auge Grimassen schneiden. Wir haben uns ins Bootboohook verliebt und finden Hannover eine Reise wert, wir kommen gern im nächsten Jahr wieder!

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BOOTBOOHOOK HANNOVER, 19. - 21.08.2011

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THIS IS NOT A FASHION SHOW!!!

Foto/Quelle © dasding.de

von Simone Bauer

Irgendwie ist es schon ein kleiner Flashback, eine Art Best of von 15 Jahren Placebo. Bei ihrem zweiten und letzten Konzert diesen Jahres traten Placebo gewohnt souverän in Stuttgart auf, begeisterten mit Hits der „Alten Schule“ („Teenage Angst“, ebenso ein lange nicht mehr live gehörtes „Running Up That Hill“) genauso wie mit Songs des aktuellem Albums „Battle For The Sun“ (der gleichnamige fehlte, dafür gab es unter anderem „For What It’s Worth“). Dabei bedienten sie sich aus der Kostümkiste der letzten beiden Jahre: Stefan Olsdal bestach in einem silbernen Anzug und glänzte von Kopf bis Fuß, Brian Molko entschied sich für eine elegante Kombination aus seinem liebsten T-Shirt, einem weißen V-Neck, sowie einer schwarzen Weste und engen schwarzen Hosen. Als hätten sie zwar die Kostümkiste gefunden, das Memo aber nicht erhalten: „Bitte alle in Weiß kommen!“ So hielten es nämlich zumindest Geigenspielerin Fiona Brice (im süßen Top und weißen Hosen), Schlagzeuger Steve Forrest (in weißen Shorts) und Tourgitarrist Nick Gavrilovic (der weiße Kragen hätte nicht noch höher aufgestellt werden können). Doch das Schöne ist ja – auch, wenn die Gesamtoptik passt, die Kleider und die weißen Verstärker und die leuchtenden LEDs übereinstimmen – am wichtigsten ist die Musik. Und die haben sie gekonnt abgeliefert. Und wie gut steht Brian bitte die frisch kurz geschnittenen Haare?

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LIVEDABEI TORI AMOS 10.10. Hamburg, Laeiszhalle (Musikhalle) 11.10. Berlin, Tempodrom 25.10. Wien (A) , Stadthalle 26.10. Frankfurt, Alte Oper 28.10. Antwerpen (B) , Queen Elizabeth Hall 29.10. Brüssel (B) , Bozar 31.10. Essen, Philharmonie ANAJO 06.10. Passau, X-Point Halle [Tapete Label Nacht] 07.10. Halle, Klub Drushba 08.10. Berlin, Frannz Club 27.10. Stuttgart, Merlin 28.10. Schrobenhausen, Cantona Club 03.11. Wien (A) , Chelsea 05.11. Schnaitsee, Club Leonhard 28.12. Augsburg, Musikkantine 29.12. München, Feierwerk ARCHITECTURE IN HELSINKI 11.10. Münster, Gleis 22 12.10. Berlin, Lido 13.10. Schorndorf, Manufaktur BEADY EYE 11.10. Münster, Gleis 22 12.10. Berlin, Lido 13.10. Schorndorf, Manufaktur BEATSTEAKS 28.09. Erlangen, E-Werk 30.09. Lausanne (CH) , Les Docks 01.10. Winterthur (CH) , Salzhaus 02.10. Solothurn (CH) , Kofmehl 04.10. Aarau (CH) , Kiff 05.10. Luzern (CH) , Schüür 06.10. Basel (CH) , Sommercasino 05.11. Offenbach, Stadthalle 07.11. Osnabrück, Osnabrückhalle 08.11. Lübeck, Musik und Kongresshalle 11.11. Trier, Messeparkhalle 12.11. Siegen, Siegerlandhalle 14.11. Oldenburg, Kongresshalle 15.11. Rostock, Stadthalle 17.11. Zwickau, Stadthalle 19.11. Freiburg, Rothaus Arena 22.11. Heilbronn, Harmonie 23.11. Würzburg, S. Oliver Arena 27.11. Fürth, Stadthalle 29.11. Magdeburg, Stadthalle 30.11. Cottbus, Messehallen 02.12. Köln, Palladium 03.12. Göttingen, Lokhalle 05.12. Braunschweig, Stadthalle 07.12. Essen, Grugahalle 09.12. Berlin, Max-Schmeling-Halle 10.12. Berlin, Max-Schmeling-Halle BERND BEGEMANN 15.09. Neuburg/Donau, Rob’s Bar 17.09. Karlsruhe, Jubez 01.10. Paderborn, Cube 16.11. Berlin, BKA Theater 17.11. Lüneburg, Salon Hansen 29.11. Erfurt, Engelsburg 30.11. Jena, Rosenkeller 01.12. Heidelberg, Häll 03.12. Gießen, Jokus 09.12. Schwerin, Speicher 28.12. Bremen, Tower BERND BEGEMANN & DIE BEFREIUNG 06.10. Passau, X-Point Halle [Tapete Label Nacht] 07.10. Augsburg, Ostwerk 13.10. Oldenburg, Cadillac 14.10. Essen, Grend 15.10. Aachen, Musikbunker 16.10. Ulm, Roxy 18.10. Frankfurt, Nachtleben 19.10. Stuttgart, Schocken 20.10. Ludwigshafen, Das Haus 23.10. Wien (A) , Chelsea 25.10. Nürnberg, Club Stereo 26.10. Dresden, Groove Station

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28.10. Köln, Blue Shell 29.10. Hamburg, Knust GUS BLACK 01.11. Heidelberg, Karlstorbahnhof 02.11. Stuttgart, Universum 03.11. Dresden, Beatpol 04.11. Köln, Blue Shell 05.11. Münster, Gleis 22 06.11. München, Ampere 07.11. Hamburg, Knust 08.11. Berlin, Lido BLACKMAIL 01.10. Düsseldorf, Zakk 02.10. Osnabrück, Kleine Freiheit 03.10. Oberhausen, Druckluft 04.10. Hannover, Musikzentrum 05.10. Frankfurt, Batschkapp 06.10. Potsdam, Lindenpark 07.10. Dresden, Beatpol 08.10. Erfurt, Gewerkschaftshaus 09.10. Karlsruhe, Substage 10.10. Stuttgart, Röhre 11.10. Tuttlingen, Rittergarten 12.10. Fribourg (CH) , Fri-Son 13.10. Schaffhausen (CH) , Kammgarn 14.10. Vorchdorf (A) , Kitzmantelfabrik 15.10. Wien (A) , Szene 16.10. Schrobenhausen, Cantona Club BOMBAY BICYCLE CLUB 21.11. München, Freiheizhalle 22.11. Berlin, C-Club 23.11. Hamburg, Grünspan 24.11. Düsseldorf, Zakk 25.11. Erlangen, E-Werk 26.11. Dresden, Beatpol BONAPARTE 13.11. Bern (CH) , Dachstock BON IVER 30.10. Köln, E-Werk 01.11. Berlin, C-Halle 06.11. Hamburg, Docks BRITISH SEA POWER 01.10. Wien (A) , Festival [Waves Vienna Festival] 09.10. Köln, Luxor 10.10. Berlin, Lido 11.10. München, 59 to 1 CAKE 11.11. Weissenhäuser Strand, Ostsee-Ferienpark [Rolling Stone Weekender] CHUCKAMUCK 22.09. Hamburg, Reeperbahn [Reeperbahn Festival] CITY LIGHT THIEF 05.09. München, Backstage 06.09. Berlin, Postbahnhof 07.09. Köln, Bürgerhaus Stollwerck CLICKCLICKDECKER 15.09. Erlangen, E-Werk 16.09. Bielefeld, JZ Kamp 17.09. Potsdam, Waschhaus 09.11. Würzburg, Café Cairo 10.11. Freiburg, Café Atlantik 11.11. Oberhausen, Druckluft 12.11. Flensburg, Volksbad DEAR READER 15.09. Weinheim, Café Central 17.09. Dresden, Beatpol 18.09. München, Feierwerk 19.09. Freiburg, Jazzhaus 22.09. Osnabrück, Rosenhof 23.09. Bremen, Tower 24.09. Hamburg, Reeperbahn [Reeperbahn Festival] 24.09. Hamburg, Michelle Records

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26.09. Leipzig, Conne Island 27.09. Köln, Gebäude 9 30.09. Dortmund, Konzerthaus DEATH CAB FOR CUTIE 11.11. Weissenhäuser Strand, Ostsee-Ferienpark [Rolling Stone Weekender] 13.11. Köln, E-Werk DONOTS 30.11. Köln, Underground 01.12. Frankfurt, Batschkapp 02.12. Berlin, Lido 03.12. Hamburg, Knust 09.12. Ibbenbüren, Scheune 10.12. Münster, Halle Münsterland ELBOW 07.11. Köln, Live Music Hall 08.11. München, Tonhalle 10.11. Berlin, Huxley’s Neue Welt 12.11. Weissenhäuser Strand, Ostsee-Ferienpark [Rolling Stone Weekender] FEIST 22.10. Berlin, Tempodrom FINDUS 16.09. Kummerfeld, Sportplatz [Ackerfestival] 20.10. Bremen, Lagerhaus 21.10. Münster, Amp FLEET FOXES 12.11. Weissenhäuser Strand, Ostsee-Ferienpark [Rolling Stone Weekender] NIELS FREVERT 07.12. Hannover, Faust 08.12. Hamburg, Uebel&Gefährlich 09.12. Berlin, Lido 10.12. Leipzig, Moritzbastei 12.12. Stuttgart, Zwölfzehn 13.12. Frankfurt, Das Bett 14.12. Köln, Luxor 15.12. München, Feierwerk 16.12. Wien (A) , B 72 17.12. Essen, Zeche Carl FRISKA VILJOR 15.09. Heidelberg, Karlstorbahnhof 16.09. Konstanz, Kulturladen 17.09. Freiburg, Jazzhaus 19.09. Magdeburg, Projekt 7 20.09. Leipzig, Conne Island 21.09. Cottbus, Bebel Club 22.09. Hamburg, Reeperbahn Festival 23.09. Neubrandenburg, Güterbahnhof 24.09. Kiel, Pumpe 28.10. Potsdam, Lindenpark 30.10. Bremen, Schlachthof 31.10. Osnabrück, Lagerhalle 06.11. Regensburg, Alte Mälzerei 08.11. Stuttgart, Röhre 12.11. Augsburg, Musikkantine 14.11. Würzburg, Posthalle 15.11. Marburg, KFZ 16.11. Düsseldorf, Zakk GUZ 24.09. Zürich (CH) , Schiffsbauhalle THE HEAD AND THE HEART 12.11. Köln, Luxor 15.11. Hamburg, Uebel&Gefährlich 16.11. Berlin, Festsaal Kreuzberg


22.10. München, 59 to 1

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EAD CAT, THE Lemmy und Slim Jim Phantom von den Stray Cats in einer Band! Für eines ihrer raren Konzerte lässt sich die Rockabilly-Supergroup nun in Berlin blicken. 18.10. Berlin, Huxleys THE HEART OF HORROR 14.11. Duisburg, Steinbruch 15.11. Mainz, Schon Schön 16.11. Düsseldorf, Forum Freies Theater HERRENMAGAZIN 23.09. Hamburg, Reeperbahn [Reeperbahn Festival] 24.09. Wismar, Universität 21.10. Potsdam, Waschhaus 22.10. Bayreuth, Festival [Kneipenfestival] 16.11. Osnabrück, Kleine Freiheit 17.11. Ilmenau, BD Club 18.11. Eisenach, Schlachthof 19.11. Annaberg, Alte Brauerei JUPITER JONES 13.10. Lingen, Alter Schlachthof 14.10. Bremen, Schlachthof 15.10. Lahnstein, Stadthalle 16.10. Bielefeld, JZ Kamp 18.10. Mainz, Kuz 19.10. Würzburg, Posthalle 20.10. Wien (A) , B 72 21.10. Augsburg, Kantine 23.10. Dortmund, FZW 27.10. Kiel, Max 28.10. Dresden, Beatpol 29.10. Karlsruhe, Substage 30.10. Erlangen, E-Werk 02.11. Leipzig, Werk 2 03.11. Münster, Skaters Palace 04.11. München, Backstage 05.11. Kaiserslautern, Kammgarn 06.11. Braunschweig, Meier Music Hall 18.11. Berlin, Astra Kulturhaus 19.11. Hamburg, Große Freiheit KAISER CHIEFS 14.11. München, Backstage 17.11. Dresden, Alter Schlachthof 24.11. Berlin, Huxley’s Neue Welt 25.11. Hamburg, Docks 27.11. Köln, Live Music Hall KAKKMADDAFAKKA 03.10. Berlin, Festsaal Kreuzberg 04.10. Dresden, Scheune 05.10. Osnabrück, Kleine Freiheit 06.10. Bremen, Lagerhaus 07.10. Cottbus, Bebel Club 08.10. Hamburg, Uebel&Gefährlich 09.10. Köln, Stadtgarten 10.10. Wiesbaden, Räucherkammer 11.10. Konstanz, Kulturladen 14.10. Karlsruhe, Substage 16.10. Freiburg, Waldsee 17.10. Stuttgart, Röhre 18.10. Münster, Gleis 22 19.10. Marburg, KFZ 20.10. Jena, Kassablanca

MORITZ KRÄMER 24.09. Hamburg, Reeperbahn [Reeperbahn Festival] 26.09. Oldenburg, Seelig 27.09. Bielefeld, Falkendom 28.09. Düsseldorf, Forum Freies Theater 29.09. Aachen, Musikbunker 30.09. Saarbrücken, Staatstheater Sparte 4 01.10. Schorndorf, Manufaktur 02.10. Dachau, Kultur-Schranne 03.10. Erlangen, E-Werk 04.10. Erfurt, Museumskeller 17.10. Berlin, Heimathafen [Die Höchste Eisenbahn] KRISTOFFER RAGNSTAM & THE HARBOUR HEADS 22.09. Berlin, Aufsturz 23.09. Hamburg, Reeperbahn [Reeperbahn Festival] 24.09. Lübeck, Blauer Engel BERNADETTE LA HENGST 16.09. Gütersloh, Theater Gütersloh 05.11. Köln, Festival [Lange Nacht der Museen] PETER LICHT 02.10. Freiburg, Theater Freiburg 09.10. Hannover, Staatstheater 04.11. Konstanz, Kulturladen 05.11. Tübingen, Sudhaus 06.11. Frankfurt, Mousonturm 11.11. Wien (A) , Schauspielhaus 12.11. Wien (A) , Schauspielhaus 13.11. Salzburg (A) , Arge Kultur 19.11. Heidelberg, Karlstorbahnhof 25.11. Wels (A) , Festival [Youki Festival] 26.11. Schorndorf, Manufaktur LIKE A STUNTMAN 23.11. Düsseldorf, Forum Freies Theater 24.11. Dresden, Ostpol 27.11. Hamburg, Astra Stube

29.09. Oberhausen, Druckluft 30.09. Münster, Amp 02.10. Köln, Gebäude 9 MADISON VIOLET 05.10. Wendelstein, Jegelscheune 07.10. Barmstedt, Humburg-Haus 08.10. Bordesholm, Savoy-Kino 09.10. Isernhagen, Bluesgarage 11.10. Oberhausen, Ebertbad 12.10. Frelsdorf, Bostelmanns Saal 13.10. Aschaffenburg, Colossaal 14.10. Netphen-Deuz, Altes Feuerwehrhaus 15.10. Olsberg, Altes Kino 16.10. Kassel, Schlachthof 18.10. Hamburg, Stage Club (Neue Flora) 19.10. Halle, Objekt 5 20.10. Berlin, nbi 21.10. Groß Schönebeck, ImmanualKirche 22.10. Singwitz, Kesselhaus 24.10. Kolbermoor, Kesselhaus 25.10. Waldkraiburg, Haus der Kultur 26.10. Pratteln (CH) , Gallery F 27.10. Solothurn (CH) , Altes Spital 28.10. Frauenfeld (CH) , Eisenwerk 29.10. Murten (CH) , Hotel Murten 30.10. Wawern, Synagoge 31.10. Karlsruhe, Jubez 02.11. Ansbach, Kammerspiele 03.11. Lorsch, Rex 04.11. Köln, Kulturkirche 05.11. Geislingen, Rätschenmühle 09.11. St. Pölten (A) , Cinema Paradiso 10.11. Ried (A) , Kik 12.11. Vorchdorf (A) , Kitzmantelfabrik 13.11. Bleiburg (A) , Altes Brauhaus 15.11. Lienz (A) , Ummi Gummi MISSINCAT 07.10. Hamburg, Molotow 08.10. Bremen, MS Treue NADA SURF 11.11. Weissenhäuser Strand, Rolling Stone Weekender NOEL GALLAGHER’S HIGH FLYING BIRDS Der Meister bringt sein neues Solo-Baby zunächst nu nach Köln. Hoffentlich bald mehr. 04.12. Köln, E-Werk THE NOTWIST 10.11. Leipzig, Conne Island 12.11. Weissenhäuser Strand, Ostsee-Ferienpark [Rolling Stone Weekender]

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ITTLE BARRIE Vier Jahre nach ihrem letzten famosen Album legten Little Barrie kürzlich mit “King Of The Waves” ein weiters souliges GitarrenSchmuckstück nach. Ewiger Geheimtipp oder doch Retter des tanzbaren Rock’n’Roll? Überzeugt Euch live! 23.10. Köln, Blue Shell 24.10. Hamburg, Knust 25.10. Berlin, Lido 26.10. München, Kranhalle LOCAS IN LOVE 21.09. Dortmund, Sissikingkong 22.09. Hannover, Mephisto 23.09. Berlin, Privatclub 24.09. Hamburg, Reeperbahn [Reeperbahn Festival] 26.09. München, Atomic Café 27.09. Stuttgart, Keller Klub 28.09. Frankfurt, Das Bett

HEATHER NOVA 09.11. Berlin, Astra Kulturhaus 11.11. Leipzig, Haus Auensee 12.11. Weissenhäuser Strand, Ostsee-Ferienpark [Rolling Stone Weekender] 13.11. Bielefeld, Ringlokschuppen 14.11. Köln, E-Werk 16.11. Mainz, Frankfurter Hof 22.11. Stuttgart, Theaterhaus 23.11. München, Theaterfabrik OWL CITY 27.09. München, Theaterfabrik 30.09. Berlin, Postbahnhof 01.10. Köln, Gloria 02.10. Hamburg, Grünspan PEER 17.09. Berlin, Kesselhaus 27.10. Berlin, Magnet Club 06.11. München, Die Bank 09.11. Köln, Blue Shell 10.11. Bochum, Zeche 12.11. Hamburg, Molotow 25.11. Erfurt, Engelsburg SAMIAM 04.10. Köln, Underground 06.10. Dortmund, FZW

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LIVEDABEI 07.10. Hamburg, Knust 08.10. Lingen, Alter Schlachthof 09.10. Wiesbaden, Schlachthof 11.10. Trier, Exhaus 12.10. Basel (CH) , Sommercasino 13.10. München, Feierwerk 14.10. Wien (A) , Arena 17.10. Stuttgart, Zwölfzehn 18.10. Schweinfurt, Stattbahnhof 19.10. Leipzig, Conne Island 20.10. Bremen, Tower 21.10. Hannover, Faust 24.10. Berlin, Festsaal Kreuzberg SIR SIMON BATTLE 19.10. Erlangen, E-Werk 20.10. Dresden, Thalia-Kino 21.10. Kassel, Schlachthof 22.10. Köln, Motoki SPACEMAN SPIFF 29.09. Frankfurt, Literaturhaus 30.09. Köln, Literaturhaus 01.10. Bochum, Rotunde 03.10. Hamburg, Uebel&Gefährlich 04.10. Rostock, Peter Weiss Haus 05.10. Berlin, Literaturhaus 07.10. Salzburg (A) , Literaturhaus 09.10. Zürich (CH) , Limmatquai 62 11.10. Stuttgart, Literaturhaus 21.10. Saarburg, Schwarzer Kopf 22.10. Ludwigshafen, Das Haus 24.10. Dresden, Groove Station 25.10. Kassel, Dock 4 26.10. Köln, Subway 27.10. Hamburg, Zentrale 29.10. Berlin, BKA Theater 18.11. Lenggries, Kleinkunstbühne

16.10. Stuttgart, LKA Longhorn 18.10. Freiburg, Jazzhaus 19.10. Zürich (CH) , Abart 21.10. Jena, Kassablanca 22.10. Rostock, Mau Club 23.10. Magdeburg, Moritzhof 25.10. Köln, Bürgerhaus Stollwerck 26.10. Bremen, Schlachthof 27.10. Lingen, Alter Schlachthof 28.10. Dortmund, FZW [VISIONS Festival] 29.10. Hamburg, Grünspan 30.10. Berlin, Postbahnhof 12.11. Weissenhäuser Strand, Ostsee-Ferienpark [Rolling Stone Weekender] THE VACCINES 19.10. Hamburg, Knust 20.10. Berlin, Lido 25.10. Köln, Luxor VIERKANTTRETLAGER 23.09. Hamburg, Reeperbahn Festival PATRICK WOLF 08.11. Hamburg, Uebel&Gefährlich 14.11. Berlin, Astra Kulturhaus 18.11. Leipzig, UT Connewitz 22.11. München, Freiheizhalle 23.11. Heidelberg, Karlstorbahnhof

TRIGGERFINGER Bevor es im neuen Jahr auf ausgedehnte UK-Tour mit Thin Lizzy geht, tourt der stylisch ergraute Underground-Export aus Belgien nochmal bei uns vorbei. 16.09. Lingen, Rock Am Pferdemarkt 23.09. Hamburg, Reeperbahnfestival 02.11. Bremen, MS Treue 03.11. Berlin, Comet 04.11. Dresden, Puschkin Club 10.11. Oberhausen, Zentrum Altenberg 15.11. Weinheim, Cafe Central 16.11. Münster, Gleis 22 17.11. Köln, Yard Club FRANK TURNER 16.11. Hannover, Bei Chez Heinz 17.11. Münster, Sputnikhalle 29.11. Köln, Gloria 30.11. Stuttgart, Wagenhallen 01.12. München, Backstage 02.12. Berlin, Postbahnhof 04.12. Hamburg, Fabrik 05.12. Rostock, Mau Club 20.12. Heidelberg, Karlstorbahnhof THEES UHLMANN 30.09. Köln, Lanxess Arena [Bundesvision Song Contest] 12.10. Erlangen, E-Werk 14.10. München, Muffathalle

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THE WOMBATS 02.09. Wiesen (A) , Two Days A Week 23.11. Berlin, Astra Kulturhaus 25.11. Hamburg, Große Freiheit 26.11. München, Backstage 30.11. Köln, Palladium

TALKING TO TURTLES 15.09. Erlangen, E-Werk 16.09. Karlsruhe, Nun 17.09. Münster, Amp 19.09. Hildesheim, Kulturfabrik Lösecke 21.09. Köln, Tsunami 22.09. Oberhausen, Druckluft 23.09. Hamburg, Reeperbahn Festival 24.09. Berlin, Comet Club 25.09. Rostock, Peter Weiss Haus 27.09. Dresden, Societätstheater 28.09. Chemnitz, Beta Bar 30.09. Jena, Theatercafé 01.10. Osnabrück, Glanz & Gloria

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AUSGABE # 09 am 15. Oktober 2011 ONLINE

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#08 - FlamingYouth.de - Kultur.Musik.Magazin.  

Das hier ist unsere September-Ausgabe, ein Mittelding zwischen Sommer und Herbst und der Abgesang auf die Festival-Saison.

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