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Im Interview

Christina Surer Tina Weirather Aktuell

Gesund durch Selfness Reisen

Von winterlich bis heiss

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Ausgabe #4 / 2012


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SchweizPlus - Paradies Alpen - 3

Editorial

Grüezi Schweiz Liebe Leserinnen, liebe Leser Als neue Chefredaktorin freue ich mich, Ihnen die neueste Ausgabe unseres Magazins SchweizPlus zu präsentieren. Unter dem Titel Paradies Alpen haben wir diese Ausgabe ganz den winterlichen Schönheiten gewidmet, denn schliesslich hat unser Land gerade auch in den kälteren Monaten so einiges zu bieten. Aber auch der Lifestyle kommt nicht zu kurz – von Fashion über Wintergadgets, die den Winter ein wenig wärmer erscheinen lassen bis hin zu Ski, auf denen sogar Antonio Banderas das Fliegen lernte. Und auch diesmal haben wir wieder interessante Menschen getroffen. So hat uns beispielsweise Christina Surer verraten, wo sie am besten Kraft tanken kann und die junge Abfahrtshoffnung Tina Weirather, wie ihre letzten Stunden und Minuten vor dem Start aussehen. Und weil mit Weihnachten auch wieder Köstlichkeiten auf die Tische kommen, hat Starkoch Hans-Peter Hussong für uns seine Kochbücher geöffnet. Aber auch für diejenigen, die wieder einmal so richtig ausspannen, geniessen und etwas erleben möchten, haben wir in dieser Ausgabe wunderbare Reisetipps im In- und Ausland – von Tages- und Wochenendausflügen in der winterlichen Schweiz bis hin zu Ferien in einem Retreat der Superlative, dem Kamalaya auf der traumhaften Insel Koh Samui im Golf von Thailand. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen vergnügliches Lesen! Herzlich, Anka Refghi Chefredaktorin

Inhaltsverzeichnis WOHNEN 4 Ferienhäuser Deluxe

SELFNESS 23 Prophylaxe statt Heilung

FASHION 46 Jet Set – die Marke unter Kennern

FAMILY LIFE 8 Familienhotels

WELLNESS 26 Luxus-Hotels im Einklang

SÜSSE VERFÜHRUNG 48 Süsses von Miyuko

GADGETS 12 Gadgets für den Winter

EIN TAG IN 34 Ein Tag in Arosa

GASTRO 50 Weihnachtsmenu von Hans-Peter Hussong

SWISSVIEW 14 Marco Fumasoli

AUSFLUGSTIPP 38 Creux du Van

THAILAND 52 Das wahre Paradies – Kamalaya

INTERVIEW 16 Tina Weirather

INTERVIEW 40 Dr. med. Walter O. Frey

FÜR KALTE TAGE 54 Ausflugstipps in Eis und Schnee

LIFE&STYLE 22 Schlafen wie auf der Titanic

INTERVIEW 42 Christina Surer

PERSÖNLICH 58 Michelle Leemann und Markus Rock


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WOHNEN

Ferienhäuser Deluxe

Text: Anka Refghi

Wer ist das Schönste im ganzen Land? Diese Frage haben wir uns gestellt und uns auf die Suche nach dem schönsten Ferienhaus der Schweiz gemacht. Wir hatten die Qual der Wahl, sind aber nun zufrieden und haben zwei Plätze vergeben.

Foto: courtesy of Virgin Limited Edition

«The Lodge» – Verbier Die Lodge des britischen Unternehmers und Ballonfahrers Sir Richard Branson ist ohne Zweifel eines der schönsten Chalets in ganz Verbier. Wundervoll am Waldrand gelegen, ist dies der perfekte Erholungsort. Das Zentrum erreicht man in nur fünf Minuten zu Fuss und der Weg zu den zentralen Skiliften ist es auch kaum weiter als 250 Meter. Das

luxuriöse Haus bietet viel Platz und ist ein perfekter Ort für grosse Familien oder Familien mit Freunden, die Luxus und Komfort auf höchstem Niveau schätzen. Für einen erstklassigen Service sorgen 13 Mitarbeiter – und Haushund Bam Bam. Noch ein Highlight gefällig? Neben dem Haus befindet sich das private Schlittschuhfeld! www.virginlimitededition.com

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8 Doppelbetten 1 Einzelbett 1 Kamin 9 Badezimmer 18 Personen 1 Entertainment System 1 Wireless Lan 1 Jacuzzi 9 Zimmer

Foto: courtesy of Virgin Limited Edition


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Foto: premiumswitzerland

«Heinz Julen Loft» – Zermatt Das Luxus Chalet mit Sauna ist ein spektakuläres Anwesen in Zermatt. Das Loft im Manhatten-Style bietet Luxus auf 300m2 und war früher das Privathaus des Zermatter Künstlers und Designers Heinz Julen. Das luxuriöse Heim ver-

birgt sich in einem für die Schweizer Alpen typischen Holzhaus. Entworfen durch Heinz Julen selbst, kann man die Architektur als genialen Streich bezeichnen. Durch den fliessenden Übergang Zwischen der Natur und dem Wohnen scheint es keine Barriere zwischen dem

Innen und dem Aussen zu geben. Die Kombination der sechs Meter hohen Glasfenster, zusammen mit Stahl, Beton und Holz, verbindet auf wunderbare Weise Gemütlichkeit mit modernem Lifestyle. Die Möbel sind von Heinz Julen, der auch die Kunst in den Räumen persönlich ausgewählt hat. Der wunderbare Steinway Flügel im Wohnraum, der atemberaubende Blick auf das Dorf sowie mehrere Terrassen und Balkone machen dieses Haus so einzigartig. Das Dorf ist leicht mit dem Lift zu erreichen, und auch die Skipisten sind in unmittelbarer Nähe. www.premiumswitzerland.com

Foto: premiumswitzerland

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8 Doppelbetten 1 Einzelbett 1 Kamin 9 Badezimmer 18 Personen 1 Entertainment System 1 Wireless Lan 1 Jacuzzi 9 Zimmer courtesy of Virgin Limited Edition


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OBERWAID

Das Kurhaus des 21. Jahrhunderts

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«Tau Spa» tun. Auf 1100m2 befinden sich der Hamam, die Sauna, der Whirlpool und das Hallenbad. Für die Entspannung und Schönheit kann man aus dem breiten Relax- und Beautyprogramm auswählen oder sich in dem hochmodernen Fitness-Studio sportlich betätigen.

Foto: berwaid AG

Am 15. November 2012 öffnete das Kurhaus & Medical Center Oberwaid bei St. Gallen erstmals seine Pforten. Ob für Gesundheits- oder Erholungsferien – das erstklassige Haus bietet alles für Menschen, für die der Erhalt ihrer Gesundheit im Mittelpunkt steht. Das Kurhaus & Medical Center Oberwaid ist wohl eines der imposantesten Neubauten des Jahres. Entworfen von dem renommierten Architekten Carlos Martinez, passt sich der Bau perfekt in die Natur ein und verwöhnt seine Gäste mit einem herrlichen Ausblick auf den Bodensee und die Berge. Die «Oberwaid» heisst Kurhaus aus Tradition und Medical Center, weil sie eines der international umfassendsten

medizinischen Angebote bietet, das auf interdisziplinärem Denken und innovativen Diagnose- und Therapiegeräten basiert. Ob mentale Gesundheit, medizinischer Check-Up oder das Erreichen der Idealfigur – dank individueller Beratung und Betreuung durch das fachübergreifende Ärzte-Team ist man hier bestens betreut. Und wer sich einmal richtig entspannen möchte, der kann dies im modernen

Eröffnungspakete Um das Haus und sein umfangreiches Angebot kennenzulernen, bietet die «Oberwaid» ab Mitte November 2012 zwei attraktive Eröffnungspakete mit den Schwerpunkten «Body & Soul» oder «Nutrition» an. Gültig bis zum 30. April 2013 mit 2 Übernachtungen im Superior Zimmer.

Foto: Oberwaid AG

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Railaway

Auf und davon

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Haben Sie wieder einmal Lust, gemütlich durch die verschneite Winterlandschaft zu spazieren? Oder sausen Sie lieber mit einem Schlitten dem Tal entgegen? SBB RailAway bietet Ihnen die passenden Angebote für den Spass im Schnee. Und falls das Wetter für einmal nicht mitspielt, wählen Sie einfach eines der zahlreichen Angebote für drinnen! Die Angebote mit Rabatt auf Bahnfahrten und Zusatzleistungen können Sie jetzt ganz einfach online unter sbb.ch/freizeitshop, am Bahnhof oder per Telefon beim Rail Service 0900 300 300 (CHF 1.19/Min. vom Schweizer Festnetz) kaufen. Weitere interessante Angebote finden Sie unter sbb.ch/freizeit oder bestellen Sie die komplette Winterbroschüre «Winter Plausch» unter feedback@railaway.ch.

Unser Tipp Lindner Alpentherme Leukerbad

Grindelwald-First

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Winterzauber pur. Ob rasante Schlitten-, Airboard- oder Skiabfahrten, eine romantische Schneeschuhwanderung auf einem ausgeschilderten SchneeschuhTrail oder eine Winterwanderung mit Traumaussicht – das vielfältige Wintersportgebiet Rigi macht es möglich! Diverse Restaurants mit Sonnenterrassen und das Kidsland für die Jüngsten runden das Angebot ab.


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FAMILY LIFE

Von Hipp bis hip

Text: Anka Refghi

Familienhotels liegen im Trend. Im Zentrum steht dabei aber nicht nur, dass die Kinder unvergessliche Ferien verbringen, sondern auch, dass die Eltern einmal so richtig ausspannen können. Vor den Ferien stellt sich für Familien oft die gleiche Frage: Hotel oder Ferienwohnung? Die Vor- und Nachteile liegen dabei auf der Hand. Entscheidet man sich für das Hotel, fallen kochen, putzen und waschen aus. Auf der anderen Seite kann das Leben in einem Doppelzimmer mit Zustellbett mitunter ganz schön auf den Erholungsfaktor drücken. Bei einer Ferienwohnung liegt der Sachverhalt anders: Es gibt ausreichend Platz für alle, man stört niemanden, aber kochen, putzen und waschen bleiben treue Begleiter. Und am Ende der Ferien? Die Kinder

sind erholt, die Eltern sind es nicht. Lösungen für dieses Problem bieten sogenannte Kinder- und Familienhotels. Wer nun denkt, dass ein Familienhotel sich dadurch auszeichnet, ein einziger Spielplatz zu sein, der irrt. Von Familiensuiten bis Babyphone Was aber macht ein Familienhotel zu einem Familienhotel? Zuerst einmal wären da die Zimmer. In einem Familienhotel sind diese oft grösser, und auch die Raumaufteilung ist auf die entsprechenden Bedürfnisse ausgelegt. Daher

stehen in Familienhotels wahlweise Familienzimmer oder Familiensuiten zur Verfügung. Alternativ dazu werden häufig aber auch benachbarte Zimmer oder Zimmer mit Verbindungstüren als Einheit für Familien vergeben. Dass die Zimmer für die Kleinen kindgerecht und fröhlich eingerichtet sind, versteht sich in diesen Häusern von selbst. Auch das Angebot in einem Kinder- und Familienhotel ist erweitert und ganz auf die Bedürfnisse der Kleinsten ausgerichtet. Vom Hipp-Gläschen-Buffet bis zum Kinder-SPA, von den Kindersicherungen an Steckdosen und Türen, von der Wickelkommode bis zum Babyphone. Und wer mit Kindern reist, der weiss, dass gerade Kindergaumen eigenen Regeln folgen. Und so bieten die Hotels spezielle Kindermahlzeiten an, die sich sowohl von der Auswahl als auch von den Portionsgrössen von denjenigen der Erwachsenen unterscheiden. In einigen Hotels finden sich sogar Küchen, in denen man seinen Kindern bei Bedarf ihre Lieblingsmahlzeit selbst zubereiten kann. Perfekte Ferien für Gross und Klein Damit sich auch die Eltern erholen können, bieten die Hotels Betreuung für die Kinder an. Erholen kann sich aber nur, wer sich sicher sein kann, dass seine Kinder gut aufgehoben sind. In Kinderund Familienhotels werden die Kinder durch professionelle und pädagogisch gut geschulte Fachkräften betreut, und nicht selten steht dieses Angebot 12 Stunden am Tag zur Verfügung. Ob Ausflüge in die Umgebung, Spieletage auf dem Indoor- und Outdoorspielplatz, Plansch-Nachmittage im Kinderhallenbad oder ganze Thementage lassen hier die Kinderaugen aller Altersgruppen leuchten. Und während die Kinder mit ihren Altersgenossen toben, haben die Eltern wieder einmal so richtig Zeit für sich selbst. Dass sich Familienhotel und chic nicht ausschliessen, beweisen an vorderster Front das österreichische Familienhotel Alpenrose und seine kleine Schwester das Oberjoch im Allgäu. Die beiden Firstclass-Häuser sind topmodern und haben die Messlatte in der Branche ganz weit hochgelegt. www.hotelalpenrose.at

Foto: Hotel Alpenrose


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langlauf

Ein Trend für die ganze Familie

Text: Anka Refghi

Seit David Cologna für die Schweiz auf der Loipe siegt ist klar – der Langlauf-Sport ist wieder im Gespräch. Die schonende Sportart für jung und alt hat sich vom verstaubten Image befreit und erlebt ein beeindruckendes Revival.

Lange galt Langlaufen als eine Sportart für ältere Herrschaften. In den letzten Jahren aber hat sich der Sport zu einer Trendsportart gemausert. Nicht ganz «unschuldig» an diesem Trend waren wohl auch die Olympischen Spiele 2010 in Vancouver, als die ganze Schweiz vor

dem Bildschirm mitfieberte und ein überragender Dario Cologna der Konkurrenz auf und davon fuhr. Eine echte Alternative Dass der Sport zurzeit mehr den je boomt, bestätigen auf Nachfrage Lang-

laufschulen und Sportgeschäfte – Tendenz steigend. Und mal ganz ehrlich: Was gibt es denn auch Schöneres, als auf der Loipe dahin zu gleiten und die idyllisch verschneite Landschaft im Sonnenschein zu geniessen? Und für Viele ist das Langlaufen mittlerweile gar zu einer echten Alternative zum Skifahren geworden. Wer Langlaufen selbst einmal ausprobieren möchten, dem empfiehlt SchweizPlus die «Swisscom Nordic Days». Verteilt über die ganze Schweiz finden von Mitte Dezember bis Ende Februar Langlaufschnuppertage statt, um den Spass auf den Loipen zu entdecken und das erste Gleiten auf schmalen Latten zu üben. Und das Beste? Die Ausrüstung kann man bequem und gleich vor Ort zu günstigen Konditionen mieten. www.langlauf.ch Anzeige


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BERNINA EXPRESS

Von Bergen und Palmen

Text: Anka Refghi

Mit Sicherheit gibt es schnellere Wege um in den Süden zu reisen, aber keiner ist so schön wie derjenige, auf dem einen der Bernina Express von Chur nach Tirano bringt.

Foto: RhB

Eine der wohl berühmtesten Strecken der Welt war von Anfang an als touristische Attraktion geplant. 1902 mit dem Bau begonnen, wurde das Meisterwerk des Schienenbaus 1910 in Betrieb genommen. Zu Beginn nur im Sommer befahrbar, wurde die eingleisige Schmalspurbahn später so präpariert, dass sie auch im Winter befahren werden konnte. Seit 1973 ist der Bernina Express als eigener Zug-Typ unterwegs und erfreut Tag für Tag Menschen aus aller Welt. Die Strecke ist eine Fahrt an der stetigen Grenze der technischen Möglichkeiten und bewältigt Steigungen von bis zu 70 Promille. Das alleine wäre schon spektakulär, aber die Reise bietet noch so vieles mehr. Die atemberaubende Bergwelt, zahlreiche Kulturstätten, 196 Brücken und 55 Tunnel. Es ist eine Reise der Superlative über die Alpen und vor der Kulisse des höchsten Bündner Berges, dem Piz Bernina mit seinen 4048 Metern. Die Landschaft zieht vorüber: liebliche Landschaften, schroffe Gipfel, eisige Bergbäche, das Glitzern der Gletscher. Wunderbar. Doch nun der Reihe nach.

Die Reise beginnt in Chur und geht dann weiter Richtung Thusis, wo sich langsam die Lieblichkeit der Landschaft verliert. Seit 2008 gehört die Strecke ab Thusis zum UNESCO Welterbe, und wer sie einmal gefahren ist, der weiss, warum. Der Bernina Express fährt vorbei an dem karolingischen Kirchlein Mistail aus dem 9. Jahrhundert, das zu einem der ältesten und noch erhaltenen Sakralbauten der Schweiz gehört. Dann weiter durch die Schyn-Schlucht, wo sich das untere Albulatal öffnet und die Sicht auf die Dörfer Tiefencastel, Surava und Alvaneu Bad freigibt. Der nächste Höhepunkt lässt nicht lange auf sich warten. Die Bahn fährt über das 142 Meter lange und kühn geschwungene Landwasser-Viadukt von Filisur, das auf sechs Pfeilern steht – der höchste von ihnen ist mit stattlichen 65 Metern Höhe schlicht beeindruckend, und beim Blick in die Tiefe kann einem schon etwas schummrig werden. Am Ende des Viadukts fährt man direkt in die Finsternis des Tunnels, das in die senkrechte Felswand gebaut wurde. Im Tunnel geht es dann in 180-Grad-Kur-

Foto: RhB

ven durch den Berg und langsam immer weiter hoch bis zum höchsten Punkt der Reise: der Bahnstation Ospizio Bernina. Mit ihren 2253 Metern ist sie die höchstgelegene im Netz der Rhätischen Bahn. An der Zwischenstation Alp Grüm kostet man das faszinierende Alpenpanorama und die Aussicht ins Val di Poschiavo aus. Vorbei am Palügletscher und dem dazugehörigen Gletschersee Lago Palü nimmt der Bernina Express seine kurvenreiche Route weiter in Angriff. In Brusio dann schraubt sich der Zug auf einem kreisrunden Viadukt ins Tal – anders wäre dieser Höhenunterschied auch nicht zu meistern. Endpunkt des Zuges ist Tirano im italienischen Veltlin, wo einen, im Kontrast zur Bergwelt, die Palmen und ein Gläschen Wein erwarten. Ob im Sommer oder im Winter, die Fahrt mit dem Bernina Express ist ideal für einen Tagesausflug und mit Sicherheit eine Reise, bei der man sich am Ende sicher ist, dass man sie auf alle Fälle wiederholen sollte. www.rhb.ch/berninaexpress


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GAdGETS

Winterfreuden

Text: Anka Refghi

Bei manchen kann man sich über Sinn und Unsinn unterhalten, manche sind aber auch ganz schön nützlich. Freude machen sie allemal. Die Rede ist von Winter-Gadgets und Produkten, die den Winter ein wenig wärmer erscheinen lassen. Ein wenig James Bond steckt wohl in uns allen. Konnte früher der Kugelschreiber mit integrierter Kamera noch für den Wow-Effekt gereichen, können wir heute darüber nur noch milde lächeln. Die Zeiten haben sich zwar geändert, aber futuristisch und zukunftsgerichtet sind auch die neuesten technischen Spielereien. Gadgets sollen helfen, das Leben zu vereinfachen, manchmal erfreuen wir uns an Ihnen nur für eine kurze Weile, dann wieder entpuppen sie sich als eine Investition, an denen wir lange Freude haben. Und pünktlich zu jeder Saison kommen immer wieder neue kleine Lebenshelfer auf den Markt. Sind es im Sommer Produkte für das noch einfachere Grillieren, das noch

sicherere Sonnenbaden oder das noch romantischere Picknick am See, so sind es im Winter innovative Gadgets, die die Kälte erträglicher und das Leben in den Bergen und auf der Piste einfacher machen sollen. Und ach ja – Weihnachten steht vor der Tür. Und da der moderne Mensch auch in der freien Wildbahn technisch gut gerüstet sein will, hat sich SchweizPlus auf die Suche gemacht und nach den nützlichsten Gadgets und «Winterhilfen» für die Saison 2012/13 Ausschau gehalten.

Für flinke Finger Smartphones und Touchpads sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Aber wir alle kennen das Problem. Draussen ist es kalt und möchte man sein Smartphone oder Touchpad bedienen, läuft man Gefahr kalte Finger zu bekommen. Die Firma Roeckl hat dafür nun die wohl stilvollste Lösung auf den Markt gebracht: Ein Lederhandschuh, der nicht nur durch seine Eleganz besticht und die

Hände schön warm hält, sondern mit denen sich der Touchscreen problemlos bedienen lässt. Mit den neuen Roeckl Intelligence Lederhandschuhen verbindet das Familienunternehmen Tradition und zukunftsweisende Technologie. Die bis in die Fingerspitzen gefütterten Haarschaftnappaleder-Handschuhe sitzen wie eine zweite Haut und haben so einen unschätzbaren Vorteil gegenüber vergleichbaren Handschuhen aus Wolle.

Die Kamera für alle Fälle Höher, weiter, schneller. Sprünge auf dem Snowboard, rasante Fahrten auf der Piste und das aus der Perspektive des Fahrers? Perfektes Gadget dafür ist die Contour+2, eine robuste Actionkamera für Extremsportaufnahmen. Videos können mit einer Auflösung von bis zu 1920 x 1080 Pixeln aufgenommen werden. Zudem ist die Contour+2 dank des mitgelieferten und wasserdichten Gehäuses auch für den Einsatz in einer nassen Umgebung geeignet. Die Kamera verfügt über einen GPS-Chip, der ermöglicht, zusätzliche Informationen, wie beispielsweise Geschwindigkeit, Höhe und Distanz in den Videoaufnahmen einzublenden und einen Überblick über die zurückgelegten Routen und Touren zu geben.


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Die Welt sehen wie Ivica Kostelic Die Sichtverhältnisse auf der Piste können schnell ändern. Gerade noch Sonnenschein, senkt sich auf einmal der dichte Nebel über die Piste. Anstatt mühsam die Gläser oder die Brille zu wechseln, bietet Uvex eine Skibrille mit Variomatic-Scheibe, die sich selbsttönend an die Lichtverhältnisse anpasst und durch die Spezial-Tönung hoch kontrastverstärkend wirkt. Die neue Rahmenkonstruktion mit der aussen aufgesetzten Scheibe sorgt für ein uneingeschränktes Sichtfeld. Sie ist hochflexibel und sorgt für einen druckfreien Sitz – auch mit Helm.

Ein Schuh trotzt klirrender Kälte Der Bugaboot™ Plus Electric von Columbia ist ein wahrer Traum für kalte Füsse. Mit dem innovativen Omni-Heat™ Electric Heizsystem ausgestattet, lassen sich hier per Knopfdruck drei verschiedene Heizstufen des Schuhs aktivieren. Kombiniert mit Omni-Heat™ Thermal Reflective Technologie und 200 Gramm Omni-Heat™ Isolierung trotzt dieser Schuh auch klirrender Kälte. Das Aussenmaterial aus wasserdichtem Leder und Mesh hält Nässe und Feuchtigkeit zuverlässig ab. Und auch wenn der Untergrund einmal eisig sein sollte, sorgt die clevere Omni-Grip™-Laufsohle für besten Halt und sicheren Stand.


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SWISSVIEW

Die Schweiz für unterwegs

Interview: Anka Refghi

Spektakulär, meditativ, episch – dies ist nur eine kleine Auswahl an Adjektiven, mit denen die Swissview-Filme von Marco Fumasoli beschrieben werden. Was einst als Füller für das Schweizer Fernsehen gedacht war, ist heute längst der Inbegriff von Kult. Rund 15 Jahre filmte Marco Fumasoli die Schweiz aus dem Helikopter im Tiefflug – und hat damit das Land auch ein wenig unsterblich gemacht. Neu ist Swissview in über 1 600 Filmen als App für iPhone und iPad verfügbar.

Foto: Miriam Pretzlaff

1997 haben Sie begonnen, mit Ihrer Crew die Schweiz aus dem Helikopter zu filmen. Wie kamen Sie damals auf die Idee? Nach fünf Jahren als Creative Director des Schweizer Fernsehens habe ich mich 1995 selbständig gemacht. Mit meiner ersten Firma «trend world» gewann ich 1996 den Wettbewerb für das Screen Design von Schweiz 4, dem späteren SF2. Ein 50 Meter hoher Heissluftballon bildete als special shape die 4, die zusammen mit der Landschaft die Kennung von Schweiz 4 bildete. Gedreht wurde das Ganze mit der damals gerade neu entwickelten Kamera Wescam, die an einen Helikopter montiert wurde. Als ich beim Drehen sah, was für fantastische, stabilisierte Aufnahmen mit dieser Kamera möglich waren, hatte ich die Idee damit unser Land im Tiefflug zu porträtieren. Schon Monate später, das heisst im Frühjahr 1997, lief der erste dreistündige Teil von Swissview. Der Erfolg war derart gross, dass der Sender mir den Auftrag gab, die ganze Schweiz zu überfliegen und zu filmen.

Swissview ist seit Jahren ein durchschlagender Erfolg. Was begeistert die Menschen an Ihren Filmen? Swissview ist das Gegenteil der heutigen Sehgewohnheiten. Keine Hektik, keine Schnitte und dadurch die Möglichkeit, sich gänzlich auf die Reise und die Räume einzulassen. Der Betrachter begibt sich mit Swissview auf eine Reise, die er selbst erleben kann. Alles erlebt er 1:1. Zudem erklären wir nichts und überlassen es dem Betrachter sich seine Gedanken zu machen. Offenbar ein grosses Bedürfnis, Raum und Zeit so zu erleben. Sie waren am Anfang bekannt für spektakuläre Flugmanöver. Hat sich das im Laufe der Jahre verändert? Heute fliegen wir sehr ruhig und sehr viel gelassener. Dadurch werden die Aufnahmen noch intensiver und gewinnen an Tiefe. Mit dem HD Format wurde ein Quantensprung in der Bildqualität vollzogen. Ich kann nur jedem empfehlen sich die Blu-ray Discs von Swissview anzusehen. Die haben hohes Suchtpotential!

Sie haben kürzlich eine SwissviewApp entwickelt. Was dürfen die User erwarten? Der Medienshift hin zu mobiler Kommunikation war die einzigartige Möglichkeit, das Material auch interaktiv verfügbar zu machen. Die App für iPhone und iPad können iOS User gratis im AppStore herunterladen. Sämtliche je geflogenen und gedrehten Routen sind in 3-Minuten-Filmen in der App enthalten. Der User kann überall mittels Google-Maps durch die Schweiz navigieren und die Filme zu den entsprechenden Orten und Landschaften betrachten. Zudem wurde jeder Film in sehr detaillierten Texten beschrieben. Was ist das Besondere an Ihrer Swissview-App, und für wen ist sie gedacht? Die Verbindung von Filmen mit Googlemaps und der exakten GPS-Referenzierung ist sicherlich einzigartig. Die Filme in unserer App werden gestreamt, können aber auch auf das Gerät in höchster Auflösung heruntergeladen werden und sind so immer verfügbar. Die Filme sind für alle gedacht. Insbesondere auch für Menschen – unabhängig ob Einheimische oder Touristen – die Natur und Landschaften lieben. Was freut Sie selbst an Ihrem «Gesamtwerk» Swissview am meisten? Ich freue mich immer darüber, dass ich mit diesen Aufnahmen etwas erschaffen habe, das die Menschen glücklich macht und dass ich durch meine Filme auch die Landschaft ein wenig «unsterblich» machen konnte. Und ich freue mich, dass die DVDs und Blu-rays meiner Filme gekauft und immer wieder gesehen werden.


Foto: Miriam Pretzlaff

Was sind Ihre Visionen betreffend Swissview? Swissview als weltumspannender Sender, der die schönsten und faszinierendsten Landschaften und Städte der

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TINA WEIRATHER

«Berge bedeuten für mich Heimat»

Interview: Anka Refghi

Tina Weirather gehört mit ihren gerade einmal 22 Jahren schon zur Weltspitze der Abfahrerinnen. Als Liechtensteinerin im Swiss-Ski-Team integriert, beeindruckte sie schon in der letzten Saison durch aussergewöhnliche Leistung. Und nicht zu Unrecht titelte eine Tageszeitung «Leider kommt die beste «Schweizerin» aus Liechtenstein».

Foto: CAPO

Der Weltcup hat begonnen. Welches sind Ihre Ziele, und worauf freuen Sie sich am meisten? Am meisten freue ich mich darauf, wieder am Start zu stehen und mich mit den Besten der Welt messen zu können. Auch das viele Reisen und der Nervenkitzel haben mir über den Sommer gefehlt. Mein Ziel ist es, an meine letzte Saison, die sehr erfolgreich war, anknüpfen zu können, und so viele Podestplätze wie möglich zu erreichen. Was ist für Sie das Schönste am Weltcup? Ich finde das Schönste ist, dass ich das

tun darf, was ich am liebsten mache. In der Natur sein, Ski fahren, das ganze Jahr auf meine Ziele hin trainieren und dabei noch um die Welt reisen. Auf welche Weise unterstützt Ihre Familie Sie in Ihrer sportlichen Karriere? Meine Mama hat mir das Ski fahren beigebracht als ich zweieinhalb war. Schon mit drei Jahren war ich sicher, Skirennfahrerin werden zu wollen, und meine Eltern haben mich dabei immer unterstützt. Ich durfte jedes Wochenende Ski fahren, und sie haben immer geholfen, die richtigen Trainer für mich zu finden.

Auch heute stehen sie mir noch mit Rat und Tat zur Seite. Wo holen Sie sich Ihre Kraft? Haben Sie einen Glücksbringer? Ich bin nicht besonders abergläubisch. Ich hole mir meine Kraft aus der Liebe zu diesem Sport, da steckt meine ganze Leidenschaft und mein ganzes Herzblut drin’. Was machen Sie in den letzten Stunden und Minuten vor dem Start? Ich gehe nochmal alles in Gedanken durch, überlege mir, was wichtig ist, aber ich versuche auch, einen Plan B parat zu haben.


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Foto: GEPA pictures/LGT

Während eines Skirennens muss man oft improvisieren, deshalb darf man nicht nur einen Plan im Kopf haben. Manchmal ist es schwierig, sich nicht ablenken zu lassen, denn am Start geht es manchmal ziemlich hektisch zu – überall sind Kameras, und es ist ziemlich laut. Ich versuche das aber alles auszublenden und mich nur auf das Wesentliche zu konzentrieren. Was machen Sie im Training am wenigsten gerne? Es gibt sicher einige Sachen, durch die man einfach «durch» muss und die keiner gerne macht. Zum Beispiel Intervalltraining oder Laktatverträglichkeitstraining. Das sind aber auch gleichzeitig Einheiten, die einen stark machen, nicht nur physisch, sondern auch mental. Manchmal muss man den inneren Schweinehund überwinden, um sich danach richtig gut zu fühlen. Was lieben Sie am meisten an Ihrem Beruf? Dass ich in der Natur sein kann, die Geschwindigkeit, den Nervenkitzel, das Leben im Team und doch als Einzelsportler und vor allem, dass jeder Tag eine neue Herausforderung mit sich bringt, und kein Tag gleich wie der andere ist.

Das schätze ich vor allem, seit ich ein Praktikum in einer Lebensversicherung gemacht habe. Und – es geht knallhart nach dem Leistungsprinzip: Leiste ich viel, verdiene ich viel, leiste ich zu wenig, verdiene ich auch nichts. Maria Höfl-Riesch bezeichnete Sie einst als «die Frau der Zukunft im Abfahrtsport». Ein schönes Kompliment von einer Konkurrentin. Was sagen Sie dazu? Ja, das ist natürlich schön zu hören. Inwieweit sie damit richtig liegt, wird die Zukunft zeigen. Ich werde auf jeden Fall alles geben, um das realisieren zu können. Als Liechtensteinerin sind Sie im Team von Swiss-Ski integriert. Wie fühlen Sie sich in Ihrer sportlichen Gastfamilie? Ich fühle mich sehr, sehr wohl. Ich bin als normales Teammitglied akzeptiert, und für mich ist das Leben im Team genau das Richtige, denn ich bin nicht gerne die ganze Zeit alleine. Obwohl unser Sport ein Einzelsport ist, trainiert es sich auf jeden Fall einfacher und vor allem mit mehr Spass, wenn man zusammen durch gute und schlechte Tage gehen kann.

Sie werden als Liechtensteins grösstes Aushängeschild in der internationalen Sportwelt bezeichnet. Bedeutet das für Sie auch Druck, und wie gehen Sie mit der Erwartung um? Es freut mich, Liechtenstein vertreten zu dürfen und es ist auch cool, dass der Skisport immer noch so populär ist. Erwartungen und Druck hat man immer, egal, ob man für Liechtenstein, die Schweiz oder Österreich fährt. Aber ich denke immer, ich habe viel mehr zu gewinnen, als zu verlieren. Was bedeuten Ihnen die Berge? Die Berge bedeuten für mich Heimat, dort fühle ich mich einfach am wohlsten. Ein- bis zweimal pro Jahr mache ich Ferien am Meer. Aber das habe ich dann gesehen. Die Berge könnte ich hingegen nicht so lange missen. Wie würden Sie den Menschen Tina Weirather beschreiben? Ich bin aufgestellt, fröhlich und fremden Menschen gegenüber am Anfang ein bisschen scheu, dann aber schnell offen. Und – absolut chaotisch. Gibt es etwas, dass Sie gerne einmal tun würden, was aber während Ihrer


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aktiven Zeit noch nicht möglich ist? Ja, ich will schon lange den GleitschirmFlugschein machen. Weil es am Anfang aber oft zu kleinen Verletzungen beim Landen kommt, wie beispielsweise den Fuss «verknacksen» und ähnliches, ist es mir ein bisschen zu riskant. Ich würde mich extrem ärgern, wenn ich wegen so etwas zwei Wochen nicht trainieren könnte, das kann ich mir einfach nicht leisten. Aber es bleibt mein Ziel, den Schein eines Tages zu machen. Wenn Sie noch mutiger wären als Sie es schon sind, was würden Sie dann tun? Wahrscheinlich den Gleitschirm-Flugschein (lacht). Nein, es gibt eigentlich nichts, das mir gerade einfällt, was ich

nicht machen kann, weil mir der Mut dazu fehlt. Wie sieht ein perfekter Tag für Sie aus? Ein gutes Frühstück, ein sonniger Skitag, ein paar gute Freunde, aufwärmen vor dem Kamin und danach ein guter Film. Perfekt. Wie sahen Ihre Skianfänge im heimischen Malbun aus? Daran kann ich mich nicht mehr erinnern, schliesslich war ich erst zweieinhalb. Aber mit dreieinhalb bin ich schon alle Pisten so `runtergefetzt, dass mir alle nachgeschaut haben. So erzählt man mir es zumindest bis heute noch. Was schätzen Sie an Liechtenstein

mit den schönen Bergen und den vielseitigen sportlichen Möglichkeiten? Jetzt im Nachhinein, wo ich schon in vielen Ländern war, sehe ich, dass es nirgends schöner sein könnte. Das sollte nie «normal» werden, sondern man sollte es immer schätzen. Was macht Ihrer Meinung nach Malbun für Familien so interessant? Malbun ist einfach überschaubar und sicher. Man kann die Kids einfach Ski fahren gehen lassen, ohne dass man Angst haben muss. Es gibt viele gute Restaurants, und die Pisten bieten für das Kleinkind bis zum Profi alles. www.tina-weirather.com Anzeige

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MADE IN SWITZERLAND

zai – ein Ski mit der Lizenz zum Fliegen

Text: Anka Refghi

Wem beim Namen «zai» das Herz höher schlägt, der ist in bester Gesellschaft. Aus einer kleinen Bündner Manufaktur kommen Ski, vor denen sich nicht nur die Prominenz und der Adel verneigen.

grosse Coup gelang, als die kleine Firma den ersten Ski mit einem Kern aus Stein (Calanca-Gneis) und einem Karbonmantel lancierte. Eine Weltneuheit! Danach folgte die Zusammenarbeit für eine Spezialedition mit der Luxus-Uhren-Marke Hublot und eine Limited Edition für den Autobauer Bentley. Seit zai dann 2011

Foto: zai

In dem kleinen Bündner Dorf Disentis werden die Ski von zai hergestellt, die in nur wenigen Jahren weltbekannt und auf der Piste zu einem Statussymbol geworden sind. Formvollendet, elegant und puristisch im Design umgibt den zai-Ski eine ganz besondere Aura. Und man kann sich kaum erwehren vor seinem inneren Auge James Bond, im Dienste ihrer Majestät, auf zai-Ski im Tiefschnee seinen Verfolgern entkommen zu sehen. Einen zai-Ski zu fahren ist ein Statement, ein Lebensgefühl. Dass der Ski auch die Hollywood-Prominenz begeistert, zeigt ein Blick auf die Website. So schreibt Schauspieler Antonio Banderas: «I used to ski, since I used zai, I fly!» («früher fuhr ich Ski; seit ich zai kenne, fliege ich!») Wie alles begann Hinter zai steht Simon Jacomet. Er ist der Gründer, der Entwickler und einer,

der seine Ski gerne auch einmal morgens früh selber testet, bevor er in die Firma geht. Simon Jacomet ist ein vielseitiger Mann. Er ist Spitzensportler, arbeitete für die Marke Salomon, trainierte die Schweizer Abfahrtsmannschaft und studierte bildende Kunst in Florenz. Ski selbst zu bauen? Die Idee kam ihm, als er mit einem Freund am Skilift stand. Seine Vision: Er wollte den perfekten Ski bauen! Die Vision wurde in die Tat umgesetzt und die Firma zai im Jahre 2003 gegründet. Ein Coup nach dem anderen Nach der Gründung wurden ein Jahr lang rund 200 verschiedene Prototypen getestet und mit viel Herzblut die unterschiedlichsten Materialkombinationen ausprobiert. 2004 war es dann endlich soweit, und die ersten zai-Modelle wurden auf den Markt gebracht. Der erste

zum offiziellen Ausrüster der Fis Alpine Ski WM 2011 in Garmisch-Partenkirchen gewählt wurde, kann sich das kleine Bündner Unternehmen endgültig zu den grossen zählen. Handmade in Switzerland Das Bündner Unternehmen geht konsequent seinen eigenen Weg. In der Manufaktur entsteht jedes Paar mit viel Herzblut und Passion. Unaufhörlich wird an immer noch innovativeren Technologien und Materialien getüftelt, und gibt es eine Möglichkeit, einen Ski zu verbessern, dann wir kein Aufwand gescheut. Was einen zai von anderen Luxus-Ski unterscheidet? Bei zai steht die Fahrleistung an erster Stelle, dann erst, so sagte Simon Jacomet einmal, komme das Design. www.zai.ch


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LIFE&STYLE

Schlafen wie auf der Titanic

Text: Anka Refghi

Wer sich heute ein Bett kaufen möchte, der hat die Qual der Wahl, denn die Auswahl ist gross. Bettgestell, Lattenrost und Matratze? Weit gefehlt. Im Fokus steht seit einigen Jahren ein ganz besonderes Bett: das Boxspringbett.

Foto: Schramm

In den USA und den skandinavischen Ländern das Bett-System erster Wahl, haben sich die Boxspringbetten in Europa erst in den letzten Jahren zu einem Verkaufsschlager entwickelt. Lange vorwiegend aus der Luxushotellerie oder der Kreuzfahrt bekannt, ist der amerikanische Bettentraum nun immer mehr in privaten Schlafzimmern zu finden. Seinen Namen Boxspring gibt ihm das Untergestell mit einem festen Federungssystem, denn «Boxspring» bedeutet nichts anderes als «gefederte Box». In Kombination mit einer sogenannten Taschenfederkernmatratze, die gut und gerne schon einmal 100 Kilogramm wiegen kann, ergibt sich dann die dem Boxspringbett so unvergleichliche Bequemlichkeit. Ein Bett mit Traditiom Das Boxspringbett hat eine lange Tradition. Die erste Federkernmatratze mit Sprungfedern brachte das im Jahre 1901 gegründete Unternehmen Vi-Spring auf den Markt. Im ersten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts waren die Boxspringbetten des Unternehmens dann bereits so begehrt, dass sowohl die luxusverwöhnten Passagiere des Transatlantic-Liners

Foto: Schramm

Queen Mary, als auch diejenigen der legendären RMS Titanic auf ihnen nächtigten. Boxspring Deluxe Zu kaufen gibt es sie mittlerweile in allen erdenklichen Ausführungen, und kaum eine Premium-Linie kommt mehr ohne sie aus. Aber auch in punkto Innovation lassen sich die Hersteller immer wieder Neues einfallen, wie auch die unlängst neu entwickelte Linie «Grand Cru» mit ihrem patentierten drei-lagigen Boxspring-System aus dem Hause Schramm beweist. Baumwolle, reine Schafschurwolle, Leinen, Seide und Kaschmir sind dabei nur einige der edlen Materialien, die in der traditionsreichen Manufaktur verarbeitet werden. Neben dem Design bieten Boxspringbetten eine grosse Kombinationsvielfalt, die es ermöglicht, dem Kunden ein auf seine individuellen Bedürfnisse zugeschnittenes Schlafsystem zusammen zu stellen. Im Zeichen der Gesundheit Nichts regeneriert so sehr und hält jung wie der erholsame Schlaf. In ein gutes Bett zu investieren heisst also auch, in seine Gesundheit zu investieren. Und auch

hier hat das Boxspringbett die Nase ganz weit vorne, denn mittlerweile wird es sogar von Orthopäden empfohlen. Vieles spricht dafür, dass dieses Schlafsystem die Lattenroste, eines Tages ganz ablösen wird. Im Vergleich zu den herkömmlichen Lattenrostsystemen mit ihrer Wölbung in der Mitte, sorgen die Matratzen der Boxspringbetten, durch die flächendeckende Unterstützung für eine ergonomische und gesunde Schlaflage. Durch die gleichmässige Stützkraft passen sie sich jedem Menschen ganz individuell an – ein Hauptgrund, warum sie gerade in der Hotellerie zu finden sind, wo sie Nacht für Nacht den unterschiedlichsten Gästen den perfekten Schlafkomfort bieten müssen. Weiter haben die Federkernmatratzen den Vorteil, dass sie durch die Bewegung des Schläfers die Luft regelrecht durch die Matratze pumpen, was eine ideale Luftzirkulation fördert. Das Boxspringbett – ein Bett für das Auge und die Gesundheit. www.schrammbetten.ch


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selfness

Prophylaxe statt Heilung

Text: Anka Refghi

Wer heutzutage lange aktiv, vital, aber vor allem auch im Beruf leistungsfähig sein will, der kommt nicht umhin, etwas für seine Gesundheit zu tun. Im Zuge eines neuen Gesundheitsbewusstseins hat sich dabei ein Begriff in den letzten Jahren ganz besonders hervorgetan: Selfness – Eigenverantwortung und Prophylaxe statt Heilung heisst hier die Devise. den starken Rücken. Oder aber der Coach oder Therapeut, der einen in privaten oder beruflichen Krisen unterstützt, bis hin zu einem Aufenthalt in einem Selfness-Hotel. Selfness im Alltag kann aber auch ganz einfach bedeuten, sich ganz bewusst Ruhepausen vor dem Handy zu gönnen, die Combox zu deaktivieren. Die erste Stunde im Büro keine E-Mails zu lesen oder manchmal auch einfach nur «Nein» zu sagen.

Das Leben scheint immer schneller zu werden und der Leistungsdruck dabei immer höher. So zumindest erleben heute viele Menschen ihren Alltag. Neue Technologien für das effiziente Time-Management werden entwickelt, und doch bleibt am Ende zu wenig Zeit übrig. Zu wenig Zeit für sich, zu wenig Zeit für die Partnerschaft oder die Familie. Die Folge davon ist eine mehr und mehr überforderte und krankende Gesellschaft. Schenkt man den neuesten Veröffentlichungen des WHO Glauben, so werden bereits 2020 Depressionen – hinter den Herz- und Kreislaufkrankheiten – zu den zweithäufigsten Krankheiten gehören. «Entschleunigen» und eigenverantwortlich agieren, bevor es zu spät ist, heisst daher der Weg, den immer mehr Menschen für sich einschlagen. Persönliches Wohlbefinden Im Zentrum der Selfness-Bewegung steht, etwas für sich selbst zu tun, bevor

die seelische oder körperliche Gesundheit zu Schaden kommt. Selfness beruht auf Selbstkompetenz und der Überzeugung, dass jeder Mensch für seine eigene Gesundheit verantwortlich ist. Es geht aber auch um das persönliche Wohlbefinden in allen anderen Lebensbereichen und darum, mit sich selbst im Reinen zu sein. Eine Entwicklung, die sich mehr und mehr weg von der nach aussen orientierten Darstellung hin zu einer Fokussierung auf das Persönliche bewegt. Von Combox bis Yoga Selfness hat viele Gesichter und kann für jeden etwas anderes heissen. Was es auch immer für jemanden individuell bedeutet, entscheidend ist, aktiv und vorausschauend für seine Gesundheit zu sorgen, bevor Krankheit entsteht. Ob Yoga-Abende, Kinesiologie-Sitzungen für den richtigen Umgang mit Stress, die Meditation für die innere Ruhe oder das Fitness-Center für

Neue Märkte Selfness hat unsere Märkte verändert. Durch das neue Verantwortungsbewusstsein für die eigene Gesundheit sind ganzheitliche Gesundheits-Dienstleistungen und -Angebote in den letzten Jahren immer spezifischer und bedeutender geworden. Ganzheitliche Sport- und Entspannungsprogramme werden angeboten und einige Hotels haben sich mittlerweile gänzlich als Selfness-Hotel positioniert, wie beispielsweise das Hotel Eiger in Grindelwald. Auf der anderen Seite gibt es aber auch Märkte, die immer mehr ins Rudern geraten. So beispielsweise laufen die Marketing-Strategien für Functional-Food immer mehr ins Leere, denn die Versprechen von Schlankheit, Schönheit und Gesundheit durch den Konsum entsprechender Produkte kranken an ihrer Glaubwürdigkeit. Es scheint, als habe der aufgeklärte Konsument begriffen, dass nur er selbst diese Themen für sich lösen kann. Ein neues Bewusstsein zieht seine Kreise, und so wird es wohl in Zukunft immer öfter heissen: Triathlon statt Anabolika, Detox statt Botox, Selbstverantwortung statt Ignoranz, Aktivität statt Passivität.


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SELFNESS

Auf der Suche nach dem Glück

Text: Anka Refghi

Äpfel an Mitarbeitende zu verteilen findet Lars Sonderegger, Leiter der IKAMED und Gründer der Firma Quantonomics, eine nette Geste. Mehr aber auch nicht. Ein Gespräch über die Notwendigkeit des Umdenkens in Unternehmen, über Selfness und die Suche nach dem Glück.

Foto: Ueli Alder

Lars Sonderegger

Lars Sondegger ist ein gefragter Mann. Als Leiter und Dozent der IKAMED bildet er Menschen in der Integrativen Kinesiologie aus, als Gründer des Unternehmens Quantonomics berät er Unternehmen auf ihrem Weg zum Erfolg. SchweizPlus hat sich mit dem Mann unterhalten, der auch in der Arbeitswelt den Menschen in den Mittelpunkt stellt und Wege aufzeigt, wie Menschen glücklich werden können. Gesunde Mitarbeiter Das Konzept des gesunden Mitarbeiters ist in aller Munde. Gesunde Mitarbeiter helfen Kosten zu senken, gesunde Mitarbeiter sind erfolgreicher. Soweit die Idee, soweit richtig. Realität aber ist, dass häufig und trotz aller Bemühungen der

Unternehmen immer mehr Menschen krank werden und unter dem wachsenden Leistungsdruck leiden. Was seit einiger Zeit immer populärer wird, nennt sich «Betriebliche Gesundheitsförderung». «Überspitzt gesagt», so Lars Sonderegger, «hilft es nicht Äpfel zu verteilen und einmal in der Woche einen Masseur zu engagieren, denn diese Massnahmen setzen nicht an der Ursache an, sondern sind vielmehr eine Symptombehebung. Alleinstehende Bemühungen, die nicht in die Strategie eines Unternehmens hineinspielen, verfehlen ihre Wirkung.» Das Ziel der Firmen ist am Ende des Tages eine bessere Leistung und ein höherer Umsatz. Um das zu erreichen, ist sich Lars Sonderegger sicher, müsste an ganz anderer Stelle angesetzt werden. Motivation und Identifikation sind für ihn die Schlüsselworte, die den Mitarbeitern Gesundheit und den Unternehmen Erfolg bringen würden. Netzwerk statt Hierarchien Um Erfolg zu haben, so erklärt Lars Sonderegger im Gespräch, ist es ganz wichtig zu wissen, dass sich Mitarbeiter nur dann über das normale Mass hinaus engagieren, wenn sie sich als Teil des Ganzen verstehen und sich mit der Firma identifizieren können. Entscheidend dafür ist auch, dass die Arbeit als Herausforderung und nicht als Bedrohung wahrgenommen wird. Wer sich also erhofft, durch unsinnige Kontrollen, künstlichen Druck und absurde Qualifikationssysteme Mitarbeiter zu Höchstleistungen zu bringen, der erreicht erwiesenermassen das Gegenteil. Das erklärte Ziel also ist, zu erreichen, dass sich die Leute mehr engagieren. Konkret heisst das für ihn, weg von starren und langsamen Hierarchien und hin zu einem Netzwerk, in dem jeder Mitar-

beiter sein Potential ausnutzen kann. Ziel ist es, miteinander zu reden, damit die zweckdienlichste Lösung gefunden wird und nicht eine, die aufgrund der Hierarchie gefällt wurde. Soziale Beziehungen müssen zum Tragen kommen, denn sie sind es, die ein Unternehmen zusammenhalten. Und genau das haben die unerreicht erfolgreichen Unternehmen aus dem Silicon Valley schon seit vielen Jahren begriffen. In der Konsequenz hiesse das für Unternehmen: weniger Kontrolle, mehr Vertrauen und in der Folge auch gesündere Mitarbeiter. Sicherlich kein leichter Prozess, aber für Lars Sonderegger unabdingbar, damit auch auf den globalen Märkten der Zukunft schnell und flexibel agiert werden kann. Der Weg zum persönlichen Glück Es scheint, als ob sich ein grosser Wandel vollzieht – sowohl bei den Unternehmen, als auch bei den einzelnen Menschen unserer westlichen Welt. Und nie zuvor standen das persönliche Glück und die Erfüllung des Einzelnen mehr im Mittelpunkt als heute. Wer aber sein privates oder berufliches Glück finden will, so Sonderegger, muss sich erst einmal die alles entscheidende Frage beantworten können: «Was will ich wirklich?» Eine vermeintlich einfache Frage, die aber den meisten zu beantworten nicht so leicht fallen wird. «8000 Franken verdienen», sagt er lachend, «kann hier keine Antwort sein.» Wer aber herausfindet, was er wirklich von Herzen gerne will, was ihn antreibt, begeistert und vor allem auch, wo er aufblüht, wird einen bedeutenden Teil zu seiner seelische und körperlichen Gesundheit beisteuern. Proaktiver Suchprozess Die richtige Antwort zu finden braucht


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manchmal viel Zeit. Das weiss Sonderegger nicht zuletzt durch seine Ausbildungskurse und die Arbeit mit Klienten. «Das

oder während des Malens im Hinterkopf behält. Das Unterbewusstsein arbeitet währenddessen und wird früher oder

«Auf den Tofu-Tag in der Woche darf man verzichten» Wichtigste aber während des Suchprozesses ist», sagt er nachdenklich, «dass man proaktiv etwas unternimmt und nicht bewegungslos verharrt.» So beispielsweise wäre ein «Antwort-Beschleuniger», dass man bei Aktivitäten, die man ausübt, sei es malen joggen, musizieren oder spazieren gehen, das aktuelle Thema bzw. die Frage in Gedanken mit dieser Aktivität verbindet. So, als ob man das Thema oder die Frage mit auf den Spaziergang nimmt

später die richtige Antwort liefern. Ganz wichtig aber bei dieser Methode ist, dass man keinen Anspruch auf eine sofortige Lösung erwartet. Aber auch ein Coach, kinesiologische Sitzungen oder andere Formen der Therapien können bei der Suche nach der Antwort – und damit nach dem Glück – helfen. Mehr Freiheit durch Selfness Im Zuge der Selfness-Bewegung warnt

Lars Sonderegger aber auch vor Übereifer: «Wir haben heute ein ganz neues Phänomen. Das Problem ist nicht mehr, dass die Leute zu wenig wissen, sondern eher, «wie» sie ihr Wissen umsetzen. Es wird beispielsweise so lange «gecoacht», bis darüber die eigentliche Frage vergessen geht. Selfness kann aber nicht künstlich «gemacht» werden, Selfness muss entstehen.» Wie überall müssen die Menschen also auch hier eine gute Balance finden, damit die Lebensfreude nicht auf der Strecke bleibt und in Gesundheitsfanatismus endet. «Die eigenen Wahlentscheide sollten dazu führen, dass man mehr Freiheiten hat und nicht weniger. Auf den festgelegten «Tofu-Tag» in der Woche darf man also mit bestem Gewissen verzichten», sagt Sonderegger und lacht verschmitzt. www.quantonomics.ch www.ikamed.ch

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WELlNESS

Luxus-Hotels im Einklang

Text: Anka Refghi

Mit einem Schwimmbad oder einem Saunabereich lockt man schon längst keine Gäste mehr in sein Hotel. Anspruchsvolle Gäste erwarten heute Wellness der Superlative – für Körper, Geist und Seele. Damit hat der ganzheitliche Ansatz nun auch die Luxushotellerie erreicht.

Foto: Tschuggen Hotel Group

Innehalten, zur Ruhe kommen und sich dabei Gutes tun. Immer mehr Menschen suchen die Entspannung naturnah und inmitten der magischen Bergwelt unseres Landes. Mit dem vom Schweizer Tourismusverband verliehenen Gütesiegel «Wellness Destination» werden seit 2008 Feriendestinationen und Regionen ausgezeichnet, die ein hervorragendes und hochwertiges Angebot in diesem Bereich offerieren. Denn wer sich ein paar Tage Auszeit

gönnt, um damit dem hektischen Alltag zu entfliehen, der erwartet heute Topleistung. Und im Zuge des wachsenden Gesundheitsbewusstseins hat die Luxushotellerie ihr Angebot in den letzten Jahren entsprechend erweitert. Ganzheitlichkeit ist das Schlüsselwort. Weg vom passiven Genuss zu einem aktiven Bemühen um die eigene Gesundheit. Den Körper, Geist und Seele in Einklang bringen, steht für immer mehr Gäste im Vordergrund.

Die Ganzheitlichkeit Grundsätzlich wird zwischen zwei verschiedenen Wellness-Typen unterschieden. Während die einen unter Welness vor allem Entspannung, Beauty und Genusssteigerung verstehen, sind die anderen auf der Suche nach einer aktiven Selbstkompetenz und Lebensbalance. Letztere folgen einem Trend, der sich immer deutlicher abzeichnet. Ein Trend hin zu einem aktiven Gedanken der präventiven und


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ganzheitlichen Gesundheitsförderung. Neben einem beeindruckenden Ambiente offerieren die Hotels personellen, technischen und kulinarischen Service, den sich die Gäste ganz individuell zusammenstellen können. Das Angebot ist dabei so vielfältig wie exklusiv. Neben den üblichen Fitnessräumen stehen dem Gast Meditations- und Ruheräume zur Verfügung, für den seelischen Einklang kann zwischen intuitiver Massage oder Atemtherapie gewählt werden. Aber auch Trancebehandlungen, Reiki, Tai-Chi und ChiGong finden sich in der breiten Angebotspalette und auch Yoga-Begeisterte Gäste können an entsprechenden Wochenenden in der wohltuenden Ruhe der Bergwelt ihre Mitte finden. Visuelles Feuerwerk Aber mittlerweile für das Auge halten die Hotels so einiges bereit. Und was in der Schweizer Hotellerie in den vergangenen Jahren erschaffen wurde, ist schlicht atemberaubend. Was der international bekannte Architekt Peter Zumthor bereits vor vielen Jahren mit der Therme Vals vorgemacht hat, ist unterdessen zum Massstab für die gehobene Hotellerie geworden. Und wer nicht investiert, der läuft schnell Gefahr, auf dem Markt einen Wettbewerbsnachteil zu haben. Das Ergebnis sind Wellness-Oasen und Erlebniswelten der Superlative. Eines der wohl bekanntesten Objekte ist die «Bergoase» des Hotels Tschuggen in Arosa, die von dem Schweizer Star-Architekten Mario Botta entworfen wurde. Im Eröffnungsjahr als Meilenstein in der Geschichte der Luxusbäder gefeiert, hat dieses Bad internationale Bekanntheit erlangt. Terrassenförmig in den Hang gebaut lässt diese Oase keinerlei Wünsche offen. Die Bäder und SPA-Bereiche der 4 und 5 Sterne-Häuser sind wahrlich ein Hochgenuss für Liebhaber der Architektur und des Designs. Ob für den reinen Genuss oder im Sinne der Ganzheitlichkeit – Wellness heute ist ein Feuerwerk für die Sinne.

Foto: saratz.ch

Wunderschönes Sarazenenbad in historischen Gewölben des Hotel Saratz. www.saratz.ch

Foto: Tschuggen Hotel Group

5 000m2 Hochgenuss – Bergoase Tschuggen Arosa auf vier Stockwerken. www.tschuggen.ch

Foto: Hotel Pardies

Von Yoga bis Berg-Aryuveda – die erste Adresse für Geniesser. www.paradieshotel.ch


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Made in switzerland

Die Schweizer Laufschuh-Revolution Die Sportschuhindustrie ist ein Milliardengeschäft. In die Forschung von neuen Technologien werden daher hunderte von Millionen gesteckt. Nun zeigt ausgerechnet ein junges Schweizer Start UpUnternehmen den Grossen, wie es geht. gem, hochflexiblem Gummi hergestellt werden. Der Schuh erlaubt dadurch ein weiches Landen und ein hartes Abstossen, was für eine effiziente und schonende Laufweise erforderlich ist.

Foto: On AG

Die On AG ist ein junges Unternehmen, das von den drei Freunden Oliver Bernhard (dreifacher Weltmeister und sechsfacher Ironman-Sieger), David Allemann und Caspar Coppetti gegründet wurde. Auf der Suche nach einem schonenden Laufschuh entwickelten sie das weltweit patentierte Dämpfungssystem CloudTec. Basierend auf

einfachen physikalischen Gesetzmässigkeiten absorbiert der On-Schuh nicht nur die vertikalen, sondern auch die horizontalen Schläge, die durch die Vorwärtsbewegung verursacht werden und oft die Hauptverursacher vieler Muskelverletzungen sind. Die Sohle besteht aus vielen kleinen dreidimensionalen Elementen, die aus röhrenförmi-

Im ETH-Test In einer unabhängigen Testreihe der ETH Zürich konnte belegt werden, dass die adaptive On-Sohle die Herzfrequenz und den Blutlaktat-Level von Athleten signifikant reduziert. Zu den Testläufern gehörte unter anderem auch der weltbekannte irische SportPhysiotherapeut Gerhart Hartmann, zu dessen Patienten niemand Geringeres als der Ausnahme-Sprinter Usain Bolt gehört. Und Hartmann ist sich ganz sicher: «Dieser Laufschuh wird die Laufsportindustrie revolutionieren.» www.on-running.com

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Made in switzerland

NESCENS oder wie man die Zeit anhält Gemäss dem Motto «Wir in der Schweiz wissen, wie man Uhren herstellt. Wir wissen auch, wie man die Zeit anhält», stellen die Laboratoires Genolier eine innovative Anti-Aging-Pflegelinie vor. Unter der Leitung von Professor Jacques Proust, dem Mitbegründer und wissenschaftlichen Direktor der Laboratoires Genolier, wurde eine Pflegelinie entwickelt, die ausschliesslich auf Resultaten aus der biomedizinischen Forschung basiert. Die Präparate von NESCENS enthalten nur Inhaltsstoffe mit wissenschaftlich belegter Anti-Aging-Wirkung und geben damit eine klare Absage an alle leeren Marketingversprechen und

Modetrends. NESCENS gehört zu den Cosmeceuticals, also zu einer Gruppe, die zwischen Kosmetik und Medizin liegt und durch die Höchstkonzentration der Wirkstoffe ein sehr hohes Wirkungsprofil aufweist. Die umfassende Pflegelinie für sie und ihn besteht aus verschiedenen Präparaten. Neben einem Hautreinigungsmittel wurden Anti-Aging-Basispflegen für den Hals, das Gesicht, die Augenpartie und die Hände entwickelt. Ergänzend dazu enthält die Linie ein intensives Peeling, eine regenerierende Maske und eine Spezialpflege für Gesicht und Körper, wodurch Pigmentflecken deutlich aufgehellt werden. NESCENS ist eine überzeugende Verjüngungskur «Made in Switzerland», die ihre Wirkung nicht verfehlt. www.nescens.com

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Das Ferienerlebnis im Freizeitpark

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Wer den Alltag einmal ganz weit hinter sich lassen möchte, seine Batterien wieder aufladen oder mit der Familie ein paar unvergessliche Tage erleben möchte, der ist im Swiss Holiday Park genau richtig.

Oberhalb des Vierwaldstättersees, im idyllischen Morschach, liegt das Ferienund Freizeiterlebnis Swiss Holiday Park – ein Erlebnispark, der keine Wünsche offen lässt. Ob auf der Riesenrutsche, im Wildwasserkanal oder in der grossen Kinderzone – in dem einzigartigen Erlebnisbad steht der Spass an oberster Stelle. Wer es ruhiger angehen möchte, der geniesst einfach die stillen Momente in den Römisch-Irischen Thermen, die im übrigen als einziges Bad in der Schweiz mit einem Sole- und einem Solesprudelbad ergänzt sind. Ganz besonders wohltuend ist auch die Verknüpfung der beiden traditionsreichen europäischen Badekulturen, denn im römischen Stil wird in behaglicher warm-trockener Luft gebadet, während der irische Brauch auf einem anregenden Dampfbad beruht. Für die Schönheit – Sauna und Wellness Die Saunalandschaft bietet auf ihren 400m2 alles, um sich seinen individuellen Saunagang zusammenzustellen. Dampf- und Schwitzbad, Aufguss- und Finnische Sauna sowie die Kaltwasserbecken bringen den Kreislauf so richtig in Schwung. Und auf Wunsch kann die anregende Wirkung mit Kneipp- und Erlebnisduschen oder Kneipp-Fussbä-

dern noch verstärkt werden. Aber auch die Schönheit kommt im Swiss Holiday Park nicht zu kurz und so kann man in der grosszügigen Wellness & Spa-Oase aus dem umfangreichen Massage- und Beautyangebot auswählen und sich verwöhnen lassen. Aktivitäten für jeden Geschmack Wer schon lange wieder einmal ins Fitness wollte, der kann sich im Qualitop anerkannte Fitness-Center Swiss Gym so richtig in Form bringen, und für die Kinder läuft es im TOM`s Kids Club sportlich rund. Sport und Spass wird im Swiss Holiday Park gross geschrieben und so werden verschiedenste Aktivitäten für jedes Wetter angeboten. Minigolf, Tennis, eine Kartanlage mit Aussenbahn (April bis Oktober) oder auch Bowling für Erwachsene und Kinder oder Tischtennis lassen keine Langeweile aufkommen. Sportlichere powern sich auf den Squashplätzen oder mit Badminton aus oder üben sich an der Kletterwand in der grossen, multifunktionellen Sporthalle. Kulinarischer Genuss Für die Gaumenfreuden wartet der Swiss Holiday Park mit verschiedenen Restaurants auf, die zum genüsslichen Verweilen einladen. Gegen den kleinen Hunger

beim Baden sorgt das Restaurant Neptun und als kulinarisches Highlights, in modernem, italienischem Ambiente, bietet sich das Ristorante il Gusto als idealer Ort an. Das Restaurant Panorama serviert ausgesuchte mediterrane Küche und klassisch schweizerisch lässt es sich in einer der heimeligen Stuben der «Schwiizer Stube» geniessen. Übernachtungen & Tagungen Und auch für Internationale und nationale Seminare und Events ist der Swiss Holiday Park eine bekannte Adresse. Die 20 Seminar- und Eventräume für Veranstaltungen bis zu 500 Personen überzeugen ebenso wie die moderne Tagungsinfrastruktur. Zur Übernachtung stehen den Gästen komfortable Zimmer oder Suiten im 4-Sterne Hotel in verschiedenen Preisklassen zur Auswahl. www.swissholidaypark.ch


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Gesundheit

Im Liegen fit werden Zu schön, um wahr zu sein? Nein, denn seit rund eineinhalb Jahren bietet Antje Löffler Himmel als Erste in der Schweiz das Zelltraining (IHHT) an. Eine Sauerstofftherapie, der das Prinzip des Trainings in Höhenluft zu Grunde liegt und müde Zellen wieder munter macht. Hier ein Termin, dort ein paar Überstunden und der Abend mit Freunden wurde auch wieder später und feuchtfröhlicher als geplant. Das Leben kann manchmal richtig anstrengend sein. Durch Stress, falsche Ernährung oder auch Bewegungsmangel werden die Zellen des Körpers geschädigt. Deren Zustand aber ist entscheidend für die Gesundheit und das jugendliche Aussehen.

Die Methode Um Zellen zu regenerieren und neue zu bilden, ist das IHHT (Intervall-HypoxieHyperoxie-Training) eine der innovativsten Methoden überhaupt. Während man entspannt auf einer speziellen, komfortablen Wellness-Liege liegt, atmet man durch eine Sauerstoffmaske in Intervallen abwechselnd Luft mit reduzierter Sauerstoffkonzentration (Hypoxie) und dann

wieder mit erhöhter Sauerstoffkonzentration (Hyperoxie) ein. Durch das IHHT passt sich der menschliche Organismus dem veränderten Sauerstoffgehalt der Atemluft an, indem er vor allem vermehrt rote Blutkörperchen und neue Blutgefässe bildet. Auf diese Weise wird die Sauerstoffverwertung der Zelle verbessert und der Regenerations- und Selbstheilungsprozess in Gang gesetzt.

Foto: Cell-Well

www.cell-well.ch

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Zelltraining (IHHT-Methode) Leistungssteigerung Gewichtsabnahme Anti-Aging-Effekt Burnout-Prävention Immunsystemstärkung Erhöhte Konzentrationsfähigkeit Stoffwechselaktivierung Anzeige

Kompetenzen sollen gebündelt werden, sagen wir. Deshalb haben wir um unsere kompetenten Abteilungen Kompetenzen sollen gebündelt werden, gar nicht sagen wir. Deshalb haben erst wir Zäune errichtet. um unsere kompetenten Abteilungen gar nicht erst Zäune errichtet.


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Hot Spots

Alles was das Herz begehrt Ob Freizeitangebote und Hotels, Gourmetspezialitäten, Luxus- oder Konsumgüter. SchweizPlus will mit ausgewählten Produkten und Angeboten alle Sinne der Leserinnen und Leser ansprechen. Auf der Suche nach exklusiven Geheimtipps sind wir auf folgende Highlights gestossen, die wir Ihnen wärmstens empfehlen möchten:

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Neuheit: Limitierte Sonderedition Leica X2 «Edition Paul Smith». Digitaltechnologie «Made in Germany» trifft auf exklusives Kameradesign.

Beste Weine aus der Designbox. Einmal geöffnet, bleiben diese Weine noch bis zu zwei Monaten einwandfrei. www.hauswein.ch

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Swissview auf Blu-ray. Engadin, Zürich/Innerschweiz, Aletschgebiet/ Berner Oberland und jetzt ganz aktuell Flumserberge/ Klosters/Davos/ St. Moritz/Prättigau. Ihr Wintertraum für die bevorstehenden langen Winternächte. www.swissview.com/shop

Die Magie der Götterinsel Bali für Zuhause. Alle hochwertigen Produkte werden mit organischen, ätherischen Ölen auf Bali hergestellt. www.balibalance.ch

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Das innovative und trendige Unique Hotel Post im Herzen von Zermatt setzt auf Qualität, Vielfalt und ungezwungenen Lifestyle. www.hotelpost.ch

Swatch präsentiert die Full-Blooded Collection. Weisse Kristalle besetzen als edle Steine die Lünetten, das schwarze Zifferblatt wird von einem Hauch von Luxus eingerahmt.

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Luxuriös durch den Winter. Ein eleganter Geländewagen für alle Fälle – der neue Audi Q5.

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Schönes Design, super bequem und ausserordentlich funktionell – alles was bisher nicht war, bietet diese neue One Way-Jacke der Nordic-Sportlerin.

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EIn Tag in arosa

Ein perfekter Tag in den Bergen

Text: Anka Refghi

Schneesicher im Winter – damit wirbt Arosa, ein Ort, der vor 130 Jahren als Kurort entdeckt wurde und heute zu einem der beliebtesten Sport- und Ferienorte der Schweiz gehört. Mit seinen perfekten Pisten, wunderschönen Winterwegen, Sonnenterrassen und zahlreichen Langlaufloipen hat Arosa so einiges zu bieten. biet. Strahlend blauer Himmel, Sonnenschein und ein Ausblick, der schlicht atemberaubend ist. Bei idealen Sichtverhältnissen kann man von hier aus über 2 000 Gipfel sehen – den Säntis, den Piz Buin, die Berninagruppe, das Rheinwaldhorn, den Dom, das Finsteraarhorn, die Jungfrau und auch den Tödi. Die Vorfreude ist gross. Auf gehts! Schnell hinein in die Bindung und dann auf zum Abfahrtsspass auf den frisch präparierten Pisten. 10 Uhr Genussvolle Aussicht Zeit für eine Kaffeepause. Am besten auf der lebhaften Carmennahütte, die mitten im Skigebiet liegt. Hier kann man es sich auf der Sonnenterrasse so richtig gut gehen lassen und die wunderschöne Bergkulisse geniessen – guter Sound und heisse Getränke inklusive. Und noch ein Tipp: Wenn die Sonne scheint, ist die Aussenbar ein Muss.

Foto: Arosa Tourismus

8.20 Uhr Morgenstund’ hat Gold im Mund Die erste Gondel fährt uns auf das

Weisshorn und mit seinen 2 653 m ü.M. befinden wir uns hier auch gleich auf dem höchsten Punkt im ganzen Skige-

12.30 Uhr Höchstgelegener Mac Mountain Die Beine sind müde und so fällt der Entscheid für die Mittagspause auf das «Tschuggendörfli». Das «Tschuggendörfli» wartet mit verschiedenen Restaurations-Betrieben auf – von der «Kuhbar» über den «Saustall», bis hin zur «Raclette Bar» und dem «Mountain Mac» findet sich hier für jeden Gaumen etwas. Wir entscheiden uns für die Variante Liegestuhl. Warm in eine Decke gehüllt, lässt sich hier wunderbar die Sonne geniessen und das fröhliche Treiben rundherum beobachten. Unser Tipp für das leibliche Wohl: der Burger aus dem höchstgelegenen «Mountain Mac».


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Wem der Weg zurück zu weit ist, der kann vom ersten Restaurant aus mit dem Ortsbus wieder nach Arosa fahren.

Foto: Arosa Tourismus

15 Uhr Eichhörnchenweg
 Nicht nur für die Kleinen ist der Eichhörnchenweg in Arosa das Grösste, auch die Erwachsenen lassen sich von den possierlichen Tierchen regelmässig verzaubern. Auf dem gepfadeten Weg durch den Wald kann man die kleinen, flinken Waldbewohner beobachten und

auch füttern. Aber nicht nur das, denn auf den zehn Bilderbuch-Tafeln wird entlang des Weges die Geschichte von Vater Erich Eichhörnchen und seiner Tochter Emilie erzählt. Auf diese Weise erfahren die Kinder viel über das Leben der Eichhörnchen. Der Weg beginnt beim Start des Vita-Parcours in Arosa und endet bei der Bushaltestelle Maran.

19 Uhr Eine Kutschfahrt, die ist lustig Für Romantiker ist eine Pferdeschlittenfahrt durch das Dorf und das Skigebiet in der tiefverschneiten Aroser Bergwelt ein absolutes Muss. Die Pferdeschlittenfahrten sind eine alte Tradition, die in Arosa, wie kaum woanders, hochgehalten wird. Warm eingepackt geht die Fahrt durch die verschneite Landschaft und die kristallklare Nacht. Das Schnauben der Pferde, das Knirschen der Hufe, einfach wunderbar romantisch. Reisen wie in vergangenen Tagen. Ob bei Sonnenschein oder Schneefall, ob am Tag oder am Abend – diese Fahrten sind mit Sicherheit ein Erlebnis, das man so schnell nicht mehr vergisst. Die Rundfahrten beginnen und enden beim Bahnhof Arosa. Auswählen kann man zwischen verschiedenen Rundfahrten oder einfachen Fahrten durch die märchenhafte Winterlandschaft an die verschiedensten Orte in Arosa. www.arosa.ch

Foto: Arosa Tourismus


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GASTRO

Food Design – der richtige Knack

Text: Anka Refghi

Blaue Spaghetti und grüne Hackbällchen? Was höchstens noch beim Kochen Spass macht, findet meist beim Essen ein jähes Ende – mit gutem Grund! Food Designer tüfteln an allem, was uns schmecken soll.

Nichts wird so sehr über unsere UrInstinkte bewertet wie Nahrungsmittel, denn bereits unsere Vorfahren wussten, dass ein Fehlentscheid den sicheren Tod bedeuten konnte. Und noch heute entscheiden wir uns grösstenteils instinktiv für Produkte und Lebensmittel. Aber auch die erlernten Gewohnheiten spielen eine grosse Rolle. Sind wir uns von Kindesbeinen an gewohnt, dass Vanillepudding einen gelblichen Farbton besitzt, so wird uns ein dunkelblau eingefärbter Pudding nur schwerlich ein Genusserlebnis bescheren. Aber auch die Kultur, in der wir aufgewachsen sind, ist entscheidend.

So wenig die meisten von uns freiwillig Insekten verspeisen würden, so wenig würden Chinesen, die niemals aus China herausgekommen sind, süsse, kleine Kaninchen essen. Käse wird als verdorbene Milch bezeichnet, und der Anblick von Gorgonzola ruft wahre Ekelgefühle hervor. So unterschiedlich können Essgewohnheiten sein. Der richtige Ton Wie jede Branche steht auch die Lebensmittelindustrie unter einem massiven Innovationsdruck. Heerscharen von Chemikern, Lebensmitteltechnologen und

Köchen tüfteln Tag für Tag in den Laboren und an den Computern, um neue Lebensmittel zu entwickeln. Es ist ein komplexes und zeitintensives Unterfangen, denn ein neues Produkt muss eine Vielzahl an Anforderungen erfüllen, will es auf dem Markt erfolgreich sein. Neben dem Geruch, dem Geschmack, der Optik und der Konsistenz stehen dabei auch das Verzehrgeräusch und die akustischen Merkmale ganz besonders im Fokus. Produkte wie Chips, aber auch Würstchen und Schokolade müssen diese charakteristischen Merkmale aufweisen, damit sie von uns als wohlschmeckend empfunden werden. Und hier kommen professionelle Sound-Designer ins Spiel. In Laboren werden die Kaugeräusche über Mikrofone im Ohr aufgenommen, auf den Computer übertragen und dann ausgewertet. Ziel davon ist, eine «farbige, extrovertierte» Klangkulisse zu erreichen, denn was richtig knackt und knuspert, wird von uns als frisch und schmackhaft bewertet. Mit dem Konzept «aussen hart und innen weich» macht sich die Industrie auch unsere Ur-Instinkte zu Nutze, denn um an das weiche Knochenmark zu gelangen, mussten unsere Vorfahren zuerst die harten Knochen zerbeissen. Essgewohnheiten im Fokus Für die Entwicklung von Lebensmitteln werden auch unsere Lebensweise und Essgewohnheiten genauestens analysiert. Wir essen heute oft während des Gehens, im Büro während des Arbeitens oder im Bus. Das Essen mit einer Hand oder ohne Besteck steht daher bei vielen Produkten im Mittelpunkt. Für den Verzehr unterwegs ist es ebenso wichtig, dass das Produkt praktisch zu portionieren und leicht zu zerkleinern ist. Ein Beispiel ist die Schokoladentafel mit ihren vorgefertigten Carrés. Und der positive Effekt für die Industrie? Wer ein Produkt kauft, das aus mehreren Teilen besteht, hat das Gefühl, mehr für sein Geld erhalten zu haben.


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Zermatt

Luxury, Charm and Authenticity – Hotel Firefly Zermatt

–Publireportage

des frischen Kaffees und der ofenfrischen Croissants in Ihr Zimmer. Die WellnessOase lädt Sie nach einem aufregenden Skitag in der Zermatter Bergwelt zum Entspannen und Verweilen ein. Mit Sauna, Aromadampfbad, Solegrotte, Eisgrotte, Gym und Schwimmbad wird es Ihnen an nichts fehlen. Bringen Sie nach dem Baden oder Saunieren Ihren Körper und Geist in unserem Wintergarten in Einklang. Bei loderndem Kaminfeuer lassen Sie den Tag gemütlich bei einem Glas Wein oder einer Runde Billard in unserer Bar 55 ausklingen. Das gesamte Firefly-Team entführt Sie in eine Welt voller Wohlbefinden und Herzlichkeit und sorgt dafür, dass Sie Ihre persönlichen Traumferien erleben. Wir freuen uns schon jetzt darauf, Sie so richtig verwöhnen und Ihnen einen unvergesslichen Urlaub bescheren zu können. www.firefly-zermatt.ch Eingebettet in den Schweizer Alpen, am Fusse des Matterhorns liegt das aussergewöhnliche 4* Superior Hotel Firefly. Eine Oase der Erholung umgeben von 38 Viertausendern in der winterlichen Märchenwelt Zermatt. Einige Minuten vom Zentrum und der «Klein Matterhorn»-Gondel entfernt, bietet das Haus höchsten Komfort und moderne Eleganz. Feuer, Wasser, Erde und Luft – Die mit auserlesenem Luxus eingerichteten Suiten richten sich nach dem Prinzip der vier Elemente. Mit viel Liebe zum Detail vereinen sich Tradition und Moderne in den 30 m2 bis 250 m2 grossen Suiten. Sie werden dazu eingeladen mit geliebten Menschen, Familie oder Freunden magische Momente zu geniessen. Das Frühstück wird am Morgen «à la carte» auf dem Zimmer serviert. Während Sie sich noch im kuscheligen Bett aufhalten, strömt der Geruch


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AUSFLUGSTIPP

Creux du Van – der Gran Canyon der Schweiz

Text: Anka Refghi

Es gibt Orte, die man sein Leben lang nie mehr vergisst. Einer davon ist zweifelsohne der Creux du Van im Neuenburger Jura. Der Felsenkessel, ein natürlich gewachsenes Amphitheater, fesselt das Auge und berauscht wahrlich die Sinne.

Foto: Roland Gerth

Schon viel Spektakuläres wurde von Menschenhand erschaffen, und doch bleibt die Natur für immer unerreicht. Im Neuenburger Jura stellt sie dies mit dem Creux du Van auf beeindruckende Weise unter Beweis. Gelegen im ältesten Naturschutzgebiet der Schweiz und durch die Erosionen nach der Eiszeit entstanden, präsentiert sich dem Betrachter hier ein gewaltiges Naturspektakel: Felswände, die 200m senkrecht abfallen und einen vier Kilometer langen und über einen Kilometer breiten Talkessel umschliessen. Das Panorama, eine Mischung aus rauher Natur und Magie, ist dabei schlicht ergreifend. Und nicht umsonst gehört der Creux du Van zu einem der stärksten Kraftorte der Schweiz, strahlt seine energetische Kraft doch mit 26 000 beachtlichen Boviseinheiten und erfrischt so jeden, der sich ihm nähert. Weit unten

auf dem Grund dann die «Fontaine Froide», eine über das ganze Jahr vier Grad Celsius kalte Quelle, mit deren Wasser, so sagt man, gerne ein Schluck ortsüblicher Absinth verdünnt und getrunken wird.
 So einzigartig die Felsenarena, so einzigartig präsentiert sich auch die Flora und Fauna dieser unberührten Naturlandschaft. Heimat von zahlreichen Wildtieren, können hier mit etwas Glück Luchse, Steinböcke, Murmeltiere, Rehe und Raubvögel gesehen

werden. Ein Feldstecher sollte daher auf keinen Fall fehlen. Aber auch das regionale Klima des Creux du Van, mit Wäldern und arktisch-alpiner Flora, ist eine wahre Freude für jeden Naturliebhaber. Ob in den wärmeren Monaten in Wanderschuhen oder im Winter mit Schneeschuhen – der Creux du Van entfaltet zu jeder Jahreszeit seine unvergleichliche Schönheit. www.juradreiseenland.ch

Infobox Route: Noiraigue – Ferme Robert – Creux du Van – Noiraigue Distanz: 11 Km Höhenmeter: 730 m Dauer: 4.15h Anspruch: moderat, Abstieg steil und rutschig, Vorsicht bei Nässe Anfahrt: über Neuchatel – Val de Travers – Noiraigue Extratipp: Im Winter auch mit Schneeschuhen möglich Touren: Zahlreiche Anbieter für geführte Touren


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fitness

SightJogging – Zürich einmal anders Wer eine Stadt entdecken möchte und ganz nebenher etwas für die eigene Fitness tun möchte, dem empfehlen wir SightJogging.

Foto: blende11.ch

Dass Zürich zu den weltweit schönsten Städten zählt, wissen die meisten. Dass in Zürich auch Sightseeing im Laufschritt angeboten wird, die wenigsten. SightJogging heisst das Konzept und ist eine Kombi-

nation aus Sightseeing und Jogging. Ob als Tourist, Geschäftsreisender oder als Zürcher in seiner eigenen Stadt – beim SightJogging erfährt man Spannendes über die Geschichte der Stadt Zürich

und hält sich nebenbei noch fit. Geführt werden die Touren von dem erfahrenen City Running-Guide Robert Peterhans, der bemerkenswerte Orte kennt und viel Interessantes darüber zu erzählen weiss. Ob allein oder mit Freunden, buchen kann man die geführten Touren ganz nach Wunsch und an sieben Tagen der Woche. Robert Peterhans möchte, dass seine Laufgäste auf unkomplizierte Weise zu einem frischen Kopf und zu einem guten Körpergefühl kommen. Daher werden die Routen massgeschneidert und ganz individuell nach der Erfahrung der Läufer, aber auch je nach den Interessen, angepasst. SightJogging ist mit Sicherheit die sportlichste Art eine Stadt zu entdecken – im Sommer wie im Winter.

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Wellness-Kurzurlaub Entspannen, geniessen und sich wohlfühlen mit dem Package «Golden Days». Das Package beinhaltet folgende Leistungen: • 2 Übernachtungen im Doppelzimmer Comfort inkl. Frühstücksbuffet • Eintritt in das Erlebnisbad • Eintritt in die Saunalandschaft • Eintritt in die Römisch-Irischen Thermen • Eintritt in das Fitnesscenter • 1 Seifen-Bürsten-Massage Das Package «Golden Days Plus» beinhaltet eine zusätzliche Übernachtung und ein Aromaölbad. Angebot gültig bis 30.11.2012

Swiss Holiday Park CH-6443 Morschach www.swissholidaypark.ch Wir freuen uns auf Ihre Reservation unter info@shp.ch oder 041 825 51 00.

Package-Spezialpreis: «Golden Days» ab CHF 315.– «Golden Days Plus» ab CHF 474.– (exkl. Wochenend- und Einzelzimmerzuschlag)


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DR. MED. WALTER O. FREY

«Nicht zu sündigen, genügt nicht»

Interview: Anka Refghi

Um seine Gesundheit muss sich jeder aktiv bemühen. Nicht zu «sündigen» reicht nicht aus, um gesund zu bleiben. Olympia-Arzt Dr. Walter O. Frey über die Wichtigkeit der Bewegung und wie man dadurch entweder die Jugend oder das Alter verlängern kann. Die Zeiten haben sich geändert, und ältere Menschen sind heute vitaler und werden älter. Wie sehen Sie diese Entwicklung in der Zukunft? Es wird eine klare Schere geben. Die einen werden jung an Zivilisationskrankheiten sterben und diejenigen, die bewusst leben, noch älter werden. Die Generation von Kindern, die heute im Vorschulalter ist, wird die erste sein, die im Durchschnitt jünger sterben wird als ihre Eltern. Es ist dramatisch, was in punkto Bewegungsarmut, Fehlernährung und Übergewicht zu beobachten ist. Wenn ein Senior bis zu seinem 70. Lebensjahr kaum Sport getrieben hat und nun beginnen möchte, was empfehlen Sie? Die wichtigste Sportempfehlung ist, keinen Unfall zu haben. Gerade wenn man beginnt und nie Sport getrieben hat, gilt das Prinzip, dass man mehrfach täglich mit tiefer Intensität (man muss dabei noch sprechen können) etwa 20 Minuten Sport treibt. Die Sportart muss je nach bereits vorhandenen Leiden gewählt werden. Gut sind aber grundsätzlich Nordic Walking, Cross Trainer, Standvelo und natürlich alles, was mit Wasser zu tun hat. Wie hoch ist der Verschleiss des Bewegungsapparates, wenn man viel Sport treibt? Spannend zu beobachten ist, dass bei jemandem, der lebenslang Sport getrieben hat, der Verschleiss gar nicht besonders gross ist. So haben Studien über Marathonläufer, die auch nach ihrer Karriere noch weitergelaufen sind, gezeigt, dass auch bei den 70-jährigen

kaum ein Verschleiss stattgefunden hat. Grundsätzlich ist es aber auch so, dass der Körper mit einem allfälligen Verschleiss häufig noch sehr gut umgehen kann. Entscheidend ist auch hier, dass man ohne Unfall «überlebt». Wenn der Bewegungsapparat einmal einen Schaden erlitten hat, dann holt dieser einen sehr früh wieder ein.

Was ist das Schönste für Sie an Ihrem Beruf? Das Schönste für mich ist, dass man anderen Menschen wieder Lebensqualität und ein Stück Gesundheit zurückgeben kann. Ihre Freude ist auch meine grösste Freude.

Wie gross ist die Gefahr falsch zu trainieren? Die meisten trainieren heutzutage falsch. Wir sitzen den ganzen Tag im Büro, und dann muss es River Rafting oder eine extreme Bergtour sein. Ein weiteres Problem ist, dass man heute die Chance hat relativ lange jung zu bleiben, und dann überschätzt man sich schnell. Gerade in der Midlife-Crisis explodieren die Verletzungen durch Selbstüberschätzung. Anstatt etwas Sinnvolles und Gutes für den Körper zu tun, werden sich unsinnige Ziele, wie das klassische «Herausfahren» der Tageskarten auf der Skipiste gesetzt. In welchen konkreten Fällen empfehlen Sie «Bewegung statt Medikamente», wo man früher vielleicht nur Medikamente verabreicht hätte? In der Arthrose-Therapie ist Bewegung ein ausgezeichnetes Medikament. Um die verdickte Gelenkflüssigkeit wieder schön in ihrer Konsistenz zu verändern, sollte man morgens und abends 15 Minuten ohne grosse Anstrengung Velofahren. Durch das konnten Patienten in aussichtslosen Situationen wieder Lebensqualität zurückgegeben werden. Einige von ihnen konnten sogar wieder den Üetliberg besteigen.

Infobox Dr. med. Walter O. Frey, Ärztlicher Leiter balgrist move>med, Zürich balgrist move>med ist das einzige universitäre Deutschschweizer Swiss Olympic Medical Center und gehört zur Uniklinik Balgrist.


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TRESORKNACKER

Kreuzworträtsel Gewinnen Sie einen Luxus-Aufenthalt im Wert von CHF 2 000.– Luxus und Entspannung pur im luxuriösen und neu eröffneten Kurhaus & Medical Center Oberwaid. Lassen Sie sich verwöhnen und geniessen Sie das attraktive Angebot in vollen Zügen. 4 Übernachtungen für 2 Personen im Superior Doppelzimmer, inklusive Halbpension & Spa Behandlung «Aktive Entspannung».

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www.oberwaid.ch Teilnahme am Wettbewerb auch über Postweg an five14 (Adresse im Impressum auf Seite 59). Mitarbeiter sind von diesem Wettbewerb ausgeschlossen. Über diesen Wettbewerb wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.


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CHRISTINA SURER

«Im Leben sollte man alles mit Herz und aus Überzeugung tun»

Interview: Anka Refghi

Foto: Geri Born

Christina Surer ist eine vielseitige Frau. Als Tourenwagen-Fahrerin feiert sie seit Jahren Erfolge auf der Rennstrecke, als Moderatorin verschiedener TV-Sendungen ist sie eine gefragte Motorsport-Expertin und als Model macht die schöne Schweizerin seit frühester Jugend ohnehin eine perfekte Figur. Und auch die nächste Herausforderung steht schon bald ins Haus, denn Christina Surer wird im kommenden März zum ersten Mal Mutter. Ein Interview über das Krafttanken im hektischen Alltag, bevorstehendes Baby-Glück und ihre beeindruckenden Erlebnisse als Botschafterin des Schweizerischen Roten Kreuzes (SRK). Das Leben ist schnell geworden. Wie schaffen Sie sich ihre persönlichen kleinen Auszeiten im hektischen Alltag? Durch kleine Inseln im Alltag. Ich gehe mit meinem Hund Rooky spazieren, treffe mich mit Freunden und versuche alles ein wenig langsamer und vor allem ohne Multi Tasking zu machen. Smartphone, Computer, TabletPC – wie bewusst ist Ihr Umgang mit der Erreichbarkeit rund um die Uhr?

Ich gebe zu, dass auch ich manchmal meine, ständig erreichbar sein zu müssen. Und leider wird das heute auch oft von einem erwartet. Aber das tut auf Dauer nicht gut. Ich habe mittlerweile gelernt, das Handy manchmal einfach auf lautlos zu stellen und es auch einmal ganz weg zu legen. Ich versuche auch, nicht ständig auf den Computer zu schauen, ob eine Mail eingegangen ist, sondern an gewissen Zeiten konzentriert am Laptop zu arbeiten und ihn dann auch wieder auszumachen. Meistens gelingt es mir, aber nicht immer.

Man muss sich selber ein wenig den Druck nehmen, denn man muss wirklich nicht immer erreichbar sein. An welchem Ort können Sie besonders gut Kraft tanken? Wenn ich die Wahl habe, auf den Malediven, denn das ist für mich das Paradies auf Erden. Doch auch im Alltag versuche ich mir meine Relax-Insel zu schaffen. Wenn man viel unterwegs ist, bekommt das Wort «Zuhause» eine sehr wichtige Bedeutung.


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Wie werden Sie sich nach der Geburt wieder in Topform bringen? Erst einmal werde ich mir alle Zeit nehmen, um unser Baby zu geniessen und mir Zeit nehmen, mich an die neue Situation zu gewöhnen. Aber natürlich möchte ich mich bald wieder so wohl wie vor der Schwangerschaft fühlen. Das ist aber momentan sekundär, und ich geniesse es, mein Bäuchlein wachsen zu sehen. Was ist im Leben wichtig und welche Werte werden Sie Ihrem Kind mit auf den Lebensweg geben? Respekt und Anstand! Etwas, das ich heutzutage leider allzu oft vermisse. Wichtig finde ich auch, dass man im Leben alles mit Herz und aus echter Überzeugung tut. Aber auch die Verbundenheit zur Natur und zu Tieren finde ich für die Entwicklung eines Kindes wichtig.

tra einen Cross-Walker gekauft. Foto: Maurizio Montani

Als Rennfahrerin müssen Sie körperlich fit sein. Wie sieht das tägliche Sportprogramm für Sie aus? Jetzt muss ich mein Sportprogramm ein wenig meinen «Umständen» anpassen, aber ich versuche immer ein wenig aktiv zu bleiben. Ansonsten gehe ich gerne (oder ging ich) joggen und biken oder machte Gymnastik. Mittlerweile beschränkt sich mein Fitnessprogramm auf das Laufen mit meinem Hund Rooky, Schwimmen und Gymnastik. Für meine Schwangerschaft habe ich mir sogar ex-

Sie erwarten in einigen Monaten Ihr erstes Kind. Welche Umstellungen bedeutet das aktuell in Ihrem Leben? Fragen Sie mich das nochmals, wenn unser Baby auf der Welt ist. Mir geht es momentan sehr gut, ich mache noch viel und arbeite auch. Doch mein Tempo habe ich natürlich schon deutlich heruntergeschraubt, und man sieht mich auch schon seit längerem nicht mehr in einem Rennauto.

Sie sind auch Botschafterin des SRK und erleben hautnah, dass Gesundheit keine Selbstverständlichkeit ist. Wie geht es Ihnen, wenn Sie vor Ort sind? Die Projekt-Reisen mit dem Schweizerischen Roten Kreuz – bis jetzt war ich in Kambodscha und Nepal – haben mich tief beeindruckt und geprägt. Es erdet einen, und man sieht sein eigenes Leben wieder mit anderen Augen, wenn man von so einer Reise zurückkehrt. Wir wissen gar nicht, wie gut es uns in der Schweiz geht. Mit den Menschen vor Ort zu sprechen hat mich tief berührt und treibt mich an, mehr für das SRK zu tun, denn ich weiss ja, wie viel Gutes die Spenden vor Ort bewirken. Sie waren dieses Jahr als Botschafterin in Nepal und haben dort sehr bescheiden gelebt. Was geben Ihnen diese Erfahrungen persönlich? Wenn ich in so ein Land reise, passe ich mich den Umständen an und will keine «Extrawürste». Ich war dankbar,


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dass wir bei Temperaturen von teilweise über 50 Grad wenigstens jeden Tag ein bisschen fliessend Wasser hatten, um uns zu waschen. Es war zeitenweise wirklich nicht einfach, aber gerade das hatte diese Reise auch so speziell und intensiv gemacht. Welches war das beeindruckendste Erlebnis, das Sie auf einer Ihrer Reisen als Botschafterin erlebt haben? Da gibt es einige, denn ich kam mit 1000 Eindrücken nach Hause. Eine Frau erzählte uns beispielsweise, dass in ihrem Dorf jedes Jahr etwa fünf Babys aus hygienischen Gründen gestorben waren, weil sie zu wenig Wasser hatten. Seit das SRK dort einen Brunnen gebaut hat, ist kein Baby mehr gestorben. Ich bin

stolz darauf, dem SRK als Botschafterin helfen zu können und noch viele dieser Brunnen bauen zu können, um damit Leben zu verbessern und zu retten. Welcher Ort auf der Welt ist für Sie persönlich der schönste? Zuhause. Und Zuhause bin ich da, wo meine Liebsten sind. Wie sieht ein perfekter Tag für Sie aus? Da gibt es viele Dinge, die einen perfekten Tag für mich ausmachen können: ausschlafen, Zeitung lesen, Hundespaziergang, Sport, kochen, essen, Freunde treffen oder gemütlich mit meinem Schatz auf der Couch einen Film schauen.

Was bedeutet für Sie Glück? Zufrieden zu sein mit sich, dem Leben und mit allem, was man hat. Wie sehen Ihre weiteren Pläne nach der Baby-Pause aus? Werden Sie zum Rennzirkus zurückkehren? Ich mache erst einmal keine Pläne, sondern geniesse meine Schwangerschaft und freue mich auf das Baby. Was nachher ist, kann ich noch nicht sagen. Doch wer mich kennt, weiss, dass ich mit Sicherheit auch als Mami aktiv sein werde. www.christinasurer.ch

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FASHION

Die Kultmarke unter Kennern

Text: Anka Refghi

Schon Grace Kelly und Gunter Sachs waren treue Anhänger, heute sind es Diane Kruger und Elle Macpherson. Und auch nach über vierzig Jahren ist die Schweizer Sportfashion-Marke Jet Set der Inbegriff von Luxus und sportlicher Funktionalität. Wenn die kalten Monate beginnen und die noblen Skiorten langsam wieder zum Leben erwachen, ist eine Schweizer Marke omnipräsent: Jet Set. Jet Set ist die Kultmarke unter Kennern und seit über 40 Jahren unangefochten chic. Vorbei die Zeiten, als man wie ein Bonbon oder Gockel angezogen auf die Piste ging, vorbei die Zeiten des Aufdringlichen und Dekadenten. Wichtiger sind heute der Schnitt, die Passform, aber vor allem auch die Funktionalität. Kaum einer Marke gelingt der Spagat zwischen funktionaler Sportmode und elegantem Chic so geschmeidig. Seit Anbeginn der

glamourösen Sportswear verschrieben, beweist Jet Set vor allem, dass Skimode figurbetont und sexy sein kann. Als der ehemalige Skirennfahrer Kurt Ulmer das Label im Jahre 1969 in St. Moritz gründete, revolutionierte er mit trendigen Designs und gewagten Farben und Mustern die Wintermode, denn diese war bis dahin zwar funktional, aber kein bisschen modisch. Zuerst noch unbekannt, war es aber nur eine Frage der Zeit, bis seine Winterbekleidung vom internationalen Jet Set und der Modewelt entdeckt wurde. Das erste Luxuslabel der Sportswear war geboren und schon bald ver-

halfen Stars und Sternchen der Marke zu einem durchschlagenden Erfolg. Unter den illustren und treuen Anhängern der Marke gehörten auch Grace Kelly oder Gunter Sachs, um nur zwei Namen zu nennen. Bis heute steht die Marke für den gehobenen Lebensstil und bringt damit den dezenten Glamour auf und neben die Piste. Jet Set verbindet aktuelle Modetrends mit zukunftsweisenden Sporttechnologien und ist damit seiner Zeit immer ein wenig voraus. Und auch die aktuelle Kollektion begeistert wieder seine Fans. Für die Damen wartet die Jet Set-Kollektion für den Winter 2012/13


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mit einzigartigen Kreationen auf. In der aktuellen Kollektion wurden Motive aus der Vergangenheit verwendet und für den Lebensstil des 21. Jahrhundert neu interpretiert. Ganz der Jet Set-Tradition entsprechend finden sich auch dieses Jahr wieder Modelle mit gestepptem Material. An kuscheliger Gemütlichkeit kaum zu übertreffen sind die eleganten Cashmerepullover- und jacken, in denen man stilvoll den Skitag vor dem Kamin ausklingen lassen kann. Ultramodern und eng geschnitten, erinnern die stromlinienförmigen Einteiler an diejenigen der siebziger Jahre. Der Unterschied:

Das einzigartige und neu entwickelte Material, das den Körper vor Wind und Wasser schützt, dabei aber atmungsaktiv bleibt. Stoffe aus Fallschirmseide, feinstes Cashmere, weiches Leder bis hin zu glänzendem Nylon und warmem Polarfleece ist die Rezeptur für die Winterbekleidung des Jet Set-Manns 2012/13. Für diese Kollektion wurden die Archive wieder geöffnet und eine Reise zu den Ursprüngen des Unternehmens unternommen. Inspiration fand man in Kultmodellen, aber auch durch charakteristische Modelle aus den sechziger bis achtziger Jahren. Die Winterkollek-

tion beschränkt sich aber nicht nur auf hochleistungsfähige Freizeitkleidung, sondern überzeugt auch durch ausgefallene Drapierungen, Krägen, die das Gesicht umrahmen und schwungvoll in die Schulterpartie übergehen. Ergänzt werden die Kreationen durch Sweatshirts und Cardigans, die den Mann von heute auf exklusive Weise wärmen.

www.jetset.ch

Foto: JET SET


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SÜSSE VERFÜHRUNG

Augenweide und süsser Gaumengenuss

Text: Anka Refghi

Im Café Les Gourmandises de Miyuko servieren Sara Hochuli und Dominik Grenzler süsse Köstlichkeiten und machen damit auch Allergiker und Veganer glücklich.

Foto: Miyuko

Foto: Miyuko

Sara Hochuli

Tritt man in das kleine Kaffee an der Beckenhofstrasse in Zürich ein, spürt man als Erstes diese heimelige Gemütlichkeit. Es ist eine Atmosphäre, die man in den sonst so kühl gestylten Cafés von heute so oft vermisst. Französisches Flair gepaart mit Gestaltungselementen aus der japanischen Kultur in denkmalgeschützten Räumlichkeiten und farbenfrohe, süsse Köstlichkeiten, wohin das Auge auch blickt. Es ist das Café Miyuko von Sara Hochuli und ihrem Partner Dominik Grenzler – und wohl eines der aussergewöhnlichsten, das die Schweiz zurzeit zu bieten hat. Torten, Konfekt und Pralinen werden von der jungen Unternehmerin selbst in kunstvoller Handarbeit hergestellt. Ihr Partner bedient die Gäste – ganz und gar charmanter und gastfreundlicher Barista.

Genuss auch für Allergiker Für Allergiker und Veganer ist das Miyuko mittlerweile zu einem Pilgerort des Genusses geworden. Rund 40% des Sortiments besteht aus gluten- und/ oder laktosefreien, aber auch aus veganen Produkten. Ein Angebot, das Menschen mit Unverträglichkeiten in dieser Bandbreite kaum irgendwo anders in der Schweiz vorfinden. Die Auswahl an Leckereien ist vielfältig und lässt keine Wünsche offen. Neben erlesenen Teesorten findet sich Süsses und Salziges für jeden Geschmack und auch ein Gläschen Wein, Bier oder Prosecco kann man hier wunderbar geniessen. Und auf Wunsch wird auch gleich der ganze Brunch oder Kaffeeklatsch vegan, laktosefrei und/oder glutenfrei serviert. Unangefochtener Renner in dem kleinen Café aber ist der Matcha-Latte, aus

Sojamilch und pulverisiertem Grüntee. Der japanische pulverisierte Grüntee mit Namen Matcha ist eine kostbare Zutat und findet sich als wichtige Komponente in vielen der köstlichen Kreationen von Sara Hochuli. Süsse Leidenschaft Auch Tortenbestellungen nimmt die kreative Jungunternehmerin entgegen, und in diesem Bereich wächst ihr Kundenstamm stetig. Bei der Fertigung der aussergewöhnlichen und individuellen Torten für Hochzeiten, Geburtstage oder Taufen lebt die gelernte Grafikerin ihre ganze Passion für das Gestalten aus. Mit viel Liebe zum Detail und in Handarbeit entstehen hier die süssen Träume für jeden Anlass. Und kein Auftrag ist zu ausgefallen, um ihn nicht möglich zu machen. Und die Kundenwünsche, so Hochuli, sind nur in den


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seltensten Fällen traditionell. So waren unter den Aufträgen schon eine Hochzeitstorte für ein Steampunk-Pärchen mit Zahnrädern statt eines Brautpaares oder eine Burgentorte für den Gamefreak mit Fantasy-Figuren und Falltür. Aber auch das Experimentieren ist eine grosse Lust der Tortenkünstlerin. Um ihre Gäste mit immer neuen Produkten zu verwöhnen – oft sind es saisonale Kreationen – experimentiert Sara Hochuli in ihrer Produktionsstätte in Rümlang. Ein Luxus, wie sie sagt, denn in dem grossen Lager steht ihr jeder Zeit eine riesige Auswahl an Zutaten zur Verfügung. Der neueste Coup: Vegane Schokoküsse ohne Eischnee, dafür mit einer Crème, deren Rezept sie so geheim hält wie die Appenzeller das Rezept für ihren Käse. www.miyuko.ch

Foto: Miyuko

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Into the trees and a little above. Dinner in the corner seat, le Chef knows how. In the family for years and years. Lumber has settled down. Private spa and a cosy chalet. Where the slope ends, you are home. Roomservice knocks with a picnic box. Terrine with brioche and local wine. A last glance of red covers the Matterhorn.

CERVO Mountain Boutique Resort I Riedweg 156 I 3920 Zermatt I +41 27 968 12 12 I www.cervo.ch


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GASTRO

Wo Kochkunst auf Leidenschaft trifft

Text: Anka Refghi

Für SchweizPlus hat einer der wohl besten Köche der Schweiz seine Kochbücher geöffnet und ein Weihnachtsmenu vorgeschlagen, das einem schon allein beim Lesen das Wasser im Mund zusammen laufen lässt. Bereits seit 23 Jahren verzaubern Ines und Hans-Peter Hussong ihre Gäste. Ihre «Wirtschaft zum Wiesengrund» in Uetikon am See ist schon lange ein Pilgerort für Geniesser aus dem In- und Ausland. Und was der Ausnahmekoch an Köstlichkeiten kredenzt, entlockt so manch’ einem ein neues Superlativ. Während Hans-Peter Hussong in der Küche an der stetigen Weiterentwicklung seiner Köstlichkeiten tüftelt, führt seine Frau Ines den Weinkeller mit exquisiten Weinen und sorgt für

eine Atmosphäre, in der man sich einfach wohlfühlen muss. Wer einmal hier war, der kommt immer wieder gerne, und es sind nicht wenige, die genau dies bereits seit 21 Jahren tun. Mit Grund, denn ausgezeichnet mit zwei MichelinSternen und 18 Gault Millau-Punkten, die seit 1998 über dem «Wiesengrund» leuchten, erlebt man hier Kochkunst auf allerhöchstem Niveau. Die Küche von Hans-Peter Hussong ist schnörkellos und dennoch aufwändig, die Speisen leicht, die aromatischen Akzente

perfekt gesetzt. Kurz: ein kulinarisches Feuerwerk. Während man in der kühleren Jahreszeit in der Jahrhunderte alten und gemütlichen Stube seinen Gaumen wunderbar verwöhnen lassen kann, geniesst man im Sommer den prächtigen Garten – unter schattenspendenden Platanen und umgeben von den duftenden hauseigenen Kräutern. Fragt man Ines Hussong nach ihrem Credo, muss sie nicht lange nachdenken: «Dass die Gäste im Magen und im Geiste glücklich sind, wenn sie nach Hause gehen.»

Infobox Hans-Peter Hussong wurde am 11. März 1955 in St. Ingbert im Saarland geboren. Mit 14 Jahren absolvierte er seine Kochlehre und kam mit 17 Jahren als ausgebildeter Koch in die Schweiz. 

Stationen waren unter anderem die «Schatzalp» in Davos, der «Quellenhof» in Bad Ragaz und das «Ascolago» in Ascona, aber auch das Hotel Palace in Berlin. Später war er dann drei Jahre Küchenchef in der «Osteria Delea» in Losone, wo er bereits mit seiner späteren Gattin Ines zusammen arbeitete.

 Nach einer weiteren Zwischenstation als Küchenchef im «Ascolago» übernahm er 1990 mit Ines die idyllische «Wirtschaft zum Wiesengrund» an der Goldküste in Uetikon am See.
 Foto: Robert Weiss

www.wiesengrund.ch


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Weihnachtsmenu à la Hussong Kabeljau in der Meerrettichkruste auf Randen 160 g Kabeljau, in 4 gleichmässige Stücke geschnitten Salz, Pfeffer aus der Mühle 1 Teelöffel mittelscharfer Senf 1 Esslöffel Mehl 50 g Butter 30 g Brotbrösel, ohne Rinde 50 g frisch geriebener Meerrettich 1 Bund Petersilie, fein geschnitten Olivenöl 1 Esslöffel alter Balsamicoessig Den Kabeljau mit Salz und Pfeffer würzen, auf einer Seite mit Senf bestreichen, mit Mehl bestäuben und in etwas heissem Olivenöl auf jeder Seite etwa 5 Sekunden anbraten. Herausnehmen und abkühlen lassen. Die Butter erhitzen, Brotbrösel, Meerrettich und Petersilie dazugeben und kurz durchschwenken, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Masse auf die Senfseite der Kabeljaufilets streichen und diese kurz vor dem Servieren im Ofen mit Oberhitze goldgelb überbacken. Randenchutney 100 ml Weisswein etwas Himbeeressig 40 g Honig 1 Knoblauchzehe, gepresst 1 Teelöffel Kümmel 1 grosse Rande (rote Bete), geschält, gewürfelt 1 Zwiebel, gewürfelt 1 Apfel, geschält, gewürfelt 20 g frisch geriebener Meerrettich, falls nötig mit etwas Wasser Für das Chutney in einem Topf den Weisswein mit Essig, Honig, Knoblauch, Kümmel, Salz und Pfeffer aufkochen. Zuerst die Randenwürfel dazugeben und halb weich kochen, dann die Zwiebelwürfel beifügen und fast fertig garen. Zum Schluss die Apfelwürfel dazugeben, alles nochmals aufkochen und mit dem frisch geriebenen Meerrettich abschmecken.

Gruyère Poularde im Ofen gebraten, mit Zitrone und Salbei 1 Poularde, ca. 1 1/2 kg, pfannenfertig Salz, Pfeffer aus der Mühle 60 g Butter 2 l Weisswein 1 l Geflügelfond 1 Zitrone 1 Bund Salbei Traubenkernöl zum Braten Die Poularde innen und aussen kräftig mit Salz und Pfeffer würzen. Die Salbeiblätter unter die Brusthaut schieben, und die Zitrone in die Poularde füllen. In einer Pfanne das Traubenkernöl erhitzen, die Poularde auf beiden Schenkelseiten gut anbraten, ca. 10 Minuten, dann auf den Rücken legen. Im Backofen unter ständigem Begiessen, ca. 35 Minuten bei 180° garen. Herausnehmen, 10 Minuten ruhen lassen, Brust und Keule ablösen und warm halten. Die restliche Karkasse klein hacken, zusammen mit dem Weisswein aufkochen. Den Wein um die Hälfte reduzieren und mit dem Geflügelfond aufkochen, ca. 20 Minuten köcheln lassen, durch ein Sieb giessen und gehackten Salbei dazu geben und die kalte Butter darunter schwenken, abschmecken. Die Poularde tranchieren und auf vorgewärmten Tellern anrichten. Dazu passt Wurzelgemüse und Kartoffelpüree. Crêpe flambiert mit Grand Marnier, Orangen und Zimtparfait 200 g Mehl 2 El Zucker 1 Prise Salz 5 Eier 2 Eigelb 4 dl Milch etwas Butter zum Braten Aus den oben genannten Zutaten einen flüssigen Teig herstellen. 1 Stunde ruhen lassen. In einer kleinen Teflonpfanne die

Butter erhitzen, dann ein Crêpe nach dem anderen ausbacken, bis die Masse aufgebraucht ist. Die Crêpes zu einem Dreieck falten und warm stellen. Orangensauce Saft von 6 Orangen 80 g Zucker 40 g kalte Butter etwas Zitronensaft ½ dl Grand Marnier Den Zucker in einer Pfanne karamellisieren, mit dem Orangensaft ablöschen, bis zu einer leicht gebundenen Konsistenz einkochen und mit der kalten Butter binden. Abschmecken mit etwas Zitronensaft. Die Crêpes in dieser Sauce 1 Minute schwenken Zimtparfait 8 Eigelb 160 g Zucker 25 g Zimtpulver 1/2 l Rahm, geschlagen Für das Parfait die Eigelbe mit dem Zucker über einem heissen Wasserbad zu einer schaumigen, hellen Masse schlagen, vom Wasserbad nehmen und kaltschlagen. Den Zimt und den Schlagrahm darunterheben. Die Masse in Förmchen oder Terrine füllen und gefrieren. Das Zimtparfait kurz in heisses Wasser tauchen, aus den Förmchen stürzen, nach Belieben in Würfel schneiden.


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Thailand

Das wahre Paradies

Text: Anka Refghi

Das Luxusresort Kamalaya auf der thailändischen Insel Koh Samui bietet Einmaliges. Ganzheitliche Medizin und ergänzende Therapien aus asiatischen und westlichen Traditionen inmitten atemberaubend tropischer Landschaft.

Foto: kamalaya.com

Am Ende des Jahres ist man oft erschöpft. Was gibt es dann Schöneres, als in die Wärme eines exotischen Landes zu reisen und neue Lebensenergie zu tanken? SchweizPlus empfiehlt den Lesern das Kamalaya, ein mehrfach preisgekröntes Wellness-Paradies und ganzheitliches Spa der Superlative. An der südlichen Küste von Koh Samui im Golf von Thailand gelegen, kann man in diesem idyllischen Resort seine Batterien wieder aufladen. Ob man hierher kommt, um einen ruhigen Urlaub mit allem Komfort zu geniessen oder an strukturierten WellnessProgrammen und inspirierenden Seminaren teilzunehmen – der Ansatz des Kamalayas ist, die Gäste beim Erreichen ihrer persönlichen Ziele zu unterstützen.

Architektur des 5-Sterne-Resorts ist sorgfältig in die umgebende Natur mit ihren uralten Gesteinsformationen und der üppigen tropischen Vegetation integriert. Die Anlage ist so weitläufig, dass man auch nach einigen Tagen Aufenthalt immer wieder Neues entdecken kann. Alle Gebäude und Einrichtungen sind um eine mehrere Jahrhunderte alte Felsengrotte gebaut, die früher ein Ort für die Meditation und spirituelle Klausur buddhistischer Mönche war. Das Kamalaya führt die Tradition dieser Mönche weiter und lädt regelmässig Mönche aus den benachbarten Tempeln zu kulturellen Veranstaltungen und Zeremonien ein. Den Gästen steht die Höhle für Meditationen zu jeder Zeit offen.

Ein Ort mit Geschichte Das Resort ist in einen Hang gebaut, und die Aussicht auf den wunderschönen Laem-Set-Beach und die vorgelagerte Inselwelt ist schlicht überwältigend. Die

Wer sich für Gesundheitsferien im Kamalaya entscheidet, der kann aus 70 verschiedenen Behandlungsmethoden auswählen. Zu Beginn des Aufenthaltes steht eine persönliche Wellness-Beratung. Hier

wird auf die körperlichen und seelischen Bedürfnisse eingegangen und so das ideale Programm zusammengestellt. Das reguläre Spa-Angebot wird ergänzt durch Ayurveda, Traditionelle Chinesische Medizin, Naturheilkunde, Homöopathie, emotionale und spirituelle Heilung, sowie weitere holistische Therapien. Hinzu kommen Fitnesslektionen in Yoga, Pilates, Qi Gong, Tai Chi, Meditation, Streching, die alle auch als private Lektionen gebucht werden können. Die Dampfgrotte, Plungepools und Swimmingpools bieten weitere Möglichkeiten, um es sich gut gehen zu lassen. Gesundheit geht durch den Magen Was hier auf den Tisch kommt, verdient den Namen Köstlichkeiten. Die exquisiten Speisen basieren auf frischen, tropischen Zutaten und wann immer möglich, werden biologische und lokale Produkte verwendet. Die Menüs bieten eine grosse Auswahl. Von vegetarischen Gerichten,


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«Kamalaya has been the most wonderful experience of my life. I came here feeling lost and I needed to find answers – Kamalaya gave me the power to look within myself – to answer the questions that I couldn’t figure out at home.» Krystee Lea Green, Australia, May 2012 über frischen Fisch, Meeresfrüchte, Geflügel- und Lammgerichte bis hin zu individuell zusammengestellte Gerichte für diejenigen, die sich einer Entgiftungskur unterziehen oder eine spezielle Diät einhalten müssen. 
 Wohnen wie im Paradies Grosszügig über den palmenbewachsenen Hügel verstreut befinden sich die

Foto: kamalaya.com

insgesamt 59 Unterkünfte. Auswählen kann man hier zwischen den gemütlichen, hügelseitigen Zimmern in schlichtem Design, den wunderschönen Suiten mit Meerblick oder aber den traumhaften und extravaganten Villen. Jede Villa ist ein Paradies für sich – mit oder ohne eigenem Pool, auf einem Granitfelsen gebaut, direkt am schneeweissen Sandstrand oder aber etwas abgelegen mit einer ergreifen-

den Aussicht auf das Meer. Das Kamalaya ist ein ganz besonderer Ort, und wer hier geht, der könnte die Welt auf einmal mit ganz anderen Augen sehen.

www.kamalaya.com


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FÜR KALTE TAGE

Ausflugstipps in Eis und Schnee

Text: Anka Refghi

Der Winter steht vor der Tür. SchweizPlus hat sich auf die Suche gemacht und die attraktivsten Angebote für Sie herausgesucht. Ob traditions- oder actionreich – die Schweiz und ihre fantastische Bergwelt hat so einiges zu bieten.

Foto: iglu-dorf.com

Schlafen wie die Eskimos Eine Nacht im Iglu verbringen? SchweizPlus findet, dass man das un-

bedingt einmal ausprobieren sollte. Am besten in einem der «coolen» Iglu-Dörfer, die jedes Jahr immer wieder aufs

Neue inmitten herrlicher Natur an den Standpunkten Zermatt, Gstaad, Davos Klosters und Engelberg-Titlis entstehen. Ob die romantische Iglu-Suite für Verliebte mit privatem Whirlpool, Iglus für die ganze Familie oder aber das HotIglu für «Gfrörlis», gehört eine Nacht im Iglu mit Sicherheit zu einem unvergesslichen Erlebnis. Und auch für das leibliche Wohl ist in den Angeboten gesorgt. Gestärkt und aufgewärmt von Glühwein und Käsefondue, geht es dann auf eine wunderbare Nachtwanderung durch die winterliche Natur. Bevor man sich danach in sein Iglu zurückzieht, sollte man aber unbedingt noch ein Gläschen im Whirlpool unter freiem Sternenhimmel geniessen. Die Iglu-Dörfer öffnen wieder ab dem 25. Dezember 2012! www.iglu-dorf.com

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Foto: Olympia Bob Run

Im Bob von St. Moritz nach Celerina Ein spektakuläres Erlebnis für Mutige bietet die Fahrt im Bob von St. Moritz nach Celerina. Die älteste Bobbahn der Welt wurde 1904 in Betrieb genommen, und die Taxifahrten auf der Eisbahn haben eine lange Tradition. Bereits Ende der Dreissiger fuhr der italienische Bob- und Skeletonsportler Nino Bibbia mit mutigen Damen der gehobenen Gesellschaft per Bob von St. Moritz nach Celerina. Die Bobs, die heute für die Fahrten eingesetzt werden, sind leicht modifizierte Rennviererbobs und werden von einem erfahrenen Bobpiloten und einem Bremser gefahren. Die Taxigäste fahren auf den Positionen zwei und drei mit. Die rasante Fahrt ist ein wahrer Kick, denn für die 1 722 Meter lange Strecke benötigt man gerade einmal 75 Sekunden und erreicht vor dem Martineau Corner eine Höchstgeschwindigkeit von 135 km/h. Die Fahrten werden täglich im Anschluss an die Trainings- und/oder Rennfahrten durchgeführt, wobei die Wochenenden den Sponsoren vorbehalten sind.

im Appenzeller Hinterland mit dem «Silvesterklausen» statt. Schon früh ab 5 Uhr machen sich die «Chlauseschuppel» auf, um den Höfen und Häusern ihre Aufwartung zu machen. Unterschieden werden zwischen drei Arten von Silvesterkläusen: die «Schöne», die «Schö-Wüeschte» und die «Wüeschte». Ein «Schuppel» besteht meistens aus sechs Burschen. Zwei davon treten als «Wibervölcher», die andern als «Mannevölcher» auf. Die «Schönen» tragen mit Silbertressen verzierte Samttrachten und mit Glasperlen, Folien und Kordeln gestaltete Hauben und Hüte mit geschnitzten Alltagsszenen. Die

www.olympia-bobrun.ch Silvesterklausen in Urnäsch Einer der wohl beeindruckendsten Winterbräuche der Schweiz findet jedes Jahr

Foto: Appenzellerland Tourismus

«Wüeschte» sind in struppige, mit Reisig, Laub oder Stroh besteckte Gewänder gehüllt und bedecken ihr Gesicht mit Dämonenlarven aus Papiermache. Die «Schö-Wüeschte» verwenden ebenfalls Naturmaterialien für ihre Kleidung, die – wie bei den «Schönen» – sorgfältig gestaltet sind. Das «Silvesterklausen» ist ein Brauch, der einen in seinen Bann zieht und Jahr für Jahr Menschen aus aller Herren Länder anzieht. Termine: Montag, 31. Dezember 2012 Samstag, 12. Januar 2013 www.appenzellerland.ch


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San gottardo

Winterperlen in der Gotthard Region

ein unvergesslicher Abend bevorstehen. Das Obergoms im Kanton Wallis hat sich etwas Besonderes einfallen lassen. Von Oberwald fahren Sie mit einem echten Pistenfahrzeug hoch hinauf zur Grimselpasshöhe, wo sich die Murmeltiere im tiefen Winterschlaf befinden. Auf der Passhöhe angekommen, wartet das Hotel Restaurant Grimselblick mit einer heimeligen Stube. Als Höhepunkt winkt ein 14 km langer Schlittelweg und lädt zum gemeinsamen Plausch. Wer es lieber ein bisschen ruhiger angehen möchte, geniesst die verschneite Landschaft auf den Winterwanderwegen und den Langlaufloipen vom Obergoms bis ins Urserntal. Dort wo Sie im Kanton Tessin das mediterrane Leben erwartet, finden Sie im Bedrettotal jetzt das Paradies für Freerider und Tourenfreaks. Im Winter wird das Tal mit viel Schnee beschert und verzaubert das sonst so grüne Tal in eine weisse Pracht. Auch hier zeigt sich der typische Charakter der Gotthardregion, welcher sich durch seine Gegensätze auszeichnet. Sedrun-Disentis ist ein Ort, wo Träume wahr werden. Bitte deine(n) Liebste(n) um die Hand auf dem Leuchtturm an der Quelle des Rheins. Symbolischer geht es wohl nicht! Inzwischen wartet der Berghang zwischen dem Oberalp und dem Stöckli geduldig auf seine Erschliessung damit ein noch grösseres Skigebiet den Skifahrern zur Verfügung steht. Ein fabelhaftes Beispiel, dass in der Region San Gottardo vieles möglich ist!

Nachdem im Sommer das Gotthardmassiv vielfach unter die Füsse und Räder genommen wurde, hat sich das Alpenpanorama mit seinen 8 Alpenpässe in ein verträumtes, weisses Winterparadies verwandelt. Die San Gottardo Ferienregion bietet allen Wintersportler, vom Geniesser bis zum Extremsportler, alles was das Herz begehrt. Im Kanton Uri, im mystischen Dorf Göschenen am Fusse, der berühmte

Schöllenenschlucht, treffen die Kräfte der Natur aufeinander. Das Angebot Feuer und Eis, im imposanten Göscheneralptal, zieht die Gäste mit einer spannenden Schneeschuhwanderung an. Wenn das Wetter mitspielt, geniessen Sie anschliessend das heisse Wasser in einem Feuer geheizten Hot-Tub unter sternenklarem Himmel. Um den Abend gemütlich ausklingen zu lassen, gibt es noch ein traditionelles Käsefondue. Ihnen wird

San Gottardo verbindet, im Herzen der Welt. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

www.andermatt.ch www.obergoms.ch www.leventinaturismo.ch www.disentis-sedrun.ch


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PERSÖNLICH

«Wir lieben die Schweiz»

Mit ihren 23 Jahren sind Sie die jüngste Verlegerin der Schweiz. Weshalb die Idee, so jung bereits einen Verlag zu gründen? ML: Mir hatte jemand einmal gesagt, dass es für mich wohl keinen geeigneten Stellenbeschrieb geben würde. Also habe ich das selbst in die Hand genommen und mich zusammen mit Markus Rock selbstständig gemacht. Warum ein Magazin für die Schweiz? ML/MR: Wir lieben die Schweiz, sie ist einfach super und hat viel zu bieten. Ausserdem gibt es in der Schweiz extrem viele Familien, die gerne in der Schweiz Urlaub machen. Wieso nicht mal diese ansprechen? Wieso soll ein Schweizer nicht eine neue Schweizer Uhr oder «Schoggi» probieren und eine ganz neue Skidestination entdecken? Daher unser Magazin «Aus der Schweiz für die Schweiz».

Michelle Leemann & Markus Rock Inhaber und Verleger five14 International Publishing GmbH

Ihr Verlag feiert nun einjähriges Bestehen. Wie war das erste Jahr? ML/MR: Das erste Jahr war verbunden mit viel Enthusiasmus, langen Arbeitstagen und viel Abwechslung. Erfolgreich war es jedenfalls für uns, über den Berg sind wir aber noch nicht ganz.

Was bedeutet Ihnen die Schweiz? ML: Die Schweiz bedeutet für mich mein Zuhause – egal ob im schönen Engadin, im einzigartigen Luzern oder zu Hause in Zürich. Ich liebe das Reisen, aber es ist für mich immer wieder schön, in unsere herrliche Schweiz zurückzukommen. Als gebürtige New Yorkerin erlaube ich mir sogar zu sagen, dass man seine Träume hier sogar besser realisieren kann als im «Land der unbegrenzten Möglichkeiten». MR: Die Schweiz hat mich schon immer interessiert und mit den Schweizern verstehe ich mich sehr gut. Seit ein paar Jahren lebe ich auch hier und fühle mich sehr wohl hier. Die Schweiz als Land ist einzigartig und besonders die Neutralität der Schweiz finde ich beeindruckend.

Interview: Anka Refghi

Wo ist die Schweiz für Sie am schönsten? MR: Im Sommer gefällt es mir, die Abendsonne am Zürichsee zu geniessen. Im Winter sind Berge für mich ein unvergleichliches Erlebnis. Besonders Davos, Andermatt und die Gegend um Lugano herum haben es mir angetan. Was machen Sie, wenn Sie einmal frei haben? ML: Wenn ich mal frei habe, dann findet man mich meistens hinter den Plattentellern in die Musik versunken. Ansonsten bin ich immer auf Trab, ich brauche die Abwechslung. MR: Freie Zeit habe ich im Moment recht selten. Wenn, dann gehe ich aber gerne mit meinen Freunden in den «Usgang» oder trainiere im Fitnesstudio. Ganz wichtig ist mir auch meine Familie, die ich so oft wie möglich besuche. Was sind Ihre nächsten Pläne und worauf dürfen sich die Leser auch in Zukunft freuen? ML/MR: Das wichtigste ist, dass wir unseren Verlag auf Erfolgskurs halten. Und auch an unseren Online-Portalen werden wir weiter arbeiten. Danach möchten wir unsere beiden Magazine Future Talents und SchweizPlus gerne in die Welt hinaus tragen. Die Leser dürfen sich auf eine gute Mischung aus Luxus & Lifestyle, prominenter Persönlichkeiten, erlebnisreichen Ausflugszielen und unterhaltsamen Neuigkeiten rund um die Schweiz freuen.

www.schweizplus.com


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Impressum Ver旦ffentlichung im Dezember 2012 Herausgeber: five14 International Publishing GmbH, Z端rich Verleger: Michelle Leemann, Markus Rock Chefredaktorin: Anka Refghi Projekt Manager: Fabio Glocker Creative Director: Romeo Bucher Konzept/Layout: Haus der Kommunikation AG, Zollikon Druck: Ziegler Druck- und Verlags-AG, Winterthur Online: www.schweizplus.com

F端r weitere Informationen und Inserate five14 International Publishing GmbH Hufgasse 19, 8008 Z端rich Tel. 044 910 00 07 info@five14.ch // www.five14.ch // www.schweizplus.com


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SchweizPlus ist eine Kommunikationsterrasse,auf der unternehmenslustige,einkommensstarkeSchweizerinnen und Schweizer angesprochenwerden.