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Im Interview

Ronja Furrer Bildstrecke Berg & Tal

Robert Bösch Wohnen

Lebensraum Garten Schweizer Starkoch

Micha Schärer Erlebnis Schweiz

Ausflugstipps www.schweizplus.com

Ausgabe #2 / 2013


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SchweizPlus - Destination Switzerland - 3

Editorial

Grüezi Schweiz Liebe Leserinnen, liebe Leser Herzlich willkommen zu unserer Sommerausgabe «Destination Switzerland». Kaum ein Land bietet so viel wie die Schweiz: Die Städte sind so idyllisch wie cosmopolit, die Kultur so bunt wie vielseitig. Dazu unsere Berge, Gletscher, Seen und Wälder. All diesen Schönheiten haben wir nun die vorliegende Ausgabe gewidmet – von Berg und Tal bis Swiss und Chic. Und weil gerade die Natur unseres Landes so atemberaubend schön ist, beginnen wir auch gleich mit einer Hommage an sie: mit einer imposanten Bildstrecke des Outdoorfotografen Robert Bösch. Und natürlich steht der Sommer vor der Tür, und damit wächst auch die Lust etwas zu unternehmen. Auch diesmal warten wir deshalb wieder mit den besten Ausflugstipps für nah und fern auf. Und für diejenigen, die es zu Hause am allerschönsten finden, haben wir uns auf die Suche nach den neuesten Wohn- und Gartentrends gemacht. Die Schweiz ist international! Neben Beatrice Egli und Luca Hänni ist unser wohl attraktivster Export Topmodel Ronja Furrer. Mit ihren 21 Jahren ist sie bereits im internationalen Modehimmel angekommen – ihre Natürlichkeit und Bodenständigkeit hat sie dennoch nicht verloren. Grund genug, ihr genügend Platz in unserem Magazin einzuräumen. Echt schweizerisch! Unter diesem Motto kocht der junge Starkoch Micha Schärer mit Leidenschaft und Lifestyle – wir haben ihn zum Gespräch getroffen und finden, dass er wirkliches Starpotential hat. Natürlich haben wir dann auch nicht versäumt, ihm ein köstliches Rezept zu entlocken. In diesem Sinne einen schönen Sommer und viel Spass beim Lesen. Herzlich Anka Refghi Chefredaktorin

Inhaltsverzeichnis ROBERT BÖSCH 4 Bildstrecke Berg & Tal

SMART LIVING 41 Das vernetzte Haus

MALEDIVEN 67 Insel Kanuhura

GARTEN 16 Draussen zu Hause

REAL-STEIN 45 Wohn(t)räume aus Naturstein

WETTBEWERB 70 Kreuzworträtsel

BBQ 20 Grill-Ueli

ERLEBNIS SCHWEIZ 53 Die Schweiz entdecken

KROATIEN 71 Istrien

INTERVIEW 26 Ronja Furrer

TIPP 56 FriendsTip

MICHA SCHÄRER 74 Kochen mit Style

SCHMUCKDESIGN 33 Bigi Uhl

GSTAAD PALACE 62 Hide Away in Gstaad

NUMEROLOGIE 78 Die Kraft der Zahlen

LIFESTYLE 38 Design für Zuhause

APPENZELL 64 Der Dreizehnte Ort

PERSÖNLICH 81 Verena Diener


SchweizPlus - Destination Switzerland - 4

Robert Bösch

Auf der Jagd nach dem Aussergewöhnlichen

Text: Anka Refghi

Der richtige Moment In seiner Fotografie geht es Robert Bösch oft nicht um die reine Dokumentation von Ereignissen. Er ist immer auf der Jagd nach dem aussergewöhnlichen, dem wirkungsvollsten Bild. Diese Jagd, sagte er einmal in einem Interview, sei schon fast eine Sucht. «Bilder», so Bösch, «entstehen, indem ich einen Ausschnitt aus der gesamten Szenerie festlege, indem ich anderes weglasse. Es geht um einen bestimmten Ausschnitt in einem bestimmten Moment.»

Vielleicht kennen nicht alle seinen Namen. Seine Bilder aber kennen wohl die meisten. Robert Bösch gehört zu den weltweit renommiertesten Action- und Landschaftsfotografen. Für SchweizPlus hat er nun sein beeindruckendes Archiv geöffnet. Eine spektakuläre Bergführer-Choreografie auf schmalem Berggrat, waghalsige Seilschaften in der steilen Wand – spätestens seit seiner Aufsehen erregenden Kampagne für die Outdoormarke Mammut sind die Bilder von Robert Bösch in aller Munde. Berge waren schon immer seine Leidenschaft, und so verbrachte er auch während seiner Studienzeit mehr Zeit in den Bergen als an der Universität. Mittlerweile haben ihn seine Leidenschaft für das Bergsteigen und die Fotografie rund

um den Globus geführt. Ob als Fotograf und Kameramann bei einer Besteigung des Mount Everest oder seine Zusammenarbeit mit Extremkletterer Ueli Steck oder mit Alain Robert, dem «Spiderman» in Südfrankreich: Werden in den Bergen Höchstleistungen vollbracht, ist Spitzenalpinist Bösch mit seiner Kamera meistens nicht weit. Sein Leben ist abenteuerlich. Ungefährlich ist es nicht. Er ist sich dessen sehr wohl bewusst: «Wer in den Bergen unterwegs ist, muss das akzeptieren.»

Hommage an die Natur Für seine Bilder braucht er nicht immer Darsteller und waghalsige Aktionen. Auch als Landschafts- und Kunstfotograf hat sich Bösch mit seinen Bildern und Bildbänden weltweit einen Namen gemacht. Seine Landschaftsbilder sind intensiv und von einer packenden Dramatik. Bilder, in denen die Naturgewalten für Bruchteile von Sekunden einzigartig und unwiederbringlich zusammenspielen. In seinem neuesten Buch «Moments», einer faszinierenden Hommage an die Natur, zeigt Robert Bösch eine beeindruckende Bildauswahl seiner Reisen auf allen sieben Kontinenten.

www.robertboesch.ch

ZUR PERSON Robert Bösch ist Fotograf, Geograf, Bergführer und seit über 25 Jahren ausschliesslich als freischaffender Berufsfotograf tätig. Neben Aufträgen aus Industrie, Werbung und Tourismus arbeitet er für Magazine und Zeitschriften (u.a. Stern, Geo, Spiegel, National Geographic). Er ist Autor vieler Bildbände und Kalender. Seine Bilder wurden in verschiedenen Galerien, Museen und Ausstellungen gezeigt. Robert Bösch ist Ambassador der Firma Nikon. Seine Bücher und Bilder wurden mit diversen Preisen ausgezeichnet. 2009 erhielt er den Eiger Special Award für sein langjähriges Schaffen im Bereich der Alpinfotografie. Als Bergsteiger und Kletterer kennt er viele schwierige Kletter- und Bergtouren in vielen Gebirgen der Welt. Seine Reisen und Expeditionen führten ihn auf alle Kontinente, wo er an bekannten und weniger bekannten Bergen unterwegs war. 2001 bestieg er für einen Auftrag als Fotograf und Kameramann den Mount Everest. In den letzten Jahren beschäftigte er sich intensiv mit der Landschaftsfotografie.


Foto: Robert Bรถsch, Rhonegletscher, Furka Gebiet, Wallis, Schweiz


Foto: Robert Bösch, Lago da Saosea, Val da Camp, Puschlav, Graubünden, Schweiz


Foto: Robert Bösch, Soglio mit Piz Cengalo und Piz Badile, Bergell, Graubünden, Schweiz


Foto: Robert Bösch, oberhalb Soglio, Bondascagruppe, Bergell, Graubünden, Schweiz


SchweizPlus - Destination Switzerland - 16

distillerie Studer

Der Gipfel des Genusses

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Im Herzen der Schweiz, beschützt von sanften Hügeln und umgeben von tiefen Wäldern, stellt die Distillerie Studer & Co AG seit 1883 feinste Liqueurs und edle Destillate her. Ihre Naturprodukte schmeicheln dem Gaumen und dem Auge gleichzeitig. Und begeistern Liebhaberinnen und Liebhaber auf der ganzen Welt. Escholzmatt ist ein kleines Dorf im Herzen der Schweiz. Saftiges Grün prägt die Wiesen und Wälder in der hügeligen Landschaft. An dieser Natürlichkeit inspirieren sich Käthi und Ivano FriedliStuder täglich von Neuem. Ihre Destillate werden nach überlieferten Rezepten sorgfältig gebrannt, Qualität ist oberstes Kriterium. Dieses Traditions- und Qualitätsbewusstsein wird angereichert mit Ideenreichtum und Innovationsgeist. Das betrifft das Sortiment, welches die beiden in den letzten Jahren kontinuierlich erweitert haben und gleichsam auch dessen Präsentation. Denn so edel wie die Inhalte präsentieren sich auch die Verpackungen der Produkte – allesamt entworfen von der Grafikerin Käthi Friedli-Studer. Und genau wie die De-

stillate werden Studer-Verpackungen immer wieder von internationalen Jurys ausgezeichnet. 2013 wurde die Distillerie beim Internationalen Spirituosenwettbewerb ISW in Deutschland zum dritten Mal in Folge zum «Destillateur des Jahres» gewählt. Natürlich inspiriert Die traditionelle Studer-Produktepalette mit Williams, Kirsch, Vieille Prune, Vieille Poire Williams und anderen Edelbränden wurde in den letzten Jahren stetig erweitert. Heute begeistern sie mit verschiedenen im Barrique ausgebauten Destillaten. Besonders Furore macht man in jüngster Zeit mit der Swiss Premium Gold-Selection, wo verschiedene auserlesene Edelbrände mit Goldflitter

Käthi und Ivano Friedli-Studer

veredelt und in einer Flasche präsentiert werden, in der unverkennbar der bekannteste aller Schweizer Berge – das Matterhorn – zu erkennen ist. Oder auch mit der einzigartigen, von der Engadiner Bergsonne inspirierten St. Moritz Luxus-Edition, die 2011 lanciert wurde. Die Distillerie Studer & Co AG – auf dem Gipfel der Destillierkunst. www.distillery.ch


Foto: Robert Bรถsch, Blick vom Zinalrothorn zum Matterhorn, Wallis, Schweiz


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SchweizPlus - Destination Switzerland - 14

HapimaG

Mit Hapimag in ganz Europa zu Hause

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Träumen Sie auch davon, eine Zweitwohnung zu haben, die Sie ganz individuell für Ihre Bedürfnisse nutzen können? Mitglieder von Hapimag haben Zugang zu 57 Resorts mit über 5300 Apartments. An den schönsten Orten am Meer, in den Bergen und in Weltstädten. Der Hapimag-Leitgedanke «Sharing & Caring» ist heute trendiger denn je. 140 000 Mitglieder teilen sich exklusiv

das Wohnrecht in 57 Resorts und Residenzen und sorgen damit für eine sinnvolle Nutzung der Ressourcen. «Unsere

Fotos: Hapimag

Dresden

Mitglieder können dank Hapimag sorglos ihre Ferien planen und wissen, welche Qualität sie vor Ort antreffen. Das ist vielen Menschen zunehmend wichtig», stellt Bruno Rast fest. Er ist seit 18 Jahren für Hapimag im Bereich Beratung und Verkauf tätig. Das Hapimag-Modell Das System ist ganz einfach: Interessenten erwerben durch den Kauf eines Hapimag Produktes eine Mitgliedschaft und erhalten als Gegenwert Wohnrechtspunkte. Diese geben die Möglichkeit von zwei bis mehreren Wochen Ferien pro Jahr. Mit einer einmaligen Investition in das Hapimag Produkt «Insider Lifetime» geniesst das Mitglied, seine Familie und auch seine Freunde lebenslang Zugang zu allen Hapimag Resorts und Residenzen. Ausserdem ist eine Insider Lifetime Mitgliedschaft übertragbar auf seine Familie. Durch die Bezahlung eines Jahresbeitrages profitieren die Mitglieder von Apartments, die stets gepflegt und in einem guten Zustand sind. Das Portfolio von Resorts und Residenzen ist seit der Gründung von Hapimag im Jahre 1963 kontinuierlich ausgebaut worden. Neuste Hapimag Schmuckstücke sind die Stadtresidenzen in Dresden und Salzburg. Sie liegen mitten in den Stadtzentren und somit – wie alle Hapimag Resorts – an Toplagen. Andere Destinationen eignen sich besonders für sportliche Aktivitäten in den Bergen (Flims, Interlaken, Kärnten, Salzburger Land, Südtirol) oder für sonnige Tage an der Wärme (Gran Canaria, Teneriffa, Costa del Sol, Algarve, Florida, Kreta, Provence, Toskana, Türkei). Eine eigene Hausboot Flotte rundet das vielseitige Angebot ab. Unverbindliches KennenlernAngebot Um Hapimag kennenzulernen, gibt es ein spezielles Einstiegsangebot. Die Probemitgliedschaft beinhaltet Wohnrechtspunkte, die während zwei Jahren eingesetzt werden können. Abhängig von der Saison und der gewählten Apart-

Salzburg


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mentgrösse erhält man Anrecht auf eine gewisse Anzahl Wochen Ferien. Vor Ort ist lediglich ein lokaler Kostenbeitrag für Strom, Reinigung und Service zu bezahlen. «Das Angebot ist eine ideale Art, während zwei Jahren in verschiedenen Hapimag Resorts und Residenzen Ferien zu verbringen und Hapimag kennenzulernen», empfiehlt Bruno Rast. Für viele ist dies der Einstieg zu einer Mitgliedschaft. Alle Mitglieder, unabhängig des Produktes, profitieren von allen Vorteilen, die Hapimag bietet: Beratungsdienstleistungen via einer kostenlosen Service Line, per E-Mail oder im persönlichen Kontakt. «Es ist uns wichtig, dass sich unsere Mitglieder jederzeit gut betreut fühlen – von der Reiseberatung, Flugbuchungen, der Unterstützung bei Reservierungen, dem Nachkauf von Produkten bis hin zur persönlichen Betreuung an der Feriendestination», sagt Bruno Rast.

Andeer

Attraktive Jubiläumskonditionen Gemeinsam investieren – individuell nutzen. Das ist der Kern von Hapimag. Seit 50 Jahren ist das Schweizer Unternehmen bekannt für Ferienmöglichkeiten auf hohem Niveau. Mit einer einmaligen Zahlung wird man Mitglied von Hapimag. Diese Investition in die eigene Lebensqualität lohnt sich, denn man erhält so Zugang zu 57 Resorts mit über 5300 Apartments an den schönsten Orten Europas. Entscheiden Sie sich mit dem Kennenlern-Angebot für mindestens fünf Hapimag Ferien für CHF 5040.– (exkl. lokale Kostenbeiträge) – oder werden Sie direkt Hapimag Mitglied über die Insider Lifetime Mitgliedschaft: Das aktuelle Jubiläumsangebot bietet Ihnen zwei Lifetime Einheiten zu nur CHF 10 100.– (anstatt CHF 18 900.–) an. Möchten Sie die Welt von Hapimag näher kennen lernen? Weitere Infos unter www.hapimag.com sowie unter der kostenlosen Info-Line 00800 9077 9077. Marbella


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Garten

Draussen zu Hause

Text: Anka Refghi

Gärtnern ist ein Trend, der auch bei jüngeren Generationen immer mehr Anklang findet. Als Rückzugsort oder kraftspendende Oase ist der Stellenwert des eigenen Gartens so hoch wie selten zuvor.

Fotos: Shutterstock

Seit die Menschen sesshaft geworden sind, gibt es Gärten. Die Bedeutung des Gartens für den Menschen hat sich dabei aber im Laufe der Zeit stark verändert. Diente er früher in erster Linie dem Anbau von Nutzpflanzen, um sich mit frischen Nahrungsmitteln zu versorgen oder um Hühner und Kaninchen zu halten, dient er heute vorwiegend als Rückzugsort und kraftspendende Oase in hektischen Zeiten. Die positive Wirkung des Gartens auf den Menschen ist unbestritten. Norwegische Forscher fanden heraus, dass alleine drei Minuten Naturerlebnis ausreichen, um umweltbedingten Stress merklich abzubauen. Gartenarbeit bedeutet für viele Menschen sinnstiftende Arbeit, die erdet und das Wohlbefinden steigert. Ein Garten fasziniert.

Niemals sieht er gleich aus. Er verändert sich mit den Jahres- und Tageszeiten, mit dem Wetter, seinem eigenen Wachstum, dem Spiel von Licht und Schatten und nicht zuletzt bietet er auch Insekten und kleinen Wildtieren eine Heimat. Der Garten in Krisenzeiten In Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit spielt der Garten eine grosse Rolle. Im Zuge der Rückbesinnung auf Tradition, Familie und das eigene Heim bedeutet das grüne Paradies ein Stückchen Sicherheit in unsicheren Zeiten. Und nicht selten ersetzt der Garten die Fernreise, stehen finanzielle Ressourcen nicht mehr in gewohntem Masse zur Verfügung. Dass der Garten schon längst nicht mehr nur das Refugium älterer

Herrschaften ist, zeigt der sinkende Altersdurchschnitt in Schrebergartenkolonien und die ungebremste Entstehung von Stadtgärten in grossen Städten. Das Gartenthema boomt, Gartenarbeit gilt wieder als chic – ob im Garten, auf dem Balkon oder der Terrasse. Dabei wird der Anteil des Nutzgartens wieder grösser, was dem Wunsch nach natürlichen Lebensmitteln Ausdruck verleiht. Aber auch die anspruchsvollen Gaumen der Gartenbesitzer fördern das Revival des Nutzgartens, sind sie doch immer öfter neugierig auf der Suche nach dem Geschmack alter Obst- und Gemüsesorten. Der Garten als Visitenkarte Der Gartenbau unterscheidet eine Vielzahl an Gartentypen: Es gibt den ländli-


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chen Garten, den mediterranen Garten, den Heidegarten, den Wassergarten, den Rosengarten, den Mischgarten, den japanischen Garten und viele mehr. Zeige mir deinen Garten und ich sage dir, wer du bist, heisst die Devise, denn Gärten sind so individuell wie ihre Besitzer selbst. Die einen mögen es verwunschen und romantisch, andere wiederum lieben strenge Linien oder die meditative Atmosphäre des asiatischen Zen-Gartens. Das grüne Wohnzimmer Ob mit Hilfe eines Landschaftsarchitekten oder aus eigener Kraft – in die Gartengestaltung wird viel Energie und Zeit gesteckt. Der Garten ist zum individuellen Lebensraum geworden, dessen

Ausstattung sich Gartenfreunde auch einiges kosten lassen. Und wie überall gibt es auch für den Garten jedes Jahr neue Trends. Ein starker Trend ist das Ineinanderfliessen von Innen- und Aussenbereich, der Garten als Erweiterung des Wohnzimmers. Der Markt bietet hierzu ganze Outdoor-Wohnlandschaften. Bilder, Steh- und Tischlampen, Regalsysteme für den Aussenbereich, Loungesessel und -sofas, moderne Sitzsäcke, überdimensionale Kissen und Grillequipment in allen Formen und Farben – nichts, was es nicht gibt für den uneingeschränkten Gartengenuss. Outdoortrends 2013 Die Möbel werden in diesem Jahr etwas eleganter und filigraner als in den Jah-

ren zuvor. Dabei ähneln die Bezüge des Gartenmobiliars immer mehr der Optik der Sitzmöbeln im Haus. Dominierende Farben für das aktuelle Jahr sind maritimes Blau, aber auch Weiss und Naturtöne wie Beige und Braun werden 2013 die vorherrschenden Farben im Garten sein. Knallig bunt dürfen hingegen die Accessoires als mutige Eyecatcher sein. Nach wie vor stehen auch asiatische und orientalische Dekorationsstile hoch im Kurs, die einem das balinesische oder marokkanische Lebensgefühl direkt nach Hause bringen. Out sind die einst so beliebten Gartenzwerge und Gipsfiguren; sie müssen kunstvollen Skulpturen von teilweise beachtlichen Dimensionen weichen. Ein weiterer Trend sind die sogenannten Hochbeete.


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Die Beete auf Hüfthöhe sind in Siedlungen immer mehr zu sehen und bieten einige Vorteile. Zum einen wächst in Hochbeeten kaum Unkraut, da der Hauptsamenflug am Boden stattfindet, zum andern entfällt anstrengendes Bücken. Und auch das Schneckenproblem ist bei diesen Beeten durch die Anbringung eines Schneckenzaunes auf einfachste Weise gelöst.

Umweltbewusster Badespass Wenn es die Grundstücksgrösse zulässt, entscheiden sich viele Gartenbesitzer für einen Swimmingpool. Neben dem klassischen Swimmingpool stehen heute vor allem Naturpools im Fokus des Interesses, denn auf Chemikalien wollen die meisten verzichten. Ganz oben auf der Beliebtheitsskala stehen der Schwimm-

teich und der Biopool. Der Schwimmteich besteht aus einem Schwimmbecken mit einem fliessenden Übergang zu einer bepflanzten Uferzone, der sogenannten Regenerationszone, die mit ihren Wasserpflanzen zur Reinigung des Wassers dient. Für alle, die eine biologische Reinigung des Wassers wünschen, aber den direkten Kontakt zu Wasserpflanzen und -tieren scheuen, bietet der Biopool die perfekte Alternative. Optisch steht er dem klassischen Swimmingpool in nichts nach, ist aber ein vollwertiger biologischer Schwimmteich mit natürlichem Wasser. Auf Chlor kann hier gänzlich verzichtet werden, das Wasser ist dabei aber trotzdem so klar wie das eines Bergsees. Das Prinzip ist einfach: Durch einen speziellen Filter werden die Nährstoffe aus dem Wasser gebunden, was den unerwünschten Algen die Lebensgrundlage entzieht. Gut zu wissen ist, dass konventionelle Swimmingpools ohne allzu grossen Kostenaufwand zu einem Biopool umgerüstet werden können. Die Technik der neusten Generation erlaubt aber auch den Betrieb eines klassischen Pools ohne Zugabe von Chemie. In einem raffinierten Verfahren werden Wasser, Strom, Sauerstoff, Sand, Salz und Ionen kombiniert und zur Desinfektion, Flockung und Algenvermeidung verwendet. Störende Eigenschaften eines «Chlorpools», wie rote Augen und Anzeige

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Chlorgeruch gehören damit der Vergangenheit an. Mit dieser Technologie betriebene Anlagen erzielen maximal verträgliches und kristallklares Wasser bis hin zu Mineralwasserqualität. Und auch hier ist gut zu wissen, dass diese Innovation grundsätzlich jedem zur Verfügung steht, denn die Systeme lassen sich innerhalb eines Tages in bestehende Pools mit Sandfilter und Zirkulationspumpe einbauen.

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BBQ

Wo Leidenschaft auf Grillgut trifft Text: Anka Refghi

Feuer, Rost und Fleisch, fertig ist das Grillvergnügen? Weit gefehlt, denn das Grillieren ist schon längst zum Kochen im Freien geworden. Ein Gespräch mit «Grill-Ueli», dem wohl passioniertesten und professionellsten Grillmeister der Schweiz.

Fotos: Andreas Thumm

Ich treffe Ulrich Bernold in seiner Metzgerei Keller Gourmet AG im Globus des Glattzentrums, die er zusammen mit seiner Frau Samira Duracak führt. Wer etwas über das perfekte Grillieren lernen möchte, der ist bei ihm genau an der richtigen Adresse. Unter dem Namen «Grill-Ueli» ist Ulrich Bernold seit Jahren auch international bekannt. Schweizer Meister, Europameister und Weltmeister – kaum ein Preis, den er seit 1997 nicht mehrfach für sich verbuchen konnte. Die nächste Meisterschaft steht im Juni in Baden an. Dann wird er wieder mit seinem einge-

spielten Team und 3,5 Tonnen Material anfahren, um vermutlich einmal mehr den Sieg mit nach Hause zu nehmen. Wie alles begann Die Leidenschaft für das Grillieren wurde ihm, als Sohn eines Metzgermeisters, bereits in die Wiege gelegt. Nach seiner Ausbildung zum Metzgermeister im elterlichen Betrieb gab er den ersten Grillkurs für die Mitglieder des Turnvereins und der örtlichen Feuerwehr – das ist nun 33 Jahre her. Er habe dabei sehr viel gelernt, sagt der sympathische Metzgermeister und lacht herzlich. «Zum Beispiel, dass man einen Grillkurs nicht an

einem Samstag veranstalten und der Alkohol nicht im Preis inbegriffen sein sollte.» Unvergesslich und legendär wurde dieser Grillkurs aber vermutlich genau deswegen. Beim Grillieren von damals ging es vor allem um Fleisch. «Hätte ich vor 33 Jahren eine Tomate auf den Grill gelegt», lacht Bernold, «wäre ich wohl gesteinigt worden.» So grilliert man heute Seitdem ist viel Zeit vergangen und das Grillieren von gestern ist das gesunde «Kochen im Freien» von heute. Damit hat das Gesundheitsbewusstsein auch die Outdoor-Feuerstelle erreicht. Moder-


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ne Grillgeräte machen’s möglich, denn die neuen Geräte, so Ulrich Bernold, bieten die Möglichkeit des indirekten Grillierens. Indirekt heisst, dass das Grillgut nicht direkt über der Wärmequelle gegart wird. So verfügt beispielsweise der Grill «Outdoorchef» über eine einzigartige Trichtertechnologie. Überschüssiges Fett und Bratensaft werden von einem Trichter in einer Schale aufgefangen und tropfen nicht in die Glut. Grilliert wird mit der heissen Luft, die aufsteigt. Auf diese Weise kann die gesundheitsschädigende Fettflamme vollkommen verhindert werden. Indirekt grillieren kann jeder, klärt mich Bernold auf, der mindestens zwei Brenner besitzt. Grillieren «wie früher» ist für Grill-Ueli zu 80 Prozent einfach nur ein Verbrennen. Und während er so erzählt, denke ich leise, dass ich auf diesem Gebiet den entscheidenden Quantensprung wohl schlicht und ergreifend einfach verpasst habe. Ausgebuchte Grillkurse Um sein Wissen weiterzugeben, gibt Ulrich Bernold über 200 Grillkurse im Jahr. Eigentlich eine wunderbare Möglichkeit, seine Wissensdefizite auf dem Gebiet des Grillierens auszugleichen, wären seine Kurse nicht auf Jahre hinaus ausgebucht. Viele der Teilnehmer kommen immer wieder, um sich neue Menü-Inputs für die Grillsaison zu holen. Und dass das Grillieren schon lange keine reine Männersache mehr ist, beweisen die 30 bis 40 Prozent Frauen in seinen Kursen. Ein vielbeschäftigter Mann Eigene Metzgerei, Grillkurse, Meisterschaften, Partyservice – ich frage mich, wie er das alles unter einen Hut bringt und dabei so entspannt vor mir sitzt. Freizeit ist ein rares Gut, gesteht er. Während sieben bis acht Monaten im Jahr komme er leicht auf 20 Arbeitsstunden pro Tag. Nach einem Tag in seiner Metzgerei gibt er an fast jedem Abend der Woche einen Grillkurs – schweizweit! Da wird es nicht selten halb zwei in der Nacht, bis er endlich nach Hause kommt. Wenn er aber einmal frei hat, dann kann er das süsse Nichtstun durchaus geniessen. Für seine Frau Samira heisst

Entspannung aber manchmal auch einfach, sich in die Küche zu stellen und ein Vier-Gang-Menü zu zaubern. «Meine Frau ist eine absolute Spitzenköchin auf Gault-Millau-Niveau», schwärmt Ulrich Bernold. Dann schaut er schmunzelnd auf seinen Bauch und sagt: «Für mich ist das sehr negativ.» Kochbücher Dass er einmal zwei Grillbücher veröffentlichen würde, hätte er selbst niemals gedacht. «Eigentlich», so sagt er, «entstand das erste Buch auf Wunsch meiner Kursteilnehmer.» Kurze Zeit nach der Veröffentlichung war das Buch dann

bereits vergriffen. Sein neuestes Buch «Rezepte für Outdoorköche», das im April 2012 lanciert wurde, ist ebenfalls ein riesiger Erfolg. Für die Produktion wurde seine Stube für drei Wochen zum Fotostudio umgebaut. Während er im Aussenbereich alles à la minute auf dem Grill zauberte, fotografierte Andreas Thumm die Köstlichkeiten gleich nebenan in der Stube. Das Resultat ist ein Buch mit Rezepten, die einem schon beim Lesen das Wasser im Munde zusammenlaufen lassen. www.grill-ueli.ch


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Wohnen

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Viele Menschen sehnen sich in einer komplexen Welt nach Orten, in denen man sich zurechtfinden und wohlfühlen kann. Ein Fussboden aus Holz fühlt sich sanft und warm an. Das baubiologisch vorteilhafte Material atmet, reguliert, schafft ein angenehmes Raumklima – und somit eine sinnliche Wohlfühlatmosphäre. Ästhetischer Genuss: TICINORO Parkettböden für alle Bereiche Das unter der Sonne des Südens gewachsene Holz der Edelkastanie setzt dynamische Akzente. TICINORO Echtholzparkett aus Tessiner Edelkastanie verleiht unterschiedlichsten Räumen eine vitale Ästhetik. Im Innenausbau vermag die Edelkastanie leichtfüssig Modernität und Tradition zu ergänzen und ihre feine Maserung und der zarte Farbenklang kommen im Spiel des Lichts besonders schön zur Geltung. Die mit Naturöl veredelten TICINORO Holzböden überzeugen durch exklusiven Charakter und kommen dem zeitgenössischen Bedürfnis nach Ruhe und Klarheit entgegen. Aber auch öffentliche Begegnungsräume wie etwa Restaurants, die in ihrem Design die ästhetischen Ideen von Architekten und Betreibern spiegeln, setzen auf die nachhaltigen und in der Schweiz produzierten TICINORO Parkettböden. Edelkastanie eine wertvolle und heimische Ressource Maximal zehn Prozent des Schlagholzes in den Tessiner Wäldern weisen die erforderliche Qualität für hochwertige Produkte auf, die Edelkastanie ist also von Natur aus wertvoll. Für ihre Weiterverarbeitung zu TICINORO Parkettböden nutzt man eine Innovation, die aus der Tradition stammt. In alten Tessiner Häusern finden sich nämlich Bretter und Riemen in variablen Längen und unterschiedlichen Breiten, Zeichen der optimalen Nutzung des hochwertigen Rohstoffs. In der «Segheria alla Coletta» wurde dieses Prinzip aufgenommen und weiter entwickelt: Beim Aufsägen der unterschiedlich grossen Stämme und

Fotos: Kuratle & Jaecker AG

Bretter wird jeder Schnitt individuell von Auge festgelegt und von Hand ausgeführt. Die Folge ist das einzigartig lebendige Erscheinungsbild der verschiedenen Ticinoro Parkettböden, die Innenräumen harmonische Eleganz verleihen. Eine moderne computergesteuerte Trocknungsanlage sorgt nach dem Auftrennen der Stämme für die langsame und schonende Trocknung des Edelkastanienholzes und schafft damit die Grundlage für eine gleichbleibende Qualität bis hin zum Endprodukt.

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ronja furrer

«Ralph Lauren schätze ich sehr ...» Interview: Anka Refghi

Ronja Furrer gehört zu den erfolgreichsten Schweizer Models. Nur wenige schaffen den Aufstieg in den Modeolymp – die schöne Solothurnerin hat aber genau das geschafft. Sie lebt in New York und modelt für grosse Namen wie Ralph Lauren. Bodenständig ist die 21-Jährige aber dennoch geblieben. Frau Furrer, als Sie ins Modelbusiness eingestiegen sind, waren Sie gerade einmal 14 Jahre alt. Wie haben Sie diese Zeit erlebt? Ich wurde damals ins kalte Wasser geworfen. Ich kann mich erinnern, dass ich mit dem Zug in Paris ankam und nie-

mand da war, der mich abholte, obwohl mir das die Pariser Agentur zugesichert hatte. So musste ich, ohne die Sprache zu sprechen, meinen Weg dorthin alleine finden. Am Anfang war ich sehr einsam, habe viel geweint und wusste manchmal nicht, wie es weitergehen sollte. Ich

wohnte in einem Modelappartement unter Umständen, die in Bezug auf Hygiene und Zusammenleben mit den anderen Models nur etwas für Hartgesottene war. Während der ersten Zeit hatte mich aber zum Glück mein Vater viel begleitet. Ich bin dankbar, dass ich eine so gute Fami-


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Sie sind in Lüterkofen (SO) aufgewachsen. Wie reagieren die Menschen auf Sie, wenn Sie wieder einmal zu Hause sind? Lüterkofen ist ein sehr kleines Dorf, in dem sich alle kennen. Ich wurde nie komisch angeschaut und die Leute sind immer noch so freundlich und offen, wie sie es vor sieben Jahren waren. Ich liebe es, dort zu sein, denn das ist mein einziges richtiges Zuhause, dort fühle ich mich wohl und geborgen. Aus beruflichen Gründen sind Sie nach New York gezogen. Wie sieht Ihr Alltag dort aus? Alltag ist ein schwieriges Wort in diesem Beruf. Wir haben keinen richtigen Alltag, denn jeder Tag ist anders und man weiss nie, wo man am nächsten Tag sein wird. Mal habe ich Castings, mal Shootings und ich verbringe viel Zeit an Flughäfen, in Hotels, Taxis und Studios. Fühlen Sie sich bereits heimisch in New York und wie erleben Sie persönlich diese Stadt? Ich fühle mich absolut wohl hier, ich habe mich eingelebt und schätze diese Stadt sehr. Es ist eine spezielle Stadt, die dir vieles geben, aber dir auch viel nehmen kann. New York ist eine sehr intensive und kreative Stadt, die dich nimmt, wie du bist und wie du sein willst. Ich persönlich bin hier an einem Punkt angelangt, wo ich sagen kann, dass ich mich wirklich voll und ganz auf die Arbeit konzentriere. Ich bin hier zum Arbeiten und nicht um Party zu machen, die Stadt zu geniessen oder zum Shoppen.

lie habe, auf die ich immer zählen kann. Später in New York lebte ich auch in einem Modelappartement, wo es aber viel besser war. Die Mädels waren nett, ich hatte eine gute Zeit und ich lernte dort auch meine beste Freundin Nadine Wolfbeisser kennen. Ich bin froh um all diese Erfahrungen, denn sie haben mich weitergebracht, reifer und selbstständiger gemacht.

Sie gehören mittlerweile zu den Schweizer Models, die den internationalen Durchbruch geschafft haben. Hat sich Ihr Leben dadurch sehr verändert? Mein Leben hat sich nicht gross verändert. Ich mache diesen Job seit sieben Jahren und ich weiss, damit umzugehen und ich weiss, was ich will, das gibt mir den Ehrgeiz, weiterzumachen.

Was bedeutet Ihnen die Schweiz und was vermissen Sie am meisten, wenn Sie unterwegs sind? Ich vermisse das Landleben, die Natur und meine Familie und Freunde, die frische Luft, das Ausreiten oder das Spazieren mit dem Hund. Die Schweiz ist für mich Heimat und ich weiss, dass ich irgendwann einmal wieder zurückkehre. Sie hatten in Ihrem Leben bereits unzählige Shootings. Gibt es eines, das Sie nie wieder vergessen werden?


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Oh, es gibt so viele Momente, die ich nie vergessen werde. Zum Beispiel das Nachtshooting im Meer fßr die franzÜsische ELLE auf Mauritius. Es war dunkel und ich hatte keine Ahnung, ob da irgendwelche Tiere herumschwimmen, die mich gleich auffressen wßrden. Aber ich mag ja Abenteuer! Gibt es einen Modedesigner, den Sie persÜnlich ganz besonders schätzen? Ralph Lauren! Ich schätze ihn ausserordentlich, denn er ist sehr bodenständig und ein toller Geschäftsmann – und er liebt Pferde, wie ich. Gibt es zurzeit spannende Aufträge und Projekte, von denen Sie uns bereits etwas verraten kÜnnen? Ich habe ein Projekt mit einem Behindertenheim, von dem ich Botschafterin bin. Es ist ein Heim fßr Kinder, dessen Kapazität nicht mehr ausgereicht hatte und nun erweitert wird. Dafßr werden zehn Millio-

nen Schweizer Franken benÜtigt und wir sind nun bald am Ziel. Ich unterstßtze dies, weil diese Kinder mir sehr viel geben. Das Thema liegt mir am Herzen und ich habe einen engen Bezug zu behinderten Menschen, da wir in unserer Familie auch eine behinderte Person haben. Sie arbeiten viel im Ausland. Worin liegt fßr Sie der grÜsste Unterschied zur Schweizer Modeszene? Die Schweiz hat modemässig mehr zu bieten, als man denkt. Wir haben viele extrem talentierte Jungdesigner und tolle Plattformen und Events, wo sie ihre Mode präsentieren kÜnnen. Einer von ihnen ist die Mode Suisse, eine Show mit allen Jungdesignern der Schweiz. Vergleichen kann man die Schweiz aufgrund ihrer GrÜsse nicht mit New York oder Paris, aber es gibt sehr viele Leute hier, die Grossartiges auf die Beine stellen. Was bedeutet Swiss Chic fßr Sie? Die Schlichtheit, die Reduzierung auf

das Minimum, denn weniger ist manchmal eben doch mehr. Und natßrlich auch Qualität und Inhalt. Sie erhalten eine Extra-Portion Mut. Was wßrden Sie damit tun? Ich wßrde meiner Agentur ein Video davon schicken, wie ich ein Fßnf-KiloNutella-Glas leere. Was sind Ihre grÜssten Leidenschaften neben dem Modeln? Reiten, Nutella essen, Menschen beobachten, Menschen ßberraschen, die Natur geniessen, mit unserem Hund kuscheln, Zeit mit meinen Liebsten verbringen. Wie sieht ein perfekter Tag von Ronja Furrer aus? Ich versuche jeden Tag so zu nehmen, wie er kommt, und das Beste daraus zu machen. Jeder Tag hat etwas Perfektes. Heute wird mein Tag perfekt, weil die Sonne mich geweckt hat. Anzeige

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SchweizPlus - DriveStyle & Travel - 32

Luminox

Orientierung leicht gemacht

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Ob im dichten Wald oder im Grossstadt-Dschungel – mit dem neuen 8831 Recon Nav Spc von Luminox findet man immer den richtigen Weg.

Luminox – Swiss Made und mit Eine gute Orientierung ist wichtig, egal ob draussen in der Natur oder im hek- Schweizer Leuchtkraft tischen Alltag. Die neue Recon Nav Spc Die erfolgreiche Uhrenmarke Luminox der 8830 Series von Luminox ist das perfekte Hilfsmittel dazu. Das 45-Milli- wird in der Schweiz durch Mondaine meter-Gehäuse aus schwarzem, karbon- Watch vertrieben und zeichnet sich durch ein Beleuchtungssystem aus, das verstärktem Polymer umschliesst das seinesgleichen sucht. Dieses Leuchtsysebenfalls schwarze Zifferblatt, in das tem wurde zu ihrem Markenzeichen, auf ein Tachymeter für Gehgeschwindigkeit welches weltweit die verschiedensten integriert ist. Mit dieser Funktion kann Elitepersonen auch unter schwierigsten der Träger jederzeit ablesen, wie schnell Bedingungen vertrauen. Jede Luminoxer gerade zu Fuss unterwegs ist. Die Uhr enthält das Beleuchtungssystem zurückgelegten Distanzen werden in Luminox Light Technology, LLT. Es wird Kilometern pro Stunde angegeben. Zur zusätzlichen Erleichterung der Navigati- weder eine äussere Lichtquelle noch das on dient ein Kompass, welcher am Arm- Drücken eines Knopfes benötigt, um die Leuchtelemente auf dem Zifferblatt aufband eingeschlauft ist und herausgelöst werden kann. Auf dem Armband ist zu- zuladen und zum Leuchten zu bringen sätzlich ein Messband eingraviert, wel- – sie leuchten von selbst. Diese einmalige Leuchtkraft bleibt bis zu 25 Jahre ches mit einer Zentimeter-Skala beim Kartenlesen hilft. Dank einer GMT- permanent bestehen und sorgt somit für eine allzeit gute Lesbarkeit der Zeit. Funktion des Uhrwerks kann mit dem zusätzlichen weissen Zeiger mit roter www.luminox.com Spitze eine zweite Zeitzone eingestellt werden. Ein antireflektierendes, kratzfestes Saphirglas ergänzt das robuste Design der Uhr. Für alle Outdoor-Fans ist diese Neuheit nicht nur ein praktisches Hilfsmittel, sondern der ideale Begleiter. Die Uhr ist wasserdicht bis 200 Meter (20 ATM). Mit der Luminox Light Technology verfügt sie über ein System von Mikro-Gasröhren auf den Zeigern und Indizes, die bis zu 25 Jahre lang permanent und von selbst leuchten, und somit das Ablesen des Zifferblattes auch unter schlechtesten Lichtbedingungen gewährleisten. Wie alle Uhren von Luminox ist auch der Recon Nav Spc Swiss Made. Preis CHF 440.


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Bigi Uhl

Von Kostbarkeiten und der Magie des Jadeits Text: Anka Refghi

Im Leben gibt es ganz besondere Momente. Wer für diese Momente ein ebenso besonderes Schmuckstück sucht, der ist bei Bigi Uhl in Schaffhausen genau an der richtigen Adresse – lebenslange Freude inklusive. geheimnisvollen kleinen Schubladen am Arbeitsplatz des Vaters – eine Faszination, die sie seitdem nie mehr losgelassen hat.

Bigi Uhl

Ihre Kreationen sind einzigartig. Mal puristisch, mal verschnörkelt, mal geradlinig, dann wieder pompös – immer aber unverkennbar Bigi Uhl. Ihre Ringe erinnern an wunderschöne Handschmeichler, ihre Colliers, Ohrringe und Armbänder zeugen von höchster Goldschmiedekunst. Was die Schaffhauserin aus Edelsteinen, Gold und Silber zaubert, ist schlicht atemberaubend und von zeitloser Eleganz. Und nicht umsonst wurden schon früh auch grosse Redaktionen wie die der Elle und Vogue auf die Schweizer Schmuckdesignerin aufmerksam.

Bereits von klein auf wurde Bigi Uhl in den Bann der Edelsteine gezogen. Das Atelier ihres Vaters Roland Uhl, ein ebenso bekannter wie begnadeter Schmuckdesigner und Edelsteinhändler, war zu Beginn noch in die Wohnung der Familie integriert. Die funkelnden bunten Steine, das glänzende Gold, die

Die Magie des Jadeits Im Zentrum ihres heutigen Schaffens steht ein ganz besonderer Edelstein: der Jadeit. Ein Stein, der durch seine jahrtausendealte Geschichte, seine höchste Qualität und Einzigartigkeit bereits auf ihren Vater Roland eine ganze besondere Anziehung ausübte. Dem Jadeit ist ein wunderschöner Glanz eigen und ein Farbspektrum, das von Lavendel über Grün, Weiss, Orange, Gelb bis hin zu Schwarz reicht. In ihrer Jadeit-Kollektion zeigt Bigi Uhl auf beeindruckende Weise die Schönheit und Vielfalt dieses Edelsteins, der ausschliesslich in Myanmar (Burma) zu finden ist.

Bigi Uhl lebt in Zürich und arbeitet in Schaffhausen. In dem von ihrer Mutter Annamaria Uhl geführten Ladengeschäft in der Schaffhauser Altstadt wird der edle Goldschmuck verkauft, nur einen Steinwurf weiter, in ihrem zweiten Geschäft, der Silberschmuck. Weiter sind ihre Kreationen in ausgesuchten Geschäften weltweit zu kaufen.

www.uhl.ch


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artFall

Kunst trifft Urban Living

Text: Anka Refghi

Fotos: artFall

Wohnen, Kunst und Einrichten seien bei ihnen leidenschaftlich, meint die Künstlerin Fabienne B. Joris. Zusammen mit ihrem Partner, dem Eisenplastiker Andi Brunner, hat sie all dies in den Ateliers artFall kombiniert und umgesetzt. In der idyllisch gelegenen Berner Vorortsgemeinde Bremgarten bestimmen Einfamilienhausquartiere das Dorfbild. Ein Haus an der Lindenstrasse sticht besonders heraus, nicht etwa durch seine Grösse, sondern durch dessen Inszenierung. Schon von Weitem besticht der Zaun aus blau-grünen PET-Säulen, Alteisen und integrierten Pflastersteinen. In weissen Lettern steht ATELIERS ARTFALL auf einer Holztafel. Schon der Plural von Atelier weist den Betrachter darauf hin, dass es sich hier um mehrere Werkräume handelt: das Malatelier von Fabienne B. Joris und das Schweissatelier von Andi Brunner. Die beiden Künstler arbeiten, wohnen und leben hier. «Wir lieben die Veränderung, und mit der Kombination von Wohnen und Kunst bieten wir den Besuchern ein kreatives Erlebnis», erklärt die Künstlerin.

Zudem genössen sie die unmittelbare Stadtnähe. Das Urbane widerspiegle sich in all ihrem Tun und fasziniere sie ganz speziell. In der Tat empfängt den Besucher ein wahres Feuerwerk von Kreativität hier an der Lindenstrasse. In den Räumlichkeiten hängen abstrakte Gemälde und stehen Kleinplastiken nebst einzigartigen Wohnaccessoires und urbanen Eisenmöbeln, alles Eigenkreationen des Künstlerpaars. Im Garten geht die Entdeckungsreise weiter mit den grösseren Eisenplastiken von Andi Brunner, kombiniert mit Arrangements von Fabienne B. Joris. Im Zentrum steht ein Eisenbrunnen, umgeben von mehreren Feuerkörben, wobei deren Funktion oft erst auf den zweiten Blick ersichtlich ist. Eine grosse Granitblockmauer umschliesst den Garten und gibt der ganzen Szenerie einen Rahmen. Es solle eine Wohlfühloase sein, in der man sich inspirieren und zugleich entspannen könne, erklärt die Künstlerin. Diese Aussage unterstreichen die Sitzecken und Lounges rund um das Haus. Als die beiden begannen,

ihre Kunst in Haus, Atelier und Garten zu inszenieren, stellten sie fest, wie Kunst – Lifestyle – Wohnen sich in einer spannenden Art und Weise ergänzen! «Durch das ständige Verändern kann der Betrachter stets Neues entdecken! Deshalb stellen wir unsere Kunst bei uns aus und integrieren die Werke in unseren unmittelbaren Lebensraum. Wir wohnen und leben mit unserer Kunst, bauen die passenden Möbel und kreieren spannende Wohnaccessoires dazu», so die Künstlerin Fabienne B. Joris auf die Frage, wie sie Wohnen und Kunst verbindet. Urbanität ist auch ein Lieblingsthema von Andi Brunner. Er verwendet in seinen Kunstwerken «urbane» Materialien. Für ihn sind dies verbrauchte und minderwertige Werkstoffe wie Alteisen, Schrottteile, Pflastersteine oder Betonteile. Diese Materialien sind für ihn Sinnbild für das Leben in städtischen Agglomerationen und Symbole unserer schnelllebigen Zeit. Es sei für ihn aber viel mehr als ein «Recycling» von scheinbar Wertlosem. Er bezeichnet es als «upcycling», denn durch die Integration in Kunstwerke


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viele wie sie am Montag den Blues hätten und sie sich gedacht habe, die Woche mit etwas Positivem, mit Inspiration und einem kreativen Erlebnis zu starten. An einem Creative Monday gibt es neben Kunst urbane Einrichtungsgegenstände und einzigartige Accessoires, inszeniert und kreiert von den beiden Künstlern. So handelt es sich nicht einfach um ein «open Atelier» oder eine Boutique, sondern es soll ein Treffpunkt sein, bei dem sich der Besucher inspirieren oder kreativ beraten lassen kann. Seit der Eröffnung im Januar ist das Feedback extrem erfreulich und die Nachfrage so gross, dass die Lokalität nun auch am Samstag geöffnet ist.

werde der Kontext geändert, ohne die ursprüngliche Bedeutung des entsprechende Teils zu verleugnen. Die Materialien werden in einen höheren, sprich edleren «Aggregatszustand» gebracht. Wie ein roter Faden zieht sich das «Urbane» auch durch die Arbeiten von Fabienne B. Joris. Bei ihr entstehen dabei abstrakte Gemälde, bunte Collagen oder farbige Assemblagen. Die gebürtige Walliserin stellt sich immer wieder folgende Fragen: Wie integriere ich meine Bilder in den Raum? Wie wirken meine Werke in entsprechenden Umgebungen? Wie führe ich Aussenstehende an meine Kunst heran? Was ist Kunst denn eigentlich? Auf dieser Entdeckungsreise begann sie ihre beiden Leidenschaften Einrichten und Kreieren zu kombinieren und inszenierte die Werke der beiden in Wohnung und Garten. Es entstand die Idee des Creative Monday: Jeden Montag sind Ateliers, der Garten sowie Teile der Wohnung geöffnet. Auf die Frage, warum der Name Creative Monday, antwortet die Künstlerin, dass

Mit der Realisierung der Ateliers artFall sei auch ihre langjährige Vision in Erfüllung gegangen, direkten Kontakt mit Interessierten sowie Wohnen und Arbeiten unter einem Dach umzusetzen. Gerade das Gespräch und der direkte Kontakt seien extrem wichtig. Oft fragten die Leute, wie sie eine Eisenschale im Frühling inszenieren können, andere seien unsicher, wie die gewählte Eisenplastik im Garten von Grösse und Form her wirke oder ob das Gemälde in ihr Wohnzimmer passe. Das beratende Gespräch ende oft damit, dass sie zu den Leuten gingen und die Dinge vor Ort besprächen. «Wenn wir zusammen mit dem Kunden eine tolle Lösung finden, ist das für beide Seiten ein Gewinn. Nie würden wir jemandem ein Kunstwerk empfehlen, das nicht in seine Umgebung passt», fügt Fabienne B. Joris hinzu. So betrachtet, ist im Konzept von artFall die Beratung im Sinn von «wie integriere ich Kunst ins Wohnen?» ein wichtiger und nicht mehr wegzudenkender Bestandteil. Obwohl die beiden regelmässig Kunstausstellungen und Museen besuchen, holen sie sich ihre Inspirationen in erster Linie aus dem «richtigen» Leben. Dabei sind bunte Flohmärkte, belebte Cafés oder gut besetzte Intercity-Züge

ideale Kreativitätsquellen. Für einen Künstler sei es zwar eine grosse Auszeichnung, wenn seine Werke in einem Museum ausgestellt würden, aber Kunst gehöre eigentlich nicht in ein Museum gesperrt, sondern sollte in unserer wirklichen Welt integriert werden, finden die beiden. Mit dem Angebot von Ateliers artFall zeigt das Künstlerpaar eine spannende Alternative und bietet ein erlebnisorientiertes Miteinander von Kunst, Wohnen und Lifestyle.

www.artFall.ch

Fabienne B Joris.

Andi Brunner


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Cyril Koller

«Erst die Freude am Kunstwerk macht dieses wertvoll»

Interview: Anka Refghi

Das Auktionshaus Koller gehört zu den führenden Häusern weltweit. Im Mittelpunkt steht Cyril Koller – Auktionator und Kunstliebhaber mit Leidenschaft und Herzblut. intensiv auseinandergesetzt haben. In speziellen Fällen werden auch technologische Materialanalysen in Auftrag gegeben. Damit sind wir in der Lage, unseren Käufern eine Garantie mit Rückgaberecht anzubieten.

Foto: Koller Auktionen

Herr Koller, welchem Bereich im Kunst- und Antiquitätengeschäft gilt Ihre ganz besondere Leidenschaft? Als Bilderexperte habe ich in erster Linie einen engen Bezug zu Gemälden. Hier will ich mich aber nicht auf eine Epoche oder einen bestimmten Stil festlegen. Wenn die Qualität stimmt, wächst mir ein mittelalterliches Tafelbild ebenso ans Herz wie ein Werk eines zeitgenössischen Konzeptkünstlers. Würden Sie Kunst als Wertanlage in wirtschaftlich unsicheren Zeiten empfehlen? Gute Kunst kann zu richtigen Preisen als Wertanlage dienen. Allerdings darf das Investment nicht das einzige Kriterium für den Kunsterwerb sein. Erst die Freude am Kunstwerk macht dieses wertvoll. Wer diesen emotionalen Aspekt vernachlässigt, dem fehlt auch das eigentliche Gespür für eine sinnvolle Investition. Selbstverständlich gibt es aber auch in der Kunst sogenannte Bluechips: Der Preis für ein Meisterwerk eines hervorragenden Malers wird langfristig immer steigen.

Wie und wo akquirieren Sie die wertvollen Antiquitäten, Gemälde und den wertvollen Schmuck für Ihre internationale Kundschaft? Mit unserer breiten Diversifizierung treten zumeist Sammler an uns heran, die sich von ihren Sammlungen oder von Teilen davon trennen möchten. So durften wir diesen Frühling zum Beispiel einen Teil der Altmeistersammlung von Wolfgang Joop anbieten, weil dieser für seine vielen zeitgenössischen Werke Platz brauchte. Die Akquisition selbst findet dann anlässlich von Kundenbesuchen bei den Sammlerinnen und Sammlern zu Hause statt. Dort schätzen wir die Kunstwerke, vereinbaren die Konditionen und bieten den Besitzern damit eine Entscheidungsgrundlage für die Einlieferung. Wie oft kommt es vor, dass Ihnen Fälschungen angeboten werden? Immer wieder. Deshalb hat die intensive Prüfung der uns angebotenen Objekte oberste Priorität. Nach einer ersten Begutachtung durch unsere internen Experten werden für den zweiten Blick stets auch international anerkannte Kunsthistoriker beigezogen, die sich mit dem Werk der betreffenden Künstler über viele Jahre

Richtet sich das Interesse Ihrer Käufer gleichwohl auf Antiquitäten und Gemälde alter Meister, als auch auf die moderne Kunst? Koller ist ein ausgesprochen diversifiziertes Auktionshaus. Unsere 12 Abteilungen bearbeiten von europäischen Antiquitäten, alten Meistern und zeitgenössischer Kunst, bis hin zu chinesischer Kunst, Schmuck, Design und Porzellan fast alles. Als gemeinsame Tendenz zeigt sich, dass vor allem hochwertige Objekte mit Preisen im fünf- bis siebenstelligen Bereich gefragt sind. Auf der anderen Seite setzen sich auch dekorative preiswerte Objekte leichter ab. Schwieriger wird es im mittleren Segment. Auf welche Schätze dürfen sich Ihre Kunden in nächster Zeit freuen? An unserer nächsten Auktion vom 19. bis zum 22. Juni freuen wir uns auf ein unglaublich dichtes Highlights-Angebot. Im Bereich der modernen Kunst rufen wir gleich vier Millionen-Werke aus, worunter hier ein Schlüsselwerk von Vincent van Gogh mit einer Schätzung von 5 bis 7 Millionen Franken heraussticht. In der Schweizer Kunst dürfen wir mit der »Turnstunde in Ins» eines der Hauptwerke Albert Ankers anbieten. Die Schätzung beläuft sich hier auf 3,5 bis 5,5 Millionen Franken. Zudem freue ich mich auf den neuen Katalog für zeitgenössische Kunst, wo wir zum Beispiel ein Werk von Neo Rauch vorstellen. Und besonders gespannt bin ich auf die Designauktion, die erstmals nicht mehr in Genf, sondern in Zürich stattfindet. Hier sind die Preise günstig.


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LIFESTYLE

Design für Zuhause

Text: Anka Refghi

Verschönern Sie Ihr Heim! Auch diesmal haben wir uns nach den schönsten und trendigsten Designstücken für Sie umgeschaut. Ob sie für frischen Wind sorgen oder aus dem iPhone den besten Sound zaubern – wir sind überzeugt, dass Ihnen mit diesen Produkten die bewundernden Blicke Ihrer Gäste sicher sind.

Auf den Trichter gekommen Der Lautsprecher für das iPhone von en&is braucht keinen Strom, sondern funktioniert nach dem alten Prinzip des Megafons als Verstärker. Ein echter Hingucker und Handarbeit in ihrer schönsten Form. Das Megafon ist aus Porzellan, das Untergestell aus Holz. Erhältlich in den Farben Schwarz, Weiss, Gold, Silber und Grau. www.enandis.com

Sicherheit geht vor! Den Feuerlöscher im Haus möglichst gut verstecken, damit man ihn nicht sieht? Das ist dank der belgischen Firma DNC TAG nicht mehr notwendig, denn die Firma verwandelt Feuerlöscher in schöne Designstücke. Erhältlich sind die nützlichen Helfer wahlweise mit Leder- oder Alcantarabezug oder in elegant schimmerndem Messing. Daneben bietet die Firma zahlreiche weitere Designs an. Wer in der Auswahl nichts Passendes findet, der kann sich seinen Feuerlöscher auch gleich selbst designen. Die Feuerlöscher der Kategorie ABC sind nach EU-Norm zertifiziert, wiederauffüllbar, 29 cm hoch und haben einen Durchmesser von 9 cm. www.dnctag.com

Manche mögen’s kühl Formschön und nützlich – der «Otto»Fan des Schweizer Künstlers und Designers Carlo Borer ist definitiv mehr als nur ein technisches Gerät! In wunderschönem Retrodesign sorgt er für die kühle Brise an heissen Tagen. Dank des regulierbaren Industriegebläses kann man zwischen drei Geschwindigkeitsstufen wählen. Die Füsse sind verstellbar, das Gehäuse aus nachhaltigem Bambus gebogen und zweimal geölt. Masse 350 x 376 x 185 mm, Gewicht 4,25 kg. www.stalderform.ch


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Koralle SHOWERGUARD® – Eine glänzende Idee Wer kennt das nicht: Nach der Reinigung des Badezimmers übernehmen nur allzu schnell wieder die Ablagerungen das Regime auf Duschwänden und Glaselementen. Im Kampf gegen Kalk und Seifenreste ist dem traditionsreichen Schweizer Unternehmen Bekon-Koralle mit dem Hightech-Duschglas ShowerGuard® der Durchbruch gelungen. Die einzigartige Lösung heisst versiegeln statt beschichten! ShowerGuard® ist das erste Duschglas mit einer ionisch versiegelten Oberfläche, die die Korrosion des Glases langfristig verhindert. Langfristig heisst eindrucksvoll übersetzt: 27 Jahre lang tägliche Reinigung ohne Verlust der Leistungsfähigkeit oder ganze 10000 Reinigungszyklen.

Zum Vergleich: Bei herkömmlichen Gläsern werden Beschichtungen meist nur aufgesprüht oder eingerieben und lösen sich nach nur wenigen hundert Zyklen bereits ab oder einfach auf. Ein weiterer Vorteil des innovativen Glases aus dem Hause Bekon-Koralle ist, dass keine speziellen Putzmittel mehr benötigt werden. Und somit: Entkalker und Co. ade, denn hier genügt zur Reinigung ein weiches Tuch oder ein nasser Schwamm. Und das Beste: Bekon-Koralle bietet ShowerGuard® in den meisten Modellen an. www.koralle.ch

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Smart Living

Das intelligente Haus

Text: Anka Refghi

Fotos: Spline

Über das Haus der Zukunft wird viel geschrieben. Wer heute schon vernetzt wohnt, kommt nicht nur in den Genuss von viel Komfort, sondern lebt auch sicherer und kann auf lange Sicht erst noch seinen Geldbeutel schonen. Wer heute ein Haus baut, wird sich früher oder später mit dem Thema der vernetzten Multimedia- und Haussteuerungstechnik auseinandersetzen. Für das vernetzte Wohnen gibt es viele Begriffe: Smart Living, intelligentes Wohnen,Foto: eHouse oder Smart House. Sie alle Monaco bedeuten nichts anderes, als dass sich Beleuchtung, Storen, Energiezähler, Heizung, Musik, TV und Alarmanlage – und auf Wunsch noch vieles mehr – über ein Touchpanel zentral steuern lassen. Mobile Steuerungen, heute meist Tablets oder auch Smartphones, erlauben dabei, unabhängig von Zeit und Ort, mit dem Haussystem verbunden zu sein. Viel Komfort Laut Tobias Schmid, Spezialist und Mitglied der Geschäftsleitung der Firma Spline in Thalwil, ist heute nahezu alles möglich. Wer es denn möchte, kann sich ein Mail oder ein SMS schicken lassen, wenn jemand vor der Türe steht und geklingelt hat, auf dem Heimweg den Ofen oder die Sauna vorwärmen, den Whirlpool einschalten oder das Haus nach den Ferien zeitgenau wieder auf Wohlfühltemperatur heizen. «Wer diesen Komfort einmal zu schätzen gelernt hat», so Tobias Schmid, «wird ihn nie wieder

missen wollen.» Auch das Ein- und Ausschalten einzelner Lichtschalter gehört im vernetzten Haus der Vergangenheit an. Sogenannte Beleuchtungsszenarien können fix programmiert werden und zaubern mit nur einem Knopfdruck den richtigen Beleuchtungsmix für die gewünschte Atmosphäre. Für das «GuteNacht-Szenario» könnte das heissen, dass alle Lichter im Haus gelöscht, die Storen heruntergefahren und die Alarmanlage aktiviert wird. Sicherheit geht vor Gerade im Bereich der Sicherheit hat das vernetzte Haus einiges zu bieten. So zeigt ein letzter Blick auf das Display vor dem Verlassen des Hauses, ob alle Fenster und Türen geschlossen sind, das Licht im ganzen Haus gelöscht oder die Herdplatte ausgeschaltet ist. Und sollte einmal ein Eindringling im Haus sein, dann lässt sich durch die Vernetzung mit dem Bewegungsmelder auch gleich eruieren, wo sich der ungebetene Gast genau aufhält. Intelligent Energie sparen Aber nicht nur in Bezug auf die Sicherheit punktet das vernetzte Haus, sondern auch beim Thema Energiesparen.

So lässt sich beispielsweise durch eine Klimaregelung jeder Raum individuell steuern. Berücksichtigt werden dabei auch die Sonneneinstrahlung und die Aussentemperatur. Und selbst Vergesslichkeit wird intelligent abgefedert. Sollte ein Familienmitglied vergessen, das Fenster im vollbeheizten Zimmer zu schliessen, registriert ein kleiner Kontakt im Fenster, dass dieses schon länger offen steht. Heizung und Lüftung werden in diesem Zimmer dann automatisch reduziert. Durch diese Regulationen werden Kosten eingespart und die Umwelt geschont. Und um sich eine Übersicht über den Energieverbrauch zu machen, genügt selbstverständlich auch hierfür ein Knopfdruck, um die gewünschte Auswertung des Verbrauchs auf dem Panel anzuzeigen. Ob man sich in Zukunft einen Kühlschrank wünscht, der anhand des Inhalts Menüvorschläge macht, oder einen Badezimmerspiegel, der einen an das Händewaschen und Putzen der Backenzähne erinnert, bleibt jedem selbst überlassen. Smart Living aber bedeutet in erster Linie viel Komfort und intelligente Lösungen für modernes Wohnen.


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Roche Bobois

Hippie Chic Deluxe

Text: Anka Refghi

Das modulare Sofasystem Mah Jong des Designers Hans Hopfer ist zur knallbunten Legende geworden und hat auch nach über vier Jahrzehnten nichts von seinem Charme eingebüsst. Nirgendwo lümmelt es sich so gemütlich wie auf einem Mah-Jong-Sofa aus dem Hause Roche Bobois. Schon von Anfang an gelang es dem Unternehmen, die interessantesten Designer der jeweiligen Zeit an Bord zu holen, darunter illustre Namen wie Pierre Paulin, Marc Berthier, Paola Navone oder Sacha Lakic. Der unangefochten legendärste Entwurf für Roche Bobois aber gelang dem deutschen Designer Hans Hopfer mit seinem Mah Jong. Hans Hopfer gilt als der Erfinder der Sitzlandschaften der frühen Siebzigerjahre und so ist es wenig verwunderlich, dass sein bodennahes Sofasystem

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ein wenig an die Matratzenlager umtriebiger Hippie-Kommunen erinnert. Das Sitzen ist so gemütlich, wie es aussieht, und die farbenfrohen Elemente sind individuell und ganz nach Lust und Laune kombinierbar. Im Laufe der letzten 40 Jahre sind unzählige Updates entstanden. Variiert wird das Mah Jong immer wieder mit neuen, kreativen Stoffkollektionen grosser Namen aus der internationalen Modeszene. So designten bereits Sonia Rykiel, Jean Paul Gaultier, Kenzo, Ungaro und Missoni für die Ikone aus den Siebzigerjahren.

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Zur Person Hans Hopfer (1930 – 2009) lebte als Maler, Bildhauer und Designer mit wechselnden Wohnsitzen in Buenos Aires, Nürnberg und Paris. Der Kreative galt als einer der weltweit führenden Möbeldesigner unserer Zeit und erhielt für seine Arbeit zahlreiche internationale Auszeichnungen. Foto: Roche Bobois

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Airlux

Guter Schlaf – Basis für Gesundheit und Wohlbefinden

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Wie man sich bettet, so liegt man. «Guter und gesunder Schlaf ist die allerbeste Basis für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden», sagt Geschäftsführer und Inhaber Peter Gutknecht von der AIRLUX International AG. AIRLUX, ein Schweizer Produkt, kennt keine Liegemulden, kein Durchhängen und bietet auch nach Jahren den gleichen Liegekomfort wie am ersten Tag. AIRLUX ist mit einem Luftsystem ausgestattet, das auf Belastungsdruck mit Anformung an den Körper reagiert. Dadurch werden der Rücken und die Bandscheiben entlastet. Zudem lässt sich der Härtegrad der Matratze von weich bis fest stufenlos einstellen – ganz nach dem individuellen Bedürfnis. So erstaunt denn nicht, dass diese Matratze gerne in Reha-Kliniken und Hotels zum Einsatz kommt. Für ein weiteres Wohlfühlambiente sorgen die wasch- und wechselbaren Oberbezüge. 100 Prozent natürliche Materialien, bestehend aus Kapok- und Lyocellfasern sind im Baumwollfaden eingeflochten. Zusammen mit einer ausgewogenen

Füllung sowie unterlegten Luftzellenstäbchen bieten sie ein wärmeregulierendes und atmungsaktives Klimaumfeld. Zur Wahl stehen Sommer- und Wintersowie antiallergische Bezüge. Ganz neu im Sortiment sind Spannbetttücher von Esprit, die von der Qualität her perfekt zur AIRLUX-Matratze passen. Auch dem Unterbezug wird eine wichtige Aufgabe zuteil. Er ist speziell versteppt und verstärkt und hält dadurch das ganze System in stabiler Form. Die Matratze braucht nie gewendet zu werden. Eine flexible Kaltschaumeinlage ermöglicht eine optimale Luftzirkulation zwischen Luftkern und Oberbezug und verhindert eine Feuchtigkeitsbildung vollständig.

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Guter und gesunder Schlaf ist die allerbeste Basis für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden! Ein geeignetes Schlafsystem muss alle unsere individuellen Bedürfnisse berücksichtigen können. Der Druck des Körpers muss gleichmässig auf die Liegefläche verteilt werden. Keine Schaumstoff- oder Federkern-Matratze kann diese Problemstellung optimal lösen. AIRLUX® Luftschlafsysteme revolutionieren das Schlaferlebnis. Tausende von begeisterten AIRLUX®

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SchweizPlus - Destination Switzerland - 47

Bar: Halbedelstein Wild Agate

Real-Stein

Wohn(t)räume aus Naturstein

Text: Anka Refghi

Eine luxuriöses Badezimmer aus Amethyst, die Wände aus Lapis Lazuli, die Bar aus Wild Agate. Wer zum ersten Mal sieht, was Real-Stein aus exklusiven Natursteinen zaubert, dem kann der Mund vor Staunen schon einmal offen stehen bleiben. Böden, Küchenabdeckungen, Badezimmer – wer ein Haus baut oder sein Eigenheim renoviert, muss viele Entscheidungen treffen. Soll es etwas ganz Besonderes sein, dann empfiehlt sich ein Besuch bei der Firma Real-Stein im Zürcher Oberland. Schon die Empfangshalle – mehr Kunsthalle denn Empfang – mit ihren meterhohen Collagen aus erlesenen Halb- und Edelsteinen wie Gemälde inszeniert und dramaturgisch hinterleuchtet, lassen erahnen, was hier noch folgen wird. Inspiration und luxuriöse Wohnträume aus Naturstein auf 8000 Quadratmetern. Granit, Quartz und Marmor, Edelund Halbedelsteine – 600 verschiedene Natursteine jeder Couleur, Oberfläche und Ausprägung. Wer bei der Verwendung von Stein bis jetzt nur an Böden

und Küchenabdeckungen gedacht hat, der wird über die kreative Verwendung des Materials mehr als überrascht sein. Gegründet wurde Real-Stein von Walter Alberti im Jahre 1989. Alberti ist das, was man einen echten Selfmade-Man nennt. Seit 20 Jahren importiert er die exklusivsten Natursteine aus aller Welt und ist mittlerweile die erste Adresse für Kunden mit erlesenem Geschmack. Seine Arbeit ist seine Passion, und er wäre nicht Walter Alberti, wenn er das Ganze nicht im Jahre 2009 noch gekrönt hätte: Auf 2000 Quadratmetern präsentiert er seinen Kunden die sogenannte Lifestyle-Ausstellung. Es ist das Resultat der langjährigen Zusammenarbeit mit der Firma Antolini & C. aus Italien. Und spätestens hier kommt man aus dem Staunen nicht mehr heraus. In exklusiven

Musterräumen präsentiert Real-Stein die vielfältigen Designmöglichkeiten gleich in fertig eingerichteten Wohn- und Schlafzimmern, Küchen und Wellnessoasen. Eine Edelsteincollage als Gemälde über dem Bett, in den Boden eingelassen als Teppichersatz oder als luxuriös hinterleuchtete Wandverkleidung – die Inspiration kommt hier nicht zu kurz. Aufwändige Handarbeit aber auch nicht, wie die exklusive Shellstone-Kollektion beweist. In feinster Handarbeit wird hier die Perlmuttoberfläche abgetragen und auf ein Trägermaterial gebracht. Geduld ist hier ein kostbares Gut, werden doch für eine Fläche von gerade einmal zehn Quadratzentimetern immerhin acht Stunden benötigt. www.real-stein.ch


Heller Granit: Golden Beach Dunkler Granit: Nero Assoluto


Treppe: Marmor Bianco Lasa Wand: Perlmutt Shellstone


Dunkler Marmor: Port Black Heller Marmor: Striato Elegante


SchweizPlus - Destination Switzerland - 50

Hot Spots

Alles, was das Herz begehrt Ob Freizeitangebote und Hotels, Gourmetspezialitäten, Luxus- oder Konsumgüter, SchweizPlus will mit ausgewählten Produkten und Angeboten alle Sinne der Leserinnen und Leser ansprechen. Auf der Suche nach exklusiven Geheimtipps sind wir auf folgende Highlights gestossen, die wir Ihnen wärmstens empfehlen möchten:

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New Release: RARE PRINTS-Sonderkollektion mit dem originellen Wayfarer-Design: Tragen Sie diese Limited-Edition-Prints mit Stolz!

Die wunderschönen, am Handwebstuhl gefertigten Picnic Towels können vielseitig eingesetzt werden – ob als Picknick-Decke, als Badetuch oder als Tischtuch. Format 95 x 170 cm. www.rothirsch.com

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SchweizPlus - Destination Switzerland - 57

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Xellent Swiss Edelweiss Gin Es sind gerade zehn Jahre, seit DIWISA den ersten und einzigen Schweizer Premium Vodka Xellent Swiss Vodka auf den Markt brachte, und vor allem mit der roten auf Swissness gestylten Vodka Flasche national und international in über 30 Ländern für grosses Aufsehen sorgte. Einem kleinen, über 90-jährigen Traditionsunternehmen gelang es einen der weltbesten Vodkas herzustellen, welcher heute überall dort seinen festen Platz findet, wo die exklusivsten Vodka Spezialitäten mit selbständigem Charakter gefragt sind. Ganz diesem Credo folgend, lanciert DIWISA nun den Xellent Swiss Edelweiss Gin. Die Xellent Flasche ist unverkennbar: transparent, glasklar mit Edelweiss und Schweizer Wappen. Ebenso einzigartig die Geschmacksnote,

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hervorgerufen durch den Xellent Vodka, der die Basis bildet für den Xellent Swiss Edelweiss Gin, kombiniert mit sorgfältigst ausgewählten Kräutern und Blüten und reinstem Gletscherwasser vom Titlis. Die Geschmeidigkeit des Xellent Swiss Gin, die wunderbare Frische von Zitronenmelisse und Edelweiss machen ihn geschmacklich zu etwas ganz Besonderem. Und dank schonenster Destillation besticht er durch ganz besondere Reinheit. Xellent Swiss Edelweiss Gin und Xellent Swiss Vodka sind erhältlich bei Globus und in weiteren Fachgeschäften. www.diwisa.ch

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SchweizPlus - Destination Switzerland - 58

Tagesausflüge

Echt schweizerisch

Text: Anka Refghi

Auch in dieser Ausgabe hat sich unsere Redaktion wieder auf die Suche gemacht und für Sie die attraktivsten Freizeitangebote herausgesucht – ob unterirdisch oder ganz weit oben. Und natürlich haben wir auch an all diejenigen gedacht, die immer schon einmal mitten in der Stadt Golf spielen wollten.

Foto: Fuchs Helikopter

Lac Souterrain St-Léonard Eine Fahrt auf dem grössten natürlichen unterirdischen See Europas. 300 Meter Länge und 20 Meter Breite misst der befahrbare See. Der Lac Souterrain StLéonard mit seinem kristallklaren Wasser liegt im Herzen des Wallis, zwischen Sion und Sierre. Auf einer halbstündigen Bootsfahrt geniessen Sie die einmalige

Hoch in den Lüften Wollten Sie schon immer einmal einen Helikopter selber steuern? Bei Fuchs Helikopter in Schindellegi können Sie den Traum vom Fliegen wahr werden lassen. Ohne Formalitäten können Sie bis zu zwei Flugstunden mit einem Fluglehrer nehmen und einen Helikopter selbst fliegen. Auf einem Übungsplatz lernen Sie das Starten, Landen, Schweben und Fliegen. Danach geht es auf einen unvergesslichen Rundflug. Zu der jeweilig gebuchten Länge des Fluges sollte zusätzlich eine Stunde für die Theorie eingeplant werden. Der Schnupperflug für eine Einzelperson findet im Helikopter-Typus Schweizer 300 statt, für zwei Personen in einem Schweizer 333, wobei die zweite Person als Begleitung mitfliegt.

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Umgebung und erfahren alles über die Geschichte des Sees. Bekannt war die einzigartige Grotte den Einwohnern von St. Léonard schon lange, erforscht wurde sie aber erst im Jahre 1943 von dem Schweizer Höhlenforscher Jean-Jacques Pittard, der von Jacques Della Santa begleitet wurde. Die unvergesslichen

Bootsfahrten werden bereits seit 1949 angeboten. Öffnungszeiten: täglich vom 19. März bis 1. November, 9.00 bis 17.00 Uhr www.lac-souterrain.ch


SchweizPlus - Destination Switzerland - 59

Stadtgolfen in Fribourg Das erste Stadtgolf in der Schweiz sollten Sie nicht verpassen! Der Golfparcours mit 18 Löchern führt durch die idyllische Altstadt. Verbinden Sie Sport und Spiel und entdecken Sie die historischen Schätze einer der schönsten mittelalterlichen Städte der Schweiz. Eine spielerische Aktivität zwischen Minigolf und Swin-Golf für Gruppen und Familien. Das Spiel ist einfach: Mit einem dreiseitigen Golfschläger, einem Ball und einer Karte mit dem Golfparcours ausgerüstet, müssen Sie nur zielen, schlagen und die Anzahl Schläge zusammenzählen. Der Parcours kann das ganze Jahr über bestritten werden. Für die Länge von 7,2 Kilometern sollte man eine Zeitdauer von mindestens 4,5 Stunden einplanen. Es ist aber auch möglich, die Route frei abzuändern und nur einige Löcher zu spielen. www.fribourgregion.ch

Foto: Fribourg Tourisme et Région

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SchweizPlus - Destination Switzerland - 61

Edelweiss

Dem Alltag entfliegen

Text: Anka Refghi

Ja, Sie haben richtig gesehen. Edelweiss gibt es jetzt auch auf der Strasse. Die Airline hat ihre Flotte um ein Tram in Zürich und einen Bus in Luzern erweitert und weckt damit echte Feriengefühle. Wer freut sich nicht auf die Ferien. Alles einmal hinter sich lassen, die Gedanken fliegen lassen, ausspannen. Ferienzeit ist Genusszeit. «Fernweh ist das schönste Leiden des Menschen» steht auf der

Motto «Der Sonne entgegen» wurden kurzerhand ein VBZ-Tram und ein VBLBus der Flugflotte optisch angepasst. Aber auch das Innere von Tram und Bus hat es in sich: Witzige Sprüche und Pik-

auch gebührend. Im April, als endlich wieder einmal die Sonne lachte und sich die Temperatur im zweistelligen Bereich hielt, gab es für die erste Beachparty auf Schienen und Strasse kein Halten mehr.

«Wir hoffen, dass die Passagiere die Fahrt mit unseren neusten Flottenmitgliedern geniessen und ihrem Alltag ein wenig entfliegen können.» Karl Kistler, Edelweiss-CEO und Captain

Website der führenden Schweizer Ferienfluggesellschaft Edelweiss, die dagegen auch gleich eine wirksame Medizin anbietet: Zahlreiche attraktive Destinationen weltweit, die mit Sicherheit und ohne Nebenwirkungen jedes Fernweh heilen. Der Sonne entgegen Mauritius, Tampa Bay, Mombasa, Kapstadt oder Punta Cana? Wer noch nicht weiss, wohin die nächste Reise gehen soll, dem hilft die Airline nun auf witzige Weise auf die Sprünge. Gemäss dem

togramme umschreiben die zahlreichen Edelweiss-Destinationen auf der ganzen Welt. Für ein halbes Jahr dürfen Fahrgäste nun Feriengefühl pur tanken und sich dabei inspirieren lassen. Und bei dem Anblick des Bodens in Sand- und Meeroptik bleibt die Lust auf Ferien mit Sicherheit nicht lange aus. In Zürich verkehrt das Cobra-Tram im EdelweissLook auf der Linie 11, der Gelenkbus in Luzern auf der Linie 1. Rauschende Jungfernfahrt Gefeiert wurde der Start der Aktion denn

Foto: Edelweiss

Mit an Bord waren die Star-DJs Sir Colin und Mr. Da-Nos sowie über einhundert Partygäste in Badeoutfits und bester Laune. Während einer Stunde fuhren das rot-weisse Tram und der Bus durch die Innenstädte und begeisterten damit nicht nur die Fahrgäste, sondern viele überraschte Passanten. Und dass Edelweiss Spass versteht, hat CEO Karl Kistler kurzerhand bewiesen und das Cockpit gegen den Führerstand des Trams getauscht. www.flyedelweiss.com


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gstaad palace

Hide Away in Gstaad Der Terminkalender ist voll, die Stadt ist es auch. Es ist so weit, eine Auszeit muss her. Aber nicht irgendeine. Ich will mir etwas ganz Besonderes gönnen: Das Gstaad Palace soll es sein.

Text: Anka Refghi

Viele der Gäste kennen sich hier, einige von ihnen schon seit Jahrzehnten. In dritter Generation von der Familie Scherz geführt, herrscht im Gstaad Palace eine familiäre Atmosphäre – ob altbekannt oder neu, ob intern oder extern, in diesem Haus sind alle willkommen, und Gastfreundlichkeit hier mehr als eine leere Worthülse der Hotellerie. Der Bunker und das Gold Bevor ich abends zum Dinner in das Grand Restaurant gehe, lasse ich mir einen Rundgang durch das Hotel nicht nehmen. Der Weg führt mich in den Keller und weiter in den ursprünglichen Bunker des Hauses, in dem sich heute die Fromagerie befindet. Das Gerücht, so erfahre ich später von einer Mitarbeiterin, dass die Nationalbank während des Zweiten Weltkrieges hier ihr Gold gelagert habe, hält sich bis heute hartnäckig. Ein weiteres Must im Gstaad Palace ist der Besuch des hauseigenen und 1971 erbauten Clubs GreenGo. Der Club ist so legendär wie die Liste seiner Besucher berühmt. Hier feierten schon Roger Moore, Paris Hilton, König Juan Carlos und wie man munkelt sogar Prinzessin Diana.

Fotos: Gstaad Palace

Von Zürich aus beginnt meine letzte Reiseetappe in Zweisimmen. Der Zug bringt mich durch die wunderschöne Landschaft Richtung Gstaad. Und dann ist es so weit, ich kann es sehen – das Gstaad Palace. Seit 100 Jahren thront das altehrwürdige Grand Hotel mit seinen vier Türmen majestätisch und erhaben über dem Dorf. Welch ein Anblick! Abgeholt werde ich am Bahnhof vom Concierge des Palace – standesgemäss in Livrée und mit Mütze. Im Gstaad Palace werde ich bereits er-

wartet. Der Empfang ist herzlich und mein Zimmer – ein Doppelzimmer Deluxe – genau das Richtige für eine kleine Auszeit. Elegantes Interieur in gedeckten, erdigen Farbtönen, geschmackvoll ausgestattet mit allem Komfort und ein atemberaubender Ausblick auf die Alpen und das Dorf. Vom ersten Augenblick an fühle ich mich hier wie zuhause. Später gönne ich mir einen Tee in der so exklusiven wie heimeligen Lobby. Im Kamin lodert ein Feuer – so lässt es sich leben.

Gaumenschmaus im Grand Restaurant Nach meinem Rundgang begebe ich mich ins Grand Restaurant. Ich wähle das «Menu du soir», und was hier kredenzt wird, streichelt wahrhaft den Gaumen. Den Anfang machen zwei wunderbare Austern auf Eis, danach folgt die Consommé mit feinsten Gemüsestreifen, der pochierte Steinbutt an einer zarten Schnittlauchsauce – köstlich. Die Estragon-Poularde aus dem Ofen, mit gefüllter Zucchini-Blüte, führt den Weg der Köstlichkeiten fort und das Tobleroneparfait rundet das Menu des Abends perfekt ab. Im Hintergrund spielt leise und dezent eine Live-Band. Das ist «savoir vivre».


SchweizPlus - Destination Switzerland - 63

Wohlfühloase Am nächsten Morgen ist dann pures Wohlfühlen angesagt – im Wellnessbereich auf 1800 Quadratmetern. Ich gönne mir eine Massage und wähle «Jardins des Monts», eine Massage, die exklusiv

und nur im Gstaad Palace angeboten wird. Die verwendeten Öle aus Alpkräutern werden nach traditionellen Methoden und ohne Konservierungsstoffe in der Schweiz geerntet und hergestellt. Eine wunderbar angenehme Entspan-

nung bevor ich meine Heimreise antrete. Vielen Dank, liebes Gstaad Palace, es war wunderschön und ich werde mit Sicherheit wiederkommen. www.palace.ch

Foto: Edelweiss

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Appenzell

Festspiel «Der Dreizehnte Ort» Die Kantone Appenzell Ausserrhoden und Appenzell Innerrhoden feiern im Jahr 2013 gemeinsam das 500-jährige Jubiläum des Beitrittes zur Eidgenossenschaft. Das Festspiel «Der Dreizehnte Ort. Ein musikalisches Spiel zum Fest» ist ein zentraler Teil der offiziellen Feierlichkeiten.

Die beiden Kantone Appenzell Ausserrhoden und Appenzell Innerrhoden feiern, was vor bald 500 Jahren gemeinsam begonnen hat: Am 17. Dezember 2013 jährt sich zum 500. Mal der Tag, an dem das Land Appenzell als 13. Stand in die Alte Eidgenossenschaft aufgenommen wurde. Damals noch als ein Kanton, denn erst im Jahre 1597 folgte die Teilung in Ausserrhoden und Innerrhoden. Theatralisch-musikalisches Grossereignis Wo die Trennung des ehemals geeinten Kantons beschlossen wurde, setzen sich ab dem 3. Juli 2013 über 120 Mitwirkende singend, tanzend, spielend und musizierend mit der 500-jährigen Geschichte auseinander. Stets angefeuert vom greisen Historiker Restoni und seiner Enkelin Marcella, stets begleitet vom geheimnisvollen Alpsteiner und launigen Zaungästen, die immer das letzte Wort haben müssen. Aus dem Strudel der Geschichte, dargestellt durch grosse Gruppen, die sich kraftvoll tänzerisch über den alten Landsgemeindeplatz in Hundwil bewegen, fischt Restoni Geschichten und Personen, die Bedeutendes für die Welt, für das Land am Alpstein, für ihre Familien geschaffen haben. Ehemaliger Landsgemeindeplatz Hundwil wird zur Bühne Historische Schwerpunkte, wie die Aufnahme in den eidgenössischen Bund oder die Trennung des Landes Appenzell in zwei Kantone, werden ergänzt und konkurriert mit Betrachtungen zur Industrialisierung oder der Ausrufung des Kantons Sentis. Doch vor der imposanten Fenster- und Häuserreihe des Spielortes geht es auch um anderes: um das Rechthabenwollen und um das «Überrumpelt-werden», um Fernweh und Heimweh, um Fortschritt und Stillstand, um Liebe, Sehnsucht und Tod. Der Platz selbst und das Dorf werden zu einem grossen Erzähl- und Theaterraum.

Foto: Alltag Agentur / Daniel Schmid

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Inselparadies im Indischen Ozean

Text: Karsten-Thilo Raab

Wer die Malediven von ihrer schönsten Seite erleben möchte, ist auf der Insel Kanuhura im LhaviyaniAtoll richtig. Nicht von ungefähr wurde das Eiland zum schönsten Insel-Resort der Welt gekürt.

Foto: Kanuhura

Das Paradies ist relativ klein und flach. Und von türkisblauem Wasser umspült. Der höchste Punkt liegt gerade einmal einen Meter über dem Meeresspiegel. Hier gedeihen keine Apfelbäume. Dafür Palmen und stolze Orchideen. Verführerische Schlangen sind hier ebenfalls nicht zu finden. Stattdessen tummeln sich auf dem knapp 1000 Meter langen

und 200 Meter breiten Fleckchen Erde Schildkröten, Geckos und ein paar Flughunde. Gleichwohl warten hier zahllose Verlockungen, vor allem auf Sonnenhungrige, Erholungs- und Ruhesuchende sowie Wassersportler. Und muckelig warm ist es auch im Paradies. Sogar konstant warm. Fast ganzjährig bewegt sich die Quecksilbersäule um die 28-Grad-

Celsius-Marke. Zugegeben, hier herrscht nicht immer nur eitel Sonnenschein. Es gibt auch Tage, an denen sich die Sonne hinter ein paar Wolken versteckt. Nicht aber ohne wärmetechnisch voll im Einsatz zu sein. Nicht verschwiegen werden darf zudem, dass es auf Kanuhura, dem besagten Inselparadies im LhaviyaniAtoll der Malediven, durchaus schon


mal regnen kann. Allerdings kommt das tröpfchenweise auf das Eiland niederprasselnde Himmelswasser dann eher einer warmen Dusche gleich. Rund 40 Minuten schwebt das Wasserflugzeug auf seinem Weg vom Flughafen der Hauptstadt Male laut dröhnend über den Indischen Ozean. Dabei gemahnt die zweimotorige Maschine eher an eine fliegende Keksdose. Selbst ausgewachsene Zwergkaninchen könnten sich nur dank ausgewiesener Falttechnik in die engen Sitzreihen zwängen. Billigste Campingstühle sind im Vergleich zu den Sitzplätzen komfortable Luxussessel. Hinter der letzten Stuhlreihe stapeln sich die Koffer, nur mit einem Band befestigt. Für Frischluft sorgt lediglich ein untertassentellergrosser Ventilator. Doch all dies stört niemanden an Bord. Mit Stöpseln in den Ohren drücken sich alle mit ihren Nasen gegen die Scheibe, um die grandiose Aussicht auf die Inselwelt der Malediven zu geniessen. 1200 Eilande, von denen nur 200 dauerhaft bewohnt sind und weitere 90 als Hotelinseln dienen, zählt das Inselreich südwestlich des indischen Subkontinents. Wie grüne Erbsen mit VanilleUmrandung wirken die mit Palmen bewachsenen und von herrlichen Sandstränden umgebenen Inseln inmitten des Indischen Ozeans. Schnell wird klar, woher die Atolle ihre Namen haben könnten. Denn immer wieder ertönt mit Blick auf die grandiose Wasserwelt aus den engen Sitzreihen ein kollektives «Ah, toll!». Nach einer guten Dreiviertelstunde setzt das Wasserflugzeug mit einem sanften Hopser zur Landung an, gleitet mit dröhnenden Motoren bis zum Anlegesteg von Kanuhura. Hier wartet ein kleines, ganz in Weiss gekleidetes Empfangskomitee. Erfrischungstücher und Willkommensdrink inklusive. Sechs Männer trommeln für die Neuankömmlinge maledivische Lieder, während ein paar eifrige Helfer sich des Gepäcks annehmen. Butler führen die Gäste in eine der von ihnen gebuchten Strand- oder Wasservillen, deren Tür ein eigens gefertigtes Schild mit dem Vornamen des Gastes ziert.

Obschon Kanuhura die erste Diskothek des Inselreichs besitzt, werden hier Abgeschiedenheit, Ruhe und Individualität gross geschrieben. Zwar gibt es drei Restaurants und verschiedene Barbereiche auf der Insel, doch wer möchte, muss sich nicht unter die wenigen anderen Gäste mischen. Stattdessen kann er die Ruhe an seinem eigenen Strandabschnitt geniessen oder über die Treppe seiner Wasservilla direkt in den Indischen Ozean abtauchen. Für Langeweile ist auf Kanuhura kein Platz. Obschon der meist gehörte Satz unter den Gästen lautet: «Komm, wir gucken mal, wie das Wetter auf der anderen Seite ist.» Dabei entpuppt sich Kanuhura als eine Insel voller kleiner Überraschungen. An zwei Stellen wurden Pfähle mit Hängematten im Wasser aufgestellt; im Inneren der Insel, die zum Grossteil noch ursprünglich bewachsen ist, pflegt der Chefkoch des Resorts einen eigenen Kräuter- und Gemüsegarten. Und am Rande der hoteleigenen Lagune empfangen die vorgelagerten Korallenriffe Schnorchler und Taucher mit einem bunten Unterwasserkaleidoskop. Hier tummeln sich Fische und Korallen in allen Farben, Formen und Grössen. Wer möchte, kann unter Regie des Deutschen Wolfgang Tippelt tauchen lernen und eines der rund 40 Tauchreviere rund um Kanuhura inklusive der Wracks zweier gesunkener Schiffe erforschen. Dabei sind Begegnungen mit Schildkröten, Delfinen, Thunfischen, Rochen und Mantas fast schon garantiert. Doch auch sonst ist der Name Kanuhura, der übersetzt «Insel in der Ecke» bedeutet, so etwas wie ein Synonym für einen individuellen und ungewöhnlichen Urlaubsgenuss. Denn das Angebot spannt sich von verschiedenen Sport- und Ausflugsmöglichkeiten über Spa-Behandlungen bis hin zu einem stimmungsvollen Cocktailempfang auf einer einsamen Sandbank im Indischen Ozean, wo dann in fast schon meditativer Ruhe gepaart mit einem Robinson-Crusoe-Gefühl der Sonnenuntergang mit einem kühlen Glas Champagner in der Hand genossen werden kann. Keine Frage, Kanuhura ist ein Inselparadies mit grossem Genussfaktor.


Foto: Karsten-Thilo Raab


SchweizPlus - Destination Switzerland - 70

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Teilnahme am Wettbewerb auch über Postweg an five14 (Adresse im Impressum auf Seite 82). Mitarbeiter sind von diesem Wettbewerb ausgeschlossen. Über diesen Wettbewerb wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.


SchweizPlus - Destination Switzerland - 71

Istrien

Die Toskana Kroatiens

Text: Markus Rock

Fotos: Kempinski Hotel Adriatic

Kristallklares Wasser, atemberaubende Landschaften, urige Fischerdörfer und mediterrane Lebensart – das ist Istrien. Die 3100 Quadratkilometer grosse Halbinsel an der nördlichen Adria ist schon lange kein Geheimtipp mehr – zu schön ist dieser Fleck Erde, der gerne auch als die «Toskana Kroatiens» bezeichnet wird. Istrien ist Teil Kroatiens und liegt zwischen dem Golf von Triest und der Kvarner Bucht vor Rijeka. Diese bemerkenswert schöne Halbinsel ist von der Schweiz aus in rund sieben Stunden mit dem Auto oder per Flugzeug – allerdings nicht ohne Zwischenstopp – zu erreichen. Da Kroatien erst ab Juli 2013 der EU beitritt, kann es an der Grenze zu kleineren Wartezeiten kommen, denn Ausweise und Reisepässe werden zum Teil streng kontrolliert. Hat man aber den Grenzposten hinter sich gelassen, steht einem erholsamen Urlaub nichts mehr im Wege. Die Landschaft präsentiert sich dem Betrachter mediterran und

grün, mit malerischen Dörfern, sanften Hügeln, Pinien, Zypressen, Weinreben und Olivenhainen. Das Panorama von den Küstengebieten aus ist atemberaubend und reicht bis zur Küste Italiens, bei passender Wetterlage sogar bis zu den Alpen. Die Halbinsel bietet viel. Die Landschaft Istriens und ihre Städtchen Portoroz, Umag und Motovun mit ihren zahlreichen Sehenswürdigkeiten laden zu erlebnisreichen Ausflügen ein. Die Küche Istriens Cevapcici war gestern. Die istrische Küche bezaubert durch abwechslungsreiche und gesunde Vielfalt mit vielen verschie-

denen Kräutern und Trüffelspezialitäten. Eine Zutat, die in der istrischen Küche allgegenwärtig ist, ist das Olivenöl. Das Öl in allen Variationen wird zum grössten Teil in kleinen Familienbetrieben hergestellt, immer öfter auch auf biologischer Basis, wie auch auf der Olivenfarm Oma Jola in der Nähe von Savudrija. Für echte Trüffelliebhaber empfiehlt sich die historische Stadt Motovun im Landesinneren. Der Wald rund um die Stadt gilt als einer der besten Fundorte für die begehrten Trüffel, denn immerhin wurde der weltgrösste Trüffel genau hier gefunden. Und so zieht es viele Geniesser hierher, um die weissen und schwarzen Delikatessen frisch zu geniessen. Für das leibliche Wohl geht man am besten in eines der vielen kleinen Restaurants Istriens, «Konoba» genannt, was auf Kroatisch so viel wie «Keller» bedeutet. Hier is(s)t man genau richtig. Neben den Köstlichkeiten der kroatischen Küche wer-


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den auch musikalische Leckerbissen der Hausband serviert. Und wer in die Lieder mit einstimmt, ist gleich unter Freunden. Kempinski Hotel Adriatic Wer die typisch kroatische Lebensweise erleben möchte, dem bietet sich eine Vielzahl privater Unterkünfte in kleineren Pensionen. Wer hingegen luxuriös logieren und rundherum versorgt sein will, für den gibt es nur eine Adresse: Das Golf & Spa Kempinski Hotel Adriatic. Es ist das erste Fünf-Sterne-Hotel an der Nordwestküste Istriens und an Komfort und Luxus kaum zu übertreffen. Eingebettet

in die üppige, grüne Landschaft von Savudrija liegt das Hotel direkt am Meer mit Privatstrand. Alle Zimmer und Suiten verfügen über einen grossen Balkon oder eine Terrasse und verwöhnen das Auge mit einem traumhaften Blick in den Park, über den Golfplatz oder auf die türkisblaue Adria. Das Hotel verbindet den istrischen Stil mit modernen Elementen aus Glas und Stein. Das Ambiente ist elegant, die Räume lichtdurchflutet und für jeden Geniesser ein Muss. Erholung und Sport Wer Erholung sucht, aber dennoch auf

sportliche Aktivitäten nicht verzichten möchte, der ist im Golf & Spa Kempinski Hotel Adriatic genau richtig. Im 3000 Quadratmeter grossen Wellnesscenter mit einem Innenpool und zwei Aussenpools, lässt es sich wunderbar entspannen. Auf dem hoteleigenen 18-Loch-Golfplatz oder Tennisplatz kommen Sportbegeisterte ebenso auf ihre Kosten, wie Radfans auf den idyllischen Radwegen. www.kempinski.com/istria


SchweizPlus - Destination Switzerland - 73

Fürstentum Liechtenstein

Ein Kleinod zum Erwandern und Erfahren

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Aufsteigen, frische Luft atmen, Alpen pur geniessen: Ob im Tal den Rhein entlang, auf Höhenwegen oder ganz oben im Gebirge – Liechtensteins Naturschönheiten kann man auf verschiedensten Höhenmetern zu Fuss, mit dem Rad oder dem Mountainbike geniessen. Und dabei einzigartige fürstliche Momente erleben.

Fotos: Liechtenstein Marketing

Wandertouren Das Fürstentum fasziniert mit unterschiedlichsten Landschaften, vom Naturschutzgebiet Ruggeller Riet direkt am Rhein bis zum Gipfel der 2599 Meter hohen, oft schneebedeckten Grauspitze. Unter Bergfans sind Touren durch die fürstliche Gebirgswelt ein Geheimtipp: einzigartige Gipfelerlebnisse, uriges Hüttenfeeling und grandiose Aussichten vom Bodensee bis zum Rätikon. Trittsicherheit braucht es für den Fürstensteig, der sich durch die bizarren Felsformationen des Alpspitz schlängelt, oder den DreiSchwestern-Steig durch die Felsflanken des zentralen Liechtensteiner Bergmassivs. Weitere besondere Momente bietet der für seine Blumenpracht bekannte «Fürstin-Gina-Weg». Dieser gesicherte Bergweg führt über den 2359 Meter hohen Augstenberg hinab zur Pfälzerhütte auf 2111 Höhenmetern. Eine Gemeinschaftsbriefmarke Deutschland – Liechtenstein ziert die Hütte des Liechtenstei-

ner Alpenvereins, die in einer pauschalen 1-Tages- oder 2-Tages-Tour erwandert werden kann. Insgesamt über 400 Kilometer einfache Spazierwege und anspruchsvolle hochalpine Wanderungen stehen im gesamten Kleinstaat zur Auswahl. Radtouren Freizeitradler, Elektro- oder Mountainbiker: Die Radtouren im Fürstentum Liechtenstein bieten viele Möglichkeiten, den kleinen Alpenstaat mit seiner grossen Vielfalt zu erfahren. Je nach Kondition können Radfahrer die beliebten flachen Panoramarouten entlang des Alpenrheins erleben, Tagesausflüge in die Nachbarländer unternehmen oder anspruchsvolle Mountainbike-Touren mit knackigen Höhendifferenzen wählen. Neu ist übrigens das Genuss-Radeln quer durch das Fürstentum mit dem Besuch der fürstlichen Hofkellerei und einzigartigen Sehenswür-

digkeiten. Die vielen Radwege in der Talebene sind ebenfalls für Familienausflüge optimal geeignet. Und: Liechtenstein ist eines der wenigen Länder weltweit, das an einem Tag komplett durchfahren werden kann. Neu: Ein idealer Begleiter für alle Sommertouren ist der neue Genuss-PicknickRucksack – ein hochwertiger Wanderrucksack mit Picknickausstattung und Liechtensteiner Spezialitäten sowie einer Karte mit Routenvorschlägen zu den schönsten Plätzen der Liechtensteiner. Tipp: Der «Erlebnispass Liechtenstein all inklusive» bietet freien Zutritt zu 24 Attraktionen (Tagespass ab CHF 18.–). Alle Informationen unter: Liechtenstein Marketing, Tel. +423 239 63 63 www.tourismus.li


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Micha Schärer

Wo Kochen auf Lifestyle trifft

Text: Anka Refghi

Starkoch, Buchautor, Foodstylist, Rezeptentwickler und Showkoch – das Multitalent Micha Schärer ist gerade einmal 24 Jahre alt, aber fast schon ein alter Hase, wenn es um das Mediengeschäft geht. Von seiner Erscheinung her könnte Micha Schärer genauso gut Popstar sein – jung, ausgesprochen gutaussehend und äusserst stylisch gekleidet. Und schon vom ersten Augenblick an ist klar: Er ist ein wahrer Sympathieträger. Kein Wunder also, schmücken sich grosse Firmen nur allzu gerne mit ihm als Werbegesicht oder Markenbotschafter. Vom Koch zum Medienstar Bereits während seiner Ausbildung zum Koch galt Micha Schärer als einer der talentiertesten Jungköche, die die Schweiz zu bieten hatte. Er brillierte in der Küche, an diversen Meisterschaften, arbeitete im Gstaad Palace und im Castello del Sole in Ascona – und trotzdem stand für den erfolgreichen Youngster bereits früh fest, dass er raus aus der Küche und hinein in die mediale Welt wollte. Kochen ist seine Leidenschaft, Scheinwerferlicht und Showbusiness sein Leben.

Als Showkoch tourt Micha Schärer für diverse Partner durch die Schweiz und lässt dabei nicht nur die Herzen junger Frauen höherschlagen, sondern begeistert mit seinem Können auch kochbegeisterte Menschen aller Altersgruppen. Daneben arbeitet er als Foodstylist für die Werbung, entwickelt Rezepte für den Milchproduzenten Emmi und schreibt Kolumnen. Ein E-Book-Ernährungswegweiser, in Zusammenarbeit mit Sportler Dave Dollé, ist ebenfalls bereits entstanden. Es ist diese Vielseitigkeit, die er so liebt. Die Verbindung von Kochen und Medien – und nicht zuletzt auch die Freiheit, die er als sein eigener Chef hat. Sternekoch mit eigenem Restaurant im Rücken ist für Micha Schärer daher persönlich kein erstrebenswertes Ziel. Echt schweizerisch! Kochen bedeutet für Schärer «edler Lifestyle», ein Motto, dem er sich mit Haut

und Haar verschrieben hat. «Edel», erklärt er, «nicht deswegen, weil es teuer ist, sondern weil die Zeit heutzutage so kostbar ist, in der man zusammen kocht.» Lifestyle, weil er das Kochen als Happening versteht, bei dem man zusammen Spass hat und schöne Momente teilt. Dass Kochen Spass macht und nicht schwer sein muss, hat der kreative Jungkoch mit seinem ersten Kochbuch «Promis an den Herd» erfolgreich bewiesen. Mit seinem zweiten Buch «Echt schweizerisch!» doppelt er nun eindrucksvoll nach. «Echt schweizerisch!» ist ein Kochbuch, in dem er traditionelle Schweizer Gerichte neu interpretiert: leichter, gesünder und einfacher zum Nachkochen, mit einer exotischen Prise Micha Schärer. Micha Schärer ist ein umtriebiger Mensch. Zur Ruhe kommen und entspannen fiel ihm früher besonders schwer. Seitdem er aber mit seiner Freundin Corinne zusammen ist, gelingt ihm die Life-Work-Balance viel besser, wie er lachend gesteht. «Heute», so Micha Schärer, «kann ich gut auch einmal in die Ferien gehen, ohne an mein Geschäft zu denken. Und dass meine Freundin nicht aus der Branche ist, hilft mir dabei natürlich sehr.» Für den sympathischen Tausendsassa läuft es zurzeit rund. «Glück», sagt er, «ist für mich, wenn ich morgens aufwache, gesund bin und das tun kann, was ich von Herzen gerne mache.» Micha Schärer gehört zu einer neuen Generation von Köchen und es bleibt kein Zweifel, dass wir von ihm noch viel hören und sehen werden.

Fotos: Wolf Fotografie Olten, André Scheidegger

www.michaschaerer.ch


SchweizPlus - Destination Switzerland - 49

Walliser Alpenküche Rezept für 4 Personen 2 Saiblingsfilets halbieren, mit frischem Thymian und Baumnussöl marinieren. Baumnussöl vom Saibling in die heisse Bratpfanne abstreichen und erhitzen. Saiblingsfilets beidseitig gut im Weizenmehl wenden und im heissen Öl beidseitig mit der Fleischseite zuerst 5 Minuten bei mittlerer Hitze goldbraun braten. Nach dem Braten mit Salz und Pfeffer würzen und im Ofen bei 80° C zugedeckt warmstellen.

Lauch in feine Rondellen schneiden und in Butter andünsten, Gemüsebouillon beigeben. Mit Salz und Pfeffer gut abschmecken und 5 Minuten leicht kochen und danach auskühlen lassen. Aprikosen und Alpkäse in feine Würfel schneiden. Apfelessig mit Rapsöl mischen, gut würzen. Lauch, Aprikosen und Käse mit Apfelessigvinaigrette mischen und einziehen lassen. Gebratene Saiblingsfilets auf mariniertem Lauchsalat anrichten.

2 Saiblingsfilets enthäuten und zu feinem Tatar in kleine Würfel schneiden. Schalotte fein hacken. Tatar mit Saft von einer Limette, gehackter Schalotte und etwas Baumnussöl abschmecken und mit Salz und Pfeffer würzen. Tatar auf geschnittenen Roggenbrotscheiben anrichten und geniessen.

4 Stück 50 g 40 g

¼ 20 g 50 g 50 g 50 g

40 g 40 g 2 Tranchen ¼ Stück ½ Stück

1 Bund

Saiblingsfilets Schweizer Baumnussöl
 Weizenmehl
 Salz und Pfeffer weiss frischer Thymian
 frische Alpenblüten


Stange Lauch
 Butter
 Gemüsebouillon
 Aprikosen
 Walliser Bergkäse

Apfelessig
 Rapsöl
 Roggenbrot
 Schalotte
 Limette


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SchweizPlus - Destination Switzerland - 77

Casa del Vino

Ein Stück Spanien in Zürich Alle zwei Jahre sollten sich Liebhaber spanischer Weine einen Termin ganz besonders dick in ihrer Agenda anstreichen. Dann nämlich, wenn Frank Ebinger, Inhaber der Weinhandlung Casa del Vino, sein legendäres Festival Español veranstaltet.

Foto: Peter Knup

Frank Ebinger

Wein ist mehr als nur ein Getränk und kaum ein anderes «Lebensmittel» weist so komplexe Aromen auf. Wein ist Tradition, Lebensfreude und Passion. Und genau diese Leidenschaft wird in der Zürcher Weinhandlung Casa del Vino gelebt wie kaum woanders. Frank Ebinger, Inhaber der Firma, übernahm das Unternehmen 1989 von seinem ehemaligen Schwiegervater. Durch seine Begeisterung für spanische Weine entschloss er sich wenige Jahre später, ausschliesslich auf die Spanier zu setzen. Unter echten Weinkennern ist die Weinhandlung an der Sihlfeldstrasse 130 in Zürich die erste Adresse. Und das nicht ohne Grund, denn Frank Ebinger und seinem mittlerweile dreizehnköpfigen Team ist es über die Jahre gelungen, die allerbesten Winzer Spaniens für sich

zu gewinnen. Darunter illustre Namen wie Alvaro Palacios, das Winzertalent aus Priorat, Peter Sisseck, der spanische Kultwinzer schlechthin, Telmo Rodriguez, der Tausendsassa, der Perfektionist Juan Carlos López de Lacalle von Artadi und viele mehr. Festival Español Und dann gibt es da noch das Festival Español. Alle zwei Jahre – und das seit 22 Jahren – veranstaltet Ebinger sein unterdessen schon legendäres Festival im Kaufleutensaal in Zürich. Es ist ein Tag des Genusses, an dem seine Produzenten mit ihren besten Weinen Zürich höchstpersönlich beehren. In diesem April war es dann endlich wieder so weit. Am Eingang erhalte ich ein Glas, eine Weinliste und einen Stift, um bei Bedarf meine Favoriten gleich notieren und später bestellen zu

Text: Anka Refghi

können. Das Ambiente im Kaufleutensaal ist wie immer elegant, die Atmosphäre stimmungsvoll. Wohin man auch blickt, herrscht ein freudiges Treiben, denn den Besuchern aller Altersgruppen wird Exquisites geboten: köstliche Rotweine – sie machen mit Abstand den grössten Anteil der Weine aus – erfrischende Weissweine und prickelnder spanischer Schaumwein und Cava. Es wird gelacht, diskutiert, mit den Winzern gefachsimpelt oder einfach nur genossen. An den Ständen probiere ich die unterschiedlichsten Weine und erfahre dabei auch gleich Spannendes über Traubensorten, Alter der Rebstöcke, Lagerung, Geschichte, Veränderung der Jahrgänge und vieles mehr. Und auch für das leibliche Wohl wird etwas ganz Besonderes kredenzt: Pata Negra – ein exklusiver Schinken, der von Schweinen stammt, die nur mit Eicheln gefüttert werden, und dadurch seinen charakteristischen, nussigen Geschmack erhält. Wunderbar! Festival Español, wir sehen uns in zwei Jahren ganz bestimmt wieder! www.casadelvino.ch

Fotos: Imbach Reisen


SchweizPlus - Destination Switzerland - 78

Numerologie

Die Kraft der Zahlen Viele Jahre leitete Lilian Bianchi ein Institut für gesunde Ernährung, bevor sie in den Bann der Numerologie gezogen wurde. In der bekannten Numerologin Edith Steller fand sie ihre Lehrerin und Mentorin. Heute berät Lilian Bianchi mit grossem Erfolg Privatpersonen und Unternehmen. Für SchweizPlus hat sie die Monate Mai, Juni und Juli einmal genauer unter die Lupe genommen. Bereits in den alten Kulturen war man sich über die Bedeutung der Zahlen bewusst. Und so machte man davon nicht nur Gebrauch bei vielen Berechnungen der Antike, sondern auch bei der Deutung des menschlichen Geschicks im Zusammenhang mit Zahlen. In allen Kulturen der Welt, angefangen bei den Mayas, den Griechen, den Ägyptern und den Chaldäern, wusste man, dass alles in unserem Universum nach einem bestimmten System geordnet ist. Und bereits in der Antike wurde festgestellt, dass unsere Namen eine psychologische Auswirkung auf den Charakter haben.

Foto: 7steller Lilian Bianchi

Unser Name begleitet uns auf dem ganzen Lebensweg. Bei der Geburt gaben uns unsere Eltern einen Namen – die Numerologie. Das Universum gab uns

ein Datum – die Zahlenlehre. Die Numerologie setzt sich aus Vor- und Nachnamen sowie dem Geburtsdatum zusammen, wobei sich die Zahlenlehre ausschliesslich mit dem Geburtsdatum beschäftigt. Beides miteinander zu kombinieren ist Sinn und Zweck. Anhand verschiedener Berechnungen entsteht dann ein ausführliches Numeroskop. In Amerika werden heute gar leitende Persönlichkeiten auf Grund numerologischer Analysen beurteilt, um eine genaue Auskunft über deren Charakter und ihre Lebensgewohnheiten zu erfahren.

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Sie haben im MAI Geburtstag Der Mai ist gekommen, die Bäume schlagen aus. Da bleibe, wer Lust hat, mit Sorgen zu Haus. Wer kennt dieses Lied nicht? Schon die zweite Strophe beginnt mit einer grossen Fähigkeit, die Maigeborene in die Wiege gelegt bekommen: Sich nicht zu viele Sorgen machen, auch mal «Fünfe» gerade sein lassen, nicht alles auf die Goldschale legen. Nichts hält einen typischen «Mai-ling» bei gutem Wetter in den eigenen vier Wänden. Er ist immer gerne auf Achse, weiss immer, wo was los ist. Und auch der in unseren Landen arbeitsfreie 1. Mai begrüsst den Monat mit seiner 5er-Qualität. Es heisst, das Leben geniessen, Bewegung in den Alltagstrott bringen. Nicht so sehr das

Für und Wider abwägen, sondern aus dem Bauch heraus handeln. Lässt man den Mai-Kindern nicht genügend eigenen Freiraum, so können sie launisch, egoistisch, fordernd und zuweilen auch sehr gereizt reagieren. Achten Sie deshalb unbedingt auf die individuell abgesteckten Grenzen von Maigeborenen. Ihr Beziehungsverhalten Verbinden ja, doch nicht anbinden ist hier die Devise. Sie lassen sich gerne für gemeinsame Unternehmungen mit anderen Menschen begeistern. Grosszügig und tolerant teilen Sie mit anderen und sorgen letztendlich auch dafür, dass es Ihnen selber unterm Strich gut geht. Sie

haben eine optimistische Einstellung zum Leben und zeigen sich empathisch für die gefühlsmässigen Belange Ihrer Mitmenschen. Ihre Thematik: Umstrukturierung Sprengen Sie Ihre persönlichen Grenzen, jedoch ohne andere zu verletzen. Setzen Sie sich für Dinge ein, für die Ihr wahres Herz schlägt. Schaffen Sie sich Zeit für Ihre persönlichen Frei(t)räume. Helfen Sie, aber richtig. Mutter Teresa war gestern, Selbstverantwortung und Eigeninitiative zählen heute! Befreien Sie sich von «alten» Glaubenssätzen und nutzen Sie so Ihre Energie für Ihre eigenen Visionen.


SchweizPlus - Destination Switzerland - 79

Sie haben im JUNI Geburtstag Junigeborene wie Marilyn Monroe und Heidi Klum symbolisieren hervorragend typische Eigenschaften, die uns mit diesem Monat verbinden. Der sechste Monat im Jahr symbolisiert numerologisch: Es handelt sich um einen körperbewussten Monat. Die längsten und oft auch sehr heissen Tage im Jahr laden uns ein, möglichst viel freie Zeit an der frischen Luft zu verbringen. Mann/Frau stylt den Körper. Achten Sie unbedingt auf eine gute Nährstoffversorgung. Allergien haben in dieser Zeit Hochsaison. Sechser-Kinder lieben ein hübsches Zuhause sowie generell alles Schöne und Leichte um sich herum. Junigeborene sind kommunikativ, jedoch dabei sehr auf Harmonie bedacht. Um des

lieben Friedens willen wird oft nicht gesagt, was zu sagen ist. Falsche Kompromisse wirken sich somit nachhaltig auf Ihr Selbstwertgefühl aus. Ihr Beziehungsverhalten Sie brauchen den Flirt wie die Luft zum Atmen. Auf einem Fest sind Sie der Schmetterling, der von Blüte zu Blüte fliegt, überall Goldstaub hinterlässt. Bewundernde Blicke sind garantiert! Statt einer kurzen Kette benötigen Sie viel mehr eine lange Leine mit dem notwendigen Handlungsspielraum. Von eifersüchtigen und besitzergreifenden Partnern sollten Sie lieber die Finger lassen, da Sie sich von Ihrem Naturell her zu sehr verbiegen müssten.

Ihre Thematik: Beziehung ja, aber mit Konzept Setzen Sie sich rechtzeitig durch, bevor es die anderen tun. So gehen Sie vielen Streitigkeiten und Missverständnissen aus dem Weg und lernen Ihre eigenen Bedürfnisse in den Vordergrund zu stellen. Klären Sie von Anfang an, was Sie als Ihr persönlich perfektes Beziehungsmodell verstehen. Wie weit geht Ihr Gemeinschaftssinn? Setzen Sie sich für Ihre Lieben in der Familie ein, aber lassen Sie sich nicht ausnutzen, indem Sie auch hier für notwendige Strukturen und Ordnung sorgen. Unternehmen Sie viel mit anderen Menschen und verteilen Sie von Anfang an die Aufgaben für gemeinsame Projekte. Das macht den Kopf frei und lässt auch den anderen mehr Spielraum für Kreativität und Verantwortung.

Sie haben im JULI Geburtstag Sie bewegen sich gerne auf der Sonnenseite des Lebens: wortwörtlich! Sie brauchen den Applaus und die Anerkennung wie die Luft zum Atmen. Juligeborene stecken sich ihre Lebensziele gerne hoch und sind auch bereit, etwas dafür zu tun. Wissen ist Macht und so investieren Sie sehr viel Geld und Zeit in Fortbildungen, um sich einen schönen Lebensstandard leisten zu können. Diesen teilen Sie gerne mit anderen und sind stolz, Ihr grosses Herz auch in der Öffentlichkeit zu zeigen. Ihr grosses Plus ist auch gleich Ihre Schwachstelle. Die Sieben symbolisiert das Herz, das nur schwer und bei Erschöpfung gar nicht zu kom-

pensieren ist. Deshalb sollten Sie auf Ihr Herz und die Menschen, die davon profitieren, ganz besonders gut achten. Manchmal ist weniger mehr! Ihr Beziehungsmerkmal Gerne geben Sie sich für Ihre Umgebung geheimnisvoll und unergründbar. Für Ihren Partner bleiben Sie ein Buch mit sieben Siegeln, weil Sie Angst haben, sich vollkommen auf Ihren Partner einzulassen. Bleiben Sie fair! Versetzen Sie sich mal in Ihr Gegenüber und versuchen Sie, Ihre Gefühle nicht nur mit dem Verstand zu kontrollieren. Wenn Sie sich nicht mehr mit der Handbremse in der Hand emotional

auf Ihren Partner einlassen, dann geben Sie beiden die Chance auf eine viel tiefere Bindung. Ihre Thematik: Ihre Lebensgestaltung Verwechseln Sie nicht materielle mit immateriellen Werten. Die Mischung macht es aus. Planen Sie zielbewusst Ihre Zukunft und realisieren Sie Ihre Pläne Schritt für Schritt. So verzetteln Sie sich nicht und kommen bestimmt ans Ziel Ihrer Wünsche. Verwechseln Sie nicht Erholung mit Erschöpfung.


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SchweizPlus - Destination Switzerland - 81

PERSÖNLICH

«Ich habe grundsätzlich Respekt vor jedem Menschen»

Interview: Anka Refghi

Zugehörigkeit schliessen sich nicht aus, verlangen aber immer wieder nach vertiefenden Diskussionen. Und auch die menschliche Solidarität mit an Leib und Leben bedrohten Flüchtlingen gehört zur schweizerischen Tradition. Was würden Sie am meisten vermissen, wenn Sie die Schweiz morgen für immer verlassen müssten? Ich würde die Vertrautheit mit Menschen, Mentalität und Landschaft vermissen. Wo ist die Schweiz für Sie am schönsten? Die Schönheit unseres Landes ist vielfältig: In den Zentren unserer Städte wie in abgelegenen Alpentälern finde ich historische Langlebigkeiten, die ich schätze. Aber auch am Bratwurststand am Bellevue in Zürich finde ich typische, schweizerische Schönheit. Worüber haben Sie sich zuletzt in der Schweiz aufgeregt? Ich ärgere mich über Abfall im öffentlichen Raum.

Verena Diener, Ständerätin Grünliberale Partei Zivilstand/Familie: Ich bin verheiratet, Mutter von zwei erwachsenen Töchtern und zwei erwachsenen Pflegesöhnen und Oma von vier Mädchen. Liebstes Hobby: Den Vögeln zuhören und in die Weite blicken. Lebenstraum: Das ist wohl eher ein Lebensmotto – dass das Licht stärker ist als die Dunkelheit. Welche drei Gedanken gehen Ihnen zur Schweiz spontan durch den Kopf? Unser Land ist kleinräumig und dicht besiedelt mit Menschen von unterschiedlichsten Mentalitäten. Wir leben

die kulturelle Vielfalt und sind uns politische Mitsprache gewohnt. Die Schweiz ist meine Heimat und ist ein Teil von mir. Wie beschreiben Sie einem Ausländer die Schweiz? Die Schweiz ist ein Alpenland ohne Meeranstoss. Das prägt die Menschen. Diese sind erdverbunden, ernsthaft und fleissig und haben es bis heute geschafft, trotz vier verschiedener Landessprachen und grosser kultureller Unterschiede die «nationale Einheit Schweiz» zu erhalten. Die Zugehörigkeit zu Europa und der Welt wird immer wieder weiterentwickelt, denn Eigenständigkeit und

Wie definieren Sie Reichtum? Reichtum steht in Relation zu den sozial Schwächsten in unserer Gesellschaft. Ein zu grosser Unterschied gefährdet unseren sozialen Frieden und muss vermieden werden. Welches sind für Sie die wichtigsten zukünftigen Aufgaben der Schweiz? Wichtig sind der Erhalt des sozialen Friedens, die Gleichstellung von Frau und Mann sowie die ökologische Nachhaltigkeit in unserem Land, aber auch global. Welche Schweizer Persönlichkeit bewundern Sie und weshalb? Ich bewundere niemanden, aber ich habe grundsätzlich Respekt vor jedem Menschen.


SchweizPlus - Destination Switzerland - 82

Impressum Ver旦ffentlichung im Juni 2013 Herausgeber: five14 International Publishing GmbH, Z端rich Verleger: Michelle Leemann, Markus Rock Chefredaktorin: Anka Refghi Projekt Manager: Fabio Glocker Creative Director: Romeo Bucher Titelbild/Bilder Ronja Furrer: Option Model Agency, Stromer Konzept/Layout: Haus der Kommunikation AG, Zollikon Druck: Ziegler Druck- und Verlags-AG, Winterthur Online: www.schweizplus.com

F端r weitere Informationen und Inserate five14 International Publishing GmbH Hufgasse 19, 8008 Z端rich Tel. 044 910 00 07 info@five14.ch // www.five14.ch // www.schweizplus.com


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Destination Switzerland 2013  

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