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R H E S N I E – R H A 2016 J S E H EIC R S I N G I E R E

Editorial

Liebe Freunde

Fotos: Fisherman.FM, Stift Heiligenkreuz, Pierre Boutinard Rouelle (Titelbild)

Als wir 2011 mit der Sehnsucht, kreativ und katholisch junge Medien zu machen Fisherman.FM gründeten, waren wir uns bewusst, dass wir uns in diesem Vorhaben auch immer wieder bewusst vom Hl. Geist führen lassen sollen. So entwickelten sich einige Dinge anders und gar besser, als wir sie uns anfänglich ausgedacht und erhofft hatten. Plötzlich wurde aus unserem Radioprojekt ein Medienkollektiv und seit 2014 verlegen wir mit Melchior gar ein eigenes Magazin. Zwischendurch wurden wir in ein Fernsehprojekt involviert und immer wieder gab es Anfragen für missionarische Auftritte in weltlichen Medien. Alles Dinge, die wir ursprünglich eigentlich so nicht geplant hatten, bei denen wir aber immer gespürt haben, dass hinter den jeweiligen Anfragen auch ein Anruf Gottes im Spiel war. So liessen wir uns darauf ein und es resultierten immer erfreuliche Erfahrungen. Auch 2016 kamen einige unvorhergesehene und spannende Sachen auf uns zu. Bereits Anfangs Jahr konnten wir an der internationalen DOCAT-Kampagne an einem päpstlichen Grossprojekt, mitarbeiten (Seite 23). Als uns dann im Februar unser geistliche Begleiter Pater Jean-Uriel Frey verliess, weil er neu innerhalb seiner Gemeinschaft der Seligpreisungen in Frankreich befördert wurde, hatten wir das grosse Glück in Pfarrer Marcus Scheiermann einen tollen Nachfolger zu finden. Im März waren wir teil der überkonfessionellen und schweizweiten „Jesus-ist-Kampagne“, die sehr erfolgreich Jesus Christus neu ins Gespräch brachte und damit

über 2 Millionen Menschen erreichte. Nach unserem Umzug nach Zug und einem begeisterten Weltjugendtag in Krakau (Seite 10), zu welchem praktisch die ganze FM-Besatzung reiste, organisierten wir im September eine Busreise nach Rom zur Heiligpsrechung von Mutter Teresa (Seite 14) und halfen danach intensiv zum guten Gelingen des Adoray Festivals mit (Seite 27) und organisierten im Dezember mehr oder weniger spontan noch eine Reisevortrags-Tournee durch die Schweiz (Seite 8). Erwähnenswert ist sicherlich auch dieser die erfolgreiche Durchführung unseres Medienworkshops im September in der päpstlichen Hochschule Heiligenkreuz bei Wien. Praktisch „nebenbei“ kamen im vergangenen Jahr zwei Ausgaben vom Magazin Melchior an die Öffentlichkeit (Seite 30) und auch im internen, administrativen Bereich entwickelten wir uns weiter (Seite 4 und Seite 30). So war auch das vergangene Jahr ein ganz „normales“ FM-Jahr, eines mit vielen spannenden und intensiven Projekten. Wir konnten wiederum kreativ und mit missionarischem Eifer unsere Talente einbringen und damit da und dort etwas bewegen. Wir sind dankbar für die Möglichkeit, dass wir mit Fisherman.FM diese Abenteuer jeweils im Vertrauen auf die Vorsehung Gottes angehen dürfen. Auch im Jahr 2017!

Martin Iten Für das FM-Leitungsteam PS: In diesem Rundbrief haben wir einige Highlights und Perlen der vergangenen sechs Monate zusammengefasst. Viel Spass beim Lesen! 3


V I T I N I F E D UN N D N I N S E R I M W M O K E G N A G U Z IN or Neuer Stand

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mi – Wie

bereits in der letzten Ausgabe beschrieben, sind wir noch vor dem Sommer aus unserem Container in Zürich ausgezogen und in ein neues, leicht grösseres Büro nach Zug umgezogen. Nun haben wir am neuen Standort losgelegt. Unser neues Büro ist zirka 60m2 gross, also einiges „räumlicher“ als der alte Container mit seinen 25m2. Danke einem guten Angebot konnten wir die einfachen zwei Büroräume im dritten Stock des Altstadthauses an der Neugasse 25 in Zug mieten. Inzwischen haben wir uns gut eingerichtet und auch eingearbeitet. Zusammen mit Adoray Schweiz und der ARGE Weltjugendtag teilen wir uns das Büro zwecks RessourcenGemeinschaft. Auch das Radiostudio ist wieder aufgebaut und wird wieder für Live-Sendungen verwendet. Toll an unserer Bürolage ist, dass wir sehr in der Nähe des Klosters der Gemeinschaft der Seligpreisungen sind und so gegenseitig voneinander profitieren können. Die Gemeinschaft engagiert sich seit Jahren sehr für die Jugend und um sie hat sich ein richtig starkes Netzwerk, zu dem auch wir zählen, entwickelt. So war es auch Pater Franziskus Maria Merz, Priester der Gemeinschaft der Seligpreisungen, der am 3. Juli die neuen Räumlichkeiten einsegnete. Intensivere Zusammenarbeit Nun sind wir also in dieser Büro-Gemeinschaft mit Adoray Schweiz und der ARGE Weltjugendtag. Alle drei Organisationen haben (kleine) Anstellungen und leben von der Vorsehung, also von Spenden. Alle drei Organisationen sind 4

Vereinigte Hilfe auch beim Umzug!

Pater Franziskus Maria Merz bei der Einsegnung der neuen Büroräume.

eng mit den Weltjugendtagen verbunden, also aus dem Geist der Neuevanglisation nach Papst Johannes Paul II. entstanden. Auch personell gibt es zum Teil Überschneidungen, auch wenn doch klar ist, dass alle drei Organisationen einen ganz eigenen und unabhängigen Auftrag haben. Trotzdem wurde uns immer mehr klar, dass wir die möglichen gemeinsamen Ressourcen besser pflegen sollten. Um dies aber sinnvoll angehen zu können, braucht es eine klare rechtliche Grundlage. So erarbeitete dieses Jahr hindurch eine Arbeitsgruppe bestehend aus Vertretern dieser drei Organisationen, zusammen mit dem neu entstandenen Verein „Vision Familie“, an einem Visionspapier. Dies führte dazu, dass am 22. Oktober, am Gedenktag vom Hl. Johannes Paul II., ein neuer Trägerverein mit dem Namen „Anima Una“ gegründet wurde. „Anima Una“ ist als Zusammenschluss der genannten Organi-


Wenn wir aus unseren Bürofenster schauen, blicken wir direkt auf diese Muttergottes an der Hauswand gegenüber...

mer

Fiesta im Som

NSE M M O K L L WI FEIER mi – Am

13. August luden wir bei herrlichem Sonnenschein zum diesjährigen FM-Sommerfest. Diesmal in Zug, beim historischen Huwilerturm an der alten Stadtmauer.

Fotos: Fisherman.FM

sationen gedacht und soll im Hintergrund eine organisatorische Plattform sein, um zum Beispiel die Miete des gemeinsamen Büros zu verwalten. Zudem ist „Anima Una“ die Basis, um weitere Zusammenarbeiten zu ermöglichen. „Anima Una“ ist lateinisch und heisst sinngemäss „Eine Seele“. Zudem ist es Teil des Begrüssungs-Codes der Studenten um Karol Woityla, die sich während dem Zweiten Weltkrieg im Untergrund mit dem Spruch „Cor unum anima una“ (Ein Herz und eine Seele) erkenntlich zeigten.

Gegen 100 Personen folgten unserer Einladung, um am warmen Sommerabend mit uns anzustossen, eine feine Wurst zu essen und über Gott und die Welt zu reden. FM-DJ Adrian spielte gemütliche Musik und unser ehemalige Mitarbeiter Claudio stellte uns sein Lieferbus zur Verfügung, welchen wir kurzerhand zu einer mobilen Bühne umbauten. Es flogen Frisbee-Scheiben und Kubb-Klötze durch die Luft und sogenannte „Chillin-Bags“ luden zum verweilen ein. Natürlich machten wir auch Führungen zu unserem neuen Büro, dass sich nur wenige hundert Meter entfernt in der Altstadt befindet. Einige Jugendliche, die zusammen auf dem Weltjugendtag in Krakau waren, erzählten von ihren Erlebnissen. Bis spät in die Nacht genossen wir das Zusammensein und waren uns schlussendlich so sicher, dass wir auch 2017 unbedingt wieder ein Sommerfest durchführen sollen. Am 12. August 2017 soll es dann – wieder beim Huwilerturm – stattfinden. Vielleicht bist auch du dabei?

Wir sind davon überzeugt, dass dank diesem neuen Zusammenschluss ganz neue Perspektiven möglich sind und dass wir so gezielter und stärker am Aufbau der jungen Kirche in der Schweiz mitwirken können. Hierzu sind wir natürlich weiterhin auf die vielen treuen Unterstützer angewiesen, die unsere Mission durch ihren Gebete, Opfer und finanziellen Gaben erst möglich machen. Danke! 5


FM SOMMER FEST 2016

merfest, vom FM-Som Impressionen ilerturm uw ugust beim H t das am 13. A ha n de efun in Zug stattg


Fotos: Fisherman.FM


R E G L I P M E L A S U R E J M MIT DE OURNEE AUF T Vortragsreihe

Johannes Maria Schwarz bei Kurt Aeschbacher.

mi – Innerhalb

von zwei Wochen organisierten wir im Dezember eine kleine Tournee mit einer Multimedia-Show durch vier Schweizer Städte. Kurzfristig, aber mit grossem Erfolg. Pater Johannes Maria Schwarz und Kurt Aeschbacher vom Schweizer Fernsehen sei gedankt. Mitte November, eine Facebook-Nachricht macht uns neugierig. Der schon lange mit uns befreundete österreichische Priester Johannes Maria Schwarz schreibt, dass er am 1. Dezember zur Sendung „Aeschbacher“ im Schweizer Fernsehen als Talk-Gast geladen sei. Er hätte die Tage danach Zeit, um mit seinem Multimedia-Vortrag „Tagebuch eines Jerusalempilgers“ ein paar Aufführungen zu machen. Ob wir für ihn nicht ein paar solche Abende organisieren könnten, damit er sein Auftreten im Fernsehen so ein bisschen ausnützen könne…

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Wer ist dieser Priester? Johannes Maria Schwarz gilt im deutschen Sprachraum als einer der kreativsten und innovativsten Priester. Seit Jahren begeistert er immer wieder mit neuen Multimedia-Projekten. In katholischen Kreisen wurde er vor zirka 10 Jahren bekannt, wie er in der ersten Youtube-Generation Kurz-Videos mit Glaubensinhalten produzierte. Ebenfalls sehr begehrt waren seine Werbeclips, die er analog zu bekannten Marken „katholifizierte“. Gleich mehrere bekannte Filmprojekte stammen aus seiner Werkstatt; nicht nur die lustige und gleichzeitig tiefsinnige KatechismusSerie „Mein Gott und Walter“, sondern auch die Priester-Doku „Adsum“ und der international sehr erfolgreiche „3MC – 3 Minuten Katechismus“. Neben all diesen grossen Projekten arbeitete er als Kaplan im Fürstentum Liechtenstein und unterrichtete nebenbei als Professor am Internationalen Theologischen Institut in Trumau (A). Insgesamt in einem derartigen Pensum, dass er von seinem Bischof ein Sabbatical, also eine Auszeit zugesprochen bekam. Und diese Zeit nutzte er, um zu Fuss nach Jerusalem zu pilgern. Und wieder zurück.


>> HINWEIS: Pater Johannes Maria Schwarz ist am Donnerstag, 12. Januar von 20 bis 21 Uhr zu Gast in der Radiosendung „OFFBEATS“ auf Fisherman.FM. Eine gute Gelegenheit, mehr über seine Person zu erfahren!

Fotos: Fisherman.FM

Eindrücke vom Vortragsabend in Zug.

2013 ging er auf die grosse Pilgerschaft. Insgesamt nahm er 14’000 Kilometer unter die Füsse und durchquerte dabei 26 Länder. Ganze 15 Monate lang war er unterwegs, feierte täglich seine Hl. Messe. Ob in den Bergen Georgiens, in der Wüste Negev oder aber auch in den weiten Wäldern Ungarns. Ebenfalls täglich schrieb er Tagebuch und veröffentlichte dieses auf seiner Website www.4kmh.com. Da er, wie schon erwähnt, ein begnadeter Filmemacher ist, war natürlich auch eine Kamera mit ihm auf Pilgerschaft. Mit ihr dokumentierte er einzigartige Landschaftsbilder, Begegnungen, Orte, Menschen und z.B. viele Hunde. Nach seiner Rückkehr verarbeitete er das ganze Material zu zwei Büchern (erster Band die Hinreise, zweiter Band die Rückreise), einem Dokumentarfilm und zu einem MultimediaVortrag. Mit diesem ging er dann hauptsächlich durch Deutschland und Österreich auf Tournee und gewann gar Auszeichnungen.

Tour de Suisse Sofort war uns klar, dass wir die Situation, dass Johannes Maria Schwarz beim SRF geladen ist, ausnützen wollen. Und dank guten Kontakten und schnell begeisterten Mitstreitern, konnten wir innert kürzester Zeit in den vier Schweizer Städten Luzern, Zug, Gossau SG und Brig/ Glis Lokalitäten mieten. Mit Flyern, Plakaten und über Facebook machten wir Werbung und versuchten auch die Lokal-Presse „gwundrig“ zu machen. Die beste Werbung machte dann allerdings Talkmaster Kurt Aeschbacher, in dem er im Fernsehen ein super spannendes Interview führte und dabei auch noch sympathisch auf die Vortrags-Tournee verwies. So konnten wir an den vier Abenden jeweils viel mehr Menschen begrüssen, als wir erwartet hätten. Bereits zum ersten Vortrag in Luzern (organisiert mit dem Adoray Luzern) kamen schon 70 Personen. In Zug (organisiert mit Gäissmatt Zug) sind über 100 Personen angereist, in Gossau SG (organisiert mit Adoray Gossau) 120 und in Brig/Glis (organisiert mit unserem Freund Ramon Murmann) sogar noch mehr als 140 Personen. Insgesamt konnten wir also mit der Tournee über 400 Menschen erreichen, viele davon kamen dank dem Fernsehen und kannten Fisherman.FM vorher noch nicht. Der sehr professionelle Multimedia-Vortrag, der im Stile eines Reisevortrages gehalten wurde und knapp 2 Stunden dauerte, war sehr inspirierend und auch bewegend. Eine geniale Form, um Abenteuer- und Reiselustigen Zeitgenossen das Evangelium zu verkünden. Für uns war es eine Freude, diese Tournee mit und für Pater Johannes Maria Schwarz organisieren zu dürfen. Um solch qualitativ hochstehenden und missionarischen Produkte in die Schweiz zu bringen – dazu gibt es Fisherman.FM. 9


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W Ó K A R K Ę DZIĘKUJ I POLSKA! FM on Tour

sk –Drei Wochen waren Rahel und ich im

vergangenen Sommer in Polen unterwegs und haben ein polnisches Wort gelernt und zwar Dziękuję, das heisst Danke. Zum einem waren wir Pilgerinnen zum Internationalen Weltjugendtag nach Krakau mit Jugendlichen aus der Deutschschweiz und nebenbei auch verdeckte FM-Reporterinnen auf Tour in einem fremden Land. An den Orten auf unserer Reise waren wir immer von einer lebendigen Stimmung mit Musik, grosser Offenheit und einfach ganz viel Freude umgeben. Besonders die Lateinamerikaner und Afrikaner sind immer herausgestochen mit ihren mittreisenden Liedern und Tänzen – es war wie ein grosses Familienfest. In Białstok hat eine Gruppe aus Jamaica begonnen zu singen und mit ihren Trommeln zu tanzen – mittendrin ein polnischer Bischof, 50 Jugendliche und wir. Was für ein ungewöhnliches Erlebnis! Diese Art der Zusammenkunft der Weltkirche macht der Internationale Weltjugendtag alle drei bis vier Jahre möglich. Die Eindrücke und die aussergewöhnliche Stimmung in Polen wollten wir auffangen und mit der Daheim-gebliebenen FM-Community teilen. Da das mit Radio etwas schwierig ist, haben wir uns spontan entschieden Videos einzusetzen, weil Bilder manchmal doch mehr mitteilen als nur Wörter. So entstanden die Youtube-Videos unserer Serie „FM on Tour – zum Weltjugendtag nach Krakau“.

Frederic erzählt uns beispielsweise in der ersten Episode von „Sing dein Lied“: „Die Weltjugendtage sind immer eine spannende Erfahrung und es ist im Rückblick immer eine besondere Erinnerung mit Millionen von Menschen gemeinsam den Glauben zu leben und die Messe zu feiern. Ich durfte dies bereits in Madrid erleben.“ Rahel erzählt uns noch vor der Hauptwoche des Weltjugendtages von einem Erlebnis auf einer der Vorreisen der ARGE Weltjugendtag: „Wir waren auf einer Insel und haben bei Sonnenuntergang eine Heilige Messe gefeiert – das hat mir bisher am Besten gefallen!“ Und was wäre der Weltjugendtag (und Fisherman.FM) ohne Musik, deshalb singen die Kandidaten von unseren FM Episoden ihr Lieblingslied a capella oder mit einem Instrument. Da kam dann ein französisch, christlicher Text mit den Noten der israelischen Hymne, ein Lobpreislied, ein britisches FolkRock-Lied und sogar ein selbst komponiertes Lied. Während unserer Reise/Tour durch Polen haben wir zudem auch verschiedene Leute angesprochen


Die Freude, die sie vermitteln und singend beten. Das ist sehr ansteckend und ermutigt.“ Pia aus Wien gibt uns auch einen Spruch mit auf dem Weg: „Wer macht die grösste Party der Welt? Die Kirche!“ und strahlt einfach mit einem breiten Lächeln.

Fotos: Fisherman.FM

und sie mit „Sag mal was“ aufgefordert. Am nationalen Schweizertreffen im Garten der Albertiner Schwestern sagt Stefanie , dass sie so viel erlebt habe, dass sie gar nicht sagen kann, was ihr Höhepunkt bisher war. Die Erlebnisse während dem Kanu-Ausflug, die Campus-Woche in der Diözese und die Herzlichkeit der polnischen Gastfamilien gehören ganz bestimmt dazu. Das erste Mal sind Jugendliche aus dem Tessin, der Romandie und der Deutschschweiz mit Bischöfen aus den drei Sprachregionen zusammengekommen und haben ihren Glauben gemeinsam gefeiert. Bischof Stefan Oster 4 aus Passau grüsste Fisherman.FM mit den Worten: „Wir haben für die vielen jungen Menschen gebetet und von hier geht ganz viel Kraft für die ganze Kirche in der Welt aus. Ihr ahnt gar nicht was für eine gute Stimmung hier ist. Und wie der Glaube die Menschen eint und in die Freude führt. Darüber freuen wir (die Bischöfe) uns auch alle.“ Auf dem Campus Misericordiae während dem Haupttreffen mit Papst Franziskus haben wir die Walliserinnen Rahel und Cornelia 5 getroffen, die ganz überwältigt waren von diesem Anlass und den ganzen Begegnungen. „Der Glaube lebt und die Kirche ist lebendig. Mich fasziniert immer wieder von Neuem die Power, die andere Jugendliche in ihren Glauben und in ihren Lobpreis stecken.

Körperlich erschöpft von einem intensiven Weltjugendtags-Wochenende, aber geistig sehr bestärkt hatten wir unseren letzten Halt bei der St. Johannes-Gemeinschaft in Marchegg um diese Reise ausklingen zu lassen und das Erlebte zu reflektieren. P. Luc Emmerich 6 (Youtuber von „A Minute with a Monk“) fasst die vielen Impulse des Heiligen Vaters während dem Weltjugendtag in unserer letzten „Sag mal was“Episode zusammen und ermutigt auf dieser Welle der Barmherzigkeit zu bleiben: Das Wiederholen des Satzes „jezu, ufam Tobie“ (Jesus, ich vertraue auf dich) war ein roter Faden an diesen Tagen in Krakau und wir müssen lernen Gott mehr zu vertrauen. Diesen Satz kann jeder ganz einfach mitnehmen und dieses Gebet als eine Haltung im Alltag einüben.“ Rahel nennt in unserer letzten Episode ihre drei wichtigsten Stichwörter der Vigil-Predigt am Samstagabend: „Erstens: Ich lasse mich nicht frühpensionieren, zweitens ich stehe von dem Sofa auf und drittens: Ich suche das Risiko, weil Jesus ein Gott des Risikos ist.“ Um diese Stichwörter und den roten Faden des Weltjugendtages besser zu verstehen, können alle Predigten und Impulse von Papst Franziskus im Internet nachgehört und gelesen werden. Es zahlt sich wirklich aus. In Krakau haben wir einen vollen Rucksack für Geist und Seele, aber auch unvergessliche Erinnerungen an das Land und die Menschen mitgenommen. Es bleibt uns zuletzt nur eins zusagen: „Dziękuję - Danke!“

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-Zitate

gs Weltjugendta

N O V E L A N I ORIG ST FRANZISKUS PAP ••• „Während Jesus dich bittet, zu dir nach Hause kommen zu dürfen, ruft er dich beim Namen, wie er es mit Zachäus getan hat. Uns alle ruft Jesus beim Namen. Dein Name ist ihm kostbar.“ Predigt Abschlussmesse ••• „Liebe junge Freunde, heute Abend richtet der Herr erneut seine Einladung an euch, Vorkämpfer im Dienen zu werden; er möchte aus euch eine konkrete Antwort auf die Nöte und Leiden der Menschheit machen; er möchte, dass ihr ein Zeichen seiner barmherzigen Liebe für unsere Zeit seid! Um diesen Auftrag zu erfüllen, weist er euch den Weg des persönlichen Engagements und der Selbsthingabe: Es ist der Weg des Kreuzes. Der Weg des Kreuzes ist der Weg des Glücks, Christus bis zum Äußersten nachzufolgen, in den oft dramatischen Umständen des Alltagslebens. Es ist der Weg, der keine Misserfolge, Ausgrenzungen oder Einsamkeiten fürchtet, weil er das Herz des Menschen mit der Fülle Jesu sättigt. Der Weg des Kreuzes ist der Weg des Lebens, 12

der Weg im Stile Gottes – ein Weg, den Jesus uns auch auf den Pfaden einer manchmal gespaltenen, ungerechten und korrupten Welt gehen lässt.“ Ansprache beim Kreuzweg

„Meine Freunde, Jesus ist der Herr des Risikos, er ist der Herr des immer „darüber hinaus“. Jesus ist nicht der Herr des Komforts, der Sicherheit und der Bequemlichkeit. Um Jesus zu folgen, muss man eine gewisse Dosis an Mut besitzen, muss man sich entscheiden, das Sofa gegen ein Paar Schuhe auszutauschen, die dir helfen, Wege zu gehen, die du dir nie erträumt hast und die du dir nicht einmal vorstellen konntest.“ Ansprache bei der Vigil

wir es leben wollen, immer, wenn wir Spuren hinterlassen wollen. Die Geschichte verlangt heute von uns, dass wir unsere Würde verteidigen und nicht zulassen, dass andere über unsere Zukunft entscheiden. Nein! Wir selbst müssen unsere Zukunft entscheiden, ihr selbst eure Zukunft! Wie an Pfingsten möchte der Herr eines der größten Wunder vollbringen, das wir erleben können: Er möchte bewirken, dass deine Hände, meine Hände, unsere Hände sich in Zeichen der Versöhnung, der Gemeinschaft, der Schöpfung verwandeln. Er will deine Hände, um mit dem Aufbau der Welt von heute fortzufahren. Er will sie mit dir aufbauen. Und du, was antwortest du?“ Ansprache bei der Vigil

•••

•••

„Die Zeit, die wir heute erleben, braucht keine SofaJugendlichen, sondern junge Menschen mit Schuhen, noch besser: mit „Boots“ an den Füßen. Diese Zeit akzeptiert nur Stammspieler, für Reserve ist kein Platz. Die Welt von heute verlangt von euch, Vorreiter der Geschichte zu sein, denn das Leben ist immer schön, wenn

„Habt keine Angst, ihm mit dem ganzen Elan eures Herzens „Ja“ zu sagen, ihm großherzig zu antworten, ihm zu folgen!“ Predigt Abschlussmesse

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••• „Wenn der Herr uns ruft, denkt er nicht an das, was wir sind, an das, was wir waren, an das, was wir getan oder unterlassen Fotos: WYD


haben. Im Gegenteil: In dem Moment, in dem er uns ruft, schaut er auf all das, was wir tun könnten, auf all die Liebe, die wir übertragen können. Er setzt immer auf die Zukunft, auf das Morgen. Jesus versetzt dich an den Horizont, niemals ins Museum. Darum, lieber Freund, liebe Freundin, lädt Jesus dich heute ein, er ruft dich, deine Spur im Leben zu hinterlassen, eine Spur, die die Geschichte kennzeichnet, die deine Geschichte und die Geschichte vieler kennzeichnet.“ Ansprache bei der Vigil ••• „Jesus richtet dieselbe Aufforderung an dich: „Heute muss ich in deinem Haus zu Gast sein.“ Der Weltjugendtag, könnten wir sagen, beginnt heute und geht morgen zu Hause weiter, denn dort will Jesus dir von nun an begegnen. Der Herr will nicht nur in dieser schönen Stadt oder in den lieben Erinnerungen bleiben, sondern er möchte zu dir nach Hause kommen, in deinem Alltagsleben wohnen: im Studium und in den ersten Arbeitsjahren, in den Situationen von Freundschaft und liebevoller Zuneigung, in den Plänen und den Träumen. Wie gefällt es ihm, wenn all das im Gebet vor ihn getragen wird! Wie hofft er, dass unter all den Kontakten und Chat des Alltags an erster Stelle der goldene Faden des Gebetes stehe! Wie

wünscht er sich, dass sein Wort zu jedem deiner Tage spreche, dass sein Evangelium das Deine werde und dein „Navigator“ auf den Straßen des Lebens sei!“ Predigt Abschlussmesse ••• „Du bist wichtig! Und Gott rechnet mit dir aufgrund dessen, was du bist, nicht aufgrund dessen, was du hast: In seinen Augen ist es absolut unbedeutend, welches Kleid du trägst oder welches Handy du benutzt; es ist ihm nicht wichtig, ob du mit der Mode gehst, sondern du selbst bist ihm wichtig, so wie du bist. In seinen Augen bist du wertvoll, und dein Wert ist unschätzbar.“ Predigt Abschlussmesse

„Es wird uns gut tun, es an jedem Morgen im Gebet zu sagen: „Herr, ich danke dir, dass du mich liebst; ich bin sicher, dass du mich liebst; mach, dass ich mich in mein Leben verliebe!“ Nicht in meine schlechten Angewohnheiten – die müssen korrigiert werden –, sondern in mein Leben, das ein großes Geschenk ist: Es ist die Zeit, zu lieben und geliebt zu werden.“ Predigt Abschlussmesse •••

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Auf der Suche nach Predigten von Papst Franziskus? Unter diesem QR-Code findest du alle Ansprachen vom Weltjugendtag in Krakau in voller Länge. 13


NG U H C E R P S G I L I E H R U SA Z E R ... E T R E T VON MUT gs...

FM unterwe

de – respektive von Freitagabend bis Montagmorgen nach Rom zu reisen für die Heiligsprechung von der nun heiligen Teresa von Kalkutta sei nun doch etwas übertrieben.“ Trotzdem habe ich mich noch total kurzfristig – konkret am Wochenende davor – angemeldet. Fazit: Es hat sich so gelohnt! Wir fuhren am späten Freitagabend mit einem Reisecar zu ca. 30igst Richtung Süden los. Dank vielem Quatschen rechts und links, Lieder singen und allgemein die Atmosphäre des Weltjugendtreffens in Polen etwas Revue passieren und hochleben zu lassen, ging die Fahrt im Nu vorbei. Am Samstag in der Früh erreichten wir Rom, deponierten unser bescheidenes Hab und Gut in einer römischen Pfarrei, nicht weit vom Vatikan, und begannen den Tag mit einer heiligen Messe. Pater Johannes Lechner von der St. Johannes-Gemeinschaft feierte sie mit und hielt im Anschluss einen Impuls. Den Rest des Tages verbrachten wir mit etwas Sightseeing und genossen die italienische Küche – von Pizza und Pasta bis zu Gelati und Espressi. Die Nacht auf Sonntag war kurz. Um rechtzeitig auf dem Petersplatz zu sein, standen wir um 5

Was ich nebst dem Erlebnis dabei zu sein, mit zurück in meinen Alltag genommen habe, waren beim Impuls Pater Lechners und an der Heiligsprechung Papst Franziskus’ Worte. Pater Lechner stellte Mutter Teresa’s Leben ganz unter die Bibelstelle, wo Jesus am Kreuz sagt: „Mich dürstet“. Denn, sie erwiderte und lebte diese Liebe, nach der sich Jesus von uns allen so sehr sehnt, in der radikalen Hingabe ihres Lebens für die Armen und somit für Jesus Christus. Mutter Teresa war in ihrem ganzen Leben eine grossherzige Ausspenderin der göttlichen Barmherzigkeit, indem sie einerseits durch Ihre Mission in den Randzonen der Städte und den Randzonen des Lebens ein Zeugnis für die Nähe Gottes zu den Ärmsten der Armen war. Andererseits setzte sie sich für die Aufnahme und den Schutz des menschlichen Lebens – des ungebore-

Schon frühmorgens standen die Menschenmassen an, um sich einen guten Platz wärend dem Heiligsprechungsgottesdienst zu sichern. 14

Fotos: Fisherman.FM

rk – Anfänglich dachte ich: „Für ein Wochenen-

Uhr auf. Die Aufregung war gross. So standen die Menschen schon um halb sechs in langen Schlangen, aber es war eine Freude und einen Frieden spürbar, der das Warten bestens ertragen liess. Die Menschen kamen von überall her aus der Welt, Geistliche, Erwachsene, Jugendliche, Kinder. Nachdem wir die Security passiert haben, realisierten wir, dass wir Glückspilze doch tatsächlich – den Mutter Teresa Schwestern aus Zürich ein GROSSES DANKESCHÖN! – Top-Sitzplätze in einem der vordersten Sektoren hatten. Die Sicht und das so Nahe sein war einzigartig. So erlebten wir die Heiligsprechung und im Anschluss die Messe hautnah. Ganz erfüllt und erschöpft traten wir dann am Sonntagabend die Reise zurück in die Schweiz an.


Unsere Schweizer Reisegruppe!

nen wie des verlassenen und ausgesonderten – ein und betonte immer wieder, dass „der ungeborene Mensch der Schwächste, der Kleinste und der Ärmlichste ist“. So ist und bleibt die heilige Teresa ein grosses Vorbild für mich, gerade in einer Zeit, in der es Stimmen und Taten für die barmherzige Nächstenliebe und den Schutz des Lebens so dringend braucht. Wir haben nun eine Heilige mehr, an die wir uns wenden und die wir um Fürsprache bei Gott bitten können!

Zwei weitere Rückmeldungen von Teilnehmern: „Ich fand die ganze Reise absolut super! Besonders berührt hat mich die Heiligsprechung mit der anschliessenden heiligen Messe. Auf dem Petersplatz war eine so friedliche, freudvolle Stimmung, dass ich mich wirklich ein bisschen wie im Himmel fühlte.“ Riccarda „Mich hat am Meisten beeindruckt, dass so viele Leute aus aller Welt nach Rom gekommen sind um an der Heiligsprechung von Mutter Teresa teilzunehmen. Ihre Art den Leuten, die am Rande der Gesellschaft sind, zu helfen mit ihrem strahlenden „happy to serve you“-Lächeln, ist für viele Menschen einfach faszinierend und inspirierend. Es ist auch ein Zeichen, dass es immer noch Menschen gibt, die für ihre Arbeit und Werke sich begeistern lassen. Sicherlich waren auch unsere Plätze während der Messe genial – wir waren sehr weit vorne und konnten die Bühne sogar sehen.“ Felix Adrian organisierte für Fisherman.FM die Busreise zur Heiligsprechung. Ein grosses Dankeschön an ihn! 15


HEILIG G N SPRECHU MUTTER TERESA

Fotos: Fisherman.FM

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ST I E G I L I E H „JEDER BRIEF CHRISTI“ EIN Katechese

um das dürsten Jesu zu stillen, in dem ich ihm in den Ärmsten der Armen dienen sollte.“ [...]

Unsere Rompilger, welche zur Heiligsprechung von Mutter Teresa mit uns nach Rom fuhren, kamen in den Genuss einer Katechese von Pater Johannes Lechner. Einige Auszüge davon drucken wir hier für euch ab: „Jeder Heilige ist wie eine lebendige Botschaft von Christus, der oder die uns etwas sagt über ihn. Wenn wir über Heilige reden, dann geht es nicht um einen Star-Kult. Es ist kein frommes Pop-Fest oder so, sondern die Heiligen sind durchlässig und zeigen uns auf, dass Christus in dieser Welt gegenwärtig ist, dass Christus in dieser Welt handelt und wer er ist. Jeder Heilige lebt eine Dimension des Geheimnisses Christi in einer ganz besonderen Weise. Das gilt auch für euch! Jeder von uns hat eine ganz besondere Weise von Christus Zeugnis zu geben. In das Geheimnis einzutauchen, von Christus zu sprechen, etwas von ihm zu erfassen und zu leben. Nun kann man die Frage stellen: was ist bei Mutter Teresa das Besondere für uns als Botschaft vom Brief Christi? Sie selber hat es immer wieder gesagt. Es ist das Wort Jesu am Kreuz: „Mich dürstet!“ In allen Kapellen der Welt, wo die Mutter Teresa Schwestern gegenwärtig sind, da steht in allen Sprachen der Welt immer neben dem Kreuz „mich dürstet“. Das Wort hat sie in einer besondere Weise berührt als sie mit dem Zug gefahren ist, am 10. September 1946 auf der Reise nach Darjeeling in Indien auf Exerzitien gefahren ist und wo sie die Berufung in der Berufung gefunden hat. [...] Mutter Teresa schreibt: ‚Genau an diesem Tag schenkte mir Gott die Berufung in der Berufung, 18

Mutter Teresa ist euch gegeben in dieser Zeit, dass ihr mit ihr auf Christus, auf den Gekreuzigten schaut. Dass ihr keine Angst habt, auf den Kalvarienberg euch in geistiger Weise zu begeben und dort diesen Ruf Jesu zu vernehmen, zu hören, vielleicht zum allerersten Mal, vielleicht zum wiederholten Mal, vielleicht zum vertiefen: „mich dürstet“. [...] Die Frage ist: Welche Antwort werde ich, werdet ihr auf dieses Jesu-Wort „mich dürstet“ geben? Natürlich hat Jesus einen leiblichen Durst gehabt. Es gehört zu den Qualen des Gekreuzigten dazu, dass er einen furchtbaren Durst erleidet. Das ist sehr einfach zu erklären: 1. durch den Blutverlust, 2. durch das Schwitzen, 3. durch die ganze Muskelarbeit am Kreuz. [...] Aber dieser Durst kann natürlich auf mehreren Ebenen verstanden werden. Die erste Ebene ist der leibliche Durst. [...] Die zweite Ebene: Der leibliche Durst wird zum Zeichen für seinen inneren Durst, für seinen geistigen Durst, für seinen göttlichen Durst. Für Gott selbst, der nach uns dürstet. Und wonach dürstet er? Was ist sein Durst? Was ist seine Sehnsucht? Seine Sehnsucht ist unser Heil, ist die Heilung der Menschheit, ist die Versöhnung der Menschheit, ist die Heilung unseres Herzens. Es ist der Durst Jesu nach der Erlösung. Er dürstet nach einer Menschheit, die die Liebe Gottes erkennt, die die Liebe Gottes empfängt und annimmt. Er dürstet nach einem jeden einzelnen von uns. [...] Die vollständige Katechese kann auf unserer Homepage nachgehört werden.


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sen Unsere Radio

R E B Ü S N U I WAS BE ÄTHER LIEF DEN xj – Immer

wieder kann man in unserem Webradio spannende Radiosendungen hören. Einige Sende-Highlights der vergangenen sechs Monate waren folgende. Men on Fire Lange ist es her. Vor drei Jahren haben Benni und Baumi die letzte Sendung für echte Männer, die die Welt verändern wollen von Österreich aus über Fisherman.FM ausgestrahlt. Nun feierten sie am 1. September ihr Comeback mit einer Ausgabe samt kleiner Videopremiere „Under the Roof“. Mehr sei nicht verraten! Die Sendung kann als als Podcast nachgehört und das Video nachgeschaut werden über den QR-Link.

Fotos: Fisherman.FM

Wir freuen uns jedenfalls auf mögliche weitere Sendungen von unseren Freunden aus Österreich. Mittwochskatechese Jeden Mittwoch um 12.00 Uhr übertragen wir auf Fisherman. FM die Mittwochskatechese mit Papst Franziskus, derzeit zum Thema Barmherzigkeit.

Alle vergangenen Katechesen können als Podcast auf Fisherman.FM nachgehört werden. Gott, Fried & Stutz Ab dem Sommer lief eine Katechesenreihe über die Sakramente. Stefan Oster, Bischof von Passau und seit September Vorsitzender der Jugendkommission in Deutschland, hielt die Katechesen bei einem Gebetsabend in Passau. Die Katechesen sind alle leicht verständlich, sehr fundiert und auch für „Sakramentenkenner“ sehr lehrreich. Die Katechesenreihe über die Sakramente kann als Playlist auf unserem Soundcloud-Kanal nachgehört werden.

Des Weiteren strahlten wir in den verganenen Wochen Podcasts von Dr. Johannes Hartl in der Sendereihe „Gott, Fried & Stutz“ aus. Darin geht es in einer Reihe über „Die Auferstehung Jesu – eine historische Tatsache“ und in einer weiteren Reihe spricht er über das Gebet. In der letzteren Reihe wird er sehr persönlich und gibt Zeugnis darüber, wie alles bei ihm anfing. Einfach, schön und gut. In seinem zweiten Vortrag spricht er über das geistliche Leben und gibt im dritten Teil Tipps, wie das Gebet konkret gelernt werden 19


Pater Darius Lebok

kann. Die Vortragsreihe zum Gebet ist in drei Teilen als Podcast auf unserer Homepage verfügbar unter diesem QRCode. Die geistreichen Impulse über dich, Gott und die Welt sind jeweils mittwochs um 21.00 Uhr zu hören auf Fisherman.FM. Alle vergangenen Sendungen können als Podcast nachgehört werden: fisherman.fm/tonundbild/gott-fried-und-stutz/ Echolot In der neuesten Sendung Echolot führte unsere Sabeena ein Interview mit Diakon Markus Michael Riccabona über Esoterik. Die Sendung ist deshalb so interessant, weil er in einer Familie aufgewachsen ist, in welcher die Esoterik bereits in der vierten Generation praktiziert wurde. Diakon Markus Michael Riccabona gibt Einsicht in die esoterische Welt und beantwortet sehr differenzert Fragen wie: Was gehört zur Esoterik? Wie sind Yoga und Räucherstäbchen einzuordnen? Sind esoterische Praktiken mit dem christlichen Glauben vereinbar? Insgesamt höchst hörenswert.

Tipp: Erst knien, dann diskutieren. Manchmal begegne ich Menschen, die mit irgendeiner Wahrheit in der Bibel oder was die Kirche lehrt nicht einverstanden sind und sich deswegen auch von der Gemeinschaft der Glaubenden, von der Kirche abwenden oder die Lehre der Kirche sehr stark kritisieren. Heute im Evangelium, habe ich einen Satz gelesen, dass nicht alle, dieses Wort erfassen können, sondern nur die, denen es gegeben ist. Also das Verständnis für den Glauben, für die Bibel, ist ein Geschenk Gottes und eine Gabe, das glaube ich fest. Wenn man das nicht hat, ist in der Nachfolge der erste Schritt, dass man sich zuerst Gott zuwendet und ihm um die Gabe der Unterscheidung des Verständnisses bittet, dann kann man diskutieren. Das ist auch meine persönliche Erfahrung: es ist viel einfacher zu diskutieren, wenn man sich zuerst hinkniet und Gott um Verständnis und um Güte für die Diskussion bittet. In der Advents- und Weihnachtszeit gab Pfarrer Andreas Gälle kurze Impulse zum Tagesevangelium. Andreas Gälle hat in Tübingen und Rom studiert und ist jetzt Pfarrer der Seelsorgeeinheit St. Urban in Stuttgart. Alle kurz&bündig Podcasts können nachgehört werden über diesen QR-Code.

kurz&bündig Täglich gibt’s auf Fisherman.FM einen Input zum Tagesevangelium, Tagesheiligen oder zu tagesaktuellen Schrifttexten. In den letzten Monaten hat uns Pater Darius Lebok das Evangelium kurz&bündig erklärt. Hier ein Beispiel vom 12. August 2016: 20

Familienbande Die Familienbande-Serie geht in die nächste Runde. Unsere Rahel besuchte die noch jungen Grosseltern De Toffol’s und kam mit ihnen ins Gespräch. De Toffol’s sind seit 42 Jahren verheira-


tet, Eltern von vier Töchter und haben bereits vier Enkelkinder. Ihr Geheimtipp heisst Versöhnung untereinander, mit Gott und die Entscheidung zum Ja jeden Tag neu zu sprechen. Der Podcast kann auf Fisherman.FM nachgehört werden. Offbeats In der Talk-Sendung hatten wir diesmal Sr. Kinga Lakatos von der Gemeinschaft Chemin Neuf und Bruder Andreas Meier von der Gemeinschaft der Seligpreisungen zu Gast. Beide gaben Einblick in ihre Lebensgeschichten und in ihr Glaubensleben. Die Sendungen stehen als Podcasts zur Verfügung und sind sehr hörenswert.

Fotos: Fisherman.FM

Anna&Anna Auch die Frauensendung, die jeweils von den bezaubernden Anna Stocker und Anna Iten moderiert wird, ging im neuen Studio on-air. Wie immer unterhaltsam und mit Witz! Über den QR-Code kann man nachhören. Wolke7 In unserer HeiligenSendung wurde diesmal die Hl. Mirjam von Abellin vorgestellt. Eine beeindruckende Frau! Nachhörbar auf unserer Website.

Y N O I T A R E GEN UND DER GLAUBE Vortrag

Im September fand in Zug ein höchst interessanter Vortrag vom Jesuitenpater Beat Altenbach statt. Das Thema des Abends war: Die Generationen im Dialog. Wie ist die Generation Y soziologisch zu verstehen? Aus der Sicht des Glaubens: welche Phänomene kommen uns da entgegen? Wir haben den Vortrag aufgezeichnet und drucken hier einige Auszüge des Vortrags ab. „Wir müssen aufpassen, dass wir junge Katholikinnen und Katholiken nicht aufgrund ihrer Praxis und ihrer äusseren Verhaltensweisen in ideologische Ecken schieben. Nicht jeder, der sich hinkniet vor dem Allerheiligsten ist ein konservativer Christ. Warum das so ist, darüber will ich in diesem Vortrag nachdenken. Das Ziel ist, den Dialog zwischen den Generationen zu fördern. Wer ist die Generation Y? Das sind Leute, die nicht mehr wissen, was eine Konfession ist. Für die das auch keine Bedeutung mehr hat. Und die dann irgendwie mit der Kleidergrösse antworten. Von welcher Generation reden wir, wenn wir von der Generation Y reden? Das sind ungefähr die Jahrgänge 1980 bis 2000. Man nennt sie auch Millenniums oder Digital Natives. Die Generation Y zeichnet sich dadurch aus, als Grundcharakteristik, dass für sie zuerst mal die digitale Realität einfach normal ist. Es gab für sie nie eine Welt ohne Internet oder ohne digitale Medien. Sie sind in sehr vielen verschiedenen Milieus zu Hause, auch innerhalb der Kirche. Identität wird in dieser Generation weniger durch Zugehörigkeit gestiftet als durch Erfahrung. Da sein können aber nicht Mitglied sein 21


müssen, das sind so typische Verhaltensweisen. Sie sind aufgrund ihrer Art in der Welt zu sein extrem innovativ und pragmatisch. Sie bevorzugen generell Projekte und Events vor Strukturen. Dauerprojekte oder Dauerengagements bindet sie zu stark. Für die Generation Y steht Charisma und Persönlichkeit vor Funktion. In dieser Welt die sehr ungewiss ist und auch als bedrohlich erlebt wird, spielen dabei Familie, Freunde, Geborgenheit und Heimat eine fundamentale Rolle. Das sind Schlüsselbegriffe dieser Generation. Das Glaubenswissen über den eigenen Glauben in dieser Generation ist eigentlich erschreckend gering heute. Selbst bei noch praktizierenden Christinnen und Christen grassiert ein weitgehender Analphabetismus bezüglich des eigenen Glaubens. Das Bedürfnis nach Glaubenswissen nebst dem Glauben feiern kommt mir immer mehr entgegen. Es besteht eine riesige Sehnsucht nach echten, lebendigen Beziehungen. Junge Menschen suchen Gemeinschaft, suchen Erfahrung und wollen dies auch in Gemeinschaft ausdrucken. Nach was sie sich sehnen sind Worte, die vom Leben sprechen, weniger grosse Theorien und theologische Gespräche, sondern Zeugnisse. Hinknien während der Wandlung? Was sind typische Ausdrucksformen, die ich im katholischen Milieu finde? Dazu gehört die Eucharistie. Und zwar eine Eucharistie, die gefälligst eine erkennbare Form haben sollte, Stichwort Beheimatung in der Liturgie. Stichwort Ehrfurcht vor dem Heiligen. In einer Welt, in der alles Austauschbar ist, in einer Welt wo alles allen anvertraut ist, entsteht diese Sehnsucht wieder, dass das Wesentliche, das ganz Andere, das Göttliche eben von dem abgegrenzt ist. Dass dies eben nicht für jedermann berührbar ist. Und entsprechend stellen wir fest, dass da eine Sehnsucht zu Distanz zum Ausdruck kommt. Die Eucharistie ist etwas Spezielles, das soll nicht jeder berühren. Auf diesem Hintergrund werden Ausdrucksformen, dass ich eben wieder hinknie während der Wandlung oder dass ich gar nicht um den Altar herumstehen möchte während der 22

Den ganzen Vortrag kann man als Podcast nachhören unter Fisherman.FM oder per QR-Code.

Wandlung, zum Ausdruck dieser Ehrfurcht nach dem Heiligen. Der Priester ist aus dieser Sicht der Diener Gottes, der das Heilige berührt, verwandelt und schenkt. Ich habe mich kaum je so als Diener Gottes gefühlt wie beim Adoray Festival. Glaubenswissen Eine weitere Ausdrucksform sind die Katechesen. Es ist ein echtes Bedürfnis da nach Katechesen, also nach Leuten, die mir auch etwas über den Glauben sagen. Ich habe in Basel gerade öfters mit Leuten gesprochen, die Leute brauchen, mit denen sie über den Glauben reden können, die auf ihre Fragen antworten. Katechese wird wieder wichtig. Und ich merke, wie wir gerade in der Kirche ein bisschen Hemmungen haben. Wir reden heute über alles, über Soziales, über Gerechtigkeit, über Flüchtlinge... das ist alles gut und recht, aber dass wir wieder einfach auch nur über den Glauben reden, mal Glaubenswissen auch gemeinsam reflektieren, da müssen wir vielleicht auch wieder mehr hineingehen oder mehr investieren. Dann finde ich auch interessant, dass bei den Jungen wieder gebeichtet wird. Ich bin auch fasziniert über die Qualität der jungen Erwachsenen, die beichten kommen. Die diesen Ort wirklich als Ort erfahren, an dem sie ihre Wahrheit vertrauensvoll deponieren dürfen, wo sie gehört werden, wo man auch mit ihnen darüber reden kann und wo sie Zuspruch und Segen erfahren.“

Pater Beat Altenbach bei seinem Vortrag in Zug.


FM-Alltag

I E B H C I S WAS T… A T O S S N U mi – Die

Monate ziehen ins Land, bei Fisherman.FM tun sich dabei immer so einige Dinge. Wir möchten ein bisschen aus unserem Alltag erzählen.

Fotos: Key2Life, privat, Docat

Key2Life Auch dieses Jahr waren wir wieder am einzigartigen Key2Life-Festival in Marchegg (A) mit dabei. Allerdings diesmal etwas gar dezimiert. Nachdem unsere DJs kurzfristig ihre Auftritte absagen mussten (Schule und Militär), konnte auch Tobi nicht mitfahren. So fand das legendäre Frühstücksradio diesmal zum ersten Mal unter neuer Besetzung statt: Martin moderierte mit David Schwarzbauer durch den Morgen. David ist ein alter Bekannter von uns, ein Wiener Lehrer und Familienvater, mit dem Martin schon vor vielen Jahren mal eine Radiosendung gestaltete. Es war auch so lustig und unterhaltsam, so dass wir bereits für 2017 wieder „gebucht“ wurden. Dann hoffentlich wieder mit den FM-DJs und auch mit Tobi am Start. Und, wie die Vögel bereits von den Dächern pfeifen: diesmal vielleicht wieder mit einem Schweizer Bus! Docat Auf dem Weltjugendtag in Krakau wurde von Papst Franziskus DOCAT, der neue Katechismus der Soziallehre der katholischen Kirche herausgebracht. Unsere Freunde von YOUCAT haben dieses Buch in mehrjähriger Arbeit hergestellt. Der Papst selber hat ein Vorwort geschrieben und rief die Jugendlichen der Welt darin auf, sich mit sozial-ethischen Fragen zu beschäftigen und zu „Experten“ der Gerechtigkeit zu werden. Er forderte gar, dass es weltweit insgesamt 1 Million

David Schwarzbauer, der Tobi-Ersatz als Moderator beim legendären Frühstücksradio beim Key2Life-Festival.

junge Menschen geben soll, die zu echten Experten der Soziallehre werden.

Wir wurden bereits zum Jahreswechsel 2015/16 mit dem DOCAT, der damals gerade vom Papst „abgesegnet“ wurde, konfrontiert. Unser Martin wurde gar zu einem Brainstorming nach Deutschland eingeladen, um mit der Leitung von YOUCAT über eine Kampagne beim Weltjugendtag nachzudenken. Aus diesen Gesprächen, in denen der päpstliche Wunsch nach diesen „1 Million Experts“ Ausgangslage war, entstand ein professionelles App-Projekt, das dann auf dem Weltjugendtag in Krakau gelauncht wurde. In der Gratis-App steht der gesamte Inhalt des DOCATS zur Verfügung und mittels eines Frage/Antwort-Spiels kann man sich zu einem „Experten-Status“ durchklicken. Toll war, dass der Papst persönlich in einem Werbevideo die App, an der wir mitgearbeitet haben, bewarb. Die App ist auch jetzt noch in allen gängigen AppStores erhältlich und sehr zu empfehlen. 23


Marsch fürs Läbe Wir unterstützten auch dieses Jahr die Kundgebung, die sich für die ungeborenen Menschenleben einsetzt. Zum ersten Mal fand die Veranstaltung dieses Jahr am 17. September in Bern auf dem Bundesplatz statt. 1700 Personen aus unterschiedlichen christlichen Konfessionen nahmen daran friedlich teil. MelchiorVerteilaktion Nachdem wir bereits in anderen Städten MelchiorVerteilaktionen durchführten, gingen wir am 29. September zum ersten Mal in der Studentenstadt Fribourg auf die Strasse. Rahel, Medea und Co. (siehe Bild) verteilten eifrig Magazine und es entstanden da und dort gute Gespräche. Ein Dank an die beiden Initiatorinnen! SRF Sternstunden Das Schweizer Fernsehen suchte für die Sendung „Sternstunden Religion“ junge Menschen, die eine Beziehung zum Schweizer Landespatron, dem hl. Bruder Klaus haben. Da es offenbar nicht mehr so viele junge Menschen mit einer derartigen Voraussetzung gibt, kam die Anfrage. So standen Magdalena Hegglin und Martin Iten im Flüeli Ranft vor Kameras Rede und Antwort. Der Beitrag wurde dann am 25. September, am Gedenktag von Bruder Klaus, im Fernsehen

24

ausgestrahlt. Zudem wurde im Zusammenhang mit dem Fernsehbeitrag auch ein Bericht über Martin’s Verwandtschaft zu Bruder Klaus auf dem Portal www.srf.ch veröffentlicht. Familientag Am 24. September führte die Gemeinschaft der Seligpreisungen in Zug ihren beliebten Familientag durch. Daran nahmen viele (Jung-)Familien teil. Anna und Martin Iten leiteten dadurch bei den Eltern mit zwei Impulsen durch den Tag. Thema war: „Wie argumentiere ich meinen Glauben – Medien und Neuevangelisierung“. Neben einigen Einflüssen aus dem FM-Medientraining standen Anna und Martin besonders auch für Fragen Rede und Antwort. Bildungsabend Unter der Leitung von unserem geistlichen Begleiter Pfarrer Marcus Scheiermann, trafen wir uns am 24. November zu einem Bildungsabend. Wir meditierten zusammen anhand der eindrücklichen Schriften von Kardinal Van Thuan über Zeitmanagement und Neuevangelisierung. Ein gelungener Abend! Akademie in Rom Schon einige unserer FM-Mitarbeiter konnten dank unserem Netzwerk in Deutschland eine katholische Medienakademie besuchen. Zum 10-jährigen Jubiläum dieser Akademie, wurden wir Ende Oktober zu einer Konferenz nach Rom eingeladen. Gleich mit einer 5er-Delegation (Xenia, Matthias, Magdalena, Anna, Martin) war Fisherman.FM dann vor Ort vertreten. Neben Besuchen im Vatikan (und einer Hl. Messe in der Krypta des Petersdoms während dem italienischen Erdbeben – was wir natürlich dementsprechend bemerkten…) und an


geschichtsträchtigen Orten in Rom, standen viele spannende Begegnungen mit interessanten Menschen auf dem Programm. So konnten wir uns nicht nur mit Erzbischof Gänswein, Kardinal George Pell und diversen weiteren Kurie-Verantwortungsträgern unterhalten, sondern auch die vatikanischen Medien besuchen und überall die neue Papst-Franziskus-Euphorie miterleben. Besonders ermutigend war die Begegnung mit dem Verantwortlichen für den „Dialog mit den Ungläubigen“ vom päpstlichen Rat „Cor unum“. Wir fanden sofort parallelen zwischen seinem Tun und unserem Melchior Magazin.

Fotos: Fisherman.FM, privat, Designforum

Adventsessen Auch dieses Jahr luden wir alle FM-Mitarbeiter mitsamt Anhang zu unserer Adventsfeier ein. Da wir neuerdings unsere Büro-Räumlichkeiten mit Adoray Schweiz und der ARGE Weltjugendtag teilen, waren auch diese „Büro-Gspändli“ mit eingeladen. Insgesamt 28 Personen erschienen am 3. Dezember zum gemeinsamen Gebet mit Adventsliedern und anschliessendem feinen Essen.

Peach Kucha Night Eine Erfahrung der ganz speziellen Art durften wir am 17. November anlässlich der PechaKuchaNight im DesignForum Vorarlberg machen. Zu dieser kreativen Präsentations-Veranstaltung wurden wir nämlich geladen, um unser Magazin Melchior vorzustellen. Die zirka 300 Besucher des Abends staunten nicht schlecht, als neben innovativen Start-Ups und kreativen Künstler-

Beiträgen ein katholisches Magazin präsentiert wurde. Unser Martin erzählte von der Entstehung und Vision von Melchior und gab Einblick in das Magazin. Dies fand derart Anklang, dass alleine an diesem Abend zirka 100 Exemplare (restlos alle die wir dabei hatten) neue Abnehmer fanden. Die gesamte Präsentation ist übrigens auf Fisherman.FM als Video zu sehen. Reise ins Gebet Ein ökumenisches LeiREISE INS tungsteam, bestehend von Vertretern aus unterschiedlichen christlichen Gemeinden und Kirchen der Zentralschweiz, organisierte vom 9. bis 10. September in Luzern die Veranstaltung „Reise ins Gebet“. In diesem Team mit dabei war auch FM-Moderatorin Anna Iten und unser ehemaliger Worship-Special-Mann Alfred Perner. Über 400 Teilnehmer besuchten die beiden Tage, an denen der deutsche Theologe und Gebetshaus-Gründer Johannes Hartl lehrte. Wir waren als Fisherman.FM mit einem Stand vor Ort und unterstützten die Veranstaltung auch als Medienpartner. Gebetsevent mit Johannes Hartl

GEBET Gersag-Zentrum Luzern/Emmenbrücke

9./10. September 2016

Einsatz in Schulen Immer wieder werden wir angefragt, um in Schulen oder bei Firmwegen von unserem Glauben Zeugnis zu geben. So war unser Martin am 26. September und am 2. Dezember jeweils für einen halben Tag in der Oberstufen-Schule in Willisau zu Gast und leitete am dortigen Religionstag Workshops. Wir hoffen, dass da und dort ein kleiner Same in den Herzen der Schüler gepflanzt werden konnte. Marcus Scheiermann neuer Pfarrer in Basel Am 13. November wurde unser geistliche Begleiter, Marcus Scheiermann, zum neuen Pfarrer 25


Termine

N I K C I L B N 7 I 1 E 0 2 A D N DIE AGEN MAN UNS N Medien – WO KA Workshop ? N E F F E R T N A MEHR

Vom 5. bis 8. Januar 2017 findet in Augsburg die ökumenische Gebetshaus Konferenz mit bis zu 10‘000 Teilnehmern statt. Wir werden im Forum dort einen grossen Stand betreiben und unser Magazin Melchior promoten. Wir freuen uns. www.mehr.gebetshaus.org

Nach zwei sehr erfolgreichen Durchführungen werden wir vom 25. bis 29. September 2017 bereits zum dritten Mal an der päpstlichen Hochschule in Heiligenkreuz bei Dieses Jahr findet der DeutschWien unterrichten. Neben klassischweizer WJT vom 7. bis 9 Juli schem Medientraining gibt es auch 2017 in der Pfarrei Liebfrauen in technische Ausbildungen in VideoZürich statt. Wir sind dabei, wenn produktion und Apologetikzum ersten Mal ein Schweizer WJT Übungen. Infos und Anmeldung im Sommer durchgeführt wird. dazu gibt es unter: www.weltjugendtag.ch www.studio1133.at

Weltjugendtag Züri

Key2Life

Adoray Festival‘17

Bereits schon legendär sind die FM-Specials an den Key2LifeSozusagen unser „Home-Festival“. Festivals im österreichischen In Salzburg hat sich in den letzen Marchegg. Neben dem Frühstücks- Wie schon immer sind wir vielfältig Jahren das grösste katholische radio und den DJ-Einsätzen sind wir in das dreitägige Festival, das vom Jugendtreffen im deutschen dieses Jahr auch wieder mit einem 10. bis 12. November 2017 in Zug Sprachraum entwickelt. Unsere stattfinden wird, involviert. Reiseangebot am Start. Freunde von der Gemeinschaft Neben der FM-Stage, die jeweils Vom 17. bis 20. August 2017. Loretto organisieren vom 2. bis 5. am Samstagnachmittag durchwww.key2life.at Juni 2017 für 7000 Jugendliche geführt wird, sind wir auch beim das Happening. Wir sind da Video-Livestreaming und vielen natürlich auch wieder mit am Start. weiteren Dingen beteiligt. www.loretto.at/pfingsten www.adoray.ch/festival Wir hoffen auf schönes Wetter und laden herzlich ein zu gemütlichem Grillieren und Zusammensein beim Huwilerturm Die überkonfessionelle Konferenz Wir sind Partner der diesjährigen findet vom 29. Dezember 2017 in Zug. Dieses Jahr am 12. August Konferenz von Vineyard Bern, die vom 2. bis 5. Juni 2017 in der 2017 und wieder mit Unterhaltungs- bis am 1. Januar 2018 zum zweiten Mal in Luzern statt. Nach der programm, Barbetrieb und Tag-desExpo in Bern stattfinden wird. offenen-Studios. Alle weiteren Infos erfolgreichen letzten Ausgabe sind Neben Johannes Hartl wird dort wir auch diesmal wieder mit dabei. folgen online unter: auch Bill Johnson sprechen. www.explo.ch www.fisherman.fm www.vineyard-konferenz.ch

Pfingsten‘17

Vineyard Konferenz

26

FM Sommerfest

EXPLO


von Kleinbasel installiert. Er übernahm damit die wohl internationalste Pfarrei der Schweiz, in der dutzende verschiedenste „Auslandmissionen“ zusammenleben. Wir wünschen Marcus für die neue Aufgabe viel Segen und freuen uns, ihn trotzdem weiterhin an unserer Seite haben zu dürfen!

Fotos: Jean-Marie Duvoisin, Gregor Hofer

Ewige Profess Ein Jahr lang bloggte Bruder Andreas Meier direkt aus Vietnam auf Fisherman. FM. Als Novize der Gemeinschaft der Seligpreisungen berichtete er vom Leben in Saigong und wie es ihm in seiner Ausbildung zum Mönch und Priester geht. Nun, am 4. Dezember, legte er in feierlichem Rahmen im Sonntagsgottesdienst in Zug seine Gelübde ab. Nun ist er also für immer Mitglied in der Gemeinschaft – wir gratulieren sehr herzlich! Ernennung Die Schweizer Bischöfe haben an ihrer Vollversammlung am 7. Dezember unseren Martin zum Mitglied in ihre bischöfliche Kommission für Medien und Kommunikation ernannt. Diese Kommission ist für die Beratung der Bischöfe und ihrer Kommunikationsgefässe zuständig und arbeitet ehrenamtlich. Geleitet wird sie neu vom SRG-Leitungsmitglied Mariano Tschuor und vom Schweizer Medienbischof Alain de Raemy. Martin ist einer (und jüngster) von 12 Mitgliedern der Kommission, gewählt für vorerst vier Jahre. Die Ernennung ist nicht nur eine grosse Ehre, wir verstehen sie auch als Bestätigung der Arbeit von Fisherman.FM.

Bischof Stefan Oster kam ein sehr intelligenter und packender Prediger nach Zug. Dank unserer Vermittlung sprach auch Andreas „Boppi“ Boppart, der vor einigen Monaten mal bei uns in der Sendung „Offbeats“ zu Gast war und der das überkonfessionelle Missionswerk „Campus für Christus“ leitet, beim Festival. Wie jedes Jahr machten wir auch diesmal wieder die beliebte FM-Stage, auf welcher wir den Bischof und „Boppi“ in ein sogenanntes „Battle“-Interview führten. Eine Stunde lang diskutierten die beiden angeregt über Glaubensthemen und persönliche Lebensgeschichten. Es war wirklich sehr inspirierend und wir danken den beiden Gästen sehr, dass sie so toll mitgemacht haben! Zudem halfen wir dieses Jahr mit, dass zum ersten Mal ein Video-Livestream im Internet angeboten werden konnte. Zusammen mit dem OK des Festivals und mit Radio Maria Deutschschweiz engagierten wir uns in dieser Sache. Unsere Moderatoren Stefan und Adrian ergänzten die Radio Moderatorin Laura und Sabeena stand als Regie-Leitung im Einsatz. Der Livestream klappte gut, ist aber natürlich noch ausbaufähig. Wir freuen uns jedenfalls, nächstes Jahr weitere Fortschritte zu machen und hoffen stark, dass wir eine bessere Internetverbindung in der Kirche herstellen können. Unser Dominik legte als FM-DJ zu einer Tanznacht auf und die jungen Wilden um Adrian, Riccarda, Christoph und Matthias spielten in der Chill-Lounge „lüpfige“ Volksmusik. Anna, Rahel und Xenia betreuten unseren FM-Stand und Tobi und Martin organisierten die FM-Stage. Insgesamt war das Adoray Festival also auch dieses Jahr wieder kleine Fisherman.FM-Spiele. Wir freuen uns auf 2017!

Adoray Festival 600 Jugendliche pilgerten vom 4. bis 6. November zum diesjährigen Adoray Festival. Mit 27


ADORAYL FESTIVA 2016 IN ZUG

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Fotos: Pierre Boutinard Rouelle


!

e Auf der Such

IN Z A G A M R UNSE ICKELT SICH ENTW Mit Melchior Nr. 5 scheint uns die bisher wohl ansprechendste Ausgabe gelungen zu sein. Jedenfalls ist fast die gesamte Auflage bereits ausverkauft. Auch die Struktur von Melchior entwickelt sich weiter. Ein Update. mi –

Noch nie bekamen wir für eine Ausgabe von Melchior derart viele positive Feedbacks und Nachbestellungen. Leute aus unterschiedlichsten Milieus (kirchlich und nichtkirchlich) schrieben uns, dass sie von den Artikeln berührt und inspiriert seien. Dass ihnen die Lektüre Hoffnung gebracht habe und sie Melchior gerne weiterschenken möchten. Unser Lager wurde dabei schon fast leergeräumt, nur noch wenige Magazine von Nr. 5 sind noch zu haben. Uns freut es natürlich sehr, dass wir offenbar mit Melchior immer mehr zu dem werden, was unsere eigentliche Vision ist: Weggefährte und Inspiration für viele! Umstrukturierung Nachdem im März die Nummer 4 von Melchior erschienen war, mussten wir im Redaktionsteam den Abgang von Paula Thun bewältigen. Paula, die in Wien lebt und arbeitet, hat in ihrem zweiten Projekt in dem sie involviert war, dem Woll-Café Laniato, eine grössere Anstellung angenommen und konnte so nicht mehr länger für Melchior tätig sein. Zusammen mit unserem österreichischen Partner YOU! nahmen wir diesen Wechsel zum Anlass, die gesamte Struktur von Melchior zu überarbeiten und weiterzuentwickeln. 30

Schliesslich gibt es inzwischen Melchior schon 2 Jahre lang und erste Erkenntnisse in der Zusammenarbeit über die beiden Länder hinweg, und im allgemeinen Entstehungsprozess eines Magazins sind gemacht. Zum Beispiel zeigte sich dabei klar, dass Melchior ein grosses Potenzial hat, welches es dadurch zu stärken gilt, in dem klarere Entscheidungs-Vollmachten erteilt werden. Dazu sind klarere KompetenzVerteilungen notwendig. So haben wir neu ein Leitungsteam, das aus folgenden Personen

Im November erschienen in der Zeitschrift „Forum Zürich“ diese Zeilen. Wir danken ganz herzlich für die guten Worte und die tolle Werbung!


Melchior

Alle bisherigen Ausgaben von Melchior können kostenlos im Internet angeschaut, oder gegen Spende per Post nachbestellt werden.

Melchior

Auf der Suche nach dem Schön en, Wahren, Guten

Auf der Suche nach dem Schönen, Wahren, Guten

Nr. 2 | 2015 melchiorm agazin.com

Nr. 3 | 2015 melchiormagazin.com

Melchior Auf der Suche nach dem Schö nen, Wahren, Guten

r Melchio nach Suche Auf der önen, dem Sch Guten n, Wahre

Nr. 4 | 2016 melchio rmagaz

in.com

Melchior

4 e 1/201 Erstausgab gazin.com iorma melch

Esther

Maria

Nr.1

Magn

Ausst is | Die

eiger

Samuel Harfs t | Chiaras gegebenes

| Junge

Ehe

Leben | Die Freundscha

Akbarat | Die Alten | Jon Foreman

Nr. 5 | 2016 melchiormagazin.co m

ft

Alana New man

besteht, bestimmt. Michael Cech (YOU!) übernimmt die Geschäftsleitung zusammen mit Xenia Jehle (Fisherman.FM). Die Hauptverantwortung für Marketing und Design in der Position des „Art Directors“ liegt neu bei Hannes Platter (YOU!) und die Leitung des Redaktionsteams wurde an Chefredakteurin Magdalena Hegglin (Fisherman.FM) abgetreten. Mit Pater Nikodemus Peschl (St. Johannesgemeinschaft) als geistlichem Begleiter ist das Melchior-Leitungsteam komplett. Martin Iten (Fisherman.FM), der bisher Melchior von Schweizer Seite her verantwortet hat, ist zusammen mit Clara Wunsch (YOU!) und Anna Platter (YOU!) Mitglied im Redaktionsteam und steht als zweiter Grafiker Hannes Platter zur Seite.

Melchior Auf der Suche nach dem Schönen, Wahren, Guten

| Verboten

e Liebe | Vergebu ng

Melchior

www.melchiormaga zin.com

Dank dieser unabhängigen und eigenständigen neuen Struktur ist es uns nun möglich, Melchior konkreter und effizienter weiter zu entwicklen. Dazu gehören neben inhaltlichem Fortschritt auch die Erhöhung der Abozahlen und die Erweiterung der Leserschaft, besonders auch in Deutschland. Bald soll auch ein neuer Internetauftritt Melchior besser präsentieren. Melchior einfach bestellen unter: www.melchiormagazin.com

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Simeon & Damian | Die Sexologin | Sturm in Stock holm

„Hab mir jetzt am Wochenende Melchior genauer angeschaut und bin wirklich überwältigt. Inhaltlich sowieso aber auch gestalterisch einfach erste Sahne. Von Farbe über Tpografie über Bilder und Layout – very very advenaced und rundum SCHÖN. Grosses Lob!“ JOHANNES HARTL 31


E S U A H U Z ER EIN B A H B E I L E FÜR KAFFE

Gebloggtes...

Weltjugendtag in Krakau... Ich brauchte fünf Tage, bis ich danach normal funktionieren konnte. Die Tage in Krakau waren also anstrengend – aber nicht nur! Gott sei Dank habe ich, wie Tausende andere, Großartiges erlebt – Gemeinschaft mit Gott und den Menschen. Diese Zeit war für mich persönlich eine große Schule der Geduld und der Umkehr. Es gibt gefühlte tausend Sachen, über dich ich schreiben könnte. So viele Begegnungen, so viele Erlebnisse... Was mich auf eine ganz besondere Art und Weise beeindruckt hat, war, wie mancherorts die jungen Menschen empfangen wurden. So viel Herzlichkeit und Hilfsbereitschaft habe ich in meinem Leben noch nie gesehen. Eines Nachmittags sind wir in einer kleineren Gruppe in die Altstadt gegangen. Wir haben nach einem ruhigen Ort gesucht. Mir ist eingefallen, dass im Garten des Dominikanerklosters ein Café eröffnet wurde – Café Frassati. Ich kann nur sagen: ein genialer Ort, an dem man sich gleich zu Hause fühlt. Ich habe dort einen echten und guten Espresso bekommen! Das war die Erlösung... Es gab dort selbstgemachte Smoothies, Kekse und vieles mehr – freies WLAN und saubere Klos. Ein unwirklicher Ort inmitten der Menschenmassen in Krakau. Was mich aber am meisten beeindruckt hat war, dass dort die

Das Café Frassati auf dem Weltjugendtag in Krakau.

Brüder selbst anwesend waren. Nicht nur so, um mit den Leuten zu plaudern – sie haben den rettenden Espresso gemacht und standen einfach an der Theke. Sie waren nicht alleine – Dutzende Helfer sausten durch die Gegend. Ich setzte mich erschöpft mit meinem Espresso auf den Boden und dachte mir – so ist Kirche! Ein Ort, wo ich willkommen bin, wo alles mit einem Lächeln serviert wird und auch eine gewisse Qualität hat. Dass ich immer wieder die Kirche als so einen Ort erlebe, gibt mir Hoffnung für die Zukunft. Mein Fazit dieses Nachmittags lautet: Willst du eine tolle Kirche – dann mach etwas dafür! Einfache Dinge ermöglichen viel. Das Wichtigste ist aber, dass ich die Menschen einfach mag und ihnen gerne diene. Das ist, was mir in meinem Leben ein Leitfaden ist – „Denn auch der Menschensohn ist nicht gekommen, um sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben hinzugeben als Lösegeld für viele.“ Mt 20, 28

THE AN FRANCISC WAY

anerpater Der Franzisk k bloggt Darius Lebo gelmässig für euch re .fisherman.fm unter: blog


r Vorsehung

. . . D L E G , GELD, GELD n de Wir leben vo

xj – Wohin

fliesst eigentlich meine Spende? Diese Frage stellt man sich oft, wenn man Projekte unterstützt. Das Jahr 2015 soll als Beispiel dienen, um einen Einblick zu bekommen, was mit Spendengeldern bei Fisherman.FM passiert. 2015 hatten wir einen Aufwand von sFr. 122‘000.–(*). Von diesem Betrag flossen gut ¾ in Personalkosten. Das mag auf den ersten Blick sehr viel sein. Wenn man sich aber vor Augen hält, was dies alles beinhaltet, dann relativiert sich das Ganze. Damals hatten wir ein Stellenpensum von 160%. Das entspricht ein bisschen mehr als eineinhalb Vollzeitstellen, welche auf fünf Schultern verteilt waren. Die restlichen Kosten waren grob gesagt Aufwände zu je einem Viertel für die Miete, Technik/Informatik (Musikgebühren, Büromaterial, Homepagekosten, Anschaffungen was Technik anbelangt), Werbung (Rundbriefe, Weihnachtspost) und Events und Diverses (2015 konkrete Spesen für: Ausstellung Verfolgte Christen, WJT Augsburg, EXPLO-Luzern, FMEvents, etc.).

Foto: Darius Lebok

Dem gegenüber stehen Einnahmen von knapp sFr. 128‘000.–, so dass wir ohne Defizite ins neue Jahr 2016 starten konnten. 41% sind Erträge aus Mitgliederbeiträgen und Privatspenden. 37% verdanken wir unseren Partnern und Stiftungen. 14% sind Einnahmen aus Kollekten von Pfarreien und 8% sind Spenden, die wir von Events als Dankeschön für unseren Einsatz erhalten haben und Erträge von unserem FM-Shop. Zurück zu den Personalkosten. Mit, wie bereits erwähnt, eineinhalb Stellenprozenten stemmten wir 2015 Fisherman.FM. Fisherman.FM ist

sozusagen ein Self-Made-Medienkollektiv. Das heisst, wir kaufen keine externen Leistungen ein wie z.B. Grafiker, Tontechniker, Programmierer, Buchhalter, Journalist, Fotograf oder sonstige Experten, sondern produzieren alles in Eigenregie bzw. mit unseren vorhandenen Ressourcen und Möglichkeiten. Würden wir solche Leistungen einkaufen müssen, würden unsere Personalkosten zwar sinken, unsere Ausgaben jedoch exorbitant steigen. Somit sind wir in der komfortablen Lage, dass die Mitarbeiter und Ehrenamtlichen von Fisherman.FM ihre Talente direkt für Fisherman. FM und somit auch für die Kirche und Gott investieren dürfen. All dies ist nur möglich, dank der grosszügigen Unterstützung so vieler Spender, Gönner und Stiftungen. Wir sind unglaublich dankbar, auf so verlässliche Partner zählen zu dürfen. Fisherman.FM ist ein Verein mit Kultuszweck, also ein nichtgewinnorientierter Verein. Die meisten Produkte, die wir anbieten (alles was z.B. das Internet betrifft), sind kostenlos, da unser erstes Anliegen die Neuevangelisierung ist und nicht der Profit. Dies ist nicht immer einfach, denn somit sind wir weiterhin auf Ihre Spende angewiesen. Wir hoffen und wünschen uns, dass wir auch ins neue Jahr 2017 ohne Defizite starten dürfen oder sogar noch ein wenig mehr auf der Seite haben, damit Fisherman.FM weiter wachsen kann, wir eine gewisse Sicherheit bieten und schlummernde Talente für Fisherman.FM gewinnen können. Vergelt’s Gott für Ihre Unterstützung! (*) Das Magazin Melchior ist zwar ein Teil von Fisherman.FM, allerdings führen wir darüber separat Buch (sowohl Personalkosten, Spesen, etc. als auch Einnahmen), damit das Geld für Melchior auch wirklich wieder für Melchior eingesetzt werden kann. Aufgrund dessen wird Melchior in der Übersicht nicht berücksichtigt.

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EIRATET! SABEENA H Verlobung! Sie und ihr Pradeep

beena zur ! n unserer Sa re lie ien heiraten tu ra g Wir li 2017 in W Ju . 2 2 am n werde


Helfen und

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TZE UNTERSTÜ

Unsere Vision von einem innovativen und katholischen Medienkollektiv für junge Menschen kann nur dank der Unterstützung vieler Menschen umgesetzt werden. Fisherman.FM wird vollumfänglich durch Spenden, Gönner- und Patenschaftsbeiträge finanziert. Aus diesem Grund gibt es den Gönnerverein „Fisherman’s Freunde“, der uns materiell und im Gebet unterstützt. Als Mitglied in diesem Freundeskreis unterstützen Sie unsere Pionierarbeit in der Neuevangelisation entscheidend! Als Mitglied werden Sie Teil des Projektes und erhalten zweimal jährlich einen Rundbrief mit aktuellen Informationen zum Stand der Arbeiten.

Willkommen an Bord! Einfach eine E-Mail (mit Angabe der eigenen, vollständigen Postadresse) an radio@fisherman.fm schicken und den Betrag einzahlen. Und schon

Vater Benedikt, emer. Papst, mit einem Bierdeckel von Fisherman.FM an seinem Herzen. ist man Mitglied... Vergelt‘s Gott! Ebenso wichtig ist Ihre Einzelspende. Jugendbischof Marian Eleganti schreibt in seiner Empfehlung für Fisherman.FM: „Auch wenn Fisherman.FM nur mit einfachsten Mitteln arbeitet, ist das Projekt auf Dauer doch mit erheblichen Kosten verbunden. Für Ihre ideelle und finanzielle Unterstützung sind wir Ihnen zutiefst dankbar.“ Kontoangaben Zuger Kantonalbank Franken IBAN: CH06 0078 7007 7168 8950 4 Euro IBAN: CH87 0078 7571 8775 6750 9 Swift Code: KBZGCH22 Gönnerverein Fisherman.FM, Lüssiweg 12, CH-6300 Zug

aktuellen Gebetsanliegen: • Dass Fisherman.FM sich seiner Sendung immer tiefer bewusst wird und danach handelt. • Dass das Büro zu einer echten Gemeinschaft und fruchtbaren Zusammenarbeit beiträgt. • Dass durch unser Wirken Gott immer mehr Raum bekommt, um Herzen zu berühren. • Dass das Magazin Melchior gerade bei Verteilaktionen an Universitäten suchenden Menschen Antworten geben und helfen kann, die Wahrheit zu finden. • Dass, wie es Papst Franziskus im Oktober formuliert hat, die Berichterstatter bei der Durchführung ihrer Arbeit, immer von Achtung vor der Wahrheit und von einem starken Sinn für Ethik motiviert sind. Fotos: Marian Eleganti, privat

xj – Unsere

Kontakt – Fisherman.FM – Lüssiweg 12 – 6300 Zug – radio@fisherman.fm – www.fisherman.fm

Studioadresse – Fisherman.FM – Neugasse 25 – 6300 Zug Verantwortliche – Xenia Jehle xj – Martin Iten mi – Rahel Kölbener rk – Anna Stocker as – Sabeena Kuruttuparambil sk Der Rundbrief ist die Schrift des Gönnervereins Fisherman.FM und erscheint periodisch in variierender Auflagenzahl. Wollen Sie diesen Brief auch in Zukunft bekommen, dann tragen Sie sich in das „Flaschenpost“-Formular auf der Homepage ein. 35


T U G T U T S „E , ZU SEHEN N E D R H I E I W T B E L N E B GLAU BEI UND DA DEREIN WUNEUGNIS BARES Z ABGIBT.“ DANIEL

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FM Rundbrief 08  

Rundbrief Januar 2017 www.fisherman.fm

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