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GeGründet 2004

ausGabe 3/2013

10. JahrGanG

reit- und FahrVerein kalkreuth

50. Reit- und Springturnier Turnierplatz Paulsmühle

inhalt

4 Leserumfrage

5 Schulgartenwettbewerb

8 Inselfest Frauenhain

12 Tag der Diakonie

Foto: Britt Placzek

13

Sächsische Meisterschaften Dressur und Springen für Junioren / Junge Reiter Landesjugendspiele

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28.-30. Juni

Pro Civitate

14 Rechtstipp von RA Rabald

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Nachrichten

satire

Veranstaltungen

Tag der DEUTSCHEN Einheit?

Sport

von Henry Müller

Der „Umgang“ mit der Vergangenheit hat in Deutschland eigene Regeln, die schwer zu durchschauen sind. Weitaus interessanter ist aber die Frage, wer diese bestimmt, wer die Begriffe dazu „erlaubt“ und die Geschichtsschreibung festlegt. Der 80. Jahrestag der „Machtergreifung“ hatte, meiner Empfindung nach, mehr Medienpräsenz als die Würdigung der mutigen Menschen vom 17. Juni. Dass die Proteste nicht nur in Berlin stattfanden, scheint auch nicht so bekannt zu sein. Die sowjetischen Behörden verhängten aber damals in 167 von 217 Landkreisen der DDR den Ausnahmezustand! So streikten unter anderem die Arbeiter von Carl Zeiss in Jena und die des Buna-Werkes Schkopau. Besonders interessant scheint auch der Fakt, dass in den Kreisen Görlitz und Niesky die SED-Funktionäre abgesetzt waren. Aufgrund der Bevölkerungsstruktur eskalierte die Protestbewegung auch dort zu einem politischen Aufstand. Das Zusammenleben der Görlitzer wurde zusätzlich durch die

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Teilung ihrer Stadt und die Grenzsicherungsmaßnahmen der DDR gegenüber dem „polnischen Brudervolk“ erschwert. Ebenso akzeptierten die meisten Görlitzer die sogenannte Oder-Neiße-Friedengrenze nicht. Sollte durch den Volksaufstand etwa auch eine ganz andere Einheit wieder hergestellt werden? Diese These sei zu provokativ?! Warum eigentlich? Erst am 16. Januar 1992 gab die Bundesrepublik alle Ansprüche auf die Ostgebiete des Deutschen Reiches auf, denn die Siegermächte des Zweiten Weltkrieges hatten als Bedingung für die Zustimmung zur Deutschen Einheit die endgültige Anerkennung der Oder-Neiße-Grenze als rechtmäßige Staatsgrenze gefordert. Erst seit dem gehören die Gebiete, die östlich dieser Grenzflüsse liegen, auch völkerrechtlich zu Polen. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs wurde nämlich der künftige Grenzverlauf an Oder und Neiße am 2. August 1945 im Potsdamer Abkommen von den Alliierten vorbehaltlich des Abschlusses einer endgültigen Friedensregelung festgelegt. Hierdurch wurde etwa ein Viertel des deutschen Staatsgebietes in den Grenzen von 1937 abgetrennt und unter vorläufige polnische, beziehungsweise sowjetische Verwaltung gestellt. Die BRD erkannte erst am 7. Dezember 1970 im Warschauer Vertrag die Oder-NeißeLinie unter dem Vorbehalt einer Änderung im Rahmen einer Friedensregelung als faktisch „unverletzliche“ Westgrenze der Volksrepublik Polen an! Es war also korrekt keine „Wiedervereinigung“ sondern der Beitritt der DDR, denn sonst hätten auch die anderen Gebiete wieder mit dazukommen müssen. Dies merkte auch Egon Bahr, der „Ostpolitiker“ der BrandtRegierung, schon einige Male kritisch an. Die DDR wurde zwar zu Ehemaligen, diese Bezeichnung ist aber wohl somit ebenso unkorrekt wie „Mitteldeutschland“. Ist das genug „Futter“ für das Gutmenschentum? Das Vertuschen der Wahrheit sowie der Unmut der Menschen sind immer Hauptgründe für Rebellionen. Wie sich die Ursachen bei den meisten Aufständen ähneln, möglich scheinen sie heute nicht mehr. Es gibt also folglich keine Unzufriedenheit mehr und Kritiker sind ja sowieso nur Querulanten.


Grossenhainer Herold Flugplatz Grossenhain

Soll der Verkehrslandeplatz erhalten bleiben?

Leserpost

Leser Umfrage

Harald Kühne, Fraktionsvorsitzender DIE LINKE im Großenhainer Stadtrat gibt zum Thema Verkehrslandeplatz Großenhain Denkanstöße Auch wenn es von offiziellen Stellen einschließlich der Flugplatzleute bis heute hartnäckig ignoriert wird, die Mitglieder der Linksfraktion im Großenhainer Stadtrat waren die einzigen, die sich dem Thema Flugplatz alternativ zur Vorhaltefläche für einen Großinvestor angenommen haben. CDU und FDP stimmten ohne Diskussion den Vorschlägen der Stadtverwaltung zu. Nachdem die Petition ebenfalls erfolglos war, könnte man sagen: Die Messen sind gelesen. Die Zukunft des Areals als Verkehrslandeplatz ist perspektivisch nicht mehr gesichert. Nach den tollen Flugtagen und mehreren Veröffentlichungen in den Medien gibt es jedoch immer wieder die Frage auch an uns LINKE: Kann man nicht doch noch etwas machen? Ja, man kann. Dazu müssten sich jedoch alle auf dem Flugplatz einig sein und ein gemeinsames, machbares Konzept vorle-

Fotos: (2) EM

Aufwärts oder abgestürzt? Jets wie die F16 werden nicht wieder permanent hier zu sehen und zu hören sein. Das ist auch nicht das Ziel. Soll aber der Flugbetrieb auf dem Verkehrslandeplatz Großenhain generell erhalten bleiben? Sagen Sie Ihre Meinung. Die Linken wollen ein Bürgerbegehren anstreben (siehe nebenstehenden Leserbrief). Einigen ist es wohl egal, andere fänden es bedauerlich, wenn der Flugbetrieb auf dem Großenhainer Verkehrslandeplatz eingestellt werden würde. Wir erinnern uns an faszinierende Flugshows aber auch an die wütenden – verständlichen – Proteste der Folberner in den neunziger Jahren. Super Moto und Tuningtreffen versus Industrieansiedlungen und Arbeitsplätzen. Das ist

sicher nicht die Frage. Aus welchen Gründen wird rigoros gegen die Verkürzung der Landebahn votiert? Was meinen unsere Leser? Sollte der Flugbetrieb, im Einklang mit Investoren, oder eben gerade für sie, erhalten werden? Ist es unerheblich, wenn die fast einhundert Jahre alte Tradition aufgegeben würde, das fliegende Museum verschwindet und die Landebahn einer beleuchteten Rasenfläche weichen müsste? Teilen Sie uns ihren Standpunkt dazu bis zum 20. Juli mit. Das Ergebnis sowie einige der interessantesten Statements werden in der nächsten Ausgabe veröffentlicht. Kontakt: redaktion@heroldgrh. de oder Gräser Verlag Großenhain OHG, Am Hayn 28.

gen. Zum Beispiel mit verkürzter Start- und Landebahn. Zumindest so, dass das einzigartige Flugzeugmuseum seine Heimat in Großenhain behalten und noch manches Fest stattfinden kann. Als nächster Schritt könnte dann eine Bürgerbefragung bzw. ein Bürgerbegehren herbeigeführt werden, welches in einen Bürgerentscheid mündet. Die gesetzlichen Rahmenbedingungen lassen das zu. Wir als LINKE würden mit unserer Erfahrung und unserer Logistik den Prozess unterstützen. Selbst wenn die Mehrheit der Großenhainer gegen den Erhalt des Flugplatzes wäre, könnte man dann sagen: Die Entscheidung wird akzeptiert, aber wir haben sie mit wirklich demokratischen Mitteln herbeigeführt. Leserbriefe geben nicht unbedingt die Auffassung der Redaktion wieder. Sie stellen die persönliche Standpunkte der Autoren dar.

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Vielen Dank. Asyl für Riesaer Flugzeuge Jan Meißner, der Geschäftsführer der Flugschule BORN-2-FLY, die auf dem Flugplatz Riesa-Gohlis ansässig ist, nahm während des Hochwassers das Asyl-Angebot der Großenhainer Flugplatzbetreiber gern an. „Riesa ist schon wieder abgesoffen und wir haben doch genug Platz“, erklärt Bernd Fiedler, der Großenhainer Flugleiter. 10 Flugzeuge aus Riesa stehen zurzeit in den Hangars. Auf die Riesaer wartet jede Menge Arbeit. Es entstand erheblicher Sachschaden. EM

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www.heroldonline.net interView zuM 8. sächsischen schulGartenwettbewerb - 2. Mittelschule „aM schacht“

„Wir sind die besten Gartengestalter!“ Am 17. Mai erhielt die Arbeitsgruppe „Naturerlebnisgarten“ der 2. Mittelschule „Am Schacht“ per E-Mail die freudige Botschaft, dass sie zu den Landessiegern des 8. Sächsischen Schulgartenwettbewerbs gehört. Linda Frommelt und Julia Lenz, zwei Teilnehmerinnen am Ganztagsangebot „Schulgarten“ der Klasse 7a, befragten die Projektleiterinnen dazu. Was ist das für ein Ausscheid und wie funktioniert er? Martina Göpfert: Der Schulgartenwettbewerb läuft über drei Jahre. Es gibt verschiedene Stufen zur weiteren Qualifikation. Teilnehmen können alle Bildungseinrichtungen, von der Grundschule bis zum Gymnasium. Am Anfang stand eine Bewerbung im Internet. In der zweiten Etappe folgte eine Präsentation in Meißen, auf der wir das gesamte Projekt von 2008 bis 2012 vorstellten. Das sind ja vier Jahre! Was ist denn da alles passiert und wie kam es denn überhaupt zur Teilnahme? Antje Friedrich: 2008 hatten unsere Sozialarbeiterin Martina Göpfert und ich die Idee, auf einer Fläche voller Wildwuchs auf unserem Schulgelände einen Naturerlebnisgarten anzulegen. Martina begann mit einigen freiwilligen Schülern in den Ferien, das Gelände zu gestalten. Zuerst entstand unsere Kräuterspirale. Die Teilnehmer der Kinderspielstadt Kleinhayn legten ein Teichbiotop an. Im nächsten Bauabschnitt entstand unsere Sitzgarnitur, das Insektenhotel, die Bienenweide, der Tastpfad, der Todholzhaufen, das Steinquartier für die Eidechsen sowie eine Vielzahl verschiedener Beete. Weil wir später davon überzeugt waren, dass wir die besten Gartengestalter sind, nahmen wir am Wettbewerb teil. Ich bin der Meinung, dass uns die vielen Projekte zum Sieg getragen haben. Davon überzeugte sich auch die Schulgartenkommission bei einem Vororttermin im Mai 2012.

Wer hat alles mit gemacht? Antje Friedrich: Möglich wurde der Sieg erst durch die Beteiligung vieler Schüler unserer Einrichtung. Das Besondere für uns ist, dass bereits mehrere Schülergenerationen daran teilgenommen haben. Besonderen Anteil aber hatten die Schüler des Ganztagsangebotes und die Klasse 7a. Personelle Hilfe erhielten wir von vielen Eltern sowie regionalen Firmen. Ohne sie wäre das alles überhaupt nicht möglich gewesen. Antje Friedrich (li.) und Martina Göpfert

So sieht der Siegerschulgarten der 2. Mittelschule „Am Schacht“ jetzt aus

Was passierte in der letzten Stufe? Martina Göpfert: Der spannende Endausscheid fand am 16. Mai in Dresden statt. Bei diesem Finale stellten wir die Projekte des letzten Jahres vor. Das waren zum Beispiel „Vom Korn zum Brot“ – von der Aussaat über die Ernte, die Verarbeitung bis zum Backen im eigens von uns dafür im Naturerlebnisgarten gebauten Lehmofen und die „Saison mit königlichem Besuch“ – Hornissen im Gerätehaus. Mit diesem Projekt haben wir beim Wettbewerb

der DBU (Deutsche Bundesstiftung Umwelt) zum wiederholten Male gewonnen. Besonders gut kommen unsere Angebote bei Kindergarten- und Grundschulkindern an. Die Kleinen können bei uns verschiedene Kräuter kennenlernen, Brot backen und ihr Wissen per Holzmemory testen. Unser Maskottchen, der Maulwurf „Horst“ hätte gern eine Hose mit großen Taschen. Die wollen wir selbst herstellen. Deshalb haben wir in unserem Garten Flachs ausgesät, den wir im Oktober zu Stoff verarbeiten möchten.

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Fotos: (3) EM

Wovon wird denn das alles finanziert? Antje Friedrich: Zum einen von Preisgeldern der Wettbewerbe der DBU, an denen wir schon seit einigen Jahren erfolgreich teilnehmen. Zum anderen haben wir sehr viel Geld durch den Wettbewerb „Ideen, Initiative, Zukunft“ des Drogeriemarktes DM erhalten. Es gab auch Prämien für die Qualifikation in den verschiedenen Stufen des Schulgartenwettbewerbes. Viele Sponsoren unterstützten uns zudem materiell, mit Pflanzen und Holz oder stellten uns gratis Baumaschinen zur Verfügung. Welche öffentlichkeitswirksamen Aktionen gab es bereits? Martina Göpfert: Einige, zum Beispiel den „Erlebten Frühling“, die Weihnachtsfeier im altersgerechten Wohnheim, bei der ofenfrisches Gebäck serviert wurde sowie die Unterstützung des Mittelalterprojektes der Grundschule. Es wurden mehrere Artikel über den Schulgartenwettbewerb veröffentlicht. So unter anderem in der Bild Zeitung, den Dresdner Neusten Nachrichten und der SZ. Der Fernsehsender Nick nahm einen Beitrag vom „Erlebten Frühling“ auf, der am 12. Juli 2008 gesendet wurde. Es entstanden außerdem mehrere Bildbände und Kalender. Weitere Informationen sind auf unserer Homepage: www.schachtschule.de zu finden.


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20. Großenhainer Theatertage

Dieter Hildebrandt zu Gast in der Herkuleskeule

Autofrühling des ADAC Großenhain

Pferdegala an der Paulsmühle

Unter der Regie von Claudia Stange feierte das Stück „Der beste Tag“ der Spielbühne bei den 20. Großenhainer Theatertagen Ende April Prämiere im Albert-Treff. Als Darsteller des hervorragenden Dramas überzeugten Patricia Franke, Jakob Schmidt und Marthe Bechstein (v.l.n.r.).

Die diesjährige Fahrzeugmesse des Motorsportclubs Großenhain im ADAC verlangte „Regenreifen“, Schirme und warme Sachen und konnte so ihrem Namen keine Ehre machen. Das wenig frühlingshafte Wetter hielt aber die Models von Good looking Kaube Moden nicht davon ab, nach der Modenschau mit den Autohausbesitzern zu posieren. Auch Frank Sachse, der Chef des Citroen Autohauses, wurde zum Foto „verführt“. Fotos: (4) EM

Die Sächsische Landeszentrale für politische Bildung eröffnete unter dem Titel: „Wir sind gute Demokraten – wir halten uns raus“ den Bundestagswahlkampf in der Dresdner Herkuleskeule. Stargast war dort der Münchner Kabarettist Dieter Hildebrandt. Hier im Gespräch mit dem Direktor der Landeszentrale Frank Richter.

Die diesjährige Show von Kerstins Landpartie stand unter dem Motto „Auf dem Pferderücken rund um die Welt“. Kerstin Hirsch, die Betreiberin des Reiterhofes an der Paulsmühle, hatte mit vielen Helfern und ihren Schülern 13 Schaubilder einstudiert. Die Wiener Hofreitschule war ebenso vertreten, wie Indianer vom Stamme der Kalkkotas sowie Fußball spielende Pferde aus England. Zwei Fohlentaufen sowie eine russische Troika waren ebenfalls zu erleben.

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reit- und FahrVerein kalkreuth

50. Reit- und Springturnier an der Paulsmühle

Bestandteil des 50. Turniers sind auch Dressurprüfungen der Klassen A/L/M. Foto: Britt Placzek

Am kommenden Wochenende findet auf dem Reitplatz an der Paulsmühle ein Wettbewerb der Superlative statt. Der Reit- und Fahrverein Kalkreuth führt vom 28. bis 30. Juni sein fünfzigstes Turnier durch, ein ganz besonderer Höhepunkt im Vereinsleben und insbesondere für Andreas Heigl. Der Ehrenvorsitzende und Turnierleiter nennt einige Zahlen: „Es werden an diesen drei Tagen 542 Starts von 103 Reitern absolviert. 217 Pferde sind bereits gemeldet.“ Anlässlich des besonderen Jubiläums bekam der Verein in diesem Jahr den Zuschlag für die Sächsischen Meisterschaften Dressur und Springen für Junioren/Junge Reiter im Rahmen der Landesjugendspiele. Insgesamt stehen im Rahmen der sächsischen Landesmeisterschaft 30 Dressur- und Springwettbewerbe an. Die Qualifikation für den Eggersmann Junior Cup 2013 zur

„Partner Pferd“ in Leipzig sowie weitere Cups sind besondere Höhepunkte des Turnier. Kerstin Hirsch, die Betreiberin des Reiterhofes an der Paulsmühle, hat schon Anmeldungen für über 50 Pferde, die in Kalkreuth übernachten wollen. Der Zeitplan ist, sowohl ob der Menge der Starter als auch der Vielzahl der einzelnen Prüfungen, dicht gedrängt. „Wir müssen schon um sieben Uhr mit den Wettbewerben beginnen, um alles zu schaffen“, erklärt Robert Keller. Seit Januar dieses Jahres fungiert er als neuer Vereinsvorsitzender und bereitet nun schon seit einigen Wochen mit seinen Vorstands- und Vereinsmitgliedern sowie weiteren Ehrenamtlichen das Großereignis vor.

dem Forsthaus Coswig, zuständig. Der Eintritt ist für alle Veranstaltungen frei. Bereits um 9 Uhr beginnt am Freitagvormittag die Fohlenschau des Zuchtvereins Kalkreuth. Die besten Paare sind dann während des Fohlenchampionates des Zuchtbezirkes Sachsen, das am

Qualifikationen zur „Partner Pferd“ So wird der – erstmals ausgeschriebene – Sportwettkampf um den „Pokal der Gemeinde Ebersbach“ am Samstag erst gegen 18 Uhr beginnen. Im darauf folgenden öffentlichen Sportlerball ehrt die Schirmherrin des Turniers, die Bürgermeisterin von Ebersbach Margot Fehrmann, im Festzelt Sieger und Platzierte des Vereinscontestes. Zum Rahmenprogramm gehören unter anderem Ponyreiten, Kutschfahrten, Basteln und Kinderschminken. Für die gastronomische Versorgung ist das Team der Börse Coswig mit einigen Partnern, wie zum Beispiel

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14. Juli ebenfalls an der Paulsmühle stattfindet, nochmals zu sehen. EM

Infos unter: www.reitverein-kalkreuth.de


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Volksbank Raiffeisenbank Meissen Grossenhain eg

KANDIDAT VORGESTELLT

Will für die Linke in den Bundestag:

Sebastian Scheel Der studierte Politikwissenschaftler Sebastian Scheel ist seit 2004 Mitglied des Landtags. Er bekleidet dort mehrere Funktionen. So ist er stellvertretender Vorsitzender der Linksfraktion, Vorsitzender des Haushalts- und Finanzausschusses, stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Umwelt und Landwirtschaft sowie stellvertretendes Mitglied im Innenausschuss. Der 37-Jährige wohnt in einer Lebensgemeinschaft in Radeburg und ist Vater eines Kindes. Seine Motivation für die Direktkandidatur für den Bundestag sind unter anderem die Bekämpfung von Hartz IV, der Armut per Gesetz, wie er es treffend ausdrückt sowie die Stärkung der Länderkompetenzen gegenüber dem Bund. Text: EM, Foto: PR

Nudossi-Vadossi versüßt Briefmarkenerwerb Thomas Hartmann, der Geschäftsführer der Sächsischen und Dresdner Back- und Süßwaren GmbH und Co.KG präsentiert in der Meißner Hauptgeschäftsstelle der Volksbank Raiffeisenbank Meißen Großenhain eG die neuste Briefmarke der PAKETERIA- POST®. Sie wurde anlässlich des 45jährigen Jubiläums kreiert.

Claus-Michael Zwiebel, Vorstandsmitglied der Volksbank Raiffeisenbank Meißen Großenhain eG, begründet sein Engagement für das Jubiläum des Radebeuler Brotaufstrichs: „Traditionell sind wir sehr eng mit den Menschen und dem Mittelstand der Region verbunden und dies seit mehr als 155 Jahren“. EM

Beethoven-Allee

Eltern-Kind Parkplätze zum Kindertag Auf Initiative der LINKEN im Stadtrat Großenhain werden die Behindertenparkplätze an der Beethovenallee auch als „Eltern und Kind“ Parkplätze ausgewiesen. Diese sind etwas breiter als üblich und verhindern somit das Beschädigen von Nachbarautos beim Hantieren mit Kinderwa-

gen oder Kindersitzen. Um die Realisierung zu beschleunigen, hat die Landtagsabgeordnete Kerstin Lauterbach (r.) die Finanzierung der Beschilderung übernommen. Die Stadtverwaltung unterstützte das Vorhaben bei der praktischen Umsetzung. Fotos: (2) EM

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Rückblende

„erlebnisfest der Sinne“

eines der schönsten Stadtfeste Deutschlands

Matthias Schmieder, Geschäftsbereichsleiter Stadtkultur und Ordnung (l,) und Jörg Withulz, Kulturkoordinator der Stadt Großenhain (2.v.r.) nahmen in Berlin als einer der Preisträger des diesjährigen Wettbewerbes der Stiftung die Urkunde entgegen.

Den Stiftungspreis „Anerkennung“ der Stiftung „Lebendige Stadt“ als eines der 14 schönsten Stadtfeste im In- und Ausland trägt ab sofort das „erlebnisfest der SINNE – Das Kulturfestival in Großenhain“. Matthias Schmieder, Geschäftsbereichsleiter Stadt­kultur und Ordnung und Jörg Withulz, Kulturkoordinator der Stadt Großenhain, nahmen in Berlin als einer der Preisträger des diesjährigen Wettbewerbes der Stiftung die Urkunde entgegen. „Wir sind sehr stolz auf diese Anerkennung“, freut sich Jörg Withulz, der seit 1999 das „erlebnisfest der SINNE“ gemeinsam mit vielen Akteuren und Partnern vorbereitet und durchführt. „Unser ‚erlebnisfest’ hatte die Jury in vier Auswahlrunden und aus 631 eingereichten Bewerbungen aus Deutschland, Ungarn, Polen

und der Tschechischen Repu­ blik überzeugt und wurde unter die 20 Finalisten gewählt. Die deutschland- und europaweite Konkurrenz war dabei mit Städten wie Budapest, Berlin oder auch Nürnberg sehr beeindruckend“, erklärt Matthias Schmieder, der 1997 den Grundstein für das Erfolgsfest legte. Mit dem europaweiten Wettbewerb hatte die Stiftung Stadtfeste gesucht, die einen Beitrag zur Identitätsbildung der Stadt genauso wie zur Identifikation der Bürgerinnen und Bürger mit ihrer Stadt oder ihrem Stadtteil leisten. Dazu zählt die Partizipation der Bevölkerung durch Einbringen von Ideen und persönlichen Beiträgen. Das Stadtfest sollte sich durch Kreativität in der Planung und Ausgestaltung auszeichnen und von der Bevölkerung getragen werden. PM, Foto: PR

Pohlmann erhält Ehrentafel Rainer Pohlmann, der ToyotaAutohäuser sowohl in Zeithain als auch in Elsterwerda betreibt, erhielt zur Eröffnung des Frühlingsfestes im Elsterwerdaer Gewerbegebiet Ost die Ehrentafel der Stadt vom dortigen Bürgermeister Dieter Herrchen (r.) überreicht. Er hatte Pohlmann

vorgeschlagen, der übrigens als erster Sachse diese Auszeichnung erhält. Das Stadtoberhaupt der Nachbargemeinde fand dabei die ungeteilte Zustimmung der Werbegemeinschaft „Industrieund Gewerbegebiet Elsterwerda Ost“ e.V., dessen Vorsitzender Siegfried Deutschmann ist. EM

Besuch beim Verteidigungsminister

35 Gäste aus dem Wahlkreis Meißen besuchten Anfang Mai auf Einladung von Verteidigungsminister Dr. Thomas de Maizière Berlin. Zum Programm des Besuches gehörten unter anderem die Besichtigung des Reichstagsgebäudes, des Tränenpalastes sowie eine Rundfahrt mit einem Schiff auf der Spree. Dabei konnte die Gelegenheit zu Gesprächen mit dem Bundestagsabgeordneten der CDU genutzt werden. F: (2) EM

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Diakonisches Werk Riesa-Grossenhain

Tag der offenen Tür und Kirchspielfest am Diakonie-Sonntag – 25. August rund um das Seniorenzentrum „Helene Schmieder“

Saisoneröffnung im Bauermuseum Zabeltitz

Das Federnschleißen der Zabeltitzer Landfrauen war einer der Höhepunkte bei der Saisoneröffnung im Bauernmuseum. Die muntere Runde saß mit DDR-Dederonschürzen in der guten Stube des Bauernhauses und sorgte dort für viel Unterhaltung. Einheimische Händler boten draußen ihre Produkte an. Der restaurierte Pferdestall konnte erstmals besichtigt werden. EM

Naturtag und Backofenfest in Raden

10.15 10.30 12.00 13.00 14.30 16.30

Uhr Uhr Uhr Uhr Uhr Uhr

Eröffnung mit dem Posaunenchor Gottesdienst im Festzelt Mittagsimbiss aus der hauseigenen Frischeküche Jahrmarkt „anno dazumal“ mit buntem Markttreiben und Kinderflohmarkt Kaffee und Kuchenangebot mit musikalischer Umrahmung Ausklang mit einer feierlichen Abschlussandacht durch die Auszubildenden des Seniorenzentrums

An der Backscheune Raden konnten die Besucher selbst Gewächse einpflanzen. Bärbel Fischer (l.) unterstützte die jungen Gärtner dabei. Außerdem führte Förster Schwarz durch die Allee der Bäume und das Grüne Klassenzimmer. Händler der Region stellten ihre Produkte vor. Es gab frischen Kuchen und Brot. Die Peritzer Ukulelenkapelle sorgte am Nachmittag für musikalische Unterhaltung. EM

Die gute Seele geht „fast“ in den Ruhestand Die Firebirds in Tiefenau

Zum 1000-jährigen Geburtstag der Gemeinde Tiefenau begeisterte die Leipziger Band „The Firebirds“ die Partygäste im Festzelt. Die Jungs – immer noch, wie vor 20 Jahren, sehr publikumsnah – spielten von 20 Uhr bis zum Beginn des Feuerwerkes gegen Mitternacht. Zum Festprogramm gehörten außerdem ein großer Umzug, einen historischer Markt, Ritterspiele und ein Konzert in der Schlosskirche. Der Sonntag begann mit einem Festgottesdienst in der Schlosskirche, an den sich der Frühschoppen anschloss. EM

Nach 43 Dienstjahren im gleichen Gebäude wurde unlängst die Ergotherapeutin des Seniorenheims „Helene Schmieder“, Renate Struck (l.) in den Unruhestand verabschiedet. Das Haus befindet sich in der Trägerschaft des Diakonischen Werkes Riesa-Großenhain. Die Bewohner der Einrichtung wünschten ihrer „guten Seele“ in bewegten Worten alles Gute. Sie bleibt ihnen aber erhalten, denn sie arbeitet ehrenamtlich noch etwas weiter, da sie sich wohl auch nicht so richtig trennen kann. Darüber ist nicht nur die Leiterin des Seniorenheims Kathrin Wittig-Lau sehr erfreut. Fotos: (4) EM

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pro ciVitate Grossenhain

Auch der Herbst hat schöne Tage Speisenzubereitung gehören tagesstrukturierende, wiederkehrende Betreuungsangebote wie Tagesschau, kreatives Gestalten, ein Chor mit dem Namen „Singende Heimchen“ und Themenstunden zu früheren Begebenheiten des Alltags.

Josephine Schwark, die Leiterin der Ergotherapie (r.) und Mitbewohnerin Gerda Meier unterstützen Friedrich Hofner bei der Gartenarbeit. Fotos: (2) EM

Schon seit fast zwei Jahren leben im Seniorenzentrum „pro civitate“ an der Mozartallee pflegebedürftige Menschen. Auf drei Etagen befinden sich 68 Einzelzimmer zur vollstationären Pflege. Die ganzheitliche Pflege und Betreuung wird durch Altenpfleger, Krankenschwestern und Ergotherapeuten abgesichert. Dagmar Milde vom Verwaltungspersonal komplettiert das Team. Hinzu kommen zehn Einheiten für altersgerechtes Wohnen, die sich in der Stadtvilla befinden. Dort leben auch Angehörige von Bewohnern des Seniorenzentrums. Bei Notwendigkeit kann von dort ein direkter Umzug ins Seniorenzentrum erfolgen. So können sie sich bereits an die Umgebung gewöhnen. Heimleiter Steffen Kummerlöw ist immer noch begeistert von der Standortnähe zum Stadtzentrum Großenhain. Somit haben die Bewohner die Möglichkeit, allein oder in Begleitung von Betreuungspersonal zum Wochenmarkt oder dem naheliegenden Stadtpark zu gelangen. Die Leiterin der Ergotherapie, Josephine Schwark, arbeitet eng mit der 2. Mittelschule „Am Schacht“ zu-

sammen. Im gemeinsamen Projekt „Jung für Alt, Alt für Jung“ werden regelmäßig Vorlesungen, Spaziergänge und Gartenarbeit durchgeführt. Zu den Angeboten wie Ausfahrten, Tiertherapie, Gottesdienste und gemeinsame

Beim Sommerfest wacht der ABV Zur Erleichterung der Orientierung besteht das Farbkonzept nach Dr. Böhm. Jeder Wohnbereich ist in einem eigenen Farbton gehalten. Am Springbrunnen im großen Gartenbereich können die Senioren angenehme Stunden verbringen. Hochbeete und das barrierefreie Gewächshaus ermöglichen Gartenarbeiten im Rollstuhl. Der Ernteertrag wird in Angeboten der Ergotherapie zu Salaten und Speisen verarbeitet. Im Haus gibt es zudem einen Friseursalon mit Fußpflege. In jedem Wohnbereich sind Themenecken, gestaltet als Fachwerkhaus mit Ofenbank, die zum Verweilen einladen. Diese sind mit einem Aquarium oder einer Freiflugvoliere mit Großsittichen ausgestattet, denn auch im Herbst des Lebens soll es viele schöne Tage geben.

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Das diesjährige Sommerfest findet am 12. Juli, ab 14.30 Uhr auf dem Gelände des Seniorenzentrums unter dem Motto „Damals in der DDR“ statt. Es werden sieben Aktionsstände zum Thema angeboten sowie entsprechende Dekorationen und Leckereien. Der ABV wird nach dem Rechten sehen und Oldtimerfans kommen auf ihre Kosten. Ein Besuch lohnt sich für alle. Denn auch die Jüngeren haben sicher schon viel von dieser Zeit vergessen oder noch gar nichts davon gewusst. SK

Der Pflegedienstleiter von pro civitate, Ronny Kuhn, kennt alle Bewohner des Hauses. Hier besucht er Familie Winkler in der „guten Stube“, einem der Gemeinschafträume der Einrichtung.


Grossenhainer Herold Rechtstipp von RA Rabald

Üble Nachrede In meiner täglichen Praxis sprechen immer wieder Personen bei mir vor, deren Ruf schlechtgemacht wird. Sie müssen sich dies nicht gefallen lassen. Denn die üble Nachrede oder Rufschädigung kann sogar eine Straftat darstellen. Insbesondere dann, wenn Ihnen belastbare Zeugen zur Verfügung stehen, sollten Sie sich nicht scheuen, gegen die Person vorzugehen, die Unwahrheiten über Sie in die Welt setzt. Sie sollten beweisen können, dass die Unwahrheit gesagt wird. Betroffene erfahren dies ohnehin oft meist als letzte und dann über Dritte. Diese könnten dann als Zeugen auftreten. Vielleicht gibt es auch Schriftverkehr, der Ihnen vorliegt. Sofern Sie mit dem potentiellen Rufschädiger überhaupt noch reden können, sollten Sie zunächst gegebenenfalls mit diesem das Gespräch suchen, um abzuklären, ob nicht lediglich ein Missverständnis vorliegt. Wenn Sie verhindern möchten, dass die

Person weiterhin unwahre Behauptungen über Sie verbreitet, können Sie den Rufschädiger abmahnen und von diesem die Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung verlangen. Er muss sich mit einer solchen Erklärung verpflichten, die unwahre Behauptung nicht mehr aufzustellen und anderenfalls eine Geldstrafe an Sie zu zahlen. Sofern Sie in der Sache einen Anwalt einschalten, muss der Schädiger bei einem berechtigten Unterlassungsanspruch als Schadenersatz auch die Kosten des Anwalts an Sie erstatten. Wenn der Rufschädiger die entsprechende Unterlassungserklärung nicht abgibt, können Sie Ihren Unterlassungsanspruch gerichtlich geltend machen. Wenn Ihr Anspruch begründet ist, wird das Gericht den Rufschädiger verpflichten, unwahre Behauptungen zu unterlassen. Oft ist es wichtig, dass die Rufschädigung sofort im Keim erstickt wird. Ein Klageverfahren

dauert da meist zu lang. In einem solchen Fall könnte ein Antrag auf eine einstweilige Verfügung in Betracht kommen. Das ist ein Verfahren, in dem eine besondere Eilbedürftigkeit eines Streits berücksichtigt wird und durch das Sie innerhalb weniger Tage, manchmal auch innerhalb weniger Stunden, eine Entscheidung des Gerichts erhalten. Das bedeutet, dass der Rufschädiger vom Gericht verpflichtet wird, die rufschädigende Äußerung zu unterlassen und im Fall einer Wiederholung ein Ordnungsgeld zu zahlen. Wenn das Gericht die gewünschte einstweilige Verfügung erlässt, müssen Sie diese gerichtliche Entscheidung so schnell wie möglich Ihrem Gegner durch einen Gerichtsvollzieher zustellen lassen. Erst dann muss sich der Schädiger daran halten. Der kann sich natürlich auch gegen die einstweilige Verfügung wehren, wenn er der Ansicht ist, dass sie vom Gericht zu Unrecht erlassen wurde. Wahr-

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Rechtsanwalt Frank Rabald

heitswidrige Behauptungen können je nach Inhalt den Straftatbestand der Beleidigung, üblen Nachrede oder Verleumdung erfüllen. Sie könnten daher auch strafrechtliche Schritte gegen den Rufschädiger einleiten und sich durch Strafanzeige sowie Strafantrag zur Wehr setzen, die Sie bei jeder Polizeidienststelle erstatten können. Wie immer gilt: Vorgenannte Ausführungen sind nicht abschließend und ersetzen keine Rechtsberatung im Einzelfall. Eine Vielzahl weiterer Aspekte sind in diesem Zusammenhang zu beachten.

Angela Rabald Meißner Straße 37 01558 Großenhain Telefon 03522 502280 www.allianz-rabald.de

nicht Naturgewalten kann man ern. beherrschen. Aber versich

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Unter diesem Motto hielt der Verein Elbe-Röder-Dreieck in der Spansberger Kulturscheune seinen dritten Regionalmarkt ab. Erzeuger und Vermarkter präsentierten ihre Produkte. Das Bühnenprogramm in der Festscheune fesselte das Publikum mit einem bunten Mix. Text und Foto: EM

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verantwortlicher Redakteur: Henry Müller | Telefon: 0172 3587987

Erscheinungsweise: Der Großenhainer Herold erscheint aller zwei Monate. Die Zustellung erfolgt kostenlos an alle erreichbaren Haushalte und Geschäfte der Großen Kreisstadt Großenhain und der Gemeinde Röderaue. Die von uns gestalteten Anzeigen sind rechtlich geschützt. Nachdruck – auch auszugsweise – ist nicht gestattet.

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„Politik ist wie ein großer Tierversuch, um zu beweisen, dass die Macht den eigenen Geist ins Gegentei verkehrt. Und das ohne genetische Manipulation.“ Mathias Richling


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