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Grossenhainer

d l o r e H

GEGRÜNDET 2004

AUSGABE 03/06 - OKTOBER

3. JAHRGANG/NR . 03

FÖRDERGEMEINSCHAFT „GROSSENHAIN AKTIV“

INHALT

5 ER INT

VIE

W

Rechtsanwalt Frank Rabald

6 Kräuter & Wiesen genießen

Natur-Erlebnis-Bad

7 ner e f f o s f Verkau tag Sonn

Langer Theatersamstag 2006

8-9 Baugeschehen in Großenhain

11

Frauenpower

14

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Tag des offenen Denkmals

GRÄSER VERLAG GROSSENHAIN OHG · MOZARTALLEE 129 · 01558 GROSSENHAIN · TELEFON: 0 35 22 - 51 01 17 · TELEFAX: 0 35 22 - 50 25 86


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GROSSENHAINER HEROLD DAS BILD

Mit Volldampf über die Wiese Hobbyeisenbahner zauberten Anfang August Bahnhöfe, Brücken, Wälder und liebevoll gestaltete Arrangements in den Zabeltitzer Park. 12 Aussteller und Händler aus ganz Sachsen waren zum ersten Mittelsächsischen Gartenbahnen - Sommerfahrtag angereist und dampften zwischen Spiegelteich und Palais auf Rundkursen sowie verschlungenen Gleisen in Richtung Gästehaus. Fahrdienstleiter und Rangiermeister aus Großenhain und dem Landkreis hatten sich ebenfalls eingefunden. Dieselloks, historische Züge der Spur G, wie Gartenbahn, faszinierten nicht nur die Kinder. Die Gleise mit der Spurweite 45 Millimeter waren zum Teil einfach nur auf die Wiese gelegt worden und so hatten die Züge oft Mühe, sich darauf zu halten. Einige der Eisenbahner wollen zum Zabeltitzer Weihnachtsmarkt am 3. Advent, dem 17. Dezember, wieder ausstellen, wenn es möglich ist, sogar wieder im Park. Enrico Skopp zeigt ab 1. Advent, dem 26. November, jeden Sonntag von 14 bis 18 Uhr sowie nach Vereinbarung wieder seine eigene Anlage im Obergeschoss des Zabeltitzer Palais. EM ANZEIGEN

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GROSSENHAINER HEROLD KOMMENTAR

t

abge

Verkalkuliert! Von Henry Müller „Nach der Landesgartenschau wird Großenhain sowieso zugesch...., dann gibt es kein Geld mehr von oben und wir können uns die Titel Kreisstadt und Mittelzentrum an den Hut stecken“, orakelten die ewigen Pessimisten vor fünf Jahren. Das Gelände der Schau würde danach sowieso verlottern, das Schloss wieder zur Ruine werden und das Bad erneut vergammeln. Nichts von all dem ist passiert. Und in einem halben Jahrzehnt kann viel verfallen, wenn nichts gemacht wird! Zugegeben, das Prädikat Kreisstadt wird sicher bald weg sein. Aber dass die Lebensqualität trotzdem so bleibt, wie sie jetzt ist, dafür werden die Leute hier wohl selbst sorgen. Stadtrat und Verwaltung scheinen die „Sache“ auch gut im Griff zu haben, wie beispielsweise unser Bericht über die Bautätigkeit auf den Seiten acht und neun zeigt. Denn nicht nur das Geld von Bund und Land ermöglicht diese Aktivitäten. Da muss auch selbst beantragt, projektiert und kofinanziert werden. Das sind wohl so die Arbeiten, die wir hinter den Rathausmauern nicht „sehen“. Kindereinrichtungen sind saniert, Schulen modernisiert und umgebaut und das Gymnasium hat sogar eine Sternwarte auf dem Dach. Stadtbaudirektor Tilo Hönicke freute sich übrigens bei der Eröffnung des Kindergartens Preuskerstraße diebisch darüber, Bürgermeister Müller einer seiner liebsten Beschäftigungen, der Eröffnung einer Kindereinrichtung, beraubt zu haben... Ob nun gerade die Förderung von Kindern und Jugendlichen die notwendigen Wählerstimmen bringt, scheint, ob der immer noch zu geringen Zahl der Familien mit Kindern, eher fraglich. Also unterstellen wir den

außerdem dem Informationsfluss. Gern möchten unsere Leser, die Bürger Großenhains und deren Gäste, erfahren, was zum Nutzen der Stadt und deren Einwohner bewegt wird (Beitrag rechts). Die Redaktion des „Großenhainer Herold“ ist deshalb stets interessiert an Informationen und einer verantwortungsvollen Kooperation mit den Verantwortlichen der Vereine und Institutionen, um das Spektrum der Informationen noch mehr zu erweitern.

Wie das stetig steigende Anzeigenaufkommen zeigt, sind unsere Geschäftsfreunde vom neuen Konzept des "Herold" überzeugt. Die aktiven Händler von "Großenhain aktiv" sowie einige der Teilnehmer des "Großenhainer Bauernmarktes" sind auch in der vorliegenden Ausgabe vertreten. In Fördergemeinschaft und Handelsverband gab es schon seit jeher berechtigte Kritik an Trittbrettfahrern, unlauterem Wettbewerb sowie Negativberichterstattung in den Medien. Das führte unter anderem dazu, dass die "gemeine" Presse bei den Sitzungen der Fördergemeinschaft nicht mehr erwünscht war. Dies ist aber leider negativ für die objektive Berichterstattung und schadet

Rita Starke, Herausgeberin Tel.: 03522 / 51 01 17 oder 0172 / 3 58 79 87 E-Mail: HeroldGRH@aol.com

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Stadt-Vätern nicht schon wieder Populismus: Sie haben offenbar erkannt, dass der hier erreichte Standard nur durch gute Pflege und die Wahrung der Attraktivität der Region für Familien und Kindern zu halten ist. Aber allein mit deren Erzeugung ist es nicht „getan“! Erziehung und Bildung auf hohem Niveau ist danach gefragt. Auch daran scheint es nicht zu mangeln. In den „neuen“ Schulen und Kindergärten überbieten sich Lehrer und Erzieher gegenseitig mit Projekten. An der Chladeniusstraße wird nach dem neuen sächsischen Bildungsplan für Kindertagesstätten erzogen und die erste Mittelschule am Kupferberg will erste rauchfreie Schule werden. Das Bildungsprojekt „Einfach Kind sein“ bietet andere Lehr- und Erziehungsmethoden. Selbst im Bildungswesen kann Konkurrenz also belebend wirken! Die Musikschule schickt junge Künstler zu Landes- und Bundeswettbewerben, von denen sie oft als Preisträger zurückkehren. Drei Jugendclubs, viele Vereine, von der Spielbühne bis zum Tanzzirkel bieten Alternativen zu Fernsehen und Alkohol. Aber was kommt dann? Die jungen Leute müssen nach der Schule auch noch hier bleiben, um sich als Lokalpatriot engagieren zu können. Die Fahrt zur Arbeit nach Dresden oder noch weiter ist heutzutage nichts Außergewöhnliches mehr. Und dass Großenhain zur verschlafenen Wohnstadt verkommt, davor brauchen wir wohl auch keine Angst mehr zu haben. Sportliche und kulturelle Veranstaltungen von hohem Niveau wie das Erlebnisfest der Sinne, der Orgelsommer oder auch die, im nächsten Jahr wieder stattfindenden, Internationalen Deutschen Meisterschaften im Super Moto zeigen doch, dass hier nicht die tiefste Provinz ist. Die Nörgler haben sich verkalkuliert.


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GROSSENHAINER HEROLD VERANSTALTUNGSTIPP

12. Bauernmarkt

PROGRAMMAUSZÜGE: • Live-Musik mit „DJ Hamster“ • Erntetänze und -lieder im Museum „Alte Lateinschule“ • Kinderquadfahren • Familien-Mistkarrenrennen • historische und neue Landtechnik • Streichelzoo • Dreschflegelgruppe Eulendorf • 11 Uhr und 15 Uhr Kochshow mit Starkoch Johann Lafer im Kulturzentrum Schloss • Kuhroulette • Singspiel „Wiesenapotheke“ • 14 Uhr Herbst-Modenschau • Kindertrödelmarkt • Westerntanz und Hufbeschlag • Ponykutsche • Theater mit der Förderschule Skäßchen

Eine Attraktion auf der Bühne am Diana-Brunnen war in den vergangenen Jahren immer das Schafscheren.

• Tag der offenen Tür in der Preuskerbücherei • Kirche und Bergfried sind Herbst-Modenschau von „Good Looking“ Kaube Moden Fotos (3): EM geöffnet

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GROSSENHAINER HEROLD H E N R Y M Ü L L E R I M G E S P R Ä C H TM H IETM RA E C H T S A N W A L T F R A N K R A B A L D

Nachzahlungen Dieser Text stehtnicht für einfach „vergessen“!

die anderen Mitarbeiter des Hauses Dorothee Koitzsch hat weder eine agieren hinter den Kulissen und traSchauspielschule besucht, noch gen so zum Gelingen des Abends das Rezitieren studiert. Aber sie ist In jedem Jahr erhalten die meisten Die Abrechnung muss den Zeitraum, bei. Bei diesem Riesenangebot an mit Hingabe Gastronomin. Und so Mieter eine Abrechnung über die einzelnen Kostenarten, die Genuss erscheint der den PreisVerteilervon 18 bietet sie schon seit 2001 Betriebskosten. Fast immer enthalGesamtbeträge dafür, Euro pro und Person auch des aus einzeleiner Kleinkunst der besonderen Art.trotz „In ten diese Aufschlüsselungen, schlüssel die Kosten geleisteter Vorauszahlungen, nen Haushaltes anderen Zeit zu enthalten. stammen. diesem Herbst entführe ich erhebmeine liche Sind Bei Betriebskosten ist besondeDie denChefin der Parkschänke Gäste Nachforderungen. in Casanovas Welt“, gibtdiese die rechtmäßig? Worauf sollte der Mieres Augenmerk darauf zu legen, welZabeltitz schlüpfte schon erfolgChefin der Parkschänke Zabeltitz ter bei Prüfung der Betriebskostenchen Verteilerschlüssel der Vermieter reich in Umlage die verschiedensten Rollen: einen Einblick in den „Spielplan“ abrechnung besonders achten? bei der angewandt hat. Den Madame lud in den „Blauen Salon“ ihres Hauses. Dabei geht es ihr vereinbarten oder einmal gewählten Voraussetzung Verteilerschlüssel darfsie dermit Vermieter und alljährlich lockt „Nikonicht einfach zur nur Zahlung darum von die Betriebskosten ist dem immer, dass der nicht einfachunterm wieder Tannenbaum“. einseitig abänlausigkeiten Geschichten aus Dekameron Mietvertrag ausdrückliche Redern. Dies Winterabenden geht nur, wenn erunterhält mit allen An zwei vorzutragen,eine sie setzt Zeitgenossen gelung enthält, wonach sie zusätzlich Mietern des betreffenden Mietobjekdie Allrounderin die Gäste mit des berühmten Charmeurs in eigezur Miete berechnet werden dürfen. tes eine entsprechende Vereinbarung lustig-frivolen Geschichten, die sie nen kleinen Geschichten in Szene. Ohne eine solche Vereinbarung muss trifft. Das Bürgerliche Gesetzbuch ebenfalls selbst hat. Und Mieter Vorlesenkeine ist sowieso nicht! der Betriebskosten bestimmt zudemgeschrieben ausdrücklich, dass gesondert zahlen. spielt Darüber hinaus ein auch verDen erfasster Lesern Verbrauch des „Großenhainer Dorothee Koitzsch sozusagen darf von der ihr Vermieter auch nur die im brauchsabhängig abgerechnet werHerold“ stellt Dorothee Koitzsch die erdachten viertelstündiMietvertrag genannten Betriebskosden muss. Sind entsprechende Messzwei Freikarten für „Casanova gen Episoden. Elegant schwingt sie ten auf den Mieter umlegen. Eine geräte vorhanden, muss der à la Carte“also unddie eine für die- zumin„Nikosich auf den Tisch, legt die Beine Vereinbarung zur BetriebskostenumVermieter Kosten lausigkeiten“ zur derVerfügung. übereinander undso aus, schaut lage sieht zumeist dass den die dest teilweise - anhand abgeleseRechtsanwalt Frank Rabald Foto: EM Gebühren im Mietvertrag aufnen Verbrauchswerte Bei Genießer können am verteilen. 30. SeptemGästen verführerisch in einzeln die Augen, Dann reagiert der Vermieter doch Monate nach Ende des Abrechgelistet sind. Aberleise auch Musik, den bloßen Leerstand muss der ber um 14von UhrWohnungen unter 03522/52 38 im Hintergrund der sicher mit Mahnungen oder droht nungszeitraums vorlegen. Dies ist Verweis auf den gesetzlich festgelegVermieter die darauf anfallenden Euro pro Person auch aus einer lerin hat sich in die Zeit zurückver29 anrufen. Die ersten drei machen Raum abgedunkelt. gerichtliche Schritte an. Wenn eine Ausschlussfrist und bedeutet, ten Katalog der Betriebskosten sieht Kosten selbst tragen. anderen Zeit zu stammen. setzt und erlebt gerade die Episodie kulinarisch-kulturelle Zeitreise Zweifel bestehen, sollte wohl besdass der Vermieter nach Ablauf der die Rechtsprechung als ausreichend Die Chefin der Parkschänke den im 18. Jahrhundert. ohne Gebühr mit. EM Kulturell kulinarische ser eine kompetente RechtsberaFrist auch nichts mehr nachfordern für eine wirksame Vereinbarung an. Darf man die Abrechnung der ganZabeltitz schlüpftegenommen schon erfolgDiese Choreographie wird nach Zeitreisedie Mietparteien zur Abgeltung in Anspruch werkann. Haben zen Immobilie anfordern, um die den. in die verschiedensten Rollen: Aber auch der Mieter seinertung Gesamtkosten einsehen zu können reich dem Entree nicht etwa hat durch das Dorothee Koitzsch hat weder eine Man der hat Betriebskosten den Eindruck die dieZahlung KünstJa unbedingt, die möglichen seits zu beachten. Hatvom der einer monatlichen Pauschale vereinund gibt es festgesetzte Fristennoch für Madame lud indenn den „Blauen Salon“ EssenTermine unterbrochen, sondern Schauspielschule besucht, lerin hat sich in die Zeit zurückverProbleme hinsichtlich der BetriebsVermieter nämlich die Abrechnung bart - also nicht nur eine VorauszahEinsprüche und Zahlungen? und alljährlich lockt sie mit „Nikoersten Teil des Fünf-Gang-Menüs das Rezitieren studiert. Aber sie ist setzt und erlebt gerade die Episokostenabrechnung kann ich hier nur vorgelegt, muss der Mieter seine lung - so sind mit der Zahlung dieses Zur Kontrolle hat der Mieter ein lausigkeiten unterm Tannenbaum“. ergänzt. Denn, auf dievon Stimulierung mit Hingabe Gastronomin. Und so den im 18. Jahrhundert. anreißen. Sollte ein Mieter Zweifel Einwände innerhalb zwölf MoPauschalbetrages die Betriebskosten Recht auf Einsicht in die dazugehöAn zweiRechtmäßigkeit Winterabendenderunterhält aller Sinne legt Dorothee Koitzsch bietetAbrechnungsunterlagen. sie schon seit 2001 Diese Choreographie wird nach an der geltend naten vorbringen. Ist diese Zeit abgegolten und der Vermieter kann rigen Allergemachten Betriebskosten haben, abgelaufen, Betriebskoskeine weiteren dings ist derder Vermieter nach Art. neuerer die Allrounderin die Gäste mit besonderen kann Wert. die Wie selbstverKleinkunst besonderen „In dem Entree nicht Nachforderungen etwa durch das empfehle ich dringend eine rechtlitenabrechnung mehr erheben. Rechtsprechung nicht mehr dazu lustig-frivolen Geschichten, die sie ständlich werdennicht einige der beanLeibdiesem Herbst entführe ich meine Essen unterbrochen, sondern vom che Beratung. Wenn der Vermieter standet Ich warne also verpflichtet, dem Mieter Kopien ebenfalls selbst geschrieben hat. speisen werden. Casanovas kredenzt: Gäste in Casanovas Welt“, gibt der die ersten Teil des Fünf-Gang-Menüs seine Forderungen gerichtlich geldavor, eine BetriebskostenabrechEine Betriebskostenabrechnung sollAbrechnungsunterlagen zuzusenDen Lesern entstehen des „Großenhainer venezianische Gemüsesuppe, Chefin der Parkschänke Zabeltitz ergänzt. Denn, auf die Stimulierung tend macht, unnötige nung reaktionslos hinzunehmen, in te übersichtlich sein, Transparenz den. Sofern es dem Mieter zumutHerold“ stellt Koitzsch neapolitanischer Rindfleischsalat einen Einblick in den „Spielplan“ aller Sinne legt Dorothee Koitzsch Kosten. Denn esDorothee ist gefährlich ander Hoffnung, der Vermieter werde schaffen und nicht Verwirrung. Nach bar ist, hat er die Unterlagen beim zwei Freikarten für „Casanova und selbst die Gefängniskost aus ihres Hauses. Dabei geht es ihr besonderen Wert. Wie selbstverzunehmen, jede Betriebskostenabeine etwaige Nachzahlung „verwelchen Kriterien erfolgt die AbrechVermieter einzusehen. Dieser muss rechnung fehlerhaft. gessen“. nung der Betriebskosten? die spätestens à la Carte“seiund eine für die „Nikoden Bleikammern wird aufgetragen. nichtAbrechnung einfach nur darum zwölf die ständlich werden einige der Leiblausigkeiten“ zur Verfügung. „Erst genüsslich zuhören, dann Geschichten aus dem Dekameron speisen Casanovas kredenzt: A N Z E I G genüsslich EN Genießer können am 30. Septemspeisen“, bringt sie ihre vorzutragen, sie setzt Zeitgenossen venezianische Gemüsesuppe, ber um 14 Uhr unter 03522/52 38 Philosophie auf einen kurzen Nendes berühmten Charmeurs in eigeneapolitanischer Rindfleischsalat 29 anrufen. Die ersten drei n die ner. Die Gäste nennen das Erholung nen kleinen Geschichten in Szene. und selbst die Gefängniskost aus verschiedensten Rollen: Madame pur. „Wir sind eben nicht nur beUnd Vorlesen ist sowieso nicht! den Bleikammern wird aufgetragen. lud in den „Blauen Salon“ und kannt für die frische LandhausDorothee Koitzsch spielt sozusagen „Erst genüsslich zuhören, dann alljährlich lockt sie mit „Nikoküche, romantische Hotelzimmer die von ihr erdachten viertelstündigenüsslich speisen“, bringt sie ihre lausigkeiten unterm Tannenbaum“. und unsere Bade- und Saunalandgen Episoden. Elegant schwingt sie Philosophie auf einen kurzen NenAn zwei Winterabenden unterhält schaft, die kulturell-kulinarischen sich auf den Tisch, legt die Beine ner. Die Gäste nennen das Erholung die Allrounderin die Gäste mit Besonders den Hauptsponsoren, die sind den Kauf eines ermöglichten. Abende schon Kleinkunst der PKW übereinander und schaut den pur. „Wir sind eben nichtdanken nur be- wir lustig-frivolen Geschichten, die sie besonderen Art“, erklärt JuniorGästen verführerisch in die Augen, kannt für die frische Landhaus• Elektro Zentrum Großenhain EZG der eG chefin • Kreissparkasse ebenfalls selbst geschrieben hat. Franziska Koitzsch. Sie Riesa-Großenhain und im Hintergrund leise Musik, küche, romantische Hotelzimmer Den Lesern des „Großenhainer • Ingenieurbüro IPRO Riesa • Lions Club Großenhain die anderen Mitarbeiter des Hauses Raum abgedunkelt. und unsere Badeund SaunalandHerold“ stellt Dorothee Koitzsch agieren hinter den Kulissen und traschaft, die kulturell-kulinarischen zwei Freikarten für „Casanova gen so zum Gelingen des Abends Kulturell - kulinarische Abende sind schon Kleinkunst der à la Carte“ und eine für die „Nikowww.diakonie-riesa-grossenhain.de bei. Bei diesem Riesenangebot an Zeitreise besonderen Art“, erklärt Juniorlausigkeiten“ zur Verfügung. Genuss erscheint der Preis von 18 Man hat den Eindruck die Künstchefin Franziska Koitzsch. Sie und

Die

sagt Danke an alle Besucher, Freunde und Förderer

für die Unterstützung am

„Tag der Diakonie“.

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GROSSENHAINER HEROLD RÜCKBLENDE

ECHO

Leserpost Der neue Herold ist bei uns eingetroffen. Ich fand ihn sehr interessant. Man liest auf jeden Fall intensiver als andere Blätter. Außerdem sticht er doch durch sein Format und sein Papier aus der Masse heraus. Jörg Weller, Zschauitz



Der Artikel auf Seite 3 - „Identitätsstörung“ - ist sehr gut geschrieben und analytisch absolut treffend! Monika Teuscher-Schramm Wollerau, Schweiz

Abbaden bei 19,96 °C Sommerfest der Musik- und Kunstschule am Kulturhaus Schloss

XII. Dumperrennen in Koselitz Foto: M. Starke

„Old Ozzek“ - Sommerfest am Katharinenplatz

Fotos (4): EM

Die Badesaison 2006 ist vorbei. Das Großenhainer Naturerlebnisbad schloss offiziell am 15. September seine Pforten. 35 Stammbadegäste kamen am späten Nachmittag dieses Tages zum „Abbaden“ und um sich gemeinsam in fröhlicher Runde vom Team um Bademeister Christian Thiel zu verabschieden. Bei einer gelungenen Abschlussfete mit Bratwurst, Steaks und ein paar netten Getränken bedankten sich die Verantwortlichen bei den Badegästen. Vor dieser kleinen Feier sprangen die Gäste noch einmal ins Wasser. Auch Stadtbaudirektor Tilo Hönicke ließ es sich nicht nehmen, am Nachmittag am Abbaden teilzunehmen. Ob die angeschriebenen 19,96 Grad Wassertemperatur wohl stimmten? Auf alle Fälle war die diesjährige Badesaison eine schöne. Das Wetter spielte ja auch, bis auf wenige Tage, gut mit. Die Stammbader lobten noch einmal die Sauberkeit der Badanlage und vor allem die des Wassers, was sich

Stets mit wachsamen Blick: Bademeister Christian Thiel. Foto: UH

im gesamten Zeitraum, auch in der Hitzeperiode, in bester Qualität befand. Nach der Saison 2005 und den vielen Horrormeldungen war es schwer, wieder Gäste ins Bad zu locken. Das neugestaltete Bistro wurde von den Badegästen ebenfalls gut angenommen. Für das Bademeisterteam ist die Saison übrigens noch nicht zu Ende. Denn jetzt wird aufgeräumt und winterfest gemacht. Im Mai 2007 heißt es dann wieder : „Auf in die Fluten“. Uwe Hanneck

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GROSSENHAINER HEROLD SPIELBÜHNE

GROSSENHAINER CLUBNACHT

weitere Impressionen von der Clubnacht unter

Oma und Opa sollen ins Altersheim

www.

Conny-Wessmann-Haus

Regisseur Uwe Naumann (r.) und die anderen Schauspieler haben schon bei den Proben so ihre Sorgen mit der „Oma“ Marina Koziolek (l.) Foto: EM

„Alle ehemaligen Mitspieler, zu denen wir Kontakt haben, erhielten eine Einladung zum diesjährigen Theatersamstag“, informiert Uwe Naumann, der Chef der Großenhainer Spielbühne. Sie feiert am 28. Oktober ihren 45. Geburtstag und ist die legitime Nachfolgerin des Pioniertheaters „Natalia Saz“. Über 750 Kinder und Jugendliche haben in fast einem halben Jahrhundert die Bretter der Bühnen betreten und sich als Minen versucht. Etwa 100 davon hat der Vorstand des Fördervereins in diesem Jahr angeschrieben. „Viele kommen von weit her, um beim Geburtstag dabei zu sein“, freut sich der Chef und ergänzt: „45 Jahre ist schon etwas Besonderes. Ein Viertel davon spielen wir nun schon im Sozio-kulturellen Zentrum Albert Treff.“ Naumann ist mit der derzeitigen Situation durchaus zufrieden: „Hier können wir mit Unterstützung der Stadt unserem Hobby frönen“. Am 28. Oktober, eben jenem Theatersamstag, finden von 10 bis 13 Uhr Theaterworkshops für Kinder von fünf bis sieben Jahren statt. Um 14 Uhr beginnt ein Casting und 15.30 Uhr hebt sich der Vorhang zum Puppenspiel für die Kleinen. Die „Ehemaligen“ treffen sich ab 17 Uhr und um 19.30 Uhr ist dann Prämiere bei den Großen bzw. „Alten“. Neun Schauspieler der „Old Members“ geben das Stück „Die Breimeierfeier“. Oma hat

Geburtstag und soll - laut Familienratsbeschluss - gemeinsam mit Opa ins Altersheim abgeschoben werden. Das skurrile Verhalten der Großeltern soll ja auch allen Grund dafür geben. Mehr will Regisseur Uwe Naumann aber noch nicht verraten. Wer jetzt neugierig geworden ist, sollte am 05. Oktober um 19.00 Uhr unter 03522/ 510 117 anrufen und Freikarten ordern. Das Team der Spielbühne stellt den Lesern des „Großenhainer Herold“ jeweils zweimal zwei Freikarten für das Puppenspiel am Nachmittag und die Vorstellung der „Old Members“ am Abend zur Verfügung. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. EM

Jugendclub „Impuls“

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GROSSENHAINER HEROLD BAUGESCHEHEN IN GROSSENHAIN

Befürchtetes Tief ist nicht eingetreten „Nach der Landesgartenschau 2002 ist das tiefe Tal nicht gekommen, das einige prognostiziert hatten“, erklärt Bürgermeister Burkhard Müller anlässlich eines Baustellenrundganges durch die Kreisstadt. Noch immer liegt die Bautätigkeit mit einer Investitionssumme von insgesamt 20 Millionen Euro an öffentlichen Geldern auf einem relativ hohen Level, meint das Stadtoberhaupt und wirbt gleichzeitig für das Verständnis der Anwohner. Umleitungen, wie an der Radeburger Straße, lassen in diesen Tagen verträumte Gässchen, wie zum Beispiel die Carl-Naumann Straße, zu Fernverkehrstrassen werden. „Durch

solche Extremsituationen rücken die Nachbarn aber noch enger zusammen. Durch das gegenseitige Helfen entstehen regelrechte Freundschaften“, weiß Stadtbaudirektor Tilo Hönicke. Priorität liegt bei den Kindern Ab Ende Oktober soll die Ausfallstraße in Richtung Folbern wieder voll befahrbar sein. Zurzeit läuft der Neubau der Schmutz- und Regenwasserkanalisation in Höhe des KondiEinkaufsmarktes. Im Husarenviertel, dem ehemaligen NVA-Gelände, werden sowohl alte Panzerhallen abgerissen als auch saniert und zum

Nördlich des Berliner Bahnhofes entsteht neben dem alten Bahnübergang die Straßenunterführun

Die „Pfiffikusse“ freuen sich über die Eröffnung der Kinderkombination an der Preuskerstraße.

Teil zu Sporthallen umgebaut. Hönicke findet es sehr sinnvoll, dass die Stadt das Areal komplett übernommen hat, um den Sportstandort Großenhain weiter zu etablieren. Eine Aufteilung in Einzelparzellen habe wenig Sinn, wie der Zustand der Kaserne in Meißen-Bohnitzsch zeige. Im Husarenviertel musste unter anderem noch an der Bodensanierung gearbeitet werden, da Erde und Grundwasser zum Teil belastet sind. Noch weiter nördlich, auf dem Flugplatz, werden in Kürze der Straßen- und Kanalbau abgeschlossen, die Begrünung komplettiert und der Löschwasserbehälter seiner Bestimmung übergeben. Mit den Worten: „Straßen und Kanäle sind wichtig für eine Stadt, Kinder aber noch wichtiger!“, lanciert der Bürgermeister die Aufmerksamkeit auf die

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Sanierung der Kindereinrichtungen. Die der Kinderkombination an der Preuskerstraße ist abgeschlossen. Die Pfiffikusse haben Gebäude und Außenanlagen zu Beginn des neuen Schuljahres in Besitz genommen. Die über 1,6 Millionen Euro wurden vom Landkreis und dem Programm Stadtumbau Ost gefördert. Das Haus im Preusker-Viertel ist das vorletzte, das erneuert wird. Nun werden die Kindereinrichtungen Am Schacht aufs Korn genommen. „Im Stadtrat ist die Priorität auf Kindereinrichtungen gelegt worden, was wir als Verwaltung selbstverständlich gern mittragen“, informiert Burkhard Müller. Mit dem Bau der Umgehungsstraße der B 98 wird ein Radweg von Walda nach Großenhain gefordert. „Wir können den Schülern nicht zumuten, dass sie auf der Umgehungsstraße


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GROSSENHAINER HEROLD RÜCKBLENDE

Flugtage auf dem Großenhainer Verkehrslandeplatz - leider total verregnet

Kinderspielstadt Kleinhayn

rführung für die Bundesstraße 98.

fahren“, meint dazu der Stadtbaudirektor. Der Bau der Kreuzung Waldaer Straße und der Brücke, die den Bahnübergang ersetzen soll, gehen zügig voran, diagnostizieren die Stadtväter. 1,6 Millionen Zuschuss vom Stadtumbau-Ost Die letzte große „kinderbezogene“ Baumaßnahme ist die Sanierung der 2. Mittelschule „Am Schacht“. 2,67 Millionen Euro kostet deren Komplettsanierung einschließlich Außenanlagen. Für 100.000 Euro soll außerdem Ausstattung angeschafft werden. Neue Fenster und der Vollwärmeschutz werden bis Ende des Jahres installiert sein. Von den Kindern wieder zu Kanälen und Brücken. Schon Anfang Juni erfolgte die Abnahme des Neubaus der Ortsent-

Marionettentheater im Albert Treff

Fotos (2): EM

wässerung Kleinraschütz, des Schmutzwasserkanals Großraschütz und des Regenwasserkanals sowie der Pflasterstraße im Ortsteil Skassa. Die Brücke an der Bäckerwiese wird Mitte November geschlagen sein. Sie kostet mit 175.000 Euro relativ wenig. Noch „preiswerter“ ist der Neubau der Amtsgasse. Sie wird Anfang Oktober wieder ihrer Bestimmung übergeben. Obwohl sie nur relativ kurz und auch eng ist, wurde sie in der Vergangenheit oft als „schnelle“ Abkürzung verwendet. „Auf Bitten der Anwohner werden erstmals in Großenhain Bodenschwellen am Anfang und am Ende der Gasse eingebaut“, bremst Müller die Raser jetzt schon aus. Das sei aber nicht das Signal, dass nun überall solche Schwellen gelegt werden, das wird eine Ausnahme bleiben, meint er. EM

Tour der Hoffnung 2006

Hoffest bei Bräuers in Beiersdorf

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Fotos (5): EM


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GROSSENHAINER HEROLD RÜCKBLENDE

LANDTAG

Die Jugendarbeit bleibt ihr Lieblingskind

Rollsporttage des Großenhainer Rollsportvereins

Tag des offenen Weingutes in Zadel. Weingut Schloss Proschwitz - Prinz zur Lippe

Kerstin Lauterbach mit ihrem Mitarbeiter Harald Kühne vor dem Großenhainer Bürgerbüro an der Dresdner Straße. Foto: EM

Schulanfang 2006

Lions-Club: Tom Pauls in der Marienkirche

Tag der offen Tür im Geflügelhof

„Im Landtag kann ich mehr für die Bürger bewegen als im Landratsamt“, freut sich Kerstin Lauterbach. Sie sitzt seit reichlich einem halben Jahr mit einem Mandat der Linkspartei im Sächsischen Landtag. Die studierte Verwaltungsfachangestellte rückte auf Grund eines Todesfalles ins Parlament auf. „Es ist schon eine gewaltige Umstellung. Jetzt gilt es Visionen zu entwickeln. Ich genieße es richtig, endlich freier zu denken“, erklärt Kerstin Lauterbach voller Elan. Diesen kann sie voll umsetzten, denn viele Aufgaben bekam die 47jährige in diesen sechs Monaten zugeteilt. Sie ist unter anderem Mitglied im Ausschuss für Gesundheit, Soziales und Familie und dort auch gesundheitspolitische Sprecherin der PDS. Ihre wichtigste Aufgabe sieht sie aber im Petitionsausschuss. „Bei den vielen vor Ort Terminen, die bei der Bearbeitung der Gesuche notwendig sind, bekommt man oft eine andere Sicht auf die Dinge“, gibt Kerstin Lauterbach Einblicke in ihre

Vorgehensweise. Bei der Bearbeitung von mittlerweile fast 20 Petitionen musste sie aber feststellen, dass der Anspruch an die Demokratie von den Betroffenen oft nicht wahrgenommen wird. „Da werden Fristen einfach versäumt und dann kann man leider auch nicht mehr helfen“, ärgert sich die engagierte Politikerin. Ohne in DDR-Nostalgie zu verfallen erklärt sie, dass einige gesundheitsund jugendpolitische Maßnahmen wieder eingeführt werden sollten. So zum Beispiel die Impfpflicht und die allgemeine medizinische Vorsorge. Außerdem kämpft sie für den Erhalt des Astronomieunterrichtes und fordert mehr Allgemeinbildung in den Schulen. Die Jugendarbeit bleibt nach wie vor ihr Lieblingskind. Um für diese Visionen zu kämpfen, setzt sie auf überparteiliche Kooperation. „Bei wichtigen Themen sollte man sich auch über Parteigrenzen hinweg finden, denn es ist ja im Interesse der Bürger“, erklärt Kerstin Lauterbach. EM

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Frauen gründen anders

Dorothea Koitzsch, die Chefin der Parkschänke Zabletitz wird sich als erfolgreiche Unternehmerin auf dem Gründerinnentag präsentieren. Foto: EM

„Wir wollen die Leistung unternehmerisch denkender Frauen würdigen sowie die vielfältigen Potenziale der weiblichen Unternehmerschaft als wichtigen Wirtschaftsfaktor für die Region herausstellen“, begründet Regina George, die Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Riesa-Großenhain, den Hintergrund der Gleichstellungswochen vom 2. bis 17. November. In einigen Gemeinden des Landkreises wird es während dieser Zeit Vorträge und Diskussionsveranstaltungen zu frauenrelevanten Themen geben. Höhepunkt dieser Initiative, die von der Landesstelle für Frauenbildung und Projektberatung Sachsen gemeinsam mit Frauenprojekten und Gleichstellungsbeauftragten unseres sowie des Muldentalkreises durchgeführt wird, soll eine Unternehmerinnenmesse im TGZ Glaubitz werden. Präsentation erfolgreicher Unternehmerinnen Auf dem „Gründerinnentag“ am 7. November präsentieren sich von 10 bis 17 Uhr 20 Unternehmerinnen der Region. IHK, Handwerkskammer, Arbeitsagentur, ARGE, SAB Dresden, das Amt für Wirtschaftsförderung des Landkreises Riesa-Großenhain sowie die Gleichstellungsbeauftragte im Regierungspräsidium Dresden sind dort präsent und werden unter anderem über die derzeit bestehenden Förderungsmöglichkeiten informieren und

beraten. Der Staatsminister für Wirtschaft und Arbeit, Thomas Jurk, hat die Schirmherrschaft übernommen. In vier Foren können die Teilnehmerinnen über Erfahrungen und Probleme berichten und Interessantes über Unternehmensgründung und erfolgreiches Präsentieren erfahren. Margot Doppleb von der IHK Dresden referiert unter dem Titel „Frauen gründen anders“ über Unternehmensaufbau und Sicherung. Eine Modenschau, Bücherverkauf und eine Messeführung runden den Tag ab. Gemeinsame Unternehmungen schaffen Lebensfreude „Die schwierige wirtschaftliche Situation der letzten Jahre hat für viele Menschen zu Rückzug und Isolation geführt. Wir wollen die Vielfalt von Frauenleben und die Lebensfreude sichtbar machen, die entsteht, wenn Frauen etwas gemeinsam unternehmen und wir möchten mit den Veranstaltungen für die Gemeinden und Städte des Landkreises Impulse für mehr gemeinschaftliches Engagement setzen“, erklärt Karis Schneider, die Bildungsreferentin der Landesstelle für Frauenbildung und Projektberatung in Sachsen, das Ziel der Aktionswochen. Eingeladen sind alle Frauen, aber auch Männer zwischen 14 und 94. Informationen zu den Aktionswochen gibt es bei Regina George, Telefon: 03522/303703. EM

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„The Butlers“ beim Dorffest in Walda

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Foto: EM


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Keine DDR-Nostalgie

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Ihr Gasthaus auf dem Lande Der 3000 kp Brückenhammer im VEB Schmiede.

„Achse“, „Lautex“ und „Elmo“. Alles Fremdworte für unsere Jugend? Scheint so, denn beim historischen Festumzug zur 800 Jahr Feier vor einem Jahr trugen Schüler Schilder mit diesen Bezeichnungen und wussten gar nicht so recht, was sie bedeuten. Und das 15 Jahre nach der politischen Wende. Wer weiß heute noch, dass im Elektromotorenwerk an der Meißner Straße Lichtmaschinen für den Trabant hergestellt wurden, dass es im Webstuhlbau schon in den siebziger Jahren des vergangen Jahrhunderts „Gastarbeiter“ aus Algerien gab. Erichs Wohnungsbauprogramm und der Mangel an Baustoffen, die „heimliche“ Produktion von Rüstungsgütern im VEB Schmiede, die Liste ließe sich beliebig fortsetzen. Dieses Defizit an Geschichtskenntnis rief Stadtbaudirektor Tilo Hönicke auf den Plan. „Es kann doch nicht sein, dass nach so kurzer Zeit die jüngste Vergangenheit

Foto: Archiv

unserer Stadt vergessen ist“, meint der Urgroßenhainer. Er lud die fünf ehemaligen Direktoren der großen VEB´s zu sich ein, um das zu ändern. Nach umfangreicher Recherche werden sie am 21. November im Kulturhaus Schloss ab 18 Uhr berichten. Dias werden längst vergessen geglaubte Erinnerungen wachrufen. Es soll aber keinesfalls in DDRNostalgie geschwelgt werden, erklären die Organisatoren. Es wird ausschließlich Firmengeschichte reflektiert und es sollen keine politischen Diskussionen stattfinden, zerstreut Hönicke die aufkeimenden Bedenken einstiger hoher SED-Funktionäre. Viele ehemalige Betriebsangehörige haben schon Interesse signalisiert bzw. Karten geordert. Es werden sicher noch einige weitere Veranstaltungen notwendig sein, denn vor allem Schulklassen sollen diesen außergewöhnlichen Heimatkundeunterricht nutzen. EM

Genießen Sie bei uns den goldenen Herbst mit den aktuellen Gerichten unserer Herbstkarte, wie z. B. Wild mit Pilzen, Zwiebelkuchen und Federweißer. Immer sonntags frisch aus dem Ofen Pflaumenkuchen und Apfelstrudel. Erleben Sie ein schönes Herbstmenü beim

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VEREINSARBEIT

„Wir wollen nach t i e h n e g e l e Für jede G rs c h n i t t !

a a rs H n e g i t h c i r den

Priestewitz!“ Der Verein „Einfach Kind sein“ e.V.

gänzt: „Das dortige Schulgebäude

hat sich für Priestewitz als Ort für

ist sowohl von der Verkehrsanbin-

die zu gründende Schule entschie-

dung als auch von der Lage hervor-

den. „Von allen möglichen Vari-

ragend geeignet.“ Der Verein hat

anten

entspricht

dieser

eine entsprechende Anfrage an

Standort

am

unseren

Vorstellungen

takte

und

haben

das

Ernst-Georg Rendke beste-

Gefühl, dort willkommen

hen bereits und

zu sein“, freut sich Dr.

erste vielver-

wir

meisten

die Gemeinde gestellt. Konzum

Bürgermeister

Thomas Bräuer, der

Vereinsvorsitzende.

sprechende Dessen

Stellvertreter, Carsten Heine, er-

Friseurstube Täubert

e Autogastankstell und Umrüstung

Gespräche haben bereits stattgefunden.

EM

Kontakt zu einer unbekannten Welt „Wir freuen uns, den Kinderbuchau-

Welt. „Das Besondere daran ist,

tor Patrik Addai aus Ghana für zwei

dass die Kinder aktiv in den Vortrag

interaktive Buchlesungen gewonnen

einbezogen werden“, freut sich

zu haben“, berichtet Carsten Heine,

Heine. Im Kinderhaus „Villa Kunter-

der stellvertretende Vorsitzende des

bunt“ in Priestewitz, Strießener

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Vereins „Einfach Kind sein“ e.V.

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Addai ist Interkulturpreisträger und

um 15 Uhr die erste Reise zum

INICEF-Botschafter. Er verarbeitete

schwarzen Kontinent. Einen Tag

Themen aus seiner afrikanischen

später, am 11. Oktober, ist die

Heimat in seinen Büchern. Wäh-

Mittelschule „Siegfried Richter“ in

rend seiner Lesungen tauchen seine

Gröditz ab 9 Uhr Veranstaltungsort.

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Tag des Offenen Denkmals

Blick durch das Zabeltitzer Palais zur Fontäne des Spiegelteiches. Der Kaisersaal an der Carl-Maria-von-Weber-Allee. SPONSORING

Tag der Diakonie Mehrere Hundert Gäste besuchten das Diakoniefest zum Tag des Offenen Denkmals, das zwischen EckhardtHaus und Orangerie stattfand. Viele kulturelle und kreative Angebote bereicherten das Fest. Die musikalische Umrahmung übernahmen KMD Joachim Jänke, der Posaunenchor der Marienkirchgemeinde, die Förderschule Skäßchen sowie der Comedian Harmonists Revival Chor. Der Geschäftsführer der Diakonie RiesaGroßenhain, Hans-Georg Müller, konnte Vertreter von Kirche, Landkreis und Stadt sowie Persönlichkeiten aus der Wirtschaft begrüßen. Sowohl Andrea Kriebel, Mitglied des

Vorstands der Kreissparkasse RiesaGroßenhain, als auch der Aufsichtsratsvorsitzende des Elektro- Zentrums Großenhain Frank Eckert sowie Projektleiter Siegmar Rastig waren ebenfalls gekommen. Ganz besonders freuten sich die Mitarbeiter des Diakonischen Werkes über die finanzielle Unterstützung zum Kauf eines VW Golf. Hauptsponsoren dieses PKW sind die Kreissparkasse Riesa-Großenhain, das EZG sowie das Ingenieurbüro IPRO Riesa mit je 1000 EUR. Schon Anfang September überreichte der Lions Club eine Spende von 500 Euro. Das Auto kommt bereits im Familienzentrum zum Einsatz, um die Angebote in den Außenstellen Gröditz, Zeithain und Ponickau sicherzustellen.

Der Lesegarten der Preusker Bücherei.

Der Aufsichtsratsvorsitzende des Elektro Zentrum Großenhain eG Frank Eckert und Siegmar Rastig übergaben am Tag des Offenen Denkmals einen symbolischen Scheck über 1.000 Euro an die Leiterin des Familienzentrums, Rica Herrmann (v.r.n.l.). Links im Bild der Geschäftsführer der Diakonie Riesa-Großenhain, Hans-Georg Müller. Foto: Diakonie

Löwen-Apotheke am Hauptmarkt

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Fotos (4): EM


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WAAGERECHT: 1. Blumengefäß, 3. Blutgefäß, 4. Verzeichnis, 6. Hautausschlag, 8. Stellvertreter (Kurzwort), 10. kleine französische Münze, 11. Bindewort, 12. kostbare Kette, 14. milit. Bericht, 17. volkstüml. f. Faden, 19. Bund für`s Leben, 22. engl. Anrede, 23. arabischer Herrschertitel, 25. Geigeninstrument, 27. Streichinstrument, 30. Reifeprüfung (Kurzbez.), 31. feierl. Gedicht, 32. bulgar. Währungseinheit, 34. germanisches Totenreich, 36. Ausgangsmaterial, 39. Leitbild, 42. Seitensprung, 47. Hpst. v. Peru, 49. äußerer Anstoß, 50. relat. Richtung, 51. Getreide, 53. Richtergewand, 54. Vegetationsinsel der Wüste, 55. Staat im Orient, 57. Enthaltsamkeit, 59. Einkaufsgefäß, 61. Teil d. Schlittens, 63. nichtleitender Stoff, 66. weibl. Pferd, 68. Wirbelsturm, 72. griech. Göttin d. Morgenröte, 73. Gefrorenes, 75. Herrenschoßrock (Kurzw.), 77. latein. Grußwort, 78. von Wasser umgebenes Land, 80. elternloser Mensch, 83. berühmter Geigenbauer, 84. Nebenfluss des Amazonas, 85. Metallrohstoff, 87. Farbkunst, 90. Ausgabe von Werken, 92. musikal. Komödie, 95. amerik. Dichter (1809), 96. mehrmals, häufig, 97. Brauch, 98. Lied in der Oper, 99. Vererbungslehre, 100. Streit, 101. Stahlschrank SENKRECHT: 1. Blutgefäß, 2. alter Name Tokios, 3. schlangenähnlicher Fisch, 4. Heilbehandlung, 5. Besitz, Erzeugnis, 7. Insel im Roten Meer, 8. bedeutende Person (Abk.), 9. arab. Titel, 12. Sauermilchgetränk, 13. Gebirge im W Nordafrikas, 15. griech. Buchstabe, 16. flüssiges Fett, 17. saugende Strömung, 18. Laubbaum, 20. schweiz. für Grummet, 21. kleine Ostseeinsel,23. weibl. Rind, 24. Int. Standardisierungsorg., 26. engl. eins, 28. kanad. Wapitihirsch, 29. Adams Frau, 30. Feudalschicht, 31. Heizgerät, 33. Windrichtung, 35. asiat. Staat, 37. Nebenfluss d. Wolga, 38. Verlosung, 40. Nachtisch, 41. Artist, 43. Steuer- u. Regelanlage, 44. Hirschart (Kurzb.), 45. Lichtverstärker, 46. Fußkleid, 48. verrückt, verwirrt, 52. int. Währungsorgan (Abk.), 55. Biene, 56. Negertrommel, 58. Anrede d. franz. Könige, 60. original, richtig, 61. olivgrüne Papageienart, 62. eine der Gezeiten, 63. Glaube der Moslems, 64. Kimonogürtel, 65. aromat. Getränk, 67. Universität (Kurzw.), 69. europ. Hauptstadt, 70. Hafenanlage, 71. spitzer Metallstift, 74. Nebenfluss d. Donau, 76. Ultrakurzwellen (Abk), 79. rumän. Währungseinheit, 81. amerik. Kuckuck, 82. Wintersportgerät, 83. Körperteil, 84. Schneehütte, 86. schlüpfriger Witz, 88. Ball hinter der Linie, 89. griech. Buchstabe, 90. Elektroenzephalogramm (Abk.), 91. olympisches Gremium (Abk.), 93. Ind.-u. Handelskammer, 94. verwesende Tierleiche

IMPRESSUM

Herausgeber: Gräser Verlag Großenhain OHG Mozartallee 129, 01558 Großenhain Tel: 03522 / 51 01 17 · Fax: 03522 / 50 25 86 e-mail: HeroldGRH@aol.com verantw. Redakteur: Henry Müller Telefon: 0172/3 58 79 87

NACHDENKLICHES

Layout und Druck: Starke & Sachse Offsetdruckerei GmbH Mozartallee 129, 01558 Großenhain Erscheinungsweise: Der Großenhainer Herold erscheint vierteljährlich. Die Zustellung erfolgt kostenlos an alle erreichbaren Haushalte und Geschäfte der Kreisstadt Großenhain. Die von uns gestalteten Anzeigen sind rechtlich geschützt. Nachdruck - auch auszugsweise - ist nicht gestattet.

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Wie schade, dass wir im Leben unsere Lektionen immer erst bekommen, wenn wir gar nichts mehr damit anfangen können. Oscar Wilde


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