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Grossenhainer GEGRÜNDET 2004

d l o r e H AUSGABE 02/07

4. JAHRGANG/NR . 02

EVENT

INHALT

4

Großflugtage Verkehrslandeplatz Verkehrslandeplatz Großenhain Großenhain

Kupferberg

5 ER INT

VIE

W

Stadtbaudirektor Tilo Hönicke

7

1. - 2. September

Fasanenschlösschen Moritzburg

9

Generalversammlung

13

Rürup-Rente

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Foto: Agentur

Seiten....... Seiten 10 + 11

Rechtsanwalt Frank Rabald

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Restaurant "Schlosskeller" Spanisches Lebensgefühl Öffnungszeiten

Mo: 17.00 - 23.00 Uhr Sa: 11.00 - 24.00 Uhr

Mi - Fr: 17.00 - 23.00 Uhr So /Feiertage: 11.00 - 22.00 Uhr

Di: Ruhetag

im Sächsischen Elbland

Schlossplatz 1 • 01558 Großenhain • Tel.: (0 35 22) 5 26 99 41 • Fax. (0 35 22) 50 55 56

10 Jahre Hotel Spanischer Hof in Gröditz

Jagdhütte zum wilden Keiler Frühstück und Mittag für den kleinen Geldbeutel Montag bis Freitag . 08.30 - 13.30 Uhr

Dienstag - Sonntag 17.00 - 22.00 Uhr . Montag Ruhetag 01558 Großenhain . Am Speicher 102 . Tel. 03522/5293421 . Fax 529122 . Funk 0162/1825995

Veranstaltungen im Palais zu Zabeltitz

„800 Jahre Zabeltitz“

26. August

Festumzug der Barockverein „Augustus Rex“ lädt zum höfischen Treiben

Eintrittspreis: 5 €

ab 16.00 Uhr

9. September

Musikalisch-literarisches Programm

„Lasst mir meinen Flemming zufrieden ...“

Zabeltitzer

Romantik

Eintrittspreis: 8 € ermäßigt: 6 €

Einlass: 18.00 Uhr Beginn: 19.00 Uhr

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800 Jahre Zabeltitz

Wer spanische Lebensart genießen möchte, muss nicht unbedingt auf die iberische Halbinsel fliegen. Sobald man die Einfahrt zum VierSterne-Hotel „Spanischer Hof“ erreicht hat, ist man der Erfüllung seiner Wünsche schon sehr nahe. Kaum eine Hoteleröffnung hat so viel Aufsehen erregt, wie die des „Spanischen Hofes“ in Gröditz. Berechtigterweise, denn der Kontext war ungewöhnlich. Initiator war Siegfried Richter, ein geborener Gröditzer. Der erfolgreiche Geschäftsmann war seiner Heimatstadt eng verbunden. Er baute 1997 das Hotel als Hommage an seine Wahlheimat Spanien. Der goldgelbe Farbton des Hauses, die Kuppeln der Türme und die im spanischen Stil gehaltenen Holzbalken lassen schon von außen die Einzigartigkeit des Hauses erahnen. Die Lobby im Stil einer Hazienda, mit ihrem leise sprudelnden Springbrunnen, erweckt Erinnerungen an die stimmungsvollen Hinterhöfe Andalusiens. Die originalen Lampen und Fliesen aus Sevilla mit bunten Vögeln und blauen Blumen sowie die gemalten Landschaften an den Wänden vervollständigen das Ambiente. Das Restaurant „El Dorado“ mit 55 Plätzen und die Terrasse mit 80 Plätzen, die einen idyllischen Ausblick auf die kleine Röder bietet, erwarten die Gäste mit einer Vielzahl mediterraner Köstlichkeiten. Wer es rustikaler mag, kommt

in der „Bodega“ bei Sangria und Paella auf seine Kosten. Spanische Gitarrenklänge gehören in der Nobelherberge jedoch nicht nur zur Zierde, sondern sind Bestandteil der Philosophie ebenso wie original spanische Weine, Spirituosen, Zigarren und Speisen. Die Hotelbar „El Toro“ bietet mit dem rustikalen Tresen in Form eines Ziehbrunnens und den Fackel-Lampen genau jenen Mix aus Ruhe und Geselligkeit, der den Tag bei einem Cocktail entspannt ausklingen lässt. Der mediterrane Stil setzt sich selbstverständlich in den 45 Gästezimmern fort, die mit viel Liebe zum Detail gestaltet sind. Das Vitalisarium mit Saunen, Dampfbad und Erlebnisdusche spiegelt das maurische Ambiente wider und lädt zum Entspannen ein. Die beliebten Erlebnis-Arrangements bieten den Hotelgästen Träumereien und romantische Stunden zu zweit. Erlesene Menüs in Kombination mit erlebnisreichen Ausflügen versprechen höchsten Genuss für alle Sinne. Regelmäßige thematische Veranstaltungen: jeden ersten Sonntag im Monat Familien-Lunchbuffet jeden ersten Mittwoch im Monat Spanischer Abend jeden letzten Sonntag im Monat Flamencoshow

24.08.-26.08.07 Park- und Schützenfest 01561 Zabeltitz · Hauptstraße 83 · Telefon: 03522 500660 Vom 27.08. - 01.09.2007 erhalten Sie bei Vorlage dieser Anzeige 1,50 Euro Rabatt je Kasten Bier! „Muskelkater für die Augen“ beim Sommerfest

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Foto: EM


GROSSENHAINER HEROLD SATIRE

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abge

Nur noch vier Jahre? Von Henry Müller

Entgegen der Meinung „richtiger“ Zeitungsmacher, dass eine Publikation, die nicht täglich erscheint, keine Akzeptanz erfahren würde, erreicht der „Herold“ mehr und mehr Resonanz bei den Lesern. Die Fülle der Reaktionen auf den Artikel „Muss ich mit meinem Hasen ins Tierheim?“, in dem über die drohende Schließung des Waldaer Kinderheimes berichtet wurde, war schlicht überwältigend. Auch andere Beiträge veranlassen unsere Leser zum Nachdenken und Kommentieren. Leider erfolgt dies oft nur mündlich. Aber wir erfahren bei den Gesprächen unter anderem, dass viele unserer Ausflugstipps ausprobiert werden und die aktuellen Bildgeschichten unter www.heroldonline.de immer mehr Interessenten finden.

„Deutschland ist derzeit auf dem Stand der DDR von 1985“, soll Sozialforscher Prof. Dr. Meinhard Miegel behaupten. Aber was kommt dann? Noch blühendere Landschaften, die sich als Sümpfe erweisen? Damals stand das Ziel vage fest, aber heute? Mit dieser „Vorwendeprognose“ drängen sich auch andere Parallelen auf. Die Arbeitslosenzahlen der derzeitigen Depression werden schöngerechnet, vom Aufschwung ist sogar die Rede. Korrupte Beamte und Politiker finden sich auf allen Ebenen. Sie verhindern, aus guten Gründen, die Trockenlegung dieser Sümpfe, die sie Feuchtgebiete nennen. Einige versuchen „Probleme“ arrogant auszusitzen. Landesfürst Milbradt verdrängt, getreu der Maxime seines CDU-Altvorderen Kohl, die Dinge. King Georg war Finanzminister als die Paunsdorf-Affaire begann! Andere, denen die Vorwurfsjacken passen, rasseln mit den Ketten, die eigentlich, der Moral wegen, ihnen angelegt werden sollten. Sie erpressen Informanten und versuchen, durch die Androhung von Repressalien Falschaussagen zu erzwingen. Die Großspurigkeit der Regierigen kennt keine Grenzen. Aber das stellten wir auch schon vor Jahren fest. Es lässt sich aber eben alles noch toppen. Die, welche diese Machenschaften aufdeckten, werden abserviert, wie der Chefermittler der Leipziger Polizei, Georg Wehling. „Es ist im Freistaat Sachsen nicht gewollt, organisierte Kriminalität in diesen Dimensionen zu bekämpfen“, zitiert er seine ehemaligen Dienstherren. Meinen die mit Dimension gar die Verstrickungen nach „oben“? „Kleine“ Mitarbeiter schreddern ohne „Anweisung“ Akten. Diese Täter werden auch entlassen, Bauernopfer. Es gibt eben immer unterschiedliche Arten von Gerechtigkeit. Wer wagt denn da noch

Mit dem Internet haben wir den vermeintlichen Makel der mangelnden Aktualität somit wohl mehr als ausgeglichen. Entgegen dem Schicksal mancher Wochenzeitung, deren Weg vom Briefkasten zum Schreibtisch oder Lesesessel oft schon an der Papiertonne seine Unterbrechung findet, scheint ein „alter“ Herold drei oder auch mehr Monate als Lektüre zu überleben. Und das nicht nur ob des noch nicht ganz gelösten Kreuzworträtsels. Rita Starke, Herausgeberin

Tel.: 03522 / 51 01 17 oder 0172 / 3 58 79 87 E-Mail: HeroldGRH@aol.com

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Frank Rabald

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etwas ändern zu wollen, oder anzuprangern? Der Justizminister sieht - blauäugig - nur ein paar Pfützen und bagatellisiert die „handwerklichen Fehler“. In anderen Ländern werden schon mal hin und wieder Verantwortliche aus hohen Positionen entfernt und verurteilt. In Japan haben sich erst vor kurzem unmoralische Politiker selbst gerichtet. Das wollen wir ja nun auch wieder nicht direkt verlangen, aber etwas Ehre und Verantwortung gegenüber dem Volk könnte man erwarten. Das geht ja auch alles nicht, denn dann wären ja ganze Führungsetagen verwaist und die Regierungsbänke leerer als ohnehin schon. Froh sollten wir sein, dass bei uns alles so frei ist. In Russland lässt ein ehemaliger KGB Offizier missliebige Kritiker meucheln oder verstrahlen, Kriegstreiber Bush schickt nach Guantanamo und in China herrscht immer noch himmlischer Frieden. Oft überlegt man, was gemeint sein könnte, wenn vollmundig vom deutschen Rechts-Staat die Rede ist. Mit Demokratie, dt.: Herrschaft des Volkes, hat das alles nichts zu tun. Warum lehnen die eigentlich Mächtigen vehement Volksabstimmungen ab? Symptomatisch, aber aus ihrer Sicht durchaus verständlich. Andererseits wird über die ständig wachsende „Politikmüdigkeit“ gejammert. Aber, warum soll man denn wählen gehen, wenn es doch stets die gleiche Mischpoke bleibt. Wen wundert´s da noch, dass das Volk, zu Affären befragt, lethargisch die Schultern hebt. Keiner soll durchsehen. So ist es gewollt: Nebelschwaden aus den Sümpfen... Warum nur immer diese Kritik? Sie haben Recht. Wir können doch stolz sein. Wir haben einen SS-Nobelpreisträger, einen HJ-Papst und eine FDJ-Kanzlerin. Die Klassifizierung des Innenministers steht noch aus.


GROSSENHAINER HEROLD KUPFERBERG GROSSENHAIN

Auf verschlungenen Waldwegen zur Bergwirtschaft Im Sommer des Jahres 1608 wurde auf der Südseite des „hohen Gebirges“ zu Hayn kupferhaltiges Gestein entdeckt. Daraufhin kamen einige Bergleute in die Region. Das Gelände der nun „Kupferberg“ genannten Anhöhe zieht sich bis Mülbitz und gehörte dem Gutsbesitzer Hässlich, der sein Anwesen auch in diesem Ortsteil hatte. 1890 erwarb die Stadt das Gelände, das vom Mülbitz-Weßnitzer Weg über den Gipfel bis zum ehemaligen Lehmgrubenweg reichte. Im gleichen Jahr wurde auch der erste Wasserhochbehälter für die städtische Wasserversorgung errichtet. Ein Verschönerungsverein der Stadt initiierte 1894 die ersten Anpflanzungen. Im gleichen Jahr entstand der Aussichtsturm im Stil einer Ruine. Die Einweihung dieses damals 14 Meter hohen Bauwerkes erfolgte am 30.Dezember. Bis in die dreißiger Jahre des vergangenen Jahrhunderts ermöglichte das Bauwerk eine recht gute Aussicht über die Gegend. Später musste der Turm um zehn Meter aufgestockt werden, da der üppige Wuchs der Bäume diese einschränkte. Am Nord- und Südhang des Kupferberges erfolgten 1909 weitere umfangreiche Aufforstungen. Die Rodelbahn ging 1912 in Betrieb. Am Westhang des Berges befand sich ab 1922 der erste

Urnenhain des Großenhainer Feuerbestattungsvereins. Heute erinnert nur noch das Tor an diese Begräbnisstätte. Die Urnen wurden 1935 auf den Großenhainer Friedhof umgesetzt. Die erste Schankwirtschaft entstand 1928 gleich neben dem Aussichtsturm. Obergartenmeister Paul Geringswald lobte 1930 den hohen Erholungswert des Kupferberges mit den Worten: „Der Park liegt abseits vom Lärm und Trubel. Auf verschlungenen Waldwegen kommt der Spaziergänger in das Innere des Parkes ...,schöne Felspartien..., auch durch wilde Steinbrüche führen Wege, bevor der Besucher zum Aussichtsturm und zur Kupferbergwirtschaft gelangt...“ Hiinter dem alten Gemäuer verbirgt sich eine gemütliche Gaststätte

Im Laufe der Jahre wurde der Park immer mehr zu einem Ort der Entspannung und Erholung. Die Rodelbahn ist im Winter ein beliebtes Ziel für Jung und Alt. In den fünfziger und sechziger Jahren gab es sogar kleine Sprungschanzen, die von den Großenhainern gern genutzt wurden. Tausende tummelten sich auf der Rodelbahn und zum Aufwärmen gingen die Wintersportler in Adams- später in Ruhnaus Gaststätte. Diese war damals noch ein Flachbau mit Gast- und Billardraum. Ein Sportplatz befand

Das traditionelle Pfingstkonzert ist in jedem Jahr ein großer Besuchermagnet

sich gleich neben der Gaststätte und ein „wilder“ Fußballplatz am Ende der Rodelbahn. Am Kindertag führten die Schulen dort unter anderem kleine Sportfeste durch. Nach der politischen Wende übernahm 1990 Familie Riepert das Objekt. Vieles wurde getan, um den Kupferberg noch attraktiver zu gestalten. So wurde die Gaststätte 1994 vollkommen umgebaut. Es entstand ein, sich harmonisch in die Landschaft einfügendes, kleines Hotel. In dem Restaurant laden 32 Plätze zum gemütlichen Verweilen ein. Das Jagdzimmer, ausgestattet mit vielen Trophäen und Jagdutensilien, bietet 45 Besuchern Platz. Es ist ein beliebter Raum für Vereins- bzw. Familienfeiern. In der oberen Etage befindet sich die Kupferbergstube, welche ebenfalls für Feierlichkeiten genutzt werden kann. Die Einweihung des Hotelanbaus erfolgte am 1. November 1994 und ist seitdem beliebt bei vielen Geschäftsleuten und Gästen. Der gemütliche Biergarten dient Spaziergängern und Wanderern als Rastplatz. Er bietet 100 Gästen Platz. Zum alljährlichen Pfingstkonzert auf dem Kupferberg ist

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Fotos(2): EM

meist kein freier Stuhl mehr zu ergattern. In der DDR war der Turm gesperrt. So verfiel er und konnte nicht mehr genutzt werden, da er baufällig geworden war. 2002 wurde er dann saniert, der alte Holzaufbau verschwand und der ursprüngliche ruinenähnliche Turm entstand wieder wie in alten Zeiten. Die Gastwirtschaft von einst ist heute ein Restaurant mit drei Sternen und ein Magnet für viele Gäste von nah und fern.

Weshalb war der Turm in der DDR gesperrt? Antwort bitte bis 31. August an den Gräser Verlag, Mozartallee 129, 01558 Großenhain, einsenden. Familie Riepert stellt zwei Gewinnern je einen Gutschein in Höhe von 25 Euro zum Speisen im Kupferberg-Restaurant zur Verfügung. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.


GROSSENHAINER HEROLD HENRY MÜLLER IM GESPRÄCH MIT STADTBAUDIREKTOR TILO HÖNICKE

Der Bau des Tunnels ist keine Verschwendung! Man bekommt den Eindruck, dass in Großenhain immer noch ein nicht enden wollender Bauboom herrscht. Welche Projekte sind derzeit die wichtigsten und was ist noch geplant? Die Baumaßnahmen in der Stadt sind noch lange nicht abgeschlossen. Unser letzter Baustellenrundgang durch die Stadt dauerte deshalb auch wieder über zwei Stunden. Neben den städtischen Maßnahmen gibt es aber auch noch andere Neubauten, zum Beispiel die Tankstelle Hentzschel neben Kaufland und zahlreiche Sanierungen, wie der Umbau des Beruflichen Schulzentrums und selbstverständlich die Ortsumgehung der Bundesstraße 98. Wann wird der erste Abschnitt der Ortsumgehung übergeben? Bringt das halbfertige Straßenprojekt denn überhaupt etwas, denn der gesamte Verkehr muss ja dann über die ebenfalls stark befahrene Bundesstraße 101 und am Roten Haus vorbei? Laut Aussage des Straßenbauamtes Meißen/Dresden wird der erste Teil am 30. November fertig sein. Die Entlastung bzw. Beruhigung des Verkehrs in der Innenstadt wird dadurch erheblich sein. Denken Sie nur mal an das Nadelöhr an der Berliner Straße/Waldaer Straße. Wichtig ist jetzt der zeitnahe Beginn des zweiten Bauabschnittes. Das sind Maßnahmen, die viel Geld kosten. Nun kam unlängst die Diskussion auf, dass durch den zusätzlichen Bau eines Tunnels in Höhe des jetzigen Bahnübergangs Berliner Straße wieder unsinnig Geld ausgegeben wird. Bei der Vorstellung der Trasse vor zehn Jahren wurde doch schon über die Unterführung für Rettungs-

fahrzeuge und den Stadtbus berichtet. Ja, das stimmt, dieser Fußgängertunnel wird mit einem per Funk gesteuerten Poller versehen sein. Die kleine Unterführung ist wirklich schon lange geplant und schon immer Bestandteil des Projektes. Ich verstehe die jetzt losgetretene Diskussion darüber nicht so richtig. In diesem Zusammenhang möchte ich mich aber für die ehrenamtliche Arbeit bedanken, die zum Beispiel Großenhainer Handballer geleistet haben, als sie an der Auenstraße eine Laube abgerissen haben, um für den zweiten Bauabschnitt der Sanierung der Auenstraße Platz zu schaffen. Nicht zu vergessen die Kameraden der Feuerwehr von Großraschütz, die den Abriss der alten Gebäude am Standort ihres neuen Gerätehauses selbst realisieren. Ich ziehe den Hut vor diesen Leuten. Wir können froh sein, dass es immer noch solche Helfer gibt. Es gibt aber auch ein paar nicht so große Maßnahmen, wie zum Beispiel der Neumarkt und die Bahnhofstraße. Selbstverständlich, ich denke da auch an die Baumaßnahmen, die nicht so augenfällig sind, wie zum Beispiel der Löschwasserbehälter an der Rödertalhalle, der 500 Kubikmeter fassen wird und Ende des Jahres in Betrieb geht. Auffällig viele Straßen scheinen im Moment dran zu sein. Können Sie das bestätigen? Ja, das stimmt. Die Bahnhofstraße und die Mozartallee bekommen endlich eine Asphaltdecke, diese wird durch das Sonderprogramm „Kommunaler Straßenbau“ finanziert. Die Brücke am Walkdamm erhält einen

Stadtbaudirektor Tilo Hönicke

Foto: EM

neuen Oberbau, die Medienerschließung und der Straßenbau im Sportpark „Husarenviertel“ haben begonnen und das Mehrzweckgebäude an der Mittelschule am Schacht wird ebenfalls erneuert. Vor kurzem wurde wieder mit der Erschließung neuer Wohngebiete begonnen. Ist das überhaupt sinnvoll bei den ständig sinkenden Bevölkerungszahlen? Ja, der Bedarf an Eigenheimen ist nach wie vor da. Einige der Grund-

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stücke in den Wohngebieten Kirschallee und Kupferberg sind bereits verkauft, bald wird dort Baubeginn sein. Damit steht den Bauwilligen eine größere Auswahl zur Verfügung. Wir tun auch etwas für unsere Kinder. Am NaturErlebnisBad ist der Bolzplatz fertig und die Komplettsanierung des Kinderhauses „Am Schacht“ im Rahmen des Förderprogrammes „Stadtumbau Ost Programmteil Aufwertung“ hat jetzt begonnen.

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„Typisches und Sakrales“ - Figuren im Kirchenraum Foto: EM


GROSSENHAINER HEROLD ECHO

Leserpost Siegfried Behla schrieb zur Artikelserie über die Geschichte der weltlichen Chorbewegung in Großenhain: Der Sächsische Sängerbund besteht im Namen Sächsischer Chorverband fort Im Vorwort des Titels „Pulver ist schwarz, Blut ist rot, golden flackert die Flamme“ macht sich unbedingt eine Korrektur erforderlich. Die Darstellung, dass sich der Sächsische Sängerbund e.V. aufgelöst habe und damit für die Vereinigung der Chöre in Sachsen günstige Voraussetzungen waren, kann so nicht stehen bleiben. Der Sächsische Sängerbund e.V. mit Sitz in Colditz wurde am 02.10.1990 wieder gegründet und unter der laufenden Nummer 152 in das Vereinsregister eingetragen. Der Bund hatte sich vorrangig für die Männerchöre etabliert, da diese zu DDR Zeiten von Kultureiferern oft diskreditiert wurden. In Erinnerung ist noch die Aussage, dass Männerchöre spätbürgerliche Vereinigungen ohne besondere Bedeutung sind. Genau das war der eigentliche Antrieb sich zu gründen. Wer über Jahrzehnte diese Diskriminierungen von engstirnigen Kulturaktivisten ausgehalten hatte, fand hier einen schwungvollen Anfang. 42 Männerchöre wurden spontan Mitglied auf Schloss Colditz. Es gründete sich somit ein Landesbund mit seinen Sängerkreisen Elbgau, Lausitz, Leipziger Tiefland und dem Erzgebirge / Vogtland.

Die Kinder und Betreuer des Kinderheims Walda schrieben: Ein großes Dankeschön an den ADAC Großenhain Großer Jubel brach im Kinderheim aus, als wir am 8. Juni einen Anruf bekamen mit der Anfrage, ob wir Interesse an Eintrittskarten für die Veranstaltung auf dem Flugplatz in Großenhain haben. Natürlich wollten wir da hin. Am Samstag, dem 9. Juni, konnte nur ein Teil von uns mit auf den Großenhainer Flugplatz kommen. Die anderen betreuten einen Bastelstand auf einem Großenhainer Fest. Als wir dann abends von unseren



aufnehmender Verband. Die Mitglieder des Leipziger Chorverbandes e.V., des Ostsächsischen Chorverbandes e.V., des Westsächsischen Chorverbandes e.V., des Musikbundes Chemnitz e.V. und des Deutschen Allgem. Sängerbundes traten in den Sächsischen Chorverband ein. Die Chöre der SSBSängerkreise gliederten sich in die jeweiligen bestehenden Chorverbände e.V. ein. Alle sind über den SCV Mitglied im Deutschen Chorverband. Gemeinsam wurde in geheimer Wahl das neue Präsidium gewählt. Der Sächsische Sängerbund besteht im Namen Sächsischer Chorverband fort. Sein ursprünglicher Gründungstag war der 14. Dezember 1924. Hier schlossen sich die Bünde Sachsens in Leipzig zusammen. Paul Gläser (1871-1937), der ehemalige Kirchenmusikdirektor aus Großenhain, zählte mit zu den Chormeistern des SSB. Der SCV hat seine Geschäftsstelle in 01307 Dresden in der Pöppelmannstraße 2. Die Außenstelle des SCV befand sich bis zum 30. Juni 2007 auf der Radeburger Straße 19 in Großenhain. Ich stellte als amtierender Geschäftsführer die Verbindung der Verbandsmitglieder zum Deutschen Chorverband her. Gegenwärtig sind zum 30. Juni 7880 aktive Mitglieder in 233 Vereinigungen unter einem Dachverband eine politische Kulturgröße.

Großenhainer spielten in der Entwicklung immer eine aktive Rolle. Der Kantor Joachim Jänke, u.a. Chorleiter des „Männergesangverein TV-1885 Großenhain e.V.“, wurde der erste gewählte Vertreter im Musikrat des Deutschen Sängerbundes. Aktive des Vereins wirkten mit und übernahmen tätige Verantwortung. Der Sangesfreund Gerhard Kürbis bewährte sich im „Erweiterten Vorstand“ in der Organisation von Sängerbundaktivitäten und ich wurde ins Präsidium gewählt. Meine Funktion war Schriftführer, später Geschäftsführer des SSB / SCV. Im Jahre 1993 kam es zum gemeinsamen schwungvollen Männerchortreffen in Großenhain. Das Abschlusskonzert fand in der Marienkirche u.a. mit Reiner Süß statt. Die Veranstalter waren der Sächsische Sängerbund (SSB) und der Chorverband Sachsen (CVS). Schon hier wurde nach gemeinsamen Wegen gesucht. Der Sächsische Sängerbund öffnete sich später für Frauen-, Kinder-, Jugend- und Gemischte Chöre. Im Jahre 1999 wurde in der Marienkirche und auf dem Hauptmarkt der 75-jährige Gründungstag des Sächsischen Sängerbundes musikalisch gefeiert. Zur Landesgartenschau 2002 trafen sich die Sächsischen Bundeschöre zwei Tage auf der Landesgartenschau in Großenhain. Die Sängerinnen und Sänger aus ganz Sachsen trugen maßgeblich dazu bei, dass nach dem verheerenden Hochwasser

wieder das Besucherleben einzog. Am 11. November 2006 fanden sich in der Dreikönigskirche in Dresden am Vormittag die SSB-Mitglieder zu einer außerordentlichen Versammlung zusammen. Das Ergebnis langer Verhandlungen fand seinen Höhepunkt. Der Vizepräsident Peter Schmidt und die Schatzmeisterin Kristina Naumann sind die Architekten des neuen Verbandes seitens des SSB. Ihr Ziel war, alle und alles unter einen „Hut“ zu bringen. Die Vereinsregularien zielten auf die Entlastung des bisherigen Präsidiums und damit wurde der Weg frei zur Abstimmung für das Neue. Im TOP 7, in der Drucksache 1/2006, wurde die Änderung des Vereinsnamens vorgetragen: „Die Mitgliederversammlung beschließt die Änderung des Vereinsnamens: >Sächsischer Sängerbund –SSB< in >Sächsischer Chorverband –SCV< Ergebnis: Mehrheitlich mit 136 JaStimmen und drei Nein- Stimmen wurde der Beschluss eindeutig gefasst. Im TOP 8, in der Drucksache 2/2006, beschließt die Mitgliederversammlung mit gleichen Stimmanteilen die Wandlung der Satzung für den Sächsischen Chorverband. Insgesamt zogen 69 Vereine mit 1709 Mitgliedern in die neue Ehe. Am Nachmittag fand der Zusammenschluss der weltlichen Chororganisationen Sachsens statt. Der ehemalige SSB, jetzt SCV, ist

Erlebnissen berichteten waren sich alle einig: „Morgen geht das ganze Haus zum Supermoto!“. Am Sonntag waren wir dann alle den ganzen Tag dabei. Sogar unsere Erzieherinnen konnten sich für die Fahrer und ihre Maschinen begeistern. Mit großem Interesse verfolgten wir die spannenden Rennen sowie die Show Acts in den Pausen. Es gefiel uns, dass wir auch einmal hinter die Kulissen schauen konnten. Für uns alle waren diese beiden Tage ein einzigartiges Erlebnis. Wir möchten uns auf diesem Weg noch einmal beim ADAC Großenhain für die Freikarten bedanken.

Erzieherin Steffi Lahn mit den jungen Motorsportfans auf der Tribüne.

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Foto: EM


GROSSENHAINER HEROLD AUSFLUGSTIPP

Das Paradies in der Nussschale Feierliche Wiedereröffnung Östlich von Schloss Moritzburg gelegen, gehört der Fasanengarten seit 1728 zur weiträumig gestalteten Kulturlandschaft Moritzburg. Der Urenkel Augusts des Starken, Kurfürst Friedrich August III. von Sachsen, ließ zwischen 1769 und 1776 den durch Kriegszerstörungen rui-

nierten Garten neu gestalten. So entstanden das heutige Lustschlösschen und die dazugehörigen Festkulissen am Bärnsdorfer Großteich wie Hafen, Mole mit Leuchtturm und die künstlichen Ruinenmauern der so genannten Dardanellen. Den Besucher erwar-

Das Fasanenschlösschen ist immer ein beliebtes Fotomotiv

Foto: EM

ten im Fasanenschlösschen die originalgetreu restaurierten Räume des 18. Jahrhunderts mit wundervollen Ausstattungsmöbeln, Öfen und Wandgemälden, Stuckaturen und kostbaren Tapeten sowie die nach dem ersten Inventar von 1816 rekonstruierte Sammlung von Vogelpräparaten im Speisesaal. Das Fasanenschlösschen ist das letzte original im Stil des späten Dresdner Rokoko erhaltene Gebäude - eine königliche Hofhaltung en miniature im prachtvollen Chinoiseriestil. Märchenhaft bezaubernd!

Ministerpräsident Georg Milbradt (l.) während der feierlichen Eröffnung Foto: FischerMEDIA.net

Sachsens Ministerpräsident Georg Milbradt steht dieses Kleinod im Ensemble des berühmten Moritzburger Schlosses wieder für Besucher offen.

Nur durch aufwendige Sanierungsund Restaurierungsarbeiten erstrahlt das Fasenschlösschen heute wieder in altem neuen Glanz. Der Freistaat Sachsen investierte rund 3,5 Millionen Euro seit 1992 in diese umfangreichen Arbeiten am Haus und seiner Ausstattung.

Anmeldungen können für Führungen unter der Telefonnummer 035207 / 873-18 oder per Fax 035207 / 873-40 erfolgen.

Nach der feierlichen Wiedereröffnung des Moritzburger Fasanenschlösschens am ersten Juni durch

Weitere Informationen gibt es im Internet unter: www.schloss-moritzburg.de.

Das Fasanenschlösschen ist bis Oktober täglich von 10 bis 17.30 Uhr geöffnet.

MALER SEURIG

Seurig lässt Wohnträume wahr werden

Sven Seurig berät seine Kunden jetzt in den neuen Geschäftsräumen, Berliner Straße 41.

„Schon seit Mai können sich meine Kunden in den neuen Geschäftsräumen auf der Berliner Straße 41 einen noch umfassenderen Eindruck, sowohl von der Kompetenz als auch dem großen Angebot unserer Firma machen“, ist

Sven Seurig stolz über den nun zugänglichen Ausstellungsraum, der bis zur Eröffnung - ganz originell – nur durch ein überdimensionales Schlüsselloch Einblicke gewährte. Der Malermeister bietet nun komprimiert auf einem Raum eine große Vielfalt möglicher Einrichtungsvarianten und Stilrichtungen. „Durch die enorme Fülle an Formen, Farben, Strukturen und deren wirkungsvolle Kombinationen wird ihr Heim künftig zur Wohlfühloase“, verspricht Sven Seurig. Die Bezeichnung „Maler“ ist für Seurig aber viel zu kurz gegriffen, denn sein Leistungsspektrum umfasst die komplette Raumgestaltung ebenso wie die Verlegung von Bodenbelägen, Außenund Innenputz, Trockenbau, Fassadengestaltung, Wärmedämmung, Altbausanierung sowie Holz-, Bauten- und Staubschutz. Ein besonderer Clou ist die

Verlegung von pflegeleichten Korkböden. Der Meister schwärmt in den höchsten Tönen von dem pflegeleichten Naturmaterial. „Kork ist wärmer als Flie-

sen, elastischer als Holz und weicher als Laminat“, erklärt Sven Seurig. Er bringt Farbe ins Leben und lässt Wohnträume ganz einfach Wirklichkeit werden.

Selbst die Fassade lässt den Künstler erkennen.

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Fotos (2): EM


GROSSENHAINER HEROLD ZUR GESCHICHTE DER WELTLICHEN CHORBEWEGUNG IN GROSSENHAIN

Pulver ist schwarz, Blut ist rot, golden flackert die Flamme 2. Teil Ende 1844 zählte die Liedertafel bereits 75 aktive Mitglieder, passive gab es (im Gegensatz zum Musikverein) nicht. Die Gesangsübungen wurden anfangs in einem Schulzimmer der Knabenschule (heute Fachschule des Beruflichen Schulzentrums) vom Dirigenten mit Begleitung einer Violine abgehalten. Erst im Juli 1845 konnte für 150 Taler ein Klavier auf Aktien gekauft werden. Die Übungen erfolgten an zwei Abenden in der Woche und nach den strengen Statuten war jedes Mitglied zu ständigem Besuch angehalten. Öffentlich gesungen wurde erstmals bei einer Wander-Partie nach Seußlitz und Umgebung, das erste Konzert gab die Liedertafel am 25. Okt. 1845 im Rathaussaal. Der Ertrag von 10 Taler 21 Neugroschen wurde Bürgermeister Hofmann für die Armen übergeben. In den folgenden Jahren sind vielfältige Aktivitäten zu verzeichnen: jährlich mindestens ein Konzert, Abendunterhaltungen, ein Konzert für die Brandgeschädigten in Folbern und Großenhain, Mitwirkung bei öffentlich aufgeführten Oratorien in der Stadtkirche (die Kantorei war 1844 in einen besoldeten Kirchenchor umgewandelt worden und ging in der „Liedertafel“ auf), dazu die Sängerfahrt und Stiftungsfest mit Tafel und Ball. Als der Besuch der Übungsstunden zu wünschen übrig ließ, wurde „beschlossen, dass jeder, der 1/3 der Übungen von einer zur anderen Gesangsaufführung fehlt, auszuschließen ist, es sei denn ein guter Sänger, an dem der Vorstand, aber auch nur dieser, einmal Nachsicht üben kann“. Nach Änderung der Statuten ernennt man 1846 Dr. Emil Reiniger, obwohl derselbe nicht aktiv bei der Liedertafel ist, in Anerkennung seiner „besonderen Verdienste, welche er für das geistige Interesse der Liedertafel seit deren Gründung sich vielfach erworben hat“ zum Ehrenmitglied. Reiniger hat nicht nur Notenmaterial geschenkt sondern auch Gedichte geschrieben, welche vertont bei den Auftritten zum Vortrag

gebracht wurden. Seine Gesinnung bringt Dr. Reiniger in einem Brief von 1847 an die Liedertafel zum Ausdruck: „Nach meiner Denk- und Handelsweise müssen Sie überzeugt sein, dass mir nichts mehr zuwider ist, als der Kastengeist. . . . Der Verein, der nicht auf die Grundsätze der Humanität gegründet ist, verdient den Namen einer Gesellschaft nicht. Die Liedertafel verbindet aber mit den Pflichten der Humanität noch die Würde der Kunst, ja sie ist, was vielleicht manche Mitglieder nicht wissen, ein Beförderungsmittel geselliger Tugenden, höhrer Sittlichkeit, bessern Geschmacks, eine Trägerin der Humanität, deren Zweck die Veredlung des Menschenthums ist. Wahrlich eine schöne, eine preiswürdige Aufgabe!“ Ausdruck der bürgerlich-demokratischen Bestrebungen sind sowohl die Anschaffung einer Fahne, welche auf Beschluss „die sogenannte deutsche Einheitsfarbe schwarzroth-gold“ und am Stock zwei grün-weiße Quasten erhielt, sowie die „Betheiligung an der als Fest begangenen Wahl eines Nationalvertreters nach Frankfurt; im Kreise, den der Vaterlandsverein, Gewerbeverein und die Turner bilden, bringt die Liedertafel den Wahlmännern harmonische Grüße durch patriotische Lieder dar, hierauf fidele Kneipe!“ Einen schmerzlichen Verlust erlitt die Liedertafel durch den Tod ihres Ehrenmitglieds Dr. Emil Reiniger am 28. August 1849 in Spaar. Unter Leitung von Kantor Klinger wurde eine intensive Sängerarbeit geleistet. Die Konzerte und sonstigen Veranstaltungen brachten Werke bedeutender Meister, aber auch Vaterlandslieder, Kompositionen lebender Musiker und Vorträge humoristischer Art. Guter Kontakt bestand zu den Liedertafeln benachbarter Orte. Sein Amt als Dirigent legte Klinger, der sich hoch verdient um die Entwicklung der Liedertafel gemacht hat,

Anfang Oktober 1851 nieder und der als sehr musikalisch bekannte Buchhalter Wilhelm Krieger wurde als Nachfolger gewählt. Im Juli 1852 trat dann Musikdirektor Kantor Hartmann aus Meißen sein Amt als Dirigent an. 1852 wird neben Kantor Hartmann auch der Leipziger Komponist Carl Friedrich Zöllner Ehrenmitglied; dieser hatte große Verdienste um den Männerchorgesang und auch die Großenhainer Liedertafel führte mehrfach Kompositionen von ihm auf. 1853 entbrannte erneut ein „Krieg“ zwischen dem damaligen Musikdirektor Görner und der Liedertafel. In einer Eingabe an den Stadtrat heißt es: „Die Liedertafel bezweckt die Ausbildung und Pflege des Männergesangs und damit Verbreitung des musikalischen Sinnes auf einen möglichst weiten Kreis. Um diesen Zweck zu erreichen, muss die Liedertafel an die Oeffentlichkeit heraus treten dürfen, sie muss auf das Publikum unmittelbar einwirken können.“ Infolge Gesetzesänderung entschied sich der Streit zu Gunsten der Liedertafel, die ihrerseits dem ausgesprochenen Wunsch nachkam, die Kantorei bei Kirchenmusiken zu unterstützen. Im Dezember 1855 wurde beschlossen, Theater zu spielen und bereits am 2. Jan. 1856 erfolgte der erste Theaterabend. Ab Juli des selben Jahres leitete der Lehrer an der Mädchenschule, Kantor Ferdinand Lösche die Proben und fungierte ab Januar 1857 als Dirigent. Er erbot sich, um die stimmbegabten Bürger und Bürgerssöhne der Stadt möglichst schnell zu tüchtigen Sängern heranzubilden, wöchentlich zwei Gesangsunterrichtsstunden zu erteilen. (Interessant daran ist, dass sich in der Liedertafel keine Arbeiter befanden; das zeigt sich auch im Mitgliedsverzeichnis von 1844 bis 1894). Im Oktober 1858 wurde der schon mehrmals eingebrachte, aber immer abgelehnte Antrag auf Zulassung von passiven Mitgliedern angenommen. Begeisterte Zustimmung im

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Verein fand 1860 eine Einladung zu einem mit Preissingen verbundenen Sängerfest in Teplitz, an welchem letztendlich 18 Sänger teilnahmen und einen 5. Preis ersangen. Allerdings mussten „sie ihre schwarz-roth-goldne Fahne zu Hause lassen, um etwaige Unzuträglichkeiten zu vermeiden“ – Ausdruck der nach 1849 wieder erstarkten Reaktion. 1862 beschäftigte den Verein auf geschäftlichem Gebiet besonders die Gründung eines Deutschen Sängerbundes, zu der die Anregung bereits 1861 auf dem Deutschen Sängerfest in Nürnberg gegeben worden war. Das Streben nach nationaler Einheit, das in den revolutionären Ereignissen von 1848/49 seinen Ausdruck gefunden hatte, bewegte auch die deutsche Sängerschaft. Die am 21. September 1862 in Coburg erfolgte Gründung setzte allerdings das Vorhandensein von Einzelbünden voraus. Anfänglich gab es jedoch Schwierigkeiten, u.a. auch wegen der mit dem in Sachsen seit 1850 bestehenden viel beklagten Vereinsgesetz gemachten Erfahrungen und der daraus resultierenden Ängstlichkeit. Nachdem Musikdirektor Hartmann sich mit aller Entschiedenheit dagegen verwahrt hatte, dass politische Beweggründe die Sängerbewegung entfacht haben könnten, wurde am 15. Juni 1862 in Diesbar ein Bund aus 8 Vereinen mit dem Namen „Sängerbund des Meissner Landes“ gegründet. Ihm gehörte die Großenhainer Liedertafel als einziger Gesang-Verein aus Großenhain neben den Liedertafeln Meißen und Wilsdruff an. Einer der ersten Beschlüsse des neuen Sängerbundes betraf die Abhaltung eines Sängerfestes. Ein solches fand bereits am 31. August 1862 in Meißen statt, weitere folgten dann 1863 in Wilsdruff und 1864 in Großenhain. Klaus Förster nach Materialien und Recherchen von Klaus Scheumann


GROSSENHAINER HEROLD GENERALVERSAMMLUNG

RÜCKBLICK

Raiffeisenbank Meißen kooperiert künftig mit der Volksbank Riesa

Vorstand Claus-Michael Zwiebel während des Berichts an die Mitglieder

Die Herren des Zwinger Trios hatten nach dem offiziellen Teil der Generalversammlung der Volksbank Raiffeisenbank Meißen Großenhain eG ihre eigene Philosophie zur Stellung der Zuschauerräume des Großenhainer Kulturschlosses. Schließlich einigten sie sich darauf, dass in dem einen die Gesellschafter der Volksbank und im anderen die der Raiffeisenbank sitzen würden, die sich wohl nicht so richtig grün seien. Dies erkläre auch die Symbolik des Logos: die auseinander strebenden Schenkel des Vs. Eben dieses V würde aber wiederum wie ein Katapult aussehen, mit dem die Konkurrenzunternehmen erfolgreich „beschossen“ werden. Diese Auslegung entspricht wohl am ehesten der Realität, denn die Bilanz der Bank war auch im vergangenen Geschäftsjahr überaus erfolgreich. Sie ist in allen Bereichen gewachsen. So sind die Kundeneinlagen und das Kreditgeschäft deutlich gesteigert worden, was zu einer nochmaligen Erhöhung der Ertragskraft geführt hat. Nach Angaben der Bank konnte das betreute Kundenvolumen im Geschäftsjahr 2006 auf 558,3 Millionen Euro gesteigert werden. Das Betriebsergebnis vor Bewertung wurde nochmals verbessert und ist mit 3,7 Millionen Euro das beste seit 1990. Durch die erfolgreiche Steuerung des Kreditportfolios war erneut nur ein geringer Risikoaufwand erforderlich. Mehr als 1.000 neue Kunden symbolisieren das weiter gestiegene Vertrauen in die regional tätige Bank. Die Geschäftsguthaben stiegen um 27,7 Prozent „Das macht deutlich, dass die Mitgliedschaft attraktiver ist denn je“, erklärt Claus-Michael Zwiebel. „Damit sind wir weiter auf Erfolgskurs, nicht zuletzt durch unsere innovative Produktpolitik“, so der Vorstand der Bank. Neue Kredite in Höhe von 35,4 Millionen Euro wurden zugesagt, wobei der Schwerpunkt im Wohnungsbau lag. Dazu beigetragen hat auch die Flexibilität bei der Findung von optimalen Lösungen für Finanzierungsanfragen. Diese erfolgreiche Entwicklung wurde auch im Verlauf der ersten Monate des laufenden Jahres fortgesetzt. Seit kurzem haben die Kunden der Bank die Möglichkeit, online-Abschlüsse von Finanzie-

rungsverträgen mit „immo express“, aber auch für Anlageprodukte per Internet zu tätigen. Die Einlagenentwicklung ist geprägt durch die abflachende Zinsstrukturkurve und durch die Einführung von innovativen Anlagemöglichkeiten. Insgesamt konnte so eine Steigerung um 3,88 Prozent erzielt werden. Diese erfolgreiche Entwicklung war dank der engagierten Mitarbeiter möglich, wobei sich die Mitarbeiteranzahl 2006 um vier auf 121 erhöht hat. Die Mitarbeiter haben direkt am Erfolg partizipiert. Es wurden zusätzlich 125 Tausend Euro im Rahmen einer leistungsorientierten Vergütung an die Mitarbeiter ausgezahlt. In den vier Betreuungscentern und acht Geschäftsstellen stehen heute über 120 Angestellte für zirka 37.000 Kunden der Volksbank Raiffeisenbank Meißen Großenhain eG zur Verfügung. Eine Ausbildung zum Bankkaufmann erhalten derzeit zehn junge Leute. Damit zählt die Volksbank Raiffeisenbank zu den größeren Arbeitgebern der Region. Für 2007 rechnet der Vorstand mit einem befriedigenden Betriebsergebnis in der Bandbreite von 1,10 bis 1,16 Prozent der durchschnittlichen Bilanzsumme. Die Investition in ein neues Kundenservice-Center, aber auch die flache Zinsstrukturkurve und der starke Wettbewerb im Bankensektor wirken sich weiterhin mit einem verschärften Druck auf die Zinsmarge aus. Regional ist infolge der Gebietsreform die Fusion der Sparkassen Meißen und Riesa zu verzeichnen. Der Vorstand geht davon aus, dass die fusionierte Sparkasse nach Abschluss der Neuorganisation als gestärkter Wettbewerber auftreten wird. Um die Marktposition zu halten und weiter ausbauen zu können, haben sich Vorstand und Aufsichtsrat der Volksbank Raiffeisenbank Meißen Großenhain eG zu einer verstärkten Zusammenarbeit mit der Volksbank Riesa eG entschlossen. Man strebt damit eine wirtschaftliche Stärkung und einen zeitgemäßen Ausbau der genossenschaftlichen Bankdienstleistungen in den angrenzenden Geschäftsgebieten an. Zu diesem Zweck wurde am 22. Mai 2007 ein Kooperationsvertrag abgeschlossen.

15. Autofrühling des MC Großenhain im ADAC

Hausmesse - Klempnerei Ulbricht

Frühlingsfest bei Caravan Anhänger Freizeit Eichhorn

Antje Schütze bedient die Herren vom Zwinger-Trio Fotos (2): EM

Musikschulfest

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Fotos (4): EM


GROSSENHAINER HEROLD -ANZEIGE-

...AUF DEM VERKEHR

Das verrückteste Wettfliegen seit es Flugzeuge gibt Tollkühne Piloten treten während der Großflugtage am ersten SeptemberWochenende bei einmaligen Flugzeugwettkämpfen über dem Großenhainer Verkehrslandeplatz gegeneinander an. Das Spektakuläre daran: Die fliegenden Verfolgungsrennen finden auf einem Raum von der Größe einiger Fußballfelder in einer Höhe von nur 30 Metern statt. Air Race - Die Sensation der Großflugtage Einen erhöhten Adrenalinpegel und Spannung pur garantieren auch atemberaubende Kunstflugshows, sensationelle Hochseil-Artistik und waghalsige Luftakrobatik im freien Fall. Wer selbst in die Luft gehen möchte, kann Rundflüge mit Hubschrauber und verschiedenen Flugzeugen sowie Fahrten im Heißluftballon und Tandemsprünge mit dem Fallschirm buchen. Ein buntes, familienfreundliches Rahmenprogramm mit zahlreichen Attraktionen runden die außergewöhnliche Veranstaltung auf dem Flugplatz Großenhain ab. Wenn das Kommando „5,4,3,2,1 - Go“ am

2. September ertönt, ist der Startschuss für die Piloten gefallen, die, über ihrem jeweiligen Wendepunkt kreisend, auf das Signal zum Beginn des Verfolgungsrennens warten. Mit bis zu 300 Stundenkilometern liefern sie sich anschließend rasante Duelle um zwei luftgefüllte 15 Meter hohe Markierungen. Die Spannung wächst, wenn sich der Abstand zwischen den Gegnern verringert. Bei diesem verrückten, deutschlandweit einmaligen Wettrennen haben die Piloten nicht nur die Uhr, sondern auch einen Rivalen im Nacken. Bereits am Sonnabend sind die Kontrahenten beim Training und bei Zeitrennen im markierten Oval sowie mit einem Kunstflugprogramm zu erleben. Akrobaten der Lüfte sorgen für Hochspannung Mit Loopings, Todesspiralen, Rollen und anderen atemberaubenden Figuren sorgen die Akrobaten der Lüfte einzeln und im Verband bei den Großflugtagen für Nervenkitzel. Zu den Höhepunkten der Kunstflugvorführun-

Kunstflugvorführung mit ZLIN 526 AFS

gen gehört am Sonnabend ein Loopingsprung. Bei diesem selten zu sehenden Stunt verlässt ein Fallschirmspringer in etwa 900 Meter Höhe das Flugzeug, wenn sich die Maschine im oberen Todpunkt eines Loopings befindet. An beiden Großflugtagen werden ständig Fallschirmspringer am Himmel zu sehen sein, die sich vor dem Öffnen der Schirme im freien Fall zu Figuren zusammenfinden. Europas bekannteste Hochseilartisten, die Geschwister Weisheit, werden unter anderem ihre weltberühmte Sieben-Personen-Pyramide auf dem dünnen Stahlseil zeigen. Nicht nur in der Luft, sondern auch am Boden erwartet die Besucher der Großflugtage in Großenhain Spaß und spannende Unterhaltung der Extraklasse. Ein ganz bodenständiges Vergnügen bietet der Militär-Historische Verein Großenhain auf einem separaten Parcours. Wer einmal probieren möchte, wie sich 34 Tonnen Stahl mit bis zu 60 Stundenkilometern durch schwieriges Gelände manövrieren lassen, sollte sich

diesen Actionspaß nicht entgehen lassen. Eine Ausstellung von Oldtimern sowohl der Lüfte als auch der Straße, Ballonglühen, eine Schau der Luftwaffe sowie ein durchgehendes musikalisches Programm auf der Bühne runden das familienfreundliche Unterhaltungsangebot ab. Selbst abheben Kick erleben Wer sich den Traum vom Fliegen erfüllen möchte, dem bieten sich während der Großflugtage zum Teil einmalige Chancen. Mitgeflogen werden kann im weltgrößten Doppeldecker, der Antonov AN2, in einem Hubschrauber R44 Robinson, einer Cessna und einer historischen JAK 18. Auch Fahrten mit dem Heißluftballon und TandemFallschirmsprünge sind im Angebot. Infos zu Preisen und Buchungsmöglichkeiten sowie zum Programm, Anreisemöglichkeiten und Eintrittspreisen gibt es auf der Internetseite der Veranstaltung unter www.grossflugtage.de. ANZEIGEN

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SLANDEPLATZ GROßENHAIN

Samstag, 01. September 2007 von 10:00 Uhr bis 01:00 Uhr WAS

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Ballonfahrt Tandemsprung Verbandskunstflug 2x Z 526 AFS Kunstflugvorführung Zlin 226 T Rundflüge Tandemsprung Verbandskunstflug 2x Z 526 AFS Kunstflugvorführung Pitts Rundflüge Hochseilakrobatik Geschwister Weisheit Tandemsprung Freies Training AIR RACE Rundflüge Tandemsprung Ballonrammen 2x Z 526 AFS Kunstflugvorführung Extra L Rundflüge Tandemsprung Formationsflug Black Birds 3x Z-42, 1x Z-43 Rundflüge Loopingsprung eines Fallschirmspringers aus der Z 226 T Kunstflugvorführung Zlin Z 526 AFS Kunstflugvorführung Extra S Rundflüge Hochseilakrobatik Geschwister Weisheit Tandemsprung Rundflüge Ballonfahrt Tandemsprung Rundflüge Programm Open Air Bühne mit Live-Band Ballonglühen Höhenfeuerwerk ENDE

7:00 Uhr 10:00 Uhr 10:30 Uhr 10:50 Uhr 11:00 Uhr 11:30 Uhr 11:45 Uhr 12:05 Uhr 12:15 Uhr 12:30 Uhr

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Sonntag, 02.September 2007 von 10:00 bis 18:00 Uhr

Akrobaten der Lüfte - Die Geschwister Weisheit

Fotos {2}: Agentur

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Tandemsprung Rundflüge Zeitrennen Air Race Zlin Z 526 AFS D-EWQC Zeitrennen Air Race Zlin Z 526 AFS D-EWQL Zeitrennen Air Race Zlin Z 226 D-ESUN Zeitrennen Air Race Pitts S-2A D-EWDM Zeitrennen Air Race Extra 300L D-EXHO Zeitrennen Air Race Extra 300S D-EXML Rundflüge Tandemsprung AIR-RACE-RENNEN I Zlin AFS gegen Zlin AFS AIR-RACE-RENNEN I Zlin Z 226 gegen Pitts AIR-RACE-RENNEN I Extra 300L gegen Extra 300S Rundflüge Tandemsprung Formationsflug Black Birds 3x Z-42, 1x Z-43 Rundflüge Tandemsprung AIR-RACE-RENNEN I Zlin AFS gegen Zlin AFS AIR-RACE-RENNEN I Zlin Z 226 gegen Pitts AIR-RACE-RENNEN I Extra 300L gegen Extra 300S Rundflüge Hochseilakrobatik Geschwister Weisheit Tandemsprung AIR-RACE-RENNEN I Zlin AFS gegen Zlin AFS AIR-RACE-RENNEN I Zlin Z 226 gegen Pitts AIR-RACE-RENNEN I Extra 300L gegen Extra 300S Siegerehrung AIR RACE Rundflüge Tandemsprung

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GROSSENHAINER HEROLD RÜCKBLENDE

VEREINSARBEIT

„Wir sind Weltmeister!“ „Der Großenhainer Ortsteil Weßnitz ist enorm gewachsen, es gibt inzwischen sehr viele Zugezogene“, erklärt Thomas Proschwitz, der Vorsitzende des Ortsvereins „Edelweiß“ Weßnitz. „Unser Verein möchte die Gemeinschaft zwischen Alteingesessenen und Neubürgern erhalten und festigen”, umschreibt Proschwitz, selbst „Ortsneuling“, das Anliegen des Vereins. Dass dieses Ansinnen aufgeht beweisen sowohl die jährlichen Dorffeste als auch die Aktivitäten der Edelweisen. Das größte Werk der 20 Mitglieder ist im Moment der Bau eines öffentlichen Volleyballplatzes, gleich neben dem ebenfalls selbst errichteten Vereinshaus. „Uns unterstützen auch viele Nichtmitglieder, das verstärkt den Zusammenhalt“, ist Proschwitz ebenfalls stolz. „Die großen Dorffeste wie vor einigen Jahren können wir nicht mehr stemmen, das ist für uns zu teuer geworden“, erzählen die Mitglieder etwas traurig. Vier „Große“, bei denen sie mit namhaften Künstlern aufwarteten, haben die Weßnitzer auf die Beine gestellt. Sie meisterten also auch solche großen Projekte. Die GEMAGebühren erschlagen aber den Verein und mit dem Wetter als unsteten Partner haben die Organisatoren auch schon schlechte Erfahrungen gesammelt. Obwohl sie von der Großenhainer Stadtverwaltung, speziell von Lutz Pfennig vom Großenhainer Stadtbauhof, hervorragend unterstützt werden, trauen sich die

Sponsoren des neuen Autos für die „Großenhainer Tafel“

Ausbildungsmarkt im Kulturschloss

Weßnitzer im Moment nur noch ein kleines Fest zu. 35 Einheimische und Gäste nahmen in diesem Jahr am sechseinhalbstündigen Vogelschießen teil. Schützenkönig wurde Burkhard Stein. Obwohl die Weßnitzer nun kleinere Brötchen backen müssen, haben sie etwas ganz Besonderes zu bieten. Sie betreiben die seltene Sportart des Stoßbuddelschießens. Es sei wohl so ähnlich wie Billard und wird nur noch sehr selten oder gar nicht mehr betrieben, erzählt der Vereinschef geheimnisvoll. Da es keine weiteren Mannschaften mehr gäbe, haben sich die Weßnitzer kurzerhand zu Welt- und Europameistern erklärt. Interessenten und Neugierige können freitags am Training teilnehmen. EM

Das diesjährige Vogelschießen beim kleinen Dorffest in Weßnitz zog sich über sechseinhalb Stunden. Foto: EM

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Eröffnung der Jagdhütte zum „Wilden Keiler“, Am Speicher

Mühlentag

Fotos (5): EM

Verleihung des Titels 1a-Fachhändler an Foto Günther durch den Bürgermeister

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GROSSENHAINER HEROLD E L E K T R O Z E NR TÜRRUUMP G- RROEßNETNEH A I N E Z G e G

Selbständig für´s Alter vorsorgen Selbständige und Freiberufler sind im Hinblick auf ihre Altersvorsorge in einer besonderen Situation: Sie erhalten in der Regel keine Leistungen aus der gesetzlichen Rentenversicherung. Das bedeutet, dass sie privat für ihre komplette finanzielle Absicherung im Alter vorsorgen müssen. Ein 30-jähriger Selbständiger muss, damit er bei einer jährlichen Wertentwicklung von rund sechs Prozent pro Jahr mit 60 Jahren über eine monatliche Rente von 2.000 Euro verfügen kann, beispielsweise jeden Monat rund 400 Euro für seine private Altersvorsorge zurücklegen!

Die Vorteile der sogenannten Rürup-Rente Der Aufbau einer ausreichenden Altersversorgung wird für Selbständige zusätzlich dadurch gefährdet, dass im Fall einer Insolvenz das in einer gewöhnlichen, privaten Altersvorsorge angelegte Kapital nicht vor Pfändungen geschützt ist. Der Selbständige haftet meist mit seinem Privatvermögen, dazu gehört auch das mühsam angesparte Kapital für den Ruhestand. Sogenannte „Rürup-Renten“, wie GENERATION basic von Canada Life, bieten eine lebenslange Leibrente. Sie sind an das Modell der gesetzlichen Rente angelehnt. Dabei sind diese Lösungen innerhalb der Pfändungsgrenzen gegen die private Insolvenz geschützt und Hartz-IV-sicher. Diese Vorteile sind gerade in der heutigen Zeit und insbesondere für Selbständige gute Gründe, die Altersvorsorge über eine Rürup-Rente aufzubauen.

alle weiteren Anforderungen, die eine sogenannte „Rürup-Rente“ bieten muss, damit die Beiträge steuerlich abzugsfähig sind. Die Sonderausgaben für die Vorsorgeaufwendungen können bis zu 20.000 Euro für Alleinstehende berücksichtigt werden. Bei zusammen veranlagten Ehegatten verdoppelt sich dieser Höchstbetrag. 2007 können bis zu 64 Prozent des tatsächlichen Aufwands steuerlich als Sonderausgaben für Vorsorgeaufwendungen im Rahmen der Basisaltersvorsorge geltend gemacht werden. Das sind bis zu 12.800 Euro für Alleinstehende und 25.600 Euro für Verheiratete. Der Anteil der berücksichtigungsfähigen Vorsorgeaufwendungen erhöht sich in den folgenden Jahren bis 2025 um zwei Prozent je Kalenderjahr. Dies gilt auch für die Beiträge zu eingeschlossenen Zusatzoptionen. Die Leistungen aus einer Basisaltersvorsorge, d.h. aus einer Rentenversicherung mit Beiträgen aus unversteuertem Einkommen, unterliegen als sonstige Einkünfte der nachgelagerten Besteuerung nach § 22 EStG. Der Anteil der besteuerten Rente wird im Jahr des Renteneintritts für die gesamte Rentenbezugsdauer festgelegt. Dieser Anteil erhöht sich von 50 Prozent im Jahr 2005 gesetzlich um zwei Prozent pro Jahr bis 2020 und danach um ein Prozent bis auf 100 Prozent im Jahr 2040.

Rendite und Sicherheit GENERATION basic von Canada Life ist eine fondsbasierte Rentenversicherung, die sich insbesondere in der Art der Kapitalanlage hervorhebt. Die Anlage der Gelder erfolgt in den GENERATION basic UWP-Fonds der Canada Life. Dieser vereinigt hohe Renditechancen aufgrund einer überdurchschnittlich hohen Aktienquote von bis zu 90 Prozent mit der Sicherheit ihrer Anlage zum Rentenbeginn. Es muss nicht zwischen „entweder / oder“ entschieden werden - GENERATION basic vereinigt beides!

Bettina u. Jörg Heller arbeiten bereits nach EU-Vermittlerrichtlinien

Foto:EM

Ein weiterer Vorteil ist die Flexibilität der Beitragszahlung. Oft unterliegt das Geschäft saisonalen oder konjunkturellen Schwankungen. Daher ist es möglich, zusätzlich zu einem monatlichen Grundbetrag, den man für seine private Altersvorsorge zurücklegen möchte, weitere Einmalzahlungen in den Versicherungsvertrag zu leisten. Frei werdende Gelder können so jederzeit flexibel und nach Verfügbarkeit zusätzlich in die Altersvorsorge fließen. Insbesondere für Unternehmensgründer ist dies vorteilhaft, da sie so von Anfang an ihre Altersvorsorge gemäß ihrer finanziellen Situation auf- und ausbauen können. Auch bestehende Kapitalverträge können unter Umständen durch Tarifänderung in diese Rürup-Verträge umgeändert werden.

Absicherung der Arbeitskraft Für Selbständige und freie Unternehmer ist die Arbeitskraft das wichtigste Gut. Aber was wird bei einer schweren Erkrankung? Was ist dann mit der Fortführung des Unternehmens und der finanziellen Versorgung der Familie? Mit der Schwere Krankheiten Vorsorge der Canada Life kann der Ausfall der Arbeitskraft finanziell abgesichert und so eine Vertretung organisiert oder der Einkommensausfall überbrückt werden.

Informationen über die Besteuerung von Beiträgen zur Basisaltersvorsorge Nach § 10 EStG sind Beiträge zum Aufbau einer Basisaltersvorsorge sonderausgabenabzugsfähig. Dies gilt, wenn der Vertrag die Zahlung einer monatlichen, auf das Leben des Steuerpflichtigen bezogenen lebenslangen Leibrente, nicht vor Vollendung des 60. Lebensjahres, vorsieht und die Ansprüche aus diesem Vertrag nicht vererblich, nicht übertragbar, nicht beleihbar, nicht veräußerbar und nicht kapitalisierbar sind und kein Anspruch auf Auszahlung besteht. Auch eine ergänzende Absicherung des Eintritts der Berufsunfähigkeit, der Erwerbsunfähigkeit oder von Hinterbliebenen ist möglich. GENERATION basic von Canada Life erfüllt diese und

Die Wertentwicklung unterliegt durch ein spezielles Glättungsverfahren nur geringen Schwankungen. Bei Vorliegen der Garantievoraussetzungen verbinden die Zuweisung von geglätteten jährlichen Wertzuwächsen, Treue- und Schlussboni sowie eine garantierte Mindestwertentwicklung zum Ablauf mit Renditechancen und Sicherheit. Die Rendite dieser Produkte lag in England in den letzten 30 Jahren zwischen 10 - 13, 5 Prozent Netto bei Ablauf dieser Policen. Zum Vergleich lagen die besten deutschen Versicherer bei 7,6 Prozent. • Die Marktoption bietet eine einzigartige Flexibilität zu Rentenbeginn. Die Kunden können sich für die beste von Canada Life am Markt verfügbare Rente entscheiden und so die Ausgestaltung der Rente ihren individuellen Bedürfnissen bei Rentenbeginn anpassen. • Im Todesfall bietet ein zusätzlich optional zu vereinbarender Hinterbliebenenschutz finanzielle Sicherheit für die ganze Familie. • Das Versorgungsziel kann zusätzlich durch die Beitragsbefreiung bei Berufsunfähigkeit und einen zusätzlichen Erwerbsunfähigkeitsschutz abgesichert werden. Bettina und Jörg Heller haben es sich zum Ziel gesetzt, die finanzielle Zukunft ihrer Kunden sicherer zu machen. Dieser Aufgabe kommen sie mit frischen und unkonventionellen Ideen nach. Denn Erfolg entsteht nicht ohne Grund. Das Unternehmen verbindet die gewachsene Kompetenz auf dem internationalen Versicherungsmarkt mit sehr innovativen Versicherungsangeboten. Dabei setzen die Hellers auch auf die neuen EU-Vermittlerrichtlinien und haben sich nicht ohne Grund bereits jetzt schon bei der IHK Dresden den offiziellen Prüfungen zur Registrierung ins Vermittlerregister mit Erfolg unterzogen. Nun ist Bettina Heller unter www. vermittlerregister.info unter der Registernummer D-TB64-N2NA1-84 und Jörg Heller unter der Registernummer: D-XE78-3TMAY-99 offiziell als Versicherungsmakler gemäß § 34 Abs. 1 der GewO eingetragen. Damit gehören die Hellers zu den ersten Maklerbüros, die mit ihrer Qualität auch über die öffentlichen Träger der IHK Dresden in diesem Landkreis nach EU-Richtlinien und den dazugehörigen Beratungsprotokollen und Qualitätsmerkmalen ihre Kompetenz unterstreichen.

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Großenhainer Stadtfest

Supermoto des Motorsportclubs Großenhain im ADAC mit Präsentation des neuen Ford Mondeo vom Autohaus Winkler ANZEIGEN

Bestattung und Freier Redner Hans-Georg Ziermann Bestatter seit 1985 vom Handwerk geprüft 1993 Redner seit 1991

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80. Geburtstag Klaus Scheumann

Rosinenbomber in Großenhain Zweimal besuchte eine DC 3C in diesem Sommer den Verkehrslandeplatz Großenhain. Der „Rosinenbomber“ der Berliner Luftbrücke des kalten Krieges nutzte Großenhain als Ausweichflugplatz. Flugkapitän Martin Müller der Air Service Berlin CFH GmbH fliegt mit der Maschine oft die Tagestour Berlin-Dresden. Fotos (6): EM

Waldaer Straße 19a • 01558 Großenhain Telefon 03522 502793 • www.fahrrad-fachgeschaeft.de

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VW-Alarm auf dem Flugplatz

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RECHTSSCHUTZ

Das Übel des Handwerks „Offene Rechnungen gehören leider zum Alltag der Gewerbetreibenden“, weiß Jörg Heller und berichtet von seinen Erfahrungen: Jeder Handwerker erfüllt fleißig seine schwer erkämpften Aufträge. Meistens setzt er sich am Wochenende oder spät am Abend hin und schreibt dafür Rechnungen und erwartet selbstverständlich auch deren Bezahlung in der vorgegebenen Frist, genauso wie er prompt die Leistung erbrachte. Die Enttäuschung stellt sich aber häufig ganz schnell ein, da es offensichtlich zum Volkssport geworden ist, Rechnungen erst nach diversen Mahnungen und Telefonaten zu begleichen, abgesehen von ein paar rühmlichen Ausnahmen. Dies bedeutet für den Gewerbetreibenden zusätzlich Zeitaufwand, Energie und Kosten. Einige Kunden reagieren aber auch nicht auf Mahnungen, welcher Art auch immer. So bleibt in diesen Fällen nur noch der Gang zum Rechtsanwalt oder dem Amtsgericht, um den Forderungsausfall gerichtlich einzuklagen. Das kostet wieder viel Geld und Zeit. „Unser Maklerbüro Heller hat für solche Fälle eine einfache Lösung“, fährt Heller fort. Das Produkt, das dafür in Weßnitz angeboten wird, heißt AnspruchPLUS und ist von der Bürgel Frankfurt Süd GmbH & Co. KG. Die Bürgel Süd erledigt alle Arbeiten des professionellen Forderungsmanagements zur Tilgung der Außenstände. Mit diesem Service im

Rücken können sich die Gewerbetreibenden wieder auf ihr Kerngeschäft konzentrieren, da sie nun keine Zeit mehr für zahlungsunwillige Kunden aufwenden müssen. Sie können sich diesbezüglich zurücklehnen, da sie die Abwicklung über professionelle Inkassopartner erledigen lassen. Die Bürgel arbeitet mit erfahrenen Vertragsanwälten zusammen, die das gerichtliche Inkasso einleiten bzw. den finanziellen Status des Schuldners überprüfen. Da das Unternehmen eine gut funktionierende Datenbank besitzt, kann der Gewerbetreibende jederzeit über das Internet oder über den ihm zur Verfügung stehenden Betreuer Informationen über den Verfahrensstand abrufen. Jörg Heller ist der Meinung, dass dies ein ideales Versicherungsprodukt für Unternehmer ist, denn: Der Kunde hat keinen Mindestbeitrag und keine Aufnahmegebühr. Im Erfolgsfall bekommt das Inkassounternehmen fünf Prozent der ausstehenden Summe, im außergerichtlichen Mahnverfahren wird nur eine Abschlusspauschale in Höhe von 25 Euro erhoben. Das anschließende gerichtliche Mahnverfahren ist auch kostenlos, wenn keine Zahlung zu erreichen ist. Das alles wird durch das Maklerbüro in Weßnitz vermittelt. Das gesamte Rechtsschutzpaket mit Privat-, Berufsund Verkehrsrechtsschutz für Selbständige und Firmen mit separatem

Strafrechtsschutz kostet beispielsweise einen Handwerksbetrieb mit bis zu drei Angestellten 455 Euro jährlich, bei 150 Euro Selbstbeteiligung. Damit ist der Gewerbetreibende oder Handwerker unter anderem in Streitigkeiten im Arbeitsrecht, Strafrecht, Steuerrecht, Wohnungsund Grundstücksrecht und auch bei Ordnungswidrigkeiten privat und auch als Firma rechtsschutzversichert. Das alles ermöglicht die Deutsche Rechtsschutz AG, kurz DEURAG, die ausschließlich über Makler und Mehrfachagenten vermittelt wird. Eine zusätzliche Forderungsausfallversicherung zahlt im Ernstfall, wenn der Schuldner zahlungsunfähig ist, die offene Rechnung zu 70 Prozent und übernimmt die Anwalts- und Gerichtskosten für die juristische Verfolgung bis zum erforderlichen Schuldnertitel. Dieses Produkt ist über die R+V als absolutes Muss mit anzubieten und aus Sicht von Jörg Heller für die Bauhandwerker, aber auch für alle anderen Branchen, die auf Rechnungen ohne Vorkasse arbeiten, unumgänglich. Es müssen ca. 0.75 Prozent vom Umsatz an Versicherungskosten auf die Aufträge (Umsätze) mit „aufgeschlagen“ werden, damit diese Kosten im Jahr mit abgedeckt sind. Auch Existenzhilfegründer sind von dem Produkt begeistert. „Das ist genau das, was unsere Klienten brauchen und was ihnen unbedingt empfohlen werden sollte“, hört

In diesem Haus im Großenhainer Ortsteil Weßnitz residiert die Bürogemeinschaft Heller.

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Jörg Heller, immer freundlich und kompetent Fotos (2): EM

Heller immer wieder von seinen Partnern. „Gerade in der Anfangsphase ist dieses Produkt eine absolute Notwendigkeit, um sicher auf die Beine zu kommen“, erklärt der Makler deshalb.

Insolvenzgeschützte Vorsorge „Außerdem ist die Altersvorsorge ein wichtiges Thema für Selbständige“, meint der Experte. Die „selbständige“ Vorsorge von Canada Life ist insolvenzgeschützt. Das heißt, die zusätzliche Rente, auch Rürup-Rente genannt, verbleibt im Falle der Geschäftsaufgabe beim Versicherten. Die Existenzgründer, die eventuell nach zwei bis drei Jahren wieder aufgeben müssen, behalten ihren zusätzlichen Rentenanspruch, auch bei Pfändung des Geschäftsvermögens. Dieses Modell der Rentenversicherung sollte für Handwerker und Gewerbetreibende ein absolutes Muss sein. Heller spricht da aus Erfahrung, da er selbst als Versicherungsmakler für Insolvenzanwälte auf der Achse Görlitz, Dresden, Leipzig, Halle und Chemnitz tätig ist. Er begleitet die Abwicklungen von großen Insolvenzverfahren maßgeblich in allen Versicherungsfragen. Dabei muss Heller auch im Auftrag der Insolvenzverwalter über die Verwertung von Lebens- und Rentenversicherungen der Schuldner beraten und zum Teil die Abwicklung übernehmen.


GROSSENHAINER HEROLD RECHTSTIPP VON RA FRANK RABALD

Grobe Unbilligkeit schließt Zahlungen aus

Rechtsanwalt Frank Rabald

In meiner Praxis erlebe ich in zunehmendem Maße Fälle, in denen Sozialämter versuchen, bei erwachsenen Kindern auf Leistungen Rückgriff zu nehmen, die deren Eltern gewährt wurden. Nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch sind Verwandte in gerader Linie verpflichtet, für den Unterhalt aufzukommen, soweit sie finanziell dazu in der Lage sind. Auch Eltern haben unter bestimmten Voraussetzungen einen Unterhaltsanspruch gegen ihre Nachkommen, den so genannten Elternunterhalt. Hat das Sozialamt einem Elternteil Leistungen nach SGB XII bewilligt, dann geht dieser bestehende Unterhaltsanspruch bis zur Höhe der Aufwendungen des Sozialamtes einschließlich eines zivilrechtlichen Auskunftsanspruches kraft Gesetzes auf das Sozialamt über ( § 94 Abs. 1 Satz 1 SGB XII).

Ist zum Beispiel ein Elternteil ins Pflegeheim eingewiesen worden, reichen häufig die Rente und die Leistungen aus der Pflegeversicherung nicht aus, um die Kosten zu decken. In diesen Fällen übernehmen die zuständigen Sozialämter die Differenz. Der Nachteil ist, dass die Sozialämter wegen dieser Kosten an die Kinder herantreten. Die Kinder müssen zunächst finanziell überhaupt in der Lage sein, die Forderungen der Sozialämter erfüllen zu können. Ihnen ist ein monatliches Nettoeinkommen in Höhe von 1.250 Euro zu belassen. Hinsichtlich des sonstigen Vermögens hat die Rechtsprechung bestimmt, dass ein sogenanntes Schonvermögen in Höhe von 75.000 Euro zu verbleiben hat. Übersteigen die finanziellen Verhältnisse diese Kriterien, werden die Nachkommen zahlen müssen. Der Gesetzgeber hat allerdings einen Ausnahmetatbestand geschaffen, aufgrund dessen eine Zahlungspflicht vollständig entfallen kann.

sonders groben Mangel an verwandtschaftlicher Gesinnung und menschlicher Rücksichtnahme darstellen muss. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn sich ein Elternteil während der Kindheit des in Anspruch genommenen Kindes in keiner Weise an Unterhaltsverpflichtungen beteiligt hat. Auch die Tatsache, dass sich ein Elternteil nicht in die Erziehung der Kinder eingebracht hat und damit das Schicksal der minderjährigen Kinder diesem Elternteil offensichtlich egal war, führt zur Annahme einer groben Unbilligkeit. Es ist auch grob unbillig, ein Kind auf Unterhaltszahlung für einen Elternteil in Anspruch zu nehmen, der sich jeglicher materieller und immaterieller Unterstützungshandlung für die Kinder

Kann man sich gegen die Forderungen der Sozialämter wehren? Gemäß § 1611 BGB ist ein Kind dann nicht zur Zahlung verpflichtet, wenn die Inanspruchnahme grob unbillig wäre. Die Rechtsprechung setzt für die Annahme der „groben Unbilligkeit“ voraus, dass das Verhalten des Elternteils, für den Leistungen vom Sozialamt bewilligt worden sind, einen be-

entzogen hat. Auch stattgefundene tätliche Angriffe, Bedrohungen, Denunziationen können zum Ausschluss des Unterhaltsanspruches führen. Ebenso eine etwaige Spielsucht des betroffenen Elternteils, aufgrund der er bedürftig geworden ist. Die Rechtsprechung hat eine Vielzahl von Einzelfällen entschieden, in denen grobe Unbilligkeit angenommen worden ist. Die Darstellung aller möglichen Fälle übersteigt den Rahmen dieser Abhandlung. Sofern die Sozialämter Ansprüche erheben, empfehle ich daher in jedem Falle zunächst eine rechtliche Beratung, um die Möglichkeiten abzuschätzen.

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RÜCKBLENDE

Schule erstrahlt im neuen Glanz bracht. Im September können 328 Schüler und 35 Lehrer die neu sanierte Schule wieder in Besitz nehmen. MF

Statt Schülerlärm waren seit August 2006 Baugeräusche in der 2. Mittelschule „Am Schacht“ zu hören. Die Bildungseinrichtung wurde komplett saniert. An den Baumaßnahmen beteiligten sich Firmen aus der Röderstadt und Umgebung. Die Gesamtsumme für die Erneuerung beläuft sich auf rund 2,7 Millionen Euro. Darin enthalten sind die Planung, die Umgestaltung der Außenanlage und die Kosten für die Mehrzweckgebäude. Unterstützt wurden die Baumaßnahmen mit 61,8 Prozent der förderfähigen Kosten vom Freistaat. Bereits vor einigen Jahren erfolgte die Sanierung der Fachunterrichtsräume wie zum Beispiel die Physikzimmer. Darin wurden jetzt die Brandschutzvorrichtungen erneuert sowie Heizkörper nachgerüstet. Bis zu den Ferien waren die Jugendlichen im Gymnasium und in der Mittelschule Priestewitz unterge-

Baubeginn Feuerwehrgerätehaus Großraschütz

Absolventenkonzert der Musik- und Kunstschule RG

Foto: Dr. G. Reichenbach

Detlef Peupelmann und Enrico Postelt (l.) beim Zaun aufstellen an der 2. MS Am Schacht Foto: FischerMEDIA.net

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Man denkt immer, man weckt einen schlafenden Löwen. Aber was wacht auf? Irgendein ängstlicher Esel. Dieter Hildebrandt


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