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WWW.HEROLDONLINE.NET

Grossenhainer

d l o r e H

GEGRÜNDET 2004

AUSGABE 01/07 - MÄRZ

4. JAHRGANG/NR . 01

SAISONSTART

INHALT

2

Großenhainer Währung

l i r p A . 1 2

4 Kulturhaus Schloss

5 I

RV NTE

IEW

Karl Heinz Becker

7

10/11

Foto: EM

NOVA HAUS

MOTOR SPORT CLUB Großenhain e.V.

Seiten 12-14

18 SchulProjekt

GRÄSER VERLAG GROSSENHAIN OHG · MOZARTALLEE 129 · 01558 GROSSENHAIN · TELEFON: 0 35 22 - 51 01 17 · TELEFAX: 0 35 22 - 50 25 86


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GROSSENHAINER HEROLD GASTLICHES GROSSENHAIN

HOTEL Stadt Dresden

FÖRDERGEMEINSCHAFT „GROßENHAIN AKTIV”

Großenhain hat eine „eigene“ Währung

19 • 30 Gästezimmer ,90 ab • Familien- und Betriebsfeiern €p .P. • Restaurant mit 60 Plätzen • Parkmöglichkeiten für PKW und Busse

Kupferbergstraße 3c · 01558 Großenhain · Tel. 0 35 22-55 00 30 · Fax 0 35 22-55 00 33

Restaurant "Schlosskeller" Öffnungszeiten

Mo: 17.00 - 23.00 Uhr Sa: 11.00 - 24.00 Uhr

Mi - Fr: 17.00 - 23.00 Uhr So /Feiertage: 11.00 - 22.00 Uhr

Di: Ruhetag

Schlossplatz 1 • 01558 Großenhain • Tel.: (0 35 22) 5 26 99 41 • Fax. (0 35 22) 50 55 56

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Osteria

ixvv{|x `âÜt italienische Spezialitäten t ä g l i c h g e ö ff n e t v o n 1 1 . 3 0 b i s 2 4 . 0 0 U h r

Franz-Schubert-Allee 2 • 01558 Großenhain Telefon 0 35 22 - 52 94 10

K I S MU E LIV

Auch bei Renate Lechner im Kaufhaus Quaas wird der Großenhainer Zehner in Zahlung genommen. Foto: FischerMEDIA.net

am 30. April ab 20 Uhr mit

MARIO THIEL

Meyer’s Gaststätte Wir wünschen allen Freunden und Gästen ein frohes Osterfest. Katharinenplatz 1 • 01558 Großenhain • Telefon (0 35 22) 50 24 84

Allen unseren Lesern und Geschäftspartnern wünschen wir ein frohes Osterfest.

„Mit dem ´Großenhainer Zehner´ kann in allen Mitgliedsgeschäften der ´Fördergemeinschaft Großenhain aktiv` bezahlt werden“, informiert deren Vorsitzende Renate Lechner. Die Münze hat einen realen Wert von zehn Euro und ist als Sammlerobjekt, nicht nur bei Lokalpatrioten, begehrt. Der „Zehner“ muss nicht in dem Geschäft eingelöst werden, in dem er gekauft wurde. Das bedeutet für die Kunden, dass ihnen ein breiteres Sortiment zur Auswahl steht. Die „Großenhainer Währung“ ist außerdem ein schönes Geschenk. Renate Lechner weiß,

dass die Wertmünzen von vielen Großenhainern gesammelt und somit „gespart“ werden. Man kann sie auch in einem speziellen Geldbeutel aufbewahren. Als Präsent gibt es die Münze eingelegt in eine attraktive Klappkarte für 12 Euro. Auf dieser und einem Beiblatt sind alle Mitglieder verzeichnet, die sich an dieser Aktion beteiligen und die „Zehner“ in Zahlung nehmen. So für das Ostergeschäft gerüstet, kann der Großenhainer Zehner sowohl als Inhalt eines Ostereis oder auch zum Einkauf schöner Geschenke dienen. EM

ANZEIGEN

Die Mitglieder der Fördergemeinschaft Großenhain aktiv e. V. laden am Sonntag, dem 1. April 2007 von 13.00 bis 18.00 Uhr zum traditionellen Frühlingseinkauf ein. • eine besondere Geschenkidee - der „Großenhainer Zehner“ (siehe Beitrag) • in unseren Geschäften gibt es viele vorösterliche Überraschungen und besondere Angebote • Kinderbetreuung im Kinder- und Familienzentrum, Marktgasse Am Ostersonnabend ca. 10.00 -12.00 Uhr sind wieder die Osterhasen der Fördergemeinschaft in den Geschäften der Stadt unterwegs. Also, kommen Sie zum Einkauf, denn die Osterhasen freuen sich auf Ihren Besuch und halten viele Überraschungen bereit. in vielen Geschäften!

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Ein frohes Osterfest


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GROSSENHAINER HEROLD KOMMENTAR

t

abge Nichts ist für einen Verleger befriedigender, als von seinem Konzept überzeugte potenzielle Kunden, die ihre Produktwerbung auf eigene Initiative in den Publikationen des Unternehmens platzieren wollen. Kürzlich informierte sich der Geschäftsführer einer großen deutschen Bank, die in unserem Verbreitungsgebiet keine Filiale mehr betreibt, über Konditionen, Werbestrategien und Auflagehöhen. Er verlangte, dass seine Inserate nicht in einem Anzeigenfriedhof verschwinden und bei allen finanziellen Zwängen die Redaktion auch noch zu erkennen sein muss. Solche Gespräche haben viel gegenseitiges Vertrauen zur Grundlage. Den Geschäftspartner ehrlich zu beraten, Möglichkeiten abzuklopfen und vor allem die Einhaltung von Absprachen sind Bestandteile

Gefährlicher Amts-Inzest Von Henry Müller

unserer Philosophie. „Unterdumping“ scheint auf den ersten Blick sehr interessant für den Kunden zu sein, hat aber noch nie zu einer langfristigen Kooperation beigetragen, da einer der beiden Partner den Markt sicher bald verlässt. Fragwürdige Rabatte nach „Amigo Manier“ sowie Preisverhandlungen, die erst nach Erscheinen eines Blattes stattfinden, halten wir für äußerst unseriös. Suggerierte Auflagenhöhe und futuristische, nicht zu realisierende, Ansprüche von Journalist und Herausgeber gibt es bei uns nicht.

Können Kinder vor häuslicher Gewalt geschützt werden und wie ist zu reagieren, wenn sexueller Missbrauch bekannt wird? Jeder halbwegs intelligente Mensch wird sich jetzt wundern, was diese Frage überhaupt soll und wird sagen: „Jugendamt informieren“. In der Theorie mag dieser Gedankengang sicher ein logischer sein, aber nicht in unserem Landkreis. Erzieherinnen des Waldaer Kinderheimes haben dem Jugendamt sofort nach Bekanntwerden einen Fall aus ihrem Haus gemeldet. Damit nahm das Verhängnis seinen Lauf. Aber das nicht nur für den Täter, auch für die Erzieher. (Seite 7) Denn nun begann ein Kompetenzgerangel über Monate hinweg. Dem Jugendamt war außerdem schon lange bekannt, dass in der Herkunftsfamilie der Kinder derart Schreckenshandlungen durchaus alltäglich waren. Es fühlte sich aber - aus welchen Gründen auch immer - nicht in der Lage oder der Verantwortung zu regieren. Die Waldaer Frauen konnten diese Handlungsweise nicht länger mit ihrem Gewissen vereinbaren und holten sich unter anderem Rat beim „Weißen Ring“. Wir unterstellen den Erzieherinnen die notwendige Erfahrung sowie das erforderliche Einfühlungsvermögen im Umgang mit den jungen Mädchen, als diese endlich dazu bereit waren, über das Schreckliche zu berichten. Die Waldaer sehen das Kindeswohl als oberste Priorität. Das erwarteten auch alle vom Jugendamt. Mit dieser Auffassung haben aber alle Hoffenden die Rollen vertauscht. Die selbst zu den alleinigen Hüterinnen des Kindeswohls ernannten Damen vom Amt fühlten sich durch diesen „Alleingang“ ihrer Kompetenz, gar ihrer Existenzberechtigung beraubt. Engagierte Erzieherinnen wollten sie aus der Lethargie ihrer Büros heraus

Rita Starke, Herausgeberin Tel.: 03522 / 51 01 17 oder 0172 / 3 58 79 87 E-Mail: HeroldGRH@aol.com

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Frank Rabald

§

Rechtsanwalt

01558 Großenhain Meißner Straße 6

Tel.: 0 35 22 - 52 69 28 Fax: 0 35 22 - 52 82 56

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ins Leben reißen! Und noch schlimmer, sie werden aufgefordert zu handeln. Welch Infamie! Da muss aber nun wirklich etwas getan werden! Nach dem Motto: mach kaputt, was Dich kaputt macht, soll das Heim nun geschlossen werden. Um etwas schnell zu erreichen, sind kurze Wege enorm hilfreich. Der Draht zwischen Landrat und Jugendamtsleiterin ist bekanntlich ein ganz kurzer. Obwohl rechtlich sehr bedenklich, wie Kutzschkes Parteifreund, der Bundestagsabgeordnete und Jurist Manfred Kolbe unlängst kritisch anmerkte, ist in unserem Landkreis diese familiäre Verquickung möglich. Extreme Machtfülle hat oft die Eigenschaft, unkontrolliert in Realitätsferne auszuufern. Und wenn dann jegliche Kontrolle fehlt, sind keine Grenzen mehr gesetzt. Die Restriktion durch den Dienstherren ist sowieso schon lange verlustig gegangen. Schützt der Landrat nur im Kreistag „seine“ Amtsleiterin oder hat er sogar die Entscheidung des Landesjugendamtes massiv beeinflusst? Denn erst bescheinigte diese Behörde den Erzieherinnen richtiges Verhalten sowie eine hervorragende Jugendarbeit und dann wird man nicht müde, die Heimleitung ständig mit neuen Anschuldigungen zu überhäufen? Oder ist das nur die Spitze des Eisberges, gibt es etwa noch weitere Beweggründe, um das Haus frei zu lenken? Hin und wieder bemühen sich Kreisräte um Schadensbegrenzung, aber die Dunkelziffer, der durch Jugendbehörden verursachten Kollateralschäden an Kindern und Jugendlichen ist enorm. Die Erzieherinnen fordern nun personelle Konsequenzen. Jetzt sind die engagierten Räte enorm in Pflicht und Verantwortung. Da aber in Deutschland zunehmend Täter- über Opferschutz gestellt ist, wird wohl auch hier leider nicht viel passieren. Verbrechen, die an Kindern verübt werden, verbuchen die Gerichte eh als Bagatellen.


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GROSSENHAINER HEROLD GASTLICHES GROSSENHAIN

Kulinarisches hinter Bruchsteinen

Kartenverkauf Öffnungszeiten Kasse am Schloss Dienstag 9.00 - 12.00 / 13.00 - 16.00 Uhr Mittwoch 9.00 - 13.00 / 14.00 - 16.00 Uhr Donnerstag 9.00 - 12.00 / 13.00 - 16.00 Uhr Freitag 9.00 - 12.00 / 12.00 - 18.00 Uhr Der Bergfried des Kulturschlosses ist ein idealer Aussichtspunkt über der Stadt.

Der „Schlosskeller“ des Großenhainer Kulturschlosses ist schon lange kein Geheimtipp mehr. Tief unten im Fels der Stadtbefestigung lädt er zum Verweilen und Entspannen ein. „In unserem Restaurant bieten wir eine anspruchsvolle Küche mit unverkennbar klassischen und internationalen Einflüssen sowie sorgfältig ausgewählte Weine“, schwärmt Kulturhauschef Jörg Rietdorf. Ein ständig wechselndes Angebot an frischer, saisonaler Küche animiert immer wieder zu einem Besuch im stimmungsvollen Ambiente. Hoch in der Besuchergunst stehen die Live-Musik-Abende im Schlosskeller.

Foto: PR

Da finden Kultur und kulinarische Gaumenfreuden zusammen. Nicht nur für private Feierlichkeiten, auch für geschäftliche Veranstaltungen bieten die Räumlichkeiten des gesamten Kulturhauses beste Voraussetzungen. In den Sommermonaten ist es ein besonderer Genuss, auf der Schlossterrasse zu speisen. Bei leicht mediterranen Gerichten, einer sommerlichfruchtigen Schlossbowle sowie vielen anderen Gaumenfreuden finden die Gäste Entspannung in geselliger Runde. An den Wochenenden werden hausgebackene Kuchen, Kaffeespezialitäten und leckere Eisvariationen zum gemüt-

lichen Plausch serviert. Der Bergfried, ein Wehrturm aus dem Mittelalter, ist das markante Wahrzeichen des Hauses. Ein Blick von seiner Aussichtsplattform, in 27 Metern Höhe, bietet eine herrliche Sicht sowohl auf die historische Innenstadt als auch die Umgebung Großenhains. In den Sommermonaten kann dort der Gaumen mit einem „Turmzimmer-Menü“ verwöhnt werden. Für das „Kulinarische bei Kerzenschein über den Dächern von Großenhain“ wird eine Reservierung erbeten. Brautpaaren, die an einem ganz besonderen Ort heiraten möchten, bietet sich die Möglichkeit, im stilvoll eingerichte-

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Öffnungszeiten Restaurant „Schlosskeller“ Montag - Freitag

17.00 – 23.00 Uhr

Dienstag

Ruhetag

Samstag

11.00 – 24.00 Uhr

Sonn- u. Feiertage

11.00 – 22.00 Uhr

Kulturzentrum Großenhain GmbH, Schlossplatz 1, 01558 Großenhain Kartenverkauf u. Büro:

(03522) 50 55 55

Restaurant Schlosskeller: (03522) 5 26 99 41 Floristik u. Dekoration:

(03522) 5 26 99 42

Internet: www.kulturzentrum-grossenhain.de E-Mail:

kulturzentrum@grossenhain.de

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ten Trauzimmer des Schlosses, in dem modernes Mobiliar und antike Bruchsteinwände perfekt harmonieren, oder im Turmzimmer des Bergfrieds mit anschließendem Sektempfang auf der Terrasse des Turms, die Ehe zu schließen. Der Chef des Hauses, Jörg Rietdorf, belohnt diejenigen Experten, welche die exakte architektonische Bezeichnung der Deckenform des Kellers nennen können, mit einem Geschenkgutschein für ein Essen. Die richtige Antwort senden Sie bitte bis zum 2. April an den „Gräser Verlag“, Mozartallee 129. Das Los entscheidet. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. PRS


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GROSSENHAINER HEROLD H E N R Y M Ü L L E R I M G E S P R Ä C H M I T K A R L H E I N Z B E C K E R , S P R E C H E TRH DE EMRA A G Z Ü R N E R B E I M F Ö R D E R V E R E I N M U S E U M „ A L T E L A T E I N S C H U L E “

Die Postmeilensäule Dieser Text steht für eine kommt nicht auf den Neumarkt! Dorothee Koitzsch hat weder eine Schauspielschule besucht, noch das Rezitieren studiert. Aber sie ist Herr Becker, um die geplante Postmit Hingabe Gastronomin. Und so meilensäule ist es etwas still bietet sie Liegt schon geworden. das seit Projekt2001 der Kleinkunst der besonderen Art. „In Arbeitsgruppe „Adam Friedrich Zürner“ auf Eis entführe oder haben das diesem Herbst ich sie meine Vorhaben etwa aufgegeben? Was Gäste in Casanovas Welt“, gibt die unternahm Arbeitsgruppe im Chefin der die Parkschänke Zabeltitz vergangenen Jahr? einen Einblick in den „Spielplan“ Obwohl wir schon seit einiger Zeit ihres Dabeipräsent geht waren, es ihr nicht inHauses. den Medien nicht wir einfach nur darum die haben kontinuierlich weitergearbeitet. Die aus Arbeitsgruppe des Geschichten dem Dekameron Museumsvereins hat sich regelmävorzutragen, sie setzt Zeitgenossen ßig zusammengefunden, um die des berühmten Charmeurs in eigeweiteren Schritte zu beraten. nen kleinen 2006 Geschichten Szene. Im Januar zeigtenin wir im Und Vorlesen sowieso nicht! Museum „Alte ist Lateinschule“ den Lichtbildervortrag „Kursächsische Dorothee Koitzsch spielt sozusagen Postmeilensäulen um viertelstündiRiesa und die von ihr erdachten Großenhain“, waren im März gen Episoden. wir Elegant schwingt sie bei der Einweihung der Großenhaisich auf den Tisch, legt die Beine ner Grundlinie dabei, warben mit übereinander und schaut beim den unserer Messkarren-Attrappe Gästen verführerisch in die Augen, Autofrühling und beteiligten uns im Juli am historischen in im Hintergrund leiseFestumzug Musik, der Altenberg anlässlich der 555 Jahre Raum abgedunkelt. zurückliegenden Verleihung des Stadtrechtes. Kulturell - kulinarische

Die Säule am vorgesehenen Standort, Kreuzung Dresdener Straße. Foto: Karl Heinz Becker

Zeitreise Wie sieht es mit der Finanzierung Man hat den Eindruck die Künstdes ehrgeizigen Vorhabens aus? lerin Einwerben hat sich in von die Spenden Zeit zurückverDas konnsetzt und gerade fortführen. die Episoten wir erlebt erfolgreich Betrug der Jahrhundert. Spendenstand Anfang den im 18. vergangenen Jahres noch Diese Choreographie wird knapp nach 8.000 Euro, so ist er bis Ende dem Entree nicht etwa durch das 2006 auf etwa 14.500 Euro angeEssen unterbrochen, wachsen. Wir denken,sondern das istvom ein ersten Teil des Fünf-Gang-Menüs durchaus beachtliches Ergebnis, auch wenn damit ergänzt. Denn, aufdie dieerforderlichen Stimulierung rund 20.000 Euro nochKoitzsch nicht aller Sinne legt Dorothee erreicht worden sind. besonderen Wert. Wie selbstverAllen Spendern aus nah und fern, ständlich werden einige der Leibvon kleinen oder großen Beträgen speisen kredenzt: gilt an dieserCasanovas Stelle unser herzliches venezianischeSie alle Gemüsesuppe, Dankeschön. unterstreichen ihre Verbundenheit Rindfleischsalat mit Großenhain neapolitanischer

und selbst die Gefängniskost aus den Bleikammern wird aufgetragen. „Erst genüsslich zuhören, dann und möchten, dass die Kreisstadt genüsslich speisen“, bringt sie ihre noch attraktiver wird. Besonders Philosophie auf einen bemerkenswert findenkurzen wir, Nendass ner. Die Gäste nennen das wieder eine Spende einerErholung Riesaer pur. „Wir sindwar. ebenAußerdem nicht nurwird beFirma dabei eine Liste aller Sponsoren im Stadtkannt für die frische Landhausarchiv küche, aufbewahrt. romantische Hotelzimmer und unsere Bade- und SaunalandWelche Aktivitäten sind geplant, schaft, um balddiediekulturell-kulinarischen Gesamtsumme zu Abende sind schon Kleinkunst der erreichen? Dazu sind eine größere Anzahl von besonderen Art“, erklärt JuniorEinzelaktivitäten geplant. Die chefin Franziska Koitzsch. Sie Mitund glieder der Arbeitsgruppe werden die anderen Mitarbeiter des Hauses zum Beispiel gezielt Personen, Firagieren den Kulissen und tramen undhinter Institutionen um Spenden gen so zum Gelingen des Abends ersuchen. Alle Vorstellungen sind bei. Bei diesem Riesenangebot an noch nicht ausgereift. Es wird eine Zusammenarbeit Genuss erscheint mit der dem Preis Landesvon 18 verein Sachsen desauch Deutschen VerEuro pro Person aus einer eins für Vermessungswesen geben. anderen Zeit zu stammen. Dieser gestaltet im Oktober mit dem Die Chefin der Parkschänke Landesverband Sachsen-Anhalt in Zabeltitz schlüpfte schon Leipzig die Messe und denerfolgKongress Geodäsie und Geoinformatik. reich in die verschiedensten Rollen: In deren Programm FachexkurMadame lud in den sind „Blauen Salon“ sionen zur Großenhainer Grundlinie und alljährlich lockt sie mit „Nikosowie zum Zürner-Gedenkzentrum lausigkeiten untermImTannenbaum“. in Skassa geplant. Oktober, zum An zwei Winterabenden einhundertsten Geburtstagunterhält des jetdie Allrounderin die LateinschuGäste mit zigen Museums „Alte le“, wird sich unsere Arbeitsgruppe lustig-frivolen Geschichten, die sie selbstverständlich präsentieren. ebenfalls selbst geschrieben hat. Vom Förderverein wird eine SonderDen Lesern des „Großenhainer ausstellung initiiert und zur JubiHerold“ stellt Dorothee läumsveranstaltung möchteKoitzsch die AG zwei Freikarten „Casanova Zürner erneut das für Gipsmodell der Postmeilensäule vor dem Museum à la Carte“ und eine für die „Nikopräsentieren. lausigkeiten“ zur Verfügung. Genießer können am 30. SeptemWährend der Übergabe der Spende ber 14Palm, Uhr unter 03522/52 38 der um Firma von der wir berich29 anrufen. Die ersten drei machen teten, wurde angekündigt, die Postdie kulinarisch-kulturelle Zeitreise meilensäule könne 2007 hergestellt werden. Ist dieser ohne Gebühr mit. Plan realistisch? EM 2007 wird zumindest ein entscheidendes Jahr sein, vorausgesetzt, die Dorothee Koitzsch hat weder eine Großenhainer Bürgerinnen und BürSchauspielschule besucht, noch ger lassen das Vorhaben „Postmeidas Rezitieren sie die ist lensäule“ nicht studiert. im Stich.Aber Wenn noch erforderlichen Spendenmittel mit Hingabe Gastronomin. Und so zusammenkommen, den bietet sie schon kann seitnach 2001 derzeitigen Vorstellungen die Säule Kleinkunst der besonderen Art. „In im kommenden Winter gefertigt und diesem Herbst entführe ich meine im Frühjahr 2008 aufgestellt und Gäste in Casanovas Welt“, gibtoptidie eingeweiht werden. Wir sind Chefin derdass Parkschänke Zabeltitz mistisch, wir das schaffen. Auch uns einen kleine EinblickBeträge in den können „Spielplan“ ans Ziel bringen. Die Mitglieder ihres Hauses. Dabei geht es der ihr Arbeitsgruppe würden sich sehr nicht einfach nur darum die darüber freuen, wenn sich auch Geschichten dem Dekameron weiterhin vieleaus Freunde der sächsivorzutragen, sie setzt Zeitgenossen schen Geschichte mit diesem Anliegen identifizierten würden.inSchon des berühmten Charmeurs eige-

für zwei Euro kann man eine Spendenkarte erwerben, die das Gipsmodell der Postmeilensäule am vorgesehenen Standort zeigt. Apropos Standort. In der Berichterstattung über die Sanierung des Neumarktes war die Rede davon, dass die Säule dort ihre Heimat finden soll. Stimmt das? Das ist schlichtweg ein Missverständnis. Seit Jahren ist die Ecke Dresdner Straße/ CarlMaria-von-Weber-Allee Foto: Helmut Enger als Standort vorgesehen. Karl Heinz Becker Dort sich Dieserbefand Text steht für bereits Bildunterschriften. Eingang zum Stadtkern in moderzur 800 Jahr Feier das Gipsmodell nem Design durchaus denkbar. Es und so ist es auch auf der Spendengibt in anderen Städten Beispiele karte zu sehen. Dieser Platz ist übrifür gelungene Synthesen gens dem historischen der nächst ner. Die Gäste nennen das zwischen Erholung nen kleinen Geschichten in Szene. Alt und Neu. Letztlich ist es jedoch mögliche. pur. „Wir sind eben nicht nur beUnd Vorlesen ist sowieso nicht! eine Frage des Geldes, denn ein kannt die frische Dorothee spieltdazu, sozusagen solchesfür Projekttor würde Landhausein VielfaWie kam Koitzsch es eigentlich dass küche, romantische Hotelzimmer die von ihr erdachten viertelstündiches dessen kosten, was wir zur Großenhain keine seiner ursprüngund unsere Bade- der und PostmeilenSaunalandgen Episoden. Elegant schwingt sie Wiedererrichtung lich vier Postmeilensäulen mehr säule benötigen. Zunächst und hat? schaft, die kulturell-kulinarischen sich auf den Tisch, legt die Beine vordergründig liegt vielen GroßenIm 19. Jahrhundert in SachAbende sind schon Kleinkunst der übereinander undwurden schaut den hainern und uns, der AG Zürner, die sen, wie auch im übrigen Deutschbesonderen Art“, erklärt JuniorGästen verführerisch in die Augen, Postmeilensäule am Herzen. land, neue Maßsysteme eingeführt. chefin Koitzsch. Sie oder und im Hintergrund leise Musik, der Darum,Franziska Ihre Spende - ob groß Der Chausseebau begann und der die Mitarbeiter des Hauses Raum abgedunkelt. kleinanderen - für die Postmeilensäule in Personenund Güterverkehr nahm Großenhain. bis dahin nicht bekannte Größenordagieren hinter den Kulissen und tranungen Eisenbahnen gewannen gen so zum Gelingen des Abends Kulturellan. - kulinarische an Bedeutung. Ehemals geläufige Spendenkarten, das Gipsmodellan bei. Bei diesemdie Riesenangebot Zeitreise Postrouten verloren ihre Wichtigder Postmeilensäule an ihrem Genuss erscheint der Preis von 18 Man hat den Eindruck die Künstkeit. Das System der Postmeilenvorgesehenen Standort zeigen, gibt Euro pro Person auch aus lerin hat sich in die Zeit zurückveres zum Preis von zwei Euro im einer säulen war in mehrfacher Hinsicht anderen Zeit zuRiedel stammen. setzt und gerade Episonicht mehrerlebt aktuell. Mandie brauchte • Presse-Shop es mehr. An seine kulturhistoDie Naundorfer Chefin Straße der Parkschänke dennicht im 18. Jahrhundert. • Druckerei Weigel rische dachten wohlnach die Zabeltitz schlüpfte schon erfolgDiese Bedeutung Choreographie wird Franz-Schubert-Allee wenigsten. So wurden die Postmei• Museum Alte Lateinschule Rollen: reich in die verschiedensten dem Entree nicht etwa durch das lensäulen um die Mitte des • Servicepunkt des Rathauses Madame in den „Blauen Salon“ EssenJahrhunderts unterbrochen,mit sondern • Kasse lud des Kulturhauses Schloss 19. den vom verund alljährlich lockt sie mit „Nikoersten Teil des Fünf-Gang-Menüs kehrshinderlichen Stadttoren einWeiterhin stehen Spendengläser im fach abgerissen. lausigkeiten unterm Tannenbaum“. ergänzt. Denn, auf die Stimulierung • Museum Alte Lateinschule An• Servicepunkt zwei Winterabenden unterhält aller Sinne legt Dorothee Koitzsch des Rathauses Was halten Sie vom Stadttor• Kasse des Kulturhauses Schloss die Allrounderin die Gäste mit besonderen Wert. Wie selbstverProjekt? Steht der futuristische und in der lustig-frivolen Geschichten, die sie ständlich werden einige der LeibGalgen nicht im krassen Gegensatz • Patronatsloge der Skassaer Kirche ebenfalls selbst geschrieben hat. speisen Casanovas kredenzt: zur original getreuen Postsäule in • Spendenkonto Nr. 304 400 0059 DenBLZLesern venezianische Nähe? Gemüsesuppe, unmittelbarer 850 502des 00 - „Großenhainer Sparkasse Meißen Ich weiß nicht, ob und wie weit Herold“ stellt Dorothee Koitzsch neapolitanischer Rindfleischsalat Verwendungszweck: man diesen die PlanGefängniskost weiter verfolgen zweiPostmeilensäule Freikarten für „Casanova und selbst aus wird. Ich persönlich hätte keine àAlle la Carte“ und für die „Nikoden Bleikammern wird aufgetragen. Mitglieder dereine Arbeitsgruppe ZürProbleme damit, beide Objekte in ner nehmen ebenfalls Spenden entgelausigkeiten“ zur Verfügung. „Erst genüsslich zuhören, dann unmittelbarer Nachbarschaft zu gen und halten dies auf entsprechenGenießer am 30. Septemgenüsslich bringt sie ihre wissen. Anspeisen“, Stelle des ehemaligen den Listen können fest. Stadttores doch ein symbolischer ber um 14 Uhr unter 03522/52 38 Philosophieistauf einen kurzen Nen-

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GROSSENHAINER HEROLD RÜCKBLENDE

ECHO

Leserpost Michael Naumann aus Laatzen schrieb: Da ich mir den Herold regelmäßig zuschicken lasse, kann ich gut am Leben meiner ehemaligen Heimatstadt teilnehmen. Am meisten freue ich mich über die gleich bleibend sehr gute Qualität und die „spitzen“ Kommentare und Satiren. In Erwartung neuer „Weihnachtskröten“ und anderer Tierchen: Macht weiter so!

Neujahrstreffen des CDU Kreisverbandes in Riesa

den Abfall wandert. Dass er auf jeden Fall bei den Großenhainern Beachtung findet, konnte ich bei unserem letzten Spendenaufruf für die Arbeit des Familienzentrums „Kindeswohl“ feststellen. Somit danken wir allen Lesern, die für die Arbeit des Familienzentrums gespendet haben. Wir werden uns weiterhin bemühen, uns für die Kinder und Familien einzusetzen, damit uns in Großenhain Berichte über Kindsmisshandlungen, gewalttätige Kinder/Jugendliche usw. erspart bleibt. Auch ein gutes Kommunikationsinstrument wie der „Großenhainer Herold“ kann hierzu seinen Beitrag leisten.

Hans-Georg Müller, Diakonie Riesa-Großenhain gGmbH schrieb: Der „Großenhainer Herold“ ist meiner Beobachtung nach ein beliebtes Kommunikationsmittel, das auch aufgehoben wird und nicht gleich in

Tag des Ehrenamtes

Osterfeuer bei Kilian Air

Die kleine Preusker-Medaille wurde in diesem Jahr an Christian Müller (Bild oben) und Klaus Förster (Bild unten) verliehen.



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Am Ostersonntag, dem 8.April stellt sich die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Großenhain ausnahmsweise nicht mit der Löschspritze in der Hand der Feuersbrunst entgegen, sondern sie wird ab 19 Uhr auf dem Flugplatz der Brandstiftung „schuldig“ gemacht. „Die Tradition des Osterfeuers soll auch unsere Stadt erobern“, erklärt Kilian. Im benachbarten Hangar erklingt Musik der 60er und 70er. Kilian Air und die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr laden aber nicht nur die Generationen ein, die während dieser Zeit Feuer und Flamme waren. Für 2,50 Euro Eintritt heißt es feiern bis in die frühen Morgenstunden. EM

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GROSSENHAINER HEROLD KINDERHEIM WALDA

„Muss ich mit meinem Hasen ins Tierheim?“ „Es ist für mich unverständlich und moralisch fragwürdig, in dieser Zeit, in der Gewaltprophylaxe für uns einen immer höheren Stellenwert bekommt, dass ein Kinderheim geschlossen werden soll!“, erklärt Kinderärztin Dr. Gisela Böhme. Sie ist seit vielen Jahren die behandelnde Ärztin der meisten Kinder des Heimes und kennt somit die Gegebenheiten im Haus sehr genau. Sie weiß direkt von den Kindern, dass diese sich in Walda wohl fühlen. Deshalb kann sie nicht verstehen, dass die Verwaltungsleiterin des Heimes und Vorsitzende des Vereins „Kinderheim Walda“ e.V., Andrea Schurig, am 20. Februar telefonisch die Information vom Landesjugendamt erhielt, dass das Kinderheim per 31. März die Betriebserlaubnis verlieren soll. Ausgelöst hat diese Entscheidung, daran besteht für alle Betroffenen kein Zweifel, das Kreisjugendamt des Landkreises Riesa-Großenhain. Sowohl für die Kinder als auch die Erzieher ist die Entscheidung unverständlich. „Wir können nur ver-

muten, was da so alles dahinter steckt“, meint Petra Herrmann, die Leiterin des Hauses. Vom Freilenken der sanierten Immobilien vor der Kreisreform, über das Ausschalten selbständiger, freier Träger bis hin zum Machtmissbrauch der Leiterin des Jugendamtes und Gattin des Landrates, Christina Kutschke, gehen die Thesen. Da ihr offenbar alles viel zu langsam ging, diente nun ein sexueller Übergriff im Sommer des vergangenen Jahres als letzter „Aufhänger“. Dieser Vorfall wurde von der Heimleitung sofort an das zuständige Jugendamt gemeldet. Die Heimleiterin holte sich außerdem Rat beim „Weißen Ring“, einem anerkannten Opfer-

schutzbund. Erst dann wurde das Jugendamt endlich munter. Aber anstatt angemessen zu reagieren, warf es daraufhin den Erzieherinnen falsches Verhalten sowie Kompetenzüberschreitung vor. „Insiderin“ versucht zu helfen „Wir wussten, dass dem Jugendamt die Verhältnisse in der Herkunftsfamilie der Kinder schon seit langem bekannt waren, es aber nicht handelte. Was sollten wir anderes tun?“, ist Kerstin Baumgärtner, ebenfalls Erzieherin im Kinderheim Walda, ratlos. Das Landratsamt ist offenbar in enormer Erklärungsnot, denn es verweist uns mit unseren Fragen an das Landesjugendamt, die „zuständige verfahrensbeteiligte“ Behörde, gerade so, als ob es mit der ganzen Angelegenheit nichts zu tun hätte. Abgezeichnet hat sich die systematische Auszehrung der Einrichtung, die im vergangenen Sommer ihren 50. Geburtstag feierte, schon seit einigen Monaten. „Obwohl der Bedarf an Betreuungsplätzen durchaus vorhanden ist, bekamen wir vom Kreisjugendamt keine Kinder mehr zugewiesen“, kann Petra Herrmann jetzt die Geschehnisse begreifen. Die Mitarbeiterinnen des Kinderheims holten sich im Kampf um den Erhalt ihres Hauses prominente Hilfe ins Boot, so die Landtagsabgeordnete Kerstin Lauterbach, eine ehemalige Mitarbeiterin des Jugendamtes. Die Abgeordnete der PDS ist, laut eigener Aussage, mit den „Verhältnissen“ im Amt sehr vertraut und stand diesen, auch während ihrer Tätigkeit dort, nicht kritiklos gegenüber. Sie kann hier, wie auch in anderen Fällen, die Vorgehensweise sowohl des Kreisjugendamtes als auch die Arbeit des Landesjugendamtes nicht nachvollziehen. Lauterbach hat bereits Sachsens Sozialministerin Helma Orosz mit der Angelegenheit konfrontiert und sieht als letzten Ausweg eine Eingabe an den Petitionsausschuss des Landtages, dessen Mitglied sie ist. Kerstin Lauterbach ist aber optimistisch, dass die Gerichte flink und im Inte-

Kerstin Baumgärtner hatte die Idee mit dem Taubenflug beim Pro-Walda-Projekt Foto: FischerMEDIA.net

resse des Heimes arbeiten. Kreisrätin Brigitte Zschoche ist ebenfalls empört. Sie war bis vor kurzem selbst Vereinsmitglied und kann die Vorgehensweise in keiner Form nachvollziehen: „Zur 50-Jahr-Feier wurde die Arbeit der Erzieher in den höchsten Tönen, auch von Seiten des Landratsamtes, gelobt. Noch am 11. Oktober 2006 bekam das Heim vom Landesjugendamt, von dem sich schon seit Jahren niemand in Walda sehen ließ, die Betriebserlaubnis verlängert und innerhalb von zwei Monaten sollen sich die Zustände derart verschlechtert haben, dass eine Schließung unumgänglich ist. Hier steckt noch etwas anderes dahinter“, vermutet auch sie. Brigitte Zschoche will nun Akteneinsicht beantragen, um die genauen Abläufe nachvollziehen zu können. Schließung ausgesetzt Inzwischen machten sich Kinder und Erzieher Mut für ihren Kampf um Gerechtigkeit. Ans Herz gehende Bilder und Erklärungen der Kinder sowie der Taubenflug beim spontan organisierten Projekt „Pro Walda“ vor zwei Wochen, sprechen Bände. Den Kindern würde eine Heimat genommen, die oft besser

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als ihr „richtiges“ zu Hause ist. Der 15jährige Immanuel Gotthold hat nun sogar die Befürchtung, dass er nach der Schließung des Hauses mit seinem Kaninchen ins Tierheim gehen müsse und veranschaulicht diese Angst auf einem Protestbild. Eine Gemeinschaft sollte auseinander gerissen werden, die den meisten wieder Hoffung auf ein sinnvolles Leben gibt. Die ehemalige Praktikantin Martina Franzel schrieb am Abend des 17. März ins Gästebuch: „...ihr könnt gar nicht verlieren, denn ihr habt bereits die Herzen vieler gewonnen!“ Es bleibt ein sehr bitterer Nachgeschmack, auch wenn die Schließung erst einmal bis zum 31. Dezember dieses Jahres ausgesetzt ist. Danach wird entschieden, ob es eine weitere Hauptverhandlung geben wird. Inzwischen sollen Landesjugendamt und Heimleitung aufeinander zugehen und einen vernünftigen Dialog im Interesse der Kinder finden. EM Kommentar Seite 3


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GROSSENHAINER HEROLD ZUR GESCHICHTE DER WELTLICHEN CHORBEWEGUNG IN GROSSENHAIN

Pulver ist schwarz, Blut ist rot, golden flackert die Flamme Am 11. November 2006 hat sich in Dresden der „Sächsische Chorverband e.V.“ gegründet. Bis zu diesem Zeitpunkt existierten im Freistaat Sachsen 16 Chorverbände mit unterschiedlicher Anzahl von Mitgliedschören. Überlegungen, diese Zersplitterung zu beseitigen, gab es schon länger und diese fanden auch Unterstützung durch den Sächsischen Musikrat. Der Sächsische Sängerbund e.V. hatte beschlossen, sich per 1.1.2007 aufzulösen. Damit waren günstige Voraussetzungen für einen Zusammenschluss gegeben, auf den man sich nach längeren Verhandlungen einigen konnte. Auch bundesweit hatte es im Zeitraum 2004/2006 einen Zusammenschluss der beiden großen weltlichen Chorverbände „Deutscher Sängerbund“ und „Deutscher Allgemeiner Sängerbund“ zum „Deutschen Chorverband“ gegeben. Im Großen wie im Kleinen war man sich einig, endlich das Nebeneinander in ein fruchtbares Miteinander zu verändern und die Kräfte zu bündeln, um „auch zukünftigen Generationen das Singen im Chor als eine lebensbejahende, Gemeinschaft stiftende und kulturelle Identität schaffende Freizeitbeschäftigung zu ermöglichen.“ In Dresden fanden sich Vertreter von insgesamt 228 Chören mit ca. 10.000 Sängerinnen und Sängern des Sächsischen Sängerbundes, des Leipziger Chorverbandes, des Westsächsischen Chorverbandes, des Ostsächsischen Chorverbandes, des Musikbundes Chemnitz und des DAS Sachsen zur Gründungsversammlung zusammen, gaben dem Verbandsstatut ihre Zustimmung und wählten ein Präsidium. Bleibt zu hoffen, dass damit ein Signal gesetzt ist und sich weitere sächsische Chorverbände zum Beitritt entschließen. Dieses Ereignis ist Anlass, die weltliche Chorentwicklung in Großenhain in einer Artikelfolge etwas näher zu beleuchten.

Im „Großenhayner Wochenblatt“ erschien am 28. September 1844 im Anschluss an eine Mitteilung über den Sonntagsschulunterricht im beginnenden Winterhalbjahr, bei dem neu auch Singen aufgenommen worden war, ein Aufruf von Rentamtmann Karl Benjamin Preusker. Dieser hatte sich, ausgehend von fortschrittlichen Pädagogen und Humanisten der damaligen Zeit für die allgemeine Bildung stark engagiert, darüber publiziert und die Sonntagsschule, die spätere „Fortbildungsanstalt für junge Gewerbetreibende“ gegründet. „So wie der Gesangunterricht in ähnlichen Fortbildungs-Anstalten auswärts zur Verbreitung eines harmonischen Gesanges in öffentlichen Orten und Herbergen dient und Musikvereinen und Liedertafeln manches Mitglied zuführt, so wird eine fleißige Benutzung desselben auch hier ein Gleiches zu leisten vermögen. Besonders ist zu wünschen, daß junge Bürger und Bürgerssöhne, sowie Gewerbsgehilfen, welche zumal hier zu bleiben gedenken, diesen Unterricht (Dienstags Abends 8 – 9 Uhr) besuchen, der vom Herrn Cantor Klinger bereitwillig ertheilt, und von diesem künftig noch um eine unentgeldliche wöchentliche Stunde vermehrt werden wird.“ Dies erfolgte sicher auch im Einverständnis einiger Herren, u.a. Kantor Christian Gottlieb Klinger, Dr. Emil Reiniger, Moritz Caspari, Eduard Kämpfe. Diese hatten sich vorher im Anschluss an einen Spaziergang von Großenhain nach Priestewitz im dortigen Bahnhofsrestaurant versammelt und geeinigt, auch in ihrer Stadt einen Männergesangsverein „Liedertafel“ zu gründen. Einerseits hatte wie in anderen sächsischen Städten auch in Großenhain die 1551 gegründete Kantorei mit Verfall zu kämpfen (um 1830 nur noch sieben Mitglieder und dem Kantor standen zu wenig Kräfte aus der Mitte der Bürgerschullehrer zur Verfügung), andererseits gab es schon

Mitglieder der Großenhainer Liedertafel, vorn 2.v.re. Kantor Ferdinand Lösche, ab 1856 Dirigent der Liedertafel.

in mehreren Städten Liedertafeln, welche die Liederlust bei Alt und Jung erregten. Ausschlaggebend war sicher auch die erste „Sängerversammlung“, welche in Meißen am 7. August 1844 von über 1000 Sängern besucht worden war. Bereits 1830 hatte Dr. Emil Reiniger in Großenhain einen „Sing-Verein“ gegründet, an dem zunächst auch Preusker teilnahm. Der eigentliche Zweck war nur ein Männerchor aus Mitgliedern verschiedener Stände, bald schlossen sich aber auch Damen an, „die durch Teilnahme am Gesang den Genuß erhöhten“. Auch Instrumentalmusik wechselte mit dem Gesang ab oder begleitete ihn. Damit zeigte sich auch in dem sonst konservativen Großenhain das Bestreben des deutschen Bürgertums nach Emanzipation, welches durch die veränderten gesellschaftlichen Verhältnisse jetzt möglich war. Der Verein als fester Zusammenschluss gleichgesinnter Menschen war Mittel zur Hebung und Stärkung des Selbstbewusstseins, verbunden mit dem Wunsch, eine gemeinsame Kultur zu vertreten. Carl Friedrich Zelter hatte 1809 die „Berliner Liedertafel“ gegründet, so genannt in Anlehnung an die Artussage und nur Männern akademischer Bildung vorbehalten.

Im süddeutschen Raum entwickelten sich, angeregt durch den Schweizer Hans Georg Nägeli die volkstümlich orientierten „Liederkränze“. Am 5. Oktober 1844 erschien obige Mitteilung nochmals, ergänzt durch folgenden Text: „Möchten den Einigen, welche sich bereits einfanden, bald Mehrere nachfolgen, um später theils den hiesigen Musikverein zu verstärken, theils eine besondere Liedertafel zu bilden, oder sonst in geselligen Kreisen durch mehrstimmigen Gesang sich und Andere zu erfreuen.“ Dieser Aufruf Preuskers hatte großen Erfolg und so fand am 27. Oktober 1844 im Ratskeller die erste, konstituierende Versammlung und am 30. Oktober die erste Gesangsübung statt. Dirigent wurde Kantor Klinger, erster Vorsteher (dem die Leitung des gesamten Vereinswesens oblag), Posamentier Schirmer jun., zweiter Vorsteher, der das Kassenwesen zu führen hatte, Tuchfabrikant Moritz Caspari und Sekretär Rendant Julius Hering. Als Eintrittsgeld wurden 20 Neugroschen, als Monatsbeitrag 25 Pfg. genommen. Klaus Förster nach Materialien und Recherchen von Klaus Scheumann Fortsetzung in der nächsten Ausgabe

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GROSSENHAINER HEROLD AUSFLUGSTIPP

ELEKTRO ZENTRUM GROßENHAIN EZG eG

RÜCKBLENDE

Reiner Süß plaudert im Schloss Schönfeld Im Neorenaissanceschloss soll in diesem Jahr eine neue Veranstaltungsreihe kreiert werden. Unter dem Titel „Schlossplaudereien“ beginnt Reiner Süß am 15. April um 15 Uhr diese Folge mit interessanten Themen und natürlich viel Musik. Für den 3. Juli hat sich Tatortkommissar und Regisseur Peter Sodann angesagt. Am 28. Juni bietet Thomas Born ab 20 Uhr im Kabinett der magischen Wunder viel Zauber und Magie. Jeder Zuschauer ist an diesem Abend aktiv am Geschehen beteiligt, also Zauberkunst zum Anfassen, Mitmachen und Staunen. Einen Tag später gastiert der beliebte Tenor und Schauspieler Björn Casapietra zu seinem einzigen Sommerkonzert im Zauberschloss. Diese Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr. Das Konzert gilt als Geheimtipp und wird sicher sehr schnell ausverkauft sein. Es gab keinen Winterschlaf Nicht nur kulturell, auch baulich ging es im Schloss Schönfeld voran. Neue Fenster wurden eingebaut, im Café und Standesamt das Parkett abgeschliffen und auf der Straße vor der Speisehalle liegt nun Granitpflaster, um nur einige der Rekonstruktionsmaßnahmen des Winters zu nennen. Es fand also kein Winterschlaf im Schloss statt. Eher hin und wieder Zaubereien, die wie Zeitreisen anmuten. Denn bis zum 20. Mai können Besucher im Neorenaissanceschloss DDR-Fah-

nen, FDJ-Hemden, Urkunden des Deutschen Turn und Sport Bundes, einen Stern-Rekorder, Kinderbücher, Abzeichen und Orden der Nationalen Volksarmee der DDR, der Gesellschaft für Sport und Technik, Gesetzbücher und Bildbände, Relikte der sozialistischen Vergangenheit bestaunen. Werbung für das Super Moto Rennen auf der Motorradmesse in Dresden

Erich und Willi im Schloss Erich Honecker und Willi Stoph observieren dabei die Besucher generös lächelnd. Steffen Thomas, ein Sammler aus der Oberlausitz, ruft den Älteren längst Vergessenes ins Gedächtnis zurück und lässt die Jugend staunen, wie viele Orden und Auszeichnungen es in der DDR gab. Die Dauerausstellung: „Puppenkinder mit Herz und Seele Künstlerpuppenreproduktionen von Tosca Neidhardt und Jana Günther“ ist noch bis Jahresende zu bewundern. Schlossführungen werden sonn- und feiertags 13, 14 und 15 Uhr angeboten. Das Schlosscafé ist ebenfalls sonn- und feiertags von 13 bis 16 Uhr geöffnet. Der Förderverein „Schloss Schönfeld“ stellt unseren Lesern zwei Freikarten für die Schlossplauderei mit Rainer Süß zur Verfügung. Interessenten können am 12. April um 20 Uhr unter 03522/510115 anrufen und mit etwas Glück am 15. April mit dabei sein. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. www.zauberschloss-schoenfeld.com info@zauberschloss-schoenfeld.com EM

Kompetentes Fachpublikum besuchte die Ausstellungseröffnung

Foto: EM

Dialog der Jugendarbeit im Kulturhaus Krone Fotos (2): FischerMEDIA.net

Verleihung des Titels 1a-Fachhändler an Good looking Kaube Moden durch den Bürgermeister

Hochzeitsmesse in Zabeltitz

15 Jahre Schützenhaus

Jugend Mode Trends 2007 - Kaube Moden

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Fotos (4): EM


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NOVA HAUS - BAUTRÄGER UND VER

Das Bauherrenmodell mit dem gewissen Etwas „Seit 1995 setzen wir nun schon erfolgreich unser bewährtes Bauherrenmodell um“, erklärt Bettina Heller mit berechtigtem Stolz. Sie ist die Büroleiterin von Nova Haus in Weßnitz. „In diesen 13 Jahren entstanden über 500 Einfamilienhäuser, unter anderem auch auf dem von der Stadt Großenhain ausgewiesenen Bebauungsgebiet“, ergänzt Jörg Heller die Bilanz. Die NOVA HAUS Bauträger- und Vertriebsgesellschaft mbH hat ihren Sitz in diesem Großenhainer Ortsteil in der eigenen Büroimmobilie. Von ihrem Stammsitz aus vermitteln sie Eigenheime und Grundstücke in ganz Sachsen und Südbrandenburg. Quattrohäuser in Rostig, am Kupferberg oder in Zschauitz, Großenhainer Straße, im

Bauträger- und Vertriebsgesellschaft mbH

Wohngebiet gegenüber der Tankstelle A&G Hentzschel gehören dazu, auch Reihenhäuser in Radebeul. Regional und überregional wird von den Hellers selbstverständlich auch das dazugehörige Bauland vermittelt. Der Eigentümer plant mit Die Häuser werden als Komplettangebot entwickelt und verkauft. „Dabei binden wir die Bauherren von Anfang an in die Vorbereitung voll mit ein“, betont Heller. „So werden sie zum Beispiel zur gesamten Planung des Gebäudes, die unser hauseigener Architekt durchführt, hinzugezogen“, beginnt der umtriebige Makler sein Konzept zu erklären. „Bei uns gibt es nicht das Haus von der Stange, sondern das individuelle Architektenhaus zum Preis des Hauses von der Stange“, erklärt er verschmitzt. Heller steckt mit den Bauwilligen auch den möglichen Finanzierungsrahmen ab und vermittelt den Kredit. Zurzeit liegen die Zinsen bei einer Finanzierung ohne Eigenkapi-

In diesem Haus im Großenhainer Ortsteil Weßnitz residiert die Bürogemeinschaft Heller.

tal bei 4,7 Prozent auf zehn Jahre fest und zehn Prozent Sondertilgungsrecht p.a. Das Team bietet außerdem alles zum vereinbarten

Festpreis und komplett aus einer Hand, versichert er. Von der Beschaffung des Baugrundes über die Ausrichtung des Richtfestes bis zur Übergabe des schlüsselfertigen Hauses, alles läuft in der Verantwortung des Maklerbüros. So kümmert sich Bettina Heller zum Beispiel um die Handwerker und Jörg Heller bürgt für die Qualität des Produktes. Er hat sozusagen die ausführenden Gewerke an der Leine und auch einen „kurzen, manchmal auch heißen Draht“, wenn etwas am Bau nicht so funktioniert wie er oder sein Bauherr es sich vorstellen. Hellers direkter Draht zu den Gewerken Heller hat einen kleinen aber zuverlässigen Kreis an ausführenden Firmen um sich geschart und erklärt seine Auswahl so: „Wir sind so aufgestellt, dass sich einer auf den anderen verlassen kann und die Qualität stimmt.“ Jeder Handwerker

Schulgasse 3 in Rostig, nur einer der vielen Standorte von Nova Häusern.

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ND VERTRIEBSGESELLSCHAFT MBH

Fotos (3): EM

nimmt selbst die Kunden „an die Hand“ und berät sie bezüglich aller seiner Ausführungsmöglichkeiten innerhalb seines Finanzierungslimits. Ganz besonders werden die Firmen Heiko Mittelstaedt für Heizung und Sanitär, die Bernd & Kurrey GmbH für Fenster und Türen, Klaus Köhler für Elektro, Ulrich Held für die Dachdeckerarbeiten

Unsere Partner empfehlen sich Baugeschäft Karsten Weigt

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sowie die Baufirma Karsten Weigt GmbH von den Bauherren für ihre korrekte, unkomplizierte und schnelle Abwicklung gelobt. Weiterhin sind Fliesenleger Michael Bendzko und die Malerei Reichelt eine vollkommene Abrundung für die Lebensfreude der Bauherren in ihrem neuen NOVA HAUS. „Wenn das Gebäude fertig ist, kümmern wir uns auch noch weiter um unsere Kunden. Die Betreuung ist nach dem Einzug noch nicht zu Ende“, verrät Jörg Heller. So hat die Bürogemeinschaft selbstverständlich auch das passende Versicherungspaket geschnürt. Das Einfamilienhaus ist also auch bei Sturm-, Wasser-, sowie Feuerschäden umfassend abgesichert. Weiterhin bietet Jörg Heller den Kunden nach Ablauf der Kredite an, die Zinsfestschreibung mit den Banken neu zu verhandeln. „Der Rundum-Service ist es, der unsere Kunden von denen anderer Hausbaufirmen unterscheidet, das ist eben das gewisse Etwas“, schmunzelt Heller. Außerdem schaffe das gegenseitiges Vertrauen, meint er. Selbst wenn die Immobilie wieder verkauft werden muss, sei es durch Arbeitslosigkeit der Besitzer, Krankheit oder Ehescheidung, kümmern sich die Hellers um Leute und Haus. Sie versuchen dann, den höchstmöglichen Preis für den Kunden zu erzielen, der ihnen vor dem Bau das gerechtfertigte Vertrauen entgegenbrachte. EM

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GROSSENHAINER HEROLD MOTORSPORTCLUB GROSSENHAIN IM ADAC

Autofrühling eröffnet Motorsportsaison

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Während der Automesse ist die gesamte Innenstadt eine große Ausstellungsfläche der neuesten Fahrzeugmodelle. Foto: Frömmel

„24 Fahrzeughändler sowie ein Caravanhändler der Region präsentieren am 21. April über 110 Pkws und Reisemobile in der Innenstadt“, ist Jürgen Frömmel, der Geschäftsführer des Motorsportclubs Großen-

hain, schon jetzt begeistert. Der Autofrühling, inzwischen schon der 15., ist traditionsgemäß der Start in die Saison der Motorsportfreunde des ADAC Großenhain. Der langjährige Schirmherr der Veranstal-

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tung, Motorsportfreund Burkhard Müller, schickt um 9.30 Uhr gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Clubs Heiko Arndt und den Ausstellern die Automobile „ins Rennen“. Das gesamte historische Stadtzentrum ist an diesem Tag den Fahrzeugen vorbehalten. Jürgen Frömmel, der den „Frühling“ maßgeblich organisiert, gibt der Modenschau im Rahmenprogramm einen besonderen Stellenwert. Frische Mode und glänzende Autos Ab 14.30 Uhr präsentieren die Models von Good looking Kaube Moden auf der Bühne am Dianabrunnen die aktuelle Frühjahrs- und Sommerkollektion für Groß und Klein. Während der gesamten Veranstaltung, die etwa um 18 Uhr zu Ende gehen wird, können junge Fahrradpiloten auf den Sicherheitsparcours der Kreisverkehrswacht RiesaGroßenhain auf der Frauengasse ihr Können unter Beweis stellen. Etwas weiter in Richtung Stadtzentrum, auf dem unteren Frauenmarkt, präsentiert sich der Opel Club Gröditz. Die Polizei bietet wieder eine Fahrradcodierung, Verkehrserziehung mit Wissenstest sowie die Vorstellung neuer Polizeifahrzeuge und eines neuartigen Alkoholtesters. Die Freiwillige Feuerwehr Großenhain stellt ihre Technik vor und die Atze Feuerwehr wird ebenfalls vor Ort sein. Ein besonderes Highlight ist das Erleben des Quad-Feelings auf dem Kirchplatz. EM

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GROSSENHAINER HEROLD MOTORSPORTCLUB GROSSENHAIN IM ADAC

„Schräger“ Sport auf dem Flugplatz

Konzentration vor dem Start

Foto: EM

Nach einem Jahr „Pause“ treffen sich am 9. und 10. Juni wieder Europas universellste Zweiradpiloten auf dem Verkehrslandeplatz Großenhain. Die Super Moto Asse verstehen es hervorragend, die unterschiedlichen Bedingungen, die das Fahren auf Beton, Schotter und Gras bietet, unter einen Helm zu bringen. Es geht beim 12. „Durchlauf“ wieder um Wertungspunkte zur Internationalen Deutschen Meisterschaft.

Über 160 Fahrer und fünfstellige Besucherzahlen werden erwartet. Nicht zu Unrecht bezeichnen die Organisatoren des Motorsportclubs Großenhain e.V. im ADAC „ihre“ Flugplatzstrecke als die übersichtlichste Deutschlands. Fast von jedem Standort ist die gesamte Piste einzusehen. Die besten Plätze sind aber mit Sicherheit direkt an der Start- und Zielgeraden. Auf dieser rasen die Piloten mit über 180 Sachen in 10 Meter Entfernung an den Zuschauern vorbei, um dann mit wimmernden Reifen in die Ostkurve zu sliden. Viel wird sich dort, insbesondere während der Einfädelungsphase, nach dem Start entscheiden. Die enormen Schräglagen faszinieren die „normalen“ Zweiradfahrer immer wieder aufs Neue. Auch an den Sprunghügeln soll es wieder besonders interessant sein. „Die Strecke ist im offroad Teil sehr anspruchsvoll. Das Fahren über die Sprunghügel ist kompliziert und erfordert viel Fingerspitzengefühl. Alle, die sich richtig trauen, können dort spektakuläre Sprünge fabrizieren“, prophezeit Rennleiter Heiko Arndt. EM www.supermoto-grossenhain.de

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Wir wünschen allen Freunden und Kunden ein frohes Osterfest.

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GROSSENHAINER HEROLD MOTORSPORTCLUB GROSSENHAIN IM ADAC

Geschäftsführer dankt für Unterstützung

V E R A N S TA LT U N G S P L A N 2 0 0 7 - Auszüge -

31. März + 1. April

Super Moto Training Verkehrslandeplatz Großenhain

15. April

2. Lauf zur Clubmeisterschaft im Orientierungssport Start 9.30 Uhr Amtsplatz

21. April

15. Autofrühling

MOTOR SPORT CLUB Großenhain e.V.

13. Mai

Motorradausfahrt zum Motocross Grand Prix von Deutschland in Teutschenthal Anmeldungen bei Zweirad-Zschoche

13. Mai

3. Lauf zur Clubmeisterschaft im Orientierungssport Start 9.30 Uhr Amtsplatz

9. + 10. Juni

12. Internationale Deutsche Meisterschaft im Super Moto Verkehrslandeplatz Großenhain

Michael Eitner, der Chef des Streckensicherungsteams, während des diesjährigen Sportwartlehrgangs im Motopark Oschersleben Foto: EM

Der Motorsportclub Großenhain e.V. Ortsclub im ADAC führt nun schon zum 15. Mal einen Autofrühling durch. Das Interesse der Händler ist immer noch ungebrochen. Die Sportfreunde des MC Großenhain möchten sich an dieser Stelle bei allen Ausstellern recht herzlich für ihre Treue bedanken. Ebenfalls gilt der Dank dem Bürgermeister und langjährigen Schirmherren Burkhard Müller, der Stadtverwaltung und dem Stadtbauhof für die stets gute Zusammenarbeit und Unterstützung. Aber auch die anderen treuen Helfer wollen wir nicht vergessen: das Polizeirevier Großenhain, die Verkehrswacht, alle aktiven Gastronomen, die Freiwillige Feuerwehr, das Modehaus Kaube sowie die anderen Aussteller, die in diesen vergangenen 15 Jahren diese Autoschau mit gestalteten und bereicherten. Hohe Ehrungen für gute Arbeit Der MC Großenhain war mit dieser Art der Präsentation von Fahrzeugen 1996 einer der ersten Vereine der Region, der eine solche Ausstellung organisierte. Der Dank des neuen Vereinsvorstandes sowie des Organisators des „Frühlings“, Geschäftsführer Jürgen Frömmel, gilt deshalb auch den aktiven Clubmitgliedern, die all die Jahre immer mit dabei waren.

Diese gute Arbeit bescherte dem eingetragenen Verein zum Ende des vergangenen Jahres eine Ehrung des ADAC Sachsen als hervorragenden Motorsportclub. Dem Chef des Streckensicherungsteams des MC, Michael Eitner, wurde die EwaldKroth-Medaille in Silber als Anerkennung seiner besonderen Verdienste um den Motorsport im ADAC verliehen. Der MC Großenhain e.V. hat als Ortsclub des ADAC noch weitere Pläne. So findet in diesem Jahr die 12. Internationale Deutsche Super Moto Meisterschaft auf dem Flugplatz statt. Mit einem wieder großen Aufgebot an Fahrern wird diese Veranstaltung am 9. und 10. Juni 2007 ein sportlicher Höhepunkt in unserer Stadt werden. Der Verein bietet aber noch mehr als nur diese rein „motorsportlichen“ Veranstaltungen, so unter anderem touristische Orientierungsfahrten oder die Bowling-Meisterschaft. Im MC Großenhain kann man weitere Aktivitäten nutzen und mit gestalten. „Bei uns sind jederzeit neue Mitglieder herzlich willkommen. Interessenten können sich immer bei mir im Fotogeschäft am Frauenmarkt 10 melden“, informiert der Geschäftsführer. EM Telefon: 03522 / 50 29 50 www.mc-grossenhain.de

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GROSSENHAINER HEROLD REMONTEHALLE

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Die „Königinnen“ der Nacht laden ein Die Medienpreisgewinner 2005 der Kategorie „Beste Travestierevue Deutschlands“, „La Vie en Rose“, gastieren am 14. April in der Remontehalle. Spektakuläre Tanznummern als perfekte Illusionen werden von absoluten Profis mit Live-Gesang inszeniert. Eine Vorstellung, die unter die Haut geht. Die zweistündige Show beginnt um 20 Uhr. Dann werden die Zuschauer in die zauberhafte Welt der Travestie entführt. Ein wahrer Augen- und Ohrenschmaus. Äußerst kreativ und mit viel Liebe zum Detail wurde diese Show konzipiert und arrangiert. Die KöniPerfekte Illusionen während der Travestieshow ginnen der Nacht laden Foto: PR ein zu diesem einmaligen Event, welches auch Ihre LachKarten sind unter: www.agenturmuskeln ordentlich strapazieren kultur.de / Telefon: 034345 / 25 wird. Die Travestierevue „La Vie en 800 oder 03522 / 63 190 und im Rose“ bietet pure Unterhaltung und MusicService Schmidt Tel. 03522unvergessliche Highlights. Mit Ge50 25 40 erhältlich. sang, Tanz, Parodie, Illusionen und Comedy in farbenprächtigen KostüShowtickets der Preisgruppe 1 men und faszinierenden Lichteffekkosten im Vorverkauf 18,50 Euro, ten zaubern die acht sympathischen an der Abendkasse 20,50 Euro. Künstler eine Traumwelt des schöKarten der Preisgruppe 2 sind im nen Scheins bis zum Finale. Die Vorverkauf für 16,50 Euro und an Ähnlichkeiten zu den Originalen sind der Abendkasse für 18,50 Euro zu so verblüffend, dass man glaubt, die haben. echten Stars stehen auf der Bühne. PR

Hochzeitsmesse im Kulturhaus Schloss Foto: FischerMEDIA.net

Kinderfasching

Vernissage der Sonderausstellung „Fläche-Körper-Raum“ mit Arbeiten von Heinz Ferbert (links) und Jochen Zieger Foto: UH

Punktpiel in der Bezirksklasse zwischen HC Großenhain und dem ESV Dresden 34:25

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MdB Manfred Kolbe jetzt auch in Großenhain Nach Henry Nitzsches Austritt aus der CDU/CSU Bundestagsfraktion steht nun der Bundestagsabgeordnete Manfred Kolbe als Bundespolitischer Ansprechpartner der CDU den Bürgern des Raumes Großenhain zur Verfügung. Kolbe führte gemeinsam mit seiner neuen Büroleiterin Katja Naumann in der Geschäftsstelle des CDU-Kreisverbandes bereits seine erste „rechtselbische“ Sprechstunde durch. Manfred Kolbe wird monatlich einmal die Röderstadt besuchen. Die Mitarbeiterin des Bundestagsabgeordneten ist gleichzeitig die Vorsitzende der Jungen Union Riesa-Großenhain. Fotos (3): EM

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GROSSENHAINER HEROLD RECHTSTIPP VON RA FRANK RABALD

Kündigungen sofort prüfen lassen! digung besonders geachtet werden? Sie hat gemäß § 623 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) schriftlich zu erfolgen. Eine mündlich erklärte Kündigung ist also unwirksam. Auch sollte geprüft werden, ob die maßgebenden Fristen eingehalten worden sind. Grundsätzlich richten die sich nach der Dauer der Betriebszugehörigkeit. Regelungen zur Länge der Kündigungsfristen befinden sich in § 622 BGB sowie in den geltenden Tarifverträgen. Rechtsanwalt Frank Rabald

Die Statistiken zeigen, dass zurzeit die Arbeitslosenzahlen rückläufig sind. Dennoch werden leider einige Arbeitnehmer künftig von Kündigungen betroffen sein. Ich empfehle, jede Kündigung auf ihre Wirksamkeit rechtlich prüfen zu lassen. Will man sich gegen eine Kündigung wehren, so ist gemäß § 4 Kündigungsschutzgesetz (KSchG) innerhalb von drei Wochen nach dem Erhalt eine Kündigungsschutzklage beim Arbeitsgericht zu erheben. In meiner Praxis erlebe ich immer wieder, dass viele Arbeitnehmer erst dann die Kündigung prüfen lassen, wenn der letzte Arbeitstag naht. Oftmals ist dann aber die 3-Wochen-Frist bereits abgelaufen und die Wirksamkeit der Kündigung kann dann nicht mehr gerichtlich überprüft werden. Worauf muss bei Prüfung der Kün-

Betriebsrat muss angehört werden Sofern der Arbeitgeber eine außerordentliche fristlose Kündigung ausgesprochen hat, ist die Einhaltung einer Kündigungsfrist nicht erforderlich. Dies setzt allerdings voraus, dass tatsächlich ein wichtiger Grund gemäß § 626 BGB vorliegt. Gibt es einen Betriebs- bzw. Personalrat, so muss dieser angehört worden sein. Häufig wird die Meinung vertreten, dass jede Kündigung eines Grundes bedarf. Dieser ist aber nur dann erforderlich, wenn der Arbeitnehmer unter den Geltungsbereich des Kündigungsschutzgesetzes fällt. Beschäftigt ein Unternehmen mehr als zehn Mitarbeiter und ist der Arbeitnehmer länger als sechs Monate im Betrieb, ist grundsätzlich das Kündigungsschutzgesetz anwendbar. Ist das der Fall, müssen zur Wirksamkeit der Kündigung entweder

personen- oder verhaltensbedingte Gründe vorliegen oder die Kündigung muss durch dringende betriebliche Erfordernisse gerechtfertigt sein. Sofern die Kündigung auf betriebsbedingte Gründe gestützt wird, hat der Arbeitgeber eine Sozialauswahl durchzuführen. Er hat hierbei die vergleichbaren Arbeitnehmer, die Dauer der Betriebszugehörigkeit, das Lebensalter, die Unterhaltspflichten und eine mögliche Schwerbehinderung zu berücksichtigen. Oftmals wird an mich die Behauptung herangetragen, dass man doch bei langer Betriebszugehörigkeit einen Anspruch auf eine Abfindung habe. Dem ist nicht so. Einen Anspruch darauf hat der Arbeitnehmer nur dann, wenn eine Abfindung entweder im Arbeitsvertrag, in einer Betriebsvereinbarung, in einem Sozialplan oder in einem Tarifvertrag geregelt ist. Abfindung wird oft durch Vergleich erzielt Existieren derartige Regelungen nicht und will der Arbeitnehmer dennoch eine Abfindungszahlung erreichen, kann bei einer ansatzweise unwirksamen Kündigung nur empfohlen werden, Kündigungsschutzklage zu erheben. Das Arbeitsgericht wird zunächst eine Güteverhandlung anberaumen, in welcher versucht wird, mit den Parteien eine Einigung zu erzielen.

Häufig wird in dieser Verhandlung eine Vereinbarung getroffen, wonach der Arbeitgeber eine Abfindungszahlung leistet und der Arbeitnehmer im Gegenzug mit der ausgesprochenen Kündigung einverstanden ist. Hinsichtlich der bei der gerichtlichen Auseinandersetzung entstehenden Kosten besteht im Arbeitsrecht die Besonderheit, dass in der ersten Instanz jede Partei ihre entstandenen Anwaltskosten selbst trägt, unabhängig davon, wer den Prozess gewinnt oder verliert. Entstandene Gerichtskosten muss selbstverständlich die unterliegende Partei zahlen. Ich empfehle daher, das bestehende Kostenrisiko in jedem Falle durch eine Rechtsschutzversicherung abzusichern. Hat man eine solche nicht, besteht bei Bedürftigkeit und Erfolgsaussichten des Klageverfahrens die Möglichkeit, dass das Gericht Prozesskostenhilfe bewilligt. Selbstverständlich kann ein Arbeitnehmer auch ohne Hinzuziehung eines Rechtsanwalts Klage bei den zuständigen Arbeitsgerichten einreichen. Diese haben hierzu besondere Rechtsantragsstellen eingerichtet. Die möglichen Fragen und Problemstellungen in Verbindung mit einer ausgesprochenen Kündigung können hier nur angerissen werden und erheben keinen Anspruch auf abschließende Darstellung.

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Herausgeber: Gräser Verlag Großenhain OHG Mozartallee 129, 01558 Großenhain Tel: 03522 / 51 01 17 · Fax: 03522 / 50 25 86 e-mail: HeroldGRH@aol.com · Internet: www.heroldonline.net verantw. Redakteur: Henry Müller Telefon: 0172/3 58 79 87

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Layout und Druck: Starke & Sachse Offsetdruckerei GmbH Mozartallee 129, 01558 Großenhain Erscheinungsweise: Der Großenhainer Herold erscheint vierteljährlich. Die Zustellung erfolgt kostenlos an alle erreichbaren Haushalte und Geschäfte der Kreisstadt Großenhain. Die von uns gestalteten Anzeigen sind rechtlich geschützt. Nachdruck - auch auszugsweise - ist nicht gestattet.

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