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Newsletter der first frame networkers ag – Nummer 43 – Juni 2019 –

FLEXIBLES ARBEITEN, SICHERE DATEN, SPANNENDES PROFILING Zurückblicken, um vorwärtszukommen – 2 Persönlich «Grossartiges Gefühl, wenn die Kunden zufrieden sind» – 2 Datacenter «first 365»-Technologie-Refresh und neue Services – 3 FIRST!DAY Flexibles Arbeiten, sichere Daten, spannendes Profiling – 4 Referenz Moderne IT-Arbeitsplätze, hoher Datenschutz – 6 Neu! Mehr Privatsphäre durch integrierten Sichtschutz – 7 Value Extreme Networks Diamond Partner of the Year – 7 Aktuell Die nahtlose hybride Cloud – 8 Editorial

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EDITORIAL Zurückblicken, um vorwärtszukommen first! – Nummer 43 – Juni 2019 –

«Grossartiges Gefühl, wenn die Kunden zufrieden sind» PERSÖNLICH

Zurückblicken, um die Zukunft erfolgreich gestalten zu können: Lohnt sich das wirklich? Aus unserer Erfahrung können wir diese Frage mit einem klaren Ja beantworten. Wir blicken immer wieder zurück. In Gesprächen mit unseren Kunden gewinnen wir wertvolle Inputs und Feedbacks zu unseren Services. Zusammen mit unserem eigenen kritischen Blick auf die Vergangenheit und die Gegenwart gelingt es uns, unser Angebot und auch uns selbst stetig weiterzuentwickeln. Dabei verfolgen wir das Ziel, für Sie, unsere Kundinnen und Kunden, Mehrwerte zu schaffen. Roxana Gnes, Junior Administratorin

So blicken wir in dieser «first!»-Ausgabe auf tolle Ereignisse zurück und geben Ihnen einen Ausblick auf Neues. Wir blicken zurück: Der «FIRST!DAY», unser grösster Kundenevent des Jahres, liegt nur wenige Wochen zurück. Geniessen Sie einige Impressionen von diesem Ereignis. Weiter blicken wir auf ein sehr interessantes Kundenprojekt zurück und auf eine nicht alltägliche Ehrung. Wir schauen voraus: Sie erfahren, wie Sie von den neuen «first 365»-Services profitieren können und warum es Sinn macht, über die noch nicht sehr bekannte Sure-View-Technologie nachzudenken. Machen Sie es sich für einen Moment gemütlich, geniessen Sie die Beiträge in dieser «first!»Ausgabe und lassen Sie sich inspirieren.

Schon früh von der IT-Welt fasziniert Seit bald einem Jahr arbeitet Roxana Gnes bei der first frame networkers ag. Nach fünf Jahren im kaufmännischen Bereich wünschte sie sich eine neue berufliche Herausforderung. Schon früh von der IT-Welt fasziniert, begann sie deshalb im Januar 2018 mit dem Studiengang Wirtschaftsinformatik an der Hochschule Luzern in Rotkreuz. Im August desselben Jahres trat sie die Stelle als Junior Administratorin bei der first frame networkers ag an. «Der Branchenwechsel war die richtige Entscheidung für mich», ist sie überzeugt. Im Servicedesk schätzt sie die täglich neuen Herausforderungen, die Zusammenarbeit im Team und den Kontakt mit den Kunden. «Es ist ein grossartiges Gefühl, wenn ich eine Problematik lösen konnte und die Kundschaft zufrieden ist», erzählt die junge Frau. Im Pilatusgebiet verwurzelt

Martin Jung, CFO, Partner martin.jung@firstframe.net

Aufgewachsen in Kriens, blieb Roxana Gnes auch nach dem Stellenwechsel im Pilatusgebiet wohnhaft. Von Kriens aus pendelt sie zwischen Luzern, Rotkreuz und Baar. In der Freizeit ist sie gerne draussen unterwegs – im Winter auf dem Snowboard und, wenn es warm ist, im See oder mit dem Golfschläger in der Hand auf dem Green (oder im Rough). Die Luzernerin geniesst aber auch regnerische Tage. «Ich kuschele mich gerne auf dem Sofa ein und schaue eine Serie oder einen Film.» Oder sie steckt stundenlang ihre Nase in ein Buch: «Am liebsten lese ich Thriller oder Fantasy-Romane, momentan bin ich gerade an der Millennium-Trilogie von Stieg Larsson.» roxana.gnes@firstframe.net

Herausgeber: Redaktion: Foto:

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first frame networkers ag, Haldenstrasse 1, 6340 Baar, Telefon 041 768 08 00, info@firstframe.net Jörg Koch (Leitung, joerg.koch@firstframe.net), Martin Jung, Ivan Kovac (firstframe.net) Sandra Blaser, saeny.ch (Cover, Seite 4 – 5), Herbert Zimmermann (Seite 3, 6)

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«first 365»-TechnologieRefresh und neue Services

DATACENTER

first! – Nummer 43 – Juni 2019 –

Obwohl die grossen internationalen Public-Cloud-Anbieter derzeit in der Schweiz eigene Standorte eröffnen, bringt die first frame networkers ag als lokale Cloud-Anbieterin ihren Kunden weiterhin einen klaren Mehrwert. Mit dem Motto «Ihre Cloud – nah, sicher, persönlich» und dem Einbezug eines Teils des Operations-Teams in die Kommunikation, wollen die first frame networkers ihren Cloud-Services «ein Gesicht geben». Dies soll sich im neuen Auftritt zeigen.

«‹first 365 backup cloud connect› bietet ein cloudbasiertes Langzeit-Backup und ‹first 365 backup office 365› gewährleistet die jederzeitige Datensicherung und -wiederherstellung.» Auf den neusten Stand der Technik gebracht Wie im «first!» Nr. 41 angekündigt, haben die first frame networkers die eigenen Systeme in den «first 365»Datacenters in Bern und Zürich einem Technologie-Refresh im Umfang von rund 1,5 Mio. Franken unterzogen. Die Server-, die Backup- und die Storage-Systeme wurden auf den neusten Stand der Technik gebracht. Zum Einsatz kommt ein «Hyperconverged Infrastructure»-System von Hewlett Packard Enterprise. Dies ist eine moderne IT-Architektur, die durch Skalierbarkeit, hohe Leistungen und schnelle Bereitstellungszeiten überzeugt. Die eingesetzte Hewlett Packard Enterprise-Backup-Lösung besticht durch massive Deduplizierungs- und Komprimierungsraten, dadurch ist sie als Langzeit-Backup-Lösung prädestiniert. Unterstützt wird der Backup-Prozess durch Veeam Backup & Recovery, was die Angebotsgestaltung im Bereich von Datensicherungen sehr flexibel macht.

backup cloud connect» wird ein cloudbasiertes LangzeitBackup bereitgestellt, ohne dass die Kunden die Kosten und die Komplexität für den Aufbau und die Wartung einer eigenen Infrastruktur selber tragen müssen. Da Microsoft bei Office 365 kein umfassendes Sicherungskonzept vorsieht, bietet «first 365 backup office 365» die Möglichkeit, die Daten der Kunden zu sichern und jederzeit wiederherzustellen. Dies gilt beispielsweise für SharePoint Online Sites, Microsoft Teams, Exchange Online und OneDrive for Business. «Mit unserer Datacenter-Infrastruktur-Strategie und neuen Produkten wollen wir gegenüber den Kunden unsere Position als vertrauenswürdiger Partner für die sichere Aufbewahrung und Lagerung sämtlicher Daten bestätigen und weiter ausbauen», erklärt Marco Bürgisser, Bereichsleiter Services bei der first frame networkers ag.

Ihre Cloud – nah, sicher, persönlich

Daten sichern und jederzeit wiederherstellen Die folgenden neuen Cloud-Services stehen neben den bisher bewährten Produkten zur Verfügung: Mit «first 365

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Flexibles Arbeiten, sichere Daten, spannendes Profiling FIRST!DAY 2019

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Am Donnerstag, 9. Mai 2019 ging im Böschhof Kultursilo in Hünenberg der «FIRST!DAY» 2019 über die Bühne. Die first frame networkers freuten sich über ihre zahlreich erschienenen Kunden und Partner. Am «FIRST!DAY» 2019 sprach Alexandra Kühn, Geschäftsführerin der «Work Smart Initiative», in ihrem Referat «Die Zukunft der Arbeit» über flexibles Arbeiten und erklärte, wie Arbeitgeber davon profitieren können. Die «Work Smart Initiative», getragen von grossen Schweizer Arbeitgebern, unterstützt Unternehmen und Institutionen bei der Umsetzung flexibler Arbeitsformen. Anschliessend referierte Nik Hug, CEO der NTS Workspace AG, unter dem Titel «Keine Kompromisse in der Datensicherheit». Die NTS Workspace AG betreibt einen schweizweiten Glasfaser-Backbone und unterhält carrierneutrale Rechenzentren in Bern, Zürich und Basel. Nik Hug erläuterte, weshalb das kleine Berner Unternehmen ein weiteres Datacenter baut, obwohl die grossen internationalen Anbieter derzeit in der Schweiz eigene Standorte eröffnen. Key Note über Profiling Power Die Key Note hielt Suzanne Grieger-Langer, Deutschlands bekannteste Profilerin. Die gefragte Referentin, Bestsellerautorin, Trainerin und Dozentin zündete auf der Bühne ein Feuerwerk der Extraklasse und bot Einblicke in die verschlossene Welt des Profilings. Die Zuhörerinnen und Zuhörer waren sich einig: Das war spannend wie ein Krimi, fachlich beeindruckend und mit praktischem Nutzen für das tägliche Business. Das anregende Programm, moderiert von Fabienne Bamert, Redaktorin/Moderatorin bei Tele 1, führte beim anschliessenden Apéro riche zu ebenso angeregten Gesprächen unter den zahlreich erschienenen Gästen. Es war ein rundum gelungener Anlass in angenehmer Atmosphäre: Man sieht sich gerne wieder – spätestens am nächsten «FIRST!DAY».

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Moderne IT-Arbeitsplätze, hoher Datenschutz

REFERENZ

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Die first frame networkers ag ersetzte die gesamte IT-Infrastruktur von Schweiger Advokatur/Notariat. Die Anwaltssoftware konnte optimal integriert, das Ausfallrisiko deutlich reduziert und die Sicherheit nochmals erhöht werden. Die Zuger Anwaltskanzlei Schweiger Advokatur/Notariat (schweigerlaw.ch) besteht seit mehreren Jahrzehnten. Mit Zug als Wirtschaftsstandort hat sie sich zu einer der grösseren und bedeutenderen Anwaltskanzleien der Region entwickelt. Ihre Rechtsanwälte sind auch mit internationalen Sachverhalten und Rechtsfragen bestens vertraut. Zu den langjährigen Klienten gehören sowohl Privatpersonen aus dem In- und Ausland wie auch national und international tätige Unternehmen verschiedenster Grössen und Branchen. Die Anwaltskanzlei Schweiger Advokatur/Notariat bietet Beratung in mehreren Sprachen an, setzt auf kompetente, individuelle Betreuung und erarbeitet gesamtheitliche Lösungen. Sichere IT-Infrastruktur, tiefes Ausfallrisiko Schweiger Advokatur/Notariat legt grossen Wert auf eine gut funktionierende und sichere IT-Infrastruktur. Diese sollte nach mehreren Betriebsjahren komplett ersetzt werden. Zudem hat Microsoft den Support für die bisher eingesetzten Betriebssysteme Windows 7 und Windows Server 2008 auf Anfang 2020 gekündigt. Ab diesem Datum gibt es keine Sicherheitsupdates und Unterstützung mehr. Mit der Inbetriebnahme der neuen IT-Infrastruktur sollte unter anderem das Ausfallrisiko reduziert werden. Ein weiteres wichtiges Kriterium war die Integration der bestehenden Anwaltssoftware in die neue Lösung.

René Peyer, lic. iur., Rechtsanwalt und Notar, Partner von Schweiger Advokatur/Notariat, Zug

«Zu 100 Prozent auf uns zugeschnittene Lösung» Für das Projekt war auf Kundenseite René Peyer zuständig. «Am Anfang haben wir sowohl eine Vor-Ort-Lösung als auch eine Cloud-Lösung geprüft», erklärt er. «Wir haben uns dann für eine On-Premise-Lösung entschieden, weil wir eine unabhängige und individuelle Lösung wollten, die zu 100 Prozent auf uns zugeschnitten ist. Die first frame networkers arbeiteten sehr selbstständig und übernahmen auch die Abklärungen mit den Lieferanten unserer Anwaltssoftwares.» René Peyer zeigt sich mit der Umsetzung sehr zufrieden: «Wir nahmen die first frame networkers als hilfsbereit und freundlich wahr. Die Qualität ihrer Arbeit war sehr gut und der Kostenrahmen wurde eingehalten.» UMSETZUNG

Mails automatisch signiert und optional verschlüsselt

Die eingesetzten Produkte und Services: − HPE ProLiant DL380 Gen10 − HPE StoreEver − HP Inc. EliteDesk PCs & EliteBook Notebooks − Microsoft Windows Server mit SQL & Remote Desktop − Veeam Backup − Fortinet-Netzwerkkomponenten − «first 365»-Services (Spamfilter, Mailsicherheit u. a.) − first care advanced (Wartungsvertrag)

Die Mitarbeitenden verfügen nun über einen modernen IT-Arbeitsplatz, der auch bessere Möglichkeiten bietet, von unterwegs und von zu Hause aus zu arbeiten. Der optimierte Datenschutz sowie die höhere Zuverlässigkeit und Stabilität sind weitere Vorteile. Alle E-Mails sind automatisch signiert und können bei Bedarf zusätzlich verschlüsselt werden. Der Unterhalt der Server-Anlage wird zu einem monatlichen Festpreis proaktiv erledigt. Die Erweiterbarkeit ist durch die Anbindung an zukünftige Cloud-Dienste gewährleistet. Diese Dienste können auf Kundenwunsch jederzeit eingebunden werden.

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Mehr Privatsphäre durch integrierten Sichtschutz first! – Nummer 43 – Juni 2019 –

VALUE

Ab Sommer 2019 ist der weltweit erste Monitor mit integriertem Sichtschutz in der Schweiz erhältlich: das HP EliteDisplay E243p mit der Sure-View-Technologie.

Der US-amerikanische Hersteller von Netzwerklösungen Extreme Networks hat die first frame networkers ag als «Diamond Partner of the Year 2018» ausgezeichnet. Dabei handelt es sich um die höchste Zertifizierungsstufe.

Die Sure-View-Technologie ist von diversen HP-BusinessLaptops bekannt, unter anderem vom HP EliteBook x360 1040 G5. Was bisher nur bei Laptops zum Einsatz kam, hält nun auch auf dem Desktop Einzug. HP Inc. wirbt mit dem Slogan vom weltweit ersten Monitor mit integriertem Sichtschutz. Das HP EliteDisplay E243p ist ein 23,8Zoll-Monitor, der sich an Geschäftskunden richtet. Das Eingangssignal nimmt der Monitor via Display Port, HDMI und VGA entgegen. Ein USB-3-Upstream-Port und zwei Downstream-Ports ergänzen die Anschlusspalette. Perfekt in Grossraumbüros Das Hauptargument für dieses Display ist die Möglichkeit, die Privatsphäre zu schützen, indem man vom Collaboration Mode auf den Privacy Mode umschaltet. Dieser lässt sich mit einem Knopfdruck, links unten beim Display, aktivieren. Wenn Sure View Privacy aktiviert ist, wird die Bildschirmhelligkeit auf 180 cd/m2 begrenzt. Personen, die versuchen, auf den Bildschirm zu blicken, erhalten eine dunkle Ansicht. Die HP Sure View Gen3 Technology ist für Open Workspaces und Grossraumbüros perfekt geeignet. Sie ermöglicht privates Arbeiten und schützt vor Visual Hacking. Teile deinen Raum, nicht deinen Bildschirm Dank Sure-View-Technologie kann dieses Display in Arbeitsgebieten eingesetzt werden, wo nicht alle Augen Einsicht auf den Bildschirm haben sollten und beispielsweise Kundendaten, Verträge und Personalakten vor fremden Blicken wirksam geschützt sein müssen. Folgende Features werden mitgeliefert: − ergonomische Flexibilität (höhenverstell-, kipp-, schwenk- und drehbar) − Montagehalterung HP B300 − 1920 x 1080 FHD 16:9 − 5 Jahre Garantie − 3-seitige Micro-Edge-Blende

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Extreme Networks Diamond Partner of the Year

NEU!

Die Auszeichnung «Diamond Partner of the Year 2018» bedeutet für das ganze Netzwerk- und Security-Team eine grosse Ehre und einen verdienten Lohn für hochstehende Leistungen. Die first frame networkers ag ist seit mehreren Jahren Extreme Networks Diamond Partner. Die höchste Zertifizierungsstufe des Herstellers von Netzwerklösungen bestätigt, dass die first frame networkers entsprechend ausgebildet und zertifiziert sind. Durch die umfassende Erfahrung im Netzwerk-Bereich ist die first frame networkers ag in der Lage, komplexe Netzwerkumgebungen zu planen, zu bauen und zu unterhalten. Dabei kommen bei den meisten Projekten die Produkte von Extreme Networks zum Einsatz. Führender Hersteller von Netzwerkprodukten Extreme Networks ist ein führender Hersteller von Netzwerkprodukten. Das Portfolio umfasst hoch performante Switching- und Routing-Produkte für Datacenter- und Campus-Netzwerke, WLAN-Produkte sowie ein einheitliches Netzwerk-Management und -Monitoring-System. Zu den prämierten Lösungen gehören Software-DefinedNetworking (SDN), controller- und cloudbasiertes WLAN, BYOD und Mobilität, Netzwerk-Zugriffskontrolle und -Sicherheit. Im Andenken an Reto Bösch Als Leiter des Netzwerk- und Security-Teams der first frame networkers ag nahm Reto Bösch am 20. Februar 2019 im Rahmen des «Extreme Partner Forums» in Berlin die Ehrung als «Diamond Partner of the Year 2018» entgegen. Er freute sich sehr darüber, zusammen mit dem ganzen Team. Leider fand sein junges Leben kurz darauf ein jähes Ende. Am Morgen des 23. April 2019 wachte Reto Bösch nicht mehr auf, sein Herz hatte völlig unerwartet aufgehört zu schlagen. Traurig und tief betroffen mussten die first frame networkers von ihrem geschätzten Kollegen und Freund Abschied nehmen. Per 1. Mai 2019 übernahm Daniel Gut die Aufgaben von Reto Bösch und die Leitung des Netzwerk- und Security-Teams.

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Die nahtlose hybride Cloud AKTUELL

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Der hybriden Cloud gehört die Zukunft. Doch wie können die unterschiedlichen Ressourcen zu einem Ganzen vereint werden, sodass es nicht beim Patchwork bleibt? Mit dem Data-FabricKonzept und Cloud Data Services hat NetApp eine Antwort auf diese Herausforderung. Von Remo Rossi, Senior Director NetApp Switzerland GmbH Die Cloud ist längst eine feste Grösse in der Unternehmens-IT, und dies aus gutem Grund: Nur Cloud-Architekturen bieten jenen Grad an Flexibilität, mit der der digitale Wandel gemeistert werden kann. Im Zuge der Digitalisierung wird erwartet, dass die IT neue Geschäftsprozesse schnell umsetzt – eine Anforderung, die ohne die Cloud kaum erfüllt werden kann.

behält die Kontrolle und kann die Kosten sehr genau abschätzen. Zweifellos lässt sich mit einer Private Cloud auch der Datenschutz am sichersten umsetzen und einhalten. Allerdings setzt diese Struktur einen hohen Administrationsaufwand voraus, und Skaleneffekte beschränken sich auf die reservierten IT-Ressourcen im eigenen oder gemieteten Rechenzentrum. Das Beste aus zwei Welten Beide Konzepte haben also ihre Berechtigung im Unternehmen. Ohne eine intelligente Verknüpfung stehen Public und Private Cloud jedoch als getrennte Silos da. Die Zukunft der IT liegt daher in der richtigen Mischung aus externen Angeboten und interner IT. Dies ist die Aufgabe der Hybrid Cloud, die Kernanwendungen in einer Private Cloud mit Services aus der Public Cloud verbindet. Eine hybride Cloud bietet die Sicherheit der Private Cloud und kombiniert diese mit der Flexibilität und Skalierbarkeit der Public Cloud. So lassen sich IT-Ressourcen innerhalb kürzester Zeit bedarfsgerecht aufstocken oder reduzieren. Hybride Cloud-Infrastrukturen haben sich zu einem wichtigen Element einer agilen IT-Landschaft entwickelt, mit der sich viele Businessanforderungen effizient lösen lassen. Mithilfe der Hybrid Clouds können neue Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle realisiert und so der Anschluss an die digitale Transformation gewährleistet werden. Abwägen der Pro- und Kontra-Argumente

Öffentliche und private Wolken Eine öffentliche («Public») Cloud bietet dank ihrer Grösse, des hohen Standardisierungsgrads und der kompletten Automatisierung grosse Flexibilität. Weil sämtliche Infrastruktur als Service über das Internet bezogen wird, erhalten alle Anwendungen passgenau die notwendigen Ressourcen. Für den Nutzer fallen keine initialen Infrastrukturkosten an. Besonders verbreitet sind die Angebote der sogenannten Hyperscaler wie Microsoft Azure, Amazon AWS oder Google Cloud. Sie bieten hohe ServerLeistung oder Speichervolumen zu erschwinglichen Preisen über das Internet.

Dass Unternehmen auf Cloud-Services setzen sollten, um ihre IT-Kosten zu senken, ist ein noch immer verbreitetes Missverständnis. Kostenreduktionen sind zwar möglich, aber nicht gewiss – und sie sollten deshalb auch nicht der alleinige Grund sein. Die Cloud muss vielmehr einen zusätzlichen Wert für das Business erbringen, zum Beispiel indem sie es ermöglicht, flexibler zu agieren und Produkte schneller an den Markt zu bringen. Der Cloud-Einsatz sollte deshalb nur nach sorgfältigem Abschätzen der Pro- und Kontra-Argumente erfolgen.

Doch nicht alle Workloads eignen sich, um in die Public Cloud verlagert zu werden. Vor allem personenbezogene und geschäftskritische Daten werden oft nur zögerlich zu einem externen Anbieter ausgelagert. Für viele Unternehmer sind auch Kundendaten, Finanzen und Buchhaltung oder Forschung und Entwicklung im eigenen Unternehmen besser aufgehoben. Der Nachteil: Die Kosten sind in der Cloud sehr variabel und können entsprechend schlecht im Voraus kalkuliert werden. Darüber hinaus stellen die Datenkontrolle und die Einhaltung von Compliance-Anforderungen eine enorme Herausforderung bei der Nutzung von Public Clouds dar. In einer privaten Cloud bleibt die komplette Hardwareund Netzwerkinfrastruktur im Unternehmen. Die Firma

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first!43 - der Newsletter der first frame networkers ag  

Die Printausgabe unserer Newsletter first! erscheint dreimal im Jahr mit neuen Trends, Infos und Produkten aus der IT-Welt.

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