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gen konnten wir dies nicht sicherstellen. Service ist ein wichtiger Faktor für Xentis, denn nur ein Kunde, der auch im Schadensfall schnell betreut werden kann, bleibt der Marke treu. Aus diesem Grund haben wir nun auch wieder auf StandardNippel umgestellt, die von außen zentrierbar sind. FINISHER: Ist das aerodynamisch kein Problem? Xentis: Natürlich sind alle außen liegenden Kanten bei unseren Produkten aerodynamisch ein Nachteil, aber man muss abwiegen: Was ist wichtig, wenn der Athlet einen Sturz und das Laufrad einen Achter hat und er es gerne schnell gerichtet hätte? Dann ist die Variante mit außen liegenden Nippeln vor allem unter Berücksichtigung des Tubeless-Trends sicher die bessere Wahl.

FINISHER: Du hast gerade ein neues Modell erwähnt, und wir haben vorhin schon über die Vielfalt gesprochen, die ihr abdecken müsst. Wie viele Varianten hat Xentis im Programm? Xentis: Ich habe vor eurem Besuch nachgesehen: Derzeit sind es über 70 Varianten. FINISHER: Eine hohe Bandbreite von Felgen mit 25 Millimetern bis hin zu 75 Millimetern Höhe, vier Speichen Mountainbike, fünf Speichen am Rennrad, Scheibenlaufräder, alles für Disc Brakes und Felgenbremsen. Xentis: Ja, und zusätzlich liefern wir eben auch noch an Kunden wie Tune oder Passoni. FINISHER: Habt ihr jemals daran gedacht, Carbonspeichen ähnlich wie Lightweight oder Mavic anzubieten? Xentis: Ja, natürlich hatten wir auch diese Überlegungen, aber wenn man ein solches Produkt in dieser Preisklasse anbietet, dann muss auch das Service dazu stimmen, und bei unseren Abwägun-

FINISHER: Du sprichst Rennteams an, wie hoch ist der Anteil der Tubular-Laufräder in eurer Produktion? Xentis: Der Anteil liegt bei etwa 10 Prozent – eben wirklich für Rennfahrer oder eben im Querfeldeinsport, wo die Wartungsfreundlichkeit nicht vorrangig ist, sondern auch Notlaufeigenschaften eine Rolle spielen. Rennfahrer lassen sich da von Testberichten über Rollwiderstandswerte nicht so leicht beeinflussen, am ehesten für Zeitfahranwendungen. FINISHER: Du hast vorhin den Einspeichtest erwähnt, aber wie funktioniert dieser bei einem Mark- oder Scheibenlaufrad? Xentis: Wir haben einen Prüfstand entwickelt, in der jedes Speichen- und Scheibenlaufrad mit einer definierten Last von über 400 Kilo über den ganzen Umfang geprüft wird. Damit können wir ausschließen, dass – sollte ein beschädigtes Laufrad zurückkommen – ein falscher Lagenaufbau die Ursache dafür war. FINISHER: Aber könnte hier nicht ein Vorschaden im Aufbau eingebracht werden? Xentis: Nein, da wir das Laufrad mehr als einmal rotieren lassen, würde es unter dieser Last mit

frad wird per handarbeit kontrolliert und gekennzeichnet Finisher 63

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Finisher Magazin #70  

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