{' '} {' '}
Limited time offer
SAVE % on your upgrade.

Page 59

... das „backen“ der Carbonfelgen ist höchste kunst und betriebsgeheimnis FINISHER: Wie wird nun gebacken und geformt? Xentis: Wir arbeiten mit der Autoklav-Technik. Der Druckschlauch wird beim Laminieren mit eingebaut und dann mit Druckluft geflutet. Gleichzeitig heizt der Ofen nach einem definierten Temperaturzyklus, der auf die Carbon-Prepregs abgestimmt ist, auf, hält die Temperatur und kühlt danach wieder ab. FINISHER: Bleibt der Druckschlauch nach dem Autoklaven in der Felge? Xentis: Ja, es handelt sich hier um wenige Gramm, deshalb verbleibt er in der Felge FINISHER: Ich sehe hier ein Schnittmuster einer Mark-Felge, mit verschiedensten Fasertypen. Der Kunde denkt wahrscheinlich, dass es eine oder zwei Lagen von gleichen

Fasern sind, die im Laufrad verbaut sind. Xentis: Ja, die Laufräder mit Carbonspeichen sind eindeutig unsere Technologievorreiter. Die äußerste Schicht, die der Kunde sieht, ist zu einem Großteil der Optik geschuldet, der optimierte Aufbau der Fasern dahinter stellt das tragende Skelett und die Eigenschaften sicher. FINISHER: Carbonlaufräder waren lange Zeit hauptsächlich für Schlauchreifen ausgelegt, weil das Felgenhorn dem Druck und oft eben auch der Temperatur nicht standgehalten hat. Xentis fertigt schon lange natürlich auch Clincher-Felgen. Wie funktioniert das eigentlich? Xentis: Wir laminieren einen Kunststoffkern mit ein, im Prinzip ein Negativ des Felgenhorns, der danach wieder vom Carbon entmantelt wird.

Finisher 59

Profile for Max Hofstätter

Finisher Magazin #70  

Finisher Magazin #70  

Advertisement