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links das fertige produkt und rechts das material, aus dem es gemacht wird

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INISHER: Wo entstehen eigentlich die Ideen? Xentis: Natürlich im Büro mit den technischen Zeichnungen, der Berechnung und Simulation, mit aerodynamischen Versuchen und den daraus abgeleiteten entsprechenden Fertigungsplänen. Weitere Ideen kommen von den Athleten, mit denen wir zusammenarbeiten, um schnelle Rückmeldungen von der Straße oder aus dem Gelände zu erhalten. FINISHER: Wir stehen hier mitten in der Fertigung, wie beginnt es eigentlich? Xentis: In der Fertigung selbst beginnt es natürlich mit der Anlieferung der Carbon-Prepregs. Diese

werden sofort in die Datenbank eingepflegt und tiefgekühlt, damit die Eigenschaften der Werkstoffe bis zur Verarbeitung sichergestellt sind. FINISHER: Was sind denn Prepregs und warum tiefkühlen? Xentis: Prepregs sind Carbonfasermatten, die vom Hersteller nach unseren Vorgaben mit der exakten Menge an Harz getränkt sind, damit beim Verarbeitungsprozess keine Fehler durch nicht korrekte Applikation von Harz zur Aushärtung der Carbonfasern entstehen. Das stellt die perfekte gleichbleibende Qualität unserer Produkte sicher. Tiefkühlen müssen wir die Prepregs, da sie durch den Harzgehalt schon vorreagiert sind und bei Raumtemperatur nur einen Monat haltbar sind. Durch Tiefkühlen können wir die Qualität des Rohmaterials auf lange Zeit sicherstellen. Der Verarbeitungsprozess in der Fertigung bei Xentis läuft während des ganzen Jahres unter gleichen klimatischen Bedingungen ab, damit die Eigenschaften nicht beeinflusst werden. FINISHER: Wie viele verschiedene Typen von Carbon-Prepregs habt ihr auf Lager? Xentis: Wir verwenden über 20 verschiedene Typen, immer abgestimmt auf den jeweiligen Anwendungsfall und Laufradtyp, ob Bremsflanke, Felge oder Speiche.

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Finisher Magazin #70  

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