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ir entfliehen dem nass-kalten Winter Österreichs, wie so viele Triathleten im März, um endlich wieder einmal trockenen, steinfreien Asphalt unter die Räder zu bekommen. Die Hoffnung auf Sonne, Wärme und eine Ausfahrt, ohne zehn Schichten anzuhaben, lockt um diese Jahreszeit Hunderte in bekannte Trainingslager-Destinationen. Und weil es so bequem ist und man sich schon auskennt, wird es zum zehnten Mal Mallorca, Lanzarote oder Gran Canaria? Nein! Uns zieht es weg von Mainstream-Destinationen in östlichere Gefilde, auf der Suche nach neuen Abenteuern und Trainingsgebieten. Auch schon zum zweiten Mal, um ehrlich zu sein, aber nur, weil die Zeit beim letzten Aufenthalt zu kurz war, um die Schönheit, die Geschichte und die Geheimnisse der Insel näher zu erkunden. Zypern ist, wie letztes Jahr (Ausgabe #67) schon berichtet, ein nahezu weißer Fleck auf der Landkarte deutschsprachiger Triathleten. Dieses Mal reiste ein zweiköpfiges Redaktionsteam nicht alleine an, mit im Schlepptau hatten wir heuer Elisabeth „Lisi“ Gruber. Ihres Zeichens Profi-Triathletin, begleitet wurde sie von der besten „Spielerfrau“, die frau sich

vorstellen kann! Ihrem Lotz ... Nach zwei Wochen auf Mallorca mit wenig Sonne und viel mehr Regen und dennoch unzähligen Trainingsstunden im Schmuddelwetter – ist übrigens total „Pro“ – war auch Elisabeth auf der Suche nach einem (endlich) warmen Trainingsgebiet mit stabilem Wetter. Warum nicht gleich mit einem Wettkampf verbinden, um vor Beginn des österreichischen Saisonstarts ihren Status quo auszuloten? „Wettkampf – jetzt schon?“, denkt sich da mancher und verschiebt diesen Gedanken auf später ... Doch nicht Elisabeth – ebenfalls „Pro“. Dass die neue Rennmaschine von ihrem Radhändler des Vertrauens erst zwei Tage zuvor zusammengeschraubt, eingestellt und lackiert wurde, würde manch einen nicht schlafen lassen ob der Grübelei, die neue Sitzposition wohl über 90 Kilometer fahren zu können. Doch so, wie es sich für einen „echten“ Pro gehört, das Material, welches er/sie hingestellt bekommt, fährt er/sie auch und macht sich keine weiteren Gedanken darüber. Ein weiser Mann sagte mal zu mir: „Waßt, a Echter fahrt da mit jed’m Radl schnö.“ Ayia Napa, wir kommen!

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Finisher Magazin #70  

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