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FK: Marktkommentar Eine Publikation der

Finanz Konzept AG (Schweiz)

2. Ausgabe 2018

News: Neuer Werbauftritt der Finanz Konzept AG à Lesen Sie weiter auf Seite 9

Aktienmärkte: Die Volatilität ist zurück und zwingt Anleger zur Vorsicht à Lesen Sie weiter auf Seite 5

Anleihemärkte: Doppelwährungsanleihen als Renditebringer im Niedrigzinsumfeld à Lesen Sie weiter auf Seite 5


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Inhaltsverzeichnis

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Editorial

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In Kürze

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Aktienmärkte

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Anleihenmärkte

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Devisenmärkte

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Rohstoffmärkte

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News

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Dienstleistungen

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Portfolioanalyse

Impressum Herausgeber: Marketing: Ausarbeitung: Mitarbeit: Erscheinungsweise: Gestaltung: Bilder:

Finanz Konzept AG Schulhausstrasse 42, 8002 Zürich, Schweiz Lars Oberle, Daniel Köchli Daniel Köchli Nicolas Jordan, Jeremy Blaser Vierteljährlich Tim Has Milan Rohrer, Josefstrasse 20, 8005 Zürich

Rechtlicher Hinweis Das vorliegende Dokument wurde von der Finanz Konzept AG erstellt. Die darin geäusserten Meinungen sind Eigentum der Finanz Konzept AG zum Zeitpunkt der Ausgabe und können sich jederzeit ändern. Der Marktkommentar dient nur zu Informationszwecken und für die Verwendung durch den Empfänger. Es stellt weder ein Angebot noch eine Aufforderung seitens oder im Auftrag der Finanz Konzept AG zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar. Ein Bezug auf die Performance der Vergangenheit ist nicht als Hinwies auf die Zukunft zu verstehen. Die in der vorliegenden Veröffentlichung enthaltenen Informationen und Analysen wurden aus Quellen zusammengetragen, die als zuverlässig und glaubwürdig gelten. Die Finanz Konzept AG gibt jedoch keine Gewähr hinsichtlich deren Zuverlässigkeit und Vollständigkeit und lehnt jede Haftung ab. Anlagen in Fremdwährungen unterliegen Wechselkursschwankungen. Weder das vorliegende Dokument noch Kopien davon dürfen in die Vereinigten Staaten versandt oder dahin mitgenommen oder in den Vereinigten Staaten verteilt werden. In einigen anderen Ländern wird der Vertrieb unter Umständen durch örtliche Gesetzte oder Richtlinien eingeschränkt. Das vorliegende Dokument darf ohne die schriftliche Genehmigung der Finanz Konzept AG nicht vervielfältigt werden. Bestellen Sie den Marktkommentar: per E-Mail: info@finanz-konzept.ch per Post: Finanz Konzept AG Schulhausstrasse 42, 8002 Zürich, Schweiz

FK: Marktkommentar 2. Ausgabe 2018


Editorial

Sehr geehrte Kunden der Finanz Konzept, liebe Leserinnen und Leser! Der Start ins Jahr 2018 war von wirtschaftlichen und politischen Turbulenzen geprägt. Ein rekordverdächtiger Januar an den Aktienbörsen gleich gefolgt von einem Mini-Crash anfangs Februar und einem extrem volatilen Marktgebilde zum Ende des Quartals hin, gestalteten dieses Jahresviertel zwar anspruchsvoll und herausfordernd, aber auch spannend und ereignisreich. Doch nicht nur in den Märkten war einiges los, auch die Finanz Konzept AG hat eine moderne Neuausrichtung durchlebt, welche in der Lancierung einer neuen Firmenwebsite mündete. Einmal mehr gab vor allem die Politik von Präsident Donald Trump zu reden und verleitete viele Investoren zu Spekulationen und teilweise überstürzten Handlungen. Sowohl die Steuerreformen, welche den amerikanischen Wirtschaftsmotor förmlich ankurbelten als auch die Androhung von möglichen Schutzzöllen und der damit einhergehenden Furcht eines bevorstehenden Handelskrieges, beschäftigen die ganze Welt. Doch welchen Einfluss haben diese Themen auf die Aktienmärkte, den Anleihenhandel oder auf die Rohstoffpreise? In

diesem Marktkommentar haben wir uns diese Fragen gestellt und mit gezielten Analysen einen Ausblick auf die nächsten Monate gewagt. Wir wünschen Ihnen eine spannende Lektüre! Freundliche Grüsse Lars Oberle Direktor

FK: Marktkommentar 2. Ausgabe 2018

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In Kürze Geld- und Kapitalmärkte 31.12.2017

31.03.2018

3 Mt.

12 Mt.

CHF

-0.069

0.024

à

EUR (DE)

0.427

0.494

GBP

1.188

1.343

USD

2.405

2.741

JPY

0.050

0.046

à

à

• Schwellenländerwährungen mit hohem Carry • Zinsspreads bei hochverzinsten Anleihen weiterhin zu hoch Wir Empfehlen: • Cash-Quoten in EUR und CHF hochhalten, um kurzfristige Opportunitäten nutzen zu können. • Kurzfristige amerikanische Unternehmens- und Staatsanleihen (USD) • Langfristige Anleihen abbauen (CHF, EUR) • High Yield Bonds reduzieren

Aktienmärkte 31.12.2017

31.03.2018

3 Mt.

12 Mt.

SMI

9‘381.90

8‘766.71

EUR Stoxx 50

3‘504.00

3‘335.69

FTSE 100

7‘687.80

7‘044.74

S&P 500

2‘673.60

2‘640.87

Nikkei

22‘765.00

21‘392.42

DAX

12‘917.00

11‘956.34

à à à à à à

à à à à à à

• Steigende Volatilität bzw. Risikosensitivität deutet auf Topbildung hin • Seitwärtsbewegung des Marktes wahrscheinlich Wir Empfehlen: • Übergewichtung europäischer Aktien • Untergewichtung von US-Technologieaktien • Positive Marktphasen für Aktienabbau nutzen

Devisenmärkte 31.12.2017

31.03.2018

3 Mt.

12 Mt.

EUR/CHF

1.17

1.1755

à

à

EUR/USD

1.2010

1.2331

à

EUR/JPY

135.40

131.04

à

GBP/CHF

1.3170

1.3373

USD/CHF

0.9750

0.9539

• EUR/CHF nahe an fairer Bewertung • EUR/USD kurzfristig in Seitwärtsbewegung • JPY stark unterbewertet Wir Empfehlen: • EUR/USD neutral • CHF neutral • GBP neutral halten • JPY übergewichten • Schwellenländerwährungen selektiv mit Potential

Rohstoffe 31.12.2017

31.03.2018

3 Mt.

12 Mt.

60.42

64.94

1‘302.80

1‘320.83

Silber (USD)

16.93

16.37

à

Platin

931.00

932.00

à

à

Rohöl WTI (USD) Gold

(USD)

(USD)

• Rohöl momentan eher überbewertet • Silber unterbewertet mit antizyklischen Chancen Wir Empfehlen: • Edelmetalle zur Portfoliodiversifikation halten

Krypto-Märkte 31.12.2017

31.03.2018

3 Mt.

12 Mt.

13‘800.00

6‘939.33

ETH (USD)

756.730

394.211

XRP (USD)

2.3000

0.5003

à

BCH (USD)

2‘359.3000

686.1266

227.2237

116.2581

à

BTC

LTC

(USD)

(USD)

FK: Marktkommentar 2. Ausgabe 2018

• Blasenkorrektur noch immer im Gang • Kurzfristige Erholungswellen möglich Wir Empfehlen: • Interessierte Anleger können tiefe Preise zum Einstieg nutzen und Kryptos an Diversifikationsinstrumente nutzen


Aktienmärkte

Die Volatilität ist zurück und zwingt Anleger zur Vorsicht Der Start ins Jahr 2018 bot alles, was die Nerven der Anleger auf Trab hält. Nach Monaten der tiefen Volatilität und stetigem Wachstum, welche ihren Höhepunkt im Januar dieses Jahres fanden, kam es anfangs Februar zur zwar vielerorts erwarteten, aber schlussendlich doch überraschend starken Korrektur. Die besser als erwartet ausgefallenen Arbeitsmarktdaten der USA, die damit einhergehende Angst der Anleger vor steigenden Zinsen und dem drohenden Ende der expansiven Geldpolitik, brachten die Rückkehr der Volatilität mit sich. Der VIX, der Index, welcher die erwartete Marktschwankung misst und gemeinhin auch als sogenanntes Angstbarometer bekannt ist, stieg am 6. Februar auf fast das Doppelte an. Die Frage, die sich in der Folge stellt, ist ob aus der resultierenden Kurskorrektur eine langfristige Abwärtsbewegung entsteht oder ob sich der Markt wieder fangen kann und seinen Höhenflug fortsetzen wird. Obwohl sämtliche Aktienmärkte innert weniger Tage den in den vergangenen Monaten erarbeiteten Wertzuwachs wieder einbüssten, ist das erstgenannte Szenario unwahrscheinlich. Der Grund dafür liegt im Ursprung des angesprochenen Mini-Crashs. Dem angesprochenen Mini-Crash vorausgehend waren ironischerweise «zu positive» Wirtschaftsdaten in den USA, welche ihrerseits ein klares Zeichen für die momentan global starke Wirtschaft sind und deshalb (noch) keine Grundlage für eine fortsetzende langfristige Korrekturbewegung bilden. Trotzdem war die starke und schnell eintretende Korrektur ein Warnschuss für alle zu optimistischen Aktieninvestoren und zeigt uns, dass wir uns nahe am Höhepunkt in diesem Aktienzyklus befinden. Die Zeit des stetigen, beinahe sorglosen Wachstums scheint vorbei zu sein. Anleger werden durch die zurückgekehrte Volatilität wieder kritischer auf Wirtschaftsdaten, Aussagen der Zentralbanken und auch politische Entwicklungen reagieren. Klar negativ zu werten ist in den vergangenen Wochen vor allem die Politik von US-Präsident Donald Trump. Nachdem die eingeführten Steuerreformen den amerikanischen Wirtschaftsmotor heisslaufen liessen, hat er durch die geplante Einführung von Schutzzöllen für Aluminium und Stahl, Diskussionen

über einen möglichen Handelskrieg entfacht. Deren Durchsetzung und die möglichen Folgen bleiben allerdings schwierig abzuschätzen, weshalb die Reaktion der Märkte bis anhin eher verhalten ausgefallen ist. Es bleibt festzuhalten, dass die Stimmung sowohl wirtschaftlich als auch politisch fragil bleibt und mögliche Marktreaktionen durch Zentralbanken- oder Regierungsentscheidungen in den kommenden Monaten immer schwieriger zu prognostizieren werden. Die aktuelle Phase im sehr fortgeschrittenen Wirtschaftszyklus ist sehr anspruchsvoll. Einerseits darf sich ein Investor nicht zu sehr von kurzfristigen Kursschwankungen einschüchtern lassen, andererseits ist die Zeit sorgloser Euphorie wohl definitiv vorbei, da mit der Rückkehr der Volatilität auch die Wahrscheinlichkeit negativer Überraschungen gestiegen ist. Dies dürfte für erfahrene Anleger allerdings keine neue Situation sein, sondern stellt nach einer Phase ununterbrochenen Optimismus’ lediglich wieder den Normalzustand des Börsenalltags dar. Wir gehen in den nächsten Monaten von einem Übergang in eine übergeordnete Seitwärtsbewegung an den Aktienmärkten aus. Stärkere Erholungen an den Aktienmärkten sollten zum Abbau der Aktienquote genutzt werden.

Volatilitätsindex VIX 40 35 30 25 20 15 10 5 0

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Anleihenmärkte

Doppelwährungsanleihen als Renditebringer im Niedrigzinsumfeld Neben den Aktienmärkten werden natürlich auch die Anleihenmärkte erheblich von fiskalund geldpolitischen Massnahmen beeinflusst. Die Zentralbanker sowohl in den USA als auch in Europa befinden sich momentan auf einem äusserst schmalen Grat. Einerseits erhöhen die positiven Wirtschaftsdaten wie die tiefe Arbeitslosigkeit und die hohen Löhne den Druck auf das vorherrschende Preisniveau und damit auf die Inflation, weshalb eine Straffung der Geldpolitik scheinbar unausweichlich ist. Andererseits will man das noch positive aber doch fragile Marktsentiment auf keinen Fall zum Kippen bringen, indem man eine solche Straffung zu früh, zu schnell oder zu aggressiv durchführt und damit das in den letzten Jahren schwer erarbeitete Wirtschaftswachstum der vergangenen Jahre in kurzer Zeit zunichtemacht. Eine Möglichkeit um die anhaltende Niedrigzinspolitik der Eurozone im Anleihenmarkt gewinnbringend ausnützen zu können, sind sogenannte Doppelwährungsanleihen aus Schwellenländern mit hohem S&P Rating und kurzer Laufzeit. Durch das erheblich höhere Zinsniveau dieser Länder kann ein positiver Carry (Zinsdifferenz zum Vorteil des Investors) generiert und somit eine positive Rendite abgeschöpft werden. Obwohl die Währungen aus Schwellenländern naturgemäss viel höheren Kursschwankungen unterlegen sind, ist das Ausfallrisiko durch die hohen Ratings (AAA-A)

überschaubar. Die Schwellenländer profitieren momentan aufgrund der starken globalen Konjunktur in Kombination mit einer kontrollierten Inflation, weshalb davon ausgegangen werden kann, dass das damit einhergehende Währungsrisiko angemessen bleibt. Die beste Möglichkeit, um von dieser Kombination zu profitieren, bieten die erwähnten Doppelwährungsanleihen, bei welchen ein Investor der teuren Währungsumrechnung durch die Depotbanken aus dem Weg gehen kann. Die versteckten Margen beim Umtausch der Referenzwährung in exotische Währungen ist beträchtlich und zudem ist die Verfügbarkeit bei exotischen Währungen teilweise sehr eingeschränkt. Die Investition in Doppelwährungsanleihen bleibt meistens nur Grossinvestoren mit entsprechenden Marktkenntnissen und Zugang zum ausserbörslichen Handel vorenthalten. Dank unserer Expertise und Erfahrungen aus dem Fondsmanagement, bieten wir Ihnen auf Anfrage und einer eingehenden Bedürfnisabklärung gerne einen exklusiven Zugang zu diesen Instrumenten und beraten Sie persönlich. Es ist festzuhalten, dass Währungen aus Schwellenländern trotz des zurzeit positiven Marktumfelds immer mit hohen Risiken behaftet sind, welche es nicht zu unterschätzen gilt, weshalb man solche Investitionen nur als Diversifikationsinstrumente nutzen und diese auf keinen Fall zu stark überbewerten sollte.

Fondsstruktur des Triple Opportunity Fixed Income Funds USD RUB MXN COP IDR INR Diverse

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Devisenmärkte

Der Yen gewinnt an Stärke zurück – Der Euro und der US-Dollar müssen kämpfen Die Erstarkung des Euros, welche sich im letzten Jahr ereignet hat, hat auch im ersten Quartal 2018 seine Fortsetzung gefunden. Mittlerweile ist das Währungspaar EUR/USD in einer Bandbreite zwischen 1.22 und 1.25 gefangen und verweilt dort praktisch bewegungslos. Lange bleibt eine solche Bewegungsarmut selten bestehen. Im zweiten Quartal dürfte eine Entscheidung über den weiteren Verlauf fallen und somit eine starke und rasche Kursveränderung mit sich ziehen. Die von Donald Trump geforderten Importzölle wirken sich offenkundig auch auf die Devisenmärkte aus. Es scheint, als wolle Trump vor allem China für ihre Expansions- und Exportstrategie der letzten Jahre bestrafen und das dadurch für die USA entstandene rekordhohe Handelsbilanzdefizit gegenüber China durch Zölle in Höhe von 50 Milliarden Dollar reduzieren. Das Ziel dieser Massnahmen besteht darin, die eigene Wirtschaft zu stärken, indem weniger Exportprodukte und mehr Inlandsprodukte konsumiert werden. Dies führt dazu, dass die Produkte für Konsumenten teurer werden und ausserdem dazu, dass die inländisch produzierten Produkte im Ausland nur zu einem grösseren Rabatt verkauft werden können. Eine solche Politik, gepaart mit dem durch die Steuerreform ansteigenden Haushaltsdefizit, führt also gezwungenermassen zu einer schwächeren Inlandswährung, weshalb wahrscheinlich ist, dass der Kurs des Dollars langfristig tendenziell nach unten zeigen wird. Gegenüber der EU hat der US-Präsident in letzter Sekunde die EU vorläufig von den Zöllen ausgeschlossen. Dennoch haftet die Unsicherheit über zukünftige Zölle wie ein Damoklesschwert über dem Währungspaar EUR/USD. Wie sich dies kurzfristig auf das Verhältnis von Euro zu Dollar

auswirken wird, bleibt abzuwarten. Denn auch die europäische Gemeinschaftswährung steht aufgrund der aktuellen Marktlage unter Druck. Die Zentralbank hat mit der expansiven Geldpolitik der vergangenen Jahre schon den grössten Trumpf ausgespielt, wenn es darum geht die Wirtschaft anzukurbeln. Sollte es in nächster Zeit zu einer wirtschaftlichen Trendwende kommen, bleiben geldpolitisch nicht allzu viele Alternativen. Dann müsste die Fiskalpolitik das Ruder übernehmen und Steuerreformen initiieren. Sollte der EUR/USD auf Tageschluss die 1.22 unterschreiten, ist ein rascher Abverkauf auf 1.20 oder 1.17 vorprogrammiert, da rekordhohe spekulative Positionen auf dem Euro aufgebaut würden und ein unterschreiten von 1.22 zu panischen EUR-Verkäufen führen könnte. Wir empfehlen deshalb eine Absicherung EUR/USD bei 1.2150 (Stop-Loss Marke) Interessant zu beobachten wird in den nächsten Monaten indes auch der japanische Yen sein. Seit geraumer Zeit ist die Währung aus dem Land der aufgehenden Sonne gegenüber den grössten Währungen stark unterbewertet. Der faire handelsgewichtete Kurs (Kaufkraftparität) von USD/JPY liegt zwischen 87 und 75, was bei einem aktuellen Kurs des USD/JPY von ca. 105 einer Abweichung von 20-30% entspricht. Trotz aggressiver Geldpolitik der Japanischen Zentralbank wird sich die Lücke zwischen den Währungen dieser zwei Industrienationen weiter schliessen. Ähnlich unterbewertet ist der Yen auch gegenüber dem EUR. Wie auch der Schweizer Franken eignet sich auch der Yen als Krisenwährung, um sich vor Überraschungen zu schützen, weshalb wir den Yen zur Diversifikation der erhöhten Cash-Bestände nutzen. Dies zu Lasten des Schweizer Frankens, welcher aktuell gegenüber USD und EUR sehr fair bewertet ist und weniger Potential bietet.

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Rohstoffmärkte

Wie schlagen sich die Rohstoffe im fragilen Marktumfeld? Die zurückgekehrte Verunsicherung in den Märkten hatte auch einen wesentlichen Einfluss auf Rohstoffe wie Öl, Gold oder Silber. Die erste Schockwelle durch die Explosion der Volatilität ging noch spurlos an den Rohstoffmärkten vorbei. Die zweite Korrekturwelle ausgelöst durch die protektionistische Handelspolitik der USA und damit gestiegenen politischen Risiken erfasste dann den Rohstoffmarkt. Das Öl reagierte kurzfristig negativ auf den drohenden Handelsstreit und das Gold glänzte für eine kurze Zeit. Silber bleibt weiterhin von Investoren unbeachtet. Rohöl ist sowohl im ersten als auch im letzten Monat dieses Quartals regelrecht in die Höhe geschnellt, was beispielsweise darin resultierte, dass das europäische Brent Crude Oil sogar die 70 Dollar Marke knackte während auch das amerikanische WTI auf über 66 Dollar pro Barrel anstieg. Diese Entwicklung hat nicht nur mit der Drosselung der Ölförderungen der OPEC-Staaten und den zuletzt geringer als erwartet ausgefallenen Ölvorräten in den USA zu tun. Es lässt sich auch feststellen, dass im Ölmarkt zurzeit viele spekulative Gelder zirkulieren, welche den Preis des schwarzen Goldes nach oben treiben. Aus diesem Grund sind wir der Ansicht,

Gold-Silber-Verhältnis der letzten 12 Monate 84 82 80 78 76 74 72 70 68 66

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dass ein Barrel mit 70 Dollar zu hoch dotiert ist und Gleichgewicht im aktuellen Marktumfeld in einer Bandbreite zwischen 50 und 65 US-Dollar liegt. Wir erhöhten die Bandbreite um 5 USD in den letzten 12 Monaten aufgrund der höheren weltweiten Nachfrage. Ein Augenmerk sollte der strategische Rohstoffanleger auch auf die klassischen Edelmetalle Gold und Silber legen. Diese haben vor allem im Verlaufe des letzten Jahres unter der extremen Stabilität und Sicherheit des Marktes gelitten, wurden lediglich als kleine Absicherung und Diversifikation in Portfolios gehalten und warfen somit kaum Renditen ab. Mit der Rückkehr der Volatilität und den herrschenden politischen Unsicherheiten könnten die Edelmetalle allerdings an Beliebtheit zurückgewinnen. Betrachtet man die Korrelation des Goldpreises mit der Entwicklung der Aktienkurse fällt auf, dass Gold noch immer ein sehr willkommener Fluchtort bei sinkenden Kursen darstellt. Gleichzeitig bedeutet dies allerdings auch, dass eine Erholung des Gesamtmarktes – wie erwähnt hat die endgültige Trendwende noch nicht stattgefunden – sich wiederum negativ auf den Goldpreis auswirken könnte. Interessant zu beobachten wird sicher auch die Entwicklung des Silbers sein. Das unten abgebildete Gold-SilberVerhältnis macht deutlich, dass dieses im Verlaufe des letzten Jahres weiter stark zugenommen hat. Der Wert einer Silberunze im Vergleich zu einer Unze Gold ist historisch rekordverdächtig unterbewertet und bietet eine antizyklische Einstiegsmöglichkeit für mutige Investoren. Fundamental kommt hinzu, dass Silber nicht nur als Schmuck dient, sondern auch als Industriemetall von Bedeutung ist. So ist es beispielsweise aufgrund seiner Leitfähigkeit geeignet für die Solarindustrie, die Fertigung von Batterien oder als Supraleiter in der Elektrizität. All diese Faktoren verleiten uns dazu, ein in Zukunft positiveres Bild der Silberentwicklung zu malen. Wir gehen davon aus, dass dieses Edelmetall langfristig für positive Überraschungen sorgen kann.


News

Neuer Werbauftritt der Finanz Konzept AG “Nur wer mit der Zeit geht, wird Grosses bewegen.” Dieses Zitat ist in der heutigen Gesellschaft aktueller denn je. Der technische Fortschritt und die Digitalisierung erhalten Einzug in jeden Aspekt unseres Alltags. So ist auch die Finanz- und Vermögensverwaltungsbranche nicht von dieser Entwicklung ausgenommen. Algorithmisches Trading, Blockchain-Technologie, die damit einhergehenden Kryptowährungen oder auch das sogenannte Robo-Advisory werden zu festen Bestandteilen des modernen Wealth Managements. Die Finanz Konzept AG, als unabhängige, flexible und aufgeschlossene Vermögensverwaltung, gestaltet diesen vorherrschenden Wandel aktiv mit, um Ihnen die bestmöglichen Optionen des Anlagegeschäfts bereitzustellen. Ganz in diesem Sinne präsentieren wir uns in einem neuen digitalen Gewand und laden Sie herzlich dazu ein, unsere neu-konzipierte Homepage zu besuchen. Darauf finden Sie neben der klassischen Vermögensverwaltung ausserdem Informationen zu den angesprochenen, neuen Technologien, die Möglichkeit Ihr Portfolio durch einen unserer Experten prüfen zu lassen oder auch unsere aktuellen Marktkommentare und Pressemitteilungen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch und stehen Ihnen bei Fragen gerne zur Verfügung.

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Portfolioanalyse

Wie fit ist eigentlich mein Portfolio? Viele Depots sind schlecht diversifiziert und betreut. Sie sind zu stark in Fremdwährungen investiert, in enige Branchen oder exotische Anlagen. Andere enthalten fast nur bankeigene Produkte, obwohl es rentablere Alternativen gibt. Oder sie sind voller strukturierter Produkte mit schwer abschätzbaren Risiken und undurchsichtigen Kosten. Chancen erhöhen, Risiken senken, Kosten optimieren Die Anleger gehen mit solchen Depots übermässig hohe Risiken ein. Wer beim nächsten Aufschwung gut aufgestellt sein will, sollte sein Vermögen jetzt richtig ausrichten. Holen Sie eine unabhängige Zweitmeinung ein. Lassen Sie Ihr Anlagedepot von einem Experten analysieren. Er unterzieht Ihr Depot diversen Stress-Tests, leitet Ihre optimale Anlagestrategie her und macht Ihnen Anlagevorschläge auf Basis der neuen Struktur.

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