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fk: marktkommentar Eine Publikation der Finanz Konzept AG Schweiz

1. Ausgabe 2018

News: 3D-Drucker - Wie geht es weiter? à Lesen Sie weiter auf Seite 9

Aktienmärkte: Die Attraktivität sicherer Anlagen steigt weiter à Lesen Sie weiter auf Seite 5

Anleihenmärkte: Entwicklungsländer oder Europa Wie attraktiv sind die jeweiligen Anleihen? à Lesen Sie weiter auf Seite 6


2 inhaltsverzeichnis 3

Editorial

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In Kürze

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Aktienmärkte

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Anleihenmärkte

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Devisenmärkte

8

Rohstoffmärkte

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News

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Dienstleistungen

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Depotcheck

Impressum Herausgeber: Finanz Konzept AG, Schulhausstrasse 42, CH-8002 Zürich Marketing: Lars Oberle, Daniel Köchli Ausarbeitung: Daniel Köchli Mitarbeit und Ausarbeitung: Victor Culmann, Nicolas Jordan Erscheinungsweise: Vierteljährlich Gestaltung: Tim Has, has@finanz-konzept.ch Bilder: Shutterstock Bestellen Sie den Marktkommentar: per E-Mail: info@finanz-konzept.ch per Post: Finanz Konzept AG, Schulhausstrasse 42, CH-8002 Zürich Rechtlicher Hinweis Das vorliegende Dokument wurde von der Finanz Konzept AG erstellt. Die darin geäusserten Meinungen sind Eigentum der Finanz Konzept AG zum Zeitpunkt der Redaktion und können sich jederzeit ändern. Der Marktkommentar dient nur zu Informationszwecken und für die Verwendung durch den Empfänger. Es stellt weder ein Angebot noch eine Aufforderung seitens oder im Auftrag der Finanz Konzept AG zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar. Ein Bezug auf die Performance der Vergangenheit ist nicht als Hinwies auf die Zukunft zu verstehen. Die in der vorliegenden Veröffentlichung enthaltenen Informationen und Analysen wurden aus Quellen zusammengetragen, die als zuverlässig und glaubwürdig gelten. Die Finanz Konzept AG gibt jedoch keine Gewähr hinsichtlich deren Zuverlässigkeit und Vollständigkeit und lehnt jede Haftung ab. Anlagen in Fremdwährungen unterliegen Wechselkursschwankungen. Weder das vorliegende Dokument noch Kopien davon dürfen in die Vereinigten Staaten versandt oder dahin mitgenommen oder in den Vereinigten Staaten verteilt werden. In einigen anderen Ländern wird der Vertrieb unter Umständen durch örtliche Gesetzte oder Richtlinien eingeschränkt. Das vorliegende Dokument darf ohne die schriftliche Genehmigung der Finanz Konzept AG nicht vervielfältigt werden.

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editorial Sehr geehrte Kunden der Finanz Konzept AG, liebe Leserinnen und Leser! Das Jahr 2017 ist vergangen, und wie üblich stellt man fest, dass die Zeit wie im Flug vergangen ist. Auf der politischen Seite war es ein durchaus spannendes Jahr. Sowohl die Amerikaner, als auch Russen oder Spanier schafften es, uns auf Trab zu halten. Wir mussten feststellen, dass insgesamt doch mehrere Unsicherheiten und Spannungen zu beobachten waren, die uns zwar gespannt, aber auch vorsichtiger in die Zukunft blicken lassen. An den Märkten war vor allem die niedrige Volatilität bemerkbar, Investoren schienen sich nur geringfügig an Unruhen oder externe Geschehnissen zu stören. In dieser Ausgabe unseres Marktkommentars blicken wir auf das Jahr 2018 und lassen das vergangen Revue passieren. Öl hat sich in den letzten Monaten stärker entwickelt als erwartet, was unter anderem Pipeline-Problemen und der OPEC zu verdanken ist. Wir richten unseren Blick auf die Zukunft und gehen auf innovative Technologien ein, die die Welt von morgen prägen werden – und wie man von dieser Entwicklung profitieren kann.

Die starke Schweizer Wirtschaft profitiert weiterhin von der globalen Konjunkturerholung und darüber hinaus vom abwertenden Schweizer Franken. Sowohl in Hinsicht auf die Devisenmärkte als auch Aktienmärkte sind einige interessante Entwicklungen zu verfolgen. Wir wünschen Ihnen ein erfolgreiches Jahr 2018 und eine spannende Lektüre! Freundliche Grüsse

Daniel Köchli Geschäftsführer - Finanz Konzept AG

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4 in Kürze GELD- UND KAPITALMÄRKTE • 10-jährige Staatsanleihen weiterhin sehr teuer (EUR, CHF) • Risiko-Rendite-Potential bei hochverzinsten Anleihen vollständig ausgeschöpft

Wir empfehlen: • Cashquoten in EUR und CHF erhöhen, um kurzfristige Opportunitäten nutzen zu können. • Kurzfristige amerikanische Unternehmensanleihen (USD) • Langfristige Anleihen abbauen (CHF, USD, EUR) • High Yield Bonds reduzieren

Kapitalmarktzinsen in % (Staatsanleihen 10 Jahre)

Wir empfehlen: • Übergewichtung europäischer Aktien • Aktive enge Absicherung (Stop-LossLimiten setzen)

Indizes

CHF EUR (DE) GBP USD JPY

30.09.17 31.12.17

3M

12M

-0.011 0.480 1.396 2.361 0.076

 à   à

    à

30.09.17 31.12.17

3M

12M

9157.4 3594.8 7372.7 2519.3 20356 12828

     

 à à à  à

30.09.17 31.12.17

3M

12M

1.142 1.297 0.970 1.177 132.9

à  à à 

  à  à

3M

12M

  

à à à

-0.069 0.427 1.118 2.405 0.050

AKTIENMÄRKTE • Starkes Momentum / Aktienmärkte weiterhin bullish • US Markt ist relativ teuer zu europäischen Aktien • Gewinnmitnahmen gegen Sommer wahrscheinlich(er)

SMI EUR Stoxx 50 FTSE 100 S&P 500 Nikkei Dax

9381.9 3504.0 7687.8 2673.6 22765 12917

DEVISENMÄRKTE • CHF nach wie vor überbewertet • GBP kurzfristig überverkauft

Wir empfehlen: • USD übergewichten • EUR neutral • CHF untergewichten • GBP übergewichten • JPY neutral

Währungen EUR/CHF GBP/CHF USD/CHF EUR/USD EUR/JPY

1.17 1.317 0.975 1.201 135.40

ROHSTOFFE • CHF/EUR nähert sich langsam der fairen Bewertung • GBP mit möglichen Aufwertungen • EUR/USD kurzfristig bis mittelfristig weiter stark • JPY stark unterbewertet

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Wir empfehlen: • Neutral EUR/USD absichern • EUR übergewichten • CHF leicht untergewichten • GBP neutral • JPY übergewichten

Rohstoffe 30.09.17 31.12.17 Rohöl WTI (USD)

51.76 60.42 Gold (USD) 1278.5 1302.8 Silber (USD) 16.65 16.93


aktienmärkte 5

Die Attraktivität sicherer Anlagen steigt weiter Wer sich überlegt, wie er vor hundert Jahren am besten seine Ersparnisse angelegt hätte, dem kann man ohne Umschweife Unternehmensanteile empfehlen. Keine andere Anlageklasse hätte so gute Ergebnisse geliefert wie die Aktienindizes. Weder Unternehmensanleihen noch Bonds oder Immobilien hätten eine bessere Wertentwicklung hinter sich. Überraschenderweise sind die grossen Börsencrashs auf lange Sicht irrelevant. In jüngerer Vergangenheit kann man auf die Dot-Com Blase und die 2007-2008 Finanzkrise zurückschauen, die bedeutende Preisverluste an den Börsen auslösten. Langfristig sind jedoch Crashs oder Korrekturen nur ein Tropfen auf dem heissen Stein, ein ruhiger und geduldiger Investor kann sich auf lange Sicht über bedeutende Gewinne freuen.

Unsere vorsichtig optimistische Erwartung an 2017 verstärken wir für 2018, sodass wir aktiv grössere Anteile unserer Kundenportfolios in sichere Anlagen verschieben, da das Risiko-Ertragsprofil bei Aktien und unter anderem riskante Anleihen aus unserer Sicht zusehend unattraktiv wird. Folglich werden wir im Laufe des Jahres eine stetige Reallokation der Kundenportfolios durchführen, um eine stärkere Gewichtung sicherer Anlageprodukte zu erreichen. Dadurch wird uns nicht nur ermöglicht, den drohenden Risiken aus dem Weg zu gehen und einen langfristigen Werterhalt garantieren zu können, sondern auch potentielle Einstiegsmöglichkeiten bei günstigen Bewertungen kreiert. Die liquiden und sicheren Anlagen stehen dann zur Verfügung, um erfolgsversprechende Investitionen zu tätigen, ohne etwaige Verluste zuerst reinholen zu müssen. Trotz der konservativeren Vermögensallokation werden wir weiterhin mit einer aktiven Handelsstrategie am Aktienmarkt tätig bleiben, um eventuelle Kurssteigrungen ausschöpfen zu können.

Diese sicherlich nicht neue Erkenntnis spiegelt sich in unsere Anlagephilosophie wieder. Wir versuchen, konstant Gewinne akkumulieren zu können und Stabilität in Krisenzeiten zu garantieren. So konnten sich unsere drei Risikoklassen über die Jahre deutlich positiv entwickeln und Wertzuwächse generieren.

Jährliche Performance der vergangenen Jahre 60%

450%

50%

400%

40%

350%

30%

300%

20%

250%

10%

200%

0%

150%

-10%

100%

-20%

50% 0%

-30% 2002

2003

2004

2005

2006

Conservative Cumulative conservative

2007

2008

2009

2010

2011

Balanced Cumulative balanced

2012

2013

2014

2015

2016

2017

Dynamic Cumulative balanced

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6 anleihenmärkte

Entwicklungsländer oder Europa – Wie attraktiv sind die jeweiligen Anleihen? In diesem Jahr konnten Anleger mit europäischen Staatsanleihen nur bedingt eine positive Rendite einfahren. Einerseits waren bei portugiesischen Staatsanleihen Gewinne von bis zu 14% möglich, Zinseinnahmen mitgerechnet. Die gute wirtschaftliche Lage der südlichen Volkswirtschaft bewegte die Ratingagenturen Standard & Poor’s und Fitch dazu, das Rating des Landes zu erhöhen und die positive Entwicklung zu widerspiegeln.. Andererseits drückt die Europäische Zentralbank (EZB) unvermindert die Zinsen, indem weiterhin Staatsanleihen aufgekauft werden. Zwar wird ab Januar 2018 nur noch rund EUR 30 Mrd. für Bondskäufe zur Verfügung stehen, eine spürbare Erholung der Zinsen bei den als sicher geltenden Ländern konnte sich bislang jedoch nicht durchsetzen. So sind zehnjährige deutsche Bundesanleihen mit einer Rendite von 0.4% immer noch hoch bewertet, die französischen Pendants rentieren nur leicht höher mit aktuell 0.75%. Es lässt sich somit ein unverändert stark von den Zentralbanken abhängiges Bild malen, das Anleger eher zu risikoreicheren Anleihen bewegen dürfte. Für 2018 sollten leichte Zinssteigerungen möglich sein, wobei Anleger stets die Entscheidungen der Zentralbanken im Auge behalten sollen. Wir sind der Meinung, dass

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angesichts positiver Konjunkturdaten die EZB sich langsam aber sicher von der lockeren Geldpolitik verabschieden wird. Risikoreichere Anleihen aus Entwicklungsländer sind hingegen deutlich attraktiver als europäische Papiere. Interessant sind beispielsweise brasilianische zehnjährige Papiere, die zurzeit 10.4% Rendite abwerfen, die russischen Anleihen mit selber Maturität können 7.6% pro Jahr Zinsen einbringen. Es wird somit ersichtlich, dass für Anleger zunehmend der Fokus auf Schwellenländer liegt. Die hohen Zinsen sind jedoch auch mit höheren Risiken verbunden. So stehen sowohl in Brasilien als auch in Russland Wahlen an, die eventuell Einfluss auf die Devisenkurse haben könnten. Das weltweite Wirtschaftswachstum wirkt sich auf Schwellenländer stabilisierend aus und könnte deshalb für Schwellenländer-Anleger von Vorteil sein. Bei als sicher geltenden Bonds ist unser Ausblick eher verhalten. Wir erwarten für 2018 steigende Zinsen und erst im laufe des Jahres günstige Einstiegsmöglichkeiten. Bei Schwellenländer hingegen kann man bei sorgfältiger Recherche und Berücksichtigung politischer Umstände durchaus investieren, ohne ausser Acht zu lassen, dass möglicherweise stärkere Kursschwankungen möglich sind.


devisenmärkte 7

Der Euro bleibt konstant stark – Wie lange noch? Das Jahr 2017 stand ganz im Zeichen einer Aufwertung des Euro. Gegenüber dem Schweizer Franken konnte die Gemeinschaftswährung auf CHF 1.17 aufwerten, wodurch die starke Abweichung von der Preisparität zumindest grösstenteils geschlossen werden konnte. Das Wachstum der exportorientierten Schweiz konnte im dritten Quartal auf 1.2% gegenüber dem Vorjahr zunehmen, ein Zeichen, dass die Wirtschaft den Frankenschock überwunden hat. Die Schweizerische Nationalbank (SNB) liess auf ihrer letzten Sitzung im Dezember zwar die Leitzinsen unverändert im negativen Bereich, aber eine langsame Erhöhung scheint absehbar zu sein. Gegenüber Schwellenländerwährungen besteht jedoch weiterhin eine deutliche Überbewertung des Schweizer Franken, die sich im Jahr 2018 weiter schliessen könnte. Der angebliche Durchbruch der EU Kommission und Grossbritannien am 8. Dezember trieb zwar den Pfund kurzfristig nach oben, konnte aber nachhaltig nicht überzeugen und liess die britische Währung in der Folge deutlich abwerten.

Weiterhin bleiben die Unsicherheiten bezüglich des Brexits bestehen, die den GBP/EUR Preis deutlich beeinflussen. Optimistisch gestimmte Anleger können den Pfund ins Auge fassen, um bei einem glimpflichen Ausgang der Verhandlungen auf einen steigenden Pfund zu setzen. Der Euro konnte bis Ende des Jahres auf die Marke von EUR/ USD 1.19 steigen, getrieben von der positiven Grundstimmung der Eurozone und der Erwartung des Endes der lockeren Geldpolitik der EZB. Die Ankündigung, die Anleihekäufer ab Januar 2018 zu halbieren konnte die europäische Währung weiter stützen. Es zeichnet sich jedoch ab, dass angesichts der erwarteten Zinserhöhungen in den USA und der anstehenden politischen Unsicherheiten, konkret der Wahlen in Italien und der angespannten Lage in Katalonien, eine deutliche Aufwertung des Dollars anstehen könnte. Wir erwarten dementsprechend eine Abwertung des Euros im Laufe des Jahres 2018, um sich aber langfristig gesehen wieder der Parität oberhalb der EUR/USD 1.20 Marke zu nähern.

EUR/USD 1.3000

1.2500

1.2000

1.1500

1.1000

1.0500

1.0000 01.01.17

01.02.17 01.03.17

01.04.17 01.05.17

01.06.17 01.07.17

01.08.17

01.09.17 01.10.17

01.11.17 01.12.17

01.01.18

01.02.18

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8 rohstoffmärkte

Die Entwicklung von Öl, Palladium und anderen Rohstoffen Im Ölmarkt haben einige externe Faktoren zu einer deutlichen Belebung beigetragen. Durch eine starke Nachfrage und sinkende Vorräte konnte der Ölpreis am Ende des Jahres deutlich zulegen. Wichtige Faktoren waren dabei auch die Probleme in Europa, die vor allem die Pipelines stark und unerwartet traf. Zum einen musste die Forties Pipeline System in Grossbritannien für Notreparaturen geschlossen werden, aber auch Explosionen in Österreich und Libyen sorgten für rasche Kurssprünge bei der europäischen Sorte Brent. Die aktuelle hohe Bewertung speist sich somit aus verschiedenen Faktoren, die schwer absehbar sind und einen starken Einfluss auf die Preisbildung haben. Der aktuelle Spread, also der Preisunterschied zwischen Brent und der USAmerikanischen Variante Western Texas Intermediate (WTI), ist enorm hoch. Wir sehen eine Normalisierung der Ölpreise, vor allem im Spread der verschiedenen Ölsorten, in den nächsten Wochen und Monaten, als höchstwahrscheinlich an. Die langfristige Entwicklung der Ölpreise hängt stärker von Fundamentaldaten ab, wie die Schieferölproduktion in den Vereinigten Staaten oder die Fähigkeit der OPEC, das Angebot diszipliniert zu kontrollieren, ab. Diesbezüglich erwarten wir eine stärkere Produktionsrate, da verschiedene Faktoren wie das Hedging der Ölpreise deutliche Hinweise darauf geben. Spannend bleibt diesbezüglich die Nachfrage nach dem Rohstoff, dass bei guten Konjunkturdaten weiter

anziehen dürfte. Wir erwarten einen Ölpreis, das auf lange Sicht um die Marke der USD 60 sich einpendeln dürfte, sollten keine externe Geschehnisse eintreten und preise unerwartet beeinflussen. Edelmetalle haben teilweise aufregende Monate hinter sich. Das Jahr 2017 war vom Diesel-Skandal geprägt, der den Palladium-Preis von Spekulanten nach oben treiben liess. Platin konnte, als Substitutionsmetall für Palladium, jedoch nicht überzeugen. Obwohl ein Angebotsdefizit weiterhin besteht war 2017 ein eher maues Jahr für das Edelmetall und notiert unweit der Ende 2016 gesetzten Marken. Die Substitutionsdebatte macht allerdings Mut, für 2018 bessere Entwicklungen erwarten zu können. Aufgrund zuversichtlichen Börsen konnten sich die zwei traditionellen Edelmetalle Gold und Silber dieses Jahr nur bescheiden entwickeln. Trotz hoher politischer Unsicherheiten wurden die Märkte nicht aus der Ruhe gebracht, was sich aber bei eskalierenden Geschehnissen durchaus ändern kann. Wir empfehlen weiterhin Gold und Silber als Absicherung für ein ausgewogenes Portfolio, da es bei politischen Krisen, einem Crash der Kryptowährungen, höheren Zinsen oder einer längeren Korrektur der Aktienmärkte durchaus deutlich profitieren könnte

Brent Rohöl 67.00 65.00 63.00 61.00 59.00 57.00 55.00 03.10.17

10.10.17

17.10.17

24.10.17

31.10.17

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07.11.17

14.11.17

21.11.17

28.11.17

05.12.17

12.12.17

19.12.17

26.12.17

02.01.18


news 9

3D-Drucker - Wie geht es weiter?

Vor einigen Jahren wurde 3D Druck als die neue industrielle Revolution angepriesen, Wirtschaftszeitungen wie die britische „The Economist“ prophezeiten schon das Ende der industriellen Fertigung an, und Startups mit 3D Druckern schossen wie Pilze aus dem Boden. Doch bis heute hat sich nicht viel geändert, die Industrieproduktion hat sich, zumindest im Auge der Verbraucher, nicht gross geändert und eine individualisierbare Lieferkette und Herstellung von Güter hat sich noch immer nicht im Alltag durchsetzen können. Doch sind deshalb die neuen Mehrzweckmaschinen schon abzuschreiben? 3D Druck gehört wie Cyber-Security zu den Themen, die aus unserer Sicht in Zukunft eine wichtige Rolle in der Weiterentwicklung der wirtschaftlichen Güterproduktion und Erforschung spielen werden. Hinter den Kulissen haben die Drucker schon längst Einzug erhalten und revolutionieren zwar langsam, aber sicher, die Produktionshallen und Fertigungsanlagen. Ein prominentes Beispiel wäre Adidas, das in seiner deutschen Speedfactory hochautomatisiert und mithilfe eben solcher Drucker Sportschuhe produzieren lässt. Vor allem in entwickelten Länder mit hohen Lohnniveaus sind solche Produktionsmethoden in Zukunft des Öfteren zu erwarten. Die eingesparten Lohnkosten und geringe Timeto-market, also kurze Zeiten, bis die Produkte die Märkte erreichen, sind treibende Faktoren für den Einsatz der neuen Maschinen. In der Produktion haben Firmen wie Volkswagen schon für Einzelfälle 3D Drucker anschaffen lassen, andere Firmen, unter anderem in der Chemiebranche, investieren vermehrt in den flexiblen Anlagen. Waren externe Zulieferer und langsame Produktionsvorgänge für unerwartete Teile

nötig, so können einzelne Gegenstände nun schnell und im Haus ausgedruckt werden, ohne die gesamte Produktion aufzuhalten. Vor allem in der Forschung und Entwicklung haben sich die Drucker heute schon etabliert. Eine einfache Möglichkeit, schnell Prototypen zu testen und zu entwickeln war vorher in dem heutigen Ausmass noch nicht gegeben. Zahlreiche Universitäten und Forschungslabors setzten auf die Drucker, und effizient und kostengünstig neue Produkte zu testen, bevor eine Produktion dafür angepasst oder mobilisiert werden muss. Die Marktforschungsfirma Gartner stellt Entwicklungszyklen neuer Technologien in einem Schema dar, das mit einem Hype anfängt, worauf eine „Ernüchterungsphase“ folgt und den Entwicklungszyklus mit der „Durchsetzungsphase“ beendet. Dieser Zyklus ist im Allgemeinen zuverlässig und kann bei vielen modernen oder revolutionären Technologien festgestellt werden. Zurzeit hat der 3D Druck die Hype- und Ernüchterungsphase hinter sich. Obwohl in den Medien weniger von der neuartigen Technologie zu hören ist, kann man davon ausgehen, dass in der Branche ein nachhaltiges Wachstum einsetzen wird. Aus unserer Sicht ist die Zeit der 3D Drucker gekommen, da auf breiter Basis marktreifere Modelle vertrieben werden und Unternehmen die Potentiale solcher Maschinen erkannt haben. In unserem Social Investing Paket «Next Economy» haben wir uns neben anderen Branchen wie Cyber-Security oder Automatisierung vermehrt auf den 3D Druck konzentriert, um von den Wachstumsmöglichkeiten dieser Industrie profitieren zu können.

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depotcheck 11

Wie fit ist eigentlich mein Depot? ¬ Viele Depots sind schlecht diversifiziert und betreut. ¬ Sie sind zu stark in Fremdwährungen investiert, in wenige Branchen oder exotische Anlagen. ¬ Andere enthalten fast nur bankeigene Produkte, obwohl es rentablere Alternativen gibt. ¬ Oder sie sind voller strukturierter Produkte mit schwer abschätzbaren Risiken und undurchsichtigen Kosten. Chancen erhöhen, Risiken senken, Kosten optimieren Die Anleger gehen mit solchen Depots übermässig hohe Risiken ein. Wer beim nächsten Aufschwung gut aufgestellt sein will, sollte sein Vermögen jetzt richtig ausrichten. Holen Sie eine unabhängige Zweitmeinung ein. Lassen Sie Ihr Anlagedepot von einem Experten analysieren. Er unterzieht Ihr Depot diversen Stress-Tests, leitet Ihre optimale Anlagestrategie her und macht Ihnen Anlagevorschläge auf Basis der neuen Struktur.

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folgende Unterlagen zum Physical Diamond Fund: Zeichnungsschein für Direktinvestition Aktuelles Factsheet Aktuelles Fondprospekt Präsentation Bitte vereinbaren Sie mit mir: einen persönlichen Beratungstermin


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