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Winter & Motor & Lifestyle Au sgabe

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Immer

gratis. Nie um sonst.

Dezem ber 20 09 1. Jah rga ng

Die zehn besten

Skigebiete

10 + Alle Pisten-Neuheiten 20 uf Tour oard-Pros a + Mit den Snowbvon der Alpinmesse + Innovationen r der Zukunft u.v.m. e + Das Hotelzimm

Allrad-Special

Neue Modelle, Testcenter und Wissenswertes zu Allrad­technik, Winterreifen und Schneeketten

Einmal selbst Rockstar sein Gitarrengott oder Popdiva dank Guitar Hero und Konsorten

Das große XmasGewinnspiel

Ein Dutzend Preise zu gewinnen – vom RipCurl-Hoodie über den BurtonRucksack bis zur Swatch Snowpass


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24.11.2009 11:34:33


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Die besten Skigebiete.

© zillertal arena

Die Sieger des 6020 Skigebiete-Votings.

Alle Jahre wieder

Winterzeit, Weihnachtszeit – und plötzlich dreht sich alles um die besten Skigebiete, das neueste Equipment und die kreativsten Geschenke unter dem Weihnachtsbaum. In all diesen Belangen hat sich 6020 EXTRA schlau gemacht. Wir präsentieren zum Beispiel die beliebtesten Skigebiete Tirols, Neuheiten von der Alpinmesse, die kürzlich in Innsbruck stattgefunden hat, und die besten Events der Skisaison. Passend zur Jahreszeit widmet sich der umfangreiche Autoteil den neuesten Modellen im Allradbereich. Außerdem in dieser Ausgabe: Das schwarze Gold Vinyl, Musizieren mit der Spielkonsole und natürlich das große 6020-Weihnachtsgewinnspiel mit ziemlich lässigen Preisen, die die Gewinner anderen oder sich selber schenken können. Wir wünschen gute Unterhaltung mit 6020 EXTRA. Die Redaktion

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AllradNeuheiten. Starke Modelle im Test

Fotos Cover: © Hyundai, istock

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Swarovski goes Wien. Funkelndes in der Hauptstadt

Impressum Herausgeber Medieninhaber & Verleger Chefredaktion Layout Produktion Mitarbeiter dieser Ausgabe Fotos Anzeigenverkauf Anschrift, alle Geschäftsführung Verlag Druck Grundlegende Richtung Hinweis

Michael Steinlechner target group publishing GmbH Matthias Krapf, Barbara Wohlsein (stv.) Philipp Frenzel Philipp Frenzel & Lisa Mang • NERO WerbeGmbH • www.nerografik.net Klaus Erler, Philipp Frenzel, Walter Mair, Daniel Naschberger, Manuel Schwab, Jutta Plank Michael Rathmayr, Gerhard Berger Thomas Pilgram, Walter Mair • verkauf@6020stadtmagazin.at Karl-Kapferer-Straße 5, 6020 Innsbruck • Telefon: 0512/58 6020, Fax: DW -20 E-Mail: redaktion@6020stadtmagazin.at Andreas Eisendle und Michael Steinlechner Niederösterreichisches Pressehaus 6020 extra berichtet 4 x im Jahr über Autos und andere schöne Dinge. Für eingesandtes Text- und Bildmaterial wird keine Haftung übernommen.


Favoriten Zehnmal Habenwollen (oder davon träumen)

Leichtgewicht

Gerade einmal 780 Gramm bringen die Modelle aus der neuen Vaio X-Serie von Sony auf die Waage. Das wahlweise schwarze oder goldfarbene mit einem 11,1-Zoll-Display ausgestattete Karbongehäuse ist kleiner als ein Din-A4-Blatt, der darin enthaltene Akku soll über eine Laufzeit von acht Stunden verfügen. Vaio X-Serie von Sony, 1499 Euro www.sony.at

Einzelstück

Die Kreativität seiner Kunden fordert Adidas mit der Skibrille ID2 Limited „Style your own“ heraus, die sich mit den mitgelieferten Stiften und Aufklebern individuell gestalten lässt. Skibrille ID2 Limited „Style your own“ von Adidas, 199 Euro www.adidas.at

Handy am Handgelenk

Michael Knight kommunizierte via Armbanduhr mit seinem Auto. Ob sich Samsung von der Kultserie „Knight Rider“ inspirieren ließ, ist unbekannt. Jedenfalls ist das S9110 eine zweifellos nicht ganz alltägliche Kombination aus Armbanduhr und Mobiltelefon mit MP3-Player.

Klassiker

Samsung S9110, 649 Euro www.samsung.de

Geheimtipp sind die Notizbücher schon lange keiner mehr, was auch die zahlreichen Nachbildungen des Schreibblockklassikers Moleskine beweisen. Richtig Stil hat trotzdem nur das (Ende der Neunziger reaktivierte) Original, das – wie der Hersteller gerne betont – angeblich auch Größen wie Hemingway, Wilde und Picasso zu schätzen wussten. Moleskine Notizbücher, ab 11,90 Euro www.moleskine.com

Lesestoff

Lange Zeit konnten ihn nur die Amis nutzen, seit Oktober steht der Kindle von Amazon weltweit zur Verf ügung und ist übers Internet bestellbar. Mit dem Kindle werden Büch er, Zeitschrif ten, Zeitungen und persönliche Dokumente auf ein hochauflösendes, über 15 Zentimeter großes e-Ink-Display heru ntergeladen, das einfach eine echte Papierseite imitiert. Im Kindle Store sind etwa 200.000 Bücher in englischer Sprache verfügbar – und das meist billiger als ihre Hardcover-Originale. Amazon Kindle 2, 259 US-Dollar (dzt . rund 171 Euro) www.amazon.com/kindle


EXTRA

Brutalgrip

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Nissan GT-R: Da bebt die Straße und die Kanalisation gleich mit. Vier Abgastrompeten so dick wie Abflussrohre sagen alles. Andersrum gesagt hätten in einem davon sechs Auspuffrohre eines Micra Platz. Die Daten gefällig? Bi-Turbo V6, 3,8 l, 458 PS, 588 Nm, 0–100 km/h in 3,5 sec., Topspeed 310 km/h. Nissan GT-R, 100.895 Euro • www.nissan.at

Hightech Jacke von Rip Curl, 389,90 Euro

Kritzi Kratzi

Das berühmteste Regal der Welt feierte heuer dreißigsten Geburtstag. Ikea ließ sich nicht lumpen, was bei über 40 Millionen produzierten Stück auch nicht zu viel verlangt ist, und brachte die limitierte Edition Billy Jäder heraus. Regal Billy Jäder von Ikea, 39 Euro www.ikea.at

Karte am Handgelenk

Italo-Comeback

Giulietta: Das automobile Synonym für Sportlichkeit der 50er Jahre feiert als Nachfolger des Alfa Romeo 147 im Frühjahr 2010 ein fulminantes Comeback. Preise noch unbekannt • www. alfaromeo.com

Dank eingebautem Computerchip und Ringantenne ersetzt diese Snowpass Uhr von Swatch praktischerweise die Skikarte in fast allen Skigebieten Österreichs. Einzige Einschränkung: Bezahlen muss man das Ticket schon noch. Fresh Breeze, SnowpassUhr von Swatch, 48 Euro www.swatch.at


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EXTRA | Winter

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2.

1.

© Skigebiete (falls nicht anders angegeben)

Welches ist das beliebteste Skigebiet Tirols? Unsere Leser haben auch in diesem Jahr ihre Wahl getroffen. We proudly present: Die besten Zehn des GROSSEN SKIGEBIETE-TESTS 2010.

Zillertal Arena

Mayrhofen-Zillertal

Auch Platz zwei geht ins Zillertal: Mayrhofen konnte unsere Leser mit 159 Pistenkilometern und 40 Liftanlagen überzeugen. Für Snowboarder gibt es den bekannten Vans Penken Park, außerdem sorgen Après-Ski-Angebote wie die spektakuläre Iglubar bei der White Lounge am Ahorn für die perfekte Abrundung des Skitages.

© www.lightwalk.de

Die Wahl war eindeutig: Fast ein Viertel der Stimmen wurde für die Zillertal Arena abgegeben. Der Sieger des Skigebiete-Tests 2010 beeindruckt mit 166 Pistenkilometern und 51 Liften. Der Tageskartenpreis ist mit 35,10 Euro moderat. Neben den zahlreichen Angeboten für Snowboarder (Hotzone Snowpark, Hochkrimml Funpark etc.) überzeugt die Zillertal Arena auch mit einem unfangreichen Kinderbetreuungs-Service.


Winter | EXTRA

© www.lightwalk.de

© Skigebiete (falls nicht anders angegeben)

3. Serfaus-Fiss-Ladis

Kühtai

Von Platz zwei auf drei zurückgerutscht ist das Kühtai in unserer Wertung. Nach wie vor beeindruckt Österreichs höchstgelegener Wintersportort mit Schneegarantie, einem eigenen Kids Club und 23 Möglichkeiten für den gemütlichen Einkehrschwung. Für Boarder gibt es einen Snowpark beim Alpenrosenhang und tolle Freeridemöglichkeiten.

5. 4.

Der Vorjahressieger erreicht heuer Platz vier: Serfaus-Fiss-Ladis hat 187 Pistenkilometer vorzuweisen, ein eigenes Kinderland mit Kindergarten und Restaurant und zudem zwei Funparks für Snowboarder. Après-Ski wird direkt bei der Talstation gefeiert.

Axamer Lizum

Seinen Platz verteidigt hat die Axamer Lizum. Das Angebot ist mit zehn Liften und 38 Kilometern klein, aber fein, für Snowboarder gibt es heuer einen neuen Funpark zu entdecken. Die schnelle Erreichbarkeit von Innsbruck aus ist ebenfalls ein Bonus.

6. Patscherkofel 7. Schlick 2000 8. Kitzbühel-Kirchberg

9. Skiwelt Wilder Kaiser Brixental 10. Hochzillertal/Hochfügen

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EXTRA | Winter

Alles neu Die Tiroler Skigebiete haben sich nicht lumpen lassen und gehen in der Wintersaison 2009/2010 mit einer Reihe von Neuerungen an den Start. 6020EXTRA gibt einen Überblick.

Kaunertaler Gletscher

Die Karlesjochbahn lockt mit neuen Pisten und beheizten 8erGondeln, die bis auf 3108 Höhenmeter führen. Von der Bergstation hat man einen einmaligen Ausblick auf das Dreiländereck.

Pitztaler Gletscher

Die 6er-Sesselbahn SunnAlm ist dank spezieller Sessel besonders kinderfreundlich. Auf 3000 Metern wartet ein neuer Funpark auf die Besucher, zudem gibt es zwei Höhenloipen – eine am Pitztaler Gletscher (sechs Kilometer auf 2600 Metern) und eine um den Rifflsee (fünf Kilometer auf 2200 Metern).

Stubaier Gletscher

Ein mobiler, interaktiver Pistenguide am Handy (www.stubai.mobi) informiert ab sofort über Liftanlagen und Pisten am Stubaier Gletscher. Für Familien und Senioren wurde eine eigene, besonders breite und flache Piste am Daunferner eingerichtet. Ein Paradies für Boarder ist der „Snowpark Moreboards Stubai Zoo“, der ständig erweitert und täglich geshapt wird.

Axamer Lizum

Hier gibt es in der Saison 2009/2010 einen neuen Funpark.

Skiwelt Wilder Kaiser

Neu in Ellmau ist der „Ellmis 6er“, ein Sessellift mit Sitzheizung im Bereich Schmiedalm. In Westendorf gibt es vier neue Hütten – alle mit Bedienung. Bei der Bergstation in Hochbrixen wurde das „ALPENIGLU® Dorf“ eröffnet, Iglu-Suiten, Eisskulpturen und Schneebar inklusive. Erinnerungsfotos vom Skitag kann man an vier Photopoints machen und diese gleich als e-Card verschicken.

Fügen Spieljoch

Am Spieljoch finden Skifahrer ein neues Bergrestaurant mit Wintergarten.

Hochzeiger

Die neue Zirbenbahn (6er-Sesselbahn) erschließt den Gipfel des Sechszeigers und verfügt über Wetterschutzhauben sowie Sitzheizung. Mit letzterer wurde auch die Panoramabahn ausgestattet. Außerdem gibt es flächendeckende Beschneiung und ein Skidepot bei der Hochzeiger-Talstation.

© stubaier gletscher

angegeben)

Z1-Aussichtsplattform – Serfaus-Fiss-Ladis

© Skigebiete (falls nicht anders

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Winter | EXTRA

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© www.foto-mueller.at

-Ladis Woh lfühlstation – Serfaus-Fiss

Snowpark Moreboards Stubai Zoo – Stubaier Gletscher

Hochzillertal/Hochfügen

Die neue Wedelhütte ist mit über 2350 Metern das höchstgelegene 5-Sterne Hotel in den Alpen und ein echter Geheimtipp in Sachen hochalpine Kulinarik. Zudem gibt es in Hochfügen ab sofort eine zweite Talabfahrt von der Kristallhütte bzw. von der 8er-Sesselbahn.

Schlick

Zum 50-Jahr-Jubiläum des Skigebiets dürfen sich Wintersportler freuen – jeden Samstag erhalten Gäste und Einheimische einen Tagesskipass um nur 19 Euro. Noch besser: Alle 50-Jährigen fahren samstags kostenlos.

Serfaus-Fiss-Ladis

Nordpark

Hier wartet die Alpenlounge Seegrube mit Barbereich auf die Besucher, zudem wurde ein 70 Meter langes Förderband in der Kids Area installiert.

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Neu sind die Königsleithe-Bahn (6er-Sesselbahn), die Z1-Aussichtsplattform, der Leithe-Wirt, die Harbalobabfahrt und die „Lazid-x-dream“-Abfahrt (schwarze Piste) sowie 17 Wohlfühlstationen.

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Das Ende der

Zettelwirtschaft Das Hotelzimmer der Zukunft soll sich ganz den Wünschen seiner Gäste anpassen. Individualität steht im Vordergrund. Eine Innsbrucker Firma ist bei von Florian Gasser der Entwicklung vorne mit dabei.

Planet Digital 2002 erstellten Walter Handle und Helmut Falkner ein Konzept für einen Lichtwellenleiter (LWL) in Längenfeld, das ein Jahr später aufgebaut wurde. 2004 wurde die Firma Planet Digital als Netzbetreiber für Internet und TVLösungen gegründet, die neben LWL-Netzen in Tirol bald auch das System für die Grazer Stadtwerke „CityCom“ Graz startete. 2007 begann die europaweite Expansion, u.a. nach Holland und Italien.

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inchecken, auf das Zimmer gehen, ins Bett legen, Fernseher einschalten – so sieht der Alltag für die meisten Hotelgäste aus. Wie heruntergekommen oder unpersönlich der Raum auch sein mag, das Fernsehgerät ist ein Bezugspunkt, den man kennt und den man nützt. „Damit muss doch in einem Hotel mehr machbar sein, als reine Fernsehschauerei“, erzählt Jürgen Kleinsteuber, Geschäftsführer von Planet Digital, von der Grundidee der Firma. Die Gründer kamen selbst aus Hoteliersfamilien und waren schon lange unglücklich damit, wie der Kunde die Angebote der Hotels nutzen konnte: Für jede Kleinigkeit muss der Gast an die Rezeption – und viele Angebote sind ihm gar nicht erst bekannt. „Diese Endlosfilme, in denen die Hotels präsentiert werden, schaut sich doch kein Mensch an und die Broschüren auf den Zimmern lesen nur die Wenigsten“, sagt Kleinsteuber. Das in Ötztal gegründete Unternehmen machte sich daran, mit Glasfasertechnologie ein System zu entwickeln, das sämtliche Angebote eines Hotels, Fernsehprogramme, Musik, Wetterbericht und noch vieles mehr,

in einem Kasten bündelt, der an den Fernseher angeschlossen wird.

„Ich hasse Zettel“. Sei es ein Skikurs, eine Runde Golf, eine Massage, ein Abendessen: Alles kann hier am Fernseher angefragt werden. Checkt ein Gast mit russischer Muttersprache ein, wird die Senderliste automatisch umprogrammiert und die russischen Kanäle sind auf den ersten Plätzen zu finden – ebenso wie die Tageszeitungen, die auf dem Bildschirm gelesen werden können. „Ich hasse Zettel“, sagt Gabriele Trinker, Marketingchefin des Kitzbüheler Nobelhotels Grand Tirolia. „Die sind verknickt und der Gast kriegt das dann so, das geht einfach überhaupt nicht.“ Über 170 Fernseher stehen in dem Fünfsternehaus – in den Zimmern, den Liften und auf den Toiletten. Auf allen läuft das System von Planet Digital. „Mit Broschüren ist das so eine Sache“, erklärt Trinker. „Die liegen auf den Zimmern, werden vom Gast einfach weggefegt und meist gar nicht gelesen. Am Fernseher fragt der Gast hingegen gezielt ab, was ihn interessiert.“


Sei es ein Skikurs, eine Runde Golf, eine Massage, ein Abendessen: alles kann hier am Fernseher angefragt werden.

Auch Jürgen Kleinsteuber sieht in der Angebotspräsentation die große Stärke seines Produkts. „Die Buchungsrate wird dadurch viel höher. Es werden Dinge angefragt, die der Gast vorher nicht einmal kannte“. Planet Digital sei eine Art „elektronischer Butler“, aber auch eine „Cashcow“ für Hotels, da der Gast animiert wird, „Dinge zu buchen“.

Hotelzimmer der Zukunft. Planet Digital ist Partner des deutschen Fraunhofer Instituts (bekannt durch die Entwicklung

© 6020/Rathmayr (2)

Winter | EXTRA

Fernbedienung statt zerfledderter Broschüren: Planet Digital im Grand Tirolia in Kitzbühel

des MP3-Komprimierungsverfahrens für Musik). Dort wird am „Hotelzimmer der Zukunft“ gearbeitet. Ein Prototyp existiert bereits. Es kann völlig den Wünschen des Gastes angepasst werden. Von der Beleuchtung bis zur Aussicht aus dem Fenster, das per Sprachsteuerung zu einem Bildschirm umgeschaltet werden kann. Doch die Gefahr ist groß, dass der persönliche Kontakt durch Technik ersetzt wird, dass Hotel und Gast nur noch per Bildschirm miteinander kommunizieren. „Das wollen wir natürlich auf keinen Fall“, sagt Gabrie­le

Trinker. Im Grand Tirolia ist es deshalb auch nicht möglich, Angebote über den Fernseher zu buchen, sondern lediglich eine Anfrage zu stellen. „Wir melden uns dann per Telefon beim Gast oder kommen vorbei, beraten noch ausführlich und nehmen dann die Bestellung auf“, erklärt die Marketingmanagerin. Sieben große Flachbildfernseher stehen etwa in der 300 Quadratmeter großen Präsidentensuite. „Den persönlichen Kontakt können sie aber nicht ersetzen“, sagt Trinker. „High Tech kann nur eine Ergänzung sein, mehr nicht.“  q

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Österreichs höchstgelegener Wintersportort, Gratis-Parkplätze, Nachtskilauf Mi + Sa 19.30 – 22.00 Uhr

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Public Relations

Nauders: Schneesicher durch den Winter Das Bergkastel-Skigebiet in Nauders hat sich innerhalb der letzten Jahre vom Geheimtipp zum Shooting-Star am Tiroler Skigebiets-Himmel entwickelt. Modernste Beschneiungsanlagen garantieren die gesamte Saison über Skivergnügen und beste Pistenverhältnisse im Familienskigebiet am Reschenpass.

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0 Pistenkilometer in jedem Schwierigkeitsbereich, und das von 1400 bis auf schneesichere 2850 Meter Seehöhe – auf den Sonnenhängen des Skigebiets Bergkastel ist für jeden skihungrigen Wintersportler das Richtige dabei. Und auch Freunde des Brettsports kommen in Nauders voll auf ihre Kosten: Ein großzügiger Funpark inklusive Freeride-Areas und Buckelpisten lässt Snowboarder-Herzen höher schlagen und ergänzt das abwechslungsreiche Freizeitangebot am Reschenpass.

Jeder Tag Tirolertag Die Bergbahnen Nauders treten den Beweis an, dass Spitzen-Qualität auch im Wintersport ein durchaus günstiges Vergnügen sein kann.

Und dies gilt insbesondere für Einheimische: Eine Erwachsenen-Tageskarte kostet im Skigebiet Bergkastel €21,50, Senioren bezahlen €19,30. Besonderes Augenmerk wird in Nauders auf familienfreundliche Angebote gelegt. So erhalten einheimische Familien eine Tageskarte bereits um erschwingliche €49,50. Der Clou dabei: Dieser Tarif gilt, egal wie viele Kinder ein Elternpaar hat (Kinder Jahrgang 1995 bis 2003). „Wir vertreten die Ansicht, dass Gäste aus der Region die klassische Tiroler Sportart den ganzen Winter hindurch ausüben können sollten“, so Bergbahnen-Geschäftsführer Heinz Pfeifer. Regio-Card-Besitzer wissen das Angebot am Reschenpass ohnehin seit Jahren zu schätzen – die Bergbahnen Nauders sind von Beginn an mit dabei

beim großen Tiroler Skigebiets-Verbund. Auch bei der Snowcard Tirol ist man mit dabei.

Schneegarantie ab November Der Ende 2008 fertiggestellte Speicherteich Plamort ist ein wichtiger Grundstein für die Schneesicherheit des Skigebiets Nauders/ Bergkastel. Dank der Großinvestition in die moderne Beschneiungsanlage können mittlerweile zwei Drittel der rund 70 Pisten-Kilometer beschneit werden – und das bereits ab November. Mit dem Bau des Landecker Umfahrungs- und des Finstermünztunnels ist Nauders zudem „näher“ an seine Gäste gerückt. Ab Innsbruck benötigt man gut 70 Minuten bis zum Skiparadies im Dreiländereck. Volle Fahrt am Reschenq pass ist also garantiert!

Skivergnügen für die ganze Familie Familien fühlen sich am Reschenpass nicht nur in Sachen Budgetplanung gut aufgehoben. Neben dem abwechslungsreichen Pistenangebot für alle Generationen verspricht ein großer Kinderspielbereich in und um das Panoramarestaurant Bergkastel erlebnisreiche Wintertage in Nauders.

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ie Nauderer Bergbahnen sind für ihr faires Preis-Leistungs-Verhältnis über die Grenzen Tirols hinaus bekannt. Und auch der Familiensinn wird am Reschenpass groß geschrieben! Das Panorama-Restaurant Bergkastel auf 2200 Metern bietet neben einem eigenen Kinderrestaurant auch einen großen Spielbereich für die jüngsten Besucher. Und gleich nebenan findet sich mit dem „Nauderixland“ ein lustiger Kinderparcours. Hier flitzen die Ski-Knirpse durch Mini-Buckelpisten,

Märchenfiguren und einen Schneetunnel. Im Kindergarten Bergkastel kümmern sich ausgebildete Kindergärtnerinnen stundenweise um den Ski-Nachwuchs ab zwei Jahren und garantieren so beste Betreuung für die Kleinen und erholsame Skistunden für die Großen. Für den ein oder anderen kulinarischen Einkehrschwung stehen neben dem modernen Panorama-Restaurant an der BergkastelBergstation auch eine Reihe von gemütlichen Skihütten parat. Am Ende eines ausgefüllten

Wintertages in Nauders lädt „Billy’s Bar“ zum Après-Ski am großen Parkplatz bei der Talstation Bergkastel. Nähere Infos unter: www. reschenpass.net!  q

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EXTRA | Winter

k i m a n y d n e p p u r G

am Berg

Die Snowboardpros Sani Alibabic, Marko Grilc, Chris Sörman und Stephan Maurer über Lotterleben und Knochenbrüche, die Filmcrew als Teilzeitfamilie und von Michael Rathmayr ein großes, dickes „B“ als Abenteuerspielplatz.

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ie meisten sogenannten Traumjobs büßen bei näherer Betrachtung einen Großteil des Glamours ein, der sie umgibt. Dahinter steckt oft mehr Knochenarbeit, als man aus der Distanz vermuten würde. Mit dem professionellen Freestyle-Snowboarden ist es so, dass es auch aus nächster Nähe eine relativ lässige Angelegenheit ist. Besagte Knochenarbeit allerdings auch – im wahrsten Sinne des Wortes. Der Tiroler Sani Alibabic, Marko Grilc aus Slowenien, Chris Sörman aus Schweden und Stephan „Mu“ Maurer aus der Schweiz waren in der vergangenen Frühjahrssaison gemeinsam als Filmteam unterwegs. In Flachau, in Squaw Valley und in North Star am Lake Tahoe, Kalifornien, haben sie gemeinsam für die saftig budgetierte Burton-Produktion „The B“ gefilmt, die im Oktober in Innsbruck Premiere feierte und dasselbe noch in 57 weiteren Städten in insgesamt 17 Ländern tat.

Boyband on Tour. Stephan, Sani, Marko und Chris firmieren bei ihrem Hauptsponsor als „Euro-Boyband“. Nur eben eine, deren Protagonisten verdammt sicher am Brett stehen. Während Maurer sich gerade in einer Schneehalle in Dubai um seinen Sport verdient machte, traf 6020 die anderen drei in Innsbruck, um über den Job am Berg ganz allgemein und den „The B“-Shoot im Speziellen zu plaudern. Der Filmtrip begann in Österreich. Die fünf Tage in Flachauwinkl, Mitte März, seien nicht viel mehr als ein „fun trip“ gewesen, erzählt Chris Sörman. Im dortigen „The Stash“-Park, wo die meisten Hindernisse (oder: Obstacles), ganz der Nachhaltigkeit verpflichtet, aus regionalem Holz gefertigt sind, ging es darum, aus wenig möglichst viel zu machen. Das Wetter spielte nicht so recht mit, es war viel zu warm – ein bisschen Material für „The B“ konnten sie trotzdem filmen. Kategorie al-

lerdings eher „Spaß“ als „radikal“.

Risiko, self made. Richtig ernst wurde es wenig später auf der anderen Seite des Atlantik: in Squaw Valley am Lake Tahoe, 330 Kilometer nordöstlich von San Francisco. Was dort wartete, war ein „superbig kicker“, ein Sprung, bei dem die 25-Meter-Marke jedenfalls fallen musste – da man andernfalls am Boden des zehn Meter tiefen Gap zwischen Absprung und aufgeschüttetem Landehügel zerbröselt wäre. Die Atmosphäre war anfangs sehr angespannt, die Fahrer entschieden sich, zuerst noch an der Optimierung des Take-off zu arbeiten. Marko Grilc: „Da wird das Snowboarden dann zur Arbeit, wenn man mehr riskiert, als man es sonst tun würde. Keiner fährt so einen Kicker zum Spaß – das ist einfach zu gefährlich.“ „Niemand schafft dir beim Filmen und Fotografieren an, was du zu tun hast. Wo du


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„Wenn du den Sound des Helikopters hörst, weißt du:

You gotta go!“

v. l. n. r.: Chris Sörman, Marko

Grilc, Sani Alibabic, Stephan Mau rer


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Lights, Camera, Action! Eine dicht verplante Weltcupsaison, wie man sie aus dem alpinen Skisport kennt, gibt es im FreestyleSnowboarden nicht. Statt der nationalen Verbände stehen die Sponsoren hinter den Pros. Aufgabe der Fahrer ist es, das Image ihrer Marken zu stärken. Das geschieht bei klassischen SiegerstockerlBewerben wie dem Air & Style am Bergisel, der Burton Global Open Series, oder am 17. und 18. Feber in der olympischen Halfpipe von Vancouver. Das ist die eine, jedem Sportsfreund bekannte Seite. Ein anderer, fast noch wichtigerer Zweig ist die mediale Präsenz – in der Fachpresse, die innerhalb der Community einen hohen Stellenwert hat, und über die immer aufwendiger gefilmten Filmproduktionen, die jedes Jahr im Herbst per möglichst fetter Premierenparty als DVDs auf dem schneehungrigen Markt landen. Im Snowboarden zählt weniger die Weltrangliste, als jene Shots aus Parks und aus dem freien Gelände, die von den Pros in den Magazinen und Filmen zu sehen sind. Wer das beste und radikalste Bildmaterial liefert, bekommt die beste Platzierung in den Medien. Und das macht sich wiederum bei den Sponsoren bezahlt. So pusht sich der Sport auch abseits der klassischen Wettbewerbsformate in immer neue Höhenlagen.

„Manchmal ist es schon hart. Wir hängen oft für Monate zusammen. Inzwischen sogar, wenn wir nicht filmen.“ einen Kicker hinstellen sollst oder welchen Berg in Alaska du fahren sollst. Das macht du mit dir selbst und mit der Gruppe aus“, sagt Sani Alibabic. Er ist jener aus dem Quartett, der sich normalerweise als Erster zum SpeedTest über neue Kicker wagt. Was nicht ganz ohne ist, weil wer zu kurz oder zu weit ist, der kann wie gesagt in gröbere Kalamitäten geraten. Aber – jeder Gruppe ihre Dynamik – die anderen warten getrost ab, bis Sani die Geduld reißt. „Ich tue einfach, als würde ich mich aufwärmen, bis Sani was macht“, meint Marko. Sani nimmt’s gelassen. Sich bei zu gefährlichen Bedingungen von der Action abzumelden, sei natürlich möglich, Probleme kriege man deshalb nicht. „Aber bei Contests und beim Filmen musst du manchmal eben – auch wenn du nicht willst“, so Chris Sörman. Wenn die Filmer im Helikopter schon warten, bleibe eigentlich keine andere Wahl. Wie Stephan Maurer später in „The B“ sagen wird: „Wenn du den Sound des Helikopters hörst, weißt du: You gotta go!“ Am Ende wurde die Session in Squaw richtig gut. Und gröber verletzt hat sich zum Glück auch niemand.

Klotzen statt Kleckern. Auf Squaw folgte der dramaturgische Höhepunkt von „The B“: ein gigantisches, mitten am Berg errichtetes Obstacle in Form des Burton-Logos, in North Star, ebenfalls am Lake Tahoe. Zwei Wochen lang wurde daran gebaut, befahren werden konnte das Wunderding wegen Regens allerdings erst nach weiteren neun Tagen War-

tezeit. Dann aber von gleich 50 Burton-Teamfahrern, die sich gegenseitig drei Tage lang in neue Sphären pushten. Mit den vielen Varianten wurden die Anfahrten auf die einzelnen Obstacles genau getimt, sodass im Film am Ende möglichst viele Fahrer zeitgleich aus dem Schnee gen Himmel jagen. Kameraleute und Helikopter waren ausreichend vor Ort, das Wetter passte endlich – die Motivation kannte kaum Grenzen. Fazit: Teambuilding der ansehnlichsten Form. „Es fühlte sich sehr nach Spaß an“, erzählt Marko Grilc. Und das sei beim Filmen nicht unbedingt der Normalfall. Dass dieser Spaß es gelegentlich in sich hat, bekam die Euro-Boyband ebenfalls zu spüren: Marko musste nach North Star verletzungsbedingt einen Monat pausieren, Chris konnte sich zwei Wochen lang kaum bewegen und Sani kam mit Kreuzbandriss zurück nach Österreich.

Fortsetzung folgt. Die Contestsaison läuft bereits, ab Jänner wird auch wieder gefilmt. Wahrscheinlich in der gleichen CrewBesetzung wie letztes Jahr. „Inzwischen sind wir fast schon wie Brüder“, sagt Marko. Man wisse, wie man als Gruppe agieren muss. Und wie man Spaß hat, sowieso. Sani: „Manchmal ist es schon hart. Wir hängen oft für Monate zusammen. Inzwischen sogar, wenn wir nicht filmen.“ Ein Traumberuf eben. q

Gewinnspiel 6020 verlost:

5 x den aktuellen Burton-Film „The B“ KW: „dickes B“, Einsendeschluss ist der 21. 12. 2009, Rechtsweg ausgeschlossen • keine Bargeldablöse 6020 · Karl-Kapferer-Str. 5 • Innsbruck • gewinnspiel@6020stadtmagazin.at


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ützen kann man nie genug haben, vor allem jetzt in der kalten Jahreszeit. Und damit dein Winter nicht ganz so grau wird, gibt’s ein neongelbes Beanie. Wie du zu deinem lässigen Beanie kommst, weiß dein Raiffeisen-Berater. Vorab sei aber schon mal eines verraten: Wenn du jetzt das All-Inclusive-Club-Paket nutzt, dann gibt’s für dich die Raiffeisen Club-Box inklusive trendigem Forum-Beanie und weiteren Goodies gratis dazu. Ab sofort und nur für kurze Zeit. Beim All-Inclusive-Club-Paket bist du schon ab 50,– Euro monatlich rundum abgesichert. Und für diesen Betrag erhältst du eine ganze Menge im Paket, immer individuell auf deine Bedürfnisse abgestimmt, beispielsweise einen Bausparvertrag, eine Pensionsvorsorge, eine Unfallversicherung, ein Jugend-Start-Package, das Raiffeisen ClubSparbuch u. v. m. Nicht zu vergessen: der positive Nebeneffekt. Durch das All-Inclusive-Club-Paket ist dein Jugendkonto bis 21 Jahre spesenfrei – also zwei Jahre länger als üblich. Für all jene, die bereits ein All-Inclusive-Club-Paket haben, gibt’s auch eine Raiffeisen Club-Box mit Gratis-Forum-Beanie. Einfach AllInclusive-Club-Paket um ein zusätzliches Bankprodukt erweitern. Nähere Information zum All-Inclusive-Club-Paket und zum Gratis-Forumq Beanie weiß dein Raiffeisen-Berater.  TEILNAHMEBEDINGUNGEN Die Aktion gilt für neu abzuschließende All-Inclusive-Club-Pakete mit mindestens fünf Bankprodukten. Außerdem gilt diese Aktion auch für bestehende All-Inclusive-Club-Paket-Inhaber, die zusätzlich ein neues kostenpflichtiges Bankprodukt abschließen. Aktionszeitraum: 16.11.2009 bis einschließlich 29.01.2010 bzw. bis auf Widerruf in allen Raiffeisenbanken Tirols. Teilnahmeberechtigt sind Personen im Alter von 14 Jahren bis einschließlich 27 Jahren. Oben erwähnte Gratis-Raiffeisen Club-Box gibt es, solange der Vorrat reicht. Eine Barablöse ist nicht möglich, der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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Gerne stellen wir Ihnen die Strandperle auch für geschlossene Veranstaltungen und Feiern im kleinen Kreis zur Verfügung. Genießen Sie mit Ihren Freunden ein exquisites Stehbuffet in einem tollen Ambiente direkt am See! Bitte um telefonische Anfrage und rechtzeitige Reservierung. Die Strandperle eignet sich auch besonders für Hochzeiten, Geburtstage, Firmenfeiern und Incentives aller Art (auch mit Rahmenprogramm). Gerne gehen wir auf individuelle persönliche Wünsche verschiedenster Richtungen ein. Für größere wetterunabhängige Veranstaltungen mit einer exklusiven Gala übernehmen wir gerne die Organisation eines geräumigen Zeltes für Sie. reservierung & infos unter 05212/24 36 oder 0664/330 75 45 sowie auf www.strandperle.at

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EXTRA | Winter

r e m o c w Ne

1.

der Saison Jahr für Jahr kommen unzählige neue Produkte für Wintersportler auf den Markt. 6020EXTRA hat sich auf der diesjährigen Alpinmesse nach den spannendsten von Flo Pranger Innovationen umgesehen. 

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n hinblättern. Es handelt sich um einen leichtgew ichtigen, voll gefederte jedes auf der , gssystem Steuerun mit lbike) Downhil einem Rahmen (ähnlich beliebige Snowboard montiert werden kann. www.snowx.it 2. Sicherer Stock. Leki will mit einer frisch patentierten SicherArme heitsbindung für den Skistock Verletzungen der Finger, Handgelenke und i.at www.lek Stock. der sich löst hängen, irgendwo man vorbeugen. Bleibt 3. Neues vom Airbag I. Der Newcomer am Markt: Snowpulse. eine Wesentlicher Untersch ied zum „herköm mlichen“ Airbag: Es gibt nur ßt. Luftkam mer, die aber auch das Genick und den Hinterkopf umschlie Neuling Gewichtsmäßig liegt Snowpulse im Bereich von ABS, preislich ist der etwas günstiger. www.snowpulse.com 4. Lawinenball. Eine echte Alternative zum vieldiskutierten Lawiar, nen-Airbag bietet der „Avalanche-Ball“. Auf jeden Rucksack montierb

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4.

2.

enz ultraleicht (980 g) und mit 220 Euro erheblich günstiger als die Konkurr .com inenball www.law ft. Federkra mittels sch mechani rein er funktion iert 5. 3D-Landkarte. RSS liefert hochaufgelöste 3D RealityMaps, mit denen man Skitouren exakt von zuhause aus planen kann. Bisher sind del sieben Ausgaben (u.a. eine Skitouren karte Ötztaler Alpen) im Buchhan s.de litymap erhältlich. www.rea 6. Neues vom Airbag II. Innovation vom Lawinen-Airbag-Produslözenten ABS: Ist man in einer Gruppe unterwegs, kann man die Fremdau lt. sung aktivieren. Außerdem hat ABS eine leichtere Gaskartusche entwicke Euro. 700 die um kostet und kg 2,5 variante Minimal die wiegt Insgesamt www.abs-airbag.com 7. Ski-Bockerl. Endlich da: das Ski-Bockerl. Für rund 150 Euro ist der mit Stahlrah men und Carvingski ausgestattete Untersatz zu haben. Eine Kindervariante ist auch erhältlich. www.bockerl.com


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Die besten Skigebiete: iPhone App SkiResort Morgens im Bett auf dem iPhone Schnee, Wetter oder Pistenverhältnisse checken und dann ab in die Berge. as iPhone zählt nicht nur zu den ultimativen Lifestyleprodukten, es bietet auch eine der besten Applikationen (Apps) für Wintersportbegeisterte: SkiResort. Ein Download im App Store genügt und schon kann man sich überall und jederzeit online über 650 Skigebiete weltweit – mit Fokus auf Österreich, Deutschland und die Schweiz – informieren. Direkt auf dem iPhone. Zusätzlich zu den Schneeberichten, aktuellen Wetterdaten, der 3-Tages-Prognose, Pisten- und Liftstatus kann man sich mittels Live-Panoramabildern von feratel einen authentischen

Eindruck über die Situation im jeweiligen Skigebiet verschaffen. Die hochauflösenden Pistenpläne mit optimalem Zoomfaktor garantieren einen schnellen Überblick über das gesamte Skigebiet. In SkiResort ist man immer live dabei. Mit topaktuellen Daten rund um die Uhr aus über 650 Skigebieten ist SkiResort das ideale Informationsportal für alle Wintersportler. Livebilder, Live-Streamings, Pisteninformationen, Wetterdaten, 3-TagesPrognosen, Hotels etc. von den besten Ski­ destinationen in Europa finden Sie auch unter www.feratel.com.  q

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Public Relations

Skifahren wie die Weltmeister Lienz hat in puncto Skifahren alles zu bieten, was man sich wünschen kann. Es ist die Stadt mit den zwei Skigebieten – Hochstein und Zettersfeld.

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m Hochstein, dem Hausberg von Lienz, findet Osttirols einziges Weltcup-Rennen der Damen statt. Alle zwei Jahre macht der Weltcuptross Station in Lienz und am 28. und 29. Dezember 2009 ist es wieder so weit. Die Weltelite wird sich über den Schlossberg in die spektakuläre Zieleinfahrt, die sich bereits mitten in der Stadt befindet, kämpfen. Dieses Ambiente ist einzigartig und macht viel von jenem Reiz aus, den Lienz als Weltcup-Ort zu bieten hat. Auch viele internationale Trainingsteams schlagen regelmäßig ihre Zelte in Lienz auf, um sich auf ihre Wettkämpfe professionell vorzubereiten.

Neue Kombi-Bahn am Hochstein Doch der Hochstein begeistert nicht nur Weltcup-Läufer, sondern vor allem die sportlichen Hobby-Skifahrer. Sensationell ist die Länge der Abfahrt: Man kann vom Hochstein ganz oben auf 1988 Meter Seehöhe bis hinunter in die Stadt auf 668 Meter Seehöhe durchcarven – so etwas Besonderes ist kaum wo zu finden. NEU: Die SchlossbergKombibahn, bestehend aus abwechselnd 8er-Gondeln und 6er-Sesseln ersetzt den alten Doppelsessellift Hochstein I. So kann man ganz bequem und rasch von der Stadt zur Moosalm gelangen, wo sich ein kleines Kinderareal mit Schlepplift befindet. Die perfekte Ergänzung für Familien, wo die Eltern die anspruchsvollen Pisten genießen wollen und die Kids trotzdem ihren Spaß haben

können. Die neue Kombibahn geht erstmals voraussichtlich am 19. Dezember in Betrieb.

Skigebiet Zettersfeld Über 2000 Sonnenstunden im Jahr machen Lienz zur Sonnenstadt und das Familien­ skigebiet Zettersfeld zu einer der eindrucksvollsten Sonnenterrassen der Alpen. Kraft, Freude und Energie tanken im Angesicht der mächtigen Lienzer Dolomiten – ein Natur-PurErlebnis für sich. Eingebunden in dieses Ambiente liegen die sechs Seilbahnen und Lifte des Zettersfelds, die bis in eine schneesichere Höhe von 2278 Metern reichen. Als ideales Pendant zu den anspruchsvollen Pisten des Hochsteins steht dieses Skigebiet besonders

bei Familien und Genuss-Skifahrern hoch im Kurs. Kinder sind hier ja wirklich gut aufgehoben. Sei es im Bobo-Kinderland, im Skikindergarten der Skischule Lienzer Dolomiten oder als kleine Nicht-Skiläufer, betreut durch bestens ausgebildetes Kindergartenpersonal. Und das gibt’s nur bei unserem Kartenverbund SkiHit: Jugendliche bis 18 Jahre fahren zum Kindertarif!  q

Info Lienzer Bergbahnen AG Zettersfeldstraße 38, 9900 Lienz www.lienzer-bergbahnen.at Telefon: 04852/63975


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b Innsbruck n Gratisskibus a und Studente r le ü h c S r fü fe Ermäßigte Tari ebensjahr) (bis zum 27. L

03.12.09 00:37


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EXTRA | Winter

Voll dabei 70. Hahnenkamm-Rennen 22.–24.1., Kitzbühel

Bergisel-Springen, 3.1., Innsbruck

Der dritte Wettbewerb der Vier-Scha nzen-Tournee findet traditionell am Innsbrucker Bergisel statt. Die Stim mung im Stadion ist gewaltig, vor den Fernsehern fiebern Jahr für Jahr ein paar Millionen Menschen mit.

Jump & Freeze Internationaler Tiroler Koasalauf

5.2., Westendorf

13.–14.2., St. Johann Der Koasalauf ist einer der größten Volkslangläufe Europas. Zum ersten Mal wird 2010 ein Teil der offenen Skimarathon-Europameisterschaften in St. Johann ausgetragen.

Big Mountain Fieberbrunn

© Big Mountain

11.–18.2., Fieberbrunn Der Extrem-Bewerb über den Fieberbrunner Hausberg „Wildseeloder“ hat sich mittlerweile einen Namen in der Szene gemacht. Die Crème de la Crème der internationalen Freeriderszene kämpft wieder um die kompromissloseste Falllinie.

Snowbombing

5.–10.4., Mayrhofen

Vor Jahren als Insidertre ff von DJs aus England, Hollan d und Belgien ins Leben gerufe n, hat sich das Snowbombin g zu einem internationalen Eve nt gemausert. Eine Sport- und Par tywoche mit erstklassi gem musikalischen Line-up. © Rathmayr

© Jump&Freeze

Aus dem „Sprung ins Eiswasser“ wurde in den letzten Jahren ein internationales Spektakel. Alle großen TVSender berichten regelmäßig vom Jump & Freeze, wo sich fantasievoll verkleidete Menschen in kreativen Gefährten ins kalte Wasser stürzen.

© 4Schanzentournee

Der Klassiker feiert seinen 70. Geburtstag. Allein bei der Abfahrt am Samstag waren beim letzten Hahnenkammrennen 43.000 Zuschauer im Zielraum und entlang der spektakulären Strecke mit dabei.

© Marco Felgenhauer

© Martin Lugger

Gerade im Winter jagt in Tirol eine Sportver­ anstaltung die nächste. 6020 EXTRA hat die besten – und schrägsten – Events der Saison zusammengefasst.

© TVB St. Anton

Der weiße Rausch, 24.4., St. Anton

Einige Hundert Skifahrer, Snowboar der und Telemarker setzen sich gemeinsam in Bewegung. Vor ihnen liegt eine neun Kilometer lange Abfahrt, bei der es 1350 Höhenmeter zu über winden gilt.


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Public Relations

10 Jahre Skispaß im größten Skigebiet des Zillertals & Pinzgaus Die Zillertal Arena startet in die nächste Erfolgs-Saison.

U

mfangreiche Investitionen, Kreativität und die einzigartige Naturkulisse sind der Mix, auf dem der Erfolg der Zillertal Arena – mit den Orten Zell, Gerlos, Königsleiten, Wald und Krimml – seit zehn Jahren baut. 166 Kilometer großzügig ausgebaute Pisten, 51 Bahnen und Lifte, Sport­einrichtungen, eine bewusst familienfreundliche Preisgestaltung uvm. machen die Zillertal Arena zu einem der beliebtesten Skigebiete Österreichs. Zum 10. Geburtstag hat sich das Team der Zillertal Arena etwas Besonderes einfallen lassen: Unter dem Motto „ski & win“ erhält man zu jedem Mehrtages-Skipass ein Gewinnlos und kann einen von 1000 tollen Preisen gewinnen.

Skivergnügen mit neuem Spaßfaktor: skiLine & skiMovie Wer sein persönliches Höhenmeterprofil checken und sich mit anderen Skifreaks

messen möchte, erhält unter www.zillertal­ arena.com seine individuelle „skiLine“ mit absolvierten Höhenmetern und Abfahrtskilometern. Und ganz am Puls der Zeit: Auf zwei neuen skiMovie-Strecken haben alle skibegeisterten Arena-Fans die Möglichkeit, ihre Performance auf Video festzuhalten.

Gleichbleibende Skipass-Preise für Kinder Die Preise für Kinder-Skipässe bleiben in der Wintersaison 2009/2010 bereits im zweiten Jahr in Folge gleich. Dass Familien und Kinder seit je her einen besonderen Stellenwert in der Zillertal Arena genießen, symbolisiert der beliebte ArenaFUNt, das gelbe Rüsseltier und Maskottchen. Zahlreiche Kinderskischulen, Märchenwiesen, familienfreundliche Hotels, Kinderrestaurants und gemütliche Hütten, Ski-Discos und vor allem die sensationellen Abenteuereinrichtungen erheben die Zillertal Arena zum Kin-

derparadies. Zieht der Hot-Zone Snowpark Gerlos als coole Eventlocation die junge Freestyle-Szene in den Bann, beeindruckt der Arena Coaster alle Rodelfans mit besonderen Ansprüchen an Speed und Fun. Den gewünschten Adrenalinschub verschafft die mit sieben Kilometern längste beleuchtete Rodelbahn des Zillertals am Hainzenberg.  q

Info Zillertal Arena Info-Telefon 05282-7165 E-Mail: info@zillertalarena.com www.zillertalarena.com


Motor Technik-Lexikon

Übersteuern, Untersteuern, ESP Bei Nässe, Glätte, Verschmutzung oder bei plötzlichen Ausweichmanövern kann eine Instabilität des Fahrzeugs durch Untersteuern bzw. Übersteuern entstehen. Übersteuern tritt auf, wenn in zu schnell angegangenen Kurven das Heck des Fahrzeugs wegrutscht und sich das Auto in die Kurve hineindreht. Beim Untersteuern dagegen schiebt das Fahrzeug über die Vorderräder zum Kurvenaußenrand. Das elektronische Stabilisierungsprogramm ESP beugt einem Ausbrechen des Fahrzeugs rechtzeitig vor. Wie? Das System erhält Infos vom Lenkwinkelsensor und von den ABS-Drehzahlsensoren an den Rädern. Aus diesen beiden Informationen errechnet das Steuergerät die SollLenkrichtung und ein Soll-Fahrverhalten des Fahrzeugs. Das ESP kann jedoch die Fahrphysik nicht außer Kraft setzen. Oder wie es der BMW-Experte Thomas Karl beim alljährlichen Winter Technic Drive in Sölden etwas sarkastisch auf den Punkt bringt: „Beim Untersteuern sieht man den Baum, beim Übersteuern hört man das Krachen zuerst.“ Maßnahmen? Langsamer fahren, insbesondere rechtzeitig vor der Kurve und nicht erst in der Kurve bremsen.

Buchtipp Das letzte große Abenteuer Der tagtägliche Wahnsinn auf den heimischen Straßen wird in Lutz Schumachers Buch „Wenn möglich, bitte wenden“ höchst humorvoll analysiert. Es geht Lutz Schumacher: um Raser und Schlei„Wenn möglich, bitte cher, Parkplatzsuche, wenden – Abenteuer eines Staus und die Revolution, Autofahrers“, Goldmann die die Erfindung von Verlag. Navigationsgeräten ausgelöst hat. Ein ideales Weihnachtsgeschenk für Autofahrer, die ab und zu auch gerne über sich selbst lachen.

Tiroler Allradstrecken

Na, Lust auf eine winterliche Ausfahrt mit Ihrem Allradauto bekommen? Oder darauf, sich eines anzuschaffen? Unsere Heimat ist voll von anregenden Routen, um diese Technik zu nutzen. Besonders schön natürlich an sonnigen Tagen bei blauem Himmel und weißen Wegen. Herrlich ist z. B. ein Ausflug ins Kühtai und die Rückkehr ins vordere Ötztal. Man kann aber auch die Arlberg-Region oder das Mieminger Plateau samt Nassereith erkunden. Ebenso ist die Straße über Mösern und Seefeld nach Leutasch eine Erfahrung wert. Toll zudem etwa ein Trip im Kitzbüheler Raum. Wir wünschen viel Vergnügen!

zahlen, bitte

Vergleich Premium-Allradsystemeverkim auft, das sind fast 34 Prozent.

0 Stück des quattro 2009 hat Audi etwas mehr als 500 . Heuer hat BMW lstädter 130 Allradwagen im Programm Ingo die n Über alle Modellreihen habe den Gesamtan ent Proz 28 von il einen Ante 2684 Autos mit xDrive abgesetzt, das macht ten Antrieb in ligen intel dem mit elle n derzeit 40 Mod BMW-Zulassungen aus. Die Bayern biete es 1363 Fahrzeuge hat im Vergleichszeitraum dieses Jahr sechs Baureihen an. Mercedes-Benz esamt 39 Sterne das entspricht rund 17 Prozent. Insg mit 4MATIC auf die Piste geschickt, hs Portfolio der Schwaben. fahren bislang vierradgetrieben durc


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motorengeheul von Walter Mair • wmair@6020stadtmagazin.at

Pick me up, Amarok! Bil-

Ein Pickup wie aus dem derbuch geht in der zweiten Jahreshälfte 2010 an den Star t: Der 5,25 Meter lange Amarok (2,52 Quadratmeter Ladefläche) ist die vierte Modellreihe der Marke Volkswagen Nutzfahrzeuge, der entweder mit permanentem Allradantrieb, zuschaltbarem Allrad oder Heckantrieb geordert werden kann. Der Preis des im argentinischen VW-Werk „Pacheo“ in Buenos Aires produzierten Amarok steht noch nicht fest.

D

ie seit November 2007 bestehende Tempobremse auf der Inntalautobahn – sprich IG-L (Immissionsschutzgesetz – Luft) – ist vor allem für jene, die beruflich viel unterwegs sind, eine tägliche Qual. Abgesehen davon, dass ein rasches Vorankommen durch Tirol aufgrund des gestiegenen Verkehrs nur mehr ganz selten möglich ist, werden die Autofahrer zusätzlich durch gesetzlich verordnete Kuriositäten viel zu oft eingebremst.

IG-L mahnt von der VBA bei Wiesing zum Tempolimit! Sofort schießen Fragen über Fragen durch den Kopf! Hat der Föhn im Unterland etwa andere Auswirkungen als im Raum Innsbruck? Grundeln die Schadstoffe trotz orkanartiger Böen vom Zillertal ostwärts etwa in Bodennähe? Oder haben unsere Ordnungshüter gerade bummelnde „Raser“ im Visier? Was bleibt, ist einmal mehr Verwunderung und die Frage, weshalb der Autobahnbetreiber nicht die Ursache des Lufthunderters bzw. für jeder-

Wundersames ASFINAG-Orakel Eine persönliche Kostprobe gefällig? Mittwoch, 21. Oktober, 11.30 Uhr: Start bei Innsbruck-Ost zu einem Geschäftstermin nach Salzburg. Wetter: leicht bewölkt, 16 Grad plus, starker Föhn. Kurz vor der Karlskirche bei Vomp zeigt die VBA (Verkehrsbeeinflussungsanlage) freie Fahrt – logisch, bei diesem Sturm. 11.45 Uhr. Obwohl sich die Bäume und Sträucher entlang der Autobahnböschung beinahe „bis zum Boden“ biegen, findet die bisher zügige Fahrt plötzlich ein jähes Ende:

mann verständliche Angaben über die aktuelle Schadstoffbelastung auf den elektronischen Infotafeln kommunizieren. Gerade bei diesem äußerst umstrittenen Thema würde mehr Kundenfreundlichkeit seitens der Asfinag zu verstärkter Akzeptanz bei den Autofahrern führen. Ansonsten bleibt IG-L ein tägliches Orakel und der fahle Nachgeschmack, dass mit der Aktivierung des Lufthunderters bei besten Wetterbedingungen nur der marode q Staatsäckel aufgefettet werden soll.

Puristischer Offroader

Er findet sich in jedem Gelä nde zurecht: der Iveco Massif 4x4. Der italienische Zweiachs-Offroader mit zuschaltbarem Allradant rieb ist Arbeit- und Freizeitfahrzeug in Einem und wird mit einem 3-Liter-Diesel-HPIAggregat mit 146 bzw. 176 PS geliefert. Der knor rige Massif kostet ab 23.40 0 Euro netto.

Blech aus dem 2. Weltkrieg

Sie werden immer dann eingesetzt, wenn auf rutschigem und sandigem Untergrund nichts mehr geht: sogenannte Alu-Mil-Sandbleche. Im Zweiten Weltkrieg wurden diese 3 x 0,38 Meter großen Aluplatten von der US-Armee zu großen Wüstenflugplatz-Rollfeldern zusammengesetzt. Nach dem Krieg blieben sie zu Tausenden im Sand zurück und konnten dort noch in den Achtzigern problemlos gefunden werden. Inzwischen sind Alu-Mil-Sandbleche rare und wegen ihrer Qualität gesuchte OffroadAccessoires.

Schon gewusst? Tirol ist für die internationale Automobilindustrie unverzichtbar: So hat etwa das BMW Spaßknopferl „DTC“ in Sölden seinen Ursprung! Und zwar als Rallye-Ass Rauno Altonen und Fahrdynamik-Chef Heinz Krusche auf Schnee eine Möglichkeit suchten, trotz Regelung der Stabilitätskontrolle die Motorleistung nicht komplett „auszubremsen“. Ergebnis ist ein genialer Mittelweg aus Sicherheit und Freiraum, der längstmöglichen Vortrieb garantiert.


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EXTRA | Motor

Allrad

auf allen vieren Neue Autos mit Allradantrieb

Lord Rover Lenkrad 09 hat er bereits gewonnen: Schön praktisch. Das Goldene für Vier, verzichtet zwar im Fond auf den Audis A5 Sportback, sozusagen der schönere A4 lüren und (im Mittelsitz, offeriert dafür aber eine praktische Kofferraumklappe mit Avant-Al Gegensatz zum Coupé) Hecktüren. Als quattro ab 42.270 Euro.

Klingt turbulent, ist aber die Ruhe selbst. Die Fahrt querfeldein zum Landsitz machen sowohl der Disco 4 als auch der geliftete Range Sport zum souveränen Geschehen. Keine Spur von Herumgehopse. Man erfreut sich am übersichtlichen, hochwertigen Interieur, dem feinen Selbstzünder und elitärem G’schau der LEDLeuchten. Ab 43.900 bzw. 72.100 Euro.

Schneepflug

Neueste Allradgeneration

Das T-Modell – die Kombiversion der neuen Mercedes E-Klasse – ist brandneu und ab dem 1. Quartal 2010 in zwei verschiedenen Motorisierungen auch mit dem Allradsystem 4MATIC kombinierbar. Sowohl der E-T 350 CDI 4MATIC BlueEFFICIENCY (ab 64.895 Euro) als auch der E-T 350 4MATIC (ab 67.601 Euro) sind dann mit der neuesten Generation des Allradantriebs 4MATIC ausgestattet, die sich durch höheren Wirkungsgrad, geringeres Gewicht und kompaktere Bauweise auszeichnet. Als Vorteile nennt Mercedes bessere Traktion und einen günstigeren Kraftstoffverbrauch.

Der neue Opel Insignia Sports Tourer 4x4 besticht nicht nur durch seine elegante Form, er hat auch mächtig Dampf unter der Haube. Erhältlich ist er als 2,0-VierzylinderTurbo-Benziner mit 220 PS und als 2,8-Sechszylinder-Turbo-Benziner mit 260 PS. Die 4x4-Preisliste beginnt für den Insignia Sports Tourer ab 36.420 Euro, sein adaptives Allradsystem verteilt das Drehmoment kontinuierlich mittels hydraulischer Haldex-Lamellenkupplung auf Vorder- und Hinterachse.


Motor | EXTRA

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X Möglichkeiten, 1 Auto BMW muss man erfahren. Kein

Erste Testrunden haben’s gezeigt: Den neuen Kompakt-SUV fährt agiler in Kurven wie der X1. Der Paradedynamiker bietet mit der optionalen „Performance Control“ (130 Euro netto) sogar eine Links-Rechts-Kraftverteilung an der Hinterachse. Ein SechszylinderOtto und drei Diesel mit vier Töpfen machen Dampf. xDrive-Startgeld: 33.200 Euro.

Kommender i-Punkt

iX35 nennt sich ab April der Nachfolger des Tucson, der regelmäßig unter den drei Topsellern im Kompakt-SUV-Segment zu finden war. Moderner gestylt, innen luftiger, vom Fahrwerk deutlich sportlicher und mit Bergab- bzw. -anfahrhilfe gibt es diesen Hyundai künftig mit 136 bzw. 184 Diesel-PS und sechs manuellen oder automatischen Gängen. Preis noch offen.

So rennt er. Kia hat einen völlig neu-

en Sorento im Angebot, der im Gelände noch immer viel kann, auf der Straße aber alles besser macht. Dank selbsttragender Karosse, also LeiterrahmenVerzicht, fährt er wesentlich leichtfüßiger und sicherer. Komfortabel ist er geblieben, fescher und größer geworden. Der 4WD-Einsteiger mit 197 Diesel-PS kostet 34.990 Euro.

Mensch Joschka

Ein Porsche wie der deutsche Ex-Außenminister: oben Nadelstreif, unten Turnschuh. Aufsehenerregend allemal … Sogar drei andere Parteivorsitzende dürfen Platz nehmen – insofern ist der Panamera also fast politisch korrekt unterwegs. Wie im richtigen Leben halt. Und das auch in Österreich für ein Mindestbudget von 115.650 Euro, der Verbrauch mutet dagegen geradezu „grün“ an.

Eine Frage des (Fahr-)Stils

Spanischer Gipfelstürme haterbeim

Im Zuge der Produktaufwertung der León-/Altea-Rang Altea XL gleich noch eine Neuheit, die insbesondere für Österreich konstruiert wurde, Einzug gehalten: Den sportlichen Familienvan Seat Altea XL gibt es seit dem Sommer auch als Allradvariante, und zwar in Kombination mit dem bekannten 1,9-TDI-Aggregat mit 105 PS. Dank bewährter Haldex-Technik von Volkswagen fürchtet sich der ab 22.980 Euro erhältliche spanische Allradler garantiert auch nicht vor Eis und Schnee.

Die zweite Auflage des Lexus RX 450h beweist eindrucksvoll, dass die Hybridtechnologie der beste Weg ist, um hohe Leistung mit größtmöglicher Umweltverträglichkeit zu kombinieren. Unter dem eleganten Premiumblech verrichten ein 249 PS starker Sechszylinder sowie zwei Elektromotoren mit 167 bzw. 68 PS ihre Arbeit. Ergibt in Summe eine Systemleistung von 299 PS, wodurch der Lexus-SUV im Schnitt mit nur 6,3 Litern Super auskommt und dabei nur 148 Gramm CO2 je Kilometer emittiert. Darüber hinaus sorgt der elektronisch geregelte Allradantrieb „E-Four“ für höchste Fahrkultur, sichere Fahreigenschaften und optimale Wintertauglichkeit. Preis: ab 67.410 Euro.


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EXTRA | Motor

Leistung, weniger Neue Dieselpower. Mehr sind die wichtigsten Merkmale

Verbrauch, verbessertes Geräuschniveau – das rail-Dieselmodes Mitsubishi Pajero, Modelljahr 2010, der ab sofort mit einem neuen Common Klassiker Offroadder schöpft ent Drehmom eter tor angeboten wird: 200 PS und 441 Newtonm tikgetriebe -Automa 5-Stufen neues ein sorgt Dazu regat. aus dem überarbeiteten 3,2-Liter-DI-D-Agg Pajero „10“-er Der z. f-Effizien Kraftstof mehr und nkte für weichere und übergangslose Schaltpu hi-Salon. Mitsubis dem aus Euro 45.740 bei drängt r Fünftüre der startet als 3-Türer bei 41.390 Euro,

Suzuki in neuem Gewand ill Neuer, leicht modifizierter Stoßfänger samt Kühlergr und Nebelscheinwerfer, neuer Unterfahrschutz, neue blau beleuchtete Instrumente und ein größeres Infodisplay: So präsentiert sich der Suzuki SX4 Crossover 4WD nach dem aktuellen Facelift. Ebenfalls ganz frisch und erstarkt ist der zwei Liter große Diesel mit 135 PS (ab 21.690 Euro) und der Benziner mit 1,6 Litern und 120 PS (ab 17.990 Euro). Geblieben ist der intelligente, elektronisch gesteuer te Allradantrieb, der je nach Bedarf automatisch von 2WD auf 4WD umschaltet und über einen 4WD-Sperrmodus verfügt.

4x4 Just in time

Ein Klassiker unter den Allradlern ist der Honda CR-V (Comfortable Runabout Vehicle), der seit 1996 bereits in dritter Generation gebaut wird. Der CR-V verfügt über Real Time 4WD, will heißen, dass sich der Allradantrieb schon bei geringstem Traktionsverlust automatisch zuschaltet. Als Antrieb steht für den eleganten Japaner ein Zweiliter-Benziner mit 150 PS bzw. ein sparsames 2,2-Liter-Dieselaggregat mit 140 PS (Verbrauch 6,5 l/100 km) bereit. In der Comfort-Variante fährt der CR-V bereits ab 29.990 Euro aus dem Honda-Schauraum.

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Schnittig, stark und trotzdem umwelt­ schonend: der Opel Zafira 1.6 CNG Turbo mit Erdgas­ antrieb.

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Volle Kraft voraus mit den neuen Sauberautos Wirtschaftskrise und Klimawandel machen Autofahrern das Leben schwer. Die Lösung heißt Erdgas: geringerer Treibstoffverbrauch, geringere Emissionen, geringere Kosten. Das Einzige, das gleich bleibt, ist der Fahrspaß.

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ie Bevölkerung im Inntal leidet unter der Feinstaubbelastung. Gerade in den Wintermonaten werden die Grenzwerte häufig überschritten. Mitschuld daran hat der Verkehr. Die Lösung ist ebenso klar wie einfach: Fahrzeuge mit Erdgasantrieb. Denn Erdgas verbrennt ohne Ruß, ohne Schwefel und ohne feste Rückstände, die CO2-Emissionen sind gering, andere Kohlenwasserstoffe entstehen erst gar nicht.

Umweltschonend und günstig. Die Autohersteller reagierten bereits auf Wirtschaftskrise und Klimawandel und brachten günstige und emissionsschwache Erdgasmodelle auf den Markt. Opel punktet mit dem familienfreundlichen Zafira, der – aufgrund eines Turboladers – besonders leistungsstark ist. Der Verbrauch ist mit fünf Kilo Erdgas auf 100 Kilometer äußerst gering und bedeutet Treibstoffkosten von nur 3,70 Euro! Die neuen Erdgas-Turbomotoren haben bei verbesserter Leistung zudem einen noch geringeren Schadstoffausstoß. Der 1,4 Liter große TSI-Motor des VW Passat setzt sowohl einen Kompressor als auch einen Abgasturbolader zur Aufladung ein. Mit seinen 150 PS verbraucht der Passat TSI EcoFuel jedoch nur 4,4 Kilogramm Erdgas je 100 Kilometer, der

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© General Motors

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CO2-Ausstoß liegt bei zirka 119 g/km, fast ein Drittel weniger als bei einem vergleichbaren Benziner. Der Fahrspaß bleibt jedoch nicht auf der Strecke: Auf hundert Kilometer pro Stunq de beschleunigt er in 9,8 Sekunden.

Förderungen Umweltbonus der TIGAS • Für Privatpersonen: 250 Euro • Für Gewerbebetriebe: 500 Euro • Für Fahrschulbetreiber: 750 Euro • Für Taxifahrer: 3000 Euro Zusätzlich bekommen alle, die noch 2009 ein Erdgasfahrzeug anschaffen, von der TIGAS die Autobahnvignette für 2010 geschenkt.

Warum jammern, wenn's Erdgas gibt…?! Erdgas – der innovative Kraftstoff. Erdgas als Kraftstoff ist besonders wirtschaftlich und umweltschonend. Die Kraftstoffkosten reduzieren sich im Vergleich zu Diesel um mehr als 30 %, im Vergleich zu Benzin um rund die Hälfte. Erdgas verursacht keine Feinstaub- und Rußpartikelemissionen, auch andere Schadstoffemissionen sind vergleichsweise gering. Infos unter der Serviceline 0800 / 828 829 und www.tigas.at

Cent!? n! 0 5 m u Benzin e Erdgas tanke nn Si … j a , we


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Haldexkupp­ lung bei vielen VW-Konzern­ modellen

Das Zentraldifferenzial wird bei Mercedes zur Regulierung von einem Lamellenpaket unterstützt.

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uf allen Vieren kommt jedes Allrad­ auto daher. Doch je nach Ausrichtung variieren die Konzepte, oftmals sogar unter demselben Namen. Ein Audi A3 quattro hat etwa mit einem A4 quattro vom Vierradstrang her kaum etwas gemein – Verwirrung total. Wesentlich ist heute meist, dass das Gefährt auf schneebedeckten Straßen oder im Gelände unbeirrt seine Bahn zieht, doch ist es schon interessant, wie die Traktion entsteht und was sich da genau an der Bodenplattform tut. Zumal oft nicht einmal die Fachleute vom Verkauf oder der Werkstatt dezidiert Bescheid wissen. Vielfalt und Variantenreichtum am 4x4-Sektor lassen sich primär in zuschaltbare (heute kaum mehr angeboten, v. a. Pickups, Suzuki Jimny, Jeep Wrangler)

unterschiedliche Drehzahlen der beiden Achsen. Auf diese Weise verhilft ein solcher Vierradantrieb das ganze Jahr über zu spürbar mehr Sicherheit auf jeder Piste. Egal ob Trockenheit oder Nässe, Asphalt oder Schotter, Laub oder Gras, Schnee oder Eis, flach oder steil – man ist souverän unterwegs! Das leuchtet ein, denn bei verteilter Antriebskraft muss jedes Rad weniger Drehmoment übertragen. Vier ist hier eben besser als zwei, mit dem Resultat, dass pro Rad mehr Reserven für Seitenführungskräfte übrig bleiben und das Fahrzeug stabiler um die Kurven zieht.

Allrad 1x1

Allrad ist nicht gleich Allrad. Welche Technik steckt hinter einzelnen, verschieden benannten Antriebssystemen? von Manuel Schwab und permanente Systeme unterscheiden. Der Zuschalt-Allrad verbindet Vorder- und Hinterachsantrieb starr miteinander, aufgrund der zwangsweise gleichen Drehzahlen ergeben sich so Sicherheitsnachteile beim Bremsen bzw. der Lenkbarkeit sowie Verspannungen. Daher sollten solche Fahrzeuge nur kurzzeitig bei angepasstem Tempo im Vierradmodus bewegt werden, die Technik stellt quasi eine reine Anfahrhilfe dar. Beim Permanent-Allrad erlaubt dagegen ein Ausgleichsgetriebe oder eine Kupplung

Und das Vorurteil, Allradler schluckten viel mehr Sprit, ist auch nicht mehr zeitgemäß, rund ein halber Liter Mehrverbrauch ist der Sicherheits- und Fahrspaßgewinn allemal wert.

Grip nach Bedarf. Am häufigsten trifft man bei modernen, permanenten Allradwagen oder SUVs jene Bauart an, bei der primär die Vorderräder angetrieben werden und die Hinterachse vollautomatisch nur im Bedarfsfall aktiviert wird. Umgekehrt wird natürlich auch ein Schuh da-

raus, nämlich dann, wenn an einen Hecktriebler eine kraftaktive Vorderachse angekoppelt wird. Eine sogenannte „Hang-on-Lösung“ funktioniert variabel und ohne Zutun des Fahrers. Im simpelsten Fall wird eine Visco-Dose verbaut (Suzuki Swift, Fiat Panda, Daihatsu Sirion). Darin sind Lamellen und Silikonöl. Je stärker eine Achse durchdreht, umso mehr schließen die Lamellen und die andere Achse wird am Vortrieb beteiligt. Ähnlich arbeitet eine elektrohydraulische Lamellenkupplung (z. B. Haldex im A3, TT, fast alle VW mit 4motion, Seat, Škoda, Volvos AWD, LR Freelander, Ford Kuga, Opel Insignia; andere Zulieferer in Citroën C-Crosser, Fiat Sedici, Hyundai, Jeep Patriot, Kia, Mazda CX-7, Mitsubishi Outlander, Nissan Qashqai, Opel Antara, Peugeot 4007, Renault Koleos, Subaru Automatik, Suzuki SX4 und Grand Vitara, Toyota Urban Cruiser und RAV4), allerdings zusätzlich kompatibel mit modernster Regelelektronik wie ESP. Es kann auch eine Ausgangsverteilung des achsweisen Antriebsmoments in einem bestimmten Verhältnis (wie etwa 90 zu 10 Prozent) vorgegeben sein. Insgesamt eine reaktionsschnelle Möglichkeit des 4WD. Bereits proaktiv, also noch bevor Schlupf entsteht, kann das u. a. BMWs xDrive. Letzter Schrei in


der Allradentwicklung sind zusätzliche Differenziale für die Links-/Rechts-Kraftverteilung an der Hinterachse (X6).

Königsdisziplin. Der effektivste Weg eines permanenten Allradsystems führt über ein Zentraldifferenzial. Hier fließt die Kraft von vornherein an alle vier Räder und dennoch ist ein Drehzahlausgleich voll gegeben. Diese Variante ist aber bau- und kostenintensiver und hat einen ungewollten Nachteil: Die Kraft wird immer an jenes Rad geleitet, das am meisten durchdreht. Insofern also sinnlos, wenn die Verteilung nicht geregelt wird. Das kann per Knopfdruck starr passieren (Daihatsu Terios) oder mittels Bremseingriff via Radsensoren geschehen (Jaguar X-Type), stellt aber dann einen „gehemmten“ Vortrieb dar. Stringenter funktioniert da die Koppelung mit einer Visco- oder Lamellensperre (Mercedes-Benz 4Matic bis auf G-Klasse, Subaru mit Handschaltung). Oder gleich eine „drehmomentfühlende“ Lösung – beispielsweise setzt Audi (ab A4, Alfa Romeos Q4, VW Phaeton) auf das selbstsperrende Torsen-Differenzial (von torque sensitive), welches autark eingreift. Ein intelligentes Zentraldifferenzial sozusagen. Echte Geländewagen haben eine oder mehrere manuelle Sperrmöglichkeiten (Daimlers G, LR Defender). Hightech-Offroader bieten beides: automatische Verteilung mit manueller Regulierung (Range Rover, Jeep Grand Cherokee, Toyota Land Cruiser, Mitsubishi Pajero, Porq sche Cayenne, VW Touareg). 

Freiheit auf drei Rädern D as Ding, das die MP3 LT so einzigartig macht, ist gar nicht so leicht zu buchstabieren: Parallelogramm-Vorderradaufhängung mit zwei Vorderrädern. Piaggio verspricht dazu „eine hervorragende dynamische Stabilität“ und mögliche Schräglagen bis zu 40 Grad. Klingt bestens, vor allem, wenn Fahrbahnglätte im Herbst und Winter eigentlich ein Stilllegen von Motorrollern nahelegen würde. Was der italienische Motorradhersteller vergisst zu erwähnen, aber ebenfalls fix in die MP3 miteingebaut ist, ist die Aufmerksamkeit der Umgebung. Es vergeht kein Tag, an dem nicht staunende Passanten durch die besondere Konstruktion des Rollers aus ihren Gedanken gerissen mit unverhohlener Neugier den Dreiradler mustern würden. Nicht zu sehen bekommen sie das besondere Fahrgefühl, das man als MP3-Pilot hat. Sind erst einmal Handbrem-

se und die Sperre der beiden Vorderräder (die MP3 steht ohne weiteren Ständer) gelöst, vergisst man sofort, dass vorne ein Doppelrad bewegt wird. Handlichkeit und Wendigkeit sind auf dem Niveau ähnlich großer Standardroller, Kurven dürfen beherzt angegangen werden, einzig ein extrasicheres und stabiles Fahrgefühl erinnert einen immer wieder daran, dass man ja mit einem ganz besonderen Gefährt unterwegs ist. Erhältlich ist die MP3 als 250er (22,5 PS) als 400er (34 PS) und als weltweit erster Hybrid-Roller mit kombiniertem 125er Benzin- und 3,5 PS starkem Elektromotor und insgesamt 18,5 PS. Fazit: Ein toller Roller, bei dem Kofferraum mit Fernbedienung, eine entspannte Sitzposition, Automatik und das Wissen, mit einem technisch ausgereiften und sicher-sinnvollen Unikat unterwegs zu sein, serienmäßig sind.q

HOIN-Civic Anz 60Jahre-4c 20.02.2008 13:14 Uhr Seite 1 C

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Probedruck

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Die Piaggio MP3 LT vereint Rollerfeeling mit den Sicherheitsreserven von drei Rädern mit drei Scheibenbremsen. Als Traktionskönigin in der kalten Jahreszeit hat sie noch einen weiteren entscheidenden Vorteil: Sie ist mit dem B-Führerschein zu fahren.

REICHL UND PARTNER

Haldexkupp­ en

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EXTRA | Testcenter

Viel Platz im Heck­ abteil: 420 bis 1350 Liter Kofferraumvolumen bietet der neue BMW X1.

s s u n e G r e g i t “ V A S „ Die bayrische X-Flotte wurde um ein faszinierendes Modell erweitert: Das Sports Activity Vehicle (SAV) BMW X1 rollte Ende Oktober an den Start. Test: Walter Mair Optionales Designpaket Besonders sportlich präsentiert sich das Kompaktmodell mit der optional verfügbaren X-Linie. Sie umfasst in Wagenfarbe lackierte Einsätze bei den vorderen und hinteren Stoßfängern, Endrohr mit Chromblende, Alublenden, Seitenschweller sowie eine Aluminium satinierte Dachreling.

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an nehme das technisch Beste aus den Bayern-Modellen X6, X5 und X3, wähle die Plattform des 3er-Touring und kreiere darüber ein Blechkleid, das genau zwischen pompös und bescheiden angesiedelt ist. Das Ergebnis: ein neues automobiles Meisterwerk im SAV-Segment, das den Namen BMW X1 trägt. Der X1 rundet nicht nur das äußerst erfolgreiche Offroad- bzw. SAV-Segment des bayrischen Herstellers nach unten hin ab, sondern tritt auch an, um gezielt eine neue Käuferschicht zu erobern. Der 4,45 Meter lange Fünftürer ist bereits auf den ersten Blick als echter BMW zu identifizieren. Man kann den im Leipziger Werk produzierten X1 dennoch als Crossover-Bayern bezeichnen, der die BMW-typische, aufrecht stehende Doppelniere inklusive der lang gestreckten Motorhaube vom 7er übernommen hat, von der Seite betrachtet ein wenig an den 1er erinnert, heckseitig eine gelungene Design-Evolution des X3 und X5 darstellt, aber als Gesamtkonzept einen eigenständigen Charakter hat.

BMW-typischer Fahrspaß. An Motoren stehen drei Vierzylinder-Dieselaggregate (143, 177 und 204 PS) sowie ein 258 PS starker Sechszylinder-Benziner zur Verfügung. Wir fuhren die BiturboDiesel-Variante xDrive 23d mit 204 PS, die bei ihrer Arbeit sehr leise ist und sich trotz der Bärenkräfte äußerst sparsam im Verbrauch zeigt: Nur 6,3 Liter im Schnitt sind ein beachtlicher Wert. Der „Öko“-BMW hat natürlich Schaltpunktanzeige, Auto-Start-Stop-Funktion und Brems­ energierückgewinnung serienmäßig mit an Bord. Gibt man dem X1 so richtig die Sporen, muss ein Liter mehr kalkuliert werden. Der kleine BMW-Offroader lässt sich zackig um Kurven dirigieren und verhindert Untersteuern dank DSC und Performance Control. Das Fahrwerk ist sportlich komfortabel abgestimmt – nicht zu weich, aber auch nicht zu hart. Wer auf die Offroad-Talente des X1 mit xDrive verzichten möchte, kann auch die sDrive-Variante (mit Heckantrieb) ordern. Sicherheit genießt bei BMW immer höchste Priorität; der X1 verfügt unter anderem über spezielle Verformungselemente vorne und hinten, die einen Aufprall bis ca. 15 km/h absorbieren.


Testcenter | EXTRA

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Top-Komfort: Ledersportsitze, Automatikschaltung, Multifunk­ tionslenkrad usw.

Fazit: Der neue X1 ist eine der attraktivsten Alternativen im SAV-Segment. Die BMWtypische Freude am Fahren wurde auch in der kleinsten X-Variante perfekt umgesetzt und auch nach durchgehend fünfstündiger Reisedauer freut man sich bereits wieder auf das nächste Startkommando. q

BMW X1 xDrive 23d Motor

Vierzylinder-CRD-Twin-Turbo

Hubraum

1995 ccm

Leistung

150 kW/204 PS

Drehmoment

400 Nm bei 2000–2250 U/min

Getriebe

6-Gang-Automatik/Steptronic

0–100 km/h

7,3 sek

Spitze

223 km/h

Verbrauch

6,3 l/100 km

CO2 -Emissionen

167 g/km

masse & Gewicht L/B/H: 4454/1798/1545 mm, 1670 kg Preis

ab 29.950 Euro Testmodell: 51.407 Euro

© 6020/Mair (6)

Gangwechsel. Neu im 5er GT ist das 8-Stufen-Automatikgetriebe.

Intelligenter Lückenbüßer Mit dem neuen 5er GT will BMW die Nische zwischen dem nächsten 5erModell, der 7er-Limousine und dem X6 füllen. Das gelingt mit Bravour und pfiffigen Detaillösungen, auch wenn Fragen nach der Sinn­haftigkeit der neuen Linie offen bleiben.  Test: Klaus Erler

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teht man das erste Mal vor dem 5er GT, dann ist man fast eingeschüchtert von der schieren Masse dieses Automobils. Eine lange Schnauze, ein wuchtiges Chris-Banglehaftes Heck, dazwischen eine dünne, coupéhafte Fensterlinie. Die wahren Qualitäten des 5er GT erfährt man im Inneren des KombiSoft-SUV-Limousinen-Crossovers. Hier findet man das Thema Variabilität in einer für BMW ungewohnten Intensität behandelt: Die hinteren Sitze (wahlweise zwei Einzelsitze oder eine Dreier-Sitzbank) können um zehn Zentimeter längs verschoben und um bis zu 40 Grad in der Neigung verändert werden. Dabei ist der Gepäckraum durch eine verstellbare Trennwand akustisch vom Fahrgastinnenraum entkoppelt. Das maximale Gepäckraumvolumen beträgt 1700 Liter und damit mehr als beim aktuellen 5er-Touring, die maximale Beinfreiheit hinten liegt beinahe auf dem Niveau der Langversion der 7er-Limousi-

ne. Die Heckklappe des 5er GT ist zweigeteilt, wahlweise öffnet eine kleine Kofferlucke oder die gesamte Heckklappe. Die Sitzposition ist angenehm erhöht, der Fahr- und Sitzkomfort dabei oberklassentypisch auf höchstem Niveau. Dafür sorgen unter anderem auch die neue, serienmäßige 8-Stufen-Automatik und Sonderausstattungsdetails wie Wankausgleich und mitlenkende Hinterräder. Motorenmäßig hat man die Wahl zwischen zwei Benzinern mit 306 oder 407 PS und dem 530d-Dieselmotor mit 245 PS. Fazit: Im 5er GT findet jeder, der sich an dessen Auftritt nicht stört, die perfekte Limousine für ausgedehnte Reisen. Sollte die Rückbank des nächsten 5er-Touring jedoch ähnlich variabel wie beim 5er GT ausfallen, bleiben wenige Argumente für den Kauf eines q derart massigen Automobils. 

BMW 5er Gran Turismo 530d Motor

Sechszylinder-Turbodiesel

Hubraum

2993 ccm

Leistung

180 kW/245 PS

Drehmoment

540 Nm bei 1750–3000 U/min

Getriebe

8-Gang-Automatik

0–100 km/h

6,9 sek

Spitze

240 km/h

Verbrauch

6,5 l/100 km

CO2 -Emissionen

173 g/km

Masse & Gewicht L/B/H: 4998/1901/1559 mm, 2035 kg Preis

ab 61.500 Euro inkl. Österreichpaket (u.a. mit Park Distance Control, Xenon)


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Daihatsu Terios Top 4WD 1,5 l Automatik Motor

Vierzylinder-Benzin mit variabler Ventilsteuerung

Hubraum

1495 ccm

Leistung

77 kW/105 PS

Drehmoment

140 Nm bei 4400 U/min

Getriebe

4-Stufen-Automatik mit sperrbarem Mitteldifferenzial

0–100 km/h

14,0 sek

Spitze

150 km/h

Verbrauch

7,7 l/100 km

CO2 -Emissionen

181 g/km

masse/gewicht

L/B/H: 4095/1695/1730 mm, 1235 kg

Preis

ab 18.990 Euro Testmodell: 23.990 Euro

Stadtbergsteiger Mit dem Terios Top 4WD Automatik präsentiert Daihatsu ein gut ausgestattetes und preiswertes Kompaktklasse-Modell mit echten Geländewagenfeatures.

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insteigen, abfahren, passt! Die Themen „unkompliziertes Bedienen“ und „beste Rundumsicht“ beherrscht Daihatsus aktuelles Top-Allradmodell „Terios“ aus dem Effeff. Zehn Zentimeter kürzer als der VW Golf, bietet er 30 Liter mehr Kofferraumvolumen als dieser und die Vorteile einer erhöhten Sitzposition. So lassen sich innerstädtische Alltagsaufgaben bestens bewältigen, umso mehr, da der Terios in der Austtattungsvariante Top 4WD Automatik dem Fahrer nicht nur das Schalten abnimmt, sondern auch mit einer Sonderzahl von Komfort- und Sicherheitssextras ausgeliefert wird. Ein kleiner Auszug aus der Ausstattungsliste: elektronische Stabilitäts- und Traktionskontrolle mit ABS, Kopfairbags vorne und hinten, Frontscheibenrahmenheizung, Klimaautomatik, Lederlenkrad, Sitzheizung. Das größte Plus des Terios ist allerdings, dass er auch bei schlechten Straßenverhältnissen und in leichtem Gelände eine sehr gute Figur macht.

Er verfügt über einen permanenten Allradantrieb mit einer zusätzlichen Mitteldifferenzialsperre, ein echtes Geländewagen-Feature, das die Kraftverteilung des permanenten Allrads von 70 % hinten und 30 % vorne bei Bedarf auf 50:50 sperrt. Damit stellt er ein großes Sicherheitsplus für die Fortbewegung auf losem Untergrund bereit.

Automatikversion mit Sicherheitsplus. In der Automatikversion des Terios ist zusätzlich sowohl eine Berganfahrhilfe als auch eine Bergabfahrhilfe serienmäßig. Die Funktionsweise dieser beiden Traktionshelfer ist rasch erklärt. Berganfahrhilfe: Wird bei eingelegtem Gang kurz die Fußbremse betätigt, hält das Fahrzeug für zehn Sekunden auch in großen Steigungen, ohne dass die Handbremse gezogen werden muss. Beim Gasgeben löst sich die Bremssperre automatisch, ein Anfahren unter problematischen

Test: Klaus Erler

Bedingungen wird so erleichtert. Die Bergabfahrhilfe wird per Knopfdruck arretiert. Sie bremst das Fahrzeug auch in großem Gefälle ohne weitere Betätigung der Bremse automatisch auf 8 km/h ab. Nachteilig wirkt sich diese Gelände-und Allradkompetenz nur beim Federungskomfort aus: Das Fahrwerk des Terios ist robust und straff ausgelegt und meldet die Fahrbahnbeschaffenheit sehr direkt an die Insassen weiter. Insgesamt bekommt man aber mit dem Terios Top 4WD Automatik ein in dieser Preisklasse konkurrenzlos preiswertes Fahrzeug, das sowohl mit Traktions-Sicherheitplus als auch mit hoher Alltagskompetenz punkten kann. Fazit: Der Terios ist ein kompakter und robuster Allradler, dessen Stärken hohe Alltagstauglichkeit und Bestausstattung zum günstigen Preis sind und der auch im Gelände weit mehr zu leisten imstande ist, als sich die Mehrheit seiner Käufer je auszuprobieren trauen würden.  q


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Subaru Outback 3.6R Symmetrical AWD

Gediegen ins Outback

Motor

Sechszylinder-Boxer-Benziner

Hubraum

3630 ccm

Leistung

191 kW/260 PS

Drehmoment

350 Nm bei 4440 U/min

Getriebe

6-Gang-Automatik

0–100 km/h

7,5 sek

Spitze

230 km/h

Verbrauch

10,0 l/100 km

CO2 -Emissionen

232 g/km

masse/gewicht

L/B/H: 4775/1820/1605 mm, 1587 kg

Preis

ab 39.990 Euro Testmodell: 59.990 Euro

Mit dem im Oktober in Österreich eingeführten neuen Subaru Outback lassen sich auch Regionen fernab der Zivilisation erobern.

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chon sein klingender Name ist Programm: Der Outback – ein elegantes Crossover-Modell des japanischen Fahrzeugherstellers Subaru – fühlt sich in seiner im Oktober erschienenen vierten Auflage nicht nur auf glattem Untergrund, sondern auch im unwegsamen Gelände wohler denn je. 1995 feierte der Pionier des SUW-Konzeptes (Sports Utility Wagon) seine Premiere, mit dem Ziel, den Fahrkomfort eines Pkw und die Multifunktionalität eines SUV mit den Vorteilen des 4x4-Antriebes zu vereinen. Damals wie heute setzt der Outback nicht auf eine mächtige, große SUV-Optik, sondern überzeugt vielmehr aufgrund seiner Substanz, dem permanenten Allradantrieb

„symmetrical AWD“ und dem Boxer-Bauprinzip für einen tiefen Schwerpunkt.

Fürstliches Ambiente. Der neue, deutlich gewachsene Outback versprüht dank üppiger Chromapplikationen schon von außen Eleganz, die auch bei der Gestaltung des Innenraums seine konsequente Fortsetzung findet. Neben einem fürstlichen Platzangebot auf sämtlichen Sitzen lassen hier Leder, fein gemasertes Holz und unzählige technische Features den Aufenthalt an Bord zu einem ganz besonderen Erlebnis werden. Die neue OutbackGeneration verfügt serienmäßig über eine elektrische Feststellbremse, Hillholder-

Test: Walter Mair

Funktion, belüftete Rücksitze sowie einen bei extremer Kälte vorteilhaften Zuheizer bei der Dieselvariante. Der sportliche Touring Wagon wird entweder als 2,5i mit 167 PS oder als Boxer Diesel mit 150 PS angeboten. Dazu gibt es die für uns bereitgestellte Sechszylinder-Variante 3,6 R mit 260 PS, serienmäßig mit „SI-Drive“-Automatik. Der Outback ist ein Meister des genüsslichen Dahingleitens und bleibt auch in flotten Kurven treu in seiner vorgegebenen Spur. Der fernöstliche Premiumkombi, der bei Bedarf bis zu 1,7 Kubikmeter schluckt, rollt rund 20 Zentimeter über Grund, wodurch er auch den Trip zur Hüttengaudi mit Bravour erledigt. q

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Ford Ranger Wildtrak 3,0 l TDCI Motor

Reihen-Vierzylinder Direkteinspritzer-Turbodiesel

Hubraum

2953 ccm

Leistung

115 kW/156 PS

Drehmoment

380 Nm bei 1800 U/min

Getriebe

5-Gang-Schaltung mit zuschaltbarem Allrad

0–100 km/h

13,4 sek

Spitze

170 km/h

Verbrauch

9,2 l/100 km

CO -Emissionen

252 g/km

masse/gewicht

L/B/H: 5173/1805/1762 mm, 1830 kg

Preis

ab 22.788 Euro (Sondermodell „Startup“) Testmodell: 32.200 Euro

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Wildkatze mit Samtpfoten Mit dem Wildtrak präsentiert Ford ein hochwertig ausgestattetes Sondermodell von Klaus Erler seines runderneuerten 4x4-Pick-Ups „Ranger“.  Echter Naturbursch Der Wildtrak verzichtet zwar auf einen Bordcomputer, der laut Werksangaben einen Gesamtverbrauch von 9,2 Liter ausweisen würde, nicht jedoch auf einen Kompass. Ein echter Naturbursch eben, der sich lieber nach Himmelsrichtungen, als nach Trinkgewohnheiten ausfragen lässt.

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ie Zielgruppe für den Ford Ranger Wildtrack? Gewerbetreibende, Hüttenwirte und Menschen mit dem Wunsch nach Besonderem, die sich mit der Sinnhaftigkeitsfrage nicht länger als notwendig aufhalten. So, die vordringlichste Frage wäre geklärt, jetzt ist der Weg frei, die wahren Qualitäten des Wildtrak zu erfassen. Zuerst die Papierform: Nutzlast von einer Tonne, Platz für eine Euro-Palette auf der Ladefläche, ein Drehmoment von 380 Nm, gebremste Anhängerlast von 3000 kg und 5,2 Meter Fahrzeuglänge. Dazu wird ein zuschaltbarer Allradantrieb mit Untersetzungsgetriebe geliefert. Diese Hardfacts verfeinert Ford in der Wildtrak-Sonderausstattung unter anderem mit 18Zoll-Leichtmetallfelgen, einer Alcantara-Polsterung, einer Dachreling, Sporttrittbrettern, beheizbaren Vordersitzen, Parksensoren am Heck und einem OffroadInfocenter. Über Doppelkabine mit fünf Sitzplätzen, Nebelscheinwerfer, Klimaanlage und elektrische Fensterheber muss man erst gar nicht reden, die sind quasi als Wildtrak-Grundausstattung mit dabei. Bleibt eigentlich nur mehr eine Frage offen: Wie bewährt sich der Ford Ranger im Alltag?

Hart und zart. Bestens, wenn man harte Kerle mit sanftem Innenleben mag. Die Gänge sind lang übersetzt, das stellt für den

Wildtrak mit seinen 1830 kg Eigengewicht aber kein Problem dar. Er lässt sich dank des hohen Drehmoments des 3-Liter-TDCI-Motors mit seinen 156 PS sehr schaltfaul fahren. Dabei kann das Fahrwerk seine Ursprungsbestimmung als Lastenträger nicht verheimlichen und meldet die Fahrbahnbeschaffenheit auch wesentlich genauer und härter zurück wie es die soften Federn eines SUV tun würden. Trotzdem: In Verbindung mit den bestens gepolsterten Ledersitzen, die zwar nicht viel Seitenhalt, aber genau den richtigen Härtegrad aufweisen, mit der angenehm hohen Sitzposition und der richtigen Naturbursch-Einstellung lässt sich der Wildtrak sogar auf Autobahnen schmerzfrei bewegen. Dabei meistert er auch Geschwindigkeiten jenseits der Legalitätsgrenze mit stoischem Gleichmut, die Lärmentfaltung bei 130 km/h ist für eine derart hochbauende Karosserieform vernachlässigbar. Dass er bei all diesen Qualitäten voll-offroadtauglich und vorsteuerabzugsberechtigt ist, macht den Ranger Wildtrak bei einem MwSt-Exklusivpreis von 30.800 Euro nur umso attraktiver. Fazit: Trotz leichter Nachteile wie großem Wendekreis und härterer Federung ist der Ranger Wildtrak ein voll alltagstaugliches Auto für Menschen, die ein bestens verarbeitetes Fahrzeug mit variablem Laderaum und echten Offroad-Qualitäten suchen und dabei auf q luxuriöse Ausstattung nicht verzichten wollen. 


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Schneeketten

Socke oder Kette?

Gib Grip Welche Winterreifen sich besonders für den 4x4-Betrieb von Manuel Schwab empfehlen und worauf beim Kauf zu achten ist. 

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n ihrer November-Ausgabe veröffentlichte die „AutoBild allrad“ einen Winterreifentest der Größe 235/55 R17, speziell abgestimmt auf die ständig zahlreicher werdende Gruppe von Kompakt- bis Midsize-SUVs mit Vierradantrieb. Von den sieben auf einem VW Tiguan 2.0 TSI 4Motion als Referenzfahrzeug getesteten Reifentypen geht die Auszeichnung „vorbildlich“ an den Dunlop SP Winter Sport 3D, der mit fantastischem Schneegrip, berechenbarem Handling sowie sehr leisem Abrollen überzeugt. Knapp dahinter rangiert der Pirelli W 210 Sottozero. Die Note „gut“ kann der Vredestein Wintrac 4 Xtreme für sich verbuchen. „Befriedigend“ geht an die restlichen vier Kandidaten. Andere Tests attestierten unter anderem dem Continental 4x4 WinterContact oder dem Bridgestone Blizzak LM 25 4x4 tadellose Ergebnisse.

Schneeflocken-Symbol wichtig. In jedem Fall wichtig bei der Neuanschaffung eines Winterreifens für ihren Kraxler ist das „Snowflake on the Mountain“-Symbol. Nur wenn es auf der Reifenflanke eingeprägt ist, gilt der Pneu als „echter“ Wintergummi, der Sicherheit auf schneeglatten Fahrbahnen garantiert. Ein so gekennzeichneter Reifen bremst auf Schnee mindestens sieben Prozent besser. Die bloße „M+S“-Kennung eines Reifens bescheinigt keineswegs – wie oft fälschlich angenommen – eine spezielle Eignung in der kalten Jahreszeit. Hier sind Profil und Material oder Struktur der Lauffläche lediglich so ausgelegt, dass das Anfahr- und Fahrverhalten in Matsch und auf frisch gefallenem oder schmelzendem Schnee besser ist als bei normalen Straßenreifen. Eine bestimmte Winterperformance q wird damit also nicht definiert.

Der FordRanger.

Bei Schneeketten gilt – frei nach Joki Kirschners legendärem Banken-Werbespruch aus den Achtzigern –, dass man „rechtzeitig drauf schaut, dass man sie hat, wenn man sie braucht“. Nur, wann braucht man sie? Der ÖAMTC liefert dazu eine detaillierte rechtliche Auflistung: Schneeketten dürfen nur verwendet werden, wenn dies erforderlich ist, und nur, wenn sie die Oberfläche der Fahrbahn nicht beschädigen können. Sie sind auf jeden Fall zu verwenden, wenn dies durch das Verkehrszeichen „Schneeketten vorgeschrieben“ verlangt wird (gilt auch für 4WD-Fahrzeuge, es sei denn, sie sind per Zusatztafel ausgenommen). Die Verwendung von sogenannten Anfahrhilfen als Schneekettenersatz ist nicht zulässig. So weit, so kurz. Aber welche Kette nimmt man im Falle eines Falles? Aufschluss gibt ein groß angelegter Schneekettentest, der 2008 vom ÖAMTC und dem ADAC durchgeführt wurde.

Textil keine Alternative Folgende Ketten wurden mit „gut“ bewertet: Thule CL-10, Pewag Sportmatik, RUD-compact easy2go plus, RUD-matic Kantenspur, Ottinger Maxi GS, KWB TempoMatic Exklusiv, Pewag Ring Automatik-S. „Befriedigend“ schnitt die aus einem KunstoffseilGeflecht bestehende Michelin „Easy Grip“ ab. Dieser Test zeigt auch, dass sogenannte „Textil-Traktionshilfen oder „Snow-Socks“, die vermehrt auf den Markt drängen, noch keine echte Alternative zu ihren Quelle: www.öamtc.at Konkurrenten aus Stahl sind.

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EXTRA | Motor

Neuer Schwede Nordisch nobel ist der Volvo XC60 bereits, jetzt wird er auch mit DRIVe-Technologie besonders sauber und sportlich.

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er skandinavische Hersteller setzt seine Umweltoffensive fort und präsentiert zum Modelljahr 2010 unter anderem das ganz ökonomische XC60-Diesel­modell mit DRIVe-Technologie. Ausgestattet mit Frontantrieb und ausschließlich mit Handschaltung zu haben, verfügt der Wagen über eine Fünfzylinder-Turbodieselmaschine mit 2,4 l Hubraum, ein maximales Drehmoment von 420 Nm und 175 PS Leistung. Der Verbrauch des Premium-Crossover pendelt sich im Drittelmix auf nur 6,0 l/100 km

Volvo XC60: Das elegante Crossover-Modell aus Schweden fährt jetzt mit umweltschonender DRIVe-Technik vor.

ein, was einem CO2 -Emissionswert von 159 g/km entspricht. Diese Werte sind neben dem Allrad-Verzicht weiteren innermotorischen Detailoptimierungen geschuldet. Fortschrittliche Einspritztechnologie mit Piezoinjektoren sorgt für eine optimale Gemischaufbereitung und effiziente Verbrennungsabläufe. Außerdem wurde die Getriebeübersetzung angepasst, um die Drehzahl im sechsten Gang und damit Verbrauch wie Innengeräusch zu reduzieren. Der Volvo XC60 2.4D DRIVe verfügt darüber hinaus über ein modifiziertes Motormanagement, optimierte Kühlluftführung mit teilabgedecktem Frontgrill, Leichtlauf-Getriebeöl, rollwiderstandsarme Reifen, eine Schaltpunktanzeige, ein leicht tiefergelegtes Fahrwerk für einen verbesserten Luftwiderstand sowie auf Wunsch gegen Aufpreis aerodynamisch optimierte Leichtmetallfelgen.

„Grünes“ Technikschmankerl. Äußeres Erkennungszeichen aller Modelle ist das DRIVe-Emblem. Der Einstiegspreis für dieses „grüne“ Technikschmankerl liegt bei 37.500 Euro. Der DRIVe fährt übrigens für 43.449 Euro im sportlichen RDesignAuftritt vor, welches es zusätzlich auch für

die Allradmodelle gibt. Mit diesem speziellen Sportpaket macht der Umweltschutz gleich wesentlich mehr Spaß. Die deutlich schärfere Ausgabe ist optisch an den mattsilbernen Applikationen an Außenspiegelgehäusen und Türschwellern zu erkennen. Ein Unterfahrschutz an Front und Heck sowie 18-Zoll-Leichtmetallfelgen im Fünfspeichendesign peppen ihn auf. Optional sind auch 20-Zöller erhältlich. Die in Wagenfarbe lackierten Türschweller und Radläufe lassen den Volvo XC60 RDesign optisch näher an die Straße rücken, obwohl die Bodenfreiheit unverändert bleibt. Zwei verchromte Auspuffendrohre sind weitere Erkennungsmerkmale. Es wurde aber auch die Technik angepasst. So verfügt der RDesign über eine direktere Lenkung und ein Sportfahrwerk. Im Innenraum dominieren mattierte Metalloberflächen an den Türverkleidungen und der Mittelkonsole. Außerdem gibt‘s Alupedale sowie gut konturierte Sportsitze mit unterschiedlichem Härtegrad an Sitzpolstern und Rückenlehnen – genau das Richtige für eine ambitionierte Fahrweise. Das Dreispeichen-Sportlenkrad mit Aluspange ist mit perforiertem Leder bezogen und q komplettiert den feschen Look. 


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Automobile Highlights in der Mehrmarkenwelt von Denzel-Unterberger.

Starkes team. Gerhard Schuster (Verkauf), Betriebsleiter Wolfgang Amadeus Paschinger und Serviceleiter Christian Profanter. Public Relations

Servicekompetenz bei Denzel Unterberger Wer sich für ein Fahrzeug der Marken Volvo, Jaguar, Land Rover, Hyundai oder Mitsubishi interessiert, findet in der Autowelt von Denzel Unterberger eine üppige Auswahl an aktuellen Modellen vor.

S

o nimmt beispielsweise die Marke Volvo in dem in der Innsbrucker Rossau angesiedelten Autohaus einen ganz besonderen Stellenwert ein. Schließlich vertreibt Denzel die schwedische Marke bereits seit 1961 in Österreich, wovon nicht nur der Innsbrucker Fahrzeughändler, sondern auch die Tiroler Kunden profitieren. Betriebsleiter Wolfgang Amadeus Paschinger: „Wir haben die zeitlosen Volvo-Werte wie Qualität, Sicherheit und Fami­li­enfreundlichkeit im Laufe der Jahre ver­­innerlicht. In allen un-

seren Überlegungen Volvo betreffend, steht die kompromisslose Kundenorientierung an erster Stelle. Wir legen allergrößten Wert auf die fachliche Kompetenz unserer langjährigen Mitarbeiter und investieren daher überdurchschnittlich viel in Fortbildungsmaßnahmen, damit wir unseren Kunden die größtmögliche Servicesicherheit garantieren können.“ Damit die Kunden nicht nur beim Kauf, sondern auch danach Freude mit ihrem Auto haben, steht bei Denzel Unterberger ein

kompetentes Team bereit. Maßgeschneiderte Angebote in Finanzierungsfragen bietet Volvo-Experte Gerhard Schuster, der individuelle Lösungen für Firmen- und Privatkunden parat hält. Darüber hinaus beschäftigt sich Serviceleiter Christian Profanter bereits seit zwei Jahrzehnten mit der Marke Volvo. Er kennt daher jedes Detail am Fahrzeug und versteht es, auf die Wünsche und Bedürfnisse der Volvo-Kunden optimal einzugehen. Weitere Infos unter www.unterberger.cc oder Tel. 0512/33 23-0. q

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EXTRA | Motor

„Wer später kommt, muss besser sein“ Günther Kerle, Mazda Austria-Geschäftsführer, nimmt im Interview mit Manuel Schwab zum starken Antritt des neuen Diesel-SUV seiner Marke Stellung.

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Reizend leistbar

Beinah hätten die Japaner die Vorfreude überstrapaziert. Doch am Ende wird alles gut und der Mazda CX-7 kommt auch mit Dieselmotor und damit viel günstiger als bisher (34.290 Euro). Die zweijährige Verspätung trübt sein Gewissen in keinster Weise, ist er doch besonders emissionsarm. Bissig, aber ungiftig, könnte man sagen, bei einem Bullendrehmoment von 400 Nm und dem SCR-Kat, der dank AdBlue-Zusatzstoff sogar die Stickoxide filtert. Jetzt warten wir halt noch auf eine Automatik – hoffentlich nicht wieder so lang!

er Mazda CX-7 ist endlich auch mit Dieselmotor zu haben, warum hat sich der Hersteller dafür zwei Jahre Zeit gelassen, gab es keinen Druck vom Importeur? Günther Kerle: Der Ruf aus Österreich wurde jetzt gehört. Ursprünglich war dieser Mazda für die USA konzipiert, wo es keinen Diesel-Bedarf gibt. Allerdings wurde schnell klar, dass der CX-7 auch in Europa bzw. Österreich super ankommt – und deshalb die Selbstzünderversion braucht. Wer später zur Party kommt, muss umso besser angezogen sein. Im unserem Fall heißt das: Der 173-PS-Diesel ist nicht nur sportlich, sondern auch schadstoffarm. Ein Allroundtalent eben. Der Einstiegspreis für das „Sexy Utility Vehicle“ ist heiß, wird es zu Lieferverzögerungen kommen? Grundsätzlich ist der CX-7 prompt und ausreichend verfügbar. Aber wer weiß:

Wenn sich der Wagen noch schneller als die warmen Semmeln verkauft, dann könnte es vereinzelt schon zu ein, zwei Monaten Wartezeit kommen.   Was will Mazda Austria mit diesem Hoffnungsträger erreichen? Präsenz schaffen – erstens optisch mit einem starken Auftritt, zweitens auch bei Verkauf und Marktanteil. Dank des Diesels sollen sich die Verkaufszahlen dieses Markenflaggschiffs mehr als verdoppeln. Herzlichen Dank für das Gespräch.

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Motor | EXTRA Peugeot 3008

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fiat qubo

dacia sandero stepway

vw crosstouran

Begabte Schwindler Nicht alles, was nach Allrad ausschaut, ist auch vierradgetrieben. Dacia,VW, Fiat und Peugeot haben Modelle im Programm, die optisch Berge versetzen könnten, und dieses Versprechen als reine Fronttriebvon Klaus Erler ler mit technischen Detaillösungen und bulliger Optik zumindest zum Teil einlösen. 

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acia Stepway, der VW CrossTouran, Fiat Qubo Trekking und der Peugeot 3008 haben eines gemeinsam: Auf liebenswerte Art täuschen sie ihre Umwelt über ihre wahre Qualität, den Alltag – aufbauend auf solider Serientechnik – mit Bravour zu meistern. Aufgeschmückt mit Offroad-Zierrat geben sie den Bergfex und streben nach 4WD-Weihen, die sie als Fronttriebler nur schwer erreichen werden. Dass sie es trotzdem versuchen und dabei nicht verlegen sind, sich technischer Tricks zu bedienen, macht sie umso sympathischer.

Fiat Qubo 1,3 Multijet 75 Trekking (ab 16.990 Euro) Der Qubo ist ein echter Feschak. Mit Dachreling, Offroad-Schutz vorne in ChromOptik und Radnabenkappen in speziellem Trekking-Design macht er so richtig auf Naturbursch. Dabei lässt er es allerdings nicht bewenden: Neben einem bis 30 km/h zuschaltbaren elektronischen Sperrdifferenzial (Traction+) bringt er noch ein höher gestelltes Fahrwerk und geländefähige M&S-Bereifung mit. Gemeinsam mit einem sparsamen Dieselmotor und umfangreicher Serienausstattung wird er so zum runden Angebot unter 17.000 Euro.

VW CrossTouran: Sechs mögliche Konfigurationen (ab 29.730 Euro) Kühlergrill in matter Chromoptik, sportlich gestylte Stoßfänger, Rückleuchten in Optik „Rauch“. Dazu schwarz genarbte Karosserieabdeckung an Radläufen, Schwellern und Türen, 17“-Leichtmetallräder „Funplay“ und eine silber-eloxierte Dachreling: Der CrossTouran schaut auf sein sportives Äußeres und lässt mit höhenverstellbaren Komfortsitzen und umklappbarer Beifahrersitzlehne auch die inneren Werte nicht zu kurz kommen. Beim Unterstreichen seiner Outdoorkompetenz ist er ein wenig zaghafter: Ein Schlechtwegefahrwerk mit strafferer Dämpfung und eine erhöhte Bodenfreiheit von ca. 12 Millimetern muss hier reichen.

Dacia Sandero Stepway: als Benziner 1.6 MPI oder als Diesel dCi 70 (10.490. Euro bzw. 12.130 Euro) Auch der Stepway lässt sich nicht nachsagen, sein Auftreten zu vernachlässigen: Vorne und hinten gibt es einen Unterfahrschutz, am Dach eine Reling und auf der Seite sportliche Schweller. Dazu werden Servolenkung, Nebelscheinwerfer und Metallisee-Lackierung gereicht. Bei den Offroad-Features geht es

nicht ganz so üppig zu: Die Karosserie wurde um 20 Millimeter auf eine Bodenfreiheit von 175 Millimeter angehoben, die Federung bewusst straff ausgelegt. Das sollte trotzdem für die gröbsten Feldwege reichen.

Peugeot 3008: Elf verschiedene Konfigurationsvarianten (ab 21.990 Euro) Der Peugeot sieht sich selbst als Crossover von Limousine, Kompakt-Van und SUV. Dabei schaut er vor allem in den höheren Ausstattungsvarianten penibel darauf, dass neben seiner gefälligen Karosserie auch die inneren Werte nicht zu kurz kommen. Serienmäßig sind in jedem Fall Servolenkung, zweigeteilte Heckklappe, Klimaanlage, sechs Airbags und ESP mit an Bord. Und wenn der 3008 auch kein wirklicher SUV ist: Die ebenfalls serienmäßigen Goodies Berganfahrhilfe und eine elektrische Feststellbremse lassen sich optional um das fünfstufige „Grip Control“System – eine intelligente Traktionskontrolle – erweitern, das in Verbindung mit M&S-Reifen für bestmöglichen Grip an den Vorderrädern sorgt. Ebenfalls in der Aufpreisliste findet sich der „dynamische Wankausgleich“, mit dem der Peugeot 3008 mit hohem technischen Aufwand versucht, gleichzeitig Komq fortkönig und Kurvenstar zu sein.


Lifestyle

Hugo-Boss-Fäustlinge, gesehen bei Salamander, 49,90 Euro.

Selbstbeschallung

DJ kann jeder. Diese Behauptung lässt sich nun auch auf iTunes unter Beweis stellen (oder eben nicht). Die deutsche Softwarefirma „algoriddim“ hat ein Programm auf den Markt gebracht, mit dem man Musik ganz einfach mixen, scratchen und personalisieren kann. Dank der Automix-Funktion, die Playlists vollautomatisch in ein professionelles DJ-Set mischt, kann man mit „djay 3“ jede Feier beschallen. Tüftler werden sich über zahlreiche technische Details und Spielereien freuen.

Sportlich

www.djay-software.com

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„Sporty lifestyle for everday“ verspricht Adidas eyewear den Trägern seiner neuen „ambition“-Serie. Die optischen Brillen sind besonders leicht, verwendet werden Materialien und das dazugehörige Knowhow aus dem Sportbereich. Erhältlich im Optikfachhandel.

© Schwarzkopf & Schwarzkopf

Websurfer’s Paradise

Reputationshelfer. Das Zeitalter

Winnetou für Fans

der Suchmaschinen und Social Networks hat so seine Tücken mit sich gebracht. Nicht selten suchen heute nämlich Firmen im Internet nach peinlichen Ausrutschern und privaten Hintergrundinformationen potenzieller Arbeitnehmer. Mehrere Websites bieten mittlerweile Services an, die diese ungeliebten Spuren für immer verwischen und die Privatsphäre schützen soll. Außerdem wird das World Wide Web bei Bedarf auch regelmäßig auf möglicherweise rufschädigende Infos durchforstet.

Zugegeben: Man muss schon ein echter Fan sein, um an dem Bildband „Das große Album der Karl-May-Filme“ Freude zu haben. Aber wenn, sind die 600 Filmfotografien von Szenen vor und hinter der Kamera wirklich gewaltig. Der Prachtband für den Winnetouund Old-Shatterhand-Fetischisten ist auf 3000 Stück limitiert und wurde von Marie Versini handsigniert. Sie spielte Winnetous Schwester Nscho-tschi. Gesundheit!

www.reputationdefender.com www.deinguterruf.de www.webreputation.com

Michael Petzel (Hg.): Das große Album der Karl-May-Filme, Schwarzkopf & Schwarzkopf, 480 Seiten, 99 Euro.

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Längst muss der Markenfreund auch in eher unspektakulären Bekleidungsfragen nicht auf seine geliebten Designer verzichten. Simple Fäustlinge gibt es nicht nur von Oma, sondern auch von Hugo Boss.

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DesignerFäustlinge


Frohes Fest

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Fünf Must-have-DVDs für die Weihnachtszeit

Touchscreen mit Windows.

© htc

Als „ultimative Surf-, Multimedia- und Gamingmaschine“ wird das Smartphone HD2 von HTC präsentiert. Immerhin ist es aber das erste Smartphone mit Microsoft-Betriebssystem (Windows Mobile), das über einen kapazitiven 4,3-Zoll-Touchscreen – also per Finger – benützt wird. Per Fingerdruck können Direktlinks zu wichtigen Kontakten, LieblingsWebsites oder häufig verwendeten Applikationen auf die Startseite gelegt werden. Dazu gibt es Spiele und andere Tools vom Windows Marketplace for Mobile zum Download. Ein durchaus gelungener Versuch einer iPhone-Konkurrenz ist das HD2 auf jeden Fall. www.htc.com

lacherfolg des jahres

Katerstimmung. Nach einer exzessiven Junggesellenparty fehlt der Bräutigam, das Auto und ein Schneidezahn, dafür ist ein Tiger im Bad, ein Baby im Schrank und ein Ehering am falschen Finger. Nun gilt es zu klären, was letzte Nacht eigentlich passiert, wo der Ehemann in spe geblieben und wieso Mike Tyson so stinksauer ist. Die­se erfrischende Komödie entlockte 2009 selbst Humorasketen ein breites Grinsen, spätestens bei den „Beweisfotos“ im Abspann. (pf) Hangover • 96 Min. Warner Home Entertainment • 2009

HHHHHHHH

die unkaputtbarste weihnachtskomödie

Die liebe Familie. Clark Grisworld (Chevy Chase) möchte nur ein altmodisches Weihnachtsfest im Kreise seiner Lieben feiern. Dabei übertreibt er es – gelinde gesagt – ein wenig und es geht alles schief, was nur schiefgehen kann. Auch wenn wir inzwischen alle auswendig mitsprechen können – dieser Streifen darf einfach in keiner Sammlung fehlen. Das „Last Christmas“ unter den Weihnachtsfilmen sozusagen. (pf) Schöne Bescherung (Christmas Vacation) • 93 Min. Warner Home Entertainment • 1989 HHHHHHHH kultfilm mit einer prise weihnachten

Einzelkämpfer. Muss man bei diesem Klassiker noch viel erklären? Der Cop John McClane kämpft sich am Hl. Abend durch die Nakatomi Towers, wo eine Bande fieser Terroristen seine Frau und ihre Arbeitskollegen als Geiseln genommen hat. Ein Actionfilm, der Maßstäbe setzte und den immer coolen Bruce Willis zum Megastar machte. Yippiekayeah, Schweinebacke. (pf) Die Hard – Stirb langsam I • 131 Min. 20th Century Fox • 1988

HHHHHHHH

gestochen scharf

Naturerlebnis. All jene, die in den Weihnachtsferien noch nicht viel vor- sowie einen FullHD-Flatscreen inkl. BluRay-Player geschenkt bekommen haben, sollten diese preisgekrönte BBC-Dokumentation nicht verpassen. Fünf Jahre Produktion, über 2000 Drehtage in der freien Natur, 40 Kameraleute, über 200 Schauplätze – dies ist wohl das ultimative Porträt unseres Planeten: Von den Polen über Wüs­ten, Berge, Meere und Dschungel bis zur Savanne sieht man über 650 Minuten bzw. fünf (!) BluRays lang atemberaubend schöne Bilder. (pf)

Vespalampe

Im Winter hat die Vespa eigentlich Pause – zumindest als Roller. Im Design des italienischen Klassikers werden seit kurzem eine Tischlampe, die dem Scheinwerfer der ersten Vespa 98 von 1946 nachempfunden ist, und ein Radiowecker in Tachoform angeboten. Kostenpunkt: 169 bzw. 129 Euro. Erhältlich bei Vespa-Händlern.

Planet Erde (auf BluRay) • 650+ Min. BBC/Polyband • 2009

www.vespa.at

HHHHHHHH

für die ganze (Dino-)familie

Mutterfreuden. Manni und Ellie erwarten ein Babymammut – daraufhin „adoptiert“ Sid (wieder großartig synchronisiert von Otto) kurzerhand auch drei Eier, aus denen kleine T-Rex-Babys schlüpfen. Deren richtige Mami ist inzwischen schon auf der Suche nach dem verschollenen Nachwuchs. Ein liebevoll gemachter CGI-Spaß mit unseren Eiszeithelden – natürlich inklusive Scrat, seiner Nuss und – diesmal neu – einem weiblichen Pendant ... (pf)

Druckfrisch

Neues aus der Druckerpresse

Gemeinnützig.

www.cappuccino-club.org

Ice Age 3 – Die Dinos sind los• 90 Min. HHHHHHHH 20th Century Fox • 2009 © www.vespa.at

Der Cappuccino Club, eine Vereinigung junger Snowboarder, hat heuer wieder einen Charity-Kalender herausgegeben. Der Reinerlös kommt dieses Jahr einem Schulprojekt in Bolivien zugute.


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EXTRA

Eine Frage des

Stilbruchs

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Was ist Mode? Jeans, T-Shirt und Turnschuhe werden mit einem klassischen Mantel winterfest gemacht. von Jutta Plank

1.

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5.7.

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EXTRA

Lichtblicke Swarovski Wien eröffnet in der Wiener Kärntner Straße und lockt mit edlem Design, namhaften von Jutta Plank Künstlern und viel kristallinem Kitsch. Swarovski Wien gilt mit einer Investitionssumme von 15 Millionen Euro als eine der wichtigsten Investitionen des österreichischen Konzerns im Jahr 2009. Auf der Kärntner Straße gelegen, präsentiert sich das neue Zentrum über drei Stockwerke mit einem internationalen Team, das den Besuchern in 25 verschiedenen Sprachen Rede und Antwort steht. Ab dem Frühjahr 2010 werden rückseitig, am Neuen Markt, auch kulinarische Leckerbissen serviert.

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ie Frage trifft ihn nicht unvorbereitet. Markus Langes-Swarovski, Mitglied des Swarovski Executive Boards, antwortet knapp und mit klaren Worten. 1700 von 6700 Jobs in Wattens wurden gestrichen. Er spricht von Umsatzrückgängen. Davon, dass mehr die Konkurrenz als die Wirtschaftskrise dem Traditionsunternehmen zu schaffen mache. Von dem neuen Werk in China und verbesserten Kostenpositionen. Sachlich und gefasst. Und dann kann er seinen Ärger doch nicht ganz verbergen. Man müsse sich schon im Klaren sein, dass der aktuelle Preisverfall auf Menschenrechtsverletzungen basiere. Und fügt nach einer kleinen Pause noch nachdenklich hinzu „Alle wollen faire Produkte, aber wenn es dann um den Preis geht, werden alle flexibel“. Es ist ein Moment der Realität in einem Unternehmen, das die Menschen normalerweise zum Träumen einlädt. Kreativen Designs und dem Sinn fürs Schöne in Zeiten wie diesen Raum zu geben, ist sicher kein Leichtes.

Momente des Staunens. Trotzdem oder vielleicht gerade deshalb wagt es Swarovski einmal mehr, Kunst und Architektur in seinem neuen Wiener Flagship-Store Platz einzuräumen. Als „gläsernen Schrein, der von innen her glüht“, bezeichnen die Innsbrucker Architekten Hanno Schlögl und Daniel Süß ihre Wunderkammer in der Wiener Kärntner­ straße. Von einem eindrucksvollen Gewerbebau aus dem 19. Jahrhundert umrahmt, ist ein riesiger Kubus, der nach dem Haus-im-Haus-Prinzip in die bestehen-

de Gebäudestruktur integriert wurde, das Herzstück des architektonischen Designs. Gläserne, beidseitig einsichtige Kuben, die in den Straßenraum ragen, werden zur Bühne für multimediale Installationen. Der belgische Künstler Arne Quinze ist der erste, der eben diese optischen Brücken zwischen Einkaufsmeile und Kristallwelt füllen darf. Probleme damit, seine Kunst in einem Shop zu zeigen, hat er nicht. „Was ist ein Künstler ohne Publikum?“, fragt er und fügt hinzu: „Man muss das, was man macht, auch teilen können.“ Hier sei Kunst immerhin für jeden gratis und frei zugänglich. Bei Swarovski Wien sind fünf seiner Installationen zu sehen, mit der „Bidonville Wall“ im Eingangsbereich etwa weist der Künstler auf das maßlose Tempo städtebaulicher Entwicklungen hin und drückt seinen Wunsch nach einer offenen Kommunikation aus.

Magie der Anziehung. Von demokratischer Qualität spricht auch André Heller, der als künstlerischer Berater des Unternehmens gilt, und wirft das Bild der Elster, die in jedem von uns steckt und von allem Glitzernden angezogen wird, in den Raum. Swarovski bediene die Prinzessinnen-Sehnsucht in armen und reichen Kindern und habe einen mehrstöckigen Luxusbegriff geprägt, der nicht mehr auf der Noblesse des Materials als vielmehr auf Kreativität fuße. Und davon hat Swarovski Wien einiges zu bieten. Auf drei Ebenen findet sich das gesamte Produktsortiment. Es umfasst exklusiven Couture-Schmuck sowie eine

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Lake of Shimmer. 16.000 kleine, bewegliche Spiegel bilden eine silbrig schimmernde Fläche von über 88 Quadratmetern.

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Aussenfassade. Nach dem Zufallspr inzip integrierte LED-Lichtpunkte und Kristalle

© TimTom (7)

Wasserfall. Der Luster „Cascade“ erstrahlte bereits im Film „Ocean‘s Thirteen“. Rechts: Die „Bidonville Wall“ ziert den Eingangsbereich in Wien.

Aus liebe zur Kunst. Andreas Braun (d. swarovski tourism services gmbh), Arne Quinze mit seiner Frau Barbara Becker und Markus Langes-Swarovski

päische Marke. Darüber hinaus hegen wir den Wunsch, fester Bestandteil der Wiener Identität zu werden“, erklärt Andreas Braun. Oder wie André Heller meint: Ein Unternehmen aus der Provinz hat jetzt „wenigstens einen halben Block in der Kärntner Straße vor der Provinzialität gerettet.“ q HQU.AT

Fülle von Accessoires, fernoptischen Präzisionsgeräten, opulenten Lustern, Vasen und Lampen. Einzelne, lose Kristalle inklusive passendem Zubehör laden Menschen schließlich noch dazu ein, sich selbst kreativ zu verwirklichen. „Mit Swarovski Wien unterstreichen wir unser Selbstverständnis als österreichische und zentraleuro-

RUNDUM WEIHNACHT IM ZEUGHAUS. DER FAMILIENNACHMITTAG AM 24. DEZEMBER VON 14 - 17 UHR MIT WERKSTÄTTEN, MUSIK UND ELSA, DER WEIHNACHTSFEE. Freier Eintritt! Programm: www.tiroler-landesmuseen.at

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1. Singspaß. Zwei Xbox-Partysets, bestehend aus den Lips-Singspielen „Number One Hits“ und „Deutsche Partyknaller“ sowie zwei kabellosen, blinkenden Mikrofonen mit Glitzersteinoptik. 2. Limitiert. Nach Meisterfotografien von Helmut Newton (1993), LaChapelle (2002) oder Annie Leibovitz (2009) enthält der Lavazza-Kalender 2010, der wie immer nur an ausgewählte Empfänger verteilt wird, Bilder des britischen Modefotografen Miles Aldridge. 6020 verlost ein Stück des begehrten Sammlerstücks.

3. Durchsicht. „Hawk Eye“-Brille von Anon mit Fassung „Dirt Party“ und verspiegelten Gläsern. Gesehen im Burton Store, 110 Euro. 4. Ohrwärmer. Wintercap „Cap Pilot“ aus 100 Prozent Cashmere. Erhältlich in Weiß, Rot, Schwarz oder Grau, gesehen in der Kneissl Star Lounge in der Innsbrucker Maria-Theresien-Straße, 95 Euro. 5. Skihaserl. Pinke, nahtlose Skiunterwäsche von Kari Traa. Sensil- und LycraFäden sorgen für schnelles Trocknen. Gesehen bei Sport Spezial.

6. Schmuckstück. Edle Y-förmige Halskette mit diversen geometrischen, facettierten Kristallen in den Farben Jet Hematite bis Tanzanite Satin. Erhältlich im Swarovski Store in Innsbruck und in den Kristallwelten Wattens um 180 Euro. www.swarovski.com 7. Schneegeflüster. DamenKapuzenjacke „Reutte“. Erhältlich um 49 Euro im Tirol Shop in Innsbruck und Lienz, im Intersport Eybl oder unter www.tirolshop.com.


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13. 8. Wärmend. Zwei stylische Hoodies von Rip Curl, bei denen der Print noch in der Tasche sichtbar ist. Erhältlich bei Sport Spezial. 9. Zeitlos. Auch in Schwarz-Blau bietet der Snowpass mit eingebautem Mikrochip, auf den Skipässe aufgebucht werden können, unkomplizierten Zugang zu den Skigebieten. Snowpass „Fine Engine“ von Swatch, 90 Euro.

10. Nicht nur Fast Food. Jamie Olivers neuestes Werk „Jamies Amerika“ mit mehr als 100 Rezepten

von amerikanischen Klassikern, Eintöpfen und Grillgerichten bis hin zu den Leibspeisen der indianischen Ureinwohner, 25,70 Euro. 11. Bitte lächeln. Die elektrische Zahnbürste „Oral-B Professional Care 3000“ ist mit einem Signal, das das Erreichen der empfohlenen Putzdauer von zwei Minuten anzeigt, einer visuellen Andruckkontrolle und drei verschiedenen Putzeinstellungen („Reinigung“, „Sensitiv“ und „Polieren“) ausgestattet. www.oralb.de

12. Bergluft. Das Nivea-Set im Kulturbeutel enthält Sonnencreme, reichhaltige Körpermilch, klassische Nivea-Creme, Sportdusche für Männer, SOS-Pflegebalsam für trockene Hände, wasser- und hitzeresistente Mascara sowie einen Alpin-Labello mit LSF 30. www.nivea.at 13. Gepäck. Rucksack „Day Hiker Pack“ in der Farbe „Tokyo Lights“ mit Goggle-/Sound-Fach und senkrechter Boardbefestigung. Von Burton, 60 Euro.

So funktioniert’s: E-Mail mit Gewinnnummer (und bei Kleidung Größenangabe) an gewinnsp iel@6020stadtmagazin.at senden.

KW: „Weihnachten“, Einsendeschluss ist der 19. 12.2009, Rechtsweg ausgeschlo

ssen, keine Barablöse


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d l o G s e z r a Schw Schallplattenquellen Innsbruck: • Arcustic, Domplatz 3, neu und second hand • Media Markt, Grabenweg 8, neu • Musikladen, Sparkassenplatz 2, neu und second hand • Müller, Rathaus­ galerien, neu • Soundstation, Universitätsstraße 5, neu und second hand • Trödelstube, Claudia­ str. 20, second hand • Flohmärkte am Hafen und in Völs, second hand Kitzbühel: • Musikladen Möllinger, Graggaug 11

Eigene Musik auf Platte schneiden Innsbruck: Nlk Kultur, nlkkultur@gmx.net Fieberbrunn: Dr. Dub, Lindauweg 15, praxis@drdub.com

Man liest und hört es überall: Die Schallplatte ist nicht tot – ganz im Gegenteil, sie ist lebendig wie schon lange nicht. Die Verkäufe steigen, Vinyl wird Sammel- und Wertsteigerungsobjekt. Ein neuer Markt, getragen von alten und von Klaus Erler jungen mp3-Verweigerern, tut sich auf. 

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ositiv zum aktuellen Vinyl-Hype beigetragen haben wohl auch häufige Medienmeldungen von utopisch hohen Preisen, die rare Schallplatten gerade in jüngerer Zeit auf Auktionen erwirtschaftet haben. Diese listet das Schweizer Internet-Musikmagazin „78s.ch“ mit Freude auf: Als teuerste Platte, die je unter den Hammer kam, wird hier ein „Double-Fantasy“-John-Lennon-Album gelistet, auf dem sich gleichzeitig das zweitletzte Autogramm von John Lennon und die Fingerabdrücke von dessen Mörder Mark Chapman befinden. Dieses Unikat wurde 1999 für 150.000 Dollar verkauft. Ebenfalls sündhaft teuer ist die Beatles-Platte mit dem „Butcher-Cover“, das die Fab Four mit verstümmelten Puppen und rohem Fleisch am Cover zeigt und aus Furcht vor strengen Sittenwärtern nie in den Ladenverkauf ging. Eine der zwei ultrararen Stereopressungen dieser Platte würde laut „78s.ch“ nur für mindestens 40.000 Dollar den Besitzer wechseln. Nie offziell erschienen und deshalb sehr teuer ist auch die 63er-Pressung von Bob Dylans „Freewheelin“LP, die dem Meister selbst streckenweise als „too oldfashioned“ erschien und die er deshalb zurückhielt. Stereopressungen dieser Rarität würden – glaubt man

„78s.ch“ – das Konto mit 30.000 Dollar belasten. Tendenz steigend. Ein kleines Vinylwunder geschah dem Plattensammler Warren Hill, der 2002 in New York zufällig über einige Flohmarktkisten voller Platten mit Wasserschaden stolperte. Für 75 Cent kaufte er daraus eine seltsame Platte mit der Aufschrift „Velvet Underground. 4-25-66 Mr.-N-Dolph.“ Später stellte sich dann heraus, dass es sich dabei um die verschollen geglaubten Aufnahmen zur ersten LP der Band um Lou Reed handelte. Als diese Platte bei eBay eingestellt wurde, platzte die Auktion bei mehr als 150.000 Dollar, weil der Meistbietende ein Spaßvogel ohne Geld war. Beim zweiten Versuch brachte die Scheibe dann 25.200 Dollar ein.

Tiroler Raritäten. Man muss aber nicht unbedingt über den großen Teich schauen, um – wenn auch nicht utopisch teure, so doch rare – Platten zu finden. Auch Vinyl aus Tirol erzielt auf Auktionen längst stolze Preise. So ist das 1973 erschienene „halbe doppelalbum“ des 2001 verstorbenen Hallers Werner Pircher in gutem Zustand kaum unter 70 Euro zu bekommen. Eine weitere Tiroler Platte, das

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© 6020/Rathmayr (4)

Eine kurze Geschichte der Schallplatte

Debütwerk der Band Isaiah, wurde 2007 auf eBay für 264 Dollar versteigert und ist als gesuchte heimische Plattenrarität auch in weniger gutem Zustand kaum mehr unter 100 Euro erhältlich. Besonders teuer kommt das 1975er Debütwerk von Hermann Delagos Band Klockwerk Orange. Die Platte mit dem Titel „Abracadabra“ erzielte 2005 auf eBay einen Preis von 610 Dollar. Noch teurer wird das Erstlingswerk der Wiener Progrock-Band Paternoster von 1972 ge-

handelt, das im Feber 2009 für 2075 Euro auf eBay verkauft wurde. Wer bei solchen Meldungen Lust bekommt, die eigene Sammlung nach Preziosen zu durchforsten, dem seien zwei Internetseiten­ ans Herz gelegt: popsike.com, das den höchsten bisher erzielten eBay-Preis pro Platte auflistet, und discogs.com, eine Plattendatenbank, die gleichzeitig ein Umschlagplatz und Preisgradmesser für mehr als drei Millionen neue und gebrauchte Schallplatten ist. q

Am 18. Juli 1877 erfindet Thomas Alva Edison den Phonographen, ein Walzengerät, das Töne aufnehmen und abspielen kann. Emil Berliner verfeiner t 1883 diese Maschine zum ersten Grammophon, das in weiterer Folge Schellackplatten abspielt. Bereits um 1910 verkaufen deutsche Schallplattenhändler ca. drei Millionen Platten jährlich. 1925 wird die deutsche „Electrola“ gegründet, deren Name sich von dem elektrischen Aufnahmeverfahren ableitet, das von nun an für Schallplatten angewandt wird. 1931 bringt RCA die erste Platte mit 33 1/3 Umdrehungen pro Minute heraus – die „Langspielplatte" ist damit zwar geboren, kommt aber erst 1951 auf den Markt. Marktführer sind in Folge die RCA, Columbia, Capitol und Decca, zu ihnen gesellt sich ab 1947 Mercury, eine Firma, die 1959 die erste Stereo-Aufnahme veröffentlicht. 1958 stellt man die Produktion der Schellackplatte endgültig ein. Moderne Abtastsysteme erobern den Markt. 1983 wird weltweit die Compact-Disc (CD) eingeführ t und der Stern der Schallplatte beginnt zu sinken. Quelle: uni-bielefeld.de

Musik-Tipps zum Verschenken und Selberhören Nordisch mit Schuss

Und wieder einmal beweist Schweden, dass es ein guter Nährboden für wahnsinnig coole Musik ist. Friska Viljor ist eine Truppe aus Stockholm, die sich beim gemeinsamen Frusttrinken kennengelernt hat und seit 2005 zusammen Musik macht. Das dritte Album der Band ist gewohnt schräg und etwas folkiger als die Vorgänger. (bw)

The Twilight Saga: New Moon OST Atlantic/Warner cccccccc

Vampirmucke. Für einen

Teeniefilm-Soundtrack gibt es hier überraschend viele gute Bands zu hören: Muse – die Lieblingsband von „Twilight“-Autorin Stephanie Meyers –, The Killers, The Magic Numbers, The Editors, Black Rebel Motorcycle Club usw. Eingefleischten Indie-Fans wird die Vermainstreamung ihrer Helden vermutlich einige graue Haare bescheren. (bw)

Friska Viljor: „For New Beginnings“ Haldern Pop/Cargo Rec.

Elektra/Warner cccccccc

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Weichspüler. Das Genre

Feinkost

Miss Jones ist eines der Fräuleinwunder der letzten Musikjahre. Den durchschnittlichen Popsound ihrer Kolleginnen hat sie mit einer dezenten Prise Jazz und Blues gewürzt und mit Kontrabass und Klavier veredelt. Diesem Prinzip bleibt Jones auch auf dem neuen Album „The Fall“ treu. Neu sind Kooperationen mit Kollegen wie Ryan Adams. (bw) Norah Jones: „The Fall“ Blue Note Rec./EMI

Jason Mraz: „Jason Mraz’s Beautiful Mess – Live on Earth“

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„sanftmütiger Singer-Songwriter“ hat sich in den letzten Jahren etabliert – siehe John Mayer, Jack Johnson und wie sie alle heißen. Jason Mraz ist seit „I’m Yours“ ebenfalls ein echter Radioliebling und bringt pünktlich zur Weihnachtszeit eine Live-CD, aufgenommen in Chicago, auf den Markt. Zu hören gibt es „happy little hippie songs“. (bw)


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Public Relations

Traum-Urlaub satt Für die meisten Reisenden beginnt der Urlaub erst dann, wenn sie endlich im Flieger sitzen und alle Viere von sich strecken – so die Airline ausreichend Platz dazu bietet. Der Weg zum Flughafen aber raubt vielen Urlaubern schon in der Nacht den Schlaf und produziert mächtig Stress: Sind die Straßen frei, bekommen wir einen Parkplatz – und ist das Auto hinterher auch noch da? welches Wetter. Denn das ist unser Job und wir lieben ihn. Die Variante mit dem eigenen Auto hatten wir eingangs bereits erwähnt: Allein der Gedanke daran bereitet Vielen Unbehagen. Addiert sich dann noch ein Preis von rund 240 Euro hinzu, basierend auf dem amtlichen Kilometergeld und dem günstigsten Parkplatz, beginnt der Urlaub mit einem echten Tiefstart. Das möchte doch niemand, auch die Natur nicht. Deshalb bieten wir eine Umweltbilanz, die sich sehen lassen kann: Alle Großraum-Taxis fahren schon heute mit der Euro-6-Norm und sind bei 8 Plätzen ausgezeichnet ausgelastet. Besser geht’s nicht! Gönnen Sie sich die Freiheit vom Stress und rufen Sie uns an unter 0512/58 41 57 oder buchen Sie uns auf www.tirol-taxi.at und Ihr Traum-Urlaub beginnt schon im Schlaf. q Versprochen. Foto: innfoto/wolfgang lackner

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achen Sie sich locker und bitte keinen Kopf, welches Terminal das richtige ist oder ob die Handcreme nun in den Koffer muss oder noch im Handgepäck reisen darf – fragen Sie einfach unsere Chauffeure. Die haben alle Antworten auf Ihre Fragen rund ums Fliegen, immer ein Ohr am Verkehrsfunk und beide Augen auf der Fahrbahn. So können Sie in aller Ruhe die Reise-Papiere sortieren oder mit der Urlaubs-Lektüre beginnen, und Ihre Ferien fangen entspannt an. Unsere Chauffeure laden Ihr Gepäck ins komfortable Großraum-Taxi, reichen Ihnen Wasser und Zeitung zur körperlichen

und geistigen Erfrischung und nehmen Ihnen eine große Last von den Schultern. Das ist nicht nur gut fürs Karma, sondern auch für die Urlaubskasse. Denn die Fahrt mit uns kostet hin und retour 76 Euro. Zusätzlich bieten wir in Kooperation mit verschiedenen Fluggesellschaften und dem Land Tirol im Zuge des Familienpasses noch zahlreiche Ermäßigungen. Da kommt keiner ran. Die Bahn versucht es mit knapp 80 Euro – doch dann stehen Sie meist mit Sack und Pack auf dem Bahnsteig und warten auf einen Anschluss. So es den gibt. Dagegen gilt unsere Garantie: Wir fahren immer, egal welche Zeit, egal

Info Hin- und Rückfahrt von Innsbruck nach München kosten zum Beispiel 76 Euro. Da kommt kein normales Zugticket mit und ein Parkhaus kann richtig teuer werden. Probieren Sie es einfach aus, es wird Ihnen gefallen: Telefon 0512/584157 oder im Internet unter www.tirol-taxi.at.


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Star für einen Tag

Wir sind Helden. Und wieder kann man sich in den eigenen vier Wänden als echter Musikhero fühlen. Denn diesen Herbst folgte Band Hero als Ableger von Guitar Hero – mit Schwerpunkt auf Popmusik. Deshalb sind die insgesamt 65 Chartbreaker zum selbst Intonieren von Künstlern wie Maroon 5, Taylor Swift, Lily Allen, Nelly Furtado, Janet Jackson, Culture Club oder Snow Patrol. Die Zusammensetzung der Band und somit der Instrumente kann frei gewählt werden – für spontane Jam-Sessions gibt’s einen Party-Modus. Band Hero • Publisher: Activision • Konsolen: Nintendo Wii, PlayStation 2 + 3, Xbox 360

Mit Partygames wie Guitar Hero, Just Dance oder SingStar schlüpft man selbst in die Rolle seiner Musikidole. von Daniel Naschberger Bühnenfeeling inklusive.

Gitarrengott.

.All jene, die sich schon immer zum neuen Jimi Hendrix berufen fühlten, können bei Guitar Hero ordentlich in die Saiten hauen. In der neuesten Version der erfolgreichen Reihe stehen noch mehr Bands und Künstler auf der virtuellen Bühne – darunter Musiklegenden wie David Bowie, Deep Purple und Bob Dylan oder jüngere Topbands wie Kings of Leon, Coldplay und die Beastie Boys. Ihr Debüt bei Guitar Hero 5 feiern Darkest Hour, Band of Horses, Elliott Smith, John Mellencamp, Rose Hill Drive, The Bronx sowie Tom Petty und Vampire Weekend. Insgesamt 85 Hits stehen zur Auswahl, die per Controller-Gitarre und Drums nachgespielt werden. Guitar Hero 5 • Publisher: Activision • Konsolen: Nintendo Wii, PlayStation 2 + 3, Xbox 360

Shake it. Wer auf Bällen dank seiner eher bescheidenen Walzer-, Foxtrott- oder Jive-Künste stets ausgelacht wird, kann’s ja mal mit Just Dance probieren. Das Tanzspiel ist Mitte November exklusiv für Nintendo Wii erschienen und wurde von Ubisoft Paris entwickelt. Es beinhaltet 32 mehr oder weniger bekannte Songs von den Swinging Sixties bis zu aktuellen Hits – darunter ehemalige Burner aus Modesünderzeiten wie „I like to move it“ oder „U can’t touch this“ und auch Nervtötendes wie „Cotton Eye Joe“. Vier Spieler können mittels Wii-Fernbedienung gleichzeitig eine heiße Sohle hinlegen und die angezeigten Choreographien ausführen. Just Dance-Songlist (Auswahl): A Little Less Conversation – Elvis Presley • Cotton Eye Joe – Rednex • Hot N Cold – Katy Perry • Girls Just Want to Have Fun – Cindy Lauper • I Like to Move it – Reel To Real • U Can’t Touch This – MC Hammer • Wannabe – The Spice Girls Just Dance • Editor: Ubisoft • Konsole: Nintendo Wii

Geölte Stimmen. Man muss nicht gut singen können, um

Alleinunterhalter zu spielen. Das lässt sich immer noch am besten mit SingStar oder Lips beweisen – je nachdem, welche Konsole bevorzugt wird. Vor allem SingStar ist ein beliebter Klassiker und Dauerbrenner auf vielen Partys. Gerade erst ist SingStar Take That mit 25 Songs der Boygroup auf den Markt gekommen – die Ideen gehen den Entwicklern jedenfalls nicht aus. Mit dem Starter Pack für die PS3 kann ein Karaokeabend mit James Morrison feat. Nelly Furtado, Lady Gaga, Mando Diao, Pet Shop Boys und Razorlight gestartet werden. Ebenfalls angesagt sind die „Partykracher“ von den Höhnern oder Right Said Fred – einmal kräftig grölen, bitte! SingStar. Publisher: Sony Computer Entertainment • Konsolen: PlayStation 2 + 3 Lips. Publisher: Microsoft Game Studios • Konsolen: Xbox 360

An die Tables. DJ-Hero ist das jüngste Produkt aus der „Hero“-Serie von Activision. Klarerweise wurde extra für das Game ein innovativer Turntable-Controller konzipiert, mit dem endlich auch bewiesen werden kann, dass man sich zum DJ eignet. Die Setlist besticht durch 100 individuelle Songs in 93 neuartigen Mixes, die zahlreiche Hits aus Genres wie Hip-Hop, R&B, Pop, Rock und Electro kombinieren. Mit dabei in der Songlist sind unter anderem 2Pac, Daft Punk, Kid Cudi, Jay-Z, Eminem, Justice, Beastie Boys, Gorillaz und 50 Cent. Der Spezial-Controller ermöglicht authentische DJ-Techniken wie Scratching, Blending, Beatmaching und Sampling. DJ Hero • Publisher: Activision • Konsolen: Nintendo Wii, PlayStation 2 + 3, Xbox 360


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Der Apps-Hype

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örsenkurse, Fitnessübungen oder aktuelle Fußballergebnisse fürs Handy sind spätestens seit der Generation iPhone zum Alltag geworden. Mitunter muss das Mobilfunkgerät schon mal als Wasserwaage, Kompass oder Shoppingguide herhalten, Telefonieren und das Verfassen von SMS ist fast schon zur Nebensache verkommen. Apps – die Kurzform für Applications – nennen sich diese Software-Anwendungen, die überwiegend zusätzlich gekauft und auf den entsprechend ausgestatteten Handys installiert werden müssen. Einige wenige stehen meist auch kostenlos zur Verfügung. Vor allem für das in dieser Hinsicht klar führende iPhone von Apple – und nebenbei auch für den iPod touch – können mittlerweile fast 100.000 derartiger Apps aus dem iTunes Store heruntergeladen werden. Das dafür notwendige Portal, der App-Store, übertraf Ende September die magische Grenze von zwei Milliarden Downloads. Die angebotenen Apps stammen fast ausschließlich von Drittfirmen und freien Programmierern. Vor etwa einem Jahr erteilte Apple nämlich die generelle Erlaubnis, ein iPhone-Programm zu schreiben – seitdem sind bereits mehr als 125.000 Entwickler registriert worden, von denen einige wenige dank innovativer Ideen sogar viel Geld verdienen konnten. Die meisten sind aber eher froh, wenn ihre Apps überhaupt Abnehmer finden.

Boomende Apps. Der Fantasie der Entwickler sind jedenfalls keine Grenzen gesetzt: Viele der Programme sind durchaus nützlich und in gewissen Situationen einsetzbar, andere wiederum reiner Unsinn. Die iPhone-Benutzer können aus 20 verschiedenen Kategorien wählen, darunter Wirtschaft, Nachrichten, Sport, Gesundheit und Fitness, Referenz oder Reisen. Ganz oben auf der Beliebtheitsskala

RIDER: CHRISTOPH WEBER | SHOT BY HANSI HERBIG

Das bloße Telefonieren ist längst nicht mehr alles am Handy. Multimediariesen wie Apple setzen bei ihren Smartphones auf die Welt der Apps, mehr oder weniger nützliche Zusatzprogrammen.

SNOW H C A E B HUNGERBURG

rangieren Spiele, Anwendungen fürs Büro und Navigationssysteme. Der große Gewinner bei der Sache ist ohnehin Apple, denn 30 Prozent der Apps-Einnahmen sowie eine „Startgebühr“ von 99 Dollar pro Programmierer gehen an die Kultfirma mit dem Apfellogo. Derzeit machen Steve Jobs und Co. damit etwa 200 Millionen Dollar Umsatz im Monat. Kein Wunder, dass Apple den AppsBoom somit weiter anheizt und damit wieder einmal einen neuen Markt geschaffen hat. Denn während die Mobiltelefonie ansonsten stagniert, nimmt Apple durch die iPhone-Apps auch mit verkauften Geräten noch Geld ein. Dabei hat Apple weder Multimediahandys noch die Applikationen erfunden. Das erste Smartphone entwickelte Nokia, zusätzliche Programme für Handys gibt es Flyer_Schirm_105x210.indd 1 bereits seit vielen Jahren. So fasste Google Public Relations zwar denselben Gedanken, doch mit seinen Android-Apps war es am Ende doch nur zweiter Sieger – denn da hatte Apple schon längst die Idee aufgegriffen.

Konkurrenz kontert. Natürlich versucht die Konkurrenz, den ohnehin fast uneinholbaren Apps-Rückstand gegenüber Apple zu verringern. Nokia, Microsoft und Palm bieten ebenfalls Plattformen für verschiedenste Apps und Smartphones an. Im Ovi-Store von Nokia können Kunden seit Mai dieses Jahres Spiele, Navigationskarten und Nachschlagewerke aufs Handy laden, auch die kanadische Firma Research in Motion hat für ihren Blackberry eine App World geschaffen, die vor allem Geschäftsleute ansprechen soll. Google kontert wiederum mit dem Downloadshop Android Market für sein Handy-Betriebssystem. Hier kann sich ebenfalls jeder als Entwickler registrieren, um selbst entwiq ckelte Programme anzubieten. 

Links: www.store.ovi.com • www.apple.com • www.blackberry.com/appworld

- RIDERS POINT

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Beachclub Marktplatz goes to Snow Beach Hungerburg HUNGERBURG

Die Erfolgsstory geht weiter – nach Sand am Strand ist es dieses mal Schnee, direkt neben der Talstation der Seegrubenbahn im Nordpark Innsbruck. Die Liegestühle auf der Terrasse laden alle Sonnenhungrigen zum Verweilen ein. Besonders nach dem Pistenspaß geht es ab zu Après-Ski am Snow Beach der Schirmbar Hungerburg.


Martin Misof hebt nie ohne ab!

Trag den Helm! Heidi Neururer gibt nie ohne Gas!

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Foto Pranger und Neururer: GEPA-pictures, Misof: Klaus Polzer

LHStv Hannes Gschwentner

26.11.2009 13:12:09 Uhr


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Superbequem. Zehennägel­ schneiden muss sein – richtig bequem geht das mit diesem Spe­ zialinstrument, das laut Hersteller „schnelleres, genaueres Schneiden“ ermöglicht.

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Wer kennt das nicht? Man wäre gerne Geheimagent, arbeitet derzeit aber noch als Buchhalter. Bis zum Karrierestart behilft sich der Leider-nein-007 mit dem Handyholster.

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Merkhilfe. Wenn Vergesslichkeit

„Täglich drei Minuten auf dem Laufband – dann genehmige ich mir Wodka und Zigarette.“

auf Technikbegeisterung trifft, ist der Smartshopper ein Muss. Bei dem Wunderwerk handelt es sich um einen sprachunterstützten EinkaufslistenOrganizer. www.hammacher.com

Autark. Die Vorzüge einer Kopfmas-

sage lassen sich endlich auch mit einer Maschine erzeugen. Der Headtime Scalp Massager entspannt inwendig mit 29 Bällen aus Silikon und 34 aus Keramik.

Anthony Hopkins (71) ist sich über die Wichtigkeit von regelmäSSigem Training offenbar im Klaren.

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wissen Von A bis Z

Playmobil?

In Österreich gibt es ...

© geobra brandstätter

… a 45.870 b 4587 c 450.870 d 458 Tierarten, … e 95 f 59 g 950 h 590 Dreitausender, … i 840 j 84 k 48 l 480 Bezirke, … m 71 n 17 o 710 p 170 Städte mit mehr als 10.000 Einwohnern, … q 22 r 33 s 44 t 55 Flugplätze, … u 11 v 12 w 13 bundesweite Feiertage, … x 83 y 38 z 380 Sportstadien für mehr als 5000 Zuseher.

Geplant war eigentlich eine Fahrzeugserie für Kleinkinder, deren

Produktion deutlich weniger Kunststoff benötigen würde. Der wurde Anfang der 70er Jahre nämlich auf Grund der Ölkrise immer teurer. Hans Beck, seit 1958 Spielzeugentwickler beim bayerischen Unternehmen geobra Brandstätter, baute aber keine Autos, sondern überzeugte die Firmenleitung von seinen 7,5 Zentimeter großen Figuren mit beweglichen Armen und Beinen. Playmobil war geboren. Vorgestellt wurde der Spielzeugklassiker vor 35 Jahren auf der Spielzeugmesse in Nürnberg. Hans Beck blieb dem Unternehmen, das bis heute über zwei Milliarden Figuren verkauft hat, bis zu seiner Pensionierung verbunden. Heuer im Jänner ist der Vater von Playmobil 79-jährig verstorben.

richtige Antworten: a, g, j, m, t, w, y


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Pic: S.Sullivan

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6020 EXTRA / Winter & Motor & Lifestyle 2009