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Editorial

von Michael Steinlechner m.steinlechner@602 0stadtmagazin.at

Über den Triumph des Wollens J

a ich gebe es zu, ich bin ein bisschen nostalgisch und fast schon ein wenig sentimental ob des feierlichen Anlasses. Zu gut kann ich mich an die Anfangszeit des 6020 Stadtmagazins erinnern, und dabei kommt es mir wesentlich länger als zehn Jahre vor. Wir waren fünf Freunde (Philipp Frenzel, Matthias Krapf, Jutta Plank, Michael Rathmayr und ich) und waren der Meinung, dass es unbedingt ein junges Stadtmagazin für Innsbruck brauchte. Diese These war dann letztendlich Motto, Businessplan und Blattlinie zugleich und führte dazu, dass wir es im November 2001 einfach taten – das erste 6020 Stadtmagazin erschien. ­ Aus heutiger Sicht war der Start gelinde gesagt semiprofessionell, denn wir informierten niemanden über unsere Pläne – weder Wirtschaftstreibende noch die Politik oder überhaupt irgendeine Öffentlichkeit. Es hat sich halt erschienen, könnte man sagen. Dank einer für damalige Zeiten wirklich innovativen Vertriebskooperation mit den Innsbrucker Verkehrsbetrieben, die bis heute besteht, verbreitete sich die Idee eines jungen Innsbrucker Magazins sehr schnell. Großspurig erklärten wir, dass sich unsere Leser das Magazin selbst an den Bushaltestellen organisieren und so nur Menschen 6020 lesen würde, die dies auch tun wollten. Dass wir kein Geld für Hauszustellung hatten und andere Vertriebskanäle scheiterten (ich erinnere mich an eine mit 6020-Exemplaren zugepflasterte Maria-Theresien-Straße nach einer größeren Verteilaktion) sollte sich als elementares Erfolgsrezept für das 6020 Stadtmagazin herausstellen. Unser Leserkreis wuchs stetig, und das retrospektiv aus zwei Gründen: einerseits das Vertriebskonzept, das unaufdringlich war, aber die Versorgung dennoch sicherte, andererseits das inhaltliche Konzept, das jünger und frischer sein wollte und außerdem die Trennung von Inseraten und Redaktion vorsah. Aller Anfang ist bekanntlich schwer und bei uns war es nicht anders. Wir waren allesamt Anfang zwanzig und hatten zwar gute Ideen, Einsatzbereitschaft und

eisernen Willen, aber Ahnung vom Magazingeschäft hatten wir nicht wirklich. Es war ein Triumph des Wollens, der uns die Anfangszeit überleben ließ, mit wenig Brot und noch weniger Schlaf. Ich denke mir oft, dass ich 6020 nicht gegründet hätte, wenn ich gewusst hätte, was auf mich zukommen würde. Gleichzeitig weiß ich aber, dass diese Zeit für uns alle ein Blitzstudium im Magazinmachen bedeutete – wir lernten in kürzester Zeit, unser Handwerk zu optimie-

Wir waren fünf Freunde und waren der Meinung, dass es unbedingt ein junges Stadt­magazin für Innsbruck brauchen würde. ren, ein Prozess, der unter normalen Bedingungen wesentlich länger gedauert hätte. Heute lachen wir darüber, wenn wir damals für 32 Seiten eine Endproduktionszeit von 36 Stunden in Anspruch nahmen,

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Editorial

von Michael Steinlechner m.steinlechner@602 0stadtmagazin.at

Es war ein Triumph des Wollens, der uns die Anfangszeit überleben ließ, mit wenig Brot und noch weniger Schlaf. mit Start am Dienstag Morgen und Abgabe bei der Druckerei am Mittwoch Abend. Und das, obwohl wir die Tage davor schon daran gearbeitet hatten und die Wochenenden auch. 150 Ausgaben und zehn Jahre später halten Sie eine 152 Seiten starke Jubiläumsnummer in Händen, in die wir viel Zeit investiert haben. Aber ganz ehrlich, Wochenende musste keines dran glauben und Nachtschicht war auch keine dabei. Der naive Start in Tirols Magazinlandschaft ist aus heutiger Sicht als unbezahlbare (obwohl sie einiges gekostet hat) Ausbildung und Erfahrung zu sehen und umso mehr freut es mich, dass alle Gründungsmitglieder und auch die beiden Gründungsmitglieder honiris causae (Thomas Pilgram und Barbara Wohlsein, seit 2003 bzw. 2001 im Team) noch heute im Unternehmen tätig sind. Denn alles, was wir heute können, haben wir in dieser Zeit zu lernen begonnen. Heute publiziert der Zielgruppenverlag mit 15 Angestellten und rund 30 freien Mitarbeitern knapp 200 Magazine pro Jahr. Nur 14 davon sind Ausgaben des 6020 Stadtmagazins, doch diese haben bis heute einen besonderen Stellenwert für uns. Sie sind nicht nur der Anfang unseres Schaffens, unser ältestes Kind sozusagen, sondern auch heute noch ein Zeichen dafür, dass eine gute Idee zur richtigen Zeit, kombiniert mit Einsatz, den richtigen Akteuren und ein bisschen Glück, zu etwas Beständigem und Größerem werden kann. Und so bin ich heute auch stolz, dass das 6020 Stadtmagazin zu den wenigen Publikationen gehört,

die ihrer Blattlinie treu geblieben sind, sich stets um spannende und in unserem Fall auch junge und innovative Inhalte bemüht hat und dass ein Magazin in Tirol auch wirtschaftlich funktionieren kann, wenn es sich zwar über Werbepartner finanziert, aber redaktionell dennoch unabhängig ist. An dieser Stelle möchte ich mich bei allen bedanken, für die wir das 6020 Stadtmagazin geschaffen haben und denen wir den Erfolg letztendlich zu verdanken haben: bei unseren Lesern! Ein Dank gehört natürlich auch allen, die beim Entstehen der letzten 150 Ausgaben mitgewirkt haben und unseren Partnern aus der Wirtschaft, die das 6020 Stadtmagazin q -> als Werbeumfeld schätzen.


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Drei ganz spezielle Dankeschöns. Danke an mein Team, das mich seit 2001 begleitet und dabei stetig wächst. Besonderer Dank gilt den sechs Gründungsmitgliedern, die auch heute noch im Verlag tätig sind. Danke an den (damals wie heute amtierenden) IVB-Direktor Martin Baltes, der für die Vertriebskooperation (Entnahmeboxen an den IVB-Haltestellen) zu begeistern war und keine Scheu zeigte, dieses Experiment mit einem völlig neuen, unabhängigen Magazin einzugehen. Danke an Moser Holding-Vorstand Hermann Petz (seit 2006 gehört das 6020 Stadtmagazin zur Moser-Holding-Familie), der das 6020 Stadtmagazin in seinem Wesen sofort verstanden hat und dem 6020-Team eine Heimat gegeben hat, in der sich einerseits 6020 weiterentwickeln konnte und andererseits zahlreiche andere Projekte möglich wurden.

Drei besondere Erinnerungen. Die ersten Entnahmeboxen für die IVB-Haltestellen hatten die Haltbarkeit von Faschiertem. Wunderschön in der Optik, überlebten sie nur kurze Zeit, weil sie entweder zertrümmert, zertreten oder überhaupt abgefackelt wurden. Aus Schaden wird man klug, seit diesem Fiasko setzen wir auf Entnahmeboxen, die man durchaus als stabil bezeichnen kann. In der Anfangszeit waren wir nicht immer der Herausforderung gewachsen, die leeren Seiten zu füllen. Daran erinnert eine leere Seite in der ersten Ausgabe, die den Titel „Raum für Notizen“ trägt. Aber auch bei den Seiten mit Inhalten mussten wir einiges lernen. Zum Beispiel, dass man keine ganzseitigen Fotos von Gefängnisschlüsseln bringen sollte. So geschehen bei einem Bericht über die Justizanstalt Innsbruck, die daraufhin gleich neue Schlösser und Schlüssel anfertigen ließ. Auch wir haben ganz klein angefangen. Nicht in einer Garage, sondern im Raum hinter der Garage. Drei Bierbänke, drei Biertische und immerhin drei Macs mussten für die erste Ausgabe reichen. Das Arbeiten auf kleinstem Raum hatte aber auch Vorteile, denn so fiel das Fehlen eine Heizung nicht sonderlich ins Gewicht.

Unser Geburtstagswunsch. Ein Magazin heißt immer so, wie es die Menschen nennen. In unserem Fall, sind das viele Namen, angefangen bei „Sechzigzwanzger“ über „Stadtblattl“ bis hin zu „SixtyTwenty“. Wenn wir einen Geburtstagswunsch frei hätten: bitte 6020 oder 6020 Stadtmagazin. Danke. Dass der richtige Name wichtig ist, zeigt folgende Geschichte. Bei einer Weihnachtsfeier erklärte mir mal eine Dame, sie lese mein Magazin immer – und zwar nicht nur, weil es ihr so gut gefällt. Der Herr, von dem sie es beim Bahnhof kauft, sei nämlich immer so freundlich und lustig, da könne sie gar nicht anders. Mein Gegenüber verwechselte uns schlichtweg mit dem „20er“, Innsbrucks Straßenzeitung.


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U N A B H Ä N G I G Ausgabe 30 • Jahrga ng 2 • 18. April ‘03

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Best of Nuller. Ein popkultu reller Rückblick der 6020-Redaktion auf die Jahre 2000 bis 2009.

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n e t z t e l e i d n e Das war

zehn Jahre ...

Unsere Version eines Best-ofs der letzten zehn Jahre 6020: Geschichten, an die sich die Leser erinnern (und auf die wir immer noch angesprochen werden), Serien, die zahlreiche Stammleser gefunden haben, und sonst noch ein paar alte Schinken, bei denen wir nicht wissen, ob wir lachen oder uns schämen sollen.

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SERIE: MUNDART

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SERIE: MUNDART

zugeben und unter ständigem Rühren mit einem Holzlöffel mitdünst en bis er glasig ist – er darf aber nicht bräunen. Dann den ersten Schöpfer Suppe dazugeben und unter Rühren fast völlig verdamp fen lassen. Nun gibt man nach und nach den kochenden Fond unter ständigem (!) Rühren dazu und wartet immer wieder ab, bis er vom Reis aufgesogen ist. Nach 15 Minuten kommt der Safran dazu. Nach weiteren aufgenom menen Suppenschöpfern sollte der Reis nach 20-30 Minuten al dente sein.

MIT FLO SEIDL

H

ätte es den Gott Schiwa, das indische Mädchen Retna Dumila und den italienischen Glasküns tler Valerio di Fiandra nicht gegeben, so gebe es heute auch kein „Risotto alla Milanese“ – zumindest wenn man den Sagen ein wenig Glauben schenkt: Das indische Mädchen Retna Dumila stellte dem sie umwerbenden Gott Schiwa die Aufgabe, er möge ihr eine Speise finden, die „jedermann zu jeder Zeit essen könne, ohne jemals Widerwillen dagegen zu empfinden“. Während der vergeblich en Suche des Gottes, ist das Mädchen gestorben . Auf ihrem Grab wuchs eine Pflanze, die mit ihren wohlschmeckenden Körnern die Welt erobert hat. Auf sanskrit hieß sie „yrihi“, auf altiranisch „brizi“, die Griechen nannten sie „oryza“, die Römer „arisa“, woraus italienisch „riso“ wurde.

flo ist der neue jamie. Kaum eine Serie hat so viele Fans wie „MundA rt“. Seit 2005 gestaltet Flo Seidl jeden Monat ein liebevolles Rezept mit kreativer Einleitung.

Coverstory

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6020 kocht auf – zur Premiere gibt’s Risott o alla Milanese. Weil dieses Traditionsgericht einfac h zum Selbermachen ist, weil man es in Innsbrucke r Restaurants nie so servie rt bekommt, wie es sein sollte – und weil es außer dem volle gut schmeckt.

L Zutaten für 4 MUNDART – TEIL 2: In 6020 wird wieder am 25. Juni 2005 gekocht.

U Gewinnspiel 6020 und Markthalle

Einfach deine Version des Klassikers „Reis, Reis, Baby“ als mp3-Rem oder Text an uns schicken ix, Video, Foto KW: „Vanilla Ice“ Einsendesund gewinnen. chluss: 8. Juni 6020 Stadtmagazin, Heiliggeistraße 4 gewinnspiel@6020stadtmag azin.at

2005

en Sie!

Coverstory

des LanBundeskanzleramt und der Kunstsektion im r ZeugGalerienförderung derzeit im Innsbrucke Aus den Mitteln der Exponate gekauft, die le, die wir knapp 100.000 Euro twerke und ebensovie Kuns r des Tirol wurden für diese vier 6020 stammen und sind. Wir zeigen Ihnen von kte ndern tobje bewu zu Kuns e haus s, welch Ausgabe. n. Finden Sie herau Sie in der nächsten selbst gekünstelt habe die Gewinner finden ! Die Auflösung und gewinnen Sie diese 6

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die Beschreibungen Achten Sie auch auf „echten“ Kunstden der Kunstwerke. Bei aus einem Ausstelwerken stammen diese 6020-Objekten aus den lungs-Katalog, bei nausen. der Feder eines Kunst-Ba 6020Nummern der vier die Sie Schreiben Postkarte und schicken Exponate auf eine azin, an 6020 Stadtmag Sie diese bis 6. Mai 6020 Innsbruck. Heiliggeiststraße 4, Kunst!“ Kennwort: „Das ist

Sonne Mutter Erde, Bruder en Martina Jung, 2001 grün, vier 60 Watt-Birn Plastikblumentrog t gesagt stellen – vereinfach „Erde“ symbolisiert, ndenden Sonne her. Während die Erde die n den Konnex zur lebensspe – kein – die vier Glühbirne zwar unterbrochen des Lebens scheint doch die Der ewige Kreislauf n, die z. T. sogar nach oben stehen – in sich zu bergen. Strom in den Glühbirne Leben noch scheint doch braune, frische Erde

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, 1999 Der Liebe Supergau gelb, zwei Enrico Spultino bzw. Verbotsschildern Drahtgitter mit Gex 24,5 x 25,5 cm Gartenzwerge, 51,7

Search, 1997 Ruth Schnell Videoskulptur: 10 Papierz, tragtaschen, Epoxydhar Holz, Videoprojektor, , Videoplayer, Videotape 175 x 55 x 36 cm

theit der durch die Eingeeng g der Der Künstler versucht für die Enteignun die gelben Plastikzwerge ein Sinnbild zu schaffen. Gerade Freiheit im Alltag aller sind Ausdruck für die allgehilder Ge- bzw. Verbotssc g aller Sinne. genwärtige Erdrückun

Gestohlene Zeit - 2001 ser: 42 cm Chi Chi Rodrigez ohne Zeiger, Durchmes Eingeschlagene Uhr man die Zeit hat die Zeit? Und kann Wo ist die Zeit? Wer e Performance-Künstler Rodrigez Macht stehlen? Der chilenisch Werk bezug auf die nimmt in seinem aktuellen Wer bestimmt unser HanAlltag. iche Ticken der Zeit auf unseren unaufhörl oder das hr? deln und Tun? Wir selbst oder der Armbandu des Weckers, der Wanduhr

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süsse frage. Schoko- oder Kokos-Schwedenbomben? 58,1 Prozent stimmten in der Stichwah l für Kokos, die Gewinner durften sich über 1000 Schwedenbomben freuen.

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„Western als ein beziehen sich auf den Popularisierung von Die beiden Künstler der Inszenierung und und dient“. Genre, das vor allem schen Geschichte diente Mythen der amerikani

Tumbleweed, 1998 Miller Richard Hoeck / John Durchmesser: 60cm Stacheldraht, Uhr,

haben Sie die GeleAber auch via E-Mail rten 6020genheit eines der heißbegeh . Und zwar unter Kunstobjekte zu ergattern azin.at stadtmag gewinnspiel@6020

trendre port. Dem Thema Dow w idmete 60 n h ill a uf de 20 ei ne g ro r Nordkette ße Stor y in ku lärer Act k lusive Cov ionfotos. er – u nd sp ekta-

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Epigonen 20, 2000 g von Fisch in Verpackun Gebrüder Fehringer hverpackung bzw. 8,9 x 25,6 x 1,7 cm Plastikpuppe in Frischfisc x 27,5 x 3 cm und Spielzeugpuppe, 11,2 gte besonders – eingezwän und – in diesem Fall dem BarbieimDer Fisch, der stumme Rolle mit dem Abbild des Schönen, schweigt Leidensgenosse tauscht aller „kleinen“ Mädchen. Der Fisch vorher. aum!? wie hl“ Wunschtr „gleichwo itat, dem in seiner neuen Rolle und fühlt sich auch

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überführt.

kunst oder barbie? Für die einen haben wir uns mit „Was ist Kunst?“ als Banausen enttarnt, andere konnten darüber lachen. Wir hatten auch Spaß.

Eveline, Karin, Iwona, Thomas, Jenny, auf, was sie mit den ganzen Carolin und Sigrid war eines von Süßigkeiten anstellen werden Anfang an klar: . 1.000 durch Die raffinierte Sieben: Da kämen Kokos-Bombe ist immerhin knapp ihrem plumpen 143 Schwedenbom Schokolade-Gegenüb ben auf eine er in allen Person Belangen voraus . Bei aller Liebe . Sie würde die zu den Niemetz-Köstlichkeit 6020-Stichwahl deshal en – das ist zu b ohne Pro- viel des Guten. bleme gewinnen. Man werde deshal Und Recht haben b eine „bombige sie behalten. Schwe Jetzt können sich denbomben-Party“ mit 70 die sieben Gästen Bewohner einer veranstalten, sind Innsbrucker WG sich die WG-Bewohner einig. neben der gemein Das klingt samen Bleibe schon deutlich realistis auch 1.000 Kokoscher: knapp Schwedenbom13 Bomben pro Kopf ben miteinander und Magen. teilen. Da drängt sich natürlic h die Frage 6020 wünscht jedenfalls Guten Appetit!

Foto: fiveSTARS (3)

Die Künstlerin verwendet Tragtaschen aus weißem Papier, auf die sie das Rauschen eines TV-Moni-en tors projiziert. Tragtasch und das Bild des als Rauschens fungieren unterschiedlich besetztedie die Informationsträger, subKünstlerin in einer tilen Neuordnung miteinander in Beziehung eine in damit setzt und neue, wesentliche ng Momente der Entwicklu der medialisierten Gesellschaft themaeit tisierende Gegebenh

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Der Sieger heißt

Sie war der eigentlic he Star am 13. April in Ischgl. Wenngleich es war, mehr Beifall als auch nicht einfach Expräsident Bill Clinton zu ernten, Naomi schaffte sie sich so zierlich mit ihren Stöckelschuhen es. durch den Schnee kämpfte Und wie immer wieder einsank , konnte man sich gar und dabei nicht vorstellen, dass Supermodel angeblic es sich bei dem h um eine Zicke handle. Das Naomi trotzdem „Durchschnittsbürger“ nicht der Gattung angehört, merkte man daran, dass sie ohne Zuviele Koffer für die Gepäck anreiste. kleine Maschine, die sie von Mailand nach Innsbruck brachte.

In Kienzers Arbeit führt er eine einfache Museumskordel in eine Skulptur über und gibt ihr damit eine neue Lesbarkeit, die mit formalen Aspekten ebenso zu tun hat wie mit „musealen“ Gegebenheiten.

INNSBRUCK HAT GEWÄHLT

Kokos

Die 6020-Unterschri ften-Aktion gipfelte in folgendem Endergebnis: 58,9 Prozent stimmte n für die Einführung von sortenreinen Schwede nbomben mit der Geschmacksrichtung „Kokos“. Die restlichen 41,1 Prozent sind Anhänger der SchokoBomben, mussten sich dennoch geschlagen geben.

Aus den Unterschreibende n der Kokosfraktion wurde ein Gewinner ermittel t. Die WG aus Innsbruck freut sich über 1.000 Kokos-Bomben.

Vielen Dank für die Bereitstellung von 1.000 Schwedenbomben an die Firma

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schwarze Schafe, die unserem Image erheblich schaden.“ Gerade jetzt, wo die Szene im Aufschwung in Innsbruck begriffen sei, appelliert Piccolrua an die „notwen z dige Vorsicht und Sensibilität Gelände, um im Konflikten mit anderen Wegnutz Wegerhaltern, ern, Jägern und Grundeig entümern vorzubeugen. Je größer die Akzeptan z, desto eher bekommen wir neue Bikepark s.“ Aus dem Stadtmagistrat hört man dazu, dass die Stadt an einem gedeihlichen Nebeneinander der angespro chenen Nutzergr uppen interessi ert sei. Wolfgang Teix: „Die Wiederer öffnung des Nordkett und des Hungerb en Trail urg Trail sollen zur Entflechtung der Probleme mit den einzelnen Personengruppen beitragen – und vor allem eine Kanalisie der Downhillszene rung bewirken.“ Weitere oder Trailproje Bikeparkkte seien aber derzeit nicht Planung. Dem in durchschnittlichen werden diese Stadtnutzer Scharmützel wohl eher wenig rühren. Was be–gegenseitige Rücksichtnahme vorausgesetzt – unterm Strich für alle bleibt, eine Aufwertu ist ng der städtisch en Sport-, Freizeitund Eventlan dschaft. Und eine zusätzlic lichkeit – vor he Mögallem für Jugendli che – ihre Freizeit sinnvoll zu gestalten . Damit die Berge zum Schönse nicht nur in herumstehen. q

ng der die konsequente Verwendu Diese Arbeit beinhaltet sein zentrales Anliegen, eine wie Primärfarben ebenso schaffen. Form und Raum zu Synthese von Farbe,

Fotos: 6020/Rathmayr

für vier Objekte, von Entscheiden Sie sich wir sie entworfen dass denen Sie glauben, nie Ausstellungsluft haben und die noch geschnuppert haben.

Ohne Titel, 1998 Michael Kienzer rote Museumskordel, Durchmesser: 65 cm

Raumkonzept, 1973 cm Roland Goeschl 15,5 x 25,5 x 25,5 Kabel, Holz,Plexiglas,

m Ferdinandeum (4),

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Gewinnen Sie vier Mal Kunst

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© 6020/FORCHE

Die Zusammenarbeit 1030 Metern (maxima mit der Stadt Innsbruck bewertet der Geologe le Steigung 45°) telstation Seegrub von der Mit, Berg- und Skiführe und Lanser See. e auf 1906 Metern ruaz äußerst r Piccol„Hier werden positiv: „Ohne on Hungerburg zur TalstatiWanderer und Christoph Platzgum führt, wo aber ziergänger rücksich mer, die Stadt Spanoch nicht Schluss Innsbruck und tslos gefährde sein muss. Direkt t und was mit weitere wichtige der Natur passiert, über der Bergstat Förderer und Unterstützer ion der neuen kann man nur Hungerburgbahn gäbe es heute als Waldfrevel bezeichnen“, findet man nämlich revitalisierten keinen echauffiert sich Singletrail. Die des Hungerburg den Einstieg der Obmann Zusammenarbeit Innsbrucker Trails, der auf ist bestens.“ Auch des Verschönerungsve einem Kilomete Länge die restliche von Seiten der r reines, Hermann Hell, über die Stadt zeigt man n 350 Höhenm sich zufriede Situation. Auch eter hinunter n mit der neuen ins Stadtzentrum bis auf den Wegen Strecke Hungerb führt und schon sich auf die Eröffnun und freut urg werde seiner zur seit 2008 stark frequentiert ist. g im Sommer Meinung nach Betrieben wird ernd abseits . „Immerhin hat man 40.000 andaudes Trails wild der neue Trail Euro zur Wiedere gens vom Olympia geradelt übrirrichtung bzw. . „Zu diesem Thema gab es Sport- und Veransta vitalisierung Reja schon vor einiger des Trails investier trum Innsbruc ltungszenZeit eine Presk – so wie beispiels sekonferenz mit t“, so Wolfgang Teix vom zuständi Vizebürgermeiste weise auch die Olympiahalle gen Magistra oder das Tivolista r Sprenger, wo tsamt. Charakte auf das Problem risiert wird die dion. Strecke von den am WilhelmGreil-Weg hingeTraildesignern wiesen wurde.“ „technisch anspruch als Von Bikerseit Jäger und Jogge svolle, aber e hört man wiederum Gerüchte ansprechende Mountainbike-Fre r. über fallenste Während auf eride-Strecke llende Jäger und der Nordseite mit verschieden Unterholz über schnellen Sektione im der Stadt also die Strecken eitel Wonne zu n und untersch alles gespannte Seile, sein scheint, Unfälle provozie iedlich schwierigen Strecken die gibt’s im Süden ren sollen. teilen“. Außerde paar Ungereim ein m theiten. handle Experte Christian um die „ultimati Die Downhill-Szene es sich sich hier das ve Kombination Piccolruaz zu hat Lanserköpfl zum diesem Thema: „Die faszinier aus Fahrspaß Nervenkitzel, , Hot Spot ausFlowerlebnis, ende Sportart erkoren. Die fantastischer Linie 6 der IVB Freeridebiken findet immer alpiner Landsch hochgewährleistet mehr Anhänge aft mit überrage bequeme Bergfahr eine r. Leider fehlen ndem Panoram gewiesene Sportstä t, bergab wird über den Dächern ausa – so zeigt der tten, also Bikepark Lokalaugenschein Innsbrucks“ und zielle Trails. Ein s und offi– so ziemlich damit um ein „einzigar tiges Jugendlicher, alles befahren Fahrerlebnis, was befahrba der heute ein , das süchtig r ist. Es gibt bekommt, steckt und in Europa Bike macht hier nämlich morgen seinesgleichen solche ausgewie keine als schon in der sucht“. wenn er mangels sene Bikerstre Illegalität, Sicher ist, dass cke, geschwe Trail-Angebot denn einen eigenen die Strecke auf ige auf einem Spazierweg daherkom einer Länge von 4,2 Kilometern Trail. Die Freerider mt. Dagegen und mit einer damit ungewol bringen sollte man was Höhendifferenz lte Spannung tun. Prinzipie von ll gehe ich aber in das Leben Spaziergänger der davon aus, dass und Jogger zwischen meisten Biker die vorausschauend Bretterkeller im Wald unterwegs sind, allerding s gibt es wie überall einige

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sämtliche Zutaten für Risotto alla Milanese für vier Heimesser

2 Schalotten, 50g Butter, 400g Risottoreis (z.B. Vialone, Carnaroli), 1 Tl Safranfäden, Parmesan , Petersilie, Salz, Pfeffer, Olivenöl, 1 l Rinderfond (die Nichtsuppenköche sollten ihre Omas fragen, ob vom letzten Tafelspitz noch Suppe übrig ist.)

eid Was Kunst ist,entsch

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Breite Unter stützung.

Safran (von arabisch za'far_n) ist ein Gewürz, das aus einer im Herbst violett blühenden Krokus-Art (Crocus sativus) gewonnen wird. Er schmeckt bitter-scharf und färbt goldgelb. Jede Blüte enthält drei rote Fruchtblätter. Um ein Kilogramm von ihnen zu gewinnen, benötigt man etwa 80.000 bis 150.000 Blüten, die von Hand gezupft werden müssen. Safran ist Heilpflanze und Aphrodisiakum, aber zuviel davon kann tödlich sein (10-20g), da er ein Verwandter der ebenfalls giftigen Herbstzeitlosen ist. Schon in der Antike war er ein Luxusartikel und auch heute noch entsprich t der Preis von echtem Safran dem Goldpreis.

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„Ein Jugendliche heute ein Bike r, der bekommt, steckt morgen schon in der Illegalität, wen mangels Trail-A n er auf einem Spa ngebot zierweg daherkommt.“

Christian Piccolrua

Zubereitung Wichtig ist, alle Zutaten schon vorher herzurichten. Denn sobald der Risotto einmal kocht, hat man kaum Zeit für anderes. Statt der hier bevorzug ten Rinderbrühe kann man auch – je nach Risotto – Geflügel, Kalbs-, Fisch- oder Gemüsef ond verwenden. Je besser der Fond ist, desto besser wird auch der Risotto – so viel ist sicher. Die Suppe sollte siedend heiß sein. Also: Suppe rechtzeitig aufsetzen . Die Schalotten in feine Würfel schneide n. Die eine Hälfte der Butter in den Kühlschr ank, die andere in eine Pfanne geben. Petersilie von den gröbsten Stängeln befreien und fein hacken. Die Safranfäd en in eine Tasse mit sehr heißem Wasser oder dem schon heißen Fond geben. Parmesan reiben. 20g Butter und einen Schuss Olivenöl in einem Topf erhitzen. Schalotte n zugeben und bei mittlerer Hitze glasig anschwitzen. Den Reis

ZEIT & LIEBE. Risotto braucht Zeit und Zuneigung. Er ist dadurch zwar ungeeignet für die schnelllebige Szenegast ronomie, andererseits aber umso mehr geeignet für ein Verwöhngericht in den eigenen vier Wänden ...

6020 STADTMAGAZ 28. MAI IN

Fotos: Tiroler Landesmuseu

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gleten Sin ordket von verneue „N rde 4. Juli der und Freerider wu mt es indes wird am r ller kom chung Downhi ler Trails Pranger • Fotos: Christian Forche Unterbreisierte Strecke für Abseits offiziel von Flo ert. i Jahren ital Nach dre ffnet. In die rev und Arbeit investi d n. trail“ erö Seiten viel Gel mit Nicht-Biker n nen schiede der zu Konflikte immer wie

Reis, Reis, Baby

© 6020/FORCHE

GEISTREICH

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Schon seit Jahren sind SwarovskiKristalle nicht mehr aus wegzudenken. Nachdem der Mode Bodyrocks lange ausschließlich nur dungsstücken getragen auf Kleiund schließlich sogar auf’s Haar geklebt wurden, sind es jetzt erstmals kitschige Broschen, die auf den internationalen Laufstegen zu begehrte Accessoires gemacht wurden. Damit liegt Swarovski einmal mehr voll im Trend. Das beliebteste Motiv ist ein Tier, ausnahmsweise kein Schwan , sondern der Schmetterling.

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Nach der amerikanischen soll nun auch die Produktio Kultserie „Friends“ n von „Ally McBeal“ eingestellt werden. Für Fans der Anwaltserie, die nur im Besitz von ORF 1 nicht weiter tragisch. Denn und 2 sind, ist das das österreichische Fernsehen wollte sich bisher ohnehin nur die alten Folgen leisten. Der Grund für das Einstellen der Fox-Produktion, liegt - wie könnte es anders sein - an den Quoten. Angeblich habe es sogar Tränen am Set gegeben, als die Schauspieler erfuhren, dass nach fünf Jahren Laufzeit keine weitere Staffel gedreht werde. Die letzte Serie wird in den USA am 20. in Österreich kann man Mai ausgestrahlt, Ally jeden Samstag um 16.20 bis auf weiteres Uhr in ORF 1 sehen.

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GEISTLOS

Fotos: Fox (1), 6020/Berge

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L Safran

GELBER REISBREI. Für den „Risotto alla milanese“ ist der Safran typisch – das Gewürz mit dem scharf-bi tteren Geschmack, das nicht nur Speisen intensiv gelb färbt. Im Mittelalter färbte man auch die Gläser der Kirchenfenster mit Safran. Die Legende berichtet, dass Valerio di Fiandra, ein Glaskünstler, seinen Meister ärgern wollte und dessen Risotto mit der Glasfarbe Safran gelb einfärbte. Der Streich fand so viel Zustimmung, dass er im Risotto alla Milanese bis heute erhalten blieb.

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Mit Pfeffer und Salz würzen, Parmesan und Petersil dazugeben und die eiskalte Butter unterrühren. Sofort servieren .

(Dazu eher ein leichter grüner Salat, weniger die Efko-Kraut-Bohn en-Karotten-Partie. Getrunken wird bei uns, was immer mundet ...)

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vor ort. Wenn Pete Dohert y nach Innsbr uck h noc h auc das und – kom mt muhalbwegs nüchtern und d sikalisch in Topform – sin wir nat ürlich vor Ort.

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Styling: Angie (greta kahn) Models: Lisi & Kathi Fotos: Randy Mamola

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Pete

forever

ein anGeblicher sKandalrocKer ganz handzahm

Allen Unkenrufen zum Trotz tauchte Pete Doherty am 27. März nicht nur in Innsbruck auf, sondern lieferte auf der Weekender-Bühne auch noch ein grandioses 100-Minu Fünf Wahrheiten über den ten-Konzert ab. 6020 präsentie Gig des Jahres. rt:

1.

von Barbara Wohlsein

AUF ZUG.

3.

TUCHFÜ

HLUNG. Kaum zu glauben – Mister Doherty für die Sicherheit im Haus. Außerdem waEine Viertelstunde nach kam nicht per Flugzeug oder Ende ren vier Polizisten und Tourbus nach des Konzerts zwei Einsatzwägen kam Pete Doherty – umgeInnsbruck, sondern mit dem vor Ort.“ Zug. Und zwar zogen in Poloshirt und Jeansjacke – ins ohne große Entourage, sondern ausschließ- Weekender-Café. Dort verbrachte er gut lich in Begleitung seines Freundes SICHT DES General 20 Minuten an der Bar, ließ sich Drinks Santana. Beim Umsteigen in VERANSTALTERS. Salzburg kam spendieren , revanchierte sich, plauderte ihm leider sein Hut unter die Lok Andy Franzelin: „Einen Weltstar – wie Doherty mit den Fans in einem und posierte für unzählige beim abendlichen Konzert freimütig so intimen Rahmen zu veranstalte erzählte. Fotos. Die Beweisbilder fand n, ist man tags da- ein besonderer Höhepunkt, keine Frage. rauf auf diversen Facebook-P rofilen. HANDZAHM. Es war auch eine gewisse Genugtuung, Böser Bube war nicht – während nachdem uns viele einen billigen PR-Stunt ERHÖHT. sich über 300 wartende Fans unterstellen wollten. Am um 18 Uhr an Abend selbst Nachdem die Sicherheits auflader Abendkassa die Beine in den war ich überrascht, wie reibungslos Bauch stan- gen für das Konzert alles von Seiten der Stadt funktioniert den, saß Doherty bereits ein Stockwerk hat und wie höflich und umüber Innsbruck erhöht und die Ticketzahl in gänglich ihnen im hauseigenen Band-Apartm Peter war. Von Starallüren ent und Rücksprache mit nicht der Polizei auf 250 Ti- die schaute DVDs. Vor dem Konzert geringste Spur – obwohl er ging es mit ckets reduziert sich diese wurde, musste der Kartenden Weekender-Chefs Andy beim besten Willen leisten Franzelin und preis wenige könnte. Das Tage vor dem Konzert von 20 Justin Barwick noch zum Abendessen Beste war aber, dass Doherty in ein auf 32 Euro erhöht ein Spitzenwerden. Geschäftsfüh- Konzert chinesisches Restaurant in der gespielt hat und in Innsbruck Höttinger Gas- rer Andy Franzelin: be„Wir haben sechs Secu- weisen se. Um kurz vor 22.30 Uhr stand konnte, was für ein begnadeter Doherty dann ritys engagiert, Mudie den Einlass kontrolliert mit Anzug und (lädiertem) Hut siker er ist – und warum er ursprünglic auf der Bühne. haben, dazu h so noch sechs weitere Personen berühmt wurde.“ q

5.

2.

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4.

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fleischbeschau. Was die „Vogue“ kann, kann unser Fotograf Gerhard Berger schon lange. Das fleischige Bikinishooting fällt eindeutig in die Kategorie „Die Anfangsjahre“.

von klein au f. Wer ist denn de r süße Bub? Da vid schon 20 04 im M Lama, den wi r agazin hatten. 23

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1

del. Na, covermo Cover nicht es es di n wen l illustr iert, ol sv ei ndruck in Autofah ren w ie mühsam ... t is k In nsbr uc


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CoveRstoRy

auf Tuchfühlung

Emotionen

n und Regisseur Antonin Svoboda vor Dirk Stermann, Christoph Grisseman am Meer“ am 9. März im Leokino: über der Premiere ihres Films „Immer nie Gestalten und das Leben mit dem Tod. den Reiz am Unangenehmen, defekte

6

geschmackstest. Von Eiskaffee über Chips und Tiefkühlpizza bis hin zu Semmeln – wir haben unsere Geschmacksnerven (meistens) gerne strapaziert.

Hass

Innsbrucker Leokino angereist? Klasse aus Grissemann: Mit der Bahn, erster Wir Linz, von der dortigen Premiere. stermann: Auf Tour gab fahren ja praktisch nie mit dem Auto. saß. es immer einen Wagen, in dem der Techniker Das ist viel Wir fuhren parallel zur Autobahn im Zug. gar keinen gemütlicher. Grissemann: Ich habe lang BeiFührerschein. Ich war mein ganzes Leben mittel ist fahrer. Unser bevorzugtes Fortbewegungs und bleibt die völlig überteuerte ÖBB. Wochen. Die Dreharbeiten dauerten über vier Anstrengend? war stermann: Die Karosserie des Filmautos unser Kavon allen Seiten her abnehmbar, damit abmeramann Martin Gschlacht noch halbwegs Das war wechslungsreiche Bilder schaffen konnte. Raum. schon ein Kammerspiel auf allerengstem Team war die Grissemann: Für Antonin und sein eiauf haben Wir stressiger. Situation wesentlich Stehen allein ner Waldschräge gedreht – da ist das relaschon anstrengend. Für uns war es dagegen angenehmen tiv komfortabel. Wir saßen ja in den unglaublich Ledersesseln des Mercedes. Nur die uns stänvielen Krabbeltiere im Wienerwald sind Aber mit dig die Beine rauf gelaufen. stermann: an. Grisseder Zeit freundet man sich mit denen biet Zeckenalarmge ein mann: Es war außerdem geimpft. war – und keiner

Fotos: 6020/RathmayR

Freude liebe Trauer

TEST

TEST

Eiskalte Engel

CREMISSIMO JOGHURTTRAUM TROPICAL FRUIT

Eisverkäufer Giovanni weiß es schon lange: Die sommerliche Lust auf Süßes stillt man am besten mit einer Familienpackung Eis. 6020 hat sich trotz ausbleibender Hitze schon mal umgesehen, was sich in dieser Saison so alles in der Kühltruhe tummelt.

5,08 Euro pro Liter

NOTE: 3

NOTE: 2-3

NOTE: 2

FOTO: 6020/RATHMAYR

HÄAGEN DAZS VANILLA CARAMEL BROWNIE

NR. 57 | 25. JUNI ‘04

3,66 Euro pro Liter CREMISSIMO MASCARPONE Um Herrn und Frau Schleckermaul zufrieden zu stellen, greifen die Eismacher gerne in die südländische Trickkiste. Obwohl die Definition von Mascarpone („Frischkäse aus geronnener Sahne“) nicht gerade appetitlich klingt, ist das Endprodukt tadellos. Special thanks to Waldbeersauce und Pistazienstückchen.

Kein Wunder, dass Bridget Jones & Co. bei Liebeskummer pausenlos im Häagen Dazs-Becher löffeln. Wer sich einmal in den sündig-teuren Tiefen aus Sahneeis, kongenialem Karamell und Schokokuchenstückchen verloren hat, schert sich herzlich wenig um den Rest der Welt. Ein wahrer Beitrag zum Weltfrieden.

8,78 Euro pro Liter

NOTE: 4

2,49 Euro pro Liter

Wenn Herr Cremissimo und Signore Lavazza gemeinsam die Eismaschine anwerfen, kann ja fast nichts Schlechtes herauskommen. Das cremige Resultat schmeckt intensiv nach Kaffee und Vanille und ist als Special Effect sogar mit Schokostückchen gespickt. Die berühmte Alltagsportion Dolce Vita.

Als Manhattan-Zielgruppe definiert Nestlé auf seiner Homepage „junge Familien“ – zum Glück hört den Werbefuzzis außer sich selbst aber eh keiner zu. Sonst würde so mancher Naschkatze ganz schön was entgehen: Der VanillaCaramel-Pott ist süß, cremig und macht in Sekundenschnelle süchtig.

NOTE: 1

4,43 Euro pro Liter

6020 STADTMAGAZIN

Die fina le

Diesmal: Ende

Beim Radio gibt’s aber auch kein Drehbuch. auf dem Grissemann: Da gibt’s einen Zettel, Und drei, vier Stichwörter stehen. stermann: Da keine Förderstellen, Gelder und Sitzungen. – und die ist geht’s immer nur um eine Sendung Vorteile. so schön wurscht. Das hat auch seine immer Worin lag der Reiz an der beengten, in „Immer aussichtsloser werdenden Situation nie am Meer“?

„immer nie am meer“ In „Immer nie am Meer“ geben Stermann/Gris und semann gemeinsam mit ihrem Kollegen Sänger Freund, dem deutschen Komiker und Heinz Strunk, ihr Spielfilmdebüt. Das zugehörige Jahre, mehrere über Trio das verfasste Drehbuch „Imgemeinsam mit Regisseur Antonin Svoboda. Dasein mer nie am Meer“ erzählt von drei vom psychisch nicht gerade verwöhnten und deshalb gemeinangeknacksten Figuren, die durch Zufall gesam im Auto (Kurt Waldheims ehemaliger, prompt panzerter Dienst-Mercedes) landen und einverunfallen. Tagelang sitzen sie im Wagen, gekeilt zwischen den Bäumen des Wienerwalds und Prosecco Flaschen einige Proviant: Ihr fest. naeine Schüssel Heringsalat. Statt der Rettung ngen. hen mitunter drastische Verschlimmeru

dirk und christoph. Unter den zahlreichen Interviews, die wir mit Kabarettisten geführt haben, sind uns Sterman n und Grissemann besonders in Erinneru ng geblieben.

Auf zw Rädernei nach Singapu

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Etappe

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NOTE: 1-2

Die Route

heiss begehrt. Kein 6020-Test wurde so oft nachgefragt wie der gastronomische Almencheck – höchste Zeit, dass wir uns bald wieder zum Knödeltest aufmachen.

musst, um dir, bei welcher Markierung du stehen in Kamera den einen Satz zu sagen, den nächsten der Anwei2. Das ist schon eine Art „Gefängnis Gerade sungen“. Im Film ist das fast noch ärger. ist, wie wenn die Kamera so nahe an den Köpfen ist alles viel in „Immer nie am Meer“. Beim Radio wo entspannter. Wir haben Sendungen moderiert, müde war. ich am Boden gelegen bin, weil ich so Das hört ja keiner.

serie

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die wil u nd Kath den radler . Sandro ari na ha ew igen ben sich Resp e k t u nseren v erdient – m it dem sie fuh re R ad von n Öste Singapu r. 6020 w rreich nach ar stets dabei.

gedreht Der Film hätte ursprünglich in Patsch werden sollen. Titel gewestermann: „Patsch“ wäre ein guter sogar einen sen. Grissemann: Wir haben uns die Cine potenziellen Drehort ausgesucht. Aber geboten. Tirol hat nicht ausreichend Förderungen Wien haben stermann: Niederösterreich und gemacht. mehr gegeben – also haben wir’s dort Auto am Grissemann: In Patsch wäre das Ein friedSchluss völlig zugeschneit gewesen. Aber liches Bild: das weiße Grab. stermann: Ende. jetzt haben wir ein noch viel schöneres

„Unsere beste sendung wird sein, wenn wir am elektrischen stuhl sitzen.“

abente auf zw uer ei

CREMISSIMO LATTE MACCHIATO

MANHATTAN VANILLA CARAMEL

oder Ein weiterer Spielfilm wäre also – trotz keiten auch wegen diverser Unannehmlich – denkbar? unangeGrissemann: Unangenehmes Setting, Kanehmer Regisseur und ein ganz schwieriger auf die wir meramann – das sind die drei Säulen, denen man bauen.stermann: Und Kollegen, mit ein ProSpaß, macht es Nein, versteht. nicht sich zu Die Filmschauspielerei dürfte im Vergleich Leute wie jekt so lange zu verfolgen. Gerade für Herausfor­ l Radio und Bühne gleich einige neue uns, die so schnell so viel kurzes Einwegmateria derungen gebracht haben. etwas zu produzieren, hat es einen großen Reiz, alles sehr stermann: Dem Grissemann ist das Wir machen, das einen drei, vier Jahre begleitet. muss tatMan : Grissemann ja. gefallen, schwer – dadurch glauben immer, wir können das nicht Das ist beim sächlich hochkonzentriert arbeiten. Reiz. hat es wahrscheinlich auch einen großen Erst schminFernsehen in Ansätzen aber auch so. sagen sie ken dir 30 Leute die Wangen und dann K Der Film

Geschichte svoboda: Mir hätte es gefallen, die , in ein „exotisches“ Bundesland zu transportieren erzeugen. ohne dabei die klassischen Bilder zu kann in Auch eine schräge, schwarze Komödie den Tiroler Bergen spielen.

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Der Klassiker aus heißen Kindertagen. Der Glaubenskrieg „Vanille vs. Schokolade“ läuft zwar immer noch, aber mal ehrlich – war dieses Eis immer so fad? Die braune Hälfte schmeckt schläfrig nach Kakao, die gelben 50 Prozent haben eine echte Vanilleschote garantiert noch nie von innen gesehen. Enttäuschend.

Nun hat es also auch den Dauerbrenner der Restauranteiskarten kalt erwischt. Sonderlich geschadet hat die Plastikquarantäne dem fruchtigen Bruder von Coupe Dänemark aber nicht – etwas gebogenes Gelbes sucht man zwar vergeblich, geschmacklich ist der gestreifte Eisberg aber durchaus konkurrenzfähig.

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NOTE: 2

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TIROLER EISTRAUM ZWETSCHKE Pünktlich zur Sommerfrische wird aus der heimischen Muhkuh mal wieder flugs die flotte Eisprinzessin. Die versprochenen Zwetschken muss man im cremigen Tiroler Milcheis leider mit der Lupe suchen – hat man die rote Spur einmal gefunden, ist man auch nicht schlauer. Der Rest schmeckt aber.

Da tanzen die Baströckchen fröhlich Samba – mit 50 Prozent Joghurt ist dieser kühle Traum eindeutig der Leichteste im Bunde. Der „tropische“ Gesamtgeschmack erinnert an einschlägige Dosenfruchtcocktails, nur die Banane ist etwas vorlaut. Erfrischend ist das fruchtige Töpfchen aber allemal.

In „Immer nie am Meer“ sitzt ihr praktisch die ganze Zeit im Auto. Wie seid ihr zur Filmpremiere ins

diese Situastermann: Die Verzweiflung, die Dass das tion in sich birgt, hat uns interessiert. Auto zu sitso scheiße für die Leute ist, in diesem r und zen. Das war für uns ein guter humoristische besser, wenn emotionaler Ansatz. Wir sind immer wird Sendung beste es unangenehm wird. Unsere Stuhl sein, wenn wir irgendwann am elektrischen pressure. under Gags : Grissemann sitzen.

Foto: Filmladen

Charakterdarsteller, teil 1. NeoFilmschauspieler Christoph Grissemanns Gesicht – ein Spiegel der

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MASTER AND COMMANDER

THE BIG BIELOWSKI

In der Kategorie „Tragikomödie“ setzt Vorjahresgewinner Willi Tilg – 2003 für das Actionspektakel „Mission:Impossible 2“ ausgezeichnet – noch eins drauf. Die Jury zeigte sich abermals von Tilgs darstellerischen Qualitäten als tragischer „Held“ überzeugt. Im nautischen Melodram „Titanic“ mimt Willi Tilg einen Kapitän, der sein sinkendes Schiff nicht verlassen will, um seiner Besatzung bedeutende Werte wie Durchhaltevermögen, Standhaftigkeit oder Realitätsverweigerung einzuimpfen. Obzwar medial kaum rezipiert, ist Tilgs „Titanic“, dieser meisterhafter Monolog (Drehbuch: Franz Kafka), eines der Highlights der diesjährigen Oscars.

Als „Master and Commander“ spielte sich Landeshauptmann Herwig van Staa in die Herzen der Menschen, wenngleich so mancher Fan vor lauter Begeisterung lieber zu Hause blieb, statt bei den Landtagswahlen sein Kreuzerl für die ÖVP zu machen. Ungeachtet dessen steuert Van Staa sein Schiff mit auf Linie gebrachter Mannschaft durch Wind und Wetter – bei derzeit relativ ungefährlichen Bedingungen, da ihm auf Grund der politischen Mehrheitsverhältnisse nur das eine oder andere Lüfterl entgegenbläst. Dennoch wird diese Leistung von der Jury gewürdigt, da in der Vergangenheit schon auf mancher Bounty eine Meuterei ausgebrochen ist.

Erstmals nominiert und gleich Sieger. Für viele unerwartet konnte Vizebürgermeister Michael Bielowski die Jury nicht mit seinem Engagement in der Olympia-Saga „Herr der Ringe“ überzeugen. Vielmehr landete Bielowski mit dem autobiographischen Werk „The Big Bielowski“ einen Überraschungserfolg. In dieser IndependentProduktion spielt Innsbrucks Vizebürgermeister (im Film: „The Dude“) einen Mann, der trotz gelinde gesagt komplizierter Verhältnisse die Ruhe bewahrt, um auf seine Chance, ganz an die Spitze zu kommen, wartet. Insbesondere diesen Stoizismus hebt die Jury lobend hervor.

Zum nunmehr dritten Mal vergibt 6020 Stadtmagazin die begehrten Trophäen für die besten Leistungen in der heimischen Politik. And the Oscar goes to ...

UNSER MANN IN HAVANNA

MONA LISAS LÄCHELN

DIE LÜMMEL AUS DER LETZTEN BANK

Nicht unerwartet konnte sich Präsidentschaftskandidat Heinz Fischer in der Kategorie „Bester ausländischer Film“ durchsetzen. Die Jury hob vor allem Fischers Erfahrung in der internationalen Politik lobend hervor: so zum Beispiel seine hervorragenden Kontakte zum kleinen, feinen, praktisch eh demokratischen SonnenscheinRegime in Kuba. Im Diplomatiethriller „Unser Mann in Havanna“ weiß Heinz Fischer mit viel Charme und staatsmännischer Zurückhaltung zu brillieren – ganz im Gegensatz zu seinem potentiellen Vorgänger, der in verschiedenen Beziehungsdramen auf sich aufmerksam machen konnte.

Siegerin der Kategorie „Lifetime-Award für den beständigsten Gesichtsausdruck“ und damit Gewinnern der Blendamed-Trophy 2004: Präsidentschaftskandidatin Benita FerreroWaldner. „Ihr Lächeln lässt Eisberge schmelzen und garstige Österreich-Vernaderer wie Louis Michel oder Noch-Bundeskanzler Gerhard Schröder erstarren“, so die Laudatio von Bartholomew Keaton, Enkel von Gesichtsakrobat Buster Keaton. Nicht zuletzt zeigte sich die Jury von Ferreros ausgefeilter Grins-Technik, die eine frappierende Ähnlichkeit mit der von Julia Roberts aufweist, überzeugt.

Erstmals in der Geschichte der Oscars wird eine Trophäe an ein Team vergeben. Damit soll die authentische wie unerschütterliche Darstellungsleistung der Tiroler GrünInnen im Kassenschlager „Die Lümmel aus der letzten Bank“ gewürdigt werden. Die fünf GeehrtInnen, allesamt MitgliederInnen im Tiroler Landtag, setzten mit ihrer Performance nachhaltige Akzente in der politischen Landschaft Tirols. Zudem wird den OppositionellInnen auch der Anerkennungspreis N.E.I.N verliehen – für ihren Slogan: „Wir sind dagegen“ und den daraus abgeleiteten kategorischen Imperativ der kritischen Vernunft.

SPEED

THE ITALIAN JOB

FORSTHAUS FALKENAU

Schnitte in atemberaubenden Tempo, unerwartete Szenenwechsel, rasante Action – Bürgermeisterin Hilde Zach konnte in „Speed“, der Ode an die Hochgeschwindigkeit, einmal mehr unter Beweis stellen, dass Raum und Zeit, frei nach Albert Einstein, relativ und absolut dehnbar sind. Besonders bemerkenswert: Zach verzichtete weitgehend auf computeranimierte Sequenzen und komplett auf das Engagement einer Doppelgängerin. Bei der Preisverleihung wird Zach leider nicht anwesend sein können, da zeitgleich zwei Pressekonferenzen, drei Ehrungen und eine Bürgerversammlung stattfinden.

Wie die italienische Akademie der Wissenschaften kürzlich vermeldete, werden die Begriffe „Christkindlmarkt“, „Glühwein“ und „Parkausnahmegenehmigung für Wohnmobile“ nun offiziell in das italienische Wörterbuch „Dizionario Italiano“ aufgenommen. Dieser linguistische Erfolg ist Rudi Federspiel, seit vergangenem Jahr VPLandtagsabgeordneter und ehedem Innsbrucks Tourismusstadtrat, zu verdanken. Aus diesem Grund steht die Jury nicht an, Federspiel für seine Rolle in „The Italian Job“, einem Wirtschaftsthriller, der im Tourismuslobbying angesiedelt ist, auszuzeichnen.

Der Oscar für die beste männliche Hauptrolle in der Serie „Forsthaus Falkenau“ geht an: den Adler, der hier rechts im Bild neben seinem Falkner und Trainer LH-Stellvertreter Hannes Gschwentner abgebildet ist. Der große Tierfreund und Vogelflüsterer („Adlerkrallen oder Geierschnäbel würde ich niemals essen!“) bildete mit seinem geflügelten Freund „ein geradezu kongeniales Duo“ , so die Jury in ihrer Begründung. Dennoch erhält Gschwentner selbst keinen Preis, da er sich neben seiner ausgezeichneten Arbeit als Tiertrainer auch noch als Teamchef einer Football-Mannschaft versucht hat. Das verbieten die Statuten – und der gute Geschmack.

6020 STADTMAGAZIN

NR. 49 | 27. FEBRUAR ‘04

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AND THE WINNER IS. Die Regionalpolitik ist oft zum Lachen – ein guter Grund, den Akteuren fiktive Filmrollen unterzuschieben.

Das war 2007 Johannes F. Park blickt zurück

Rettet das Vinyl Eine Innsbrucker Band auf Schallplat

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letzte ruhe. Die Stadt Innsbruck verfügt über rund 25.000 städtische gräber, davon wurden 274 im letzen Jahr aufgelassen, 1.063 Innsbrucker sind 2005 gestorben.

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Das beliebteste studium in Innsbruck ist das Diplomstudium Betriebwirtschaft, das seltenste das Magisterstudium Bosnisch/Kroatisch/Serbisch (ein Studierender).

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langer Weg. Der längste straßenname Innsbrucks ist Dr.-Karl-von-Grabmayr-Straße. Mit 24 Buchstaben ein Leichtgewicht zur Prinz-August-Wilhelm-von-Württemberg-Straße Berlins, die mit 36 Buchstaben eineinhalbmal so lang ist. Allerdings ist die Frage nach der Länge bzw. Kürze einer geografischen Bezeichnung, wozu auch Straßennamen zählen, abhängig von der Betrachtungsweise: Würde man Dr. Karl Grabmayr von Angerheim voll ausschreiben und ihm anstelle der Straße eine Promenade zuordnen, dann hätte er die Nase vor Prinz August. Aber das dürfte Herrn Grabmayr – der von 1848 bis 1923 lebte und ein Advokat war, zudem als der Schöpfer des Tiroler Grundbuches und des Höferechtes gilt – ziemlich „wurscht“ sein. Die kürzesten straßenbezeichnungen beziehen sich in der Regel auf landschaftliche oder kulturelle Besonderheiten – wie Badgasse, Hofgasse, Innstraße, Kurweg und so weiter, die wohl nicht mehr erklärt werden müssen.

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300.000

eine grosse, glückliche FaMilie. 2.500 Vereine sind in Innsbruck gemeldet. Statistiken über Mitgliederzahlen gibt es keine und so lassen sich über Innsbrucks größten Verein nur Vermutungen anstellen. Man munkelt, es sei der Österreichische Alpenverein, der seinen Sitz in Innsbruck hat und derzeit über 300.000 Mitglieder zählt.

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erosion Des schulDenbergs. Ganz ohne schulden steht die Stadt Innsbruck nicht da. Mit Stand 1. Jänner 2006 belaufen sich die Verbindlichkeiten auf 25 Millionen Euro. Das entspricht einer Pro-Kopf-Verschuldung von 220 Euro. Das ist aber nichts im Vergleich zum Jahr 1994. Damals hatte der Schuldenberg eine Höhe von 175 Millionen Euro erreicht – Innsbruck war eine der meistverschuldeten Städte Österreichs. Statistisch betrachtet stand damit jeder Innsbrucker mit 1.500 Euro in der Kreide.

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hunDeleben. Vor allem all jene, die mit des Menschen besten Freund wenig bis gar nichts anfangen können und sich bestenfalls über nicht entfernte Hundstrümmerl ärgern, werden es kaum glauben können: Auch wenn nicht alle Hunde im Amt für Gemeindeabgaben erfasst sind – wer keine Steuern zahlt, scheint nicht auf, wie zum Beispiel Dienst-, Blinden- und Lawinenhunde – waren mit Ende 2005 gerade mal 3.083 Hunde in Innsbruck gemeldet. Demnach ist nur jeder 44. Innsbrucker Hundehalter. Abstammung und Rasse scheinen für Herrchen und Frauchen eher zweitrangig, 43 Prozent aller Hunde in Innsbruck sind nicht eindeutig einer Rasse zuordenbar und fallen somit in die Kategorie Mischlinge.

Verkehrsk ontrolle. zum Stadtb taxis gehöre ild und wenn man n sie sind nicht selbst zur Stelle, fahren kann, Durchschnit will oder tlich werde darf. n in Innsbr Fahrzeuge uck rund eingesetzt. 200 Braucht sprechenden es noch Fahrer mit die entsonen in Taxischein. Innsbr Wie viele Perkerberechtig uck grundsätzlic h über eine ung verfüg Lenvon der Wirtsc en, ist laut Josef Ölhafe haftskamme überhaupt n r allerdings nicht zu schwe sagen r bis aus, dass derzeit cirka . „Ich gehe aber davon Innsbruck 800 aktive im Einsat z sind. Einige Taxilenker in nur aushil fsweise.” davon natürl ich

klassischer saggen. Fest steht, dass von der Stadtführerin über den Stadtforscher bis in Innsbruck, von 14 nach Komponisten zur „alteingesessenen Saggenerin“. Die einen verund Musikern benannten Straßen, exakt sieben muten System – eben den gutsituierten Villenbeauch abWasser im Stadtteil saggen zu finden sind. Dazu kommt sitzern sind nur vornehme Straßenbezeichnungen rauM braucht es sich dabei um die Crème de la Crème aller in Innsbr . Laut IKB beläuf noch, dass zuzumuten –, die anderen betrachten es als histoMaxiMuM t sich die erreicht. uck ansäs Zahl handelt: Schubert, Beethoven, sigen kanalder „Tonsetzer“ exakt 5.497. Ganze 320 maten gibt Der legenrisch gewachsen, ist doch die Erschließung dieses Parkodeckel auf es in der parkzonen. De nach Mozart, Wagner, Haydn, Gänsbacher und Wolf. Hochburg Stadtteils innerhalb besiegte weniger Jahrzehnte um 1900 se Warum sich haym der Kurzder rieon seinen Stellplätze trotzdem Auffällig ist auch, dass von den Thrysu aufgezählten wieüber dieKonku Bühnerrente s im Zweika gegangen. Und dann gibt es noch finden, die immer wiede n Riese mpf. Nachd einen länger entfernt r derum mehr als die Hälfte der Wiener reute, baute Klassik zusind, bleibt em ervom en Fußma MagistratsWenn Der er am Ortdie Vorstellung die musikbesessenen Tat bersch ungeklärt. 320 Exemp des heutig hans Mit zuordnen sind. Spätestens hierein Kloster.sich scheiden beamten, Wieviel mit der laren täglich Lieblinge verewigte. Wir enhier Der gängig Derdie Stiftseine Der Maria Teufel war den Wilten leider auch verdient zürnt, auseinander; ste männl Geister und. gehen die Vorstellungen Innsbruck über dass er einen geben zu, wir wird, lässt wissen nicht ermitt es nicht. diese iche Vorna lautet Johan Tat so sich eln. Drachen me in schickte. Meldungen), n bzw. Johan aus der Sillsch erDer Riese bei Frauen nes (1334 Haymon lucht und wickel (2133 Meldu ist es der tötete titelkaiser. Aus Datenschutzgrünte den Drach sich desse ngen). Name Maria schMalha en n Zunge NachFlugbeweüber Den Wolken. 40.389 seinem Tod hanDy um sein killt ns bauM teleFonzelle. Zur Zeit den darf die Universität die Person mit Schwe wurde Haym eister. man im rt. gungen verzeichnete dergesetz Das innsbrucker Prinzip so t. gibtonesim325 öffentliche den meisten akademischen titeln nicht preisauf derin Kloster bei- telefonzellen abschreiben kann Friedhof. Tafel an Flughafen 2005. Es wurden 728.138 Passagiere Erst mit , wie es innsbrucks Innsbruck (inklusive Postämter). Vor zehn 6020 STAdT geben. Mit je drei Doktortiteln liegen allerdings gesch Jahren des 19. Jahrhu Auflassung des rieben steht: kleinstem mAgA zin befördert. Friedhofs waren es noch rund 500 Zellen. haus „Zwischen nderts wurde der Völkerrechtler Waldemar Hummer und der und dem Ende tet.“ In der der Spitals angrenzende www.6020o dieses Haus Breite misst kirche TILAK-Prokurist Peter Steiner gut im Rennen. n Bürgerhaus nline .AT sich ursprü erricheinmal 211 das Gebäu Menschenrechnung. An einem nglich ein (…) befand Zentimeter, dchen gerade Durchgang was für ein Wohnhaus zum städtis Spitzentag befinden sind rund eigenständig nicht einma chen Die glorreichen sieben. Nicht mehr l bei Mieter es gen reiche 188.000 Menschen in Innsbruck: 134.000 gen mit Essstö n wird. Es als sieben fix montierte radarkästen dient als runmeldete Einwohner minus 10.000 Tages-AusZubau zur Kirche. gibt es derzeit im Innsbrucker Stadtgebiet. Fleipendler plus 34.000 Tages-Einpendler plus ßigster ist an und für sich jener am Südring auf 30.000 Tagestouristen. Höhe des Eisstadions, aber der musste – vorübergehend – der Baustelle weichen.

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Warum tragen im Saggen so viele Straßen die Namen

DuFte koorDinaten. Zahlen merken – dafür behelfen sich findige Zeitgenossen mit einer Eselsbrücke. Im Falle der geogra-

fischen lage innsbrucks wäre auch schnell eineDas kratzt noch keine innsbrucks zur Hand, sind die Koordinaten doch 47 Grad Nord Wolke. höchstes Kajeta haus steht und 11 Grad Ost. 4711 – echt Kölnisch-Wasser.n-Swe Der th -Straße 54 im in der misst exakt Olymp herbe Duft aus der Stadt am Rhein hat freilich na- 65,92 Meter, in denen ischen Dorf, Platz finden 22 Stockw mentlich nur eingeschränkt etwas mit Geografie. Im Volksm erke und ist es se auch als „Vöstungeklärterw zu tun: 4711 ist nach der historischen HerstellerHochhaus“ eiwurde das bekannt, Adresse in der Kölner Glockengasse Buchr geplant benannt. gute Stück vom ainer. Im Architekten Hans brucks Höhen Empire State Buildin g hätte Innsjäger knapp die Größe sechsmal ist schließ Platz. Aber taschenrechner unD lich sekun där. Polokragen.

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sPiel & sPass. Das tivoli in Innsbruck ist eine Sammelbezeichnung, die für mehrere Vergnügungseinrichtungen steht. Die bekanntesten sind die Fußballplätze, wovon der zur Hunoldstraße hin gelegene – das alte Tivolistadion – neuen Wohnsiedlungen weichen musste. Im Sommer heißt es meist „miar gehn’ ins Tivoli“ und jeder weiß, dass damit das große Freibad gemeint ist, während im Winter die Tivolianlagen südlich des Freibades von Jung und Alt bevorzugt werden – die große Eishalle und die Eislaufbahn. Der Spatenstich für dieses bereits um 1900 projektierte Freizeitzentrum erfolgte 1925 und wurde nach dem benachbarten Gasthof „Tivoli“ benannt. In diesem romanischen Wort, das sich von der gleichnamigen italienischen Stadt nahe Roms ableitet, steckt sowohl Vergnügungspark als auch Glücksspiel. Sie können es sich aussuchen.

6020 STAdTmAgAzin

alles für bono. Um U2 zum Superpreis in München zu sehen, scheuen echte Fans keine Mühen. Unser Gewinnspielaufruf wurde mit tollen Liebes­ beweisen quittiert.

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Das obJekt Der begierDe. Vergangenes Jahr wurden in Tirol 2.167 Fahrräder gestohlen. Wenig verwunderlich, dass die meisten in Innsbruck abhanden gekommen sind. 1.500 Radbesitzer mussten zumindest zeitweilig ohne ihr Vehikel auskommen, so sie es denn überhaupt vermisst haben. Eine Aktion von Polizei und ÖAMTC soll nun Linderung verschaffen: Dank einer speziellen Codierung, die am Fahrrad angebracht wird, könnten gestohlene oder „ausgeliehene” Radln bei Auffinden leichter dem Besitzer zurückgegeben werden.

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staDtrunDFahrt Mit systeM. Irgendwie schauen sie alle gleich aus, die Schilder der hotel-route – vier Kästchen, vier Farben, vier Pfeile. Und trotzdem scheint es zu funktionieren. Und zwar so: Die Stadt ist in vier Farben/Bezirke eingeteilt. Hotelgäste mit fahrbarem Untersatz folgen also immer dem Pfeil/der Route mit der Farbe, in der ihr Hotel liegt und landen so schon einmal im richtigen Bezirk. Wenn das Hotel schließlich auf einer Tafel namentlich erwähnt ist, ist es Zeit, von der Route abzuzweigen und den individuellen Schildern bis zum Hotel zu folgen. www.6020online.AT

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innsbruck Durch Die bluMe. Sie ist die einzige, in der Natur vorkommende blume, die innsbruck im namen trägt: die Pulsatilla oenipontana, mehr oder weniger bekannt auch als Innsbrucker Küchenschelle. Das Besondere: Das zarte Gewächs wächst ausschließlich im Großraum Innsbruck, ist aber stark gefährdet. Derzeit gibt es nur mehr ein paar hundert Exemplare, die auf den Wiesen des Arzler Naturschutzgebiets, am Rumer Bichl und in Arzl

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wachsen. Vor rund zwei Jahren wurde eine Rettungsaktion für die Innsbrucker Küchenschelle ins Leben gerufen. In freier Wildbahn weniger anzutreffen ist eine weitere Pflanze mit innsbruck-bezug: Im deutschen Bad Aibling wurde eine neue Orchideen-Art mit der Widmung „Stadt Innsbruck” gezüchtet. Und dann gibt es da noch die edle „Hilde Zach”, ebenfalls eine Orchidee, die bei einer internationalen Schau bereits eine Goldmedaille erringen konnte.

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bus unD strassenbahn. Jährlich befördert die IVB die schwer vorstellbare Zahl von 45 Millionen Fahrgästen auf ihren

27 Linien. Das Straßenbahn- und Busliniennetz beträgt insgesamt rund 246 Kilometer. Wir bewegen die Stadt eben.

wissenslücke. Manche Dinge weiß selbst der patriotischste Innsbrucker nicht: Wo steht das höchste Haus? Wieso heißt das Tivoli eigentlich Tivoli? 6020 hat recherchiert.

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Serie

Christoph Klien

Matthias Krapf

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fühlen. dürfen sich Hans Krankl und Herbert Prohaska angesprochen Heimat bist du großer Söhne – in Sachen Fußball Jahrhunwidmen sich dem Goleador auf der einen und Österreichs Zwei kürzlich erschienene (auto-)biografische Werke und warum. rundlichen Spielgeräts erklären, wen sie mehr verehren dertfußballer auf der anderen Seite. Zwei Freunde des

PRO Krankl von Matthias Krapf

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der Gegner. was freilich nicht bedeuten soll, dass man sich nicht hin und wieder an diesem Solitär unserer vor allem in letzter Zeit (k)argen Fußballgeschichte erfreuen darf. Der 13. oktober 2004 ist mir da bedeutend lieber. Stichwort: 3:3 in Nordirland, vor allem aber: „Irreregulär”. Ein damischer Hans Krankl nach dem Spiel, mehr neben seinen Designerschuhen als im Gespräch mit dem orF-Interviewer, wie sich das ungläubige Entsetzen über die unglückliche Nie-

egoTh VerlAg (1), UeberreUTer (1),

John-PeTer VereS (1), orF (1)

s muss nicht immer Cordoba sein. Das ewige Spiel, der Mythos, das späte Erweckungserlebnis des österreichischen Nationalstolzes – um die Begeisterung für die Person Hans Krankl zu erklären, braucht man es nicht. oder besser: Ich brauche es nicht. Mir ist Cordoba relativ egal. Denn die Zeit heilt alle wunden, auch die

derlage in einem wortschwall Platz verschafft, den man längst legendär nennen kann – das war großes Theater, große Kunst, mit der Krankl früher

halt am Fußballplatz zu begeistern wusste. Der „Entertrainer” („Profil”) wie er leibt und lebt. Und diese Emotion. Spätestens seit Herrn rogan weiß ich, dass mir ein ungestümer Gefühlsausbruch, meinetwegen auch wirr und am rande der

Selbstparodie, allemal lieber ist als gefallsüchtiges, medien- und zielgruppenbewusstes Faserschmeicheln. Die Deutschen hatten rudi „Das kotzt mich an” völler. wir haben Hans Krankl, den ober-Österreicher. Der ist besser angezogen (von der Frisur ganz zu schweigen) und deutlich leidensfähiger. Aber ist er auch ein guter Trainer? Ganz ehrlich: Das zu bewerten, traue ich mir nicht zu, wenngleich ich wie 82 Prozent der männlichen Bevölkerung Fußball studiert habe. Eines steht für mich aber fest: Gerade in einer Zeit, wo für jeden erbärmlichen Schweinskick der Trainer verantwortlich gemacht wird, gilt nur als gut, wer Erfolg hat. Und in dieser Hinsicht ist der Posten des österreichischen Teamchefs so vielversprechend wie ein Lochpass auf unseren Torjäger, der endlich gezeugt werden sollte. Die Tage des großen Fußballers Hans Krankl sind lange vorbei, die als (National-)Trainer hoffentlich nicht. In der kürzlich erschienen Biographie wird Josef Hickersberger mit den worten zitiert: „Hans Krankl glaubt mehr an sich als andere an Gott.” welches Land, frage ich voll Inbrunst, q braucht Größenwahn, wenn nicht Österreich?

PRO haska von Christoph Klien

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s ist diese Sache mit dem Schnauz. Fast alle kickenden Helden seiner Generation hatten ihn, fast alle haben sich im Lauf der Zeit von ihm getrennt. Der eine, Johann Krankl, früher, der andere, Schoko Schachner, später. Nur er blieb der mittlerweile anachronistischen Rotzbremse unerschütterlich treu, allen modischen Gegenwinden zum Trotz. Auch seine heftig umjubelten und erfolgreichen Gastspiele in den Epizentren der Fashionindustrie – er war Star der Topmannschaften von Inter Mailand und AS Roma – konnten daran nichts ändern. Und wenn ich ehrlich sein soll: Ein Herbert Prohaska ohne Schnurrbart ist kaum vorstellbar. Er gehört zu

hen. Insbesondere aber dann, wenn er den Dress der Nationalmannschaft trug (das gelang mir bedauerlicher Weise nur vor dem Narrenkastl). Da konnte man ihm auch als Provinzler unbefangen seine Reverenz erweisen. Das bis zum Überdruss zitierte Wunder von Cordoba, bei dem der Herr aus der nebenstehenden Kolumne die Hauptrolle spielte, wäre ohne den für ihn eigentlich völlig untypischen „Spitz von Izmir“ nie zustande gekommen, erst sein hineingenudeltes Tor ermöglichte die Qualifikation zur WM. Auch als Trainer konnte der nunmehr 50-Jährige Bemerkenswertes errei-

ihm wie seine ebenfalls legendären, den Spitznamen begründenden Schneckerln. Ebenso der Kontinuität verpflichtet wie bei der Wahl seiner Gesichtsbehaarung zeigte sich Prohaska auch auf dem Spielfeld. Er war Zeit seiner aktiven Karriere einer, der Fußball spielte, die kämpferische Note brachten andere ein. Schneckerl hatte es einfach nicht notwendig, zu kratzen und zu beißen, was

weniger am damals noch nicht so ausgeprägten Tempo lag, als schlicht an seiner überlegenen Technik und seiner Fähigkeit, Spielzüge vorab zu lesen. So nötigte er, der die ansonsten außerhalb der Bundeshauptstadt wenig geliebte Wiener Austria wie kein anderer verkörpert, auch Anhängern anderer Vereine Respekt, wenn nicht sogar Bewunderung ab. Ich habe ihm von der Nordtribüne im alten Tivoli aus einfach gerne zugese-

SpIELERISCH. Mit Schneck & Schnauz mich körperlich schmerzhaften 0:9-Debakel gegen Spanien (pro Tor ein Bier und das in 90 Minuten) in der darauf folgenden Quali zur EM nahm er seinen Hut – der Mann weiß im Gegensatz zu mir eben auch, wann es genug ist. Seither analysiert er in seiner ruhigen, nüchternen Art gepaart mit einem nie unter die Gürtellinie gehenden Schmäh wichtige Partien für den ORF. Auch hier sehe ich q ihm gerne zu.

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AUTOBIOGRAFISCH. Herbert Prohaska: Mein Leben Ueberreuter, 240 Seiten, 19,95 Euro

SCHNECKERL. Dem Schnauz treu geblieben

GOLEADOR. Hans Krankl – der ober-Österreicher 6020 STAdTmAgAzin

entweder oder. Welche CSI-Truppe ist die coolste, ist „Sex and the City“ lustig, Pro-Kran kl oder Pro-Haska? Wir haben es ausdiskutiert.

chen. (Im Übrigen ein weiteres Unterscheidungsmerkmal zum Goleador). Je zwei Meistertitel und Cupsiege mit seinen Violetten und die Qualifikation zur Weltmeisterschaft 1998 mit der Nationalelf stehen hier zu Buche. Nach dem auch für

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Kerkermeister mit Herz

berstand, Obholzer gegenü gen Präsidenten eingeschlaausdrücklich, den ene Delinersuchte ihn dieser ugehen. Der entfloh von der genen Weg weiterz s wenige Tage später quent wurde übrigen riffen. Gendarmerie aufgeg Mentlberg in Justizanstalt am Seit 1967 ist die an dabei. war von Anfang Betrieb, und Erhard waren damals ganz im Strafvollzug „Die Zustände aus heutiger ich unmenschlich die Meandere, eigentl konnten wir nichts, Sicht. Aber dafür hrieben.“ So vom Gesetz vorgesc „Spazierthoden waren en enen beim täglich mussten die Gefang Meter Abstand drei stens minde gang im Hof“ weder mit und durften halten voneinander Die Einhalmann sprechen. man mir etwas Zoo!“, antwortet Vorder- noch Hinter von den erg „Wärter gibt’s im Vorschrift war nis am Mentlb tung dieser ich im Gefäng llieren, wie die lig werde. unwirsch, als genauso zu kontro ewtermins vorstel in vielen Wachebeamten wegen eines Intervi des GefängAuflage, die damals Image einer en ng g hatmmen Erfüllu en war: Der Häftlin Mit dem überko achebeamte sprüchen enthalt ag seiner der heutige Justizw Urteils will Jahrest ters niswär StrafrechtsTat“, also den und ohne mehr zu tun haben. te den „Tag der offenbar nichts , in Dunkelhaft die allgemeine wohl auch Gesetzesübertretung reform und gen. chaft haben deutverbrin Gesells zu der Essen ung Demokratisier ist gut so. assen. Und das , seit Juni liche Spuren hinterl das Josef Erhard Besonders gut findet ache Innsandant der Justizw dieses Jahres Komm jahren ein alter dreißig Dienst bruck. Mit über den Gefangenen llzug, hat er in erst dann Hase im Strafvo und den Menschen immer schon zuerst gesehen. den Verbrecher er Jahren eine in den sechzig Erhard hatte und wurde ckierer abgeschlossen des JusLehre als Autola Beruf Zufall auf den l die Entdurch einen Obwoh ksam. aufmer tizwachebeamten war, reizte ihn Beamter lausig lohnung als junger t hatte, sehr er die Aussich rbetriebs“, die Aufgabe, weil des „Unternehme schnell zum Leiter gen Gefangenendamali im ätte also der Werkst wahre Beruaufzusteigen. Seine haus Innsbruck, strafvollzug, wo bald im Jugend fung fand er te, die ihrer Zeit Methoden einführ Erhard liberale nd, der ihm waren, ein Umsta deutlich voraus hat. ollen eingebracht Wohlw nur nicht Beispiel UF. „Ich war zum hat, LANGFINGERLANGLA änge durchgeführt enausg Grupp der erste, der passionierte n,“ erzählt der etwa Langlauftoure der jugendlichen just habe einer Sportler. Und verlegt, um im Loipe die hand Jetzt Straftäter kurzer inden. „Ich dachte: verschw zu r Schneegestöbe wieder Autos menpacken und kannst du zusam dem damali“ Aber wie er dann lackieren gehen.

echte SchlüsDieser Job ist eine den Schlüssel wer selposition. Und Aber um letzt. hat, hat die Mach rd, dem Erha tere ist es Josef der Justizwache Kommandanten ngen. Innsbruck, nie gega seit dreißig er Vielmehr arbeitet Strafvollzug Jahren daran, den lten. humaner zu gesta

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EIN THEMA – ZwEI MEINUNGEN. DIESMAL: KrANKL

„Das bis zum Überdruss zitierte Wunder von Cordoba wäre ohne ihn nie zustande gekommen.“

„Das Interview nach dem 3:3 gegen die Nordiren war großes Theater, große Kunst.“

Fotos: 6020/Rathm

STANDPUNKTE

FoToS: 6020/michAel rAThmAyr (1),

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Insight,

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Die TÜREN ZUSPERREN. TÜREN AUFSPERREN, Justizwachbeamten. des tägliche Routine

GefängnisallHeute läuft der FUSSBALL LIGHT. Resozialisierung entspannter ab. tag um einiges werden daher Den Häftlingen kommt vor Strafe. oder Fernseäten wie Sport geboten. sowohl Freizeitaktivit ungsmöglichkeiten hen als auch Ausbild nur plaudern, nicht man heute . Und im Hof darf und Fußball spielen ball Basket sondern sogar

ug „Der Strafvollz in den Sechziger r Jahren wa .“ unmenschlich

SERIE

teile sortiert sitzt und Elektro an der Werkbank und verpackt. sind heute Strafvollzugs Die Arten des inge sind die Untersuchungshäftl Für ig. vielfält haben keinen relativ streng. Sie ch“ emHaftbedingungen nur „Scheibenbesu Freigang und dürfen Gelegenheit erhalten, die keine sie pfangen, damit rens zu verd eines Verfah Beweislage währen r sind die Bedineiniges lockere vollzug“, fälschen. Um ahmen „Maßn liche im n in relativ gungen für Jugend entzug. Sie wohne das heißt auf Drogen men, die Zellennschaften zusam offenen Gemei bekochen sich versperrt, und türen sind nicht e. Das Ganze tsküch nschaf Gemei selbst in einer isch eingerichtete an eine spartan erinnert etwas . Studenten-WG

durch einen der Lederfußball Allerdings wurde m die Kerkeri ersetzt, nachde aus Schaumgumm rten Überden Mauern montie kicker die an hohe Schüsse als Ziele für wachungskameras hatten. oren Sicherheit auserk auch heute noch Natürlich hat Zusperren und Aufät, und das absolute Priorit dutzendfach rouist ein täglich bleibt das von Stahltüren r Handgriff. Auch grifftiniert durchgeführte waffe m und die Dienst Auge stets wachsa en Bewacher Machtgefälle zwisch bereit. Aber das mal kurzzeitig scheint manch eamte im und Bewachtem wenn der Wachb enen eingeebnet, etwa Gefang wie die etrieb genauso Unternehmerb

leider einige S. „Zur Zeit sind bedauert IM UMBAUSTRES eingeschränkt“, te RenoProgramme etwas sind groß angeleg Erhard. Der Grund sowohl für die Der Umbau sei sehr vierungsarbeiten. Wachpersonal das für Insassen als auch ja nicht einkönnen den Betrieb belastend. „Wir Baumaßnahme Also müsse jede fach zusperren.“ den Sicherheitsgeplant und mit .“Die peinlich genau g gebracht werden Einklan in n anforderunge sorglos vor. gehen ja völlig Baufirmen selbst kümmert es sie einzureißen ist, t Wenn eine Mauer Raum geräum dahinterliegende nicht, ob der Bauarbeiten nicht ist.“ Damit die oder gesichert hat man sich hance werden, zur großen Fluchtc mit Erfolg. n lassen, bisher daher einiges einfalle auf die renovierten Trakschon Erhard freut sich die bereits fereinige Bereiche, te und zeigt mir die Bücher in ter die Bibliothek, tig sind. Darun und ein Fitn Sprachen enthält immerhin fünfzeh e Jungs gerade ein paar schwer nessstudio, in dem noch zwei en. „Tut’s mir stemm hte Gewic r auch trainieren“, ich will nachhe Scheiben drauf, gehen. Vorbei im aft stalt Innsmeint Erhard scherzh ergt die Justizan Gegenwärtig beherb Gefangene, „vom dreihundert bruck etwa Erhard ausMörder“, wie sich Radldieb bis zum bis zu 400 dem Umbau werden . Der Perdrückt. Nach davon 35 Frauen finden, Platz Häftlinge knapp 150, Justizwache beträgt sonalsstand der eitig Dienst zu hundert gleichz von denen bis gute Betreuung ist sowohl eine eitsrisikos versehen. Damit ierung des Sicherh als auch eine Minim Chancen für em stehen die gewährleistet. Trotzd wie Frauen - gut, in der Männer junge Leute – . Wer minme zu finden Justizwache Aufnah und eine abgeschlossene alt ist Jahre 21 s desten erfüllt die vorzuweisen hat, Berufsausbildung ierung des gen. Nach Absolv streuen! Grundvoraussetzun steht einer – gesetze Aufnahmeverfahrens Wege. nichts mehr im – Häfnkarriere ARNOLD PIOK

21 FUSSBALL. Nur aus

Schaumgummi

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Die Welt im

Jahr 2001

So nah und doch so fern: Als 6020 vor zehn Jahren das Licht der Welt erblickte, war vieles noch ganz anders als heute. Schilling statt Euro, Fußballmeister statt Zitterpartie, Nulldefizit statt Schuldenschnitt. Ein Rückblick mit „Weißt du noch“-Effekt. • Man darf noch (fast) überall rauchen – zum Beispiel in Banken und an der Uni

Wer ist ...?

Innsbrucker Bürgermeister? Herwig van Staa

• Wort des Jahres in Österreich:

Nulldefizit

Landeshauptmann von Tirol? Wendelin Weingartner IKB-Vorstandsvorsitzender? Bruno Wallnöfer

RLB-Generaldirektor? Fritz Hakl Hypo-Vorstandsvorsitzender? Josef Prader Chef der Tirol Werbung? Josef Margreiter IVB-Chef? Martin Baltes

• • • • •

© zielgruppenverlag archiv (alle)

Folgende Gebäude bzw. Plätze gibt es in Innsbruck noch nicht in ihrer heutigen Form: Bahnhof Sparkassenplatz Olympiaworld Kaufhaus Tyrol Abfahrt Innsbruck Mitte

Gerade gebaut bzw. eröffnet werden: • Rathausgalerien • Bergisel-Schanze

Todesfälle • • • •

Max Weiler Douglas Adams Robert Hochner George Harrison


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2001

Wie viele Einwohner hat Innsbruck?

113.392

(Volkszählung 2001)

Was kostet ... ... Benzin? • 1 Liter Normalbenzin: 12,14 öS • 1 Liter Diesel: 10,39 öS • 1 Liter Super: 12,32 öS • 1 Liter Super Plus: 13,33 öS 

(Quelle: ÖAMTC, Durchschnittspreise)

Wie viele Studenten?

23.595 ... eine Schachtel Zigaretten? • Flirt: 33 öS • Memphis Classic: 37 öS • Gauloises Blondes: 40 öS • Marlboro: 43 öS

Alltägliches? • 1 Liter Vollmilch: 10 öS • Semmel: 3,30 öS • 0,5 l Dosenbier: 8,90 öS • Schnitzel paniert: 105 öS • Lottotipp: 10 öS (Quelle: Statistik Austria, Verbraucherpreisindex/Durchschnittspreise 2001)

!

Die Studien­ gebühren werden eingeführt.

(Wintersemester 2001/2002)

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iPod 1G Revolutionär digital.

Im Vergessen ist die Gegenwart äußerst ungerecht mit dem iPod, der vor zehn Jahren den Umgang mit digitaler Musik revolutionierte, bevor er durch neuere Apple-Technikrevolutionen verdrängt wurde. Am 23. Oktober 2001 vorgestellt, waren die wichtigsten Merkmale des um 399 US-Dollar angebotenen iPod 1G die problemlose Anbindung an den Computer via iTunes und das zentrale Scroll-Tastenrad. Ein Firewire-Anschluss für die schnelle Datenübertragung war genauso eingebaut wie eine 5-GBFestplatte, die laut Apple Platz für „1.000 CD-quality songs“ bot. Seit 2001 hat Apple mehr als 300 Millionen iPods verkauft und sich damit einen Marktanteil von 78 Prozent gesichert.

!

Facebook ist ebenso unbekannt wie Online-Banking und Internet-Shopping im großen Stil.

Canon Digital Ixus 300 Ein digitales Halleluja. Für 800 Euro bekommt man heute zehn Canon PowerShot A1200 Digitalkameras mit je 12 Megapixel Auflösung, HD-Videoaufzeichnung und und und ... Im April 2001 bekam man für das gleiche Geld eine einzige Canon Digital Ixus 300 mit äußerst bescheidenem Leistungsumfang. Die maximale Fotoauflösung betrug 2 Megapixel, das Farb-Display war briefmarkengroß, die Videoaufzeichnung in der höchsten Auflösung von 640 x 480 Pixel stoppte automatisch nach fünf Sekunden. Aufgenommen wurde auf üppigen CompactFlash-Speicherkarten mit 256 MB Fassungsvermögen, die Fachpresse bemängelte die „trübe Farben“ der Fotos. Allein die Serienbildgeschwindigkeit von 2,5 Bildern pro Sekunde war schon recht brauchbar.

Man kommuniziert via Tirol-Chat und ICQ.

Apple iMac & Windows XP.CO

Die österreichischen Handyanbieter heißen A1, Max und One.

Homecomputer treiben’s bunt. Wer 2001 einen Homecomputer sein Eigen nennen wollte, der brauchte vor allem eines: genug Platz am Schreibtisch. Röhrenmonitore waren noch angesagt, auch Apples designverliebte 2001er iMacs verzichteten nicht auf die platzraubende Technik. In den Farben „Blue Dalmatian“ und „Flower Power“ erhältlich, besaßen die 15-Zoll-iMacs eine maximale Bildschirmauflösung von 1024 x 768 Pixel und einen CD-Brenner, allerdings kein DVD-ROMLaufwerk. Verbaut wurden Motorola G3-Prozessoren, der Speicherplatz war auch beim Top-Modell 700 SE mit 256 MB Arbeitsspeicher und 60 GB Festplatte äußerst begrenzt. Der Verkaufspreis in Amerika betrug 1.299 Dollar, was mit ein Grund dafür gewesen sein dürfte, dass Apple den PCs nur geringe Marktanteile abtrotzen konnte. PCs wurden ab dem 25. Oktober 2001 erstmals mit dem Betriebssystem Windows XP ausgeliefert, Apples OS X feierte am 24. März desselben Jahres Premiere.

Nokia Communicator 9210. Smartphone in Ziegelgröße. Mitte 2001 eingeführt, war der Nokia Communicator 9210 groß wie ein Ziegelstein mit Antenne, ein Viertel Kilo schwer und kostete ohne Anmeldung rund 1.000 Euro. In seiner Mitte verbarg er eine vollwertige Tastatur und ein für die damalige Zeit revolutionäres Farb-Display. Mit dem Laptop kommunizierte der Communicator per Infrarot und hatte ein Schreib- und Tabellenkalkulationsprogramm integriert. Das Nokia 9210 konnte bereits Mails senden und empfangen, auch der Besuch des Internet gelang immer wieder, die Übertragungsgeschwindigkeit war dabei allerdings mehr als bescheiden. Eine eingebaute Kamera erlaubte Schnappschüsse in der Auflösung 640 x 480 Pixel, im Speicher ließen sich bis zu ­ 36 Aufnahmen archivieren.


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Alfa Romeo 147 Michael Schumacher wird zum vierten Mal Formel-1-We ltmeister.

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Der Mini ist zurück.

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Hermann Maier hat seinen schweren Motoradunfall. Das Hypo Tirol Volleyballteam steht erstmals im Finale um die österreichische Meisterschaft, scheitert jedoch an Serienmeister hotVolleys Wien.

49. Vierschanzentournee, Ergebnis Bergiselschanze, 4. Jänner 2001: 1. Adam Malysz (POL)

2001 Der FC Tirol wird Meiste r– und Jog i Löw Trainer.

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13. - 22. JÄNNER 2012 TEIL SEIN IST ALLES. Yoggl feiert mit dem Team vom 6020 das 10-jährige Jubiläum des Innsbrucker Stadtmagazins. Und im Jänner steht auch schon das nächste Fest an: werde auch du Teil des Sport- und Kulturfestivals von 13. bis 22. Jänner, wenn Innsbruck und Seefeld mit der Ausrichtung der 1. Olympischen Jugend-Winterspiele Geschichte schreiben. WWW.INNSBRUCK2012.COM 013_079_AZ_6020_200x280+3_RZ.indd 1

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© warner bros (1), prosi

!

Der erste „Harry Potter“ und der erste „Herr der Ringe“-Film kommen ins Kino.

eben (1), orf/archiv (1)

2001

„Scrubs“ startet in den USA.

W ALLES GUT

Weitere Kinostarts: • Bridget Jones

• Der Schuh des Manitu • Shrek

Die Top 3 der österreichischen Hitparade (18. November 2001) 1.

Kylie Minogue: „Can’t Get You Out of Your Head“

2.

Enya: „Only Time“

3.

Enrique Iglesias: „Hero“

„Baywatch“ wird nach zwölf Jahren und 243 Folgen eingestellt. • „Zeit im Bild“ wird moderiert von Danielle Spera, ­Martin Traxl, Hannelore Veit und Josef Broukal. • Hape Kerkeling geht den Jakobsweg.

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• „Sex and the City“ und „Malcolm mittendrin“ laufen zum ersten Mal im deutschsprachigen Fernsehen. • Die letzte Folge des „Literarischen Quartetts“ wird im ZDF ausgestrahlt.

• Anton Sutterlüty gewinnt als erster Österreicher ­ 10 Millionen Schilling bei der „Millionenshow“. • Die zweite Staffel von „Taxi Orange“ läuft im ORF. • Jamie Oliver kocht in der Downing Street für Tony Blair und Silvio Berlusconi. • Das erste Frequency Festival findet statt – damals in der Arena Wien.

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40

© 6020/Berger (1), rathmayr (2), world press photo (1)

inhalt

135

Starke Männer Türsteher im Porträt

Im Bild

World Press Photo

139

130

100

Abrechnung Andreas Altmann

Raum für Kunst

Die Zukunft des Kunstraums

43 StadtlebEn

58 Essay

46 Gute Lehrer braucht das Land Wo sollen Pädagogen ausgebildet werden

60 Meinung

61 Service

106 Motor Die neuesten Autos unter der Lupe

115 programm

50 Schöne neue Welt? Ein Zukunftsforscher erzählt

97 leben

128 „Kneipe im Büro“ Kaya Yanar im 6020-Interview

52 Wer nicht zahlen kann ... Wohnen gegen Hilfe

98 MundArt Diesmal: Gnocchi

130 Kunst braucht Raum Über die Zukunft des Kunstraums

54 Wenn der Vater fehlt Die Probleme von Alleinerziehern

100 Innsbrucks starke Männer Türsteher im Porträt

135 Zeit im Bild World Press Photo in Innsbruck

56 ’s Glück is a Vogerl Faszination Rubbellose

105 Kunst und Design aus Tirol Diesmal: Sigrid Wenter

139 „Gut gezielt und getroffen“ Im Gespräch mit Andreas Altmann

Impressum Herausgeber Medieninhaber & Verleger Chefredaktion Layout Produktion Mitarbeiter dieser Ausgabe Fotos Anzeigenverkauf Anschrift, alle Geschäftsführung Verlag Druck Hinweis

Michael Steinlechner target group publishing GmbH Barbara Wohlsein Philipp Frenzel NERO WerbeGmbH, Lisa Mang, Sophie Frenzel • www.nerografik.net Klaus Erler, Sonja Kainz, Jane Kathrein, Willi Kozanek, Walter Mair, Johannes F. Park, Peter Plaikner, Jutta Plank, Flo Pranger, Michael Rathmayr, Flo Seidl, Diana Steinlechner, Sabine Theiner, Esther Pirchner (Korrektur) Michael Rathmayr, Gerhard Berger, Coverfotos: 6020/Berger, TVB Thomas Pilgram, Walter Mair • verkauf@6020stadtmagazin.at Karl-Kapferer-Straße 5, 6020 Innsbruck • Telefon: 0512/58 6020, Fax: DW -20 E-Mail: redaktion@6020stadtmagazin.at Andreas Eisendle und Michael Steinlechner Niederösterreichisches Pressehaus Für eingesandtes Text- und Bildmaterial wird keine Haftung übernommen.

142 Liebesbedürftig Das Staatstheater spielt Spira 144 Ohrenschmaus und Augenweide 148 Das 6020-3D-Rätsel 149 6020 Exklusiv 150 Johannes F. Park

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3

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STadtleben © 6020/Begrer

FB-Barometer

Wer will die Pacher-Straße?

Wer etwas auf sich hält, hat eine eigene Facebook-Seite. Diesmal im Freunde- und „Gefällt mir“-Vergleich:

Tirols Skiregionen

6020 und die Stadt Innsbruck ver­ losen wieder ein Straßenschild.

Ischgl: 21.786 Fans Sölden: 15.870 Fans

S

Gewinnspiel 6020 und die Stadt Innsbruck verlosen:

ein Straßenschild Kennwort: „Straßenschild“ Einsendeschluss: 28. 11. 2011 Rechtsweg ausgeschlossen keine Barablöse 6020 · Karl-Kapferer-Str. 5 • Innsbruck gewinnspiel@6020stadtmagazin.at

eit fast drei Jahren gibt es in Innsbruck die neuen Straßenschilder in Dunkelrot. Die verschnörkelten alten Schilder sind mittlerweile äußerst begehrt. Deshalb aufgepasst: Stadt­ rätin Marie-Louise Pokorny-Reitter hat 6020 ein ausgedientes Straßenschild der Pacher-Straße geschenkt. Dieses Schild wird an einen Leser verlost. Unser Aufruf: Beweist uns, warum gerade ihr die Pacher-Straße symbolisch in eure Wohnung hängen wollt! Der Ort der Kindheit, Treffpunkt für romantische Dates, andere unvergessliche Erinnerungen? Lasst es uns wissen! q

Serfaus-Fiss-Ladis: 8.029 Fans Axamer Lizum: 2.464 Fans Kühtai: 1.781 Fans Olympiaregion Seefeld: 1.734 Fans Nordkette: 337 Fans Patscherkofel: 210 Fans 

(Stand: 3. 11. 2011)

Nachfragen nach Auflege- und Partymöglichkeiten ließen die Prometheus-Betreiber in der Altstadt ein neues Konzept für den Montag entwickeln: die „Spielwiese“. Interessenten können den PrometheusKeller mit tatkräftiger Unterstützung des Prometheus-Teams ganz nach ihren Vorstellungen gestalten, von „Herzblatt“ bis „Thunderdome“ ist alles möglich. Die nächsten freien Termine gibt es wieder im neuen Jahr, die Anmeldung erfolgt über die Prometheus-Facebook-Seite oder über prometheus.innsbruck@gmail.com.

Jazz it up!

Innsbruck My Ass.

An immer neuen Fitnessmöglichkeiten mangelt es in Innsbruck wirklich nicht: Nach Zumba und Pole-Dancing ist nun der „Jazzercise“-Trend in Tirol angekommen. In der Mentlgasse 7 gibt es seit Ende Oktober ein „Jazzercise“-Studio, wo mehrmals täglich Kurse gegeben werden. Versprochen wird „eine 60-minütige Mischung aus Ausdauer- und Muskeltraining mit Stretching, choreografiert zu Top-Musik“. Klingt ein bisschen nach Jane Fonda, erlebt in den USA aber gerade ein ziemliches Comeback.

Am Freitag, 18. November findet im Downtown Records Store in der Universitätsstraße (ehemals Soundstation) ab 18 Uhr eine „Innsbruck My Ass“-Party statt, bei der es DJ-Sound, Glühwein, Freibier und natürlich auch „Innsbruck My Ass“-T-Shirts zum Spezialpreis geben wird.

©IAI

© Prometheus (2)

Ein Club wird zur Spielwiese. Andauernde

Es geht los. Am 15. November geht es los mit der GlühweinSaison: Die Christkindlmärkte in der Altstadt und am Marktplatz werden eröffnet. Die Märkte in der MariaTheresien-Straße und auf der Hungerburg folgen am 25. November, das Wiltener Platzl am 28. November.


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Im Bild

Momentaufnahme des Monats Skatehalle an der Sill

Es wird ernst

Nach jahrelangen Debatten scheint das Haus der Musik nun endlich Form anzunehmen. Im Rahmen des „Kulturinvestitionspakets 2012 bis 2015“ hat das Land Tirol Mitte Oktober seine finanzielle Mithilfe bei der Realisierung des Projekts zugesichert. Die Höhe der Beteiligung: 14,5 Millionen Euro oder rund ein Drittel der geschätzten Gesamtkosten. Das Haus der Musik soll am Standort der Stadtsäle entstehen und über 7.000 Quadratmeter Nutzfläche bieten. Neben dem Tiroler Symphonieorchester Innsbruck, das schon seit Jahren keine angemessenen Proberäume besitzt, sollen auch Teile des Tiroler Landes­ konservatoriums, des Mozarteums und des Instituts für Musikwissenschaft hier eine neue Heimat finden.

Stadt übernimmt Markthalle

Mit Jahresbeginn 2012 gehört die Markthalle wieder der Stadt Innsbruck. Ende Oktober wurde im Stadtsenat die Übernahme der Gesellschaftsanteile, die derzeit bei der Landwirtschaftkammer und der Wirtschaftskammer liegen, beschlossen – und zwar um den symbolischen Preis von 1 Euro. Damit erhält die Stadt Innsbruck auch das Baurecht an der Markthalle sowie die Betreiberpflicht. Die genauen Zukunftspläne für das Gebäude sollen demnächst präsentiert werden.


Innsbruck & Umgebung

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VHS-Kurs des Monats Wunder, Heilung – Wunderheilung? Und immer ist das GÖTTLICHE allgegenwärtig! In der Natur. Im Menschen. In der Musik. Im Tanz. In der Medizin? In der Naturwissenschaft? Der Physiknobelpreisträger Werner Heisenberg kommentierte die Erkenntnisse der Quantenphysik so: „Der erste Schluck aus dem Becher der Wissenschaft bringt den Atheismus. Aber auf dem Boden wartet Gott.“ In diesem Vortrag geht es nicht um Kontroversen. Sondern um die Chance der Wiedervereinigung von moderner Medizin mit Spiritualität und dem Bewusstsein für die WUNDER-FÜLLE. Materie und GEIST bedürfen der Verbindung! Zeit

16. November, 20–22 Uhr

Ort

Universität Altbau, EG, Hörsaal A

Kosten

5 Euro

Freud & Leid Die gute Nachricht ...

© 6020/rathmayr

... für Parker

© ALPENVEREIN

Da geht was weiter. 90 Tonnen Material, 20 Kilo­ meter Balken und Bretter, über 100.000 Schrauben: ­A ndreas „Schützi“ Schützenberger von IOU Ramps und sein Team hauen rein, damit ab voraussichtlich 17. De­ zember die Skatehalle an der Sill in Betrieb gehen kann.

Gipfel der Bildung. Die neue

Akademie des Österreichischen Alpenvereins vereint ab sofort das gesamte Ausbildungsangebot des Alpenvereins unter einem Dach – diese Bündelung macht den Alpenverein zum größten Vermittler von OutdoorKompetenz in Tirol. Von Hochtouren über Sommercamps bis hin zur Funktionärsausbildung: Die Akademie bietet neben alpinen und pädagogischen Themen auch Lehrgänge für Naturschutz und Öffentlichkeitsarbeit an. Seminare aus Kultur- und Controllingabteilungen ergänzen das Angebot, das sowohl Mitgliedern als auch interessierten Externen offensteht. Insgesamt werden 2012 über 600 Führungen, Kurse, Seminare, Camps und Programme ausgeschrieben. Infos und Online-Katalog unter: www.alpenverein-akademie.at

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Die Tiroler Landeshauptstadt ist in Sachen Park­gebühren ein vergleichsweise günstiges Pflaster. Mit 1 Euro pro Stunde Kurzparkzone sind die Innsbrucker echte Sparparker, nur in Bregenz sind die Tarife noch niedriger. Und auch im EU-Vergleich steht Österreich äußerst kulant da, wenn es um das Parken in Innenstädten geht: In Berlin sind die Kurzparkzonen-Tarife doppelt so hoch wie in Wien, in Paris dreimal so hoch und in London sogar fünfmal so hoch. Quelle: VCÖ Die schlechte Nachricht ...

... für kreative Köpfe So erfreulich es ist, dass das ehemalige „Sinne“ in der Wilhelm-Greil-Straße 23 nun endlich umgebaut und zu einem Zentrum für die freie Theaterszene Innsbrucks wird, so bedauerlich unkreativ ist die Namenswahl. Obwohl es laut städtischem Kulturamt über 70 Vorschläge für die Bezeichnung gab, hat man sich schlussendlich für den uninspirierten Namen „Freies Theater Innsbruck“ entschlossen. Bleibt zu hoffen, dass die 650 Quadratmeter große Theaterfläche mit dem langweiligen Namen die Beteiligten noch mehr anspornt, kreativ und unverwechselbar zu sein.

Zahlen, bitte!

2,92 Mio.

Euro will das Land Tirol im kommenden Jahr ausgeben. Dieser Summe stehen 2,87 Millionen Euro an geplanten Einnahmen gegenüber – das geht aus dem Budgetvoranschlag für 2012 hervor. Finanzlandesrat Christian Switak betont, dass Tirol im Vergleich zu anderen Bundesländern „die Finanzen im Griff hat“.


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NEUE KONZEPTE GESUCHT. Erfolgreiche Schüler brauchen gute Lehrer – wie und wo man diese Pädagogen ausbilden soll, wird derzeit heiß diskutiert.

e Lehrer t u G braucht das Land Will man gesellschaftspolitischen Problemen mit Lösungen, die länger als eine Legislaturperiode wirken, entgegentreten, kommt man sehr schnell zur Einsicht, dass man dazu bei der Bildung ansetzen muss. Neue Strukturen in der Lehrerausbildung sollen helfen, hier die richtigen Wege einzuschlagen – die Uni Innsbruck hat dazu ein neues Konzept vorgestellt. Interview: Flo Pranger

Lehreraus­ bildung Gegenwärtig wird an acht Universitäten und sechs Kunsthochschulen sowie an neun öffentlichen und fünf privaten Pädagogischen Hochschulen die Ausbildung zum AHS-/BHS-Lehrer bzw. zum Hauptschul-, Volks- oder Sonderschullehrer angeboten. Die Mindestausbildungszeit liegt bei neun bzw. sechs Semestern. Insgesamt gibt es derzeit österreichweit rund 20.600 Studierende in Lehramtsstudien, davon etwa 8.600 an Pädagogischen Hochschulen. Die Gesamtzahl der aktiven Lehrer liegt bei rund 118.000. 50 % davon werden zwischen 2012 und 2025 in Pension gehen.

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nnerhalb des innenpolitischen Themenspektrums hat der Bereich Bildung seit Jahren Hochkonjunktur. Und bekanntermaßen gibt es im Spannungsfeld zwischen PISA-Test, Schulreform und Universitätenfinanzierung höchst unterschiedliche Standpunkte. Eine Tendenz scheint aber mittlerweile klar erkennbar: Man ist sich einig, dass die Ausbildung der Lehrer verbessert werden soll – und zwar von der Volksschule bis zur Maturaklasse. Die Universität Innsbruck hat dazu vor wenigen Wochen ein neues Modell präsentiert. Eine „School of Education“, eine bundesweit neue Fakultät, soll die Lehrerausbildung in voller Breite auf akademisches Niveau hieven. Die ersten Reaktionen auf das Modell reichen von voller Zustimmung bis zu großer Skepsis. Positiv gestimmt sind vor allem die Mitarbeiter des Institutes für LehrerInnenbildung und Schulforschung, die zukünftige AHS- und BHS-Lehrer auf dem pädagogisch-schulpraktischen Sektor betreuen. Vorbehalte kommen vermehrt aus den Pädagogischen Hochschulen (vormals Pädagogische Akademien), wo Volks-, Sonder- und Hauptschullehrer ausgebildet werden. Besonders im Zuge der Einführung der Neuen Mittelschule sei bereits aufgefallen, dass die „akademisch gebildeten Lehrer“ zwar mit enormem Fachwissen ausgerüstet, dafür

aber mit den pädagogischen Herausforderungen einer Hauptschule bzw. Neuen Mittelschule häufig überfordert sind. Skeptisch sind aber auch einige Universitätslehrende, die befürchten, dass durch die Einbindung der Pädagogischen Hochschulen der Ausbildungsschwerpunkt zu sehr vom fachlichen in den pädagogischen Bereich verschoben werden könnte. Um etwas mehr Licht in die Sache zu bringen, hat 6020 mit dem Dekan der Fakultät für Bildungswissenschaften der Universität Innsbruck, Michael Schratz, über die „School of Education“ gesprochen. Wie wird die neue Lehrerausbildung strukturiert sein? Welche neuen Elemente wird sie enthalten? Michael Schratz: Die gegenwärtige Organisation des Lehramtstudiums ist sehr fragmentiert: einerseits das Fachstudium in den angestrebten Unterrichtsfächern, dazu kommen Fachdidaktik, Pädagogik und Schulpraxis. Diese Form ist weder in der Forschung noch in der Lehre eine zeitgemäße universitäre Berufsvorbildung für den Lehrerberuf, der immer anspruchsvoller wird. Das zeigt sich in den Rückmeldungen der Absolventen und in den Evaluationen und Erkenntnissen aus der Lehrerbildungsforschung. Die Neuorganisation der Lehrerbildung erfordert ein neues Fortsetzung auf Seite 48

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13.11.2009 12:06:17 Uhr


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„Lehrer zu sein ist hart, aber lohnenswert. Wir sprechen Menschen an, die ins Gelingen verliebt sind – und solche brauchen wir im Lehrerberuf.“ Michael Schratz, Dekan der Fakultät für Bildungswissenscha ften der Univer sität Innsbruck

Die Angestellten der Pädagogischen Hochschulen (PH) haben Bedenken, dass zukünftig nur mehr Akademiker in der Lehrerausbildung arbeiten werden. Braucht man dort nicht auch die Leute, die zwanzig Jahre an Hauptschulen unterrichtet und sehr viel Praxiswissen, aber eben keinen akademischen Abschluss haben? Es gibt kaum mehr ein Land, in dem die Lehrerausbildung nicht akademisch ist. Da auch die PHs eine stärkere wissenschaftliche Ausrichtung erhalten müssen, ist eine Akademisierung des Personals erforderlich. Es gibt nichts Besseres als praktisches Arbeiten auf einem theoretischen Fundament. Daher sollten auch die Studierenden in der Ausbildung und Lehrer in der Fortbildung aktuelle Forschungserkenntnisse über modernen Unterricht kennenlernen. Das ist die Voraussetzung dafür, dass das österreichische Schulsystem in den PISA-Tests

in Zukunft bessere Leistungen erbringt. Jene, die Lehrer ausbilden, sollten selbst in Forschungsprojekte involviert sein, um bei den Studierenden die Neugierde am Forschen zu wecken. Gibt es bildungswissenschaftliche und/ oder internationale Vorbilder für die neue Entwicklung? Die „School of Education“ hat ihren Ursprung im Strukturmodell der „Professional School“ im anglo-amerikanischen Raum. Dahinter steht das Bemühen, für die Eigenheit einer berufsbezogenen universitären Ausbildung einen geeigneten Ort zu finden, der einerseits der wissenschaftlichen Grundstruktur einer Universität gerecht wird, andererseits aber neue Möglichkeiten schafft, sich stärker an einer problem- und anwendungsorientierter Form von Lehre und Forschung auszurichten. Beispiele dafür sind etwa die „Law School“ oder die „Medical School“. Die erste „School of Education“ im deutschen Sprachraum wurde vor Kurzem an der Technischen Universität München eröffnet. Wie kann man das Ansehen des Lehrberufes in der Gesellschaft erhöhen, um den Beruf für talentierte Studenten attraktiver zu machen? Bildung ist aufgrund der Rohstoffarmut unserer Heimat eine der wichtigsten gesellschaftlichen Ressourcen. Daher brauchen

© ILS/Uni Innsbruck

Strukturmodell, das sich als Ganzes stärker an der gesellschaftlichen Bedeutung der Berufsfähigkeit von Pädagogen orientiert. Das Profil der „School of Education“ bringt die einzelnen Ausbildungsbereiche näher an die problem- und anwendungsorientierten Erfordernisse heran. Damit stellt sie eine eigenständige Lehr-, Forschungs- und Organisationseinheit an der Universität dar, die den Ausbildungs- und Forschungsbedarf von Lehrerinnen und Lehrern abdeckt. Das soll zunächst im Bereich der Sekundarstufe I und II (fünfte Schulstufe bis Matura, Anm.) passieren und in der Folge auch im Bereich der Primar- und Elementarbildung.

wir eine wertschätzende Einstellung zur Bildung in der Gesellschaft. Diese sehe ich nicht immer. Erwachsene rühmen sich oft, in der Schule auch nicht gut in Mathematik oder Geschichte gewesen zu sein – das finde ich keine gute Motivation für die Jugend. Engagierte Schüler werden als Streber gebrandmarkt, die aufreibende Arbeit von Lehrern wird oft missachtet. In der Politik, den Medien und der Gesellschaft muss deshalb ein realistisches Bild von der Bedeutung und den Leistungen der Lehrpersonen etabliert werden. Die Lehrpersonen selbst müssen sich bewusst sein, dass sie ihr Image auch selbst durch ihr Verhalten und Auftreten mit beeinflussen. Bestens qualifizierte Lehrpersonen sind der Drehund Angelpunkt des Bildungssystems. Um exzellenten Nachwuchs für die Universitäten und die Wirtschaft zu sichern, brauchen wir professionell ausgebildete Lehrerinnen und Lehrer. Lehrer zu sein, ist hart, aber lohnenswert. Wir sprechen Menschen an, die ins Gelingen verliebt sind – und solche brauchen wir im Lehrerberuf. q Vielen Dank für das Gespräch.


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© 6020/Michael Rathmayr

„Die Technologie wird sich weiterentwickeln und nicht nur Informationen verarbeiten und speichern wie bisher, sondern auch unsere Emotionen verstehen und widerspiegeln lernen.“

Wie wird unser Leben ab dem Jahr 2020 aussehen? Der deutsche Zukunftsforscher Sven Gábor Jánszky hat zu diesem Thema spannende Prognosen parat – vom „optimierten“ Körper bis zum persönlichen Von Sonja Kainz Assistenten. 

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er Fernseher wird von unseren Gedanken gesteuert, die Son­ nenbrille verfügt über einen integrierten Monitor, über den wir im In­ ternet surfen können, und jeder hat seinen eigenen persönlichen Assistenten. Dieser elektronische Helfer merkt sich, was uns gefällt, und wählt für uns aus der täglichen Reizflut aus, was wir sehen, hören und kau­

fen wollen. So könnte unser Leben ab dem Jahr 2020 aussehen – sagt zumindest Sven Gábor Jánszky, einer von Deutschlands bekanntesten Zukunftsforschern. Seine Prognosen basieren auf Gesprächen mit den CEOs und Innovationschefs der großen europäischen Markenunternehmen sowie auf Zahlen, die zeigen, worin bereits jetzt investiert wird.


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Über den Küchentisch ins Internet. „Die Entwicklung des Internets ist noch nicht beendet“, sagt Sven Gábor Jánszky. Der nächste Schritt werde sein, dass das Netz den Computer verlässt. Im Jahr 2020 werden wir nicht nur über unsere PCs, Handys oder Spielkonsolen Zugang zum World Wide Web haben, sondern wir werden buchstäblich überall einsteigen können. Etwa über inte­ grierte Monitore im Badezimmerspiegel, im Küchentisch oder der Sonnenbrille. Jánszky glaubt außerdem, dass sich un­ ser gesamtes Verhältnis zur Technologie verändern wird. Seine Prognose: „Wir wer­ den Technologie lieben.“ Das Vertrauen in sie werde wachsen. „Das ist allerdings nichts Neues. Wir vertrauen ja auch schon heute unserem Navigationsgerät mehr als dem Beifahrer neben uns.“ Technologie werde sich außerdem weiterentwickeln und nicht nur Informationen verarbeiten und speichern wie bisher, sondern auch unsere Emotionen verstehen und widerspiegeln lernen.

© 6020/Michael Rathmayr

Die Besten werden gekündigt. Angst um den Arbeitsplatz? Sorgen, ob man den Berufseinstieg tatsächlich schaffen wird? Diese Befürchtungen werden für viele bald der Vergangenheit angehören. „In zehn Jahren wird es mehr Jobs als Arbeitnehmer geben“, erklärt der 38-Jährige. Das Problem werde sich nicht allein durch Zuwanderung lösen lassen. Und zwar aus einem einfachen Grund: „In dem Ausmaß, in dem zum Beispiel Deutschland Beschäftigte brauchen wird, wollen Menschen nicht in unsere Region zie­ hen.“ Das bedeutet für ihn einerseits, dass die Pensionisten wieder am Arbeitsmarkt ge­ braucht werden, und andererseits, dass es eine neue Gruppe von Arbeitenden geben wird – er nennt sie „Jobnomaden“. Gemeint sind hoch qualifizierte Beschäftigte, die von Projekt zu Projekt ziehen und immer dort für einige Zeit bleiben, wo für sie persönlich die Herausforderung am größten ist. Die Unter­ nehmen werden ihre fähigsten Mitarbeiter nicht behalten wollen, sondern genau diese kündigen – in der Hoffnung, sie dadurch spä­ ter wieder für ein Projekt in ihrem Unterneh­ men begeistern zu können. Der Gekündigte der Zukunft reagiert darauf gelassen. „Ist schon okay. Wenn ich jetzt gehe, ist die Wahr­ scheinlichkeit, dass wir weiter zusammen­ arbeiten um das Dreifache höher, als wenn

ich in einem halben Jahr gelangweilt bin und dann erst gehe,“ sagt er lapidar zu seinem Chef, zumindest in Jánskys Buch „2012. So leben wir in der Zukunft“.

„Körperoptimierung“ statt Wellness. Was wir heute unter dem Begriff „Well­ ness“ kennen, wird nach der Einschätzung Jánszkys von einem Trend zur „Körperop­ timierung“ abgelöst, der eine ganze „Kör­ peroptimierungsindustrie“ entstehen lässt. Darunter versteht der Zukunftsforscher und ehemalige Journalist, dass wir unsere physi­ schen Vorraussetzungen nicht mehr als un­ veränderbar gegeben hinnehmen, sondern als verbesserbar ansehen. „Hirn-Doping“ mit diversen Pillen für den Gymnasiasten kurz vor der Schularbeit werde nicht mehr verurteilt, im Gegenteil. Jene Eltern, die ihrem Sprössling die leis­ tungssteigernde Pille verweigern, werden in Erklärungsnot geraten, warum sie ihrem Kind statt eines Starvorteils einen Start­ nachteil bescheren. Schließlich dopen doch alle! Außerdem prognostiziert Sven Gábor Jánszky, dass die Lebensmittelbranche und die Medizin zusammenwachsen werden und für findige Unternehmer daraus ein Milliar­ dengeschäft entstehen könnte. Lebensmit­ tel werden uns nicht nur ernähren, sondern auch eine Funktion erfüllen – erste Ansätze findet man bereits heute in den Supermärk­ ten. Schon in fünf Jahren könnte seiner Mei­ nung nach in den Regalen ein Joghurt stehen, das uns klüger macht. Oder ein Müsli, das die Haut strafft.

zutreten. Jánszky: „Weil dreißig Jahre Urlaub werden schnell langweilig.“

Keine Zeitung wie die andere. Die von vielen bereits totgesagte Tageszei­ tung gibt es laut Jánszkys Prognose im Jahr 2020 immer noch, wenn auch in einer ande­ ren Form als heute. Die auf Papier gedruckte Zeitung werde zwar nicht aussterben, aber deutlich teurer sein als die Onlinevariante – und damit zum Nischenprodukt für Leute, die sich das leisten wollen. Der Großteil der Leser werde seine Nach­ richten deshalb auf einem elektronischen Displays lesen oder sie an Printautomaten in Echtzeit ausdrucken. Die Inhalte werden individuell für jeden Leser zusammengestellt und personalisiert geliefert. Eine einheitliche Zeitung für alle werde es also nicht mehr ge­ ben, stattdessen könne ein elektronischer Assistent, der sich unsere Vorlieben und In­ teressengebiete merkt, eine perfekt auf uns abgestimmte Variante liefern.

Der Fernseher kann Gedanken lesen. Ein ähnliches Schicksal wie der Zeitung wird auch dem Fernsehen blühen, meint Sven Gábor Jánszky: „In Zukunft werden wir uns unser Fernsehprogramm selbst online zu­ sammenstellen.“ Was wir sehen wollen, wird uns ebenfalls ein persönlicher elektronischer Assistent aus allen verfügbaren Formaten zusammensuchen. Auch die Fernbedienung wird sehr bald veraltet sein, so Jánszky. An der Technologie der „Gedankensteuerung“ unse­ rer Fernseher werde bereits gearbeitet.  q

Opa und Oma der Zukunft. „Unsere Lebenserwartung steigert sich pro Jahr um ein Viertel, das heißt 2020 werden wir im Schnitt 85 Jahre alt“, sagt Jánszky. Die Zeit, in der ältere Menschen pflegebedürftig sind, wird sich allerdings nicht verlängern. Der Trendforscher glaubt, dass eine neue Lebensphase entstehen könnte, in der 50bis 60-Jährige noch einmal einen Neuanfang wagen, sich beispielsweise selbstständig machen, eine neue Beziehung beginnen oder sich ein neues Heim anschaffen. Laut Jánszkys Prognosen sind Oma und Opa der Zukunft also sowohl geistig als auch körperlich fit, finanziell abgesichert, kon­sumfreudig und bereit, sich auch noch einmal einer neuen beruflichen Herausfor­ derung zu stellen, anstatt ihre Pension an­

Zur Person Sven Gábor Jánszky, Jahrgang 1973, wuchs in Budapest und Chemnitz auf. Er studierte Journalistik und Politikwissenschaft und arbeitete anschließend bei unterschiedlichen Medien, unter anderem als Primetime-Anchor und Leiter einer Nachrichtenredaktion bei unterschiedlichen ARD-Radios. Parallel dazu war er Lehrbeauftragter an Universitäten und Schulen. ­Er ist Leiter des „2b AHEAD ThinkTanks“, der jedes Jahr über 200 der wichtigsten deutschen Unternehmen versammelt, um Lebenswelten, Businessszenarios und die Zukunftstrends für Europa in einem Jahrzehnt zu entwerfen. Außerdem ist Jánszky Buchautor: „2020 – So leben wir in der Zukunft“, erschien 2009 im Goldegg Verlag.


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Wohnen für Hilfe. Wenn die Chemie stimmt, kann generationenübergreifendes Zusammenwohnen beiden Seiten helfen.

Wer nicht zahlen kann,

muss putzen

Wohnen ist teuer. Innovative Wohngemeinschaften sind für manche Studenten die Lösung. Sie helfen ihren Vermietern im Haushalt und bezahlen dafür weniger Miete. Während „Wohnen für Hilfe“ in deutschen Uni-Städten viele Anhänger findet, will es in Innsbruck Von Jane Kathrein nicht recht in die Gänge kommen.

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enn Andrea abends nach Hause kommt, ist für sie noch nicht unbedingt Feierabend. Manchmal schreibt sie eine Mail an die Tochter ihrer Vermieter, die im Ausland wohnt und die dank Andreas Computerkenntnissen jetzt immer über den neuesten Tratsch in der Familie Bescheid weiß. Oder sie jätet Unkraut im Garten hinter dem Haus. Der biologische Garten ist eine Leidenschaft, die Vermieter und Untermieterin teilen. Im Gegenzug bezahlt Andrea weniger für ihr Zimmer. Die Ungarin nimmt an dem Projekt „Wohnen für Hilfe“ teil. Was für Andrea und das ältere Ehepaar, bei dem sie wohnt, seit einem Jahr Alltag ist, gibt es in vielen Studentenstädten. „Wohnen für Hilfe“ heißt, dass Studenten zur Untermiete einziehen und Teile der Miete nicht mit Geld bezahlen, sondern mit Hilfsdiensten. Die Formel in Innsbruck lautet: eine Stunde Arbeitszeit für einen Quadratmeter

Wohnfläche. „Die Grenzen sind fließend und werden von den Betroffenen vor dem Start in ein gemeinsames WG-Leben festgelegt“, sagt Renate Gabriel vom Diakonischen Verein Tirol, der auch das Studentenheim Saggen führt. Ein separater Wohnraum muss vorhanden sein. Die Bezahlung der Nebenkosten wie Strom oder Gas wird zwischen Vermieter und Untermieter geregelt.

Knapper Wohnraum. Wohnen in Innsbruck ist teuer. Das merken auch die Studierenden. Auf 31.000 Studierende kommen nur 3.500 Wohnplätze in Heimen. Ein Zimmer im Heim kostet zwischen 200 und 350 Euro im Monat, ist also erschwinglich und deshalb sehr begehrt. Am freien Wohnungsmarkt muss man ordentlich in die Tasche greifen – ein Zimmer in einer Wohngemeinschaft kostet 350 bis 450 Euro im Monat. „Die Nachfrage steht in keinerlei Relation zum Angebot, und das

wiederum treibt die Mieten in die Höhe“, sagt Stefan Gasser, Vorsitzender des VSStÖ Innsbruck. „Innsbruck braucht zusätzliche Wohnheime und unbedingt mehr gemeinnützige Wohnbauten.“ Mit dieser Forderung steht Gasser nicht alleine da. Auch Innsbrucks Wohnungsstadträtin Marie-Luise Pokorny-Reitter kritisiert, dass in Innsbruck viel zu wenig Anstrengung unternommen wird, um Wohnmöglichkeiten für Studierende zu schaffen: „Die ganze Energie wird in den Bau von Hotels, Bürotürmen und Handelszentren gesteckt.“ Die Innsbrucker Heimbetreiber schätzen, dass es zwischen 1.500 und 2.000 zusätzliche Plätze in Innsbruck bräuchte. Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer liebäugelt indessen mit dem Bau eines neuen Studentenheimes. Entstehen soll dies auf dem Gelände des neuen Pflegeheimes am Hofgarten. 230 Wohnplätze könnten geschaffen werden. Die Ausschrei-


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© Diakonischer Verein Tirol (2), VSStÖ (1)

Zimmer gesucht. Mit einer Campingaktion machte der VSStÖ am Geiwi-Vorplatz in Innsbruck auf die prekäre Wohnungssituation in Innsbruck aufmerksam.

bung ist im Gange, Gespräche mit fünf Heimträgern laufen – noch im November soll entschieden werden. Ein Tropfen auf dem heißen Stein, denn der Großteil der Studierenden braucht sofort eine Unterkunft in Innsbruck. Manch einer hat in diesem Semester schon die Hoffnung aufgegeben und sich überlegt, vorübergehend in der Jugendherberge einzuziehen, um dann parallel zur Uni weiterzusuchen. Dabei kann man den Studierenden nicht vorwerfen faul auf der Haut zu liegen. Viele haben mit der Wohnungssuche bereits im letzten Semester begonnen und nehmen über Wochen bis zu sechs Besichtigungen pro Tag auf sich.

Familienmitglied statt Mieter. Das Projekt „Wohnen für Hilfe“ kann eine Lösung sein, ist Renate Gabriel überzeugt. Es ist aber kein Konzept, das zu jedem passt. Das Leben in dieser Wohnform ist anders als in einer klassischen Studenten-WG. Keine lauten Partys, keine gemütlichen Bierrunden. Wer aber aufeinander Rücksicht nimmt, die gegenseitige Privatsphäre respektiert und aufgeschlossen ist, kann von diesem Wohnprojekt unglaublich profitieren. Und aus manchen Wohnpartnerschaften sind schon Freundschaften entstanden. Auch Philipp und nach ihm Sonja haben gute Erfahrungen gemacht als weiteres „Familienmitglied“ in einem Alleinerzieherhaus-

„An interessierten jungen Menschen scheitert es nicht. Es sind die älteren Menschen, die sich vor einem neuen Mitbewohner scheuen. Viele haben Angst, in ihren Freiräumen eingeschränkt zu werden.“ Renate Gabriel

halt. Für Sohn Keno war der Familienzuwachs auf Zeit eine willkommene Abwechslung. Plötzlich war ein Partner für ein spontanes Tischtennisspiel im Haus, aber auch für die Hilfe beim Lernen und sogar beim Klavierunterricht. Für die berufstätige Mutter ist ein verlässlicher junger Mitbewohner eine große Entlastung. Jetzt kann sie auch Abendtermine besser wahrnehmen. Lange waren solche Wohnpartnerschaften vor allem zwischen Studenten und älteren Menschen üblich. Mittlerweile gibt es in vielen deutschen Städten einen anderen Trend: Die Vermieter werden immer jünger. Alleinerziehende Mütter, Familien mit Kindern, Berufstätige, Menschen mit Behinderungen – es gibt viele Menschen, die im Alltag Hilfe brauchen können. Wohnmodelle wie diese gibt es vor allem in den großen Universitätsstädten in Deutschland, in der Schweiz, Frankreich, Großbritannien und den USA. In Österreich ist der „Wohnen für Hilfe“-Markt bislang überschaubar. In der Steiermark läuft ein Projekt immerhin schon seit 17 Jahren.

Berührungsängste. Trotz vieler guter Erfahrungen will „Wohnen für Hilfe“, das vor drei Jahren von Renate Gabriel in Innsbruck gestartet wurde, aber nicht recht in die Gänge kommen. „An interessierten jungen Menschen scheitert

es nicht“, sagt Gabriel, die die passenden Partner zusammenbringt und auch während der Partnerschaft berät. Einige Namen stehen auch in diesem Semester auf der Warteliste. Es sind die älteren Menschen, die sich vor einem neuen Mitbewohner scheuen. Viele haben Angst, in ihren Freiräumen eingeschränkt zu werden. „Aber das ist eine Wohnpartnerschaft auf Zeit“, versucht ­Renate Gabriel diese Ängste zu zerstreuen. „Man heiratet einander nicht fürs Leben.“ Um den Senioren einen allzu häufigen Mieterwechsel zu ersparen, sollten sich Interessenten zumindest für ein Semester binden. Das gilt allerdings nicht, wenn sich die Wohnparteien nicht miteinander verstehen. In den Wohngemeinschaften in Deutschland blieben die Studenten übrigens durchschnittlich zwei bis drei Jahre q lang in derselben Unterkunft.

Information Wohnen für Hilfe In Innsbruck bestehen derzeit drei Wohngemeinschaften, die nach dem Prinzip „Wohnen für Hilfe“ funktionieren. Fünf bis zehn Partnerschaften sind das Ziel des Diakonischen Vereines Tirol, der seit drei Jahren Wohnraum auf diesem Weg vermittelt. Infos zur Tiroler Initiative unter www.diakonie-tirol.at.


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Wenn der

Vater fehlt Allein erziehen. Ein 6020-Gespräch mit dem PALME-Erfinder und Psychoanalytiker Matthias Franz über „glücklich getrennt sein“, das Märchen vom Prinzen und vom Schimmel und die vaterlose Nachkriegsgeneration. Interview: Jane Kathrein  Lieber glücklich getrennt als unglücklich zusammen. Trennen sich Eltern heutzutage schneller als früher und ist das immer zum Wohl des Kindes? Matthias Franz: Es gibt einige Untersuchungen, die besagen, dass sich Scheidungskinder nichts mehr wünschen, als dass Papa und Mama wieder zusammenziehen. Häufig wird aber die Frage aus Sicht der Erwachsenen gestellt, was Kinder schwer verstehen können. Vor allem bei einer kalten Trennung, wenn Eltern feststellen, dass sie plötzlich andere Karrierepläne oder andere Beziehungsvorstellungen haben. Das ist eine Entwertungserfahrung, die bei vielen Kindern tief sitzt. Beim Versuch, eine Beziehung zu retten, oder wenn sie sich nicht frühzeitig Hilfe holen, tragen Eltern eine große Verantwortung. 113.000 Alleinerzieher mit Kindern unter 15 Jahren wurden 2010 in Österreich gezählt. Mit welchen Problemen kämpfen sie? Das ist ein ganzes Belastungsbündel, das sich aus materieller Armut, gesundheitlichen und seelischen Problemen zusammensetzt. Das Depressionsrisiko in dieser Bevölkerungsgruppe ist deutlich erhöht. Der Gesundheitsstatus alleinerziehender Mütter – diese stellen über 90 Prozent der Alleinerziehenden – und das erhöhte Depressionsrisiko hängen allerdings nur zum Teil vom sozioökonomischen Status ab. Studien belegen: Auch wohlhabende Alleinerzieherinnen leiden unter gesundheitlichen und seelischen Problemen, als Folge von Einsamkeit, Alleinverantwortlichkeit, häufigen Schuldgefühlen und Zeitdruck. Die beiden großen Eintrittspforten in die Depression sind aber Armut an Geld und Armut an Beziehungen. Was das Fehlen des einen Elternteiles und die Überforderung des anderen für ein kleines Kind bedeuten, kann man sich ausmalen. Kinder von Alleinerziehenden weisen etwa doppelt so häufig Symptome von Problemverhalten wie etwa Hyperaktivität auf.

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Zur Person Der Arzt und Psychoanalytiker Matthias Franz lehrt als Professor für Psychosomatische Medizin an der Universität Düsseldorf. Er beschäftigt sich unter anderem mit der entwicklungspsychologischen Bedeutung des Vaters. In fast zehnjähriger klinisch-wissenschaftlicher Arbeit entwickelte er mit seinem Team das Programm „PALME – Präventives Elterntraining für alleinerziehende Mütter“, geleitet von Erziehern. Es unterstützt die wachsende Gruppe von alleinerziehenden Müttern bei der Bewältigung des Alltags. Das PALME-Programm wurde im März 2010 mit dem Heigl-Preis ausgezeichnet. Aufgrund seines großen Erfolges gibt es Überlegungen, PALME auch in Österreich bekannt zu machen. Das aktuelle Buch von Matthias Franz heißt „Neue Männer –m ­ uss das sein?“. www.palme-elterntraining.de

Sie beschäftigen sich auch mit der entwicklungspsychologischen Bedeutung des Vaters. Kann eine Mutter beiden Rollen gerecht werden? Der Vater hat während der ersten sechs Lebensjahre eines Kindes wichtige Steuerungsfunktionen, die eine noch so einfühlsame Mutter nicht völlig übernehmen kann. Schon von Beginn an gehen die beiden Geschlechter graduell verschieden auf ihr Baby zu: Mütter tendieren mehr zu körperbezogenem Kontakt, unterscheiden dabei nicht so sehr zwischen dem Geschlecht des Kindes, während Väter schon im ersten Lebensjahr extrovertiertere Spielangebote machen. Väter haben eine entscheidende Funktion bei der Ablösung des Kindes aus

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der frühen Mutterbeziehung, wenn es um die Entwicklung von Mut und Selbständigkeit geht. Wenn Kinder mit vier bis sechs Jahren ihre sexuelle Identität erproben, sind Väter für ihre Jungen ideale Vorbilder, unterstützen aber auch ihre Mädchen, zum Beispiel beim Vorlesen von Märchen mit Prinzen und Schimmeln. Auch den Umgang mit ihrer motorischen Impulsivität lernen Jungen von Vätern, etwa wenn sie Fußball spielen oder sich raufen. Im Grunde genommen fragen viele hyperkinetische Jungen: „Papa, wo bist du? Ich bin immer so aufgeregt, zeig mir bitte, wohin mit meinen Kräften.“ Und das wird häufig nicht verstanden und auch angesichts des Erziehungsmatriarchats in den frühen Entwicklungsräumen nicht immer jungengerecht aufgegriffen. Wie sind Sie zu dieser Fragestellung gekommen? Im Rahmen eines anderen Forschungsprojektes zu den Langzeitfolgen des Zweiten Weltkriegs haben wir entdeckt, dass die vaterlos aufgewachsenen Kriegskinder auch noch 60 Jahre später eine deutlich höhere Wahrscheinlichkeit aufwiesen, psychisch zu erkranken, als die Kinder, die auch im Krieg groß geworden sind, aber den Vater hatten. Das war damals ein unglaublicher Befund. Heute wissen wir: Der Vater ist lebensbestimmend wichtig für das Wohlbefinden des Kindes. Vaterlosigkeit ist ein biografienübergreifendes Thema. Und so fragten wir uns, was mit den heutigen vaterlos aufwachsenden Trennungskindern ist. In unseren psychotherapeutischen Behandlungspraxen und psychosomatischen Kliniken sind die alleinerziehenden Mütter eine

wachsende Gruppe. Wenn man als Psychotherapeut arbeitet und immer wieder merkt, dass man 30 oder 40 Jahre zu spät mit immer noch leidenden erwachsenen Trennungskindern arbeitet, dann muss man auf den Gedanken kommen, ein Programm zu entwickeln, das überforderten Kindern und jungen Familien in schwierigen Lebenslagen zugute kommt. Das von ihnen entwickelte Gruppenprogramm PALME ist ein Hilfsangebot für belastete Alleinerziehende in Deutschland. Von welchen Erfolgen können Sie berichten? PALME hat eine bindungstheoretische, emotionszentrierte Grundlage, es geht viel über das Hinspüren und Hinfühlen. Die Effekte haben uns in Erstaunen versetzt. Die Depressionswerte der Mütter fielen in den Normalbereich ab. Die Mütter, die an PALME teilnahmen, konnten ihre Emotionen besser regulieren und wieder auf ihre Kinder eingehen. Eine depressive Mutter – das gilt auch für Väter – kann sich nicht mehr so gut in ihr Kind hineinversetzen, weil sie selbst bedürftig ist. In der Depression erstarrt beispielsweise ihr Gesicht, das Kind braucht aber die Mimik der Mutter als Seelenspiegel. Fällt dieser weg, bekommt es Angst. Es gibt auch schon Überlegungen, wie man ­PALME nach Österreich bringen könnte. Einige Gruppenleiter, die von uns geschult wurden, stammen aus Wien. Es bräuchte jetzt noch Erzieher und Personen anderer sozialer Berufe, die sich in PALME schulen lassen. Dann kann es auch in Österreich losgehen. Vielen Dank für das Gespräch. q

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56 unschuldig bunt. Nach Wahrscheinlichkeiten fragt niemand – das Motto: „Ich gewinne eh nix.“

k c ü l G s ’ is a Vogerl Die meisten Innsbrucker wissen, dass sie mit Glücksspielen nicht reich werden. Warum werden in unserer Stadt dennoch jeden Tag Tausende RubbelVon Willi Kozanek lose verkauft?

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as Schweindl gewinnt den Jackpot und ist vom Glück so betaumelt, dass es auf die feuchte Schnauze fällt. Eine Frau rubbelt dreimal den Höchstbetrag auf und ihr springen buchstäblich die Augen aus dem Kopf. Beide Szenen ereignen sich natürlich nur in der Werbung. Im echten Leben spielen Schweindln nicht Lotto und Menschen fallen die Augen nicht einfach so aus den Augenhöhlen. Der Mathematik nach ist es aber fast so wahrscheinlich, dass Tiere Lotto spielen und Menschen Sinnesorgane abhanden kommen, wie dass man mit Rubbellosen den Jackpot gewinnt.

Rubbellose für die Matura. Genau gesagt beträgt die Wahrscheinlichkeit, den Jackpot bei einem der vielen Rubbellosspiele zu knacken, 1 : 750.000, wie Markus Paul, Mathematik-Lehrer an der HAK Innsbruck, erklärt: „Rubbellose sind toll – nämlich als Unterrichtsmaterial für die Wahrscheinlichkeitsrechnung.“ Er selbst spielt nicht, die Gewinnchancen sind ihm zu klein. Für eine Maturaaufgabe ließ er jedoch seine Schüler berechnen, wie hoch die sogenannte „Gewinnerwartung“ beim Spiel „Schatztruhe“ ist, wie viel Geld man also der Wahrscheinlichkeitsrechnung nach von seinem Einsatz (in diesem Fall 1,50 Euro) zurückbekommt. Die richtige Lösung lautete damals 0,78 Cent, also 52 Prozent des eingesetzten Geldes. Der Mathematik und Logik nach ist eines also klar: Vernünf-

tige Menschen kaufen Rubbellose nicht, weil sie damit eine raffinierte und kluge Methode gefunden haben, reich zu werden.

„Ich gewinne eh nix.“ Und vernünftig scheinen die heimischen Rubbellosspieler durchaus zu sein. „95 Prozent meiner Kunden sagen beim Aufrubbeln ‚Ich gewinne eh nix‘“, erzählt ein Innsbrucker Trafikant. Der Durchschnittskäufer ist

seinen Angaben nach weiblich, über vierzig und entscheidet sich spontan. Eine typische Kombination: Zigaretten, eine Tageszeitung und dazu ein Rubbellos. Beim besagten Trafikanten gab es auch schon mal einen fetten Gewinn: 50.000 Euro. Als kleines Dankeschön an die Glückstrafik bekam er vom erfolgreichen Rubbler eine kalte Platte und eine Flasche Sekt. Es gab auch schon den Fall, dass der


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Trafikant einem Kunden abraten musste, weiter Rubbellose bei ihm zu kaufen, weil er augenscheinlich süchtig war. Tatsächlich kommt dieser Kunde heute nur mehr in die Trafik, „um sein Feuerzeug gratis auffüllen zu lassen“, nachdem er heute pleite ist sich in Therapie begeben musste. So etwas passiere aber sehr selten, Rubbellose seien nicht das Wahre für den Spielsüchtigen: „Ein Spielsüchtiger will mit einer Handbewegung einen Batzen Geld gewinnen, das Geld gleich mitnehmen und so all seine Probleme los sein.“ Beim Rubbellos können hohe Gewinne aber nur in einer Großannahmestelle abgeholt werden. Dass Rubbellosspieler aber nicht immer besonders klug handeln, bestätigt auch er: „Die Spieler nehmen immer das Los mit der höchsten Gewinnsumme, fragen aber nie nach Wahrscheinlichkeiten.“

Der Durchschnitts­ käufer ist weiblich, über vierzig und ent­ scheidet sich spon­ tan. Eine typische Kombination: Ziga­ retten, eine Tages­ zeitung und dazu ein Rubbellos. gleich hinkt natürlich ein wenig, schließlich haben sich vergleichsweise wenige Süchtler durch ungehemmten Schoko-Genuss in den finanziellen Ruin gefuttert.

Frauen klopfen auf Finger.

© 6020/6020/Berger (alle)

Dass Rubbellose trotz ihres unschuldigen Aussehens ein sensibles Thema sind, zeigt der allgemeine Widerstand der Innsbrucker Trafikanten, über das Thema zu reden. Sie wollen nicht, dass ihre Käufer befragt werden, weil „dem einen oder anderen die Frau zu Hause schon auf die Finger klopfen würde, wenn sie wüsste, dass er Rubbellose kauft“. Für einen der auskunftsfreudigeren Trafikanten sind Rubbellose außerdem nicht die wahre Gefahr: „Der Anteil meiner Rubbellosspieler mit einem Problem bewegt sich im Promillebereich. Das echte Problem sind Glücksspielautomaten.“ Er vergleicht die bunten Lose mit Schokolade. „Die ist ungesund, macht dick und schlechte Zähne, ist aber dennoch legal.“ Der Ver-

Schwitzen und Zittern. Für den Spielsuchtexperten Christoph Hannemann vom Therapie- und Gesundheitszentrum Mutters liegt der Reiz des Rubbellosspiels in der Möglichkeit eines mühelosen Gewinns. „Ich spiele selbst sehr selten, habe aber vor drei Jahren beim Lotto 1.500 Euro gewonnen. Da ist mir schon kurz durch den Kopf geschossen: ‚Wow! Ich habe mir gerade mit ganz wenig Mühe einen Monatslohn verdient.’“ Gefährlich wird es laut Hannemann, wenn sich Betroffene durch Glücksspiel in prekäre finanzielle Lagen manövrieren und dann versuchen, durch wiederholtes Spielen den ganz großen Gewinn abzusahnen, um so die Schulden wieder abzudecken. Da kann es

schon mal passieren, dass Spieler auch körperlich nach Rubbellosen süchtig werden: „Es kommt vor, dass Menschen, die abhängig Glücksspiel betreiben, Entzugserscheinungen wie Schwitzen und Zittern zeigen, obwohl ihrem Körper kein Gift zugeführt wurde.“

’s Glück is a Vogerl. Rubbellose oder gleich das ganze Glücksspiel zu verbieten, wäre sowohl nach Auffassung des Trafikanten als auch nach der des Suchtexperten nicht klug. „Man kann der Gesellschaft nicht alles Ungesunde oder Gefährliche verbieten“, meint der Trafikant. Und es gibt ja auch diejenigen, die ab und zu gewinnen. Anton Isser ist Repräsentant einer Innsbrucker Spielgemeinschaft, die bei einer Lotterieziehung in Italien einmal 180.000 Euro gewonnen hat. Solch große Gewinne passieren aber äußerst selten, denn „’s Glück is a Vogerl“, wie Isser meint. Für ihn ist Glücksspiel Eigenverantwortung und zum Teil auch Verantwortung des Betreibers: „Wir haben ein paar Sicherheitsvorkehrungen – Spieler dürfen nur bei einer Spielgemeinschaft mitmachen. Außerdem überprüfen wir immer, ob genug Geld am Konto des Spielers vorhanden ist.“ Die meisten Spieler der Innsbrucker Spielgemeinschaft sind tendenziell älter, weil „diese Schicht auch am meisten Geld hat“. Mitunter klingt es auch relativ banal, was den Spielern am Rubbellos-Kick so gefällt. Martha, die drei Lose pro Woche kauft, meint: „Wenn ich mit einem Geldstück die Felder aufrubble, dann kribbelt es so schön im Bauch.“ Und fügt hinzu: „Aber ich gewinq ne eh nix.“

Ob Trafikant, Suchtspielexperte oder Mathematiker – das heiße Eisen „Rubbellose“ löst die Zungen. Drei interessante Vergleiche ... „Rubbellosspielen ist wie Alkohol: Wenn ich ein Bier am Tag trinke, dann ist das o.k. Wenn ich aber die Wirkung des Rubbelloses, den Kick, brauche und dazu die Dosis steigern muss, dann bin ich auf einem gefährlichen Pfad.“ Trafikant „Ein Rubbellosgewinn ist wie ein toller sexueller Höhepunkt – und den will man auch wiederholen.“ 

Spielsuchtexperte Christoph Hannemann

„Die Gewinnchance beim Lotto beträgt 1 : 8.000.000. Ich sage zu meinen Schülern immer: Stellt euch vor, wir haben ein Telefonbuch mit allen acht Millionen Österreichern. Ihr findet einen Regenschirm und ruft bei irgendeiner Nummer an und sagt: ‚Ich habe Ihren Regenschirm gefunden.‘ Gleich groß ist die Chance auf den Hauptgewinn im Lotto.“ Markus Paul, Mathematik-Lehrer


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Essay

Landespapa ante portas Wenn Markus Wallner am 7. Dezember alemannisch planmäßig Herbert Sausgruber ablöst, rückt Günther Platter auf Platz 7 im Senioritätsranking der österreichischen Landeshauptleute. Geduldig Aussitzen ist das Erfolgsrezept für einen solchen Job, freiwillig Abdanken die seltene Ausnahme. Eher sorgen Altersleiden, Wahldebakel oder Parteifreunde für einen Wechsel. Doch so klar das Schema des Machterhalts auf diesem Posten wirkt, so verschieden sind die Nachfolgemuster innerhalb und zwischen den Regionen. Jenseits des Arlbergs steht erst der vierte Landespapa der Zweiten Republik ante portas, hierzulande muss der neunte noch seine erste Wahl überstehen. von Peter Plaikner

D

er Rücktritt des „Sausi“ wirft mehr Fragen auf, als Vorarlberger sich zum Landeshauptmann stellen. Nur sein Vorgänger Martin Purtscher (1987–1997) war dort kürzer in dieser Funktion als der 14 Jahre und acht Monate aushaltende Noch-Amtsträger. Nicht umsonst heißt der Stellvertreter im Ländle seit je Statthalter. Das hat etwas zu bedeuten – auch wenn der Irrtum Hubert Gorbach dieser Geschichte widerspricht. Fast zu lange hielt Markus Wallner statt. Nun wird er mit 44 der jüngste Häuptling in der aktuellen Regionalherrscherriege. Nur Salzburgs Gabi Burgstaller (48) stammt aus seiner Generation. Kärntens Gerhard Dörfler (56) ist ein Jahr jünger und ein paar Monate weniger im Amt als der seit 1. Juli 2008 Tirol regierende Günther Platter (57). Der Steirer Franz Voves (58) komplettiert das Trio jener Landeshauptleute, die noch nicht das statistische österreichische Pensionsantrittsalter (59) erreicht haben. Diesen viel­ beklagten Durchschnitt zu heben, ist zweifelsohne ein Verdienst der volkstümlichen Repräsentationskaiser mit dem legistischen Kompetenzdefizit. Denn Herbert Sausgruber ist die Ausnahme von der Regel. Einer, der sagt, er gehe, weil er nur noch 50 statt 80 Wochenarbeitsstunden verkrafte. Einer, der dies korrekt erst nach seinem 65. Geburtstag verkündet. Denn mit 66 Jahren, da fängt das Leben an. Aber anders als der 77-jährige Udo Jürgens sucht der Vorarlberger Politiker keine Bühne mehr dafür.

66 Landeshauptleute in 66 Jahren Republik. 66 Jahre alt ist die Zweite Republik. 66 Landeshauptleute hat sie seit dem Kriegsende erlebt – 25 davon mit mehr als einer Dekade Amtszeit. Rekordhalter ist der Oberösterreicher Heinrich Gleißner (1945–1971), bei dem zu diesen 9.319 Tagen noch vier Jahre aus der Zwischenkriegszeit (1934–1938) kommen. Jörg Haider (1989–1991, 1999–2008) dagegen steht für das einzige Comeback in der Zweiten Republik, liegt aber insgesamt nur auf Rang 21

zwischen dem späteren Bundeskanzler Josef Klaus (1949–1961) aus Salzburg und Niederösterreichs Siegfried Ludwig (1981–1992), der heute 85-jährig noch immer aufmerksam das politische Geschehen verfolgt. Er ist in seinem Bundesland aber lediglich die Nr. 4 in Sachen Amtszeit. Andreas Maurer (1966–1981) und Johann Steinböck (1949–1962) rangieren vor ihm. Unterdessen ist Erwin Pröll (64) bereits in seinem zwanzigsten Amtsjahr, der aktuell Dienstälteste, nach „Sausis“ Abgang auch der Senior der aktuellen Landeshauptleute und in der ewigen Bestenliste bereits auf Position 7. Wenn er sich im Frühjahr 2013 wieder wählen lässt, hat er zudem längst den Vorarlberger Ulrich Ilg (1945– 1964) überholt. Auch Burgenlands Theodor Kery (1966–1987) und der längstdienende Alemanne Herbert Keßler (1964–1987) sind dann für ihn in Reichweite. Ob und wie weit der gute Mann aus Radlbrunn auch in das Spitzentrio vordringen wird, hängt aber vor allem davon ab, ob er noch werden will, was dem Rekordhalter verwehrt geblieben ist und diesem letztlich die längste Landesvaterdienstzeit beschert hat: Heinrich Gleißner verlor 1951 als Stimmenstärkster aus dem ersten Wahlgang das Duell um die Bundespräsidentschaft gegen Theodor Körner.

Nicht umsonst heißt der Stellvertreter im Ländle seit je Statthalter.

L ÖL R P OR T! F DEN I ES R P


Essay

Die großen Persönlichkeiten setzen sich unabhängig von ihren Vorgängern durch.

Pröll for President oder auf dem Stockerl. Die nächste Kür einer allerersten Frau oder des ersten Mannes im Staat ist planmäßig für April/Mai 2016 vorgesehen. Sollte Erwin Pröll nicht deutlich vor der Wahl als Regionalkaiser zurücktreten, kann er bis dahin noch den derzeit Drittplatzierten Steirer Josef Krainer sen. (1948–1971, sein gleichnamiger Sohn regierte 1980–1996) überholen – und zwar am 14. März 2016. Schwieriger wird es da schon mit der Nummer 2, Tirols legendärem Eduard Wallnöfer (1963–1987). Dessen 8.646 Tage als Landeshauptmann überträfe der dann 69-jährige Niederösterreicher nämlich erst am 23. Juni 2016. Da ist die Bundespräsidentenwahl wohl selbst bei einem Stechen schon gelaufen. Für Gleißners Zweite-Republik-Bestmarke müsste Pröll bis 27. April 2018 im Amt bleiben, also noch eine weitere Wahl gewinnen. Der Gesamtrekord des Oberösterreichers wäre aber erst am 8. Mai 2022 zu übertreffen – durch einen dann 75 Jahre alten Pröll. Ein Vorbild gegen den Trend zur Frühpension? Da müsste Luis Durnwalder zwar weniger lang ausharren, wäre aber noch älter, falls er die Marke seines Vorgängers übertreffen will. Silvius Magnago (1960–1989) hat Südtirol mehr als 28 Jahre regiert und war bei seinem Rücktritt 75. Diese Marke fällt erst Ende 2017 – falls sein Nachfolger 2013 noch einmal antritt und die Legislaturperiode fast durchdient. Durnwalder wäre dann 76. Das muss kein Alter sein. Magnago starb 2010 mit 96.

30 Jahre Gleißner, drei Tage Prikryl. Auch Südtirol hat erst den vierten Landeshauptmann nach dem Zweiten Weltkrieg. Wenn der Wechsel in Vorarlberg vollzogen ist,

gilt das in Österreich nur noch für Oberösterreich, aber nicht bloß wegen Gleißner und trotz der bloß sechsjährigen Dienstzeit von dessen Nachfolger Erwin Wenzl (1971–1977). Josef Ratzenböck (1977–1995) liegt auf Platz 9 der ewigen Bestenliste – allerdings schon dicht bedrängt durch Wiens Bürgermeister Michael Häupl (seit 1994) und Josef Pühringer (seit 1995). Die Oberösterreicher haben den Vorteil, ihren Landtag und damit auch den Häuptling nur alle sechs Jahre zu wählen. Doch allein dadurch lassen sich personelle Kontinuität und rascher Wechsel so wenig erklären wie durch die Binsenweisheit, ein großer Baum werfe einen langen Schatten. Sonst wären weder Keßler nach Ilg und Durnwalder nach Magnago noch Häupl nach Zilk erklärbar. Die großen Persönlichkeiten setzen sich unabhängig von ihren Vorgängern durch – sie müssen nur die erste Watsche aushalten. Pröll, Häupl und Pühringer verloren beim ersten Antreten deutlich gegenüber den Ergebnissen ihrer Vorgänger. Nur Durnwalder übertraf diese noch. Auch das Burgenland und Salzburg haben bereits die neunte Person in der Spitzenfunktion. Überall sonst hielt der Zweite in der Ausdauerwertung aber länger aus als in Tirol, wo Wendelin Weingartner (1993–2002) gleich hinter dem Walli rangiert. Um diese Marke zu übertreffen, muss Günther Platter noch bis 3. August 2017 im Amt bleiben. Bisher hat er nur Karl Grubers 169 Tage von 1945 übertroffen. Doch auch in der Kurzlebigkeit stellt Tirol nicht den Rekordmann: Rudolf Prikryl war in den Wirren des Kriegsenq des der Drei-Tage-Bürgermeister von Wien.

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meinung

© universal

Kim Kardashian

© david shankbone/wikipedia

10 Dinge, die die Welt (in diesem Monat) nicht braucht:

Justi n Bieber

1 Kim Kardashian

7 Glühwein

2 Fashion-Clubbings

8 Vaterschaftsklagen an Justin Bieber

3 Ausgelatschte Ugg Boots 4 Ugg Boots für Männer („Mugs“)

9 Vignettenpreise (seit der Einführung 1997 um 94,5 % erhöht)

5 Mattschwarze Autos

10 Ostereier im Supermarkt

6 Herbert Prohaska

Im Zitat:

Die Krux mit den Geiwi-Fahrrädern Vor der Innsbrucker Hauptbibliothek türmen sich die Studentenfahrräder. Ist die hiesige Studentenschaft ignorant und missachtet die etwas weiter entfernten Fahrradabstellplätze? Oder sind einfach nicht genügend Abstellplätze in attraktiver Lage vorhanden?

„Die fehlenden Abstellmöglichkeiten vor der Bibliothek und der Universität sind ein Riesenproblem. Eigentlich müsste jeder Politiker und Rektor froh sein, dass Innsbrucks Studenten so fleißige Radfahrer sind. Dass ihnen dann nicht genügend Abstellplätze geboten werden, finde ich schon äußerst schwach. Ähnlich wie beim Hauptbahnhof oder der Maria-Theresien-Straße ist auch an der Haupt­ bibliothek die Situation für Radfahrer nicht zufriedenstellend.“ Martina Gura, Arbeitsgemeinschaft Umweltfreundlicher Stadtverkehr Tirol

„Ich bin mit der Situation der Fahrradabstellung vor der Bibliothek natürlich sehr unzufrieden. Es ist gegenüber blinden oder behinderten Menschen nicht fair, dass die Fahrräder einfach wild herumstehen. Ich bin sehr erfreut, dass Innsbrucks Studierende so fahrradbegeistert sind, aber wenn alle meinen, dass sie ihre Fahrräder einfach vor der Bibliothek abstellen können, dann werden wir eben Konsequenzen ziehen. Rund um die Universität gibt es 1.100 Fahrrad­abstellplätze, das ist mehr als aus­reichend. Hinter der Universität gibt es genügend freie Abstellplätze, es liegt an der Bequemlichkeit der Studenten, dass diese missachtet werden.“ Arnold Klotz, Vizerektor für Infrastruktur


Market Sparen auf Tirolerisch

© Tiroler Sparkasse

Die Tiroler Sparkasse präsentiert eine aktuelle Studie zum Sparverhalten der Tiroler und Österreicher. Nachhaltig-ethische Anlagemöglichkeiten werden zunehmend eine Sparoption.

R

und 174 Euro pro Monat sparen die Tiroler durchschnittlich. Der berühmte Notgroschen ist dabei das Hauptmotiv und das gute alte Sparbuch ist am Beliebtheitshoch: 85 Prozent besitzen eines. Auch zukünftig wollen die TirolerInnen ihr Sparverhalten beibehalten: Ein Fünftel plant, in den nächsten fünf Jahren mehr zu sparen, genauso viele wollen weniger sparen, während die absolute Mehrheit gleich viel zur Seite legen möchte.

Ängste und Sorgen. Die Sorgen der Sparer sind österreichweit ähnlich: Inflations- und Sparverlustängste sind in Tirol so wie in ganz Österreich vorherrschend: Eine Geldabwertung fürchten 74 Prozent, dass sich Sparen weniger auszahlt 59 Prozent (9 Prozent mehr als im Vorjahr) und dass Fonds an Wert verlieren bzw. Kurse einbrechen 56 Prozent. Ein Drittel hat die Sorge, sich Sparen nicht mehr leisten zu können, und 30 Prozent befürchten, für später zu wenig zu sparen.

Nachhaltiges Investment. Erstmals wurde in der traditionellen Umfrage zum Sparverhalten die Einstellung gegenüber nachhaltig-ethischen Anlagemöglichkeiten erhoben. Die Möglichkeit, in Unternehmen, die nach ökologischen, sozialen und ethischen Kriterien handeln, zu

Auch Hans Unterdorfer (Vorstandsvorsitzender Tiroler Sparkasse), Wolfgang Pinner (Leiter Sustainable Investments, Erste Sparinvest) und Helmut Pechlaner, (Ehrenpräsident WWF Österreich) (v.l.) besitzen ein Sparbuch. investieren, ist mehr als der Hälfte der TirolerInnen schon bekannt, allerdings nutzen derzeit nur zwei Prozent solche Optionen. Rund zwei Drittel der Bevölkerung wäre durchaus geneigt, bei einer Geldanlage einen geringeren Gewinn zu akzeptieren, wenn sie im Gegenzug dafür die Gewissheit hätten, ethisch-nachhaltig zu investieren.

Zwei Milliarden Euro bereits nachhaltig investiert. Dass das Interesse an Kapitalanlagen unter ökologischen, ethischen und sozialen Gesichtspunkten schon kontinuierlich wächst, bestätigen die aktuellen Zahlen: In Österreich hat sich das Volumen der nachhaltigen Investments seit dem Krisenjahr 2008 nahezu verdreifacht und beträgt derzeit rund zwei Milliarden Euro. Die veränderte Einstellung der Gesellschaft zu ihren Grundwerten und damit auch die Anlagemotive haben nachhaltigen Kapitalanlagen Schubkraft verliehen.

Zum Studiendesign. Im Zeitraum von 11. bis 29. Juli 2011 wurden im Auftrag der Österreichischen Sparkassengruppe (Erste Bank und Sparkassen) österreichweit 900 Telefoninterviews durchgeführt. Pro Bundesland wurden 100 Interviews gemacht, um eine getrennte Auswertung zu ermöglichen. q

Die Rechnung geht nur bedingt auf: Frauen verdienen in Österreich nach wie vor weniger.

Geschlechterabhängige Einkommensdifferenz

W

enn es um Einkommensdifferenzen zwischen Männern und Frauen geht, nimmt Österreich keine Vorreiterrolle ein: Im „Global Gender Gap Report 2010“ des World Economic Forums landet die Alpenrepublik bei der „ökonomischen Partizipation“ hinter Bolivien, Ecuador oder Sri Lanka auf Platz 92 (von 134 Ländern). Die Lohnsteuerstatistik der Statistik Austria weist aus, dass Frauen durchschnittlich um 24,3 Prozent weniger als Männer verdienen (bei ganzjähriger Vollzeitbeschäftigung und dem Vergleich des Brutto-Jahreseinkommens). Umgelegt auf die Kalendertage heißt das, dass Frauen ab dem 4. Oktober statistisch gesehen gratis arbeiten.q

Robuster Tiroler Arbeitsmarkt

B

ei einem prognostizierten Stand von 290.000 unselbstständig Beschäftigten (ein Plus von 3.000 Personen im Vorjahresvergleich) und 23.183 vorgemerkten Arbeitslosen betrug zum Stichtag 31. 10. 2011 die Arbeitslosenquote in Tirol 7,4 Prozent (Oktober 2010: 7,3 Prozent). Bereinigt um die AMS-Schulungsteilnehmer ist die Zahl der Arbeitslosen in Tirol um 181 angestiegen. Die Langzeitarbeitslosigkeit nimmt auch im Oktober 2011 ab. Die stärksten Anstiege nach Wirtschaftsabschnitten sind im Bereich Handel, Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen mit plus 161 Personen oder plus 6,7 Prozent, bei der Erbringung von sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen (plus 132 oder plus 9,2 Prozent) und im Bereich Beherbergung und Gastronomie mit plus 73 q oder plus 0,6 Prozent feststellbar.

ivb.news Mobilität – Die Innsbrucker Verkehrsbetriebe informieren. Ab Seite 76


© 6020/rathmayr

Umweltfreundliche Wärme von Innsbruck nach Wattens Die TIGAS errichtet gemeinsam mit Kooperationspartnern eine regionale Fernwärmeschiene, um Wärme aus unterschiedlichen Wärmequellen der Region für die Bewohner und Unternehmen im Tiroler Zentralraum Innsbruck bis Wattens verfügbar zu machen.

W Kristall am Hotelhimmel

A

m 1. Dezember 2011 eröffnet das Innsbrucker Ramada Hotel mit 159 Zimmern, Suiten und Apartments und vier auf modernstem Niveau ausgestatteten Seminarräumen an der zentral gelegenen Tivoli-Kreuzung. Mit einem Investitionsvolumen von 17,5 Millionen Euro (Investor: PORR Solutions Immobilien- und Infrastrukturprojekte GmbH) soll das bis dato in Innsbruck vernachlässigte 3-Sterne-Plus-Segment neu belebt werden. Der von den Architekten Henke und Schreieck gestaltete Baukörper soll an einen herabgefallenen Bergkristall erinnern. www.ramada-innsbruck.at q

Beim Spatenstich (v.l.n. r.): Philipp Hiltpolt (TIGAS), Artur Egger (Hall AG), Johannes Tratter (Bürgermeister Hall), Max Kloger (Duktus), Richard Mastenbroek (TIGAS), Günter Fuhry (Duktus), Christian Holzknecht (Duktus).

© Walter Mair

ärmequellen, die in die Wärmeschiene eingespeist werden, sind die industrielle Abwärme der Firma Duktus Tiroler Röhrensysteme GmbH und Wärme aus dem Biomasse-Heizwerk der Stadtwerke Hall. Durch die Nutzung von Abwärme lassen sich wertvolle Ressourcen einsparen, die eingesetzte Energie wird optimal verwendet. Damit sinken die CO2- und Feinstaubemissionen im zentralen Tiroler Industrie- und Siedlungsraum. Die Bauarbeiten im Teilabschnitt von Mils bis Volders sowie die Erstellung der Verbindungsleitung zwischen dem Biomasseheizwerk Hall und der Firma Duktus haben bereits begonnen und werden noch in diesem Jahr fertiggestellt.

Vorteile liegen auf der Hand.

nen und der Feinstaubbelastung im Tiroler Zentralraum, wartungsfreie, zuverlässige, saubere Heizung und Warmwasserbereitung, keine Anschaffungskosten von Heizanlagen und günstige Wärmetarife. q

Die Investitionskosten von 20 Millionen Euro trägt zur Gänze die TIGAS, die Vorteile für Fernwärmekunden liegen auf der Hand: Optimale Ressourcennutzung, Verringerung der CO2-Emissio-

Markenzuwachs im Designer Outlet Brennero

Jüngster Neuzugang im Marken-Portfolio des DOB ist der ADIDAS Temporary Store, der seine Türen bereits geöffnet hat. Mit allen Neuzugängen wurde das Angebot des DOB auf insgesamt 45 Shops erweitert. Somit ist eine erfreulich positive Entwicklung des Designer Outlet Brennero zu verzeichnen, wie Center-Manager Christian Dotzauer verdeutlicht: „Der positive Trend setzt sich auch in diesem Geschäftsjahr fort. Für das Gesamtjahr 2011 prognostizieren wir ein Besucherplus von fünf Prozent und ein Umsatzwachstum von zehn Prozent!“ Das DOB ist auch sonn- und feiertags an 362 Tagen im Jahr von 9.00 bis 19.00 Uhr geöffnet. DOB auf Facebook unter: www.facebook.com/designeroutletbrennero

Gewinnspiel 6020 und Four Seasons Travel verlosen:

KW: „Reise“, Einsendeschluss: 5. 12. 2011 Rechtsweg ausgeschlossen, keine Barablöse

6020

Karl-Kapferer-Straße 5 Innsbruck gewinnspiel@6020stadtmagazin.at

© Designer Outlet Brennero

2 Hin- & Retourtransfers Innsbruck – Flughafen München

Michael Lungkofler und Center-Manager Christian Dotzauer (r.).

© VIYOGOC

Das Designer Outlet Brennero (DOB) wächst: Auf zusätzlichen 3.000 m² Verkaufsfläche werden bis zu 20 neue Shops entstehen.

Olympisches Kaufhaus Tyrol Für die Olympischen JugendWinterspiele, die vom 13. bis zum 22. Jänner 2012 in Innsbruck, Seefeld und Kühtai stattfinden, wird das Kaufhaus Tyrol einer „Verwandlung“ unterzogen. Die Außenfassade des von Stararchitekt David Chipperfield entworfenen Gebäudes erstrahlt bereits jetzt im knallbunten YOG-Pixel-Design. Die Corporate Identity der Jugend-Winterspiele wird fortan auch im Inneren des Kaufhauses unübersehbar sein. Zudem werden die Besucher sich am Infopoint im EG des Kaufhaus Tyrol direkt über Innsbruck 2012 informieren können. q


zahlen, bitte!

© VHS/Nemec

wurden, ausgestellt. „Neben der künstlerischen Gestaltung der verschiedenen Banknoten spielte im Lauf der Zeit auch die Sicherheit vor Fälschungen eine bedeutende Rolle beim Design“, führen der Direktor der Zweiganstalt West der Oesterreichischen Nationalbank, Armin Schneider, und die Leiterin des Geldmuseums, Armine Wehdorn, aus. „Deswegen entwickelten die Gelddrucker für die österreichischen Schillingnoten ausgefeilte Sicherheitsmerkmale, die es leichtmachen, echte Noten von Fälschungen zu unterscheiden. Viele dieser Merkmale finden sich auf den Euro-Noten wieder.“ In einem eigenen Ausstellungsraum werden die Sicherheitsmerkmale erklärt und gezeigt, wie EuroScheine im ultravioletten Licht oder im Durchlicht aussehen.

V.r.n.l.: Armin Schneider (Direktor OeNB Innsbruck), Vizebürgermeister Christoph Kaufmann, Armine Wehdorn (OeNB Geldmuseum) und Ronald Zecha (Direktor VHS) eröffnen die Ausstellung.

Kunst im Börserl Das Geldmuseum der Nationalbank und die Volkshochschule präsentieren die Geschichte des Geldes in der Zweiten Republik.

A

nfang Oktober hatten das in Wien ansässige Geldmuseum der Oesterreichischen Nationalbank und die Volkshochschule Innsbruck zur Eröffnung der Ausstellung „Kunst im Börserl – die Währungen der Zweiten Republik“ eingeladen. In dieser im Haus der Inns-

brucker Volkshochschule am Marktgraben 10 stattfindenden Geldschau werden beginnend von 1944 bis herauf zum Euro die Banknoten und Münzen der verschiedenen Jahrzehnte gezeigt. Zudem sind alternative Entwürfe von Künstlern, die nicht als Banknoten gedruckt

Die Ausstellung läuft bis Ende Jänner 2012 und kann Montag bis Freitag von 8 Uhr bis ca. 19 Uhr im Haus der Volkshochschule, Marktgraben 10, 6020 Innsbruck besichtigt werden. Der Eintritt ist frei. q

Feierliche Eröffnung der Hypo Seefeld

S

eit dem Frühjahr 1992 ist die Hypo Tirol Bank in Seefeld vertreten. Vor Kurzem übersiedelte die Geschäftsstelle der Landesbank in ein neues, noch kundenfreundlicheres Lokal am Eingang

der östlichen Fußgängerzone. Am 6. Oktober fand die offizielle Eröffnung statt, an der über 100 Kunden und Partner teilnahmen, um im kleinen, herzlichen Rahmen zu feiern.  q

20 So viel Prozent der eingekauften Lebensmittel landen in europäischen Haushalten im Müll. Das fand die von Toppits – eine Marke der Melitta Gruppe – in Auftrag gegebene SAVE-FOOD-Studie heraus. Falsche Planung und Lagerung seien demnach die häufigsten Gründe für die Verschwendung von Lebensmitteln. Herz der SAVE-FOOD-Initiative ist eine interaktive Facebook-Fanpage. Hier erhalten Verbraucher Ratschläge und Lösungsansätze und können sich über das Thema Lebensmittelverschwendung austauschen und diskutieren. Weitere Informationen unter: www.facebook.com/Toppits.at

zitat

„Ich kann Statements, dass es sich der Mittelstand nicht mehr leisten kann, bei uns Ski zu fahren, nicht nachvollziehen!“ Benny Pregenzer – Geschäftsführer der Bergbahnen Fiss-Ladis – stellt anlässlich der Pressekonferenz zur aktuellen Ski-Saison 2011/2012 der Region Serfaus-Fiss-Ladis die speziellen Einheimischentarife der Bahnen vor.

Die Nachhilfe Theresia Glugovsky MEHR WISSEN, MEHR CHANCEN.

© Hypo Tirol

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Geschäftsstellenleiter Hypo-Vorstand Johann Kollreider, Geschäftsstellenleiter Christoph Nagiller, Seefelds Bürgermeister Werner Frießer und Hypo-Vorstand Hanspeter Hörtnagl. (v.l.)

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Neue Weihnachtsengel für Innsbruck Der Christkindlmarkt in der Altstadt sucht für 2011 gut gelaunte Weihnachtsengel, die am Markt Adventstimmung und Weihnachtsglanz verbreiten.

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nnsbrucks Christkindlmärkte ziehen jährlich mehr als eine Million Besucher in ihren Bann. Teil der Faszination sind die Weihnachtsengel, die längst zur fixen Attraktion der Märkte und Veranstaltun-

gen geworden sind. Der Christkindlmarkt in der Altstadt sucht jetzt die Weihnachtsengel 2011. Bestens geeignet sind junge Menschen, die offen auf die Besucher zugehen und sich nicht vor Kameras scheuen. Der Beschäftigungszeitraum ist vom 15. November bis 23. Dezember 2011 täglich in der Zeit von 11.00 bis 20.00 Uhr am Christkindlmarkt. Die Aufgaben umfassen die Betreuung des Infostandes, die Flyerverteilung am Markt, die Mitwirkung bei Veranstaltungen und das Fotografiertwerden. Die Voraussetzungen sind gute Kenntnisse in Englisch und idealerweise Italienisch, ein freundliches und sicheres Auftreten, eine kommunikative Art, Zuverlässigkeit und Kältefestigkeit. Bewerbungsunterlagen schicken Weihnachtsengel in spe inklusive Ganzkörperfoto an Martina Gruber: martina.gruber@christkindlmarkt.cc, Infotelefon: +43/(0)676/7962232. q

Neue Wege zu mehr Nachhaltigkeit Die Raiffeisen Bausparkasse arbeitet klimaneutral und unterstützt damit Climate-Austria-Projekte.

V.l.n.r.: Michael Martys, Direktor des Alpenzoos Innsbruck, Alexandra Amerstorfer, Geschäftsführerin Kommunalkredit Public Consulting, Manfred Url, Generaldirektor der Raiffeisen Bausparkasse, Hannes Schmid, Sprecher des Vorstandes der RaiffeisenLandesbank Tirol AG

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ie Raiffeisen Bausparkasse ist ein Unternehmen, welches das Angebot von Climate Austria zur freiwilligen Verbesserung der Umwelt nutzt und klimaneutral arbeitet. Zu diesem Zweck wurden alle CO2-Emissionen, die aufgrund der Strom- und Wärmeversorgung des Bürokomplexes anfallen, analysiert und von ÖKOPROFIT und Climate Austria mit 292,2 Tonnen pro Jahr errechnet. Da eine Schadstoff-Tonne mit 20 Euro bewertet wird, leistet die Raiffeisen Bausparkasse als Kompensation für Emissionen, die trotz aller Bemühungen nicht eingespart werden können, eine Zahlung von 6.000 Euro. Der Betrag kommt über Climate Austria Klimaschutzprojekten wie dem Heizungstausch im Alpenzoo Innsbruck zugute.  q


Feiner Leben Der Winter naht und mit ihm auch die Zeit des Cocooning. 6020 MARKET präsentiert eine Auswahl feiner Hilfsmittel, die lange Winternächte auch ohne Aussicht auf einen baldigen Frühlingsbeginn erträglich machen.

Audiophiles Nirwana Wenn der deutsche High-End-Lautsprecher-Hersteller AVANTGARDE ACOUSTIC sein System „Trio mit aktivem Basshorn“ vorstellt, kann es passieren, dass man wenig versteht. Man muss die ganzen Technikdetails auch gar nicht nachvollziehen können, es reicht, der internationalen Fachpresse zu glauben, die sich bei der Klangbeschreibung vor Begeisterung fast überschlägt. Was allerdings nicht reichen wird: ein kleines Spesenkonto. Das hier abgebildete Set wird nicht unter 100.000 Euro zur Zier des privaten Wohnsalons. q

Schubladenkino

© Straub

Nicht jeder hat Lust, den riesigen FlachbildFernseher zum bestimmenden Gestaltungsmerkmal des Wohnzimmers zu machen. Eine gute Alternative zu 1,5 Meter schwarzem Bildschirm an der Wand könnte der 270 Euro teure LED-Projektor Samsung Pico SP-H03 sein. Nur handtellergroß verzichtet er nicht auf umfangreiche Features: Er leuchtet mit 30 ANSILumen, besitzt WVGA-Auflösung und projiziert die Bilder im 16:9-Format auf die Wand. Der eingebaute Speicher kann auf 16 GB erweitert werden, ein Mediaplayer ist integriert. Dank des Hochleistungsakkus ist ein kabelloser Betrieb von bis zu zwei Stunden möglich.

Baden in Carbon

Seit ungefähr 30 Jahren werden Carbon-Gewebe für den technischen Einsatz produziert. Jetzt hat sich die Salzburger Badmanufaktur Corcel des Werkstoffs angenommen und mit dem Model N°1 eine Edelbadewanne ganz aus Carbon hergestellt. Jedes handgefertigte Unikat wird mit einem Zertifikat ausgezeichnet, jedes Jahr wird nur eine limitierte Anzahl von 51 Stück produziert. Durch die Materialeigenschaften besitzt die N°1 eine unschlagbare Optik und verbesserte Warmhalteeigenschaften. Solche Eleganz hat natürlich ihren Preis: Der VK liegt bei 52.000 Euro. www.corcel.eu


VIKING wächst weiter - Spatenstich für Erweiterungsbau

© Viking

Am 28. Oktober 2011 erfolgte der offizielle Spatenstich zum Erweiterungsbau der VIKING GmbH in Langkampfen. Die positive Entwicklung der letzten Jahre sowie gute Perspektiven für die Zukunft waren Anlass für den Tiroler Gartengerätehersteller, weiter auszubauen.

So wird sich VIKING nach dem Erweiterungsbau ab Oktober 2012 präsentieren.

D

ie VIKING GmbH produziert und vertreibt Rasenmäher, Robotermäher, Aufsitzmäher, Vertikutierer, Garten-Häcksler und Motorhacken. Außerdem montiert man bei VIKING das komplette Akkuprodukt-Programm der gesamten STIHL-Gruppe. 2010 erzielte VIKING mit 268 Beschäftigten einen Umsatz von 110 Millionen Euro, ein Ergebnis, das 2011 noch übertroffen wird.

In lichten Höhen Das Tiroler Lichtstudio Bartenbach beleuchtet die vier weltweit größten Uhren in Mekka.

Klares Bekenntnis zu Tirol. Durch den neuen Erweiterungsbau in Langkampfen entstehen Flächen für zusätzliche Montageeinheiten, ein neues Produktionslager, Büroflächen und Flächen für die Lehrlingsausbildung. Insgesamt werden zusätzlich ca. 12.000 Quadratmeter Fläche neu überbaut, eine Nutzfläche von ca. 16.000 Quadratmetern entsteht. Abgeschlossen wird der Erweiterungsbau bereits im Ok-

tober 2012 sein. Das Investitionsvolumen beträgt 13,7 Mio. Euro und stellt somit die größte Einzelinvestition der Firmengeschichte der Firma VIKING dar, die damit gemeinsam mit dem Mutterkonzern STIHL erneut ein klares Bekenntnis zum Standort Tirol abgibt. In den nächsten Jahren wird VIKING auch seinen Personalstand – wie bereits in den letzten Jahren – weiter aufq stocken.

Die weltweit größte Uhr: 43 Meter im Durchmesser und sichtbar auf acht Kilometer, beleuchtet von Bartenbach.

© SL-RASCH / SAUDI BINLADIN GROUP

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n Mekka/Saudi-Arabien wurde in den letzten Jahren der 601 Meter hohe Abraj-Al-Bait-Turms errichtet. In einer Höhe von 425 Metern befinden sich die vier weltweit größten Uhren mit einem Durchmesser von jeweils 43 Metern. In fünfjähriger Entwicklungsarbeit hat das Bartenbach Lichtlabor in Aldrans die Lichttechnik zur Beleuchtung der Uhr konzipiert. Weiters wurde die Fassadenbeleuchtung von der Medienfassade aufwärts lichttechnisch geplant. Turmuhren und Medienfassaden sind mit ihren knapp zwei Millionen LEDs Tag und Nacht aus mindestens acht Kilometern Entfernung lesbar. q www.bartenbach.com


Ein Land in der Aufholphase Zehn Jahre sind eine lange Zeit, auch für die Innsbrucker Wirtschaft. Im 6020-MARKET-Interview lässt Stefan Garbislander, Abteilungsleiter für Wirtschaftspolitik und Strategie der Wirtschaftskammer Tirol, eine Dekade Revue passieren. sität Innsbruck und an den Fachhochschulen geschaffen; mit dem ICT-Technologiepark in der Innsbrucker Technikerstraße sollte auch innovativen IT-Unternehmen ein Dach geboten werden. Wie veränderte sich der Handel? Garbislander: Innsbruck entwickelt sich immer mehr zur Handels- und Dienstleistungsstadt, der Anteil produzierender Unternehmen ging in den letzten Jahrzehnten zurück. Zusätzlich dazu verändert sich auch die Wirtschaftsstruktur Innsbrucks, inzwischen sind rund 53 Prozent der Unternehmen sogenannte Ein-Personen-Unternehmen.

Stefan Garbislander, Wirtschaftskammer Tirol Wie präsentierte sich der Wirtschaftsstandort Innsbruck im Jahr 2001? Stefan Garbislander: Damals befanden sich Innsbruck und Tirol in einer technologischen Aufholphase. Bis dahin hatte unser Land lange Zeit keinen großen Anpassungsdruck an das aktuelle Wirtschaftsgeschehen gespürt, da vor allem der Tourismus florierte. Wir waren dadurch in den Bereichen IT und Technologie nur im hinteren österreichischen Bereich zu finden. Das noch junge Wirtschaftsleitbild Tirol als direktes Ergebnis dieser Entwicklung sollte diesen Zustand ändern. Welche Aktionen wurden infolge dieses Wirtschaftsleitbildes gesetzt? Garbislander: Mit der Gründung der damaligen Zukunftsstiftung Tirol, der heutigen Standortagentur Tirol, wurde eine Institution geschaffen, die unser Land als attraktiven Wirtschaftsstandort für technologieorientierte Unternehmen promotet und Clusterbildungen unterstützt. Mit der im Jahr 2000 gestarteten IT-Offensive wurde ein Forschungsschwerpunkt an der Univer-

Welche Gefahren und Chancen birgt diese Entwicklung? Garbislander: Für die Zukunft ist es erforderlich, dass möglichst viele der Ein-PersonenUnternehmen in eine Situation kommen, dass sie zu Arbeitgeberbetrieben werden. Hier ist die Wirtschaftsförderung genauso gefordert wie ein entsprechendes Beratungsangebot durch die Wirtschaftskammer. Auf der anderen Seite ist es sehr positiv, dass der Prozess der Unternehmensgründungen durch die rasante technische Entwicklung der letzten zehn Jahre wesentlich vereinfacht und beschleunigt wurde und eben diese Ein-Personen-Unternehmen mit Potenzial nach oben hervorbringt.

Dynamischer Wirtschaftsraum Innsbruck

Gab es weitere wichtige Entwicklungsschritte in den letzten Jahren? Garbislander: 1995 hatten wir in der Stadt ein Brutto-Regionalprodukt von 3,6 Milliarden Euro, 2008 waren wir schon bei 6,1 Milliarden Euro, der Wirtschaftsraum Innsbruck entwickelt sich also sehr dynamisch. Früher war die Technologieführerschaft vor allem bei den Tiroler Leitbetrieben wie Swarovski oder Plansee zu finden, inzwischen entwickeln auch immer mehr klein- und mittelständische Betriebe Dienstleistungen und Produkte für internationale Märkte. Zur Veranschaulichung: Im Jahre 2010 exportierte Tirol um 60 Prozent mehr Waren als noch im Jahr 2000. Wo liegen die zukünftigen Hoffnungsmärkte für Innsbruck? Garbislander: Ein boomender Bereich für die Stadt wird das Wachstum der Kreativwirtschaft werden und mit ihr die Verbindung von Kunst, Kultur und Wirtschaft. Auch durch die Zuwanderung wird sich einiges ändern. Als Beispiel: Wir haben heute rund 15.000 Deutsche die in Tirol arbeiten, vor zehn Jahren waren es nicht einmal die Hälfte. Es ist eine große Chance für Innsbruck und Tirol, da viele hier dauerhaft sesshaft werden und in Folge auch in Innsbruck Unq ternehmen gründen.


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Meine Stadt. Meine Meinung.

© 6020/Rathmayr, istockphoto.com

Das neue Online-Umfrageportal der Stadt Innsbruck

D

ie Stadt Innsbruck startet ein Pilotprojekt zur Bürgerbeteiligung im Internet. Auf dem neuen Umfrageportal „Meine Stadt. Meine Meinung.“ stehen die Meinungen, Anliegen und Ideen der BürgerInnen im Mittelpunkt. Politische Partizipation beschränkt sich nicht nur auf Wahlen. Die Formen der Bürgerbeteiligung, wie sie auch in Innsbruck gepflegt werden, sind vielfältig: Sie reichen vom einfachen Informationsschreiben über Befragungen bis hin zu Stadtteilausschüssen. Mit dem Umfrageportal „Meine Stadt. Meine Meinung.“ schlägt die Stadt Innsbruck nun ein neues Kapitel auf: Innsbrucks BürgerInnen haben ab sofort die Möglichkeit, sich auch online einzubringen. Und das aus gutem Grund: Das Internet und insbesondere auch Web-2.0-Angebote bzw. Social Media verändern die Art und Weise, wie Menschen privat und beruflich miteinander

kommunizieren. Unternehmen, Organisationen und Institutionen stehen vor der Herausforderung, diesem gewandelten Kommunikationsverhalten – ihren Möglichkeiten entsprechend – Rechnung zu tragen. „Bürgerbeteiligung, die über Wahlen hinausgeht, macht eine Demokratie und Kommunalpolitik lebendig“, erklärt dazu Bürgermeisterin Mag.a Christine OppitzPlörer. „Ich freue mich, dass mit dem österreichweit einzigartigen Pilotprojekt die Stadt Innsbruck ihren Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit gibt, regelmäßig ihre Meinung zu äußern und Gehör bei den politisch Verantwortlichen zu finden.“

Konkret gliedert sich das Umfrageportal in zwei Bereiche: Die Frage der Woche dreht sich um aktuelle Themen und liefert ein Stimmungsbild zu stadtrelevanten Fragestellungen. Alle Be-

sucherInnen der Website können sich daran beteiligen. Im Rahmen des „InnsbruckStadt-Panel“ sind alle InnsbruckerInnen eingeladen, an repräsentativen vierteljährlichen Online-Befragungen teilzunehmen – mit der Möglichkeit, Ideen, Kritik und Verbesserungsvorschläge einzubringen, die den VerantwortungsträgerInnen der Stadt Innsbruck als Grundlage für Entscheidungen dienen sollen. Um den repräsentativen Charakter der Befragung, die vom Innsbrucker Meinungsforschungsinstitut IMAD durchgeführt wird, sicherzustellen, ist eine Registrierung erforderlich. Alle Daten unterliegen den Richtlinien des Österreichischen Datenschutzgesetzes, vollkommene Anonymität bei der Auswertung ist garantiert. Außerdem wird das Projekt vom Institut für Politikwissenschaft der Universität Innsbruck wissenschaftlich begleitet. Die Ergebnisse der Frage der Woche und


der vierteljährlichen Befragungen können jeweils nach Ende des Umfragezeitraums auf www.innsbruckinformiert.at/meinung abgerufen werden. Außerdem werden sie in der monatlich erscheinenden stadteigenen Zeitung „Innsbruck informiert“ veröffentlicht.

BürgerInnen stärker einbinden. „Ziel des Projektes ‚Meine Stadt. Meine Meinung.’ ist es, die BürgerInnen stärker in das Geschehen der Stadtgemeinde Innsbruck einzubinden“, erklärt IMAD-Geschäftsführerin MMag.a Barbara Traweger-Ravanelli. „Es soll den BürgerInnen eine zusätzliche Möglichkeit geboten werden, aktiv am Gemeindegeschehen teilzuhaben. Durch die Nutzung dieses Angebotes könnte auch das Interesse an Politik im Allgemeinen wieder verstärkt werden.“ In dieselbe Kerbe schlägt auch der Leiter des Instituts für Politikwissenschaft an der Universität Innsbruck, ao.Univ.-Prof. Dr. Ferdinand Karlhofer, der das Projekt wissenschaftlich begleiten wird: „Dass manche Bürger zur Politik skeptisch stehen, wird man nie ganz verhindern können. Man kann

„Bürgerbeteiligung, die über Wahlen hinausgeht, macht eine Demokratie und Kommunalpolitik lebendig.“

Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer

aber durch möglichst transparente Politik Distanz abbauen und das Verständnis fördern und stärken. Die Bürgerbeteiligung online und direkt über das Internet hat in dieser Hinsicht großes Potenzial – vor allem zeigt sie dem Bürger, dass seine Stimme nicht nur am Wahltag zählt.“ Das Portal ist ab sofort

unter www.innsbruckinformiert.at/meinung erreichbar. Am Freitag, 21. Oktober, wurde die erste Frage der Woche gestellt. Als kleines Dankeschön verlost die Stadt Innsbruck in den nächsten Wochen unter allen registrierten Nutzern über 200 attraktive Preise. q

„Innsbruckbraucht mehrFußballplätze.“

Was sagst du? Es ist gut, eine eigene Meinung zu haben. Noch besser ist es, wenn man sie auch artikuliert. Genau das können alle InnsbruckerInnen am neuen Umfrageportal der Stadt Innsbruck tun. Denn was die BürgerInnen denken, hat für die Stadt Gewicht.

Jetzt MitMachen und preise gewinnen.


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Alle Beschäftigten brauchen ordentliche Lohnerhöhung

© Kurhan/fotolia.com, AK

Die Beschäftigten brauchen in allen Branchen eine ordentliche Lohnerhöhung. Außerdem gehören die Steuern auf Arbeit spürbar gesenkt, verlangen AK Tirol und ÖGB.

Mehr Lohn. Tirols Beschäftigte brauchen mehr Geld in ihrem Börserl.

W

as die Metaller erreicht haben, sollte auch für andere Beschäftigungsgruppen gelten. Lohnerhöhungen, die zumindest die extreme Inflation bei den Dingen des täglichen Lebens abgelten. Die Gewerkschaft PRO-GE konnte einen neuen Kollektivvertrag für die etwa 165.000 Beschäftigten der Metallindustrie und des Bergbaus abschließen. Die Löhne steigen durchschnittlich um 4 bis 4,4 Prozent. Durch einen Mindestbetrag von 80 Euro steigen die Ist-Löhne in den unteren Beschäftigtengruppen um bis zu 5,3 Prozent.

Ohne die Unterstützung der Beschäftigten in den vergangenen Wochen wäre dieser gute Abschluss vor allem für niedrige Einkommen nicht möglich gewesen, so AK-Präsident Erwin Zangerl und ÖGB-Vorsitzender Otto Leist. Die Arbeitnehmervertreter haben von Anfang an klargemacht, dass die Beschäftigten nicht länger gewillt sind, bei den Lohnverhandlungen ständig vertröstet zu werden. Wie wichtig der gemeinsame Einsatz von AK und ÖGB gerade bei den Lohn- und Gehaltsverhandlungen ist, erläutert Leist: „Die umfangreichen Studien und Wirtschaftsanalysen der Arbeiterkammer

sind für uns das Rüstzeug, mit dem unsere Vertreter dann in die Kollektivvertragsverhandlungen gehen. Das Know-How der AK dient als wichtige Unterlage, um die Arbeitgeberseite von der Sinnhaftigkeit unserer Lohnforderungen zu überzeugen.“ AK-Präsident Zangerl: Die Arbeiterkammer hilft mit ganz konkreter Beratung jedem Einzelnen, seine Rechte auch durchzusetzen. Gemeinsam geht es um mehr Verteilungsgerechtigkeit in allen Bereichen. Von der Lohnfindung im Betrieb und per Kollektivvertrag über die Frage, welche Gruppe in der Gesellschaft bei der Steuer wie viel zum Staat beiträgt, bis hin zum gleichen Lohn für gleiche Arbeit von Frauen. Da stehen AK und ÖGB Schulter an Schulter auf Seite der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in unserem Land.“

Weichen stellen. Für AK und ÖGB geht es um weitere wichtige Weichenstellungen. An den Finanzmärkten werden Tag für Tag Werte vernichtet, die dringend für den Erhalt des Wohlstands gebraucht werden. Wir werden die Politik daran messen, ob sie in der Lage ist, die Finanzmärkte zu regulieren. Wir werden die Politik daran messen, ob es gelingt, zu verhindern, dass die Reichen immer reicher und die Armen immer ärmer werden. Das geht nur mit einer fairen Steuerleistung von allen Gruppen auf Einkommen und Vermögen. q

Wink mit dem Zaunpfahl.

Erwin Zangerl, AK-Präsident

Der Warnstreik der Metaller ist bei den Beschäftigten auf viel Verständnis gestoßen. Der allgemeine Tenor lautet: So kann es nicht weitergehen. Immer mehr Beschäftigte fühlen sich von der Politik im Stich gelassen und von einer immer brutaler werdenden Wirtschaftsund Arbeitswelt ausgebeutet. In den letzten zehn Jahren sind die Einkommen real um 1,5 Prozent gesunken. Gleichzeitig haben die Unternehmen Gewinne wie schon lange nicht erwirtschaftet. Dazu kommen noch die Angst vor Arbeitsplatzverlust und der permanente Leistungsdruck. In den Betrieben müssen noch weniger Beschäftigte noch mehr leisten. Und immer hören sie noch schneller, noch mehr, noch flexibler… In keinem anderen Land wird mehr gearbeitet als bei uns. Als Dankeschön müssen sich die Betroffenen am Ende eines harten Arbeitslebens von Politik und Wirtschaft vorhalten lassen, dass sie krankheitsbedingt zu früh in Pension gehen. Selbst Maschinen können nicht unbegrenzt unter Volllastbetrieb laufen. Auch jeder Mensch ist nur bis zu einem gewissen Grad belastbar.


© Paul Weber

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ams.help.

Der Ombudsmann des AMS Tirol hilft.

D

ie Fragen, mit denen sich Menschen an den Ombudsmann des AMS Tirol wenden, reichen von Hilfeersuchen über Beschwerden und Anregungen bis hin zu Dank und Lob. Das AMS Tirol versteht die Reaktionen der KundInnen als Herausforderung und Chance zugleich für eine stetige Weiterentwicklung in einem dynamischen Dienstleistungsunternehmen. Die Ombudsstelle ams.help ist als Serviceeinrichtung des AMS Tirol um ständige Verbesserungen bemüht, mit dem Ziel, KundInnen in einem möglichst hohen Maß zufriedenzustellen. Der Ombudsmann in der Landesgeschäftsstelle versucht, schnell und unbürokratisch Lösungen zu finden, mit denen alle Seiten zufrieden sind. Er bündelt alle eingegangenen Anliegen und Reaktionen und filtert dann die zentralen Probleme heraus, deren

Verbesserung letztendlich allen KundInnen zugutekommen sollte. Menschen, die die Unterstützung des AMS Tirol brauchen, leben in einer sehr intensiven Sorgenwelt und werden oft von Existenzängsten geplagt. Zahlreiche Hilfeersuchen an den Ombudsmann des AMS Tirol betreffen dann auch die Existenz, etwa das stark verminderte Einkommen durch Arbeitslosengeld, gepaart mit der Angst, keine erfüllende Arbeit mehr zu bekommen und in die Hilflosigkeit abzugleiten. Da kann es durchaus zu Überreaktionen kommen. Nicht selten sind es auch Kommunikationsfehler, die zu Missverständnissen führen. „In meiner früheren Tätigkeit als langjähriger Berater in der beruflichen Rehabilitation habe ich immer schon KundInnen mit besonderem Betreuungsbedarf beraten und bei der Umsetzung ihrer beruflichen

Vorstellungen und Ziele unterstützt. Dabei ist für mich selbstverständlich, dass trotz verschiedenster Problemsituationen der Mensch im Mittelpunkt bleibt, seine Anliegen ernst genommen werden und die Lösungen auf sachlicher Ebene erfolgen“, fasst Michael Mayer seine Herangehensweise an die Aufgabenstellungen zusammen. „Das hilft mir auch jetzt in meiner neuen und spannenden Aufgabe im ams.help als neutrale Ansprechperson für all unsere Kundenanliegen.“ q

Michael Mayer Ombudsmann des AMS Tirol

Amraser Straße 8, 6020 Innsbruck Tel.: +43/(0)512/58 46 64 DW 948 michael.mayer@ams.at www.ams.at/tirol

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© Land Tirol

Landesrätin Patrizia Zoller-Frischauf: „Jugendpolitik ist Zukunftspolitik.”

Wirtschaftsdampfer Tirol auch bei stürmischer See voll auf Kurs

tirol Unser Land

Die Maßnahmen zur Konjunkturbelebung haben in Tirol gegriffen. Das Land ist in den vergangenen Jahren zu einem modernen und erfolgreichen Wirtschaftsstandort geworden und hat sich beim Standortranking der Bundesländer von Platz sechs im Jahr 2008 auf Platz drei vorgearbeitet.

E

rfolgreich ist Tirol vor allem deshalb, „weil wir der Wirtschaft Anreize geboten haben, um in schwierigen Zeiten statt auf Resignation auf Investition zu setzen“, sagt Tirols Wirtschaftslandesrätin Patrizia Zoller-Frischauf.

Mit Optimismus und Tatendrang. Die Maßnahmen zur Konjunkturbelebung haben aber nur deshalb gegriffen, „weil die Unternehmen sozusagen den Ball aufgenommen und der Krise mit viel Optimismus und Tatendrang die Stirn geboten haben“. Während sich der Tourismus in schwierigen

Zeiten als Tirols Fels in der Brandung erwies, „haben wir auch erfolgreich daran gearbeitet, dass unser Land nun den Ruf hat, ein hervorragender Technologiestandort zu sein. Diesen Weg werden wir zielstrebig fortsetzen.“ Die Forschungstätigkeit in den Unternehmen und in den Forschungseinrichtungen ist be-


Landesrätin Patrizia Zoller-Frischauf kümmert sich um die Tiroler Jugend.

Was denkt Tirols Jugend, was bewegt sie?

Wer an der Tiroler Jugendstudie teilnehmen möchte, kann unter www.mei-infoeck.at/mei-meinung/ drei unterschiedlich umfangreiche Fragebögen zur Beantwortung abrufen.

reits weitaus besser vernetzt als in früheren Jahren, „so gelingt es in Tirol immer öfter, dass aus guten Ideen auch wirkliche Innovationen werden“, sagt die Landesrätin.

Sehr gute Werte bei der Arbeitslosigkeit. Ein Bereich, wo Tirol im nationalen wie im internationalen Vergleich sehr gut dasteht, ist die Arbeitslosigkeit. „Hier weisen wir sehr gute Werte auf, auch bei Jugendlichen, was mich als Tirols Jugendlandesrätin besonders freut“, sagt die Landesrätin. Den Umstand, dass sie in Personalunion sowohl für Tirols Wirtschaftspolitik als auch für die Jugendpolitik zuständig ist, schätzt ZollerFrischauf als ideal ein: „Die Jugend ist unsere Zukunft und deshalb ist Jugendpolitik zugleich Zukunftspolitik. Wobei es mir sehr

wichtig ist zu wissen, was Tirols Jugend denkt und was sie bewegt.“ Um hier mit fundierten Informationen versorgt zu werden, hat die Landesrätin eine Tiroler Jugendstudie in Auftrag gegeben. Die Fragen dazu können seit dem Nationalfeiertag online ausgefüllt werden. Unter www.mei-infoeck. at/mei-meinung/ sind drei unterschiedlich umfangreiche Fragebögen abrufbar.

Wirtschaftsleitbild 2011. „Damit die wirtschaftliche Entwicklung Tirols erfolgreich weitergehen kann, wurde kürzlich das Wirtschaftsleitbild 2011 fertiggestellt. Dieses gibt die wesentlichen Strategiefelder für die Tiroler Wirtschaftspolitik der kommenden Jahre vor, wobei auch hier die Jugend eine wichtige Rolle spielt. „Unser Ziel ist es, dass möglichst alle Jugendlichen

eine Berufsausbildung abschließen“, sieht Zoller-Frischauf auch eine wichtige Aufgabe darin, einerseits die Beschäftigungsquote von Frauen zu steigern und andererseits Mädchen dazu zu motivieren, sich nicht vorwiegend in typischen Frauenberufen ausbilden zu lassen. „Hier unterstützen wir eine Reihe von Projekten, um gängige Rollenbilder von Mann und Frau aufzubrechen. Wir beginnen damit bereits im Kindergarten- und Volksschulalter und setzen auch mit Initiativen wie dem Girls’ Day oder Frauen in die Technik zukunftsweisende Akzente“, sagt die Landesrätin: „Wenn wir mehr Mädchen von vergleichsweise gut bezahlten Technik-Berufen begeistern können, dann können wir damit auch dazu beitragen, die Einkommensschere zwischen Männern und Frauen zu schließen.“ q

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IKB setzt auf alternative Energiequellen Die Innsbrucker Kommunalbetriebe AG (IKB) sorgt für eine funktionierende und günstige Stromversorgung und übernimmt dabei auch Verantwortung für Klima und Umwelt. Das bestätigen die zahlreichen Öko-Projekte, die in den vergangenen Wochen der Öffentlichkeit präsentiert wurden.

Innsbrucker Herbstmesse 2011: IKB-Vorstandsvorsitzender DI Harald Schneider (links) und IKB-Vorstandsdirektor DI Helmuth Müller (rechts) freuten sich über den Besuch von Innsbrucks Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer, Umwelt-Stadtrat Ernst Pechlaner und Wirtschaftslandesrätin Patrizia Zoller-Frischauf und präsentierten das IKB-Photovoltaik-Service „Innsbrucks Goldene Dachln”.

D

ie IKB gewinnt Energie aus Bioabfällen, baut ihre neue Photovoltaik-Dienstleistung aus, verknüpft in der Energiezentrale Rossau innovative Technologien zur Wärme- und Stromerzeugung und arbeitet am

neuen Wasserkraftwerksprojekt ‚Regionalkraftwerk Mittlerer Inn‘“, fasst IKB-Vorstandsvorsitzender Harald Schneider die zahlreichen Aktivitäten der IKB zusammen, die allesamt auf Nachhaltigkeit ausgerichtet sind. Auf der Innsbrucker Herbstmesse, auf der Energie-

1. Energiezentrale Rossau In den Abwässern und Bioabfällen Innsbrucks liegen ungenützte Energiequellen. Durch die intelligente Umsetzung und Kombination innovativer Technologien wie Biofermentation und Photovoltaik wird die Energiezentrale Rossau in den nächsten Jahren Wärme und Strom erzeugen.

sparmesse „Energie und Sparen West“ und beim Weltspartag am Sparkassenplatz stellte die IKB ihre Energieeffizienz-Projekte einer breiten Öffentlichkeit vor. Das Interesse an den neuen Produkten und Projekten war groß und die Rückmeldungen durchwegs positiv.q

Eine Kläranlage wird zur Energiezentrale: Die Abwärme des Abwassers und das Biogas aus der Fermentation aus Bioabfällen werden als Energiequelle genutzt.


Wir gratulieren 6020 herzlich zum 10. Geburtstag! 3. Licht im öffentlichen Raum

Die neue Straßenbeleuchtung bei der Autobahnausfahrt Ost: die innovativen LED-Leuchten von Swarco

Die IKB sorgt schon seit Jahren für die Beleuchtung der Stadt Innsbruck und einiger Umlandgemeinden. Energie- und Kosteneinsparungen sowie Fragen der Ortsbildgestaltung und der Verkehrssicherheit sind wichtige Aspekte der Straßenbeleuchtung. Vom Wissen der IKBLichtexperten können alle Tiroler Gemeinden über individuelle All-inclusivePakete profitieren.

2. Innsbrucks Goldene Dachln: Energie von der Sonne – Photovoltaik von der IKB Das Photovoltaik-Dienstleistungspaket der IKB reicht von der Beratung, Planung und Anbotslegung inklusive Förderungsmanagement über Montage und Prüfung bis hin zur Inbetriebnahme der Photovoltaikanlage. Diesen Service bietet die IKB in ganz Tirol an – für Gemeinden, Unternehmen und Privatkunden. Diese zeigten sich besonders interessiert: Die IKB nahm auf den Messen über 100 Anfragen entgegen. Aufgrund der hohen Nachfrage kann die Bearbeitung daher etwas länger dauern. Die IKB bittet um Verständnis. Auf der Website www.ikb.at stellt die IKB ihren Kunden eine digitale Karte zur Verfügung, aus der sich ableiten lässt, über welches Energiepotenzial das eigene Hausdach durch Sonneneinstrahlung verfügt.

4. Die Zukunft des Verkehrs – Elektromobilität mit ElectroDrive Tirol Zahlreiche Besucher/-innen testeten vor Ort bei den beiden Messen und beim Weltspartag bei der Tiroler Sparkasse Innsbruck den Fuhrpark der ElectroDrive Tirol. Dazu zählen verschiedene Modelle an Elektro-Autos, -Rädern und -Rollern sowie Elektro-Segways für eine saubere Fortbewegung, die Spaß macht. Der diesjährige Weltspartag der Sparkasse stand unter dem Zeichen der Nachhaltigkeit. Neben dem Testparcours für Elektrofahrzeuge am Innsbrucker Sparkassenplatz informierten die IKB-Experten im wohn2Center der Sparkasse über ihre Photovoltaik-Dienstleistung.

Gut versorgt. Tag für Tag! Tel.: 0800 500 502, kundenservice@ikb.at, www.ikb.at

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ivb.news

Drei Seiten Mobilität

Top-Ausbildung Die IVB suchen Lehrlinge für das Ausbildungsjahr 2012/2013 Eine Top-Ausbildung mit aussichtsreichen beruflichen Per­

Schnupperpraktikum ein Bild von Ausbildung und Arbeits­

spektiven als zukünftige Fach- und Führungskräfte – das

alltag zu machen. Insbesondere sind dabei Mädchen einge­

erwartet junge Menschen, die bei den IVB eine Lehre absol­

laden, einen technischen Beruf näher kennen zu lernen. Bei

vieren. Für das Ausbildungsjahr 2012/2013, das im Septem­

Gesprächen mit dem IVB-Ausbildungskoordinator und Mit­

ber 2012 startet, suchen die Innsbrucker Verkehrsbetriebe

arbeiterInnen der betreffenden Abteilungen und Teams wird

Mädchen und Burschen, die einen von drei spannenden

ein umfassender Eindruck von Möglichkeiten, aber auch An­

Lehrberufen erlernen möchten. Es sind dies Kfz-TechnikerIn,

forderungen des Berufs geboten. Zugleich können sich auch

KarosseriebautechnikerIn und MechatronikerIn. Bei Letzte­

die IVB ein erstes Bild von den BewerberInnen verschaffen.

rem handelt es sich um ein fachübergreifendes Lehrbild, das

Gefragt sind gute schulische Leistungen und die erfolgreiche

die Bereiche Mechanik, Eletronik und Informationstechnolo­

Absolvierung des Schnupperpraktikums. Die besten Schnup­

gie umfasst und erstmals bei den IVB angeboten wird.

perlehrlinge werden im April 2012 zum IVB-Lehrlingsnach­ mittag eingeladen. Interessierte wenden sich bezüglich eines

In den nächsten Wochen bekommen interessierte Jugend­

Schnupperpraktikums an den IVB- Ausbildungskoordinator

liche wieder die Möglichkeit, sich bei einem einwöchigen

Fritz Lener unter Tel. 0512/5307-4162 oder f.lener@ivb.at.


Echtzeit-Auskunft Der IVB-Scout für Smartphones

Mit nur einem Fin­

Standortermittlung mittels GPS: So lassen sich bequem die

gertipp sekunden­

nächstgelegenen Haltestellen einblenden. Und auch der

schnell die Abfahrts­

Kauf von Einzel- und 24-Stunden-Tickets ist möglich. Aktu­

zeiten der IVB-Linien

elle IVB-News und Infos zu weiteren Serviceleistungen – et­

in Echtzeit abrufen

wa zum Nightliner, Frauen-Nacht-Taxi oder IVB-Kundencen­

– der IVB-Scout am

ter – runden das Angebot ab. Aber bitte beachten! Der IVB-

Smartphone macht’s

Scout zeigt die aktuellen Abfahrtszeiten der gewünschten

möglich. Nach dem

Haltestelle(n), ersetzt jedoch nicht die IVB-Fahrplanauskunft,

kostenlosen Down­

mit der schnell und zuverlässig die besten Verbindungen

load des Apps im

in Innsbruck und Tirol dargestellt werden. Wie kommt man

iTunes Store oder

zum IVB-Scout? Am einfachsten funktioniert’s mit dem

Android Market

untenstehenden QR-Code. Ansonsten steht das App im

haben NutzerInnen

iTunes App Store und Android Market zum Download be­

eines iPhones, iPod

reit. Für die besten Verbindungen einfach auf www.ivb.at die

touchs oder An­

IVB-Fahrplanauskunft nützen.

droid-Handys stets den Überblick über die Abfahrtszeiten der IVB-Linien in Innsbruck. Neben der Eingabe von Haltestelle(n) und Linie(n) stehen einige weitere praktische Features zur Verfügung. So können dank der Favoritenverwaltung Haltestellen ge­ speichert, verwaltet und dem Startscreen der Anwendung hinzugefügt werden. Ein Locate-me-Button ermöglicht die

Zum Android Market

Zum iTunes Store

Weltspartag IVB-Probeticket für Sparkassen-KundInnen Am Weltspartag dreht sich alljährlich alles ums Sparen. Wie gut dazu auch das Thema Mobilität passt, zeigten die Inns­ brucker Verkehrsbetriebe den KundInnen der Tiroler Spar­ kasse am 31.10.2011. Eigens für den Weltspartag erhielten die Sparkassen-KundInnen ein kostenloses InnsbruckTicket zum Ausprobieren. Denn mit den Bussen und Trams der IVB spart man nicht nur Geld, sondern auch jede Men­ ge CO2. Am Sparkassenplatz, der an diesem Tag Schau­ platz eines abwechslungsreichen Unterhaltungsprogramms war, informierte die Tiroler Sparkasse außerdem über die Umweltentlastung durch E-Bikes.


Volleyball Vergünstiger Eintritt für IVB-KundInnen Beim Heimauftakt zur diesjährigen Champions-League-­ Saison musste sich das Hypo Tirol Volleyballteam zwar ­gegen Fenerbahce Istanbul in 3:1 Sätzen geschlagen geben, doch die Atmosphäre in der ausverkauften USI-Halle war rekordverdächtig. So kann es weitergehen – und die IVB ­sorgen zusätzlich für gute Stimmung bei den Volleyballfans. Alle BesucherInnen, die mit einem Innsbruck-Ticket der IVB zu den Champions-League-Spielen der Tiroler Volleyball-­ Asse anreisen, erhalten den ermäßigten Eintritt von € 5,­(regulär € 10,-, Kinder bis sechs Jahre frei). Für die Matches gegen Lube Banca Marche Macerata am 15.12.2011 und gegen Lokomotiv Novosibirsk am 12.01.2012 ist das IVBKundencenter außerdem jeweils von Dienstag bis Donnerstag vor den Spielen eine Vorverkaufsstelle (07:30 bis 18:00 Uhr). Weitere Infos unter www.volleyballteamtirol.com.

Christkindlmarkt

Das praktische Park & Ride plus Bus-Ticket

Von 15.11.2011 bis 06.01.2012 ist wieder ChristkindlmarktZeit. In der Innsbrucker Altstadt, am Marktplatz und in der Maria-Theresien-Straße warten unzählige Stände mit vorweih­ nachtlichen Köstlichkeiten und traditioneller Handwerkskunst in stimmungsvoller Atmosphäre. Da wäre es doch schade, wenn man sich die Adventsstimmung von der lästigen Park­ platzsuche in der Innenstadt trüben ließe. Noch dazu, wo sich der Christkindlmarkt-Besuch mit den IVB ganz entspannt ge­ staltet. Und für alle, die von weiter außerhalb kommen, gibt es das attraktive Park & Ride plus Bus-Ticket, mit dem man am Areal der Olympiaworld und am Veranstaltungshafen Hafen parken und von dort aus sämtliche Linien der IVB benutzen kann. Um € 8,- sind bis zu fünf Personen auf allen Linien in der Kernzone Innsbruck unterwegs, und zwar immer von Montag bis Freitag in der Zeit von 06:00 bis 21:00 Uhr sowie an Wochenenden und Feiertagen von 06:00 bis 19:00 Uhr. Und das beste: Christkindlmarkt-BesucherInnen, die P&R plus Bus nützen, erhalten gegen Vorlage des Tickets am Info­ stand des Christkindlmarkts in der Altstadt einen Getränke­ gutschein, der an den Ständen der IAI GmbH in der Altstadt, der Maria-Theresien-Straße und am Marktplatz eingelöst wer­ den kann. Weitere Infos unter www.christkindlmarkt.cc.

IMPRESSUM Herausgeber und für den Inhalt verantwortlich: Innsbrucker Verkehrsbetriebe und Stubaitalbahn GmbH / Medieninhaber und Verleger: target group publishing GmbH • Zielgruppen Verlag / Karl-Kapferer-Straße 5, 6020, Telefon: 0512 / 58 6020 / Fax: 0512 / 58 6020-20 / marketing@ivb.at www.ivb.at / Gestaltung: Zimmermann Pupp Werbeagentur / Fotos: Gerhard Berger, Christof Lackner, Hypo Tirol Volleyballteam, Tiroler Sparkasse


bruderschaft st. christoph

Wappenbücher und erste Mitglieder Die heutige Bruderschaft St. Christoph feierte gerade ihr 625-jähriges Bestandsjubiläum. Auch im zweiten Teil des Rückblicks soll die Geschichte der Bruderschaft noch einmal belebt werden, eine Geschichte, die wir heute zwar nur noch in Streiflichtern und schemenhaft erkennen können, deren Überlieferung aber nichtsdestoweniger ein spannendes Bild gelebter Nächstenliebe zeichnet.

V

orgeschichte: Heinrich Findelkind fand um 1376 Unterkunft und Arbeit auf der Burg Arlen in Nasserein bei St. Anton. Dort kam er in Kontakt mit dem Elend der im Winter am Arlberg verunglückten Wanderer. Er beschloss, auf der Passhöhe des Arlbergs eine Herberge für Notleidende zu bauen und konnte dadurch bereits 1386 sieben Menschen das Leben retten.

Der Codex Figdor – die Tiroler Handschrift im Ferdinandeum in Innsbruck

Dach, Feuer und Wasser. Heinrich Findelkind stellte in seiner Herberge den am winterlichen Arlberg gestrandeten Reisenden nicht nur Dach, Feuer und Wasser zur Verfügung, er leistete noch weit mehr: Gemeinsam mit seinem Helfer Ulrich Nossek von St. Gallen suchte er im Winter täglich Verirrte und Ermüdete im Bereich der Passhöhe bis hinab ins Stanzertal ins heutige St. Anton. Sie erhielten von Papst Bonifaz IX. den Gnadenbrief zum Bau einer Kapelle, Heinrich und seine Helfer benötigten zur Führung der Kapelle und Herberge Geld. Sie legten Botenbücher an, mit denen sie in ganz Europa neue Mitglieder warben, Spenden sammelten und im Sommer über die Lande zogen. In diesen Büchern wurden die Spender und Gönner gemeinsam mit dem Wappen, Namen und Höhe der Spende als Mitglieder der Bruderschaft eingetragen.

Unterwegs von Sizilien bis Norddeutschland. Die Eintragungen in den drei noch vorhandenen Botenbüchern der Bruderschaft zeichnen die Wege nach, die Heinrich und seine Helfer vor 625 Jahren durch Europa gewandert sind. Äußerste Punkte dieser Wanderungen waren Italien, das reiche Sizilien, Böhmen, Polen, Norddeutschland, die Niederlande und die Schweiz. Beim Tod Heinrich Findelkinds um das Jahr 1430 soll die Bruderschaft bereits an die 2.000 Mitglieder gezählt haben. Der Maler Virgil Raeber aus

Die Abschrift der Wappenbücher von Maler Virgil Raeber aus dem Jahre 1548 Sterzing berichtet im Jahre 1548 von fünf Wappenbüchern, die in St. Christoph lägen. Weiters schreibt Raeber, er sei ein Liebhaber und Erkundiger der Wappen und habe mit viel Liebe und Mühe die Wappenschilder aus den in St. Christoph liegenden Büchern abgezeichnet. „Wellicher Buecher fünf sein, gar allte Scarteggen, zerprochn, zum tayl zerrissen und ausseregeschnittn pletern, auch schiltten und zerprochenen Copertpretern, ganz schmutzig und ubl ghaltn.”

Noch drei Originale erhalten. Heute sind von diesemn Büchern noch drei Originale erhalten: der Codex Figdor – die Tiroler Handschrift im Ferdinandeum in Innsbruck –,

die Münchner Handschrift im Privatbesitz des St. Georg-Ritter-Ordens in München und das Hauptbuch im Wiener Haus-, Hof- und Staatsarchiv am Minoritenplatz.

Daneben gibt es noch zwei Abschriften, einen Codex in der Österreichischen Nationalbibliothek und eine aus dem 16. Jahrhundert stammende Abschrift des verschollenen Buches „ARLPERG“ im Niederösterreichischen Landesarchiv in St. Pölten. Interessant ist in diesem Zusammenhang auch das Buch von Otto Hupp „Die Wappenbücher des deutschen Mittelalters, erster Band: die Wappenbücher vom Arlberg“. Ein Großteil dieser Bücher ist auf der Homepage unter www.bruderschaft-st-christoph.org unter „Wappenbücher“ zu sehen. q

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Branchenprimus im Umweltbereich Als erstem Rollenoffset-Unternehmen und als einziger Druckerei Österreichs wurde dem Niederösterreichischen Pressehaus NP DRUCK das Umweltzeichen für alle Produktionsverfahren – für Rollen-, Bogen- und Zeitungsoffsetprodukte – verliehen.

D

as Umweltzeichen ist für NP DRUCK der öffentliche Nachweis der in den letzten Jahren unternommenen Anstrengungen im Umweltbereich“, weist Johann Peter Jordan, Druckereileiter Verkauf und Marketing des Niederösterreichischen Pressehauses, auf die vom Unternehmen umgesetzten Maßnahmen hin und fügt hinzu: „Das geht von den eingesetzten Materialien bis hin zu den verwendeten Reinigungsmitteln!“

Die Differenzierung gegenüber dem Mitbewerb kann für NP DRUCK nur über die Dienstleistung, den Service, die Leistungsfähigkeit der Druckerei erfolgen. Das primäre Ziel der Druckerei ist es, den Kunden zu entlasten. Das gilt auch für die Ansprüche der Kunden an eine umweltgerechte Produktion der Magazine, Kataloge oder Prospekte. „Auch Kunden mit hochauflagigen Produkten wollen zeigen, dass sie bei der Auswahl des Papiers und der Produktion auf Ökologie achten. Das war für uns der Anstoß, das Umweltzeichen zu erwerben“, schildert Jordan die Hintergründe. Leistungsstärke, Service und kompetente Beratung werden bei NP DRUCK als zentrale Kriterien für die Gewinnung eines Druckauftrages gesehen. „Wir tragen das Wort Druck zwar im Namen, der Kunde soll bei uns aber genau das Gegenteil davon erleben“, erklärt Jordan.

Ganzheitliche Bewertung umweltschonender Produkte. Das Österreichische Umweltzeichen liefert der Öffentlichkeit Informationen über die Umweltbelastung von Verbrauchsgütern durch deren Herstellung. Das Umweltzeichen ist Garant für umweltfreundliche Produkte und Dienstleistungen. Produkte mit dem Umweltzeichen müssen eine Reihe von Umweltkriterien erfüllen und deren Einhaltung durch ein unabhängiges Gutachten nachweisen. Das Umweltzeichen prämiert die Kombination von hohen Um-

© KBA

Weitere Entlastung der Kunden.

Gerhard Schmidrathner, Geschäftsführer Niederösterreichisches Pressehaus (rechts) und Johann Peter Jordan, Druckereileiter Verkauf und Marketing weltstandards mit Qualität und Produktsicherheit. Voraussetzung für die Erlangung des Umweltzeichens durch Druckereien ist, dass alle eingesetzten Rohstoffe und Verfahren der Richtlinie entsprechen. Für Druckprodukte, die mit dem Umweltzeichen ausgezeichnet werden, müssen auch den Richtlinien entsprechende Papiersorten eingesetzt werden.

Nachhaltigkeit als Kundenvorteil. Nach der Verleihung des Österreichischen Umweltzeichens durch Umweltminister Niki Berlakovich an NP DRUCK als erstes RollenoffsetUnternehmen Österreichs hat die Druckerei des Niederösterreichischen Pressehauses seit Juni 2010 nun auch eine FSC- und PEFC-Zertifizierung erlangt. Das FSC (Forest Stewardship Council) ist eine nichtstaatliche, gemeinnützi-


Position in der Umweltdiskussion und stehen für höchste Verantwortung gegenüber den Ressourcen und der Umwelt!

Neuinvestition für mehr Leistungsstärke. „Wir produzieren derzeit über 200 periodisch erscheinende Publikationen, und es sollen noch mehr werden“, erläutert Ing. Gerhard Schmidrathner, Geschäftsführer von NP DRUCK, einen der Schwerpunkte seines Unternehmens. Der österreichische Markt geht von sinkenden Auflagen im Magazinbereich aus. Damit und mit der Tendenz zu einer zunehmenden Spezialisierung der Magazine sind auch die Drucker in ihrer Marktbearbeitung, ihren Abläufen, aber auch beim technischen Equipment gefordert.

Neue Technik. Deshalb investiert NP DRUCK in neue Technologie. Aufgrund der sinkenden Auflagen, der wachsenden Anforderungen an Qualität und Variabilität, werden auch die Anforderungen an die Produktionsmittel erhöht. „Höchste Automatisierung für geringe Umstellzeiten bei verschiedenen Produktionen und reduzierte Makulaturen sind aus unserer Sicht ein wesentlicher Schlüssel für den zukünftigen technischen Erfolg in diesem Bereich“, erklärt Schmidrathner. Das waren für ihn auch die Gründe, die Investitionsentscheidung für eine neue 16-Seiten Maschine, die im Herbst des heurigen Jahres in Betrieb gegangen ist, zu treffen.

Leistungsstärke entscheidet.

„Mehr Leistungsstärke für Magazine” ist das Motto der NP DRUCK. ge Organisation, die sich für eine ökologisch und sozial verantwortliche Nutzung der Wälder einsetzt. Mit Hilfe einer Produktkettenzertifizierung wird dem Verbraucher garantiert, dass Holzprodukte mit FSC-Siegel tatsächlich aus einem verantwortungsvoll bewirtschafteten Forstbetrieb stammen. PEFC – Programme for the Endorsement of Forest Certification Schemes – ist Euro-

pas Kennzeichnung für Holz aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern. Sie bestätigt den Kunden, dass beim Kauf eines solchen Produktes nachhaltige Waldbewirtschaftung gefördert wird. Mit diesen Gütesiegeln können Kunden sicherstellen, dass das für ihre Produktionen eingesetzte Papier aus nachhaltiger Waldnutzung stammt. Damit beziehen Kunden und NP DRUCK eine klare

„Mit der Flexibilität der neuen Maschine und dem Engagement unserer Mitarbeiter werden wir unsere Leistungsstärke deutlich erhöhen“, ist Johann Peter Jordan, Druckereileiter Verkauf und Marketing des Niederösterreichischen Pressehauses, von der Neuinvestition überzeugt. „Seine Leistungsstärke schöpft NP DRUCK nicht nur aus dem Einsatz modernster Technik, sondern vor allem aus dem großen Entscheidungs- und Handlungsspielraum der Mitarbeiter. Ihr kompetentes und unternehmerisches Denken und Handeln bringt kurze Entscheidungswege, schnelle Antworten und optimale Lösungen für die Kunden.“ q

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Erfolgreich studieren Die Tiroler Health & Life Sciences Universität UMIT startet mit positiver Bilanz ins Studienjahr 2011/12. 1.500 Studierende, 420 Erstsemestrige, 260 AbsolventInnen: „Dieses Vertrauen sehen wir als Auftrag.”

V

or zehn Jahren wurde an der Universität UMIT in Hall der Studienbetrieb aufgenommen. Positive Zahlen konnte das Rektorat der UMIT, Univ.-Prof. Dr. Christa Them und Vizerektor Philipp Unterholzner, M.Sc., zum Auftakt des elften akademischen Jahres an der Tiroler Health & Life Sciences Universität UMIT präsentieren.

Vertrauen in die Institution. 1.500 Studierende haben Anfang Oktober am UMIT-Campus in Hall und an den UMIT-Studienzentralen in Wien und Linz das Studienjahr 2011/12 in Angriff genommen. Mit 420 Studienanfängern starten so viele Erstsemestrige wie noch nie eine universitäre Ausbildung, mit 260 AbsolventInnen haben im abgelaufenen

Studienjahr so viele wie noch nie ihr Studium abgeschlossen. 55 Prozent der Studierenden sind in den Bachelor-Programmen zu finden, 30 Prozent belegen Master-Programme und Universitätslehrgänge und 15 Prozent sind Doktoranden. Der Anteil an ausländischen Studierenden beträgt 21 Prozent. Vizerektor Unterholzner freute sich, dass der UMIT auch heuer wieder so viele Studierende das Vertrauen geschenkt haben: „Dieses Vertrauen sehen wir als Auftrag, die Qualität unserer universitären Ausbildungen laufend zu verbessern und den Studierenden die bestmögliche Ausbildung zu gewährleisten!“

Arbeitsschwerpunkt Qualitätssicherung. Für Rektorin Them war das abgelaufene Arbeitsjahr an der UMIT das intensivste

in der zehnjährigen Geschichte der UMIT: „Wir konnten im Studienjahr 2010/11 sieben Doktoratsstudien und drei Master-Studien neu akkreditieren und – was uns besonders freut – den Reakkreditierungsprozess für die gesamte Universität positiv abschließen. Damit wurden wir als dritte Privatuniversität in Österreich vom Österreichischen Akkreditierungsrat bis ins Jahr 2016 reakkreditiert“, so die Rektorin. Zentraler Arbeitsschwerpunkt des abgelaufenen Jahres sei die Qualitätssicherung gewesen.

Zehn Jahre UMIT. Vor genau zehn Jahren, am 1. Oktober 2001, hat die UMIT, damals noch unter dem Namen IMIT – Institut für Medizinische Informatik und Technik –, mit 19 Studierenden den Studienbe-


Das Studienprogramm der UMIT: • Bachelor-Studien Betriebswirtschaftslehre im Gesundheitswesen Biomedizinische Informatik Pflegewissenschaft Kombistudium Pflege Psychologie Mechatronik Diplomausbildung Physiotherapie

© UMIT (alle)

• Master-Studien Biomedizinische Informatik Gesundheitswissenschaften Pflegewissenschaft Psychologie Ernährungswissenschaften Gerontologie Health Technology Assessment and Decision Sciences

trieb aufgenommen. Anfang November 2001 wurde der Akkreditierungsbescheid für die UMIT zugestellt. Sechs Monate später wurde die UMIT – Private Universität für Medizinische Informatik und Technik – offiziell aus der Taufe gehoben. In diesen zehn Jahren stellte sich die UMIT zwei Reakkreditierungsverfahren durch den Österreichischen Akkreditierungsrat und wurde im Jahr 2006 bis 2011 und vor wenigen Wochen bis 2016 reakkreditiert. In Forschung und Lehre hat sich die UMIT auf die neuen Berufs- und Forschungsfelder und damit auch auf die aktuellen Herausforderungen im Gesundheitswesen und der Technik spezialisiert. Zentrale Themenschwerpunkte sind: Biomedizinische Informatik, Mechatronik, Psychologie, Physiotherapie, Public Health/Gesundheitswissenschaften, Ernäh-

rungswissenschaften, Pflegewissenschaft und Gerontologie.

Hochwertige Bachelor-, Masterund Doktoratsprogramme und Universitätslehrgänge. An den drei Standorten Hall, Wien und Linz bietet die UMIT 20 qualitativ hochwertige Bachelor-, Master- und Doktoratsprogramme und drei Universitätslehrgänge an. Die Zahl der Studierenden ist in den vergangenen zehn Jahren kontinuierlich auf 1.500 gestiegen. Insgesamt arbeiten derzeit 170 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Forschung, Lehre und Verwaltung an der UMIT. Das Gesamtbudget der Universität, die sich im Eigentum des Landes Tirol befindet, beträgt elf Millionen Euro jährlich. q

• Doktorat-Studien Technische Wissenschaften Gesundheitsinformationssysteme Sportmedizin, Gesundheitstourismus und Freizeitwissenschaften Psychologie Management und Ökonomie im Gesundheitswesen Pflegewissenschaft Public Health Health Technology Assessment • Universitätslehrgänge Psychosoziales und sozioökonomisches Krisen- und Katastrophenmanagement Orthopädische Physiotherapie (M.Sc.) • Ausbildung zum akademischen Dyskalkulie-Therapeuten/ Ausbildung zum akademischen Therapeuten für Rechenschwäche

UMIT – The Health & Life Sciences University Eduard Wallnöfer-Zentrum 1 A-6060 Hall in Tirol Tel: +43/(0)50/8648-3000 lehre@umit.at www.umit.at

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Serfaus-Fiss-Ladis Alpine Vorzeige-Region mit Schneesicherheit und Skigenuss auf fast 3.000 Metern © Serfaus-Fiss-Ladis

Für Superlative ist die international gefragte Familiendestination Serfaus-Fiss-Ladis seit Jahren bekannt. Auch heuer investieren die Bergbahnen Serfaus-Fiss-Ladis als Impulsgeber einer langen Erfolgsgeschichte rund 19 Mio. Euro in Schneesicherheit und Skigenuss. Mit der neuen Masnerkopfbahn erreichen Wintersportfans erstmals den neuen höchsten Punkt in Tirols Ski-Vorzeige-Region.

Schneesicherheit und Skigenuss auf höchstem Niveau

Genussoase am Berg: die Skiregion Serfaus-Fiss-Ladis

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chon längst empfiehlt sich Serfaus-Fiss-Ladis wie kaum eine andere Region als das Ziel für Familien-Skiurlauber. Von Europas erster Kinderseilbahn über die Kinderareale im Skigebiet bis hin zu den Top-Kinderskischulen reicht das Angebot auf der Piste. Aber auch für Familien ist die Schneesicherheit eines der wichtigsten Entscheidungskriterien für den Skiurlaub.

Sesselbahn mit Sitzheizung. Schon deshalb punktet Serfaus-Fiss-Ladis ab diesem Winter mit einem faszinierenden Angebot: Die neue Masnerkopfbahn – eine komfortable 6er-Sesselbahn mit Sitzheizung, Kindersicherung und Wetterschutzhaube – befördert Wintersportler auf fast 3.000 Meter Höhe und damit in die Region der absoluten Schneesicherheit. Weiße, traumhafte Pisten stehen insgesamt ganz

Mit der neuen, beheizten Masnerkopfbahn auf 3.000 Meter

oben auf der Werteskala von Serfaus-FissLadis: Von den 204 Pistenkilometern im Skigebiet sind 155 beschneit, 125 liegen überhaupt im Schneeparadies über 2.000 Meter. Sowohl für das sportliche Ski-Ass als auch für den Genussskifahrer setzt die Region damit Jahr für Jahr Maßstäbe.

Neue Wohlfühl-Inszenierungen für den Genuss-Skifahrer. Abseits der Piste laden auch in der kommenden Saison 19 Wohlfühlstationen zum Relaxen ein. Dabei lautet das Motto: Skier abschnallen, abschalten und sich wohlfühlen, egal ob im Strandkorb, auf ergonomisch geformten Genussliegen oder in gemütlichen Sofas oder Hochsitzen. Während man das Panorama genießt und die Seele baumeln lässt, kann man neue Kräfte tanken und die Reize der einmaligen alpinen Winterlandschaft ganz besonders intensiv genießen.

Großes Herz für Tiroler und Gewinne für „Vor-Saison-Skifahrer“ im Dezember. Ein besonderes Anliegen war und ist den Regionsverantwortlichen von Serfaus-FissLadis seit jeher das preiswerte Skivergnügen für Einheimische. So bietet man zum Beispiel am schon traditionellen „Tiroler Tag“ am Samstag besondere Tarife für begeisterte Tiroler Skifahrer an. Vom 2. bis zum 23. Dezember kann man in der Region beim Skifahren sogar gewinnen: Bei der Serfaus-Fiss-Ladis Ski Challenge heißt es an drei aufeinanderfolgenden Tagen Ski fahren, um bei der Verlosung des Hauptpreises – einem Mercedes – mit dabei zu sein. Die Auswertung und Anmeldung zur Challenge findet über www.skiline.cc statt, alle Infos dazu findet man ab Mitte November auf der Homepage der Region Serfaus-Fiss-Ladis. q www.serfaus-fiss-ladis.at


© Tirol Werbung/ Rathmayr

Geschenke zum Geburtstag

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as Innsbrucker Einkaufszentrum „west“ feierte am 20. Oktober seinen ersten Geburtstag, die Beschenkten waren die SchülerInnen des BRG in der Au. 550 Sportaschen wurden im Beisein von Schuldirektorin Margret Fessler (Foto ganz links), Christian Rist von Hervis (links sitzend) und Centermanager CM Gernot Jung unter großem Hurra an die SchülerInnen übergeben. q

Landeshauptmann Günther Platter (r.) sowie Josef Margreiter, GF der Tirol Werbung, sind stolz auf das erreichte Rekordergebnis.

Tirol beschließt Sommer 2011 mit Rekordergebnis Tirol verzeichnete im Sommer 2011 einen Rekord,

was die Ankünfte betrifft.

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© 6020/ berger

er allgemeinen Krisenstimmung zum Trotz hat der Tiroler Tourismus auch im Sommer 2011 seine Rolle als stabiler Wirtschaftsfaktor unter Beweis stellen können. Mit dem Rekordergebnis von 3,96 Millionen Ankünften von Mai bis September 2011 konnte ein Plus von 4,1 Prozent erwirtschaftet werden. Auch bei den Übernachtungen wurde im Zeitraum Mai bis September 2011 ein leichtes Plus von 0,8 Prozent erzielt, obwohl die durchschnittliche Aufenthaltsdauer von 4,2 Tagen geringfügig gesunken ist. Besonders stark gestiegen ist im Sommer 2011 der Anteil der Schweizer Gäste: plus 12,5 Prozent bei den Ankünften. Auch der Kernmarkt Deutschland hat sich positiv entwickelt: 5,6 Prozent mehr Ankünfte und 2,5 Prozent mehr Übernachtungen im Sommer 2011.  q

20 Jahre Urlaub im Internet Das Urlaubsportal für den Alpenraum – tiscover.com – ist 20 und gehört damit zu den Urgesteinen im Internet.

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in Pionier der Online-Buchungsportale feiert Geburtstag: 1991 wurde Tiscover in Innsbruck unter dem Namen TIS GmbH als erstes Tourismus-Informations-System Österreichs ins Leben gerufen. Von Tirol aus wurde das Angebot zunächst auf ganz Österreich und schließlich auf die umliegenden Alpenländer ausgedehnt.

Heute verbindet www.tiscover.com – seit 2008 eine 100-Prozent-Tochter des deutschen Hotelportals HRS.com – Reisehungrige mit rund 25.000 Unterkünften in 2.000 Urlaubsregionen und -orten, mit 800 Skigebieten und 700 Badeseen in Österreich, Deutschland, der Schweiz und Italien. Im Durchschnitt nutzen 23 Millionen Menschen jährlich die Dienste des Buchungsportals, das von 100 Mitarbeitern betreut wird. Der Tiscover-Umsatz 2010 betrug rund sieben Millionen Euro, für 2011 wird ein Umsatzwachstum von 20 Prozent anvisiert.  q

Tiscover im Jahr 1991 (links) und jetzt

© 6020/erler, Tiscover

Umsatzwachstum 2011.

Die Tiscover-Geschäftsführung: Matthias Grundböck (l.) und Konrad Plankensteiner.

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© walter kaller

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Flughafen Innsbruck: auf den Winter fliegen I

n der kommenden Wintersaison 2011 / 12 warten 14 spannende Liniendestinationen darauf, per Flugzeug direkt ab Innsbruck entdeckt zu werden. Gönnen Sie sich zwischendurch einen Kurztrip, besuchen Sie eine neue Stadt und lassen Sie den Alltag hinter sich. In nur wenigen Flugstunden ist dies bequem und unkompliziert direkt ab dem Flughafen Innsbruck möglich! Airberlin bedient die Destinationen Berlin und Düsseldorf drei Mal pro Woche und Hamburg sogar vier Mal pro Woche. Diese drei Städte stehen jeweils mittwochs, don-

nerstags und sonntags am Flugplan und eignen sich nicht zuletzt deshalb perfekt für einen Wochenendtrip. Die heimische Fluggesellschaft Austrian Airlines fliegt jeweils samstags nach Kiew und Moskau und bis zu sechs Mal täglich in die Bundeshauptstadt Wien. Moskau wird außerdem noch von Aeroflot einmal und Sibir Airlines zweimal pro Woche angeflogen. British Airways hat auch in diesem Winter wieder die Weltmetropole London mit fünf Flügen pro Woche im Programm. Die ebenfalls britische Fluglinie easyJet bietet neben drei wöchentlichen

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Fahrpläne immer und überall im Griff Der Verkehrsverbund Tirol (VVT) startet mit SmartRide das neue Fahrplan-Allroundtalent für Smartphones. die neue Benchmark für die mobile Fahrplanauskunft in Tirol. Die übersichtliche Gratisanwendung zeigt alle Abfahrtszeiten, alle Verbindungen öffentlicher Verkehrsmittel und jeden Fußweg zu den Haltestellen. Auch längere Routen wie die vom Innsbrucker Stadtteil Wilten bis nach Sillian in Osttirol oder von Kitzbühel bis nach Vils im Bezirk Reutte stellen für SmartRide kein Problem dar. Die App funktioniert per Adresseingabe oder vollautomatischer GPS-Lokalisierung und findet selbstständig die schnellste Verbindung z. B. zur Annasäule, zur Freizeitarena Sölden oder zum BMX-Park in Völs.

Preisinfos und Kartendarstellung.

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martRide ist eine App für iPhones und Android-Smartphones und ab sofort

Als weitere Features werden die TicketpreisInfos zu den gewählten Verbindungen sowie die Kartendarstellung von Haltestellenumgebungen und Linienverläufen angeboten. Die neue App ist ab sofort gratis erhältlich. q Infos unter www.vvt.at

Flügen nach Bristol und zwei wöchentlichen Flügen nach Liverpool tägliche Flüge in die englische Hauptstadt an der Themse. Lufthansa bietet weiterhin vier tägliche Flüge von Innsbruck nach Frankfurt und öffnet damit ihren Passagieren Tür und Tor in die ganze Welt. Die KLM-Tochtergesellschaft Transavia geht gleich mit vier Destinationen an den Start. Groningen darf im Flugprogramm erstmals begrüßt werden und wird jeweils sonntags angeflogen. Eindhoven ist mehrmals pro Woche zu erreichen, Amsterdam und Rotterdam in diesem Winter sogar bis zu zwei Mal täglich.

In die Ferne schweifen. Umsteigemöglichkeiten in Amsterdam, Frankfurt, London oder Wien ermöglichen natürlich das ganze Jahr über Fernreisen in die schönsten Gegenden der Welt. Den aktuellen Winterflugplan 2011/12 finden Sie jederzeit aktuell auf unserer Homepage unter: q www. innsbruck-airport.com.


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Die Sparefrohs von Four Seasons Travel

Pünktlich, bequem und garantiert günstiger als alle anderen Reisevarianten – Four Seasons Travel bringt Sie ab 48 Euro zum Flughafen München oder retour.

Oliver Dold, GF Four Seasons

S

parpakete sind das Gebot der Stunde. Auch bei Four Seasons Travel. So sparen wir für Sie zum Beispiel am teuren Treibstoff, weil in unserer Silberpfeil-Flotte nur energieeffiziente Dieselmodelle zum Einsatz kommen. So können wir den Preis für den Transfer konstant niedrig halten: Ab 48 Euro kostet die einfache Fahrt, 78 Euro die Tour hin und zurück pro Person. Wir sparen für Sie bei der Umweltverschmutzung und ersparen Ihnen ein schlechtes Gewissen. Weil sich unser ökologischer Fußabdruck laut rot-weiß-rotem Footprint-Rechner mit durchschnittlich acht Reisenden pro Fahrt wirklich sehen lassen kann.

Rund um die Uhr erreichbar. Wir sparen Ihnen Zeit und wir sparen Ihnen Nerven. Denn Sie können uns jederzeit erreichen, rund um die Uhr meldet sich unsere Buchungszentrale und organisiert Ihren

Transfer. Sie buchen, wir bestätigen sofort und sparen später kein Medium aus: Ob SMS, E-Mail oder Anruf, uns sind alle Mittel recht, Sie rechtzeitig an den Besuch des Chauffeurs vor Ihrer Haustür zu erinnern. Schließlich soll Ihr Urlaub bereits dort beginnen. Unsere Chauffeure kümmern sich um das Gepäck, setzen Sie am passenden Terminal ab und Sie entspannen bei Zeitungslektüre und Erfrischungsgetränk.

Keine versteckten Zusatzkosten. Mit unserem Service sind Sie gefeit vor Fehlinvestitionen im Urlaub. Wie die Fahrt mit dem eigenen PKW. Was auf den ersten Blick vielleicht wirkt wie die persönliche Geiz-ist-geilGranate, erweist sich beim genauen Rechnen als übler Rohrkrepierer: Auf Basis der aktuellen Kilometergeld-Pauschale sowie dem günstigsten Parkplatz auf dem großflächigen Gelände des Flughafens würde die Fahrt mit dem eigenen PKW rund 250 Euro kosten. So können Sie jeden Abend mit einem Cocktail auf uns anstoßen und es bleibt immer noch genug Geld übrig für die Urlaubskasse.

Hin- und Rückweg inklusive der S-Bahn zum Flughafen kostet von Innsbruck aus rund 94 Euro. Wie Sie aber zum Bahnhof gelangen und ob gerade ein Zug fährt, wenn Sie ihn brauchen, das weiß allein das Orakel der Auskunft.

Tirols Profis im Transfer. Diesem Prinzip Hoffnung begegnen wir mit der Philosophie der Freundschaft: Wenn Sie uns brauchen, sind wir für Sie da. Rund um die Uhr shutteln Sie unsere Chauffeure nach München und bringen Sie oder Ihre Gäste auch gerne zügig nach Zürich, spontan nach Salzburg oder brioso nach Bozen. Wir freuen uns auf Sie als Passagier und wünschen Ihnen eine gute Reise: Ein Anruf unter +43/(0)512/584157 genügt, wir sind täglich 24 Stunden für Sie da, oder Sie füllen die Buchungsmaske auf der Homepage aus: www.airport-transfer.com.  q

Service von Tür zu Tür. Auch die Sparschiene der ÖBB hat so ihre Tücken, schwächelt doch schon das Buchungsportal: Primär Bummelzüge machen das Rabatt-Rennen und wer nicht in Wien wohnt, hat sowieso schon verloren. Aber bleiben wir bei den Fakten: Die normale Fahrkarte für den

Info

Telefon +43/(0)512/584157 oder im Internet unter www.tirol-taxi.at

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Die Entdeckung der Hansestädte Raue Winde, gestreifte Strandkörbe und Räucherfisch – der Romantik der Ostsee kann sich kaum jemand entziehen. Doch Mecklenburg-Vorpommern hat noch viel mehr zu bieten. Text: Sylvia Ainetter Die Schaufassade des Stralsunder Rathauses ist ein besonders schönes Stück Backsteingotik.

L

aubmischwald, eine große Sanddüne und schon erstreckt sich die Ostsee vor den Augen des Betrachters. Mittelmeerverwöhnte sind überrascht über das plötzliche Auftauchen der rauen See – erinnert die Landschaft drumherum doch eher an bayrische Wälder denn an die toskanische Küste. Statt Sonnenschirmen gibt es im Norden die obligaten Strandkörbe. Und das hat seinen Grund: Das Klima ist rau und der Wind bläst bisweilen heftig. Doch das Strandleben ist rege, trotz eher kühler Wassertemperatur – und FKK-Fans sind in den neuen Bundesländern sowieso herzlich willkommen. Der Vorteil: Selbst in der Hauptsaison werden die Seebäder an der Ostsee niemals so voll wie etwa die Feriendörfer an der Adria. Zur

Ostsee nur der langen, weißen Sandstrände wegen zu reisen, wäre aber töricht. Viel zu viel zu sehen gibt es in Mecklenburg-Vorpommern, „Meck-Pomm“ wie die Bewohner das Bundesland liebevoll nennen.

Land der Backsteingotik. Mecklenburg-Vorpommern ist das Land der Backsteingotik. In den Hansestädten Greifswald, Wismar, Schwerin, Rostock und Stralsund erblickt man beeindruckende Backsteinbauten, wohin das Auge reicht. Der Grund dafür, Backstein als Baustoff zu verwenden, ist wenig romantisch: Im nordund ostdeutschen Raum diente der Backstein als Ersatz für Naturstein, der in dieser Gegend zu wenig vorkommt. So wurden die Kirchen, Schlösser und Herrenhäuser eben

in diesem gebrannten, ockerfarbenen Stein gebaut. In Stralsund beeindrucken vor allem das Rathaus und die St.-Nikolai-Kirche. Bei beiden lohnt es sich, einen Blick hineinzuwerfen. Das Rathaus in Stralsund besteht im unteren Teil – wie schon im 13. Jahrhundert – aus einer Einkaufspassage. Klingt nicht aufregend, ist es aber doch: Denn die bunten Fenster in der Decke sorgen für faszinierende Lichtspiele. Auch die St.-NikolaiKirche präsentiert sich farbenfroh: Sowohl die Gewölbe als auch die Säulen sind mit roten und blauen Streifen bemalt – auch fehlt es nicht an bunten Figuren und Altären. Für eine Besichtigung der Kirche sollte man jedenfalls genügend Zeit einplanen: Über 100 geschnitzte Figuren, 56 Altäre und mehr als nur eine humorvolle Inschrift


Nicht nur für Märchenfans: das beeindruckende Schweriner Schloss

Daran kommt kein Rügenurlauber vorbei: der berühmte Kreidefelsen. herrschaftlichen Sitz daraus gemacht, der es jetzt ist. Die ringförmige Gestalt geht auf eine Wallanlage einer slawischen Burg zurück, die um das Jahr 965 auf einer kleinen ufernahen Insel im Schweriner See errichtet wurde. Die Umgestaltungsphasen des Baukomplexes durch die Jahrhunderte sind ab etwa 1500 umfassend dokumentiert. Das Ergebnis ist bezaubernd. Nicht weniger beeindruckend ist der liebevoll angelegte Schlosspark, der zuletzt für die Bundesgartenschau 2009 umfassend restauriert und umgestaltet wurde.

Ostsee-Romantik.

wollen bewundert werden. Wer nach der Besichtigung Hunger bekommen hat, sollte den kurzen Weg zum Hafen spazieren und dort an einem der vielen Imbiss-Schiffe ein Brötchen mit Räucherfisch oder eine Tüte Backfisch mit Remoulade verspeisen. Auf so manchem Schiff wird frisch geräuchert.

Herrschaftliche Schlösser. Weniger hanseatisch, sondern eher herrschaftlich präsentiert sich die Hansestadt Schwerin. Einen Abstecher lohnt vor allem das beeindruckende Schloss. Inmitten des Stadtzentrums liegt es auf einer Insel und sorgt bereits von Weitem für große Augen. Das Schloss ist ein in einem 1000-jährigen Prozess historisch gewachsenes Bauwerk. Zahlreiche Um- und Zubauten haben den

Wem der Sinn nach Natur und pittoresken Dörfern steht, der ist auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst richtig. Zwischen Stralsund und Rostock liegt die kleine Halbinsel und ist auf der einen Seite von Bodden, auf der anderen von der Ostsee umspült. Die kleinen Häuser tragen Schilfdächer, die Haustüren sind mit Sonnen bemalt und hinter den Sanddünen breitet sich die Ostsee aus. Der Nationalpark „Vorpommersche Boddenlandschaft“ nimmt einen wesentlichen Teil der Insel ein. „Natur Natur sein lassen" ist das Motto dieser Schutzgebiete. Und so lassen sich die Landabtragung und die

dynamische Landentwicklung wunderbar beobachten. Wer sich näher dafür interessiert, wird einen Besuch des Natureums im Darßer Ort sehr genießen. Aber auch ohne Museumsbesuch lohnt der Ausflug: Mit dem Fahrrad geht es durch dichten, unberührten Wald – der feine Sandstrand lädt zu einer Badepause ein und die Aussicht vom 160 Jahre alten Leuchtturm wird wohl keiner so schnell wieder vergessen.

Mondäne Seebäder. Auch auf der Insel Rügen, etwa hundert Kilometer weiter östlich, lässt sich noch unberührte Natur erleben. Der Westen der Insel ist ein Paradies für Vogelkundler, im Inneren liegt der Naturpark Rügen. Scheinbar gegensätzlich dazu scheinen die mondänen Ostseebäder im Osten der Insel zu sein: Wer durch Sellin oder Binz spaziert, fühlt sich einige Jahrhunderte in der Zeit zurückversetzt. Herrschaftliche Herrenhäuser, eindrucksvolle Strandpromenaden und nicht zuletzt der „Rasende Roland“, eine Dampflok, die die Ostseebäder miteinander verbindet, sorgen für nostalgisches Flair. Wer dort einmal bei Sturm in einem Strandkorb saß und das Meer beobachtete, wird immer wieder zurückkehren wollen. q

Tipp: Seebad Prora

In Prora, ganz im Westen von Rügen, gibt es wohl den schönsten Strand. Gerade aus diesem Grund haben die Nationalsozialisten Ende der 30er dort einen riesengroßen Ferienkomplex gebaut, der die Gigantomanie des Regimes verdeutlicht. 20.000 Menschen sollten dort gleichzeitig Urlaub machen können. Da der Zweite Weltkrieg ausbrach, wurde der Bau nur teilweise fertiggestellt. Jetzt steht er als mahnende Ruine direkt am weißen Strand. Abgerissen werden darf der Koloss nicht, da er unter Denkmalschutz steht. Und so befindet sich im Inneren jetzt ein Museum und – was des Öfteren Verwunderung hervorruft – eine Jugendherberge. Wer sich für Geschichte interessiert, sollte auf jeden Fall einen Abstecher nach Prora machen!

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„Auf den Spuren der Hanse“ mit Raiffeisen 9. 5. - 16. 5. 2012 und von 16. 5. - 23. 5. 2012

Im Pauschalpreis inkludierte Leistungen: • Charterflug Innsbruck – Rostock Laage – Innsbruck (mit Fly Niki, Air Berlin oder anderer IATA-Fluggesellschaft) • 20 kg Freigepäck pro Person, Standard-Catering an Bord • Sämtliche Flughafen- und Sicherheitsgebühren, Luftverkehrssteuer (Stand September 2011) • 7x Nächtigung im Hotel Radisson Blu Rostock, Zimmer mit Bad oder Dusche/WC • Halbpension im Hotel (Frühstück und Abendessen in Buffetform) • Gepäckservice im Hotel bei Ankunft und Abreise • Willkommensgetränk am Ankunftstag im Zuge des Begrüßungsempfangs im Hotel

D

ie Raiffeisen-Aktiv-Reise führt im Jahr 2012 an die Ostsee. Ausgehend vom qualitätvollen Radisson Blu Hotel in Rostock führen Sternfahrten zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten Mecklenburg-Vorpommerns. Lernen Sie die Städte Wismar und Schwerin kennen, erleben Sie das beschauliche Fischland-Darß-Zingst und natürlich die Insel Rügen!

Pauschalpreis pro Person im Doppelzimmer: Raiffeisen-Kunden und Mitglieder für Nichtkunden Einbettzimmerzuschlag

1.190 Euro 1.390 Euro 225 Euro

Die Abwicklung der Buchungen übernimmt der Reisedienst Alpbachtal, Dorf 25, A-6235 Reith i. A.

Das Programm: Tag 1: Tag 2: Tag 3: Tag 4: Tag 5: Tag 6: Tag 7: Tag 8:

• 5 Tagestouren, inklusive diverser Eintritte (Marienkirche Lübeck, Schweriner Schloss, NationalparkZentrum Königsstuhl auf Rügen, Münster Bad Doberan), gemäß Reiseprogramm, in komfortablen Reisebussen mit lokalen Führern • Boddenrundfahrt/Darß auf einem Fahrgastschiff (ca. 2 Std.) • Fahrt mit der „Molli“ von Bad Doberan nach Heiligendamm

Nähere Informationen und Anmeldecoupons in allen Tiroler Raiffeisenbanken.

Rostock, Ankunft und Stadtrundgang Ausflug nach Lübeck und Wismar Ausflug Schwerin und Mecklenburgische Seenplatte Tag zur freien Verfügung Fischland Darß Insel Rügen Bad Doberan und Warnemünde Abreise

• Bustransfer Flughafen – Hotel – Flughafen in Rostock • Raiffeisen-Geschenk für jeden Teilnehmer • 1 Polyglott-Reiseführer/Zimmer • Reisedienst Alpbachtal/Raiffeisen Reisen Reiseleitung während des gesamten Aufenthaltes – stationiert im gebuchten Hotel • Empfehlung – Abschluss einer Reiseversicherung. Der Reisedienst Alpbachtal berät Sie gerne.


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Einfach neu: einfach A1 Innsbrucks neuartiger A1 Shop am Landhausplatz präsentiert sich nach einmonatiger Umbauphase als erster A1 Shop Tirols im neuen Design der A1-Welten. arbeiter kümmern sich um alle Belange der A1-Welt. Egal ob Handy, Festnetz, Internet, Mobiles Internet, A1 Next oder A1 TV: Von der Neuanmeldung und der Rechnungserklärung über die Geräteeinstellung bis hin zur Reparaturabwicklung ist man im neuen A1 Shop in der Wilhelm-Geil-Straße in modernstem Ambiente bestens aufgehoben.

Hell, freundlich, innovativ.

Tolle Auswahl für Weihnachten.

Helles, weiches Licht, neue, modulare Möbel, vier Info-Screens an der Wand und großzügige Displays, die Neuheiten am Handy- und Tablet-Markt werden als voll funktionstüchtige Testgeräte präsentiert: Der Kunde ist nicht nur König im neu gestalteten A1 Shop, er wird auch dementsprechend hofiert.

Von Smartphones und Handys über Tablets hin zu Festnetzprodukten wie Breitband und Fernsehen bietet der A1 Shop eine umfassende Auswahl rechtzeitig für Ihren Weihnachtseinkauf. Im Festnetzbereich wartet jetzt die A1 Breitband Kombi bereits ab EUR 29,90 Euro auf Sie. Das Paket kann sich sehen lassen: Highspeed-Internet für zu Hause und unterwegs – und dazu gibt’s q einen HP-635-Laptop geschenkt. 

Perfekt ausgebildet und freundlich. Perfekt ausgebildete und freundliche Mit-

A1-Shopinhaber Stefan Lorenz

© 6020/Berger (alle)

S

hop-Inhaber Stefan Lorenz ist stolz: Seit 28. Oktober 2011 glänzt einer seiner drei A1 Shops besonders hell: Der Standort in der Innsbrucker Wilhelm-GreilStraße wurde als einer der ersten österreichweit und als der erste in Tirol an das neue, moderne A1-Outfit angepasst.

A1 Shops Stefan Lorenz Drei Standorte seit 2005, elf MitarbeiterInnen, zwei Lehrlinge. • A1 Shop Cyta Völs Giessenweg 15, 6176 Völs • A1 Shop Kitzbühel Josef-Pirchl-Straße 10, 6370 Kitzbühel • A1 Shop Innsbruck Wilhelm-Greil-Straße 21/Landhausplatz, 6020 Innsbruck

Öffnungszeiten

A1 Shop Innsbruck und A1 Shop Kitzbühel Montag bis Freitag: 9 Uhr bis 18 Uhr Samstag: 9 Uhr bis 13 Uhr A1 Shop Cyta Völs Montag bis Freitag: 9 Uhr bis 19 Uhr Samstag: 9 Uhr bis 18 Uhr office@lorenzaustria.com www.a1.net

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Erdgas: Die günstige, saubere und sichere Alternative

© Tigas

6020 MARKET spricht mit TIGAS-Geschäftsführer Dr. Philipp Hiltpolt über Versorgungssicherheit, Umweltaspekte und die großen Vorteile von erdgasbetriebenen Autos.

TIGAS-Geschäftsführer Dr. Philipp Hiltpolt Erdgasfahrzeuge: die umweltfreundliche und kostengünstige Alternative. Wo liegen die Vorteile von Erdgas als Energieträger für die Tiroler Haushalte? Dr. Philipp Hiltpolt: Erdgas zeichnet sich durch herausragende Produkteigenschaften wie Umweltverträglichkeit, Wirtschaftlichkeit und Komfort aus. Bei der Verbrennung entstehen weder Rußpartikel noch Feinstaub und die CO2-Emissionen sind vergleichsweise gering. Die Lieferung erfolgt emissionsfrei und ohne Belastung der Umwelt und der Verkehrswege. Zudem ist Erdgas im Vergleich zu den Konkurrenzenergieträgern wie Heizöl oder Biomasse sehr preisgünstig und preisstabil. Die TIGAS lieferte 2010 rund 298 Millionen Kubikmeter Erdgas über das 2.573 km lange Erdgasnetz an ihre Kunden. Welche weiteren Ausbaustufen des Tiroler Erdgasnetzes sind geplant? In diesem Jahr werden die Gemeinden Pians, Sautens, Breitenbach und das Tuxertal erschlossen. Mittlerweile versorgen wir praktisch alle Industriegebiete in unserem Versorgungsgebiet und auch immer mehr Haushalte entscheiden sich für Erdgas als Energieträger. Können TIGAS-Kunden auch für die nächsten Jahrzehnte von Versorgungs-

sicherheit ausgehen? Da wir unser Erdgas aus unterschiedlichen, vorwiegend westeuropäischen Quellen beziehen, können wir unseren Kunden eine sichere Versorgung gewährleisten. Dazu haben wir uns auch an der Bayerngas Norge AS beteiligt. Zweck der Bayerngas Norge AS ist die Erschließung neuer Erdgasfelder in der Nordsee. Durch diese Beteiligung erlangen wir Zugang zu Erdgasfeldern und damit zu eigenem Erdgas. Dadurch profitieren unsere Kunden durch eine langfristig sichergestellte Versorgung zu stabilen Preisen. Ziel der Beteiligung ist es, zukünftig rund ein Drittel des Tiroler Erdgasbedarfs durch eigene Produktion abzudecken. Immer wieder liest man von der Notwendigkeit, die vom Kfz verursachte Feinstaubbelastung zu senken. Kann Erdgas zur Verbesserung der Umweltund Luftqualität beitragen? Im Gegensatz zu Fahrzeugen mit herkömmlichen Treibstoffen emittieren Erdgasautos bis zu 95 Prozent weniger Schadstoffe. Die Abgase beinhalten weder Feinstaub- noch Rußpartikel und sind absolut geruchlos. Die Wirtschaftlichkeit von Erdgasfahrzeugen ist

ein weiterer entscheidender Vorteil. Mit günstigen Kosten – mit Erdgas fährt man ca. um die Hälfte günstiger als mit Benzin und um ein Drittel günstiger als mit Diesel –schneiden Erdgasfahrzeuge deutlich besser ab. Gibt es in Tirol genügend Erdgastankstellen, die es rechtfertigen, ein Erdgasauto zu betreiben? Um dem steigenden Bedarf an Erdgasfahrzeugen gerecht zu werden, liegt einer unserer Tätigkeitsschwerpunkte im Ausbau des Tankstellennetzes. Tirolweit stehen bereits 24 Erdgastankstellen zur Verfügung. Auch im benachbarten Ausland finden Erdgasfahrer ein ausreichend flächendeckendes Tankstellennetz vor. Welche Förderungen gibt es in Tirol rund um das Thema Erdgas? Die TIGAS bietet umfangreiche Förderungen sowohl für die Anschaffung von Erdgasgeräten als auch für den Kauf eines Erdgasfahrzeuges. Nähere Informationen sind auf unserer Homepage ersichtlich bzw. unsere Mitarbeiter stehen auch gerne für Informations- und Beratungsgespräche in unserem q neuen Kundencenter zur Verfügung.


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LEBEN Corinne West und Kelly Joe Phelps

Zeiträuber des Monats Moderne Pinnwand.

Wer gerne in Wohn- und Modeträumen schwelgt, hübsche Do-it-yourself-Ideen und Rezepte mag und außerdem noch auf tolle Fotos steht, sollte schleunigst einen „Pinterest“-Zugang anfordern. Das Konzept: Die User gestalten digitale Pinnwände, auf denen sie (nach Themen geordnet)­ eigene und fremde Fotos sammeln. Ganz im Twitter-Stil kann man anderen Pinnern „folgen“ und so laufend mit frischen Ideen gefüttert werden. Selten hat man so viele coole, schöne und amüsante Bilder auf einem Haufen gesehen. Achtung, Suchtgefahr!

pinterest.com

© ACI

Bücherzirkel

Schon was vor?

Der 6020 Event-Tipp – Da kannst du was erleben.

Irish Christmas Festival, 3. Dezember, Imst

D

ass man auf der grünen Insel weiß, wie man Weihnachten stimmungsvoll feiert, beweist das Guinness Irish Christmas Festival am 3. Dezember in Imst. Zu Gast sind zwei Bands, die modern und trotzdem durch und durch irisch sind: Grada und Buille. Außerdem werden Corinne West und Kelly Joe Phelps auf der Bühne stehen, die zwar aus den USA kommen, aber keltische Wurzeln haben. Special Guest des Abends ist die ehemalige „Riverdance“-Solotänzerin Aislinn Ryan. Das Festival findet in der Arena des q Agrarzentrums Imst statt.

Slacklife Die Slackline ist als Sportgerät zwar nicht das neueste heiße Ding, spannend ist Heinz Zak: „Slackline sie trotzdem. Der Beweis am Limit“ Blv Buchverlag gelingt Kletter-Legende Heinz Zak mit seinem Buch „Slackline am Limit“ spielend: Auf 160 Seiten zeigt der Tiroler Extremkletterer in 190 oft doppelseitigen Bildern verwegene und mutige Hochseilakte zwischen dem Karwendel und den USA, lässt die Großen der Szene selbst zu Wort kommen und hat zu guter Letzt den Leser ganz auf seiner Seite. Auch wenn der nach der Lektüre vielleicht nicht den „Lost Arrow“ im Yosemite ungesichert per Hochseil überqueren will, die eigene Slackline im Garten hat wieder an Attraktivität gewonnen, garantiert!

Rosa ist das neue Pink

Was im Moment gerade total angesagt ist – ehrlich!

Wieso Modeverkäufer sich immer an zweifelhaften Trends festklammern? Während Frauen in manchen Geschäften immer noch eingeredet wird, das Lila eine Trendfarbe ist (vielleicht vor drei Jahren) und man immer noch Stiefel über Jeans trägt, wird Männern liebend gern ein Schal zum Hemd oder Sakko verpasst. Das „trage man jetzt so“. Dass man ein absolut stilsicherer ClooneyKlon sein muss, damit dieser Look nicht lächerlich aussieht, verschweigt die Fashion-Mafia aber gerne.

Stricken ist das neue Nähen. In Wien treffen sich die Hipster-

Damen schon einmal wöchentlich zum Strickkränzchen in einem Café am Brunnenmarkt – bei uns wird bislang noch in den eigenen vier Wänden gestrickt. Aber es werden schon fleißig Tipps ausgetauscht, wo man günstige Wolle bekommt, welche Strickanleitung auch für Anfänger geeignet ist und ob das nächste Werkstück ein Paar Legwarmers, eine Kappe für den Freund oder doch ein fescher Schlauchschal wird.

Hubert von Goisern ist die neue Lady Gaga.

Das hätte ihm wohl keiner zugetraut: 19 Jahre nach „Hiatamadl“ hat es der Volksmusik-PopCrossovermusiker an die Spitze der österreichischen Charts geschafft. Innovativ und anspruchsvoll waren die Songs des Oberösterreichers in jeder seiner Künstlerperioden (von der Afrika-Phase bis zur Schiffstour durch Europa), dass er es aber noch mal ins Mainstream-Radio schafft und damit Rihanna, Lady Gaga & Co. auf die Plätze verweist, ist tatsächlich eine Leistung. © Helmut Berg

Schals sind das neue Lila.


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serie

Mundart Kochen ohne Wenn und Aber mit Flo

Seidl

t h c i e l g i Luft dig-schwer statt er

Eine Kartoffel kann viel mehr, als man ihr zutrauen würde. MundArt verwandelt die erdige Schwere in luftige Leichtigkeit – das köstliche Resultat sind Gnocchi in zwei Variationen.

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© 6020/Rathmayr (alle)

om Nebel umhüllt taumelte ich im diffusen Licht. Die Wiesen waren von weißem Reif überzogen und der klumpige Ackerboden war hart und gefroren. Nur das bedauernswerte Krächzen eines einsamen Raben durchschnitt immer wieder die dumpfe Stille. Verloren stapfte ich umher, als mich plötzlich das Wimmern einer alten Frau aus meinem Irren riss. Ich folgte dem Schluchzen und begegnete ihr. Zunächst erschrak ich heftig ob ihrer Hässlichkeit. Ihre schrumpelige Haut war dreckig und kleine, wulstige Warzen entwuchsen ihrem unförmigen und dicken Körper. Doch ihr tiefes, herzerweichendes Weinen nahm mir jegliche Furcht und ich beugte mich tief zu ihr und flüsterte: „Warum weinst du so erbärmlich?“ Sie rollte sich ein wenig zur Seite, sah mich mit ihren knolligen, verschmutzten Augen an und jammerte: „Wie soll ich bei mei-

nem Dasein glücklich sein? Ein Leben lang am Boden, von Würmern und Käfern geplagt, die Last der Welt auf meinen Schultern. Ich fühle mich so erdig und schwer. Sieh die Vögel am Himmel, die tanzenden Blätter, die schwebenden Wolken. Wie sehr sehne auch

ich mich – bloß einmal – so luftig und leicht zu sein.“ „Nichts leichter als das“, erwiderte ich, nahm Sieglinde mit nach Hause und verkochte sie zu Gnocchi, so luftig und leicht. MundArt macht aus erdiger Schwere etwas luftig Leichtes. Viel Spaß! q


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Serviervorschlag 1: • Gnocchi mit Tomatensauce: Cocktailtomaten in kochendes Wasser geben und so lange kochen lassen, bis die Schale platzt, abschöpfen, unter kaltem, fließendem Wasser schälen. Mit einem scharfen Messer die geschälten Tomaten halbieren und vorsichtig die Filets herausschneiden. Kerne, Gelee und Häute in einen kleinen Topf geben und mit einem Esslöffel Olivenöl leicht köcheln lassen. Die Filets auf ein Backpapier legen, leicht mit Staubzucker bestäuben und bei etwa 100 °C im Backrohr etwa 40 Minuten trocknen lassen. Die kochenden Tomatenreste durch ein Sieb streichen, um Kerne und Häute wegzubekommen. Die Sauce noch etwas einkochen, mit einem Schuss gutem Balsamico, Pfeffer und Salz würzen. Die Tomatenfilets zur Sauce geben und kurz durchschwenken. Fertig.

Serviervorschlag 2: • Gnocchi mit Salbeibutter: Butter in einem Topf erhitzen, fein geschnittene Salbeiblätter hinzugeben, kurz durchrühren, Gnocchi darin schwenken, mit Pfeffer und Parmesan würzen und servieren.

Zutaten für 4 Personen

• Gnocchi: 600 g festkochende Kartoffeln, 70 g Mehl, 70 g Kartoffelmehl (vermischt) • Tomatensauce: 500 g Cocktailtomaten, Olivenöl, Staubzucker, Pfeffer, Salz, Balsamico-Essig • Salbeibutter: 10 Blätter Salbei, 30 g Butter, Pfeffer, Salz • dazu: Parmesan

Zubereitung

Die ungeschälten Kartoffeln in einen Topf mit gesalzenem Wasser geben und zum Kochen bringen. Weich garen, ohne die Kartoffeln allzu oft anzustechen. Das Wasser abgießen, kurz ausdampfen lassen, aber noch heiß schälen. Die warmen Kartoffeln durch die „Flotte Lotte“ oder durch eine Kartoffelpresse drücken. Die pürierten Kartoffeln mit der Hälfte des Mehls rasch vermengen und zu einem weichen, glatten, aber noch ein wenig klebrigen Teig verkneten. Eventuell noch etwas Mehl einarbeiten. Arbeitsfläche und Hände mit Mehl stauben. Den Kartoffelteig dritteln und etwa 2 Zentimeter dicke Rollen formen. Davon schneidet man etwa 2 Zentimeter große Stücke ab. Die Gnocchi in Form bringen: Dazu nimmt man eine Gabel mit möglichst runden Zinken, hält die konkave Seite zu sich, legt einen ungeformten Gnocco auf die Gabel und schnippt den Teig unter leichtem Druck des Zeigefingers behutsam in Richtung Gabelgriff. Der in Form gebrachte Gnocco sollte nun kleine Furchen auf der einen Seite und eine kleine Vertiefung auf der anderen Seite aufweisen. Die Arbeit lohnt sich: Gut geformte Gnocchi nehmen die Sauce besser auf. Wasser in einem großen Topf zum Kochen bringen. Salzen. Etwa zehn Gnocchi ins Wasser setzen und beobachten. Nachdem sie an die Oberfläche geschwommen sind, 12 Sekunden kochen lassen und vorsichtig mit einer Kelle herausheben, mit der Sauce anrichten, mit Parmesan bestreuen und servieren.

Gnocchi

Ich weiß, dass ich nichts weiß. Besonders beim Gnocchi machen. Je mehr Rezepte ich über Gnocchi wälzte, desto unklarer wurde die Sache. Selten schienen sich die Autoren dermaßen uneins zu sein, wie bei diesem Gericht. Festkochend oder mehlig? Mit oder ohne Schale gekocht? Weizenmehl oder Hartweizengrieß? Mit oder ohne Ei? Mein erster Versuch,Gnocchi nur mit Kartoffeln und Mehl (ich mischte Weizen- und Kartoffelmehl 1:1) zuzubereiten, gelang und kann wärmstens empfohlen werden.


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e i d d n u k c u r b s n In

starken Männer Wer sind Innsbrucks Türsteher? 6020 bestand den nächtlichen Dresscode, sprach mit den Originalen vor den städtischen Clubtüren und findet: Eigentlich sind Von Willi Kozanek die ganz nett.

Der Kulttürsteher.

„Eini oder aussi, eini oder aussi“ sind die Optionen, die Alex den Project-Besuchern anbietet. Er will nicht, dass die Leute draußen Radau machen, sonst werden die Anrainer böse. Außerdem will er ins Project nur vernünftige Menschen reinlassen, anstrengend sind „Dealer und B’soffene“. Vor allem Zweitere sind „null einsichtig und gewalttätig“, außerdem wird man sie laut Alex einfach nicht los. Alex ist nicht der klassische Türsteher, er beherrscht nicht einmal eine japanische Kampfsportart. „Kratzen und schieben“ kann er aber schon. Vielleicht wäre das Erlernen von Karate, Jiu Jitsu oder Kendo gar nicht so schlecht, Alex hat schon „drei, vier Mal eine reingekriegt“ und musste zweimal in die Notaufnahme. Dabei hat er sich einmal aber nur die Finger in der Tür eingequetscht, da war er selber ein wenig patschert. Obwohl Alex früher kein Fan der Ordnungshüter war, versteht er die Männer und Frauen in Grün als Türsteher jetzt besser. Heutzutage telefoniert er sogar regelmäßig mit der Polizei, vor allem wenn ein Besucher zu unsympathisch wird. Und die heutige Jugend ist auch nicht die Unschuld vom Lande: „Wenn die Kids was drinhaben, dann werden sie superfrech.“


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„Eini oder aussi, eini oder aussi.“ 

Alex, Project


„Ein guter Türsteher ist freundlich, aber nicht zu gesprächig.“  William

Florian & William, Aftershave

Die Frauenschwärme.

William und Florian sind zwei gut aussehende Männer, vor allem in den Augen einiger Aftershave-Besucherinnen. Aber um vier Uhr in der Früh sind viele Innsbrucker Burschen einfach nicht mehr konkurrenzfähig – Alkohol & Co. hinterlassen auch optische Spuren. Es ist also schon verständlich, dass die eine oder andere ein Auge auf die beiden vor der Tür wirft. Keine Chance freilich, Florian ist vergeben und auch William darf nicht zu höflich sein, denn: „Ein guter Türsteher ist freundlich, aber nicht zu gesprächig.“ Außerdem ist der Job nicht für jedermann das Richtige, findet Florian: „Die schlechtesten Türsteher sind jene, die sich durch ihre Arbeit profilieren wollen.“ Er meint, dass vielleicht deswegen Türsteher nicht überall und immer den besten Ruf genießen. Das Problem ist aber oftmals nicht der unsympathische Gast, sondern das Gesetz. Einmal hat ein Besucher, drei Köpfe kleiner als der Hüne William, versucht, ihm eine reinzuhauen. Da traute er sich nicht einmal zurückzuschlagen oder sich richtig zu wehren, denn sonst gibt’s vielleicht gleich eine Anzeige und Klage. Und mit einem Eintrag im Leumund ist einem beruflich nicht wirklich geholfen. Manchmal ist es aber furchtbar schwer, ruhig zu bleiben, da die „Kombination aus Kokain, Alkohol, viel Geld und wenig Respekt“ schon ein paar Ungustln produziert. Für William ist Innsbruck aber sowieso ein ruhiges Pflaster – er war früher Türsteher in England. Und aus irgendwelchen Gründen „trinken die Leute in Österreich gleich viel, prügeln sich aber viel weniger“.

© 6020/Rathmayr (alle)

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„Wir Türsteher sind wie eine große Familie und halten zusammen.“  Max

Sandro & Max, Mausefalle

© 6020/Rathmayr (alle)

Die Familien­menschen. Jessas, was hat der Sandro für einen Händedruck!

Da zerquetscht es einem ja fast das dünne Redakteurshändchen. Aber der kraftvolle Ersteindruck ist auch verständlich, schließlich arbeitet Sandro zusammen mit seinem Kollegen Max tagsüber auf dem Bau. Richtig zupacken müssen die beiden auch können, denn „die Zeiten haben sich geändert“. Max meint, dass die Wirtschaftskrise samt Arbeitslosigkeit an der jungen Generation nicht spurlos vorbeigegangen ist, manchmal gibt’s da beim einen oder anderen eben einen kleinen Aussetzer. Ungut, jedenfalls. Zuschlagen ist für die beiden jedoch „der letzte Ausweg“. Zuerst heißt es diskutieren und gut zureden. Blöd kommen braucht man den beiden Mausefalle-Türstehern aber trotzdem nicht, Max hat kampfsportmäßig schon etwas auf dem Kasten. Außerdem „respektieren die beiden jeden, haben aber vor keinem Angst“. Und vorbildliche Angestellte sind sie sowieso. „Ich will keine Spaßbremse sein“, erklärt Max, „aber wenn mein Chef sagen würde, dass ich zum Beispiel heute Abend niemanden mit einem roten T-Shirt reinlassen darf, dann kommt auch niemand mit einem roten T-Shirt in die ‚Falle‘.“ Und wenn so ein Mensch mit rotem T-Shirt glaubt, er muss Ärger machen, dann hat er es womöglich nicht nur mit Max allein zu tun: „Wir Türsteher sind wie eine große Familie und halten zusammen. Alleine gegen fünf hätte auch ich es schwer, aber oft sind unter den Gästen andere Türsteher. Und die schlagen sich auf jeden Fall auf meine Seite.“


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serie

KUNST & DESIGN AUS TIROL

6020 stellt in jeder Ausgabe einen Künstler bzw. Designer aus Tirol vor. Diesmal: Sigrid Wenter 

Mein Lebensmotto ist, jeden Tag zu einem Fest zu machen und so oft wie möglich zu lachen. Ich genieße das Leben in Augenblicken, liebe Gespräche, Begegnungen und gemeinsame Essen mit Freunden, bin täglich in der Natur und in Bewegung. Ausstellungen, Theater und Konzerte sind Teil meiner kreativen Nahrung. Ich lache und tanze und singe und weine und lese und reise und koche – mein Leben ist intensiv, und das inspiriert mich.

Protokoll: Jutta Plank

Seit vielen Jahren bin ich leidenschaftlich mit textilem Design beschäftigt. Ich inszeniere Räume für Veranstaltungen, Kongresse, Messen etc. und entwerfe und fertige Kostüme für diverse Theater.

Ich wünsche mir, dass jede Frau so viel Gefühl für ihren Körper hat, dass sie selbst sieht, was sie tragen kann und was einfach nicht vorteilhaft ist. Modediktaten wie Leggings, Hüfthosen oder Highheels muss man nicht unbedingt folgen. Ich liebe mein Handwerk, die Schneiderei, und besitze die Fähigkeit, Gedanken Gestalt und Raum zu geben. Durch meine Kleider, Kostüme und inszenierten Räume erzähle ich meine Geschichten.

Meine Arbeit richtet sich an Menschen, die Lust und Mut auf einen individuellen Lebensstil haben. Menschen, die sich gerne mit schönen Dingen umgeben, Menschen, die Freude am Besonderen haben.

Am liebsten arbeite ich mit feinen, hochwertigen Stoffen wie Wolle, Seide, zarter Baumwolle und experimentiere mit unkonventionellen Materialien. Sigrid Wenter geboren im Zeichen des Löwen, wohnhaft in Innsbruck. Mutter von zwei Töchtern. Besuch der Fachschule für Damenkleidermacher in Innsbruck und Salzburg, Ausbildung zur Schaugestalterin, Universitätslehrgang für Marketing. 1999 Gründung des Ateliers für Rauminszenierung. Seit 2009 eigene Kollektionen.

Meine Vorbilder sind Coco Chanel, Vivienne Westwood, Patti Smith und Pippi Langstrumpf. Winterkleid

Die neue Kollektion „Winterkleid“ wird am 25. November von 14 bis 16 Uhr und am 26. November von 11 bis 17 Uhr im Atelier für Rauminszenierung, Ferdinand-Weyrer-Straße 5, Top 5, in Innsbruck präsentiert. Das ganze Jahr über sind die Stücke von Sigrid Wenter auch bei „Feinheiten“ in der Innsbrucker Altstadt erhältlich. www.sigridwenter.at


Motor

W Sechster Dreier kommt

Anfang Feber 2012 schickt BMW die inzwischen 6. Generation der 3er-Limousine an den Start. Die rundum gewachsene Sportlimousine orientiert sich optisch sowohl am 5er als auch am BMW-7er und ist erstmals in drei unterschiedlichen Interieurslinien (Sport-, Luxury- bzw. Modern-Line) erhältlich. Ein Novum in der Premium-Mittelklasse ist das mehrfarbige Head-Up-Display, das alle relevanten Infos in brillianter Auflösung auf die Frontscheibe im direkten Sichtfeld des Fahrers projiziert. Mit verbrauchsoptimierten Aggregaten, serienmäßigem SechsgangGetriebe, optionaler Achtgang-Automatik und vier Fahrprogrammen (sportlich, sportlich+, komfortabel oder sparsam) steht der BMW 320d EfficientDynamics Edition ab 36.750 Euro ab 11. Feber zur Ausfahrt bereit.

Abarth al Arrabiata

Dass die Bewohner der Apenninenhalbinsel nicht nur in puncto Kleidung und Essen guten Geschmack beweisen, zeigt auch der italienische Fahrzeugbauer Fiat bei seiner schick designten 500er-Reihe. In Form des Abarth 500 liefert die Fiat-Tochter den kultigen Kleinwagen sogar mit ordentlich Pfeffer unter der Haube. Aber so richtig scharf wird es erst mit dem Abarth 500 Cup, der jetzt vom Roppener Fahrzeugtuner MS Design eine zusätzliche Veredelung erfährt: Mit eigenem Tuning-Kitt bestehend aus Frontspoiler, Seitenleisten, Kotflügelverkleidung, Tierferlegung, 17-Zoll-Rädern usw. mutiert der ab ca. 29.000 Euro erhältliche kleine Retro-Renner zum extrascharfen Giftzwerg.

Der uneingeschränkte Zugriff auf Informationen ist für viele Menschen zum unverzichtbaren Bestandteil ihres täglichen Lebens geworden – im Berufsleben und im Alltag. Auch im Auto wollen in der Zukunft immer mehr Menschen umfassend „vernetzt“ werden. Mercedes-Benz wird diesem wachsenden Kundenbedürfnis mit seiner Telematik-Strategie ­namens „@yourCOMAND“ gerecht: Das Konzept eines umfassenden cloud-basierten Systems zeigt der Erfinder des Automobils in seinem neuen Forschungsfahrzeug „F125!“, das den Weg für zukünftige Telematik- und Infotainmentsysteme im Auto bereitet.

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1.596 ccm

Leistung

110 kW/ 150 PS

Drehmoment

240 Nm / 1.600 U/min

Getriebe

6-Gang-Schaltgetriebe

0–100 km/h

8,6 sec

Spitze

210 km/h

Verbrauch

6,0 l/100 km / Test: 7,3 l/100 km

CO2 -Emissionen

139 g/km

L/B/H: 4.358/1.823/1.484 mm, Masse & Gewicht 1.314 kg Preis

Testmodell: 25.150 Euro

Rassiger

Eyecatcher

Mit Chic, Charme und technischem Know-how hat der neue Ford Focus das Kompakt-Segment revolutioniert. 6020 war mit dem sportlichen Kölner unterwegs.

E

in unüberhörbares Raunen war von den Mitbewerbern zu vernehmen, als Ford im Frühjahr 2011 die dritte Focus-Generation vom Stapel ließ. Der Grund für die Katerstimmung bei den Konzernstrategen von Golf, Astra und Co. war rasch gefunden: Einerseits stellten die Kölner mit dem Urenkel des Ford Escort einen echten Eyecatcher auf die Straße, der sogar von Leuten bewundert wird, die sich sonst nur peripher für Autos interessieren. Andererseits offeriert das neue Kompaktmodell sicherheitstechnische Assistenzsysteme, die bisher nur aus der Premiumliga bekannt waren. Last, but not least: Angesichts des hervorragenden Preis-Leistungs-Verhältnisses dürfen sich Ford-FocusKäufer gerne auf die Schulter klopfen.

Dynamischer Auftritt. Während sich sein 2004 eingeführter Vorgänger noch an der Optik des ab 1998 produzierten Focus I orientierte, handelt es sich bei der weltweit in sechs Werken produzierten neuen Modellreihe um eine komplette Neuentwicklung. Die großen Lufteinlässe, die schlank nach hinten verlaufenden Scheinwerfer, das coupéhafte Profil, die kraftvoll ausgestellten Radhäuser, in denen die sportlichen 17-AluZöller im 15-Speichen-Design geschützt untergebracht sind, senden bereits auf den ersten Blick ein klares Signal aus: dass das Fahren

auch mit der dritten Focus-Generation großen Spaß bereitet. So hat auch der uns zur Verfügung gestellte Focus, der in der auffallenden Farbe Mars-Rot-Orange auf seinen Einsatz wartete, sofort in Beschlag genommen. Das sportliche komponierte Cockpit, die intuitive Bedienbarkeit der Schaltwippen beim Lenkrad, die maßgeschneiderten Leder-Stoff-Sitze oder das elektrische Schiebedach – keine Frage: Die Innendesigner bei Ford haben in puncto „Car Cocooning“ (darunter verstehen Experten den Wohlfühlfaktor im Auto) ganze Arbeit geleistet. Zugegeben: Während das Platzangebot vorne recht üppig ausfällt, müssen die Passagiere in Reihe zwei ein klein wenig enger zusammenrücken. Dafür fällt das Kofferraumvolumen des Fünftürers mit mindestens 277 Litern überraschend üppig aus.

Suchtfaktor garantiert. Wie eingangs erwähnt, wartet der Focus mit einer Armada an elektronischen Helfern auf. Wer sich beispielsweise für das FahrerAssistenz-Paket (1.300 Euro) und das „EasyDriver-Paket Plus“ (650 Euro) entscheidet, bekommt unter anderem das Active-City-Stop mit automatischer Notbremsung bis 30 km/h genauso dazu wie den Fernlicht- bzw. Spurhalte-Assistenten sowie das VerkehrsschildErkennungssystem, das mittels Kamera

Test: Walter Mair

Temposchilder und Überholverbote erkennt. Stellvertretend für alle weiteren technischen Features sei noch die aktive Einpark-Hilfe erwähnt, die den Focus nur mit leichtem Druck auf das Gaspedal souverän in eine vorher abgescannte Parklücke dirigiert. Unser Testwagen wurde mit dem 1,6-Liter-Turbobenziner mit 150 PS bereitgestellt, der mit Unterstützung eines Drehmoments von 240 Newtonmetern jederzeit für souveräne Fahrleistungen sorgt. Das Aggregat mit kraftstoffschonender Start-Stopp-Technik verrichtet seine Arbeit zwar angenehm leise, gibt sich in Standphasen oft zurückhaltend. Vielleicht mit ein Grund dafür, dass das Ecoboost-Aggregat im Stadtverkehr durchschnittlich 8,4 Liter Sprit benötigt. Der Gesamtdurchschnittsverbrauch fällt aber angesichts der gewaltigen Power des Vierzylinder-Triebwerks mit knapp 7,3 Liter positiv aus. Der flotte Kölner lässt sich auf kurvenreichem Terrain sprichwörtlich mit dem kleinen Finger dirigieren und macht gleichzeitig jede Überlandstrecke zur genussvollen Lustmeile. Allerdings: Wenn es ihm zu bunt wird, bringt der Focus seinen Fahrer dank rechtzeitig einschreitendem ESP rasch wieder zur Raison. Der flotte Kölner kostet 20.050 Euro, der Gesamtwert des Testwagens mit sämtlichen Helfern beläuft sich auf 25.150 Euro. q


Wer hart an seine Grenzen geht, lernt viel über sich selbst – aber auch über die eigene Ausrüstung. All unsere Erkenntnisse aus dem Volvo Ocean Race finden sich darum auch in Ihrem XC60 wieder. Die DSTC-Fahrdynamikregelung wirkt in kritischen Situationen einem Ausbrechen des Fahrzeugs sofort entgegen; die Bergabfahrhilfe sorgt selbst bei starken Gefällen stets für sichere Bodenhaftung. Und das aktive Four-C-Fahrwerk passt sich automatisch jedem Tempo und Untergrund an. So haben Sie auch bei Wind und Wetter immer alles unter Kontrolle. Denn der Volvo XC60 wurde für Ihre Ansprüche entwickelt – so extrem diese auch sein mögen.

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Seit knapp einem Jahr gibt es den eleganten Škoda Superb Combi als TDI mit Allrad und Sechsgang-DSG. 6020 war mit dem tschechischen Nobeltransporter unterwegs.

E

r überragt sie fast alle, der Škoda Superb Combi. Vorausgesetzt, es hätte Autos bereits zur Zeit des Preußenkönigs Friedrich Wilhelm I. gegeben, wäre die 4,8 Meter lange, 1,8 Meter breite und 1,51 Meter hohe Kingsize-Variante des Škoda-Flaggschiffs sogar eine ideale Besetzung in einer automobilen Garde-­ Regimentsflotte des preußischen Herrschers gewesen. Da der fesche Tscheche unmittelbar nach seinem Marktstart mit dem „red dot design award“ ausgezeichnet wurde, hätten die Mitstreiter wahrscheinlich sogar den königlichen Hut vor dem „Langen Kerl“ aus Mladá Boleslav gezogen. Zurück zur Neuzeit. Der multifunktionale Mittelklassewagen, der mit der noblen Oberliga kokettiert, besticht zunächst durch ein überdurchschnittliches Angebot an Raum und Komfort, das sonst nur im Premium-Segment vorzufinden ist. Zu den weiteren Annehmlichkeiten an Bord des superben Kombis zählen die elektrisch verstellbaren Vordersitze mit dreistufiger Memory-Funktion beim Fahrersitz, ein gekühltes Handschuhfach oder auch die herausnehmbare LED-Lampe im Gepäckraum. Der Gipfel des Komforts findet sich bei diesem Fahrzeug sogar in Reihe zwei: Während normalerweise nur der Fahrer und Beifahrer von einer Sitzheizung profitieren, kommen beim Škoda Superb auch die hinte-

ren Passagiere bei den Fensterplätzen in den Genuss einer separaten, dreistufig regulierbaren Komfortheizung. Sogar die Außentemperatur wird auf einem Display angezeigt.

Simply clever. Ehrfurchtgebietende Dimensionen eröffnen sich hinter der sanft in die Höhe schwingenden Heckklappe, wo sich ein clever ausgestatteter Laderaum mit doppeltem Ladeboden und einem gemeinsamen Fassungsvermögen von mindestens 633 Litern (und nach Umlegen der Rücksitze von 1.865 Liter) eröffnet. Hier „schlägt“ das Top-Modell der tschechischen VW-Tochter sogar seinen Konzernbruder Passat, der mit 603 bzw. 1.731 Liter klar auf die Plätze verwiesen wird. Praktisch: Die Laderaumbeleuchtung erhellt nicht nur das Heckabteil, sondern auch die Fläche rund um das Fahrzeugheck. Ein weiterer Glanzpunkt ist die um 440 Euro optional elektrisch öffnende bzw. schließende Heckklappe, die entweder mittels Funkfernbedienung oder per Tastendruck an der Unterseite der Hecktüre ent- bzw. verriegelt werden kann. Darüber hinaus ermöglicht ein praktisches Ensemble aus Aluminiumschienen, Netzen und Haken im Kofferraum eine optimale Sicherung des Ladeguts. Das Verrutschen von diversen Einkaufstaschen wird während der Fahrt komplett ausgeschlossen.

Test: Walter Mair

Allrad-Kompetenz. Der superbe Kombi ist ein Meister des Schwebens und filtert Bodenunebenheiten gekonnt weg. Der Zweiliter-Commonrail-Diesel mit 140 PS ist forsch im Antritt, souverän bei Überholmanövern und insgesamt leise bei der Arbeit. Dieser Motor wird optional mit einem automatisierten Sechsgang-Doppelkupplungs­getriebe und Allradantrieb geliefert. Das DSG wechselt die sechs Vorwärtsgänge äußerst sanft und beinahe ohne spürbare Zugkraftunterbrechung. Wer das Superb-Heft für den individuellen Sportgenuss selbst in die Hand nehmen möchte, stellt den Automatikhebel auf Position „S“ und dirigiert die Gänge mittels Schaltpaddels am Lenkrad. Zur Sicherheit sorgt der elektronisch gesteuerte Vierradantrieb dafür, dass den Rädern stets die beste Haftung erteilt werden. Dieses Extra erhöht die Fahrsicherheit auf nassen und von Laub bedeckten Fahrbahnen genauso wie im kommenden Winter, wo der Superb seine 4x4-Kompetenz zusätzlich unter Beweis stellen kann. Fazit: Der Superb Combi 4x4 präsentiert sich dank Allradtechnik und DSG als sicherer und komfortabler Nobeltransporter, der mit einem tollen Preis-Leistungs-Verhältnis (ab 34.190 Euro) punktet – beinahe ein Schnäppchen in der Liga der noblen Kombis. Unsere überkomplett ausgestattete Elegance-Variante kostet im Vergleich moderate 39.920 Euro. q


el


112 Motor

ps-promis

Neue Marke. Autohaus-Mor igglGF Philipp Lantos bietet ab sofor t die Marke Honda mit einzigartiger 8-Jah res-Garantie an.

Sushi an Baguette

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er liebt Sushi nicht? Und wer würde freiwillig auf ein Baguette verzichten? Sowohl Japan als auch Frankreich bieten allerdings weit mehr als nur kulinarische Hochgenüsse. Weltbekannte Automobilmarken wie Honda oder Peugeot beispielsweise. Wer sich für beide Marken interessiert, hat es in Innsbruck jetzt leicht: Seit Anfang November können die Kunden sowohl Peugeot als auch Honda in dem an der Hallerstraße gelegenen Autohaus Mo­ riggl genauer unter die Lupe nehmen.

Acht-Jahres-Garantie. „Honda ist eine innovative Marke mit tollen Modellen und hoher Qualität. Da auch wir immer von einem hohen Niveau ausgehen, haben wir uns entschieden, Honda als Zweitmarke in unser Verkaufsprogramm aufzunehmen. Darüber hinaus haben die Japaner auch in puncto sparsamer Hybridtechnik viel Erfahrung, was sich optimal mit dem Angebot von Peugeot ergänzt“, verweist Moriggl Geschäftsführer, Philipp Lantos, auf das Hybridmodell Insight, der durchschnittlich nur

4,4 Liter Sprit benötigt und ab 19.990 Euro kostet. „Einzigartig ist, dass Honda auf seine Produkte acht Jahre Garantie gewährt – drei Jahre Vollgarantie und weite fünf Jahre Garantie auf Motor, Getriebe, Lenkung und Elektronikteile. Das gibt es sonst bei keiner anderen Marke“, unterstreicht der frischgebackene Zweimarkenhändler. Zu seinen persönlichen Favoriten zähle der neue Hybrid-Pionier Honda Jazz IMA (ab 18.990 Euro) sowie das Offroadmodell CR-V, der derzeit als limitiertes Sondermodell um attraktive 28.390 Euro zu haben ist. „Ich finde auch den futuristisch designten Civic gelungen, der als ‚Run-Out-Modell’ nur mehr 15.990 Euro kostet.“ (Anm.: Im März 2012 startet die neunte Civic-Generation.) Insgesamt will das Autohaus Moriggl im ersten Volljahr zwischen 125 und 150 Fahrzeuge der Marke Honda absetzen. Der Moriggl-Standort West in der Bachlechnerstraße ist auch in Zukunft nur für die Marke Peugeot reserviert. q

Autopark-Boss Michael Mayr (re.) mit Gattin Sonja und Filialleiter Hannes Brandacher.

Autopark in Feierlaune

rera Gourmet-Ckerar Porsche 911 Hauben-Koch Alfred Miller und der neue

Was haben der Innsbruc adeder ersten Porsche-Poggenpohl-Kochak Carrera 4 GTS gemeinsam? Nun, bei tion enta Präs der h sslic anlä ber Okto ng k Anfa mie, die im Porsche-Zentrum Innsbruc der r unte gefunden hat, zeigten beide, dass sie des Zuffenhausener Roadsters statt mit unwider tler, küns rmet Gou ein eine der en: Haube so richtig Dampf machen könn Roadsein hen Hochgenuss sorgt, der andere, derstehlichen Rezepten für kulinarisc Bei ert. brilli blütige Power und Allradtechnik ter, der durch spor tliche Eleganz, heiß n Salo chedie Geschäftsleitung in den Pors einem fünfgängigen Dinner, zu dem rem nzielle Carrera-Kundschaf t unter ande pote geladen hatte, delektier te sich die rter uche orée, Wachtelbrüstchen mit gerä an confiertem Saiblingsfilet mit Chic beeren. e mit rotem Kern und gelierten Wald ouss Blutwurst bzw. dunklem Schokom Carrera e stark PS ngenen Abends gab das 408 Apropos: Den letzten Schliff des gelu hte. mac r meh auf l gedeckten Tafel Lust 4 GTS-Cabrio, das im Blickfeld der nobe

Ende September 2010 hat mit dem Autopark Wörgl eines der modernsten Autohäuser Tirols seine Pforten geöffnet. Der dritte Autopark-Standor t wurde mit einem Investitionsvolumen von rund vier Millionen Euro für die Marken Ford, Suzuki und Volvo errichtet. Eine Investition, die sich mehr als gelohnt hat. „Bereits in den ersten neun Monaten nach der Inbetriebnahme unseres neuen Autohauses konnten wir die Pkw-Marktanteile an der BH Kufstein um 49 Prozent steigern, der Nutzfahrzeugmarktanteil erhöhte sich sogar um 60 Prozent“, freut sich Autopark-GF Michael Mayr über seinen erfolgreichen Filialbetrieb im Tiroler Unterland. Mit attraktiven „Geburtstagsgeschenken“ und selbstgebackenem Kuchen wurde das einjährige Jubiläum einen ganzen Monat lang gebührend gefeiert.


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programm Sie sind Grüße aus Sao Paolo. eine der

Party

exzentrisch, stammen aus Brasilien und waren ersten Bands der New-Rave-Bewegung: CSS. Die Abkürzung steht für „Cansei de Ser Sexy“ und bezieht sich auf ein Zitat von Beyoncé Knowles („I’m tired of being sexy“). So weit, so gut. Auf dem internationalen Musikradar sind CSS im Jahr 2006 erstmals aufgetaucht, als ihr Song „Let’s Make Love and Listen to Death from Above“ die Tanzflächen und Radiostationen in den USA und Europa eroberte. Derzeit ist die fünfköpfige Band mit ihrem dritten Album „La Liberación“ auf Tour und macht am 24. November im Weekender Club in Innsbruck Station. Tickets sichern!

Aftershave Blitz Blank feat. Electric Indigo, 18. 11., 22 h Resolum feat. Fex Fellini, 19. 11., 22 h Hasch a Fyah?, 25. 11., 22 h Philipp L’Heritier, 30. 11., 22 h

Weekender Club Afro Explosion, 18. 11., 22 h Starmelt Club, 26. 11., 22 h

VAZ Hafen Hatefest, 6. 12., 18 h

Ausstellungen In Innsbruck

Außerhalb

© TRIS

Michael Hakimi • bis 23. 12., Stadtgalerie Schwaz

© Veranstalter

Tomek Kopcewicz • „On the Way“, bis 15. 11., Galerie Sandhofer Paolo Pellegrin • „Dies Irae“, zu sehen bis 14. 1. 2012, FO.KU.S Johanna Tinzl & Stefan Flunger • Eröffnung 24. 11., zu sehen bis 5. 1. 2012, Neue Galerie (Hofburg) Malen mit Glas und Licht • Eröffnung 25. 11., zu sehen bis 18. 3. 2012, Zeughaus Vergangenes Begehren • Bis 4. 12., Galerie im Taxispalais Christian Egger • Bis 17. 12., Kunstpavillon Greg Bogin • „Bilder“, bis 24. 12., Galerie Rhomberg Kunstschätze des Mittelalters • Bis 15. 1. 2012, Tiroler Landesmuseum Peter Kogler • Bis 31. 1. 2012, Galerie Johann Widauer Walter Pichler • Bis 26. 2. 2012, Galerie Thoman

Clownesk.

Die drei Damen von TRIS sind wieder da: Helga Jud, Tanja Rainalter und Christina Matuella spielen am 21. und 22. November noch einmal ihr clowneskes Erfolgsprogramm „Die Beste(n) im Westen“ im Treibhaus. Beginn ist um 20 Uhr.

19:00

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116 Programm

Treibhaus Sergey Starostin, 16. 11., 21 h Ralph Towner, 19. 11., 20.30 h Ton Steine Scherben, 21. 11., 21 h The Puppini Sisters, 25. 11., 21 h Aurelio & The Garifuna Soulband, 26. 11., 21 h Arkady Shilkloper & Jon Sass, 30. 11., 21 h Rebekka Bakken, 2. & 3. 12., 21h Mono & Nikitaman, 8. 12., 21 h

Moonbootica © Timmo Schreiber, veranstalter

Konzerte

Weekender Club

p. m. k Kurt Baker & Mondo Ray (kin*aux*ton), 15. 11., 21 h Big Sexy Noise feat. Lydia Lunch & Gallon Drunk, 20. 11., 21 h Warbringer & Indyus, 21. 11., 20 h Francis International Airport, Likewise & Stefan Galler, 25. 11., 21 h Knalpot, Lissie Rettenwander und die Behörde, 27. 11., 21 h Monster Zero Mash: The Manges, The Apers u. a., 2. & 3. 12., 20 h

VAZ Hafen Papermoon, 16. 11., 20 h

Olympiaworld STS, 10. 12., 20 h

Alle Jahre wieder

Format B

Moonbootica bei der Electric City am 19. November

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eit der Partypremiere 2009 haben Moonbootica der Electric City schon zweimal einen Besuch abgestattet. Und auch heuer darf man sich wieder auf ein krachendes Wildstyle-Set von KoweSix und Tobitob freuen: Das Hamburger DJ-Duo ist bei der Electric City am 19. November im Salzlager Hall zu Gast. Der zweite große Act des Abends ist das Produzenten-Duo Format B aus Berlin, das seit 2005 durch die Technoszene geistert. Erstmals wird es bei der Electric City auch einen Dubstep- und Drum’n’Bass-Floor geben, der von heimischen DJs wie DJ Fu (Wax Wreckaz) bespielt wird. www.electric-city.cc q

© Veranstalter

Matthew Caws (Nada Surf) & Ezra Furman, 17. 11., 21 h Headwater, 21. 11., 21 h CSS, 24. 11., 21 h Subsource, 28. 11., 21 h Scott Matthew, 30. 11., 21 h Kraftclub, 5. 12., 21 h Bodi Bill, 9. 12., 21 h William Tell Me, 12. 12., 21 h

Spätherbst-Musik Konzert von Scott Matthew am 30. November

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usik, die zum trüben Novemberwetter passt: Am Mittwoch, 30. November kommt der bärtige Exil-Australier Scott Matthew für ein Konzert in den Weekender Club. Der in New York lebende Singer/Songwriter macht sich auf seinem aktuellen Album „Gallantry’s Favorite Son“ wieder einmal Gedanken über die Liebe, Trennungen und Einsamkeit. Schöne Melodien, eine melancholische Stimme – genau das will man in dieser Jahreszeit hören. q


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Theater Tiroler Landestheater Beethoven lautlos, 17. & 18. 11., 1. & 2. 12., 19.30 h Dialogues des Carmélites, 19. (19 h) & 23. 11. (19.30 h) Lohengrin, 20. 11. & 4. 12., 18 h Les Misérables, 24. (19.30 h) & 26. 11. (19 h), 9. (19.30 h) & 10. 12. (19 h) Idomeneo, 25. 11., 3. & 11. 12., 19 h Die Orestie, 27. & 30. 11., 19 h

Kammerspiele Prinz Hamlet der Osterhase oder Sellawie, 18., 23. & 25. 11. (20 h), 1. (20 h), 3. (19.30 h) & 9. 12. (20 h) Adieu Bahnhof! oder Es fährt ein Zug nach Irgendwo, 19. & 26. 11. (19.30 h), 2. 12. (20 h) Tango/Letters of Others/Bolero, 7. 12., 20 h Das Dschungelbuch, 20., 24., 25. & 27. 11., 2., 4., 5., 9., 10. & 11. 12., verschiedene Beginnzeiten

Theater praesent Dreck, 16., 17., 19. & 23.–26. 11., 19.30 h

Westbahntheater OHA Spezial (Überraschungsabend), 19. 11., 20 h FlugPunkt, 25. & 26. 11., 20 h

Landesjugendtheater Der kleine Muck, bis 23. 12. (täglich), 15 h

Bartheater Friedbergs Bar (Bogen 50)

Programm „bisjetzt“ im Treibhaus Österreich-Premie war das 25-jährige Bühnenjubiläum des heute 50-jährigen Kabarettisten. Von 11. bis 14. Dezember kehrt Dorfer in den Treibhaus­ turm zurück. Was erwartet die Besucher in „bisjetzt“? Ein „Best of“, das mit neuem Material gemixt wird und die vielen Talente des Alfred Dorfer widerspiegelt. Für Nostalgiker: Es gibt ein Wiedersehen mit „Schlabarett“ und „Indien“.

Kolpingbühne Hall

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Der Teufel mit den drei goldenen Haaren, 19., 26. & 27. 11., 3., 4., 8. & 9.–11. 12., 15 h

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Dorfers Bis jetzt. Genau vor einem Jahr feierte Alfred re. Anlass

Die neue Einsamkeit (Martin Kolozs), 20. 11., 20.15 h

Im September Rebekka Bakken kommt ins Treibhaus.

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s ist zwar schon Dezember, wenn Rebekka Bakken mit ihrem neuen Album „September“ nach Innsbruck kommt, trotzdem dürfen sich die Fans der Norwegerin auf zwei besondere Konzerte im Treibhaus (2. und 3. Dezember) freuen. Entstanden ist „September“ in Zusammenarbeit mit dem Produzenten Malcolm Burn in den USA. Die Plattenfirma beschreibt die neue Platte von Rebekka Bakken als „natürlich, stimmvoluminös und geradezu countryesk“. Zur stimmungsvollen Umsetzung hat die 41-Jährige bei ihrem Innsbruck-Konzert auch eine eigene Band mit dabei. q

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HIER LEBT TIROL Die Tiroler Landesmuseen sind der Ort, an dem Kultur und Kunst erlebt werden. Unser Ziel ist die Erforschung Tirols, seiner Natur, Geschichte, Kultur, Kunst, Wirtschaft und Technik, sowie die Kenntnis von Land und Leuten. Sonderausstellungen öffnen den Blick ins Land und über seine Grenzen hinweg.

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120 Programm

Getanzte Taubheit In „Beethoven lautlos“ inszeniert Enrique Gasa Valga getanzte Impressionen aus dem Leben des Komponisten.

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ach den erfolgreichen Tanzstücken über den Dichter Georg Trakl und die Malerin Frida Kahlo hat TanzkompanieLeiter Enrique Gasa Valga nun dem Komponisten Ludwig van Beethoven und seiner Musik ein Stück gewidmet, das derzeit am Tiroler Landestheater zu sehen ist. Mittels Momentaufnahmen aus Beethovens Leben skizziert Gasa Valga das weite Spannungsfeld dieser schwierigen Künstlerpersönlichkeit und vertraut den zweiten Schwerpunkt, die Musik, seinem hinreißenden Ensemble an. Die Tänzer vermitteln Beethovens Kompositionen durch Bewegung und beeindruckendes Zusammenspiel. Szenische Begegnungen mit Menschen, Naturerlebnisse, Phasen

der Einsamkeit und Verzweiflung über seine Taubheit – all das tanzt und spielt Leoannis Pupo-Guillen als Beethoven mit Leidenschaft und Intensität, wobei er das Publikum auch in den spontanen Glücksmomenten des künstlerischen Schaffens zu begeistern vermag. Die drei Frauen ganz in Weiß (Laia Garcia Fernández, Clara Sorzano Hernández, Marie Stockhausen) und der Neffe des Komponisten (David Rodriguez) spiegeln die Facetten der Liebe um Beethoven wider und bilden einen spannenden Kontext, David Rodriguez überrascht in seiner Doppelfunktion. Fein abgestimmt auf Inhalt und Gehalt sind auch die Bühnengestaltung, Licht-, Farb- und Schatq tenspiel sowie die Kostüme. (ds)

© tON/NOt

© Katsey

Weitere Aufführungen: 17. & 18. November, 1., 2. & 28. Dezember, jeweils 19.30 Uhr im Großen Haus.

Radio Noir Theater-Clubbing noch dreimal in der p. m. k

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er Theaterverein tON/NOt bringt mit „Radio Noir“ ein neuartiges, experimentelles Bühnenformat nach Innsbruck: das Theater-­Clubbing. Ausgangspunkt ist das Stück „Radio Noir“ von Albert ­Ostermaier, das von Regisseur Thomas Gassner als Verschmelzung von Schauspiel, Musik und Visuals inszeniert wird. Im Zentrum steht die menschliche Stimme als Klang- und Machtinstrument, es geht aber auch um Innsbruck als urbanen Raum. Von 17. bis 19. November ist „Radio Noir“ noch dreimal in der p. m. k zu sehen, am 2. Dezember gibt es eine zusätzliche Aufführung in der Wäscherei P in Hall in Tirol. q


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Die Nadel der Kleopatra Projekttheater Hall zeigt eine moderne Tragikomödie.

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ie Herbstproduktion des Projekttheaters Hall heißt „Die Nadel der Kleopatra“, ist eine österreichische Erstaufführung und wird ab 19. November im Theaterpädagogischen Zentrum Hall (Lobkowitzgebäude) gezeigt. Das Stück ist eine moderne Tragikomödie und stammt aus der Feder der deutschen Autoren ­Philipp Moog und Frank Röth. „Die Nadel der Kleopatra“ wurde 2010 in Berlin uraufgeführt, in Hall wird die Produktion unter der Regie von Helmuth A. Häusler zu sehen sein. Die Termine: 19. & 25.–27. 11., 2.–4. & 9.–11. 12., jeweils 20 Uhr. q

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Nach „090909“ kommt „101010“ – das ist irgendwie logisch. Zumindest für die „Drüberreder“ von maschek, die man aus „Dorfers Donnerstalk“ kennt. Ihr neues Programm ist eine komödiantische Verwurstung von über 100 Stunden Fernsehmaterial, das am 10. Oktober 2010 aufgenommen wurde. Nachdem das Vorgängerprogramm „090909“ den Untertitel „Ein katastrophaler Fernsehtag“ tragen musste, soll „101010“ nun als „Ein revolutionärer Fernsehtag“ in die Geschichte eingehen. Wer neugierig ist: maschek sind von 27. bis 30. November im Treibhaus zu Gast. Karten gibt es im Vorverkauf um 16 Euro.

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Kulturdenkmal von Barbara Wohlsein • bwohlsein@6020stadtmagazin.at

F Theater im Bogen Verein „WoZuGrenzen?“ spielt in neuer Bleibe

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ach der Schließung des Kulturgasthaus Bierstindl hat der Verein „WoZu­Grenzen?“ im Viaduktbogen 32 nun eine neue Heimat gefunden. Das „Bogentheater“ soll ein kleines, feines Theater mit rund 40 Sitzplätzen sein, Ende Oktober fand die offizielle Eröffnung statt. Die erste Produktion ist Ephraim Kishons „Es war die Lerche“ (noch zu sehen am 18. und 19. November), am 2. Dezember feiert dann die Komödie „Das Warten“ Premiere. Zusätzlich wird es auch Konzerte und andere Veranstaltungen im Bogentheater geben. Interessantes Detail: Die Innsbrucker Werbeagentur ACC hat im Rahmen ihrer Initiative „kreativ helfen 2011“ den neuen grafischen Auftritt des Theater kostenlos betreut. q

Tatort Stadion Die Bäckerei widmet sich von 25. November bis 10. Dezember dem Thema Fußball und Diskriminierung.

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ußball besteht bekanntlich aus weit mehr als den 22 Männern, die 90 Minuten einem Ball hinterherlaufen. Neben den vielen positiven Aspekten der vermeintlich schönsten Nebensache der Welt gibt es auch die berüchtigten Schattenseiten, die vor allem das Geschehen auf den Rängen und im Umfeld betreffen. Seit 2001 leistet die Wanderausstellung „Tatort Stadion“­ vom Bündnis Aktiver Fußballfans an fast 200 Orten des deutschsprachigen Raumes Aufklärungsarbeit unter Fußballfans, indem sie das Thema Diskriminierung rund um den grünen Rasen beleuchtet. Das Kulturkollektiv Contrapunkt holt die Ausstellung „Tatort Stadion 2“ in Kooperation mit der Faninitiative Innsbruck nun erstmals nach Österreich und umrahmt die Ausstellungszeit von 25. November bis 10. Dezember in der Kulturbackstube „Die Bäckerei“ zusätzlich mit Diskussionen, Filmen und weiteren Events rund um die Fankultur im Fußball. Detailliertes Programm: www.diebaeckerei.at  q

acebook ist die ‚Kronen Zeitung‘ des Internets, Twitter ist der ‚Falter‘.“ Wer hat diesen klugen und durchaus wahren Satz gesagt? So überraschend es auch scheint: Stefan Petzner. Es steckt also doch etwas in dem solariumstrapazierten Köpfchen, wenn es nicht gerade damit beschäftigt ist, Udo Jürgens zu hören oder um den verblichenen Lebensmenschen zu trauern. Laut Petzners Geistesblitz ist es eigentlich verwunderlich, dass Werner Faymanns Social-Media-Debüt so dermaßen in die Hose gegangen ist – denn wie man die ‚Krone‘ im Griff hat, weiß der Bundeskanzler bekanntlich ganz gut. Trotzdem gehört Faymanns groß angekündigter Facebook-Start zu den peinlichsten PR-Flops, die man seit langem gesehen hat. Der erste Fehler war die besagte große Ankündigung. Wer im Vorhinein ausplaudert, dass sich neun (!) Personen um ein FB-Profil küm-

Armin Wolf war kurz davor, seinen sprichwörtlichen Erstgeborenen zu verwetten, um zu erfahren, wer Failmann ist. mern werden und bis zu 200.000 Euro Budget bereitstehen, muss schon die Web-2.0-Kampagne von Barack Obama überbieten, um nicht lächerlich dazustehen. Was das „Team Faymann“ seit dem 26. Oktober geleistet hat, ist naiv bemüht, aber nicht gut. Langweilige Pressemeldungen mit ein paar „jungen“ Wörtern aufzupeppen, reicht beileibe nicht, um die anspruchsvollen FB-User bei der Stange zu halten. Social-Media-Auftritte von Politikern machen nur Sinn, wenn diese entweder etwas kommunizieren, das die Öffentlichkeit ansonsten nicht mitbekommen würde, oder in Echtzeit-Dialog mit den Usern treten. Einen Gewinner hat die Faymann-Pleite allerdings: Den mysteriösen „Failmann“ auf Facebook und Twitter. Unter diesem Namen postet ein (bis zum Redaktionsschluss) anonymer Spaßvogel all das, was sich Werner Faymann aus Sicht eines Kabarettisten denkt, aber nicht zu ­schreiben traut. Ein Beispiel: „Hab gerade Papandreou angerufen: ‚Du, ich will diese Volksabstimmung nicht!‘ Er: ‚Repeat in English please.‘ Hab ich aufgelegt.“ Die Jagd auf Failmann nimmt skurrile Züge an: Armin Wolf war schon kurz davor, seinen sprichwörtlichen Erstgeborenen zu verwetten, um zu erfahren, wer der kluge Ghostwriter ist (ein heißer Tipp waren maschek), seine Ehefrau Euke Frank schaffte es derweilen, Failmann für „Woman’’ ein Exklusivinterview zu entlocken. Im Grunde eine Social-Media-Karriere wie aus dem Bilderbuch. Vielleicht steckt ja Stefan Petzner dahinter.  q


© Eric Themel (1), Yves Garneau

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124 Programm

„Path of Roses“

Homebase Innsbruck Freeride-Filmfestival am 7. und 8. Dezember

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Dreck. Das Theater praesent feiert im November seinen fünften Geburtstag und hat außerdem eine spannende Produktion aus Wien zu Gast: Bis 26. November wird das Stück „Dreck“ von Robert Schneider („Schlafes Bruder“) im neuen Stand­ort in der Jahnstraße 25 gezeigt. Auf der Bühne steht der österreichisch-persische Schauspieler Markus Tavakoli, es geht um Sprache und ihre Wirkung in Hinblick auf Integration. Termine: 16., 17., 19. & 23.–26. November, jeweils um 19.30 Uhr.

„Soultrip Argentina“

© Theater praesent

wei Tage lang steht das Leokino im Zeichen von Freeridern, die in Innsbruck leben oder einen engen Bezug zur Stadt haben. Am 7. Dezember werden die (Kurz-)Filme „Tribute to Tommy Brunner“, „Path of Roses“, „FWT Fieberbrunn“, „Ready for Powder“ und „A History of Snow“ gezeigt, moderiert wird der Abend von Flo Orley und Harry Putz. Am 8. Dezember gibt es dann die Produktionen „Soultrip Argentina“, „Sonne über dem Arlberg“, „Check Your Risks“, „Hike3“ sowie den Film „Heimvorteil“ von Patrick Huter zu sehen. An beiden Festivaltagen gibt es außerdem einen Nachwuchs-Schwerpunkt, bei dem junge Freerider dem Publikum vorgestellt werden. Wem das Konzept gefällt: Das Freeride Festival Innsbruck soll zu einer regelmäßigen Veranstaltungsreihe werden. q


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© Koch Universal Music

© MCI-Spiluttini

Die Großväter STS auf Abschiedstournee durch Österreich

im Rahmen des Tiroler Hochschultages

D o , 2 4 .11.2011 9 – 18 Uhr © Jan Friese

s ist die letzte Tournee von STS – da sind sich Steinbäcker, Timischl und Schiffkowitz einig. Nach fast 40 Jahren auf der Bühne gehören die Steirer zum österreichischen Kulturgut. Bei ihrem Abschiedskonzert am 10. Dezember in der Olympiahalle in Innsbruck dürfen sich die Fans auf alle großen Hits von „Fürstenfeld“ über „Großvater“ bis hin zu „Irgendwann bleib i dann dort“ freuen. Dass die drei Musiker, die stets auch eigene Soloprojekte verfolgt haben, nach der Tour für immer in der Versenkung verschwinden, ist eher unwahrscheinlich. Denn wie Günther Timischl q singt: „A schön’s Konzert kann einem alles geben.“

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amit die Zeit bis zum Christkind ein bisschen schneller vergeht, gibt es in den Kristallwelten in Wattens an allen Adventwochenenden ein spezielles Kinderprogramm. Am 27. November und 11. Dezember kann man im Kristallatelier funkelnden Weihnachtsschmuck basteln, Riesenkekse sorgen für die Stärkung der kleinen Künstler. Außerdem gibt es eine Reihe von Weihnachtsworkshops, bei denen Märchen und Geschichten erzählt werden. Am 26. November sowie am 3., 10., 17. und 24. Dezember geht es um den Weihnachtskater (geeignet für Kinder von vier bis sechs Jahren), etwas ältere Kinder (sieben bis zwölf Jahre) können währenddessen in die Welt der Wichtel und Weihnachtsmänner eintauchen. q

© Swarovski/Berger

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Die Großväter STS auf Abschiedstournee durch Österreich

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mit eingebauter Kneipe“

Kaya Yanar kommt am 9. Dezember mit seinem Programm „All Inclusive!“ nach Innsbruck. Im 6020-Interview erklärt er, wieso Witze über den Nachbarn auf der ganzen Welt Interview: Willi Kozanek funktionieren. Was unterscheidet den deutschen Humor vom österreichischen? Kaya Yanar: Ich denke, dass der österreichische Humor sehr anspruchsvoll ist. Er ist gesellschaftskritisch, bissig und politisch. In Deutschland gibt es das natürlich auch, aber die erfolgreichsten Comedians beschäftigen sich eher mit Alltagshumor.

Und was unterscheidet diesen Humor vom türkischen? Der türkische Humor lebt vom Erzählen, es geht um Geschichten. Im deutsch-österreichischen Humor geht es eher darum, die richtige Pointe zum richtigen Zeitpunkt zu setzen. Lachen die Menschen auf der Welt über die gleichen Dinge? Es gibt schon gewisse Schnittmengen, etwa Slapstick oder Bauchredner. Mister Bean ist ein gutes Beispiel. Was auch überall funktioniert, sind Witze über den Nachbarn. Deutsche lachen gerne über Holländer und Österreicher. Österreicher wiederum über Deutsche und Schweizer. Welche Eigenschaften der Österreicher sind für Witze verwertbar? Die Fußball-Länderspiele sind recht einfach zu verwerten. Der Skilehrer als Frauenheld bietet sich auch an. Ich mache in Österreich auch gerne Witze darüber, dass der Kaffee durch die Türkenbelagerung über Wien nach Europa kam.

© AE

Nervt es Sie manchmal, ständig an Ihren sogenannten „Migrationshintergrund“ erinnert zu werden? Nein, eigentlich nicht. Ich kenne mich bei

der Thematik aber auch nicht so gut aus. Ich könnte zum Beispiel nicht Integrationsoder Kultusminister sein. Und was passiert mit Ihnen, wenn die Integrationsdebatten zu Ende sind? Haben Sie einen Karriere-Plan B? Ich werde mich über andere Themen lustig machen. Über das Älterwerden vielleicht. Wenn ich nicht Komiker geworden wäre, hätte ich Psychologie studiert. In Österreich studiert bereits der eine oder andere Landsmann von Ihnen Psychologie, die Deutschen sind sogar zur größten Einwanderergruppe geworden. Nun fragen sich die Ösis: „Wie integriert man Deutsche?“ Der Deutsche ist recht gesellig, aber die Arbeit steht trotzdem ganz oben auf seiner Liste. In einer Umfrage kam mal raus, dass Deutsche mehr Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes haben als vor Krankheiten. Andererseits feiert er natürlich auch sehr gerne. Und er kann mit Selbstironie umgehen. Baut den Deutschen in ihren Arbeitsplatz eine Kneipe, dann sind sie glücklich. Da könnt ihr dann gerne auch einen Deutschenwitz erzählen. Vielen Dank für das Gespräch.

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Kaya Yanar im Test In seiner Show „Was guckst du?!“ entschied er über Einlass oder Ablehnung an der Discotür. Nun wird der Spieß umgedreht: Kaya Yanar muss sich dem 6020-Integrationstest stellen, um nach Österreich gelassen zu werden. Wie heißt unser Bundeskanzler? Mist, über den habe ich grad letztens mit Freunden in einer Euro-Debatte gesprochen. Haymann oder Saymann, so was in der Art.  (Falsch.)

Aus welchem Fleisch wird traditionellerweise das Wiener Schnitzel zubereitet? Ich bin Vegetarier, aber meine türkischen Kumpels essen das in Frankfurt sehr oft. Ich denke (Richtig.) es ist Kalbfleisch.

Welcher österreichische Künstler bringt mit Hits wie „Hey Baby“ jeden Sommer tausende Deutsche auf Mallorca zum Tanzen? Ich kenne mich nicht mal bei den deutschen Ballermann-Sängern aus, aber das müsste DJ Ötzi sein. (Richtig.)

Welcher österreichische Serienheld löst schnüffelnd Kriminalfälle und bekommt als Belohnung Wurstsemmeln? Den kenne ich natürlich: Der Hund heißt Kommissar Rex, seine Herrchen wechseln aber, oder? (Richtig.)

Welches österreichische Getränk verleiht angeblich Flügel? Red Bull, das ist nicht schwer. (Richtig.) Was passierte im Juni 1978 in Córdoba? Das war die „Schande von Córdoba“ oder „Schmach von Córdoba“. Bei euch nennt man das aber wohl anders. (Richtig.) Kaya Yanar erreicht 5 von 6 möglichen Punkten. Er erfüllt damit die 6020-Integrationsvereinbarung und darf nach Innsbruck einreisen.


MyDay Freitag 18. November 2011 Stadtsäle Innsbruck PROGRAMM 18:00 Uhr Einlass Stadtsäle . Get together . Gebete für den Frieden - eine Initiative der anerkannten Religionsgemeinschaften in Innsbruck . Begrüßung Bürgermeisterin Mag.a Oppitz-Plörer . MyDay Show . Führerscheinverlosung mit Vizebürgermeister Kaufmann . Essen & Trinken . MyDay Party mit Welle 1 und DJ Amato . offizielles Ende 24:00 Uhr

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Landeshauptstadt Innsbruck, Maria-Theresien-Straße 18, 6020 Innsbruck, www.innsbruck.gv.at Ressortzuständig: Vizebürgermeister Christoph Kaufmann Impressum: Stadt Innsbruck, MA V – Amt für Kinder- und Jugendbetreuung, Referat für Kinder- und Jugendförderung


Seit vielen Jahren ist der Kunstraum Innsbruck ein nicht zu übersehendes Zentrum für zeitgenössische Kunst in Tirol. Nach massiven Budgetkürzungen ist das Eis für das Fortbestehen aber dünn geworden. Ein neues Team hat die Leitung übernommen und versucht nun, den Kunstraum an ruhigere Gestade zu lenken. Von Sabine Theiner 

A

ls Stefan Bidner 2010 den Kunstraum Innsbruck nach sieben turbulenten Jahren verließ, ging ein fragendes Raunen durch die Szene. Denn in seiner Zeit als Geschäftsführer und künstlerischer Leiter hatte Bidner namhafte internationale Künstler und Positionen in die Tiroler Landeshauptstadt geholt, ein wahres Feuerwerk an junger Kunst gezeigt und mit Veranstaltungen, Musik etc. für einen lebendigen Betrieb gesorgt. Viele waren begeistert, dem Kunstraum Innsbruck wurde internationales Ansehen zuteil. Der kürzlich erschienene Katalog „Kunst Verein“ (herausgekommen im Verlag der Buchhandlung Walter König, Köln) gibt einen Überblick über die grandiosen Ausstellungen unter Stefan Bidner. Für die hiesige Kulturpolitik war das Programm letztlich etwas zu unbequem, zu (kunst)politisch, zu subversiv. Lothar Tirala, Obmann des Vereins Kunstraum, sagt, die Politik habe dem Kunstraum zwar nie etwas vorgeschrieben, ihn dann aber finanziell ausgehungert. So kam das Ende der Ära Bidner und damit stand der Kunstraum vor einem in der Tat großen Problem: kein Geld und kein Kurator.

Kunst braucht

Raum

Der neue Mann auf Zeit. Lothar Tiralas Freundschaften in der Kunstwelt brachten die (vorläufige) Rettung: Sie kam in Gestalt des renommierten Museumsleiters, Kunsthistorikers und Autors Veit Fortsetzung auf Seite 132

© Kunstraum (2)

quo vadis, kunstraum? Kein Geld und kein Kurator – nach der Ära Bidner lenkt nun Veit Loers vorübergehend die Geschicke.

© kunstraum

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© Kunstraum (2)

Interview

„Wir gehen lieber auf die Berge als ins Museum.“ Der Tourismusverband unterstützt den Kunstraum Innsbruck schon lange Zeit. Karl Gostner: Ja, schon Hubert Klingan hat sich für den Kunstraum eingesetzt, ich führe diese Unterstützung natürlich fort. Er ist international bekannt, das ist für unsere Stadt ein großer Wert. Wie hoch ist die Unterstützung des Tourismusverbandes? Wir leisten einen Beitrag in der Höhe von 20.000 Euro.

Die finanzielle Lage ist sehr angespannt. Was muss geschehen? Stadt und Land sind jetzt gefordert. Und ich glaube, der Verein müsste mehr kommunizieren und aktiver Public Sponsoring betreiben. Woran liegt es Ihrer Meinung nach, dass Kunst und Kultur in Tirol so kurz gehalten werden? An uns selbst! Wir gehen lieber auf den Berg als ins Museum. Ich bin damit auch nicht glücklich.

Tirol ist das einzige Bundesland außer dem Burgenland, das kein Museum für zeitgenössische Kunst hat. Braucht Innsbruck auch eines? Ich glaube nicht, dass wir auch ein Museum für zeitgenössische Kunst bauen müssen. Ich denke, wir sollten uns ein anderes Format überlegen. Für mich geht es in Richtung Land Art (Umwandlung von geografischem Raum in Architektur bzw. Kunst, Anm. der Redaktion). Das wäre ein Format, das Stadt und Natur verbindet. q Vielen Dank für das Gespräch. 

„Innsbruckisteine seniorenfreundlicheStadt.“

Was sagst du? Es ist gut, eine eigene Meinung zu haben. Noch besser ist es, wenn man sie auch artikuliert. Genau das können alle InnsbruckerInnen am neuen Umfrageportal der Stadt Innsbruck tun. Denn was die BürgerInnen denken, hat für die Stadt Gewicht.

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das niveau halten. Veit Loers ist optimistisch, dass es eine Zukunft für den Kunstraum gibt.

Zur Person Dr. Veit Loers

(Biografieausschnitt)

• 1987–1995 Künstlerischer Direktor der Kunsthalle Fridericianum in Kassel • 1995–2003 Direktor des Städtischen Museums Abteiberg Mönchengladbach • 2000–2002 Kurator der Sammlung zeitgenössischer Kunst der Bundesrepublik Deutschland • seit 2003 freie Arbeit als Kurator und Autor, Berater mehrerer Sammlungen • 2004–2006 Mitglied der Ankaufskommission des Landes Tirol • seit 2007 Künstlerischer Leiter des Kunstpreises „blauorange“ der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (bedeutender deutscher Kunstpreis) Die Teilnahme ist kostenfrei! Anmeldung unter martin.schnitzer@ uibk.ac.at

© 6020/Rathmayr

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Loers. Dieser sprang ein und übernahm den Job als Kurator. Für ein paar Jahre, bis eine Lösung gefunden wird – quasi umsonst. Andernfalls, so Tirala, „würde es den Kunstraum nicht mehr geben“. Veit Loers steht nun vor einer kniffligen Aufgabe: Er soll das Kunststück vollbringen, mit dem kleinen Budget den Kunstraum zu bespielen, ohne selbst ständig in Innsbruck anwesend zu sein (Loers lebt im Veneto). Für Tirala ist das ein großes Problem, denn nur ein Kurator, der auch in der Stadt lebt, kann den Betrieb am Laufen halten: „Wir brauchen einen Kurator, der immer hier ist.“ Auch Veit Loers ist sich dessen bewusst. Dennoch will er versuchen, das hohe Niveau des Kunstraum Innsbruck zu halten. Dabei ist es für ihn unerlässlich, voll und ganz hinter den gezeigten Künstlern stehen zu können. Loers: „Als ich jünger war, habe ich auch eher die Bidner-Linie bevorzugt. Aber jetzt sehe ich manches anders, ernsthafter. Der Kunstraum ist und soll kein FreizeitEvent-Füller sein. Zeitgenössische Kunst hat andere Utopien in sich.“ Ihr liege ein politischer Aspekt zugrunde, sie sei etwas Ernsthaftes. Dieser Ansatz wurde beispielsweise

„Der Kunstraum ist und soll kein Freizeit-­EventFüller sein. Zeitgenössische Kunst hat andere Utopien­in sich.“

Veit Loers

in der kürzlich zu Ende gegangenen Kunstraum-Ausstellung von Petrit Halilaj deutlich, in der der junge Künstler seine Flucht aus dem heimatlichen Kosovo während des Jugoslawienkrieges thematisierte.

Die öffentliche Hand muss füttern. Mit besorgtem Blick fügt Lothar Tirala hinzu: „Die Politik, die öffentliche Hand, muss einfach mehr für kulturelle Institutionen tun. Sonst geht es nicht.“ Der Kunstraum Innsbruck habe über seine künstlerische Arbeit hinaus eine andere wichtige Aufgabe zu erfüllen: Er biete gerade jungen Menschen die Möglichkeit, ihren Horizont zu erweitern: „Junge Menschen müssen die Welt entdecken, schauen, was es alles gibt. Der Kunstraum möchte sie dabei unterstützen, möchte sie heranführen an das weite und spannende Feld zeitgenössischer Kunst.“ Auch Veit Loers weiß, dass eine gute Lösung für den Kunstraum Innsbruck von der finanziellen Unterstützung seitens der Politik abhängt. Aber Loers ist Optimist: „Ich würde mir mal keine Gedanken machen, dass es q nicht weitergeht.“ 


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Zweiter Platz in der Kategorie „Arts and Entertainment Stories“: Daniele Tamagni

„World Press Photo of the Year 2010“ von Jodi Bieber

Zweiter Platz in der Kategorie „People in the News Singles“: Seamus Murphy

Erster Platz in der Kategorie „Daily Life Stories“: Martin Roemers

Erster Platz in der Kategorie „Spot News Singles“: Péter Lakatos

Zeit im Bild Die „World Press Photo“-Ausstellung ist ab 25. November im Congress Innsbruck zu Gast. Zur Einstimmung eine Auswahl der prämierten Bilder.

B

ereits zum elften Mal sind die Siegerfotos des „World Press Photo“-Wettbewerbs auch in Innsbruck zu sehen. Von 25. November bis ­18. Dezember werden die beeindruckendsten Bilder des Jahres 2010 im Congress Innsbruck gezeigt, und zwar täglich von 10 bis 19 Uhr. Über 100.000 Aufnahmen von 5.691 Fotografen aus 125 Ländern wurden im Vorjahr eingereicht, zum Foto des Jahres 2010 kürte die Jury schließlich ein Porträt der verstümmelten Afghanin Bibi Aisha, das von der südafrikanischen Fotografin Jodi Bieber für das „Time Magazine“ geschossen wurde. Aber auch in den anderen Kategorien (zum Beispiel „Sport“, „News“ oder „Daily Life“) illustrieren die Siegerfotos bedeutende Ereignisse, Themen und Momente des Jahres 2010. q

Fortsetzung auf Seite 136

Erster Platz in der Kategorie „Sport Single“: Mike Hutchings

Zweiter Platz in der Kategorie „Portraits Single“: Joost van den Broek


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Zweiter Platz in der Kategorie „Portraits Stories“: Wolfram Hahn

Erster Platz in der Kategorie „General News Singles“: Riccardo Venturi

Zweiter Platz in der Kategorie „Nature Stories“: Stefano Unterthiner

Erster Platz in der Kategorie „General News Stories“: Olivier LabanMattei Zweiter Platz in der Kategorie „Arts and Entertainment Singles“: Davide Monteleone


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t u g e b a „Ich hund getroffen“ gezielt

Eigentlich kennt man Andreas Altmann als Reiseschriftsteller. Seine Autobiografie „Das Scheißleben meines Vater, das Scheißleben meiner Mutter und meine eigene Scheißjugend“ ist ein literarischer Amoklauf geworden. Im 6020-Interview erzählt er, warum er sich nur noch mit zwei Bodyguards nach AltötInterview: Sonja Kainz ting wagt. Herr Altmann, Sie sind ein mehrfach preisgekrönter Reiseautor. Jetzt haben Sie sich in einem völlig anderen Genre versucht und damit offenbar einen Nerv getroffen. Ihre Autobiografie ist eine schonungslose Abrechnung mit ihrem prügelnden Vater, einem Rosenkranzhändler, dem Katholizismus und ihrem Geburtsort Altötting. Warum so spät dieses „Hassbuch“? Andreas Altmann: Weil eine Autobiografie die Gefahr beinhaltete, dass ich so ein selbstmitleidiges, verwimmertes, vergrämtes Buch vorlege. Ich musste lange warten – das Buch geht mir seit vielen Jahren durch den Kopf –, damit ich das als Schreiber in den Griff bekomme. Damit in diesem Buch der Rotz rauskommt, damit man sieht, dass ein Kind sich wehrt, und dass das Kind, später der Jugendliche, leben will. Dazu braucht der Schreiber lange, damit er nicht abstürzt in das Verquängelte, das Mitleidheischende, sondern eine knallharte Reportage hinlegt. Sie erheben in Ihrem Buch nicht nur schwere Vorwürfe gegen Ihren inzwischen verstorbenen Vater, sondern auch gegen mehrere Geistliche und Erzieher, die sie mit ihren Klarnamen erwähnen. Fortsetzung auf Seite 140

STARKE WORTE. Mit seinem Buch „Das Scheißleben meines Vaters, das Scheißleben meiner Mutter und meine eigene Scheißjugend“ hat der Autor einiges an Staub aufgewirbelt.


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Es war also auch Ihre Absicht, die Täter von damals zur Rechenschaft zu ziehen? Ja, sicher. Es ist auch ein Rachebuch an den Männern, die mich seelisch missbraucht und misshandelt haben. Ich wollte die Leute daran erinnern. Sie sollten sagen: Jetzt wissen wir es. Du warst es und du warst es und der lebt noch. Mit Namen, mit Daten, wann, wo, wie. Hat sich einer von den Tätern bei Ihnen gemeldet? Eben nicht. Was sollten sie machen? Es wird keiner sagen, es tut mir von Herzen leid, ich bitte um Verzeihung, weil er dazu menschlich nicht in der Lage wäre. Ein Teil ist schon tot und wurde mit Pomp begraben. Der andere Teil tut es nicht, um stillzuhalten, damit es nicht noch mehr Wellen schlägt. Hat es Sie erleichtert, sich diese Geschehnisse von der Seele zu schreiben? Nein, jetzt interessiert mich schon das nächste Buch. Die Erlösung kam, als mir vor zwanzig Jahren das Talent zu schreiben auf den Kopf fiel. Die Lebensrettung kam durch das Schreiben. Sie sagen, Sie wollten möglichst nüchtern über Ihre traumatische Kindheit und Jugend berichten, nicht zu emotional werden. Ist Ihnen das auch während des Schreibprozesses gelungen? Es ist wie beim Schauspieler auf der Bühne. Er muss nicht selbst erregt sein, er muss die Zuschauer dazu bringen. Die Katharsis hatte ich ja schon zuvor. Ich habe

ich muss bezahlt werden, schwer bezahlt, sonst mache ich es nicht.

© 6020/Berger (alle)

Hatten Sie keine Angst vor Klagen? Es ging mir um Fakten. Das Buch wurde vor der Drucklegung der Rechtsabteilung des Piper Verlages vorgelegt. Der Rechtsanwalt des Verlags hat mich herbeizitiert. Es enthält immerhin ungeheure Vorwürfe. Es geht um Menschen, die Verbrechen begangen haben, zum Teil leben diese Leute noch. Ich musste daher zeigen, wo ich Belege und Beweise habe. Für Vorfälle, bei denen ich nicht dabei war, wie dem sexuellen Missbrauch eines Mädchens durch einen Priester, musste ich beispielsweise eine Erklärung dieser Frau beilegen, dass sie bereit wäre, diesen Übergriff gegebenenfalls mit einer eidesstattlichen Erklärung zu bezeugen.

Andreas Altmann: „Das Scheißleben meines Vaters, das Scheißleben meiner Mutter und meine eigene Scheißjugend“, Piper Verlag, 2011, 19,99 Euro.

also nicht jeden Tag in meinen Mac geheult. Außerdem habe ich als Reporter Leid gesehen, dagegen war meine eigene Jugend ein SOS-Kinderdorf. Altötting, Ihre Geburtsstadt und außerdem der bekanntesten Wallfahrtsort Deutschlands, bezeichnen Sie unter anderem als „Brutstätte hechelnder Bigotterie“, als Ort „voller Pfaffen und von Pfaffen geducktem Volk“ oder auch als „Scheißloch“. Trauen Sie sich noch nach Altötting? Ich habe dort eine Lesung gemacht, allerdings mit zwei Bodyguards. Es war ein Riesenrummel: acht Fernsehstationen, „Der Spiegel“ war da, 240 Leute haben zugehört. Klar, wenn man mich gut bezahlt. Eigentlich möchte ich Altötting mit Stinkbomben bombardieren. Altötting ist ja nicht mein Geburtsort, sondern mein Geburtsfehler, den ich die ganze Zeit verheimlicht habe. Jetzt, nach dem Buch, lässt es sich natürlich nicht mehr verheimlichen. Ich spucke gern auf Täter. Ich denunziere gerne Leute, die sich an anderen vergriffen haben, aber

Sie verlangen also in Altötting mehr für Ihre Lesungen als an anderen Orten, quasi als Schmerzensgeld? Ich rede nicht über Geld, aber sie haben sehr gestöhnt unter der Forderung. Ich mag es ja, den Leuten zu sagen, was für Deppen sie sind, weil sie an diesem Ort leben, was für Verbrechen hier geschehen sind. Denen, die jetzt sagen, das ist alles nicht wahr – das tun sie natürlich nur in Leserbriefen –, rufe ich zu, dass sie ganz still sein sollen. Allein mit den Mails von Menschen, die ebenfalls von Priestern in Altötting missbraucht wurden, könnte ich ein Buch füllen. Ich habe nicht einmal die Eisspitze, sondern nur das Eisspitzlein von der Eisspitze bloßgelegt. Ich höre auch gar nichts von den Pfaffen. Hinten herum natürlich schon, da heißt es, ich bin der Satan, aber unternommen wird nichts. Öffentlich herrscht Stillschweigen. Das heißt für mich, das Buch hat getroffen. Ich habe gut gezielt und ich habe getroffen. Deutschland haben Sie in Interviews als „Kummerland“ bezeichnet. Ist es nur Ihr „Kummerland“, oder ist es das generell? Das Schönste, das die Deutschen erfunden haben, und die Österreicher haben mitgeholfen, ist die deutsche Sprache. Ich bin kein Deutschlandhasser, überhaupt nicht. Ich sehe nur, wie freudlos die Leute oft sind. Ich denke mir dann, fuck, sie wissen gar nicht, was für ein Geschenk es ist, am Leben zu sein, zu atmen, da zu sein. Es macht mich trostlos das zu sehen. Wie sagt Mahatma Gandhi: Die Welt hat genug für jeden, aber nicht genug für einen, der nicht genug bekommen kann. Vielen Dank für das Gespräch.

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Zur Person Andreas Altmann, Jahrgang 1949, war schon Vieles in seinem Leben – bis zu seinem Durchbruch als Reporter und Reiseschriftsteller im Alter von 38 Jahren „vor allem Versager“, wie er selbst sagt. Bevor er mehrfach preisgekrönter Reiseautor wurde, war Altmann Student, arbeitete als Nachtportier, Taxifahrer, Anlageberater und Schauspieler. Er hat über 100 Länder bereist und schrieb Reportagen für Magazine wie „GEO“, „Stern“, „Focus“, „Mare“ und „Die Zeit“. Er wurde dafür unter anderem mit dem Egon-Erwin-Kisch-Preis und dem Weltentdecker-Preis ausgezeichnet. „Das Scheißleben meines Vaters, das Scheißleben meiner Mutter und meine eigene Scheißjugend“ (Piper Verlag, 2011), eine Autobiografie über seine von Gewalt und „bigottem Katholizismus“ geprägte Kindheit in Altötting, ist sein 14. Buch. Es avancierte innerhalb weniger Monate zum Bestseller.


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feinfühlig kuppeln. Das Staatstheater bringt Spiras ORF-Erfolg auf die Bühne – „ohne Simplifikation oder Karikatu r“.

Seit dem Sommer 1997 ist Elizabeth T. Spiras TV-Kuppelreihe „Liebesg’schichten und Heiratssachen“ ein Quotenschlager im ORF. Spira hat auch eine Bühnenfassung ihres Erfolgsformates ausgearbeitet , die ab 15. NovemVon Flo Pranger ber vom Staatstheater in Szene gesetzt wird. 

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s ist die insgesamt 13. Produk­ tion des Staatstheaters, das seit 2001 existiert und dessen Geschicke seit fünf Jahren von Carmen Gratl, Ute Heidorn und Esther Frommann gelenkt werden. Letztere zeichnet in der aktuellen Produktion wie gewohnt für die Ausstattung verantwortlich, die beiden Erstgenannten werden neben dem Südtiroler Schauspieler Hannes Perkmann auf der Bühne zu sehen sein. Regie führt einmal mehr Susi Weber, die bereits fünf der vorangegangenen zwölf Staatstheater-Stücke inszeniert hat. Neben

Information „Liebesg’schichten und Heiratssachen“ Termine: 15. (Premiere), 20., 23. und 24. November, 4., 6., 27. und 28. Dezember 2011 sowie 6., 7., 19., und 20. Jänner 2012, jeweils um 20.15 Uhr im Innsbrucker Treibhaus. Karten gibt es auf www.treibhaus.at.

den Darstellern werden auch drei Musiker (Martin Nitsch, Clemens Rofner und Christian Norz) auf der Treibhaus-Bühne stehen. „Musik spielt auch bei der Fernsehversion von ‚Liebesg’schichten und Heiratssachen’ eine sehr große Rolle und wird bewusst und zielgenau eingesetzt“, erklärt Esther Frommann. Im Zuge der Vorbereitung auf die aktuelle Produktion hat man sich dafür entschieden, dass die Musik zum Stück live auf der Bühne gespielt werden soll.

Drei Sessel, drei Schauspieler. Für die Akteure und die Regisseurin steht fest: Der sensible Inhalt verlangt auch nach einer besonderen Form. Die endgültige Struktur des Stücks war während der Proben lange nicht klar. Fix war nur so viel: drei Musiker, drei Sessel, drei Schauspieler. Letztere stellen jeweils verschiedene Charaktere dar, was „der Lust, in verschieden Rollen zu schlüpfen, natürlich entgegenkommt“, wie Hannes Perkmann meint. „Die Schauspieler sollen sich die Figuren ja nicht überstülpen, sondern aus sich selbst heraus darstellen –

© Rathmayr/6020

Liebesbedürftig das bedingt natürlich eine gewisse Nähe der Charaktere. Und es muss, wie auch in Hinblick auf den Inhalt, auf der Bühne sehr fein gearbeitet werden“, ergänzt Carmen Gratl. Ein großes Bedürfnis ist es dem gesamten Ensemble auch, jegliche Simplifikation oder Karikatur zu vermeiden. „Es wäre sehr einfach, das ganze oberflächlich anzugehen und sich über die dargestellten Menschen lustig zu machen. Darum geht es aber überhaupt nicht. Wir wollen vielmehr die grundlegenden Nöte der einzelnen Personen ernst nehmen und ernsthaft kommunizieren“, erklärt Regisseurin Susi Weber. Gespielt wird – wie bei Staatstheater-Produktionen mittlerweile fast schon obligat – im Treibhaus-Turm. Carmen Gratl: „Die Kooperation mit dem Treibhaus als Spielstätte ist und war seit Beginn sehr angenehm und fruchtbar. Wir freuen uns sehr, dass wir hier spielen können und dass sich die Zusammenarbeit mit Norbert Pleifer und seinem Team so reibungslos gestaltet.“ Während das Innsbrucker Theaterpublikum gespannt auf die Premiere von „Liebesg’schichten und Heiratssachen“ wartet, feilen die Verantwortlichen des Staatstheaters bereits an ihrem nächsten Projekt: „Herr Schuster kauft eine Straße“, ein Stück der jungen deutschen Dramatikerin Ulrike Syha, wird, wenn alles glattgeht, Anfang Mai q 2012 Premiere feiern. 


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Nächstenliebe ist cool. Einfach so, ohne lang zu fragen, das Richtige tun: Savoir-vivre à la Kaurismäki

Rettungsschirm von nebenan Würde, Solidarität und Mut statt dicker Brieftaschen: Der grantige Finne Aki von Michael Rathmayr Kaurismäki lässt die Welt in „Le Havre“ eine bessere sein.  Le Havre Aki Kaurismäki, D/Fin/F 2011, Tragikomödie; derzeit im Leokino (OmU)

W

as tun, wenn man sein Geld mit Schuhputzen verdient und die ganze Welt nur noch Turnpatschen trägt? Der alte Mann namens Marcel Marx nimmt es gelassen. Einen soeben einem Film noir entstiegenen Zugreisenden mit finsterem Blick und geheimnisvollem Aktenkoffer und ein paar andere Herren in Lederschuhen findet er schon noch. Und wer braucht den großen Zaster, wenn zu Hause eine fürsorgliche Frau und ein treuer Hund warten und man bei der Bäckerin in der Nachbarschaft notfalls auch anschreiben kann? Erstaunlich, dass ausgerechnet der zynische Finne Aki Kaurismäki es ist, der hier postuliert, dass die Welt eine bessere sein könnte – und sollte. Dass die, die wenig haben, viel eher geben als die reichen Knechte des Kapitals, die stattdessen Finanzkrisen verursachen. Die Menschen sind gierig. Aber zum Glück nicht alle. „Le Havre“ ist kein träges Sozialdrama, eher ein aus der Zeit gefallenes Märchen.

Gemeinsam stark. Der Film erzählt von einer eingeschworenen Gemeinschaft der Schwachen, rund um den gescheiterten Schriftsteller Marx (André Wilms), der Kaurismäkis Fans noch aus „Das Leben der Bohème“ (1992) bekannt ist. Jeder Euroschein wirkt in dieser Welt der Telefone mit Wählscheiben und veralterten Autos wie ein Fremdkörper. Ein Handy trägt nur ein kalter Verräter

(Truffaut-Veteran Jean-Pierre Léaud), „La Moderne“ ist in „Le Havre“ nicht mehr als eine kleine, schlecht besuchte Bar. Es zählt die Solidarität unter Nachbarn und gegenüber dem schwarzen Jungen, einem Sanspapiers, der in einem Schiffscontainer aus Gabun nicht wie geplant bei seiner Mutter in London, sondern eben in der nordfranzösischen Hafenstadt landet. Marcel, dessen Frau Arletty (Kati Outinen) mittlerweile sterbenskrank im Krankenhaus liegt, nimmt den jungen Idrissa in seinem bescheidenen Heim auf. Mit Coolness, Einfallsreichtum, der Hilfe seiner Nachbarn und Le Havres bluesrockendem Little Bob und dem Segen des an der Oberfläche knallharten Kommissars Monet (Jean-Pierre Darroussin), macht es glatt den Anschein, als könnte der alte Mann dieses kleine Wunder geschehen lassen.

Die Wirklichkeit sieht anders aus. In übersättigten Farben und Sets, die eher zu Bühnen als auf Leinwände passen, erzählt Kaurismäki diese Episode aus dem Leben seines Marcel Marx. Denn die Welt ist klein in „Le Havre“. Man sieht nicht allzu viel von der Stadt in Haute-Normandie. Wichtig sind nur die Menschen, deren Gesichter hell aus der tristen Welt leuchten. Um Realismus scheint es weder bei der lakonischen Inszenierung noch bei den knappen, literarischen Dialogen zu gehen. Die Wirklichkeit dient nur als Bezugspunkt. Ein Märchen eben, ein schönes noch dazu. q


Ohrenschmaus & Augenweide 145

Ganz großes Kino Filmkritiken, auf die Schnelle

© UPI (1), constantin (1), stadtkino 2)

Anonymous Roland Emmerich, D/GB • Drama Emmerich gönnt der Apokalypse eine Pause und widmet sich diesem ebenfalls nicht ganz neuen Stoff: Wer war Shakespeare wirklich? Und von wem wurden die Werke verfasst, die dem Herrn aus Stratford-upon-Avon zugeschrieben werden? Bombast für Auge und Herz. In Sachen Spannung hat die auf einer halbgaren Theorie basierende Geschichte leider wenig zu bieten. da kommt freud auf. Viggo Mortensen und Michael Fassbender in „Eine dunkle Begierde“

Aushilfsgangster Brett Ratner, USA • Action-Komödie Ben Stiller, Eddie Murphy und weitere Allstars in einer Gaunerkomödie von einer Truppe um ihr Geld betrogener Concierges, Putzfrauen und Co., die sich die Kohle von dem alten Geldsack zurückholen wollen, der alles geklaut hat. Kein Meilenstein, aber ganz ordentlich.

Eine dunkle Begierde David Cronenberg, D/GB/Kan • Drama Viggo Mortensen als Freud, Michael Fassbender als C. G. Jung und Keira Knightley als schwer neurotische Femme fatale. Sehr gute Schauspieler, ein paar provokante Ideen und Cronenberg nicht ganz so düster – aber meisterhaft wie eh und je.

Carnage – Der Gott des Gemetzels Roman Polanski, D/F/Pol/Esp • Drama/Komödie; ab 25. 11. im Leokino (OmU) Weil Gewalt niemals akzeptabel ist, wollen zwei New Yorker Ehepaare die Spielplatzrauferei ihrer beiden Söhne konstruktiv besprechen. Aus dem kultivierten Nachmit­tags­treffen wird allerdings bald ein Schaubeispiel psychologischer Kriegsführung. Gelungene Gesellschaftssatire über die Schwächen der Menschen. Mit Christoph Waltz, Kate Winslet, John C. Reilly und Jodie Foster.

Hotel Lux Leander Haußmann, D • Komödie Bully Herbig wird wieder auf das Kinopublikum losgelassen: Ein Kabarettkomiker fällt im Jahr 1938 durch Hitler-Parodien in Ungnade und muss nach Moskau flüchten. Dort hält man ihn

für Hitlers persönlichen Astrologen. Lachen oder Weinen – man weiß es nicht.

Melancholia Lars von Trier, F/D/S • Drama; Cinematograph (OmU) Jener Film, bei dessen Präsentation in Cannes Lars von Trier den berühmten Nazi-Sager rausließ. Zur Story: Ein bedrohlicher Planet rast auf die Erde zu. Währenddessen feiern die Protagonisten in surrealer Kitschkulisse eine rauschende Hochzeit.

Nader und Simin – eine Trennung Asghar Farhadi, Iran • Drama; ab 18. 11. im Leokino (OmU) Der Gewinnerfilm der Berlinale 2011: Simin will das Land verlassen, Nader muss in Teheran bei seinem schwer kranken Vater bleiben. Die Scheidung steht an – und der Streit um das Sorgerecht für die Tochter, die bei ihrem Vater bleiben will. Parallel entwickelt sich ein Kriminalfall um Nader und eine junge Frau aus der Unterschicht, die er zur Pflege seines Vaters engagiert hat.

Taste the Waste Valentin Thurn, D • Dokumentation; Leokino Der nächste Streifen, der dem Wahnsinn der Nahrungsmittelindustrie nachspürt. Thurn verfolgt dabei nicht die Produktion, sondern was von ihr übrig bleibt: Wieso landen Unmengen völlig genießbarer Lebensmittel auf dem Müll? Zu kleine Äpfel, krumme Gurken – der Irrsinn schreit zum Himmel.

Twilight: Breaking Dawn – Teil 1 Bill Condon, USA • Fantasy; ab 24. 11. Alsdann: Bella und Edward heiraten, fahren für die Flitterwochen nach Rio und zeugen ein gemeinsames Kind namens Renesmee. Fall erledigt, könnte man finden. Aber der Rubel rollt an den Kinokassen und natürlich ist alles sehr, sehr kompliziert in der perma-blassen Welt von „Twilight“.

Trash des Monats

Real Steel

Der ganz normale Wahnsinn – Working Mum

Shawn Levy • Action/Drama Hugh Jackman als Ex-Boxer und Underdog mit pfiffigem Sohnemann, ein Roboter vom Alteisen als quasi-„Rocky“, den die zwei gegen scheinbar übermächtige Gegner in den Ring schicken. Solide Action, familienfreundlich.

Douglas McGrath, USA • Komödie; ab 18. 11. Unglaublich, wie diese Sarah Jessica Parker das alles unter einen Designerhut bringt: Kinder, Job, eheliche Pflichten. Eine Komödie, deren Humor und Rollenbilder schon Jahrzehnte vor 2011 abgelaufen waren.

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über alles reden. Das anfangs noch hoch zivilisierte Star-Ensemble in Polanskis Gesellschafts­satire „Carnage“


146 Ohrenschmaus & Augenweide

DVD-Boxenstopp

Ohrenschmaus

Und aus!

Hello Manchester!

Tohuwabohu Staffel 4 & 5 Hoanzl

Noel Gallagher‘s High Flying Birds Sour Mash/Indigo

KKKKKKKK

cccccccc „Noel Gallagher’s High Flying Birds“ ist ein gutes Album – und der Beweis, dass Noel sein Bruder Liam beruflich weit weniger fehlt als es umgekehrt der Fall ist. Denn während Liam und der Rest der Oasis-Bande mit Beady Eye auf „Different Gear, Still Speeding“ größtenteils Durchschnittliches zum Besten geben, ist Noel, der König des hymnischen Poprock-Songwritings, locker imstande, auch alleine einen Longplayer mit sehr passablen Liedern zu bestücken. Was allerdings nicht darüber hinwegtäuscht, dass das überreizte Gehabe und die Schärfe des jüngeren Liam am Mikrofon an manchen Stellen ordentlich abgehen und Noel es ohne Korrektiv mit Engelschören, Streichern und anderem Bombast gelegentlich zu weit treibt. Sein angebliches Lampenfieber als Solokünstler ist eine andere Geschichte. Fazit: schöne Platte; und jetzt vertragt euch wieder! (mr)

Dass der ORF einmal so lustig war, kann man sich heute kaum mehr vorstellen: Die Jazz Gitti spielt Sketche mit Chris Lohner und Ossy Kolmann, Fritz Muliar trifft auf Kurt Weinzierl, Hans Krankl und eine überraschend selbstironische Ulla Weigerstorfer – und irgendwie sind alle total gaga. „Tohuwabohu – Das TV-Chaotikum von Helmut Zenker“ wurde von 1990 bis 1998 vom ORF produziert und war purer Nonsens, ur-österreichisches Kabarett und hohe Unterhaltung in einem. Viele der Sketche sind inzwischen Kult – schön, dass Hoanzl Ende Oktober die vierte und fünfte Staffel „Tohuwabohu“ als DVD-Box auf den Markt gebracht hat. Und aus!

Patschenkino Dampfbad statt Barfly Tom Waits: Bad as Me Anti/Indigo

District 9 Science-Fiction, USA/SA/ NZ 2009 So 20. November, 21.50 h, ORF 1

cccccccc Angeblich hat der echte Tom Waits mit seiner Kunstfigur des alten Trunkenbolds nicht mehr allzu viel am Hut. Statt in der Bar beim x-ten Whiskey zu versumpfen, schwitzte er viel eher im Dampfbad über neuen Ideen zu Album Nr. 23, „Bad as Me“. Dieses reicht nicht ganz heran an die beiden Vorgänger „Real Gone“ und „Orphans: …“. Aber es wird immer noch warm ums Herz, wenn der alte Blueskrächzer seine Abgesänge anstimmt. Den Bankern zeigt Waits in „Everybody’s Talking“ den Mittelfinger, mit seinem Kumpel Keith Richards jammt und säuselt er sich durch die Ballade „Last Leaf“: Allein die zwei Songs machen „Bad as Me“ schon zum Kracher. Möge dieser Mann niemals ein Hustenbonbon in die Finger kriegen. (mr)

United?

Seltsam authentisch gewandete Sci-Fi aus Südafrikas qualmendem Zentrum Johannesburg: In Neill Blomkamps Spielfilmdebüt werden Außerirdische in einem Flüchtlinscamp einquartiert, das kein Mensch betreten und keines der fremden Wesen verlassen darf. Als die Privatfirma MNU damit beauftragt wird, die Aliens umzusiedeln, kommt es zu Unruhen. Verblüffende Special Effects, Schirmherr der Produktion war Peter Jackson („Der Herr der Ringe“).

Zippe-Zappe

Aus dem Tagebuch eines TV-Junkies

Schlechtes Timing

M

an könnte schon beinahe von einem Jugendwahn sprechen, der sich derzeit im deutschen Fernsehen bemerkbar macht. Denn nach der (zumindest gefühlt) jahrzehntelangen Dauerpräsenz von Kai Pflaume, Jörg Pilawa und Günther Jauch gibt es seit einiger Zeit endlich ein paar frische Gesichter im Hauptabendprogramm. Konzeptionell passend ist der Einsatz der „Rookies“ natürlich bei Castingshows, siehe Jochen Schropp („X Factor“) und Daniel Hartwich („Das Supertalent“). Und das, obwohl die beiden unterschiedlicher nicht sein könnten: Der eine (Schropp) ein Schauspieler mit Schwiegermutter-Dackelblick und dem latenten Pro­

Eigentlich müssten Jochen Schropp und Daniel Hartwich sofort Rollen tauschen.

blem, zwischen Schleimerei (Soapstar-Vergangenheit) und coolem Schmäh hin- und hergerissen zu sein. Der andere (Hartwich) ein geborener Entertainer, der beim „Supertalent“ eine lächerlich kleine Rolle spielt, aufgrund des starren Showkonzepts und der Übermacht von Dieter Bohlen aber nicht die Chance hat, sein volles Potenzial auszuspielen. Konstruktiver Vorschlag: Eigentlich müssten die beiden sofort die Rollen tauschen. Jochen Schropp hat eine große Bühne und tut sich schwer, diese zu füllen, Daniel Hartwich ist der 30-Sekunden-Clown im Backstage-Bereich, obwohl seine Gags zehnmal unterhaltsamer sind als 24 Stunden RTL-Programm. Da kommt noch was.  q


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148 Kopfnuss Präsentiert von

Rätsel Die fragen

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Im Boxen eingeteilt auf keinen Fall schwer

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Sind bei häufig gut Gelaunten gut trainiert

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Rutschfeste Tassen (?) sorgen für scharfen Blick

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Zeit für Autogrammjäger: Bei ihnen wird einmal rund um die Uhr unterschrieben

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Mit ihr wird meist stich-haltig vorgebeugt

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Kaiserlicher Franzose mit Alterssitz im Südatlantik

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Klingt als ob sich der Mekkapilger einen Schnupfen geholt hat

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Auch Lemuren tragen Straußenartiges in sich

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Unzufriedener ungeduldiger Kunde: „Des Schnitzel is scho ziemlich zach/bringens a neues, aber …!“

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Kriegerisch göttlich sehen Italiener in ihm nur einen total verkehrten Abend

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Die Urne kann für ganze Parteien das Ende bedeuten

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Ach Gotl, Chef der Sakramentsmafia?

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Seit je wird über dieFrage gebrütet, ob‘s vorher als 17 war

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Wird für aromatischen Aufguss gut gefüllt ins Wasser gelegt(!)

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So zu justieren hat was von Job vergeben

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Wer falsh baut, hört nichts mehr

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Wenn Traubenträger nach oben wächst wird’s schweinisch

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Seit je wird über die Frage gebrütet, ob sie vorher als 12 war

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Momentanes in der Anordnung

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Kuckuck! Bei ihnen wird zwanghaft vollzogen

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Früher als ein buchstäblich zerschlagener Stein

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Lösung der letzten Ausgabe:

unsereins

Das Lösungswort A

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A H O P M A H P E A E L P G I N A E E U H Z B N A I N I A E A A K L O L H C U O F I L N E L P I U E P G S O T N E I A I O S E 2

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Gewinnspiel

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F T H E R S Z H C L A T T T F B H L Z A W C E G T F E T I C A I A L R A P N E L K N L U T U A L S N D E E L K I T O N A R R N Z T E N

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Kennwort: „Rätsel“, Einsendeschluss: 5. 12. 2011 Bitte unbedingt das Lösungswort angeben! Rechtsweg ausgeschlossen • keine Barablöse

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Das Ding an sich

Satire 149

Der Klettverschluss. Unsere Welt wäre wohl

ziemlich haltlos ohne den Klettverschluss. Er hält Schuhe, Jacken und Taschen zusammen und erleichtert den Eltern das Fixieren der Babywindel. Und wer hat’s erfunden? Ein Schweizer. Ingenieur Georges de Mestral unternahm mit seinen Hunden oft Spaziergänge. Dabei blieben oftmals die Früchte der „Großen Klette“ an seinen Hunden hängen und ließen sich kaum mehr entfernen. Irgendwann beschloss er, die Pflanze genauer unter die Lupe zu nehmen und entdeckte an ihr winzige elastische Häkchen. Da diese selbst beim gewaltsamen Entfernen nicht zerbrachen, nahm er sich die Natur als Vorbild und entwickelte daraus den Klettverschluss. 1951 meldete er das Produkt unter dem Namen „Velcro“ – ein z u s a m m e n ge s e t z te r französischer Begriff aus Velours („Samt“) und Crochet („Haken“) – zum Patent an.

Assozi(t)iert Fehler >> dumm >> Gescheite >> denken >> überflüssig >> schwerer Jeder Fehler erscheint unglaublich dumm, wenn andere ihn begehen.  (Georg Christoph LichtenberG) Was nennen die Menschen am liebsten dumm? Das Gescheite, das sie nicht verstehen.  (Marie von Ebner-Eschenbach) Alles Gescheite ist schon gedacht worden, man muss nur versuchen, es noch einmal zu

denken. 

(Johann Wolfgang von Goethe)

Wenn zwei Menschen immer dasselbe denken, ist einer von ihnen überflüssig. 

(Winston Churchill)

Das Geben ist leicht; das Geben überflüssig zu machen, ist viel schwerer.  (Henry Ford)


150 Essay

Was Sie schon immer zu fragen gewagt haben, aber nie wissen wollten.

von Johannes F. Park jfpark@6020stadtmagazin.at

Früchte des Bösen Die Gefahren des Bastelns werden gemeinhin unterschätzt.

S

ehr geehrte Damen und Herren, Ihrer Bitte um Schilderung der Geschehnisse darf ich wie folgt nachkommen: Am ­5. November des Jahres beschäftigte ich mich auf Geheiß meines Sohnes mit Bastelarbeiten. Konkret sollte an diesem Vormittag die Fabrikation von Kastanien-Tieren erfolgen. Es handelt sich hierbei, wie Ihnen wahrscheinlich bekannt ist, um Rosskastanien-ZahnstocherKonstruktionen, die mit entsprechender Fantasie entfernt an allerlei Getier oder einen von den tragischen Launen der Natur gezeichneten Waldschrat erinnern. Nachdem ich den Sack mit den Kastanien sorgfältig auf dem Küchentisch entleert hatte, begann ich damit, den herniedergegangenen Baumgeschossen mit einem Handbohrer – genauer gesagt: einem sogenannten Nagelbohrer – vorschriftsmäßig Löcher beizubringen. Die Bohrwirkung entfaltete sich allerdings mehr, um nicht zu sagen: ausschließlich, am Küchentisch – und zwar in Form

Die Bohrwirkung entfaltete sich mehr, um nicht zu sagen: ausschließlich am Küchentisch – und zwar in Form eines circa 35 Zentimeter langen Kratzers. eines circa 35 Zentimeter langen Kratzers, dem man zum Ende hin durchaus die Eigenschaften einer Scharte und, was die Schnittführung angeht, eine frappante Ähnlichkeit mit dem Markenzeichen der Firma Nike zugestehen kann. Beim zweiten Versuch gelang es mir, die Kastanie mit der linken Hand dergestalt zu fassen, dass ihre Oberseite zwischen Zeigefinger und Daumen bei ansonsten festester Umklammerung frei lag und ich mich somit in die Lage versetzt sah, den Bohrer in die Herbstfrucht zu treiben. Zumindest oberflächlich glückte mir dies auch, freilich nicht ohne im Nachgang eine Wunde tieferen Ausmaßes in meinem Handrücken zu hinterlassen. Auch die Beiziehung einer Haushaltsschere, die mir bei der Verarztung in die Hände gefallen war, führte nicht zum erwünschten Ergebnis, verleitete meinen Sohn aber zur Aussage, aus seiner Sicht bestünden starke Zweifel an meinen handwerklichen Fähigkeiten, weswegen er nun seine Mutter holen werde. Ich verbot ihm dergleichen unter Andro-

hung eines viermonatigen Hariboverbotes und wies ihn an, sich still in die Ecke zurückzuziehen, um dort ein schlechtes Gewissen ob dieser Herabwürdigung väterlicher Kompetenz zu entwickeln. Ich selbst holte einer Eingebung folgend rasch ein Teppichmesser aus der Werkzeugkiste und schnitt beziehungsweise ritzte mit dessen Spitze beherzt eine Einkerbung respektive Vertiefung in die Kastanie. Der logische nächste Schritt betraf die Fixierung des Zahnstochers in der dem kugeligen Gehölz mit Mühe abgerungenen Mulde, weshalb ich mir die beiden Komponenten nicht zuletzt aufgrund diffuser Lichtverhältnisse und eingeschränkter Sehkraft meinerseits nah zur Brust führte und sie wie geplant zu vereinigen suchte. Aus unerfindlichen Gründen fand der Zahnstocher aber nicht die Kastanie, sondern meinen Augapfel. Geschockt von der okularen Invasion und der Angst vor einem Leben in halbseitiger Finsternis schlug ich, so jedenfalls meine Rekonstruktion, wild um mich und erwischte dabei mit der linken Hand ausgerechnet das am Tisch abgelegte Teppichmesser, dessen leider nicht wieder versenkte Klinge mir eine heftigst blutende Wunde am kleinen Finger der linken Hand bescherte, mich zugleich aber wenigstens von dem Zahnsäuberungsinstrument in meinem Auge ablenkte. Ich quittierte das Geschehen mit Schmerzensschreien und lautem Wutgeheul, das schließlich in übelste Verwünschungen des nutzlosen Herumgepfusches und der unfassbaren Schwachsinnigkeit von Basteleien aller Art überging. Mein Sohn seinerseits nahm meinen Ausbruch offenbar als Beleidigung auf und verließ, nachdem er mir einen gekonnten Tritt gegen das Schienbein verpasst hatte, unter Protest den Raum. Einem Graf Stauffenberg gleich taumelte ich versehrt zur Küchenschublade, griff in Ermangelung eines anderen Werkzeugs zum Schnitzelklopfer und prügelte auf die Hitlerkastanie ein, bis diese überraschend von der schwer gezeichneten Tischplatte gespeckt wurde. Danach verliert sich meine Erinnerung. Angesichts des offensichtlich schicksalhaften Verlaufs ersuche ich Sie hiermit nochmals um Kostenübernahme für: 1 x Tischplatte, 1 x Psychotherapie, 1 x Berufsunfähigkeitspension, 1 x Jahresbedarf Gummiq bären. Gott segne Sie. 

Ihr Johannes F. Park


Dem 6020 Stadtmagazin herzlichen Gl端ckwunsch zum Jubil辰um und viel Energie f端r die Zukunft w端nscht die TIWAG-Tiroler Wasserkraft AG

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6020 / Vol.150 / November 2011  

6020 - DAS JUNGE MAGAZIN FÜR TIROL Dieses Monatsmagazin erreicht Tirols Jugend mit Fokus auf den urbanen Raum in und um Innsbruck. Die Zielg...

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