Page 1

Mitmachen!

FC-Wacker-Abos zu gewinnen

Rauchende Köpfe tsel P.b.b. 09Z037987M, 6020 Innsbruck

rä Das große 6020--Sommer

Mit desnten w ichtig EN IN TERSM mer m i m o 09 20 Ausgabe

127

09 Sommer 20 ng

IMMER

GRATIS.

Urlaubsschinken

Lesetipps für die Hängematte

Nie umsonst.

8. Jahrga

K B I ’ n fi r Su n r e b o r e l o ir T r le d d a Wie die P


www.Sixtytwenty.COM

t

, 0 1 ¤ r fü , 0 1 ¤ r fü , 0 1 ¤ r ü f

kUrze

bier

LOngdrinkS

ne f f ö e g r h U 6 1 MO-SA Ab

Den ganzen Sommer

,90

3 € r ü f A h n i r i p CAi

nOw Serving


ivb.at

Wunsch-Vorstellung

Man wird ja noch tr채umen d체rfen: Alle lassen ihr Auto zu Hause und wechseln auf unsere Linien. Mehr 체ber uns und alle attraktiven Ticketangebote auf www.ivb.at.


Einstiegshilfe

EDITORIAL

Über Leben im Sommer

INHALT 07

Innsbruck und Umgebung

14

Gutes aus der Kiste Das Erfolgsprojekt Bauernkiste

16

Die Amis sind da Interview zur International Summer School

20

Coverstory: Surfin‘ IBK Wie die Paddler Tirol erobern

N

ach einem gefühlten Jahr Winter, einem geschätzten Tag Frühling und einem echten Monat voller Regen, stellt sich wieder einmal die Frage: Ist Innsbruck der richtige Ort zum Leben? Das Wetter ist übel, die Bewohner sind kleingeistig und wer die Großstadt liebt, wird es schwer haben, Innsbruck auch nur zu mögen. Doch wer die Kombination aus jederzeit verfügbarem Naturerlebnis und überschaubarer, aber vielfältiger Stadt schätzt, wird Innsbruck lieben und lange suchen, bis er ein Pendant in einem zivilisierten Land findet.

20 24

Zehner vs. Seeidyll Schwimmbad- und Seebesucher im Duell

26

Der englische Hitzkopf Die 6020-Oldtimer-Serie

26 28

Wacker-Abos zu gewinnen! Mitmachen und zum Saisonstart Abos abräumen

30

Auf der Strada del Sole Helferlein für die entspannte Fahrt in den Urlaub

32

MundArt Diesmal: Ein kaltes Süppchen

44

Volles Programm Die besten Events im Sommer

54

Urlaubsschinken Buchtipps von bekannten Tirolern

56

Ohrenschmaus und Augenweide

58

Das große 6020-Sommerrätsel

60

6020-Exklusiv

62

Johannes F. Park

Für jeden Innsbruck-Liebhaber ist der Sommer eine Bewährungsprobe, für jeden InnsbruckGegner bietet er Munition ohne Ende. Ab Mitte Juli wird Tirols Zentrum zur Geisterstadt. Die Straßen füllen sich mit Lavendelduft, der von Touristen verströmt wird, welche die Hofburg schon zur Kaiserzeit besuchten. Hochkultur bestimmt das Abendprogramm, Innsbruck mutiert zum Seniorenparadies und man wäre nicht verwundert, hätte Michael Jackson den Innsbrucker Sommer als Kulisse für sein Thriller-Video gewählt. Manchmal könnte man glauben, dass sich jeder Student, jeder Junge und Junggebliebene für zwei Monate einfrieren lässt, um die zwei schlimmsten Monate in Innsbruck nicht erleben zu müssen. In Wirklichkeit können es sich die wenigsten leisten, zwei Monate das Weite zu suchen, und so kommt eigentlich jeder in den Genuss, Innsbrucks hässliche Sommerfratze am eigenen Leib zu erleben: Überall Baustellen, zwei Monate dauernde Umleitungen, Bars und Restaurants auf Betriebsurlaub und auf allen Wänden Schmierereien. Es scheint fast, als ob den Sprayern im Sommer ebenfalls besonders langweilig ist. Kaum wird eine Mauer frisch gemalt oder von geistreichen Botschaften à la „Sprengt die Banken“ oder „Säbel sind megaout“ gereinigt, finden sich schon die nächsten Insignien der Dummheit wieder. Früher konnte man sich Graffitis noch über den künstlerischen Wert schönreden, der Tatbestand der Sachbeschä-

Das nächste 6020 erscheint am

18. September 2009

von Michael Steinlechner

digung hatte sich der Jugendkultur unterzuordnen. Heute geht es nicht um Kunst, sondern um irgendwelche Tags, die für einen Laien wie Gekritzel aussehen, und Botschaften, die irgendjemand

Die Straßen füllen sich mit Lavendelduft, der von Touristen verströmt wird, welche die Hofburg schon zur Kaiserzeit besuchten. irgendwohin schmiert. Vermutlich würde mehr herauskommen, wenn man einem Epileptiker eine Spraydose in die Hand drückt. Für Innsbruck spricht, dass es anderswo oft nicht besser ist. Egal ob in Wien oder Ibiza, auch hier müssen die Gastgärten inzwischen vor Mitternacht zusperren. In Trend-Metropolen wie Barcelona oder Rom ist es heiß, dreckig und man wäre froh, wenn man anstatt der Diebstähle nur Graffiti-Probleme zu lösen hätte. In Wahrheit sind die wenigsten urbanen Wohnorte im Sommer besonders lebenswert. Man muss mit den langweiligen Monaten leben lernen. Weniger Arbeit bietet Erholung ganz ohne konsumierte Urlaubstage, konsumierte Urlaubstage ermöglichen lange Wochenenden oder echte Auszeiten – und man lernt, seinen Heimatort wieder zu schätzen. Oder wie der echte Innsbrucker weiß: Am schönsten ist das Leben in unserer Stadt, wenn man einige Zeit nicht dort war. Sieht man sein Leben in Innsbruck wie eine Beziehung, geht man im Sommer getrennte Wege, um sich dann auf die gemeinsamen, kommenden Monate besonders zu freuen. q

3


FC Wacker Innsbruck

Hol dir dein FC Wacker Innsbruck-ABO! Ab jetzt erhältlich im Clubmanagement und im Wackerladen.

SITZ:

:

FIRMA

NAME/

REIHE: S: EINLAS

NE: TRIBÜ

ck.at

innsbru

kerc-wac www.f

0.indd

09_1

ten_ bokar

a

hr

:38 U

:58 9 15

.200 25.05

7

SITZ:

RMA:

NAME/FI

REIHE: : EINLASS

: TRIBÜNE

.at

sbruck er-inn c-wack RMA:

www.f

SITZ:

NAME/FI

REIHE: : EINLASS

: TRIBÜNE

FC Wacker Innsbruck

Stadionstraße 1b A-6020 Innsbruck Tel.: +43-512-588 877 Fax: +43-512-588 877-30 office@fc-wacker-innsbruck.at

25

09 .05.20

r

:27 Uh

15:58

.at

sbruck

er-inn c-wack

www.f

SITZ:

RMA:

NAME/FI

REIHE: : EINLASS

dd 1

10.in

_09_

arten

abok

: TRIBÜNE

WACKERLADEN GmbH

r

:30 Uh

:58 09 15

.20 25.05

.at

sbruck

er-inn c-wack

www.f

.2009

25.05

dd 3

10.in

_09_

arten

abok

dd 5

10.in

_09_

arten

abok

www.fc-wacker-innsbruck.at

:34 15:58

Uhr

Maria-Theresien-Straße 49a 6020 Innsbruck Tel.: +43(0)512 25 79 24 wackerladen@wackerinnsbruck.at www.wackerladen.at


7

INNSBRUCK

UND UMGEBUNG Maximilian im Ohr Audioguides führen durch die Innsbrucker Innenstadt. as in anderen Städten schon gang und gäbe ist, können Touristen nun auch in Innsbruck nützen: Ein spezieller Audioguide führt in 60 Minuten zu den wichtigsten historischen Punkten der Innenstadt. Dieser „itour Stadtrundgang“ soll vor allem Individualreisenden die Möglichkeit geben, sich abseits von fixen Uhrzeiten und gebuchten Führungen über die Geschichte Innsbrucks zu informieren. Die Fakten werden aus der Sicht von zwei wichtigen Persönlichkeiten erzählt – Kaiser Maximilian I. und Andreas Hofer –, das Drehbuch stammt von Monika Frenzel vom Verein Per Pedes. q

VON LINKS: Sebastian von Sauter (itour), Hilde Zach, LR Beate Palfrader, Hubert Klingan (TVBI) und Monika Frenzel

Sperrgebiet.

© 6020/BERGER

Die Höttinger Gasse bleibt bis Ende der Sommerferien für den Verkehr gesperrt. Gründe dafür sind die dringend notwendige Erneuerung des Kanalnetzes und der Erdgasleitungen, zudem werden die Gehsteige verbreitert und die Straße neu asphaltiert. Die offizielle Umleitungsstrecke führt über die Höttinger Auffahrt, Fußgänger können die Gasse nach wie vor passieren. Die Baukosten belaufen sich auf 400.000 Euro. q

So sehen Sieger aus Internationale WG erobert die Erlerstraße.

M

PLANMÄSSIGE SPERRE. Verkehrsstadtrat Walter Peer (li.) und Hansjörg Wild (TIWAG) am Ort des Geschehens

© RMS/HOHENAUER

© PER PEDES

W

it so viel Interesse und Emotion haben wir nicht gerechnet – das 6020-Gewinnspiel um das ausgediente Straßenschild der Erlerstraße entwickelte sich zu einem harten Kopf-an-Kopf-Rennen. Als glückliche Gewinnerin konnte schließlich eine internationale WG, die von 2005 bis 2008 in der Erlerstraße 13 wohnte, das begehrte Straßenschild entgegennehmen. Ihre überzeugende Begründung: „Die Erlerstraße war Schauplatz rauschender Feste, intimer Momente und menschlicher Dramen. Letztes Jahr löste sich ‚die Erlerstraße‘ auf, ihr Spirit aber lebt jenseits von Innsbruck und Landesgrenzen weiter. Die Erlerstraße ist unsere seelische Heimat. Mit dem Schild hat sie auch eine physische Adresse.“ Danke für die zahlreichen Zuschriften! q


Innsbruck & Umgebung

„Baupolizeilich erlaubt, kulturpolitisch bedenklich.“ DER KOSCHUH, KABARETTIST

© 6020/RATHMAYR

Mauerbau Norbert Pleifer mauert das Treibhaus zu.

T

reibhaus-Chef Norbert Pleifer ist ein Mann starker Worte – und plakativer Taten. Am 22. Juni hat er den Treibhaus-Kellereingang eigenhändig zugemauert – und damit den Umbau aus dem Jahr 1988 rückgängig gemacht. Anlass für diesen drastischen Schritt sind Subventionskürzungen, die angesichts der steigenden Fixkosten im Haus eine Weiterführung der Konzertaktivitäten unmöglich machen. Pleifer: „Das Treibhaus frisst das

Treibhaus auf.“ Schützenhilfe bekam der Hausherr vom Kabarettisten Koschuh, der die Mauererrichtung folgendermaßen kommentierte: „Baupolizeilich erlaubt, kulturpolitisch bedenklich.“ Landesrätin Beate Palfrader zeigt sich von der Aktion vorerst unbeeindruckt. Wie geht es weiter? Die „Frei-tage“ im Sommer werden vorübergehend in den Turm übersiedeln. Die Künstler zeigen sich laut Pleifer „solidarisch bis zornig“. q

GENUSS MIT MEHRWERT. Spar kooperiert mit den Tiroler Bauern.

komplett

Besser regional.

Wer Lebensmittel aus Tirol kauft, tut nicht nur sich selbst was Gutes, sondern auch der heimischen Landwirtschaft. Diese Botschaft soll die Kampagne „Genuss mit Mehrwert“ vermitteln, die vom Tiroler Bauernbund, der Jungbauernschaft und der Landwirtschaftskammer gestartet wurde. Als erster Handelspartner unterstützt die Firma Spar das Projekt – zur Förderung von regionalen Lebensmitteln werden diese in den Supermärkten gut sichtbar mit dem Hinweis „Ein Produkt aus Tirol“ versehen. q

Christa Redik ist neue FestwochenGeschäftsführerin.

S

eit Ende Juni ist bekannt, dass die gebürtige Grazerin Christa Redik die Geschäftsführung der Innsbrucker Festwochen der Alten Musik übernehmen wird. Im Herbst 2009 soll Redik in die Fußstapfen von Sarah Wilson treten und gemeinsam mit Alessandro De Marchi – dem zukünftigen künstlerischen Leiter – das neue Festwochen-Führungsteam bilden. Christa Redik war in der Vergangenheit unter anderem beim Gustav Mahler Jugendorchester, dem Konservatorium Wien und beim Edinburgh Festival als Organisatorin tätig. Besonders intensiv will sich die neue Geschäftsführerin um die Jugend- und Vermittlungsarbeit kümmern. q

© INNSBRUCKER FESTWOCHEN

Team © HOFHERR COMMUNICATIONS

8


zus채tzlich en 채mi r p r e m m o s


10

Innsbruck & Umgebung

VHS-Kurs des Monats

Mannsbilder online.

Gruppentänze aus aller Welt: Traditionell – rockig – meditativ

Der Tiroler Verein „Mannsbilder“, der Männer seit 13 Jahren in Sachen Partnerschaft, Gewaltbeherrschung und Arbeitswelt berät, verzeichnet in seinen drei Geschäftsstellen eine enorme Nachfrage – viele Klienten müssen sogar wochenlang auf einen Termin warten. Als Ergänzung werden seit kurzem auch Onlineberatungen angeboten, die ebenfalls auf großes Interesse stoßen. www.mannsbilder.at q

G

emeinschaftstänze vermitteln Freude an Bewegung und Musik, bringen Menschen jeden Alters zusammen, setzen gemeinschaftsstiftende Energien frei und entstressen. Partnerunabhängig – für jedes Alter geeignet. q

Robotik für Anfänger

Zeit

Samstag, 18. Juli, 14–18 Uhr

Ort

VHS-Haus Innsbruck, 3. Stock, Raum 6 (Saal)

Kosten

24 Euro

Medizin-Uni lud Mädchen zum Robotikworkshop ein.

I

jungen Teilnehmerinnen mit eigenen Händen einen Lego-Roboter bauen, diesen programmieren und schließlich bei einer Vorführung des „DaVinci“-OPRoboters dabei sein. Der von Vizerektorin Margarethe Hochleitner initiierte Workshop war der Auftakt zu einer Veranstaltungsreihe für Kinder, die im Herbst an der Medizin-Uni startet. q

© HOFHERR COMMUNICATIONS (2)

n vielen Bereichen der Medizin spielt die Roboterchirurgie bereits eine tragende Rolle. Um besonders Mädchen zwischen zehn und 14 Jahren einen praktischen Einblick in diesen Forschungsbereich zu ermöglichen, lud die Innsbrucker Medizin-Uni Anfang Juni zu einem Robotikworkshop. Gemeinsam mit Tutoren konnten die

HANDFESTE ARBEIT. Mädchen erforschen die Rolle der Roboter in der heutigen Medizin.

Alles wird gut.

Wiederholungsprüfungen können einem so richtig die Ferien vermiesen. Damit im Herbst alles glattgeht, sollte man sich zuerst ein paar Wochen Entspannung gönnen und dann mit System durchstarten. Am 17. August beginnen die Sommerkurse der Schülerhilfe – übrigens das erste Nachhilfe-Institut mit TÜV-Siegel. Neben der Vorbereitung für Wiederholungsprüfungen gibt es heuer auch einen Konversationskurs „Englisch aktiv“. Anmeldeschluss ist der 24. Juli. www.schuelerhilfe.at q


12

Innsbruck & Umgebung

SOMMER 2009 Sommercamps | Lernferien

aub

| Sprachreisen | Familienurl

Beschäftigungs-

therapie W

er noch keine Pläne für die schul- oder unifreie Zeit hat, kann sich im InfoEck (gegenüber dem Leokino) die Broschüre „Sommer 2009“ abholen. Darin findet man zahlreiche Tipps für Kreativcamps, Abenteuerurlaube und Sprachreisen. Im Internet kann man sich zudem auf www.jugendinfo. cc informieren: Die Aktiv-Feriendatenbank „a.Way“ gibt eine Übersicht über alle österreichischen Sommercamps – egal ob der Sinn gerade nach Klettern, Reiten oder Zirkus steht. q

Marlies

mit der roten Nase

M

© UNIVERSITÄT INNSBRUCK

it einem Charity-Kalender, für den zwölf prominente Frauen in Kleidern der Innsbrucker Designerin Susanne Prister posieren, sollen die Clowndoktoren der Roten Nasen unterstützt werden. Mitte Juni war Skistar Marlies Schild an der Reihe, in edlem Stoff und mit roter Nase auf der Mülldeponie Ahrental zu posieren. Zu bestellen ist der Kalender auf www.rotenasen.at und www.prister.at. q

© PRIVAT

© INFOECK

Jugendinfo Tirol

Honoris Causa.

Ende Juni wurde Christian Bartenbach das Ehrendoktorat der Architektur an der Universität Innsbruck verliehen. Der 79-Jährige gilt als einer der führenden Lichtgestalter weltweit, betreibt ein Lichtlabor mit Standorten in Aldrans und München, eine Lichtakademie und leitet zudem einen Universitätslehrgang an der Leopold-FranzensUniversität. q


Wir bringen ihnen den Sommer …

wenigstens auf den Teller. Und das bei jedem Wetter!

Kein Ruhetag – Durchgehende Küche von 11.30 bis 22.30 Uhr Fürstenweg 172, Innsbruck – Reservierungen 0512-28 43 64


14

D

ass frische Trauben im Winter nicht aus heimischem Anbau stammen können, ist klar. Dass sie auf ihrem Weg aus Südafrika oder Chile tausende Transportkilometer hinter sich gebracht haben, wird von den meisten Konsumenten trotzdem – im wahrsten Sinne des Wortes – in Kauf genommen. Umwelt- und Klimaschutz bleiben dabei natürlich auf der Strecke, ebenso die kleinräumigen Wirtschaftsstrukturen der mittelbaren Umgebung. Erst vor kurzem sorgten protestierende Milchbauern für mediales Aufsehen, die Dumpingpreise der Discounter drängen sie an den Rand der wirtschaftlichen Existenz. Überhaupt sähe es in der klein strukturierten Landwirtschaft ohne ausgleichende Förderungspolitik schon sehr düster aus. Doch was kann der Ottonormalverbraucher tun, um dieser Entwicklung entgegenzusteuern? Bewusst einkaufen, zum Beispiel. Faire Milch am Frühstückstisch und der Verzicht auf Erdbeeren zu Weihnachten wären schon mal ein Anfang. Eine weitere Möglichkeit bietet ein Tiroler Vorzeigeprojekt, das seit mittlerweile zwölf Jahren erfolgreich existiert: die Bauernkiste. Mit ihr werden Obst und Gemüse, Milch- und Käseprodukte, Fleisch, Speck und Wurst, Wild, Fisch, Gewürze und Kräuter, Essig und Öl, Marmeladen, Honig, Säfte, Eier, Brot und Müsli, Nudeln, Tee, Wein, Edelbrände und Liköre, Schokolade und sogar Kräuterkosmetik geliefert – hergestellt von bis zu 50 heimischen Bauern. Die Produkte sind online oder per Bestellschein be- und zusammenstellbar und werden je nach Belieben einmalig oder im wöchentlichen bzw. monatlichen Abo in der Kiste vor die Haustür geliefert. „Bevor wir 1997 mit der Bauernkiste begonnen haben, haben wir versucht, mit Fragebögen herauszufinden, ob es dafür einen rentablen Markt gibt“, erklärt Therese Fiegl, Initiatorin und Kopf der Bauernkiste. Die studierte Agrarökonomin hat im Rahmen ihrer Diplomarbeit 50 Zillertaler Bauern zu deren wirtschaftlicher Situation befragt. „Dabei war der einhellige Tenor, dass die Landwirte mehr für ihr Produkt haben möchten, anstatt von Förderungen abhängig zu sein. Als dann meine Kinder zur Welt kamen und ich nicht mehr regelmäßig zum Bauernmarkt fahren konnte, kam mir die Idee mit dem Zustellservice.“

Transparente Bauern. Eine gute Idee, wie sich herausstellen sollte. Mittlerweile hat die Bauernkiste rund 370 Kunden zwischen Inzing und Schwaz, im Stubaital, Wipptal und Gschnitztal. Aber auch im Oberland und

Gutes aus der

Kiste

Ein bäuerliches Zustellservice mit regionalen Produkten von der blauen Kartoffel bis zur marinierten Grillplatte – das ist die Bauernkiste. Ein Tiroler Erfolgsprojekt mit von Flo Pranger nachhaltigen Nebenwirkungen.


15

„Unser Ziel ist es, mit der Bauernkiste Slowfood so wenig zeitaufwendig wie möglich zu machen.“

THERESE FIEGL, INITIATORIN

in Osttirol gibt’s den bäuerlichen Zustellservice – zwar unter gleichem Namen, aber mit anderen Mitarbeitern. „Bei uns ist nicht alles bio“, erklärt Therese Fiegl, „denn es ist regional sehr schwierig, ein breites Biosortiment zusammenzubekommen. Für die einzelnen Landwirte stellen die Kosten einer Umstellung auf Biobetrieb oft ein zu großes wirtschaftliches Risiko dar.“ Viel wichtiger sei es, so Fiegl, dass man nach dem Prinzip des transparenten Bauern arbeite. Alle Produkte sind von regionaler Herkunft und für den Kunden ist ganz einfach nachzuvollziehen, woher Gemüse, Milch oder Fleisch aus der Umgebung stammen. „Man kann die Hersteller unserer Produkte besuchen und sich selber einen Eindruck verschaffen“, sagt Therese Fiegl und lobt den Eifer und das Engagement der beteiligten Landwirte, vor allem auch der Bäuerinnen. So gibt es zum Beispiel einen Betrieb, der alte, zum Teil in Vergessenheit geratene Gemüsesorten rekultiviert und damit das Angebot bereichert. Bei Fleischwaren wird besonders darauf geachtet, dass ausschließlich Hofschlachtungen Verwendung finden, um den Tieren unnötigen Transportstress zu ersparen. Die Kisten für den Innsbrucker Großraum werden donnerstags auf dem Hof der Familie Puelacher – die Haupt-Gemüselieferanten der Bauernkiste – in Thaur gepackt. Bis Montag Abend kann bestellt werden. Dank einer speziellen Software kann jeder Bauer Einsicht in die Bestellungen nehmen und sich dementsprechend auf die zu liefernde Produktmenge einstellen. „Wir haben mit unserem Projekt sehr früh auf das

Internet als Bestell- und Kommunikationsmedium gesetzt. Die Investition hat sich gelohnt, die logistische Abwicklung profitiert sehr davon“, erzählt Therese Fiegl.

Schnelles Slowfood. Die vollen Kisten werden von vier Fahrern – darunter drei Bauern – am Donnerstag Abend bzw. Freitag Früh zugestellt. Für den Lieferservice bezahlt man 3,50 Euro, wird statt vor die Haustür an einen Sammelplatz geliefert, kostet‘s gar nur 2,20 Euro. Und wenn man Lebensmittel über 60 Euro einkauft, ist die Zustellung überhaupt gratis. Neben den bestellten Produkten findet man in der Kiste auch immer ein aktuelles Infoblatt mit den Neuigkeiten zum Projekt, mit zum Sortiment passenden Rezepten und mit Tipps zum saisonalen Einkauf. „Unser Ziel ist es, mit der Bauernkiste Slowfood so wenig zeitaufwendig wie möglich zu machen“, sagt Fiegl. Und der Erfolg gibt ihr Recht. Mit dem System konnte in den vergangenen Jahren stets ein Wachstum zwischen fünf und 20 Prozent erzielt werden. Für die Zukunft wünscht sich Fiegl, dass sich die Idee der Ab-Hof-Zustellung noch weiter durchsetzt – unter anderem wird auch schon über eine Ausweitung der Bauernkiste aufs Tiroler Unterland nachgedacht. Die Nachhaltigkeits- und Synergieeffekte des Projektes sprechen für sich. Und dass sich die Wirtschaftskrise, so Fiegl, auf die Nachfrage nach der Bauernkiste noch kaum spürbar ausgewirkt hat, spricht durchaus für einen Erfolg in der Bewusstseinsbildung der Konsumenten. q

VON CHILI BIS MARILLE – DIE BAUERNKISTE

Neben Standardprodukten wie Salat,

© 6020/RATHMAYR

Karotten oder Radieschen gibt es bei der Bauernkiste auch zahlreiche Spezialangebote:

Vinschgauer Marillen (Ende Juli) • Ribisel • Kräuter und Chili im Topf • Grillteller, Rippelen • Forellenkaviar • Kaspressknödl • Dinkelnudeln • Weichselmarmelade • Chardonnay • SchwarzerHolunder-Likör etc. Das gesamte Sortiment und das Bestellformular gibt es auf www.bauernkiste.at.


16

Die Amis

sind da

© 6020/RATHMAYR

Bis 14. August findet in Innsbruck die jährliche International Summ er School statt. Koordinatorin Ellen Palli von der Uni Innsbruck spricht mit 6020 über die Partnerschaft mit der University of New Orleans, die Eigenheiten der USStudenten und den Hurrikan Katrina. von Daniel Naschberger

INFO

W

ie hat sich die Partnerschaft mit der University of New Orleans entwickelt? ELLEN PALLI: Die ersten Kontakte wurden Mitte der 1970er geknüpft. Prof. Nick Mueller von der University of New Orleans hat schließlich die Summer School ins Leben gerufen, um Studierende aus den USA hierher zu bringen – heuer findet sie zum 34. Mal statt. Jeden Sommer kommen zwischen 240 und 300 Studenten von verschiedenen US-Universitäten zu uns, seit einigen Jahren können auch Innsbrucker Studenten kostenlos an den Kursen teilnehmen. Neben der Summer School wurde auch das Austrian Student Program entwickelt, ein Kurzstudienprogramm für Innsbrucker Studierende an der University of New Orleans – im Feber haben wir das 25-jährige Jubiläum gefeiert. Wie haben Sie die amerikanischen Studenten in den letzten Jahren erlebt? Sie sind immer extrem interessiert und nützen das Angebot, nach Europa zu kommen. Weil sie alle noch sehr jung sind, nehmen sie unseren Kontinent relativ unvoreingenommen wahr. Hier lernen sie andere Menschen und Kulturen kennen, sind offen und suchen den Kontakt. Dadurch entstehen oft Freundschaften, die teilweise sogar ein Leben lang bestehen bleiben. Welche Eigenheiten haben die Studierenden aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten? Für die meisten Studenten ist es die erste Reise

außerhalb der USA. Deshalb wird ihnen viel geboten, etwa Ausflüge an den Wochenenden – innerhalb Österreichs, aber auch nach Deutschland und Italien. In Gruppen sind sie natürlich nicht leicht zu überhören oder zu übersehen – das missfällt vielleicht einigen, aber dafür strahlen die amerikanischen Studenten eine Fröhlichkeit aus, die man bei uns nicht so leicht findet. Heuer werden die Kurse der Summer School an der SoWi abgehalten – das belebt unseren Campus während der ruhigen Sommermonate ungemein. Wie viele Innsbrucker Studenten beteiligen sich jedes Jahr an der Summer School? Das Interesse ist sehr groß, meistens sind es mehr als 50 Anmeldungen. Pro angebotenem Kurs stehen fünf Plätze für einheimische Studenten zur Verfügung. Die amerikanischen Professoren schätzen die Innsbrucker Studierenden besonders, weil sie den Unterricht beleben. Es gibt einige Studenten aus Innsbruck, die sich heuer schon das zweite oder dritte Mal angemeldet haben. Wurden gewisse Vorbehalte gegenüber den Amerikanern durch die Präsidentschaft Barack Obamas aufgelöst? Ich denke schon, die Amerikaner vermitteln nun ein anderes Bild. Ich habe das gemerkt, als wir diesen Feber in den USA waren: Wir haben Washington wenige Tage nach der Inauguration besucht, das war eine ganz eigene Stimmung in der Stadt. Bei den meisten Studenten und Professoren in New Orleans war eine ähnliche Ver-

International Summer School Das Programm für die sechs Wochen dauernde Summer School wird von der University of New Orleans zusammengestellt, Studenten mehrerer US-Universitäten nehmen daran teil. Es werden unter anderem Kurse aus den Bereichen Marketing, Politikwissenschaft, Geschichte oder Literatur angeboten, dazu gibt es ein umfangreiches Rahmenprogramm. Für einheimische Studenten gilt dasselbe Angebot, diese können die Kurse kostenlos besuchen und großteils für ihr Studium anrechnen lassen. Weitere Infos: http://asp.uibk.ac.at

änderung gegenüber früherer Jahre erkennbar – es gibt große Erwartungen und Hoffnungen. Diese Aufbruchstimmung bringen wohl auch die Studenten der Summer School mit, das wird man sicher beobachten können. Welche Auswirkungen hatte der verheerende Hurrikan Katrina im Jahr 2005? Für die Summer School hatten wir zuerst die Befürchtung, dass die University of New Orleans die notwendige Teilnehmeranzahl nicht zusammenbekommt – das hat sich glücklicherweise nicht bestätigt. Dennoch haben wir die Folgen des Hurrikans im darauffolgenden Winter gespürt, als wir nicht nach New Orleans reisen konnten. Wir mussten das Austrian Student Program aufgrund des Ausmaßes der Zerstörung zwei Jahre aussetzen. Vielen Dank für das Gespräch.

q


Summer Feeling im Masianco

Die Mittagssonne bricht durch das grüne Blätterdach und malt Kringel auf den Tisch, die frische Pasta duftet ...

Der Abendwind bringt erfrischende Kühlung, die Eiswürfel klirren im Aperol Spritzer ... Gelächter erfüllt den Gastgarten, das Kerzenlicht flackert und bringt das Glas Rotwein zum Leuchten ... Ausruhen vom Einkaufsbummel bei einem Caffé Latte im Schatten der alten Bäume ...

FloJo‘s Masianco Museumstraße 24, 6020 Innsbruck Tel. 0 512 / 58 36 71

www.masianco.at


18

Innsbruck hat eine neue Vizebürgermeisterin und einen neuen Stadtrat. Im Gespräch schildern Christine Oppitz-Plörer und Christoph Kaufmann ihre Pläne und Ziele.

„Wir bauen kontinuierlich an einer Architektur des Zusammenlebens“ Innsbrucks neue Vizebürgermeisterin für „Stadtplanung“, „Stadtentwicklung“ und „Integration“, Christine Oppitz-Plörer, strebt nach einem Mehrwert für alle sozialen Gruppen in der Gesellschaft.

„Mir ist Offenheit im Umgang ebenso wichtig wie die Zusammenführung und Vernetzung von Interessen und Menschen.“ Vizebürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer

F

rau Oppitz-Plörer, Sie haben sieben Jahre das Ressort „Familie, Jugend, Bildung und Gesellschaft“ geleitet. Worauf sind Sie am meisten stolz? Ich bin einerseits stolz auf die Tagesheimbetreuungen in Volksschulen, die wir für rund tausend Schüler aufgebaut haben. Zu Beginn meiner Amtszeit hat es diese noch nicht gegeben. Ganz besonders freut mich die Realisierung des fünften Gymnasiums, das jungen Tirolerinnen und Tirolern neue und zukunftsweisende Bildungsmöglichkeiten bietet. Sehr stolz bin ich auch darauf, dass Innsbruck bei einem Städteranking zu den „familienfreundlichsten Städten“ zählt. Das bestätigt Innsbrucks erfolgreiche Familienpolitik. Seit 8. Juni sind Sie für das Ressort „Stadtentwicklung“, „Stadtplanung“ und „Integration“ zuständig. Welche Ziele verfolgen Sie? Die Stadtentwicklung und -planung bezieht sich vorwiegend auf Architektur und Technik. Das Ressort wurde nun um Integration ergänzt und so

baue ich mit meinem Team an einer Architektur des friedlichen Zusammenlebens. Es geht also darum, stadtteilbezogene Projekte umzusetzen und bestehende Initiativen zu vernetzen. Damit ein Miteinander gut funktioniert, braucht es Raum für Gemeinschaft, der unter anderem auf öffentlichen Plätzen, in Jugend- und Bildungszentren entsteht. So entwickelt sich zum Beispiel im Stadtteil Reichenau in dieser Form das Lodenareal und die neuen Wohnungen am ehemaligen Gebiet der Eugenkaserne sowie – am anderen Ende der Stadt – die Bauten am Lohbach, wo sich auch das Seniorenund Pflegeheim befindet. Nicht nur unterschiedliche Altersstufen und soziale Schichten, sondern auch Menschen mit verschiedenen kulturellen Hintergründen können dadurch zusammenfinden. Sie beschäftigen sich nicht zum ersten Mal mit Bauprojekten ... Das ist richtig. Bevor ich vor sieben Jahren in die Politik ging, arbeitete ich bei den Tiroler Landeskrankenanstalten im Bereich Bau, Technik und

Finanzen. Seit dem Jahr 2000 war ich auch im Bauausschuss des Gemeinderates vertreten und bin so von der ersten Stunde meiner politischen Laufbahn an auch mit Bauprojekten befasst. Als Vizebürgermeisterin stehen Sie in einer neuen Führungsverantwortung. Welche Werte sind Ihnen dabei wichtig? Ich vertraue in die Fähigkeiten von Menschen, sowohl jedes einzelnen Bürgers als auch meiner MitarbeiterInnen sowie den Spezialisten, mit denen ich zusammenarbeite. Mir ist Offenheit im Umgang ebenso wichtig wie die Zusammenführung und Vernetzung von Interessen und Menschen, sowie Sicherheit in den verschiedensten Lebensbereichen zu gewährleisten. Diese Werte vertrete ich und möchte dadurch ein friedliches Zusammenleben und eine gleichwertige Teilnahme aller sozialen Schichten an gesellschaftlichen Prozessen ermöglichen. Vielen Dank für das Gespräch!

q


19

„Hohen Standard noch gezielt verbessern“ Innsbrucks jüngster Stadtrat Christoph Kaufmann ist seit 8. Juni 2009 für die Ressorts „Gesundheit, Jugend, Sport“ und „Familie“ zuständig.

H

err Kaufmann, wie gestaltete sich Ihr Einstieg als Stadtrat? Im Alter von 34 Jahren Stadtrat zu werden, war nicht Teil meiner Lebensplanung und somit kam das Angebot von Bürgermeisterin Hilde Zach sehr überraschend für mich; bis zu meinem Amtsantritt am 8. Juni 2009 vergingen nur 14 Tage. Vor meiner endgültigen Zusage musste ich mit meinem bisherigen Arbeitgeber, dem Ausbildungszentrum West für Gesundheitsberufe der TILAK (AZW), eine Lösung finden und selbstverständlich meine Familie in die Entscheidung einbinden. Ohne ihre volle Unterstützung hätte ich das Amt als Stadtrat nicht übernommen. Für welche Ressorts sind Sie in der Stadtregierung zuständig? Wir wollten zusammenhängende Themenbereiche schaffen und damit neue Schwerpunkte setzen. Ich bin für die Ressorts „Gesundheit, Jugend, Sport“ und „Familie“ zuständig, die bisher von zwei Regierungsmitgliedern geleitet wurden. Insbesondere die Verantwortung für das Ressort „Familie“ freut mich sehr, auch deshalb, weil ich als Vater von vier Kindern um die Sorgen und Nöte von Familien bestens Bescheid weiß. Welche Erfahrungen kommen Ihnen in der neuen Funktion zugute? Ich war von 1994 bis 2000 Ersatzmitglied und seit 2000 als Gemeinderat für die Innsbrucker Bevölkerung tätig. Darüber hinaus leitete ich den Wohnungs- und Kulturausschuss. Von 2001 bis zu meinem Amtsantritt als Stadtrat stand ich als Obmann an der Spitze des Sportvereins Olympisches Dorf. Zudem engagierte ich mich im Verband Olympisches Dorf/Neu-Arzl, der Dachorganisation von 25 Vereinen und Institutionen (vom Elternverein über Feuerwehr und Speckbacher Schützen bis zum Philatelisten Club). Erfahrungen im Gesundheitsbereich bringe ich unter anderem Dank meiner Verantwortlichkeit für die Schulungsorganisation beim Ausbildungszentrum West für Gesundheitsberufe (AZW) und der Funktion als Aufsichtsrat der Innsbrucker Sozialen Dienste GmbH (ISD) mit.

Welche Ziele haben Sie sich für Ihre Ressorts gesetzt? Auf Grund der angespannten Finanzsituation müssen wir mit allen Ausgaben noch sorgsamer umgehen. Die Devise kann daher nur lauten: die bereits sehr hohen Standards zu halten und bedarfsgerecht zu optimieren. Sehr am Herzen liegt mir die Gesundheitsvorsorge: Ich möchte für alle Altersgruppen noch mehr Präventivmaßnahmen anbieten. Es sollte uns gelingen, noch mehr Menschen für Bewegung und Breitensport und damit für die wohl beste Gesundheitsvorsorge zu begeistern. Ich sehe eine Renaissance des Breitensports kommen. Dank der rund 350 Sportvereine mit ca. 30.000 Mitgliedern und den zahlreichen städtischen Sportanlagen sind wir dafür bestens gerüstet. In diesem Zusammenhang ist es mir ein Anliegen, im Dialog mit den verantwortlichen Vereinsfunktionären das vielfältige Breitensportangebot weiter zu entwickeln. Ziel ist Stadtrat Christoph Kaufmann

„Die Verantwortung für das Ressort ‚Familie‘ freut mich sehr, auch deshalb, weil ich als Vater von vier Kindern um die Sorgen und Nöte von Familien bestens Bescheid weiß.“

es, für alle Bevölkerungsschichten ein attraktives Bewegungsangebot sicherzustellen. Was können sich junge Menschen und Familien vom neuen Stadtrat erwarten? Die städtischen Jugendzentren leisten eine hervorragende Arbeit. Mein Ziel ist es, dieses Angebot möglichst flächendeckend im gesamten Stadtgebiet anzubieten. Innsbruck gilt im internationalen Städtevergleich als besonders familienfreundliche Stadt. Diesen Anspruch wollen wir auch in Zukunft an uns stellen. Im Kindergartenbereich (4–6-Jährige) wird demnächst das gesamte Vormittagsprogramm für alle Nutzer städtischer Einrichtungen kostenlos zur Verfügung gestellt. Für den Mittagstisch und die Nachmittagsbetreuung werden wir demnächst ein finanziell ansprechendes und kostengünstiges Angebot vorstellen. Die Detailgespräche laufen noch. Vielen Dank für das Gespräch! (PR) q


20

Surfin’

IBK

W

© 6020/RATHMAYR

Immer mehr junge Tiroler klemmen sich im Sommer ein Surfbrett unter den Arm. Weil Tirol aber leider nicht Bali ist, wird eben am Baggersee gepaddelt oder an ausgewählten von Julia Brugger Spots gesurft.

erner (35) steht im Wetsuit auf den Treppen über dem See. Mit dem Brett unterm Arm wandert sein Blick über das Wasser. Er gibt sich einen Ruck und gleitet sanft ins kühle Nass. Armzug um Armzug bereitet er sich auf den Urlaub in Bali vor. „Ich wollt im Sommer auch einen Sport haben, der mich mit Adrenalin versorgt.“ Damit kann er wohl nicht das Paddeln am Baggersee meinen, wo er mit seinen Freunden bei den Steinen am Ostufer sitzt, am sogenannten „Rails Spot“. Sie warten auch nicht auf die perfekte Welle, sondern plaudern noch gemütlich eine Runde, bevor sie sich wieder für das Training ins Wasser werfen. „Mach ma Crocodiles über Over the Falls, Homerun zurück zu Stones und wieder Rails.“ Die Route ist damit festgelegt: vom Gummikrokodil über den Wasserzufluss, um die letzte Boje herum, an den Steinen vorbei wieder zum Treppengeländer. Jeder Spot hat seinen Namen. „Spaß macht‘s nicht. Aber es bringt schon was und wir machen halt aus der Not eine Tugend“, sucht Werner eine Erklärung dafür, warum er sich am Baggersee auf ein Surfbrett legt. Ohne Vorbereitung dauert es gute eineinhalb Wochen, bis die entsprechenden Oberarm- und Rückenmuskeln aufgebaut sind. Bei drei Wochen Urlaub ist es da schade um die Zeit – und so liegen Brett und Wetsuit stets einsatzbereit auf der Rückbank von Werners Auto. An trüben oder verregneten Tagen sind sie drei bis vier Jungs, die ihre Runden durch den See ziehen und dabei den Oberkörper stählen, bei Sonnenschein bis zu zehn – manchmal ist auch ein Mädl dabei. Und damit sich der ganze Aufwand auch schon vor


21

dem Urlaub bezahlt macht, hat Werner mit ein paar Kumpels Anfang Juli beim Paddle-Contest am Natterer See teilgenommen. „Hauptsache, es macht Spaß, es sind ein paar fesche Chicks da, es wird coole Musik gespielt und wir hängen fein ab“, strahlt er glücklich und köpft ein Bier.

Absurde Erscheinung. Mit Surfbrett und Wetsuit mitten in den Bergen an einem brettlflachen See zu spazieren, ist schon absurd. „Am Anfang bin ich mir echt blöd vorgekommen“, erzählt Werner. Doch er trotzt Bemerkungen wie: „Was machst denn du da? Wieso stehst du nie auf?“ Was nimmt man nicht alles in Kauf, um die begrenzten Urlaubstage beim Wellenreiten so angenehm wie möglich zu gestalten. Das Paddeln stärkt zwar den Oberkörper und verbessert die Körperspannung, doch richtig Spaß macht eigentlich nur das echte Surfen – auch inmitten der Tiroler Berge. Werner ist ein original Gebirgssurfer, so richtig gelernt hat er den Extremsport vor sechs Jahren auf der Innwelle bei Silz. Damit wäre auch geklärt, woher mitten in Tirol der Adrenalinschub kommen soll. Die stehende Welle wird seit gut 13 Jahren von Locals gesurft und bereits vor neun Jahren fand der erste River Surf Contest statt. Neben Werner, der von 25 Teilnehmern den siebten Platz errang, nahmen auch Surfer aus Brasilien, Tahiti, der Schweiz und den USA teil, die sich gerade in Innsbruck aufhielten. Mit den Contests ist es vorerst aber leider vorbei, denn aus bisher ungeklärten Gründen hat sich das Flussbett in diesem Winter derart verändert, dass die Welle zu flach und kaum surfbar ist.

Die Wellen kommen. Doch es gibt Alternativen. Im Oberland finden sich am Inn zwei bis drei weitere Spots und im Zillertal haben die Ästhetiker ihre eigene Welle zum Trainieren. Es gäbe ein paar „Secret Spots“ in Tirol, die jeder selber finden müsse, meinen Insider. Daneben entstehen in nächster Zeit auch weitere offizielle Plätze zum Surfen. Im Sommer 2010 eröffnet bei Roppen im Oberland das Outdoor-Revier „AREA 47“. Am Inn entsteht hier eine Welle, die kostenlos genutzt werden kann. Werner freut sich über diese Aussichten: „Das ist voll genial.“ Zudem plant die Stadt Innsbruck, am Übergang von der Sill in den Inn eine Welle zu bauen. Eigentlich ist sie nur das Nebenprodukt von Hochwasservorkehrungen – doch das ist im Grunde egal. Neben Rodeobooten werden laut Romuald Niescher, dem Leiter des Innsbrucker Sportamts, Surfer hier ebenso willkommen sein. Ob die Welle tatsächlich surfbar wird, hängt natürlich vom Wasserstand ab. Bestimmen am Ozean Tiefdruckwirbel, Gezeiten und Winde die Wellenentwicklung, so sind es in Gebirgsflüssen wie dem Inn in erster Linie die Schneeschmelze und der Regen. Ab einem Wasserstand von 3,20 Metern beziehungsweise 3,70 Metern – da scheiden sich die Surfergeister um 50 Zentimeter – lässt sich die Innwelle derzeit surfen, am besten mit einem „Bufo Boogie Fish“, einem Brett, das auch für kniehohe Wellen geeignet ist. Ein Graffiti-Tag unterhalb der Unibrücke in Innsbruck zeigt Insidern an, ob sich die Welle surfen lässt. Flo Edenberger von Austrian Surfing, Veranstalter des letzten River Surf Contests 2006, hat für derartige Indizien ein Auge. Ist der Tag auf der

„Ich war schon oft frustriert und wollte das Brett verkaufen. Doch dann krieg ich wieder eine Welle und ich weiß, wieso ich das alles mache.“ WERNER


22

WELLENRITT. Werner auf der Innwelle Silz – als diesie noch nicht zu flach war.

Wand unter Wasser, so sei es gut zum Surfen. Das ist auch für Werner eine neue Information. Doch momentan hat er mit der Welle in Silz abgeschlossen. „Die ist mir jetzt einfach zu flach.“

Der Weg zur Welle. Um in den kurzfristigen Genuss des Surfens zu kommen, nimmt Werner mit seinen Kumpels gerne auch weitere Wege in Kauf. Ein Ausflug zur stehenden Welle im Eisbach in München, der durch den Englischen Garten fließt, stillt ebenso den Hunger nach einem Ritt wie ein Abstecher in den italienischen Ort Levanto an der Küste von Cinque Terre. Die Homepage des israelischen Marine-Datencenters gibt Aufschluss über die Wetter-, Wind- und vor allem Wellenentwicklung im Golf von Genua. „Wir haben das ausgecheckt und sind dann gleich am Freitag Abend mit dem Auto die sechs Stunden hinuntergebrettert – und direkt ins Meer.“ Der Kampf um die Wellen mit den italienischen Locals machte sich bezahlt, denn auf der Rückfahrt trug jeder einen breiten Smile auf dem Gesicht. „Es ist ein unglaubliches Gefühl. Mich reizt das Element Wasser, die Gewalt und das Fahrgefühl.“ Nicht das Paddeln am Baggersee also, sondern das Hochgefühl, die Urgewalt des Wassers als Antriebsmotor unter dem Brett zu spüren, das ist der eigentliche Thrill beim Surfen. Hier entsteht der besagte Adrenalinkick. „Ich war schon oft frustriert und wollte das Brett verkaufen. Doch dann krieg ich wieder eine Welle und ich weiß, wieso ich das alles ma-

che.“ Diesmal nimmt Werner den Weg von Rails über Middles zu Homerun. Übermorgen wird er wieder an den Baggersee kommen, schließlich fliegt er Ende Juli nach Bali. q

SPOTS & SWELLCHECK Surf- und Paddelspots in nächster Nähe: Zum Paddeln eignen sich fast alle Seen in Tirol. Im Raum Innsbruck: • Baggersee (für Surfer ab 18 Uhr offen) • Lansersee • Natterersee (im westlichen Seeteil bei den Booten jederzeit möglich) Zum Surfen eignen sich: • Innwelle bei Silz (zur Zeit nicht, weil sich der Untergrund verändert hat) • Vereinzelte Spots im Zillertal sowie im Oberen Inntal (zum Selbstentdecken) • Innwelle bei Roppen („AREA 47“, ab Sommer 2010) • Sillwelle (ab 2011)

Swellcheck: • Für den Inn: http://kajak.at/Fluesse • Für Levanto sowie international: http://isramar.ocean.org.il/isramar2009 (inklusive: Daily Mediterranean Wave Forecast for 5 Days), www.ilmeteo.it


Die SPAR-Idee, die auch 2009 Ihr Budget entlastet!

S-Budget: Mehr als nur billig! S-BUDGET: Garantierte SPAR-Qualität! SPAR-Kunden in ganz Österreich haben es schnell durchschaut: Hinter den sensationell günstigen Preisen bei S-Budget verbirgt sich kontrollierte SPAR-Qualität! Die Produkte von S-Budget entsprechen den strengen SPAR-Qualitäts-Standards, darum gilt für sie genauso die SPAR-Qualitätsgarantie.

Schon über 100 S-Budget Produkte

1000 g

Österreich ist von S-Budget begeistert: Das große Echo auf diese tolle SPARIdee führt daher zu einer laufenden Erweiterung des Angebots. Jetzt sind es schon über 100 S-Budget Produkte, mit denen Sie sich – und Ihr Börserl – verwöhnen können!

S-BUDGET Puszta-Gemüse, Sommergemüse oder Erbsen tiefgekühlt

1,39 Unser kleinster Preis!

S-BUDGET Aqua Plus Jostabeere, Birne-Melisse oder Lemongrass

S-BUDGET Energydrink

1,5 Liter

250 ml

0,69

0,49 (per Liter 1,96)

(per Liter 0,46)

Unser kleinster Preis!

Unser kleinster Preis!

S-BUDGET Frz. Briespitze 60 % F.i.T. (ca. 30 % Fett abs.)

1 Packung

S-BUDGET Erdnuss Flips 200 g oder Erdnuss Flips light 175 g S-Budget-Angebote gültig solange der Vorrat reicht. Abgabe nur in Haushaltsmengen. Druck- und Satzfehler vorbehalten.

S-BUDGET-Produkte gibt’s exklusiv bei:

0,69 Unser kleinster Preis!

185 g

200 g

1,39 (per kg 6,95)

Unser kleinster Preis!

S-BUDGET ThunfischStücke in Öl

0,89 (per kg 4,81)

Unser kleinster Preis!


24

l l y d i e e S . s v Zehner Die einen fliegen auf Chlorduft und klassisches Schwimmbad-Fla ir, andere lassen nur algenbelastetes Seewasser an ihre Haut. 6020 erklärt, wie man die beiden Sommertypen auf den ersten Blick unterscheidet. von Flo Pranger

HOMO TIVOLIENSIS Die Trainingshose vom Fußballverein tauscht der Homo tivoliensis bei Betreten des Schwimmbadareals gegen die zwar coolen, aber im nassen Zustand ziemlich unbequemen überknielangen Badeshorts mit Tribalmuster. Die passen nämlich so schön zum Tattoo am Unterschenkel. Natürlich ist der Homo tivoliensis schon zu Saisonbeginn nahtlos gebräunt – im Fitnessstudio-Abo ist zum guten Glück ja auch die Solariumnutzung integriert. An der Hand hält er sein wichtiges Accessoire: eine ebenso röstfrisch gebräunte junge Dame, ausgestattet mit Sonnenbrille im Stubenfliegenstil und knappem Glitzersteinchenbikini, fein abgestimmt auf das Glitzerdings im Bauchnabel.

Gründe für den Schwimmbadbesuch: • • • • •

• • •

Keine schleimigen Tiere und Gewächse im Wasser Zentrale Lage mitten in der Stadt Zehn-Meter-Sprungturm Für ihn: Möglichkeit, seinen Wagemut unter Beweis zu stellen (neudeutsch: „posen“) Für sie: Möglichkeit, den anderen ebenmäßig braunen Damen im Freibad zu zeigen, wie unglaublich wagemutig der eigene Partner doch ist (auch eine Spielart des „Posens“) Viele liebe Bekannte vor Ort Sehen und gesehen werden bei Café Latte oder Aperol Spritz im Tivoli-Café Keine Lansersee-Typen!

HOMO LANSERSEE-IENSIS Auf keinen Fall will sich der Homo lansersee-iensis mit dem HaargelMünzmallorca-Volk im Chlorwasser-Betongehege auf eine Stufe stellen. Er packt, bewachsen mit alternativer Gesichtsbehaarung, die coole Pornosonnenbrille, die coolen Flipflops, die coolen Boardshorts und die noch coolere New-Era-Cap mit Zigaretten und Dosenbier in Papas Auto, zischt noch schnell eine Runde durch die Stadt, um seine coolen Freunde in deren WGs aufzulesen, und dann geht’s ab zum See. Manch einer spannt sich in der idyllischen Atmosphäre eine Slackline, andere wiederum wagen sich aufs nagelneue Surfboard, um in zwei Wochen am Atlantikstrand nicht die allerschlechteste Figur abzugeben.

Gründe für den Seebesuch: • Kurzzeitige Stadtflucht • Sehnsucht nach Natur bzw. allem, was öko oder bio ist • Platz und Toleranz für Surfboards, Slacklines u. Ä. (Achtung: auch hier handelt es sich natürlich um eine abgewandelte Variante des „Posens“) • Viele liebe Bekannte vor Ort • Sehen und gesehen werden bei einem Bier im Seecafé • Keine Tivoli-Typen!


DIE NATUR RUFT. SEVEN SUMMITS ANTWORTET!

Die neue e k r a m r o Outdo im DEZ

Holen Sie sich das ultimative Outdoor-Feeling f端r die ganze Familie. Mit Jacken, Hosen, Schlafsack & Co. von SEVEN SUMMITS sind Sie f端r jedes Erlebnis in der Natur bestens ger端stet.


OLDIES BUT GOLDIES

AUTOMOBILE KOSTBARKEITEN & IHRE STOLZEN BESITZER

Der englische Harald Jösslin (Bj. 1961) und sein Triumph Spitfire MK4 1500 (Bj. 1980)

© 6020/BERGER (4)

Hitzkopf


27

WWW.TRIUMPH-SPITFIRE.DE WWW.SPITFIRE.AT WWW.TRIUMPHSPITFIRE.COM

Neue Autos sind sicher, schnell und sparsam. Und doch fehlt ihnen in den meisten Fällen Wesentliches: Schönheit und Charme. 6020 hat sich aufgemacht, um genau diese automobilen Attribute wiederzuentdecken, und stellt von Klaus Erler Innsbrucker und ihre wunderbaren Old- und Youngtimer vor.

A

chten Sie beim Spitfire, wie bei allen Triumph-Modellen, vor allem auf Rost.“ Diesen Tipp gibt die österreichische Internetseite www.spitfire.at potenziellen Käufern. Harald Jösslin – Leiter des Fuhrparkmanagements der IVB – wusste von dieser Schwachstelle seines Traumautos, als er begann, intensiv nach einem Spitfire (zu deutsch „Hitzkopf“) zu suchen. Durfte er doch schon als zehnjähriger Bub einem Freund seines Vaters bei der Restauration eines Spitfires helfen. Damals war er mit feinstem Schmirgelpapier altem Lack und neuem Rost auf der Spur.

Operndiva als Vorbesitzerin. Von da an hatte sich die klassische englische Triumph-Roadsterform bei Harald Jösslin als Inbegriff automobilen Begehrens im Hinterkopf festgesetzt und wartete über die Jahre beharrlich darauf, reale Gestalt annehmen zu können. 2006, nach einem Dreivierteljahr intensiver und frustrierender Suche, wurde Harald Jösslin dann in der Schweiz fündig: Ein Spitfire der letzten Generation stand als unrestaurierter Erstbesitz zum Verkauf. Vorbesitzerin war eine italienische Opernsängerin, Verkäufer war ein Schweizer, der den Triumph mitsamt Garage und dazugehöriger Villa aus der Hinterlassenschaft der Sängerin erstanden hatte. Harald Jösslin überlegte kurz – Russet-Brown war als Spitfire-Farbe nicht seine erste Wahl – und importierte dann den MK4 1500 als offiziell-erhaltenswerten Oldtimer nach Österreich.

1250 Stunden Restaurierung. Von da an vergingen die Jahreszeiten in immer gleicher Abfolge: Im Winter wurde in Eigenregie restauriert, im Sommer behutsam gefahren. So bekam Jösslins Spitfire in 1250 Arbeitsstunden nach und nach einen komplett-restaurierten Vorbau, ein neues Verdeck, neue Armaturen und Inneneinrichtung sowie – ganz wichtig – jedes Jahr eine penible Neueinstellung des empfindlichen Doppelvergasers. Gefahren wird auf Passstraßen, die bestens geeignet dafür sind, den englischen Charakter des Spitfire immer wieder

neu zu entdecken: Er fährt sich hart, aber herzlich, ist durchaus driftfähig und bei aller Neigung zur Motor-Überhitzung und zum seitlichen Versetzen (querliegende Blattfedern!) ein fescher und fähiger Sportler, der 1966 den Klassensieg bei den 24 Stunden von Le Mans davontrug. Als solchen wird ihn Harald Jösslin weiter in Richtung perfekte Totalrestaurierung führen, inklusive Neulackierung in Russet-Brown, eine Farbe, die Harald Jösslin längst als sympathischen Wesenszug seines englischen Charakterdarstellers akzeptiert hat. q

TECHNISCHE DATEN Hergestellt von: British Leyland Motor Corporation, England Produktionszeitraum: 1962 bis 1980 Varianten: Vom Spitfire MK1 bis zum MK4 1500 fünf Evolutionsstufen des Fahrzeugkonzepts zweisitziger Roadster. Die einzige große Designänderung an der Karosserie wurde 1969 vom italienischen Designer Michelotti entworfen und 1970 in das neue Modell übernommen. Die Karosserie wurde kantiger und glatter. Motoren: Vierzylinder-Viertakt-Reihenmotoren von 1147 ccm und 63 PS (Spitfire 4, „MK1“) über 1300 ccm und 75 PS (MK3) bis hin zu 1500 ccm und 71 PS (MK4 1500) Gebaute Stückzahl: 95.829 (Bauzeit: 12/1974 bis 8/1980) Harald Jösslins Triumph Spitfire MK4 1500: Zweisitziger Roadster, Hubraum: 1493 ccm, 71 PS, Vierganggetriebe, Verbrauch: 8 Liter Normalbenzin mit Bleiersatz, 60-Speichen-Felgen, hinten querliegende Blattfedern, Eigengewicht: 815 kg, Doppelvergaser, von 0 auf 100 km/h in 12 sec, Höchstgeschwindigkeit: 160 km/h, Laufleistung: 74.000 km, Wert: derzeit rund 15.000 Euro


28

ckgeewr-inAnbenos Wazu

Am 14. Juli startet der FC Wacker im Tivoli in die Saison 2009/2010. Zu diesem Anlass hat 6020 mit Trainer Walter Kogler über Ziele und Strateg ien gesprochen – und wir verlosen zwei Wacker-Abos! von Daniel Naschberger

Wie sind Sie mit der Vorbereitung auf die kommende Saison zufrieden? Die Vorbereitung ist insgesamt sehr gut gelaufen, die Mannschaft hat alle meine Vorgaben in den Trainings und Testspielen umgesetzt. Die Spieler haben demonstriert, dass sie motiviert sind und an die erfolgreiche vergangene Saison anschließen wollen. Leider trifft uns die Verletzung unseres brasilianischen Stürmers Mossorò hart, er wird aufgrund eines Kreuzbandrisses erst im Frühjahr 2010 wieder fit sein. Welche Ziele haben Sie sich gesetzt? Ich glaube, dass wir das Niveau aus der Vorsaison mindestens halten können, da wir die Mannschaft nur auf wenigen Positionen verändert haben. Mit dem neuen tschechischen Legionär Martin Svejnoha konnten wir die Qualität der Defensive noch steigern. Wir peilen einen Rang im oberen Drittel der Tabelle an, wobei natürlich für Wacker Innsbruck der Aufstieg in die Bundesliga zumindest in naher Zukunft das Ziel sein muss. Andere Mannschaften wie die Admira haben sehr viel Geld in die Hand genommen, um in die Bundesliga zu kommen, wir gehören aber sicherlich zum erweiterten Favoritenkreis.

Hat die letzte Saison mit dem zweiten Rang Ihre Erwartungen übertroffen? Wir haben das Maximum aus unseren Möglichkeiten herausgeholt, denn nach dem Abstieg musste das Team erst neu formiert werden. Es ist uns innerhalb kürzester Zeit gelungen, eine junge Mannschaft aufzubauen, die sehr gute Spiele gezeigt und lange um den Aufstieg mitgespielt hat. Nun müssen wir darauf aufbauen, die Spieler weiterentwickeln und sukzessive Verstärkungen holen – dann ist die Rückkehr in die Bundesliga wieder ein Thema für uns. Vielen Dank für das Gespräch.

6020 und der FC Wacker verlosen:

1 x 2 Wacker-Abos

für die Saison 2009/2010 (West-Tribüne) KW: „Wacker“ Einsendeschluss: 31. 7. 2009 Rechtsweg ausgeschlossen • keine Barablöse 6020 · KARL-KAPFERER-STRASSE 5 · INNSBRUCK GEWINNSPIEL@6020STADTMAGAZIN.AT

q

Steckbrief Walter Kogler Geboren: 12. Dezember 1967 in Wolfsberg (Kärnten) Stationen als Spieler: Wolfsberger AC, SK Sturm Graz, Austria Wien, Austria Salzburg, AS Cannes, LASK Linz, FC Tirol (1999–2002), FC Kärnten Nationalmannschaft: 28 Einsätze, 1 Tor Erfolge: 5 Meistertitel (3 mit FC Tirol), 1 Cupsieg, 3 Supercupsiege, Teilnahme mit Österreich an der WM 1998, 495 Einsätze in der österreichischen Bundesliga Stationen als Trainer: SK St. Andrä Jugend, DSV Leoben, FC Wacker Innsbruck (seit 2008)

Die ersten drei Heimspiele 14. Juli, 19 Uhr: FC Wacker – Red Bull Juniors 24. Juli, 18 Uhr: FC Wacker – SC Austria Lustenau 7. August, 18 Uhr: FC Wacker – Austria Wien Amateure

© 6020/BERGER

Im Sommer 1999 haben Sie als Spieler mit dem FC Tirol eine Siegesserie gestartet, die letztlich den Startschuss für drei Meistertitel bildete. Verspüren Sie zehn Jahre danach ein wenig Nostalgie? Walter Kogler: Die Zeit in Innsbruck war eine der schönsten Phasen meiner Spielerkarriere – sowohl sportlich als auch familiär. Als ich im Frühjahr 1999 zu FC Tirol wechselte, war der Klub von seinen Ansprüchen weit entfernt und relativ schlecht platziert. Wir haben es dann innerhalb weniger Monate geschafft, uns vom Mitläufer zur absoluten Spitzenmannschaft in Österreich zu entwickeln und sogar drei Meisterschaften in Serie einzufahren. Damals konnte man sehen, was im Fußball mit dem nötigen Willen möglich ist – unsere Vision ist es daher, mit Wacker aufzusteigen und den Verein wieder als feste Größe im österreichischen Fußball zu etablieren.

Gewinnspiel


29

Der AQUA DOME ist Samstag bis Donnerstag von 9 bis 23 Uhr und Freitag von 9 bis 24 Uhr geöffnet.

Fünf Jahre AQUA DOME In der Wasserwunderwelt des AQUA DOME bleiben keine Wünsche offen – tauchen Sie ein in eine Oase mit allen Raffinessen.

B

ei Unterwassermusik in der Sole-Schale schweben, Abkühlung im 25-Meter-Sportpool finden, die Muskeln in der Sprudelschale lockern, ätherische Öle in der Heustadelsauna atmen, nach einer wohltuenden Ötztaler Steinmassage neue Frische fühlen und den herrlichen Blick in die Ötztaler Bergwelt auf der großzügigen Liegewiese genießen. In der Wasserwunderwelt des AQUA DOME bleiben keine Wünsche offen. Gönnen Sie sich eine aktive Auszeit für inneren Frieden. Ein Aufenthalt im AQUA DOME ist die ideale Sommerfrische für Körper, Geist und Seele. In der „Alpen Arche Noah“ schlagen Kinderherzen höher – 90 m Rutsche, kostenlose Kinderanimation und Betreuung, Unterwasserkamera. Wer sich etwas ganz Besonderes gönnen will, besucht den „Raum der Glückhaften Segnungen“ im VRP Bereich für Very Relaxed People und spürt eine Energie, die auf Feng Shui und schamanischer Weisheit basiert, buchbar im Arrangement „Thermentag de luxe“!

Der AQUA DOME zelebriert dieses Jahr nicht nur Wasserwelten in faszinierender Vielfalt und Wellbeing auf höchstem Niveau, der AQUA DOME feiert zudem sein fünfjähriges Jubiläum. Rund um den fünften Geburtstag bietet der AQUA DOME seinen Gästen folgende Topangebote an:

AQUA DOME Monatskarte Anmeldezeitraum: 28. Aug. bis 23. Sept. 2009 Genießen Sie den Herbst im AQUA DOME und erleben Sie das umfassende Angebot zum Sondertarif (bitte Lichtbild mitbringen): • AQUA DOME Monatskarte Therme: € 50,– • Monatskarte Therme inkl. Sauna: € 80,–

AQUA DOME Freundeskreis Zeitraum: 28. August bis 23. Oktober 2009 Badevergnügen in faszinierender Vielfalt mit Ihren Freunden! Bei zwei Vollzahlern zahlen drei Ihrer Freunde nur den halben Preis (exkl. Sauna).

Thermentag „de luxe“ im AQUA DOME Zeitraum: 28. August bis 23. Oktober 2009 Lassen Sie sich im elitären Rahmen des VRP-Bereichs mit dem gesamten AQUA DOME-Angebot (Therme, Sauna und Fitness) den ganzen Tag über verwöhnen um nur € 55,– pro Person (Anmeldung erforderlich unter Tel. 05253/6400-600; Zusätzlich inkludierte Leistungen: Erfrischungsgetränke, Knabbereien, Solarium, € 10,– Speisengutschein für die Thermenrestaurants, Badetasche mit Handtuch und Bademantel).

Weitere attraktive Angebote Zeitraum: 28. September bis 4. Oktober 2009 • Jeder Gast erhält in dieser Woche eine Ermäßigung von € 5,– auf Tageskarten (keine Kombination mit anderen Ermäßigungen, gilt nur auf Normaltarife). • Eltern aufgepasst: Kinder, die seit dem 1. Oktober 2004 geboren sind, haben in dieser Woche freien Eintritt. • Happy Birthday auch an unsere Geburtstagskinder: Wer in dieser Woche Geburtstag hat, dem schenken wir einen freien Thermeneintritt an seinem Geburtstag. Feiern Sie mit uns unser fünfjähriges Jubiläum – Alle Jubiläumsangebote, weitere Informationen und aktuelle Veranstaltungen finden Sie unter www.aqua-dome.at. (PR) q AQUA DOME – Tirol Therme Längenfeld Oberlängenfeld 140 A-6444 Längenfeld im Ötztal Tel. 05253/6400-600 office@aqua-dome.at www.aqua-dome.at


30

Auf der

Rein ins Auto und ab in den Süden – oder wohin auch immer. Damit die Laune nicht mit jedem Kilometer schlechter wird, haben wir ein paar praktische Helferlein für die Fahrt in den Urlaub zusammengesucht. von Barbara Wohlsein

AUSGESCHLAFEN. Um nicht die ersten zwei Tage lang wie eine Oma mit steifem Nacken über den Campingplatz schleichen zu müssen – ein paar weiche Polster ins Auto packen. Gesehen bei H&M Home.

FILM AB. Endlich Zeit für eine ganze Staffel Sopranos: Der tragbare DVD-Player LS84 macht die Rückbank zum Kinosessel, der Akku hält bis zu sieben Stunden. Gesehen bei Panasonic.

SAFTMASCHINE. Genügend Saft für Laptop, PlayStation & Co. während der Autofahrt liefern zum Beispiel die Ladegeräte der „Power2Go“-Serie von Philips, die bis zu 60 Stunden Strom speichern.

COOL BLEIBEN. Für kalte Getränke – auch nach dem Brenner – sorgen elektrische Kühlboxen, die am Zigarettenanzünder angesteckt werden. Am Urlaubsort können sie dann über das normale Stromnetz betrieben werden. Gesehen bei Waeco.

TROUBLESHOOTER SHOOTER. Damit der Autobezug nicht nach der ersten Stärkung schon vollgesaut ist, lieber mit reisetauglichem Kindergeschirr und coolen Lätzchen vorsorgen. Gesehen bei Ikea.

SPIELTRIEB. Den idealen Zeitvertreib für Spieljunkies bietet auf langen Reisestrecken die Sony PlayStation Portable. Nicht wundern, wenn sich der Fahrer beschwert, dass seit Stunden niemand mehr mit ihm redet.

OHRENSCHMAUS. Bis Korsika geht sich schon fast ein Harry-Potter-Hörbuch aus. Oder „Twilight“. Oder endlich mal „Schuld und Sühne“. Vielleicht doch lieber ein paar Tatort-Fälle?

© HERSTELLER

Strada del Sole


Vogue 83,-

XL-Shades, cleverer Materialmix und trendige Farben – die Brillenmode steht im Sommer 2009 ganz im Zeichen des Retro-Looks. Damenbrillen überzeugen diesen Sommer durch Stil und Glamour à la Audrey Hepburn, Herren betonen ihre Lässigkeit mit Pilotenbrillen a la Maverick in Top Gun. 100 % UV-Schutz garantiert.

Sonnenbrillen 2009 Vintage pur!

Carrera 109,-

Emporio Armani 145,Diese und noch viele weitere hochwertige Sonnenbrillen von Marken wie Armani, Adidas, Boss, Carrera, Esprit, Fossil, Gucci, Oakley, Prada, Ray Ban u.v.m. erhalten

Ray Ban

Sie bei Miller Optik – 10 x in Tirol! Als Partner von United Optics – Österreichs

129,-

größtem Optiker-Netzwerk – gibt‘s bei Miller Optik immer den besten Preis.

Innsbruck

Meraner Straße 3 Theresienoptik, Maria-Theresien-Str. 38 Herzog-Friedrich-Straße 8 Gumppstraße 16 DEZ-Einkaufszentrum

Imst Telfs Hall Schwaz Wörgl

Dr.-Pfeiffenberger-Str. 14a Eduard-Wallnöfer-Platz 3 Wallpachgasse 4 Innsbrucker Straße 14 Bahnhofstraße 19


MUNDART KOCHEN OHNE WENN UND ABER

I

m Jahre 1911 fiel von Mai bis November in weiten Bereichen Europas kein Tropfen Regen. Auch der Osten der USA verzeichnete im Juli eine Hitzewelle, mit 40 Grad in New York und hunderten Todesopfern. Zwei Männer behielten einen kühlen Kopf, trotzten der Hitze und erschufen die Kälte. Während Willis Haviland Carrier den Zusammenhang zwischen Temperatur, Feuchtigkeit und Verdunstungsenergie erkannte und damit die Klimaanlage erfand, erkochte Louis Diat die Vichyssoise. Der junge Franzose hatte eine große Passion für Gemüse und reagierte irritiert, als er nach seiner Ankunft in New York weder Schalotten noch Lauch vorfand. Mon dieu! Er wurde Küchenchef im Ritz-Carlton. Um den Gästen der japanischen Dachterrasse etwas kühlende Erfrischung zu verschaffen, kredenzte er etwas Wunderbares. In seiner Kindheit hatte Diat die Kartoffelsuppe seiner Großmutter schüsselweise gelöffelt. Erinnert an seinen Kindheitstrick, die dampfende Suppe mit Milch zu kühlen, kochte er eine feine Lauch-Kartoffelsuppe, streckte sie mit Rahm und servierte sie eisgekühlt unter dem Namen Vichyssoise, benannt nach Vichy, der französischen Stadt seiner Kindheit. Den meisten amerikanischen Rezepten sind übrigens Aussprachetipps beigefügt. Aber auf die akzentfreie Benennung kommt es eigentlich nicht an, schon gar nicht, wenn man von vielen Köchen als beste Suppe der Welt bezeichnet wird. MundArt will’s wissen, kocht auf, kühlt ab und wünscht einen coolen Sommer! q

Gewinnspiel

6020 und Spar verlosen:

Spar-Gutscheine im Wert von 50,– Euro

KW: „Vichyssoise“, Einsendeschluss: 31. 8. 2009 Rechtsweg ausgeschlossen • keine Barablöse 6020 · KARL-KAPFERER-STR. 5 · INNSBRUCK GEWINNSPIEL@6020STADTMAGAZIN.AT

Kühle Brise

Suppen müssen nicht heiß sein und kalte Suppen müssen nicht zwangsweise Gazpacho heißen. MundArt macht auf cool und kocht Vichyssoise, die berühmte kalte Lauch-Kartoffelsuppe.


Mundart

© 6020/RATHMAYR (4)

mit Flo Seidl

Zutaten • Vichyssoise: 250 g mehlige Kartoffeln, 3 Stangen Lauch, 1 Zwiebel, 600 ml Rind- oder Hühnersuppe, 40 g Butter, 200 ml Schlagrahm, 3 EL geschlagenen Rahm für den Schluss, 3 EL Crème fraîche, Muskatnuss, Pfeffer, Salz, Schnittlauch • Kartoffelchips: 2 Kartoffeln, Pfeffer, Salz, Olivenöl, Backpapier

Zubereitung • Vichyssoise: Die geschälten Kartoffeln in sehr dünne Scheiben schneiden. Die Lauchstangen waschen und nur das Weiße in feine Ringe schneiden. Zwiebel würfeln. Butter in einem Topf schmelzen, Lauchringe und Zwiebelwürfel darin hell anschwitzen. Kartoffelscheiben hinzugeben, kurz mitdünsten und mit Suppe und Rahm aufgießen. Alles gemeinsam weichdünsten. Mit dem Mixstab sehr fein passieren und kaltstellen. Vor dem Servieren Crème fraîche einrühren, mit Muskatnuss, Pfeffer und Salz würzen, zum Schluss den cremig geschlagenen Rahm unterheben. In vorgekühlten Tassen anrichten und mit Schnittlauch bestreuen. • Kartoffelchips: Das Rohr auf 200° C vorheizen. Geschälte Kartoffeln fein blättrig schneiden oder hobeln. In eine Schüssel geben, mit Pfeffer, Salz und einem Schuss Olivenöl würzen und gut durchmischen. Auf einen Bogen Backpapier auflegen und im Rohr auf Sicht krossbacken.

Kartoffelchips Die Vorstellung, einen heißen Abend im New York der 50er Jahre zu verbringen, birgt für mich einen besonderen Reiz. Im Ritz-Carlton hätte man sich mit himmlischer Vichyssoise, vom Meister persönlich gekocht, eindecken können, wäre in 15 Gehminuten zur 52nd Street spaziert und hätte sich im „Birdland“ von der Kombination Vichyssoise plus Charlie Parkers Saxophon in andere Sphären heben lassen können. So eine Phantasie schreit nach Erdung, meint MundArt und serviert zur abgehobenen Vichyssoise bodenständige Kartoffelchips – die übrigens angeblich ebenfalls im Bundesstaat New York erfunden worden sein sollen.

33


ivb.news Drei SEITEN mobilität

Groove und gute Laune

Das New Orleans Festival sorgt auch heuer für Stimmung am Marktplatz STB Dixie Train, die bewährte Marching-Band des New Orleans

bei freiem Eintritt geboten. Neben Saxofonist Gary Brown und Gitarrist

Festivals, wird heuer erstmals auch in den Stadtteilen für den richtigen

Marc Stone, den heurigen Stargästen direkt vom Mississippi, werden

Swing sorgen: Am Freitag, dem 17.07.2009, stimmen die MusikerInnen

am Marktplatz wieder eine ganze Reihe heimischer Musikgrößen zu

des STB Dixie Trains ganz Innsbruck auf das bevorstehende Festival

hören sein: unter anderem die Uni Big Band unter der Leitung von

ein. Mit Unterstützung der IVB, langjähriger Partner des New Orleans

Martin Ohrwalder, die Außerferner Gipsy-​Jazz-​Legende Walter Catulla,

Festivals, geht es um 11:00 Uhr vom Marktplatz aus im „Tourbus“

Südtirols Nr.1.-​Jazz-​Band Jazz Fantasy, die Gospel-​ und Soul-​Queen

durch die ganze Stadt. Haltepunkte werden sein: Wiltener Platzl

Gail Anderson sowie Charly Augschöll mit seiner Gruppe Hotline. Den

(11:30 Uhr), Pradler Kirche (12:15 Uhr), DEZ/Intersport Eybl (13:00

Auftakt für das Festival bildet die Ray-​Charles-​Night im Casineum am

Uhr), Stadtteilzentrum Olympisches Dorf (13:45 Uhr), St. Nikolaus/

16.07.2009 sowie ein Konzert-​ und Vortragsabend unter dem Motto

Waltherpark (14:30 Uhr), Marktplatz (15:15 Uhr). Auch dieses Jahr

„Jazz meets Blues“ im ORF-Tirol-Kulturhaus am 20.07.2009. Alle

werden beim New Orleans Festival von 23. bis 26.07.2009 jede Menge

Infos zum Festival beim Veranstalter Stadtmarketing Innsbruck GmbH

Swing, Funk, Dixieland, Blues, Soul, Rhythm’n’Blues, Gospel und Jazz

(www.innsbruckmarketing.at) und auf www.neworleansfestival.at.


Mehrwert

Mit den IVB kostenlos ins Cineplexx Ins Kino fährt man jetzt am besten ganz bequem mit den IVB. Seit 01.07.2009 ist das Print@Home-Ticket (Online-Ticket) des CineplexxKinos Innsbruck gleichzeitig auch ein IVB-Ticket. Die IVB fügen ihrem erfolgreichen Veranstaltungsservice damit eine weitere attraktive Kooperation hinzu. Eine Stunde vor und vier Stunden nach der Kinovorstellung ist das Print@Home-Ticket als Hin- und Rückfahrtticket (inkl. Nightliner) in der Kernzone Innsbruck für den/die KinobesucherIn plus eine Begleitperson gültig. Cineplexx-Betriebsleiter Alfred Wimmer und Martin Baltes, IVB-Geschäftsführung, freuen sich über die erfolgreiche Partnerschaft, welche zu einer umweltfreundlichen An- und Abreise zum Cineplexx-Kino Innsbruck beiträgt.

Augen auf

Fotowettbewerb zum autofreien tag

ivb.service

Kreative Köpfe sollten den Sommer über die Augen offen halten. Das Klimabündnis Tirol hat für den diesjährigen Autofreien Tag am 22.09.2009 den Fotowettbewerb „Wow! – Klimafreundlich mobil mit ÖV“ ins Leben gerufen. Gemeinsam mit Stadt Innsbruck, Land Tirol, den IVB und weiteren Verkehrsunternehmen werden die besten Bilder rund um den öffentlichen Verkehr gesucht. Egal ob angenehme Erlebnisse, außerordentliche Situationen oder Schräges und Skurriles –gefragt sind kreative Schnappschüsse von Bus, Tram und Bahn in allen Lebenslagen. Eine Jury wird die GewinnerInnen, die attraktive Preise erwartet, ermitteln. Zudem werden die besten Bilder am Autofreien Tag in den Innsbrucker RathausGalerien ausgestellt. Einsendeschluss ist der 31.08.2009. Alle Informationen zum Wettbewerb gibt es auf www.klimabuendnis.at/tirol.

Attraktiv

Park&Ride plus Bus beim Hafen Wer mit seinem Auto nach Innsbruck kommt, kann ab Juli zusätzlich zum bereits bestehenden Angebot auf den Parkflächen der Olympiaworld, auch ein Park&Ride-Service am Gelände des Veranstaltungszentrums Hafen in Anspruch nehmen. Die Tickets werden ganz einfach am Automaten gezogen. Der obere Abschnitt wird sichtbar ins Auto gelegt, der untere gilt als IVB-Ticket. Der Preis für Parken plus Bus beträgt acht Euro, bis zu fünf Personen können damit als Gruppe im Liniennetz der IVB fahren. Das P&R-Ticket gilt von Montag bis Sonntag, zwischen 10:00 und 19:00 Uhr auf allen Linien der IVB in der Kernzone Innsbruck.


bookcrossing Die Grosse Buchaktion im Herbst

Mit einem besonderen Projekt machen IVB, Volkshochschule Tirol und Stadt Innsbruck auf ein für viele Betroffene sehr ernstes Phänomen aufmerksam: Anlässlich des Welttags der Alphabetisierung warten am 08. und 09.09.2009 hunderte Bücher in den IVB-Bussen der Linien C, O und R sowie in den Tramlinien 1 und 3 auf LeserInnen. Auf diese Weise soll vielen Menschen eine Lesefreude bereitet werden. Gleichzeitig weisen Volkshochschule und Stadt Innsbruck aber darauf hin, dass nach internationalen Schätzungen in Europa rund 5 Prozent der Erwachsenen große Schwierigkeiten mit dem Lesen haben. Betroffene und alle, die diesen Mut machen wollen, können sich am Beratungstelefon der Volkshochschule Tirol unter der Telefonnummer 0650/41 53 303 über die Grundbildung informieren und einen ersten Schritt in einen diskreten Einzelunterricht

(wobei man natürlich anonym bleiben kann), es zu lesen und anschlie-

wagen. Die Bücher des Projekts werden auf der Internet-Plattform

ßend wieder frei zu lassen. Geangelt werden können die Bücher

www.bookcrossing.com registriert und mit einem Klebeetikett gekenn-

übrigens am 08. und 09.09.2009 auch direkt im IVB-Kundencenter

zeichnet. Der/die „FinderIn“ wird gebeten, das Buch mitzunehmen, auf

in der Stainerstraße und in der Stadtbücherei in der Colingasse sowie

der Plattform einzutragen, wann und wo das Buch gefunden wurde

das ganze Jahr über in der Volkshochschule Tirol am Marktgraben.

Stressfrei

Erfolgreiche Kooperation von IVB und IKea Mit IKEA Innsbruck hat sich kürzlich ein weiteres prominentes Unternehmen für das erfolgreiche IVB-Topticket entschieden. MitarbeiterInnen des schwedischen Einrichtungshauses fahren damit um 40 Prozent günstiger im öffentlichen Netz. „IKEA fördert ganz gezielt die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel für die Fahrt zu einem Einrichtungshaus", erklärt Katrin Hopfgartner, Store Managerin von IKEA Innsbruck. Und weiter: „Die Kooperation mit den IVB ist nun ein besonderes Zuckerl, denn als Topticket-Partner wird die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel für unsere MitarbeiterInnen noch attraktiver." Als Topticket-BesitzerInnen profitieren diese neben dem stark vergünstigten Preis auch von weiteren Vorteilen wie Ermäßigungen für die Tiroler Landesmuseen und bei der MBOX. Erfreut zeigt sich Martin Baltes, IVB-Geschäftsführung, über die Zusammenarbeit: „Die IVB freuen sich sehr, IKEA als Topticket-Partner begrüßen zu dürfen. IKEA setzt somit ein aktives Zeichen und bietet allen MitarbeiterInnen eine günstige, umweltschonende und nachhaltige An- und Abreise zum Arbeitsplatz an." Die Kooperation zwischen den IVB und IKEA geht aber noch weiter. Seit kurzem informiert IKEA Innsbruck seine KundInnen über die aktuellen Abfahrtszeiten der Linien T und C – via Bildschirm im Bistro beim Ausgangsbereich. Die Abfahrtszeiten werden in Echtzeit dargestellt. Damit leisten IKEA und IVB gemeinsam einen Beitrag zum entspannten und stressfreien Einkaufen.

IMPRESSUM Herausgeber und für den Inhalt verantwortlich: Innsbrucker Verkehrsbetriebe und Stubaitalbahn GmbH / Medieninhaber und Verleger: target group publishing GmbH • Zielgruppen Verlag / Karl-Kapferer-Straße 5, 6020, Telefon: 0512 / 58 6020 / Fax: 0512 / 58 6020-20 / marketing@ivb.at www.ivb.at / Gestaltung: Zimmermann & Pupp • Werbeagentur / Fotos: 6020/Berger, Rathmayr, Zimmermann & Pupp, Stadtmarketing


37



    

     Â?  Â? Â?Â?  Â? Â? Â?­ Â?€ Â?   Â?Â? Â?€  Â?  Â?‚  ƒÂ?„ Â? ­   ‚ ­Â?‚Â?   ­ Â…Â?Â?Â… Â? Â? †   Â?­‚„Â?Â?Â?„ ‡   ˆÂ?Â? 

Auf geht’s! Gßnstige Mobilität in ganz Tirol

 Â?Â? Â?

 „   ­‚    �  ‰ ‡ „

­ „�

 Â?€       Â

F

ßr Kinder und Jugendliche gibt es in Tirol viele Vergßnstigungen fßr die Fahrt mit den Üffentlichen Verkehrsmitteln. Auskßnfte zu allen Tickets und Fahrplänen gibt es im VVT-Kundencenter am Hauptbahnhof Innsbruck. Online findet man uns unter www.vvt.at. Hier gibt es zudem Fahrplanauskßnfte mit Schnellinfos zu Ticketpreisen und ßbersichtliche Linien- und Haltestellenßbersichtspläne. (PR) q

INFOBOX So geht’s zum VVT-Kundencenter: Wer aus dem Hauptausgang am Hauptbahnhof Innsbruck kommt, findet das VVT-Kundencenter ca. 30 Meter auf der linken Seite vor dem regionalen Busterminal. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag: 7:30 bis 18:00 Uhr Sterzingerstrasse 3, 6020 Innsbruck. Hotline: +43 (0512) 56 16 16 (Montag bis Freitag von 8.00 bis 12.00 und von 13.30 bis 18.00) Online: www.vvt.at


38

Kurzbadereise Jesolo/Caorle inkl. Komfortbus ab/bis Tirol • 3 bzw. 4 x ÜF im 3***-Hotel DATUM

Hurra, endlich Ferien! Koffer packen und einfach ein paar Tage ab ans Meer.

N

ach einem anstrengenden und meist auch abwechslungsreichen Schuljahr freuen sich nun Schüler, Lehrer und Eltern wohl gleichermaßen auf die Ferienzeit. Und was gehört zu den Sommerferien dazu? Sonne, Badetemperaturen und das eine oder andere Eis können wohl jeden in Ferienstimmung versetzen. Nach den letzten Wochen mit eher durchwachsenem Tiroler Wetter wäre ein Abstecher ans Meer wohl ideal! Was halten Sie von einem Kurzurlaub an der Adria? Bequem per Komfortbus direkt ab Tirol nach Jesolo, Caorle oder Igea Marina. Drei Tage beim Beachvolleyball oder an der Bar „baggern“? Mit Freunden am Abend durch die Einkaufsstraßen bummeln oder die größte Sandburg am ganzen Strand bauen. Und das Dolce Vita in vollen Zügen genießen ... Dazu unser Tipp: Jeden Sonntag oder Donnerstag mit Idealtours zu einer Kurzbadereise an die Adria. Inklusive Reise im Komfortbus, 3- bzw. 4-mal Übernachtung/Frühstück in einem 3***-Hotel bereits ab 219,– Euro. Ein idealer Sommerstart! (PR) q

ÜBERNACHTUNGEN

PREIS

12.7.–16.7.2009

5 Tage, 4 x ÜF

€ 275,–

16.7.–19.7.2009

4 Tage, 3 x ÜF

€ 219,–

19.7.–23.7.2009

5 Tage, 4 x ÜF

€ 279,–

23.7.–26.7.2009

4 Tage, 3 x ÜF

€ 219,–

26.7.–30.7.2009

5 Tage, 4 x ÜF

€ 279,–

30.7.–2.8.2009

4 Tage, 3 x ÜF

€ 219,–

Halbpension pro Nacht + € 9,–

All-Inclusive Istrien Novigrad Hotel Maestral**** • 17.7. • inkl. Komfortbus • 7 Nächte All-Inclusive nur € 625,– • Kinder bis 13 Jahre gratis (im 3. Bett)

Mit Sack und Pack in den Urlaub Die Fahrer der Silberpfeil-Flotte von Four Seasons Travel nehmen nicht nur alles sportlich, sondern auch alles mit, was Sie für Ihr Glück in der Ferne brauchen – so landen Sie schon entspannt am Flughafen München, noch bevor Sie abheben.

damit unser Chauffeur sein ganzes logistisches Talent beim Packen des Kofferraums einsetzen kann. Unsere flotten Kleinbusse bieten ausreichend Platz, Sie müssen nicht mit dem Koffer auf dem Schoß dasitzen, sondern lesen unsere Zeitungen und erfrischen sich mit kostenlosem Wasser, das gehört zum Service. Buchen Sie den Shuttle entweder via Internet oder Telefon, das Büro in Innsbruck ist für Sie täglich rund um die Uhr besetzt. Die Tour dauert rund zwei Stunden. Auf dem Weg nach München steigen maximal weitere sieben Passagiere zu. Sollten das dann rein zufällig alles Ihre Freunde sein, auf dem gemeinsamen Weg zur Tour de France oder nach Waikiki, dann fällt uns auch preislich noch etwas ein. Nur nochmals unsere Bitte: Anmelden. Wie gesagt, natürlich gelangen Sie auch mit Taxi, Bahn und S-Bahn zum Flughafen, oder mit dem eigenen Auto. Doch wir sparen Ihnen den Stress, einiges an Zeit und sogar Geld. (PR) q

Info

T

iroler sporteln gern und innig. Wenn die Liebe zum Gerät aber so groß ist, dass es unbedingt mit in den Urlaub muss, dann kann es eng werden, zum Beispiel im Zug, auf dem Weg zum Flughafen. Haben Sie es schon einmal versucht, im ICE hin und im Nachtzug wieder retour? Nicht wirklich gut

fürs Karma. Wir machen keine große Welle, wenn Sie mit Ihrem Surfbrett am Abholpunkt stehen und wir drehen auch nicht am Rad, wenn Sie selbiges verpackt für den Flieger dabei haben – wir nehmen es mit und basta. Nur eine kleine Bitte: Melden Sie Ihren Schatz oder Schätze bei der Buchung mit an,

Hin- und Rückfahrt von Innsbruck nach München kosten zum Beispiel 76 Euro. Probieren Sie uns einfach aus, es wird Ihnen gefallen: Telefon 0512/584157 oder im Internet unter www.tirol-taxi.at.


40

Wir kurbeln Tirols Wirtschaft an

Erwin Zangerl: „Die Wirtschaft Tirols lebt von den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern.“

Die Arbeitnehmer sind die Träger des Landes Wer sichert die Wirtschaft, wer trägt die Gesellschaft, wer schaut auf unser Land? Nicht die Kurse an den Börsen, auch nicht die Abermillionen Stiftungsgelder und schon gar nicht die ausgelagerten Industriebetriebe. Es sind die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die dafür sorgen, dass Wirtschaft und Gesellschaft funktionieren. Mit ihrem Verdienst investieren sie Tag für Tag Millionen Euro in Tirol, ziehen die Kinder groß und bezahlen deren Ausbildung, leisten Milliarden Euro an Steuern, sparen auf die eigenen vier Wände und wenn’s hoch her kommt, wandern ein paar Euro auf Sparbücher heimischer Banken. Es sind die Beschäftigten, die den Wohlstand des Landes erwirtschaften, weil sie fast ausschließlich im eigenen Land investieren. Sie stellen täglich am Arbeitsplatz, zu Hause oder bei einer ehrenamtlichen Tätigkeit ihren Einsatz unter Beweis. Auf einen Nenner gebracht: Arbeitnehmer kurbeln die heimische Wirtschaft an. Auf diese Leistungen heißt es stolz sein, selbstbewusst und mit hoch erhobenem Haupt. Wir Arbeitnehmer sind DER Wirtschaftsfaktor in Tirol! Wir treten an gegen die im Land noch immer vorherrschende Meinung, dass Wirtschaft und Bauern was bringen und wir nur was kosten. Erwin Zangerl, AK-Präsident

Stichwort Wandel: Die Politik muss im Heute ankommen und die gesellschaftlichen Realitäten in Tirol akzeptieren, sagt Arbeiterkammer-Präsident Erwin Zangerl im Gespräch mit 6020.

H

err Präsident, warum kommt gerade jetzt diese klare Forderung? ZANGERL: Ich bin seit mehr als einem Jahr Präsident der größten Interessenvertretung im Land, der Kammer der Arbeiter und Angestellten. Ich bin angetreten, die Situation für die Beschäftigten im Land zu verbessern und die vielfach versteinerten Strukturen in Tirol aufzubrechen. Ich habe dafür bei den AK-Wahlen mit mehr als 63 Prozent der Stimmen von den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern einen überwältigenden Vertrauensvorschuss erhalten.

unseren Steuern den Staat, wir kurbeln die Wirtschaft an. Ganz zu schweigen von den Aufgaben für unsere Gesellschaft, in der Familie, bei der Erziehung und der Ausbildung der Kinder oder bei den unzähligen ehrenamtlichen Tätigkeiten in den verschiedensten Bereichen. Das wird noch viel zu wenig berücksichtigt. Es geht Ihnen aber auch um das nötige Selbstbewusstsein der Arbeitnehmerschaft, gerade in Zeiten wie diesen ... Dieses Selbstbewusstsein gehört ganz massiv gestärkt. Wir treten an gegen die im Land noch

„Tirols Leistungs- und Wirtschaftskraft steht und fällt mit uns Arbeitnehmern.“ ERWIN ZANGERL

Sie gelten als besonnener Interessenvertreter, der gemeinsam mit den Verantwortlichen des Landes wirtschafts-, sozial- und gesellschaftspolitische Anliegen lösen will. Wie beurteilen Sie die derzeitige Lage? Leider ist festzustellen, dass die Politik die gesellschaftlichen Realitäten noch zu wenig berücksichtigt. Tirol ist ein Land, getragen von den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern. Die gesamte Leistungs- und Wirtschaftskraft steht und fällt mit uns Arbeitnehmern. Wir spekulieren nicht und wir lagern nicht aus. Wir investieren unser Einkommen im eigenen Land, wir erhalten mit

immer vorherrschende Meinung, dass Wirtschaft und Bauern was bringen und wir Arbeitnehmer nur was kosten. Gerade jetzt, wo nur noch von Lohn- und Arbeitskosten sowie Jobverlust die Rede ist, wollen wir ein Zeichen setzen, jedem einzelnen Arbeitnehmer den Rücken stärken und ihm klar machen, welch enorme wirtschaftliche Leistungen er als Beschäftigter oder als Konsument für unser Land erbringt. Wir haben ja erlebt, was dabei herauskommt, wenn nur die Interessen des Kapitals und die der Spekulationsgier vor die der menschlichen Leistungs- und Arbeitskraft gestellt werden. q


41

Sommeraktion im Baxter Plasmazentrum Innsbruck am Mitterweg

E

Ihre weiteren Vorteile:

in so heißer Sommer erwartet Sie nur im Plasmazentrum Innsbruck: Während der Sommermonate winkt allen Spendern eine zusätzliche Prämie. In den Monaten Juli bis September 2009 erhalten Plasmaspender zusätzlich zu den 20 Euro Aufwandsentschädigung pro Spende bei der vierten Spende innerhalb eines Kalendermonats zusätzlich 10 Euro und bei der fünften Spende innerhalb eines Kalendermonats zusätzlich 20 Euro. Das Jahresprämiensystem läuft selbstverständlich weiter!

Plasmaspender profitieren von einem kostenlosen Gesundheitscheck, der in regelmäßigen Abständen vorgenommen wird, und haben somit auch einen Vorteil hinsichtlich der eigenen Gesundheit. Das Baxter Plasmazentrum bietet bis 12.30 Uhr kostenlose Kinderbetreuung an. Wer einen kleinen Teil seiner Freizeit in den Dienst der guten Sache stellen und Plasmaspenden will, ist bei uns jedenfalls herzlich willkommen. (PR) q

Plasmaspenden hat immer Saison. Besonders während der Ferien und Urlaubszeit sind Spender sehr gefragt, weil der Bedarf an Blutplasma auch im Sommer ungebrochen hoch ist. Wer Plasma spendet, leistet einen unverzichtbaren Beitrag zur Herstellung von lebensrettenden Medikamenten. Mit nur einer Spende trägt

man bereits dazu bei, auch kranken Menschen die Möglichkeit zu geben, ein normales Leben zu führen.

Baxter Plasmazentrum Innsbruck Mitterweg 16, 6020 Innsbruck Telefon: 0512/274 332 innsbruck_plasma@baxter.com www.plasmazentrum.at Öffnungszeiten: Mo–Di: 10–20 Uhr Mi–Fr: 9–19 Uhr

Raiffeisen Wohn Bausparen bringt Unterhaltung vom Feinsten Jetzt am Sommergewinnspiel teilnehmen – bei allen Tiroler Raiffeisenbanken

W

er im Juli oder August die Bankstellen der Raiffeisen-Landesbank Tirol AG besucht, hat die Chance, beim Sommergewinnspiel ein Heimkino oder einen tragbaren DVD-Player zu gewinnen. Raiffeisen Wohn Bausparen verlost österreichweit zehn Heimkinos im Wert von je 3700 Euro und zusätzlich 300 tragbare DVD-Player im Wert von je 220 Euro. Das Philips Heimkino besteht aus einem LCD-Fernsehgerät mit 107 cm Bildschirmdiagonale und einer DVD-Sound-Bar, die für reinsten High-Definition-Klang sorgt. Mit dem tragbaren DVD-Player von Philips lässt sich als besonderer Vorteil Unterhaltung vom Feinsten völlig unabhängig und im Sommer auch outdoor genießen. Apropos: Vorteile. Viele Vorteile für Ihre Geldbörse bietet Ihnen das Raiffeisen Wohn Bausparen. Denn damit können Sie sich neben der Sicherheit und der attraktiven Rendite alle sechs Jahre über ein ansehnliches Guthaben freuen. Der Sparzyklus beim Bausparen ist überschaubar und erlaubt Ihnen eine gute Planbarkeit. Raiffeisen Wohn Bausparen bietet Ihnen aber auch günstige Finanzierungskonditionen. Sprechen Sie mit Ihrem Berater in der Raiffeisenbank. Er informiert Sie gerne. Und nicht vergessen: Nutzen Sie die Chance, ein Heimkino oder einen tragbaren DVD-Player zu gewinnen! (PR) q


42

Stiegl-Radler. So schmeckt der Sommer.

© STIEGL/RITA NEWMAN (2)

Stiegl-Radler mit erfrischend wenig Kalorien und wenig Alkoholgehalt sind der ideale Durstlöscher im Sommer. Der neue Stiegl-Radler Grapefruit: saftig-voll und fruchtig-herb.

Fruchtig-herb schmeckt der neue Stiegl-Radler Grapefruit. Echter Fruchtsaft verleiht ihm eine einzigartige, duftende Frische und macht ihn außerdem natürlich trüb.

B

ier und Grapefruit harmonieren auf eine ganz besondere Art und Weise. Grapefruit hat wie Bier eine feine herbe Note. Dazu gesellt sich eine fruchtige Nuance, die vor allem von der Damenwelt sehr geschätzt wird. Diese Kombination verspricht ein saftig-volles, fruchtig-herbes Geschmackserlebnis und ist einzigartig auf dem heimischen Radler-Markt“, gerät Stiegl-Braumeister Christian Pöpperl ins Schwärmen.

Die Mischung macht’s Entscheidend ist allerdings nicht nur, was drauf steht, sondern auch was drin ist: Die Privatbrauer

in Salzburg mischen ihr Stiegl-Goldbräu nur mit hochwertigen Limonaden mit ausschließlich natürlichen Aromen.

Geschmäcker sind verschieden Weil Geschmäcker nun mal verschieden sind, gibt’s die Stiegl-Radler auch in drei Sorten: Während der für Salzburg ganz typische StieglHimbeer-Radler in unverwechselbar fruchtigem Rot daher kommt, ist der erfrischend-belebende Zitronen-Radler die ausgewiesene Lieblingssorte von Herrn und Frau Österreicher. Wer’s fruchtigherb und markant mag, dem wird der neue mit Grapefruit-Saft schmecken.

Ideale Sommer-Durstlöscher Die Stiegl-Radler bieten sich mit erfrischend wenig Kalorien (nur 105 kcal/0,5 l Himbeere, Zitrone bzw. 150 kcal/0,5 l Grapefruit) und dem besonders niedrigen Alkoholgehalt (2,5 Vol. %) als ideale Durstlöscher im Sommer an.

Erhältlich Für Gastronomen ist der neue Radler in der StieglNiederlassung Inzing, Schießstand 11, 6401 Inzing und in der Stiegl-Niederlassung Wörgl, Gewerbepark 7, 6300 Wörgl erhältlich. (PR) q

Mit Rat und Tat zur Seite stehen Die erste Berufswahl ist heute zwar nicht mehr „die Wahl fürs Leben“, aber sie ist doch ein wichtiger Schritt, der die persönliche Zukunft entscheidend prägt. as Angebot an schulischen und beruflichen Ausbildungsmöglichkeiten ist sehr groß. Oft reicht Berufsinfo allein nicht aus. Im persönlichen Gespräch mit der Berufsberaterin oder dem Berufsberater des AMS Tirol können persönliche Wünsche und Zielvorstellungen, Berufsinteressen und Leistungsvoraussetzungen besprochen, Vor- und Nachteile der in Betracht kommenden Berufswege abgewogen werden.

AMS-Berufsberatung immer mehr gefragt Zugleich wird das Angebot an Berufsinfos am Computer größer und besser. Besuchen deshalb weniger Jugendliche die Berufsberatung? Karin Klocker vom AMS Tirol kennt die Praxis: „Im Gegenteil. Viele Jugendliche kommen mit der Fülle an Infos nicht allein zurecht. Deshalb ist Beratung sogar immer mehr gefragt.“ Die Berufsberater entwickeln sich zu einer Art Informationsmanager. Jugendliche erwarten, dass diese ihnen zeigen, welche Informationsquellen für sie im Moment

die besten sind: Wo bekommen sie Antworten auf die Fragen, die sie gerade haben? Wenn sie in drei Jahren die nächste Etappe ihrer Berufslaufbahn erreichen, werden es wieder andere Fragen sein.

Persönliche Lösungen Die Aufgabe der Berufsberater ist es, objektive Informationen gemeinsam mit dem Jugendlichen zu bewerten, sie also auf seine persönliche Situation zu beziehen. Ist dieser Beruf etwas für ihn? Reichen seine Noten aus? Gibt es überhaupt Ausbildungsplätze in der Nähe oder eine entsprechende Schule? Berufsinfos aus dem Computer sind wichtig. Aber sie sind letztlich nur eine Grundlage für die entscheidenden Fragen. Die Berufsberater helfen Jugendlichen dabei, ihre persönlichen Lösungen zu finden.

Berufsberater des AMS Tirol zeigen Wege auf Die Entscheidung für eine bestimmte berufliche oder schulische Ausbildung ist sicher von großer Tragweite, wird aber durch viele andere, darauf

© PAUL WEBER

D

folgende Entscheidungen weiter entwickelt, so dass sich immer wieder neue Wege ergeben, die zusätzliche Möglichkeiten und Chancen eröffnen. „Berufsberater des AMS Tirol, die mit viel Wissen und Erfahrung sinnvolle Richtungen weisen können, sind auf diesem Weg verlässliche Begleiter“, betont Karin Klocker. „Zu finden sind sie leicht – nämlich in jeder Geschäftsstelle des AMS Tirol.“ Informationen erteilen alle Geschäftsstellen des AMS Tirol. Besuchen Sie auch die Homepage: www.ams.at/tirol sowie www.arbeitszimmer.cc (PR) q


PROGRAMM Konzerte Treibhaus

Gut lachen

The Doors Experience, 10.7., 21h Ras Dashan, 17.7., 22h Die Zuagroastn, 24.7., 22h Mighty Vibez, 7.8., 22h La Papa Verde, 14.8., 22h Cambero, 21.8., 22h Prekmurski Kavbojci, 28.8., 22h

Weekender Club Sickcity, 13.7., 22h Monty Montgomery, 15.7., 22h Portugal The Man, 16.7., 22h The Mighty Roars, 20.7., 22h

Festival der Träume von 5. bis 23. August

S

paßmacher aus der ganzen Welt sind beim diesjährigen Festival der Träume in den Innsbrucker Stadtsälen zu Gast. Von 5. bis 23. August lautet das Motto „Liebesknall und Lachanfall“, auf der Bühne stehen einmal mehr die besten Komiker, Artisten und Clowns der internationalen Unterhaltungsbranche. Den Auftakt des Festivals der Träume bildet die Eröffnungsgala „GaLachen“ am 5. August, für Kinder gibt es wieder ein kostenloses Spaßprogramm in den Ursulinensälen am Marktplatz. q

pmk Straßenfest: 5 Jahre pmk, 17.7., ab 19h 22 Pistepirkko, 23.7., 21h Acid King, Suma & Lydia’s Nightmare, 7.8., 21h Skipper, 8.8., 21h Casiotone for the Painfully Alone, 13.8., 21h Das schwarze Loch, 15.8., 21h Doris Disaster, Fuck the Rebel, Guy Bored, 29.8., 20h The Terrordactyls & Ich bin die Vorband, 4.9., 21h

Theater Treibhaus Shakespeare’s Greatest Hits, 29.7., 1., 6., 8., 12., 13., 15., 18. & 24.–27.8., 20.30h

Kellertheater Unter der Treppe, 10., 11., 16.–18., 23.–25., 30. & 31.7., 20h

Glockenhof bei Tulfes Watzmann – der Berg ruft, 10., 11., 17., 18., 24. & 25.7., 21h

Der schurkische Kuno (Innsbrucker Ritterspiele), 17., 18., 24., 25., 31.7., 1., 7. & 8.8., 20h

Westbahntheater Erklär mir Liebe (Theater Melone), 6.–8. & 11.–15.8., 20.30h

© FESTIVAL DER TRÄUME (3)

Bierstindl

AMY G

Partys VAZ Hafen Tiroler Abend (auf drei Floors: Techno, Drum’n’Bass, Psytrance), 11.7., 22h F*** Minimal – Get Underground, 18.7., 22h Bassintoxication – Friends Night, 25.7., 22h

ERIC DAVIS

Kulturlabor Stromboli

Minimale Leichtigkeit.

Soundkillaz Summer Special (im Rathaus-Innenhof), 31.7., ab 17h

pmk

Sonst noch ... ASVÖ Jugendspiele, 12.–18.7., Telfs Nightskate Innsbruck, 15., 22. & 29.7., Startpunkt Landestheater, 18h

© VERANSTALTER

Full Contact Summer Lesson, 14.8., 22h

Eine Ausstellung von Jaroslaw Bauc zeigt die Galerie Sandhofer bis 28. September. Bauc ist Professor an der Akademie in Danzig und arbeitet in seinen aktuellen Bildzyklen mit minimalen Mitteln, so reduziert er die Farbpalette beispielsweise nur auf Rottöne. Galerie Sandhofer, Claudiastraße 10, Innsbruck. q


Programm

PARALLEL EXIT

Entschwindend. Bis einschließlich 11. September zeigt die RLB Kunstbrücke in der Innsbrucker Adamgasse eine Personale der aus Tirol stammenden Künstlerin Eva Schlegel, die sich in ihren Werken mit entschwindenden, fast traumhaften Motiven auseinandersetzt. Die Ausstellung gibt dem Besucher einen Überblick über Schlegels Schaffen in den letzten 15 Jahren. q

Festival, ganz oben

Wetterleuchten Festival am 18. und 19. Juli

Z

um siebten Mal wird heuer auf der Seegrube das Wetterleuchten Festival veranstaltet. Auf 2000 Höhenmetern dreht sich am 18. und 19. Juli wieder alles um elektronische Musik – so werden neben Lokalmatadoren wie DJ Enne und Martinek auch Künstler wie Didi Bruckmayr, Cindy Wonderful, Noisy Pig und die ungarische Electroformation Zagar hoch über den Dächern der Stadt zu Gast sein. Der Sonntag ist traditionell ruhiger angelegt, zu Gast sind Philipp Quehenberger, Lovestar und weitere DJs. Campen ist wie immer höchst erwünscht, das Wetterleuchten-Ticket (25 Euro für beide Tage) inkludiert die Berg- und Talfahrt mit der Seilbahn. Wer nicht auf der Seegrube übernachten will, wird bis 3 Uhr früh ins Tal transportiert. Mehr Infos unter www.wetterleuchten.at. q

© RLB TIROL AG, VERANSTALTER

ZAGAR

45


46

Programm

Ausstellungen Sissa Micheli • „Close Up Detecting Borders“, bis 11.7., Fotoforum Innsbruck „The House is on Fire ...“ • Benefizausstellung zugunsten des Kunstraum, bis 18.7., Kunstraum Innsbruck Five Years for Friends • Bis 18.7., Galerie Bernd Kugler Michael Frolik • Betonbilder, bis 19.7., Schau-Raum Re-Systems (Leopoldstr. 45) Vom Heldenberg zur Sportarena • Bauten und Projekte für den Bergisel 1809–2009, bis 31.7., Archiv für Baukunst im Adambräu Andreas Feininger • „That’s Photography“, bis 1.8., Galerie FO.KU.S Auto/Pathographies • Bis 14.8., Kunstpavillon Hans Weigand • „Panorama“, bis 23.8., Galerie im Taxispalais Jannis Kounellis • Bis 29.8., Galerie Thoman Paul Flora • Zeichnungen, bis 5.9., Galerie Thomas Flora Hans Weigand • „Panorama“, bis 6.9., Tiroler Landesmuseum Eva Schlegel • Bis 11.9., RLB Kunstbrücke Jaroslaw Bauc • Bis 28.9., Galerie Sandhofer Ferdinand Karl – Ein Sonnenkönig in Tirol • bis 1.11., Schloss Ambras „konstantmodern“ • Fünf Positionen zur Architektur, bis 19.11., aut.architektur und tirol

Außerhalb Ursula Groser • „geht nicht“, bis 18.7., Stadtgalerie Schwaz Alois Mosbacher • Bis 22.7., Galerie Schmidt, Reith im Alpbachtal Zeitsprung • „Von der Steinzeit bis zu den Römern“, bis 26.7., Rabalderhaus Schwaz Leon Pollux & Dominique Zinkpé • „The Spirit of Africa“, bis 5.9., Haus der Völker Schwaz

Südstaaten am Marktplatz 11. New Orleans Festival ab 23. Juli

D

as New Orleans Festival 2009 wird am 23. Juli mit der „Tyrolean Blues Night“ am Marktplatz in Innsbruck eröffnet. An den folgenden zwei Abenden sind zwei Musiklegenden aus der Südstaatenmetropole in Innsbruck zu Gast: der Entertainer und Saxophonist Gary Brown sowie der Gitarrist und Sänger Marc Stone. Abgerundet werden die Festivaltage mit kleinen Aftershowkonzerten in diversen Innsbrucker Lokalen. Den Höhepunkt des New Orleans Festivals bildet auch in diesem Sommer die beliebte Gospelmesse mit Gail Anderson am Sonntag, 26. Juli im Dom zu St. Jakob. q

© INNSBRUCKER STADTMARKETING

In Innsbruck

Beachen gegen Schlieri Beachchallenge-Tourstopp am Baggersee

H

obby-Beachvolleyballer sollten sich den 18. Juli vormerken: An diesem Tag gastiert die Beachchallenge-Tour am Baggersee in der Rossau. In gemischten Dreierteams (mindestens eine weibliche Spielerin muss dabei sein) wird an diesem Tag um den Einzug ins Finale gekämpft, das dann am 29. Juli in Kla-

genfurt stattfindet. Der Preis kann sich sehen lassen: Das Siegerteam wird beim großen Beach Volleyball Grand Slam am Center Court gegen eine „Superadler“Mannschaft der österreichischen Skispringer antreten, dazu gibt es VIP-Tickets für das restliche Turnier. Anmeldung auf www.beachchallenge.at. q

Gewinnspiel

6020 und Four Seasons Travel verlosen:

KW: „Reise“, Einsendeschluss: 31. 7. 2009 Rechtsweg ausgeschlossen • keine Barablöse 6020 · KARL-KAPFERER-STR. 5 · INNSBRUCK GEWINNSPIEL@6020STADTMAGAZIN.AT

© VERANSTALTER

2 Hin- & Retourtransfers Innsbruck – Flughafen München und retour


Programm

1000 Konzerte Die „plattform mobile kulturinitiativen“ – als „pmk“ längst nicht mehr aus dem Innsbrucker Kulturleben wegzudenken – feiert am 17. Juli mit einem großen Straßenfest ihr fünfjähriges Bestehen.

D

ie pmk-Bilanz der letzten fünf Jahre Kulturarbeit kann sich sehen lassen: An die 1000 Konzerte wurden unter regem Publikumsinteresse veranstaltet. 30 Vereine, die 2004 noch keine feste Bleibe hatten, sorgten und sorgen mit Musikveranstaltungen, Diskussionsrunden, Filmabenden und Performances bis hin zum experimentellen Theater für ein anspruchsvolles Programm abseits des Mainstream. Zum Jubiläum am 17. Juli wird die Ing.-Etzel-Straße bis zur Dreiheiligenstraße gesperrt und von 19 bis 24 Uhr mit Livemusik (unter anderem von Quehenberger/Kern, BulBul und Jason Forrest) in ein Straßenfest umgewandelt. Weiter geht es dann ab Mitternacht in der pmk mit ambitionierten heimischen DJs und weiterer Livemusik.

Zum fünfjährigen Bestehen hat die pmk zudem einen eigenen Programmfolder mit Grafiken von Thomas Feuerstein und Christoph Hinterhuber veröffentlicht. Die Textbeiträge stammen unter anderem von Gratulanten wie Hannah Crepaz, Austrofred, Mario Vötsch und Hans Platzgumer. Detaillierte Informationen zum Jubiläumsfest sind unter www.pmk.or.at zu finden. q

© PMK

Künstlerischer Programmfolder.

192 m-BUNGY FOTO: BIRBAUMER/KRONENZEITUNG

Wir setzen dich unter Strom

Hotline: 0316 688777 www.europabruecke.at

47


48

KULTURDENKMAL von Barbara Wohlsein

N © FERDINANDEUM

eulich im Leokino-Foyer. Statt der üblichen Gemächlichkeit herrscht an diesem frühen Sonntagabend Hektik und Gedränge, bereits 20 Minuten vor planmäßigem Filmbeginn bringen sich die ersten Wartenden vor den Stiegen in Pole Position. Was ist denn hier los? Entwickeln die Menschen jetzt auch schon im Kino das Billigflieger-Stresssyndrom, das zu der Wahnvorstellung führt, dass man bei freier Platzwahl keinen Sitz mehr bekommt, wenn man sich nicht wie blöd vordrängt? Da hilft auch der pragmatische Hinweis nichts, dass sowohl in einer Boeing als auch im Kinosaal noch nie jemand am Gang stehen musste – außer vielleicht freiwillig. Grund für den Aufruhr war „Alle Anderen“, der neue Film mit Birgit Minichmayr, die seit dem Silbernen Bären in Berlin und der Ernennung zur Buhlschaft so etwas wie die neue österreichische Nationalheilige ist. Christina Stürmer,

Panorama. Die Werkschau „Panorama“ des renommierten Tiroler Künstlers Hans Weigand ist eine Kooperation des Tiroler Landesmuseums mit der Galerie im Taxispalais. Im Landesmuseum wird bis 6. September Weigands 30 Meter lange Neuinterpretation des Rundgemäldes gezeigt, im Taxispalais werden ergänzend dazu weitere Werke – darunter auch die raumergreifende Komposition „Marching Army“ – ausgestellt. Und auch am Vorplatz des Innsbrucker Hauptbahnhofs ist bis Feber 2010 eine Arbeit Hans Weigands installiert. q

Rosa ist das neue Pink

Was im Moment gerade total angesagt ist – ehrlich!

Entwickeln die Menschen jetzt auch schon im Kino das Billigflieger-Stresssyndrom, das zu der Wahnvorstellung führt, dass man bei freier Platzwahl keinen Sitz mehr bekommt, wenn man sich nicht wie blöd vordrängt?

SSV ist das neue Normal. Wer sich in Vorfreude auf den Urlaub schon im April Sommersachen, Bademode oder Sandalen kauft, zahlt offiziell Deppensteuer. Denn spätestens Anfang Juni gibt es die ersten Rabatte auf die neuesten Kollektionen, Ende Juni sind sowieso schon die Auslagen mit „minus 50%“-Schildern tapeziert. Also: Nerven bewahren und den Bikini erst kaufen, wenn man ihn braucht. Das ist bei uns sowieso frühestens im Juli.

Wenn sogar in der „Zeit im Bild“ das Nova Rock Festival an zwei Tagen via Liveschaltung präsent ist, weiß man: Rock ist heute das, was früher mal netter Pop war. Auch Ö3 stürzt sich auf die härteren Klänge und präsentiert Metallica- und AC/DC-Konzerte. Bleibt zu hoffen, dass es die Neo-Rocker nicht nur bei dunklem Kajal und Kunststoff-Lederjacken belassen, sondern sich auch mal ernsthaft mit der Musik beschäftigen.

Sportler sind die neuen Touris.

Wladimir Klitschko zieht im Hallenbad „Wave“ in Wörgl seine Bahnen, der VfL Wolfsburg nächtigt beim Stanglwirt und der Hamburger SV ist im Juli bereits zum dritten Mal in Längenfeld auf Trainingsurlaub – die Sportwelt hat eine besondere Vorliebe für Tirol im Sommer entwickelt. Während die Tourismuseinnahmen sinken, steigt die Zahl der Promiathleten, die bei uns trainieren. Gut fürs Image – und Geld bringen sie auch.

Taschen sind die neuen Schuhe.

Zeig mir deine Tasche, und ich sage dir, wer du bist. Sowohl das Reisegepäck (schwarzer Durchschnittstrolley? Gratis-Reisetasche von La Redoute?) als auch das Behältnis für Geldtasche-Handy-Schlüssel sagen nämlich einiges über den Träger aus. Geschmacklich besonders bedenklich ist neben Bauchtaschen alles, wo die Namen Gina, George und Lucy draufstehen. Überteuert und hässlich – das Ed-HardyPhänomen.

© UNIVERSAL

Rock ist der neue Pop.

Mirjam Weichselbraun und Waltraud Haas in einer Person quasi. Dementsprechend war auch das Publikum aufgestellt: ein paar ältere Damen, ein paar kunstsinnige Oberstufenprofessoren und natürlich eine Horde Ex- oder Leider-immer-nochStudenten, die sich von der Kurzbeschreibung des Films – postmoderne Beziehungsanalyse – wie magisch angezogen fühlen. Dass „Alle Anderen“ in jedem Feuilleton und Magazin der letzten Wochen als treffendes Porträt der Generation Praktikum gefeiert wurde, erklärt auch den Ansturm am ersten Kinowochenende. Umso seltsamer fühlt es sich an, wenn man sich schon nach den ersten Filmminuten denkt – hm, ein bisschen weniger Drama und pathetisches Gesülze würden nicht schaden, oder? Dieser Eindruck ändert sich auch nicht in den folgenden 110 Minuten. Patzt man damit die Nationalheilige oder sogar seine eigene Generation an? Eigentlich nicht. Gesudert wird in Österreich schließlich dauernd und zumindest einen positiven Effekt hat der Film ja – man fühlt sich danach herrlich normal. q


© KUNSTRAUM INNSBRUCK (2)

GRISSEMANN & STERMANN

Das letzte

Kunstaufgebot Mit der Verkaufsausstellung „The House Is On Fire, But The Show Must Go On“ greift der Kunstraum Innsbruck eine der letzten Möglichkeiten auf, seine bedrohte Existenz doch noch zu sichern.

W

as zunächst wie eine Wirtschaftskrise aussieht, wird immer mehr auch zur Bildungskrise: Der Kunstraum Innsbruck mit Kurator Stefan Bidner, dessen Ausstellungen regelmäßig weit über Tirol hinaus Beachtung finden, musste im heurigen Jahr nochmals eine 20-prozentige Subventionskürzung hinnehmen. Die Bundessubventionen wurden von 2003 bis 2009 von 70.000 Euro auf 20.000 Euro reduziert. Mit einer Benefizaktion in eigener Sache soll jetzt auf die bedrohlichen Auswirkungen dieser Kulturpolitik hingewiesen werden – und gleichzeitig das Weiterleben des Kunstraum Innsbruck für die nächsten Monate ermöglicht werden.

66 Tiroler Künstler Mit „The House Is On Fire, But The Show Must Go On“ präsentiert der Kunstraum Innsbruck Positionen von 66 Tiroler Künstlern, die von diesen als Geste der Solidarität zur Verfügung gestellt wurden. Der Reinerlös dieser Benefiz-Verkaufsausstellung kommt dem Kunstraum Innsbruck zugute. Zu sehen bis 18. Juli, Dienstag bis Freitag 11–18h, Samstag 11–17h. Es gibt u.a. Werke von Herbert Fuchs, Peter Kogler, Hans Weigand, Ernst Trawöger, Christoph Hinterhuber und Herwig Weiser zu kaufen. q

www.tirolmilch.at


50

Programm

© VERANSTALTER

MARKUS BENDLER

Anti-Krise as Wort mit „K“ darf nicht die Welt beherrschen – und erst recht nicht ihre Schönheit schlecht reden. Dieser Meinung ist Florian Hackspiel vom Theater Melone, der seinen Unmut über das Krisengerede in ein Theaterstück gepackt hat, das am 6. August im Westbahntheater Premiere feiert. Für Hack-

spiel, der als künstlerischer Leiter und Regisseur fungiert, geht es in „Erklär mir Liebe – Das Stück zur Anti-Krise“ um die Frage, inwieweit jeder Einzelne für sein persönliches Glück verantwortlich ist. Gezeigt wird das Stück von 6. bis 8. August und von 11. bis 15. August, jeweils um 20.30 Uhr im Westbahntheater. q

© JUNGE UNI INNSBRUCK

© BERNHARD KOGLER

D

Theater Melone spielt „Zeig mir Liebe“

Kyselak war da

Alpine Action beim Filmfest St. Anton

D

as 15. Filmfest St. Anton wird am 25. August mit dem Film „Kyselak war da!“ eröffnet, der sich mit dem gleichnamigen Alpinisten und Graffitimaler (!) aus dem 19. Jahrhundert beschäftigt. Bis 29. August werden am Arlberg österreichische und internationale Berg- und Abenteuerfilme gezeigt, darunter finden sich zehn Premieren. Ergänzend dazu gibt es Vorträge und Diskussionen mit Persönlichkeiten wie Beat Kammerlander, Dean Potter, dem Bergfilmer Gerhard Baur oder dem EiskletterWeltmeister Markus Bendler. www.filmfest-stanton.at q

Die Nachhilfe Theresia Glugovsky

JETZT

ANMELDEN:

W IEDERHOLUNGSPRÜFUNGS UND

SOM MERLERNKURSE I ndividuelle Betreuung Q ualifizierte NachhilfelehrerInnen INNSBRUCK, Salurner Str. 18, 0512 / 570557 HALL, Stadtgraben 1, 05223 / 52737 SCHWAZ, Marktstr. 18a, 05242 / 61077

WÖRGL, Speckbacherstr. 8, 05332 / 77951 TELFS, Obermarktstr. 2, 05262 / 63376 w w w. s c h u e l e r h i l f e. a t

Tri Tra Tricolore. Im Auftrag des Kulturamts Innsbruck wird noch bis 14. Juli an verschiedenen öffentlichen Plätzen Straßentheater gespielt. Am Programm steht das Stück „Tri Tra Tricolore“ von Manfred Schild, das sich als humorvolle Interpretation einer italienischen Commedia dell’arte sieht. Die verbleibenden Termine: Talstation Nordkettenbahn (11.7.), Franziskanerplatz (12.7.), Zeughaus Innenhof (13.7.), Hofgarten (14.7.). Beginn ist jeweils um 18 Uhr, der Eintritt ist frei! q


Programm

51

Carlos live.

Die russische Milliardärin Elena Baturina veranstaltet zum zweiten Mal ein Gratiskonzert in ihrer Wahlheimat Kitzbühel: Am 17. Juli ist Carlos Santana gemeinsam mit weiteren Bands und Musikern in der Gamsstadt zu Gast. Das Konzert findet im Tennisstadion statt, los geht es um 17.30 Uhr. q

Kinder-Sommer-Uni 2009 startet am 14. Juli.

I

n über 20 Workshops können Kinder von acht bis 14 Jahren bei der Sommer-Uni in verschiedenste Bereiche der Wissenschaft und Forschung hineinschnuppern. Die Universität Innsbruck lädt die Nachwuchsstudenten heuer zum Beispiel ein, am Weltraumtag (28. Juli) eine Rakete zu basteln, einen Computer in seine Einzelteile zu zerlegen (5. August) oder einen eigenen Trickfilm zu gestalten (13.–14. August). Wer auf seiner Kids-Student-Card mindestens vier absolvierte Workshops nachweisen kann, wird am Ende mit einem Jungforscher-Diplom ausgezeichnet. Das genaue Programm findet man auf jungeuni.uibk.ac.at. q

Der Watzmann ruft. Das legendäre Satirestück „Watzmann – Der Berg ruft“ wird jeden Freitag und Samstag bis Ende Juli am Glockenhof bei Tulfes gespielt. Die Produktion der Freilichtspiele wird als „Rustical“ bezeichnet und gemeinsam mit der Band „Sapperlott“ und dem Trachtenverein „D’Gamskogler“ auf die Bühne gebracht. Die Vorstellungen beginnen um 21 Uhr. q

© FREILICHTSPIELE GLOCKENHOF

Jugend forscht

© SONY BMG

CARLOS SANTANA


Programm

© VERANSTALTER (4)

52

LINZ 09 – WEITERE EVENTS Festivals 23.–25.7. „Pflasterspektakel“: Straßenkunstfestival mit Street Art College, am 22.7. Eröffnung durch das Cie Luc Amaros Schattentheater

Musik Ab 1.8. „Good night stuff!“: diverse Acts von Binder & Krieglstein über Shit & Shine bis Texta und Soulkitchen (an verschiedenen Orten) 4.9. „Ira Losco/Nosnownoalps/Red Electrick“: Maltas aufstrebende Musikszene präsentiert sich im Rahmen von „Ein Dutzend Europa“ im Posthof Linz. Bis 30.8. werden im hölzernen „Circus“ Kompositionen und Re-Kompositionen in teilweise clownesker Art präsentiert.

Linz legt los Diesen Sommer ist Linz durchaus einen Ausflug wert: Die Europäische Kulturhauptstadt 09 gibt sich Mühe, auf der Straße präsent zu sein und lockt mit Festen, Open-Air-Events von Julia Brugger und Happenings.

V

om Offenen Kulturhaus (OK) hinter der Landstraße führen Stiegen und Stege – an Kunstwerken vorbei – auf und über das Dach. So spaziert man zum Beispiel mit einem Regenschirm bestückt durch Paul DeMarinis Klanginstallation „Rain Dance“. Der Sprühregen aus Wasserdüsen wird mit Musik beschallt, und da Wasser besser leitet als Luft und der Schirm als Klangkörper fungiert, entsteht ein geniales Sounderlebnis. Nicht zu übersehen in Linz ist das Riesenrundrad der spanischen Künstlerin Maider López mit

rotem Gestänge und grünen Kabinen mitten auf dem Dach des Cityparkhauses. Der Russe Leonid Tishkov wiederum holt den Mond auf die Erde und verleiht ihn an Bürger. Die 1,50 Meter große Sichel darf man bis zu drei Tage behalten, man soll gut darauf aufpassen, sie mit Strom versorgen und an einem für die Öffentlichkeit sichtbaren Ort verwahren. Neben Video- und Objektinstallationen lässt es sich auch gemütlich über den Linzer Dächern in Liegestühlen chillen. Infos zu Künstlern und Objekten unter: www.ok-centrum.at. q

Stadtgeschichte 18.7./1.8./12.9./3.10. „Rebellinnen!“: Mit einem Omnibus fährt man zu historischen und aktuellen Orten des Protests, Orten sozialer Kämpfe sowie feministischer Forderungen – vom Linz der Jahrhundertwende bis heute.

Theater 21.7.–28.8. „Academy of the Impossible“: Workshops, in denen man die eigenen Grenzen be- und überschreitet 28.7.–2.9. „Theaterlust2: Sonnenbrand“ OpenAir-Aufführungen in Parks, Gärten und Höfen 11./12./25./26.8., 1./2.9. „Kulturbaden“: Theater, Installation, Intervention in Ottensheim an der Donau

Museum Bis 9. 8. „Kreuzungspunkt Linz. Junge Kunst und Meisterwerke“ im Lentos Kunstmuseum Linz: Caspar David Friedrich trifft Mathias Kessler, Egon Schiele, Karin Fisslthaler. Mehr unter www.linz09.at


MAGISCHE ANGEBOTE:

DIE SUPER KINOTAGE von Montag – Mittwoch um

5,

© 2008

er Warn

Bros.

Ab 15 . 7.

Ent.

os. Ent. arner Br © 2008 W

Ð

90

Für Filme mit Überlänge, Digital Cinema, Digital Cinema 3D und Cinegold wird ein Zuschlag verrechnet. Gilt nicht für Premieren, Vorpremieren und an Feiertagen.

Alle Infos dazu unter

www.cineplexx.at

SPÜR’ DAS KINO!


54

Lesestoff

Urlaubsschinken

Sommerzeit ist Lesezeit. Wer alle Jahre wieder kurz vor Urlaubsbeginn nach alten Coelho-Büchern und nie fertig gelesenen Romanen kramt, braucht dringend neuen Lesestoff. 6020 hat bekannte Tiroler nach ihrem Buchtipp für die Hängematte gefragt.

Kathrin Mader-Walch Leiterin Stadtbücherei Innsbruck

Donna Leon „Über Venedig, Musik, Menschen und Bücher“ „Donna Leon erzählt locker, luftig und leicht über ihre Wahlheimat Venedig, über Begegnungen mit Menschen, ihre große Leidenschaft für die Barockoper, ihre Familie etc. Da die Geschichten recht kurz sind, ist das Buch ideal für einen sonnigen Nachmittag auf der Terrasse oder einen Tag am Strand. Man kann getrost zwischendurch ein Nickerchen machen – und dann unbeschwert weiterlesen.“ q

Katharina Kramer ORF-Moderatorin

Stieg Larsson „Vergebung“ „Das Buch ist der dritte Teil einer großartigen Krimireihe und lässt einen nicht mehr los. Einziger Wermutstropfen: Es wird wahrscheinlich keine Fortsetzung geben, weil der Autor leider nicht mehr lebt und seine Erben um die unfertigen Manuskripte streiten ... Trotzdem unbedingt lesen, am besten alle drei Teile – man wird süchtig.“ q

Klaus Rohrmoser Schauspieldirektor am Tiroler Landestheater

Paul Auster „Mann im Dunkel“ „Nach der Lektüre mehrerer Romane von Paul Auster, die mich mit ihrem sarkastisch-existenziellen Humor beeindruckt haben und auch, weil der 1947 in New Jersey geborene Autor sozusagen zu meiner Generation gehört, freue ich mich auf diese dunkelexistenzielle Sommerlektüre.“ q

Alois Schöpf Kolumnist und Autor

Zyta Rudzka „Doktor Josefs Schönste“ „Ein literarisch außergewöhnliches Buch – inhaltlich ‚schwere‘ Kost. Es ist die Empfehlung eines Stammkunden, auf dessen literarischen Geschmack ich vertrauen kann.“ q

„Da wir doch alle damit beschäftigt sind, weniger dick oder weniger alt auszuschauen, das Hirn zu trainieren, den Berg hinaufzulaufen, damit wir gesund oder zumindest fit und ansehnlich bleiben, ist mein Sommerbuch dieses äußerst ertragreiche, gebildete, sprachlich hoch gerüstete Werk – das allerdings nur Lesern zu empfehlen ist, die sich mit philosophischen Texten auskennen.“ q

Karlheinz Töchterle Rektor der Universität Innsbruck

Elia Barceló „Die Stimmen der Vergangenheit“ „Meine Frau hat diesen Roman gerade gelesen und schwärmt davon. Die Universität Innsbruck spielt darin eine nicht unwesentliche Rolle. Und ich kenne die Bestseller-Autorin persönlich, da sie an unserer Uni als Lektorin tätig ist, und schätze sie sehr.“ q

© RATHMAYR (3), ORF (1), TLT/LARL (1), PRIVAT (1)

Thomas Wiederin Buchhändler

Peter Sloterdijk „Du musst dein Leben ändern – Über Anthropotechnik“


56

Ohrenschmaus & Augenweide

Ohrenschmaus Klatsch & Tratsch Gossip: Music For Men Columbia/Sony

cccccccc

Klimawandel, bitte kommen Das Open Air Kino im Zeughaus zeigt von 1. August bis 1. September 32 strahlend schöne Filme, die sich ebensolches Wetter verdienen. von Michael Rathmayr

Beth Ditto, wuchtige Frontfrau des Queerpoptrios Gossip, schwirrt derzeit durch die Hochglanz-Medien wie sonst bevorzugt jene Damen, deren Body-Mass-Index droht, in den Minusbereich abzurutschen. Neben dem neuen Dasein als Fashion-Ikone und Lagerfeld-Muse pflegt Ditto aber auch ihren eigentlichen Job auszuüben: die Musik. Zu kleinem Ruhm gelangten Gossip aus Arkansas mit der Vorgängerplatte „Standing In The Way Of Control“ samt gleichnamiger vor Energie zu bersten drohender Hitsingle. „Music For Men“ wurde nun von Chef-Veredler Rick Rubin produziert, der die Band zwar nicht ihres rohen Charmes beraubt, sie aber auch für die Hintergrund-Beschallung tauglich macht. Das Positive daran: Jetzt läuft endlich gute Musik in all den hippen Einkaufszentren und Frisörläden. (mr)

Wellness-tauglich Moby: Wait For Me Ministry O/Edel

cccccccc Moby hat darauf bestanden, namhaften Musikjournalisten seine neue Platte während einer Massage vorspielen zu lassen. Und tatsächlich scheint „Wait For Me“ im Wellnessbereich noch am besten aufgehoben. Getragen auf einer gerade noch nicht im völligen Kitsch gelandeten Synthiesound-Welle, spult Moby seinen Ambientpop herunter, die üblichen Chor- und Gesangseinlagen inklusive. Nur gelegentlich, wenn die Selbstfindung in der Aromadusche durch leichte Störungen und Hallgitarren unterbrochen wird, zeigt der exzentrische New Yorker, was er eigentlich drauf hätte. Ansonsten klingt „Wait For Me“ fast schon ein bisschen abgedroschen. (mr)

W

ir sagen einmal, auf diesen Juni können nur zwei strahlende Sommermonate folgen. Ergo wäre auch das Open Air Kino, von 1. August bis 1. September im Zeughaus, endlich einmal wieder von gutem Wetter begleitet. Die Leute würden wieder Retsina statt Glühwein trinken, aus Gummistiefeln würden Flipflops und das „Kino unter Sternen“ könnte mit freier Sicht aufs Firmament in Szene gehen. Man sollte auf Petrus’ Gunst hoffen, denn das Programm des heurigen Open Air Kinos kann sich wortwörtlich sehen lassen.

Gewinnspiel 6020 und das Open-Air-Kino verlosen:

5 Kinopässe

gültig für alle 32 Filme im Zeughaus KW: „bastard mountain“ Einsendeschluss: 27. 7. 2009 Rechtsweg ausgeschlossen • keine Barablöse 6020 · KARL-KAPFERER-STRASSE 5 · INNSBRUCK GEWINNSPIEL@6020STADTMAGAZIN.AT

STERNSTUNDEN. Von „Inglourious Basterds“ bis „Zorba The Greek“

Von Indien bis Kreta. Eröffnet wird am 1. August mit dem Hader/DorferProvinz-Roadmovie „Indien“, das mittlerweile 16 Jahre am Buckel hat, was aber wurscht ist, weil derart Legendäres ohnehin zeitlos ist. Auch am Plan stehen relativ neue Großproduktionen wie die CoenBrothers-Posse „Burn After Reading“ (9.8.), Clint Eastwoods zappendusterer Kriegsveteranenfilm „Gran Torino“ (12.8.), Gus Van Sants HarveyMilk-Biografie „Milk“ (30.8.) und mit Quentin Tarantinos „Inglourious Basterds“ am 21. August außerdem eine waschechte Blockbuster-Premiere. Wolf Haas avanciert mit „Komm, süßer Tod“ (8.8.), „Silentium“ (15.8.) und „Der Knochenmann“ (22.8.) quasi zum Dauer-Brenner im ehemaligen Waffenarsenal. Michael Glawoggers berauschende Komödie „Contact High“ steht an (10.8.), außerdem Marjane Satrapis Zeichentrick-Drama „Persepolis“ (11.8.) und Erwin Wagenhofers Doku „Let’s Make

Patschenkino

Zippe-Zappe

Stöckchenwerfen

D

ie Wirkung von „Switch“ könnte man mit jener eines guten Verdauungsschnapses vergleichen – danach liegt einem die zuvor verzehrte TV-Kost nicht mehr ganz so schwer im Magen. Bildet man sich zumindest ein. Ein Dauerbrenner des Satireformats ist die Persiflage des „heute-journals“, bei der sich ein gewisser Claus Kleber und eine gewisse Gundula Gause verbale Stöckchen zuwerfen. Wer über diese absurd überzeichneten Figuren lacht, wird ganz schön aus der Wäsche schauen, wenn er zufällig abends auf ZDF zappt und sieht, dass es diese Menschen mit diesen Namen tatsächlich gibt. Überhaupt haben die Nachrichten des öffentlich-rechtlichen

Fernsehens in Deutschland immer noch einen wohligen Siebzigerjahre-Charme – sowohl das Studio als auch die Brillen der „Tagesschau“-Moderatoren haben vermutlich schon mehr als drei Kanzler erlebt. Im Vergleich dazu kommen die ORF-Nachrichten (trotz andauernder Kritik) fast flippig daher und der Newsroom gleicht immer öfter einer Modenschau. So wird man etwa das Gefühl nicht los, dass Christa Kummers Hauptaufgabe darin liegt, die männlichen Zuschauer der Generation 50+ mit ihren kecken Miniröckchen und scheinbar festgewachsenen Stilettos zu erfreuen. Wer bei diesem Anblick das Wetter überhört – dafür wurde der Teletext erfunden. q

Sturm und Drang Hans Weingartners in Cannes gefeierter Film über ein jugendliches Trio, das mit Einbrüchen in Villen samt Neuarrangement des Mobiliars und dem Hinterlassen konfuser Botschaften gegen die ungerechte Güterverteilung im Kapitalismus protestiert. Durch König Zufall werden Weingartners Helden zu Kidnappern und merken bald, dass ihre Geisel, ein steinreicher Alt-68er mehr mit ihnen gemein hat, als sie gedacht hätten. Mit Daniel Brühl, Julia Jentsch und Stipe Erceg.

Die fetten Jahre sind vorbei Drama, D/Ö 2004 Dienstag, 21. Juli, 00.10h, ORF2


Ohrenschmaus & Augenweide

FASHION VICTIM. Sacha Baron Cohen alias „Brüno“ kann‘s tragen

Aktuell im Kino

Larry Charles, USA • Komödie Sacha Baron Cohen, schon als Ali G und 2006 als Borat nicht eben zimperlich am Weg, kehrt mit seinem dritten Alter ego, dem schwulen Designerschreck Brüno, made in Austria, zurück auf den Big Screen. Mit gänzlich neuem Styling, aber den alten Intentionen: Oberflächlichkeiten, Intoleranz und sonstige gesellschaftliche Missbildungen auf das Direkteste bloßzustellen – selbstredend ohne dabei die Quote aus den Augen zu verlieren.

Harry Potter und der Halbblutprinz

Money“ zur aktuellen monetären Schieflage (23.8.). Selbstredend ist Jim Jarmuschs „Broken Flowers“ dabei (17.8.) und sowieso fix sind Klassiker wie Godards „À bout de souffle“ (5.8.), „Casablanca“ (16.8.) und der allmächtige Anthony Quinn als „Zorba The Greek“ im traditionellen Schlussfilm am 1. September.

Trockenzeit! Dass die Veranstalter von Treibhaus und Leokino nach den letzten Jahren nicht das durchnässte Handtuch geworfen haben, ist ein kleines Wunder. Dass wir heuer klare Nächte bekommen, demnach das Mindeste. Norbert Pleifer vom Treibhaus: „Bisher wissen wir zum Wetter im August nur, dass es am Abend dunkel wird.“ Der Rest steht in den Sternen. q Programm: www.treibhaus.at & www.leokino.at Kinopässe für alle 32 Filme um 44,30 Euro

David Yates, GB/USA • Literaturverfilmung, ab 15. Juli Daniel Radcliffe, der dieser Tage auch schon 20 wird, zum sechsten Mal als Zauberstreber in Hogwarts, wo freilich wieder Feuer am Dach ist. Liebesgeschichten versetzen die Teenager in Aufregung, Kollege Malfoy führt definitiv etwas im Schilde und Lord Voldemort gibt auch keine Ruhe.

Ice Age 3 – Die Dinosaurier sind los Carlos Saldanha, USA • Animation Das bringt das dickste Eis zum Schmelzen: Ein tropischer Dschungel voller Dinosaurier, ein Wiesel auf Speed und ein Weibchen für Scrat. „Ice Age“ geht in die dritte Runde – wie üblich wird mit Zoten nicht gegeizt, von denen nicht wenige tatsächlich für die ganze Familie taugen.

Inglourious Basterds Quentin Tarantino, USA • Action, ab 21. August Wenn Österreicher große Filmpreise gewinnen, ist der Zweite Weltkrieg meist nicht weit. Christoph Waltz wurde für die Rolle des „Judenjägers“ Hans Landa in Cannes als bester Hauptdarsteller ausgezeichnet. Tarantinos Film um eine Gruppe verwegener jüdischer GIs auf Nazijagd erhält gemischte Kritiken. „Kill

JOHNNY DEPP trotzt der Krise in „Public Enemies“. Bill“ sei besser gewesen als „Kill Hitler“, urteilt eine.

gressabgeordneten (Ben Affleck) eingelassen hat. Ein brauchbarer Krimi.

Nachts im Museum 2 Shawn Levy, USA • Komödie Ben Stiller – schon wieder bei der langen Nacht der Museen. Diesmal schlägt er sich im berühmten Smithsonian mit relativ lebendigen Museumsstücken herum. Naja, das Rezept ist bekannt.

Terminator – Die Erlösung

Public Enemies Michael Mann, USA • Drama/Krimi, ab 7. August Johnny Depp als John Dillinger, legendärer Bankräuber in den von der Großen Depression geprägten Dreißiger Jahren, gejagt von Christian Bale als „Clark Gable des FBI“. Regie führte Michael Mann („Collateral“). Wenn das keinen guten Film abgibt, was dann?

State of Play – Stand der Dinge Kevin Macdonald, USA • Krimi Der stets bierernste Russell Crowe als knallharter Journalist, ein Schnüffler der alten Schule. Aktuelle Recherche: Ein Mordfall, der schwer nach Verschwörung riecht. Das Opfer ist eine junge Schöne, die sich auf eine Affäre mit einem Kon-

Gewinnspiel 6020 und Cineplexx verlosen:

5 x 2 Tickets für

Harry Potter

am 17. Juli im Cineplexx Innsbruck KW: „Halbblutprinz“, Einsendeschluss: 15. 7. 2009 Rechtsweg ausgeschlossen • keine Barablöse www.cineplexx.at 6020 · KARL-KAPFERER-STRASSE 5 · INNSBRUCK GEWINNSPIEL@6020STADTMAGAZIN.AT

DANIEL RADCLIFFE wird auch nicht jünger: „Harry Potter und der Halbblutprinz“

McG, USA • Action „I‘ll be back“ – Arnie wusste es damals schon. Christian Bale als John Connor, der 2018 als einer der wenigen überlebenden Menschen zu verhindern versucht, dass die grantigen Skynet-Roboter endgültig die Herrschaft übernehmen. In der Rolle des T-800 wieder ein Österreicher: der Bodybuilder Roland Kickinger. Agschn garantiert.

The Limits Of Control Jim Jarmusch, USA • Thriller, ab 17. Juli Schwer vorstellbar, dass Jim Jarmusch einen schlechten Film macht. Ganz wurscht ob Samurai- oder Episodenfilm, ob Musikerdoku oder Tragikomödie, der 1953 geborene Amerikaner pflegt, die selbstgestellten Aufgaben mit Bravour zu meistern. Anders sieht es mit seinem ersten Thriller aus. Behauptet jedenfalls die Mehrheit der US-Kritiker. Ein geheimnisvoller Fremder hat in Spanien mögicherweise ein Verbrechen zu begehen. Soweit die Story. Der Weg ist das Ziel in Jarmuschs ArthouseFilm. Mit Isaach de Bankolé, Bill Murray, Tilda Swinton und John Hurt. Man sollte sich wohl selbst ein Urteil bilden.

© UPI (2), WARNER (1), OPEN AIR KINO (2)

Brüno

57


INTERAKTIV 3D RÄTSEL • 6020 EXKLUSIV • J. F. PARK 1

2

7

3 8

4 5

9 12

6

10

15

E 11 11 I 18

19

13 B 29

24

14 16

20 25 26

28

17

21 F

27 31

22 23 A

J 30

33

G 36

37 D

32

34

41

35

39

42

J

38 H

B

E E T R I I G A C R H N E A L D L E A N I E E R E G I R D E I B E

S

43

40

C

44

DAS LÖSUNGSWORT A

B

C

D

Lösung der letzten Ausgabe: E

F

G

H

I

J

KAULEISTE

N U N A D E N E U S H V E L O E E M S A E N R H E I S L S Z N E E U I T F G F R G E O T P


DIE FRAGEN

I

E

E

A R I T A E T

U

A A R

B

L K T

S L

1

Wasser mit Umland, wenn ich das flüssig see

1

Kobra übernehme sie: Dürfte neben Biss auch über scharfen Blick verfügen

2

Die Kneipe ist buchstäblich örtlich angesiedelt

3

Der Bratensaft ist hier nicht nur eingedickt, sondern rinnt auch noch nach oben

4

Der Schelm wird mit Gott sogar Moderat-or

5

So manierlich gibt man sich besonders am Adelssitz

6

Wo stellst du am Parktischchen am besten Eis ab?

7

Gar nicht schnell ist sie dennoch ein schleimiger Flitzer

8

Letzter Tombolagewinnschein (?) hört nie auf

9

Die Schirmorganisation ist nicht nur auf Spengler beschränkt

10

Besonders bedürftig? Ein Kellner braucht davon zwei tüchtige

11

Der Abfluss dient zur Trockenlegung

11

Macht Mond und Sonne dunkel

12

Das Huhngeschrei ist doch buchstäbliches großteils Schuften

13

Nichts für Handwerker: Mit der richtigen Systematik wird auch der Echoton geil

14

Die auf einen Streich lässt dich eine Sau schieben

15

Gerade zum dritten Mal ice-iger Spaß für alle Altersklassen

16

Zerbrechlich: „Das Grobe spricht mich gar nicht an, / ich mags gern zierlich, ...!“

17

Worum dreht sichs bei Sorgsamen mit 360-GradBlick? (1–2 W.)

18

In dem Staat geht’s anfangs buchstäblich hochprozentig zu

19

Begrüßt nach Hand und schmeckt nach Milch

20

Du kannst es ziehen und biegen wie du willst, es bleibt ein dehnbarer Begriff

21

Kollege beim Grillen (?) ist eigentlich Komplize

22

Ein Buchkapitel auslassen (?) ist nicht für treue Seelen

23

Am Beginn des gefiederten Gauners wurde er früher aufgehängt

24

Dabei gibt Zeichner verbessernd Gummi

25

Bei seinem Tritt geht’s rund, dabei tut‘s gar nicht weh

26

Damit wird der Deutsche reif

27

Wer droben nagt kriegt auch das gebacken und kann es Hungernden geben

28

Ihre Rufe verkünden pessimistisch Unheil

29

Bei Glatzköpfen war die Rodung haarig

30

Da musst du aus beruflichen Gründen still halten

31

„Anker los!“ hat was Erhellendes

32

Werden derzeit zu-stellenweise durch Partner ersetzt (Ez.)

33

Damit gibst du Ball molligen Effet

34

Sorgt auch auf der Gerlospassstraße für Gaudium

35

Als 8. seiner Art klingt er jedes Jahr clownhaft

36

Der Fachmann gibt anfänglich gar nicht contra

37

Die verdrehten Echos sind ein Stückchen weniger als ein ganzer Stier

38

Aufständisch(?) ist eigentlich reformiert

E

39

Tatenlos e-r-weitert schleppt plötzlich

R

40

Sehn ich als Seemann herbei, wenn ich nach Land rufe

E I T

41

Den Laden kannst du entblendend runter lassen

42

So überschwänglich fühlt sich das Schwimmbecken am Ende der Badesaison

43

Mit dem Früchtchen fühlst du dich auch elegant behütet

44

Der Zustand von sein heißt eigentlich haben

PRÄSENTIERT VON

Gewinnspiel Senden Sie das richtige Lösungswort an 6020 und gewinnen Sie:

eine „Divine Rock“-Kette aus der Swarovski CRYSTALLIZED™-Schmucklinie zur Verfügung gestellt von Swarovski CRYSTALLIZED™ Einsendeschluss: 31. 8. 2009 Rechtsweg ausgeschlossen • keine Barablöse 6020 · KARL-KAPFERER-STR. 5 · INNSBRUCK · GEWINNSPIEL@6020STADTMAGAZIN.AT

IMPRESSUM Herausgeber Medieninhaber & Verleger Redaktion Layout Produktion Mitarbeiter dieser Ausgabe Fotos Anzeigenverkauf Anschrift, alle Geschäftsführung Verlag Druck/Herstellungs- & Verlagsort Hinweis

Michael Steinlechner target group publishing GmbH Barbara Wohlsein, Michael Rathmayr Philipp Frenzel NERO WerbeGmbH • www.nerografik.net Julia Brugger, Klaus Erler, Matthias Krapf, Daniel Naschberger, Johannes F. Park, Flo Pranger, Flo Seidl Michael Rathmayr, Gerhard Berger Thomas Pilgram • tpilgram@6020stadtmagazin.at Karl-Kapferer-Straße 5, 6020 Innsbruck • Telefon: 0512/58 6020, Fax: DW -20 E-Mail: redaktion@6020stadtmagazin.at Andreas Eisendle und Michael Steinlechner Niederösterreichisches Pressehaus Für eingesandtes Text- und Bildmaterial wird keine Haftung übernommen.


60


» It‘s summertime bei der Mc AG Apple ist meer im Trend denn je. Stranden Sie bei uns. Beratung, Verkauf & Service sind uns wichtig! (S)onne Wenn und Aber. Mit Geduld und Know-How bringt uns nichts auf die Palme. Denn wir finden, was wir machen einfach interessand. Ist das nicht fantasfisch?

» Our Shop, designed for you Unser Shop spiegelt die Philosophie von Apple wider und schafft für unsere Kunden die Atmosphäre, die sie von den Apple Produkten gewohnt sind. Wir freuen uns auf Ihren Besuch in der Heiliggeiststraße 10. » Shop geöffnet. Montag bis Freitag von 9.00 - 18.00 Uhr.

» Sonnig und heiter durch den Sommer mit dem Mc AG-Team Gerald Achleitner, Christian Meingast, Pierre Battisti

N Nagelneu

» Nagelneues MacBook Pro Die MacBook Pro Familie wartet mit neuen Modellen und einer innovativen Batterie mit bis zu 40 Prozent längerer Laufzeit auf. Das Kleinste mit 13“ wieder inklusive Firewire. » Nähere Informationen direkt bei uns im Shop.

S T

I

M

U E

M

M

E

R

» iPhone 3GS mit Orange Das neue iPhone 3GS zusammen mit einem Tarifvertrag von Orange. Jetzt auch bei uns erhältlich! Bis 25.7. noch mit halber Grundgebühr. Ein Orange Leben lang. » Nähere Informationen direkt bei uns im Shop.

F Fetisch

» Der neue iPod Shuffle Der erste iPod, der mit Dir spricht. 4 GB. So klein und doch so groß.

Mc AG

Mc AG - Meingast & Achleitner GmbH, Heiliggeiststrasse 10, A - 6020 Innsbruck telefon » 0512 / 23 82 88, email » office@mcag.at

mcag.at


62

Was Sie schon immer zu fragen gewagt haben, aber nie wissen wollten.

von Johannes F. Park

Traumurlaub Wegen der Wirtschaftskrise fallen Urlaubsreisen bei vielen heuer bescheidener aus. Kein Wunder, dass sich manch Erfolgsmensch da zu Verzweiflungstaten hinreißen lässt.

H

allo ihr, ich hoffe, es geht euch gut. Wir jedenfalls verbringen hier auf den Seychellen den Urlaub unseres Lebens. Martha und die Kinder sind hellauf begeistert und auch ich muss zugeben, dass dieser östlich von Afrika und nördlich von Madagaskar und Mauritius gelegene Inselstaat im indischen Ozean wirklich keine Wünsche offenlässt. Unsere Hotelanlage – wie immer selbstverständlich gehobene 5-Sterne – befindet sich auf Mahé, der größten von 115 Inseln. Der großzügig gestaltete Bungalow, ein Meisterwerk traditioneller Handwerkskunst aus Holz, Marmor, Steinen und rosarotem Granit, ist nur 15 Meter vom Strand entfernt und verfügt über Klimaanlage, Bad mit Dusche und WC, Fön, Minibar, Safe, Fernseher mit Videorekorder, Stereoanlage mit CD- und Kassettendeck, Telefon und Anrufbeantworter. Das Hotel in einem Naturpark hat alle Vorzüge eines tropischen Paradieses mit einem Spa zwischen Bambussen, dem kaskadenförmigen Schwimmbad über drei Ebenen und exotischer Küche. Für Golfspieler stehen drei herrliche 18-Loch-Plätze ganz in der Nähe zur Verfügung. Die große Mehrheit des Personals (über 90 %), oft als „Kreolen“ bezeichnet, ist eher dunkelhäutig und gemischter Abstammung aus afrikanischen und madagassischen Sklaven und europäischen Siedlern und spricht Seselwa als Muttersprache. Daneben existiert eine Minderheit rein europäischer Abstammung (Hotelmanager) sowie kleine chinesische und indische Minderheiten (Wäscherei und Rosenzucht). Der Strand ist einfach sagenhaft. Nur wenige Meter von unserem Hotel entfernt befindet sich eine Kolonie von Riesenschildkröten. Während die Kinder im Turtle-Club unter professioneller Aufsicht spielen, beobachte ich diese majestätischen Tiere, die zur Familie der Landschildkröten zählen. Wie mir Martha, die als begeisterte „Geo“-Leserin natürlich Bescheid weiß, mitgeteilt hat, gibt es auf den Seychellen 75 Pflanzenarten, zwölf Amphibien- und 209 Vogelarten (davon zehn endemische Arten) und über 1000 Arten wirbelloser Tiere. Mit dem Wetter hatten wir bisher totales Glück. Die Temperaturen liegen konstant zwischen 24 und 30 Grad. Ich schätze einmal, dass sich die jährliche Niederschlagsmenge auf nicht viel mehr als 2880 Millimeter beläuft. Gestern haben wir einen Ausflug auf den Morne Seychellois gemacht. Von der mit 905 Metern höchsten Erhebung der gesamten Inselgruppe hat man einen traumhaften Ausblick auf das im Norden gelegene Mangrovengebiet. Für morgen planen wir eine weitere Tour. Die Kinder möchten unbedingt mit dem Schnellboot auf die kleine Insel Sainte Anne. Vielleicht besuchen wir aber auch ein anderes in der Nähe gelegenes Eiland wie etwa Île au Cerf, Île

Mit dem Wetter hatten wir bisher totales Glück. Ich schätze einmal, dass sich die jährliche Niederschlagsmenge auf nicht viel mehr als 2880 Millimeter beläuft. Longue, Île Moyenne, Île Ronde, Île Sèche, Conception, Île Thérese oder Île aux Vaches. Ich verspüre momentan noch die Auswirkungen des exzellenten Mittagessens. In unserem Hotel werden feinste Spezialitäten serviert, die traditionelle Rezepte aus Europa, Asien und Afrika mit den exotischen Aromen der Seychellen verbinden. Abends nach dem Dinner genehmigen wir uns noch einen Drink in einer der vier Bars, die durch ihre traumhafte, legere und zugleich elegante Atmosphäre überzeugen. Vorgestern bin ich mit Barkeeper James ins Gespräch gekommen. Er meinte, wir sollten unbedingt auch noch die Hauptstadt Victoria besuchen: „An der Nordostküste der Insel Mahé gelegen, ist sie mit 24.970 Einwohnern die größte Stadt der Seychellen. Die wichtigsten Exporte des Hafens von Victoria sind Gewürzvanille, Kokosnüsse, Kokosöl, Seifen und Guano. Zum Stadtgebiet gehört auch der 1971 fertiggestellte Internationale Flughafen, ein Botanischer Garten und eine Fachhochschule. Das müssen Sie gesehen haben.“ Wie’s dort war, erzähle ich euch, wenn wir zurück sind. Bis bald, Stefan. Ihr Johannes F. Park


Unser Energieschatz!

TIWAG-Tiroler Wasserkraft AG


Gewin

10 x 1

nen S ie

Heim

kino 300 x oder 1 tr DVD - agbaren Playe r!

Das kann nur unser Zuhause. Wenn’s um Bausparen geht, ist nur eine Bank meine Bank. Die eigenen vier Wände sind der Ort, wo man genau so sein kann, wie man eigentlich sein will. Damit Sie Ihre Freiräume genießen können, bietet Raiffeisen Bausparen eine Menge von Vorteilen wie die staatliche Prämie, hohe Sicherheit und natürlich attraktive Zinsen. Mehr Infos in Ihrer Raiffeisen-Landesbank Tirol oder unter www.rlb-tirol.at

6020 / Vol.127 / Juli 2009  

6020 - DAS JUNGE MAGAZIN FÜR TIROL Deses Monatsmagazin erreicht Tirols Jugend mit Fokus auf den urbanen Raum in und um Innsbruck. Die Zielgr...

Read more
Read more
Similar to
Popular now
Just for you