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HAATSCHI

Programm 2009


Herzlich willkommen, liebes Publikum!

Mit dem Programm «HAATSCHI» begrüsst Sie der Jugend-Zirkus zu seiner 22igsten Tournée. Viele Stunden Vorbereitung, Trainieren, Malen, Hämmern, Nähen, Kochen, Musizieren sind in unser neues Programm «HAATSCHI» eingeflossen. Lassen Sie sich verzaubern, verführen, entführen, in eine Welt, in der es noch Wunder gibt! Lassen Sie den hektischen Alltag hinter sich und tauchen Sie mit uns in eine Welt der Phantasie, der Träume und der Abenteuer! In diesem Sinne wünschen wir Ihnen eine Robianozauberliche Vorstellung. Vorhang auf, Manege frei  … Ihr Jugendzirkus Robiano


HAATSCHI

Im Namen des Regieteams begrüssen wir sie herzlich zum diesjährigen Programm «HAATSCHI». Wir laden sie ein, zusammen mit den Artistinnen und Artisten eine Reise zu unternehmen, die den Endpunkt eines Prozesses darstellt, der im Februar 2009 begann. Unser Programm erzählt von einem Casting für eine Zirkus-Welttournée, auf welchem fünf Artistinnen und Artisten auf eine Reise entführt werden, die unerwarteter nicht sein könnte. Denn mit einer List hat sie ein unbekannter Zauberer angelockt und benutzt sie für seine Interessen der besonderen Art. Auf Ihrer Tournée finden sie nicht ausverkaufte Zirkuszelte vor, sondern tauchen in farbige und farblose Welten ein, machen unerwartete Begegnungen mit fremden Kreaturen und reisen durch andere Dimensionen und Sphären. Die Artistinnen und Artisten waren bei der Entwicklung des Programms von Anfang integriert und brachten zahlreiche, fantasievolle und grossartige Ideen mit in den Proszess ein. Viele dieser Ideen konnten aus Platz-, Preis- und Sicherheitsgründen nicht umgesetzt werden. Doch die «Robianos» nahmen die Möglichkeit wahr, an der Geschichte und deren Figuren mitzugestalten. Nun spielen die Artistinnen und Artisten die von uns erdachten Figuren selbst und sie werden dies erfahren, so bald das Licht ausgeht und ihnen die Nervosität durch Mark und Bein fährt. Das grosse Abenteuer Tournée kann beginnen. Sie werden erleben, dass die Geschichte einige Parallelen zu ihrer eigenen Entwicklung aufweist. Wie im Programm, war auch der Weg zu dem, was sie heute darstellen und zeigen, mit vielen Herausforderungen und Abenteuern verbunden. Auch wir gingen Umwege und wussten nicht immer, wo genau der Weg uns hinführt.

Regie

Die Regie für das Programm 2009 wird von einem erfahrenen und motivierten Dreierteam geführt! Christoph Wüthrich, geboren und aufgewachsen im Oberbaselbiet, ist in Ausbildung zum soziokulturellen Animator an der Hochschule Luzern. Er enga­gierte sich mit eigenen Projekten für die Robi-Spiel-Aktionen in Basel (Kinderspielanimation Acker­mätteli) und spielte im Ensemble des Theaters Arlecchino in den Produktionen «Ronja Räubertochter» sowie «die rote Zora» mit. Im weiteren ist er Mitglied der 2006 gegründeten Chanson-Punk Band «les délicieuses».

Deborah Weber, geboren 1981 und in Diegten aufgewachsen. Nach einer mehr oder weniger normalen Schulkarriere landet sie 2001 im Radio als Sprecherin. Genug vom Journalismus und einem kurzen Abstecher in der Jazzschule geht sie 2005 dem Weg der Bewegung nach und lässt sich in Basel zur Bewegungspädagogin ausbilden. Seit dann arbeitet sie an verschiedenen Bewegungsprojekten mit und bringt Bewegung in den Alltag von Klein und Gross. Nebst der Arbeit für Institutionen wie «Gsünder Basel» und «play4you», investiert sie in eigene künstlerische Projekte. Im Jugend-Zirkus Robiano wirkt Deborah in verschiedensten Funktionen seit 1998 mit.


Sasha Mazzotti ging 1995 nach dem Studium an der Hochschule für Theater in Zürich als Regieassistentin und Schauspielerin nach Potsdam ans Hans Otto Theater. Ab 1996 inszenierte sie und war Dramaturgin im Bereich Kinder- und Jugendtheater. Sie studierte 1999 ein Jahr lang bei Philipp Gaulier und John Wright, Improvisation und Physical Theatre. 2001 zog sie nach Berlin, wo sie bis 2006 lebte und als frei­ schaffende Regisseurin von Kinderstücken über Uraufführungen zu Klassikern inszenierte. 2007 kehrte sie nach Basel zurück, wo sie mit der Gruppe exex «Wäre da nicht Ida Kramer» inszenierte. Diverse Inszenierungen in Zürich und dem Engadin folgten. 2008 gründetet sie sofamobile basel, ein Gruppe für interaktives Geschichten erzählen und spielt unter diesem Label ihr erste Produktion. «Enter – Sara Tannen meets real life» von Bettina Wegenast. Ihre erste Zirkusinszenierung hat sie in Co-Regie mit Didi Sommer und Rico Grandjean für den Circus Monti im Frühjahr 2009 gemacht.


Nummern

1. TRAPEZ Stella, Eulalie, Cecilia 2. AKROBATIK I Stella, Lou, Mayra, Ronja, Lina, Lina Maria, Seraina, Kim 3. CLOWN I Luca, Cecilia 4. KEULEN Jonas, Pascal, Mischa, Mayra 5. VERTIKALSEIL Sophia, Lina Maria, Mayra, Luca, Simon, Lou 6. DIABOLO I Pacal, Tobias, David, Mischa, Jonas, Andrin 7. FESTESSEN

Alle

PAUSE

8. SEIL Simon, Andrin, Seraina, Sophia, Nina 9. CLOWN II Jonas, Andrin, Luca, Cecilia 10. EINRAD Eulalie, Nina, Ronja 11. DREIECKSTRAPEZ Lina, Kim, Seraina 12. AKROBATIK II Stella, Lou, Mayra, Ronja, Lina, Lina Maria, Seraina, Kim 13. DIABOLO II Simon, Luca


Artistinnen und Artisten: Das wochenlange Proben und die vielen Trainings­ stunden haben ein Ende gefunden. Stolz und glücklich freuen wir uns, Ihnen das Programm

«HAATSCHI» vorführen zu dürfen! Nicht im Bild (weder hier noch in der Manege) ist Hieronimus Schlabberback. Wir möchten uns an dieser Stelle

Andrin Rieser

Kim Jäggi

Cecilia Perez

Lina Hüsler

David Stuten

Lina-Maria Ginsberg

Eulalie Blanc

Lou Haltiner

Jonas Schaller,

Luca Bronca


ganz herzlich bei HansJ端rg M端ller, welcher dem Hieronimus die Stimme geliehen hat, bedanken sowie Michi Studer, welche f端r die Aufnahmen

gesorgt hat, ein zauberherzliches Dankesch旦n aussprechen.

Mayra Bosshard

Sereina Schulenburg

Mischa Bannwart

Simon Schaller

Nina Bronca

Sophia Schwager

Pascal Stark

Stella Huber

Ronja Zimmerman

Tobias Drilling


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Freier Eintritt, freiwilliger Austritt!

Der Jugend-Zirkus Robiano ist in hohem Mass auf die finanzielle Unterstützung von Gönnerinnen und ­Gönnern, aber auch von Besucherinnen und Besuchern der Vorstellungen angewiesen. Gemäss alter Gauklertradition erlauben sich unsere Artistinnen und Artisten, nach der Vorstellung eine Austritts­kollekte zu erbeten. Für Ihre grosszügige Unterstützung möchten wir uns ganz herzlich bei Ihnen bedanken! Bitte beachten Sie, dass im Zirkuszelt Ihr Handy ausgeschaltet ist. Zudem ist das Rauchen untersagt.

Fotografieren dürfen Sie gerne, aber bitte ohne Blitz. Der Jugend-Zirkus Robiano übernimmt für verloren gegangene Gegenstände keine Haftung. Reservationen Karten können täglich zwischen 12.00 und 13.30 Uhr über das Reservationstelefon 078 610 96 94 bestellt werden. Diese müssen bis jeweils eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn an der Zirkuskasse abgeholt werden. Reservationen per SMS nehmen wir nicht entgegen.


SCHÖNHEIT IST EIN ZAUBER Schönheit ist das Einzige auf der Welt, was wir sowohl mit den Augen als auch mit dem Herzen sehen. Individuell, vielfältig und wunderbar wie das Leben selbst. Sagen Sie uns, was Schönheit für Sie ist, unter: www.NIVEA.ch/schoenheit


Mit dem Robiano durchs Jahr

Wann beginnt und endet eigentlich ein «Robiano­ jahr»? Ab wann steht der Robiano in der Öffentlich­ keit und was passiert davor? Was genau hat es mit einem Ganzjahreshobby für die Artisten und einem Ganzjahresbetrieb für die Mitarbeiter auf sich? Bis an der Première die Lichter ausgehen und eine neue Tournée beginnt, haben unsere Artistinnen und Artisten schon ein lange Vorbereitungszeit hinter sich. Sie waren in einem 10-tägigen Sommerlager, haben an 7 bis 8 Wochenenden im Winterquartier in Arlesheim verbracht und haben in unzähligen Trainingsstunden an ihren Nummern gefeilt. Begleiten sie uns auf den folgenden Seiten durch ein Robiano Zirkusjahr und sehen Sie, was es alles braucht, damit das entsteht, was Sie heute zu sehen bekommen.


Winter

Nach einem intensiven Herbst mit den vielen Proben und Wochenenden vor der Première sowie dem Höhepunkt des Jahres – der Tournée - ist der Winter für unsere Artistinnen und Artisten hart. Eine Zeit ohne Zirkustraining, ohne gemeinsames Übernachten in den Schlafwagen, ohne Zoccoli an den Füssen, ohne «Älplermacronen», ohne Schminke im Gesicht und ohne gleissendes Bühnenlicht. Die Saison ist zu Ende, das Tournéeloch naht! Autsch!!! Dagegen helfen gemeinsame Besuche der Herbstmesse, ausgedehnte Auswertungstreffen und wenn möglich einige Auftritte an privaten Anlässen oder Festen. Dann kommt die Weihnachtszeit und der Zirkus rückt in den Hintergrund. «Mailänderli» und «Zimtstärne» backen sowie Weihnachtsaufführungen und Veranstaltungen in der Schule überbrücken die «robianolose» Zeit. Doch lange wirkt dies nicht. Denn schon bald verlangt der Körper nach mehr Bewegung! Gut gibt es dafür das Wintertraining. Nicht dass die Artistinnen und Artisten dort lernen, wie sie den Winter möglichst ohne Frostbeulen und sonstige Schäden im Wagen überleben. Nein, das Wintertraining ist ein körperliches Wiederaufbautraining mit Akrobatik als Schwerpunkt. Dafür haben wir nun schon das zweite Jahr Christine Bannwart als Trainerin, welche unsere Artistinnen und Artisten mit wöchentlichem Trainings in den Frühling begleitet. Pünktlich zum ersten Weekend im Frühling entlässt sie die Artistinnen und Artisten gestärkt und mit neuer Sprungkraft.


Frühling

Ein erstes Zusammentreffen mit der neuen Artistengruppe findet meist Mitte Februar statt. An diesem gemeinsamen Weekend in Seewen treffen sich die neuen Artistinnen und Artisten das erste Mal mit den «alten Hasen». Das Regieteam hat in diesem Jahr das Thema des Programms schon mitgebracht. Fremde Welten und Kreaturen sollen der Schwerpunkt sein. Die Gruppenbildung einerseits, das Improvisieren am Thema andererseits und das Entdecken fremder, nicht menschlicher Bewegungen füllen dieses erste Wochenende aus. Es wird viel erarbeitet, entdeckt und improvisiert. Eindrücke werden zeichnerisch festgehalten und Ausdrücke einander vorgespielt. Mit viel neuem Material zum Thema sowie zur Gruppe geht das erste Wochenende vorbei und Jede und Jeder kehrt wieder in den Alltag zurück. Darauf folgen zwei ähnliche Wochenende in Basel. Es wird weiter an der Geschichte entwickelt, improvisiert und ausgetüftelt, wie die artistischen Nummern im Thema der «Kreaturen-Welt» Platz haben könnten. Wichtig dabei sind das Ausprobieren der vielen Ideen unserer Artisten. Beim Entwickeln soll alles Platz haben, auch unmögliche Ideen wollen zuerst ausprobiert sein, bevor sie von anderen Ideen überholt werden. Träumereien wie das Zirkuszelt in einen Dschungel mit Papageien und Lianen zu verwandeln oder die ganze Manege unter Wasser zu setzen, wollten wir nicht von Beginn verwerfen – die Grenzen der Realität holen uns dann noch genug früh wieder ein. Nummernwahl: In dieser Zeit entscheiden sich die Artisten für ihre Nummern. Will ich Einrad fahren oder nun doch lieber über das Seil laufen? Oder gar beides? Und an welchen Wochentag wird die Nummer trainiert?


Ein Zusammensitzen mit dem Stundenplan; «Nein da kann ich nicht, da habe ich Trompetenunterricht, da habe ich noch Schule oder Konfirmationsunterricht … » Und irgendwie klappt es doch immer gemeinsame Trainingstage und Zeiten zu finden (lustig auch nach den Sommerferien, wenn der Stundeplan der Artisten wieder anders ist  ...) Trainingsstart: Sobald das Trainingszelt im Winterquartier steht und die Wagen nach dem langen Winter gelüftet worden sind, beziehen die Artistinnen und Artisten ihr Revier in Arlesheim. Wöchentliche Trainings, teils bis dreimal die Woche, gestalten - neben Schule und Musikunterricht - den Alltag der Robiano-Artisten/innen. Dazu kommen die monatlichen intensiven Training Weekends, wo tagsüber an den Nummern trainiert und abends an der Rahmengeschichte gearbeitet wird. Nicht alle wohnen in der Nähe, was teilweise lange Wege ins Training oder ins Weekend bedeutet. An dieser Stelle möchten wir ein grosses Dankeschön allen Eltern aussprechen, welche ihren zirkusangefressenen Kindern dieses Erlebnis ermöglichen! Das Einstudieren der Nummern, das artistische Vorwärtskommen, das Verknüpfen von Hirnstrukturen und Muskeln sowie das Schlafen und Essen auf engem Raum – all dies sind zwischen Frühling und Sommer sehr zentrale Themen der Artisten/innen. Tränen und Konflikte, Müdigkeit und Unlust gehören dazu. Freude und Motivation überwiegen jedoch die Schwierigkeiten. Die vielen Fragen zum Programm und den zu erarbeitenden Nummern werden weniger, alles wird klarer und die Tournée rückt näher. Für die Artisten gehört neben dem Erarbeiten eines Programms für die Öffentlichkeit noch vieles mehr dazu. Für all die Leute ringsum ist der Robiano neben Zirkus- auch viel Jugendarbeit.


Sommer

Je näher der Sommer kommt, desto fleissiger wird trainiert und umso mehr Trainingsweekends finden statt. Während dieser Zeit wird hauptsächlich an den Nummern und den einzelnen Tricks geübt und gearbeitet. Am Ende der Sommerferien beginnt das Sommerlager. In diesem ist ein grosser Teil der Zeit für die Regiearbeit reserviert. Während zehn Tagen schlafen die Artisten und Artistinnen im blauen Schlafwagen im Winterquartier in Arlesheim und befassen sich intenisv mit dem Programm. Dank fleissigen Köchen und Köchinnen wird die Robianocrew tagaus tagein verwöhnt. Die feinen Mahlzeiten werden in unserer kleinen Küche im Bus den alle nur «Gurgge» nennen, zubereitet. Ja nach Wetter und Menue kommt das Küchenteam manchmal ganz schön ins Schwitzen. Nicht zu vergessen ist die grosse Unterstützung seitens der Artistenbetreuung, welche die Robiano’s am Morgen weckt und am Abend ins Bett bringt und stets ein Ohr für Sorgen oder anderes hat. Im Sommerlager starten die Artisten und Artistinnen den Tag jeweils mit einem Warm-up, vor es dann mit den täglichen Trainings und dem Ausfeilen der verschiedenen Nummern losgeht. Am späteren Nachmittag versammelt das Regieteam die Crew um die einzelnen Szenen einzuüben. Bevor am Abend alle mit einem feinen Dessert belohnt werden, arbeiten sie nochmals intensiv an der Geschichte weiter. Müde und zufrieden verkriechen sich die Robiano’s in ihre Schlafsäcke und träumen von «Schlantonien». Wie jedesmal wenn es so richtig heiss ist, ist das erfrischende Wasserbad im Fass ein Highlight das Jahres. Ebenso die beeindruckende Feuershow am 1. August.


Herbst

Sobald die Tage kürzer und die Nächte kälter werden, werden im Robiano alle zusammen nervös. Das grosse Ziel, die Première mit anschliessender Tournée rückt näher. Die letzten Vorbereitungen werden gemacht, die Traktoren, Popcorn-, Kaffeeund sonstigen Maschinen geprüft und geölt, die grossen Einkäufe erledigt sowie die Premièrengäste eingeladen – es geht los! Ein Tag, an dem sich der Jugend-Zirkus Robiano auf Tournée begibt, sieht in etwa so aus: Früh morgens werden die Artisten und Mitarbeiter aus dem Bett geholt. Pech hat wer die Morgentoilette rauszögert, denn schon bald wird das Wasser abgestellt, die Schläuche eingerollt und versorgt. Sobald die Schlafwagen von ihren Schlafmützen verlassen sind, werden die Wagen an die Traktoren gehängt, um zum nächsten Spielort gezogen zu werden. Meist kurz nach 10 Uhr morgens erscheinen die Wagenzüge am neuen Spielort. Steht der Zeltwagen an seinem Platz, beginnt der Zeltaufbau. Sobald die Küche Wasser hat, beginnt die Kocherei und sobald das Zelt steht, wird das Licht und Bühnenbild aufgebaut. Bald darauf öffnet die Ticketkasse, der Duft von Popcorn verbreitet sich und spätestens wenn die ersten Besucher erscheinen, steigt die Nervosität und die Vorfreude auf eine neue Vorstellung. Im Schnitt werden 3 Vorstellungen pro Ort gespielt bevor dann alles wieder abgebaut wird, um das Zirkusdorf am nächsten Ort wieder aufzubauen. Vielleicht fragt sich der eine oder die andere wieso dieses auf und ab, diese vielen Mühen für so kurze Zeit? Wer es schon einmal erlebt hat, das Leben eines Fahrenden, kann es vielleicht verstehen. Wenn der Geschmack von Diesel in der Luft liegt, die Traktoren bereit zum weiterfahren sind und alles wieder verpackt ist, scheint es als könne das Leben

von Neuem gestaltet werden. Und irgendwie ist das ja auch so; am neuen Spielort beginnt alles von Vorne, oder eben von Neuem. Neue Chance – neues Glück! Vielleicht ist dort ein grosser Antrieb aller Robiano Mitarbeiter: Abbauen und Beenden, Aufbauen und Neustarten. Tja  … Für die Artisten scheint die Manege der Antrieb zu sein. Das Rampenlicht, der Geschmack in der Garderobe, das Gefühl kurz vor dem Auftritt. Immer und immer wieder wollen sie es erfahren, dieses einmalige Gefühl. Trotz Müdigkeit vom frühen Aufstehen und dem vielen Mithelfen tagsüber, stehen sie am Abend in der Manege und sind glücklich. Aus pädagogischer Sicht wäre dies natürlich alles zu erklären und begründen. Aber was interessiert die Jugendlichen schon der pädagogische Aspekt, die wollen einfach Zirkus machen – und dies ist genau richtig so.


Informationen zum Jugend-Zirkus Robiano

Wenn Sie mehr über den Jugend-Zirkus Robiano erfahren möchten laden wir sie herzlich ein, uns auf www.robiano.ch zu besuchen. Hier finden Sie alles Wissenswerte rund um den Jugend-Zirkus Robiano! Wir freuen uns auch dort über Ihren Besuch! Winterquartier & Postadresse Jugend-Zirkus Robiano Talstrasse «In den Widen» 4144 Arlesheim jugendzirkus@robiano.ch Vorstand Verein Jugend-Zirkus Robiano Miriam Hüsler, Laufen Walter «Wädi» Fuchs, Kappel am Albis Christian Jaeggi, Arlesheim Thomas «Panda» Plüss, Kappel am Albis Thomas Meier, Arlesheim Bettina Ginsberg, Basel Marius Schaller, Arlesheim Vermietungen Planen Sie einen speziellen Anlass oder ein Fest? Der Jugend-Zirkus Robiano vermietet im Winterquartier in Arlesheim sein Zelt inklusive Küche und WCWagen für Feste, Hochzeiten, Kongresse, Meetings, Weiterbildungen, Seminare und andere Anlässe, welche zwischen Mai und August stattfinden. Zudem bieten wir interessierten Firmen, Schulen oder Institutionen kreative Zirkusanimationen mit unseren gesamten Infrastrukturmöglichkeiten an. Für Auskünfte über die Vermietungen und Animationen richten Sie sich an Jugend-Zirkus Robiano c/o Silvan Schaffner Erasmusplatz 8 4057 Basel Tel. 079 455 80 22 chapiteau@robiano.ch


Souvenir

Robiano Poster Diverse Motive im Format A3 Einzel 2.00 Set mit 3 Motiven 5.00

Die begehrten Jugend-Zirkus Robiano Souvenir finden Sie nebem dem Pausenbuffet am Souvenir Stand.

Robiano CD’s Robioano Zirkuskapelle CD Tournée 92 - 15.00 Funky Weekend - 20.00 Mango Tango - 25.00

Robiano T-shirt Rote, blaue und grüne T-shirts von tarzan.ch mit gelbem Robiano-Stern-Aufdruck. Grössen: s, m, l, xl, 35.00

Robiano Stern Sticker Einzel 3.00 Set mit 5 Klebern 12.00

Tourneeplan Arlesheim Baar Vordemwald

Zirkuswiese Waldmannhalle Schulhaus

Fr.

18. Sept.

14:00*

20:00**

Sa. 19. Sept.

11:00

19:00

Sa. 26. Sept.

15:00

20:00

So. 27. Sept.

11:00+

17:00

+

Mo. 28. Sept. Di. 29. Sept.

Primar­schulhaus

Do. 1. Okt.

14:00

Liestal

Gestadeck Schulhaus

Fr.

2. Okt.

15:00

Basel

Dalbeloch / Letziplatz

Sa

3. Okt.

Reinach

Schulhaus Fiechten

Mo. 5. Okt.

Laufen

Eissporthalle

Mi. 30. Sept.

Di. 6. Okt. Mi

+

ab 09:00 mit Brunch

+

ab 09:00 mit Brunch

19:00 20:00 20:00 20:00

11:00+

17:00 20:00

14:00

7. Okt.

Do. 8. Okt.

ab 09:00 mit Brunch

20:00 14:00

Sissach

So. 4. Okt.

*Vor-**Première +

19:00 20:00

15:00

20:00*

*Dernière


HAATSCHI

C H F 4.– w w w .robiano.ch


programm 2009  

programmheft des jugend-zirkus robiano aus dem Jahr 2009

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