Issuu on Google+

AKADEMIE FÜR EVANGELISATION Eine Einrichtung der kath. Gemeinschaft Emmanuel in der Erzdiözese Wien

Jahresbericht 2009 /10 Wien

2009/2010 www.akademie-wien.at


AKADEMIE FÜR EVANGELISATION

Jahresbericht 2009 /10

Eine Einrichtung der kath. Gemeinschaft Emmanuel in der Erzdiözese Wien

Inhalt

1. Akademie • Editorial • Menschen - Zahlen - Prozente • Ein Ort des Dialogs 2. Haus des Dialogs • Talks - Dialogveranstaltungen • „Spirit & Soul“ Die Studierenden haben ihre eigenen Themen 3. Lehrgang, Kurse & Seminare: • Medienkompetenzkurs • EU - Lehrgang „Neuer Schwung für Europa“ • Kurs „Mission und die Herausforderungen der Gesellschaft“ • Missionsmodule & Seminare in den Pfarren • Mission Leaders Course • Ausbildungsprojekte für Dialog & Mission in ganz Europa • Begleitung Prozess APG 2010 in der Erzdiözese Wien • Projekt „Rund um St. Karl“ • Das Herz des Figlhauses - Die Kapelle

Die Akademie für Evangelisation in Wien

vernetzt Europa - für Dialog und Mission

S. S. S.

4 6 8

S. 10 S. 15

S. 16 S. 18 S. 22 S. 23 S. 26 S. 28 S. 32 S. 34 S. 37

4. Studienkolleg • Ein Leben in Gemeinschaft • Vorschau Kolleg im Jahr 2010/11

S. 38 S. 39

5.Testimonials

S. 42

6. Finanzen, Förderverein & Rechtsstatus

S. 48

Impressum, Kontakt

S. 50

3


1

AKADEMIE FÜR EVANGELISATION

Jahresbericht 2009 /10

Eine Einrichtung der kath. Gemeinschaft Emmanuel in der Erzdiözese Wien

1. Editorial

Offensive für ein Netzwerk der Hoffnung

„Es liegt ein Hauch von Betretenheit in der Luft, wenn man informierte Europäer nach Ideen fragt, die für die Zukunft gebraucht werden.“ war im letzten Jahr in der deutschen Wochenzeitung „ Die Zeit“ zu lesen. Auch die zunehmend bedrängende Frage nach authentischen Persönlichkeiten, die tragfähige Visionen haben, ist allerorts zu hören.

Mag. Otto Neubauer

Als Antwort darauf braucht es eine echte Botschaft, echte Botschafter und einen Dialog darüber. Und vor allem hängt all das an einer qualitätsvollen Bildung mit „Esprit“. Es gibt wirklich Hoffnung, die wachsende Zahl an jungen Menschen im vergangenem Studienjahr in unseren Lehrgängen zu erleben. Sie setzen sich im Rahmen einer guten fachlichen Weiterbildung auch der „Guten Boschaft“, dem „eu-angelion“, des Christentums mutig aus. Sie kommen - immer mehr - von verschiedenen Weltanschauungen und suchen die Wahrheit.

Akademie für Evangelisation

Studienkolleg

Institut

Studienheim für StudentInnen Leben in Gemeinschaft

Kath. Bildungszentrum und Werkstätte für einen neuen Dialog und eine innovative Mission

Getragen von der

kath. Gemeinschaft Emmanuel

Getragen von der kath. Gemeinschaft Emmanuel, einer Einrichtung in der Erzdiözese Wien

4

DI Andreas Lee Direktor Finanzen und Entwicklung

Sabine Niendorf Leiterin des Studienkollegs

Gabrielle Ségur-Cabanac Projekt – und Lehrgangskoordination

Mag. Otto Neubauer Leiter der Akademie Veronika Holzmann Projektkoordination und Marketing

Das sperrige Wort „Evangelisation“ wird Realität in einer dynamischen Kommunikation von „frohen“ und „wahren“ Botschaften, die Sinn für die Gesellschaft, die berufliche Qualifikation und das persönliche Leben geben. Sie halten hier den Jahresbericht 2009 / 10 in den Händen, der Ihnen Einblicke in dieses stetig wachsende Netzwerk der Hoffnung geben möchte. Die Wiener Akademie, die weit in dieses spannende Europa hineinwirkt, wird vor allem von Menschen guten Willens getragen. Wir danken von Herzen für jede Art der Unterstützung! Mag. Otto Neubauer Leiter der Akademie für Evangelisation 5

Maja Schanovsky Missionskoordinatorin


AKADEMIE FÜR EVANGELISATION

1

Jahresbericht 2009 /10

Eine Einrichtung der kath. Gemeinschaft Emmanuel in der Erzdiözese Wien

1. Akademie

MitarbeiterInnen 5 - 20 - 40 - 60 Fünf Menschen haben Tag für Tag das Leben der Akademie getragen (4 Vollzeitstellen): ein Theologe, ein Dipl.-Wirtschaftsingenieur, eine Sozialpädagogin, eine Gemeindereferentin und zwei Theater-, Film-, und Medienwissenschaftlerinnen (gemeinsam eine Vollzeitstelle). Unterstützt wurde das Team noch mit zwei Teilzeitstellen für eine Buchhalterin und eine pastorale Mitarbeiterin.

Menschen - Zahlen - Prozente TeilnehmerInnen 100 – 1000 - 3000 Über 100 vorwiegend junge Menschen haben intensiv und regelmäßig über zwei Semester lang an einem der Lehrgänge teilgenommen wöchentlich, 14-tägig oder in mehreren Blockseminaren. Über 1000 Menschen haben im Laufe des Studienjahres die Dialogveranstaltungen besucht. Weit über 3000 Menschen haben an Tagungen, Seminaren, Einzelveranstaltungen und Projekten der Akademie im Studienjahr 2009 / 10 teilgenommen. Zahlen für Mitarbeit und Begleitung an PartnerProjekten wie APG 2010 sind hier nicht eingerechnet.

Umgeben von mehr als 60 Referenten bzw. MitarbeiterInnen

Knapp 20 junge Erwachsene haben durchgehend ein Jahr im Figlhaus bzw. im Studienkolleg gelebt und das geistliche und gemeinschaftliche Leben im Haus geprägt. Über 40 Personen haben in verschiedenen erweiterten Fachteams die Akademiearbeit mitgetragen.

Referent Ex-EU-Kommissar Fischler

Mindestens externe 60 ReferentInnen haben die Kurse & Veranstaltungen mitgestaltet. Adressaten 80 % - 95 % - 70 % - 100 % Fast 80 % der Besucher der Intensivlehrgänge sind junge Erwachsene und Studierende. Über 95 % aller TeilnehmerInnen der Lehrgänge und Kurse sind „Externe“, d. h. nicht Mitglieder der Gemeinschaft Emmanuel, die als Träger hinter der Akademie steht.

Adressaten werden zu MitarbeiterInnen

Mindestens 60 – 70 % der Besucher der EU- & Medienlehrgänge sowie der Dialogveranstaltungen sehen sich nicht direkt mit dem Glauben der katholischen Kirche verbunden. Die Teilnehmerzahl an deklarierten Atheisten & Agnostikern und Muslimen bzw. Andersgläubigen ist tendenziell steigend. An den spez. Missionskursen & pastoralen Tagungen nehmen zu fast 100 % engagierte KatholikInnen teil.

Bunte Mischung an jungen TeilnehmerInnen

7


1

AKADEMIE FÜR EVANGELISATION

Jahresbericht 2009 /10

Eine Einrichtung der kath. Gemeinschaft Emmanuel in der Erzdiözese Wien

1. Akademie

Ein Ort des Dialogs Erstmals haben weit über 1000 Menschen in diesem Studienjahr die Dialogveranstaltungen der Akademie besucht und den Dialog weitergeführt. Über 60 ReferentInnen und DialogpartnerInnen verschiedenster religiöser und politischer Weltanschauung belebten die Seminare und Lehrgänge eines ausgewiesen katholischen Bildungszentrums mit ihrer Kompetenz.

Talk in der SKY-Bar über den Dächern Wiens

8

Eine „Erfolgsstory“? Wohl nicht der richtige Ausdruck für diese zart wachsenden Pflanzen. Vielmehr zeigt uns diese Entwicklung, wie dringend notwendig es ist, dieses starke Bedürfnis nach einem qualitätsvollen und behutsamen Dialog über Themen, die vor allem die jungen Erwachsenen für ihre Zukunft und die ihrer Gesellschaft bewegen, aufzugreifen. Ob Meinungsmacher, katholischer Missionar oder agnostische Studentin, alle suchen letztlich eine glaubwürdige Botschaft. Wie hilfreich, meinte nicht nur ein junger Absolvent eines Lehrgangs, dass man dies in der Akademie in großer Freiheit und gemeinsam tun darf.

Platon und die Talks Öffentliche Talks nicht als oberflächliches Geplänkel oder anbiedernder Seelenstriptease sondern als spirituelle Ereignisse und Orte echter Wahrheitssuche zu erfahren, das hat die Akademie im Wiener Figlhaus seit einigen Jahren in Angriff genommen. Nicht um einen selbstverliebten Kampf um Meinungen sollte es zuerest gehen, sondern um ein gegenseitiges Entdecken von Wahrem – und das „in Sympathie“. Genauso wie Platon den Dialog verstand, dass nämlich durch „häufig familiäre Unterredung“ und wachsende Sympathie“, …plötzlich jene Idee in der Seele entspringt wie aus einem Feuerfunken das angezündete Licht, um sich dann selber weiter Bahn zu brechen“ (Platon, 7, Brief ). Um nichts Geringeres als um die Wahrheit, um Gott und die Welt mit ihren existentiellsten Fragestellungen sollte miteinander gerungen werden. Echte Wahrheitssuche soll so geweckt und belebt werden. Bei diesen öffentlichen oder internen Nachtgesprächen, den Dialogen besonderer Art, sogenannten „Talks“, begegneten einander in den letzten Jahren der Preisträger der Goldenen Palme und

oskarnominierte Filmregisseuer Michael Haneke genauso wie Österreichs erste Sexualtherapeutin Gerti Senger und der Erzbischof von Wien, Christoph Kardinal Schönborn. Wiens „SkyBar“ über den Dächern Wiens, die legendären Cafés Hawelka und Landtmann waren ebenso Austragungsorte wie der Festsaal der Uni Wien. Prominente Namen als Mittäter ließen sich hier viele aufzählen; ob aus der Politik die Bundeskanzler Schüssel und Gusenbauer, Grünenchef van der Bellen, aus der Medienbranche der international bekannte Filmproduzent Jan Mojto, die ORF- Generaldirektoren Wrabetz und Podgkorski, bekannte TV-Moderatoren wie Arabella Kiesbauer und Barbara Stöckl, nahezu alle Chefredakteure aller wichtigen Tageszeitungen, Religionsphilosophen, Theologen und Therapeuten, Muslime, Christen und Nichtchristen usw. Aber vor allem sind es zunehmend junge StudentInnen aus allen Studienrichtungen und Überzeugungen, die sich mit großem Eifer einem lebendigen Dialog mit dem Christentum widmen.

Quantenphysiker Dr. Anton Zeilinger

Sexualtherapeutin Dr. Gerti Senger

Dr. Alexander v. d. Bellen, Dr. Jörg Splett

Filmregisseur Michael Haneke

9


AKADEMIE FÜR EVANGELISATION

2

Jahresbericht 2009 /10

Eine Einrichtung der kath. Gemeinschaft Emmanuel in der Erzdiözese Wien

2. Haus des Dialogs Talks - Dialogveranstaltungen „Gespräche über Gott und die Welt“

„Unmöglich kann ich schweigen!“ – Wie intim ist Religion? 15. Oktober 2009 Figlhaus • Barbara Stöckl (ORF TV-Moderatorin) • Thomas Geierspichler (Rennstuhl-Olympiasieger & Weltmeister) Moderation: Dr. Andreas Schnider „Ein Begriff, der im Zusammenhang mit Glauben für mich in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen hat, ist die Dankbarkeit. Ich versuche jeden Tag, mir zumindest eine Minute zu nehmen um zu sagen, wofür ich Gott heute dankbar bin. Das wird ganz konkret.“ (Barbara Stöckl)

Ein breites Netzwerk an

MitstreiterInnen

Von Jahr zu Jahr werden die Dialogveranstaltungen immer stärker von den Studierenden der Akademielehrgänge getragen. Gemeinsam mit der Akademieleitung hat im Studienjahr 2009 / 10 das Verantwortlichenteam mit sechs StudentInnen die Themen ausgewählt, organisiert und sich selbst aktiv in den Dialog eingebracht – Christoph Krones (Politikwissenschaft & Jus), Irina Salewski (Theater-, Film- und Medienwissenschaft), Jan Knechtel (Betriebswirtschaft/Internationale Entwicklung), Katrin Batko (Kultur- und Sozialanthroplogie), Laura Buder (Rechtswissenschaften) und Sonja Barnreiter (Rechtswissenschaften).

10

„Another Brick in the Wall – neuer Mauerbau in Europa?“ 15. Dezember 2009 Bundesrat-Sitzungssaal, Parlament Wien • Dr. Susanne Scholl (ehemalige ORF-Korrespondentin in Moskau) • Dr. Albert Rohan (Botschafter i.R., Generalsekretär des BMeiA a.D.) • Mag. Hermann Glettler („Multikulti –Pfarrer, Graz) • Irina Salewski, (Studentin der Theater-, Film- und Medienwissenschaft) Moderation: Dr. Andreas Schnider

„Wenn Grenzen keine Rollen mehr spielen, dann kann eine neue Generation von Menschen, ohne ethnische Zwiste und nationalistische Voreingenommenheiten entstehen.“ (Dr. Albert Rohan)

„Ich war überall fremd.“ (Irina Salewski)

„Die Angst vor Fremdem ist die Angst vor denen, die uns etwas wegnehmen können. Die Politik versagt hier, sie sollte vermitteln, dass einem nichts genommen wird, sondern dass durch Teilen sogar etwas gewonnen werden kann.“ (Dr. Susanne Scholl)

„Es verbindet uns mehr als uns trennt“ (Mag. Hermann Glettler)

Dr. Susanne Scholl

11


2

AKADEMIE FÜR EVANGELISATION

Jahresbericht 2009 /10

Eine Einrichtung der kath. Gemeinschaft Emmanuel in der Erzdiözese Wien

Haus des Dialogs

„Gott und der Teufel – nur ein Schauspiel ?“ 24. März 2010 Camineum der Nationbibliothek Wien • Klaus Maria Brandauer ( Schauspieler, Regisseur) • Christoph Kardinal Schönborn (Erzbischof von Wien) Moderation: Dr. Michael Prüller „So lange es geht, möchte es doch ich gewesen sein - diese Eitelkeit habe ich. Das macht mich zum mündigen Menschen, wir müssen uns in die Pflicht nehmen.“ (Klaus Maria Brandauer)

„Es ist gut, dass wir von der Haltung des Vertuschens und Unter-den-Teppich-Kehrens wegkommen.“ (Kardinal Schönborn)

„Die Wissenschaftler und Gott warum immer so viel Aufregung und Streit?“ 27. Mai 2010 Kuppelsaal der Technischen Universität Wien • Univ. Prof. Dr. Anton Zeilinger (Experimentalphysiker, Wolf-Preisträger 2010) • Univ. Prof. DI Dr. Peter Skalicky (Kristallphysiker, Rektor der TU Wien) • Univ. Prof. Dr. Fatima Ferreira-Briza (Biochemikerin, Wissenschaftlerin des Jahres 2008) • DI Mag. Stephan Turnovszky (Weihbischof der Erzdiözese Wien) Moderation: Dr. Mathias Beck „Wissenschaft ohne Religion ist lahm. Religion ohne Wissenschaft ist blind.“ (Dr. Anton Zeilinger)

„Football is My Religion!“ 8. Juni 2010 Figlhaus • Peter Schöttel (Rekordspieler des SK Rapid Wien) • Christina Happel (Sportreporterin) • Univ. Prof. Dr. Leopold Neuhold (Sozialethiker, Uni Graz) • Mag. Christoph Krones (Rapidfan, Politikwissenschaftler & Jurist) Moderation: Mag. Otto Neubauer

links: Klaus Maria Brandauer

rechts: Christoph Kardinal Schönborn

12

„Wenn wir uns den Schal und die Stola anschauen, wenn wir den Pokal und die Monstranz vergleichen, so merken wir, dass vom Erscheinungsbild her das an Religiöses erinnert“. (Dr. Leopold Neuhold) 13


AKADEMIE FÜR EVANGELISATION

2

Jahresbericht 2009 /10

Eine Einrichtung der kath. Gemeinschaft Emmanuel in der Erzdiözese Wien

Haus des Dialogs

„Spirit & Soul“ Die Studierenden haben ihre eigenen Themen Seit gut zwei Jahren veranstaltet die Akadamie mit großem Erfolg „Spirit & Soul“-Abende. Zusammen mit LehrgangsabsolventInnen der Medienkompetenz- und EU-Kurse wurde eine neue und dynamische Form von Glaubensdialogen konzipiert. Gläubige, Suchende und Nichtglaubende bauen gemeinsam an einem Programm für mehrere Abende. Nach Soulklängen, Cocktails und Buffet diskutieren die Studierenden über Gott und die Welt. Mit kurzen Filmszenen und unterschiedlichen Statements werden die Fragen für die Diskussion beleuchtet. Spannende und hochinteressante Abende, die von immer mehr jungen Leuten besucht werden.

Spirit &

SPIRIT &

3 Frühlingsabende für Inspiration und Vision mit Soulklängen, Movies und Diskussionen

SOUL

05. Mai Langsam wird mir Glauben fremd .... „oder: Was hat Gott mit Missbrauch zu tun?“ Statements & Movies zwischen „Precious“ von Lee Daniels und „Sleepers“ von Barry Levinson

12. Mai Macht.Moral.sexy?

Soul „Wofür schämt man sich noch/wieder?“

Statements & Movies zwischen „Revanche“ von Götz Spielmann und „Let‘s Make Money“ von Erwin Wagenhofer

19. Mai Face 2 face.

„Runter von der Ego-Insel oder ...“

Statements & Movies zwischen „Besser geht‘s nicht“ von James L. Brooks und „Oben“ von Peter Docter

14

15


3

AKADEMIE FÜR EVANGELISATION

Jahresbericht 2009 /10

Eine Einrichtung der kath. Gemeinschaft Emmanuel in der Erzdiözese Wien

3. Lehrgang, Kurse & Seminare Seminartermine 2010 - 7 Seminarabende und Übungen 20.01. Themen, Fakten und News Wer bestimmt was wir lesen oder was „Sinn“ macht? Redaktion, Machtdynamik und Manipulation Journalistisches Arbeiten und Botschaften mit Vision

Medienkompetenzkurs für Menschen mit Vision Die neue Medienwelt verstehen,

analysieren und effizient nutzen

Dialogpartner und Referenten

Zertifikatslehrgang in vier Monaten – Sieben Seminarabende Im Verlauf dieses Lehrgangs konnten 40 StudentInnen ihren Einblick in die aktuellen Mechanismen der modernen Medienlandschaft vertiefen. Der direkte Kontakt mit Medienprofis aus der Film- , Unterhaltungs- und Journalistenbranche ließ die StudentInnen die Funktionsweisen der modernen Kommunikationswelt besser verstehen. Neben Medienmanagement und Interviewtraining konnten sie in diesem Lehrgang neben Grundlagen des journalistischen Arbeitens auch Kompetenzen zur Gestaltung und Organisation von erfolgreichen Presseunterlagen und – konferenzen erarbeiten. Medien brauchen heute Vision und Botschaft Immer offensiver dringen Medien in die intimen und existentiellen Bereiche der Menschen vor. Die Flut der unzähligen Bilder, ergreifender Eindrücke und Botschaften fordern heraus, nach grundlegender Substanz und Orientierung zu fragen. Der Lehrgang scheut sich nicht, auf tief liegende Sehnsüchte des Menschen Antworten zu suchen. Der Kurs will Mut machen, über das journalistische Tagesgeschehen hinaus spannende Botschaften zu finden, die Orientierung geben. Tiefgehendes Medienverständnis gepaart mit Vision und sinnstiftender Botschaft ist notwendig im KommunikationsDschungel der Zukunft. Referenten und Dialogpartner der letzten Jahre: Jan Mojto (Filmproduzent), Barbara Stöckl (Moderatorin), Michael Haneke (Filmregisseur), Claudia Reiterer (ORF- Moderatorin), Gerfried Sperl (ehem. Chefredakteur-Der Standard), Christoph Kardinal Schönborn (Erzbischof von Wien), Uschi Fellner (Chefredakteurin, Österreich) Alexander Wrabetz (ORF-Generaldirektor), Oliver Baier (Entertainer) und viele andere Persönlichkeiten…

16

27.01. Akturelle Herausforderungen Mechanismen, Entwicklung und Zukunftstrends der Medienlandschaft in Österreich Klares Statement und kompetentes Auftreten Interviewtraining 03.02. Exkursion zum ORF Der öffentlich rechtliche Auftrag Hat der ORF heute noch eine Mission oder Vision? Neue Strategien aufgrund des umwälzenden Medienverhaltens Medien im Spannungsfeld von Vision, Manipulation und Macht Hinter den Kulissen der ZIB 03.03. Nachrichtenportal Internet Analyse der User-Entwicklung

„Botschaften mit Vision“ Warum sowohl Medienmacher als auch -nutzer Inspirationsquellen brauchen 17.03. Medium Film - im Unterhaltungsbereich & als autonomes Kunstwerk Die offenen Fragen nach menschlicher Identität, Eros, Tod, Gewalt, Schuld & Gott

• Dr. Michael Prüller, Stellv. Chefredakteur „Die Presse“ • Mag. Lothar Lockl, Medienberater • Marcus Marschalek, ORF-Redakteur • Mag. Gerhard Klein, Leiter ORF-Religion • Thomas Prantner, ORF Online-Direktor • Mag. Claudia Reiterer, ORF Redakteurin und Moderatorin • Mag. Tarek Leitner, ORF ZIB Moderator • Mag. Rainer Schüller, Online Chef v. Dienst, Der Standard • Mag. Otto Neubauer, Leiter der Akademie

• Mathias Forberg • Viktoria Salcher, Filmproduzenten

Unterhaltung und Dramaturgie Das Filmspiel mit der menschlichen Seele

• Marcus Marschalek, ORF-Redakteur

Talk: „Gott und der Teufel - nur ein Schauspiel?“

• Christoph Kardinal Schönborn • Klaus Maria Brandauer

24.03. Das Medium Radio Die Arbeit eines Programmchefs

14.04. Professionell informieren & Pressemanagement Know-how von der Pressekonferenz bis zur Pressemappe

• Martin Radjaby, Ö3-Programmchef

• Mag. Edith Holzer, Journalistin und PR-Beraterin

17


AKADEMIE FÜR EVANGELISATION

3

Jahresbericht 2009 /10

Eine Einrichtung der kath. Gemeinschaft Emmanuel in der Erzdiözese Wien

3. Lehrgang, Kurse und Seminare

EU-KURS

Zertifikatslehrgang zum

EU-Experten in zwei Semestern

Ausbildung für eine neue Qualität europäischer Zusammenarbeit Erst der ernsthafte Aufbau einer Gemeinschaft von versöhnten Nationen ermöglicht eine gesunde wirtschaftliche und politische Zusammenarbeit sowie ein effizientes Wachstum. Gerade die Erweiterung im Zentral- und Osteuropäischen Raum erfordert intensiven Austausch von Erfahrungen und Kenntnissen der vielfältigen Reichtümer aus Ost und West. Die Europäische Einigung betrifft die gesamte Bevölkerung unseres Kontinents: Sie hat trotz mancher Schwierigkeiten und Fehlleistungen die längste Friedensperiode in unserer Geschichte erreicht und für die meisten Bewohner der Mitgliedstaaten den höchsten Lebensstandard seit Generationen. Dieser Kurs möchte in diesem Prozess der derzeitigen Neugestaltung dazu beitragen, dass Europa seine wahre Identität vertieft. Gleichzeitig soll Mut gemacht werden, den historischen Schritt der Erweiterung durch das gemeinsame Heben unserer Schätze mit neuer Schwungkraft zu beleben.

EU-Kurs-Exkursion in Brüssel

Der Zertifikatslehrgang zum EU-Experten umfasst zwei Semester. Die Lehrveranstaltungen finden in den Abendstunden statt, um auch Berufstätigen die Teilnahme zu ermöglichen. Bei regelmäßigem Besuch aller Lehrveranstaltungen wird nach zwei Semestern ein Teilnahmezertifikat ausgestellt. Nach einer fakultativen und erfolgreichen Abschlussprüfung wird ein Zeugnis des CIFE (Internationales Zentrum für europäische Studien, Nizza/Berlin) verliehen.

Bildung und Kultur Programm für lebenslanges Lernen JEAN MONNET 18

Europäische Einigung erfordert Kompetenz EU-Lehrgang Prof. Dr. Ferdinand Kinsky, Vize-Präsident CIFE MMag. Christian Mandl, Stabsabteilungsleiter EU-Koordination, Wirtschaftskammer Österreich Dr. Elisabeth Tichy-Fisslberger, Botschafterin, Außenministerium Dr. Wolfgang Böhm, „Die Presse“, Leiter Abt. Europa Gerneral-Leutnant Mag. Ségur-Cabanac, Verteidigungsministerium, Leiter Einsatz Diskussion Im Bundesratssaal/Parlament: Botschafter Dr. Rohan, Botschafter Dr. Susanne Scholl, ORF-Korrespondentin Moskau, MMag. Hermann Glettler, Multikulti-Pfarrer Dr. Michael Prüller Stellv. Chefredakteur „Die Presse“ Prof. Dr. Hartmut Marhold Generaldirektor des CIFE, Berlin - Nizza DI Edith Klauser, Lebensministerium Dr. Gabriel N. Toggenburg The European Union Agency for Fundamental Rights (FRA) Dr. Helgard Fröhlich, Programmdirektorin CIFE Berlin Mag. Otto Neubauer, Leiter des Instituts für Evangelisation

• Historische, terminologische Grundlagen • Institutionen u. Entscheidungsprozess der EU • EU-Politik der Mitgliedstaaten • Christliche Soziallehre und die EU • Globale Finanzmärkte und die EU • Haushalt der EU • Finanzkrise und die Konsequenzen • Zusammenspiel der EU-Institutionen im politischen Kontext • Die EU in einer globalisierten Welt • Europäische Sicherheitspolitik • Mauerbau in Europa – Schluss mit Multikulti?“

• Freizügigkeit des Marktes und soziale Gerechtigkeit in einer globalisierten Welt • Die EU als Werte- und Rechtsgemeinschaft philosophische und religiöse Grundlagen • Agrarpolitik der EU • Die Europäische Union und der Schutz der Grundrechte: von der ersten Annäherung zur Errichtung der Grundrechte-Agentur und dem Vertrag von Lissabon • Identität & Integration über die Verfassung? • Warum die EU den Dialog mit dem Christentum braucht

19


3

AKADEMIE FÜR EVANGELISATION

Jahresbericht 2009 /10

Eine Einrichtung der kath. Gemeinschaft Emmanuel in der Erzdiözese Wien

3. Lehrgang, Kurse und Seminare

Besuch der Europäischen Institutionen in Brüssel 9. – 11. Dezember 2009

EU-KURS Dr. Oliver Mader, HD public sector consulting; ehem. EU-Kommission Prof. Dr. Hans-Jörg Bauer, Präsident der Österreichischen Sektion CIFE; Vorstandsmitglied von TRANSPARENCY INTERNATIONAL, AC Mag. Andreas Maier, Österreichische Raumordnungskonferenz (ÖROK) Univ.- Doz. Dr. Gernot Stimmer, Institut für Politikwissenschaft, Uni Wien Dkfm. Marc Fähndrich, Vize-Leiter EU-Vertretung in Österreich 20

• Das auswärtige Handeln der Union, insbesondere die Zusammenarbeit mit Drittländern

• „Arbeit der Ständigen Vertretung Österreichs in Brüssel“ Botschafter Dr. Hans Dietmar Schweisgut, Ständiger Vertreter Österreichs bei der EU • „Die Gesundheitspolitik der EU“ Dr. Philipp Tillich, Attaché, Leiter der Abteilung für Gesundheit • Begegnungen im Europäischen Parlament Mag. Mariana Kühnel, Aktuelle Herausforderungen der MEP • „Understanding Enlargement: the Experience of 2004/2007 and Prospects for the Next Decade“ Mr. Wenceslas de Lobkowicz, Generaldirektion Erweiterung • Dialog der Religionen und Weltanschauungen Jorge César das Neves, Berater des Kommissionspräsidenten José Manuel Barroso • „Fragen zur Bioethik und die Rolle der Kirchen“ Dr. Michael Kuhn, COMECE Kommission der Bischofskonferenzen der Europäischen Gemeinschaft • „Belgien, Brüssel und die EU“ mit Hans de Moen, Kulturmanager in Brüssel Besuch der Europäischen Kommission • „Aktuelle Probleme der EU-Politik“ Kabinettschef Michael Köhler • Begegnung mit EU-Kommisar Maros Sefcovic Kommissar für Institutionelle Beziehungen und für Verwaltung • „Arbeit der Kommissionspräsidenten“ Henning Klaus, Berater des Präsidenten, Kabinett des Kommissionspräsidenten José Manuel Barroso

• „Korruption - das große Problem für EU, Dritte Welt und Österreich“ • Europäische Regionalpolitik • Nachhaltige Entwicklungen in der EU • Der öffentliche Dienst der EU – Die EU nach dem Lissabonvertrag 21


AKADEMIE FÜR EVANGELISATION

Jahresbericht 2009 /10

Eine Einrichtung der kath. Gemeinschaft Emmanuel in der Erzdiözese Wien

3. Lehrgang, Kurse und Seminare

Themenüberlick

Missionswerkstatt mit neuen Ideen

Grund, Ziel und Inhalt der Evangelisation

Mission in der Pfarre

Dialog im Wirtshaus

Verschiedene missionarische Initiativen in einer Pfarrgemeinde

Glaubenserfahrungen als Thema beim Stammtisch

Hauskreise

Cafétalks

Sich ungezwungen auf Glaubensfragen einlassen

Politik, Wirtschaft und Kunst im Gespräch über Gott

Abende in Casino, Hallenbad & Co.

Kirche auf der Straße

Bekannte Persönlichkeiten sprechen über ihren Glauben in Alltag und Beruf

Begegnung mit den Menschen mitten in der Stadt

Abend der Barmherzigkeit

Mission im Supermarkt

Eine neue Erfahrung der Nähe Gottes

Die Weihnachtskrippe im Shoppingcenter

Hausbesuche

Zeltcafé

Einmal nicht Geld sammeln, sondern Zeit schenken

Kaffee und Gesprächsangebot gratis - ein Ort der Begegnung von Jung und Alt

Glaubenskurse

Offene Kirche

Neue Wege, den Glauben kennenzulernen

Empfang und Gastfreundschaft für alle

• Grund und Ziel der Sendung Jesu Christi, biblische Belege für die Mission • Kirche und Mission, II. Vatikanisches Konzil/Gaudium et Spes, Evangelii Nuntiandi • Spiritualität der Barmherzigkeit - Kern der neuen Evangelisation

Mission und die Herausforderungen der Gesellschaft Dialogfähigkeit und

missionarische Ausbildung

Kurs und Werkstatt für neue Missionsideen Immer mehr Christen verspüren eine Verantwortung, sich als Mitarbeiter an einer lebendigen und weltoffenen Weitergabe des Glaubens zu engagieren. Sie suchen einen neuen Dialog mit der Gesellschaft. Der Missionskurs bringt eine theologische und praktische Einführung zur Mission und will helfen, die Anfragen der heutigen Zeit ernster zu nehmen und die Schätze des Glaubens mit anderen zu teilen. Gerade die kulturelle Vielfalt und das Zusammenleben verschiedener Religionen verlangt Offenheit, Weitblick und Dialogfähigkeit, aber auch das Wissen um die eigene Identität. 10 Kursabende mit Vorträgen, Diskussionen, Gruppenarbeit und geistlichen Einheiten Teilnahme an Projekten der Diözesanmission im Mai 2010 Die Kurse fanden in den Abendstunden statt (montags 14-tägig, 19.30 Uhr bis 22.00 Uhr) um auch Berufstätigen die Teilnahme zu ermöglichen.

22

3

• Geistsendung, persönliche Berufung und Begabungen für die Gemeinschaft der Kirche und ihre Mission

Analyse der heutigen Gesellschaft im Kontext der Mission • Studien zu den Hoffnungen und Nöten der heutigen Gesellschaft • Konsequenzen der Missionsgeschichte für die heutige Mission

Evangelisation konkret • Dialog und Zeugenschaft in der heutigen Welt • Wachstumskriterien einer missiona rischen Gemeinde/Gruppe • Gesprächsführung, Leitungskompetenz und Missionsmanagement

In der Lehrtätigkeit unterstützt wurde das Leitungsteam bei der Missionsausbildung in den vergangenen Jahren im Bereich Theologie und Philosophie u. a. von den Pastoraltheologen Univ.-Prof. DDr. Paul M. Zulehner und Dr. Regina Polak, der Expertin für Spiritualität, Univ.-Prof. Dr. Marianne Schlosser, dem Philosophen Univ.-Prof. Dr. Jörg Splett, dem Sozialethiker Univ.-Prof. Dr. Leopold Neuhold, in Missionsgeschichte von P. Dr. Martin Leitgöb CSsR und P. Dr. Franz Helm SVD. 23


3

Mission und die Herausforderungen der Gesellschaft Mission konkret Um den Bedürfnissen der Pfarren noch besser entgegen zu kommen, entwickelte das Institut für Evangelisation in diesem Jahr ein neues Angebot: „Mission konkret“ – ein 5-stündiges Modul, das als AbendWorkshop in verschiedenen Gemeinden der Erzdiözese durchgeführt wurde. Ausgangspunkt dafür war das Anliegen des Prozesses „Apostelgeschichte 2010“, dass Pfarrgemeinden, Dekanate und Gemeinschaften in einer diözesanweiten Missionswoche in besonderer Weise den Menschen in der Diözese in ihrem Lebensumfeld begegnen und sie gastfreundlich empfangen. Um dieses Anliegen sowohl für die Missionswoche als auch für andere pfarrliche Projekte in die Praxis umzusetzen, bot „Mission konkret“ Hilfe und Unterstützung für alle interessierten Mitarbeiter an. Im Rahmen der „Apostelgeschichte 2010“ fand im Jänner und Februar 2010 für jedes der drei Vikariate der Erzdiözese ein eigener Vikariatstag statt, zu dem alle Priester, Pfarrgemeinderäte und interessierten Mitarbeiter eingeladen waren. Gemeinsam mit dem Pastoralamt und dem Büro gestaltete das Institut für Evangelisation diese Tage. Ziel war es, Ideen für missionarische Initiativen zu sammeln und in verschiedenen Workshop-Angeboten Anregungen für eine konkrete Umsetzung zu geben. Das Institut legte dabei einen Schwerpunkt auf die Vorstellung (mit anschließender Diskussion und Austausch) von sogenannten „Hauskreisen“ – Gesprächsrunden mit Freunden und Bekannten über Gott und die Welt – und thematischen Abendveranstaltungen bzw. Cafétalks. Von Oktober bis Dezember 2009 veranstaltete und leitete das Institut für Evangelisation eine Missionswerkstätte in der Pfarre St. Nikolai in Villach/Kärnten. An drei Wochenenden (jeweils Freitagabend und Samstagvormittag) setzte sich die Pfarrgemeinde in einer Kombination aus Impulsen, Gruppenarbeit und Rollenspielen mit der Thematik der Mission auseinander. Ziel war es, zu entdecken und auszuprobieren, wie die Pfarre neue Wege finden kann, um Menschen anzusprechen und einzuladen und die Botschaft des Evangeliums weiterzugeben. 24


AKADEMIE FÜR EVANGELISATION

3

Jahresbericht 2009 /10

Eine Einrichtung der kath. Gemeinschaft Emmanuel in der Erzdiözese Wien

3. Lehrgang, Kurse und Seminare

Mission Leader Course

How to build up a mission? • Aim, organisation, structure and content of parish missions • Managing a mission and accompanying a parish • Creative development of methods for evangelisation • Building up a missionary parish community What do missionaries and adressees need? • Training and accompanying of missionaries and collaborators • Challenges through the actual needs of society • Analysis of mehtods and con tents of missionary activities • Long-term effects and further development of mission dynamics

26

In February 2010 people from Poland, Czech Republic, Australia, Great Britain, Germany and Austria participated at the course for missionleaders in the academy for evangelisation in Vienna. Two days long they discovered, developed and worked out together with Otto Neubauer and Maja Schanovsky, how to built up a mission, what are the needs of missionaries and adressees and which management abilities are necessary for being a leader of mission-projects. The course will take place again in 2011 in Vienna.

“In February, my husband Kevin and I attended the Course for Parish Mission Leaders in Vienna. Our reason for attending the Course is that we will be running the Emmanuel School of Mission in Rome (ESM) for the next three years, beginning in July. I am a past student of the ESM. Since then I have worked in various roles preparing and participating in parish missions. One particular role was as Director of the Office for Evangelisation and Renewal for the Archdiocese of Sydney.

“Having received the invitation to the Course for Mission Leaders at very short notice, I made a “deal” with the Lord. If I was I to go to Vienna then I would have to be granted the last four days of annual leave I had left. When my line manager agreed straight away, I knew I was on my way to the city of Mozart, the International Congress for a New Evangelisation and the Prater. As I did not know what to expect, I did not expect anything but just waited to see what the Lord had planned. And He obviously wanted to challenge a few things in my way of thinking. So as a result of the Course, the initial little sadness (because “ we <our little community in London> cannot evangelise the way they <the Austrian community> do” or “we do not have the means they have”) was replaced by little voice saying that there must be something the Lord equipped us to do because he equips those he calls. What is it? I don’t know yet. But here comes another thing I learnt in Vienna. Is our community so small that we could do with some evangelisation ourselves? Maybe more prayer and some fasting could help us to clear our minds and strengthen our hearts for the time when we finally can do the things He wants us to do. Whatever they might be! Has anybody thought about an International Congress for the New Evangelisation in London?” Malgorzata Kuran, London

For me the Course was very helpful. The most important thing that it taught me was the need to build up Missionary Parish Communities, so that the parishioners share the responsibility of the preparation for the mission and also for evangelising. The Course presented very useful techniques on how this could be done. It also reinforced for me that the aim of every element of the mission should be real contact with the people so that they can have an encounter with the Lord. Everything else (advertising, music, concerts, etc) is a bridge. Our motive should be the love of God and our desire to share this with others. The style of the presentation of the Course worked well. It was helpful having people from other countries and cultures sharing experiences together. It was interesting to hear how people are able to evangelise in different situations. I was also inspired by the enthusiasm of Otto and Maja, who have been involved in missions for many years, and still have a great desire to continue! This was a great witness for me. I hope that Kevin and I will be able to use many of the techniques that we learnt at the Course for Parish Mission Leaders at the ESM in the coming years.” Helen Wagner, Australia

27


3

AKADEMIE FÜR EVANGELISATION

Jahresbericht 2009 /10

Eine Einrichtung der kath. Gemeinschaft Emmanuel in der Erzdiözese Wien

3. Lehrgang, Kurse und Seminare

Ausbildungsprojekte für Dialog & Mission in ganz Europa Neue Evangelisation von Wien

aus über Krakau bis nach Dublin

Bereits seit dem Jahr 2003 engagierte sich die Wiener Akademie federführend für die Entwicklung der Internationalen Kongresse für eine Neue Evangelisation in Wien, Paris, Lissabon, Brüssel und Budapest. Es folgten Tagungen und Ausbildungsvorgänge, Prozessbegleitungen, die in verschiedenen Ländern Europas (und darüber hinaus) durchgeführt wurden, um die Kirche vor Ort zu unterstützen und eine innovative Mission aufzubauen. So haben wir u. a. für die Diözesen wie Dublin, Warschau, Regensburg und bis nach Minneapolis in den USA Ausbildungsprozesse durchgeführt. Auch wenn in diesem Ausbildungsjahr das lokale Schwerpunktprojekt mit den großen Wiener Diözesanversammlungen APG 2010 im Mittelpunkt stand, konnten wir über Österreich hinaus in diesem Jahr Seminare bzw. Referate z. B. in Krakau, Stettin/Nordpolen, Düsseldorf, in der Diözese Hildesheim und in Altötting/Bayern halten.

28

Seminar in Krakau Gerade auch im traditionell katholischen Krakau bringen die gesellschaftlichen Umwälzungen neue Herausforderungen für die Verkündigungsarbeit der Kirche. In einem zweitägigen Treffen haben wir die Kraft des missionarischen Dialogs mit 60 TeilnehmerInnen theologisch und praktisch für die aktuelle Situation reflektiert und Neues erarbeitet.

Unterricht für die StudentInnen der Akademie in Altötting Fast schon traditionell sind zwei bis drei Tage Vorträge über die theologischen Grundlagen der Mission, spirituell und pastoralpraktisch angewandt für die StudentInnen der Internationalen Akademie für Musik und Evangelisation in Altötting. - weitere Seminare ➤

29


AKADEMIE FÜR EVANGELISATION

3

Jahresbericht 2009 /10

Eine Einrichtung der kath. Gemeinschaft Emmanuel in der Erzdiözese Wien

3. Lehrgang, Kurse und Seminare

Ausbildungsprojekte für Dialog & Mission in ganz Europa

Tagung in Düsseldorf Bereits die ersten Entwicklungsvorgänge des neuen Düsseldorfer Missionsprojekts „Missionale“ wurden von der Akademie begleitet. In diesem Jahr stand das eintägige Treffen nach dem großen Stadtmissionsprojekt mit dem Leitungsteam in Düsseldorf unter dem Thema „Die Zukunft der Gemeinde“.

Treffen zur Mission im Bistum Limburg/Frankfurt Die Bewegungen des Bistums Limburg/Frankfurt trafen sich am 29. Mai für einen Tag zum Thema Mission in Marienthal. Der Akademieleiter wurde eingeladen, das Thema der Mission mit ihnen auf die heutigen gesellschaftlichen Entwicklungen hin zu beleuchten.

Seminar an der Ostsee Mit 50 engagierten Frauen und Männern wurden in gut zwei Tagen mit Hilfe von Referaten und Gruppenarbeiten Kompetenzen im Geist der Neuen Evangelisation und das Know-how eines qualitätsvollen Dialogs erarbeitet.

APG 2010 Seit der Initiierung des „Internationalen Kongresses für eine Neue Evangelisation“ und der Stadtmission in Wien begleitete die Akademie für Evangelisation in Wien pastorale Prozesse in großen europäischen Diözesen mit – wie in Paris 2004, Lissabon 2005, Brüssel 2006 und Budapest 2007. Seit dem Jahr 2008 begleitet nun die Akademie in Wien vor Ort einen weiterführenden Prozess der Erzdiözese Wien, der sich „APG 2010“ (Apostelgeschichte 2010) nennt. Durch Ausbildungsprojekte, Begleitung von Pfarren, innovative missionarische Initiativen und durch die Mitgestaltung der drei großen jeweils dreitägigen Diözesanversammlungen (mit 1400 Delegierten) von Okt. 2009 bis Okt. 2010 unterstützt die Akademie einen neuen Aufbruch der Kirche in Wien.

APG 2010, im Dom

APG 2010, im Dom

31


AKADEMIE FÜR EVANGELISATION

Jahresbericht 2009 /10

Eine Einrichtung der kath. Gemeinschaft Emmanuel in der Erzdiözese Wien

APG 2010

Herausfordernde Auseinandersetzungen bei zahlreichen Gesprächsvorgängen über die zukünftige Gestalt von Kirche stehen genauso auf dem Programm wie das Anstoßen innovativer Dialog- und Missionsvorgänge. Die Erfahrungen der Akademie in der Arbeit mit den Gemeinden kommen z. B. auch durch neue Gottesdienstformen - wie den „Abend der Bramherzigkeit“ – zum Ausdruck. Es bleibt noch eine intensive Arbeit in der Motivation und Ausbildung zu tun, damit möglichst viele Christen sich gesandt und befähigt wissen, diesen neuen Dialog und eine gewinnende Mission in der Welt von heute zu führen. Gerade die Bemühungen zur Formung von neuen christlichen Gemeinden bzw. Gemeinschaften sind für eine säkulare Gesellschaft wichtig, weil sie dringend sowohl moderne „Missionsstationen“ als auch „Anlaufstellen“ für Suchende und Bedürftige verschiedenster Art braucht. Die Akademie möchte hierfür auch als eine Art offenes „Laboratorium neuer Verkündigung“ dienlich sein.

32

APG 2010, im Dom

33


AKADEMIE FÜR EVANGELISATION

3

Jahresbericht 2009 /10

Eine Einrichtung der kath. Gemeinschaft Emmanuel in der Erzdiözese Wien

3. Lehrgang, Kurse und Seminare

Projekt „Rund um St. Karl“ Im Rahmen der diözesanen Missionswoche von 24.-30.5.2010 organisierte und leitete die Akademie für Evangelisation gemeinsam mit Mitgliedern der Pfarre St. Karl ein sechstägiges Programm mit zahlreichen Angeboten der Begegnung, des Austauschs und des gemeinsamen Feierns. 80 Laienmissionare waren in dieser Woche im Einsatz, um mit den Menschen rund um den Karlsplatz ins Gespräch zu kommen. Ein großes Zeltcafé vor der Kirche und das Angebot für Kinder, auf dem Teich Segelboote fahren zu lassen, verwandelten den Karlsplatz in einen einladenden Raum, der unkomplizierte Begegnungen mit den unterschiedlichsten Menschen ermöglichte, und die Atmosphäre schuf, miteinander auch über tiefe Fragen des Lebens und des Glaubens ins Gespräch zu kommen. Weit offene Kirchentüren am Nachmittag und Abend zogen viele an, sich Zeit für Stille und Gebet zu nehmen. StudentInnen der Internationalen Akademie für Musik und Evangelisation Altötting gestalteten Schulstunden in drei verschiedenen Schulen und führten als Jugendprogramm ein Musical auf. Die Abende waren der Auseinandersetzung mit wichtigen Themen gewidmet. An öffentlichen Plätzen fanden Diskussionsrunden mit interessanten Podiumsgästen zu den Themen „Wissenschaft und Gott“, „Beziehung“ und „Arbeitswelt“ statt. Ihren Höhepunkt fand die Missionswoche in einem „Abend der Barmherzigkeit“ im Rahmen der Langen Nacht der Kirchen. ORF-Moderatorin Barbara Stöckl trug mit sehr persönlichen Lebens- und Glaubenserfahrungen zum Programm bei, das in eine bis in die Nacht hinein dauernde Zeit des Gebets und der Musik überging. Tausende Menschen besuchten die Kirche und nahmen eine der angebotenen Möglichkeiten wahr, einen Schritt auf Gott zu zu machen.

35


AKADEMIE FÜR EVANGELISATION

Jahresbericht 2009 /10

Eine Einrichtung der kath. Gemeinschaft Emmanuel in der Erzdiözese Wien

3. Lehrgang, Kurse und Seminare

Das Herz des Figlhauses – die Kapelle Die Gastfreundschaft in der Akademie sollen Menschen aller Weltanschauungen und Lebensformen erfahren können. Seit Jahren werden so neue Brücken zwischen Gesellschaft und Religion gebaut, ohne dass Menschen sich dadurch vereinnahmt fühlen. Gerade in dieser großen Offenheit und Freiheit bedarf es auch einer Klarheit und Transparenz in der Frage, was der Ursprung dieser Gastfreundschaft, was die inneren Quellen der Gastgeber sind. Nicht nur örtlich gesehen ist das Herzstück dieser katholischen Akademie die Kapelle – sowohl für die Mitarbeiter des Hauses als auch für viele Besucher. Dort werden täglich alle Sorgen, Freuden und Herausforderungen der Menschen vor Gott gebracht, denen durch die zahlreichen Projekte im Haus und an anderen Orten begegnet wird. So wird die Kapelle zum Ort der Verwandlung und der Anbetung. Schon durch den täglichen Lobpreis der Kollegstudenten am Morgen geschieht Verwandlung, indem man mit offenerem Herzen in den Tag hinein geht. Wandlung im Tiefsten wird durch die Eucharistiefeiern geschenkt, die jede Woche (Di. und Do.) miteinander gefeiert werden und für alle offen stehen. Wesentlich getragen wird die Akademie ja von der Gemeinschaft Emmanuel. Diese lebt vor allem aus der Erfahrung heraus, dass Gott immer wieder ein neues Herz schenkt. So wie es in der Bibel steht, verwandelt Gott das „Herz aus Stein“ in ein „Herz aus Fleisch“. Die Gemeinschaft Emmanuel lebt ihre Offenheit aus dem Glauben heraus, dass Jesus Christus am Kreuz sein Herz für alle Menschen dieser Welt weit geöffnet hat. Jedem einzelnen Menschen gebührt demnach Achtung und Liebe. So möchten die Träger der Akademie die konkreten Anliegen unserer Gesellschaft und der Menschen täglich der Barmherzigkeit Gottes anvertrauen. Dies ist ein Beitrag gegen eine Kultur und Gesellschaft des Verurteilens und vertieft Toleranz und Miteinander von Christen und Nicht- bzw. Andersgläubigen. 37


AKADEMIE FÜR EVANGELISATION

4

Jahresbericht 2009 /10

Eine Einrichtung der kath. Gemeinschaft Emmanuel in der Erzdiözese Wien

4. Studienkolleg

Vorschau Studienkolleg 2010 / 11

Studienkolleg mit Geist und Charme mitten in Wien Ein Leben in Gemeinschaft

Das Europäische Studienkolleg für Dialog und Mission bietet über 20 StudentInnen aus verschiedenen Ländern Europas die Möglichkeit, im Zentrum Wiens zu leben und zu studieren. Internationale StudentInnen, die für ihr Studium nach Wien kommen und innerhalb Wiens ein anregendes Umfeld suchen, finden hier ein lebendiges Gemeinschaftsleben mit vielfältigen spirituellen, kulturellen und sozialen Möglichkeiten. Das Studienkolleg ist Teil der Akademie für Evangelisation. „Was mir am Studienkolleg besonders gut gefällt, ist, dass ich nur die Türe aufmachen brauche, um mit Menschen ins Gespräch zu kommen, die ähnlich denken wie ich. Bei den gemeinsamen Mittagessen, den monatlichen Studienkollegsabenden und den Kursangeboten im Haus entstehen immer wieder tiefgehende Gespräche über Gott und die Welt. Bereichernd ist auch der kulturelle Austausch, der

38

durch die unterschiedlichen Nationalitäten der Studenten stattfindet. Für mich persönlich ist auch die Kapelle sehr wichtig, die Tag und Nacht geöffnet ist, sowie die Möglichkeit zur täglichen Anbetung. Ich habe das Gefühl in dieser Gemeinschaft sehr getragen zu sein.“

Auch im Studienjahr 2010/11 steht für 20 an Wiener Universitäten Studierende das Figlhaus als Studienheim zur Verfügung. Das Haus lädt ein zum offenen und kritischen Dialog. Zwischen Hauptuniversität, Burgtheater und Parlament liegt es mitten im Herzen Wiens. Davon profitieren die StudentInnen durch Diskussionen mit Prominenten, Politikern und Professoren in kleinerer und größerer Runde. Das Studienkolleg ist ein Ort, an dem Fragen gestellt werden können, die eine Vertiefung des Wissens und des Glaubens ermöglichen. Parallel zum regulären Universitätsstudium bietet es die Möglichkeit, in einen modernen missionarischen Dialog einzutreten. Das Kursangebot umfasst eine innovative Verbindung von Glaube und Wissenschaft, von Medien und Kultur und von Politik und Kirche. Für das Studienkolleg in Wien sind junge Menschen eingeladen, die sich engagieren und die Gesellschaft mitgestalten wollen.

Ein Studienjahr im Zentrum von Kultur, Wissenschaft und Politik

(Valerie Walderdorff, Studentin, 21) 39


AKADEMIE FÜR EVANGELISATION

Jahresbericht 2009 /10

Eine Einrichtung der kath. Gemeinschaft Emmanuel in der Erzdiözese Wien

4. Studienkolleg

In Wien studieren… Zeitraum: Do., 30. September 2010 bis Do., 30. Juni 2011 Start mit einem gemeinsamen Wochenende vom 1. -3. Oktober in den Bergen Zimmer: Einzelzimmer im Wiener Kolleg – In 5 Min.-Nähe zur Hauptuniversität, Waschbereich im Zimmer und Extradusche Verpflegung: Montag – Freitag: Möglichkeit zu Frühstück und Mittagstisch im Kolleg; am Abend, am Wochenende und in den Ferien: Studentenküche …und mitgestalten an einer innovativen Mission Dialog & Mission: Christlicher Glaube in den Herausforderungen der modernen Gesellschaft; 14-tägige Abend-Werkstatt für neue Ideen zu Dialog & Mission (montags) und eine Projektwoche

Zusätzliches Angebot: „Europa & Spirit“: EU-Kurs: Recht, Politik, Wirtschaft und Geschichte der EU; über 2 Sem. 20 mal 2 Stunden, 6 ECTS. „Medien & Vision“: Medienkompetenz für Menschen mit Visionen, 53 Std. an 6 Seminartagen Voraussetzungen • Studium an einer der Wiener Universitäten • Hohe Bereitschaft zur Auseinandersetzung mit kirchlichen, kulturellen und gesellschaftlichen Fragen • Bereitschaft zum Engagement für Dialog und Mission in der modernenen Gesellschaft • Ausreichende Kenntnisse der deutschen Sprache Finanzen Der Beitrag für das Leben im Studienkolleg inklusive Einzelzimmer, Verpflegung (Frühstück und Mittagstisch) und Kursangebote beträgt pro Student 470,- Euro im Monat. Bewerbung • Lebenslauf • Motivationsschreiben • Interview mit der Kollegsleitung

Kollegsabende: Monatlicher Abend mit Theater, Kino, Konzert, Diskussion und Gespräch Geistliches Leben: Donnerstags gemeinsame Hl. Messe um 18:30 Uhr; Möglichkeit zur Teilnahme am morgendlichen Lobpreis, Exerzitien zu Ostern vom 21. – 25. April 2011 40

41


AKADEMIE FÜR EVANGELISATION

5

Jahresbericht 2009 /10

Eine Einrichtung der kath. Gemeinschaft Emmanuel in der Erzdiözese Wien

5. Testimonials Testimonials von Medien- und EU-Lehrgangsabsolventen zum Institut / zur Akademie

„Selbst wenn man die Menschen hier nicht kennt, entsteht sofort eine vertraute

erwartete mich eine Gruppe unglaublich netter Menschen, die mich herzlich begrüßten

man wird akzeptiert, egal welcher Religion oder Nation man angehört. Hier wird nicht

mehr einen so netten und interessanten Abend verbracht. Es gab spannende Vorträge,

Atmosphäre und man fühlt sich immer willkommen. Das ist auch kein Wunder, denn

versucht die Meinung der Menschen oder den Menschen selbst zu ändern. Was zählt ist

eben diese Meinung und das Interesse an der Tätigkeit der Akademie, an den Diskussion, Lehrgängen und an Gott und der Welt.„

Irina, Studentin der Theater- Film- u. Medienwissenschaft „Dem Figlhaus gelingt Dank all derjenigen, die sich hinter seinen Wänden aufopfe-

rungsvoll engagieren, ein Spagat zwischen kultureller Umsichtigkeit und sozialem

Engagement. Durch vorbildliche Organisation und einer gehörigen Portion Idealismus

kreiert das Haus eine Schnittstelle zwischen öffentlichem Leben und privater Einigkeit. Die Veranstaltungen des Figlhauses sind ein freudiges Ereignis, da es zu einem willkom-

menen Austausch von Nationalitäten, Generationen und Glaubensgemeinschaften kommt. Das Figlhaus schließt seine Tore nicht vor Fremden, sondern öffnet die Türen

stets noch weiter zu einem interkulturellen, interreligiösen und intersozialen Austausch. - Wortwörtlich eine Insel der „Seeligen“ im Herzen Wiens.“

nette Gespräche bei Häppchen, Saft und Wein...und was das Verblüffendste für mich war: Ich hatte nicht eine Minute lang das Gefühl, dass das hier irgendetwas mit Kirche zu tun hat. Jedenfalls nicht in dem Sinne, in dem ich es eventuell erwartet hätte.

Und so ist es bis heute. Ich habe unglaublich liebenswerte Menschen kennengelernt, auf die ich mich immer wieder freue, wenn wir uns treffen. Wir diskutieren über verschiedenste Themen mit den unterschiedlichsten Menschen. Von Medien und Politik, über Liebe und Sexualität bis zu Religion und Europa. Und auf diese Art und Weise setze ich

mich gerne mit all diesen Themen auseinander, auch mit dem der Religion...denn was mir diese Erfahrung bringt, was mir diese Gespräche schenken, ist eine Erweiterung meines Horizontes. Und dafür bin ich sehr dankbar.“

Caroline, Studentin der Theater- Film und Medienwissenschaft „Was macht die „Seele vom Haus“ aus?

Laura, Studentin der Theater- Film- u. Medienwissenschaft

Hier werden brennende Themen mit visionärem Geist und belebender Leichtigkeit in

„Als ich Anfang des Semesters in einem überfüllten Vorlesungsraum meines Studien-

sinnstiftende Investition.

gangs saß, nämlich in einer Filmvorlesung der Theater-Film- und Medienwissenschaft, bemühte sich vorne jemand lauthals in die Menge sprechend, einen Kurs anzukündigen, der mein Interesse sofort weckte und mich hellhörig werden ließ. Einen Medienkom-

petenzlehrgang. Aha. Und wer bietet den an? die Akademie für Evangelisation. Aha. Was ist das? Kirche? Aha. Ein Kurs, der von einer kirchlichen Akademie angeboten

wird? Hmmmmm... Ich gebe zu, das machte mich stutzig, denn bisher hatte ich mit

Kirche nichts Näheres zu tun und abgesehen davon war ich immer erst einmal skeptisch, was Angebote mir unbekannter Organisationen angeht. Nun war es aber so, dass das angekündigte Programm der ganzen Geschichte wirklich überzeugend war. Also hörte

ich auf den guten Rat meiner Mutter (denn Mütter haben ja nun meistens den besten Rat zu bieten)...sie meinte: „Geh hin, schau es dir an... wenn es nichts ist, dann bleibst du eben wieder weg.“ Also ging ich hin. Und ich ging wieder hin... denn ich war begeistert. Es

42

und zu einem Lehrgang einluden, der vorbildlichst organisiert war. Ich habe lange nicht

Wort und Tat umgesetzt. Zeit ist hier keine Verschwendung. Nein, sie ist teure und gleich

Uhren scheinen still zu halten, um den wertvollen Momenten geprägt von offenem

Austausch noch mehr Zeit und Raum zu geben, teils an den ungewöhnlichsten Orten, um die gemeinsame Zeit in seiner Fülle auszukosten in angenehmer Atmosphäre.

Menschen begegnen einander hier im Dialog und Diskurs aber auch im Gebet der

Zukunft – bereit den Reichtum der Interreligiösität zu integrieren. Sie tun dies jedoch nicht mit der rosaroten Brille, oder gar philosophierend, schlafwandelnd verträumt auf der Welt-entrückten Wolke. Themen werden zeitgerecht, wohl geerdet sehr konkret am

Schopf gepackt. Tabus werden, Grenzen sanft berührend, ausgeweitet, in neue gesell-

schaftsgerechte Form gebracht und doch in ihrer inhaltlichen Härte konkret bearbeitet

– Wo Ausgrenzung war, folgt Einbindung und Integration neuer Sichtweisen, wohl verankert in Glauben und tiefem, religiösen Ansinnen.

Im respektvollen Diskurs, im sinnstiftenden, offenen Dialog sich miteinander ausein-

43


5

AKADEMIE FÜR EVANGELISATION

Jahresbericht 2009 /10

Eine Einrichtung der kath. Gemeinschaft Emmanuel in der Erzdiözese Wien

5. Testimonials

Testimonials von Medien- und EU-Lehrgangsabsolventen zum Institut / zur Akademie ander setzend zu Neuem zusammen fügend. Es wird erlebbar, was den Sinn des Lebens tatsächlich ausmacht, stets geprägt von Mission, Vision erfüllt von aktivem Werte-

Bewußtsein. Glaube bekommt hier wieder spannende Tiefe, liefert Antworten, wo

Studienrichtungen wie Politikwissenschaft anrechenbar (zum Beispiel als Wahlfach).

Bedarf und Fülle von gestellten und oftmals untersagten Fragen ist.

Durch die Kurse und die Diskussionsabende und Talks hat man die Chance bekannte

Top-Qualität im Kern wie in Substanz macht die vielseitigen Vortragenden aus allen

wissen zum Thema EU und Medien zu bekommen. Ebenso muss ich die Reisen nach

Die mutige Themensetzung wird von den Dialog-PartnerInnen stets angenommen

Tourist nicht zu sehen bekommt und dort ebenfalls auf Leute trifft die zur Thematik

Bereichen aus.

– niemand drückt sich vor den persönlichen wie zwischenmenschlichen Herausforderungen und Ver-Antwortungen sich stets auf gleicher Augenhöhe begegnend. Die Ergebnisse der möglichen Begegnungen sind geprägt von Berührung – von Seele, Geist

wie Körper und Herz. Wie sehr sich ein Berühren allerdings ergibt, ist abhängig wie sehr die Herzen der Teilnehmenden geöffnet sind. Vermutlich macht die Seele des Hauses aus, dass sich durch all diese Ingredienzien, ein Setting kreiert, in dem Angst bei Seite geschoben wird, sich Herzen für den Dialog öffnen, in ihrem wahren Sein begegnen

können und auch wollen, interessiert am ehrlichen Austausch zu Themen, die Menschen und damit die Welt tatsächlich berühren und weiter-bewegen.“

Eine junge Ärztin

„Offen, ehrlich, hochwertige Gäste. Das Team ist im Glauben an das Evangelium wie in

der Hoffnung tief verwurzelt. Die Freude, durch den Glauben zu leben, begegnete mir im gemeinsamen Gebet und Gesang; die Liebe ist hier spürbar. Die Menschen bei euch menscheln = sie sind Mensch und nicht eine Figur, eine Kopie, sie sind echt. Das ist für mich das Herz und die Seele von euch, … all eure Mitarbeiter.

Private, wie auch exklusive Diskussionsrunden mit prominenten wie kompetenten

Personen und Experten kennenzulernen, Kontakte zu knüpfen und viel Hintergrund-

Rom und Brüssel herausstreichen, in dem man viele Orte sieht, die ein gewöhnlicher

viel erzählen konnten. Besonders möchte ich vielleicht den ältesten und jugendlichsten Experten erwähnen. Herr Kinsky – ein „cooler“ und sehr nobler Herr, der uns ein profundes EU-Wissen und seine Erfahrungen mitgegeben hat.

Ein wesentlicher Teil der Akademie war die Gemeinschaft, das Miteinander und diese Offenheit der Mitarbeiter, Bewohner und anderen Studierenden. Dieses Miteinander konnte ich vor allem bei den hervorragenden Festen und Veranstaltungen erleben, ich konnte neue Leute kennen lernen und so viel fürs Leben mitnehmen.

Eine weitere wichtige Botschaft, die ich nicht missen möchte, sind der Glaube und die

Religion. Nicht das ich gläubig war oder es bin, aber ich konnte lernen warum man glaubt, denn jeder hat eine unterschiedliche Geschichte und Gründe und man hat nie versucht einen anderen zu einem gläubigen Menschen zu machen, aber dieses Verständnis füreinander und das Interesse am anderen habe ich so noch nie erlebt.

Und es fühlte sich sehr gut an und ich bin auch dankbar dafür... Es gibt viel was ich mitnehmen konnte. Ein Spruch lautet „Du sollst soviel wie nur möglich mit deinen Augen stehlen“.

Moritz, Student der Politikwissenschaft

Gästen haben meinen Horizont erweitert. Im doch kleinen Rahmen sehr gut ausge-

„Ergänzend zu meinem Studium, welches sehr theorielastig ist, hatte ich das Bedürfnis

- Workshop mit dem Rollenspiel fand ich witzig.

Der Medienkompetenzlehrgang bot sich hiermit als eine sehr passende Ergänzung an.

bildete und erfahrene Menschen treffen zu können, finde ich sehr exklusiv. Den Missions Danke, das es euch gibt.“

Roman, Student der Filmakademie Wien „Da ich sowohl den Medienlehrgang als auch den EU-Kurs besucht habe, konnte ich eines besonders feststellen: Verglichen mit Uni-Kursen sind diese Kurse offener, es gibt

ein größeres Miteinander im Kurs. Die Themen waren interessant und man konnte –

44

verglichen mit Uni-Kursen viel Wissen mitnehmen. Und die Kurse sind für manche

parallel einen praktischeren Einblick in journalistische Arbeitbereiche zu bekommen.

Für mich waren insbesondere die Vorträge von praktizierenden Journalisten von Vorteil, um einen Eindruck bzw. eine Bestätigung meiner Berufswahl zu erhalten. Heutzutage

gibt es zu viele Informationen, die bei weitem nicht alle übermittelt werden können. Zu lernen, genau hierbei die wichtigsten Informationen auszusuchen ist somit nicht leicht. Anhand praktischer Übungen im Lehrgang konnte ich somit einen realistischen Eindruck bekommen, wie Nachrichten, speziell in den Printmedien, bewertet werden.

45


AKADEMIE FÜR EVANGELISATION

5

Jahresbericht 2009 /10

Eine Einrichtung der kath. Gemeinschaft Emmanuel in der Erzdiözese Wien

5. Testimonials

Testimonials von Medien- und EU-Lehrgangsabsolventen zum Institut / zur Akademie Ein weiterer wichtiger Punkt war für mich der direkte Austausch mit Journalisten im

gegangen ist. Die Frage der Sinnstiftung und Visionssuche wurde in den Mittelpunkt

meine Sichtweise in Bezug auf Medien weiter entwickelt und bereichert.

densten Leuten ins Gespräch zu kommen. So empfinde ich das Haus als warmen Ort

Gespräch, wie zum Beispiel über Alltagserfahrungen. Diskussionen in der Gruppe haben Gerade heutzutage ist es nicht leicht, einen tieferen Sinn im Medienbereich zu finden. Im Lehrgang kamen jedoch genau diese Menschen zusammen, die mit Medien egal welcher Form weiterhin eine Botschaft übermitteln wollen.“

Katja, Studentin der Theater-, Film- und Medienwissenschaft „Ich möchte mich für die tolle, absolut interessante Zeit bedanken, die ich von Jänner

bis April 2009 bei euch im Institut genießen durfte. In meinem Studium der Theater-, Film- und Medienwissenschaften war ich der journalistischen Praxis nie so nahe, wie

an dem Kommunikation und Austausch gelebt wird. Wer sich an den Aktivitäten betei-

ligen will ist gern gesehen und kann die Gemeinschaft bereichern, jeder in dem ihm möglichen Maß. Ich weiß, dass ich als Mensch jederzeit willkommen bin, egal ob und

welche religiöse Orientierung ich lebe. Dieser Ort strahlt für mich eine gewisse Ruhe und

Sicherheit aus, getragen durch Gemeinschaft, die Bereitschaft miteinander zu Sein und in Dialog zu treten.“

Julia, Studentin der Theater-, Film- und Medienwissenschaft

in diesem Lehrgang. Die interessanten Vorträge von Fachleuten haben mir nicht nur

„Der Medienlehrgang war für mich eine ganz besondere Erfahrung, da er mich nicht nur

gewährt, sondern mich darüber hinaus inspiriert und motiviert.

sondern mir auch völlig neue Seiten der Medien aufgezeigt hat. Ich konnte einen sehr

einen tollen Einblick in den Berufsalltag von Journalisten und Medienwissenschaftlern

Der Lehrgang hat mein Interesse an meinem Studium weiter geweckt und mir gezeigt, dass ich damit sehr viel mehr erreichen kann, als ich mir bis dahin zugetraut hätte. Motiviert habe ich angefangen, mich über das Studium hinaus aktiv mit der Medien-

wissenschaft auseinander zu setzen und versucht, weitere Einblicke in den Berufsalltag

zu bekommen. Ich habe noch im März eine Praktikumsstelle in einer TV- Redaktion

mit sehr vielen interessanten und vielseitigen jungen Menschen zusammengebracht hat, guten Einblick in die Praxis und Theorie der Medien erhalten und besser verstehen, auf welche Weise Medien manipulieren können - aber vor allem, welch positives Potenzial in ihnen steckt.“

Gerlinde, Studentin Französisch und Italienisch

bekommen, was meine gute Einstellung gegenüber dem Lehrgang absolut bestätigt hat.

„Die Akademie für Evangelisation in Wien ist der gemeinsame Hafen vieler Menschen

mir bei meinem Praktikum sehr geholfen!

Jahren eher zufällig auf das Kursprogramm der Akademie aufmerksam geworden.

Das Wissen, das ich mir in meinem Studium und auch im Lehrgang angeeignet hat, hat

„Ich möchte mich also für die spannenden Abende, die netten Gespräche in entspannter Atmosphäre, aber auch ganz besonders für die Motivation bedanken, die ich durch den

Lehrgang bekommen habe. Es ist wichtig, einen Einblick in die Praxis zu bekommen, um zu erkennen, wie viele Möglichkeiten sich einem bieten, wenn man nur selbst aktiv daran arbeitet!

Dabei habt ihr mir sehr geholfen und ich bin wirklich glücklich, an diesem Lehrgang teilgenommen zu haben!!!!“

Delphine, Studentin der Theater-, Film- und Medienwissenschaft „Ich habe das Institut für Evangelisation und seine Mitarbeiter anfangs als Veranstalter

des Medienkompetenzkurses kennengelernt. Dabei ist mir vor allem die angestrebte

Professionalität und Ernsthaftigkeit aufgefallen mit der man an die Organisation heran-

46

gestellt. Immer wieder gab es auch den Raum und die Gelegenheit mit den verschie-

unterschiedlicher Herkunft, Weltanschauung und Nationalität. Ich bin vor etwa drei

Nachdem ich Medien- sowie EU-Kurs absolviert habe, kann ich nun sagen, von Qualität und auch Wissen der ReferentInnen gibt es in Wien wenig Vergleichbares. Persön-

lichkeiten des politischen und geistlichen Lebens in Österreich, genauso wie führende Protagonisten der österreichischen Medienszene konnten uns an ihrem Wissen teilhaben

lassen – die Europäische Union ermöglichte auch spannende Exkursionen. Die Kurse

an der Akademie haben mein Bild und Vertrauen für ein gemeinsames Miteinander in Europa ausgebaut und vertieft. Auch abseits der Kurse wurden und werden Gesprächs-

kreise und offene Diskussionen über verschiedenste gesellschaftliche und politische

Themen veranstaltet, die sich großer Beliebtheit erfreuen. Die Akademie lebt vor, was auch im vereinten Europa gelten soll und muss – „VIRIBUS UNITIS“.

Alexander, Student der Politik- und Geschichtswissenschaft

47


6

AKADEMIE FÜR EVANGELISATION

Jahresbericht 2009 /10

Eine Einrichtung der kath. Gemeinschaft Emmanuel in der Erzdiözese Wien

6. Finanzierung und Rechtsstatus

Spendenkonto: Der Großteil der Finanzmittel für die Akademie muss selbstständig jedes Jahr neu durch Spenden, Sponsoring und Subventionen aufgebracht werden. Deswegen ist die Akademie auf viele Spender angewiesen, die aus ideellen Gründen diese Projekte unterstützen wollen. Das Geschäfts- bzw. Studienjahr läuft von September bis August des darauffolgenden Jahres.

Mission Emmanuel Erste Bank Spendenkonto: 28411063700 Blz: 20111 IBAN: AT 852011128411063700 BIC: GIBAATWWXXX

Finanzmittel des Jahres 2009 / 10

Träger der Akademie: Die Gemeinschaft Emmanuel Die Akademie für Evangelisation in Wien wird getragen von der katholischen Gemeinschaft Emmanuel in der Erzdiözese Wien. Diese ist eine internationale Vereinigung von Gläubigen, die weltweit in 80 Ländern vertreten ist und seit den 70er Jahren zahlreiche Projekte der Mission und des Dialogs betreut. Ihr Gründer, der Pariser Filmkritiker Pierre Goursat, war davon beseelt, die christliche Botschaft auf neue Weise in die Begegnung mit der heutigen Gesellschaft zu bringen. Vor allem laden die Mitglieder der Gemeinschaft zu einem Dialog mit dem „Emmanuel“ ein, der in der Bibel für Jesus Christus als „Gott mit uns“ steht. Die Programme der Akademie in Wien sind für alle Interessenten unabhängig von ihren religiösen und weltanschaulichen Überzeugungen offen. Gleiches gilt für die Lehrenden.

Rest-Spendenbedarf 2009/2010 86.000 EUR

Einzelspenden 16%

Missionsprojekte 11% Teilnehmergebühren 13% Gesamtfinanzierungsvolumen 2009 /10

Personalsubvention 7%

EU 1%

Sonstige Erlöse 9% Gemeinnützige Organisationen 14% Bischofskonferenz 6%

48

Missio 4%

Rechtsstatus Die Akademie für Evangelisation ist eine Einrichtung der Gemeinschaft Emmanuel. Die Gemeinschaft Emmanuel ist eine mit Rechtspersönlichkeit ausgestattete Vereinigung von Gläubigen päpstlichen Rechts und in Österreich einer Körperschaft öffentlichen Rechts gleichgestellt (gemäß Artikel XV § 7 des Konkordats, BGBl. II Nr. 2/193).

Erzdiözese Wien 7%

49


7

7. Impressum / Kontakt

AKADEMIE FÜR EVAGELISATION Figlhaus Schenkenstraße 2 1010 Wien ÖSTERREICH Tel: 01 532 5632 0 Fax: 01 532 5632 210 office@akademie-wien.at www.akademie-wien.at

50

Dr. K arl-Lu eger Ring

se gas k n Ba

ße tra els Löw

Parlament

Burgtheater

ken n e Sch

Volksgarten

ße stra

Rathauspark

e aß lstr we Lö

Rathaus

S

sse nga rre He

Rathauspark

Minoritenplatz

U3 Bundeskanzleramt


AKADEMIE FÜR EVANGELISATION Eine Einrichtung der kath. Gemeinschaft Emmanuel in der Erzdiözese Wien

Figlhaus | Schenkenstraße 2 A-1010 Wien Tel 01 532 56 32 0 Fax 01 532 56 32 210 office@akademie-wien.at www.akademie-wien.at


Jahresbericht 2009/10