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NEUGIER

Anwendung von Dünnglas im Bauwesen Das Josef Ressel Zentrum für Dünnglastechnologie am Department Bauen, Energie & Gesellschaft beschäftigt sich mit innovativen Anwendungen von sehr dünnem Glas im konstruktiven Ingenieurbau. Die Besonderheit: Das verwendete Glas ist weniger als zwei Millimeter dick.

Angewandt forschen

Projektbasiert lernen

Laptops, Tablets oder Smartphones – bei vielen Technologien des Alltags kommt bereits ein Bildschirm aus sehr dünnem Glas zum Einsatz. An der FH JOANNEUM wird innovativ und zukunftsorientiert an der Anwendung von weniger als zwei Millimeter dünnem Glas im konstruktiven Ingenieurbau geforscht. Der große Vorteil von Dünnglas: Es ist flexibel und lässt sich leicht biegen. So können spezielle Formen im Gebäudebau wie Stützen, Träger oder Fassadensysteme billiger und umweltschonender produziert werden.

Mitarbeiterinnen, Mitarbeiter und Studierende des Instituts Bauplanung und Bauwirtschaft entwickeln in ihren Projekten sowohl statische als auch dynamische Modelle – zum Beispiel eine Fassade, die man auf und zu schieben kann, ähnlich wie ein falt­ bares Garagentor. Eine wichtige Rolle spielt auch der Know-how-Transfer von der Forschung in die Lehre: Auf Basis der wissenschaftlichen Erkenntnisse zur Festigkeit, Verbundwirkung, Fügetechnik und Geometrie werden mögliche Anwendungsfelder für Dünnglas im Bauwesen erarbeitet.

F H JOANNEU M | ANNUA L R EP ORT 2 0 17/2 0 18

D E PA RTMENTS

Profile for FH JOANNEUM - University of Applied Sciences

Annual Report 2017/2018  

Geschäftsbericht und Wissensbilanz der FH JOANNEUM

Annual Report 2017/2018  

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