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MAKING OF PBSA DÜSSELDORF 27sept12/–januar13 textbooklet als grundlage zur arbeit Prof. Zimmermann, prof. lacour


MAKING OF PBSA DÜSSELDORF 27sept12/–januar13 textbooklet als grundlage zur arbeit Prof. Zimmermann, prof. lacour

Seminar: Donnerstag, 9-12 Uhr, B 1.27 Prof. Dr. Rainer Zimmermann, Prof. Laurent Lacour Entwicklung des Corporate Design der Peter Behrens School of Arts (PBSA) Entwicklung eines Internetauftritts Im vergangenen Semester wurden Corporate Design Vorschläge für die Fachhochschule und ihre Gliederungen PBSA und die Fachbereiche entwickelt und exemplarisch in Anwendungen übertragen. Der CD Prozeß für die Hochschule insgesamt wird jetzt ein Semester pausieren und die finale Entscheidung über den Namen der Hochschule abwarten müssen. Wir wollen die Zeit nutzen, um die Idee, die Inhalte und das Erscheinungsbild von PBSA zu entwickeln und weiter auszugestalten - und zwar in der denkbar anspruchsvollsten und komplexesten Anwendung: einer neuen PBSA Website für die Fachbereiche Architektur und Design. Das Seminar arbeitet in drei Workstreams: Redaktion, Design und Klickdummy. Studierende können je nach Engagement und Bandbreite ihrer Mitwirkung bis zu drei Scheinen in diesem Seminar erwerben. Die Redaktion hat die Aufgabe, die Corporate Identity der PBSA aus der Identität beider Fachbereiche zu entwickeln und in beispielhaften webfähigen Textsorten wie Porträt, Hintergrund, Feature, Reportage zu formulieren, Inhalte aus der heutigen Website auszuwählen und zu bearbeiten sowie neue Inhalte zu produzieren. Die Aufgabe setzt eine hohe Dialogfähigkeit mit beiden Fachbereichen und eine ebenfalls hohe Sprechfähigkeit zu den Themen beider Fachbereiche voraus. Die Arbeit der Redaktion bildet das inhaltliche Fundament für die Arbeit der beiden anderen Teams. Das Designteam wird vorhandene Entwürfe optimieren und neue entwickeln. Der Designprozeß wird durch externe Agenturpartner und CD/Web-Experten begleitet, die studentische Entwürfe diskutieren, kritisieren und eigene Gestaltung vorstellen. Während das Redaktionsteams sich ganz auf die Identität der PBSA einlassen kann, muß das Designteam immer auch auf das Allgemeine der Hochschule reflektieren und ein CD entwickeln, das anschlußfähig an das künftige Erscheinungsbild der Hochschule insgesamt sein muß. Das Klickdummyteam verarbeitet gestaltete Texte und Screens zu einem Klickdummy. Auch hier wird das Seminar von externen Experten stimuliert und unterstützt.      


MAKING OF PBSA DÜSSELDORF 27sept12/–januar13 textbooklet als grundlage zur arbeit Prof. Zimmermann, prof. lacour

lernziele / research–to–project kompetenzen entwickeln / online und digitale branding konzepte entwickeln / ganzheitliches, medienübergreifendes gestalten mit schwerpunkt: online / organisation und zeitplanung / theoretische inhalte erfassen und dafür visuelle umsetzungen schaffen / komplexe inhalte aufspalten in allgemeinverständliche umsetzungen / den arbeitsprozess dokumentieren und mit als ergebnis begreifen fragen und aufgaben / wie kommunizieren moderne hochschulen in online-medien? / wie wird die identität und philosophie einer hochschule sichtbar kommuniziert / welche sprache wird gesprochen _> student _> andere stakeholder vorgehen / recherche zu allen das thema betreffenden fragen / recherche zum thema struktur der pbsa: fachbereiche, themen, branding, name, etc. / mindmapping des themenkanons in vollem umfang / erstellen eine sitemap als basis für dien online-entwurf / recherche zu themenbereichen wie: / digitales branding / einsatz von wort-/bildmarken / flächenkonzepte bei optimaler usability / layout und typografie / bildsprache im bereich online / farben / corporate wording / film / etc.


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1 – es gibt fünf phasen des projekts, die dozenten geben im laufe des semesters die timings dafür durch phase 1 – analyse, kick off phase 2 – recherche phase 3 – design phase 4 – programmierung phase 5 – präsentation 2 – bitte organisieren sie unter sich: teams nicht kleiner als 2 personen, nicht größer als 4 personen 3 – prozesse werden dokumentiert – der weg ist das ziel: sämtliche zwischensteps und analysen sollen archiviert und systematisch geordnet werden. sie sollen teil unserer gesamtdokumentation werden.


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zukünftige markenarchitektur der peter behrens school of arts unter der dachmarke fachhochschule düsseldorf

dachmarke

Fachhochschule Düsseldorf University of applied Sciences fachbereiche

PBSA Peter Behrens School of Arts (FB 1+2) FB 3 Elektrotechnik FB 4 Maschinenbau und Verfahrenstechnik FB 5 Medien FB 6 Sozial- und Kulturwissenschaften FB 7 Wirtschaft weitere untergruppierungen, z.b. lehrbereiche

PBSA Peter Behrens School of Arts FACHBEREICH 1 – Architektur Lehrbereiche 1 – x FACHBEREICH 2 – Design Lehrbereiche 1 – 23


MARTIN KAHL CAMPUS IDENTITY 01 Hochschulen lassen sich von Werbeprofis mit Logos und neuer Corporate Identity ihr Image aufpolieren. So wollen sie im Wettbewerb um gute Studenten und Forscher punkten. Jubelnd werfen die Absolventen ihre Doktorhüte in die Luft. Sie feiern den Abschluss ihres Studiums, das sie an der International University Bremen begonnen haben und nun an der Jacobs University beenden. Der Name ist noch so neu, dass er bislang in voller Größe nur auf einer Plastikplane zwischen zwei Baumwipfeln flattert. Nach der 200-Mio.-Euro-Spende des Kaffeemilliardärs Klaus Jacobs wechselt die Uni nun ihren Namen. Das neue wappenähnliche Logo mit einem „J“ für Jacobs, einem „i“ für Internationalität und Interkulturalität sowie einer stilisierten Weltkugel solle zeigen, wie „modern und weltoffen“ die Privatuni sei, sagt Präsident Joachim Treusch. Im zunehmenden Wettbewerb müssen sich die Unis mit einer starken Marke positionieren Hochschulen bewerben ihre akademische Dienstleistung zunehmend wie ein Produkt auf einem immer stärker umkämpften Markt. Sie stehen im internationalen Wettbewerb um exzellente Studenten und Forscher und setzen dabei jetzt auch auf ihren guten Namen. Vorbild sind amerikanische Spitzenuniversitäten, die schon seit Jahren ihr Image mit Broschüren und Kampagnen aufpolieren. „Noch vor zehn Jahren kam es einer Kulturrevolution gleich, wenn man das Wort Marketing an deutschen Universitäten in den Mund nahm“, sagt Christoph Burmann, Marketingexperte an der Universität Bremen. „Früher gab es abgeschottete Märkte und jede Uni hatte ihr Einzugsgebiet mit ihren Studenten. Heute konkurrieren insbesondere die Elitehochschulen mit anderen Spitzenunis in der Welt. Da muss man alle Ressourcen unter einem ausdrucksstarken Logo bündeln, das für die Marke steht.“ Der Relaunch des Corporate Designs der Jacobs University wurde entsprechend wichtig genommen. „Wir wollen international in die Top-Liga aufsteigen. Deshalb muss unsere Außendarstellung stimmen“, sagt Uni-Präsident Treusch. Sechs Agenturen aus ganz Deutschland wurden zu einem Wettbewerb, einem Pitch, eingeladen. Am Ende setzte sich die Bremer Agentur Via Roeper durch, die bereits das Magazin der Uni neu gestaltet hat. „Da darf man nicht knauserig sein“, sagt Treusch und beziffert die Kosten für die Neugestaltung der gesamten Corporate Identity im „sechsstelligen Bereich“. Auch öffentliche Unis setzen auf ein professionelles Erscheinungsbild Wie wichtig eine professionelle Außendarstellung ist, erkennen inzwischen auch öffentliche Universitäten. Die Universität zu Köln etwa führte vor sechs Monaten ein einheitliches Corporate Design ein. Die Durchsetzung war nicht einfach: „Die ästhetischen Ansprüche der Professoren sind sehr unterschiedlich“, sagt Vizekanzlerin Ina Gabriel. Inzwischen ist das neue Erscheinungsbild weitgehend akzeptiert. Im Herbst plant die Pressestelle eine Art Roadshow durch die Universität, bei der alle Mitarbeiter ein Willkommenspaket mit dem Handbuch zur Verwendung des Corporate Designs erhalten. Über dessen Einhaltung sollen zwei neue Grafikdesigner wachen. Auch kleinere Hochschulen feilen an ihrer Außenwirkung. Die Uni Ulm überarbeitete jüngst zum 40-jährigen Bestehen ihr Erscheinungsbild. „Das vorige Design war ziemlich verstaubt“, sagt Unipräsident Karl Joachim Ebeling. Auf einer Veranstaltung seien die Publikationen der unterschiedlichen Fakultäten nebeneinander gelegt worden. „Da war nichts einheitlich - ein buntes Durcheinander von Farben“, sagt Pressesprecher Willi Baur und ergänzt trocken: „Wir stehen in einem harten Wettbewerb, sowohl lokal als auch national, und wir müssen bei der Zielgruppe gut ankommen. Das ist so wie bei einem Automobilhersteller oder einer Zahnpastafirma“. Leuphana Universität Lüneburg: Neues Image mit Scholz & Friends Der bisher auffälligste Imagewechsel einer deutschen Universität ist zurzeit in Lüneburg zu beobachten. Dort wurde die örtliche Uni im März in Leuphana Universität Lüneburg umbenannt. „Ein neues Studium braucht auch einen neuen Namen“, sagt Vizepräsident Holm Keller. Mit einem vollkommen neuem Studienkonzept und einem neuen Image will die Uni, die bisher mehr durch chronische Unterfinanzierung als durch besondere Forschungserfolge auffiel, jetzt bundesweit punkten.


MARTIN KAHL CAMPUS IDENTITY 02 Auch beim Marketing ging Keller neue Wege und beauftragte die Agentur Scholz & Friends. Für die Werber, die sonst für Marken wie Holsten Pilsener oder Siemens Kampagnen planen, war die Beratung der Universität Lüneburg ein Pilotprojekt. Deshalb ließen sie sich nur ihren Aufwand vergüten, und stellten ansonsten ihr Know-how kostenfrei zur Verfügung. „Wir wollten ausloten, inwiefern Bildung für uns ein Markt werden kann“, sagt Wolfgang Steinhaus, Geschäftsführer von Scholz & Friends Hamburg. „Bei der Studienwahl geht es um eine der wichtigsten Lebensentscheidungen“, sagt Holm Keller, „diese werden meist auf miserabler Datenbasis getroffen“ . Die Universitäten aber hätten die Pflicht, mit den erforderlichen professionellen Mitteln Studenten über ihr Angebot aufzuklären. Die Werbeagentur führte daher zunächst eine Marktstudie unter Studenten durch. „Wir wollten wissen, wie sich Abiturienten für ihr Studium entscheiden, welche Ansprüche sie an ihr künftiges Lernumfeld haben, und wie man sie am besten erreichen kann“, sagt Wolfgang Steinhaus. Auf Basis dieser Ergebnisse suchten die Werber dann den Namen Leuphana - eine griechische Bezeichnung für die Stadt Lüneburg - und entwarfen ein vollkommen neues Corporate Design inklusive Logo, Schriftzügen und Farben. Bei Scholz & Friends ist man sich nun sicher, dass Hochschulbildung „ein immer interessanteres Marktsegment werden wird“, so Steinhaus, „in dem zunehmend Marken miteinander konkurrieren und es eine Premiumkategorie geben wird“. Wie beim Bier. Quelle: Corporate Identity Portal


Bradford College New positioning 01 Bradford College is changing in pursuit of a new vision. The College’s new strategic plan aims to position the college as one of the top colleges in the UK by 2010, offering a unique range of courses, from basic education to postgraduate degrees. To celebrate the College’s new agenda and raise its profile the College has developed a brand new corporate identity (‘Bold B’) that will communicate its values and ambitions. Having undertaken a research and consultation period with staff, students, corporation members, potential students and parents over the summer to review the College’s brand, a new corporate identity was developed based on core values that the College aims to encapsulate (approachable, energetic, warm, friendly, inspiring & supportive). Proposed brand identities shaped by findings from the consultation period were tested with staff, students and potential students at each stage of the design process. Two design routes were selected as the preferred options, and after a final round of market testing the ‘Bold B’ logo emerged as the clear winner. The College hopes that the new identity will communicate the College’s vision and renewed mission: “To help students from the region, nationally and internationally, achieve their potential, and make a rewarding contribution to their own communities.” Developing a new brand identity is one of a number of initiatives contained within the College’s new strategic plan. Other elements include: an ambitious accommodation strategy, the College’s 175th Anniversary celebrations in 2007, an intention to obtain degree awarding powers and ultimately University College status. The new identity was officially launched to staff at a Training and Planning day held in November. A college wide brand implementation programme is currently underway.


Robert Paulmann Corporate Design – 10 Gebote 01 01 kein make up corporate design muss sich in allen bereichen niederschlagen und sich kontinuierlich weiterentwickeln. 02 keine insellösungen isolierte „chirurgische eingriffe” schaden dem gesamtprozess. 03 erst denken dann handeln die inhaltliche konzeption muss zuerst verbindlich formuliert sein. 04 integriert handeln corporate design beinhaltet mehr als nur das logo und den briefkopf – medienübergreifend denken! 05 keine schnellschüsse unternehmensidentität wird über einen längeren zeitraum erfahren und gelernt. kurzfristige, wechselhafte aussagen verhindern das. 06 nicht alles alte ist schlecht nichts ist mehr wert als über jahre eingeführte visualitäten. nur wer den grossen neuanfang will (braucht), sollte das über jahre gelernte verwerfen. 07 sichtbar handeln sobald es entscheidungen gibt, die von der unternehmensleitung voll getragen werden, ist das corporate design eine hervorragende möglichkeit corporate identity für die mitarbeiter und die öffentlichkeit sichtbar zu machen. 08 corporate design ist chefsache die geschäftsleitung muss von anfang an mit an bord sein. das projekt muss von „ganz oben“ getragen werden. sonst wird es zwischen hierarcheien und eitelkeiten zerrieben. 09 zusätzlichen internen corporate identity beauftragten berufen er ist im unternehmen verantwortlich und sichert die prozess-kontinuität und die interne kommunikation 10 prozessgedanken leben corporate design ist ein prozess. allerdings muss dieser in überschaubare einzelprojekte unterteilt sein, sonst verliert das gesamtprojekt an elan und unterstützung.


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