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FF aktuell

Neuigkeiten der FF Wiener Neustadt

Ausgabe 2 / 2012

Eine Zeitung von Mitgliedern f端r Mitglieder, Freunde, Verwandte und Bekannte


Übungstermine, Veranstaltungen, Geburtstage und sonstige Termine Übungen 10. Mai: Aufzugsschulung Firma OTIS

Wichtige Termine der Kameradschaft… 

Mai: EOV Wagner I, EBI Knedlik, OLM Höne , LM Henschel II, HFM Ader, FM Aufreiter , ASB Ber nard , LM Malecek III , BM Schmidtberger I, VI Sander, JFM Kamper, PFM Gludowatz , JFM Schmiedicke , PFM Sit zenkopf, FJUR Mörth, PFM Karas, FM Wilfinger, FJUR Kohlhauser, LM Burgemeister, LM Dopler, HVM Györfi

19. Mai: Klettern

25. Mai: Schadstoffübung S3 im Abschnitt Gutenstein

31. Mai: Firmenlauf

7. Juli: Mountainbiken

12. Juni: Räumungsübung Gefangenenhaus

12. - 16. Juli: Neustadttreffen in Waiblingen

August: Besuch der Feuerwehr Monheim in Wiener Neustadt

16. Juni: Schulung Digitalfunk und digitale Pager, Praxis und Theorie

Das Kommando gratuliert...

Juni: V Bugnar II, EHLM Windisch I, EHBM Kittzap I, LM Spitzer, FM Greiner, JFM Nedbal, JFM Kandelsdorfer, ASB Lechner II, JFM Haberler, PFM Steinbrecher, OFM Fiedl VI, OV Sitzenkopf I, ASB Fenz, FM Michalitz V, HFM Nebl, OFM Michalitz IV, LM Geicsnek II, LM Egerer II, EHBM Haderer Juli:

Sie wollen die Freiwillige Feuerwehr Wiener Neustadt unterstützen, wissen aber nicht wie? Sie haben keine Zeit für eine Mitgliedschaft, wollen aber die ehrenamtliche Hilfe am Nächsten unterstützen? Wir freuen uns auch über finanzielle Unterstützung, um Ihnen mit funktionierendem Gerät zur Hilfe eilen zu können! BLZ 20267, Konto-Nr.: 12591 Spenden an uns sind seit 1.1.2012 steuerlich absetzbar!

EHLM Egerer I, OFM Henschel IV, LM Wilfing, LM Riedl V, JFM Fau, PFM Müller, HBM Michalitz II, JFM Heinzl, FM Fuhrmann II, HFM Milik I, LM Czettl I, HFM Kohout, JFM Stern II, FM Grimm III, ASB Lenauer, ABI Grimm II, LM Fohl, FM Steiner


Vorwort der Redaktion Liebe Kameraden, Freunde der Feuerwehr Wiener Neustadt und Angehörige! Bereits zum Zweiten Mal dürfen wir 16 Seiten geballte Information rund um die Feuerwehr Wiener Neustadt vorlegen. Und es gibt eine Erfolgsmeldung zu verzeichnen: Aufgrund der vielen Meldungen musste schon eine richtige Redaktionssitzung einberufen werden, um die Inhalte abzustimmen. VIELEN DANK FÜR DIE REGE ANTEILNAHME AN UNSEREM INFORMATIONSMEDIUM! Es ist wichtig, dass IHR mithelft, Informationen weiterzutragen. Es ist zudem unerlässlich, dass wir GEMEINSAM etwas bewegen. Und das geht nur, wenn wir vom Gleichen Sprechen. In dieser Ausgabe findet ihr eine Aufarbeitung des Dombrandes, Neuigkeiten aus den Referaten VB, Atemschutz, Zeugmeister und Kameradschaft. Und wieder gibt es eine Gewinnfrage auf Seite 9! Wir freuen uns auf weitere Beiträge und Ideen! Euer FF aktuell Team! Ideen, Wünsche, Anregungen? Bitte schickt ein Mail an

ffaktuell@ffwn.at

Vorwort des Kommandanten Liebe Kameraden, und Bekannte!

Freunde

Im 150. Bestandsjahr eine professionelle Institution auf der Basis des Freiwilligenwesens zu leiten ist mir eine große Ehre. Mit der Gründung unserer Feuerwehr wurde eine Entwicklung in unserer Region in Gang gesetzt, deren Auswirkungen man damals nicht im Geringsten ahnen konnte. Bei aller Achtung und Wertschätzung der Geschichte unserer Feuerwehr und der Personen, die diese wesentlich geprägt haben, sollten wir nicht in nostalgischen Erinnerungen verharren. Nur durch Tatendrang und Weitblick ist es überhaupt möglich, einen gesicherten Brand– und Katastrophenschutz aufrecht zu erhalten. Deshalb gebührt mein Dank allen Gönnern und Förderern unserer Feuerwehr, allen Mitgliedern unserer Feuerwehr und deren Familien. Die Arbeit in einer ehrenamtlichen Institution ist mit vielen Entbehrungen verbunden. Es ist wichtig, dass dies auch von den Mitbürgern gebührend honoriert wird, dass es auch in der heute wirtschaftlich schwierigen Zeit Personen gibt, die ihre Freizeit für die Sicherheit ihrer Mitmenschen opfern.

Fortschritt und Weiterentwicklung Durch gezielte Weiterentwicklung am Ausrüstungssektor, können wir uns für die immer größer werdenden Aufgaben rüsten. Ein großer Dank muss hier den Mitgliedern der verschiedensten Arbeitsgruppen innerhalb der Feuerwehr Wiener Neustadt ausgesprochen werden. Nur durch das intensive Auseinandersetzen mit den technischen Entwicklungen, den taktischen Weiterentwicklungen und einer gehörigen Portion an Wissensdurst ist es möglich, die vernünftigsten Lösungen für die Einsatzgeräte zu finden. Weiter so! Für die Sicherheit unserer Mitglieder und die Bürgerinnen und Bürger unserer schönen Stadt. Euer Josef Bugnar

Impressum: Herausgeber: Freiwillige Feuerwehr Wr. Neustadt, Babenbergerring 6, 2700 Wr. Neustadt; Für den Inhalt verantwortlich: BD Josef Bugnar; Redaktion: R. Berger, D. Steiner, D. Bugnar Auflage: 250 Stück; Erscheinungstermin unregelmäßig


Glimpflicher Großbrand Sirenenalarm, Dämmerung, Kälte und ein Dom in einer Rauchhülle: Die Stimmung am 6. März 2012 rund um den Domplatz werden die ersteintreffenden Kameraden der Feuerwehr Wiener Neustadt nicht so schnell vergessen. FF aktuell lässt einen gut organisierten Einsatz revuepassieren.

Eindruck der ersteintreffenden Mannschaft: Durch den dichten Rauch war nicht klar, wo es tatsächlich brennt. Foto: Mathias Schranz „Sofort am Domplatz ausrücken, mehrere Notrufe sind eingetroffen. Es ist am Domplatz total verraucht.“ Während der Dienstübergabe trafen mehrere Notrufe ein. Die Anrufer meldeten einen „völlig verrauchten Domplatz“ und dass es sich um den Dom selbst handelte, der offenbar in Brand stand. Der Diensthabende Johannes Krapp löste sofort Generalarm mit der höchsten Alarmstufe aus. Die Hausmannschaft rückte

gleichzeitig mit der Pager– und Sirenenalarmierung mit einem Tanklöschfahrzeug und der Drehleiter aus. „Als wir von der Herrengasse auf den Domplatz bogen, dachten wir, dass der ganze Dom in Flammen stand“, berichtet der Fahrzeugkommandant des ersten Fahrzeuges, Harald Sander. Tatsächlich war der ganze Dom in dichten Rauch gehüllt.

Brandherd bei ehemaliger Taufkapelle Die beiden Fahrzeuge nahmen an der Nordseite des Domes Aufstellung. Der Mesner war als ortskundige Person sofort auf Sander zugekommen. Gemeinsam wurde die Erkundung aufgenommen. Parallel dazu begann die Drehleiter Stellung bei der Quelle des Rauches zu beziehen. Über der ehemaligen Taufkapelle, nahe des Altarraumes, drang


dichter, grauer Rauch aus dem Dach des Zubaus aus dem Jahre 1486. Da zu diesem Zeitpunkt bereits abgeplatzte Dachziegel auf der Straße und auf einem Pkw lagen, wurde die Beseitigung der direkt im Bereich des Brandes parkenden Fahrzeuge gemeinsam mit der Exekutive veranlasst. Diese Maßnahme verhinderte weiteren Schaden an den dort parkenden Fahrzeugen. Laufend trafen weitere Fahrzeuge und Kräfte ein. Wiener Neustadts Branddirektor und Feuerwehrkommandant Josef Bugnar traf als Einsatzleiter kurz nach den ersten Fahrzeugen ein und erhielt eine erste Lagemeldung von Sander. „Unsere größte Befürchtung war, dass sich der Brand bereits auf den oberen Dachstuhl ausgebreitet hat. Von dort aus hätte das Feuer ungehindert

auf die gesamte Dachfläche übergreifen können“, so Bugnar im Gespräch mit FF aktuell. Im Schutze des Nordturmes, auf der dem Brandherd abgewandten Seite wurde der Atemschutzsammelplatz eingerichtet. Zudem forderte Bugnar die Feuerwehren Neunkirchen und Felixdorf mit den dort stationierten Hubrettungsgeräten an, welche sich im Bereitstellungsraum bei der Böheimgasse einfanden und dort auf weitere Befehle warteten. „Diese Sicherheitsmaßnahme war nötig, um im Falle eines Übergreifens des Brandes keine unnötige Zeit zu vergeuden“, erklärt Bugnar. Die eingerichtete Einsatzleitung wurde zum Dreh– und Angelpunkt im Einsatzgeschehen. Laufend trafen weitere Kräfte ein, die koordiniert und eingeteilt werden mussten. Routi-

niert und mit der, in den diversesten Stabsübungen und Einsätzen gesammelten, Erfahrung konnten Presse, Bürgermeister und vor allem der Hausherr, Probstpfarrer Msgr. Karl Pichelbauer laufend über das Einsatzgeschehen informiert werden. Der Baumeister der Erzdiözese Wien traf ebenfalls im Laufe des Einsatzes ein und stand der Einsatzleitung bei Fragen zu den baulichen Gegebenheiten zur Verfügung. Der mittlerweile umfassende Angriff durch zwei Atemschutztrupps von Innen und einem Atemschutztrupp über die Drehleiter und die Teleskopmastbühne von Außen war voll im Gange. „Unser Hauptaugenmerk galt den Kunstschätzen und er historischen Struktur des Gebäudes. Diese Dinge sind unwie-

Der Brand in der ehemalige Taufkapelle auf der nordwestlichen Seite des Domes war bereits fortgeschritten. Quelle: www.dompfarre-wienerneustadt.at/tour/Tourviewer_TOUR_DOM.html


derbringbar“, weiß Bugnar über die Wichtigkeit des Domes für die Stadt Wiener Neustadt als historisches Denkmal. „Es wurde äußerst behutsam vorgegangen. Kunstschätze wurden in nicht vom Brand betroffene Bereiche verbracht, Löschwasser wurde gezielt und dosiert eingesetzt. Auch wurde Rücksicht auf das kunstvoll ausgeführte Fenster zur ehemaligen Taufkapelle genommen. Man erinnert sich bei so etwas automatisch an den Hofburgbrand Anfang der 1990er Jahre. Dort fing auch alles mit einem kleinen Brand im Dachbereich an“, so Bugnar weiter. Einsatztaktisch war es eine Herausforderung: Fehlende Baupläne, keine Brandschutzeinrichtungen, wertvolle Einrichtung, eine Kubatur, die kein Druckbelüfter schafft und verwinkelte Wendeltreppen und schmale Gänge, die man als Besucher

des Domes nie zu Gesicht bekommt. Solche Voraussetzungen wünscht man sich nicht im Einsatz. Dem umsichtigen Vorgehen der Einsatzkräfte ist es zu verdanken, dass das vom Wiener Neustädter Maler Florian Jakowitsch im Jahre 1961 geschaffene Glasfenster nicht zu Bruch gegangen ist. Mittlerweile wurden die Flammen im Bereich des unteren Dachvorsprunges direkt über der 1957 eingerichteten Taufkapelle lokalisiert werden. Diese waren auch von Außen nach Freiräumen des Daches von Ziegeln zu sehen. Erst nach dem vollständigen Öffnen der Dachhaut mittels Axt und Rettungssäge konnte das Feuer niedergeschlagen werden. Bugnar: „Das ganze Leben ist ein einziger Lernprozess. Die Analyse des Einsatzes ergab, dass durch den Ank a u f v on s o ge n a n n t e n Fognails, der Brand noch effizienter bekämpft werden

kann. Wir haben dies bereits in das Fahrzeugkonzept der neuen Fahrzeuge übernommen und diese >Löschnägel< bestellt. Sie werden bereits im neuen Tank 5, welcher noch heuer zur Auslieferung kommen wird, eingebaut.“ (Anm. d. Red.: Lesen Sie mehr dazu in der nächsten Ausgabe) Polizei und Feuerwehr: Perfekte Zusammenarbeit Noch während der Einsatz in vollem Gange war, begann die Polizei mit den Ermittlungen zur Brandursache. Passanten und Schaulustige wurden befragt und tatsächlich konnte ein Phantombild anhand der Zeugenaussagen geschaffen werden. Auch das Landeskriminalamt wurde in die Ermittlungen involviert. Zudem unterstützte die Polizei die Feuerwehr bei den Absperrungsmaßnahmen und nahm die Daten der verstellten Fahrzeuge und deren Beschädigung durch den Brand und die herabfallenden Dachziegel auf. „Ein Brand, noch dazu im Dom, zieht immer viele Schaulustige an. Für uns ist es wichtig, dass wir nicht auch noch mit Zivilisten Arbeit hinzubekommen. Oft fällt es einem nicht auf und man ist beim Zuschauen plötzlich in einem Gefahrenbereich. Hier ist eine Absperrung dringend nötig gewesen. Die Polizei hat uns hier viel Arbeit abgenommen“, lobt Bugnar die Zusammenarbeit. Nachbarwehren im Einsatz am Dom

Bald ein Fall für Fognails: Zukünftige Fahrzeugausstattung wird es ermöglichen, noch effizienter zu löschen.

Der Bezirkskommandant von Wiener Neustadt, Landesfeuerwehrrat Franz Wöhrer, kam ebenfalls zum Einsatz. Er stell-


Die Brandseite am Domplatz. Der Pfeil markiert die Brandstelle. Der Rauch hüllte bei der Ankunft den gesamten Dom ein. Bild: maps.google.at te die Verbindung zum Pressedienst des Landesfeuerwehrkommandos her und bot gleich die Unterstützung „seiner“ Feuerwehr Markt Piesting an. Diese beseitigte noch während der Löscharbeiten mit Nasssaugern das Löschwasser, bevor das Ruß-Wasser-Gemisch Schaden anrichten konnte. Dieser rechtzeitige Einsatz von Wassersaugern verhinderte weitere Schäden und störte den laufenden Einsatz rund um die Aufräumarbeiten in keiner Weise. Auch die Feuerwehren Weikersdorf und Katzelsdorf wurden auf den Domplatz geru-

fen. Ihre Aufgabe bestand darin, Personalreserven zu bilden und bei den Aufräumarbeiten zu unterstützen. „Die Planung eines solchen Einsatzes ist schwierig. Es ist besser, man legt frühzeitig Reserven an.“ Brand in historischen Gebäuden Wie Josef Bugnar bereits erwähnte, ist das ganze Leben ein Lernprozess. Der Brand im Dom löste eine Einsatzanalyse aus, die durchaus positiv ausfiel. Obwohl es nicht immer möglich ist, in solch wertvollen , alten, von außen pompö-

sen und innen doch verwinkelten, Gebäuden zu üben, wurde alles richtig gemacht. Hier die Punkte für die Chargen nochmals zusammengefasst:  

  

Löschwasser gezielt und sparsam einsetzen Bergen und Sichern von Kulturgut und Kunstschätzen (ACHTUNG: Sicherung gegen Diebstahl) Rechtzeitig Reserven bilden Ortskundige Personen in die Einsatzleitung einbeziehen Pressedienst informieren


Geliebte Heideansiedlung Laut einem Flugblatt der Bürgerinitiative zur Loslösung der Heideansiedlung von Wr. Neustadt, entscheidet der Zufall über die Entsendung der Feuerwehr. Mitnichten: Ein besonderer Alarmplan wurde sogar eigens für die Heideansiedlung erstellt. Sehr geehrter Herr Herausgeber, aus aktuellem Anlass wende ich mich an Sie als Betreiber des Blogs "Ungeliebte Heideansiedlung". Ich erhielt ein Flugblatt, welches von Ihnen verteilt wurde, in welchem Sie sich auf einen angeblichen Zufall berufen, welcher gemäß Ihrer Aussage dafür verantwortlich wäre, welche Feuerwehr zu einem Einsatz ausrücke. Die Freiwillige Feuerwehr ist eine Institution, deren Mitglieder sich ehrenamtlich und unentgeltlich in den Dienst des Schutzes unserer Mitmenschen gestellt haben. Es ist nicht tragbar, dass ein politischer Streit oder eine Bürgerinitiative auf politischer Ebene auf dem Rücken dieser ehrenamtlichen Mitglieder ausgetragen wird. Die von Ihnen dargestellten Fälle sind ohne journalistische Sorgfalt recherchiert, welche Sie - als Betreiber eines Massenmediums - gem. MedienG ebenso trifft. Eine Stellungnahme der gemäß NÖFG örtlich zuständigen Feuerwehr wäre dringend erforderlich gewesen. Richtigstellung: Der von Ihnen in Ihrem Blog dargestellte Kompostsilobrand war ein Kleinbrand, der durch die Mel-

dungen am Notruf bereits als solcher erkannt werden konnte. Aufgrund dessen konnte die Hausmannschaft der Feuerwehr Wiener Neustadt ausrücken und den Brand sehr schnell löschen. Im von Ihnen geforderten Fall, nämlich dass die Feuerwehr Steinabrückl hätte ausrücken müssen, wäre für einen Kleinbrand, der mit vier Mann gelöscht wurde, ein Sirenenalarm für die Feuerwehr Steinabrückl ausgelöst worden. Ein Folgeschaden entstand nicht. Wie der erst kürzlich eingetretene Einsatz einer Menschenrettung nach Verkehrsunfall in der Heideansiedlung beweist, ist im Falle einer Bedrohung von Leib und Leben ein anderer Alarmplan im Einsatzleitsystem aufgebaut. Bei größeren Bränden, Menschenrettungen udgl. wird Generalalarm ausgelöst und im Falle der Heideansiedlung wird die Nachbarfeuerwehr um Unterstützung gerufen. Ihnen und Ihren Mitmenschen in der Heideansiedlung kommt die optimale Betreuung gemäß NÖFG zuteil. Es grenzt an Rufschädigung und Verleumdung, anderes zu behaupten. Als Kommandant der Feuerwehr Wiener Neustadt ist es somit meine Pflicht, Sie aufzufordern, die Feuerwehren Wie-

ner Neustadt - aber auch Steinabrückl - aus Ihrer politisch motivierten Tätigkeit herauszuhalten. Ebenso fordere ich Sie auf, die betroffenen Textpassagen von Ihrem Blog zu nehmen und eine Richtigstellung per Flugblatt zu den Beschuldigungen auf dem vorliegenden Flugblatt durchzuführen. Andernfalls sehe ich mich gezwungen eine Anzeige gegen Sie einzubringen. Ich stelle mich vor ALLE Feuerwehrmitglieder unseres Landes und sehe es als meine Pflicht, unsere ehrenamtliche Tätigkeit und unseren Ruf gegen solche Diffamierung zu schützen. Gerne lade ich Sie zum Tag der offenen Türe ein, wo Sie von einem unserer Mitglieder gerne in die Alarmpläne und Vorgehensweise der Feuerwehren in Niederösterreich eingeführt werden. Im Speziellen in Wiener Neustadt dürfen wir uns glücklich schätzen, so viele Mitglieder für die Feuerwehr zu gewinnen. Beim Frühjahreshauptrapport können Sie sich am Hauptplatz selbst ein Bild von unserer Wehr machen. Es würde mich freuen, wenn wir einen offenen Rechtsstreit vermeiden könnten und ich Sie am Tag der offenen Tür begrüßen dürfte. Ihr Josef Bugnar


Freizeitseite WITZE

Fehlersuchbild: Das untere Bild unterscheidet sich in fünf Merkmalen vom oberen Bild. Hier im Bild: Die flinken Hände unserer Disponenten beim Alarmieren!

Ein Taxi-Passagier tippt dem Fahrer auf die Schulter um etwas zu fragen. Der Fahrer schreit laut auf, verliert die Kontrolle über den Wagen, verfehlt knapp einen Bus, schießt über den Gehsteig und kommt nur wenige Zentimeter vor einem Schaufenster zum Stehen. Für ein paar Sekunden ist alles still, dann sagt der Taxifahrer: "Bitte machen Sie das nie, nie wieder! Sie haben mich zu Tode erschreckt." Der Kunde entschuldigt sich: "Ich konnte nicht ahnen, dass sie wegen eines Schultertippens gleich dermaßen erschrecken." "Ist ja auch nicht wirklich Ihr Fehler", meint der Fahrer. "Heute ist mein erster Tag als Taxifahrer. Die letzten 25 Jahre fuhr ich einen Leichenwagen." —————— Ein Börsenmakler begegnet einem anderen und fragt: "Wie schläfst Du denn jetzt, da die Situation auf der Börse so ist?" Er antwortet: "Wie ein Säugling". Der Freund fragt weiter: "Wie meinst Du das?" Er antwortet: "Die halbe Nacht lang weine ich und zwei bis drei Mal mache ich in die Hose". —————— Was ist der Unterschied zwischen Glycerin und Vaseline? Glycerin scheidet die Fette, und Vaseline ist um 2 Euro teurer…

Gewinnspiel der letzten Ausgabe: Die richtige Antwort aus der letzten Ausgabe war „30ppm“. Wir gratulieren BM Norbert Schmidberger! Er darf sich über eine Jausenbox der Firma SIGG freuen. Gewinnfrage der aktuellen Ausgabe: In welchem Jahr wurde der vom Brand betroffene Teil des Doms erbaut? Die richtige Antwort sendet bitte an ffaktuell@ffwn.at. Der erste Einsender der richtigen Antwort erhält eine Baseballkappe von Bronto Skylift, dem Lieferanten unseres Hubsteigers. (Der Gewinner wird per Mail verständigt.)


Neue Atemschutzgeräte Die Ersatzteillieferung für in Wr. Neustadt eingesetzte Geräte wurde seitens des Herstellers eingestellt. Außerdem wäre eine grundlegende Erneuerung wirtschaftlich untragbar. Deshalb entschied man sich für 35 neue Atemschutzgeräte. „Dräger PSS 5000 DPS Modell Wiener Neustadt“, so die korrekte Bezeichnung des neuesten Atemschutzmodells aus dem Hause Dräger. 35 Stück dieser Geräte werden im Jahr 2012 in vier Tranchen bestellt und ersetzen so die in die Jahre gekommenen PA 94 und PA 90, deren Gesamtzustand bereits generalüberholungswürdig ist. Aufgrund der Tatsache, dass seit Dezember 2011 gewisse Ersatzteile nicht mehr lieferbar sind, wäre eine solche Grundüberholung gar nicht möglich gewesen. Einzig ein Upgrade durch einen neuen Druckminderer und einen neuen Lungenautomaten wäre möglich gewesen, im Vergleich aber viel zu teuer. Außerdem wären dann durch den Ankauf neuer Geräte mit dem neuen Tanklöschfahrzeug vier Gerätetypen bei der Feuerwehr Wr. Neustadt im Einsatz. Dies würde für die Geräteträger einen immensen Schulungsaufwand bedeuten. Es ist in einer Stresssituation, wie einem Wohnungsbrand, aus Zeitgründen gar nicht möglich, sich zuerst damit vertraut zu machen, welche Gerätetype man nun am Rücken hat, damit man bei Nullsicht das Gerät richtig bedient. Das neue Modell ist ein All-

Kompakte Einheit: ergonomische Rückenplatte, Rettungskupplung, Bewegungslos-Melder, uvm.


rounder: Ob als Einflaschen– , Langzeit–, als Schlauchgerät oder direkt am Ausgang des Hubsteigers angeschlossen ist das neue Atemschutzgerät ohne viel Aufwand in allen Lagen einsatzfähig. Die neue, ergonomisch geformte Rückenplatte ist das Rückgrat des neuen Atemschutzgerätes. Die spezielle Führung der Schläuche verhindert ein Hängenbleiben im Einsatz. Mit einer Rettungskupplung kann das Gerät leicht auch für die Rettung von Personen durch eine Spülhaube verwendet werden. Außerdem ist über eine zusätzliche Mitteldruckleitung das Gerät als Schlauchgerät einsetzbar. Das bedeutet, dass die Flasche demontiert werden kann und

über einen Schlauch die Luftversorgung stationär für das Gerät erfolgt. Damit können enge Behältnisse wie Silos begangen werden. Zusätzlich kann diese Leitung auch bei längeren Einsätzen am Hubsteiger oder für Personal eines Dekontaminationsplatzes verwendet gemeinsam mit einer Flasche werden. Die Einsatzzeit wird dadurch massiv verlängert. Die kompakte Einheit umfasst einen Lungenautomaten des Typs PSS, zwei Mitteldruckleitungen (Rettungskupplung), einen Bewegungslosmelder Super Pass II-H, eine Lampenbefestigung, einen Leibgurt mit Seitenzugverstellung sowie ein fluoreszierendes Manometer. Außerdem verfügt die Rü-

Die Rettungskupplung mit den Spülhauben im Einsatz.

ckenplatte über zwei Tragegriffe für die einfachere Rettung eines verunfallten Atemschutzgeräteträgers. Durch das Atemschutzteam der Feuerwehr Wiener Neustadt wurde ein Anforderungsprofil erstellt. In vielen Arbeitsstunden wurden die vorliegenden Geräte gemeinsam mit dem Lieferanten zusammengestellt und auf die Bedürfnisse unserer Feuerwehr abgestimmt.


Neue Schläuche für die Feuerwehr Seit Anfang dieses Jahres hat die Feuerwehr Wiener Neustadt sukzessive damit begonnen, die sogenannten CSchläuche in neue Dimensionen zu führen. Vom alten C52 wird nun schleichend auf das neue C42 System umgestellt. Die Berufsfeuerwehr Wien verwendet diese Schläuche schon lange. Die Wasserlieferleistung ist vernachlässigbar geringer. Durch den dünneren Durchmesser (C52 = 52mm; C42 = 42mm) wird das Gewicht der gefüllten Schlauchleitung aber spürbar geringer.

boten. Die Storz-Kupplungen sind bei beiden Schlauchdimensionen gleich groß, passen also zusammen. Allerdings ist ein Zusammenkuppeln der beiden Schlauchdimensionen durch eben die unterschiedlichen Durchmesser fatal.

Vorsicht beim Kuppeln

Für die FF Wr. Neustadt gilt, dass Fahrzeuge immer SORTENREIN, also mit einer Di-

Vorsicht ist beim Kuppeln ge-

Schlauchplatzer vorprogrammiert? Tatsächlich kann es zu Schlauchplatzern an den Kupplungsenden kommen, wenn Schläuche mit unterschiedlichen Dimensionen aneinander gekuppelt werden.

mension, beladen werden. Dies ist besonders wichtig beim Aufpacken, also beim Herstellen der Einsatzbereitschaft, wichtig zu beachten. Markierung der Schläuche Das Team rund um Zeugmeister Anton Milanolo I hat sich dabei etwas einfallen lassen, damit es zu keinen Verwechslungen kommen kann. Die Kupplungen sind orangefarben markiert. Aber ACHTUNG: Die Schläuche sind NUR im Tank 1 aufgepackt und dürfen eben nur dort nach einem Einsatz aufgerüstet werden.

Die Kupplungen passen zusammen. Mischen sollte man nicht: Der Schlauchdurchmesser ist um 10mm bei den neuen Schläuchen geringer! Die C42 können Schaden nehmen!


Vorbeugender Brandschutz Immer wieder finden wir im Einsatz Sünden des vorbeugenden Brandschutzes vor. Diese Sünden erscheinen im ersten Moment lustig. Leider können diese Menschenleben kosten. FF aktuell startet hiermit einen Aufruf, mit offenen Augen durch unsere Stadt zu gehen und Mängel im Dienstzimmer zu melden... Brandschutzsünden kommen oft vor, erschweren uns die Arbeit und sind vor allem eines: GEFÄHRLICH! Als Einsatzkräfte finden wir solche Sünden regelmäßig vor. Es ist wichtig, die Mängel im Brandschutz aufzuzeigen und den Einsatzleiter oder den zuständigen Sachgebietsleiter über das vorgefundene zu informieren. Hierbei geht es nicht um „Anzeige erstatten“. Durch eine solche Meldung können Menschenleben gerettet werden, wie die nebenstehenden Bilder beweisen...

NOT-Ausgang heißt in diesen Fällen „KEIN AUSGANG“: Notausgänge dürfen nicht verstellt werden oder gar (wie rechts oben) versperrt werden. Auch im Stiegenhaus (unten) müssen die Absätze und Stiegen frei bleiben. Schließlich handelt es sich um einen Flucht– und Angriffsweg. Nicht nur, dass man nicht flüchten kann: Beim nächsten Brand ärgern wir uns, dass wir nicht rasch genug helfen können...


Referat Sport der FF Wr. Neustadt Kegeln, Klettern, Moutainbiken, Radtouren mit den Familien der Feuerwehrmitglieder oder Teilnahme am Firmenlauf: Das Referat Sport der Feuerwehr Wiener Neustadt ist sehr aktiv und sucht seinesgleichen in Niederösterreich. Das Referat Sport der Feuerwehr Wiener Neustadt den Teamgeist und den Zusammenhalt, auch bei weniger herausfordernden Aktivitäten. So werden monatlich Wanderungen, Radtouren für Familien oder anspruchsvollere Mountainbike-Touren organisiert. „Es ist nicht nur für die Kameradschaft wichtig. Auch die Gesundheit unserer Mitglieder

und die Miteinbeziehung der Familien ist uns wichtig. Ich weiß, dass ich mich wiederhole, aber man kann es nicht oft genug sagen: Ohne familiären Rückhalt und ohne Unterstützung unserer Familien wäre das freiwillige Feuerwehrwesen zum Scheitern verurteilt“, weiß der Obmann der Kameradschaft und Kommandant der Feuerwehr BD Josef Bugnar zu berichten. „Wir sind immer für neue Vorschläge offen, haben aber auch unser Programm. So suchen wir gerade einen Sponsor für eine Kletterwand, um unsere Kletterausflüge kostengünstiger gestalten zu können“, so HBM Michalitz im Gespräch mit FF aktuell.

Dass aus den sportlichen Events auch ernsthaftes Training wird, erkennt man an den Kameraden Andreas Michalitz II, der den Wienmarathon bestritten hat und Manfred Dominkus II, der den Halbmarathon in Wien gelaufen ist. Abgesehen davon, dass der „Gründer“ des Marathons tot umgefallen ist und dass die Mitglieder der Redaktion froh sind, dass es Autos zur Fortbewegung gibt, sind wir als Feuerwehrmitglieder stolz auf solche Leistungen unserer Kameraden. Es muss nicht gleich der Spitzensport sein, aber gemeinsame sportliche Betätigung erhält den Teamgeist und hilft, Fit für den Einsatz zu bleiben.


Wichtiges Arbeitsgerät Am Ausrüstungssektor wird laufend an Weiterentwicklungen und Verbesserungen gearbeitet. Hier ein kleiner Überblick. Gerade bei technischen Einsätzen mit Menschenrettung ist es wichtig, dass alles Gerät auf einem Fleck zu finden ist, welches gebraucht wird. So wurden die neuen Verbundglasschneider zum Aufschneiden von Windschutzscheiben bei Pkws ebendort untergebracht, wo diese einsatztaktisch auch hingehören. Im Rüst 2 Raum 7 (Heck) findet man dieses, mit einem im Griff versteckten Federkörner, gleich neben dem neuen Heberle, einem Werkzeug zum entfernen von Verkleidungsteilen im Fahrzeug. Das Entfernen von Verkleidungen in den Fahrzeugen, die aufgeschnitten werden müssen ist wichtig. Auf den Kunststoffteilen rutschen Schere und Spreizer leicht ab. Beide Gerätschaften findet man übri-

gens auch im Tank 4, Raum 2 und im Rüst 1, Raum 2. Kein „Zeug“ im eigentlichen Sinne, nämlich dass der Zeugmeister dafür verantwortlich wäre, aber dennoch neu in den Fahrzeugen Tank 1 und Tank 4 sind zwei neue digitale Handfunkgeräte im Mannschaftsraum zu finden. Im Tank 1 auf der Fahrerseite beim Messgerät und beim Tank 4 bei den Atemschutzgerät wurden die neuen Funkgeräte eingebaut. Auch im Messzubehörschrank hat sich etwas getan: Ein Einsatzkoffer Schadstoff und zwei neue Messkoffer sind nun im Schrank in der Fahrzeughalle zu finden. Im Einsatzkoffer findet man

ein Messgerät mit Chlorsensor, ein Nüssler-GefahrgutErsteinsatz-Nachschlagewerk, einen Feldstecher, einen Windmesser, Probeentnahmebehälter und Einsatzunterlagen. Im Messkoffer 1 sind zwei Schwimmsonden und ein Mehrgasmessgerät X-am 7000 zu finden. Im Messkoffer 2 ist eine Prüfröhrchenpumpe samt einem Satz Prüfröhrchen mit Zubehör und einem Fernthermometer untergebracht. Wichtig ist: Nach dem Einsatz müssen die Messgeräte aus dem Koffer in die Ladegeräte gestellt werden. Bitte achtet beim Einsatz des Koffers darauf, ob die Messgeräte auch wieder in diesem zu finden sind, oder noch in der Ladestation stecken.

Neuzugänge Es ist eine Freude, dass immer mehr Menschen sich dem Dienst am Nächsten verschreiben! Die Feuerwehr Wiener Neustadt darf sich darüber freuen, dass wieder neue „Aktive“, also Personen, die auf Einsätze ausrücken dürfen, die Reihen füllen. Rund vierzig Neuaufnahmen gibt es in Niederösterreich pro Monat. Es freut die Redaktion der FF aktuell, dass die Feuerwehr Wr. Neustadt

hierzu beitragen darf. Die Neuen „aktiven“ Mitglieder heißen wir herzlich willkommen und freuen uns, dass Ihr uns unterstützt:    

HFM Kohut HFM Coslop PFM Krenn II PFM Stern I

  

PFM Petschenik PFM Schwarz PFM Schmiedicke

Ab 14. Oktober 2012 unterstützen uns im Aktivdienst:  

PFM Samm I PFM Samm II


Foto der Ausgabe...

In der nächsten Ausgabe Für die nächste Ausgabe der von FF aktuell sind folgende Themen geplant:

Neuorganisation Pressedienst

Freizeitseite

Informatives

Interessante Einsätze

Terminüberblick

Falsche Taktik, große Schäden: Neue Geräte der Feuerwehr Wiener Neustadt

Themen die euch interessieren?

Tank 5: Neues Fahrzeug zur Bewältigung der vielen Aufgaben

Sendet eure Ideen und Feedback an ffaktuell@ffwn.at

Der Grund für Tauglichkeitsuntersuchungen: Atemschutz beim Waldbrand

und natürlich wieder:

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Ausgabe 2 im Jubiläumsjahr der FF Wr. Neustadt - Lesen Sie News über die Feuerwehr Wr. Neustadt von Mitgliedern für Mitglieder, Freunde und...

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