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Landkreis Kronach


IMPRESSUM Herausgeber: Kreisbrandinspektion Kronach www.kfv-kronach.de Auflage:

6.000 Stück mit Verteilernachweis

Erscheinung:

Einmal jährlich gedruckt auf chlorarmen Papier

Die Beiträge stammen von den Feuerwehren des Landkreises Kronach, der Kreisbrandinspektion, der Jugendfeuerwehr und dem Kreisfeuerwehrverband Gestaltung: Röder & Sommer, Ihre Medien- und Werbeagenur in Kronach und Bamberg www.roeder-sommer.de

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An alle, die sich jeden Tag in höchste Gefahr begeben. Bei Alarm lassen Sie alles stehen und liegen. Da bleibt keine Zeit, auch mal an sich zu denken. Dabei ist es gerade für Lebensretter wichtig, nicht nur schnell, sondern auch sicher zum Einsatzort zu komen. Darum wurde mit dem Atego ein Fahrzeug entwickelt, das noch mehr Sicherheit bietet. Unternehmen Sie zur Abwechslung doch einmal einen ganz und gar ungefährlichen Einsatz: Besuchen Sie Ihren Mercedes-Benz Partner automüller in Kronach.

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Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser. Der Druck und die Erstellung unserer Feuerwehrzeitschrift ist nur durch die inserierenden Betriebe und Firmen möglich. Wir möchten uns bei ihnen recht herzlich für diese Unterstützung bedanken. Sie als Leser möchten wir bitten diese bei Ihren Einkäufen besonders zu berücksichtigen.


Landrat Oswald Marr

KBR Joachim Ranzenberger

Liebe Leserin, lieber Leser unserer Feuerwehrzeitschrift,

Liebe Leserinnen und Leser,

den herzlichen Gruß, den ich Ihnen an dieser Stelle entbiete, verbinde ich mit meinem Dank für Ihr Interesse an den Anliegen unserer Feuerwehr.

neben vielen, teilweise schweren und schwierigen Schadensfällen, dem Abschied von vertrauten Kameradinnen und Kameraden – hier möchte ich vor allem unseren verdienten Ehrenkreisbrandinspektor Dieter Müller nennen – und allen möglichen Problemen, die in diesem Jahr angefallen sind, gab das Jahr 2013 auch die Möglichkeit, zufrieden zu sein, ja vielleicht auch mal Grund zur Freude.

„Schnell wie die Feuerwehr“ ist ein geflügeltes Wort, dessen Wahrheitsgehalt leider immer wieder unter Beweis gestellt werden muss. Das Markenzeichen der Feuerwehr ist allerdings nicht nur Schnelligkeit, sondern auch hohe Professionalität auf vielen Gebieten der technischen Hilfeleistung und im Brandeinsatz. Um Hilfs- und Rettungseinsätze leisten zu können, muss die Feuerwehr technisch gut gerüstet sein. Der Landkreis Kronach, seine Städte, Märkte und Gemeinden wissen sich in der Verantwortung, die erforderliche Ausstattung für den Feuerwehrdienst zu gewährleisten. Im kommunalen Handeln genießen unsere Feuerwehren und damit auch die Sicherheit unserer Bürger einen hohen Stellenwert. Im zurückliegenden Jahr 2013 war die erforderliche Errichtung einer Atemschutzübungsanlage für unsere Feuerwehren ein herausragendes Thema, bei dem die zuständigen Gremien und Entscheidungsträger um eine optimale Lösung rangen. Als ich diese an Sie gerichteten Zeilen verfasste, war eine Standortentscheidung in greifbare Nähe gerückt. Es zeichnete sich ab, dass im Einvernehmen zwischen allen Beteiligten ein stimmiges Konzept zur Realisierung gelangen sollte. Eine Mammutaufgabe, die uns noch einige Jahre beschäftigen wird, ist die Einführung des Digitalfunks im Gebiet der Integrierten Leitstelle Coburg. Es freut mich, dass alle Städte, Märkte und Gemeinden des ILS-Bereichs am Digitalfunk teilnehmen und voraussichtlich ab Februar 2015 der so genannte erweiterte Probebetrieb durch die Feuerwehren und Hilfsorganisationen durchgeführt werden kann. Die Auslieferung für die ersten Digitalfunkgeräte ist für September 2014 geplant, so dass sich dann alle beteiligten Feuerwehren rechtzeitig schulen lassen und entsprechend üben können. Doch die technische Ausstattung ist nur eine Seite. Genauso wichtig sind die Menschen, die sich für diesen Dienst am Mitmenschen engagieren. Wir alle sind darauf angewiesen, dass Mitbürgerinnen und Mitbürger freiwillig Verantwortung für das Gemeinwesen übernehmen, dass sie sich ehrenamtlich einsetzen für das, was unser Zusammenleben ermöglicht, sichert, bereichert. Die Feuerwehr sehe ich dabei als einen immens bedeutungsvollen Kristallisationskern für bürgerschaftliches Engagement – auch und gerade bei uns im Landkreis Kronach. Ich hoffe und wünsche, dass die vorliegende Zeitschrift eine interessierte Leserschaft findet, den Gemeinsinn in unserem Heimatlandkreis fördert und zu größerer Sicherheit in unserem Lebensumfeld beiträgt.

So haben die Feuerwehren des Landkreises Kronach ihre Aufgaben wieder zuverlässig bewältigen können. Über 1000-mal konnte im Jahr 2013 geholfen werden, schnell und kompetent und natürlich rund um die Uhr. Über 1000-mal konnte Mitbürgern in problematischen, ja teilweise verzweifelten Situationen zur Seite gestanden werden. Allein diese Tatsache, dass die Wehren, zusammen mit den anderen Hilfsorganisationen, für die Menschen in unserer Heimat wieder ein Jahr lang Sicherheit bringen und damit ein Stück Lebensqualität schaffen konnten, erfüllt mit Freude und Stolz. Unter dem Motto „EHRENSACHE – Wir sind dabei“ stehen tausende von Kameradinnen und Kameraden im Landkreis bereit, diesen freiwilligen Dienst am Nächsten zu gewährleisten. Sehr schön wäre es natürlich, wenn sich jeder Landkreisbewohner einmal überlegen würde, ob er oder sie nicht auch eine Möglichkeit sieht, diese Organisation „Feuerwehr“, die ja im Notfall auch für ihn oder sie da ist, zu unterstützen. Sei es durch aktives Mittun, eine Mitgliedschaft im Feuerwehrverein oder durch sonstige Hilfen im ideellen oder materiellen Bereich. Wir sind dankbar für alle mögliche Unterstützung. Denn auch die Zukunft, das Jahr 2014 und darüber hinaus, wird uns wieder fordern. Große Projekte stehen an, seien es die Errichtung unserer schon lange fälligen neuen Atemschutzübungsanlage, die Einführung des Digitalfunks oder einfach die Aufgabe, wieder ein ganzes Jahr lang immer kompetent bereit zu stehen um jederzeit, jedem zu helfen. Ich bedanke mich herzlich bei allen meinen Feuerwehrleuten für ihren wirklich wertvollen Dienst und bei allen die uns unterstützen, uns den Rücken stärken und auf die wir auch 2013 zählen konnten. Vielen Dank aber auch an alle Inserenten und Berichtersteller, die bei dieser Zeitung mitgeholfen haben, vor allem aber dem Redakteur, KBI Harald Schnappauf für die viele Arbeit.

Ihr und Euer

Joachim Ranzenberger Kreisbrandrat des Landkreises Kronach

Oswald Marr Landrat des Landkreises Kronach

VORWORTE  3


Ehrenkreuz/-nadel Der Kreisfeuerwehrverband ­Kronach hat zur Ehrung verdienter Personen ein Ehrenkreuz und eine Ehrennadel geschaffen. Damit sollen Verdienste um das Feuerwehrwesen auf örtlicher oder Landkreisebene gewürdigt werden. Anträge und die Satzung zur Verleihung des Ehrenzeichens können auf der Homepage des Kreisfeuerwehrverbandes abgerufen werden www.kfv-kronach.de

Die gefährlichsten Mythen „Wenn es brennt, habe ich mehr als zehn Minuten Zeit, die Wohnung zu verlassen.“ Irrtum, Sie haben durchschnittlich nur vier Minuten zur Flucht. Eine Rauchvergiftung kann sogar bereits nach zwei Minuten tödlich sein. „Meine Nachbarn oder mein Haustier werden mich rechtzeitig alarmieren.“ Eine gefährliche Fehleinschätzung, wenn man nur zwei Minuten Zeit hat – besonders nachts, wenn Ihr Nachbar schläft und das Haustier im Nebenzimmer ist. „Wer aufpasst, ist vor Brandgefahr sicher.“ Stimmt nicht. Elektrische Defekte sind häufige Brandursachen. Auch Brandstiftungen im Keller oder Hausflur sowie ein Brand in der Nachbarwohnung gefährden Sie ganz unverschuldet.

4


Ehrungen für 25 oder 40 Dienstjahre aktive Dienstzeit im Jahr 2013 (bzw. seit Druck der letzten Feuerwehrzeitung) FF Au

Meusel, Heiko

25

Meusel, Matthias

25

25

Weidmann, Helmut

Trebes, Stefan

25

FF Burggrub

Raupach, Dirk

25

FF Eichenbühl

Wagner, Robert Grebner, Harald

FF Birnbaum

FF Effelter FF Fischbach

Hempfling, Ralf

25

Gareis, Fred

25

Kräußling, Thomas

Fröba, Norbert

40

Hirschböck, Frank

25

40

Ebert, Thomas

25

Brummer, Wolfgang

40

Eidloth, Tobias

25

Ehrhardt, Hermann

40

Gerber, Marco

25

40

Neudeck, Bernd

40

Grubert, Christian

25

25

Göbel, Bernd

25

Heider, Thomas

25

Murmann, Peter

25

Reißig, Markus

25

Schmidt, Bernd

25

Niefanger, Stefan

25

Schütz, Michael

25

Schedel, Mario

25

Reißig, Pankraz

40

Laue, Karl-Friedrich

40

Müller, Herbert

40

Schulz, Alexander

25

Weber, Matthias

25

Zapf, Joachim

40

Hornfeck, Dieter

40

Hauck, Jürgen

25

Werner, Richard

40

Hauck, Lothar

40

Brummer, Jörg

25

Zeuß, Hermann

40

Haderdauer, Paul

40

Förner, Michael

40

Pfadenhauer, Jürgen

25

Beez, Stefan

25

Hofmann, Johannes

25

Porzelt, Christian

25

Reif, Stefan

FF Küps

FF Ludwigsstadt

FF Marktrodach

FF Steinbach/W.

FF Steinberg

Hempfling, Dietmar

25

Pfadenhauer, Christian

25

Zapf, Christian

25

Zapf, Reiner

25

FF Friesen

Ebert, Matthias

25

FF Gehülz

Kreutzer, Ulrich

25

Dietrich, Alfons

25

Grebner, Siegfried

40

Heuschmann, Simone

25

Beck, Alexander

25

Roder, Hans-Jürgen

25

Hofmann, Joachim

25

Wich, Thomas

25

Kaim, Ulrich

25

Zehnter, Gerd

25

Reif, Alexander

25

Neder, Harry

25

Reißig, Ferdinand

40

Förtsch, Urban

25

Barnickel, Hans

40

Herrmann, Claus

40

Wolf, Thomas

25

Wittmann, Matthias

25

FF Hummendorf

Wohlrath, Gerd

25

FF Schmölz

Hiesl, Johann

40

Fiedler, Kurt

40

FF Johannisthal

Probst, Jürgen

25

FF Schwärzdorf

Knauer, Andre

25

Müller, Heinz

40

FF Kaltenbrunn

Hahn, Mario

25

FF Seelach

Fößel, Stefan

25

Neblich, Martin

25

FF Kronach

Engelhardt, Thomas

25

FF Steinach

Engelhardt, Ulrich

40

Schmittdorsch, Karl

25

Heumann, Dieter

40

FF Friedersdorf

FF Gifting FF Gössersdorf FF Haig FF Hesselbach FF Hirschfeld

FF Neuengrün FF Neufang FF Neukenroth FF Nordhalben FF Ottendorf

FF Reitsch

FF Roßlach FF Rothenkirchen

FF Thonberg

FF Tüschnitz

FF Vogtendorf

FF Wallenfels FF Welitsch

FF Wickendorf

FF Wildenberg FF Zeyern WF Loewe-Opta

EHRUNGEN  5


Einsatzstatistik 2012 Einsatzart

Gerade einmal 33 Einsätze weniger als 2011 verzeichneten die Feuerwehren des Landkreises Kronach im Jahr 2012. Dennoch gibt es einige interessante Entwicklungen zu verzeichnen. Während die Einsatzzahlen bei den Haupteinsatzarten Brand und THL nur geringfügig zurückgingen, nahmen die Zahlen bei Sicherheitswachen und den „sonstigen Tätigkeiten“, die es seit vergangenem Jahr in der Statistik gibt, leicht zu. Neu hinzu kamen zwei Rettungsdiensteinsätze. Hier wurden Feuerwehren zur Hilfeleistung alarmiert, weil keine anderen Rettungsdiensteinheiten mehr verfügbar waren.

Anzahl

eingesetzte Feuerwehrdienstleistende

Stunden

Brand

316 (- 64)

4.882 (- 1.118)

6.860 (- 7.671)

Technische Hilfeleistung

544 (- 21)

4.612 (+ 182)

6.329 (- 1898)

Sicherheitswachen

278 (+ 40)

1.628 (+ 274)

5.359 (+ 76)

Sonstige Tätigkeit

180 (+ 12)

839 (+ 62)

2.450 (+ 734)

2 (0)

19 (+ 19)

24 (+ 24)

1.320 (- 33)

11.980 (- 581)

21.022 (- 8.735)

Rettungsdienst Gesamt:

Entwicklung der Einsätze 1600

1400

248 2

76 168

1200

180

191 43

1000

800 96 18

600

61 20

35

117

25

35

50

165 149

238

212

278

57

41

142 31

31

46 18 378

452

82

86

83

1996

97

98

400

182

26 104

88 36

152

203

580

544

445

545

719

652

616

532

668

880

671

677

1112

565

544

79

72

99

2000

81

85

142

61

89

103

180

188

206

194

380

316

01

02

03

04

05

06

07

08

09

10

11

12

200

0

Einsätze

Einsatzstunden 180

2.450

275

544

Dienstleistende

6.329

5.359

2 316

Nur der Darstellung der Grafik ist es wohl zu entnehmen, dass die beiden Rettungsdiensteinsätze des vergangenen Jahres statistisch nicht ins Gewicht fallen. Dennoch sollen sie nicht unterschlagen werden.

6 STATISTIK

4.612

24 6.860

2012 hat sich der Anteil von Brand- und THLEinsätzen in Bezug auf die geleisteten Einsatzstunden um fast 9.000 Stunden reduziert. Die sonstigen (freiwilligen) Tätigkeiten (+ 734) und Sicherheitswachen (+ 76) legen weiterhin zu. Bei Sicherheitswachen muss es sich nicht unbedingt um von der jeweiligen Gemeinde angeordnete Wachen handeln.

839 1.628

4.882

19

Die Zahl der eingesetzten Feuerwehrdienstleistenden liegt ebenfalls mit 581 unter den Zahlen von 2011.

 Technische Hilfeleistungen  Brände  Sicherheitswachen  Fehlalarmierungen  Sonstige  Rettungsdienst


Verkehrsunfall am Rennsteig

Verkehrsunfall Burgstaller Berg

Rettung verletzter Person Seibelsdorf

Waldbrand bei Mostholz

Verkehrsunfall bei Gifting

Ihre Sicherheit liegt uns am Herzen! Daran arbeiten wir täglich. Wir haben die Notrufnummer 112 nochmals verbessert, egal wann und egal wo Sie Hilfe brauchen. Wenn es brennt, bei Unfällen, in Not: Mit der Notrufnummer 112 erreichen Sie schnell die Feuerwehr und den Rettungsdienst. Aus allen Telefonnetzen direkt, ohne Vorwahl und gebührenfrei. Und das in ganz Europa. Feuerwehr und Rettungsdienst: 112 hilft! Ihr

Joachim Herrmann Bayerischer Staatsminister des Inneren

Weitere Infos per Klick: http://www.notruf112.bayern.de/

BILDER  7


Kommandantentagung im Landkreis Kronach – Joachim Ranzenberger 30 Jahre Mitglied in der Kreisbrandinspektion – Ehrungen zahlreicher verdienter Feuerwehrkameraden Landrat Oswald Marr gratulierte Joachim Ranzenberger für 30 Jahre aktive und gestalterische Arbeit in der Kreisbrandinspektion. Zahlreiche Feuerwehrmänner wurden für ihr ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet.

Rechenschaftsbericht In seinem Rechenschaftsbericht blickte Ranzenberger auf die zahlreichen Einsätze der Wehren zurück. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl

Auf 30 Jahre aktive Arbeit an der Spitze der Feuerwehren des Landkreises kann der jetzige Kreisbrandrat Joachim Ranzenberger zurück blicken, so Landrat Marr. Im März 1983 wurde Ranzenberger zum Kreisbrandmeister berufen und betreute die Wehren im Mitwitzer Bereich. 1984 war er es, der gemeinsam mit Gleichgesinnten die Jugendfeuerwehren im Landkreis Kronach ins Leben rief. Bis zu seiner Ernennung zum Kreisbrandrat im Jahre 1991 verfügte der Landkreis Kronach bereits über 40 Jugendfeuerwehren zur Nachwuchsgewinnung. 1993 wurde er mit der Lebensretter Medaille ausgezeichnet, da er eine Frau aus ihrem brennenden Pkw rettete. Seit 2006 steht Ranzenberger nun an der Spitze der Wehren und leistet hier, so Marr, eine für die Allgemeinheit wertvolle Arbeit. Als kleine Anerkennung überreichte Landrat Marr einen Landkreisschirm sowie einen Schlüsselanhänger.

Geehrte mit Ehrengästen und Mitgliedern der Kreisbrandinspektion - v. Links: Landrat Oswald Marr, Kreisbrandinspektor Matthias Schuhbäck, Bürgermeisterin Gabriele Weber, Roland Reif, Uwe Koch, Kreisbrandmeister Roland Schedel, Christian Hempfling, Andreas Höfner, Reiner Förtsch, Kreisbrandinspektor Hans-Urlich Müller, Kreisbrandrat Joachim Ranzenberger, Kreisbrandinspektor Ralf Weidenhammer

8 KOMMANDANTENTAGUNG

Landrat Oswald Marr übergibt einen „Landkreisschirm“ sowie einen Schlüsselanhänger an Kreisbrandrat Joachim Ranzenberger für 30 Jahre Mitglied der Kreisbrandinspektion


der Einsätze, so Ranzenberger, annähernd gleich geblieben. Insgesamt mussten ca. 1350 Einsätze von den Wehren bewältigt werden. Glücklicherweise stehen den gleichbleibenden Einsatzzahlen in diesem Jahr auch nahezu gleiche Zahlen von Aktiven gegenüber. Dank der starken und guten Jugendarbeit in den Wehren des Landkreises ist es momentan um den Fortbestand und vor allem die Einsatzbereitschaft der Wehren recht gut bestellt. Bei den Einsätzen gibt es heute kaum noch Tabus. Die Hilfeleistungen erstrecken sich von einer Wohnungsöffnung bis hin zur Rettung von Tieren oder den klassischen Feuerwehraufgaben. Mit der fortschreitenden Technisierung unserer Gesellschaft und dem Einsatz der verschiedensten Roh- und Gefahrstoffe im täglichen Leben können die Aufgaben nur noch durch stete und fortdauernde Aus- und Fortbildung erledigt werden, so Kreisbrandrat Ranzenberger. Ein Großteil dieser Ausbildung wird auf Landkreisebene durchgeführt. Dadurch, so Ranzenberger, sparen wir zum einen den Kommunen viel Geld, das sonst für die Ausbildung an den Feuerwehrschulen ausgegeben werden müsste, und zum anderen werden die Kameraden ortsnah ausgebildet und müssen nicht vom Arbeitsplatz fern bleiben. Ein Gesichtspunkt, der nicht unterschätzt werden darf, denn es wird immer schwerer, vom Arbeitgeber für den Feuerwehrdienst freigestellt zu werden. Kreisbrandinspektor Weidenhammer gibt einen Ausblick auf die Einführung Digitalfunk Der Digitalfunk wird in großen Schritten auf uns zukommen, so Weidenhammer. Die Verbesserungen die das neue Netz bringt, fordert aber eine gründliche Vorarbeit. So werden zur Zeit verschiedene Arbeitsgrup-

Ehrungen 2013 Ehrungen aktiver Feuerwehrleute: Steckkreuz des Bayerischen Feuerwehrehrenzeichens Harald Schnappauf (Kreisbrandinspektor) Dt. Feuerwehrehrenkreuz in Silber Reiner Förtsch (stv. Kommandant der FF Teuschnitz), Andreas Höfner (stv. Kommandant der FF Neuses), Uwe Koch (ehem. Kommandant der FF Höfles), Josef Pfadenhauer (Vorsitzender und ehem. Kommandant der FF Effelter), Roland Reif (Kommandant der FF Seibelsdorf) Silbernes Ehrenkreuz des Bayerischen Landesfeuerwehrverbandes Klaus Fischer (Atemschutzausbilder Kronach), Karl-Heinz Pohl (Atemschutzausbilder Kronach), Roland Schedel (Kreisbrandmeister) Ehrenmedaille des Bayerischen Landesfeuerwehrverbandes Gerd Hempfling (ehem. Vorsitzender der FF Kaltenbrunn), Franz Pfadenhauer (ehem. Vorsitzender der FF Posseck), Willi Wich (ehem. Vorsitzender der FF Förtschendorf) Ehrennadel der Jugendfeuerwehr des Bezirks Oberfranken Christian Hempfling (Jugendwart FF Kaltenbrunn), Matthias Schuhbäck (Kreisbrandinspektor und Abnahmeberechtigter der Dt. Jugendfeuerwehr) Firmenehrung „Partner der Feuerwehr“ Fa. Buckreus Touristik, Steinberg Ehrenkreuz des Kreisfeuerwehrverbandes 3 x in Gold 31 x in Silber (aus 11 Wehren) Ehrennadel des Kreisfeuerwehrverbandes 1 x in Silber

pen gebildet, die mit der Beschaffung der Gerätschaften, der Feststellung der Erfordernisse oder der Umsetzung der Schulungsrichtlinien betraut sind. Mittlerweile ist auch geklärt, so Weidenhammer, dass die Anschaffung der Gerätschaften mit bis zu 80 % der Kosten vom Freistaat gefördert wird. Ziel wird es sein, dass die Feuerwehren im Landkreis spätestens 2016 im digitalen Funknetz die Einsatzkommunikation abwickeln.

Bürgermeisterin Gabriele Weber und Polizeihauptkommissar Klaus Neubauer von der Polizei in Ludwigsstadt dankten den Feuerwehren für ihr unermüdliches Tun. Sie sind es, die immer zur Stelle sind und viele Aufgaben übernehmen. Sie sind es auch, die nicht nach der Zeit fragen, sondern einfach ausrücken und den Menschen helfen. Eine Komponente, die im Alltag nicht mehr wegzudenken ist.

Atemschutzübungsanlage des Landkreises Kronach Die Arbeit der Feuerwehren ist ausgezeichnet, so Landrat Marr, und aus dem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken. Insbesondere der Bereich Atemschutz verdient hier eine besondere Beachtung. Deshalb ist es auch eine Aufgabe des Landkreises, hier zu unterstützen. Mittlerweile arbeitet ein Planungsbüro an einem sachlichen Vergleich der vorgeschlagenen Standorte für die Übungsanlage im Landkreis. Hier stehen die sachlichen Erfordernisse im Vordergrund und es wird zügig und zielorientiert nach der besten Lösung gesucht. Mein Ziel ist es, so Landrat Marr, die Atemschutzübungsanlage noch in meiner Amtszeit in Betrieb zu nehmen.

EHRUNGEN  9


Truppführer Ausbildung der Feuerwehren des Landkreises Kronach Folgende Themen wurden in 6 Übungsabenden vermittelt: § Rechtsgrundlagen § Brand- und Sicherheitswachen § Fahrzeugkunde § Brennen und Löschen § Verhalten bei Gefahren § Löscheinsatz nach FwDV 3 § HL Einsatz nach FwDV 3 § Gefährliche Stoffe und Güter Integriert in der Truppführerausbildung ist der große Sprechfunklehrgang, der einen zusätzlichen kompletten Samstag dauert. Auch dieser gehört zu den Grundvoraussetzungen für weiterführende Lehrgänge.

Voraussetzung um an weiterführende Lehrgänge an den Feuerwehrschulen ist die Truppführerausbildung. Diese wird seit 1995 im Landkreis Kronach unter der Führung der Kreisbrandinspektion durchgeführt. Insgesamt 1329 Kameradinnen und Kameraden habe diese bereits absolviert. KBM Roland Schedel organisiert den Lehrgang. Mit teils ausgezeichneten Leistungen haben 21 Feuerwehrmänner und -frauen aus dem Landkreis die Truppführer Ausbildung und den zugehörigen kleinen Funklehrgang absolviert. Diese, ist besonders auf die Belange der zukünftigen Führungskräfte der Feuerwehren zugeschnitten.

Bei der kleinen Feierstunde anlässlich der Zeugnisübergabe stellten der weitere Stellvertreter des Landrates Bernd Steger und Kreisbrandinspektor Ralf Weidenhammer fest, dass die jungen Teilnehmer jederzeit einen Trupp führen können, später evtl. eine Gruppe oder sogar eine Feuerwehr. Beide überreichten die Zeugnisse. Sebastian Föhrweiser von der FF Neufang schloss den Lehrgang als Bester ab. Ulrich Werr (FF Schneckenlohe) und Frank Jakob (FF Neufang) folgten auf den Plätzen. Eine fundierte Grundausbildung ist von enormer Wichtigkeit, betont Kreisbrandmeister Roland Schedel beim Abschluss des Lehrgangs für Truppführer in den Feuerwehren. Nur wer über ein breites und

Lehrgangsteilnehmer mit KBM Roland Schedel (sitzend 2. v. links), Stellvertreter des Landrats Bernd Steger, Lehrgangsbester Sebastian Föhrweiser, KBI Weidenhammer und KBM Thomas Müller (stehend 1. rechts)

10 TRUPPFÜHRERAUSBILDUNG


fundiertes Wissen verfügt, kann in einem Einsatz richtig Helfen. Feuer bekämpfen ist leicht gesagt, doch oftmals stellt sich die Frage des „Wie“. Diese Frage, so Schedel, kann nur dann richtig beantwortet werden, wenn die Voraussetzungen eines Brandes bekannt sind und daneben noch Technik und Taktik beherrscht werden. In die Thematik „Brennen und Löschen“ führte Kreisbrandinspektor Hans-Ulrich Müller im Rahmen eines Experimentalvortrages ein. Er verdeutlichte, dass zu einem Feuer immer drei Faktoren wichtig sind. Sauerstoff, eine Zündquelle und vor allem ein brennbares Material. Wenn nun einer dieser Faktoren zielgerichtet ausgeschaltet wird, kann ein Feuer gelöscht werden. Aber nicht nur dieses Thema stand bei den Floriansjüngern auf dem Plan. Auch Fahrzeug- und Gerätekunde, Kartenkunde, rechtliche Grundlagen im Feuerwehrwesen, Wasserversorgung, Gefährliche Stoffe und Güter, Verhalten bei Gefahren oder der Hilfeleistungseinsatz mussten behandelt werden. Zusätzlich absolvierten die Teilnehmer noch einen Funklehrgang bei Kreisbrandmeister Thomas Müller, denn Kommunikation steht im Mittelpunkt eines jeden Einsatzes. Nach einigen Abendausbildungen und Ganztagsausbildungen an Samstagen war es dann geschafft und eine theoretische Prüfung rundete den Lehrgang ab. Insgesamt 60 Prüfungsfragen aus allen Themenbereichen und zusätzlich 40 Fragen aus der Kartenkunde und dem Funkwesen mussten die „Auszubildenden“ beantworten.

Teilnehmerliste Truppführerausbildung im Landkreis Kronach 2013 Böhnlein

Sebastian

Eibenberg

Thümlein

Jürgen

Eibenberg

Zwosta

Markus

Eibenberg

Hugel

Maximilian

Fischbach

Pohl

Max

Fischbach

Hofmann

Josephine

Glosberg

Schuhbäck

Fabian

Glosberg

Wich

Johanna

Glosberg

Höfner

Johannes

Johannisthal

Treusch

Maximilian

Johannisthal

Haase

Linda

Lahm

Novotny

Tobias

Lahm

Schmidt

Christina

Lahm

Graf

Philipp

Mödlitz

Föhrweiser

Sebastian

Neufang

Jakob

Frank

Neufang

Klimaschewski

Tim

Oberlangenstadt

Haun

David

Pressig

Werr

Ulrich

Schneckenlohe

Peetz

Ronny

Wallenfels

Stöcker

Adrian

Wallenfels

Den Teilnehmern dieses Führungslehrgangs steht jetzt der weitere Weg in der Feuerwehr offen. Speziallehrgänge wie Atemschutz oder Chemieschutz oder der Gruppenführerlehrgang an der Staatlichen Feuerwehrschule können jetzt besucht werden. Die Ausbildungen auf Landkreisebene sparen den Gemeinden Geld, da kein Verdienstausfall für die staatlichen Feuerwehrschulen ausgegeben werden muss.

Es ist immer wieder besonders hervorzuheben, dass die ehrenamtlichen Feuerwehrleute sich die Zeit nehmen um die Lehrgänge zu besuchen.

Lehrgangsbester Truppführer: Sebastian Föhrweiser, Feuerwehr Neufang, 29 Jahre „Mit 18 Jahren bin ich zur Feuerwehr, um anderen Menschen helfen zu können. Nach nun mittlerweile zehn Jahren aktiven Dienst habe ich mich jetzt an die Prüfung zum Truppführer herangewagt. Eine doch echte Herausforderung, denn schließlich wird hier viel Wissen abverlangt. Jetzt bin ich aber froh, diesen Schritt gewagt zu haben, denn ich kann jetzt auch über meinen „Tellerrand“ hinausblicken und verfüge über viel mehr Wissen. Als nächstes werde ich wohl den Gruppenführerlehrgang an der staatlichen Feuerwehrschule anvisieren, aber das hat ja noch etwas Zeit.“

TRUPPFÜHRERAUSBILDUNG  11


Nachruf

Dieter Müller

Ehrenkreisbrandinspektor * 14.04.1942 – †14.02.2013

Am 14. Februar 2013 verstarb nach schwerer Krankheit im Alter von 70 Jahren der Ehrenkreisbrandinspektor des Landkreises Kronach, unser Kamerad Dieter Müller. Im Jahr 1960 in die Freiwillige Feuerwehr seines Heimatortes Unterrodach eingetreten, war er von 1962 bis 1965 Stellvertretender Kommandant und von 1965 bis 1989 Kommandant seiner Wehr. 1974 wurde er zum Kreisbrandmeister des Unterkreises 2 im Landkreis Kronach berufen. Im März 1987 wurde er zum Kreisbrandinspektor und 1991 zum Stellvertreter des Kreisbrandrates ernannt. Diese Aufgaben erfüllte er sehr engagiert bis zu seinem altersbedingten Ausscheiden im April 2002. Bei Beendigung des aktiven Dienstes wurde Dieter Müller zum Ehrenkreisbrandinspektor des Landkreises Kronach ernannt. Für seine Verdienste wurde er vielfach ausgezeichnet, so 1975 mit dem Deutschen Feuerwehrehrenkreuz in Silber und 1985 in Gold, 1997 mit dem Steckkreuz des Feuerwehrehrenzeichens des Freistaates Bayern, 2002 mit dem Ehrenkreuz in Silber des Bayerischen Landesfeuerwehrverbandes und 2003 schließlich mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande.

In stillem Gedenken an alle verstorbenen Feuerwehrkameraden des Landkreises Kronach

Dieter Müller war fast drei Jahrzehnte auf Landkreisebene in verantwortlicher Position für die Feuerwehren tätig. So betreute er 13 Jahre lang vor allem die Feuerwehren seines Unterkreises im Rodachtal und danach die Wehren seines Inspektionsbereichs I. Darüber hinaus war er ab 1987 im ganzen Landkreis Kronach zuständig für die Ablegung der Leistungsprüfungen. Bis zu seinem Ausscheiden hat er Hunderten von Gruppen das Leistungsabzeichen überreicht. Aber auch im Bereich der Maschinistenausbildung hat Dieter Müller im Landkreis wegweisend gewirkt. Er war im ganzen Landkreis als kompetenter Feuerwehrkamerad anerkannt, geschätzt und respektiert. Die Feuerwehren des Landkreises Kronach haben mit Dieter Müller einen guten und verdienten Kameraden verloren. Ehre seinem Andenken.


Rettungskarte - warum?

Lebensretter auf Papier Im Notfall zählt für die Personenrettung jede Sekunde. Gerade bei schweren Autounfällen haben die Rettungskräfte wenig Zeit, um verletzte Personen aus dem Fahrzeug zu befreien. Hier zählt jede Sekunde, um Gesundheit und Leben zu retten. Deshalb brauchen die Rettungskräfte (Feuerwehren) umfassende Informationen über das verunglückte Auto. Sie müssen wissen, wo sich Batterien, Airbags, Tanks oder elektrische Teile (z. B. bei Hybridfahrzeugen) befinden. Außerdem müssen sie wissen, wo das Fahrzeug gefahrlos und schnell aufgeschnitten werden kann - und zwar dort, wo sich keine Karosserieversteifungen oder Starkstromleitungen befinden. Diese Informationen liegen bisher nicht direkt an der Einsatzstelle vor. Um hier Abhilfe zu schaffen, wurde auf Initiative des VDA von führenden Autoherstellern die sogenannte Rettungskarte entwickelt. Hierbei handelt es ich um ein kostenlos abrufbares farbiges DIN-A4 Blatt, welches alle relevanten Daten für jeden Fahrzeugtyp aufzeigt. Feuerwehren und andere Hilfskräfte haben somit genaue Hinweise und wissen, wie sie an der Unfallstelle vorgehen müssen, um Verletzte gefahrlos zu bergen. Nach einer Testreihe hat sich herausgestellt, dass mit einer vorhandenen Rettungskarte die durchschnittliche Rettungszeit auf ein Drittel verkürzt werden kann. Deshalb empfehlen auch führende Automobilclubs, die Rettungskarte unbedingt im Fahrzeug mitzuführen.

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RETTUNGSKARTE  13


Einführung des Digitalfunks im ILS-Bereich Coburg Im Februar 2013 startete die Projektgruppe Diginet, eine Abteilung der Polizei im Bayerischen Staatsministerium des Innern (StMI), mit einer Infoveranstaltung in Bayreuth die Migration des Digitalfunks im Regierungsbezirk Oberfranken. In diversen Vorträgen wurden grundlegende Informationen an die später mit der Migration beauftragten Personen herangetragen und die Teilnehmer aufgefordert, geeignete regionale Projektgruppen für die Einführung des Digitalfunks in Oberfranken ins Leben zu rufen. Anhand eines Zeitdiagramms wurde gezeigt, wie die Migration in Oberfranken ablaufen soll. Nach der genannten Informationsveranstaltung (i) folgte im Mai 2013 die sog. Kick-off-Veranstaltung (k) – quasi der Startschuss – für die Migration des Digitalfunks im Leistellenbereich Coburg. Dort wurden die nun anstehenden Aufgaben konkretisiert und Vorschläge zur Umsetzung gemacht.

i

§

Aufbau der Grundlage für die Teilnahme aller nicht-polizeilichen BOS am erweiterten Probebetrieb für den Rettungsdienstbereich Coburg Festlegen der Prozesse und Schaffung der Voraussetzungen für eine umfassende Migration des Digitalfunks für die Gebietskörperschaften

Diese Projektgruppe wurde im Juni 2013 ins Leben gerufen und erarbeitet seitdem in der Planungsphase (grau dargestellt) die Konzepte für die Umsetzung dieses gewaltigen Projekts. Ein wichtiger Meilenstein in dieser Phase war die Erteilung der Mandate und Abgabe der Teilnahmeerklärung (T) am Digitalfunk der Landkreise Coburg, Kronach und Lichtenfels, sowie der Stadt Coburg. Im Dezember begann die eigentliche Migrationsphase (gelb). In dieser Zeitspanne gilt es, die BOS-Sicherheitskarten für die Endgeräte und die Geräte an sich zu beschaffen, die einsatztaktischen Festlegungen zu treffen (bspw. welche Gruppen zukünftig im Netz- und Einsatzstellenbetrieb genutzt werden) und die taktisch technische Betriebsstelle (TTB) ins Leben zu rufen. Diese regelt später, welches Funkgerät welche Berechtigungen im digitalen TETRA-Netz haben wird. Eine solche Stelle hat es bisher nicht gegeben. Deshalb stellt diese Installation mit Sicherheit eine große Herausforderung dar. Vorgesehen ist es, diese TTB bei der ILS Coburg einzurichten, da die TTB Aufgaben zu erfüllen hat, die rund um die Uhr erledigt werden müssen.

14 DIGITALFUNK

Dezember

Oktober

November

September

Juli

August

Mai

Juni

April

März

Januar

Februar

Dezember

Oktober

November

August

September

Juli

Mai

Juni

T

Nächster wichtiger Schritt war die Einrichtung einer regionalen Projektgruppe Digitalfunk, deren Auftrag folgendermaßen festgeschrieben wurde: §

April

2015 März

Januar

Februar

Dezember

November

Oktober

September

Juli

August

Mai k

Juni

April

Oberfranken

2014 März

6

2013 Januar

T(NA)

Februar

Nr.

Im Februar 2015 soll in Oberfranken dann der sogenannte erweiterte Probebetrieb (ePB), in der Grafik rot dargestellt, starten. Zweck dieses ePB soll es sein, in einer Reihe verschiedenster Tests die Leistungsfähigkeit, Zuverlässigkeit, Verfügbarkeit und Qualität des neuen Netzes zu testen. Denn nur während dieser Phase können im Netz ohne zusätzliche Kosten Nachbesserungen durchgeführt werden. Aus diesem Grunde erarbeitete die regionale

Projektgruppe Vorschläge zur Teilnahme der verschiedenen BOS-Einheiten am ePB und übergab den Städten und Gemeinden Planungshilfen zur Migration und Budgetierung für die gemeindlichen Feuerwehren. Auch die Werkfeuerwehren wurden und werden zum Thema Digitalfunk umfassend informiert. Nur wenn auch wir, die Feuerwehren, in ausreichendem Maße am ePB teilnehmen, können Schwachstellen erkannt und ausgemerzt werden. Auch umfangreiche Schulungsmaßnahmen werden in diesem Zeitraum stattfinden. Zunächst werden sog. Multiplikatoren „Fachwissen Digitalfunk“ ausgebildet werden. Die Multiplikatoren – die Ausbilder der Ausbilder -werden dann die Landkreisausbilder schulen, diese wiederum die Endanwender. Dafür stellen die Staatlichen Feuerwehrschulen für Oberfranken speziell Lehrgangsplätze zur Verfügung. Sollte es keine Beanstandungen in der sechsmonatigen Zeit geben, bzw. können eventuelle Mängel in dieser Zeit abgestellt werden, ist für August 2015 (grün) der Wirkbetrieb Digitalfunk vorgesehen. Ab diesem Zeitpunkt kann der Digitalfunk als primäres Kommunikationsmittel eingesetzt werden. Es sei allerdings angemerkt, dass der Analogfunk dann nicht sofort abgeschaltet wird. Er muss so lange parallel aufrechterhalten werden, bis alle Fahrzeuge im Landkreis und ILS-Bereich auf TETRA-Funk umgestellt wurden und auch die digitale Alarmierung freigegeben und eingeführt wurde. Auch die Nachbarschaft zum Bundesland Thüringen, in dem derzeit nur die Polizei am Digitalfunk teilnimmt, erfordert zunächst eine Aufrechterhaltung des Analogfunks, um mit den Thüringer Nachbareinheiten kommunizieren zu können.


Die regionale Projektgruppe Digifunk Wie bereits erwähnt, wurde im ILS-Bereich Coburg die regionale Projektgruppe Digifunk beauftragt, die Umsetzung der Migration des Digitalfunks zu koordinieren und zu begleiten. Wie gliedert sich diese Gruppe und wer steht dahinter? Projektleiter dieser Gruppe ist KBI Ottmar Jahn aus dem Landkreis Lichtenfels. Aus dem Landkreis Kronach arbeiten folgende Personen in den Arbeitsgruppen mit: § Arbeitsgruppe 1 (Einsatztaktik / Test) § KBM Roland Schedel (FF Neuses) § Andreas Kristek (BRK) § Christian Meyer (Bergwacht) § Oliver Ramm (THW) § Arbeitsgruppe 2 (Betrieb) § Daniel Wachter (FF Stockheim) § Michael Neubauer (BRK) § Arbeitsgruppe 3 (Beschaffung / Einbau) § Stefan Wicklein (Stadt Kronach) § Markus Schulz (FF Steinbach am Wald) § Mario Ziener (BRK, Wasserwacht, FF Lauenstein) § Arbeitsgruppe 5 (Schulung / interne Kommunikation) § KBM Thomas Müller (FF Au) § KBM Hans Stumpf (FF Wallenfels) §

Arbeitsgruppe 6+ (Beratung Behörden / Öffentlichkeitsarbeit) § KBI Matthias Schuhbäck

Aktueller Stand Am 07. November 2013 wurden in einer Bürgermeisterdienstversammlung die Bürgermeister unserer Städte und Gemeinden von Projektleiter Ottmar Jahn, den Leitern der Arbeitsgruppe 3 (Herbert Eisentraudt und Ralf Weidenhammer) und Angehörigen der Projektgruppe DigiNet am BayStMI umfassend zum Thema Haushaltsplanung 2014 / 2015 und den erweiterten Probebetrieb informiert. Somit können unsere Kommunen die entsprechenden Maßnahmen zur Einführung des Digitalfunks treffen. Die Bestellung der BOS-Sicherheitskarten hat bereits begonnen. Um günstigere Preise für die Endgeräte zu erzielen, werden die ILS-Bereiche Coburg und Bayreuth / Kulmbach eine gemeinsame europaweite Ausschreibung durchführen und eine Einkaufsgemeinschaft bilden, an die sich alle Städte und Gemeinden der beiden ILS-Bereiche und die Werkfeuerwehren anhängen können.

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Neues Feuerwehrgerätehaus in Au eingeweiht Das neue Feuerwehrgerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Au wurde offiziell am Samstag, den 13. Juli 2013 als Teil des neuen Anbaus an die „Alte Schule Au“ eingeweiht. Neben einem Stellplatz für das TSF und einem Werkstattraum mit Platz für den TSA, der alten Handdruckspritze und dem Schlauchhandwagen sind noch Damen- und Herren-WC und ein Lagerraum mit Besprechungs- und Verwaltungsbereich erstellt worden. Mit diesem Neubau wurde das alte Gerätehaus aus dem Jahr 1963, das damals von der noch selbstständigen Gemeinde Au in Eigenleistung erstellt wurde, ersetzt. In den Baukosten von ca. 150.000.€ stecken 40.000.-€ Zuschuss der Regierung und 10.000.-€, die der Feuerwehrverein dazu gab. Das Gebäude wurde in ca. 2600 Stunden Eigenleistung durch die Feuerwehrmitglieder erstellt. Nach aufwendigen Arbeiten an den

von links: Pfarrer R. König, Bürgermeister H. Schneider, Kreisbrandmeister M. Reischl, 1. Vorstand H. Karl, stv. Vorstand J. Benkenstein, stv. Kommandant M. Sigmund, Kreisbrandinspektor M. Schuhbäck, 1. Kommandant Th. Müller, Kreisbrandrat J. Ranzenberger

Außenanlagen, Umbau des Notausganges und Treppenneubaus an der alten Schule, nach großen Pflasterarbeiten am jetzt neuen Innenhof dieses hufeisenförmigen Gebäudekomplexes, Pflastern der neuen Einfahrt und Pflastern des Haupteingangs ins alte Schulgebäude mit nochmals insgesamt über 1000 Stunden entstand nun ein neues Ortszentrum für Au.

Für nukleare Unfälle bestens gewappnet Staatliche Feuerwehrschule in Kronach Durch die Staatliche Feuerwehrschule Würzburg wurden am 16.07.2013 zehn Feuerwehrdienstleistende der Feuerwehr Kronacher eingehend im Gebiet „Strahlenschutz“ unterrichtet. Zwar verfügt der Landkreis Kronach über keine größere Reaktoranlage, die wohl jedem zunächst beim Thema Strahler oder Atomkraft einfällt, dennoch finden nukleare Strahler kleinerer Art immer mehr Einzug in Industrie und Medizin. Auch kann es bei einem der Straßenoder Schienentransporten von solchem Material auf den Verkehrswegen durch unseren Landkreis zu Zwischenfällen kommen, die dann ein Eingreifen unserer Freiwilligen Feuerwehren erfordern.

Im Landkreis Kronach sind aus diesem Grund schon seit vielen Jahren zwei Feuerwehren mit entsprechenden Messeinrichtungen und Schutzkleidung ausgestattet um bei einem eventuellen Stör- oder Unglücksfall effektive Hilfe leisten zu können, ohne die eigene Mannschaft oder die Bevölkerung zu gefährden. Um die vorhandenen Gerätschaften problemlos zu beherrschen führte daher die Staatliche Feuerwehrschule Würzburg mit den beiden Referenten Dipl. Ing. (FH) Jürgen Schemmel und Andreas Bömmel eine eintägige Sonderausbildung im Gerätehaus der Kronacher Wehr durch. Unterstützt wurden sie von den Kronacher Ausbildern Karl-Heinz Pohl und Dietmar Pohl.

Hierbei wurden neun Feuerwehrmänner und eine Feuerwehrfrau aus Kronach zunächst über die physikalischen Hintergründe und die Gefahren von nuklearem Material sowie die Möglichkeiten der Feststellung von Strahlungen unterrichtet. Es zeigte sich, dass die Gefahr durch atomare Strahler zwar nicht sicht- und fühlbar ist, jedoch durch die bei der Feuerwehr gängigen Messinstrumente sehr gut erkannt und lokalisiert werden kann. Beim anschließenden praktischen Teil konnten sich alle Teilnehmer unter realistischen Bedingungen mit den unterschiedlichsten Messeinrichtungen vertraut machen. Hierzu hatten die Referenten einen Prüfstrahler dabei, welcher mit Hilfe der Messgeräte aufgefunden werden musste. Zum Abschluss des Lehrganges bedankten sich Kommandant Martin Panzer und Vorsitzender Stefan Wicklein im Namen der Lehrgangsteilnehmer für die kurzweilige Präsentation des eigentlich recht trockenen Unterrichtsstoffes. Folgende Feuerwehrangehörige erhielten ihr Zertifikat: Matthias Bauer, Ricardo Ciolka, Alexander Fritsch, Uli Gehring, Christian Grebner, Florian Pohl, Christian Reuß, Dominic Vonberg, Marcus Walker und Carolin Wicklein.

NEUES FEUERWEHRGERÄTEHAUS IN AU | STAATLICHE FEUERWEHRSCHULE IN KRONACH 17


Jahresversammlung Kreisfeuerwehrverband Ehrungen verdienter Feuerwehrmänner und einer Firma; Verabschiedung Schatzmeister Bernd Steger Kreisbrandrat Joachim Ranzenberger konnte in der Verbandsversammlung zahlreiche Feuerwehrmänner und eine Firma für ihre Verdienste im Bereich des Feuerwehrwesens ehren. Ehrenkreisbrandinspektor Bernd Steger übergibt die Geschäfte des Schatzmeisters des Kreisfeuerwehrverbandes an KBI Matthias Schuhbäck.

Kinderfeuerwehren verdoppelt und die Jugendfeuerwehren haben sich auf Bezirksebene beim Leistungsmarsch in Neustadt b. Coburg so gut wie noch nie präsentiert. Die Jugendwehr aus Tschirn konnte mit einer fehlerfreien Leistung den zweiten Platz belegen und die Gruppen aus Glosberg und Eibenberg waren ebenfalls unter den Pokalrängen.

Zu Beginn der Versammlung konnte der Verbandsvorsitzende Kreisbrandrat Joachim Ranzenberger Landrat Oswald Marr und die beiden

Er gab in seinem Bericht bekannt, dass der Landesfeuerwehrverband Bayern einen Brandschutzcontainer angeschafft hat und dieser im kom-

von links: Ehrenkreisbrandinspektor Bernd Steger, KBI Harald Schnappauf, Willi Wich (FF Förtschendorf), Bürgermeister Timo Erhardt, Gerd Hempfling (FF Kaltenbrunn), Bürgermeister Peter Laschka, Franz Pfadenhauer (FF Possekc), KBR Joachim Ranzenberger, KBI Ralf Weidenhammer und Landrat Oswald Marr

Stellvertreter Gerhard Wunder und Jutta Laczo sowie Bernd Steger recht herzlich begrüßen. Ein besonderer Gruß galt auch den zahlreichen weiteren Bürgermeistern aus dem Landkreis Kronach. Sehr erfreut zeigte sich Ranzenberger über das Kommen der befreundeten Hilfsorganisationen sowie vom Leiter der Polizeiinspektion Kronach, Polizeirat Uwe Herrmann und dem Vertreter der PI Ludwigsstadt, Polizeihauptkommissar Markus Löffler. Sein Gruß galt auch Vertretern befreundeter Hilfsorganisationen und zahlreichen Ehrenmitgliedern des Verbandes. Verdeutliche doch ihr Kommen die stete und ausgezeichnete Zusammenarbeit untereinander zum Wohle unserer Bevölkerung. Bericht Vorsitzender Ranzenberger ging unter anderem in seinem Bericht auf die zahlreichen Einsätze im Jahr 2013 ein. Sind es doch bis zum Ende Oktober wieder über 1000 Einsätze gewesen. Eine Leistung, auf die man durchaus stolz sein kann. Die Wehren konnten immer schnell und fachgerecht helfen, so Ranzenberger. Weiter blickte er auf die sehr gute Nachwuchsarbeit im Landkreis Kronach. Im abgelaufenen Berichtsjahr hat sich die Zahl der

18 JAHRESVERSAMMLUNG

menden Jahr erstmals in Betrieb geht. Den Wehren wird hier die Möglichkeit geboten, unter realen Bedingungen die Bekämpfung eines Zimmerbrandes im sogenannten heißen Einsatz zu trainieren. Erfreulich, so Ranzenberger ist auch, dass der Landesverband es geschafft hat, für Aktive, die 40 Jahre aktiven Dienst geleistet haben, eine Woche im Feuerwehrerholungsheim Bayrisch Gmain kostenfrei zu ermöglichen. Mit einem Hinweis, auf die Vorsicht und Rücksicht bei Einsatzfahrten oder Fahrten zum Gerätehaus nach Alarmierungen schloss Ranzenberger seinen Bericht. Digitalfunk Kreisbrandinspektor Weidenhammer informierte über den Stand der Einführung des Digitalfunks im Landkreis. Zurzeit, so Weidenhammer, wird der Bedarf an Gerätschaften zusammen mit den Gemeinden erhoben und die erforderlichen Sicherheitskarten bestellt. Nach einer Ausschreibung bezüglich der Fahrzeug- bzw. Handsprechfunkgeräte werden diese wohl im kommenden Jahr ausgeliefert und stehen für einen


erweiterten Probebetrieb zur Verfügung. Die Einführung des Digitalfunks, so Weidenhammer, ist durchaus im Zeitplan und wird 2015 flächendeckend wohl zur Verfügung stehen. Grußworte Landrat Oswald Marr und Bürgermeister Timo Erhardt dankten den Wehren für ihr unermüdliches Wirken für das Gemeinwohl der Bevölkerung. Ein ehrenamtlicher Dienst, so Marr, der mit finanziellen Mitteln nicht zu schultern ist. Die Wehren sind dank der Gemeinden sehr gut aufgestellt und aus dem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken, so Erhardt. Sie haben eine hohe Kompetenz und können immer sehr gut Helfen. Gemeinsam mit den anderen Hilfsorganisationen stellen sie ein lückenloses Netz der Hilfeleistung dar. Verabschiedung Schatzmeister Bernd Steger Bernd Steger hatte das Amt des Schatzmeisters des Kreisfeuerwehrverbandes insgesamt 18 Jahre inne und war, so Ranzenberger, für ihn als auch für seinen Vorgänger Peter Endres ein stets zuverlässiger Kassier. Er war es, der in den letzten Jahren immer dafür sorgte, dass der Verband stets finanziell abgesichert war. Mit einem kleinen Präsent verabschiedete Ranzenberger Bernd Steger in den wohlverdienten Feuerwehrruhestand.

Neuwahlen Im Anschluss an den Rechenschaftsbericht bestätigte die Vollversammlung KBI Harald Schnappauf und Günther Böhnlein von der Feuerwehr Tschirn als stellv. Verbandsvorsitzende. Als neuer Schatzmeister des Verbandes wurde KBI Matthias Schuhbäck gewählt. Die Vertreter der Feuerwehrvereine im Verbandsausschuss sind künftig Christian Kahl (FF Oberrodach), Stefan Wicklein (FF Kronach) und Wolfgang Förtsch von der Feuerwehr Brauersdorf. KBM Klaus Dressel hat weiterhin das Amt des Schriftführers inne. Firmenehrung Der Landesfeuerwehrverband Bayern hat, in Zusammenarbeit mit der Vereinigung der bayerischen Wirtschaft, für Betriebe und Firmen, die aktiv zu ihren Feuerwehren stehen eine eigene Ehrung geschaffen. Ist es heute leider nicht mehr selbstverständlich, so Ranzenberger, dass Arbeitgeber ihre Betriebsangehörigen tagsüber für den Hilfseinsatz bei den Feuerwehren freistellen oder sich selbst für die Belange der Feuerwehren oder den Brandschutz einsetzen. Das Busunternehmen Buckreus aus Steinberg unterstützt die Wehren des Landkreises immer wieder bei verschiedenen Aktionen oder stellt Busse zur Verfügung. So konnte im letzten Jahr ein Bus, der im Schulverkehr eingesetzt wird, mit Bildern und Logos aus der Imagekampagne des Landesfeuerwehrverbandes beklebt werden. So wird Feuerwehr und die damit verbundene Nachwuchswerbung im täglichen Leben ständig präsent gehalten. Kreisbrandrat Ranzenberger übergab die Urkunde „Partner der Feuerwehren“ mit einem besonderen Dank an Vertreter der Feuerwehr Steinberg, mit der Bitte um Weiterleitung an das Unternehmen. Ehrung von verdienten Feuerwehrlern

Verabschiedung Bernd Steger

Die Bayerische Feuerwehr-Ehrenmedaille für langjährige Dienste für das Allgemeinwohl erhielten die ehemaligen Vereinsvorsitzenden Willi Wich (FF Förtschendorf), Gerd Hempfling (FF Kaltenbrunn) und Franz Pfadenhauer von der Feuerwehr Posseck aus den Händen von Kreisbrandrat Joachim Ranzenberger und Kreisbrandinspektor Harald Schnappauf

JAHRESVERSAMMLUNG  19


Atemschutzlehrgänge der Kreisbrandinspektion

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im Landkreis Kronach Im Jahr 2013 wurden bei 4 Atemschutzlehrgängen insgesamt 53 Kameradinnen und Kameraden zu Atemschutzgeräteträgern ausgebildet. Das ist eine Steigerung gegenüber 2012 um 10 Personen. Die 25 stündige Ausbildung wurde an folgenden Standorten durchgeführt, Ludwigsstadt, Teuschnitz, Steinberg und Rothenkirchen. Den Verantwortlichen

dieser Wehren ein großer Dank für die Überlassung von Gerätehäusern und Gerät. Ein weiterer Dank der Mannschaft der Atemschutzübungsanlage für die Bedienung der Anlage während der erforderlichen Durchgänge.

Folgende Feuerwehrangehörige wurden zu Atemschutzgeräteträgern ausgebildet: Tobias Gratzke

Benjamin Rentsch

Jonas Bock

Patrick Dotzauer

Ludwig Tröbs

Thomas Nowak

Christian Schmidt

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Lukas Wich

Sebastian Thiem

Sophia Müller

Clarissa Hirschke

Christian Gäbler

Felix Kircher

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Philipp Dietrich

Patrick Gertloff

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Neues Feuerwehrfahrzeug in Knellendorf Die Feuerwehr Knellendorf feierte am Sa., den 15.06. die Einweihung ihres neuen Feuerwehrfahrzeuges MZF 11/1. Das neue Feuerwehrfahrzeug erhielt dazu den kirchlichen Segen von Stadtpfarrer Thomas Teuchgräber und Pfarrerin Alina Ellgring. Zu diesem Anlass kamen die Feuerwehren aus dem gesamten Stadtgebiet. Das neue Mehrzweckfahrzeug 11/1 dient dem Mannschaftstransport (9 Personen) und ist grundsätzlich mit Geräten der Beleuchtung und Verkehrsregelung ausgestattet. Zusätzlich können damit wichtige Geräte für den Einsatzort (z. B. Zusatzschläuche, Geräte zur Bekämpfung von Waldbränden usw.) transportiert werden. Außerdem wurde ein leistungsstarker Spannungswandler eingebaut, der Übungs- und Einsatzstellen mit Strom versorgt. Die Anschaffung des neuen Einsatzfahrzeugs wurde von der Freiwilligen Feuerwehr Knellendorf selbst finanziert. Es sorgt für eine leistungsfähigere und effizientere Ausstattung der Feuerwehr und trägt somit dazu bei, dass der Schutz von Personen und Gebäuden in Knellendorf und Umgebung besser gewährleistet ist.

DLK 23/12 CC Vario der FFW Ludwigsstadt Seit Anfang August steht bei der Feuerwehr Ludwigsstadt eine generalüberholte Magirus DLK 23/12 CC mit Varioabstützung in Dienst. Die Drehleiter mit einem 260 PS starken Iveco 140-25 A - Fahrgestell wurde 1993 von der Berufsfeuerwehr Dessau – Wache Roßlau beschafft und wurde dort 2011 mit einer Laufleistung von ca. 60.000 km außer Dienst gestellt und durch einen Teleskopmast ersetzt. Die Firma Beitel & Stier in Kandel hat die Drehleiter aufgekauft und sehr aufwändig generalüberholt.

Die Stadt Ludwigsstadt kaufte die „neue-gebrauchte“ Drehleiter für 150.000,-€ und ersetzte damit ihre 32 Jahre alte Metz-Leiter auf Mercedes Benz Fahrgestell.

Das Fahrzeug wurde komplett zerlegt, Fahrgestell, Aufbau, Podium und Fahrerhaus wurden neu lackiert, am Leitersatz wurde die Vorspannung durch das „Flammricht-Verfahren“ neu eingebracht, sämtliche Seile, Kabel sowie Hydraulikleitungen wurden erneuert. Der Leiterpark wurde anschließend in Lichtgrau pulverbeschichtet sowie die Trittstufen neu gummiert. Der Korb wurde ebenfalls komplett überholt, lackiert und LED-Arbeitsscheinwerfer eingebaut. Im Fahrerhaus wurden alle Türdichtungen, Dachhimmel sowie Innenverkleidungen erneuert. Am Podium wurden die Abdeckbleche erneuert sowie komplett neue Rollos in die Gerätefächer verbaut. Die Felgen wurden neu lackiert, ebenso Bremsen und Reifen erneuert. Auch wurden neue Rücklichter angebracht und LED-Frontblitzer im Kühlergrill verbaut.

NEUE FAHRZEUGE IN KNELLENDORF UND LUDWIGSSTADT  23


Großbrand in Reichenbach Am 26. September 2013 um 00:08 wurden zahlreiche Feuerwehren des nördlichen Landkreises zu einem der größten Brände der jüngeren Vergangenheit gerufen. Ein Wohnhaus, Stallungen und Scheunen wurden ein Raub der Flammen. Zum Glück wurde nur der Hofbesitzer leicht verletzt. Der Schaden beläuft sich auf ca. 1.5 Millionen Euro. Um 00:08 Uhr ging bei vielen Feuerwehren die Alarmmeldung ein, “Wohnhausbrand in Reichenbach“. Diese Meldung wurde kurz darauf revidiert und es kam die Meldung „Wohnhaus und angrenzende Stallungen“. Als die ersten Wehren eintrafen, standen sie vor einem Flammeninferno. Das Wohnhaus, die Stallungen und Scheune standen mit den darin befindlichen Erntevorräten und Vieh in Vollbrand. Die erste Rückmeldung bei der ILS lautete „Wohnhaus mit Stallungen in Vollbrand, ungewiss ob Personen noch im Wohnhaus“. KBM Müller, der mit der FF Teuschnitz eintraf, übernahm die Einsatzleitung und schickte sofort mehrere Trupps unter Atemschutz ins Gebäude, bekam aber nach kurzer Zeit die Rückmeldung, dass es unmöglich sei im Gebäude weiter vorzugehen, da alles im Vollbrand steht. Der Innenangriff wurde daraufhin abgebrochen und kurze Zeit später konnte Entwarnung gegeben werden, da sich die Hausbewohner im hinteren Teil der Stallung befanden und versuchten das Vieh zu retten. Die nächsteintreffende FF Steinbach am Wald errichte sofort eine Riegelstellung zwischen dem Brandobjekt und der in unmittelbarer Nähe stehenden Dachdeckerei. Es wurden dann mehrere Abschnitte gebildet: Abschnitt Wasserförderung unter KBM Meier, Abschnitt Dachdeckerei unter KBM Wachter, Abschnitt Wohnhaus unter KBM Fischer, KBI Schnappauf unterstützte den Einsatzleiter und KBR Ranzenberger unterstützte die UG ÖEL. Die Drehleiter der FF Pressig wurde in die Riegelstellung zur Dachdeckerei beordert, um dort ein Übergreifen des Feuers zu verhindern. Die zweite Drehleiter, die mit der FF Ludwigsstadt ankam, übernahm die Brandbekämpfung am Wohnhaus. Die Wehren, die jetzt nach und nach eintrafen, wurden sofort zur Wasserförderung vom nahegelegenen Teich eingeteilt, um den enormen Wasserverbrauch sicherzustellen. Die FF Reichenbach und Pressig übernahmen die zweite Riegelstellung zwischen Scheune und Jungviehstall und konnten ein Übergreifen der Flammen auf

24 GROSSBRAND IN REICHENBACH

diesen und die Maschinenhalle verhindern. Das THW trifft ein und übernimmt die Ausleuchtung der Einsatzstelle und baut einen elektrischen Weidezaun auf. In der Spitzenzeit sind acht TS 8/8 am Teich im Einsatz, um den Löschwasserbedarf zu decken. Weiter wurde noch von drei Unterflurhydranten Wasser bezogen. Nachdem der Löschangriff im Gange ist, wird versucht die restlichen in der Stallung verbliebenen Tiere nach draußen zu bringen, allerdings können sieben Tiere erst nach mehreren Stunden aus dem Stall getrieben werden. Nach zwei Stunden kann vom Abschnittsleiter Dachdeckerei gemeldet werden, dass dort das Feuer unter Kontrolle ist. Nach einer weiteren Stunde ist am ganzen Brandobjekt das Feuer unter Kontrolle. Jetzt wurden auch die ersten Wehren aus dem Einsatzgeschehen herausgelöst. Bei Tagesanbruch werden die Feuerwehren Wickendorf und Marienroth nachalarmiert um die Einsatzkräfte auszutauschen. Jetzt wird auch versucht, die gepressten Stroh- und Heuballen mittels Bagger und Radlader aus der Scheune zu bringen, um sie dort vollständig ablöschen zu können. Dieses Unterfangen erstreckt sich über zwei volle Tage. Die Brandwache übernehmen abwechselnd die Feuerwehren Reichenbach, Haßlach, Wickendorf, Tschirn, Marienroth und Teuschnitz. Es konnten, bis auf 2 Kälber, alle Tiere lebend aus den Stallungen gerettet werden. Im Einsatz waren BRK mit 33 Mann, THW mit 25 Mann und die Feuerwehren mit 148 Mann. Alarmiert wurden die Feuerwehren Reichenbach, Ludwigsstadt, Pressig, Steinbach/W, Haßlach/T, Lauenhain, Wickendorf, Marienroth, Tschirn, Teuschnitz. Hervorzuheben ist die sehr gute Zusammenarbeit der Feuerwehren untereinander sowie mit den anderen Rettungsorganisationen. Ebenso die Versorgung der Einsatzkräfte durch das BRK, den umliegenden Geschäften und der ganzen Bevölkerung.


GROSSBRAND IN REICHENBACH  25


Kreisjugendfeuerwehrtag und Kreisleistungsmarsch der Jugendfeuerwehrn in Weißenbrunn – Jugendfeuerwehr Glosberg ist erstmals Kreissieger Annähernd 500 Jugendliche, Betreuer und Schiedsrichter der Feuerwehren aus dem Landkreis waren am vergangenen Wochenende mit ihren Betreuern beim Kreisjugendfeuerwehrtag in Weißenbrunn unterwegs. Beim Kreisleistungsmarsch konnte sich die Jugendfeuerwehr Glosberg I den 1. Platz sichern und qualifiziert sich so für den Bezirksleistungsmarsch im Oktober in Neustadt bei Coburg.

anfertigen von 4 Knoten an einem Gestell. Neben dem Kreisleistungsmarsch mussten die Jugendlichen bei der gleichzeitig veranstalteten Jugendfeuerwehrolympiade sich gegenseitig messen. Hier durften die Jugendlichen zielgenau mit einem Leinenbeutel auf aufgestellte Kegel werfen oder mit zwei Hebekissen der Feuerwehr Stockheim einen Holzbalken 24

Den diesjährigen Sieg erkämpfte sich die Jugendgruppe Glosberg I und verwies die Jugendgruppen Glosberg II, Tschirn I und Eibenberg auf die weiteren Plätze. Sie werden beim Bezirksleistungsmarsch in Neustadt bei Coburg ihre Leistungen mit den anderen qualifizierten Mannschaften aus den Städten und Kreisen Oberfrankens messen.

Pokalgewinner Kreisleistungsmarsch mit der FF Glosberg in der ersten Reihe mittig sowie stehend von links: Kreisbrandinspektor Matthias Schuhbäck, Landrat Oswald Marr, Gemeinderat Ralf Oßmann, Kreisjugendwart Dirk Raupach, MdL Christa Steiger, Bürgermeister Egon Herrmann; von rechts: Kreisbrandrat Joachim Ranzenberger, Kreisbrandmeister Frank Fischer und Kreisbrandinspektor Harald Schnappauf

Für die Jugendlichen galt es eine 5 Kilometer lange Strecke durch den Ortsbereich von Weißenbrunn zu bewältigen. An der Leßbachhalle startete der Marsch und anschließend ging es an insgesamt 10 Stationen für die jugendlichen Floriansjünger zur Sache. Sie mussten ihr feuerwehrtechnisches Wissen und Können unter Beweis stellen, was zur Zufriedenheit der Betreuer und der Schiedsrichter aus den Reihen der Kreisbrandinspektion und der teilnehmenden Wehren hervorragend gelang. Zunächst galt es für die Jugendlichen, einen Mastwurf richtig und vor allem innerhalb von höchstens 10 Sekunden an einem Saugkorb anzubringen. Danach mussten die Jugendlichen einen Leinenbeutel zielgenau durch zwei Stangen werfen, bevor eine komplette Saugleitung zu kuppeln war. Weiter ging es unter anderem mit dem richtigen Zuordnen von 51 Ausrüstungsgegenständen in die vorgegebenen 8 Gruppen, dem schnellen ausrollen eines CSchlauch in einem begrenzten Feld oder dem 26 JUGEND

cm in die Höhe heben, wobei er in der waagrechte bleiben sollte. Hier stellte sich heraus, wer zum einen ein gutes Augenmaß oder das richtige Fingerspitzengefühl hatte. Besonders viel Freude bereitete den Jugendlichen bei Temperaturen von annähernd 30 Grad, auch der Wassertransport mittels eines kleinen PVC-Rohres. In dem Rohr waren einige Löcher als Erschwernis, was letztendlich für die Teilnehmer doch eine willkommene Abkühlung versprach.

Die Jugendgruppe Glosberg I konnte auch den Wanderpokal der Jugendfeuerwehren des Landkreises Kronach in Empfang nehmen. Er wird jetzt für ein Jahr das Feuerwehrgerätehaus in Glosberg erstmals schmücken. Die weiteren Pokalränge (5. Bis 7. Platz) belegten die Jugendfeuerwehren Burggrub, Wickendorf und Wilhelmsthal. Bei der Jugendolympiade konnte die der Jugendfeuerwehr Neufang den ersten Platz erreichen und die Jugendgruppen Birnbaum I,

Pokalgewinner Jugendolympiade 2013 mit Ehrengästen v. links: Landrat Oswald Marr, Gemeinderat Ralf Oßmann, Kreisbrandinspektor Matthias Schuhbäck, Jugendwart Weißenbrunn Gerd Würfel sowie von rechts: Kreisbrandmeister Frank Fischer, Kreisbrandrat Joachim Ranzenberger, Kreisbrandinspektor Harald Schnappauf, Bürgermeister Egon Herrmann, MdL Christa Steiger und Kommandant Weißenbrunn Thomas Friedrich


Jugendfeuerwehr Glosberg I - Kreissieger 2013 – v. links: Landrat Oswald Marr, Kreisbrandrat Joachim Ranzenberger, Julian Mäusbacher, Bürgermeister Egon Herrmann, Anna-Lena Göhl, Alexander Simon; es fehlt Lukas Martin

Marktrodach/Zeyern, Wickendorf, Weißenbrunn I, Lahm/Hesselbach und Glosberg I auf die weiteren Plätze verweisen. Die Abgeordnete des Bayerischen Landtages, Christa Steiger, Landrat Oswald Marr, Bürgermeister Egon Herrmann sowie Kreisbrandrat Joachim Ranzenberger würdigten in ihren Grußworten die ausgezeichneten Leistungen der Jugendlichen. Sie freuten sich über

ein derart hohes ehrenamtliches Engagement der Jugendlichen. Sie haben bei den schweißtreibenden Temperaturen nicht den Weg in die Schwimmbäder oder Baggerseen gesucht, sondern haben ihre Einsatzbereitschaft bei dem Wettbewerb unter Beweis gestellt, so Landrat Marr. Die jungen Floriansjünger sind die Hoffnungsträger der Zukunft, so Ranzenberger, denn nur sie sichern die stete Einsatzbereitschaft der Feuerwehren in der Zukunft.

Die Jugendfeuerwehren halten sich fit Seit langer Zeit hat unser Fußballturnier der Jugendfeuerwehren im Landkreis Kronach Tradition. Am 06. Juli trafen sich die Sportbegeisterten Jugendlichen auf dem Fußballplatz in Birnbaum. Den gesamten Vormittag wurden auf dem Kleinfeldplatz Turniere ausgetragen. Die Mannschaften aus Steinbach an der Haide, Wallenfels, Glosberg, Birnbaum, Johannisthal, Neufang, Neuses, Reitsch, Zeyern und

Marktrodach spielten bis zum Spiel um Platz 1. Um 14.30 Uhr stand dann der Sieger fest. Die Jugendfeuerwehr aus Wallenfels belegte einen verdienten ersten Platz. Ein gelungener Tag, von Kameradschaft geprägt und durch die gute Bewirtung der Feuerwehr Birnbaum ein weiteres schönes Event der

Jugenfeuerwehren im Landkreis Kronach. Dies betonte auch stellv. Kreisjugendwart Jörg Greser der die Organisation des Turniers übernommen hatte. Auch KBR Joachim Ranzenberger, KBM Hans Stumpf und Bürgermeister Gerhardt Wunder freuten sich über die zahlreiche Teilnahme, das Engagement der Jugendlichen und Betreuer und den schönen Verlauf dieses Tages.

JUGEND  27


Bayerische Jugendleistungsprüfung in Neuses – 44 Jugendliche, darunter zehn Mädchen aus 13 Feuerwehren meistern die Abnahme mit Bravur; Robin Hanna hat 0 Fehler bei der Abnahme „In den letzten fünf bis sechs Wochen haben wir uns mindestens zweimal wöchentlich auf die Abnahme der Bayerischen Jugendleistungsprüfung vorbereitet“, sagen Carina Hader und Jonas Baierwaltes von der Feuerwehr Nurn übereinstimmend. „Die Übungen der Leistungsprüfung haben in den letzten Wochen unseren Dienstbetrieb unter der Leitung unseres Jugendwartes Markus Merkl geprägt. Immer wieder mussten wir, unter seiner Aufsicht, das richtige Vorgehen bei einem Löschangriff oder das Sortieren von Gerätschaften üben“. „Es hat sich gelohnt“, sagt Lukas Deuerling und freut sich dabei schon auf die nächste Übung. Gemeinsam gehen die vier zur Station von Kreisbrandmeister Hans Stumpf vor dem Gerätehaus. Hier müssen die vier einen mit Wasser gefüllten Eimer mit der Kübelspritze um spritzen. Lukas und Nikolai richten sich die Kübelspritze her, indem sie den Schlauch richtig einrollen und einen Eimer mit Wasser bereitstellen. Auf Kommando füllte Lukas das Wasser in die Kübelspritze und Nikolai muss den Schlauch ausrollen und bringt sich mit dem Strahlrohr in Stellung. Nach dem Befehl „Wasser marsch“ fängt Lukas zu pumpen an und alle schauen gespannt auf den Eimer. Es dauert nur wenige Sekunden und der Eimer fällt vom Sockel. Übung fehlerfrei bestanden! Neben dieser Übung mussten sie unter anderem auch das Kuppeln einer Saugleitung oder das Anbringen eines Mastwurfes an der Tragkraftspritze den Schiedsrichtern zeigen. Sportlich und technisch wurden die vier beim

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Kuppeln einer 90 Meter langen Schlauchleitung gefordert. Aber auch dies, so Jonas Baierwaltes, konnten wir meistern. Ebenfalls wenig Probleme hatten die anderen angetretenen Jugendlichen beim Anlegen verschiedener Knoten und Stiche, dem Zielwurf mit der Feuerwehrleine oder dem Ausrollen eines C-Schlauchs. Den Abschluss der Abnahme bildete das Beantworten einiger theoretischer Testfragen unter der Aufsicht von Kreisbrandinspektor HansUlrich Müller. Besonders gut absolvierte Robin Hanna von der Feuerwehr Burggrub die Aufgaben der Bayerischen Jugendleistungsprüfung, denn er hatte als einziger 0 Fehlerpunkte. Kreisbrandinspektor Hans-Ulrich Müller gratulierte ihm zu dieser ausgezeichneten Leistung, denn neben ein wenig Glück gehört hier viel Können dazu. Anschließend konnte Müller mit Kreisjugendwart Dirk Raupach die Abzeichen an die erfolgreichen Teilnehmer der Jugendfeuerwehren überreichen. Prüflinge: Julian Klinke, Lukas Riedel (FF Johannisthal), Benjamin Backert, Philipp Dietrich (FF Schmölz), Andre Ebertsch, Selina Pfadenhauer, Marco Beetz, Eva Trebes, Laura Löffler (FF Birnbaum), Lea Blinzler, Maximilian Frisch, Clara Hasenbank, Markus Wich (FF Vogtendorf), Nino Müller, Eric Stickler, Niclas

Nikolai Vogler am Strahlrohr, Lukas Deuerling an der Kübelspritze beim Umspritzen eines Eimers – im Hintergrund beobachten Carina Hader und Jonas Baierwaltes ihre Kameraden von der FF Nurn

Thron, Benedict Wich, Sebastian Wich, Timo Pistol (FF Fischbach), Jonas Beierwaltes, Lukas Deuerling, Carina Hader, Nikolai Vogler (FF Nurn), Patrick Neubauer, Laura Wittmann (FF Stockheim), Lukas Müller, Kevin Barnickel, Dirk Fischer, Andreas Lindner (FF Au), Stefan Förtschbeck, Marie Hofmann, Nico Reißig (FF Neufang), Philipp Kießlinger (FF Kleintettau), Luca Neubauer, Annika Seitz, Pascal Förtsch (FF Reichenbach), Tim Murrmann, Julian Schnell, Tobias Zahner (FF Küps), Jan Körner, Robin Hanna, Andreas Langguth, Nina Fleischmann und Leon Baki von der Feuerwehr Burggrub.


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20. Bezirksleistungsmarsch Oberfranken 2013 in Neustadt b. Coburg – Jugendfeuerwehr Tschirn belegte den 2. Platz

Jugendliche mit Betreuern und den Wertungsrichtern aus dem Landkreis Kronach

Die Jugendfeuerwehr Tschirn konnte beim Bezirksleitungsmarsch 2013 den 2. Platz mit einer fehlerfreien Leistung erreichen und gehört damit zur diesjährigen Elite der Jugendfeuerwehren Oberfrankens. Erstmals konnten vier Gruppen aus dem Landkreis Kronach die Pokalränge erreichen. An den Start gingen bei durchaus kühlen Temperaturen insgesamt über 150 Jungen und Mädchen im Alter zwischen 12 und 18 Jahren aus den Jugendfeuerwehren Oberfrankens, die sich bei den jeweiligen Kreis- und Stadtleistungsmärschen qualifiziert hatten. Der Landkreis Kronach wurde von den Jugendfeuerwehren Tschirn, Glosberg und Eibenberg vertreten. Auf dem etwa 5 Kilometer langen Rundkurs durch die Große Kreisstadt wurden die Jugendlichen mit den gewohnten und bereits bekannten Übungen des Kreisleistungsmarsches konfrontiert. Die Gruppen machten sich in kurzen Zeitabständen am Feuerwehrgerätehaus auf den Weg quer durch Neustadt, vorbei am Rathaus oder dem Wellenbad. Auf dem Weg konnten die zahlreichen Floriansjünger ihre Leistungsbereitschaft und das Können vor den wachsamen Augen der Schiedsrichter unter Beweis stellen konnten.

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Als Schiedsrichter fungierten zahlreiche Feuerwehrkameraden und –kameradinnen aus den verschiedensten Wehren Oberfrankens. Der Landkreis Kronach schickte Kreisbrandinspektor Matthias Schuhbäck, Kreisbrandmeister Dirk Raupach, stellv. Kreisjugendwart Jörg Greser sowie Christian Kahl (FF Marktrodach) und Fabian Schuhbäck (FF Glosberg) als Wertungsrichter. Gegen 16.00 Uhr war es so weit, und die Ergebnisse wurden durch den Wettbewerbsleiter Gerold Schneiderbanger bzw. durch Bezirksjugendwart Stefan Steger bekannt gegeben. Es war fast nicht vorstellbar, aber die beiden ersten Plätze belegten Wehren, die alle Übungen fehlerfrei absolvierten. Eine im Vorfeld

festgelegte Übung mit Zeittaktung gab den Ausschlag. Sieben Sekunden waren es, die letztendlich die Feuerwehr Tschirn vom ersten Platz trennte. Den Gesamtsieg konnte in diesem Jahr die Jugendfeuerwehr Altenkunstadt aus dem Landkreis Kronach für sich verbuchen. Platz drei belegte hinter Tschirn die Jugendfeuerwehr aus Wolfsdorf (Landkreis Lichtenfels). Die Jugendfeuerwehr Glosberg I belegte den 7. Platz, Glosberg II den 9. Platz und die Jugendfeuerwehr Eibenberg konnte nach einem Stechen (90 m Schlauchleitung auf Zeit kuppeln) noch den 12. Platz erkämpfen.

erfolgreiche Jugendfeuerwehr Tschirn: Laura Geisler, Laura Stark, Julia Barnickel und Daniel Löffler


Unfallfrei zur Einsatzstelle; zielführendes Training mit dem Simulationssystem Sondersignaltrainer Immer wieder ist in den Medien zu lesen, dass Einsatzfahrzeuge der Rettungsdienste in Unfälle verwickelt sind und somit die Einsatzstellen nicht erreichen und auch nicht helfen können. Fahren mit Sondersignalen unter realen Bedingungen lässt sich im täglichen Straßenverkehr nur sehr eingeschränkt üben. Aber gerade bei diesen Fahrten stehen die Fahrer der Fahrzeuge besonders in der Verantwortung und müssen mit außergewöhnlichen Belastungen zurechtkommen. Hier ist jetzt Besserung in Sicht, denn nunmehr stehen solche Simulationssysteme auch für Einsatzfahrten der Feuerwehren zur Verfügung. Sowohl die Versicherungskammer Bayern als auch das Bayerische Staatsministerium des Innern setzen auf diesen Baustein der virtuellen Schulung

für Einsatzfahrer mit Simulationssystemen, um die Häufigkeit von Verkehrsunfällen verringern.

im Gegenverkehr stellten reale Herausforderungen dar.

Dieser Sondersignal-Fahrt-Trainer war in Steinbach am Wald stationiert und konnte von zahlreichen Feuerwehrlern des Landkreises Kronach genutzt werden.

So war es auch nicht verwunderlich, dass bei der einen oder anderen Fahrt ziemlich eng zu ging oder sogar ein Unfall passierte. Nach jeder Fahrt konnte die gesamte durchfahrene Strecke aus der Sicht eines Hubschraubers verfolgt und nachbesprochen werden.

Nach einer kurzen Einweisung in die rechtlichen Voraussetzungen einer Fahrt mit Blaulicht und Martinshorn wurde den Teilnehmern der Sondersignal-Fahrt-Trainer vorgestellt und bei einer kurzen Einweisungsfahrt erklärt. Danach ging es für die Kursteilnehmer sofort los und es mussten Einsatzfahrten im Stadtgebiet oder über Land bewältigt werden. Die verschiedensten Situationen wie Rotlicht an der Ampel, plötzlich querende Autos bzw. Fußgänger oder Fahrzeuge

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Florianstag der Feuerwehren im Landkreis Kronach gemeinsam mit der Notfallseelsorge in Teuschnitz beigetragen und so dem Nächsten Hilfe geleistet. Einer, der immer dabei ist, so Seegenschmiedt, ist Gott. „Gott ist unsere Kraft und schützende Hand. Er trägt uns mit seiner Liebe.“ Mit dem Segen Gottes, der allen Hilfskräften stets die Kraft geben mag, immer für den Mitmenschen da zu sein und so das Werk Gottes zu ehren, schloss Pfarrer Lindner den Floriansgottesdienst 2013.

Festzug in Teuschnitz

Am Festtag des Hl. Florian zogen die Feuerwehren des Landkreises Kronach mit ihren Fahnenabordnungen zu Ehren ihres Schutzpatrons zum Gottesdienst in die Sankt Marienkirche, um gemeinsam für den Schutz im vergangenen Einsatzjahr zu danken. Pfarrer Lindner konnte gemeinsam mit Feuerwehrpfarrer Thomas Teuchgräber aus Kronach, Pfarrer Friedrich Seegenschmiedt, Pfarrer Gerald Munzert aus Schmölz, Dekan Dieter Hinz und Pastoralreferent Matthias Simon eine große Schar von Floriansjüngern begrüßen. Weit über 350 Feuerwehrler feierten gemeinsam einen ökonomischen Gottesdienst zu Ehren des Schutzpatrons der Feuerwehren. Pfarrer Seegenschmiedt begann seine Predigt mit dem Bibelvers „Einer trage des anderen Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen“. Gleichfalls stellte er einen Ausspruch des ehemaligen US-Präsidenten John F. Kennedy in den Mittelpunkt der Predigt. Kennedy sagte einmal: „Frage nicht was das Land für dich tut, sondern frage dich, was du für das Land tun kannst“. Zwei Aussagen, so Seegenschmiedt, die für das Wesen der Feuerwehren genau passen. Gemeinsam bewältigen die Feuerwehren ihre Aufgaben und jeder trägt so einen Teil der Last des Einsatzes. Feuerwehrler fragen nicht, was ein Hilfesuchender für ihn tun kann, sondern er hilft ohne groß zu überlegen. Es ist eine Selbstverständlichkeit anderen Menschen zu helfen. So war es auch schon beim hl. Sankt Florian im 3. Jahrhundert zur Zeit der Christenverfolgung. Als er erfuhr, dass 40 Christen wegen ihrem Glauben ergriffen und nach vielen Martern im heutigen Oberösterreich eingesperrt wurden, eilte er dort hin um ihnen beizustehen. Nach seiner Festnahme durch Soldaten bekannte er sich auch als Christ und wurde nach vielen Qualen schließlich von einer Brücke in die Enns geworfen und ertrank. Er fragte nicht, was man für ihn tut, sondern er wollte was für andere tun und helfen. Die Lastenverteilung ist in unserem Hilfsorganisationen auch ganz wichtig, denn jeder hilft auf seine Art. Gegenseitig wird man sich ergänzen. Fragt man sich dann, wer der WICHTIGSTE ist, so wird man zunächst keine Antwort finden. Jeder hat wie ein Zahnrad zum Erfolg

32 FLORIANSTAG

Im Anschluss an den Gottesdienst konnten die Feuerwehrler gemeinsam mit der Stadtkapelle Teuschnitz zum Gerätehaus ziehen und noch einige gesellige Stunden verbringen. Bürgermeisterin Gabriele Weber und Kreisbrandrat Joachim Ranzenberger dankten den Wehren für ihr unermüdliches Arbeiten und vor allem der Feuerwehr Teuschnitz für die diesjährige Ausrichtung der Feierlichkeiten.


Abnahme der Leistungsspange der Deutschen Jugendfeuerwehr im Landkreis Kronach

Jugendliche mit den Abnahmeberechtigten der Deutschen Jugendfeuerwehr KBI Matthias Schuhbäck (links) und Daniela Wagner (rechts) aus dem Landkreis Kulmbach

Mit viel feuerwehrtechnischen Wissen und Können, aber auch mit viel Schnelligkeit, Ausdauer und Kameradschaftsgeist erkämpften sich 50 Floriansjünger, darunter 7 Mädchen, aus 11 Feuerwehren im Alter zwischen 15 und 18 Jahren, die Leistungsspange der Deutschen Jugendfeuerwehr. Keisbrandmeisterin Daniela Wagner aus dem Landkreis Kulmbach war erstmals als Abnahmeberechtigte der Deutschen Jugendfeuerwehr in Kronach. Das Üben hat sich aus Sicht der Jugendlichen gelohnt, dann mit der bestandenen Abnahme fällt einigen ein richtiger Stein vom Herzen. Die letzten Wochen waren geprägt von vielen Üben und Trainieren. Schließlich handelt es sich bei dieser Prüfung um die anspruchsvollste im Bereich der Jugend. Den Teilnehmern wird auf dem Gebiet des feuerwehrtechnischen Wissen und Können viel abverlangt, aber auch der sportliche Teil ist nicht ohne. So müssen die Jugendlichen einen

Staffellauf von 1500 Metern in maximal 250 Sekunden bewältigen oder gemeinsam beim Kugelstoßen mindestens 55 Meter schaffen. Neben diesen beiden Aufgaben müssen die Prüflinge einen Löschangriff mit der Vornahme von drei C-Strahlrohren und der Wasserentnahme aus fließendem Gewässer bewältigen. Das Ausrollen einer 120 Meter langen C-Leitung ohne jegliche Verdrehung innerhalb von 74 Sekunden stellt dann die schwerste Herausforderung dar, denn hier ist schnell einmal ein Fehler entstanden und dieser führt zum Nichtbestehen des Prüfungsteils. Das Testgespräch von ca. 20 Minuten bei Kreisbrandinspektor Harald Schnappauf bildete den Abschluss der Prüfung. „Die 50 Jugendlichen haben sehr gute Arbeit geleistet“, so die Abnahmeberechtigte Daniela Wagner „und verdienen es, das Abzeichen zu erhalten und können es nun mit Stolz tragen“.

Die Teilnehmer Anna Maria Peter Dominik Fischer

FF Wilhelmsthal

Felix Holzheimer

FF Mitwitz

Christian Eber

FF Marktrodach

Fabian Schlee Sven Kryzer

Andreas Lindner

Jonas Emrich

Tobias Hofmann

Kevin Barnickel

Luis Hader

Jonas Kotschenreuther

Lukas Müller

Christian Hofmann

Thomas Krump

Andreas Förtschbeck

Dirk Fischer

Tim Zwosta

Niklas Schmid

Stefan Förtschbeck

Denise Schlee

Andreas Pietz

Matthias Müller

Andreas Pistor

Julian Wich

Dominik Stumpf

Elena Müller

Michael Schütz

Sandra Jakob

Florian Weiß

Natalie Förtschbeck

Max Eichhorn

Lena Engelhardt

Daniel Weiß

Julian Schnell

Dominik Rot

Felix Boxdörfer

Lukas Doppel

FF Reitsch

Pascal Thüroff

Florian Erhardt

FF Zeyern

Nico Fischer

Mike Hadwiger

FF Kaltenbrunn

FF Kronach

Eva Engelhardt

FF Eibenberg

Phillip Fleischmann

Nico Reißig

Tobias Zahner

FF Neufang

FF Au

FF Schnaid

FF Wallenfels

Dennis Barthel Maximilian Zeitler Andreas Lutz Julian Leipold

JUGEND  33


Jugendflamme Stufe 2 mit Bravour abgelegt Die Teilnehmer waren:

34 Jugendliche aus 9 Jugendfeuerwehren des Landkreises Kronach haben kürzlich in Pressig, die Prüfung zur Jugendflamme der Deutschen Jugendfeuerwehr in der Stufe 2 mit teils hervorragenden Leistungen abgelegt. Die Feuerwehranwärter und -anwärterinnen stellten ihr Können und Wissen bei den verschiedensten Übungen unter Beweis. So mussten sie einen Unterflurhydranten in seinem Aufbau und der Funktionsweise beschreiben. Danach galt es, mit einem Standrohr Wasser aus dem Unterflurhydranten zu entnehmen. An einer weiteren Station mussten die Jugendlichen einen improvisierten Wasserwerfer aufbauen. Dieser dient im Einsatzfall dazu, größere Wassermengen aus sicherer Distanz auf einen Brand

aufzubringen und dabei Einsatzkräfte zu entlasten. Daneben galt es, Ausrüstungsgegenstände der Feuerwehr richtig zu benennen und zu erklären. Hier zeigte sich schnell, wer sich auf die Abnahme richtig vorbereitet hatte. Theoretisches Wissen mussten die Floriansjünger auch an einer Station beweisen, wo es in einem Testgespräch um Funkrufnamen der Fahrzeuge oder besonderen Führungsdienstgrade bzw. um die richtige Sicherung einer Einsatzstelle ging. Die Schiedsrichter aus dem Jugendfeuerwehrausschuss waren von den Leistungen der Floriansjünger begeistert, die souverän und mit Bravour alle Aufgaben meisterten.

Die Löschlöwen der Kinderfeuerwehr Wickendorf Im Februar 2013 fiel auch in Wickendorf der Startschuss für das Projekt Kinderfeuerwehr. Viele Eltern und natürlich deren Kinder folgten der Einladung für einen ersten Informationsabend im Feuerwehrhaus. In den Faschingsferien fand schließlich das erste offizielle Treffen mit unseren 9 Kinderfeuerwehrmädchen und -jungen statt. Jedes Kind erhielt in diesem ersten Treffen einen eigenen Kinderfeuerwehrpass mit einem Foto, auf dem sie ihre erste Gerätepatenschaft präsentierten. Durch diese Gerätepatenschaften und andere kleine Spiele mit den Gerätschaften und Utensilien bekommen die Kinder im weiteren Verlauf der Treffen einen ersten Einblick in die Aufgabenfelder der Feuerwehr. Den Einsatz der Geräte durften sie dann bei der Bergung eines Unfallwagens, die einige Nachbarfeuerwehren als Übungseinsatz durchführten, beobachten. Auch 34 JUGEND UND KINDER

beim Einsatz als verletzte Personen durften die Kids bei dem Absolvieren der Jugendflamme unserer Jugendfeuerwehr nicht fehlen. Bei schlechtem Wetter wurden im Feuerwehrhaus einige Versuche zum Thema Feuerlöschen mit Kohlenstoffdioxid durchgeführt. So wurde beispielsweise in einem Einmachglas ein Teelicht allein durch die Kohlenstoffdioxidentwicklung eines Mineralwassers gelöscht. Sehr beeindruckend – so das Urteil unserer Jüngsten! Bei schönem Wetter konnte dann auch die Kübelspritze erobert werden! Daneben übten sich die Löschlöwen im Zielwerfen mit einem alten Gummistiefel. Mit vielen neuen Ideen, die wir auch im Austausch mit anderen Kinderfeuerwehren im Landkreis gewinnen, hoffen wir darauf, dass die Begeisterung unserer Löschlöwen noch lange anhält!

FF Birnbaum:

Fabian Kotschenreuther, Michael Welscher, Eva Trebes, Laura Löffler, Andre Ebertsch, Lukas Münzel

FF Burggrub:

Robin Hanna, Andreas Langguth, Leon Baki

FF Fischbach:

Patrick Müller, Niclas Thron, Nino Müller

FF Kaltenbrunn:

Felix Kostka, Florian Jungkunz

FF Kronach:

Andreas Pietz, Andreas Pistor, Michael Schütz, Dominik Roth, Max Eichhorn, Adrian Panzer, Nico Porzelt

FF Neufang:

Jonas Kotschenreuther, Vanessa Wich, Elena Müller, Leon Wich, Felix Müller, Matthias Müller, Bastian Brehm

FF Pressig:

Johannes Winter, Florian Lieb, Henry Trebes

FF Schnaid:

Eva Engelhardt, Lena Engelhardt

FF Wallenfels:

Andreas Lutz


Gründung der Kinderfeuerwehr Pressig

Das Jahr 2013 war ein besonderes Jahr für uns. Bereits im Herbst 2012 wurde über eine Gründung der Kinderfeuerwehr diskutiert. Es wurden von Seiten des Vereins alle nötigen Schritte geprüft und vorbereitet. So konnte Anfang März 2013 in der Jahreshauptversammlung eine überarbeitete Satzung den Mitgliedern vorgelegt werden, die auch einstimmig angenommen wurde. Der Weg war nun frei für die Gründung der Kindergruppe. Mit zwei Schnuppertagen, jeweils noch im März, konnten insgesamt 30 Kinder ins Feuerwehrhaus „gelockt“ werden. Die insgesamt 12 Betreuer der „Pressiger Löschdrachen“ einigten sich darauf jeden ersten Samstag im Monat eine Übung mit den Kleinen zu halten. So wurde dann im April die erste Übung abgehalten. Die Kinder wurden über den Verein informiert und ein jedes Kind bekam die Satzung, Anmeldeformular und die Kinderfeuerwehrsatzung sowie einen Dienstplan für die Eltern mit nach Hause. Die Eltern schließlich wurden dann vor der ersten richtigen Übung im Mai zu einem Elternabend eingeladen. Man konnte nun mit der ersten Übung beginnen und die neuen Mitglieder der

Feuerwehr im Feuerwehrhaus begrüßen. Der Dienstplan sah folgende Übungen vor: Fr. 03.05.13 Elterninformationsabend 19.00Uhr (nur für Eltern) Sa. 04.05.13 Wandertag mit Picknick Sa. 08.06.13 Feuerwehrolympiade Sa. 06.07.13 Löschübung Sa. 03.08.13 24std. Feuerwehrtag Sa. 07.09.13 Ausflug Sa. 05.10.13 Fahrzeugkunde + Pizzabacken Sa. 02.11.13 Laternen basteln für Martinsumzug Mo. 11.11.13 Martinsumzug Sa. 07.12.13 Flammenprüfung mit anschließender Weihnachtsfeier

Die „Pressiger Löschdrachen“ zählen zum Jahresende 25 Mitglieder im Alter von sechs bis elf Jahren. Es bleibt zu hoffen das die Kinder weiterhin Spaß am Feuerwehrdienst haben und sie später im Kreise der Aktiven weiter ihren Dienst verrichten.

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Hilfeleistungskontingent „Standard“ übte Kolonnenfahrt

Nach dem in den letzten Monaten bei Katastropheneinsätzen immer wieder seitens der Katastrophenschutzbehörden auf bestehende Hilfeleistungskontingente zurückgegriffen wurde, stand erstmals im Landkreis Kronach die Verlegung der Kräfte im Bedarfsfalle auf dem Übungsplan. Auf Einladung des Landratsamtes Kronach trafen sich die betroffenen Einheiten zunächst im Landratsamt für eine theoretische Einweisung. Hier stand die Abgrenzung zwischen den Rechten eines geschlossenen Verbandes im Sinne der Straßenverkehrsordnung und den Sonder- und Wegerechten im Vordergrund. Im weiteren Verlauf des Vortrages von Kreisbrandinspektor Schuhbäck ging es um die Rechte und Pflichten eines Verbandes wie auch um die Gefahren im öffentlichen Straßenverkehr, die damit verbunden sind. Nach dem Vortrag ging es zum Schützenhaus, wo die Fahrzeuge bereit standen. Kreisbrandrat Joachim Ranzenberger übernahm als vorausbenannter Kontingentführer die Leitung und der Verband (10 Kleinfahrzeuge, 14 Großfahrzeuge) setzte sich in Richtung Lichtenfels in Bewegung. Über die B 173 ging es bis zur Anschlussstelle Lichtenfels der A 73 und weiter über die Autobahn in Richtung Erfurt. Auf dem Parkplatz Coburger Forst wurde ein technischer Halt angeordnet und die Fahrer gewechselt. Nach der kurzen Rast teilte sich der Verband in 4 Gruppen mit je 6 Fahrzeugen auf. Die Fahrzeuge fuhren nun als eigenständige Verbände über die A 73 bis zur Anschlussstelle Rödental und weiter über die Kreisstraße CO 29 sowie die Staatsstraßen 2206 und 2208 nach Mitwitz zum dortigen Feuerwehrgerätehaus. Nach einem kurzen Imbiss und einer Nachbesprechung beendete Kreisbrandrat Joachim Ranzenberger die Übungsveranstaltung.

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Psychosoziale Notfallversorgung im Landkreis Kronach Der mittlerweile dritte „Blaulichtgottesdienst“ für alle Angehörigen der Rettungsorganisationen, der in unserem Landkreis nun regelmäßig für den 3. Montag im Oktober jeden Jahres fest eingeplant werden kann, führte am 21. Oktober 2013 einige Dutzend Feuerwehrkameraden, Angehörige des Bayerischen Roten Kreuzes, des Technischen Hilfswerkes, der DLRG, sowie der Polizei und der Notärzte in die Katholische Filialkirche Heilig Kreuz in Oberrodach. Unter dem Motto „Gemeinsam sind wir stark“ gestalteten die Notfallseelsorger und die Notfallnachsorge den ökumenischen Gottesdienst. Die Predigt übernahm dieses Mal

Pfarrer Gerald Munzert aus Schmölz, der die neutestamentliche Geschichte der Wunderbaren Brotvermehrung durch Jesus auslegte und dabei der Frage nachging, was die vielen Menschen -außer der Brotzeit- von Jesus dabei noch bekommen hatten durch ihr Zusammensein mit ihm und sein Reden zu den Menschen und durch die Gespräche der Menschen in den jeweiligen Gruppen untereinander. Wichtig sei es -nun in unserem Kontext als Mitglieder von Rettungsorganisationen- sich eben auch immer wieder mal zusammen zu setzen und z.B. bei einem Essen sich miteinander über die jeweils gemachten Erfahrungen auszutauschen und dabei zu merken: auch andere machen sich ihre Gedanken zu den Erlebten und gemeinsam schaffen wir viel mehr und viel besser, was wichtig und hilfreich ist, als nur jede/r allein. – Nach dem Gottesdienst platzte der Gemeindesaal unter der Heilig-Kreuz-Kirche für die Begegnung fast aus den Nähten, aber dank der milden Witterung war es auch noch im Freien zum miteinander Plaudern recht angenehm. Den Imbiss samt Getränken bereiteten Oberrodacher Gemeindemitglieder für uns vor, so dass sich alle Teilnehmenden den kollegialen Gesprächen quer durch alle Mitgliedsorganisationen widmen konnten. Rückblickend auf das Kalenderjahr 2013 kann gesagt werden, dass die Alarmierungshäufigkeit derjenigen der beiden Vorjahre

38 PSNV

entspricht: Es gibt jedes Jahr so um die 50 Einsätze für uns im Landkreis Kronach. Derzeit sind wir hier im Landkreis 11 Dienstleistende (9 von den beiden Kirchen und 2 aus dem BRK), die sich wochenweise für den Dienst zur Verfügung stellen, sowie eine Notfallnachsorgerin des BRK in Ausbildung, die hospitiert. Die Einsätze betrafen hauptsächlich den häuslichen Bereich in der Betreuung von Angehörigen. Die Betreuung von Einsatzkräften bei bzw. nach verschiedenen Einsätzen wurde 2013 schon etwas häufiger als vorher angefordert. Und das ist völlig richtig so, denn dafür sind wir ja auch da! Hier bitte ich alle Kommandanten und Führungskräfte stets um kurzfristige Kontaktaufnahme mit uns, wenn in ihrer Wehr oder ihrer Organisation psychosoziale Einsatznachbesprechungen entweder für Einzelne oder auch für mehrere Kameraden und Kollegen zur besseren Aufarbeitung der Erlebnisse hilfreich wären. Dafür, wie auch z.B. für Schulungsabende in einzelnen Wehren, stehe ich mit den Kollegen und Kolleginnen in der PSNV für die Feuerwehren in unserem Landkreis auch künftig gern zur Verfügung. Regionaldekan Thomas Teuchgräber, Feuerwehrpfarrer, Kronach, Tel. 09261-6106210, Email: thomas-teuchgraeber@gmx.de


Neue CSA für die Wallenfelser Feuerwehr Als eine von vier Feuerwehren im Landkreis Kronach ist die Freiwillige Feuerwehr Wallenfels mit umfangreicher Ausrüstung für Gefahrguteinsätze ausgerüstet. Im Mittelpunkt dieser Ausrüstung stehen Chemikalien-Schutz-Anzüge (CSA). Sie schützen die Feuerwehrmänner vor flüssigen und gasförmigen Stoffen. Nach zehn Jahren Gebrauchsdauer mussten nun die vier Anzüge ausgetauscht werden. Dafür wurden im Vorfeld der Anschaffung verschiedene Hersteller und Anzugmodelle näher begutachtet und auch getestet. Die Wahl viel dann erstmals auf Anzüge des

deutschen Herstellers Tesimax. Das Unternehmen aus der Nähe von Pforzheim konnte Anzüge liefern, die 20 cm länger sind als die Standardanzüge. So passen auch sehr große Feuerwehrleute in die Anzüge. Gleichzeitig ist ein Trägersystem im Anzug integriert, dass es auch kleineren Feuerwehrmännern erlaubt den Anzug zu tragen. Neu ist auch, dass nur noch ein Handschuh getragen werden muss. Bisher mussten die CSA-Träger im Anzug noch einen Baumwollhandschuh tragen. Zudem musste über dem Handschuh des CSA noch ein weiterer Handschuh getragen werden. Letztlich wird so im Einsatzfall wichtige Zeit gespart, da nur noch der CSA samt Handschuh angezogen werden muss. Bei der Übergabe der CSA bedankte sich die Wallenfelser Feuerwehr beim Landratsamt Kronach – dieses übernimmt die Kosten der Anzüge – für die reibungslose Ersatzbeschaffung. Mit anwesend waren auch die Feuerwehren Nordhalben und Marktrodach, die ebenfalls ausgebildete CSA-Träger haben. Sie unterstützen im Einsatzfall die Wallenfelser Wehr.

Brand Holzpellets-LKW Bei einem mit Holzpellets beladenen Silo-LKW kam es am 24.07.2013 beim Befüllen einer Heizungsanlage zu einem Defekt im Bereich des Kompressors. Der Fahrer fuhr daraufhin die Betriebsstätte seiner Firma in der Kulmbacher Straße in Kronach an, um den Schaden zu überprüfen. Nach einiger Zeit fiel den Mitarbeitern Brandgeruch im Bereich des LKWs auf und sie verständigten die Feuerwehr. Wahrscheinlich hatte der Defekt am Kompressor zu einer Entzündung der Pellets im Inneren des LKW geführt. Um 15:47 Uhr wurde die FF Kronach alarmiert. Mit der Wärmebildkamera wurde das Fahrzeug kontrolliert und festgestellt, dass in einer der vier Kammern eine deutliche Temperaturzunahme erfolgt war. An allen Domdeckeln trat Rauch aus. Zunächst wurde daher versucht, die noch im LKW befindlichen 17 Tonnen Holzpellets über den normalen Entladeweg aus dem LKW zu bekommen. Da der Kompressor des Fahrzeugs nicht mehr funktionstüchtig war, wurde ein Kompressor vom städtischen Bauhof an die Einsatzstelle geholt, um das Schüttgut aus dem Silo-LKW auszublasen. Da die Entnahmeeinheit aber wahrscheinlich schon in Mitleidenschaft gezogen worden war, zeigte dies nur mäßigen Erfolg. Zudem wurden die Entnahmeschläuche durch die hohen Temperaturen der ausgeblasenen brennenden Holzpellets in Brand gesetzt, was auch durch eine entsprechende Kühlung nicht verhindert werden konnte. Daher wurde die betroffene Kammer mit einer Motorflex geöffnet und die glimmenden Pellets entleert bzw. mit Wasser ausgespült. Temperaturmessungen in den weiteren Kammern ergaben, dass auch dort überhöhte und steigende Temperaturen vorhanden waren. Da sich der Brand nur im Bereich der unteren Entnahmeöffnung befinden konnte, wurde mit Hilfe eine Löschlanze gezielt an die vermutete Glutstelle Wasser eingebracht. Diese Maßnahme brachte dann auch den gewünschten Erfolg.

Insgesamt dauerte der Einsatz bis 23.30 Uhr an. Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurde die Bevölkerung mit Radiodurchsagen aufmerksam gemacht, ihre Fenster und Türen zu schließen. Auch bedingte die starke Rauchentwicklung den Einsatz zahlreicher Trupps unter schwerem Atemschutz. Bewährt hat sich dabei auch der Einsatz von Langzeitatmern. NEUE CSA | BRAND HOLZPELLETS  39


Motorsägenlehrgänge auf Kreisebene 2013 Grundkurs Seit 2009 wird die Grundausbildung für Motorsägenführer für den gesamten Landkreis Kronach zentral organisiert, an der bisher insgesamt 296 Kameraden und Kameradinnen teilnahmen. Auch 2013 absolvierten 37 Kameraden den zweitägigen Lehrgang. Forstwirtschaftsmeister Thomas Uwira vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten referierte im ca. 5 Stunden dauernden theoretischen Teil über die Unfallverhütung, persönlichen Schutzausrüstung und die Motorsäge selbst. Im praktischen Teil wurde von jedem Teilnehmer ein Baum gefällt und die nötigen verschiedenen Schnitttechniken gezeigt. Auch die Aufarbeitung des Baumes war ein Thema im praktischen Unterricht. Kreisbrandmeister Klaus Dressel unterstütze bei der praktischen Ausbildung. Kreisbrandmeister Roland Schedel organisiert die Lehrgänge, welche auch 2014 wieder angeboten werden.

40 MOTORSÄGENLEHRGANG

Fortbildung für Motorsägenführer Zum ersten Mal wurde im Landkreis Kronach der Spannungssimulator im Landkreis Kronach zur Fortbildung für Motorsägenführer aufgebaut. Bei Stürmen oder Schneebruch stehen die umgeknickten oder entwurzelten Bäume meist unter Spannung, genau hierbei muss die Feuerwehr in den meisten Fällen Hilfe leisten. Hierzu sind besondere Schnitte und Schnitttechniken nötig um unfallfrei zu arbeiten. Diese kann man mit Hilfe dieses Gerätes simulieren. Die Forstwirtschaftsmeister Thomas Uwira und Marcus Hollederer zeigten die nötigen Techniken, um die Schnitte richtig anzusetzen. 41 Teilnehmer aus 15 Feuerwehren übten diese gekonnt. Kreisbrandmeister Roland Schedel, zuständig für die Organisation der Motorsägenausbildung, bedankte sich bei der FF Marktrodach die den Übungsplatz zur Verfügung stellte. Dank auch an die Fa. Manfred Engelhardt, Inh. Sebastian Wolf aus Schnaid für den Transport und Organisation des benötigten Holzes. Kreisbrandinspektor Hans Ulrich Müller koordinierte den Ausbildungstag.


Fortbildung für Führungsdienstgrade Bereits zum dritten Mal wurde der Lehrgang Fortbildung für Führungsdienstgrade durchgeführt. Ziel dieser Ausbildung soll sein, dass Kommandanten, Gruppenführer oder Zugführer die an der Feuerwehrschule erworbenen Kenntnisse wieder aufzufrischen. Kreisbrandmeister Roland Schedel leitete die Fortbildung, 12 Führungskräfte aus den Feuerwehren Nordhalben, Schneckenlohe, Mitwitz, Kaltenbrunn, Lauenstein, Neuses und Oberlangenstadt bildeten sich weiter. Mit dem Unterricht Rechtsgrundlagen wurden das bayerische Feuerwehrgesetz und weitere Vorschriften wiederholt. Die FwDv 3, Einheiten im Löscheinsatz, zeigte den Lösch- sowie den Hilfeleistungseinsatz im Detail auf. Führung und Leitung im Einsatz und Einsatzpläne rundeten den theoretischen Teil ab. Die Wasserförderung über lange Schlauchstrecken war der erste praxisbezogene Teil. Bei der Vorstellung der

Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung, durch den Leiter Markus Schulz am Standort Steinbach am Wald, konnte die Zusammenarbeit und die Unterstützung der Kameraden bei größeren Einsätzen gezeigt werden. In den drei Planspielen konnten die erlernten Kenntnisse angewendet werden. Ein Löscheinsatz, eine Hilfeleistung und ein Gefahrguteinsatz bewältigten die Teilnehmer. Diese Unterrichte leiteten KBM Roland Schedel, KBM Daniel Schaller, KBM Matthias Weber und KBI Ralf Weidenhammer. Die Teilnehmer lernten auch mit Stress im Feuerwehrdienst umzugehen. KBI Matthias Schuhbäck zeigte sehr eindrucksvoll auf, Stress bei den eingesetzten Kameraden zu erkennen und auch eigenen Stress abzubauen. Kreisbrandmeister Hans Stumpf unterrichtete über Führungskraft – ein Lernprozess: Folgende Themen im Einzelnen wurden ange-

sprochen: Was ist Führung? Führung in der Feuerwehr, Ziele in der Feuerwehr verständlich machen. Die vier Ebenen der Kommunikation, und Kritik – wie geben? Wie annehmen? In der Nachbesprechung freuten sich Führungskräfte, dass eine Fortbildung angeboten wird. Die Themen sind praxisbezogen und es konnten auch eigene Erkenntnisse aus eigenen Einsätzen besprochen werden.

Die Teilnehmer mit KBM Daniel Schaller beim Planspiel

Conrad Dietrich Magirus Preis 2013

Die FF Steinwiesen hat sich mit dem Brandeinsatz im Gasthof Grüner Baum im Jahr 2013 beim Conrad Dietrich Magirus erfolgreich beworben. Die über hundert eingegangenen Bewerbungen werden von einer internationalen Jury überprüft und die Einsatztaktik bewertet. Die besten Einsätze werden von der Jury ausgewählt und müssen dann im großen OnlineVoting auf Stimmenfang gehen! Völlig überraschend wurde auch der Einsatz der FF Steinwiesen durch die Jury ausgewählt und mit folgender Beurteilung zugelassen: Bewertung der Jury: Sehr überlegter und strukturierter Einsatz dieser Freiwilligen Feuerwehr. Das gesamte Vorgehen trug zur Schadensminimierung bei, was bei dieser Lage sehr vorbildlich gelöst wurde. Das Feuerwehrteam der FF Steinwiesen durfte am 22.11.2013 zum Conrad Dietrich

Magirus Award nach Ulm reisen und an der Verleihung teilnehmen. Auf dem Nachmittagsprogramm stand eine Führung durch das Werksgelände der Fa. Magirus. Hier konnte man auf beeindruckende Weise die Geburt von Drehleitern, Löschfahrzeugen und Rüstwägen erleben. Um 18:00 Uhr öffneten sich dann die Pforten des Kongresszentrums. Wie bei der Oscar Verleihung wurden die Teams über einen roten Teppich geleitet um im Eingangsbereich die ersten Fotoaufnahmen und Interviews machen zu können. Die Spannung stieg von Minute zu Minute bis um 19:00 Uhr der Saal für die Verleihung geöffnet wurde. Kamerateams, Fotografen, Presse, unzählige Feuerwehrkameraden aus Deutschland, Italien und Rumänien und eine großartige spannende Atmosphäre erwarteten die Feuerwehrleute im Einsteinsaal. Eingeleitet wurde die Veranstaltung mit dem Liveauftritt einer Nachwuchsband. Nach dem Auftritt zahlreicher Gastredner, unter anderem Ivo Gönner (Bürgermeister der Stadt Ulm), Antonio Benedetti (Geschäftsführer Iveco Magirus), Uli Hoeneß, Lars Riedel,

Roland Demke (Schulleiter der SFS Würzburg) und Michel Bour (Generalsekretär des CTIF), begannen endlich die Awards. Zuerst wurde der Gesamtsieger der Internationalen Teams ermittelt. Hier wurde aus den drei verbleibenden Teams die freiwillige Feuerwehr Palermo zum Sieger gekürt. Bei ihrem Einsatz konnten sie in letzter Minute aus einem einstürzenden Gebäude viele Menschen retten. Im Anschluss wurden die Siegerteams aus den Kategorien „Rettungseinsätz“, „Soziales Engagement“ und „Brandbekämpfung“ bekannt gegeben. Die Sieger wurden durch das große Online-Voting ermittelt. Mit Hilfe der abgegebenen Stimmen hat die FF Steinwiesen den 3. Platz in der Kategorie Brandbekämpfung belegt und eine Urkunde mit nach Hause genommen. Enttäuscht war an diesem Abend aber keiner.

FORTBILDUNG | PREISVERLEIHUNG  41


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13. Erwachsenenleistungsmarsch mit 9. Bezirksfeuerwehrtag des Bezirksfeuerwehrverbandes Oberfranken in Weismain 103 Wettbewerbsgruppen, davon 7 Gruppen aus den Regierungsbezirken Unter- sowie Mittelfranken und 97 Gruppen aus Oberfranken nahmen am Erwachsenenleistungsmarsch teil. Die Wettbewerbe bestanden aus: § Startkontrolle § Löschangriff in spannungsführenden Anlagen § B-Schlauch ausrollen § Brustbund § Aufziehen von Geräten § Feuerwehrknoten § Saugleitung kuppeln § Zielwurf mit der Feuerwehrleine § Kartenkunde § Farbkennzeichnung von Gasflaschen § Fahrzeug- und Gerätekunde § Zielkontrolle In der Nähe einiger Stationen wurden an Oberflurhydranten Saugschläuche angekuppelt, damit die völlig durchgeschwitzten Wettbewerbsteilnehmer- und Teilnehmerinnen sich während des Marsches eine Abkühlung nehmen konnten. Zudem wurden alle Wettbewerbsstationen regelmäßig kistenweise für die teilnehmen Gruppen und Schiedsrichter mit frischem Mineralwasser versorgt.

Erfreulich war dann bei der sich anschließenden Siegerehrung die Verkündung, dass alle Gruppen den Rundkurs gesundheitlich wohlbehalten überstanden hatten und der zuständige Rettungsdienst nicht in Anspruch genommen werden musste. Zur Siegerehrung konnten der Bezirksvorsitzende KBR Hermann Schreck und der Fachbereichsleiter Wettbewerbe, KBM Thomas Hofmann, unter zahlreichen Ehrengästen den Regierungspräsidenten von Oberfranken, Wilhelm Wenning, den stellvertretenden Landrat von Lichtenfels Helmut Fischer, den stellvertretenden Vorsitzenden des Landesfeuerwehrverbandes, Franz-Josef Hench, den Bürgermeister von Weismain, Udo Dauer, Landtagsabgeordnete Susann Biedefeld, den Bundesstabführer des deutschen Feuerwehrverbandes, Harald Oelschlegel sowie Ehrenkreisbrandrat Siegfried Kerner begrüßen. Allen Beteiligten am Erwachsenenleistungsmarsch konnte man die Erleichterung bei der sich anschließenden Siegerehrung für diesen anstrengenden Wettkampftag ansehen. Zudem waren die Organisatoren, Ausrichter, Schiedsrichter und die Führung des BFV Oberfranken von den Wettbewerbsergebnissen, aber auch der Kameradschaft und Disziplin unter den Teilnehmern durchweg begeistert. Nun war es für die Wettbewerbsmannschaften soweit, die Verkündung der Platzierungen. Aufgrund großzügiger Unterstützung von Sponsoren konnten viele Mannschaften in diesem Jahr einen Pokal für ihre Platzierung mit nach Hause nehmen. Ungebremster Jubel dann bei der Feuerwehr Weismain, als Wettbewerbsleiter KBM Thomas Hofmann die letzten bei Platzierungen verlas. Die Kameraden der Feuerwehr Weismain hatten sich, trotz das sie der Ausrichter des diesjährigen Erwachsenenleistungsmarsches und Bezirksfeuerwehrtages waren, mit einer Gruppe am Leistungsmarsch beteiligt und mit null Fehlern den ersten Platz belegt. Der 14. Erwachsenenleistungsmarsch, mit dem 10. Bezirksfeuerwehrtag, findet am 28. Juni 2014 in Sparneck (Ldkr. Hof) statt.

LEISTUNGSMARSCH  43


Immer auf dem Laufenden:

www.kfv-kronach.de

Kulmbacher Straße 29 ∙ 96317 Kronach  (0 92 61) 62 64 -0 ∙ Fax (0 92 61) 62 64 99

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Neue Maschinisten für Löschfahrzeuge im Landkreis Kronach

Unter der Leitung von KBM Daniel Schaller absolvierten insgesamt 28 Feuerwehrkameradinnen und -kameraden aus 17 Feuerwehren den Lehrgang für Löschfahrzeugmaschinisten im Jahr 2013. Für die beiden Lehrgänge stellten die Feuerwehren Marktrodach und Teuschnitz ihre Gerätehäuser zur Verfügung. Gemeinsam mit den Ausbildern Zipfel Burkhard, Klinger Ludwig, KBM Fischer Frank, Neder Tobias, Kahl Christian, Wich Jens und KBM Meyer Harald behandelte KBM Daniel Schaller Themen wie z.B. u.a. Rechtsgrundlagen, Motorenkunde, Feuerlöschkreiselpumpen und deren Entlüftungseinrichtungen, Unfallverhütung, Wasserentnahmestellen, Wasserförderung über lange Schlauchstrecken, kraftbetriebene Geräte sowie praktische Themen wie die Fehlersuche an Feuerlöschkreiselpumpen, den Tankbetrieb oder das Saugen und Drücken. Zum Abschluss des Lehrgangs wurden lange Schlauchstrecken mit Faltbehältern aufgebaut. Einen Schwerpunkt des Lehrgangs bildeten die Aufgaben eines Maschinisten in einer Feuerwehr, der bei weitem mehr machen und beachten muss, als sich so mancher Teilnehmer vorstellte. Der Maschinist ist verantwortlich für den sachgemäßen Umgang mit den Fahrzeugen, Feuerlöschkreiselpumpen und den sonstigen Gerätschaften. Hier standen wiederum die Pumpen, Notstromerzeuger, Schläuche und Armaturen im Mittelpunkt. Den Abschluss des Seminars bildete eine schriftliche Prüfung. Ein großes Dankeschön gilt es noch zwei Kameraden zu sagen, die mehr als 15 Jahre mit Leib und Seele als Lehrer in der Maschinistenausbildung dabei waren und jetzt leider aus zeitlichen Gründen ausscheiden müssen: Ein großer Dank ergeht an Ludwig Klinger und Frank Fischer für Eure hervorragende geleistete Arbeit!

Teilnehmer 08.04.2013 - 18.04.2013 Thomas Fischer FF Eibenerg Roland Jakob FF Eibenerg Diana Gratzke FF Stockheim Stefan Wittmann FF Burggrub Jens Mahr FF Gundelsdorf Christian Lackovic FF Fischbach Marcel Müller FF Fischbach Max Pohl FF Fischbach Manuel Horn FF Fischbach Christian Schorn FF Neuses Stefan Porzelt FF Marktrodach Jennifer Kahl FF Marktrodach Moritz Kostka FF Kaltenbrunn Daniel Frisch FF Johannisthal Jürgen Probst FF Johannisthal Silvia Welsch FF Wolfersdorf

Teilnehmer 06.05.2013 - 18.05.2013 Martin Simon FF Nordhalben Lukas Hofmann FF Förtschendorf Jürgen Förtsch FF Förtschendorf Johannes Höfner FF Johannisthal Maximilian Treusch FF Johannisthal Sebastian Böhnlein FF Eibenberg Markus Zwosta FF Eibenberg Daniel Bartsch FF Pressig Sebastian Höllein FF Neundorf Markus Staub FF Lauenstein Johannes Kiendl FF Posseck Tobias Förtsch FF Posseck

MASCHINISTENLEHRGANG  45


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Feuerwehrzeitung 2013