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JAHRESBERICHT 2006

ORGANIGRAMM

Kommando HBI Reinhold Binder - Kommandant OBI Michael Rieger - Kommandant Stv. OBM Ewald Binder - Schriftführer LM d. V. Andreas Rührnößl - Kassier

Zugskommandanten BI Christian Winkler OBM Ewald Binder

Gruppenkommandanten BM Karl Steiner BM Anton Welsch OLM d. V. Mag. Günter Kanzler OLM Albert Gsenger LM Thomas Vasold LM Richard Zündel

Beauftragte HBI Reinhold Binder - Grundausbildung OBI Michael Rieger - Funkwesen OBM Ewald Binder - Brandwachen OLM Albert Gsenger - Jugend (bis Sep.06) LM d. F. Roland Prill - Jugend (seit Sep. 06) OLM d. V. Christoph Kalsberger - Öffentlichkeitsarbeit,Homepage OLM d. V Mag. Günter Kanzler - Maschinenmeister LM d. F. Harald Wendelmaier - Gerätewart LM d. S. Heinz Florianschitz - Sanität EHBM Theobald Missethon - Kantine LM Karl Göls - Unterstützende Mitglieder LM Klaus Schierl - Atemschutz ABI d. F. Walter Schierl - Strahlenschutz OLM d. F. Josef Rössler - Bekleidung OFM d. F. Nicole Rössler - Bekleidung OLM d. F. Harald Hollinger - GSF


JAHRESBERICHT 2006

VORWORT

des Kommandanten

Die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Liezen ist in ihren ständigen Bemühungen, die Sicherheit in unserer Heimatgemeinde zu gewährleisten, in allen Bereichen immer wieder neuen Herausforderungen unterworfen. Mit der dritten Ausgabe unseres Jahresrückblickes 2006 haben wir einen weiteren Schritt im Bereich der umfassenden Berichterstattung getätigt. Mancher wird sich vielleicht fragen: Wozu dieser Aufwand? Doch ein altes Sprichwort sagt: „Tue Gutes und sprich darüber!“ So wollen wir es auch weiterhin halten! Durch dieses Medium ist nicht nur ein Zugang zu unseren Feuerwehrmitgliedern geschaffen, sondern auch zu deren Angehörigen und den Freunden und Gönnern unserer Feuerwehr. Wir wollen damit aber auch allen die Möglichkeit geben sich über die Tätigkeiten unserer Feuerwehr zu informieren – vom Einsatzgeschehen bis zu den Tätigkeiten im Hintergrund. Durch diese Gesamttätigkeiten ist es erst möglich eine Feuerwehr einsatzbereit zu halten. Ein Danke an die Feuerwehrkameraden Christoph Kalsberger und Andreas Rührnößl, ohne die es nie möglich wäre diesen Jahresbericht in der vorliegenden Form zu gestalten. Leider ist es einigen Bewohnern unserer Heimatstadt nicht bewusst, was es bedeutet 365 Tage im Jahr, 24 Stunden pro Tag, innerhalb weniger Minuten bei jedem

nur erdenklichen Schadensfall professionelle Hilfe in unserem Löschbereich und darüber hinaus zu leisten. Diese Hilfe wird erst dann richtig geschätzt wenn sie selbst benötigt wird. Dann kann es jedoch nicht schnell genug gehen! Im Dienste des Nächsten zu stehen ohne finanzielle Ansprüche in den Vordergrund zu stellen zeichnet unsere Einsatzorganisation aus. Immerhin sind wir eine der wenigen Einsatzorganisationen die nur mit ehrenamtlichen Mitarbeitern tätig ist und deren Einsätze grundsätzlich gratis sind. „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr“ der Leitspruch aller Feuerwehren, gilt seit nunmehr 135 Jahren für die Bevölkerung von Liezen. Das gibt den Bewohnern unserer Heimatstadt ein Gefühl von Sicherheit, da unbürokratische und professionelle Hilfe bei allen erdenklichen Schadensfällen geboten wird. In Erinnerung rufen darf ich dabei die großartigen Leistungen bei der gewaltigen Schneekatastrophe im Jänner des vergangenen Jahres. Wiederum wurde bewiesen, dass wir auch im Katastrophenfall innerhalb kürzester Zeit einsatzbereit sind, und dies mehrere Tage zum Schutze unserer Bevölkerung. Die Aus- und Weiterbildung war 2006 wie auch in den vergangenen Jahren ein Schwerpunkt: Zahlreiche Kurse wurden absolviert,

Ü bu nge n abgehalten, Leistungsbewerbe bestritten und unzählige Stunden aufgebracht um die Aufrechterhaltung der Einsatzbereitschaft unserer Geräte und Ausrüstungen gewährleisten zu können. Davon kann im Ernstfall unser Leben abhängen. Die selbstlose Mitarbeit und vorbildliche Einsatzbereitschaft meiner Kameraden sind ausschlaggebend dafür, dass in unseren Reihen bestens ausgebildete Feuerwehrspezialisten zum Schutze von Hab und Gut vorhanden sind. Unserer Feuerwehrjugend möchte ich im besonderen danken. Diese ist eine Investition in die Zukunft, die durch den erkämpften Bezirkssieg schon jetzt mehr als eine Talentprobe abgegeben hat. Durch diese hervorragende Leistung ist uns schon jetzt bewusst, dass unsere Feuerwehrjugend von heute das Rückgrat unserer Feuerwehr von morgen bildet. Querdenker sind in unseren Reihen gefragt, um innovative Ideen für neue Einsatzmöglichkeiten zu schaffen. Nur so kann die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Liezen auch in Zukunft die gestellten Aufgaben zum Wohl der gesamten Bevölkerung unserer Stadt und deren Sicherheit gewährleisten. Der Geist und Idealismus unserer Gründerväter muss auch in die Zukunft getragen werden. GUT HEIL! REINHOLD BINDER Feuerwehrkommandant



INHALT Organigramm Vorwort Einsätze Einsatzgrafik Einsatzstatistik Mannschaft Kursbesuche Gesamtstatistik Mannschaftsstatisktik gesamt Übungsstatistik Auszeichnungen LFA Rampler/Maschinistin Feuerwehrjugend Familienwandertag Kinderweihnachsfeier Frauennachmittag Schnapsturnier Sportlich FF Ausflug Abschnittsübung Leistungsgruppe ASLP/CSA Neuanschaffungen Fuhrpark Wehrversammlung Finanzielles Homeapage Funk GSF Schulung Dankschön Danksagung Impressum/Titan Friedenslicht Totengedenken

2 3 4-9 9 10 11 12 13-14 15 16 17 18-19 20 20 21 21 22-23 24-25 26-27 28 29 30 31 32-33 34 35 35 36 36 37 38 39 39




JAHRESBERICHT 2006

01.12.2005 - 10.02.2006

EINSATZSTATISTIK


EINSATZSTATISTIK

10.02.2006 - 14.02.2006

JAHRESBERICHT 2006






JAHRESBERICHT 2006

14.02.2006 - 15.04.2006

EINSATZSTATISTIK


EINSATZSTATISTIK

15.04.2006 - 10.07.2006

JAHRESBERICHT 2006






JAHRESBERICHT 2006

10.07.2006 - 25.09.2006

EINSATZSTATISTIK


JAHRESBERICHT 2006

EINSATZSTATISTIK

25.09.2006 - 30.11.2006

Einsatzstatistik 2006

Diagramm




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JAHRESBERICHT 2006

EINSATZSTATISTIK

Einsatzstatistik 2006

Mannschaft

Einsätze 55 52 50 41 37 34 34 32 31 30 28 27 25 24 23

Dienstgrad HFM FM LM BI HBI HFM HFM LM OLM LM OBI FM LM FM OFM

22 22 21 20 19 18 15 13 12 11 11 11 11 9 8 7 7 6 5 5 4 4 3 2 2 2 2 1 1 1 1

OFM LM OBM FM LM LM OLM OLM FM EHBM OFM OLM LM LM HFM LM BM LM ELM OFM ABI LM FM OLM HFM OFM FM LFA LM BM FM

Name EBERL Roland LASCHAN Thomas LASCHAN Helmut WINKLER Christian BINDER Reinhold AURITSCH Harald RÖSSLER Rene LOIDOLD Wilhelm HOLLINGER Harald RÜHRNÖSSL Andreas RIEGER Michael AURITSCH Stefan SCHIERL Klaus PFLEGER Thomas RÖSSLER Nicole BINDER Bernhard WENDELMAIER Harald BINDER Ewald BRAUNSBERGER Gunar GOLLMAYER Karl HOLLINGER Peter KANZLER Günter KALSBERGER Christoph FEISTRITZER Gerald MISSETHON Theobald PRILL Roland GSENGER Albert ZÜNDEL Richard FLORIANSCHITZ Heinz HOFER Christian VASOLD Thomas STEINER Karl HUBER Karl GÖLS Karl VASOLD Martin SCHIERL Walter VASOLD Gerhard KOLLAU Helmut RÖSSLER Josef SCHOBER Robert RÖSSLER Yvonne BAUMANN Christoph RAMPLER Josef MILD Erich WELSCH Anton VASOLD Peter

Einsatzstunden 134,42 134,31 100,38 76,05 73,19 89,54 82,03 91,45 61,13 57,3 57,07 74,2 50,26 54,02 68,26 62,03 43,1 60,4 61,38 38,31 32,5 23,23 26,43 36,09 44 36,25 28,56 24,35 15,31 20,57 14,05 12,48 10,36 7,33 5,55 17,45 4,23 12 12 12 6 1,1 5 2 2,3 1


JAHRESBERICHT 2006

Kursbesuche

Kursbesuche

2006

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GESAMTSTATISTIK

Gesamtstatistik

2006


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GESAMTSTATISTIK

Mannschaftsstatistik

gesamt

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GESAMTSTATISTIK

Mannschaftsstatistik

gesamt


JAHRESBERICHT 2006

ÜBUNGSSTATISTIK

Übungsstatistik 2006

01.12.05 bis 30.11.06

Loidold Wilhelm Laschan Thomas Rührnössl Andreas Missethon Theobald Binder Reinhold Winkler Christian Auritsch Stefan Binder Ewald Braunsberger Gunar Rieger Michael Göls Karl Eberl Roland Gollmaier Konrad Binder Bernhard Gsenger Albert Huber Karl Steiner Karl Kollau Helmut Laschan Helmut Pfleger Thomas Rössler Rene Hofer Christian Welsch Anton Wendelmaier Harald Prill Roland Feistritzer Gerhard Rössler Nicole Vasold Gerhard Hollinger Harald Florianschitz Heinz Vasold Thomas Zündel Richard Vasold Martin Freiberger Horst Hollinger Peter Baumann Christoph Kalsberger Christoph Schierl Klaus Auritsch Harald Vasold Peter Schaden Christopher Kanzler Günther Neuhold Ronnie Rampler Josef Schierl Walter

43 42 41 40 39 39 37 37 37 36 33 26 26 25 25 25 24 23 23 21 21 20 20 20 18 17 17 17 16 13 13 13 11 8 8 7 7 6 5 5 2 1 1 1 1

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AUSZEICHNUNGEN

Auszeichnungen 2006 Verdienstzeichen-LFV 3. Stufe Christoph Kalsberger Harald Wendelmaier 40 Jahre FW-Miglied Wilhelm Loidold Feuerwehrleistungsabzeichen Bronze Gunar Braunsberger Roland Prill Helmut Kollau Feuerwehrleistungsabzeichen Silber Gunar Braunsberger Roland Prill Helmut Kollau Technische Leistungsprüfung Bronze Martin Vasold Funkleistungsabzeichen Bronze Stefan Auritsch Gunar Braunsberger Christian Hofer Thomas Laschan Thomas Pfleger Nicole Rössler Andreas Rührnössl Atemschutz Leistungsprüfung Bronze Heinz Florianschitz Harald Hollinger Günter Kanzler Rene Rössler Klaus Schierl Walter Schierl Wissenstestabzeichen Gold Florian Bamberger Martin Binder Cornelia Gsenger Stefan Laschan Markus Miskulnig


LFA Dr. Josef Rampler/1. TLF MASCHINISTIN

JAHRESBERICHT 2006

Dr. Josef Rampler neuer Landesfeuerwehrarzt Mit 1. September 2006 wurde unser Feuerwehrarzt BFA Dr. Josef Rampler von Landesfeuerwehrkommandanten LBD Albert Kern zum Landesfeuerwehrarzt ernannt. . Dr. Josef Rampler, geboren 1963 in Selzthal seit 1995 Arzt für Allgemeinmedizin in unserer Stadt – er verfügt zudem über Ausbildungen in den Bereichen Sportmedizin, Arbeitsmedizin, Manuelle Medizin und Notfallmedizin – ist seit vielen Jahren Feuerwehrarzt der FF Liezen Stadt sowie Bezirksfeuerwehrarzt und hat in dieser Tätigkeit bereits zahlreiche einsatztaktische Ausbildungen absolviert. So war Dr. Josef Rampler unter anderem leitender Notarzt beim Grubenunglück in Lassing und hat auch beim Roten Kreuz mehr als 1000 Ausfahrten geleistet. Durch seinen raschen und selbstlosen Einsatz konnten auch einige unserer Feuerwehrkameraden vor noch schlimmeren Verletzungen bzw. vor dem Unfalltod gerettet werden. Mit dem Amt des Landesfeuerwehr-

arztes hat Dr. Josef Rampler nun weitere vielfältige Aufgaben erhalten. Neben der Erarbeitung von Konzepten für die zeitgemäße Weiterentwicklung der Feuerwehrsanität und der Mitarbeit an der Aus- und Weiterbildung der steirischen Feuerwehrmitglieder spielt vor allem der Informationsaustausch mit den Bezirksfeuerwehrärzten eine wichtige Rolle. Zu seinen Zielen meint unser Feuerwehrarzt: „Ich möchte ein dichtes Netz von Ärzten und Feuerwehrsanitätern über die Steiermark spannen, sodass alle Freiwilligen, die ihre Freizeit opfern und dabei Gesundheit und manchmal auch ihr Leben riskieren, die bestmögliche medizinische Rückendeckung erhalten. Ich möchte das Thema Mensch als Ressource, Gesundheit und Einsatztauglich-

keit etwas mehr ins Bewusstein rücken.“ Wir gratulieren Dr. Josef Rampler zur Ernennung zum Landesfuerwehrarzt und wünschen ihm in seiner Funktion viel Erfolg.

Nicole Rösslererste TLF Maschinistin

Nun hat auch die Feuerwehr LiezenStadt ihre erste Maschinistin. OFM Nicole Rössler besuchte im Jahr 2006 den Maschinisten-Lehrgang an der Feurwehr- und Zivilschutzschule in Lebring. Anschließend absolvierte sie die Führerscheinprüfung der Klasse C und darf somit alle Feuerwehrfahrzeuge der FF Liezen-Stadt lenken. Bürgermeister Rudi Hakel und HBI Reinhold Binder überreichten der künftigen Einsatzfahrerin den Feuerwehrführerschein.

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FEUERWEHRJUGEND

JAHRESBERICHT 2006

„Investition in die Zukunft”unsere Feuerwehrjugend Hervorragende Leistungen auf dem Gebiet des Feuerwehrwesens vollbrachte die Jugendgruppe der FF Liezen Stadt. Durch den errungenen Bezirkssieg in den Feuerwehrleistungswettkämpfen der Feuerwehrjugend wird das Jahr 2006 als eines der erfolgreichsten Jahre bezüglich Jugendarbeit seinen Eingang in die Chronik der Stadtfeuerwehr Liezen finden. Die Grundbausteine

für den Beginn einer erfolgreichen Feuerwehrkarriere stellen die Wissensteste in Bronze, Silber und Gold dar, die wie auch in den vergangenen Jahren, bestens von unserer Jungmannschaft gemeistert wurden. Nach Abschluss dieser Wissensüberprüfung begann

das Training auf der Bewerbs- bzw. Staffellaufbahn um sich bei zwei Bezirksbewerben und dem Landesleistungsbewerb zu messen. Feuerwehrgrundkurs sowie Funkgrundkurs rundeten die Allgemeinausbildung in der Feuerwehrjugend ab um mit Vollendung des 16. Lebensjahres aktiv in den Feuerwehrdienst übernommen zu werden.

Jugendübung WANN? jeden Montag 18.00 Uhr WO? Rüsthaus Liezen WER? Alle Jugendliche ab dem 12.Lebensjahr

Bezirkssieger 2006die Besten des Bezirkes Die erfolgreichste Feuerwehrjugendgruppe des Bezirkes Liezen 2006 kommt aus der Bezirkshauptstadt. Die guten Trainingsbedingungen auf der Wiese, die uns von Familie Brandmüller zur Verfügung gestellt wurde, waren ein guter Grundstein für unser erfolgreiches Arbeiten. Ein herzliches Dankeschön dafür! Eine disziplinierte und von ihren Leistungen überzeugte Jugendgruppe, die Kameradschaft lebt, und ein Jugendbeauftragter, Albert Gsenger, der die Tätigkeit mit und für die Feuerwehrjugend als Berufung sieht, sind der Schlüssel dieses Erfolges. Viel Zeit für diverse Trainingseinheiten wurde von der Feuerwehrjugend aufgebracht, um bei zwei Bezirksbewerben in den Disziplinen Bronze und Silber ihre Stärke gegenüber 29 angetretenen Jugendgruppen des Bezirkes Liezen zu zeigen. So konnten 2006, neben dem Bezirkssieg noch 2 erste Plätze, 2 Tagessiege sowie zwei 2. Plätze erreicht werden. Somit zählt 2006 zu einem der erfolgreichsten Jahre in der Geschichte der Feuerwehrjugend. Liegt

doch der letzte Bezirkssieg schon 11 Jahre zurück. Durch die guten Kenntnisse des Feuerwehrjugendleistungsbewerbes unseres Kommandanten HBI Reinhold Binder (Landesbewerter seit 1988), die Mithilfe von Andreas Rührnössl und Thomas Pfleger sowie des Jugendbeauftragten Albert Gsenger konnte mit viel Fingerspitzengefühl und doch der nötigen Konsequenz, ohne die sportliche Erfolge nie möglich sind, eine Gruppe geformt werden, die bei dieser Form von Sport und Feuerwehrwesen unschlagbar wurde. Die gestoppten Zeiten bei den diversen Bewerben, sprechen für sich. Mit dieser Feuerwehrjugend, die sich in den Dienst des Nächsten stellt, reifen Burschen und Mädchen heran, die mit ihren Leistungen viel dazu beitragen, dass man stolz behaupten kann: „Einer von den „Florianijüngern“ zu sein.“ Dieser Bezirkssieg ist unserem verstorbenen Feuerwehrkameraden Dominik Schaden gewidmet.

Ein Spitzenergebnis, aufgestellt von der Feuerwehrjugendgruppe 1999 konnte auch von unserer Jugendgruppe 2006 nicht übertroffen werden. Nämlich der Punkterekord von 1041,6

Punkten. Vielleicht wird dieser Langzeitrekord 2007 gebrochen. Ein großes Ziel der Jugendgruppe ist es ja, den Bezirkssieg 2007 zu verteidigen.


FEUERWEHRJUGEND

JAHRESBERICHT 2006

Neuer Jugendwart

Roland Prill löst Albert Gsenger ab

Zu einem Wechsel kam es bei unseren Jugendbeauftragten. Der bisherige Jugendbeauftragte Albert Gsenger legte nach der Sommerpause, Anfang September sein Amt nieder. Da Albert Gsenger hofft, bei den Liezener Drachenschwänzern eine musikalische Karriere zu starten- und die Vorzeichen stehen nicht schlecht - musste er mangels nicht mehr vorhandener Freizeit seine Aktivitäten bezüg-

lich der Feuerwehrjugend einschränken und entschloss sich daher, seine Tätigkeit als Jugendbeauftragter zu beenden. Mit seinen Erfolgen, in der seit 2004 von ihm so erfolgreich geführten Jugendgruppe, ist im ein Eintrag im Geschichtsbuch der Feuerwehr Liezen Stadt gewiss. Mit der Aufgabe des neuen Jugendwartes der FF Liezen Stadt wurde Roland Prill beauftragt. Roland Prill, selbst

in der Feuerwehrjugend groß geworden, bemüht sich als Leiter der Jugendgruppe ein freundschaftliches Verhältnis zu den jugendlichen Feuerwehrmitgliedern aufzubauen um schon am Anfang der Feuerwehrkarriere Kameradschaft als wichtigen Baustein einer harmonierenden Feuerwehr zu lehren. Durch seine guten technischen Kenntnisse und Ausbildungen auf dem Gebiet des Feuerwehrwesens

ist er ein Garant dafür, dass auch in Zukunft die beste Jugendgruppe des Bezirkes Liezen aus der Stadtfeuerwehr Liezen kommt. Albert Gsenger und Roland Prill wünschen wir für ihre zukünftigen Ziele alles Gute.

Erfolgsbilanz

Feuerwehrjugend 2006

1. Bezirksjugendleistungsbewerb 2006 am 18. Juni Stein a.d. Enns Bronze 1. Platz Liezen (1029,65) 2. Platz Liezen mit Pyhrn (1017,78) Silber 6. Platz Liezen (993,14) 8. Platz Liezen mit Pyhrn (985,34) Tagessieger mit 2022,79 Punkten 2. Bezirksjugendleistungsbewerb 2006 am 8. Juli in Hall / Admont Bronze 1. LIEZEN (1020,52) Silber 1. LIEZEN (1030,76) Tagessieger mit 2051,28 Punkten und BEZIRKSSIEGER 2006 (4073,97)

Mitglieder der Feuerwehrjugend 2006 Florian Bamberger, Martin Binder, Patrick Ettlmayr, Cornelia Gsenger, Marco Lackner, Stefan Laschan, Markus Miskulnig, Jürgen Prill, Anna-Kristin Riedl, Isabella Steiner, Lukas Vasold und Christian Edlinger.

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JAHRESBERICHT 2006

FAMILIENWANDERTAG/KINDERWEIHNACHTSFEIER

Familienwandertag

Lexgraben - Hintereggeralm

Das Wandern ist nicht nur des Müllers, sonder auch so manchen Feuerwehrlers Lust. Der Wandertag führte alle gehfreudigen Kameraden und deren Familien, sowie unseren Bürgermeister Rudi Hakel mit Gattin Heidrun, am 17.09.06 durch d e n Lexgraben auf die Hintereggeralm. Diese Wanderung wurde durch diverse botanische Erläuterungen von Thomas Vasold und Jagderlebnisse, erlebt und erzählt von Rudi Hakel, bereichert. Somit wurde der Aufstieg durch interessante Kurzgeschichten zu einem

richtigen Lehrerlebnis. Bei der Kink-Hütte wurden wir bereits erwartet, und genossen den berühmten Schwei nsbr aten mit Knödel und Salat, in einem am Vor ab e nd von Karl Göls und T he obald Missethon er r ichteten Partyzelt der FF Pyhrn, um auch etwaigen Regen der zu erwarten war, trotzen zu können. Bestens vorbereitet und organisiert durch Theobald Missethon konnten wir einige gemütliche Stunden in guter Kameradschaft verbringen.

Nach ausgiebiger Rast und Stärkung machten sich einige zu Fuß auf den Heimweg, nämlich über das Liezener Eck vorbei beim Schlagerbauer, wo die nächste Einkehr erfolgte. Hier wurden für die durch den doch deftigen Schweinsbraten etwas beanspruchten Verdauungsorgane Schnäpse vorbereitet, um den weiteren Abstieg zu schaffen. Mancher Wanderer

musste nun sein Navigationsgerät zur Hand nehmen um die allseits bekannten Liezener Wanderwege zu finden. Durch das herbstliche Wetter und die zahlreichen Teilnehmer wurde dieser Wandertag zu einem unvergesslichen Ereignis. Eine Wiederholung des Wandertages soll uns 2007 auf die Wagenbänkalm führen.

Kinderweihnachtsfeier

für unsere Kleinsten

Wie jedes Jahr wurde auch heuer wieder ein Nachmittag nur für die Kinder der Feuerwehrmitglieder gestaltet. Die Kinder durften sich gleich zu Beginn in die Rolle eines Schneemanns versetzen und einige Spiele unter diesem Motto ausführen. Unter der pädagogischen Leitung von Nicole Rössler fanden die Kinder Zugang zu den Begriffen wie Kälte und Eis, um dann übergeleitet zu werden zu Wärme und Licht. So bekam auch jedes der anwesenden Kinder den Auftrag „sein“ Licht und die Wärme, die es in Form einer Kerze mit nach Hause nehmen durfte, mit

seiner Familie zu teilen. Nach den anstrengenden Spielen stärkte sich der Nachwuchs mit Pizza, die in gewohnter Art von unseren Pizzabäckern Helmut Laschan und Christian Winkler zubereitet wurden, um dann die „Packerl“, die natürlich zu so einer Feier gehören, in Empfang zu nehmen. Ausschlaggebend für das gute Gelingen war die perfekte Vorbereitung von Nicole Rössler, und die Bereitschaft der Kinder sich

darauf einzulassen, sowie die Mithilfe zahlreicher Kameraden. Ein Danke unseren Helfern: Christl Loidold sowie Andrea und Brigitte Binder. Was uns

allerdings nachdenklich stimmen sollte, ist die Tatsache dass die Zahl der Kinder ständig kleiner wird. Also Kameraden, wo bleibt der Nachwuchs?


JAHRESBERICHT 2006

FRAUENNACHMITTAG/SCHNAPSTURNIER

Frauennachmittag 2006

ein kleines Dankeschön

Ganz im Zeichen des gemütlichen Beisammenseins stand der diesjährige Frauennachmittag im Rüsthaus Liezen. Immer wieder bemüht sich das Kommando der FF-Liezen Stadt auch die Feuerwehrfrauen in das Feuerwehrgeschehen einzubeziehen und vor allem um auch dafür zu danken, dass sie das ganze Jahr über sehr viel Verständnis für die Tätigkeit ihrer Partner im Dienste der Feuerwehr aufbringen müssen für die Tätigkeit ihrer Partner im Dienste der Feuerwehr. Im Jahr 2005 wurde vor dem gemütlichen Beisammensein im Rüsthaus die Vasold-Keramik besichtigt. Danke der Familie Vasold für die Füh-

rung durch diese außergewöhnliche Sammlung Liezener Keramikgeschichte. 2006 stand die Feuerwehrchronik am Programm. Eine überaus interessante Darstellung der 135 jährigen Geschichte der Feuerwehr durch den Kommandanten HBI Reinhold Binder, weckte in den Feuerwehrdamen die Neugier auf mehr Information über die Anfänge und Fortschritte der Stadtfeuerwehr. Besonders amüsant wurde es dann, als sich so mancher auf alten Fotos wieder erkannte. Bewirtet wurden die Damen

mit köstlichen Brötchen und Kuchen. Auch für ausreichend Flüssigkeitsaufnahme wurde gesorgt. Zu später Stunde wurden noch traumhafte Preise (Idee:

Christl Loidold) verlost, unter anderem eine „Schlossbesichtigung“, ein „Gourmetessen“ und eine „turbulente Nacht“.

Schnapsturnier 2006

“Ana hot immer des Bummerl”

Jedes Jahr wird im Rüsthaus Liezen im Frühjahr zu einem Vergleichskampf der Kartenspieler in Form eines 4-er Schnapsturniers aufgerufen. Veranstaltungen zur Förderung der Kameradschaft sind ein wichtiger Baustein für eine funktionierende Feuerwehr,.Daher wird diese Veranstaltung gerne vom Kommando der Feuerwehr Liezen Stadt unterstützt. Ein gern gesehener Gast bei diesem Turnier ist seit Jahren unser Bürgermeister Rudi Hakel. Manche Gegenspieler meinten, er würde die Amtszeit für so manche Trainingseinheit nutzen, da Rudi Hakel jedes Jahr zu den schwersten Gegnern zählt. Für die gesamte Organisation war, wie auch in den vergangenen Jahren,

Theobald Missethon verantwortlich. 9 Mannschaften mit je 2 Spielern stellten sich der harten aber fairen Konkurrenz, um so dem einen oder anderen Spieler zu zeigen „Wo der Bartl nun den Most holt“. Passierte einem Mitspieler ein kleines Missgeschick, in Form einer falsch geworfenen Karte, so konnte auch manch scharfes Wort vernommen werden, von Kartenspielenden Feuerwehrkameraden denen dieser Wortschatz ansonsten nicht zuzumuten wäre. Doch mit Vergabe der letzten Punkte und Bummerl,

waren alle Wortgefechte, oder sonstigen Schmähungen der Gegner wieder vergessen. Sieger des Kartenturniers wurde die Mannschaft Willhelm Loidold / Engelbert Pilz. Auf dem 2. Platz landete die Mannschaft Kurt Freiberger und Reinhold Binder. Den

dritten Platz teilten sich die Mannschaften Karl Hollinger / Siegfried Capellari und Helmut Laschan /Adalbert Augustin.

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JAHRESBERICHT 2006

SPORTLICH

Erstes Bowlingturnier

der FF Liezen Stadt

“Strike” hieß es an diesem Tag nicht nur einmal... Um aktiv den Strapazen eines Feuerwehrmannes trotzen zu können, bedarf es einer guten Grundkondition. Um diese zu erlangen, müssen sich Feuer weh rmänner mit diversen spor tlichen Tätigkeiten fit halten. Kameradschaftspflege ist ein Baustein einer harmonierenden Feuerwehr. Nun wurden diese beiden Dinge an einem Dienstag vereint. Das Endprodukt war das 1. Bowlingturnier der FF Liezen Stadt.

Begeistert konnten nun die Feuerwehrmänner ihre sportliche Grundkondition bei dieser doch eher unbekannten Sportart unter Beweis stellen. Der Unterschied bei dieser dem Kegeln ähnlichen Art liegt nicht nur daran, dass mit 10 Kegeln gespielt wird, sondern auch in der teilweise für manchen kegelerfahrenen Feuerwehrmann doch eigenen Zählmethode. So gelang es Horst Freiberger in 5 aufeinanderfolgenden Partien jeweils 9 der geforderten 10 Kegel zu

treffen. Viele Kegel – wenig Punkte. Besseres gelang Albert Gsenger, der 4 Strikes (Zur Erklärung: jeweils alle 10 Kegel mit einem Schub) zu

ihren Meister. In 4 aufeinanderfolgenden Partien war Gerhard der ungeschlagene Meister und konnte dadurch als 1. Sieger des Bowlingturniers der FF

Fall brachte. Alle Bowlingfreunde und die es an diesem Abend wurden, fanden jedoch in Gerhard Vasold

Liezen Stadt die Bahn verlassen.

Österr. Radmeisterschaften

der Feuerwehren

Seit einigen Jahren wird von Kameraden der FF-Liezen Stadt intensiv mit dem Fahrrad trainiert... ...da ja bekanntlich in einem gesunden Körper ein gesunder Geist weilt. Für den aktiven Feuerwehrdienst ist gute körperliche Ve r f a s s u n g G r u ndvor au s setzung um alle psychischen und physischen Strapazen im Einsatz zu bestehen. Am Samstag, den 12. August fanden in Albersdorf-Prebuch die Österreichischen Radmeisterschaften der Feuerwehren statt. Die Feuerwehr Liezen-Stadt beteiligte

sich mit 7 Teilnehmern an diesem Einzelzeitfahren von 22km. Einen großen Erfolg konnte FM Gunar Braunsberger für sich verzeichnen, der als Vizestaatsmeister sein Rennen beendete. In der Jugendklasse erreichte Stefan Laschan einen 4. sowie Martin Binder einen 6. Platz. Ewald Binder, der sich seit Jahren sehr bemüht, damit immer wieder Kameraden an diesen Meisterschaften

teilnehmen, konnte in seiner Klasse einen hervorragenden 15. Platz erreichen. Helmut Laschan, Albert Gsenger und Bernhard Binder rundeten diese hervorragenden Leistungen ab. Die Siege in den allgemeinen Klassen gin-

gen wie in den vergangenen Jahren an Kameraden von Berufsfeuerwehren.


JAHRESBERICHT 2006

SPORTLICH

Bradleisstockschiessen

Liezen vs. Pyhrn

Amateurmannschaft besiegt Profiteam aus dem Pyhrn. Beim heurigen Eisstockschiessen im Pyhrn gewann erstmals die FF Liezen Stadt gegen die FF Pyhrn! Nach einem spannenden Match auf 3:3 entschied ein einmaliger „Schub“ von unserem Kommandanten Reinhold Binder die Partie für die FF Liezen Stadt!!!! Auch unseren älteren Kame-

raden ist es nicht mehr bekannt, wann bei diesem seit Jahren geführten Vergleichskampf der beiden Feuerwehren, die FF Liezen Stadt als Sieger vom Eis ging. Vielleicht liegt das Geheimnis des Sieges auch darin, dass die erfolgreiche Mannschaft der FF Liezen Stadt Bürgermeister Rudi Hakel sowie ELFR Horst

Freiberger als erfahrene Eisschützen zur Unterstützung

sich dieses Mal mit kleineren Portionen begnügten.

der doch als Amateurmannschaft geltenden Liezener Feuerwehreisschützen hatte. Abschließend lud die Verlierermannschaft die stolzen Sieger zum gemeinsamen Bradlessen in das Rüsthaus der FF Pyhrn. Dieses Bradl schmeckte allen Kameraden der Feuerwehr Liezen Stadt besonders gut. Manche Kameraden munkelten sogar, das die Stadtfeuerwehr größeren Hunger als in den Vergangenen Jahren zeigte bzw. die Kameraden der FF Pyhrn

Obwohl die FF Liezen Stadt wiedereinmal ohne Training angetreten war, kam das vorhanden Potential der Kameraden etwas zum Vorschein. Wenn sich diese öfter zu einem Training treffen würden...

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JAHRESBERICHT 2006

FEUERWEHRAUSFLUG

Feuerwehrausflug

Budweis-Hlubokรก-Krumau-Vissy Brod


FEUERWEHRAUSFLUG

JAHRESBERICHT 2006

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JAHRESBERICHT 2006

Abschnittsübung

ABSCHNITTSÜBUNG

des Abschnittes 04 Liezen

Einsatzleitung: HBI Reinhold Binder, OBI Michael Rieger, Mag. Helmut Kollau Anwesende Ehrengäste bzw. Beobachter: Bürgermeister Rudi Hakel, Vizebürgermeisterin Cilli Sulzbacher, Katastrophenreferent der Stadt Liezen Markus Schaupensteiner, Abschnittskommandant ABI Walter Rieger, ELFR Horst Freiberger und Bezirksfeuerwehrkommandant BR Gerhard Pötsch. Übungsszenario:

Brand in Halle C – Wirtschaftspark Liezen. Behälter die zur Lagerung in diesem Raum abgestellt sind, entzünden sich. Eine Brandbekämpfung ist umgehend durchzuführen. Benötigt werden: TLF Liezen – Atemschutz, LFB Liezen – Atemschutz, KDO Liezen – Einsatzleitzung Befehl: Innenangriff bei Wirtschaftspark Halle C – Lagerraum MFL Liezen

Da sich der Brand weiter ausbreitet bzw. eine Brandbekämpfung durch TLF Liezen nicht mehr möglich ist, muss als Verstärkung BTF MF Liezen angefordert werden. Brand breitet sich über Dach Richtung Norden weiter aus.

Benötigt wird: Leiter Liezen Befehl: Es wird mittels Drehleiter eine Hochdrucklöschleitung zur Brandbekämpfung auf das Dach von Süden her gelegt. Benötigt wird: TLF BTF MF Liezen Befehl: Mittels Drehleiter wird von Norden her über Dach eine Hochdruckleitung gelegt. Brandbekämpfung mit HD Rohren der BTF MF Liezen von Norden nach Süden bzw. TLF Liezen von Süden nach Norden Brandbekämpfung ebenfalls über Dach.

Benötigt wird: KLF Döllach, RLF Wörschach, MTF Wörschach Befehl: KLF Döllach mittels bereitgestellter Sandsäcke Errichtung einer Sperre um einen höheren Wasserstand im Pyhrnbach zu erzielen.

Befehl: RLF Wörschach – Objektschutz von Halle B, da der Brand bei Halle C immer weiter vorschreitet. Objektschutz mit Hydroschildern, die bei der Einsatzleitung bereitliegen. Wasserversorgung mittels Hydranten im Süden. Wenn die Wasserversorgung durch KLF Döllach hergestellt ist, soll die Speisung von TLF Liezen bzw. die Wasserversorgung für RLF Wörschach hergestellt werden.


ABSCHNITTSÜBUNG

JAHRESBERICHT 2006 Pyhrn, RK Liezen Befehl: RLF-A Pyhrn: Verletzte Personen aus verunfalltem Fahrzeug retten. Doppelten Brandschutz aufbauen. Befehl: GSF Liezen – nach Freischalten der Oberleitung – Auffangen des auslaufenden Mineralöles – Ausgelaufenes Öle binden! Abdichten der lecken Stelle durch GSF Liezen.

Abschnittsübung 2. Teil:

Befehl für FF Wörschach oder FF Pyhrn: errichten einer Ölsperre im Pyhrnbach. Material liegt bereit. Benötigt wird: TLF Weißenbach, MTF Weißenbach

Befehl: Kühlen des Kesselwaggons bzw. einschäumen des Kesselwaggons. Befehl FF Döllach: verlegen der Zubringleitung von bisheriger Zubringleitung zu Tank Weißenbach! Verkehrsunfall auf der Schönaustrasse in der Nähe des Bahnüberganges. PKW wurde durch die Löscharbeiten abgelenkt und fuhr in den auf dem Abstellgleis abgestellten Kesselwaggon, der mit Mineralöl gefüllt ist. Die Insassen des PKW´s sind im Fahrzeug eingeklemmt und müssen mit hydraulischen Rettungsgeräten aus dem Fahrzeug geschnitten werden. Am Kesselwaggon wurden die Füllarmaturen beschädigt, diese sind abzudichten. Benachrichtigung des Bahnhof Liezen (Fahrdienstleiter). Die Arbeiten am Kesselwaggon können erst begonnen werden wenn das OK von der ÖBB kommt. Freischaltung der Leitungen. Benötigt werden: GSF Liezen, BLF Liezen, RLF-A Pyhrn, KLF

Übungsbesprechung: Eingeladen wurde die gesamte eingesetzte Mannschaft (92 Mann) von der Stadtgemeinde Liezen zu einem Erdäpfelgulasch und einen oder mehreren Getränken. Bei dieser Übung des Abschnittes 04 zeigten alle teilnehmenden Feuerwehren, dass sie feuerwehrtechnisch in der Lage sind alle geforderten Einsatzziele dieser Abschnittsübung erfolgreich zu absolvieren. ABI Walter Rieger kann mit diesen Feuerwehren seines Abschnittes 04 getrost den Anforderungen eines modernen Feuerwehrdienstes entgegenblicken. Ein herzliches Dankeschön an alle 36 Feuerwehrmitgliedern der FF Liezen Stadt die an dieser Übung teilnahmen.

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JAHRESBERICHT 2006

LEISTUNGSGRUPPE 1:8

1:8 Leistungsgruppe Liezen

2006

Über mehrere Wochen bereitet sich die Kampfmannschaft der FF Liezen Stadt auf die Feuerwehrwettkämpfe vor. Gegenüber dem Jahr 2005 konnte eine starke Leistungssteigerung festgestellt werden: Beim 1. Bezirksleistungsbewerb in Aich am 3. Juni erreichte die Gruppe in Bronze den 19. Platz, in Silber den 11. Platz. Beim 2. Bezirksleistungsbewerb am 17. Juni 2006 konnte das Geübte nun noch besser umgesetzt werden. In Bronze stürzte leider Heinz Florianschitz beim Staffellauf und zog sich dabei leichte Schürfverletzungen am Bein zu, daher wurde noch kein Spitzenplatz erreicht. Im Silberbewerb konnte man jedoch die Klasse, die in dieser Leistungsgruppe steckt erstmals erkennen. So wurde der hervorragende 8. Platz erkämpft. Auf den 5. Platz und einen Pokal fehlten winzige 0,6 Punkte. Leider! Beim Landesleistungsbewerb in Vorau am 24. Juni wurde das begehrte Leistungsabzeichen in Bronze und Silber souverän erworben. Als krönenden Abschluss einer intensiven Wettkampfsaison wurde beim 44. Oberösterreichischen Landeslei-

stungsbewerb in Marchtrenk das Leistungsabzeichen in Bronze und Silber errungen. So mancher war durch die vorangegangen Trainingseinheiten derart ermüdet, dass sogar die Abfahrt zu diesem Leistungsbewerb verschlafen wurde. Mit diesen guten Leistungen kann man auch in Zukunft auf eine Leistungsgruppe hoffen. Würde das Feiern nach den Leistungsbewerben als Disziplin bei den Wettkämpfen miteingerechnet werden, so könnte mancher vorderster Platz in den Ranglisten eingenommen werden. Nur wenige Leistungsgruppen konnten so intensiv und ausgiebig die erbrachten Leistungen auf dem Wettkampfplatz im Bierzelt fortsetzen. Allen Teilnehmern der Leistungsbewerbe im Jahr 2006 wird Dank und Anerkennung ausgesprochen. Besonderer Dank gilt Harald Wendelmaier, der die Aufgabe des Gruppenkommandanten übernahm, sowie Helmut Laschan der mit seinen „Tricks“ für manche Zeitverbesserung sorgte.

Teilnehmer Leistungsgruppe 1:8 Christian Hofer, Harald Wendelmaier, Bernhard Binder, Helmut Kollau, Roland Prill, Stefan Auritsch, Gerhard Feistritzer, Gunar Braunsberger, Thomas Laschan, Heinz Florianschitz


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ATS LEISTUNSABZEICHEN/SCHUTZANZÜGE

Atemschutzleistungsabzeichen

in Bronze

Beim 1. Atemschutzleistungsbewerb des Bezirkes Liezen war die FF Liezen Stadt durch die hervorragende Vorbereitung durch LM Klaus Schierl und OLM d. F. Harald Hollinger mit den Kameraden ABI d.F. Walter Schierl, LM Günter Kanzler, LM d. S. Heinz Florianschitz und HFM

Rene Rössler vertreten. Alle Kameraden konnten das geforderte Ausbildungsziel erreichen und sich nun Stolz als Besitzer des Bronzen Atemschutzleistungsabzeichens sehen lassen.

Übergabe der neuen C-Schutzanzüge

in Vorau

Im Chorherrenstift Vorau wurden anlässlich des 122. Landesfeuerwehrtages die seit langem erwarteten Chemieschutzanzüge (CSA) an die GSF Stützpunkte übergeben. Die FF Liezen Stadt ist seit der Installierung des GSF (Gefährliche Stoffe Fahrzeug) im Jahre 1991, Stützpunktfeuerwehr für jegliche chemische Einsätze des Bezirkes Liezen. Um die Einsatzmannschaft bei diesen besonders gefährlichen Einsätzen so geringen Gefährdungen wie möglich auszusetzen war es unumgänglich die in die Jahre gekommenen Schutzanzüge durch neue zu ersetzen. Aus Mitteln des Landes Steiermark erhielt die FF Liezen- Stadt sechs Anzüge, Kostenpunkt eines CSASchutzanzuges ca. 4.000,-Euro. In diesem Anzug kann der Feuerwehrmann in Gegenwart nahezu aller aggressiven und gesundheitsschädlichen Medien arbeiten. Der Vollschutzanzug ist gasdicht, so dass der Träger keine Verbindung zu seiner Umwelt hat. Der Anzug ist z.B. gegen konzentrierte Säuren wie Salzsäure, Schwefelsäure oder auch gegen hochgiftige Gase wie Phosgen oder Nitrose Gase resistent. Der Anzug ist aller-

dings nicht beständig gegen Wärmeeinwirkung, und daher bei Bränden unbrauchbar. Das Arbeiten in diesem Anzug bringt auch den durchtrainierten Träger schnell an die physische Leistungsgrenze, wodurch die effektive Arbeitszeit in der Regel nur ca. 15 min beträgt. Dies resultiert daraus, dass der menschliche Körper durch Muskelarbeit Wärme erzeugt und den Körper dann durch das Verdunsten von Wasser (Schwitzen) zu kühlen versucht. Da der Träger aber keine Verbindung zur Außenwelt hat und keine Verdunstung stattfinden kann, heizt sich das Innere des Anzuges innerhalb von Minuten auf und erreicht in kürzester Zeit Temperaturen über 40° C mit einer Luftfeuchtigkeit von 100%. Der Körper verliert dabei 1 bis 2 Liter Wasser innerhalb der Tragezeit. Hinzu kommt erschwerend, dass die ca. 37° C warme Ausatemluft in den Anzug geleitet wird und als zusätzliche Wärmequelle dient.

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NEUANSCHAFFUNGEN

HELIOS

Hightech Feuerwehrschutzhandschuhe

Sicherheit der Kameraden wird durch die neuen HightechFeuerwehrschutzhandschuhe erhöht. Um unsere Feuerwehrkameraden mit den besten Schutzausrüstungen auszustatten, entschloss sich der Feuerwehrausschuss alle aktiven im Feuerwehrdienst stehenden Kameraden mit dem Feuerwehrschutzhandschuh Helios (Fire Block Leather) der Firma eska auszurüsten. Nach dem Feuerwehrhelm, und den Feuerwehrsicherheitsstiefeln ist mit den Feuerwehrschutzhandschuhen die Ausstattung im Sinne der Sicherheit aller Feuerwehrkameraden abgeschlossen. Dieser Feuerwehrschutzhandschuh, zertifiziert nach EN 659-2003, zeichnet sich

durch höchstes Tastgefühl aus, das durch eine spezielle Zuschnittstechnik und Verarbeitung garantiert wird. Somit ist dieser bestens für technische Einsätze geeignet. Durch spezielle Stretchabsorber mit Luftpolstereinschlüssen wirkt er optimal gegen Hitze und Stoss. Dadurch hält dieser Lederhandschuh einer Strahlungswärme mehr als 22 sec. stand und ist somit für Brandeinsätze geeignet. Das Leder besteht aus einem sogenannten fireblock Leder, nicht brennend, nicht schrumpfend, hydrophobiert, Öl und Benzinabwei-

send, Säureresistent und mit 40 Grad waschbar. Eine Gore-Tex Xtrafit Membrane (PTFE) von den Fingerspitzen bis zum Schaftende , durch das eska Patent 100% unlösbar fixiert, wasserdicht und atmungsaktiv , zeichnet diesen Feuerwehrschutzhandschuh im besonderen aus. Dauerhaft wasserdicht: Wasser kann von außen nicht eindringen. Gore-Tex Handschuhe bleiben auch nach häufigem Tragen wasserdicht. At-

mungsaktiv – Schweiß kann in Form von Wasserdampf aus den Handschuhen entweichen, was den Tragekomfort bei der Arbeit erhöht. Winddicht – Wind kommt nicht durch, damit die Hand nicht auskühlen kann. An der Innenhand befindet sich eine abriebfeste Kevlar-Beschichtung. Kevlar ist eine Aramidfaser die bei gleichem Gewicht fünf mal stärker als Stahl ist. Extrem reißfest, optimaler Abriebschutz, perfekter Reibungshitzewiderstand. Schnittfest (Stufe 4).

TS Rosenbauer Fox

the next generation

Nach stolzen 45 Jahren im Einsatzdienst wurde am 27.07.2006 die Tragkrafttspritze VW 75 Automatik durch eine neue Rosenbauer Fox der dritten Generation ersetzt. Auf dem Motor ist gar das Erzeugungsjahr 1958 eingeschlagen. In der Technik der beiden Pumpengenerationen liegen Welten. Während in der VW ein Boxermotor mit 28 PS die Pumpenräder auf eine Leistung von 750 Liter in der Minute brachte (es ist der allseits bekannte 1200er Motor vom VW Käfer), werkt in der neuen Fox ein BMW Industriemotor (auch wieder ein Boxer, bekannt von den Motorrädern) mit beachtlichen 77 PS (wel-

che zugunsten der Lebensdauer schon gedrosselt sind, eigentlich bringt der Motor um die 100 Pferdestärken). Dadurch ist es möglich 1600 Liter in der Minute bei 3 Meter Ansaughöhe und 10 bar Druck zu fördern. Zur Freude der Kameraden müssen sie statt der knappen 200 kg des alten Aggregates nur mehr betriebsbereite 167 kg zur Ansaugstelle schleppen. Auch der Maschinist braucht nun nur noch einen Knopf zu drücken um zu starten, und nicht mehr

mühsam mit einer Handkurbel, was wegen eines eventuellen Rückschlages auch nicht ungefährlich war, die Maschine zum Laufen zu bringen. Dann überwachen elektronische Einspritzung und Motorelektronik den Betrieb. Möge auch das neue Aggregat die nächsten 45 Jahre zuverlässig seinen

Dienst verrichten


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FAHRZEUGE

Fuhrpark der FF Liezen

OLM d. V. Mag. Günter Kanzler

DL-K 23-12 (Drehleiter mit Korb, 23m Rettungshöhe bei 12m Abstand) Baujahr: 1995 Fahrgestell: Steyr 15S26 (15to mit 260 PS) Drehleiter: Magirus Feuerwehrtechnischer Aufbau: Rosenbauer 2006: 611 km 85,3 Bstd. GSF (Gefährliche Stoffe Fahrzeug) Baujahr: 1991 Fahrgestell: Steyr 11S18 (11 to mit 180 PS) Feuerwehrtechnischer Aufbau: Lohr 2006: 659 km Stromaggr.: 3,83 Bstd. KDO (Kommandofahrzeug) Baujahr: 1997 Fahrgestell: VW70 T Kombi (Allrad, 115 PS) Feuerwehrtechnischer Aufbau: Rosenbauer 2006: 5.605 km LF-B (Löschfahrzeug mit Bergeausrüstung) Baujahr: 1982 Fahrgestell: Mercedes L 508D (5 to mit 80 PS) Feuerwehrtechnischer Aufbau: Rosenbauer 2006: 1.163 km Stromaggr: 1,4 Bstd TS: 2,8 Bstd LKW Baujahr: 1996 Fahrgestell: Mercedes Sprinter 312D/35 Aufbau: Stubenberger Knittelfeld (Allrad, 3,5 to mit 122 PS) 2006: 4.722 km BLF (Berglandlöschfahrzeug) Baujahr: 1995 Fahrgestell: Land Rover 110 (Allrad, 112 PS) Aufbau: Rosenbauer 2006 : 1.935 km TS: 1,45 Bstd TLF-A 4000 (Tanklöschfahrzeug Allrad mit 4000 Liter Wasser) Baujahr: 2002 Fahrgestell: Iveco (18 to mit 380 PS) Aufbau: Lohr-Magirus 2006: 714 km Pumpe: 23,1 Bstd

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WEHRVERSAMMLUNG

133. Jahreshauptversammlung

der Rückblick

Am 02. Februar 2006 wurde die 134. Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Liezen Stadt im kleinen Kulturhaussaal abgehalten. Wieder einmal konnte unserem Bürgermeister Rudi Hakel, sowie den Ehrengästen Bezirkskommandant OBR Gerhard Pötsch, ABI Walter Rieger, DR. Rüdiger Altenaichinger als Leiter des Roten Kreuzes Liezen, unseren beiden Vizebürgermeistern Cilly Sulzbacher und Rudolf Mayer sowie unseren Ehrenmitgliedern, Karl Wimmler und Rudolf Kaltenböck durch Feuerwehrkommandant HBI Reinhold Binder eine Einsatzbilanz vorgelegt werden, die seinesgleichen im Bezirk Liezen sucht. Führt doch die FF Liezen Stadt seit mehreren Jahren das Ranking der meisten Einsätze und Tätigkeiten im Feuerwehrdienst stolz an. Bei 128 (+18 gegenüber 2004) Einsätzen waren 720 Mann 1.094 Stunden im Einsatz. Diese 128 Einsätze gliedern sich in 26 (-2 gegenüber 2004) Brandeinsätze und 102 (+20 gegenüber 2004) technische Einsätze. Durch die stille Alarmierung (die Alarmierung erfolgt mit Pieps) merkt die Bevölkerung oft nicht, dass ihre Feuerwehr zu einem Einsatz gerufen wird. Die meisten Einsätze wurden von folgenden Kameraden geleistet: 60 Günter Kanzler, 52 Harald Hollinger, 41 Harald Auritsch. Um für 128 Einsätze auch die technischen Voraussetzungen zu schaffen, muss

mit den diversen Einsatzgeräten intensiv geübt werden. Dafür waren 2005 128 (+1 gegenüber 2004) Übungen notwendig. Hauptübungen finden jeden Dienstag statt. Im Jahr 2005 wurden 45 Hauptübungen abgehalten. Alle 45 Übungen besuchte Willi Loidold. In diesen Übungen werden nicht nur die Handhabung der Geräte geübt, sondern auch die Besonderheiten der heutigen Bauwerke und Firmen müssen immer wieder berücksichtigt werden. Daher ist es notwendig zu unseren Hauptübungen noch objektbezogene Spezialübungen durchzuführen. Intensives Training für Leistungsbewerbe ( je eine Gruppe in Bronze 1:8, Silber 1:8, Technische Hilfelistung Bronze und Silber, sowie in den Jugendleis t u n g s b e we r b e n Bronze und Silber) runden die Übungstätigkeiten, für einen bestens ausgebildeten Feuerwehrmann ab. Bei diesen 128 Übungen waren 1.964 Mann 3.760 Stunden (+1007 gegenüber 2004) bereit, ihr Feuerwehrwissen noch intensiver zu erweitern. Um bei größeren Veranstaltungen im Kulturhaus und in der Ennstalhalle den Besuchern optimalen Schutz im Sinne des vorbeugenden Brandschutzes bieten zu können, werden bei diesen Veranstaltungsorten Brandsicherheitswachen vorgeschrieben. Für 31 (+8 gegenüber 2004) Brandwachen

mit 68 Mann (+9 gegenüber 2004) wurden 472 Stunden aufgewendet. Um jedoch eine Feuerwehr aktiv am Leben zu erhalten, müssen auch noch Technische Dienste (Wartungen von Geräten), Verwaltungstätigkeiten und Aufbringung finanzieller Mittel durchgeführt werden. Für all diese Tätigkeiten stehen 85 Mann der Freiwilligen Feuerwehr Liezen Stadt als sogenannte Non Profit Organisation unentgeltlich im Dienste der Bevölkerung von Liezen. Für alle Tätigkeiten der Freiwilligen Feuerwehr Liezen Stadt wurden 13.308 Stunden (+2.331 gegenüber 2004) aufgebracht. Um diese Stundenanzahl begreifbarer zu machen, erlauben Sie mir ein kleines Rechenbeispiel. Eine Arbeitsstunde kostet rund 50 Euro. 13.308 Stunden ergeben eine Summe von: 665.400,-- Euro. Diese Summe müsste die Gemeinde ohne einer freiwillige Feuerwehr bezahlen. Trotz der sehr guten finanziellen Unterstützung der Stadtgemeinde Liezen, muss die Feuerwehr, um allen Anforderungen entsprechen zu können, 1/3 der Anschaffungskosten aller Geräte selbst aufbringen. Ohne einen Kassier der gewissenhaft

und pünktlich alle Ein- und Ausgänge bucht könnte ein Budget, sowie die Wehrkassa für den eigenen Wirkungsbereich nicht positiv geführt werden. Ein Dankeschön an unseren bisherigen Kassier Peter Hollinger. Da Peter Hollinger zurücktrat wurde zum neuen Kassier Andreas Rührnössl befördert. Die Kassa der Feuerwehr Liezen Stadt zu führen erfordert finanztechnische Kenntnisse die schon den Umfang eines Betriebes annehmen. Mit dem Vierdienstkreuz III. Stufe des Landesfeuerwehrverbandes Steiermark wurden die Feuerwehrkameraden Christoph Kalsberger und Harald Wendelmaier ausgezeichnet. Für 45 Jahre im Dienste der Feuerwehr wurde Karl Göls, und für 40 Jahre im Feuerwehrdienst Willi Loidold ausgezeichnet. 2005 war ein Einsatzjahr, das nicht nur mit den geleisteten Einsatzstunden sondern durch die gute Zusammenarbeit aller Feuerwehrkameraden in die Geschichte der Feuerwehr eingehen wird. Ohne eine Einsatzmannschaft die unermüdlich im Dienste der Bevölkerung bereit ist und sogar das eigene Leben für den Schutz aller Bewohner von Liezen einzusetzen, wäre es nie


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WEHRVERSAMMLUNG

möglich solche Leistungen zu vollbringen. Dafür möchte ich der gesamten Mannschaft der Freiwilligen Feuerwehr Liezen Stadt Danke sagen. Angelobt wurden 2006: Stefan Auritsch, Gunar Braunsberger, Gerhard Feistritzer, Thomas Laschan, Thomas Pfleger und Peter Vasold Befördert wurden 2006: FM – Stefan Auritsch, Gunar Braunsberger, Gerhard Feistritzer, Thomas Laschan, und Thomas Pfleger OFM – Katharina Binder, Christoph Baumann ELM – Hermann Arracher, Anton Liegl, Erich Mild, Emmerich Zinnebner LM in der Gruppe – Klaus Schierl Beförderungen und Ernennungen: zum Kassier und LM d. V. – Andreas Rührnössl Einen roten Armstreifen für 5 Jahre Feuerwehrdienst erhielten: Katharina Binder, Helmut Kollau, Peter Vasold Zwei rote Armstreifen für 10 Jahre Feuerwehrdienst erhielten: Walter Höflechner, Heinz Florianschitz, Horst Mild Drei Rote Armstreifen für 15 Jahre Feuerwehrdienst erhielten: Christian Hofer, Josef Rössler Einen silbernen Armstreifen für 20 Jahre Feuerwehrdienst erhielt: Michael Rieger Einen goldenen Armstreifen für 35 Jahre Feuerwehrdienst erhielt: Anton Welsch

Zwei goldene Armstreifen für 40 Jahre Feuerwehrdienst erhielt: Wilhelm Loidold 1. Jahresstreifen für 1 Jahr Tätigkeit im Feuerwehrdienst und erreichen des Wissenstestabzeichen in Bronze: Patrick Ettlmayer, Marco Lackner, Jürgen Prill, Lukas Schaschinger 2. Jahresstreifen für 2 Jahre Dienst in der Feuerwehr und erreichen des Wissenstestabzeichen in Silber: Florian Bamberger, Martin Binder, Cornelia Gsenger, Stefan Laschan, Markus Miskulnig, Andreas Schober 3. Jahresstreifen für 3 Jahre Dienst in der Feuerwehr, erreichen des Wissenstestabzeichen in Gold und des Jugendleistungsabzeichens in Bronze: Anna-Kristin Riedl Befördert zum Gruppenkommandanten der Feuerwehrjugend wird: Isabella Steiner Beratung über eingebrachte Anträge: 1. Antrag auf Erneuerung der Möbel im Schulungsraum, 2. Antrag auf Erneuerung der EDV-Anlage im Büro, 3. Antrag über den Kauf einer neuen TS, 4. Antrag auf Austausch des LFB / 2008 – 2010. Es wurden alle Anträge einstimmig von der Wehrversammlung angenommen.

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FINANZIELLES

Finanzielles Um alle technischen Herausforderungen bewältigen zu können, bedarf es großer finanzieller Aufwendungen. Einen Großteil der finanziellen Mittel werden von der Stadtgemeinde Liezen zur Verfügung gestellt. Diese Mittel reichen jedoch nicht aus, um alle anstehenden Erneuerungen und Reparaturen eines laufenden Jahres durchzuführen. Daher ist die FF-Liezen Stadt gezwungen, Veranstaltungen zur Erbringung finanzieller Mittel durchzuführen. Das Kommando einer Feuerwehr ist verpflichtet, laut Landesfeuerwehrgesetz zur Förderung der Kameradschaft finanzielle Mittel zur Verfügung zu stellen. Faschingdienstag 28.02.2006 Traditionell wird das Rüsthaus am Faschingdienstag in eine große „Faschingsbar“ verwandelt. Viele Helfer sind notwendig um am Höhepunkt jedes Faschings die durstigen und hungrigen Kehlen der „Faschingsnarren“, die ihren Weg ins Rüsthaus finden, zu füllen. Diese traditionelle Veranstaltung ist ein Fixpunkt im Liezener Fasching wie die Narrenabende oder der Rosenmontagball und bilden eine Grundlage zur Erbringung unserer finanziellen Mittel. Besonders jenen Kameraden ist zu danken, die trotz des Faschingstreibens in Liezen immer wieder bereit sind, für die Mitarbeit an dieser Tagesveranstaltung, auf ihr Faschingsvergnügen zu verzichten. Krampuslauf 2006 Durch die gute Zusammen-

arbeit mit den Liezener Feuerteufeln und unserem Feuerwehrkameraden Konrad Gollmayer ist es gelungen, seit einigen Jahren mit einem Verkaufsstand am Krampuslauf teilzunehmen. Dieser Glühweinstand gilt seither als Geheimtipp um sich beim Betrachten diverser Krampusmasken innerlich aufzuwärmen. Dem gesamten Arbeitsteam unter der Leitung von OBI Michael Rieger gebührt ein großes Lob, da jedes Jahr eine Steigerung des Umsatzes, so auch beim „kleinen“ Krampusumzug 2006, und somit des Reingewinnes für die Mannschaftskassa erzielt werden konnte.

mehr als 600 Mitglieder zu betreuen. Unsere unterstützenden Mitglieder leisten den größten finanziellen Beitrag um unsere Anliegen finanztechnisch bewältigen zu können. Karl Göls ist für diese ihm übertragene Aufgabe 365 Tage im Jahr im Sinne der Feuerwehr unentgeltlich tätig. Feuerwehrkantine Mit Missethon Theobald konnte ein Kantineur gefunden werden, der unermüdlich damit beschäftigt ist, den immer wieder zur Neige gehenden Getränkeautomaten nachzufüllen und täglich

Unterstützende Mitglieder Unermüdlich ist Karl Göls, verantwortlich für die persönliche Betreuung der unterstützenden Mitglieder, unterwegs um ausstehende Beiträge einzukassieren, neue Mitglieder zu werben, Adressen von verzogenen oder verstorbenen unterstützenden Mitgliedern abzuändern, Informationsschreiben und Weihnachtsgrüße pünktlich für den Postversand vorzubereiten und bei der Post aufzugeben. Ohne seinen persönlichen Einsatz wäre es nicht möglich, die

die Gewinne aus der Kaffe- und Automatenkassa genauestens in sein Kassabuch,

das monatlich durch unseren Kassier Andreas Rührnössl einer genauen Kontrolle unterzogen wird, einzutragen. Mit einem Verbrauch von ca. 8.000! Getränken in einem Feuerwehrjahr werden viele Tonnen Gewicht in Form von Flüssigkeit vom Keller in den Mannschaftsraum transportiert und dort der durstigen Mannschaft zum Tausch gegen 1 Euro Münzen angeboten. Jener Reingewinn, der in der Kantine erwirtschaftet wird, kommt in unsere Mannschaftskassa.


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HOMEPAGE/FUNK

Homepagewww.feuerwehr-liezen.com Seit Ende Jänner 2006 verfügt die FF Liezen Stadt über eine topmoderne und stets aktuelle Homepage. Diese ist eine Weiterentwicklung der bisherigen erfolgreichen Internetpräsenz. Neben den aktuellen Einsatzberichten bietet die Seite umfangreiche Informationen, die sowohl für Feuerwehrleute als auch für die Bevölkerung äußerst interessant sind. Mittlerweile erfreut sich unsere Homepage über steigende Besucherzahlen.

STATISTIK2006 Besucher Gesamt: 34.354 Unterschiedliche Besucher: 17.245 Heruntergeladene Datenmenge: 19.08 GB

Feuerwehrfunk

von OBI Michael Rieger

Zur Ausbildung der Feuerwehrjugend gehört auch die Ausbildung im Bereich Feuerwehrfunk Sieben Mitglieder der Feuerwehrjugend absolvierten die Grundausbildung zum Feuerwehrfunker. Den Grundkurs Teil 1 im Abschnitt, und den Grundkurs Teil 2 im Bezirk mit Prüfung bestanden: Ettlmayer Patrick, Bamberger Florian, Gsenger Cornelia, Riedl Anna-Kristin, Prill Jürgen, Lackner Mario, und Binder Martin. Bezirksfunkbewerb Am 16. September fand der Bezirksfunkbewerb in Rottenmann statt. Sieben Mitglieder der Feuerwehr Liezen traten erfolgreich beim Bewerb an. Rössler Nicole, Rührnössl Andreas, Pfleger Thomas, Hofer Christian, Braunsberger Gunar, Laschan Thomas,

und Auritsch Stefan konnten das Funkleistungsabzeichen in Bronze erwerben. Besonders erfreulich ist, dass Kamerad Brausberger Gunar den zweiten Platz in der Bezirkwertung belegte. Alarmierung Da bei einigen Kameraden durch bauliche Gegebenheiten, die Personenrufempfänger nicht immer auslösen, entschied sich der Feuerwehrausschuss und das Kommando zusätzlich zu den Personenrufempfänger zur SMS Alarmierung.

gerichtet werden. Eine neue ortsfeste Funkanlage dient zur Unterstützung der Kameraden, die sich im Einsatz befinden, und zur Entlastung der Florianstation.

Einsatzzentrale Durch einige Umbauarbeiten des Beauftragtenbüros konnte eine neue Einsatzzentrale ein-

Um die Kosten so niedrig wie möglich zu halten wurden alle Arbeiten von den Kameraden Missethon Theobald,

Göls Karl und Rieger Michael selbst durchgeführt. So wurde eine neue Antenne im Dachboden montiert, und 30 Meter Antennenkabel durch Wände und Decken verlegt.

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GSF Nachschulung/Dankeschön

GSF Nachschulung

Teil 8

Alle 2 Jahre sind wir, als GSF Stützpunkt verpflichtet, eine Nachschule an der Landesfeuerwehrschule in Lebring zu besuchen. Im Jahr 2006 war es für die FF Liezen Stadt wieder einmal so weit, um das Geübte unter den Augen des Fachpersonals der Feuerwehrschule umzusetzen. 11 Mann der FF Liezen Stadt, waren durch viele Übungen bestens auf die speziellen chemischen Spitzfindigkeiten der Feuerwehrschule vorbereitet. Es mussten wieder einmal sämtliche Tankwägen abgedichtet, umgepumpt und fachmännisch gesichert werden. Weiters Gefahren erkannt, Einsatz-

kräfte richtig eingesetzt, Maßnahmen getroffen und kontaminierte Feuerwehrmänner gereinigt werden. Unterstützt wurde bei dieser körperlich und geistigen Anstrengung die eingesetzte Mannschaft durch ABI Walter Rieger, der sich erste Eindrücke von nicht alltäglichen Gefahrguteinsätzen machen konnte. Unser Wissen wurde erweitert und neue Erkenntnisse umgesetzt. Als Nachbesprechung wurde eine in der „Nähe“ (ca. 30 km von Lebring entfernt) befindliche Buschenschenke aufgesucht,

um verlorene Kalorien wieder aufzunehmen. Manche Kameraden waren mit ihrer Begeisterung für diese Art von Übung nicht mehr zu bremsen, so dass mancher erst im Morgen-

grauen sein für ihn bereitgestelltes Bett aufsuchte.

Ein kleines Dankeschön

Besuch eines Geretteten

Zu einem treffen der besonderen Art kam es vor einigen Monaten im Rüsthaus Liezen. Zu einem Treffen der besonderen Art kam es vor einigen Monaten im Rüsthaus Liezen. Ein LKW Fahrer verunglückte am 16. Dezember 2005 mit seinem LKW am Autobahnzubringer Richtung Graz schwer. Durch heftig einsetzenden Schneefall kam ein ihm entgegenkommender LKW ins schleudern, der Anhänger touchierte die Fahrerkabine. Nur durch den raschen und professionellen Einsatz der Feuerwehrmänner der

FF Liezen Stadt konnte der Unfalllenker aus dem stark beschädigten Führerhaus mittels hydraulischen Rettungsgeräten befreit werden. Um sich bei seinen Rettern persönlich zu bedanken, besuchte er die Männer der FF Liezen Stadt. Bei diesem persönlichen Gespräch konnte die damals unter schwierigen psychischen Belastungen stehende Einsatzmannschaft die dramatischen Minuten die zur Rettung von diesem Verunglückten führten auf-

arbeiten. Selten wird Feuerwehrmännern für ihren Einsatz gedankt, dieses per-

sönlich übermittelte Dankeschön wiegt daher umso mehr.


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DANKSAGUNG

Die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Liezen dankt unserem Bürgermeister Rudi Hakel, 1. Vzbg. Cilli Sulzbacher und Vzbg. Rudi Mayer, der Stadtverwaltung Mag. Helmut Kollau und dem gesamten Gemeinderat für die großzügige Unterstützung, die sie dem Feuerwehrwesen stets angedeihen lassen. Die Stadt Liezen ist eine jener Städte in der Steiermark, die aus Sicherheitsgründen zum Wohle unserer Bevölkerung und aus geografischen Gründen nicht nur zwei Feuerwehren erhält, sondern diese auch ständig auf den technischen neuesten Stand bringt. Der Sicherheitsgedanke steht bei unserem Bürgermeister und der Stadtverwaltung immer an erster Stelle. Auch dem Bezirkskommando OBR Gerhard Pötsch und BR Heinz Hartl gebührt ein aufrichtiger Dank für die gute Zusammenarbeit und Unterstützung bei der Vergabe der Subventionen. Unserem Abschnittskommandanten ABI Walter Rieger gebührt ein besonderer Dank, da er bei all unseren Anliegen immer mit Rat und Tat zur Verfügung stand. Der Dank unserer Feuerwehr gilt aber auch all unseren Unterstützenden Mitgliedern, die jährlich ihren finanziellen Beitrag dazu leisten, dass wir den uns übertragenen Dienstbetrieb – den wir teilweise aus der Kameradschaftskasse finanzieren – auch ordnungsgemäß aufrechterhalten können. Unsere Feuerwehrmänner sind rund um die Uhr freiwillig und ohne finanzielle Abgeltung für unsere Bevölkerung bereit. Auch unseren freiwilligen Helfern, die uns bei diversen Veranstaltungen immer wieder unterstützen, danken wir auf diesem Weg recht herzlich. Unsere Freiwillige Feuerwehr der Stadt Liezen ist – dank dieser Unterstützung – eine der bestens ausgerüsteten und ausgebildeten Feuerwehren der Steiermark.

LIEZEN

LIEZEN

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TITAN/IMPRESSUM

Neues EX - Messgerät

MSA Auer TITAN

Das TITAN ist ein robustes, zuverlässiges und bedienerfreundliches EX-Messgerät. Es ist für den härtesten Einsatz unter schwierigsten Bedingungen entwickelt worden. Das TITAN ist ideal für folgende Einsatzbereiche: Feuerwehr Chemie Petrochemie Gasversorger Industrie Baugewerbe Das TITAN vereint die besten Eigenschaften in sich, die ein EX-Messgerät für den Feuerwehreinsatz benötigt. „One-Button“ Bedienung Die Bedienung erfolgt mit nur einem Knopf, dadurch wird eine Fehlbedienung ausgeschlossen. Einfach einschalten und das TITAN warnt sie vor gefährlichen Situationen durch brennbare Gase oder Dämpfe.

Sichere Alarmgebung Bei Erreichen bzw. Überschreiten der Alarmschwellen werden vier ultra-helle LEDs und der schrille akustische Alarm aktiviert. Auf dem Display wird der Alarm ebenfalls angezeigt. Großes, einfach abzulesendes Display Mit einem der größten Displays und sehr großer Schrift ausgestattet, ist auch unter den widrigsten Bedingungen ein zuverlässiges Ablesen möglich. Durch die zuschaltbare Hintergrundbeleuchtung spielt die kontrastreiche Anzeige ihre volle Stärke auch bei schlechten Lichtverhältnissen aus.

Impressum HERAUSGEBER: Freiwillige Feuerwehr Liezen Stadt Döllacherstrasse 12 8940 Liezen www.feuerwehr-liezen.com FÜR DEN INHALT VERANTWORTLICH: HBI Reinhold Binder REDAKTIONELLE MITARBEIT: Andreas Rührnößl, Günter Kanzler, Michael Rieger, Ewald Binder, Christoph Kalsberger, Gunnar Braunsberger, Eva Laschan, Reinhold Binder, Brigitte Binder, Thomas Pfleger, Thomas Laschan

LAYOUT & GRAFIK: Christoph Kalsberger DRUCK: Jost Druck und Medientechnik Döllacherstrasse 17 8940 Liezen www.jostdruck.com Alle Rechte vorbehalten. Irrtümer und Druckfehler vorbehalten. Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten.


FRIEDENSLICHT/TOTENGEDENKEN

Friedenslichtaktion

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In Erinnerung an unsere Kameraden

Seit nunmehr 4 Jahren wird nach der feierlichen Übergabe des Friedenslichtes durch die Feuerwehrjugend des Bezirkes Liezen an den Bezirksfeuer weh rkommandanten OBR Pötsch Gerhard dieses Licht - als Symbol der Wärme und Liebe - an die Gräber der verstorbenen Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Liezen Stadt gebracht. Nahmen an der ersten Friedenslichtaktion dieser Art 6 Kameraden teil, so wuchs diese Zahl ständig an, und im Jahr 2006 besuchten bereits 25 Kameraden sowie unser Bürgermeister Rudi Hakel die Gräber unserer Feuer weh rka mer a den. Durch diese Aktion wird

die so oft bei Grabreden verwendete Floskel „Wir werden dich nie vergessen“ in die Tat umgesetzt. Durch das Entzünden des Friedenslichtes am Grab des verstorbenen Kameraden wird allen Kameraden wieder zum Bewusstsein gebracht, welchen Stellenwert jener Feuerwehrmann für die Gemeinschaft und Kameradschaft unserer Wehr hatte.

Wir gedenken in Ehrfurcht und Verbundenheit unseren verstorbenen Kameraden. Wir erinnern dankbar ihrer Leistungen und ihres Einsatzes für die Kameradschaft in der Feuerwehr. Ihre Opferbereitschaft, ihr Idealismus und Pflichterfüllung werden uns immer ein Vorbild sein.

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