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land D A S

2013/2014

F E R I E N M A G A Z I N

E Mit Dahme-Seenland und Spreewald

E Tourismusverband lädt zum Clip Casting ein

E Adler trifft Zander –

E Das Wasserparadies zwischen Spreewald, Oder und Berlin

viele Tipps für Radtouren

E Liederweg in der Märkischen Schweiz

E Mit der S-Bahn-Linie 5 direkt ins Grüne E Zünftige Kanutouren mit Naturburschen

E Kult in KW: drei echte CAPITOListen

E Heinz Florian Oertel – Verbeugung im Stehen

E Mit Übersichtskarten und Leserwettbewerb

BRANDENBURG Das Weite liegt so nah.

www.ferienmagazin.de

SEHENSWERTES • ENTSPANNENDES • GASTLICHES • KULTURELLES • HISTORISCHES

Oder-Spree

Ausgabe Nr. 7 7. Jahrgang


Herzlich willkommen Inhaltsverzeichnis

Kommen Sie an Bord!

Wohin die Reise geht – Ausflugsziele, Tipps für Radler und viel über Land & Leute

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

K Seenland Oder-Spree Alt Madlitz 3 Lebus 4 Frankfurt (Oder) 5 Seelow, Friedersdorf 7 Neuhardenberg 8/9 Fürstenwalde 9 Buckow, Rehfelde 10/11 Müncheberg 11 Berlin Marzahn-Hellersdorf 12/13 Strausberg 13/16 Petershagen/Eggersdorf Neuenhagen, Garzau 16 Altlandsberg 17 Rüdersdorf 18/19 Hoppegarten 20 Fredersdorf-Vogelsdorf 21 Petershagen/Eggersdorf 22 Neuenhagen 22 Erkner 23 Fredersdorf-Vogelsdorf 23 Grünheide (Mark) 24 Bad Saarow, Wendisch Rietz 25 Bad Saarow, Petersdorf 26/27 Übersichtskarte 28/29 Bad Saarow 30/31 Wendisch Rietz, Groß Schauen 31 Storkow 32 Limsdorf, Ranzig 33 Groß Schauen 33/34 Storkow, Beeskow, Friedland 35 Beeskow 36/37 Groß Lindow 37 Tauche, Trebatsch 37 Müllrose 38 Neuzelle 38/39

mit der siebten Auflage des Ferienmagazins „Seenland Oder-Spree” laden wir Sie ein, südöstlich der Hauptstadt Berlin eines der größten und schönsten Wasserreviere in Brandenburg zu entdecken. Was liegt da näher, als mit dem Paddeloder Ruderboot unterwegs zu sein, die Landschaft back- und steuerbords einmal aus anderer Perspektive zu erleben. Ganz bequem und mit reizvollen Ausblicken belohnt, lassen sich auch mit dem Dampfer sehenswerte Ziele ansteuern. Und wenn Sie wieder an Land sind, folgen Sie doch unseren Tipps für Ausflüge mit dem Rad oder auf Schusters Rappen.

Wir Journalisten vom Ferienmagazin haben für Sie außerdem recherchiert, wo es sich gut einkehren und übernachten lässt, welche Feste und Konzerte, Ausstellungen oder sportlichen Veranstaltungen Sie nicht verpassen sollten. Wir empfehlen guten Gewissens, weil wir uns vor Ort überzeugt haben, dass die ausgewählten Unternehmen ebenso wie die Touristiker ihr Bestes geben. Übrigens gilt das auch für die unmittelbaren Nachbarn des Feriengebietes Oder-Spree – das Dahme-Seenland, den Spreewald und die Lausitz: Imposante Sehenswürdigkeiten, schöne Städte sowie aufregende Freizeitangebote locken auch dort. Viel Spaß nun beim Schmökern. Und dann: Auf zur Tour ins Wasserparadies südöstlich von Berlin! Über einen Kartengruß oder eine Mail und Ihre Teilnahme am „Leserwettbewerb” (siehe Seite 6!) würden wir uns freuen. Ihre Teams vom Ferienmagazin und vom Tourismusverband Seenland Oder-Spree

Ihre Urlaubsinformationen Das breit gefächerte Touristik-Angebot für unsere Gäste K Broschüren und Flyer gibt es in den Tourist-Informationen und beim Tourismusverband Seenland Oder-Spree e.V.

Wildau, Zeuthen Prieros Königs Wusterhausen Wildau, Motzen Gräbendorf Teupitz, Bestensee, Prieros Kallinchen Waldow, Schlepzig

40 41 41/43 43 44/45 45 46/47 48

K Spreewald Werben bei Burg / Spreewald Neuendorf, Teichland Lübbenau / Spreewald

49 50 51

K Lausitz/Oberlausitz Hornow, Rietschen Nochten, Wartha Bautzen, Thräna, Löbau Schirgiswalde-Kirschau

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Anfragen und Infos über: Tourismusverband Seenland Oder-Spree e. V. Ulmenstraße 15 15526 Bad Saarow D/7 Tel. +49 33631 868100 Fax +49 33631 868102 info@seenland-os.de www.seenland-os.de

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K Dahme-Seenland


Alt Madlitz

Märkisches Idyll am Madlitzer See Entspannte Auszeit von der Alltagshektik im Gut Klostermühle NATUR RESORT & MEDICAL SPA Termine 2013: E KULTUR im Theaterforum mit namhaften Künstlern, u. a. Armin Mueller-Stahl, Günther Fischer, Manfred Krug … E 31. April: Osterkonzert E 20. Mai, Pfingstmontag: Mühlenfest; Showprogramm, Hüpfburg, Kinderschminken, Bastelstation, Hausführungen, Floßfahrt auf dem Madlitzer See, Ponyreiten im Reitstall u. v. m. E 8. Dezember: „Theater aus dem Koffer”, eine Nikolausveranstaltung Mehr Infos: www.gutklostermuehle.com

Kleine Auszeit Das historische Ensemble Gut Klostermühle ist ein erstklassiges Wellness- und Gesundheitsrefugium für anspruchsvolle Erholungssuchende. Restaurierte und neue Fachwerkgebäude fügen sich harmonisch in die Waldlandschaft ein – eine ideale Atmosphäre, um bei einer Ayurveda-Kur oder Detox- und Entschleunigungs-Programmen unter ärztlicher Leitung und auf höchstem fachlichen Niveau körpereigene Kräfte zu reaktivieren. Wer den Alltag hinter sich lassen möchte, entspannt im großzügigen Wellnessbereich mit Kamin-Pool, Saunen und Floating-Becken oder genießt eine wunderbare Massage von kundigen, heilenden Händen. Die herrliche Ruhe und die Schönheit der naturbelassenen Umgebung tragen dazu bei, fern vom Alltagsstress und Großstadtlärm ganz entspannt zu sich selbst zu finden. Das Theaterforum mit einem hochkarätigen Kulturprogramm, der Reitstall sowie Tennisplätze tragen zu Unterhaltung und aktiver Entspannung bei.

Wichtig ist die Nachhaltigkeit Gut Klostermühle verwirklicht ein ausgefeiltes, ökologisch bewusstes Konzept der Nachhaltigkeit. Eine energiesparende Bauweise, Solardächer, eine Fernbeheizung, die mit Hackschnitzeln aus dem eigenen Gutswald befeuert wird, und mit dem gutseigenen Mühlenwasserrad erzeugter Strom sorgen für eine autonome und umweltfreundliche Energieversorgung. Die zwei Restaurants werden mit

frischen, lokalen Produkten beliefert. Fische werden frisch aus den zwei gutseigenen Seen gefischt, gleich verarbeitet oder im Ofen geräuchert und verkauft. Gemüse und Kräuter kommen aus dem eigenen Klostergarten, Wildfleisch liefert die Schlossgutjagd und Brot wird im eigenen Steinofen gebacken. Brandenburgs Meisterkoch Peter Krüger (im Bild unten) verarbeitet diese schmackhaften Produkte schließlich zu

seiner mehrfach ausgezeichneten, mediterran inspirierten Gourmetküche – köstlicher kann regionale Küche kaum schmecken! Und wenn nachts dann der Mond hoch über Bäumen und See aufgeht, fühlt sich die Seele weit und ganz im Einklang mit Mensch und Natur – willkommen in der inneren Mitte.

bot wirkt auf körperlicher, emotionaler und mentaler Ebene zur Förderung langfristiger Gesundheit und Lebensfreude. Unter Erweiterung der Ansätze von Salutogenese, Ordnungstherapie und Mind Body Medicine möchten wir den Menschen befähigen, selbst zu einem aktiven Gestalter einer natürlichen und gesunden Lebensordnung zu werden. Der Gast kann bei uns entdecken, welche mannigfaltigen Ressourcen ihm innewohnen. E Friedrich der Große (der „Alte Fritz”) erholte sich im nahe gelegenen Madlitzer Schloss von der verlorenen Schlacht bei Kunersdorf 1759. Er kehrte in der Mühle ein und wird zitiert: „Die Suppe mundete gar köstlich“. E Kaiser Wilhelm II. ging in den Wäldern um die Mühle zur Jagd. E Heute erstrahlt das Gut Klostermühle dank des Engagements des Düsseldorfer Architekten Walter Brune in neuem Glanz. Gut Klostermühle Alt Madlitz Mühlenstraße 11 15518 Madlitz-Wilmersdorf OT Alt Madlitz F/6 Tel. +49 33607 59290, Fax 5929150 info@gutklostermuehle.com www.gutklostermuehle.com

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Eine angenehme Stille liegt über der weitläufigen Anlage mit 80 im eleganten Landhausstil eingerichteten Zimmern und Suiten, mehreren First Class-Ferienhäusern sowie dem BRUNE BALANCE med & SPA und drei Restaurants.

Herausgepickt: E Das BRUNE BALANCE med im Gut Klostermühle ist ein ärztlich geleitetes Zentrum für integrative Medizin. Das umfassende medizinische, naturheilkundliche und therapeutische Ange-


Lebus

Sonnengelbes Blütenmeer Adonisröschen-Wanderungen an den Oderhängen

Wenn im Frühling allerorten die Natur erwacht, sollte man sich von Mitte März bis Anfang Mai ein besonderes Schauspiel nicht entgehen lassen. Dann blüht im Naturschutzgebiet Oderhänge bei Mallnow das Frühlings-Adonisröschen (Adonis vernales). Das Adonisröschen ist eigentlich in den Steppen Osteuropas und Vorderasiens zu Hause, findet aber an den kalkund lehmhaltigen Süd- und Osthängen der Oder, die schon 1921 unter Naturschutz gestellt wurden, fast „heimische“ Bedingungen vor. Vom Ortskern Mallnow aus führt ein ausgeschilderter Rundweg durch die blühenden Hänge. Zahlreiche Informationstafeln vermitteln alles Wissenswerte über das seltene Adonisröschen. Wer noch mehr wissen möchte, sollte die Naturscheune im Bereich des Haustiergartens besuchen oder in Begleitung eines Wanderführers auf Tour gehen. Adonisröschen in voller Pracht sind

auch auf einem zweiten Wanderweg zu bewundern, der am Parkplatz des Naturschutzgebietes Oderberge Lebus beginnt. Hier befindet sich auch der Adonis-Themenpfad, der nur zu Fuß besichtigt werden kann. Unterwegs genießt man einen herrlichen Blick über die Oderlandschaft. Am Steilhang lässt sich hin und wieder der Eisvogel sehen. Auf den Wiesen der Oderberge finden sich Steppenpflanzen, wie Wiesenküchenschelle, Sandfingerkraut oder Bergklee, die der Umgebung von Lebus ein besonderes Gepräge verleihen. Ganz in Natur ist man in der Region auch unterwegs auf dem Naturlehrpfad um den Schlosssee in Alt Zeschdorf, auf

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11. Sommerkomödie im Oderbruch Die „Sommerkomödie im Oderbruch” bringt 2013 „Frühere Verhältnisse”, eine Altwiener Posse mit Gesang von Johann Nestroy, auf die Bühne. Ort: Filmtheater Bad Freienwalde (Königsstraße 11, 16259 Bad Freienwalde) Vorstellungen: 3., 7., 8., 9., 10., 14., 15., 16., 21., 22., 23. & 24. August – 19 Uhr, 4., 11., 18. & 25. August – 16 Uhr, 17. August – 15 Uhr. Besuchen Sie anschließend die Schlossparknacht im Schlosspark von Bad Freienwalde!

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Sommerkomödie im Oderbruch/ MusikTheater-Brandenburg e.V. Tel. +49 173 6191539 info@sommerkomoedie.com www.sommerkomoedie.com Matthias S. Raupach-Intendant/Produktionsleitung/Reservierungen Tel. +49 152 52429998

der Natura Trail-Rad- und Wandertour „Steppenflora im Lebuser Land“, per Drahtesel von Lebus nach Reitwein oder radelnd und wandernd durch das Naturschutzgebiet „Treplin-Alt Zeschdorfer Fließtal“. Info-Punkt Amt Lebus Kietzer Chaussee 1 15326 Lebus G/6 Tel. +49 33604 63758 Fax +49 33604 63780 info-punkt@amt-lebus.de www.amt-lebus.de

Tipp für Radler Durchs Lebuser Land Von Lebus aus bieten sich schöne Tagestouren an. Auf dem Oder-Neiße-Radweg sind es 12 Kilometer ins beschauliche Reitwein, von dort geht es dann zurück durch die Felder. Etwa doppelt so weit ist es bis Küstrin. Wagen Sie dort einen Schlenker auf die andere Flussseite zur Festungsruine auf die polnische Seite. Manche nennen die frühere Trutzburg noch heute „Pompeji an der Oder“. Nur einmal konnten Angreifer das Kastell besetzen. Die Anlage

Tipps fürs Lebuser Land: E Auf den Lebuser Burgberg (im Bild links) führt ein gemütlicher Spaziergang auf dem alten Bischofsweg. E Mühlenfließ und Kirchruine in Schönfließ – der einst stolze romanische Backsteinbau, im Jahre 1878 errichtet, wurde 1945 zerstört, als deutsche Truppen den Kirchturm sprengten. E Badestrand in Alt Zeschdorf am Hohenjesarschen See (mit Sandstrand, Liegewiese, Nichtschwimmerbereich, Steg, WC, Duschen, Umkleidekabinen, Kiosk) E Ökospeicher in Wulkow mit Infopunkt, Café, Kneipe, Bioladen E Sanierte Ruine der Podelziger Dorfkirche – hier beginnen schöne Wanderwege, beispielsweise zur „Wuhdener Bank” mit Blick auf die idyllischen Naturschutzgebiete Zeisigberg oder Priesterschlucht. E Wanderwege auf dem Höhenzug „Reitweiner Sporn” E Reitweiner Heiratsmarkt, immer eine Woche nach Pfingsten, & Musiksommer E „Ameisenhighway“ – das ist die Verbindungsstraße von Döbberin nach Falkenhagen. Beim Bau dieser Straße mussten mehrere Hügel der unter Schutz stehenden Roten Waldameise umgesetzt werden. Ein „Ameisenstein” an der Straße erinnert daran. Herausgepickt: E Der Name Lebus geht zurück auf den slawischen Stamm der Leubuzzi, die um 700 in dieser Gegend siedelten. Seit 1226 hat Lebus das Stadtrecht, bis 1385 war es Bischofssitz. Das Bistum bestand bis 1571. Als grenzüberschreitende Kulturlandschaft des Jahres 2003/2004 wurden Lebus und die benachbarte polnische Region Ziemia Lubuska von der Europäischen Naturfreunde Internationale gekürt.

wurde berühmt, weil dort der spätere Preußenkönig Friedrich II. der Enthauptung seines Freundes Katte beiwohnen musste. Der 18-jährige Kronprinz wollte mit seinem Vertrauten nach England fliehen… Von Lebus lässt es sich auch entlang der Oder bis Frankfurt (Oder) radeln. Über die Brücke und weiter auf polnischer Seite, bis man vis à vis von Lebus einen schönen Blick genießen kann. Dann geht’s wieder zurück (insgesamt zirka 40 km). Mehr Infos: Info-Punkt (s. oben) und www.amt-lebus.de


Frankfurt (Oder)

Gar nicht verstaubt Fontanes „Wanderungen durch die Mark” auch heute bereichernde Reiselektüre

Bis in Kirchturmspitzen Allerdings: Fontanes Wanderungen waren nur teilweise welche. Man darf sich die Sache nämlich nicht so vorstellen, als wäre der damals schon über 40-jährige Redakteur nur mit Rucksack und Knotenstock auf Schusters Rappen durch die Lande gezogen. Nein, unser Mann bevorzugte Eisenbahn und Kutsche, ging hin und wieder auch ein Stückchen zu Fuß. Wichtig war: Er begab sich von Berlin aus auf Reisen, die ihn inspirierten, besah die Orte und Land-

schaften, über welche er schrieb. Er sprach viel mit den Menschen, die dort lebten, oftmals auf Plattdeutsch, in dem man sich noch im 19. Jahrhundert bis in die Gegenden südlich Berlins verständigen konnte. Und er studierte alte Kirchenbücher und die Akten in den Archiven, las jede geschichtliche Spezialliteratur, ja, kletterte bis in die Spitzen von Kirchtürmen, um die Inschriften auf deren Glocken zu entziffern. Vertrautheit mit Mensch und Land Seine „Wanderungen“, die Fontane zuerst als Fortsetzungsserie in der „Vossischen Zeitung“ veröffentlichte, handeln denn auch fast durchgängig von märkischer Geschichte, die er uns aber als gelebtes Leben, als die Geschichte von Menschen zeigt. Selbstverständlich spielen Adelsgeschlechter, Fürsten und Könige nebst ihren Kriegs- und Heldentaten eine wichtige Rolle, ebenso aber die Bürger und Bauern. Man braucht nur einmal

die Seiten im zweiten Bande zu lesen, auf denen er beschreibt, wie es zuging, als das Oderbruch im 18. Jahrhundert nach seiner Trockenlegung von Menschen verschiedener Nationalitäten besiedelt wurde und eine neue Schicht selbstbewusster Bauern entstand. Sicher, bestimmte Gegenden kannte Theodor Fontane besonders gut, so die um Bad Freienwalde. Denn dort lebte in dem kuscheligen Neutornow/Schiffmühle von 1855 bis zu dessen Tode der Vater des Schriftstellers, der wegen Spielschulden seine Apotheke in Neuruppin schon früh verloren hatte. Theodor besuchte ihn „alle Jahr einmal“. Von der vermutlich so entstandenen besonderen Vertrautheit mit der einmaligen Landschaft zeugen die ausführlichen und besonders stimmungsvollen Beschreibungen des oberbarnimschen Hügellandes, von deren Höhen der Blick weit ins Oderbruch und darüber hinweg reicht. Mit nüchtern-kritischem Blick Wenn Fontane Deutschlands berühmtester und auch bester Reiseschriftsteller wurde, den auch heute viele Leserinnen

Jugendstil-Perle an der Oder

Kleines Schmuckstück mit großen Zimmern – das Palais am Kleistpark Stuck an den Decken, Kronleuchter im Saal sowie Zimmer mit einladenden, gemütlichen Sesseln. Im Palais am Kleistpark übernachten Gäste nicht einfach nur, hier logieren sie! Alles wirkt eine Spur gediegener, aber keinesfalls überkandidelt. „Trotz des stilvollen Ambientes ist das Palais ein Haus für jedermann“, schwärmt Stammgast Ulli Krüger aus Berlin. Dann schnappt er sich seine Ausflugstasche und spaziert zur Oder. Insgesamt bietet das beliebte Hotel 22 Zimmer in drei unterschiedlichen Kategorien. Jedes hat seine eigene Note. „Unser

Haus an sich ist klein, aber fein“, lächelt Hotelchefin Kathrin Kiewitt (im Bild links). Weitere Pluspunkte sind die Nähe zu Frankfurts City mit Sehenswürdigkeiten wie St. Marienkirche oder Kleist-Museum.

Auch der Oder-Turm und die Grenzbrücke zu Polen sollten bei einem Stadtbummel nicht fehlen. „Radfans kommen auf dem Oder-Neiße-Radweg voll auf ihre Kosten“, so Kathrin Kiewitt. Die 34-Jährige weiß genau, wovon sie spricht. Schließlich trat die gebürtige Berlinerin hier schon selbst in die Pedale. So schick Ausstattung und Architektur

und Leser verehren, dann nicht zuletzt, weil er die Liebe zur märkischen Heimat durchaus mit einem nüchtern-kritischen Blick zu verbinden wußte. Ebenso komisch wie erhellend ist es zum Beispiel, wie er die Bewohner des „Bergdorfes“ Falkenberg skizziert, die im Sommer gegenüber den Touristen mit thüringischer Freundlichkeit glänzen, im Winter aber „ganz Märker“ werden, „fleißig, ordentlich, strebsam, aber mißtrauisch, eigensinnig und zu querulieren geneigt“. * Schöne Zitate Fontanes sind überliefert und passen so wunderbar in unsere Zeit: „Hebt man den Blick, sieht man keine Grenzen” – gern von Touristikern zitiert, die ihren Gästen auch über ihre Tourismusregion hinaus Sehenswürdigkeiten empfehlen. Tipp: E Der Theodor-Fontane-Wanderweg – Markierung: Blauer Balken – führt von Falkenberg über Bad Freienwalde, Altranft, Wriezen, Buckow, Trebnitz, Seelow, Friedersdorf, Mallnow, Lebus durchs Seenland. Mehr Infos: www.seenland-os.de

des Jugendstil-Juwels wirken, so spannend liest sich auch die Historie des rund 120 Jahre alten Gemäuers. Errichtet wurde es einst für zahlungskräftige Offiziere der Garnisonsstadt. Die lebten mit ihren Familien in herrlichen Wohnungen mit bis zu acht Zimmern. „Meist leisteten sich adlige Offiziere diese Annehmlichkeiten: vom Leutnant bis zum Oberst“, informiert Kathrin Kiewitt. Nach einer Sanierung entfaltet das Haus heute wieder seinen früheren Charme. Vis à vis des Kleistparks gelegen, mauserte es sich in den letzten Jahren zu einer ersten Urlauberadresse in Brandenburg. Partner-Haus ist das City Park Hotel Frankfurt/(Oder). Besonders Familien, Radtouristen und Geschäftsreisende schätzen dort 90 behagliche Zimmer. Die Drei-Sterne-Herberge liegt direkt am schönen Gertraudenpark. Palais am Kleistpark Garni Fürstenwalder Straße 47 15234 Frankfurt (Oder) G/7 Tel. +49 335 56150, Fax 5615100 info@palaisamkleistpark.de City Park Hotel Garni Lindenstraße12, 15230 Frankfurt (Oder) Tel. +49 335 55320, Fax 5532605 info@citypark-hotel.de www.citypark-hotel.de

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Es war in Schottland, genauer gesagt auf einer Insel im LevenSee der Grafschaft Kinross, wo Theodor Fontane (1819-1898) die Idee zu seinen „Wanderungen durch die Mark Brandenburg“ heraufdämmerte. „Erst die Fremde lehrt uns, was wir an der Heimat besitzen.“ Mit diesem Satz beginnt er denn auch 1861 das Vorwort des ersten Bandes, dem bis 1882 Theodor drei weitere folgen sollten. Fontane


Entlang des Oder-Neiße-Radwegs

„Asphalt top, Landschaft top!” Der idyllische Oder-Neiße-Radweg lässt sich auf einer 10-Tagestour entdecken Die Neiße entspringt in Nova Ves im Isergebirge. Doch nur die ersten Kilometer des Radweges führen durch Tschechien. Hartau und Zittau in der Oberlausitz sind schon bald die ersten deutschen Orte auf dem weiten Weg zur Ostsee. Der Radweg verläuft fast vollständig entlang der deutsch-polnischen Grenze und dabei immer westlich der Flüsse. Die Europastadt Görlitz-Zgorzelec lädt zum Besuch der Altstadt, und Bad Muskau hat mit dem von Fürst Pückler gestalteten Landschaftspark ein UNESCO-Welterbe zu bieten. Nur ein paar Kilometer nördlich von Guben bei Ratzdorf verabschiedet sich die Neiße und fließt in die Oder, die nun die Richtung der Reise vorgibt. Herrliche Naturlandschaften Dann trifft der Radweg auf Eisenhüttenstadt und Frankfurt (Oder), und danach dominiert die Weite des Flusses wieder die Natur. Durch dünn besiedeltes Gebiet geht es hinein ins Oderbruch und in den Nationalpark Unteres Odertal, der eine schier unglaubliche Artenvielfalt bietet. Allein 120 Vogelarten brüten in diesem Landstrich. Weiter nördlich bei Mescherin heißt es dann Abschied

nehmen von der Oder, die nach Polen abbiegt. Zielstrebig geht es jetzt dem Stettiner Haff entgegen, und bei Ueckermünde an der Mündung in die Ostsee geht eine eindrucksvolle Reise zu Ende. Viele fahren dann noch weiter bis Ahlbeck auf der Insel Usedom. Anklam

80 km

Ahlbeck

Ueckermünde 61 km

Löcknitz 61 km

Szczecin (Stettin)

Herbststimmung am Deich im Oderland, auf dem der Radweg verläuft

Schwedt

A 11

58 km

Republik Polen Oder Groß Neuendorf Berlin Küstrin

61 km

A 12

62 km

Frankfurt/Oder Deutschland

Guben 61 km

Cottbus

Zielona Góra (Grünberg)

A 15 A 13

Bad Muskau

67 km

Neiße Bautzen A4 Dresden

Görlitz

41 km

Zittau 32,5 km

Liberec Tschechische Republik Nova Ves

Die „Diplomatentreppe” in Reitwein führt zum Radweg und zu weiten Ausblicken

Unsere Tipps für Radler

Die Karte erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sie dient vor allem der Orientierung

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Oder-Neiße-Radweg K Buchbares Angebot! Mehr Informationen zum Radweg: www.oderneisseradweg.de Das Angebot „Radwandern entlang der Neiße und Oder“ beinhaltet: E 9 Übernachtungen in Hotels und Pensionen mit Frühstück

Flyer (l.) und Produkt-Katalog gibt’s beim Tourismusverband (+49 33631 868100) und in den Tourist-Informationen am Weg E 8-mal Gepäcktransfer E Radwanderkarten und Informationsmaterial E Preis: 665 Euro pro Person im Doppelzimmer (buchbar ab 2 Pers.)

Nach der Reise gibt es Preise Das ganze Jahr über – Ferienmagazin-Leserwettbewerb 2013 Liebe Leserinnen und Leser,

FerienmagazinReporter Jens Rümmler radelt immer wieder im Seenland OderSpree, er war auch auf Spreeund Oder-NeißeRadweg unterwegs. Im Ferienmagazin können Sie seine Tipps lesen und danach selbst auf Tour gehen.

Was Oder-Neiße-Pedalritter sagen „Asphalt top, Landschaft top! Da kommt jeder auf seine Kosten. Kaum Steigungen, mit herrlichen Stippvisiten”, so Bertram Vogt und Mike Friebe aus Thüringen (im Bild rechts), für die ein Abstecher ins Kloster Neuzelle „mehr als ein Geheimtipp” war. Aber der Oder-Neiße-Pedalritter müsse sich auch oft mit reichlich Gegenwind auseinandersetzen.

Sie haben in unserem Ferienmagazin geschmökert? Und Sie sind dann gestartet? Was haben Sie während Ihres Aufenthaltes entdeckt und erlebt? Wenn Sie Lust haben, dann berichten Sie uns in Wort und Bild von Ihrem besonderen Ferienerlebnis! Wir suchen die interessantesten und originellsten

Feriengeschichten. Die Gewinner, deren Einsendungen zum Leserwettbewerb wir gerne veröffentlichen möchten, dürfen sich auf hochwertige Preise freuen, die von Inserenten zur Verfügung gestellt werden. Wer sich also beteiligen möchte, sendet seine Ferienfotos und -geschichten bitte per E-Mail an: info@ferienmagazin.de oder per Post an: Große Verlag Bahnhofstraße 7 A 15711 Königs Wusterhausen

Der Leserwettbewerb läuft ohne Pause und in allen Feriengebieten, die wir in unseren Heften vorstellen. Die Gewinner werden benachrichtigt (der Rechtsweg ist ausgeschlossen). Auf der Homepage informieren wir über Unternehmen, die Preise zur Verfügung gestellt haben, und die Preisträger. Wer Neues entdecken, sich dabei erholen oder gut unterhalten will, für den lohnt sich ein Blick ins Ferienmagazin.


Seelow • Friedersdorf

Wo erbitterte Kämpfe tobten… Gedenkstätte und Museum erinnern an entscheidende Schlacht des Zweiten Weltkrieges

sowjetische Soldatenfriedhof wurden 1972 durch eine Gedenkstätte ergänzt.

Im Dezember 2012 wurde eine neue Dauerausstellung eröffnet. Diese verfügt neben Sachzeugen, Schrift- und Bilddokumenten erstmals über moderne Medienstationen mit vielfältigen Informationen. Besonders die Zeitzeugeninterviews ermöglichen eine intensive Annäherung an die deutsche und europäische Geschichte. Gedenkstätte und Museum Seelower Höhen Küstriner Straße 28 a, 15306 Seelow F/5 Tel. +49 3346 597, Fax 598 gedenkstaette@kulturmol.de www.gedenkstaette-seelower-hoehen.de

Land-Historie im Kunstspeicher Schlemmen, Staunen & Kunstgenuss in altem Getreide-Depot Bauern mit Kornsäcken auf dem Buckel und Landarbeiter, die Heu wegkarren. Man sieht noch förmlich alte Traktoren am früheren Speicher vorbeituckern. Diese Szenerie liegt zwar schon viele Jahrzehnte zurück. Doch noch heute hält der über 120 Jahre alte Kunstspeicher Friedersdorf Landhistorie lebendig. Wo Bauern einst Getreide schroteten, ist heute ein Ort zum Staunen und Verweilen. „Im Mittelpunkt steht u.a. der Speicher als technisches Denkmal“, sagt Leiterin Regina Kursawe. Hier finden Gäste Mu-

seum, Wirtshaus und Speicher-Laden unter einem Dach. Doch der beeindruckende Korn-Koloss ist auch Kulturort: Ganzjährig finden Konzerte, Lesungen und Veranstaltungen statt. Erster Hingucker ist die frühere Schrotmühle, die sich über drei Speicheretagen erstreckt. Original erhalten sind drei Aufzüge, die vor hundert Jahren noch Elevator hießen. Mächtige Holzpfeiler und Eisenschrauben halten das alte Gemäuer zusammen. Im Erdgeschoss wird heute geschlemmt. Köche verarbeiten im urigen Wirtshaus regionale Produkte. Im Steinofen backen sie Brote und braten

Spanferkel. Beliebt sind auch Wildwochen und Martinsgansessen. Im Speicherladen finden Besucher u.a. Tee, Liköre, Schmuck und Keramik. Fast alle Produkte entstanden in Handarbeit und stammen aus der Region. Ob Laden, Ausstellung oder Wirtshaus: der Kunstspeicher Friedersdorf ist ein Ort zum Verweilen – weit weg von Alltagsstress und Hektik. Nach dem Besuch laden Barockkirche und Dorf zu einem Bummel ein. Kunstspeicher an der B 167 Frankfurter Str. 39 15306 Vierlinden OT Friedersdorf F/5 Tel. +493346 843856, Fax 854922 info@kunstspeicher-friedersdorf.de www.kunstspeicher-friedersdorf.de Öffnungszeiten: Speicher & Speicherladen: Di.-So. 11-18 Uhr, Wirtshaus (Tel. +49 3346 855850), Di.-So. ab 11 Uhr (warme Küche bis 21 Uhr)

Was Sie bei einem Besuch erwartet: E Im Außenbereich geben Informationstafeln Auskunft über die verschiedenen symbolischen Objekte und die Geschichte dieses Erinnerungsortes. Weiterhin steht ein Audioguide zur Verfügung. E Ein 15-minütiger Dia-Vortrag am Landschaftsmodell gibt einen zeitlichen und räumlichen Überblick über die Ereignisse. E Ein 30-minütiger Dokumentarfilm zeigt eindrucksvolle Bilder vom Soldatenalltag zum Ende des Krieges. E Führungen sind nach vorheriger Absprache möglich. E Vielfältige Angebote im Rahmen der gedenkstättenpädagogischen und politischen Bildung. E Über Vorträge und Exkursionen informiert Sie der Veranstaltungsplan auf der Internetseite. Öffnungszeiten: Di.-So. 10-17 Uhr, Nov.März: 10-16 Uhr und nach Vereinbarung (Einlass bis 30 Minuten vor Schließzeit).

Tipp für Radler: Oderbruchbahn-Weg Vor über 100 Jahren nahm die alte Oderbruchbahn Fahrt auf. Noch bis Mitte der 90er Jahre zuckelte sie durch die Lande. Heute verläuft an der alten Trasse, teils parallel zum Gleis, einer der schönsten Radwege Ostbrandenburgs. Rund 130 Kilometer Strecke sind eine Zeitreise ins letzte Jahrhundert. 21 Info-Tafeln lassen entlang des Radpfads Bahnhistorie lebendig werden. An 43 Stationen errichteten die Betreiber einst Bahnhofsgebäude – von der Villa bis zur kleinen Wartehalle. Bereits ein Jahr nach dem Baustart 1910 ratterten Züge auf dem ersten Teilstück zwischen Fürstenwalde und Müncheberg. Noch heute können Besucher nachempfinden, wie die Kleinbahn einmal Städte mit Dörfern und kleine Landgüter mit Fabriken verband. K Buchbares Angebot über: Tourismusverband Seenland Oder-Spree Tel. +49 33631 868100 Mehr Infos über den Strecken-Verlauf: www.seenland-os.de www.oderbruchbahnradweg.de

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Die Schlacht um die Seelower Höhen vom 16. bis 19. April 1945 gilt als die größte Schlacht des Zweiten Weltkrieges auf deutschem Boden. Mit ihr begann die Berliner Operation und damit der Auftakt zur endgültigen Beendigung des vom nationalsozialistischen Deutschland geführten Vernichtungskrieges. Im Oderbruch und auf den Seelower Höhen befand sich die letzte deutsche Verteidigung vor Berlin. Auf einer Breite von zirka 120 Kilometern standen sich fast eine Million Soldaten und tausende Panzer, Geschütze sowie Flugzeuge gegenüber. Bei den Kämpfen starben zehntausende sowjetische, deutsche und polnische Soldaten. Die Kämpfe im Winter und Frühjahr 1945 forderten unter der Bevölkerung westlich der Oder viele Opfer und zerstörten eine einzigartige Kulturlandschaft. Die Gedenkstätte Seelower Höhen zeigt eindrucksvoll den Wandel vom ehemaligen Schlachtfeld zu einem international anerkannten Erinnerungsort. Das bereits 1945 auf Befehl von Marschall Shukow geschaffene Denkmal und der


Neuhardenberg

Kleinod der Mark Mit großen Namen wartet das auserlesene Programm von Schloss Neuhardenberg auf In Brandenburg, nicht anders als in anderen Gegenden der neuen Bundesländer, gibt es viele Orte, für die man sein Herz erwärmen kann. Schlösser, Parks und Herrenhäuser strahlen häufig eine Romantik aus, die Phantasie und Tatkraft zu beflügeln vermag. Leicht träumt es sich in die „besseren Zeiten“ zurück, die solche Orte gesehen haben müssen, andernfalls sie nicht entstanden wären. Berühmte Baumeister Neuhardenberg ist solch ein märkisches Kleinod. Man findet den Ort östlich von Berlin, etwa dort, wo einst die Mitte des Königreichs Preußen war und wo heute die Mitte Europas liegt. Im Dorf liegt ein klassizistisches Schloss, das ebenso wie die benachbarte Kirche seine heutige Form von keinem Geringeren als Karl Friedrich Schinkel erhielt, und der Schlosspark wurde gestaltet von Peter Joseph Lenné und Hermann Fürst von Pückler-Muskau. Drei Namen, die für Höhepunkte der europäischen Bauund Gartenkunst des 19. Jahrhunderts stehen.

Blick zum Hotel

Hotel Schloss Neuhardenberg Schinkelplatz 15320 Neuhardenberg E/4 Tel. + 49 33476 6000, Fax 600-800 hotel@schlossneuhardenberg.de www.schlossneuhardenberg.de Landgasthaus Brennerei Geöffnet: täglich ab 11 Uhr Kleine Orangerie Geöffnet: März bis Oktober von Mi.-Sa. (nur mit Reservierung)

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Bekannte Persönlichkeiten In Neuhardenberg wurde zwar keine Weltgeschichte geschrieben. Aber ebensowenig ist Neuhardenberg ein Ort, der am Rande des Oderbruchs die Zeitläufte verschlafen hätte. Vom Siebenjährigen Krieg über die preußischen Staatsreformen, vom Widerstand gegen das Hitlerregime bis zum sozialistischen Musterdorf „Marxwalde“; Friedrich der Große, Karl August Fürst von Hardenberg, CarlHans Graf von Hardenberg, Claus Graf Schenk von Stauffenberg, Sigmund Jähn, der erste Deutsche im All; sie alle stehen mit Neuhardenberg in Verbindung. Geachtete Künstler Vor über 10 Jahren erwachte Neuhardenberg zu neuem Leben. Mit der Wiedereröffnung des Schlossensembles nach über vierjähriger Sanierung durch den Deutschen Sparkassen- und Giroverband begann im Jahr 2002 eine neue Ära. Ausstellungen, Konzerte, Theateraufführungen, Lesungen und Debatten mit international bekannten Künstlern und Intellektuellen locken seitdem alljährlich tausende Kulturbegeisterte ins Oderbruch. Heute gehört die Stiftung Schloss Neuhardenberg zu den weit über die Landesgrenzen ausstrahlenden kulturellen „Leuchttürmen“ Brandenburgs.

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Zufriedene Gäste Stilvoll logieren können die Gäste im Hotel Schloss Neuhardenberg. Das von der Stiftung betriebene Fünf-SterneHaus verbindet auf einzigartige Weise historisches Ambiente mit zeitgenössischem Design. Alle 54 Zimmer zeichnen sich durch großzügige Grundrisse, geräumige Bäder und eine individuelle, zurückhaltend elegante Ausstattung aus. Dazu bieten die Restaurants von Hotel Schloss Neuhardenberg Vielfalt auf hohem Niveau. Von Spezialitäten aus der Mark Brandenburg im Landgasthaus Brennerei bis zu klassischer, mediterran inspirierter Küche im Restaurant Kleine Orangerie.

Tipps: E Das Hotel Schloss Neuhardenberg bietet zu allen Veranstaltungen KulturArrangements an. E Schlossbesichtigung und -führungen: Vom 31. März bis 27. Oktober jeden Sonntag von 13 bis 18 Uhr; halbstündige Führungen um 13 Uhr, 14.30 Uhr und 16 Uhr.

Vestibül

Terrasse

Veranstaltungen 2013: (Auswahl) E 15. bis 17. März, 22. bis 24. März: jeweils 20 Uhr: Samuel Becketts „Das letzte Band” – mit Klaus Maria Brandauer; Regie: Peter Stein; in der Schinkel-Kirche, E 7. April, 17 Uhr: „Dracula” – Matthias Brandt liest Bram Stoker, Jens Thomas am Klavier; im Großen Saal E 13. April, 20 Uhr: Ludwig Güttler und das Leipziger Bach-Collegium – Werke von Georg Philipp Telemann, Johann Sebastian Bach und Antonio Vivaldi; in der SchinkelKirche E 27. April, 17 Uhr: „Gruß und Kuss, Dein Julius” – Claudia Michelsen und Andreas Fröhlich lesen Liebesbriefe, im Großen Saal E 28. April, 19 Uhr: „Parlami d’amore” – Geschichten, Lieder und Gedichte über die Liebe. Etta Scollo, Gesang; Joachim Król, Sprecher; Hinrich Dageför, Gitarre; in der Schinkel-Kirche


Neuhardenberg • Fürstenwalde

Steinreiche Domstadt Schätze im Museum: Silbermünzen und hunderte Eiszeitsteine Der Turm des Doms St. Marien weist aus jeder Himmelsrichtung den Weg ins Zentrum. 68 Meter hoch ist das Wahrzeichen der Stadt. Teile des Doms stammen aus dem Jahr 1446, das neue Gemeindezentrum wurde 1995 eröffnet. In den Sommermonaten kann man jeweils freitags „Orgelmusik zur Marktzeit“ erleben. Das Stadtmuseum gleich neben dem Dom wurde 2007 im restaurierten Gebäude der ehemaligen Domschule eröffnet und präsentiert wahrhaftige Schätze . Zum einen den 1995 entdeckten bedeutendsten Talerschatz des Landes – 317 Silbermünzen aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges.

Tipps: E Schwimm- und Wasserparadies „schwapp“ E Heimattiergarten E Veranstaltungen in die Kulturfabrik, wie die Jazztage Ende Oktober E Ausstellungen in Galerien E Filmtheater E größte Freizeit- und Keramikwerkstatt Berlin-Brandenburgs E Erlebnisführungen durch die Stadt – öffentlichen Stadtrundgänge (Kontakt über Tourist-Information) E Empfehlung: Die Stadtbesichtigung mit dem Tretroller! E „Eiszeit-Tour“ per Rad (s. Spalte)

Blick auf den Dom Zum anderen eine Geschiebesammlung – hunderte Steine, die in der Eiszeit aus Nordeuropa hierher gelangt sind, können bestaunt werden. Natürlich erfährt man auch alles Wissenswerte zur Stadtgeschichte. Besonderes Highlight: Ein rotweißer Leuchtturm empfängt die Besucher im Museumshof. Mühlenstraße mit Blick auf Rathaus

Mehr Informationen F.T.V. Fürstenwalder Tourismusverein e. V. Mühlenstraße 1 15517 Fürstenwalde/Spree D/6 Tel. +49 3361 760600, Fax 760601 info@fuerstenwalde-tourismus.de www.fuerstenwalde-tourismus.de

Um 1750 sorgte der Preußenkönig für die Trockenlegung dieses Feuchtgebiets. Die „Königstour“ führt mitten durch diese Naturkulisse, in der Radler unterhalb des Oderpegels Wasser- und Wattvögel beobachten können. Die schöne Radelstrecke ist auch eine Zeitreise in die Vergangenheit – nicht nur wegen der Denkmäler für Friedrich II. in Letschin, Neutrebbin und Neuhardenberg. Interessierte finden am Wegesrand auch Informationen über den Siebenjährigen Krieg von 1756 bis 1763. Jenseits der Oder kam es zu zwei verlustreichen Schlachten. Rittmeister von Prittwitz rettete den König damals sogar vor der russischen Gefangenschaft. Die Tour ist mit Übernachtung buchbar. Mehr Infos: www.seenland-os.de

Eiszeit-Tour Bibbertemperaturen sorgten dafür, dass Gäste hier heute so gern relaxen. Wer genau hinsieht, kann die Spuren der letzten Eiszeit deutlich erkennen. Achten Sie mal auf tonnenschwere Findlinge, auf Täler und Brüche. Die „Eiszeit-Tour“ koppelt Radvergnügen mit Wissensvermittlung. Im Museum Fürstenwalde lagert Europas größte Geschiebe-Stein-Sammlung. Doch keine Bange: Die Rad-Runde wird keine verkappte Unterrichtseinheit. Eintönig ist die Tour auf keinem Meter. Mehr Infos: www.seenland-os.de

Tipps: E Beim örtlichen Fahrradverleih kann man sich Räder ausleihen, ebenso hält die Tourist-Information E-Bikes für die Ausleihe bereit E Kanufahrt auf der Alten Oder (s. S. 21) Veranstaltungen 2013: E 1. August-Wochenende: Altfriedländer Fischerfest E 1. Juli-Wochenende: Neuhardenberger Keilerfest

Park Schloss Neuhardenberg

Märkisch schön Liebenswert und märkisch schön präsentiert sich der Ort – egal ob zu Fuß, per Rad oder Kanu. Zum Wandern laden der Europawanderweg E11 und örtliche Wanderwege ein. Auch werden geführte Wanderungen angeboten. Jährlich genießen tausende Kulturliebhaber das attraktive Programm der Stif-

tung Schloss Neuhardenberg (s. Veranstaltungstermine links). Im ehemaligen Zisterzienserinnenkloster in der Ruine Altfriedland findet im August und September die Konzertreihe „Musik im Kloster“ statt. Aktive Geschichts- und Heimatvereine bieten ein tolles Angebot in liebevoll eingerichteten Museen – zur Geschichte der Fischerei, zur Brauchtumspflege, zu Fledermäusen oder zur Gesteinsgeschichte.

Ausführliche Informationen Neuhardenberger Land – Tourismus e.V. Karl-Marx-Allee 23 E/4 15320 Neuhardenberg Tel. +49 33476 60477 Fax +49 33476 60478 info@neuhardenberg-information.de www.amt-neuhardenberg.de www.neuhardenberg-information.de

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E 4. Mai, 20 Uhr: Elena Bashkirova – Klavier-Werke von Franz Liszt, Robert Schumann und Peter Tschaikowksy; in der Schinkel-Kirche E 18. Mai, ab 19 Uhr: „NeuhardenbergNacht” mit internationalen Theaterensembles, Performance, Musik und Feuerwerk; im Schlossensemble; Eintritt frei E 25. Mai, 17 Uhr: „Die Konferenz der Tiere” – ein Buch für Kinder und Kenner; Rufus Beck liest Erich Kästner; Großer Saal E 26. Mai, 19 Uhr: „Freude schöner Götterfunken” – Friedrich Schiller neu vertont; Reinhardt Repkes Club der toten Dichter und Dirk Darmstaedter; Schinkel-Kirche Mehr Informationen: Zweimal im Jahr erscheint das Kulturprogramm der Stiftung, das Ihnen auf Wunsch gerne unentgeltlich zugesandt wird, oder schauen Sie im Internet unter www.schlossneuhardenberg.de

Veranstaltungen 2013 E 23. März: Shopping-Nacht E 31. Mai bis 2. Juni: Fürstenwalder Frühlingsfest E 24. Mai: Lange Nacht der Museen in und um Fürstenwalde E 7. und 8. Juni: FüwaRace-Drachenbootregatta E 24. bis 27. Oktober: Fürstenwalder Jazztage E 3. Advent-Wochenende: Fürstenwalder Weihnachtsmarkt

Tipps für Radler OderbruchKönigstour


Buckow / Märkische Schweiz • Rehfelde

Die Konzertreihe „Klassik im Grünen” im Buckower Stadtpark bietet anspruchsvolle Kammermusik in der grünen Parklandschaft am Griepensee.

Mit einem Lied auf den Lippen… … wandert sich’s leichter – auf dem Liederweg zwischen Rehfelde und Zinndorf Den Einklang von Musik- und Naturgenuss erleben Gäste jedes Jahr in Buckow während der Konzerte „Klassik im Grünen“ im Schlosspark am Griepensee. Das hat eine lange Tradition. Während des Musiksommers Märkische Schweiz bringen allenthalben klassische, jazzige und romantische Melodien die Blätter der angrenzenden Bäume zum Schwingen. Idyllische Plätze für derartige kulturelle „Seelenwärmer“ gibt es jedoch nicht nur in Buckow. Sie finden sich an der Pyramide in Garzau, am Großen Däbersee in Waldsieversdorf oder an den Tornowseen bei Pritzhagen. Nun ist noch eine schöne Idee dazugekommen, die der Arbeitskreis Rehfelder Tourismus, der Rehfelder Sängerkreis e.V. und viele Helfer 2012 verwirklicht haben – ein Liederweg zum Wandern und Singen.

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29 Liedsteine aufgestellt „Märkische Heide, märkischer Sand sind des Märkers Freude, sind sein Hei-

Liederweg mit 29 Stationen

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Die Melodien der Wanderlieder sind eigentlich allen bekannt. Wer aber eine Textzeile oder ganze Strophe nicht parat hat, kann sie an den Liedtafeln nachlesen. Tipps: E Mit einem Lied auf den Lippen macht das Wandern gleich doppelt Spaß E Broschüre zum Liederweg mit Informationen über die Stationen, Dichter und Komponisten der Lieder (Preis: 2 Euro)

Liederweg-Station Nr. 8. Ein Platz zur Rast und zum Singen geeignet matland…” – so lautet der Beginn des Liedes vom Stein Nummer 1, wo die Tour am Bahnhof Rehfelde beginnt, mit einem Buchsbaum in Form eines Notenschlüssels. Wer dann auf dem 12 Kilometer langen Wanderweg zwischen Rehfelde, Werder und Zinndorf unterwegs ist, trifft immer wieder auf gestaltete Granit- und Feldsteine, auf denen Liedtafeln mit 23 deutschen und sechs polnischen Volksliedern die Wanderer zum Gesang anregen. Die fleißigen Sänger vom Rehfelder

Sängerkreis e.V. und Touristiker haben für alle Orte, an denen die Steine aufgestellt wurden, passende Volkslieder ausgesucht. An der zweiten Station heißt es: „Heute wollen wir das Ränzlein schnüren”, später folgen aufmunternde Lieder zum Mitsingen „Das Wandern ist des Müllers Lust”, „Die Gedanken sind frei”, „Kein schöner Land”, „Im schönsten Wiesengrunde”, „Auf du junger Wandersmann”, „Hab mein Wagen vollgeladen” und „Heut ist ein wunderschöner Tag” .

Herausgepickt: „Wo man singt, da lass dich ruhig nieder; böse Menschen kennen keine Lieder.“ Das Sprichwort verweist auf die heilsame Wirkung des Singens für Körper, Geist und Seele. Diese, so die Rehfelder Wanderfreunde, verstärke sich noch, wenn man sich dabei in der Natur bewegt und frische klare Luft einatmet. So kommt es, dass viele Volkslieder vom Wandern erzählen und viele Wanderer ein Liedchen auf den Lippen haben. In einigen Gegenden wurden bereits „Liederwege“ gestaltet, so im sächsischen Niederwiesa und in Pulsnitz-Oberlichtenau. Mehr Informationen: Kultur- und Tourismusamt Märkische Schweiz Sebastian-Kneipp-Weg 1 D/4 15377 Buckow (Märkische Schweiz) Tel. +49 33433 65982 oder 65983 Fax +49 33433 57719 touristinfo@amt-maerkische-schweiz.de www.maerkischeschweiz.eu Tourismuspavillion Rehfelde Bahnstraße 1c, 15345 Rehfelde C/4 Tel. +49 33435 709062 www.gemeinde-rehfelde.de


Buckow / Märkische Schweiz • Müncheberg programm u. v. m. Tel. +49 15779320969 www.rosentagsverein.de E 13. Juli: 12. Lange Nacht mit Kunst und Natur in Buckow – mit Musik, Ausstellungen, Wanderungen, offene Höfe u. v. m., Tel. +49 33433 65982 www.maerkischeschweiz.eu E 26. bis 28. Juli: 11. Tornower Festtage rund um das Haus Tornow – Badewannen-Regatta, High-Heels-Wettlauf, Iron-Man-Wettbewerb, Konzert… Tel. +49 33433 57314 www.haus-tornow-am-see.de E 25. August: Konzert an der Pyramide Garzau, Bläserensemble, Tel. +49 33439 7179, www.pyramide.garzau.de E 25. August: Konzert an der Schutzhütte am Papillensee in Waldsieversdorf – Kammermusik mit Hans-Joachim Scheitzbach Tel. +49 33433 157782 www.waldsieversdorf.info

Tipp für Radler

für Prominente. Zu den bekanntesten zählten Helene Weigel und Bertolt Brecht, die hier seit 1952 die Sommerfrische genossen. Ihr Buckower Wohnhaus ist heute eine Gedenkstätte. Doch auch schon hundert Jahre zuvor schwärmte ein Leibarzt des Preußenkönigs: „Majestät, in Buckow geht die Lunge auf Samt.“ Daran hat sich bis heute nichts geändert. Der höchste „Berg“ der Märkischen Schweiz ist übrigens der Krugberg. 129 Meter ragt er in den Himmel. Echte Schweizer mögen milde lächeln. Doch der Charme der alten Urlaubsregion hat sich bis heute auch ohne echte Gipfel erhalten. Vielleicht auch deshalb, weil die Zeit hier mancherorts stehenblieb. Mehr unter: www.seenland-os.de

Zwischen Kehlen und Schluchten Zugegeben, mancher Anstieg dieser Tour ist nicht ganz ohne. Doch immerhin radeln Gäste hier in einer amtlich anerkannten „Schweiz“ – der Märkischen Schweiz rund um Buckow. Das Terrain besticht mit faszinierenden Landschaftsbildern. Doch wie schön, dass die Radroute nicht nur auf und ab, sondern auch zwischen Kehlen und Schluchten verläuft. Moore und dichter Tann liegen ebenso am Weg wie Museen, Künstlergärten und die kuriose Feldsteinpyramide in Garzau. Seit jeher war die Gegend Refugium

Drei Eichen

Drei Eichens Tore sind das ganze Jahr für Gruppen, Familien, Wanderer und Schulklassen geöffnet. Wanderer mit oder ohne Fahrräder können im eigenen Zelt oder in gemütlichen Zimmern übernachten und tagsüber auf vielen beschriebenen Routen die Umgebung genießen und entdecken – sogar mit Hilfe von GPS-Geräten! Wald-Café, Trolleburg und Weiher laden ein zum Schmausen, Spielen und Seele baumeln lassen…

Störche als Turmwächter

Müncheberg ist das „Tor zur Märkischen Schweiz”. Hier beginnt das gleichnamige Landschaftsschutzgebiet mit seiner bezaubernden Wald-, Seen- und Hügellandschaft, beeindruckende Hinterlassenschaft der letzten Eiszeit. Gut beschilderte Wander- und Radwege führen auf den Spuren Fontanes an zahlreichen Bauten mittelalterlicher Feldstein- und romantischer Backsteinarchitektur vorbei. Stadtmauer mit Wehrtürmen Wo sich heute die wichtigen Bundesstraßen 1 und 5 kreuzen, entstand vor fast 800 Jahren mit einem Marktflecken kluger Zisterziensermönche die Stadt Müncheberg. Wichtige Postlinien und der Ausbau der Straßen ließen Müncheberg zu einem Zentrum des Warenverkehrs von Berlin in Richtung Osten werden. Vom einst geschäftigen Treiben in der Mittelalterstadt erzählt die noch nahezu komplett erhaltene alte Stadtmauer mit den beiden Verteidigungstürmen.

hielt einen modernen Einbau, der heute Stadtbibliothek, Sitzungssaal, Büros sowie Sanitärräume und Küche beherbergt. Alle Räume werden für weltliche und kirchliche Zwecke genutzt und können für Tagungen, Empfänge und private Veranstaltungen gemietet werden. Touristinformation Müncheberg Ernst-Thälmann-Straße 101 15374 Müncheberg D/5 Tel. +49 33432 70931 touristinfo@stadt-muencheberg.de www.stadt-muencheberg.de

Stadtpfarrkirche mit Ausblicken Weithin sichtbar erhebt sich die Stadtpfarrkirche St. Marien aus der Mitte der Stadt. Von der Aussichtsplattform des Kirchturms reicht der Blick weit ins Berliner Umland bis zum Oderbruch und auf der anderen Seite bis zum 50 Kilometer entfernten Berliner Fernsehturm. Am Ende des 2. Weltkrieges wurden Schiff und Turm der im 15. Jahrhundert erbauten Kirche schwer zerstört, beim Wiederaufbau (1992 bis 1997) wurde die gotische Hallenkirche überdacht und er-

Der Küstriner Torturm, wegen des Storchennestes auf seiner Spitze auch „Storchenturm” genannt, ist ein Wahrzeichen.

Tipps: E Ganzjährig geöffnet für Jedermann E Übernachtung E Selbst- & Vollverpflegung E Ferienwohnungen E Klassenfahrten, Seminare, Tagesgäste E Wildnis- und Umweltpädagogik E liegt direkt am Europaradweg R1 E mit Sommer-Waldcafé (geöffnet von April bis September – Samstag, Sonntag und an Feiertagen)

Drei Eichen – Besucherzentrum für Natur- und Umwelterziehung Königstraße 62 15377 Buckow/Märkische Schweiz Tel. +49 33433 201 D/4 info@dreichen.de www.dreichen.de

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Veranstaltungen 2013: E 19. Mai: Klassik im Grünen, Auftaktkonzert – Erlesene Kammermusik unter alten Bäumen im Schlosspark Buckow; weitere Termine: 26.5., 9.6., 23.6., 7.7., 21.7., 4.8. 18.8. Tel. +49 33433 65982 www.maerkischeschweiz.eu E 20. Mai: Traditionelles Pfingstmontagskonzert in Zinndorf Tel. +49 33433 65918 www.gemeinde-rehfelde.de E 26. Mai: 9. Buckower Gartentag – Gartenkultur und ländliche Lebensart im Schlosspark, Tel. +49 33433 56014 www.johannawirth.de E 2. Juni: 12. Brunnenkonzert in Waldsieversdorf mit dem BuckowWaldsieversdorfer Blasorchester Tel. +49 33433 157782 www.waldsieversdorf.info E 8./9. Juni: Galerietage in der Kunsthalle Hagedorn Ihlow, Live Musik, Performance, Kunst, Interaktion u. v. m. www.kunsthalle-hagedorn.de E 14. bis 16. Juni: 48. Buckower Rosentage – Traditionsfest des KneippKurortes Buckow mit der Buckower Rosenkönigin, Schlemmermeile, Kinder-


Berlin Marzahn-Hellersdorf

Weltreise an einem Tag Im Osten Berlins: Plattenbau und Dorfanger, internationale Gartenkultur und Gründerzeit Marzahn-Hellersdorf – landläufig ein Synonym für triste Wohnviertel im Plattenbaustil. Ein Urteil, das vorschnell und einfach falsch ist. Denn Marzahn-Hellersdorf ist anders als erwartet. Ein Berliner Bezirk, der zum Entdecken einlädt, in dem man sich bestens erholen und entspannen kann. Zum Beispiel auf dem Wuhletal-Wanderweg, der sich auf 17,5 barrierefreien Kilometern wie ein grünes Band von Nord nach Süd durch die „Platte“, aber auch ausgedehnte Einfamilienhaussiedlungen zieht – von Ahrensfelde bis Köpenick. Mit S-Bahnhöfen in Start- und Zielnähe, wird er an mehreren Punkten von weiteren Rad- und Wanderwegen gekreuzt, die auch eine Verbindung ins Berliner Umland herstellen. Rast- und Spielplätze säumen den gut ausgebauten Weg, der für Familien mit Kindern und Kinderwagen, Radler und Rollstuhlfahrer gleichermaßen zugänglich ist.

Wuhletal-Wanderweg: Grüne Linie S-Bahn-Station Ahrensfelde

Start

Bummeln durch die Gärten der Welt Die äußerst sehenswerte Anlage zeigt die Vollendung der Gartenkunst aus aller Welt in einem 24 Hektar großen gärtnerischen Gesamtkunstwerk.

Beliebtes Fotomotiv – die Riesenbank

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Fast jeder Gast lässt sich beim Spaziergang durch den „Garten des wiedergewonnenen Mondes“, den größten chinesischen Garten in Europa, oder den orientalischen, japanischen, koreanischen sowie balinesichen Garten verzaubern. Der Karl-Förster-Staudengarten und der christliche Garten zeugen neben den zahlreichen Themengärten von der europäischen Gartenkultur. Nach dem Vorbild des britischen Königsschlosses Hampton Court bei London wurde ein Irrgarten angelegt. Aber nicht nur die „Gärten der Welt“ sind auf der Tour entlang des WuhletalWanderweges sehenswert. Auch links und rechts bieten sich Abstecher zu tollen Sehenswürdigkeiten. Es gibt Spuren der alten Dörfer… Die fünf historischen Dorfkerne von Mahlsdorf, Biesdorf, Kaulsdorf, Hellersdorf und Marzahn lassen sich bis ins 14. Jahrhundert zurückverfolgen.

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Orientalischer Garten in den „Gärten der Welt”

Tourbeginn am Kletterfelsen

Bockwindmühle

zur Angerdorf Marzahn Tierhof und Bockwindmühle

Besonders erlebenswert sind das ehemalige märkische Angerdorf Marzahn mit dem Tierhof Alt-Marzahn (Alt-Marzahn 63, Tel. +49 30 5440031) und der Bockwindmühle, in der man nicht nur viel über Mühlengeschichte und -technik erfahren, sondern auch heiraten kann (Alt-Marzahn 63, Tel. +49 30 5458995).

Gärten der Welt

Salon im Museum der Gründerzeit

zum Gründerzeitmuseum

Um einige Jahrzehnte weiter zurück geht es im Gründerzeitmuseum. Im Gutshaus Mahlsdorf versetzen das neogotische Berliner Speisezimmer oder der Rote Damensalon den Besucher zurück in Urgroßmutters Zeiten. Spieldosen, Musikautomaten, Tanzsaal-Orchestrion und Phonographen künden in der Musikmaschinensammlung vom damaligen Erfindergeist (Hultschiner Damm 333, Tel. +49 30 5678329, www.gruenderzeitmuseum.de). Tipp: E Besuch der Aussichtspunkte am Wuhletal-Wanderweg: Von den Ahrensfelder Bergen (112 m), dem Kienberg (102 m) oder der Biesdorfer Höhe (82 m) erstreckt sich die Sicht bis zu den Müggelbergen, zum Fernsehturm oder bis weit in das Brandenburger Land.

Tourismusinformation Marzahn-Hellersdorf Eisenacher Straße 99 (am Eingangsbereich zu den „Gärten der Welt”) 12685 Berlin A/4-5 Tel. +49 30 700906-655, Fax 700906-613 info@anders-als-erwartet.de www.anders-als-erwartet.de


Berlin • Strausberg / S5-Region

Mit der Bahn direkt ins Grüne Erlebnislandschaft vor den Toren Berlins ist auf Urlauber und Ausflügler eingerichtet Die Märkische S5-Region liegt direkt vor den Toren Berlins. Zu ihr gehören die Orte Strausberg, Altlandsberg, Rüdersdorf, Hoppegarten, Neuenhagen, Vogelsdorf-Fredersdorf und Petershagen/Eggersdorf – denn sie liegen alle entlang der S-Bahn Linie 5. In einer halben Stunde ist man mit dieser Linie im Grünen. Viele Ausflügler nutzen diese günstige Verbindung, um sich mit „Kind und Kegel” am Wasser zu erholen. Tausende besuchen die traditionellen Veranstaltungen, wie die NordicWalking- und Laufwettbewerbe in Fredersdorf oder so schöne Feste wie die „Apfeltage in Wesendahl”, das „Vogelscheuchenfest” und das „Sattelfest” in Altlandsberg, die Renntage in Hoppegarten, „Drachenbootrennen” in Strausberg oder die „Kultur und Kalk”-Aufführungen in Rüdersdorf…

dorf-Süd. Die Strausberger Gegend lässt sich während einer „Drei-Seen-Wanderung” erkunden und „Romantik zwischen Liebesquelle und Kranichsberg“ erlebt man auf einer Wanderung um den Kalksee bei Rüdersdorf.

Viele Ideen für Wandertouren Auf den folgenden Seiten erfahren Sie mehr über Feste und Veranstaltungen, kulturelle und sportliche Angebote in der S5-Region – beispielsweise zur Radwanderung „Nah zur Hauptstadt, fernab von Hektik“ in Hoppegarten oder zu einer

Wanderung „Natur pur an den Ufern der Erpe“ in Neuenhagen. „Die Natur erleben hoch zu Ross!“ kann man auf dem Camargue-Pferde-Hof Wesendahl bei Altlandsberg und „Seltenen Orchideen auf der Spur“ ist man auf einer Wanderung rund um Petershagen und Eggers-

Tourismusverein Märkische S5-Region e.V. Kontakt über: Stadt- und Touristinformation Strausberg August-Bebel-Straße 1 15344 Strausberg Tel. +493341 311066, Fax 314635 touristinformation.strausberg@ewetel.net www.strausberg.de C/4

Tipp für Radler Anders als erwartet

Eine Seefahrt die ist lustig, eine Seefahrt, die ist schön… Ideal für einen Tagesausflug mal ganz in Familie

Kraft des Salzes genießen Treten Sie ein in eine Welt der Natursalze und entspannen Sie für eine dreiviertel Stunde auf Relaxliegen, umhüllt mit kuschligen Wolldecken: Trockener Nebel einer 6 bis 8-prozentigen Natursole der „Erlquelle” aus Bad Salzelmen (Bad Schönebeck) füllt den Raum und lässt Sie ein salziges Klima spüren, wie Sie es von einem Aufenthalt am Meer bereits erfahren haben. Sie nehmen in Ihrer Tagesbekleidung Platz und lassen sich von dieser Wohlfühl-Atmosphäre bezaubern. Lesen Sie im Internet…

Öffnungszeiten: Mo., Di., Do. u. Fr. von 10-19 Uhr, Mi. von 14-21 Uhr, Sa. von 10-15 Uhr Salzgrotte Strausberg am Annatal Waldemarstraße 45, 15344 Strausberg Tel. +49 3341 449164, Fax 449165 C/4 info@salzgrotte-strausberg.de www.salzgrotte-strausberg.de

Tipp: Museen-Besuch E Im Heimatmuseum wird eine ständige Ausstellung zur Stadtgeschichte präsentiert. Für Sonderausstellungen wurde 2009 ein neuer Raum geschaffen. Die Museumsbibliothek im Obergeschoss beherbergt Strausberger Zeitungen und Zeitschriften, Heimatkalender und heimatkundliche Literatur, hält aber auch regionalgeschichtliche Werke zum Nachschlagen bereit.

Flugplatzmuseum Strausberg Flugplatzstraße F 2, Haus 23 C/4 15344 Strausberg, Tel. +49 3341 312270 www.flugplatz-strausberg.de Wer das Museum besuchen möchte, meldet sich einfach im Towergebäude gegenüber. Der Eintritt ist kostenlos.

Heimatmuseum Strausberg August-Bebel-Str. 33, 15344 Strausberg Tel. +49 3341 23655, Fax 497739 C/4 Das Museum ist ganzjährig Di., Mi., Do. von 10-12 Uhr und 13-17 Uhr geöffnet E Im Flugplatzmuseum vis à vis des Towers geben rund 60 Text- und Bildtafeln, Flugmodelle, Flugzeugteile und Fliegerutensilien Einblick in die Strausberger Fliegerei von 1913 bis in die Gegenwart. Man erfährt auch einiges über den Fliegerkosmonauten Sigmund Jähn, den ersten Deutschen im All, der sich dem Flugplatzmuseum seines inzwischen zur Heimat gewordenenen Strausbergs verbunden fühlt.

Sigmund Jähn nach der Landung auf der Erde und auf einer Autogrammpostkarte (© Kosmonautenzentrum Chemnitz – Wer mehr über Sigmund Jähn wissen möchte, sollte auch einmal in dieser Bildungseinrichtung für Kinder, Jugendliche und Familien vorbeischauen: Kosmonautenzentrum „Sigmund Jähn”, Küchwaldring 20, 09113 Chemnitz, Tel. +49 371 3300621, www.kosmonautenzentrum.de)

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Von einer chinesischen Pagode zum märkischen Landhaus. Von asiatischen Gehölzen zur märkischen Kiefer. Der Radtrip von den Marzahner „Gärten der Welt“ ins Seenland OderSpree gehört zu den kontrastreichsten Touren zwischen Berlin und Brandenburg. Erst geht es quer durch den Ostteil der Stadt, dann raus nach „jwd“. Über den Startort Ahrensfelde erreichen Radler die „Gärten der Welt“, einen von fernöstlicher und orientalischer Gartenkunst geprägten Erholungspark. Durchs schöne Wuhletal radeln Sie – entlang des Flüsschens Wuhle – in einem Grünstreifen mitten durch Marzahn und Hellersdorf. Von tristen Plattenbauten ist hier wenig zu sehen. Imposant: Mitten in der Stadt erheben sich drei „Gipfel“, darunter der 102 Meter hohe Kienberg. Steig-Künste können Besucher aber auch am so genannten Wuhletalwächter, einem 16 Meter hohen Kletterturm, unter Beweis stellen. Hausrecht hat hier – kein Scherz – der Deutsche Alpenverein! Beidseits der Wuhle geht es dann bis Köpenick, später über Erkner bis ins Seenland Oder-Spree. Mehr Informationen: www.seenland-os.de


Strausberg

Mehr als einen Blick wert Strausberg bietet lauschige Altstadt-Ecken und grüne Umgebung vor den Toren Berlins

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Auf dem 9,5 Kilometer langen, zum Teil behindertenfreundlichen Wanderweg entlang der Uferpromenade des Straussees präsentieren Schautafeln „Seesichten“, zum Beispiel auf das Freibad, mit historischen Fotos, Postkarten und Dokumenten sowie aktuellen Bildern. Den direkten Blick auf das entsprechende Motiv über die Schautafel hinaus gibt’s gratis dazu. Rund um den Straussee Der Straussee-Wanderweg ist nur ein Teil des über 100 Kilometer langen Netzes markierter Wander- und Radwanderwege in der wald- und wasserreichen Landschaft rund um Strausberg. Und nur ein Teil des Freizeitangebotes der vor fast 775 Jahren gegründeten Stadt, die aus Berlin per S-Bahn oder über die Bundesstraße 1/5 rasch zu erreichen ist. In der grünen Stadt am See kann man per Segelflugzeug oder Ballon in die Luft gehen, sich in Schwimmhalle oder

Blick vom Straussee auf die Stadt

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Eine Attraktion bietet die Fähre als die einzige in Europa betriebene Seilfähre mit elektrischer Oberleitung (s. S. 15). Bei der Überfahrt über den Straussee kann man die faszinierende Stadtsilhouette bewundern.

Pfarrkirche St. Marien

Stadtmauer

Strandbad tummeln, tauchen, klettern oder per pedes, auf dem Rad oder dem Pferderücken die Schönheiten der Landschaftsschutzgebiete Strausberger- und Blumenthaler Waldund Seengebiete erkunden.

Altstadtbummel Bei einem Bummel durch die Altstadt lernt man die Sehenswürdigkeiten, lauschige Ecken sowie das vielfältige gastronomische Angebot Strausbergs am besten kennen. Von welcher Seite man sich ihr aber auch nähert, immer wird der Blick auf das älteste und höchste Bauwerk fallen: die evangelische Pfarrkirche St. Marien. Die Pfeilerbasilika wurde um 1250 aus Feldsteinen erbaut. Von ihrem Turm kann man einen weiten Rundblick genießen. Auch die Strausberger Eisenbahn, die heute Personen in klassischen Straßenbahnen transportiert, oder der 1910 errichtete Wasserturm auf dem Marienberg sind untrennbar mit der Stadtgeschichte verbunden. Der Besucher sollte Strausberg nicht verlassen, ohne einen Blick auf ein weiteres Denkmal zu werfen: die historische Stadtmauer. Ursprünglich 1.700 Meter lang, sind heute noch große Abschnitte vorhanden. Vogel Strauß ist Wappentier Seit 2002 zieren dank der privat initiierten Aktion „Straußenparade“ rund 40 Wappenvögel als überlebensgroße Skulpturen Straßen, Plätze und Grünflächen verschiedener Unternehmen. Von der Urform der zwei Meter großen Plastiken aus glasfaserverstärktem Kunst-

Tipps & Termine 2013: E 12. Januar: Neujahrskonzert E 30. März: Osterfest auf dem Kinderbauernhof E 1. Mai: Kinderfest mit Fanfarenzug E 11. Mai: Frühlingsfest in der Altstadt E 1. Juni: Kindertag auf der Strausseefähre E 21./22. Juni: Drachenbootrennen E Juni bis August: Open-Air im Amphitheater E Juli bis August: Strausberger KinoSommer E 10. August: 88. Strausseeschwimmen E 10. August: 20. Beachparty am Straussee E 17. August: 120 Jahre Strausberger Eisenbahn E 30./31. August: Countryfest E 31. August: Friedensfest E 6./7. September: Erntefest in Hohenstein E 13./14. September: Oktoberfest im Kulturpark

Amphitheater in Flammen E 21./22. September: Radsportwochenende E 28. September: 20 Jahre Kinderbauernhof E 2. Oktober: Knüppelteigfest E 3. Oktober: Straßenfest, 77. Strausseelauf und 14. Herbstfanfare E 12. Dezember: Vorweihnachtliches Benefizkonzert E 14./15. Dezember: Weihnachten in der Altstadt E 31. Dezember: Silvesterlauf stoff wurden farbig gestaltete Exemplare hergestellt, die das Stadtbild Strausbergs verschönern. Stadt- und Touristinformation August-Bebel-Str. 1 15344 Strausberg Tel. +493341 311066, Fax 314635 touristinformation.strausberg@ewetel.net www.strausberg.de C/4


Strausberg

Hier können Sie was erleben! Kunst im Kundencenter oder Skulpturen – ein Besuch lohnt sich immer! Das Kundencenter ist montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr geöffnet.

Stadtwerke Strausberg GmbH Kastanienallee 38, 15344 Strausberg C/4 Tel. +49 3341 345345, Fax 345410 ssg@stadtwerke-strausberg.de www.stadtwerke-strausberg.de

Über den Wolken

Der Flugplatz Strausberg ist ideal für alle Überflieger. Ob per Segel- oder Motorflugzeug, Helikopter oder Heißluftballon – die ortsansässigen Luftfahrtvereine und -unternehmen sorgen gern für einen guten Flug und eine sanfte Landung. Rundflüge, z. B. über die Märkische Schweiz, das Oderbruch oder Berlin, bieten beeindruckende Perspektiven. Und wer dabei auf den Geschmack kommt, kann sich bei einer der Flugschulen direkt für die Pilotenausbildung anmelden. Im liebevoll eingerichteten Flugplatzmuseum können sich alle Geschichts-

interessierten über die Historie der Strausberger Luftfahrt von den Anfängen vor rund 100 Jahren bis zur Gegenwart informieren. Der Eintritt ist kostenlos.

Mit der Straßenbahn kommt man schnell und bequem zum Ziel, z. B. an den 4 Kilometer langen Straussee (Haltestelle „Lustgarten“). Während der Überfahrt mit der denkmalgeschützten Elektroseilfähre bietet sich den Fahrgästen ein wunderschöner Ausblick auf die Silhouette der Stadt und die umliegenden Wälder. Von März bis Oktober verkehrt die Fähre täglich ab 9:25 Uhr alle halbe Stunde, in

den Wintermonaten ist sie an Wochenenden und Feiertagen unterwegs. Strausberger Eisenbahn GmbH c/o Stadtwerke Strausberg GmbH Kastanienallee 38, 15344 Strausberg C/4 Tel. +49 3341 345100, Fax 345410 ste@strausberger-eisenbahn.de www.strausberger-eisenbahn.de

Sport frei Der Sport- und Erholungspark (SEP) bietet ein ideales Gelände für Klassenfahrten, Trainingscamps, Firmen- und Familienfeiern. Hier gibt es „alles unter einem Dach“: E gepflegte Sportanlagen E Übernachtungen: 3 Häuser mit 100 Betten E Parkkantine: Vollverpflegung, Mittagsangebote, Veranstaltungsgastronomie E attraktive Freizeitangebote: z. B. Kletterwald und Racket Center Rund 140.000 Besucher nutzen den SEP jährlich, viele davon in einem der 12 Vereine vor Ort. Für unterschiedlichste

Sportarten stehen Anlagen bereit, z. B. für Baseball, Basket-, Volley-, Hand- und Fußball, Boxen, Geräteturnen, Inlinehockey, Judo, Leichtathletik, Tennis, Kegeln, Bowling…

Sport- und Erholungspark Strausberg GmbH Landhausstraße 16-18, 15344 Strausberg Tel. +49 3341 421019, Fax 421040 C/4 service@sep-strausberg.de www.sep-strausberg.de

Strausberger Flugplatz GmbH Flugplatzstraße 1, 15344 Strausberg C/4 Tel. +49 3341 312270, Fax 312273 service@flugplatz-strausberg.de www.flugplatz-strausberg.de

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Die Stadtwerke Strausberg sorgen für Strom und Wärme in Strausberg und Umgebung. Im Unternehmensverbund sichern sie den Schienen-, Fähr- und Flugverkehr der Stadt vor den Toren Berlins. Sie besorgen die Geschäfte für die Strausberger Bäder und den Sport- und Erholungspark und fördern lokale Initiativen und Vereine – ein wichtiger Beitrag für das attraktive Kultur- und Freizeitangebot der Stadt. Das Kundencenter in der Kastanienallee 38 beherbergt wechselnde Ausstellungen. Ob Bronzen, Fotos, Gemälde

Allzeit gute Fahrt

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Strausberg • Petershagen/Eggersdorf • Neuenhagen • Garzau

Für Groß & Klein Auf Kinderbauernhöfen entdecken, erleben, staunen, lernen…

Heu oder Stroh? Ziege oder Schaf? Kaninchen oder Hase? Esel oder Pony? All das können Kinder und Erwachsene hautnah auf den Kinderbauernhöfen in der Märkischen S5-Region und Umgebung erfahren. In Strausberg, Petershagen/Eggersdorf und Neuenhagen laden die Höfe Groß und Klein ein, Tiere zu beobachten, sie zu streicheln und allerlei Wissenswertes über Tier und

das Kennenlernen von Tieren und Pflanzen sowie für den praktischen Naturund Umweltschutz zu begeistern – das ist wichtiges Anliegen. Für Senioren- und Wandergruppen werden Schauanlagen und Rastmöglichkeiten geboten. Pferde, Ziegen, Schafe, Kaninchen, Meerschweine, Minischwein, Hühner, Enten, Tauben warten auf viele kleine und große Besucher. Öffnungszeiten: Sommer: Di.-So. 10-18 Uhr (Mai bis Oktober), Winter: Die.-So. 10-16 Uhr (Nov.April), Mo. geschlossen

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K Kinderbauernhof „Roter Hof” Roter Hof 2, 15344 Strausberg C/4 Tel. +49 3341 309960, Fax 305261 K Internationaler Kinderbauernhof „Mümmelmann” Dorfstraße 33-34 15370 Petershagen/Eggersdorf B/4 Tel./Fax +49 33439 77678 Funk +49 170 6161226 www.kinderbauernhof-muemmelmann.de

K Haustierhof „Kuhmuckel” Am Krankenhaus 9, 15366 Neuenhagen Tel./Fax +49 3342 201087 B/5 www.kuhmuckel.de K „Alte Brennerei“ Begegnungsstätte/Herberge (ohne Tiere) Am Gutshof 12a, 15345 Garzau C/4 Tel./Fax +49 33435 156593 Funk +49 173 2355332

Natur zu erfahren. Kinder, Jugendliche und Erwachsene für

Urig, gemütlich, doppelt lecker Das kleine Restaurant „Zum Doppeldecker” überrascht mit dem Motto „Immer einen Ausflug wert” – es befindet sich direkt neben dem Flugfeld des Strausberger Flugplatzes nahe am SBahnhof Strausberg-Nord. Im Sommer können Sie auf der Terrasse bei leckeren Eisbechern die Flieger aus nächster Nähe beobachten. Viele Veranstaltungen rund um den Doppeldecker finden im Hause statt. Eine deutsch-österreichische Küche mit bezahlbaren Gerichten und vielen frischen Produkten ist bei den Gästen sehr beliebt.

Tipps & Angebote: E Gruppen- & Klassenfahrten E Naturerlebnisse im Freien E Kindergeburtstage E Projekt- und Wandertage E Naturspielplatz E Umweltbildungsstätte E Historische Denkmäler E Internationale Begegnungen E Übernachtungen in Tipi & Wagenburg im Sommer, ganzjährig auf der Tenne & dem Heuboden E Hofcafé E Lehrkabinett E Töpferwerkstatt E Naturlehrpfad E Streuobstwiese E Standesamt (Trauungen/Hochzeit) E Seniorentreff

Tipps: E Besichtigungen Flugplatzmuseum, Tower oder Hangar E Ein besonderes Erlebnis nicht nur für Piloten, Hobbyflieger und Flugbegeisterte ist eine Übernachtung im Towergebäude (6 Zimmer für bis zu 12 Personen). Alle Zimmer sind gemütlich eingerichtet mit DU/ WC und TV.

Träger der Einrichtungen ist die STEREMAT g. Beschäftigungsgesellschaft, Sitz in Strausberg (www.sterematbsg.de)

Badeanstalt Im Strausberger Stadtzentrums befindet sich die städtische Badeanstalt – ein Geheimtipp. Das unter Denkmalschutz stehende sanierte Badegebäude kommt heute dem baulichen Zustand von 1925 nahe. Der Nichtschwimmerbereich mit Sandstrand lädt die kleinsten Besucher zum Baden und Spielen ein. Unter wachsamen Augen der Schwimmmeister sorgt

Restaurant „Zum Doppeldecker” Christian Schlatter Flugplatzstraße F1, 15344 Strausberg C/4 Tel. +49 3341 305151 info@doppeldecker-restaurant.de www.doppeldecker-restaurant.de

„Zur Fähre”

Im familiär geführten ältesten Restaurant Strausbergs, nur wenige Schritte vom Straussee entfernt, können Sie unkompliziert und preiswert speisen und die regionalen, immer frisch zubereiteten Gerichte auch im größten Biergarten der Stadt genießen. Für Familien genau das Richtige.

im Schwimmerbereich die Sprungturmanlage mit 1,3- und 5-m-Plattformen, sowie 5-m-Rutsche für Spaß und Action. Wer nur das fröhliche Treiben beobachten möchte, findet auf zwei Liegewiesen genügend Platz dazu. Neben der Badeanstalt befindet sich der Bootsverleih mit Ruderbooten und Wassertretern.

Tipps: E regionale Gerichte, Hausmannskost E Partyservice E großer Biergarten E im Frühling und Herbst Live-Musik E Auszeichnung „Familienfreundliche Gastlichkeit in Strausberg 2012/13”

FTG Strausberger Bäder GmbH Wriezener Straße 30a, 15344 Strausberg Tel. +49 3341 313908 strausberger.baeder@ewetel.net www.strausberger-baeder.de C/4

Restaurant Zur Fähre Große Straße 1, 15344 Strausberg C/4 Tel. +49 3341 216780, Fax 216903 info@gastronomie-strausberg.de www.gastronomie-strausberg.de


Altlandsberg

Auf zu den Vogelscheuchen Originelle Feste und Veranstaltungen locken ins Ackerbürgerstädtchen Nur 24 Kilometer östlich vom Berliner Stadtzentrum entfernt, präsentiert sich die ehemalige Ackerbürgerstadt umgeben von ursprünglicher Natur, Wäldern, Sümpfen und Auen als ein Geheimtipp für Geschichts-, Natur-, Rad- und Wanderfreunde.

Einmalig – der Vogelscheuchenmarkt Auch die vielen liebevoll eingefügten Details, wie die Skulptur der Ackerbürger, welche Stadtgeschichte erzählt, oder die des Harlekin sind eine Reise wert. Neben Historischem bietet Altlandsberg seinen Gästen ein umfangreiches kulturelles Freizeitangebot. Die Erlengrundhalle, die Kulturmanufaktur, die Golfakademie und der Golfplatz, die Kulturscheune und der Skulpturenpark in Wilkendorf, die modernen Sportplätze bieten Platz für zahlreiche Veranstaltungen, allen

Die Feldsteinmauer war einst 16 Fuß hoch, wurde vollständig saniert

Das Symbol für den Vogelscheuchenmarkt, entworfen von dem Künstler Otto Edel voran der Vogelscheuchenmarkt mit seinen offenen Höfen. Die Sommerkonzerte in der Stadtkirche, Veranstaltungen in der Wegendorfer Kirche, das Herbstkonzert bei Kerzenschein, das Sattelfest, die traditionellen Feste in den Ortsteilen bieten für jeden Geschmack etwas.

Beim Vogelscheuchenmarkt

Bronzeskulptur: Ackerbürger

Tipps: E Wer die Stadt mit dem Fahrrad oder zu Fuß erkunden möchte, kann mit der S-Bahn S5 bis Strausberg oder Hoppegarten fahren und dort auf dem ZR1 und dem E11 die Umgebung genießen. E Ein Stück der Nordroute des Jakobsweges führt über den Ortsteil Wesendahl! Die Pilger-Wanderkarte „Jakobswege” gibt’s in der Stadtinformation. E Von April bis Oktober: Stadtführungen mit dem Heimatverein und abendliche Rundgänge mit dem Nachtwächter

Stadtinformation Altlandsberg Am Strausberger Tor 1 15345 Altlandsberg B/4 Tel. +49 33438 64572, Fax 64723 stadtinfo@stadt-altlandsberg.de www.altlandsberg.de www.maerkische-s5-region.de

Schloss erzogen, der auch seine letzten vier Lebensjahre dort verbrachte. 1757 brannte es ab, heute sind noch die Ruine des Schlosskellers und die Schlosskirche zu sehen. Ein Konzept zur Entwicklung des Schlossviertels Altlandsberg sieht u. a. vor: • restaurierte Schlosskirche als Veranstaltungsort • Schlosspark • Gutshaus als sozialkulturelles Zentrum • Domänenhof als Gewerbehof mit Gastronomie, Beherbergung und Kaufangeboten • Bürgeracker • großer Labyrinth- und Irrgartenpark (mehr dazu unter www.altlandsberg.de). Veranstaltungen 2013: E 28. April: SattelFest – Anradeln in der Märkischen S5-Region E 1. Mai: Fußballturnier und Fest für Groß und Klein in Bruchmühle E 1. Mai: Wilkendorfer Frühling und Kunstmarkt in Gielsdorf E 25.-26. Mai: Blütenfest in Wesendahl E 1. Juni: Storchenfest in Buchholz E Sommerkonzerte in der Stadtkirche: 8./22. Juni, 6./20. Juli, 3./17./ 31. August, 14. September E 15. Juni: 6. Sängerfest der Blumenthalchöre E 9.-11. August: Sommerfest, Gielsdorf E 7. September: 11. Vogelscheuchenmarkt und Offene Höfe E 2.-3. November: Hobbyausstellung in der Erlengrundhalle E 7.-8. Dezember: Weihnachtsmarkt rund um die Stadtkirche

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Rund um die Stadtmauer 20 Jahre Stadtsanierung haben die Zeugen aus fast acht Jahrhunderten bewegter Stadtgeschichte wieder belebt und laden zu einem interessanten Rundgang ein. Die 1.300 Meter lange, fast vollständig erhaltene Stadtmauer aus dem 13. Jahrhundert mit ihren zwei Tortürmen – einer davon seit über 100 Jahren Nistplatz für ein Storchenpaar und Wappen der Stadt – und die Wall- und Grabenanlagen machen neugierig auf den historischen Stadtkern. Seine behutsam sanierten Bürgerhäuser aus dem 18. und 19. Jahrhundert, der Marktplatz, das denkmalgeschützte Rathaus, die Stadtund Schlosskirche sowie das neu gestaltete Gutshaus auf dem ehemaligen Schlossgelände lassen vergangenes Flair aufleben.

Herausgepickt: Im Rahmen der jährlichen Veranstaltung „Kulturland Brandenburg“ in den Städten mit historischem Stadtkern zeigte Altlandsberg 2012 unter dem Titel „König – Macht –Stadt“ eine Ausstellung vor der Schlosskirche. Friedrich I. (Großvater von Friedrich II.) wurde vom Adelsherrn der Stadt, dem Freiherrn Otto von Schwerin (s. Denkmal im Bild), im Altlandsberger


Rüdersdorf bei Berlin

Kalk und Kultur

Der Museumspark Rüdersdorf und das Kulturhaus laden zu besonderen Erlebnissen ein Kultur und Kalk stehen im Mittelpunkt des Geschehens im Museumspark Rüdersdorf. Der Ort, an dem der Kalksteinabbau eine über 750 Jahre alte Geschichte hat, wird zum Schauplatz zahlreicher Veranstaltungen. Die Angebote reichen von traditionellen Festen wie der Walburgisnacht, dem Bergfest jedes Jahr am ersten Juli-Wochenende, dem Operettensommer auf der Naturbühne an der Bergmannsvilla bis hin zu Musikveranstaltungen und der großen Halloween-Party im Park. Der Museumspark Rüdersdorf lässt sich am besten bei einer geologischen Führung mit Fossiliensuche, bei einer historischen Führung oder bei der abenteuerlichen Landrover-Tour entlang des noch aktiven Tagebaus entdecken (Voranmeldungen unter Tel. +49 33638 799797). Wer möchte, kann sich aber auch selbst aufmachen, um den Museumspark zu erkunden oder einfach nur spazieren zu gehen.

Landrover-Touren führen entlang des Rüdersdorfer Kalksteintagebaus Weitere Angebote 2013: E Kindergeburtstag E Aktivwerkstatt E Abenteuercamp im Nothosaurusmeer E Lernen in Stationen E Streichelzoo E Spielplatz E Imbissangebot im historischen Magazingebäude E Anmietung von Räumen für Firmen- und Familienfeiern E Kanufahrt auf dem Mühlenfließ

Veranstaltungen im Museumspark 2013: (Auswahl) E 12. Mai: Internationaler Museumstag mit Führungen, Landrover-Touren usw. E 5. bis 7. Juli: Bergfest E 8. September: Tag des offenen Denkmals mit Trödelmarkt E 30. Oktober: Halloween – im Park erwachen die Geister E 15. Dezember: Märchenofen

einzigartig und versetzt die Besucher immer wieder ins Staunen. Im Otto-Torell-Haus, dem „Haus der Steine” und auf dem Jubitz-Stein-Erlebnis-Platz erfähren Sie viel Interessantes über die Geologie von Rüdersdorf. Auch das Ensemble der Industriedenkmäler – Schachtofenbatterie, Seilscheibenpfeiler, Rumfordöfen, Bohlenbinderdach – ist

Museumspark Rüdersdorf Rüdersdorfer Kultur GmbH Heinitzstraße 41 15562 Rüdersdorf bei Berlin B/5 Tel. +49 33638 799797 (Anmeldung/ Kasse), Fax 799719

kasse@museumspark-kulturhaus.de www.museumspark.de Öffnungszeiten: April-Okt.: tägl. 10-18 Uhr, Nov.-März: Die.-So. 10-16 Uhr

Kultur nonstop Der Museumspark ist Teil der Rüdersdorfer Kultur GmbH, zu der auch das Kulturhaus „Martin Andersen Nexö“ gehört. Der denkmalgeschützte monumentale Bau von 1956 bietet das ganze Jahr über ein umfangreiches Programm an Konzerten, Kabarett und Tanz. Veranstaltungen 2013 (Auswahl) E 30., 31. März: Operette „Drei alte Schachteln” E 11., 12. Mai (im Kulturhaus) und 20., 21. Juli und 23., 24. August (im Museumspark): Operette „Wie einst im Mai” E 3., 5., 6. Oktober: „Berlin Revue”

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Kulturhaus „Martin Andersen Nexö“ / Rüdersdorfer Kultur GmbH Kalkberger Platz 31 15562 Rüdersdorf bei Berlin Tel. +49 33638 489910 , Fax 489922 www.museumspark-kulturhaus.de

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Rüdersdorf bei Berlin

Drachenbootrennen auf dem Kalksee

Lassen Sie das Auto stehen Mit der nostalgischen Trambahn in eine verzaubernde Landschaft Das schöne Rüdersdorf bei Berlin liegt zirka 30 Kilometer östlich vor den Toren der Hauptstadt. Lassen Sie das Auto stehen und erleben Sie erholsame Stunden in Rüdersdorf. Vom S-Bahnhof Berlin-Friedrichshagen erreichen Sie Rüdersdorf mit der nostalgischen Tram 88 in nur 25 Minuten. Die Gemeinde mit den Ortsteilen Hennickendorf, Herzfelde und Lichtenow bietet neben vielen touristischen Attraktionen auch immer ein Ausflugsziel für die Sinne. Die malerische Landschaft begeistert Besucher. Ob stille Stunden in der Natur oder eine aktive Zeit – die Region zieht Gäste in ihren Bann und lässt sie nicht mehr los. Und die Möglichkeiten sind unendlich: Wandern, Radeln, Baden, Boot fahren, Reiten und vieles mehr.

Traditionelle Bergparade

fahren oder den Dampfer besteigen. Für Wanderer bietet der „66-SeenWanderweg“ eine abwechslungsreiche Alternative, die Gemeinde Rüdersdorf bei Berlin und ihre Umgebung zu erkunden. Die Stationen führen vom Kalksee im Südwesten über den Museumspark, am Großen und Kleinen Stienitzsee entlang bis zu den „Lange-Damm-Wiesen“, dem ältesten Naturschutzgebiet Brandenburgs, im Norden der Gemeinde. Unterwegs sollten Sie sich nicht entgehen lassen, die 96 Stufen des Hennickendorfer Wachtelturms zu besteigen. Weitere Schmuckstücke sind die Herzfelder Kirche aus dem 13. Jahrhundert und das Steinhaus sowie das in der Kirchenmauer eingebaute Spritzenhaus in Lichtenow. Durch den Ortsteil Lichtenow führt außerdem der viel befahrene Europäische Fernradweg R1.

Die Freunde des Wassersports werden in dieser reizvollen Seenlandschaft immer auf ihre Kosten kommen: Vom Berliner Müggelsee über den Flakensee gelangen Sie zum idyllischen Rüdersdorfer Kalksee. Wer will, kann sich am Mühlenfließ ein Kanu ausleihen und weiter zum Großen und Kleinen Stienitzsee

Wachtelturm auf dem Wachtelberg am Stienitzsee

Gemeinde Rüdersdorf bei Berlin Hans-Striegelski-Straße 5 15562 Rüdersdorf bei Berlin B/5 Postadresse: Postfach 07 15558 Rüdersdorf bei Berlin Tel. +49 33638 85-0, Fax 2602 info@ruedersdorf.de www.ruedersdorf.de

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Veranstaltungen 2013: E 15. Juni: Dorffest Lichtenow E 5. bis 7. Juli: Bergfest E 16. bis 18. August: Wasserfest E 30. August bis 1. September: Festtage am Stienitzsee


Hoppegarten

Mit und ohne Hut Traditionelle Rennbahn lockt Pferdenarren und solche, die es werden wollen Pferdenarr kann man hier werden, wenn man an einem der zehn Renntage im Jahr auf Tuchfühlung mit den edlen Tieren am Führring geht, beim Zieleinlauf den Boden unter ihren Füßen beben spürt, den Geruch der schwitzenden Pferde auf grünem, aufgewühltem Gras einatmet oder sich mit einer Wette versucht. Anfängerglück ist gar nicht so selten. Die Hoppegartener sind stolz auf ihre Rennbahn und freuen sich über jeden Besucher. Gern auch ganz traditionell mit Hut – was aber nicht zwingend sein muss.

Tipp für Radler Auf dem ZR1 nach Hoppegarten

Alles Glück dieser Erde… … liegt auf dem Rücken der Pferde – In Hoppegarten trifft dieser Spruch in jeder Hinsicht zu. Ob für Liebhaber des rasanten Pferdesports oder für interessierte Großstädter, die dem Stadtrummel entfliehen wollen – die Rennbahn Hoppegarten hat für alle etwas zu bieten: über 140 Jahre Tradition auf einer einmaligen Anlage und Naherholung pur für Alt und Jung, für Groß und Klein. Jahrhundertelang war Dahlwitz mit dem Vorwerk Hoppegarten ein Dorf wie viele andere in der Mark Brandenburg auch. Bis der Besitzer des Gutes Dahlwitz, Heinrich Karl von Treskow, sein Gelände an das Union-Gestüt verpachtete. Es wurde 1867 zur Keimzelle der Rennbahn. Preußens König Wilhelm I. und Kanzler Otto von Bismarck eröffneten am 17. Mai 1868 die dortige Galopprennbahn.

Herrenhaus, welches derzeit liebevoll restauriert wird, streift den dazugehörigen Lenné-Park und gelangt in die Wiesenlandschaft des Erpetals bis nach Friedrichshagen.

Beschauliche Wandertour Von der Entwicklung am Rande Berlins und dem ursprünglichen Reichtum zeugen bis heute Villen und Reitställe. Morbider Charme charakterisiert den Friedhof, der direkt am Europa-Wanderweg E 11 liegt. Hier befinden sich die Grabsteine der Familie Treskow und berühmter Jockey- und Trainerlegenden des Reitsports. Der Wanderer kommt auf der ausgeschilderten Route weiter zum

Tipps: E Viele weitere interessante Tipps sind auf der Homepage des Kulturvereins „Grünes Tor“ Dahlwitz-Hoppegarten zu finden (www.gruenestor. de). E Radstation Hönow mit Radausleihe Ansprechpartner: Mario Schliack Dorfstraße 26a Tel. +49 1520 6621065 oder +49 3342 302497 www.jugendwerkstatt-hoenow.de

Bei einer Tour auf dem Radwanderweg ZR1, einem Zubringer zum Fernradweg R1, kommen auch weniger Geübte auf den asphaltierten Wegen gut voran und sind in wenigen Minuten mitten in der Natur. Im Ortsteil Hönow endet die Berliner U-Bahnlinie 5. Von dort geht es per Rad weiter auf dem ZR1. Folgen Sie der Ausschilderung und nach nur 500 Metern sind Sie im alten Dorfkern Hönow. In den Sommermonaten finden in der Kirche Führungen und Konzerte statt. Ein Schildkrötenpanzer hängt als Wappentier an der Wand der Wehrkirche. Die Feldsteinkirche ist das älteste Gebäude der Gemeinde Hönow. Die Kirche wurde vor 1250, also in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts, errichtet. Am Ortsausgang, nur ca. 700 Meter weiter, wird deutlich, warum sich Hoppegarten dem Pferdesport verbunden fühlt. Vorbei geht es an Reiterhöfen, und auf den Wiesen stehen Pferde. Der Weg führt Radler, übrigens auch Skater, bis nach Altlandsberg. Mehr Infos: www-seenland-os.de

Skulptur am Wanderweg E11 Veranstaltungen 2013 Hoppegarten Klassik: E 21. Juni: Großes Straußkonzert „Wien, du Stadt meiner Träume“ E 22. Juni: „Swinging in the garden“, 19.30 Uhr E 23. Juni: Kinder-Open-Air „Atze rockt – Lieder aus 25 Jahren”, 11 Uhr E 23. Juni: „Musik der Sinne – Pferde und mehr“, 17 Uhr www.hoppegarten-klassik.de

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Renntermine 2013 E 31. März: Ostersonntag, 14 Uhr Saisoneröffnung E 19. Mai: Pfingstsonntag, 14 Uhr Ladies Day E 21. Juli: Sonntag, 14 Uhr, 123. Großer Preis von Berlin E 3. Oktober: Donnerstag, 14 Uhr, Preis der Deutschen Einheit

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Gemeinde Hoppegarten Lindenallee 14, 15366 Hoppegarten B/5 Tel. +49 3342 / 39 32 22 www.gemeinde-hoppegarten.de www.hoppegarten.com www.maerkische-s5-region.de


Fredersdorf-Vogelsdorf

Querfeldein! Mit dem Ranger auf Safari – Brandenburger Landpartie auf rustikale Art Seit sechs Jahren sind Lutz Weichelt und seine Mitstreiter von „BrandenburgTours“ als Safari-Ranger in den schönsten Regionen Brandenburgs mit Gästen unterwegs. Sie reisen stilecht in drei dunkelgrünen Landrovern durch wild-romantische Landschaften und erleben eine einzigartige „Brandenburger Landpartie“ auf den Spuren Theodor Fontanes, Friedrichs des Großen und der alten Tempelritter. In den großen Geländewagen haben jeweils sechs Personen bequem Platz, zulässig sind sogar acht Gäste pro Fahrzeug.

Tipps: E Gutscheine für eine Tour eignen sich prima als Geschenk zum Geburtstag oder zu Weihnachten! E Auch Quads für eine spannende Offroad-Tour über Feld- und Waldwege stehen bereit. E Für Firmen werden Safari-Touren und Events auch gern für größere Gruppen organisiert. Partner für Radtouren, Kanutouren und Grillpartys! Fahrrad- & Kajakverleih Maik Gesche, Marxwalder Straße 4 15306 Gusow-Platkow OT Platkow F/4 Tel. +49 162 7229044, Fax 854279 fahrradgesche@web.de www.kanustation-quappendorf.de

Mischung von „Abenteuern” „Wir sind mit unseren Safari-Gästen zu den ‚versteckten Schätzen‘ Brandenburgs unterwegs und erleben zauberhafte Natur im Wandel der Jahreszeiten“, schwärmt Ranger Lutz Weichelt. „Die Safaris machen auch uns selbst viel Freude und ich bin gern mit unternehmungslus-

Auch Quads stehen bereit Die Ranger organisieren gern ein Picknick im Grünen, ein Grillfest mit Lagerfeuer oder einen Besuch in einem Land-

Eine Gage für dein URLAUBSVIDEO

gasthof mit frischer regionaler Küche. Sie empfehlen zum Beispiel für beste kulinarische Verpflegung und Übernachtung das erste „Umwelthotel“ Brandenburgs, das Strandhotel Buckow, mitten im Naturpark Märkische Schweiz. Safari-Veranstalter: Brandenburg-Tours Safari-Ranger: Lutz Weichelt Florastraße 26 15370 Fredersdorf bei Berlin B/5 Indoor: +49 33439 76542 Outdoor: +49 173 6111027 info@brandenburg-tours.de www.brandenburg-tours.de

Übernachtung und Bewirtung: Strandhotel Buckow Restaurant, Café, Konditorei Wriezener Straße 27 / 28 15377 Buckow (Märkische Schweiz) D/4 Tel. +49 33433 279, Fax 156010 info@strandhotel-buckow.de www.strandhotel-buckow.de

Tourismusverband lädt ein zum Spiel mit Videos über die Region Seenland Oder-Spree Deine Tipps sind gefragt: Ausflugsziele • Spaß • Wellness • Hotels • Restaurants • Sport • Sehenswürdigkeiten • Historisches • Busreisen • Rad- und Wanderrouten • Paddeltouren etc.

Clip Casting mit Beppo Küster in Zusammenarbeit mit dem Tourismusverband Seenland Oder-Spree Deine Aufgabe: 1. Video drehen, 2. hochladen 3. verdienen

Wer macht den besten Clip? Mit einer witzigen, originellen Idee kann man ein Video in 10 Minuten fertig haben. Tipps und Empfehlungen – ein Werbeclip für alles, was einen Touristen oder andere in der Freizeit interessiert. Das wird natürlich belohnt …mit richtig viel Geld. Mehr dazu im Internet unter

www.clip-casting.de

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tigen Leuten unterwegs. Diese gute Stimmung überträgt sich schnell auf die gesamte Gruppe und wir haben unterwegs immer viel Spaß.“ Besucht werden Schlösser, Naturschutzgebiete, alte Mühlen und Kirchen. „Wir sehen kristallklare Seen, beobachten Tiere und unternehmen auf Wunsch auch Wanderungen und Kanu-Touren.“ Außerdem kann man sich im Bogenschießen üben oder mit GPS-Geräten im Wald auf Schatzsuche gehen (Geocaching).

Die Safari-Touren werden ganzjährig angeboten und immer nach den jeweiligen Wünschen der Gäste individuell gestaltet – von einer „romantischen Landpartie“ bis hin zur „Action-Tour“ oder als abwechslungsreiche Mischung verschiedener „Abenteuer“. Viele Gäste buchen eine Safari-Tour, um an ihrem Geburtstag mit ihren Lieben einen unvergesslichen Tag zu verbringen und sich mal selbst um nichts kümmern zu müssen.


Petershagen/Eggersdorf • Neuenhagen

Aufzug des „Bauernvolkes” Zu Himmelfahrt feiert Doppeldorf historisches Fest „Rechts von uns steigt der Wald an, es duftet nach Harz, Moos, Blumen, von links umweht uns der Geruch nach Wasser, Schilf, Moder“, beschrieb der Satiriker und frühere „Eulenspiegel“-Autor HansJoachim Riegenring eine Wanderung um den Bötzsee. Etwa drei Stunden zu Fuß oder 45 Minuten mit dem Rad sollte man für die Umrundung dieses Gewässers mit seinen zahlreichen Badestellen und dem Strandbad nördlich von Eggersdorf einplanen.

Die Frauen vom Heimatverein bewirten im Büdnerhaus ihre Gäste beim Dorfangerfest mit leckeren Schmalzstullen.

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1993 entstand aus den beiden Gemeinden Petershagen und Eggersdorf das Doppeldorf, das im Jahr 2013 seinen 20. „Geburtstag” feiert. In Wahrheit sind beide Ortsteile natürlich schon älter, wurden bereits im 13. Jahrhundert erwähnt. Ihre bewegte Geschichte wird alljährlich zu Himmelfahrt auf dem Historischen Dorffest des „Bauernvolkes“ nachgespielt. Im Büdnerhaus, dem mit 250 Jahren ältesten Haus in Petershagen, hat der Hei-

matverein eine Heimatstube eingerichtet und öffnet jeden 3. Sonntag und zu vielen Festen seine Türen. Gleich daneben steht die Petruskirche, die älteste Kirche des Ortes. Sie wurde 1703 errichtet, mehrmals umgebaut und 1919 in der heutigen Form als neugotischer Backsteinbau eingeweiht. Klassische Konzerte, Chor- und Jazzmusik, Kabarett und Tanz locken nicht nur im Sommer in das Doppeldorf vor

den Toren Berlins. Regelmäßig zeigt die Galerie am Markt in Eggersdorf Ausstellungen von Künstlern der Region. In der Angerscheune finden Konzerte und Kinoabende statt. Wie ein Klassenzimmer zu Großmutters Zeiten aussah, zeigt das Schulmuseum Petershagen. Ein Bauernhof zum Anfassen ist der Kinderbauernhof „Mümmelmann“ in der Dorfstraße. Frische Landluft gratis. Schnuppern Sie doch mal rein!

Wo der Schriftsteller Fallada im Grünen lebte und schrieb Die Gemeinde Neuenhagen bei Berlin, an der östlichen Berliner Stadtgrenze gelegen, bietet ihren Gästen vor allem interessante Architektur und hochwertige Kultur. Moderne Architektur zeichnet das 2011 eröffnete Bürgerhaus in Neuenhagen aus. Direkt an der S-Bahnlinie S5 gelegen, bietet es mit seinem großen Saal, der Anna-Ditzen-Bibliothek auf 3 Etagen, einer Kegelbahn, einem Restaurant und diversen kleineren Veranstaltungsräumen unzählige Möglichkeiten für Konzerte, Kabarett- und Theateraufführungen, Lesungen und Tanzabende.

Wasserturm-Rathaus mit modernem Anbau (oben); Schwimmbad (unten)

Tolle Ausblicke vom Rathausturm Bauhausarchitektur hingegen findet man im 1926 eingeweihten WasserturmRathaus im dortigen Ratssaal mit farbigen handbemalten Fenstern. Von der Aussichtsterrasse des rund 42 Meter hohen Gebäudes mit seiner expressionistischen Klinkerfassade hat der Gast einen herrlichen Ausblick weit ins Brandenburger Umland und bis ins Zentrum der Hauptstadt. 2011 erhielt das unter Denkmalschutz stehende Gebäude einen modernen Erweiterungsbau, der sich in geschwungener Form an den historischen

Rathaus-Turm anschließt. Führungen durch das Wahrzeichen der Gemeinde sind nach Voranmeldung möglich. Und was gibt’s sonst noch in Neuenhagen? Natürlich das idyllisch gelegene Freibad am Liebermannweg, das jährlich Tausende Besucher anzieht. Mit seinem 25-Meter-Sportbecken, dem Familienund einem Babybecken, einer 40 Meter langen Wasserrutsche, ausgedehnten Liegewiesen, Beachvolleyball- und Spielplatz erfreut es sich insbesondere bei Familien aus Berlin und der Umgebung außerordentlicher Beliebtheit.

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Kultur und Architektur vereint

Einen Ausflug wert ist auch der Haustierhof „Kuhmuckel“ (s. S. 16), wo Kinder nach Herzenslust Tiere streicheln und mit Naturmaterialien basteln können, während die Eltern im Hofcafé selbst gebackenen Kuchen genießen. Wanderfreunde kommen auf dem Europawan-

Veranstaltungen 2013: E 30. April: 19.30 Uhr Lagerfeuer mit Livemusik E Mai bis September: Gartenkonzerte im Haus Bötzsee, Altlandsberger Chaussee 81 (+49 3341 473004) E 9. Mai (Himmelfahrt) ab 10 Uhr: Historisches Dorffest mit dem Bauernvolk Eggersdorf, Am Fuchsbau 5 E 11. Juli: ab 10 Uhr, Marktjubiläum, Strausberger Straße E 29. November: 14.30 Uhr, Weihnachtsmarkt, Am Markt Eggersdorf E 7./8. Dezember: 13.30 Uhr, Weihnachtsmarkt, Dorfanger Petershagen E jeden Donnerstag: Wochenmarkt, 10-16 Uhr, Strausberger Straße, Eggersdorf Tipp: Von Berlin aus ist Petershagen/Eggersdorf bequem mit dem Auto, mit dem Rad (ZR1/R1), aber auch mit der S-Bahn (S5 Richtung Strausberg) erreichbar. Mehr Informationen Rathaus Eggersdorf Am Markt 8, 15345 Eggersdorf B/4 Tel. +49 3341 41490 post@petershagen-eggersdorf.de www.doppeldorf.de

derweg E 11 auf ihre Kosten, der quer durch die Gemeinde führt und reizvolle Einblicke ins Naturschutzgebiet Neuenhagener Mühlenfließ gewährt. Für ausgedehnte Spaziergänge eignet sich auch die Neuenhagener Trainierbahn, einst für den Galopprennsport errichtet, heute eher ein Mekka für Freizeitsportler wie Nordic Walker, Läufer oder Reiter. Herausgepickt: E Als „Grunewald des Ostens“ wurde die Gemeinde Neuenhagen bei Berlin vor rund 100 Jahren in einer Berliner Zeitung beworben. Der Autor spielte damals auf die gepflegte Atmosphäre in der Gartenstadt am östlichen Rand der Metropole an, die auch heute noch spürbar ist. E Nahe dem Rathaus, im Falladaring 10, befindet sich das einstige Wohnhaus des Schriftstellers Hans Fallada, in dem er von 1930 bis 1932 lebte und hier seinen berühmtesten Roman „Kleiner Mann – was nun?“ verfasste. Mehr Informationen: Gemeinde Neuenhagen bei Berlin Am Rathaus 1, 15366 Neuenhagen B/5 Tel. +49 3342 245500 gemeinde@neuenhagen-bei-berlin.de www.neuenhagen-bei-berlin.de


Erkner • Fredersdorf-Vogelsdorf

Dem Nobelpreisträger auf der Spur Zu Gast in einem deutschlandweit einmaligen Museum der Gerhart-Hauptmann-Stadt Erkner

Aktive Erholung für Nordic-Walker, Wanderer und Radler in den einstigen Angerdörfern Erwähnt wurden Fredersdorf und Vogelsdorf zum ersten Mal in einem Karolingischen Landbuch von 1375/76. An der alten Handels- und Poststraße BerlinKüstrin-Königsberg gelegen, entwickelten sie sich zu klassischen Angerdörfern. Auf Schienen ist die 1993 gegründete Gemeinde schon seit 1872 zu erreichen – damals noch per Fernbahn. 1948 wurde die dampflokbetriebene S-Bahn-Strecke Hoppegarten – Fredersdorf an das elektrifizierte S-Bahnnetz angeschlossen. Besucher erwartet heute die S-Bahn-Station Fredersdorf mit behindertengerechter Fußgängerbrücke, Parkflächen und Fahrradabstellanlage. Es lassen sich von hier aus herrliche Ausflüge zu Fuß oder mit dem Fahrrad in die schöne, von Wald, Wiesen, Ackerland und kleinen Seen geprägte Umgebung unternehmen. „Sprinter” auf der Radrennbahn Ausflüge auf dem Fahrrad sind seit über 50 Jahren in Fredersdorf angesagt. 1956 wurde hier mit einem ZweierMannschaftsfahren das erste Radrennen auf der neuen Radrennbahn ausgetra-

Seen trefflich wandern, Rad fahren oder Wassersport betreiben. Sieben Wanderwege sowie Spree- und Europa-Radweg gehen von Erkner aus oder treffen sich hier. Geschichtlich und technisch Interessierte werden im Heimatmuseum oder im Kunststoff- und Chemie-Kabinett fündig. Das „KuCK“ erinnert daran, dass in Erkner 1909 Bakelit als erster Kunststoff der Welt in industriellem Maßstab produziert wurde.

Ausstellung (oben) im Gerhart-Hauptmann Museum (unten)

Veranstaltungen 2013: E 30. März: Ostern lassen sich Unerschrockene mit teils kuriosen Schwimmhilfen von der Spreebrücke in Neu Zittau in und auf der Spree und über den Dämeritzsee zum Strandbad Erkner treiben. Schaulustige verfolgen dieses Spektakel, das mit Osterfeuer, Live-Musik und Feuerwerk ausklingt E 19. Mai: Pfingstkonzert, Heimatmuseum E 31. Mai bis 2. Juni: Heimatfest E 8. September: Kolonistenfest im Heimatmuseum Tourismus-Infopunkt Rathaus der Stadt Erkner Friedrichstraße 6-8, 15537 Erkner B/6 Tel. +49 3362 7950 tourismus@erkner.de, www.erkner.de

Viel Bewegung im Ort

Badestelle in Vogelsdorf (oben); Kirche in Fredersdorf (unten) gen, 1957 kürte man dort DDR-Meister. Auf der 1993 sanierten Bahn machen heute Akteure der Radsportgemeinschaft „Sprinter“ Fredersdorf ihrem Vereinsnamen alle Ehre. Historische Zeugnisse Die Kirchen, Mittelpunkt beider Ortskerne, können als restaurierte Barockkirchen besichtigt werden (Kontakt: Evangelische Kirchengemeinde Mühlenfließ). Das älteste historische Zeugnis ist eine mittelalterliche Bronzeglocke im Turm der Fredersdorfer Kirche. Wenige Minu-

ten von dort entfernt kann man über das Mühlenfließ zum Schlosspark spazieren. Auf dem Fredersdorfer Kirchengelände

Tipp für Radler „Auf Hauptmanns Spuren“ Auf einem nach dem Dichter benannten fünf Kilometer langen Literaturpfad durch Erkner kann der Gast auf Spurensuche gehen. An acht Orten informieren Tafeln über die Bedeutung des jeweiligen Standpunktes für Leben oder Werk Hauptmanns. Großen Zuspruch fand auch die 2012 erstmals kreierte Fahrradtour „Auf Hauptmanns Spuren“. Über 20 Kilometer führt sie durch Erkner, Grünheide, Kagel und Kienbaum an kleine, meist unbekannte Orte, die mit Werken des Schriftstellers oder ihm selbst zusammenhängen. (Anm. im Museum, Termine: 18.05., 16.06., 20.07., 17.08., 21.09.) Tourismus-Infopunkt im Gerhart-Hauptmann-Museum Gerhart-Hauptmann-Straße 1-2 B/6 15537 Erkner , Tel. +49 3362 3663 info@hauptmannmuseum.de www.gerhart-hauptmann.de/Museum_Erkner

findet der Besucher ein Mausoleum der Familie von Podewils. Graf Heinrich von Podewils war zu Zeiten Friedrich des Großen Staatsminister. Gegenüber komplettieren Reste des alten Gutshofes mit seinem restaurierten Taubenturm und Stallanlagen das alte Dorfensemble. Termine 2013: E 9. Februar: 10. Nordic-Walking-Tag, Vogelsdorf, Försterweg 26 (OTS Schadock) E 30. April: Der Maibaum wird auf dem Gutshof aufgestellt – mit Lagerfeuer und Fest in den Mai E 14. bis 16. Juni: Sommerfest, Sportplatz Vogelsdorf, Försterweg E 23. Juni: Taubenturmfest, Gutshof in Fredersdorf Süd, Ernst-Thälmann-Straße E 22. September: Kartoffelfest, Verdriesplatz an der Fredersdorfer Kirche E 26. Oktober: Kürbisfest, Gutshof in Fredersdorf Süd, Ernst-ThälmannStraße E 1. Dezember: Weihnachtsmarkt, Verdriesplatz, Gutshof und rund um die Fredersdorfer Kirche Mehr Informationen: Gemeinde Fredersdorf-Vogelsdorf Lindenallee 3 B/5 15370 Fredersdorf-Vogelsdorf Tel. +49 33249 8350, Fax 835100 www.fredersdorf-vogelsdorf.de

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„Ich habe vier Jahre in Erkner gewohnt, und zwar für mich grundlegende Jahre. Mit der märkischen Landschaft aufs innigste verbunden, schrieb ich dort Fasching, Bahnwärter Thiel und mein erstes Drama Vor Sonnenaufgang“, stellte Gerhart Hauptmann 1936 in einem Brief an die Gemeinde Erkner fest. Mit letztgenanntem Werk schaffte er den Durchbruch zu einem führenden Dramatiker der Moderne. In Erkner, das 2013 seinen 15. Stadtgeburtstag feiert und sich seit Dezember 2012 Gerhart-Hauptmann-Stadt nennt, ist der 1912 mit dem Nobelpreis für Literatur Geehrte allgegenwärtig. In der Villa Lassen, in der er von 1885 bis 1889 lebte, befindet sich seit 1987 das GerhartHauptmann-Museum, das deutschlandweit einzige seiner Art. Die Ausstellung vermittelt einen Gesamtüberblick über Leben und Werk. Aus dem Nachlass des Dichters wurde die Einrichtung rekonstruiert. Die Sammlung des Hauses umfasst einen großen Teil der Bibliothek Hauptmanns sowie die Bestände des ehemaligen Hauptmann-Archivs Radebeul. Aber auch ohne literarischen Hintergrund lässt sich in Erkner und seiner zauberhaften Umgebung mit Wäldern und


Grünheide (Mark)

Duftende Sehenswürdigkeiten Maiglöckchen-Teppiche und andere Naturschönheiten im Grünheider Wald- und Seengebiet „Nun hält's auch mich nicht mehr zu Haus – Maiglöckchen ruft auch mich“, schwärmte schon vor Jahrhunderten der deutsche Dichter Hoffmann von Fallersleben in einem Volkslied. Ob er dazu von den im Frühjahr rund um Grünheide (Mark) leuchtenden Maiglöckchen-Teppichen inspiriert wurde, ist nicht überliefert. Vor allem im Ortsteil Hangelsberg treten Maiglöckchen auf mehreren 100 Hektar Fläche in den umliegenden Eichenwäldern auf. Dieses MaiglöckchenVorkommen ist eines der größten in Europa.

Veranstaltungen 2013: E Zwischen Mai und September werden in Grünheide (Mark) im 14-tägigen Rhythmus geführte Rad- und Wandertouren angeboten. Start ist jeweils an der Tourismusinformation, wo man auch alle dazu notwendigen Informationen erhält. E 14.-16. Juni: Grünheider Heimatfest

Acht aneinandergereihte Seen locken zu einer Dampferfahrt grenze dem Verlauf der Spree. Dazwischen liegt das Naturschutzgebiet Löcknitztal. Ein Naturparadies, das vom Wechsel zwischen bunten Wiesen, Wasser, Moor und Erlenbrücken, eingerahmt von malerischen Kiefern auf Sandern und Binnendünen, geprägt wird.

Löcknitztal – ein Naturparadies Doch nicht nur wegen dieser duftenden Sehenswürdigkeit ist das „Grünheider Wald- und Seengebiet“ mit zum Teil noch unberührter Natur und Artenvielfalt eine Reise wert. Im Norden der Gemeinde sind mit Liebenberger, Werl-, Peetz-, Möllen-, Elsen-, Baberow-, Max- und Kiessee gleich acht Seen wie an einer Perlenschnur aufgereiht und bieten dem Wasserliebhaber alles, was dessen Herz begehrt. Im Süden folgt die Gemeinde-

Wandern, Radeln, Klettern… Dank bester Verkehrsanbindungen ist Grünheide (Mark) mit seinen vielfältigen Angeboten für einen entspannenden Urlaub oder Tagesausflug per Bahn, Auto, Rad oder Boot schnell zu erreichen. Wer aktives Erholen bevorzugt, kann auf diversen, gut ausgebauten überregionalen Radwegen in die Pedale treten, wandern, paddeln, angeln oder im Kletterwald „disati“ am Nordstrand des Werlsees in die Höhe kraxeln. Ausgezeichnet als familien- und kin-

derfreundliche Gemeinde hat Grünheide (Mark) gerade für Mutti, Vati und den Nachwuchs einiges zu bieten. Umgeben von ausgedehnten Wäldern, Seen und Feldern bieten Ferienhäuser und -wohnungen viel Platz für die ganze Familie und machen einen bezahlbaren Urlaub in privater Atmosphäre möglich. Spannende Angebote für Groß und Klein bietet rund ums Jahr das Internationale Freizeit-, Familien- und Jugendcamp Störitzland am Störitzsee.

Tipps: E Heimatmuseum in Mönchwinkel E Straußenfarm in Kagel E Kanutouren in Hangelsberg E Kirche in Kagel – Orgelkonzerte im Sommer. Die Orgel wurde von Kaiserin Auguste Victoria gestiftet. Tourist-Information Am Marktplatz 7 15537 Grünheide (Mark) B/6 Tel. +49 3362 585584, Fax 700497 tourismus@gemeinde-gruenheide.de Facebook: Entdecke Grünheide (Mark) www.tourismus-gruenheide.de

Wie Tarzan und Jane…

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Im Grünheider Kletterwald balancierte und hangelte FerienmagazinJournalist Jens Rümmler direkt unter Baumwipfeln Wer zum ersten Mal vorm atemberaubenden Grünheider Kletterdschungel steht, ist baff. Auf der 1.000-Meter-Strecke sind in schwindelerregenden Höhen Seilrutschen, schwankende Holzröhren und sogar ein Surfbrett mit Segel zu überwinden. Der Kletterwald in einer Talsenke am Werlseeufer sucht in der Mark seinesgleichen. „Das ist hier einen Zacken schärfer als anderswo. Doch keine Bange: wer erst mal anfängt, will nicht wieder aufhören“, verspricht Kletterguide Robert.

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Auf einer Leiter geht es fünf Meter hinauf, dann über Seile und Tritthölzer von Ahorn zu Robinie, über eine schmale Hängebrücke von Kastanie zu Kiefer. Tarzan und Jane hätten ihre helle Freude. Das flaue Gefühl im Magen weicht schnell einem Adrenalin-Kick. Unter den Baumwipfeln „muss die Freiheit wohl grenzenlos sein”, kommt einen der Reinhard-Mey-Hit in den Sinn. Sekunden später saust man an einem Stahlseil gesichert 20 Meter in ein riesiges Seilnetz. Die zu einem Hänge-Steig umfunktionierten Cola-Kisten erweisen sich als wacklige Angelegenheit. Doch Betreuerin Rosi verrät den Trick: das Führungsseil, an dem auch die Karabiner zur Sicherung einklinken,

straffen und zur Seite drücken. „So kriegst Du einen besseren Halt.“ Apropos Sicherheit: die steht im Kletterwald an erster Stelle. Bei jedem Gast besteht das Sicherungssystem aus zwei Karabinern und einer Seilrolle. Insgesamt ist die spektakuläre Anlage in fünf Parcours mit über 70 Elementen gegliedert. Jeder Abschnitt entspricht einem anderen Schwierigkeitsgrad. Allein das natürliche Bodenrelief ergibt einen Höhenunterschied von acht Metern. An den Bäumen geht es dann bis zu 15 Meter hinauf. Fazit: Der Reiz ist ein Mix aus Spaß und nötiger Konzentration. Es gibt Kribbeln im Bauch, wenn du Grenzen

auslotest. Beliebt ist der Naturhochseilgarten auch bei Firmen- und Schulausflügen. Im Sommer geht’s nach dem Klettergaudi gleich rein in den See. Kinder ab 12 Jahre können selbstständig klettern – ab 8 Jahren in Begleitung eines Erwachsenen. In der neuen Saison, ab Ostern 2013, gibt es für die Kleinen ab 4 Jahren einen eigenen Kinderparcours zu erkunden. Kletterwald Grünheide disati Werlsee Nordstrand (Zufahrt von Friedrich-Engels-Straße) Handy +49 151 10798181 B/6 www.kletterwald-gruenheide.de


Kurort Bad Saarow • Wendisch Rietz

Vielfalt von Stör bis Binnendüne In der Ferienregion Scharmützelsee/Storkower See erholt man sich im Zeichen des „V“ Salzige oder sandige Naturphänomene wie die Salzwiesen oder eine Binnendüne finden sich vor den Toren Storkows, dahinter das historische Stadtzentrum und die Burg Storkow. In deren Mauern sorgen Ausstellungen, Veranstaltungen und Konzerte unterschiedlichster Art für lehrreiche und kurzweilige Unterhaltung.

Zwei Seen prägen seit Jahrtausenden die nach ihnen benannte Ferienregion Scharmützelsee/Storkower See. Sie bilden, von der Eiszeit wie ein riesiges „V“ in die Landschaft geschnitten, die Grundlage für vielfältige Erholungsmöglichkeiten zwischen dem Thermalsole- und Moorheilbad Bad Saarow, dem Erholungsort Wendisch Rietz und der Storchenstadt Storkow (Mark). Nicht nur der Schnabel des dortigen Wappentiers erinnert an dieses „V“, sondern auch der Kopf des Störs. Diesem Fisch, seit 200 Millionen Jahren der Gigant unter den Süßwasserfischen und weit mehr als nur ein

Was das Herz begehrt Ein weit verzweigtes Wegenetz durch Wald und Flur finden Radler, Reiter, Wanderer und Walker vor. Badestrände, der Freizeitpark mit Skaterbahn, ein Kindertierhof, Sport-, Tennis- und Spielplät-

Bei den Aufguss-Weltmeistern von SATAMA wählen Gäste zwischen neun Schwitzbädern Auf den großen Hängematten kuscheln sich Gäste ein. Im Poolwasser funkelt die Sonne. Nur ab und an schwappen kleine Wellen ans Scharmützelseeufer. Das SATAMA, zur schönsten Saunaanlage Brandenburgs und Berlins gekürt, ist eine Relax-Oase sondergleichen. Alltagsstress und Hektik schütteln Gäste hier schnell ab. „Wir wählen zwischen neun Schwitzbädern – von Römerbad bis Banja“, schwärmt eine Besucherin. Aufgüsse werden in Wendisch Rietz zur Inszenierung. Mitarbeiter kreieren einen einmaligen Mix aus Stein-Guss und Show. Bei der Aufguss-WM in Italien holte das SATAMA-Team gerade den Titel.

runden das mannigfaltige Angebot in Bad Saarow ab.

Gästeinformation Bad Saarow im historischen Bahnhof Bahnhofsplatz 4 15526 Bad Saarow D/7 Tel. +49 33631 438380 Fax +49 33631 438389 info@scharmuetzelsee.de www.scharmuetzelsee.de www.facebook.com/ FerienamSchamuetzelsee

Das Gastgeberverzeichnis können Sie telefonisch oder im Onlineshop unter www.scharmuetzelsee.de bestellen

Tourist-Information Storkow (Mark) Burg Storkow Schloßstraße 6, 15859 Storkow (Mark) Tel. +49 33678 73108 D/8 Fax +49 33678 73229 tourismus@storkow.de www.storkow.de (s. auch S. 32 und 35)

Die beste Sauna Brandenburgs

In der neuen Event-Sauna gibt es ab Sommer 2013 einen regelrechten SaunaZinnober. Doch keine Bange: Ruhesuchende finden überall Nischen und Separees – beispielsweise in der Bibliothek, in deren

Mansarde Gäste auf bequemen Longchairs entspannen. Und auch das gibt es im SATAMA: „Weiber-Wellness“ im „Kleinen Orient“. „Wir Frauen schnattern ja auch ganz gerne mal – das ist nun bei uns noch zwangloser möglich“, lacht Chefin Susanne Du Chesne. Die Mutter von zwei Kindern verrät auf Nachfrage gerne das Erfolgsrezept: „Wir machen nur, was uns selbst gefällt.“ Übrigens: Wer länger bleiben möchte, dem seien die traumhaft schönen Lodges und Ferienappartements empfohlen.

Das SATAMA ist eine Welt für sich – idyllisch am ruhigen Südufer des Scharmützelsee gelegen und keine Autostunde von Berlin entfernt. SATAMA Sauna Resort & SPA am Scharmützelsee Strandstraße 12, 15864 Wendisch Rietz Tel. +49 33679 7589900 D/8 info@satama-saunapark.de www.satama-saunapark.de Öffungszeiten: täglich 9–23 Uhr

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Kaviarlieferant, ist im Haus des Gastes in Wendisch Rietz die Ausstellung „Faszinarium Stör“ gewidmet (Bild oben).

ze und der Satama Saunapark sorgen für viel Abwechslung. Ob man Ruhe, Muße und Entspannung sucht oder auf sportliche Aktionen steht – Bad Saarow bietet für jeden Besucher etwas. Heilkräftiges Moor und Thermalsolewasser aus den Tiefen der Catharinenquelle sorgen in der SaarowTherme für Gesundheit, Wohlfühlen und viel Spaß, wenn es aus Massagepilzen, Unterwassergeysiren und Whirlpools sprudelt. Am Scharmützelsee kommen Wasserratten aller Couleur, Segler, Angler, Surfer auf ihre Kosten. An Land locken Tennis, Golf oder eine Wanderung in die Rauener Berge zu aktivem Tun. Im Arbora-Kletterwald geht es hoch in die Luft, die man sich auch bei rasantem Tempo auf der Scharmützel-Bob-Ganzjahresrodelbahn um die Nase wehen lassen kann. Theater, Kabarett und Konzerte

Tourismusverein Scharmützelsee Gästeinformation Wendisch Rietz Haus des Gastes, Kleine Promenade 1 15864 Wendisch Rietz D/8 Tel. +49 33679 6484-0 +49 33679 6484-20 Fax +49 33679 6484-17 tourismus@scharmuetzelsee.de www.scharmuetzelsee.de www.facebook.com/ FerienamSchamuetzelsee


Kurort Bad Saarow • Petersdorf

Mit Tempo 40 bergab Bobfahren ohne Eis und Schnee: Spektakuläre Rodelbahn lockt mit Kurven, Kreiseln und Wellen Nur wenige Augenblicke braucht der Elektrolift, um Bob und Fahrer in die Höhe zu hieven. Erst kommt das große Kribbeln im Bauch – dann heißt es: Hinein ins Vergnügen. Die Rede ist vom atemberaubenden Adrenalin-Kick auf der Ganzjahresrodelbahn „Scharmützelbob“. Mit bis zu 40 Sachen sausen Fahrer hier auf Stahlschienen hinab – erst ein Stück geradeaus, dann durch 14 Kurven und zum Abschluss durch den großen Kreisel. Nicht vergessen: den Körper immer schön in die Kurve legen. Doch keine Bange. Wem die 1000-Meter-Tour zu abenteuerlich wird, der kann per Handbremse gegensteuern. Jeder bestimmt die Geschwindigkeit selbst. Die Rauener Berge sind zwar gerade mal 153 Meter hoch. Doch das ist für die spektakulärste Bobabfahrt Brandenburgs völlig ausreichend. „Bei der Tour lassen die Piloten einen Höhenunterschied von rund 50 Metern hinter sich“, erklärt Rodelchef Fred Walter. Der Fürstenwalder stellte das Projekt direkt an der A 12 im Jahr 2010 auf die Beine. „Ich hatte so etwas mal im Ungarn-Urlaub gesehen, dachte, das müsste hier auch funktionieren“, blickt der Mittfünfziger zurück. In seinem Depot stehen 33 Einer- und Zweierbobs. Bei Regen verkleidet Walter die „Schlitten“ einfach mit Schutzhauben. Bei schönem Wetter starten die Bobs auch im Winter. Gruppen führt der frühere Nachrichtentechniker gern zum Rauener Stein sowie zum neuen Aussichtsturm. Traditioneller Wintersport für „Flachlandtiroler“? Für Gast Peter Müller

ist das nicht ungewöhnlich: „Warum nicht. Früher standen in den Rauener Bergen sogar mal zwei Skischanzen.“ Die Piloten werden bei einer Tour übrigens zweimal nach oben befördert – um auf einer zweiten Strecke nochmals hinunterzujagen. Den Altersrekord der Bahn hält ein 94-Jähriger, der mit seinem Sohn das Bob-Abenteuer wagte. Während der Öffnungszeiten werden die Gäste auch mit Eis, kalten und/oder warmen Getränken sowie einem Imbissangebot versorgt. Die

Fahrkarte der Rodelbahn ist auch gleichzeitig ein Gutschein für weitere Attraktionen der Region. Scharmützelsee-Bob GmbH Am Fuchsbau 7, 15526 Bad Saarow OT Petersdorf D/7 Tel. +49 3361 736035 Fax +49 3361 736036 Mobil +49 152 29264662 info@scharmuetzelbob.de www.scharmuetzelbob.de

Öffnungszeiten April, Mai und Oktober: täglich 10 bis 18 Uhr Juni bis September: täglich 10 bis 19 Uhr November und März: täglich 11 Uhr bis es dunkel wird; Dezember, Januar, Februar: Sa., So., Ferien, Feiertage – 11 Uhr bis es dunkel wird

Individueller Service für Individualisten

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Es ist nicht immer ein besonderer Anlass nötig, um sich im „Landhaus am See Alte Eichen“, das 2012 seinen 20. Ge-

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burtstag feierte, verwöhnen zu lassen. Kaffee in das familiengeführte und mehrAuch wer „nur“ auf ein Glas Wein samt fach ausgezeichnete 4-Sterne-Hotel einCashewkernen mit Käse oder eine Tasse kehrt, wird mit ebensolcher Herzlichkeit und persönlichem Service betreut wie jene Gäste, die dies bei exklusiven Ereignissen tun. „Zu uns kommt man in zunehmendem Maße, um Geburtstage, Einschulungen oder Hochzeiten zu feiern“, sagt Geschäftsführer Jörn Peters. Für Trauungen stehen in dem Haus mit 38 Hotelzimmern der Gesellschaftsraum, der Wintergarten oder ein Pavillon auf der privaten Liegewiese direkt am Ufer des Scharmützelsees bereit. Auf die Gäste warten die von den sechs Köchen in der Küche gezauberten Köstlichkeiten, von der Patisserie des Hauses gebackene Kuchen und Torten sowie eigens von einer Dekorateurin liebevoll gestaltete Räume und Festtafeln. „Alles 100 Prozent

frisch, mit viel Handarbeit und ganz individuell“, wie Jörn Peters betont. Selbst nach von Gästen vorgelegten Fotos wurde schon gebacken und gebraten. „Wir machen nur Sachen, bei denen wir sicher sind, dass wir sie gut machen!“

Das Landhaus am See „Alte Eichen” Alte Eichen 21, 15526 Bad Saarow Tel. +49 33631 4309-0, Fax 4309-29 info@landhaus-alte-eichen.de D/7 www.landhaus-alte-eichen.de


Kurort Bad Saarow Schlosspark Bad Saarow Ferienhäuser direkt am Scharmützelsee Die Paradieswelt zum Entspannen – nur eine Stunde von Berlin entfernt

Tipp für Radler Ums Märkische Meer Kurz nach acht liegt der See noch spiegelglatt in der Morgendämmerung. Ein paar Jogger und Möwen sind schon unterwegs. Im Saarower Hafen machen Kapitäne ihre Kähne startklar. Der Scharmützelsee, von Fontane einst überschwänglich Märkisches Meer genannt, fasziniert. Die meisten

heute leider nicht mehr, aber der Ort war, ist und bleibt einer der schönsten und natürlichsten am Scharmützelsee. Der Schlosspark Bad Saarow ist terrassenförmig angelegt und bietet somit von fast allen 4- bis 5-Sterne-Ferienhäusern aus einen wunderbaren Blick auf den See. Die stilvoll in skandinavischer Holzbauweise errichteten Häuser sind sehr komfortabel ausgestattet, u. a. mit Whirlpool, Sauna, Kaminofen und Fußbodenheizung. Auf den großzügigen Terrassen

Radler wählen Bad Saarow als Startpunkt ihrer Tour. Vom historischen Bahnhof gelangt man per Drahtesel über den Kurpark zur schicken Uferpromenade. Fast lautlos geht es unter hohen Ulmen bis zum historischen Seebad. Dort lohnt ein Abstecher zur alten Dorfkirche (über Kirchstraße), in der BoxLegende Max Schmeling 1933 Filmstar Anny Ondra heiratete. Weiter führt die Tour auf der straßenbegleitenden Rad-

mute ist, dann sollten Sie einen Ausflug ins nahe gelegene Berlin unternehmen. Möchten Sie im Zentrum von Bad Saarow Ihren Urlaub verbringen, bieten wir Ihnen auch sehr attraktive Appartements in der Villa Kurpark oder in der Goetheresidenz.

oder direkt am Wasser können Sie die Ruhe und die saubere Luft in vollen Zügen genießen. Wer aktiv sein möchte, hat die Qual der Wahl. Vom Wassersport jeglicher Art über Golfen, Saunieren bis hin zum Radwandern wird Ihnen alles geboten. Apropos Radwandern: Das nötige Fahrrad wird Ihnen gern an unserer Rezeption ausgeliehen. Und Ihre Kinder haben bestimmt viel Spaß auf unserem großen Spielplatz mit Tischtennisplatte, Klettertürmen, Sandkasten und vielem mehr. Mit der Schlosspark-Clubkarte bekommen Sie obendrein exklusive Rabatte bei unseren Partnern, wie der SaarowTherme oder der Arbora Kletterwelt. Wenn Ihnen mal nach Großstadt zu-

Schlosspark Bad Saarow Am Theresienhof 60, 15526 Bad Saarow Tel. +49 33631 64730, Fax 647310 D/7-8 info@schlosspark-badsaarow.com www.schlosspark-badsaarow.com

trasse. Eine gute Gelegenheit zum Auftanken bietet Wendisch-Rietz am Südufer des Scharmützelsees. Wer länger rastet, dem sei die Badestelle zwischen Seestraße und Kanal empfohlen. Wer noch Reserven hat, der gelangt über die Hauptstraße bzw. den Radweg an der B 246 ins beschauliche Diensdorf-Radlow. Die hiesige Badestelle bietet nicht nur einen traumhaften Blick auf den Nordteil des Sees. Der Rastplatz auf einer ausgedehnten Wiese verfügt auch über saubere Toi-

letten, Imbiss und Spielplatz. Es folgt die Schlussetappe in den Saarower Ortsteil Pieskow. Einen knappen Kilometer geht es auf der Diensdorfer Landstraße weiter. Dann am Ortsende links in den Waldweg abbiegen. Bald kommt der Kurpark ins Blickfeld. Nun kann man das Ende der Radtour noch mit einem Besuch der Therme krönen. In gut zwei Stunden hat man den Scharmützelsee umrundet, das sind zirka 25 Kilometer.

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Der Schlosspark Bad Saarow befindet sich direkt am Ostufer des Scharmützelsees auf dem Gelände des ehemaligen Schlosses Theresienhof, das einst der berühmten Operettensängerin Ernestine Wegener gehörte. Um die Herkunft des Namens „Theresienhof“ ranken sich viele Gerüchte. So heißt es, dass Kaiser Friedrich III. der bekannten Zirkusreiterin Therese Renz aus Verehrung das Gelände geschenkt und ein Schlösschen für sie errichtet haben soll. Das Schloss steht


Lindenberg

Lindenberg

Kiebitzsee

Biesdorf

Krummer See

Marzahn

Marzahn

Krummer See

Hellersdorf

Historischer Stadtkern

Altlandsberg

Historischer Stadtkern

Altlandsberg

Wegendorf

Rudolfshöhe Wegendorf

Rudolfshöhe

Dahme

Treptow-

Friedrichshagen

Rüdersdorf

MuseumGroßer im Wasserwerk

Woltersdorf

Kalksee

Gamensee

Hirschfelde Heidekrug

Dötzsee

Buchholz

Museumspark

Rüdersdorf Kriensee Rüdersdorf

Kriensee

Stienitzsee

Flughafen

Schönefeld

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Flughafen

Hartmannsdorf

Prädikow

Neuer See Stanitzseen

Klosterdorf

Ihlow

Möglin

Theater am Rande ZiegenhofFerdinandshof

Oderbruchzoo

Wriezen

Altreetz

Schermützelsee Bollersdorf

Kloster See

Fledermausmuseum

Fledermausmuseum Tornowsee

Stafsee

Stafsee

Dolgensee Lettinsee

Dolgensee

Alt Neuhardenberg e

Kietzer See Quappendorf

Neutrebbin

Neutrebbin

Kagel

Heidekrug Liebenberger See Heidekrug

Zinndorf Lichtenow

Zinndorf

Kiessee Finkenstein

Mönchwinkel Störitzsee

Spreenhagen

Braunsdorf

nal ree-Ka Oder-Sp nal ree-Ka Oder-Sp Braunsdorf

Hangelsberg Hangelsberg

Spree-Radweg

Spree-Radweg

Spree

Trebuser See

Beerfelde

Gölsdorf

Eggersdorf

Eggersdorf

Buchholz

Berkenbrück

Mühlenteich

Burgsee Schwarzer See

Madlitzer See

Briesen Briesen

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Madlitzer See Alt Madlitz Petersdorfer See Alt Madlitz

Großer See

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Aalkasten

Golzow

Sachsendorf

Adonisröschen

Heiratsmarkt

H

Golice NowyLubusz Golice NowyLubusz

Górzyca

Górzyca

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Slubice Slubice

Republik Polen Republik Polen

Oder

Oder-Neiße-Radweg Oder

Oder-Neiße-Radweg

Heiratsmarkt

Reitwein

Reitwein

Manschnow

Gorgast

Küstrin Küstrin Gorgast

Manschnow

Adonisröschen

Lebus Lebus

Adonisröschen

Mallnow

Adonisröschen

Namyslin Namyslin

Podelzig Mallnow Podelzig

Frankfurt (Oder)

Ökospeicher

Wulkow Ökospeicher Wulkow

Alt Zeschdorf

Hohenjesarscher See

Alt Tucheband Alt Tucheband

Sachsendorf

Schönfließ Alt Zeschdorf Schönfließ

Hohenjesarscher Aalkasten See

Niederjesar

Genschmarer See Genschmarer See

Golzow

B 168 B 168

Niederjesar

Alt Mahlisch Langer See

Petershagen Petershagen Tropliner

Schmienlensee

Libbenichen Libbenichen Großer See

Alt Mahlisch

Langer See

Galgsee Falkenhagen Schwarzer See Schmienlensee B5 Falkenhagen Gabelsee

B5 Steinhöfel Gabelsee Wilmersdorf Schloss- und Landschaftspark Steinhöfel Wilmersdorf

Falkenberg

Mühlensee

Mühlensee Lietzen

Lietzen

Seelower Höhen

Kunstspeicher Dolgelin

Porzezte Porzezte

Ausstellung: Die Kinder von Golzow

Friedersdorf Kunstspeicher Friedersdorf Dolgelin Schafsee Küchensee Schafsee

Galgsee MühlenteichBurgsee

Marxdorf

Arensdorf Arensdorf

Großer Schlossund Landschaftspark Krummpfuhl Großer Falkenberg Krummpfuhl

Hasenfelde

G

Ausstellung: Die Kinder von Golzow

Zechin

Zechin

Kienitz Kienitz

Seelower Höhen

Zernickow Zernickow Halbesee GroßerSeeKüchensee

Halbesee

Diedersdorf Weinbergsee

Weinbergsee

GroßerSee Diedersdorf

Marxdorf

B1

Werbig

Werbig

Seelow Görlsdorf Seelow Worin Görlsdorf

Krummer See

Heinersdorf Heinersdorf Hasenfelde

Tempelberg

Schloss Zinnfiguren-Diorama Gusow

Alt Rosenthal

WorinB 1

Krummer Heinersdorfer See See Heinersdorfer See

Behlendorf Tempelberg

Fürstenwalde Tiergarten Fürstenwalde Berkenbrück Dom Tiergarten Schwapp-Bad Dom Schwapp-Bad

Buchholz

Jahnsfelde

Platkow Platkow Gusow

Groß Neuendorf Groß Neuendorf

Letschin

Czelin

Czelin

Letschin

Ortwig Ortwig

Schloss R5 Zinnfiguren-Diorama

er

Alt RosenthalR 5

Schinkel-Ensemble

Neuhardenberg

Od Schinkel-Ensemble er

Wulkow bei Trebnitz

Behlendorf

Müncheberg Müncheberg

Gölsdorf

Molkenberg Molkenberg

Beerfelde

Trebus Trebus Trebuser See

Jänickendorf

Jänickendorf

Schönfelde

Schönfelde

Spree

B 1/5

HoppegartenB 1/5 Hoppegarten

Maxsee Maxsee

Liebenberger See KagelBauernsee Kienbaum Möllensee Bauernsee Elsensee Kienbaum Finkenstein Möllensee

Elsensee

Herzfelde

Buckow Buckow

Neubarnim

Neulewin Neubarnim

Alt Lettinsee Kietzer See Quappendorf e Od

Ringenwalde Kloster See

Julianenhof

Tornow

B 167 B 167

Ringenwalde

Tornow Julianenhof

Reichenberg

Ernsthof Bollersdorf

Ernsthof

Prädikow

Langer See

Langer See Katzensee

Katzensee

Ihlow Reichenberg

Herzhorn

Herzhorn

Seenland Oder-Spree Seenland Oder-Spree

HerzfeldeLichtenow

Hennickendorf

Hennickendorf

Möllensee

Biesdorf

Zollbrücke

Zollbrücke

Theater am Rande Ziegenhof

F

Das Wasserparadies zwischen Spreewald, Oder und Berlin

Neulietzegöricke Ferdinandshof Oder Neulietzegöricke Oderbruchzoo Güstebieser Loose Altwriezen Oder Güstebieser Loose Altwriezen Wriezen Neulewin Eichwerder

NeureetzAltreetz

Neurüdnitz Neureetz

Neurüdnitz

Griepensee Ruhlsdorfer Tornowsee Wulkow bei Trebnitz Herrensee SchermützelseeBuckowsee Birkensee Münchehofe Griepensee Ruhlsdorfer Gladowshöhe Buckowsee Herrensee Birkensee Brecht-Weigel-Museum Hohenstein Großer Hintersee Herrensee Münchehofe Klobichsee GladowshöheLanger See Garzin Brecht-Weigel-Museum Vorder-Hintersee oder Haussee Waldsieversdorf Großer Herrensee Großer Klobichsee Garzin Garzau Däbersee Rehfelde Dahmsdorf Langer See oder Haussee Pyramide Waldsieversdorf VorderR5 Trebnitz Obersdorf Teufelssee Großer Garzau Liederweg Däbersee Rehfelde Werder Dahmsdorf Pyramide R5 R5 Obersdorf Teufelssee Trebnitz Liederweg Werder Jahnsfelde R5

Gosen Neu Zittau Seddinsee Wernsdorfer Spree Freienbrink Spree See Schmöckwitz Störitzsee Wernsdorfer Neu Zittau Freienbrink O Waltersdorf Eichwalde Schmöckwitz Spree Seeder-S p Seechen Waltersdorf Spreewerder Od Krossinsee Waltersdorf Eichwalde erSpreeau Sp -Kan Wernsdorf Zeuthener Schulzendorf Seechen Waltersdorf Spreewerder al Krossinsee See Spreeau Wernsdorf -Kana Zeuthener Schulzendorf l See Hartmannsdorf

Zeuthen Zeuthen

Flugplatz

Sonnenburg

Neuer See Stanitzseen

Prötzel

Großer See

StrausbergKlosterdorf Ruhlsdorf Strausberg Hohenstein Ruhlsdorf

Strausseefähre Fängersee Straussee Dötzsee Strausseefähre

Gielsdorf Flugplatz

Groß Lattsee

Altranft

Brandenburgisches Freilichtmuseum Schloss, Kurpark Historischer Stadtkern Altranft Rathsdorf Aussichtstürme, Spriungschanze Brandenburgisches Oderlandmuseum, Rathenau-Gedenkstätte Freilichtmuseum Historischer Stadtkern Schloss, Kurpark Rathsdorf Sonnenburg Aussichtstürme, Spriungschanze Oderlandmuseum, Rathenau-Gedenkstätte

Alte Ode r

Cedynia

Cedynia

Eichwerder Biesdorf Lüdersdorf Haselberg Kalköfen Bliesdorf Schulzendorf Lüdersdorf Haselberg Schloßsee Kalköfen Großer Harnekop Bliesdorf Sternebecker See Schulzendorf Kunersdorf Frankenfelde See Harnekop Schloßsee Sternebecker Kunersdorf Frankenfelde Möglin See

Prötzel

Blumenthalsee Blumenthalsee Groß Lattsee

Wesendahl Buchholz Fängersee Straussee

Wesendahl

Hirschfelde

Großer See Schloßsee

Großer See Schloßsee

Leuenberg

Gielsdorf

Mittelsee Gamensee

Mittelsee Langer See

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Neuenhagen Krebssee Neuglietzen Hohenwutzen Großer Altglietzen Neuenhagen Krebssee r Neuglietzen de

Seenland Oder-Spree Seenland Oder-Spree

B 158 B 158

Leuenberg

Brunow

Langer See

Heidekrug

Tiefensee

Tiefensee

Freudenberg

Woltersdorf Flakensee Erkner Museumspark Müggelsee Mü Gerhart-Hauptmann-Museum Flakensee Großer ge ls Erkner Wupatzsee pre Grünheide Kleiner MüggelseeGerhart-Hauptmann-Museum e Müggelsee

Museum im Wasserwerk

B 1/5

Hohler See Schöneiche Rüdersdorf Hohler See Schöneiche Kalksee

Münchehofe

Friedrichshagen

Mahlsdorf

Mahlsdorf Galopprennbahn Münchehofe

Hellersdorf

g

Möllensee Köpenick Adlershof Alt Buchhorst Erkner Mü TreptowKiessee Petzsee Dämeritzsee Wupatzsee ge ls Grünau Teltowkanal pre Hessenwinkel Werlsee Köpenick Grünheide Kleiner Müggelsee e Alt Buchhorst Wendenschloss Erkner Rudow Altglienicke Petzsee Müggelheim Dämeritzsee Grünau Langer Hessenwinkel Werlsee Fangschleuse Wendenschloss Rudow Altglienicke See Löcknitz Spree Müggelheim Langer m Fangschleuse Schönefeld Bohnsdorf See Dahme Löcknitz roSpree St r A 10 e Schönefeld Bohnsdorf Dahme Mönchwinkel oß Seddinsee GrGosen Spree A 10 Schönefeld

Teltowkanal

Johannisthal Niederschöneweide Dahme Johannisthal Adlershof

Niederschöneweide Spree

Oberschöneweide Spree

Oberschöneweide

Karlshorst

Seen Kaulsdorfer Seen

Berlin Berlin

Biesddorfer Biesdorf Baggersee Biesddorfer Baggersee

Karlshorst

Lichtenberg

Seefeld

Krummensee

SchönfeldBeiersdorf

Schönfeld

Bralitz

er Od

Hohensaaten Oder

Schiffmühle Bad Freienwalde (Oder) Bad Freienwalde (Oder)

KrugeDannenberg Gersdorf KrugeGersdorf WölsickendorfWollenberg Heckelberg WölsickendorfBrunow Wollenberg Heckelberg

Trampe

Freudenberg

Beerbaum

PetershagenEggersdorf Neuenhagen PetershagenR5 Eggersdorf Hellersdorf FredersdorfNeuenhagen R5 R5 R5 Vogelsdorf Kaulsdorf Dahlwitz-Hoppegarten FredersdorfR5 Hellersdorf R5 Stienitzsee Galopprennbahn Vogelsdorf Kaulsdorfer Kaulsdorf Dahlwitz-Hoppegarten B 1/5

Mehrow Ahrensfelde Dorfteich Eiche Mehrow Marzahn Hohenschönhausen Eiche Haussee Hönow Marzahn Haussee Hönow Lichtenberg

Hohenschönhausen

Dorfteich

Hohenschönhausen

Ahrensfelde

Werneuchen

Löhme Seefeld

Haussee

Haussee

Tempelfelde

Klobbicke

Klobbicke

Beerbaum

Tuchen

Tuchen

TempelfeldeBeiersdorf

Werneuchen Amselhain Löhme

Amselhain

Wilmersdorf

Blumberg Kiebitzsee Krummensee

Blumberg A 10 Hohenschönhausen

A 10Schwanebeck Dreieck

Schwanebeck Dreieck Schwanebeck Birkholzaue

Börnicke

Börnicke

Wilmersdorf

Albertshof

Albertshof

Schulzenaue

Grüntal

Grüntal

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Hohenwutzen

Hohensaaten Oder

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6

Birkenhöhe

Lindow Birkenhöhe

Bernau

Lindow

Heimatmuseum

Danewitz

Schulzenaue Danewitz

Dewinsee

Biesenthal

Dewinsee

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Bralitz Sommerfelde B 167 Tornow ZimmermannsFrSenf e Falkenberg ienwal Spechthausen Zoologischer Garten Hohenfinow de Familiengarten rL an Tornow Karlsburg Frei dg rab Falkenberg enwal en de rL Cöthen a nd Karlsburg gra be Trampe n Dannenberg Cöthen

B 167

Alte Oder

Binnenschiffahrtsmuseum Großer

Oderberg

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Oberberger See

Alte Oder

Binnenschiffahrtsmuseum

Oderberg

Str

Wartenberg

Rüdnitz

Bernau Heimatmuseum Bernau Bernau

Ladeburg

Ladeburg

Lobetal

Schwanebeck Birkholzaue

Zepernick

Schönow Zepernick

Rüdnitz

Plötzensee

Lobetal

Plötzensee Hellsee

Melchow

Liepe

Rosinsee

Liepe

Großer Plagesee

E

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A 11

Wandlitz A 11

Wandlitz

Lanke

Obersee Lanke

Biesenthal

Melchow

Kurowsee

Kurowsee

Kleiner Großer Heiliger See Stadtsee Oder-H Großer Stadtsee avel-K anal Kleiner Stadtsee Fin Oder-H o w avel-kKa ananal l

Eberswalde Niederfinow Schiffshebewerk Sommerfelde Zimmermanns Senf Zoologischer Garten Eberswalde Niederfinow Spechthausen Hohenfinow Familiengarten Schiffshebewerk

Britz

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Wartenberg

Buch

Buch

Großer Wukensee

Lanke LankeKrumme Hellsee

Walburgisbruch

Finow

Finow

Buckow

Kleiner Plagesee

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4

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Kleiner A 11 Wukensee

Lehnsee

Großer Wukensee Krumme Lanke Kleiner Wukensee

Prenden

Obersee Lanke

Strehlesee

StrehleseeBauersee

Prenden

Mittelprendensee

A 11

Ruhlsdorf Bukowsee Kiessee Sophienstädt Eiserbudersee Mittelprendensee Lehnsee Bukowsee BauerseeSophienstädt

Walburgisbruch

Finofurth

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Finofurth

ÜberseeFinowfurt

Großer Buckowsee

C

Großer Stadtsee

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Schönow

Marienwerder

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Pechteich

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Schleusenteich Grabowsee

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A

Rainer Große Verlag Das Ferienmagazin Königs Wusterhausen Tel. +49 3375 277 960 www.ferienmagazin.de www.rainer-grosse-verlag.de

Die Karte ist eine Darstellung, die vor vor allem der Orientierung dient. Sie erhebt erhebt nicht den Anspruch auf absolute VollVollständigkeit.

© Das Ferienmagazin 2013

Kartenlizenz: Landesvermessung und Geobasisinformation Brandenburg – GB-D 45/06

Staatsgrenze

Bahn

Landstraßen

Bundesstraße Bundesstraße

B

Niederlausitz-Museum Niederlausitz-Museum Karl-Liebknecht-Gedenkstätte Karl-Liebknecht-Gedenkstätte

Luckau Luckau

KaselKaselGolzig Golzig

Reichwalde Reichwalde

Freiwalde Freiwalde

Spreewaldring Kart-Center Kart-Center

Waldow Waldow Spreewaldring

Luchsee Luchsee

Köthen Köthen

Märkisch-Buchholz Märkisch-Buchholz

Fürstenwalde-West Fürstenwalde-Ost

Rauen Fürstenwalde-West Fürstenwalde-Ost A 12 M k f i k Rauen Markgrafpieske Langewahl A 12 Markgrafpieske Petersdorf Langewahl Markgrafensteine Petersdorf

B B8787

Treppendorf Treppendorf

115 B B115

StoßdorferSee See Stoßdorfer

C

Spreewelten Spreewelten

Boblitz Boblitz

A A1515 nachCottbus Cottbus Kittlitzer KittlitzerSee See nach VRVRPolen Polen Findlingspark FindlingsparkNochten Nochten Schokoladenfabrik SchokoladenfabrikFelicitas Felicitas Kulturinsel KulturinselEinsiedel Einsiedel

Dreieck Dreieck Spreewald Spreewald nach nachDresden Dresden A A1313

StöhritzerSee See Stöhritzer

Dehmsee Dehmsee

Kersdorfer See

Kersdorf Kersdorf B i Briesen Briesen

Pillgram

Kunivice

Neuzelle Neuzelle

Oderturm Kleist-Museum, Museum Viadrina

Oderturm Frankfurt/Oder-West Kleist-Museum, Museum Viadrina Frankfurt/Oder-Süd Frankfurt/Oder-West Frankfurt/Oder-Süd

Frankfurt (Oder)

Müllrose Pillgram Müllrose

Jacobsdorf Jacobsdorf

D

Slawenburg Slawenburg

Raddusch Raddusch

Laasow Laasow Butzen Neu Zauche Butzen Neu Zauche

Sacrow-Waldow Sacrow-Waldow

Schmogrow Schmogrow

Teerofen Teerofen

E

B 168 B 168

Leeskow Leeskow

Turnow Turnow

F

Halterteich Halterteich

Weißwasser

G

UNESCO Biosphörenreservat

Kleinwelka Horno Horno A4

Saurierpark Irrgarten

Löbau

Freizeit- & Campingpark

Görlitz

Kulturinsel Einsiedel

H

Körse-Therme Guseiserner Aussichtsturm

Kirschau

Bautzen

Thräna

Neißeaue

Neiße

Fürst-Pückler-Park

Bad Muskau

Gastrose Groß Groß Gastrose Rietschen Erlichthof

B 115

OderNeiße Radweg

Neiße

Stadt-Industriemuseum und Industriemuseum Stadt- und Museum „Sprucker Museum „Sprucker Mühle”Mühle”

Felicitas

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Gubin Gubin Guben Guben

AB Roggosen, Cottbus

GranoGrano

B 156

Coschen Coschen

Neiße

Breesen Groß Groß Breesen

Niesky Wartha Oder-Neiße-Radweg GrießenOder-Neiße-Radweg Grießen Oberlausitz

Dresden Neuendorf NeuendorfUnterteich Unterteich Heinersbrück Heinersbrück Teichland Teichland Anschlusskarte G / H Steingrubenteich

Skadow SkadowWillmersdorf Willmersdorf

Döbbrick Döbbrick

A 13

Sempten Sempten Lauschütz Lauschütz

Nochten B 96 Findlingspark Jänschwalde Jänschwalde

Hoyerswerda

Eisenhüttenund Fischereimuseum Eisenhüttenund Fischereimuseum

Peitz Peitz

Spremberg

B 112

Steinsdorf Steinsdorf

Bomsdorf Bomsdorf

B 112

Streichwitz Streichwitz

Hornow Confiserie

Lausitz

B 97

Bärenklau A 15 Bärenklau

Lausitzer Seenland

Drewitz Drewitz

B 97 B 97

Peitz

Cottbus AB Gallinchen, Cottbus, Spremberg

Nach Burg, Lübbenau

Pinnow Pinnow

Drewitz GroßGroß Drewitz

Göhlen Göhlen

Bahro Bahro

Eisenhüttenstadt Eisenhüttenstadt

Reicherskreuz Reicherskreuz

B 320B 320

Oberteich Oberteich Neuendorfer Neuendorfer Friedensteich Friedensteich TeichTeich

Teufelsteich Teufelsteich

Drehnow Drehnow

Drachhausen Drachhausen

Sielow Sielow

Schwansee Schwansee

Ullersdorf Ullersdorf

Klein Mucknow Klein Mucknow

Raduschsee Jamlitz Raduschsee Jamlitz Gedenkstätte Gedenkstätte Internierungslager Jamlitz Internierungslager Jamlitz

Trebitz Trebitz

Groß Liebitz Schloss Lieberose Groß Liebitz Schloss Lieberose

Lieberose Lieberose

Dammer Dammer Teich Teich

Schadow Schadow

Striesow Striesow SpreewaldTherme SpreewaldTherme Naundorf Naundorf DissenDissenGuhrow Briesen Werben Werben Guhrow Müschen Müschen Briesen Striesow Striesow

Burg Burg

Schlosspark Schlosspark Byhleguhre Schinkelkirche Byhleguhre Schinkelkirche Holländermühle Holländermühle

Byhleguhrer Byhleguhrer SeeSee

Großer Dutzensee Großer Dutzensee

Byhlen Byhlen

Bergsee Bergsee

Butzener Butzener SeeSee

Bergsee Bergsee

Großer Ziestesee Großer Ziestesee

Mochow Mochow

Großer Mochowsee Großer Mochowsee

Kleiner Mochowsee Kleiner Mochowsee

Doberburg Doberburg

Speichrow Speichrow GoyatzJessern Jessern Goyatz

Schwielochsee Schwielochsee

Friedland Friedland

Beeskow Beeskow

Schlaubetal Schlaubetal

Müllrose

SeenlandOder-Spree Oder-Spree Seenland Müllrose

Ressen-Zaue Ressen-Zaue

B 320 Spreewälder B 320 Spreewälder Spinnstube Straupitz Straupitz Spinnstube

Wußwerk Wußwerk

Caminchen Caminchen

Klein Leine Klein Leine

Groß Leine Groß Leine

Spree-Radweg Spree-Radweg

Lübbenau Lübbenau

B 87

Leibchel Leibchel

Schloss Schloss Spreewaldmuseum Spreewaldmuseum Gurkenmuseum Gurkenmuseum Freilandmuseum Freilandmuseum

Zauche AltAlt Zauche

Spreewald Spreewald

Museum Schloss Lübben Museum Schloss Lübben Schlossinsel, Spree-Arena Schlossinsel, Spree-Arena

Briesensee Briesensee

Briesener Briesener SeeSee

Biebersdorf Biebersdorf

Radensdorf Radensdorf

Dollgen Dollgen

Dollgensee Dollgensee

Groß Leuthen Groß Leuthen Krugau Krugau

Leuthen Klein Leuthen B 87

Groß Leuthener Groß Leuthener See Klein See

Gröditsch

Guhlen Guhlen

Bad Saarow Bad Saarow

Scharmützelsee Scharmützelsee

Wendisch-Rietz Wendisch-Rietz

Lübben(Spreewald) (Spreewald) Lübben

nachLuckau Luckau nach Ragow zumWaldbad WaldbadBornsdorf Bornsdorf AA1313 Ragow zum

Duben Duben

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Sommerteich Sommerteich Schnepfenteich Schnepfenteich

Agrarhistorisches Museum Agrarhistorisches Museum Inselteich Inselteich

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Dürrenhofe Dürrenhofe

Schlepzig Schlepzig

K Hartmannsdorf Hartmannsdorf Lubolz Lubolz

B ch Busus ab chgrgr abenen

Krausnick Krausnick

Duben Duben

Niewitz Niewitz

Freiwalde Freiwalde

Schönwalde Schönwalde

Tropical Island Tropical Island

Brand Brand

Staakow Staakow

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Briesen

Rietzneuendorf Rietzneuendorf

Gersdorf 115 Gersdorf BB 115

Museumsdorf

Legende

Klasdorf Klasdorf

Glashütte Glashütte Museumsdorf

Dornswalde Dornswalde

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Dahme-Seenland Dahme-Seenland

Prieros Prieros

Storkow Storkow

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Kallinchen Kallinchen

Bestensee Bestensee

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Spreenhagen

Storkow Storkow

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Königs Wusterhausen Königs Wusterhausen

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7

A10-Center

A10-Center

Dreieck Spreeau Friedersdorf Niederlehme A 12 Kablow- Dreieck Spreeau A 12 Friedersdorf Niederlehme Ziegelei KablowNiederlehme Zernsdorfer Dannenreich Ziegelei Lakensee Zernsdorfer Niederlehme Dannenreich Zernsdorf

Kersdorfer See Markgrafensteine Kehrsdorfer Schleuse Großer Biegen Lakensee Kehrsdorfer Schleuse Ode Kolpiner See Schloss und Schlosspark Neue Krimnicksee Zernsdorf Krüpelsee r-Sp Alt Golm Großer Biegen Friedersdorf ree Stahnsdorfer See Sender- u. Funktechnikmuseum SaarowCentrum Mühle Kolpin us Ode -Ka Kolpiner See Schloss und Schlosspark Neue a l r Krimnicksee h -Spr SaarowTherme Alt Golm na Krüpelsee Friedersdorf Alt Stahnsdorf ana Kunersdorf Kleiner Fontanepark Stahnsdorfer See Sender-Ragow u. Funktechnikmuseum esu SaarowCentrum eeMühle l Spree Drahendorf Kolpin Kolpiner Senzig al Nottek l Ka l Nau Rybonice See wkan SaarowTherme na Zeesen na nauh Bindow See Kunersdorf Kleiner Fontanepark Lobbiner See ZüloRagow Alt Stahnsdorf l Drahendorf SauenerSpree eka Schenkendorf kNa e O Senzig al Nott Rybonice Kolpiner See der insael wkan Zeesen e Bindow lo Cecilienpark Sauener See Wolzig ü Mittenwalde Lobbiner See -Sp a p Kleistpark Z Burg Storkow Schenkendorf Zeesener See Sek ree Od s Krummer See Neubrück i Dubrow er-Ka Cecilienpark Wolzig pe Kleistpark Mittenwalde Mittenwalde S Burg Storkow Zeesener See Reichenwalde Kummersdorf Helene-See Ziestsee Sauen Sto Krummer See NeubrückS Neuhaus pree-Ka nal Dubrow rk Stiftung August Bier Spree Mittenwalde Krummensee KörbiskrugGroßer TonteichGussow Ziestsee Reichenwalde nal Kummersdorf Küchensee Helene-See Sto ower Neuhaus Wergersee Audioguidepfad Spree Krummensee PfaffendorfSauen Körbiskrug Gussow r Wolziger See Stiftung August Bier K k Seechen Großer Storkower A 13 an Radkuriositäten Küchensee ow Katjasee Großer Tonteich Tonteich Kleiner Dolgen oder al Kleiner Wergersee e Audioguidepfad BrieskowPfaffendorf r Fasanen- und Wildpark Wolziger See Didi Senft Großer Storkower Ka Radkuriositäten Seechen A 13 MühlroserSee Katjasee Trüberoder See na Philadelphia Kleiner Dolgen Kleiner Tonteich BrieskowFinkenheerd l Didi Senft Fasanen- und Wildpark oder Langer See MühlroserSee Trüber See Görsdorf Philadelphia Tonsee Groß Schauen Kleiner Görzig Groß Lindow Finkenheerd Katharinengraben Dahmsdorf oder Langer See Kolberg Bestener See Pätzer TonseeGräbendorf DiensdorfGallun Kutzingsee Görsdorf Fischereimuseum Dolgensee GroßSchaplowsee Schauen Kleiner Görzig Groß Lindow Heimatmuseum Katharinengraben Dahmsdorf Vordersee Kolberg B 246 Katharinensee Bestener See Großschauener Pätzer Radlow Kiessee DiensdorfFischereimuseumSchaplowsee Gallun Küchensee Dolgensee nach Zossen Kutzingsee Gräbendorf Heimatmuseum See Vordersee Spree B 246 Großschauener Frauensee Radlow Kiessee Küchensee Ode nach Motzener Zossen Großer Katharinensee Müllroser RietzPätz Klein Eichholz Wiesenau r-S See Großer Spree B 87 See Alter Frauensee pre See Ode Großer Müllroser Neuendorf Herzberg RietzPätz Motzener Tiefer See Klein Eichholz Wochowsee e-K Wiesenau r-S Wochowsee Großer B 87 Huschtesee See Alter pre See an Selchow Wochowsee Neuendorf Herzberg Tiefer See Glienicke al e-K Großer Wochowsee Pätzer Huschtesee a Selchow Lindenberg Radinkendorf Belenzsee na Selchower Glienicke Hintersee Großer See Kleiner Griesensee Gutssee Pätzer l Motzen Schloss Streganzer See Lindenberg Radinkendorf Belenzsee Selchower See Klein Rietz Groß Förstersee Schmöldesee Hintersee Kleiner Griesensee Gutssee Wettermuseum Motzen Linowsee Schweriner See Bugk Großer Schloss Streganzer See Streganz Rietz Griesensee B 246 Klein Rietz Groß Förstersee Schmöldesee Wendisch-Rietz Paddenpfuhl Streganz Linowsee Schweriner See Bugk Wettermuseum Hölzener See Wildgehege Rietz Großer Wucksee Großer Griesensee B 246 Degelnischer Aeronautisches B 246 Siedlung Großer Großer Glubigsee Wendisch-Rietz Paddenpfuhl Hölzener See Hirschaue Rießen Kleiner See Wildgehege Schwerin Bugker See Großer Kleiner Observatorium WuckseeWucksee Degelnischer Karbuschsee Aeronautisches Neuendorf B 246 Siedlung Großer Bugker See Großer Glubigsee Mixdorf Pohlitzer See Hirschaue Rießen Guldensee Kleiner See Schwerin Observatorium Dobrasee Karbuschsee Kleinköriser Neuendorf Kleiner Wucksee Pohlitz Oder-Neiße-Radweg Töpchin Mixdorf PohlitzerGroßer See Springsee Buckow Guldensee Dobrasee Schervenzsee Großer Pohlitzer See See Pohlitz Langer Großer Kleinköriser AhrensOder-Neiße-Radweg Töpchin Springsee Töpchiner Buckow Großer Roßkardtsee Schervenzsee Großer Pohlitzer See See See dorfer Langer Ahrensdorf AhrensSee Töpchiner Großer RoßkardtseeModdersee Schneeberg See Langesee See dorfer Schulzensee Ahrensdorf See Krummer Moddersee Klein Köris Burg Beeskow Falkenberg Bornow Kehrigk Schneeberg See Bahrensdorfer Langesee Zemminsee Melangsee Limsdorf See Schulzensee Tonsee Klein Germanische Kies Krummer Köris Siedlung Beeskow Stadtkern B 246 Falkenberg Bornow Kehrigk See BurgHistorischer Bahrensdorfer Zemminsee Groß Tonsee Hermsdorf Schinkensee Melangsee Limsdorf See Kies Köris Germanische Siedlung Historischer Stadtkern Grunow B 246 Schäferei Schweriner See See Dokumentationszentrum Hermsdorf Schinkensee Groß Köris Groß Köris Großer Grunow Spree Erlebniswelt Kohlsdorf Schäferei Tauche Schweriner See Schwerin Hammersee Grubensee Alltagskultur der DDR Görsdorf Dokumentationszentrum Wotzensee Groß Köris Großer Spree Krügersdorf Erlebniswelt Kohlsdorf Tauche B 168 Schwerin Hammersee Grubensee Löpten Alltagskultur der DDR Görsdorf Fünfeichen Wotzensee Treppelsee Großer Krügersdorf Teupitzer See Leipsee B 168 Münchehofe Giesendorf Löpten Fünfeichen Möggelinsee Treppelsee Großer Großer Drobschsee Leipsee Kummerow Egsdorf Teupitzer See Münchehofe Bremsdorf Großer Giesendorf Möggelinsee Treppelsee Großer Drobschsee Teupitz Lebersee Kummerow Egsdorf Zeust Bremsdorf Schwenowsee Kossenblatter Großer Tiefer See Treppelsee Stremmen Teupitz B 179 Zeust KleinerLebersee See Schwenowsee Kossenblatter Tiefer See Oelsener See Stremmen Neuendorfer B 179 Reudnitz Kleiner Zeschsee Kleiner Teupitz See Diehlo Neuendorf Zeuster See Klopot Oelsener See Neuendorfer Reudnitz Kleiner Kossenblatter Zeschsee See Teupitz Diehlo Neuendorf Zeuster See Alt-Schadow Spree Klopot Kossenblatter See Tornower See See Alt-Schadow Spree Ranziger See Halbe Zesch See Werder Tornower See Tornow Kossenblatt Ranziger See Halbe Zesch Tornow Werder Neuendorf Ranzig Kossenblatt Groß Briesen am See Spree Kieselwitz Neuendorf Ranzig Leißnitzsee Leißnitz Groß Briesen am See Plattkow Ranice Spree Kieselwitz Leißnitzsee Leißnitz Möbiskruge Plattkow Ranice Hohenbrück-Neu Schadow Pretschen Möbiskruge Klingeteich Hohenbrück-Neu Schadow Pretschen Glower See Klingeteich Spree-Radweg Burg Friedland Chossewitz Kobbin Spree Glower See Oderiner See Spree-Radweg A 13 Kloster, Klostergarten Burg Friedland Chossewitz Neu Schadow DahmeKobbin Spree Leibsch Oderiner See Köthener See Chossewitzer A 13 Kloster, Klostergarten e-tkanal Leibsch Günthersdorf hmflu Neu Schadow DaUm Trebatsch Chossewitzer See nal Köthener See Günthersdorf Wittmansdorf Weichensdorf Schäfersee Trebatsch Umflutka Leichhardt-Museum See Wirchensee Wittmansdorf Weichensdorf Oderin Schäfersee Möschensee Wirchensee Leichhardt-Museum Niewisch Oderin Treppeln Spree Möschensee Baruth/Mark Niewisch Schuhlen-Wiese Treppeln Spree Pichersee Baruth/Mark Schuhlen-Wiese Radeland Ossendorf Pichersee Rähdensee Kuschkow Radeland Schwanensee Ossendorf Groß Mucknow Swietensee Rähdensee Ratzdorf Kuschkow Schwanensee Groß Mucknow Swietensee Ratzdorf Krügersee Pieskow Wellmitz Gröditsch Krügersee Briesen Pieskow Wellmitz

Zur Therme Ludwigfelde Zur Therme Ludwigfelde

Wildau Wildau

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12

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Kurort Bad Saarow

Tagsüber im Spa… und abends ein Cocktail am „Betrunkenen Piano” man ausgiebig frühstücken oder abends, als Abrundung zu Wellness und Spa, leichte, ausgewogene Speisen genießen. Das rustikale Restaurant „Pechhütte“ mit seiner großen Terrasse ist bekannt für regionale Spezialitäten aus der Mark Brandenburg, von Wildschweinbraten über Bulette bis zum Fisch aus dem Scharmützelsee.

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Jagdstube

Einst gingen hier in den „goldenen“ 1920er Jahren Größen aus Theater, Film und Sport ein und aus. Gäste wie Max Schmeling oder Ernst Lubitsch genossen im damaligen Bad Saarower „Kurhaus Esplanade“ den grandiosen Blick auf den Scharmützelsee. Heute bietet an dieser Stelle das 2003 am Hafen der „Scharmützelsee Schifffahrt“ eröffnete Hotel Esplanade Resort & Spa seinen Gästen zu jeder Jahreszeit ein abwechslungsreiches Programm in jeder Hinsicht. Der 3.500 Quadratmeter große Esplanade Spa mit Sole-Außenpool, InnenSportschwimmbecken, Fitness- und Saunabereich sorgt zusammen mit einem umfangreichen Behandlungsangebot für

Dazu kommen die H2O-Bar für die Vitamin-Versorgung zum Wellness-Angebot, die Max-Bar als Treffpunkt für TVSport-Begeisterte oder „Das betrunkene Piano“ für Cocktail-Freunde. Die Winston-Lounge für Raucher und WhiskeyLiebhaber unter dem Dach der „Dependance“ wartet auf alle, die den Abend gern in gemütlicher Atmosphäre am Kamin ausklingen lassen. Verschiedene Arrangements – vom Day Spa bis zum mehrtägigen Aufenthalt – helfen, den Stress des Alltags hinter sich zu lassen.

Entspannung auf der ganzen Linie. Hier dreht sich alles um die Themen Entschleunigung, Ernährung, Schönheitspflege, Fitness und Stressmanagement. Kulinarisch können sich Hausgäste und Tagesbesucher in den drei Restau-

rants des Hauses verwöhnen lassen. In der „Dependance“, dem einzigen erhaltenen Gebäude des ehemaligen Kurhauses, wird Tradition mit internationaler Küche höchster Qualität neu belebt. Im Restaurant „Silberberg“ kann

FerienmagazinLeserwettbewerb

„Scharmützel” der besonderen Art

Bernd und Ursula Dietrich aus Wuppertal über einen Aufenthalt am Scharmützelsee: „Meine Frau Ursula und ich zählen zu den „jungen Alten“. Unsere Touren, die … zumeist mit Wohnwagen, Kajaks und Fahrrädern durchgeführt werden, führen uns auf der Suche nach schönen Paddelrevieren immer wieder in Deutschlands Osten, meist begleitet von Sportfreunden unseres Wuppertaler Kanu Clubs. Im August war das „Märkische Meer“ unser Ziel… Bei der Vorbereitung recherchierten wir im Juli via Internet alle Veranstaltungen rund um den Scharmützelsee und fanden das „Wasserscharmützel”

zwar nur mit Regenschirm, aber bei Flaute sind wir euch mit unseren schnellen Seekajaks überlegen, wir melden uns an!“ Die Sportkameraden am Scharmützelsee sahen es sportlich (vielleicht auch etwas belustigt) und luden uns ein. Am Scharmützelsee absolvierten wir unser „Trainingsprogramm“ auf dem Wasser, im Wechsel mit vielen schönen Radtouren durch die Märkische Heide, Wanderungen durchs zauberhafte Schlaubetal mit Abstecher zum beeindruckenden barocken Kloster in Neuzelle und einer Schwitzkur im Satama. Zum Frühstück wurde natürlich nicht die Westdeutsche Zeitung, sondern die Märkische Oderzeitung gelesen.

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ld Foto: Klaus Langfe

der Seglergemeinschaft Scharmützelsee (SGS). Wohlwissend, dass auch Segeln abhängig von den Launen der Natur ist, forderten wir bereits von Wuppertal aus die dortigen Segler nach dem Motto heraus: „Ein Scharmützel unter Gleichen ist doch langweilig, wir Kanuten „segeln“

Weitere Informationen und Reservierungen unter: Hotel Esplanade Resort & Spa Seestraße 49, 15526 Bad Saarow D/7 Tel. +49 33631 4320, Fax 4328222 info@esplanade-resort.de www.esplanade-resort.de

Dann der Wettkampftag zum Wasserscharmützel 2012. Von Spott kein Schimmer, eher Respekt, wohl weil der Wetterbericht kaum Wind für den kommenden Tag voraussagte. Alle Segler wurden zum Start geschleppt oder bewegten sich mit Hilfsantrieb dorthin. Wir paddelten relaxed zum Start. Kein Segelboot kam aus eigener Kraft über die Startlinie. Wir selbst wandelten unsere „Focksegel“ um in Sonnenschirme. Die Regattaleitung brach die Regatta wegen irregulärer Bedingungen ab. Wir durften am Abend den Wanderpokal als „Sieger der Herzen“ in Händen halten, ohne ihn gewonnen zu haben. Von Traurigkeit keine Spur – es war einfach ein großer Spaß. Wir hatten einen sehr schönen Tag – und überhaupt einen sehr schönen Urlaub am Märkischen Meer. Wir kommen wieder… Bernd und Ursula Dietrich aus Wuppertal


Kurort Bad Saarow • Wendisch Rietz • Storkow • Groß Schauen

Adler trifft Zander Drei Seen kulinarisch auf einer schönen Tagestour erleben

Neuer Imbiss und touristische Anlaufstelle direkt am „Drei-SeenRadweg“ in Storkow-Wolfswinkel Seen im Blick, ausreichend Luft im Reifen und üppige Natur vor der Nase – so sausen Radler schon lange durch das faszinierende Seenland Oder-Spree. Eine echte Perle unter den Rad-Pfaden ist die Drei-Seen-Tour, bei der Sattelritter Scharmützelsee und Storkower See umkurven. Den wunderbar stillen Glubigsee gibt es noch extra obendrauf. Das Schöne an der Strecke: Man kann von vielen Punkten aus starten und fährt immer nah am Wasser. Im Sommer also Badesachen nicht vergessen! Eine ganz neue Gelegenheit zur Rast am Wegesrand bietet sich Sattelrittern im „Radel In“ in Storkow-Wolfswinkel. Das Domizil liegt nicht nur direkt am Storkower See – hier treffen auch „Drei-Seen-

Den Abschluss der Tour bildet der Fischerhof Köllnitz. Dort kann man in der Ausstellung der Sielmann Stiftung eine Menge über Fischadler und Zander erfahren – in den „Köllnitzer Fischerstuben” den Zander auch genießen (s. auch S. 33 und 34). genden Gewässern finden Gäste dort auch Brandenburgs Fischereimuseum und die Ausstellung Sielmanns Naturlandschaft Groß Schauener Seen.

Adler trifft Zander Bad Saarow

Storkow Fischerei Köllnitz

Radel In

Groß Schauen

Wendisch Rietz

Länge der Tour: ca. 50 km Start: Storkow Ziel: Groß Schauen oder umgekehrt An-/Abreise mit Bahn: (Bhf Storkow, Wendisch Rietz) ODEG, OE36, Mehr Informationen Tourismusverband Seenland Oder-Spree e. V. D/7 Ulmenstraße 15, 15526 Bad Saarow Tel. +49 33631 868100, Fax 868102 info@seenland-os.de www.seenland-os.de

„Radel In“ lockt nicht nur Pedalritter Tour“, „Teufelstour“ und 66-Seen-Wanderweg aufeinander. Nicht nur Radler, auch Wanderer und Wasserwanderer erwartet ein kleiner feiner Imbiss mit Leckereien, Eis und Getränken. Betreiber ist die Fischerei Köllnitz. Natürlich dürfen deshalb Räucherfisch und Fischbrötchen nicht fehlen. „Wir planen Öffnungszeiten von Ostern bis Oktober“ so Sven Scholtz vom Köllnitzer Fischerhof.

Ausflügler entspannen am „Radel In“ in purer Idylle zwischen See und Wald. Im urigen Blockbohlenhaus aus Fichtenstämmen finden Gäste auch einen Infostand mit Prospekten und Flyern und Wanderkarten. Kleine Radler und Wanderer toben auf dem modernen Spielplatz gleich nebenan. Das „Radel In“ ist aber nicht nur eine Bereicherung für Ausflügler. Auch Einheimische huschen

gern mal rein, um Fisch zu ordern oder einfach nur einen Kaffee in herrlicher Naturkulisse zu genießen. Radler schwingen sich nach der Pause wieder in den Sattel, um etwa den Scharmützelsee anzusteuern. Zunächst geht es am Ostufer des Storkower Sees Richtung Wendisch Rietz. Von dort könnte die Tour weiter ins mondäne Bad Saarow führen. Nicht nur eine herrliche Landschaft, auch noble Villen von extravaganter Architektur liegen am Radpfad. Kontakt über: Tel. +49 33678 62006 Fischerei Köllnitz eG (s. auch S. 33) www.koellnitz.de

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Sonne glitzert im See. Ab und an schwappen kleine Wellen ans Ufer. Vom Wasser weht ein laues Lüftchen. Es ist der Beginn eines perfekten Urlaubstages an Groß Schauener-, Storkower- und Scharmützelsee. An den Radwegen, die alle Gewässer verbinden, finden Gäste nicht nur Ferienfeeling, sondern auch etliche Gelegenheiten zum Schmausen. Der Name der „Adler trifft Zander“-Tour ist dabei Anspielung auf den Mix aus Gaumenfreude und Naturgenuss. „Adler trifft Zander“ ist übrigens typisch für viele Tagestouren, die in diesen herrlichen Landstrich locken. Biker finden auf den beschriebenen Strecken gastronomische Vielfalt, Familienangebote und Natur pur. Gut zu wissen: Bei allen Tagesfahrten kommen Sie mit Bahn und Bus hin sowie vom Start/Zielort auch wieder zurück. Auf der „Adler trifft Zander“-Route erleben Radler u. a. das beschauliche Diensdorf-Radlow, Wendisch Rietz und Storkow. In der „Storchenstadt“ lohnen Abstecher auf die Burg und ins Radmuseum. Nicht nur kleinen Abenteurern sei eine Stippvisite im Freizeitpark WendischRietz – u. a. mit Tierhof, Spielplatz und Minigolf – empfohlen. Badestellen finden sich fast im Minutentakt. Dass Fischgerichte im Mittelpunkt stehen, versteht sich in diesen wasserreichen Gefilden fast von selbst. Darf es leckerer Zander oder doch lieber Aal sein? Wirte brutzeln am Wegesrand aber auch saftige Steaks oder bringen knackige Salate auf die Teller. Eine Rast schon zu Beginn oder dann am Ende der Tour lohnt etwa in der Erlebniswelt der Fischerei Köllnitz. Neben Leckereien aus umlie-


Storkow

Wasserbüffel in Feuchtwiese Was es damit auf sich hat, erfahren Neugierige auf Burg Storkow Kinder spielen Fange. Ein Pärchen schmust im Ruderboot. Wenige Meter entfernt räkelt sich ein Urlauber auf seiner Luftmatratze. Hier, am idyllischen Storkower See, ist die Welt noch in Ordnung. „Mal entspannen und alle Viere gerade sein lassen – wir urlauben hier schon seit Jahren“, schwärmt ein Berliner. Heute will er mit Familie noch den See umkurven, nachmittags die Storkower Burg anschauen. Das über 800 Jahre alte Gemäuer ist ein in der Mark einzigartiges Zentrum für Kultur und Naturschutz. Dazu gibt es eine faszinierende Ausstellung über „Mensch und Natur” und eine über die Altrocker von den Puhdys. Gäste kommen aber auch wegen der gut sortierten Bibliothek oder Leckereien im Burg-Café. „Wegbereiter für die Störche” Viele, die an den Burgwiesen wandern, reiben sich verdutzt die Augen. Hier grasen jetzt vier echte Wasserbüffel! „Das Ganze ist kein Gag, sondern eine gezielte Aktion“, erklärt Storkows Tourismusmanager Werner Krumbein. „Die Büffel sollen Wegbereiter für neue Störche sein. Schließlich tragen wir Meister Adebar im Stadtwappen.“ Doch im wah-

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ren Leben machten sich die Rotschnäbel im Ort zuletzt rar. Die stämmigen Büffel sind nicht nur als naturnahe Rasenmäher gedacht. Die Tiere verhindern auch die Austrocknung der Feuchtwiesen und garantieren so Lebensraum für Lurche, die Nahrungsgrundlage für Störche. „Eine Bühne auf der Düne” Für Ausflüge in die Umgebung halten Werner Krumbein und sein freundliches Burg-Team viele Tipps parat: beispielsweise den Abstecher zur beeindruckenden Binnendüne Waltersberge. Sandmassen türmen sich hier 33 Meter auf. Demnächst soll die Natur-Rarität noch um eine zwei Meter hohe Aussichts-Plattform ergänzt werden. „Eine Bühne auf der Düne sozusagen“, schmunzelt Krumbein. Auch auf vielen anderen Rad- und Wanderwegen finden Gäste unberührte Natur. Genaueres erfährt man in der faszinierenden Schau „Mensch und Natur“ auf der Burg.

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Kurzweil auch außerhalb der Burg Hier wird auch für junge Besucher viel geboten: sei es in kleiner Runde mit „Zehn kleinen Ritterlein“ oder als Schulklasse bei einem Mittelalterspaß. In den thematischen Projekten erfahren Schüler, wie unsere Vorfahren lebten. Ein Gaudi der besonderen Art ist der Besuch des Irrlandia-MitmachParks. Hier kann Groß und Klein nicht nur schaukeln und klettern, sondern im Maislabyrinth umherirren. Der neueste Renner sind die

atemberaubenden Irrlandia-Rutschen. Etwas ruhiger, doch nicht weniger amüsant, geht es bei einem abendlichen Rundgang mit dem singenden Nachtwächter zu. Teilnehmer erfahren viel über die Stadthistorie. Für viele Storkower Stammgäste ist die Stadt aber vor allem ein Ort der Kultur. Auf der Burg finden das ganze Jahr über Konzerte, Theater- und Kabarettaufführungen statt. Lesen Sie dazu mehr auf Seite 35!

Herausgepickt: E Die Erlebnisausstellung „Mensch und Natur – Eine Zeitreise“ zeigt einen historischen Abriss der Natur- und Kulturgeschichte der Region zwischen Oder, Dahme und Spree. Termine 2013: E 18. Mai: 4. Burgjubiläum & Partynacht mit „Get Stoned“ E 17. und 18. August: 4. Gauklerfest E 31. August: „Karussell”Konzert, Freilichtbühne, Burg E 1. September: 12. Radscharmützel E 22. September: 4. Hoffest Burg Storkow (Mark) Tipp: Die neuen Eigentümer von Schloss Hubertushöhe planen u. a. einen Literaturpfad. 2013 eröffnen am Storkower See zunächst Imbiss und Biergarten. Tourist-Information Storkow (Mark) Burg Storkow Schloßstraße 6, 15859 Storkow Tel. +49 33678 73108, Fax 73229 tourismus@storkow.de C/8 besucherzentrum@storkow.de www.storkow.de


Groß Schauen • Limsdorf • Ranzig

Zander-Show Märkische Fischgalerie von Berliner Sänger eröffnet Der Wels ist ganz zart, das Zanderfilet eine Gaumenfreude. Forelle geht sowieso immer: Das Groß Schauener Restaurant „Köllnitzer Fischerstuben“ ist seit Jahren ein Aushängeschild märkischer Gastlichkeit. In dem rustikal und liebevoll eingerichteten Restaurant finden 70 Gäste Platz, noch einmal 17 im Wintergarten mit schönem Blick aufs Wasser. Das Ganze ist behindertenfreundlich ausgestattet, darauf hat man Wert gelegt. Das Haus hat viele Stammgäste, die nicht nur auf frischen Fisch, sondern auch auf die herrliche Landschaft schwören.

E schöne Stellplätze am Springsee E Vermietung von Wassertretern, Ruderbooten und Paddelbooten E Transfer zwischen Springsee und Spree (Alt-Schadow) E ideal für Radtouren, Wanderungen E auf unserem 21 Hektar großen Gelände gibt es Biotope wie die Springquellen und in der Nähe das Seerosenfließ zu entdecken E Angelkartenverkauf

Köllnitz. Zukünftig sollen regionale Künstler zum Zug kommen. „Die Schau wird im Halb-Jahres-Turnus wechseln“,

Zander-Bank (oben), Groß Schauener See (unten) Fischgalerie Seit 2011 ist der Köllnitzer Fischereihof um eine Attraktion reicher: die „Märkische Fischgalerie“. Und wer hat die Schau in der Welt der Hechte und Zander eingeweiht? Natürlich Frank Zander, der einige seiner Bilder ausstellte. „Viele wissen gar nicht, dass Frank auch Grafiker ist und malt“, so Peter Witzke von der Fischerei

Tipp für Radler Teufelstour Sein 38 Meter langes Fahrrad ist das längste der Welt. Ein aus 61 Fußbällen konstruiertes Bike gilt als einziges Kicker-Velo des Erdballs. Insgesamt schraubte Dieter „Didi“ Senft über 120 irre Räder zusammen. 17 Mal fand er damit Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde. „Alle Vehikel fahren auch wirklich“, betont der Märker. Das Schönste: Didis ausgeflippte Konstruktionen kann heute jeder be-

Naturcampingplatz am Springsee

staunen – im Radkuriositätenmuseum (Lebbiner Straße 2) von Storkow. Richtig weltberühmt wurde der Karosserieschlosser allerdings nicht mit seinem ausgefallenen Hobby, sondern als „El Diabolo“, eine Art

so Peter Witzke. Zanders neuester (Schmunzel-) Hit auf dem Fischhof: die „Zander-Bank“ – das Sitzmöbel gestalteten Tischler in Anlehnung an ein BildMotiv des Berliner Sängers. Tipps: E Hofladen, Fischgalerie & Fischereimuseum, täglich geöffnet (Vorsaison 9-16 Uhr und Hauptsaison 9-18 Uhr) E Ausstellung Sielmanns Naturlandschaft Groß Schauener Seen E Veranstaltungsräume für bis zu 60 Personen E rustikale Grillhütte am Wasser E Wer länger bleiben will, kann dies im 3-Sterne-Hotel tun: Elf komfortable Zimmer erwarten ihre Gäste.

Fischerei Köllnitz eG Groß Schauener Hauptstraße 31 15859 Storkow (Mark) C/8 Restaurant: Tel. +49 33678 61084, Fax 41773 Hotel: Tel. +49 33678 6960, Fax 69632 koellnitz@t-online.de www.koellnitz.de

lebendiges Teufel-Maskottchen der Tour de France. Hier macht der 60Jährige auf der Strecke Fahrern in seinem Teufelskostüm die Hölle heiß. Manche halten den Tüftler für besessen. Doch irgendwie passt so ein Unikum in die Region der schönen Radrouten. Dabei ist die „Teufelstour“, die auf „El Diabolo“ anspielt, eine eher gemütliche Radrunde. Teuflisch gut drauf sein muss man dafür nicht unbedingt. Ganz entspannt geht es vorbei am Großen Storkower-, Groß Schauener und Schaplowsee. Mehr Infos: www.seenland-os.de

Naturcampingplatz am Springsee*** Am Springsee 1 15859 Storkow OT Limsdorf D/8 Tel. +49 33677 440, Fax 62093 info@springsee.de www.springsee.de

Märkisches Seecamp K Camping am klarsten See der näheren Umgebung E Stellplätze direkt am Wasser E Vermietung von Wohnwagen E Verleih von Fahrrädern, Tretautos, Ruder- und Tretbooten E ideal für Rad- und Wandertouren E Verkaufsstelle mit täglich frischen Brötchen und Brot und anderen Waren des täglichen Bedarfs E Angelkartenverkauf E Verkauf von Rad- & Wanderkarten E Gasflaschentausch E geöffnet: 1. April bis 31. Oktober

Märkisches Seecamp*** Ranziger Hauptstraße 21 a 15848 Tauche OT Ranzig E/9 Tel. +49 33675 59033, Fax 72172 info@maerkisches-seecamp.de, www.maerkisches-seecamp.de

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Sielmann-Ausstellung Ein Spaziergang vor oder nach dem Mahl ist da fast schon Ritual. Vom nahen Aussichtsturm hat man einen klasse Blick über die „Naturlandschaft Groß Schauener Seen” der Sielmann-Stiftung, die sich hier um vom Aussterben bedrohte Tierarten wie beispielsweise den Fischotter, die Rohrdommel und die Trauerseeschwalbe kümmert. Außerdem lohnt der Besuch des Heinz Sielmann Info-Zentrums (s. S. 34).

Camping-Tipps:


Storkow • Groß Schauen

Zu Gast bei Fischotter und Fischadler Sielmanns Naturlandschaft Groß Schauener Seen – eine neue Ausstellung fasziniert Besucher

Jahrzehntelang bereiste Heinz Sielmann (1917-2006) die Erde als Tierfilmer und Naturschützer, vom Äquator bis zu Nord- und Südpol. Leitsatz der 1994 gegründeten Heinz Sielmann Stiftung ist „Naturschutz als positive Lebensphilosophie“. Die Stiftung will durch Ankauf und Pflege von Biotopen Lebensräume für bedrohte Arten schaffen und erhalten, wobei sie ihre Arbeit fast ausschließlich aus Spenden finanziert. 2001 entstand auf diese Weise die über 1.000 Hektar große Sielmanns Naturlandschaft Groß Schauener Seen. Bedrohte Tiere schützen „Ziel war die langfristige Sicherung großräumiger, ökologisch wertvoller Gebiete als Lebensraum für bestandsbedrohte Tierarten”, erläuterte Inge Sielmann, als sie dort im Mai 2008 den Natur-Erlebnisweg einweihte. Wertvolle Biotope sind unter anderem Erlenbruchwälder, dichte Schilfgürtel und Kleinode wie Binnensalzstellen mit seltenen Orchideenarten. Kraniche und Rohrdommeln brüten hier und auch der Fischadler bietet bei seiner Jagd über den Seen ein grandioses Naturschauspiel.

auch Kindern eine Fülle an Entdeckungsmöglichkeiten geboten. Die Ausstellung wurde gestaltet vom Berliner Architekturbüro STORIES WITHIN ARCHITECTURE. Sielmann-Ausstellung Groß Schauener Hauptstraße 31 15859 Storkow (Mark) C/8 täglich geöffnet, Vorsaison 9-16 Uhr und Hauptsaison 9 bis 18 Uhr, Eintritt ist frei. Kontakt: Heinz Sielmann Stiftung Tel. +49 5527 9140 www.sielmann-stiftung.de Spendenkonto: Sparkasse Duderstadt Konto 323, BLZ 260 512 60

Mit der Kamera live dabei – man kann in Groß Schauen den Fischadlern im Adlernest zusehen

Ehepaar Sielmann

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In der Ausstellung Empfehlung für Besucher Unter dem Motto „Eintauchen und Abheben“ lädt die neue Ausstellung auf dem Gelände der Fischerei Köllnitz eG dazu ein, die Sielmanns Naturlandschaft aus ungewöhnlicher Perspektive zu entdecken. Die Besucher können in die Unterwasserwelt der Seen abtauchen, zu einem Flug über die Landschaft abheben oder die Uferzonen erkunden. Das Ausstellungskonzept für die drei Lebensräume Wasser, Luft und Uferzone beinhaltet zahlreiche Mitmachelemente zum Ausprobieren: Besucher können zum Beispiel tasten wie ein Fischotter oder greifen wie ein Fischadler. Auf kleinstem Raum wird

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Herausgepickt: Prof. Heinz Sielmann hat auf einzigartige Weise den Naturschutz vielen Menschen näher gebracht. Es war ihm immer wichtig, Menschen zu eigenverantwortlichem Handeln im Dienste der Natur anzuregen. Dies tat er nicht mit dem erhobenen Zeigefinger, sondern durch seine überzeugenden Worte und Filme, welche die Menschen von der Schönheit und Erhaltenswürdigkeit der Natur überzeugten. 1994 gründete er zusammen mit seiner Frau Inge die Heinz Sielmann Stiftung.

Tipp für Radler: Rundweg Groß Schauener Seen Vom Bahnhof Storkow geht’s in Richtung Wochowsee, durch den Schaplower Weg am neuen Aussichtsturm vorbei zum Runddorf Groß Schauen und zum Erlebnishof der Fischerei Köllnitz. Auf dem Fischerhof mit Kinderspielplatz und Fischereimuseum kann man angeln und die Ausstellung der Heinz Sielmann Stiftung besichtigen.

Vom etwa zwei Kilometer entfernten Aussichtsturm Selchow hat man einen herrlichen Blick über Wiesen und den See samt der in den Feuchtgebieten lebenden Fauna. Auf dem markierten Weg passiert man Selchow, Schwerin und den Dobrasee, einen idyllisch gelegenen kleinen Waldsee, der zum Baden einlädt. Über Bugk, ein einstiges slawisches Rundplatzdorf am Bugker See in reizvoller Endmoränenlandschaft, und Wochowsee geht es zurück.

Er zeigte als Erster Tierdokumentationen im Fernsehen. Bis zu seinem Tod im Jahr 2006 wurden allein in der Reihe „Expeditionen ins Tierreich“ mehr als 200 Sielmann-Folgen ausgestrahlt. Daneben drehte er etwa 30 Unterrichtsfilme für Allgemeinbildende Schulen und an die 100 Dokumentationen. Seine großen Kinofilme „Lied der Wildbahn“, der Kongofilm „Herrscher des Urwalds“, „Galapagos – Landung in Eden“ und „Lockende Wildnis – durch die Wildbahnen von Nordamerika“ wurden weltweit in bis zu 25 Sprachen gezeigt. Inge Sielmann begleitete ihren Mann des Öfteren bei Dreharbeiten und half ihm als gelernte Cutterin beim Schneiden seiner Filme. Nach dem Tod von Heinz Sielmann wurde die gebürtige Hamburgerin Vorsitzende des Stiftungsrates der Heinz Sielmann Stiftung.


DREI STRELEBURGEN Storkow • Beeskow • Friedland

Drei Streleburgen auf einen Ritt Einst waren sie Wehrburgen, heute sind es Kulturzentren Tourist-Information Burg Friedland E/9 Pestalozzistraße 3, 15848 Friedland Tel. +49 33676 45978 tourismus@friedland-nl.de www.friedland-nl.de Öffnungszeiten: Ostern bis Oktober tägl. 10-18 Uhr

Burg finden Sie verschiedene wechselnde Ausstellungen, unter anderem eine komplett eingerichtete Wohnung mit Gegenständen der vergangenen 100 Jahre. Vor der Burg kreuzen sich mehrere regionale und überregionale Radwege. Auch für Erfrischungen

Seit 2005 gibt es den Verbund der StreleBurgen zwischen Beeskow, Storkow und Friedland. Seitdem werden auf den drei historischen Anlagen anspruchsvolle kulturelle Programme veranstaltet. Burg Storkow 800 Jahre nach ihrer ersten urkundlichen Erwähnung erstrahlt die Burg Storkow seit 2009 in neuem Glanz. Die mittelalterliche Anlage, 1978 gänzlich abgebrannt, ist nach vollständiger Rekonstruktion touristischer und kultureller Mittelpunkt der Stadt Storkow an den Ufern des Storkower Sees. Mit Ausstellungen, der Tourist-Information, Burg Beeskow dem Besucherzentrum des Naturparks DahmeHeideseen, der Stadtbibliothek, der Freilichtbühne und den Sälen für Konzerte, Theater, Feste und Lesungen sowie dem Burgcafé ist sie eine moderne Kulturlocation mit beeindruckender historischer Kulisse. Lesen Sie mehr auf S. 32! Burg Beeskow Die 1316 erstmal erwähnte Burg kann auf eine wechselvolle Bau- und Nutzungsgeschichte zurückblicken. Das heutige Erscheinungsbild ist wesentlich durch Bauten geprägt, die zwischen 1519 und 1524 entstanden. Heute befindet sich auf dem Burggelände ein Kultur- und Bildungszentrum. Zu sehen sind historische Ausstellungen zur Beeskower Region, eine Tabakausstellung und zeitgenössische Kunst. Ein wunderbarer Ausblick vom 30 Meter hohen Bergfried bietet sich auf die Stadt

Burg Storkow

Burg Friedland und die Spreelandschaft um Beeskow. Das denkmalgeschützte Ensemble der Burg bietet die perfekte Kulisse für Veranstaltungen aller Art – historische Feste und Märkte, Opernabende, Sommertheater, Kinderoper und Konzerte, viel Sehens- und Hörenswertes für kleine und große Besucher. Burg Friedland Mit fast drei Meter dicken Mauern ist sie die kleinste der drei Streleburgen. Die heutige Ansicht erhielt die 1301 erstmals erwähnte Burg schon 1658. Seit 2004 beherbergt die Burg den Tourismusverein. Heute finden regelmäßig Veranstaltungen in der Burg und auf dem Burghof statt. Die größte ist das jährliche Musikfestival „Jenseits von Millionen” mit Bands aus ganz Europa und Übersee – eine Empfehlung für junge Musikliebhaber. In der

und das leibliche Wohl ist gesorgt. Auf der Terrasse an den Außenmauern lädt die Burgschänke im alten Marstall ein. * Die Streleburgen verbinden auch Straßen, Wander- und Radwege. Zwischen Beeskow und Storkow verkehrt die Eisenbahn. Informationen zu Führungen in den Burgen und Städten sowie über Veranstaltungen – siehe rechte Spalte! Herausgepickt: Woher stammt der Name „Streleburgen”? – „Strele” leitet sich von der altdeutschen Bezeichnung für Sense bzw. Sichel ab. Die Familie von Strele prägte die Region im 13. und 14. Jahrhundert als Lehnsherren und nannte alle drei Burgen ihr Eigen. Auch heute noch zieren drei Sensen sowohl das Beeskower als auch Friedländer Stadtwappen.

Tourist-Information Storkow (Mark) Burg Storkow Schlossstraße 6, 15859 Storkow C/8 (Mark), Tel. +49 33678 73108 tourismus@storkow.de www.storkow.de, tägl. 10-17 Uhr, letzter Einlass in Ausstellungen um 16 Uhr (s. auch S. 32) Veranstaltungen 2013: E 18. Mai: 4. Burgjubiläum & Partynacht mit „Get Stoned“ E 7. Juli: Konzert Gregorianika E 17.-18. August: 4. Gauklerfest E 31. August: „Karussell”-Konzert E 1. September: 12. Rad-Scharmützel E 22. September: 4. Hoffest Burg Storkow (Mark) Burg Beeskow – Bildungs-, Kultur- und Musikschulzentrum des Landkreises Oder-Spree E/8 Frankfurter Straße 23, 15848 Beeskow Tel. +49 3366 352710 info@burg-beeskow.com www.burg-beeskow.de Geöffnet: April-Sept.: Die.-So. 9-19 Uhr Oktober-März: Di.-So. 11-17 Uhr Veranstaltungen 2013: E 30. März bis 1. April: 16. Osterspectaculum E 5. Mai: 15 Uhr, Wiener Walzerträume mit dem Brandenburgischen Konzertorchester Eberswalde E 9. Mai: ab 14 Uhr, Tag der offenen Tür auf der Burg Beeskow E 21. Juni: 19 Uhr, Premiere „Bettleroper“ E 20. Juli bis 4. August: OperOderSpree – Festlicher Liederabend, Oper in der Scheune, Operngala E 14.-15. September: 16. Räuberfest

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Aufführungen der OperOderSpree, Ritterspektakel und weitere Ereignisse ziehen jährlich tausende Besucher auf die Burgen

Veranstaltungen 2013: E 12. Mai: Frühlingsmarkt E 7.-8. Juni: Rock Oder-Spree E 23. Juni: Radsternfahrt zur Burg E 20. Juli: Benefizkonzert zum Guten Zweck E 2./3. August: Festival „Jenseits von Millionen” E 13. Oktober: Herbstmarkt


Spreeregion Beeskow . Schwielochsee

Landgang oder See-Gang? Dem Besucher der Spreeregion bieten sich unzählige Möglichkeiten fürs Aktivsein Es gibt viel zu entdecken in der Spreeregion Beeskow-Schwielochsee: zu Land wie zu Wasser, zu Fuß, im Pferde- oder Fahrradsattel. Dabei werden Geschichtliches und modernste Technik immer mehr miteinander verknüpft. Stadtbummel mit Smartphone Ein Rundgang auf der „Spur der Steine“ durch Beeskows Altstadt führt den Entdecker nicht nur zur St. Marien-Kirche oder zur schon 1272 erstmals urkundlich erwähnten Burg, sondern auch zum ältesten Haus schräg gegenüber der Kirche. Das Fachwerkhaus mit seinem vorragenden Obergeschoss feiert 2013 seinen 500. Geburtstag. Wissenswertes darüber und die anderen Sehenswürdigkeiten erfährt der Gast auch bei den belieb-

ten Stadtführungen mit dem Nachtwächter oder auf einer Reise per Tretroller mit dem „Grünen Lutz“ durch Beeskows Geschichte. Brandneu ist die Möglichkeit, den historischen Stadtkern mit dem Smartphone zu erkunden. Durch das Einscannen von QR-Codes auf den Informationstafeln können Erwachsene auf Hörtexte, Kinder auf Hörgeschichten und alle auf etwas „Lesefutter“ zu den Sehenswürdigkeiten zugreifen.

Blick auf den Schwielochsee Beeskow radelt an Für radelnde Entdecker wird die Saison auf dem zirka 600 Kilometer umfassenden Radwege-Netz rund um Beeskow immer am dritten April-Wochenende eingeläutet. Dann heißt es: „Beeskow radelt an“. Wer sich dabei nicht nur auf die Kraft der eigenen Muskeln verlassen will, kann in der Saison in der Märkischen Tourismuszentrale Elektro-Fahrräder ausleihen.

Stadtbummel mit dem E-Bike

Wassersport vor der Haustür Wer das nasse Element entdecken möchte, kommt ebenso voll auf seine Kosten: im Beeskower Spreepark mit historischer Flussbadeanstalt, dank Kanuund Kajakverleih, bei Kahnfahrten auf der Spree oder in den Marinas „Spreepark” und „Yachthafen Spreeinsel”. Oder an den vielen Badestellen der Region und auf dem größten natürlichen See Brandenburgs, direkt „vor der Haustür“ – dem Schwielochsee. Der See lässt sich u. a. besonders gut an Bord von Fahrgastschiffen erkunden.

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Spreepark mit vielfältigem Angebot

Der Spreepark hat viele Vorzüge. Er ist ideal für ein Wochenende mit Kindern, wenn man auf städtischen Komfort in der Natur nicht verzichten möchte. Er bietet 42 Bootsliegeplätze zum kurzfristigen oder auch dauerhaften Anlegen. Er stellt für alle, die länger verweilen möchten, einen Camping- und Caravanplatz sowie sechs Ferienwohnungen bereit.

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Der Spreepark Beeskow an den Ufern der Spree hat aber noch mehr in petto. Allen voran die Flussbadeanstalt, die seit 1846 in Betrieb ist und in der Sommersaison vom 15. Mai bis 30. September täglich ihre Gäste erwartet. Diese können sich im Bade- und im abgetrennten

Schwimmbereich tummeln, am geräumigen Strand entspannen. Oder aber die besondere Attraktion – die 42-MeterWasserrutsche – ausprobieren. Wer es sportlich mag, kann im Spreepark Beeskow Volleyball, Tennis oder Minigolf spielen. Als Wanderer ohne Ge-

Ist der Spreeregion-Besucher des Entdeckens immer noch nicht müde, sollte er einen Besuch im Gut Hirschaue, im Wettermuseum Lindenberg, in der SchäfereiErlebniswelt Beeskow oder bei der Stiftung August Bier im Sauener Wald nicht versäumen. Den kann man nicht nur per Audioguide erforschen, sondern auch zu Pferd bei einer berittenen Exkursion oder beim Geocaching mittels GPS-Gerät. Veranstaltungen 2013: E 30. März bis 1. April: Osterspektakel auf der Burg Beeskow E 21. April: Beeskow radelt an E 24. bis 26. Mai: Altstadtfest, Beeskow E 31. August: „Lange Nacht“, Beeskow E 14. bis 15. September: Räuberfest, Burg Beeskow E 1. Adventswochenende: Weihnachtsmarkt, Beeskow Märkische Tourismuszentrale Beeskow e.V. Berliner Straße 30 15848 Beeskow Tel. +49 3366 42211 Fax +49 3366 42297 tourismus@spreeregion.de E/8 www.spreeregion.de www.facebook.com/Spreeregion

päck, mit dem Kanu oder dem Rad gehts in die Natur. Wer kein eigenes Rad oder Boot zur Hand hat, kann sich vor Ort einen passenden Drahtesel oder ein zünftiges Kanu ausleihen. Nicht zuletzt stellt der Spreepark Beeskow sein weiträumiges Gelände, einen Saal und Tagungsräume für Veranstaltungen und Messen unterschiedlichster Art zur Verfügung. Spreepark Beeskow Bertholdplatz 6, 15848 Beeskow Tel. +49 3366 520640, Fax 52 06 41 spreepark.beeskow@ewetel.net E/8 www.spreepark-beeskow.de


Beeskow • Groß Lindow • Tauche • Trebatsch

Langeweile über Bord! Kanu-Expedition auf der Spree verspricht viele neue Eindrücke

„Diese schöne Landschaft wirkt einfach beruhigend“, meint Kapitän Michael Rost, der seit 1999 den Friedrich-Wilhelm-Kanal befährt. Auf einem Treidelkahn, den zu Zeiten noch nicht erfundener Motorantriebe Menschen oder Tiere vom Ufer aus übers Wasser zogen, eben „treidelten”. „Wir treideln traditionell nur einmal im Jahr, ansonsten nutzen wir einen leisen Elektroantrieb“, erzählt Michael Rost. Es ist eine Kahnfahrt der besonderen Art in einer unverbrauchten Natur. Den Treidelkahn können bis zu 52 Passagiere an der Anlegestelle „Am Mühlenteich“ in Groß Lindow besteigen. „Leinen los!“ heißt es: Mittwoch bis Freitag ab 17 Uhr, Samstag, Sonntag und an Feiertagen um 14 Uhr und 17 Uhr. Freitags legt der Treidelkahn um 21 Uhr (ab September um 19 Uhr) zur Mondscheinfahrt ab – Käpt’n Rost bittet seine Gäste, sich immer vorher telefonisch anzumelden. Über sein Handy +49 173 2065804 ist er immer erreichbar. Fahrten an anderen Tagen oder Touren mit Kaffee und hausgemachtem Kuchen sind auch nur nach Voranmeldung möglich. Genauso wie Sonderfahrten, von denen in der Vergangenheit rege Gebrauch gemacht wurde. „Es gab be-

gehört.“ Auf solche „Expeditionen“ geht Mike Dittrich mit maximal einem Dutzend erwachsener Paddler, denn so lerne man Land, Natur und Leute entschieden besser kennen. Zusätzliche Informationen aus seinem reichhaltigen Erfahrungsschatz zu Umwelt- und Naturschutz gibt’s gratis dazu. Diesen Service schätzen mittlerweile Touristen aus ganz Deutschland, auch aus Polen, der Schweiz, Österreich und Holland. Sogar

aus Singapur und Neuseeland wurden Gäste bei „Albatros Outdoor“ begrüßt. Albatros Outdoor Natur- und AktivReisen Mike Dittrich Straße des Friedens 19A, 15848 Tauche Tel. +49 151 41823381 E/9 Tel. +49 33675 728961 info@albatros-outdoor.de www.albatros-outdoor.de www.polen-outdoor.de

Leinen los fürs Treideln

reits Hochzeiten mit standesamtlicher Trauung an Bord oder Taufen mit Gottesdienst auf dem Kahn“, so Michael Rost. Auch Junggesellenabschiede wurden hier schon gefeiert. Viele Gruppen mit behinderten Teilnehmern sind Jahr für Jahr auf dem Friedrich-Wilhelm-Kanal per Treidelkahn unterwegs. Der Käpt’n freut sich über Stammkunden aus der Umgebung, die im Jahr vier- bis fünfmal zu ihm an Bord kommen. Zahlreiche Gäste reisen aus Berlin an. Aber es ging an Bord auch schon sehr international zu: „Mit Touristen aus Frankreich, Russland, Irland oder gar Australien.“

Herausgepickt: Der Kanal gehört zu den ältesten Binnenwasserstraßen Deutschlands, steht unter Denkmalschutz. Mit seinem Bau wurde 1662 begonnen. Sechs Jahre später wurde die erste künstliche Wasserstraße zwischen Oder und Spree im Beisein des brandenburgischen Kurfürsten Friedrich Wilhelm eingeweiht, führte von Brieskow an der Oder etwa 23 Kilometer bis nach Neuhaus an der Spree. Fahrgastschifffahrt Treidelfähre Rost Michael Rost,15295 Groß Lindow G/8 Tel. +49 33609 38533 und +49 173 206 5804 michael.rost@treidelkahn.de www.treidelkahn.de

Tipps: E Kanutouren (geführt und individuell) E Schulklassenfahrten, Firmen- und Familienevents, Tagesprogramme, Floßbau- und Kanuschnuppertour E Indoor-Kletterturm in der Stadt E Natur- und Aktivreisen in Polen und Skandinavien E Am Standort: Campingplatz, Ferienwohnungen, Fahrradvermietung und Parkplätze E Bootstransporte zu anderen Einsetzstellen an Neiße, Oder und Spree auf Anfrage E 20 Kajaks (1-2 Personen) und 50 Canadier (2-4 Personen) Kanu- und Fahrradvermietung Albatros Outdoor / Station Beeskow Bertholdplatz 6 / Spreepark 15848 Beeskow E/8 Mai bis September 9-18 Uhr, außerhalb auf Anfrage Herausgepickt: Ludwig Leichhardt In Australien tragen Stadtteile von Sydney und Brisbane, Flüsse und Bäche, ein Bergwerk, ein Highway und sogar ein Fußballverein den Namen Ludwig Leichhardts (1813-1848). In seiner Heimat kaum bekannt, ist der 1813 am Rand des Schwielochsees geborene deutsche Zoologe, Botaniker und Geologe auf dem fünften Kontinent ein Star. Leichhardt entdeckte 1844/45 die Ost-Nord-Route durch Australien und dabei auch das größte Kohlelager des Landes. Von seinem Versuch, die Heimat der Aborigines und Kängurus von Ost nach West zu durchqueren, kehrte der Forscher aus dem Brandenburgischen 1848 nie zurück. Im „LeichhardtLand” zwischen Schwielochsee, dem Biosphärenreservat „Spreewald“ rund um Alt Zauche, zwischen dem Erholungsort Goyatz und dem im Mittelalter an einer Kreuzung mehrerer Handelswege gegründeten Städtchen Lieberose kommen Gäste mit unterschiedlichsten Interessen auf ihre Kosten. E/9 Mehr über den „Humboldt Australiens” erfahren Sie im Ludwig Leichhardt Museum, Sawaller Straße 2 a in Tauche OT Trebatsch (www.gemeinde-tauche.de)

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Eine seiner Lieblings-Kanutouren ist jene auf der Spree von Alt-Schadow nach Beeskow. Dort werde es nie langweilig, weil es immer wieder Neues zu entdecken gebe, meint Mike Dittrich (im Bild rechts oben). In den 1990er Jahren arbeitete er im Umwelt- und Naturschutz, gründete 1993 in Eisenhüttenstadt einen Trekking-Laden und begann, eigene Touren anzubieten und durchzuführen. Heute hat „Albatros Outdoor” seinen Sitz an der Spree. Wer möchte, kann bei Mike Dittrich am Spreepark Beeskow eines der modernen Kanus ausleihen und sofort auf Paddeltour gehen. „Wir sind aber mehr als der klassische Kanu-Verleiher“, betont er. „Wir haben uns auf ‚expeditionsartige’ Reisen spezialisiert – zu Fuß, im Kanu, per Rad oder auch mit Schlittenhunden.“ Kanu-Touren in Polen sind seine Spezialität. Besonders die Drawa, ein 186 Kilometer langer Wald- und Wiesenfluss im Nordwesten Polens, hat es ihm angetan. „Inmitten des Drawer Nationalparks ist alles urwüchsig und komplett natürlich. Mit allem, was zu einem Fluss dazu-


Müllrose • Neuzelle

Im schönen Bachtal der Schlaube Bevor es auf Wanderung geht, lohnt der Besuch des historischen Stadtkerns von Müllrose

Tipp für Radler Mönchstour

Südlich des Wirchensees entspringt jener Bach, der dem wohl schönsten Bachtal Brandenburgs den Namen gab. Auf ihrem hier beginnenden 20 Kilometer langen Lauf liebt die Schlaube die Abwechslung. Sie schlängelt sich durch Wälder und tiefe Schluchten, durchfließt Seen

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Herausgepickt E Anreise: Regionalbahn RE 1 bis Jacobs-dorf, von dort vom 1. Mai bis 3. Oktober an Wochenenden und Feiertagen mit Ausflugslinie A 400 über Müllrose bis zum Wirchensee. (Fahrplan s. unter www.schlaubetal-tourismus.de) Mitten im Herzen des Erholungsortes Neuzelle befindet sich das Designhotel „Klosterhotel Neuzelle“. Angepasst an die historischen und architektonischen Gegebenheiten der Region wurde das Vier-Sterne-Haus im barocken Ambiente gestaltet. Alle zwölf Zimmer und zwei Suiten sind einzigartig und mit viel Liebe zum Detail eingerichtet. Jeder – ob Freizeit- oder Geschäftstourist – findet im Klosterhotel den idealen Ausgangspunkt, um Erholung und Ruhe zu genießen. Genuss wird auch in der hauseigenen Brennerei „La Distillerie“ groß geschrieben. Die Tradition des Brennens von Spirituosen im Um-

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und Teiche. Über 130 Vogelarten leben hier. Fische tummeln sich im SchlaubeWasser. In den Wäldern steht das Wild. Der staatlich anerkannte Erholungsort Müllrose ist traditionell das „Tor zum Schlaubetal”. Die idyllische Atmosphäre am Großen Müllroser See und das Ambiente des historischen Stadtkerns lässt viele Feriengäste im Ort verweilen, bevor es auf Tour ins Schlaubetal geht. Der mit dem Gütesiegel „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ ausgezeichnete Schlaubetal-Wanderweg von Müllrose bis zum Wirchensee hat eine Länge von 25 Kilometern und führt durch das Schlaubetal. Der Schlaubetal-Wanderweg ist mit einem blauen „S“ auf weißem Untergrund markiert. Für interessante Zerstreuung sorgen entlang des Weges wenige der einst 17 Mühlen, von denen einzig jene in Müllrose noch in Betrieb ist.

Tipps: E Heimatstuben in Schernsdorf, Rießen E Ragower Mühle, einzige im Schlaubetal mit erhaltener Mühlentechnik, beherbergt heute ein Mühlenmuseum und eine rustikale Gaststätte E Heidereiterei- & Forstmuseum Dammendorf mit Einblick in die 500-jährige Forstgeschichte der Heidereiter und in die preußische Forstwirtschaft E Abkühlung im Schervenzsee E Kupferhammer an der Schlaube (Gaststätte an der Schlaube), Forsthaus Siehdichum, Bremsdorfer Mühle Weitere Informationen unter Schlaubetal-Information im Haus des Gastes Kietz 7, 15299 Müllrose F/8 Tel. +49 33606 7729-0 Fax +49 33606 772925 schlaubetalinfo@t-online.de www.schlaubetal-tourismus.de www.muellrose.de

Barock trifft Moderne

feld des Klosters Neuzelle reicht Jahrhunderte zurück und wird hier fortgeführt. Ein glänzender 150- Liter-Kupferkesssel bildet das Herzstück der Erlebnisgastronomie und ermöglicht Interessierten die Herstellung von edlen Destillaten zu erleben. Mittels Mini-Destillen können Gäste

ihren Schnaps sogar selbst direkt am Tisch brennen. Drinks und Cocktails lassen sich im Anschluss eines erlebnisreichen Tages in Neuzelle in den bequemen Lounge-Möbeln der Bar genießen. Die Erlebnisgastronomie wird durch das Restaurant „Le Couvent“ abgerundet. Mit barrierefreiem Zugang bietet es Platz für 80 Gäste und stellt die besondere Location für Familien- oder Geschäftsfeiern jeglicher Art

Sie verläuft im Osten direkt an der Oder, im Westen durchs Schlaubetal. Radler finden nicht nur ausgedehnte Erlenund Buchenwälder, sondern auch etliche alte Mühlen. Einige Mahlstätten wirken wie ein Anachronismus unserer Zeit, andere funktionieren wie eh und je. Ein Beispiel sind die Oderland-Mühlenwerke, deren Mehl bis nach Berlin geliefert wird. In der Schwerzkoer Mühle fasziniert eine alte Sägevorrichtung. In der Ragower Mahlstätte begeistert das alte Wassermühlrad. Vom Erholungsort Müllrose geht es auf dem Treidelpfad am FriedrichWilhelm-Kanal Richtung Osten durch die weitläufigen Oderwiesen und an den einst vom Jahrhunderthochwasser überschwemmten Dörfern nach Kunitz Loose und Aurith. Den Kontrast zu dieser Idylle bildet Eisenhüttenstadt, das genau an der Strecke liegt. Die Kommune entstand in den 50er Jahren am Reißbrett und gilt als erste „sozialistische Planstadt“ überhaupt. Die Bauten sind heute Denkmal und locken Besucher aus aller Herren Länder. Sehenswert ist allerdings auch der historische Ortsteil Fürstenberg. Der schöne Oder-NeißeRadweg führt direkt vorbei. K Buchbares Angebot über: Tourismusverband Seenland Oder-Spree Tel. +49 33631 868100 www.seenland-os.de dar. Wer dem Koch bei der Arbeit zusehen möchte, kann einen Blick durch einige Fenster im Stil alter Fabrikgebäude des 19. Jahrhundert werfen und sich so die Vorfreude auf die dort entstehenden kulinarischen Kreationen verlängern. 2012 erhielt das Restaurant das Prädikat „Brandenburger Gastlichkeit“. Nicht weit von Neuzelle entfernt verläuft der Oder-Neiße-Radweg. Deshalb sind auch Radfahrer im Klosterhotel Neuzelle gern gesehene Gäste. Und das nicht nur zum Übernachten. Klosterhotel**** Neuzelle Bahnhofstraße 18, 15898 Neuzelle H/9 Tel. +49 33652 823991 anfrage@hotel-neuzelle.de www.hotel-neuzelle.de


Neuzelle

Barockes Juwel & bäuerliche Schlichtheit Kloster und Museen geben Einblicke in das Leben von „früher“ Abstecher in die schöne Umgebung Wie es sich zu jenen Zeiten außerhalb der Klostermauern lebte, ist im „Strohhaus“, einem der ältesten Neuzeller Häuser, zu erfahren. Das Bauernmuseum dokumentiert die Entwicklung der Landwirtschaft seit der Klostergründung. Die traditionelle klösterliche Kunst des Bierbrauens und die Herstellung verschiedener Brände sind anschaulich bei einer Führung durch Klosterbrauerei oder -brennerei zu erleben. Nur wenige Kilometer entfernt wartet eine der letzten funktionstüchtigen Mühlen im idyllischen Dorchetal auf technisch interessierte sowie hungrige und durstige Wanderer gleichermaßen. Die

Schauvorführungen des historischen Sägewerkes in der „Schwerzkoer Mühle“ dürften ebenso nach dem Geschmack der Gäste sein, wie kulinarische Spezialitäten an Sägemüllers Stammtisch. Nahe Neuzelle befindet sich das 1731 erbaute Schloss Bomsdorf, einst Stammsitz der Ritter von Bomsdorf, mit Gutspark und vielen kleinen Teichen. Nicht versäumen sollte man einen Abstecher in den Naturpark Schlaubetal zum romantischen Wirchensee, wo die Schlaube entspringt. Vom dortigen „Försterblick“ bietet sich ein besonders schönes Panorama. Eine Wanderung durch die Henzendorfer Heide ist zur Ginster- oder Heide-

Tipps: E Mit dem Oder-Neiße-Express auf Tour. Für Groß und Klein ein Riesenspaß. Fahrten nur nach Voranmeldung möglich: Tel.+49 33652 6102

Veranstaltungen 2013: E 5. März bis 5. Mai: Osterausstellung im Strohhaus Neuzelle E 9. Mai: Bibulibusfest – größtes Him melfahrtsfest in Berlin & Brandenburg E 10./11. Mai: 12. Run & Bike – die lange Nacht des Sports E 11. Juli bis 4. August: OperOderSpree E 1. September: Hof- und Heidefest in Henzendorf E 14. September: Erntefest in Neuzelle E 7./8. Dezember: 20. Neuzeller Märchenweihnachtsmarkt

kennt man sonst eher aus Bayern oder Sachsen. So verwundert es kaum, dass das gesamte Kloster Neuzelle noch bis 1815 zum Freistaat Sachsen gehörte. Heute ist St. Marien eine katholische Enklave in der Mark. Das Barockwunder Das Zisterzienserkloster mit der Stiftskirche St. Marien, einst ein gotisches Gotteshaus, wurde im 17. und 18. Jahrhundert zu einem Juwel des Barock umgebaut. Heute ist es eine der bedeutendsten Barockkirchen Mitteleuropas. Der Klostergarten mit Orangerie lädt zum Ausruhen, Staunen und Lustwandeln ein. Im Kreuzgang und den Klausurräumen mit repräsentativen Kreuzrippengewölben befindet sich das Klostermuseum mit zwei eindrucksvollen Ausstellungen über das Leben der Mönche.

Mehr Informationen: Tourismus-Information Neuzelle Stiftsplatz 7, 15898 Neuzelle H/9 Tel. +49 33652 6102, Fax 8077 tourismus@neuzelle.de www.neuzelle.de

Wohlfühlen mit tollem Panorama Ruhe und Erholung findet man in dem nach Albrecht Kasimir von Sachsen, einem Enkel Augusts des Starken, benannten und 1996 eröffneten LandhausOb für Urlaub und Entspannung, Arbeiten in tollem Ambiente oder für Radler und Wanderer auf der Durchreise – für alle ist das Landhaushotel „Prinz Albrecht“ in Neuzelle die richtige Adresse. Aus welchem Grund die Gäste dort auch einchecken, eines ist für alle gleich: das faszinierende Panorama des Klosters Neuzelle, der Blick auf die Stiftskirche St. Marien und den wunderschönen Klosterteich sowie die Nähe zur zauberhaften Natur des Schlaubetals.

krautblüte ein tolles Naturerlebnis. Einen herrlich landschaftlichen Kontrast zu den Bachtälern bilden die tischebenen Auen an Oder und Neiße. Mit dem Fahrrad können Sie auf dem Oder-Neiße-Radweg unbeschwert Flora und Fauna genießen und das ehemalige Schifferdorf Ratzdorf mit seinem weltbekannten Pegelhaus besuchen.

hotel. In der Residenz gleichen Namens gegenüber bieten edel in italienischem Design ausgestattete Zimmer Raum für Geschäfts- und Privatleute gleichermaßen. Dank der ebenfalls 2011 eröffneten Radlerherberge Neuzelle wurde dem Landhaushotel vom ADFC das Zertifikat „bett + bike“ verliehen. Neben der allgegenwärtigen Wohlfühlatmosphäre verhalfen zudem der freundliche Service und die Köstlichkeiten aus Küche und Keller zum

Siegel „Brandenburger Gastlichkeit 2013/2014“. Diese kann man genießen bei „Einheimischen Lieblingsgerichten” wie „Schlaubeteller” oder „Neuzeller Zwiebelfleisch”, aber auch bei saisonalen Themenwochen mit Fisch-, Pas-ta, Spargel- oder Steakgerichten. Bei Familienfeiern oder anderen Festen genießen die Gäste neben dem schönen Ambiente köstliche Buffets oder Menüs, die regional und mediterran inspiriert, aber auf jeden Fall dem Anlass entsprechend individuell gestaltet sind. Landhaushotel „Prinz Albrecht” Frankfurter Straße 34, 15898 Neuzelle Tel. +49 33652 81322, Fax 81325 H/9 hotel-prinz-albrecht@t-online.de www.hotel-prinz-albrecht.de

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Dieses Gotteshaus ist ein Brandenburger Barockwunder. Säulen, Deckenfresken und Skulpturen zieren die über 700 Jahre alte Stiftskirche zu Neuzelle. Auch wer mit Kirche sonst nichts am Hut hat, kommt ins Staunen. Bauwerke dieser Art


Wildau • Zeuthen

Die Rückkehr der Eisfee

Christine Stüber-Errath engagiert sich für die Region – und lief nach 37 Jahren wieder eine Kür Um 10 Uhr Treff mit Bürgermeistern, mittags bei der Mutter im Seniorenstift, danach gleich ab zum Interview nach Berlin. Über einen leeren Terminkalender kann sich Christine Stüber-Errath nicht beklagen. Ihr Engagement für die Region ist der Schlüssel in die Herzen vieler Menschen: sei es ihr Einsatz gegen drohenden Fluglärm oder Kampfansagen gegen Autoraser, die sie auf die Palme bringen.

Damals

Heute

Eiskunstlaufen. In ihrem früheren Metier sorgte die zweifache Mutter kürzlich für Furore. 37 Jahre nach ihrem Karriereende lief die zierliche Frau erstmals wieder eine Kür – als Geburtstagsüberraschung für ihre Freundin, die Schauspielerin Marijam Agischewa. „Ein Vierteljahr habe ich trainiert und war vor meinem Auftritt irre aufgeregt.“

Es waren Erraths erste Übungsstunden seit 23 Jahren. „Zur Seite stand mir die Ex-DDR-Meisterin Heidemarie WaltherSteiner“, blickt die „Eisheilige” des Ostens zurück. Dann ging alles ganz schnell: Geburtstagskind Agischewa wurde in eine Eishalle geführt. Da startet die Eisfee aus Wildau im lila Kostüm zum Alt-Berliner Schlager „Puppchen, Du bist

mein Augenstern“. Marijam Agischewa („Tatort“, „Treffpunkt Flughafen“) steht fassungslos an der Bande. „Du Verrückte“, ruft die Schauspielerin noch. Später erfährt die Berlinerin, dass ihre Freundin genau die Schlittschuhe anhat, mit denen sie 1976 bei Olympia in Innsbruck Bronze holte. „Ich bin einfach sprachlos“, kommentiert der Star die mit eleganten Pirouetten gespickte Kür. Beide kennen sich vom Eislauf. „Marijam hat sich als Kind irgendwann verletzt und musste aufhören. Wir verloren uns aus den Augen“, erinnert sich Christine Stüber-Errath. Bei einer Lesung aus ihrem Buch „Die Pirouettenkönigin“ trafen sich die Freundinnen aus Kindertagen wieder. Nach der Kür folgte übrigens noch ein Schnupperkurs fürs Geburtstagskind. Die Wildauerin will ihr Training fortsetzen, wie sie dem Ferienmagazin exklusiv verriet. Christine Stüber-Errath ist offenbar wieder auf den Geschmack gekommen. „Eislaufen ist für mich heute wie eine Therapie. Das Schweben überm Eis macht meinen Kopf frei, so als ob man Problemen davonlaufen könnte“, sagt die DDR-Eiskunstlauf-Legende vieldeutig.

Christine mit Freundin Marijam Einem Millionenpublikum ist die Wildauerin als frühere Eisfee bekannt. Christine Stüber-Errath war Weltmeisterin, Europa-Champion und Olympiadritte im Eiskunstlauf. Keine sprang den Dreifach-Toeloop so wie sie. „Dabei wollte ich eigentlich mal Balletttänzerin werden“, lacht die gebürtige Berlinerin. Gott sei Dank entdeckten sie Trainer für das

Tipp: E Dampferfahrt (Personenschifffahrt Rolf Fußwinkel, Heimathafen: Am Rathausplatz Zeuthen – Zugang über den Rathauspark), Tel. +49 3375 209170

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Vom Großstadtgetümmel direkt zum Schlemmer-Brunch mit Seeblick

Nur 35 Minuten vom Potsdamer Platz, in malerischer Landschaft, erwartet Sie das 4-Sterne-Haus Seehotel Zeuthen. Mit 142 Zimmern und Suiten, der idealen Lage und Berliner S-Bahn-Anschluss, bietet es die perfekte Kombination aus idyllischem Blick auf den Zeuthener See und unmittelbarer Nähe zur quirligen Hauptstadt. Verbinden Sie Ihren Ausflug mit einem Besuch im Spezialitätenrestaurant „Fontane“. Dort werden Ihnen kulinari-

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sche Köstlichkeiten der Neuen Brandenburgischen Küche serviert. Mit ausgesuchten frischen, regionalen Produkten und dem Ausblick auf den Zeuthener See lässt sich der Tag genießen. Jeden Sonntag lädt das Seehotel Zeuthen zum gemütlichen Sonntagsbrunch ein. Wen es aufs Wasser zieht, der leiht sich eines der verschiedensten Wasserfahrzeuge aus. Vom Ruderboot über das Tretboot bis hin zum Salonboot wird hier jedem Wassersportbegeisterten etwas geboten.

Ein hoteleigener Sandstrand direkt am Haus erwartet Sie mit Relaxliegen und Strandkörben. Zudem bietet die Umgebung mit Wäldern und Wiesen ein abwechslungsreiches Freizeitangebot. Erkunden Sie die schöne Landschaft auf dem Fahrrad oder zu Fuß bei einer Wanderung. Fahrräder werden selbstverständlich vom Seehotel Zeuthen verliehen. Der Sauna- und Fitnessbereich, ausgestattet mit Dampf- und Trockensauna, Kosmetik- und Massagebereich und mo-

dernen Fitnessgeräten, lädt nach einem erlebnisreichen Tag zur Erholung ein. Auch Veranstaltungen jeglicher Art, von der Familienfeier im kleinen Kreis bis hin zum Firmenevent der Extraklasse, werden in den zehn modern ausgestatteten Veranstaltungsräumen zum besonderen Erlebnis. Individuell auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten, steht Ihnen, angefangen bei der Planung über die Durchführung bis zum Abschluss, das Team vom Seehotel Zeuthen zur Verfügung. Seehotel Zeuthen GmbH & Co. KG Fontaneallee 27/28, 15738 Zeuthen A/6 Tel. +49 33762 89-0, Fax 89-408 info@seehotel-zeuthen.de www.seehotel-zeuthen.de


Prieros • Königs Wusterhausen

Ein Traum von Freiheit In der Mark einmalig: Dirk Rosenthal vermietet und verkauft echte „Harleys“ Der Hauch Amerikas Kaum ein Geschäft versprüht den typischen Factory-Style, den Hauch Amerikas so wie der Vertragshändler-Standort mitten in Königs Wusterhausen. Barhocker mit drehbaren Ledersitzen, Tresen, Kühlschränke und Accessoires erscheinen im 50er-Jahre-Look. Vom Schlüsselanhänger bis zur edlen Lederjacke werden nicht nur Harley-Fans fündig. Besucher, die hier bald auch ein Café finden, vergessen da schon mal die eigentliche Ambition der Firma: die Veredelung der Premium-Bikes aus den USA. „Wir erstellen Ihr Unikat, bewerkstelligen alle Inspektionen und Reparaturen, gerne auch im Expressservice“, wirbt Dirk Rosenthal.

Lichter wie funkelnde kühle Augen und chromblitzend die „Haut“: Auf den Maschinen der Harley-Station Königs Wusterhausen können Fahrer nicht nur davonbrausen. Auf märkischen Landstraßen sind sie der Hingucker schlechthin. „Wir bieten mittlerweile 40 verschiedene Harley-Davidson-Modelle – alles Originale“, so Chef Dirk Rosenthal (im Bild rechts). Touren bis nach Rügen Bis zu 12 der kraftstrotzenden US-Motorräder stehen im früheren Güterbahnhof zur Probefahrt oder Miete bereit. Einige der Bikes sahen schon die Alpen, andere sogar das Nordkap. „Sehr beliebt ist der Verleih übers Wochenende – auf Wunsch mit Hol- und Bringservice“, erklärt der 38-jährige Inhaber. Seinen Worten nach starten Gäste besonders gern Richtung Spreewald. Dirk Rosenthal selbst lädt außerdem bald zu Events wie „Bike & Sail” in das Dahme-Seen-Gebiet oder zu geführten Ausfahrten bis nach Rügen ein. Sein Ziel: Das Harley-Feeling nach Brandenburg bringen. „Der amerikanische Traum auf der märkischen Allee“, lacht der gelernte ZweiradMechanikermeister. Dessen Firma ist in Brandenburg nicht nur Branchenprimus, sondern der einzige

Service wird groß geschrieben

Anbieter von Motorrädern des amerikanischen Mutterkonzerns Harley-Davidson. Dirk Rosenthal: „Eigentlich verkaufen wir ein Lebensgefühl. Die Harley-Davidson gibt es gratis dazu.“ Diese Firmenphilosophie funktioniert bereits im 13. Jahr. Mittlerweile arbeiten im Ex-Bahnhof 7 Beschäftigte, darunter zwei Azubis. Die

Harley-Station ist längst mehr als ein Geheimtipp. Viele Touristen machen schon mal einen Abstecher hierher und drehen eine Runde Richtung Heidesee, durch Berlin oder zu einem der vielen Badeseen im Umland. Auch Promis aus Film und Fernsehen verschafften sich hier schon den ganz speziellen Harley-Kick.

Tipps: E Limitierte Sondermodelle zum 110. Harley-Davidson-Geburtstag E Gutscheine für Harley-Touren und Vermietung E Sicherheitstrainings mit Fahrschulen Harley-Station Storkower Str. 29 / Güterbahnhof A/7 15711 Königs Wusterhausen Tel. +49 3375 211055 info@harley-station.de www.harley-station.de

In romantischem Ambiente Betreuung kann man natürlich auch zu jeder anderen Jahreszeit in dem 2011 als ***Superior-Hotel zertifizierten Ort der Gastlichkeit erleben, der auch als

Bett+Bike-Gastbetrieb Radfahrer gern willkommen heißt. Das liebevoll restaurierte Hauptgebäude, eine in den 1920er Jahren erbaute Fabrikantenvilla, beherbergt das stilvolle Restaurant, ein Kaminzimmer, Salons und Tagungsräume. In der jüngeren Vergangenheit entstanden rund um die einstige Villa sieben individuelle Hotelhäuser, eine große Terrasse direkt am See, Saunahaus, Bootshaus mit Steganlage, Volleyballplatz, Liegewiese und

Badestrand. Beste Bedingungen also zum Erleben, Erholen, Entspannen und Erkunden – nur 40 Kilometer von Berlin und doch weit vom Alltagsstress entfernt. Hotel Waldhaus Prieros Am Waldhaus 1 15754 Heidesee / Ortsteil Prieros B/8 Tel. +49 33768 999-0, Fax 50252 kontakt@hotel-waldhaus-prieros.de www.hotel-waldhaus-prieros.de Ein Hotel der Germania Fluggesellschaft mbH

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Gepflegt brunchen und grillen kann man sicher auch anderswo. Aber in solch wildromantischem Ambiente wie im Hotel Waldhaus Prieros wohl eher selten. Mitten im Wald, direkt am Ufer des Streganzer Sees, laden Hoteldirektor Alexander Karl und sein Team von Mai bis Oktober allwöchentlich zum Sonntagsbrunch ein. Unter dem Motto „Auf heißen Kohlen“ wird zudem in diesem Zeitraum jeden Freitagabend zum großen Grillbuffet auf die 18 Hektar große Hotelanlage geladen. Besten Service, fachkundiges Personal und liebevolle


Königs Wusterhausen

Drei echte CAPITOListen Familie Jurk bewahrt den Charme eines 83 Jahre alten Traditionskinos Hans Albers und Heinz Rühmann lächeln von Bildern. An der Kino-Bar leuchtet die alte Anzeige „Kulturfilm“. Gäste im Saal kuscheln sich in weinrote Sessel. Manche tuscheln, ehe sich der Vorhang öffnet. Willkommen im Kino CAPITOL, mit 83 Jahren eins der ältesten Lichtspielhäuser Brandenburgs. Bis zu 100 Filme flimmern hier im Jahr über die Leinwand – allesamt anspruchsvolle Werke und kein 0815-Hollywood-Ramsch. „90 Prozent sind aktuelle Streifen, darunter viele europäische Produktionen“, sagt Anne Jurk, die das Kinojuwel 2005 mit Partner Wolfgang rettete. Die „alte Lady” bleibt erhalten Seit Anfang des Jahres ist Sohn Andreas Jurk der dritte CAPITOList im Bunde. Mit dem Kino sei er groß geworden. „Als Steppke sah ich hier viele Kinderfilme“, so der heute 25-Jährige. Früher arbeiteten im Haus mal 17 Leute. „Heute stemmen wir alles im Familienbetrieb“, sagt Vater Wolfgang. Dann legt er das deutsche Drama „Die Wand“ ins Vorführgerät „MEO 5 X“. Rund 35 Jahre ratterte der Projektor im CAPITOL, so der

der Rolle sofort zur S-Bahn. Eine halbe Stunde später lief der Streifen schon im nächsten Filmtheater.“

Familie Jurk – Anne, Andreas und Wolfgang (v.l.n.r.) Chef. Die „alte Lady“ wird jedoch nicht ausgemustert. Auch wenn demnächst auf digitale Wiedergabetechnik umgerüstet werden muss, bleibt der alte „MEO 5 X” für Filmvorführungen erhalten. Wolfgang Jurk weiß, wovon er spricht. Der „Facharbeiter für Filmwiedergabetechnik“ lernte seinen Beruf noch von

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Ein „Jagdschloss“ für Genießer

Vögel zwitschern, Ausflügler paddeln auf dem Nottekanal, am Ufer toben Kinder. Terrassengäste des „Jagdschloss 1896“ können diese Szenerie ganz entspannt verfolgen. Eine Kellnerin stellt frischen Kuchen auf die Tische. Nach einem Plausch schwirrt sie ab. Das Domizil für Liebhaber guter Küche ist kein echtes Schloss, sondern Reminiszenz an das Jagdschloss direkt gegenüber. „Einst residierte hier Preußenkönig Friedrich Wilhelm I.“, erklärt Anette Fenske, die das Haus mit Cornelia Wandke führt. Der König speiste einst in einer Schänke, an dem Ort, wo heute das Restaurant der Neuzeit steht – zumindest der Legende nach. Im „Jagdschloss 1896“ ist es übrigens auch im Winter urgemütlich. Durch

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große Panoramafenster geht der Blick in die Natur oder zu den Stadt-Flaneuren. Im Sommer rasten Radler und Wanderer gern im Biergarten. Ein Markenzeichen der beliebten Gaststätte ist die offene Küche, in der Besucher Köchen über die Schulter sehen können. „Gefragt sind unsere argentinischen Rumpsteaks, aber auch Knoblauch-Gerichte. Saisonal kommen u. a. Spargel und Eisbein auf die Teller“, sagt Anette Fenske. Tipp: Besuchen Sie auch mal die Bar und lassen sich einen original kubanischen Mojito mixen. Tipps: E kurzer Fußweg zu Schloss und Park E Gastraum für 50 Personen E Veranstaltungen und Familienfeiern Restaurant Jagdschloss 1896 Bahnhofstraße 25 15711 Königs Wusterhausen Tel. + 49 3375 200700 www.jagdschloss1896.de tägl. geöffnet ab 11 Uhr

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der Pike auf, heute eine Ausnahme in der Branche. Ab 1984 arbeitete er in den Fontane-Lichtspielen Zeuthen. „Im AltKreis waren im Sommer Himmel und Menschen unterwegs. Und die wollten an den Strand oder ins Kino.“ Im Stundentakt tauschten Kinos in Königs Wusterhausen, Eichwalde und Wildau Filmrollen aus. „Da ging’s nach Filmende mit

Bei Helge und Daniele Brusgatis gibt es alles rund ums Bild – von Kameras bis zum digitalen Foto-Sofort-Service. Im Handumdrehen hält man die Schnappschüsse in der Hand, auf gutem Fotopapier. Zum Geschäft gehört der Musikladen, wo Instrumente und Zubehör, MCs, CDs und Noten, Konzertund Veranstaltungstickets zu haben sind.

Photo Porst & Musikladen Inh.: Daniele Brusgatis Bahnhofstraße 10 15711 Königs Wusterhausen A/7 Musikladen Tel. +49 3375 202515 Photo-Porst Tel. +49 3375 293859 Stadt- und Tourist-Information Königs Wusterhausen und Tourismusverband Dahme-Seen e.V. Bahnhofsvorplatz 5 A/7 15711 Königs Wusterhausen Tel. +49 3375 252019, 252025 info@dahme-seen.de www.dahme-seen.de www.koenigs-wusterhausen.de

Kinobesuch – angenehmes Erlebnis Von der Hektik der 80er Jahre ist im CAPITOL nichts mehr zu spüren. Gäste genießen auf 150 Plätzen eine ungewöhnliche Beinfreiheit. Die Atmosphäre ist fast familiär. „Wir schätzen den persönlichen Kontakt zu unseren Besuchern. Viele Stammgäste begrüßen wir sogar mit Namen“, betont Anne Jurk. Der Eintrittspreis liegt seit Jahren bei fünf Euro. In Zukunft hat das CAPITOL, das auch mit Kabarett und Live-Musik brilliert, an allen Wochentagen geöffnet. Privat sehen die CAPITOListen übrigens gern deutsche und französische Filme. Wolfgang Jurk ist Western-Fan. CAPITOL – Das KULTurKINO Anne & Wolfgang Jurk Bahnhofstraße 16 (direkt am S-Bahnhof) 15711 Königs Wusterhausen A/7 Tel. +49 3375 469777, Fax 469779 kontakt@capitol-kw.de www.capitol-kw.de

Das Ferienmagazin Wir machen Ihr Unternehmen bekannter Auch wenn Sie für Ihr Unternehmen werben wollen, eine Präsentation bevorsteht oder die alten Prospekte ausgegangen sind, können wir vom FERIENMAGAZIN Ihnen helfen. Mit: E Tourismusmarketing und -PR E Imagebroschüren, Prospekten E Firmen- und Vereinschroniken, Firmenzeitschriften E Flyern, Plakaten E Orts-, Angel- & Panoramakarten E Ausstellungsdesign E Firmen- und Produktlogos E Personen-, Landschafts-, Architektur- & Unternehmensfotografie Wir gestalten, schreiben und fotografieren für Sie, wir recherchieren, konzipieren, organisieren… Journalisten, Grafiker & Fotografen vom FERIENMAGAZIN-Team erstellen Ihr Werbematerial — professionell, kreativ und zuverlässig. www.ferienmagazin.de

Große Verlag


Wildau • Königs Wusterhausen • Motzen

Tipp: Bummeln und Shoppen im A10 Center Der Stadt aufs Dach steigen

Die A10 Einkaufsund Freizeitwelt liegt verkehrsgünstig direkt am südlichen Berliner Ring A10. Mit 200 Geschäften unter einem Dach bietet sie ein Einkaufserlebnis der besonderen Art: einzigartiges Ambiente, große Marken, viel Mode – und kulinarische Abwechslung für jeden Geschmack. Am Infostand (rechts) gibt’s auch immer die aktuellen Ferienmagazine. Dort können Sie sich über die touristischen Möglichkeiten in der Umgebung und darüber hinaus informieren.

A10 Center Chausseestraße 1, 15745 Wildau, Tel. +49 3375 5623-29 A/7 www.a10center.de, Öffnungszeiten: Mo.-Do. 10-20 Uhr, Fr.-Sa. 10-21 Uhr

Der Turm, 1910 als Wasser- und Aussichtsturm errichtet, befindet sich auf halbem Wege zwischen A10 Center und Bahnhof Königs Wusterhausen. Ein guter Grund, bei einem Spaziergang mal reinzuschauen, auszuruhen und sein interessantes Innenleben zu erkunden. Ein kleines, hübsches Café lädt zum Verweilen ein. Danach sollte man sich von der Aussichtsplattform einen Überblick über das Umland verschaffen. Man muss dafür jedoch 110 Stufen hinauf steigen. Ein Geheimtipp: die Konzerte unterschiedlicher Genres (Prädikat: „unbedingt hingehen”). Der Turm – Culture Café Funkerberg 15711 Königs Wusterhausen Tel. +49 3375 290932 A/7 der-turm@web.de www.der-turm-kw.de

Am See, in dem sich Himmel spiegelt

Leckere Speisen Es gibt viele Gründe, das Vier-SterneHotel direkt am Ufer des Motzener Sees kennenzulernen. Als einen idealen Ort zum Genießen, Ausspannen oder Tagen. Gaumenfreuden werden im Restaurant

„Märkische Stuben“, das Mitglied der „Confrérie de la Chaîne des Rôtisseurs Paris“ ist, im Wintergarten oder bei leichter Brise auf der Sonnenterrasse serviert. Wie der Spreewälder Schinkenteller, Rücken vom Fläminger Hirsch oder heimischer Fisch. Zander, Barsch oder Forelle wird täglich frisch vom Fischer des Motzener Sees bezogen. Gern beraten die Mitarbeiter des Hauses auch zu den täglich wechselnden ayurvedischen Menüs. Das Gesundheitszentrum im Hotel bietet zudem ein ganzheitliches Gesundheitsprogramm in Verbindung mit der Ruhe und Harmonie der märkischen Natur an.

land mit seinen Wäldern, Feldern, Hügeln und Seen lässt sich sommers wie winters zu Wasser und zu Land, zu Fuß, Pferd oder Rad, auf Wanderungen und Exkursionen mit Förster und Fischer erkunden. Berlin, Potsdam oder der Spreewald liegen fast vor der Haustür. Dieses Privileg ist jedoch allein dem Motzener See vorbehalten. Einem der saubersten Seen Brandenburgs, in dem sich der Himmel spiegelt. Tipps: E „Service Q Deutschland“ E lichtdurchflutete Tagungsund Veranstaltungsräume für Klausuren, Workshops, Seminare, Meetings und Events Hotel „Residenz am Motzener See“ Töpchiner Straße 4 A/8 15749 Mittenwalde OT Motzen Tel. +49 33769 850, Fax 85100 info@hotel-residenz-motzen.de www.hotel-residenz-motzen.de

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Als „freundlichen Allrounder mit Park“ für Hochzeiten, Events, Tagungen und Wellness empfiehlt der „Relax Guide 2013 Spa Award“ das Hotel „Residenz am Motzener See“. Der „SchlummerAtlas 2013“ beschreibt es als aus dem 19. Jahrhundert stammendes Herrenhaus mit elegant eingerichteten Gästezimmern mit zeitgemäßem Komfort. Der „Schlemmer-Atlas 2013“ attestiert unter anderem eine „ausgezeichnete Weinkarte“.

Schöne Wellness-Angebote Ayurveda ist die älteste überlieferte Heilkunst der Welt und wird seit vielen tausend Jahren angewendet. Ob Ayurveda-Entgiftungskur oder Ayurveda-Wellness-Wochenende, hier kann man Leib und Seele reinigen und neue Kraft für den Alltag tanken. Was man auch in der Wellness-Oase mit klassischer Massage, mit einem romantischen RosenblütenBad und kosmetischen Angeboten tun kann. In der warmen Jahreszeit lädt der See zum Schwimmen und Baden ein. Ganzjährig steht das Schwimmbad mit Gegenstromanlage und Blick auf den See zur Verfügung. Entspannung findet man außerdem in der finnischen und in der Bio-Sauna. * Die weiträumige Hotelanlage bietet beste Gelegenheiten, im Grünen zu arbeiten und freie Zeit naturnah zu gestalten und zu erleben. Das Dahme-Seen-


Gräbendorf

„Action pur” in der Natur Familienausflug, Ferienlager und Klassenfahrt zum Frauensee und Hölzernen See „Was machen wir heute?“ Diese beliebte Frage ihrer Sprösslinge lässt Mutter und Vater, Oma und Opa oft ratlos dreinschaun. Das muss nicht sein. Schließlich gibt es die beiden Kinder-und JugendErholungszentren (kurz KiEZe). Dort warten spannende Angebote für die ganze Familie, ganzjährig, inmitten ausgedehnter Waldgebiete des Naturschutzgebietes Dubrow und direkt am Wasser – am Frauensee und am Hölzernen See. Angebote für Mädchen und Jungen, die auf, am und im Wasser Spaß haben, die gern mit anderen spielen und wetteifern, die basteln, singen, tanzen, dem Fußball nachjagen oder spielerisch etwas über Natur und Umwelt lernen möchten. Wie im Kindertierpark am Frauensee, wo die kleinen und großen Besucher viel Wissenswertes über große und kleine Haustiere erfahren und Esel, Meerschweinchen, Kaninchen, Pferde und viele andere hautnah erleben können. Oder aber im Haus des Wassers am Hölzernen See, in dem sich alles um das nasse Element dreht, man aber auch viel selbst anfassen und ausprobieren kann.

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Ferienlager & Jugendcamps Der Familienausflug ins Grüne muss sich aber nicht auf Kindertierpark und Haus des Wassers beschränken, denn nur wenige Kilometer von den beiden KiEZen entfernt warten der Gutshof Gussow, der Biogarten Prieros, das Museum Germanische Siedlung und der Waldhochseilgarten in Klein Köris, das Märkische Haus des Waldes in Gräbendorf auf Neugierige, sportlich Aktive und Naturfreunde – und alle, die es werden wollen.

Auch die Frage „Was machen wir in den Schulferien?“ ist angesichts der KiEZe am Frauensee und Hölzernen See eher eine rhetorische, denn beide veranstalten in jeder Jahreszeit Ferienlager für Kinder zwischen 6 und 14 sowie Jugendcamps. Das Ferienlager-Repertoire beginnt beim „Winterspaß“ am Frauensee, bei dem Kinder in einer Welt der Träume, Phantasien und Zaubereien auf der hauseigenen Schwarzlicht-Bühne ein Theaterstück einstudieren. Und es hört mit dem Outdoorcamp samt Survivalkunde, Floßbauen und Bogenschießen am Hölzernen See noch lange nicht auf.

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In kurzer Zeit zum Helden werden Dass in beiden KiEZen immer „Action pur” ist, hat sich längst auch in vielen Schulen und Kitas, bei vielen Lehrern und ihren Schülern herumgesprochen. Was nicht verwundert, denn an den Ufern der beiden Seen werden nicht nur Natur pur, sondern auch diverse drei- bis fünftägige, mit vielfältigen Projekten ausgefüllte Kita- und Klassenfahrten angeboten. Zum Beispiel von den „Kurzzeithelden“, bei denen die Kinder und Jugendlichen im Waldhochseilgarten, bei Floßfahrten, Kanutouren, Bogenschießen und vielem mehr in kurzer Zeit zu Helden werden. Also: „Was machen wir…?“ Keine Frage: Auf in die KiEZe! Frauensee und Hölzerner See sind immer einen Ausflug oder eine Reise wert.

Denn auch Osterferienlager für 6- bis 14Jährige an beiden Seen unter anderem mit Hasenparty und Osterrallye, Sommer-Jugendcamps am „Hölz“ mit Grillen, Chillen, Teamtraining auf der Riesenleiter, Kino und Disco, viele „Abenteuerferien“ am Frauensee mit Kettcar-Tour, Sport- und Spielolympiaden, Lagerfeuer

KiEZ Frauensee Weg zum Frauensee 1 (an der B 246) 15754 Heidesee OT Gräbendorf B/8 Tel. +49 33768 98910, Fax 98920 info@frauensee.de www.frauensee.de

mit Stockbrot und weiteren Angeboten gehören dazu. Egal, ob Zirkus- und Trommelcamp, Piratencamp oder Herbstfeuer, in den KiEZen ist immer was los. Betreuer für diese Ferienlager werden übrigens in eigenen Schulungen zum Erwerb der Jugend-Leiter-Card selbst ausgebildet.

KiEZ Hölzerner See Weg zum Hölzernen See 1 (an der B 179) B/8 15754 Heidesee OT Gräbendorf Tel. +49 33763 63239, Fax 63258 info@hoelzerner-see.de www.hoelzerner-see.de

Termine 2013: KiEZ Frauensee E 9. März: offenes Schlittenhundetraining mit Kinderfest, 10-17 Uhr E 30. April zum 1. Mai: „Dubrow bei Nacht” – eine märchenhafte Nachtwanderung, Start: Frauensee, Ziel: Hölzerner See E 5. Oktober: Feuerwehrfest des Landkreises Dahme-Spreewald, 13-18 Uhr E 14. Dezember: Santas Weihnachtswerkstatt KiEZ Hölzerner See E 21. März: Eröffnung „Haus des Wassers“, 14 Uhr, ab 15 Uhr Umweltbildungsmesse Dahme–Spreewald E 23. März: 16. Frühlingsfest (mit 60 Zauberern), 11-18 Uhr E 14. April: 13 Uhr: „Frühlingserwachen“, geführte Paddeltour mit den outdoorVAGABUNDEN (s. S. 45) E 27. April: Eröffnung der Tourismussaison des TV Dahme-Seen e.V. E 27./28. April: 10. Kettensägen-Schnitzfestival mit über 160 Künstlern E 2. November: „Glühweinpaddeln“ mit den outdoorVAGABUNDEN E 30. November: Weihnachtsspektakel, 11-18 Uhr


Teupitz • Bestensee • Prieros • Gräbendorf

Kanu-Vagabund Daniel Uhlig paddelt mit Naturliebhabern über die Seen der Mark Übernachtung und Vollverpflegung alles an. Egal, ob allein, als Gruppe oder mit der Familie, hier kommt jeder auf seine Kosten. Auf Klassenfahrten, im Abenteuer-Ferienlager und bei Firmenevents wird den Teilnehmern nicht nur ein einmaliges Paddelerlebnis, sondern auch viel Vergnügen beim Floßbau, Klettern oder Bogenschießen geboten. Tipps: E Kanuschule E Klassenfahrten/Projekttage/Ferienlager E Familien-, Gruppen- und Firmenevents E Kombinierte Paddel-Wander-Touren

Der welterfahrene Wahl-Brandenburger machte vor einigen Jahren seine Leidenschaft zum Beruf. Mit seiner Firma „outdoorVagabunden“ will er den Gästen, die oft erholungssuchend aus der Großstadt kommen, die Natur wieder zum Erlebnis machen. „Die Welt sieht vom Wasser immer noch ein Stückchen anders aus. Hier kann man wunderbar den oft hektischen Alltag hinter sich las-

Naturcamping in Bestensee

Am östlichen Ortsrand in einem geschlossenen, landschaftsschutzrechtlich besonders geschützten Waldgebiet, am Rande des „Naturpark Dahme-Heideseen”, liegt der ganzjährig geöffnete Campingplatz Tonsee (FKK) – eingebettet von zwei glasklaren Tonseen mit eigenem Badestrand. Das 5 Hektar große Areal mit modernen Sanitäranlagen bietet ideale Möglichkeiten für die aktive Erholung von naturverbundenen Menschen und Anhängern der Freikörperkultur. Für die gastronomische Versorgung (Imbissangebot) sorgt das Team des Platzes. Im Hauptgebäude gibt es attraktive und preiswerte Ferienwohnungen.

Die Campingplatzanlage Kiessee liegt zwischen zwei idyllisch gelegenen Seen mit weitläufigen Badestränden und bewaldeten Flächen (Größe 10 Hektar). Sie bietet Stellplätze ganzjährig an. Stromund Frischwasseranschlüsse sowie teilweise vorhandene Abwasseranschlüsse gehören zum Standard. Ein beheiztes Sanitärhaus sichert auch im Winterhalbjahr den Betrieb. Die gastronomische Versorgung ist ganzjährig gewährleistet. Campingplatzverwaltung Fa. Manfred Prosch Motzener Str. 68, 15741 Bestensee Tel. +49 33763 65005, 63253 A/8 Fax 20634, www.camping-bestensee.de

sen und die Langsamkeit wieder entdecken.“, so der zertifizierte Kanulehrer und Natur-, Kultur- und Landschaftsführer. Um das Naturerlebnis Wasserwandern zu genießen, muss man kein Profi im Kanusport sein. Uhlig bietet von Einsteigerkursen, in denen die technischen Grundlagen vermittelt werden, bis hin zu mehrtägigen geführten Kanutouren mit

Familien-Ausflug-Tipps: Motorschiff Fritze A/7 E Rund- und Charterfahrten (bis 18 Personen) auf Dahmeseen manfred.wunsch@web.de, Tel. + 49 3375 901454 oder + 49 160 2781257 Märkisches Haus des Waldes E Führungen vor Ort und im Wald Heidesee, OT Gräbendorf B/8 Tel. +49 33763 64444 www.hausdeswaldes.info Heimathaus Prieros E Museum, Prieroser Dorfaue 1 B/8 Heidesee OT Prieros, Tel. +49 33768 50144, www.prieros-online.de Biogarten Prieros E Besichtigung Garten, naturnahes Gärtnern; Heidesee OT Prieros B/8 Tel. +49 33768 50130 o. 50455 www.biogarten.prieros.de Naturpark Dahme-Heideseen E Naturparkausstellung, Infopunkt Heidesee, OT Prieros B/8 Tel. +49 33768 969-0, www.naturparkdahme-heideseen.brandenburg.de Gutshof Gussow E Streichelzoo, Heuboden, Eiersammeln, Traktorfahrt, Ponyreiten Heidesee OT Gussow B/8 Tel. +49 33763 63481 www.kinderbauernhof-gussow.de

outdoorVAGABUNDEN 15755 Teupitz A/9 Tel. +49 33766 214286 Mobil +49 152 08531652 info@outdoorvagabunden.de www.outdoorvagabunden.de

Erholung pur

Der 3-Sterne-Naturcampingplatz bietet preiswerte Übernachtungen im Zelt, Wohnwagen, Wohnmobil und Bungalow – auch für Dauercamper. Bei schönem Wetter kann man sich auf der Kegelbahn und dem Volleyballplatz vergnügen. Kinder haben auf dem Spielplatz ihre eigene Welt. Naturnahes Angeln, Wandern, Radfahren sowie ein Boots- und Elektrofahrradverleih bereichern das Freizeitangebot.

★★★

Campingplatz D66 Am Schmöldesee bei Prieros Urlauberstraße • PF 63 15754 Heidesee OT Gräbendorf B/8 Tel. +4933768 50253, Fax 20048 campingD66@ReFan.de www.CampingplatzD66.de

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Ein sportlicher Naturtyp, diesen Eindruck hat man sofort, wenn Daniel Uhlig am Ufer eines märkischen Gewässers das erste Mal gegenübersteht. Viel hat er von der Welt schon gesehen – meist per Kanu oder Rad: Südamerika, Mexiko, Skandinavien, Südwesteuropa, Südostasien, der Balkan und vor allem Griechenland gehörten zu seinen Reisezielen.


Kallinchen

„Calinicken” – aktiv, natürlich, schön Rund um einen der schönsten und saubersten Seen Brandenburgs gibt’s viel zu entdecken Geheimtipp für Erholungssuchende ist der Motzener See, ein „glitzerndes Juwel” aus der Eiszeit, Überbleibsel schmelzender Gletscher inmitten von Sand und Heide mit frischer Luft, beruhigender Landschaft und natürlich Wasser. Der Motzener See gilt als die „nasse Wiege der deutschen Freikörperkultur“. Schon am 1. Mai 1921 eröffnete hier einer der ältesten noch bestehenden deutschen Nacktbadevereine die Saison. Zu „DDR-Zeiten“ besuchten jährlich 70.000 Urlauber den Ort. Viele Gäste kommen noch immer gerne heute zum Baden, Surfen, Angeln. Auch beim Wandern, Nordic Walking oder bei Radausflügen lässt sich die grüne Umgebung genießen. Dafür gibt es in und um Kallinchen eine Vielzahl von Möglichkeiten.

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Touren mit E-Bikes Zuallererst natürlich im Strandbad mit zwei Beachvolleyballanlagen, Großschach, Tischtennis, Minigolf, Kinderspielplatz und Wasserrutsche in den Motzener See. Einer der saubersten Seen Brandenburgs, der 2012 zum zwölften Mal hintereinander mit der „Blauen Flagge“, dem europäischen Gütesiegel für sauberes Wasser und entsprechenden Umwelt- und Naturschutz, ausgezeichnet wurde. Hier kann man nicht nur baden und plantschen, sondern auch Wassertreter, Ruderboote, Kajaks, Solarboote und Fahrräder ausleihen. Dabei stehen nicht nur herkömmliche Drahtesel, sondern auch vier ElektroFahrräder für entdeckungsfreudige Pedalritter bereit. „Mein Tipp: Von Kallinchen nach Wünsdorf in die Bücher- und Bunkerstadt radeln“, schlägt Ortsvorsteher Reinhard Schulz vor. Die Reichweite der E-Bikes von etwa 70 Kilometern Stehpaddeln

„Wir verleihen erstmals auch SUP-Boards!“, schwärmt Marco Hinrichs. Der Inhaber und Küchenchef des Hotels und Restaurants „Alter Krug“ in Kallinchen ist selbst begeisterter Wassersportler, vom Wind- und Kitesurfen bis hin zum Wellenreiten. „SUP“ steht für Stand-up-paddling, Stehpaddeln. Eine Wassersportart polynesischen Ursprungs, bei der man sich aufrecht auf einer Art Surfbrett stehend mit einem Stechpaddel fortbewegt. „Das kann jeder machen“, so Marco Hinrichs, „und es hält fit.“ Auf alle, die sich so oder auf andere Art und Weise am, auf dem oder im nahen

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Ihre Gastgeber vor Ort K Tourismusinformation Sport- und Freizeitpark „Am Strandbad Kallinchen” 15806 Zossen / OT Kallinchen Tel. +49 33769 51350 info@kallinchen.de, www.kallinchen.de

Die FKK-Bewegung in „Calinicken”, wie der Ort einst hieß, lebt auch heute fort

K Allgemeine Körperkultur Birkenheide e. V. 15806 Zossen / OT Kallinchen Haidchenweg, Tel. +49 33769 50267 info@akk-birkenheide.de www.akk-birkenheide.de K Kletterwald Kallinchen Straße zur Försterei 15806 Zossen / OT Kallinchen Tel. +49 176 96508426, Fax 51462 info@kletterwald-kallinchen.de www.kletterwald-kallinchen.de

lässt aber auch weitere Touren zu. „Auftanken“ kann man den leeren Akku von Elektro-fahrrädern übrigens auch am Strandbad. Lust auf den MotzenSeeLauf? Wer doch lieber zu Fuß gehen möchte, findet diverse Wanderwege. Neben einem Teilstück des Europa-Wanderweges E 10 zum Beispiel die Fünf-StundenStrecke „Rund um den Motzener See“ oder den Rundweg um den Guhringsberg, der schon in einer halben Stunde zu bewältigen ist. Wem Wandern zu langsam ist, der kann sich beim MotzenSeeLauf mit Gleichgesinnten

messen. Dieser wird am 1. Juni zum zehnten Mal am Strandbad gestartet. Dabei wird der Motzener See erstmals bei einem Drittelmarathon über etwas mehr als 14 Kilometer umrundet. Naturnahes Vergnügen Naturgenießer und Sportenthusiasten jeden Alters werden zudem auf dem Naturlehrpfad, im Erlebnis- und Fitnesspark, aber auch im Motor Erlebnis & Fun Park samt Kletterwald oder beim ältesten deutschen Nacktbadeverein AKK Birkenheide fündig. Appetit auf die „Perle am Motzener Strand“ kann man sich seit kurzem per Video auf der Internetseite Kallinchens holen. Zudem zeigt dort eine Live-Kamera, ob in Kallinchen auch die Sonne scheint. Obwohl – ein Besuch am Motzener See lohnt bei jedem Wetter.

K Teltow-Fläming-Ring Motor Erlebnis & Fun Park Straße zur Försterei 15806 Zossen / OT Kallinchen Tel. +49 33769 202010, Fax 51462 info@tf-ring.de, www.tf-ring.eu K Tauchschule „Tauch ab“ 15806 Zossen / OT Kallinchen Birkengrund 21, Tel. + 49 33769 208633 oder 1 25 08 88, Fax 208630 tauchen@tauch-ab.com, www.tauch-ab.de Mehr Informationen: K Kallinchen 15806 Zossen, Ortsteil Kallinchen A/8 Hauptstraße 21, Tel. +49 33769 50215 info@kallinchen.de,www.kallinchen.de Termine 2013 P 1. Juni: 10. MotzenSeeLauf P 21./22. Juni: Sommerfest inklusive Beachvolleyball-Turnier P 25. August: traditioneller Kallinchen-Triathlon

Rundum wohlfühlen am Motzener See Motzener See tummeln, steht im „Alten Krug“, dessen gastronomische Historie bis ins Jahr 1735 zurückreicht, die nötige Stärkung bereit. Natürlich kann man auch als Tagesausflügler, Urlauber oder bei Familienfesten

täglich in den beiden behaglich eingerichteten Gasträumen stimmungsvoll speisen oder im Saal feiern. Fisch- und Wildgerichte, knackige Salate, saftige Steaks und Nudelgerichte werden frisch und für eine gesunde Ernährung mit besonders hochwertigen Rohstoffen, wie zum Beispiel Dinkelmehl, Roh-Rohrzucker oder Steinsalz, zubereitet. Für das körperliche und seelische Wohlbehagen sorgen zudem im neuen Massageraum Wohlfühlangebote wie

Klang-, Hot-Stone- oder Fußreflexzonenmassage. Lesen Sie mehr auf Seite 47! Hotel & Restaurant Alter Krug Hauptstraße 15, 15806 Kallinchen Tel. +49 33769 898-0, Fax 898-15 info@alter-krug-kallinchen.de A/8 www.alter-krug-kallinchen.de


Kallinchen

Ausflug in fremde Küche Marco Hinrichs führt Traditionsgasthaus und frönt dennoch seiner Reiselust Offenbar wirkt Marco Hinrichs Reiselust ansteckend. Unter vielen Bewerbern wurde er mit seiner Frau Claudia, den Töchtern Maria und Emily sowie ihrer Kellnerin Dominika von einem ZDFFernsehteam für ein besonderes Abenteuer ausgewählt: Vierzehn Tage kochten und servierten sie typische russische Küche in Sankt Petersburg. Die Wirtsleute des dortigen, beliebten Gasthauses „Altes Dorf“ übernahmen derweil die deutsche Küche im „Alten Krug“ Kallinchen. Beiden waren Fernsehleute immer dicht auf den Fersen, auch Pannen hielt die Kamera fest, erinnert sich Marco Hinrichs …

Credo: Gesunde und leichte Kost Wenn der nahe Motzener See zum Baden, Segeln, Angeln lockt, ist auch im „Alten Krug” von Kallinchen Hochsaison. Dann kommen neben den Stammgästen viele Ausflügler aus Berlin, Potsdam und von weiter her. Sie lassen sich zum obli-

Impressum

2013/2014

Ferienmagazin „Seenland Oder-Spree” Herausgeber: Große Verlag Das Ferienmagazin Anschrift: Bahnhofstraße 7 A 15711 Königs Wusterhausen Funk +49 172 3130783 Tel. +49 3375 277960 Fax +49 321 21271175 info@ferienmagazin.de www.ferienmagazin.de Redaktion: Rainer Große (v.i.S.d.P.), Dorle und Erich Bernig, Kerstin Große, Anna Große Texte: Manfred Mohr, Jens Rümmler, Rainer Große, Holger Becker, Inserenten

Vor dem großem Tor auf Palastplatz in Sankt Petersburg, 1.800 Kilometer von zu Hause: Marco Hinrichs mit Frau Claudia (rechts), den Töchtern Maria und Emily sowie Kellnerin Dominika (links) gatorischen Zander oder Schnitzel gern knackige Salate schmecken wie Oma Elses Gurkensalat mit deutlich süßer Note. Marco Hinrichs legt Wert auf gesunde und leichte Kost: „Es muß nicht immer Fleisch sein!“ Statt Weizenmehl nimmt er häufig Vollkorndinkel, statt Weißzucker lieber Roh-Rohrzucker. Viele Zutaten bezieht er aus der Umgebung: Wild aus den hiesigen Wäldern, Fisch, Kartoffeln und anderes Gemüse von nahen Anbietern.

Ob Surfen oder Stehpaddeln – auch seinen Gästen offeriert er selbstverständlich solche Angebote. Der eigenen Reiselust frönt er mit Familie im Spätherbst, wenn es ruhiger wird im „Alten Krug“ und dem Hotel mit den 14 hübschen Zimmern. Auf-

Reiselust bleibt Den Motzener See seit Kindheitstagen vor der Nase, ist Hinrichs auch ein begeisterter Wassersportler: Grafik/Layout: Rainer Große, Anna Große, Herbert Thiele Vignetten/Illustrationen: Lisa Große, Peter Isensee, Andreas Mücke Bildbearbeitung: Jan Scheffler, print professional Karte: Ferienmagazin 2013, Landesvermessung und Geobasisinformation Brandenburg, Lizenz Nr. GB-D 45/06 Titelfoto: Sandra Ziesig Innenteil: Inserenten, Tourismusverband Seenland Oder-Spree e.V., Johannes Müller, Rainer Große, Manfred Mohr, Jens Rümmler, Jan Scheffler, Detlef Schieberle, Andreas Kämper, Krusche, Marc Bernot, Frank Sorge, Jana Zahn, Detlef Grundert, Anne Kaatsch, Edda Bräunling, Andreas Prinz, Anett Rietz, Enrico Mevius, Hoffmann, Scheitzenbach, Bernd Gel-

ler, Uwe Schlüter, Michael Pestel, Inga Kleinschmidt, Lutz Kittner, Lena Schmidt, Dietmar Seidel, Werbeagentur Eyefactor, Naturparkarchiv Dahme-Heideseen, Sorge, Hermann Kaiser, Peter Tiedt, apercù, studio-pur-fotogen, OpenStreetMaß und Mitwirkende, CC-BYSA; Heinz Sielmann Stiftung, André Emmerich aerodesign, SPSG/ Foto: Wolfgang Pfauder, Uwe Schlüter, Gabriele Mahlkow, Lutz Werner, Giselher Eder, ®eFanCard, Jenny Jürgens, Kay Nöthel, Doris Bergmann, J. Möbius, Jürgen Fiehne, Andreas Prinz, Christine Schilling, K. Klippstein, Rigo Sievert/Artfactor, K. Knoch, prinz mediaconcept, M. Lewin, André Emmerten, Sievert/Artfactor Auflage: 60.000 Exemplare

tanken muss sein, findet er. Und zu Hause geht ja alles weiter seinen gewohnten Gang. „Dann stehen meine Eltern in der Küche und hinterm Tresen. In einem Familienunternehmen wie dem unseren ist das kein Problem.“ Nur auf die Wohlfühlmassagen, die Claudia Hinrichs sonst das ganze Jahr über in einem eigens hergerichteten, gemütlichstimmungsvollen Raum anbietet, müssen Gäste dann vorübergehend verzichten. S. auch S. 46! Druck: Druckerei Vetters, Radeburg www. druckerei-vetters.de Zur Zeit gilt die Anzeigenpreisliste „Mediadaten 2010/11”. Die Zeitschrift und alle in ihr enthaltenen Beiträge und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt. Für den Inhalt der Anzeigen zeichnen die Inserenten verantwortlich.

Verteilung in Feriengebieten: kostenlos Für die Bestellungen über www.ferienmagazin.de wird eine Schutzgebühr von 1,50 Euro erhoben. Mehr Informationen: www.ferienmagazin.de

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„Hähnchen Kiew” nun in Kallinchen Der 36-jährige Koch und Geschäftsinhaber nimmt´s gelassen: „Das würde ich jederzeit wieder machen!“ Es war aufregend, lustig und ganz anders als in der Heimat. Die Sprache, die andersartige Küche mit viel Fisch und Majonäse, die Mentalität ihrer Gäste, die Stadt mit ihren Sehenswürdigkeiten – unvergessslich. Zurück am heimischen Herd, nahm er einige Spezialitäten auf die Speisekarte seines Gasthauses, das seit vielen Generationen in Familienhand ist. So konnte bereits der typisch russische Heringssalat mit roter Bete probiert werden, es folgt das „Hähnchen Kiew“ – mit knuspriger Panade und leckerer Kräuterfüllung. Und zum Nachtisch passt noch ein fruchtigleckeres Kuchenstück a la St. Petersburg, mit Mürbteig, einer dicken Waldbeerenschicht und Baiserdecke.

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Waldow • Schlepzig

Fahrspaß für jedes Alter Sportliches Kontrastprogramm im Kart-Center Spreewald

Genug von Ruhe und Beschaulichkeit im Spreewald? Ein paar neue Reize gefällig? Dann bietet sich ein Besuch des KartCenters Spreewaldring in Schönwald-Waldow an. Denn hier kann der Besucher – was sonst nur selten möglich ist – ganz dem Motto folgen: Hier geb’ ich Gas, hier hab’ ich Spaß. Für Besucher jeder Altersund Größenklasse hält der Betreiber einen umfangreichen Pool von Karts für den ungebremsten Fahrspaß bereit. Selbst Doppelsitzer und Fahrzeuge mit Spezialausstattung für körperlich Behin-

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Erholen und schlemmen in Schlepzig Licht glänzt auf dem blankpolierten Kupferkessel. Daneben lächelt Brauereimeister Uwe Zech. Fast zärtlich streicht er mit der Hand über die metallene Oberfläche seines Arbeitsgeräts. Gerade hat der Märker die Maische für ein Spreewälder Pils angesetzt. „Insgesamt brauen wir vier verschiedene Biere, darunter auch Weizen und Spreelator Doppelbock“, erklärt Uwe Zech. Die seit 1788 betriebene Brauerei ist heute Teil des Landgasthofs „Zum grünen Strand der Spree“, seit langem ein Aushängeschild Brandenburger Gastlichkeit. Brauchef Uwe Zech (im Bild unten) nimmt erst mal ein frisch Gezapftes: „Unsere Biere sind handgemacht und ohne Konservierung“, verspricht er. Und: „Wir haben viel mehr zu bieten als Gurken und Fließe“, schmunzelt der Mann, der fast selbst ein Spreewälder Original ist. Die Gäste kommen schon mal von weiter

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derte stehen zur Verfügung. Der Spreewaldring selbst präsentiert sich als 800 Meter lange Kartbahn pur mit anspruchsvoller Streckenführung. Eine große Flutlichtanlage ermöglicht den Fahrspaß auch abends. Natürlich ist auf und an der Strecke Sicherheit oberstes Gebot, das Kart-Center Spreewaldring garantiert die strikte Einhaltung aller diesbezüglichen Standards. Wer den Bleifuß ein wenig ausruhen will, der kann sich im Bistro „Kart-Inn“ stärken. Neben den üblichen Snacks bie-

tet die Speisekarte viel Hausgemachtes und Typisches aus dem Spreewald. Das stilvolle Kart-Inn verfügt über eine große Sonnenterrasse, die jederzeit den kompletten Überblick über das Geschehen auf der Kartstrecke ermöglicht. Da das Kart-Center oft stundenweise vermietet ist, empfiehlt es sich, die Verfügbarkeit der Strecke unter der telefonischen Hotline 035477-4040 zu erfragen. Natürlich können Sie auch mit Ihrem Super-Moto oder Pocket Bike nach telefoni-

scher Absprache auf der Bahn trainieren. In unmittelbarer Nähe befindet sich das Motodrom, ein 2,7 Kilometer langer Straßenrundkurs, der sportlich ambitionierten Fahrern realistische Trainingsbedingungen für Auto und Motorrad bietet.

Spreewaldring Kart-Center GmbH Waldhaus 1 15910 Schönwald OT Waldow B/10 Tel. +49 35477 4040, Fax 389 info@kart-center.de www.kart-center.de

Lust auf Land und Leckereien

Kahnfährmänner

her, um die feine und rustikale Küche zu genießen. Die Karte im Restaurant dürfte auch Gourmets begeistern. Uwe Zech serviert Gästen derweil

sein frisches Spreewälder Dunkel. Er verweist auf Brauerei-Führungen und sein Bier auf Kundenwunsch: „Hopfen und Malz – Gott erhalt's.“

Tipps: E Kahnhafen befindet sich auf dem Grundstück E Restaurant mit Spreewaldküche, Fisch und Wild E Brauhaus mit deftiger Küche und frisch gebrautem Bier E Tagungen, Hochzeiten, Konzerte E „Jazz und Buffet“ im Brauhaus E Sommer- und Heuschoberfest E 27 gemütliche Zimmer Landgasthof „Zum grünen Strand der Spree” Dorfstraße 53, 15910 Schlepzig C/10 Tel. +49 35472 6620, Fax 473 info@spreewaldbrauerei.de www.spreewaldbrauerei.de


Werben/Spreewald

Reporterlegende Heinz Florian Oertel blieb Lausitzer Heimat immer treu

Neues aus dem Hause Oertel Ende 2012 feierte der 17malige DDRFernsehliebling 85. Geburtstag. Im Interview wirkt Oertel fit wie eh und je. Kurz wechselt er vom Plauder- in den Reporterton, so als kommentiere er ein Skispringen mit Jens Weißflog. Die typische Bariton-Stimme hat er immer noch. Zum halbrunden Ehrentag erschienen im Verlag Das Neue Berlin zwei neue Bücher: „Ein Leben für den Sport“ sowie „Nennen Sie Ihre Söhne Waldemar“. Gibt es denn nach etlichen Talkrunden und Büchern noch Neues aus dem Hause Oertel? „Es gibt sicher wenig Neuigkeiten, was Vergangenes anbetrifft“, so der Sprachvirtuose. Aber zum aktuellen Geschehen in Sport und Gesellschaft habe er nach wie vor eine Meinung. „Erika” bleibt sein Begleiter Heinz Florian Oertel wohnt heute am Rande Berlins. Was ihm einfällt, schreibt er hier noch immer auf seiner alten „Erika“-Schreibmaschine, Baujahr 1968. Einen Computer hat er nicht. „So bleib' ich fit im Kopf“, sagt der Chefreporter a. D. Der hält nicht nur Kontakt zu früheren Sportassen, wie Rennradler

Täve Schur. „Ich habe auch nach wie vor Kontakte in meine Heimat Brandenburg, fühle mich als Spreewälder. Meine Schwester lebt bis heute in Cottbus.“

Fotos entnommen aus: „Ein Leben für den Sport. Jan Hofer im Gespräch mit Heinz Florian Oertel, Das Neue Berlin, 2012

17 Olympische Spiele, 8 Fußball-Weltmeisterschaften, 25 Eiskunstlauf-WM und -EM, dazu unzählige Fernseh- und Radio-Shows: Heinz Florian Oertel ist nicht irgendein Moderator, sondern eine lebende Reporterlegende. Der gebürtige Cottbuser gab nicht einfach Kommentare ab, er zelebrierte deutsche Sprache. Generationen von Sportfans haben seine Stimme noch im Ohr.

Ein Leben für den Sport – als Reporter einzigartig Im Bummelzug Reportage geübt Im Bummelzug zwischen der Lausitz und Königs Wusterhausen habe er einst zur Übung die vorbeiziehende Landschaft kommentiert, Bäume, Heuschober und Menschen beschrieben – allerdings nur, wenn er allein im Abteil war. Höchstens Schaffner und Zeitungsverkäufer wunderten sich manchmal. Sorbisch habe er als Kind nicht gelernt. „Ich kannte ein paar Ausdrücke, mehr nicht.“

„Gute und Nieten gab es immer” Heute Bundesliga-Fußball zu kommentieren fiele ihm schwer, räumt Heinz Florian Oertel auf Nachfrage ein. Auch weil ihm das Verständnis für schwerreiche Jungsportler fehle. „Dass schon 18Jährige Millionäre werden, kann ich nicht billigen“, moniert der Wahl-Berliner. Zur Leistung heutiger Reporter möchte er nicht viel sagen: „Gute und Nieten gab es immer.“ Sportjournalisten würden sich immer mehr auf nur eine oder zwei Sportarten spezialisieren. „Ich war Mehrkämpfer“, liefert der 1,90-Meter-Hüne eins seiner berühmten Sprachbilder. Tipp eines Schulkumpels Reporter sei er durch reinen Zufall geworden, so Oertel. „Ein alter Schulkamerad gab mir den Tipp, dass in Cottbus ein Studio des Landessenders Potsdam eröffne.“ Dort sei er schnurstracks hinmarschiert. Am 2. April 1949 erhielt der Lausitzer den ersten Auftrag: das Frauenfeldhandballspiel Luckenwalde gegen Spremberg zu kommentieren. Das sechzigminütige Spiel endete mit dem unglaublichen Handball-Ergebnis von 1:0. „Das Tor fiel in der dritten Minute“, lacht Oertel. „Nennen Sie Ihre Söhne Waldemar” Schließlich berichtet er noch von Begegnungen mit früheren Sport-Stars, darunter Marathon-Mann Waldemar Cierpinski. Dessen zweiten Marathon-Olympiasieg 1980 adelte Heinz Florian Oertel mit seiner unvergessenen Live-Reportage: „Liebe junge Väter oder angehende, haben Sie Mut. Nennen Sie Ihre Neuankömmlinge des heutigen Tages ruhig Waldemar. Waldemar ist da!“ Schon Oertels Kommentar zu Cierpinskis Olympiasieg 1976 in Montreal sorgte für Furore: „Den Schluss werde ich jetzt im Stehen sprechen. Denn wenn ich stehend mich verbeuge, ist die Verbeugung tiefer.“

Heinz Florian Oertel am Schreibtisch mit seinem neuen Buch

Tipp zum Kennenlernen:

Spreewaldkoch Peter Frankes Augen lächeln. Seine Begeisterung steckt an. Der berühmte Spreewaldkoch aus dem Gasthof „Zum Stern” in Werben, einem kleinen Ort bei Burg im Spreewald, ist zwar rund 200 Tage im Jahr als kulinarischer Botschafter auf Achse. Doch wenn der 58-Jährige vor seinen Gästen steht, wirkt er wie die Ruhe in Person. „Setzt euch doch schon. Jetzt gibt’s erst mal einen Kaffee.“

Für seine Kochleidenschaft ist Peter Franke in ganz Deutschland unterwegs. Der Thüringer hat die Oberlausitz in Sachen Genusshandwerk besonders ins Herz geschlossen. „Regionalität ist hier und dort Trumpf – da kann ich Heimat schmecken!“ In Oberlausitz und Spreewald stünden kulinarische Leuchttürme. Originelle Küche mit Produkten von hier, das bringt auch mehr die regionale Wirtschaft in Schwung. „Wir müssen nicht mit jeder Mode mithupen“, lacht der Kräutertüftler. Das Geheimnis seiner Rezepte sei simpel: „Auf die Alten hören.“ Dem Hüter traditioneller Küchenpraktiken fiel das nie schwer. Schließlich heiratete er in einen Gastronomiebetrieb ein, der seit 1602 (!) existiert. „Ich erfinde eigentlich nichts Neues, gebe alten Rezepten aber meine Handschrift.“ Was er selbst am liebsten isst, verrät Peter Franke natürlich auch. „Einfache Küche ist mein Ding, gern Eintöpfe. Gestern gab es Butter-Bemmen.“ Mit frischer Butter aus der Gläsernen Molkerei Münchehofe. Vom zarten Streichfett habe er gleich ein paar Stück mehr geordert. „Sie wissen doch: der beste Rat ist Vorrat.“ Mehr Informationen: Hotel „Zum Stern“ Werben Inhaber: Familie Schlodder-Franke Burger Straße 1 03096 Werben / Spreewald E/12 Tel. +49 35603 66-0, Fax 66-199 info@spreewald-kraeutermanufaktur.de www.spreewald-kraeutermanufaktur.de

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Tiefe Verbeugung


Teichland

Tempo, Spaß &Märchen ErlebnisPark Teichland mit 19 Attraktionen für Groß und Klein sich mit seinem Team auf viele Besucher. Besonders zu Ostern, Halloween und am Kindertag. Einen weiteren Höhepunkt gibt es am 25. und 26. Mai. „Dann feiern wir unseren fünften Geburtstag mit einem tollen Programm und vielen Überraschungen.“

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Hier leuchten Kinderaugen und das Kind im Manne wird wieder wach. Am Westhang der Bärenbrücker Höhe, einem rekultivierten Tagebaugebiet, wartet der ErlebnisPark Teichland – eine wahre Spielwiese für kleine und große Abenteurer nördlich von Cottbus. In fünf Riesenwasserbällen läuft man übers Wasser, ohne nasse Füße zu bekommen. Eine 16 Meter hohe Klettergiraffe kann man unter professioneller Absicherung erklimmen. Mit dem Bungee-Trampolin sind Sprünge bis zu fünf Meter Höhe kein Problem. Auf der Tubing-Bahn geht es in einem Reifen auf einem Zauberteppich 112 Meter in die Höhe und durch vier Steilkurven mit Karacho wieder nach unten. Genauso rasant jagen die Schlitten auf der SommerRodelBahn bergab. An der 300 Meter hohen Bergstation beginnt ein Rodelvergnügen, bei dem der Fahrtwind durch einen Kreisel, über zwei Jumps und durch sechs Steilkurven die Nase tüchtig umweht. Tempo, Fahrvergnügen und Spaß an der eigenen Geschicklichkeit ist auch angesagt auf der MonsterRollerBahn, auf Segway-Rollern oder den Elektro-Racern mit einem eigenen Parcours für die Jüngsten.

Wer es etwas ruhiger bevorzugt, versucht sein Glück auf der 18-Loch-Minigolfanlage. Über den Pfad der kleinen Götter, hier erzählen acht überlebensgroße Figuren aus der slawischen Mytho-

Tipp für Radler Der Spreeradweg An einer der drei Spreequellen in der Oberlausitz beginnt die Tour. Wie ein Zwillingspaar schlängeln sich Fluss und Radpfad, mal direkt nebeneinander, mal auf Distanz über Schirgiswalde nach Bautzen. Die Ausflügler erleben zunächst Umgebin-

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logie Märchen in vier Sprachen, erreicht man den kostenlosen Irrgarten. Der lässt sich auch aus rund fünf Metern Höhe wie

in einem Sessellift im „SkyDive“ bewundern. Noch höher hinaus geht es über 272 Stufen auf den 50 Meter hohen Aussichtsturm. „Fast im gesamten ErlebnisPark sind die Wertchips unseres neuen Zahlungssystems einlösbar. Je mehr Chips man am Anfang kauft, umso billiger wird jede einzelne Station“, sagt Geschäftsführer Steffen Dubrau. Er freut

ErlebnisPark Teichland Zum Erlebnispark 1 03185 Teichland OT Neuendorf F/12 Tel. +49 35601 909023 info@erlebnispark-teichland.de www.erlebnispark-teichland.de

dehäuser, Sonnenuhren und Barockkirchen. Weiter geht es durch die Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft nach Neustadt, vorbei am Bärwalder See, durch die Niederlausitz, zur Talsperre Spremberg, zum Branitzer Park in der Pücklerstadt Cottbus und danach in die Peitzer Teichlandschaft. Fast immer im Blick bleibt die Spree, die viele Gäste verleitet, das Fahr-

rad für ein paar Stunden gegen Kanu oder Ruderboot einzutauschen. In der Gegend um Lübben und Lübbenau, im Spreewald, finden Besucher etliche Gelegenheiten, sich durch die Fließlandschaft per Kahn staken zu lassen. Weiter flussabwärts erscheinen alte Gehöfte, weite Spreewiesen und Pferdekop-

peln wie Relikte aus einer anderen Zeit. Die Gewässer der Grünheider Seenkette verleiten zum Sprung ins kühle Nass – da wird der geneigte Radfahrer gerne schwach. K Buchbares Angebot über: Tourismusverband Seenland Oder-Spree Tel. +49 33631 868100 Mehr Infos über den Strecken-Verlauf: www.seenland-os.de


Lübbenau / Spreewald

Relaxen in der Scheune Das gibt’s nur in Lübbenau: Toben mit Pinguinen – Entspannen im früheren Kuhstall

Wer in Lübbenau originell logieren will, der ist im „Spreewelten-Bahnhof“ genau richtig. 11 Künstler gestalteten das frühere Empfangsgebäude extravagant. Beispielsweise das Zimmer „Spreewaldexpress – Abteil Miss Marple“ (Foto). Die Unterkunft suggeriert dem Gast, er würde im alten Orientexpress reisen. Auf dem Komfortsitz am Fenster können Gäste tatsächlich Züge an- und abfahren sehen. Geheimnisumwittert erscheint das in hellen Farbtönen gestaltete „Feenzimmer“, in dem Stim-

Sonnenliegen davor. Die eigentliche Attraktion der „Spreewelten“ bleiben aber zwölf hier lebende Pinguine. Die ursprünglich aus Peru und Chile stammenden Tiere sind in einem Außenbecken nur durch eine Glaswand von den Badegästen getrennt. Quietsch-

vergnügt sausen die „Pingus“ mit Kindern Wand an Wand durch den Pool. „Dieses Badevergnügen ist europaweit einzigartig“, sagt Steven Schwerdtner. Wie zum Beweis dreht die kleine Natalie aus Beeskow eine Pirouette. Pinguin Polly macht es der Achtjährigen gleich nach. Später verkrümelt sich der Strolch in eine aus 320 Tonnen Lausitzer Granit erschaffene Steinlandschaft. Neuigkeiten gibt’s auch in Sachen Gastronomie: Im „Baldura”-Restaurant können Gäste nicht nur schlemmen. An Wänden wird eine witzige Pinguin-Geschichte erzählt. Zwar lockt die Küche mit Leckereien. Hier riecht es aber auch

Urlaub im „Abteil Miss Marple“ men des Waldes säuseln und eine Baumskulptur direkt am Schlafgemach die Träume derer bewacht, die sich auf das Abenteuer einlassen. Im Quartier „Zwischen Wasser und Himmel“ entsteht durch parallele Spiegelwände die Illusion, das Doppelbett sei ein auf ei-

nem Fließ gleitender Spreewaldkahn. Neben den 11 außergewöhnlichen Zimmern

nach Abenteuer. In der Mitte des Lokals versprüht ein Flugballon-Korb einen Hauch Jules Verne. Ach ja: Was Köche zaubern sollen, notieren hier nicht Kellner, sondern die Gäste. Per Pinguinei-Attrappe schippern bestellte Getränke auf einem Mini-Fließ Richtung Tresen. Im Saunadorf schlängelt sich übrigens ein zweites Fließ durchs Urlauber-Resort. Mit Kahn, Brücke und Wassermühlrad wirkt das Ensemble wie ein Spreewald im Kleinformat. Die „Spreewelten“ faszinieren außerdem mit 14 Saunen, Wellenbad, Strömungskanal und zwei 118Meter-Rutschen.

Alte Huttung 13 03222 Lübbenau Tel. +49 3542 894160 Fax +49 3542 894166 C/12 info@spreewelten-bad.de www.spreewelten-bad.de bietet das alte Gemäuer auch Tourist-Info, Radverleih, Reisebüro und DB-Fahrkartenverkauf. Für Gäste der Pension Spreewelten gibt es Sonderkonditionen für den Radverleih und das Spreewelten-Bad. Spreewelten Bahnhof Lübbenau Bahnhofstr. 3d, 03222 Lübbenau Tel. +49 3542 889977 www.pension.spreewelten.de www.spreewelten.de www.spreewelten-bad.de C/12

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Von außen wirkt der Bau wie ein Mix aus Hexenhaus und finnischer Blockhütte. Drinnen duftet es nach Erlenholz. In der rund 200 Jahre alten Spreewaldscheune ist's so richtig urig. Die märkische Rarität steht nicht etwa in einer Dorfidylle, sondern mitten auf dem Gelände der Lübbenauer „Spreewelten“. Die Chefs der Anlage ließen das Holzgebälk einfach vom alten Standort Burg ins Spaßbad umsetzen. „Die Scheune komplettiert nun unser Saunadorf“, sagt Steven Schwerdtner von den „Spreewelten“. Dort, wo noch vor ein paar Jahrzehnten Schweine grunzten, relaxen jetzt Saunagäste nach ihrem Schwitzgang. „Statt der Kühe und Schweine liegen wir jetzt hier. Das muss man nüchtern sehen“, lacht Gast Dieter Merse. Dann nimmt er auf einer der 90 Scheunen-Liegen Platz. Zwei Separées weiter – dort, wo mal ein Traktor stand – ist heute ein großer grüner Kachelofen der Blickfang. Gäste-Betreuerin Katrin Kanter führt durch den Holzbau: Spinnrad und alte Holz-Wäschetrockner machen die Scheune zu einem authentischen Spreewälder Refugium. Zur Einweihung erschien auch die letzte Scheunennutzerin Lieselotte Nahke aus Burg. Die 83-jährige Nachfahrin der Stall-Erbauer hatte Tränen in den Augen, als sie ihre alte Scheune im neuen Gewand sah. Nahkes Enkel berichteten, wo sie früher Mutter-Vater-Kind spielten. Noch heute seien an der äußeren Holzfassade die Umrisse des Briefkastens zu sehen. Jetzt stehen bei gutem Wetter


Hornow • Rietschen

Die Schokoladenseite der Lausitz In der Confiserie „Felicitas” werden Schokoladenträume wahr Afrika. „Dort lernten wir, die Welt mit anderen Augen zu sehen“, so Peter Bienstman. Daraus resultierte der Wunsch für einen Neuanfang in der Lausitz. Belgien sei auch schön: „Aber dort ist jeder Quadratmeter bebaut. Wir wollten Freiraum – auch Freiraum für neue Ideen und für unsere Familie.“ Mittlerweile beliefert die Manufaktur rund 500 Geschäfte. In Dresden und Potsdam gibt es sogar eigene „Felicitas“Filialen. In Filmvorführungen zeigen die Gastgeber, was gute Schokolade ausmacht. Längst hat sich herumgesprochen, dass die kakaohaltige Leckerei nicht nur gesund ist, sondern auch glücklich macht.

Die Sahne-Eierlikör-Praline zergeht auf der Zunge. Der „Glücksklee“ mit Pistazienmarzipan ist ein Gedicht. Oder darf es vielleicht edle Zartbitterschokolade mit Marzipan als Mini-Pyramide sein? Die Hornower Confiserie „Felicitas“ ist ein einziger Schokoladentraum. Über 700 Schokoladenprodukte, darunter 45 Pralinen-Kreationen, werden hier in aufwändiger Handarbeit hergestellt. „Unsere Gäste können uns dabei über die Schulter sehen“, sagt Goedele Matthyssen, die den Betrieb mit Ehemann Peter Bienstman vor 20 Jahren gründete. Besucher können die Leckereien selbstverständlich auch kaufen. Die Confiserie erinnert ein wenig an Schokoladenmanufakturen im belgischen Brügge, einer europäischen Hochburg in Sachen Pralinen und Schokolade. Kein Wunder: Goedele Matthyssen und Peter Bienstman stammen aus Belgien. In ihrer Hornower „Werkstatt“ liegt ein Hauch Nostalgie in der Luft. Frauen mit Kopfhauben ähneln Schokoladenmädchen. Mit einem Lächeln auf den Lippen wie-

Goedele Matthyssen, Peter Bienstman

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gen sie belgische Schoko-Rohmasse ab. Eine Chocolatier prüft mit Argusaugen die Nougatfüllung. Die Erdbeertraum-Praline erhält noch einen zarten Tupfer Creme. Auch bei den Mokka-Trüffeln geht es um feinste Details. In filigraner Handarbeit entstehen Schokoladenspezialitäten – übrigens auch auf Kundenwunsch. Der Kreativität der 49 festangestellten Mitarbeiter sind keine Grenzen gesetzt – ob bei Schoko-Skulpturen als Handy, Trompete und Schwan oder der erotischen

Der Erlichthof in Rietschen präsentiert Wohnhäuser und Scheunen, die originalgetreu in Schrotholzbauweise wieder errichtet wurden. Zu dem kleinen Dorf, am Wolfsradweg gelegen, gehören neben dem Museumsgehöft „Erlichthof” neunzehn weitere Schrotholzhäuser, die für Gäste geöffnet sind. Besucher erleben traditionelles Handwerk zum Anfassen. In mehreren Häusern können Urlauber gemütliche Quartiere beziehen. Die Lausitzer Wölfe werden in Vorträgen und Naturfilmen in der „Wolfsscheune“ vorgestellt. Besu-

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Note beim Schoko-Akt in Anspielung auf das 2000 Jahre alte Kamasutra. Den Rekord, ein zwei Meter großes Osterei mit Hut, filmte sogar ein Fernsehteam. Nicht nur die Szenerie in der Manufaktur, auch deren Entwicklung erinnert ein wenig an den Kino-Erfolg „Chocolat“: „Es gibt tatsächlich Parallelen. Skepsis wich auch in unserer Region Begeisterung für das Thema Schokolade“, erinnert sich Goedele Matthyssen. Sie und ihr Mann waren jahrelang Entwicklungshelfer in

Wolfsbüro im Erlichthof cher können sich in der Ausstellung über die Lebensweise der Europäischen Grauwölfe informieren. Wolfsspuren werden im Rahmen von Exkursionen erlebbar. Erlichthofsiedlung Tourist-Information Turnerweg 6, 02956 Rietschen Tel. +49 35772 40235 kontakt@erlichthof.de www.erlichthof.de Anschlusskarte G/H geöffnet: Di.-So, feiertags 10-17 Uhr

Confiserie „Felicitas” Dorfstraße 15, 03130 Hornow Tel. +49 35698 805550, Fax 8055555 info@confiserie-felicitas.de www.confiserie-felicitas.de Anschlusskarte G/H Filialen: K Neumarkt 2, Dresden Tel. +49 351 8212281; K Altmarkt-Galerie, Dresden, Altmarkt 25 Tel. +49 351 48188860 K Gutenbergstraße 26, Potsdam Tel. +49 331 2012470)

Tipps: E NEISSELAND am Oder-Neiße-Radweg Der deutsch-polnische Grenzfluss gab dem Landstrich seinen Namen. Ausflugsziele wie das UNESCO-Welterbe FürstPückler-Park Bad Muskau, der Findlingspark in Nochten, die Erlichthofsiedlung in Rietschen oder der Grüngeringelte Abenteuerspielplatz Kulturinsel Einsiedel liegen am Weg. Noch viel mehr erfahren Sie unter: www.neisseland.de E Mit der Waldeisenbahn in den Kromlauer Rhododendronpark und in den FürstPückler-Park Bad Muskau! Fahrplan unter: www.waldeisenbahn.de Anschlusskarte G/H


Nochten • Wartha

Blütenpracht im Bergbaurevier In Nochten ergänzen Schwergewichte eine vielfältige Pflanzenwelt Sand und müssen ohne Bewässerung auskommen. Die Gestalter haben darauf geachtet, dass auch dort zu jeder Zeit etwas blüht: im Frühjahr die Wildtulpen, im April Adonis-Röschen und ab Mai Schwertliliengewächse wie Iris. Im Herbst beherrschen hohe Ziergräser das Bild im Steppengarten. Es lohnt sich, den Findlingspark immer wieder zu besuchen.

ten Pflanzen einen europaweit einmaligen Landschaftsgarten. Seit 2003 steht er alljährlich vom 15. März bis 15. November offen. Ein drei Kilometer langer Rundweg verbindet die verschiedenen Teile des facettenreichen Parks. Er führt vorbei am Teich, der nach japanischem Vorbild so angelegt ist, dass man immer nur ein Ende der Wasserfläche sieht. Entlang eines geologischen Pfades in „Klein Skandinavien“ lässt sich erkunden, aus welchen Regionen Nordeuropas die Schwerge-

Im Land der Tausend Teiche Südöstlich von Hoyerswerda beginnt eine der vielfältigen Oberlausitzer Landschaften. Über tausend Teiche, umgeben von Heide und ausgedehnten Wäldern, bilden das größte zusammenhängende Teichgebiet Deutschlands. Entdecken kann man die einzigartige Kulturlandschaft auf den gut ausgebauten Radwanderwegen – Froschradweg, Spreeradweg, Seeadlerrundweg, „Sorbische Impressionen“ oder auf Naturerlebnispfaden. Mehr unter: www.oberlausitz-heide.de

Das UNESCO-Biosphärenreservat Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft dehnt sich auf etwa 30.000 Hektar aus. Mehr als 5.200 Pflanzen- und Tierarten sind auf dieser Fläche nachgewiesen. Allein 160 Vogelarten brüten in diesem Gebiet, wo bereits im 12. Jahrhundert erste Teiche angelegt wurden, besonders für die Aufzucht von Karpfen. Hinzu kommen 90 Arten von Zugvögeln.

wichte stammen, die Eismassen vor Jahrmillionen in den Süden schoben. Auf dem Pfad der Sinne dürfen Besucher gern barfuß erspüren, wie sich die Gesteine aus verschiedenen Erdzeitaltern anfühlen. Vom höchsten Punkt im Park kann der Blick über die Landschaft schweifen, wo der Bergbau nach wie vor aktiv ist. Erst seit 2011 ist der Felsengarten (im kleinen Bild) als neue Attraktion in den Rundgang eingebunden. Die Pflanzen an diesem Hang stehen wie in der Steppe auf

Termine 2013: E 1. Mai: 10 Jahre Lausitzer Findlingspark Nochten & Frühjahr-Pflanzenbörse E 22. September: Großes Chorsingen E 28. September: Herbst-Pflanzenbörse Förderverein Lausitzer Findlingspark Nochten e. V. / Tourist-Information Nochten, Parkstraße 7, 02943 Boxberg Tel./Fax +49 35774 74711oder 55502 findlingspark-nochten@t-online.de www.lausitzer-findlingspark-nochten.com Anschlusskarte G/H

Tipps und Termine: E 27. April, 14. September: Naturmärkte E Übernachtung bei Biosphärenwirten E Naturerlebnispfad „Guttauer Teiche und Olbasee” E „Haus der Tausend Teiche” – Ausstellung (Di. bis So. von 9 bis 17 Uhr) Mehr Informationen über: Biosphärenreservat Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft: Dorfstr. 29, 02694 Malschwitz OT Wartha (Di.-So. 9-17 Uhr),Tel. +49 35932 36560 www.biosphaerenreservat-oberlausitz.de Anschlusskarte G/H

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Rot, violett, grün, rosa, gelb – die Heide im Findlingspark Nochten zeigt das ganze Jahr über ein faszinierendes Farbenspiel. Dafür sorgen mehr als 100 verschiedene Sorten. Großzügig angeordnet und wohl durchdacht aufeinander abgestimmt, wachsen sie auf sanft ansteigenden Flächen. Passende Gehölze komplettieren das bezaubernde Bild ebenso wie große und kleine Steine, die aus dem Pflanzenmeer herausragen. Sie stellen den Bezug zu einem Industriezweig her, der die Region im Osten Sachsens seit Jahrzehnten prägt. Bergleute förderten die Gesteinsbrocken zutage, während sie mit schwerer Technik nach Braunkohle gruben. Die Findlinge kamen während der Eiszeiten aus Skandinavien in die Lausitz. Im Tagebau aus der Erde geholt, fanden die „Steine des Anstoßes“ in Nochten eine bis dahin nicht gekannte Verwendung, denn rund 6.000 wuchtige Schmuckstücke bilden zusammen mit ausgewähl-


Bautzen • Thräna • Schirgiswalde-Kirschau • Löbau

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Ein Blick ins Ferienmagazin… … lohnt sich für jeden, der Neues entdecken, sich gut erholen und unterhalten will Mit Caravan oder Rad zum kleinen Freizeitpark

Wer zwischen Spreewald, Oder und Berlin Urlaub macht, kann während eines Tagesausflugs in südliche Richtung Spannendes mit der ganzen Familie entdecken. Dorthin führt Sie unser Ferienmagazin „Oberlausitz”. Diesen „Reiseführer” bekommen Sie auch in der Confiserie „Felicitas”, im Erlichthof Rietschen (s. S. 52), im Findlingspark Nochten (s. S. 53) und bei vielen weiteren Partnern der Lausitz und Oberlausitz. Wenn Sie Lust haben, planen Sie doch einfach mal einen Tagesausflug dorthin. Sie finden im Heft über 100 schöne Ausflugsziele.

Gemütliche Campinghütten, Wildgehege, Badesee, Grill- und Lagerfeuerstätten, die Gaststätte „Wiesenhütte” – Familie Mitschke empfängt gern Radtouristen und Ausflügler.

Irre, diese Gärten … Deutschlands größter Irrgarten mit Rätsel- und Abenteuerlabyrinth stellt Wissen und Orientierung auf die Probe. Es gibt Schatzsuchen, Geisternächte, rasante Seilbahnfahrten über die Anlage… Irrgarten Kleinwelka Kleinwelka, 02625 Bautzen Tel. +49 35935 20575, Fax 20578 info@irrgarten-kleinwelka.de www.irrgarten–kleinwelka.de Geöffnet vom 15. März bis 31.Oktober jeden Jahres von 9-18 Uhr. In den sächsischen Sommerferien 9-19 Uhr.

Freizeit- & Campingpark Thräna Zum Wildgehege, 02906 Hohendubrau Tel. +49 35876 42838/Saison 41238 www.freizeitcamp-thraena.de www.wohnmobilhafen-lausitz.de

(K)Urlaub in der Körse-Therme Und gleich daneben – der Saurierpark Tel. +4935935 3036, www.saurierpark.de

(Anschlusskarte G/H) Der gusseiserne Aussichtsturm auf dem Löbauer Berg ermöglicht Ausblicke über die Oberlausitz bis ins Seenland. Tourist-Information Löbau Altmarkt 1 02708 Löbau Tel. +49 3585 450140 www.loebau.de

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Baden im Salzwasser, wer sich ein solches Vergnügen gönnen will, muss dazu nicht bis an die Ostsee reisen. Ostsachsens einziges Solebad lässt Meeratmosphäre ein wenig nachempfinden.

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Radeln wie ein König Von Navi bis E-Bike: Sebastian König verkauft nicht nur Räder, sondern ein Freizeitfeeling auch Fußgänger könnten Rad-Navis nutzen. Ein Kunde aus dem erzgebirgischen Olbernhau will es gleich mal ausprobieren. „Wir kommen seit Jahren her, schätzen Werkstatt und Fachwissen.“ Der Sachse ist nicht etwa im Brandenburg-Urlaub, sondern kam zum Velo-Check extra nach Königs Wusterhausen.

Wer das Geschäft von „Fahrrad-König“ betritt, der ist erst einmal baff. Nicht nur die bunte Vielfalt an Bikes, sondern auch Zubehör wie Rad-Navi und Helm-Auswahl faszinieren. Da schlagen Radler-Herzen höher. Es gibt hier nichts, was es nicht gibt, kommt es einem in den Sinn. Ein Räder-Meer. Auf zwei Etagen und 700 Quadratmetern finden Interessierte hunderte Damen-, Herren- und Kinderräder. Vom „Sonntagsfahrer“ bis zum Rennradler wird hier jeder fündig. Flotte Mechaniker „Wir verkaufen und verleihen nicht nur, sondern bringen Räder auch wieder in Schuss“, betont Mitarbeiter Niklas Ullrich. In der Werkstatt mit fünf Montageplätzen geht es immer Schlag auf Schlag. Reparaturen erledigen die Zweirad-Mechaniker meist binnen 24 Stunden – von der Bremse bis zum Rahmen.

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Elektro-Räder Sebastian König, Chef in diesem Räder-Reich, führt eins der Elektro-Bikes vor. Mal eben flott in den Spreewald sausen oder im Urlaub Alpengipfel erradeln, sei mit der Power von 250-Watt-Motoren kein Problem. „Freizeitradler erweitern ihren Aktionsradius. Das hat nix mit einem Rentner-Rad zu tun“, schmunzelt der „Rad-König“ von KW. „Popo-Meter” Dann erklärt er das neue „Popo-Meter“. Dies sei kein Scherz, lacht der Familienvater. Die Rede ist von einem Messgerät. Per Gesäßabdruck wird auf einem Wellpappe-Streifen die ideale Sattelgröße ermittelt. Die ausgewählten Sättel passen

Königs Service K Beratung und Probefahren K Verleih; Hol- und Lieferservice

K individuelle Anpassung K Reparaturen sich zudem jeder Beckenbewegung des kinderleicht zu bedienenden Geräte su- K kompletter Aufbau

Im Werkstattbereich führen Mechaniker von einem Tag zum anderen Reparaturen aus

Fahrers an und sind so ganz besonders rückenfreundlich.

chen nach der Zieleingabe die Idealroute – auf Wunsch auch gern ohne Gefälle.

Rad-Navi ausprobiert Dass der Geschäftsinhaber auch selbst in die Pedale tritt, versteht sich fast von selbst: „Im letzten Jahr erkundeten wir die Gegend rund ums Kloster Chorin.“ Am Lenker befestigt war erstmals ein Rad-Navi. Für Erkundungen konnte die Familie so auch mal von der Hauptroute abweichen. „Mit Navigations-Unterstützung landeten wir immer wieder auf der Hauptstrecke“, so der Mittvierziger. Die

Kunden von weither Doch nicht nur Freizeitfahrer, auch ambitionierte Rennradler kommen im Laden an der Cottbuser Straße auf ihre Kosten. Gefragt sind derzeit leichte CarbonLaufräder. „Die sorgen für Aerodynamik. Zwei, drei km/h holt man damit noch raus“, erläutert Sebastian König, einer der wenigen Anbieter solcher Laufräder in der Mark. Am Ende des kleinen Rad-Einmaleins überrascht er mit der Auskunft,

von Rädern

K Rennräder mit superleichtem Carbon

Fahrrad König Inhaber: Sebastian König Cottbuser Straße 45a 15711 Königs Wusterhausen Tel. +49 3375 295818 A/7 info@fahrrad-koenig.de www.fahrrad-koenig.de Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 9 bis 18.30 Uhr Samstag von 9 bis 13 Uhr


Seenland 2013