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er F lämi n g D DAS FERIENMAGAZIN

Ausgabe Nr. 10 10. Jahrgang

2012/2013

SEHENSWERTES • ENTSPANNENDES • GASTLICHES • KULTURELLES • HISTORISCHES

E 112. Deutscher

Wandertag im Fläming

E Die Kobolde auf

Burg Rabenstein

E Räuberpistole auf Flämingplatt

E Die Königinnen des Flämings

E Storchenparadies

in schöner Landschaft

E Verliebt in eine Da(h)me

E Knuffig-charmante Foto: FACE/Juergen Rocholl

Zweiräder

L Tipps zum Baden, Wandern, Skaten, Radfahren… L Burgen, Kirchen, Museen, Klöster und Schlösser

Brandenburg Das Weite liegt so nah.

L Hotels, Restaurants, Pensionen, Pferdehöfe und Freizeiteinrichtungen L Stadterkundungen

L Termine für Feste, Kunst und Kultur L mit großer Übersichtskarte

www.ferienmagazin.de


Herzlich willkommen im Fläming Ihre Reiseregion vor den Toren Berlins für: J Wandern, Skaten, Radfahren J Natur-, Kultur- und Geschichtserlebnis J sowie regionales Kulinarium

Tourismusverband Fläming e.V. Küstergasse 4 • 14547 Beelitz Tel. +49 33204 6287-0 Fax +49 33204 6287-61 info@reiseregion-flaeming.de www.reiseregion-flaeming.de

Brandenburg Das Weite liegt so nah.


Wunderbar wanderbarer Fläming 112. Deutscher Wandertag im Fläming vom 20. bis 25. Juni 2012 – mit Programm vom 10. Juni bis 2. Juli 2012 Wanderfreunde laden ein Der Deutsche Wandertag gilt als größtes deutsches, wenn nicht weltweites Wanderfest, zu dem jährlich 30.000 bis 50.000 Gäste kommen. Das diesmal der Fläming als Austragungsregion auserkoren wurde, macht nicht nur Fläminger Touristiker und Unternehmer, sondern auch uns Journalisten vom Ferienmagazin froh. Immerhin sind wir in diesem Feriengebiet seit zehn Jahren als Reporter unterwegs, um die schönen Seiten des Flämings für unsere Leser zu entdecken. Schreiben von kulturellen Schätzen, alten Burgen und Kirchen, über Flämingköni-

ginnen, Flämingvereine, Trachten und Traditionen, über Menschen, die sich rührend bemühen, ihre Gäste am Reichtum ihrer Heimat teilhaben zu lassen. Wir finden sie in den schmucken Dörfern und kleinen Städten, die umgeben sind von weiten Wäldern und einer anheimelnden hügeligen Landschaft. Der Deutsche Wandertag macht darauf aufmerksam und wir stellen unseren Lesern im Heft die sechs Wandergebiete näher vor – jeweils auf einer Seite und mit entsprechenden Ausflugszielen, Sehenswürdigkeiten und gastronomischen Empfehlungen.

Gewandert wird das ganze Jahr Wandern genießt man im Naturpark Hoher Fläming, in der Region Niederer Fläming, im Havelland, im Westfläming und Vorfläming, in der Nuthe-NieplitzRegion und im Teltow. Und das alles liegt südöstlich der Bundeshauptstadt Berlin sowie der brandenburgischen Landeshauptstadt Potsdam. Gewandert wird unter dem Motto „Zu Gast bei Wanderfreunden“ natürlich auch in allen möglichen Varianten: klassisch, barrierefrei, per Rad, Skate, Kanu, Nordic Walking oder beim Geo-Caching, einer Schnitzeljagd mit Navigationssystem.

„Auf, du junger Wandersmann…“ – dieser Aufforderung folgen jährlich zwei Millionen Menschen bei über 100.000 geführten Wanderungen. Der 1883 als Touristenverein gegründete Wanderverband verfügt über 4.300 ausgebildete Wanderführer und 20.000 ehrenamtliche Wegezeichner. In Deutschland kann der Wandersmann auf 200.000 Kilometer Wanderwegen Feld und Flur durchstreifen.

Veranstaltungen zum 112. Deutschen Wandertag 2012: in Bad Belzig… E 20.–24. Juni: Tourismusbörse & Festmeile E 21. Juni: Offizielle Eröffnungsveranstaltung E 23. Juni: Krönung der Fläming-Königin E 24. Juni: Großer Festumzug …und auf Schloss Diedersdorf E 25. Juni: Abschlussveranstaltung Mehr Informationen: www.deutscher-wandertag-2012.de www.reiseregion-flaeming.de

Inhalt – Wohin die Reise durch den Fläming geht…

04 Hoher Fläming 05 Rabenstein, Rädigke 06 Raben, Rädigke 07 Niemegk-Lühnsdorf 08 Linthe, Wiesenburg 09 Jüterbog, Brück 10 Bad Belzig 11 Rottstock 12 Klaistow, Borkheide 13 Groß Briesen, Ziesar 14 West- und Vorfläming 15 Jeber Bergfrieden, Lutherstadt Wittenberg, Coswig, Wörlitz, Zerbst 16 Möckern, Loburg, Friedensau, Wüstenjerichow, Wörmlitz, Grabow 18 Jerichow, Wust 19 Havelland 20-21 Übersichtskarte Fläming Adresse Tourist-Informationen 22 Nuthe-Nieplitz 23 Blankensee, Beelitz 24 Wildenbruch, Körzin 25 Niederer Fläming 26 Lutherstadt Wittenberg, Dennewitz, Jüterbog, Kloster Zinna 27 Jüterbog, Kloster Zinna 28 Dahme/Mark, Wahlsdorf 29 Luckenwalde 30 Der Teltow 31 Großbeeren, Zossen 32 Zossen 34 Kallinchen 35 Ludwigsfelde 36 Am Mellensee/Alexanderdorf, Horstfelde 37 Lüdersdorf, Am Mellensee/Alexanderdorf 38 Am Mellensee, Klasdorf 39 Ludwigsfelde

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Hoher Fläming

Burg Eisenhardt in Bad Belzig

Ein Naturpark für Stillesucher Naturpark Hoher Fläming Der Hohe Fläming ist ein malerisches Stück Brandenburg. Alte Laubbaumalleen, Wildobsthecken und wogende Kornfelder prägen die Landschaft, die 1997 als Naturpark ausgewiesen wurde, ebenso wie stolze Burgen und sanfte Hügel. Allen ist eines gemeinsam: die Ruhe. Berlin ist zwar nur 80 Kilometer entfernt, die Region aber mit lediglich 30 Einwohnern pro Quadratkilometer sehr dünn besiedelt. So ist der Naturpark ein Paradies für „Stillesucher“. Mekka für Wander- und Radel-Fans Der Europäische Fernwanderweg E 11 und der Fernradweg R 1 durchqueren den Hohen Fläming. Der Burgenwander-

weg verbindet die Burg Eisenhardt in Bad Belzig, die Burganlage Ziesar, die Burg Rabenstein unweit des Naturparkzentrums in Raben und das Schloss Wiesenburg mit seinem attraktiven Landschaftspark. Der als „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ zertifizierte Rundwanderweg ist insgesamt 147 Kilometer lang. Natur und Kunst im Einklang Der Naturpark Hoher Fläming hat noch einiges mehr zu bieten. Diverse, aus Skandinavien stammende Findlinge erinnern an eiszeitliche Urgewalten. Rummeln – enge, verzweigte Trockentäler, die nur bei starkem Regen oder während der Schneeschmelze Wasser

führen – laden zum Wandern der ungewöhnlichen Art ein. Auf dem „Internationalen Kunstwanderweg” zwischen Bad Belzig und Wiesenburg (Lesen Sie mehr darüber auf S. 8) sind 28 Kunstobjekte Tipps: E Schloss Wiesenburg hat einen wunderschönen Landschaftspark, der als bedeutendstes Gartendenkmal zwischen Park Sanssouci und dem Wörlitzer Park gilt. Für Besucher ist er ständig zugänglich, es finden Veranstaltungen und Führungen statt. Im Schlossturm gibt es ein Infozentrum und ein kleines Museum. www.flaeming-burgen.de E Die Burganlagen Bad Belzig, Wiesenburg und Ziesar haben ihren Ursprung in slawischen Wehranlagen, die Burg Rabenstein wurde als Grenzburg um 1250 neu errichtet. E „Weitzgrund, Mittelpunkt der DDR, 8 Kilometer” – von Bad Belzig aus führt ein Wegweiser zu jener Stelle – 12 Grad 31 Minuten in östlicher Länge und 52 Grad 12 Minuten nördlicher Breite – mitten im Wald gelegen, zwischen den Dörfern Weitzgrund und Verlorenwasser. 1974 wurde dort von der DDR-Sendung „Außenseiter-Spitzenreiter” der geografische Mittelpunkt der DDR verortet.

von Künstlern aus Flandern und dem Fläming zu bestaunen. Nicht zuletzt wartet der Hagelberg, als „Zweihunderter“ eine der höchsten Erhebungen Brandenburgs, auf seine Besteigung. E Am südlichen Ortsausgang der Stadt Niemegk erinnert eine 4,70 Meter hohe Distanzsäule daran, dass Niemegk, wie viele Teile des Flämings, erst 1815 an Preußen fiel. Bis dahin hatte es zu Sachsen gehört. Kurfürst August der Starke – zugleich König von Polen – ließ mit einem Dekret vom 19. September 1721 an den Straßen des Landes Säulen für die Orientierung errichten. So entstanden Ganzmeilensäulen, Halbmeilensäulen und Viertelmeilensteine. Unter seiner Krone trägt diese Postmeilensäule das kursächsische und das polnische Wappen. In „Stunden” gibt sie die Entfernung zu verschiedenen Städten wie Dresden oder Potsdam an, wobei zwei Stunden seinerzeit einer sächsischen Post- oder Polizeimeile entsprachen. Nach heutigem Gebrauch sind das 9,062 Kilometer.

Der Hagelberg – ein beliebtes Wanderziel

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Der Fläming


Rabenstein/Raben • Rädigke

Räuberpistole auf Flämingplatt Die Erlebnisausstellung im Naturparkzentrum besuchen und dann auf Tour gehen Hauptattraktion im Besucherzentrum des Naturparks Hoher Fläming – unterhalb der Burg Rabenstein – ist die Erlebnisausstellung.

schel am Rand des Gartens ist Fantasie gefragt, umgeben von knorrigen Baumpfählen, auf denen Motive aus der Pflanzenmythologie zu sehen sind …

Mit Schwarzstörchen telefonieren Anstelle trockener Texte erwartet Besucher eine Fülle von Überraschungen. Schon am Eingang bekommen sie eine Taschenlampe in die Hand, um die Tiere der Nacht besuchen zu können. 360°Panorama-Ausflüge in verschiedene Dörfer und Landschaften des Naturparks können laufend erschlossen, Nutztiere „zusammengebaut” und Bäume zum Sprechen gebracht werden. Selbst die Quellen und Bäche des Flämings sprudeln nicht von allein. Man kann einer Räuberpistole auf Flämingplatt lauschen oder mit dem Schwarzstorch telefonieren. Auch Rollstuhlfahrer gelangen über einen Hebelift zu den Mitmach-Stationen der Ausstellung. Im Garten der Sinne wirken dann Majoran, Römische Kamille, Pfefferminze und Thymian belebend und entspannend. In der Märchenmu-

Wanderungen beginnen Auf mehreren Top-Wanderwegen – darunter der zertifizierte „Burgenwanderweg”, der „Bergmolch-” und der „Grüne Rummel-Wanderweg” – können Wanderer vom Naturparkzentrum aus ihre Tages- oder Mehrtagestour starten.

Unterwegs kann man an Stationen mit Hör-Trichtern Wald und Dorf belauschen (Bild links), sich über eine Wackelbrücke hangeln oder mithilfe eines Baumstamms telefonieren.

Für kleinere Unternehmungen in Familie ist ein zwei Kilometer langer Naturlehrpfad ideal, der zur Burg hinauf führt.

Tipps: E Abenteuerspielplatz am NaturparkInformationszentrum. E Ausleihe: Fahrräder, zum Teil mit Kindersitz, ein Tandem, ein therapeutisches Tandem und ein Elektromobil

Naturparkzentrum Hoher Fläming OT Raben, Brennereiweg 45 14823 Rabenstein/Fläming E/3 Tel. +49 33848 60004, Fax 60360 info@flaeming.net, www.flaeming.net geöffnet tägl. 9-17 Uhr Lesen Sie mehr auf Seite 8! Gefördert durch Europäische Union, Europäischer Sozialfonds, Investition in Ihre Zukunft

Zeitreise ins Jahr 1804 Im „Gasthof Moritz“ macht der Chef Fläminger Historie lebendig Leckereien aus der regionalen Küche. Ihr Steckenpferd ist die einzigartige FlämingBibliothek (im Bild unten) im früheren Festsaal. Bernd Reber ordert noch ein Stück vom leckeren Kuchen. Dann schwingt er sich in den Sattel und schwärmt: „Vierseithöfe gibt es wie Sand am Meer. Aber so ein Gemäuer ist die Ausnahme.“

Doris und Bernd Moritz im Hof (oben) und in der Fläming-Bibliothek (unten) um – mit allen Annehmlichkeiten anno 2012. In der Hofmitte steht ein original erhaltener Taubenschlag. In der Scheune

gegenüber bestaunen Gäste alte Landtechnik. „Seht her: eine Dreschmaschine, Baujahr 1957. Die funktioniert sogar“, zeigt Bernd Moritz seinen ganzen Stolz. Viel Zeit hat der waschechte Rädigker nicht. Gleich startet seine „Tour 1804“. An Hand eines 1804 erschienenen Flurbuches plaudert der Hofchef über die Geschichte seines schönen Heimatdorfes Rädigke. Gattin Doris serviert derweil

Tipps und Veranstaltungen 2012: E 18., 21. Juni: „Tour 1804“, 10 Uhr E 22. Juni: Wilhelm-Busch-Lesung, 18 Uhr E 29. Juli, 15 Uhr: Blasmusik und Streuselkuchen E 1. und 15. Juli: ab 9.30 Uhr Hof-Frühstück E 15. September, 10 Uhr: Hoffest mit den 12. Schrotsägemeisterschaften alle Veranstaltungen unter: www.gasthof-moritz.de Gasthof Moritz & Pension Hauptstraße 40, OT Rädigke 14823 Rabenstein/Fläming E/3 Tel. +49 33848 60292, Fax 90984 taubenhaus-moritz@gmx.de www.raedigke.de www.flaeming-bibliothek.de

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Plus 30 Grad und blauer Himmel. Clärchen brennt erbarmungslos. Für eine Berliner Radlertruppe ist der „Gasthof Moritz“ wiedermal die letzte Rettung. Jetzt erstmal Räder abstellen und akklimatisieren. Die Pedalritter sitzen noch keine fünf Minuten im Vierseithof, als Wirtin Doris Moritz um die Ecke saust. Auf ihrem Tablett türmen sich Kuchenstücke. Daneben stehen Getränke und ein Bottich Kaffee. „Das ist wie im Schlaraffenland“, traut Radler Bernd Reber seinen Augen kaum. Nun wird erst mal geschmaust – und dann das Gehöft bewundert. Plötzlich steht ein Mann wie eine märkische Eiche im Hoftor. Das Fläminger Original heißt Bernd Moritz. Mit seiner Doris führt er das Haus bereits in der 11. Generation. Anekdotenreich erklärt Moritz den Vierseithof. „Im linken Trakt standen mal die Kühe, im rechten Schweine und Pferde“, so der Pfundskerl. Gleich daneben nächtigten die Kutscher. Der Name „Kutscherkammer“ prangt noch immer am altehrwürdigen Gemäuer. Heute beziehen hier Urlauber Quartier. Das ganze Ensemble wirkt wie ein Muse-

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Rabenstein/Fläming • Rädigke Gastgeber im Niemegker Land Sie kommen als Fremder und gehen als Freund Haselhoff K Gasthaus am Wachtelberg, Tel. +49 33843 40378 Niederwerbig K Ferienwohnung Roffeis, Tel. +49 33843 40555 Schlalach K Pferdehof Andreas Schumann, Tel. +49 33748 12065 Niemegk K Gasthaus „Zum Löwen” Tel. +49 33843 51204 K Hotel „Zum Alten Ponyhof”, Tel. +49 33843 51453, Hotel 3070 K „Marthes Kaffeestube”, Tel. +49 33843 51216 K Hotel „Zum Alten Brauhaus”, Tel. +49 33843 50901 K Landhotel „Im Fläming“ mit Restaurant und Café, Ilona Ockhardt, Tel. +49 33843 927190 Niemegk/Lühnsdorf K Gasthof & Hotel „Landhaus Alte Schmiede”, Tel. +49 33843 9220 (s. S. 7) Werdermühle K Binnenfischerei, Angelteiche, Tel. +49 33843 6190 Garrey K Pension und Eiscafé Lehmann, Tel. +49 33843 51290 Groß Marzehns K Ferienwohnung Steinmetz, Tel. +49 33848 63336 K Bungalowvermietung Gustav Marsch, Tel. +4933848-60219 Raben K „Gasthaus Hemmerling” Tel. +49 33848 60218 K Burg Rabenstein, Herberge und Ausschank, Tel. +49 33848 60221 (s. S. 6, 40) K Zimmervermittlung Moritz, Tel. +49 33848 60597 Rädigke K „Moritz’ Gasthof & Pension”, Tel. +49 33848 60292 (s. S. 5) K Camping Hoher Fläming, Saison 15.4.-15.10., Tel. +49 33848 60021 (s. S. 6) Fremdenverkehrsverein „Niemegker Land” e. V. E/3 Burg Rabenstein 14823 Rabenstein/Fläming Tel. +49 33848 60029, Fax 60999 info@niemegker-land.de www.fw.niemegker-land.de

Kobolde von Rabenstein Ferienmagazin-Reporter Jens Rümmler auf Zeitreise mit Burgherrn Fritz Lintow einst in der Nähe hausten, muss er mir dann doch erzählen. Eichwutzl, ein Wicht mit Mooshaut und Eichenblättern auf dem Kopf, trieb hier mit Kumpanen einst sein Unwesen. Wenn die auf den Boden spuckten, rutschten Wanderer reihenweise aus. „Kratzte sich Eichwutzl am Kopf, führte das durch einen Zauber zu Kribbeln bei Ausflüglern.“ Fritz Lintow erzählt das alles, als sei er selbst dabei gewesen. Als den alten Burgrittern der Schabernack zu bunt wurde, lockten sie die Kobolde durch eine List an die Burgmauer. Dort ließen sie ein Wasserfass über deren Köpfen entleeren. „Durch die triefende Nässe verloren die Strolche ihre magische Kraft. Wenig später erstarrten Eichfestigung und Posten an der alten Han- wutzl und Co. zu Bäumen“, schmunzelt Burgführer Lintow. Doch Vorsicht! Für eidelsstraße Leipzig-Belzig. nen Tag in 100 Jahren dürfen sich die Wie von Geisterhand gelenkt, steht Waldgeister in Kobolde zurückverwanplötzlich Burgherr Fritz Lintow neben mir. Meine Güte, spukts hier etwa? „Ach i deln. Dann feiern sie eine Party und spiewo“, winkt der moderne Graf ab. Aber len Wanderern neue Streiche. Schon so mancher Steppke stand die Geschichte von den Kobolden, die nach der Geschichte mit erstauntem Blick vorm Burgherr. Vor allem Schulklassen, die in der Herberge nächtigen, lauschen gebannt den Rabener Sagen. Nach einer Stärkung in der urigen Burgschänke muss ich leider wieder los. Eichwutzl wird hoffentlich nicht gerade heute erwachen ….

Diese Wanderung hat sich gelohnt. Nach meinem 10-Kilometer-Marsch durchs Niemegker Land liegt Burg Rabenstein wie eine Festung vor mir. Jetzt nochmal durchschnaufen und dann hoch in den Burg-Turm. 92 Treppenstufen später genieße ich vom Ausguck ein kolossales Panorama. Apropos Koloss: die Mauer des Bergfrieds ist am Eingang unglaubliche 4,75 Meter dick. Mönche und Wanderer sollten sich bei Scharmützeln hierher retten können. Ein paar Wochen hätten sie bestimmt ausgehalten. Denn drinnen ist es richtig gemütlich. Wohn- und Schlafstube liegen nebeneinander. In der Turmkapelle könnte ich sogar heiraten – vielleicht begegnet mir hier oben noch ein Burgfräulein. Wahrscheinlich sah es hier früher noch nicht so komfortabel aus. Einst war die Burg ja nicht nur Sommersitz der Grafen, sondern auch Grenzbe- Jens Rümmler und Fritz Lintow (rechts) mit Kobold

Mehr Informationen: Burgherr Fritz Lintow Herberge Burg Rabenstein E/3 Zur Burg 49 14823 Rabenstein/Fläming Tel. +49 33848 60221, Fax 60230 info@burgrabenstein.de www.burgrabenstein.de Lesen Sie mehr über die Burg und das Niemegker Land auf S. 40!

Camping Hoher Fläming

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Campen, Wandern, Radfahren und Einkehren im Niemegker Land Der Campingplatz liegt im Herzen des Hohen Flämings am westlichen Ortsrand von Rädigke im Grünen – nahe der A 9 und des Radweges R 1. Ein sehr gut markiertes und erschlossenes Wandergebiet in intakter Natur bietet Erholung pur. Die Burgen Rabenstein in Raben, Eisenhardt in Belzig und das Schloss in Wiesenburg sind auch mit dem Fahrrad zu erreichen. Entspannte Ruhe

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für Durchreisende von Nord nach Süd oder umgekehrt ist garantiert. Für Camper aus den Niederlanden sind die Schlösser Oranienbaum, Mosigkau und Oranienburg interessante Ausflugsziele. Camping Hoher Fläming Bergstraße, OT Rädigke 14823 Rabenstein/Fläming E/3 Tel. +49 33848 60021, Fax 90833 campingplatz.hoherflaeming@gmx.dew ww.raedigke.de

Der Fläming


Niemegk-Lühnsdorf

Küchenreise in der „Schmiede“ Über die Alpen nach Andalusien – kulinarische Wanderung mit Chefkoch Dirk Krause Schneidige Kochmütze und akkurat gebundenes Halstuch: Wer Dirk Krause in voller Montur sieht, glaubt einem Fernsehkoch zu begegnen. Dabei steht der 35Jährige in der „Alten Schmiede“ Lühnsdorf hinterm Herd. Krause ist kein Promi, aber ein Fläminger Original, das eine ausgefeilte Küche auf die Teller zaubert. Das hat sich längst herum gesprochen. „Wanderführer” in Küchenkunst 2012 überrascht der Märker Gäste mit seinem „Kulinarischen Wanderpass“. Nein, nein, dabei geht es nicht auf Schusters Rappen. „Wir nehmen Sie hier im Hause auf eine Reise quer durch die Küchen Europas mit“, lacht der Chefkoch. Jeden Monat steuert er ein anderes

Für ihre Gäste immer da: Empfangschefin Melanie Ribatzke und Chefkoch Dirk Krause

Ziel an. So heißt es im April „Essen wie Gott in Frankreich“, im Dezember für Skandinavien „Ich glaub', mich knutscht ein Elch!“. Wer könnte ein besserer „Wanderführer“ in Sachen Küchenkunst sein als Dirk Krause.

Beliebte Kochkurse Übrigens: Wer alle Stationen von Dirk Krauses „Kulinarischer Wanderung“ besucht, erlebt den Küchenmeister bei einem Kochkurs persönlich am Herd. „Diese Kurse werden auch immer beliebter“, so Chefin Martina Kaufmann-Götz, die die „Alte Schmiede” mit Initiative ihres Vaters und Ehemannes aus dem Dornröschenschlaf weckte. Heute sitzen Gäste

KleinKunstSchmiede Termine 2012: (Auswahl) dort, wo einmal die Schmiede-Werkbank stand. Am Kamin sind noch Amboss und Bohrer zu sehen. Gastraum und Küche liegen dicht beieinander. Das kommt dem Naturell von Dirk Krause entgegen: „Ich gehe gern' auf Menschen zu.“

Tipps: E Die „Alte Schmiede“ bietet schöne 16 Zimmer. E Feierlichkeiten in Festsaal und Sommerscheune. E Idealer Start für Rad- & Wandertouren. E Reiter herzlich willkommen! E Kleinkunstschmiede mit Kabarett und Chanson. E Lesungen und Brunchbuffets mit Jazz und Blues (s. Kasten rechts).

E 10. Juni: 11-14 Uhr, Brunch & Dixie mit der Alten Wache aus Potsdam E 16. September: 11-14 Uhr, Brunch & Oldies Big Beat Boys E 23. September: 15 Uhr, Chortreffen Chöre der Region E 21. Oktober: 11-14 Uhr, Brunch & Jazz mit Jaspar Libuda Trio E 27. Oktober: ab 20 Uhr, Kleinkunstschmiede Ranz & May E 15./16. Dezember: 12-18 Uhr, Weihnachtsmarkt rund ums Landhaus E 31. Dezember: 19.30 Uhr, Silvesterfeier, Jahresausklang mit Musik, Tanz und Büfett E Der aktuelle Veranstaltungskalender für Brunch & Musik, Kunstausstellungen und Feste im Rhythmus der Jahreszeiten unter www.landhausalteschmiede.de

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Soljanka ohne Reste Der rührte schon in vielen Töpfen. Der Mann mit dem herzlichen Lachen lernte sein Metier von der Pike auf, arbeitete nach der Lehre in Westfalen, später im renommierten „La maison de chocolat“ Potsdam. „Zehn Jahre war ich auf Wanderschaft. Insgesamt stehe ich jetzt 18 Jahre hinterm Herd.“ Dirk Krause will den eigenen Worten nach das Rad nicht neu erfinden. „Mir kommt es auf Frische und regionale Zutaten an“, erklärt er. Gerne darf es bei ihm eine einfache Soljanka sein. Aber bitteschön mit zartem Fleisch vom Rinderfilet statt mit Resten.

Landhaus Alte Schmiede Frau Kaufmann-Götz Dorfstr. 13, 14823 Niemegk-Lühnsdorf Tel. +49 33843 9220, Fax 92210 E/3 flaeming@landhausalteschmiede.de www.landhausalteschmiede.de


Linthe • Wiesenburg

Galerie in der Natur

Zwei von Vielen: Internationaler Kunstwanderweg (34 km) und Burgenwanderweg (153 km) Zwischen Bad Belzig und Wiesenburg hat sich die Landschaft in eine FreiluftGalerie verwandelt. Nach dem bundesweiten Kunstwettbewerb 2007, bei dem zehn Kunstobjekte entlang des Wanderwegs zwischen Bad Belzig und Wiesenburg entstanden, organisierte man 2010 einen internationalen Wettbewerb für weitere Kunstwerke. Damit ist der Kunstwanderweg Hoher Fläming nunmehr ein Rundwanderweg mit 34 Kilometern Strecke einschließlich einer Querverbindung. Thema des neuesten Wettbewerbs war die Besiedlung des Brandenburger Flämings durch Siedler aus dem belgisch-niederländischen Flandern. Sowohl deutsche als auch belgische und holländische Künstler waren daher eingeladen, sich künstlerisch mit der 850 Jahre zurückliegenden Besiedlungsgeschichte auseinanderzusetzen. Die Kunstobjekte sind für Wanderer konzipiert und greifen inhaltlich, teilweise auch durch ihr Material die umgebende Landschaft des Flämings auf. Die Ergebnisse sind vielfältig, reichen von monumentalen Objekten wie den „Fünf Kuben“ von Karl Menzen bis zu dem ver-

spielten Kunstwerk „K(uier)en – Spazierengehen“ der belgischen Künstlerin Silke De Bolle, die auf einer Weide bei Wiesenburg 9 überdimensionale Euter „weiden“ lässt (Bild oben). Wer die Kunstobjekte und die Region besser verstehen möchte, kann fachkundige Führungen mit mit den geschulten Natur- und Kulturführern (Kontakt über Tourist-Informationen) oder einen ausleihbaren und vergnüglichen Audioguide nutzen. Der Burgenwanderweg verbindet auf

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Leckeres vom heißen Stein geführt. „Tradition verpflichtet, und so bietet unser Haus eine klassisch deutsche Küche, selbstverständlich auch mit internationalem und modernem Einfluss. Ob unsere berühmte Flämingforelle, der märkische Hirschbraten, Havelzander oder unsere Tage mit Spezialitäten vom Fläminger Highland-Rind, Im „Linther Hof“ kann der Gast zum Sie werden begeistert sein“, verspricht eigenen Küchenchef werden. In der kal- der Chef. Für Veranstaltungen, Tagungen und ten Jahreszeit von November bis März bieten die Inhaber Simone und Volkmar Feiern stehen vier Räume für acht bis etPaul mit dem Essen vom heißen Stein wa 100 Personen zur Auswahl. 20 komein besonderes Vergnügen. Nach der fortable Zimmer warten auf Touristen, individuellen Auswahl einer Fleischsorte Geschäftsreisende, Radler und Skater wird ein 300 Grad Celsius heißer Granit- vom nahen Europaradweg R1 oder dem stein serviert, auf dem dann der Gast Flaeming-Skate. seine Fleisch-, Fisch- und Gemüseportionen nach eigenem Belieben brät. Hotel & Restaurant „Linther Hof”*** Aber auch wenn die kalten Tage Chausseestraße 20, 14822 Linthe F/2 vorüber sind, bietet der „Linther Hof“ Tel. +49 33844 7670, Fax 76722 abwechslungsreiche Gaumenfreuden. linther-hof@t-online.de Die Tradition des heutigen Drei-Sterne- www.linther-hof.de Hauses geht zurück bis ins Jahr 1912. Otto Paul erwarb die Gaststätte mit Saal 1937, sein Sohn Siegfried Paul übernahm 1964 das Geschäft. Das wird seit 1990 vom Enkel Volkmar Paul weiter-

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147 Kilometern die Burgen Eisenhardt in Belzig, Rabenstein in Raben, das Schloss Wiesenburg sowie die Bischofsresidenz Burg Ziesar. Die Tour führt durch Rummeln, eine Naturbesonderheit im Fläming. Rummeln sind nacheiszeitlich geformte Trockentäler von mehreren Kilometern Länge und mit bis zu 20 Meter hohen Steilhängen. Wandern Sie vorbei an Riesensteinen, Feldsteinkirchen, alten Bauernhäusern und entdecken Sie unterwegs regionales Handwerk. Die Tour

führt durch Orte wie Bad Belzig, Lühnsdorf, Rädigke, Raben, Jeserig, Görzke, Wiesenburg, Dahlen, Ziesar, Groß Briesen, Dippmannsdorf und zurück nach Bad Belzig. Mehr Informationen: Naturparkzentrum Hoher Fläming Tel. +49 33848 60004 www.flaeming.net Tourismusverband Fläming e.V. Tel. + 49 33204 62870 www.reiseregion-flaeming.de

„Zur Remise” am Schlosspark

Ein Besuch in der „Remise” – ideal für jeden Feriengast, für Wandergruppen, Biker, Radtouristen, Busund Reisegruppen! Direkt am Burgen- und Kunstwanderweg, mitten in Wiesenburg und unmittelbar am Wiesenburger Schlosspark, entdecken Sie die „Remise”. Einst war das ein Wagenschuppen, Pferdestall und eine Kutscherwohnung – heute erwartet Sie hier ein schmuckes Restaurant, hübsch eingerichtet im Ambiente eines Kutschstalles. Die Küche verwöhnt Sie täglich mit kulinarischen Genüssen der Region, von der Brandenburger Kartoffel über Flämingforelle, Wild und Spezialitäten der Saison.

Tipps: E Ständig wechselnde Gerichte der Saison aus Mutters Küche E Programme für Gruppen wie „3-Burgenfahrt”, „Flämingrundfahrt und Besuch einer Forellenzuchtanlage”… E Schlosspark, Torhaus mit Heimatstube, Schlossturm mit Aussichtsgalerie E Rad- und Wanderwege in der Nähe

Schlossschänke „Zur Remise” Schlossstraße 2a 14827 Wiesenburg/Mark D/3 Tel. +49 33849 50095, Fax 90505 kontakt@schlossschaenke-wiesenburg.de www.schlossschaenke-wiesenburg.de

Der Fläming


Jüterbog • Brück

Film-Denkmal für Wanderparadies Bernd Maywald auf sonniger Tour durch den malerischen Fläming

Rock-Texter für Horst-Krüger-Band 1936 in Berlin geboren, war er Technologe, Filmtonmeister, studierte an der Babelsberger Filmhochschule und arbeitete von 1965 bis 1982 als Fernseh-Regisseur. Aus seiner Feder stammen über 100 Deutsch-Rock-Texte und Nachdichtungen osteuropäischer Rock-Lyrik. Für die Horst-Krüger-Band schrieb er die Zeilen für den 1975 veröffentlichen BluesRock „Leidenschaft“, der mit den Worten beginnt: „Mein Beruf war mal mein Wunsch und die Mühsal war gutes Fundament für die Passion.“

Bernd Maywald und Künstler Guido Schenkendorf (im Bild rechts)

„Mühlenjimmy’s” Passion Maywalds Passion ist von jeher der Fläming. Schon als er klein war, nahmen

ihn die Eltern mit auf ihre Wanderungen. Sein halbes Leben verbrachte er zudem auf heimischen Gewässern.

Feiern und aktiv erholen sind auf den ersten Blick Gegensätze. Im Drei-SterneHotel „Schützenhaus“ in Brück passen sie aber bestens zusammen. „Bei uns kann man sich einen halben Tag lang mal so richtig verwöhnen lassen“, erläutert Inhaber Christoph Stübing. Mit Begrüßungssekt, frischem Kaffee, hausgemachtem Kuchen und dem abendlichen, rustikalen „Märkischen Buffet“ gelingt in einladender Umgebung jede Familienfeier, gleich ob Hochzeit, Geburtstag oder Jubiläum. „Ab 20 Teilnehmern zum Festpreis von 44 Euro pro Person“, betont der Hausherr. Kurzurlaub als Aktiv-Angebot Komplettpakete ab 99 Euro pro Person haben Christoph Stübing und sein Team auch für all jene geschnürt, die für ein etwas bewegungsreicheres Wochenende oder einen Kurzurlaub das passende Ambiente suchen. „Das Aktiv-Angebot umfasst drei Tage Halbpension´“, so Christoph Stübing, „inklusive der Nutzung unserer moder-

Feiern & Entspannen zum Festpreis Das Drei-Sterne-Hotel „Schützenhaus“ in Brück – ein Ausgangspunkt für erlebnisreiche Ausflüge

nen Vier-Bahnen-Bowling-Anlage, des Saunabereiches und des Fitnessraumes.“ Außerdem kann man bei Billard, Dart oder Tischkicker den Sieger küren. Erweitern lässt sich das Aktiv-Angebot mit einem zusätzlichen Wellness-Highlight. Die Gäste können zwischen einem

schen Fläming-Kaleidoskop nicht fehlen, wie die Friedensmühle Petkus, die Vordermühle Krossen oder selbst die Grundmauern der einstigen Wassermühle im heutigen Wildpark Johannismühle. Künstler helfen sich Seit 1998 arbeitet Maywald mit Bildhauer und Maler Guido Schenkendorf zusammen, auch für den eingangs genannten Film. Und er ließ für dieses Fläming-Porträt noch einmal die gemeinsame Passion mit Horst Krüger aufleben. Dieser komponierte die Musik, Bernd Maywald schrieb den Text der „Flämingmelodie“, gesungen von Volker Thiele, dem Frontmann der Band „Scirocco“, und Julia Iffländer. Ein munteres Lied, das in seinem Film schnell zum Ohrwurm avanciert. Erhältlich ist die DVD „Malerischer Fläming und buntes ringsum“ inkl. Maywalds Buch für 14.50 Euro u. a. auf der Burg Rabenstein, im Kulturquartier Jüterbog, im Museumsdorf Glashütte oder bei Bernd Maywald, Planeberg 79, 14913 Jüterbog (G/3), +49 3372 443736. Mehr Informationen: info@berndmaywald.de www.mygall.net/guidoschenkendorf Trainingsschießen auf dem Schießstand wählen. Traditionsreiches Haus Das „Schützenhaus“ ist seit 1991 Heimstatt des Schützenvereins Brück, dessen Tradition bis ins Jahr 1745 zurückreicht, und inzwischen nicht nur bei den Einheimischen, sondern auch bei Schützen unter anderem aus Berlin, Dessau oder Leipzig zu einer gefragten Adresse geworden. „Seit 1872 gab es in unserem Haus eine Gaststätte“, berichtet Christoph Stübing. Anfangs im Familienbesitz, wechselte sie im Lauf der Zeit mehrfach den Besitzer. 1990 kaufte das Haus Familie Stübing von der Stadt zurück und begann mit umfassenden Sanierungs- und Baumaßnahmen. Heute präsentiert sich das „Schützenhaus“ als gastfreundlicher Ausgangspunkt für erlebnisreiche Ausflüge. Von hier kommt man zu Fuß, mit dem Rad oder auf Inlineskates über den internationalen Rad- und Wanderweg R1 direkt ins Herz des Hohen Flämings.

Hotel Schützenhaus*** Ernst-Thälmann-Str. 11, 14822 Brück dreistündigen Besuch der Steintherme Tel./Fax +49 33844 337 F/2 Belzig, einer Aromamassage, einer Krem- info@schuetzenhaus.eu serfahrt (ab zehn Personen) oder einem www.schuetzenhaus.eu

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Doch immer wieder zog es ihn in den Fläming, wo er 1972 auch ansässig wurde. Er erwarb und restaurierte die Saalower Paltrockwindmühle, half mit, alle alten Mühlen in der damaligen DDR zu erfassen, rettete die Reste und veranlasste den Wiederaufbau der Saalower „Scheunenwindmühle“ (s. S. 30). Was ihm den Beinamen „Mühlenjimmy“ einbrachte. Mühlen dürfen demzufolge auch in seinem filmi-

„Diese Landschaft kann zur Leidenschaft werden“, sagt Orgel-Raimund. Der Jüterboger Drehorgelspieler Raimund Siegel ist nur einer von vielen unterhaltsamen Mosaiksteinen im Film „Malerischer Fläming und Buntes ringsum“. Einem einstündigen Werk, das Bernd Maywald nach langer Arbeit und Touren durch den Fläming von Loburg bis Baruth 2011 veröffentlichte.


Bad Belzig

Entspannen am alten Mühlrad Idylle und exzellente Küche locken in die Springbachmühle Das alte Mühlrad dreht sich noch immer im Takt des Springbachs. Zwei verliebte Schwäne ziehen gemächlich über einen Teich. Eine Idylle, wie an der Bad Belziger Springbachmühle findet man eigentlich nur noch im Film. „… mit der Region für die Region” Gäste kommen nicht nur wegen der herrlichen Natur hierher. „Uns lockt vielmehr die herausragende Küche im liebevoll rekonstruierten Fachwerkbau der ExMühle“, schwärmt Gast Tom Becker aus Potsdam. Eine Aktie daran dürfte Spitzenkoch Hans Joachim Kalkofen haben. Einst kreierte er Leckereien für Bundestagsabgeordnete im Reichstag. Seit Jahren formt er in der Springbachmühle eine Küchencrew, die es im Fläming kein zweites Mal gibt. „Dabei setzen wir auf einheimische Produkte – mit der Region für die Region“, so das Credo des Küchenmeisters. Eine seiner Stärken ist, alte deutsche Gerichte zeitgenössisch zu kreieren.

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Kunde ist König „Wieso nur große Gourmetküche anbieten, wenn es Hackbraten oder Götterspeise nach Omas Art genauso tun“, fragt Gast Tom Becker. Der hatte gerade noch mit Hans Joachim Kalkofen über alte Rezepte gefachsimpelt. Doch auch hochwertige vegetarische Kost oder mal schnell einen Eierkuchen für Beckers Sohnemann sind kein Problem. „Bei uns ist der Kunde König. Das sagen wir nicht nur so dahin“, so der Chefkoch, der seinen Beruf einst im renommierten „Cecilienhof“ Potsdam erlernte. Dann zückt der gebürtige Fläminger die Speisekarte, die übrigens ständig wechselt. Allein sie zu Lebensart“, „Dagoberts Goldtaler” oder lesen, ist eine Freude: „Müllers Schafskä- etwa „Eine Legende lebt – Soljanka“ finse im exotischen Stil“, „Ländlich feine den Gäste auf der Karte.

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Effeff: „Die Mühle wurde 1749 erbaut und noch bis in die 1920er Jahre betrieben.“

Badewanne direkt am Bett Kein Wunder, dass auch Firmen Seminare dauerhaft in die Springbachmühle verlegen und sogar ausländische Gäste hier Familienfeste feiern. Zuletzt waren sogar Dänen und Engländer da. „Fachwerkhäuser, Wald, Idylle – wer Fachwerk mag, ist hier richtig“, lacht Gabriel Muschert, der das Haus seit acht Jahren leitet. Kurz führt er übers Gelände, zeigt die neuen Zimmer – teils mit Badewanne direkt am Bett. Ein Stammgast fragt nach der Historie. Muschert kennt die aus dem

Tipps: E 56 komfortable Zimmer E Streichelzoo für kleine Gäste E Rad- und Wanderwege E Radverleih im Haus

Springbachmühle Mühlenweg 2, 14806 Bad Belzig E/2 Tel. +49 33841 6210, Fax 621 11 info@springbachmuehle.de www.springbachmuehle.de

Der Fläming


Rottstock

Königinnen der Herzen

Flämingköniginnen werben für die Region zwischen Berlin, Magdeburg und Wittenberg

Beim Flämingfest 2011 – die Flämingköniginnen gemeinsam mit weiteren Majestäten wie „Kartoffel- ” und „Mühlenkönigin”, „Weinprinzessin” … Gekrönt werden die Majestäten jedes Jahr. Die Flämingköniginnen sind ein Sinnbild für die Einheit von Tradition und Moderne in einem Landstrich mit vielen interessanten Facetten. Traditionell ist die Fläminger Tracht, in der sich die Majestäten präsentieren – aus mehr als einem Dutzend Teilen, die schon den Gebrüdern Grimm als Vorlage für das „Outfit“ ihrer Märchenfigur Rotkäppchen gedient haben soll. Viel Symbolik steckt in der Krone der Flämingköniginnen. Fünf mit Efeublät-

tern umrankte Bögen verweisen auf die fünf Landkreise Teltow-Fläming, Potsdam-Mittelmark, Jerichower Land, Anhalt-Bitterfeld und Wittenberg, über die sich die Reiseregion Fläming erstreckt. Fünf kleine Holzperlen-Bilder stehen für den landschaftlichen Schatz, der sich im Fläming heben lässt. Eine Mühle als Hinweis auf über 100 Mühlen in der Region. Blauer Untergrund mit einer Sonne als Sinnbild des wasserreichen Areals in Teltow-Fläming. Bäume für den Waldreichtum als Kulisse für Wanderer, Radfahrer

und Skater. Ein Turm als Verweis auf zahlreiche Burgen, unter anderem in Loburg, Gommern, Lindau und Roßlau. Und nicht zuletzt ein Tor aus weißen und schwarzen Steinen als Symbol für mittelalterliche Städte mit Stadtmauern, wie jener 4,2 Kilometer langen in Zerbst, und zahlreichen Feldsteinkirchen. Landschaft und Sehenswürdigkeiten sind aber nicht der einzige Grund, sich den Fläming selbst anzugucken. Die Flämingköniginnen verschiedener Jahre sind sich darüber einig, dass dazu ein

umfangreiches Kulturangebot, die Trachten und Bräuche und vor allem die Menschen einladen. „Es ist der Charme der Menschen“, wie es einmal die Majestät Silvia Nöbel ausdrückte. „Eigentlich ein Schlag, der nicht unbedingt Reichtum braucht. Er hat den Reichtum im Herzen.“ * Die Flämingköniginnen haben inzwischen einen „Bund” gegründet, der künftigen Königinnen unterstützend und beratend zur Seite steht.

Die Mischung macht’s! Bodenständig-raffinierte Küche & familiäre Atmosphäre

Irgendwie fühlt man sich im Gasthof Haug gleich wie zu Hause. Keine Hektik. Kein Imponiergehabe. Dafür Chefin Andrea Wallbaum-Haug, die ihre Gäste hoch schätzt und oft persönlich begrüßt. Selbst reservierte Besucher tauen bei ihr auf. Jagdbilder, Holzvertäfelung und die alte Wanduhr sind kleine Hinweise auf eine lange Tradition des Hauses. Bereits seit 1876 führt Familie Haug den Gasthof.

die auf heimische Produkte setzt. Fisch kommt aus der nahen Forellenzucht. Kartoffeln baut die Familie gleich selbst an. Wie gut, dass Andrea WallbaumHaugs Gatte Jäger ist. „Er versorgt unsere Küche mit Wild“, erklärt die Chefin. Auf der wechselnden Karte finden sich hin und wieder sogar Fasan und Wildente. Doch nicht alles dreht sich im Gasthof ums Essen. „Die Mischung macht’s“, lacht Andrea WallbaumHaug. Die 39-Jährige spielt damit auf Lesungen, Mittsommerfest und kulinarische Themenabende an. Wer einmal da war, kommt immer wieder!

Tipps: E Großer Saal mit 120 Plätzen E 7 gemütliche Pensionszimmer E Martinsgans-Essen im November Gasthof & Pension Haug Dorfstraße 1, 14793 Rottstock Tel. & Fax +49 33847 40331 info@gasthof-haug.de info@pension-rottstock.de www.gasthof-haug.de

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Diese Historie strahlt die beliebte Schänke auch aus. „Wir fühlen uns vor allem dem Gast verpflichtet. Nicht mehr und nicht weniger“, bringt es die Chefin auf den Punkt. Schon mit 24 übernahm die Mutter von zwei Kindern vor Jahren das Haus. Eigentlich bekannt ist der Gasthof für seine bodenständige, raffinierte Küche,

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Klaistow • Borkheide

Raus aufs Land Ländliche Vielfalt lädt zum Entdecken ein Im Schatten der Kiefern, denen das stets laue Lüftchen ein leises Rauschen entlockt, schmecken frisch gebackene Waffeln und Windbeutel mit den blauen Beeren und der leckere Heidelbeerkuchen aus der „Hofbäckerei” besonders gut. Auch das „Scheunenrestaurant” verwöhnt mit köstlichen Heidelbeergerichten und -desserts. Das hausgemachte Auch außerhalb der beliebten Spargel- Landeis und die vielen delikaten Produkund Kürbiszeit ist der Spargel- und Erleb- te im „Hofladen”, wie Heidelbeermarmenishof Klaistow einen Ausflug wert. Ne- lade, -likör oder -nudeln runden das vielfältige Angebot ab. ben Erdbeeren (Mai und Juni) locken Der Weg zur Heidelbeeranlage führt locken Heidelbeeren zum Selbstpflücken – dank der unterschiedlichen Reifezeiten durch das Naturwildgehege, wo Dam-, der vier Sorten „Duke“, „Reka“, „Blue Crop“ und „Elizabeth“ von Juli bis in den September hinein. Die reifen Beeren können dann täglich erntefrisch im Schälchen gekauft und auch selbst gepflückt werden. Neben der Möglichkeit, nach Herzenslust auf Augenhöhe und damit Rücken schonend zu naschen, trägt auch die Ruhe des Waldes zur Erholung und zum Wohlgefühl bei. Im „Heidelbeercafé” inmitten des idyllischen Waldes und auch auf dem weitläufigen Hofgelände erwarten Sie außerdem zahlreiche Heidelbeer-Leckereien.

Tipp: Besuchen Sie das nahegelegene Hans-Grade-Museum (Am Flugplatz, Tel. +49 33845 40210). Es befindet sich an Bord einer IL 18, die am 16.11. 1989 auf der nur 800 Meter langen Graspiste gelandet war. Dort erfahren Sie mehr aus dem Leben des ersten deutschen Motorfliegers Hans Grade. Hier im Traditionslokal des ersten deutschen Motorfliegers Hans Grade wohnten Anfang des vergangenen Jahrhunderts die Flugschüler aus allen Gegenden Deutschlands während ihrer Ausbildung an der Fliegerschule Bork.

Rot-, Muffel- und Schwarzwild samt Nachwuchs leben. Entlang der bis zu fünf Kilometer langen Wanderwege vermitteln Informationstafeln Wissenswertes rund um den Wald und seine Bewohner. Veranstaltungshöhepunkte 2012 Verschiedene Erlebnisstationen laden E 06. Mai: Klaistower Spargelfest mit dazu ein, mit Hölzern Musik zu machen Spargelwettschälen, großer Spargeloder auf Balancierstäben den Gleichgepyramide, Beelitzer Spargelkönigin wichtssinn zu testen. E 17. Juni: Erdbeerfest mit 30 m2 großer Erdbeertorte und Live-Musik Tipps: E 2,5 Hektar großes Maislabyrinth E Beelitzer Spargel, Erdbeeren, Heidel(14. Juli bis Ende der Herbstferien) beeren und Kürbis (eigener Anbau) E 15. Juli: Heidelbeerfest mit RiesenE Scheunenrestaurant Heidelbeerkuchen und Live-Musik E Spargelküche im Spargelzelt und E 1. September bis 4. November: KürBiergarten, saisonal (11 bis 22 Uhr) bisausstellung „Dinosaurus Kürbis – E Wald- und Heidelbeercafé Giganten in Klaistow“ E Hofladen mit Hausgemachtem E 23. September: 14 Uhr – KürbiswieE Holzofenbäckerei gemeisterschaft E Landfleischerei mit regionalen Alle Hoffeste und mehr unter Produkten www.buschmann-winkelmann.de E Dekoscheune und Markthändler E Betriebsführungen zur Spargelzeit E Naturwildgehege mit Wanderwegen E Streichelwiese mit zahmen Ziegen Spargel- und Erlebnishof Klaistow E Spielplatz mit Riesen-Hüpfkissen Glindower Str. 28, 14547 Klaistow F/1 E Basteln, Kinderquad-Parcours, PonyTel. +49 33206 61070, Fax 61089 reiten, Haustiergarten u.v.m. info@buschmann-winkelmann.de E Kletterwald „Climb Up“ – direkt an der A10 –

Gemütlich-privat Dort landen, wo man einst gestartet ist Heute erwartet Sie in dem traditionsreichen, nach alten Vorlagen liebevoll restaurierten Hotel-Restaurant inmitten von Originalpropellern, Gründerzeitmöbeln, am Kamin oder im Wintergarten eine gemütlich-private Atmosphäre. Gutes aus Küche und Keller, regional und saisonal orientiert, wird ganz nach Wunsch im kleinen Fliegerzimmer mit 14 Plätzen, dem gemütlichen Kaminrestaurant, im neuen Wintergarten mit 35 Plätzen oder als Galamenü im Festsaal unter Leuchtern mit bis zu 120 Plätzen serviert. Ihre Feier, Ihr persönliches Wunschbuffet, Tagungen mit entsprechender Technik oder Events aller Größen im und

außer Haus – gern werden Ihre Wünsche vom Team umgesetzt. Die Küche bietet ab Mai den feldfrischen Beelitzer Spargel, ab Ende August Waldpilze und Wildbret aus den umliegenden Wäldern und im November traditionell eine ganz(e) ofenfrische, knusprige Gans, am Tisch tranchiert. Nach ruhiger Nacht in schönen Einzel- und Doppelzimmern sorgt das Frühstücksbuffet im Wintergarten oder auf der Sonnenterrasse für einen guten Start zu interessanten Unternehmungen in die Umgebung. Das Haus liegt direkt am Radweg R1, Potsdam und Berlin sind mit Auto oder Bahn schnell erreichbar.

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Hotel Fliegerheim Friedrich-Engels-Str.9 F/2 14822 Borkheide Tel. +49 33845 60400, Fax 60427 fliegerheim@aol.com www.fliegerheim.de Öffnungszeiten Restaurant: täglich ab 12 Uhr

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Der Fläming


Groß Briesen • Ziesar

Wo Reiten beflügelt Für Späteinsteiger, Mutter & Kind und Familien abends nicht zu müde ist, kann in der alten Backstube Pizza backen oder am Lagerfeuer sitzen und singen oder an den lustigen Spielabenden teilnehmen. Und wer gar in der großen Herde einen vierbeinigen Freund findet, den er für sich allein haben möchte – findet auf dem Gestüt Laekurhof am Bach „seinen Isi”, der hier gezüchtet wurde. Reiter- & Erlebnisbauernhof Groß Briesen Kietz 11, 14806 Groß Briesen E/2 Tel. +49 33846 41673, Fax 90099 info@reiterhof-gross-briesen.de www.reiterhof-gross-briesen.de Jahresprogramm im Internet Tipps: E Bauernhofurlaub mit Kinderbetreuung E Reiten für Mutter und Kind E Familienwochenenden E Reiturlaubswochen für Erwachsene E Reitferien mit Islandpferden für Kinder und Jugendliche E Islandpferdereitschule E Schnuppertage E Einzelreitstunden E Coachingseminare mit Pferden E Rindfleisch vom Bauernhof

mit dem 400 Jahre alten Grenzstein zwischen Brandenburg und Sachsen, Ausflugsziele gibt es genügend. Und wer

Wie die Ritter tafeln Das Burg Hotel – ein gastfreundlicher Ort

Der 35 Meter hohe Bergfried ist ein Gigant. Seine Mauern sind im unteren Teil fast vier Meter breit. Seit rund 800 Jahren ist der Turm Wahrzeichen der stolzen Burg Ziesar. Jahrhundertelang galt das mächtige Gemäuer als uneinnehmbar. Heute ist alles ganz anders: „Im Gegenteil: Wir lassen alle rein und heißen Gäste herzlich willkommen“, lacht Holger Stark, Gastwirt im Burg Hotel Ziesar, nur ein paar Minuten von der Festung entfernt. Im Restaurant seines Hauses sitzen Gäste fast wie in einem Rittersaal. Dessen Flair wurde mit Stein und Fach-

nicht nur auf das Burg-Museum. „Besuchen Sie doch auch die einzigartige Schachbrettblumenwiese bei Ziesar. Im Frühjahr blüht sie so herrlich“, schwärmt der Genthiner.

Tipps: E Hochzeiten und Ritteressen E Tagesprogramme für Gruppen E 14 schöne Zimmer E beliebt: Gourmetabende!

werk nachempfunden. Mindestens genauso beliebt sind das Kaminzimmer mit

offenem Kamin sowie der Biergarten. Blickfang im Restaurant ist der Steinbackofen, in dem Kuchen, Brot und oft auch ganze Gänse backen. Und überhaupt: die gute Küche lockt Gäste mittlerweile sogar aus Berlin und Magdeburg. Aber auch Ausflügler auf dem Burgenwanderweg kehren gerne ein. Holger Stark, seit 1995 im Hause, verweist Gäste

Arrangement: 2 Übernachtungen im Hochzeitsstübchen mit Himmelbett, Sektfrühstück mit reichhaltigem Buffet, 1 x 3-Gang Menü bei Kerzenschein, Eintritt in das Burg-Museum Ziesar, Preis: 99 Euro pro Person Burg Hotel Ziesar Frauentor 5, 14793 Ziesar D/2 Tel. +49 33830 6660, Fax 666111 info@burghotel-ziesar.de www.burghotel-ziesar.de

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Eigentlich wollte ich schon immer mal… Hoch zu Ross die Welt erkunden ist wohl ein Traum, den so mancher träumt und sich bisher nicht erfüllen konnte. Trauen Sie sich! Nicht nur Kinder können Reiten lernen, und keiner ist zu dick, zu groß, zu alt oder zu ungelenkig! In Groß Briesen finden Sie ideale Bedingungen, Ihren Traum zu erfüllen. Die hier gehaltenen Island-Pferde sind gut geeignet für ungeübte Reiter – robust, geduldig und ausgeglichen. Sie leben in größeren Herden das ganze Jahr auf weiten Koppeln und können so ihr natürliches Sozialverhalten ausbilden. Anfänger erhalten zunächst Reitstunden an der Longe und lernen, mit dem Partner Pferd umzugehen. Ob Groß oder Klein, Anfänger oder fortgeschrittener Reiter – alle werden sich von den erlebnisreichen Tagen auf dem Reiterhof beflügelt fühlen. Dressurstunden, Springstunden oder Ausritte, Wanderritte, Voltigieren, Kutsche fahren oder im Winter bei viel Schnee mit dem Schlitten unterwegs sein – den Erlebnissen sind keine Grenzen gesetzt. Ob nun der sagenhafte „Blaue Stein”, die alte Ziegelei mit den kleinen Teichen oder der Naturlehrpfad


West- und Vorfläming

Allee in hügeliger Fläminglandschaft

Sanfte Hügellandschaft Naturpark Fläming/Sachsen-Anhalt Eingebettet zwischen dem Urstromtal der Elbe im Süden und dem Hohen Fläming im Norden liegt der Naturpark Fläming/Sachsen-Anhalt. Typisch für seine Landschaft ist der Wechsel von Wäldern, Wiesen und Äckern zwischen naturnahen Bächen in einer sanften Hügellandschaft, die mit dem 185 Meter hohen Michelsberg nördlich von Wittenberg ihre Spitze erreicht. Für Naturfreunde, Wanderer und Radfahrer ideal geeignet, da kaum Höhenunterschiede zu überwinden sind. Auf dem Wittenberger Marktplatz treffen drei überregionale Radwege aufeinander: Europaradweg (R1), Elberadweg und der Radfernweg Berlin-Leipzig.

Lehrreiche Pfade im Wald Der Naturpark beeindruckt durch seine vielseitige Tier- und Pflanzenwelt. Fast die Hälfte seiner Gesamtfläche von über 80.000 Hektar nehmen Wälder ein. Zum Beispiel ausgedehnte Buchenwälder im Norden oder strukturreiche Kiefernwälder im Dauerwaldrevier Bärenthoren, einem Waldkulturdenkmal mit eigenem, forstwissenschaftlich ausgerichtetem Lehrpfad. An ein breiteres Publikum wenden sich der Naturlehrpfad „Flämingwald“ zwischen Jeber-Bergfrieden und Stackelitz, der Walderlebnispfad „Spitzberg“ bei Streetz und der Waldlehrpfad „Bismarckstieg“ zwischen Coswig und Möllensdorf zum Bismarckturm auf dem Hubertusberg. Fauna und

Flora lassen sich aber auch hoch zu Ross erkunden. Auf Luthers Spuren Martin Luther hat nicht nur in Wittenberg, sondern auch in anderen Orten des Naturparks Spuren hinterlassen. Ein Tipps: E Informationen über den Naturpark Fläming und seine Ausflugsmöglichkeiten erhält man in den Infopunkten des Naturparks in: L Infozentrum Naturpark Fläming e.V. Rotdornstraße 12 06868 Coswig (Anhalt) OT Jeber-Bergfrieden D/3 Tel. +49 34907 30745 info@naturpark-flaeming.de www.naturpark-flaeming.de Öffnungszeiten: 15. März-14. Okt.: Mo.-Fr. 9-16 Uhr, 15. Okt.-14. März: Mo.-Fr. 10-15 Uhr L Infopunkt Garitz D/4 ehem. Stärkefabrik Dorfstraße 1, 39264 Zerbst/ Anhalt, OT Garitz L Infopunkt Zahna F/4 Bauernmuseum Zahna Jüterboger Straße 37 06895 Zahna-Elster Tel. +49 34924 21610

besonders reizvoller Streckenabschnitt liegt im Naturpark Fläming. Von Lutherstadt Wittenberg aus lässt es sich durch die Landschaften der Elbaue und des Flämings pilgern. Über Coswig, Dessau, Zerbst in die malerischen Dörfchen Steckby und Steutz. L Infopunkt Lindau C/3 Burg Lindau, 39264 Zerbst/Anhalt OT Lindau, Tel. +49 39246 303 L Infopunkt Walternienburg B/4 Burganlage 39264 Zerbst/Anhalt OT Walternienburg Tel. +49 39247 94131, 5269 L Infopunkt Hubertusberg D/4 (Ausflugsgaststätte) Hubertusberg 1, 06869 Coswig (Anhalt), OT Möllensdorf Tel. +49 34903 6 27 33 L Infopunkt Coswig D/4 Stadtinformation Am Markt 1, 06869 Coswig (Anhalt) Tel. +49 34903 61055 L Infopunkt Dessau C/4 Kiekinpott Dessau Zerbster Straße 16 06844 Dessau-Roßlau Tel. +49 340 5169636 L Infopunkt Külsoer Mühle F/4 Külso 19, 06888 Dietrichsdorf Tel. +49 34922 60487

An der Rossel bei Mühlstedt

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Der Fläming


Jeber-Bergfrieden • Lutherstadt Wittenberg • Coswig • Wörlitz • Zerbst

Rundweg zwischen Elbe & Fläming Wanderung mit herrlichen Ausblicken und Begegnungen mit seltenen Tieren schreiten, denn Sie haben einen steilen Aufstieg vor sich (127 Meter). Dieser wird durch den fantastischen Blick über die Landschaft und das Flussbett der Elbe vom Apollensberg aus belohnt. Bevor Sie weiterwandern, sollten Sie den Lehrpfad Apollensberg entlanglaufen. Auf der Ostseite geht es etwas bequemer auf dem Fahrweg wieder hinab. An der Kreuzung halten Sie sich links und

wandern entlang des Weges durch den Wald. Dem Lutherstieg folgend, erreichen Sie nach Überquerung des Grieboer Baches den Lutherstein an der Straße zwischen Coswig und Möllensdorf. Von hier sind es nur etwa 400 Meter bis zum Gelände des Hubertusberges. Auf dem 142 Meter hohen Hubertusberg befindet sich der 1902 erbaute Bismarckturm, der mit seiner in 11 Meter

Vom Coswiger Bahnhof aus überqueren Sie den naheliegenden Bahnübergang, biegen scharf rechts in die Hohe Mühle ein, am Ende der Straße kurz nach rechts und wandern parallel zur Bahnlinie durch die Waldteufelei nach Griebo (B/4) weiter. Die Wegstrecke folgt in Griebo den Gärten bis zum Waldrand. Rechts führt Sie ein Feldweg in Richtung Apollensberg, dessen Ökumenisches Kreuz schon weithin sichtbar ist. Um es zu erreichen, müssen Sie aber kräftig ausVom Aussterben bedrohte Tiere wie die Girgentana-Ziegen auf dem Hubertusberg

Ausflugstipps E Das Gartenreich Dessau-Wörlitz wurde in die Weltkulturerbeliste der UNESCO aufgenommen. Der Wörlitzer Park gilt als der älteste erhaltene Landschaftsgarten in englischem Stil auf dem europäischen Festland. Er ist ein Spiegelbild der Weltkultur im Kleinen. Dem Klassizismus und der Neugotik wurde hier zum Durchbruch verholfen. Das Motto war „Bildung durch Aufklärung”, und so finden sich in den Wörlitzer Anlagen unterschiedlichste Brückenformen, eine Vielfalt an Gehölzen, antike Statuen, eine Synagoge fast neben der christlichen Kirche, die romantische Partie, aber auch Wallwachhäuser und Acker- und Wiesenflächen. Schönes sollte nützlich sein und Nützliches schön. Weitere Infos: Wörlitz-Information Förstergasse 26, OT Wörlitz D/4 06785 Oranienbaum Tel. +49 34905 31009, Fax 31010 info@woerlitz-information.de www.woerlitz-information.de

E Von seinen Einwohnern heute liebevoll „Das Tor zum Fläming” genannt, liegt die 825-jährige Stadt Coswig (Anhalt) traumhaft zwischen den Hügeln

des Flämings und dem Elbstrom, der in einem Bogen an ihr vorbeifließt. Über Jahrhunderte war Coswig Residenz- und Witwensitz der Anhaltischen Fürsten und hat sich etliche Baudenkmale von hohem Rang erhalten. Dazu gehören die Stadtkirche St. Nicolai, die Schlossanlage, das im Renaissancestil erbaute Rathaus, die Ober- und Unterfischerei und das Simonetti Haus. Stadtinformation Coswig (Anhalt) Am Markt 1 06869 Coswig (Anhalt) D/4 Tel. +49 34903 61012, Fax 61071 buergerbuero@coswig-online.de www.coswiganhalt.de Mo. bis Fr.: 9-18 Uhr, Sa.: 9-12 Uhr

E Auf dem Lutherweg kann man den 500. Jahrestag der Reformation im wörtlichen Sinne „begehen“. Der Lutherweg führt zu Stätten, an denen der Reformator wirkte (s. auch S. 14). Das Wirken von Luther in Zerbst wird in speziellen Stadtführungen erläutert. Übrigens, Katharina II, auch die Große genannt, stammt aus Zerbst! Nicht weniger als 34 Jahre lang war diese ungewöhnliche Frau Zarin von Russland.

Höhe gelegenen Aussichtsplattform einen grandiosen Blick über den Fläming bietet. Auf dem Gelände können Sie vom Aussterben bedrohte Ziegen- und Schafrassen kennenlernen. Hinter der Anlage beginnt der Bismarckstieg, auf dem Sie wieder in Richtung Coswig wandern. Dieser Weg durch das Naturschutzgebiet Pfaffenheide Wörpener Bach ist sehr beliebt. Die Strecke wurde teilweise zu einem Naturlehrpfad umgestaltet. Damit wird die Freude am Wandern noch durch interessante Details aus der Tier- und Pflanzenwelt bereichert. Dem Weg folgend, erreichen Sie die Möllensdorfer Landstraße und gelangen auf dieser bis nach Coswig. Mehr Informationen Naturpark Fläming e.V. Rotdornstraße 12 06868 Coswig (Anhalt) D/3 OT Jeber-Bergfrieden Tel. +49 34907 30745 info@naturpark-flaeming.de www.naturpark-flaeming.de Tourist-Information Zerbst/Anhalt Markt 11, 39261 Zerbst/Anhalt C/4 Tel. +49 3923 760178, Fax 760179 zentrale@touristinfo-zerbst.de www.stadt-zerbst.de Tourist-Information Lutherstadt Wittenberg Schlossplatz 2 06886 Lutherstadt Wittenberg E/4 Tel. +49 3491 498610 www.lutherstadt-wittenberg.de TourismusRegion Anhalt-Dessau-Wittenberg e.V. Neustraße 13, Tel. +49 3491 402610 www.anhalt-dessau-wittenberg.de

Übernachtungs-Tipp:

ACRON-Hotel Das ACRON-Hotel liegt nur 200 Meter von der historischen Altstadt entfernt – ein idealer Ausgangspunkt, um die vielen Sehenswürdigkeiten zu besichtigen. 62 Zimmer sind mit je zwei Wohlfühlbetten (90 x 210 cm), DU/WC, Schreibtisch und Farbfernseher ausgestattet. Ein Telefon erhalten Sie auf Wunsch an der Rezeption. Zwei behindertengerechte Zimmer stehen zur Verfügung. Parkplätze für Pkw und Busse sind kostenfrei. Den Reisegruppen wird auf Wunsch gern Halbpension angeboten. Gerne organisiert das Team des Hau-

ses für Sie Stadtführungen und weitere Ausflüge. ACRON Hotel Lutherstadt Wittenberg Am Hauptbahnhof 3 E/4 06886 Lutherstadt Wittenberg Tel. +49 349143320, Fax 433218 acron-hotel-wittenberg@t-online.de www.wittenberg-acron.de

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Ein 18 Kilometer langer Wanderweg führt parallel zur Elbe in Richtung Lutherstadt Wittenberg bis Apollensdorf und über den Hubertusberg zurück nach Coswig (Anhalt). Wanderverlauf: Coswig (Anhalt) – Griebo – Apollensberg – Lutherstieg – Hubertusberg – Bismarckstieg – Coswig (Anhalt) Dauer: 7 Std. mit Rast und Besichtigungen. Rucksackverpflegung ist sinnvoll. Eine Einkehr ist am Wochenende auf dem Hubertusberg möglich.


Stadt Möckern Ihre Gastgeber vor Ort Fischereibetrieb Uwe Marx Dorfstraße 20 39291 Wüstenjerichow C/2 Tel. +49 39225 256, Fax 63047 info@fischereibetrieb-marx.de www.fischereibetrieb-marx.de K „Willst Du’s frischer, geh’ zum Fischer!“ Die Teichwirtschaft blickt auf eine über 100-jährige Tradition zurück. Gäste finden hier Anglerparadies, Fischräucherei, Gastronomie und können mit Zelt oder Wohnmobil an den Teichen kostenlos übernachten. Kinder- und Jugendzeltplatz Friedensau An der Ihle 12 39291 Friedensau B/2 Tel./Fax +49 3921 916456 Tel. +49 175 5742670 www.zeltplatz-friedensau.de www.hochseilgarten-friedensau.de

K Ein Zeltplatz, ideal für Pfadfinder, andere Kinder- und Jugendgruppen sowie für Familien mit Kindern, mit modernen sanitären Anlagen, rustikalen Blockhütten mit Betten und teilweise Kamin, zwei Feuerstellen, einem großen Grill und einem Gemeinschaftshaus. Auf dem Gelände befindet sich der größte Hochseilgarten Sachsen-Anhalts mit mehr als 25 Elementen. Hier lernt man Ängste zu überwinden, wird Kommunikation gefördert und Teamgeist geweckt – und man kann einfach nur Spaß haben. Natur- und Erlebnispfad Wörmlitzer Wald Anmeldung für Führungen: Rita und Prof. Franz Tietze Lindenstraße 45, 39291 Wörmlitz B/2 Tel. +49 39224 78 82

K Lernort Natur. Auf dem 3,5 Kilometer langen Rundkurs wird für alle Altersgruppen Natur durch Erleben und Anfassen bewusst gemacht. Hier lernt man heimische Bäume und Sträucher und das Leben diverser Tiere kennen, erfährt, wie man Fährten liest, und staunt über Waldtelefon und Klanghölzer.

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Storchenparadies in Möckern – reizvolle Flämingstadt mit idyllischen Ortsteilen „Albert von Lotto“ ist lange unterwegs. Am 9. Februar brach er in Kenia auf, passierte Äthiopien, Sudan und Ägypten und hatte am 14. März auf seinem Weg nach Europa die Türkei erreicht. „Albert von Lotto“ ist ein Storch, dessen Flug dank Satelliten-Telemetrie aufmerksam im Storchenhof Loburg verfolgt wird, wo man ihn Anfang April zurückerwartete. Der Storchenhof – eine vereinsgetragene Vogelschutzwarte – befindet sich am Rand von Loburg, einem Ortsteil der Stadt Möckern. Hier werden kranke, verletzte und verwaiste Vögel gepflegt. Zweimal im Jahr, im März und im August, werden gesunde, flug- und überlebensfähige Pflegestörche ausgewildert. Seit der Gründung des Storchenhofes Loburg im Jahr 1979 wurden bis heute über 1.500 Störche und weitere Vögel aufgenommen. Etwa zwei Drittel der Weißstörche wurden wieder ausgewildert. 2011 wurden hier 61 Störche, 19 Greif- und 18 sonstige Vögel gepflegt. Storchenhof-Erlebnistage Den Storchenhof und seine gefiederten Bewohner kann man ganzjährig täglich von 10 bis 17 Uhr besuchen. Begrüßt werden die Gäste – im Jahr 2011 waren es über 7.500 – häufig mit lautem Geklapper. Wie Ferienmagazin-Leserin Kathrin und Werner Jäger aus Oranienbaum, die im Herbst 2011 den Storchenhof besichtigten.„Gehört hatten wir schon viel vom Engagement der Familie Kaatz bei der Aufzucht und Pflege von Störchen, verletzten Greifvögeln und ihrer Taubenzucht“, schreibt sie in einem Brief zum Ferienmagazin-Leserwettbewerb „Das Gute liegt so nah“. „Auch das Buch ‚Mit den Störchen unterwegs‘ und den Fernsehbericht des ZDF über ‚Prinzesschens‘ Flug nach Südafrika haben

Storchenhof Loburg – Auswilderung (oben) und großes Staunen (unten) wir mit Interesse verfolgt!“ Direkten Kontakt zum Storchenhof bekamen Kathrin und Werner Jäger, nachdem ihr in der heimischen Oranienbaumer Heide ein kleiner, flugunfähiger Wespenbussard ins Fahrrad gelaufen war. „Er wurde drei Wochen dort aufgepäppelt und dann wieder in die Freiheit entlassen.“ Zu „Storchenhof-Erlebnistagen“ wird von April bis August jeweils am dritten Samstag des Monats eingeladen. Wer möchte, kann im Storchenhof Tierpatenschaften übernehmen und auch „seinem“ Storch einen Namen geben. Durch Spenden und Beiträge der Mitglieder des

Vereins Vogelschutzwarte Storchenhof Loburg wird die vielfältige Arbeit und Forschung finanziert. Wie die Beobachtung der Flugrouten von „Prinzesschen“ zwischen 1994 und 2006 von Loburg nach Tansania, Kenia und Südafrika und zurück. Ihr bewegtes Leben wurde per 36 Gramm leichtem Sender samt Solarkollektor und via Satellit dokumentiert und machte den Storchenhof Loburg weit über die Fläminggrenzen hinaus bekannt. 2011 und 2012 verfolgte man gespannt die Flugrouten von „Albert von Lotto“. Darüber hinaus wurden elf weitere Störche mit so genannten Datenloggern ausgestattet. „Systeme, zu denen wir zwar keinen direkten Satellitenkontakt haben“, so Storchenhof-Ornithologe Michael Kaatz, „aus denen wir aber nach der Rückkehr der Störche eine Unmenge an Daten auslesen können.“ Vogelschutzwarte Storchenhof Loburg e. V. Chausseestrasse 18, 39279 Loburg C/3 Tel./Fax +49 39245 2516 Vogelschutzwarte@storchenhof-loburg.de www.storchenhof-loburg.de

Der Fläming


Stadt Möckern Ihre Gastgeber vor Ort

schöner Landschaft

Königlich-preußische optische Telegraphenlinie Berlin-Koblenz Telegraphenstation 11 Ziegelsdorf B/1 Heimatverein Grabow e. V. Torsten Wambach Tel. +49 160 8101707 Station11@t-online.de www.optischerTelegraph4.de/stationen

Herrliche Fläminger Landschaft Die Stadt Möckern mit ihren 27 Ortschaften und 14.600 Einwohnern auf 537 Quadratkilometern ist die viertgrößte Stadt Deutschlands. Hübsche Dörfer mit spätromanischen Feldstein-Dorfkirchen, zahlreiche historische Sehenswürdigkeiten wie Burgen, Schlösser, Museen und Herrenhäuser und vielfältige Kulturangebote laden in einer idyllischen Landschaft zum Wandern und Radfahren ein. Anlässlich des 112. Deutschen Wandertages wurden allein von Möckern 35 Wanderungen bzw. Aktivangebote vorbereitet, die Interessierten die schöne Heimat näher bringen wollen. Nicht umsonst nennt sich das Gebiet um Magdeburgerforth die „Jerichower Schweiz“ (Im Bild das Flüsschen Gloine).

Die Teichwirtschaft in Wüstenjerichow – am 1. und 2. September 2012 findet dort das traditionelle 26. Fischerfest statt

K Ziegelsdorf war die elfte von 62 Stationen der „Königlich-preußischen Telegraphenlinie Berlin-Koblenz“, die Mitte des 19. Jahrhunderts der verschlüsselten Übermittlung staatlicher und militärischer Nachrichten diente. Der Heimatverein Grabow errichtete in Ziegelsdorf 2011 eine voll funktionsfähige Telegraphenattrappe als Nachbildung der historischen Signalanlage. Kinder haben hier neben viel Platz zum Toben die Möglichkeit, an einer kindgerechten Miniattrappe ein Diplom zum Ehrentelegraphisten zu absolvieren. Von April bis Oktober ist am zweiten Sonntag jeden Monats von 14 bis 17 Uhr offener Telegraphentag mit Führungen und Einstellen von Zeichen (oder nach Vereinbarung).

Möckern hält für die Bürger und seine Gäste viele Freizeitmöglichkeiten bereit – eine Stadthalle, Dorfgemeinschaftshäuser, Vereinsräume und vier Freibäder. Hotels, Pensionen und Gaststätten jeder Art. Reiterhöfe, Angelteiche, Eisenbahnmuseen, Kleinflughafen, Bauernhöfe oder die Heimatstube 1813 im Schloss Möckern machen es einem nicht leicht zu entscheiden, was man kennenlernen möchte. Durch Möckern läuft die Straße der Romanik mit dem Bauwerk „Der Ruine Unser Lieben Frauen“ in Loburg und die Straße der Feldsteinkirchen, neuerdings noch die „Königlich-preußische Telegraphenlinie Berlin-Koblenz“. Als dreimaliger Ausrichter des Fläming-Frühlingsfestes versteht man zu feiern, was bei Dorffesten immer wieder erlebbar wird.

Theologische Hochschule Friedensau Gästehaus Leiterin Ruth Walz An der Ihle 19 39291 Möckern-Friedensau B/2 Tel. +49 3921 916160, +49 175 5742677, Fax +49 3921 916120 Gaestehaus@ThH-Friedensau.de www.thh-friedensau.de

Der Hochseilgarten Friedensau ist mehr als ein Abenteuerspielplatz

Mehr Informationen K Stadt Möckern Am Markt 10, 39291 Möckern Tel. +49 39221 95160, Fax 95170 info@stadt-moeckern.de www.moeckern-flaeming.de

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Veranstaltungstipps 2012: E 23. Juni: Lindenfest und Jagdhornbläsertreffen in Magdeburgerforth E 31. August-2. September: Parkfest, Schlosspark Möckern E 1. September: Hoffest auf der Burg Loburg E 1./2. September: 26. Fischerfest in Wüstenjerichow E 28.-30. September: Erntedankfest in Stegelitz E 3. Oktober: Broilerfest in der Stadthalle

K Das Gästehaus beherbergt jährlich über 6.000 Gäste, die zu Tagungen, Freizeiten, Familientreffen oder als Urlauber nach Friedensau kommen. Intakte Natur, schöne Parkanlagen, Spielplätze, Sportplatz sowie eine Turnhalle bieten viele Möglichkeiten, um Kraft zu tanken und sich sportlich zu betätigen. Das 2008 renovierte Gästehaus verfügt über sehr gut ausgestattete Ein- bis Drei-Bettzimmer, ein behagliches Foyer, Terrasse, ein Tagungszentrum mit zwei Konferenzräumen und eine Teeküche für Selbstversorger.

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Jerichow • Wust (Altmark)

Geist, Geschichte, Kunst und Schönheit Vielseitige Zeitreise in die Romanik im Kloster Jerichow 1144 gründete der Orden der Prämonstratenser im Nordosten SachsenAnhalts ein altehrwürdiges Stift im Ortszentrum. Allerdings empfand man das dortige Markttreiben bald als störend, so dass vier Jahre später der Bau eines neuen Klosters am Rande der Stadt begonnen wurde. Beim Bau hatten die Ordensbrüder aber bald ein Problem: Durch den Bau des Doms zu Havelberg waren die Feldsteine knapp geworden. Denn neben dem Kloster Jerichow entstanden im Jerichower Land nahezu zeitgleich mehr als 30 Dorfkirchen. Darunter jene in Wust und in Schönhausen, in der Otto von Bismarck 1815 getauft wurde. Dieser Mangel an Naturstein und die andererseits reichen Lehmvorkommen in der Elbniederung führten zur Entstehung der Backsteinbauweise und des Klosters Jerichow als dem ältesten Backsteinbau Norddeutschlands. Die romanische Klosteranlage in Jerichow beeindruckt durch ihre monumentale Klarheit und Zweckmäßigkeit. Geist, Geschichte, Kunst und schlichte Schönheit fusionieren zu einer einzigartigen Atmosphäre. Historie und Baugeschichte des Klosters zeigt eine Ausstellung im ehemaligen Dormitorium

(Schlafraum), dem heute beheizten Klostermuseum. Im historischen Klostergarten informiert das Backsteinmuseum über diese spezifische Art des Bauens. Das Sommerrefektorium mit seiner prächtigen Säulenarchitektur bietet einen würdigen Rahmen für standesamtliche, die Klosterkirche für kirchliche Hochzeiten. Seit 1985 erklingen die beliebten Konzerte der Reihe „Jerichower Sommermusiken“, bei denen auch immer wieder die überragende Akustik beeindruckt. Tipps: E Juli: Klostergartenfest mit Mittelaltermarkt. E Tag des offenen Denkmals im September – Themenführungen Stiftung Kloster Jerichow Am Kloster 1, 39319 Jerichow Tel. +49 39343 285, Fax 929926 C/1 info@stiftung-kloster-jerichow.de www.stiftung-kloster-jerichow.de Tourist-Information Genthin Bahnhofstraße 8, 39307 Genthin C/1 Tel. +49 3933 802225 oder 19433 Fax +49 3933 822896 info@touristinfo-genthin.de www.touristinfo-genthin.de

Tipp: Das Ferienmagazin „Die Altmark” beschreibt Ausflugsziele im schönen Norden Sachsen-Anhalts und verführt Leser in die Altmark. Ins Jerichower Land, am Rande des Flämings gelegen, ebenso wie ins nahegelegene Tangermünde, nach Arendsee, Havelberg, Salzwedel. Mehr Infos: Tourismusverband Altmark e.V. e.V., Marktstraße 13, 39590 Tangermünde, Tel. +49 39322 3460, www.altmarktourismus.de

In Wust ruht Leutnant Hans Hermann von Katte Zehn schwere Sarkophage aus Stein – aber in der Ecke ein klappriger Brettersarg: Die Familiengruft derer von Katte im Dörfchen Wust erzählt eine dramatische preußische Geschichte. In dem zur Seite geschobenen Henkerssarg ruhen die sterblichen Überreste Hans Hermann von Kattes. Der junge Gardeoffizier war der Jugendfreund des preußischen Kronprinzen und späteren Königs Friedrich des Großen. Im November 1730 wurde er in Küstrin im Alter von 26 Jahren auf Geheiß des Soldatenkönigs als Verräter geköpft. Seine Untat: Er hatte seinem Gefährten zur Flucht vor dessen despotischem Vater verhelfen wollen. Ein blutiges Dreiecksdrama zwi-

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Der Mann, der Friedrich helfen wollte schen drei Männern, das bis heute unterschiedlich interpretiert wird. Die Hinrichtung bewegt als preußische Tragödie väterlicher Tyrannei, als Ausdruck erbarmungsloser Erziehungssucht des Königs gegenüber seinem Sohn, aber auch als bedingungslose Umsetzung des Kriegsrechts und militärischer Disziplin. Fontane im Katte-Winkel Auch Theodor Fontane hat sich mit dem Fall Katte beschäftigt. 1867 besichtigte er Kirche und Gruft in Wust. Seine Gedanken schrieb er in den „Wanderungen durch die Mark Brandenburg” nieder. Der Schriftsteller kommt zu dem Schluss: „… aber so viele Schilderungen

mir vorschweben, das Ereignis selbst ist bisher immer nur auf den Kronprinzen Friedrich hin angesehen worden. Oder

Kattes Hinrichtung, zeigenössischer Stich eines Künstlers (oben); Katte-Porträt aus der Kirche Wust (oben links) und Eingang zur Gruft (links)

wenigstens vorzugsweise. Und doch ist der eigentliche Mittelpunkt dieser Tragödie nicht Friedrich, sondern Katte. Er ist der Held, und er bezahlt die Schuld.“ Wer den Spuren und Gedanken Fontanes folgen möchte, ist in Wust herzlich willkommen. Ein Geschichtskreis engagierter Bürger kümmert sich seit Jahren um sechs Dorfkirchen im Katte-Winkel, und er führt Besucher auch in die Gruft des Kronprinzen-Freundes. Die Gemeinschaft gibt das Buch „Offene Türen“ mit immer wieder neuen Erkenntnissen und Interpretationen zur Katte-Tragödie heraus. Geschichtskreis und Marionettenbühne im Kirchspiel Wulkow/Wust (GUM) Pfarrer i. R. Karlheinz Stephan Dorfstr. 9 39307 Jerichow OT Großwulkow C/1 gum@freenet.de, Tel. +49 39341 406 Kirche und Kattegruft in Wust Dorfstraße, 39524 Melkow-Wust C/1

Die Altmark


Havelland

Havelland-Radweg

Weite und Wasser im Havelland Das Havelland Theodor Fontane hat hier seine Spuren hinterlassen, bekannte Adelsgeschlechter, Wissenschaftler und andere berühmte Köpfe wie Königin Luise von Preußen, Einstein, Fouqué, Duncker und Lilienthal. Der Dichter verewigte sich mit seinen berühmten Zeilen „Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland, ein Birnbaum in seinem Garten stand“. Architektonische Meisterwerke, wie Schlösser, Herrenhäuser und Parkanlagen laden zu einem Besuch ein und künden eindrucksvoll vom Leben und Wirken ihrer einstigen Besitzer. Reich an Tradition sind die havelländischen Städte mit historischen Stadtker-

Ein Traum für Wasserfreunde Das Havelland wird geprägt von einer einzigartigen Flusslandschaft. Zwischen Potsdam und Havelberg liegt ein Eldorado für Wassertouristen. Zwei Wassersportreviere, die „Potsdamer und Brandenburger Havelseen“ und die „Flusslandschaft Untere Havelniederung“, durchziehen das Havelland. Ob auf eigenen Planken oder zu Gast auf einem Dampfer – jede Bootstour wird zu einem unvergesslichen Erlebnis.

nisähnlichen Naherholungsgebiet sind Wisente und Przewalski-Pferde zu finden. E In Reckahn reformierte Friedrich Eberhard von Rochow das preußische Schulwesen. Im Schloss und im Schulmuseum sind Ausstellungen über sein Wirken zu besichtigen. E Urlaub auf der Havelmit dem Kanu, Segel- oder Hausboot. Kontakt: Tourismusverband Havelland e. V. Tel. +49 33237 859030 www.havelland-tourismus.de

Zu Fuß & mit dem Rad Urige Landgasthöfe oder einfach nur eine Bank laden den Wanderer überall zu einer Rast ein. Nicht zuletzt deshalb ist auch der 66-Seen-Wanderweg, ein Fernwanderweg rund um Berlin, so beliebt. Wer einzigartige Natur erleben möchte, dem ist das Lehniner Wald- und Seengebiet zu empfehlen. Das flache Terrain verspricht zudem Fahrradfahrern ein ungetrübtes Radelvergnügen. Havel- und Havelland-Radweg laden nicht nur zu aktiver Erholung ein, sondern auch zum Entdecken einer bezaubernden Kulturlandschaft entlang der Flüsse und Seen. Und die „Obstkammer Berlins“ rings um Werder (Havel) verwandelt sich im Frühjahr in ein riesiges Blütenmeer.

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Tipps: E Ribbeck im Havelland – Der gesamte Dorfkern mit Schloss, Kirche, Waschhaus und Alter Schule ist ein intaktes historisches Ensemble. Ein beschildeter Rundgang führt durch den Ort (Foto). E Der Havell-Radweg verläuft durch verträumte Ortschaften und geschichtsträchtige Städte. Gehen Sie auf Radreise durch die einzigartige Havellandschaft.www.havel-radweg.de E Sielmanns Naturlandschaft Döberitzer Heide verspricht Naturerlebnisse der besonderen Art. In dem wild-

nen, die das geschichtliche Erbe vergangener Jahrhunderte erlebbar machen.


An dieser Stelle grenzt der Fläming Sandbeiendorf an die Altmark.!

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Parchen B1

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Jerichower Land

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Zeltplatz und Hochseilgarten

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A K Tourismusverband Fläming e.V. 14547 Beelitz, Küstergasse 4 G/2 Tel. +49 33204 62870 info@reiseregion-flaeming.de www.reiseregion-flaeming.de K Beelitz-Heimatmuseum G/2 14547 Beelitz, Poststraße 16 Tel. +49 33204 39194, www.beelitz.de K Tourist-Information Bad Belzig E/2 14806 Belzig, Marktplatz 1 Tel. +49 33841 3879910 www.belzig.com K FVV Brück e.V. F/2 14822 Brück, Ernst-Thälmann-Str. 59 Tel. +49 33844 62-0 www.fvv-brueck.de K Dahme-Touristinformation H/4 15936 Dahme, Hauptstr. 48/49 Tel. +49 35451 98120 www.dahme.de (s. S. 28) K Verein Glashütte e.V. I/3 15837 Baruth / Glashütte Hüttenweg 20, Tel. +49 33704 980914 www.museumsdorf-glashuette.de

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Naturlehpfad „Flämingwald" Hundeluft

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Zerbst/Anhalt Wassermühle

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historischer Stadtkern Reformationsstätten

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Vockerode

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Wörlitzer Park

Zum Buchdorf Mühlbe nach Leipzig

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Tourismusvereine & Tourismusinformationen (Auswahl) K Fremdenverkehrsverein I/3 Baruther Urstromtal e.V. 15837 Baruth/Mark Ernst-Thälmann-Platz 4 Tel. +49 33704 97211 www.stadt-baruth-mark.de K Flaeming-Skate GmbH G/3 14913 Jüterbog, Markt 15/16 Tel. +49 3372 4403200 www.flaeming-skate.de (s. S. 25, 26) K Stadtinformation Jüterbog G/3 14913 Jüterbog Mönchenkirchplatz 4 Tel. +49 3372 463113 www.jueterbog.de (s. S. 27) K Tourist Agentur Loburg C/3 39279 Loburg, Dammstraße 25 Tel. +49 39245 2022 K Touristinformation Trebbin H/2 14959 Trebbin, Berliner Straße 44 Tel. +49 33731 80612

Naturparkzentrum

Lehnsdorf Stackelitz

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Buchholz

Setzsteig

Dobritz

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Naturpark Hoher Fläm Mützdorf

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Jeserigerhütten

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Burg Lindau

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Springbachmühle

Bad Belzig

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Naturpark Fläming Leitzkau

Lübnitz

Schloß und Park

Gödnitz

Großmühlingen

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B 246 Kahrling-Orgel Rottenau Burg Loburg

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Schönebeck

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Bad Salzelmen

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Dannigkow

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Magdeburg

Magdeburger Dom

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Schloss Möckern Schloss und Schlosspark Rathaus

Lütnitz

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Forellenzucht

B 107 B 246

Ragösen

Buckau Dretzen

Dörnitz Altengrabow

Lübars

Zeddenick

Nedlitz

Magdeburgerforth

Möckern

Röhlscher Hof

A 14 Wanzleben

Wüstenjerichow Forellenteiche Fischräucherei, Angelparadies

Tryppehna Woltersdorf

Hofladen, Schmiede

Golzow Groß Briesen

Gräben

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nach Hannover

Schopsdorf

Drewitz

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historischer Stadtkern

Ziesar

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Park, Herrenhaus

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Gerwisch

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Waldrogäsen

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C nach Wust (21 km), Jerichow (17 km) nach Tangermünde (30 km)

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K Touristinformation E/3 „Niemegker Land” 14823 Rabenstein/Fläming OT Raben Zur Burg 49, Tel. +49 33848 60029 www.niemegker-Land.de (s. S. 6, 40) K Naturparkzentrum E/3 Hoher Fläming 14823 Rabenstein/Fläming / OT Raben, Brennereiweg 45 Tel. +49 33848 60004 www.flaeming.net (s. S. 4, 5, 8) K Stadtinformation Treuenbrietzen 14929 Treuenbrietzen, Großstraße 110 Tel. +49 33748 12102 F/3 www.treuenbrietzen.de K Fremdenverkehrsverein D/3 „Hoher Fläming” e. V. 14827 Wiesenburg, Schlossstr. 1b Tel. +49 33849 30980 www.flaeming-burgen.de (s. S. 8) www.schlosspark-wiesenburg.de

K Coswig-Stadtinformation D/4 06869 Coswig (Anhalt), Am Markt 1 Tel. +49 34903 61012 www.coswig-anhalt.de (s. S. 15) K Wörlitz-Information D/4 06786 Coswig, Förstergasse 26 Tel. +49 34905 31009 (s. S. 15) www.woerlitz-information.de K Tourist-Information Lutherstadt Wittenberg E/4 06886 Lutherstadt Wittenberg Schlossplatz 2 Tel. +49 3491 498610 www.wittenberg.de (s. S. 15) K Verein Fläming-Flandern e.V. 06886 Lutherstadt Wittenberg E/4 Altes Rathaus - Markt 26 Tel. +49 3491 421750 (s. S. 26) www.flaeming-flandern.com K Touristinformation Niedergörsdorf 14913 Niedergörsdorf/ F/3


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zur A13, nach Cottbus Dresden Schwebendorf

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Bollensdorf

© Ferienmagazin 2012

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zur A13 nach Cottbus Dresden

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Wünsdorf Museum des Teltows

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Die Karte dient vor allem der Orientierung für den Leser. Sie erhebt keinen Anspruch auf absolute Vollständigkeit.

OT Altes Lager, Kastanienallee 21 Tel. +49 33741 80906 www.niedergoerdorf.de K Touristinformation G/3 Luckenwalde 14943 Luckenwalde, Markt 11 Tel./Fax +49 3371 672500 www.luckenwalde.de (s. S. 29) K Stadt- und Touristinformation Ludwigsfelde H/1 14974 Ludwigsfelde, Am Bahnhof 2 Tel. +49 3378 804620 www.ludwigsfelde.de (s. S. 35) K Naturpark Nuthe-Nieplitz G/2 14943 Nuthe-Urstromtal / OT Dobbrikow, Beelitzer Str. 24 Tel. +49 33732 5060 (s. S. 22, 23) www.naturpark-nuthe-nieplitz.de K TourismusRegion AnhaltDessau-Wittenberg e.V. E/4 Neustraße 13 (s. S. 15) 06886 Lutherstadt Wittenberg Tel. +49 3491 402610 www.anhalt-dessau-wittenberg.de

K Touristinformation Stadt C/4 Zerbst/Anhalt 39261 Zerbst, Schlossfreiheit 12 Tel. +49 3923 760178 oder 2351 www.stadt-zerbst.de (s. S. 15) K Naturpark Fläming e. V. D/3 c/o Landkreis Anhalt-Zerbst 06862 Jeber-Bergfrieden Rotdornstraße 12, Tel. +49 34907 30745 www.naturpark-flaeming.de (s. S. 14, 15) K Stadtinformation Roßlau D/4 06862 Roßlau, Südstraße 9 Tel. +49 34901 82467, www.rosslau.de K Jessen-Information 06917 Jessen/Elster, Rathaus, Markt 23 Tel. +49 3537 216555 K Touristinformation Zossen H/2 15806 Zossen, Marktplatz 20/21 Tel. +49 3377 3040400 www.zossen.de (s. S. 32, 33, 34, 36) Gemeinde Am Mellensee H/2 Zossener Str. 21 c, 15838 Am Mellensee Tel. + 49 33703 95913 (s. S. 38) www.gemeinde-am-mellensee.de

Tourist-Info Gemeinde Am Mellensee im Büro der Erlebnisbahn, Am Bahnhof Mellensee 3, 15838 Am Mellensee Tel. +49 173 1633782 K Tourismusbüro Großbeeren H/1 14979 Großbeeren, Am Rathaus 2 Tel./Fax +49 33701 328861 www.grossbeeren.de (s. S. 31) K Tourismusbüro Rangsdorf H/1 15834 Rangsdorf, Seebadallee 1B Tel. +49 33708 379019 o. 920997 www.rangsdorf.de K Stadtinformation Möckern B/2 39291 Möckern, Am Markt 9 Tel. +49 39221 95160 www.moeckern-flaeming.de K Touristinformation Ziesar D/2 14793 Ziesar, Mühlentor 15a Tel. +49 33830 12735 www.burg-ziesar.de K Stadt-Information Gommern B/3 39245 Gommern, Platz des Friedens 9 Tel. +49 39200 78300, www.gommern.de www.wirfuergommern.de

K Burg-Information B/1 39288 Burg, Markt 1 Tel. +49 3921 4844916 o. 913 www.stadt-burg.de K Magdeburger Tourismusverband ELBE BÖRDE HEIDE A/2 39108 Magdeburg Domplatz 1b Tel. +49 391 738790 www.elbe-boerde-heide.de K Tourismusverband Altmark e.V. A/1 Marktstraße 13, 39590 Tangermünde Tel. +49 39322 3460 www.altmarktourismus.de K Tourist-Information Genthin C/1 Bahnhofstraße 8, 39307 Genthin Tel. +49 3933 802225 oder 19433 www.touristinfo-genthin.de K Tourismusverband Havelland e. V. Tel. +49 33237 859030 www.havelland-tourismus.de

www.ferienmagazin.de


Nuthe-Nieplitz

Flug über den Naturpark

Entdeckungen im „märkischen Zweistromland“ Naturpark Nuthe-Nieplitz Die Flüsse Nuthe und Nieplitz entspringen im Fläming und strömen der Havel entgegen. Dazwischen erstreckt sich auf 623 Quadratkilometern ein „märkisches Zweistromland“, der Naturpark Nuthe-Nieplitz. Dessen „Herz“ ist das NaturParkZentrum vis-á-vis von Blankensee. Von diesem Infopunkt aus gelangt man genauso schnell ins Wildgehege im Glauer Tal wie in die reizvollen Glauer Berge. Zur Vogelbeobachtung locken die Stege am Blankensee und Riebener See und vor allem der Turm am Flachwasser bei Stangenhagen.

Brandenburgische Wildnis Wo über Jahrzehnte militärische Manöver die Landschaft prägten, sind heute im Süden des Naturparks nahe Jüterbog eine beeindruckende Natur und eine kaum fassbare Dimension von Weite und wilder Schönheit jenseits der Zivilisation zu erleben. Die Stiftung Naturlandschaften Brandenburg betreut die Flächen, die zu Wildnisgebieten entwickelt werden sollen. Bei geführten Exkursionen können Interessierte die Tierund Pflanzenwelt des Geländes entdecken. An dessen Rand ist ein Netz von Rundwanderwegen zwischen Pechüle

bei Treuenbrietzen und Frankenfelde bei Luckenwalde frei begehbar.

ohne – der FlämingWalkPark kann auf insgesamt 43 Rundkursen erobert werden. Viele dieser Strecken führen durch Laufend mehr erleben die schönsten Gebiete des Naturparks Das „märkische Zweistromland“ ist Nuthe-Nieplitz. Die Stille der abgeschievor allem zu Fuß auf lockerem Wald- und denen Wälder und die Weite der Wiesen Wiesenboden gut zu erkunden. Ob Wan- garantieren ein besonderes Erleben der derer oder Walker, ob mit Stöcken oder Natur.

Tipps: E Vogelbeobachtungs-Turm bei Stangenhagen (im Bild oben) E Der FlämingWalkPark, ein ausgeschildertes 450 km langes Strecken-

netz mit Rundkursen von 4 bis 22 km Länge, lädt ein. www.flaeming-walk.de E „Offene Höfe in der Nuthe-Nieplitz-Region“ sind ein Netzwerk von 20 inhabergeführten Betrieben, die ursprünglich auf Initiative eines der Betriebe sowie der Naturparkverwaltung des Naturparks Nuthe-Nieplitz entstand. www.offenehoefe.de

Wanderer bei Blankensee (oben)

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Der Fläming


Blankensee • Beelitz

Wildgehege Glauer Tal NaturParkZentrum am Wildgehege Glauer Tal – Ausgangspunkt für erlebnisreiche Stunden Erkunden, entdecken und erleben Sie die wilde Weite und genießen naturverträgliche Produkte der Region. Mehr als fünf Kilometer Wanderwege führen durch das 160 Hektar große Wildgehege, wo Rotwild, Damwild, Mufflons und Islandpferde eine wilde Landschaft formen. Durchstreifen Sie wandernd, mit Kremser oder Pferdeschlitten das Gebiet mit Aussichtspunkten und Rastplätzen und beobachten die freilaufenden Wildtiere.

NaturParkZentrum am Wildgehege Glauer Tal Glauer Tal 1, 14959 Trebbin OT Blankensee G/2 Tel. +49 33731 700460, Fax 700461 mail@besucherzentrum-glau.de www.foerderverein-nuthe-nieplitz.de Öffnungszeiten: NaturParkZentrum und Einlass Wildgehege: täglich 10-17 Uhr

Die Tiere ernähren sich ausschließlich von vorhandener Vegetation, erhalten damit die Offenlandschaft und behalten weitgehend ihr natürliches Verhalten, vor allem gegenüber dem Menschen.

Termine 2012: E 06. Mai: Barfuß in die Glauer Berge E 02. Juni: Jungtiere entdecken im Wildgehege E 09. Juni: Digital fotografieren im Wildgehege E 23. September: Naturparkfest E 06. Oktober: Rotwildbrunft im Glauer Tal E 15. Dezember: Wilde Weihnachten im Glauer Tal

Lust, in die Luft zu gehen? Ein wirklich einmaliges Wohlgefühl – wie zwischen Riesenrad und Flugzeug – kann man bei einer Ballonfahrt erleben. Wenn die Gondel den festen Boden unter sich zurücklässt, fällt es nicht schwer, den Alltag einfach zu vergessen. Aus der luftigen Höhe erleben Sie Ihre Umgebung in einer neuen Dimension – schwebend zwischen Himmel und Erde und ganz dem Können des Ballonfahrers vertrauend. Hier kann man sich nicht nur treiben lassen, wohin einen der Wind verschlägt, es bleibt einem auch gar nichts anderes übrig – Gesetz des Bal-

lonfahrens! Wenn Sie bereit sind für dieses ganz besondere Abenteuer, werden Sie sich fühlen wie in einer anderen Welt: Sie erleben die einmalige Stimmung der aufgehenden Sonne, tauchen ein in die orangerote Glut des Sonnenuntergangs, überschauen die schöne Fläming-Landschaft oder malerische Havelseen. Gestartet wird auf einer ehemaligen Apfelplantage vom Ballonhof, der sich direkt an der B 2 befindet. Mit Feuer und Sekt in den Adelsstand der Ballonfahrer erhoben, werden Sie zum Herrn der Lüf-

te während der ein- bis eineinhalbstündigen Fahrt. So geht man gern in die Luft. Übrigens: Als Geschenkgutschein ist eine Ballonfahrt ebenfalls eine originelle Idee für den Partner oder die ganze Familie; zwischen vier und sechs Personen finden in einer Gondel Platz. Ballonreisen Schäfer Treuenbrietzener Str. 31, 14547 Beelitz Tel. +49 33204 41955 G/2 od. +49 30 678200 37 boris.schaefer@t-online.de www.ballonreise.de

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Tipps: E Im NaturparkBesucherzentrumgibt's die Eintrittsmarken für das Wildgehege sowie Informationen, jede Menge Anregungen und Ausflugstipps zum Naturpark Nuthe-Nieplitz. E Die Erzeugergemeinschaft „Offene Höfe der Nuthe-Nieplitz Region“ präsentiert im „Schaufenster Naturpark“ naturverträgliche Erzeugnisse. E Veranstaltungen mit bis zu 70 Gästen können im „Hirtenwinkel“, der Gaststube im Grünen, gebucht werden. Oder Sie feiern ungestört und zünftig in der idyllisch gelegenen Holzhütte mit Feuerstelle und Grill. E Tümpeln mit Kescher und Lupe, Kinderwanderungen oder Wildexkursionen – wir organisieren ein Abenteuer nach Ihren Wünschen. E Spielend lernen – im Naturerlebnisgelände „Glauer Felder“ (Grafik rechts) können Sie ab 10. Juni 2012 die Besonderheiten der wandelbaren Naturparklandschaft erfahren.


Wildenbruch • Beelitz/Körzin

Gasthaus mit Tradition Gasthof Zur Linde – Brandenburger Gastlichkeit seit 1991 Die komfortablen Gästezimmer im denkmalgeschützten Bauernhaus bieten einen stilvollen Komfort der Extraklasse. Hier lässt sich die ländliche Stille fernab des täglichen Trubels und der Großstadthektik genießen. Auf dem Weg durch den Naturpark Nuthe-Nieplitz, entlang des Findlingsgartens in Kähnsdorf mit „echten“ Zeitzeugen einer atemberaubenden Geschichte unserer Erde, weiter über Wiesen und Felder an Streuobstwiesen vorbei, am Ufer des Seddiner Sees entlang, bis hin zum ältesten Bauernhauses Deutschlands, in Blankensee. Brandenburger Genüsse frischer Produkte der Saison bieten die kreativen Köche – aus Leidenschaft – zum Ausklang des Tages an. Genießen Sie den Morgen danach, bei einem zünftigen Landfrühstück im Garten ganz alleine, zu zweit.

Tipps: E Linden-Kochkurse E Angebote für Geburtstagskinder E Tagungen, Seminare & Workshops E Saisonale Aktivitäten für Gäste wie Boßeln (ostfriesischer Volkssport), Segeln, Rudern & Wandern

Die Vision Seit Generationen genießen Menschen im Gasthof zur Linde die leckeren Gerichte aus traditioneller Küche. Brandenburgische Gastlichkeit und vorzügliche Bewirtung zeichnen das Lindenteam aus – die vielen fleißigen Hände freuen sich auf begeisterte Gäste. Herzlich willkommen! In unmittelbarer Nähe zu Berlin lassen sich in Wildenbruchs ursprünglicher, ländlicher Umgebung unvergessliche Stunden erleben. Familien mit Kindern gehören zu den treuesten Gästen. Jeder, der in gemütlicher Atmosphäre entspannt feiern, übernachten und genießen möchte, ist hier genau richtig.

Gasthof Zur Linde Familie Bärbel und Ralf Weißmann Kunersdorfer Straße 1 G/1 14552 Michendorf OT Wildenbruch Tel. +49 33205 23020, Fax 45640 linde@linde-wildenbruch.de www.linde-wildenbruch.de Täglich (außer Mi.) ab 12 Uhr für alle kleinen und großen Genießer geöffnet

Zwei Franken im Fläming

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Wie Ulrike und Stefan Laun die Herzen von Genießern erobern Mit einem Dorfladen im Körziner ExKonsum fing 2006 alles einmal an. Der Ortsname war bis dahin nur Einheimischen ein Begriff. Für Genussmenschen ist der kleine Weiler mittlerweile ein wichtiger Anlaufpunkt. In der „Landlust Körzin“ finden Gäste heute nicht nur charaktervolle Weine und ein hervorragendes Restaurant. Der Dorfladen bietet u. a. Wild, Holzofenbrot und Käse an. Verkauft werden Produkte aus der Region. Ulrike und Stefan Laun, zwei gebürtige Franken, haben das alles aufgebaut. „2001 kauften wir die verfallenen Gemäuer, sanierten und rekonstruierten alles Stück für Stück“, blickt Familie Laun zurück. Aus dem kleinen Lädchen von Frau Laun wurde die „Landlust Körzin“. Gäste kommen heute auch wegen der kleinen, aber feinen Speisekarte ins Haus. Regionale Zutaten sind das A und O. „Wir setzen auf das, was es hier gibt“, beschreibt Ulrike Laun das Konzept. So zaubern die Küchenmeister u. a. Kreatio-

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che Restaurant. Alte Stalltüren wurden detailgetreu aufgearbeitet. Der Kamin war mal ein dreistöckiger Kaninchenstall. Koch Daniel Gutwald serviert derweil Ragout vom Beelitzer Kaninchen. Am Nachbartisch lässt man sich Hüftsteaks vom Uckermärker Weiderind schmecken. „Wir bieten, wöchentlich wechselnd, sechs Hauptgerichte – eine ehrliche Küche und schöne Teller“, bringt es Ulrike Laun auf den Punkt.

nen vom Havelländer Apfelschwein, Müritz-Fisch oder saisonal Beelitzer Spargel auf die Teller. Fenchel und Kartoffeln kommen direkt vom Bauern nebenan. Stefan Laun selbst ist Jäger, was Gästen Wildschinken und Wildwurst beschert. Einmalig schön ist der Ausblick vom Bauerngarten, der direkt in die offene Landschaft übergeht. In der Fläminger Weite können Gäste Fischadler, Kraniche

und Kiebitze beobachten. „Für Ornithologen sind wir längst ein Geheimtipp“, lacht Stefan Laun. Ein anderes Tier versetzt dagegen kleine Besucher in Entzücken: ein zutraulicher Storch, der Wanderer oft ein paar Meter begleitet. „Dieser Meister Adebar fühlt sich bei uns offenbar sehr wohl.“ Dann zeigt Stefan Laun, den es einst aus beruflichen Gründen in die Mark verschlug, das gemütli-

Tipps: E Geöffnet Do.-So. von 11-21 Uhr E Zwei gemütliche Ferienwohnungen E 6./7. Mai: Offene Höfe in der Region E Blues-Abend & Fackelwanderungen E 1.. Juni: Wild grillen LandLust Körzin Körzin 19, 14547 Beelitz G/2 Tel. +49 33204 60171, Fax 60522 (ab Mittwoch-Nachmittag besetzt) info@landlust-koerzin.de www.landlust-koerzin.de

Der Fläming


Niederer Fläming

Auf der Flaeming-Skate

Eldorado für Skater, Radler und Rollstuhlwanderer Der Niedere Fläming Der Niedere Fläming ist ein weites Land. Mit endlosen Korn- und Kartoffelfeldern und den typischen Flämingdörfern, mit stattlichen Feldsteinkirchen und dem Dorfteich in der Ortsmitte. Störender Autoverkehr ist weit ab. Immer wieder tauchen historische Windmühlen auf und zeugen vom alten Müllerhandwerk. Die Windmühlen der Moderne erzeugen Strom und setzen neue Akzente in der Landschaft. Eine der zahlreichen Naturschönheiten der Region ist die Quelle der Dahme, sieben Kilometer südlich von Dahme/Mark.

Herzstück Flaeming-Skate Herzstück des Niederen Flämings ist die Flaeming-Skate, ein System von asphaltierten Rundkursen zwischen Luckenwalde, Jüterbog, Niedergörsdorf, Dahme/Mark, Baruth/Mark und NutheUrstromtal. Auf den großen Rundkursen rund um Jüterbog und Luckenwalde treffen sich Inline-Skater und Radfahrer, im Sommer sogar die Nordischen Kombinierer zum Training. An zwei Protagonisten, die hier Geschichte schrieben, erinnert der neue, zum Deutschen Wandertag 2012 eingeweihte Luther-TetzelWeg zwischen Jüterbog und Wittenberg.

Mitglieder vom Heimatverein Fläming-Freunde e.V., tragen stolz die Flämingtrachten der Altvorderen und führen die Tänze auf (www.flaeming-freunde.de).

In Jüterbog trieb der Ablassprediger Johann Tetzel Anfang des 16. Jahrhunderts sein Unwesen. Im nur 35 Kilometer entfernten Wittenberg prangerte Martin Luther 1517 den Missbrauch von Ablassbriefen mit dem Anschlag seiner 95 Thesen an. Barrierefreiheit – groß geschrieben Barrierefreier Tourismus wird rund um Dahme/Mark groß geschrieben. OhTipp: E 1998 wurde im Niedergörsdorfer Ortsteil Dennewitz nach altem Vorbild eine neue Bockwindmühle mit einer ganz besonderen Zweckbestimmung errichtet – in historischer Umgebung können Sie dort heiraten! Der Standesbeamte trägt in der „Hochzeitsmühle” bei der Trauungszeremonie eine Flämingtracht. Die Trachtennäherei Dennewitz fertigt maßgeschneiderte Fläming-Hochzeitsausstattung, welche Gäste natürlich auch an einem solchen Tag ausleihen können. Vereine führen Trachtentänze und Trachtenpräsentationen vor. Auch „Grüne ”, „Silberne” oder „Goldene” Hochzeiten können gefeiert und zu einem unvergesslichen Erlebnis werden. Im Wirtshaus „Zum Grafen Bülow”

ne Hindernisse erreicht man aus verschiedenen Richtungen auf der Flaeming-Skate die historische Altstadt. Der Innenstadtrundkurs entlang der „eisernen“ Stadtmauer aus Raseneisenstein ist barrierefrei, mehrere historische Gebäude wurden behindertengerecht saniert. Die Schlossruine hat einen Zugang für Rollifahrer. Im Dahmer Freibad können sich auch Badegäste mit Handicap erholen.

(s. S. 26) ist das Team auf die Hochzeitsfeierlichkeiten spezialisiert.

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Lutherstadt Wittenberg • Dennewitz • Kloster Zinna

„Eine Supersache” Verein Fläming-Flandern wahrt die Traditionen der Einwanderer aus Flandern Im 12. Jahrhundert fand im Fläming Kontakte mit Leben erfüllen Der 2002 gegründete Verein hat über eine rasante wirtschaftliche Entwicklung statt, undenkbar ohne das Können, den 50 Mitglieder, ein Zehntel davon kommt Fleiß und den Pioniergeist der Einwande- aus Flandern. Der Vereinschef (im Foto rer aus Flandern und den „Niederen Landen”. Der Verein „Fläming-Flandern“ e.V. erinnert daran und hilft, fast Vergessenes wiederzubeleben. Flamen siedelten hier im Mittelalter Alte gemeinsame Bräuche werden wieder wachgerufen. Auf Volksfesten, bei Trachtenvereinen, in Kultur- und Kunst-Institutionen… Der Aufenthalt belgischer Praktikantinnen in der Lutherstadt ist nur eine von vielen Aktivitäten in jüngster Zeit, mit denen der Verein Fläming-Flandern die Verbindung zwischen den beiden europäischen Regionen Fläming in Deutschland und Flandern in Belgien belebt. „Grundlage ist ein gemeinsames Stückchen Geschichte“, so Ulrich Höhne, Vorstandsvorsitzender des Vereins Fläming-Flandern, „die Besiedlung der Landschaft zwischen Magdeburg, Berlin und Leipzig durch Seeländer, Brabanter und vor allem Flamen im Mittelalter.“

Der Verein Fläming-Flandern beim Fläming-Frühlingsfest im vergangenen Jahr ganz rechts) beschreibt, worum es geht: „Die Beziehungen zwischen beiden Regionen auf allen Gebieten zu pflegen und zu entwickeln. Besonders Regionalund Schulpartnerschaften, Jugendaustausche, Sport, Geschichte und Kultur.“

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Beliebtes Domizil für Skater & Radfahrer

„Landwehrteller“, „Schlachtfeldsalat“, „Tauentziens Feldherrenpfanne“ – hinter den Gerichten auf der Speisekarte des Wirtshauses „Zum Grafen Bülow“ verbirgt sich deutsche Hausmannskost, sagt Kerstin Brechlin, die Inhaberin dieses auf historischem Grund und Boden stehenden Gasthofes. Am 6. September 1813 stoppten hier in und um Dennewitz preußische, russische und schwedische Truppen, angeführt von Freiherr von Bülow und Graf von Tauentzien, endgültig den Vormarsch Napoleons auf Berlin. Wodurch die entscheidende Niederlage der Franzosen einen Monat später in der Völkerschlacht bei Leipzig eingeleitet wurde. Die Speisekarten-Kategorie „Für Skater, Radfahrer, Drachenflieger und ande-

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Wie das der Verein, auch dank der Unterstützung der belgischen Botschaft und des Repräsentanten der flämischen Gemeinschaft in Deutschland, Walter

re sportliche Gäste“ lässt ahnen, dass es heutzutage rund um den „Grafen Bülow“ nicht nur entschieden friedlicher, sondern richtig aktiv und sportlich zugeht. Die Flaeming-Skate führt unmittelbar an Wirtshaus und Biergarten vorbei. Ganz eilige Skater sind auch mit Inlinern an den Füßen in der Gaststube willkommen. „Die Flaeming-Skate ist eine tolle Sache“, meint Kerstin Brechlin. Sie hat auch kostenlose Insider-Tipps parat. „Egal ob zur Streckenführung oder wo man Pflaumen naschen kann.“ Wirtshaus und Pension „Zum Grafen Bülow“ 14913 Niedergörsdorf G/4 OT Dennewitz, Dennewitz 12 Tel. +49 33741 72030, Fax 72032 wirtshaus-dennewitz@t-online.de www.wirtshaus-dennewitz.de

Moens, mit Leben erfüllt, ist bemerkenswert. Die Schulpartnerschaft zwischen dem Virgo Sapiens Institut Londerzeel und dem Luther-Melanchthon-Gymnasium Wittenberg ist ein gutes Beispiel. Fast jährlich gestalten der Königliche Kunst-

Flaeming-Skate® Rund 200 Kilometer führen die drei Meter breite Bahn und ergänzende, zwei Meter breite Radwege auf verschiedenen Rundkursen durch die reizvolle Landschaft. Entlang der Felder, Wiesen und Wälder – fernab von störendem Straßenverkehr geht es vorbei an verträumten Dörfern, ehrwürdigen Feldsteinkirchen, historischen Mühlen und vielen anderen Zeitzeugen der älteren und jüngeren Geschichte. Eine Pause kann man an über 40 individuell gestalteten Rastplätzen einlegen. Auch die Ortschaften am Wegesrand haben allerhand zu bieten – es gibt Skate-Verleihe, Gaststätten, Biergärten, Hotels, Pensionen…

verein Piet-Staut-Kring Beveren und die Stiftung Christliche Kunst Wittenberg im Wechsel Ausstellungen in Flandern und im Fläming. Fahnenschwinger aus Flandern sind längst Stammgäste bei Festen im Fläming. Planwagen-Treck Brügge-Brück Mitglieder des Vereins waren auch maßgeblich am 1.200 Kilometer langen Planwagen-Treck „Titanen on Tour“ von Brügge nach Brück beteiligt, der 2009 an die Besiedlung des Flämings durch die Flamen erinnerte. „Eine Supersache“, freut sich Ulrich Höhne, „die auch in Flandern eine große, nachhaltige Wirkung hatte.“ Ein Ergebnis dieses Trecks war die Gründung des Vereins Vlaanderen-Fläming in Brüssel, der sich auf flämischer Seite mit den Beziehungen zum Fläming beschäftigt. Fläming-Flandern e. V. Kontaktbüro, Altes Rathaus, Markt 26 06886 Lutherstadt Wittenberg E/4 Tel. +49 3491 421750, Fax 421751 flaeming-flandern@web.de www.flaeming-flandern.com

Kloster Zinna Der Ort atmet förmlich Geschichte. 1170 gründeten hier Zisterzienser-Mönche ein Männerkloster. Das mönchische Leben endete nach längerem Zerfallsprozess 1553. Erst gut zwei Jahrhunderte später zog wieder Leben ein, als 1764 Friedrich der Große auf dem Klostergebiet eine Stadt gründete, die seit 1902 den Namen Kloster Zinna, heute als Ortsteil von Jüterbog, trägt. Der Alte Fritz siedelte seinerzeit Handweber aus der Oberlausitz an, um die Region wirtschaftlich neu zu beleben.

Nähere Informationen unter www.flaeming-skate.de Tel. +49 3372 4403200 SWFG mbH Abteilung Flaeming-Skate Markt 15-16, 14913 Jüterbog G/3 Museum Kloster Zinna Am Kloster 6, 14913 Kloster Zinna G/3 Tel. +49 3372 439505 museum.kloster_zinna@t-online.de Webhaus Kloster Zinna Berliner Straße 72, Tel. +49 3372 432739 webhaus-zinna@web.de G/3 www.webhaus-kloster-zinna.de

Der Fläming


Jüterbog • Kloster Zinna

Jüterbog entdecken Spaziergang durch eine der ältesten Städte Brandenburgs Vom Mittelalter bis zur Militärresidenz wurde in Jüterbog Geschichte geschrieben, die heute noch lebendig ist und der Stadt ihr besonderes Flair verleiht. Jüterbog lädt ein, das Besondere an Ort und Stelle zu erfahren. Außer einem Spaziergang durch die reizvolle und schön restaurierte Innenstadt ist ein Spaziergang entlang der alten Stadtmauer mit den drei Stadttoren und Wehrtürmen lohnenswert. Vom 12. bis zum 15. Jahrhundert erbaute Kirchen, einschließlich dem Rathaus, versetzen den Besucher in eine sagenhafte Erlebniswelt: Das Rathaus zeigt Stilelemente des 13. bis 15. Jahrhunderts; aus dem letzteren datiert auch der Bau des Abtshofs. Aus dem 12. Jahrhundert stammt die Liebfrauenkirche, aus dem 14. Jahrhundert die Jacobikirche und die Nikolaikirche und aus dem 15. Jahrhundert die Mönchenkirche. Nach aufwendigen Sanierungsarbeiten wurde im August 2005 das ehemalige Kloster zum „Kulturquartier Mönchenkloster” (Foto rechts) umgebaut und ist nun der zentrale Anlaufpunkt für Touristen und Einheimische. In der spät-

gotischen Hallenkirche befindet sich die Stadtbibliothek, die Stadt- und Touristenformation und im Chor der Kirche der Konzertraum. In der ehemaligen Knabenschule ist das kulturhistorische Archiv und im Klosterflügel das Stadtmuseum untergebracht. Ganzjährig finden Konzerte, Lesungen, Sonderausstellungen und thematische Führungen statt.

Gruppenangebote ganzjährig buchbar: E „Suppenlöffel(n) Klostertour“ Schnitzen – Unterhaltung – leckere Suppe und Brot. Mit selbstgeschnitzten Löffeln speisen – für Gruppen (20-30 Pers.) E „Kulinarische Klostergänge“ Zisterzienserinnen – Franziskaner – Zisterzienser. Führung durch drei ehemalige Klosterstandorte, garniert mit kulinarischen Leckerbissen. E „Vom Duft betört…“ Kreieren Sie ihre eigene Seife, gestalten Sie ihren eigenen Duft. Unter fachkundiger Anleitung erstellen Sie aus Naturmaterialien ihr ganz persönliches Produkt. E „Stadtführungen“ – jeden Mittwoch von Mai bis Sept. 14 Uhr; 1 x im Monat Militärhistorische Führung; thematische Stadtf. zur Reformation, Militärgeschichte und Gruppenführungen nach Vereinb. Stadtinformation im Mönchenkloster Mönchenkirchplatz 4, 14913 Jüterbog Tel. +49 3372 463113, Fax 463450 G/3 stadtinformation@jueterbog.de www.jueterbog.de Öffnungszeiten: Di. 10-17 Uhr, Mi. 13-17 Uhr, Do. 13-18 Uhr, Fr. u. Sa. 10-13 Uhr

Wo schon Friedrich der Große verweilte Die „Alte Försterei“ in Kloster Zinna bietet Behaglichkeit in 240 Jahre altem Ambiente mermusiken gekommen sind, um in der Klosterkirche, der größten norddeutschen Granitsteinpfeiler-Basilika, den Klängen der frühromantischen Wilhelm-Baer-Orgel zu lauschen. An der Westseite des achteckigen Marktplatzes, in dessen Zentrum ein Denkmal an den Stadtbegründer erinnert, befindet sich ein stattliches Gebäude, das fast 200 Jahre lang Sitz der Forstverwaltung war. Hotelchef Roland Frankfurth hatte sich in den 90er Jahren in das geschichtsträchtige Haus verliebt, kaufte und renovierte es und lädt nunmehr seit 1994 in das Romantik Hotel „Alte Förste-

rei“: Zum gemütlichen Speisen im Restaurant „Friedrichs Stuben” (im Bild oben), zum herzhaften Essen in der Schankstube „12 Mönche”, zum Feiern und Tagen in den Veranstaltungsräumen, zum Logieren in einem der mit Landhausmöbeln und Antiquitäten eingerichteten Zimmer, zum Träumen im märchenhaften Bauerngarten oder zum Heiraten im nahen Kloster des 13. Jahrhunderts.

Nur einen Steinwurf entfernt empfängt das Hotel „Klostereck“, direkt im historischen Klosterbereich gelegen, seine Gäste. Gäste, die vielleicht zwischen Juni und September zu den Kloster-Zinner-Som-

Tipps: E Hinter dem prächtigen Staffelgiebel der Neuen Abtei kann man im Museum die fast 900-jährige Klostergeschichte auch anhand eines großen Modells erfassen. E Im ehemaligen Siechenhaus, der Alten Abtei, präsentiert sich die Schaudestille des „Zinnaer Klosterbruders” mit Verkostung. E Im Webhaus – am anderen Ortsende – gibt es Interessantes über die Handweberei zu erfahren. Romantik Hotel „Alte Försterei” mit Restaurant „Friedrichs Stuben” König-Friedrich-Platz 7 (ehem. Markt 7) 14913 Jüterbog OT Kloster Zinna G/3 Tel. +49 3372 465-0, Fax 406577 alte-foersterei@romantikhotels.com www.alte-foersterei.com www.klostereck.com www.kloster-zinna.com www.kloster-zinna-sommermusiken.de

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Dahme/Mark • Wahlsdorf

Verliebt in eine Da(h)me Das Dahmer Land – mit eigenem Fluss, viel Natur und interessanter Geschichte

Es ist eine Reise durch eine historisch gewachsene Kulturlandschaft, in der sich wehrhafte Feldsteinkirchen, malerische Ortskerne, aber auch Wind- und Wassermühlen sowie Reiterhöfe mosaikartig aneinander reihen. Das Dahmer Land erschließt sich den Gästen am eindrucksvollsten auf acht Rollen auf der einzigartigen Flaeming-Skate oder per Fahrrad auf dem DahmeRadweg. Zudem lädt die Stadt Dahme/Mark mit ihrem historischen Stadtkern und entlang des barrierefreien Innenstadtkurses zu einem erlebnisreichen Bummel ein. Schloss auf eigene Faust erkunden Blick auf Kolpien (oben) und aus einem Am auffälligsten ist das wuchtige, rote Fenster der Schlossruine (unten) Backsteinrathaus mit seinem wunderschönen Turm, der mit seinen 47 Metern weit über das Gebäude hinausragt und an ein Märchenschloss erinnert. Scheut man die 119 Stufen bis zur Plattform nicht, hat man von dort oben einen weitreichenden Blick über das Städtchen und die angrenzende Natur. Der Weg zu den weiteren Sehenswürdigkeiten ist gut beschildert. Aufschluss-

Stadtmauer umgeben. Die Stadtbefestigung erhielt ihren Beinamen, weil sie zu großen Teilen aus Raseneisenstein gefertigt wurde. Am Töpfermarkt fällt ein gewaltiges Fachwerkhaus ins Auge. Es beherbergt das Heimatmuseum mit interessanten Exponaten zur Dahmer Geschichte und ist ein „Muss“ für alle Besucher. In der breit gefächerten Hauptstraße setzen stattliche Wohnhäuser fast großstädtische Akzente und zeugen vom einstigen Reichtum der Stadt.

steinhäusern und den großen Dorfteichen eigen. Viele dieser schönen Ortskerne sind auf vorhandenen Fahrradwegen zu erreichen. Bei Kolpien (im Bild oben) beginnt der Ursprung der Dahme, die in Berlin-Köpenick in die Spree mündet und an der man ca. 120 Kilometer entlang radeln kann. * Für einen längeren Aufenthalt im Feriengebiet stehen Hotelzimmer selbst für größere Gruppen von Rollifahrern mit ihren Angehörigen zur Verfügung, denn

DahmeRadweg bis Berlin Viel Ursprüngliches ist aber auch den Flämingdörfern mit den typischen Backreiche Tafeln informieren kurzweilig über die Geschichte historischer Gebäude. So wird daran erinnert, dass hier einst Karmelitermönche lebten und 1714 ein Barockschloss auf den Resten einer Wasserburg errichtet wurde. Dieses Schloss durchlebte eine wechselvolle Geschichte, bis es seit den 1950er Jahren zur Ruine verfiel. Heute ist diese gesichert und wird als urige Veranstaltungsstätte genutzt. Man kann die alten Gemäuer aber auch auf eigene Faust erkunden und sich den Schlüssel im gegenüber liegenden Hotel & Restaurant Am Schlosspark holen. Von „Eiserner” Mauer umgeben Der denkmalgeschützte Altstadtkern ist von der mittelalterlichen „Eisernen“

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das Thema Barrierefreiheit hat sich im Dahmer Land zur Herzenssache vieler entwickelt.

Wanderer an der Holländermühle in Kolpien (oben), Blick vom Rathausturm (unten)

Tipps: E Veranstaltungen zum 112. Deutschen Wandertag und darüber hinaus finden Sie aktuell unter www.dahme.de E Zu jeder Jahreszeit lädt der nahe Park mit seinem vielfältigen alten Baumbestand und einigen Tiergehegen zu erholsamen Spaziergängen ein. E Freibäder in Dahme, Wahlsdorf und am Körbaer Teich Tourist-Information H/4 Hauptstraße 48/49 15936 Dahme/Mark Tel. +49 35451 98120, Fax 98144 touristinfo@dahme.de www.dahme.de

Der Fläming


Luckenwalde

Urlaub vom Alltag ganz in Familie Badevergnügen für Groß und Klein in der Fläming-Therme Luckenwalde

Einzigartiger Historienmarkt Direkt an der Abfahrt B 101 (neu) erwartet Sie auf 1.200 Quadratmetern ein vielfältiges und umfangreiches Angebot an Antiquitäten, Sitzmöbeln, Schränke, Bilder, Bücher, Instrumente, und und und… Sie wurden liebevoll in Zimmern zu Ensembles zusammengestellt. Was den Zimmern den unwiderstehlichen Reiz verleiht, ist die Gestaltung der Räume mit historischen Baustoffen und Bauteilen. Steine, Dielen, Balken und Fenster lassen die antiken Möbel, altes Porzellan, Lampen, Bilder, Nippes authentisch zur Geltung kommen. Für den „kleinen Geldbeutel“ finden Sie in der unteren Etage, was das Herz begehrt: Hausrat, Schallplatten, Werkzeug, alte Technik, Spielzeug u. v. a. m. Seit 2008 wurde das Angebot erwei-

tert und die Bauteilbörse Berlin-Brandenburg gegründet. Neben den schon vorhandenen historischen Baustoffen gibt es nun auch gebrauchte Bauteile jüngerer Zeit (mehr dazu unter www.bauteilboerse-berlin-brandenburg.de) Das Motto: Geschichte leben. Anrufen – statt wegwerfen! Im Internet (siehe unten) finden Sie auch die Termine für den Antik- und Trödelmarkt. Brita Marx Historie Antik, Trödel und Sammlerstücke Historische Baustoffe Frankenhof 3, 14943 Luckenwalde G/3 Tel. +49 3371 692036 info@brita-marx.de, www.brita-marx.de geöffnet: Do./Fr. 10-18 Uhr, Sa. 8-12 Uhr Jed. 1. Sa. im Monat 9 bis 17 Uhr

Der erste Anlaufpunkt in der Stadt Entdecken Sie die Stadt Luckenwalde mit attraktiven Freizeit-, Kultur- und Sportangeboten. Das Team der Touristinformation hält aktuelle Informationen, Prospekte, Rad- und Skaterkarten, Stadtpläne, Theaterkarten und Souvenirs für Sie bereit. Freuen Sie sich auf einen spannenden Aufenthalt! Tourist-Information Stadt Luckenwalde Markt 11 14943 Luckenwalde G/3 Tel. +49 3371 672500 touristinfo@luckenwalde.de www.luckenwalde.de

Veranstaltungs-Tipps 2012: E 15. bis 17.Juni: 22. Luckenwalder Turmfest u. a. mit der Ostrocklegende – den „PUHDYS“ E 20. bis 24.Juni: Gemütliches Beisammensein im Zentrum der Stadt mit den Gästen des 112. Deutschen Wandertages (tägl. 17 bis 22 Uhr) E 26. Oktober: Axel Prahl & Das Inselorchester im Stadttheater

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Wasserspaß und Badevergnügen für Groß und Klein bietet die Fläming-Therme Luckenwalde nun schon seit über zehn Jahren. In familiärer Atmosphäre, für die ganze Familie. „Wir sind ein Familienbad“, betont auch Betriebsleiterin Daniela Kerzel. Angebote rund ums nasse Element gibt es sowohl für den sportlich ambitionierten Schwimmer, für eine abwechslungsreiche Freizeit von Mutter, Vater, Kind, Oma und Opa als auch für alle, die beim Saunieren Entspannung suchen. Das 25-Meter-Sportbecken, mit acht

Kinderrutsche, exotische Tierfiguren und der Luckenwalder Pelikan auf die Jüngsten. Wasser macht aber nicht nur Spaß, sondern ist auch gesund. In verschiedenen Kursen, von der Geburtsvorbereitung mit Wassergymnastik für Schwangere über Baby- und Kleinkinderschwimmen bis hin zu Aqua-Nordic-Walking, kann man etwas für Gesundheit und Fitness tun. In der Saunalandschaft lässt sich beim gesunden Schwitzen Urlaub vom Alltag machen. Gleich, ob im römischen Dampfbad, der finnischen oder der Karpatensauna – der Sauna-Attraktion der Fläming-Therme. In dem sechseckigen Blockhaus sorgen Spezialaufgüsse mit Birken-Reisigruten aus den Karpaten für eine besondere Atmosphäre. An jedem ersten Samstag im Monat wird von Oktober bis Mai zur Mitternachtssauna inklusive FKK im Sportbad, Spezialaufgüssen und Mitternachtsbüfett eingeladen. Aber auch sonst ist die Fläming-Therme gut Bahnen und durchgängig 1,80 Meter tief, gerüstet, wenn der kleine oder große ist optimal für Training oder entspanntes Hunger und Durst gestillt werden wollen. Schwimmen von Vereinen und Freizeit- In der Gastronomie in Badelandschaft und Sauna oder im auch von außen zusportlern. Im Freizeitbad sorgen Strögänglichen Restaurant findet sich für jemungskanal, Massagedüsen, Bodenbrodler, Whirlpools, Hangelseil, Kletter- den Geschmack das Passende. netz und Wasserfall für feuchtfröhlichen Spaß. Auch auf temporeiches Vergnügen Fläming-Therme Luckenwalde muss man nicht verzichten. Auf der Tur- Aquapark Management GmbH borutsche mit bis zu 15 Prozent Gefälle Weinberge 40, 14943 Luckenwalde G/3 oder den Kurven der Reifenrutsche geht Tel. +49 3371 4002-0, Fax 4002-22 info@flaemingtherme.de es schwungvoll bergab ins Auffangwww.flaemingtherme.de becken. In der Kleinkinderwelt warten


Der Teltow

Landschaft am Boden-Geo-Pfad in den Gipsbrüchen im OT Sperenberg

Erlebnisregion südlich von Berlin Der Teltow Die geologische Erdplatte des Teltow umfasst Teile der Landkreise PotsdamMittelmark, Teltow-Fläming und DahmeSpreewald und auch Teile Berlins. Der Teltow als Erlebnisregion südlich von Berlin bietet für fast jeden Geschmack etwas. Links und rechts der Bundesstraße 96, nördlich und südlich der Autobahn A 10 findet der Besucher eine Landschaft, die zum Wandern, Radfahren, Reiten, Quad, Draisine oder Wakeboard fahren oder zum Skaten auf der nahegelegenen Flaeming-Skate einlädt. Geschichtsträchtige Kulturlandschaft Der Teltow ist aber auch eine alte, geschichtsträchtige Kulturlandschaft, die schon vor circa 10.000 Jahren besiedelt wurde und bereits im 12. und 13. Jahrhundert zum Kerngebiet der Mark Brandenburg zählte. Hier sind Natur, Militär- und Industriegeschichte aufs engste miteinander verwoben. In der Bunker- und Bücherstadt Wünsdorf werden alte Kasernenanlagen neuzeitlich und gleichzeitig erinnernd genutzt. Großbeeren bewahrt die Erinnerung an eine bedeutende Schlacht im Kampf gegen Napoleons Truppen. Die ehemalige Militärversuchsanlage Kummersdorf-Gut ist Ausstellung und Mahnung zugleich. Altes Handwerk wird im Museumsdorf BarutherGlashütte gezeigt.

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Hier lockt das nasse Element Rangsdorfer, Motzener, Wünsdorfer See und andere Gewässer bieten beste Voraussetzungen für Badefreunde und Wassersportler im Sommer und sind zum Teil an kalten Tagen Heimstatt von Schlittschuhläufern und Eisseglern. Der Ortsteil Mellensee, am gleichnamigen See, nennt sich „Dorf der Fischer“, denn im Ort gibt es zahlreiche Fischer und Fischgaststätten. Tipps: E In Saalow (Am Mellensee) (H/2) ist eine weltweit einmalige Windmühle zu besichtigen, die Schubertsche Scheunenwindmühle (im Bild rechts). Sie stammt aus dem 19. Jahrhundert und wurde so konstruiert, dass der Wind, der die Flügel antreibt, direkt durch das Gebäude hindurchströmt. Da die Baufälligkeit der Mühle nicht mehr aufgehalten werden konnte, wurde sie 1974 im Dresdner Ortsteil Podemus abgebaut und Anfang der 90er Jahre in Saalow wieder aufgebaut. Gepflegt und betreut wird sie durch den Verein „Scheunenwindmühle Saalow e. V.“, der in dem Gebäude ein kleines Museum betreibt sowie Besichtigungen und Führungen anbietet. E Mühlenfest am Pfingstmontag

Ferienmagazin-Leserwettbewerb Leserbrief von einer Herbstreise im Altweibersommer in den Fläming Mein Mann und ich haben Anfang Oktober diesen Jahres einen Wochenendausflug in die schöne Landschaft des Fläming mit den zahlreichen Feldern, Wiesen und Wäldern unternommen.… Am ersten Tag haben wir Halt in Teupitz gemacht, leckeren Fisch probiert … Anschließend ging es nach Mellensee zum Nottekanal, wo wir bei einem Spaziergang mit wunderbaren Spiegelbildern der Bäume im Wasser überrascht wurden. Am zweiten Tag haben wir das Kloster in Alexanderdorf besucht und uralten Gesängen der Nonnen beim Gottesdienst gelauscht. Es war wirklich ein beeindruckendes Erlebnis. Anschließend war Saalow unser Ziel, wo man eine seltene und weltweit einmalige Scheunenwindmühle bewundern kann, deren Funktionsweise gut erklärt wird. Unterwegs sahen wir viele kleine Tische mit Herbstfrüchten und kleinen Blumensträußen am Straßenrand, die zum Ein-

Scheunenwindmühle kauf über eine Kasse des Vertrauens einluden. Kleine Kürbisse und ganz frisch geerntete Kartoffeln gingen in unseren Besitz über. Der Nachmittag war reserviert für die Therme in Ludwigsfelde, wo man wunderbar entspannen kann und erstaunt ist über die Vielzahl der unterschiedlichen Saunen. Als wir am Abend zurück zum Quartier kamen, leuchteten über uns zahlreiche Sterne am Himmel, die man in unserer Heimatstadt Dresden nie so sieht aufgrund der vielen Straßenbeleuchtungen. Der dritte Tag war reserviert für einen ausgiebigen Waldspaziergang mit Pilzesuchen. Reichlich war der Fund, so dass wir einen ganzen Korb voll herrlicher Exemplare mit nach Hause nehmen konnten. Die Zeit verging sehr schnell und wir wissen bereits heute, dass wir eines Tages gern wiederkommen werden in die sehenswerte Landschaft des Fläming. Uwe und Mandy Vogel, Dresden

Der Fläming


Großbeeren • Zossen

Auf zum Gefecht

Historische Truppen stellen Kämpfe gegen Napoleon nach

Termin 2012: E 23.-26. August: Siegesfest – mit historischem Biwak und einer Gefechtsdarstellung mit den Historischen Truppen 1813, historischer Handwerkermarkt, Festplatz mit Rummel, Höhernfeuerwerk u.v.m.

Das traditionsreiche Haus mit hundertjähriger Geschichte war früher Hotel, Restaurant, Konzertgarten, Kino und Gesellschaftshaus. Nach nunmehr bereits sechs Jahren wird das schöne Haus von Ronal Eerens aus Holland und Peter Dengler aus Württemberg erfolgreich als familiäres 3-Sterne-Haus bewirtschaftet. Das Schwanen-Team hat sich als oberstes Ziel das Wohl der Gäste gesetzt. „Die Gäste sollen sich bei uns wie zu Hause fühlen“ meint Ronal Eerens. Wer im idyllischen Biergarten, direkt am Nottekanal Platz nimmt, blickt in den angrenzenden Stadtpark und kann die vorbeifahrenden Boote beobachten. Das kreative Küchenteam verwöhnt Sie mit

rie Nr. 16“ auch ein Botschafter Brandenburgs. Die Hobby-Artilleristen würden bei ihren Auftritten zudem Geschichte lebendig machen. Einmal erlaubten sich die Laien-Darsteller, die sonst auf Ernsthaftigkeit setzen, doch einen Spaß: 1992 marschierte die Truppe unter dem Beifall von Passanten vor der Neuen Wache in Berlin auf und paradierte.

Kranzniederlegung am Obelisken (oben ), Gedenkturm mit Aussichtsplattform (rechts), Uwe Koober (unten)

ge. Anliegen des in Ostdeutschland einzigartigen Spektakels sei keine Kriegsverherrlichung, sondern die Rekonstruktion von Geschichte. Bis zu 35 Mal im Jahr rückt die „Fussbatterie Nr. 16“ auf frühere Schlachtfelder aus – von Waterloo bis Austerlitz. Seine Biwaks errichtet der Verein meist auf den Schlachtfeldern von einst. „So möchten wir Interessierten Ge-

schichte näher bringen“, sagt Marko Thiele, Chef des Großbeerener Vereins. Fünfmal jährlich stehen alle Kanonen zum Gefecht bereit. Allein die einstündige Vorführung in Großbeeren besuchen jeden August über 5.000 Zuschauer. „Hier stellen wir das Gefecht zwischen dem alliierten Heer und dem 7. Armeekorp der französischen Truppen vom 23. August 1813 nach“, so Thiele. An jenem Sommertag goss es in Strömen. Das zu Preußens Gunsten entschiedene Gefecht verhinderte das erneute Vordringen Napoleons nach Berlin. Für Regina Clausnitzer vom Tourismusbüro Großbeeren ist die „Fussbatte-

WEISSER SCHWAN IN ZOSSEN regionalen Spezialitäten und saisonalen Highlights. Der Wasserweg, der jetzt auch für größere Boote frei gemacht wurde, ermöglicht es Berliner oder Brandenburger Gäste am hauseigenen Bootssteg anzule-

gen. Seit dem Sommer 2011 bewirtschaftet das Schwanen – Team auch das Strandbad in Mellensee. Sie können mit dem Boot vom Schwan in Zossen bis zum Schwan am Mellensee auf dem Kanal hin und zurück rudern oder paddeln.

Tipps: E nahe Radwanderrouten – Fontanewanderweg F5 und Storchenroute E Spuren, die an den 23. August 1813 erinnern: Obelisk hinter der Schinkelkirche (1817); Bülow-Pyramide und Colberger Gedenkstein (beide aus dem Jahr 1906), Gedenkturm (1913), 32 Meter hoch, mit Aussichtsplattform und kleinem Museum; Schinkelkirche (1820) E Wasserski- und Wakeboard-Seilbahnanlage mit Naturerlebnisbad und großer Liegewiese, Golf-Range und Pferdehof in Neubeeren, Sport- und Tennisplätze, eine Hockey-Arena oder das Hundesportzentrum Friederikenhof Tourismusbüro Großbeeren Am Rathaus 2, 14979 Großbeeren H/1 Tel. +49 33701 3288-61, Fax. 3288-77 tourismusbuero@grossbeeren.de www.grossbeeren.de Tipps: E 23 Zimmer, teilweise mit Blick auf den Stadtpark und den Nottekanal E Appartement mit zwei Schlafzimmern E Hochzeits-Suite E Neuer Wintergarten am Nottekanal E Tagungen, Familienfeiern, Geschäftsessen – Platz für 180 Personen E Aktuelle Arrangements – bitte informieren Sie sich beim Schwanen-Team Hotel & Restaurant Weisser Schwan Bahnhofstraße 12, 15806 Zossen H/2 Tel. +49 3377 204000, Fax 20400190 info@hotel-weisser-schwan.de www.hotel-weisser-schwan.de

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Die Uniformen sind schneidig, die Kommandos zackig. Stramme Kerle in dunkelblauer Montur reinigen Kanonen, ehe sie die Bronzerohre mit einer Pulverladung füllen. Freund und Feind, Alliierte und napoleonische Truppen, stehen keine 100 Meter voneinander entfernt – natürlich ist das ganze nur ein Szenenspiel, das die Schlacht bei Großbeeren vor fast 200 Jahren nachstellt. Nachdem die Lunte die Pulverladung zündet, feuern die Kanonen ab. „Die Kanonen knallen so laut wie ein Düsenjet. Ohne Gehörschutz geht da nichts“, erklärt Uwe Kober, Ehrenvorsitzender der „6pfündigen Fussbatterie Nr. 16 der brandenburgischen Artilleriebrigade 1813 (von Spreuth)“. Die Bezeichnung ist kein Fantasiename. Die Garde hat 1813 tatsächlich in Großbeeren gekämpft. Die von der Historien-Truppe nachgestellten Szenen orientieren sich an rund 200 Jahren alten Kommandos. Der Großbeerener Uwe Kober erkundete nicht nur frühere Schlachtfelder, sondern baut nach alten Skizzen auch funktionsfähige Kanonen. „Acht Mann waren früher nötig, um eins der Geschosse zu bedienen“, sagt der 61-Jähri-


Zossen

Wem niemals fiel das Wandern ein Das Wandern ist des Müllers Lust 1. Das Wandern ist des Müllers Lust, das Wandern ist des Müllers Lust, das Wandern. Das muss ein schlechter Müller sein, dem niemals fiel das Wandern ein, dem niemals fiel das Wandern ein, das Wandern, das Wandern, das Wandern, das Wandern. 2. Vom Wasser haben wir 's gelernt, vom Wasser haben wir 's gelernt, vom Wasser. Das hat nicht Ruh' bei Tag und Nacht ist stets auf Wanderschaft bedacht, ist stets auf Wanderschaft bedacht, das Wasser, das Wasser, das Wasser, das Wasser. 3. Das seh'n wir auch den Rädern ab, Das seh'n wir auch den Rädern ab, den Rädern. Die gar nicht gerne stille steh'n und sich bei Tag nicht müde dreh'n, und sich bei Tag nicht müde dreh'n, die Räder, die Räder, die Räder, die Räder. 4. Die Steine selbst, so schwer sie sind, die Steine selbst, so schwer sie sind, die Steine: Sie tanzen mit den munter'n Reih'n und wollen gar noch schneller sein, und wollen gar noch schneller sein, die Steine, die Steine, die Steine, die Steine.

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5. Oh Wandern, Wandern, meine Lust, oh Wandern, Wandern, meine Lust, oh Wandern! Herr Meister und Frau Meisterin, lasst mich in Frieden weiterzieh'n, lasst mich in Frieden weiterzieh'n und wandern, und wandern, und wandern, und wandern. Musik: Carl Zöllner (1844) Text: Wilhelm Müller (1821)

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Vielfältige Zossener Arten auf Wandertour zu gehen … der hat gar nicht mitbekommen, Pack die Badehose ein… wie viele interessante, sportliche, Damit dabei nicht nur das Wandern gemütliche und naturnahe Arten des selbst eine Freude sein kann, sondern Wanderns es inzwischen gibt oder war auch die Pausen, hat die Stadt Zossen mit noch nicht in der Stadt Zossen – im ihren Ortsteilen sich in den letzten Jahren ungünstigsten Falle beides. tüchtig – und auch finanziell – ins Zeug Aber das lässt sich ja dank verkehrs- gelegt, weil echt passionierte Wandergünstiger Anbindung und Erreichbarkeit freunde und -freundinnen natürlich dieser wald- und seenreichen Großge- ebenso wie Gelegenheitswandernde zu meinde leicht ändern. Zum Beispiel, während und auch nach dem 112. Deutschen Wandertag im Fläming, der Sie einlädt, die Schönheit und Vielfalt dieser attraktiven Region kennen zu lernen oder ihre Bekanntschaft zu vertiefen. Wobei natürlich auch diejenigen, denen das Strandbad in Kallinchen Wandern „per pedes“, per Fahrrad, Inline-Skatern, oder auch das Wasserwandern eine echte Lust ist, in Zossen und Umgebung nicht nur willkommen, sondern auch gut aufgehoben sind. Wasserskipark in Horstfeldfe

schätzen wissen, wenn sich neben interessanten Routen auch sonst Vielfalt für Freizeit und Erholung genießen lassen: mit Sehenswürdigkeiten, Saison- und Ortsteilfesten, Gastronomie mit vernünftigem Preis-Leistungs-Verhältnis und einfach „wuuuunderschönen” (Gästezitat) Badegelegeheiten; ob nun im gut ausgestatteten Strandbad Kallinchen am Motzener See (s. S. 34) oder an der eher lauschigen Badestelle in Zesch am See. Geben Sie’s zu: Da hört man schon am Namen, wie erfrischend das Bad nach der Wanderung, oder eben in der Wanderpause sein wird. Und natürlich müssen Sie nicht gleich bis nach Lappland oder bis die Toskana wandern, bloß, weil das Zeichen am Weg Ihre schöne Route als Europawanderweg ausweist. Dabei ist den Zossener Gastgebern natürlich bewusst, dass weder der Deutsche Wandertag noch ein Wochenende oder eine Woche ausreicht, alles Sehensund Erlebenswerte mindestens kennen zu lernen. Die guten Gründe wiederzukommen, werden also auch denen, die noch gar nicht hier waren, schon mit dem Informationspaket mitgeliefert, das man sich per Postkarte, Mail oder via InternetFormular auf zossen.de anfordern kann.

Der Fläming


Zossen Museen L Bücherstadt und Tourismus GmbH Gutenbergstraße 1, Wünsdorf 15806 Zossen, Tel. +49 33702 9600 www.buecherstadt.com L Garnisonsmuseum Gutenbergstraße 9, 15806 Zossen Tel. +49 33702 6900 www.buecherstadt.com L Heimatmuseum „Alter Krug” Weinberge 15, 15806 Zossen Tel. +49 3377 393108 www.Heimatverein-Zossen.de L Museum des Teltow Schulstraße 15, Wünsdorf, 15806 Zossen Tel. +49 33702 66900 L Radsportmuseum Gutenbergstraße 1, Wünsdorf 15806 Zossen, Tel. +49 33702 9600 L Schulmuseum Kirchplatz 2, 15806 Zossen Tel. +49 3377 / 334346 L Zehrensdorfer Ehrenfriedhof An der L 74 – Richtung Töpchin Tel. +49 3377 / 3040500

Badestasrand in Zesch am See Jede und jeder nach seiner Fasson „Wir waren gar nicht so sicher, ob hier für jeden der richtige Wasserspaß und Sport überhaupt dabei ist“, merkte eine Besucherin ihrer Pensionswirtin gegenüber an, nur um zu entdecken, dass man gar nicht alles geschafft hat: Waveboarding im Wasserskipark des Zossener Ort- Im Kletterwald Kallinchen (oben); steils Horstfelde stand am letzten Tag Unterwegs mit Quads (rechts) und mit ebenso noch auf dem Programm wie Hydrobikes auf dem Nottekanal (unten) das Solarboot-Fahren auf dem Motzener See. Und der Sohn, der die Perspektive Wandern so uncool fand, dass er eigentlich lieber zu Hause bleiben wollte, war aus dem Kletterwald Kallinchen kaum wieder zurück ins Ferienquartier zu bringen. Die „bodenständigeren“ Eltern machten derweilen eine panoramenreiche Wanderung „eine Etage tiefer“, will sagen: über die Streuobstwiesen und durch den Wald in der Nähe. Obwohl eigentlich dem militärgeschichtlich interessierten Vater zuliebe unternommen, war dann eine ganz andere „Wanderung“ der Hit bei der Tochter: Die Führung durch den Bunker in Wünsdorf, die zugleich Streifzug durch deutsche Kriegs- und Nachkriegsgeschichte war, wird sie so schnell nicht vergessen – und mit ihren Digitalfotos zusammen in die Präsentation einbauen. Selbst etwas sehen, ist allemal anders, als Opas Geschichten zu hören oder im Fernsehen Dokumentationen zu schauen. „Wenn man Bunkerdecken sieht, die dicker sind als bei normalen Häusern ein ganzes Stockwerk, ist das viel beeindruckender, als wenn man Maßangaben liest.“ Im Hintergrund schmunzelt der Vater, den sie vorher von diesem Programmpunkt abzubringen Tipp: versucht hatte. P 22. September: 12. Kreiserntefest Jetzt ist aber wieder was dran, was alim Zossener Ortsteil Glienick, ab 11 len gefällt: Radwandern. Sowohl die Rad- Uhr. Mit großem Festumzug und breiwege als auch die Nähe zum Flaemingtem Angebot für Jung und Alt – auf der Skate laden dazu ein. Und WasserrwanDorfaue und den anliegenden Höfen dern? Viele Seen der Region sind unter-

Galerien

wird demnächst wieder schiffbar für Kajaks und kleinere Boote gemacht. * Sie sehen, wie und wo Sie es auch anfangen: Eine Lust wird das Wandern in und um Zossen auf jeden Fall. Sie müssen sich bloß noch hierher auf den Weg machen. Und das muss, dank guter Anbindung an Autobahn, Bundesbahn und Airport noch nicht mal zu Fuß sein… Termine 2012 P 05. Mai: 9. Fest der Vereine, Stadtpark P 27. Mai: Dorffest Schünow P 02. Juni: Dorffest Nächst Neuendorf P 09. Juni: Rosenfest, Stadtpark P 15.-17. Juni: Dorffest Dabendorf P 16. Juni: Dorffest Schöneiche P 22.-23. Juni: Dorffest Kallinchen P 23. Juni: Dorffest Lindenbrück P 14. Juni: Dorffest Horstfelde P 11. August: Dorffest Nunsdorf P 10.-12. August: Dorffest Wünsdorf P 31. August-02. September: 8. Zossener Weinfest, Kirch- und Marktplatz P 22. September: 12. Kreiserntefest, Glienick P 01. Dezember: Wünsdorfer Adventsmarkt am Bürgerhaus Wünsdorf P 08.-09. Dezember: 9. Weihnachtsmarkt, Marktplatz Zossen

L Atelier Oskar Gutenbergstraße 1, 15806 Zossen Tel. +49 33702 22869 L Atelier Nottekunst Gutenbergstraße 3a, 15806 Zossen Tel. +49 163-48 47 983 L Kleine Galerie Bahnhofstraße 13, 15806 Zossen Tel. +49 3377 3040500 L Neue Galerie Gutenbergstraße 1, 15806 Zossen OT Wünsdorf , Tel. +49 3371 6083600

Aktiv L QUADraTOUR® Touren und Events Gutstedtstraße 15, Wünsdorf, 15806 Zossen Tel. +49 33702 60490, office@quadratour.com www.QUADraTOUR.com L ERLEBNISBAHN GmbH & Co. KG Am Bahnhof, Mellensee 3 15838 Am Mellensee Tel. +49 3377 3300-850 info@erlebnisbahn.de, www.erlebnisbahn.de L Wasserskipark-Zossen HLS Sport GmbH Schünowerstraße 19 (B246), Horstfelde 15806 Zossen, Tel. +49 3377 203534 info@wasserskipark-zossen.de www.wasserskipark-zossen.de

Stadt Zossen Marktplatz 20, 15806 Zossen H/2 Tel. +49 3377-30400, Fax 3040762 Service@SVZossen.Brandenburg.de www.zossen.de

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Kallinchen

Lichterglanz beim Sommerfest Bewegendes Kallinchen: Von Wandern und Baden bis Klettern und Elektroboot-Fahren

Tipp: Der Motzener See gilt als die „nasse Wiege der deutschen Freikörperkultur“. Schon am 1. Mai 1921 eröffnete hier einer

Das Sommerfest in Kallinchen ist längst kein Insidertipp mehr. Fackelumzug durch den Ort, Lampion-Bootscorso und Feuerwerk auf dem Motzener See, abgerundet von einer Open-Air-Party im Strandbad, locken inzwischen seit über einem Jahrzehnt tausende Gäste an. Dieser von den Einheimischen so getaufte „Tag des Lichts“ wird am 22. Juni diesmal aber nicht nur Badenixen und andere Wasserratten, Angler, Surfer, Rad- und Wasserwanderer anziehen, sondern auch Wanderer, die zu Fuß von A nach B unterwegs sind. An eben jenem 22. Juni ist der Erholungs- und Ferienort am Mot-

der ältesten noch bestehenden deutschen Nacktbadevereine die Saison. „AKK Birkenheide“ bietet ein umfangreiches Sportangebot und lädt auch Nichtmitglieder zum Baden ein – alles im Adamskostüm. Wer nicht nur am, im und auf dem Motzener See entspannen, sondern selbst aktiv werden will, auch der ist in Kallinchen am rechten Ort.

Ihre Gastgeber in Kallinchen

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L Kallinchen 15806 Zossen, Ortsteil Kallinchen I/2 Aktiv erholen ist kein Problem Hauptstraße 21, Tel. +49 33769 50215 Im Erlebnis- und Fitnesspark, auf dem info@kallinchen.de, www.kallinchen.de Naturlehrpfad am Seeufer, auf Rad- und L Allgemeine Körperkultur Wanderwegen rund um den Motzener Birkenheide e. V. See oder auch in luftiger Höhe im Klet- Haidchenweg, Tel. +49 33769 50267 terwald Kallinchen kommt bei jedem der info@akk-birkenheide.de Kreislauf wieder in Schwung. Wie auch www.akk-birkenheide.de bei jenen Sportlern, die beim Motzen- L Tourismusinformation SeeLauf oder beim traditionellen Kallin- Sport- und Freizeitpark kanal verbundene Wasserstraßennetz zener See im Rahmen des 112. Deutschen Wandertages Ausgangspunkt für Brandenburgs als Freizeitkapitän. In Kal- chen-Triathlon an den Start gehen. Nach- „Am Strandbad Kallinchen” eine 15-Kilometer-Tour. Unter dem Mot- linchen stehen dafür Solarboote, Wasser- dem dieser 2011 aus organisatorischen Tel. +49 33769 51350 to „In die verbotene Stadt“ führt der Weg treter – unter anderem mit eigener Rut- Gründen abgesagt werden musste, wird info@kallinchen.de, www.kallinchen.de sche – und seit 2011 ein Elektroboot für in diesem Jahr am dritten Sonntag im aus Kallinchen über Schöneiche und L Kletterwald Kallinchen ein Dutzend Passagiere plus Fahrer be- August wieder der Startschuss ertönen. Straße zur Försterei Zossen nach Wünsdorf. reit. „Unser Elektroboot ist sehr gefragt“, Für alle, die sich lieber bewegen lassen, Tel. +49 176 96508426, Fax 51462 sagt Ortsbürgermeister Reinhard Schulz. ist der Motor Erlebnis & Fun-Park Teltow- info@kletterwald-kallinchen.de Strandbad mit blauer Europaflagge Von dieser Tour zurückgekehrt, kann „Auch weil man mit ihm bei schlechte- Fläming-Ring die richtige Adresse. Hier www.kletterwald-kallinchen.de L Teltow-Fläming-Ring der Wanderer beim Sommerfest unter rem Wetter geschützt auf ‚große‘ Fahrt gibt es auf zwei oder vier Rädern und ausreichend Pferdestärken auf 200 Hek- Motor Erlebnis & Fun Park anderem miterleben, wie eine unabhän- gehen kann.“ Für ausgesprochen Sonnenhungrige tar Fahrvergnügen im offenen Gelände. Straße zur Försterei gige Jury die schönsten und originellsten Tel. +49 33769 202010, Fax 51462 Wasserfahrzeuge mit Pokalen auszeich- öffnet 2012 das neue Sonnendach des info@tf-ring.de, www.tf-ring.eu net. Oder aber er stürzt sich unter der Mehrzweckgebäudes im barrierefreien Termine 2012 L Tauchschule „Tauch ab“ seit 2004 wehenden „Blauen Europaflag- Strandbad Kallinchen. Hier warten Son- P 22. Juni: Sommerfest, Wanderung, Birkengrund 21, Tel. + 49 33769 208633 ge“ für empfehlenswerte Strandbäder in nenliegen und -schirme samt Kaffee und Strandbad oder 1 25 08 88, Fax 208630 den Motzener See. Oder erobert ihn und Eis auf Bräunungswillige. Den tollen Blick P 19. August: 1. Kallinchendas mit ihm durch Galluner- und Notte- auf den Motzener See gibt es gratis dazu. Triathlon, Start und Ziel Strandbad tauchen@tauch-ab.com, www.tauch-ab.de Zwei zitronengelbe Strandkörbe auf einer kleinen schilfumsäumten Terrasse vor dem „Alten Krug“ sorgen bei Wanderern, Radlern und anderen Reisenden für den Aha-Effekt: Der Motzener See liegt fast vor der Haustür dieses Hotels und Restaurants in Kallinchen. Ein Standortvorteil, der auch den Gästen von Familienfeiern jeglicher Art zugutekommt. „Wir richten Familienfeste vom runden Geburtstag in kleinem Kreis bis hin zur Hochzeit in großem Rahmen aus“, lädt der Chef Marco Hinrichs in sein Haus mit gastronomischer Geschichte seit 1735 ein. Die Saalkapazität lässt sich von 60

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Feste feiern im „Alten Krug” auf bis zu 100 Personen erweitern. „Wir sorgen für ein ansprechendes Büfett, die passende Dekoration und das sonstige Drumherum, das eine solche Veranstaltung zu einer gelungenen Feier macht.“ Nicht nur für „reifere“ Jahrgänge, son-

regionalen Produkten und noch mehr der jeweiligen Saison angepassten Abdern auch für jugendliche Gäste. Egal, ob wechslung auf der Speisekarte.“ Deshalb man den „Alten Krug“ als Tagesausflüg- wird auch die Küche modernisiert und ler, anlässlich einer Familienfeier oder den neuen Anforderungen angepasst. zum längeren Verweilen in einem der 13 Was aber nicht bedeutet, dass man im Gästezimmer ansteuert – auf alle wartet „Alten Krug“ auf Klassiker wie Berliner ein leckeres Angebot an Speisen und Ge- Leber oder den hauseigenen Filetteller tränken. Das will der verzichten muss. gelernte Koch Marco Hinrichs weiter verfei- Hotel & Restaurant Alter Krug nern. „Mit noch mehr Hauptstraße 15, 15806 Kallinchen I/2 Tel. +49 33769 898-0, Fax 898-15 info@alter-krug-kallinchen.de www.alter-krug-kallinchen.de

Der Fläming


Ludwigsfelde

Knuffig-charmante Zweiräder Roller made in Ludwigsfelde haben Freunde in ganz Europa Lampen und Leuchten ähneln treuen Kulleraugen. Die knuffigen Karossen verzaubern auf Anhieb. Motorroller-Oldtimer aus Ludwigsfelde sind nicht nur Kult. Sie haben Fans in ganz Europa. Eine Tour im schicken „Wiesel“ ist ein bisschen wie Schweben. Ferienfeeling inklusive. „Wenn die Landschaft im Sommerwind an einem vorbei fliegt, liegt ein Hauch Dolce Vita in der Luft“, schwärmt Marlies Müller, Roller-Fan seit dem Ludwigsfelder Produktionsstart 1954. Historie: Das 1. RollerTreffen fand 1954 statt. Nach 36 Jahren Pause wurde die Tradition im Jahr 2000 auf Initiative des Motorroller-Urges-teins Manfred Both wieder aufgegriffen. Der neue Slogan der Stadt „Ludwigsfelde bewegt“ gilt als Anspielung auf die rasante Entwicklung vom Dorf zum Industriestandort. Zuerst wurden Flugzeug-, später Schiffsdieselmotoren, Motorroller und LKW gebaut.

Alle historischen Aufnahmen sind vom Roller-Rennen 1959

Ines Krause

Tipps und Termine 2012: P 18./19. August: MotorrollerTreffen P Werksbesichtigungen und Corso der Oldtimer P Ein Roller vom Typ „Berlin“ wird versteigert

Ines Krause könnte stundenlang über Roller berichten, über das „Kindertretmobil Pittylein“ oder den motorisierten Typ „Berlin“. Eine Zeitung bezeichnete sie mal als „Roller-Mutter“. Ines Krause fand das nicht so witzig, obwohl der Titel irgendwie passt. Schließlich sagt die gebürtige Ludwigsfelderin Sätze wie: „Die Roller sind heute

Mehr Informationen: Stadt- und Touristinformation Ludwigsfelde (Stadt- und Technikmuseum) Am Bahnhof 2, 14974 Ludwigsfelde H/1 Tel. +49 3378 804620 museum-ludwigsfelde@arcor.de www.museum-ludwigsfelde.de

Stadt Ludwigsfelde Rathausstraße 3 14974 Ludwigsfelde H/1 Tel. +49 3378 8270, Fax 827124 www.ludwigsfelde.de

Ferienmagazin- Leserwettbewerb Liebe Leserinnen und Leser, Sie haben im Ferienmagazin geschmökert? Und sind dann gestartet in den Fläming? Was haben Sie dort entdeckt und erlebt? Berichten Sie uns in Wort und Bild von Ihrem Ferienerlebnis. Wir suchen wieder die interessantesten und originellsten Ferien-

geschichten, um sie in der nächsten Ausgabe zu veröffentlichen. Es gibt schöne Preise zu gewinnen – u. a. Wochenendaufenthalte in Landgasthöfen, die von unseren Inserenten zur Verfügung gestellt werden. Wer sich beteiligen möchte, sendet seine Ferienfotos und -geschichten bitte per E-Mail an: info@ferienmagazin.de oder per Post an: Rainer Große Verlag Bahnhofstraße 7 A 15711 Königs Wusterhausen

Das A 10-Center in Wildau (I/1) bei Berlin ist eines der größten Shopping- und Einkaufscenter in Deutschland – am Infostand liegen die Ferienmagazine kostenlos aus und gehen an Besucher weg wie „warme Semmeln”. Seit 13 Jahren gibt es die beliebten Hefte. Welche Ferienmagazine noch aktuell erscheinen, erfahren Sie immer im Internet unter www.ferienmagazin.de

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Seltene Exemplare ausgestellt Die fahrbaren Untersätze galten nicht nur als „rollende Einkaufstaschen“. Mit Beiwagen und Anhänger ging es einst bis an die Ostsee. „Von wegen langsam: bei Tempo 60 brauchte man bis Rügen höchstens zwei Tage“, sagt Ines Krause mit Augenzwinkern. Sie ist nicht nur Chefin des Stadt- und Technikmuseums, sondern auch die gute Seele des Hauses. Sechs historische Roller sind hier ausgestellt. Fans kommen schon mal aus Italien oder Österreich, um die seltenen Exemplare zu bestaunen. Hoch her geht es am 18. und 19. August, wenn Ludwigsfelde zum 14. Motorroller-Treffen an die 200 Roller-Fahrer sowie tausende Fans erwartet.

schöner, als sie damals vom Band liefen.“ Gemeint ist die jahrzehntelange aufwändige Zweiradpflege der Besitzer. Auch Prominente kurvten mit den charmanten Zweitaktern durch die Lande. Rolf Herricht fuhr im Filmklassiker „Geliebte weiße Maus“ auf einem Roller. Manfred Stolpe machte seiner Ingrid nach einer Tour auf dem Leichtkraftrad den Heiratsantrag. „Unsere Roller sind nicht nur ein Fortbewegungsmittel, sondern Lebensgefühl“, so Ines Krause voller Stolz. Die Frau, die so von den Rollern schwärmt, wird doch öfter zu einer Spritztour starten? Ines Krause: „Nein. Ich selbst bin noch nie gefahren.“


Am Mellensee/Alexanderdorf • Horstfelde

Benediktinerinnen laden ein Klosterleben im 21. Jahrhundert – mitten in Brandenburg gemütliche Leseräume und ein Kinderspielzimmer, denn auch Familien sind gern gesehene Gäste.

Klöster haben Jahrhunderte hindurch die Mark Brandenburg geprägt. Heute zeugen von der erbrachten Kulturleistung bedeutende Namen wie Chorin, Lehnin und Zinna. Das klösterliche Leben ist in Brandenburg jedoch nicht nur Vergangenheit. Seit 1934 leben Benediktinerinnen in Alexanderdorf (Gemeinde Am Mellensee) und führen die mönchische

Sommermusik (oben), Gruppenarbeitsraum (links) oder zu geistlichen Übungen (Exerzitien) über mehrere Tage.

Tradition in der Region fort. Ihre Hauptaufgabe ist geblieben: Mehrmals am Tag versammelt sich die Gemeinschaft in der Klosterkirche zum Gottesdienst. Dazu sind Gäste immer willkommen.

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Schwestern begrüßen Besucher Zum Gebet gehört nach der Überlieferung die Arbeit. Hier haben sich die Aufgaben im Lauf der Zeit gewandelt. In Alexanderdorf gibt es keine große Landwirtschaft mehr, wohl aber einen ausgedehnten Garten zur Eigenversorgung. Die alten Stallungen wurden zu einem modern eingerichteten Gästehaus umgeDünen und Sandstrand erinnern am Horstfelder See ein wenig an Ostsee. Der lange flache Holzsteg ist ein Hinweis auf das spektakuläre Freizeitvergnügen, das auf Gäste im Wasserskipark Zossen wartet: Von einer Seilbahn gezogen, können Besucher hier übers Wasser gleiten. Mit 30 km/h geht es über eine 550-MeterDistanz. Wem allein dieser Spaß nicht reicht, für den gibt es sogar Hindernisse im See. Doch auch Ungeübte sausen nach kurzer Einweisung wie ein Pfeil übers Wasser. „Wasserski fahren ist kinderleicht. Bei uns lernen das schon die ganz Jungen.“, sagt der Betreiber der Anlage Andreas Leonhardt. Er muss es wissen, war Deutscher Meister im Trickski, mehrfacher WM- und EM-Teilnehmer. Besonders stolz ist er auf die selbst entwickelte Beginner-Seilbahn. „Der Anfänger wird

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baut, in dem die Schwestern das ganze Jahr über gern Besucher begrüßen. Sie kommen zu stillen Tagen, um in den vom Gebet geprägten Lebensraum einzutreten, zu verschiedenen Angeboten, von Bibelarbeiten, Mal- und Ikonenmalkursen bis hin zu Wochenenden „Meditation des Tanzes“ und immer wieder für ein Gespräch mit einer Schwester

Aufenthalt mit Erholung Viele Städter genießen die abwechslungsreiche Natur bei ausgedehnten Spaziergängen und suchen die wohltuende Stille in Wald und Feld, die ans Kloster grenzen. Mann kann Fahrräder ausleihen, mit denen die verschiedenen Badeseen in der Umgebung gut zu erreichen sind. Die Gästewiese mit kleinem Teich und ein hauseigener Kinderspielplatz werden gern genutzt. Für Regentage und in der kalten Jahreszeit gibt es

Skifahrt im Sommer Lernen Sie mit dem Deutschen Trick-Skimeister, wie man übers Wasser saust

Sommermusiken & Gartenkaffee Weil Klöster in der Region Seltenheitswert haben, kommen immer wieder Tagesgruppen, die sich über Geschichte und Gegenwart in Alexanderdorf informieren. Das Klostertor steht den ganzen Tag über weit offen, und viele Besucher nutzen die Gelegenheit, für sich einen Blick in das Gelände zu werfen oder auch die Kirche für eine kurze Zeit persönlicher Andacht zu besuchen. Seit 2006 werden von Mai bis August die „Sommermusiken im Kloster Alexanderdorf“ angeboten, die inzwischen ein zahlreiches Publikum anlocken. Diese Konzerte sind jeweils verbunden mit der Einladung zum Gartenkaffee, bei dem man auch Schwestern des Konvents treffen kann. Tipps & Termine 2012 E DVD zum Klosterleben (ca. 25 Minuten Spielzeit) E CD mit Gregorianischen Gesängen (Chor und Schola der Benediktinerinnen), Bildband (Bild und Text) über das Kloster in Alexanderdorf Das aktuelle Jahresprogramm und weitere Informationen können abgerufen werden unter: www.kloster-alexanderdorf.de Abtei St. Gertrud Klosterstraße 1, 15838 Am Mellensee Tel. +49 33703 916-0, Fax 916-214 H/2 abtei@kloster-alexanderdorf.de www.kloster-alexanderdorf.de

vom Bediener der Seilanlage so betreut, dass er sich perfekt auf dem Wasser positionieren kann. Der Zug kommt von oben, nicht von vorne – ein entscheidender Vorteil“, so Ex-Bundesjugendtrainer Leonhardt, der damit den Spaß gleich nach dem ersten Start vermitteln kann. Die Anlage können sieben Akteure gleichzeitig nutzen. Freaks steigen bald aufs Wakeboard, ähnlich dem Snowboard, um. Baden und Toben sind kostenlos, Imbiss und Kuchen lecker. Ab 10 Euro ist man mit einer Stunde Fahrspaß dabei. HLS Sport GmbH Andreas Leonhardt Schünowerstraße 19 (B246) 15806 Zossen / OT Horstfelde H/2 Tel. +49 3377 203534, +49 163 7080555 info@wasserskipark-zossen.de www.wasserskipark-zossen.de

Der Fläming


Lüdersdorf • Am Mellensee/Alexanderdorf

Gaumenfreuden das ganze Jahr Von Waldblick-Röllchen bis Teltower-Rübchen-Torte Die Stammkundschaft des Landrestaurants Waldblick hat oft auch einen „Stammgeschmack“. „Wir bewirten seit 16 Jahren ein Ehepaar, das Sonntag für Sonntag bei uns Schnitzel verzehrt“, erzählt Bernd Lehmann, der gemeinsam mit Ehefrau und Küchenchefin Heike schon ebenso lange die gastliche Stätte in Lüdersdorf führt.

Küchenchefin Heike Lehmann zeigt Ihre neueste Kreation – die „Waldblick-Röllchen” (oben) und Bernd Lehmann schwört auf seine geräucherten Forellen (unten) Landrestaurant „Waldblick“ H/2 Inhaber: H. Lehmann Lüdersdorfer Dorfstraße 32 14959 Trebbin / OT Lüdersdorf Tel. +49 33731 700777, Fax 10808 bernd-luedersdorf@gmx.de www.waldblick-l.de

Elektrogitarre- und Rübchen-Torte Zu den Spezialitäten des Landrestaurants mit Blick auf den Lüdersdorfer Forst gehören hausgebackener Blechkuchen, Torten und Desserts, die von der Chefin selbst zubereitet werden. „Der Hefekuchen wird auch wirklich mit Hefe gebacken.“ Auf Wunsch und Sonderbestellung fertigt Heike Lehmann auch außergewöhnliche Torten an, wie jene in der Form einer Elektrogitarre für einen Musiker. Ihre bislang größte Torte entstand anlässlich der 650-Jahr-Feier Lüdersdorfs – 120 mal 80 Zentimeter groß. Ganz speziell und deshalb vorzubestellen ist Heike Lehmanns „Teltower-Rübchen-Torte“.

abbauen. Auf kleine Gäste warten ein Kinderspielplatz und die Ponys „Pedro“ und „Pittiplatsch“. Das Landesrestaurant Waldblick bietet für jeden Geschmack und Anlass etwas: von der einfachen Tasse Kaffee bis zu Hochzeits- und anderen Feiern, mit Grillen oder Schwein am Spieß. Und das zwölf Monate im Jahr.

Räuchern, Bowlen, Spielen Wer mag, kann Bernd Lehmann beim Räuchern von Beeskower Forellen im Räucherofen vor dem Eingang zuschauen, den geräucherten Fisch an Ort und Stelle probieren und auch mit nach Hause nehmen. Überflüssige Kalorien lassen sich auf der hauseigenen Bowlingbahn

Saisonale Spezialitäten E Januar-Februar: Wildwochen E März-April: Havelzander und junges Gemüse E Mai-Juni: Brandenburger Spargelwochen E Juli-August: Pilzwochen E September-Oktober: Teltower Rübchen E November-Dezember: Brandenburger Gänse- und Entenwoche

Pension am Wald Für Wanderer, Familien und kleine Urlaubergruppen, die sich gern selbst versorgen möchten, ist die preiswerte und dazu noch schöne Unterkunft einfach ideal. Für 12 Gäste stehen drei Zweibett- und zwei Dreibettzimmer

sowie eine großzügige Etagenküche zur Verfügung. Die Pension liegt direkt am Wald. In Klausdorf steht auch noch ein moderner Ferienbungalow ca. 200 m vom Mellensee entfernt für Gäste bereit.

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Neues Gericht probieren Der anscheinend beständige Geschmack hält aber Heike Lehmann nicht davon ab, immer wieder neue Kreationen auf den Tisch zu zaubern. Wie 2012 die „Waldblick-Röllchen“. Das sind aufgespießte Fleischröllchen aus dem Rücken des Saalower Kräuterschweins, gefüllt mit Zwiebel und Speckwürfeln, abgerundet mit Estragon-Senf, angerichtet auf Pfifferlingrahm. Das Schweinefleisch stammt aus zertifizierter ökologischer Aufzucht, die Pilze wuchsen in den Wäldern rund um Lüdersdorf. Natürlich kommen im Landrestaurant Waldblick auch sonst hauptsächlich Produkte aus der Region, wie Spargel aus naturnahem Anbau, auf den Tisch.

Pension zur Waldschänke Margit Altmann Klosterstr. 9, OT Alexanderdorf H/2 15838 Am Mellensee Tel. +49 33 703/71 742 Funk +49 171/71 39 976 info@pension-zur-waldschaenke.de www.pension-zur-waldschaenke.de

Impressum DAS FERIENMAGAZIN „Der Fläming” 2012/13 Herausgeber: Rainer Große Verlag FERIENMAGAZIN Bahnhofstraße 7 A 15711 Königs Wusterhausen Tel. +49 3375 277960 Fax +49 321 21271175 Funk +49 172 3130783 info@ferienmagazin.de www.ferienmagazin.de Redaktion: Rainer Große (v.i.S.d.P.), Kerstin Große, Manfred Mohr Texte: Rainer Große, Manfred Mohr (www.agentur zeesen.de), Jens Rümmler, Andreas Müller, Axel Lürs (S. 32) Grafik/Layout: Rainer Große, Anna Große, Herbert Thiele, Mitarbeit: Jan Scheffler Print Professional Karte: Ferienmagazin, Lizenz: GB-A-03/03, Landesvermessung und Geobasisinformation Brandenburg Vignetten: Lisa Große

Fotos: Titelfoto: FACE/Juergen Rocholl Innenteil: Inserenten, Rainer Große, Manfred Mohr, Jens Rümmler, Andreas Müller, Bia Fiuza, Christoph Freytag, Cornelia Kirsch, Dirk Fröhlich, Heiko Bansen, FACE/Juergen Rocholl, Juliane Wittig, Henry Gaebel, Naturparkarchiv Hoher Fläming, Naturpark Fläming e.V., Tourismusverband Fläming e.V., M. Westphal, Foto-Blumrich, Ulrich Jarke, Brita Marx, ©LandkreisTeltow Fläming, ©FlaemingSkate, M. Helm, U. Kettmann, S. Hoffmann, U. Schulze, Bianka Seeger, U. Ochs, C. Müller, Lebie, Noé, M. Jentsch, H. Bernhard, P. Koch, R. Zelinski, Herr Weyrich, Susanne Pieth, suesselbeck-werbung, S. Rübensaat, Wallach, Stein, Frank Grünert, Ines Leisegang, Klaus Reinhardt, Förderverein Heimatstube Sperenberg e.V., Werbeagentur & Verlag März.. Auflage: 60.000 Exemplare Druck: Druckerei Vetters, Tel. +49 35208 859-0 Die Zeitschrift und alle in ihr enthaltenen Beiträge und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt. Für den Inhalt der Anzeigen zeichnen die Inserenten verantwortlich. Zur Zeit gilt die Anzeigenpreisliste „Mediadaten 12”. Im Reisegebiet Fläming, auf Messen des Tourismusverbandes und bei den Partnern vom Ferienmagazin in Berlin, Brandenburg,Sachsen und Sachsen-Anhalt werden die Hefte kostenlos verteilt. Nur für Bestellungen über www.ferienmagazin.de wird eine Schutzgebühr von 1,50 Euro pro Heft erhoben. Ein großes Dankeschön dem Tourismusverband Fläming e.V. für die Zusammenarbeit und Unterstützung bei der Herstellung dieser Ausgabe!

www.ferienmagazin.de

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Am Mellensee • Baruth/Klasdorf

Gipsbrüche, Tongruben & viel Technik Mitten in der Natur und bei Zeugen bewegter Geschichte petit bekommen hat, findet gutbürgerliche Küche und auch frisch zubereitete Fischspezialitäten in einer Reihe von Gaststätten.

en führt, zu besichtigen. Ein technisches Denkmal befindet sich am Ende des Lehrpfades, der noch heute erhaltene Hoffmannsche Ringofen von 1890. Regelmäßig organisiert der Verein „pro Mellensee“ Wanderungen auf neun ausgeschilderten Wanderwegen wie auch die „Tour de Melle“-Radwanderungen. Überregionale Wanderwege führen durch die Gemeinde, so der Europawanderweg E 10, der Fontane-Wanderweg, der 66-Seen-Weg, die Baruther Linie und

Tipps: E 23. Juni: Mellenseeregatta E 08. Mai: Mühlenfest, Saalow E 28./29. Juli: Fischerfest, Mellensee E 06.-08. Juli: Country-Weekend, Klausdorf E 01. September: Lampionfahrt auf dem Mellensee E 08. September: Herbstfest der Vereine, Saalow der Radwanderweg Berlin-Leipzig. Weitere Informationen über: Zu einer Fahrt über den Mellensee mit Gemeinde Am Mellensee einem holländischen Grachtenboot lädt Zossener Str. 21 c, 15838 Am Mellensee Fischer Dowhaluk ein und erzählt dabei Tel. + 49 33703 95913, Fax 95969 H/2 Geschichten und Seemannsgarn über kessler@mellensee.de den namensgebenden See. Die drei ver- www.gemeinde-am-mellensee.de pachteten Strandbäder sind gerade für oder vom 14. Mai.-30. September 2012 Familien beliebte Anlaufpunkte. Tourist-Info der Gemeinde Am MellenBeim Segeln, Rudern, Surfen und An- see, im Büro der Erlebnisbahn geln auf den vielen Seen und bei einer Am Bahnhof Mellensee 3 Fahrt mit der Draisine kommen sportlich 15838 Am Mellensee Aktive voll auf ihre Kosten. Wer dabei Ap- Tel. +49 173 1633782

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Mitten in der Landschaft des Teltow, eingebettet zwischen Wälder, Wiesen und 12 Seen, liegt die Gemeinde Am Mellensee. Zu ihr gehören acht Ortsteile, die sich durch ländliche Ruhe auszeichnen, doch ebenso mit historisch bedeutsamen Sehenswürdigkeiten aufwarten. So wird der Ortsteil Kummersdorf-Gut auch „Die Wiege der Raumfahrt“ genannt. Hier entwickelte unter anderem Wernher von Braun in den 30er Jahren die A2-Versuchsrakete. Heute befindet sich dort ein historisch-technisches Museum, das die Militärgeschichte von 1873 bis 1994 beleuchtet und auch Führungen auf dem ehemaligen Versuchsgelände anbietet. Im Ortsteil Saalow ist eine weltweit einmalige Windmühle zu besichtigen (lesen Sie darüber auf S. 30). In Sperenberg befindet sich das von 1817 bis 1886 mit 1.271,6 Metern damalige tiefste Bohrloch der Welt. Die Stelle der Bohrungen ist heute bei einer Wanderung auf dem 2008 errichteten Boden-Geo-Pfad, der von den Sperenberger Gipsbrüchen über die Klausdorfer Tongruben und Ziegelei-

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Der Fläming


Entspannung pur in der textilfreien Kristall-Saunatherme Ludwigsfelde Echte Palmen bilden die Kulisse zum azurblauen Wasser, dazwischen blitzt das Dach der Poolbar hervor, während die gelben Liegestühle wie heitere Farbkleckse am Rande der Thermalsole-Becken wirken. Die liebevollen Details in der Ausstattung der Therme lassen vergessen, dass man sich nicht im Süden, sondern nur wenige Kilometer von Berlin entfernt in der textilfreien Kristall-Saunatherme Ludwigsfelde befindet. Schwimmen Sie bei 33 bis 36 °C in sanfter Sole oder im zweiten ThermalsoleBecken mit einem Solegehalt von 3–5 %, Wellness auf Rezept! In unserer Saunatherme erhalten Sie in der Physiotherapie-Praxis Dr. Gaschler vielfältige Angebote aus dem Wellnessbereich und physiotherapeutische Behandlungen sowie medizinische Anwendungen auf Rezept. Die meisten Angebote der Dr. Gaschler GmbH können Sie auch unabhängig von einem Thermenbesuch nutzen.

genießen Sie dann einen Drink an der integrierten Poolbar, um sich anschließend durch den Strömungskanal ins Außenbecken treiben zu lassen, wo Sie sich von dem prasselnden Wasser der Schwallwasserduschen den Rücken angenehm massieren lassen können. Wer es gerne etwas kühler hat, steigt in das 26 °C temperierte Süßwasserbecken, das wie alle Thermen-Becken mit Unterwasser-Massageeinrichtungen ausgestattet ist. Machen Sie eine Reise zu sich selbst und erleben Sie die sinnlichen Möglichkeiten verschiedener Schwitzrituale. Genießen Sie es, sich einfach fallen zu lassen, zu entspannen und weit ab von Hektik und Stress wieder neue Kräfte und Energie zu tanken. Im Innenbereich bieten 8 Saunen mit verschiedenen Temperaturen und Düften „verheißungsvolle“ Abwechslung und Saunagenuss auf höchstem Niveau. Mehr als 20 verschiedene Sauna-SpezialAufgüsse werden täglich von unserem fachkundigen Kristall-Team geradezu zelebriert. Der an die Therme angrenzende SaunaFreibereich versprüht mittelalterliches Flair. Gemütliche Liegen, Wege zum Flanieren, weitläufige Grünflächen, Blumen und Bäume, Dorfbrunnen, Teich und Bachlauf laden zum Verweilen oder einem kleinen Spaziergang ein.

Fichtestraße · 14974 Ludwigsfelde Tel. 0 33 78/5 18 79-0 · Fax 5 18 79-33 Öffnungszeiten außer 24.12. So bis Do 9–22 Uhr, Fr und Sa 9–23 Uhr P kostenlos an der Therme

Die 5 Außen-Saunen sind in fast 300 Jahre alten Sennhütten, einer Mühle oder in Getreidespeichern eingebaut. Innen mit modernster Technik ausgestattet – außen liebevoll rustikal, laden sie zu einem Ausflug in die Welt der Wärme, der Aromen und der totalen Entspannung ein, denn hier ist Nichtstun erwünscht.

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Eine echte Flämingburg entdecken

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Die 760-Jährige lockt mit spannenden Angeboten und einer wanderbaren Landschaft mit Rummeln und Findlingen

Rabenstein, direkt auf der Bergnase des „Steilen Hagen“ gelegen, gilt als eine der besterhaltenen Flämingburgen. Das 760 Jahre alte Ensemble ist heute Herberge, Gastschänke und Veranstaltungsort. Zu Oster- oder Ritterspektakeln pilgern bis zu 12.000 Menschen. „Auch Theater und Konzerte werden immer beliebter“, so Burgchef Fritz Lintow. Er zeigt den alten Rittersaal, der mit seinen 100 Plätzen ein ideales Ambiente für Feiern, Hochzeiten und Tagungen bietet. „Vor 700 Jahren war das mal ein Kuhstall. Das kann sich heute kein Mensch mehr vorstellen“. Danach geht’s zum historischen Backhaus, an dem es reWandern durch Rummeln gelmäßig nach frischem Kuchen oder Zu Fuß, mit dem Rad oder hoch zu Steinofenbrot duftet. Pferde erkunden heute Naturliebhaber die schier unendlichen Forsten. Fast die Hälfte des Hohen Flämings ist bewaldet, zum großen Teil mit Kiefern. Von der eiszeitlichen Entstehung der sanft geschwungenen Landschaft künden Findlinge wie der Riesenstein bei Grubo. Hinterlassenschaften aus jener Zeit sind auch die sogenannten Rummeln – tiefe, rinnenartige und verzweigte Trockentäler, die ausschließlich bei besonders starkem Regen oder in der Schneeschmelze Wasser führen. WunTurm mit weiter Aussicht Belohnt wird der Besucher mit herrli- derschöne Wanderwege führen durch die „Neuendorfer Rummel” von Neuenchen Ausblicken vom 30 Meter hohen Turm – weit über das Niemegker Land; es liegt mitten im Herzen des Naturparkes. Der Burgherr schwärmt von der Wanderregion und weiß, dass Luther 1530 höchstpersönlich da war. Lohnend sei ein Abstecher zur Dorfkirche Raben gleich neben dem Naturparkzentrum. Orgel und Uhr sind hier mittlerweile instand gesetzt, Kirchenmalereien erneuert. Kleine Besucher können sich derweil auf dem neuen Spielplatz mit Storchenrutsche und Wippen-Schlange tummeln.

Tipps P Burgführungen ebenso wie die Vorführungen des Falkners Dirk Grabow P Für Hochzeiten und Busreisen ist der Burgchef mit seinen Mägden und Knappen gut gerüstet P Ritteressen mit den zugehörigen Menüs P Steinofenbrot und Kuchen aus dem mittelalterlichen Backhaus Termine 2012 P 06.-09. April: 18. Osterspektaculum Ritterturnier, Markttreiben… dorf nach Garray oder durch die „Braut- P 17. Mai: Himmelfahrt mit Blasmusik rummel” bei Grubo, die mit einem Wan- P 29./30. September: 9. Rabensteiner derparkplatz ausgestattet ist. Der Sage Herbst“ – der Mittelaltermarkt für nach ertrank in diesem ungewöhnlichen die ganze Familie Tal ein Brautpaar nach einem Gewitterre- Weitere Veranstaltungen im Internet gen… www.burgrabenstein.de * Aber diese Überlieferung soll Liebespärchen nicht abschrecken, die Wirklichkeit ist verlockender. In der ehemaligen Rüst- und Waffenkammer im ältesten Mehr Informationen: Bauwerk der Burg befindet sich heute die Burgherr Fritz Lintow Turmkapelle – hier kann in einmaligem Herberge Burg Rabenstein E/3 Ambiente geheiratet werden. Schließlich Zur Burg 49 zeigt Fritz Lintow die romantische Hoch- 14823 Rabenstein/Fläming zeitssuite und lacht: „Kommt Leute, traut Tel. +49 33848 60221, Fax 60230 euch!“ info@burgrabenstein.de www.burgrabenstein.de Fremdenverkehrsverein „Niemegker Land” e. V. E/3 Burg Rabenstein 14823 Rabenstein/Fläming Tel. +49 33848 60029, Fax 60999 info@niemegker-land.de www.fw.niemegker-land.de Lesen Sie mehr auf Seite 6!

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