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Die Altmark D A S

F E R I E N M A G A Z I N

SEHENSWERTES • ENTSPANNENDES • GASTLICHES • KULTURELLES • HISTORISCHES

E Tolle Pfade für

die Wade – Radwege

E Fischgenuss im Quappenwinkel

E Kalbe über Hundert Brücken erkunden

E Ein Kuhschwanz in Luises Wanne

E Feldsteinkirchen und Wandernester

E Fotopirsch mit Foto: Andreas Lander / Tangermünder Tourismusbüro

Papp-Kartons

E Der Mann, der

Friedrich helfen wollte

E Leserwettbewerb – Landurlaub gewinnen

L Tipps zum Baden, Wandern, Paddeln, Radfahren, Fliegen, Reiten L Kirchen, Museen, Burgen, Klöster und Schlösser

L Hotels, Restaurants, Pensionen und Freizeiteinrichtungen L Erlebnisse in der Natur

L Termine für Feste, Kunst und Kultur L mit großer Übersichtskarte

www.ferienmagazin.de


Ihre Urlaubsinformationen Das Touristik-Angebot für unsere Gäste

Broschüren und Flyer gibt es in den Tourist-Informationen und beim Tourismusverband Altmark e.V.

Altmark-Urlaub mit vielen Gewinnern Tourismusverband kürte Sieger im Foto- und Wissenswettbewerb

Während der Ermittlung der Preisträger: René Brandt, Leiter der Tourist-Information Arendsee; Norman Klebe, Bürgermeister Arendsee, Simone Döpelheuer, Wellnessfarm „Haus am See” und Mandy Hodum, Geschäftsführerin des Tourismusverbandes Altmark e.V. (v.l.n.r.)

Sehenswertes, Entspannendes, Gastliches, Kulturelles, Historisches – Das Ferienmagazin „Die Altmark“ bietet nicht nur Informationen über Land und Leute, sondern auch Offerten von touristischen Anbietern. In der vergangenen Ausgabe lud der Tourismusverband Altmark e.V. die Leser auch zum Mitmachen ein. Rund 1.200 Zuschriften aus ganz Deutschland, den Niederlanden und Italien wurden eingesandt. Genau 591 Absender hatten auf die Frage, wie viele Hanse-

städte es in der Region gibt, als richtige Antwort „Acht Hansestädte“ vermerkt. Aus ihnen wurden am 1. November 2011, in der Wellnessfarm „Haus am See“ in Arendsee, die Gewinner ermittelt. 180 Bewerbungen wurden zum Motto „Unser schönstes Altmark-Foto“ eingereicht, und die interessantesten und originellsten Ferienmotive prämiert. Mit seinem Motiv eines Storchennestes auf der Burgruine Kalbe (Bild unten) überzeugte Maik Bock das Gremium. Sein Preis für den 1. Platz: Ein Tag als Kapitän auf einem Hausboot.

Anfragen und Infos über: Tourismusverband Altmark e.V. Marktstraße 13, 39590 Tangermünde Tel. +49 39322 3460, Fax 43233 info@altmarktourismus.de www.altmarktourismus.de


Sachsen-Anhalts schöner Norden Urlaub auf die sanfte Tour im Dreieck Hamburg-Berlin-Magdeburg Gepflegte Dörfer und hübsche Städte zwischen Feldern, Wäldern und Auen. In der Altmark spürt man die Eintracht einer Landschaft und ihrer Bewohner. Dieser Landstrich ist weit und erholsam; zugleich anziehend für Menschen mit Spürsinn für Geschichte und Kultur. Ferieninseln für die ganze Familie, historische Gemäuer, einzigartige Natur – hier im Dreieck zwischen Hamburg, Berlin und Magdeburg kann man Entspannen und das Entdecken großartiger Dinge wunderbar verbinden. Glanzpunkt Elbe Wie ein über die Schulter gelegter Arm umfasst die Elbe die Altmark auf ihrem Weg zur Nordsee. Sanfte Auen und steile Uferhänge, Fischer- und Schifferdörfer, beschauliche Städte wie Werben, Arneburg und Tangermünde gehören zu den Glanzpunkten am Strom. Die UNESCO würdigt die Flusslandschaft als Biosphärenreservat von internationalem Rang.

Als „Perle der Altmark“ gilt der glasklare Arendsee. Bei Gardelegen sind die Kellerberge eine reizvolle Heidelandschaft. Der Drömling im Südwesten besticht als Naturpark und Moor. Wo Preußen seine Wurzeln hat Die Altmark mit dem Altmarkkreis Salzwedel und dem Landkreis Stendal ist so groß wie das Saarland und Luxemburg zusammen. Sie gehört zu den am dünnsten besiedelten Regionen Deutschlands. Gern nennt sich die Altmark auch die „Wiege Preußens“. Schließlich hatte die Errichtung der Mark Brandenburg in der „Antiqua Marchia“ (Alte Mark) ihren Ursprung. Im Altmärkischen Museum Stendal wird die Geschichte erzählt.

denkmälern. In Diesdorf macht ein Museumsdorf mit dem Leben früherer Generationen vertraut. Wie Adern für den sanften Tourismus durchqueren Rad-, Wander- und Reitwege das Gebiet. Die Altmark ist damit auch ein Paradies für Aktivtouristen. Im Elb-Havel-Winkel etwa bei Kamern werden Wanderer schließlich sagenhaften Figuren wie der Göttin des Havellandes, Frau Harke, begegnen.

Staatsmann. Jahrhunderte vor ihm ließen Hansestädte wie Salzwedel, Gardelegen oder Seehausen und Stendal die Region aufblühen. Aus Stendal stammt der Begründer der klassischen Archäologie, Johann Joachim Winckelmann (17171768).

Bismarcks hanseatische Heimat Das urpreußische Adelsgeschlecht derer von Bismarck wurzelt in der Altmark. Dome, Fachwerk, Sagenpfade Die Dome von Havelberg und Stendal Reichskanzler Otto von Bismarck (18151898) wurde in Schönhausen/Elbe gebo- sowie Fachwerkbauten in Salzwedel ren. Ein Museum erinnert dort an den gehören zu den herausragenden Bau-

Ein Land für Genießer Feinschmecker können die Altmark auf ihre Weise genießen. Spezialitäten der Region sind Spargel, Altmärkische Hochzeitssuppe oder Salzwedeler Baumkuchen. In diesem Ferienmagazin werden Tipps für eine kulinarische Rundreise gegeben. Wer Körper und Seele noch mehr Gutes tun will, kann sich in Kurund Wellnesshäusern verwöhnen lassen. Etwa in Kalbe, Arendsee, Klietz, Stendal, Düsedau und Tangermünde wird der Beweis erbracht, warum sich die Altmark auch „Genussmark“ nennt.

Inhalt – Wohin geht die Reise?

04 Hansestadt Havelberg 05 Klietz • Warnau 06 Hohen-Krusemark • Königsmark/Wolterslage 07 Büttnershof • Beuster 08-11 Kulturdenkmäler Arendsee 12-13 Hansestädte Hansestadt Salzwedel 14 Radwege durch die Altmark 15-17 Hansestadt Stendal Kulinarium Arneburg • Wust-Fischbeck Leserwettbewerb 18-19 Hansestadt Tangermünde 2021 Übersichtskarte Altmark 22-23 Hansestadt Tangermünde 24 Leserwettbewerb Mehrin 25-27 Kalbe (Milde) • Stadt Bismarck (Altmark) 28 Ferienmagazin-Aufruf zum Leserwettbewerb Büssen • Kassuhn 29 Leserwettbewerb 30 Wandernester Klötze 31 Diesdorf • Poppau 32-33 Letzlingen • Oebisfelde • Gartenkultur 34 Jerichow Leserwettbewerb 35 Genthin • Wust 36-38 Altmärkische Freizeit-Tipps 39 Bad Wilsnack 40 Erste Salzwedeler Baumkuchenfabrik

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Hansestadt Havelberg

Hansestadt auf dem Weg zur Buga Havelberg wird immer schöner – Touristen können es erleben Tourist-Information Uferstraße 1, 39539 Havelberg B/5 Tel. +49 39387 79091 oder 19 433 Fax +49 39387 79092 touristinformation-havelberg@t-online.de www.havelberg.de www.havelberger-dommusik.de

Rund um den Dom bekommt Havelberg bis zur Bundesgartenschau 2015 seine „gute Stube“. Straßen und Plätze, Gärten und Parks werden dafür bereits ideenreich hergerichtet. Ein Besuch der majestätisch über der Havel thronenden Kathedrale an der Straße der Romanik ist jedoch schon jetzt ein Muss für Besucher. Von hier oben kann man einen wunderbaren Ausblick genießen und nachvollziehen, dass sich Havelberg zu Recht als Inselstadt im Grünen bezeichnet. Ringsum unberührte Natur im Wechsel von Endmoränen und Feuchtgebieten internationaler Bedeutung. Hansekaufmann führt durch Stadt Vor der Buga 2015 in insgesamt fünf Orten entlang der Havel erlebt Havelberg derzeit die wahrscheinlich größte Schönheitskur seiner Geschichte. Wer sich bei einer Führung dem kundigen Hansekaufmann anvertraut, kann diese Metamorphose beobachten. Und es gibt großartige Zeugnisse aus der Geschichte der

Stadt am Zusammenfluss von Elbe und Havel zu entdecken. Hier wurden einst Schiffe der preußischen Marine gebaut. Selbst der russische Zar schaute sich das an. Die heutige Kiebitzberg-Werft liefert ihre prächtigen Schiffe bis Kasachstan. Das Prignitz-Museum am Dom und die Maritimausstellung „Raule und Meer“ künden davon.

Tipps und Termine E Wassertouristikzentrum mit Yachthafen in der Havel E Konzerte und Ausstellungen im Rathaus E Elberadweg, Havelradweg, AltmarkRundkurs – sechs Radwege führen in die Inselstadt E Naturschauspiel im Herbst: Tausende Kraniche an der Havel E Biber-Beobachtung an Sommerabenden in der Stadt E 23. Juni 2012: Domfest E 25. August 2012: Bootskorso E Immer am 1. Septemberwochenende: Legendärer Pferde- und Heiratsmarkt

Erholung der besonderen Art ArtHotel Kiebitzberg® vereint Genuss von Kunst und Komfort

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Die Abendsonne schillert durch das Laub an der Havel. Eine Nachtigall probt leise für ihr Konzert: Dieser Park ist eine herrliche Einstimmung für den Aufenthalt in Havelbergs neuem ArtHotel Kiebitzberg®. Nach einem interessanten Tag lädt es zu gepflegter Ruhe und Entspannung ein – am grünen Saum der Domstadt und dennoch zentrumsnah. Das heimische Ehepaar Renate und Andreas Lewerken hat dieses Kleinod im Jahr 2011 geschaffen. Die Unternehmer mit einer Vorliebe für reizvolle Projekte weckten das leer stehende Hotel auf wie Dornröschen und ließen es noch schöner als zuvor erblühen. Zunächst entstand ein Gästehaus mit 17 modernen Zimmern auf 4-Sterne-Niveau. Durch stilvolles Design und künstlerische Akzente haben sie alle ihre individuelle Note. Urlaub nach allen Regeln der Kunst Farbenfrohe Malerei, Grafik und Plastiken aus dem Atelier von Tochter Agnes Lutter erfüllen den Anspruch eines

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schrift. Ihr Stil prägt sonst edle Yachten und Fahrgastschiffe aus der eigenen Werft. Das ArtHotel bietet Doppelzimmer verschiedener Größen, Studios sowie Suiten mit gemütlichen Sofas und Panoramablick. Hier soll es gestressten Dienstreisenden wie auch Radlern vom Elberadweg oder „ArtHotels“ mit Leben. Mit der sachlich- Familien mit Kindern an nichts fehlen. hellen Gestaltung des Hauses hinterließen Umsorgt werden sie von einem aufmerkAndreas Lewerken und sein Team aus De- samen Team um Hoteldirektor René Christl. Im Sommer 2012 wird auch das signern und Handwerkern ihre Handgroßzügige Haupthaus fertig sein. Es bekommt ein Gourmet- sowie ein Tagesrestaurant, eine Bar und einen Saal für 250 Personen. Auf der Havel schippern wie Tom Sawyer Familie Lewerken ist davon überzeugt, dass Havelberg als Urlaubsstadt eine große Zukunft hat. Sie freuen sich schon auf die Bundesgartenschau 2015. Durch die Lage im Elb-Havel-Winkel gehen hier bereits jetzt viele Wassertouristen vor Anker. Deshalb soll das neue ArtHotel Kie-

bitzberg® auch einen eigenen Schiffsanleger bekommen. Wer kein Schiff besitzt, für den bietet das Hotel etwas Besonderes: Eine zünftige wie komfortable Tour mit dem PonTOM ® Cabrio 14 (unten links) – ganz im Stil von Tom Sawyer. Der Motorkatamaran wird künftig auch als schwimmendes Standesamt dienen.

Tipps E WLAN im gesamten Anwesen E Elberadweg vor der Haustür E Busshuttle zum Bahnhof oder zur Therme Bad Wilsnack E Arrangements von Silvester bis Weihnachten E Bootscharter für Events und Ausflüge ArtHotel Kiebitzberg® Schönberger Weg 6, 39539 Havelberg Tel. +49 39387 595151, Fax 595152 arthotel@kiebitzberg.de B/5 www.arthotel-kiebitzberg.de

Die Altmark


Klietz • Warnau

Am See auf der erholsamen Welle Aktiv- und Gesundheitsurlaub im Land-gut-Hotel „Seeblick“

Der Gegenpol zu Stress und Terminen liegt im Elb-Havel-Winkel. Wer im Urlaub abschalten und neue Kräfte sammeln möchte, reist zum Land-gut-Hotel „Seeblick“ in Klietz. Es bietet eine schöne Kombination von Aktivurlaub sowie Wellness- und Verwöhnprogrammen. Die waldreiche Landschaft zwischen der Elbe und der Havel ist ein Paradies für Radler, Wanderer, Jäger und Angler. Im modernen Hotel am See finden sie die nötige Ruhe und Komfort. Entdeckungen rund um den See Schon vor dem Frühstück eine tibeti-

sche Massage, später ein Spaziergang am See oder ein Besuch der Windmühle im Dorf. Das Landhotel wartet mit Angeboten für viele Interessen auf. Hier haben Radler direkten Anschluss zum Elberadweg, zum Altmark-Rundkurs und zum Havel-Radweg. Ein Reiterhof, Museen, hübsche Städtchen sowie ein Hallen- und Thermalbad in der Umgebung laden ein.

sunde Menüs, Radtour und Saunabesuch gehören. Wohltuende Höhepunkte einer dreitägigen „Auszeit“ in Klietz sind Energiepunktmassagen mit Aroma-Ölen und eine Moorpackung mit „Pelose“Schlamm vom Grund des Schollener Sees. Das Naturprodukt aus der Region wird vor allem bei Erkrankungen des Bewegungsapparates eingesetzt.

Massagen und Packungen Sogar eine Arztpraxis und eine Physiotherapie gehören zum Haus. So kann es Arrangements wie die „Klietzer Wellnesstage“ anbieten, zu denen Massagen, ge-

Landgasthof & Hotel „Seeblick” Genthiner Straße 9, 39524 Klietz C/5 Tel. +49 39327 93500, Fax 93835 seeblick-klietz@t-online.de www.seeblick-klietz.de

Tipps und Termine E Reisegruppen bis 58 Personen E barrierefreie und baugleiche Zimmer E Gütesiegel „Altmärkisches Kulinarium“ E Spezialität: Wildgerichte, Wild aus eigenem Revier E Jagdzimmer mit Kamin, 40 Personen E Festsaal bis 200 Personen E moderne Seminarräume E Malerisches Havelberg, BismarckDorf Schönhausen E Fahrradverleih, Sauna, Bowlingbahn E Jagdmöglichkeiten auf Rot- und Mufelwild E Angelplätze ringsum

Im Quappenwinkel ins Netz gegangen Angelpunkt für Feinschmecker: Die Fischerstube in Warnau

Frisch vor der Haustür gefischt Ein Fisch als Wetterfahne weist den Weg. Und ein Schornstein mit der Auf-

er die Schuppentiere für die Küche von Ehefrau Marita heran. Ein Kaventsmann im Gastraum erinnert an den viel zu früh verstorbenen Fischer: In stolzer Länge von 2,20 Metern prangt dort ein präparierter Riesenwels. Der Senior hatte ihn am 13. Mai 1994 gefangen. schrift „Fischerstube“ symbolisiert: Hier wird selbst geräuchert, frischer geht es kaum. Denn die Fische werden vor der Haustür in der Havel und ihren Seitengewässern gefangen. Den Grundstein dafür legte Vater Siegfried Schulze. Als Fischer in vierter Generation schaffte

Jurist auf Fischzug Nicht zuletzt die Bitten der Stammkunden bewogen die Schulzes, nach dem Tod des Meisters nicht aufzugeben. Tochter Sabine trat in die Fußstapfen der Mutter und brachte als international erfahrene Hotelbetriebswirtin frische Ideen ein. Um die frischen Fische kümmert sich nun ihr Mann Sven Ahlendorf. Er traf eine schwerwiegende Entscheidung und hängte seinen Job als Wirtschaftsjurist an den Nagel, schulte zum Fischermeister um. Fast täglich tuckert der junge Fischer mit dem Boot zu den Reusen im

wildromantischen Quappenwinkel. „Ich kann mir nichts Schöneres mehr vorstellen“, sagt der junge Mann. Besucher der Fischerstube spüren es: Hier ist eine ganze Familie mit Liebe bei der Sache. Nicht von ungefähr wurde das Haus mit dem Qualitätssymbol „Altmärker Kulinarium“ ausgezeichnet. Aus der Karte: • Pikantes Zanderfilet nach Omas Rezept • Sauer eingelegte Plötzen • Bunter Fischteller aus dem Quappenwinkel • Hechtfilet im Bierteig • Aal in Aspik • Wels auf Blattspinat Tipps E Komfortable Ferienwohnung E Havelradweg und Altmarkrundkurs vor dem Haus E Auenpfad entlang der Havelarme E Feierlichkeiten bis zu 90 Personen Fischerstube Warnau Inh. Sabine Schulze Havelweg 7 39539 Havelberg OT Warnau B/6 Tel. +49 39382 7377, Fax 41842 fischerstube@web.de www.fischerstube-warnau.de

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Wer dieses Restaurant am Havelradweg entdeckt, hat einen großen Fisch an Land gezogen. 1992 wagte die Familie Schulze im Dörfchen Warnau bei Havelberg einen Neuanfang und eröffnete an einem Havelarm ein Spezialitätenrestaurant. Heute ist die gemütliche „Fischerstube“ im sogenannten Quappenwinkel weit und breit der wichtigste Angelpunkt für Fischgenießer. Feinschmecker kommen selbst aus Berlin oder Magdeburg, um Aal, Zander, Hecht, Barsch oder Schlei zu genießen. Im Sommer lassen sie sich auf der sonnigen Terrasse verwöhnen, im Winter knistert im Restaurant der Kamin.

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Hohenberg-Krusemark • Königsmark/Wolterslage

Wovon Pferd und Reiter träumen Hoch zu Ross durch die am dünnsten besiedelte Region Deutschlands organisiert sechstägige Wander- und Trailritte wie die Bauernhoftour oder die Schlössertour. Erfahrene Begleiter führen die Reiter zu mancher Sehenswürdigkeit. Oder Sie reiten mal aufs Geratewohl. In Sachsen-Anhalt dürfen Reiter ungestraft auch abseits der ausgewiesenen Wege durch die weite Landschaft streifen – grenzenlos frei auf hohem Ross. Sanfter Dunst liegt kühl über der Wiese. Frühe Sonnenstrahlen lassen die Gräser dampfen. Das Dach des Hofes glänzt noch feucht, als die ersten Reiter das Weite suchen. Ein Stückchen zieht die Schar noch hörbar über das alte Kopfsteinpflaster. Doch schon werden die Tritte leiser. Es geht am Waldrand entlang in Richtung Elbe. Die Reiter haben heute einen sagenhaften Weg eingeschlagen. Er führt zu Orten, an denen Schauerliches und Wundersames passiert sein soll. „Alte Sagen auf neuen Pfaden“ ist eines der speziellen Angebote, mit denen der Verein Sternreiten aufwartet. Er hat die Wege ausgeschildert, Faltblätter und

Interessenverein „Sternreiten in der Altmark“ e.V. Hauptstraße 46 B/5 39596 Hohenberg-Krusemark Tel. +49 39394 81339, Fax 81312 sternreiten-altmark@web.de www.altmark-reiten.de Karten entworfen, die zu „Goliaths Grab“ oder zum „Mittelpunkt der Welt“ führen. Die ganze Altmark ist eine Ranch Auch auf den Reiterurlaub nach Lust und Laune ist alles vorbereitet. Mehr als 30 Reiterhöfe, Pensionen, Landhotels und Schlösser mit Gastpferdeboxen la-

den ein. Einige davon wenden sich speziell an Familien und bieten Kinder-Reitferien an. 200 Routen bilden ein in Mitteleuropa einzigartiges Reitwegenetz von mehr als 1.600 Kilometer Länge. Furten durch Flüsse wurden angelegt, 53 Schutzhütten aufgestellt. Wer eine der am dünnsten besiedelten Gegenden Deutschlands nicht auf eigene Faust erkunden möchte: Der Verein

Ankommen und Natur genießen „Menners Landhaus“ garantiert stressfreie Auszeit nen sich dieses Erlebnis. Zu jeder Jahreszeit laden fünf moderne Holzblockhäuser ein. Auf der Streuobstwiese und unter alten Bäumen können sich die Kinder ungestört tummeln. Man trifft sich bei Kaffee und Kuchen oder feiert ein unvergessliches FamiliWiesen, weite Kornfelder und freier enfest. Paare genießen ihre Zweisamkeit. „Das ist erholsamer als zwei Wochen Blick bis zum Horizont: In „Menner’s Landhaus“ ist der Alltag weit weg. Wer Spanien“, schrieb ein Besucher ins Gäsüber die kleine Brücke fährt, spürt es so- tebuch von Friederike und Winfried fort: Hier geht es nur um eins – Urlaub Menner. 2005 hatte sich die aus Bayern stamim besten Sinne. Naturliebhaber, Radfahrer, Reiter, Wanderer oder Familien gön- mende Familie in diesen Flecken ver-

liebt. Sie verwandelte das große Grundstück in ein Paradies. Eine rustikale Landhaus-Stube auch für große Gesellschaften kam hinzu, so dass auch Einkehrer bewirtet werden können. Ein bisschen Berghütten-Charakter haben sich die Menners damit bewahrt. Aber sonst sind sie glückliche Altmärker. Tipps E Leihfahrräder für Elberadweg und Altmarkrundkurs E Pensionsbetreuung für Urlauberpferde E Reitanlage, Reitplatz, Ausritte, Kutschfahrten E Biergarten mit herzhaften Spezialitäten E Saunablockhaus mit skandinavischer Badetonne

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Menners Landhaus Wolterslage Friederike & Winfried Menner Lindenstraße 32a B/4 39606 Königsmark/Wolterslage Tel. +49 39390 91756, Fax 91757 info@menners.de www.menners.de

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Die Altmark


Büttnershof • Beuster

Überraschung am Elberadweg Das Gutshaus Büttnershof: Komfort in historischem Herrenhaus Ein stattliches FachwerkDenkmal mitten im Grünen. Über das Pflaster spaziert ein stolzer Pfau. Wilder Wein umrankt die Fassade. Dahinter moderner Komfort in einem behaglichen Hotel. Der Büttnershof bei Iden ist eine der großen Überraschungen am Elberadweg. Der über 250 Jahre alte Herrensitz liegt in einer wunderbar erholsamen Landschaft. Sie ist auf den ersten Blick unspektakulär. Auf den zweiten entdecken wir gerade darin den Reiz. Die Ankunft nach einer Tagestour entlang der Elbe, die erste Erfrischung im Biergarten, ein Spaziergang im uralten Park oder der Grillabend mit Nachtigallkonzert werden zu Höhepunkten der Reise.

Für Radler und Reiter Hotelier Bernd Prüfert gibt seinen Gästen persönlich Geheimtipps, wo die schönsten Erlebnisse im Elbe-Biosphärenreservat möglich sind. Er kennt die Biberburgen, die winterlichen Treffpunkte dutzender Rehe, die Sandstrände an der Elbe oder den Blütenteppich aus Seerosen. Das trifft den Nerv der Urlauber. Wer aus der Ferne mit dem Auto anreist, kann sich im Büttnershof auch ein Fahrrad ausleihen. Ebenso willkommen sind die Reiter. Für die Tiere hat das Landhotel einen eigenen Stall. Auch sie sollen sich bestens erholen. Tipps E Flohmarkt im Park: Ab April immer am ersten Sonntag des Monats E Wandmalerei im Restaurant, Saal und W.-Busch-Zimmer E 6,5 Hektar Parkanlage mit Volieren, Streichelzoo und Spielplatz E „Radlerfreundliche Unterkunft“, Fahrradausleihe E Ideal für Familienfeiern

Ringsum warten Tiergehege und Volieren, ein Streichelzoo und ein Spielplatz. Nach Absprache dürfen die Gäste beim Rundgang auch mal einen Blick in den restaurierten Eiskeller vom Alle sind Hofadel Büttnershof werfen. Er Inhaber Bernd Prüfert und seine Mitstammt aus Zeiten, in denen Ausflüge streiter haben 1992 damit begonnen, noch Eisschollen aus der Elbe E Mit der Gierfähre über die Elbe – leidem einstigen Adelssitz neues Leben als die Vorräte kühlten. gediegenes Gasthaus und Landhotel einse und (ent)spannend zuhauchen. Inzwischen ist der restaurierE Kirchturmbaustelle in Sandau: Neu Neue Hochzeitssuite te Büttnershof eine der beliebtesten aus einer Ruine Nach einem erlebnisreiAdressen für den „Hofadel“ von heute. E Romantisches Werben, Domstadt chen Tag finden die Gäste in Der Elberadweg führt vor der Tür vorHavelberg, Hansestadt Seehausen komfortablen Doppelzimbei. An manchen Tagen gleicht der Biermern und Ferienwohnungen garten neben der alten Dreschmaschine ihre ungestörte Ruhe. Mandeshalb einem internationalen Radler- Gäste vor dem Sommerpavillon (Biergarten) che nutzen auch die Möglichtreff. Der Koch verwöhnt seine Gäste mit keit, im Park ihr Wohnmobil einem „Radlerteller“, mit leichter Bäraufzustellen. Und die jung lauchsuppe oder regionaltypischen SpeiVermählten zieht es in die sen wie Elbelamm. Regelmäßig zieht der neue Hochzeitssuite in der Duft nach frischem Brot und Kuchen aus obersten Etage. Diese mit dem eigenen Backhaus durch den Park. Stilmöbeln eingerichteten Nebenan wird frischer Fisch geräuchert. Gutshaus Büttnershof Räume bieten einen zauber- Dorfstraße 38 Der Büttnershof trägt das Gütesiegel „Althaften Ausblick ins Grün der 39606 Iden / OT Büttnershof B/5 märker Kulinarium“. Parkbäume. Im Herbst zieTel. +49 39390 81046 + 81840 hen Tausende Wildgänse Spielhaus für Kinder Fax +49 39390 81846 und Kraniche über das Dach info@gutshaus-buettnershof.de Während die großen Gäste im Reshinweg. taurant entspannen, können die Kinder Uralte Eichen umrahmen die Hochzeit im Grünen www.gutshaus-buettnershof.de

Nur einen Steinwurf hinterm Elbedeich kümmern sich Kerstin und Axel Schuster in Beuster um eine der letzten großen Schäfereien weit und breit. Ihre Tiere gedeihen artgerecht in der Aue. Eiligen „Passanten“ vom Elberadweg wird unbedingt zum Zwischenstopp geraten. Der Bauernhof hat einen gemütlichen Hofladen und ein Cafe, in dem es Lamm-

Schäfchen zählen bei Schusters fleisch, selbst gebackenen Kuchen sowie Spezialitäten sowie kuschelige Dinge aus Schaffell gibt (Do. 14-18, Fr. 10-18 Uhr, Sa. und So. 14-18 Uhr). Eine Pension mit zwei Schlafzimmern für vier Personen betreiben die Schusters nebenan.

Tipps E Himmelfahrt: Lammessen E St. Nikolaus: Eine der ältesten romanischen Kirchen überhaupt E Blaulichtmuseum: Technik vom Sankra bis zum Raketenträger Neuland-Schäferei Schuster Ostorfer Str. 2, 39615 Beuster A/4 Tel. +49 39397 365, Fax 97414 AuK.Schuster@t-online.de www.schaeferei-schuster.de

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Beuster ist ein Geheimtipp am Elberadweg

eines der größten Spielhäuser der Altmark erobern. Es wurde unter alten Eichen nur für sie errichtet – ein maßstabsgerechter Nachbau des Gutshauses.


Die Eiszeit brachte das Material heran, und die einfallsreichen Altmärker errichteten damit Feldsteinkirchen. Rund 200 dieser robusten und romantischen Sakralbauten sind heute ein Schatz der Altmark. In dieser Fülle und Ursprünglichkeit gibt es sie in Europa kaum noch einmal. Die Bürger lassen sich viel einfallen, um ihre Dorfkirchen zu pflegen und zu präsentieren. Die Europäische Union hilft ihnen dabei. So sind die Kirchturmspitzen inzwischen auch Wegweiser für Reisende, die die Kulturlandschaft entdecken möchten. Allein der über 500 Kilometer lange Altmarkrundkurs für Radler führt zu Denkmälern der Baukunst und Geschichte. In kleinsten Orten wie Meßdorf sind Dorfkirchen oft die anziehende Überraschung.

Die Altmark ist reich an Kulturdenkmälern

Steinernes Geschichtsbuch Wie eine große Acht zieht sich die „Straße der Romanik“ durch Sachsen-Anhalt. Sie stellt Höhepunkte der mittelalterlichen Architektur vor. Im Norden weist das Symbol des romanischen Rundbogens auf 14 Stationen wie den Havelberger Dom, die Taufkirche Otto von Bismarcks in Schönhausen, die Klosterkirche Diesdorf oder die wehrhafte Feldsteinkirche in Wiepke hin. Überall freuen sich geschulte Führer darauf, das Bauwerk und die Kunst seiner Schöpfer zu erklären. Im Elbedorf Beuster gilt die Stiftskirche St. Nikolaus als eine der ältesten Backsteinkirchen nördlich der Alpen. Der stolze Sakralbau wurde schon 1172 gebaut. Romanische Rundbögen und mächtige Mauern können besonders gut an der Klosterkirche Arendsee bewundert werden. Die Basilika aus Backstein ist eines

Feldsteinkrche in Dahrenstadt

Robust und romantisch – Feldsteinkirchen überall der schönsten Beispiele der mittelalterlichen Baukunst überhaupt. Bezaubernde Anwesen Wer Schlösser und Herrenhäuser sehen möchte: Die Altmark ist reich auch an derart historischen Gebäuden. Viele öffnen sich dem Besucher wie das Neue und das Alte Schloss von Tangerhütte. Weihnachten im Sommer In Döbbelin bei Stendal gibt sich die moderne Adelsfamilie von Bismarck gast-

… und am Ziel ein frisches Bier

freundlich. Unternehmer Alexander von Bismarck präsentiert ein bezauberndes Schloss, das dem berühmtesten Adelsgeschlecht der Altmark seit 19 Generationen gehört. Das Anwesen mit Damwildgatter und Patronatskirche kann nach Anmeldung besichtigt werden. Der Clou: In Döbbelin lädt das ganze Jahr über ein Fachmarkt mit Weihnachtsschmuck zum Staunen und Kaufen ein. Italienischer Stil in Kunrau Schloss Kunrau am Rand des Niede-

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Tipps E Anbindung an den Altmarkrundkurs für Radler E eigene Anlegestelle für „Queen Arendsee” E Badestelle und Spielplatz für Kinder Müller´s Brauhaus & Café Am Waldheim 5 OT Schrampe, 39619 Arendsee B/3 Tel. +49 39384-85460, 0172-4161977 muellers-brauhaus@web.de www.muellers-brauhaus.de

Mehr Informationen: Tourismusverband Altmark e.V. Marktstraße 13 39590 Tangermünde D/5 Tel. +4939322 3460, Fax 43233 info@altmarktourismus.de www.altmarktourismus.de

Action pur in der Natur

brauerei prägen den Gastraum. Wer sich auf einem der Sofas oder auf der Sonnenterrasse niederlässt, kann hausgebackenen Kuchen oder eine herzhafte Stärkung probieren und dabei das Wasserspiel des Sees beobachten. „Immer um den See herum! So kannst Du das neue Schmuckstück nie verfehlen.“ Direkt am westlichen Uferweg um den Arendsee öffnet zur Saison 2012 „Müller´s Brauhaus & Café“. Wanderer und Radler finden in dem urgemütlichen Gasthaus idyllische Ruhe und bekommen als besondere Erfrischung ein hausgemachtes Bier gezapft. Jörg Müller und seine Frau Anja Baars haben die alte „Wanderrast“ neu belebt. Holz, ein rustikaler Ofen und die Schau-

rungsgebietes Drömling im Westen der Altmark bildete einst den architektonischen Mittelpunkt eines großen Gutes. Es wurde im Stil der italienischen Renaissance errichtet.

Nur fünf Minuten vom Arendsee, mitten im Kiefernwald, erwartet das geschulte KiEZ-Team seine Besucher zu Vereinsund Klassenfahrten, zu Familienerholung, Feriencamps oder Projektwochen. Jeder Aufenthalt – immer ein Erlebnis. Denn es gibt im KiEZ viele Spiel- und Sportmöglichkeiten, das nahe Strandbad mit Riesenrutsche und Wasserspielgär-

ten. Dampfer-, Kremserund Kutschfahrten sind ebenso beliebt wie Reitkurse und die spannenden Ausflüge – in die Baumkuchenbäckereioder in den Märchenpark nach Salzwedel, ins Langobardendorf nach Zethlingen, in den Heide-Park Soltau oder zum Serengetipark in Uetze. KiEZ – Kinder- und Jugenderholungszentrum Arendsee/Altmark e.V. Am Lindenpark 4-7 39619 Arendsee/Altmark B/3 Tel. +49 39384 983 -0, Fax 983-27 info@kiez-arendsee.de www.kiez-arendsee.de

Die Altmark


Arendsee • Kläden

Wolfs Prinzip: Genuss & Gastlichkeit Im Ambiencehotel „Zur Wolfsschlucht“ beginnt die Entdeckung der Altmark ist die Maräne eine Einzigartigkeit, die es so nur am Arendsee gibt, denn dieser Fisch braucht sehr tiefes und glasklares Wasser.

Gesund Schlemmen Auf der Wiese zupfen die Gänse in der Morgensonne genüsslich ihre Kräuter. Im Restaurant genießen die Gäste das Frühstück. Neben dem Hotel scharren schon die Pferde mit den Hufen. Bald geht es im Planwagen zur Ausfahrt ins

der Region. Wer das Edelgemüse liebt, kann ein komplettes „Spargel-Spezial“ buchen und sich an den zarten Stangen unbegrenzt laben. Im Frühsommer gehört das Feld den Pfifferlingen. Im Sommer und Herbst zählen dann Pilze, Wild und Fisch zu den Spezialitäten.

Wild-Wechsel und Maränengenuss „Unsere Gäste sollen sich ungestört und wohlfühlen wie zu Hause“, sagt Hotelier Marko Wolf. Herr Wolf und sein Team kümmern sich darum mit Professionalität, Charme und immer frischen Ideen. So wurde jetzt die Karte der Wildgerichte deutlich erweitert. Der „WildWechsel“ etwa wird mit Preiselbeeren und Birnen verfeinert. Auf der Fischkarte

Angebot „6 Diamanten Tage”

Grüne. Wenn die Gesellschaft zurückkehrt, wird sie Küchenchef Maik Herrmann mit einem wunderbaren Mahl verwöhnen. Für ihn sind lukullische Genüsse und gesunde Ernährung kein Widerspruch. Das Restaurant bietet Trennkost ebenso, wie vegetarische oder kräftige einheimische Gerichte. Spargel – weißes Gold der Altmark Ein kulinarischer Kalender lädt zu Spezialitäten der Saison ein. Das neue Jahr beginnt mit Trennkost unter dem Motto „Schlemm-Dich-Fit“. Danach geht es mit frischen süßen Erdbeeren weiter. Ostern wird im Zeichen von Lamm und Fisch stehen. Ab Mai dreht sich alles um Spargel und Rhabarberschorle. Natürlich aus Im Saunahaus in der Therme Bad Wilsnack (Bild rechts) – s. auch S. 39!

Gänsebraten – Feuerwerk der Sinne Von Oktober bis Februar lockt im Wolfshotel der leckere Gänsebraten. Knusprig braun kommen die Tiere aus eigener Aufzucht auf den Tisch. Ein Aaah und Mmmh geht durch den Raum, wenn die Vögel begleitet von einem kleinen Feuerwerk aufgetragen und tranchiert werden. Vorher gibt es Altmärkische Hochzeitssuppe.

Unsere Leistungen: E 5 x Übernachtungen mit reichhaltigem Frühstück E 5 x 3-Gang-Überraschungsmenü bei Kerzenschein E 1 x flambieren wir das Dessert am Tisch für Sie! E Obstkorb auf dem Zimmer E Begrüßungsgetränk „Wolfsblut” Freizeit: E Fahrradnutzung für ArendseeUmrundung E 4 h Thermalbad mit Saunalandschaft in Bad Wilsnack E Besuch der Hansestadt Havelberg: Dom, Museum… EBesuch des Storchendorfes Rühstädt (47 Storchennester) E Besichtigung der Salzwedeler Baumkuchenmanufaktur (außer So.) mit Verkostung und wochentags Schaubacken E Kaiserliche Residenzstadt Tangermünde mit Führung & Snack E Preis p.P. im DZ: 305,50 Euro E Preis p.P. im EZ: 355,50 Euro

Erholung um die „Perle der Altmark“ Der Arendsee ist die beliebteste Badewanne in Sachsen-Anhalt. Seit über 125 Jahren schätzen Sommerfrischler die bis zu 50 Meter tiefe „Perle der Altmark“. Sie wandern, sie erkunden Sehenswürdigkeiten vom romanischen Kloster bis zur ehemaligen innerdeutschen Grenze. In Wolfs Kaminzimmer lässt es sich am Abend trefflich über das Erlebte und weitere Ausflüge plaudern. Die Mitarbeiter warten mit Geheimtipps auf. Sie übernehmen gern die komplette Vorbereitung einer Radtour, einer Führung durch die Hansestadt Salzwedel oder einer Rundfahrt mit dem Schaufelraddampfer. Komplettservice für Gesellschaften Das Hotel verfügt über 47 Betten. Vier Zimmer sind bereits barrierefrei eingerichtet. Romantisch wird es, wenn sich Verliebte ins „Wolfshotel“ zurückziehen. Ihnen bietet das Haus zwei Übernachtungen bei „Kerzenschein und Rosenduft“. Das Hotel richtet Familienfeiern zu jedem Anlass aus. Größeren Gesellschaften unterbreitet das Team individuelle Arrangements. Es übernimmt die komplette Vorbereitung und Organisation, damit sich die Gäste voll und ganz ihrem festlichen Anlass widmen können. Tipps E WLAN-Internet gratis E Kostenfreie Parkplätze E Transfer-Service möglich E Diabetikerservice E Besuch der Salzwedeler Baumkuchen-Manufaktur E rustikales Kaminzimmer E Geschenkgutscheine online E Entspannungsprogramme

E E E E

Ausfahrt mit dem Hundeschlitten Attraktive Pauschalangebote Festsaal bis 120 Personen Behindertengerechte Zimmer

Ambiencehotel „Zur Wolfsschlucht“ Klädener Dorfstraße 10 39619 Arendsee / Kläden B/3 Tel. +49 39384 9820, Fax 98250 B/3 info@wolfshotel.de www.wolfshotel.de

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Was bringt einen Hamburger oder einen Magdeburger dazu, sich ausgerechnet im Dörfchen Kläden einzuquartieren? Das Ambiencehotel „Zur Wolfsschlucht“. Es ist der ideale Ausgangs- und Ruhepunkt für einen gelungenen Altmark-Urlaub. Kläden liegt kaum zwei Kilometer vom beliebten Arendsee entfernt. Das 3-Sterne-Hotel besticht durch familiäre Gastlichkeit mit behaglichen Zimmern und einem gepflegten Restaurant im Landhausstil.


Arendsee

Arend seh! Der Luftkurort mausert sich Die Perle der Altmark erwartet Aktivtouristen und Genießer Es grollte und gluckste – und dann rutschten Gärten mitsamt der Windmühle in die Tiefe. Am 25. November 1685 entstand der heute größte natürliche See Sachsen-Anhalts durch den Einbruch eines unterirdischen Salzstocks. Der Sage nach konnte die Frau von Müller Arend nur noch entsetzt rufen „Arend seh!“. Die Arendseer mögen diese Erklärung ihres Ortsnamens. Verbürgt ist allerdings nur der sogenannte Erdfall. Er brachte den rund 50 Meter tiefen See hervor, der heute als „Perle der Altmark“ und als Lebenselixier der Stadt verehrt wird. Von Angeln bis Heiraten Seit mehr als 125 Jahren zieht der fünfeinhalb Quadratkilometer große Arendsee jene magisch an, die saubere Luft, klares Wasser, intakte Natur und die Beschaulichkeit einer Kleinstadt lieben. Ein großer Campingplatz und eine moderne Mutter-Kind-Kurklinik gehören zu den wichtigsten Adressen. Der See lädt ein

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Einen Katzensprung vom Ufer entfernt empfängt uns ein Reich der Harmonie und Erholung. Leise Musik liegt in der Luft, Männer und Frauen entspannen sich am Wasser, genießen Massagen und Verwöhnbehandlungen. Nein, hier ist nicht die Rede vom legendären Arendseer Naturapostel Gustav Nagel (siehe oben). Er betrieb sein Sonnen- und Brausebad schon vor 100 Jahren. Wer heute am Arendsee kuren möchte, braucht auch keinen Lendenschurz oder „Haare wie Jesus“. Und obendrein scheint im „Haus am See“ die Sonne selbst an trüben Tagen. Dafür sorgt die Gastfreundlichkeit der Familie von Simone Döpelheuer.

Bräunen auf der Freilichtbühne Und der Luftkurort mausert sich weiter, wartet mit immer neuen Angeboten als eines der Wandernester der Altmark auf. Die Seetribüne mit 500 Plätzen wird regelmäßig beim Drachenbootrennen, Freilichtkino oder beim Bootskorso zur Arena. Viele Urlauber nutzen die Stufen auch einfach als Sonnenterrasse über dem Wasser. Treff mit Wanderprediger Ohne eine Wanderung um den See fährt fast niemand wiezum Angeln, Segeln, Baden, der nach Hause. Der knapp Tauchen, Reiten, Wandern Fotograf unbekannt, Quelle: zehn Kilometer lange Rundweg und Radeln. Im Strandbad ist Foto: Eckehard Schwarz, Gustaf-NagelFörderverein, Arendsee führt beim Fischer vorbei, der seidie 72 Meter lange Riesenrutne Spezialitäten serviert. Zum sche die Attraktion. Auf dem Grund des Sees erkunden Sporttaucher Schluss geht es wieder durch die Stadt mit Gaststätten und Cafes sowie einem ein Schiffswrack, während oben das schmucke Schaufelradschiff „Queen Arendsee“ seine Runden zieht. An Bord erfreuen sich die Passagiere am Rundblick und entspannen bei Kaffee und Kuchen. Besonders beliebt ist das Schiff als einziges schwimmendes Standesamt Sachsen-Anhalts.

Tipps E Hotels, Pensionen und Ferienanlagen E Gustav-Nagel-Areal am See E Ausgedehnter FKK-Bereich am See E Sommertheater im Kloster E Exkursion zum „Grünen Band“ E Naturschauspiel Wildgänse (Herbst) E Offene Gärten, Reiterlager, Brieftaubenrennen Tourist-Information Arendsee Töbelmannstraße 1, 39619 Arendsee Tel. +49 39384 27164, Fax 27480 info@luftkurort-arendsee.de B/3 www.stadt-arendsee.eu

Im Haus am See scheint die Sonne auch bei Regen Ältestes Kurhaus am Arendsee wurde familiäre Wellnessfarm stehen 26 Geräte zur Verfügung – darun- warum sie das Gesundheitszentrum ter ein „Ab Coaster” für eine völlig neue „Filou“ getauft hat. Das „Haus am See“ bietet eine VielForm des Bauchmuskeltrainings. Wer die junge Trainerin kennen lernt, versteht, falt kosmetischer Behandlungen und Massagen wie Creme-Ölpackungen oder ein Meersalzpeeling für den ganzen Körper. Je nach Geschmack gibt es Angebote vom Schönheitstag bis zum Wochenschnäppchen. Mit nur 30 Betten bleibt die Atmosphäre überall familiär. Auch in den Zimmern können sich die Gäste am Service eines 4-Sterne Hotels erfreuen.

Filou für Fitness und Wohlbefinden Die Kosmetikermeisterin hat sich dem Ziel verschrieben, in ihrer Wellnessfarm nichts als Wohlbefinden zu vermitteln. Das älteste Kurhaus am Arendsee wurde dafür 2004 saniert und durch einen mo- Ein starkes Team: Simone Döpelheuer dernen Spa- und Kosmetikbereich mit mit Tochter Lisa und Sohn Christian Schwimmbad ergänzt. Weil das so gut angenommen wird, haben die Döpelheuers ihr Reich der Erholung gerade nochmals erweitert. Tochter Lisa ist begeistert. Die Physiotherapeutin kann sich nun in einem hochmodernen Gesundheitszentrum um ihre Gäste kümmern. Im Fitnessraum

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herausragenden Monument an der „Straße der Romanik“: Die spätromanische Klosterkirche (im Bild unten). Nebenan stellt das Heimatmuseum den berühmtesten Bürger Arendsees vor. Der „Wanderprediger, Naturmensch und Tempelwächter“ Gustav Nagel (1874-1952) lebte in seinem „Paradiesesgarten“ am Ufer des Sees. Das Museum erzählt außerdem die Geschichte des Erdfalls von 1685. Es zeigt sogar die vom Grund geborgenen zwei Mühlsteine.

Gourmet-Menü mal selbst gekocht Schließlich fühlt sich die Küche dem Anspruch einer gesunden und genuss-

vollen Lebensweise verpflichtet. Dafür zuständig ist Chefkoch Christian Döpelheuer. Was er bei der österreichischen Star-Köchin Johanna Maier gelernt hat, können die Gäste im Restaurant erfahren. Oder sie besuchen die hauseigene Kochschule. Immer am ersten Sonntag des Monats zeigt der Chefkoch, wie man selbst ein Gourmet-Menü zaubert. Tipps E Wellness-Angebote E Sport- und Fitness-Angebote E Hot-Stone-Massagen E Entschlackungskuren E Aerobic, Zumba, Nordic Walking E Saunen, Liegewiese E Maniküre, Pediküre Wellnessfarm Haus am See Lindenstraße 28, 39619 Arendsee B/3 Tel. +49 39 384 9890, Fax 98928 info@wellnessfarm-arendsee.de www.wellnessfarm-arendsee.de

Die Altmark


Arendsee

Und des Königs Augen zwinkern Im Hotel „Deutsches Haus“ sitzt Friedrich II. mit am Tisch

Die Familie Bannier Gemütlichkeit, Bummeln und Baden Ein ebenso kurzer Weg führt durch einen kleinen Park hinunter zum See. Beim morgendlichen Start müssen wir uns nur entscheiden: Bummeln wir durch die Stadt? Oder über den Hof direkt zur Strandpromenade? Beides ist reizvoll. Eine Runde um den Arendsee (11 km) gehört zu den schönsten Erlebnissen des Urlaubs. Für Radelfreunde führt der Altmark-Rundkurs direkt am Hotel entlang. Wanderer haben direkten Anschluss an das „Wandernest“ Arendsee. Bis zum Museum oder zum Strandbad sind es nur wenige 100 Meter.

Gelobte Kochkünste Aktiv sein, die freie Zeit genießen und Neues erfahren über die Kultur einer Landschaft – das „Deutsche Haus“ ist idealer Ausgangspunkt für all diese Interessen. Gerade wurde es auf 26 Gästezimmer erweitert. „Nebenan in einem Fachwerkhaus haben wir hinter der uralten Fassade elf komfortabel ausgestattete und gemütliche Räume geschaffen“, berichtet Hotelchef Burghard Bannier. Flachbildfernseher und Klimaanlage gehören dort zum Standard. Im gesamten Hotel ist der Anspruch zu spüren, Tradition mit zeitgemäßem Service und Verlässlichkeit zu verbinden. Es ist kein Zufall, dass das Restaurant vom Preußenkönig Friedrich dem Großen überblickt wird. Wenn das geschulte Fachpersonal sanft lächelnd „Maräne aus dem Arendsee“ und andere Köstlichkeiten auftragen, dann scheint selbst der Gebieter auf dem Gemälde entspannt zu zwinkern. Die Kochkünste im „Deutschen Haus“ wurden mehrfach ausgezeichnet. Siebenmal schon haben sich Lehrlinge des Hauses bis zu Deutschen Meisterschaften ihrer Berufsgruppe qualifiziert und so manchen Preis geholt. Der Sohn der Familie hat gerade als Assistent-Hotelmanager in einem 5-Sterne-Hotel in der

südafrikanischen Metropole Kapstadt gearbeitet. Sonntagsbrunch mit Dreschmaschine Von Oktober bis April lädt das Flair Hotel „Deutsche Haus“ sonntags zum Brunch ein. Die kulinarischen Verlockungen lassen sich ideal mit Spaziergängen am See oder einem Bummel durch die teils geöffneten Geschäfte kombinieren. Und auch hier hat das Hotel Pfiffiges zu bieten: Ein alter Stall auf dem Hof wurde als Festscheune und Museum eingerichtet. Es zeigt Dinge wie Dreschmaschine und Hundewagen, Butterfass und Schraubzwinge. Wenn Großeltern hier mit den Enkeln eintauchen, vergeht die Zeit wie im Fluge. Der „Brunch mit Dreschmaschine“ ist zur Institution geworden. Gänsehaut bei der Gänsewanderung Ab September beginnt am Arendsee ein einzigartiges Naturschauspiel. Dann rasten hier bis zu 70 000 nordische Wildgänse. Abends fliegen sie in keilförmigen Trupps ein, übernachten auf dem Wasser und erheben sich am Morgen mit lautem Schnattern wieder in die Lüfte. „Du bekommst Gänsehaut beim Anblick dieser Szenen“, verspricht Hotelchef Bannier.

Damit seine Gäste daran teilhaben können, hat er ein spezielles Reiseangebot mit zwei Übernachtungen entworfen. Ein Naturschutzexperte begleitet die Besucher bei der „Gänsewanderung“, während die Küche leckeren Gänsebraten vorbereitet.

Wer Tieren am See besonders nahe kommen will, sollte die finnische Sauna am Ufer besuchen. Es kann passieren, dass ein neugieriger Schwan durch das Fenster lugt, während man drinnen bei 90 Grad schwitzt. Tipps E Fahrstuhl und behindertengerechte Zimmer E Fitnessraum, Massagen E Spezielle Angebote für Radler E Rundreise zu anderen Altmark-Hotels E Sonnenterrasse E Hauseigenes Seegrundstück E Restaurantplätze bis 160 Personen E Festscheune bis 200 Personen Flair Hotel Deutsches Haus Familie Bannier Friedensstraße 89 und 91 39619 Arendsee/Altmark B/3 Tel. +49 39384 2500 oder 9730 Fax +49 39384 21771 info@dh-arendsee.de www.dh-arendsee.de

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Mitten in der Stadt ein Tor zur Idylle. Am Flair Hotel „Deutsches Haus“ in Arendsee darf man das wörtlich nehmen. Weit offen ist die Einfahrt neben dem ehrwürdigen Fachwerkhaus. Ein paar Schritte genügen und wir entkommen dem liebenswerten Kleinstadt-Trubel. Für eine besinnliche Kaffeepause, für ein gepflegtes Essen oder für erholsame Urlaubstage: „Herzlich Willkommen“ lautet das Credo der Hoteliersfamilie Bannier. Sie pflegt eine 150-jährige Tradition des Hauses, das den Arendsee – die „Perle der Altmark“ – ziert.

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Auf hanseatischen Spuren Als „Altmärkischer Hansebund“ laden die Städte heute Touristen ein. Kundige Begleiter in historischem Kostüm öffnen den Blick für Details. Wer sich auf die Hansewege begibt, wird die Region kennen lernen, wie es „normale“ Reisende kaum erleben würden. Der Tourismusverband hält Informationsmaterial für die Auswahl der richtigen Strecke bereit. Nach historischem Vorbild wurden historische belegte Routen wie der „Bierweg“, der „4-Flüsse-Weg“ über Tanger, Uchte, Biese und Elbe oder der „Räuberweg“ von Tangermünde über Gardelegen nach Braunschweig wieder entdeckt.

Acht stolze Hansestädte laden zur Entdeckungsreise ein

Kaufmannshäuser in der Salzwedewler Altstadt

Als liberal und weltoffen galten sie, die Kaufleute der Hanse. Sie schickten Salz, Getreide oder Pech auf die Reise und brachten ihre Städte zur Blüte. Schon 1263 wurde Salzwedel Mitglied der „Gotländischen Gesellschaft“, die als

Wurzel der Hanse gilt. Später gehörten bis zu 200 Städte Nordeuropas zum Hansebund, um sich im Fernhandel zu unterstützen. Kontore im Binnenland wie Salzwedel, Stendal, Tangermünde, Seehausen, Werben, Osterburg und Garde-

legen sowie in Havelberg waren mittendrin. Bauwerke aus der Zeit künden bis heute vom Reichtum der Kaufleute. Kaum eine andere Region in Deutschland hatte so viele Hansestädte auf engstem Raum wie die Altmark.

Mehr Informationen: Tourismusverband Altmark e.V. Marktstraße 13, 39590 Tangermünde Tel. +49 39322 3460, Fax 43233 D/5 info@altmarktourismus.de www.altmarktourismus.de

Das gemütlichste Postamt der Stadt Hotel & Restaurant „Zur Post” in Salzwedel: Modern hinter Fachwerk

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Der alte Postmeister von Salzwedel hatte ein Gespür für schöne Plätze. Wo er über das Privileg des Postbetriebes herrschte, haben heute Touristen das Privileg, mitten in der Stadt angenehm zu wohnen. Das Hotel „Zur Post“ findet sich am Eingang eines historischen Viertels.

Vor mehr als 500 Jahren pulsierte hier das hanseatische Leben. Im Binnenhafen am Zusammenfluss von Jeetze und Dumme herrschte reges Treiben.

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Wohnen im „Hafenviertel“ Der junge Gastronom und Küchenmeister Martin Wullschläger (im Bild links) fühlt sich der Tradition dieses Winkels verpflichtet. Der Fachwerkbau im Zentrum aus dem Jahre 1712 wurde deshalb zurückhaltend restauriert und als gastliches Stadthotel „Zur Post“ eröffnet. Es bietet modern ausgestattete Zimmer in gemütlich-rustikalem Flair. Selbst die Speisekarte nimmt Bezug auf die Geschichte. So lädt das auf eine moderne deutsche Küche spezialisierte Restaurant zum „Ro-

der alte Speicher. Das urige Gebäude wurde zum Festsaal für bis zu 180 Gäste.

manik-Teller“ ein. Angestoßen wird mit einem hauseigenen Hanse-Hof-Kräuter. Dieser würzige Tropfen ist eine Referenz an den unter Denkmalschutz stehenden „Packhof“ gegenüber. Auch dort können Hotelgäste vortrefflich residieren. Die Zimmer haben Namen Altmärkischer Hansestädte bekommen. Der Clou ist

Fahrrad, Bus und Eisenbahn Die Gäste kommen mit dem Auto oder mit dem Zug, denn der Bahnhof ist nur 400 Meter entfernt. Mehr und mehr machen hier Radler auf den Spuren des Altmark-Rundkurses Station, um sich von der Fahrt zu erholen und ein sicheres Nachtlager für Mensch und „Drahtesel“ zu finden. Und selbst Busgesellschaften sind in der „Post“ bestens aufgehoben. Tipp: E Komplettservice für große Feiern im rustikalen Saal E Kostenlos WLAN im Restaurant und auf den Zimmern E Besonders ruhige und idyllische Lage im Hansehof E Gesicherter Parkplatz, auch für Räder E Baumkuchen-Schaubacken im Café Kruse Hotel & Restaurant „Zur Post” Breite Str. 39, 29410 Salzwedel B/2 Tel. +49 3901 422034, Fax 305754 www.post-saw.de, mail@post-saw.de

Die Altmark


Hansestadt Salzwedel

Nimm Dir nur Zeit für diese Stadt Salzwedel besticht mit einem Stadtensemble des Mittelalters und schönen Dörfern ringsum Man kann das „Grüne Band“ zu Fuß und per Fahrrad erkunden. Am Vier-Länder-Grenzradweg erinnern Informationspunkte an die Geschichte der Teilung. So sind von Dörfern wie Jahrsau und Groß Grabenstadt nur Ruinen geblieben. Wegen der Nähe zur Grenze waren ihre Bewohner zwangsumgesiedelt worden.

Schon die Silhouette der stattlichen Türme fasziniert. Aus der Ferne fällt auf, dass der Marienkirchturm beachtliche Schlagseite hat. Der Sage nach ist ein Riese daran schuld. Er hatte aus Neid einen mächtigen Stein auf das imposante Bauwerk geworfen, so dass sich der Turm neigte. Zwar ließen die Bürger dieses hoch aufragende Wahrzeichen vor wenigen Jahren sanieren, aber die Neigung blieb (zum Glück) erhalten.

Moor und Erlenbruch Durch den Stadtforst Salzwedel, einem ausgedehnten Erlenbruchwald, führt ein Holzbohlenweg. Im Cheiner Torfmoor sind es blühende, orchideenreiche Feuchtwiesen, an den Brietzer Teichen und Stapelteichen offene Wasserflächen, die vielfältige Naturerlebnisse ermöglichen. Der Riese will den Marienturm zum Einsturz bringen – so sieht es Künstlerin Lucie Löwe

Mittendrin ist der Rathausturm (im Bild oben) der beste Ausgangspunkt für einen Streifzug durch Salzwedel. Zu seinen Füßen gibt es Tipps in der Tourist-Information und die Einladung zur Stadtführung. Von der Aussichtsplattform aus ist gut zu erkennen, dass Salzwedel lange ein „Doppelleben“ führte und aus zwei selbstständigen Städten bestand. Erst 1713 wurden die Alte Stadt im Umfeld der Burg und die Neue Stadt auf königlichen Befehl hin vereint.

Modernes Hotel für Salzwedel-Liebhaber Baumkuchen genießen, die Backsteingotik erleben, im Märchenpark träumen: Das Salzwedeler Hotel & Restaurant Siebeneichen freut sich über Gäste, die ihren Urlaub mit kleinen Ausflügen und großen Entdeckungen bereichern. Das moderne Haus am Rande der Stadt wurde 1992 erbaut. Es hat zwölf behagliche Zimmer und ein Restaurant für bis zu 50 Gäste.

„Grünes Band“ erkunden Vor den Toren ist das einstige Grenzgebiet zwischen Ost und West zum Denkmal deutscher Zeitgeschichte geworden. Die Stadt und die Umweltorganisation BUND haben den früheren Grenzstreifen als Biotopverbund und als Lebenslinie erschlossen. Geschichte auf Schritt und Tritt Von 1263 bis 1518 gehörte Salzwedel zur Hanse. Sogar über das Flüsschen Jeetze wurden Leinen und Tuche in alle Welt geliefert. Kanäle, Höfe und historische Stadttore sowie monumentale Backsteinkirchen erinnern an diese Blütezeit. Überhaupt ist Salzwedel eine Fundgrube für Freunde der Ensemble um die Alte Lateinschule

Ganz in Familie im Siebeneichen Bekannt ist das familiengeführte Haus für seine persönliche Atmosphäre. Eltern und Kinder wissen das zu schätzen. „Die Kleinen sind bei uns die Größten“, umschreibt es Hotelchefin Annette Wnuck von Lipinski. So gibt es eine eigene

Menükarte für Kinder und drinnen wie draußen viel Gelegenheiten zum Spielen. Tipps: E großzügige Terrasse E Spielplatz, Spielzeug und Kaufladen für Kinder Hotel „Siebeneichen” Kastanienweg 3, 29410 Salzwedel B/2 Tel. +49 3901 35030, Fax 35032 rezeption@hotel-siebeneichen.de www.hotel-siebeneichen.de

Beschauliche Dörfer Eine Tour durch die Ortsteile kann zur Entdeckungsreise werden. Tylsen liegt zwischen Wäldern und Wiesen. Ein Hei-

matverein hat dazu beigetragen, dass der Ort im Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“ 2011 Sieger wurde. Die historische Struktur des Dorfes und die überwucherte Ruine des Schlosses (im Bild oben) lassen das Herz jedes Hobbyfotografen höher schlagen. Osterwohle wartet mit einer einzigartigen Kirche auf. Sie gilt als Musterbeispiel für den Manierismus zwischen Renaissance und Barock. Überprächtige Schnitzarbeiten und gekünstelte Ornamente erinnern an Bilder aus einem Märchenbuch. Tipps: E Salzwedeler Märchenpark (s. S. 36) E Baumkuchen-Führungen mit Schaubacken (s. S. 40) E Kanuvergnügen auf der Jeetze Tourist-Information Salzwedel Neuperverstraße 29 29410 Hansestadt Salzwedel B/2 Tel. +49 3901 19433 o. 422438 Fax +49 3901 31077 information@kultour-saw.de www.salzwedel.de, www.kultour-saw.de Mai-Oktober: Samstag Stadtführungen ohne Voranmeldung (14 Uhr) sowie Fahrradvermietung

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Baukunst. Über 700 Fachwerkgebäude prägen diese Perlen an der Deutschen Fachwerkstraße.


Radwege durch die Altmark

Tolle Pfade für die Wade Entspannen und die Altmark auf zwei Rädern erfahren Das Grüne Band für Radler Im Norden können Radfahrer entlang des Grünen Bandes so unmittelbar wie nirgends die Geschichte der innerdeutschen Teilung erleben. Wo einst Grenzposten patrouillierten und alles waffenstarrend abgeschirmt war, bietet der Vier-Länder-Grenzradweg eine interessante Mischung aus Information, Erinnerung und Naturerlebnis.

Kirchturmspitzen sind für Altmarkradler eine gute Orientierung. Irgendwo am Horizont zeigt immer ein Türmchen freundlich die Richtung an. Hinzu kommen Tausende Wegweiser, die das Netz der Radwege ordnen. Unbekümmert am Grünen Band einstiger Grenzanlagen entlang rollen, die Elbe auf zwei Rädern begleiten, in romantischen Dörfern eine Fotopause einlegen oder im Havelland den Kranich beobachten: Wer Sachsen-Anhalts Norden mit dem Fahrrad durchstreift, wird Erholung finden, seine Waden auf flachen Strecken sanft trainieren und viel entdecken.

Wer radelt, rostet nicht Allein auf dem Elberadweg im Landkreis Stendal kann man 110 Kilometer Strecke unter die Reifen nehmen. Die Route mit dem blauen ist der beliebteste Fernradweg in Deutschland. Er schlängelt sich sogar zu beiden Seiten des Stromes und bringt Touristen aus Nord und Süd heran. Manche strampeln durch bis Dresden oder Hamburg. Andere nehmen sich Zeit, um etwa das Storchendorf Wahrenberg, das Deichdorf Beuster, das Hansestädtchen Werben oder Tangermünde genießen zu können.

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Altmarkrundkurs Viele Elberadler verlassen die Hauptstrecke in Havelberg oder Ferchland/ Grieben, um über den Altmark-Rundkurs in neue Regionen vorzustoßen. Er führt durch Hansestädte wie Tangermünde, Gardelegen, Salzwedel oder Stendal und stattet selbst kleinsten Städten wie Arneburg und Seehausen oder Dörfern mit Feldsteinkirchen und Herrenhäusern einen Besuch ab. Um die Planung zu erleichtern, hat der Tourismusverband zehn Tourempfehlungen herausgebracht. Der Altmarkrundkurs ist mit 500 Kilometern einer der längsten Rad-Rundwege in Deutschland. Havel-Radweg wird Tor zur Buga Die Verbindung zwischen dem Elberadweg und dem neuen Havel-Radweg

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nach Berlin wird in Havelberg geknüpft. Die Strecke führt in das verträumte Dörfchen Garz, nach Warnau mit der Gaststätte „Fischerstube“ und in den Erholungsort Schollene. Dieser Weg wird systematisch ausgebaut. Zur Bundesgartenschau 2015 zwischen Brandenburg und Havelberg wird er bestimmt den größten Ansturm erleben. Aber schon jetzt gilt die Strecke durch die Flusslandschaft als Geheimtipp. Die Milde-Biese-Tour Diese Süd-Nord-Strecke führt durch das Herz der Altmark als eine Abkürzung innerhalb des Altmarkrundkurses. Die 80 Kilometer beginnen bei Letzlingen mit der Quelle des Flüsschens Milde und geleiten die Radler über die Bier- und Hansestadt Gardelegen und den Erholungsort Kalbe bis an den Arendsee. An der Strecke liegen das Jagdschloss von Letzlingen, die Reste des Klosters Neuendorf, ausgedehnte Heiden und in ein Vogelparadies von europäischem Rang. Die Mil-

de-Biese-Tour ist noch relativ unbekannt. Wer sie erfahren hat, schwärmt von der Unberührtheit der Landschaft wie von den gemütlichen Städtchen. Nicht von ungefähr verbucht Kalbe auf halbem Weg die größten Zuwächse im AltmarkTourismus.

Täve Schur… … ist der berühmteste der Radfahrer auf dem Elberadweg. Der mehrfache Friedensfahrtgewinner und zweifache Straßenradweltmeister nennt die Strecke ein „Eldorado für Radtouren, in dem sich Wasser, Wald und Wiesen mit Schauplätzen der Geschichte und idyllisch gelegenen Orten abwechseln“.

Informationen unter: www.elberadweg.de www.altmarkrundkurs.de www.havelradweg.de www.radtouren-sachsen-anhalt.de www.erlebnisgruenesband.de www.altmarktourismus.de L Koordinierungsstelle Elberadweg Sachsen-Anhalt Domplatz 1b 39108 Magdeburg E/4 Tel. +49 391 738790, Fax 738799 radwege@elbe.boerde.heide.de L Koordinierungsstelle Altmarkrundkurs Tourismusverband Altmark Marktstraße 13 39590 Tangermünde D/5 Tel. +49 39322 3460, Fax 43233 tv@altmarktourismus.de L Koordinierungsstelle Havel-Radweg Landkreis Stendal Hospitalstraße 1-2 39576 Stendal C/4 Tel. +49 3931 607949, Fax 607921 Kreisverwaltung@Landkreis-Stendal.de

ADFC-Angebote Tipps E Alle Radtouren des Jahres und Familienveranstaltungen des ADFC e.V. in Sachsen-Anhalt im Internet! Allgemeiner Deutscher FahrradClub (ADFC) Landesverband SachsenAnhalt e.V. Breiter Weg 11a, 39104 Magdeburg, Tel. +49 391 7316645 E/4 www.adfc-sachsen-anhalt.de ADFC Kreisverband Jerichower Land Ralph Köhler, An der Ihle 6 39291 Möckern-Friedensau www.adfc-jerichower-land.de

Die Altmark


Hansestadt Stendal

Wo Altmärker in die Luft gehen Stendaler Flugplatz ist mehr als nur eine Piste

Sportplatz am Himmel Selbst „fliegende Holländer“ kommen mit ihren Segelflugzeugen zu Dutzenden nach Stendal, um sich tagelang intensiv ihrem Hobby hinzugeben. Freundlich unterstützt werden sie von Sportsfreunden des AERO-Clubs Stendal, der auf dem einstigen Militärflugplatz für Leben sorgt. So ist Borstel zur wichtigsten Adresse für Segel-, Motor- und Ultraleichtfreunde im Norden Sachsen-Anhalts geworden. Wen es selbst in die Luft zieht: Eine Flugschule ist angeschlossen.

gen wie Flugtagen, Meisterschaften oder selbst Motorradrennen und Konzerten ein. Wer kein Flugzeug hat, kann einen Rundflug buchen oder eine Maschine chartern. Auch Polizei- und Bundeswehrpiloten, Industrieflieger und Fans des historischen Flugwesens genießen

Flugplatzgesellschaft StendalBorstel mbH C/4 Tel. +49 3931 713279, Fax 796787 Funk +49 177 6431950 flugplatz-stendal@t-online.de www.EDOV.de diese Gastfreundschaft. So stehen an manchen Tagen ultraleichte Maschinen einträchtig neben Jets oder Transportmaschinen. Familienfeier im „Fliegerhorst“ Auf der Sonnenterrasse des Restaurants „Zum Fliegerhorst“ kann sich herrlich entspannen und vom Treiben faszinieren lassen. Und weil selbst die Küche des Hauses ein Begriff ist, landen manche Piloten auch schon mal zu einem Zwischenstopp in Stendal. Andere Gäste finden es reizvoll, im Gasthaus am Rande der Rollbahn eine Familienfeier auszurichten. Mit etwas Glück kann man dabei sogar extrem sportliche Maschinen beobachten, die von hier aus ab und an zu

Spannung am Boden und in der Luft Regelmäßig lädt der Flugplatz zu sportlichen und kulturellen Großveranstaltun-

Calla und Betty im Museum

AERO-Club Stendal e.V. Tel. +49 3931 213726 Gaststätte „Zum Fliegerhorst“ Osterburger Straße/Flugplatz 39567 Stendal Tel. +49 3931 716515 Funk +49 173 3838029 ulli-ulrich@t-online.de www.zumfliegerhorst.de Tipps E Besichtigung des historischen Riesenhangars E Verkehrssicherheitstraining auf der Rollbahn E Geschenkgutscheine für Rundflüge E Ausbildung zum Segelflugpiloten E Seminare bis 40 Personen im „Fliegerhorst“

Ferienmagazin-Leserwettbewerb

Thüringer und Sachsen trafen die Altmark

In Stendal wird die Geschichte der Rinderzucht gezeigt Nicht irgendwo, sondern in der Altmark hat die organisierte Rinderzucht Deutschlands ihre Wiege. Im Elbedorf Fischbeck wurde 1876 die erste Stammzuchtgenossenschaft gegründet. Der Rinderzuchtverband Sachsen-Anhalts sieht sich dieser Tradition verpflichtet. Er hat ein einmaliges Museum zur Geschichte des Berufsstandes geschaffen. Die Schau erinnert etwa an den ersten Verband für das schwarzbunte Tieflandrind im Jahr 1899 sowie an das zu DDRZeiten auferlegte zentrale Zuchtprogramm. Das Museum beschreibt schließlich den enormen Leistungszuwachs der Milchkühe. Gaben sie in den 1980er Jahren durchschnittlich 3.850 Liter Milch, so sind es heute bereits 9.000 Liter. Als Zeugnisse für diesen Höhenflug präsentiert das Museum die präparierten

Spezialflügen über der Colbitz-Letzlinger Heide starten.

Köpfe von Calla, Betty und Wawara. Sie waren die ersten Milchkühe, die außergewöhnliche Leistungen erbracht haben. Eine kleine Sonderschau zeigt die Vielfalt der Ohrmarken und Gerätschaften zum Einziehen der Ohrmarken. Andere Utensilien gewähren Einblick in die Besamungstechnik und in den Handel mit dem Erbgut der Superbullen. Das Museum kann nach Absprache besichtigt werden. Rinderzuchtverband Sachsen-Anhalt Hauptgeschäftsstelle Stendal Bahnhofstraße 32, 39576 Stendal C/4 Tel. +49 3931 69640, Fax 212932 info@rsaeg.de, www.rsaeg.de

Urlaubsbekanntschaft – eine Rinderfamilie

Der Elberadweg sollte es sein. Urlaub auf Rädern von Hamburg nach Dresden. Zwei Thüringer und zwei Sachsen unterwegs in sieben Bundesländern. Und in der Mitte die Altmark. Wie überall ließ sich auch in der altehrwürdigen Stadt Tangermünde problemlos eine schöne Unterkunft finden. Unsere telefonische Anfrage, ob wir denn am Quartier grillen könnten, rief die Rückfrage hervor, ob wir denn auf den Rädern einen Grill dabei hätten. Hatten wir nicht, aber einen netten Berliner, der alles, was zum Grillabend nötig ist, per Auto nach Tangermünde brachte. Dort fanden wir dann den Traumplatz schlechthin: An der Hafenpromenade, unterhalb der Burg mit Blick auf die ruhig dahin fließende Elbe ließ sich ein wunderbarer warmer Sommerabend genießen. Durch unsere etwas außergewöhnliche Aktivität ka-

men wir mit Einheimischen und Gästen gleichermaßen fröhlich ins Gespräch. Das freundliche Bild von Tangermünde wurde am nächsten Tag durch einen Stadtbummel vervollkommnet. Diese kleine schöne Stadt zählte am Ende der Tour zu den zahlreichen guten Erinnerungen. Christine Herold, Sohland/Spree

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Wer fliegen will, braucht Flügel. Oder zumindest professionelle Hilfe. Auf dem Flugplatz Stendal-Borstel kann man sie bekommen. Der Verkehrslandeplatz hat sich zu einem kulturell-sportlichen Zentrum rund um die Fliegerei entwickelt. Hier gibt es unkomplizierten Service und Angebote für Enthusiasten.

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Hochzeitssuppe & Tiegelbraten Möringen bei Stendal. Eine besonders edle und zarte AltmarkSpezialität ist der Salzwedeler Baumkuchen. Dieses Gebäck hat in der Hansestadt große Tradition. Mehrere Unternehmen haben sich auf das Backwerk spezialisiert, das über offenem Feuer wächst. Nährstangen und Garley-Bier Mit Damwildprodukten aus Jarchau, Bratenfleisch und Schinken vom Drömlings-Rind aus Jahrstedt und Bio-Brot aus Apenburg gibt die Altmark weitere lukullische Visitenkarten ab. In Gardelegen wird seit 1314 GarleyBier gebraut. Die Hansestädter feiern ihren Gerstensaft als „die älteste Marke der Welt“. Wer es fruchtiger mag: In Diesdorf stellt Familie Schulz Säfte aus heimischem Obst her. Die besten Tropfen werden in der hauseigenen Brennerei veredelt.

Die Liebe zur Altmark geht durch den Magen Sie ist leicht und klar. Als Bouillon vom Huhn mit Gehacktesklößchen, Eierstich und Spargel führt die „Altmärkische Hochzeitssuppe“ die Bekanntheitsskala der kulinarischen Spezialitäten an. Ihren Ursprung hatte sie als Auftakt des Hochzeitsmenüs. Die Gäste beobachteten genau, wer von den Brautleuten den ersten Löffel zu sich nahm, und sie zogen daraus ihre Schlussfolgerungen. Heute finden die Altmärker ungezählte weitere Gründe, ihren Suppen-Klassiker zu servieren. Gern wird beim Löffeln über Rezepturen philosophiert. Eines ist klar: Möhren oder Erbsen gehören nicht hinein in die Altmärkische Hochzeitssuppe.

Spargel und Baumkuchen Deftig und herzhaft kommt die Grüne-Bohnen-Suppe der Altmark daher. Die Besonderheit: Sie wird mit Eierkuchen serviert. Auch der Altmärkische Tiegelbraten „Dägabroan“ gehört zu den unverwechselbaren Genüssen. Er wird aus Rind- und Hammelfleisch geschmort. Spargel in allen Varianten – die Altmark ist eine Hochburg für das Edelgemüse. In Osterburg wurden Grundlagen für die deutsche Spargelzucht gelegt. Edith Stielow, bietet frische Produkte auf Bis heute kommen Spargelpflanzen aus dem Stendaler Bauernmarkt

Süß und nahrhaft sind die „Tangermünder Nährstangen“. Die Riegel mit einer Schokohülle und einer cremigen Füllung haben schon Generationen begleitet. Kulinarium hilft Feinschmeckern Um Feinschmeckern die Suche nach den besten Genüssen zu erleichtern, hat der Tourismusverband eine Broschüre zusammengestellt. Das „Altmärker Kulinarium“ lädt zu einer Rundreise ein. Es ist zum Qualitätssiegel der altmärkischen Gastronomie und Direktvermarkter geworden. Mehr Informationen: Tourismusverband Altmark e.V. Marktstraße 13, 39590 Tangermünde Tel. +4939322 3460, Fax 43233 D/5 info@altmarktourismus.de www.altmarktourismus.de

So wird’s gemacht: Original Altmärkische Hochzeitssuppe Die traditionelle Hochzeitssuppe besteht aus klarer Hühnerbrühe und einer Einlage aus Spargel, Hackklößchen, Eierstich und gehackter Petersilie. Den Eierstich erhält man, indem man 5 Eier in 1/2 l Milch gibt, mit Salz und Muskat würzt und das Ganze im Wasserbad stocken lässt. Der Eierstich wird dann in kleine Würfel geschnitten und zur Brühe gegeben.

Über Stendal wacht ein stattlicher Roland In der Hansestadt sind Gebäude der Backsteingotik zu entdecken

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Es gibt viele gute Gründe, die Hansestadt Stendal in der Altmark zu besuchen. Als „Herz der Altmark“ ist Stendal wirtschaftliches und kulturelles Zentrum der Region. Bis heute prägt die einmalig schöne Architektur der norddeutschen Backsteingotik das Bild der Stadt. Zahlreiche charakteristische Bauten, darunter das Tangermünder und das Uenglinger Tor, das Rathaus und vier große Hallenkirchen künden eindrucksvoll von ihrer Blütezeit im 15. Jahrhundert. Der Stendaler Roland versinnbildlicht die städtischen Rechte und Freiheiten. Er ist mit einer Gesamthöhe von 7,80 m der drittgrößte in Deutschland. Das Altmärkische Museum im ehemaligen Katharinenklos-

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ter zeigt herausragende Kostbarkeiten zur Geschichte der Stadt und der Region. Stendal ist auch die Geburtsstadt Johann Joachim Winckelmanns, des Begründers der klassischen Archäologie und Kunstgeschichtsschreibung. Seinem Leben und Werk ist eigens ein Museum gewidmet.

Durch die zentrale, verkehrsgünstige Lage bietet sich Stendal als Ausgangspunkt für Erkundungen in der gesamten Altmark an. Kultur- und Naturbegeisterte kommen hier gleichermaßen auf ihre Kosten. Die Feldsteinkirchen, Herrenhäuser, Parks, Naturlehrpfade, Rad- und Wanderwege in einer reizvollen, ursprünglichen Landschaft gelten vielfach noch als Geheimtipp. Tipps und Termine E Ende April: Garten & Ambiente E Anfang Juni: Rolandfest E immer am dritten Advent: Weihnachtsmarkt Tourist-Information Stendal Kornmarkt 8, 39576 Hansestadt Stendal Tel. +49 3931 651190, Fax 651195 C/4 touristinfo@stendal.de www.stendal-tourist.de

Die Altmark


Hansestadt Stendal • Arneburg • Wust-Fischbeck

Vitamine fangen im Apfelland Familienausflug in die Stendaler Obstplantagen entstanden. Hier können die Kunden stöbern, probieren, vergleichen und sich vom Fachpersonal beraten lassen. Dazu gibt es weitere Altmark-Spezialitäten zu kaufen wie Diesdorfer Fruchtsäfte, Honig und in der Saison edlen selbst angebauten Spargel. „Die Direktvermarktung ab Hof wird von Jahr zu Jahr besser angenommen“, freut sich Obstbäuerin Carola Stallbaum. Aus der eigenen Küche und nach Anregungen ihrer Kunden hat sie eine Rezept-Bar eingerichtet. Wer möchte, kann sich dort Tipps mitnehmen etwa für „Stendaler Apfeltörtchen“ oder „Zwiebel-Apfel-Aufstrich“ aus besten Früchten.

In der Hochsaison werden die Plantagen des Stendaler Obstunternehmens Stallbaum zum Wallfahrtsort der Vitaminpilger. Sie kommen teils von weither, um sich frohgemut mit saftigen Kirschen oder knackigen Äpfeln einzudecken. Am Rande der Stadt feiern die Familien ein Fest der frischen Früchte. Es wird gepflückt und geschwatzt, man trifft alte Bekannte, die Kinder verstecken sich hinter den Bäumen oder spucken Kirschkerne um die Wette. Dann wird die Decke fürs Picknick ausgebreitet. Doch der Hunger hält sich in Grenzen. Denn „Selbstpflücken“ bedeutet auch, unbegrenzt naschen zu dürfen.

Äpfel sind die beste Speise, für zu Hause, für die Reise. Und sie munden noch mal so edel – selbst gepflückt mit Kind und Kegel.

Manche Auswärtige übernachten in Stendal und nehmen dann von ihrem Ausflug eine große Portion Vitamine mit nach Hause. Frischer geht es kaum. Und

Aus einer Grenzfeste wurde eine liebenswürdige Stadt

Was im Jahr 925 mit einer Grenzfestung begann, ist heute eine malerische Kleinstadt, deren Besuch zu jedem Altmarkurlaub gehören sollte. Arneburg fasziniert durch seine imposante Lage auf einem Plateau über dem Strom. Die Erbauer errichteten viele Häuser haarscharf an der Steilkante über dem Fluss. Wer durch beschauliche Gassen mit Fachwerkhäusern bis zum Elbhang spaziert, wird mit hübschen Stadtansichten und einem faszinierenden Ausblick über die Auen belohnt. Von der Café-Terrasse auf dem Burgberg aus kann man ihn unbeschwert genießen.

Im Scheunenladen ist immer Ernte Auch außerhalb der Apfelpflücksaison sorgen Carola und Uwe Stallbaum mit ihrem Team dafür, dass es an knackigen Früchten nicht mangelt. Bis zu 400 Tonnen Äpfel verschiedenster Sorten

schlummern im Kühlhaus in Stendal, bis für sie der große Auftritt kommt. Zuvor werden Elstar, Gala, Jonagold und die anderen Sorten vorsichtig sortiert. Eine Maschine mit Glaceehandschuhen und Argusaugen hilft dabei. Gleich nebenan ist in der Osterburger Straße ein gemütlicher Scheunenladen

… und die Elbe liegt uns zu Füßen Gänseliesel und fleißige Fischer grüßen am Wegesrand Hier lassen die Elberadler ihre Beine baumeln und geraten Naturfreunde ins Schwärmen. Im Stadtbild fallen die Kunstwerke auf. Zum Wahrzeichen ist ein origineller Brunnen geworden. Zwei Fischer mit ihrem tropfenden Netz erinnern an Zeiten, in denen Arneburg von der Elbe lebte. An anderer Stelle sitzt Gänselieschen auf einem Stein und spielt Flöte. In der Eingangshalle des Rathauses begrüßt uns ein nachdenklicher Mönch. Das Rathaus mit Jugendstilmotiven ist eine Zierde für das über 1000 Jahre alte Arneburg.

Tipps E St. Georg zählt zu den ältesten Kirchen der Altmark E Ausstellungen in der Kunst- und Kulturscheune E moderner Sportboothafen an der Elbe E „Kleinste Galerie“ seit über 30 Jahren E im Ortsteil Beelitz: „verkehrte“ Kirche mit Turm gen Osten E mit Gierfähre über die Elbe kreuzen E auf dem Auenpfad lässt sich die Natur erkunden E Hotel und mehrere Pensionen für Radler vom Elberadweg Tourismusbüro Arneburg Breite Straße 15 39596 Arneburg C/5 Tel. +49 39321 51817 Fax +49 39321 51818 tourismus@arneburg-goldbeck.de www.stadt-arneburg.de

Stallbaum GbR Scheunenladen Osterburger Straße 63 Scheunenladen Heerener Straße 106 39576 Stendal C/4 Tel. +49 39 31 212789, Fax 81964 Apfelphone: +49 171 3334812 c-stallbaum@t-online.de www.scheunenladen-stendal.de

Jux mit Kuh In Deutschlands erstem Kuhmuseum Es ist an Ulk und Hintergründigem rund um das Hausrind nicht zu überbieten. Ein Rundgang wird zum Fest der guten Laune. An jeder Ecke, hinter jedem Balken blinzelt oder muht uns ein Milchrind an: Aus Stoff als Socke, aus Keramik als Tasse, aus Holz als Stuhl oder aus Plastik als Ku(h)li. Die Vielfalt ist schier grenzenlos und doch wohl sortiert. Alle Kühe folgen einem Drehbuch. Wir treffen sie in der Küche, im Bad, im Büro, im Kinderzimmer… Muuuhseum der Altmark Sommerschulspeicher Am Park 2a, 39524 Wust-Fischbeck D/5 Tel. +49 39323 61014 oder 61523 Öffnungszeiten: Mai-Sept.: Fr.-So. 11-17

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nachhaltiger auch nicht. Schließlich gelangt das Stendaler Obst auf kurzem Wege zu den Genießern. Es muss nicht vom anderen Ende der Welt eingeflogen werden wie viele Produkte in den Supermärkten.

Tipps E Sauerkirschen werden auf Wunsch gewaschen und entsteint E Saisonal hauseigener Spargel E Weihnachtsbäume selber schlagen


Hansestadt Tangermünde

Steinerne Spuren der Hohenzollern Ihre brandenburgische Ära begann vor 600 Jahren in Tangermünde münder Rathauses und der Gefängnisturm sind Werke der Hohenzollern. Und auf der Burg schließlich treffen wir den Kurfürsten höchstpersönlich. 1912 wurde ihm dort ein Denkmal gesetzt – neben Kaiser Karl IV., der einige Jahrzehnte zuvor auf der Burg residiert hatte.

Jubel am Neustädter Tor. Am 11. November 1412 durchreitet ein langer Tross diesen steinernen Zugang zur Stadt – angeführt vom Nürnberger Burggrafen Friedrich. Erwartungsvolle Menschen säumen die Mauer. An der Nicolai-Kirche schwenken sie die Fahne mit dem Brandenburger Adler. Friedrich I. soll Ordnung schaffen So hat sich ein Maler jenen Moment vorgestellt, an dem vor 600 Jahren die 500 Jahre währende Ära der Hohenzollern in der Mark Brandenburg begann. Es war eine Zeit, als in der Mark Räuberei und Gewalt regieren. Deshalb wurde der Nürnberger Burggraf nach Tangermünde geschickt, um als Kurfürst Friedrich I. die landesherrliche Ordnung herzustellen. 14 Jahre residierte er auf der Burg. Seine Kurfürst Friedrich I. auf der Tangermünder Burg. Mit ihm begann vor 600 Jahren die Ära der Hohenzollern in der Mark.

Einzug der Hogenzollern durch das Neustädter Tor Söhne jedoch beendeten das Tangermünder Kapitel. Sie zogen weiter nach Cölln bei Berlin, errichteten das Stadtschloss und regierten die Mark forthin von dort aus.

Schick & gemütlich: Der „Schwarze Adler“

Auftakt am Neustädter Tor Wer sich einer Stadtführung anschließt, kann eintauchen in jene Zeit Brandenburger Geschichte, aus der Preußen hervorging. Der Rundgang startet symbolträchtig am Neustädter Tor. Bis heute prangen hier der Brandenburger und der preußische Adler. Auch der Ziergiebel des Tanger-

Schöne Else und Faule Grete Tangermünde erinnert an die brandenburgischen Wurzeln mit Vorträgen und Ausstellungen über Friedrich I. sowie über die Backsteingotik in der Mark. Sogar die als „Faule Grete“ in die Geschichte eingegangene Kanone wird in einer Sonderschau des Burgmuseums gezeigt. Und wer sich für Friedrichs Frau, die „Schöne Else“, interessiert, wird so einiges erfahren. Zum Beispiel, dass sie oft die Regierungsgeschäfte allein führte, weil ihr Gatte auf Kriegszug unterwegs war. Tangermünder Tourismus-Büro Regine Schönberg Markt 2, 39590 Tangermünde D/5 Tel. +49 39 322 22 393, Fax 22394 buero@tourismus-tangermuende.de www.tourismus-tangermuende.de

Wo einst Reiter und Töpfer wohnten Urlaub im Tangermünder Fachwerk-Viertel

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Tangermündes ältestes Hotel pflegt 380-jährige Tradition Mutig, ehrgeizig und hoffnungsvoll waren sie – die Begründer des „Schwarzen Adlers“ in Tangermünde. Nur wenige Jahre nach dem verheerenden Stadtbrand eröffneten sie 1632 in den Wirren des 30-jährigen Krieges ihr Gasthaus mit Ausspanne. Wo damals Kuriere und Handelsleute Quartier nahmen, erholen sich heute Urlauber. Das komfortable 4Sterne-Haus ist das älteste Hotel im Zentrum der Stadt. Es gibt dem Begriff „Ausspannen“ einen modernen Sinn. Das Ringhotel liegt schräg gegenüber vom Tangermünder Rathaus. Es wurde 1992 modernisiert und erweitert. Bis zum Jahr 2000 entstanden zusätzlich zwei Gartenhäuser und zwei Dependancen mit Stadtcafé, Restaurants und Tagungsräumen. 56 behagliche Zimmer in mehreren Gebäuden bieten beste Möglichkeiten für einen erholsamen Aufent-

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halt. Manches Detail im Hotel erinnert an die lange Geschichte des Hauses. Dennoch ist es mit gediegener Wohnkultur und Service auf der Höhe der Zeit. Tipps P lauschiger Innenhof mit Biergarten P Frühstücksgenuss im Wintergarten P Kutscherstübchen – rustikale Einkehr P gutbürgerliche und saisonale Küche P Rundum-Service für Radurlauber mit Arrangements P Zimmer von Komfort bis Deluxe P Solarium, Sauna, Dampfsauna; nebenan Fitness-Center „Aqua Fun“ P Saal, Gesellschaftsräume für Feiern P kompletter Tagungsservice Ringhotel Schwarzer Adler Tangermünde Lange Straße 52, 39590 Tangermünde Tel. +49 39322 960, Fax 96200 D/5 rezeption@adler-tgm.de www.adler-tgm.de

Hinterhof zur romantischen Sitzecke. Aus der Zeit der berittenen Garnison stammt das gemütliche Reuterhäuschen. Nur ein Katzensprung ist es bis zum Heute werden hier nicht mehr Soldaten berühmten Rathaus. In der Töpferstraße und Pferde, sondern Feriengäste einquarbrannten einst Handwerker zahllose Krü- tiert. Viele reisen mit dem Fahrrad an. Auch dieses Haus bietet trotz seines Alters ge, Teller und Schüsseln. Marlis und Uwe Raasch haben das Töpferhäuschen allen Komfort einer modernen Ferienunaus der ersten Hälfte des 19. Jahrhun- terkunft. In zwei Schlafzimmern können derts in ein beliebtes Ferienhaus verwan- vier Personen wohnen. Der Innenhof lädt delt. Wer kann schon von sich sagen, im zum Sonnenbad oder zum Grillfest ein. Herzen einer der schönsten Städte der Altmark ein ganzes historisches Gebäu- Tipps de zu bewohnen? Das schmucke Fach- P beide Häuser 3-Sterne-klassifiziert werkdenkmal mit Wohn- sowie Schlaf- P Brötchendienst oder Frühstück auf Wunsch zimmer für zwei bis drei Personen fügt sich fast bescheiden in die Häuserzeile P Fahrradständer, Motorradgarage P Babybadewanne, Kinderbett und ein. Bis zur Traufe ist es nur 2,60 Meter Kinderhochstuhl auf Wunsch hoch. Im Inneren besticht es mit Behaglichkeit und einer modernen Ausstattung. Im Sommer wird der klitzekleine Reuterhäuschen Reuterstraße 1-2 Töpferhäuschen Töpferstraße 4 Marlis und Uwe Raasch Lange Fischerstr. 49/50 39590 Tangermünde D/5 Tel. +49 39322 43299 Mobil +49 163 4018450 toepferhaeuschen@aol.de www.toepferhaeuschen.de www.reuterhaeuschen.de

Die Altmark


Hansestadt Tangermünde

Ein Kuhschwanz in Luises Wanne „Exempel“-Schlafstuben sind Sachsen-Anhalts originellstes Hotel Dieses Hotel sucht seinesgleichen. Wer die Nase voll hat von der Eleganz der Kofferbänke, Minibars und Badzellen muss sich in den „Exempel“-Schlafstuben einquartieren. Jedes der 18 Zimmer ist ein Unikat. Und in jedem Raum lebt Tangermünder Geschichte auf. Am Treffpunkt der zwei wichtigsten Straßen im Zentrum Tangermündes hat die Familie Schönwald ein Glanzstück der Erlebnishotellerie geschaffen. Schlummern bei Wallenstein Hinter historischem Fachwerk muss sich der Gast entscheiden. „Welche Ära soll´s denn sein“, wird er an der Rezeption gefragt. Wer „Wallensteins Lager“ bucht, wird herrlich auf Feldbetten aus Weidenholz ruhen. In der „Räuberhöhle derer von Quitzow“ stehen Doppelstockbetten. Die Kleider hängen lässig an einer Ritterrüstung. An die Tangermünder Schokoladenfabrikation erinnern die „Zuckermeyer-Suite“ und das „Prinzessin Feodora Chambré“. Besonders romantisch ist das Messinghimmelbett im „Königin Luise Salon“. Mitten im Raum steht die Wanne. Wer mag, genießt ein Gläschen Sekt beim Bade oder ein „Tangermünder Kuhschwanzbier“. Pfiffige Ideen im ganzen Haus Im „Grete-Minde-Zimmer“ finden sich die Gäste im Jahr 1617 wieder. Schwarze Wände erinnern daran, dass der jungen Frau damals die Schuld für einen verheerenden Stadtbrand in die Schuhe geschoben wurde. Im „Kaiser-Karl-Gemach“ mit Himmelbett ist sein Thron der originellste aller Blickfänge. Die Gestalter waren auch hier nicht gerade zurückhaltend. Bei Bedarf kann das royale Örtchen hinter einem Vorhang verborgen werden. Dennoch ist in allen Zimmern freilich ein modernes Bad vorhanden – nur eben immer im rich-

Originelle Unterkünfte in den „Exempel”-Schlafstuben (oben) – „Königin Luise Salon” (links), „Wallensteins Lager” (unten)

tigen Stil mit glatten Feldsteinen anstatt Fliesen oder warmen Holz- und Lehmwänden anstatt laborweißer Tapeten. Im „Exempel“ geht der Spaß weiter Eine amüsante Schulstunde sollte man sich in den „Exempel“-Gaststuben nicht entgehen lassen. In diesem Haus gegenüber verbinden sich Genuss, Gaudi und Geschichte wie nirgendwo. In dem Fachwerkhaus aus dem 17. Jahrhundert wohnte und lehrte lange Zeit der strenge Kantor. Heute lassen sich in seiner Wohnung in der Wäschekammer oder in der Guten Stube sowie in den Klassenräumen fröhliche Gäste nieder und genießen gutbürgerliche Speisen. Ein Schulheft als Speisekarte empfiehlt in

Schönschrift „Dägabroan und Pferdeäpfel“, „Des Kantors Vesper“ oder „Primanerfrühstück“. Beichten mit Bier in der Zecherei In einem 800 Jahre alten ehemaligen Kirchenbau hat die Familie Schönwald ein weiteres urgemütliches Gasthaus geschaffen. Wer eine besondere Einkehr sucht, kann seine Kneipentour in der „Zecherei St. Nikolai“ fortsetzen. Unter Kreuzgewölbe und Holzbalken sind die Plätze am Kamin begehrt, im Sommer sitzt man auf der Terrasse. Besonders be-

liebt sind mittelalterliche Festgelage mit Musik. Einen Beichtstuhl gibt es auch. Manche verbringen dort den ganzen Abend. Tipps P moderne Gästezimmer in der „Altstadtpension“ gegenüber P Tagungsräume und Parkplatz P kostenloses WLAN P Feuerzangenbowle in den „Exempel“-Gaststuben P eigener Laden „Artificium“ für Kunst, Genuss und schöne Dinge P im Hotel Café-Bistro-Bar mit Stühlen zum Grienen Exempel Schlafstuben Lange Straße 24 39 590 Tangermünde D/5 Tel. +49 39322 7354000, Fax 7354055 hotel@exempel.de www.exempel-schlafstuben.de Exempel Gaststuben Kirchstraße 40 Tel. +49 39322 44899, Fax 22999 info@exempel.de, www.exempel.de Zecherei St. Nikolai Lange Straße Tel. +49 39322 45 719, Fax 22999 info@zecherei.de, www.zecherei.de

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Ausgefallenes Interieur auch in den „Exempel”-Gaststuben (oben und rechts) sowie in der „Zecherei St. Nikolai” mit origineller Speisekarte (Bild ganz rechts)

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Tourismusverband Altmark e.V. MarktstraĂ&#x;e 13, 39590 TangermĂźnde Telefon: +49 39322 3460 / Telefax: +49 39322 43233 info@altmarktourismus.de / www.altmarktourismus.de

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Bunte Geheimtipps für Altmark-Entdecker 1 Poppau Der „Mittelpunkt der Welt“ – zum Beweis ragt ein an Ketten befestigter Findling aus dem Dorfteich. Von hier wurde der Legende nach die Erde vermessen.

MecklenburgVorpommern

Altmark

Berlin Brandenburg

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Sachsen-Anhalt Bad Wilsnack

2 Vienau Die Tieroase – Schlagersänger Friedo Berg hat einen bezaubernden Kleinzoo geschaffen. Heino und Regina Thoß sind Tierpaten. 3 Berge Dorfbäckerei Obara am Elberadweg – Unbedingt Pause einplanen! Streuselschnecken und Kaffee.

ter Agnes. Original Konsum-Ziehharmonika-Kaufhalle

10 Wahrenberg Das Storchendorf Sachsen-Anhalts – Es ähnelt einem Landschaftspark. Viele Häuser als Hochwasserschutz auf Warften gebaut. Familienvergnügen Horste zählen. 11 Käcklitz Wüstung am Elberadweg – Das Dorf ist weg, die Kirche steht noch im Grünen (900 Meter südlich von Sandauerholz). Am Elberadweg eine seltsame Begegnung.

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4 Diesdorf Freilichtmuseum – über 100 Jahre alt. Ein Dorf aus gut zwei Dutzend historischen Bauern- und Landgebäuden sowie fünf Bauerngärten.

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5 Orpensdorf Rokokotraum im Dörfchen – Eine der schönsten Kirchenbauten der Altmark nach der Reformation. 1747 durch Preußens Kriegs- und Domänenrat Diterichs gebaut.

Baben

12 Schönhausen Das Bismarck-Museum – Im Geburtsort Otto von Bismarcks erinnern eine ständige Ausstellung und mehrere Bauwerke an den „Eisernen Kanzler“. Spazieren im Barockpark 13 Beelitz, Nesenitz, Hämerten Tangeln, Staffelde, Wallstawe Storkau Verkehrte Kirchen – Sieben der rund 400 Dorfkirchen in der Altmark sind „verkehrt” herum. Bei ihnen wurde der Turm nicht westlich, sondern im Osten des Langhauses angebaut. Die Gründe werden fast überall anders erläutert. 14 Bertingen Das Tipidorf – auf dem Campingplatz Bertingen können Naturfreunde in Indianerzelten übernachten. Die Anlage wird von der Elbe in drei Himmelsrichtungen umarmt.

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6 Stendal Läutewerk-Garten – Ein pensionierter Ingenieur und Journalist hat eine Sammlung von 22 betriebsfähigen akustischen Signalgeräten der Bahn zusammengetragen.

17 7 Seehausen Turmuhrenmuseum – Eine der größten Sammlungen funktionstüchtiger Turmuhrwerke. Meisterwerke der Mechanik und Präzision.

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8 Kamern Frau Harke Sagenpfad – Eine mystische Wanderstrecke durch Auen und Hügel an der Havel. Begegnung mit der riesenhaften Göttin des Elb-Havel-Winkels.

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9 Beuster Blaulichtmuseum – Tatü-Tata am Elbedeich. Techniksammlung vom PolizeiWartburg bis zur Schwalbe von Schwes-

15 Uetz Der schiefe Kirchturm – Er neigt sich um drei Grad. In seinem Inneren: Ausstellung zum Landschaftsschutzgebiet und Einblicke in die Zeit des russischen Militärflughafens Mahlwinkel. 16 Tangerhütte Buddelschiffmuseum – eine der größten Sammlung meisterhafter Schiffs-Miniaturen. Seeschlacht im Weinballon und Schiffe in Mini-Glühbirnen. 17 Buch Dorf mit Rolandstatue Sehr selten, denn früher hatte Buch Stadtrecht. Er wurde um 1580 aufgestellt. Weitere Angebote in den jeweiligen Tourist-Informationen (s. S. 38)


Hansestadt Tangermünde

Aha-Effekte am Eulenturm Hotel „Alte Brauerei“ lädt zur Zeitreise in die Geschichte ein Otto von Bismarck sowie zu Erinnerungsstätten für die hingerichtete Grete Minde.

Backsteinbögen im Brauhauskeller, eine Scheune voller Kuriositäten, Gemütlichkeit in historischem Umfeld: Ein Besuch im Hotel „Alte Brauerei“ ist reizvoll wie ein Spaziergang durch die Kaiserund Hansestadt. Überall ist spürbar, dass die Gastgeber ihre Faszination für große und kleine Geschichte gern mit Gästen teilen. Wer sich darauf einlässt, erlebt einen Urlaub mit netten Aha-Effekten. Die Stammtisch-Ecke ist mit alten Zeitungsartikeln tapeziert, manches Bier wird aus Krügen getrunken, bis der Schlag der Wanduhr an die späte Stunde erinnert…

Gasthofbrauerei zwischen Türmen Die Schulzes haben einen der letzten Ackerbürger- und Brauereihöfe im Herzen der Stadt als Hotel mit 42 Betten erblühen lassen. Freundlicher Service und der Bezug zur Geschichte geben dem Haus eine Seele. Im Restaurant mit 60 Plätzen finden die Gäste Ruhe und neue Anregungen. Ungeduldig warten Kenner darauf, dass in 150 Jahre altem Gemäuer die „Tangermünder Biermanufaktur“ eröffnet. Einige sind von der Idee so begeistert, dass sie sich Anteile an der Gasthausbrauerei gesichert haben. Sie wird die 1917 erloschene Tangermünder

Museumsscheune mit Erinnerungen Die Attraktion ist das hauseigene Museum „Zeitzeug am Eulenturm“. Tausende Exponate regen zu einer amüsanten Zeitreise durch zwei Jahrhunderte an. Dazu gehören eine Apfelkern-Ausstech-Maschine, eine Campingabteilung aus DDRZeiten sowie die legendären „Vogel-Mopeds“ vom Spatz bis zum Sperber.

Eisern und unschuldig Einfallsreich hat das Hotelteam Reiseangebote zusammengestellt. Als Klassiker erweist sich das Programm „Drei Tage Tangermünde“. Besucher spüren den Wurzeln der Hansestadt nach und genießen eine Schifffahrt auf der Elbe. Wer Radlerlust hat, sollte das gleichnamige Angebot buchen oder sich Biertradition wieder aufleben lassen für die Tour „Der „Eiserne und die Unzwischen der höchsten Kirche der Altmark, dem Steilufer zur Elbe und dem 24 schuldige“ entscheiden. Dieser Kurzurlaub führt per Pedale zum Museum über Meter hohen Eulenturm.

Tanzurlaub in Tangomünde? Showtanz. Nun hat er eine Möglichkeit gefunden, diese Begeisterung für Harmonie und Anmut in elegantem Ambiente weiterzugeben. Im Herbst 2011 hat er im Herzen Tangermündes „Das Tanzhotel“ eröffnet, in dem Paare und Singles aus nah und fern ihre Liebe zum Tanz entdecken, auffrischen oder nach Herzenslust ausleben können.

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Das erste Hotel mit Rhythmus und Grazie Tanzen bringt Lebensfreude im Rhythmus der Musik. Davon ist der Tangermünder Hotelier Sven Oldenburg überzeugt. Seit dem 15. Lebensjahr widmet er sich im Stendaler Tanzzentrum dem

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ten ganz privat für Anfänger oder in großer Formation bei einem bezaubernden Ball. Das 4-Sterne-Tanzhotel bietet die einzigartige Kombination von Tanzschule und Hotelerlebnis in einer geschichtsträchtigen Stadt.

Tanz-Arrangements für jeden Das Team vom “Ringhotel Schwarzer Adler“ übernimmt den Komplettservice. Und es stellt sich auf die Wünsche der Let´s Dance im Tanzhotel Sie kommen an, checken ein und ver- Teilnehmer ein – vom jugendlichen bringen ein paar wunderbar beschwingte Tanzschüler bis zum Hochzeitspaar, das Tage mit ChaCha, Tango, Wiener Walzer seine Gäste mit einer eigenen Choreografie überraschen möchte. Sven Oldenund weiteren Tänzen. Zusammen mit der Diplom-Sportwissenschaftlerin und burg ist begeistert vom Echo. Ein Ehepaar schrieb ihm zum Dank: „Von eheleidenschaftlichen Tanzlehrerin Katrin Lechelt beginnt eine Reise auf dem Par- maligen Tanzmuffeln empfohlen. Wir kett der Lebensfreude – in kleinen Schrit- kommen wieder nach Tangomünde“.

Tipps E Zertifiziertes Radler-Hotel E Stimmungsvoller Weihnachtsmarkt am 2. Adventswochenende E Biergärten hinter Museumsscheune E Wellness-Angebote mit Besuch der Kaisertherme auf der Burg E „Der Ruf der Singschwäne“ – Eine Reise für Naturfreunde E Entenschmaus – mit Tanz, Comedy „Alte Brauerei“ Hotel & Restaurant am Eulenturm Lange Straße 34, 39590 Tangermünde Tel. +49 39322 44145, Fax 72418 D/5 anfrage@hotel-alte-brauerei.de www.hotel-alte-brauerei.de Tipps E Von Grundkurs bis Privatunterricht E auch Discofox, Jive, Foxtrott, Rumba, Salsa und Merengue E Kleider- und Schuhservice E touristisches Rahmenprogramm E Komplett-Arrangement: 5 Tage tanzen und genießen E spezielles Hochzeits-VorbereitungsProgramm

Ringhotel Schwarzer Adler Tangermünde Lange Straße 52, 39590 Tangermünde Tel. +49 39322 960, Fax 96200 info@tanzhotel.net www.tanzhotel.net

Die Altmark


Hansestadt Tangermünde

Streicheleinheiten für Körper und Seele Ringhotel Schloss Tangermünde****S bietet Komfort auf der kaiserlichen Burg Tangermündes höchster Punkt ist auch der krönende Gipfel für seine Besucher. Hier auf der Burg residierten einst Kaiser und Kurfürst. Heute ist das Ringhotel Schloss Tangermünde für jedermann ein Ort der Gastlichkeit und des Komforts. Wer den Torbogen aus Backstein durchschreitet, findet zwischen Kapitelturm, Gefängnisturm, Alter Kanzlei und hohen Bäumen eine Insel der Ruhe. Wehrhafte Mauern schützen diesen Platz. Doch der Burgberg ist keine Festung mehr, sondern ein Fest für Genießer.

Urlaub mit zauberhaftem Ausblick Im Hotel laden 35 gemütliche Zimmer und die Elbsuite zum Ausruhen ein. Der schier unbegrenzte Ausblick über die rund 20 Meter tiefer liegende Elbe und ihre Auen ist das I-Tüpfelchen. Hier lässt es sich träumen. Entsprechend der Jahreszeit gibt sich die Landschaft mal rau, mal sanft – aber immer wohltuend. Getagt wird bei Königin Luise Die Verbindung von Alt und Neu setzt sich im Tagungszentrum fort. Nur einen Katzensprung entfernt hat Familie Busse in einem historischen Gasthof Konferenzräume für bis zu 130 Personen geschaffen. Damit errichtete man der populärsten Frau der preußischen Geschichte ein Denkmal. Königin Luise (1776-1810) wohnte zweimal in diesem Haus. Es trägt den Namen „Tagungszentrum Königin Luise“.

Wellness-Insel „Kaisertherme“ „Große Geschichte und Naturgenuss gehören zu uns wie Service und Streicheleinheiten für Körper und Seele“, sagt Melanie Busse. So wurde das Hotel um die komfortable „Kaisertherme“ erweitert: Ein großzügiger Wellnessbereich mit Schwimmbad, Saunalandschaft und einer herrlichen Liegewiese im Park. In behaglichen Räumen werden Wohlfühlanwendungen von der Kosmetik bis zur Massage, von der Gesichtsbehandlung bis zum Thermal-Körperpeeling angeboten.

sich nach der Radtour mit einem Bier. Andere treffen sich an Stadtmauer, um zu plaudern und den Blick schweifen zu lassen. Am Horizont grüßen die Türme des Klosters Jerichow…

Kaffeegenuss unter alten Bäumen Im romantischen Schlossgarten sind im Sommer die Gartentische begehrt. Man lässt sich im Schatten der Bäume Holunderblütensekt servieren, genießt den hauseigenen Kuchen oder erfrischt

Aus der Geschichte der Tangermünder Burg Entdeckt hat diesen zauberhaften Flecken Kaiser Karl IV. (1316-1378). Er war von der Burg über dem Zusammenfluss von Tanger und Elbe so gefesselt, dass er sie zur seiner Zweitresidenz neben Prag ausbauen ließ. Am 19. November 1412 begann hier die 500 Jahre währende Geschichte der Hohenzollern in Brandenburg. Damals ritt Friedrich I. aus Nürnberg ein, um das Land von Tangermünde aus zu verwalten. 1699 wurde das heutige Hotel vom preußischen König Friedrich I. direkt auf der Stadtmauer errichtet.

Tipps E Heiraten in Tangermünde – Rundumservice E Ball im kaiserlichen Tanzsaal oder im Königin-Luise-Saal E Überraschendes Geburtstags-Arrangement als Geschenk E Entspannung in der Kaisertherme E Historischer Fontanekeller E Lagerfeuerabende im Schlossgarten E Terrassen, Liegewiese, Leihfahrräder, Spielplatz E Konzerte, Kleinkunst vor historischer Kulisse E Tanzabende Ringhotel Schloss Tangermünde****S Auf der Burg, Amt 1 D/5 39590 Tangermünde Tel. +49 39322 7373, Fax 73773 rezeption@schloss-tangermuende.de www.schloss-tangermuende.de

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Rustikal oder exquisit „Ich fühle mich diesem gekrönten Ort verpflichtet“, sagt Hotelchefin Melanie Busse. Die Tangermünderin hat die Rekonstruktion der gesamten Anlage begleitet und daraus ein stilvolles First Class Hotel werden lassen. Nahezu um jeden Stein hat man sich Gedanken gemacht. So gibt die Alte Kanzlei aus dem 14. Jahrhundert Familienfeiern und Bällen den rustikalen Rahmen aus Backstein und Holz. Die Küche des Hauses verwöhnt dabei die Gäste mit Spezialitäten vom Bauernfrühstück bis zum exquisiten Filet Roter Meerbarben auf ZitronengrasSafransauce.


Mehrin

„Wir vermissen eine Schulstunde im Exempel…”

Das Ehepaar Hill aus Oberursel im Taunus entdeckte in einem BaumkuchenPäckchen aus Salzwedel ein Ferienmagazin, plante daraufhin einen Urlaub und reiste zwei Wochen durch die Altmark – begeistert schrieben sie ihre Erlebnisse auf.

FerienmagazinLeserwettbewerb

berte uns derart, dass wir nicht lange überlegten: Unser Sommerurlaub 2011 geht in die Altmark. Wir sind in Stendal, Tangermünde und am Arendsee gewesen. Wir haben in Havelberg an den Elbauen verweilt und in Salzwedel den Ort

Sehr geehrte Damen und Herren, in einer Fernsehsendung wurde im letzten Jahr über die erste Salzwedeler Baumkuchenfabrik berichtet. Dem ersten liebevoll verpackten Baumkuchenpaket, das wir über das Internet nach der Fernsehsendung bestellten, lag das Ferienmagazin „Die Altmark” bei. Das sehr professionell (wir sind der Ansicht, dass es hervorragend gestaltet ist) aufgemachte Ferienmagazin verzau-

Gudrun und Christopher Hill während einer „Schulstunde” in den ExempelGaststuben (oben) und Erinnerungsfotos an „ihren” Rehbock auf der Lichtung sowie an den Rundgang in der Ersten Salzwedler Baumkuchenfabrik (links). besucht, an dem die leckeren Baumkuchen hergestellt werden. Über 2 Wochen sind wir durch die Altmark gereist und haben uns verliebt. In die zauberhafte

Landschaft, die Ruhe, die unberührte Natur, die Menschen, die uns sehr gastfreundlich begegnet sind. Wir vermissen eine Schulstunde im Exempel in Tangermünde und den kleinen Rehbock, der jeden Morgen auf der Waldlichtung stand, wenn wir uns auf unsere Tagestour begaben. Die Vogelschwärme und das Summen der Insekten auf den saftigen Wiesen, die es in der Art bei uns in Bad Homburg im Taunus nicht mehr gibt. Wir sagen DANKE an die Salzwedeler Baumkuchenfabrik, über die wir in die Altmark kamen. Und – das Ferienmagazin ist einfach wunderbar authentisch. Die Altmark ist wirklich landschaftlich so reizvoll wie sie im Magazin abgebildet und beschrieben wird. Auch die Tipps. Danke – wir haben großes Heimweh! Herzliche Grüße von Gudrun und Christopher Hill, Oberursel

Landurlaub im Herzen der Altmark

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„Sie finden uns zwischen Salzwedel und Stendal.“ So beschreibt Hotelchef Thomas Schulz die Lage seines Hauses in Mehrin, Sachsen-Anhalt. Dieser Landstrich im Herzen der Altmark liegt eben fernab jeglicher Lärm- und Stressquellen. Er ist allenfalls ein überschäumendes Ballungsgebiet der Ruhe. Die Wälder und Wiesen des Kalbeschen Werders, der 99 Meter hohe Dolchauer „Berg“ und das Flüsschen Milde prägen die Landschaft bei Kalbe. Wer im Urlaub den Erholungs- und Wohlfühlfaktor obenan stellt, sollte sich auf den Weg nach Mehrin machen. Das Hotel wurde1994 von der Familie Schulz aus einem völlig umgebauten Dreiseitenhof im Landhausstil eröffnet. Vom Ostdeutschen Sparkassenverband wurde es 2010 sogar als „Leuchtturm der Tourismuswirtschaft“ ausgezeichnet. Ausspannen und entspannen Das Landhotel bietet gemütlichen Wohnkomfort für den Urlaub oder auch für geschäftliche Aufenthalte. In Einzelund Doppelzimmern sowie in Appartments verfügt es über 70 Betten. Im gemütlich eingerichteten Restaurant werden die Gäste mit gutbürgerlicher bis leichter Küche verwöhnt. Die Sauna und ein Pool laden zum Entspannen ein.

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Ausspannen und entspannen im Landhotel Mehrin

Gleichwohl wartet das Landhotel mit Angeboten für Besucher auf, die nicht allein die Seele baumeln lassen wollen. So bieten sich Tagesausflüge in die sehenswerten Altmarkstädte an. Mehrin liegt fast genau im Schnittpunkt zwischen den Hansestädten Salzwedel und Stendal/ Tangermünde sowie Seehausen und Gardelegen. Reiter aus dem gesamten Bundesgebiet zieht es mit ihren Vierbeinern nach Mehrin. Für sie sind das zwei-

mal jährlich stattfindende Kutscherspecial, das Reit-/Fahrspecial (ganzjährig) sowie sorgfältig vorbereitete Wanderritte die Höhepunkte. Die Pferde werden im gegenüberliegenden Pferdehof mit über 40 hellen Boxen untergebracht. Auch Wanderer und Angler kommen auf ihre

Kosten. Die Milde-Biese-Tour vor der Tür ist ein Geheimtipp für Radler. Sie führt vorbei an einem Vogelschutzgebiet von europäischem Rang. Und wer fast lautlos die Natur erkunden möchte, macht eine Kanufahrt auf der Milde. Entspannt und mit Stil feiern kann man in Mehrin. Das Team vom Landhotel organisiert Geburtstags- und Hochzeitsfeiern sowie Familientreffen. Tipps E Neu: WLan-Hotspot, Laser-Schießanlage „Ballerburg“ und Massagesystem mit Tiefenwärme E Liegewiesen im Park E Spielplatz, Trampolin E Tagungsräume bis 35 Personen, Saal bis 100 Personen E Kutschfahrten (Kremser) E Hoteleigener Reit-/Fahrplatz auf 3,5 Hektar E Fahrradverleih im Hotel E Tierpark im Nachbarort Landhotel Mehrin Inh. Thomas Schulz Mehriner Dorfstraße 25 39624 Mehrin / Altmark C/3 Tel. +49 39030 9530, Fax 95333 info@landhotel-mehrin.de www.landhotel-mehrin.de

Die Altmark


Kalbe (Milde)

Über hundert Brücken kannst du gehen… … und dann vom Erholungsort Kalbe aus die Altmark entdecken Romanische Feldsteinkirchen sind für die meisten Dörfer der Region die traditionellen Landmarken. Die fast originalen über 800 Jahre alten Gotteshäuser warten sämtlich mit überraschenden Details auf. Die Kirchlein von Wiepke und Engersen gehören sogar zur Straße der Romanik; das Gotteshaus in Brunau ist für seine ungleichen Türme bekannt. Mehr Informationen Tourist-Information Schulstr. 11, 39624 Kalbe (Milde) C/3 Tel. +49 39080 97122, Fax 80098 info@stadt-kalbe-milde.de www.stadt-kalbe-milde.de

Rund wie ein „Pottkuchen“ Besonders mögen die Bürger ihren „Pottkuchen“. Das ist der landläufige Begriff für den idyllischen Stadtkern mit seinen Fachwerkwerkbauten und engen, gepflasterten Gassen. Die Milde umarmt dieses historische Ensemble, und lässt es zumindest von oben wie einen längli-

Die Wasserburg Kalbe (Milde) chen Pottkuchen aussehen. So manche Rosine ist darin versteckt. Kalbe lädt selbstbewusst ein, bei einem Spaziergang auszuspannen, gesunde Luft und die Ruhe zu genießen. Gleich neben dem verträumten Altstadtquartier zieht die Ruine der Wasserburg magisch an. Auch sie bekommt durch ein Wasserspiel ihren Reiz. Ein kreisrunder Graben macht das Gelände

Aussichtsturm auf grüner Wiese von exakt 200 Meter Durchmesser zur Insel. Ein Storchenpaar wohnt auf dem verbliebenen Mauergiebel. Im restaurierten „Alten Wachhaus“ von 1584 lädt ein Museum ein. Riesenrosette im Barockgarten Nur einen Katzensprung entfernt ziert der größte Buchsbaumgarten der Altmark das Städtchen. Das 40 Meter große Rondell ist ein herrlicher Vorgarten für das sehenswerte Schloss von Goßler. Auf der anderen Seite der Wasserburg lohnt sich ein Spaziergang im denkmalgeschützen Kurpark. Eine gepflegte Wassertretstelle lädt zu prickelnden Wasserspielen ein.

Wer sich den Erholungsort Kalbe erschlossen hat, sollte sich die Umgebung vornehmen. Im Gebiet der Einheitsgemeinde warten beschauliche Dörfer, schöne Fachwerkhöfe, Wiesen und dunkle Wälder. In Karritz fasziniert eine alte Dampfmühle die Technikfans. Auch Windmühlen wie in Zierau und Jeetze sowie die Langobardenwerkstatt in Zethlingen (s. S. 37) können besichtigt werden. Ob man als Reiter, Radler, Wanderer oder mit dem eigenen Fahrzeug unterwegs ist: Von Kalbe aus sind viele Sehenswürdigkeiten gut zu erreichen. Als Ausflugsziel bieten sich auch Salzwedel, Gardelegen oder Arendsee an. Besuch bei Vogel-Raritäten Im Dörfchen Vienau beginnt ein einzigartiger Naturlehrweg durch das Europäische Vogelschutzgebiet Mildeniederung. Wer Glück hat, kann selbst den seltenen Flussregenpfeifer oder den Großen Brachvogel beobachten. Ein weiterer Lehrweg entstand in Neu Wernstedt. Er macht in Wald und Feld mit Naturschutz, Forstwirtschaft und Jagd vertraut.

Am „Alten Wachhaus” Wechselhaft Die eigenwillige „Milde“ entspringt bei Letzlingen und wechselt bis zur Mündung bei Schnackenburg zweimal den Namen. Kurz hinter Kalbe nennt sich die sanfte Altmärkerin „Biese“. Ab Seehausen strebt sie als „Aland“ der Elbe entgegen. Feenhaft Mit Ruth Schwarzer hat Kalbe eine originelle und höchst sachkundige „Kräuterfee“ (im Bild unten). Sie begleitet Exkursionen und hält amüsante Vorträge nach dem Motto „Gegen alles ist ein Kraut gewachsen“. Zauberhaft Geführte Osterwanderungen, im Juli die Glühwürmchentour und das Blumenfest, im August das Burgfest sowie Pilzexkursionen und die zauberhafte Burgweihnacht gehören in Kalbe zu den beliebtesten Angeboten für Ausflügler. Namhaft Lange schrieb sich die altmärkische Stadt mit „C“. Doch es gab immer wieder Verwechslungen mit Calbe/Saale, bis die damalige Kreisstadt 1952 an der Milde das K bekam und sich seitdem Kalbe (Milde) nennt.

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Urlaubern wie Einheimischen bereitet es Spaß, die beschauliche Kleinstadt im Herzen der Altmark beim Brückenzählen zu erkunden. Insgesamt sollen es 100 Stege, Brücken und Überführungen sein, die das Flüsschen Milde und ihre Seitenarme überqueren. Wer Kalbe durchstreift, wird aber noch viel mehr Kurioses und Sehenswertes entdecken.


Kalbe (Milde) • Bismark (Altmark)

Zuckerbäcker Tepper… … zaubert beim Schaubacken köstlichen Hefekuchen aus dem Holzbackofen Nach einem Spaziergang durch den Kalbenser Kurpark genügen ein paar Schritte zu einem der gemütlichsten Cafés in der Altmark – dem „Café Friedenseck.“ Zuckerbäcker Andrè Tepper (im Bild) und sein Team laden seit 2008 zu einer besinnlichen Kaffeepause mit Biotransfair-Kaffee und exklusiven Spezialitäten ein.

Ob auf der freitragenden Flussterrasse mit über 60 Plätzen oder im gemütlichen Innenraum, leicht fällt die Entscheidung nicht zwischen echtem Hefekuchen, altmärkischer Hochzeitssuppe, hausgemachtem italienischem Eis und frisch gebackenen Torten. Immer freitags gegen 14 Uhr, wenn der Holzbackofen die erforderlichen 350 Grad erreicht hat, erleben die Gäste beim beliebten Schaubacken, wie nach alten Rezepten ofenfrischer Zuckerkuchen, Streuselkuchen, saftiger Bienenstich oder Kirschstreusel gebacken wird. So lecker, sogar das Fernsehen hat schon einige Male vorbeigeschaut. Tipp E freitags und je nach Saison dienstags Schaubacken (Busunternehmen können spezielle Termine vereinbaren)

Die traditionsreiche Lage des Cafés findet sich in historischen Fotos und Geschichten wieder, die über die 1.000jährige Stadtgeschichte berichten. In diesem Jahr neugestaltet, kann man eine umfangreiche Sammlung alter Kaffeemühlen und Porzellankannen entdecken.

Die schönsten Märkte

Wer altmärkisches Fluidum erleben möchte: Die Einheitsgemeinde Bismark ist dafür bekannt. Immer am letzten Samstag im September öffnet der Steinfelder Bauernmarkt. Er ist eines der beliebtesten und größten Feste für all jene, die Landleben lieben. Bis zu 150 Händler

und 30 Handwerker stellen Angebote rund um Haus, Hof und Garten vor (Bild unten). Als besonders stimmungsvoll gilt der Klädener Adventsmarkt. Am ersten Adventssonntag zieht er die Altmärker und Gäste aus nah und fern magisch an (Bild links). Der Schlossplatz des Dörfchens bildet eine märchenhafte Kulisse. Einheitsgemeinde Stadt Bismark (Altmark) Breite Straße 11, 39629 Bismark C/3 Tel. +49 39089 97610 www.stadt-bismark.de

Café Friedenseck Inh. André Tepper Stendaler Str. 28, 39624 Kalbe (Milde) Tel. +49 39080 38840, Fax 40004 C/3 friedenseck@web.de www.friedenseck.de

Rundum sorglos – ALL INKLUSIVE Kurzurlaub All inklusive – das gibts doch nur im Sommerurlaub im warmen Süden!? Irrtum – das können Sie auch im Norden Sachsen-Anhalts buchen und zwar im Center Hotel Altmark in Kalbe an der Milde. Das Hotel bietet 42 komfortable Zimmer und Suiten mit allen Annehmlichkeiten eines 3-Sterne-Hauses. Das all inklusive Restaurant verwöhnt die Gäste fast rund um die Uhr mit Frühstück, Mittagessen, Kaffee und Kuchen, Abendbuffet sowie einer Auswahl an Markengetränken. Tagungs- und Veranstaltungsräume mit Platz für bis zu 50 Personen, sowie Wellnessbehandlungen runden das Hotel-Angebot ab.

Spezielle Arrangements erleichtern die Urlaubsplanung. So sind viele Freizeitaktivitäten wie Kutschfahrten, Ausflüge zur Baumkuchenmanufaktur, zum Märchenpark Salzwedel oder Wellnessangebote für Kurzurlauber – egal ob Familie oder Pärchen – bereits dabei. Alle Arrangements finden Sie auf der homepage unter www.travdo-hotels.de !

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Travdo Hotels und Resorts GmbH Center Hotel Altmark Ernst-Thälmann- Straße 96 39624 Kalbe (Milde) C/3 Tel. +49 39080 388 62 Fax 388 65 altmark@travdo-hotels.de www.travdo-hotels.de

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Die Altmark


Kalbe (Milde)

Schöne Tage. Gute Nächte. Im Landhotel „Zum Pottkuchen“.

Ankommen und Abschalten Idyllisch gelegen gegenüber der Kirche St. Nikolai finden hier Urlauber wie Geschäftsreisende gepflegte Gastfreundschaft. In dem einstigen Kaufmannshaus wurden Modernität und Gemütlichkeit einfallsreich verknüpft. Allgegenwärtig ist zugleich die Verbundenheit mit dem Erbe des Hauses und der Altmark. Zum Frühstück kommen regionale Produkte wie Marmeladen oder Obst auf den Tisch.

Kleinigkeiten und liebevolle Details Ob Betthupferl, persönliche Willkommenskärtchen oder das hochwertige Wasser von „St. Leonards“ kostenlos in jedem Zimmer: Die kleinen Aufmerksamkeiten machen hier den Unterschied! Auch die kleine „Pottkuchengalerie“ mit Kunst aus der Altmark machen dieses kleine Hotel zu einem besonderen Kleinod. So wohnen die Gäste nicht hinter Zimmertüren mit schnöden Nummern, sondern „Über den Dächern“, in der „Morgensonne“ oder im „Altstadtausblick“.

Tipps E ADFC zertifiziertes bett+bike-hotel E „MILDE-BIESE-TOUR“-Radweg direkt vor der Tür E durch zentrale Lage in der Altmark gute Ausgangsbasis in alle Richtungen innerhalb von 20-60 Min. (mit Auto) E hochwertige Kommunikationstechnik wie LCD-TV, Internetzugang per WLAN oder Ethernet Und als süße Erinnerung oder leckeren Reiseproviant erhält man dann beim Abschied den im Haus selbstgebackenen kleinen Pottkuchen – im Miniaturformat zum Mitnehmen. Landhotel „Zum Pottkuchen” Marktstraße 9 39624 Kalbe (Milde) C/3 Tel. +49 39080 9539-0 info@pottkuchen.de www.pottkuchen.de

Der Kalbenser Pottkuchen Ein Pottkuchen, das weiß man, der ist rund, zum Kaffee recht lecker und manchmal auch kunterbunt. So unzählig und vielfältig die Rezepte auch sind, immer in einer runden Kranzform gebacken – das macht Sinn! Warum nun in Kalbe ein Teil der Altstadt so heißt? Ist es wirklich nur ein süßes Geheimnis – wer weiß? Doch nimmt man sich Zeit und geht ein paar Schritte, mal hier lang, mal da lang und auch durch die Mitte. – So bekommt man bald auch eine Ahnung warum, denn man läuft in der Altstadt immer rund herum.

Ziel ist Selbstständigkeit und Lebensfreude In der MEDIAN Klinik Kalbe ist Gesundheit das Maß der Dinge Im Fitnesspark denken Geräte mit Als Magnet für die Kurpatienten und für die „Kür“ der Kalbenser Bürger erweist sich der hochmoderne Median Fitnesspark. Ausgebildete Trainer programmieren für jeden Patienten eine Chipkarte, mit der die Geräte ganz selbstständig etwa die Sitzpositionen oder den jeweiligen Widerstand selbstständig einstellen. Dieser sogenannte milon-Zirkel erhöht die Wirkung des Trainings und verkürzt die Trainingszeit.

Genesung in erholsamer Landschaft Die MEDIAN Klinik Kalbe ist ein Ort der Genesung und individueller Behandlung zugleich. Patienten aus dem gesamten Bundesgebiet mit orthopädischen oder onkologischen Leiden finden hier Linderung und befördern ihre Heilung. Die Kurklinik behandelt Menschen mit chronischen Erkrankungen ebenso wie Patienten, die operiert wurden oder einen Unfall erlitten haben. Ihnen soll ein Höchstmaß an Selbstständigkeit, Beweglichkeit und Lebensfreude zurückgegeben werden. Die naturnahe Lage des modernen Komplexes bietet dafür beste Voraussetzungen. Gäste der Klinik können zu Pauschalpreisen die individuellen Wellness- und Festtagsangebote in Anspruch nehmen.

Kuren mit Kneipp und Kräutern Die Ärzte und Therapeuten setzen natürliche Heilmethoden als auch computergestützte Verfahren in den Behandlungen ein. Im Kurpark tritt sogar das Flüsschen Milde in den Dienst der Gesundheit. Im Storchenschritt schreiten Männer und Frauen durch das Wasser auf den Spuren des Heilpraktikers

Kneipp. Schon ein Spaziergang durch die großzügigen Grünanlagen kann sich als Kraftspender erweisen. In der Lehrküche lernen die Patienten, schmackhafte und für sie geeignete Speisen zuzubereiten. Deutschlandweit einzigartig ist die logopädische Lehrküche, die sich besonders um die Ernährungsbelange von Patienten kümmert, die nach Tumoren im HalsKopf-Bereich ihren Geschmackssinn und ihren Schluckreflex trainieren müssen. Der wichtigste Teil der Ernährungsberatung wird direkt beim Frühstücks- oder Abendbuffet absolviert. Und im Kräutergarten vermitteln Fachleute, welche Gewächse seit Generationen zum Entspannen und Wohlfühlen beitragen können.

Tipps E Individuelle Wellness-Angebote zum Pauschalpreis E Weihnachts- und Silvester-Reisen mit ärztlicher Beratung, E Behandlungen und Kulturprogramm E Hot-Stone-Median-Massage E Aromaöl-Massagen E Sauna, Schwimmhalle E Fahrradausleihe E Internetzugang für Patienten MEDIAN Klinik Kalbe Rehabilitationsklinik für Orthopädie und Onkologie Straße der Jugend 2, 39624 Kalbe (Milde) Tel. +49 39080 710, Fax 71555 C/3 rehaklinik.kalbe@median-kliniken.de www.median-kliniken.de

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Kalbe setzt auf die Kraft der Natur. Die Stadt will eines Tages ihren Energiebedarf vollständig aus erneuerbaren Quellen decken. Doch Energie muss ergründet und erweckt werden. Beim Menschen ist das nicht anders. An der MEDIAN Klinik Kalbe helfen hochqualifizierte Mediziner und Therapeuten Patienten nach einer schweren Erkrankung neue Energie zu schöpfen, um ihre Vitalität und Selbstständigkeit und damit die unbeeinträchtigte Teilhabe am Leben wieder zu erlangen.


Büssen • Kassuhn

Der wohlplatzierte Farbtupfer Familienurlaub in der Villa Kassuhn und auf Gut Büssen nen Familien den Landurlaub genießen: Draußen ein riesiger und gepflegter Gutshof und ein parkähnlicher Garten. Drinnen großzügige Zimmer mit hochwertiger Ausstattung. Gestresste Städter finden hier romantische Plätze, um sich mit einem Buch zurückzuziehen, in der Sonne zu baden oder mit den Kindern zu den Ponys und Ziegen zu spazieren.

Spiel- und Sportplätze sowie ein Außenpool laden ein. Für Regen gibt es auch eine Lösung, wie das Gästebuch verrät: „Für Karli ist die Spielscheune immer ein Spaß, insbesondere das Krachmachen mit dem Schlagzeug ... Die Ruhe auf dem Lande ist ansonsten himmlisch, und Ausflüge in die Städte lohnen sich immer.“

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Ein Gästebuch spricht Bände. Die restaurierte Villa mit ihren zwei Ferienwohnungen und die Gastfreundschaft von Kerstin und Bernd Hartstock bekommen beste Noten: „Euer Haus ist ein wohlplatzierter Farbtupfer in Kassuhn … zum Wohlfühlen und Ausspannen … man schläft sorglos und bequem den Schlaf der Gerechten.“ Dieses Urteil wird offiziell bestätigt. Gerade wurden die Hartstocks erneut als „Beliebtester Ferienhof Sachsen-Anhalts“ sowie mit dem Titel „Von Gästen empfohlen“ ausgezeichnet. Ein Gutshof für den Familienurlaub Einige Kilometer weiter ließen sie noch ein Ferienparadies entstehen. Im ehemaligen Herrenhaus in Büssen kön-

Kuschfahrt auf dem Gut Büssen

Impressum

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Bernd und Kerstin Hartstock Villa Kassuhn: Kassuhn 2 39619 Arendsee OT Kassuhn B/3 Gut Büssen: Büssen 1 29410 Salzwedel OT Büssen B/2 Tel. +49 39034 338, Fax 42385 info@urlaub-in-kassuhn.de www.urlaub-in-kassuhn.de

Der FerienmagazinLeserwettbewerb geht weiter bis 2013

Ferienmagazin „Die Altmark” 2012/2013

Herausgeber: Rainer Große Verlag Bahnhofstraße 7 A, 15711 Königs Wusterhausen Tel. +49 3375 277960, Fax +49 321 21271175 Mobil +49 172 3130783, info@ferienmagazin.de www.ferienmagazin.de Redaktion: Andreas Müller, 39326 Wolmirstedt, Tel. +49 39201 29333, Fax 29330, dorfkonsum@tonline.de, Rainer Große (v.i.S.d.P., Journalist und Herausgeber), Anna Große, Kerstin Große; Mitarbeit: Mandy Hodum, Ramona Wolf (Tourismusverband Altmark e.V.) Grafik/Layout: Rainer Große, Anna Große, Herbert Thiele, Jan Scheffler printprofessional (Bildbearbeitung) Karten: Tourismusverband Altmark e. V. (Übersichtskarte auf Seite 20-21); Ferienmagazin Fotos: Titel: Elberadweg in Tangermünde – Andreas Lander / Tangermünder Tourismusbüro Inhalt: Inserenten, Tourismusverband Altmark e.V., Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH, Rainer Große, Andreas Müller , Schmitz GmbH Werbeagentur, Ralph Köhler, Fotostudio Wunberger Salzwedel, Uwe Raasch, G.-U. Ulrich, Michael Standke, Naturparkverwaltung Drömling, Stiftung Dome und Schlösser in Sachsen-Anhalt, Julia Kommerell, Michael Würfel, Andreas Lander, Colorstudio Schenk Havelberg, Johanna Neuling, Eric Stanowski, Carola Stallbaum, Fischer. Druck: Druckerei Vetters GmbH & Co. KG, Radeburg, www.druckerei-vetters.de Auflage: 60.000 Exemplare Die Zeitschrift und alle in ihr enthaltenen Beiträge und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt. Für den Inhalt der Anzeigen zeichnen die Inserenten verantwortlich. Zur Zeit gilt die Anzeigenpreislis-te „Mediadaten 12”. In der Altmark, auf Messen des Tourismusverbandes und bei den Partnern vom Ferienmagazin in Berlin, Brandenburg, Sachsen und SachsenAnhalt werden die Hefte kostenlos verteilt. Nur für Bestellungen über www.ferienmagazin.de wird eine Schutzgebühr von 1,50 Euro pro Heft erhoben.

Tipps E Behindertengerechte Wohnungen E Einkaufs- und Brötchenservice E Frühstück E Sauna & Whirlpool E Tagungsraum E Fahrradausleihe E Pferdeboxen E Ausflug mit der Kutsche E Fahrten mit Schlittenhunden E Freilandschach und Grillplatz E Maislabyrinth E Bauerngolf E eigenes Agrarmuseum

Eigenwerbung Impressum Das A 10-Center in Wildau bei Berlin ist eines der größten Shopping- und Einkaufscenter in Deutschland – am Infostand liegen die Ferienmagazine kostenlos aus und gehen an Besucher weg wie „warme Semmeln”. Seit 13 Jahren gibt es die beliebten Hefte. Welche Ferienmagazine noch aktuell erscheinen, erfahren Sie immer im Internet unter

www.ferienmagazin.de

Liebe Leserinnen und Leser, Sie haben im Ferienmagazin geschmökert? Und sind dann gestartet in die Altmark? Was haben Sie während Ihres Aufenthaltes dort entdeckt und erlebt? Berichten Sie uns in Wort und Bild von Ihrem Ferienerlebnis. Wir suchen wieder die interessantesten und originellsten Feriengeschichten, um sie in der nächsten Ausgabe zu veröffentlichen. Es gibt schöne Preise zu gewinnen – u. a. Wochenendaufenthalte in Landgasthöfen, die von unseren Inserenten zur Verfügung gestellt werden. Wer sich beteiligen möchte, sendet seine Ferienfotos und -geschichten bitte per E-Mail an: info@ferienmagazin.de oder per Post an: Rainer Große Verlag Bahnhofstraße 7 A 15711 Königs Wusterhausen

Die Altmark


FERIENMAGAZIN-LESERWETTBEWERB

Fotopirsch mit Papp-Kartons Der Biologe Wolfgang Lippert aus Berlin schrieb eine Geschichte im Leserwettbewerb über seine Tierfotografie in der Altmark. Er ist Autor des Buches „Warum der Fuchs die Altmark mag”. wa 10 Zentimeter angehoben, damit etwas Luft durchziehen konnte. Plötzlich war der Hase weg. Eben war er doch noch da. Neugierig schaute ich durch die vier knopflochgroßen Löcher in der Seitenwand in alle Himmelsrichtungen, fand ihn aber nicht. Er war einfach nur weg, wie ein Phantom. Und wie ich mich noch so wunderte, weil ich wieder nicht aufgepasst hatte, erschien ein Schatten im Fußbereich meines Verstecks: Und siehe da, auch dem Hasen war warm geworden und nun kratzte er sich eine kleine Sasse unmittelbar neben mir im Schatten meines Verstecks und legte sich wieder hin.

Als ich anfing, mich mit den Tieren und Pflanzen unserer Heimat zu befassen, wollte ich auch immer alles fotografisch festhalten. Anfänglich, nach dem Krieg, gab es kaum gute Fotoapparate, die sich für die Naturfotografie eigneten. Dann, als Student, konnte ich eine gebrauchte Practica, eine 24 X 36 mm Spiegel-ReflexKamera preiswert erwerben und später das 500-mm-Fernobjektiv von Zeiss-Jena. Und nun glaubte ich, wie ein „Helmut Drechsler“, damals der berühmteste Tierfotograf, Fotos schießen zu können. Wie ernüchternd war es, als ich dann meine ersten Tierfotos selbst entwickelt hatte und nun einsehen musste, dass die richtige Bearbeitung von Fotomaterial ebenso wichtig ist. Wie viel Lehrgeld ich danach bezahlt habe, kann sich nur der vorstellen, der sich in gleicher Weise bemüht hat. Aber ich habe auch das später gelernt. Unser Vorteil: Wir jungen Menschen von damals waren beharrlich, denn wir wurden noch nicht durch Fernsehen und Computer abgelenkt. Grüngetünchte Ungetüme Weil Geld knapp war musste immer alles billig, aber praktisch sein und sich auf dem Fahrrad leicht transportieren lassen. Wenn ich dann Tiere aus dem Versteck fotografierten wollte, mussten meine Foto-Ansitze möglichst nichts kosten, denn das meiste Geld steckte ich immer noch in vernünftiges Fotomaterial. Meine ersten Ansitze bestanden aus Pappe, meistens waren es ganz große Kartons, die ich dann in der Nähe von Nestern platzierte. Die verankerte ich auf der Wiese oder dem Acker, erklärte den Landwirten mein Vorhaben, damit sie das störende, grüngetünchte Ungetüm nicht wegräumten. Was war ich begeistert, als ich das erste Mal aus diesem Karton brütende Vögel beobachtete, denn die Tiere ließen sich davon nicht stören. Ein wichtiger Grundsatz war, dass ich mich zu meinem Versteck bringen lassen musste. Viele Tiere können nicht bis „zwei“ zählen und empfinden „zwei Personen“ als „eine Störung“ und wenn dann die „2. Person“ wieder weggeht, ist für die Tiere die Luft wieder rein, die Störung beendet. Zur Täuschung wurde an die Stelle der Kartonwand, wo beim Fotografieren dann das Objektiv des Fotoapparates

Brütender Kiebitz

Wolfgang Lippert in der Tangeraue bei Tangermünde am „Gänserastplatz” herausschauen sollte, eine leere Flasche gesteckt. Wollte man dann Fotos machen, musste man die Flasche, die Objektiv-Attrappe, gegen den Fotoapparat austauschen. Der Hase neben dem Kiebitz-Nest Und trotzdem hatte ich einmal einen Kiebitz, der besonders ängstlich war. Dem musste ich die Flasche außen mit schwarzem „Lasso-Band“ schwarz wie ein Objektiv machen, dass nur der helle Flaschenboden zu sehen war. Danach hat er auf dem Nest erst weitergebrütet. Schließlich wollte man doch nicht durch solches Tun Vögel vergrämen, dass Brutvögel ihr Nest wegen meiner Fotostellage aufgeben. Eine Begebenheit ist mir noch besonders in Erinnerung geblieben, als wäre es gestern gewesen: Da saß unmittelbar neben dem Kiebitz-Nest ein Hase in der Sasse und ließ sich durch unser Kommen nicht stören, als ich ins Versteck ging. Die zweite Person verschwand und nun begann das Warten. Es dauerte gar nicht lange, da war auch das KiebitzWeibchen wieder auf dem Nest und brütete. Es war sonnig heiß und mir lief

in meinem Versteck der Schweiß, wie in der Sauna, übers Gesicht. Allenthalben stand das Kiebitz-Weibchen auf und wendete die Eier, denn auch ihm war sehr warm. Dann folgte eine Brutablösung durch das Männchen. Auch der Hase erhob sich plötzlich und fing an, sich zu putzen. Weil es in meinem Versteck so stickig warm war, hatte ich den Pappkarton et-

Ich getraute mich kaum zu atmen, ein Hase zum Anfassen nahe neben mir. Was war ich froh, dass ich meine KiebitzFotos „im Kasten“ hatte. Als meine Ablösung kam, um mich abzuholen und durchs Fernglas neben dem Versteck den Hasen bemerkte, wollte er meine Schilderungen kaum glauben. „Warum hast Du ihm nicht Salz auf den Schwanz gestreut“, war seine humorige Bemerkung, aber ich hatte nichts dabei und ich hätte es auch bestimmt nicht getan, aus Ehrfurcht vor diesem vertraut wirkenden Wildtier. Wer sich für die Natur und die Heimat interessiert, wird mit Lipperts Berichten auf seine Kosten kommen. Es wimmelt nur so von interessanten Geschöpfen. Der pensionierte Biologe aus dem Berliner Tierpark bringt sie uns näher. Das Buch „Warum der Fuchs die Altmark mag” können Sie zum Preis von 12,80 Euro zzgl. 1,60 Euro Versandkosten direkt bestellen über: Rainer Große Verlag Bahnhofstraße 7A 15711 Königs Wusterhausen oder per Telefon: +49 3375 277960 oder per E-Mail: info@ferienmagazin.de

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Die Altmark bringt Menschen in Bewegung man Informationen und Karten bekommen oder einen Wanderführer mieten kann. Die Qualitätskriterien des Deutschen Wanderverbandes sind der Maßstab. Die Wandernester liegen in reizvollen Landschaften wie am Arendsee, in der Altmärkischen Schweiz oder im Schollener Land. Besonders beliebt sind die „Favoritenwege“ mit Namen wie „Romanikpfad“, „Wildschweintour“ oder „Durch Himmel und Hölle“.

Hier wird Landschaft zur Antriebsfeder Wälder, Wiesen, Wasserlandschaft – und dazwischen beschauliche Orte. Die Zahl der Aktivtouristen nimmt zu, die die Altmark mit eigenem Antrieb erkunden. Ob hoch zu Ross oder auf dem Fahrrad, ob als Wanderer oder als Wassersportler am Blauen Band der Flüsse und Seen: Das Erlebnis Landschaft versetzt Menschen in erholsame Bewegung und belohnt sie mit bewegenden Eindrücken. Wandernester für Naturfreunde Für Wanderfreunde kann das kleinste

Nest eine Metropole sein. Wenn es sich auch noch „Wandernest“ nennt, darf der Tourist beste Bedingungen für sein Hobby erwarten. Bislang dürfen sich in der Altmark zwölf Orte als „Wandernest“ bezeichnen und weitere haben sich um den Titel beworben. Das rund 700 Kilometer umfassende Wegenetz wird mit wanderfreundlichen Unterkünften und Gasthäusern komplettiert. Alle Nester verfügen über Stützpunkte, wo

Leinen los für Wassersportler Für Wasserspaß gibt es viele Möglichkeiten. Das „Blaue Band“ schlängelt sich auch durch die Altmark. Badenixen und Wassermännern empfiehlt sich eine Spritztour in eines der Erlebnis- oder Freibäder. Am Arendsee versprechen Sandstrand, Strandkörbe und eine Riesenrutsche erlebnisreiche Stunden. Gemütlich geht es auf dem Schaufelraddampfer „Queen Arendsee“ zu. Als größter See der Region mit Tiefen bis zu 50 Metern ist der Arendsee auch bei Seglern und Surfern

beliebt. Ein auf dem Grund schlummerndes Schiffswrack zieht die Taucher in seinen Bann. Naturerlebnisse verspricht eine Fahrt auf der Havel. In Havelberg können dafür kleine Gefährte und selbst Hausboote gechartert werden. In Buch geht es mit dem Schlauchboot auf die Elbe, in Salzwedel mit dem Kanu auf die Jeetze, und in Osterburg mit dem Tretboot auf die Biese. Wer es sportlicher mag, kann eine kombinierte Paddel- und Radelreise ab Werben buchen. Mehr Informationen: Tourismusverband Altmark e.V. Marktstraße 13, 39590 Tangermünde Tel. +49 39322 3460, Fax 43233 D/5 info@altmarktourismus.de www.altmarktourismus.de

Komm ins gemachte Wandernest… … wo die Altmark am schönsten ist Tiefe Wälder, gepflegte Dörfer, eine sympathische Kleinstadt: Klötze lädt ein zum stressfreien Aktivurlaub mit und in der Natur. Während vor der Haustür die Moorlandschaft des Naturparks Drömling besticht, ist die altmärkische Schweiz mit bis zu 160 Meter hohen Bergen ein Waldrevier für Wanderer, Radler oder Kremserfahrer. Zahlreiche Reitwege haben Klötze außerdem den Titel „Pferdefreundliche Gemeinde” eingebracht. Die Bewohner sind davon überzeugt, dort zu leben, „…wo die Altmark am schönsten ist“.

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Dörfliche Entdeckungen Dörflicher Charme prägt Orte wie Kunrau, Jahrstedt oder Kusey. In Wenze dominiert das Fachwerk. Schwiesau ist für seine Feldsteinkirche und ein neogotisches Schulhaus bekannt. In Neuferchau erinnern Maulbeerbäume an die Seidenraupenzucht. Gaststätten, Pensionen und Hotels laden zum Verweilen ein. Wandern wie die grünen Algen In dieser Gegend präsentieren sich gleich zwei der „Wandernester“ der Alt-

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mark. Das gut ausgebaute Wegenetz erinnert an die endlosen Glasrohre, in denen eine Klötzer Firma unentwegt Grünalgen für die Nahrungs- und Kosmetikindustrie wandern und wachsen lässt. Im Klötzer Forst und in den Hellbergen können Wanderer Mischwälder durchstreifen und sanfte Anhöhen erklimmen. Der Altmark-Rundkurs für Rad- Schloss Kunrau (oben), Picknick (unten) ler führt direkt in die Stadt hinein. Am Grenzlehrpfad mit B-Turm lassen sich die Schrecken der einstigen Grenze Grenzmuseum in Böckwitz nachvollziehen. Eindrucksvoll erinnert im Dörfchen Böckwitz ein Museum an die innerdeutsche Grenze. Sie zerteilte hier sogar Häu- Kunrau: Tor zum Drömling Schloss Kunrau ist attraktiver Ausser und Höfe. Die Schau mit vielen originalen Exponaten wurde von Bürgern aus gangspunkt für einen Ausflug in den dem einstigen Sperrgebiet geschaffen. Drömling - das „Land der Tausend Grä-

ben“. Eine Ausstellung stellt das Moorgebiet vor. Ein Aussichtsturm verschafft einen herrlichen Überblick, bevor die Radtour in die stillsten Winkel des Drömlings beginnt. Tipps E Karnevalsumzüge in Immekath und Klötze E Schloss- und Parkfest in Kunrau E Martinimarkt in Klötze – immer Ende Oktober E regelmäßige Wanderungen und Radtouren E Führungen durch die Klötzer Algenfarm nach Anmeldung E Tierpark Arche Noah in Klötze E Ostalgiemuseum in Kusey E Wassertretstelle an der Schwiesauer Bäke Klötze-Information Schulplatz 1, 38486 Klötze C/2 Tel. +49 3909 403117, Fax 403200 info@stadt-kloetze.de www.stadt-kloetze.de www.museum-boeckwitz.de www.droemlingswelt.de

Die Altmark


Klötze • Diesdorf • Poppau

Erfrischend direkt: Altmärkische Fruchtsäfte „Diesdorfer“ Familie Schulz beherrscht die Kunst süffiger Säfte Elisabeth und Paul Schulz sei Dank. 1924 gründete das bodenständige Paar in Diesdorf die erste Eisdiele weit und breit. 1935 ging daraus eine Lohnmosterei hervor. In nunmehr vierter Generation löschen „Diesdorfer“ mit Fruchtsäften und -weinen heute den Durst von Genießern weit über Sachsen-Anhalt hinaus. Die „Diesdorfer“ sind erfrischend direkt. Hier kommen die inneren Werte heimischer Früchte noch ohne Umwege in die Flasche. Mit dieser Tradition behauptet sich die Most- und Weinkelterei gegenüber der Industrie. Die Mitarbeiter um Tatiana und Stefan Schulz legen größten Wert darauf, die reifen Früchte vom Apfel bis zur Johannisbeere schonend zu behandeln. Altmärker und Niedersachsen sammeln das Obst auf Streuobstwiesen oder in Gärten und bringen es oft persönlich in die Mosterei. Diese Vielfalt verleiht dem Saft das besondere Aroma. Fruchtig-süffige Mitbringsel Inzwischen hat das Familienunternehmen über 40 gesunde Durststiller von Apfel bis Zwetschge entwickelt, an denen selbst Supermärkte nicht vorbei kommen. Manche Kunden reisen trotzdem immer mal wieder persönlich ins „Reich der Säfte“. Sie unternehmen einen Familienausflug, um ihre Vitaminvorräte auf-

beim Studium der Lebensmitteltechnologie gelernt hat. Der junge Mann mit dem Spitznamen „Mosti“ hat 18 Obstbrände wie Apfel, Birne oder Zwetschge entwickelt. Einige bekamen schon höchste Auszeichnungen. Außerdem erschuf der Diplomingenieur erfrischende Neuheiten: In griffigen 0,35-Liter-Flaschen bietet er „Mosti“-Fruchtsaftschorlen sowie die Apfelweinschorle CIDER an. Wer mehr wissen möchte über die Kunst, Früchten das Beste zu entlocken, kann sich zu einer Besichtigung mit Verkostung anmelden. Erfrischend altmärkisch und geistreich geht es dabei zu. Firmengründer Paul Schulz hätte seine wahre Freude.

Drei Generationen auf einem Bild. Seit 1935 verarbeiten die Diesdorfer heimisches Obst zu Säften und Weinen. Moster Hans Schulz, Dipl. Ing. Stefan Schulz und Dipl. Ing. Matthias Schulz (von rechts). zufüllen. Im schmucken Hofladen wird dann gekostet, geplaudert und schließlich auch dieses oder jenes Geschenk gekauft. Mosti: Geistreich oder erfrischend Seit 2008 machen die „Diesdorfer“ auch mit Hochprozentigem von sich reden. In der funkelnden Schau-Brennerei spielt Junior Matthias Schulz aus, was er

Firmengründer Paul Schulz mit seinem Ford Modell T. Ende der 20er Jahre.

Diesdorfer Süßmost- & Weinkelterei Schulz Bergstraße 1, 29413 Diesdorf B/1 Tel. +49 39 02 317, Fax 950080 Info@Diesdorfer.de www.diesdorfer.de

In Poppau bei Klötze lebt eine tatkräftige Gemeinschaft aus Idealisten ihren Traum. Das „Ökodorf Sieben Linden“ hat Bewohner aus dem gesamten Bundesgebiet, die es ernst meinen mit einer nachhaltigen Lebensweise. In der sozialökologischen Modellsiedlung wohnt man u. a. in Häusern aus Strohballen und Lehm, die Kleinen verbringen den Vormittag im Waldkindergarten, So-

logisch Bauen, Ernährung, Kommunikation, Körper-Geist-Seele und Kreativität.

laranlagen und Holzheizkessel sorgen für warmes Wasser. In vielfältigen Bildungs– und Besuchsangeboten geben die BewohnerInnen ihre Erfahrungen an Interessierte weiter. Das Seminarprogramm umfasst u. a. die Themenbereiche Gemeinschaft und Ökodorf, Öko-

Tipp E An jedem ersten Sonntag im Monat lädt das Ökodorf ab 14 Uhr zum Sonntagscafé ein, mit Führung über das Ökodorf-Gelände (außer Januar und August). Gästebetten für Seminarbesucher sind vorhanden. Ökodorf Sieben Linden Sieben Linden 1 38489 Beetzendorf / OT Poppau C/2 Tel. +49 39000 51235 info@siebenlinden.de www.siebenlinden.de

Der 180 Meter hohe Fernsehturm nahe dem Dörfchen Dequede gilt als der zweite in Deutschland gebaute Funkturm. 1959 ging er in Betrieb. Von der Antenne wird unter anderem das Programm von MDR 1 Radio Sachsen-Anhalt ausgestrahlt. Die Frequenz 94,9 Megahertz wurde speziell für Nachrichten aus der Altmark für die Altmark eingerichtet. In Stendal hat der Heimatsender ein Studio, von dem aus täglich mehrere Live-Sendungen kommen. Beispielsweise werktags um 6.30, 7.30, 8.30 und 9.30 Uhr melden sich die Reporter direkt aus dem Norden SachsenAnhalts mit aktuellen Nachrichten, Berichten und Veranstaltungstipps. Weitere Sendungen werden um 12.30 und um 17.30 Uhr ausgestrahlt.

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Gelungenes Experiment – Alternativ leben im Ökodorf


Letzlingen • Oebisfelde

Kaiser, Kinder, Kunstgenießer Das Hohenzollern-Jagdschloss in der Heide bezaubert jeden Menschen jubelten am Weg, wenn Kaiser Wilhelm mit der Kutsche nach Letzlingen zur Jagd kam. Auch im November 1912 wurde der Monarch mit Fanfaren empfangen. Blumen wirbelten durch die Luft. Doch das war der letzte kaiserliche Besuch auf Schloss Letzlingen. Danach durchlebte das Ensemble mit Kavalier- und Kastellanhaus eine wechselvolle Geschichte. Sachsen-Anhalts Stiftung Dome und Schlösser ist es zu verdanken, dass das Schloss seit 2001 von jedermann als Glanzstück der Architektur erlebt werden kann. Wo sich einst Staatsmänner und Diplomaten zurückzogen, gewährt ein Museum vielsagende Einblicke in die Welt der kaiserlichen Jagd. Erwachsene wie Kinder können unbeschwert und neugierig auf eine unterhaltsame Pirsch durch altes Gemäuer gehen. Trophäen herrschaftlicher Hirsche, Jagdwaffen und selbst das original rote Kaisersofa sind zu sehen. Kaiserjagd in der Heide Das historische Jagdschloss „Hirschburg“ war 1843 vom Hohenzollern Friedrich Wilhelm IV. im Stil der Neogotik umgebaut worden. Immer im Herbst wurde es fortan jeweils für ein paar Tage

zur Heimstatt der hochrangigsten Jäger Preußens. Heute erinnert der Heimatverein immer Anfang November mit einem historischen Spektakel an die „Kaiserjagd“. Im Schloss herrscht das ganze Jahr über Leben. Wo einst Jägerlatein erzählt

können sich die Mädchen und Jungen verkleiden. Durch kleine Fenster in dicken Mauern blicken sie auf die Steine des Schlosses und tauchen unmerklich ein in das 19. Jahrhundert. Eine spanDas Jagdschloss der Hohenzollern nende Zeitreise beginnt. Beim Rundgang (oben); Gemälde von der Letzlinger erfahren die Kinder in Szenen und RätHofjagd (links); Kinder verkleidet wie seln spielerisch, was Politik, Alltag und Kindheit vor 150 Jahren bedeuteten. An anno dazumal (rechts oben) einzelnen Ferientagen ist der Jägerturm wurde, werden Bälle und Hochzeiten ge- für Familien geöffnet. Dann gibt es Spiel feiert oder Tagungen abgehalten. Ein Ho- und Spaß zu Themen wie Kleidung oder tel und ein Restaurant sind eingezogen. Benimm zu Kaisers Zeiten. Im Prinzenturm und im Kaisersaal geben sich Brautpaare heute das Ja-Wort. Stiftung Dome und Schlösser in Sachsen-Anhalt Turm für wissenshungrige Kinder Jagdschloss Letzlingen Der Jägerturm allerdings ist den Kin- Schlossstr. 10, 39638 Letzlingen D/3 dern vorbehalten. Er beherbergt seit Tel. +49 39088 808970, Fax 80 8974 2009 den Bereich der Museumspädago- letzlingen@dome-schloesser.de gik für Schulklassen und Gruppen. Hier www.dome-schloesser.de

Das Land der Tausend Gräben Mystisch und schön: Der Naturpark Drömling ist Sachsen-Anhalts größte Moorlandschaft Flotter Otter und lieber Biber Während sich die Natur in Kernzonen völlig ungestört entwickeln darf, stehen weite Teile des Niedermoores Wanderern, Radlern oder Gesellschaften im Kremser offen. Hier können sie eintauchen in ein merkwürdig-zauberhaftes Reich der Störche, Adler, Kraniche und gewandten Fischotter.

Auch der Elbebiber hat sich dank des Schutzes gut vermehrt. Die Chance, den größten europäischen Nager zu treffen, ist nicht gering. Im Informationshaus Kämkerhorst können ihn Kinder sogar streicheln. Sie müssen nur mutig genug sein und in eine nachgebaute Biberburg krabbeln. Lesen Sie weiter rechts auf Seite 33!

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Flachwasserzone Mannhausen – mehr als 100 Vogelarten waren schon da Schwankendes Moor unter den Füßen. Dickicht, Sumpf und Nebel – der Drömling war Generationen von Menschen unheimlich. Doch die Bauern machten sich das Gebiet an Aller und Ohre untertan. Sie bauten Knüppeldämme und Wege. Auf höher gelegenen Horsten richteten sie sich ein. Sie gruben ein Netz von Gräben durch den Morast, machten weite

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Flächen sogar als Ackerland nutzbar. Bis heute ziehen sich über 1.000 Kilometer Wasserläufe durch das Niederungsgebiet. Sie gaben ihm den Beinamen „Land der Tausend Gräben“. Wiesen, Wälder, endlose Buschsäume und einsame Winkel prägen die 35 Kilometer lange Tiefebene. Sie wird vom Menschen als Naturpark genutzt, gepflegt und ge- Pferde und Hirschkuh im Jahrstedter Drömling. Ein Hirsch hält sich für ein Pferd nossen. und hat sich zu der Herde gesellt.

Die Altmark


Wandeln und Staunen in Grünen Paradiesen

Eine Bewegung hat die Altmark erfasst: Immer am dritten Sonntag des Monats zwischen Mai und September machen sich Tausende auf den Weg. Es sind Natur- und Gartenfreunde, die die blühenden und duftenden Anlagen Gleichgesinnter erkunden möchten. Der Tourismusverband hat für sie die Aktion „Gartenlandschaft Altmark“ ins Leben gerufen, bei der über 40 Privatleute ihre Paradiese öffnen. Ein großes überregionales Echo und der Tourismuspreis „Vorreiter“ sind die beste Anerkennung für dieses Erfolgsmodell. In Dahrenstedt bei Stendal zum Beispiel präsentiert Rosemarie Grunow unter dem Thema „Wandelgarten –GartenWandel“ eine einzigartige Verbindung von Kunst, Objekten und Pflanzen. Spiegel zwischen Blüten und Blättern verzaubern ihr grünes Paradies (im Bild unten).

Ein Hof der Kunst Wenige Schritte weiter in Dahrenstedt haben Dr. Hejo Heussen und Monika von Puttkamer einen bäuerlichen Hof zum Kunsthof verwandelt. Regelmäßig sind dort Stipendiaten der Bildenden Kunst zu Gast. Das Anwesen mit Galerie und Atelier gibt einen herrlichen Rahmen für Kunstereignisse in ländlicher Umgebung. Ehemalige Landarbeiterwohnun-

Schloss Tangerhütte

Gartenlandschaft – Balsam für die Seele gen wurden als charmante Gästeappartements hergerichtet. Zu den Hochburgen der Staudenkultur gehört der Mühlengarten in Seethen bei Gardelegen. Ein alter Vier-Seit-Hof wurde dort zu einer nahezu grenzenlosen Welt aus Blüten und Düften verwandelt. „Gartenträume“ reifen vielerorts Neben den privaten Gärten sind in der Altmark mehr als zehn öffentliche Parks ein Hort der Ruhe und Erholung. Vier davon gehören zum landesweiten

Projekt der Gartenträume. Am Schloss Krumke bei Osterburg bezaubern die Pracht blühender Rhododendren sowie eine über 400 Jahre alte Buchsbaumhecke jeden Gartenfreund. Als eine der schönsten Anlagen mit Wasserfall, Mausoleum und einem gusseisernen Pavillon gilt der Stadtpark von Tangerhütte. Die Wallanlage von Gardelegen (Bild unten) ist die am besten erhaltene in Sachsen-Anhalt. Der einst wehrhafte Schutzring legt sich als grüner Saum um den Kern der Hansestadt.

Das Herrenhaus und der malerische Gutspark von Briest bei Tangerhütte erzählen über 600 Jahre Familiengeschichte der von Bismarcks. Tipps: E Broschüre „Gartenlandschaft“ erleichtert die Planung E Freilichtmuseum Diesdorf: Mehrere Bauerngärten E Iden bei Osterburg: BuchsbaumSchaugarten von Rang E Zu den Aktionstagen vielerorts Imbiss und Kleinkunst E Verkauf von Senkern, Zwiebeln, Saatgut, Pflanzen www.gartenlandschaft-altmark.de

Klasse! Einen grünen Daumen hat Renate Heine in Kläden. Sie bereichert die Gartenlandschaft mit Bananen, Kiwi, Sharon und Zitronen. Aber auch ihre mit Buchsbaum in 20 Sorten eingefassten Gemüse- und Staudenbeete sind ein Publikumsliebling.

auch das Rätsel um die Bekassine – eine „am Himmel meckernde Ziege“ – schnell gelöst. Zur Belohnung gibt es Urkunden und Seeadler- oder Fledermaus-Aufnäher. Wer einen Eindruck von dieser Ziegen, die am Himmel meckern Für Kinder ist der Drömling ein riesen- mitreißenden Freigroßes Spiel- und Klassenzimmer. Mit ei- zeit bekommen nem „Entdeckerheft“ ausgestattet ziehen möchte, sollte sich sie los, lösen ein Rätsel nach als Mini-Ranger dem anderen. Betreut werden zum Schnuppersie von Mitarbeitern des Natur- kurs anmelden. parks oder von Mädchen und Jungen, die vom „Moorwich- Tipps tel“ schon zum „Juniorranger“ E Flachwasserzone bei Kämkerhorst – Aussichtspunkt am Vogelparadies aufgestiegen sind. Da ist dann E Shop im Infohaus mit DrömlingsSpezialitäten Als „Juniorranger” E Kräutergarten, Tastpfad, Weißstorchunterwegs ge etwa ins Reich der Schleiereule oder zu den kulturhistorisch bedeutsamen Moordammkulturen angeboten.

nest, Weidentunnel E Gänsewanderung, Wildschweintour, Fledermaus-Exkursion E Tümpeltag für Groß und Klein E Geocoaching mit der ZDF-Kindersendung „Löwenzahn“ E Ein Hirsch unter wilden Pferden – Naturparkmitarbeiter geben Tipps für die Beobachtung eines Phänomens

Naturparkverwaltung Drömling Bahnhofstr. 32, 39646 Oebisfelde D/1 Tel. +49 39002 85011, Fax 85024 naturpark-droemling@lvwa.sachsen-anhalt.de, www.naturpark-droemling.de

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Das modern ausgestattete Informationshaus bietet Spaß und Entdeckungen für die ganze Familie. Hier kann man sich auch einen elektronischen Führer ausleihen und damit zu einer Exkursion starten. In Buchhorst wurde ein Schöpfwerk (Pumpstation) zur Informationsstelle umgebaut. Von dort aus werden Ausflü-

Mehr Informationen: Tourismusverband Altmark e.V. Marktstraße 13, 39590 Tangermünde Tel. +49 39322 34 60, Fax 43233 D/5 info@altmarktourismus.de www.altmarktourismus.de


Jerichow

Geist, Geschichte, Kunst und Schönheit

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Vielseitige Zeitreise in die Romanik im Kloster Jerichow

Der Name des Städtchens im Nordosten Sachsen-Anhalts unweit der Elbe bei Tangermünde leitet sich aus dem Slawischen ab. „Jeri“ bedeutet „keck oder forsch“, chow „Burg oder Versteck“. 1144 gründete der Orden der Prä-

Feldsteine waren knapp Beim Bau hatten die Ordensbrüder aber bald ein Problem: Durch den Bau des Doms zu Havelberg waren die Feldsteine knapp geworden. Denn neben dem Kloster Jerichow entstanden im Jerichower Land nahezu zeitgleich mehr als 30 Dorfkirchen. Darunter jene in Wust und in Schönhausen, in der Otto von Bismarck 1815 getauft wurde. Dieser Mangel an Naturstein und die andererseits reichen Lehmvorkommen in der Elbniederung führten zur Entstehung der Backsteinbauweise und des Klosters Jerichow als dem ältesten Backsteinbau Norddeutschlands.

gen Atmosphäre. Historie und Baugeschichte des Klosters zeigt eine Ausstellung im ehemaligen Dormitorium (Schlafraum), dem heute beheizten Klostermuseum. Im historischen Klostergarten informiert das Backsteinmuseum über diese spezifische Art des Bauens. Das Sommerrefektorium mit seiner prächtigen Säulenarchitektur bietet einen würdigen Rahmen für standesamtliche, die Klosterkirche für kirchliche Hochzeiten. Seit 1985 erklingen die beliebten Konzerte der Reihe „Jerichower Sommermusiken“, bei denen auch immer wieder die überragende Akustik beeindruckt.

Sommermusiken erklingen Die romanische Klosteranlage in Jerichow beeindruckt durch ihre monumentale Klarheit und Zweckmäßigkeit. Geist, Geschichte, Kunst und schlichte Schönheit fusionieren zu einer einzigarti-

Tipps E alljährlich am Pfingstsamstag – Pfingstbieranstich mit Stiftungsfest E Juli: Klostergartenfest mit Mittelaltermarkt. E Tag des offenen Denkmals im September – Themenführungen E Erster Adventssonntag – „Advent im Kreuzgang“, Adventsmarkt unter dem traditionellen Herrnhuter Stern Stiftung Kloster Jerichow Am Kloster 1, 39319 Jerichow Tel. +49 39343 285, Fax 929926 D/5 info@stiftung-kloster-jerichow.de www.stiftung-kloster-jerichow.de Öffnungszeiten April bis Oktober: täglich 9-18 Uhr, November bis März: Di.-So. 10-16 Uhr, individuelle Führungen nach Voranmeldung.

monstratenser hier ein altehrwürdiges Stift im Ortszentrum. Allerdings empfand man das dortige Markttreiben bald als störend, so dass vier Jahre später der Bau eines neuen Klosters am Rande der Stadt begonnen wurde.

Der Ritt auf Hartwigs Schwein Mit einem Kindheitsabenteuer in Cheine bei Salzwedel hat sich Ferienmagazin-Leser Daniel Uhlig aus Teupitz am Leserwettbewerb beteiligt. Vor gut 25 Jahren verbrachte er oft die Sommerferien bei seiner 17 Jahre älteren Schwester und ihrer Familie. Für ihn und seinen jüngeren Neffen war es das Größte, durch das kleine Dorf Tage nicht zu sehen waren bzw. wenn, und die Umgebung zu stromern: dann lagen sie im Schatten und dösten vor sich hin. Da war natürlich an Reiten Tante Linda hatte ja im Stall auch ein nicht zu denken. Der alte Herr Hartwig kleines Schweinchen. Mein Neffe und ich erklärte uns, dass die Schweine nur in tauften es „Schweinchen Jo“. Aber es war den Morgenstunden aktiv seien und die ein kleiner Scheißer, mit dem man nicht Tagessonne mieden. wirklich viel anfangen konnte. Mal ein Am nächsten Morgen schlichen wir bisschen angestupst, wie junge Bengel das so tun, fing es ja gleich mit Quieken er der Ferien. Und da war der Hartwig uns still und heimlich gegen 4 Uhr aus an. Doch wir hatten für diesen Sommer mit seinen ausgewachsenen Schweinen dem Hause hinüber zum Schweinegatter von Hartwig. Und siehe da, die Schweine große Pläne. Wir wollten reiten und zwar genau das, was wir brauchten. waren munter und fröhlich zu Gange. auf dem Rücken eines Schweins. Soweit Wir mussten allerdings mit Enttäuzur Theorie. Die Praxis war das Abenteu- schung feststellen, dass die Schweine am Der Drahtzaun war hoch und wir hatten

FerienmagazinLeserwettbewerb

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unsere Not an den Maschen nach oben zu klettern. Auf der anderen Seite angekommen, fühlten wir uns allerdings etwas klein, so mitten unter den Schweinen und eingezäunt vom Maschenzaun. Aber es half ja nichts, wir wollten reiten. Ich weiß nicht mehr wie oft wir sprichwörtlich in der Scheiße lagen und man konnte wohl kaum noch einen Unterschied zwischen Junge und Schwein ausmachen … Doch ich weiß, dass es eins der wunderbarsten Kindheitserlebnisse war, welches ich nie vergessen werde. Nach den Sommerferien hieß es im Unterricht einen Aufsatz über ein Ferienerlebnis zu schreiben. Ich bekam eine Eins und war der Held der Klasse. Daniel Uhlig, Teupitz

Die Altmark


Genthin • Wust

Landtrip mit Kartoffelgeschmack Auf den Spuren des Alten Fritz im Jerichower Land – eine kleine Erlebnistour zu Fuß oder per Rad bergt u. a. einen barocken Taufstein und Vasen aus der Zeit des Rokoko.

Preußenmuseum in Mützel Das 250 Jahre alte Kolonistendorf wurde 1755 nach einer Anordnung Friedrich II. „Alter Fritz“ gebaut. Das Preußenmuseum zeigt die Kolonistenansiedlung in der Region, die Melioration des Fiener Bruchs und den Ausbau des Torfschifffahrtskanals; bis 1840 wurde Torf abgebaut. Die Torfkahnschleuse, ein technisches Denkmal, ist noch zu besichtigen.

Ein Informationszentrum gibt Einblick in die Geschichte, in Flora und Fauna des Fiener Bruchs. Auf einer nahen Aussichtsplattform kann man hier beheimatete Großtrappen beobachten.

Hofanlage mit Kuscheltieren Dann geht es weiter entlang des Königsgrabens, einer atemberaubenden Landschaft des Fiener Bruchs, nach Tucheim. Die Hofanlage Königsroder Hof bietet Erholung auf dem Lande und Tiere zum Kuscheln und zum Anfassen.

Barock-Taufstein & Rokoko-Vasen Tuchheim liegt am südlichen Rand des Feuchtgebietes „Fiener Bruch” und grenzt an den Fläming mit dem waldreichen Landschaftsschutzgebiet MöckernMagdeburgerforth. Sehenswert ist die evangelische Kirche von 1756, sie beher-

In Wust ruht Leutnant Hans Hermann von Katte Zehn schwere Sarkophage aus Stein – aber in der Ecke ein klappriger Brettersarg: Die Familiengruft derer von Katte im Dörfchen Wust erzählt eine dramatische preußische Geschichte. In dem zur Seite geschobenen Henkerssarg ruhen die sterblichen Überreste Hans Hermann von Kattes. Der junge Gardeoffizier war der Jugendfreund des preußischen Kronprinzen und späteren Königs Friedrichs des Großen. Im November 1730 wurde er in Küstrin im Alter von 26 Jahren auf Geheiß des Soldatenkönigs als Verräter geköpft. Seine Untat: Er hatte seinem Gefährten zur Flucht vor dessen despotischem Vater verhelfen wollen. Ein blutiges Dreiecksdrama zwi-

Die neue Broschüre bietet viele Tipps und Anregungen. Sie ist über die TouristInformation erhältlich.

Schlosspark und Feldsteingiebel Weiter geht es entlang des Tucheimer Bachs nach Dretzel. Das Schloss mit Kirche, Kirchhof und Park erscheint einem heute noch wie bei seiner Errichtung vor über 200 Jahren. Ehrwürdige Bäume und Teiche im Schlosspark laden zum Verweilen ein. Entlang der Dorfstraße geht es weiter an seltenen Feldsteingiebeln vorbei. Hinter einer reich verzierten Fassade aus Feld- und Backstein verbirgt sich die ehemalige Brennerei, bis 1989 wurde sie noch als Wohnraum genutzt. Inzwischen ist Meister Adebar der einzige, der hier Quartier macht. Lohnenswert ist auch ein Genthin

Route der Tour Mützel

Parchen

Hüttermühle

Gladau

Feuchtgebiet Fiener Bruch

Dretzel

Königsroder Hof Möckern-Magdeburgerforth

Tucheim

Besuch beim Bauer Volker Thiem. Er bietet Einblick in das Leben des Landwirts heute. Marmeladen aus Kartoffeln In Gladau gibt es die Anhaltinische Schlemmer-Manufactur, wo Sigrid Rau ihre selbstgemachten, fruchtigen Kartoffelmarmeladen anbietet – von mild bis pikant, von gekocht bis gebraten gibt es alles aus der vielseitigen Knolle – nur nichts Süßes! Direkt an der B 1 steht in Parchen eine gut erhaltene Bockwindmühle, 1840 erbaut und heute ein technisches Museum. Mahlwerk und Inneneinrichtungen sind noch vollständig erhalten. Danach geht es über Hüttermühle und Mützel wieder auf dem Altmarkrundkurs-Weg zurück nach Genthin. Tipps E alljährlich am dritten Wochenende im September – Genthiner Kartoffelfest , www.kartoffelfest-jl.de E Broschüre „Erlebnistouren in der Region Genthin“ Tourist-Information Genthin Bahnhofstraße 8, 39307 Genthin D/6 Tel. +49 3933 802225 oder 19433 Fax +49 3933 822896 info@touristinfo-genthin.de www.touristinfo-genthin.de

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Die Tour beginnt auf dem Marktplatz der Stadt Genthin, vor dem zweigeschossigen roten Klinkerbau, dem Rathaus. Eine nostalgische Persiluhr und die stattlich verputzte dreischiffige Hallenkirche sind historische Zeitzeugen. Der 50 Meter hohe Turm der St. Trinitatis Kirche bleibt in Sichtweite und begleitet die Radler und Wanderer auf den Weg – es geht auf dem Altmarkrundkurs-Weg in Richtung Preußendorf Mützel.

Der Mann, der Friedrich helfen wollte schen drei Männern, das bis heute unterschiedlich interpretiert wird. Die Hinrichtung bewegt als preußische Tragödie väterlicher Tyrannei, als Ausdruck erbarmungsloser Erziehungssucht des Königs gegenüber seinem Sohn, aber auch als bedingungslose Umsetzung des Kriegsrechts und militärischer Disziplin. Fontane im Katte-Winkel Auch Theodor Fontane hat sich mit dem Fall Katte beschäftigt. 1867 besichtigte er Kirche und Gruft in Wust. Seine Gedanken schrieb er in den „Wanderungen durch die Mark Brandenburg” nieder. Der Schriftsteller kommt zu dem Schluss: „… aber so viele Schilderungen

mir vorschweben, das Ereignis selbst ist bisher immer nur auf den Kronprinzen Friedrich hin angesehen worden. Oder

Kattes Hinrichtung, zeigenössischer Stich eines Künstlers (oben); Katte-Porträt aus der Kirche Wust (oben links) und Eingang zur Gruft (links)

wenigstens vorzugsweise. Und doch ist der eigentliche Mittelpunkt dieser Tragödie nicht Friedrich, sondern Katte. Er ist der Held, und er bezahlt die Schuld.“ Wer den Spuren und Gedanken Fontanes folgen möchte, ist in Wust herzlich willkommen. Ein Geschichtskreis engagierter Bürger kümmert sich seit Jahren um sechs Dorfkirchen im Katte-Winkel, und er führt Besucher auch in die Gruft des Kronprinzen-Freundes. Die Gemeinschaft gibt das Buch „Offene Türen“ mit immer wieder neuen Erkenntnissen und Interpretationen zur Katte-Tragödie heraus. Geschichtskreis und Marionettenbühne im Kirchspiel Wulkow/Wust (GUM) Pfarrer i. R. Karlheinz Stephan Dorfstr. 9 39307 Jerichow OT Großwulkow D/5 gum@freenet.de Tel. +49 39341 406

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Ältmärkische Freizeit-Tipps

Dampferfahrt mit der „Queen-Arendsee”

AKTIV L Familienerlebnis E Schnupper-Kurs Junior-Ranger www.naturpark-droemling.de D/1 Tel. +49 39002 8500 (s. auch S. 32-33) E Filmpalast Salzwedel www.filmpalast-salzwedel.de B/2 Tel. +49 3901 700080 E Familienerlebnis im KIEZ Arendsee www.kiez-arendsee.de A/3 Tel. +49 39384/9830 (s. S. 8) E Happy-Family-Woche in Havelberg www.havelberg.de B/5 Tel. +49 39387 79091 E Ökodorf Kennenlernen in Poppau www.siebenlinden.de C/2 Tel. +49 39000 51235 (s. S. 31) E Sport & Freizeit in Gose´s Farm in Ziegenhagen B/4 www.hotel-freizeit-gose.de Tel. +49 39328 51418 E Natur- und Aktiverlebnisse im Elbezentrum & Elbemuseum in Buch www.elbetourist.de B/5 Tel +49 39362 81673 E Wildpark Weißewarte www.wildpark-weissewarte.de D/5 Tel. +49 3935 214007 E Bebegehbares Trojanisches Pferd und Archäologencamp in Stendal C/4 www.winckelmann-gesellschaft.de/museum/kinder.html, Tel. +49 3931 215226 E Tierpark „Arche Noah Klötze” www.stadt-kloetze.de C/2 Tel. +49 3909 403117

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E Stadtführung durch Kalbe – Stadt der 100 Brücken, mit Turmbegehung und Blick ins Storchennest www.tourismus-kalbe.de C/3 Tel. +49 39080 97122 (s. S. 25-27)

L Radeln, Reiten & Wandern E Wander- und Trailritte in der Altmark, www.sternreiten-altmark.de Tel. +49 39394/81339 (s. S. 6) E Reiterferien im Reiterhof Albrecht in Buch www.reitanlage-buch.de B/5 Tel. +49 39362/81536 E Reiterferien im Landhaus Plate in Hagen/Altensalzwedel-Winterfeld B/2 www.landhaus-plate.de Tel. +49 39035 8104 E Reiterhof Neulingen in Losse www.reiterhof-neulingen.de B/4 Tel. +49 39386 79507 E Reiterurlaub in Menner´s Landhaus in Wolterslage, www.menners.de B/4 Tel. +49 39390 91756 (s. S. 6) E Wandern um den Klietzer See www.klietz.com, Tel. +49 39327 238 C/5

L Wasserspaß, Blaues Band & Camping E Camping Havelberger Spülinsel www.campinginsel-havelberg.de B/5 Tel. +49 39387 20655 E Campingplatz Kamern www.kamern.de Tel. +49 39382 254 B/5 E Schaufelraddampfer Queen & Strandbad Arendsee www.luftkurort-arendsee.de B/3 Tel. +49 39384 27164 (s. S. 10) E Freibad Beetzendorf C/2 Erlebnisbad Diesdorf B/1 Waldbad Dähre B/1 www.beetzendorf-diesdorf.de Tel. +49 39000 970 E Schwimmhalle & Freibad Salzwedel www.salzwedel.de B/2 Tel. +49 3901/422438 E Flussbad Biese in Osterburg www.osterburg.de B/4 Tel. +49 3937 895012 E Waldbad Klötze www.stadt-kloetze.de C/2 Tel. +49 3909 403117 (s. S. 32)

Märchenpark und Duftgarten in Salzwedel www.maerchenpark-duftgarten.de Tel. +49 3901 32838 Im Märchenpark übernehmen Feen und Teufel, Zwerge und Riesen das Zepter. Am Rande der Stadt ist ein halbes Hundert an Schaubildern entstanden, die Groß und Klein in die Welt der Träume entführen. Unterwegs laden Bänke und Pavillons, eine Spielscheune sowie Blumenbeete und Duftgärten ein.

E Erlebnisbad Gardelegen www.gardelegen.info Tel. +49 3907 42266 E Freibad Kunrau www.droemlingswelt.de Tel. +49 39008 87114

D/3 C/1

GENUSS L Altmärkische Bauernwochen E 1. Wochenende in Juni: Rolandfest in der Hansestadt Stendal www.stendal.de (s. auch S. 16) C/4 Tel. +49 3931 651190 E 17.-20. Mai: Erlesenes & Schönes für Haus und Garten – Gutshof in Welle (s. S. 37) D/4 E Pfingstwochenende: Hunnebrösselfest in Dannefeld bei Gardelegen www.gardelegen.info D/2 Tel. +49 3907 42266 E 1. Wochenende nach Pfingsten: Stadt-, Schützen- und Spargelfest in der Hansestadt Osterburg www.osterburg.de B/4 Tel. +49 3937 895012 E 1. Wochenende im Juli: Biedermeier Sommer in Hansestadt Werben www.werben-elbe.de B/5 Tel. +49 39393 92755 E 1. Wochenende im September: Havelberger Pferdemarkt B/5 www.havelberg.de Tel. +49 39387 79091 (s. S. 4)

Die Altmark


E 2. Wochenende im September: Tangermünder Burgfest www.tourismus-tangermuende.de D/5 Tel. +49 39322 22393 (s. S. 18 bis 23) E 3. Wochenende im September: Genthiner Kartoffelfest www.touristinfo-genthin.de D/6 Tel. +49 3933 802225 (s. auch S. 35) E Letzter Samstag im September: Steinfelder Bauernmarkt Tel. +49 39089 97611 (s. S. 26) C/4 E 1. Wochenende im Oktober: Dionysiusmarkt in Salzwedel Tel. +49 3901 422438 B/2 Es lagen die alten Germanen … …auf dem Mühlberg bei Zethlingen in der Einheitsgemeinde Stadt Kalbe (Milde). Genau gesagt waren es die Langobarden vor rund 1.700 Jahren. Archäologen und ein Verein haben ihr Dorf zu neuem Leben erweckt. Heute ist es eines der spannendsten Museen: Die Langobardenwerkstatt Zehlingen.

Altmärkische Freizeit-Tipps

Postkutschen-Erlebnisfahrt zum Werbener Biedermeiermarkt E Oktober: Gänselieselfest in Arneburg www.arneburg-goldbeck.de C/5 Tel. +49 39321 51817 (s. auch S. 17 ) E Samstag vor 2. Advent: Bratapfelmarkt in Seehausen www.stadt-seehausen.de B/4 Tel. +49 39386 54783

L Altmärker Kulinarium Durch ein Holztor gelangen wir durch den Palisadenzaun in jene Welt der „Langbärte“, in der Einkorn oder Dinkel wachsen und das Schmiedefeuer knistert. Es wird gebacken, getöpfert, gewebt und sogar Eisen verhüttet. Zum Familientag kochen wir Langobardensuppe, kleiden uns wie die Germanen oder versuchen, mit Pfeil und Bogen an einen Braten zu kommen. Kein Geschichtsunterricht ist spannender. Förderverein Langobardenwerkstatt Zethlingen Tel. +49 3901 423380 info@danneil-museum.de www.langobarden-zethlingen.de

E Führung und Verkostung in der Ersten Salzwedeler Baumkuchenbäckerei Hennig (s. S. 40) www.baumkuchen-salzwedel.de B/2 Tel. +49 3901 32306 o. E Baumkuchen genießen im Cafe Kruse in Salzwedel www.kruse-baumkuchen.de B/2 Tel. +49 3901 422107 E Hotel Schloss Storkau www.schloss-storkau.de C/5 Tel. +49 39321 5210 E Hotel Union in Salzwedel www.hotel-union-salzwedel.de B/2 Tel. +49 3901 422097 E Flair Hotel Deutsches Haus Arendsee, www.deutscheshaus-arendsee.de Tel. +49 39384 2500 (s. S. 11) B/3

E Gutshaus Büttnershof in Sandauerholz, www.gutshaus-buettnershof.de B/5 Tel. +49 39390 81046 (s. S. 7) E Altstadthotel Stendal C/4 www.altstadthotelstendal.de Tel. +49 3931 69890 E Hotel Zur Post in Salzwedel www.post-saw.de B/2 Tel. +49 3901 422034 (s. S. 12)

L Wellness & Landurlaub E Wellness das ganze Jahr in Arendsee, www.wellnessfarm-arendsee.de B/3 Tel. +49 39384 9890 (s. S. 10) E Hofcafe in der Neuland-Schäferei Schuster in Beuster www.schaeferei-schuster.de A/4 Tel. +49 39397 365 (s. S. 7) E Pension „Roter Adler“ in Werben www.roter-adler-werben.de B/5 Tel. +49 39393 91044 E Land-gut-Hotel Seeblick in Klietz www.seeblick-klietz.de C/5 Tel. +49 39327 93800 (s. S. 5) E Landhotel Zum Pottkuchen in Kalbe www.hotelaltmark.de C/3 Tel. +49 39080 95390 (s. S. 27)

E Übernachten im historischen Töpfer- & Reuterhäuschen in Tangermünde Tel. +49 39322 43299 (s. S. 18) D/5 E Feriendorf Bertingen www.feriendorf-bertingen.de E/4 Tel. +49 39366 979000 E Beliebtester Ferienhof SachsenAnhalts in Kassuhn und Büssen www.urlaub-in-kassuhn.de B/2-3 Tel. +49 39034 338 (s. S. 28) E Barrierefreier Urlaub, IDA Arendsee www.ida-arendsee.de B/3 Tel. +49 39384 98090 E Ambiencehotel Zur Wolfsschlucht, Kläden bei Arendsee www.hotel-wolfsschlucht.de B/3 Tel. +49 39384 9820 (s. S. 9) E Hotel Winterfelder Hof in Winterfeld www.winterfelder-hof.de B/2 Tel. +49 39009 636

KULTUR L Museumslandschaft & Altmärkisches Brauchtum E Drömlingsmuseum & Grenzlehrpfad www.droemlingswelt.de D/1 Tel. +49 39008 87114 (s. auch S. 32-33) E Freilichtmuseum Diesdorf www.freilichtmuseum-diesdorf.de B/1 Tel. +49 3902 450 E Langobardenwerkstatt Zethlingen www.langobarden-zethlingen.de C/2 Tel. +49 3901 423380 (s. Beitrag links) E Bismarck-Museum Schönhausen www.schoenhausenelbe.de C/5 Tel. +49 39323 38874 E Henkel-Museum Genthin www.touristinfo-genthin.de D/6 Tel. +49 3933 802225 E Turmuhrenmuseum Seehausen www.turmuhrenmuseum-seehausen.de Tel. +49 39386 51006 (s. S. 21) B/4 E Blaulichtmuseum Beuster www.blaulichtmuseum-beuster.de Tel. +49 39397 97444 A/4 E Muuuhseum Altmark Wust www.muuuhseum.wust.eu D/5 Tel. +49 39323 61523 (s. S. 17) Fortsetzung auf Seite 38!

Auf dem Bismarckschen Gutshof in Welle vom 17.-20. Mai 2012 (Weitere Termine im Internet) Verführerisch: Eine Ausstellung mit allem, was das Auge erfreut. Schönes und Erlesenes für Heim und Garten, Geschmackvolles zum Dekorieren und Spannendes zum Erleben. Bezaubernd: Das historische Ambiente eines preußischen Landgutes mit einzigartigen Ausstellern, leckerer regionaler Küche und einem kleinen, feinen Unterhaltungsprogramm. Besuchenswert: Die „LebensArt“ auf einem der schönsten Anwesen in der Altmark.

Begonnen hat es vor zehn Jahren auf einem Gutshof an der Ostseeküste – die „LebensArt“ feierte Premiere. Nun ist die Ausstellung für Erlesenes und Schönes in ganz Deutschland zu Hause – von Rügen bis in den Süden. Nun trifft man sich zum zweiten Mal auf dem Bismarckschen Gutshof Welle C/4 (bei Stendal) zum Entdecken, Stöbern und Flanieren unter freiem Himmel.

Das historische Ensemble des preußischen Landgutes mit seinem klassizistischen Gutshaus bietet das ideale Flair für eine weitere Ausgabe der erfolgreichsten Veranstaltungsserie Deutschlands. Vom 17. bis 20. Mai 2012 dürfen sich die Besucher auf Neues und Interessantes freuen – Pflanzenarrangements, neueste Gartentrends, dekorative Wohnaccessoires, Mode, Schmuck und vieles mehr warten darauf, entdeckt zu werden. Regionale sowie überregionale Unternehmen präsentieren im Freigelände, in cremeweißen Pagoden und den Scheunen ihr

hochwertiges und vielseitiges Angebot. Damit bietet die „LebensArt“ das optimale Ausflugsziel für den Himmelfahrts-Feiertag. Ein abwechslungsreiches, gastronomisches Angebot und ein interessantes Rahmen- und Unterhaltungsprogramm runden die Veranstaltung ab. Geöffnet ist die „LebensArt“ an allen vier Ausstellungstagen von 10 Uhr bis 18 Uhr. Der Eintritt beträgt 6 Euro (ermäßigt 5 Euro), Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre rutschen frei rein. Wer mit dem Ferienmagazin „Die Altmark“ persönlich vorbei schaut, erhält einen ermäßigten Eintritt für zwei Personen. Weitere Informationen: www.lebensart-messe.de Tel. + 49 451 2927690

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„LebensArt – Erlesenes & Schönes für Haus und Garten“


Fortsetzung von Seite 37! E Klostermuseum & -garten, Arendsee www.luftkurort-arendsee.de B/3 Tel. +49 39384 27164 (s. auch S. 10) E Hofmuseum Läufer Klietz C/5 www.klietz.com, Tel. +49 39327 238 E Wassermühle Wiepke www.wassermuehle-wiepke.de C/2 Tel. +49 39085 6418 E Besichtigung der Mühle Schollene www.schollene-land.de C/6 Tel. +49 39389 232

Altmärkische Freizeit-Tipps

L Gartenlandschaft Altmark & Gartenträume-Stationen E Blühende finnische Oase in Gezin/Arendsee C/2 www.ferienhaus-arendsee.de Tel. +49 39384 27383 E Kunst im Garten in Dahrenstedt www.kunsthof-dahrenstedt.de D/4 Tel. +49 393174 19760 E Buchsbaum-Kompetenzzentrum in Baben, www.buchsbaumfreunde.de Tel. +49 39388 28260 C/5 E Gartenträume-Stationen: (s. S. 33) • Wallanlagen in Gardelegen www.gardelegen.info D/3 Tel. +49 3907 42266 • Schlosspark Tangerhütte www.tangerhuette.de D/4 Tel. +49 3935 959359

Burgfest in Apenburg • Gutspark Briest Tel. +49 3935 213567 • Schlosspark Krumke www.osterburg.de Tel. +49 3937 895012

D/5 B/4

L Romanische Baudenkmäler

E Dorfkirche Engersen Feldsteinmonument aus dem 13. Jahrhundert C/3

E Dorfkirche Wiepke Weitgehend unveränderter Bau aus Feldsteinen C/2 E Klosterkirche Diesdorf Eines der besterhaltenen Werke der Spätromanik B/1 E Dorfkirche Rohrberg Spätromanischer Feldsteinbau C/1 E Lorenzkirche Salzwedel Einst dreischiffige Basilika aus Backstein B/2

E Klosterkirche Arendsee Einer der bedeutendsten gewölbten Backsteinbauten der Romanik B/3 E Stiftskirche in Beuster Meisterwerk der Backsteinarchitektur. Einer der ältesten Sakralbauten nördlich der Alpen A/4 E Dom St. Marien Havelberg Gotisch umgebaute Pfeilerbasilika. Exponierte Lage über der Havel E Pfarrkirche Sandau Imposant: Der 1945 zerstörte Kirchturm wächst derzeit neu in die Höhe B/5 E Schönhausen Taufkirche Otto von Bismarcks. Barockaltar gerade restauriert C/5 E Genthin – Altenplathow Grabstein des Herrn von Plotho in der ehemaligen Sakristei D/5 E Kloster Jerichow Einer der bedeutendsten Backsteinbauten östlich der Elbe (s. S. 34) D/5 E Dorfkirche Melkow Herausragendes Baudenkmal als „Wendenmissionskirche“ erbaut D/5 E Wust Dorfkirche mit schöner Kassettendecke und mit der Gruft Hans Hermann von Kattes (s. S. 35) D/5 Extra-Tipps: Auf Seite 21 haben wir für Sie noch Geheimtipps aufgeschrieben, die es lohnt, sich unbedingt anzusehen!

Tourist-Informationen und Tourismus-Stellen der Altmark L Tourist-Information Arendsee Töbelmannstr. 1, 39619 Arendsee B/3 Tel. +49 39384 27164, Fax 27480 info@luftkurort-arendsee.de www.luftkurort-arendsee.de L Tourist-Information Arneburg Breite Straße 15, 39596 Arneburg C/5 Tel. +49 39321 5180, Fax 51818 webmaster@arneburg-goldbeck.de www.arneburg-goldbeck.de L Tourist-Information der Einheitsgemeinde Stadt Bismark Breite Straße 11, 39629 Bismark C/3 Tel. +49 39089 97611, Fax 2137 touristinfo@stadt-bismarck.de www.stadt-bismarck.de L Tourist-Information Gardelegen Rathausplatz 1, 39638 Gardelegen D/3 Tel. / Fax +49 3907 42266 gardelegeninfo@freenet.de www.gardelegen.info L Tourist-Information Genthin Bahnhofstr. 8, 39307 Genthin D/6 Tel. +49 3933 802225, Fax 822896 info@touristinfo-genthin.de www.touristinfo-genthin.de L Tourist-Information Havelberg Uferstraße 1, 39539 Havelberg B/5 Tel. +49 39387 79091, Fax 79092 touristinformation-havelberg@tonline.de, www.havelberg.de L Tourist-Information Kalbe Schulstraße 11, 39624 Kalbe (Milde)C/3 Tel. +49 39080 97122, Fax 80098 touristinfo@stadt-kalbe-milde.de

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www.stadt-kalbe-milde.de L Klötze-Information Schulstraße 1, 38486 Klötze C/2 Tel. +49 3909 403117, Fax 403200 stadt-kloetze@t-online.de www.stadt-kloetze.de L Stadtinformation Osterburg Großer Markt 10, 39606 Osterburg B/4 Tel. +49 3937 895012, Fax 895013 stadtinfo@osterburg.de www.osterburg.de L Tourist-Information Salzwedel Neuperverstraße 29, 29410 Salzwedel B/2 Tel. +49 3901 422438, Fax 31077 information@kultour-saw.de www.kultour-saw.de L Stadt Sandau Marktstr. 2, 39524 Sandau B/5 Tel. +49 39383 60915, Fax 60916 info@sandau.de, www.sandau.de L Tourist-Information Schönhausen Bismarckstraße 2, 39524 Schönhausen Tel./Fax +49 39323 38874 C/5 aussenstelle@bismarck-stiftung.de www.schoenhausenelbe.de L Tourismusbüro Schollene August-Bebel-Str. 10, 14715 Schollene Tel. +49 39389 232, Fax 96826 C/6 info@schollene-land.de www.schollene-land.de L Stadtinformation Seehausen Schulstr. 6, 39615 Seehausen B/4 Tel. / Fax +49 39386 54783 info@stadt-seehausen.de www.stadt-seehausen.de

L Stendal-Information Kornmarkt 8, 39576 Stendal C/4 Tel. +49 3931 651190, Fax 651195 touristinfo@stendal.de www.stendal.de L Stadt Tangerhütte Bürgerund Touristinformation Bismarckstr. 5, 39517 Tangerhütte D/4 Tel. +49 3935 93170, Fax 931713 vg-tgh-l@t-online.de www.tangerhuette.de L Tangermünder Tourismusbüro Markt 2, 39590 Tangermünde Tel. +49 39322 22393, Fax 22394 buero@tourismus-tangermuende.de www.tourismus-tangermuende.de D/5 L Hansekontor Tangermünde Kirchstraße 13, 39590 Tangermünde D/5 Tel. 49 39322 738935, Fax -723513 info@tangermuendeinformation.de www.tangermuendeinformation.de L Tourist-Information Werben Marktplatz 1, 39615 Werben B/5 Tel. +49 39393 92755, Fax 96985 fremdenverkehrsverein-werben@t-online.de www.werben-elbe.de L Kloster und Museum Jerichow Am Gut 1, 39319 Jerichow D/5 Tel. +49 39343 285, Fax 92661 info@stiftung-kloster-jerichow.de www.stiftung-kloster-jerichow.de L Stadt Information Jerichow Karl-Liebknecht-Str.55, 39319 Jerichow Tel. +49 39343 34988 D/5 vgem-esf@t-online.de

www.jerichow.de L Tourismusverein Region Beetzendorf Marschweg 3, 38489 Beetzendorf C/2 Tel. +49 39000 97104, Fax 288 info@vg-beetzendorf.de www.beetzendorf-diesdorf.info L FVV Jeetze-Ohre-Drömling Am Park 2, 38486 Kunrau C/1 Tel. +49 39008 87114, Fax 271 info@droemlingswelt.de www.droemlingswelt.de L NABU-Zentrum Buch Querstr. 22, 39517 Buch D/5 Tel. +49 39362 90009, Fax 81674 rezeption@elbetourist.de www.elbetourist.de L Interessenverein „Sternreiten in der Altmark“ Hauptstraße 46 39596 Hohenberg-Krusemark B/5 Tel. +49 39394 81339, Fax 81312 sternreiten-altmark@web.de www.sternreiten-altmark.de

L Tourismusverband Altmark e.V. Marktstraße 13, 39590 Tangermünde Tel. +49 39322 3460, Fax 43233 D/5 info@altmarktourismus.de www.altmarktourismus.de

Die Altmark


Kristall Kur- & Gradier-Therme Bad Wilsnack Thermen- und Saunawelt Eigenes eisen- und jodhaltiges ThermalHeilwasser, 3 Innen- und ein großes Außenbecken mit Strömungskanal, herrlicher Freibereich, 12 %-iges SoleAußenbecken, Eltern-Kind-Bereich, Grander-Wasser. 8 Themen-Saunen, Dampf- und Salzdampfbad, täglich Spezialaufgüsse, Eisnebelgrotte, Hamam, Wintergarten/ Ruheraum, Edelstein-Meditationsgrotte, Wellness- und Massageangebote, Restaurant und Sauna-Bistro, Bademoden- und Edelsteinshop u.v.m. Montag ab 19.30 Uhr textilfreies Baden! Wellness auf Rezept! Neben vielfältigen Angeboten aus dem Wellnessbereich und physiotherapeutischen Behandlungen erhalten Sie auch medizinische Anwendungen auf Rezept mit der Zulassung für alle Kassen. Die Angebote der Dr. Gaschler GmbH können Sie auch unabhängig von einem Thermenbesuch nutzen.

Im „Toten Meer“ der Prignitz kann man jetzt im Innen- und Freibereich auf 600 qm Wasserfläche, einem Solegehalt von 24 % und einer Wassertiefe von 1,10 bis 1,30 m, sowie 30 °C Wassertemperatur entspannt auf dem Wasser schweben und etwas für sein Wohlbefinden tun. Im Wasser gelöst ist Salz für den Körper sofort verfügbar und fähig Energiedefizite und Schwachstellen auszugleichen und Energiestaus wieder in Fluss zu

bringen. Dabei tankt man auf und entschlackt, gleichzeitig werden Mineralien über die Haut aufgenommen. Dies regt die Selbstheilungskräfte intensiv an und pflegt gleichzeitig die Haut. Sole ist wunderbar geeignet Ablagerungen von Säuren, Giften und Schwermetallen aufzulösen und dadurch den SäureBasen-Haushalt zu harmonisieren. Auch Gäste mit Hautirritationen werden im Salzsee eine schöne, samtweiche und gesunde Haut bekommen.

Wunderschöne gesunde Haut bekommen Sie im „kleinen Toten Meer“ der Prignitz, im neuen Salzsee

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Holzwurm müsste man sein... In Salzwedel wachsen seit über 200 Jahren Kuchenbäume in den süßen Himmel „Diese Art Kuchen zu backen sucht ihresgleichen. Eine Walze dreht sich über loderndem Feuer. Sacht gießt der Meister aus einer Kelle Teig darüber. Wenn sich der Aufguß gefestigt hat, wird die nächste Schicht ‘aufgekellt‘. Wie einen Baum mit Jahresringen läßt der Feinbäcker einen Kuchen am Spieß wachsen.“ So brachte es Johann Christian Dorothea Andreas Schernikow (1784-1852) vor über 200 Jahren in seinem „Conditorei-Buch“ zu Papier. Ihm wurde für diesen Kuchen bereits 1842 die Schutzmarke erteilt…

Das Ur-Rezept bleibt im Tresor „Diesem Ursprung seiner Conditorei und Baumkuchen-Fabrikation fühlen wir uns verpflichtet“, sagt Geschäftsführerin Bettina Hennig: Über das im Tresor liegende Original-Rezept verrät sie freilich nur soviel: Es ist ein Teig von Mehl, Eiern, Butter und Bettina Hennig Zucker. Besucher dürfen bei einer ausgiebigen Verkostung rätseln, welche weiteren Zutaten den „König aller Kuchenarten“ so unverwech-

selbar machen. Fest steht: Dieses Aroma und diese Leichtigkeit haben schon deutsche Kaiser und Könige wie Monarchen in Österreich, England und Schweden auf den Geschmack gebracht. Sie ließen sich die altmärkische Spezialität durch Boten an den Hof bringen.

Naschen darf jeder

Er ging schon im vergangenen Jahrhundert von Salzwedel aus in alle Welt – der König aller Kuchenarten und zugleich König aller Baumkuchen.

Bis heute ist der Baumkuchen-Appetit weit über Sachsen-Anhalt hinaus riesig. Nur, dass Feinschmecker aus dem Inund Ausland inzwischen via Internet bestellen. Moderne Paketdienste bringen die Köstlichkeit in kürzester Zeit ins Haus. Dieses Zugeständnis an die Moderne macht Bettina Hennig gern. Ansonsten bekennt sie sich zur Philosophie des Hauses: „Wir sind nicht innovativ, wir sind traditionell“. Der Erfolg gibt ihr recht.

Das berühmte Rezeptbuch von 1807 Zart-süße Splitter Insofern ist eine Fachsimpelei über das zart-süße Gebäck an Ort und Stelle wärmstens zu empfehlen. Seine freundlichen Schöpfer geben dabei Tipps bis hin zur richtigen Aufschnitt-Technik. Baum-

P Besichtigung der Backstube für jedermann Mo. bis Fr. von 9 bis 13 Uhr. Gruppen bitte vorher anmelden. P Schaubacken am offenen Feuer mit Führung und Verkostung (ca. 1 Stunde) kostenfrei! P Auslandspakete bitte telefonisch bestellen. Lieferung an Wunschadresse zum Beispiel als Geburtstagsüberraschung möglich. P Widmungen oder Fotos auf dem Baumkuchen? Kein Problem. P Ausflugsprogramm in Salzwedel und Umgebung? Die Baumkuchenbäcker helfen gern.

kuchen wird nämlich nicht wie Torte serviert, sondern wie frisch geschlagene Splitter eines Baumstammes. Eigens dafür wurde in Solingen ein Spezialmesser entwickelt. Das gibt es im Ladengeschäft gleich mit zu kaufen. Trefflich philosophieren lässt sich dort über die Kombination des Baumkuchens mit anderen Leckereien. Bettina Hennig schwärmt von Baumkuchen mit Schlagsahne – verfeinert mit ein paar Tropfen vom hauseigenen Heidelbeerlikör. Erste Salzwedeler Baumkuchenfabrik Inh. Bettina Hennig St.-Georg-Straße 87, 29410 Salzwedel Tel. +49 3901 32306, Fax 25462 B/2 info@baumkuchen-salzwedel.de www.baumkuchen-salzwedel.de

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Einzigartig, wie der „Baum” wächst Dieser Kuchen hat eine Seele. Schicht für Schicht wächst in reiner Handarbeit die runde Köstlichkeit heran – einzigartig und wild wie ein Baumstamm. So ist jeder zart-süße Kuchen aus der Ersten Salzwedeler Baumkuchenfabrik ein Unikat. Unregelmäßige Linien im Inneren des Gebäcks erzählen die Geschichte seiner Entstehung so wie Jahresringe eines Baumes. „Ich war immer glücklich, dem Werdeprozess eines solchen Baumkuchens zusehen zu können“, erinnert sich der Dichter Theodor Fontane 1894 in seinem Buch „Meine Kinderjahre“. Im Salzwedeler Familienunternehmen kann sich heute jedermann faszinieren lassen wie einst der große Dichter. Es lädt zu Führungen durch seine Backstuben ein, in denen sich ein verführerischer Duft verbreitet. Die Besucher erleben nicht etwa eine nachgestellte Show, sondern sie sind Zeuge, wie Familie Hennig den Baumkuchen nach jener traditionellen Rezeptur von Johann Christian Dorothea Andreas Schernikow herstellt.

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