Page 1

alpenTOURER  1/2012 spezial: die sieger beim pässemarathon 2011 · frauen & motorräder: Typen · Touren · Träume · eicma-neuheiten: Die besten Tourer für 2012 · SERVICE: Bike & Ski

D € 5.00 | A /I/LUX € 5.90 | CHF 8.50 | Z15363

tourer w w w. a lpenTOURER.eu | vol 7 | Nr 17 |

1/2012

Alpen

da s motorr ad-tourenmaga zin

t! f f a h c ges

die sieger

10

versteckte alpenperlen

beim pässemarathon 2011

n e u a r f extr a: rr äder & moto

• touren • typen • träume eicma-neuheiten: die besten tourer für 2012


Fotos: Becker; Peter; Brauckhoff; Sedic; Achatz; Fennel | Titel: Toews; Triumph

ALPENtourer 1201

inhalt 1/2012

4

d i e t h e m e n 1 / 2 0 12 

w w w. a l p e n T O U R E R . e u

P채ssemarathon 2011 | Der Club der 100 

12

extra | 34 Seiten Girls & Bikes 

ab 28

EXTRA | Girls on Bike am Lago Maggiore

28

EXTRA | Enduro-Abenteuer in Kroatien

44

praxis | Bike & Ski 

68

TOURGuide | 10 Alpenperlen

54


MOTORRADWELT

tourer BODENSEE

ALPEN

DAS MOTORRAD�TOURENMAGAZIN RUBRIKEN

3 4 6 7 82

Editorial Inhalt Kolumne – Colonel on tour Kolumne – Rennerles Welt Vorschau/Impressum

6 7 8 9 10

zubehör – Touratech Travel Bag universal motorrad – Zehn Prozent bei Kawasaki bekleidung – Draggin‘ Jeans als Sommerhose motorrad – Husqvarna Nuda 900 und Strada 650 bekleidung – Textilkombi Dane Tørreso

12 14 18 22 24

die ergebnisse – 100 mal probiert Die Sieger – Eine Alpen-Queen und die Podestplätze der Club der 100 – So sehen Sieger aus… Jahreskalender 2012 – Das perfekte Geschenk Pass-ion – Nils Gessingers Konzeptalbum

INTRO

Pässemarathon 2011

Mit Vollgas in die neue Saison ... 34 seiten Extra Frauen & Motorrad

l l l

l l

28 Girls on bike – Rund um den Lago Maggiore Das mit Kult-Charakter 34 Szene-Event Girls & bikes – Ein Kalenderprojekt für Kids Alle Trends derDaniela‘s Saison 2012 live erleben! 37 Neuheiten haus amund see – Hotel am Faaker See 40 Bikende – Düsseldorfs Bürgermeisterin Motorrad pur: in Politikerin 9 Messehallen, 42 als Genuss-Bikerin – Wuppertals Polizeipräsidentin mehr 220 Aussteller, über 30.000 Besucher 44 Matsch – Enduro-Abenteur in Kroatien Stuntshows u.a.fun FMX-Jump mit der Wrecking Crew 50 Trial & Error – Spaß im steirischen Trialpark Spezialumbauten und Live-Customizing 53 Schrauberkurse – Hilfe zur Selbsthilfe 54 Elfen & Mythen – „Ladies only“ bei Harley-Davidson 57 Bikerinnen ernst nehmen – Ein Jahr fembike.de 58 Sicherheit für Sie – Neue Damen-Produkte

l Aktiv teilnehmen an Test-Parcours für: Service Motorräder, Roller & Quads 62 65 66 68 70

Eicma news – 2012 wird ein gutes Tourerjahr Schau mir in die Augen… – Helmtest Reevu MSX1 literatur – „Cheffes“ Bildatlas Motorräder Bike & Ski – Zum Wedeln in die Berge Winterreifen – Von der Pflicht bis zur Kür Tourguide

72 76

fränkische schweiz – Karpfen und Kurven 10 Alpenperlen – Versteckte Ziele, die sich lohnen

Internationale Motorradmesse

27.–29. Januar 2012 Messe Friedrichshafen

www.motorradwelt-bodensee.de

3 Tage Motorrad pur ...

News ... Sport ... Fun ... Action! Mit Vollgas in die neue Saison ... l Das Szene-Event mit Kult-Charakter l Alle Neuheiten und Trends der Saison 2012 live erleben! l Motorrad pur: in 9 Messehallen mehr als 180 Ausstellern. über 30.000 Besuchern

l Stuntshows u.a. FMX-Jump mit der Wrecking Crew l Spezialumbauten und Live-Customizing

an GPEeRrFmORMAN CE

l Aktiv teilnehmen an Test-Parcours für: Motorräder, Roller & Quads Jetzt FAN werden und dazu gehören www.facebook.com/motorradweltbodensee

5




ALPENtourer 1201

pässemarathon 2011 das saisonevent

100 mal probiert …und 100 mal ist was passiert. Beim Pässemarathon 2011 haben die Besten 100 mal ein Ziel in den Alpen angesteuert, sind 100 mal glücklich weitergefahren und können sich jetzt auf ihre wohlverdienten Gewinne freuen.

Für Teilnehmer wie Thomas Ellner (gr. Bild) brachte der Pässemarathon die Erfüllung manch lang gehegten Traumes mit sich. Michael Becker (oben) bringt stellvertretend den Spaß an der Sache zum Ausdruck. 12

Fotos: Ellner; Becker; Toews

F

rüh, sehr früh hatten die ersten Teilnehmer beim Pässemarathon 2011 bereits ihre ganz persönliche Saison für beendet erklärt und ihr Ergebnis eingericht. Bereits Anfang September, zwei Monate vor dem Einsendeschluss, hatten wir einen ganzen Stapel Post vorliegen. Dann folgte eine Zeit der Stille – die Ruhe vor dem Sturm. Der Postmann musst zwar nicht drei Mal klingeln, dafür rund um den 31. Oktober jede Menge Umschläge zustellen. Kleine und große, sogar ein paar Pakete. Schließlich haben uns einige Teilnehmer

erneut überrascht, mit welcher Akribie sie an die von uns gestellte Aufgabe gegangen sind.

100 Ziele, weitläufig verteilt Und die war ja gar nicht so einfach. 100 Ziele im gesamten Alpenraum, weitläufig verteilt zwischen den letzten Ausläufern der Seealpen in Frankreich und den KarawankenGipfeln Sloweniens, waren vorgegeben. Dabei hatten wir uns einen Mix zwischen Bekanntem und Beliebtem sowie einigen ausgewählten Perlen abseits der üblichen Routen ausgesucht. Jedes der sechs Alpenländern sollte angefahren

werden müssen, wollte man (oder frau) am Ende auf den vorderen Rängen dabei sein. Dann hat uns das milde Frühjahr nicht kalt, sondern mit grandiosem Bikerwetter erwischt. Bereits Ende März drehten plötzlich die ersten Teilnehmer, die den Start nun gar nicht mehr erwarten konnten, am Gashahn. Da war das Roadbook, für das wir übrigens viel Lob erhalten haben, noch nicht mal gedruckt. Also stellten wir es als PDF ins Internet, denn Vorgabe für die Wertung eines Zielpunkts war ein Beweisfoto mit Mensch, Motorrad und vor allem dem 2011er Logo des Pässemarathons. So konnten wir bei den vielen Einsendungen sehr schnell prüfen, ob jemand wirklich in diesem Jahr das Ziel angefahren hatte. Diese Bedingung in den Ausschreibungen hat uns tatsächlich sehr bei der Auswertungen tausender Fotos geholfen. Ein Blick ge-


tourer

Freundschaften, denen wir wünschen, dass sie auch in ★ ★ PÄSSEMARATHON ★ ★ Zukunft halten mögen. Denn was ist schöner, als EVENT-STATISTIK: mit Gleichgesinnten in blinRegistrierte Anmeldungen: 684 dem Verständnis gemeinTeilnehmer-Einsendungen: 371 sam auf Reisen zu gehen? Seitenaufrufe im Portal: > 88.000 Wenn es einen KritikDownloads des Roadbooks: > 5.500 punkt gab, dann war das die Begutachtete Fotos: > 12.800 Einbindung der Hotelpartø km pro Teilnehmer: > 3.700 ner, die wir vorgenommen Gefahrene Kilometer: > 1,38 Mio. Reisetage (=Fototage): > 3.900 hatten. Hier fehlt uns dann aber das Verständnis. Auch nügte, um zu erkennen, ob das ein- dieser Aspekt sollte vor allem eine gereichte Bild zählt oder nicht. Am Planungshilfe sein – verbunden Ende hatten wir die ersten drei mit einem gewissen Anreiz. Die Verteilung der Partner war Plätze geklärt – und insgesamt ein Dutzend Teilnehmer gefunden, die allerdings ungleichmäßig. Leider tatsächlich alle 100 Zielpunkte ge- konnten wir etwa in den bayerisammelt hatten. Diesen „Club der schen Alpen oder der Schweiz kein 100“ stellen wir Euch denn auch Hotel überzeugen, sich am Pässemarathon mit einem entsprechenauf den Folgeseiten vor. den Angebot zu beteiligen. In Berichte auf der Fanpage Kärnten hingegen hatten wir 20 Spannend am Pässemarathon 2011 Partner in einer sehr überschaubawaren auch die Zwischen­berichte ren Region. Das war unglücklich, per E-Mail und auf unserer Fan­ aber nicht anders zu regeln. Die page: www.facebook.com/alpentourer. Motorradhotels dort haben sich Fotos von kurzfristigen Sperrungen nun mal zu einer Gruppe zusammachten die Runde, Wetterkaprio- mengeschlossen und treten daher len wurden mit einigem Stolz ge- nicht einzeln, sondern immer nur zeigt und Bildmotive hochgeladen, als Gemeinschaft auf. die ihren kreativen Fotografen viel Lob einbrachten. Bei dem einen Meist positive Reaktionen oder anderen geht das in Zukunft Doch selbst bei den Hotels übersogar noch einen Schritt weiter: wogen die positiven Reaktionen. Ihre Bilder werden sich demnächst Viele Teilnehmer meldeten zurück, dass sie über ihre Teilnahme Unin ALPENTOURER wiederfinden. Ein Effekt, den wir uns von die- terkünfte entdeckt haben, die sie sem Event erhofft hatten, trat sicher bald wieder beehren – weil ebenfalls ein: Wo immer ein Teil- es nette Häuser mit sympathischen nehmer unser Logo in die Linse Betreibern sind, die man gerne für hielt und ein anderer in diesem einen erneuten Aufenthalt ansteuMoment vorbeikam, entwickelten ert. Der lässt sich dann auch von sich Gespräche – und vieles mehr. Anfang an genießen, in dem WisManche fuhren einen Teil des We- sen, gut aufgehoben zu sein. ges gemeinsam weiter, andere verBleibt nur, uns bei Euch, den abredeten sich zu einem Treffen in Teilnehmern zu bedanken. Euer einem der Partnerhotels. Lob und vor allem auch Eure KriBeim Pässemarathon 2011 ent- tik werden uns Ansporn sein, für standen Fahrgemeinschaften und die Saison 2013 den nächsten Päs-

ALPEN

semarathon zu organisieren. Sicher suchen wir dazu nicht nur neue Ziele aus, sondern arbeiten auch wieder an den Modalitäten. Denn Euer Dank dafür, dass wir Euch vom Sofa runter und auf die Straße gebracht haben, dass wir einen Anreiz schaffen, endlich Dinge zu tun, die man sich oft schon so lange vorgenommen hatte, dass wir Euch „bewegen“ – das ist unser Antrieb für solche Aktivitäten. Da nehmen wir den Riesenaufwand, den so ein Pässemarathon mit sich bringt, gerne in Kauf. Für die Marathonfreie Zeit in 2012 werden wir sicher auch noch etwas finden, was Eure Ansprüche an eine Motorradreise erfüllt. Vielleicht unser Saisonfinale im September 2012 in Kroatien? Details dazu gibt es schon bald im Portal www.alpentourer.eu im Internet. Und natürlich auf den Frühjahrsmessen, auf denen wir ausstellen (siehe Kasten). Da würden wir uns ganz besonders über einen Besuch, ein Kennenlernen wie auch ein Wiedersehen freuen! Bis dahin wünschen wir viel Lesespaß mit ALPENTOURER! Stephan Fennel

Thomas Toews hat der Pässemarathon ziemlich geschafft (oben). Dennoch hat er den Marathon erfolgreich beendet.

tourer

ALPEN

★ ★ PÄSSEMARATHON ★ ★

MOTORRAD-MESSEKALENDER Frühjahr 2012 13.-15.01. Sachsenkrad, Dresden 27.-29.01. Motorradwelt Bodensee, Friedrichshafen 27.-29.01. Motorradtage, Hamburg 03.-05.02. Motorräder, Leipzig 17.-19.02. IMOT, München 23.-26.02. Motorbeurs, Utrecht NL 01.-04.03. Motorräder, Dortmund 09.-11.03. Motorradweekend, Freiburg 17.-18.03. Thüringer Motorradtage, Erfurt 13




vo Re A n, po uf fü r t 3 r u ag 4 nd en Se üb un iten er d T Bi ip ke ps rin ne n

ALPENtourer 1201

extra frauen & Motorrad

Girls on bike

Vier motorradbegeisterte Mädels aus der Schweiz beschließen, für zwei Tage die Kurven und Straße rund um den Lago Maggiore unsicher zu machen. Sie erleben manche ungewöhnliche Situation – und haben vor allem sehr viel Spaß.

28


W

ir stehen auf der Terrasse der Villa Morissolina und schauen auf den Lago Maggiore. Ruhe! Kein Motorengeräusch weit und breit ist zu hören, einzig das Eis in unseren Camparis klirrt leise gegen das Glas. Selbst wir Mädels sagen einmal nichts und genießen den Ausblick. Die Villa hat uns mit ihrem Zauber eingefangen, denn sie ist ein idealer Ort, um nach einem tollen Tag im Sattel abzuschalten. Wir, das sind Petra, Isa, Sandi und ich. Vier Mädels, die ein Wochenende rund um den Lago Maggiore auf vielen kleinen Straßen unterwegs sein werden. Gestartet sind wir am Morgen im Bernbiet. Mit ein paar schönen leichten Kurven bis Aeschi begannen wir den Tag mit einem schwungvollen „Kurvenaufwärmtraining“. Mit dem Motorrad unterwegs zu sein ist eine Sache. Aber via Fähre oder Bahn zu touren, eine ganz andere – und zwar eine äußerst spannende und lustige. So verzurren wir unsere Maschinen beim Autoverlad in Kandersteg und machen es uns für die kurze Fahrt ins Wallis im Waggon gemütlich.

Die Villa Morissolina ist ein idealer Ort, um nach einem tollen Tag im Sattel abzuschalten.

Fotos: Brauckhoff

Kurvenspaß und flüssiges Fahren Der Reihe nach purzeln wir in Goppenstein wieder aus dem Zug und sortieren uns für die Weiterfahrt über den Simplon. Wir entscheiden uns dabei aber nicht für den großen Simplonpass, sondern die kleine, alte Passstraße. Sie verspricht mit jedem Schwung Kurvenspaß und flüssiges Fahren. Hier hält sich der Gegenverkehr in Grenzen. Nach einer im Tal liegenden Steinbrücke kommen wir wieder auf die eigentliche Simplonpassstraße. Die Passhöhe nach dem Tunnel lassen wir schnell wieder hinter uns. Wir wollen weiter hinunter. Hier soll unser Mittagshalt sein. Die Alte Kaserne am Eingang zur Gondoschlucht ist um 1805 gleichzeitig mit der Napoleonstraße gebaut worden und sollte als Truppenunterkunft dienen. Der Kanton sanierte das Gebäude und richtete darin eine Ausstellung über die Straßengeschichte ein. Direkt gegenüber ist die prächtige Bogenbrücke, welche zum Stockalperweg führt. Wir folgen noch ein kurzes Stück dem Wanderweg, wo wir auf großen Steinen ein gemütliches Plätzchen zur Rast finden. Wir genießen es, abseits der Touristenströme zu sein und nehmen die paar Minuten Fußweg dafür gerne in Kauf.  >

VIer Mädels, vier Mopeds und ein Wochenende Spaß – so sind Frauen gerne unterwegs. 29


ALPENtourer 1201

extra frauen & Motorrad

A

ls ich Christina erstmals nach ihrem Unfall traf, war sie sehr geknickt. Weniger wegen des Umstands, eine längere Zeit nicht mehr Motorrad fahren zu können, sondern vielmehr, weil ihr Herzensprojekt, die jährliche Töff-Rallye zugunsten des Kinderkrebsprojekts „Arche Ferien“, 2011 würde ausfallen müssen. Doch Christina wäre nicht das überschäumende Energiebündel, als das wir sie kennen, wenn sie nicht alsbald eine Alternative aus dem Hut gezaubert hätte. Und was für eine! Sie hatte ein paar erstklassige Mitstreiter für das ehrgeizige Ziel gewonnen, einen Kalender mit Motorrad fahrenden Frauen zu produzieren – authentische Mädels auf ihren heißen Höfen und nicht diese HochglanzPinups eines Pirelli-Kalenders, die wahrscheinlich noch nie in ihrem Leben einen Motorrad-Zündschlüssel in der Hand hielten. Gesagt, getan: Gemeinsam mit Visagistin Patricia Zimmermann und Fotograf Felix Peter, beides selbst Biker, trafen ein Dutzend Frauen, die noch nie zuvor gemodelt hatten, an der Location, dem urigen Bauernhof der Familie Wyss, zum Fotoshooting ein.

Girls & Bikes – für Kids In den letzten Jahren hat Christina Brauckhoff mit Ihrer Töff-Rallye im Kanton Bern Spenden für das

Kinderkrebs-Projekt „Arche Ferien“ gesammelt. Gehandicapt durch einen Unfall musste sie sich für 2011 etwas anderes einfallen lassen. Das Ergebnis: der Girls & Bikes Kalender 2012! Der Verkaufs- und Spendenerlös des Kalenders „Girls & Bikes“ zugunsten des Kinderkrebsprojekts „Arche Ferien“ belief sich auf sage und schreibe aufgerundete 4 800 Franken. Dank der Einzelspende eines selbst an Krebs erkrankten Bikers, der anonym bleiben möchte, konnte Christina Brauckhoff dem Leiter der Kinderonkologischen Abteilung des Insel­spitals Bern, Prof. Dr. med. Roland Ammann, einen Scheck über 6 000 Franken überreichen! 34

So enstand ist ein toller Kalender, der im Herbst in der Schweiz für 50 Franken (plus freiwilliger Spende) angeboten wurde. Der Gesamterlös ging im Dezember an das Arche-Projekt sf (siehe Kasten). Glückwunsch Christina!


Februar

Januar „Hexe auf Besen – für beide gilt: lasst euch nicht vom rauen Äußeren täuschen. Mädel und Mofa sind äußerst sensibel und reagieren auf jede atmosphärische Schwangkung. Warum ich Motorrad fahre: nur Dank Tanzkurs… Ein Kollege aus dem Kurs fuhr Motocross und hat mich mal draufgesetzt – da war’s auch schon vorbei. Beim Projekt war ich dabei, weil es eine super Sache ist und die Kombination ist hinreißend: Spaß, Leute kennenlernen, etwas tun, was man sonst nicht so macht, dabei sich selber bleiben können und erst noch im Sinne einer guten Sache… Viel besser geht’s nun wirklich nicht!“

„Während eines Wochenend-Ausflugs nahm ich einen Kaffee in einer Beiz unterhalb des Susten und Töff um Töff fuhr daran vorbei. Erinnerungen an meine ersten verbotenen Fahrversuche als Elfjährige auf der Simson S50 meines älteren Bruders im ersten, zweiten Gang über den Fussballplatz wurden wieder wach. Der Wunsch zu einer großen Maschine war somit geboren. Testen verschiedener Modelle, aber bei der Fazer war sofort klar, diese muss es sein, und so fahre ich nun seit sechs Jahren Kurve um Kurve. Als Helferin „der ersten Stunde“ fürs Kinderkrebsprojekt sagte ich auch bei dem Kalender sofort zu. Unabhängig davon, dass sich das Produkt meiner Meinung nach durchaus sehen lassen kann mit all unseren Hobbymodels, so ist es für mich eine unkomplizierte und immer mit eigenem Spaß verbundene Art, eine kleine Hilfe denjenigen zukommen zu lassen, die sie in einem schwierigen Abschnitt ihres Lebens dringend benötigen.“

Ines, Geb. 1969, Yamaha Fazer

Isa, Geb. 1979, Husaberg 550

März „Seit 2003 bin ich glückliche Besitzerin des Führerausweises und fahre seither mit meiner Harley um die Kurven. Motorradfahren widerspiegelt für mich ein Gefühl der Freiheit. Wenn ich unterwegs bin, vergesse ich meine Alltagssorgen und genieße die Gegend. Per Zufall habe ich von dem Arche-Projekt erfahren und war von Anfang an begeistert. Die Kinder der Arche haben ihr Schicksal nicht selbst gewählt und umso mehr finde ich, solchen Menschen soll geholfen werden. Es ist toll, wenn mit solchen Aktionen wie das Kinderkrebsprojekt der Arche unterstützt werden können.“

April „Ich fahre seit 1988 ein großes Motorrad – am liebsten in Österreich und Südtirol, Pässe und Täler soweit das Auge reicht. Meine BMW R1100 R ist eine wunderbare Tourenmaschine. Ich träume von einer neuen BMW RS. Das Arche Projekt kennen wir seit ein paar Jahren. Eine tolle Idee, die Christina Brauckhoff auf die Beine gestellt hat. Auch an den Rallyes, die der Arche zu Gute kommen, machen meine Familie und ich seit einiger Zeit mit.“

Barbara, Geb. 1965, BMW R1100R

Regula, Geb. 1970, Harley-Davidson Softail De Luxe

Mai „Ich bin sozusagen in einer Töff-Werkstatt groß geworden und habe dadurch schon von früh an viele verschiedene Töffs gefahren (R100RS, R100RT, Honda… etc.). Aber meine „Schwarze“ ist einfach die Beste, Schönste, Kurvenfröhlichste und geht ab wie ...naja... hat einfach richtig Dampf im Kessel. Wieso ich am Kalenderprojekt mitgemacht habe? Nein, ist doch keine Frage. Da muss Frau einfach mitmachen. Für uns ist es ganz normal ein paar Tage weg zu gehen oder überhaupt in Ferien. Für diese Kinder nicht. Und wenn ich mit diesem Projekt den Kindern helfen kann, bin ich sofort dabei!“

Esther, Geb. 1966, Kawasaki Versys

Juni „Als Mutter von vier Söhnen und als Altersheim-Inhaberin musste ich nicht für das Projekt Arche überzeugt werden. Ist doch klar, dass ich da sofort im Boot war. Motorrad fahre ich seit meinem 18. Lebensjahr. Meine Harley kaufte ich mir zum 40. Geburtstag. Da ich nicht nur Schönwetterfahrerin bin, fuhr ich mit meinem Gespann und meinem Ehemann bei der swiss500miles im Jahr 2011 mit.“

Nicole, Geb. 1967, Harley-Davidson Softail Deluxe (2007), Anbau Seitenwagen (2011) 35


ALPENtourer 1201

extra frauen & Motorrad

Hoch mit dem Vorderrad: Eines Trialfahrers Ziel ist es, so oft wie möglich mit dem Bike zu stehen.

Trial and Error Der 9,5 Hektar große Trialpark am Salzstiegl in der Steiermark ist ein Schatz. Wo hat man ansonsten die Gelegenheit, über natürliche Hindernisse zu springen, fahren, zirkeln, balancieren? Auch Trial-Anfängerin Franziska Huber war begeistert.

D Über Stock und Stein und mit größtmöglicher Konzentration: Die Anfängerin übt zunächst vorsichtig, der Profi zeigt gleich, wie es geht (r. Seite, v. oben n. unten). 50

ass meine „Dicke“ eine Reiseenduro ist, diesen Umstand konnte ich meinen Gesprächspartnern mittlerweile schon näher bringen. Dass diese Bezeichnung seit Kurzem auch nicht mehr hundertprozentig korrekt ist – Big Enduros sind nun „Allrounder“ – ordne ich unter der Kategorie „Nett zu wissen, aber für den moppedlosen Menschen völlig bedeutungslos und maximal endgültig verwirrend“ ein. Die Erweiterung meines Fuhrparks sorgte ohnehin für ausreichend Kopfzerbrechen bei meiner Zuhörerschaft, denn mein Zweitmopped ist eine waschechte Hard Enduro. Ich wäre ja schon rasch zufrieden zu stellen, wenn meine Husqvarna

TE250 als „Enduro“ und meine Unternehmungen damit als „Enduro fahren“ bezeichnet würden. „Warst wieder trialen?“ so die schon wiederholt gestellte Frage, die bestimmt von Interesse an meiner Person selbst zeugt, jedoch nicht von der Liebe zu Motorrädern, die es eventuell benötigt, um zu wissen: Nein, ich fahre kein Trialmopped und somit war ich nicht trialen!

Wer trialt, der steht. Immer! Denn es gibt einen wichtigen und selbst für Laien augenscheinlichen Unterschied zwischen einer Enduro und einer Trial: die im besten Fall Pobacken freundliche bzw. komplett fehlende Sitz-


bank. Jawohl, wer trialt, der steht. Immer! Mittlerweile spreche ich aus Erfahrung, denn der Ausflug in den „Trialpark Salzstiegl“ lehrte meinen bis dato wohlgeschonten Oberschenkeln das angestrengte Zittern. Ja, diesmal war ich tatsächlich trialen. Friedl Kaltenegger, Betreiber des Trialparks und nervenstarker Trainer der nicht nur ob der fehlenden Sitzmöglichkeit leicht verunsicherten Frau Huber („Mahhh, ich kann das Mopped einfach net ankicken!“, so eine Trial hat auch kein lieb gewonnenes Damenknöpfchen...), führte mich und meine beiden – das obere Ende der Offroadkönner-Skala abdeckenden – Begleiter erst mal zu einer im Winter als Skipiste genutzten Wiese. Um mich vielleicht doch etwas mit dem Trialmopped anzufreunden, schlängelte ich also langsam durch den Pilonenparcour.

Geschwindigkeit raus – Gleichgewicht und Geschicklichkeit rein. Klingt einfach, dauerte aber bei mir dann doch etwas länger, pflege ich doch ansonsten den Gasgriff meiner Enduro so stark zu würgen, bis ich mit oder auch ohne Mopped über das Hindernis fliege. Die aufgelegten, schma­ len Holzbretter, die es dann gerade zu befahren galt, berührte ich zumindest ansatzweise. Nach den ersten steileren Auf- und Abfahrten auf der Wiese entledigte ich mich meiner Endurojacke, denn der Schweiß floss schon in Strömen. „So, wir fahren jetzt ein Stückchen weiter zu einer Mulde. Da haben wir dann schöne Hänge mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden“, frohlockte Friedl mein Begleiter. Ich schluckte mal wieder etwas heftiger, schließlich stand ich vor einem Wall aus Erde und Steinen. Umso überwältigter war ich, als ich, Knie nach unten und Oberkörper nach vorne, doch tatsächlich dort ankam, wo ich auch hinwollte: nämlich nach oben. Unglaublich wie dieses Mopped über steiles Gelände kraxelt! Und das auch noch für mein Empfinden „völlig kontrolliert“. Im darauf folgenden steinigen Bachbett wheelte ich zum ersten Mal in meiner Moppedfahrerkarriere, noch dazu über einen, für meine weitaufgerissenen Augen riesig anmutenden Stein. Gänzlich ungewollt natürlich, aber dennoch dermaßen beeindruckend, dass ich diesem Gefühl mit einem lauten Quieken Ausdruck verlieh. „Geht das noch zu toppen?“ Ja, es ging – und wie! >

Foto: Mario Ivanic/www.ivi.at

Fliegen – mit und ohne Mopped

51




ALPENtourer 1201

tourguide 10 Alpenperlen

10 Alpenperlen 10 Foto: Z체rcher

Versteckt oder vergessen, manchmal auch einfach nur etwas zu abseits der g채ngigen

76

Alpenrouten gelegen, gl채nzen manche Streckensch채tze im Verborgenen. Wir stellen zehn solcher Perlen von Ost nach West vor, kleine Etappen, die einen Abstecher sicher lohnen.


Slowenische Grenzkammstraße (SI) Der schmale Pfad, der über die italienisch-slowenischen Grenzhöhen verläuft, wird gerne übersehen, weil das Sočatal mit seiner Pracht schon ausreichend fesselnd. Für Wiederholungstäter. Nicht alle Kammstraßen, die sich an nationalen Grenzverläufen orientieren, müssen gleich für den Großteil der Motorradfahrer eine Herausforderung darstellen. So ist die slowenische Variante denn auch überhaupt nicht mit der ligurischen zu vergleichen. Aktuell sind es noch rund drei Kilometer Schotteranteil – und selbst die stellen auch Straßenbikes vor keine nennenswerten Probleme. Schotterfreaks finden dennoch genügend Auslauf, nur eben rechts und links der eigentlichen Route – und noch dazu ganz offiziell. Auch der eine oder andere Abstecher auf italienischen Boden mag locken,

1

EU und Schengen sei Dank, geht auch das problemlos vonstatten. Bei Idrsko im Soča-Tal zweigt die Kammstraße in die Berge ab, wo sie rund um den Sedlo Solarji maximale 1 200 Meter erreicht. Dann schwenkt sie nach Südwesten ab und steuert auf Kambreško und Lig zu. Kurz vor Lig empfehlen wir, die Abfahrt nach Kanal und damit zurück ins Soča-Tal zu nehmen, was einer Etappe von insgesamt rund 37 Kilometern entspricht. Der eigentliche Verlauf über Lig ist schwieriger. Er führt nach Senik, Hlevnik und schließlich Brda. Von hier geht es dann via Gonjače nach Plave – und damit ebenfalls zurück zur Soča. 

Kobarid

SLO

Idrsko

Livek Tolmin

I Kambreško

Kanal

Egger Alm und Schloßhüttensattel (A/KT) Almstrecken gibt es in Österreich viele. Egger Alm und Schloßhüttensattel (A/KT) bilden auf 28 Kilometernbis Vorderberg oder 37 Kilometern bis Feistritz einen Abstecher, der es wert ist. Almen, die Sommerweidegebiete alpiner Landwirte, üben seit jeher eine besondere Anziehungskraft auch auf Motorradfahrer aus. Wenn nicht überwirtschaftet, liegen sie meist in prächtiger Natur

2

A

Hermagor

Vorderberg Egger Alm

Feistritz an der Gail

Schloßhüttensattel 1.453 m

I

es auf der L 23 eine kurvenreiche Auffahrt von Hermagor im Kärntner Gailtal bis auf rund 1 4 00 Meter. Hier lockt das Gasthaus „Zum Rudi“, durch seine gute Küche weit über die Grenzen hinaus sehr bekannt, zur Einkehr. Unsere Etappe führt mit einem Schwenk auf den 1 453 Meter hohen Schloßhüttensattel an der italienischen Grenze. Anschließend geht es von hier aus nach Vorderberg im Gailtal. Wer nach Osten weiterfahren möchte, aber noch keine Lust auf die gut ausgebaute B 111, die „Talrennstrecke“, hat, der kann am Südufer des Flusses die ruhige Nebenstrecke L 27 nach Arnoldstein A2Feistritz an der Gail nehmen. 

und abseits touristischen Trubels. Weil Wanderer und Mountainbiker sie ebenfalls schätzen, sind viele Almen schon nicht mehr für motoA10 risierte Gäste erreichbar. Anders die Egger Alm: Nach Aufhebung der Wintersperre gibt

77


ALPENtourer 1201

vorschau 2/2012

DIE THEMEN 2 /2012

tourer

ALPEN

DAS MOTORRAD�TOURENMAGAZIN

Imp re s s um VERLAG | REDAKTION MoTourMedia e.K. | Inh. Stephan Fennel Hastener Straße 140 | D-42349 Wuppertal T +49 (0)2 0 2 94 6 0 0 2 26 | F 94 60 02 2 9 redaktion@alpentourer.eu | www.alpentourer.eu

SPEZIAL

österreich

vorarlberg

HERAUSGEBER | CHEFREDAKTEUR Stephan Fennel (v.i.S.d.P.) STV. CHEFREDAKTEURIN Snežana Šimičić | simicic@alpentourer.eu CHEFREPORTER Thomas Krämer | kraemer@alpentourer.eu

waldviertel

WEITERE MITARBEITER DIESER AUSGABE Helmut Achatz, Christine Brauckhoff, Andrea Hiller; Franziska Huber; Peter Petzl; Frauke Tietz  ANZEIGENMARKETING DEUTSCHLAND corps. Corporate Publishing Services GmbH T 02 11 54 2 2 76 62 | ralf.zawatzky@corps-verlag.de hotelpartner DEUTSCHLAND corps. Corporate Publishing Services GmbH T 02 11 54 2 2 76 6 0 | nica.schmidt@corps-verlag.de kärnten | tirol | vorarlberg X-trem Werbeagentur | Obsteig T +43 (0)52 64 84 74-0 | wilfried.floriani@x.trem.at

tirol

Fotos: Fennel, Sachau

mühlviertel

Das alpentourer Saisonfinale 2011 hatte es in sich: Es gab schönstes Kaiserwetter auf den ausgesuchten Königsetappen in tirol und vorarlberg. Der spontane Verlängerungstag, dem sich die meisten Teilnehmer anschlossen, brachte uns auch noch auf die kaunertaler gletscherstrasse und bescherte uns einen wahrhaften Traumabschluss der Saison! Alle Touren des Finales bereiten wir zum Nacherleben auf. Aber es zieht uns auch in den OSTEN der Alpenrepublik, wo wir uns einem Dreiklang aus Mühlviertel, Waldviertel und Wachau widmen.

südtirol | trentino

Salzburg | oberöstereich | steiermark Venta Tourismus | Lofer T +43 (0)6 64 1 27 8 5 35 thomas@venta-tourismus.com italien Gerryland Full Service Agency | Bozen T +39 (04 74) 53 13 81 | info@gerryland.it Schweiz | Frankreich | slowenien | kroatien MoTourMedia e.K. T +49 (0)2 0 2 94 6 0 0 2 26 | anzeigen@alpentourer.eu  VERTRIEB VU Verlagsunion | Walluf DRUCK Brühlsche Universitätsdruckerei | Gießen EINZELVERKAUFSPREISE D EUR 5.00; CHF 8.50; A/I/LUX EUR 5.90

Fotos: Fennel

LESERSERVICE | ABONNEMENTS Nachbestellung je Ausgabe EUR 5.00 (zzgl. Versandkosten) Jahresabo (4 Ausg.) EUR 18.00 (Ausl. EUR 20.00) ABO PLUS (6 Ausg.) EUR 28.00 (Ausl. EUR 30.00) leserservice@motourmedia.de | motourmedia.de

beliebtes ziel: Die autonome Region im Norden Italiens ist bei Motorradfahrern extrem beliebt – nicht zuletzt, weil überwiegend Deutsch gesprochen wird. Zwischen Brenner und Belluno, Dolomiten und Gardasee bleibt selbst bei Wiederholungstätern noch Raum für Neuentdeckungen. Wir präsentieren einige Tourvorschläge, die Bekanntes mit Überraschendem verbinden, und stellen Hotels sowie ausgewählte kulinarische Genüsse vor. 82

ALPENtourer 2/2012 ist ab Mitte Februar im gut sortierten Zeitschriftenhandel verfügbar. Oder auch im Internet auf

motourmedia.DE

HINWEIS Namentlich gekennzeichnete Beiträge von Mitarbeitern geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion oder des Herausgebers wieder. Sämtliche Informationen wurden nach bestem Wissen recherchiert; für die Richtigkeit kann jedoch keine Gewähr gegeben werden. Für unverlangt eingesendete Manuskripte und Fotos übernehmen Verlag und Redaktion keine Haftung. In Fällen höherer Gewalt besteht kein Anspruch auf Nachlieferung und Rückzahlung des Bezugspreises. ©2012 MoTourMedia e.K.


tourer

ALPEN

MOTORRADTOUREN ZWISCHEN L e ser s e r ALPEN v i cUND e ADRIA

Jetzt 2 Abo-Optionen! Ab 18,– Euro

4 x ALPENTOURER: euer motorrad-tourenmagazin!

Das BASIS-ABO: Wie bisher mit vier regulären Ausgaben pro Jahr zum reduzierten Preis von EUR 18.00 (Ausland EUR 20.00). Touren und Tipps, die begeistern…

ab 28,– Euro

JETZT NEU: 4 + 2 = noch mehr ALPENTOURER fürs geld!

Das PLUS-ABO: Zusätzlich zu den vier regulären Ausgaben pro Jahr gibt es ab 2012 noch zwei

SPEZIAL-Ausgaben. Im PLUS-ABO bezahlt Ihr nur den reduzierten Preis von EUR 28.00 (Ausland EUR 30.00) statt den Handelspreis von EUR 35.00 (Ausland EUR 40.60). Noch mehr Touren und Tipps… ACHTUNG: Bisherige Abonnenten werden vor der Verlängerung des Abos angeschrieben und nach Ihrer Wunschoption gefragt!

motourmedia.de MoTourMedia e.K. • Hastener Str. 140 • D-42349 Wuppertal • +49 (0)2 02 94 60 02 26 • leserservice@motourmedia.de


Das neue Buch zur Geschichte des Motorrads von den Autoren des ALPENTOURER! Über 300 Seiten purer Lesespaß… Motorräder stehen seit mehr als

(Hrsg.) n Fennel

Stepha

r e d ä r r o t o M s a l t a d l i B

r als Mit meh nten 350 brilla en g Abbildun

100 Jahren für den großen Traum von Freiheit und Abenteuer. Dieser reich illustrierte Bildatlas porträtiert in brillanten Farbfotografien und informativen, unterhaltsamen Texten einige der berühmtesten Zweiräder der Motorradgeschichte. Von der urtümlichen Dampfmaschine unter dem Fahrradsattel, die im ausgehenden 19. Jahrhundert entwickelt wurde, bis hin zu den kraftstrotzenden, mit modernster Elektronik und Computertechnik ausgestatteten Superbikes der Gegenwart zeichnen die Autoren ein eindrucksvolles Bild der Entwicklung und Fabrikation edler Motorräder. Ein wertvolles Nachschlagewerk mit unvergleichlicher

In-

formationsfülle für jeden Motorradliebhaber und Technikbegeisterten.

.99! 4 1 R U E r NUR ü f h c i l t l Erhä

Stephan

Fennel

(Hrsg.), Bildatlas Motorräder, 304 Seiten, ü. 350 Abb., ISBN 978-3-625-13351-3

Ab Januar 2012 im Buchhandel oder als vom Herausgeber handsignierte Ausgabe im Medienshop www.motourmedia.de

ALPENTOURER 1201  

Auszug aus Ausgabe 1/2012 von ALPENTOURER mit den Ergebnissen des Pässemarathons, einem 34-seitigen Extra "Frauen und Motorrad", neuen Toure...