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OBERNDORF

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Herbst 2016

EINRICHTUNGEN GEMEINDE WIRTSCHAFT VEREINE

PLUS Interviews · Saisonales · Hinter den Kulissen Tradition · Kultur · Sport · und vieles mehr ...


EDITORIAL

OBERNDORF MAGAZIN

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uhuuu, auch das zweite „Radl“ ist geschafft! Stolz dürfen wir euch Nummer 8 des Oberndorf Magazins präsentieren und bedanken uns für viele Rückmeldungen und die tolle Zusammenarbeit auf vielen Ebenen. Ein besonderer Dank gilt wiederum allen Inserenten der bisherigen 320 Seiten, die vor allem aus der starken Oberndorfer Wirtschaft und unseren Nachbargemeinden kommen. Viele wurden inzwischen Stammkunden, was uns besonders freut! Unsere aktuelle Auflage birgt einige Neuigkeiten: Seit vergangenem Sommer hat unser Redaktionsteam einen Neuzugang: Herzlich Willkommen, Katharina Harasser! Außerdem konnten wir endlich unsere Wunschdruckerei „Hutter Druck“ aus St. Johann gewin-

HANNES NOTHDURFTER Redaktionsleitung

ANNA-MARIA SCHIPFLINGER Redaktion

nen. Wir freuen uns auf eine feine, regionale Zusammenarbeit. „Mit Liebe gemacht“ wird jede Ausgabe! In unserem Team gibt es keine Profijournalisten. Wir arbeiten aus Spaß an der Sache und in unserer Freizeit am Magazin. Gewohnt professionell abgewickelt werden die Bereiche Satz und Grafik von Feinerwerben. Zum 10-jährigen Firmenjubiläum gratulieren die Redakteure ihrem Herausgeber! In der aktuellen Ausgabe geben wir wie gewohnt auch einen kleinen Rückblick auf den Sommer. „Spartanville“ ein neuer Name für Oberndorf? Wir denken nicht! Eine so große Veranstaltung so reibungslos über die Bühne zu bringen, das schafft OBERNDORF. Den vielen freiwilligen Helfern und Teilnehmern unseres Orts widmen wir

TANJA HECHENBERGER Redaktion

dafür gerne eine Doppelseite! Den Traum vom Spartan-RaceFinisher durften sich manche erfüllen. Genauso wie sich Alois Eberl seinen Traum vom Profimusiker erfüllte. Welche Erfolge konnte Triathletin Bettina Adelsberger bereits feiern? Wie hat sich Fabian Foidl bereits in seinen jungen Jahren einen Namen gemacht? Das und mehr lesen Sie in dieser Ausgabe. Einige Neuigkeiten sind für die Winterausgabe geplant. Genießen wir vorerst noch den Herbst! Für das Titelbild mit zwei Oberndorfer Radcracks bedanken wir uns saggrisch beim Kitzbüheler Fotografen Michael Werlberger!

Ein feines Spätjahr 2016 wünschen Anna, Tanja, Katharina, Hannes und Stefan

KATHARINA HARASSER Redaktion

STEFAN FEINER Herausgeber, Layout & Grafik


OBERNDORF MAGAZIN

4 KIDS & MORE

Schulstart, Hort, Jungschar

6 SOMMER-RÜCKBLICK Das war mein Sommer 2016

8 HINTER DEN KULISSEN Oberndorfs Landärzte 13 IN DER BOTANIK

Ginkgo – der heilige Baum

10 PERSÖNLICH Alois Eberl, freischaffender Musiker, Akkordeonist und Posaunist

14 HÖCHSTE EISENBAHN

Johannes Wörgartner in Asien

16 MIT GENUSS

Die gschmackigsten Tipps

18 UNSERE TRACHTEN Kleider machen Leute

22 ES LEBE DER SPORT Die IRON-Mami, Talente im Focus

28 VEREINE

Tennisclub, Knappen, Skiclub

32 VERANSTALTUNGEN

Herbstfest, Dorfschießen, Obstpressen, Rocken ...

24 SPARTAN RACE SPECIAL + Interview mit Gernot Riedel, Geschäftsführer unseres TVBs

36 UNSERE KLEINSTEN

Oberndorfer Sommerbabies

38 SCHLUSSLICHTER

Der „ODillion“, in eigener Sache, Wirtschaftsnews

OBERNDORF MAGAZIN Nr. 8 · Herbst 2016 · HERAUSGEBER UND GESTALTUNG: Werbegrafik Stefan Feiner, Oberndorf, www.feinerwerben.com REDAKTION: Hannes Nothdurfter, Tanja Hechenberger, Anna Schipflinger, Katharina Harasser · TITELBILD: Michael Werlberger, www.michaelwerlberger.at FOTOS: Oberndorf-Magazin-Team, Sportograf GmbH Co KG (Spartan Race) · www.sportograf.com, Kitzbüheler Alpen Marketing · Alois Eberl, Sabine Trabi, Christian Eder, Eberharter, Johannes Wörgartner, Adelsberger, Nina Hinterseer, Fam. Crettaz, Babyclick, Monika Sailer, Vereine, Kitzalps und lt. Bildnachweis


KIDS & MORE

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Die Volksschule Oberndorf öffnete wieder ihre Pforten

19 Kinder starteten im September mit Klassenlehrerin VOL Ingrid Foidl. Das Oberndorf Magazin wünscht Sarah, Clemens, Maximilian, Kilian, Leonie, Anna, Lorenz, Matthias, Sara, André, Noel, Chiara, Nicole, Yara, Andreas, Len, Jonathan, Lea und Teodora ein tolles erstes Schuljahr!

Marielle Rodrigues übernimmt die Leitung

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ie bisherige Hortleiterin Johanna Häusler macht eine weitere Ausbildung, seit 1. September ist Marielle Rodrigues die neue Chefin im Kinderhort. Ihr zur Seite steht weiterhin Marianna Söveg. Marielle, Jahrgang 1989, ist ausgebildete Volksschul- und Sportlehrerin. Im Bereich Kinderbetreuung hat sie schon viel Erfahrung gesammelt, für ihre neue Aufgabe in Oberndorf ist sie voll motiviert. Zu Marielles Hobbies zählen Snowboarden, Eis laufen, Schwimmen, Familie und Freunde sowie Natur und Kinder.

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Marielle Rodrigues

Marianna Söveg


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KIDS & MORE

Kinder aus Oberndorf und St. Johann im Defereggental

Anfang August waren insgesamt 42 Kinder der Pfarren Oberndorf und St. Johann auf Jungschar- und Ministrantenlager in Hopfgarten im Defereggental. Am Programm standen Spiel, Spaß und gelebter Glaube. Der Nationalpark Hohe Tauern wurde erkundet, ein Tag wurde in Lienz verbracht.

AUSZEIT IN SÜDTIROL IM ÖRTLERHOF in Dorf Tirol – Meran ♥ Wunderschöne Terrasse mit herrlichem Blick. Ruhige Panoramalage – 5 Gehminuten ins Dorf. ♥ Pfiffige Küche mit Produkten aus der eigenen Landwirtschaft & Region. ♥ Sonnendurchflutete Zimmer mit Balkon

♥ Schwimmbad mit Liegewiese ♥ Idealer Ausgangspunkt für Wanderungen & Bergtouren ♥ Geöffnet bis 6. November & zum Meraner Christkindlmarkt vom 25. November bis 20. Dezember 2016

♥ Barbara, Georg und Lotte freuen sich auf Euch Foto: Hannes Nothdurfter

Familie Ladurner – Lingweg 26 – 39019 Dorf Tirol – Südtirol – Telefon 0039 0473 923490 – www.oertlerhof.com


SOMMER-RÜCKBLICK

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SOMMER-RÜCKBLICK

Seit Sommer gibt es auf Initiative des Sozialausschusses den offenen Bücherkasten im Dorfzentrum beim Musikpavillon. Es gibt keine Öffnungszeiten und keine Gebühren. Verschiedenste Bücher können einfach entnommen und eingestellt werden.

Der Zirkus besuchte Oberndorf im Sommer 2016: Zirkuszelt zwischen Horn und Kaiser, Kamele auf der Weide, Ponys in der Manege, großartige Artistik mit dem Familienzirkus Sperlich.

Die ÖBB investierten in Oberndorf rund 1,8 Millionen Euro. So wurden insgesamt 500 Meter Schienen inklusive Oberbau erneuert sowie die Bahnsteige auf 220 Meter verlängert, die Höhe der Bahnsteigkanten erhöht, damit ein bequemes Einund Aussteigen gewährleistet wird.

Im Juli 2015 wurde durch einen Hagel das Süddach der Pfarrkirche beschädigt, sodass Regenwasser in die Kirche eindrang. Da es nur notdürftig geflickt werden konnte, wurde im heurigen Sommer das Dach auf dieser Seite vollständig neu eingedeckt. Der Schaden ist großteils von der Versicherung gedeckt.

Die Verdienstmedaille des Landes Tirol erhielt am Hohen Frauentag 2016 (15. August) der Oberndorfer Arthur Huber. Die Auszeichnung wird für besondere gesellschaftliche Leistungen in Tirol (Nord- und Südtirol) vergeben. Im Bild der Geehrte mit den beiden Landeshauptleuten.

Ohne Worte

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SOMMER-RÜCKBLICK

Das war mein Sommer 2016

Leo Hofer: Nach intensiven Vorbereitungen war ich vom 1. bis 27. Juli auf Expeditionsreise in Westchina. Zuerst ging‘s nach Kirgistan, von dort weiter am Landweg nach Westchina. Zweieinhalb Wochen lang erfolgte die Besteigung des Muztagh-Ata (7.548 m) zum Großteil mit Tourenskiern. Am 20. Juli hab ich den Gipfelsieg erreicht. Die vielen Eindrücke von dieser Reise kann ich gar nicht in ein paar Zeilen wiedergeben.

Alex Singer: I war fast täglich unterwegs und hob beim Schwammal-Brocken die Ruhe im Woid und aufn Berg genossen. Regel Nr. 1: Das perfekte Platzerl wird nicht verraten! Do gibs so vü guate Fleckerl in Oberndorf, ma braucht nur a guats Gspür und a bissal Erfahrung. I sammel aussadem, Moosbeen, Himmbeen, Kratzbeen oder Granggln. A extra Sackerl für’n Müll, den die Leut überall wegschmeissen, is a immer dabei!

Maria-Magdalena Überall: Heuer durfte ich mir einen Herzenswunsch erfüllen und gemeinsam mit einer Freundin den Sommer auf der Alm verbringen. Das Melken der Kühe zählte zu den wichtigsten Aufgaben, wir kümmerten uns aber auch um die Schweine, Wachteln und Arbeiten rund um die Hütte. Es war eine wunderschöne und sehr lehrreiche Zeit!

Fabian Teufel, Alexander Hechenberger: Das Segeln ist schon seit einigen Jahren ein großes Hobby der beiden. Seit Anfang September zählen Fabian und Alexander zu den jüngsten Skippern. Gemeinsam mit Werner Hochfilzer, Hans-Peter Dötlinger und MAGlerin Tanja waren sie eine Woche auf Prüfungstörn und dürfen sich nun in die Riege der Oberndorfer Segler einreihen!

Eva Pletzer: Adlerweg – Der Weg ist das Ziel! Die Motivation war das Wandern inmitten herrlicher und schroffer Natur, auf das Wesentliche reduziert zu sein und zu entschleunigen. Auf meinen 12 Etappen und 16.100 Höhenmetern (ca. 6 bis 8 Stunden Gehzeit am Tag) von St. Johann bis in die Lechtaler Alpen (Hahntennjoch) wurde ich 4 Etappen lang von Maria Bombek und Manuela Carli begleitet.

Kater Nepo: Oiso da Summa war ja zum Schnurren ... bis meine Mitbewohner Wof und Jana vom schönen Bichlach ins Dorf zogn sind. Da hab i mi nimma auskennt. Überall Autos, und Kinder, die sogar beim Radlfohn irgendwelche Mantschgal aufm Handy suchen. Da hab i ma denkt, i suach ma moi a ruhiges Platzl. Aber etz find i nimma Hoam! Wenns mi segs, ruafts bitte mei Herrl an: 0664 4419401

Ortsvertretung:

Richard Ziepl, Tel. 0650/6143900

Bezirksvertretung: Walter Strobl, Tel. 0676/82828108


HINTER DEN KULISSEN

Dr. Isabella Thurner-Dag, Dr. Armin Dag und Arzthelferin Sophie Spitzer, die schon seit 1985 im Team ist.

Akuter Ärztemangel in Tirol – Oberndorfs medizinische Versorgung ist jedenfalls fünf weitere Jahre gesichert Von Monika Sailer & Tanja Hechenberger

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raktizierende Ärzte auf dem Land werden immer weniger. Nach Angabe der Österreichischen Ärztekammer gibt es im Bezirk Kitzbühel derzeit in fast jedem Ort einen Allgemeinmediziner mit Kassenvertrag. Die Zukunftsvision ist eine andere! Von 200 praktizierenden Landärzten gehen in Tirol in den kommenden fünf Jahren 55 Ärzte in Pension, in den darauffolgenden Jahren 44. Im Bezirk Kitzbühel betrifft das in fünf Jahren sechs Ärzte, in den darauffolgenden fünf Jahren wiederum sechs.

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Wer Arzt oder Ärztin werden möchte, steht nach dem Studium vor der Frage: „Wo gehe ich hin?“. Entweder in ein Krankenhaus mit geregelter Arbeitszeit, oder in eine Kassenpraxis, wo die menschlichen Beziehungen zwischen Arzt und Patienten im Vordergrund stehen. Die Sicherstellung der medizinischen Versorgung in einigen kleinen Gemeinden ist stark gefährdet. Lebens- und Arbeitsbedingungen im Dorf schrecken viele Jungmediziner ab. Kulturelle und soziale Angebote sind eingeschränkt, durch die Nähe zum Pa-

tienten ist es oft schwierig Privat- und Berufsleben zu trennen. Hausbesuche und Bereitschaftsdienste fließen nicht selten in „normale“ Ordinationszeiten! Oberndorfs medizinische Versorgung ist seit 1984 und damit seit bereits 32 Jahren mit Frau Dr. Isabella ThurnerDag, Ärztin der Allgemeinmedizin, gesichert. Für Frau Dr. Thurner-Dag und ihren Mann, Dr. Armin Dag, Psychologe, war von Beginn an klar. Sie wollten nahe beim Patienten sein. Somit stand Oberndorf – damals noch ohne ärztli-


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che Versorgung – an erster Stelle. Mit großem Engagement des damaligen Bürgermeisters ÖkR Franz Höck wurde die Möglichkeit geschaffen, im Schulhaus zu praktizieren. Auch eine Wohnung wurde dort zur Verfügung gestellt. Nachdem die Räumlichkeiten zu eng wurden, ergab sich für Isabella und Armin – wie viele Patienten sie nennen – die Möglichkeit, auf dem Nachbargrundstück der Schule ein passendes Ärzte-Haus zu bauen. Die Wartezeiten in der Praxis von Isabella können manchmal etwas länger sein, kommen doch viele Patienten von weit her. Nicht selten kommt es vor, dass lange nach Ordinationszeit das Telefon nicht still steht. Wenn es notwendig ist, kommt es auch in der Nacht zu Hausbesuchen. Armin und Isabella kennen einander schon sehr lange, waren sozusagen Jugendfreunde. Still und leise wurde vor einiger Zeit in Seewalchen geheiratet. Das Elternhaus von Frau Dr. ThurnerDag war auf der Ehrenbachhöhe am Hahnenkamm. Da die Eltern gerne ihren Ruhestand in Oberndorf verbringen wollten, wurde für sie quasi gleich mit gebaut. Auch kamen die langjährige Hausdame Kati und Willi, Haustischler und langjähriger Wettermelder vom Hahnenkamm, mit nach Oberndorf. Für beide gibt es eine kleine Wohnung vor Ort. Die Fürsorge für die heute schon betagten alten Herrschaften obliegt wiederum in selbstverständlicher Weise beiden Doktoren. Sport und Bewegung wird nicht nur den Patienten empfohlen sondern auch selbst gelebt. Ein großes Hobby von Armin ist die Musik, in der eigenen Band ist er als Gitarrist und Sänger im Einsatz. In Isabellas Leben spielten Pferde schon immer eine große Rolle, so arbeitet sie erfolgreich im Zuchtund Turnierbereich, war Tiroler Meisterin in Dressur und Vielseitigkeit! Nach Aussage von Frau Dr. Thurner-Dag ist mit den beiden Ärzten Oberndorfs medizinische Versorgung für die nächsten fünf Jahre auf jeden Fall gesichert! Das Redaktionsteam bedankt sich für das Gespräch!

Ich bin froh, dass wir mit Dr. Isabella Thurner-Dag eine praktische Ärztin im Dorf haben, denn die Bewohner haben Anspruch auf eine gute ärztliche Versorgung. Es ist die Aufgabe der Gemeinde, die ärztliche Versorgung der Bevölkerung sicher zu stellen.“ Bürgermeister Hans Schweigkofler

DR. ISABELLA THURNER-DAG Isabella erweiterte ihr Wissen mit Zusatzausbildungen in Geriatrie, Sportmedizin, Umweltmedizin sowie Psychotherapie. Weitere Fortbildungen in Form von Kongressen und Tagungen stehen immer wieder genauso wie für ihren Mann auf dem Programm. In der Oberndorfer Volksschule ist sie den Kindern als Schulärztin bekannt, genauso wie im Pflegeheim und Therapiezentrum, wo sie die Bewohner betreut.

DR. ARMIN DAG, PSYCHOLOGE Armin ist beim tirolweit tätigen Verein „suchthilfe.BIN“ als inhaltlicher Leiter tätig, außerdem ist er Mitglied im Suchtbeirat der Tiroler Landesregierung.

Als Landarzt gilt, wer als Allgemeinmediziner mit Gebietskrankenkassenvertrag in einer Gemeinde mit bis zu 3 000 Einwohnern tätig ist. Rund 40 % aller Hausärzte, das sind in Österreich etwas mehr als 1 500 niedergelassene Ärzte, fallen in diese Gruppe. Sie sind für die hausärztliche Versorgung von mehr als 40 % aller Österreicher/innen verantwortlich. (Quelle: ÖÄK)

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PERSÖNLICH

ALOIS EBERL Freischaffender Musiker, Akkordeonist und Posaunist Geboren am 27. 3. 1986 Sternzeichen: Widder

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Foto: Shanti


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WENN MUSIK AUS DER SEELE SPRICHT Ausnahmetalent, Klangexperte, Sternenforscher – der vielseitige Alois Eberl im Portrait – wir durften den leidenschaftlichen Künstler aus Oberndorf von seiner persönlichen Seite kennenlernen. Er ist unter anderem Gründer eines Kammermusik-Jazzquartetts und Bühnenmusiker bei der heurigen Jedermann-Inszenierung der Salzburger Festspiele. Von Anna-Maria Schipflinger

Alois, wie bist du mit der Musik in Verbindung gekommen? Mit der Musik kam ich schon sehr früh in Berührung, eigentlich seit ich lebe! Damals im Alter von 6 Jahren habe ich das Akkordeon spielen begonnen. Musik war in der Familie immer ein großes und wichtiges Thema, natürlich auch durch meinen Vater. Wann fiel die Entscheidung, Musiker zu werden? Eigentlich war das Gefühl, von der Musik leben zu können bzw. als Berufsmusiker unterwegs zu sein, schon immer da. Ich wollte das gleiche machen wie mein Vater. Er war auch Berufsmusiker, war deshalb viel unterwegs und das hat mir immer sehr gefallen. Nach der Hauptschule St. Johann besuchte ich mit 14 Jahren das Musikgymnasium im „fernen“ Innsbruck. Dort wohnte ich wochentags im Internat und hatte nebenbei schon Instrumentalstunden am Landeskonservatorium. Fünf Jahre vergingen dort bis zur Matura und danach zog ich nach Linz. Dort absolvierte ich auf der Jazzabteilung in der Privatuniversität Anton Bruckner meinen Jazz IGP Bachelor. Und währenddessen hast du schon von der Musik gelebt?

Genau, für mich hat es eigentlich fast nur die Musik gegeben und deshalb habe ich schon während des Studiums von ihr gelebt. Damals war ich vor allem in den Sommerferien mit „Viera Blech“ unterwegs und spielte auch viele verschiedene Engagements, hauptsächlich im Bereich Jazz. Und mit meinem Vater musizierte ich auch. Welche Instrumente beherrschst du? Meine Hauptinstrumente sind mittlerweile die Posaune und das Akkordeon. Weitere Nebeninstrumente sind das Euphonium und die Basstrompete. Auch Gesang übe ich gerne aus. Wie kamst du von der Volksmusik mit Jazz in Berührung? Das Ganze begann in der Musikschule Kitzbühel. Mein erster Akkordeonlehrer war Andreas Feller, der Volksmusiklehrer ist und die Tradition somit gut aufrechterhält. Die erste Berührung mit Jazz war am Musikgymnasium in Innsbruck mit der Schul-Big Band. Volksmusik und Jazz liegen vom Grundgedanken her sehr nahe beieinander – Jazz wird auch in den USA als Volksmusik gesehen und gewisse musikalische Strukturen sind im Jazz ebenso vorhanden wie in unserer Volksmusik. Auch die Improvisation kommt in der Volksmusik genauso wie im Jazz vor, das hat schon eine gewisse Gemeinsamkeit. Nur ist halt alles ein wenig unkomplizierter. Im Jazz gibt es

viel mehr Klangfarben und rhythmische Muster. Mein Vater hat mir schon früh Jazz-Aufnahmen gezeigt. Die Schul-Bigband fand ich immer schon spannender als das Schul-Orchester oder den Chor, da ich dort schon improvisieren konnte. Was gefällt dir so am Jazz? Dass man sich über das Instrument ausdrücken kann. Ich kann das Instrument quasi als meine eigene Stimme verwenden und das ist das Wichtigste für mich. Ich habe da keine musikalischen Einschränkungen, kann mich am Besten im Jazz entfalten und einfach kreativer sein. Auch die gewisse Rhythmik und Harmonik ist etwas, das mich sehr inspiriert. Was verbindet dich mit Oberndorf? Allem voran natürlich die Blasmusik, dort war ich einige Jahre Mitglied. Daran habe ich viele schöne Erinnerungen. Als Jugendlicher sozialisiert man sich über die Musik – Kontakte und vor allem das Vereinsgefühl sind wichtig für junge Leute. Ich durfte dort auch schon Solos spielen, das hat mich weiter gebracht und gefördert. Auch die schöne Landschaft verbindet mich mit Oberndorf. Hier kann ich mich von der Natur inspirieren lassen. Wie sieht dein Tagesablauf aus? Wenn man ein freischaffender Musiker ist, merkt man mit der Zeit, dass Üben


PERSÖNLICH

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nicht mehr das Wichtigste ist. Wenn man quasi sein Handwerk beherrscht, dann ist es natürlich wichtig Kontakte zu knüpfen und mit seinen eigenen Projekten weiter zu kommen. Und dann ist da leider Gottes noch die Büroarbeit: E-Mails schreiben, Veranstalter anrufen, Proben und Konzerte ausmachen, CDAufnahmen… Und komponieren! Das mache ich zu Hause – schreiben, Noten herrichten. Ich bin aber auch sehr viel unterwegs, da ich in Wien und in Oberösterreich bei meiner Freundin Anna Lang in einem schönen Haus lebe. Im Sommer bin ich mehr am Land, dort ist es von der Inspiration her noch schöner, speziell für uns Musiker. Anna ist auch Musikerin und wir führen ein super Leben in der Natur – man kann sogar draußen üben und stört dabei niemanden. Ende November erwarten wir Nachwuchs und freuen uns riesig! Wir werden in den nächsten Monaten auch viel Zeit in unsere gemeinsamen musikalischen Projekte investieren. Welche sind deine nächsten Projekte? Das aktuellste Projekt ist das Wood­ AirQuartet, mit dem wir im März in der Alten Gerberei gespielt haben. Aus diesem Konzert ist auch eine Live-CD entstanden. Dieses Projekt treiben wir voran, nächstes Jahr spielen wir im Konzerthaus Wien und in Hopfgarten. Ein weiteres Projekt ist ein Duo (Sinfonia de Carnaval), in welchem Anna und ich jeweils zwei Instrumente spielen – Anna spielt Klavier und Cello. Wir schreiben dafür gemeinsam die Kompositionen, davon gibt es auch eine CD. Was war dein bisher größtes Erlebnis? Es gibt so viele wunderschöne musikalische Erlebnisse, aber eines der spannendsten war, mit Ray Anderson auf Tournee zusammen mit einer Big Band zu sein. Ray Anderson ist ein international anerkannter Jazz-Posaunist und er war mein Haupteinfluss auf der Posaune. Quasi mein „Hero“. Ihn hörte ich als Ersten bewusst auf einer CD, als ich noch ganz jung war.

Bist du nervös vor deinen Auftritten? Es kommt darauf an. Grundsätzlich eher nicht, da ich sehr routiniert bin. Es kann aber schon vorkommen, dass vor der ersten Aufführung eines neuen Programmes etwas Angespanntheit da ist. Das ist dann aber eine „positive“ Anspannung und somit ganz gut für mich. Investierst du viel Zeit ins Üben? Üben muss man nach wie vor! Speziell Blechblasinstrumente haben mit körperlicher Fitness zu tun. Da braucht man Training und muss aktiv dabei bleiben. Manchmal brauch ich aber auch eine Woche Pause. Was sind deine Hobbies neben dem Musizieren? Die Astronomie und Fotografieren. Und das Ganze in Verbindung nennt sich Astrofotografie. Dabei fotografiert man zum Beispiel Planeten oder auch ferne Galaxien. Für mich ist das einfach ein Hobby zum „Runterkommen“, weil es so ruhig ist. Sehr inspirierend der Nachthimmel – das hat mich immer schon begeistert.

Vater und Sohn bei der ersten Ausrückung mit der Musikkapelle Aurach

Das schönste Land, in das du bisher gereist bist? Südafrika – dort habe ich musiziert. Wir fuhren viel herum: Kapstadt, Johannesburg, aber auch ins Land. Man kann sagen, das schönste Platzl, wo ich jemals war, war der Krüger-Nationalpark.

Was ist dein Lieblingsessen? Fangfrischer Fisch in einem kleinen Dorf auf Kreta, wo Anna und ich schon seit Jahren Urlaub machen.

Was sind deine Träume? Glücklicherweise kann ich momentan das tun, was mir am besten gefällt – von und mit der Musik leben. Das was ich immer machen wollte, habe ich quasi erreicht. Aber natürlich möchte ich noch besser musizieren. Ich will immer so gut wie möglich spielen können, schöne musikalische Impressionen erleben und wenn ich damit überleben kann, passt‘s für mich!

Dein Lebensmotto? „Der Sinn des Lebens besteht nicht darin ein erfolgreicher Mensch zu sein, sondern ein wertvoller.“ Albert Einstein

Danke für das eindrückliche Interview. Das Oberndorf Magazin wünscht beruflich und privat alles Gute für die Zukunft!

Eine positive Eigenschaft von dir? Ich kann gut zuhören. Eine negative Eigenschaft? Ungeduldig sein.

Hast du ein musikalisches Lieblingsstück, ein „Herzensstück“? Da gibt’s sehr viele! Schwierige Frage. Infant eyes von Wayne Shorter und momentan auch von Antonio Carlos Jobin – Andorinha.

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Foto: © Alois Eberl


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IN DER BOTANIK

Den letzten Schliff erhielt die Straßensanierung in der Bahnhofstraße durch das Setzen von Ginkgo und Blutpflaume In der TCM werden die Blätter zur Heilung von Asthma, Bronchitis, Husten, Frostbeulen, Tuberkulose, Geschlechtskrankheiten, nervösen Mägen, Hauterkrankungen und nervöse Zustände angewendet. Das aus Blätterpulver zubereitete Wundpflaster ist legendär! In der Homöopathie hilft Ginkgo Biloba in D1, D2 und D3 bei Gedächtnisschwäche, Konzentrationsmangel, Gleichgewichtsstörungen, Kopf­ schmerzen, Ohrensausen, Hörsturz, Schwerhörigkeit und bei Verschlechterung der Sehschärfe.

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ie Blutpflaume wird gerne als Ziergewächs verwendet, deren Kirschfrüchte auch essbar sind. Eine besonders heilende Wirkung wird dem Ginkgo nachgesagt! Es ist der heilige Baum der Asiaten. Die Samen und Früchte waren so wertvoll, dass nur die Kaiser von China und heilige Männer diese verzehren durften. Zeitweise wurden die Blätter und Samen als Zahlungsmittel verwendet. Der Ginkgo wird auch als Tempelbaum bezeichnet, steht er doch bei den meisten asiatischen Tempel als Schutzbaum. Man erzählt sich zum Beispiel, dass in Tokio ein Tempel das verheerende Feuer nach dem großen Erbeben im Jahre 1923 überstand, da die schützenden Bäume nicht in Brand gerieten. Auch in Hiroshima trieben Ginkgobäume nach der Atombombenexplosion im selben Jahr wieder aus.

ACHTUNG: Vor einer Operation sollte der Arzt über die Einnahme etwaiger Ginkgo-Präparate informiert werden (Nei­gung zu Blutungen während der Operation). Auch bei Schwangerschaften sollte man auf die Anwendung von Ginkgo verzichten!

Hochbau, Tiefbau, Straßenbau Steine, Kies, Sand Transportbeton Asphalt

Kein Wunder also, dass der äußerst robuste und vor allem langlebige Ginkgo-Baum schon seit Jahrtausenden das Interesse der Mediziner weckte. Die ältesten volksheilkundigen Überlieferungen stammen aus seiner Heimat China und Japan. Dort haben die Zubereitungen aus den Blättern und Samen eine über generationengehende Tradition. So haben asiatische Mönche die Blätter gekaut um ihr Gedächtnis aufzubessern und ihren Kreislauf in Schwung zu halten. Ginkgoblätter verbessern die Gehirndurchblutung und sorgen, dafür, dass das Blut auch in die feinsten Blutgefäße fließen kann. In klinischen Studien wurde nachgewiesen, wie erfolgreich Ginkgo bei Demenz eingesetzt werden kann. Und zwar umso wirkungsvoller, je weniger die Erkrankung des Gehirns fortgeschritten ist. Hoffen wir, dass diese Studien weitergeführt werden…

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HIN UND WEG

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Johannes Wörgartner reist mit der Bahn von Oberndorf zum Pazifik, in den fernen Osten, quer durch Japan und andere faszinierende Länder

KIM JO HANNES: Mit dem Zug bin ich für acht Tage nach Nordkorea gereist. Es war spannend, interessant und erstaunlich, wie anders das Leben hier ist.

SHANGHAI. Drei mal so viele Einwohner wie Österreich.Vor 30 Jahren war Pudong kein beliebter Stadtteil, Wolkenkratzer suchte man vergeblich. Das hat sich schnell geändert.

BUSAN, SÜDKOREA: Ein hochmodernes Land mit vielen Sehenswürdigkeiten. Die Leute essen gerne scharf und auswärts danach folgen oft ein paar Gläschen Reiswein.

INSEL KYUSHU, JAPAN: Dort wo die Wände aus Papier sind und die Haustür kein Schloss braucht, habe ich ein paar Tage am Strand genossen.

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NAGANO: Drei Wochen lang habe ich bei einer japanischen Familie nahe Nagano am Bauernhof gewohnt und mitgearbeitet. Es war ein toller Einblick in die japanische Kultur und eine nette Abwechslung zu den Städten.

PER ANHALTER bin ich mit diesem netten Herrn bis zum Berg Fuji gekommen. Er ist Ingenieur bei Honda und kons­truiert Turbinen für Privatjets.

MOUNT FUJI, 3.776M: Es waren knapp 3.000 Höhenmeter hinauf und hinab und über 50 Kilometer Wegstrecke einschließlich frostigem Biwak am Gipfel des höchsten Berges Japans, aber der Sonnenaufgang war einfach einzigartig!

FUKUOKA UND TOKYO: 6 Wochen bin ich zur Sprachschule gegangen, um Japanisch zu lernen. Es war eine tolle Zeit. Es ist nicht nur hilfreich sondern macht auch Spaß, sich in dieser schönen Sprache zu unterhalten.

MIT ETWAS GLÜCK konnte ich einen der seltenen Sumokämpfe anschauen. Sumo hat große Tradition in Japan und die Kämpfer ein hohes gesellschaftliches Ansehen.

TOKYO HAT SO VIELE VERSCHIEDENE SEITEN, von Wolkenkratzern bis Parks mit Teehäusern und Bonsaibäumen gibt es hier alles Mögliche zu finden.

TOKYO: Das Kabukitheater ist wohl das bekannteste in Japan. Es gibt täglich fünfstündige Vorstellungen, die traditionellen Stücke werden ausnahmslos von Männern gespielt.

TOKYO: Hier neben dem Fluss Sumida steht das zweithöchste Gebäude der Welt. Der 2012 eröffnete Tokyo Skytree misst 634m in der Höhe und dient als Fernsehturm.

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MIT GENUSS

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Das gemütliche Gasthaus in Oberndorf

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etra und Wolfgang mit Team bewirten seit fünf Jahren Einheimische, Gäste und alle, die gern gut und gemütlich essen und trinken im Gasthaus Kramerwirt.

Wer eine traditionelle Speisekarte liebt is(s)t hier richtig. Außerdem werden täglich ab 17 Uhr frische Pizzen gebacken. Natürlich auch zum Mitnehmen. Viele Oberndorfer schätzen außerdem das ABO-Menü beim Kramerwirt. Um € 6,90 kann man von Montag bis Samstag günstig und gut speisen und die Mittagspause genießen. Was gerade im Angebot ist findet man auch auf der Oberndorfer Homepage bzw. einfach bei Google „Abo Kramerwirt“ eingeben. P.S.: Lust auf Mitarbeit in einem renommierten Gastbetrieb in Oberndorf? Wir suchen zur Verstärkung unseres Teams eine Zahlkellnerin für eine 5-Tage-Woche (40 Stunden) und eine Küchenhilfe für 30–40 Stunden.

Besonders beliebt sind Weihnachtsfeiern beim Kramerwirt. Warum? Die Kombination aus gutem Essen und Trinken sowie anschließendem Besuch in der Bar nebenan kommt an. Bei Interesse empfehlen wir rechtzeitige Buchung! Das Gasthaus Kramerwirt hat auch im Oktober und November durchaus geöffnet! Seit mehreren Jahren wird das Oberndorfer Preiswatten erfolgreich durchgeführt, so auch heuer. Die nächste Auflage steht vor der Tür. Schau vorbei und trag dich ein. Alle Infos demnächst bei Petra vor Ort.

GASTHAUS KRAMERWIRT · Bahnhofstraße 1 Tel. 05352 635 37 oder 0664 4541933 · Öffnungszeiten: Montag–Samstag 10:00–14:00 Uhr und 17:00–22:00 Uhr, Sonntag ab 17:00 Uhr; Bar bis 2:00 Uhr geöffnet

32. STEIRISCHE WOCHEN vom 22. September bis 26. Oktober 2016 Klachlsuppe, Kürbissuppe, Backhendl, Sterz, frischer Sturm, steirische Tröpferl ... Musiktermine - Beginn 19.30 Uhr Freitag, 30. September 2016

„Mia mit ihr“ aus Kitzbühel - traditionelle Volksmusik mit Zugin, Bassgeige & Harfe

Freitag, 14. Oktober 2016

„Aniada a Noar“ die Steirische Kultband

Mittwoch, 19. Oktober 2016

„Tyrol Music Project“ - die Musik von den Olympischen Spielen im Haus Austria in Rio

Dienstag, 25. Oktober 2016

„Citoller Tanzgeiger“ aus der Steiermark & „Kerschhagglmoos Buam“ aus Oberndorf

Warme Küche: 12:00 - 14:00 Uhr und 18:00 - 21:30 Uhr Typische steirische Jaus’n: 14:00 - 18:00 Uhr Jeden Dienstag echt steirisches Buschenschankbuffet von 14:30 bis 17:00 dazu gibt`s a Glaserl Sturm gratis! Euro 12,90 HOTEL PENZINGHOF • WIRTSHAUS • LAVENDEL SPA • FERIENWOHNUNGEN Penzinghof Lindner e.U. • Christine Lindner • Penzingweg 14, 6372 Oberndorf T: 0043 (0)5352 629 05 • info@penzinghof.at • penzinghof.at

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MIT GENUSS

REZEPT DER SAISON Alpengasthaus Stanglalm Sie träumen von einer neuen Küche? Dann sollten Sie auch von einem Dampfgarer träumen. Beides erfüllt Meistertischler Sepp Hofer!

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an muss kein Profikoch sein, um wie einer zu kochen. Das erledigen die Dampfgarer der neuen Gerätegeneration fast von allein.

ALMERERSCHNITZEL MIT PETERSILIENKARTOFFELN & PREISEL­ BEERMARMELADE ZUTATEN FÜR 4 PERSONEN • 4 große Schweinsschnitzel vom Kaiserteil • Salz und Pfeffer zum Würzen • 300 g Topfen • frische Kräuter • ein milder, geriebener Käse • 8 Scheiben Speck • Butterschmalz Zubereitung:

Auf Knopfdruck beherrschen die Wunderdinger das kombinierte Wechselspiel aus trockener Heißluft und reguliertem Dampf – und was dabei herauskommt, schmeckt eben so gut wie bei der Mama (nur, dass die Mama nicht stundenlang in der Küche stand). Zudem ist die Garküche sehr leicht und gesund – wie uns Asien, das Hochland des Dämpfens und Garens, vor Augen führt. Die meisten Asiaten sind ja doch recht schlank. Ein ordentlicher Schweinsbraten könnte sie vermutlich zur Strecke bringen ... doch auch dieser gelingt im Multidampfgarer hervorragend! Die Vorteile des Dampfgarens Da das Gargut nicht im Wasser schwimmt, laugt es weder aus noch

wird es latschig. Ohne Zugabe von Fett oder Öl bleiben wertvolle Vitamine, Mineralstoffe und Aromen nahezu vollständig erhalten. Gleichzeitig kann man auch viel sparsamer mit Salz und Gewürzen umgehen. Wenn bei hohen Temperaturen Feuchtigkeit im Spiel ist, wird’s nicht nur knusprig, sondern auch schön saftig – perfekt für Braten aller Art! Kurzum: Nährstoffe, Geschmack, Konsistenz und Aussehen werden wesentlich besser bewahrt als beim herkömmlichen Kochen am Herd oder Backofen. Und: Mit einem Kombidampfgarer lassen sich mehrere Gänge zeitsparend gleichzeitig herstellen – ohne Anbrennen, Überkochen oder Verkleben. Glauben Sie nicht? Dann besuchen Sie mal eine Kochvorführung in der Tischlerei Sepp Hofer in Oberndorf. Dort werden die neuesten Dampfgarer regelmäßig mit Stolz vorgestellt: mit Meisterkoch Franz Stolz. Weitere Infos auf www.sepp-hofer.com

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Schnitzel klopfen und würzen, mit jeweils 2 Scheiben Speck und Kräutertopfen belegen – zusammenklappen. Danach mit Mehl, Ei und Brösel panieren und im Fett herausbacken. Das Almererschnitzel am besten mit Petersilienkartoffeln und Preiselbeermarmelade servieren.

Gutes Gelingen wünscht dir Thresei vom Alpengasthaus Stanglalm und das Oberndorf Magazin!

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UNSERE TRACHTEN

Die Macht der Tracht

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nter den Mitgliedern der Oberndorfer Musikkapelle sind fesche Madln und resche Buam. Dass sie gut musizieren können wissen wir, dass sie dabei auch noch gute Figur machen, dafür sorgt mitunter "die Macht der Tracht"! Obmann Christian Salvenmoser hat für uns recherchiert und aus verschiedensten Quellen Informationen zur Tracht zusammengetragen. Ein Zeitzeuge aus den Gründungsjahren der "Musig"-Tracht ist Hauser Sebastian (Grutten Wast sen.), geb. 1929, von 1946 bis 1964 als Trompeter und Posaunist aktives Mitglied der Musikkapelle. Josef Hochfilzer (Krumer Josch), bereits seit 56 Jahren(!) aktives Mitglied der BMKO lieferte genauso wertvolle Informationen wie Michael Lichtmanegger, 55 Jahre lang aktives Mitglied, davon 21 Jahre als Kapellmeister, danach lange Vizekapellmeister und Mitglied der Jung-Musik 1960. Nach dem 2. Weltkrieg, um 1952 bis 1953, bestand die Musikkapelle Oberndorf aus 15 Musikanten und einer Marketenderin (Huaba Moidei). Zeitzeugen sind Altbürgermeister ÖkR Franz Höck (Opa des derzeitigen Kapellmeisters Peter Höck) und Josef Edenhauser sen. (Altbauer zu Ruedlern) – sie waren Mitglieder der ersten Stunde! Die Musikanten waren gekleidet mit dunkler oder schwarzer langer Hose, einem senffarbigem uniformähnlichem Sakko und einem Hut mit Spielhahnfeder. 1953 wurde die Idee geboren, eine eigene Tracht für die Musik anzuschaffen. Die kreativen Herren waren unter anderem der begabte Maler Peter

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Thaler damals "Kirchern", der alte "Kruma" (Hochfilzer Josef) und "Huaba" Klaus (Waltl Klaus). Um die neue Tracht zu finanzieren, spielten die Musikanten auf diversen Festen. In Unterwössen veranstalteten sie ein eigenes Konzert. Sie fuhren mit einem LKW der damaligen Raiffeisengenossenschaft dorthin, als Fahrer diente der damals vielgeschätzte Busfahrer Breitenberg Hans. Die Art der Tracht sollte der aus den Gemälden der Wintersteller Freiheitskämpfer und Andreas Hofer ähneln. Das macht auch schon die Unterschiede zu anderen Trachten in unserer Umgebung aus: • Sarner Ranzen • Blaue Stutzen • Rückseite der "Leiberl" – einer der markantesten Unterschiede zu anderen Musik-Trachten


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MUSIKKAPELLE OBERNDORF ANNO DAZUMAL

Die "Leiberl" sind aus handgewebtem Leinen. Um die Zukunft der Oberndorfer Musiktracht zu sichern, hat eine gewisse Frau Essl vor vielen Jahren extra einige Meter Stoff aus diesem einzigartig gemusterten Leinen auf einem Handwebstuhl gefertigt. Wenn man Fotos von Musikkapellen bei Umzügen und Veranstaltungen sieht, fällt auf, dass die meisten in voller Montur mit Jacke ausrücken. Die Oberndorfer haben Dank ihrer schönen Rückenabdeckung den Vorteil einer Marscherleichterung – also ohne Jacke aufzutreten – falls es die Witterung zulässt. Die braune Jacke ist eine normale Trachtenjacke, wie sie im Großachenoder Brixental getragen wird. Eine einfache Kordel mit "Pfotsch" verschönert den Hut, für festliche Anlässe wird er mit "Nagei" (Bartnelken) geschmückt. Die Frauen tragen die Brixentaler Festtagstracht (Baumwoll-Brokat) mit dem Lebensbaum am Rücken aufgestickt und dem sogenannten Werktagslatz, einfacher roter Latz ohne Verzierung, geschnürt mit rotem Band. Dazu weiße Bluse mit Spitzen, schwarze Seidenstrümpfe und Trachtenschuhe. Der Hut ist derselbe wie ihn die Musikanten tragen. Einigen Oberndorfer dürfte die schon lange verstorbene Jakob Lisi noch bekannt sein (Frau vom späteren Kapellmeister Jakob Loisei). Sie strickte die blauen Wollstrümpfe für alle Musikanten – wie sie sagte für "ihre Buam".

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Wie der Berg, so die Bank: best채ndig, stark, verbindend. Das Kitzb체heler Horn ist die starke Mitte, die uns in der Region verbindet. Wie der Berg, so vereint auch die Raiffeisenbank Kitzb체hel - St. Johann Menschen und Orte. Aus der Gemeinschaft kommt die Kraft, Projekte umzusetzen und Zukunft zu gestalten. Seite an Seite. Jochberg Aurach Reith Kirchberg Kitzb체hel Oberndorf St. Johann Fieberbrunn Hochfilzen

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ES LEBE DER SPORT

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BETTINA ADELSBERGER

Schau mal Lennox, deine Mami ist ein IRONMAN

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m Juli fand in St. Johann der 1. Kitzalp-Duathlon statt. Dort sind wir auf die Oberndorferin Bettina Adelsberger aufmerksam geworden. Es galt eine Strecke über 500 Höhenmeter mit dem Montainbike bis zur Mittelstation und von dort weg eine Laufstrecke über 600 Höhenmeter bis zum Harschbichl zu bezwingen. Bettina kam als erste Dame ins Ziel und das, obwohl Söhnchen Lennox erst im Oktober ein Jahr alt wird. Die gebürige Hopfgartnerin ist mit Martin Adelsberger verheiratet und lebt seit elf Jahren in Oberndorf. Gesportelt hat die Lehrerin der PTS ST. Johann schon immer. In ihrer Jugend drehte sich alles um den Skisport. „Martin war das Zugpferd und brachte uns vor ca. 6 Jahren auf die Idee, für unseren ersten Triathlon am Waginger See zu trainieren. Beim Schwimmen bin i meist die Letzte, die aus dem Wasser steigt, das hol i aber bei meinen Lieblingsdisziplinen dem Radfahren und Laufen wieder auf. Eigentlich wollt i mei sportliche Karriere an den Nagel hängen, um mi voll und ganz unserem Sohn Lennox und dem "Mutter-da-Sein" zu widmen. Schon während der Schwangerschaft hab i mi rundum wohlg’fühlt.

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zu setzen und i leg großen Wert auf Regeneration verbunden mit Ernährung. Egal ob Bike, Turnschuh oder Tourenski, a paar Höhenmeter geh’n oiwei. Was ma da alles erlebt und was sich da im Kopf abspielt ... da muss ma scho a bissl verrückt sei. Wenn’s dann im Training oder Wettkampf g’scheit weh tuat, denk i mir: Irgendwie geht’s sicher nu und umfalln ku i dann im Ziel. Nach den heurigen Kurzdistanzen konzentrier‘ i mi etz wieder lieber auf längere Sachen, weil’s oafach g‘miatlicher is“

Bis is kurz vor der Geburt hab i no lange Wanderungen oder Radrunden g’macht. Nach der Geburt hab i sofort wieder trainiert, aber lei kurze Distanzen. Lennox liebt sei Sportwagerl, da kann i super biken und laufen mit ihm. Dann bin i in Salzburg beim 10-km-Lauf g‘startet und auf‘n 3. Platz von 500 Damen g‘laufen (gesamt 53. von 1000 Startern). Weiter ging’s mit‘n Biken: jeweils 1. Platz beim eldoRADo MTB-Marathon, KitzAlpBike und -Duathlon. Um die Leistung zu erbringen, plan i ca. 8 Wochen voraus: Wichtig is mir zur rechten Zeit die richtigen Trainingsreize

Bettinas bisherige Erfolgsbilanz kann sich sehen lassen: • Podestplätze bei: Mountain Knight, Vertical up, Halbmarathons, Triathlons, MTB-Marathon, Duathlon • Finisher IRONMAN 70.3 St. Pölten (1.9 km Schwimmen, 90 km Radfahren, 21.1 km Laufen) • Finisher Marathon München • Finisher Mountain Attack Marathon Wir sind uns sicher, dass sie nächstes Jahr das gemeinsame Ziel mit Martin erreichen wird, nämlich die IRONMAN Langdistanz zu finishen! Bis dahin stehen mit der Tour de Tirol und dem Mountain Attack Marathon noch zwei Großereignisse am Programm. Das Redaktionsteam wünscht viel Erfolg!


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Tiroler Meister im Bogenschießen

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er 11 Jahre junge Oberndorfer Fabian Foidl entdeckte seine Leidenschaft für den Bogensport schon mit 8 Jahren, als er mit seinem Papa Markus diese Sportart in Kirchberg erstmals ausprobierte.

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Do., 13. Okt. 2016 · 19 Uhr

PROGRAMM:

Was magst du an diesem Sport, Fabian? "Ich mag, dass er im Freien stattfindet, die Parcours meistens quer durch Wald und Wiesen verlaufen und man sich dort zu allen Jahreszeiten aufhalten kann. Außerdem erfordert der Bogensport hohe Konzentration, man muss gut auf seine Technik achten und hat große Verantwortung für seine Ausrüstung, damit die Sicherheit jederzeit gewährleistet ist. Am meisten Spaß macht es mir, mit anderen Schützen auf die Runde zu gehen und sich ein wenig zu messen."

› Vorstellung des Unternehmens › Ausbildung & Lehrberufe „Metalltechniker“ und „Mechatroniker“ › Entwicklungsmöglichkeiten nach der Lehre › Lehrlingsentschädigung & Zusatzleistungen › Betriebsbesichtigung › Fragen & Diskussion › Beginn: 19.00 Uhr Anmeldung bis 10.10.2016 verwaltung@woergartner.com oder 05352/63588-0 www.nothegger-salinger.at · Fotos: Rolart

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Lehrlings InfoAbend

Inzwischen ist die ganze Familie der Faszination Bogenschießen erlegen. Sie sind Mitglieder beim Oberndorfer Verein Final Target und schießen regelmäßig. Fabian absolvierte schon einige Turniere, erreichte Topplatzierungen und konnte heuer im Juni gemeinsam mit seinem Papa sogar an der Europameisterschaft im Bogenschießen in Saalbach Hinterglemm (ca. 1700 Schützen) teilnehmen. Seit Juli darf er sich Tiroler Meister nennen.

Fabian besucht derzeit die 2. Klasse des Gymnasiums in St. Johann. Das Oberndorf Magazin gratuliert zu den heuer gewonnenen Titeln, wünscht weiterhin viel Freude und Erfolg und ist schon gespannt auf die weiteren Saisonen.

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iel Positives nehmen auch bei Auflage 2 wiederum Teilnehmer, Helfer und Veranstalter mit. Petrus hatte erneut ein Einsehen und beschränkte die Schlammschlacht auf den Zielbereich, die Strecken konnten bei Kaiserwetter belaufen und „bepurpeet“ werden. Inzwischen ist das Spartan Race Oberndorf die – gemessen an der Teilnehmerzahl – größte Sportveranstaltung Tirols. Die Nennungen haben sich verdoppelt! Knapp 7000 Starter inkl. der Juniors ließen sich die Gaudi nicht entgehen. Erneut zeigten die Oberndorfer Vereine, was in ihnen steckt: sie stellten den größten Teil der Veranstalter. Ohne sie und ohne die gute Zusammenarbeit mit Grundbesitzern wäre ein Event dieser Größe unmöglich durchzuführen, so der Tenor. Auch das Oberndorf Magazin hat sich wiederum auf den Weg gemacht – mit einer Doppelseite an Schnappschüßen – Fokus auf die Oberndorfer! – lassen wir hier das Rennen nochmals Revue passieren. Fotos: Hannes Nothdurfter, Tanja Hechenberger, Kitzalps


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DESTINATION HEIMAT

Schon 2015 baten wir Gernot Riedel zum Gespräch, so auch heuer. Mit diesem Interview möchten wir gemeinsam mit dem Geschäftsführer unseres TVBs vor allem informieren.

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as gibt es Neues? Welche Schiene fährt unser Tourismusverband? Was läuft gut, was ist noch ausbaufähig? Was sind die Visionen und Zukunftspläne?

Gernot, es gibt ja sehr unterschiedliche Auffassungen, was so alles ins Aufgabengebiet eines Tourismusverbandes fällt. Bis 2006 gab es in jedem Ort meist noch einen eigenen TVB – was hat sich aus deiner Sicht am meisten dadurch verändert? Die Fusion von vielen kleinen und dadurch oft ineffizienten TVBs zu größeren und schlagkräftigen Einheiten hat damals wie heute durchaus Sinn gemacht. Oftmals kamen einzelne Verbände über die Wahrnehmungsgrenze auf den jeweiligen Märkten gar nicht hinaus, denn wenn man beispielsweise glaubte, mit einzelnen Messen oder Inseraten um ein paar Tausend Euros bzw. damals eben noch Schillingen einen Markt wie Deutschland mit 80 Mio. Einwohnern bearbeiten zu können, dann ist das schlichtweg maßlose Selbstüberschätzung! In der Wahrnehmung der Menschen vor Ort ist aber oft der Eindruck entstanden, „früher“ sei alles besser gewesen, da hat man die ohnehin geringen Mittel zumindest selbst ausgeben können. Die Wirkung wurde oftmals damit beschrieben, dass auf Messen ein paar hundert Prospekte verteilt wurden. Ob es tatsächlich was gebracht hat, war dann nicht mehr so wichtig – denn man konnte zumindest „im Ort“ darüber entscheiden. JETZT fallen derartige Entscheidungen im regionalen TVB, der für mehrere Orte zuständig ist, dadurch entstand das subjektive Gefühl, nicht mehr mitreden oder mitbestimmen zu

können. In Summe sind jedoch tirolweit aus 250 TVBs inzwischen nur mehr 34 geworden – diese verfügen somit über größere Budgets und sind allein dadurch wesentlich stärker in der Lage, auch spürbare Akzente zu setzen. Ich weiß, wovon ich rede, denn ich war selbst in damals noch „kleineren“ TVBs wie Nauders oder Fiss als GF tätig, da haben wir jetzt schon ganz andere Möglichkeiten, aber auch wesentlich größere Aufgaben zu bewältigen! Der Tourismusverband hat vor einigen Monaten das Logo geändert – warum und wie kam es dazu? Bis letzten Herbst sind wir, gemeinsam mit drei anderen TVBs, alle unter der Flagge „Kitzbüheler Alpen“ gesegelt. Wenn auf einer Tourismusregion „Kitzbüheler Alpen“ draufsteht, dann aber Kitzbühel gar nicht dabei ist, ist das für Außenstehende völlig unverständlich! Eine Marke, die letztlich von jedermann, nach Belieben, benutzt oder gar missbraucht werden kann, ist keine starke Marke – Marken schaffen Klarheit und nicht Verwirrung, bieten Orientierung bei der Kaufentscheidung! Dies war u.a. aufgrund der angeführten Situation nicht gegeben, vielmehr mussten wir davon ausgehen, dass Marketingmittel in eine diffuse Marke fließen und wir nur eingeschränkt davon profitieren.

Daher haben wir, in einem konstruktiven Diskussionsprozess, im Aufsichtsrat des Tourismusverbandes EINSTIMMIG die Änderung des Logos beschlossen – und seitdem herrscht bei all unseren Partnern, Medien wie Reiseveranstaltern und Kunden, absolute Klarheit, wer Absender der Werbebotschaft ist! Das neue Logo ist wesentlich klarer und einprägsamer, der größte und bekannteste Ort ist zwar durchaus dominant enthalten – aber dennoch kommen die anderen Orte auch vor! Und das Tirol Logo und das Kitzbüheler Alpen Logo transportieren wir in der sogenannten „Co-Kommunikation“ auch weiterhin als Herkunftssiegel mit. Generell gilt aber: Nicht ein Logo entscheidet über Erfolg im Tourismus, sondern gute Qualität, kreative Produkte und Angebote sowie vor allem eines: gute und Kundenerwartungen übertreffende Betriebe sowie positive emotionale Urlaubserlebnisse und Dienstleistungen! Wodurch profitiert Oberndorf bzw. ein Oberndorfer Vermieter eigentlich von einem starken regionalen TVB? Hier gibt es gleich mehrere Ansätze: einerseits haben wir gerade in den letzten Jahren massiv in gute Angebotsqualität investiert – von Wanderwegen wie der Grießbachklamm, der Teufelsgasse, dem HorngipfelHöhenweg oder dem Eifersbacher Wasserfall über Loipen bis hin zu

Unser Team hat nur eines im Visier: den bestmöglichen Erfolg für unsere Region, ungeachtet jeglicher Orts- oder Betriebsgrenzen.“ 26


OBERNDORF MAGAZIN

DEN BLICK STEHTS NACH VORNE GERICHTET: Geschäftsführer Gernot Riedel

neuen Veranstaltungen wie „Lang & Klang“ im Sommer und Winter, vor allem aber dem in Oberndorf stattfindenden Spartan Race mit heuer knapp 7.000(!) Teilnehmern und damit der teilnehmerstärksten Sportveranstaltung Tirols! Gemeinsam mit der Gemeinde und den Oberndorfer Vereinen, aber auch durch die Bereitschaft der Grundstückseigentümer ist uns dieser tolle Erfolg gelungen, der Mitte September für beträchtliche Umsätze und eine tolle Bewerbung unserer Region sorgt! Ein weiterer, zentraler Ansatz ist aber auch das starke Marketing, welches sich einzelne Orte wie auch Oberndorf allein nicht einmal ansatzweise leisten könnten. Allein auf der Homepage verzeichnen wir mehr als 3 Mio. Seitenaufrufe pro Jahr, dadurch kommt Oberndorf zu einem 10mal höheren Volumen an potenziellen Kunden! Hier steht also ein richtiger Porsche in der Garage – jeder Vermieter entscheidet aber selbst darüber, ob er im Leerlauf drinnen sitzt oder mit Vollgas losfährt! Detaillierte Infos dazu erteilt auch gerne unsere Vermieterbetreuerin Sabine Reitsma! Ich kann jedenfalls versichern, dass unser Team nur eines im Visier hat: den bestmöglichen Erfolg für unsere Region, ungeachtet jeglicher Orts- oder Betriebsgrenzen, die ohnehin, sofern überhaupt, nur in unseren eigenen Köpfen existieren. Ich kann nur jeden einzelnen einladen, die vielen Vorteile und Möglichkeiten, die wir unseren Mitgliedern bieten, entsprechend zu nutzen! Jedes REGIONALE Angebot ist auch ein OBERNDORFER Angebot, unser Urlaubsangebot ist wie ein Werkzeugkoffer, aus dem sich jeder letztlich das für ihn passende Werkzeug entnehmen kann.

Was sind die nächsten größeren Maßnahmen des Tourismusverbands? Einerseits sind wir sehr stolz darauf, dass bisher alle Maßnahmen, welche wir bzw. mit Partnern umsetzen konnten, erfolgreich verlaufen sind: die neue Mountaincart-Strecke der Bergbahn, welche wir gemeinsam mit Gemeinde und Bergbahn finanziert haben, auch die Resonanz für die Badewelt ist sehr positiv, und auch bei der Bergbahn stehen die Zeichen auf Investition und eine positive Zukunft! Aktuell sind wir gerade mit der Erstellung einer neuen Regionsstrategie beschäftigt, um unsere Region viel klarer und eindeutiger als bisher zu positionieren und den Betrieben damit eine Orientierung für künftige Investitionen zu liefern. Wir werden aber auch unser Mountainbike-Angebot massiv verstärken, planen hier einen Pumptrack (Anmerkung: spezielle Mountainbikestrecke ) sowie eine forcierte Mountainbike-Bewerbung, seit einiger Zeit sind wir auch Mitglied bei „Österreichs Wanderdörfern“, und mit dem „Koasatrail“ werden wir kommendes Frühjahr einen wunderschöne Mehrtageswanderung durch unsere Region bewerben. Neue Veranstaltungen sind auch geplant, wie auch die laufende Weiterentwicklung bestehender Angebote. Im Kaiserbachtal wird es entlang des Kaiserbachs mit der Alpine Outdoor Gallery und der Sage vom Koasabacher und dem Schnackler eine deutliche Attraktivierung geben, und – last but not least – wird als gemeinsames Pro-

jekt von Gemeinde und TVB am Projekt Rerobichl gearbeitet. Geplant ist auch, dass nach der erfolgreichen Einführung unserer neuen Gästecard nicht nur die Busbeförderung, sondern auch der Zug für Gäste unserer Region kostenlos nutzbar wird. Was wünschst du dir für die Zukunft? Wir haben für die nächsten Jahre mit unseren Partnern in der Region noch sehr viel vor, und ich würde mir v.a. in Oberndorf wünschen, dass sich neben den paar bereits sehr erfolgreichen Betrieben auch der eine oder andere Anbieter zusätzlich entwickeln kann. Oberndorf hat den Vorteil, dass es sowohl von der Nähe zur Topmarke Kitzbühel als auch unserer Region partizipieren kann. Vor allem aber wollen wir eines laufend verstärken, das Zusammenrücken innerhalb der Region, gedankliche Barrieren sowie Neid und Missgunst müssen einem weichen: dem gemeinsamen Willen zum Erfolg!


VEREINE

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Ü

ber mangelnden Nachwuchs kann man sich zur Zeit beim TC Sparkasse Oberndorf nicht beklagen. So konnten neben den Nachwuchs-Mannschaftsmeisterschaften, bei der insgesamt sechs Oberndorfer Mannschaften mit dabei waren, einige Jugendliche auch schon bei den Erwachsenen Erfahrung sammeln. Die Oberndorfer Nachwuchs-Clubmeister 2016 heißen Götzhaber Luis, Feiner David, Brandtner Chiara und Jesacher Tobias. Vor allem die Durchführung der Bezirksmeisterschaften zusammen mit St. Johann war ein Höhepunkt im vergangenen Sommer. Es gab viele Podiumsplatzierungen und auch zwei Siege für

den TCO durch Lisa Tscholl und Fabian Lintner. Bei der Tiroler Mannschaftsmeisterschaft der Klassen U9 und U10 gab es gleich doppelten Grund zur Freude. Beide Teams qualifizierten sich als Gruppensieger für das Landesfinale, wo gute Erfahrungen gesammelt wurden, dieses Jahr leider noch ohne Titel. Mit dem Australier Adrian Montgomery konnte man einen ambitionierten Trainer nach Oberndorf holen, der sich gemeinsam mit Harry Gstatter für die zukünftige Nachwuchsarbeit auszeichnen wird. Der TC Sparkasse Oberndorf bedankt sich bei allen Gönnern, Helfern und Sponsoren, besonders bei Hauptsponsor Sparkasse der Stadt Kitzbühel.

Das Nachwuchstalent Jesacher Tobias durfte heuer im August beim Ten Pro Europe Turnier in Höhr-Grenzhausen in Deutschland teilnehmen. Dort erreichte er das Achtelfinale im U11 Bewerb und sogar das Viertelfinale im U12 Bewerb.

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VEREINE

GLÜCK AUF

Fahnenweihe des Oberndorfer Knappenvereines

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ei Kaiserwetter durften die Oberndorfer Knappen am 28. August ihre neue Fahne weihen. Die Weihe führte Kooperator Roman Eder bei einer Feldmesse vor dem Oberndorfer Pavillon durch. Fahnenpatin war Alexandra Cervinka. Alle Oberndorfer Traditionsvereine waren dabei, außerdem einige befreundete Knappenvereine aus Tirol, Salzburg und Bayern. Insgesamt 15 Formationen konnte Obmann Georg Brunner begrüßen, darunter auch einige Ehrengäste, angeführt vom Oberndorfer Landtagsabgeordnetem Josef Edenhauser. Bürgermeister Hans Schweigkofler hielt die Festrede und begrüßte „in der größten Bergbaugemeinde Tirols“.

Seitenaltar der Pfarrkirche (gemalt von Josef Jaud – 1855), ergänzt durch die Knappenkapelle. Die Zahlen 1540 und 1774 erinnern an die große Bergbauzeit am Rerobichl, die von 1540 bis 1774 dauerte. Der traditionelle Gruß der Knappen "Glück auf" und die Bitte um Schutz vervollständigt das Fahnenbild. Eingerahmt wird das Ganze von schönen Eckund Randverzierungen. Die Rückseite zeigt das Logo des Knappenvereins (das Gemeindewappen mit den gekreuzten Bergeisen) sowie den Vereinsnamen. Die Knappen entschieden sich, das Bild der Hl. Barbara nicht drucken oder malen zu lassen, sondern zu sticken, was für die Mitarbeiterinnen eine besonde-

re Herausforderung darstellte, aber mit Bravour gelöst wurde. Die Oberndorfer Fahne zählt nun zu den gern gezeigten Referenzfahnen der Firma. Die Fertigung dauerte insgesamt mehrere Wochen, Mitte August wurde sie dann rechtzeitig abgeholt. Zurück zum Fest: Nach mehreren Ansprachen und Dankesreden – vor allem den Hauptsponsoren der Fahne, DI Kfm. Richard Cervinka vom HWK sowie der Gemeinde Oberndorf mit Bgm. Hans Schweigkofler wurde nochmals besonders gedankt – klang das Fest beim Pflegeheim mit gutem Essen und Trinken sowie einem Konzert der Musikkapelle und im Anschluss der Inntaler, aus.

Entstehungsgeschichte der Fahne: Einen ersten Entwurf fertigte Arthur Huber an, es folgte ein Besuch bei der Firma Fahnengärtner in Mittersill, wo zusammen mit der Grafikabteilung das endgültige Aussehen der Fahne erarbeitet wurde. Die Bergmannsfarben Schwarz und Grün stehen für Untertage bzw. Obertag. Die Vorderseite ziert das Bild der Bergbaupatronin, der Hl. Barbara vom linken

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VEREINE

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Das Oberndorf Magazin stellt alle Sportvereine und ihre Nachwuchsarbeit in einer Serie vor. Probedruck

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er nächste Winter kommt bestimmt. Im Rahmen unserer Mini-Serie „Nachwuchs in Oberndorf“ haben wir diesmal beim SCO nachgefragt, der mit über 300 Mitgliedern zu den stärksten Oberndorfer Clubs gehört. „Neben 250 Erwachsenen sind es vor allem die 100 Kinder und Jugendliche, deren Begeisterung und Freude am Schifahren erhalten bleiben soll“, so Obmann Hans Widmoser. Ab der 1. Klasse Volksschule können die Mädls und Buben am Training teilnehmen. Gestartet wird im Herbst mit dem Hallentraining, welches heuer zum ersten Mal vom amtierenden Clubmeister Patrick Hinterseer abgehalten wird. Die genauen Infos dazu gibt‘s wie üblich via Flyer in der Volksschule und via Mundpropaganda sowie auf der Homepage www.skiclub-oberndorf.at Wenn es Frau Holle gut meint, wird ab den Weihnachtsferien auf Bretteln und Schnee trainiert. Die jüngste Gruppe

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jagt Katharina Harasser nach. Bernhard Bachler, Josef Schroll, Markus Hechenberger, Joe Kofler und Hans Widmoser komplettieren das Trainerteam. Die Renngruppe – derzeit 13 Kinder bzw. Jugendliche mit Trainer Fabian Kals – bildet seit einigen Jahren eine Trainingsgemeinschaft mit dem WSV Kirchdorf. Die größten Erfolge der letzten Saison im Bezirkscup erzielten Felix Hinterseer und Florian Geiler, die die Gesamtwertung ihrer Klassen gewinnen konnten. Weitere Top-Ten-Plätze erreichten Denise Hauser, ihr Bruder Niklas Hauser sowie Nicolas Hofer. Ein Highlight für alle begeisterten Skifahrer ist das alljährliche Schülerrennen, welches als Nightrace im Flutlicht auf der Tauwiese ausgetragen wird. Amtierende Schülermeister sind Viktoria Widmoser und Nicolas Hofer. Ebenso ist für die Kinder der Fackellauf am Neujahrstag gemeinsam mit der Schischule ein besonderer Auftritt.

Stand: 2012


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SPORT & FREIZEIT

GoingSport setzt höchste Priorität auf Ski- und Schuhservice

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nhaber Markus Hirzinger hat schon früh verstanden, dass man nur mit perfektem Service Kunden gewinnen kann. Daher werden Jahr für Jahr die Leistungen verbessert, auch 2016. Mit einer neuen High-End-Ski-Schleifmaschine sind einzigartige Strukturen wie bei Profi-Rennskiern möglich. Wussten Sie, dass der Lauf eines Skis zu 80% von der richtigen Struktur abhängig ist? Nützen Sie jetzt die Möglichkeit und bringen Sie ihre Skier zum Service-Fachmann, Skiservices sind in der Vorsaison stark ermäßigt! Skischuh ist nicht gleich Skischuh! Das Wichtigste ist, dass der Schuh zum Fahrer passt und zu seiner Fußform. Auf die Firma kommt es nicht an – nur auf die Passform. Mit einer enormen Ski-

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VERANSTALTUNGEN

OBERNDORF MAGAZIN

Eintauchen in die gewachsene regionale Kultur des Tiroler Unterlandes

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um sechsten Mal findet am Samstag, 8. Oktober 2016 das Oberndorfer Herbstfest statt. Schon der Name der Veranstaltung „Heristln tuat’s“ – regionale Mundart für „es herbstelt“ – weist auf den Grundsatz dieses Festes hin, nämlich „Regionalität“ zu vermitteln. Regionale kulinarische Spezialitäten, die seit Jahrhunderten hier gegessen werden wie Kråpfn und Kiachln, Altbewährtes aus unserer Region wie Knödel oder Kerschnkoch, Wildspezialitäten. Neben dem Essen und Trinken sind alpenländisches Handwerk – wie es in dieser Gegend immer gebraucht wurde – und gute traditionelle Blasmusik das Grundgerüst dieser Veranstaltung. Dazu kommt natürlich am Beginn der Leonhardiritt des Norikerzuchtverbandes, der den Noriker als alte heimische Pferderasse von seiner schönsten Seite zeigt. „Heristln tuat’s“ ist eine Veranstaltung, die versucht, die gewachsene regionale Kultur dem Besucher zu vermitteln, kitschfrei und ohne Firlefanz. „Was den Einheimischen gefällt, gefällt auch den Gästen!“, so ein Motto dieses Festes. Als Gast will man Land und Leute der Urlaubsregion kennen lernen und dies kann man beim Oberndorfer Herbstfest.

DAS PROGRAMM AM 8.10.2016: 10:00 Uhr: 10:30 Uhr: 11:15 Uhr:

Aufstellung der Reiter und Fahrer Leonhardiritt des Norikerzucktvereines Wilder Kaiser Gleichzeitig beginnt der Festbetrieb im Dorfzentrum Pferdesegnung im Dorfzentrum

DIE BEWERBE: Königsscheibe: Mit 5 Schuss wird der schönste Zehner ermittelt und der Gewinner wird als Schützenkönig 2016 gekürt Meisterscheibe: 10er-Serie, Ringwertung entscheidet Glücksscheibe: Beste 10er auf der Meisterscheibe Hager-Fassl: Jackpot-Schießen Mannschaftswertung Um Anmeldungen für Gruppen (Vereine, Firmen, Familien) wird gebeten Tel. 0664 1168033 oder per E-Mail: sg.oberndorf@chello.at Eröffnungsschießen am Donnerstag, 20. Oktober von 18 bis 22 Uhr Weitere Termine: Freitag, 21. Oktober von 18 bis 22 Uhr Samstag, 22. Oktober von 18 bis 22 Uhr Donnerstag, 27. Oktober von 18 bis 22 Uhr Freitag, 28. Oktober von 18 bis 22 Uhr Samstag, 29. Oktober von 16 bis 20 Uhr, Preisverteilung im Anschluss!

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Die Obstpresse mit dem Abfüllsystem bag-inbox befindet sich im Bauhof Oberndorf und ist jeweils Montag und Dienstag bis voraussichtlich Ende Oktober 2016 geöffnet. Telefonische Voranmeldung unter der Handynummer 0664 9504797 – besetzt täglich von 18 bis 19 Uhr – ist unbedingt erforderlich.


RIO 2016

Events

BY CASINO KITZBÜHEL

Samstag, 08. Okt., 19.00 Uhr · Casineum

Weinverkostung Genussbar

Das war das 3. Rockin' Oberndorf

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an nehme das Oberndorfer Musikpavillon, eine ordentliche Portion „Steaming Satellites“ vermischt mit den handverlesenen Coversongs der „Skipping Stones“ und der „Leaderbeans“, presse dies durch die satte Anlage von TR Eventtechnik und vermenge es mit 500 Stk gut gelaunter Gäste. Strahlender Sommersonnenschein, dramatische Wolken am Himmel und ein kleiner Regenguss zur Erfrischung, gut abgeschmeckt mit Bråderkrapfen und Grillereien, und schlussendlich mit gut 800 Litern Bier und Mischgetränken übergossen – so lässt sich das „Rockin Oberndorf 2016“ zusammenfassen. Für die dritte Auflage von RIO war für die Reptiles von Anfang an klar „wir geben Vollgas“– und mit der Verpflichtung der „Steaming Satellites“ wuchsen die Anforderungen an ihr OK enorm. Haben sie genug Unterstützung durch Sponsoren? Wird das Wetter halten? Was wenn nicht? Wie viele Gäste kommen? Müssen sie Eintritt verlangen? Und wenn – wie viel kann/soll das sein? Schlussendlich entschieden sich die Reptiles für eine Sicherheitsgebühr von 3€ und einen Zaun samt Securities. Somit war beides, zum einen die Sicherheit der Gäste, ohne Sperre der Josef-Hager-Straße, und andererseits auch der Jugenschutz gewährleistet. Ein riesiges „Dånk sche“ für die Unterstützung lassen die Reptiles an Gemeinde Oberndorf, TVB Kitzbühler Alpen, Sparkasse Kitzbühel, Intersport Patrick, Gasthaus Kramerwirt, Tirol Milch, Schörgerer, feinerwerben, Planungsbüro Obermoser, Reisebüro Sonnenschein, Stadl Bar, Dorfwirt, Gasthaus Wiesenschwang, Penzinghof, Tiroler Versicherung Albin Vötter, Cafe Strobl, Gärtnerei Berger ausrichten. „Wir habens genossen und alle die dabei waren und mit uns gerockt haben: „Ihr wart der Hammer!“ Eure REPTILES – Freunde des gepflegten Sport- und Freizeitkults

„WEINBAULAND DEUTSCHLAND - STEILE LAGEN, STEILE WEINE“ – Lernen Sie charaktervolle Winzerpersönlichkeiten kennen und verkosten Sie tolle deutsche Weine. Mit Winzern und Weinen aus verschiedenen deutschen Weinbaugebieten.

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Freitag, 21. Okt., 20.00 Uhr · Casineum

Markus Linder „TASTA-TOUR“ – 12 Töne, und trotzdem sind es Millionen von Melodien und Hits, die um den Erdball schwirren - MARKUS LINDER hat sich aufgemacht, Ordnung in dieses Soundgewirr zu bringen und begibt sich auf die Spuren der ewigen Liederwanderung.

Dienstag, 25. Okt., 20.00 Uhr · Casineum

Realsatiere „Tiroler Schnitzel & Wiener Speckknödel“ „MUSIKALISCH-LITERARISCH“ - »Tiroler Schnitzel und Wiener Speckknödel« zerklaubt literarisch und musikalisch das Verhältnis zweier scheinbar sehr weit entfernter Kulturen, die trotzdem nicht ohne einander können – obwohl es miteinander nur selten gut geht. Mit bitterböser Ironie und schmunzelndem Ernst unterziehen die Schauspielerin Eva Maria Gintsberg und die Akkordeonistin Alexandra Hirsch die Zweckehe zwischen Tirol und Wien einer Art Überprüfung.

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NEUE HEIMAT TIROL für 12 FAMILIEN Übergabe Wohnanlage Oberndorf in Tirol Bahnhofstraße 8b

In Oberndorf, Bahnhofstraße 8b, errichtete die NEUE HEIMAT TIROL eine Wohnanlage mit 12 Mietwohnungen samt dazugehöriger Tiefgarage. Der Heizwärmebedarf für die Wohnungen beläuft sich laut Energieausweis auf 10,7 kWh/m²a.

Hier lässt’s sich wohnen: 2-Zimmer-Wohnung in dieser Wohnanlage mit 55,32 m² samt Balkon mit Tiefgaragenabstellplatz und Kellerabteil Nettomiete pro Monat € 307,- (je Nutz-m² € 5,54) Betriebs-, Heiz-, Warmwasserkosten und Steuern von € 174,- (je Nutz-m² € 3,15) Bruttomiete pro Monat: € 481,- (je Nutz-m² € 8,69)

Mit der feierlichen termingerechten Wohnungsübergabe wünschen wir den neuen Bewohnerinnen und Bewohnern alles Gute für die Zukunft. Ein herzliches Dankeschön gilt dem Land Tirol für die Bereitstellung der Wohnbauförderungsmittel. Weiters bedanken wir uns bei der Gemeinde Oberndorf in Tirol für die gute Zusammenarbeit, bei den Planern und ausführenden Firmen für die hervorragende Arbeit und bei den neuen Bewohnern für das entgegengebrachte Vertrauen. Finanzierung: Sparkasse Kufstein

Derzeit wird gebaut in: Absam, Axams, Breitenbach, Erl, Fliess, Galtür, Heiterwang, Imst, Innsbruck, Jochberg, Kematen, Kirchberg, Kitzbühel, Kundl, Langkampfen, Mayrhofen, Natters, Oberhofen, Radfeld, Reutte, Scharnitz, Schwaz, Seefeld, St. Anton, Tösens, Wattens, Wenns und Zirl. Wir bieten Ihnen höchstgeförderte Eigentumswohnungen in Kaltenbach zum Kauf an. Bei Interesse kontaktieren Sie bitte die NEUE HEIMAT TIROL, Frau Lisbeth Gächter, BSc, Tel.: 0512/3330-241 bzw. per E-Mail: gaechter@nht.co.at


Großes Heimatkino

KUNST AM BAU

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ie Wohnbauförderungsrichtlinie des Landes Tirol bestimmt die Voraussetzungen eines Bauvorhabens für die Gewährung von Förderungen. Dabei wird auch die künstlerische Ausgestaltung eines Wohngebäudes angeführt. Das Land Tirol will durch die Gewährung von Wohnbauförderungsmitteln auch die Tiroler Künstlerschaft in die Gestaltung derartiger Wohnanlagen mit einbeziehen. Die Neue Heimat Tirol führt daher regelmäßig zu Wohnbauprojekten auch Wettbewerbe für „Kunst am Bau“ durch, diesen Sommer auch in Oberndorf. Vier Tiroler Kunstschaffende lud die Neue Heimat Tirol ein, um den neuen Häusern am Mesnerfeld künstlerischen Touch zu verleihen. Durchsetzen konnte sich der Wörgler Fotograf David Steinbacher. Das Oberndorf Magazin hat nachgefragt, was er mit seinem Werk ausdrücken möchte. David Steinbacher: „So wie das Meer immer ein Sehnsuchtsort sein wird und so wie das Blau des Meeres immer Freiheit und Unendlichkeit vermittelt, so ist am Horizont auch immer eine feine Linie als Trennung zwischen Himmel und Erde sichtbar.“ Die Meerbilder sind ein Projekt, an dem David seit 2006 arbeitet: „Es bedarf genauer Recherche, wann – also abends oder morgens – und wo – der genaue Standpunkt der Kamera – die Aufnahme gemacht wird. Wählt man das nördliche oder südliche Meer?“ Diese Fragen galt es für ihn zu beantworten und hierbei stellten sich einige Probleme, da das Meer von uns aus gesehen nicht ganz leicht erreichbar ist. Nach etlichen Reisen, gen Süden und Norden und auch zu unterschiedlichen Jahreszeiten, liegen mittlerweile einige dieser Werkgruppe zugehörigen Bilder vor. Das Foto für Oberndorf entstand an einem Abend im Jänner des Jahres 2016 in Portofino. Jeden Tag bietet das Meer andere Ansichten und lässt viel Spielraum für Interpretationen. Doch besonders wirkungsvoll ist die Korrelation des Fotos in Oberndorf mit den umliegenden Bergen. Schroffe Felsformationen versus feine Blaunuancen, starke Strukturen versus monochrome Fläche. Die Weite des Meeres, dieser unendlichen Fläche mit einem in der Ferne liegenden Horizont ist eine poetische Metapher, doch kann sie nicht nur positiv aufgeladen sein – im Sinne von Fernweh und Erfüllung – sondern auch negativ konnotiert, und gewisse Ängste und Haltlosigkeit frei legen. Der Text am Windfang des Bauprojektes, von Mathilde Egitz, ist eine Weiterführung der Sehnsucht, und der Versuch, Stille lesbar zu machen. Dem Ankommenden oder Weggehenden möchten die Worte die Möglichkeit geben, ein klein wenig inne zu halten und gemeinsam mit dem Foto eigene Interpretationsflächen nutzen.

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UNSERE KLEINSTEN

OBERNDORF MAGAZIN

Paulina Julia Furtner 22.05.2016

Oberndorfer Sommerbabies

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a kann man ja nur dahinschmelzen, wenn einem so bezaubernde Bilder zugeschickt werden!

Jonas Georg Kranewitter 01.06.2016

Der Fußballclub und die Feuerwehr brauchen sich jedenfalls keine Sorgen zu machen, die männlichen Mitglieder werden in den nächsten Jahren nicht ausgehen. Wie schon im Frühjahr hat der Klapperstorch auch im Sommer nur zwei Dirndln, dafür aber sechs Burschen abgeliefert. Allesamt hinreißend! Die Eltern der Herbstbabies 2016 (ab 1. September) bitten wir um Zusendung von Bildern für unsere Winterausgabe an ka.harasser@tsn.at. Danke! Fotos: www.babyclick.at · Nina Vujanovic: Privat · Paulina Furtner: A. Möslinger-Neundinger

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Nika Vujanovic 21.06.2016

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SCHLUSSLICHTER

OBERNDORF MAGAZIN

Spartan Racer braucht letzte Kraftreserven, um dynamisch an Gruppe Frauen vorbeizusprinten

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s war ein notwendiges Opfer: Ein Oberndorfer Teilnehmer des Spartan Race verbrauchte seine allerletzten Kraftreserven, um mit eingezogenem Bauch an einer Gruppe Frauen vorbeizusprinten und dabei so dynamisch wie möglich zu wirken. Das teilte uns der 26-jährige Alexander F. anschließend von seinem Krankenbett aus mit. Nach eigenen Angaben befand sich der untrainierte Freizeitsportler kurz vor Ende des Sprints (5 km und zahlreiche Hindernisse), als ihn plötzlich drei junge Frauen anvisierten. Was dann folgte, bezeichnet der Student als „die schlimms-

ten zwei Minuten“ seines Lebens: Er entschloss sich trotz seiner desolaten Verfassung zu einem athletischen Zielsprint mit breiter Brust und aufrechtem Blick. „Es war verdammt schwer, dabei so cool zu wirken, als wäre das mein normales Durchschnittstempo – aber was hätte ich denn auch anderes tun können?“, klagt der Hobbyläufer. Doch auch nachdem Alexander F. die Frauen passiert hatte, war sein Martyrium noch nicht vorbei. „Ich konnte mich ja nicht einfach umdrehen, um zu checken, ob sie mir noch nachschauen. Sonst hätten die gedacht, ich interessiere mich für sie“, erklärt er. Also sprinte-

Liebe Oberndorferinnen und Oberndorfer, liebe Gäste! Wir hoffen, unser Magazin ist wieder gut angekommen. Einen goldenen Herbst wünscht das Team vom OBERNDORF MAGAZIN!

Der Redaktionsschluss für unsere nächste Ausgabe „Winter” ist am 27. November 2016. Verteilt wird das nächste OBERNDORF MAGAZIN Mitte Dezember 2016. Klasse statt Masse: Unsere Auflage beträgt 1.500 Stück. Diese Anzahl wird an Haushalte, in Geschäften, Gastronomiebetrieben und an öffentlichen Stellen sowohl in Oberndorf als auch in den Nachbarorten von uns persönlich und via Post verteilt.

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Inserenten erhalten unsere Mediadaten sehr gerne auf Anfrage. Kontakt: STEFAN FEINER E-Mail: stefan@feinerwerben.com Tel. 0650/7811125 www.feinerwerben.com Wir drucken nicht nur Ihre Einschaltung! Fotos, Text, Layout, Gestaltung … wir sind Profis bei der Erstellung oder Neukonzeptionierung.

te er mit angespannten Gesäßmuskeln weiter, bis er im Ziel war, wo er schließlich völlig erschöpft zusammenbrach. Alexander F‘s Schicksal ist kein Einzelfall. Wissenschaftler schätzen, dass bis zu 40 Prozent aller Verletzungen von Freizeitsportlern beim Versuch entstehen, Angehörige des anderen Geschlechts zu beeindrucken. Anfälligen Sportlern raten die Experten deshalb zum Einzeltraining abseits von Fitnessstudio und öffentlichen Rennen.


OBERNDORF MAGAZIN

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urch die Fusion der RaiffeisenBank Kitzbühel und der Raiffeisen RegionalBank Fieberbrunn – St. Johann i.T. entsteht am 26. September die neue Raiffeisenbank Kitzbühel – St. Johann. Der Geschäftsbereich erstreckt sich von Jochberg bis Hochfilzen. In diesen 9 Orten sind insgesamt 11 Bankstellen ganz in Ihrer Nähe. Wir haben mit dem Leiter der Bankstelle Oberndorf, Herrn Wolfgang Hauser, über die Erwartungen an die neue Bank gesprochen. Welchen Stellenwert hat die Raiffeisenbank Kitzbühel – St. Johann in unseren Orten? Unsere Bank ist fest in der Region verwurzelt. Genauso wie die Menschen sind wir heimatverbunden und zukunftsorientiert. Wir entwickeln uns mit ihnen und unterstützen sie dabei, ihre Pläne zu verwirklichen.

Da wir uns in einem dynamischen Wirtschafts- und Lebensraum befinden, hat eine leistungsfähige und verlässliche Bank sowohl für Unternehmen als auch Privatkunden große Bedeutung. Beste Vernetzung und starke Präsenz in der Region machen uns zum perfekten Partner in allen wichtigen Geldangelegenheiten. Wie profitieren die Kunden von der Fusion? Die Raiffeisenbank Kitzbühel – St. Johann verfügt über Eigenmittel in Höhe von rund 150 Mio. Euro. Das macht sie nicht nur zur eigenmittelstärksten Raiffeisenbank Österreichs, sondern auch zu einem sicheren Hafen für Ihre uns anvertrauten Finanzen. Unsere Kunden haben nun die Möglichkeit, Ihre Geldgeschäfte in allen 11 Bankstellen bequem zu tätigen Die persönliche Beziehung zu unseren

GROSS rauskommen mit unserem Großformat für Ihre Werbung auf allen gewünschten Materialien ... XXXL Plakate – Bauzaun Fassadenverkleidung Schaufensterwerbung Rollup – Transparente

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Kunden hat uns als Raiffeisenbank stark gemacht: daher bleibt natürlich auch Ihr vertrauter Ansprechpartner in der Bank bestehen. Wir freuen uns, auch weiterhin Ihr starker Partner zu sein! Vielen Dank für das Gespräch!


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Oberndorf Magazin Nr. 8 – Herbst 2016  

Land und Leute, Wirtschaft, Vereinsleben und vieles mehr aus Oberndorf in Tirol.

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