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Wattenberger Gemeindeblatt

Amtliche Mitteilung. Zugestellt durch Post.at

Herbstausgabe 13. Ausgabe/Oktober 2013

Amtliche Mitteilungen Wissenswertes über unsere Heimatgemeinde Schönleiten Aus dem Vereinsleben Schule Kindergarten Im Gespräch mit Generalmajor Mag. Herbert Bauer Chronik Bilder von Anno dazumal Bunte Seiten Termine Blitzlichter

Titelfoto : Farbmacher Maria


Amtliche Mitteilungen

Amtsstunden – Gemeindeamt Montag bis Freitag Montag

8.°° bis 11.°° Uhr 18.°° bis 20.°° Uhr

Ihr Bürgermeister – für Sie erreichbar: Tel. 52230 oder 0664-1032238 Für ein persönliches Gespräch mit Bürgermeister Johann Geißler wird um kurze telefonische Voranmeldung im Sekretariat bei Elisabeth Egger, Telefon 52230 gebeten.

Telefon-Durchwahlen Gemeindeamt Wattenberg Gemeindeamt Fax

E-Mail-Adressen 52230 52230-4

Bürgermeister Johann Geißler Gemeindesekretärin Elisabeth Egger Finanzverwaltung Roswitha Prem Gemeindekindergarten: Kindergartenleiterin Barbara Haag

52230-5 52230 52230-3

amtsleiter@wattenberg.tirol.gv.at buchhaltung@wattenberg.tirol.gv.at

52230-2

kg-wattenberg@tsn.at

Abfallentsorgung: Kunststoff- und Leichtverpackungssammlung, GELBER SACK:

25.10.2013 22.11.2013 20.12.2013 17.01.2014

Elektronikschrott jeden 1. Montag im Monat zw. 18.°° und 20.°° Uhr Altkleidersammlung jeden 1. Montag im Monat zw. 18.°° und 20.°° Uhr CD-Sammlung jeden 1. Montag im Monat zw. 18.°° und 20.°° Uhr (Gemeindelager - Garage beim Gemeindeamt. Bitte nur gereinigte Kleidung.) Restmüll jeden 1. und 15. im Monat - fällt dieser Termin auf ein Wochenende oder einen Feiertag ist der darauffolgende Wochentag der Ersatztermin

Sperrmüllsammlung: 18.10.2013 Impressum: Eigentümer: Gemeinde Wattenberg Wattenberg 23a 6113 Wattenberg mail: gemeindeblatt@wattenberg.at Redaktionsverantwortlicher: BGM Johann Geißler Redaktion: Barbara Haag, Maria Farbmacher, Alexandra Steinlechner, Franz Heumader Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben die Meinung der jeweiligen Autoren wieder und müssen sich nicht mit jener des Herausgebers decken. Erscheinungsweise: vierteljährlich Redaktionsschluss: 25. Dezember, 25. März, 25. Juni, 25. September Layout: Stefan Wackerle Druck: EinsZweiDrei Druck& Kopie Schwaz

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Liebe GemeindebürgerInnen!

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ach einem sehr heißen und tro- tung von Parkplätzen zu bekommen. ckenen Sommer zieht nun bereits der Herbst mit seiner Farben- Im Gemeindeamt stehen demnächst pracht ins Land. große Veränderungen an. Mit der großen Hitze zogen auch schwere Unwetter über unser Land und richteten große Schäden an. Unsere Gemeinde wurde weitgehend verschont. Lediglich zwei Straßenstücke sind teilweise abgerutscht und mussten saniert werden. Das Augenmerk der Gemeinde galt heuer dem Ausbau und der Sanierung des Straßennetzes. Die Verbreiterung der Landesstraße im Bereich Keilfeld ist demnächst abgeschlossen. Die Kosten belaufen sich auf rd. 400.000,-- Euro. So bleiben für das nächste Jahr noch der Ausbau der „Rieser Kurve“ und die Verbreiterung im Bereich „Achtzehnerfeld“.

Unsere Amtsleiterin Lisi Egger tritt nach 35 Dienstjahren in den wohlverdienten Ruhestand. Ich bin ihr zu großem Dank verpflichtet, ist sie doch seit 33 Jahren meine rechte Hand in der Gemeinde. Die Amtsleitung wird Frau Roswitha Prem übernehmen. Als teilzeitbeschäftigte Kanzleikraft wurde von der Mehrheit des Gemeinderates Frau Michaela Knab bestellt. Arbeitsbeginn von Frau Knab ist der 4. November 2013.

Auch unser Gemeindearbeiter Josef Schafferer tritt mit 1.3.2014 nach 20 Dienstjahren in den Ruhestand. Auch ihm gilt mein aufrichtiger Dank. An seiner Stelle wurde vom GemeindeBei den Gemeindestraßen konnte rat Herr Richard Prem angestellt. die Zufahrt „Kratzer“ und die Zu- Er trat seinen Dienst in der Gemeinfahrt „Fasser“ saniert werden. Wei- de bereits am 1. Oktober 2013 an. ters wurden verschiedene Asphal- Ich hoffe auf eine gute Zusammentierungsarbeiten durchgeführt. Die arbeit mit den neuen Bediensteten. teilweise beschädigten Leitschienen werden ausgetauscht. In der Hoffnung auf einen schönen Herbst verbleibt Das vorliegende Wegprojekt „DörflKohlgrube“ wurde vom GemeindeEuer Bürgermeister rat mehrheitlich abgelehnt. Leider ist es der Gemeinde nicht gelungen, ein Grundstück zur Errich-

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Wenn aus Liebe Leben wird, hat das Glück einen Namen.

Schafferer Martina und Markus

Sohn Peter Stefan

Man muss die Feste feiern, wie sie fallen! 85. Geburtstag 80. Geburtstag 75. Geburtstag 70. Geburtstag

Josefine Haag Aloisia Lechner “Klarer“ Maria Hirschhuber „Riede“ Franz Prem „Wopfner“ Maria Oberladstätter „Obertax“ Adelheid Angerer „Mölser“ Johann Eberl „Millner“

Die Liebe ist ein Stoff, den die Natur gewebt und die Phantasie bestickt hat. Haas Bernhard und Julia geb. Soppelsa Öfner Thomas und Julia geb. Frömelt Heumader Josef und Julia geb. Eberharter

16.06.13 10.08.13 07.09.13

Alte CDs sammeln ist „eine runde Sache” - eine Info der ATM

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D`s können im Gemeindelager (Garage beim Gemeindeamt) jeden 1. Montag im Monat von 18.00 -20.00 Uhr kostenlos abgegeben werden. 40 Milliarden CDs werden jährlich weltweit produziert Die vermeintlich nutzlosen, alten CDs, DVDs und Blu-Rays bestehen zu 99 % aus hochwertigem Polycarbonat und enthalten in der Beschichtung wertvolles Silber. Durch technisch ausgereiftes Recycling der gesammelten CDs kann der Industrie damit wieder wertvoller Rohstoff zugeführt werden. Hochmoderne CD-Recyclinganlage Die Ruperti Werkstätten der Caritas im bayerischen Altötting verfügen über eine der technisch modernsten Recyclinganlagen im deutschsprachigen Raum. Dort erzeugen Menschen mit Handicap aus den geschredderten Alt-CDs ein hochwertiges Granulat, aus dem neue Produkte wie Brillengestänge, Hartschalenkoffer oder Smartphone-Gehäuse produziert werden können. Es ist gelungen, in Partnerschaft mit der Caritas Altötting und der Lebenshilfe Tirol ein vorbildhaftes und sozialwirtschaftliches Projekt umzusetzen, das zugleich wertvolle Rohstoffe der Industrie rückführen kann. Praktische Sammelspindeln bei Lebenshilfe erwerbbar Die Ideenwerkstatt der Lebenshilfe Tirol stellt praktische CD-Sammelspindeln für Büros, Geschäfte und Haushalte her, die unter folgender Adresse erwerbbar sind: +43(0)504341321, I.Kohler@tirol.lebenshilfe.at Weitere Infos: ATM - Abfallwirtschaft Tirol Mitte

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Neu! Kooperation des Wildstättliftes Wattenberg mit dem Freizeitticket Tirol Neuerungen beim Freizeitticket Tirol 2012 waren 57 Einrichtungen (28 Bergbahnen und Kleinliftanlagen, 16 Bäder, 10 Eislaufplätze und 3 Museen) im Verbund des Freizeitticket Tirol dabei, ab 1. Oktober 2013 werden 4 neue Einrichtungen dabei sein: -Wildstättlift Wattenberg -Freibäder Wattens, Telfs, Völser Badl -Swarovski Kristallwelten -Eislaufplatz Wattens Bonus-Partner Alle Freizeitticket Tirol Besitzer werden ab der kommenden Saison 2013/13 (1.10.2013 - 30.09.2014) bei den Bonuspartnern bei Vorlage des gültigen Freizeitticket Tirol Rabatte erhalten: •

Metropol-Kino: tägliche Preisermäßigung in Höhe von € 2,50 auf den jeweiligen Ticketpreis

Kaufhaus Tyrol und Sport OKAY: 10% Rabatt auf das reguläre Sortiment. Ausgenommen sind bereits reduzierte Produkte, Setangebote, Gutscheine und laufende Rabattaktionen.

Rabatt Body and Soul: Ermäßigung von 50% auf das Starpaket und eine Ermäßigung von 10% auf alle Tarife und Gesundheitspakete.

Preise Freizeitticket Tirol

Ticket gültig von 01.10.2013 - 30.09.2014

Einzelpreise 2013/14 Vorverkauf

Normaltarif

Erwachsene

410,00

447,00

Kind (Jahrgänge 1998 bis 2007)

205,00

224,00

Jugend/Lehrling/Invalide

328,00

358,00

Senioren

370,00

403,00

Studenten, Zivil- und Präsenzdiener

370,00

403,00

Vorverkauf

Normaltarif

Erwachsene

410,00

447,00

Kind (Jahrgänge 1998 bis 2007)

53,00

58,00

Jugend/Lehrling

188,00

210,00

Studenten, Zivil- und Präsenzdiener

265,00

291,00

Familienpreise 2013/14

Familientarif: mind.1 Elternteil und 1 Kind Vorverkauf:

1.10. - 31.10.2013

Normaltarif:

ab 1.11.2013

integrierte Unfallversicherung beim Kauf des Freizeitticket Tirol 2013/14: Abgedeckt werden damit Bergekosten bis zu € 20.000,- Invalidität bis max. € 50.000, Todesfall € 10.000,Weitere Informationen über Verkaufsstellen, Tarife, Onlineshop und teilnehmende Betriebe finden Sie unter www.freizeitticket.at Wattenberger Gemeindeblatt/Oktober 2013

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Wissenswertes über unsere Heimatgemeinde Schönleiten

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irmengründer Daniel Swarovski suchte und fand Erholung in Schönleiten im Wattental. Wie es dazu kam, welche Rolle das Wasser spielte und warum wir heute noch den Brunnen an der Straße nach Walchen benutzen können, erfahren wir aus der Swarovski Werkszeitung vom Dezember 1962. Die Redaktion bedankt sich beim Team des Firmenarchivs für die freundliche Zusendung und Verwendungsgenehmigung des Originalartikels.

Schönleiten anno 1962

Der Brunnen beim Schönleiten Anwesen im Wattental

Erler Hannes

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Aus dem Vereinsleben Brauchtumsgruppe

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euer im Sommer verbrachten wir ein kurzes Wochenende mit unserer Jugend- und Erwachsenengruppe in Padaun. Nachdem der Padauner Kogel von uns erklommen worden war, entspannten wir uns beim Grillen und Relaxen in der freien Natur. Es hat uns allen sehr gut gefallen und wir hoffen auf eine Wiederholung im nächsten Jahr.

Am 19.7.2013 heiratete unser langjähriges Mitglied Monika Schwaninger endlich ihren Rudi! Nach einer schönen Zeremonie in der Kirche in Aldrans, wurde beim Gasthof Speckbacher bis spät in die Nacht weiter gefeiert. Moni und Rudi wir wünschen nochmals alles Gute und Danke für den schönen Abend. Ferienzeit ist gleich Märchenzeit und am 24. August war es endlich wieder so weit. „Wirbel um Frau Holle“ hieß es dieses Jahr. Mit vollem Einsatz waren wir wieder dabei und hatten Glück, dass es an diesem Tag schönes Wetter gab. Die vielen Besucher hatten auch viel Spaß mit all den verschiedenen Märchenfiguren auf die Suche nach Frau Holle zu gehen, die unerwartet verschwunden war. Zum Glück stellte sich heraus, dass sie nur auf Urlaub war und sehr erholt wieder zurückkam. Danke an alle Helfer und Mitwirkenden! Wir werden uns mit einem netten Ausflug wieder bei euch bedanken. Vergelt´s Gott.

Hugo Heumader

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Musikkapelle Wattenberg

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nser schon bekanntes Almfest beim Sportplatz des Ferienheimes der Firma Swarovski am 6. und 7. Juli 2013 konnten wir wieder bei schönem Wetter feiern. Am Samstag unterhielten uns die „Tiroler Alpengeister“. Am Sonntag um 10.00 Uhr war die Heilige Messe für unseren Musikkollegen Peter Bachmann und anschließend Frühschoppen mit der Musikkapelle Tulfes.Das Almblasen verschiedener Gruppen und der Ausklang mit den Inntalerpartien von Mils und Wattenberg war Anlass des Jubiläums der Wattentaler Musikanten. Ich möchte mich bei allen freiwilligen Helfern, die zum Gelingen des Festes beigetragen haben, bedanken.

Foto: Reinhard Rovara

Am 4. August spielten wir ein Frühschoppenkonzert beim Gasthaus Mühle. Wir danken Franz und Agnes für die gute Bewirtung. Schon nach 5 Tagen rückten wir wieder beim 2. Stoager Tennenfest aus, wo wir um 19.00 Uhr ein Konzert vor den Grubertalern spielten. Es war wieder ein tolles Ambiente vor einem begeisterten Publikum zu spielen. Ihr erstes Ausrücken hatte unsere neue Marketenderin Oberladstätter Johanna. Am 18. August umrahmten wir die Mölsbergmesse mit der gesamten Kapelle. Anschließend spielten wir an einem wunderschönen Sommertag ein Konzert bei der Schießanlage Wasserschloss. Wir möchten uns auf diesem Wege nochmals bei Oberst Johann Zagajsek für die Genehmigung zum Spielen des Konzertes bedanken. Unser letztes Konzert spielten wir am 22. August beim Musikpavillon in Wattens. Am 29. September umrahmten wir die 50-Jahrfeier des Trachtenvereins Edelweiß in Wattens. Jetzt beginnen wir mit den Probenarbeiten für unser Cäcilienkonzert, das heuer am 30.11.2013 im Mehrzwecksaal in Wattens stattfindet. Wir möchten alle Wattenberger/Innen und Freunde unserer Musikkapelle dazu einladen. Die Musikkapelle Wattenberg wünscht Ihren Mitgliedern Köck Elsa (70. Geburtstag), Knapp Erna (70.Geburtstag), Hinterreiter Hertina (70.Geburtstag), Hirschhuber Maria (80. Geburtstag) und Prem Franz „Wopfner“ (80. Geburtstag) alles Gute. Verstorbene Mitglieder: Unterhuber Aloisia, Grubich Gerhard

Obmann Prem Franz

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Freiwillige Feuerwehr Wattenberg Großeinsatz wegen Waldbrandgefahr in Wattenberg

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m 5. August 2013 standen im Mölstal (Bereich schwarze Lacken) ca. 8090 Quadratmeter Wald- und Wiesenflächen in Brand. Beim Erkundungsflug mit einem Bundesheerhubschrauber stellte sich heraus, dass nicht nur einige Bäume abgebrannt waren, sondern sich der Brand auch unter der Erdoberfläche ausbreitete. Die ersten Feuerwehrleute machten sich zu Fuß zum Einsatzort und begannen sofort mit den Löscharbeiten. Da sich die Brandstelle in steilem und unwegsamem Gelände befand, wurde über die Landeswarnzentrale ein zweiter Hubschrauber angefordert. Um den Brand unter Kontrolle zu bringen, mussten die restlichen Feuerwehrleute, benötigtes Löschmaterial und ein Löschwasserbehälter zum Einsatzort geflogen werden, dieser wurde von den Einsatz-Hubschraubern mit Wasser aus einem in der Nähe befindlichen Speicherteich gefüllt, um sofort mit den Nachlöscharbeiten beginnen zu können. Die Brandstelle wurde noch zusätzlich aus der Luft mit dem Hubschrauber bekämpft.

Am Sonntag, den 18. August, fand bei herrlichem Bergwetter am 2.479 m hohen Mölsberg die alljährliche Gipfelmesse der Freiwilligen Feuerwehr Wattenberg statt. Die heilige Messe zelebrierte Pater Dr. Hermann Geißler, musikalische Umrahmung von der Musikkapelle Wattenberg. Zahlreiche Ehrengäste, Fahnenabordnungen der Feuerwehren Wattenberg und Wattens, der Schützenkompanie Wattens/Wattenberg und natürlich auch viele Bergbegeisterte nahmen an der Mölsbergmesse teil. Der festliche Ausklang fand bei der Schießanlage „Wasserschloss“ mit einem Konzert der Musikkappelle Wattenberg statt. Schriftführer OV Dieter Farbmacher

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Am Samstag, den 31. August 2013 fand tirolweit die „2. Lange Nacht der Feuerwehren“ statt. Auch die Freiwillige Feuerwehr Wattenberg öffnete von 17:00 bis 23:00 Uhr die Tore und konnte sich über zahlreichen Besuch freuen. Neben der Besichtigung der Einsatzfahrzeuge, der Ausrüstung und der Gerätehalle konnte in der Atemschutzwerkstatt das Tragen einer Atemschutzausrüstung ausprobiert werden. Auch so mancher „Knirps“ schlüpfte in die Einsatzbekleidung seines Vaters und trug diese sichtlich mit Stolz. Des Weiteren wurde neben den heiß begehrten Fahrten mit den Feuerwehrautos auch eine technische Übung mit dem Hebekissen demonstriert. Großen Andrang gab es auch beim Löschen mit dem Hochdruckstrahlrohr, wo die Jugendlichen ihre Kraft unter Beweis stellen konnten. Im Anschluss an die Besichtigungs- und Erkundungstour wurden die Besucher im Kameradschaftsraum der FF Wattenberg mit Speisen und Getränken verköstigt. Die Freiwillige Feuerwehr Wattenberg möchte sich auf diesem Wege bei allen Besuchern für das rege Interesse bedanken und freut sich auf ein Wiedersehen bei der „3. Langen Nacht der Feuerwehren“. Schriftführerstellv. HFM Hansjörg Niederwieser

Die Freiwillige Feuerwehr Wattenberg gratuliert zum runden Geburtstag. HFM Prem Herbert (50) Reservist HFM Prem Franz (80)

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Pro Musica

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as Jahr der Jubilare!

Wir begannen unser Feierjahr mit dem 50. Geburtstag unserer Obfrau Martina Heumader. Gefeiert wurde beim Hanneburger, wo wir mit einem selbstgedichteten Ständchen unsere Martina hochleben ließen. Auf diesem Wege möchten wir uns noch für die Einladung bedanken. Aber dem noch nicht genug, ging es weiter mit den Feierlichkeiten. Am 14. September wurde schon die nächste Party gefeiert. Unsere Chorleiterin Margret Neyer und ihre Zwillingsschwester Hildegard Geißler feierten ihren 40. Geburtstag. Natürlich ließen wir uns für die Zwei auch was Schönes einfallen. Danke auch für die Einladung und die gute Bewirtung. Wir freuen uns schon auf die nächste Aufgabe, Fortsetzung folgt …………… Schriftführerin Kathrin Geir

Schafzuchtverein Wattenberg

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it angefügtem Foto möchten sich die Mitglieder des Schafzuchtvereins Wattenberg bei Ihrem Obmann Josef und seiner Frau Helga für die Gastfreundschaft anlässlich des Spanferkelgrillens am 15.09.2013 herzlich bedanken. Schriftführer Christian Niederwieser

Theaterausflug ins Ausserfern

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m 31. August verbrachten wir mit dem Theaterverein ein angenehmes und erholsames Wochenende in Bach auf der Sonnalm. Am ersten Tag wanderten wir auf die Jöchlspitz. Trotz kühlem Wind hatten wir viel Spaß dabei. Abends genossen wir bei den Wirtsleuten Egon und Ursula ein wunderbares Essen. Bis wir uns im Matratzenlager zur Ruhe begaben, vergingen noch ein paar lustige Stunden. Am nächsten Tag wanderten wir entlang des Lechweges und die Mutigsten überquerten eine rund 200 m lange Hängebrücke. Vor der Heimfahrt besichtigten wir noch eine Brauerei in Holzgau mit anschließender Verkostung. Franz Schmadl

Wir gratulierten unserer Maskenbildnerin Frau Martina Heumader zum 50. Geburtstag und Frau Maria Hirschhuber, Trägerin des Verdienstabzeichens in Gold , zum 80. Geburtstag. Wattenberger Gemeindeblatt/Oktober 2013

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ir sind gut in das neue Kindergartenjahr gestartet. Wie auch in den vergangenen Jahren, haben wir auch heuer wieder Ausflüge und Exkursionen geplant. Aufruf: Wir brauchen Kindersitzerhöhungen. Wer kann uns gut erhaltene Sitze, welche nicht mehr benötigt werden überlassen? Bitte gebt diese im Kindergarten ab. Danke! Barbara Haag

VOLKSSCHULE WATTENBERG Mit Schwung ins Schuljahr 2013/14!

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ach den Turbulenzen im letzten Schuljahr sind wir gut ins neue Schuljahr gestartet. Die Volksschule Wattenberg wird derzeit von 48 Kindern besucht: 17 in der 1.Klasse (1. + 2. Schulstufe), 16 in der 2. Klasse (3, + 4. Schulstufe) und 15in der 3. Klasse (5. - 8. Schulstufe). Aufgrund dieser Schülerzahlen ist die Schule weiterhin 3-klassig und die Oberstufenklasse darf in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik geteilt werden, sodass jeweils nur 2 Schulstufen gemeinsam unterrichtet werden. VD Toni Geißler

Das Lehrerteam

1. und 2. Klasse

3. und 4. Klasse

Das herrliche Wetter am 25. September nutzte die Oberstufenklasse und bezwang auf ihrem 2-tägigen Wandertag den Glungezer.

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Chronik Anno Dazumal von Altdirektor Anton Haag, Anni Bachmann und Mathilde Geißler

Auer Rosa, Rieder Moidl, Mehrer Nann

700 Jahre Wattenberg, 1267-1967, Lehrer Haag organisierte 79 Fahnen. Schüler brachten diese mit Liedern und Sprüchen in die Häuser. v.l.n.r. Lechner Hilda, Burgi und Toni Haag

In der Religionsstunde b. Kooperator „ Besuch aus Afrika“- Herbst 1979

Holzeisen Hedwig und Angerer Adelheit mit der kleinen Marianne Bachmann “Untergattern“ ca. 1961

Drei Tage Karwendelmarsch, Juni 1955. Lehrer Haag mit einer Schülergruppe Wattenberger Gemeindeblatt/Oktober 2013

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Mathilde, Alfred und Luis Wieser mit Kuh Nagl

Toni Bachmann ( Ober-Felde), Hedwig Steinlechner(Junker), Berta Bachmann ( OberFelde)

Kofer Jaggl, Wopfner Roman und Junker Sepp

Wach-Aste 1956, Keil Adolf, Fasser Sepp, Winderl Sepp

Nachbarschaftstreffen ca. 1966

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Im Gespräch... Hannes Erler im Interview mit dem Militärkommandanten von Tirol Generalmajor Mag. Herbert Bauer

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ehr geehrter Herr Militärkommandant, wie im Wattenberger Gemeindeblatt mehrfach ausführlich berichtet wurde, ist es in den letzten Jahren zu einem massiven Ungleichgewicht im Bezug auf ein Nebeneinander der Interessensgemeinschaften in der Lizum gekommen. Sowohl im Übergabevertrag von 1955 als auch in der Antrittsrede des TÜPL Kommandanten ist von einem gemeinsamen Nebeneinander von Bundesheer, land,- forst und jagdwirtschaftlichen Interessen sowie Tourismus die Rede. Tatsächlich wird alles was in der Lizum passiert im Alleingang und Willkürlich vom Bundesheer bestimmt. Wie kann diese auffällige Entwicklung der letzten Jahre im Sinne einer gemeinsamen Nutzung stehen? Lassen Sie mich vorausschicken, dass das Bundesheer, das für die Sicherheit der Republik Österreich verantwortlich ist, nach wie vor an einem gedeihlichen Zusammenleben sehr interessiert ist. Ich habe aber oft den Eindruck, dass einseitig nur negative Dinge aufgegriffen werden und unser Bemühen, wie z.B. die Unterstützung der Mölsbergmesse, die Sorge um gute Straßen und Wege, auch für die Landwirtschaft, die Taxiunternehmen, Fischereiberechtigte oder Imker, zu wenig gewürdigt wird. Meiner Meinung nach kann man nicht von Willkür und Ungleichgewicht sprechen, wenn wir Gesetze und Vorgaben einhalten. Es ist auch für uns oft nicht angenehm, wenn wir merken, dass die Erfüllung der uns auferlegten Pflichten auf Unverständnis stoßen. Zu einem gedeihlichen Zusammenleben gehört aber bitte das Verständnis auf beiden Wattenberger Gemeindeblatt/Oktober 2013

Seiten und das Akzeptieren von Regeln, die nicht willkürlich, sondern mit einem sachlichen Hintergrund, meist der Sicherheit, gemacht werden. Dass das Leben in allen Bereichen komplizierter geworden ist, ist eine tägliche Erfahrung von uns allen und mag vielleicht auch die von Ihnen angesprochene Entwicklung der letzten Jahre erklären, in der uns viele neue Regeln auferlegt wurden.

Generalmajor Mag. Herbert Bauer

Tausende ausländische Soldaten War es bis vor 3 Jahren Einheimi- üben jährlich in der Lizum. Wie schen noch möglich mittels eines lässt sich das mit unserer Neutrabei den Bürgermeistern von Wat- lität vereinbaren? tens und Wattenberg erhältlichen Passierscheines die Lizum frei zu Also diese Zahl kann ich so nicht befahren und damit als Naherho- bestätigen. 2012 waren es knapp lungsgebiet zu nutzen, sind inzwi- über tausend, die übrigen Jahre weit schen die bürokratischen Hürden darunter. Faktum ist, dass in einem und die daraus resultierenden Ab- zusammengewachsenen Europa, wo schreckungen so groß geworden, Streitkräfte in friedensunterstützendass die meisten Lizumfans trau- den Einsätzen international zusamrigen Herzens auf diese Möglich- menarbeiten, diese auch gemeinsam keit verzichten. Wohin führt diese Üben müssen. Es ist naheliegend, dass Österreich als Gebirgsland die Entwicklung? militärische Alpinausbildung unterDiese Möglichkeit nach wie vor ge- stützt, währenddessen z.B. unsere geben. Leider wurde sie durch illega- Panzer oder Flieger zusätzlich auch le Vervielfältigungen und Missach- im Ausland üben. Das immer wieder tung der Auflagen oft missbraucht, ausländische Soldaten, die Tirol kenwomit wir, im Sinne der Sicherheit nen gelernt haben, auch als Touristen und der Interessen als Grundeigen- mit ihren Familien wieder kommen, tümer, gezwungen waren, stärkere wissen wir. Mit der Neutralität hat Kontrollen einzuführen. Hier bit- das nichts zu tun, weil diese Soldate ich einfach um Verständnis und ten nur temporär zu AusbildungsGelassenheit, ein Zusammenleben zwecken bei uns sind und wir ja erfordert nicht nur einseitige Forde- nicht kämpfender weise eine Partei rungen, sondern auch ein Akzeptie- im Krieg unterstützen. ren der Problem und Lösungsansätze des Gegenübers. Auf die vielen ausgegebenen Dauerscheine für jene Leute, die wirtschaftliche Interessen in der Lizum haben, möchte ich aber auch hinweisen.

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Der Alpenverein weist immer wieder vehement darauf hin, dass die Weitwanderrouten, wie etwa die Via Alpina oder der Adlerweg laut vom Staat Österreich unterschriebener Alpenkonvention unbehindert passierbar sein müssen. Wie lässt sich das mit den aktuellen Gegebenheiten vereinbaren? Die Via Alpina führt bekanntlich durchs Zillertal und nicht über die Lizum. Die Weitwanderroute von München Richtung Süden wird von uns so gut wie immer offen gehalten und wir unterstützen den Alpenverein, insbesondere im Bereich Lizumer-Hütte, wo immer es möglich ist. Ob die vom Alpenverein geforderte Öffnung für Mountainbiker möglich ist, wird derzeit geprüft, ich habe aber kein positives Echo von den Wattenbergern erfahren. Die Alpenkonvention greift nicht in die Rechte von Eigentümern ein. Ich sehe also keinen Zusammenhang. Im Übergabevertrag von 1955 sind schiessfreie Zeiten in den Sommermonaten festgelegt. Warum werden diese - sie würden die meisten der auftretenden Probleme lösen - nicht eingehalten? Ich muss jetzt hier schon einmal darauf hinweisen, dass es sich beim konkreten Raum der Lizum um einen Truppenübungsplatz des Österreichischen Bundesheers handelt und dass in dem Protokoll der von Ihnen angesprochenen Übergabeverhandlung auch geschrieben steht, dass der "widmungsgemäße Zweck des Übungsplatzes" durch

Berücksichtigung anderer Interessen keine Benachteiligung erfahren darf. Die sehr ausführlichen Reglungen fürs Schießen werden von uns überwiegend eingehalten, die dort allerdings ebenfalls gegeben Möglichkeiten, bei Bedarf auch in diesen weitgehend frei zu haltenden Zeiten zu schießen, wurden von uns in den letzten Jahren auf ein unbedingt notwendiges Ausmaß reduziert. Auch hier darf ich im Sinne der Sicherheit um ein tolerantes und verständnisvolles Miteinander von allen Seiten ersuchen. Seit 4 Jahren wird zum Vorteil aller zivilen Nutzer, über den Vertrag hinausgehend auch an Samstagen kaum mehr geschossen, um eine touristische Nutzung zu fördern. Unter vielen anderen Punkten ist im angeführten Vertrag auch erwähnt, dass der "Betreiber (Bundesheer) sich weiteren wirtschaftlichen Entwicklungen nicht verschließen wird". Die gerade sich formierende Bürgerinitiative für ein lebenswertes Wattental hat es sich zum Ziel gesetzt die Lizum wieder zu einem gern besuchten Naherholungsgebiet für Einheimische und naturliebende Besucher zu machen. In einer Darstellung der Sachlage hat sie gemeinsam mit den Vertretern der Interessensgemeinschaften einen Brief an die im Vertrag benannten Schlichtungsstelle, den Landeshauptmann von Tirol, geschrieben. Dieser ist bis dato unbeantwortet geblieben. Wie werden Sie sich in dieser Angelegenheit einbringen? Wie bereits erwähnt, geht es um

eine wechselseitige Berücksichtigung von Interessen, was ganz einfach das Eingehen von Kompromissen erfordert. Das Gelände ist grundsätzlich als Truppenübungsplatz gewidmet und nicht als Naherholungsgebiet. Trotzdem sind wir aufs äußerste bemüht, unter Berücksichtigung der gesetzlichen und vertraglichen Vorgaben, wie z.B. die Pachtverträge, den Betrieb der Lizumer-Hütte oder die Sicherheit auf den Wegen und Schitourrouten das Zusammenleben zu fördern und zu unterstützen. Seitens des Landes wurden wir bereits in die äußerst komplexe Bearbeitung eingebunden, die Ergebnisse werden ehebaldigst vorliegen. Die Situation ist im Protokoll der Übergabeverhandlung gut umschrieben und ich möchte sie hier sinngemäß wiedergeben: Der Truppenübungsplatz Lizum/Walchen ist der einzige alpine Schießplatz in den westlichen Bundesländern, es werden aber auch wichtige land-, forst- und jagdwirtschaftliche sowie touristische Interessen des Landes Tirols berührt, weswegen man sich darüber verständigt hat, künftigen Entwicklungen Rechnung zu tragen, ohne dabei den eigentlichen Zweck des Übungsplatzes zu gefährden. Das werden wir nur in einem Miteinander und nicht in einem Gegeneinander aller beteiligten Seiten bewerkstelligen können. Reden wir maßvoll miteinander, suchen und finden wir gemeinsam Lösungen, auch wenn sie vielleicht dauern, aber die Sicherheit ist ein wertvolles Gut.

Wir bedanken uns für das Gespräch

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Die bunten Seiten Bildrätsel

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ie Gewinnerin des 12. Bildrätsels der Gemeindezeitung heißt: Adelheid Angerer. Sie hat die Dengelmaschine erkannt. Der Überraschungspreis, ein Frühstücksgutschein, wurde spendiert von Josef Steinlechner. Herzliche Gratulation der Gewinnerin und ein „Dankeschön“ an den Spender und allen Teilnehmern! Gewinnerin Adelheid Angerer

Spender des Rätselpreises Josef Steinlechner

Wer kennt diesen Straßenabschnitt? Schreib eine E-Mail an gemeindeblatt@wattenberg.at oder eine kurze Nachricht (Name, Adresse, Rätsellösung) und wirf es ins Postkastl bei der Gemeinde, wenn du die Lösung weißt! Der Gewinner wird in der nächsten Ausgabe veröffentlicht und erhält einen Überraschungspreis. Einsendeschluss: 31. Oktober 2013

Radtour von Wattenberg (A) nach Wattenberg (D)

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ir sind nicht der einzige Wattenberg. Laut Hr. Google gibt es sogar in Amerika (Colorado) einen Wattenberg und in Deutschland mindestens drei. Einen ganz oben bei Hamburg, einen nahe Nürnberg und einen im Bodenseegebiet, und dahin machten wir uns auf den Weg. Zuerst ging es auf dem Innradweg nach Imst, über das Hahntennjoch ins Lechtal, auf den Lechradweg hinauf nach Warth , über den Hochtannbergpaß, hinunter in den Bregenzerwald, hinaus nach Bregenz, auf dem Bodenseeradweg nach Friedrichshafen und dann auf dem DonauBodenseeradweg 30 km nach Norden und dann waren wir da. Dieser Wattenberg ist ein Weiler der Gemeinde Deggenhausertal die aus vielen solchen Weilern besteht. Er ist in Hanglage, mit den Bergen haben sie es dort nicht mehr so, besteht aus ca. 20 Einfamilienhäusern und dem Hauptgebäude Wattenberghof, einem großen Bauernhof mit Pferden , Kühen und Biogasanlage. Sie sind wirklich sehr freundlich, die Schwaben, aber nicht sehr gesprächig. Wir konnten nicht in Erfahrung bringen, wie sie zu dem Namen gekommen sind.

Christl

Christl und Hansjörg Schmadl Hansjörg Wattenberger Gemeindeblatt/Oktober 2013

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Rezept Krapfen Teig: 50 dag Mehl 12 dag Butter ¼ l Milch Salz 1 Stamperl Schnaps Teigbereitung: Butter und Milch erwärmen (gut handwarm), mit Mehl, Salz und Schnaps zu einem Teig kneten und an einem warmen Ort kurz rasten lassen. Kasfülle: Ca. ½ kg Graukäse klein schneiden, 45 dag geriebene kalte Erdäpfel dazu geben, mit Schnittlauch, Salz und Pfeffer nach Geschmack würzen und mit 2-3 EL Sauerrahm verrühren. Für die Kaskrapfen vom Krapfenteig kleine, runde Blätter auswalken, die Hälfte mit Kasfülle belegen, zusammenschlagen und den Rand andrücken.

Mohn-Zwetschken-Fülle: 15 – 20 dag gekochte und faschierte Dörrbirnen, ca. 10 dag Mohn, 25-30 dag Zwetschkenmarmelade verrühren, mit Zimt und Rum abschmecken. Für die Kirchtagskrapfen ein längliches Teigblatt „austreiben“, die obere Hälfte in gleichmäßigem Abstand mit Fülle belegen, die untere Hälfte darüberschlagen, die Ränder andrücken, mit dem Krapfenrad ausradeln und in heißem Fett backen.

Gutes Gelingen wünschen Anni Hölzl und Christl Hirschhuber

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Die große Chance

Erlebnisbericht von Anni Köck

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m Mai 2013 bekam ich einen Anruf von einem Bekannten der mich fragte, ob ich beim Casting von der großen Chance in Innsbruck teilnehmen möchte. Ich sah dies als Herausforderung und sagte spontan zu. Dem erfolgreichen Carsting in Innsbruck folgte eine Einladung nach Wien. Am 22. Juli reist ich mit meinen beiden Töchtern Nadja und Johanna in unsere Bundeshauptstadt zu den Rosenhügelstudios. Besonders positiv beeindruckt haben mich die ORF- Mitarbeiter mit ihrer Natürlichkeit, Freundlichkeit und Professionalität! Ich mag es sehr gerne vor Publikum zu jodeln. Die Bewertung durch eine Jury ist aber nicht nach meinem Geschmack. Vor allem dann nicht, wenn ein Berliner Rapper in der Jury sitzt und nicht weiß, was Jodeln überhaupt ist und den Sinn von „sowas“ nicht verstehen kann. Naja,….. mit der Tradition hat er`s halt nicht so, der Sido!! Es wurde auch eine Homestory von mir in Wattenberg und auf der Walderalm gedreht. Ganz herzlich möchte ich mich bei der Brauchtumsgruppe Wattenberg, unserer Kindergruppe und bei Albert Heumader bedanken. Sie waren ganz spontan bereit bei den Filmaufnahmen mitzumachen. Im Großen und Ganzen waren meine Erlebnisse mit der großen Chance eine Bereicherung und diesen spannenden Tag in Wien mit meinen Töchtern möchte ich nicht missen.

Die Scheiterlin Schaugst hin, oder her, lei so ungefähr. Fast koa Haus isch ohne Scheiterlin mehr. Ja a Scheiterlin halt decht alleweil nu gfallt. Des Produkt aus`n Wald jed`s Haus warm halt. Sie isch sogar boads, gmüatlich und schian. Drum isch`s zum Verstiahn, dass fast überall am Land tuat a Scheiterlin stiahn. Mundartgedicht von Hildegard Zeiter Wattenberger Gemeindeblatt/Oktober 2013

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Meine neue CD


Termine Sa 12.10 So 27.10. So 03.11. Fr 08.11. Sa 09.11. Sa 30.11. Sa 30.11. So 08.12. So 15.12. Sa 21.12. Do 26.12.

Almabtriebsfest 13 Uhr „Keilhof “ 10.30 Uhr im Saal Volders „25 Jahre Wattentaler Musikanten“ - Jubiläumswunschkonzert RSK Gefallenengedenken JB Jubiläumsball 45 Jahre der JB Wattenberg „Blumen-Törggeleabend“ GH Mühle Adventbasar Elternverein ab 10 Uhr

MK Cäcilienkonzert JB Adventkränzchen GH Mühle MK Jahreshauptversammlung GH Mühle MK Weihnachtsliederblasen MK Christbaumversteigerung

Blitzlichter

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Wattenberger Gemeindeblatt/Oktober 2013

Gemeindeblatt Wattenberg 13.Ausgabe  

Gemeindeblatt Wattenberg

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