Issuu on Google+

GEMEINDEaktuell

August | September | 2012

Gemeindeleben ab Seite

| 7-9

Inhalt

Aktuelles

Seite

|3

Angedacht

Seite

|6

50 Jahre Wycliff

Seite

|10

Die Infozeitschrift der Freien evangelischen Gemeinde Dillenburg


editorial Liebe LeserInnen, auf was warten Sie gerade? Steht der Jahresurlaub kurz bevor? Ersehnen Sie sich den Sommer? Steht ein Wiedersehen mit Freunden oder Verwandten an? Oder warten Sie einfach nur „auf bessere Zeiten“? Es gibt wahrlich vieles, auf das man warten kann und mitunter auch warten muss. Wie geht es Ihnen dabei? Sind Sie auch so eine ungeduldige Person wie ich und können es kaum aushalten? Oft schon hat meine Schwiegermutter mich daran erinnern müssen, dass Gott öfters Pausen für uns einplant. Pausen zum Luftholen, Pausen zum Nachdenken, Pausen zum ausführlichen Beten und Bibel lesen, … Meine Pause war diesmal fast acht Wochen lang. Das Schlimmste daran war, das ich sie bitter nötig hatte. Denn erst am Ende dieser Zeit habe ich begriffen, warum Gott mir diese Auszeit schenkte: Er ließ mich nicht nur Geduld üben, Dankbarkeit lernen (für die Dinge, die ich sonst immer problemlos alleine tun konnte), sondern stoppte eine Entwicklung, die durch weitere Verschlimmerung problemlos ins „Erschöpftsein“ hätte führen können.

Aber eins verstand ich erst nach meiner Zwangspause: über das Warten „auf bessere Zeiten“ –wer weiß, ob und wann diese kommen – sollte man nicht den Augenblick und seine Chancen und Geschenke aus dem Blick verlieren. Ich wünsche Ihnen und mir sehr viel Kraft beim Warten! Aber vor allem neue Impulse für Ihr weiteres Leben und dass Sie trotz der (gefühlten) Entbehrungen jeden Augenblick in dieser Zwischenzeit genießen können.

Nicole Manderbach (Redaktionsteam)

2 | Editorial


GEMEINDEaktuell Aufbruch Zukunft

Herzliche Einladung zu unserem “Aufbruch Zukunft“-Abend (ehemals Gemeindeabend) am Montag, 20. August um 19.30 Uhr im Gemeindezentrum. Nachdem wir an den vergangenen Abenden die Frage miteinander bewogen haben, ob wir uns als Gemeinde neu ausrichten sollten, wird es nun konkret. Gemeinsam wollen wir besprechen, welche Schritte wir gehen können, um unsere Gemeindearbeit auf die Bedürfnisse der Menschen in unserer Stadt auszurichten, um ihnen zu dienen. An dem „Aufbruch Zukunft“-Abend Mitte August werden wir folgende Fragen bedenken: „Wie

Gemeindefreizeit 2012

Vom 26. - 28.10. findet unsere FeG Gemeindefreizeit statt. Zusammen werden wir im Freizeitheim des CVJM in Wilnsdorf eine schöne Zeit verbringen. Der diesjährige Referent ist Harald Sommerfeld (56 Jahre). Er ist verheiratet, Vater von vier erwachsenen Kindern und wohnt in Berlin. Nach seinem Mathematikund Theologiestudium arbeitete er als Pastor und Dozent. Als Vertreter des Netzwerkes „Gemeinsam für Berlin“ beteiligt er sich unter anderem an interkultureller Arbeit. Weil er Christen im kommunalen Leben ihrer Stadt mitmischen sehen möchte, hat er sich im Herbst 2007 als Berater selbständig gemacht. Außerdem ist er im Vorstand eines christlichen Hertha BSC-Fanclubs, der die Liebe zum Fußball mit sozialem Engagement verbindet. Er sagt über sich selbst: „Ich glaube, dass Jesus nicht nur der Weg zu Gott ist, sondern auch die

sammeln wir Gaben und Fähigkeiten von Menschen in unserer Gemeinde, um unserer Stadt zu dienen? Wie können wir herausfinden was Dillenburg „wirklich“ braucht?“ Herzliche Einladung dazu an alle Interessierten!

größte Hoffnung für unsere Städte und Regionen.“ Gemeinsam mit Harald Sommerfeld werden wir auf Entdeckungsreise gehen, um zu schauen, wie wir zum Segen für unsere Stadt Gemeinde bauen können. Anmeldungen zur Freizeit können über die Freizeit-Flyer getätigt werden, welche in Kürze im Gemeindezentrum ausliegen. Die Kosten für das Wochenende (Vollpension) betragen: Dreibettzimmer & Vierbettzimmer Kinder 2–6 J.: 41,00 €, Kinder 7–12 J.: 57,00 €, Jugendliche 13-17 J.: 66,00 €, Erwachsene: 81,00 € Bei Belegung als Doppelzimmer Erwachsene: 89,00 €

Wir freuen uns auf diese gemeinsame Zeit! Euer Freizeitteam

Gemeindeaktuell | 3


GEMEINDEaktuell

Neue Ausstellung im Gemeindezentrum

Unterwegs in Dillenburg ..... und andernorts ..... Von der Interpretation unserer Städte und Landschaften bis zur informellen Malerei - Ölgemälde von Kurt Heppner, Dillenburg Zur Person Kurt Heppner: Kurt Heppner wurde 1924 in Haiger-Offdilln geboren und wohnt seit vielen Jahren in Dillenburg. Während seines beruflichen Werdegangs war er Konrektor der Dillenburger Realschule (u.a. Kunsterzieher), Seminarleiter für Bildende Kunst für Lehramtsreferendare und Leiter des Kreis-Medienzentrums Dillenburg. 1981 erhielt Kurt Heppner den Ehrenbrief des Landes Hessen. Seit seiner Pensionierung 1989 hatte er endlich mehr Zeit für sein künstlerisches Schaffen ,welches zumeist in Ölmalerei zu finden ist. Zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen prägten die nun folgende Zeit. 1994 war Kurt Heppner Mitbegründer der bis heute bestehenden Dillenburger Künstlergruppe „Gruppe ‚94“. Neben naturalistisch-impressionistischen Landschafts- und Städtebildern setzt sich Kurt Heppner mit zeitkritischen Themen auseinander und widmet sich der informellen Malerei (gegenstandslos/ abstrakt). Zahlreiche Gemälde der AppropriationArt (Nacharbeiten namhafter Künstler pointiert verändert) gehören zu den Werken Kurt Heppners. In vielen Arbeiten von Kurt Heppner ist seine Liebe und Verbundenheit zu unserer Stadt Dillenburg zu erkennen, der viele seiner Gemälde gewidmet sind.

4 | Gemeindeaktuell

Zur Ausstellung von Kurt Heppner persönlich: „Diese Ausstellung, die ich am 12. Juli 2012 hier in der schönen Galerie der Freien evangelischen Gemeinde Dillenburg eröffnen durfte, zeigt nur einen kleinen Teil meiner verfügbaren Arbeiten. Es sind eine Anzahl von verschiedenen Ansichten unserer Stadt Dillenburg, dann Bilder der Umgebung, aber auch des Hochgebirges und des Meeres (Hier hätte ich gerne noch mehr gezeigt). Als Wanderer bin ich angerührt von den Schönheiten der Landschaften, ihrer Atmosphäre in den verschiedenen Jahreszeiten, von den stillen Winkeln, den lichtdurchfluteten Wäldern, dem Farbspiel des Himmels, der Spiegelung des Wassers und anderen Naturwundern. Dann greife ich gerne zu Pinsel und Farbe und versuche, meine Eindrücke auf die Leinwand zu bannen.


GEMEINDEaktuell Ein Gemälde macht innere sinnliche Vorgänge sichtbar und ist Ausdruck und Interpretation, wie der Maler die Welt wahrnimmt. Gegenständliche Darstellung wirkt direkt ohne Entschlüsselungsprobleme, der Betrachter kann es leicht identifizieren. In Kenntnis der Kunstrichtungen und Stile des letzten Jahrhunderts steht der Maler, der gegenständlich arbeitet, im Spannungsgeflecht zwischen detailgerechter Genauigkeit und abstrahierender Vereinfachung, zwischen naturalistisch und abstrakt, zwischen impressionistischen und expressionistischen Ansichten. Dieses Spannungsgefüge ist ein ständiges Ringen um eine zeitgerechte Aussage und Auffassung. Die Richtungen in der Gegenwartskunst sind sehr vielfältig. Längst scheinen die Möglichkeiten des Bildes aufgezehrt, man greift zu Happenings, Kollagen, Installationen, Verpackungskunst und anderen Aktionen (siehe documenta). Andererseits

werden auch wieder alternierende Gegenbewegungen sichtbar. Bei den von mir hier gezeigten Beispielen der Informellen Malerei, bei der das Bild noch eine Chance hat, ist Form und Farbe eigenständige Ausdruckskraft und das bestimmende Element. Diese Kombinationen sollen Emotionen und Empfindungen bei den Betrachtern hervorrufen, die oft tiefgründige Gedanken hervorrufen können. Ich habe als Titel meiner Bilder meist psychologische Analogien als Anregung zur Diskussion mitgegeben. Ich wünsche Ihnen Freude und Gewinn beim Betrachten der Gemälde.“ Die Gemälde von Kurt Heppner sind noch bis Ende August während der Öffnungszeiten des café cross und nach den Gottesdiensten anzuschauen. Frank Reichel Leitet das Arbeitsfeld Verwaltung und organisiert die Ausstellungen

FeG Dillenburg Outdoor

Sonntag 12. August Gemeindetag Tal Tempe FeG Dillenburg

Programm - Welcome ab 10:30 Uhr in Tal Tempe - Gottesdienst 11:00 Uhr - Gemeinsames Mittagessen/Grillen - Spielparcours für alt und jung Organisatorisches - Grill-Würstchen und Getränke werden verkauft. - Um Salat- und Kuchenspenden wird gebeten. - Geschirr bringt jeder bitte selbst mit.



.´10, 2012 2011,´12..            

 

FeG outdoor

FeG Dillenburg Outdoor-Team

Gemeindeaktuell | 5


anGEdacht Liebe Leserinnen, liebe Leser, „Der Weltraum. Unendliche Weiten… Dies sind die Abenteuer des Raumschiffs Enterprise, das … in Galaxien vordringt, die nie zuvor ein Mensch gesehen hat.“ An diese Worte aus der Fernsehserie „Raumschiff Enterprise“ dachte ich, als ich den Monatsspruch für September aus Jeremia 23,23 las, in dem Gott fragt: „Bin ich nur ein Gott, der nahe ist, spricht der Herr, und nicht auch ein Gott, der ferne ist?“

Die Antwort auf die Frage gibt Gott dann selbst: Er ist auch ein Gott, der „ferne ist“. Diese Worte galten den falschen Propheten, die zur Zeit Jeremias auftraten und im Namen Gottes falsche Prophetien verbreiteten, was sie auch wussten. Doch sie wähnten sich in Sicherheit, weil sie glaubten, dass Gott außerhalb des Tempels nicht mitbekäme, was sie trieben. Doch da hatten sie sich getäuscht, wie die nächsten beiden Verse deutlich machen: „Meinst du, dass sich jemand so heimlich verbergen könne, dass ich ihn nicht sehe? Bin ich es nicht, der Himmel und Erde erfüllt? Ich höre es wohl, was die Propheten reden, die Lüge weissagen in meinem Namen und sprechen: Mir hat geträumt, mir hat geträumt.“ Damit sind wir wieder bei den „unendlichen Weiten“ von „Raumschiff Enterprise“. Denn wenn

6 | Angedacht

Gott „Himmel und Erde“ erfüllt, dann gilt das nicht nur für die hintersten Winkel der Erde, sondern auch für die des ganzen Universums. Wenn die „Enterprise“ also in Galaxien vordringt, die „nie zuvor ein Mensch gesehen hat“, kommt sie zwar an Orte, an denen der Mensch noch nie war (wir haben bis jetzt ja nur den Hüpfer zum Mond geschafft), doch immer an Orte, die Gott nicht nur schon gesehen hat, sondern die er mit seiner Gegenwart schon immer erfüllt hat. Schließlich hat er sie ja auch geschaffen. Ich finde es jedenfalls toll, solch einen großen Gott zu haben, der Himmel und Erde erfüllt. Denn das heißt ja auch, dass auch ich an keinen Ort komme, an dem Gott nicht auch ist. Der Arbeitsplatz, die Schule, das Urlaubsland – immer ist er schon längst dort. Können Sie sich auch so darüber freuen? Oder ist Ihnen eher mulmig bei dem Gedanken, dass Gott sie immer sieht und (Psalm 139) sogar Ihre Gedanken kennt? Wenn das so sein sollte, gibt es nur einen Weg (der damals auch für die falschen Propheten galt): Die Beziehung zu Gott in Ordnung bringen, damit Sie ihm (wieder? erstmals?) frei und offen begegnen können. Dann werden Sie sich auch darüber freuen, dass Gott überall ist. Übrigens: Gott sagt nicht, dass er nur in der Ferne ist, sondern dass er auch nahe ist. Das gilt Ihnen und mir und darauf können wir uns verlassen! Heute, morgen, übermorgen. Hier, dort und überall (um auch noch einen Liedtitel der Beatles unterzubringen). Pastor Gerd Mankel Seit 22 Jahren Pastor in Dillenburg, lebt mit seiner Familie in Dillenburg.


GEMEINDEleben

Jesus nachfolgen. Unter dieser Überschrift stand der diesjährige Abschlussgottesdienst des Biblischen Unterrichts am 26. Juni, in dem Jonas Orth und Jonathan Sauer aus dem zweijährigen Unterricht feierlich verabschiedet wurden. Gemeinsam mit Pastor Gerd Mankel, der den Unterricht geleitet hatte, wurde das Thema in der Verkündigung entfaltet, indem Jonas den Musiker Keith Green vorstellte und Jonathan das Ergebnis einer Umfrage zum Thema Nachfolge präsentierte. Wie jedes Jahr bekamen die beiden jungen Leute ein Buchgeschenk der Gemeinde überreicht und einen Bibelvers zugesprochen. Dazu wünschten Ihnen Dietrich Orth und Christina Echterbruch noch den Segen der Gemeinde und beteten für die jungen Leute. Jonathan und Jonas ließen es sich nicht nehmen, den „Spieß einmal umzudrehen“ und Gerd Mankel einige Fragen zu stellen, die er auf der Bühne beantworten sollte. Dabei taten sich doch einige Lücken auf (die 12 Jünger von Jesus), die jedoch nicht so gravierend waren (die 10 Gebote konnte er immerhin!), dass Gerd die ausgelobten Preise nicht doch mit nach Hause nehmen konnte. Ein Lied, das die Eltern von Jonas und Jonathan als Einspielung beitrugen, rundete den gelungenen Gottesdienst ab.

Lieber Jonas, lieber Jonathan, wir gratulieren Euch zur Verabschiedung aus dem Biblischen Unterricht und wünschen Euch für Euren weiteren Lebensweg – auch in unserer Gemeinde – Gottes Segen! Euer Redaktionsteam

Pastor Gerd Mankel

Gemeindeleben | 7


GEMEINDEleben Nora Schultze 3300g, 52 cm Wir freuen uns über die Geburt unserer Tochter Nora am 16.04.2012! Danke für eure Gebete und eure Anteilnahme während der Schwangerschaft und für die Geburt! David und Annika Schultze

Hochzeit von Nellie und David Haas Wir werden heiraten und zwar in eurer Gemeinde und laden euch herzlich ein zur Trauung und Sektempfang. Los geht es am 11.08. um 13:30 Uhr. Wir freuen uns auf einen unvergesslichen Tag. “Wer zum Herrn aufschaut, der strahlt vor Freude, und sein Vertrauen wird nie enttäuscht.” Psalm 34,6

Hallo, mein Name ist Jonas Orth und ich bin 14 Jahre alt. Ich habe am 24.6. zusammen mit Jonathan Sauer den 2-jährigen Biblischen Unterricht abgeschlossen. Gerd hat uns in dieser Zeit viel beigebracht, und der Gottesdienst war ein schöner Abschluss. Ich möchte mich bei dieser Gelegenheit ganz herzlich für alle guten Wünsche und Geschenke bedanken. Liebe Grüße, Jonas Orth

8 | Gemeindeleben


GEMEINDEleben

Gewisse Hoffnung... Mit der Erwartung, neue oder stärkere Gewissheit im Glauben zu haben ließen sich am 10.06.2012 Tamara Greb, Janina Neumann und Detlef Wendt in einem besonderen Gottesdienst taufen. In der Predigt über Römer 5, 1-5 ging Pastor Gerd Mankel darauf ein, dass wir nichts anderes leisten müssen, als die geschenkte Rettung durch Jesus Christus anzunehmen. Die Hoffnung auf Herrlichkeit kann uns als Christen nicht genommen werden, selbst in Krisenzeiten dürfen wir eine Gewissheit im Glauben haben. Gott hat uns seinen Heiligen Geist gegeben, um uns an die geschenkte Hoffnung zu erinnern. Dass Gott sie liebt wurde den dreien nicht nur zugesprochen, sondern sie konnten diese Liebe und Zugehörigkeit in der Taufhandlung such spüren. Die Taufe ist Gottes sichtbares und spürbares Wort, wie das Wasser uns umhüllt, so umhüllt uns Gottes Liebe. Vor seiner Taufe gab Detlef Wendt ein bewegendes Zeugnis, warum er den Wunsch hat, sich taufen zu lassen. „Ich bin sehr froh, heute diesen Schritt zu gehen. In meinem vergangenem Leben musste ich schlimme Erlebnisse ertragen und durch dunkle Täler gehen. Durch einen schlimmen Rückfall im letzten Jahr habe ich mich intensiver mit der Bibel und dem Glauben beschäftigt. So bin ich auch in die Gemeinde gekommen. In dieser Zeit habe ich erfahren, dass man durch den Glauben an den Herrn Jesus Christus viel erreichen und verändern

kann. Ich danke dem Herrn Jesus Christus, dass er mir diesen Weg gezeigt hat und mich auch weiter führen wird. Gott ich danke Dir, dass Du mich in Dein Reich aufgenommen hast. Ich möchte mich bei allen Mitgliedern der Gemeinde, Gästen und den Freunden der Blaues Kreuz Gruppe bedanken für die Anteilnahme und Segenswünsche bei der Taufe. Es war ein sehr schöner, ergreifender und unvergesslicher Tag für mich.“ Wenn Sie ebenfalls den Wunsch haben, sich taufen zu lassen oder Fragen zur Taufe oder unserem Taufverständnis haben, können Sie gerne Pastor Gerd Mankel ansprechen. Annika Schultze Arbeitet im caf‘é cross und im Redaktionsteam

Gemeindearbeit | 9


CHRISTLICHEwerke

Vor 50 Jahren gab es die Bibel in 260 Sprachen, heute sind es über 2.600! Auf diese freudige Tatsache weist Wycliff Deutschland anlässlich seines 50-jährigen Bestehens (1962-2012) hin. Was Wycliff dazu beitragen durfte? Cameron Townsend gründete 1934 diese Organisation. Der Name „Wycliff“ kommt von John Wycliff. Dieser sah, dass nur wenige Menschen die lateinische Bibel verstanden - und wurde Vorreiter für eine der ersten englischen Bibelübersetzungen. Ganz nach dem historischen Vorbild ist die Vision dieser Organisation, Menschen in jedem Volk der Erde die Bibel verständlich zu machen und dies geht am besten über die Muttersprache. Bereits 2025 möchte Wycliff, dass die Bibelarbeit für jede Völkergruppe begonnen ist. Dies scheint eine unmögliche Mission und erfordert daher intensive Zusammenarbeit, Gebet und Ausbildung. Die Zusammenarbeit erfolgt nicht nur mit den 45 Partnern der Wycliff-Global-Alliance, sondern auch mit über 60 weiteren Partnerorganisationen. Bereits seit 1966 sitzt „Wycliff Deutschland“ nun in Burbach-Holzhausen und organisiert von dort aus seine Mission in der ganzen Welt. Aufgrund des raschen Zuwachses der Organisation werden mittlerweile von Holzhausen aus über 160 Mitarbeiter betreut, die alle die Vision 2025 vorantreiben.

10 | Christliche Werke

Wycliff finanziert seine Arbeit aus „Trägerkreisen“, die für die einzelnen Mitarbeiter finanzielle Verantwortung übernehmen. Dieses Konzept erfordert nicht nur viele Unterstützer, sondern vor allem Gottvertrauen. Möchten auch Sie diese Mission und damit die Verbreitung von Gottes Wort in jeder Volksgruppe unterstützen? Dann beten Sie doch mit! So ist neben dem tragenden Gebet auch die finanzielle Hilfe für diese Vision von sehr großer Bedeutung. Möchten Sie auch dort mithelfen? Auf der Homepage von wycliff (wycliff.de) erfahren Sie mehr über die aktuellen Projekte und wie viel Unterstützung noch benötigt wird. Viel Spaß beim Stöbern! Auch unsere Gemeinde ist durch Friedhelm Haas (Geschäftsführer), Anne Pulfrich (Jugendreferentin / Öffentlichkeitsbereich) sowie Silke und Martin Sauer (Pressereferentin und Projektfinanzierung) mit Wycliff verbunden. Bestimmt können Sie sie persönlich ansprechen und mehr über Wycliff erfahren! Übrigens ab dem 21.09. findet das WycliffJubiläumswochenende mit Gottesdienst, Fest und Konzert in Burbach-Niederdresselndorf und Holzhausen statt.


CAFÉcross

Öffnungszeiten & Programm NEUE Öffnungszeiten seit Mai: Mo: geschlossen | Di: 9-12 | Mi: 8-12 / 14-18 Do: 14-18 | Fr: 9-12 / 14-18 | Sa: geschlossen So: 14-18

Regelmäßige Veranstaltungen: Spielenachmittag im Café Jeden Freitag von 15-17 Uhr im Café. In geselliger Runde werden Gesellschaftsspiele (Skibbo, Uno etc.) gespielt. Lust, dabei zu sein? Kommen Sie vorbei und setzen Sie sich einfach mit dazu! Stricken im Café Gemeinsam an Tischen stricken Termine bitte im Café erfragen (02771-801447)

Gemeindeleben | 11


GEMEINDEarbeit

Dekoteam sucht Unterstützung Wir alle erfreuen uns jede Woche an den schönen Dekoelementen und dem Blumenschmuck im Gottesdienstsaal und im Foyer unseres Gemeindezentrums. Derzeit kümmern sich drei Mitarbeiterinnen im Wechsel um diese Aufgabe. Da hinter dieser Mitarbeit mehr Aufwand steckt als viele sich vorstellen können, brauchen wir dringend Verstärkung im Deko-Team, um die Aufgabe auf mehr Schultern zu verteilen. Wenn Du gerne mit Blumen arbeitest und Freude an der Dekoration hast, bist Du im Deko-Team herzlich willkommen!

Spendenkonto Spar- und Kreditbank Witten (SKB) Konto 9252300 BLZ 45260475

Die Aufgabe des Deko-Teams besteht darin, den Blumenschmuck und die Dekoration für den Gottesdienstsaal und das Foyer zu gestalten. Auch die Pflege der Pflanzen im Gemeindezentrum gehört zu den schönen Aufgaben des Deko-Teams. Bitte melde Dich bei Interesse an einer Mitarbeit bei Frank Reichel (Email: frank.reichel@feg-dillenburg. de), dem Leiter des Arbeitsfeldes Verwaltung, zu dem das Deko-Team gehört. Gerne können auch zunächst offene Fragen geklärt werden. Wir freuen uns auf Dein Angebot zur Mitarbeit.

Spenden für Baumaßnahmen bitte mit dem Vermerk „Spende Baumaßnahme“ versehen

GEMEINDEintern Gemeindeleitung (gemeindeleitung@feg-dillenburg.de) Friedhelm Haas friedhelm.haas@feg-dillenburg.de Tel. Dietrich Orth dietrich.orth@feg-dillenburg.de Tel. Winfried Kretz winfried.kretz@feg-dillenburg.de Tel. Christina Echterbruch christina.echterbruch@feg-dillenburg.de Tel. Gerd Mankel (Pastor) pastor@feg-dillenburg.de Tel. David Schultze (Jugendpastor) david.schultze@feg-dillenburg.de Tel.

12 | Gemeindearbeit

02772 02771 02771 02773 02771 02771

/ / / / / /

644163 801322 35291 946688 261981 2080963


GEMEINDEveranstaltungen Gottesdienst Sonntags 10:00 Uhr Abendmahlsgottesdienst jeden 3. Sonntag im Monat. Der Abendmahlsgottesdienst dauert ca. 90 Minuten.

Kindergottesdienst Nach dem gemeinsamen Gottesdienstbeginn mit den Großen gehen die Kinder in ihre altersgemäßen Gruppen. Armin Beermann (02771 / 36207)

Gebetstreffen Donnerstags 09:30 Uhr (wieder ab 16. August) Freitags 06:00 Uhr - Männergebetsfrühstück Hubert Leufkens (0178 / 5109114) Freitags 19:30 Uhr - Jugendgebetskreis Sonntags 09:40 Uhr Sonntags 18:00 Uhr

Wichtig Durch den Umzug in das neue Gemeindezentrum ändern sich die Räume der Gebetstreffen, bitte Ansagen im Gottesdienst beachten oder bei Gerd Mankel nachfragen.

Bibelgesprächskreis Mittwochs 15:00 Uhr

Kontakt Pastor Gerd Mankel Tel. 02771 / 261981 E-Mail pastor@feg-dillenburg.de

Hauskreise Unter der Woche treffen sich mehrere Kleingruppen in privaten Wohnungen. Um den passenden Hauskreis für Sie zu finden, hilft Ihnen Gerd Mankel gerne weiter. Jungschar (Mädchen & Jungs von 7 bis 12 Jahren) Freitags 17:30 - 19:00 Uhr Michael Leufkens jungschar@feg-dillenburg.de

Spätlese Monatliche Veranstaltung für alle im Seniorenalter Bärbel Lang (02771 / 21840) senioren@feg-dillenburg.de

U16-Teentreff Donnerstags 18:30 Uhr Christian Kretz (02771 / 268913) u16@feg-dillenburg.de

Mutter-Kind-Kreis 1. und 3. Freitag im Monat 09:30 bis 11:00 Uhr Gabi Christ-Ankel (02771 / 814796)

Jugendkreis Freitags 20:00 Uhr Daniel Haas (02771 / 220443) jugend@feg-dillenburg.de

Treffpunkt - offener Gesprächskreis 14tägig mittwochs 19:30 Uhr Michaela Germann (02771 / 812886)

Gemeindeveranstaltungen | 13


unsereGEMEINDE

Wie verstehen wir Gemeinde? Wenn ein Mensch anfängt, ernsthaft an Gott und Jesus Christus zu glauben, dann verändert sich sein Leben. Es bekommt eine neue Richtung mit neuen Inhalten. Dieser Glaube, durch den der Einzelne ein bewußter Christ wird, führt ihn mit anderen Menschen zusammen, die diese Überzeugung teilen. Auch sie bekennen sich zu ihrem Glauben an Jesus Christus und bilden so eine Gemeinschaft, eine Gemeinde. Auch Freie evangelische Gemeinden sind so entstanden. Unser Leitsatz Alle Menschen sind von Gott geliebt. Ohne Ausnahme! Ohne Bedingungen! Wir müssen uns nicht anstrengen, um Gottes Liebe zu verdienen. Er liebt Sie und mich, so wie wir sind. Gottes Liebe ist konkret. Wir sind ihm nicht egal. Er schickte uns seinen Sohn Jesus Christus. In Jesus können wir erkennen, wie Gott wirklich ist. Jesus ist in uns Menschen verliebt. So sehr, dass er an unserer Stelle für unsere Schuld am Kreuz büßte. Gott will sich mit uns Menschen versöhnen. In Jesus hat er uns die Hand angeboten. Wir sind eingeladen, in seine Hand einzuschlagen und im Gebet „Ja“ zu ihm zu sagen. So kann die Beziehung zwischen Gott und uns heilen. Wer mit Gott versöhnt ist, lebt auch in

14 | Unsere Gemeinde

versöhnten Beziehungen zu seinen Mitmenschen. Uns ist es sehr wichtig, dass wir uns in der Gemeinde gegenseitig achten und lieben, aber auch darüber hinaus. Wenn zwischenmenschliche Probleme auftreten, bemühen wir uns mit Gottes Hilfe um Versöhnung. Wir sind aber als Christen nicht perfekt. Wir sind noch unterwegs. Einmal erreichen wir Gottes Ziel, seine ewige neue Welt. Und wir sind unterwegs zu anderen Menschen. Wir wollen uns nicht um uns selbst drehen. Wir wollen die Botschaft von Gottes Liebe mit anderen teilen. Mit Taten und mit Worten, ganz konkret. Es gibt so viele Menschen in Not, hier bei uns und weltweit. Sie sollen durch uns Hilfe erhalten und die Nachricht hören, dass Gott uns liebt und sie nicht vergessen hat.


BUCHvorstellung

Sie haben ein spannendes, lustiges, nachdenkliches, ratgebendes, komisches, interessantes oder wichtiges Buch gelesen, das Sie unbedingt weiterempfehlen möchten? Dann lassen Sie uns an Ihrem Lesevergnügen teilhaben und schicken Sie uns per E-mail (gemeindebrief@feg-dillenburg.de) eine Buchbeschreibung, gerne auch mit eigener Leseerfahrung! Wir freuen uns auf viele neue Buchempfehlungen!

GEMEINDEinDILLENBURG

Als Christen in und um Dillenburg herum sind wir ebenso BürgerInnen dieser Stadt. Mit der neuen Rubrik: „.Gemeinde in Dillenburg“ wollen wir Angebote und Aktionen vorstellen, sich als Christ und Bürger für unsere Stadt einzusetzen. Wir freuen uns über Hinweise zu genannten Aktionen und Angeboten. Darüber hinaus würden wir uns über eine Rückmeldung hinsichtlich der neuen Rubrik freuen. Dies kann persönlich oder auch per E-mail (gemeindebrief@feg-dillenburg.de) geschehen. Hilfe gesucht! | 15


Ausgabe: August | September | 2012 Auflage: 500, 6 Ausgaben/Jahr nächster Redaktionsschluss: 15.09.2012

Richtung Frohnhausen, Manderbach, Frankenberg B253

Krankenhaus

Bis

ma

BAB A 45 Abfahrt Dillenburg

d-Ad

enau

er-Alle

e

P

Or

an

eg

Konra

Auw

Richtung Haiger B277

traß Stadthalle e

rks

P

ien

str

e

Dill

P

Kino

e traß chs rba Ma

ße rstra Dill

hl

Ho ße

tra osts

P

be

un

ne

fstr.

rgt

nho Bah

en

ieß -G

ss

Richtung Nanzenbach, Eibach

Ufe

und

rtm

Do

hlo

e

45

Sc

Polizei

ß ra

BA BA

Schlossberg Innenstadt

st

rg

bu

en

nd

Hi

P

l

Richtung Donsbach

Bahnhof

Frankfurter

P

Str. Richtung Niederschled / Oberscheld, Herborn, Wetzlar B277

Freie evangelische Gemeinde Dillenburg Stadionstraße 4 35683 Dillenburg www.feg-dillenburg.de

Pastor Gerd Mankel Tel. 02771 / 261981 E-Mail pastor@feg-dillenburg.de Redaktion gemeindebrief@feg-dillenburg.de Marion Ciliox, Jan-Victor Krille, Nicole Manderbach, Dagmar & Christian Neumann, Annika Schultze


Gemeinde aktuell | August-September 2012