Page 1

Nr. 4 / 23. August 2013

AZB / 6003 Luzern

LUZERNER

Freisinn Editorial2 Jungfreisinnige Stadt Luzern 6

FDP Frauen Kanton Luzern 7 Kreuzworträtsel8

Ihr f B

eitrag B o b A lliger ie Beilage! i w i e d r

e ac it te b

Bördos Kolumne Stadt Luzern

h t en

Sie

14 15 / 16

KMU-Preis Abstimmungen

17 / 18 / 19 / 20 21 / 22 / 23

23. Jahrgang / Erscheint sechsmal jährlich / Offizielles Organ der FDP.Die Liberalen Luzern

Inhalt Klartext mit Rolf Born Neustes zu den Wahlen 2015: Erfolg wollen und etwas tun dafür! Seite 3

Partei Eine weitere Delegiertenversammlung steht vor der Tür! Seite 4

Zu Besuch bei … Präsident Jungfreisinnige Schweiz Maurus Zeier Der zielstrebige Jungpolitiker ­Maurus Zeier im Gespräch über ­seine Affinität zur Politik.

Unsere liberale Fraktion im Schuss Die Fraktion der FDP.Die Liberalen Luzern blickt auf ereignisreiche ­Sommermonate zurück. Höhepunkte bildeten dabei die Juni-Session und der anschliessende Fraktionsausflug. Die Juni-Session des Kantonsrats endete für die Luzerner Liberalen durchzogen. Irritiert war die Fraktion über die Geschehnisse rund um die Zentral- und Hochschulbibliothek (ZHB). Die Liberalen fordern in der Folge einen runden Tisch mit allen Beteiligten, um eine konsensfähige Lösung erarbeiten zu können. Im Zusammenhang mit der Jahresrechnung 2012 rief

die Fraktion ein weiteres Mal dazu auf, das Ausgabenwachstum endlich zu bremsen. Über die Rückendeckung der kantonalen Wirtschaftsverbände zeigte sie sich erfreut. Im Anschluss an die Session traf sich die Fraktion der FDP.Die Liberalen Luzern zu ihrem alljährlichen Fraktionsausflug. Dieses Mal führte der Weg von Luzern über Vitznau

nach Weggis. Die Liberalen genossen einen unvergesslichen Ausflug in die Seegemeinden! Auch der Rücktritt von FDP-Kantonsrat Heinz Amstad bewegte die Fraktion. Ab September 2013 darf sie als neues Mitglied Heidi Scherer aus Meggen willkommen heissen. Mehr dazu lesen Sie auf Seite 10/11

Seite 5

Bundesparlamentarier «Jetzt erst recht»: Ständerat Georges Theiler über die jüngsten Diskussionen rund um die Tiefengeothermie. Seite 9

Fraktion Die ereignisreichen Sommermonate unserer Kantonsratsfraktion. Seiten 10 und 11

Ortsparteien Rückblick auf vergangene Veranstaltungen und Vorstellung neuer Ortsparteipräsidenten. Seiten 12 und 13

Der Wahlkreis Luzern Land bot einen unvergesslichen Fraktionsausflug. V.l.n.r. unten: Vize-Kantonsratspräsidentin Irene Keller, Kantonsrätin Johanna Dalla Bona, v.l.n.r. oben: Kantonsräte Andreas Heer, Josef Langenegger, Heinz Amstad und Ruedi Burkard.

Herausgeberin / Redaktion / Inserate: FDP.Die Liberalen, Postfach 6136, 3001 Bern, T: 031 320 35 35, F: 031 320 35 00, E: info@fdp.ch, www.fdp.ch. Kantonalteil: Redak­tion Luzerner Freisinn, Jacqueline Theiler, Waldstätterstrasse 5, 6003 Luzern, T: 041 220 14 14, F: 041 220 14 10, E: info@fdp-lu.ch, www.fdp-lu.ch. Layout : Neue Luzerner Zeitung AG, Maihofstrasse 76, 6002 Luzern, T: 041 429 52 52, E: produktion@lzmedien.ch. Druck: NZZ Print, Postfach, 8021 Zürich, T: 044 258 15 06 / 09, E: verkaufnzzprint@nzz.ch.


Luzern

Editorial

Der «Freisinn» braucht Ihre Unterstützung! In dieser Ausgabe finden Sie einen Aufruf für einen freiwilligen AboBeitrag des «Luzerner Freisinns» für das Jahr 2013. Auf solche Beiträge sind wir dringend angewiesen. Denn Produktion und Versand verursachen Kosten, die die Partei zu tragen hat. Kennen Sie die Möglichkeit, mit wenigen hundert Franken weit über 10 000 Luzerner Haushalte zu erreichen? Ein Inserat im «Freisinn» bietet dies an. Nebst Ihrer Produkteempfehlung unterstützen Sie gleichzeitig die Parteikasse! Mehr Informationen dazu untenstehend. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle treuen Inserenten des «Luzerner Freisinns»! Ohne Geschichten gibts nichts zu berichten. So sorgen im vorliegenden «Luzerner Freisinn» die Fraktion mit

re zuverlässigen Kolumnisten mit ihren unterhaltsamen Stellungnahmen für reichlich Futter. Sie alle bereichern durch ihr Tun den politischen Alltag und ebenso unsere Hauszeitung. Sie werden über die grosse Vielfalt an Themen und Informationen wiederum staunen können. Gerne nutze ich an dieser Stelle die Gelegenheit, allen Beteiligten für ihr unermüdliches Engagement zu danken! Wir freuen uns auf viele weitere interessante Ausgaben des «Luzerner Freisinns».

ihrer intensiven Debatte im Kantonsrat, der Präsident der Jungfreisinnigen mit seinem Einsatz für die liberalen

Werte, die Ortsparteien, Frauen und Senioren mit ihren informativen und geselligen Aktivitäten oder aber unse-

Ihr Peter Schilliger Präsident FDP.Die Liberalen Luzern

Anzeige

Ihr Inserat im Luzerner Freisinn Faire Preise und grosszügige Wiederholungsrabatte

Fenster, die man liebt für Renovationen und Neubauten

AZB / 6003 Luzern

Nr.

2013 4 / 23. Augus t

LU ZE RN ER

FRE I S I N N 23. Jahrga ng

/ Ersche int sechsm

Born Klartext mit Rolf Wahlen 2015: Erfolg Neustes zu den tun dafür! wollen und etwas Seite 3

Partei iertenversammEine weitere Deleg Tür! lung steht vor der Seite 4

… Zu Besuch bei freisinnige Präsident Jung us Zeier Schweiz Maur Jungpolitiker Der zielstrebige Gespräch über Maur us Zeier im zur Politik. seine Affinität

Bit te

im Schuss ale Fraktion erei gnisreiche Unsere liberLibe auf kt blic ralen Luzern Juni-Session

zielles Organ al jährlich / Offi

Inhalt

g eitra bo-Bge! er A illig die Beila iw ie e S Ihr frbeachten

der FDP.Die Liberal

en Luzern

ei die FDP.Die Die Frak tion der nkte bildeten dab zurück. Höhepu Sommermonate ende Frak tionsausflug. genossen ess is. Die Liberalen ug in die dazu nach Wegg und der anschli Mal ion ein weiteres en- die Frakt endlich benwachstum des Kantonsrats - auf, das Ausga Die Juni-Session ndeckung ner Liberalen durch en. Über die Rücke nde dete für die Luzer über zu brems Wirtschaftsverbä war die Fraktion nalen rt kanto Irritie . zogen Zent- der e rund um die sie sich erfreut. zeigte traf die Geschehniss ). an die Session ibliothek (ZHB Im Anschluss Liberal- und Hochschulb n in der Folge ion der FDP.Die forder Die Liberalen ig- sich die Frakt rlichen alljäh Beteil allen ihrem mit ralen Luzern zu einen runden Tisch s Mal führte ige Lösung Diese nsfäh sflug. konse Fraktionsau ten, um eine Vitznau n. Im Zusammenvon Luzer n über erarbeiten zu könne rief der Weg rechnung 2012 hang mit der Jahres

6122 Menznau · Tel. 041 493 01 20 www.haefliger-stoeckli.ch

chen Ausfl einen unvergessli Seegemeinden! anritt von FDP-K Auch der Rückt te die Amstad beweg tonsrat Heinz sie mber 2013 darf Fraktion. Ab Septe er aus ied Heidi Scher als neues Mitgl n. heisse mmen Meggen willko Mehr dazu lesen

Sie auf Seite 10/11

Seite 5

tarier Bundesparlamen es : Ständerat Georg «Jetzt erst recht» ssiojüngsten Disku Theiler über die . Tiefengeothermie nen rund um die Seite 9

Anzeige

Fraktion ate en Sommermon Die ereignisreich fraktion. unserer Kantonsrats Seiten 10 und

11

Ortsparteien stalvergangene Veran Rückblick auf llung neuer Ortstungen und Vorste . parteipräsidenten Seiten 12 und

13

Keller, äsiden tin Irene Vize-K antonsratspr Burkard. ug. V.l.n.r. unten: Amstad und Ruedi en Fraktionsausfl negger, Heinz Heer, Josef Lange einen unvergesslich sräte Andreas Luzern Land bot Der Wahlk reis v.l.n.r. oben: Kanton na Dalla Bona, Kantonsrätin Johan

Umbauen – Sanieren – Sparen

p.ch, 320 35 00, E: info@fd 320 35 35, F: 031 3001 Bern, T: 031 T: 041 220 14 14, n, Postfach 6136, sse 5, 6003 Luzern, 52 52, : FDP.Die Liberale Waldstätterstra Luzern, T: 041 429 / Redaktion / Inserate , Jacqueline Theiler, trasse 76, 6002 Herausgeberin Luzerner Freisinn . r Zeitung AG, Maihofs lteil: Redaktion nzzprint@nzz.ch Layout : Neue Luzerne www.fdp.ch. Kantona 15 06 / 09, E: verkauf www.fdp-lu.ch. Zürich, T: 044 258 E: info@fdp-lu.ch, Postfach, 8021 F: 041 220 14 10, Print, NZZ edien.ch. Druck: E: produktion@lzm

FDP.Die Liberalen Luzern www.fdp-lu.ch/kommunikation/luzerner-freisinn, info@fdp-lu.ch, 041 220 14 14

2

1a hunkeler • 6030 Ebikon • 041 444 04 40 • www.1a-hunkeler.ch

Nr. 4 / 2013


Luzern

Klartext mit Rolf Born

Erfolg wollen und etwas tun dafür! setzungen, welche im Sport Erfolg garantieren. Die Unterstützung von Sponsoren und Gönnern, die Betreuung und das Coaching durch «Trainer» und in erster Linie die sichtbare, merkbare und tatkräftige Unterstützung der Parteibasis. Nicht über Nominierte diskutieren, sondern diesen Türen und Tore öffnen, ihnen Möglichkeiten bieten und diese im eigenen Umfeld verkaufen, führt zu Spitzenrängen. Kandidierende müssen den Willen zum Erfolg selbst mitbringen und gewählt werden wollen. Alle anderen sind aufgefordert, die Kandidierenden der FDP.Die Liberalen zu beDie Planungen und Vorbereitungen der Wahlen 2015 und 2016 sind bei der Kantonal- und auch bei den Ortsparteien in Angriff genommen worden. Die kritische Bilanz der letzten Wahlen und die Stärke-Schwächen-Analysen liegen auf den Bürotischen der Verantwortlichen. Davon ausgehend werden Konzepte erarbeitet, und die Zuständigkeiten sind vielerorts bereits definiert. In verschiedenen Arbeitsgruppen werden politische Inhalte behandelt, um rechtzeitig mit Forderungen und Positionen präsent zu sein. Gespräche mit aktiven Mandatsträgerinnen und -trägern über das künftige Mitwirken sind im Gange, und mögliche Kandidierende werden kontaktiert. Soweit läuft alles nach Plan. Das war immer so, und darauf kann die FDP.Die Liberalen immer zählen. Zudem finden sich immer wieder Freiwillige fürs Plakatieren, für Standaktionen und für die notwendigen Helferdienste an Parteianlässen. Es mangelt in unserer Partei nicht an den Grundlagen und den starken Fähigkeiten im Bereich der Planung und Organisation von Wahlen. Darauf darf die Partei stolz sein, und allen, welche teils seit Jahren aktiv Aufgaben für die Partei übernehmen, gehört der Dank und die Anerkennung der Parteileitungen. Aber es braucht noch mehr für den Erfolg! Im Sport garantieren gezieltes Training und die minutiöse Vorbereitung auf den Wettkampf al-

lein noch keine Podestplätze. Spitzenleistungen in allen Mannschafts- und Einzelsportarten verlangen heute nach modernen Trainingsmethoden und vor allem auch nach den jeweils aktuellsten Hilfsmitteln. Das ist mit Kosten verbunden. Schwinger, Leichtathleten, Bobfahrer, Einradfahrer, Schwimmer, Triathleten, Fussballer, Biker, Orientierungsläufer, Kanufahrer und auch Extremsportler sind für starke Leistungen auf Sponsoren, Gönnervereinigung sowie grosszügige und flexible Arbeitgeber angewiesen. Zuletzt braucht es bei allen Wettkämpfen das gezielte Zusammenwirken der Sportler und der Trainer sowie der Betreuer. Der oder die Athleten müssen zum richtigen Zeitpunkt mental bereit sein und den Erfolg selbst auch wollen. Selbstvertrauen und die persönliche Überzeugung, gewinnen zu können, sind auch für den sportlichen Erfolg zwingend notwendig. Zuletzt braucht jeder Sportler auch die tatkräftige, merkbare und vor allem sichtbare Unterstützung seines Umfelds, seiner Fans und seiner Familie. Auch die Kandidierenden unserer Partei stehen im Wettbewerb, wobei es nicht darum geht, schneller zu rennen, besser zu treffen oder über den längeren Schnauf zu verfügen. Die Kandidierenden müssen überzeugen und die Wählenden motivieren, ihren Namen auf die Liste zu schreiben. Daneben brauchts im Wahlkampf die gleichen Voraus-

Anzeige

Designed für den Bodyguard in dir. Der neue Volvo XC60 mit Fahrradfahrerund Fussgänger-Erkennung.

5 Jahre Garantie

Exklusiv für die Schweiz: 10 Jahre/150 000 km Service Volvo Assistance

Volvo Swiss Premium® Gratis-Service bis 10 Jahre/150 000 Kilometer, Werksgarantie bis 5 Jahre/150 000 Kilometer und Verschleissreparaturen bis 3 Jahre/150 000 Kilometer (es gilt das zuerst Erreichte).

Hammer Auto Center AG Rüeggisingerstrasse 61, 6021 Emmenbrücke, 041 288 88 88 Luzernerstrasse 44, 6045 Meggen, 041 377 37 37 www.hammerautocenter.ch – info@hac.ch 140463_138x198_d_Z_XC60_Hammer 1

Nr. 4 / 2013

gleiten, merkbar zu unterstützen, zu motivieren und möglichst optimale Rahmenbedingungen in allen Bereichen zu schaffen. Einen ersten Beitrag können Sie merkbar leisten, wenn der beigefügte Einzahlungsschein für einen freiwilligen Abo-Beitrag für den Freisinn benutzt wird. Von einem starken Freisinn im Vorfeld der Wahlen profitieren alle in der Form von sichtbarer und merkbarer Publizität. Sie können damit etwas Konkretes für den Erfolg in den bevorstehenden tun – setzen Sie ein erstes Zeichen! Die Kandidierenden werden es mit TopLeistungen verdanken.

07.08.13 10:53

3


Luzern

Partei

Delegiertenversammlung am Mittwoch, 28. August 2013 Am Mittwoch, 28. August 2013, treffen sich die Delegierten der FDP.Die Liberalen Luzern zur dritten ­Delegiertenversammlung in der Mehrzweckhalle Hiltbrunnen in Altbüron. Gemeinsam werden die Abstimmungsthemen zu den nationalen und kantonalen Abstimmungen vom 22. September 2013 diskutiert und die Parolen der Kantonalpartei FDP.Die Liberalen Luzern gefasst. Eidgenössische Abstimmungsvorlagen (mehr dazu ab Seite 21) – Volksinitiative «Ja zur Aufhebung der Wehrpflicht» Kontradiktorisch: pro: Christian Zulliger, Vertreter GSoA kontra: Florian Ulrich, Präsident Offiziersgesellschaft Luzern – Revision des Epidemiengesetzes Orientierung: Helen Schurtenberger, FDP-Kantonsrätin, Menznau – Liberalisierung der Öffnungszeiten von Tankstellenshops Orientierung: Johanna Dalla Bona-Koch, FDP-Kantonsrätin, Menznau

Kantonale Abstimmungsvorlage (mehr dazu untenstehend) – Volksinitiative «Für Mundart im Kindergarten» und Gegenvorschlag des Kantonsrates Kontradiktorisch: pro: Anian Liebrand, Vizepräsident Junge SVP Schweiz, Sekretär SVP Luzern kontra: Romy Odoni, FDP-Kantonsrätin, Rain

Weiter stellt die FDP.Die Liberalen Luzern an der Delegiertenversammlung den KMU-Preisträger 2013 vor. Dieses Jahr geht der Preis an ein Luzerner Jungunternehmen, welches sich mit einer innovativen Idee auf dem Markt behaupten will. Aus diversen Bewerbungen hat die Jury mit FDP-Regierungsrat Robert Küng, Präsidentin Jungfreisinnige Luzern Nadine Felder sowie FDP-Kantonsrat und Leiter Ressort Liberale Wirtschaft Ruedi Burkard ein junges Team erkoren: die forensity AG. Sie entwickelt eine praxistaugliche Schuhspurendatenbanken mittels Mustererken-

nung. Mehr dazu lesen Sie im Schweizer Teil auf Seite 19. Denn als Sieger der Kantonalpartei nimmt das Jungunternehmen auch an der Verleihung des KMU-Preises 2013 der FDP.Die Liberalen Schweiz teil. Wir gratulieren herzlich!

Die Delegiertenversammlung steht allen Interessierten offen. Sie alle sind herzlich eingeladen, daran teilzunehmen! Mittwoch, 28. August 2013, 19.30 Uhr, Mehrzweckhalle Hiltbrunnen in Altbüron.

Volksinitiative «Für Mundart im Kindergarten» Die Volksinitiative «Für Mundart im Kindergarten» der Jungen SVP und der SVP verlangt, dass in den Luzerner Kindergärten die Mundart Unterrichtssprache ist. Die Initianten befürchten, dass die Mundart vernachlässigt wird und die Kinder dadurch

Schaden nehmen. Heute hat der Kindergarten auch die Aufgabe, die Kinder spielerisch mit dem Hochdeutschen vertraut zu machen. Denn Hochdeutsch ist im Kanton Luzern in der Primarschule die Unterrichtssprache – wie in allen Deutschschweizer Kan-

tonen. Aber auch die Mundart wird im Kindergarten gepflegt. Die gleichwertige Förderung von Mundart und Hochdeutsch im Kindergarten ist der Inhalt des Gegenvorschlages von Regierungsrat und Kantonsrat. Die grosse Mehrheit des Kantonsrates emp-

fiehlt, den Gegenvorschlag anzunehmen und die Initiative abzulehnen.1 So auch die FDP.Die Liberalen Fraktion. vgl. Bericht des Regierungsrates an die Stimm-

1 

berechtigten vom 2. Juli 2013, Seiten 3 bis 5.

Argumentation für die Initiative

Argumentation gegen die Initiative

–  Die Mundart wird zunehmend zurückgedrängt. –  Die gute Beherrschung der Muttersprache Mundart erleichtert später das Erlernen weiterer Sprachen. –  Hochdeutsch im Kindergarten taugt nicht als Vorbereitung auf die Primarschule. –  Mundart ist ein Kulturgut, das zu unserer Identität gehört und Heimat vermittelt. –  Hochdeutsch gleichberechtigt neben Mundart überfordert die Kinder im Kindergarten. –  Weil die Mundart im Alltag wichtig ist, fördert deren Beherrschung die Integration von fremdsprachigen Kindern.

–  In der Primarschule ist die Unterrichtssprache Hochdeutsch; der Kindergarten hat den Auftrag, die Kinder spielerisch an das Hochdeutsche heranzuführen. –  Es ist nötig, die Kompetenz der Schweizer Kinder in unserer Lese- und Schriftsprache Hochdeutsch zu fördern. –  Hochdeutsch ist für die Kinder nichts Fremdes (Fernsehen, CDs usw.): Ihr ungezwungener Umgang damit soll gefördert und erhalten werden, ebenso wie die Mundart. –  K inder sind fähig, Mundart und Hochdeutsch zusammen zu erlernen. –  Die Kindergartenlehrpersonen sind dafür ausgebildet, je nach Unterrichtssituation die geeignete Sprache zu wählen. –  Kein Kind wird gezwungen, Hochdeutsch zu antworten, wenn die Lehrperson Hochdeutsch spricht.

4

Nr. 4 / 2013


Luzern

Zu Besuch bei … Maurus Zeier Maurus Zeier, früh übt sich: Bereits mit 8 Jahren hast du im Luzerner Kinderparlament Politik gemacht; heute – 15 Jahre später – bist du Präsident der Jungfreisinnigen Schweiz. Ein erfolgreicher Werdegang. Woher das Interesse an der Politik? Mein Engagement im Kinderparlament hat mich definitiv geprägt: Velo­ streifen, Trottoirs, Spiel- und Pausenplätze – diese Themen haben mich damals beschäftigt. Heute darf ich mich einer Themenvielfalt widmen, welche mich persönlich stark herausfordert. Ich mag diese Vielfältigkeit an Themenbereichen auf nationaler Ebene sowie auch die Tiefe, mit welcher diese angegangen werden müssen. Der besondere Reiz macht schliesslich aber die Schnelllebigkeit der Politik aus. Du weisst nie, was dich morgen erwartet. Diese Unberechenbarkeit fasziniert mich. Politik lebt. Die Politik – dein treuer Begleiter. Wohin führt der Weg? Was sind deine Ziele? Das glaubt mir zwar nie jemand, aber ich habe tatsächlich keine konkreten Ziele. Die Arbeit bei den Jungfreisin-

Maurus Zeier (1990) Geboren und aufgewachsen in der Stadt Luzern, gelernter Kaufmann, studiert berufsbegleitend Wirtschaft an HSLU, arbeitet beim städtischen Betreibungsamt seit über 4 Jahren. Hobbys: ehemaliger Ruderer, allgemein Sport, Politik Mandate: 2006–2008: Präsident Jungfreisinnige Kanton Luzern 2007–2012: Gründer und Präsident Jungfreisinnige Stadt Luzern 2009–2011: Vorstandsmitglied Jungfreisinnige Schweiz 2012–2013: Co-Präsident Jungfreisinnige Schweiz April 2013: Präsident Jungfreisinnige Schweiz

Nr. 4 / 2013

nigen Schweiz eröffnet mir aber klar neue Türen. Ich fungiere momentan als eine Art politischer CEO; führe und setze strategische Schwerpunkte. Das gefällt mir. Bisher habe ich kein Interesse für ein Parlamentsamt gezeigt. Das kann sich aber noch ändern.

Sehr. Die FDP Schweiz ist auf gutem Kurs. Sie hat ihr Profil in den letzten Jahren stark geschärft und kann mit guten Dingen auf die Wahlen 2015 blicken.

Eine klare Ansage. Sind Kantonsoder gar Nationalratswahlen 2015 also ein Thema? Ja, diese Wahlen sind ein Thema. Ich und die Jungfreisinnigen sind bereit, richtig loszulegen. Seit April 2013 führst du die Jungfreisinnigen Schweiz im Alleingang. Das ist nennenswert! Was bedeutet dir dieses Amt? Ich empfinde es als grosse Ehre, dieses Amt tragen zu dürfen. Es ist ein schönes Gefühl, für die Anliegen der Jungfreisinnigen – welche mir ja persönlich sehr nah stehen – einstehen zu dürfen. Zudem reizen mich das Amt und die damit verbundenen Aufgaben sehr. Ich gebe mein Bestes und habe dementsprechend auch viel Spass daran. Du repräsentierst und führst die junge Freiheitslieber-Gruppe. Und dabei habt ihr schon einiges erreicht. Was bringt die Zukunft? Es stimmt, auch wir können Erfolge zählen. Das Referendum gegen die Buchpreisbindung konnten wir z. B. als einen klaren Sieg erfassen. Zurzeit beschäftigen wir uns mit brennenden Themen wie das vom Ständerat geforderte Alkoholgesetz sowie die von der Juso eingereichte 1:12-Initiative. Beide Debatten verfolgen wir aufs Intensivste und werden klare Zeichen setzen.

Maurus Zeier, Präsident Jungfreisinnige Schweiz.

kation. Ist Provokation, wie man so schön sagt, denn wirklich das legi­ time Mittel der Jugend? Was meinst du dazu? Absolut! Und ich finde das ist auch gut so. Die Jungparteien besitzen klar eine Narrenfreiheit, welche ihnen erlaubt, Dinge überspitzt darzustellen. Ich sehe dies positiv, denn es hilft, neue Wähler zu erschliessen – auch die Mutterparteien können davon profitieren.

Zeichen setzen? Wir sind auf verschiedensten Ebenen stets aktiv. Zum einen versuchen wir, unsere Anliegen der FDP Schweiz nahezulegen, andererseits nutzen wir natürlich auch ganz klar den medialen Einfluss. Hierbei setzen wir alles daran, uns nötiges Gehör zu verschaffen.

Trotzdem. Einfach immer nur provokativ Schiessen geht nicht; die Zusammenarbeit mit der Mutterpartei liegt euch sehr am Herzen. Wie funktioniert dieses Zusammenspiel? Das funktioniert sehr gut. Die FDP Schweiz lässt uns unseren Raum, in welchem wir uns verwirklichen können. Dennoch pflegen wir einen intensiven gegenseitigen Informationsaustausch. Auch wenn wir uns vielmals nicht einig sind, finden wir stets eine Lösung innerhalb des Disputs. Von dem grossen Know-how der FDP profitieren wir schliesslich sehr.

Du nennst es nicht, aber du meinst es doch. Das Stichwort heisst Provo-

Du bist also zufrieden mit eurer Mutterpartei?

Man sieht, du stehst voll und ganz hinter der Partei. Schliesslich bist du auch ein Hardcore-Liberaler, das verspricht zumindest dein Smart­ spider. Woher kommt diese radikale Haltung? Dafür zitiere ich immer wieder einen Zürcher Lokalpräsidenten der FDP: «Liberal heisst die grösstmögliche Abwesenheit von staatlichem Zwang, Punkt.» Und so sehe auch ich es. Der gesetzliche Rahmen, den es notwendigerweise braucht, soll eingehalten werden. Alles, was darüber hinausgeht, sind unnötige Gesetze. Und von diesen gibt es leider immer noch viel zu viele. Sie zwängen uns ein. Es ist der Job der Liberalen, dagegenzuhalten und dem Volk seine Freiheit zu gewähren. Nach mehr Freiheit schrie auch die kürzlich von dem Volk abgelehnte und durch die Jungfreisinnigen Luzern lancierte Volksinitiative «Für freie Ladenöffnungszeiten». Was sagst du zu diesem Resultat? Nun, das Resultat war absehbar. Selbstverständlich akzeptieren wir diesen Volksentscheid. Der Kanton Luzern ist noch nicht bereit für eine Totalliberalisierung; dem können wir nichts mehr entgegnen. Es gibt weitere Anliegen, welche es nun zu verfolgen gilt. Ihr steht also bereits wieder auf festen, selbstbewussten Beinen! Was sind die nächsten Anliegen der Luzerner Jungfreisinnigen? Da gibt es einiges. So sammeln die Jungfreisinnigen der Stadt Luzern bis Ende August beispielsweise Unterschriften für die Initiative «Die Bilder gehören auf die Kapellbrücke – Änderung der Zuständigkeit». Ich persönlich nehme mich momentan allerdings bei kantonalen Angelegenheiten bewusst zurück. Meine Hauptarbeit gilt ganz den Jungfreisinngen Schweiz.

5


Luzern

Jungfreisinnige Stadt Luzern

Initiative zu Stande gekommen Vor ziemlich genau 20 Jahren stand die Stadt Luzern unter Schock. In der Nacht auf den 18. August wurde das berühmteste Wahrzeichen der Stadt Opfer der Flammen. Nur 8 Monate später konnten Einheimische und Touristen die Brücke bereits wieder passieren. Allerdings klafft in den meisten Giebelbalken seither eine Lücke, da beim Brand auch die meisten Bilder zerstört wurden. Der Bilderzyklus, der die Geschichte Luzerns erzählt, kann seither nicht mehr vollständig bewundert werden. Die leeren Balken stören nicht nur viele Touristen, sondern auch viele Bürgerinnen und Bürger. Insbesonde-

re den jungen Menschen, welche die Originalbilder nicht mehr erleben durften, sollte die Möglichkeit geboten werden, den kompletten Bilder­ zyklus bestaunen zu dürfen. Deshalb haben sich die Jungfrei­ sinnigen der Stadt Luzern dafür eingesetzt, dass die vorhandenen Bilderkopien aufgehängt werden dürfen. Das Anliegen fand breiten Anklang in der Bevölkerung, sodass die benötigten 800 Unterschriften für die Volksinitiative «Die Bilder gehören auf die Kapellbrücke – Änderung der Zuständigkeit», in Windeseile gesammelt werden konnten. Vereinzelt wurden die mutmasslichen Qualitätsmän-

Grillabend Jungfreisinnige Kanton Luzern

gel der Kopien montiert, die für den Laien jedoch kaum erkennbar sind. Die Kopien wollen sich auch nicht am Wert der Originale messen, sondern die Geschichte Luzerns erzählen. Eine spannende und erfolgreiche Geschichte, die sicherlich gewichtiger ist als kulturhistorische und denkmalpflegerische Bedenken. Lasst uns zusammen ein neues Kapitel der Geschichte Luzerns schreiben und den Wiederaufbau der Kapellbrücke vollenden.

Wiedervereinigung der Jungfreisinnigen Kriens Am Samstag, 6. Juli 2013, fand die konstituierende Generalversammlung der wiedervereinigten Jungfreisinnigen Kriens im Restaurant Obernau in Kriens-Obernau statt. Im Vordergrund dieser Versammlung standen die Wahl des Vorstandes sowie die Zielsetzungen dieser neu in Kriens wieder aktiven Jungpartei.

Am Freitagabend, 12. Juli 2013, veranstalteten die Jungfreisinnigen Kanton Luzern das alljährliche Grillfest. Dieses Mal durften wir die Gastfreundschaft beim Präsidiumsmitglied Marco Heer in Meggen geniessen. An solchen «gemütlicheren» Veranstaltungen wollen die Jungfreisinnigen neuen interessierten Jugendlichen

6

die Möglichkeit geben, die Jungfreisinnigen Luzern in einer lockeren Atmosphäre kennen zu lernen. Denn im Fokus des Grill & Chill stehen dabei für einmal nicht die politischen Diskussionen, sondern ein unterhaltsames und amüsantes Zusammensein. Wir bedanken uns herzlich bei allen Teilnehmern und den Organisatoren.

den Folgen der heutigen Politik leben. Es liegt uns daher am Herzen, möglichst viele junge Krienserinnen und Krienser für die Politik zu animieren und sie zum Mitzubestimmen und Mitentscheiden zu motivieren.» Politisch vertreten sie nicht nur die Interessen und Anliegen der Jugendlichen, sie setzen sich in Kriens für die liberalen Werte ein, für die persönliche Freiheit und gegen eine Überregulierung des Staates. Im Anschluss an die Generalversammlung wurde mit geladenen Gästen auf gutes Gelingen der neu wiedervereinigten Jungfreisinnigen Kriens angestossen.

In den Vorstand wurden folgende Mitglieder gewählt: Mara Dalla Bona (Präsidentin), Jacqueline Senn (Vizepräsidentin), Tanja Rösch (Kasse), Pascal Walker (Event und Wahlen) sowie Daniel Rösch (Werbung und Kommunikation). Der administrative Bereich bleibt vorerst vakant. Das engagierte Team des neu gewählten Vorstandes freut sich auf die bevorstehenden Aufgaben und hat klare Vorstellungen: «Als Jungfreisinnige sind wir uns bewusst, dass es wichtig ist, sich jetzt und heute für die Zukunft einzusetzen. Unsere Von links: Pascal Walker, Mara Dalla Bona, JacqueGeneration wird morgen mit line Senn, Tanja Rösch und Daniel Rösch.

Nr. 4 / 2013


Luzern

FDP.Die Liberalen Frauen Kanton Luzern mit neuem Vorstand Die FDP.Die Liberalen Frauen Kanton Luzern setzen sich für den Aufbau eines Netzwerkes unter den freisinnig-demokratischen Frauen ein und vertreten die Anliegen der Frauen in der Kantonalpartei sowie in Frauenorganisationen. Durch gezielte Schulung und Förderung ­bewegt der Verein Frauen, welche dem freisinnig-demokratischen Gedankengut nahestehen, zur aktiven Mitarbeit in der Politik.

Von links: Nadine Felder, Sabine Bühler, Marion Maurer, Susanne Heer und Silvia Ettlin.

An der 55. Generalversammlung der FDP.Die Liberalen Frauen Kanton Luzern vom 13. Juni 2013 im Kulturzentrum Braui in Hochdorf standen nebst den ordentlichen Traktanden wie Jahresrechnung und Jahresbericht 2012 Ersatzwahlen in den Vorstand an. Aus dem Vorstand ausgetreten sind: Angela Pfäffli, Vizepräsidentin, Franziska Windlin, Ressort Anlässe, und Barbara Amrhyn, Ressort Website.

Nr. 4 / 2013

Die FDP.Die Liberalen Frauen Kanton Luzern danken diesen engagierten Damen ganz herzlich für den geleisteten Einsatz. Neu in den Vorstand gewählt wurden Sabine Bühler aus Meggen als Vizepräsidentin, Susanne Heer aus Horw als Verantwortliche für Anlässe und Marion Maurer aus Adligenswil für das Ressort Öffentlichkeitsarbeit. Der neue Vorstand strebt eine grös-

sere Wahrnehmung in der Öffentlichkeit und der Partei an. Anliegen der Frauen sollen erfasst werden. Das Auftreten soll volksnah sein. Bei interessanten Anlässen sollen die politischen Kontakte zwischen Stadt und Land gepflegt werden. Die Medienpräsenz soll gesteigert werden. Für die Wahlen 2015 möchten die FDP.Die Liberalen Frauen Kanton Luzern mithelfen, den Frauenanteil zu vergrössern.

Viel Arbeit für das motivierte Team! Wenn Sie, liebe Leserin, sich einbringen möchten, freut sich Karin Ruckli, die Präsidentin der FDP.Die Liberalen Frauen Kanton Luzern, über Ihre Resonanz. Die Kontaktdaten finden Sie auf unserer Homepage: www.fdpfrauenlu.ch. Auch über neue Mitglieder freut sich der neue Vorstand sehr!

7


Luzern

Kreuzworträtsel

Ihr Inserat im Luzerner Freisinn Faire Preise und grosszügige Wiederholungsrabatte FDP.Die Liberalen Luzern www.fdp-lu.ch/kommunikation/luzerner-freisinn info@fdp-lu.ch Tel. 041 220 14 14

Gewinnen Sie einen Gutschein von Fischer Weine Sursee im Wert von 100 Franken.

– per Postkarte

So können Sie gewinnen: – per Mail

Senden Sie das Lösungswort, Name und Adresse an: FDP.Die Liberalen Luzern, Kreuzwort­rätsel, Waldstätterstrasse 5, 6003 Luzern.

Senden Sie das Lösungswort, Name und Adresse an: info@fdp-lu.ch

Wir wünschen Ihnen viel Glück!

8

Gewinnerin Kreuzworträtsel 03/2013:

Teilnahmeschluss: 4. Oktober 2013.

Lisbeth Seidl, Hildisrieden.

Wir gratulieren Ihnen herzlich zum Gewinn.

Sachpreise werden nicht in bar ausbezahlt. Es wird keine Korrespondenz geführt. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Nr. 4 / 2013


Luzern

Bundesparlamentarier

Tiefengeothermie: Jetzt erst recht Das Beben in St. Gallen ist ein Rückschlag. Da gibts nichts schönzureden. Die Tiefengeothermie deshalb vorschnell abzuschreiben, wäre aber absurd. «Jetzt erst recht», muss die Devise lauten. Denn die Vorteile bestechen. Georges Theiler, Ständerat Luzern Jede Energietechnologie hat Vor- und Nachteile. Laut einer Studie des PaulScherrer-Instituts gehört die Geothermie trotz Erdbebenrisiko zu den ungefährlichsten überhaupt. Kombiniert mit den Vorteilen wie klimaschonend, erneuerbar, rund um die Uhr verfügbar, dezentral, günstig und flächenschonend, ist die Weiterentwicklung der Tiefengeothermie ein Muss. Das St.  Galler Projektteam hat höchst professionell gehandelt. Primär war der unkontrollierte Gasaustritt zu verhindern. Das gelang. Die unschöne Folge waren Erschütterungen der Stärke 3,5. Ob der breiten Debatte ums Beben geht aber das Positive vergessen. Die Bohrung hat nämlich gezeigt, dass das Gestein unter St. Gallen wahrscheinlich durchlässig ist. Damit dürfte die Voraussetzung erfüllt sein, dereinst heisses Wasser fördern zu können.

Ständerat Georges Theiler

Erdbeben sind auch in der Schweiz normal. Fast täglich misst der Schweizerische Erdbebendienst Erschütterungen. Als kurz vor St. Gallen am 3. Juli 2013 bei Delémont die Erde mit einer Stärke von 3,3 vergleichbar rüt-

telte, war das kein Thema. Auch andere natürliche Beben (Zug 2012: 4,2 und Buchs 2009: 4,1) lösten wenig Echo aus. Ist aber Menschenhand im Spiel und die Technologie noch wenig bekannt, werden Ängste wach. Das ist

verständlich. Übrigens: Auch beim deutschen Vorzeigekraftwerk in Unterhaching bei München zitterte 2007 die Erde. Und Erschütterungen gabs auch beim Bau des GotthardBasistunnels, beim langjährigen Gesteinsabbau am Walensee oder beim Auffüllen der Stauseen Salanfe und Emosson im Wallis oder Vogorno im tessinerischen Verzascatal. Der Schweizer Untergrund ist eine Blackbox. Dass wir die Erforschung jahrelang vernachlässigt haben, rächt sich nun. Um zu verstehen, was in der Tiefe passiert, braucht es viele, behutsam und sorgfältig umgesetzte Pilotprojekte. Jedes Projekt wird neues Wissen liefern und so das Erdbebenrisiko senken. Um diesen Pfad gehen zu können, muss die Politik in der Debatte um die Energiestrategie 2050 den Rahmen für die Tiefengeothermie erst recht verbessern.

Die Liberalen Senioren

Die Liberalen Senioren

Neuer Präsident

Die Luzerner FDP Ehemaligen gehen fremd

Per 1. Juli 2013 hat Tony Maeder das Präsidium der Luzerner Liberalen Senioren übernommen. Der ehemalige Gemeindeammann aus Emmen ist der Nachfolger von dem langjährigen Präsidenten Robert Sigrist. Ende August findet die Übergabe-Veranstaltung statt. Ein ausführlicher Bericht dazu folgt in der nächsten Ausgabe des «Luzerner Freisinns».

Alex Bruckert, alt Grossrat FDP

Tony Maeder: Neuer Präsident der Liberalen Senioren.

Nr. 4 / 2013

Im Mai 2013 konnte Alex Bruckert, ehemaliger Grossrat, seinen Präsidenten Kaspar Lang entlasten, indem er an seinen damaligen Wohnsitz in Engelberg die ehemaligen FDP Behördenspitzen zu einem Ausflug einlud. Das traditionelle Bild mit dem Kloster in Engelberg, seit 1120, musste nicht kolportiert werden, hingegen wollten die Anwesenden Neues über das hinlänglich bekannte Klosterdorf Engelberg erfahren. So gab die über das Tal geplante neue Bahn vom neuzubauen-

den Bahnhof bis zur heutigen Talstation der Titlisbahnen und das auch aus chinesischen Mitteln geplante, erste Fünfsternhotel am heutigen Standort des Hotels «Europäischer Hof» zu reden. Das Mittagessen auf der Sonnseite von Engelberg, auf dem Ristis, wurde zur technischen Weiterbildung dank Erklärungen zur Bahn sowie zu einem kulinarischen und rhetorischen Heimspiel trotz Auswärts-Ort. Die 36 Anwesenden Damen und Herren haben das «Fremdgehen» nicht bereut und freuen sich auf den nächsten Anlass im September.

9


Luzern

Fraktion

Fraktion

Rücktritt Heinz Amstad

Intensive Sommermonate

Nach fast fünf Jahren Amtszeit tritt FDP-Kantonsrat Heinz Amstad, Buchrain, auf Ende August 2013 aus dem Kantonsrat zurück. Die Übernahme einer neuen beruflichen Herausforderung lässt sich mit dem Mandat des Kantonsrats nicht mehr vereinbaren. Heinz Amstad war in seiner Zeit als Kantonsrat in der Kommission Justiz und Sicherheit tätig. Zusätzlich war er Mitglied der Begnadigungsund Härtefallkommission. Als Gemeinderat und Bauvorsteher von Buchrain sowie als Präsident des Wahlkreises Luzern Land bleibt Heinz Amstad den Liberalen weiterhin treu. Auf Heinz Amstad folgt die 49-jährige Betriebsökonomin und Finanzspezialistin Heidi Scherer aus Meggen. Ihre Vereidigung findet am Montag, 9. September 2013, statt. Die FDP. Die Liberalen Luzern freut sich auf die Zusammenarbeit.

Die Fraktion der FDP.Die Liberalen Luzern blickt auf drei intensive Sommer­monate zurück. Neben den Geschäften der Juni-Session ­beschäftigten sich unsere liberalen Kantonsräte im Juli und August mit weiteren hochbrisanten politischen Themen.

Herzlichen Dank! Die FDP.Die Liberalen Luzern dankt Heinz Amstad für den jahrelangen

ZHB: FDP fordert runden Tisch FDP.Die Liberalen Luzern lehnt sowohl die bisherige Sanierungsvariante wie auch den Sonderkredit von 4 Mio. Franken für die Projektierung eines Neubaus der Zentral- und Hochschulbibliothek (ZHB) klar ab. Stattdessen fordert sie einen runden Tisch mit allen Beteiligten, um eine konsensfähige Lösung zu erarbeiten. Dabei sollen verschiedenste wichtige und noch offene Fragen beantwortet werden.

Vorfälle Luzerner Partei: Sicherheit hat Priorität Nach fast fünf Jahren tritt Heinz Amstad, Buchrain, als Kantonsrat zurück.

grossen Einsatz für die liberale Sache und wünscht ihm für die neue berufliche Herausforderung viel Erfolg und Genugtuung!

Die Verunsicherung in der Bevölkerung und in der Polizei ist nach verschiedensten Medienberichten über die Ereignisse bei der Luzerner Polizei spürbar. Es ist daher wichtig, dass die Vorwürfe schnell, kompetent und umfassend geklärt werden. FDP.Die Li-

beralen Luzern verlangt Transparenz bezüglich aller Vorfälle sowie die Prüfung der Mitverantwortung der zuständigen Regierungsrätin.

Durchgangsbahnhof wichtig FDP.Die Liberalen Luzern sowie die FDP.Die Liberalen Stadt Luzern begrüssen das Vorprojekt zum Tiefbahnhof Luzern. Trotz höheren Kosten erachten sie den Durchgangsbahnhof für die einzig richtige Lösung. Dieser ist aufgrund Kapazitätsmöglichkeiten die effizienteste Variante, Engpässe zu beseitigen und gleichzeitig das öffentliche Verkehrsnetz auszubauen. Die Planung ist nun voranzutreiben. Die vollständigen Medienmitteilungen können Sie unter www.fdp-lu. ch/kommunikation/medienmitteilungen nachlesen.

Der Kantonsrat-Newsletter Mehr Klarheit

Internetpranger schützt und nützt

Anfrage zum Bevölkerungsschutz

Motion zur Schaffung der Gesetzesgrundlage für die Internetfahndung ohne Bedenken

Nach der Revidierung des Bundesgesetzes über den Bevölkerungsschutz herrscht Unklarheit über die Zuständigkeit unter anderem bei den Ersatzbeiträgen. So ist heute nicht mehr ersichtlich, ob die Gemeinde oder der Kanton für den Werteerhalt von bestehenden Anlagen verantwortlich ist. FDP-Kantonsrat Heinz Amstad fordert deshalb mehr Klarheit über die Zuständigkeitsbereiche bei Ersatzbeiträgen.

Damit Kriminelle und Chaoten künftig schneller zur Verantwortung gezogen werden, soll die Internetfahndung ohne Bedenken ermöglicht werden. Mittels Motion fordert der FDP-Kantonsrat entsprechende gesetzliche Grundlagen.

Intelligentes Sparen durch intelligente Technologien Postulat für Zusatzbericht zum ­Energiekonzept FDP-Kantonsrat Damian Müller möchte Klarheit zu diversen Fragen rund um die effiziente Nutzung der vorhandenen Energie durch intelligente Techniken. Denn die ganzheitliche Betrachtung der Energieflüsse von Bauwerken bei deren Errichtung, Betrieb und Erneuerungen sind entscheidend, um eine nachhaltige Entwicklung zu erreichen. Entsprechend fordert Müller vom Regierungsrat einen Zusatzbericht zum Energiekonzept.

Mangel an Schulräumen im BZA Postulat über die Weiterführung des Zentrums für Brückenangebote am Standort Sursee Aufgrund bereits erfolgter Kündigung von Schulräumen auf Sommer 2014 herrscht am Zentrum für Brückenangebote (ZBA) in Sursee Unklarheit über den möglichen neuen Standort. Nun fordert FDP-Kantonsrätin Romy Odoni den Regierungsrat mittels Postulat dazu auf, sofort neue Schulräume für das ZBA in Sursee zu suchen.

Die ausführlichen Medienmitteilungen zu den Vorstössen finden Sie unter www.fdp-lu.ch/fdp-fraktion/vorstoesse

10

Nr. 4 / 2013


Luzern

Fraktion

Unvergesslicher Fraktionsausflug in die Seegemeinden Am Dienstag, 18. Juni 2013, traf sich die Fraktion der FDP.Die Liberalen Luzern zum jährlichen ­Fraktionsausflug. Dieses Mal führte der Weg von Luzern über Vitznau nach Weggis. Kurz vor Mittag machte sich die FDP. Die Liberalen Luzern auf zum alljährlichen Fraktionsausflug. Gemeinsam überquerten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit dem Schiff bei strahlendem Sonnenschein den Vierwaldstättersee. In Vitznau führte die Rigibahn hoch auf die Rigi, die der Fraktion einen atemberaubenden Blick über den Vierwaldstättersee und die Alpen gewährte. Nach einem interessanten Vortrag über die «Naturgefahren im Rigigebiet» gingen die Teil-

nehmenden je nach Lust und Laune wandern, jassen oder baden im Mineralbad Rigi Kaltbad. Danach gönnten sich die Liberalen einen Apéro im Pavillon am See in Weggis und liessen den Abend mit einem Grillplausch ausklingen.

Hoch oben auf der Rigi geniesst man die schöne Aussicht und die wohltuende Sonne.

Gespannt hören die Fraktion und ihre Gäste dem Vortrag «Naturgefahren im Rigigebiet» zu.

Die FDP.Die Liberalen Luzern dankt dem Wahlkreis Luzern Land sowie den Seegemeinden herzlich für den unvergesslichen Fraktionsausflug!

In Weggis verbrachten die Liberalen ein gemütliches Beisammensein.

Newsletter Bleiben Sie auf dem Laufenden und nutzen Sie unseren Newsletter! Die FDP.Die Liberalen Luzern informiert in regelmässigen Abständen via Newsletter über ­alles Wichtige und Aktuelle rund um die Partei. Neben Veranstaltungshinweisen finden Sie im Newsletter Informationen zu politischen Brennpunkten, parlamentarischen Vorstössen und vieles mehr. Sollten Sie bisher noch keinen Newsletter von uns erhalten haben, können Sie sich unter www.fdp-lu.ch/newsletter oder per Mail an info@fdp-lu.ch registrieren. ­Verpasste Newsletter können auf unserer Homepage im Archiv abgerufen werden.

Nr. 4 / 2013

11


Luzern

Ortsparteien

Generalversammlung FDP Zell Am Dienstag, 28. Mai 2013, fand sich die FDP-Ortspartei Zell für ihre alljährliche Generalversammlung im Saal des Restaurants «Time Out» zusammen. Die Traktandenliste versprach einen spannenden und abwechslungsreichen Abend. So stand neben den Wahlen des neuen Vorstands und der Verabschiedung diverser Mitglieder aus verschiedenen Gre-

mien ein Gastreferat von Nationalrat Albert Vitali über seine vielschichtigen Tätigkeiten in Bundesbern auf dem Programm. Bundesbern stehe vor grossen Herausforderungen im Bereich Verkehrs- und EU-Politik. Diesen gelte es sich als starke FDP zu stellen, so Vitali. Seinen Dank richtete er dabei vorwiegend auch an die Parteienbasis, welche enorme Arbeit leistet.

Engagiert für den Nachwuchs: Adrian Ruch, Jérôme Rüfenacht, Kurt Bieder, Robert Küng, Damian Müller, Heinz Schumacher und Bruno Kunz wecken bei den jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmern das Interesse für Politik und Wirtschaft.

Ortsparteien

Von links: Parteipräsident Hans Erni, Nationalrat Albert Vitali, Gemeinderäte Romy Müller und Alfred Hofer.

Generalversammlung FDP Hitzkirch Am Dienstag, 28. Mai 2013, begrüsste Parteipräsident Damian Müller rund 40 liberale Gäste im Schloss­ keller Heidegg zur jährlichen Generalversammlung der FDP.Die Liberalen Hitzkirch. Nach einem ersten offiziellen Teil mit Rück- und Ausblick sowie der Wahl eines neuen Revisors führte Regierungsrat Robert Küng in einem

Gastreferat die Anwesenden an die Herausforderungen im Bereich Energie heran. Auch gegenwärtige Projekte in der Region Seetal waren dabei ein Thema. Der Abend fand bei der Besichtigung der Ausstellung «Viele liebe Grüsse», einem guten Glas Wein und angeregten Diskussionen seinen Ausklang.

Von links: Parteipräsident Damian Müller, Revisor Christian Geisseler, Regierungsrat Robert Küng.

12

Liberale Zukunft macht das D4 zur Polit-Village Mit dem Projekt «Liberale Zukunft» wollen die Jungfreisinnigen zusammen mit ihrer Mutterpartei FDP.Die Liberalen Luzern junge Menschen für die Politik gewinnen. Einmal mehr gelang ihnen dies mit einem Anlass direkt an der Schnittstelle von Wirtschaft und Politik: in der Business-Village D4 in Root. Rund 30 junge Frau-

en und Männer nutzen am Montag, 24. Juni 2013, die seltene Gelegenheit hochkarätige Vertreter aller drei staatlichen Ebenen kennen zu lernen und sich mit ihnen auf ungezwungene Weise auszutauschen. Ein gelungener Abend, ganz im Sinne des Projekts «Liberale Zukunft»!

Egolzwil: Josef Mathis ist neuer Gemeindeammann In Egolzwil kam es am 7. Juli 2013 zur Kampfwahl um das Amt des Gemeindeammanns zwischen der FDP und der CVP. Mit 279 von 494 gültigen Stimmen verteidigte Josef Mathis den FDP-Sitz erfolgreich. Der 60-jährige kaufmännische Angestellte übernimmt für den Rest der Amtsdauer 2012 bis 2016 das Ressort Gemeindeammannamt. Wir gratulieren und danken dem Frischgewählten und der FDP.Die Liberalen Egolzwil für den grossartigen Einsatz.

Josef Mathis übernimmt neu das Ressort Gemeindeammannamt.

Nr. 4 / 2013


Luzern

Ortsparteien

Hitzkircher Sehenswürdigkeiten:

Hämikon ist mehr als 08/15 Am Freitag, 14. Juni 2013, zeigte die Gemeinde Hämikon seiner Region, was sie zu bieten hat. Knapp 50 Besucher verfolgten die Veranstaltungsserie «Hitzkircher Sehenswürdigkeiten» mit spannenden Einblicken in die Hämikoner Geschichte und die Kunst der Käserei. Gemeinsam begaben sich die Teilnehmer auf einen Rundgang durch das Dorf. Entdeckt wurde eini-

ges! «Hämikon ist familiär, naturnah, lebenswert und bietet mit der Schule sowie der grandiosen Aussicht grosse Lebensqualität», schwärmt Damian Müller, Kantonsrat und Präsident der FDP.Die Liberalen Hitzkirch. Ein gelungener Anlass, abgerundet beim gemeinsamen Grillieren und gemütlichen Zusammensein! Robi Peyer aus Willisau berichtet über seine Flugdestinationen rund um die Welt.

Ortsparteien

Mit Robi Peyer rund um die Welt Für die letzte Veranstaltung vor den Sommerferien dachten sich die FDP. Die Liberalen Senioren Amt Willisau etwas ganz Besonderes aus. Geladen war der vom «Schwanen»-Wirt Wil­ lisau stammende Swiss-Pilot Robi Peyer. Dieser brachte den Anwesenden die Faszination der Fliegerei und des Reisens um die ganze Welt näher. Der Berufspilot schwärmte von den verschie-

Der erste Stopp vor der Kapelle Maria Friedenskönigin.

Neue Parteipräsidenten Neuer Parteipräsident in Wolhusen Der neue Ortsparteipräsident der FDP Wolhusen heisst Hanspeter Streit. Der 38-jährige Meisterlandwirt ist verheiratet und hat vier Kinder. Er ist Nachfolger von Irène Rogenmoser-Bärtschi. Sein Motto lautet: Die jüngere Generation motivieren und die FDP sowie das ­liberale Gedankengut verankern.

Neuer Parteipräsident in Sempach

Walter Lang führt die Anwesenden in die spannende Kunst der Käserei Seetal ein.

Nr. 4 / 2013

denen Ländern und deren eindrücklichen Kulturen, welche er über die vielen Jahre des Fliegens bereits entdecken durfte. Fliegen sei nicht nur Peyers Beruf, sondern auch sein grösstes Hobby. Überwältigt von den von Robi Peyer vermittelten Eindrücken zeigten die Liberalen Senioren bei der spontanen Spendenaktion für seine Schützlinge in Nairobi ein grosszügiges Herz.

Ueli Lang übernimmt neu das Amt des Parteipräsidenten der FDP Sempach. Der 48-jährige Sempacher ist Bundesangestellter (Chef Euroatlantische Si-

cherheitskooperation, Internationale Beziehungen Verteidigung, VBS) und lebt mit seiner Partnerin und ihrem 17-jährigen Sohn in Bern und Sempach. Ueli Lang mag Sport, klassische Musik, nationale und internationale Politik und liest in seiner Freizeit gerne Bücher über Militär- und Zeitgeschichte. Sein Motto lautet: Freiheit, Gerechtigkeit und Verantwortung. Wir danken den abtretenden Parteipräsidenten für ihre geleistete Arbeit und wünschen ihren Nachfolgern in ihrem Amt viel Erfolg und alles Gute. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit!

13


Luzern

Bördos Kolumne

Bördo beschäftigte sich während des Sommers weniger mit Politik sondern ... 1. mit dem Leuchtenstadtopen (nachzulesen unter www.leuchtenstadtopen. ch -> dort schreibe ich auch eine Kolumne); 2. mit meinem 40. Geburtstag – den feierte ich mit 9 Freunden; ergibt zusammen www.400jahreschwachsinn.ch; 3. mit dem Südwesten der USA (ich liebe die USA). Dazu muss ich Ihnen eine Geschichte erzählen. Er war einmal ein Sohn, welcher seiner fast 70-jährigen Mutter einen Traum erfüllen wollte. Eine Bananenreise* mit dem Wohnmobil. Also nimmt der Sohn seine Frau und seine beiden Kinder mit, packt dazu noch seine Schwester (die geliebte, einzige Tochter der Mutter) mit deren Freund ein, und sie reisen zu siebent nach Las Vegas und von dort aus in einem http://www.billiger-camper.info-RV durch Nevada, Utah, Arizona und California. Hervorragend. Der Südwesten zeichnet sich aus durch seine unendlichen Weiten, seine breiten Strassen und der Schweiz ähnlichen fantastischen Landschaften. Meine drei Highlights dieser drei Wochen: 1. Die Schönheit der Natur (Bryce Canyon und Death Valley – Zabriskie-Point morgens um 6.00 Uhr oder

heit, Transparenz und des Wettbewerbs verpflichtet fühlt, habe ich noch kaum ein Land gesehen, welches diese drei Wörter mit solchem Inhalt ausfüllt. Und wissen Sie, was ich als links Liberaler, die Freiheit der Gerechtigkeit vorziehender Denker an den USA so mag: a) Man kann dort bei Rot rechtsabbiegen; b) man erhält, ohne dass man eine Bootsprüfung gemacht hat, ein 200-PS-Boot für eine Tour auf dem CoLORAdo-River; c) man darf, wenn man sich dafür geeignet fühlt, ohne 2 Etiketten- und 3 Platzreife­kurse auf dem tiefstgelegenen Golfplatz der Welt eine Partie Golf spielen.

in Malibu auf dem Camping-Platz stundenlang den Wellen des Pazifiks lauschen und zusehen und … philosophieren über das Leben.); 2. Fahrt mit meiner Mutter auf dem Tandem über die Golden Gate; 3. Einer meiner Träume erfüllte sich mit der Fahrt auf der Route 66 ab Williams (v. a. der besterhaltene Abschnitt von Seligman über Kingman nach Oatman –

groooss­a rtig) mit dem Hintergrund des in den Jugendjahren gelesenen Bestsellers von John Steinbeck: Die Früchte des Zorns. Ich habe schon viele Länder besucht. Als Ökonom, welcher sich der Offen-

* Bananen-Reise: Stellen Sie sich eine Banane vor und schauen Sie auf die Karte des Südwestens der USA – Links oben = SF – Mitte: Las Vegas (oben) und Kingman (unten); oben rechts (Bryce Canyon) und unten links = L.A. -> überraschend anders, isn’t it? Ihr Bördo wünscht Ihnen gelungene Vorstösse über links oder über rechts.

Der Inhalt der Kolumne braucht sich nicht zwingend mit der Meinung der Redaktion zu decken.

Anzeige

Sanitär, Heizung, Klima, Lüftung, Bauspenglerei, Service

H A U S T E C H N I K

&

B A U S P E N G L E R E I

Herzog Haustechnik AG, 6014 Luzern, Postfach 343 Tel. 041 259 50 00, E-Mail: haustechnik@herzoooog.ch

14

Nr. 4 / 2013


Stadt Luzern

Grosser Stadtrat

Abstimmung vom 22. September

Aktive Grossstadtratsfraktion Wehren uns gegen Flick­werk Verkehrs-Erdrosselung Seit dem Erscheinen des letzten «Freisinns» haben die Grossstadträte der FDP-Fraktion neun Vorstösse eingereicht und nehmen damit ihre Einflussmöglichkeiten auf die städtische Politik aktiv wahr. Das Themenspektrum reichte von Fragen zur Umsetzung des Masterplans WC über solche zum geplanten Gebäude der Hochschule für Musik im Südpol bis zur Velopumpstation. Zudem wollten die FDP-Parlamentarier Antworten zum Projektpool Quartierleben oder zu den von REAL zurückerstatteten Geldern und trugen mit einer dringlichen Interpellation dazu bei, dass die Stadt

vom Vorhaben, im Romero-Haus-Keller einen Kindergarten einzurichten, abrückte. Mit seinem Postulat will Daniel Wettstein in die Planung der Bahnhofstrasse eingreifen, und weitere drei Grossstadträte wollen mehr wissen zum Gesamtverkehrskonzept. Schliesslich forderte Laura Grüter Bachmann den Stadtrat auf, bei der Velostation am Bahnhof an der bisherigen Praxis für motorisierte Zweiräder festzuhalten. Alle Vorstösse sind auf www.fdpstadtluzern.ch im Volltext aufgeschaltet.

FDP-Reise

Die Senioren entdecken Lothringen AW. Die Reise nach Lothringen begann mit einem Apérohalt in Rouffach an der elsässischen Weinstrasse und dem gemütlichen Mittagshalt in Kaysersberg. Unser Reiseziel und Standort war Nancy. Dort begeisterten uns die grossartige Place Stanislas mit ihren Prachtsbauten und die historische Altstadt. Von den zahlreichen Jugendstilhäusern war uns dasjenige mit der Brasserie Excelsior am sympathischsten! Tief beeindruckt waren wir vom Ausflug nach Verdun. Am Vormittag wurde uns in der unterirdischen Zitadelle dank raffinierter Technik auf anschauliche Weise das Leben der Soldaten während des Ersten Weltkrieges vorgeführt. Der Nachmittag galt den ehemaligen Schlachtfeldern, u. a. dem begehbaren Denkmal der gefallenen Soldaten und dem grössten befestigten Fort der Region. In Lunéville erwartete uns das gleichnamige Schloss, wo Stanislas Leszczynski gelebt hatte. Leider konnten wegen eines Brandes vor 10 Jahren nur wenige Räume besichtigt werden. Der prachtvolle Park ist Versailles nachempfunden. Toul ist hauptsächlich wegen seiner mächtigen Kathe­

Nr. 4 / 2013

drale mit dem originellen Kreuzgang und dem Befestigungsring von Vauban bekannt. In Bar-le-Duc wusste die kompakte Oberstadt im Renaissancestil zu gefallen. Darauf folgte noch Commercy, der Entstehungsort der feinen Madeleines, wo wir ein weiteres Schloss von König Stanislas besichtigten. Via Epinal und Remiremont erreichten wir mit Thann den letzten Etappenort. Oliver Baierl lenkte den speziellen Heggli-Car der schweizerischen Fussballnationalmannschaft sicher und zuverlässig. Theo von Moos war den 30 Teilnehmenden ein kompetenter Reise­leiter. Erfreulich war, dass wir diesmal nebst langjährigen Mitreisendenden auch Neu-Interessierte begrüssen durften. Der Reiserückblick in Bildern ­f indet am Montag, 7. Oktober 2013, um 17.00 Uhr im Restaurant Weinhof statt (anstelle eines Stamms).

Im November 2011 hat ein Initiativkomitee, das sich vor allem aus Kreisen der SP Stadt Luzern rekrutiert, die Initiative «Für eine attraktive Bahnhofstrasse in der Stadt Luzern» eingereicht. Diese verlangt, dass die Stadt Luzern unverzüglich mit der Projektierung einer attraktiven, wenn immer möglich autofreien Bahnhofstrasse vom Luzerner Theater bis zur Einmündung in die Seebrücke beginnt. Für die Projektierung und Ausführung soll ein angemessener Kredit gesprochen werden. Die Neugestaltung soll in einem partizipativen Verfahren unter Einbezug aller wichtigen Anspruchsgruppen erfolgen. Der Stadtrat empfahl dem Grossen Stadtrat, die Initiative anzunehmen. Das Parlament folgte dieser Empfehlung am 27. Juni 2013. Die Volksabstimmung findet am 22. September 2013 statt. Parteipräsident Daniel Wettstein beantwortet dazu ein paar Fragen. Welche Meinung hat die Fraktion in der Parlamentsdiskussion zur Abstimmung über die Initiative vertreten? Die Fraktion enthielt sich der Stimme. Es liegen noch viele offene Fragen vor. Eine Zustimmung zum definitiven Projekt hängt von dessen Qualität ab. Die FDP-Fraktion will einen echten Mehrwert an diesem Platz mit einer gemischten privat-öffentlichen Lösung. Daher auch auch ein ent­ sprechendes Postulat: Wenn schon, dann richtig. Die FDP-Fraktion wollte sich dem Wunsch der Bevölkerung nach Lebensqualität nicht verschliessen. Weshalb vertritt sie diese Meinung? Dieser Platz ist eigentlich zu schade, um ihn nicht als Promenade und Aufenthaltsort zu nutzen. Prioritär oder dringlich ist das Anliegen aber auch nicht. Angesichts der Finanzlage bestehen in der Fraktion über die geplante Ausgabe von rund 6 Mio. Franken erhebliche Zweifel.

Daniel Wettstein

Wie wird sich die Fraktion bei Annahme bzw. Ablehnung des Begehrens verhalten? Im Ablehnungsfall belässt man die Situation, wie sie ist, und arbeitet weiter an einer Gesamtverkehrslösung für die Innenstadt. Bei Annahme wird genau draufgeschaut, was mit wie viel Geld nun realisiert werden soll, und wir würden uns für unser Postulat (PPP) stark machen. Was unternimmt die Fraktion/die Partei, um die Verkehrsprobleme in der Stadt zu lösen? Wir setzen uns weiter für Gesamt­ lösungen ein. Die Situation und die Auswege sind nicht nur sehr komplex, sondern auch politisch sehr sehr verfahren. Mehrheiten zu finden ist fast nicht möglich. Wir wehren uns aber zunehmend gegen das einseitige Flickwerk einer Verkehrs-Erdrosselung und die einseitige Nur-Velo-Strategie. Wo wollte man zuallererst ansetzen? Tiefbahnhof, Entlastungsbauwerke (Spangen) und neues Verkehrsflussregime (z. B. Grosskreisel) müssen endlich angepackt werden.

15


Stadt Luzern

Wechsel im Leiterteam der FDP-Senioren der Stadt

Auf Rolf Zulliger folgt Hugo Schiavini

Zu Josef Burri junior und senior kam noch der dritte Josef Burri (Vater von Daniel Burri).

VG. Auf 16 Jahre Leiterteam kannst du zurückblicken, lieber Rolf. Anfänglich hast du Edith von Wartburg und Josef Blum unterstützt. Später folgten Alice Weidmann und Vreni Grüter. Du hast eine grosse Zahl Veranstaltungen ausstudiert und durchgeführt und warst liebenswürdiger baaseldütscher Reisebegleiter auf den FDP-Reisen. Deine Leidenschaft galt aber der Erstellung des jeweiligen Halbjahresprogramms, den Bildern auf der Frontseite, und dies der Widerspenstigkeit deines PCs zum Trotz.

Nun möchtest du nach einer langen Zeit kürzertreten und Verantwortung weitergeben oder – wie du selbst sagst – «in die Reihe stehen und dabei sein». Für das jahrelange Engagement danken wir dir ganz herzlich. Als Nachfolger willkommen heissen möchten wir Hugo Schiavini. Er wird in Zukunft nicht mehr nur in der Reihe stehen, sondern aktiv im Leiterteam mitmachen, wofür wir ihm herzlich danken. Wir wünschen ihm dabei viel Freude.

FDP Senioren auf Lamperdingen

Güllenduft – Nein danke! VG. Auf ihrem Maibummel spazierten die FDP-Seniorinnen und -Senioren der Stadt hinauf nach Lamperdingen zum wunderbar gelegenen Hof von Sepp Burri junior und senior, beide ehemalige liberale Parlamen­ tarier. Das Wetter war kalt und nass, der Empfang aber sehr herzlich, denn kein einziger Sonnenstrahl rief die beiden Bauern eilends zur Arbeit. Seit über einem Jahrhundert bewirtschaften die Familien Burri das Land auf Lamperdingen. Die grossen Veränderungen der letzten Jahre forderten sie aber extrem heraus. Die Milchwirtschaft war zu wenig ertragreich, und die städtischen Siedlungen, insbesondere die Überbauung Oberlöchli, rückten immer näher heran. Mutig entschied daher Seppi Burri jun. mit seinem Vater, den Betrieb umzustellen auf Ammenhaltung und Tierzucht sowie Fleischverkauf in Naturabeef-Qualität. Mit Begeisterung stellte uns Seppi

seine grosse Tierfamilie vor sowie die aufwändige, aber sehr befriedigende Arbeit. Schweinemast und Güllendüngung führen zu Geruchsimmissionen. Um Auseinandersetzungen mit der nahen Quartierbevölkerung möglichst aus dem Weg zu gehen, verzichten Burris auf weitere Tierhaltung, sie schränken auch das Güllen ein. Oberhalb der Oberlöchli-Siedlung wächst dafür eine prächtige Trockenwiese heran zur Freude von Bewohnern und Spaziergängern. Bei einem Zobig im mietbaren Partyraum kamen dann auch noch die Frauen zum Zug: Mutter Regine servierte uns herrliche hofeigene Bratwürste und Servelats, und zum Kaffee gabs die feinen Kuchen von Seppijun.-Partnerin Hildegard. In der fröhlichen Runde durften wir auch noch Rolf Zulliger verabschieden nach 16 Jahren Mitarbeit im Leiterteam der FDP-Stadt-Senioren.

Hugo Schiavini (links) folgt auf Rolf Zulliger.

Agenda/Termine   2. Sept.

17.00 Uhr

FDP-Stamm im Rest. Weinhof. Gast: Martin Merki

  2. Sept.

19.30 Uhr

Parteiversammlung im Rathaus Luzern

24. Sept.* 16.00 Uhr FDP-Senioren: Besuch Bezirksgericht Luzern, Grabenstrasse 2 Im August führte das FDP-Seniorenteam eine Umfrage durch, um zu erfahren, welches Reiseziel sie für das kommende Jahr vorsehen sollen. Sobald dir Rückmeldungen ausgewertet sind, erfolgt die Ausschreibung. Voraussichtlich wird diese im nächsten «Freisinn» publiziert.

16

  7. Okt.

17.00 Uhr

FDP-Stamm im Rest. Weinhof

25. Okt.*

14.00 Uhr FDP-Senioren: Besichtigung Wisi’on Tool AG, Steinhausen

* Anmeldungen sind notwendig. Info: Parteisekretariat, T 041 210 20 28, oder Alice Weidmann, T 041 420 35 48. Weitere Termine: www.fdp-stadtluzern.ch

Nr. 4 / 2013


Aktuell

KMU-Preis 2013 – Start-Ups

Wir gratulieren den acht Preisträgern! Der diesjährige KMU-Preis der FDP zeichnet Start-Ups aus, die sich durch besonders innovative Ideen auf dem Markt zu etablieren versuchen. Die FDP schätzt die unternehmerische Aktivität von jungen Pionieren und setzt sich für die Förderung und Unterstützung von KMU ein. In diesem Sinne gratuliert die Partei den diesjährigen Preisträgern herzlich und wünscht, dass ­Leistungswille, Kreativität und Engagement auch in den kommenden Jahren zum Erfolg führen!

Apoveda Engineering GmbH, Thurgau Wir sind ein 2012 gegründetes, innovatives Start-Up aus dem Hochschulumfeld in Zürich. Unsere Kompetenzen liegen in der Entwicklung von Hard- und Software, insbesondere auch Mobile- und Web­applications. Sie haben eine Geschäftsidee, welche ein elektronisches Produkt oder eine App benötigt? Wir haben das Knowhow zur Realisierung! Der Kerngedanke von Apoveda besteht darin, dass talentierte und motivierte Studenten in ihren Spezialgebieten bereits mit ausgebildeten Ingenieuren mithalten können. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, dieses brachliegende Potenzial zu nutzen. Wir bieten den Studenten auf diese

Weise einen sehr flexiblen und attraktiven Job, anderseits profitieren unsere Kunden von guten Konditionen und dem jugendlichen Geist des ApovedaTeams. Die unvoreingenommene Grundhaltung und das proaktive Mitdenken zum Erreichen der Ziele sind dabei zwei wichtige Faktoren.

Schwerpunkte Hardware Engineering: Elektronikentwicklung – vom ersten Schaltungsentwurf über ein Funktionsmuster bis zur Serienreife und Produktion. Software Engineering: Klassisches Entwickeln von Server- aber auch Desktop-Applikationen.

Mobile Engineering: Wir programmieren nativ auf Android und iOS und haben uns auf Business- und Industrial-Apps spezialisiert. Web Engineering: Wir entwickeln einfache statische Webseiten, aber auch komplexe Internetauftritte und Webportale.

DAHU Sports Company Ltd, Fribourg DAHU Sports Company Ltd est créé en Août 2011 par Nicolas Frey, avec comme objectif premier de développer et de commercialiser une chaussure de ski innovante, qui pour la première fois s’adapte à l’utilisateur et non l’inverse, en alliant confort, légèreté et mode. DAHU espère ainsi révolutionner un marché vieillissant et manquant cruellement de nouveautés en satisfaisant un besoin élémentaire, celui d’envisager une journée de sports d’hiver avec aux pieds une seule et unique paire de chaussures pour

Nr. 4 / 2013

conduire, marcher confortablement, faire une randonnée ou guider efficacement ses skis. Hors des pistes, la chaussure DAHU, pourvue d’une membrane waterproof et respirante, garantit chaleur et confort optimum à redonner le goût du ski à tous ceux qui avaient arrêté. Avec une grande liberté au niveau des couleurs et des imprimés, elle devient également un véritable accessoire de mode capable de suivre les tendances urbaines et de la glisse. En mode ski, la chaussure s’intègre à un exosquelette qui en assure la rigi-

dité et permet d’obtenir les mêmes performances qu’une botte de ski traditionnelle mais sans les inconvénients que sont le poids, l’inconfort, le maniement malaisé des fermoirs et la démarche contrainte et incertaine. Actuellement en production, la DAHU sera disponible à l’achat dans les principales villes et stations de ski de l’arc Alpin dès Novembre 2013 pour une première saison de ski sans maux de pieds.

Fortsetzung KMU-Preis auf Seite 18

17


Aktuell

microsTECH AG – The Life Science Company, Solothurn Das Start-Up-Unternehmen bietet eine grosse Palette an mikrobiologischen, molekularbiologischen und chemischen Analysen in den Bereichen Agro, Lebensmittel, Wasser, Kosmetik, Pharma, Umwelt, Hygiene und einer Vielzahl anderer Industrien an. microsTECH forscht und entwickelt stetig neue Technologien im Bereich Life Science, sei es im Auftrag oder in Eigeninitiative. Dank ihrer Unabhängigkeit und der umfassenden Leistungspalette kann sich die microsTECH AG als «one-stop-shop» für seine Kunden positionieren; eine Dienstleistung, die so in der Schweiz einzigartig ist. Zum Kundenstamm gehören bereits global tätige und weltbekannte Unternehmen. microsTECH setzt ihr Wissen in innovativen und überzeugenden Pro-

dukten um. Bereits konnte ein erstes Produkt im Bereich Veterinärwesen entwickelt werden, welches in Kürze auf den Markt gebracht und den Begriff Service für den Kunden neu definieren wird. Schliesslich ist microsTECH als Forschungspartner Teil eines EU-Projekts zur Entwicklung einer Technologie, um Öl biologisch schnell und unbedenklich abbauen zu können. Mit

solchen Technologien soll künftig ein «Deep Water Horizon» schnell und effizient unter Kontrolle gebracht werden, damit weder Umwelt, Mensch noch Tier Schaden nehmen müssen. microsTECH setzt sich für die Life Science Community ein und gibt ihr Wissen in Schulungen und internationalen Konferenzen sowie in Form von fachspezifischen Publikationen weiter. Als Initiantin und Gastgeberin der

«Swiss International Conference on Industrial Microbiology – MICROSCON» lockt die microsTECH AG jeweils alle zwei Jahre führende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus über 40 Nationen in die Schweiz. microsTECH vermarktet innovative Produkte im Bereich Life Science. microsTECH steht für Compliance und bietet juristische Beratung an.

RedElec Technologie – Une start-up valaisanne innovante dans le domaine du clean-tech, Valais RedElec Technologie SA est une société spécialisée dans le domaine de l’électrochimique, une technologie clean-tech par excellence qui présente aujourd’hui un intérêt important dans des domaines variés tels que la transformation de produits chimiques ou naturels, le traitement des eaux et le stockage de l’énergie. RedElec développe et commercialise une technologie électrochimique novatrice permettant d’effectuer des transformations redox au meilleur coût économique et environnemental directement sur le site de production. Les applications de la technologie sont notamment: 1) Traitement des eaux industrielles : Elimination des micropolluants par électro-fenton ; elimina-

18

mandat pour des entreprises de l’industrie chimique, pharmaceutique, agrochimique et biotechnologique qui désirent étudier l’alternative électrochimique pour des étapes de production problématiques, ainsi que pour ouvrir de nouvelles voies de synthèses plus économiques et écologiques. Elle effectue l’optimisation du procédé au niveau du laboratoire et accompagne le développement jusqu’au niveau industriel. Elle propose également l’ingénierie et la construction de réacteurs électrochimiques de capacité industrielle. tion/Récupération d’ions métalliques (cuivre, zinc, nickel, or, …) 2) Réduction électrochimique de suspension de colorant pour la préparation de bain de teinture (industrie du

textile et en particulier pour l’industrie du jeans). 3) Electrosynthèses organiques. Parallèlement à ces axes de développement, l’entreprise travaille sur

Fortsetzung KMU-Preis auf Seite 19

Nr. 4 / 2013


Aktuell

ShoeSize.Me GmbH, St. Gallen «Shopping for shoes online? We’ll tell you which size to order!» ShoeSize. Me bietet einen einfachen und schnellen Online-Service zum virtuellen Anprobieren von Schuhen und trifft damit das Kernproblem des OnlineHandels: Hohe Rückabwicklungskosten auf Grund hoher Retouren-Quoten. Insbesondere im Schuhbereich belaufen sich die Rücksendungen auf bis zu 50 Prozent aller verkauften Schuhe. Mehr als die Hälfte der retournierten Schuhe werden zurückgeschickt, da diese schlicht nicht passen. Grund dafür ist die Problematik der nicht normierten Schuhgrössendefinition. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, entwickelt das Start-Up ShoeSize.Me eine innovative Dienstleistung, die Kunden bereits vor dem Schuhkauf im Internet eine valide Empfehlung liefert, in welcher Grösse der Schuh bestellt werden sollte.

Als Plug-in auf der jeweiligen Online-Shop-Seite integriert, gibt ShoeSize.Me dem Kunden mit einem Klick die jeweilige Grössenempfehlung zum betrachteten Schuh ab und ermöglicht somit ein nahtloses Shopping-Erlebnis. Um ShoeSize.Me nutzen zu können, legen Online-Shopper auf www. shoesize.me in wenigen Schritten ein persönliches Profil mit geometrischen

Fussmassen an. Dazu können sie entweder unter einfacher Anweisung die Füsse direkt zu Hause vermessen oder Schuhe benennen, die sie bereits besitzen. Die Grössenempfehlung erfolgt dann durch das Vergleichen des jeweiligen Fussprofils mit den Innenraummassen des ausgewählten Schuhs, die mittels «3D-In-Shoe-Scanning»Technologie sowie statistischer Aus-

wertung von Passform-Feedbacks ermittelt werden. ShoeSize.Me wurde im November 2012 gegründet und wird, neben einer Auszeichnung der ESADE Business School, Barcelona, vom St. Galler Förderungsprojekt «STARTFELD» gefördert und unterstützt.

forensity ag, Luzern – Mit Schuhspuren die Aufklärungsquote erhöhen Oft sind Schuhspuren ein entscheidendes Indiz, um verschiedene Kriminalfälle miteinander in Verbindung zu bringen. Ein effizientes System zum Abgleich der gesicherten Sohlenabdrücke bildet die Voraussetzung, um Serien möglichst lückenlos und schnell über die ganze Schweiz aufzudecken. Die Täterschaft arbeitet immer stärker kantonsübergreifend. Kriminaltouristen sind zudem nur kurze Zeit aktiv. Rasches Handeln ist daher wichtig. Um heute Schuhspuren zu vergleichen, treffen sich Polizisten oder tauschen Bilder per E-Mail aus. forensity macht es dem Kriminalbeamten möglich, gesicherte Sohlenabdrücke aus mehreren Kantonen gleichzeitig miteinander zu vergleichen. So lassen sich mehr Fälle erst noch schneller miteinander vergleichen. Zusätzlich erkannte Fallzusammenhänge und eine er-

Nr. 4 / 2013

höhte Aufklärungsrate sind das Resultat. Durch die automatisierten Abläufe werden die Spezialisten entlastet, die aufgrund des Spardrucks bei stagnierenden Ressourcen wachsenden Ansprüchen genügen müssen. Unterstützt wird dieser einfache Informationsaustausch mit einer neu-

en Technologie. Diese ordnet Schuhspurenbilder vom Tatort automatisiert einem Schuhmodell zu. So wird aus einem schlecht erkennbaren Teilabdruck eine standardisierte Information, welche einfach über die kantonalen Netzwerke abgefragt werden kann. Gründer und CEO der forensity ag,

Thomas Stadelmann, arbeitete nach seinem Forensikstudium an der Uni Lausanne vier Jahre als Kriminaltechniker und kennt das Problem darum aus eigener Erfahrung.

Fortsetzung KMU-Preis auf Seite 20

19


Aktuell

Swiss Blue Energy AG, Aargau Die Swiss Blue Energy AG arbeitet an der Markteinführung einer neuen Dimension der absolut emissionsfreien Energieerzeugung. Diese bisher allgemein nicht bekannte Art der magnetokalorischen Energiegewinnung ermöglicht eine rund um die Uhr saubere Energieproduktion, frei von äusseren Einflüssen. Als Treibstoff benötigen wir lediglich Warmwasser zwischen 30 ° und 90 ° Celsius sowie um 20 ° C kühleres Wasser. Diesen Treibstoff bezeichnet man auch als Abwärme oder Niedertemperaturenergie. Die ansonsten nicht zur direkten Energieerzeugung nutzbare Abwärme stellt eine der grössten und niemals

endenden Energiequellen dar. Sie ist permanent erhältlich und ist ein guter Energiespeicher. Auch industrielle Abwärme und Abwärme von Kraft-

werken sind nutzbar, diese stehen in sehr grossen Mengen zur Verfügung. Ein weiterer wichtiger Lieferant für die Swiss-Blue-Energy-Kraftstationen

ist die stets vorhandene Erdwärme aus geringen Tiefen, ohne tief bohren zu müssen. Auch die gut speicherbare Solarthermie (Warmwasser 60 ° C) ist ein ideales Antriebsmittel. Das bereits genutzte Warmwasser kann mehrmals kaskadenartig zur Stromerzeugung wiederverwendet werden. Swiss-BlueEnergy-Kraftstationen werden in mobilen Containern ausgeliefert und sind somit optimal zur dezentralen Energieerzeugung nutzbar. Kein Lärm, kein Schmutz und auch keine Veränderung von Landschaftsbildern. Erste ca. 0,5 Megawatt produzierende Container werden Ende 2015 ausgeliefert. Swiss Blue – just green!

Aus dem Generalsekretariat

Erfolgreiche Lernende – herzliche Gratulation Ende Juni schlossen die beiden Lehrtöchter der FDP.Die Liberalen Schweiz ihre Ausbildung im Generalsekretariat in Bern erfolgreich ab. Wir gratulieren Stephanie Leuenberger und Ariana Strähl herzlich zu ihrem Abschluss. Am 1. August 2011 begann Stephanie Leuenberger im Generalsekretariat in Bern ihre Ausbildung zur Büroassistentin mit eidg. Berufsattest (EBA). Nach zwei intensiven, spannenden und erlebnisreichen Jahren schloss sie ihre Ausbildung ab. Ariana Strähl kam erst vor einem Jahr zur FDP.Die Liberalen Schweiz, um hier das letzte Jahr ihrer Ausbildung zur Kauffrau E-Profil abzuschliessen. Die ersten zwei Jahre ihrer Lehre absolvierte sie bei der FDP.Die Liberalen Solothurn. Im Namen der ganzen FDP gratuliert das Generalsekretariat seinen beiden Lehrtöchtern zur bestandenen Abschlussprüfung. Wir danken Ariana und Stephanie für ihren grossen, unermüdlichen Einsatz für die FDP und wünschen ihnen für ihre beruf­ liche und private Zukunft alles Gute. Seit dem 1. August 2013 befindet sich Yasemin Eryigit neu in der Ausbildung zur Büroassistentin EBA. Wir

20

Stephanie Leuenberger, Büroassistentin EBA

Ariana Strähl, Kauffrau E-Profil

wünschen Yasemin eine tolle und ­interessante Ausbildung und freuen

uns auf ihre Mitarbeit im Generalsekretariat.

Yasemin Eryigit, Lehrtochter Büroassistentin EBA

Nr. 4 / 2013

Fdp lu  

Parteizeitung der FDP.Die Liberalen Luzern