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Auf den Punkt gebracht

Weltoffenes Baden-Württemberg

„Integration setzt Bereitschaft voraus, aufeinander zuzugehen“ Baden-Württemberg ist ein weltoffenes Land mit einer großen Zuwanderungs- und Integrationstradition. Es ist für unzählige Menschen unterschiedlicher Herkunft und Kultur zur Heimat geworden. Viele Errungenschaften unseres Landes wurden dank erfolgreicher Integration und unserer Weltoffenheit möglich. Gerade Migrantinnen und Migranten haben einen wesentlichen Teil dazu beigetragen, dass sich BadenWürttemberg in den letzten Jahrzehnten wirtschaftlich, kulturell und gesellschaftlich weiterentwickelt hat. Wir wollen diese Tradition lebendig halten, entwickeln und der Entstehung von Parallelgesellschaften konsequent entgegen treten. Dazu hat die FDP in den letzten Jahren in Regierungsverantwortung zahlreiche Maßnahmen und Projekte auf den Weg gebracht. Mit dem Projekt „Integration gemeinsam schaffen – für eine erfolgreiche Bildungspartnerschaft mit Eltern mit Migrationshintergrund“ wird beispielsweise die wichtige Bedeutung der Eltern für die Bildung ihrer Kinder klargestellt. Ziel ist dabei, die Zusammenarbeit zwischen Eltern mit Migrationshintergrund und den verschiedenen Einrichtungen, wie Kindergärten, Schulen und Vereinen, weiter zu verbessern.

Andreas Glück, MdL Sprecher für Integrationspolitik

Ziel liberaler Integrationspolitik ist es, Zuwanderern gleiche Bildungsund Berufschancen zu bieten und sie möglichst umfassend am gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Leben zu beteiligen. Die wechselseitige Bereitschaft, aufeinander zuzugehen, die gegenseitige Anerkennung der kulturellen und religiösen Identität, die Bereitschaft zum Erlernen der deutschen Sprache und die uneingeschränkte Akzeptanz unserer Rechts- und Werteordnung sind dabei Voraussetzungen für ein friedliches Zusammenleben. Zu diesen Grund-werten gehört die Gleichberechtigung von Mann und Frau. Neben der Integrations-bereitschaft der deutschen Bevölkerung müssen auch die Ausländer selbst bereit sein, Integrationsangebote anzunehmen und ihre


Integration aktiv zu unterstützen. Ausländerfeindliche wie auch islamistischfundamentalistische Tendenzen bekämpfen wir entschieden. Wir wenden uns gegen Intoleranz und die Ausgrenzung einzelner Bevölkerungsgruppen und gegen die Bildung von Teilgesellschaften. Dabei begreifen wir Integration als einen gesellschaftlichen Prozess, bei dem der Staat die Rahmenbedingungen setzen kann.

Wir werden die Anstrengungen der Ministerin konstruktiv, aber auch kritisch begleiten.

Andreas Glück, MdL Sprecher für Integrationspolitik

Dauerhaft bleibeberechtigte Ausländer sollten sich möglichst weit am wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Leben beteiligen. Für ihre Integration in Staat, Gesellschaft, Arbeitsleben und Kultur sind verlässliche Rahmenbedingungen ebenso notwendig wie ein breiter gesellschaftlicher Konsens über die Notwendigkeit zur Integration. Dass die neue Landesregierung nun ein eigenes Ministerium geschaffen hat, das sich ausschließlich mit dem Thema Integration beschäftigt, halten wir für nicht sinnvoll: neben einer Aufblähung des Regierungsapparates wird das Ministerium auch der Besonderheit der Integrationsarbeit nicht gerecht: als Querschnittsaufgabe betrifft sie viele Bereiche – statt ein eigener Regierungsapparat ist hier Verknüpfungsarbeit gefragt!

Neue Telefonnummer der Fraktion: 0711-2063-918


AdP - Andreas Glück - Integration