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PAOLO BRAVO ÜBER DEN SCHACHZUG VECCHI, DIE KADERPLANUNG UND DIE HAMMERGRUPPE DES FCS Mit Beginn der neuen Saison haben wir uns mit dem Sportdirektor der Weißroten, Paolo Bravo unterhalten. Der Verantwortliche der sportlichen Abteilung des FCS erklärt uns die Hintergründe zur Wahl des neuen Trainers und gibt uns einen Einblick darüber, wie der der neue Kader des FC Südtirol aussehen wird. Direttore, beginnen wir bei Stefano Vecchi und der Rückkehr zu alter Wirkungsstätte. Ein hervorragender Schachzug und ein wahrer Top-Trainer für die Serie C… (lacht) “Ich würde es auch als einen glücklichen Schachzug bezeichnen. Mister Vecchi war nämlich keiner meiner Kandidaten für den Posten des FC SüdtirolTrainers. Aber nicht, weil ich ihn nicht zum FCS holen wollte, sondern weil ich nie daran gedacht hätte, dass Vecchi nach den Erfahrungen in der Serie B und in der Primavera-Mannschaft von Inter Mailand und den beiden Intermezzi in der Profimannschaft der „nerazzurri“ in Serie A und Europa League zu uns wechseln will. Doch das Leben schreibt

die schönsten Geschichten… Ich sprach mit einem gemeinsamen Freund, der mir zu verstehen gab, dass ich ihn ‚doch mal anrufen sollte. Er spricht beim FC Südtirol von einem wichtigen Club, den er sehr schätzt.‘ Und so rief ich ihn an und wenig später sprachen wir beim Mittagessen über eine mögliche Rückkehr. Er ist genau der Typ Trainer, den ich bei uns für die Ära nach Zanetti haben wollte. Mein Wunsch war es einen Coach zu finden, der einerseits kompetent und charismatisch, andererseits aber auch erfolgshungrig ist. Er sollte den FCS als eine wichtige Station für seine Karriere sehen. Bei Vecchi war dies der Fall. Er zeigte großen Enthusiasmus und meinte, er würde ‚zu Fuß nach Bozen kommen‘, wenn es so gewünscht

wäre. Für Vecchi sprach auch die Tatsache, dass er das Ambiente in Bozen kennt, er war ja bereits Trainer des FCS, und dass er sich dazu entschieden hat, sich vertraglich langfristig an den Verein zu binden.“ Vecchi, ein Top-Trainer der auch anderen Angebote vorliegen hatte… „Angebote die finanziell auch lukrativer waren als unseres. Doch ich wiederhole, dass am Ende der Wille von Vecchi, unbedingt nach Bozen zurückzukehren und die Überzeugung des Clubs, ihn zurückholen zu wollen den Unterschied ausmachten. Als ich mit Geschäftsführer Dietmar Pfeifer nach dem ersten Kontakt mit Vecchi sprach, meinte er:‚Wenn du ihn wirklich nach Bozen holen kannst, dann bringe ihn 19

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FCS News (9/13) - Juli/Luglio  

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