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NEWS AUSGABE 02-2018

Nicht vergessen!

XUND BLEIBEN

Inhaltsverzeichnis ZENTRALES INFORMATIVES

S. S.

3, 5, 6 2, 4

REGIONALES S. 7-12

FRAKTION CHRISTLICHER GEWERKSCHAFTER


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Ausgabe 02-2018

Alles Neu im Arsenal! von Thomas Buchner

Bericht – Frauen Kongress

Mit der Übersiedlung der MitarbeiterInnen von der ODS ins Arsenal begann eine wahre Völkerwanderung. Abgesehen von den Adaptierungsarbeiten, ergaben sich noch andere „Baustellen“.

Anfang April 2018 fand der 18. BundesFCG-Frauen-Kongress im ÖGB unter dem Motto BALANCE. MACHT. SINN statt. Zu Beginn der Veranstaltung bedankte sich die Vorsitzende Monika Gabriel bei den rund 100 Frauendelegierten aus allen Fachgewerkschaften und Ländern für ihre ehrenamtlichen Tätigkeiten und präsentierte eine sehr positive Erfolgsbilanz. Höhepunkt des Kongresses war die Verabschiedung des Leitantrages der FCG-Frauen.

Nach Interventionen der örtlichen FCG Personalvertreter konnten einige Probleme bereinigt werden: Toilettenanlagen wurden mit zusätzlichen Rollenhaltern, Abfallbehältern und Papierspendern versehen. Stockwerkwagen: Der Küchenleitung wurde berichtet, dass bei Ankunft des Wagerls im 4./5. Stock (Obj. 22) nur mehr eine sehr geringe Anzahl an Broten/Sandwiches vorhanden war (Süßes wäre noch genug da). Die Menge am Stockwerkwagen wurde nach Aufzeigen der Problematik erhöht. Als beide Aufzüge im Objekt 22 ausgefallen waren, haben die Damen anstatt mit dem Stockwerkswagen mit einem Bauchladen für unser leibliches Wohl gesorgt. Gerne haben wir das „Dankeschön“ der Kolleginnen an die Küchenleitung weitergegeben. Kantinen-Bankomatkasse bzw. -Chip: Auf Grund der endlosen Warteschlange und des damit verbundenem kalten Essens haben wir die Aufstellung einer weiteren Bankomatkasse angeregt. Die Firma Gourmet hat zugesagt, dass mehr Mitarbeiter und weitere Bankomatkassen dazu kommen werden. Das ist nun der Fall. Außerdem besteht die Möglichkeit mittels Chip (gegen Einsatz bei der Cafeteria erhältlich) an den entsprechenden Kassen zu bezahlen.

FCG - Frauen

Wo es noch krankt: Raucher-Karawanen hinaus vor das Gebäude und wieder retour. Für die Mitarbeiter der Serviceline ist die Pause zu kurz und die Aufzüge zu langsam. Die Reinigungsfirma kommt einfach nicht mehr nach. Die zugeteilte Fläche ist für die Reinigungsdamen viel zu groß. Einmal pro Woche Saugen und Staubwischen ist bei der Auslastung der Arbeitsplätze den Mitarbeitern kaum zuzumuten. Die Busfrequenz ist in der Früh OK. Doch am Vormittag ab 8:30 Uhr und am Nachmittag ab 14:00 Uhr – bis zu acht Minuten Abstand der Fahrten ist einfach zu viel. Das führt einfach zu Verspätungen. Für die KollegInnen im Schicht- und Wechseldienst ist dies nicht optimal. WIR BLEIBEN DRAN!

haben wir Zuge der Übersiedelung bemerkst, Wenn du weitere Auffälligkeiten im ner@a1.at. uch as.b eure Anliegen bitte an thom gerne ein offenes Ohr dafür. Schickt

Dieser Leitantrag mit seinen darin enthaltenen 40 Forderungspunkten richtet sich an die politisch Verantwortlichen. Anwesend waren natürlich auch die FCG Powerfrauen Maria Klima, Monika Gabriel, Iris Trippold und Evelyn Reiff (v.l.n.r.)

Hier einige der wichtigsten Forderungen: Wertanpassung aller Familienleistungen Erhöhung der Anrechenbarkeit von Kindererziehungszeiten von 4 Jahren pro Kind für ALLE erwerbstätigen Frauen Verbesserungen des Unterhaltvorschussgesetzes Mehr Wertschätzung für ältere ArbeitnehmerInnen – Wissenstransfer und Wissensmanagement sichern Frauenförderung durch Fairness, Chancengleichheit und Wahlfreiheit Arbeitszeitflexibilisierung – keine Veränderungen der derzeitigen Bestimmungen zur Normalarbeitszeit im AZG Evelyn Reiff Vorsitzende FCG Frauen A1 Telekom

INFORMATIVES


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Ausgabe 02-2018

Zukunftsstrategien gefordert! Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen! „A1 mit einem guten 1. Quartal“ – so war’s in der „Presse“ Ende April zu lesen. Im Heimatmarkt Österreich stieg das bereinigte EBITDA um 9,7 Prozent auf 234,8 Mio. Euro. Ausschlaggebend dafür seien höhere Festnetzerlöse aus Dienstleistungen, eine bessere Marge auf Endgeräte sowie eine gesteigerte Kosteneffizienz gewesen. Eine Schweizer Zeitung schrieb gar: „A1 ist bester Operator in Europa. Verglichen mit den anderen Töchtern machte die A1 in Österreich mit 62% des Umsatzes 65% des EBITDA im 1. Quartal für die Group“. Dem gegenüber stehen die Benchmarks jener Firmen, die fast alles outsourcen und Infrastrukur anmieten. Logisch, dass wir im Vergleich mehr Personal haben. Top Qualität ist nun einmal nur mit hochmotivierten Stammmitarbeitern zu erzielen – also mit Leuten, die sich fürs Unternehmen verantwortlich fühlen. Fremdfirmen liefern im ersten Moment wohl billiger, aber längerfristig wird’s meist teurer (Reklamationen, Reparaturen) oder wir verlieren vergrämte Kunden. Ein Dauerbrenner ist unsere Forderung nach vorausschauender Personalplanung. In den kommenden Jahren wird eine Pensionswelle auf uns hereinbrechen, die sich gewaschen hat! Die stereotype Antwort der Vorstände: „Wir haben ohnehin ein Problem mit zu viel Personal“ ist in der Tat bemerkenswert.

ZENTRALES

Nicht nur, dass ein wesentlicher Erfolgsfaktor – unser noch immer hoch motiviertes Stammpersonal – als Problem dargestellt wird, der Vorstand hält nach wie vor an der restriktiven Nachwuchspolitik fest! So wurden leider auch heuer nur 24 Techniklehrlinge aufgenommen. Wir werden aber in 4 Jahren (auf Grund der Altersstruktur) mindestens 48 neue Facharbeiter benötigen – jährlich! Nur mit HTL- und Uniabsolventen oder Fachhochschulabgängern werden wir nicht auskommen. Und wenn schon Leasingkräfte – dann fordern wir, dass sie nach 3 Jahren übernommen werden. Fünf Prozent LeiharbeiterInnen im Verhältnis zum Stammpersonal sind genug. Zuletzt noch das Thema „Digitalisierung“: Wenn schon unsere Politiker Vokabel wie „Digitalisierung“, „Industrie 4.0“, „Arbeit 4.0“ ununterbrochen im Mund führen, ist klar: das Thema hat uns eingeholt, um die Digitalisierung der Arbeits- und Lebenswelt wird keiner von uns herumkommen. Doch keine Digitalisierung ohne Infrastruktur!! Außer vollmundigen Ankündigungen hat sich da noch nicht viel getan – Zahlen gefällig? In der Glasfaserversorgung ist Österreich Schlusslicht in Europa, in der Internetgeschwindigkeit auf Platz 19 (von 28)!!!

Soll Österreich noch weiter zurückfallen? Offenbar glauben hier viele das große Geld machen zu können (wieder einmal). Dabei sollte doch jedem klar sein: keiner kann besser und sicherer eine flächendeckende Infrastruktur bereitstellen als wir, die A1. Dafür aber benötigen wir einen klaren Auftrag UND die nötigen Mittel zur Verfügung. Worauf warten sie, die Politiker? Wir von der A1 stehen bereit! Und wir von der FCG werden alles unternehmen, damit die verantwortlichen Politiker/innen die notwendigen Entscheidungen fällen. Wir als Fraktion Christlicher Gewerkschafter (FCG) stehen für: Die Interessen unserer MitarbeiterInnen Leistung muss sich lohnen!

Transparenz und Offenheit keine Aktionen hinten herum!

Effizienz statt Verschwendung Ressourcen richtig einsetzen!

Herzlichst Ihr/Euer

Gottfried Kehrer


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Ausgabe 02-2018

Verspätung – Dienstverhinderung Falsche Regelung im BUC Man steht auf dem Bahnsteig und die U-Bahn kommt auf Grund einer Störung nicht. Wenn man deswegen zu spät zum Dienst kommt – Keine Panik. Außer man ist im Bereich BUC beschäftigt. Dort wird nämlich eine Art der Zeitenregelung umgesetzt, die man ruhig als gesetzwidrig ansehen kann. Der Gesetzgeber sieht bei Angestellten nämlich eine Gehaltskürzung im Ausmaß der Fehlstunden vor – aber KEINEN Zeitausgleich! Im BUC verlangt das obere Management, die verlorene Zeit einzuarbeiten oder die Zeit vom Freizeitstundenkonto abzubuchen: NICHT ZULÄSSIG! Als Erstes ist zu klären, warum der Mitarbeiter zu spät gekommen ist. Liegt die Verspätung nicht in seinem Ermessen,

dann ist §8 Abs 9 im KV (Angestellte) anzuwenden: Eine klassische Dienstverhinderung! Bei Verschulden des Betroffenen ist aber die disziplinäre Frage zu prüfen. Wenn keine gröberen Vorverfehlungen vorliegen, kann dies nur zu einer Belehrung, allenfalls Ermahnung führen. Egal ob Beamter oder Angestellter: In beiden Fällen kann dem MA nicht die Einarbeitung der „Fehlzeit“ aufgetragen werden (einseitiger Zeitausgleich o. ä. sind natürlich ebenfalls unzulässig). Bei Beamten lässt sich das sogar gesetzlich argumentieren: Bis zu drei Kalendertage unentschuldigtes Fernbleiben besteht sogar ein Bezugsfortzahlungsanspruch, jedoch mit Hemmung (siehe §§ 10 Abs 1 Z 4 und 12c Abs 1 Z 2 GehG 1956).

Wenn Arbeitgeber und Arbeitnehmer sich einvernehmlich darauf einigen Zeitausgleich zu verwenden ist die Sache erledigt. Eine zusätzliche Maßregelung wäre aber in diesem Fall rechtswidrig! Außerdem darf es sich um keinen Fall nach § 8 Abs 9 KV handeln, weil dann beides nicht zulässig ist, wenn eine rechtzeitige Meldung erfolgte!

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Ausgabe 02-2018

Alles gut! Alles gut? Unsere Kunden sind zufriedene Kunden, zumindest suggeriert das jede Kundenzufriedenheitsumfrage, zeigen das Veranstaltungen mit Kunden und nicht zuletzt die Anerkennung und das Lob unserer Großkunden nach der Teilnahme an unterschiedlichsten A1 Events. Sehr schön, was will man mehr – natürlich ist immer Luft nach oben, aber grosso modo passt es, alles gut. Zumindest für zwei: A1 und seine Kunden. Wie schaut es aber bei denen aus, die dafür verantwortlich zeichnen? Ich meine nicht die Manager, die glauben vom Kundendienst etwas zu verstehen, wenn sie einmal eine Stunde ein Headset aufhaben und bei der Hotline dabeisitzen, nein, ich meine alle Kolleginnen und Kollegen die täglich ihr Bestes geben, damit es überhaupt zu solchen Zufriedenheitswerten kommt! Da offenbart sich leider ein düsteres Bild: Entwicklungsmöglichkeiten, Insourcing langjähriger externer Kolleginnen und Kollegen, Schulungsbudget, Anerkennung außergewöhnlicher Leistungen – Fehlanzeige!

Im Gegenteil, laufende Abwertung von Posten, Loch auf – Loch zu Personalpolitik, permanente Umorganisationen, veraltete Systeme mit ungeheurer Latenzzeit, eine EDV die keine Neuerungszyklen mitmacht und ständig größer werdender Leistungsdruck, das ist der Alltag, das ist der Standard, das sind die täglichen Begleiter unserer Kundendienstmitarbeiter im Innenund Außendienst! Incentives, Belohnungen – ja davon hat jeder schon gehört, Instrumentarien wie sie in ordentlich gemanagten Firmen, die wie A1 Gewinn machen, zum Alltag gehören, sind bei uns, außer für eine dünne Managerkaste, Fremdwörter. Aber dafür werden wir ja mit „Road“ getröstet, die Hauptverantwortliche dafür ist schon längst zum nächsten Unternehmen weitergezogen – auch das Alltag.

Wertschätzung, Anerkennung, wechselseitiges Verständnis, eine Loyalität in beide Richtungen – das sind die Zauberwörter für langfristigen Unternehmenserfolg! Ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass diese Botschaft endlich einmal oben ankommt. Der neue CEO und der neue HR Chef könnten zumindest Zeichen setzen, es muss ja nicht immer gleich ein Leuchturmprojekt sein ;) das meint Euer Rainer

So kann es nicht weitergehen! Wir müssen weg von dieser „Alles ist selbstverständlich“ und „Wem es nicht passt, der kann gehen“ Mentalität!

WÄHLEN heißt ENTSCHEIDEN Die Personalvertretungs- und Gewerkschaftswahl findet von 25. bis 27. September statt. Bei der Personalvertretungswahl sind ALLE MITARBEITERINNEN und MITARBEITER – Leasingkräfte, Angestellte und Beamte – wahlberechtigt auch wenn sie nicht Mitglied bei der Gewerkschaft sind. Es werden EURE Vertreter in den Gremien der Personalvertretung (Betriebsrat) gewählt. Du entscheidest, wer DICH in den kommenden 5 Jahren gegenüber dem Arbeitgeber vertritt! Mach von deinem Wahlrecht Gebrauch! PS: Wer zu diesem Zeitpunkt im Urlaub, auf Kur, beim Bundesheer oder in Karenz ist, kann eine WAHLKARTE beantragen.

ZENTRALES


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Ausgabe 02-2018

FCG Unsere Ziele und Forderungen Die Personalvertretungswahlen stehen vor der Tür – es ist also Zeit, Flagge zu zeigen und Euch, den Wählerinnen und Wählern, mitzuteilen, wofür wir stehen. Neben der Frage, WER sich denn in den Fraktionen zur Wahl stellt, wer vertrauenswürdig ist, wen man also wählen kann oder sogar muss, ist sicher das „Programm“ ausschlaggebend: Also jene Ziele – punktuell oder längerfristig – die für die Kollegenschaft von Bedeutung sind, die ihre Anliegen, Interessen und Bedürfnisse berühren. Unser Forderungskatalog richtet sich naturgemäß an das Unternehmen und seine Leitung, aber auch an die PV-Kollegen von der FSG, gemeinsam mit uns in den Verhandlungen dafür zu kämpfen!!

Faire Löhne, soziale Absicherung, klare Aufstiegsregeln

Pensionskasse für Angestellte und Beamte

Abfertigung und Jubiläumszuwendung für alle

Übernahme von Leasingkräften nach spätestens 3 Jahren

Fixes Vorrückungssystem für Angestellte (z.B. Erfahrungsstufen)

Ernennungen

Prozentuelle Mitarbeiterbeteiligung am Unternehmenserfolg

Weiterentwicklungsmöglichkeiten für Junge Menschen

Kinderbetreuung

Altersgerechtes Arbeiten

Abschaffung des Pensionssicherungsbeitrages der Pensionisten

Erhöhung der Rufbereitschaftsentschädigung

Wertschätzung und Mitarbeiterservice

Telekom Sozial Card (Telekom Sozial App)

Car Sharing

Ein Projekt „Wir schätzen einander wert“ – A1-weit!

Mehr attraktive Mitarbeiterangebote

Proaktives HR-Management, moderne Arbeitsstrukturen

Aufnahme von mehr Lehrlingen

Vorausschauende Personalplanung und Personalentwicklung

Stärkung der Regionen

Mobile Working

ZENTRALES

en wir uns ja gar nicht leisten“, werfe ein PS: Wer der Meinung ist, „das können EBITDA! tals 2018: + 9,7% beim bereinigten Blick auf die Ergebnisse des I.Quar


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Ausgabe 02-2018

Human Resources

Wo ist da das Personalmanagement? Wie wir alle wissen, haben wir verschiedene Mitarbeitergruppen – Beamte, Angestellte, Leasing, Payrolling,... Der Sozialplan ist grundsätzlich eine gute Sache. Doch damit ergibt sich oft ein massiver Know How Verlust, der vom Unternehmen einfach hingenommen wird. Wo ist hier das Gegensteuern des Unternehmens? Einige Abteilungen müssen schon seit geraumer Zeit mit einem Arbeitskräftevakuum „leben“. Häufig bedingt durch Abgänge, die nicht nachbesetzt werden. Auch hier ist ein Gegensteuern des Unternehmens nicht erkennbar. Eine Möglichkeit wäre, langjährige Leasingkräfte endlich mit einem Angestelltenverhältnis zu „belohnen“. Neben der Wertschätzung für den Einsatz und die Treue, würde man sich weitere Einschulungen ersparen, und könnte aus dem Vollen schöpfen – laut HR Leiter Peter Pirkner „ist das nicht mein Thema“ – das sei Sache des Eigentümers.

Nicht gerade eine gute Perspektive für unsere Leasingkräfte. Einsparungen wohin man schaut – „Road“ wird zum Rohrkrepierer, wenn sich nichts bei der Weiterentwicklung der MitarbeiterInnen tut! Die einzige Motivation für MitarbeiterInnen ist die Mehrarbeit und die höhere Leistungsbereitschaft. Diese Mehrleistung nehmen sie auf sich, um wertvoller für das Unternehmen zu sein. Aber dies hat natürliche Grenzen. Es zerstört Gesundheit, Familie, Freunde. Dazu sagen wir ganz klar „STOPP“.

Headquarter NEU Im Osten viel Neues! Mit großem Einsatz wird am neuen Headquarter in der Lassallestraße gearbeitet. Es ist schön zu hören: Alles im Zeitplan! Die Personalvertreter der FCG haben einige Problematiken aufgezeigt (Danke für euren Input), die bereits berücksichtigt wurden. Dazu zählen: Neue Lichtsteuerung, mehr Mistkübel, neue Lockermöbel, wo auch der Motorradhelm und Mäntel reinpassen.

Wir fordern einen soliden, langjährigen Personalplan für unsere MitarbeiterInnen. Dazu gehört unter anderem, die von uns geforderte zweite Senioritätsstufe, ein vernünftiger Personalentwicklungsplan sowie der Einsatz entsprechender Mittel um Mehrarbeit abzufedern. von Johannes Kloiber

der Region Wien/NÖ/Bgld...

Eine überdachte Raucherzone im Innenhof, ebens so ein komplett neues Klimagerät um die Kühlungsprobleme in den Griff zu bekommen. Wir bedanken uns sehr herzlich bei allen Verantwortlichen für die Umsetzung. Wir werden sehen, wie sich all diese Maßnahmen im Realbetrieb bewähren. Sehr sensible Themen wie Hygiene, Reinigung, Lärm, Arbeitsplatzverfügbarkeit und Zugluft, werden wir mit besonderer Aufmerksamkeit beobachten.

...wünschen einen schönen Urlaub. REGIONALES

Schließlich geht es um die Gesundheit und das Wohlbefinden aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter! von Gerhard Pelz


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Ausgabe 02-2018

Digitalisierung – das Tempo…

von Gerhard Pelz

Ständiges Umstrukturieren macht Mitarbeiter krank

DER BLICK

hinter die Kulissen von Johannes Kloiber

Bitte mit Fingerspitzengefühl Die Auflassung des Standortes Obere Donaustrasse bringt große Veränderungen mit sich. Damit verbunden sind die Parkplatzsituation und die Neuvergabe in der Lassallestrasse. Alle Betroffenen wurden vom HR Leiter über die Änderung und Neuvergabe per Mail informiert. Eine optimale Parkplatzauslastung sieht das Unternehmen so: Grundsätzlich werden Firmen-KFZ bevorzugt und die verbleibenden Parkplätze vom jeweiligen Senior Director vergeben. Man kann nur hoffen, dass sich in den Bereichen der Senior Directors keine Freunderlwirtschaft entwickelt „Weil ich dich nicht mag – KEIN Parkplatz“. Hier muss es eine transparente Vergabe der Parkplätze geben – PendlerInnen, welche auf ihr Fahrzeug angewiesen sind, dürfen nicht vernachlässigt werden.

Was wir alle immer schon wussten, wurde nun in einem Buch von Axel Koch veröffentlicht. Einer Statistik nach dreht sich das Rad der Veränderung in den Firmen immer schneller.

Aus der Neurowissenschaft wisse man, warum wir uns mit Verhaltensänderungen so schwer tun: Eine Gewohnheit ist wie eine Datenautobahn im Gehirn. „Baue ich eine neue Auffahrt“, braucht es viel Arbeit und Energie. Das ist also sehr anstrengend. Doch leider wird in Firmen oft so getan, als ob Änderungen mit einem Schnipp passieren.“ Erzählt der Arbeitspsychologe. Kochs Botschaft an Manager: „Denken Sie um. Wie viel Neues muss sein? Wie viel halten Menschen aus?“

„Manager wechseln immer häufiger – früher alle fünf bis sechs Jahre, heute alle zwei bis drei Jahre. Jeder Chef bringt neue Ideen mit, die er auch sofort umsetzen will. Das löst bei den Mitarbeitern naturgemäß Stress aus.“ Die Angst vor Neuem ist fest mit Gewohnheiten und Angelerntem verbunden. Dies zu ändern ist so schwierig, wie einen Neujahrsvorsatz in die Tat umzusetzen.

Doch Chefs seien oft im Panikmodus, weil sie auf die Veränderungen durch die Digitalisierung schnell reagieren wollen. „Dabei ist das Tempo oft gar nicht nötig.“ DIESER MEINUNG SIND WIR AUCH

Wir appellieren hier an unser oberstes Management: Bitte eine vernünftige Vergabe und keine Bevorzugungen in Folge „Freunderlschaft“. Als Zugabe möchten wir an dieser Stelle unserem HR Leiter, Herrn Peter Pirkner, eine weitere Aufgabe (anscheinend mit dem Abgang von Fr. Sabine Bothe in Vergessenheit geraten) näher bringen – den Betriebskindergarten. Es sollte doch möglich sein, dieses Thema wieder in Angriff zu nehmen.

REGIONALES

Bleib Informiert ! Unser Newsletter liefert die andere Sichtweise zu aktuellen Themen. Um dich zu unserem Newsletter anzumelden, schicke eine E-Mail mit dem dem Betreff „Newsletter JA“ an die E-Mail Adresse: info@fcga1telekom.at und wir nehmen dich in unseren Verteiler auf.


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Ausgabe 02-2018

Schitag

Telekom Sozial

Riemis Sch(l)ussfahrt! Pünktlich auf die Sekunde – 06:29:52 – ging es heuer am 2. März mit dem voll besetzten Otto-Bus Richtung Obertauern zum APRESSKILAUFEN. Der Jubilar Riemi spielte seine volle Routine und langjährige Erfahrung aus und setzte sich gleich in die vorletzte Reihe. Wohl wissend, dass die Jausenstation „FRANK ò WITZ“ unmittelbar vor der Öffnung stand.

Unsere Reiseleiterin Elfi war zwar frisurtechnisch noch nicht ganz ausgeschlafen, übermittelte uns aber nach ein paar ergreifenden Worten die hervorragenden Wetterdaten „aus sicherer Quelle“, wie sie betonte. Auch Heli, unser Busfahrer, hatte eine Überraschung parat: Seine liebe Assistentin Jana (schon bekannt von der Zagreb Reise) war wieder mit dabei und erwies sich speziell bei der Heimfahrt als flinke Servicebiene.

Gut gestärkt von Moitzi‘s Leberkäse - mit Senf, Kren oder gemischt - und einigen Getränken trafen wir in Obertauern ein. Da die Fa. Otto Reisen, die anscheinend seit unserer Kooperation

REGIONALES

ein wertvolles Investment in Geld schwimmt, die neuen Busse nicht nur mit WLAN, sondern auch mit einem Außenlautsprecher ausgestattet hat, wurde die Talstation mit Klängen von DJ Ötzi beschallt und die lustige Reisegesellschaft begab sich Richtung Lift. Leider hatten sich Elfis Wetterprognosen nicht ganz bewahrheitet und so mussten wir die ersten Schwünge bei Hoch- Zwischen- u. Bodennebel absolvieren. Dass da mancher die Orientierung verlor, lag auf der Hand. So mussten schon beim ersten Boxenstopp in der „Hochalm“ einige Ausfälle beklagt werden. Gott sei Dank konnten alle Verletzungen vom ortsansässigen Hausarzt versorgt werden.

Das Wetter besserte sich und wir konnten endlich alle – von der Olympiade – bekannten Alpindisziplinen (like Marcel ) zum Besten geben. Wie angekündigt trafen wir uns um 16:00 zum Aprés Ski in der EDELWEISS Hütte. Da die Bierpreise (0,5l um 5,80€!) nichts für arme Postler sind, hielt sich die Gaudi in Grenzen. Nichts desto trotz, es war wieder einmal eine Hetz und wir hoffen, dass unser Riemi seine Pens’n genießen kann und uns weiterhin die Ehre erweist. Ein dreifaches Ski Heil! von Renè Zieger

In guter Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen und MitarbeiterInnen von Telekom Sozial ist in den letzten Jahren einiges gelungen: Das Unternehmen A1 investiert pro Jahr ca. € 600.000 in den Topf von Telekom Sozial, um betroffene KollegInnen zu unterstützen. Die Summe setzt sich aus einem Betrag von € 60,- pro Mitarbeiter und Jahr zusammen. Das gilt allerdings nicht für die Kollegen, die über eine Leasingfirma bei uns arbeiten. Jedoch ist es auch da gelungen, die notwendigen gesetzlichen Rahmenbedingungen zu schaffen, damit auch Leasingkräfte in den Genuss der Leistungen von Telekom Sozial kommen!

Schade, dass die FSG-Mehrheitsfraktionen in den Regionen und Bereichen versuchen diese tolle Institution parteipolitisch zu verkaufen. Vor allem nehmen sie in Kauf, dass durch den Machtmissbrauch viel Energie verloren geht, die man sicher andernorts besser einsetzen kann. Wir planen für die Zukunft: da gibt’s z.B. die altbekannte Forderung, ENDLICH die Telekom Sozial Card einzuführen. Darüber hinaus haben wir aber auch einige zeitgemäße und den Bedürfnissen der Kollegenschaft angepassten Projekte am Tisch! von Peter Amreich


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Ausgabe 02-2018

Das Erstaunliche daran: nicht erst seit heute oder gestern, sondern seit Anbeginn der A1 wird - mit Engelszungen – vom Schätzen geredet, während das Schöpfen gemeint ist!

Werte

und was man mit ihnen machen kann: schätzen, schöpfen, halten! Gelernte Telekomiker/- innen bekommen alle Zustände, wenn „von oben“, sprich von Unternehmensleitung, Management oder dergleichen der Begriff „Wertschätzung“ verwendet wird, noch besser „Wertschätzung der MitarbeiterInnen“. Nur wer neu, oder mit enormer Vergesslichkeit geschlagen ist, wird weiter zuhören. Der überwiegende Rest klappt die Ohren zu oder schaltet auf Durchzug. Der Grund: Die Damen und Herren Manager verwechseln ganz offensichtlich Wertschätzung mit Wertschöpfung.

Teamgeist Es ist schon zur Tradition geworden, dass sich die Field Service Teams von Baden/Wien und Korneuburg zu einem gemeinsamen Teamevent treffen. Heuer war Bowling angesagt. Das Sponsoring dieser Veranstaltung übernahm die FCG A1 Telekom Wien, NÖ & Bgld.

REGIONALES

Über Wertschöpfung unterhalten sich Unternehmer, Manager und Controller mit Fragen wie z.B. „Wieviel Umsatz pro Mann machen wir?“ oder „Wieviel Stunden Krankenstand pro Mann haben wir?“ – das Ganze kombiniert mit Zielen wie „ müssen wir senken“ , „müssen wir steigern“ etc. Wertschätzung hingegen ist ein ethischer Begriff. Er sieht im Gegenüber tatsächlich einen Schatz, dem man mit Respekt, Achtung, Wohlwollen und Anerkennung, jedenfalls aber mit Interesse und Aufmerksamkeit begegnet. Wertschätzung beruht deshalb auch auf Gegenseitigkeit: um diese annehmen zu können, braucht es Vertrauen, Glaubwürdigkeit, Verlässlichkeit. Schöne Worte und Wortgeklingel allein sind zu wenig.

Hintergrund einer glaubwürdigen Wertschätzung ist natürlich eine glaubwürdige Werthaltung – also einer, der man Glauben schenken kann: Interesse, Freundlichkeit, Rücksichtnahme, Teamgeist kann man nicht heucheln, die muss man leben! Also liebes Management: wenn ihr wieder einmal glaubt, eure MitarbeiterInnen wertschätzend motivieren zu müssen – dann überlegen Sie bitte zuerst: „Was sind denn meine Werthaltungen“, „zu welchen Werten stehe ich denn“, „welche lebe ich denn“? Und schreiben/sagen dann das, was Ihnen – hoffentlich – einigermaßen abgenommen wird. Der Schatz eines Unternehmens sind seine MitarbeiterInnen! Wieviel sind wir euch wert? von Thomas Ertl


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Ausgabe 02-2018

Gesund sparen oder kaputt sparen? Gute Frage – was passiert eigentlich in der A1? Eine Klarstellung vorweg: Bei der A1 handelt es sich nicht um einen kaputten Betrieb, der gesund gespart werden muss, sondern um einen gesunden Betrieb, der nicht kaputt gespart werden darf! Bei der derzeitigen Führung schwindet allerdings die Hoffnung, dass sich bei den Haupteigentümern am Kaputtsparen etwas ändert! Nicht nur dass wir zu wenig Lehrlinge ausbilden, wir verabsäumen es auch, Fachpersonal zu halten und respektvoll zu behandeln (wie z. B. in der Technik)! Da wird um jeden Euro ein Drama gemacht! Andererseits wundert man sich, wieviel Aufwand betrieben wird, nur um die Zahlen (in Millionenhöhe!) zu schönen. Im BUC lagert man Standardarbeiten an Externe aus, schiebt diesen das Geld hinten rein und die vertreiben uns zum Dank noch die Kunden mit ihren fragwürdigen Methoden!

Oder das leidige Thema, dass die Bundesländer in Wien aushelfen müssen – „freiwillig“!!!

passieren, dass in der sinnlosen Sparwut z.B. zu den Schaltkästen einfach keine Sockel bestellt werden – ein Beispiel von vielen! Fehlentscheidungen über Fehlentscheidungen! Wirklich gespart werden könnte durch die Reduzierung der Fehlentscheidungen. Nur schwierig, wenn an den Schlüsselstellen immer die gleichen Summen und ihre Namen tanzen!

Pointe am Rande: Die Betroffenen bekamen ein Schreiben, dass für sie ein Hunderter (der im Übrigen nicht einmal das Frühstück abdeckt) ausverhandelt wurde, allerdings wusste man – bei einer Veranstaltung in Salzburg – gar nichts von den Problemen bei den Zuteilungen???

Trotz der vielen „Überraschungen“, wünsche ich Euch allen einen schönen Sommer! Euer Rupert Langegger

Das Nichtwissen dürfte ziemlich verbreitet sein, denn wie könnte es sonst

Zentral vs. Regional Gegensatz oder Ergänzung? Landflucht ist auch in Österreich ein Thema – seit Jahrzehnten! Das bedeutet jedoch nicht nur Abwanderung oder überalterte Regionen – erstaunlicher Weise ist dieser Trend auch bei A1 zu beobachten. Im Zuge vieler Umstrukturierungen wurden immer mehr Kompetenzen aus den Regionen abgezogen und in Wien zentralisiert. Dadurch wird es immer schwieriger qualifizierte und loyale Mitarbeiter zu finden, während in den Bundesländern bereits vorhandene Kompetenzen brach liegen und ungeahntes Potential nicht genützt wird.

REGIONALES

Positive Ansätze, diesen Trend umzukehren, hat es bereits gegeben – viele Kolleginnen und Kollegen haben z.B. die ICTAcademy als Chance gesehen, sich in den Regionen weiter entwickeln zu können. Doch am Ende wurden wieder alle 18 Plätze in Wien zentralisiert. Genau das wäre aber im Zeitalter der Digitalisierung nicht notwendig! Schließlich gibt es bei A1 schon jetzt geeignete Tools und alternative Arbeitsformen wie „mobile working“ !

Höchste Zeit, dass endlich die Regionen gestärkt werden:

Das heißt Entwicklungs möglichkeiten schaffen qualifizierte Arbeitsplätze nicht weiter zentralisieren vorhandene Kompetenzen nutzen WICHTIG: Der Wohnort darf kein Ausschlusskriterium sein! von Volkmar Scheriau


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Ausgabe 02-2018

Projekt CAR SHARING Private Nutzung von Dienstfahrzeugen Wann geht’s endlich los? Diese Frage taucht in der Kollegenschaft immer öfter auf. Schließlich steht die Urlaubszeit vor der Tür und damit steigt das Interesse für CAR SHARING natürlich enorm. Zumindest in diesem Sommer möchte man endlich losstarten – nach sooo langer Wartezeit. Nachdem mir von CFO Fr. Wallner der Bereichsleiter FRM Bernhard Wiesinger als Verantwortlicher genannt wurde, gab es mit ihm am 17. Mai eine Besprechung zu diesem Thema. Unsererseits wurden die Vorteile für das Unternehmen dargelegt, während von Hrn. Wiesinger die Probleme genannt wurden. Die größte Problematik für die Unternehmensseite war bis dato, wie eine vernünftige Verrechnung (auch für Leasingkräfte) durchgeführt werden kann. Schließlich konnten wir uns auf folgenden Lösungsvorschlag einigen: Von den MitarbeiterInnen muss ein „Ticket“ gekauft werden, welches die Nutzung für einen Tag (außerhalb der Dienstzeit!) ermöglicht.

Für mehrere Tage müsste dann eine entsprechende Anzahl von Tickets (z.B. bei Wochenenden/Feiertagen) gekauft werden. Mit dem Kauf eines „Tickets“ ist auf „Fair Use“-Basis jedenfalls finanziell alles abgegolten. Das bedeutet, es gibt keine weitere Verrechnung auf KM/Zeit-Basis, auch wenn es zu einer geringfügigen Überschreitung der Vorgaben kommen sollte. Die gute Nachricht: Dieses System ist schon in der Probephase, einer Einführung in absehbarer Zeit sollte also nichts mehr im Wege stehen. Mein Wunsch: Mit einer Umsetzung zu Beginn der Urlaubszeit könnte das Management zeigen, dass „Wertschätzung der MitarbeiterInnen“ nicht bloß eine (oftmals hingeschmissene) Floskel, sondern tatsächlich ernst gemeint ist. Einen schönen Sommer wünscht Euch

Veranstaltungs

Kalender 2018

FCG Biker Waldviertel Rundfahrt 19. August 2018

Sommerfest Wiener Prater 24. August 2018

Packolana Packer Stausee 08. September 2018

FCG Wandern Hinterbrühl 09. September 2018

Rudi Hamedinger und sein Team

Wei(h)nAchterl‘n Benefizveranstaltung 14. Dezember 2018

Herausgeber: Fraktion Christlicher Gewerkschafter – A1 Telekom Austria AG, Lassallestraße 9, A-1020 Wien Internet: fcgA1telekom.at – Druckfehler und Satzfehler vorbehalten

FCG NEWS 02 - 2018  
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