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Das Nürnberger Familienmagazin AUSGABE 3 | 2012

KRISE GEMEISTERT!

Gib mir Gelassenheit: Wie Jugendliche & Familien gut unter einem Dach leben Lass uns neu anfangen: Der beste Weg, wenn etwas schief gegangen ist

Schwester, Schafkopf & Schadenfreude: Wann Nürnberger Tränen lachen

Titelbild: Peter Roggenthin


Ansichtssache

Ausgabe 3 | 2012

Wo Schätze lustvoll gehoben werden Hofflohmärkte sind eine Schau

es in Nürnberger Stadtteilen (u.a. auch in St.Johannis, Gostenhof, St. Leonhard und Wöhrd) erst seit drei Jahren. Doch längst haben sie sich zu dem soziokulturellen Ereignis des Sommers gemausert. Schätze, Trödel und auch Ungeliebtes werden aus Wohnungen, Kellern und von Dachböden gehoben und gemeinsam mit den Nachbarn im Hof auf Tischen drapiert und mit Lust und Laune feilgeboten. Dazu wird in manchen Höfen sogar ein bisschen Musik oder köstlicher Cappuccino serviert. Und garantiert gibt es immer die Möglichkeit zum Feilschen. Gratis ist die Hinterhof-Beschau, die freilich ein wenig auch die Neugierde befriedigt – nach dem Motto: Na, wie sieht’s denn bei denen eigentlich da hinten aus? Das macht nicht nur Spaß, sondern ist ein Gemeinschaftsereignis allererster Güte, lässt die Nachbarn zusammenkommen und ein Viertel zusammenwachsen. Kein Wunder, dass sich viele schon auf die Neuauflage im nächsten Jahr freuen.

■ Wie wär’s mit einem Glas feiner Brombeermarmelade? Oder lieber doch ein Stückchen Kuchen als Wegzehrung? Auf Wunsch greift die liebenswerte grauhaarige Küchenfee aus dem Nachbarhaus sogar in ihre Schürze und holt ein handgeschriebenes Rezept für den Stachelbeerkuchen heraus, ganz exklusiv zum Mitnehmen. Ach, wollte man hier nicht noch für die Tochter die kleine Puppe in der lustigen Dose erstehen? Tja, schon wieder ist eine halbe Stunde vergangenen, in einem Hinterhof mit sympathischen Bewohnern in der Kobergerstraße. Wer bei den Hofflohmärkten in der Nordstadt unterwegs ist, merkt schnell: Auch nur die Hälfte der teilnehmenden Hausgemeinschaften zu besuchen, erfordert eiserne Disziplin. Plauschen, staunen, Bekannte treffen, das alles ist während der sechsstündigen Marktzeit fast noch wichtiger als das Kaufen. Da kann man sich vor lauter netten Leute schnell mal verquatschen. Richtige Hofflohmärkte nach Münchener Vorbild gibt



Text: Martina Hildebrand, Fotos: Hans-Joachim Winckler

Sie suchen eine Tätigkeit, die Spaß macht? Dann bewerben Sie sich bei uns als Tagesmutter/-vater! sgabe ersch Au

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Anzeigenschluss für die nächste Ausgabe ist der 16. November 2012

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Wir freuen uns auf Ihre Bewerbungen!

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Wir bilden Fachkräfte für Kindertagespflege aus und suchen Bewerber/innen aus dem Stadtgebiet Nürnberg.

Im nächsten Heft lesen Sie: Wir sind kreativ! – Singen, malen, basteln, denken macht allen Spaß.

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Kontakt über: peter@roggenthin.de


Inhalt & Editorial

Seite 4

Seite 10

Seite 24

3

Seite 34

KOMIK IM UNTERGRUND

DIE KRISE GEMEISTERT

GEMEINSAM AM HERD

HERZ FÜR GESTRANDETE

Worüber Sozialpädagoge Sebastian Fischer Tränen lacht

Wie Flüchtling Messeret Kasu in Franken ein Neubeginn gelungen ist

Carla Kochanowski und Tochter Lea teilen die Leidenschaft fürs Kochen

Olaf Schmidt ist ein Realist mit sozialer Ader bei der Noris Arbeit

INHALT ANSICHTSSACHE

WIRTSCHAFTSLEBEN

Hofflohmärkte: Wo Schätze lustvoll gehoben werden ______________ 2

Interview über Krisenbewältigung bei der Sparkasse – Freifahrten für Velotaxi - Nachwuchs bei Schüttler Gerüstbau - Was die N-ERGIE bei Stromausfall tut – Tipps für Kunden ________________________________ 28/29

VON 0 AUF 100 Umfrage: Darüber lache ich Tränen _______________4/5

KRISE GEMEISTERT Alle zehn Jahre im Wellental – Interview mit Theologin Birgit Dier: Ohne Tief keine Höhepunkte, Fall AEG: Auf einmal brach eine Welt zusammen – Neubeginn gelungen: „Vergiss nie zu träumen!“ – Trennung: „Anders bedeutet nicht gleich schlechter“ – Krankheit: Achterbahnfahrt mit Happy End – Glosse: Krisen-geschüttelt, nicht gerührt _______________________6 bis 13

REIZTHEMA

DRINNEN & DRAUSSEN Wie das Töpfern viel Spaß macht Kartoffelfeuer am Grill _________________________30

TIPPS & INFOS Das finden wir famos: Mädchenkalener als toller Begleiter – Erlebniswelt bei der Consumenta – Vorschau auf Kindermusikfestival – Viele Termine – Schulstart im Playmobil FunPark – Bündnisticker _______________________________ 31 bis 33

Jugend und Facebook: Im sozialen Netz lauern Licht und Schatten ______________ 14/15

DAS PORTRAIT

BÜNDNIS FÜR FAMILIE EXTRA

FINALE

Witzige Clips für mehr Solidarität – Voll abgedreht! ___________________________ 16/21

Adoption: Margit Mohr – Famos(e) Freunde: Freiwilligen-Projekt „FamoS“ in Kassel, Impressum _____________________________35

FAMOS EXTRA

Olaf Schmidt: Ein Realist mit sozialer Ader _______ 34

Partnerübersicht: Angebote von A bis Z _______________________17 bis 20

RÄTSEL Auf der Flucht vor der Flutwelle ____ 21

FAMOS-FESTVORSCHAU

Ma(h)lzeit mit Musik ____________23

ESSEN IST FERTIG Eine ansteckende Leidenschaft – Schnitzel mit Kartoffelsalat ________24/25

GUT ZU WISSEN Ein Eis oder etwas Schokolade – Auf feste Zeiten achten – Wie man das Immunsystem stärkt – Rechte für Verbraucher – Pausenbrot – Schule wird grün! _______________________________ 26/27

Am Ende war alles gut und die Krise gemeistert, auch wenn sie beim Videodreh nur inszeniert war. Die Akteure fungierten als Titelbildmodels für famos. Wir sagen Dankeschön bei (v. li.) Johannes Wink, Robin Himsel, Johannes Blendinger und Nicole Hummel, ihren Kindern Salome und Yunis sowie Seniorin Hedi Scheffbuch (siehe Seite 16). Foto: Peter Roggenthin

Liebe Leserinnen, liebe Leser, Krisen lauern tagtäglich in jeder Familie. Kleine am Frühstückstisch, große am Arbeitsplatz, himmelschreiende aus aller Welt stehen in der Tageszeitung, wo wahlweise Banken, Pleiten, Politiker, Euro, Burnout, Entlassungen oder Bürgerkriege die Schlagzeilen bestimmen. Aber auch jede ganz normale Hausgemeinschaft steckt voller Krisenherde. Denn die Interessen von jungen Familien mit kleinen Kindern, ruhebedürftigen Senioren und partyhungrigen Teenagern gehen oft ziemlich weit auseinander. Das Thema greift einer der neuen Videoclips auf, die das Bündnis für Famillie drehen ließ und im Herbst im Zuge der Kampagne „Miteinander. Füreinander“ in die Kinos bringen wird (siehe Seite 16). Die frohe Botschaft lautet nicht zuletzt, dass sich mit Humor so manche Krise meistern lässt. Sofern alle an einem Strang ziehen, versteht sich. Wie man Krisen meistern und gestärkt daraus hervorgehen kann, erfahren Sie in dieser famos-Ausgabe. Wir wünschen viel Spaß beim Lesen und merken Sie sich unbedingt den 21.Oktober vor: An diesem Sonntag feiern wir in der Villa Leon (siehe Seite 22) das 5.famos-Familienfest. Und das krisensicher und im Namen von „Ma(h)lzeit!“. Kommen Sie vorbei – wir freuen uns auf Sie! Die famos-Redaktion


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Von 0 auf 100

Darüber lache ich Tränen!

Ausgabe 3 | 2012

Kinder, Simpsons, Schadenfreude Daniela Müller, 41. Mediengestalterin aus Gostenhof, beim Stadtteilarbeitskreis und bei den Grünen aktiv, verheiratet, fotografiert und reist gern – am liebsten nach Berlin oder an die Nordsee in Holland: Über Kinder lache ich Tränen, weil sie unberührt an etwas herangehen. Sie spiegeln Verhaltensweisen von den Erwachsenen – etwa wenn meine kleine Nichte Sätze sagt wie „Tja, das Leben ist kein Wunschkonzert“. Laut lachen kann ich auch bei den Simpsons, wenn die Doppelmoral aufgezeigt wird. Heftig kitzeln Situationen am Zwerchfell, die einen unvorbereitet treffen und die mit Schadenfreude zu tun haben, wie als das heilige i-Phone meines Mannes mir aus der Hand glitt, durch die Luft flog und dann das Glas zersprang. Er konnte erst wieder lachen, als es repariert war.

■ Lachen ist die beste Medizin, heißt es im Volksmund. Und manchmal packt es einen so heftig, dass man gar nicht mehr aufhören kann. Wir fragten zehn Nürnberger(innen) zwischen 0 und 100 Jahren, worüber sie Tränen lachen. Umfrage: Jo Seuß, Fotos: Klaus Gruber 

Gern mal über mich Gertrud Haeßlein, 81. Die gelernte Schneiderin hat ihr Leben lang gern genäht und gebastelt, sie war verheiratet, hat keine Kinder, aber einen netten Freundeskreis, lebt seit eineinhalb Jahren in St.Johannis im Käte-Reichert-Heim: Ich finde es sehr lustig, wenn sich ein gescheiter Mensch dumm stellt. Bei manchen Politikern fällt mir das auf. Umgekehrt tun manche auch schlau und sind es gar nicht. Wenn sie dann humorvoll entlarvt werden, kann ich mich köstlich amüsieren. Gern lache ich auch mal über mich – zum Beispiel wenn jemand über mich sagt: „So, jetzt kommt eure Schauspielerin!“

Schwester, Katze und Kitzeln Birgitta Meier, 54. Diplomingenieurin und EDV-Beraterin, verheiratet, großer Theaterfan, wohnt in St.Johannis und ist seit langem in der Friedensbewegung und beim Nürnberger Friedensmuseum in der Kaulbachstraße 2 aktiv: Ich habe festgestellt, dass ich nicht vorhersagen kann, wann ich über etwas Tränen lache. Gemeinsam haben die Situationen: Sie sind urkomisch, spontan und haben oft etwas mit Kindern oder Tieren zu tun. Wie damals, als meine kleine Schwester ihre Abneigung gegen Spinat mit der Faust ausdrückte, worauf das Zimmer neu gestrichen werden musste. Oder wenn ich meine Katze ertappe, wenn sie etwas macht, das sie nicht darf – zum Beispiel auf den Tisch steigt, und sie mich dann so schuldbewusst anschaut. Dann muss ich einfach loslachen, wie wenn man mich kitzeln würde.

Der trockene Humor

Laute „Kaffee!“-Rufe

Konrad Biller, 75. Der Architekt schreibt seit über zehn Jahren Satirisches und Gedichte, lebt in Erlenstegen, geht auch zu seinem Büro in der Altstadt immer zu Fuß, verheiratet mit der Ex-Grünen-Landtagsabgeordneten Sophie Rieger: In jüngsten und jüngeren Jahren hab ich über was sicherlich Tränen gelacht. Zuerst über die Grimassen des Clowns, über Buster Keaton später. Im Alter bringt einen so was nicht einmal mehr zum Lachen. Vor allem dann nicht, wenn in einem der fränkisch-trockene Humor steckt. Der hat nichts mit den Brechstangenwitzigkeiten von „Waltraud & Mariechen“ zu tun, darüber kommen mir die Tränen – aber die fürs Greinen. Ich bin satirisch veranlagt, schreibe und dichte oftmals mit dem Spott im Kopf. Was gäb’s zum Tränenlachen beim „Aufskornnehmen“ all dieser Ungeheuerlichkeiten auf der Welt?

Erich Demel, 78. Der gelernte Fassmacher (Schäffler oder Büttner genannt) war 45 Jahre bei der PatrizierBrauerei tätig, stammt aus Siebenbürgen, ist verheiratet, hat zwei Kinder und zwei Enkel, lebt in St.Johannis, seit einem Jahr im Awo-Altenheim an der Wiesentalstraße: Ich kann sehr darüber lachen, wenn die Schwester mit ihrer witzigen Stimme lauthals „Kaffee! Kaffee!“ ruft. Andere Bewohner regen sich darüber auf, ich nehme das mit Humor. Einen schönen Spaß mache ich mir daraus, dass ich Frauen gern einen Kuss gebe – meine Enkelin hat mich darauf gebracht, doch ansonsten bin ich ein braver Ehemann.


Von 0 auf 100

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Gute Witze und Slapstick

Tierische Streiche

Johannes Wink, 18. Marlene Leisenheimer, 14.

Der angehende Qualitäts- und Sicherheitsmanager im Bereich Gebäudereinigung lebt mit seinen Eltern und einem Bruder in Sündersbühl, seine Familie stammt aus Kasachstan, er ist Stammgast im Jugendhaus „Bertha“ und Hobby-Schauspieler – er war auch bei einem Video für das Bündnis für Familie dabei (siehe Seite 16): Ich lache über viel. Auch über Witze, sie müssen aber gut sein. Aus Schadenfreude lache ich über den Slapstick bei der „Pannenshow“ oder über witzige Typen in Fernsehsendungen wie den „Bruce“. Der Spaß hört für mich auf, wenn jemand aus Wut oder einer Laune heraus verarscht oder geschlagen wird.

Die Bertolt-Brecht-Schülerin besucht die neunte Klasse des Gymnasiums, wohnt mit ihren Eltern und ihrer Schwester in Langwasser, spielt Tennis und Klavier, geht gern Shoppen und mit Freunden auf Tour: Ich finde es ziemlich witzig, wenn ein Nachbarjunge Streiche spielt, zum Beispiel hat er meiner Schwester mal Kröten in einem Karton geschenkt. Sie hat geschrien und wir haben tierisch gelacht – die Kröten haben wir hinterher aber in einem Bach ausgesetzt. Wenn ich gut drauf bin, lache ich fast über alles. Zum Schreien komisch finde ich kleine Kinder, die im Winter so dick angezogen sind, dass sie nicht mehr aufstehen können, wenn sie hinfallen.

Tanz am Frühstückstisch Situationskomik im Untergrund

Sebastian Fischer, 30. Der Sozialpädagoge stammt aus dem Bayerischen Wald, arbeitet seit vier Jahren im Fürther Jugendhaus Hardhöhe und ist im Vorstand des Vereins Skateboardfreunde Nürnberg aktiv, der Single wohnt in St. Johannis: Ich muss lachen, wenn ich mit Freunden unterwegs bin und sich skurrile Situationen ergeben, inklusive Situationskomik und Wortwitz in der U-Bahn. Mit den Kindern im Jugendhaus lache ich auch, wenn sie schöne Witze erzählen. Nicht mag ich Schadenfreude, wenn sich jemand im Jugendhaus verletzt hat und noch verarztet werden muss oder weint. Traurig finde ich, dass wir noch immer keine Winterlösung für die Skaterszene haben.

Veronika Zeintl, 27. Das Studium der Medientechnik zog die Niederbayerin 2004 nach Nürnberg, sie arbeitet in der IT-Branche, hat eine dreijährige Tochter und wohnt mit ihrer Familie in Gostenhof: Ich lache mit meiner Tochter Johanna Tränen – ihre Heiterkeit ist einfach ansteckend. Speziell beim Frühstück, wenn sie ihre Haferflocken isst. Dann kneift sie die Augen zu, ballt die Hände, bewegt sie und ihren Kopf im Takt und sagt: Mama, ich tanze!“ Aus der Situation heraus kann ich mit meinen Schwestern lachen. Zum Aufheitern ist ein Gstanzl von der Kabarettistin Monika Gruber immer gut, dagegen finde ich Sitcoms im Fernsehen nicht lustig.

Karteln mit Lach-Kasse Rudi Lacher, 67. Der gelernte Blindenlehrer baute am Dachsberg in Rückersdorf ab 1984 die Blindeninstitutsstiftung auf, eine Einrichtung für mehrfach behinderte Kinder im Alter von drei bis 21 Jahren, die er lange geleitet hat und wofür er weiter das anspruchsvolle Kulturprogramm macht; wohnt in einem renovierten Bauernhaus von 1483 in Burgthann, ist verheiratet, hat zwei Töchter, einen Enkel und seit 1974 eine regelmäßige Schafkopfrunde: Ich lache oft und schon mal so viel, dass ich Muskelkater in der Bauchgegend habe. Es kann ein Witz sein, den ein guter Freund erzählt. Es kann bei unserer Schafkopfrunde passieren, wenn einer „mit der Blauen“ spielt und erst spät merkt, dass der diese As selber hat. Bei der Kartelrunde zahlen wir einen Teil des Gewinns in die Lach-Kasse, die wir regelmäßig mit unseren Frauen verjubeln. Als Lehrer hat mir mein Name gut getan, weil er positiv wirkt. In der Volksschule saß ich mal neben einem, der Greiner hieß – da war mir Lacher schon lieber. Und mit der Begründung „Der Lacher lacht“ bekam ich einmal einen Verweis – darüber hat sogar mein Vater gelacht.


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Krise gemeistert!

Alle zehn Jahre im Wellental Unser Leben steckt voller Krisen, doch die meisten sind dafür da, bewältigt zu werden.

■ Fußballtrainer können ein Lied davon singen: Wenn ihre Mannschaft drei Spiele hintereinander verliert, wird schon von Krise gesprochen und am Stuhl des vermeintlich Verantwortlichen gesägt. Krise hat etwas mit Kritik zu tun (beides wurzelt im altgriechischen Verb krínein) – und mit Meinungen und einer zugespitzten Situation, die eine Entscheidung bedarf. Eine Krise kann zu einer Katastrophe führen, auch zum Tod. Doch das ist zum Glück selten. In der Regel stehen wir Menschen an einem Wendepunkt – das kann eine Trennung von Partner, Beruf, Wohnort oder Lebensweise bedeuten, manchmal genügen aber kleine, gezielte Korrekturen in aller Ruhe, um Veränderungen zum Positiven zu bringen. Und auch beim Fußball heißt es nach drei Siegen in Folge: Krise gemeistert! Vorläufig zumindest. Denn nach der Krise ist vor der Krise. Alle zehn Jahre, sagen Wissenschaftler, landen wir im Durchschnitt in einem tiefen Wellental. Hormonell gesteuerte Lebensabschnitte wie Pubertät oder Menopause, gesundheitliche Probleme, das Liebesleben, berufliche Turbu-

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lenzen, unvorhersehbare Unfälle oder andere Schicksalschläge: Wir sind nicht davor gefeit, immer wieder in mehr oder weniger existenzielle Situationen zu geraten. Einblicke und Tipps, wie man Krisen bewältigt und sogar gestärkt daraus hervorgehen kann, erhalten Sie in den folgenden Beiträgen. Wichtig ist auf alle Fälle, dass man eine Krise erkennt, sie akzeptiert und ehrlich analysiert, sich durchaus Hilfe sucht, Strategien entwickelt und dann aktiv wird. Und das möglichst konsequent. Der Literat Max Frisch sagte einmal: „Krise ist ein produktiver Zustand. Man muss ihr nur den Beigeschmack der Katastrophe nehmen.“ Die Krise als Chance zu begreifen und den Mut zu haben, diese Herausforderung anzunehmen, das hat etwas mit Größe und dem wahren Leben zu tun. Gerade intakte Familien erweisen sich dabei als wertvolles Kraftwerk für alle Beteiligten. Altbundeskanzler Helmut Schmidt hat es treffend formuliert: „In der Krise beweist sich der Charakter.“ 

Text: Jo Seuß, Illustration: Teresa Wiechova


Krise gemeistert!

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Ohne Tief keine Höhepunkte Gespräch mit Theologin Birgit Dier über die Chancen, die Krisen bieten können ■ Beruflich hat sie tagtäglich mit Krisen zu

tun: Theologin Birgit Dier leitet die Telefonseelsorge und die Krisenberatung der Stadtmisssion in der Pirckheimerstraße. Und sie weiß: Ohne Krisen wäre das Leben zwar leichter, aber auch langweiliger. Frau Dier, für die einen ist es nur ein kleines Problem, für die anderen eine ausgewachsene Krise. Gehen Menschen unterschiedlich mit den Herausforderungen des Lebens um? Birgit Dier: Das ist mit Sicherheit so. Grob gesagt, kann man zwei Typen unterscheiden: Die einen stellen sich leicht auf neue Herausforderungen ein, die anderen halten stärker am Gewohnten fest, Veränderungen lösen bei ihnen größere Ängste aus. Das klingt so, als wären Krisen gar nicht so schlimm, wenn man nur die richtige Einstellung hat? Dier: Eine optimistische Grundhaltung hilft sicherlich bei ihrer Bewältigung. Aber eine Krise ist ohnehin nicht immer etwas Negatives, sondern beschreibt erst einmal eine Phase im Leben, in der sich etwas verändert. Das verrät im Übrigen schon das Wort. Es kommt aus dem Griechischen und bedeutet Trennung

und Unterscheidung. Das chinesische Schriftzeichen für Krise steht sowohl für Gefahr als auch für Chance. Man muss allerdings unterscheiden zwischen akuten Krisen, wie sie etwa Trennungen oder die Diagnose einer schweren Krankheit auslösen, und natürlichen Krisen, die eigentlich in jedem Leben auftreten. Dazu gehören zum Beispiel die Pubertät, die Wechseljahre und der Eintritt in den Ruhestand.

unterscheiden mehrere Phasen der Krise. Auf den ersten Schock folgt oft eine Abwehrreaktion, man will das Problem nicht wahrhaben. Dann schließen sich Problembearbeitung und Neuorientierung im Leben an. Was kann ich denn tun, um aus einer negativen Lebensphase wieder heraus zu kommen?

Dier: Einfacher, aber auch langweiliger. Zu einem intensiven Leben gehören neben Zuversicht und Glück auch Trauer und Angst. Ohne Tiefpunkte würde man die Höhepunkte gar nicht so richtig wahrnehmen. Aber leichter wäre ein Leben ohne Krisen natürlich schon. Allerdings ist nicht jedes Problem gleich eine handfeste Krise.

Dier: Leider sieht man oft erst im Nachhinein, wie viel Gutes in einer Krise stecken kann. Das Schlagwort von der Krise als Chance hat durchaus seine Berechtigung. So genießen Menschen, die eine schwere Krankheit überwunden haben, ihre wieder gewonnene Gesundheit viel bewusster. Und wer schon mehrere Krisen erfolgreich bewältigt hat, besinnt sich leichter auf seine persönlichen Stärken. In einer Krise können Menschen neue Ressourcen entdecken, sie können aber auch daran zerbrechen. Deshalb ist es so wichtig, sich bei Bedarf Hilfe zu holen.

Wie kann man beides voneinander abgrenzen?

Sollte man sich grundsätzlich an Fachleute wenden?

Dier: Die Übergänge sind sicher fließend. Aber wenn ein Thema das ganze Leben beherrscht, handelt es sich nicht mehr um ein simples Problem. Experten

Dier: Nicht unbedingt. Es geht darum, Menschen zu finden, die einem beistehen. Das können auch Freunde oder die eigene Familie sein. Wichtig ist es, 

Man kann also Krisen nicht völlig vermeiden? Das Leben wäre doch einfacher, wenn alles glatt liefe!


Krise gemeistert!

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die Hilfe anzunehmen. Manchen Menschen fällt das nicht leicht, denn dazu müssen sie sich ihr Problem erst mal eingestehen. Umgekehrt sollten auch die Helfer ehrlich sein. Wenn ihre Kraft nicht reicht, um jemandem etwa nach einem Todesfall beizustehen, sollten sie das deutlich sagen. Dann sind vielleicht doch die Fachleute gefragt. Sich Hilfe zu holen, ist kein Makel, sondern eine Chance.

Kontakt Die Telefonseelsorge hilft kostenlos und anonym rund um die Uhr – auch vom Handy aus. Telefon 08 00/111 01 11 oder 0 800/111 02 22

Was raten Sie denn, wenn jemand keinen Ausweg mehr sieht? Dier: Es ist wichtig, den Blick auf vorhandene Kraftquellen zu lenken. Welche Menschen sind für mich da, was trägt mich im Leben noch? Es gibt äußere und innere Ressourcen, zu letzteren zählen auch der Humor und der Glaube. Als Pfarrerin durfte ich viele Menschen an den Schnittstellen des Lebens begleiten. Das war eine schöne Aufgabe. Ich habe festgestellt, dass Rituale oft helfen. Heute sind meistens familiäre oder berufliche Sorgen der Auslöser für Krisen. War das auch früher schon so? Dier: Nein, die Krisen sind sehr viel individueller geworden. Im 20. Jahrhundert gab es etliche Krisen, die die gesamte Gesellschaft betrafen – die beiden Weltkriege zum Beispiel oder der Hunger nach Kriegsende. Das hat in vielen Fällen die Solidarität gefördert,

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die Menschen wussten außerdem, dass sie nicht allein sind mit dieser Situation. Gegenwärtig betreffen die Krisen eher einzelne Gruppen, etwa im Fall von Arbeitslosigkeit oder Kinderarmut. Außerdem kann man im Hinblick auf die eigene Lebensgestaltung viel mehr Entscheidungen treffen, was auch positiv sein kann. Früher waren Trennungen zumindest für Frauen keine Option, heute haben auch sie die Chance, noch einmal einen neuen Lebensweg zu beschreiten.

Dier: Auf jeden Fall. Eine davon habe ich gerade hinter mir. Ich bin erst vor knapp zwei Jahren nach Nürnberg gezogen und habe, um mit meinem Mann zusammen zu sein, in meiner Heimat Hagen alles aufgegeben: Freunde, Familie und einen erfüllenden Beruf. Zum Glück habe ich hier gut Fuß fassen können und sogar eine sehr schöne Stelle gefunden. Dabei hatte ich vorher so viele Ängste! Auch diese Krise hat mich also gestärkt.

Mussten Sie selbst schon größere Krisen bewältigen?

 

Interview: Silke Roennefahrt, Foto: Peter Roggenthin, Michaela Völkl/Jutta Rotter

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Stadt(ver)führungen „Brücken“

21. bis 23. September 2012

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Krise gemeistert!

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Auf einmal brach eine Welt zusammen Das Aus für AEG betraf gesamte Familien, wie das Beispiel von Peter und Sascha Siegmanski zeigt

■ Vater, Mutter, Bruder, Onkel – fast die gesamte Familie von Peter Siegmanski hat für den Hausgerätehersteller AEG gearbeitet. Auch für ihn sollte es ein Job fürs Leben sein, als er vor 39 Jahren seine Ausbildung auf dem Werksgelände an der Fürther Straße begann. Doch es kam anders. Siegmanski und sein Neffe Sascha erzählen von der Krise – und wie sie diese gemeistert haben.

■ Ein paar Zeilen hatte der damals 15-Jährige formuliert, einen kurzen Lebenslauf geschrieben und das ganze dem Vater in die Hand gedrückt. Der Rest war Formsache. „Wenn ein Elternteil in der Firma war, konnte man sicher sein, dass das klappt“, sagt Peter Siegmanski. Er durfte zur Prüfung antreten und hatte anschließend einen Ausbildungsvertrag zum Elektriker in der Tasche. 1973 war das, und der Bub dachte damals schon bald, in seinem beruflichen Leben wären die Weichen direkt bis zur Rente gestellt worden. „Ich hatte ja meinen Traumberuf gefunden.“ Mit 24 Kollegen arbeitete er als Hauselektriker in der Instandhaltung, baute und installierte Schaltschränke und hielt mit seiner Arbeit sozusagen die Produktion am Laufen. Trotz anstrengendem Drei-Schichten-Betrieb war Siegmanski mit seinem Job mehr als zufrieden. „Man ist überall im Betrieb rumgekommen und hat jeden gekannt. Das hat einfach gepasst.“ Bei AEG an der Fürther Straße waren Ende der 70er Jahre noch über 5000 Mitarbeiter beschäftigt. Waschmaschinen, Bügeleisen, Boiler und Geschirrspüler rollten vom Band. Siegmanski: „Man hat gedacht, dass das ewig so weiter geht.“ Dabei sorgten Krisenmeldungen und der Verkauf einzelner Unternehmenssparten für Schlagzeilen. 1994 übernahm der schwedische Elektrolux-Konzern die AEG Hausgeräte GmbH. Trotz Stellenstreichungen und

Werksschließungen anderswo in der Republik wähnten sich die Beschäftigten in Nürnberg sicher. Noch 2003 sorgten sie für einen Produktionsrekord: 1,8 Millionen Waschmaschinen, Geschirrspüler und Trockner wurden gefertigt. Da war es leicht, eventuelle Zukunftsängste zu verdrängen. Sicher habe man immer mal wieder was gehört, sagt Siegmanski. „Aber wir haben ja schwarze Zahlen geschrieben.“ Als die Konzernleitung Ende 2005 in einer Betriebsversammlung das Aus für den Standort verkündete, brach auch für ihn eine Welt zusammen. „Es war, als hätte man mir den Boden unter den Füßen weggezogen.“ Richtig dreckig sei es ihm gegangen, „ich war sogar krank“. Zwei Kinder, ein Haus, eine Frau, die ihren Beruf aufgegeben hatte, um sich um die Familie zu kümmern – den Elektriker quälten zum ersten Mal im Leben Existenzängste. „Da bricht jede Sicherheit weg.“ Mit ihm verloren 1700 Kollegen ihren Job, „der ganze Arbeitsmarkt war überschwemmt“. Schneller als gedacht fand der heute 54-Jährige trotzdem eine neue Stelle, daheim in Wilhermsdorf als Monteur. Das Gefühl, in eine Krise geraten zu sein, blieb jedoch, denn der Wechsel war mit kräftigen finanziellen Einbußen verknüpft. Zudem fehlte das Gefühl, Teil von etwas Großem zu sen. „Man hat ja geworben für die AEG-Geräte.“ Auch Neffe Sascha, 20 Jahre jünger und noch nicht so verwurzelt im Betrieb, war traurig über den Abschied von der AEG-Großfamilie. „Man hat sich damit identifiziert.“ Was half, war der 46-tägige Streik um den Erhalt des Standortes. Zum einen, weil am Ende wenigstens größere Abfindungen für die Mitarbeiter heraussprangen; zum anderen, weil die Solidarität der Kollegen untereinander und die Anteilnahme der Bevölkerung neuen Halt gaben im Leben. „Das hat uns total zusammengeschweißt“, sagt Peter Siegmanski. Neffe Sascha sieht das auch so.

Er war immerhin zwölf Jahre bei AEG, hatte gemeinsam mit Vater und Onkel in der Instandhaltung gearbeitet. Ihn traf das Aus an einem anderen Punkt im Leben. Parallel zur Arbeit im Betrieb hatte er den Wechsel in die Selbstständigkeit im Sondermaschinenbau vorbereitet, zu dem es dann wesentlich schneller als gedacht kam. Von heute auf morgen habe er sich umstellen müssen, sagt der 34-Jährige. „Die ersten eineinhalb Jahre waren ziemlich hart.“ Vergeblich versuchte er, noch einmal eine Festanstellung zu finden. „Für die einen war ich überqualifiziert, weil ich meinen Meister gemacht hatte, die anderen warfen mir mangelnde Erfahrung vor – mir blieb nur die Selbstständigkeit.“ Mittlerweile haben sich beide mit der Situation arrangiert. Beim Neffen laufen die Geschäfte gut, der Onkel ist nach fünf Jahren als Monteur an seine alte Wirkungsstätte zurückgekehrt – hier arbeitet er als Haustechniker für die Gebäudeverwaltung „Auf AEG“. Es sei ein merkwürdiges Gefühl gewesen, zum ersten Mal wieder in der ehemaligen, komplett leeren Werkstatt zu stehen, sagt Peter Siegmanski, „ich hatte einen dicken Kloß im Hals“. Eigentlich hatte er sich geschworen, das Gelände nie wieder zu betreten, „weil sie mir was weggenommen haben“. Es kam anders. Und mittlerweile freut er sich über das neue Leben auf dem Areal in Muggenhof. Dass Künstler die Werkshallen und Büroräume erobern würden, dass ins Pförtnerhäuschen, wo er jahrzehntelang seine Stempelkarte gezückt hat, ein Café eingezogen ist, hätte sich der Elektriker nie träumen lassen: „Mittlerweile fühle ich mich wieder pudelwohl.“ Noch mal etwas Neues zu wagen, wieder dazu zu lernen, Solidarität zu erfahren – das gab ihm auch in der größten Krise Kraft. „Und man ist schnell auf andere Gedanken gekommen.“ Ein bisschen Wehmut ist aber geblieben: „So schön wie damals habe ich es nie wieder gehabt.“ 

Text: Silke Roennefahrt, Foto: Peter Roggenthin


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Krise gemeistert!

Ausgabe 3 | 2012

»Vergiss nie zu träumen!« Trotz aller Schwierigkeiten: Messeret Kasu ist ein Neubeginn in der Fremde gelungen ■ Das Heimatland zu verlassen, um in der Ferne einen Neubeginn zu wagen, ist niemals leicht. Besonders wenn der Weggang nicht freiwillig geschieht. Messeret Kasu hat nach der Flucht aus Äthiopien in Franken nicht nur eine neue Heimat gefunden, sie ist hier wieder richtig glücklich geworden. „Ich bin geflüchtet, weil ich mir Freiheit und Sicherheit gewünscht habe. Beides habe ich inzwischen in Deutschland gefunden“, sagt Messeret Kasu. Sie steht in ihrem Garten, erntet selbstgepflanzte Tomaten und erzählt von 1998. Es war das Jahr, in dem sich ihr Leben komplett änderte. Zwischen Äthiopien und Eritrea brach ein Krieg aus, der zwei Jahre dauerte und über 70.000 Todesopfer forderte. „Niemand hat erwartet, dass so etwas passiert“, erinnert sich Messeret. Da ihr Vater aus Eritrea stammte, wurde sie von den äthiopischen Behörden nach Ausbruch des blutigen Konflikts ebenfalls als Eritreerin angesehen. Repressalien und Schikanen standen von nun an der Tagesordnung. Die allein erziehende Mutter von Zwillingen verlor ihren Job als Sekretärin bei einer Nichtregierungsorganisation. Außerdem verweigerte man ihr die Erneuerung ihres abgelaufenen Passes. So wurde Messeret staatenlos. „Mein Leben war unerträglich eingeschränkt, deswegen habe ich letztendlich den Entschluss gefasst, das Land zu verlassen.“ Messeret suchte Kontakt zu einem Schleuser, dem sie 6500 Dollar zahlte, um nach Europa zu gelangen. Weil sie fließend Englisch spricht, war eigentlich Großbritannien ihr Wunschziel. Ihre Kinder zurücklassen zu müssen, sei „das Schlimmste gewesen“. Dennoch ist sie überzeugt, damals die richtige Entscheidung getroffen zu haben: „Die Mädchen sind gut versorgt, gehen zur Schule und führen ein ganz normales Leben.“ Im August 2001 landete Messeret Kasu in Frankfurt/ Main. Von dort gelangte sie nach Schwalbach, wo sie einen Asylantrag stellte. „Dort hat man mir gesagt, ich müsse erst nach Zirndorf in Bayern“, sagt die 38-Jährige, die damals als einzige Frau in einer Gruppe Flüchtlingen aus Irak, Iran und Afrika nach Franken aufbrach. Die Ankunft in Zirndorf sei ein Schock gewe-

sen: „Es war dunkel, kalt und verregnet und wir sind erst mal zwei Stunden umhergeirrt, weil wir den Weg zur Unterkunft nicht kannten.“ Lange Zeit habe ihr die Kraft gefehlt, von ihren Erlebnissen im Übergangslager zu berichten und noch heute stockt ihre Stimme beim Beschreiben der damaligen Lebenssituation. Die bekennende Christin ist sich sicher, dass der Glaube ihr Kraft gegeben hat. Messeret belegte erst mal einen Sprachkurs und suchte überall nach Arbeit: „Ich hab alles gemacht – vor allem die Jobs, die die Deutschen nicht wollen.“ Ständig war sie dabei mit den gleichen Problemen konfrontiert: „Entweder war ich zu alt, sprach zu schlecht Deutsch oder die Zeugnisse fehlten.“ Der Besuch eines Babysitter-Kurses in Nürnberg verschaffte ihr schließlich erste Aufträge als Tagesmutter bei deutschen Familien. „Alle waren sehr nett und ich wurde freundlich aufgenommen.“ Lustig fand sie, wie die Kleinkinder auf sie reagierten. „Die haben mich erst skeptisch angesehen und über meine Haut gestrichen – ich war wahrscheinlich die erste schwarze Frau, die sie bis dahin gesehen hatten.“ Obwohl sie viel Freude am Babysitten hat, genügte ihr die Arbeit mit den Kindern nicht. Sie engagierte sich ehrenamtlich, arbeitete bei der Essensausgabe der „Tafel“, bei der Caritas und der Kirchengemeinde St. Anton in Gostenhof. „Ich brauche viele Aufgaben, damit ich mich wohlfühle“, schildert sie ihre Motivation. 2003 trat sie dann dem Ausländerbeirat in Fürth bei, wo sie bis heute die Interessen der Afrikaner in der Stadt vertritt. Auch mit Jugendlichen im Aufnahmelager Zirndorf pflegt sie guten Kontakt: „Ich will diesen oftmals noch Minderjährigen ein positives Beispiel geben und ihnen zeigen, dass sie die Hoffnung nicht verlieren und träumen sollen.“ Berufliche Sicherheit hat Messeret 2011 gefunden, als sie eine Festanstellung als Reinigungskraft bei der Stadt Fürth erhielt – acht Jahre nach ihrer ersten Bewerbung. Das schönste Geschenk für die gebürtige Afrikanerin war der Erhalt der deutschen Staatsbürgerschaft an ihrem Geburtstag vor zwei Jahren. „Ich hab damals eine große Party für meine Freunde veranstaltet und angekündigt, dass es eine Überraschung gibt. Da haben alle erst mal gedacht, ich wolle heiraten oder so“, lacht sie. Bisher habe sich mit der Einbürgerung nicht viel geändert in ihrem Leben, findet Messeret, „Aber wer weiß, vielleicht fange ich ja nochmal an zu studieren. Es gibt so vieles, was mich interessiert." 

Text: Gilda Goharian, Fotos: Peter Roggenthin


Krise gemeistert!

2012 | Ausgabe 3

■ Ein Mann läuft auf der Straße und ruft lautstark schimpfend: „Deine Mutter wird schon noch sehen, was sie davon hat!“ Zwei Schritte hinter ihm trottet mit gesenktem Kopf ein kleines Mädchen. Szenen wie diese fallen Petra Mühlinger (alle Namen sind geändert) immer wieder auf und sie schüttelt erschrocken den Kopf, wenn sie davon erzählt: „Der Mann weiß gar nicht, was er dem Kind antut“. Wenn Eltern sich heftig streiten, sich trennen oder gar scheiden lassen, geraten die Kinder schnell zwischen die Fronten. Im schlimmsten Fall werden sie zum Druckmittel im Krieg gegen den oder die Ex. Wut, verletzter Stolz, Eifersucht, Rachegelüste – die Erwachsenen verlieren sich in ihrer eigenen Gefühlswelt und vergessen zu fragen: „Wie geht es meinem Kind/ unseren Kindern eigentlich dabei?“

Diesen Fehler wollte Petra Mühlinger nicht machen. Elf Wochen war ihre Tochter Nina alt, als die Ehe in die Brüche ging. „Das war überhaupt nicht absehbar gewesen, wir hatten eine langjährige glückliche Beziehung und freuten uns sehr auf das Kind“. Doch mit dem Tag der Geburt habe sich viel verändert. Vor allem der Druck von Außen, das Einmischen naher Verwandter in die Erziehung wurde zum Dauerstreitthema. Die Situation eskalierte, die frischgebackene Mutter zog die Reißleine und trennte sich. „Das war die schwerste Entscheidung meines Lebens“, sagt sie ernst. Die Erkenntnis, dass das vor wenigen Monaten

Elternkurs »Kinder im Blick« Wie erleben Kinder eine Trennung? Wie vermeide ich, dass meine Kinder in einen Loyalitätskonflikt geraten und mehr leiden als nötig ist? Und auf welcher Basis kann Kommunikation mit dem Ex-Partner funktionieren? Der Elternkurs „Kinder im Blick“ der städtischen Erziehungsberatungsstelle Nürnberg bietet seit 2009 wissenschaftlich fundierte Antworten, Hilfe und praktische Tipps für getrennt lebende oder geschiedene Eltern im Stadtgebiet. Dabei nehmen Mütter und Väter getrennt an einem der parallel laufenden Kurse teil, die

sechs Abende umfassen. Betreut wird das Seminar von jeweils zwei Fachkräften. Deren Erfahrungen sind positiv: „Rückmeldungen zeigen, dass die Eltern durch die Auseinandersetzung mit den Kursinhalten ihre eigene Befindlichkeit verbessern, die oft starken emotionalen Verstrickungen mit dem Ex-Partner lockern und einen freieren Blick dafür bekommen, was das Kind von beiden Eltern braucht“. Die nächsten Kurse starten am 11. und 12. Oktober 2012, Infos und Anmeldung unter Tel. (0911) 37 66 93 90; Kontakt: www.erziehungsberatung.nuernberg.de

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noch in bunten Farben erträumte gemeinsame Familienleben nicht stattfinden würde, war bitter. Bitter waren auch die Gefühle dem Ex-Partner gegenüber. Doch die Tatsache, dass Nina trotz allem ihren Vater braucht, hatte für Petra Mühlinger oberste Priorität. Hilfe, wie sie als Eltern für ihre Tochter am besten mit der Situation umgehen können, fanden sie im Kurs „Kinder im Blick“ der Erziehungsberatung Nürnberg. Hier lernen Eltern, wie sie den Blick für die Bedürfnisse ihrer Kinder sensibilisieren, wie man wieder normal miteinander kommunizieren kann, auch wenn man sich am liebsten die übelsten Schimpfwörter an den Kopf werfen möchte. „Der Kurs hat mir sehr dabei geholfen, innerlich friedlicher zu werden und Dinge so zu nehmen wie sie sind. Bei meinem Ex muss ein Teller aufgegessen werden, bei mir nicht – damit kann ich inzwischen leben“, erzählt Mühlinger. Dass man nicht in allem einer Meinung sein muss, dass „anders“ nicht gleich „schlecht“ bedeutet, dass ein Kind unbeschadet in zwei Welten aufwachsen kann, all das hat die junge Mutter akzeptieren gelernt. Heute, knapp zwei Jahre nach der Trennung, ist die akute Krise überstanden und Nina hat sich gut entwickelt. Wenn der Papa kommt um die gemeinsame Tochter abzuholen, steht Mama Petra gemeinsam mit ihr auf dem Balkon und kann sich über die Vorfreude der Kleinen freuen. Der Weg dorthin war harte Arbeit. Das eigene Ego außen vor zu lassen, wird auch in Zukunft immer wieder eine Herausforderung sein. Petra Mühlinger wirkt fast schon gelassen, wenn sie sagt: „Sobald ich meinen Blick auf mein Kind richte, habe ich keine Zeit mehr für Streitereien.“ 

Text: Manuela Prill; Fotos: NN-Archiv


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Achterbahnfahrt mit Happy End Nach einer psychischen Erkrankung hat sich Roland Weber neu orientiert ■ Er hatte eine harmonische Beziehung, einen guten Job und ein schönes Haus mit einem dicken Wagen davor. Durch eine psychische Erkrankung hat Roland Weber alles verloren – aber sich selbst wieder gefunden. Heute kämpft er für die Rechte von Behinderten. Das heißt: Mit 64 Jahren kann Roland Weber auf ein Leben wie eine Achterbahnfahrt zurückblicken. Nicht rastlos, aber abenteuerlustig wechselte er Berufe und Wohnorte, absolvierte Aus- und Weiterbildungen und probierte vieles aus. Er war Maurer, arbeitete bei der Post und der Bahn, als Koch auf einer Berghütte, am Frankfurter Flughafen, war kommissarischer Leiter der Nürnberger Jugendherberge und schließlich Stationsleiter in der Psychiatrie. Alles schien perfekt und wohlgeordnet, aber langsam zogen dunkle Wolken auf. Erst hatte er Probleme mit einem neuen Vorgesetzten. Weber gab die Stationsleitung ab und wechselte in den Nachtdienst. Zuhause kriselte es. Er flüchtete sich in noch mehr Arbeit, betreute „nebenbei“ über 40 Klienten als Berufsberater: Menschen mit psychischen Störungen, Alkoholiker, Drogenabhängige. „Da habe ich mich völlig überschätzt. Ich konnte nicht nein sagen.“ Die permanente Überforderung nahm ihn immer mehr mit und ohne es zu merken, verlor er die die Kontrolle über sich selbst. Er resignierte, wollte sich das Leben nehmen: „Ich hatte plötzlich die gleichen Probleme wie meine Klienten. Dazu kam die Scham, dass mir so etwas passiert.“ Ein Dreivierteljahr war er in der Psychiatrie, wo er sowohl ehemaligen Kollegen als auch ehemaligen Klienten begegnete. „Das war der absolute Nullpunkt. Haus und Hof verloren, ohne Krankenversicherung, das ist ein gesellschaftlicher Status, der jedem Angst macht, der sein Leben lang gearbeitet hat“, erinnert er sich sichtbar schmerzhaft. „Aber ich bin dankbar dafür, die Erkenntnis erlebt zu haben, dass es trotzdem weitergeht.“ Roland Weber begann in einer Behindertenwerkstätte zu arbeiten. Und dort fand er wieder eine Aufgabe, knüpfte Kontakte zu anderen Menschen und fand eine Struktur für sein Leben. Einige wertvolle Erfahrungen aus der Krise hat er mit in sein neues Leben genommen. Zum Beispiel: das Gefühl, Institutionen und Behörden hilflos ausgeliefert zu sein. Darum engagiert er sich heute für Behinderte, ist Sprecher der Werkstatträte in Bayern und stellvertretender Vorsitzender der entsprechenden Bundesvereinigung. Weber hat eine Rede im Bayerischen Landtag gehalten und fühlt sich zu einer Mission berufen: „Ich wünsche mir, dass die Betroffenen die Scham verlieren, darüber zu reden, und dass der Umgang mit psychisch Kranken so wird, wie mit jemanden, der sich ein Bein gebrochen hat. “ 

Text und Foto: Peter Kunz

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Krisen-geschüttelt, nicht gerührt Griechen, James Bond und Theater: Die lange Geschichte eines Phänomens

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ein Name ist nicht Bond, weswegen ich in Krisen auch nicht um mich schlage, sondern lieber nachschlage. Aus Sorge um mich besorgte ich mir deshalb aus gegebenem Anlass mal das Buch „Krise als Chance”. Schon Seite 12 spendete Trost mit dem Satz: „Wir sind jeder Krise gewachsen und es folgt immer Besseres nach.“ Andere empfinden diesen Ratschlag wohl als Schlag ins Gesicht und halten nix davon, wollen zumindest das Buch nicht behalten. Bei Amazon kann man es jedenfalls gebraucht für 0,01 Euro kaufen. Entweder ist es für den Besitzer wirklich wertlos oder er sieht die Chance in dem Glückscent, der ihm aus der Krise hilft. Das mit der Chance haben ja die Chinesen erfunden, bei denen das Wort für Krise aus zwei Schriftzeichen besteht, aus Gefahr und Chance. Das sind echte Lebenskünstler, weil die – anders als wir – bei Schwierigkeiten nicht nur ein Auge zukneifen, sondern beide. Und weil offensichtlich immer Ernstfall herrscht, gucken die immer so verkniffen. In unserem Kulturkreis sieht es anders aus. Bei uns kommt die Krise natürlich aus Griechenland. Und die Griechen leben uns zur Zeit ja auch vor, wie sie sich in nämliche stürzen können – und uns gleich mitreißen. Das hat eine lange Tradition, mitreißend sein zu wollen. Damit fing ja das ganze Theater an. Krise lässt sich vom altgriechischen Verb krínein ableiten, welches „trennen“ und „scheiden“ bedeutet. Es geht also um nichts anderes als um Unter- und Ent-Scheidung, also dass man sich am Ende von etwas trennt, weil man sich getäuscht hat. Eine echte Ent-Täuschung! Muss man daraus aber gleich eine Tragödie machen? Die Griechen schon. Die waren aber auch so schlau, dass sie die Zuschauer nach der Tragödie nicht einfach traurig und frustriert nach Hause geschickt, sondern eine aufheiternde Komödie zum Abschluss präsentiert haben. Und glauben Sie mir das als Hauptberufshumoristen: Lachen hilft auch im größten Kummer und lässt Unlösbares kümmerlicher wirken. Am Rande bemerkt finde ich es übrigens ganz famos, dass ich wegen meiner Kinder noch nie die Krise bekommen habe. Die sind mir eher Vorbilder, worüber man alles lachen kann.

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Mit fröhlichem Grinsen Oliver Tissot

Im nächsten Heft lesen Sie:

Wir sind kreativ! – Singen, malen, basteln, denken macht allen Spaß. Anzeigenschluss für die nächste Ausgabe ist der 16. November 2012 Kontakt über: peter@roggenthin.de

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www.tiergarten.nuernberg.de


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Reizthema

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Im sozialen Netz laue Facebook fasziniert gerade junge Menschen, stößt aber auch auf Ablehnung Alexander

■ Facebook ist längst ein Massenphänomen: Rund 24 Millionen Deutsche nutzen bereits das digitale soziale Netzwerk. Auch in Nürnberg ist etwa jeder Dritte darin vertreten, Tendenz: steigend. Knapp die Hälfte davon ist zwischen 13 und 24 Jahren alt. Kein Wunder, dass der Umgang mit Facebook gerade in Familien als Reizthema gilt.

»Der legere Umgang mit den Daten der Nutzer ist bekannt«

■ „Mein Rechner läuft den ganzen Tag. Facebook ist immer geöffnet, auch wenn ich nicht konstant davor sitze“, sagt Studentin Franziska. Zwar können auf die Plattform auch Fotos und Videos hochgeladen werden, doch die 23-Jährige nutzt es lediglich, um sich mit ihren Freunden auszutauschen. „Chatten und Nachrichten schreiben via Facebook ist so alltäglich geworden, wie das tägliche Abrufen der E-Mails“, sagt die Informatikstudentin. Die Möglichkeiten, Notizen an die Pinnwand der Freunde zu schreiben und deren Aktivitäten durch eine Beobachtungsliste mitverfolgen zu können, macht Facebook für viele junge Menschen attraktiv. Durch den unkomplizierten Zugang zueinander haben sich neue Verhaltensmuster etabliert. „Damit man nicht umsonst zum Nachbarn läuft, passiert es hier im Studentenwohnheim immer wieder, dass man erst per Facebook-Chat nachfragt, ob der andere zuhause ist,“ erklärt Franziska. Medienpädagoge Klaus Lutz (50) kennt das durch seine Arbeit im Medienzentrum Parabol. Ein Ärgernis ist das für ihn nicht: „Ja, die Kommunikation hat sich verändert. Die Jugendlichen binden jedes Mittel zur Identitätsfindung ein. Früher war es das stundenlang belegte Telefon, später das Handy und nun sind es soziale Medien wie Facebook.“ Er rät Eltern, deren Kinder sich dauernd im sozialen Netzwerk befinden: „Statt deren Tun zu verteufeln, gilt es, die Faszination dafür zu verstehen, aufzugreifen und zu fragen: Was macht ihr damit? Wie und warum nutzt ihr es?“

Um für den Umgang mit dem Medium zu sensibiliseren, hat auch das Jugendamt reagiert. Seit 2011 ist es den 17 Nürnberger Kinder- und Jugendeinrichtungen erlaubt, eigene Facebook-Seiten zu pflegen. „Dadurch kann man sowohl medienpädagogische Arbeit leisten, als auch über Veranstaltung informieren“, sagt Maria Schreiber-Buch, die das Internetangebot des Jugendamtes koordiniert. Durch die Präsenz in Facebook wolle man niemanden auf diese Plattform locken, das Ziel sei: „Wir müssen alle Kommunikationswege nutzen und uns auch dorthin begeben, wo die Jugend ist.“ Das Kinder- und Jugendhaus Bertha hat dies bereits getan: Daria Parlak (27) kümmert sich um

Fünf Tipps für junge Facebook-Nutzer:

1. Gib nur wenige Daten von dir preis und überprüfe, 2. Akzeptiere nur Freunde, die du wirklich kennst! 3. Schreibe nur das auf Pinnwände, was auch wirklich 4. Überlege, welche Bilder und Videos du online stellst – 5. Denke an die Rechte anderer – Fotos, Videos und


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ern Licht und Schatten

, welcher Beitrag für wen sichtbar ist!

jeder lesen darf! – sie können unkalkulierbar weiterverbreitet werden! Daten anderer brauchen deren Zustimmung!

»Mein Rechner läuft den ganzen Tag. Facebook ist immer geöffnet«

die Facebook-Seite, die eine erhebliche Arbeitserleichterung sei. „Früher mussten wir jedem Einzelnen hinterher telefonieren, heute reicht eine Nachricht per Facebook und alle wissen Bescheid.“ Auf dem Laufenden sein, das will auch Schüler Christopher (14): „Täglich bin ich etwa eine Dreiviertelstunde auf Facebook, schreibe Nachrichten oder schaue nach, was andere für Bilder, Videos und Texte publiziert haben.“ Er selbst hat seine Einstellungen optimiert und macht nur das öffentlich, was er selbst vorher überdacht habe, sagt er. Bilder von Partys online stellen oder jede Gemütslage in sozialen Netzwerken publizieren? Ein Unding für Christopher: „Die Chefs überprüfen die Profile in sozialen Netzwerken. Was macht denn das für einen

Weitere Links: www.jugendschutz.nuernberg.de, www.jugendmedienschutz.nuernberg.de

Franziska

Eindruck?“ Eine klare Haltung hat auch der 19-jährige Alexander: Er verweigert Facebook bisher vehement. „Das Netzwerk ist für seinen legeren Umgang mit den Daten der Nutzer bekannt. Zudem ist es ein gewinnorientiertes Privatunternehmen mit Firmensitz in einem Land, das von Datenschutz nicht sonderlich viel hält.“ Dennoch kommt der Student immer wieder in Versuchung, doch beizutreten: „Gerade für sporadische Kontakte wäre die Plattform ideal. Aber ich möchte gar nicht erst, dass sich so für mich die Büchse der Pandora öffnet.“ Seine Freunde kennen und respektieren seinen Standpunkt inzwischen. „Zwar gilt vieles als kommunziert, wenn es auf Facebook mitgeteilt worden ist. Aber ich erhalte wenigstens noch E-Mails oder Anrufe. Das ist persönlicher und mir sehr viel lieber“, resümiert Alexander. Der 13-jährige Sven sieht es ähnlich. Der Schüler war knapp ein Jahr lang Facebook-Mitglied, bevor er sich bewusst für den Ausstieg entschied: „Die Plattform wusste zu viel über mich“, sagt er heute. Durch das Spielen im sozialen Netzwerk, das Anklicken von Werbung oder „Gefällt mir“-Klicks werden Nutzungsprofile erstellt. „Gruselig“, findet Sven, der sich nach seinem Austritt eine eigene Webseite aufgebaut hat. „Hier entscheide ich, welche Infos ich preis gebe.“  

Text: Alexandra Haderlein, Fotos: Peter Roggenthin


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Bündnis für Famillie extra

Witzige Clips für mehr Solidarität d

G

eht‘s ned a weng leiser da unten?” – schrill und ziemlich ungehalten klingt die Stimme, die da vom zweiten Stock heruntertönt. Zwei junge Männer beugen sich über das Balkongeländer und schicken böse Blicke hinterher. Der dreijährige Yunis und seine Schwester Salome, die auf dem Balkon im Erdgeschoss spielen, zucken zusammen. Für einen Augenblick verstummen auch Rassel und Kreisel, doch einen Augenblick später brüllt der genervte Mieter ein zweites Mal von oben herab. Dabei waren er es und seine Kumpel, die am Abend zuvor kräftig gefeiert und die Geduld der Mitbewohner strapaziert hatten.

So ernst sich das anhört, es ist an diesem Nachmittag doch nur gespielt: Fünf, sechs, sieben Mal müssen Johannes Wink und Robin Himsel ihrem Ärger Luft machen – bis sich Günther Wittmann vom Sucher seiner Kamera löst und zufrieden in die Runde blickt. Von der Seite, von schräg unten und von vorne hat er die Jugendlichen eingefangen. Sie treffen sich seit Jahren fast täglich im Freizeitheim „Bertha“ und sind in punkto Video keine Novizen mehr: Für ihren Auftritt in dem Nachbarschaftsdisput haben sie in ihrem eigenem Projekt, am dem

sie gerade für ein Festival tüfteln, eine Pause eingelegt. Auf der Wiese vor dem Haus hat das Team der Nürnberger Medienwerkstatt ein Podest und ein großes Stativ aufgebaut, um die Szenerie aus optimalem Blickwinkel einzufangen – tagsüber und bei Dunkelheit, wenn nur ein paar Lichter hinter den Fenstern zu erkennen sind. Mitbewohner des Projekts „Olga“ in der Siedlung am Nordostbahnhof haben durch freundliches Entgegenkommen den Schauplatz zur Verfügung gestellt. Im Vorgarten stärken sich Johannes und Nicole, die Eltern der Kinder, unter

einem Partyzelt (siehe Tex dreas Holzmüller sucht s Seybold-Epting. Eine dun bedrohlich näher. Nervos wie am Set großer Filmem Was die Filmemacher e von vier Clips verarbeitet Sekunden für mehr Rücks keit werben sollen – gan zwischen den Generation der Kampagne: „Miteina zeigt werden sie ab 11.O Nürnberger Kinos: im C Metropolis, im Rio und

Voll abgedreht! – Wie eine Familie den Tag am Set erlebt hat ■ Im Juli spielten Johannes (Vater), Nicole (Mutter), Salome (Tochter, 7 Jahre) und Yunis (Sohn, 3½ Jahre) beim neuen Videoclip des Bündnis für Familie mit. So hat die vierköpfige Familie den Drehtag am 28. Juli erlebt. ➤ 7.00 Uhr: Alle ausgeschlafen und wohlauf – hurra! ➤ 9.30 Uhr: Wir stehen verzweifelt vor einem Berg. Es heißt: „Nichts anzuziehen!“ ➤ 10.00 Uhr: Kurzentschlossener T-ShirtKauf ist erfolgreich. ➤ 12.00 Uhr: Tochter trägt Indianer-Kriegsbemalung und lackiert kleinem Bruder Finger-

nägel rot. Ich finde das alles zwar grundsätzlich unterstützenswert und kreativ – aber nicht heute. ➤ 12.30 Uhr: Sohn weigert sich den höchstmütterlich verordneten Mittagsschlaf zu halten – das könnte diverse nachmittägliche Müdigkeitskrisen zur Folge haben. ➤ 14.00 Uhr: Wir treffen wohlbehalten im Nordostbahnhof-Viertel ein – alle sind guter Dinge am Drehort. ➤ 14.30 Uhr: „On stage“ bzw. „on balkony“ – die Hauptszene mit uns wird gedreht - wir sitzen auf einem Balkon – Tochter muss ca. 15 Mal das gleiche Lied auf ihrer kleinen Tröte spie-

len – „laut sein“ hat sie sich irgendwie lustiger vorgestellt – nach dem dritten Mal treten erste Ermüdungserscheinungen auf – Ich streue diverse Versprechungen: „Wenn du noch einmal mitmachst, bekommst du ein …“ – die Größe der Versprechungen ist direkt proportional zur Dauer des Geschehens – nicht pädagogisch wertvoll, aber effektiv. ➤ 15.25 Uhr: Es regnet! Zwangspause! Nervig für alle – Tochter gesteht, am Morgen IndianerRegentanz gemacht zu haben – da ihr kein Sonnentanz einfällt, müssen wir warten. Aus Sympathie für die himmlische Nässe nässt der (erst seit kurzem windelfreie) Sohn seine Hose ein – ich bin

stolz auf Wechselklamot aber die Filmlogik – abr geht nicht – also: Pipikla ➤ 16.00 Uhr: „High fi foto für famos soll gemac Bedenken, was das Du Nachkommen angeht – als befürchtet – sie lern gabt? In mir regt sich der ke, demnächst von der M der Kinder leben zu könn ➤ 17.00 Uhr: Ich stehe und soll Blumen gieße drehen – das klingt ban


famos extra

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der Generationen

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Vier neue Videos vom Bündnis für Familie werben

Familienkarte Nürnberg – für »Miteinander-Füreinander« Partnerübersicht – Angebote von A bis Z

xt unten). Regisseur An- im Werbeblock vor den Vorstellungen. „Wir haben aufsteht und diese mit ihrem Geschick als Ballseinen Tonkollegen Jakob bisher vor allem auf Flyer und Plakate gesetzt, jetzt künstlerin verblüfft. Oder der dritte Clip mit dem nkle Gewitterwolke rückt wollen wir es erstmals mit Kinowerbung versu- Rentner und seinem Rollator, um den in einem Suosität macht sich breit – chen“, erläutert Karin Behrens vom Bündnis für permarkt drei übermütige Teens herumtoben – und Mit derEsFamilienkarte Nürnberg und ihre Partner macher. Familie. hat die Clips alssetzen Beitragdie zumStadt Jahr des der sich trotzdem als Samariter bewährt, als eines einfangen, wird zu einem Miteinanders der Generationen in Auftrag gegeben der Kinder stürzt. Eine Portion Ironie gehört dazu. aus Wirtschaft, Verbänden und Vereinen ein Zeichen für mehr t, die in jeweils 50 bis 60 und die Sparda-Bank als Sponsor gewonnen. Schließlich soll die Botschaft nicht mit erhobenem Familienfreundlichkeit. Erkennbar sind die Familienkarten-Partner sicht und MitmenschlichIn witzig in Szene gesetzten Alltagssituationen Zeigefinger rüberkommen, sondern unterhaltsam Aufkleber „Familienkarte wir machen mit“.Augenzwinkern. Die Idee war schon nz allgemein und speziell am geht es vor allem um gegenseitigeNürnberg Rücksicht, –Verund mit einem nen. Einprägsames Motto Legen ständnis Hilfsbereitschaft. „Mitder einem Lächeln vor längerer Zeit im Stab Familie beim Referat für Sieund Ihre mit den Namen Familienmitglieder beschriftete ander. Füreinander“. Ge- Familienkarte gelingt das Zusammenleben besser“, unterstreicht Jugend, Familie vor, um den Rabatt oder den Vorteil zu erhalten.und Soziales gereift. Am DrehOktober in zunächst fünf Behrens. In einem anderen Clip führt dies eine rü- buch haben die Leute der MedienwerkCinecittà, im Admiral, im stige Seniorin vor: Ein paar junge Kicker stören statt und vom Bündnis geim Casablanca, jeweils sie in ihrer Lektüre auf einer Parkbank – bis sie meinsam getüftelt.

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Als Akteure konnten neben den „Bertha“-Jungs auch Mitglieder des Stadtseniorenrats wie Hedi Scheffbuch und Mitglieder des Vereins für Familien gewonnen werden. Die „Fußball-Oma“, eine Übungsleiterin des Post SV, war bei der Messe „Inviva“ als Aktivposten aufgefallen und spontan engagiert worden. Nicht für die Kinoleinwand, sondern für den Einsatz bei städtischen Veranstaltungen (wie Bürger- und Kinderversammlungen) ist der vierte Clip gedacht: Mit fünf Minuten Länge soll er vor allem zur Diskussion anregen. Text: Wolfgang Heilig-Achneck, Fotos: Peter Roggenthin (7), Bernd Küsters, magicpen

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Luna Sport Kleinreuther Weg 67 · 38 36 60 12 % Rabatt für Kinder bis 17 Jahre und 10 % Rabatt für Erwachsene auf Masken, Flossen und Zubehör (ausgenommen Sonderangebote)

NOA-Fahrradwerkstatt Siebenkeesstr. 4 · 81 00 97 96 10 % Rabatt auf Neuräder, Gebrauchträder, Reparatur-Service und Fahrradzubehör

ALPHA Buchhandlung Kornmarkt 6 · 226 84 48 10 % Rabatt auf alle vorrätigen Tonträger, Videos und DVDs

Schreibwaren Prucker Juvenellstr. 25 · 33 91 35 10 % Rabatt auf alle Schulbedarfsartikel (ausgenommen bereits reduzierte Ware)

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Essen & Trinken

Sportartikel

Bäckerei/Konditorei

Canadierkurs.de Ziegelsteinstr. 32 · 529 81 77 10 % Rabatt auf Kanus und Kanusportzubehör 10 % Rabatt auf Schwimmwesten (ausgenommen Sonderangebote und reduzierte Ware)

Bäckerei Gstatter Löwenberger Str. 137 · 83 42 70 10 % Rabatt auf unsere Bio-Backwaren sowie auf alle weiteren Gebäcke aus unserer Backstube

Diver`s Paradise Tauchsportartikel Alexanderstr. 25 · 45 37 91 10 % Rabatt auf Masken, Flossen und Zubehör (ausgenommen Sonderangebote)

Bäckerei Stephan Heckel GmbH In allen Nürnberger Filialen 649 43 36 10 % Rabatt auf alle von uns selbst hergestellten Produkte in all unseren Verkaufsstellen (ausgenommen Sonderangebote)

EVAS TEEPLANTAGE Vordere Sterngasse 20 · 22 35 56 10 % Rabatt auf alle Rooibos- und Früchtetees; 10 % Rabatt auf alle Gebäck- und Honigsorten; 10 % Rabatt auf Mono-Teekannen

IL NURAGHE Theresienplatz 7 · 24 35 53 10 % Rabatt auf Teigwaren und Gebäck

Catering ifi Catering Kohlenhofstr. 26 · 929 69 13 10 % Rabatt auf alle Vorschläge im Internet, Sparte „Menüs“ (angegebene Preise sind Nettopreise)

Restaurant/Café „Schlenkerla“ Beim Tiergärtnertor 3 · 22 54 74 1 alkoholfreies Getränk kostenlos für jeden jungen Kunden unter 18 Jahren in Verbindung mit Speisen

Australian Homemade Nürnberg Königstr. 2 · 242 51 38 10 % Rabatt auf Ice Cream und aus Ice Cream hergestellte Getränke sowie auf Waffeln

BRATWURST-GLÖCKLEIN im Handwerkerhof Am Königstor · 22 76 25 1 alkoholfreies Getränk kostenlos für jeden jungen Kunden unter 18 Jahren in Verbindung mit Speisen BRATWURST-HÄUSLE Rathausplatz 1 · 22 76 25 1 alkoholfreies Getränk kostenlos für jeden jungen Kunden unter 18 Jahren in Verbindung mit Speisen

Café im Kachelbau Michael-Ende-Str. 17 · 60 00 40 10 % Ermäßigung auf Speisen und Getränke

Café-Treff Mögeldorf Mögeldorfer Hauptstr. 58 · 544 12 65 Jedes alkoholfreie Getränk (0,2 l) warm oder kalt für Kinder 1 c (sonst ab 1,40 c)

GOLDENES POSTHORN Glöckleinsgasse 2 · 22 51 53 1 alkoholfreies Getränk kostenlos für jeden jungen Kunden unter 18 Jahren in Verbindung mit Speisen

Gasthof-Pension ZUM SCHWÄNLEIN Hintere Sterngasse 11 · 22 51 62 1 alkoholfreies Getränk kostenlos für jeden jungen Kunden unter 18 Jahren in Verbindung mit Speisen

InterCityHotel Nürnberg Eilgutstraße 8 · 247 89 01 25 % Nachlass für jedes Kind auf Speisen und Getränke im Hotelrestaurant

Pizza ella Reichstraße 12 · 46 62 14 10 % Ermäßigung auf Speisen und Getränke Restaurant ZEITLOS im Eckstein Burgstraße 1-3 · 214 25 91 1 alkoholfreies Getränk kostenlos für jeden jungen Kunden unter 18 Jahren in Verbindung mit Speisen

Lebensmittel/Kosmetik

RAUM + FORM Fürther Str. 96 · 322 47 77 10 % Rabatt auf HABA Möbel; 10 % Rabatt auf die Designmöbel-Kollektion

Blatt & Bohne Bayreuther Str. 29a · 587 46 48 10 % Rabatt auf alle Früchtetees; 10 % Rabatt auf Mila-Produkte

Imhof Die Vollkornbäckerei Dürrenhofstr. 29/Schlossstr. 32 46 45 95 20 % Rabatt auf alle unsere Brote

Video/Multimedia

Bernhard Spachmüller Ingenieurbüro für Kartografie O’Brien-Str. 3 · Schwabach (0 91 22)879 04 20 CD-ROM „Das Stadtplanwerk“ zum Preis von 12,90 c (statt 17,90 c). Bitte Bestellung unter „Familienkarte“ angeben

Ausgabe 3 | 2012

Familienkarte Nürnberg – wir machen mit!

Ringhotel Loew´s Merkur Pillenreuther Straße 1 · 99 43 30 1 alkoholfreies Getränk kostenlos für jeden Kunden unter 18 Jahren in Verbindung mit Speisen.

Straßaboh-Café im Historischen Straßenbahn-Depot St. Peter Schloßstraße 1 · 283 46 65 50 % Nachlass je Kind (bis 17 Jahren) auf ein alkoholfreies Getränk nach Wahl beim Familienbesuch


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2012 | Ausgabe 3

Trattoria del Nord Kleinreuther Weg 48 · 35 47 40 10 % Rabatt auf Speisen und Getränke beim Besuch von mindestens einem Elternteil mit einem Kind

Spiel!Golf beim SV 1873 Nürnberg-Süd Wacholderweg 25 · 42 97 50 Eintritt für Erwachsene 3 c (statt 4,50 d), Kinder 2,50 c (statt 3,50 d), Familienkarte 10 c (statt 14 d)

Waldschänke im Tiergarten Noventa GmbH Am Tiergarten 8 · 543 01 20 10 % Rabatt auf Essen und Trinken „à la carte“

Tiergarten Nürnberg Am Tiergarten 30 · 545 48 17 Familienkarte 1: 10 c (statt 11,50 c) Familienkarte 2: 18 c (statt 20 c)

WÖHRDER SEE HOTEL MERCURE Dürrenhofstr. 8 · 9 94 90 15 % Ermäßigung auf Speisen und alkoholfreie Getränke für Kinder bis 18 Jahre (ausgenommen Aktionen)*; Flying Lunch am Sonntag und SamstagsFamilienfrühstück kostenfrei für jedes Kind unter 16 Jahre in Begleitung eines Erwachsenen*.*Kostenfreies Parken während Ihres Aufenthaltes und einem anschließenden Stadt- oder Einkaufsbummel.

TM EVENTMARKETING Adam-Klein-Str. 158 · 974 51 80 Clownshow mit Luftballonaktionen für den Kindergeburtstag – ca. 70 bis 90 Minuten – für 99 c (statt 199 c); Clownshow, zusätzlich mit nostalgischer Popcornmaschine, inklusive Popcorn und Luftballons 179 c (statt 299 c); 30 % Rabatt auf den Verleih von Bierzeltgarnituren bei Selbstabholung

VAG Verkehrs-Aktiengesellschaft Nürnberg Südliche Fürther Str. 5 · 283 45 92 10 % Rabatt auf das Anmieten von Bussen und Bahnen der VAG (außer Oldtimer-MP Bus) für eine Party, ein Betriebsfest etc.

Freizeit, Reisen & Sport

Hobby Erlebnis Amt für Kinder, Jugendliche und Familien – Jugendamt Dietzstr. 4 · 231 85 60 1 c Ermäßigung auf bis zu 2 Kurse je aus dem Pfingst- und Sommerferienprogramm

Erlebnispark Schloss Thurn Schlossplatz 4 · Heroldsbach (0 91 90)9 29 80 1,50 c Ermäßigung pro Person (regulär: Erwachsene 14,50 d, Kinder 12,50 d). Nicht gültig bei ermäßigten Preisen und Sonderveranstaltungen.

Kletterwald Rothenburg o.d. Tauber 0170/983 5575, www.adventure-outdoor-team.de 2 c Ermäßigung pro Person, außer bei ermäßigten Preisen

Megaplay Kinderspielparadies GmbH In der Alting 1 · Schwanstetten (0 91 70)94 62 93 Tageskarte Erwachsene 2,50 c (statt 3,50 d); Tageskarte Kinder 5,50 c (statt 6,50 d)

Miniatur Erlebniswelt Langenzenner Str. 10 Dietenhofen (0 98 24)92 31 19 20% Rabatt auf Familientickets

MINIGOLF-Anlage am Schießhaus Günthersbühler Str. 145 · 59 95 61 Erwachsene zahlen bei der Erstrunde 2 c (statt 3 d); Kinder 1 d (statt 2 d)

MINIGOLF-Anlage Luitpoldhain Ecke Bayernstr. /Münchener Str. Erwachsene zahlen bei der Erstrunde 2,50 d (statt 3,50 d); Kinder 1,50 c (statt 2,50 d) MINIGOLF-Anlage Marienberg Kilianstr. 195 · 213 38 06 Erwachsene zahlen bei der Erstrunde 2 c (statt 3 d); Kinder 1 c (statt 2 d)

Playmobil-FunPark Brandstätterstr. 2-10 · 90513 Zirndorf 96 66-17 00 1 c Rabatt auf den aktuellen Saisoneintrittspreis. Gilt nicht für das Nachmittagsticket

Sommerrodelbahnen Pottenstein An der B 470 · Pottenstein (0 92 43)9 22 00 Erwachsene 1,90 c (statt 2,50 d); Kinder (bis 14 Jahre) 1,30 c (statt 2 d)

Claudia Koller Hugo-Haase-Str. 21 · 30 15 21 20 % Ermäßigung Mini-Seminar „Dein Hund spricht mit Dir!“ – Kinder und Familien im richtigen Umgang mit dem Familienhund

kinderliebekunst Alte Schule · Achtelstr. 25 · Simmelsdorf (0 91 55)72 77 50 Wochenendkurse für Kinder für 54 c (statt 60 c); bei Kindergeburtstagen ist das Geburtstagskind frei

Magic-School – Schule für Täuschungskunst Rahm 27 · 55 46 51 10 % Preisnachlass auf alle Kurse und Workshops bezogen auf den aktuellen Buchungspreis am Buchungstag

REISELUST Dombühler Str. 9 im REZ 255 87 89 Fernreisen: Pro gebuchter Familienreise ab 500 c = 20 c Rabatt, ab 1000 c = 40 c Rabatt. Bei Buchung einer Familienreise ein kostenloser Familientagesausflug (z.B. Lama-Trekking)

ReNatour - natürlich Reisen Brunner Hauptstraße 26 · 89 07 04 Pro gebuchter Familienreise ab 500 c = 20 c Rabatt; ab 1000 c = 40 c Rabatt.

Sport aktiv Akademie für Ballett und Tanz Welserstraße 88 · 510 59 59 15 % Nachlass für Tanz- und Ballettunterricht für Kinder

Delphin Schwimmschule Norikerstr. 19 · 4 94 16 10 % Rabatt auf alle Kinderkurse

DJK Nürnberg-Eibach e.V. Pommernstr. 12 · 932 70 77 Erlass der Aufnahmegebühr; Beitragsfreiheit für die ersten drei Monate

ESV Flügelrad Nürnberg e.V. Finkenbrunn 145 · 480 11 82 Wegfall der Aufnahmegebühr; erster Monat beitragsfrei für Kinder, Jugendliche und Erwachsene

FIGURA Fitness & Wellness für Frauen 2 29 16 Frauentorgraben 39 · 10 % Rabatt auf die Mitgliedschaft; Kostenlose Kinderbetreuung`

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CINECITTA‘ Multiplexkino Gewerbemuseumsplatz 3 · 20 66 60 Eine Kids Popcorn gratis beim Kauf einer Kinokarte

Reisen CVJM Nürnberg-Gostenhof e.V. Glockendonstr. 10 · 26 20 32 10 % Preisnachlass auf Freizeitangebote für Kinder, Jugendliche und Familien

Hotel Hamburg 31 89 90 Hasstr. 3 · 10 % Rabatt auf den tagesaktuellen Zimmerpreis bei Einladungen zu Familienfeiern. Bitte Kartennummer bei Reservierung angeben. (Nicht gültig während Messen)

Reisebüro am Maxfeld 530 18 02 Bayreuther Str. 26 · Pro gebuchter Familienreise ab 500 c = 20 c Rabatt; ab 1000 c = 40 c Rabatt

Führungen & Rundfahrten Feuerwehrmuseum auf der Feuerwache 3 Jakobsplatz 20 · Eingang über Zirkelschmiedsgasse · 231 63 00 Kostenfreier Eintritt ins Museum (sonst 1 c pro Erwachsener) jeden ersten Samstag im Monat

Flughafen Nürnberg GmbH Flughafenstr. 100 · 9 37 00 (Information) Flughafenrundfahrten jeden Sonntag um 14 Uhr und 15.30 Uhr für Kinder in Begleitung mindestens eines Elternteils kostenfrei (regulär: 3 c)

Historische Lochgefängnisse Rathausplatz 2 · 231 26 90 Familienkarte eins: 3 c Familienkarte zwei: 6 c

Touristinformation Hauptmarkt 18 · 233 61 35 Altstadtführung „Nürnberg erleben“ täglich (außer 24. Dezember) um 13.30 Uhr. 6 c pro Person (statt 7 c), Kinder bis 14 Jahren in Begleitung frei

VAG Verkehrs-Aktiengesellschaft Nürnberg Südliche Fürther Str. 5 · 283 46 54 Oldtimer-Familienkarte: gültig für die Rundfahrt mit der historischen Linie 15 und für den Eintritt in das Historische Straßenbahndepot St. Peter für 2 Erwachsene und 4 Kinder bis 17 Jahren für 12,50 c

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Sport:Park Fürth Am Schallerseck 35 · Fürth 936 46 90 14 % Nachlass auf alle Kurse im Kid`s & Teens Club + „Bounce“ D`s Dance Club

Sportverein 1873 Nürnberg Süd e.V. 424 94 86 Maiacher Str. 4–10 · Wegfall der Aufnahmegebühr; erster Monat beitragsfrei für Kinder, Jugendliche und Erwachsene

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Kultur & Bildung Astronomie/Kunst/Kultur

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Stadtbibliothek Nürnberg 231 27 90 In allen 16 Zweigstellen · 1 c Ermäßigung pro Karte bei Veranstaltungen für Erwachsene; 0,50 c Ermäßigung pro Karte bei Veranstaltungen für Kinder

Theater im Tiergarten Noventa GmbH (Waldschänke im Tiergarten) 543 01 20 Am Tiergarten 8 · 20 % Rabatt auf Theater und Menü

Theater Mummpitz Michael-Ende-Str. 17 · 60 00 50 10 % Rabatt auf den gesamten Eintritt

Theater Pfütze e.V. 28 99 09 Äußerer Laufer Platz 22 · 9 c (statt 11 c) für die Erwachsenenkarte für Mama und/oder Papa mit mindestens 1 Kind

turmdersinne Westtor, Mohrengasse, 944 32 81 Ecke Kappengasse · 1 c Ermäßigung für jedes Familienmitglied (regulär: Erwachsene 6 c, Kinder 4 c); Familienkarte 14 c (statt 16 c); nicht gültig bei ermäßigten Preisen

Evangelische Familienbildungsstätte 274 76 60 Leonhardstr. 13 · Kostenlose Teilnahme an den Einzelveranstaltungen zum Themenbereich Erziehung/ Familienleben (sonst ab 7 c)

SOS-Kinderdorf e.V. 92 98 30 Schweinauer Hauptstr. 31 · TripleP-Elterntraining: Ermäßigung der Kursgebühren für Einzelpersonen/ Elternpaare auf 80 c (statt 100 c)

Zoff & Harmonie – Familienbildung der kath. Stadtkirche, Vordere Sterngasse 1 24 44 94 93 - 20 % Ermäßigung auf zwei ausgewiesene Veranstaltungen aus dem aktuellen Programm.

Zentrum Kobergerstraße, Kobergerstr. 79 36 16 26, 10 % Rabatt auf die Gebühr für Babygruppen (4 Wochen bis 4 Monate) nach Emmi Pikler

Zwergensprache 490 81 21 Maximilianstr. 25 · 10 % Rabatt pro Kind im Eltern-Kind-Kurs 10 % Rabatt pro Person im Workshop

ZWERGENSPRACHE, Guntherstraße 9 568 25 58 90461 Nürnberg · 10% Ermäßigung auf Kursgebühren (Babykurse, Schnupperkurse, Workshops)

School of Englisch Die Sprachenschule in Schwabach Rathausgasse 2 (Im Hüttlinger) 0 91 22/183 92 43 10% Rabatt auf Englisch für Kinder und Teenager, 10% Rabatt auf Nachhilfe in Englisch, Deutsch, Französisch, Latein, Spanisch und Italienisch

Smart Academy Nachhilfe und Seminare Breite Gasse 77 · 235 82 72 10 % Rabatt auf den Nachhilfeunterricht

Weiterbildung Bildungszentrum Gewerbemuseumsplatz 1 231 31 47 10 % Ermäßigung auf ausgewählte Veranstaltungen

GRUNDIG AKADEMIE Beuthener Str. 45 · 409 05 01 10 % Rabatt auf alle Kurse aus dem Programm für berufsbegleitende Weiterbildung

Nachhilfe/Frühes Lernen Helen Doron Learning Center West Geisseestraße 13 · 600 61 77 10 % Rabatt auf den Englischunterricht für Kinder

Intelligenzknoten Färberstr. 20 · 132 52 50 10 % Rabatt auf die gebuchte Nachhilfe

Rund ums Auto ACR Nürnberg Franzstr. 15 · 350 68 35 10 % Rabatt auf Autoradio, Multimedia, Navigation und Einparkhilfen. Ausgenommen mobile Navigation und reduzierte Ware

Maximum Nachhilfe 430 09 96 Wölckernstr. 10 · 10 % Rabatt auf die gebuchte Nachhilfe

Autoservice Müller Franzstr. 15 · 350 68 72 10 % Rabatt auf die Arbeitsleistung und auf Verschleißteile

Mini-Lernkreis Nachhilfe 766 15 28 Sonnenstr. 7 · 12 % Rabatt auf alle gebuchten Lehrgänge

Koller+Schwemmer GmbH & Co. Röthensteig 21 · 36 10 30 15 % Nachlass auf Bosch-Ersatzteile

Arbeiter-Samariter-Bund KV Nürnberg-Fürth e.V. Wodanstr. 25 · 94 97 90 15 % Rabatt auf die Kurse „Lebensrettende Sofortmaßnahmen“, „Erste Hilfe“ und „Erste Hilfe bei Kindernotfällen“

Caritasverband Nürnberg e.V. Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern, Tucherstr. 15 · 235 42 41 „Nürnberger Elterntraining“ N.E.T.: Einzelpersonen 20 c (statt 40 c); (Eltern-)Paare 30 c (statt 50 c)

Deutscher Kinderschutzbund, Kreisverband Nürnberg e.V. · Rothenburger Str. 11 26 96 54 Ermäßigung auf den Elternkurs „Starke Eltern – starke Kinder“® 45 c (statt 50 c). Bei Anmeldung als Paar 70 c (statt 80 c)

Kaiserburg Nürnberg Auf der Burg 13 · 244 65 90 1 c Ermäßigung (regulär: Erwachsene 5 c bzw. 6 c) auf den Eintrittspreis. Kinder bis 18 Jahren freier Eintritt

Erziehungsberatungsstellen der Stadt 231 38 86 Nürnberg, Johannisstr. 58 · Ermäßigung auf die Elternkurse „STARK“ und „Schwierige Kinder – Sorgenkinder“ pro Person 12 c (statt 15 c)

Prima Nachhilfe Breite Gasse 94 · 133 42 69 10 % Rabatt auf gebuchte Nachhilfe

Familienbildung

Fränkische Schweiz-Museum Am Museum 5 · PottensteinTüchersfeld · 0 92 42/16 40 Erwachsene: 2 c (statt 2,30 c); Kinder: 1,20 c (statt 1,50 c)

Evangelische Fachstelle Alleinerziehende eckstein 214 21 00 Burgstr.1–3 · Kostenfreie Kinderbetreuung für alle Veranstaltungen im Jahresprogramm „Angebote für Alleinerziehende und ihre Kinder“ (sonst 3 c pro Kind)

Ausgabe 3 | 2012

Die Familienkarte wurde Anfang April 2010 zum dritten Mal an alle Familien versandt, in deren Haushalt mindestens ein Kind unter 18 Jahren lebt und deren Hauptwohnsitz Nürnberg ist. Sie gilt drei Jahre. Bitte beschriften Sie die Karte mit den Namen der Familienmitglieder, nur dann gilt die Karte für alle Familienmitglieder. Familien, die vom Versand nicht erfasst wurden, z. B. weil sie neu nach Nürnberg gezogen sind, können die Familienkarte im BürgerInformationsZentrum, Rathaus, Hauptmarkt 18, formlos beantragen. Mitzubringen ist der Ausweis und ein Nachweis über Ihr Kind/ Ihre Kinder (z. B. Geburtsurkunde, Anmeldebestätigung). Wir wünschen Ihnen viel Spaß mit der Familienkarte Nürnberg! Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.familienkarte-nuernberg.de


Ausgabe 3 | 2012

der Generationen

Vier neue Videos vom Bündnis für Familie werben für »Miteinander-Füreinander«

xt unten). Regisseur Anseinen Tonkollegen Jakob nkle Gewitterwolke rückt osität macht sich breit – macher. einfangen, wird zu einem t, die in jeweils 50 bis 60 sicht und Mitmenschlichnz allgemein und speziell nen. Einprägsames Motto ander. Füreinander“. GeOktober in zunächst fünf Cinecittà, im Admiral, im im Casablanca, jeweils

im Werbeblock vor den Vorstellungen. „Wir haben bisher vor allem auf Flyer und Plakate gesetzt, jetzt wollen wir es erstmals mit Kinowerbung versuchen“, erläutert Karin Behrens vom Bündnis für Familie. Es hat die Clips als Beitrag zum Jahr des Miteinanders der Generationen in Auftrag gegeben und die Sparda-Bank als Sponsor gewonnen. In witzig in Szene gesetzten Alltagssituationen geht es vor allem um gegenseitige Rücksicht, Verständnis und Hilfsbereitschaft. „Mit einem Lächeln gelingt das Zusammenleben besser“, unterstreicht Behrens. In einem anderen Clip führt dies eine rüstige Seniorin vor: Ein paar junge Kicker stören sie in ihrer Lektüre auf einer Parkbank – bis sie

aufsteht und diese mit ihrem Geschick als Ballkünstlerin verblüfft. Oder der dritte Clip mit dem Rentner und seinem Rollator, um den in einem Supermarkt drei übermütige Teens herumtoben – und der sich trotzdem als Samariter bewährt, als eines der Kinder stürzt. Eine Portion Ironie gehört dazu. Schließlich soll die Botschaft nicht mit erhobenem Zeigefinger rüberkommen, sondern unterhaltsam und mit einem Augenzwinkern. Die Idee war schon vor längerer Zeit im Stab Familie beim Referat für Jugend, Familie und Soziales gereift. Am Drehbuch haben die Leute der Medienwerkstatt und vom Bündnis gemeinsam getüftelt.

Als Akteure konnten neben den „Bertha“-Jungs auch Mitglieder des Stadtseniorenrats wie Hedi Scheffbuch und Mitglieder des Vereins für Familien gewonnen werden. Die „Fußball-Oma“, eine Übungsleiterin des Post SV, war bei der Messe „Inviva“ als Aktivposten aufgefallen und spontan engagiert worden. Nicht für die Kinoleinwand, sondern für den Einsatz bei städtischen Veranstaltungen (wie Bürger- und Kinderversammlungen) ist der vierte Clip gedacht: Mit fünf Minuten Länge soll er vor allem zur Diskussion anregen.

tte im Gepäck, vergesse rupter Kleidungswechsel amotte schnell trocknen! five“ um vier – das Titelcht werden – hab einige urchhaltevermögen der klappt aber viel besser nen´s! Sind sie nicht ber verführerische GedanModel- und Filmkarriere nen. e allein auf dem Balkon en und dann den Kopf nal, ist es aber nicht –

beanstande Wassermangel in Gießkanne, der Kameramann sagt, das macht nichts: „Die Gießkanne sieht man sowieso nicht – nur dich gaaaanz nah.“ Diese Information trägt nicht dazu bei, meine Kopfdrehung cooler zu machen! Mein Nacken verkrampft sich spontan und ich checke innerlich die letzten Augenschmink- und Wimpernzupftermine ab – Mist! Ich gieße (ohne Wasser – so ein Schmarrn!) und drehe den Kopf – der sensible Pädagoge hinter der Kamera lobt mich für die perfekte Drehung, verlangt aber ständig Wiederholungen – ich rieche den Braten – eigentlich findet er meine Kopfdrehung natürlich bescheiden, er möchte nur, dass ich nicht

den Mut verliere – „positive Verstärkung“ nennt man das – schaffe es irgendwann den HalsKopf-Winkel und die Drehgeschwindigkeit einer natürlichen Bewegung nahe kommen zu lassen – geschafft!!! ➤ 17.45 Uhr: Die ganze Familie muss noch einmal zum Dreh auf den Balkon – die Kinder wollen nicht mehr – der Sohn soll umplatziert werden – Geschrei!!! Wird doch nichts mit der Filmkarriere – schade! Schweißperlen auf den elterlichen Stirnen – das ganze Team guckt zu – mein Ohrgeflüster nimmt beschwörende Formen an: „Mach noch EINMAL mit, dann …“ ➤ 18.30 Uhr: Schlussszene – alle an einem

Tisch, bestehe auf Beibehaltung der kindlichen Sitzordnung – das Kleinvolk wirkt schon etwas angespannt – der Intellekt der Erwachsenen ist auch soweit erschöpft – gemeinsames Singen: „Alle meine Entchen“. Klappe, fertig! ➤ 19.00 Uhr: Heimfahrt – Sohn schläft nach ca.1,5 Minuten ein, Tochter dreht erstmal richtig auf und ergeht sich in detaillierter Beschreibung des Erlebnisparks „Schloss Thurn“ – ihr lang ersehntes Traumziel und ein Teil unserer Gage – prima Sache!!!!! Fazit: Ein tolles Team! Eine spannende Erfahrung! Auch das Kleinvolk ist ausgesöhnt.

Text: Wolfgang Heilig-Achneck, Fotos: Peter Roggenthin (7), Bernd Küsters, magicpen

Text: Nicole Hummel

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Rätsel

Ausgabe 3 | 20112

Auf der Flucht vor der Flutwelle

Die Illustration des Rätsels stammt aus dem Buch WAS IST WAS Band 74 Naturkatastrophen (ISBN: 978-3-7886-0414-1) von Rainer Crummenerl, Illustrationen: Frank Kliemt, Hauke Kock, Seite 16 Veränderungen: Nelly Krug

1

■ Auf einmal hilft nur noch rennen, wenn ein Tsunami anrollt. Begleitet von tosendem Lärm und einer meterhohen Flutwelle, die auch größere Schiffe zum Spielball werden lässt, flüchten Menschen vor den Wassermassen ins Landesinnere in höhere Gefilde. Eine lebensbedrohliche Krise, die in Küstenregionen vor allem nach Erdbeben sehr überraschend passieren kann, wie etwa im März 2011 in Japan. Im Vergleich zur Illustration 1 sausen in Bild 2 fünf Dinge mehr herum. Schaut genau hin, dann werdet ihr sie entdecken!!

2

Adresse, Auflösung & Gewinner Wer die fünf Veränderungen entdeckt hat, schreibt die Namen auf eine Postkarte und schickt die Lösung an:

Naturkatastrophen, WAS IST WAS CD Naturkatastrophen/Luft und Wasser.

»famos« • c/o Bündnis für Familie Spitalgasse 22 • 90403 Nürnberg

Auch beim letzten Mal haben wir jede Menge Einsendungen erhalten. Die meisten Teilnehmer fanden die richtigen Tiere, die ursprünglich nichts mit Europa zu tun haben: Neben Koalabär, Krokodil, Elefant und Papagei war auch eine große Würgeschlange gesucht.

Man kann die Lösung auch per E-Mail post@ famos-nuernberg.de senden (nur eine Mail pro Person!). Bitte den Absender nicht vergessen. Einsendeschluss ist der 31. Oktober 2012. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Wir wünschen viel Spaß und viel Glück beim Rätseln! Zu gewinnen gibt es wieder ein tolles Buchpaket des TESSLOFF-Verlags – folgende Gewinnpreise sind diesmal dabei: WAS IST WAS Band 114 Feuerwehr, WAS IST WAS Wissensschatz A-Z

Auflösung des Rätsels aus der letzten Ausgabe

Durch Losentscheid gehen die Buchpakete des TESSLOFF-Verlags an folgende fünf Gewinner: Christine Röser (Nürnberg), Udo Rusinger (Wendelstein), Lisa Seiler (Nürnberg), Jan Roscher (Ostfildern) und Antje Slavik (Nürnberg) Wir gratulieren herzlich! Die famos-Redaktion


famos-Festvorschau

2012 | Ausgabe 3

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Das 5. famos-Familienfest findet am 21. Oktober in der Villa Leon statt

Ma(h)lzeit

mit Musik

■ Im Herbst besteht das Familienmagazin

famos fünf Jahre. Aus diesem Anlass feiern wir am Sonntag, 21. Oktober, in der Villa Leon das 5. famos-Familienfest. Von 14 bis 17 Uhr gibt es viel Spaß, Musik, Infos und Mitmachaktionen zum Nulltarif – das Motto lautet diesmal „Ma(h)lzeit!“.

■ Nach der Begrüßung durch Hermann Imhof, den 1.Vorsitzenden des Vereins für Familien in Nürnberg, der famos herausgibt, folgt zuerst ein musikalisches Highlight: Der Nürnberger Kinderliedermacher Rainer Wenzel wird seine launigen „Lieder für Klein und Groß“ servieren, die zum Mitsingen, Tanzen und Klatschen animieren. Wie in den Vorjahren wird es auch diesmal viele Mitmachaktionen geben. Neben der Rätsel-Rallye des Tessloff Verlags und dem Basteln von Gipsmasken gibt es kreative Angebote unter anderem mit der famos-Illustratorin Teresa Wiechova. Mitarbeiterinnen der Sparkasse Nürnberg bieten Kinderschminken und Airbrush-Tattoos an, zudem gibt es Lesungen mit Büchertipps von der famos-Autorin Manuela Prill und die Vernissage der Ausstellung „Die kleinen Dürers“ (siehe Info-Kasten nebenan). Um 15.30 Uhr geht es theatralisch zu: Krowis Puppenbühne präsentiert ihr Stück

„Drache Lumpo und das geheimnisvolle Ei“. Ab 16.30 Uhr gibt es dann zum Finale „Tanzvergnügen für alle“. Mamas, Papas, Kinder und Großeltern dürfen dann mit Hilfestellung gemeinsam das Tanzbein schwingen. Gemäß dem doppeldeutigen „Ma(h)lzeit!“-Festmotto wird natürlich auch für Essen und Trinken gesorgt. Die Bäckerei Imhof steuert süße Kostproben bei, das

Cayhaus von Ümran Sert bietet preisgünstige Snacks an. Die Villa Leon befindet sich am Philipp-KoerberWeg 1 auf dem ehemaligen Schlachthofgelände in St.Leonhard – gleich nebenan ist der U-Bahnhof Rothenburger Straße. Man kann das Auto also zuhause lassen. 

Text: Jo Seuß, Bilder: Peter Roggenthin, Thommy Weiss

Her mit den kleinen Dürers! Ausstellung mit Kinderbildern beim famos-Familienfest In Nürnberg dreht sich 2012 im „Jahr der Kunst“ ganz viel um den großen Maler Albrecht Dürer. Nachdem die Ausstellung im Germanischen Nationalmuseum zum „Frühen Dürer“ vorbei ist, wollen wir am 21. Oktober beim 5. famos-Familienfest die tierischen Werke von vielen kleinen „Dürern“ (im Alter bis 14 Jahren) präsentieren. Malt eins eurer Liebingstiere frei nach Albrecht Dürer und bringt das Bild in der Villa Leon vorbei (alle Formate von DIN A bis DIN A1 werden angenommen) oder schickt es unter dem Stich-

wort „Kleine Dürer für famos“ an die Villa Leon, PhilippK o e r b e r- W e g 1, 90439 Nürnberg. Einsendeschluss ist der 12. Oktober. Die Bilder bleiben übrigens euer Eigentum und können nach der Ausstellung wieder mitgenommen werden.


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Essen ist fertig

Ausgabe 3 | 2012

Eine ansteckende Leidenschaft Carla Kochanowski und ihre Tochter Lea lieben das Kochen

■ Knapp zwölf Jahre war Carla Kochanowski alt, als sie zum ersten Mal ihre Brüder bekochte. Tortellini aus der Packung gab’s, dazu rührte sie ihre erste Soße zusammen. Die bestand aus angebratenen Zwiebeln, Ketchup, ein wenig Gewürzen und viel Sahne. „Geschmeckt hat es so lala“, erinnert sich die 28-Jährige lachend. Aber es kam gut an – und es machte ihr Lust auf mehr Küchenexperimente. Heute liebt sie das Schnippeln, Rühren und Würzen. Sie kocht leidenschaftlich gern – für sich, ihre achtjährige Tochter Lea und ihren Lebensgefährten. Das wissen inzwischen alle in der Familie und im Freundeskreis. Oft genug klingelt es gerade dann an der Türe,

Das Rezept: Schnitzel mit Kartoffelsalat

wenn das Essen fast fertig ist. „Als ob die den Braten riechen würden“, scherzt sie. Daher hat sie sich angewöhnt, immer mindestens eine Portion mehr zu kochen – für alle Fälle. Nicht selten lädt sich auch Mutter Kerstin zum Essen ein, sie wohnt schließlich gleich nebenan. „Klar, wenn’s schnell gehen muss, dann holen wir auch mal eine Tiefkühlpizza oder etwas vom Schnellimbiss, gibt Carla unumwunden zu. Aber das passiert selten. Zu gern sitzen sie zusammen am Tisch. Besonders freut sie sich darüber, dass ihre Kochleidenschaft bereits auf Töchterchen Lea abfärbt. Gurkensalat etwa raspelt sie schon sehr gut und würzt ihn geschmackvoll.

„Das macht mir einfach Spaß“, sagt Lea sichtlich stolz und verrät ihr Lieblingsrezept, während sie schon richtig routiniert den Tisch deckt: „Das sind selbstgemachte Pfannkuchen mit Frischkäse und Gurken drauf. Mmm, die sind total lecker." Auch für Süßes hat die kleine Familie, die in der Nähe von Thon wohnt, ein Faible. „Als Kind hatte ich immer den Mädchentraum, mal ein Cafe zu eröffnen", erzählt Carla. Soweit ist es bislang nicht gekommen. Sie arbeitet als Angestellte in einem Verlag. Aber in ihrer Freizeit fertigt sie zumindest hin und wieder in stundenlanger Kleinarbeit Pralinen. „Aber so etwas professionell zu machen, wäre nichts für mich. Das ist ganz schön anstrengend“, seufzt sie. Während Carla erzählt, hat sie wie nebenbei seelenruhig und ganz penibel das Essen zubereitet. Sie ist Perfektionistin, sei es beim Kartoffelschälen oder beim Panieren von Schnitzeln. Serviert wird das Essen am Holztisch in der kleinen Küche, um den, wenn’s mal voller wird, trotzdem acht Leute passen. Der Tisch ist ihr übrigens heilig: eine Erinnerung an Carlas Geburtsort Berlin, wo ihre Eltern vor vielen Jahren das gute Stück erworben haben. 

Text: Martina Hildebrand, Fotos: Hans-Joachim Winckler

Zutaten: Pro Person braucht man ein Schnitzel (Biofleisch), dazu Semmelbrösel, Mehl und Eier, Salz, Pfeffer, Paprika und Knoblauchpulver. Für den Kartoffelsalat: gekochte Kartoffeln, Essig, Öl, Zwiebeln, Gewürze So wird es gemacht: Schnitzel flach klopfen, würzen. Erst im Mehl, dann im verquirlten Ei und abschließend in den Semmelbröseln wenden. In eine Pfanne mit heißem Butterschmalz oder neutralem Öl geben, beidseitig schön knusprig braten. Für den Kartoffelsalat die Kartoffeln schälen und in Scheiben schneiden, die Zwiebeln klein würfeln. Alles mischen, Essig und Öl darübergießen, salzen und pfeffern und nach Geschmack noch mit Kräutern verfeinern.


Essen ist fertig

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BAG WfbM

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Gut zu Wissen

Ausgabe 3 | 2012

Interview zum thema Gesundheit

Ein Eis oder etwas Schokolade Gespräch mit Ernährungsberaterin Christina Herzog über das richtige Essen Wird mein Kind zu dick? Diese Frage beschäftigt viele Eltern. Christina Herzog, Ernährungsberaterin bei der AOK, gibt Tipps zum richtige Essen und passenden Umgang mit Süßigkeiten bei Kindern. Frau Herzog, ab wann muss ich mir Gedanken machen, ob mein Kind zu dick wird? Herzog: Eine der wichtigsten Fragen für Eltern ist, ob sich ihr Kind „normal“ entwickelt. Eine objektive Bewertung gibt der Arzt bei den U-Untersuchungen ab, weil dort die Kinder auch gewogen und gemessen werden. Gilt der BMI, der Body-Mass-Index, auch für Kinder und Jugendliche? Herzog: Nicht ganz. Kinder befinden sich ja noch im Wachstum und Jungen entwickeln sich anders als Mädchen. Deshalb wird zuerst der BMI, also das Gewicht im Verhältnis zur Körpergröße, errechnet. Anschließend wird dieser, mit sogenannten Perzentilen-Kurven verglichen. Diese berücksichtigen neben dem Geschlecht auch das Alter des Kindes.

Infos bei der AOK- Ernährungshotline unter (09 11) 21 87 25 Interview: Martina Hildebrand, Foto: AOK/PR

Was tun, wenn Kinder aus Langeweile Süßes essen? Herzog: Wichtig ist es, regelmäßige Mahlzeiten einzuhalten. Dadurch wissen die Kinder, zu bestimmten Zeiten gibt es etwas zu essen. Süßes sollte man den Kleinen am besten nach den Mahlzeiten geben und feste Regel vereinbaren – wie ein Eis oder eine Rippe Schokolade nach dem Mittagessen. Wenn die Kinder zwischendurch etwas möchten, sollten sie bei den Eltern nachfragen. Wenn Langeweile aufkommt, kann man zum Beispiel

mit dem Kind nach Freizeitmöglichkeiten in einem Sportverein oder sonstigen Gruppen suchen, die dem Kind Spaß machen. Gibt es Regeln für Süßigkeiten, das heißt: wie oft und was? Herzog: Als Faustregel gilt: Zehn Prozent der täglich empfohlenen Kalorienmenge darf in Form von Süßigkeiten und Knabbereien gegessen werden. Das sind bei einem sechsjährigen Kind etwa 80 Kalorien und entspricht drei Stückchen Schokolade. Bei einem Zehnjährigen circa 200 Kalorien. Aber Vorsicht: Im Grunde zählen auch gesüßte Frühstückscerealien, die 45 Prozent Zucker enthalten können, Fruchtjoghurt, Marmelade und Nussnougatcreme zu den Süßigkeiten. Am besten bespricht man mit dem Kind, was es am jeweiligen Tag naschen möchte. Wie können Eltern Heißhunger auf Süßes vermeiden? Herzog: Wichtig ist, dass die Kinder regelmäßig Kohlenhydrate in Form von Brot, Brötchen, Reis, Nudeln oder Kartoffeln essen. Die Kohlenhydrate benötigen die Muskeln und das Gehirn zum Arbeiten. Wenn nicht genug davon vorhanden ist, kann Heißhunger auf Süßes entstehen. ■ Weitere Information gibt es auch im Internet unter www. aok.de/bay unter den Stichpunkten Gesundheit sowie Essen & Trinken. Dort findet man einen praktischen Kalorienrechner oder ein Ernährungslexikon von A – Z.

Frage & antwort

Auf feste Zeiten achten Expertenfrage zum Umgang mit den Hausaufgaben

?

■ Mein Kind geht nun in die 1. Klasse. Wie kann ich es am besten beim Lernen unterstützen?

■ Wichtig ist, auf die Bedürfnisse des Kindes einzugehen. Manche Kinder möchten sofort nach der Schule die Hausaufgaben erledigen, manche brauchen erst eine Ruhephase. Finden Sie gemeinsam mit Ihrem Kind heraus, wann die beste Zeit fürs Lernen ist, legen Sie Zeiten fest und sorgen Sie für die Einhaltung. Ebenso wichtig ist ein fester Platz für das Lernen, der Esstisch ist ungeeignet. Dort finden zu viele andere Aktivitäten statt, die unbewusst vom Lernen ablenken. Ein Schreibtisch an dem nur gelernt wird, hilft der Konzentration. Grundsätzlich sollten die Schüler ohne Erwachsene lernen und eigenständig die Hausaufgaben erledigen. Eltern sollten aber für Fragen zur Verfügung stehen. Oft finden die Kinder die Antworten

selbst, wenn sie den Eltern die Hausaufgaben erklärten. Schwierige Aufgaben können in Teilbereiche zerlegt werden. Sollte eine Aufgabe zu schwierig sein, darf das ruhig im Merkheft an die Lehrkraft aufgeschrieben werden. Das sind wichtige Hinweise für die Lehrer. Ein enger Kontakt zur ihnen sollte ohnehin selbstverständlich sein, hier erhalten Eltern individuelle wertvolle Tipps zur Lernunterstützung. Eltern sollten auf jeden Fall in Bezug auf die Lernfähigkeit ihres Kindes entspannt bleiben. Kinder entwickeln

Heike Hein vom Nürnberger Elternverband

sich individuell, lernen unterschiedlich und sind nur schwer mit andern vergleichbar. Misserfolge sind in jeder Schullaufbahn mal möglich – in solchen Situationen brauchen Kinder Rückhalt und Verständnis. Text: Heike Hein, Fotos: Nürnberger Elternverband, Benjamin Thorn


Gut zu Wissen

2012 | Ausgabe 3

tipps für die Gesundheit & Recht

Wie man das Immunsystem stärkt Fünf wertvolle Tipps für die kältere Jahreszeit ■ Es gibt ein paar einfache Tipps, mit denen man sein Immunsystem im Herbst stärken kann, damit man gut und ohne Erkältung durch den Winter kommt: ● Kopf bedecken! Morgens und abends wird es ab im Herbst kühler. Am besten Mützen mit Ohrenklappen zum Radeln tragen, denn über die Kopfhaut verliert der Körper – trotz der Haare die meiste Wärme. ● Richtig schneuzen! Die beste Technik fürs Naseputzen ist, dass man ein Nasenloch zuhält und durch das

Mehr Rechte für Verbraucher Neues Informationsgesetz gilt seit September

andere sachte schneuzt. Vorsicht: Wer heftig trompetet, presst einen Teil des Schleims direkt in seine Nebenhöhlen, wo er einen idealen Nährboden für Bakterien bietet. ● Oft Hände waschen! Studien belegen, dass nur halb so viele Erkältungen auftreten, wenn man es mindestens fünf Mal täglich tut! ● Hühnerbrühe hilft gegen Erkältungen! Vorbeugend kann man sie essen, aber auch dann, wenn es im Hals schon kratzt. Doch besser nicht aus der Tüte, sondern ein Suppenhuhn kochen und dazu Gemüse kleinschneiden. Diese Suppe wirkt antibakteriell und wahre Wunder. ● Viel lüften! Immer wieder mal kurz das Fenster öffnen, sorgt dafür, dass die Nasenschleimhäute während der Heizperiode nicht austrocknen – das beugt Schnupfen vor.

■ Seit Anfang September ist das neue Verbraucher-Informationsgesetz gültig. Dadurch kann man nun nicht nur Informationen über Lebens-, Futtermittel und Bedarfsgegenstände (wie Kleidung, Spielwaren, Reinigungsmittel) sowie Wein erhalten, sondern auch über technische Produkte wie Haushaltsgeräte, Möbel oder Heimwerkerartikel. Alle amtlichen Kontrollergebnisse müssen auf Anfrage mitgeteilt werden. Weitere Infos bei der Verbraucherzentrale Nürnberg, A l b r e c h t - D ü r e rPlatz 6, Telefon (09 11) 2 42 65-01.

tipps für die Schule

So schmeckt’s: Pausenbrot mit Pep!

Die Schule wird grün!

Pausenbrot: Die AOK veranstaltet ein kostenloses Seminar für Eltern am 4.Oktober

■ Schutzhüllen aus Plastik für Bücher, knallbunte Hefteinbände und Filzstifte mit giftigen Farben: Alljährlich zum Schulbeginn wird jede Menge Zubehör benötigt und die wenigsten denken daran, dass man gerade auch hier auf den Umweltschutz achten sollte. Papiere, Stifte oder Kleber – alles kann auch ökologisch sein.

■ Der Gong ertönt in der Schule. Max öffnet seine Brotbox. Was er darin vorfindet, ist nicht unbedingt nach seinem Geschmack. Typische Pausenbrote stehen bei Kindern nicht immer hoch im Kurs. Verlockend ist eher eine am besten bunt verpackte Kalorienbombe am Kiosk. Doch süßes Kleingebäck und Schokoriegel sind keine Alternative. „Sie enthalten zu viel Zucker und Fett und diese Energie ist schnell verpufft“, betont Christine Filmer, Ernährungsfachkraft bei der AOK in Nürnberg. Doch Energie brauchen die Kinder, um in der Schule konzentriert und leistungsfähig zu bleiben. Vielleicht liegt es nur am Styling, denn mit ein bisschen Fantasie kommt das gesunde Pausenbrot bestimmt an! Bitte vormerken: Am Donnerstag, 4.Oktober, bietet die AOK von 16.30 bis 18 Uhr Eltern mit Kindern das kostenlose Seminar „Leckere und gesunde Pausensnacks“ an. Ort ist die Evangelische Familienbildungsstätte, Leonhardstr. 13, in 90443 NürnbergGostenhof. Weitere Informationen und Anmeldung unter Telefon (0911) 218723.

Von Schutzhüllen bis Tintenkiller: Es gibt viele Ansatzpunkte

Dabei gibt es ein paar Dinge zu beachten: ● Hefte am besten aus Recyclingpapier kaufen. ● Wenn Hefteinbände benötigt werden, dann am besten welche aus Papier. ● Radiergummis sollten kein PVC enthalten, manche Firmen bieten Öko-Varianten an. ● Lineal und Geodreieck besser aus Holz statt aus Plastik kaufen. ● Tintenkiller enthalten oft giftige Lösungsmittel, besser darauf verzichten. ● Wasserfarbkästen gibt es auch mit Pflanzenfarbstoffen. Beim Internetversand Memo.de, der seinen Sitz in der Region hat, lassen sich solche Artikel zum Beispiel via Sammelbestellung ordern. Auch viele Kaufhäuser oder Öko-Supermärkte haben ökologisches Schulmaterial im Angebot. Texte: Martina Hildebrand, Illustration: Teresa Wiechova Fotos: Siegfried Fries, Benjamin Thorn Thorben Wengert

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Wirtschaftsleben

Ausgabe 3 | 2012

»Es gibt immer einen Weg, Probleme zu lösen« Interview mit Dr. Matthias Everding, dem Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Nürnberg, über Krisenbewältigung Everding: Aus jeder Krise lässt sich etwas lernen. Niemand hat daran gedacht, dass die Pleite der InvestmentBank Lehman so gravierende Folgen haben könnte. Aus diesem Grund agieren wir heute noch vorsichtiger, wenn es um Wertpapieranlagen geht. So haben wir keine Staatsanleihen von Krisenländern in unserem Portfolio.

■ Wie geht ein Bankdirektor mit Krisen um?

In einem Gespräch mit Dr. Matthias Everding, dem Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Nürnberg, gingen wir nicht nur dieser Frage nach.

Müssen sich Ihre Kunden aktuell Sorgen machen angesichts der Verschuldung einiger europäischer Länder?

Herr Dr. Everding, warum ist die Sparkasse Nürnberg aus der Finanzmarktkrise von 2008 unbeschadet hervorgegangen? Everding: Ganz klar wegen des Geschäftsmodells: Einlagen aus der Region, Kredite für die Region. Wir engagieren uns nicht auf den internationalen Kapitalmärkten und sind daher auch gar nicht von den Turbulenzen dort betroffen. Mit über 100 Geschäftsstellen in Nürnberg und im Nürnberger Land zeigen wir Präsenz, unsere Berater sind greif- und spürbar. Gerade in Krisenzeiten können sie nicht einfach „weglaufen“. Das schafft Transparenz und Vertrauen. Die Sparkassen sind also die Gewinner der Krise? Everding: Ja, aber das haben wir uns überhaupt nicht gewünscht. Uns wäre es viel lieber gewesen, es hätte keine Krise gegeben. Jedoch waren wir erfolgreich, denn unsere Kunden haben sich zu Recht auf uns verlassen und ihre Einlagen erhöht.

Everding: Nein! Alle Beteiligten sind dabei, Lösungen zu finden. Das wird nicht einfach und Geld kosten. Aber Europa und der Euro werden die Krise durchstehen. Griechenland erfüllte schon im Jahr 2000 nicht die Bedingungen für die Teilnahme am Euro. Trotzdem wurde Griechenland in die Eurozone aufgenommen. Warum?

Demnach scheinen die Kunden mit der Sparkasse Nürnberg zufrieden zu sein? Everding: Das sind sie! Unsere jährlichen Umfragen zeigen, dass mehr als 90 Prozent unserer 350.000 Kunden mit uns zufrieden sind. Das ist eine großartige Bestätigung für unsere Arbeit. Welche Konsequenzen hat die Sparkasse Nürnberg aus der Krise anno 2008 gezogen?

Everding: (schmunzelt). Das müssen Sie die Politiker fragen! Griechenland als Wiege der Demokratie und damit von unschätzbarer Bedeutung für die Entwicklung Europas sollte wohl unbedingt mit von der Partie sein. Wie meistern Sie persönlich Krisen? Everding: Indem ich versuche, einen Fehler kein zweites Mal zu machen. Optimistisch in die Zukunft zu schauen ist die Hauptsache. Es gibt immer einen Weg, Probleme zu lösen. 

Interview: Norbert Gstattenbauer, Foto: Peter Roggenthin

Im Fahrradtaxi durch die City

Alle Beteiligten profitieren davon

Die Sparkasse Nürnberg verlost Freifahrten mit dem Velotaxi an famos-Leser

■ Gerüstbauer sind gefragt. Egal, ob es um Neubauten oder Renovierungen geht: Ein stabiles Gerüst ist die Basis für viele Tätigkeiten am Bau und „eine Präzisionsarbeit, die im Team entsteht“, erläutert Peter Schüttler. „Deswegen brauchen wir qualifizierten Nachwuchs“, ergänzt der Geschäftsführer der Schüttler Gerüstbau GmbH. „Davon profitieren alle Beteiligten.“ 1998 hat er seine Firma gegründet. Aktuell beschäftigt sie 20 Mitarbeiter. Fünf davon sind Azubis. Das entspricht einer Ausbildungsquote von 25 Prozent. Die Schulnoten sind bei einer Bewerbung nicht das Kriterium, um bei Schüttler einen Ausbildungsvertrag zu erhalten: „In unserem Beruf sind Zuverlässigkeit, Ehrgeiz und Pünktlichkeit gefragt sowie Freundlichkeit und Kollegialität.“ Wie es damit beim

■ Seit 2010 setzen sie allein schon optisch ein Zeichen in der Nürnberger City: die Velotaxis. Die modernen Fahrradtaxis verfügen über ein Solarmodul sowie eine elektrische Antriebshilfe. Das außergewöhnliche Projekt wird von der Sparkasse Nürnberg als Sponsor unterstützt. famos-Leser haben jetzt die Möglichkeit, eine Freifahrt mit einem Velotaxi zu gewinnen. Verlost werden dabei zwei Gutscheine. Ein erfahrener Fahrrad-Chauffeur wird die Gewinner eine Stunde lang durch Nürnberg kutschieren. Einsendeschluss für das Gewinnspiel ist Sonntag, 30.September 2012. Schreiben Sie per E-Mail an velotaxi@sparkasse-nuernberg. de – bitte Absender und Telefonnummer nicht vergessen! 

Text: -ng/Foto: Velotaxi Nürnberg

Firma Schüttler Gerüstbau aus Nürnberg setzt auf qualifizierten Nachwuchs Bewerber aussieht, lässt sich bei einem Praktikum herausfinden. Da stellt sich heraus, ob ein Kandidat körperlich fit, wetterfest sowie schwindelfrei ist. „Wir haben erlebt, dass junge Leute bei uns eine Ausbildung anfangen wollten, mit der Arbeit aber völlig überfordert waren und schon nach der Mittagspause nicht mehr wieder kamen“, berichtet Schüttler. Um ein Gerüst fachgerecht zu errichten, braucht es Augenmaß und die Fähigkeit zum Mitdenken. Außerdem muss in den Drei- bis Vier-Mann-Kolonnen jeder Handgriff sitzen, sich einer auf den anderen verlassen können. Die Arbeit wird den Gerüstbauern übrigens so schnell nicht ausgehen – allein schon bei der Altbausanierung. Damit leisten auch sie einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz.

 

Text: -ng Foto: Schüttler/PR


Wirtschaftsleben

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Kein Grund, in Panik zu geraten Experten der N-ERGIE wissen, was bei Stromausfall zu tun ist – Beheben der Störung erfolgt so schnell wie möglich – 24 Stunden Bereitschaft

■ Solche Situationen kennt Matthias Seger: „Gibt es einen Stromausfall, ist die Verwirrung vor Ort oft groß“, sagt der Arbeitsvorbereiter für Störungsbehebungen bei der N-ERGIE. „Es gibt aber keinen Grund, in Panik zu geraten. Unsere Teams kümmern sich darum, das Problem so schnell wie möglich zu lösen.“ Grundlage dafür ist die permanente Überwachung der Netze in der Netzleitstelle sowie der 24-Stunden-Bereitschaftsdienst. Das Beheben der Störung erfolgt nach einem exakten Ablaufplan. Sofern der Stromausfall „nicht die Hausinstallation, sondern das Stromnetz betrifft “, so Teamleiter Udo Oßmann. Hat die Störungsstelle über die Netzüberwachung oder Kundenanrufe Kenntnis über einen Stromausfall erhalten, „dann sind wir

gefordert“, sagt Seger. Zunächst fährt ein Monteur vor Ort, um die Erstsicherung durchzuführen. Danach gibt er dem Einsatzleiter Rückmeldung. Dieser verständigt anschließend sowohl den Messtrupp als auch die Baufirma, die dann beide vor Ort fahren. Hat sich durch die Messungen herausgestellt, wo die Ursache für den Fehler liegt, gräbt die Baufirma das Erdreich um die betreffende Stelle auf und Monteure der N-ERGIE reparieren das defekte Kabel. Es wird dann wieder mit Sand überdeckt und das Bauloch gefüllt. Zum Abschluss erhält die Störungsstelle die Rückmeldung, dass das Kabel repariert ist und wieder zugeschaltet werden kann. Im Normalfall dauert es zwischen fünf und sechs Stunden bis ein Stromaus-

fall behoben ist. Nicht jede Störung muss aber gleich zu einem Stromausfall führen. Denn das Stromnetz der N-ERGIE Netz GmbH ist so angelegt, dass die Netzleitstelle in vielen Fällen auf eine andere Versorgungsleitung umschalten kann. Im N-ERGIE Netzgebiet beträgt die durchschnittliche Unterbrechungsdauer der Stromversorgung pro Jahr zwölf Minuten pro Kunde. In Deutschland waren es 2010 im Durchschnitt 14,9 Minuten. Damit nimmt Deutschland in puncto Versorgungssicherheit den Spitzenplatz in Europa ein. Kontakt: Größere Störungen im N-ERGIE Netzgebiet sind zu finden unter www.n-ergie-netz.de/NERGIE-NETZ/aktuelles-5736.html 

Text: -ng/Fotos: N-ERGIE

Nur nicht die Krise kriegen! Wie man einen Stromausfall am besten bewältigen kann ■ Plötzlich geht das Licht aus. Fernseher, Musik und sogar der PC verstummen. Alles Anzeichen dafür, dass der Strom ausgefallen ist. Nur, was ist nun zu tun? Folgende Tipps helfen beim Umgang mit einem Stromausfall – und das ohne die Krise zu kriegen: ➤ Schalten Sie in verschiedenen Räumen Ihrer Wohnung das Licht an und prüfen Sie, ob auch dort der Strom ausgefallen ist. Wenn der Stromausfall nur partiell ist, kontrollieren Sie als nächstes die Sicherungen

sowie den breiteren FI-Schalter im Stromverteilerkasten. Ist ein Schalter ausgefallen, können Sie versuchen, ihn wieder einzuschalten. Oft ist damit die Störung bereits behoben. Bleibt das Wiedereinschalten jedoch ohne Erfolg, wenden sie sich am besten an Ihren Elektroinstallateur. ➤ Ist im Stromverteilerkasten alles in Ordnung, fragen Sie Ihre Nachbarn, ob sie ebenfalls ein Problem mit dem Strom haben. Falls ja, haben Sie etwas Geduld, vielleicht ist die Stromunterbrechung nur von kurzer Dauer. Sollte

nach ca. 15 bis 20 Minuten noch kein „Saft“ da sein, kann Ihnen die Störungsstelle des Netzbetreibers vielleicht sagen, wie lange die Unterbrechung voraussichtlich dauern wird. ➤ Am besten halten Sie die Telefonnummer der Störungsstelle Ihres Netzbetreibers bereit. Die Störungsstelle Strom der N-Ergie lautet 09 11 26 43 70 oder 01 80 2 71 35 38 (Preis: Sechs Cent pro Anruf aus dem Festnetz der Deutschen Telekom, Mobilfunk höchstens 42 Cent pro Minute).


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Drinnen & Draußen

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Haste Töne! – Wie das Töpfern viel Spaß macht

■ Töpfern gehört zu den ältesten Handwerkstechniken der Menschen. Schon vor gut 24.000 Jahren hat der Mensch begonnen, aus Lehm und Ton Gefäße oder Figuren zu formen. Aus Ton lässt sich ganz viel herstellen, ob Geschirr, Kerzenleuchter oder Fantasietiere. ● Die Schlangentechnik ist für Kinder zunächst am einfachsten: Dafür werden Schlangen aus Ton gerollt und aufeinandergesetzt. An der Innenseite werden sie

verschmiert, damit der Ton hält. So kann man schnell Vasen und Gefäße tonen. ● Bei der Aufsetztechnik werden rechteckige Platten aus Ton geformt, aufeinandergesetzt und an der Innenseite verschmiert, damit der Ton zusammenhält. Idealerweise hat man die Möglichkeit, die Gegenstände in einen Brennofen zu geben, wer mag, kann sie zuvor noch glasieren. Falls nicht, müssen sie mehrere Tage trocknen, sind dann aber nie so hart, wie nach dem heißen Brennvorgang. Alternativ kann man auch „Holzi“ verwenden, eine tonähnliche Masse, die an der Luft trocknet und ganz leicht wird. Echten Ton gibt es in jedem gut sortierten Bastelgeschäft zu kaufen. In Nürnberg findet man verschiedene Angebote für Töpferkurse. Zum Beispiel im Kuno, Wurzelbauerstraße 29, oder in Vischers Kulturladen, Hufelandstraße 4, beim Bildungszentrum, in Worzeldorf und an vielen anderen Orten.  

Text: Martina Hildebrand, Illustration: Teresa Wiechova

■ Früher mussten die Kinder ein bis zwei Wochen im Herbst bei der Kartoffelernte mithelfen. Diese Ferien nannte man daher auch „Kartoffelferien“. Gemeinsam saß man nach getaner Arbeit oft am Feuer und röstete die Kartoffeln. Das macht auch heute noch Spaß. Am einfachsten funktioniert das natürlich mit einem normalen Grill. So geht’s: Ihr bürstet die Kartoffeln sauber oder schält sie, bepinselt sie mit Öl, wickelt sie in Alufolie und legt sie auf die glühenden Holzkohlen. Nach etwa einer halben Stunde sind sie gar und können gegessen werden. Besonders lecker dazu schmeckt ein selbstgemachter Kräuterquark. Dazu Quark mit etwas Milch sämig aufschlagen, kräftig salzen und pfeffern und kleingeschnittene Kräuter wie Petersi-

lie, Schnittlauch oder auch Ruccola darunter mischen. Damit die Wartezeit verkürzt wird, kann man aus Otfried Preußlers „Der kleine Wassermann“ das Kapitel „Gebratene Steine“ vorlesen, da geht es nämlich um das Kartoffelfeuer. Kartoffelfeuer lassen sich (mit Grill) an allen öffentlichen Grillplätzen machen. Will man ein großes Feuer machen, sollte man zuerst beim Städtischen Ordnungsamt nachfragen, ob und wo dieses möglich ist.  Text: Martina Hildebrand, Illustration: Teresa Wiechova

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Tipps & Infos

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Toller Begleiter für junge Mädels Der Nürnberger Mädchenkalender ist zum vierten Mal erschienen ■ Erwachsen werden ist nicht leicht – schon gar nicht,

wenn man ein Mädchen ist, das sich mit Supermodels, einem neu entstehenden Körper und vielen (veralteten) Erwartungen herumschlagen muss. Was kann man für Teenies in dieser sensiblen Phase tun? Wie erreicht man sie? Diese Fragen stellten sich die Fachfrauen vom Mädchen-Arbeitskreis Nürnberg, in dem neun Kinder- und Jugendeinrichtungen vertreten sind, wie das städtische Jugendamt oder die „Luise – The Cultfactory“. Gemeinsam kam man auf eine einfache und – wie wir finden – famose Idee: Ein peppiges, kleines Büchlein in Kalenderform! Es soll Mädchen und junge Frauen von neun bis 16 Jahren mit Tipps, Anregungen und Hilfestellungen durchs Jahr begleiten – genannt: der Nürnberger Mädchenkalender. Pünktlich zum neuen Schuljahr ist jetzt die vierte Ausgabe des flotten Begleiters in einer Auflage von 2500 Stück erschienen. Neben leckeren Rezepten, einem „Modeblog“ und Schönheitstipps gibt es Infos und Kontaktadressen zu heiklen Themen wie Stalking, Privatsphäre und Gewalterfahrung. In kurzen Interviews werden starke Frauen aus der Region vorgestellt, wie die 18-jährige BMX-Fah-

413 Stadt(ver)führungen Viele Angebote zu „Brücken“ an drei Tagen ■ „Brücken“ heißt das diesjährige Motto bei den Stadt(ver)führungen durch Nürnberg und Fürth. Insgesamt 413 Angebote laufen vom 21. bis 23.September. Unterteilt in zwölf Teilbereiche gibt es an drei Tagen viel zu entdecken, ob in der Altstadt oder stadtweit in Sachen Architektur, ob speziell für Kinder oder für alle Generationen, ob mit Prominenten oder mit Kunst. Der Programmkatalog liegt vielerorts aus, Infos findet man auf www. stadtverfuehrungen.nuernberg.de. Und bitte das „Türmchen“ nicht vergessen! Die symbolische Eintrittskarte kann man im Vorverkauf für sieben Euro u.a. in der Kultur-Information im Künstlerhaus, Königstr. 93, oder im NN-Ticket-Corner am Hallplatz 2 erwerben. Weitere Infos unter Tel. (0911) 231-2000 oder 231-4000.

Theater für einen guten Zweck Ensemble wagt sich an anspruchsvollen Stoff ■ Das Hobbyensemble „Theaterkiste Langwasser“ hat sich eines unterhaltsam eines anspruchsvollen Stoffes angenommen. In „Ein ungleiches Paar“ werden mit jeder Menge Wortwitz „die Fragen, die die Welt nicht braucht”, geklärt – und das passiert mit viel Tempo, Situationskomik und Scharfsinn. Premiere ist am Samstag, 27.Oktober. Der Erlös kommt der Kirchengemeinde zugute. Bei dem Stück geht es um sechs Freundinnen, die sich jeden Freitag zur Trivial-Pursuit-Runde treffen,

um die Themen „Liebe, Männer und die Folgen“ zu besprechen. Doch dieses Mal ist alles ganz anders: Florence wird nach 14 Ehejahren von ihrem Mann verlassen. Aus Angst davor, dass sie sich etwas antut, beschließt Olive kurzerhand, Florence bei sich einziehen zu lassen. Das hat verheerende Folgen, denn die beiden Freundinnen könnten unterschiedlicher nicht sein. Sie sind eben „Ein ungleiches Paar“, wie es der Titel dieser berühmten Komödie von Neil Simon auf den Punkt bringt. Termine: 27. Oktober, 20 Uhr (Premiere), 28. Oktober, 19 Uhr, 3. November, 20 Uhr, 4. November, 19 Uhr Ort: Gemeindesaal der Passionskirche, Dr.-Linnert-Ring 30 in Nürnberg-Langwasser. Karten gibt es an der Abendkasse, Reservierung unter Tel. (0911) 67 17 92.

Geld für soziale Projekte KGH-Anwaltskanzlei verteilt Geschenke ■ Die Nürnberger KGH-Anwaltskanzlei hat zu ihrem zehnten Geburtstag andere beschenkt. Einen Scheck in Höhe von 1000 Euro ging an Uli Glaser vom Referat für Jugend, Familie und Soziales der Stadt Nürnberg. Mit dem Geld wird das Projekt „Kulturfreunde“ gefördert. Freuen durfte sich auch der Verein Schlupfwinkel, der ebenfalls 1000 Euro geschenkt bekam.

Neues Stück von thevo „CoRA“ wird im Theater „O“ aufgeführt ■ „CoRA“ heißt das neue Stück des Theaters thevo, das im Theater „O“, Lessingstraße 6, am 27.Oktober und 17.November, 20 Uhr, aufgeführt wird. Es han-

rerin Nadja Pries, die als einziges Mädchen im Nationalteam fährt. Auch Tipps zu Verhütung und körperlicher Entwicklung fehlen nicht. Abgerundet wird das Ganze durch praktische Beilagen wie Stundenplan, Notentabellen und einen Toiletten-Führer, der frau in manch brenzliger Situation retten kann. Anja (12) und Simone (11) aus St.Johannis wollen jedenfalls auf ihren Mädchenkalender nicht mehr verzichten: „Wir haben ihn immer dabei, der ist fast wie ein Tagebuch.“ Kurzum: Er ist ein famoser Helfer in allen Lebenslagen. Neu ist diesmal, dass sich auch die Jugendarbeit der benachbarten Landkreise und Städte an dem Projekt beteiligt hat, so dass der Mädchenkalender auch hier erworben werden kann.  

Text: Ruth Hager

■ Infos: Der Nürnberger Mädchenkalender

ist zum Preis von 3,80 Euro in der Jugendinformation Nürnberg (Königstraße 93), im Jugendamt (Dietzstraße 4), in der Luise – The Cultfactory (Scharrerstraße 15) sowie in den Jugendämtern von Fürth, Erlangen, Schwabach und Roth erhältlich.

delt sich dabei um eine experimentelle Inszenierung an der Schnittstelle von Tanz, Musik und Theater. Und zentral ist die Frage, was passiert, wenn Menschen sich auf engem Raum bewegen und sich entscheiden, ob sie aufeinander zugehen wollen. Kartenreservierung unter Tel. (0911) 26 53 24 oder buero@thevo.de.

30 Jahre Karl-Bröger-Gesellschaft Fest am 26.Oktober im DGB-Haus ■ Die Karl-Bröger-Gesellschaft Nürnberg feiert am Freitag, 26.Oktober, 18 Uhr, im DGBHaus am Kornmarkt ihr 30-jähriges Bestehen. Der SPD-nahe Verein, deren Vorsitzende die Künstlerin und SPD-Stadträtin Ruth Zadek ist, versteht sich als „soziokulturelle Einrichtung“. Das Ziel ist es, „im politischen und kulturellen Bereich Anstöße zum Vor- und Weiterdenken zu geben“.


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Tipps & Infos

Ausgabe 3 | 2012

Consumenta bietet Erlebniswelt für Kinder und Familien Der Verein „Mehr Zeit für Kinder“ hat vom 27. Oktober bis 4. November im Messezentrum viele Attraktionen – Stationen für alle Altersklassen ■ Mit vielfältigen Angeboten und tollen Mitmachaktionen wendet sich Bayerns größte Verbrauchermesse Consumenta vom 27. Oktober bis 4. November an Kinder und Familien. Der Verein „Mehr Zeit für Kinder“ bietet im Aktionsbereich „Consumenta-Kids“ in Halle 4 reichlich Gelegenheit, aktiv zu werden. Die kleinen Messebesucher können auf der großen Bewegungsarena nach Herzenslust spielen, toben, balancieren, hüpfen und springen. Bei moderierten Großspielen oder beim chinesischen Tellerdrehen sind Kinder, Eltern und Großeltern gemeinsam gefordert. Außerdem gibt es Spielstationen für alle Altersklassen. Das Programm gliedert sich in Bewegung, Kreativität, „Spielen ist Lernen” sowie Verkehrssicherheit und den Zirkus-Workshop für die ganze Familie. An den letzten vier Messetagen bereichert die Nürnberger Spielewelt in Halle 7 das Angebot für Familien. Hier präsentieren die Messeveranstalter und das Deutsche Spielearchiv die neuesten Brettspiele, die gestestet werden können. Beratung bieten der Ali Baba Spieleclub und der Spielehändler Ultra Comix. Wer eher auf Computerspiele steht, kommt nebenan in der interaktiven Erlebniswelt „Games for Families” mit Spiele-Events für alle Generationen auf seine Kosten. Eine kostenlose Kinderbetreuung gibt es zudem im Servicebereich im ersten Stock. Und bitte vormerken: Familientag ist am Samstag, 27.Oktober – Kinder bis 16 Jahren haben an diesem Tag freien Eintritt. (Kontakt: www.consumenta.de)

„Endlich Ferien!“ beim Finale des 14.Geraldino Kindermusikfestivals Finale läuft am 20. Oktober in der Tafelhalle – Drei Lieder wurden ausgewählt – Das Publikum entscheidet ■ „Endlich Ferien!“ lautet das Motto des 14. Geraldino Kindermusikfestivals, dessen Finale am Samstag, 20.Oktober, ab 15 Uhr in der Tafelhalle Nürnberg, Äußere Sulzbacher Straße 60, stattfindet. Wie gewohnt wird das Publikum entscheiden, wer den von den Nürnberger Nachrichten gestifteteten KinderliederPreis (dotiert mit insgesamt 2500 Euro) gewinnen wird. 46 Kinderliedermacher hatten sich beworben, eine Fachjury hat die drei interessantesten Songs ausgewählt. Die Teilnehmer sind Rita + der kleine Schosch (aus Köln), die PiaNino-

Band (ebenfalls aus Köln) und Maxim Wartenberg und sein Trommelfloh (aus Berlin). Moderiert wird der Familienevent von Geraldino und seinen Plomstern mit Unterstützung des Chors der Grundschule Winkelhaid unter Leitung von Roland Dannich. Am Sonntag folgt ab 15 Uhr am gleichen Ort das Preisträgerkonzert.

Der Tiergarten feiert weiter Geburtstag

Interaktiver RegionalAtlas zur Metropolregion

»Mischen!«-Finale mit vielen Workshops

■ Der Nürnberger Tiergarten feiert weiter seinen 100.

■ Das Amt für Stadtforschung und Statistik für Nürnberg und Fürth hat eine interaktive Anwendung entwickelt, die statistische Informationen für die Metropolregion Nürnberg anbietet. Über 200 Aspekte werden dabei in der Regel ab 2005 beleuchtet – dazu gehören die Themen Bevölkerungsentwicklung und -struktur ebenso wie Beschäftigung, Umwelt, Verkehr, Wohnen und Tourismus. Der interaktive RegionalAtlas kann unter dem Link www.metropolregionnuernberg.de/region/daten-fakten.html aufgerufen werden. Weitere Informationen bekommt man bei der Statistikbehörde von Thomas Nirschl, Telefon (0911) 231-2842.

■ Seit sieben Jahren veranstaltet der Bezirk Mittelfranken an mehreren Orten die Kinder- und Jugendkulturtage. „Mischen!“ hieß diesmal das Motto von insgesamt 25 Workshops, die von Improtheater über Graffiti und Songschreiben bis zu Zaubereien reichten. Bei einem Abschlusswochenende werden sich im kommenden Oktober alle Gruppen im Nürnberger Künstlerhaus, Königstraße 93, kreativ vorstellen. Am Freitag, 12.Oktober, sind die Jugendlichen dran, am Sonntag, 14.Oktober, präsentieren sich die Kinder. Mehr Informationen bei Ulla Thiem, Telefon (0911) 239 809- 112 oder unter www.mischen-mfr.de.

Geburtstag. Etwa mit den Stadt(ver)führungen zum Jahresmotto „Brücken“, die vom 21. bis 23. September stattfinden. Zudem läuft am 16. September der 14.Benefiztag von „Yaqu Pacha – 20 Jahre Artenschutz in Südamerika. Die große Benefizveranstaltung wird am 13. und 14. Oktober über die Bühne gehen. Zum Vormerken: Eine Fledermausnacht wird es im Tiergarten im Oktober geben, an den Adventswochenenden soll es wieder weihnachtlich zugehen – u.a. mit der lebenden Krippe im Kinderzoo, mit Weihnachtsmännern und Laternenzügen. Weitere Infos unter www.tiergarten.nuernberg.de.


Tipps & Infos

2012 | Ausgabe 3

TERMINE ■ ■ ■ Das große 17. Kinder-Dance-Festival geht am 30. und 31. Oktober, 12 bis 17 Uhr, im Cinecittà über die Bühne. Anmeldung bis 16. Oktober im Kinder- und Jugendhaus Wiese69, Wiesentalstraße 69, Tel. (0911) 39 62 52 (Kartenvorverkauf im Cinecittà ab 23. Oktober). Die Gala findet am Mittwoch, 28. November, 17 bis 20 Uhr, auf der Arena-Bühne im Cinecitta statt. (Infos unter www.kinderdancefestival.de) ■ ■ ■

Um „Bewerbung - Praktikum – Ausbildungsplatz“ geht es bei der Berufsinforma-

tionsbörse am Samstag, 10. November, von 14 bis 17 Uhr in der Mittelschule Altenfurt, Hermann-Kolb-Straße 53. Dabei präsentieren sich Handwerksbetriebe und Firmen der Region. Eine gute Gelegenheit für Schüler, um sich über unterschiedliche Berufe zu informieren, erste Kontakte zu knüpfen. Zielgruppe sind Schüler aus den Stadtteilen Altenfurt, Fischbach, Moorenbrunn und Langwasser. (Infos unter www.ausbildung-direkt.nuernberg.de) ■ ■ ■ Das Wiesen Café hat am Sonntag, 23. September, ab 13 Uhr geöffnet. Ort ist das Kinder- und Jugendhaus WIESE 69, Wiesentalstraße 69, in St. Johannis. ■ ■ ■ „Live in Concert“ heißt am Samstag, 20. Oktober, ab 19.30 Uhr, das Motto im Kinder- und Jugendhaus CUBE, Trierer Straße 31. ■ ■ ■

Disco für Kids ■ Eine Disco für junge Leute zwischen elf und 15 Jahren gibt es am Samstag, 15. September, und Samstag, 24. November, jeweils ab 19 Uhr, im Kinder- und Jugendhaus CUBE, Trierer Straße 31. Mehr Infos unter www. cube.nuernberg.de.

Spielmobil macht Station ■ Das Spielmobil Ratz bietet viele Attraktionen für Kinder ab sechs Jahren. Die Einrichtung des Jugendamtes macht vom 18. bis 20. September, jeweils 14 Uhr, am Marie-Juchacz-Park in St. Leonhard Station. Eine Woche später ist man vom 25. bis 27. September, ab 14 Uhr im Schulhof der Bauernfeind-Schule zu Gast. Infos unter www. spielmobile.nuernberg.de.

Feier zum Weltkindertag 2012 ■ Am Sonntag, 23. September, wird von 12 bis 18 Uhr in der Innenstadt am Jakobsplatz der Weltkindertag (20.9.) nachgefeiert. Geboten wird ein buntes Bühnen- und Mitmachprogramm. Für Speisen und Getränke zu familienfreundlichen Preisen ist selbstverständlich gesorgt. Die „Großen“ können sich zudem an verschiedenen Ständen über Angebote der Kinder- und Jugendarbeit in Nürnberg und über die Kinderrechte informieren. Infos unter www.weltkindertag.nuernberg.de.

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BÜNDNISTICKER ■ ■ ■ „Familiengerechtigkeit: ein harter Standortfaktor“ lautet das zentrale Thema bei der gemeinsame Veranstaltung von „Familiengerechte Kommune e.V.“, Deutscher Städtetag, Deutscher Städte- und Gemeindebund und Bündnis für Familie Nürnberg am 23.November, 10 bis 17 Uhr, im Südwestpark-Hotel durchführen. Diskutiert wird vor allem über die strategische Kooperation an der Schnittstelle von Kommune und Unternehmen. Infos und Kontakt unter www.familiengerechtekommune.de ■ ■ ■

■ ■ ■ Fast zehn Jahre alt ist nun schon die Initiative familienbewusste Personalpolitik, in der sich Unternehmensvertreter der Region regelmäßig über die Möglichkeiten austauschen, Maßnahmen für MitarbeiterInnen mit Familienpflichten zu entwickeln. Unter www.familienbewusste-personalpolitik.de kann der Newsletter dieses Firmennetzwerks abonniert werden, in dem auch alle interessanten Termine für Arbeitsgruppen und Veranstaltungen enthalten sind. ■ ■ ■

■ ■ ■ Oberbürgermeister Ulrich Maly durften Mädchen und Jungen im Rahmen der Aktion „Kooperation Mitarbeiterkinder“ (KooMiKi) löchern. Der OB traf eine Gruppe der firmenübergreifenden Ferienbetreuung im Großen Sitzungssaal und lud sie zu einer Führung durch das Rathaus ein. Zu KooMiKi haben sich im Großraum Nürn-

berg zehn namhafte Firmen zusammengefunden: Airport Nürnberg, Cortal Consors, DATEV, Faber Castell, GfK, N-ERGIE, Sparkasse Nürnberg, StWN, VAG und wbg. Die Unternehmen gehören zu den Arbeitgebern unter dem Dach der „Initiative familienbewusste Personalpolitik“. Die Kammern, die Agentur für Arbeit und das Bündnis für Familie koordinieren dieses Netzwerk, das Ideen zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf austauscht und gemeinsam entwickelt. ■ ■ ■

■ ■ ■ Am 17.Oktober veranstaltet das Bildungsbüro der Stadt Nürnberg die vierte Bildungskonferenz zum Thema „Kulturelle Bildung im Lebenslauf“ im KunstKulturQuartier, Königstr. 93. Die Veranstaltung richtet sich u.a. an Fachleute, Verantwortliche und Tätige in den Bereichen der (kulturellen) Bildung. Mehr Infos unter www.lernenvorort-nuernberg.de/aktuelles ■ ■ ■

■ ■ ■ Zum Vormerken: Am 18.Februar 2013 veranstaltet das Bündnis für Familie von 9 bis 17 Uhr das 12.Offene Forum Familie im Caritas-Pirckheimer-Haus Nürnberg, Königstraße 64, unweit des Hauptbahnhofs. Im Mittelpunkt der Tagung steht die Gestaltung von „Schönen Ferien“ für Schulkinder, die deren Eltern eine gute Vereinbarung von Familie und Beruf ermöglicht. Kontakt und Infos über www.bff2-nbg.de ■ ■ ■

Schulstart mit Rico & Bussibär im Playmobil FunPark Polizei gastiert am 13.September und gibt viele Tipps – Freier Eintritt für Abc-Schützen mit Tüte ■ Im Zirndorfer FunParkMaskottchen ist am ersten Schultag, 13.September, die Polizei zu Gast. Von 13 bis 17 Uhr gibt es einen Polizeibus zu besichtigen und alle kleinen und großen Gäste erhalten Tipps und Ratschläge für den Straßenverkehr und den sicheren Schulweg. Wichtig: Alle Schulanfänger mit Schultüte erhalten freien Eintritt! Zwei Wochen später kann man alte Spiele kennenlernen, wenn das FunPark-Aktionsteam am 29. und 30.September, zum Entdecken einlädt. Besucher können Hula-Hoop-Reifen, Kreisel oder Mikado testen und in vergangene Spielewelten eintauchen. (Öffnungszeiten: ab 13. September bis 4. November, 9 bis 18 Uhr. Weitere Informationen zu den Angeboten und Veranstaltungen gibt es unter www.playmobilfunpark.de oder www.facebook. com/playmobilfunpark.


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Das Portrait

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r ist einer, der sein Leben in die Hand nimmt. Und das erwartet er auch von anderen. Ein Blatt vor den Mund nimmt Olaf Schmidt dabei nie: „Jeder hat seine Möglichkeiten, er muss sie nur nutzen. Außer vielleicht jene, die zu viel Pech hatten.“ Schmidt weiß, wovon er spricht, wenn es um verpatzte Chancen und verpasste Ausfahrten auf dem Weg nach unten geht. Seit zehn Jahren arbeitet er bei der Noris Arbeit, der gemeinnützigen Beschäftigungsgesellschaft der Stadt Nürnberg (Noa), und damit meist mit Menschen, die irgendwann aus einer normalen Erwerbstätigkeit herausgeflogen oder darin nie angekommen waren. Er hat viel gesehen in dieser Zeit: motivierte ExKnackis, desinteressierte Jugendliche, mit ihrer Sucht

kämpfende Alkoholiker und Leute, die mit Anfang 50 plötzlich ohne Job dastanden. „Manche hatten in ihrem Leben einfach kein Glück, andere haben sich jahrelang hängen lassen“, sagt Olaf Schmidt über die Teilnehmer, die man nicht über einen Kamm scheren kann. Da gab es zum Beispiel die Teilnehmer des Projekts „Bauhütte“, die vor zehn Jahren ihr Werkzeug auf maroden Spielplätzen auspackten oder Baumscheiben pflegten. Menschen zwischen 18 und 59 Jahren, die alle an einem Strang zogen. Eine kleine Erfolgsgeschichte, die am Ende ausgezeichnet wurde und schließlich den Weg zum „Dienstleistungscenter Nordost“ ebnete. Inzwischen leitet Olaf Schmidt dort die Parkaufsicht und hat zur Zeit 21 jüngere Mitarbeiter, deren Job durch EU-Fördermittel finanziert wird. Sie sind in den 180 Parkanlagen der Stadt unterwegs, dokumen-

tieren kaputte Parkbänke oder sprechen Hundehalter an, wenn das Häufchen vom Vierbeiner einfach liegen gelassen wurde. Betont freundlich, denn geharnischte Zurechtweisungen dürfen sie nicht geben – sie sind ja keine Ordnungshüter. Ihr Boss schlägt da schon mal einen anderen Ton an. „Bei manchen ist der Druck schon wichtig“, sagt er. Ein gnadenloser Mann ist der 49-Jährige trotz seiner mitunter hart klingenden Worte nicht. Im Gegenteil. „Ich habe eine soziale Ader“, sagt er. Nur ein Sozialromantiker sei er eben nicht. Verdenken kann man es ihm freilich nicht. Mit acht Jahren verlor er den Vater und wuchs bei der Mutter auf, die sechs Kinder von nun an alleine durchbringen musste. „Da kannst du schon als Kind nicht den Kopf in den Sand stecken“, sagt Olaf Schmidt, der inzwischen selbst Vater von drei Jungs ist. Mit 15 Jahren verließ er die Schule, machte eine Maurerlehre,

arbeitete später zehn Jahre bei der Deutschen Bahn – unter anderem als Ausbilder. Doch irgendwann wollte er etwas anderes machen. Dabei war es reiner Zufall, dass er bei der Noa landete und dort schnell zu einer wichtigen Anlaufstelle für Ein-Euro-Jobber wurde. „Für manche war die Noa nicht nur ein Arbeitsplatz, sondern das erste Zuhause seit Jahren“, sagt er – und es schwingt viel Bitterkeit mit, wenn er vom Wegfall dieses Erwerbsmodells spricht. „Hier hatten sie eine Aufgabe, Männer um die 40 oder 50, die hier aufgefangen wurden – und jetzt stehen sie an der Leipziger Straße herum und lassen sich volllaufen, weil es hier für sie nichts mehr zu tun gibt.“ Seinen jüngeren Teilnehmern versucht er zu zeigen, „dass man immer eine Wahl hat – man muss sich anstrengen im Leben, sonst wird das nichts“. Ein weiterer Beleg: Olaf Schmidt ist ein überzeugter Realist, aber einer mit einem großen Herz für Gestrandete und vermeintliche Verlierer. 

Text: Irini Paul, Foto: Peter Roggenthin


Finale

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IMPRESSUM

Margit Mohr, welche drei Personen würden Sie adoptieren?

famos – das Nürnberger Familienmagazin Jahrgang 5 • Heft 20 • September 2012

■ Margit Mohr (50), ist Kulturmanagerin und Kuratorin, sie arbeitet seit 26 Jahren im KUNO. Der 1975 gegründete Kulturladen in der Wurzelbauerstraße 29/35, der von einem Verein getragen wird, firmiert inzwischen als Kulturzentrum KUNO mit den Schwerpunkten Literatur, zeitgenössische Kunst und Treffpunkt für alle Generationen. Margit Mohr leitet seit etlichen Jahren die Einrichtung, wo sie neben dem Jazzfrühstück u.a. das Wortwärts-Festival, das Café Zeitlos, das Galeriehaus und zuletzt die Frankenlese an verschiedenen Orten in der Nordstadt etabliert hat. Ansonsten kooperiert sie mit unterschiedlichen Kultur-Partnern, mit denen sie zum Beispiel 2005 das Kulturprojekt BetonKunst durchführte oder 2008 mit der „Tier + Mensch“-Schau die AEG-Hallen kunstvoll bespielte. Margit Mohr ist verheiratet, wohnt in Wetzendorf und gilt als Lieblingstante von vielen Kindern im Familien- und Freundeskreis. Text: Jo Seuß, Fotos: privat/PR

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■ Judith Schnaubelt, Radio-Moderatorin bei Bayern 2, weil sie immer einen Supermusikmix auflegt, den ich mir gern auch bei mir zu Hause anhören würde.

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Redaktion: Jo Seuß, Martina Hildebrand, Norbert Gstattenbauer, Walter Schatz (verantwortlich), Peter Roggenthin (Bild) Texte und Mitarbeit für diese Ausgabe: Karin Behrens, Gilda Goharian, Alexandra Haderlein, Ruth Hager, Wolfgang Heilig-Achneck, Heike Hein, Peter Kunz, Irini Paul, Manuela Prill, Doris Reinecke, Silke Roennefahrt, Roy Schmidt, Maria Schreiber-Buch, Oliver Tissot

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Redaktion: „famos“ Spitalgasse 22, 90403 Nürnberg post@famos-nuernberg.de www.famos-nuernberg.de

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■ Martha Nussbaum, Philosophin und Sozialwissenschaftlerin aus Chicago, weil sie nach dem Guten im Menschen forscht und nach den Bedingungen, durch die es sich entwickelt – mit ihr würde ich gern dieser Fragen nachgehen.

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Vorstand: Hermann Imhof (1. Vorsitzender), Jo Seuß (Stellvertreter), Dr. Christian Boss, Nicole Hummel, Sabrina Havlitschek, Walter Schatz, Dr. Karl-Heinz Schrenker (Schatzmeister),

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Herausgeber: Verein für Familien in Nürnberg e.V. Geschäftstelle: Spitalgasse 22, 90403 Nürnberg Telefon: 09 11/2 31-73 59

Fotos und Illustrationen: Klaus Gruber, Cornelia Krug, Peter Kunz, Peter Roggenthin, Teresa Wiechova, Hans-Joachim Winckler, NN-Archiv, www.pixelio.de, privat

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Titelbild: Peter Roggenthin

■ Karl Albert, Mitbegründer von Kuno und Galeriehaus, weil er ein großer Freund der zeitgenössischen Kunst und Musik war und mich mit vielen Stilarten vertraut gemacht hat – ihn hätte ich gern als Gesprächspartner, leider ist vor zehn Jahren verstorben.

Grafik & Layout: Michael Frœhlich designedition@online.de Druck: Verlag Nürnberger Presse, Druckhaus Nürnberg GmbH & Co., Marienstraße 9–11, 90402 Nürnberg Auflage: ca. 100 000

Trommeln für Familienlotsen

Fachliche Beratung: Stadt Nürnberg, Referat für Jugend, Familie und Soziales

In Kassel gibt es das Freiwilligen-Projekt „FamoS“ ■ In der Reihe „famose Freunde“ stel-

Im Sommer 2010 wurde in der nordhessischen „documenta“-Stadt die Kooperation von Freiwilligen-Zentrum, gemeinnütziger Wohnungsbaugesellschaft und dem Verein Familienberatungszentrum „kafa“ gegründet. Laut Frank Gerhold, einer der beiden Geschäftsführer des Freiwilligen-Zentrums, gibt es bisher 22 Leute, die geschult wurden und regelmäßig Familien unterstützen. 60 freiwillige Familienlotsen sollen in drei Jahren gewonnen wer-

den – insofern müssen Projektleiterin Ylva van Löhneysen und ihr Partner schon noch kräftig trommeln, um das Ziel zu erreichen. Durch Gelder von der Aktion „Es braucht ein ganzes Dorf, um Mensch konnte „FamoS“ gestartet und ein Kind zu erziehen“, so lautet ein beRäume bezogen werden, wodurch man kanntes afrikanisches Sprichwort, das neue Unterstützer im Bereich der Nachim Prinzip überall auf der Welt gilt, barschaftshilfe fand. Zentrale Anliegen wo es noch etwas dörfliche Strukturen sind laut Gerhold (49) „direkte Entmit tragenden sozialen Netzwerken lastung und Nachhaltigkeit“. gibt. In vielen Städten Der Sozialmanager und Vater fehlen aber gerade die von einem Kind hofft, dass die unterstützenden Glieder „schöne Partnerschaft“ von in der Gesellschaft, die „FamoS“ auf Dauer gesichert Eltern das Familienleben werden kann. Klar ist für ihn, erleichtern. Diese probledass dieses Projekt nicht in matische Ausgangslage Konkurrenz mit der professiowar der Grund, warum nellen Arbeit treten wird. in Kassel das Projekt Kontakt: „Familien ohne Sorgen“ www.stadt-kassel.de/aktuelles entstand – kurz „FamoS“ Sie leiten FamoS in Kassel: Frank Gerhold und Ylva van Löhneysen. Telefon 05 61/10 24 25 genannt. len wir regelmäßig Einrichtungen oder Organisationen vor, die ebenfalls famos heißen. Diesmal ist es das Projekt für Freiwilligen-Arbeit in Kassel.

Koordination: Karin Behrens, Stadt Nürnberg Anzeigen-Annahme und Anzeigen-Betreuung: Peter Roggenthin Adamstraße 37, 90489 Nürnberg Telefon und Fax: 09 11/941 31 98 Mail: peter@roggenthin.de Derzeit gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 4 Anzeigenschluss für die nächste Ausgabe ist der 16. November 2012 »famos« erscheint wieder am Dienstag, 11. Dezember 2012

NN_4c 03.01.2007 15:32 Uhr Seite 1

Die vorliegende Ausgabe von »famos« erscheint mit freundlicher Unterstützung durch: s Sparkasse Nürnberg


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