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NEU: Nummer 1

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t n h o l n e w r Fü der Umstieg?

Das neue Galaxy S4

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Freisprech-Lösungen, Halterungen, Ladegeräte Plus: Top Verkehrs-Apps

12 Seiten Mega-Test Kamera, Akku, Display, Apps, Speed, Gesten-Steuerung u.v.m. im Vergleich zum S3 Plus: Galaxy Express, Note 2 & Note 8.0 im Test

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So kümmert sich das Galaxy S4 um Ihre Gesundheit

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33 Programme für Ihr Galaxy X MEDIA RECODE Wandelt Filme bequem fürs Smartphone um Calibre Die komfortable E-Book-Verwaltung MY PHONE EXPLORER Galaxy am PC einstellen, auslesen und fernsteuern

Vorinstallierte GalaxyApps schnell erklärt So geht‘s: Sicherheit in 3 Minuten

75

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Für Ihr Galaxy S2, S3 & Co.: versteckte Funktionen, Akku-Laufzeit verlängern, Android beschleunigen u.v.m.

Hacker-Zone: Galaxy rooten für Einsteiger Neue Tarife im Preis-Check ISSN 2196-1573


editorial

003

Juni/Juli 2013

Mit dem Galaxy durchstarten Wenn man heutzutage von Smartphones und Tablets mit dem Open-Source-Betriebssystem Android von Google spricht, dann führt kein Weg an Samsung und der Galaxy-Produktreihe vorbei. Zu dominierend ist Samsung mit Anteilen von über 40 Prozent am weltweiten Markt mit Android-Geräten, zu eindrucksvoll ist die Erfolgsgeschichte der Koreaner mit immer neuen Modellen in allen erdenklichen Größen für verschiedene Zielgruppen. Überzeugend ist das Gesamtkonzept von Samsung mit eingängiger TouchWiz-Oberfläche, einer guten App-Ausstattung vom Start weg und – nicht zu vergessen – dem problemlosen Zusammenspiel von Galaxy und PC. Darüber hinaus ist ein Galaxy-Smartphone wie das neue S4 ein echtes Universalgenie: Es vereint Mobiltelefon und 13-Megapixel-Kamera, ist Spielekonsole, Navigationsgerät, Musikund Videoabspieler, Camcorder, Rechner und sogar Fitnesstrainer. Das alles ist Grund genug für ein neues leidenschaftliches Magazin aus dem Kieler Medienhaus falkemedia, das sich ausschließlich an Besitzer und potenzielle Käufer von Galaxy-Smartphones und -Tablets richtet. Neben umfassenden Kaufberatungen und unabhängigen Tests neuester Galaxys sowie dem passenden Zubehör greifen wir neue Trends auf, liefern ausführliche App-Ratgeber und nehmen Sie als Leser mit bebilderten Schritt-für-SchrittAnleitungen an die Hand. Glauben Sie mir: Sie werden begeistert sein, wie gut sich Ihr frisch gewonnenes Wissen auf die tägliche Nutzung Ihres Galaxy auswirken wird. Besonders die umfassende, 12-seitige Titelgeschichte zum Galaxy S4 möchte ich Ihnen empfehlen, bei dem wir Samsungs neues Spitzenmodell über Wochen hinweg im Praxiseinsatz auf Herz und Nieren geprüft haben. Das Redaktionsteam der Galaxy Life besteht übrigens aus echten Galaxy-Fans, einige haben sich sogar vom einstmals lieb gewonnenen iPhone verabschiedet und möchten ihr Galaxy-Smartphone inzwischen nicht mehr missen. Wir sehen uns als Teil der großen Galaxy-Community und möchten, dass Sie ebenso Teil der Community werden und Ihr Galaxy mit der gleichen Freude und Begeisterung nutzen, wie wir es Tag für Tag tun. Starten Sie also mit der ersten Ausgabe der neuen Galaxy Life durch. Unser Enthusiasmus lässt jedoch nicht die nötige Distanz zu Samsung vermissen und behindert auch keine kritische Sichtweise. Denn wir wissen, dass wir nur so auch zur Verbesserung von Produkten und Dienstleistungen auf Herstellerseite beitragen können.

Das Samsung Galaxy Handbuch Noch mehr Informationen zu Galaxy-Geräten, Workshop, Apps, Tipps & Tricks finden Sie im großen Samsung Galaxy Handbuch. Auf 180 Seiten nehmen Sie die Experten an die Hand und zeigen – gut bebildert und leicht verständlich –, wie Sie mit Ihrem Galaxy produktiv arbeiten, sich medial unterhalten lassen und auch unterwegs mit Freunden und Kollegen in Kontakt bleiben. Begeben Sie sich Kapitel für Kapitel auf eine spannende Entdeckungstour. Sie erhalten das Samsung Galaxy Handbuch versandkostenfrei auf www.falkemedia-shop.de

Über uns ... falkemedia veröffentlicht seit über 17 Jahren Medien für technische Magazine. Unser Ziel ist seit jeher, die Bedürfnisse unserer Leser zu spüren und mit Leidenschaft journalistisch zu bedienen. Im Apple-Segment gehören wir längst zu den führenden Medienhäusern Europas. Und nun stürmen wir mit unserem neuen Titel Galaxy Life auch den AndroidMarkt, denn mit der Galaxy-Serie hat Samsung Produkte und Dienste geschaffen, die unsere Leidenschaft geweckt haben.

Herzlichst Ihr

Neu: tech.de Sie interessieren sich für Technologie? Dann besuchen Sie tech.de. Hier finden Sie täglich frisch die wichtigsten Nachrichten, Tests und Tipps rund um alle spannenden Tech-

Christoph Hoffmann (Chefredakteur Galaxy Life)

nologie- und GalaxyThemen. galaxylife.de juni/juli 2013


004

Inhalt

4/2013 – Juni/Juli

Galaxy Life rubriken 003 066 090 128 130

Editorial Heft-CD Leserbefragung Kolumne/Impressum Vorschau

016

Das Galaxy S4 im knallharten Leistungs- und Praxis-Check

news & trends 006

News, Hintergründe, Trends

014

Inside Samsung titelthema

016

Galaxy S4 Alle Infos im Mega-Guide

Wer von einem Smartphone besten Bedienkomfort und neueste Technik erwartet, landet beim Spitzenmodell Galaxy S4. Der Test zeigt, ob sich der Kauf des neuen Flaggschiffs lohnt.

024

Alles über den Samsung Hub

026

Android 4.2.2 auf dem S4

028

Die Smartphone-Glasmacher

030

Die besten Tarife im Check hardware

032

Die Galaxy-Familie

034

Das richtige Galaxy

juni/juli 2013 galaxylife.de

034 Welches Galaxy passt zu mir? Gut 20 Geräte sind zu haben. Hier kommen Tipps zur Auswahl des richtigen Galaxy-Modells


inhalt

036

Test: Galaxy S3

038

Test: Galaxy Express

040

Test: Galaxy Note 2

042

Test: Galaxy Note 8.0

044

Zubehör fürs Galaxy

050

8 Kopfhörer im Test apps

056

App-Neuheiten

060

So funktioniert TouchWiz

062

Gratis-Apps von Samsung

068

Samsung Apps vs. Google Play

070

Mit S Suggest Apps finden

094

074

Foto-Apps im Duell

75 Fragen & Antworten zum Galaxy

078

12 Antiviren-Apps im Test

082

Das Galaxy im Auto

Funktionen einschalten, Einstellungen tunen und Störungen beheben

084

Apps für Galaxy-Tablets

086

Spiele fürs Tablet

088

Spiele für zwischendurch

124

Wer sein Galaxys ausreizen möchte, muss es rooten. Wir zeigen, wie das Freischalten sicher und schnell geht

005

Das Redaktions-Team

Christoph Hoffmann, Chefredakteur Die Galaxy-Kartons türmen sich auf seinem Schreibtisch, denn Gutes muss ihm nahe sein.

Peter Anders, Redakteur Er probiert nicht nur die Top-Modelle, sondern auch die besonders günstigen Galaxys aus.

Antonio Biedermann, Redakteur Ohne sein Galaxy S3 ist er nur ein halber Mensch. Viel Zeit geht durch seine App-Experimente drauf.

Philip Jonas, Redakteur Die Suche nach neuen Tipps & Tricks reizt ihn. Er macht eine Jagd mit Erfolgsgarantie daraus.

Michael Rupp, Redakteur Für den Tarif-Check ab Seite 30 hat er sich durchs Kleingedruckte der Provider gekämpft.

Peter Kusenberg, Autor Er lernte Galaxy-Tablets als Spieleplattform erst kennen, dann schätzen und schließlich lieben.

Michael Schmithäuser, Autor Hat drei Arbeitstage in den Shoot-out zweier Kamera-Apps für das Galaxy investiert.

Stefan Steinleitner, Autor Mit Android als technischem Unterbau knackt der Rooting-Fachmann jede Firmware.

praxis 094

75 Fragen & Antworten zum Samsung Galaxy

102

Samsung Kies

104

Sicherheit in 3 Minuten

106

Homescreen auffrischen

108

Strom sparen

110

Polaris Office, Teil 1

112

S Planner im Einsatz

114

Chatten mit ChatON

116

So funktioniert WhatsApp

118

News mit Flipboard

120

Datenaustausch mit S Beam

122

Verlorenes Galaxy finden

124

Hacker-Zone: Galaxy-Rooting

galaxylife.de juni/juli 2013


News & Trends

006

MARKETING

Samsung gibt mehr Geld für Werbung aus als Apple it 30,3 Prozent ging Samsung Ende des Jahres als klarer Gewinner im Kampf um die Marktanteile im hart umkämpften Mobiltelefon-Markt hervor. Samsung Erfolgsrezept? Neben attraktiven Geräten und einem breit gefächerten Angebot zweifellos millionenschweren MarketingAusgaben: 401 Millionen US-Dollar investierte Samsung in Werbung und Co. Super Bowl, die Mobilfunkmesse Mobile World Congress sowie die Produktpräsentationen und Werbekampagnen für neue Galaxy-Modelle, um nur einige Beispiele zu nennen. Insgesamt konnte Samsung das Marketing-Budget von Apple in Höhe von 333 Millionen US-Dollar laut Kantar Media um 68 Millionen USDollar übertrumpfen. Für den südkoreanischen Elektronikriesen haben sich die Ausgaben gelohnt. 2011 konnte Samsung nur 19 Prozent Marktanteil für sich beanspruchen, Ende letzten Jahres kam Samsung auf 30,3 Prozent. Apples weltweiter Marktanteil stieg hingegen nur um magere 0,3 Prozent. Trotzdem: In einer Messung der Analytiker von Ace Metrix

M

samsung

Foto: Samsung

war „iPhone“ die effektivste Mobiltelefon-Marke. Samsung landete nur auf dem zweiten Platz. Laut dem Marketing-Chef von T-Mobile USA Michael Sievert ist Samsung durchaus imstande seine Produkte mit effektiven Marketing-Offensiven zu untermauern. „Sie wissen, wie man ein starkes Produkt baut [...] und sind gewillt in ihren Erfolg zu investieren“. Spätestens mit dem Marktstart des Galaxy S4 wird Samsung mit seinem neuen Smartphone-Flaggschiff zeigen, ob das Unternehmen auch 2013 eine Chance auf den gleichen Erfolg hat.

FINANZSPRITZE FÜR SHARP

Samsung investiert 85 Millionen Euro

Antonio Biedermann

marketing-grossmächte samsung & apple 401*

333

78

Jahr 2012

Jahr 2011

124

Angaben in Millionen US-Dollar

juni/juli 2013 galaxylife.de

35 13 253

46

$35

39

21

Mit einer Investition in Höhe von umgerechnet 85 Millionen Euro ist der südkoreanische Elektronik-Riese bei seinem Konkurrenten und Apples Zulieferer-Partner Sharp eingestiegen. Für die von Sharp bitter benötigte Finanzspritze erhält Samsung im Gegenzug einen Anteil von drei Prozent. Hinsichtlich der Firmenleitung soll Sharp allerdings weiterhin unabhängig bleiben – zum Glück für Apple. Für Sharp, der derzeit größte Hersteller von großflächigen LCD-Displays, kommt die Investition zur richtigen Zeit: Erst im vergangenen Jahr war ein 550 Millionen Euro schweres Abkommen mit der Foxconn-Mutter Hon Hai Precision Industry Co. geplatzt. Allein in den letzten anderthalb Jahren musste Sharp annähernd 11.000 Mitarbeiter entlassen.


news & trends

007

MINICOMPUTER FÜRS ARMGELENK

Samsung vs. Apple: Der Smartwatch-Wettstreit hat begonnen!

SAMSUNG-PROMOTION

Jeder Kauf zwei Treffer

ZAHL DES MONATS

Im Aktionszeitraum bis zum 15. Juli 2013 verschenkt Samsung 7-Zoll-Tablets im Wert von 429 Euro (unverbindliche Preisempfehlung). Voraussetzung ist, dass man ein Premium Ultrabooks der Serie 9 (ab 949 Euro) oder einen All-in-One-PCs (AIO PC) der Serie 5 und 7 ab 888 Euro von Samsung kauft und sich anschließend mit dem Kaufbeleg online registriert. Weitere Infos zu der Aktion gibt es unter www.samsung.de/gratistab. Neu sind solche Aktionen von Samsung übrigens nicht: Für Käufer verschiedener Galaxy-Smartphones gab es Anfang des Jahres SD-Speicherkarten mit bis zu 64 GB als Gratisbeigabe, beim Kauf bestimmter Galaxy Tablets konnte man nach der Registrierung eine schicke und praktische Diary-Tasche im Gegenwert von rund 40 Euro bekommen.

63 Mio. Smartphones konnte Samsung im vierten Quartal 2012 weltweit verkaufen, so zitierte die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap einen Marktexperten bei KB Investment & Securities in Seoul. Im dritten Quartal 2012 hatte Samsung schätzungsweise 56,3 Millionen Smartphones abgesetzt.

Das Jahr 2013 dürfte das Jahr der schlauen Armbanduhren werden. Während die I‘m Watch sowie das Kickstarter-Projekt Pebble bereits jetzt erhältlich sind, hat auch Samsung erste Pläne für eine Smartwatch angekündigt. Könnte Samsung seine schlaue Armband sogar vor Apple auf den Markt bringen? Samsung bereite sich schon „sehr lange auf eine Armbanduhr vor“, so der stellvertretende Chef von Samsung Mobilfunksparte Lee Young Hee. „Wir arbeiten sehr hart daran, uns darauf vorzubereiten. Wir bereiten Produkte für die Zukunft vor und eine Armbanduhr ist definitiv eines davon.“ Über mögliche Funktionen schweigt Lee jedoch. Erst kürzlich waren erste Screenshots der möglichen Benutzeroberfläche aufgetaucht. Laut Bloomberg ist eine neue Produktsparte für Samsung und Apple unausweichlich, da der Mobilfunkmarkt so gut wie gesättigt ist. Allein in diesem Jahr soll der Markt für Armbanduhren laut Citigroup Inc. 60 Millionen US-Dollar schwer sein. Die Konkurrenz aus Cupertino könnte Samsung nicht nur durch einen früheren Produktstart als die „iWatch“ ausstechen, sondern auch durch einen günstigeren Preis. Allerdings wäre es für Apple untypisch ein Produkt auf den Markt zu bringen, das in ähnlicher Form bereits erhältlich ist. Und ob Samsung sich mit einem Markstart vor Apple einen Gefallen tut?

FINANZEN

GOOGLE I/O

Starkes Schlussquartal

Samsung und Google sind auf Schmusekurs

Samsung hat dank des boomenden Geschäfts mit Smartphones den Gewinn im Schlussquartal 2012 um gut drei Viertel gesteigert. Der Gewinn kletterte im Jahresvergleich um 76 Prozent auf 7,04 Billionen Won (etwa 4,9 Milliarden Euro), wie der Marktführer bei Mobiltelefonen, Speicherchips und Fernsehern am Freitag mitteilte. Der Umsatz des südkoreanischen Konzerns legte um 19 Prozent auf 56,06 Billionen Won zu. Die Umsatzerlöse kletterten auf ein Allzeithoch von 201,1 Billionen Won. Die Geschäfte wurden erneut durch die Nachfrage nach Smartphones angetrieben.

Gemeinsam haben Google und Samsung Android groß gemacht. Doch mittlerweile ist Samsung bei den Smartphones derart dominierend, dass Google Samsungs Macht fürchtet, wie das Wall Street Journal jüngst berichtete. Und auch unter den Android-Tablets hat Samsung die Marktführerschaft inne. Insgesamt stammen derzeit über 40 Prozent aller verkauften Android-Geräte von Samsung. Aus dieser starken Stellung heraus könnte Samsung von Google eine Neuverhandlung der vertraglich geregelten Zusammenarbeit fordern. Im Vorfeld der diesjährigen Google I/O in San Francisco hat Android-Entwicklungschef Sundar Pichai die Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen thematisiert. Besonders über die, häufig als problematisch dargestellte, Kooperation mit Samsung äußerte sich der Android-Chef lobend. So sei der Konflikt nicht halb so schlimm wie häufig in den Medien dargestellt. Zur Bekräftigung zog der Android-Chef sogar sein Samsung Galaxy S4 aus der Tasche und betonte, dass „Samsung ein großartiger Partner ist“ mit dem auch regelmäßig zusammengearbeitet werde. galaxylife.de juni/juli 2013


008

news & trends

REPORT VON F-SECURE

Virenschleuder Android F-Secure, der Hersteller von Sicherheitssoftware hat festgestellt, dass mittlerweile über 2/3 der mobilen Malware-Angriffe AndroidAnwendern gelten. 79 Prozent beträgt der „Marktanteil“ von Android bei der Malware, alleine im vierten Quartal 2012 sollen fast 100 neue Varianten Schadsoftware für Android aufgetaucht sein. Von diesen 100 entfallen alleine 21 auf die Premium-SMS-Gruppe, die durch Versenden von teuren Kurznachrichten Gewinne generiert. Auf dem zweiten Platz folgt Symbian mit 19 Prozent, andere Betriebssysteme spielen kaum eine Rolle (BlackBerry 0,3 Prozent, iOS 0,7 Prozent, J2ME 0,7 Prozent, Windows Mobile 0,3 Prozent). 100 96

100 90

Gesamtanzahl Geräte Android Blackberry Apple iOS J2ME Windows Mobile Symbian

80 74 70 66 60

61

50

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46

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18

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14 10 2

2 1,1

4

0,0,0,0

0,0,0,0

0

0,0,0,0

Quartal 1 2012

Quartal 2 2012

Quartal 3 2012

Quartal 4 2012

TOUCHWIZ-ALTERNATIVE

Ubuntu Touch für NexusSmartphones verfügbar Im Januar hatte Cononical, die Firma hinter der Linux-Distribution Ubuntu, auf der CES in Los Angeles verkündet, dass demnächst sein neues SmartphoneBetriebssystem Ubuntu Touch in der Startlöchern steht. Bei Ubuntu Touch handelt es sich um ein umfangreiches Betriebssystem für Smartphones auf Basis des Open-Source-Betriebssystems Ubuntu. Seit Ende Februar können Entwickler eine Vorabversion von Ubuntu Touchs von der Webseite https://wiki.ubuntu.com/Touch/ laden. Offiziell werden bisher vier Geräte unterstützt: Nexus 7 (Grouper), Galaxy Nexus (Maguro), Nexus 4 (Mako) und Nexus 10 (Manta). Weitere 25 Mobiltelefone von 19 unterschiedlichen Herstellern seien in Arbeit. Zur Installation von Ubuntu Touch wird ein PC mit Ubuntu-Linux benötigt. Eine Anleitung findet sich auf der Ubuntu-Website. Das Ubuntu-Touch-Forum auf XDA-Developer.com hat inzwischen übrigens rund 5.000 Einträge, und auf Google+ gibt es eine überaus aktive Gruppe mit annähernd 1.650 AppEntwicklern für Ubuntu Touch.

android

News-Ticker +++

ANDROID-VERBREITUNG

Jelly Bean mit starken Zulauf NEUES DESIGN

Play Store Die Zeit der dunklen Farben sind im Google Play Store offenbar passé. Rein optisch orientiert sich der neue Laden nämlich am Kartendesign von Google Now und wird damit deutlich aufgehellt und farbenfreudiger. Künftig bestimmten größere Bilder und eine klare Navigation den Look des Play Store. Verschiedenfarbige Reiter markieren die Kategorien. Wann das Re-Design die deutschen Geräte offiziell erreichen wird, ist zum Redaktionsschluss noch nicht bekannt. juni/juli 2013 galaxylife.de

Das Android-Betriebssystem in der Version Jelly Bean wird immer populärer. Die Android-Version mit der Nummer 4.1 und 4.2 ist nun auf mehr Smartphones und Tablets präsent, als sein Vorgänger Ice Cream Sandwich (4.0). Die meistgenutzte Variante von Android ist jedoch immer noch Gingerbread (2.3), wie Google in seiner monatlichen Statistik für Mai 2013 mitteilte.

38,5%

Gingerbread (2.3 – 2.3.7)

27,5% Ice Cream Sandwich (4.0.3 – 4.0.4)

28,4% Jelly Bean (4.1.x – 4.2.x)

0,1%

Honeycomb (3.2)

3,7% Froyo (2.2) 1,7%

Eclair (2.1)

Laut einem Bericht der Webseite TechCrunch.com wurden alleine im Februar rund 60.000 Apps aus dem Play Store entfernt. In der Mehrzahl handelte es sich dabei wohl um Spam-Apps in Form von MP3 und Klingeltönen. Eine offizielle Bestätigung der Löschaktion durch Google steht bislang allerdings noch aus. Aktuell beherbergt der Google Play Store rund 700.000 Android-Apps. +++ Die Macher der Website The Next Web schätzen, dass Microsoft in diesem Jahr mehr als 1,6 Milliarden Dollar an Android verdient. Dafür sorgen zahlreiche Patente und entsprechende Lizenzvereinbarungen, die Microsoft bei jedem verkauften Android-Gerät Geld in die Kasse spülen. +++ Die AndroidKonsole OUYA gilt eines der erfolgreichsten Kickstarter-Projekte aller Zeiten. Innerhalb kürzester Zeit wurde das ausgegebene Finanzierungsziel für die Android-Konsole erreicht und mit Einnahmen von 8,5 Millionen US-Dollar weit überschritten. Nun steht der offizielle Einzelhandelsstart bevor. +++


news & trends

009

VIDEOFORMATE

Google einigt sich mit MPEG LA über WebM Google wollte WebM und dessen Videocodec VP8 zum patentfreien Standard für Videos im Web machen, doch die MPEG LA sah durch VP8 Patente verletzt. Nun haben sich Google und die MPEG LA geeinigt, wer VP8 verwendet, muss somit keine Lizenzgebühren fürchten. Die Vereinbarung sieht vor, dass Google eine Lizenz für patentgeschützte Techniken bekommt, die für VP8 und dessen Vorgänger wichtig sind. Google kann diese an andere Firmen lizenzieren, die VP8 verwenden, selbst wenn die Implementation nicht von Google stammt. Google dürfte also für die Patente zahlen, ob der YouTube-Betreiber nun versuchen wird, WebM aggressiv durchzusetzen, ist fraglich: YouTube setzt parallel auf H.264 und WebM, auch mit Chrome fährt Google zweigleisig.

ANALYSTEN-BERICHT

Google arbeitet an Musik-Streamingdienst Können wir auch, machen wir auch. Nachdem gerüchteweise immer wieder ein Apple-Musik-Streamingdienst ins Gespräch gebracht wird, soll nun Google angeblich Ähnliches planen. Und an einem Musik-Streamingdienst für die Android-Plattform arbeiten. Wie das Wall Street Journal aus gut informierten Kreisen erfahren haben will, verhandelt Google derzeit mit Musikverlagen, um einen Spotifiy-ähnlichen Musik-Streamingdienst als Abo-Modell für Android auf den Markt zu bringen. Gleichzeitig versuche Google derzeit für sein YouTube-Webangebot Lizenzen von den großen Labels zu erlangen, um einen Dienst für Musikvideos anzubieten. Dies könnte auch zur Verbreitung reiner Audiodateien und damit einem Musik-Streamingdienst führen, heißt es. Google hat bereits einen Musik-Scanservice wie iTunes Match von Apple und ebenfalls nach Apple-Vorbild einen auf Android zugeschnittenen Musik-Download-Store. Auch die Gerüchte um Apples Musik-Streamingdienst erhielten kürzlich wieder neue Nahrung: Der soll noch im Jahr 2013 starten.

google

UNBOXING-VIDEO

Google Glass GOOGLE VS MICROSOFT

Klage wegen Google Maps Wegen eines Patents von 1996 treffen Microsoft und Google demnächst vor dem Landgericht München aufeinander. Bei dem Streit geht es um Google Maps und dem Patent mit der Nummer EP 845 124 B1. Es beschreibt den Datenverkehr zwischen einem Server, auf dem die Karten liegen, und dem Endgerät. Hat die Klage tatsächlich Erfolg, dürfe Google seinen Kartendienst nicht mehr auf Smartphones und Tablets anbieten.

Der Internetriese Google hat die ersten Testnutzer der „Explorer-Editionen“ seiner Datenbrille inzwischen bemustert. Der Entwickler Dan McLaughlin, einer der ersten Menschen, die Google Glass in Händen halten dürfen, hat ein erstes Unboxing-Video ins Netz gestellt, das den vollständigen Lieferumgang zeigt. Neben der Brille selbst, hat Google ein USM-Kabel inklusive Lade-Adapter, einen Sonnenbrillen- sowie einen Klarglas-Aufsatz und eine Stofftasche in die Schachtel gepackt.

galaxylife.de juni/juli 2013


010

news & trends

markt Foto: Vodafone

CARSHARING-KONZEPT DRIVENOW

DriveNow setzt auf App-Komfort er Carsharing-Anbieter DriveNow zeigte zusammen mit Vodafone auf der CeBIT ein Konzept, mit dem man auf teure, feste Fahrzeugstationen verzichte. „In urbanen Ballungsräumen steigt die Nachfrage nach Carsharing Angeboten rasant an. Damit die Systeme reibungslos funktionieren, braucht es ein leistungsfähiges Mobilfunknetz und eine entsprechende Kommunikationsarchitektur. Mit unserem modernen Netz und unseren intelligenten M2MAnwendungen bieten wir für DriveNow die passende Lösung“, erläutert Alexander Saul, Chef des Firmenkundenbereichs von Vodafone Deutschland. Free-Floating-Carsharing nennt man das Konzept

D

ohne feste Verleihstationen. Der Kunde ermittelt und reserviert freie Fahrzeuge in seiner Nähe per Smartphone-App oder am PC. Hält der Nutzer seine DriveNow-ID ans Auto, sendet der Wagen per Mobilfunkvernetzung einen Nummerncode ans Rechenzentrum. Er kann von der Kundendatenbank im Rechenzentrum entschlüsselt und für die korrekte Abrechnung zugeordnet werden. Auf neue Fahrer warten die DriveNow-Fahrzeuge im öffentlichen Parkraum. Die Parkgebühren entrichtet das Unternehmen in einigen Städten pauschal – an anderen Standorten meldet das Fahrzeug seine Parkzeit selbstständig per Mobilfunk. Dabei läuft der Austausch zwischen Auto und Abrechnungsserver über Machine-to-Machine Kommunikation.

News-Ticker +++ Musikdienste erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Auf diesen Zug scheint auch Twitter aufspringen zu wollen, wenn man unbestätigten Gerüchten glaubt. +++ Den kostenloser Smartphone-Messenger Viber gibt es seit Anfang Mai auch als Windows- und Mac-Anwendung. +++

juni/juli 2013 galaxylife.de

FLASH-BROWSER

Opera kauft SkyFire Nach dem Wechsel auf WebKit will Opera mit der Übernahme von SkyFire die eigenen Mobilbrowser stärken. SkyFire hatte einen Browser entwickelt, der Flash serverseitig in andere Formate konvertiert und damit auch für das Smartphone nutzbar macht. SkyFire funktioniert allerdings nicht mit jedem Flash-Film, aus FlashSpielen wird auch per serverseitiger Übersetzung kein HTML5-Spiel, dafür sind die Technologien zu unterschiedlich. Der Browser eignet sich in erster Linie für Videos – diese sind in vielen Fällen aber auch per HTML5 oder App verfügbar. Der kostenpflichtige Browser konnte die Erwartungen vieler Anwender nicht erfüllen. Dennoch scheint SkyFire wie für Opera gemacht, haben die Norweger mit Opera Mini selbst einen Browser, der die Hauptarbeit vom Server erledigen lässt. Die Übernahme soll Opera zunächst 50 Million Dollar in Bar und Aktien kosten.


012

news & trends

BITKOM-UMFRAGE

Immer mehr Spiele für Handys und Tablets Im Auftrag des Branchenverbandes BITKOM befragte das Meinungsforschungsinstitut Forsa 500 Gamer ab 14 Jahren. Für die Angaben zum Anteil der Spieler an der Bevölkerung wurden deutschlandweit knapp 1.000 deutschsprachige Personen ab 14 Jahren befragt. Die Daten sind repräsentativ: Das Internet wird als Marktplatz immer wichtiger: Knapp zwei Drittel der Spieler (63 Prozent) nutzen Gratis-Spielangebote im Internet. 41 Prozent von ihnen beziehen neue Games aus App-Stores für Mobilgeräte. Und mehr als jeder Vierte (27 Prozent) greift auf kostenpflichtige Download-Spiele zu. „Das Internet entwickelt sich zum bedeutendsten Marktplatz für Gamer“, sagt Ralph Haupter vom BITKOM-Präsidium.

ABHÖRSICHER

HochsicherheitsSmartphone für die Bundeskanzlerin Voraussichtlich im Juni wird Bundeskanzlerin Angela Merkel ein neues, abhörsicheres Smartphone erhalten. Über dieses Smartphone werden nicht nur alle Gespräche verschlüsselt übertragen, sondern erstmalig gleichzeitig auch alle damit übertragenen Daten, etwa in sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter. Insgesamt sollen 10.000 Telefone zum Preis von 2.500 Euro pro Stück im Sommer 2013 geliefert werden. Das Unternehmen Secusmart und die Telekom-Tochter T-Systems erhielten vom zuständigen Beschaffungsamt den Zuschlag für die Lieferung von jeweils 5.000 Mobiltelefonen. Während T-Systems speziell gesicherte Samsung Galaxy S2- und S3-Smartphones liefert, verwendet Secusmart das Blackberry Z10. juni/juli 2013 galaxylife.de

FACEBOOK-HOME

GOOGLE-ALTERNATIVE

Flop

GlassUp-Brille mit HeadupDisplay vorgestellt

Die am 12. April vorgestellte Social-MediaApp Facebook Home ist bei vielen Nutzern wohl durchgefallen. Im Google Play Store geben mittlerweile von den über 15.000 deutschsprachigen Kommentatoren der App über die Hälfte nur einen von fünf möglichen Sternen. Auch die negativen Zwei-SterneBewertungen sind mit über 2.00 Nennungen üppig vertreten. Mit Facebook Home soll das soziale Netzwerk das Herzstück jeden Android-Smartphones werden. Auf dem Facebook-Phone ist daher der klassische Startscreen passé. Stattdessen spuckt „Home“ Nachrichten und Statusmeldungen von FacebookBekanntschaften und Benachrichtigungen aus. Dieser sogenannte Cover Feed wird selbst auf dem Sperrbildschirm angezeigt. Doch auch jenseits des Startbildschirms bleibt Facebook omnipräsent. Damit der User auch bei geöffneten Apps keine Nachricht verpasst, blendet das Smartphone nämlich Chat Heads ein, die über eingegangene Nachrichten informieren. Mit einem Fingertipp lässt sich das Gespräch öffnen.

Die Brille könnte eine preiswerte Alternative zu Google Glass werden. Im Inneren des rechten Tragebügels befindet sich ein kleiner Projektor, der Infos vor dem Auge erscheinen lässt. Die Auflösung des Prototyps liegt noch bei 320 x 240 Bildpunkten, das finale Produkt könnte jedoch auch schärfere Bilder liefern. Wie genau der Informationsfluss gesteuert wird, steht noch nicht fest. Ein Modell wird mit Bluetooth 4.0 angeboten, ein zweites unterstützt Bluetooth 3.1. Damit will der Hersteller gewährleisten, dass ein Großteil der iOS- und Android-Endgeräte mit GlassUp kompatibel sein wird. Die finale Fassung der Datenbrille wird im Juni auf der Augmented World Expo erwartet. Der Verkaufspreis soll bei 299 und 399 US-Dollar liegen.

Geräte 16%

69%

2% 6%

7%

Benutzer 7%

72%

3% 5%

13%

3% 4%

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Sessions 4%

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20%

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100%

Kleine Smartphones (<3.5") Mittelgroße Smartphones (3.5"-4.9") Phablet (5"-6.9") Kleine Tablets (7"-8,4") Große Tablets (>8,5") Quelle: Flurry Analytics, Februar 2013

PHABLETS WERDEN SELTEN GENUTZT

Werden riesige Smartphones immer unbeliebter? Nutzer wollen immer größere Displays heißt es gerne. Doch sind die Phablet genannten Geräte mit Größen zwischen Tablets und Smartphones gar nicht so beliebt, wie man uns gern weismachen würde. Vom US-Marktforscher Flurry kommen dazu einige interessante Auswertungen der Nutzerzahlen und Anwendungsarten. Laut jüngster Auswertung des US-Marktforschungsunternehmens Flurry im Mobilen Sektor liegt der Marktanteil von RiesenSmartphones/Phablets bei nur zwei Prozent. Dabei werden Geräte wie das Samsung Galaxy Note bewertet, die zwischen 5 und 6,9 Zoll Display-Diagonale aufweisen. Interessant ist, dass es scheinbar eine klare Grenze gibt, was die Größe bei Smartphones angeht – sobald das Display kleiner als 3,5 Zoll oder größer als 4,9 Zoll wird, sind die Geräte nicht mehr weit verbreitet beziehungsweise werden nicht so stark genutzt wie die Smartphones, die mit ihrer Größe genau dazwischen liegen.


news & trends

START IN DEN USA

Deutschlands großes Samsung-Galaxy-Magazin

Youtube: Google mit kostenpflichtige Kanälen Die Betreiber der kostenpflichtigen Channels sollen an den Abo-Einnahmen beteiligt werden. Damit will der Internetriese neben der Online-Werbung offenbar eine zweite Einnahmequelle für Youtuber generieren. „Viele von denen, die unsere Inhalte erstellen, sind überzeugt, dass sie von Gebühren profitieren könnten.“, lies ein Google-Sprecher bereits im Januar dieses Jahres verlauten. Pro Kanal müssen Abonnenten dem Bericht zufolge 1,99 Dollar monatlich investieren. Wieviel der Konzern selbst an den kostenpflichtigen Kanälen verdient und welche Kanäle betroffen sind, ist noch nicht bekannt.

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SMARTPHONE-NUTZUNG

„Always on“ mit den Smartphone 49 Prozent der deutschen Smartphone-Besitzer sind einer aktuellen Umfrage von TNS Infratest zufolge „immer & überall“ mit ihrem Gerät ins Internet. Demzufolge sind nach Einschätzung von Netzwertig rund 15 Millionen Deutsche „always on“. Der in der Untersuchung meistgenannte Nutzungsort sind die eigenen vier Wände (92 Prozent), gefolgt von „als Beifahrer im Auto“ (74 Prozent) und „am Bahnhof/an Haltestellen/am Flughafen (70 Prozent). Allerdings scheint es mittlerweile praktisch keinen Ort mehr zu geben, der für die Internet-Nutzung per Smartphone Tabu ist. Ob im Café (65 Prozent), beim Einkaufen (60 Prozent) oder beim Sport (27 Prozent), das Smartphone ist immer dabei und oft ins Netz eingeklinkt.

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014

Inside Samsung GALAXY S3

FirmwareUpdate bringt Dock- und KFZModus zurück Die Vielfahrer unter den Galaxy-S3-Nutzern, die das Smartphone im Auto als Navigationshilfe nutzen, werden es bemerkt haben: Mit dem Update auf Android 4.1 hatten die Koreaner die nützlichen KFZ-Funktionen aus dem 2012er-Flaggschiff verbannt. Glücklicherweise kehren sie mit dem seit Anfang April ausrollenden Software-Update auf Version XXEMC2 nun wieder zurück

gerüchte

Text: Antonio Biedermann

90

% TABLET-UPDATE

Quelle: phonearena.com

Galaxy Tab 3 8.0 & 10.1

juni/juli 2013 galaxylife.de

Wie aus einschlägigen Quellen im Internet zu erfahren ist, will Samsung im Juli oder August die neue Ausgabe seines 10-Zoll-Tablets auf den Markt bringen. Etwas später soll die 8-Zoll-Variante folgen. Das Galaxy Tab 3 mit 10,1-Zoll-Display soll eine Auflösung von 1.280 × 800 Pixel bieten und von einer 1,5 GHz schnellen Dual-Core-CPU angetrieben werden. Weiterhin soll das Tablet eine 3-MP-Kamera an der Rückseite und eine 1,3-MP-Frontkamera besitzen. Der Akku wird voraussichtlich mit einer Kapazität von 7.000 mAh besonders groß sein. Glaubt man den Insider-Infos, wird das Galaxy Tab 3 8.0 über ein 8-Zoll-Display mit einer Auflösung von ebenfalls 1.280 × 800 Pixel verfügen. Auch die übrigen Daten stimmen weitgehend mit denen des 10er-Tablets überein.


Inside Samsung

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NEUE EINSTEIGER-SMARTPHONES

Galaxy Star und Galaxy Pocket Neo Anfang April hat Samsung mit dem Galaxy Star und dem Galaxy Pocket Neo zwei neue kleine Einsteiger-Smartphones mit Android 4.1.2 und TouchWiz angekündigt. Beide Geräte wird es auch als Duos-Modell für zwei SIM-Karten geben. Galaxy Star und Galaxy Pocket Neo besitzen einen 3-Zoll-Touchscreen mit einer Auflösung von 320 × 240 Pixel, 512 MB Arbeitsspeicher und 4 GB internen Speicher, der per Micro-SD-Karte auf maximal 32 GB erweitert werden kann. Weiterhin sind WLAN b/g/n, A-GPS und Glonass, Bluetooth 4.0 und eine 2-Megapixel-Kamera an Bord. Der Akku dürfte mit einer Kapazität von 1.200 mAh etwas zu schwach dimensioniert sein. Lediglich bei der Leistung des Single-Core-Prozessors unterscheiden sich die beiden Smartphones: Das Galaxy Star arbeitet mit einer Taktfrequenz von 1 GHz, das Galaxy Pocket Neo mit 850 MHz. Das Galaxy Star wird es in den Farben Schwarz und Weiß geben, das Galaxy Pocket Neo ist in einem hellen Grauton erhältlich. Zu Preisen und Verfügbarkeit ließ Samsung zum Redaktionsschluss noch nichts verlauten. Erfahrungsgemäß wird Samsung die beiden Geräte in einem Preissegment von unter 100 Euro platzieren.

GALAXY NOTE 3

90

%

Note 3 kommt in der zweiten Jahreshälfte Neuesten Gerüchten zufolge wird Samsung das Galaxy Note 3 Anfang September auf der IFA in Berlin vorstellen. Der Bildschirm wächst wohl auf 5,9 Zoll (Note 2; 5,5 Zoll). Die Besonderheit des Full-HD-AMOLEDDisplay (1.920 × 1.080 Pixel) soll seine Beschaffenheit sein: Biegsam und unzerbrechlich. Für ausreichende Leistung soll der Exynos 5410 Achtkern-Prozessor sorgen. Er wird wesentlich energieeffizienter arbeiten als andere Chipsätze, was angesichts des vermutlich riesigen Displays für eine ausreichend lange Akkulaufzeit auch notwendig wäre. Bei der Kamera dürfte sich das Galaxy Note 3 am Galaxy S4 orientieren – 13 Megapixel dürften demnach gesetzt sein.

NEUER MEDIENPLAYER

Galaxy Player 5.8: Bisher nur in Asien erhältlich Samsung hat einen Musikplayer im Angebot – Preis noch offen – der wie ein Handy aussieht, aber keines ist. Der Galaxy Player 5.8 mit 14,7-ZentimeterDisplay im 16:9-Format hat mit 960 × 540 Pixel eine vergleichsweise

geringe Auflösung. Zudem handelt es sich um einen einfachen LCD-Bildschirm, auf AMOLED-Technik hat Samsung beim Galaxy Player – wahrscheinlich aus Kostengründen – verzichtet. Neben 1 GB RAM gibt es je nach Modell 16

60

%

oder 32 GB Speicher, der sich per Micro-SD-Karte auf 32 GB erweitern lässt. WLAN macht den Player Internet-fähig, Bluetooth 4.0 sorgt für die drahtlose Medienübertragung. Der Akku besitzt eine Kapazität von 2.500 mAh.

+++ Gerüchte-Ticker +++ +++ Insider haben das Galaxy Tab 3 Plus jüngst bei der Bluetooth-Zertifizierung gesichtet. Das Tablet mit der Produktbezeichnung GT-P8200 könnte ein 10-Zoll-Display aus der Samsung-eigenen Produktion mit einer Auflösung von 2.560 x 1.600 Pixel besitzen, das übrigens auch im Nexus 10 verbaut ist. +++ Wie das TechnikMagazin techview.me berichtet, hat Young Soo Kim, der Chef von Samsung Gulf (Vereinigte Arabische Emirate) eine Outdoor-Version des Galaxy S4 angedeutet. +++ Ob das Smartphone Galaxy Win nach Deutschland kommen wird, war zum Redaktionsschluss noch nicht sicher. Das Smartphone besitzt ein 4,7 Zoll großes Display und einen leistungsstarken Quad-Core-Prozessor. +++ galaxylife.de juni/juli 2013


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Titelthema 12,7 cm

beträgt die Bildschirmdiagonale des Galaxy S4 – das entspricht gut 5 Zoll. Damit übertriff t es den Bildschirm des Vorgängermodells Galaxy S3 mit 12,2 cm. Das Display aus kratzfestem Gorilla Glas 3 liefert eine Pixeldichte von superscharfen 441 ppi. Pixelmuster gehören damit der Vergangenheit an. Der Kontrast ist enorm, der Schwarzwert hervorragend, die Farbgenauigkeit hoch. Auch die maximale Helligkeit hat Samsung gegenüber dem S3 gesteigert und so die Ablesbarkeit in der Sonne ein wenig verbessert.

130 g – das ist das Gewicht des Galaxy S4. Damit ist es trotz des größeren Bildschirms und des stärkeren Akkus rund 3 Gramm leichter als das Vorgängermodell Galaxy S3.

7,9 mm Genau 7,9 Millimeter dick ist das Galaxy S4. Damit ist den Ingenieuren bei Samsung ein kleines Meisterstück gelungen, denn der Vorgänger S3 bringt es auf 8,6 mm und selbst das Galaxy S2 wirkt mit seinem 8,5-mmGehäuse um einiges dicker. Dank geringfügig modifiziertem Gehäuserand und veränderter Rückseite liegt das Smartphone trotz seines RiesenDisplays noch gut in der Hand.

13 Megapixel Aus bis zu 10 Millionen Bildpunkten setzt die Hauptkamera im Galaxy S4 Fotoaufnahmen zusammen. Im 16:9-Format sind es immerhin noch 9,6 Megapixel – genügend Reserven für Detailausschnitte.

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Text: Michael Rupp


017 Foto: Samsung

Samsung Galaxy S4

Was das Top-Modell

der Galaxys wirklich alles kann Alle Fragen, alle Antworten: der Mega-Guide zum Galaxy S4

galaxylife.deâ&#x20AC;&#x201A;â&#x20AC;&#x201A;juni/juli 2013


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titelthema

test

Galaxy S4 Wer von seinem Smartphone viel Bedienkomfort und beste Technik erwartet, landet beim Spitzenmodell Samsung Galaxy S4. Die Eckdaten: Fünf Zoll großes Display, pfeilschneller Prozessor und 2 GB RAM. Mit einem großen Spektakel in New York vorgestellt, muss sich das HighendGalaxy im Praxistest beweisen. Spannende Frage: Lohnt sich der Kauf des neuen SamsungFlaggschiffs? Text: Boris Hofferbert, Christoph Hoffmann, Michael Rupp

atte Prozessorleistung, viel Speicher, großes Display – hohe Auflösung: Mit dem Galaxy S4 setzt der koreanische Branchenprimus fort, was vor drei Jahren mit dem Galaxy S (I9000) begann. Herausgekommen ist ein „nur“ in vielen Belangen überarbeitetes Galaxy S3. Statt mit Hardware zu protzen, hat man sich vor allem auf die Software-Seite konzentriert und versucht, Android mit Extras aufzupeppen.

S  

Design: So kennt man es Wie alle Galaxy-Modelle ist auch das S4-Gehäuse aus Kunststoff gefertigt und orientiert sich beim Design eng am Vorgänger. Auf der einen Seite ist das verständlich, schließlich haben sich das S3 und auch das S2 millionenfach verkauft. Dennoch wirkt das Kunststoffgehäuse des S4 neben Geräten von HTC, LG und Sony ein Stück weit bieder und einfach. Das Polycar-

bonat wirkt sich allerdings positiv auf das geringe Gewicht von 130 Gramm aus. Das trotz größerem Display und stärkerem Akku nur 7,9 Millimeter dicke Gehäuse ist mit einem Kunststoffstreifen in Chrom-Optik umrandet und kommt dadurch etwas kantiger als sein Vorgänger rüber. Lässt man das Material außen vor, ist das Galaxy S4 ein beeindruckendes Stück Technik, das trotz seiner Größe vor allem wegen der abgerundeten Rückseite hervorragend in der Hand liegt. Angesichts des gut 5 Zoll großen Displays sollte diese aber entsprechend groß sein, falls man das S4 nicht zweihändig nutzen möchte. Abseits des Designs bietet das S4 zwei Merkmale, die immer mehr Konkurrenten vermissen lassen: einen wechselbaren Akku und die Möglichkeit, den internen Speicher per SD-Karte zu erweitern. Die Verarbeitungsqualität des Gehäuses ist tadellos – es wirkt robust und lässt sich kaum verwinden. Außerdem: Kein Knarzen, kein Knacken und keine zu großen Spaltmaße, die sich gerne mit Schmutz zusetzen. Ohne großen Kraftaufwand und ohne Zuhilfenahme von Werkzeug lässt sich der Akkudeckel abnehmen und eine Micro-SIM-Karte einsetzen.

Display: Knackscharf Samsung hat es geschafft, den Rahmen um das Display zu verschmälern. Im Vergleich zum Galaxy S3 ist der Bildschirm des S4 um 0,2 Zoll (0,51 cm) auf 4,99 Zoll gewachsen. Gleichzeitig wurde die Anzahl der Pixel erhöht. Dank einer Auflösung von 1.080 x 1.920 Bildpunkten errechnen wir eine Pixeldichte von 441 ppi. Einzelne Bildpunkte lassen dadurch auch bei genauem Hinsehen praktisch nicht ausmachen. Fotos, Filme und Texte erscheinen gestochen scharf. Insgesamt spielt der Bildschirm auf hohem Niveau und gehört zu den besten auf dem Smartphone-Markt. Das Display strahlt Super-AMOLED-typisch nicht so hell wie etwa die LCD-Variante des HTC One, die Helligkeit kann aber manuell oder automatisch durch den Helligkeitssensor eingestellt werden. Dafür macht das S4-Display beim Betrachtungswinkel wieder Punkte gut. Selbst bei einem fast waagerechten Blick auf das Display bleiben die Farben und Kontraste weitgehend unverändert, die Inhalte sind noch gut ablesbar. Getrübt wird der positive Eindruck im Sonnenlicht. Trotz deutlich verbesserter Helligkeit ist das S4 im Außeneinsatz den Smartphones mit LCD-Monitor unterweiter auf Seite 20

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Samsung Galaxy S4

019

AUSPROBIERT

AIR VIEW

BEIM GALAXY S4

Full-HD-Auflösung und satte Farben it dem Galaxy S4 haben die Koreaner wieder ein tolles Smartphone ins Rennen geschickt, das durch innovative neue Features wie die Gesten- und Augenerkennung einen Vorteil gegenüber den Mitbewerbern bietet. Mir persönlich gefällt auch das hochauflösende Display mit der FullHD-Auflösung und den satten Farben. Dank der eingebauten Infrarot-LED kann ich es auch als Universalfernbedienung für beinahe jedes Gerät verwenden, was das Smartphone noch vielseitiger macht.

M

Johannes Knapp, www.newgadgets.de

Winken, wischen, wedeln – das Galaxy S4 will vor allem mit seinen Software-Besonderheiten punkten. Eine davon ist Air View, die eine vergrößerte Inhaltsvorschau ohne direkte Berührung ermöglicht. Air View zeigt etwa im Fotoalbum ein Bild oder bringt Nachrichten, Termine und E-Mails in einer Kompaktansicht auf dem Schirm, wenn man den Finger in etwa zwei Zentimeter Abstand übers Display hält. Das klappt aber nicht mit jeder beliebigen App, sondern nur, wenn sie Air View unterstützt. Das ist bislang aber nur bei einigen Samsung-Apps der Fall. Und: Muss man den Finger ohnehin schon nahe ans Display heranführen, kann man auch gleich darauf tippen. Dadurch ist der praktische Nutzen von Air View gering.

Ausstattung

5-ZOLL-BILDSCHIRM

UNIVERSELLES LTE

Der gestochen scharfe AMOLED-Bildschirm hat eine Diagonale von 5 Zoll – exakt sind es 4,99 Zoll. Er löst in echtem Full-HD mit 1.920 x 1.080 Pixel auf und setzt damit einen neuen Standard bei den Top-Android-Smartphones. Auffällig sind die recht schmalen Ränder an den Seiten, die das wuchtige Gerät handlich wirken lassen.

Das Galaxy S4 kommt mit LTE ebenso wie mit Bluetooth 4.0: Es ist das ersten Galaxy mit Unterstützung für alle sechs bei LTE üblichen Frequenzbänder. Sofern der Internet-Turbo LTE im eigenen Datentarif enthalten ist, kann man damit in jedem mit LTE versorgten Gebiet online gehen.

BLICKERKENNUNG (EYE TRACKING) Das S4 schaut seinem Nutzer in die Augen und weiß so, was zu tun ist. Ein Video wird etwa unterbrochen, wenn der Blick vom Display wandert. Betrachtet man Text oder eine Webseite, lässt sich das Scrollen durch Kippen des Geräts steuern.

NEUE KAMERAFUNKTIONEN Die Kameras im Galaxy S4 haben eine Reihe zusätzlicher Funktionen erhalten. Beim Fotografieren und Filmen kann man die Frontkamera zuschalten und Bild-in-Bild-Effekte nutzen. Mit Drama Shot schießt die Kamera gut 100 Bilder in vier Sekunden. Erasure löscht unerwünschte Bildteile und Cinema-Shot bewegt Fotos.

HOHER BEDIENKOMFORT Kein anderes Galaxy-Modell beherrscht so viele KomfortBedienfunktionen wie das S4. Damit rufen Sie Funktionen durch Sprechen, Winken, Wischen, Schweben, Schütteln und Umdrehen auf – und ersparen sich so manche Tipperei.

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titelthema

legen. Immerhin lässt sich das S4 im Unterschied zum S3 auch bei Sonnenschein noch bedienen. Auch am Farbmanagement haben die Koreaner gefeilt. Der Schwarzwert ist nahezu perfekt und das Gerät passt die Farben automatisch an die Bildinhalte an, wodurch eine Übersättigung weitgehend vermieden wird. Alternativ kann der Nutzer zwischen drei Farbprofilen auswählen. Für uns wirkt die Darstellung kräftig und ansprechend, wenngleich etwas unterkühlt und einen Tick zu blaustichig.

AUSPROBIERT

DIE KAMERA IM GALAXY S4 Bei der Kamera im S4 hat Samsung aufgerüstet: Mehr Auflösung, mehr Extras. Zwar enthalten Fotos durch die nominell höhere Auflösung von 13 statt 8 Megapixel nicht sichtbar mehr Details. Allerdings wirkt die Farbwiedergabe bei Fotos und HD-Filmen aus dem Galaxy S4 ein Stück weit lebendiger und kräftiger. Vor allem im Foto-Automatikbetrieb gelingen bei Tageslicht unabhängig vom Motiv gute bis sehr gute Aufnahmen. Bei schlechten Lichtverhältnissen produziert das S4 Bildrauschen, das jedoch im Rahmen liegt. Mit zugeschaltetem LED-Blitz gelingt eine ordentliche Ausleuchtung im Nahdistanzbereich mit guter Bildqualität.

Galaxy S4

Galaxy S3

Tadellose Kontraste Fotosensor und Linse sind gut abgestimmt und kommen mit unterschiedlichen Lichtsituationen klar. Im voreingestellten 16:9-Format nimmt man Fotos mit einer Auflösung von 9,6 Megapixel auf. Schaltet man über das Menü auf das 4:3-Format um, sind es 13 Megapixel.

Mehr Performance geht derzeit nicht Inspiziert man das Innenleben des Galaxy S4, muss man den Samsung-Entwicklern zugestehen, dass sie alle Register gezogen haben: Das Galaxy S4 ist ein echtes Hardware-Monster. Kein noch so hübscher 3DSpieletitel aus dem Play Store bringt das S4 trotz FullHD ins Schwitzen. Der Vierkernprozessor mit 1,9 GHz Taktrate schafft im Zusammenspiel mit den zwei GB Arbeitsspeicher neue Leistungsrekorde. 3D-Berechnungen übernimmt ein PowerVR-Chip und stellt sich dabei gut an. Ein Blick auf die Benchmarks zeigt: Fast überall setzt sich das Galaxy S4 an die Spitze. Die TouchWiz-Oberfläche läuft stabil, der Wechsel zwischen Homescreens und Apps geschieht flott.

S3 Fotos bei gutem Licht gelingen mit der Kamera im Galaxy S4 durchweg in guter Qualität.

Bei Schönwetterfotos knipst die Kamera im S3 auf fast gleichem Niveau.

Das ist die neue Galaxy-Referenz uch Samsung muss die Erfahrung machen, dass die Luft oben immer dünner wird. Das Galaxy S4 ist ein tolles Smartphone und derzeit das beste Gerät von Samsung. Man merkt, wie Samsung die bei anderen GalaxyModellen gewonnenen Erfahrungen hat einfließen lassen. Einiges könnte beim Galaxy S4 allerdings besser sein, – anderes, wie die vorinstallierte Software, verlangt nach einer Nachbesserung in Form eines Updates.

S4

A

Bei Details wie dem Kühlergrill spielt der Fotosensor im S4 seine Vorzüge aus.

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Zoomt man in die Aufnahme des S3 hinein, erscheinen feine Strukturen weniger detailliert.

Christoph Hoffmann, Chefredakteur

Kamera-Facts: 13 Megapixel, LED-Blitz, Autofokus, gute Bildqualität, viele App-Extras plus Panorama-Funktion


Samsung Galaxy S4

Bei so viel Leistung verwundert es, dass wir in unserer Testphase immer wieder mit kleinen Mini-Rucklern in der alltäglichen Bedienung des S4 konfrontiert wurden, etwa beim Aufruf einer gut gefüllten Bildergalerie oder der Kontaktliste. Anhand der starken Gesamtleistung des S4 lassen sich die Verzögerungen kaum erklären. So ist eine nicht optimale Software-Abstimmung als Ursache wahrscheinlich, die sich wohl im Rahmen eines Firmware-Updates beseitigen lässt. Für die bestmögliche Konnektivität gibt’s WLAN, Bluetooth 4.0, NFC, 3G und LTE. Im WLAN funkt das Galaxy S4 übrigens mit der flotten 802.11ac-Norm, die Datenübertragungen mit einer Bruttodatenrate von bis zu einem Gigabit schafft. Außerdem hat Samsung eine Infrarotdiode ins Gehäuse gepackt, mit der das S4 als Universalfernbedienung eingesetzt werden kann. Über die WatchOn-App lassen sich Fernsehgeräte, Heimkino-Receiver, DVD- und Blu-ray-Player und beliebige weitere Geräte erfreulich komfortabel konfigurieren und steuern.

STIMMEN

„Der Blitz leuchtet das Bild sehr gut aus, sodass auch bei schlechtem Licht ansehnliche Fotos entstehen.“ Stern.de

Das Prunkstück beim S4 ist die Software as Samsung Galaxy S4 ist ein hervorragendes Smartphone – vorausgesetzt, man stört sich nicht am Kunststoff. Mit fünf Zoll dürfte wohl die perfekte Displaygröße gefunden sein, insbesondere da das Gehäuse im Vergleich zum Galaxy S3 nicht gewachsen ist und das Gerät gut in der Hand liegt. Einzig bei direkter Sonneneinstrahlung schwächelt Samsungs Super-AMOLED-Bildschirmtechnologie. Fällt Sonnenlicht auf das Display, machen das HTC One und auch das iPhone 5 einen besseren Job. Das eigentliche Prunkstück beim Galaxy S4 ist die Software: Samsung liefert Out-of-the-box ein gutes Gesamtpaket. Die meisten Nutzer werden wohl nur zwei oder drei der zahlreichen Bedien-Features für sich entdecken, damit aber das Galaxy S4 perfekt auf den eigenen Bedarf abstimmen.

D

Tadelloser Akku, Top-Kamera Angesichts der vielen Funktionen und Extras, die Samsung in das Galaxy S4 gepackt hat, könnte man sich Sorgen um die Akkulaufzeit machen. Wir geben Entwarnung: Der austauschbare 2.600-mAh-Akku (S3: 2.100 mAh) bringt das Smartphone problemlos

Das Display leuchtet hell, wirkt extrem scharf und zeigt feine Details an. Davon profitiert man im Alltag etwa beim Lesen von Mails und auf Webseiten. über einen langen Arbeitstag. Unter durchschnittlicher Vollbeanspruchung (Telefonieren, Surfen im 3G-Netz und Videoschauen) hält der Akku rund sieben Stunden durch – das ist in Ordnung. Auf Wunsch kann man zum Energiesparmodus wechseln. Dadurch kitzeln wir bei knappem Akkustand noch ein paar Minuten Laufzeit heraus, ohne dabei auf viel Komfort verzichten zu müssen. Während andere Galaxy-Smartphones Bilder in maximal 8 Megapixel knipsen, ist man beim S4 mit bis zu 13 Megapixel dabei, zumindest wenn man das 4:3-Format nutzt. Der Fotosensor sorgt bei einer Auflösung von 4.128 x 3.096 Pixel für eine hohe Bildgüte mit kräftigen, aber noch neutral wirkenden Farben, einwandfreien Kontrastwerten und ordentlicher Schärfe. Kurzum: Uns gelingen in so gut wie jeder Situation ordentliche Bilder. Was fehlt, ist ein optischer Bildstabilisator, der bei schlechten Lichtverhältnissen mehr Spielraum gibt. Der LED-Blitz macht seine Sache gut und sorgt für eine gleichmäßige Ausleuchtung. Die aufpolierte Kamera-App im S4 mit gut funktionierender Automatik stellt passend dazu verschiedene Fotomodi für Panorama- und HDR-Aufnahmen bereit. Wichtige Standardeinstellungen wie ISO-Empfindlichkeit und Weißabgleich kann man auch manuell justieren. Zudem gibt es viele Extras, etwa den DualShot-Modus, bei dem beide Kameras des S4 ein Foto schießen, dass dann zu einem große Bild mit einem

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Den Gehäuserand des S4 ziert ein dünner Rahmen aus Kunststoff in Chrom-Optik. Gut: Das Galaxy S4 ist lediglich 7,9 mm dick.

Lars Siebenhaar, http://allaboutsamsung.de

INFO

Knapper Speicherplatz beim Galaxy S4 Wer die Anschaffung eines Galaxy S4 mit 16 GB Speicher plant, sollte abwägen, ob der tatsächlich verfügbare Speicherplatz ausreicht. Beim S4 in der 16-GB-Variante belegt die von Samsung mitgelieferte Software nämlich knapp die Hälfte des internen Speichers. Von den ursprünglichen 16 GB stehen dem Anwender dadurch effektiv nur etwas über 9 GB zur Verfügung. Damit belegt das Galaxy S4 im Auslieferungszustand rund ein GB mehr Speicher als sein Vorgänger S3. Der Rest – also rund 7 GB – wird vom AndroidBetriebssystem sowie den ganzen vorinstallierten Apps beansprucht. So dürfte gerade bei der populären 16-GB-Version der Speicherplatz für Apps und Daten des Anwenders in der Praxis schnell knapp werden. Samsung sah sich nach wachsender Kritik in Web-Foren genötigt, Stellung zu beziehen, weshalb denn so viel Speicher benötigt wird. Als Grund für den um rund ein GB höheren Speicherbedarf gegenüber dem Vorgängermodell S3 nannte Samsung die höhere DisplayAuflösung. Außerdem wird der größere Platzbedarf durch die vielen zusätzlichen Softwarefunktionen verursacht. Nutzer sollen laut Samsung bei hohem Speicherplatzbedarf auf eine Micro-SD-Karte zurückgreifen. Zwar ist richtig, dass sich der interne Speicher anders als etwa beim HTC One über den Karten-Slot erweitern lässt. Auch lassen sich Musik, Videos und Fotos problemlos auf der Speicherkarte ablegen. Allerdings fehlt neueren Android-Versionen die Möglichkeit, speicherhungrige Apps einfach auf die SD-Karte zu verschieben.

weiter auf Seite 22

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022

titelthema

STIMMEN

ZUBEHÖR FÜRS S4 Als Nutzer eines S4 haben Sie vom Start weg eine große Auswahl an maßgeschneidertem Zubehör. Vor allem bei den Schutzhüllen muss man nicht auf schlecht sitzende Universalmodelle ausweichen. Ein Highlight unter den offiziellen Samsung-Accessories ist das S View Cover für rund 30 Euro: Die Weiterentwicklung des Flip Covers vom S3 ersetzt die reguläre Abdeckung auf der Rückseite des Smartphones und schützt mit seinem Deckel das Display. Ein kleines Fenster gibt den Blick des Nutzers auf wichtige Informationen in diesem Bereich frei.

Gamepad für Spieler Auf Spielernaturen zielt das Samsung Gamepad, das an einen analogen Spielkonsolen-Controller erinnert. Das S4 wird in die Halterung eingeschoben und die Verbindung via Bluetooth oder NFC hergestellt. Schon kann das Spielvergnügen beginnen.

Das Galaxy S4 ist derzeit das technisch beste Android-Handy. Es ist schnell, hat eine sehr gute Kamera [...], und einen sehr guten, hochauflösenden Bildschirm.“ Spiegel.de

kleinen Selbstporträt montiert wird. Der Motivradierer entfernt etwa Radfahrer. Interessant ist „Drama Shot“, bei dem Motivbewegungen einfangen werden, indem das S4 mehrere Fotos nacheinander schießt und kombiniert. Auch die Videoaufnahmen überzeugen: Die Full-HD-Clips mit 1.920 x 1.080 Pixel und 30 Bildern pro Sekunde sind scharf, kontraststark und farbschön.

Klapphülle mit Ständer Über den Standfuß des Belkin Wallet Folio kann man das Galaxy S4 im optimalen Blickwinkel aufstellen. Dank Leder wirkt die Schutzhülle mit Aussparungen für Kamera und Blitz hochwertig und robust.

Android 4.2.2, TouchWiz und mehr Auf dem Galaxy S4 ist die Android-Version 4.2.2 vorinstalliert. Pures Android bekommt man allerdings kaum zu sehen, da Samsung wie bei der Galaxy-Serie üblich die angepasste Oberfläche TouchWiz einsetzt,

Einschubhülle Bei der Smartphone-Schutzhülle Mitch 3 von Feuerwear schützt gebrauchter Feuerwehrschlauch vor Stürzen oder Wasserspritzern. Über eine Lasche, die auch als Verschluss dient, wird das Galaxy S4 beim Öff nen automatisch ein Stück herausgezogen.

Kabelloses Laden Mit der induktiven Ladestation von Samsung braucht man zum Volltanken des Handys kein Kabel mehr. Es genügt, das S4 einfach auf die Ladeplatte zu legen – der Strom fließt drahtlos.

Konkurrenz: Smartphones im Zahlen-Check Galaxy S4 Hersteller

Samsung

Betriebssystem (ab Werk)

Android 4.2.2

Bildschirmdiagonale

4,99 Zoll (12,7 cm)

Bildauflösung

1.080 x 1.920 Pixel

Pixeldichte

441 ppi

Arbeitsspeicher

2 GB

Akku-Kapazität

2.600 mAh

Speichererweiterung

Micro-SD-Schacht

Speicherplatz

16 / 32 / 64 GB

Foto-Auflösung / Frontkamera

13 / 2 Megapixel

Video-Auflösung

1080p HD

Rundum-Bumper

Mobilfunkstandards

Der Bumper von Artwizz schützt den empfindlichen Gehäuserand des Galaxy S4 bei Stößen. Außerdem berührt das Frontglas die Tischplatte nicht mehr, wenn das Telefon hingelegt wird.

LTE, HSPA+, HSUPA, UMTS, EDGE, GPRS

Abmessungen (L x H x T)

136,6 x 69,8 x 7,9 mm

Gewicht

130 g

Straßenpreis ohne Vertrag (ca.)

ab 620 Euro

S4-Sichtfensterhülle Das S View Cover zum Aufklappen erlaubt durch ein Sichtfenster einen schnellen Blick auf Statusmeldungen am Display, ohne die Schutzhülle erst öff nen zu müssen. Stromspareff ekt: Das AMOLED-Display muss nur die fürs Fenster relevanten Display-Pixel mit viel Strom versorgen, der Rest bleibt einfach dunkel.

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TABELLE


Samsung Galaxy S4

Für die Fitness

die Optik und Funktionalität des Systems umgekrempelt. Die Homescreens sind ab Werk mit jeder Menge Widgets bestückt, wirken aber dennoch aufgeräumter als beim S3. Wie gewohnt lassen sich über die Benachrichtigungsleiste Funktionen wie WLAN und Bluetooth schnell an- und ausschalten. Wer die Leiste mit zwei Fingern herunterzieht, erhält sogar einen Schnellzugriff auf 16 Funktionen. Darunter finden sich auch die neuen Smart- und Air-Features mit den vielfältigen Möglichkeiten zur Gesten- und Bewegungssteuerung über Sensoren. Außerdem beobachtet das Smartphone seinen Nutzer bei bestimmten Aktionen, etwa bei der Wiedergabe von Filmen oder dem Lesen von Webseiten, und greift mit Assistenzfunktionen wie vorübergehendem Pausemodus ein. Mit Air Move lassen sich Icons oder Termine per Sensor und Wischbewegung verschieben. Mit Air Browse winkt man sich berührungslos durch Fotos oder Musiktitel, mit Air Jump durch Webseiten und Air Call Accept nimmt Anrufe ohne Fingerzeig entgegen. Smart Scroll blättert Texte weiter, wenn man das S4 oder den Kopf neigt. Air View zeigt in bestimmten Apps eine Vorschau beim Drüberhalten des Fingers. Das alles klingt zwar interessant, revolutioniert die Handy-Bedienung jedoch nicht wirklich. Es ist nicht so, dass die viel beworbenen Bedien-Extras im S4 nicht funktionieren, nur sind sie meist faktisch nutzlos, etwa weil eine Bewegung so knapp über dem Screen erfolgen muss, dass man diesen auch gleich berühren kann. Manche Wischer oder Gesten werden nicht oder nur mit Verzögerung registriert. Unterm Strich wird man kaum etwas davon dauerhaft aktiviert lassen. W

023

Benchmarks Passmark System Der Benchmark ermittelt aus Prozessor, Speicher, 2D- und 3D-Geschwindigkeit die Geräteleistung. Galaxy S4 Galaxy S3 Galaxy Express

3.471 2.310 1.763

AnTuTu Benchmark Verrät nicht nur die genaue technische Ausstattung des Gerät, sondern prüft auch dessen Leistung. Galaxy S4 Galaxy S3 15.622 Galaxy Express 11.684

25.037

Vellamo Mobile Benchmark (Metal) Der kostenlose Benchmark ermittelt die tatsächliche Browser-Leistung auf dem Galaxy-Gerät. Galaxy S4 Galaxy S3 Galaxy Express

1.918 1.430 1.645

Batterie Benchmark Die im Praxisbetrieb gemessene Akku-Laufzeit des Geräts fließt in diesen Benchmark ein. Galaxy S4 Galaxy S3 Galaxy Express

Die Samsung-App S Health ist auf dem Galaxy S4 vorinstalliert. Sie protokolliert die eigenen sportlichen Leistungen und sorgt sich auch um die Ernährung. Passend dazu haben einige Zubehörhersteller internetfähige Waagen, Pulsmesser und Fitness-Tracker im Armbandformat angekündigt.

7:09 7:11 7:36

Videos vom Galaxy S4 Den besten Eindruck von den Abmessungen und dem großen Bildschirm des Galaxy S4 verschaffen Sie sich, wenn Sie das Gerät in die Hand nehmen. Oder Sie sehen sich unsere Hands-on-Videos an. Darin stellen wir alle relevanten Funktionen vor. www.galaxylife.de/videos

Wertung Galaxy S3

iPhone 5

HTC One

Xperia Z

Samsung

Apple

HTC

Sony

Android 4.1.2

iOS 6

Android 4.1.2

Android 4.1.2

4,8 Zoll (12,2 cm)

4,0 Zoll (10,2 cm)

4,7 Zoll (11,9 cm)

5,0 Zoll ( cm)

720 x 1.280 Pixel

640 x 1.136 Pixel

1.080 x 1.920 x Pixel

1.080 x 1.920 Pixel

306 ppi

326 ppi

468 ppi

443 ppi

1 GB (LTE-Modell: 2 GB)

1 GB

2 GB

2 GB

2.100 mAh

1.440 mAh

2.300 mAh

2.330 mAh

Micro-SD-Schacht

Micro-SD-Schacht

16 / 32 / 64 GB

16, 32 oder 64 GB

32 / 64 GB

16 GB

8 / 1,9 Megapixel

8 / 1,2 Megapixel

4,1 / 2,1 Megapixel

13 / 2,2 Megapixel

1080p HD

1080p HD

1080p HD

1080p HD

(LTE), HSPA+, HSUPA, UMTS, EDGE, GPRS

LTE, HSPA+, DC-HSDPA, UMTS, EDGE, GPRS

LTE, HSPA+, DC-HSDPA, UMTS, EDGE, GPRS

LTE, HSPA+, DC-HSDPA, UMTS, EDGE, GPRS

136,6 x 70,6 x 8,6 mm

123,8 x 58,6 x 7,6 mm

137,4 x 68,2 x 9,3

139 x 71 x 7,9 mm

133 g

112 g

143 g

146 g

ab 390 Euro

ab 679 Euro

ab 690 Euro

ab 510 Euro

Modell: Galaxy S4 (GT-I9505) Hersteller: Samsung Preis: ab 650 Euro Bezug: www.samsung.de Maximale Ausstattung: Dem Galaxy S4 machen in Sachen Ausstattung nur wenige Smartphones Konkurrenz. Vor allem bei den Apps und dem Bedienkonzept versucht Samsung eins draufzusetzen. Gehäusekonzept: Trotz 5-Zoll-Display schafft es der schlanke Rahmen, dass das Galaxy S4 von seinen Ausmaßen her kaum das S3 übertrifft und immer noch recht handlich ist. Samsung Hub: Der neue Samsung Hub bündelt alle bislang einzeln angebotenen Medien- und DownloadDienste von Samsung unter einem Dach – das schafft endlich mehr Übersicht.

Note

1,7 galaxylife.de  juni/juli 2013


024

titelthema

neu auf dem galaxy s4

Alles über den Samsung Hub Mit dem Galaxy S4 nutzt Samsung die Möglichkeit, bei seinen Anwendungen und Diensten aufzuräumen. Neu ist der Hub für alle Mediendateien.

Ein Hub bringt mehr Übersicht it der Zusammenlegung der einzelnen Hubs vollzieht Samsung einen logischen Schritt und gleicht sich damit mehr dem Play Store von Google an. Scheinbar ist die Wertschöpfungskette finanziell attraktiv genug, um selbst Inhalte anzubieten. Bei den Angeboten muss Samsung aber schleunigst aufholen.

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Text: Antonio Biedermann m Galaxy S3 finden Sie im Hauptmenü vier Hubs: einen Musik-Shop („Music Hub“), eine Videothek (“Video Hub“) eine Spieleplattform („Game Hub“) sowie ein Laden für E-Books („Readers Hub“). Zusätzlich gibt es noch den „Learning Hub“ als separate App. Mit den Hubs lädt man abseits des Google Play Store kostenlose und kostenpflichtige Inhalte auf das Galaxy. Anstatt wie bisher auf einzelne Hubs zu

I

setzen, hat Samsung mit dem Galaxy S4 einen radikalen Schnitt vollzogen: Video Hub, Music Hub, Readers Hub und Game Hub werden in den Samsung Hub zusammengeführt und um den Bereich „Lernen“ ergänzt. Das sorgt für mehr Ordnung. Scrollen Sie einfach durch die übersichtlichen Ansichten, um direkt auf die Inhalte zuzugreifen. Bezahlt wird übrigens über das SamsungKonto und Ihre hinterlegte Kreditkarte. W

Antonio Biedermann, Redakteur Software

Die Startseite SUCHE MUSIK Hier finden alle musikbegeisterten Galaxy-Besitzer einige Millionen Musiktitel zum Kaufen. Im Music Store kann man gezielt nach Künstlern suchen oder sich von den Empfehlungen inspirieren lassen. In einzelne Lieder oder komplette Alben kann man reinhören und sie bei Gefallen kaufen.

VIDEO Bei diesem Hub-Bereich handelt sich quasi um eine mobile Videothek, über die Sie überall und jederzeit bequem Filme und TV-Serien erwerben oder ausleihen können. Für jeden Geschmack ist etwas dabei – von Comedy-Serien über Filmklassiker bis hin zu aktuellen Hollywood-Hits. Viele Filme stehen in HD-Qualität zur Verfügung.

BÜCHER Im E-Book-Store sind viele Tausend Bestseller, Liebesromane oder packende Thriller nur einen Fingertipp entfernt. In rund 30 Rubriken finden Sie viele kostenlose oder kostenpflichtige Bücher. Für viele Kaufbücher sind übrigens Gratis-Leseproben zum Download verfügbar.

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Dank der globalen Suchfunktion lassen sich Inhalte auch in allen Bereichen des Samsung Hub suchen. So bekommt man dann etwa einen Film, den Soundtrack, das Buch und bestenfalls noch das passende Spiel angezeigt. Gut: Die Ergebnisse lassen sich auch nur auf einen Bereich beschränken.

LERNEN Die Samsung-Lernplattform für Lehrbücher und Videos von unterschiedlichen Anbietern. Für deutschsprachige Anwender ist das Angebot zum Redaktionsschluss enttäuschend. In den Kategorien wie „Sprache und Wortschatz“ sind nur wenige Angebote vorhanden.

SPIELE Samsung trägt der Beliebtheit von Spielen auf seinen GalaxySmartphones und -Tablets Rechnung und bietet im GameStore entsprechende Spiele-Apps an. In den 10 Kategorien verstecken sich viele bekannte Titel aber auch viele kleine Perlen für den kurzweiligen Spielespaß.

HIGHLIGHTS Auf der Startseite des Samsung Hub werden Empfehlungen für die fünf Bereiche angezeigt. Ein Fingertipp darauf öffnet die Detailseite im jeweiligen Store. Auf welchen Daten die jeweiligen Empfehlungen ausgesprochen werden, ist nicht in Erfahrung zu bringen.


Der neue Samsung Hub

025

Musik kaufen und verwalten Im Music Store wählen Sie unter Millionen Musiktitel aus. Das Angebot wird täglich erweitert, sodass Sie stets die neuesten und angesagtesten Hits auf dem Galaxy Probe hören und kaufen können. Für Songs und Alben bezahlen Sie entweder direkt oder Sie schließen für monatlich 9,99 Euro ein Abonnement ab, das wie eine Flatrate den Zugriff auf beliebig viele Titel erlaubt. Zu den Abo-Einstellungen gelangen Sie, indem Sie im Bereich „Music Store“ auf die Menütaste drücken und „Einstellungen, Abonnement“ wählen. Alle von Ihnen gekauften Titel landen in Ihrer Musiksammlung, auf die Sie über die Menütaste und einen Tipp auf „Gekauft“ jederzeit Zugang haben. Und das nicht nur an einem Galaxy, sondern auf bis zu fünf verknüpften Geräten.

Filme & Serien kaufen und leihen Beim Video Store handelt es sich quasi um eine mobile Videothek von Samsung. Das Angebot befindet sich noch im Aufbau und kann etwa mit Apple iTunes (noch) nicht mithalten. Für rund zwei Euro sind einzelne Folgen auch in Deutschland populärer Serienfolgen wie „Two and a half Man“ oder „How I met your Mother“ zu haben. DVD-Neuerscheinungen kann man für drei bis fünf Euro ausleihen und für 13 bis 15 Euro käuflich erwerben. Ein Spielfilm umfasst durchschnittlich rund 1 GB Daten, die auf das Galaxy übertragen werden – vorzugsweise natürlich über das WLAN. Ein geliehener Film steht nach dem Kauf 30 Tage zum Download bereit und kann innerhalb von 48 Stunden beliebig oft angesehen werden. Die durchweg gute Bildqualität der Filme überzeugt.

GROSSE SERIE

Samsung Hub Die Highlights In der nächsten Ausgabe der Galaxy Life stellen wir Ihnen Highlights aus der internationalen Musikszene vor, die im Samsung Hub zu haben sind. Außerdem präsentieren wir neue Filme und geben unsere Geheimtipps aus dem digitalen Buchladen preis. Damit Sie das und viele weitere interessante Themen nicht verpassen, bestellen Sie die nächsten beiden Ausgaben der Galaxy Life kostenlos und versandkostenfrei unter www.galaxylife.de/abo.

Bücher zum Lesen aufs Galaxy laden Auf dem Galaxy S3 war der „Readers Hub“ noch unter „Weitere Dienste“ verborgen und musste erst installiert werden. Im neuen Samsung Hub ist der digitale Buchladen vom Start weg dabei. Im E-Book-Store kann man aus rund 30 eingängigen Kategorien auswählen oder in den Bestseller-Listen stöbern. Dazu gibt es Bereiche mit Neuerscheinungen, Empfehlungen der Redaktion und Top-Gratis-Büchern. Neben einer kurzen Inhaltsangabe gibt’s auf den Detailseiten der Bücher auch noch Bewertungen. Nach dem Download stehen die Bücher über die Menütaste unter „Gekauft“ bereit. Ist ein Titel zum Lesen geöffnet, lassen sich Schriftgröße und Helligkeit mit einem Schieberegler anpassen. Außerdem bringen Sie Notizen und Lesezeichen an. Per Wischgeste blättert man um.

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026

titelthema

neu auf dem galaxy s4

Das bringt Android 4.2(.2) Das Galaxy S4 ist das erste Samsung-Smartphone, das mit Android 4.2.2 und der TouchWiz-Oberfläche mit gleicher Versionsnummer ausgeliefert wird. Für Umsteiger von älteren Galaxy-Geräten gibt es einige Neuerungen zu entdecken. Text: Antonio Biedermann

rfahrungsgemäß dauert es immer einige Monate, bis Samsung eine von Google neu veröffentlichte AndroidVersion mit der eigenen TouchWizBedienoberfläche kombiniert und als Aktualisierung für die Galaxy-Modellreihe zur Verfügung stellt. Bereits Mitte November letzten Jahres hat Google den Android-Zweig 4.2 veröffentlicht. Doch erst das seit Ende April ausgelieferte Galaxy S4 hat Android 4.2 an Bord – genauer das Bufgix-Release 4.2.2. Für eine Reihe anderer Geräte sollen entsprechende Updates demnächst verfügbar sein (siehe Kasten rechts).

E Was ist neu? Android 4.2.0

13. November 2012

 Photo Sphere (Panorama-Funktion)  Gesture Typing (Tastatur mit

Wort-Vorhersage)  Systemweites Streaming (Miracast)  Daydream, eine Art Screensaver  interaktive Navigationsleiste  verbesserte Sicherheitseinstellungen

Android 4.2.1

27. November 2012

 Dezember-Bug in der Kontakte-App

wurde behoben  Verschiedene Bugfixes

Android 4.2.2

13. Februar 2013

 Verschiedene Bugfixes  Minimale Änderungen in den

Schnelleinstellungen

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Einzelbilder übernimmt die Foto-App automatisch. In unseren Tests funktioniert das ganz ordentlich. Die Panoramafotos lassen sich im Anschluss per Google+ mit Freunden, Kollegen oder mit anderen Personen weltweit austauschen. Dazu gibt es auf Google Maps eine gesonderte Seite, auf der man seine eigenen Aufnahmen sowie die Aufnahmen der Community anschauen kann. Bislang stand die beliebte Tastatur-Eingabe Swype nur per App zur Verfügung. Statt jeden Buchstaben einzeln anzutippen, wischen Sie bei der Swype-Methode von Taste zu Taste. Das entsprechende Wort wird automatisch erkannt,

Android 4.2: Brauchbare Neuerungen Die ersten beiden 4.2er-Versionen hatten zum Teile fast peinliche Fehler an Bord, die inzwischen gefixt sind. Etwa fehlte im Kalender der komplette Monat Dezember. Weitere Fehlerbeseitigungen betreffen gestörte Bluetooth-Verbindungen, ein instabiles A2DP-Audiostreaming, die Bug-behaftete Kamera-App sowie das Auftreten unmotivierter Smartphone-Abschaltungen. An dieser Stelle gehen wir auf die Verbesserungen beziehungsweise die neuen Funktionen ein. Die erste augenscheinliche Änderung auf dem Galaxy S4 betrifft die Benachrichtigungsleiste: Zieht man sie nach unten, werden oben die wichtigsten Icons für das An- und Abschalten von WLAN, GPS, Ton, Bluetooth und so weiter nebeneinander angezeigt. Man kann nach rechts und wieder zurück nach links scrollen. Tippt man das Icon rechts oben in der Ecke an, werden nun alle Schnellstart-Icons in einer Übersicht auf der ganzen Seite dargestellt. Mit Photo Sphere kommen 360-GradPanoramafotos auf das Smartphone. Die Handhabung der Funktion ist denkbar einfach: Ist die Aufnahme im Panoramamodus gestartet, werden Sie aufgefordert, das Smartphone nach rechts und links zu schwenken. Das Zusammensetzen der

01 Über die Benachrichtigungsleiste gelangt man zu den Einstellungen und schaltet Funktionen ein und aus.


Neu in Android 4.2.2

027

02 Der neue Panoramamodus der überarbeiteten Kamera-App funktioniert ordentlich.

zumindest in den meisten Fällen. Mit Android 4.2 hat Google mit „Durchgehende Eingabe“ einen Swype-Nachbau in das Betriebssystem integriert. Die Funktion muss allerdings in den TastaturEinstellungen explizit eingeschaltet werden. Miracast ist ein Peer-to-Peer-Funk-ScreencastStandard der Wi-Fi Alliance. Er ermöglicht dem Nutzer herstellerübergreifend zum Beispiel den Bildschirminhalt des Samsung-Smartphones auf einem Fernseher wiederzugeben. Mithilfe von Android 4.2 lassen sich Inhalte per Wireless Display an Miracast-fähige Fernseher kabellos übertragen. So können etwa Videos bis zu 1080p-Qualität (Full

03 Die Swype-Tastatur erleichtert mit etwas Übung die Texteingaben.

HD) mit 5.1-Surround-Sound sowie Spiele auf dem Fernseher abgespielt werden. Neuerdings kann auch ein Bildschirmschoner unter „Einstellungen, Anzeige“ eingeschaltet werden, wenn das Galaxy am Ladegerät hängt. Zur Auswahl stehen verschiedene Farben, Fotorahmen und auch News-Apps wie Flipboard und News Republic. Damit werden aktuelle NachrichtenTicker auf dem Bildschirm angezeigt.

Mehr Extras für die Sicherheit Gut für den Schutz verlorener oder gestohlener Galaxys mit aktivierter Zugangssperre: Bei der erstmaligen Verbindung zu einem PC verlangt Android eine Bestätigung, ohne die man an keine Daten auf dem Smartphone kommt. Die Verbreitung von Malware will Google in Android 4.2 mit einer neuen Sicherheitsprüfung

eindämmen. Apps, die aus dem Google Play Store geladen werden, durchlaufen automatisch den Scan via Bouncer-Software auf dem Google-Server. Für Dateien, die etwa von der Speicherkarte oder aus anderen Internet-Quellen installiert werden, greift der Bouncer-Schutz nicht. Dafür gibt’s in der 4.2er-Version von Android einen eingebauten Schutzmechanismus, der sich in den Einstellungen unter „Sicherheit, Apps überprüfen“ ein- und ausschalten lässt. Vor der Installation neuer Apps werden diese auf mögliche Sicherheitsrisiken geprüft. Dabei werden unter anderem die zur App gehörende URL, die Geräte-ID, die Versionsnummer der verwendeten Android-Version, die IP-Adresse sowie Cookies an Google gesendet. Wird Schadcode entdeckt, erhält der Nutzer vor der Installation der App eine Warnung. Sollte es sich eindeutig um Schadsoftware handeln, wird die Installation der App unterbunden.

Funktionen für mehrere Benutzer: Nur auf Android-Tablets verfügbar Nur auf Tablets gibt es die Multiuser-Extras, die dann von Interesse sind, wenn sich etwa in der Familie mehrere Personen ein Tablet teilen. Mit Android 4.2 kann sich jeder Nutzer ein Konto mit persönlichen Einstellungen und Daten einrichten, also etwa Homescreens, Hintergründe, Widgets, Apps und Spiele. Je nachdem, mit welchem Konto man sich auf dem Tablet anmeldet, werden die dazugehörigen Einstellungen geladen. Außerdem ist es möglich, zwischen den Konten hin- und herzuwechseln, ohne sich dafür aus- und dann wieder einloggen zu müssen. W

04 Apps aus nicht offiziellen Quellen können nun überprüft werden.

Bestätigte 4.2.2-Updates* Die Updates auf Android 4.2.2 sollen je nach Gerät voraussichtlich ab Anfang Juni 2013 per OTA (Over-the-Air) beziehungsweise mit der PC-Software Kies eingespielt werden können. SMARTPHONE

GERÄTE-NR.

Galaxy Ace 2

GT-I8160

Galaxy Beam

GT-I8350

Galaxy Express

GT-I8730

Galaxy Fame

GT-S6810

Galaxy Grand

GT-I9080

Galaxy Grand Duos

GT-I9082

Galaxy Note

GT-N7000

Galaxy Premier

GT-I9260

Galaxy S Advance

GT-I9070

Galaxy S2

GT-I9100

Galaxy S2 Plus

GT-I9105

Galaxy S3

GT-I9300

Galaxy S3 Mini

GT-I8190

Galaxy X Cover 2

GT-S7710

Galaxy Young

GT-S6310

Galaxy Young Duos

GT-S6312

* laut einem Samsung-Insider (Quelle: sammobile.com)

03

04

galaxylife.de juni/juli 2013


028

titelthema

die smartphone-glas-macher

Der kratzfeste Gorilla Eine Milliarde Smartphone- und Tablet-Nutzer wischen weltweit ihre Finger über Gorilla-Glas. Kein Wunder also, dass bei Hersteller Corning der Bereich mit dem dünnen, leichten, kratzfesten Glas am stärksten wächst. Wäre Steve Jobs nicht so hartnäckig gewesen, sähe die Entwicklung jedoch ganz anders aus. Text: Dirk Kunde

ie Geschichte beginnt mit einem Versehen: Der amerikanische Chemiker Donald Stookey hat eine neue Mixtur für lichtempfindliches Glas im Brennofen. Die Temperaturanzeige ist defekt, sodass die Zutaten bei 900 statt 600 Grad Celsius backen. Als er den Fehler bemerkt und den Ofen öffnet, hat das Material eine weiße, milchige Färbung. Er greift zur Zange und stellt sich darauf ein, die verdorbene Probe wegzuwerfen. Beim Herausnehmen rutscht ihm die Probe aus der Greifzange und fällt zu Boden. Doch statt zu zerspringen, hüpft der Klumpen und bleibt unversehrt. Dies ist 1952 die Geburtsstunde synthetischer Glaskeramik. Stookeys Arbeitgeber Corning Glass Works tauft das Produkt Pyroceram. Unter dem Namen Corning Ware erobert es in Form von Schüsseln und Tellern die US-Haushalte.

D

Keiner wollte es haben Mit dem wirtschaftlichen Erfolg investiert das Unternehmen in weitere Materialforschung. Das Projekt „Muskel“ soll noch härteres und unzerbrechlicheres Glas hervorbringen. Im Jahr 1962 ist Chemcor marktreif: Es hält 14-mal mehr Druck aus als klassisches Fensterglas. Bei Corning bricht Jubel aus: Autos, Telefonzellen und Gefängnisfenster will man damit ausstatten. Doch der wirtschaftliche Erfolg bleibt aus: Bis auf wenige Autohersteller hat niemand Interesse. Die Formel für Chemcor verschwindet 1971 schließlich für eine lange Zeit in der Schublade. Rückschläge kennt das traditionsreiche Unternehmen, das seit 1851 existiert. Doch ist man stolz auf das Erreichte: 1879 hilft man einem jungen Erfinder namens Thomas Edison. Er benötigt eine Glashülle für seinen Leuchtdraht. 47 Jahre später erfindet Corning eine Bandmaschine, nach deren Prinzip bis heute Glühbirnen hergestellt werden. Als zu Beginn des Zweiten Weltkriegs kein Weih-

Gorilla Glas ist eine einmalige Kombination von Schönheit und Stärke, genau diese Eigenschaften hat auch der Silberrücken-Gorilla Foto: Corning

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Smartphone-Spezialglas

Das Unternehmen wird 1851 in Brooklyn, New York gegründet. Später zieht es in das 250 Meilen entfernte Örtchen Corning im Staat New York um. Bis 1989 firmiert es als Corning Glass Works. Die fünf Segmente sind nach Umsatzvolumen Bildschirmtechnologie, Telekommunikation, Spezialmaterialien, Umwelttechnik und Laborgeräte. Von den acht Milliarden US-Dollar Umsatz im Jahr 2012 steuerte Gorilla-Glas eine Milliarde bei.

nachtsschmuck aus Deutschland mehr importiert werden konnte, stellte man die Produktion von Glühbirnen auf farbige Weihnachtskugeln um.

Stärke und Schönheit Mit dem technologischen Aufschwung nach dem Zweiten Weltkrieg wächst auch Corning: anfangs mit Glaskeramik, dann mit Fernsehröhren und Lichtleitern. In den 1990er-Jahren sorgen LCD-Bildschirme für volle Auftragsbücher, ab den 2000erJahren sind es die Touchscreens. Das Segment Bildschirmtechnologie ist bis heute der umsatzstärkste der fünf Unternehmensbereiche. Weltweit arbeiten 26.200 Menschen für Corning, darunter an fünf Standorten in Deutschland. In Kaiserslautern werden Keramiksubstrate für Katalysatoren hergestellt. Dieser Bereich gehört zur Umwelttechnik. Weitere Sparten sind Telekommunikation, Laborgeräte und Spezialmaterialien. Zu Letzterem gehört das Gorilla-Glas. Doch von Chemcor bis zum Gorilla-Glas war es ein weiter Weg. 2005 holt Corning die Pläne wieder aus der Schublade. Mit Blick auf den Erfolg

von Handys arbeitet man unter dem Projektnamen „Gorilla“ an härteren Oberflächen. Doch deutlich dünner als die früheren vier Millimeter wird das Glas bei allen Versuchen nicht.

Der Einflüsterer Zu ihrem großen Glück mussten die Glasmacher von der Ostküste erst getrieben werden. Im Jahr 2006 besucht Steve Jobs Corning. Ein Bekannter hatte ihm von Chemcor und den jüngsten Versuchen mit kratzfestem Glas erzählt. Laut Biograf Walter Isaacson nahm Jobs im Büro des Firmenchefs Wendell P. Weeks Platz und begann sofort mit einer Lehrstunde in Sachen Glasproduktion. Weeks staunte nicht schlecht, war er doch bereits seit 1983 im Unternehmen tätig. „Können Sie mal still sein“, unterbrach er den Apple-Chef. „Ich werde Ihnen jetzt mal etwas über Chemie erklären.“ Dann folgte eine Abhandlung über den Ionenaustauschprozess bei der Glasherstellung. Weeks berichtete, dass Gorilla-Glas noch im Laborstadium sei. Er glaube auch nicht, dass

„Ich möchte davon so viel, wie Sie in sechs Monaten produzieren können.“ Steve Jobs, 2006 zum Corning-Firmenchef Wendell P. Weeks

Menschen Filme und Fernsehen auf kleinen Handy-Bildschirmen sehen wollen. Darum experimentieren seine Ingenieure mit Laser-Projektion in tragbaren Geräten. Jobs tut das als „dumme Idee“ ab, aber dieses Gorilla-Glas sei genau das Richtige für seine Pläne: „Ich möchte davon so viel, wie Sie in sechs Monaten produzieren können.“ Firmenchef Weeks schüttelte den Kopf und erklärte ihm, dass bislang kein Standort Gorilla-Glas produziere. Die Fakten interessierten Jobs nicht, und er beschwor Weeks: „Haben Sie keine Angst, Sie können das schaffen.“ Sodann ließ der Corning-Chef sein Werk in Harrodsburg, Kentucky, praktisch über Nacht von LCD-Bildschirmen auf die Produktion von Gorilla-Glas umstellen. Zum Start des ersten iPhones im Herbst 2007 war dann tatsächlich ausreichend Glas vorhanden. Heute ziert eine gerahmte Nachricht das Büro von Weeks: „Wir hätten es nicht ohne euch geschafft, Steve Jobs.“

Wachstumsmotor

Auch das Samsung Galaxy S4 kommt mit einem Bildschirm aus Corning-Glas.

Zwar kennt jeder jemanden, dessen Handy mit Gorilla-Glas nach einem Sturz einen Glasschaden hatte. Doch geht es in erster Linie um Oberflächenhärte. Münzen und Schlüssel in der Tasche sollen das Glas nicht zerkratzen. Laut Unternehmensprospekt treten Kratzer erst ab einer Belastung von 15 Kilogramm auf. Beim Gorilla-Glas II sind es 7,5, bei gehärtetem Glas aus Natronkalk gerade mal ein Kilogramm. Gleichzeitig ist Gorilla-Glas mit 0,5 bis 4 Millimetern extrem dünn und leicht. Corning schätzt, das bei 975 Smartphone- und Tablet-Modellen Gorilla-Glas zum Einsatz kommt. Insgesamt eine Milliarde Geräte seien bereits damit ausgestattet. Auf der Kundenliste stehen alle namhaften Hersteller. Nur einer fehlt: der erste Abnehmer Apple. Corning darf nicht sagen, ob dieser weiterhin Gorilla-Glas einsetzt. Nach dem Gorilla kommt die Weide: „WillowGlass“ nennt Corning sein neues hauchdünnes und biegsames Glas, dass von der Rolle läuft. Es eignet sich für gebogene Oberflächen, etwa bei Uhren, die sich um das Handgelenk schmiegen. Die Gerüchte

Das Segment Spezialmaterialien ist heute der stärkste Wachstumsmotor im Unternehmen. 2012 schaffte es ein Plus von 68 Prozent. Neben Harrodsburg wird das Glas in Japan und Taiwan gefertigt, um näher an der Endmontage zu sein. Zu Jahresbeginn stellte Corning die dritte Generation Gorilla-Glas vor, deren Oberfläche dreimal so kratzfest sein soll wie beim Vorgänger.

um solche Uhren von Apple, Google und Samsung hat das befeuert, doch Corning hält das Produkt frühestens 2016 für marktreif. Mal sehen, ob wieder jemand das amerikanische Unternehmen vom Gegenteil überzeugen kann. W

Foto: Corning

162 Jahre Glas

029

PRODUKTION

Wie das Glas entsteht Gorilla-Glas ist ein dünnes Alkali-Aluminosilikat (0,5 bis 4 mm). Bei der Herstellung werden Bestandteile wie Kieselerde, Aluminium, Magnesium und Natrium in einem alkalischen Salzbad auf 400 Grad erhitzt. Dabei findet ein Ionenaustausch statt. Die kleineren Natrium-Ionen werden durch größere Kalium-Ionen aus dem Salzbad ersetzt. Während des Abkühlprozesses verdichten sich die größeren Ionen und lassen so eine härtere Oberfläche entstehen.

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030

titelthema

tarif-check

Der optimale Tarif für das Galaxy Fast alle Mobilfunkprovider haben ihre Tarifstruktur grundlegend geändert. Herausgekommen sind etliche interessante Tarife für Galaxy-Smartphones mit teils drastisch unterschiedlichen Kosten. Text: Michael Rupp

Foto: Samsung

Basisnutzer Anbieter

Simyo

Congstar

Fyve

Tarifname

9-Cent-Tarif + Inernet-Flat Optimum

Congstar Surf Flat 500

Fyve Basic + Surf Flatrate

Paketpreis / Grundgebühr1)

9,90 Euro

9,99 Euro

10 Euro

Kommunikation2) Netz

E-Plus

D1

D2 (Vodafone)

Netzintern / Festnetz / Fremdnetze

0,09 / 0,09 / 0,09 Euro

0,09 / 0,09 / 0,09 Euro

0,09 / 0,09 / 0,09 Euro

SMS / MMS

0,09 Euro / 0,39 Euro

0,09 Euro / 0,39 Euro

0,09 Euro / 0,39 Euro

Mailboxabfrage

0,00 Euro

0,00 Euro

0,00 Euro

Abrechnungstakt (Telefonie)

60/60 Sek.

60/60 Sek.

60/60 Sek.

Inklusiv-Minuten / -SMS / -MMS

✘/✘/✘

✘/✘/✘

✘/✘/✘

er einen neuen HandyVertrag für sein Galaxy abschließen oder die bisherigen Konditionen vor einer Vertragsverlängerung überprüfen möchte, muss vor allem das Kleingedruckte kontrollieren. Neben den Netzbetreibern Deutsche Telekom, Vodafone, E-Plus und O2 haben nämlich auch viele kleinere Provider ihre Kombitarife durch neue ersetzt oder die Einzelmodule angepasst. Die meisten Änderungen betreffen die enthaltenen Freiminuten, Inklusiv-SMS und das Datenvolumen fürs Surfen im Internet. Aber auch

W

Internet Mobiles Internet / Datenvolumen

Flat / unbegrenzt

Flat / unbegrenzt

Flat / unbegrenzt

Maximale Geschwindigkeit

7,2 Mbit/s

7,2 Mbit/s

7,2 Mbit/s

Drosselung ab

1 GB/Monat

500 MB/Monat

500 MB/Monat

Geschwindigkeit gedrosselt

56 Kbit/s

64 Kbit/s

64 Kbit/s

Abrechnung / Taktung

10 KB

100 KB

10 KB

Tethering / Hotspot-Flat

✔/✘

✔/✘

✔/✘

LTE-Option / Auslandsnutzung erlaubt

✘/✔

✘/✔

✘/✔

Kostenschutz

39,00 Euro/Monat

Extras / Tarifinfo

Weitere Tarif-Optionen sind zubuchbar

Bei Rufnummermitnahme gibt es 25 Euro Startguthaben

SIM-Karte inklusive 11 Euro Startguthaben, weitere TarifOptionen sind zubuchbar

Vertragslaufzeit

1 Monat

1 Monat

1 Monat

Bereitstellung

4,90 Euro6))

25 Euro

9,95 Euro6)

Info

www.simyo.de

www.congstar.de

www.fyve.de

Vertrag

1) monatlich, ohne subventioniertes Telefon 2) Minutenpreise in der Hauptzeit werktags national 3) Basisbandbreite inklusive, höhere Bandbreite aufpreispflichtig 4) nach Verbrauch der Inklusiv-SMS 5) 250 MB/Monat im EU-Ausland inklusive, danach 2 Euro/Tag für 25 MB oder 5 Euro für 7 Tage mit 50 MB 6) einmalig für die Micro-SIM-Karte Stand der Angaben: 13. Mai 2013, ohne Gewähr auf Richtig- und Vollständigkeit

juni/juli 2013 galaxylife.de

Preiswerte Basistarife Sie telefonieren nur, nutzen Chat-Dienste statt SMS und surfen meist im WLAN – dann kommen Sie günstig weg. Der Verzicht auf teure Flatrates und ein dickes Monats-Datenvolumen stören kaum. Antonio Biedermann, Redakteur


Mobilfunktarife

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Normalnutzer Kostenkontrolle für Normalos

Anbieter

Congstar

1&1

Tarifname

Congstar Allnet Flat L

All-Net-Flat Plus

O2 O2 Blue All-in L

Paketpreis / Grundgebühr1)

34,99 Euro

39,99 Euro

39,99 Euro

Kommunikation2) Netz

D1

D2 (Vodafone)

O2

Netzintern / Festnetz / Fremdnetze

0,00 / 0,00 / 0,00 Euro

0,00 / 0,00 / 0,00 Euro

0,00 / 0,00 / 0,00 Euro

Hier mehr Inklusiv-SMS und da ein wenig mehr Datenvolumen – und schon wird’s teuer. Normalnutzer sollten den Bedarf an einzelnen Tarifpositionen daher kritisch überprüfen.

SMS / MMS

0,00 Euro / 0,39 Euro

0,00 Euro / 0,39 Euro

0,00 Euro / 0,39 Euro

Mailboxabfrage

0,00 Euro

0,00 Euro

0,00 Euro

Abrechnungstakt (Telefonie)

60/60 Sek.

60/10 Sek.

60/60 Sek.

Inklusiv-Minuten / -SMS / -MMS

Flat / Flat / ✘

Flat / Flat / ✘

Flat / Flat / ✘

Michael Rupp, Redakteur

Mobiles Internet / Datenvolumen

Flat / unbegrenzt

Flat / unbegrenzt

Flat / unbegrenzt

Maximale Geschwindigkeit

7,2 Mbit/s

14,4 MBit/s

7,2 MBit/s

Drosselung ab

1 GB/Monat

1 GB/Monat

2 GB/Monat

Geschwindigkeit gedrosselt

64 Kbit/s

64 Kbit/s

32 Kbit/s

Abrechnung / Taktung

100 KB

k.A.

10 KB

Tethering / Hotspot-Flat

✔/✘

✔/✘

✔/✘

LTE-Option / Auslandsnutzung erlaubt

✘/✔

✘/✔

✘/✔

Kostenschutz

Extras / Tarifinfo

Bei Rufnummermitnahme 25 Euro Startguthaben

24 x 10 Euro Rabatt auf die mtl. Grundgebühr + 50 Euro Startguthaben ohne Smartphone

12 x 10% Rabatt auf die Grundgebühr bei 24 monatiger Vertragslaufzeit

Vertragslaufzeit

24 Monate

24 Monate

24 Monate

Bereitstellung

0,00 Euro

29,90 Euro

0,00 Euro

Info

www.congstar.de

www.1und1.de

www.o2online.de

Anbieter

O2

T-Mobile

Vodafone

Tarifname

O2 Blue All-in XL

Complete Mobil XL

Red Premium

Paketpreis / Grundgebühr1)

49,99 Euro

89,95 Euro

99,99 Euro

an den weniger offensichtlichen Tarifbestandteilen wurde kräftig geschraubt – manches ist neu hinzugekommen, anderes weggefallen. Das gilt etwa für die Multi-SIM-Option zur Nutzung mehrerer SIM-Karten in Smartphones und Tablets, die Tempodrosselung bei Erreichen des Datenvolumens im Abrechnungsmonat und das Surfen an Hotspots. Auch Tethering ist längst nicht überall enthalten. Ein weißeres heißes Eisen ist das Surfen mit LTE und HSDPA: Da den UMTS/3G-Nachfolger LTE (4G) nur einige Galaxys unterstützten, rückt die UMTS-Erweiterung HSDPA in den Fokus: Damit surft man – ein passendes Galaxy nebst entsprechendem Tarif vorausgesetzt – mobil mit bis zu 7,2 Mbit/s im Downstream. Für Basisnutzer, die hauptsächlich telefonieren, aber kaum surfen, bietet sich ein günstiger PrepaidTarif für um die 10 Euro monatlich an. Normalnutzer telefonieren mehr und sind oft im Netz unterwegs. Daher kommt es neben Sprach-Flatrates auch auf die Datenoptionen an. Passende Tarife gibt’s für 30 bis 40 Euro im Monat. Wer als Vielnutzer maximale Inklusivleistungen wünscht, muss dafür einiges hinblättern: bis zu 100 Euro im Monat kostet ein solcher All-Inklusiv-Premiumtarif. W

Internet

Vertrag

Vielnutzer Kommunikation2) Netz

O2

D1

D2 (Vodafone)

Netzintern / Festnetz / Fremdnetze

0,00 / 0,00 / 0,00 Euro

0,00 / 0,00 / 0,00 Euro

0,00 / 0,00 / 0,00 Euro

SMS / MMS

0,00 / 0,39 Euro

0,00 / 0,39 Euro

0,194) / 0,39 Euro 0,00 Euro

Mailboxabfrage

0,00 Euro

0,00 Euro

Abrechnungstakt (Telefonie)

60/60 Sek.

60/1 Sek.

60/1 Sek.

Inklusiv-Minuten / -SMS / -MMS

Flat / Flat / ✘

120 Min. im EU-Ausland / Flatrate / ✘

240 (int. Vodafone- und Festnetz) / 3000 / ✘

Internet

Das brauchen Vielnutzer Wer sein Smartphone den ganzen Tag im Einsatz hat, fährt mit der gesamten Palette an Inklusivleistungen am besten. Die großen Provider bittet die Vielnutzergruppe allerdings gehörig zur Kasse. Christoph Hoffmann, Chefredakteur

Mobiles Internet / Datenvolumen

Flat / unbegrenzt

Flat / unbegrenzt

Flat / unbegrenzt

Maximale Geschwindigkeit

50 MBit/s

21,6 Mbit/s (bis 100 Mbit/s: 9,95 Euro)

50 MBit/s

Drosselung ab

5 GB/Monat

2 GB/Monat

10 GB/Monat

Geschwindigkeit gedrosselt

32 Kbit/s

64 Kbit/s

64 Kbit/s

Abrechnung / Taktung

10 KB

100 KB

100 KB

Tethering / Hotspot-Flat

✔/✘

✔/ ✔

✔/✘

LTE-Option / Auslandsnutzung erlaubt

✔/ ✔

✔3) / ✔

✔ / ✔5)

Kostenschutz

Extras / Tarifinfo

12 x 10 Prozent Rabatt auf die Grundgebühr bei Vertragslaufzeit von 24 Monaten

Internet Telefonie (VoIP), 10 Prozent Rabatt auf die Grundgebühr für 24 Monate

Rabatte für junge Leute, Studenten, Freiberufler und Selbstständige

Vertragslaufzeit

24 Monate

24 Monate

24 Monate

Bereitstellung

0,00 Euro

29,95 Euro

29,99 Euro

Info

www.o2online.de

www.t-mobile.de

www.vodafone.de

Vertrag

galaxylife.de juni/juli 2013


032

Hardware DIE RIESIGE

GalaxyFamilie

Der Name Galaxy steht für eine ganze Gerätefamilie von Samsung mit Smartphones und Tablets unterschiedlicher Größen. Text: Christoph Hoffmann

nter den vielen Herstellern von Smartphones und Tablet-PCs mit Android-Betriebssystem nimmt Samsung mit den Modellen der Galaxy-Serie eine führende Rolle ein. Die Galaxy-Smartphones sowie die Tablets zählen zu den beliebtesten Geräten überhaupt. Die große Popularität beruht auf Samsungs umfassender Modellpalette, bei der für jeden Anspruch und Geschmack ein passendes Gerät dabei ist. So gibt es mit Galaxy Fame, Young, Star und Neo günstige Einsteiger-Handys. Wer sich für ein High-Power-Gerät interessiert, greift zum Samsung S4 oder S3. Soll das Smartphone klein und handlich sein, ist das S3 Mini ideal. Einen besonders großen Bildschirm, auf dem sich viele Informationen gleichzeitig darstellen lassen, bietet das Galaxy Note 2, das sich trotz seiner Größe mit

GALAXY TAB 2 10.1 (10,1 ZOLL) GALAXY NOTE 8.0 (8,00 ZOLL) GALAXY MEGA 6.3 (6.3 ZOLL) GALAXY NOTE 2 (5,5 ZOLL) GALAXXY S4 (4,99 ZOLL)

U

GALAXY EXPRESS (4,50 ZOLL) GALAXY S3 MINI (3,9 ZOLL) GALAXY YOUNG (3,27 ZOLL) GALAXY POCKET PLUS (2,8 ZOLL)

5,5-Zoll-Bildschirm zum Telefonieren eignet. Dieses Modell kommt mit dem nützlichen Eingabestift S Pen zum Tippen und Schreiben auf dem Display. Auf den folgenden Seiten haben wir die wichtigsten Galaxys getestet. Wir informieren Sie über die spezifischen Eigenheiten der Galaxy-Modelle und sagen, wofür sie sich optimal eignen. W

DIE GALAXY-GESCHICHTE: Meilensteine bei der Galaxy-Entwicklung Juni 2009 Galaxy

Juni 2010 Galaxy S

Mai 2011 Galaxy S2

Mai 2012 Galaxy S3

März 2013 Galaxy S4

Android war gerade mal ein knappes Jahr alt. Das erste GalaxySmartphone erntete im Markt wenig Beachtung.

Samsungs allererstes AndroidFlaggschiff mit eigener Oberfläche verkaufte sich über 10 Millionen Mal.

Die flache Bauweise mit großem HD-Display und flotter CPU machten das S2 zum populärsten Androiden.

Das Galaxy S3 zementierte Samsungs Position als AndroidMarktführer und dient als Plattform für neue Galaxys.

Mit dem S4 hat Samsung ein heißes Superphone entwickelt. Es punktet mit neuester Technik und Innovationen.

juni/juli 2013 galaxylife.de


Die Galaxy-Familie

033

galaxylife.de juni/juli 2013


034

hardware

Foto: © istockphoto – londoneye

produktübersicht

Welches Galaxy passt zu mir? Inzwischen gibt’s mehr als 20 verschiedene Galaxy-Smartphones für jedes Budget und jeden Anwendungszweck. Mit unserem Kaufratgeber finden Sie das richtige Galaxy. Text: Christoph Hoffmann

nter der Marke Galaxy bündelt Samsung zig Smartphones und Tablets. Wer sein neues Smartphone beim Abschluss eines Mobilfunkvertrags oder bei der Verlängerung eines bestehenden Vertrags kostenlos oder für eine geringe monatliche Tarifpauschale beziehen möchte, der kann meist nur aus wenigen Galaxys auswählen. Bei der Telekom gibt es etwa das Galaxy S2 Plus, S3, S3 Mini und das S4 in

U Modell

Galaxy Ace 2

Galaxy Beam

verschiedenen Farben je nach Vertragsumfang schon ab einem Euro. Ähnlich sind die Angebote bei Vodafone, O2 und E-Plus. Wer hingegen sein Galaxy abseits von festen Mobilfunkverträgen frei im Handel kaufen möchte, der hat eine beachtlich große Auswahl. Amazon zum Beispiel listet mehr als 25 verschiedene Galaxy-Smartphones auf. Doch nach welchen Kriterien sucht man sein Galaxy aus? Zwei Beispiele: Wer immer das aktuellste und angesagteste Smartphone möchte und

für den der Preis nur eine Nebenrolle spielt, der kommt am neuen Top-Modell Galaxy S4 nicht vorbei. Soll es aber etwa für die Kinder ein kompaktes und günstiges Galaxy mit ausreichend Speicher für Musik sein, ist das Galaxy Fame eine gute Wahl. Um Sie bei der Auswahl des für Sie optimalen Galaxys zu unterstützen, finden Sie auf der folgenden Seite zehn Entscheidungshilfen. In der Tabelle unten haben wir die wichtigsten Ausstattungsdaten übersichtlich zusammengetragen. W

Galaxy Express

Galaxy Fame

Galaxy Grand

Galaxy Mega 6.3

Galaxy Music

Galaxy Nexus

Galaxy Note 2

Galaxy Note 8.0

Straßenpreis*

170 Euro

370 Euro

360 Euro

170 Euro

350 Euro

750 Euro

150 Euro

350 Euro

470 Euro

390 Euro

Display-Größe

3,80 Zoll

4,00 Zoll

4,50 Zoll

3,50 Zoll

5,00 Zoll

6,3 Zoll

3,00 Zoll

4,65 Zoll

5,5 Zoll

8,00 Zoll

Auflösung

480 x 800

480 x 800

480 x 800

320 x 480

480 x 800

720 x 1.280

320 x 240

720 x 1.280

720 x 1.280

720 x 1.280

Prozessor

800 MHz Single-Core

1,0 GHz Dual-Core

1,2 GHz Dual-Core

1,0 GHz Single-Core

1,2 GHz Dual-Core

1,7 GHz Dual-Core

850 MHz Dual-Core

1,2 GHz Dual-Core

1,6 GHz Quad-Core

1,6 GHz Quad-Core

Speicher

512 MB RAM, 2 GB intern

6 GB RAM, 8 GB intern

1 GB RAM, 8 GB intern

512 MB RAM, 4 GB intern

1 GB RAM, 8 GB intern

1,5 GB RAM, 8/16 GB intern

512 MB RAM, 4 GB intern

1 GB RAM, 16 GB intern

2 GB RAM, 16 GB intern

2 GB RAM, 16/32 GB intern

Akku

1.500 mAh

2.000 mAh

2.000 mAh

1.300 mAh

2.100 mAh

3.200 mAh

1.300 mAh

1.750 mAh

3.100m Ah

4.600 mAh

Kamera

5 MP, 1,3 MP (Front)

5 MP, 1,3 MP (Front)

5 MP, 1,3 MP (Front)

5 MP, 1,3 MP (Front)

8 MP, 2 MP (Front)

8 MP, 1,9 MP (Front)

3 MP

5 MP, 1,3 MP (Front)

8 MP, 1,9 MP (Front)

5 MP

Maße (H x B x T)

118,3 x 62,2 x 10,5 mm

124,0 x 64,2 x 12,5 mm

132,2 x 69,1 x 9,3 mm

113,2 x 61,6 x 11,6 mm

143,7 x 77,0 x 9,6 mm

167,6 x 88,0 x 8.0 mm

110,1 x 59,0 x 12,25mm

135,5 x 67,94 x 8,94,mm

151,1 x 80,5 x 9,4 mm

135,9 x 210,8 x 7,95 mm

Gewicht

122 g

145 g

139 g

121 g

162 g

199 g

107 g

135 g

180 g

338 g

Android

2.3.6

2.3.6

4.1

4.1

4.1

4.2

4.0

4.1.2

4.1

4.0

* Durchschnittspreis ermittelt am 13. Mai 2013

juni/juli 2013 galaxylife.de


Das richtige Galaxy finden

Bestes Preis-/ Leistungsverhältnis

Größter Bildschirm

Größter Speicher

Kompakteste Abmessungen

Bis 200 Euro: Galaxy S Duos 200 bis 400 Euro: Galaxy S3 Ab 400 Euro: Galaxy S4

Bis 200 Euro: Galaxy Ace 2 200 bis 400 Euro: Galaxy Note 8.0 Ab 400 Euro: Galaxy Mega 6.3

Bis 200 Euro: Galaxy Pocket Plus 200 bis 400 Euro: Galaxy S3 Ab 400 Euro: Galaxy S4

Bis 200 Euro: Galaxy Pocket Plus 200 bis 400 Euro: Galaxy S3 Mini Ab 400 Euro: Galaxy Premier

10 Entscheidungshilfen fürs richtige Galaxy-Smartphone

Aktuellste Android-Version

Beste Display-Auflösung

Bis 200 Euro: Galaxy Fame 200 bis 400 Euro: Galaxy Nexus Ab 400 Euro: Galaxy S4

Bis 200 Euro: Galaxy Ace 2 / S Duos 200 bis 400 Euro: Galaxy S3 Ab 400 Euro: Galaxy S4

Die aktuell im Handel verfügbaren Galaxys unterscheiden sich in Preis und Ausstattung. Wir geben Empfehlungen zum Kauf. Top-Gerät

Längste Ausdauer

Bis 200 Euro: Galaxy S Duos 200 bis 400 Euro: Galaxy S3 Ab 400 Euro: Galaxy S4

Bis 200 Euro: Galaxy Ace 2 / S Duos 200 bis 400 Euro: Galaxy Note 8.0 Ab 400 Euro: Galaxy Note 2

Galaxy Pocket+

Galaxy Premier

Galaxy S Duos

Geringstes Gewicht

Stärkster Prozessor

Bis 200 Euro: Galaxy Pocket Plus 200 bis 400 Euro: Galaxy S3 Mini Ab 400 Euro: Galaxy S4

Bis 200 Euro: Galaxy S Duos 200 bis 400 Euro: Galaxy S3 Ab 400 Euro: Galaxy S4

Galaxy S2

Galaxy S2 Plus

Galaxy S3

Galaxy S3 Mini

Galaxy S4

Galaxy Xcover 2

Galaxy Young

035

Modell

90 Euro

430 Euro

185 Euro

300 Euro

260 Euro

390 Euro

230 Euro

620 Euro

250 Euro

120 Euro

Straßenpreis*

2,8 Zoll

4,65 Zoll

4,00 Zoll

4,27 Zoll

4,27 Zoll

4,80 Zoll

3,90 Zoll

4,99 Zoll

4,00 Zoll

3,27 Zoll

Display-Größe

240 x 320

720 x 1.280

480 x 800

480 x 800

480 x 800

720 x 1280

480 x 800

1.080 x 1.920

480 x 800

320 x 480

Auflösung

850 MHz Single-Core

1,2 GHz Dual-Core

1,0 GHz Dual-Core

1,2 GHz Dual-Core

1,2 GHz Dual-Core

1,4 GHz Quad-Core

1,0 GHz Dual-Core

1,9 GHz Quad-Core

1,0 GHz Dual-Core

1,0 GHz Single-Core

Prozessor

1 GB RAM, 4 GB intern

1 GB RAM, 8 GB intern

512 MB RAM, 4 GB intern

1 GB RAM, 8 GB intern

1 GB RAM, 8 GB intern

1 GB RAM, 16 GB intern

1 GB RAM, 4 GB intern

2 GB RAM, 16 GB intern

1 GB RAM, 4 GB intern

768 MB RAM, 4 GB intern

Speicher

2.000 mAh

2.100 mAh

1.500 mAh

2.100 mAh

2.100 mAh

2.100 mAh

1.500 mAh

2.600 mAh

1.700 mAh

1.300 mAh

Akku

2 MP

8 MP, 1,9 MP (Front)

5 MP, 1,3 MP (Front)

8 MP, 1,9 MP (Front)

8 MP, 1,9 MP (Front)

8 MP, 1,9 MP (Front)

5 MP, 1,3 MP (Front)

13 MP, 2 MP (Front)

5 MP, 1,3 MP (Front)

3 MP

Kamera

105,0 x 58,0 x 11,98 mm

134,2 x 68,02 x 8,99 mm

121,5 x 63,1 x 10,5mm

125,3 x 66,1 x 8,9 mm

125,3 x 66,1 x 8,9 mm

136,6 x 70,6 x 8,6 mm

121,55 x 63,0 x 9,9 mm

136,6 x 69,8 x 7,9 mm

130,5 x 67,7 x 12,0 mm

109,4 x 58,6 x 12,5 mm

Maße (H x B x T)

98 g

130 g

120 g

116 g

121 g

133 g

112 g

130 g

148 g

112 g

Gewicht

4.0

4.1

4.0

2.3

4.1

4.0

4.1

4.2.2

4.1

4.1

Android

galaxylife.de juni/juli 2013


036

hardware

Galaxy S3 Obwohl schon rund ein Jahr alt, zählt das Samsung Galaxy S3 noch lange nicht zum alten Eisen. Ausstattung und Leistung überzeugen uns. Das S3 ist ein Spitzengerät und günstig zu haben. Text: Christoph Hoffmann

it seinem 4,8 Zoll großen, wuchtig wirkenden Bildschirm und dem Vierkernprozessor ist das Samsung Galaxy S3 ein rasend schneller Hingucker. Unser Testgerät liegt gut in der Hand. Egal wo wir drücken, biegen und ziehen – das Gehäuse aus Polycarbonat bleibt stabil, ohne Knarzgeräusche. Das deckt sich mit Aussagen des Samsung-Marketings, die das S3 als besonders stabil und kratzfest anpreisen. Selbst einen unabsichtlich herbeigeführten Sturz aus etwa 50 cm Fallhöhe auf einen Parkettboden hat das Galaxy S3 unbeschadet überstanden. Nicht verschweigen wollen wir, dass einige frühen Chargen des S3 einen Materialfehler hatten, der sich in Rissen am Gehäuserand bemerkbar machte. Ganz klar: Einen Designpreis verdienen andere Hersteller. Samsung setzt bei seiner Materialwahl allerdings konsequent auf ein möglichst optimiertes Gesamtgewicht – und da können die Koreaner mit 133 Gramm Punkte sammeln. Das S3 ist das erste Smartphone von Samsung, bei dem der Bildschirm nahezu die komplette Fläche der Gerätefrontseite für sich beansprucht. Rechts und links messen wir nur rund fünf Millimeter vom Display bis zum Gehäuserand. Dadurch wirkt das Smartphone trotz seines vergleichsweise großen Bildschirms handlich. Die gute Verarbeitung des Gehäuses setzt sich an der Rückseite fort: Der dünne Deckel lässt sich ohne Zuhilfenahme von Werkzeug aus dem Gehäuserahmen lösen und mit sanftem Druck an den Kanten wieder einsetzen. Die Arretierung ist stabil, ausbrechen kann hier kaum etwas. Ist der Deckel offen, lässt sich der Akku entfernen, um an die Einschübe für die Micro-SIM-Karte und die Micro-SD-Karte zu gelangen. Das Galaxy S3

Die Kamera an der Rückseite des S3 knipst Fotos mit 8 Megapixel. Dazu gibt es noch einen LED-Blitz, der für eine gute Ausleuchtung sorgt.

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130 mm

M

Ein Top-Gerät ie Kombination aus guter Verarbeitung, exzellenter Ausstattung und einem aktuellen Straßenpreis von rund 390 Euro spricht für das Galaxy S3. Wem das neue Galaxy S4 zu teuer ist, der sollte im Rahmen seines Budgets zuschlagen. Ein Firmware-Update auf Android 5.0 hat Samsung übrigens bestätigt.

D

Christoph Hoffmann, Chefredakteur

70 mm

nimmt übrigens Speicherkarten mit bis zu 64 GB Speicher auf, sodass auch umfangreiche Musikund Filmsammlungen auf dem Smartphone Platz finden. Der USB-Port für das Lade- oder ComputerAnschlusskabel ist Samsung-typisch unten am Gehäuse angebracht. Der Stecker des mitgelieferten Micro-USB-Kabels passt gut und hakt nicht bei Einführen in den USB-Anschluss des Galaxy S3. Die seitlichen Tasten für Lauter/Leiser sowie der Power- und Home-Button haben einen klaren Druckpunkt. Insgesamt kann der äußere Eindruck trotz des etwas billig wirkenden Gehäuses über-

Um die Micro-SIMKarte in den dafür passenden Slot einzusetzen, muss der Akku entnommen werden.

zeugen. Für Abwechslung sorgen die Farben des Smartphones: Das Galaxy S3 ist in Dunkelrot, Graublau, Weiß, Schwarz und Pink zu haben.

Die inneren Werte sind (noch) zeitgemäß Das Galaxy S3 wird von dem Samsung-eigenen Prozessor Exynos 4412 angetrieben. Die QuadCore-CPU bringt neben einer satten Leistung auch sinnvolle Stromsparfunktionen: Die vier Prozessorkerne werden einzeln angesteuert und können auf minimal 200 MHz gedrosselt werden. Sind Apps und Prozesse aktiv, die weniger Leistung einfor-

Beim Galaxy S3 hat Samsung den Rand um das Display im Gegensatz zu früheren GalaxyModellen recht schmal gehalten.


Galaxy S3 im Test

»Gerade wegen seines derzeit ausnehmend günstigen Straßenpreises von rund 390 Euro ist das Galaxy S3 eine Empfehlung« dern, wird automatisch weniger Strom verbraucht. Im Praxisbetrieb merkt man davon übrigens kaum etwas, lediglich beim Aufruf des Homescreens kommt es mitunter zu leichten Verzögerungen. Seine Stärke spielt der Prozessor beim InternetBrowser aus: Angesurfte Webseiten öffnen sich rasend schnell. Auch zum Spielen ist das Galaxy S3 bestens geeignet. Actiongeladene Games laufen ohne Ruckler. Die Grafik kann auf dem HD-SuperAMOLED-Bildschirm mit einer Auflösung von 1.280 x 720 Pixel überzeugen. Apropos Bildschirm – wir berechnen aus Größe und Auflösung eine Punktedichte von rund 306 ppi. Daher werden Inhalte auf dem Display scharf und detailliert dargestellt. AMOLED-typisch ist die geringe Leuchtkraft des Bildschirms. Trotzdem wirkt der Screen farbstark, kontrastreich und scharf – auch bei seitlichem Blickwinkel. Der verbaute Akku mit 2.100 mAh ist im Vergleich zu vielen anderen Smartphone um rund ein Drittel größer dimensioniert. Trotz der bereits erwähnten Stromsparfunktionen saugt die Quadcore-CPU den Akku im Normalbetrieb in sieben bis acht Stunden leer. Gute Nachricht für alle Vieltelefonierer und Dauer-Surfer: Für rund 40 Euro bietet Samsung für das Galaxy S3 einen Austauschakku mit einer Kapazität von 3.000 mAh an. Da der neue Akku mehr Platz benötigt, wird ein neuer Rückendeckel in den Farben Weiß oder Blau mitgeliefert. Bei der Kamera für das Galaxy S3 greift Samsung in die bewährte Schublade und stattet das Smartphone mit einem 8-Megapixel-Sensor aus, der auch in vielen anderen Geräten verbaut ist. Die Fotoqualität ist insgesamt im Hinblick auf Schärfe, knackige Farben und Helligkeit mehr als ordentlich. Ein gutes Extra ist die Serienbildfunktion des Galaxy S3, mit der Sie insgesamt 20 Bilder innerhalb von 3,7 Sekunden schießen – das entspricht 5,4 Bildern pro Sekunde. Videos lassen sich in Full-HD mit 1.920 x 1.080 Pixel und 30 Bilder pro Sekunde aufnehmen.

Das Galaxy S3 lässt sich mit Micro-SDSpeicherkarten bestücken. So kann der interne Speicher um bis zu 64 GB erweitert werden.

Clevere Software-Funktionen Das Galaxy S3 kann mit einigen Funktionen punkten, die die Smartphone-Konkurrenz ab Werk nicht oder noch nicht bietet. So besitzt die Kamera-App zum Beispiel eine Serienbildfunktion und ausgewählte Kontakte werden automatisch angerufen, indem man das Smartphone ans Ohr hält. Direct Call nennt Samsung die Idee, sich das Tippen auf das Anrufsymbol zu sparen. Wer die Wiedergabe des MP3-Players stoppen will, legt einfach die Hand auf das Galaxy S3. Möchte man sich zudem – zum Beispiel in einem Meeting – nicht durch Signaltöne für eingehende E-Mails oder Anrufe stören lassen, legt man das Smartphone einfach auf das Display. Es schaltet sich dann automatisch stumm. Die Gesichtserkennung im S3 registriert, ob der Nutzer aufs Display blickt. Erst wenn die vordere Kamera die Augen nicht mehr erkennen kann wird der Bildschirm abgedunkelt. Als erstes SamsungSmartphone hat das Galaxy S3 Sprachfunktionen an Bord. Neben der Sprachsteuerung S Voice gibt es die Sprachsuche und den Voice Recorder. Damit nehmen Sie gesprochenen Text auf und können die Mitschnitte teilen. Smart Alert ist eine praktische Bedienfunktion, die mittels Vibration über verpasste Anrufe informiert, sobald der Nutzer das Smartphone in die Hand nimmt. W

Ausstattung

037

Benchmarks Passmark System Der Benchmark ermittelt aus Prozessor, Speicher, 2D- und 3D-Geschwindigkeit die Geräteleistung. Galaxy Galaxy S3 Galaxy S4 Galaxy Note 2

2.310 3.471 2.667

AnTuTu Benchmark Verrät nicht nur die genaue technische Ausstattung des Geräts, sondern prüft auch dessen Leistung. Galaxy Galaxy S3 Galaxy S4 Galaxy Note 2

15.622 25.037 17.252

Vellamo Mobile Benchmark (HTML5) Der kostenlose Benchmark ermittelt die tatsächliche Browser-Leistung auf dem Galaxy-Gerät. Galaxy Galaxy S3 Galaxy S4 Galaxy Note 2

1.430 1.918 1.917

Batterie Benchmark Die im Praxisbetrieb gemessene Akku-Laufzeit des Geräts fließt in diesen Benchmark ein. Galaxy Galaxy S3 Galaxy S4 Galaxy Note 2

7:11 7:09 9:48

Wertung

Android-Version

4.1.2

Bildschirm

4,8 Zoll (13,97 cm), 1.280 x 720 Pixel (HD Super AMOLED)

Prozessor

1,4 GHz Quad-Core

Arbeitsspeicher

1 GB

Interner Speicher

16/32/64 GB (je nach Modell)

WLAN

802.11 a/b/g/n (2,4 und 5 GHz)

Mobilfunk

Edge, 3G, 4G (LTE)

Connectivity

Micro-SD (bis zu 64 GB), Bluetooth 4.0, NFC, Wi-Fi Direct, MHL, Kopfhörerausgang

GPS

A-GPS, Glonass

Kamera

8 Megapixel (Rückseite), 1,9 Megapixel (Front)

Akku

Li-Ion 2.100 mAh

Extras

Stereo-Headset im Lieferumfang

Abmessungen (B x H x T)

70,6 x 136,6 x 8,6 mm

Gewicht

133 g

Modell: Galaxy S3 (GT-I9300) Hersteller: Samsung Preis: ab 390 Euro Bezug: www.samsung.de Einfaches teilen: Der einfache Datenaustausch mit anderen Geräten ist eine der wichtigsten Funktionen des Galaxy S3. Neben WLAN und Bluetooth wird auch NFC unterstützt. Bild in Bild: Videos lassen sich via Pop-up-Play über den vorinstallierten Videoplayer in einem kleinen, verschiebbaren Fenster abspielen, während der Nutzer beliebige andere Apps verwendet. AllShare: Damit tauschen Sie Filme, Fotos und Musik ohne Kabelgewirr über WLAN mit anderen Samsung-Geräten aus. Sogar eine Fernbedienfunktion ist integriert.

Note

1,9 galaxylife.de juni/juli 2013


038

hardware

Galaxy Express Das Smartphone bringt einige interessante Extras wie LTE und NFC in die Mittelklasse. Beim Display muss man allerdings Abstriche machen. Text: Peter Anders

uf den ersten Blick sieht das Galaxy Express wie ein nur geringfügig geschrumpftes Galaxy S3 aus. Der Bildschirm ist mit 4,5 Zoll nur 0,3 Zoll (0,76 cm) kleiner. Einzig deutliche Unterscheidungsmerkmale: Die LED und die Frontkamera sind links vom Mikrofon am oberen Gehäuserand platziert. An der Rückseite ist der Blitz rechts neben der Kamera verbaut. Ansonsten haben sich die Samsung-Ingenieure am Design und den Materialien orientiert, die unter anderem beim Galaxy S3 und dem Galaxy Note 2 zum Einsatz kommen. Schon an dieser Stelle werden wir das Gefühl nicht los, dass sich die Entwickler, Vertriebsstrategen und Marketing-Fachleute irgendwie verzetteln. Das immer wieder gleiche Design, kaum Unterscheidungsmerkmale und die bewährte TouchWizOberfläche. Wäre da nicht LTE, würde ich das Galaxy Express am liebsten wieder einpacken. Die Verarbeitungsqualität des PolycarbonatGehäuses ist tadellos. Wie auch bei den anderen Smartphone-Modellen lässt sich der Gehäusedeckel gut entfernen und problemlos wieder einsetzen. Bei entnommenem Akku lässt sich die SIMKarte einlegen. Der Einschub für die Speicherkarte ist frei zugänglich. Galaxy-üblich sind die drei physischen Tasten platziert: Der Ein/Ausschaltknopf auf der rechten, die Lauter/Leiser-Wippe auf der linken Seite und der Home-Button mittig unterhalb des Bildschirms. Neben der Home-Taste sitzen die beleuchteten Android-Navigationstasten. Wenn man am Äußeren einen Kritikpunkt sucht, dann ist das Gehäuse etwa zu glatt geraten. Das Gerät liegt zwar gut in der Hand, kann aber durchaus aus der Hand gleiten. Interessant: Obwohl insgesamt kleiner, bringt das Galaxy Express mit rund 139 Gramm Gesamtgewicht knapp sechs Gramm mehr auf die Waage als das Galaxy S3.

Der Bildschirm ist mit 4,5 Zoll in der Bilddiagonale zwar recht groß, das Smartphone liegt aber gut und griffig in der Hand.

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130 mm

A

Flott, aber einfach zu teuer as Galaxy Express präsentiert sich als flottes Smartphone. Da es mit seinem Preis von rund 350 Euro aber unmittelbar mit dem leistungsstärkeren und besser ausgestatteten Galaxy S3 konkurriert, wird es schwerlich Käufer finden.

D

Peter Anders, Redakteur Hardware

70 mm

Schnell dank LTE-Technik Das wohl wichtigste Kaufargument für das Galaxy Express dürfte die Unterstützung des Mobilfunkstandards LTE (Long Term Evolution) sein. Damit lassen sich in der Theorie Datentraten von bis zu 300 Megabit pro Sekunde erreichen, wobei dank einer großzügigen Frequenzunterstützung (1.800/2.600/900/800 MHz) alle in Deutschland verfügbaren LTE-Netze der Mobilfunkprovider genutzt werden können. Samsung selbst spricht von „schnellen Surfgeschwindigkeiten mit bis zu 100 Mbit/s Download

Der Gehäusedeckel lässt sich leicht entfernen. Darunter verbergen sich MicroSIM-Karte, Akku und Micro-SD-Karte.

und 50 Mbit/s Upload für nahtloses MultimediaStreaming“. Tatsächlich surfen wir mit LTE über den Galaxy-Browser nahezu ohne Verzögerung auf verschiedenen Webseiten. Und auch das Streamen von Musik und HD-Videos klappt ohne Aussetzer. Mit NFC bringt Samung noch ein weiteres Feature beim Galaxy Express, das bislang den Top-Modellen S3, S4 und Note 2 vorbehalten war. Dank der Nahfeldkommunikation lassen sich Dateien von einem Galaxy auf ein anders senden und auch das kontaktlose Bezahlen an speziellen Terminals soll zukünftig per NFC möglich sein.

Auch das GalaxyExpress kommt im Samsung-typischen Design mit einen Gehäuse aus leichtem Polycarbonat.


Galaxy Express im Test

Schwache Auflösung und sonst Standard So weit, so gut, wenn nicht die für ein Bildschirm dieser Größe vergleichsweise geringe Auflösung von 800 x 480 Pixel wäre. Uns erschließt es sich nicht, weshalb Samsung einem aufgrund seiner hohen Datentransferrate für das Surfen im Internet ideal geeigneten Smartphone ein so niedrig auflösendes Display spendiert. Zwar kann die Bildschirmgröße das Weniger an Auflösung ein wenig kompensieren, doch so recht überzeugt uns diese Kombination im Galaxy Express nicht. Aus den Eckdaten Displaygröße sowie Auflösung resultiert auch die errechnete Punktdichte von nur 207 ppi (Galaxy S3: 306 ppi), die den Bildschirm nicht hell genug leuchten lässt. Im Freien bei Sonnenschein dominieren Reflexionen auf der spiegelnden Oberfläche, trotz der guten Kontrastwerte des AMOLED-Displays. Nichtsdestotrotz wirkt der Screen farbstark, kontrastreich und scharf – auch wenn02 man einen seitlichen Blickwinkel auf den Bildschirm hat. Im direkten Vergleich zum Galaxy S3 wirken Schrift und Icons pixelig. Für die Positionierung des Galaxy Express spricht die sonstige Ausstattung: Angetrieben wird das Samsung-Smartphone vom ZweikernProzessor Qualcomm Snapdragon S4 mit 1,2 GHz Taktfrequenz. Die Größe des Arbeitsspeichers beträgt 1 GB, der interne Speicher ist mit 8 GB nur durchschnittlich groß bemessen. Mittels optionaler SD-Karte kann der Speicher um zusätzlich maximal 32 GB erweitert werden. Im Galaxy S3 und Note 2 verbaut Samsung eine 8-MP-Kamera, das neue Galaxy S4 besitzt sogar eine Kamera mit 13 Megapixel. Da ist die 5-MP-Kamera des Galaxy Express ein echter Rückschritt. Die Qualität reicht lediglich für schnelle Schnappschüsse aus, zumal auch die Kamera-App hinsichtlich ihrer Funktionen und Einstellungen limitiert ist. Beispielsweise fehlt gegenüber dem Galaxy S3 die Möglichkeit von HDR-Aufnahmen und auch auf schnelle Fotofolgen muss man verzichten. Im Videomodus nimmt das Galaxy Express in 720p-HD-Qualität auf, allerdings sind die Ergebnisse für unseren Geschmack mitunter zu dunkel und zu wenig scharf. Der im Galaxy Express verwendete Akku mit 2.000 mAh hält unter Belastung weniger als acht Stunden durch. Im Standby-Modus dauert es etwa zwei Tage, bis der Akku wieder geladen werden muss. Ein vollständiger Ladevorgang ist in knapp drei Stunden abgeschlossen.

Erst wenn der Akku aus der Vertiefung entnommen ist, kann die Micro-SIMKarte in das Galaxy Express eingesetzt werden.

»Mehr Mittelklasse geht wirklich nicht. Allerdings kann das Galaxy Express dank seiner LTEUnterstützung Zusatzpunkte sammeln«

039

Benchmarks Passmark System Der Benchmark ermittelt aus Prozessor, Speicher, 2D- und 3D-Geschwindigkeit die Geräteleistung. Galaxy Express Galaxy S3 Galaxy S4

1.763 2.310 3.417

AnTuTu Benchmark Verrät nicht nur die genaue technische Ausstattung des Geräts, sondern prüft auch dessen Leistung. Galaxy Express 11.684 Galaxy S3 15.622 Galaxy S4

25.037

Vellamo Mobile Benchmark (HTML5)

Smarte Funktionen Auch beim Galaxy Express setzt Samsung auf die hauseigene Oberfläche TouchWiz Nature UX. Als Unterbau fungiert Android in der Version 4.1.2. Daher besitzt das Smartphone auch die bekannten Bedienfunktionen wie Smart Stay oder Direct Call sowie die Sprachsteuerung S Voice. Ein Update auf Android 4.2.2 hat Samsung bereits angekündigt, Android 5.0 wird es zumindest aus offiziellen Quellen für das Galaxy Express nicht geben. Hier bleibt dann lediglich das Einspielen eines Custom-ROMs. Für den Austausch von Dateien, insbesondere von Multimediainhalten, hat das Galaxy Express verschiedene Funktionen mit an Bord: AllShare Play ermöglicht den Datenaustausch und die kabellose Wiedergabe von Videos oder Musik mit Smart TVs, Tablets und Smartphones von Samsung. Fotos, MP3-Sounds und Videos lassen sich per S Beam mit einem anderen S-Beam-fähigen Gerät via NFC und WLAN austauschen. Mobile High Definition Link (MHL) stellt eine Schnittstelle bereit, mit der man ein HD-Display als externe Anzeige mit dem Smartphone verbinden kann. W

Ausstattung Android-Version

4.1.2

Bildschirm

4,5 Zoll (11,4 cm), 800 x 480 Pixel (WVGA Super AMOLED Plus)

Prozessor

1,2 GHz Dual-Core

Arbeitsspeicher

1 GB

Interner Speicher

8 GB

WLAN

802.11 a/b/g/n (2,4 und 5 GHz)

Mobilfunk

Edge, 3G, 4G (LTE)

Connectivity

Micro-SD (bis zu 32 GB), Bluetooth 4.0, NFC, Wi-Fi Direct, MHL, Kopfhörerausgang

GPS

A-GPS, Glonass

Kamera

5 Megapixel (Rückseite), 1,3 Megapixel (Front)

Akku

Li-Ion 2.100 mAh

Extras

Stereo-Headset im Lieferumfang

Abmessungen (B x H x T)

69,1 x 132,2 x 9,3 mm

Gewicht

139 g

Der kostenlose Benchmark ermittelt die tatsächliche Browser-Leistung auf dem Galaxy-Gerät. Galaxy Express Galaxy S3 Galaxy S4

1.645 1.430 1.918

Batterie Benchmark Die im Praxisbetrieb gemessene Akku-Laufzeit des Geräts fließt in diesen Benchmark ein. Galaxy Express Galaxy S3 Galaxy S4

7:36 7:11 7:09

Wertung Modell: Galaxy Express(GT-I8730) Hersteller: Samsung Preis: ab 350 Euro Bezug: www.samsung.de LTE: Dank Unterstützung für den Mobilfunkstandard der vierten Generation ist man auch unterwegs mit dem Galaxy Express schnellstmöglich online verbunden. NFC: Mithilfe der Samsung-App S Beam lassen sich Dateien auf andere NFC-fähige Geräte wie das Galaxy S3/S4 und das Note 2 senden. Verarbeitung und Design: Samsung orientiert sich auch bei Galaxy Express am bewährten Galaxy S3, was ganz sicher kein Fehler ist.

Note

2,4 galaxylife.de juni/juli 2013


040

hardware

Galaxy Note 2 Für ein Smartphone ist das Note 2 fast schon zu groß, für ein Tablet eigentlich zu klein. Das Phablet ist aber gerade wegen seines 5,5-Zoll-Displays und des Eingabestifts ein Volltreffer.

Zum Vergleich: Bildschirmgröße Galaxy S3

Text: Christoph Hoffmann

as Note 2 kommt mit einem 16 GB großen Speicher, Quad-Core-Prozessor, 8-Megapixel-Kamera, einem Slot für Micro-SD-Karten und Android 4.1 ( Jelly Bean). Die Display-Auflösung beträgt 1.280 x 720 Pixel und auf der Rückseite gibt es einen Schacht zum Aufbewahren des S Pen. Mit dem großen Touch-Schirm und dem Stift ist das Gerät ideal für Nutzer, die viel schreiben, skizzieren, OfficeDokumente bearbeiten, Fotos und Videos editieren und handschriftliche Notizen erfassen wollen. Je mehr die Smartphone-Nutzung auf visuellen Inhalten und Dokumenten und weniger auf dem reinen Telefonieren und sozialen Netzen ausgerichtet ist, desto mehr profitiert man vom Großbildschirm und der Stiftbedienung beim Note 2. Beim Surfen im Web werden mehr Inhalte gleichzeitig dargestellt. Und auch als E-Book-Reader glänzt das Note 2. Samsung legt dem Note 2 einige für die Stiftnutzung angepasste Apps bei, allen voran S Note, die das Gerät zum vollwertigen Notizbuch macht. Easy Clip (Stiftausschnitte), Air View (berührungslose Stiftvorschau), Popup-Note (Schnellnotizen beim Telefonieren), Photo Note (Handschriftanmerkungen für Bilder) und Kurzbefehle (Stiftgesten) erhöhen den Nutzwert des Note 2 weiter.

150 mm

D

Neue Dimension as Galaxy Note 2 ist ein wahrer Gigant, wenn die Bildschirmfläche das erste Kaufkriterium ist. Die Quad-Core-CPU sorgt für eine flüssige Bedienung, das Display ist ausgesprochen scharf, der Touchscreen reagiert prompt auf Eingaben und der Akku ist konditionsstark. Den Stift empfinde ich in der Praxis als nützlich, er erleichtert die Bedienung der S Apps.

D

Christoph Hoffmann, Chefredakteur

80 mm

Erstkontakt: Mächtig was in der Hand Der erste Eindruck nach dem Auspacken des Note 2 ist recht zwiespältig: Auf der einen Seite beeindruckt der für Smartphone-Verhältnisse riesige Bildschirm mit seiner Diagonalen von fast 14 cm. Auf der anderen Seite stellt sich die Frage, ob das Note 2 nicht doch zu groß und zu schwer zum ständigen Mitnehmen und vor allem zum Telefonieren ist. Die Skepsis weicht beim Ausprobieren: Zwar schleppt man im Vergleich zum ohnehin

Trotz der Größe von 5,5 Zoll lässt sich das Note 2 immer noch gut in der Hand halten und mit dem Finger oder dem Eingabestift S Pen bedienen.

juni/juli 2013 galaxylife.de

schon großen Galaxy S3 beziehungsweise S4 deutlich mehr Masse mit sich herum, die Vorteile sind aber bei entsprechenden Nutzungsgewohnheiten unverkennbar. Wer eben nicht nur telefoniert, sondern unterwegs Dokumente betrachtet und bearbeitet, Produktiv-Apps nutzt und dabei vor allem den Eingabestift S Pen mit den dazugehörigen Apps verwendet, der will das Note 2 nicht mehr missen. Das Gerät liegt ausgesprochen gut

Auch beim Note 2 setzt Samsung auf ein Gehäuse aus Polycarbonat. Im Grunde ist das Note 2 ein aufgeblasenes Galaxy S3.

in der Hand. Die Verarbeitung ist tadellos – auch im Verwindungstest knarzt nichts. Die seitlich angebrachten Bedienelemente haben einen guten Druckpunkt. Das ganze Gehäuse wirkt insgesamt stabil und passgenau verarbeitet. Nach dem Einschalten des Note 2 und dem Hochfahren des Android-Betriebssystems mit Versionsnummer 4.1.2 landen wir im TouchWiz-Homescreen. Das HD-Super-AMOLED-Display mit einer

Der Lithium-IonenAkku ist mit 3.100 mAh ausreichend groß dimensioniert, um das Note 2 rund 10 Stunden in Betrieb zu halten.


Galaxy Note 2 im Test

»Wer sich erst mal an die Dimensionen und die Stiftbedienung gewöhnt hat, wird das Note 2 ganz bestimmt schätzen« Pixeldichte von 267 ppi (pixel per inch) sorgt für eine scharfe Darstellung der Icons und der Schrift. Im Vergleich: Das Galaxy S3 kommt auf rund 306 ppi, das Galaxy S4 sogar auf 441 ppi. Das neue Mittelklasse-Modell Galaxy Express bringt es auf rund 207 ppi. Bauartbedingt leuchtet das SuperAMOLED-Display mit 261 Candela pro Quadratmeter (cd/m²) in etwa so hell wie das des Galaxy S3, aber weit weniger hell als etwa Smartphones mit LCD- und TFT-Displays, die mitunter auf mehr als 500 cd/m² kommen. Der hohe Kontrastwert sorgt für ein sattes Schwarz und eine scharfe Darstellung vorwiegend dunkler Bereiche.

Große Leistung und lange Ausdauer Die Benchmarks beweisen es: Das mit einem auf 1,6 GHz getakteten Quad-Core-Prozessor ausgestatteten Galaxy Note 2 hängt das Galaxy S3 ab und ist dem neuen S4 auf den Fersen. Für ein flottes Arbeitstempo sorgt auch der mit 2 GB großzügig dimensionierte Arbeitsspeicher. Der interne Speicher beträgt je nach Modell 16, 32 oder 64 GB. Per Micro-SD-Karte lässt er sich um bis zu 64 GB erweitern. Selbst wenn viele Apps gleichzeitig geöffnet sind, stößt das Galaxy Note 2 nicht an seine Leistungsgrenzen. Der Touchscreen reagiert präzise und nahezu verzögerungsfrei. Kleine Gehäuse nehmen kleine Akkus auf, in großen Gehäusen finden große Akkus Platz. Im geräumigen Gehäuse des Galaxy Note 2 ist daher ein Lithium-Ionen-Akku mit 3.100 mAh verbaut (Galaxy S3: 2.100 mAh, Galaxy S4 2.600 mAh). Bei vollaufgeladenem Akku kann man fast neun Stunden ununterbrochen surfen oder rund zehn Stunden telefonieren, bis das Note 2 wieder zum Aufladen ans Stromnetz muss. Möglich machen das auch die nützlichen Stromsparfunktionen von Android, die bei Bedarf die Helligkeit und CPU-Leistung reduzieren. Auch aus diesem Grund eignet sich das Note 2 für den geschäftlichen Einsatz, etwa für Außendienstmitarbeiter oder Handwerker, die neben den S-Komfortfunktionen und der Stiftbedienung besonders auf eine lange Batterielaufzeit Wert legen.

Sinnvolle Extras an Bord Neben Displaygröße, Leistung und Ausdauer macht der Eingabestift S Pen das Galaxy Note 2 begehrenswert. Anstatt mit dem Finger auf das Display zu tippen, verwendet man den Stift mit seiner filigranen Spitze. So geht das Tippen von E-Mails oder Kurznachrichten bedeutend leichter von der Hand, da wir im Test die einzelnen Buchstaben und Zeichen besser anvisieren und treffen. Dank der gut funktionierenden Handschrifterkennung lassen sich in der Notiz-App Wörter und ganze Sätze schreiben und digital umwandeln. Auch einfache Skizzen und Zeichnungen lassen sich mit dem Stift schnell festhalten. Immer dann, wenn man den Stift herauszieht, öffnet sich eine Seite mit S-Pen-Apps. Jetzt kann man etwa Notizen eingeben oder Skizzen erstellen. Der Stift stört bei Nichtgebrauch übrigens nicht die Spur und kann auch nicht verloren gehen, da er rechts unten in einen Schacht geschoben wird und dadurch nahtlos im Gehäuse Platz findet (siehe Bild rechts). Ein weiteres sinnvolles Extra des Note 2 ist die Nachrichten-LED am oberen Gehäuserand links vom Lautsprecher. Sobald ein verpasstes Ereignis vorliegt, etwa ein verpasster Anruf, eingegangene SMS und E-Mail oder eine Terminerinnerung, blinkt die LED rhythmisch hellblau. Während des AkkuLadevorgangs leuchtet die LED rot, bei einem vollen Akku schaltet die Anzeige auf Grün um. W

041

Benchmarks Passmark System Der Benchmark ermittelt aus Prozessor, Speicher, 2D- und 3D-Geschwindigkeit die Geräteleistung. Galaxy Note 2 Galaxy S3 Galaxy S4

2.667 2.310 3.417

AnTuTu Benchmark Verrät nicht nur die genaue technische Ausstattung des Geräts, sondern prüft auch dessen Leistung. Galaxy Note 2 Galaxy S3 Galaxy S4

17.252 15.622 25.037

Vellamo Mobile Benchmark (HTML5) Der kostenlose Benchmark ermittelt die tatsächliche Browser-Leistung auf dem Galaxy-Gerät. Galaxy Note 2 Galaxy S3 Galaxy S4

1.917 1.430 1.918

Batterie Benchmark Die im Praxisbetrieb gemessene Akku-Laufzeit des Geräts fließt in diesen Benchmark ein. Galaxy Note 2 Galaxy S3 Galaxy S4

9:48 7:11 7:09

Wertung

Ausstattung Android-Version

4.1.2

Bildschirm

5,5 Zoll (13,97 cm), 1.280 x 720 Pixel (HD Super-AMOLED)

Prozessor

1,6 GHz Quad-Core

Arbeitsspeicher

2 GB

Interner Speicher

16/32/64 GB (je nach Modell)

WLAN

802.11 a/b/g/n (2,4 und 5 GHz)

Mobilfunk

Edge, 3G, 4G (LTE)

Connectivity

Micro-SD (bis zu 64 GB), Bluetooth 4.0, NFC, Wi-Fi Direct, MHL, Kopfhörerausgang

GPS

A-GPS, Glonass

Kamera

8 Megapixel (Rückseite), 1,9 Megapixel (Front)

Akku

Li-Ion 3.100 mAh

Extras

S Pen (Eingabestift) und S Apps

Abmessungen (B x H x T)

80,5 x 151,1 x 9,4 mm

Gewicht

180 g

Modell: Galaxy Note 2 (GT-N7100) Hersteller: Samsung Preis: ab 470 Euro Bezug: www.samsung.de Quad-Core-Tempo: Das Note 2 ist nicht nur größer als sein Vorgänger, sondern auch um einiges schneller. Für innere Größe sorgt der Vierkernprozessor mit 1,6 GHz Taktfrequenz, den keine App so schnell aus der Puste bringt. Schreiben & zeichnen: Auf dem großen Display des Galaxy Note 2 tippen und malen Sie mit dem Finger – oder Sie verwenden den Eingabestift S Pen, den Samsung beilegt. Split-Screen: Das Split-Screen-Multitasking erlaubt das Darstellen und zeitgleiche Arbeiten von und mit zwei Apps auf dem Bildschirm.

Note Per Micro-SD-Karte lässt sich der Speicher des Note 2 auf zusätzlich bis zu 64 GB erweitern.

1,8 galaxylife.de juni/juli 2013


042

hardware

Galaxy Note 8.0 Mit einem Formfaktor von 8 Zoll und Stiftbedienung will sich das Note 8.0 etablieren. Und das gelingt prima, wie unser Test zeigt.

as neue Stift-Tablet Galaxy Note 8.0 hat Samsung Ende Februar auf dem Mobile World Congress 2013 in Barcelona erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Nur rund acht Wochen später ist es zu kaufen. Man wird den Eindruck nicht los, dass Samsung alles daran setzt, wirklich jede Größe und jeden Formfaktor mit seinen Geräten zu besetzen und der Konkurrenz erst gar keine Nische zu lassen.

D

210 mm

Text: Christoph Hoffmann

Die perfekte Tablet-Größe Das Galaxy Note 8.0 liegt mit seiner Bildschirmdiagonalen von gut 8 Zoll zwischen dem Galaxy Note 2 (5,5 Zoll) und dem Note 10.1. Die Verarbeitung ist ordentlich, das Gehäuse ist stabil. Allerdings ist das Samsung-typische Einheitsdesign langweilig. Wir hätten uns mal etwas neues, ein wertigeres Aussehen gewünscht. Hier zieht Samsung gegenüber der Konkurrenz mit ihren schicken Metallgehäusen haptisch den kürzeren. Im Gegenzug sorgt das Gehäuse aus leichtem Polycarbonat für ein vergleichsweise geringes Gewicht von 338 Gramm für die 3G-Variante. Als Smartphone ist das Gehäuse im Grunde zu groß, für ein 8-Zoll-Tablet liegt das Note 8.0 mit seinen knapp 340 Gramm Gewicht jedoch gut in der Hand. Die Einschübe für die SIM-Karte (nur 3G-Variante) und Micro-SD-Karte sind an der linken Gehäuseseite hinter einer leicht zu öff130 mm

Der Akku vom Note 8.0 (unten im Bild) im Vergleich zu dem vom Note 2 (mitte) und dem vom Galaxy S4 (oben).

juni/juli 2013 galaxylife.de

Das Galaxy Note 8.0 passt gerade noch in eine Männerhand. Kinder und Frauen werden sich mit dem Halten schon schwerer tun.

Auch eine Kamera ist beim Note 8.0 an Bord. Das Fotografieren mit dem Gerät ist allerdings schon etwas unpraktisch.


Galaxy Note 8.0 im Test

nenden Klappe versteckt. Die Lauter/Leise-Taste ist an der rechten Seite unterhalb des Ein/AusSchalters zu finden. Der USB-Anschluss ist wie bei Samsung üblich unten – zwischen den beiden Lautsprechern – angebracht. Der batterielose Eingabestift S Pen für das Touch-Display und Erkennungszeichen der Note-Reihe gehört natürlich zum Lieferumfang. Er ist in eine entsprechende Aussparung in der rechten unteren Ecke eingeschoben. Für die Bildschirmgröße von 8 Zoll ist die Auflösung von 1280 x 800 Pixel (HD-ready) standesgemäß. Wir errechnen aus Größe und Auflösung einen Wert von knapp 190 Pixel pro Zoll (Samsung Galaxy S4: 441 ppi). Mehr als ordentlich ist die hohe Helligkeit von über 400 cd/m². Auch bei einer starken Umgebungshelligkeit lassen sich die Inhalte auf dem Bildschirm noch gut ablesen.

Nahezu komplette Ausstattung Neben der reinen WLAN-Variante mit 16 oder 32 GB internem Speicher wird das Gerät auch mit 3G-Mobilfunk angeboten. Highlight der 3G-Ausstattung ist die darin eingebaute Telefonfunktion: Wie mit einem Smartphone kann man telefonieren, SMS austauschen und abseits einer WLAN-Verbindung online gehen. Im Inneren des Galaxy Note 8.0 arbeitet ein Vierkernprozessor, der von zwei GB Arbeitsspeicher unterstützt wird. Je nach Modell kommt das Note 8.0 mit 16 GB oder 32 GB internem Speicherplatz. Per Micro-SD-Karte lassen sich bis zu 64 GB

Punktlandung uerst war ich skptisch. Wer braucht denn schon ein 8-Zoll-Tablet? Nach dem Test und einigen Tagen im Betrieb bin ich vom Note 8.0 voll und ganz überzeugt. Für mich ist das die perfekte Größe. Außerdem ist die Siftbedienung ein echter Mehrwert.

Z

Christoph Hoffmann, Chefredakteur

Der Deckel bleibt zu. Die Einschübe für Speicher- und SIM-Karte befinden sich hinter einer Abdeckung am Gehäuserand.

»Beim Note 8.0 ist Größe, Ausstattung und Bedienung einfach stimmig.« Speicher zusätzlich bereitstellen. So landen dann auch umfangreichere Sammluntgen mit Filmen, Musik und E-Books auf dem Tablet, ohne sich ständig sorgen um einen zu knappen Speicherplatz machen zu müssen. Und wenn‘s nicht reicht: Käufer des Note-Tablets bekommen für zwei Jahre kostenlos 50 GByte Speicherplatz bei Dropbox. Ergänzend zur 5-Megapixel-Kamera auf der Rückseite des Tablets findet sich vorne eine Kamera mit 1,3-Megapixeln, die für Video-Chats oder Selbstporträts gedacht ist. Die Qualität der Fotos ist ausreichend, allerdings verzeichtet Samsung auf der Rückseite auf einen LED-Blitz. Aber ganz ehrlich: Zum ambitionierten Fotografieren ist das 8-Zoll-Gerät zu unhandlich. Mit dem Infrarot-Port zur Fernsteuerung anderer Geräte wie Fernseher, Blu-ray-Player oder Heimkino-Receiver hebt sich das Note 8.0 von anderen Tablets ab. Als Bedienoberfläche ist TouchWiz vorinstalliert, das Android eine schicke Optik und sinnvolle Extras überstülpt. Die vom Galaxy Note bekannten Stift-Eingabefunktionen einschließlich der kontaktlosen Inhaltsvorschau über AirView sind vorhanden. Im Splitscreen-Modus kann man zwei Apps gleichzeitig auf dem Bildschirm darstellen. Eine Neuheit beim Note 8.0 ist der Lesemodus. Er soll durch eine automatische Helligkeits- und Kontrastkontrolle von Bildschirminhalten bei E-Books für eine bessere Ablesbarkeit sorgen. W

043

Benchmarks Passmark System Der Benchmark ermittelt aus Prozessor, Speicher, 2D- und 3D-Geschwindigkeit die Geräteleistung. Galaxy Note 8.0 Galaxy Note 2 Galaxy S4

2.667 2.667 3.471

AnTuTu Benchmark Verrät nicht nur die genaue technische Ausstattung des Geräts, sondern prüft auch dessen Leistung. Galaxy Note 8.0 Galaxy Note 2 Galaxy S4

17.252 17.252 25.037

Vellamo Mobile Benchmark (HTML5) Der kostenlose Benchmark ermittelt die tatsächliche Browser-Leistung auf dem Galaxy-Gerät. Galaxy Note 8.0 Galaxy Note 2 Galaxy S4

1.797 1.917 1.918

Batterie Benchmark Die im Praxisbetrieb gemessene Akku-Laufzeit des Geräts fließt in diesen Benchmark ein. Galaxy Note 8.0 Galaxy Note 2 Galaxy S4

11:51 9:48 7:09

Wertung

Ausstattung Android-Version

4.1.2

Bildschirm

8,0 Zoll (20,32 cm), 1280 x 720 Pixel, TFT

Prozessor

1,6 GHz Quad-Core

Arbeitsspeicher

2 GB

Interner Speicher

16/32 GB (je nach Modell)

WLAN

802.11 a/b/g/n (2,4 und 5 GHz)

Mobilfunk

Edge, 3G

Connectivity

Micro-SD (bis zu 64 GB), Bluetooth 4.0, NFC, Wi-Fi Direct, MHL, Kopfhörerausgang

GPS

A-GPS, Glonass

Kamera

5 Megapixel (Rückseite), 1,3 Megapixel (Front)

Akku

Li-Ion 4.600 mAh

Extras

S Pen (Eingabestift) und S Apps

Abmessungen (B x H x T)

135,9 x 210,8 x 7,95 mm

Gewicht

338 g (3G-Ausgabe)

Modell: Galaxy Note 8.0 (GT-N5100) Hersteller: Samsung Preis: ab 390 Euro (WLAN) Bezug: www.samsung.de Genialer Formfaktor: Tablets unterhalb einer Bildschirmgröße von 10 Zoll erfreuen sich aufgrund ihrer besseren Portabilität großer Beliebtheit. Top-Ausstattung: Vierkernprozessor, 2 GB RAM, zwei Kameras, 1280 × 800 Pixel Auflösung, MicroSD-Kartenschacht bis 64 GB, IrDA und Bluetooth. S Apps: Um den Eingabestift auszureizen, legt Samsung dem Note 8.0 spezielle Apps wie S-Note, S Planer und Paper Artist bei.

Note

1,8 galaxylife.de juni/juli 2013


044

hardware

Netatmo Galaxy Life SEHR GUT 04/13

Boonbag Classic Tablet-Kissen: Das Boonbag Classic nennt sich ein neues Kissen speziell für Nutzer von Tablet-Computern.

Das handliche Kissen in Keilform verfügt über eine besondere Ausstattung. So ist mit einem Reisverschluss-Fach ausgestattet, dort lassen sich zum Beispiel Ohrhörer oder Sync-Kabel bequem unterbringen. Entscheidend ist jedoch der Klettflausch. Dieser fixiert ein Tablet an dem Kissen. Zudem gehört ein so genanntes Vakuum-Pad zum Lieferumfang des BoonbagKissens. Dieses haftet auf der Rückseite des Tablets und wird mit seiner KlettverschlussSeite vom Klettflausch am Kissen gehalten. Damit fixieren Sie das Tablet gut in Leseposition am Boonbag-Kissen. Boonbag unterstützt bequeme Positionen auf der Couch, hilft aber auch beispielsweise auf Tischplatten, da das Microfaser-Material von Boonbag das mitunter empfindliche Gehäuse des Tablet vor Kratzern schützt. Boonbag Classic ist leicht in der Handhabung. Nachteilig ist allenfalls die Adhäsions-Matte. Diese zieht auch Fusseln und Staub magisch an und sollte daher nicht frei herumliegen, sondern nach Möglichkeit immer an einem Tablet verbleiben. Dann passt Ihr Tablet aber nicht mehr in alle Hüllen und Taschen. Sollte die Adhäsions-Matte zu sehr verschmutzt sein, lässt sie sich aber feucht abwaschen. juni/juli 2013 galaxylife.de

Wertung Hersteller: Boonbag Preis: 45 Euro Bezug: www.boonbags.com edle Materialien, hochwertige Verarbeitung Adhäsions-Matte verschmutzt leicht

Note

1,4 Fazit: Material und Verarbeitung sind hervorragend, so dass Boonbag Classic für uns empfehlenswert ist.

Wetterstation: Mit Netatmo haben Sie auf dem Galaxy das Wetter vor der Haustür und die Luftqualität in der Wohnung im Blick. Netatmo besteht aus zwei Messeinheiten, eine für drinnen und eine für draußen, ist aber nicht bloß eine weitere Wetterstation. Denn sie misst nicht nur Temperatur, Luftfeuchtigkeit und barometrischen Druck, sondern verfügt außerdem über weitere Sensoren zur Erfassung der Luftqualität und des Raumklimas. Das passiert per Messung des CO2-Gehalts in der Luft und des Geräuschpegels. Aus diesen Werten wird ein „Innenraum-Komfort-Index“ gebildet. In der App für Android können Sie Benachrichtigungen für das Erreichen von Schwellenwerten aktivieren. So macht Sie Netatmo darauf aufmerksam, wenn die Luft zu schlecht oder das Zimmer zu warm ist und es Zeit zum Lüften wird. Häufig bemerkt die Station einen zu hohen CO2-Gehalt in der Luft vor dem Nutzer und kann ihm so helfen, konzentriert zu bleiben. Die Außeneinheit weist neben der echten und der gefühlten Temperatur auch noch einen Wert für den Citeair-Index für Luftverschmutzung aus. Dieser basiert auf Einzelwerten für Partikel von insgesamt vier Schadstoffen, mit der die Luft belastet sein kann. Außerdem liefert Netatmo eine 7-Tage-Wetterprognose. Wer möchte, kann seine Messdaten an das Netatmo-Wetternetzwerk übermitteln.

Wertung Hersteller: Netatmo Preis: 170 Euro Bezug: www.netatmo.com Einfach zu konfigurieren, übersichtliche Darstellung Hoher Preis

Note

1,7 Fazit: Tolle Messstation für Wetter und Luftqualität, die größtenteils automatisch funktioniert


Gemischte Zubehör-Tests

045

Ozaki O!Music Powow

Wertung Bluetooth-Lautsprecher: Die Besonderheit von Ozakis O!Music-Bluetooth-Lautsprecher ist, dass er sich nicht nur hinstellen, sondern einfach an Metallflächen „heften“ lässt. Möglich machen es eingebaute Magnete. PC, Smartphone und Tablet können Sie sowohl via Bluetooth als auch mit einem klassischen 3,5-mm-Klinkenstecker-Kabel mit der kleinen Box verbinden. Der Lautsprecher ist vor allem für den mobilen Einsatz konzipiert. Bis zu 22 Stunden Akkulaufzeit bei Musikwiedergabe tragen dem Rechnung. Die Soundqualität war laut Hörjury für Geräte dieser Art überdurchschnittlich gut. Zu haben ist der O!Music in drei Farbvarianten.

Hersteller: Ozaki Preis: 120 Euro Bezug: www.matw.de Guter Klang, handlich Hoher Preis

Note

2,2 Fazit: Klingt gut, um ihn aber nur ab und an zu nutzen, ist der O!Music etwas zu teuer.

Adonit Jot Touch

Wertung Präzisionsstift: Stifte für Tablets gibt es einige. Der Jot Touch Stylus von Adonit ragt jedoch aus der Phalanx der üblichen Tipphilfen heraus: Dank seiner Kugelspitze lässt er sich punktgenau und präzise führen. Sobald er via Bluetooth mit dem Galaxy verbunden wird, überträgt er den Anpressdruck. Diesen Druck können einige wenige Apps in verschiedene Strichstärken übersetzen. Zusätzlich verfügt der Stift über zwei Druckknöpfe, mit denen man die Befehle „Rückgängig“ und „Wiederherstellen“ senden kann. Um den Akku im Stift wieder aufzuladen, gehört ein USB-Dongle zum Lieferumfang. An diesem wird der Bluetooth-Stylus magnetisch gehalten und aufgeladen. Beim Transport verhindert eine Kappe den Verlust der kleinen Klarsichtscheibe, die die Kugelspitze auf dem Tablet-Display führt.

Hersteller: Adonit Preis: 86 Euro Bezug: www.adonit.net Ergonomisch ausgewogener Stift mit präziser Zeichenspitze für punktgenaues Arbeiten Geringes Angebot an kompatiblen Apps

Note

2,2 Fazit: Der Stift von Adonit ermöglicht punktgenaues Zeichnen. Doch gibt es noch viel zu wenige Apps, die dies nutzen können

GoFlex Satellite WLAN-Streaming-Festplatte: Fotos, Musik und insbesondere Videos belegen viel Speicherplatz. Da kann es schnell eng auf dem Smartphone und Tablet werden, deren Speicher begrenzt ist.

Mit der GoFlex Satellite bietet Seagate eine Alternative zu Cloud-Diensten im Internet an, die die persönliche Mediathek sichern können. Zunächst einmal ist die GoFlex Satellite eine externe USB-Festplatte mit schneller USB-3Technik und 500 Gigabyte Speicherkapazität auf einer mit kreisenden Disc. Dank niedriger Laufgeschwindigkeit von 5.400 Umdrehungen pro Minute arbeitet die Festplatte flüsterleise. Die Besonderheit ist das integrierte WLAN-Modul: Die GoFlex Satellite kann ein eigenes WLAN-Netzwerk aufbauen und darüber Fotos, Musikdateien und Videos an Galaxy-Smartphone und -Tablets streamen. Die Medienwiedergabe läuft sowohl im mobilen Browser als auch mit der Gratis-Android-App GoFlex Media aus dem Google Play Store. Bis zu drei Geräte dürfen sich gleichzeitig im Funknetzwerk anmelden. Vorsicht: Standardmäßig geschieht das ohne Passwortschutz. Das Seagate-WLAN lässt sich allerdings via Browser-Konfiguration gegen einen unbefugten Zugriff absichern. Der eingebaute Akku der Platte liefert Strom für bis zu fünf Stunden Laufzeit. Für den Einsatz im Auto gibt es einen Zigarettenanzünder-Adapter. Daten- und Ladekabel haben eigene Spezialanschlüsse.

Wertung Hersteller: Seagate Preis: 180 Euro Bezug: www.seagate.de Zusätzlicher Speicherplatz für Medien-Datenl Eingeschränkte Wiedergabe von Inhalten

Note

1,7 Fazit: Datensicherung und Medien-Container in einer mobilen Festplatte.

galaxylife.de juni/juli 2013


046

hardware

EyeTV Micro

Ultrasone IQ

Galaxy Life SEHR GUT

In-Ear-Ohrhörer: Die Gehäuse der Ohrstöpsel sind aus Aluminium, sehen hochwertig aus und fühlen sich auch so an.

Die In-Ear-Ohrhörer von Ultrasone wiegen lediglich zehn Gramm und sind kaum zu spüren. Die standardmäßig montierten Innenohraufsätze sind aus „Comply Foam“ gefertigt. Dieses schwammartige Gummi passt sich der Form des Ohrs besonders gut an. Das sorgt zum einen für einen nahezu perfekten Sitz, garantiert zum anderen aber auch eine sehr gute Isolation gegenüber der Außenwelt. Der Ultrasone IQ kommt mit einem langen Kabel, das am oberen Ende verstärkt und somit formbar ist. Das erhöht den Tragekomfort nochmals deutlich. Der Klang ist durchweg beeindruckend. Der IQ lieferte kräftige Bässe und gleichzeitig kristallklare Höhen. Insgesamt war das Klangbild sehr ausgewogen – und das weitestgehend unabhängig von der dargebotenen Musikrichtung. Maßgeblich verantwortlich dafür ist das Hybrid-System, bestehend aus einem Hochleistungs-BA-Treiber und einem dynamischen 8-mm-Treiber. Der IQ kommt in einer hochwertigen LederTransporttasche und mit diversen Innenohrpolstern zum Tauschen. Einzig der Preis sorgt für etwas Kopfzerbrechen: 649 Euro will Hersteller Ultrasone in seinem eigenen Online-Shop haben.

Wertung Hersteller: Ultrasone Preis: 649 Euro Bezug: www.ultrasone.de Nahezu perfekter Klang, sehr hoher Tragekomfort Sehr hoher Preis, Fernbedienung ohne Lauter-/ Leiser-Tasten

Note

04/13

Wertung

Mobiles Fernsehen: EyeTV Mobile von Elgato ist ein DVB-T-Empfänger für den USB-Anschluss von Android-Tablets und -Smartphones. Die EyeTV-Mobile-App aus dem Play Store beginnt nach der Installation unmittelbar mit der Sendersuche. Im Test wurden am Galaxy S3 29 Sender gefunden, und das ziemlich zügig. Bild- und Tonqualität waren gut und der Empfang an verschiedenen Standorten stets stabil. Die EyeTV-App ist einfach zu bedienen und bietet auch eine Aufnahmefunktion. Diese muss manuell ausgelöst werden, eine Programmierfunktion gibt es nicht. Die Timeshift-Funktion erlaubt es, laufende Sendungen zu puffern, damit diese pausiert werden und später ab der gleichen Stelle weiterlaufen können.

Hersteller: Elgato Preis: 70 Euro Bezug: www.elgato.com/de Einfach einzurichten, stabiler Empfang Hoher Preis

Note

1,6 Fazit: Woller DVB-T-Stick für Galaxy-Geräte, aber etwas teuer

1,3 Fazit: Die perfekten Ohrhörer für Musikliebhaber, die In-Ear-Hörer bevorzugen und das nötige Kleingeld übrighaben

Dual USB Power Pack Galaxy Life SEHR GUT 04/13

Wertung

Galaxy Life SEHR GUT 04/13

juni/juli 2013 galaxylife.de

Akku-Pack: Die Stromspeicher der neuesten Galaxy-Smartphones und Tablets halten gewöhnlich einen Arbeitstag mit rund acht Stunden durch. Trotzdem gibt es Fälle, in denen die Energie knapp werden kann, etwa wenn man stundenlang telefoniert. Dem Blackout können Sie mit dem Zusatzakku Mobile Power Bank von Verbatim vorbeugen. Die Abmessungen von 17 mal 10 mal 1,2 Zentimetern entsprechen in etwa denen einer Tafel Schokolade. So trägt der AkkuPack weder im Rucksack noch in der Aktenmappe auf. Sein Lithium-Akku, der über mehrere Stunden geladen werden muss, liefert 10.000 mAh, die über zwei USB-Buchsen abgefordert werden können.

Hersteller: Verbatim Preis: : 55 Euro Bezug: www.verbatim.de Ausdauernder Akku Kein Steckernetzteil im Lieferumfang

Note

1,5 Fazit: Preiswerter Zusatzakku für Galaxy-Ausdauersportler


Gemischte Zubehör-Tests

Rollei ML-100

Hama Solar-Ladegerät

Wertung

Wertung Mini-Lautsprecher: Von einem Lautsprecher mit einer Größe von 5 x 5,4 Zentimetern und einem Preis von 45 Euro kann man keine Klangwunder erwarten. Wer sich von zu hohen Erwartungen freimacht, wird vom ML-100 positiv überrascht sein: Seine Klangqualität war im Test gut – für das schnelle Musikhören zwischendurch oder unterwegs locker ausreichend. Er kann sowohl über einen Line-in-Anschluss als auch via Bluetooth angesteuert werden. Dabei liefert der integrierte und über Mini-USB ladbare Akku über fünf Stunden Hörspaß. Das Laden dauert allerdings mit drei bis vier Stunden relativ lang. Mit seinen 75 Gramm lässt sich der in sechs verschiedenen Farben erhältliche Lautsprecher gut verstauen und mitnehmen.

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Hersteller: Hama Preis: 50 Euro Bezug: www.hama.de

Hersteller: Rollei Preis: etwa 45 Euro Bezug: www.amazon.de

Ohne Steckdose ladbar Sehr kompakt und portabel, liefert überraschend guten Sound Lange Ladezeit des Akkus

Note

2,0 Fazit: Gut geeignet, um Musik unterwegs mit anderen zu teilen.

MobileCinema A50P

Solar-Ladegerät: Das Batterie-Pack „Solar“ ist ein mehr als praktischer Begleiter. Sein Akku kann wie jeder andere auch per USBBuchse geladen werden und bietet eine Kapazität von 3.000 mAh. Damit kann ein Galaxy-Smartphone oder -Tablet bequem aufgefrischt werden. Dank der integrierten Solarzelle lässt sich der Akku auch unterwegs ohne Stromanschluss nachladen. Je nach Sonnenlicht kann dies jedoch ein langwieriges Unterfangen werden. Wer den Solar-Akku tagsüber in ein Südfenster stellt, sollte damit am Abend aber ein Smartphone laden können.

Solar-Ladung des Akkus dauert teilweise sehr lange

Note

2,0 Fazit: Wer viel unterwegs ist, wird dankbar sein, selbst Strom für sein Smartphone oder Tablet produzieren zu können

iCU TravelCharge

Wertung Hersteller: Aiptek Preis: 250 Euro Bezug: www.aiptek.de

Mini-Beamer: Der 170 Gramm schwere MiniVideoprojektor im 4:3-Format eignet sich zum Anschauen von Filmen und Fotos oder zur Präsentation von Webseiten in kleiner Runde. Die Beamer-Box mit einer Auflösung von 640 x 480 Pixel wird per Micro-HDMI oder Micro-USB mit dem Galaxy verbunden. Per Aiptek-Viewer-App lassen sich Bilder und Videos auswählen, Webseiten und YouTubeClips öffnen sowie das Live-Kamerabild an die Wand werfen. Die App reagiert flott. Die Projektionsdistanz liegt zwischen 0,2 und 2 Metern, wobei Kontrast und Schärfe ab etwa 1 Meter und einer Bilddiagonalen von rund 1,30 Metern stark nachlassen. Scharf gestellt wird über ein Drehrad.

Galaxy Life SEHR GUT

Robustes Gerät, gute Projektions-App, Akku-Ladefunktion Projiziertes Bild bei Tageslicht schlecht zu erkennen

Note

2,3 Fazit: Der Mini-Videoprojektor hält in leicht abgedunkelten Räumen, was er verspricht.

04/13

Reisenetzteil: Beim iCU TravelCharge handelt es sich um ein Zweifach-Reisenetzteil für Smartphones und Tablets. An seinen beiden USB-Anschlüssen lassen sich bis zu zwei Geräte gleichzeitig aufladen. Eine Buchse gibt 2,1 Ampere ab. Die andere ist mit 1,0 Ampere für weniger stromhungrige USBGeräte geeignet, wie zum Beispiel portable Freisprecheinrichtungen. Zum Lieferumfang gehören ein Docking- und ein Micro-USBKabel sowie Reiseadapter für die in den USA und Großbritannien üblichen Steckdosen.

Wertung Hersteller: iCU Preis: 49,99 Euro Bezug: icu-design.com Guter Lieferumfang etwas zu teuer

Note

1,2 Fazit: Das Dual-Netzteil bietet eine hohe Ladeleistung.

galaxylife.de juni/juli 2013


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hardware

Jawbone Big Jambox Galaxy Life SEHR GUT 04/13

Lautsprecherbox: Die Big Jambox beweist, dass ein Quader keineswegs langweilig aussehen muss. Das Edelstahlgehäuse ist in den Farben Schwarz, Weiß und Rot mit jeweils eigener Oberflächenstruktur erhältlich. Das Soundsystem wird per Bluetooth mit dem sendenden Gerät verbunden und ist dann auch als Freisprecheinrichtung verwendbar. Der interne Akku reicht bis zu 15 Stunden Musikhören aus. Eine Besonderheit der Bedienung ist die Sprachein- und -ausgabe der Jambox: Per Softwareupdate können verschiedene Stimmen auf den Lautsprecher geladen werden, vom smarten Intellektuellen über den Mafiaboss bis hin zum sexy Vamp. Diese Stimmen sind vorrangig in Englisch, ein deutschsprachiges Standardprofil steht aber auch bereit. Der „Talk“-Knopf auf der Oberseite der Box kann verschiedene Aktionen auslösen: Zugriff auf die gewählten Telefonnummern oder auf das Telefonbuch des verbundenen Smartphones. Klanglich spielte der Lautsprecher auf gutem Niveau.

Wertung Hersteller: Jawbone Preis: 300 Euro Bezug: jawbone.com Verschiedene Stimmen für die Sprachausgabe, viele Funktionen. Freisprechfunktion ist verbesserungsfähig

Note

1,6 Fazit: Klanglich spielte der Lautsprecher auf einem gutem Niveau. Die Bässe waren satt, die Höhen angenehm klar.

Sound Kick Wertung Hersteller: Soundfreaq Preis: 120 Euro Bezug: www.soundfreaq.de

Mobiler Lautsprecher: Der Klangkörper des Sound Kick wird auf der Rückseite ausgezogen und so vergrößert. Nebenbei dient er dann als Standfuß für den Lautsprecher. Im zugeklappten Zustand ist der Sound Kick ein praktischer Reisebegleiter. Mit dem mitgelieferten Netzteil wird der eingebaute Akku aufgeladen und erreicht dann eine Laufzeit von bis zu sieben Stunden. Unterwegs können Sie ganz einfach Ihr Mobilgerät am USB-Anschluss aufladen. Leider reagierten die Bedienelemente sehr empfindlich und lösen Aktionen aus. juni/juli 2013 galaxylife.de

Ladefunktion für externe Geräte Wackelige Kunststoff -Konstruktion

Note

2,2 Fazit: Schlicht, einfach, funktional: Mobiler BluetoothLautsprecher mit Ladefunktion fürs Galaxy.

SoundLink Bluetooth Mobile Speaker II Bluetooth-Lautsprecher: Im Stile eines klassischen Kofferradios kommt der SoundLink Bluetooth Mobile Speaker II daher: klein, handlich, mit integriertem Akku und – nicht ganz so klassisch – eingebautem Bluetooth-Empfänger. Eine Abdeckung aus Leder oder Nylon schützt das Lautsprechersystem beim Transport. Sie dient auch als faltbarer Ständer. Zur stromsparenden Nutzung können Sie Ihr Galaxy auch per Miniklinke-Kabel anschließen. Der Klang war, trotz komprimiertem BluetoothSignal, recht voll, insgesamt allerdings ein wenig dumpf und immer basslastig. Wie auch immer die Entwickler es geschafft haben, das Bassfundament zu erzielen: Sie haben es ein wenig übertrieben. Wobei es von der Musik und dem persönlichen Geschmack abhängt, ob Sie das als störend empfinden. Unbestreitbar ist die hohe maximale Lautstärke, die selbst die von größeren Systemen übertrumpfte. Die Kombination Akku, übervoller Klang und große Lautstärke machen den SoundLink Mobile Speaker II zur idealen Box für Partys unter freiem Himmel. Dafür sorgt auch die gute Akkulaufzeit: In unserem Praxistest konnten wir den SoundLink Bluetooth Mobile Speaker II rund sieben Stunden betreiben.

Wertung Hersteller: Bose Preis: 300 Euro Bezug: www.bose.de Gute Verarbeitung, lange Akkulaufzeit Etwas zu basslastig im Klang

Note

2,3 Fazit: Nach der Einrichtung per Bluetooth wird man mit einem angenehmen Sound belohnt, der an manchen Stellen zuviel Bass besitzt.


Gemischte Zubehör-Tests

Encore

049

Mipow Power Tube Galaxy Life SEHR GUT 04/13

Wertung Tablet-Ständer: Mit dem Encore bietet Just Mobile einen minimalistischen Tablet-Ständer an. Dieser besteht aus einem Standring mit einem daran befestigtem beweglichem Stützarm, mit dem Sie Tablets aller Generationen und Größen in beliebigen Neigungswinkeln sowohl im Hoch- als auch im Querformat aufstellen. Bei Bedarf lässt sich der Just-MobileStänder einfach flach zusammenklappen und einpacken, auch wenn er dabei recht sperrig bleibt. Der Encore richtet sich an alle TabletNutzer, die ein einfaches und elegantes Haltesystem suchen, das auch mobil genutzt werden kann – diese Anforderungen erfüllt er ohne Wenn und Aber.

Hersteller: Just Mobile Preis: 69,95 Euro Bezug: www.just-mobile.com Leicht, keine Clip-Befestigung, zusammenklappbar, sehr solide Auch zusammengeklappt recht sperrig

Note

1,9 Fazit: Minimalistischer Multifunktionsring

Urbanears Medis Plus

Ersatz-Akku: Der Albtraum jedes Smartphones-Besitzers: Der Akku ist leer, kein Computer oder keine Steckdose in Reichweite. Gut wenn man dann ein Akku-Pack wie das Mipow Power Tube SP 5500 zur Hand hat. Der Name verrät schon die Akku-Kapazität: 5.500 Milliamperestunden. Diese in LithiumPolymer-Zellen gespeicherte Ladung ist ausreichend, um ein Galaxy S3 nahezu zwei Mal voll aufzuladen. Die Ladestandsanzeige des Geräts ist aber bei Tageslicht kaum zu erkennen. Aktuelle Power Tubes können dank zweier LED s auch als Taschenlampe verwendet werden. Ladekabel für Mobilgeräte werden mitgeliefert. Der Stromspender selbst brauchte im Test 6 bis 7 Stunden bis zur vollen Aufladung. Das rund 9,7 Zentimeter lange Gerät wiegt etwa 170 Gramm und trägt mit Kabeln im mitgelieferten Samtbeutel nicht groß auf.

Wertung Hersteller: Mipow Preis: 67 Euro Bezug: www.mipow.com Kapazitätsanzeige bei Tageslicht kaum erkennbar Relativ hoher Preis

Note

1,5 Fazit: Das in mehreren trendigen Farben erhältliche Akkupack hinterlässt einen guten Eindruck.

Gripis Slider Cover

Wertung Wertung Anschmiegsame In-Ears: Einige GalaxyBesitzer kommen mit den Original-Kopfhörern von Samsung nicht klar, weil die ihrer Meinung nach wenig passgenauen In-Ears ständig aus dem Ohr fallen. Der KopfhörerSpezialist Urbanears begegnet diesem Manko mit Ohrhörern, bei denen Silikonfortsätze den Hörer quasi in der Ohrmuschel einkeilen. Das funktionierte im Test sehr gut, sogar bei sportlicher Betätigung. Mitgeliefert werden vier Paar Silikonplster in verschiedenen Größen (S, M, L, XL). Eine Kabelfernbedienung ist integriert. Dank niedriger Impedanz sind die Medis auch laut genug.

Hersteller: Pad Sox Merchandising Preis: 25 Euro Bezug: www.gripis.de

Hersteller: Urbanears Preis: 50 Euro Bezug: urbanears.com

Gute Verarbeitung Ordentlicher Halt Fast etwas zu glatte Oberfläche

Durchschnittlicher Klang

Note

2,3 Fazit: Angenehmer Tragekomfort paart sich mit einem durchschnittlichen Klang.

Ledertaschen: Wer sein XXL-Galaxy vor Kratzern und Staub schützen möchte, der ist mit dieser Schutzhülle prima bedient. Die Gripis Slider-Ledertaschen „Size 10“ (142 x 78 mm) bestehen aus gewaschenem Rindsleder, das innen mit einer weichen FuttersamtPolsterung versehen ist. Es gibt eine Zuglasche und eine optionale Gürtelschlaufe.

Note

1,8 Fazit: Das schöne Design harmoniert gut mit Verarbeitung und Nutzwert.

galaxylife.de juni/juli 2013


050

hardware

Foto: Sennheiser

8 kopfhörer im test

Mobiler Top-Sound Voluminöse Kopfhörer erleben derzeit eine Renaissance. Allerdings kann nicht jeder populäre Platzräuber seinen Raumbedarf mit klanglichem Können rechtfertigen, wie dieser Test von Kopfhörer mit und ohne Noise Cancelling zeigt. Text: Tim Szukat

01 AKG K495 NC: empfehlenswerter Kopfhörer mit tollem Klang.

juni/juli 2013 galaxylife.de

ie Crux eines Kopfhörer-Tests ist der Umstand, dass jeder Mensch anders hört und seine ganz eigenen Klangvorlieben hat. Um die Beurteilung der einzelnen Kopfhörer so fair wie möglich zu halten, ist das klangliche Optimum für diesen Test daher eine möglichst realitätsnahe Wiedergabe. Es geht nicht um den Wow-Effekt überzuckerter Höhen und überfetteter Bässe, sondern um ein möglichst ausgewogenes Klangbild mit luftig-räumlicher Transparenz. Das Musikrepertoire für den Vergleich umfasste daher auch verschiedene Musikgenres: Jazz, Klassik, Vokalmusik, aber auch Rock- und Hip-Hop-Titel.

D

AKG K495 Optisch sehr hochwertig kommt der AKG K 495 NC daher: gebürstetes Metall am Kopfhörer, Leder an der Außenseite der Ohrmuscheln, alles solide gebaut und stattliche 235 Gramm schwer. Aber für rund 350 Euro darf man auch einiges erwarten. Selbst für die Details hat Hersteller AKG ein Auge: metallummantelt die 3,5-mm-Klinken-Stecker, der USB-Stecker fürs Laden des Akkus und der Flugzeugadapter. Alle Kabel haben eine Stoffhülle und sind dadurch sehr flexibel. Die gesamte Mechanik läuft butterweich. Der AKG K 495 NC kommt mit einem recht soliden Case, in das man ihn gut hinein falten kann. Das klappt dank beweglicher Aufhängung der Ohrmuscheln sehr gut. Und der Klang? Ist toll. Anders als das Bose-Modell im Testfeld arbeitet der AKG-Kopfhörer auch ohne aktives NC. Die


Kopfhörer im Test

051

02 AKG K551: guter Sitz, klarer Sound, aber fehlender Bass.

02

03 Bose Quiet Comfort 15: gut für unterwegs mit ausgewogenem Sound.

Klangqualität war in beiden Betriebsmodi gut, wobei die Elektronik das Klangbild noch besser abglich, sodass kein Frequenzbereich überbetont oder geschluckt wurde. Ohne elektronische Hilfe war der Klang eine Spur weniger räumlich und weniger brillant. Hier hat jemand ohne Frage einen gut klingenden Kopfhörer als Basis für einen noch besser klingenden NC-Kopfhörer verwendet. Es gibt aber auch Kritikpunkte: Die NCElektronik des AKG-Geräts rauschte, wenn kein Musiksignal anlag. Das machten zwar auch andere NC-Kopfhörer, aber nicht so vernehmlich. Der Schalter für das NC ist als dezenter Ring gestaltet,

Klang dagegen. Und und das bei kleineren Membranen. Oder anders herum: Ein Außengehäuse mit 11 Zentimeter Durchmesser lässt mehr Wumms erwarten, als der K551 liefert – sofern der Sound nicht aufgemotzt wird. Das haben wir mit einem Mac getestet: An diesen angeschlossen und mit dem Sound-Enhancer Boom befeuert, lieferte der Kopfhörer einen wesentlich breiteren Sound, blieb aber auch hier ein bisschen akademischer, als sein fülliger Auftritt erwarten lässt. Auch auf den zweiten Blick überrascht der AKG K551: Sein Kabel hat Bedienelemente und ein Mikrofon, ist aber fest mit dem Kopfhörer

„Unglaublich, welches Klangerlebnis die Kopfhörer aus dem Testfeld bieten“

etwas dünn, was allerdings an der ausgewogenen Klangmodulation lag, die Höhen und Bässe nicht forciert. Der Kopfhörer löste Klassik schön auf und gab Stimmen sehr natürlich wieder. Für A-CapellaGesang, Chorwerke und Hörbücher ist dieses BoseModell aus dem Stand perfekt geeignet. Netter Nebeneffekt: Weil schon bei geringer Lautstärke so viele Details zu hören waren, blieb es am Ohr meist leiser als bei anderen Kopfhörern. Im Testfeld eher selten: Der Bose Quiet Comfort 15 hat ein Kabel mit Bedienelementen dabei. Regeln lassen sich damit aber nur Lautstärke und Start/Stop. Ein Mikrofon, um den Bose-Kopfhörer als Headset zu nutzen, gibt es nicht. Dafür arbeitet das Noice-Cancelling-Verfahren gleich mit vier davon – ein Novum: Neben Störgeräuschen außerhalb bekämpft der Quiet Comfort 15 auch solche in der Hörmuschel, um die Musik noch ungestörter

Kassian A. Goukassian, Herausgeber Galaxy Life der um die linke Hörermuschel liegt, sich aber sehr schwer drehen ließ. Dazu klapperte der der AKG K 495 NC, wenn der Kopf schnell bewegt wird. Dennoch ist er ein Highlight in diesem Testfeld.

AKG K551 Gäbe es einen Preis für die üppigsten Ohrmuscheln, der AKG K551 würde ihn zweifelsfrei gewinnen. Glatte 11 Zentimeter Durchmesser haben die Membranträger, die von einem Alu-Ring geziert und mit einem weichen Lederpolster gerahmt sind. Damit sitzen die Hörmuscheln überaus bequem am Kopf, ohne zu drücken und auch ohne zu rutschen, was ja selten zusammenkommt. Ihr optischer Auftritt ist also bewährt wertig. Der Schriftzug „Reference Headphones“ an jeder Seite lässt auch auf prima Akustik hoffen. Der erste Höreindruck bestätigt: Tatsächlich klang der K551 sehr luftig und transparent und gab das Gefühl, sich mitten in der Musik zu befinden. Er ließ viele Details erkennen und glänzte mit temporeicher Auflösung schneller Passagen. Nur: Wo war eigentlich der Bass? Der AKG K495 NC setzt bei ähnlicher Klangqualität der Höhen und Mitten im tiefen Frequenzband mehr

verbunden. Alle übrigen Testkandidaten haben austauschbare Kabel. Das Gehäuse des 3,5-mmKlinkensteckers ist in hartem Vollkunststoff ausgeführt, während beim AKG K495 NC Metall verwendet wird. Eine Transporttasche spart sich AKG hier, was insbesondere bei der beeindruckenden Größe des Kopfhörers ein schmerzlicher Mangel ist, wenn er nicht am Kopf anliegend transportiert wird. In Summe hinterließ der AKG K551 einen gemischten Eindruck: Er klang sehr sauber und klar, ist aber nicht für jeden Musikstil zu empfehlen. Wer knackige Bässe und satten Punch sucht, wird mit ihm nicht glücklich. Dazu überrascht bei der Preisklasse der karge Auftritt mit fest verbautem Plastikkabel nebst Plastikstecker sowie der Umstand, dass sich AKG eine Schutztasche für den gut 280 Euro teuren Ohrenschmeichler spart. Das wird seiner Qualität nicht gerecht.

03 Bowers & Wilkins P3: ausgewogene Klangqualität in gesamtem Lautstärkespektrum.

Bose Quiet Comfort 15 Warum Bose seinen Quiet Comfort 15 als „unsere besten Kopfhörer“ bezeichnet, erschließt sich beim ersten Höreindruck nicht zwingend: Er klang ohne Equalizer-Hilfe bei Pop, Rock und Hip-Hop

galaxylife.de juni/juli 2013


052

hardware

01 Logic3 Ferrari T350 Batteriebetrieb beim kabellosen Overear liefert guten Akustik-Klang.

zu Gehör zu bringen. Das klappte im Test ausgesprochen gut. Dank tollem Klang und bester Geräuschdämmung errang der Quiet Comfort 15 den Testsieg. Selbst Spitzenschalldruck brachte ihn nicht aus dem Konzept: Er blieb seinem Klangbild treu und gab von Höhen bis Bässen alles gleichmäßig und ohne Störungen wieder. Die Nachbarschaft erfährt ebenfalls erst spät, was der Träger hört. Allerdings störte bei Stille ein leichter Druck auf den Ohren. Der ließ sich nicht vermeiden, denn der Kopfhörer gibt nur dann Klänge wieder, wenn er und damit die NC-Technik eingeschaltet ist. Und eine Stummtaste ist bei diesem Bose-Modell nicht vorhanden.

02 Harman/Kardon CL Vielversprechende On-ears mit direktem Klang.

war er eine Spur leiser, und Kicks von Bassdrums lieferte er etwas härter an das Ohr. Tiefe Frequenzen löst er aber sonst sehr warm auf. Überhaupt war das Klangbild eher warm und rund, spitze Töne gehörten auch bei höherer Lautstärke nicht in sein Repertoire. Aufpassen muss man allerdings, dass der P3 korrekt sitzt, sonst wird das Klangbild schnell beeinträchtigt. Eine kleine Zusatzhürde ist dabei, dass der Kopfhörer leicht verrutscht. Als Begleiter für die Hausarbeit oder für Tätigkeiten mit geneigtem Haupt ist er daher nicht der beste Gefährte. Dennoch stellt der Bowers & Wilkins P3 ein gelungenes Beispiel dafür dar, wie sich sehr guter Klang kompakt und preiswert darbieten lässt.

Bowers & Wilkins P3 Das Design des P3 ist mit Draht und Chrom an klassische Modelle angelehnt, ebenso der Stoffbezug der Polster an Ohr und Kopf. Das Material ist angenehm zu tragen und gerade im Winter nicht so kühl wie Leder, was bei einem On-ear-Kopfhörer nicht von Nachteil sein muss.  Der Bowers & Wilkins P3 ist faltbar und gut reisetauglich. Als einziger Testkandidat wartet er mit einem echten Hardcase auf. Der Hersteller bietet ihn in Weiß oder Schwarz und mit einem Headset-Kabel nebst Reglern für Lautstärke und Gesprächsannahme an. Ungewöhnlich: die beidseitige Kabelzuführung. Sie ist nicht State-of-the-Art, könnte aber dem Retro-Design geschuldet sein und tut der Funktionalität keinen Abbruch. Zudem spart es eine Kabelzuführung über den Kopfbügel und die Kompensation der damit einhergehenden Laufzeitverlängerung des Audiosignals. Hat der kunststoffummantelte Chromstecker in der Kopfhörerbuchse Kontakt gefunden, lieferte der P3 ein ausgewogen-natürliches Signal an die Ohren. Im Vergleich zu anderen Kopfhörern im Test

juni/juli 2013 galaxylife.de

Ferrari by Logic3 T350 Der Ferrari by Logic3 T350 gehört zur sogenannten Cavallino Collection, der hochwertigsten Reihe der Ferrari-by-Logic3-Kopfhörer. Anders als der rote Renner P200 aus dieser Reihe, wird der T350 vornehm in Alu und Leder gewandet. Unauffällig ist er dennoch nicht: Er hat große Ohrmuscheln, die wie sein Überkopfbügel dick gepolstert sind, was alles deutlich am Kopf aufträgt. Dazu prangt auf jeder Muschel des Kopfhörers ein silbernes Cavillano Rampante, das sich aufbäumende Ferrari-Pferd. Zurückhaltung geht wahrlich anders. Der T350 kommt wie seine kleinen Brüder in einem großen Softcase in Carbonoptik. Drinnen ist ein Netz für die Kabel, das beim Testmodell allerdings nicht am Boden haftete, sondern munter umherflog, weil sich der Klebestreifen eines seiner Klettbänder gelöst hatte. Die Kabel selbst sind wertig mit vergoldeten Kontakten, metallgeschirmten Steckern und stoffummantelten Litzen verarbeitet. Insgesamt gehören drei Kabel zum Lieferumfang: ein einfaches für die schlichte Verbindung,

03 Sennheiser Amperior Der Kopfhörer ist in Silber oder Blau zu haben.

eines mit Schalter und Mikrofon für Smartphones und eines mit Bedientasten fürs iPhone. Für sich gehört, wirkte der Logic3 T350 in der Klangabmischung neutral. Da er aber wie auch die Bose-Kopfhörer ausschließlich mit aktiviertem Noise Cancelling und damit nur mit aktivierter Elektronik arbeitet, fiel im direkten Vergleich zu den Referenzkopfhörern doch einiges auf: Der Logic3 war eine Spur lauter, und seine Elektronik mogelte etwas mehr Räumlichkeit ins Klangbild, als die Quelle anbot. Mit akustischer oder vokaler Musik offerierte er Wohlklang mit leichter Präferenz für den Diskant und ein bisschen Mittenbauch, klang aber weder pappig noch stumpf, sondern lebendig und sehr munter. Bei Rock fehlte ihm dagegen der Wumms. Interessant ist, dass man sich mit ihm ein bisschen mehr „in“ der Musik fühlte als mit den Bose- und AKG-Referenzhörern. Lag kein Signal an, ging die Empfindung dafür in Richtung Meer, denn der T350 rauschte dann vernehmlich. Unterm Strich bietet Logic3 mit dem T350 einen beachtlichen Kopfhörer zu einem beachtlichen Preis an. Ist der knallrote P200 für knallige Musik gemacht, scheint der gediegene T350 für gesetztere Klänge gedacht. Bei diesen gibt er im Test die beste Figur ab.

Harman/Kardon CL Neu im Kopfhörergeschäft ist Harman/Kardon. Oder auch nicht, denn nach dem Aufkauf von AKG 1993 ist der Konzern im Grunde schon knapp 20 Jahre Hersteller von Kopfhörern, nur nicht unter dem eigenen Label. Mit dem flächendeckenden Trend zu sichtbarem Hörgenuss in Markenqualität scheint sich das jetzt geändert zu haben. Wobei die Produkte der Amerikaner wohl trotzdem aus AKG-Wurzeln keimen, denn wie auch viele AKG-


Kopfhörer im Test

053

Bedienelementen. In dieses ist ein Mikrofon eingebaut, sodass der Kopfhörer auch als Headset verwendet werden kann.

Sennheiser Amperior

04 Sony MDR-1RNC Trotz hohem Gewicht angenehmer Tragekomfort.

Produkte zieren sie zwei Schriftzüge im Inneren der Überkopfbügel: „Designed in Austria“ links und „Made in China“ rechts. Im Design unterscheidet sich der Harman/ Kardon CL allerdings deutlich: Sein Auftritt wirkt sehr puristisch. Und während AKG auf kreisrunde Ohrmuscheln setzt und üppig polstert, geht es beim CL rechteckig und spartanisch zu. Und noch etwas macht ihn einzigartig: Er wird mit zwei Überkopfbügeln ausgeliefert, sodass sich jeder den für seinen Kopfumfang besseren aussuchen kann.

Mit dem Amperior bringt Sennheiser eine nach Apples MFI-Programm zertifizierte Variante des erfolgreichen DJ-Kopfhörers HD-25-1 II auf den Markt. Der Amperior wiegt rund 200 Gramm, Bügel und Muscheln lassen sich verstellen und so an den Kopf des Benutzers anpassen. Die Ohrmuscheln des in geschlossener Bauweise gefertigten Kopfhörers liegen auf den Ohren auf, Umgebungsgeräusche werden dadurch aber weniger stark abgeschwächt und Bässe weniger deutlich hervorgehoben, als es durch die Bauform und den Sitz anzunehmen wäre. Alles in allem war das Klangbild als ausgewogen zu bezeichnen: Mit klar definiertem Bass, präsenten Mitten und samtigen Höhen erlaubte sich der Amperior in der wohl wichtigsten Bewertungskategorie für Kopfhörer keine Ausrutscher. Praktisch: In die im Lieferumfang enthaltene Kabelfernbedienung ist ein Mikrofon integriert, das den Sennheiser-Kopfhörer auf Wunsch in ein Headset verwandelt. Klanglich konnte der Sennheiser-Kopfhörer im Test vollauf überzeugen. Auf Spielereien wie eine künstliche Basslastigkeit wurde von den Entwicklern verzichtet. Auch Design und Verarbeitung geben keinen Anlass zu Kritik.

Sony MDR-1RNC Der japanische Unterhaltungselektronik-Spezialist Sony schickt den MDR-1RNC ins Rennen. Der Kopfhörer hat ohrumschließende Muscheln, die wie der Überkopfbügel ledergepolstert sind. Die

„Mit NC-Kopfhörer im vollbesetzte Zug zu sitzen und einem spannenden Hörbuch zu lauschen, ist für mich wie Urlaub.“ Christoph Hoffmann, Chefredakteur Galaxy Life Klanglich hielt der Harman/Kardon CL weitgehend, was der Name verspricht, das österreichische Entwicklerteam erhoffen und sein Preis erwarten lässt: Er war eher laut, klang warm mit leichtem Mittenbauch, ließ allerdings ein bisschen Feindifferenzierung vermissen. Insgesamt klang er weniger luftig und wirkte sehr direkt. Für rockige Musik oder Bands wie Seeed bringen sie den passenden Grundcharakter mit, und das ohne die Hilfe vom Equalizer. Laut war der Kopfhörer auch ohne anliegendes Musiksignal: Kein anderer im Testfeld übertrug so munter Geräusche, die von Berührungen an Kopfbügel, Gehäuse oder den Bewegungen des Kabels auf der Kleidung herrührten. Der Lieferumfang des Harman/Kardon CL ist komplett: Er kommt mit einer Transporttasche, einem einfachen Kabel und einem mit iPhone-

Metallaufhängung der Muscheln wirkt wertig. Der Kopfhörer sitzt bequem auf dem Kopf, das vergleichsweise hohe Gewicht von 330 Gramm stört auch bei längerem Tragen nicht. Der Sony MDR-1RNC hat ein Softcase im Lieferumfang, ebenso ein USB-Ladekabel für den integrierten Akku und zwei recht dicke Kabel mit 3,5-mm-Klinkenstecker für den Anschluss an das Smartphone. Für einen 400-Euro-Kopfhörer ist ihre Ausführung in Vollplastik jedoch unangemessen. Den richtigen Weg weist ein Stecker am einfachen Kabel: Er ist mit Metall ummantelt. So sollten in dieser Preisklasse alle Stecker sein. Wie sein kleiner Bruder ist auch der MDR1RNC ein Noise-Cancelling-Kopfhörer. Abgesehen von einigen Sony-typischen Designmerkmalen hat es sich dann aber auch schon mit den Gemeinsam-

Tolle Verarbeitung trifft starken Klang er auch unterwegs einen Top-Klang in den Ohren haben möchte, der kommt an einem Kopfhörer aus dem Testfeld nicht vorbei.

W

Tim Szukat, Freier Autor Hardware

keiten. Denn der deutlich teurere MDR-1RNC war im Test akustisch um Klassen besser. Gut ist, dass er auch ohne Stromzufuhr Töne von sich gibt. Und das auf hohem Niveau mit einer hohen Grundlautstärke. War die Elektronik ausgeschaltet, produzierte er bei neutralem Signal ein leicht mittengeneigtes Klangbild, das im Diskant nicht plärrte, in den Bässen mit Kick und Wumms agierte und Räumlichkeit hatte. Mit dem Equalizer nachgeregelt, lieferte er über das gesamte Spektrum ein druckvolles, ausgewogenes, gleichmäßiges und transparentes Klangbild. Insgesamt offenbarte er eine Vorliebe für rockige Musik, aber auch Jazz und Klassik kamen schön zur Geltung. Das Noise Cancelling des MDR-1RNC kündigt sich mit zwei Glöckchenklängen an und setzt sanft ein. Spürbar war es nicht allein, weil es das Umfeld recht gut ausblendete, sondern auch, weil der Kopfhörer plötzlich weiter und eine Spur hallig klang, so als würde die gerade gehörte Musik in einem leeren Raum vorgetragen. Dazu scheinen die Höhen leicht angehoben zu werden. Auch dieser Klang war angenehm, wenn auch manipuliert. Mit den MDR-1RNC ist den Sony-Ingenieuren so ein wirklich sehr guter Kopfhörer gelungen.

Fazit Der Test zeigt, dass auch preisgünstige Kopfhörer klanglich bereits sehr weit oben mitspielen können. Besonders überrascht hat in diesem Vergleich der Bowers & Wilkins P3, der sich mit natürlichem, warmem Klang als angenehmer Musikfreund offenbarte. Der preisgleiche Harman/Kardon CL löste nicht so filigran auf und profiliert sich so eher als Kumpel für Rock und Radau. Der AKG K551 ist nicht nur optisch ein Riese, auch klanglich bot er sehr viel, jedoch musste man ihn zu satten Bässen fast schon zwingen. Eine Spur ausgewogener, aber nicht ganz so transparent tönte der Sony MDR1RNC, der neben sehr gutem Klang auch eine gute Noise-Cancelling-Elektronik mitbringt, die allerdings den Klang in Richtung der Höhen verschiebt. Ebenfalls Noise Cancelling an Bord hat der Ferrari by Logic3 T350. Und auch er klang hervorragend, so dass im oberen Preissegment die Wahl rein akustisch schwerfallen wird. Wenn der Griff nicht zum Sennheiser Amperior geht: Neben einem ausgewogenen Klangbild liefert der auch einen satten Bass im mittleren Preissegment. W

galaxylife.de juni/juli 2013


054

hardware

Galaxy Life

Galaxy Life

04/13

04/13

EMPFEHLUNG

TESTSIEGER

AKG

AKG

Bose

Bowers & Wilkins

Modell

K495 NC

K551

Quiet Comfort 15

P3

Typ

On-ear

Over-ear

Over-ear

On-ear

Internet

www.akg.com

www.akg.com

www.bose.de

www.bowers-wilkins.de

Preis (UVP)

349 Euro

299 Euro

350 Euro

199 Euro

Anschluss

3,5 mm Stereo-Klinke

3,5 mm Stereo-Klinke

3,5 mm Stereo-Klinke

3,5 mm Stereo-Klinke

Bedienelemente für Smartphone im Kabel

✔ (Lautstärke)

Passive Wiedergabe

Lautstärkeregelung

Über Kabel

Über Kabel

Stummschalter (Talk trough)

Hörbarkeit nach außen bei hoher Lautstärke

Mittel

Störend

Gering

Mittel

Bezeichnung der NoiceCanceling-Technik

Noise Cancelling

-

Acoustic Noise Cancelling Headphone Technologie

-

Batterie/Akku

Akku

-

Batterie AAA

-

Betriebszeit max. (laut Hersteller)

40 Stunden

-

35 Stunden

-

Laden per USB

-

-

-

Ladegerät

-

-

-

Gewicht (in Gramm)

225

324

207

130

Lieferumfang

Anschlusskabel 1,2 m, Anschlusskabel 2 m, Flugzeugadapter, Softcase, USB-Ladekabel, Ladegerät, Adapter für div. Stromnetze

-

Anschlusskabel, Anschlusskabel mit Mikrofon und Steuerungselementen (nur iPhone 3 und 4), Softcase, Batterie, Flugzeugadapter

Anschlusskabel, Anschlusskabel mit Mikrofon und Steuerungselementen für iPhone, Hardcase

Klangeindruck

Ohne NC: etwas weniger brillant und räumlich; mit NC: über alle Lautstärkebereiche sehr ausgewogen, Raum gut auflösend, detailreich, kräftig, transparent

Luftiger, offener Klang mit etwas wenig Bassanteil; differenziert auflösend

Natürliche Wiedergabe, detailreich, ausgewogen in Klangbild und Räumlichkeit; sehr gute transparente Stimmenwiedergabe; bei Klassik können obere Mitten leicht plärrig klingen; Klangbild über alle Lautstärken gleichmäßig

Warm, ausgewogen und differenziert über das gesamte Lautstärkespektrum

Besonderheiten

iF Product Design Award, Aluminium und Leder verarbeitet

sehr bequemer Sitz; Edelstahl, Aluminium und Leder verarbeitet

Separates iPhone/iPod Kabel mit Lautstärke-Regelung

In schwarz oder weiß erhältlich, beidseitige Kabelzuführung, robustes Hardcase

Fazit

Sehr gut klingender Kopfhörer für vielfältigen Einsatz, mit etwas hohem Gewicht

Transparent klingender und wertig verarbeiteter Kopfhörer für Freunde akustischer Musik, Klassik und Jazz. Überraschend spartanischer Lieferumfang

Sehr ausgewogener und authentischer Klang mit hoher Sensibilität für Details, sehr gut geeignet für akustische Klänge und Stimme

Bester 200-Euro-Kopfhörer im Test mit ausgewogenem Klangbild für praktisch jeden Musikgeschmack

1,3

2,3

1,2

2,1

Note

juni/juli 2013 galaxylife.de


Kopfhörer im Test

055

Galaxy Life EMPFEHLUNG 04/13

Harman/Kardon

Logic 3

Sennheiser

Sony

CL

Ferrari T350

Amperior

MDR-1RNC

On-ear

Over-ear

On-ear

Over-ear

www.harmankardon.com

www.ferrari-by-logic3.com

www.sennheiser.de

www.sony.com

199 Euro

359 Euro

299 Euro

399 Euro

3,5 mm Stereo-Klinke

3,5 mm Stereo-Klinke

3,5 mm Stereo-Klinke

3,5 mm Stereo-Klinke

✔ (mit iPhone-Kabel)

✔ (mit iPhone-Kabel)

✔ (mit iPhone-Kabel)

Über Kabel

Über Kabel

Über Kabel

Störend

Gering

Mittel

Gering

-

Noise Cancelling

-

Noise Cancelling

-

Batterie

-

Akku

-

-

-

22 Stunden

-

-

-

-

-

-

208

346

190

330

Anschlusskabel mit Steuerungselementen, Tasche, zweiter Überkopfbügel

Anschlusskabel, Anschusskabel mit 1-Tasten Fernbedienung für Android, Anschlusskabel mit 3-Tasten-Fernbedienung für iPhone, Flugzeugadapter, 6,3 mm-Stereoklinken-Adapter, Softcase

Anschlusskabel, Anschlusskabel mit 3-Tasten-Fernbedienung für iPhone

Anschlusskabel, Anschlusskabel mit Mikrofon und Steuerungselementen für iPhone, USB-Ladekabel, Softcase, Flugzeugadapter

Warmer, etwas mittiger Ton mit sattem Klangbild

Leicht höhenlastig, sonst sehr natürliche Wiedergabe, gute Räumlichkeit und Transparenz; leider ausschließlich mit aktivem NC nutzbar; NC rauscht deutlich

Ausgewogenes Klangbild mit definiertem Bass, präsenten Mitten und samtigen Höhen

Ohne NC sehr klar und ausgewogen; mit NC leicht hallig mit leicht forcierten Höhen und Bässen; schöne räumliche Auflösung

reduziertes Design, zweiter Überkopfbügel

Stumm-Schalter, Aluminum und Leder verarbeitet

hochwertige Verarbeitung, Farbgebung in Silber oder Blau

Stumm-Schalter

Warm klingender Kopfhörer für Rock & Co., mit Neigung zu Eigengeräuschen durch Kabel und Kopfbügel

Sehr guter Kopfhörer, besonders für akustische Instrumentierung und Stimme, dessen NC leider etwas rauscht

Sehr guter Kopfhörer und ausgewogenem Klangbild, der auf künstliche Basslastigkeit verzichtet

Sehr guter Kopfhörer für MusikFreunde, die unterschiedlichste Genre hören und NC benötigen

2,5

2,3

1,8

1,3 galaxylife.de juni/juli 2013


056

Text: Antionio Biedermann, Christoph Hoffmann und Phillip Jonas

Apps

Spotify Audio-Streaming: Wer aus Speicherplatzmangel keine Musik auf dem Galaxy ablegen möchte, kann etwa zu Spotify greifen. Mit der Ankunft der digitalen Audioformate hat sich das Internet in ein Eldorado für Musikliebhaber verwandelt. Dabei wird Musik nicht nur verkauft. Für ein paar Euro monatlich können sich Nutzer inzwischen aus einem schier unerschöpflichen Repertoire unterschiedlicher Musiktitel bedienen. Unter der Flagge „Streaming-Dienst für Musik“ segelt der wohl bekannteste Anbieter Spotify. Er bietet gegen eine monatliche Gebühr den Zugriff auf viele Millionen Musiktitel großer und kleiner Plattenfirmen. Als Abonnent hören Sie die Titel nach Belieben an. Sie müssen lediglich mit dem Internet verbunden sein und schon

APP-KNÜLLER

hype des monats

Galaxy Life

Galaxy Life

SEHR GUT

SEHR GUT

04/13

04/13

steht dem scheinbar grenzenlosen Musikgenuss nichts mehr im Wege. Sie können eigene Playlists anlegen, sie mit anderen Nutzern austauschen und gemeinsam bearbeiten. Eine Einschränkung sollte man kennen und beachten: Bei Spotify und ähnlichen Streaming-Diensten erwirbt man die Musik nicht, kann sie nicht dauerhaft speichern und hat nach Beendigung eines Abonnements keinen Zugang mehr zu den Titeln. Für den Zugriff auf Spotify via App vom Galaxy aus wird der PremiumZugang für 9,99 Euro monatlich benötigt.

Poweramp

Shazam Encore

TuneIn Radio Pro

DoubleTwist Player

Musik-Abspieler mit Extras

Unbekannte Lieder erkennen

Kennt 70.000 Radiosender

Musik abspielen und syncen

Sind Sie auf der Suche nach einer Player-App, in der das gewisse Etwas steckt, sollten Sie sich Poweramp zulegen. Sie können damit etwa fehlende Covergrafiken im Web suchen, herunterladen und beim Abspielen der entsprechenden Lieder anzeigen. Ein Equalizer ist ebenfalls integriert.

Einziger Sinn und Zweck der App ist es, Ihnen Informationen zu einem im Radio oder im Fernsehen laufenden Lied zu präsentieren. Die Erkennungsrate ist – zumindest bei nicht gänzlich unbekannten Musikstücken – beispielhaft hoch. Die Gratisausgabe der App wird durch Werbung finanziert.

Eine clevere Suchfunktion hilft Ihnen, Ihre Lieblingsmusik schnell zu finden. Haben Sie eine hörenswerte Radiostation entdeckt, markieren Sie den Sender als Favorit, um zukünftig direkt darauf zuzugreifen. Die laufende Musik lässt sich mitschneiden und danach jederzeit wiedergeben.

Der Player spielt auf dem Galaxy gespeicherte Musiktitel ab. Die Inhalte lassen sich zudem mit dem Windows Media Player und iTunes auf dem PC synchronisieren. Dazu benötigt man die beim Hersteller erhältliche Software. Einige Extrafunktionen der App können kostenpflichtig freigeschaltet werden.

Preis: 3,09 Euro System: ab Android 2.1

Preis: 4,99 Euro System: ab Android 2.1

Note

Note

1,2 juni/juli 2013 galaxylife.de

Preis: 3,84 Euro System: ab Android 2.1

Note

1,7

Preis: kostenlos System: ab Android 2.0

Note

1,3

2,2


Neue Android-Apps

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Galaxy Life SEHR GUT

Vier Alternativen zu Spotify

04/13

Testen Sie Apps ganz ohne Risiko

Deezer: Für 9,99 Euro im Premium-Monatsabo lassen sich über 20 Millionen Musiktitel auf mobile Geräte streamen.

Napster: Hier kostet die Music-Flatrate für 18 Mio. Titel samt dem mobilen Zugang per App 9,95 Euro im Monat.

Rdio: Für das unbegrenzte Streamen auch auf Mobilgeräte verlangen die Betreiber eine Monatsgebühr von 9,99 Euro.

Simfy: Hier gibt’s über 20 Millionen Songs. Für die mobile Nutzung wird ein Premium-Abo (9,99 Euro im Monat) benötigt.

Kayak

Holidaycheck

Flug- und Hotelsuche

Urlaubermeinungen lesen

Sie planen einen Urlaub oder einen kurzfristigen Städte-Trip? Dann ist Kayak die App Ihrer Wahl. Direkt vom Smartphone aus suchen Sie den passenden Flug und eine Unterkunft vor Ort. Mit zahlreichen Filteroptionen finden Sie genau die richtig Reisemöglichkeit und das perfekt-preiswerte Hotelzimmer.

Dank des Zugriffs auf das größte deutschsprachige Hotelbewertungsportal und damit auf über 4,5 Mio. Urlaubermeinungen zu über 250.000 Hotels sollten Sie immer das passende Hotel finden. Mithilfe der App können Sie auch selbst eine Hotelbewertung abgeben und Eindrücke vom Hotel festhalten.

Preis: kostenlos System: ab Android 2.1

Preis: kostenlos System: ab Android 2.1

Note

Note

1,3

aufen Sie eine App im Google Play Store, haben Sie 15 Minuten Zeit zum Herunterladen und Testen. Wenn sie Ihnen nicht zusagt, können Sie sie wieder deinstallieren. Die 15-minütige Testzeit beginnt in dem Moment, in dem Ihre Transaktion abgeschlossen ist. Bedenken Sie auch, dass diese Zeit bereits verstreichen kann, ohne dass Sie überhaupt die Chance hatten, den Download abzuschließen, wenn Sie ein größeres Spiel herunterladen oder eine langsame Internetverbindung nutzen.

K

1,7

Antonio Biedermann, Redakteur Software

App-Neuheiten +++ Swype Keyboard (0,76 Euro) ändert die Art und Weise, wie Sie Text eingeben, und erstellt ein persönliches Sprachmodell, das Sie auf die verschiedenen von Ihnen eingesetzten Galaxy-Geräte begleitet. +++ ADAC Camping / Stellplatz 2013 (8,99 Euro) kennt mehr als 5.400 Campingplätze und gut 4.200 Stellplätze in ganz Europa. Mit dem Bewertungs- und Klassifikationssystem sehen sie sofort, ob der Platz Ihren persönlichen Vorstellungen entspricht. Dazu werden Ihnen sämtliche Ausstattungsmerkmale eines Platzes bis ins Detail angezeigt. +++ DigiTV (0,99 Euro) ist die Online-App von Digitalfernsehen.de. Sie erhalten Zugriff auf den aktuellen Newsfeed der Online-Redaktion, die Sie an sieben Tagen in der Woche rund um die Uhr mit aktuellen Schlagzeilen, Hintergrundberichten, Analysen und Interviews zu allen relevanten Ereignissen aus der Medien- und Unterhaltungselektronikbranche versorgt. +++ Mit Führerschein 2013 (kostenlos) lernt man alle Originalfragen kostenlos und ohne Einschränkungen. Nur wenn Sie zum Schluss nach den amtlichen Regeln die Prüfung simulieren möchten, ist diese Funktion innerhalb der App für einmalig 3,59 Euro freizuschalten. Dadurch wird auch die Werbung deaktiviert. +++

PROSPEKTE FREI HAUS

app-fundstück des monats Aldi, Tchibo & 300 mehr Die besten Angebote aus Ihrer Stadt Wer gerne in den Prospekten blättert, die ortsansässige Geschäfte und Discounter in ihrem Einzugsgebiet verteilen lassen, dürfte an dieser Gratis-App Gefallen finden. Sie nutzt die Ortungsdienste des Smartphones und zeigt auf einer Karte eine Übersicht der nächstgelegenen Geschäfte an, die mit dem Hersteller der App kooperieren. Hinterlegt sind etwa Aldi, Real, Netto, C&A, Praktiker, Galeria Kaufhof, Karstadt, Saturn, Rossmann, Tedi, Tchibo und viele weitere Läden. Neben den Angaben zu Entfernung und den Öffnungszeiten kann man in den jeweiligen Angebotsprospekten blättern. Über Filter lassen sich Prospektkategorien gezielt ein- oder ausschließen. Durch Antippen holt man sich das gewünschte Werbeblättchen bildschirmfüllend aufs Display. Wie in einem herkömmlichen PDF-Betrachter springt man mit Fingergesten zu den verfügbaren Seiten oder vergrößert die Ansicht.

galaxylife.de juni/juli 2013


058

apps

Endomondo 4,99 Euro: Eine ideale Trainings-App für Läufer, Radfahrer, Walker und allen anderen distanzbasierten Sportarten.

Sportliche Zeitgenossen, die ihrem Hobby an der frischen Luft nachgehen, werden diese App schnell zu schätzen wissen. Endomondo Sports Tracker verfolgt die zurückgelegten Entfernungen in Echtzeit mittels GPS-Signal und zeichnet Strecke, Zeit sowie Geschwindigkeit auf. Zusätzlich werden Herzfrequenz und verbrannten Kalorien erfasst. Auf Wunsch gibt die App nach jedem zurückgelegten Kilometer ein akustisches Signal aus und legt zum Schluss einen Bericht an. Sie können die Ergebnisse auch direkt bei Facebook veröffentlichen und sie mit den Leistungen Ihrer Freunde vergleichen. Anbieter: Endomondo System: ab Android 2.2

Wheather 2,99 Euro: Jeder Wetterfrosch würde sein Geld für diese prima Wetter-App ausgeben.

Per GPS-Ortung oder Eingabe eines Namens und der anschließenden Auswahl des gewünschten Ortes legen Sie fest, welche Wettervorhersage Sie sehen wollen. Regelmäßig abgefragte Orte fügen Sie ganz bequem per Fingertipp in die Liste der Favoriten ein. Dem Hersteller zufolge kennt die Datenbank mehr als zwei Millionen Orte – die Chance, dass Ihr Wohnort dabei ist, steht also nicht schlecht. Aber auch zum schnellen Wetter-Check am Urlaubsort eignet sich die App. Die Wettervorhersagen decken einen Zeitraum von sieben Tagen ab und umfassen alle wichtigen Informationen. Dazu gehören unter anderem Höchst- und Tiefsttemperatur, Sonnenstunden, Niederschlagswahrscheinlichkeit, Windstärke und -richtung sowie UV-Index. Wollen Sie es noch genauer wissen, tippen Sie einen Wochentag an, um die detaillierte Dreistundenansicht zu öffnen.

Anbieter: MeteoGroup System: ab Android 2.1

Alternative: Wetter.com Preis: kostenlos Die App versorgt Sie mit aktuellen Wetterinfos und Voraussagen an per GPS-Ortung ermittelten Orten.

juni/juli 2013 galaxylife.de

Alternative: Runkeeper Preis: kostenlos

Verfolgt per GPS-Funktion Läufe, WalkingTouren, Radtouren, Wanderungen und mehr.

Meinestadt.de Gratis: Die App zeigt Plätze, Sehenswürdigkeiten, Restaurants, Bars und viele weitere Infos aus dem Umkreis an.

Die Meinestadt.de-App vereint viele Funktionen und liefert zahlreiche Informationen zu Ihrem aktuellen Standort. Lassen Sie sich etwa Restaurants, Bars, Clubs, Geldautomaten, Tankstellen, Geschäfte und vieles mehr in Ihrem Umkreis anzeigen. Zusätzlich kennt die App Kinoprogramme und Events, sodass Sie auf dem Laufenden über aktuelle Filme, Konzerte oder sonstige Veranstaltungen sind. Schauen Sie sich die Top-Sehenswürdigkeiten und Stadtfotos in der näheren Umgebung an und erfahren Sie, wo die nächsten Haltestellen für öffentliche Verkehrsmittel sind. Anbieter: Allesklar.com System: ab Android 2.2

Alternative: AroundMe Preis: kostenlos

Um einen Point of Interest zu finden, entscheiden Sie sich im Menü für eine der Rubriken.

Dropbox Gratis: Fotos, Dokumente und Videos in der Cloud speichern und abrufen, wann und wo immer Sie wollen.

Um Dokumente und Medien an jedem Ort der Welt verfügbar zu haben, eignet sich der Online-Speicherdienst Dropbox. Nach kostenloser Anmeldung stehen Ihnen 2 GB Gratis-Speicherplatz zur Verfügung. Den können Sie auf allen Ihren Computern und Mobilgeräten nutzen. Legen Sie auf ihrem PC Präsentationen oder Arbeitsunterlagen in der Dropbox ab, können Sie diese unterwegs auf dem Galaxy ansehen und weiter bearbeiten. Dateien aus der Dropbox können anderen zur Ansicht bereitgestellt werden, indem über die App ein Link erstellt wird. Das lästige Versenden von umfangreichen E-Mail-Anhängen entfällt. Anbieter: Dropbox System: ab Android 2.2

Alternative: Google Drive Preis: kostenlos

Mit 5 GB kostenlosen Speicher haben Sie Dokumente, Dateien und Bilder griffbereit.


Neue Android-Apps

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File Expert HD Gratis: Der gut ausgestattete Dateimanager ermöglicht Zugriff auf die Inhalte der SD-Karte und den internen Gerätespeicher.

File Expert HD ist ein prima Werkzeug für den Umgang mit Dateien und Apps. Sie können etwa Verzeichnisse anlegen, Dateien kopieren, einfügen, verschieben und umbenennen. Außerdem kommt File Expert HD mit Archiven wie ZIP und RAR klar und entpackt sie auf dem Smartphone. Mit dem Manager lassen sich auch Vorschauen von allen wichtigen Dateiformaten, etwa für Bilder und Texte, anzeigen. Eine ausgefeilte Suchfunktion bietet das Programm ebenfalls. File Expert HD verwaltet auch Apps: Mit dem App Manager lassen sich Programme deinstallieren oder Backups anlegen. Anbieter: GeekSoft System: ab Android 4.0

Alternative: Astro File Manager Preis: 4,49 €

Ermöglicht die einfache Verwaltung gespeicherter Dateien auf dem Handy oder Tablet.

Evernote Gratis: Das zweite Gedächtnis mit Ihren Notizen ist per App auch auf dem Smartphone und Tablet immer dabei.

Evernote verwaltet Notizen und Dateien, hält mehrere Installationen synchron und findet Texte in Fotos. Nach der kostenlosen Registrierung erhalten Sie Online-Speicherplatz für Ihre persönlichen Notizen. Neue Notizen legen Sie per Client-App oder über das Web-Interface an. Standardmäßig können sie Texte, Bilder, Audio und PDFs enthalten. Premium-Kunden dürfen beliebige Dateitypen nutzen. Bei der Suche kommen Schlagwörter zum Einsatz, das Filtern nach Zeitraum oder Typ ist auch möglich. Die Gratis-Ausgabe von Evernote begrenzt den zur Verfügung stehenden Speicher auf 40 MB. Anbieter: Evernote System: ab Android1.6

Alternative: ColorNote Preis: kostenlos

Schnell und unkompliziert kann man Notizen verfassen oder Checklisten generieren.

Idealo Gratis: Die Idealo-App vergleicht in Sekunden die Preise für mehr als eine Million Produkte aus über 20.000 Online-Shops.

Da der Webservice Idealo.de schon seit mehreren Jahren besteht und sich größter Beliebtheit erfreut, ist sowohl die Warenvielfalt als auch die aktive Community sehr groß. Daraus resultieren die gigantische Datenbank mit mehr als 50 Millionen Angeboten aus über 20.000 Online-Shops sowie zahllose Kundenbewertungen als Entscheidungshilfe. Per Text-, Rubriken-, EAN- oder Barcode-Eingabe lassen sich bestimmte Produkte aufspüren und anschließend jene Händler ermitteln, welche die Ware zum günstigsten Preis anbieten. Die AndroidApp ist übersichtlich gestaltet und leicht zu bedienen. Anbieter: Idealo Internet System: ab Android 2.1

Alternative: Guenstiger.de Preis: kostenlos

Die clevere Preissuchmaschine ermittelt stets die günstigsten Warenangebote.

BundesArztsuche

Gratis: Allgemeinmediziner und Fachärzte mit Angaben zur Praxis am Wunschort finden.

Die kostenlose App der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) ermöglicht den schnellen Zugriff auf die Anschriften und Qualifikationsdaten aller in Deutschland niedergelassenen Hausärzte, Fachärzte und Psychotherapeuten, so wie sie im Bundesarztregister verzeichnet sind. Ist die medizinische Versorgung eilig, lässt sich mit der App schnell nach einem Mediziner in der näheren Umgebung suchen. Hat man Zeit und fahndet nach Spezialisten, kann man auch gezielt eine Recherche nach Familiennamen, besonderen Schwerpunktkompetenzen und Zusatzweiterbildungen von Ärzten starten und die entsprechenden Kontaktdaten in Erfahrung bringen. Die App zeigt die Ergebnisse der Suche mit Standortdaten in einer Liste und auf einer Karte an. Sie hilft außerdem auch bei der Routenplanung.

Anbieter: Kassenärztliche Bundesvereinigung System: ab Android 2.1

Alternative: Jameda Preis: kostenlos Bundesweit rund 500.000 Adressen aus dem Gesundheitswesen versammelt der Hersteller in dieser App.

galaxylife.de juni/juli 2013


060

apps

galaxy-oberfläche

TouchWiz gibt’s für alle Galaxys

Highlights Einfacher Direktaufruf von Apps, viele Widgets werden mitgeliefert, komfortable Fingergesten, anpassbarer Dock-Bereich, kurze Ladezeit beim Start von Apps, Anbindung an den Play Store.

Text: Christoph Hoffmann

ouchWiz ist eine eigene Benutzeroberfläche von Samsung für das AndroidBetriebssystem. Sie ist auf den GalaxyGeräten vorinstalliert und automatisch aktiv. TouchWiz ist mit seinen effektiv angeordneten Symbolen und Menüs eine der bekanntesten und besonders einfach bedienbaren Benutzeroberflächen für Android. In TouchWiz sind alle Inhalte rasch auffindbar und leicht auswählbar. Das Highlight von TouchWiz sind die bis zu sieben personalisierbaren Startseiten – die Homescreens. Den ersten Homescreen sehen Sie, sobald Sie das Smartphone oder Tablet einschalten. Auf den Homescreens legen Sie Verknüpfungen zu Anwendungen sowie zu Widgets (Miniprogramme)

T

VIEL PLATZ FÜR INFOS

ab. Durch Wischen nach rechts oder links wechseln Sie den aktiven Homescreen. Die Anordnung der Elemente auf den einzelnen Startseiten lässt sich leicht anpassen, sodass Sie Ihr Gerät optimal auf Ihre Bedürfnisse hin maßschneidern können. Damit der Überblick bei all der Vielfalt nicht verloren geht, können Sie mittels Fingerzeig eine Vorschau aufrufen, auf der Sie sämtliche Homescreens als Miniatur sehen und über die Sie die gerade benötigte Seite aufrufen können. Unten auf jedem Homescreen sehen Sie das anpassbare Dock, eine Art Schnellstartbereich für besonders wichtige Apps. Von hier aus rufen Sie beispielsweise die Telefon-App auf oder wechseln zu Ihren Kontakten im Adressbuch.

Die modern-bunt erscheinende grafische Gestaltung der Startscreens macht TouchWiz (neueste Version: Nature UX) auch optisch zu einem Highlight. Samsung hat die konventionellen Icons aus Android neu gestaltet, damit die Symbole insgesamt einheitlicher wirken. In Verbindung mit den vom Anwender frei wählbaren Hintergrundmotiven ergibt sich dadurch ein überaus ansprechender Gesamteindruck. Mit der TouchWiz-Oberfläche bündelt Samsung eine Auswahl spezieller Anwendungen, die bei Android nicht mitgeliefert werden. Dazu gehört je nach Modell etwa S Memo, ein einfaches Notizbuch, oder S Planner zum Koordinieren der eigenen Termine und Aufgaben. W

MEHRERE HOMESCREENS

PERSONALISIERUNG

Samsung TouchWiz unterstützt bis zu sieben Startbildschirme, die Sie frei gestalten können. Beachten Sie, dass jeder Screen Ressourcen verbraucht

Samsung hat eine Vielzahl schöner Hintergrundmotive in TouchWiz eingebaut. Damit verleihen Sie dem Smartphone mehr Individualität

Samsung hat einige der Widgets größer als unter Android üblich gestaltet. Durch das Plus an Fläche lassen sich mehr Inhalte darstellen

INTELLIGENTE WIDGETS WIDGETS EINSETZEN Zur TouchWiz-Oberfläche gehören viele nützliche Samsung-Widgets, die Sie bei Bedarf ganz einfach auf Ihrem Mobilgerät einsetzen können

Mit Widgets arbeiten Sie oft schneller als mit Apps. Ein gutes Beispiel dafür ist S Notes, in dem Sie Infos aller Art festhalten, ohne dafür eine App aufzurufen

LIVE-WALLPAPERS ICONS Für die TouchWiz-Oberfläche wurde nahezu jedes der Standard-Icons in Android überarbeitet. So wirkt das System wie aus einem Guss

DOCK-BEREICH Das Dock von TouchWiz befindet sich unten auf dem Bildschirm und ist auf jedem der Homescreens sichtbar. Damit starten Sie Apps

juni/juli 2013 galaxylife.de

Bewegte Hintergrundbilder sind ein sehenswertes Accessoire, durch das sich Ihr eigenes Mobiltelefon von anderen Geräten abhebt

SCHNELLWAHL-BUTTONS Keine Lust auf Fingergesten? Dann springen Sie doch direkt über die kleinen Schnellwahl-Buttons zum gewünschten Homescreen


Samsung TouchWiz

061

Unsere Top 5

Wissenswertes zu TouchWiz

Apps & Widgets Die fünf besten Apps und Widgets für Ihr Galaxy

01

Widgets auswählen: Tippen Sie länger auf eine leere Stelle des Homescreens. Gehen Sie dann zu den „Widgets“ und übernehmen Sie eines auf den Schirm.

02

App-Verlauf: Durch längeres Drücken der Home-Taste erscheint die Liste der zuletzt genutzten Apps. Da man in der Regel nur wenige Apps oft verwendet, greift man so schnell auf sie zu.

03

04 05

Screenshots: Samsung hat eine gute Funktion zum einfachen Anfertigen von Schnappschüssen des Displays eingebaut. Zum Aufnehmen eines Screenshots drücken Sie den Einschalt- und gleichzeitig den Home-Button.

06 06

07 02

Komfort beim Surfen: Im Galaxy-Webbrowser vergrößern Sie Seiten durch Aufziehen der Finger – das Zusammenziehen bringt die Tab-Übersicht zum Vorschein, in der Sie per Wischgeste in den kürzlich besuchten Seiten blättern.

08

Ausrichtungssperre: Die Ausrichtungssperre ist eine äußerst praktische Erfindung. Sie verhindert im Bett oder auf dem Sofa ein ungewolltes automatisches Drehen des Bildschirminhalts.

09 09

Schriftgröße anpassen: In den Geräteeinstellungen können Sie die Schriftgröße vieler Bedienelemente nach Ihren Bedürfnissen einstellen.

10 05

Globales Suchen: Die universelle Schnellsuche auf Ihrem Galaxy-Gerät rufen Sie durch das Gedrückthalten der Menü-Taste auf. Damit finden Sie alles, was Sie zuvor in einer der Inhaltskategorien gespeichert haben.

08

Akkuwächter: In Ihrem Galaxy-Gerät ist eine recht detaillierte Batterieverbrauchsübersicht eingebaut. Damit wissen Sie stets genau, welche Komponente gerade wie viel Strom benötigt. Gratis-Apps: Auf den ersten Blick wirkt der App Store von Samsung wie eine abgespeckte Kopie von Google Play. Allerdings finden sich hier immer wieder kostenlose Apps, für die Sie im Google Play Store normalerweise bezahlen müssen.

Bequem blättern: Mittels Wischgesten blättern Sie zwischen den einzelnen Homescreens hin und her. Schneller geht es über die Punkte: Tippen Sie einfach auf einen der Punkte, um sofort zur entsprechenden Seite zu springen.

Technik: Das ist eine Bedienoberfläche Alle Galaxy-Smartphones und -Tablets von Samsung nutzen das Android-Betriebssystem von Google als Unterbau. Auf das Open-Source-System setzt die von Samsung entwickelte Bedienoberfläche TouchWiz auf. Fälschlicherweise wird TouchWiz manchmal auch als Betriebssystem bezeichnet. TouchWiz legt fest, wie Sie mit dem Smartphone interagieren können. Es steuert, wie Inhalte auf dem Bildschirm dargestellt werden,

welche Menüs Sie sehen und welche Fingergesten unterstützt werden. TouchWiz gilt als eine der besten Bedienoberflächen für Android. Das System zeichnet sich besonders durch viele Anpassungsmöglichkeiten aus. Die aktuelle Version von TouchWiz, Nature UX, kam erstmals auf dem Galaxy S3 zum Einsatz. Zu den TouchWiz-Funktionen zählen etwa S Voice, Samsungs eigene Sprachsteuerung.

01 S MEMO Mit dieser App machen Sie sich getippte oder mit dem Finger geschriebene Notizen, in die sich sogar Fotos einfügen lassen. Praktisch in der Anwendung und hübsch zugleich. 02 BILDERRAHMEN Samsung liefert ein Bilderrahmen-Widget mit. Wählen Sie einfach ein paar Fotos aus, die dann auf dem Homescreen in Form einer animierten Diashow abgespielt werden. 03 MEDIENINHALTE Die auf einem Galaxy-Gerät mitgelieferten Media-Apps sind dahin gehend optimiert, dass sich Medieninhalte besonders einfach abrufen und wiedergeben lassen.

04 ALLSHARE Mittels der AllShare-Funktion streamen Sie Medieninhalte kabellos von Ihrem SamsungSmartphone zu kompatiblen Geräten, zum Beispiel zur PlayStation 3.

05 WETTERPROGNOSE IM GALAXY-STIL Samsungs schickes WetterWidget ist eines der optischen Highlights auf Ihrem GalaxySmartphone. Es passt sich optimal an die Bildschirmgröße an – Sie werden es bald nicht mehr missen wollen.

galaxylife.de juni/juli 2013


062

apps

die touchwiz-apps im überblick Teil 1 von 3:

Schon dabei:

AllShare Play, ChatON, Foto-Editor, Paper Artist, S Memo & S Planner

Gratis-Apps fürs Galaxy Vom Kalender über den digitalen Notizblock bis hin zum Foto-Editor – auf Ihrem Galaxy-Smartphone finden Sie jede Menge vorinstallierte Apps für die TouchWiz-Oberfläche. Wir haben die besten Apps für Sie unter die Lupe genommen. Text: Michael Schmithäuser

arum in die Ferne schweifen, wenn das Gute so nah liegt? Besitzer eines Galaxy-Tablets beziehungsweise -Smartphones müssen weder umständlich nach wichtigen Standard-Apps suchen noch Geld dafür investieren, denn im Rahmen der TouchWiz-Oberfläche hat Samsung bereits eine Vielzahl von Apps vorinstalliert. Dabei handelt es sich beileibe nicht um abgespeckte Demoversionen oder minderwertige Minimal-Apps, sondern um vollwertige und hochfunktionale Apps für viele Anwendungsbereiche. W

W

TOUCHWIZ

Wo stecken denn die ganzen Apps? Während der Großteil der vorgestellten Apps bereits im Auslieferungszustand auf Ihrem Galaxy-Gerät installiert ist, müssen einige Apps manuell heruntergeladen und nachinstalliert werden. Dazu tippen Sie auf dem Homescreen rechts unten auf „Menü“ und überprüfen dann, ob die gewünschte App bereits direkt anwählbar ist. Wird die App im Menü-Bildschirm noch 01 nicht angezeigt, tippen Sie auf das Icon „Weitere Dienste“. Daraufhin öffnet sich der Samsung App Store und präsentiert Ihnen den Inhalt der Rubrik „Ausgewählte Apps von Samsung“. Hier können Sie weitere Informationen über die Gratis-Apps abrufen und die Programme auf Wunsch auch direkt installieren.

Weitere Gratis-Apps fürs Galaxy Als Besitzer eines Galaxy können Sie über „Weitere Dienste“ eine Vielzahl kostenloser, für Ihr Gerät optimierter Apps herunterladen. Dabei handelt es sich sowohl um Samsung-Entwicklungen als auch um lizenzierte Software anderer Hersteller. BEZEICHNUNG

FUNKTION

KOMMENTAR

Flipboard

Information

Interessantes Online-Magazin, das von Ihnen ausgewählte Themen optisch ansprechend präsentiert

Group Cast

Teamwork

Bilder, Dokumente und andere Dateien direkt an Teamkollegen im Funknetzwerk schicken

Kies Air

Datenübertragung

Schlankes Datenübertragungs-Tool; funktioniert über WLAN und Web-Interface auf dem PC

MiniDiary

Tagebuch

Eine grafisch hübsch aufgemachte Tagebuch-App

My Story

Multimedia-Briefe

Erlaubt die Kombination von Texten, Fotos, Videos und Grafikelementen für multimediale Briefe

Samsung Hubs

Content Providing

Die verschiedenen Hubs enthalten Videos, E-Books, Musik und Lernmittel

S Suggest

App Store/App-Berater

Schlägt basierend auf dem Nutzerverhalten Apps aus dem Samsung App Store vor

S Voice

Sprachsteuerung

Sprachsteuerungssystem für Samsung-Geräte; ordentliche Erkennungsquote

S Baro

Information

Nette Spielerei: Zeigt gemäß der GPS-Ortsdaten den Luftdruck und die Höhe über Meeresspiegel an

Polaris Office

Office-Suite

Komplettes Office-Paket mit Textbearbeitung, Tabellenkalkulation und Präsentationsgrafik. Kompatibel zu Microsoft Office

Video-Editor

Videobearbeitung

Einfaches und funktionales Programm zum Kürzen, Schneiden und Betiteln selbst gemachter Videoclips

juni/juli 2013 galaxylife.de


Vorinstallierte Samsung-Apps

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AllShare Play: Medien-Cloud für alle

AllShare Play vernetzt all Ihre Geräte und OnlineSpeicher miteinander, sodass Datenaustausch und Medien-Streaming überall und jederzeit funktionieren.

In der Browseransicht jonglieren Sie mit Bildern, Videos, Musikstücken und sonstigen Dateien.

Alternativen: Für das Streaming vom Handy auf DNLA-kompatible Geräte oder Spielkonsolen wie die PlayStation 3 eignet sich die kostenlose App Skifta von Qualcomm Atheros. Für das reine Datenjonglieren im lokalen Netzwerk bietet sich der bewährte ES Datei Explorer von ES App Group an.

Der Medienserver und Cloud-Dienst AllShare Play (Samsung Link) bildet einen zentralen Knotenpunkt für Daten und Medien all Ihrer Smartphones, Tablets und PCs. Dabei können Sie sowohl auf die lokalen Speicher Ihrer Geräte als auch auf Online-Speicherdienste wie SkyDrive oder Dropbox zugreifen, Dateien beliebig zwischen Geräten und Cloud hin- und herschieben sowie Bilder, Musik und Videos streamen lassen. All das funktioniert über das Mobilfunknetz oder im WLAN. Die Einrichtung des smarten Datenaustausch-Tools ist auf Ihrem Samsung-Handy oder -Tablet denkbar einfach – Sie melden sich mit den Zugangsdaten Ihres Samsung-Kontos an, woraufhin das entsprechende Gerät automatisch in die Liste der registrierten Geräte aufgenommen wird – schon stehen alle geteilten Inhalte im Netzwerk zur Verfügung. „Per Speicher registrieren“ aus dem Menü fügen Sie Online-Speicher

hinzu – AllShare Play bringt selbst keinen Cloud-Speicher mit, sodass Sie auf externe Dienste wie Dropbox oder SkyDrive angewiesen sind. Das Auswahlmenü von AllShare Play ist in vier Bereiche unterteilt – Bilder, Musik, Videos und Daten. Wenn Sie nun eine (Medien-)Datei auswählen, erscheinen am DisplayRand unten fünf Funktionstasten, mit denen Sie eine oder mehrere ausgewählte Dateien in den Online-Speicher befördern, über Datendienste oder soziale Netzwerke teilen, streamen oder wiedergeben, an ein anderes Gerät übertragen und in den virtuellen Papierkorb befördern. Um Ihren PC in das Netzwerk einzubinden, müssen Sie lediglich unter www.samsung.com/global/ allshare/pcsw/ den Client für PCs herunterladen. Nach einmaliger Einrichtung – inklusive der Freigabe ausgewählter Ordner auf der Festplatte – erscheint der Rechner im Auswahlmenü auf dem Galaxy-Display.

ChatON: Gratis-Messenger Ungezwungen mit Freunden plaudern, Statusinformationen austauschen und Dateien übermitteln – in dieser Disziplin ist der WhatsApp Messenger auf Android-Smartphones immer noch führend. Doch Samsung will mit ChatON seine eigene Messaging-Plattform in der Community etablieren – und hat damit gute Chancen, da die App erstens kostenlos und zweitens kompromisslos plattformübergreifend ist. ChatON ist auf den Galaxy-Modellen von Samsung vorinstalliert, lässt sich aber auch auf Tablets und Smartphones anderer Hersteller (inklusive iOS) sowie Browser-basiert auf WindowsPCs und Macs nutzen. Die Registrierung ist denkbar einfach – Sie melden sich mit Ihrem Samsung-Konto an, führen die Sicherheitsabfrage per SMS einmalig durch und schon können Sie mit Familienmitgliedern, Freunden, Bekannten oder Kollegen aus der

Firma munter drauflos chatten. Unabhängig von der Plattform können Sie neben reinen Unterhaltungen, die im ansprechenden Sprechblasendesign ablaufen, auch Emoticons, animierte Grüße, Bilddateien, Standortinfos und mehr versenden. Ihr eigenes Profil können Sie natürlich mit einem Profilbild Ihrer Wahl sowie einer jederzeit aktualisierbaren Statusinfo anreichern.

ChatON gibt es für viele Plattformen von Android über Bada bis hin zu iOS. Hier ein Schnappschuss der Web-App für den PC, die im Standardbrowser läuft.

Mit der ChatON-App bietet Samsung eine kostenlose und plattformübergreifende Alternative zu WhatsApp und anderen Messaging-Apps.

Alternative: Natürlich WhatsApp, der größte und erfolgreichste Messaging-Service für alle mobilen Plattformen wie iOS, Android, Windows, BlackBerry. Im Funktionsumfang weitgehend identisch zu ChatON, bietet WhatsApp im Vergleich zur aufstrebenden ChatON-Community eine wesentlich größere Nutzerbasis – allerdings zum Preis einer Jahresgebühr von 76 Cent.

galaxylife.de juni/juli 2013


064

apps

Foto-Editor: Bilder unterwegs bearbeiten

Der Foto-Editor ist eine kleine, aber feine App zum Verbessern oder Verfremden Ihrer schönsten Handy-Fotos.

In den Farboptionen können Sie von der Helligkeit bis hin zur RGB-Farbverteilung Änderungen durchführen.

Alternativen: Photoshop Express leistet auch auf dem SmartphoneDisplay gute Dienste. Es ist für den mobilen Einsatz optimiert und im Google Play Store kostenlos erhältlich. Wer unterwegs nicht auf Funktionsvielfalt verzichten will, sollte sich das leistungsstarke Photoshop Touch for phone zum Preis von 4,49 Euro ansehen.

Die eingebauten, qualitativ hochwertigen Kameras der aktuellen Galaxy-Smartphones laden zum regen Fotografieren ein, und über die „Teilen“-Option sowie soziale Netzwerke lassen sich die schönsten Schnappschüsse direkt weitergeben und online stellen. Doch was tun, wenn ein Handy-Foto mit einem an

sich recht gelungenen Motiv über flaue Farben oder einen falschen Bildausschnitt verfügt? Genau hier springt Samsungs Foto-Editor in die Bresche, mit dem Sie Ihre Aufnahmen direkt auf dem Handy-Display nachbearbeiten können. Während die „Umwandeln“Palette am unteren Display-Rand lediglich zwei Optionen zum Drehen des Fotos und Festlegen eines Bildausschnitts bietet, finden Sie unter „Farbe“ eine Vielzahl von Einstellungsoptionen, mit dem Sie aus jeder noch so dunklen und flauen Aufnahme ein perfekt belichtetes und kunterbuntes Foto machen. Wer gerne kreativ sein will, kann sich im Menü „Effekte“ austoben – hier trimmen Sie Ihre Fotos auf alt, simulieren historische Polaroid-Farben oder verwandeln Bilder in Cartoons. Last, but not least, versehen Sie Ihre Aufnahmen unter „Dekoration“ mit coolen Bildrahmen, Aufklebern oder gezeichneten Elementen.

Paper Artist: Vom Foto zum Kunstwerk Die vom Entwickler JFDP Labs für die Samsung Galaxy Note und S3 Modelle lizenzierte Software belegt Ihre Fotos mit ausdrucksstarken künstlerischen Effekten – deren Intensität und Position Sie mit dem Finger (oder besser mit einem geeigneten Stift) detailliert beeinflussen können. Das Repertoire an automatischen Bildeffekten reicht von der Bleistiftzeichnung auf Stoff über einen historischen Poster-Look bis hin zum Punktraster im Tageszeitungsstil. Die Qualität der Effekte ist beeindruckend und lässt locker die Effektfilter-Galerien des Foto-Editors und sogar die von Photoshop Touch hinter sich. Während schon die automatisch generierten Effekte sind, legen Sie mit dem Pinselwerkzeug selbst Hand an und akzentuieren bestimmte Bildbereiche, indem Sie den Effekt begrenzen oder an bestimmten

juni/juli 2013 galaxylife.de

Stellen intensivieren. Nach getaner Arbeit rahmen Sie Ihr Werk noch mit einem von fast zwei Dutzend Rahmeneffekten ein – vom Polaroid-Rand bis hin zum stilechten Holzrahmen – bevor Sie es direkt aus Paper Artist heraus über verschiedene soziale Netzwerke Ihren Freunden oder der Öffentlichkeit präsentieren.

Paper Artist verwandelt jedes Foto in Sekundenschnelle in ein kleines Kunstwerk, indem es geschickt Pinselstriche und Leinwandtexturen aufbringt.

Nach der Konvertierung lässt sich das Fotokunstwerk noch mit einem von 23 vordefinierten Rahmeneffekten einfassen.

Alternative: Instagram – der Klassiker unter den VerfremdungsApps. Zwar ist die Qualität der Effekte bei weitem nicht so herausragend wie bei Paper Artist, doch Instagram punktet mit dem Social Network-Charakter, da verfremdete Bilder direkt der riesigen Community präsentiert werden können.


Vorinstallierte Samsung-Apps

065

S Memo: Das Ende der Schmierzettel

Die Samsung-App S Memo bietet eine übersichtliche Browser-Darstellung mit Miniaturen sämtlicher virtueller Notizzettel.

Der Freihandmodus von S Memo eignet sich gut für Wegbeschreibungen, kleinere Skizzen und Diagramme.

Alternative: Die App Color Note Notepad setzt voll auf Farbe und kommt damit dem bekannten Post-It-Ansatz näher als S Memo. Verschiedenfarbige Kategorien und eine klare Listendarstellung sorgen für eine optimale Übersicht der Notizen.

Mit S Memo schenkt Ihnen Samsung beispielsweise auf dem Galaxy S3 und dem Galaxy Express mit Android 4.1.2 quasi einen endlosen Stapel virtueller Post-Its: Sie können Text-, Sprach- und freihändig gezeichnete Notizen anlegen, diese wahlweise auf mehrere Seiten ausdehnen und mit Namen und/oder Datum versehen. Dazu genügt einfach ein Fingerzeig auf das große Plussymbol rechts oben, und schon wird Ihnen ein leerer Notizzettel präsentiert. Dabei haben Sie die Wahl zwischen einem einfachen Text-Memo oder einer grafischen Notiz, die Ihnen das freie Zeichnen mit dem Finger auf dem Display gestattet. Ein Tipp aufs Mikrofonsymbol lässt sogar die Aufnahme und Integration einer ins Mikro gesprochenen Notiz zu. Damit Sie nicht den Überblick verlieren, bietet S Memo eine übersichtliche Browser-Darstellung mit Miniaturen all Ihrer virtuellen Notizzettel: Einfach durch die Zettelwirt-

schaft wischen und per Fingerzeig das gewünschte Memo in der Vollbildansicht öffnen. Besonders hervorzuheben ist die nahtlose Integration von S Memo in die Samsung-eigene Kalender-App S Planner. Wenn Sie dort einen neuen Termin anlegen, fügen Sie neue Notizen automatisch mit S Memo hinzu. Übrigens ist S Memo auch als Widget für den Homescreen zu haben. Ist es installiert, öffnet ein Fingertipp auf das Widget die App und Sie können Notizen anlegen. Hinweis: Bei einigen GalaxyGeräten steht die S-Memo-App nach einem Upgrade auf eine neuere Android-Version nicht mehr zur Verfügung. Das gilt beispielsweise für das erste Note-Modell. Als Ersatz und Nachfolger für Notizen kommt dafür die vom Galaxy Note 2 bekannte App S Note. Gut: Bei ihrem ersten Start werden die bisherigen Notizen aus S Memo importiert und in das neue Format von S Note überführt.

S Planner: Der digitale Terminkalender Mit dem S Planner hat Samsung seinen Galaxy-Modellen einen ebenso übersichtlichen wie funktionalen Terminkalender spendiert. Wenn Sie sich für eine der sechs Kalenderübersichten entschieden haben – neben Jahres-, Monats-, Wochen- und Tagesanzeige stehen auch noch eine Termin- und eine Aufgabenliste zur Verfügung – legen Sie mit einem Tipp auf das Plussymbol ein neues Ereignis fest. Neben Bezeichnung, Datum und Uhrzeit sowie Ort können Sie hier auch flexible Erinnerungen eingeben – auf dass Sie nie wieder einen Termin verpassen! Besonders praktisch ist die Ortseingabe per Google Maps – hier lassen sich nicht nur Orts- und Straßennamen eintragen, sondern auch Hotels und Restaurants. Der passende Kartenausschnitt dient dann innerhalb der Ereignisdetails als visueller Anhaltspunkt.

Natürlich arbeitet der S Planner nahtlos mit anderen S-Apps wie S Memo oder S Voice zusammen. So bringt das Sprachkommando „Neuer Termin: Mittagessen mit Max am Montag um zwölf Uhr“ dank S Voice den S Planner mit dem entsprechenden Ereignis auf den Bildschirm.

Mit sechs Kalenderansichten – von der Jahres- über die Monatsbis hin zur Tagesübersicht – behalten Sie auch im größten Terminchaos stets den Überblick.

Dank Interaktion von Google Maps können Sie den Ort des Termins auf der Landkarte auswählen und den Kartenausschnitt in der Terminübersicht betrachten.

Alternative: Der Jorte Kalender ist etwas sperriger zu bedienen als der S Planner, bietet aber deutlich mehr Funktionen und Optionen. Besonders bei der Verwaltung mehrerer Kalender (etwa Privat und Business) ist Jorte Kalender stark.

galaxylife.de juni/juli 2013


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Heft-CD #001 Highlights

Auf unserer Heft-CD finden Sie den Galaxy-Manager MyPhoneExplorer, clevere Tools für den perfekten Datenabgleich sowie Konverter für Musik- und Videodateien. Text: Michael Rupp

1 GENIALES GRATIS-TOOL

MyPhoneExplorer Der kostenlose MyPhoneExplorer für Windows ist eines der nützlichsten Tools zum Einstellen, Auslesen, Synchronisieren und Fernbedienen von Galaxy-Smartphones und -Tablets. Das gut gemachte Programm zeigt die auf dem Galaxy gespeicherten Ordner und Dateien an, informiert Sie über den aktuellen Geräte- und Speicherstatus und kann das Adressbuch etwa mit Outlook oder Lotus Notes abgleichen. Bilder, Videos und Musik lassen sich in beide Richtungen übertragen, Kontakte und Kalendereinträge auf dem Gerät bearbeiten und Kurzmitteilungen ganz bequem vom Computer aus versenden. Besonders nützlich ist die Fernsteuerung: Dazu wird das Galaxy über ein USB-Kabel mit dem PC verbunden. MyPhoneExplorer zeigt nun den Handy-Bildschirminhalt in einem Fenster auf dem WindowsDesktop an – genau so, wie er auf dem Galaxy-Display erscheint. Mit der Maus lassen sich alle Aktionen durchführen, die Sie normalerweise mit dem Finger erledigen. Per Klick auf die Symbolleiste speichern Sie einen Schnappschuss auf dem PC. Beachten Sie: Die im Rahmen der Tool-Installation angebotenen Werbemodule können Sie abwählen. www.fjsoft.at/de/

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1 2 GRATIS-KONVERTER

XMedia Recode Mit dem Open-Source-Programm XMedia Recode für Windows wandeln Sie Videos und ungeschützte DVDs für Smartphones und Tablets um. Dank mitgelieferter Profile für zahlreiche Galaxy-Geräte lassen sich selbst angefertigte oder aus dem Internet geladene Videofilme ohne langwierige Parameteranpassung für die mobile Verwendung herunterrechnen und verkleinern. Wer mit den Einstellungen experimentiert, kann durch die Vorgabe der Bild- und Tonqualität zusätzlichen Speicherplatz sparen. Nach dem Start klickt man auf „Film“, dann auf „Datei öffnen“ und wählt ein Video aus. Bei „Format“ stellt man das Profil ein und schließt mit Klicks auf „Job hinzufügen“ und „Kodieren“ ab. www.xmedia-recode.de

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Heft-CD

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3 GRATIS-BUCH-MANAGER

4 GRATIS-DATENABGLEICH

Calibre

Cheetah Sync

Calibre unterstützt Sie beim Erstellen, Konvertieren und Ordnen elektronischer Bücher für Ihr Galaxy. Das Gratis-Programm für Windows und Mac OS vereint dazu E-Book-Management, Formatumwandlung und einen Reader unter einem Dach. Mit Calibre erstellen Sie aus PDF-, TXT-, HTML- oder RTF-Dateien eigene E-Books, die Sie dann auf dem Smartphone oder Tablet betrachten können. Oder Sie geben die Dokumente in einem E-Book-Format wie EPub für entsprechende AndroidApps aus. Auch Metadaten von Büchern wie Titel, Erscheinungsjahr und Autor lassen sich mit dem Programm anpassen, sodass diese Angaben auf dem Galaxy-Display richtig dargestellt werden. http://calibre-ebook.com

Mittels Cheetah Sync gleichen Sie Dateien zwischen dem PC oder Mac und Ihrem Galaxy-Smartphone ab. Ob Fotos, Dokumente oder Musik – einmal eingerichtet haben Sie stets die aktuellsten Daten zur Verfügung. Dazu wird am Rechner ein Tool und am Galaxy eine App installiert, die für ein automatisches Synchronisieren der gewünschten Inhalte sorgen. www.jrtstudio.com

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Mehr Infos zur Galaxy-Life-CD: Weitere Infos zu den CD-Inhalten finden Sie auch auf www.galaxylife.de/heft

CD 001 Synchro-Tools:

Der p per Datenabgleich Bequem und sich Termine und andere GalaxyInhalte synchonis

MyPhoneExplorer Genialer Verwaltungshelfer zum Einstellen, Auslesen und Fernbedienen des Galaxys

Flinke Konverter Diese 15 Tools wandeln Filme, Musik und Fotos für die Nutzung auf Galaxy-Geräte

Keine CD? Alle Inhalte der CD finden Sie auch online auf galaxylife.de/virtuellecd Download-Code: GL413

Benutzungshinweise: Die Heft-CD enthält Tools für Mac OS und Windows. Unter Windows starten Sie das gewünschte Installationsprogramm. Unter Mac OS kopieren Sie die gewünschte Anwendung in den Programme-Ordner. Einige Programme für Mac OS müssen vor dem Kopieren erst geöffnet werden (Endung .dmg). Archive mit den Endungen .ZIP, .GZ und .HQX müssen Sie erst auf die Festplatte kopieren und dort dann entpacken. Für die Funktionsfähigkeit der Programme kann der Verlag nicht verantwortlich gemacht werden. Bitte haben Sie auch Verständnis dafür, dass wir für die einzelnen Programme keinen Support leisten können. Wenden Sie sich bitte direkt an den Hersteller. © 2013 falkemedia Unerlaubtes Vervielfältigen ist untersagt.

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apps

vergleich: app-dienste

Samsung Apps vs. Google Play Mit seinem eigenen App Store versucht Samsung dem Platzhirsch Google Play die Stirn zu bieten. Wir haben für Sie ermittelt, in welchen Bereichen Samsung Apps gegenüber der mächtigen Konkurrenz punkten kann. Text: Michael Schmithäuser

tart frei zum Vergleich der beliebtesten App Stores für Besitzer eines Galaxy-Smartphones und -Tablets: Auf der einen Seite der allseits bekannte und bewährte, langjährige Platzhirsch Google Play Store. Auf der anderen Seite der Herausforderer Samsung Apps, der mit einem für die verschiedenen Galaxy Geräte optimierten Angebot aufwartet. Was wie ein Kampf David gegen Goliath anmutet, führt – soviel erlauben wir uns schon vorab zu verraten – zu einem überraschend knappen Ergebnis.

S

1 Verfügbare Apps

02 02 Web: Auch die Web-Interfaces der beiden Kontrahenten ähneln sich stark und lassen in Sachen Übersichtlichkeit und Bedienkomfort keine Wünsche offen. Über den Web Browser erworbene Apps werden per Push-Technologie an das Smartphone/Tablet übermittelt.

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Hier hat naturgemäß der Google Play Store mit über 700.000 verfügbaren Apps die Nase vorn. Natürlich ist Masse nicht gleich Klasse, sodass Sie im Play Store auf eine riesige Menge nutzloser, schlecht gemachter oder nicht korrekt funktionierender Apps stoßen. Das Angebot von Samsung Apps ist zwar mit unter 100.000 bedeutend kleiner, jedoch sind die angebotenen Apps laut Samsung

handverlesen und wurden auf ihre Kompatibilität zu den Smartphones des Herstellers getestet. Nichtsdestotrotz hat man bei Google Play deutlich größere Chancen auf einen Treffer, wenn man eine bestimmte App sucht – weshalb Runde 1 eindeutig an Google geht. VORTEIL: Google

2 Oberfläche und Bedienkomfort Hat Google noch bei der vorangegangenen Version der Play-Store-App auf stylische Menüs im Kacheldesign á la Windows 8 gesetzt, wurde die Oberfläche der zum Redaktionsschluss neuesten Version 4.0.27 aufs Wesentliche reduziert – sprich: simple, aber sehr übersichtliche Listendarstellung wie bei der versammelten Konkurrenz. Manche Anwender empfinden dies als Rückschritt, doch dem Bedienkomfort hat die visuelle Entschlackung auf jeden Fall gut getan. Samsung präsentiert seine Liste in zwei Spalten, was einerseits auf kleinen Displays nicht ganz so übersichtlich ist, jedoch mehr Alternativen auf einen Blick anzeigt. Beide


Samsung Apps vs. Google Play

Anbieter warten mit komfortablen Web-Interfaces auf, sodass Sie alternativ auch im Browser Ihres Computers auf Shoppingtour gehen können. Wie bei den Apps, sind auch die Web-Oberflächen in Sachen Design und Bedienung nahezu identisch. VORTEIL: Unentschieden

3 Rubrizierung und Übersichtlichkeit

Auch in dieser Disziplin folgen beide Anbieter den allgemeinen Standards – 27 (Google) respektive 21 (Samsung) Kategorien unterteilen das Angebot der App Stores in relativ übersichtliche Häppchen. Wichtige Rubriken wie Soziale Netzwerke, Lifestyle, News/Magazine oder Spiele bieten beide, die sonstigen Rubriken unterscheiden sich weitgehend nur durch die Namensgebung. Beide Stores präsentieren Ihnen ausgewählte Apps auf der Startseite, glänzen mit Top-Listen und unterteilen das Angebot in kostenlose und kostenpflichtige Apps. VORTEIL: Unentschieden

4 Beschreibungen und Wertungen

Bevor man sich eine App herunterlädt und installiert, will man sich möglichst genau über deren Inhalte und Funktionen schlau machen. Hierbei sind die ausführlichen Beschreibungstexte und aussagekräftigen Screenshots in Google Play unschlagbar – zusammen mit einer Vielzahl von Kundenbewertungen kann man sich ein genaues Bild über die jeweilige App machen. Samsung zieht hier aufgrund der viel kleineren Userbasis und der weniger detaillierten Beschreibungen und Anwenderwertungen den Kürzeren. VORTEIL: Google

5 Bezahlmethoden und Rückgaberecht

Wenn Sie sich für eine App entschieden haben, können Sie bei Google Play über die im Google Wallet hinterlegten Kreditkartendaten oder über die Mobilfunkrechnung von Vodafone/Telekom den Kauf abschließen. Ähnlich funktioniert der Kaufvorgang bei Samsung Apps: Die mit dem Samsung-Konto verknüpfte Kreditkarte dient als bevorzugtes Zahlungsmittel, während man alternativ über die Rechnung von gleich sechs Mobilfunkprovidern abrechnen lassen kann. Zahlungsalternativen

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wie Paypal oder Bankeinzug bietet leider keiner der Dienste an. Beim Rückgaberecht nehmen sich die Kontrahenten nicht viel: Samsung räumt zwar kategorisch keinerlei Rückgaberecht ein, doch die auf viel zu knappe 15 Minuten nach dem Kauf beschränkte Rückgabeoption von Google ist auch nicht viel besser. Hier besteht auf beiden Seiten deutlicher Nachbesserungsbedarf. VORTEIL: Unentschieden

6 Gerätekom-

patibilität und Datenübertragung

In dieser Disziplin kann – vor allem für Besitzer von Galaxy-Geräten – Samsung Apps deutlich punkten. Während Sie bei Google Play bei einer interessanten App oftmals die Meldung „nicht mit Ihrem Gerät kompatibel“ erhalten, garantiert Samsung die Kompatibilität der angebotenen Apps mit Ihrem jeweiligen Modell. Haben Sie zum Beispiel ein Galaxy S3 registriert, werden Ihnen nur auf diesem Modell lauffähige Apps präsentiert. Die Übertragung der Apps funktioniert in beiden Stores schnell und zuverlässig direkt übers Mobilfunknetz oder eine bestehende WLAN-Verbindung. Sofern Sie die Web-Applikation auf dem Computer verwenden, werden die Apps per Push-Technologie an Ihr Endgerät übermittelt. Diese letzte Runde geht

02

aufgrund des erhöhten Komforts für Samsung-Besitzer knapp an Samsung Apps. VORTEIL: Samsung

Knapper Sieg für Google Play Der Endstand lautet 4:3 für Google Play. Der Sieger kann vor allem beim deutlich größeren App-Angebot und bei den besseren Beschreibungen nebst Hunderten User-Reviews punkten, was natürlich der wesentlich breiteren Anwenderbasis geschuldet

ist. Herausforderer Samsung Apps kann in Sachen Gerätekompatibilität punkten, was in der Natur der Markenbindung liegt. Gleichstand herrscht bei Bedienung und Oberfläche, wo beide Services hervorragend abschneiden. Eine gemeinsame Schlappe kassierten beide Anbieter bei den stark eingeschränkten Zahlungsoptionen und dem nicht vorhandenen (Samsung) respektive extrem kurz gehaltenen (Google) Rückgaberecht.W

Dienst

Google Play

Samsung Apps

Web-Interface

✔ ✔

✔ ✔

Kreditkarte, Mobilfunkrechnung (Telekom oder Vodafone)

Kreditkarte, Mobilfunkrechnung (Telekom, Vodafone, E Plus, Debitel, Mobilcom, O2)

Android-App Bezahlmethoden Anzahl Apps (Herstellerangaben)

>700.000

k. A. (< 100.000)

Anzahl Kategorien

27

21

Beschreibungstexte/Screens

✔/ ✔ ✔ ✔ ✔ ✔ ✔/ ✔

✔/ ✔ ✔ ✔ ✔ ✔ (plus S Suggest) ✔/ ✔

Anmeldung über

Google-Konto

Samsung-Konto

Modellauswahl

✔ ✔ ✔ (innerhalb 15 Minuten) ✔

✔ ✔ ✘ ✔

0-5 Sterne

0-5 Sterne

Angabe Sprachversionen Unterscheidung kostenlos/kostenpflichtig Suchfunktion Empfehlungen Bestseller/Neuerscheinungen

Installation auf mehreren Geräten Rückerstattung für erworbene Apps Kundenrezensionen Bewertungsschema

Note

1,9

2,2 galaxylife.de juni/juli 2013


apps Foto: Fotolia – Scanrail

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samsung s suggest

Neue Apps entdecken S Suggest empfiehlt Ihnen Apps, die garantiert auf Ihrem Samsung Galaxy lauffähig sind. Text: Christoph Hoffmann

Google Play bietet Ihnen über eine halbe Million Apps, die alle über einen Fingerzeig verfügbar sind. Bei dieser Fülle verliert man mitunter die Übersicht – zumal der Google-App-Store auch viele nicht zu Ihrem jeweiligen Galaxy-Modell kompatible Apps anbietet.

Samsung hat deshalb S Suggest aus der Taufe gehoben: Dabei handelt es sich um eine Art abgespeckten App-Store mit handverlesenen Downloads, die garantiert auf Ihrem Gerät funktionieren. Darüber hinaus merkt sich S Suggest Ihr Kaufverhalten und empfiehlt Ihnen auf Basis der

von Ihnen installierten Apps neue Titel. In die Empfehlungen fließen auch Downloadzahlen anderer Anwender mit dem gleichen Modell ein. Gefällt Ihnen eine App besonders gut, können Sie diese über Facebook an Freunde weiterempfehlen. W

WORKSHOP: S Suggest kennenlernen

1

S Suggest öffnen: Die App S Suggest findet sich im Menü Ihres Galaxys zwischen den anderen Samsung-Apps, die mit „S“ beginnen.

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Startbildschirm: Wie jeder andere AppStore bietet auch S Suggest einen thematisch gegliederten Startbildschirm mit Highlights und Top-Apps.

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Kategorien: Tippen Sie oben auf „Kategorien“, um nach Apps aus einer bestimmten Kategorie – beispielsweise Bildung – zu suchen.


App-Entdeckungen

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Im Überblick TOP-APPS An prominenter Stelle ganz oben werden Ihnen Apps in Form großer Werbebanner präsentiert. Da es sich um Reklame handelt, ist dies kein Garant für gute Apps.

HAUPTMENÜ Die obere Menüleiste bringt Sie ohne Umweg zu den wichtigsten Rubriken von S Suggest: Startbildschirm, Kategorienliste, Spiele sowie Freunde.

KATEGORIEN Apps werden nach Kategorien gruppiert. Indem Sie auf die Titelleiste (etwa „Kinder“) tippen, öffnet sich eine Detailansicht mit interessanten Apps aus der jeweiligen Kategorie.

Suchen in S Suggest

DIE APPS Jede App wird am Startschirm durch ihr Symbol repräsentiert. Tippen Sie auf ein Icon, um mehr über die entsprechende App zu erfahren.

4

Spiele erkunden: Tippen Sie auf den Button „Spiele“, um eine Liste mit verschiedenen Spiele-Genres wie Brettoder Arcade-Spielen zu erhalten.

S Suggest ist zwar eher auf das zwanglose Durchstöbern von Kategorien ausgelegt, doch Sie können auch ganz gezielt Suchanfragen starten. Dazu drücken Sie die Menütaste Ihres Handys und wählen die Option „Suche“. Per Tastatur können Sie nun einen passenden Suchbegriff eingeben.

5

Empfehlungen: Unter „Freunde“ können Sie sich bei einem sozialen Netzwerk anmelden, um Empfehlungen zu erhalten oder zu geben.

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Widget einrichten: Installieren Sie das S-Suggest-Widget, um direkt auf Ihrem Galaxy-Homescreen über Neuigkeiten informiert zu werden.

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apps

foto-apps im duell

Pro Capture vs. Camera Zoom FX CHECKLISTE

Das müssen die Foto-Apps leisten Übersichtliche Benutzeroberfläche bei möglichst großem „Sucherbild“ Typische Kamerafunktionen wie Weißabgleich, Belichtungszeit und Blitzsteuerung Gitterraster für die optimale Bildkomposition Verschiedene FokussierModi (Auto, Manuell, per Touch-Display) Einfache Zoom-Steuerung Sonderfunktionen wie Serienaufnahmen oder Panoramabilder Echtzeit-Bildeffekte wie Farbüberlagerungen, Rahmen oder grafische Elemente

Fotografische Kunstwerke statt schnöder Schnappschüsse: Mit der passenden Foto-App machen Sie aus Ihrem GalaxySmartphone eine Hochleistungskamera mit nahezu endlosem kreativem Potential. Text: Michael Schmithäuser

otografieren kann man mit jedem Galaxy-Smartphone. Die Kamera des S4 schießt Bilder mit 13-Megapixel (allerdings nur im 4:3-Format) – andere Samsung-Modelle haben eine 8- beziehungsweise 5-Megapixel-Kamara an Bord. Beim Galaxy S4 macht Samsung kleine Hardware-Schwächen mit der komplett überarbeiteten Kamera-App wett. Im voreingestellten Auto-Modus schaltet diese in den meisten Fällen zwischen Portrait, Landschaft- und Makrofotos um und sorgt für durchweg ordentliche Bilder. Beim Galaxy S3 lässt jedoch die Standard-App in Sachen Funktionsumfang und Effektvielfalt auch unter Android 4.x noch arg zu wünschen übrig. Findige Entwicklerstudios springen daher mit spezialisierten Foto-Apps in die Bresche und entfalten das ganze Potential der unschlagbaren Kombination von Kamera- und Smartphone-Tech-

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nik. Das Ergebnis sind echte Alleskönner, die in Sachen Funktionsumfang so manche Profikamera vor Neid erblassen lassen. Zwei der beliebtesten Foto-Apps sind Pro Capure von Neast Studios America zum Preis von 3,69 Euro und Camera Zoom FX von Androidslide, die mit 4,99 Euro zu Buche schlägt. Beide Apps stehen in der Beliebtheitsskala der Google-PlayNutzer ganz weit oben und bieten ein weitgehend identisches Funktionsspektrum. Pro Capure hat zum Redaktionsschluss Anfang Mai eine durchschnittliche Bewertung von 4,5 Sternen bei rund 3.500 Meinungen. Camera Zoom FX kommt auf eine Durchschnittsnote von 4,4 bei annähernd 48.700 Bewertungen. Galaxy Life ist mit einem Samsung Galaxy S3 und beiden Apps auf Fotosafari gegangen und sagt Ihnen, welches Programm am besten für Ihre Anforderungen geeignet ist. W

Für wen reicht die Standard-App? Zugegeben, weniger als fünf Euro für eine Kamera-App ist nicht gerade eine Rieseninvestition – doch gespart ist gespart, und so stellt sich für viele Smartphone-Besitzer die Frage: Brauche ich überhaupt eine zusätzliche Kamera-App oder tut es auch die standardmäßig auf dem Samsung Galaxy installierte? Die Kamera-App des Samsung Galaxy S3 bietet zwar bei weitem nicht so viele Funktionen wie unsere beiden Testkandidaten, doch folgende wichtige Funktionen sind vorhanden: ✔ Blitzsteuerung ✔ Serienaufnahmen ✔ Auto- und Touch-Foku ✔ Panoramafunktion ✔ Spezialeffekte (Filter)

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Was hingegen fehlt, sind folgende Features: ✘ Überlagerungsfilter, Effekte sowie Rahmen ✘ Belichtungssteuerung ✘ Fokussierungs-Alternativen ✘ Alternativer Weißabgleich ✘ Motivprogramme ✘ Hilfslinien zur Bildkomposition Fazit: Für einfache Schnappschüsse reicht die Standard-App auf jeden Fall aus. Wer jedoch gerne auch auf dem Galaxy-Smartphone auf das Funktionsspektrum einer „echten“ Kamera zurückgreifen möchte, kommt um die spezialisierten Foto-Apps nicht herum.


Im Duell: Pro Capture vs. Camera Zoom FX

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Pro Capture Hersteller: Neast Studios America LLC Preis: 3,69 Euro

1 Benutzeroberfläche Pro Capture verwöhnt den Fotografen mit einer sehr übersichtlichen, Platz sparenden Oberfläche, die viel Raum für das eigentliche Motiv lässt. Über sieben Icons in einer schmalen Leiste am linken/ oberen Bildrand öffnen Sie textbasierte Untermenüs für Aufnahmemodus, Motivprogramme, Geolocation, Weißabgleich, Blitzsteuerung, Belichtungskorrektur und Einstellungen. Den sich über die gesamte Displayhöhe erstreckenden Zoomregler aktivieren Sie mit einem Fingerzeig auf ein kleines Dreieckssymbol links unten – wenn es mal schnell gehen muss, ist dieser zusätzliche Zeigevorgang eher hinderlich. Der Auslöser befindet sich zentral auf der rechten/unteren Displayseite und ist auch für hektische Schnappschüsse groß genug. Zu Ihren Bildern gelangen Sie über ein kleines Icon in der rechten unteren Bildschirmecke – hier haben Sie auch Zugriff auf Funktionen zum Löschen, Teilen oder Festlegen von Hintergrundbildern. Pro Capture arbeitet sowohl in der horizontalen, als auch vertikalen Ausrichtung des Handys. Im direkten Vergleich mit dem Konkurrenten Camera Zoom FX vermissen wir bei Pro Capture die eingängigen Symbole in den Untermenüs, die eine intuitive Funktionsauswahl fördern. Desweiteren wurde bei der Lokalisierung geschlampt – einige Menüs liegen komplett in Deutsch vor, andere ausschließlich mit englischen Begriffen und wieder andere als wilder Mix von Deutsch und Englisch – zum Beispiel „Automatisch“, „Continuous“ und „Unendlich“ in den Motivprogrammen. Besonders schön: „Lage der Lagerung“ für den Speicherort der Bilddateien. VORTEIL: Camera Zoom FX

2 Aufnahmemodi und Motivprogramme

Was die Aufnahmemodi und Szenenprogramme betrifft, schöpft Pro Capture aus dem vollen: Sechs Aufnahmemodi und 15 Szenenprogramme lassen keine Wünsche offen. Timergesteuerte Aufnahmen sind ebenso möglich wie Serienaufnahmen im „Burst“-Modus, rauschreduzierte Überlagerungen, Weitwinkel-Schnappschüsse und sogar Panoramen – letztere vermissen wir schmerzlich in Camera Zoom FX. Die Vorgehensweise bei Panorama-Shots ist bemerkenswert einfach: Nach dem ersten Foto wird ein transparenter Balken mit dem linken Rand der Aufnahme eingeblendet, sodass Sie das nachfolgende Motiv für die Panoramaaufnahme exakt an den vorhandenen Objektkanten ausrichten können. Sind alle Bestandteile des Panoramas im Kasten, tippen Sie auf das „Fertig“-Häkchen, und nach einer – je nach Smartphone-Leistung – nicht unerheblichen Wartezeit wird das fertig zusammengesetzte, qualitativ erstaunlich hochwertige Panaramabild im Speicher abgelegt. Ähnlich

01 Schmale Menübereiche lassen bei Pro Capture viel Platz für das eigentliche Motiv. Der Zoomregler links erscheint nur auf Anfrage.

02 Pro Capture bietet nur reine – und nicht einheitlich lokalisierte – Textmenüs.

Mehr aus der GalaxyKamera heraus holen uch wenn die Standard-Foto-App auf den Galaxy-Smartphones immer besser wird und viele neue Funktionen mitbringt – den spezialisierten Apps aus dem Google Play Store kann sie (noch) nicht das Wasser reichen. Vor allem Camera Zoom FX kann mit zahlreichen nützlichen Extras und einer insgesamt eingängigen Bedienung punkten.

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03 Pro Capture erlaubt die Belichtungskorrektur in neun feinen Abstufungen – ideal für schwierige Lichtverhältnisse oder HDR-Belichtungsreihen.

Michael Schmithäuser, Freier Autor für Apps

rechenintensiv sind die „Reduced Noise“-Aufnahmen, die aus mehreren überlagerten Einzelbildern ein besonders rauscharmes Foto generieren. Das funktioniert im Test ordentlich. In Sachen Motivprogramme überzeugt Pro Capture mit Standards wie Portrait, Landschaft oder Nachtaufnahme, bietet aber auch interessante Spezialmodi wie Feuerwerk, Party oder Kerzenlicht. Die Modi funktionieren allesamt sehr ordentlich bei den jeweiligen Umgebungsbedingungen. VORTEIL: Pro Capture galaxylife.de juni/juli 2013


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apps

4 Standard-

Kamerafunktionen

Die Fokussierung erfolgt bei Pro Capture wahlweise automatisch oder über Berühren des Displays an der zu fokussierenden Stelle. Zusätzlich lässt sich die Optik auf „Unendlich“ und auf Makro-Betrieb einstellen. Mit dem Galaxy S3 funktionierte die automatische Scharfstellung im Test gut und konnte durch Antippen blitzschnell korrigiert werden. Die Blitzsteuerung verfügt ebenfalls über eine Automatikfunktion sowie über die Menüpunkte „An“ und „Aus“ zum direkten Ein- und Ausschalten des Blitzlichts. Etwas verwirrend ist die Option „Fackel“ – hiermit ist die dauerhafte Aktivierung des Kameralichts gemeint. Der Weißabgleich erfolgt standardmäßig automatisch, lässt sich jedoch auch für die Lichtverhältnisse „Glühlampenlicht“, „Tageslicht“, „Neonlicht“ und „Bewölkt“ anpassen. Ein Tipp auf das „Plus/Minus“-Symbol in der Menüleiste bringt neun Varianten für die Belichtungssteuerung von -2 ev bis +2 ev aufs Display. Damit lassen sich auch unter schwierigen Lichtverhältnissen ordentliche Aufnahmen anfertigen oder Belichtungsreihen für HDR-Aufnahmen generieren. Als Alternative zum Standard-Auslöser-Knopf können Sie über die Einstellen auch die Lautstärketasten Ihres Galaxy bestimmen. VORTEIL: Unentschieden

4 Spezialeffekte und Zusatzfunktionen

Für die korrekte Bildgestaltung bietet Pro Capture zwei Hilfslinienraster an: Ein 3x3-Gitter für die klassische Drittellösung sowie die Fibonacci-Spirale zur Bildkomposition im Goldenen Schnitt (siehe Kasten „Der Goldene Schnitt“). Weitere Hilfslinien wie eine Horizontlinie mit Gyrosensor-Unterstützung fehlen hingegen – hier hat Camera Zoom FX deutlich mehr zu bieten. In der Abteilung Echtzeit-Spezialeffekte beschränkt sich Camera Zoom FX auf ein Dutzend mehr oder weniger brauchbare Bildverfremdungen wie „Cartoonize“, „Solarisieren“ und „Warm Vintage“, wobei es sich aber um reine Filtereffekte ohne Texturen oder sonstige grafische Elemente handelt. Wobei ernsthafte Fotografen sowieso auf derartige Spielereien verzichten oder im Anschluss auf die Bildverfremdung spezialisierte Apps verwenden, was sich auch in der geringeren Gewichtung dieser Kategorie von nur 10 Prozent in unserem Wertungsschema niederschlägt. Schmerzlich vermisst haben wir hingegen einen spezialisierten Video-Modus – der entsprechende Menüpunkt führt zum Standard-Camcorder Ihres Smartphones. VORTEIL: Camera Zoom FX juni/juli 2013 galaxylife.de

01 Die Oberfläche von Camera Zoom FX lässt maximalen Platz für das Sucherbild.

Camera Zoom FX Hersteller: Androidslide Preis: 1,99 Euro

1 Benutzeroberfläche Auch Camera Zoom FX reduziert die belegte Displayfläche durch Menüstrukturen auf ein absolutes Minimum, was der Größe des Sucherbilds zu Gute kommt. Die Oberfläche passt sich automatisch der aktuellen Geräteneigung an, bietet also einen horizontalen und vertikalen Ansichtsmodus. Am linken/oberen Displayrand finden Sie vier Symbole für den direkten Zugriff auf die Fotoübersicht, die Blitzsteuerung, die Umschaltung von Rück- auf Frontkamera sowie die zuschaltbaren Orientierungslinien. Auf der rechten/unteren Seite gelangen Sie zu den Einstellungen, den Aufnahmemodi, den Echtzeit-Spezialeffekten und zum Videokameramodus. Der ausreichend große Auslöser-Button befindet sich zentral und in der Nähe der Menütaste Ihres Smartphones am rechten/unteren Rand. Der lange und fein-

gängige Zoomregler ist jederzeit am rechten/ unteren Displayrand eingeblendet und zeigt bei Betätigung die aktuelle Zoomstufe an. Die meisten Menüpunkte werden durch eingängige kleine Symbole illustriert, was die schnelle Funktionsauswahl auch während hektischer Fotoshootings deutlich erleichtert. Fast alle Menüpunkte wurden im Gegensatz zu jenen in der Pro-Capture-App korrekt und durchgängig lokalisiert – bis auf die Motivprogramme, die die Übersetzer offensichtlich übersehen haben. VORTEIL: Camera Zoom FX

2 Aufnahmemodi und Motivprogramme

Sieben Aufnahmemodi decken die wichtigsten Situationen ab: Normal, Stabilisiert, Timer, Sprachaktiviert, Bildfolge sowie die Specials Collage

DAS STECKT DAHINTER

der goldene schnitt Sowohl Camera Zoom FX als auch Pro Capture bieten im Hilfslinien-Menü eine seltsame, schneckenförmige Grafik an. Diese wird als FibonacciSpirale bezeichnet und entspricht den Proportionen des Goldenen Schnitts. Schon vor über 2.200 Jahren erkannte der griechische Mathematiker Euklid bei seinen Untersuchungen an platonischen Körpern (Tetraeder, Hexaeder usw.) die harmonischen Proportionen des Goldenen Schnitts. Das von uns Menschen als wohltuend ausgewogen empfundene Seitenverhältnis liegt bei 1,618. Rein rechnerisch lässt sich das „goldene“ Verhältnis zweier Strecken zueinander mit der mathematischen Formel a : b = ( a + b) : a berechnen. Dabei nimmt die Strecke a ca. 61,8 Prozent der Gesamtstrecke und die Strecke b rund 38,2 Prozent der

Gesamtstrecke ein. Genau diese Einteilung nimmt die im Sucherbild eingeblendete „Schnecke“ mit den geraden Hilfslinien vor – ein tolles Hilfsmittel für die perfekte Bildkomposition!

Mit der Fibonacci-Spirale (hier in Pro Capture) lässt sich eine besonders harmonische Bildkomposition erzielen.


Im Duell: Pro Capture vs. Camera Zoom FX

02 Der automatische Weißabgleich lässt sich bei Camera Zoom FX abschalten und durch vier Alternativen für bestimmte Lichtverhältnisse ersetzen.

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03 Die weitreichenden Möglichkeiten zur Tastenbelegung sind ein deutlicher Pluspunkt für Photo Zoom FX.

6:2 für Camera Zoom FX

und Zeitraffer. Eine Panoramafunktion hat leider nicht ihren Weg in die App gefunden, sodass Sie hierfür auf externe Apps zurückgreifen müssen. Im Collage-Modus können Sie mehrere Aufnahmen anfertigen, diese zwischenspeichern und gleich im Anschluss zu einer ansprechenden Collage mit Spezialeffekten montieren. Der Zeitraffermodus fertigt in von Ihnen vorgegebenen Zeitabständen wiederholt Einzelaufnahmen an, aus denen sich später interessante Bildsequenzen erzeugen lassen, die auf Wunsch einen beliebig langen Zeitraum visuell illustrieren. Die Motivprogramme werden in Camera Zoom FX als „Szenen-Modi“ bezeichnet, wovon Ihnen satte 14 zur Verfügung stehen – von „Portrait“ über „Landschaft“ bis hin zu ausgefallenen Modi wie „Herbstfarben“ oder „Dämmerung“. VORTEIL: Pro Capture

3 Standard-Kamerafunktionen Im Einstellungsmenü von Camera Zoom FX können Sie die automatische Fokussierung unterbinden und diese auf „Unendlich“, „Makro“ oder „Fest“ ändern. Natürlich ist auch eine Spot-Fokussierung durch Antippen des scharfzustellenden Bereichs möglich. Wie Pro Capture bietet auch Camera Zoom FX neben dem automatischen Weißabgleich Alternativprogramme wie „Weißglühend“, „Neonlicht“, „Tageslicht“ und „Bedeckter Himmel“. Die Blitzsteuerung ist mangels Untermenü ein wenig fummelig – Antippen des Blitzsymbols schaltet direkt zwischen automatischem Blitz, „An“, „Aus“ und „Kameralampe“ (Dauerlicht) um. Eine Belichtungskorrektur in ev-Schritten wie bei Pro Capture suchen Sie dagegen in Photo Zoom FX vergeblich. Dafür kann die App in Sachen Tastenbelegung deutlich punkten: Nahezu jede erdenkliche Funktion lässt sich im Untermenü auf jede beliebige Handy-Taste legen, was dem Bedienkomfort sehr zu Gute kommt. VORTEIL: Gleichstand

4 Spezialeffekte und Zusatzfunktionen

In dieser Kategorie läuft Camera Zoom FX zu einer wahren Höchstform auf: Neben sieben Hilfsrastern für die Bildkomposition – von der sensorgesteuerten Horizontlinie über die Drittellösung bis hin zur Fibonacci-Spirale für den Goldenen

Schnitt – wartet die App mit zahllosen EchtzeitBildeffekten auf. Die 16 angebotenen Bildrahmen für stilechten Foto- oder Polaroid-Look werden ergänzt von einem guten Dutzend Textur- und Overlay-Effekten, darunter auch sehr attraktive Bokeh-Lichtpunkte. Die Effektgalerie lässt sich mit kostenlosen Download-Packs aus dem Play Store sogar noch beliebig erweitern. Einziger Wermutstropfen ist – wie auch schon beim Konkurrenten Pro Capture – das Fehlen einer integrierten Video-App. Auch Camera Zoom FX startet beim Antippen des entsprechenden Kamera-Symbols die standardmäßige CamcorderApp des Galaxy-Smartphone. VORTEIL: Camera Zoom FX

Galaxy Life TESTSIEGER 04/13

Pro Capture

Camera Zoom FX

Version: 1.6.2.1

Version: 4.1.1

Hersteller: Neast Studios America LLC Preis: 3,69 Euro Android-Version: 2.2 oder höher

Hersteller: Androidslide Preis: 4,99 Euro Android-Version: 1.6 oder höher

Benutzeroberfläche (40 %)

3,0

Benutzeroberfläche (40 %)

1,5

Aufnahmemodi und Motivprogramme (25 %)

1,5

Aufnahmemodi und Motivprogramme (25 %)

2,0

Standard-Kamerafunktionen (25 %)

2,0

Standard-Kamerafunktionen (25 %)

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Spezialeffekte und Zusatzfunktionen (10 %)

4,0

Spezialeffekte und Zusatzfunktionen (10 %)

1,5

Note

Note

2,5 Pro Capture ist eine schlichte, schnörkellose Foto-App, die weniger auf der Spezialeffekt-Seite, sondern eher mit ausgeklügelten Fotofunktionen glänzt. Das schludrig lokalisierte Menü mit reinen Textbeschreibungen und die wenigen EchtzeitSpezialeffekte lassen sich durch die hervorragende Panorama-Funktion und die komfortable Belichtungssteuerung verschmerzen.

1,7 Camera Zoom FX ist die ideale Kamera-App für verspielte Naturen – in Sachen Spezialeffekte ist die App der versammelten Konkurrenz haushoch überlegen. Auch die eingängige Benutzeroberfläche mit Icons und Symbolen kann auf ganzer Linie überzeugen. Leider bietet die ansonsten hervorragende App keine PanoramaFunktion und keine direkte Belichtungssteuerung.

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apps

Foto: istockphoto/ 4khz

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s kann so einfach sein: Sie installieren in Minutenschnelle eine SicherheitsApp und können sich ab sofort entspannt zurücklehnen, denn dadurch ist ihr Smartphone gegen die meisten Angriffe gerüstet. Doch welche der zur Virenabwehr für Galaxy-Geräte angebotenen Apps ist die Beste und bringt gleich noch weitere brauchbare Funktionen mit? Galaxy Life hat genau diese Fragen für Sie geklärt. Im Testlabor von AV-Test haben die Experten die 12 bekanntesten Sicherheits-Apps auf den Prüfstand gestellt. Neben der Schutzwirkung wurden die Apps auf Effizienz und Akkubelastung geprüft. Aber auch die Ausstattung mit weiteren Funktionen, etwa aus dem Bereich Diebstahlschutz, wurde im Test bewertet. Die Testsieger-App kommt von F-Secure mit der Note 1,1, ganz knapp gefolgt von der McAfeeVirenschutz-App mit der Note 1,3. Die Apps auf den folgenden acht Plätzen haben ebenfalls sehr gute Noten von 1,4 bis 1,8 bekommen.

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Top-Schutz von 0 bis 10 Euro Von den 12 getesteten Apps zeigten gleich acht im Hinblick auf ihre Schutzleistung eine hundertprozentige Erkennung der Angreifer. Dafür mussten die Apps im Prüflabor alle verseuchten Apps der letzten vier Wochen identifizieren und abwehren. Besonders erfreulich: sieben von acht Virenschutz-Apps sind gratis zu haben. Der Testsieger von F-Secure kostet knapp 10 Euro im Jahr. Die Antivirus-App von Gdata war die Einzige, die mit nur 88 Prozent Erkennung etwas enttäuschte. juni/juli 2013 galaxylife.de

android-sicherheit

12 AntivirenApps im Test Mit Hilfe einer Sicherheits-App kann Sie niemand mit gefährlichen Mails oder Webseiten überrumpeln. Galaxy Life hat im größten europäische Antiviren-Testlabor AV-Test die wichtigsten 12 Apps für Sie testen lassen. Text:Markus Selinger

Die Ausstattung macht es Ein hervorragender Malware-Schutz ist gut, viele brauchbare Zusatzfunktionen on top sind noch besser. Wohl aus diesem Grund bringen sämtliche Apps auch Anti-Diebstahlfunktion mit. Damit lässt

sich das Smartphone aus der Ferne sperren oder sogar die Daten löschen. Weiterhin lässt sich ein Mobilgerät via App und Webseite orten. Interessant ist auch das benutzergeführte Blocken von Nachrichten oder Anrufern. Das aller-


Antiviren-Apps im Test

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Expertenmeinung eider übersehen viele SmartphoneNutzer, dass ihr Mobilgerät ein Computer im Miniformat ist, und sie daher ein Sicherheitsprogramm wie an ihrem Desktop-Rechner benötigen. Unser App-Test verdeutlicht, dass ein guter Handy-Schutz nicht einmal Geld kosten muss. Gleich acht Produkte haben im Test im Bereich Schutzwirkung 100 Prozent der Angreifer erkannt – sieben Apps davon sind kostenlos. Da die Installation einer gut schützenden App wirklich einfach ist, muss heute kein Nutzer mehr ein Risiko eingehen.

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Andreas Marx, Antiviren-Experte der ersten Stunde und Geschäftsführer von AV-Test.

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dings können einige der 12 Apps im Testfeld nicht leisten. Sehr wichtig ist auch die Zusatzfunktion „Sicheres Surfen“ gegen schädliche Websites und Phishing. An dieser Stelle müssen nur die Apps von Eset und Sophos passen. Eine Kindersicherung, wie beim Testsieger von F-Secure oder bei Trend Micro zu finden, ist eher Mangelware.

Stromfresser und Systembremser Was nützt die sicherste App, wenn sie rasant den Akku leerzieht oder das Android-System so langsam macht, dass der Anwender die App einfach wieder vom Smartphone löscht. Daher wurden im Test auch diese Punkte bedacht und bewertet. Zusätzlich wurde noch geprüft, ob die Virenschutz-Apps gute Software behindern und ob sie ständig im Hintergrund Daten nachladen müssen. Denn das zehrt nicht nur am Akku, sondern auch am monatlich vorhandenen Datenvolumen. In diesem Testabschnitt verhielten sich alle Apps vorbildlich und bekamen dafür durchweg die Bestnote. Lediglich die App von Trend Micro löste einen einzelnen Fehlalarm bei einem anderen Programm aus.

Fazit: Zugreifen und sich schützen Wer auf das beste Gesamtpaket setzen will, der investiert knapp 10 Euro pro Jahr und greift zum Testsieger von F-Secure. Wer ein gutes Gratis-Schutzpaket für sein Galaxy-Smartphone sucht, kann bei der Sicherheits-App von McAfee bedenkenlos zugreifen und sich damit schnell umfassend schützen. Übrigens: Wer bereits eine App von Platz 3 bis 8 einsetzt, der muss diese App nichts zwangsweise austauschen. Die Apps bieten ebenfalls einen sehr guten Schutz, konnten aber keine Punkte für zusätzliche Funktionen sammeln.W

01 F-Secure: Der Testsieger kostet zwar knapp 10 Euro, bietet dafür aber das beste Gesamtpaket im Test. Die Testversion lässt sich auf bis zu 30 Tagen verlängern. 02 Trend Micro: Die Standardfunktionen sind zwar zahlreich, wer jedoch zum Beispiel das Backup nutzen möchte, benötigt die Premiumversion. 03 Lookout: Die bekannte Sicherheits-App schaffte es im Test zwar nur auf Platz 7, aber die Gesamtnote 1,5 zeugt trotzdem von einer soliden Leistung.

03

galaxylife.de juni/juli 2013


080

apps

Antiviren-Apps im Testlabor Galaxy Life TESTSIEGER 04/13

Hersteller

F-Secure

McAfee

Trend Micro

TrustGo

Symantec

Produktname

Mobile Security

Mobile Security

Mobile Security

Mobile Security

Norton Mobile Security

Webseite

www.f-secure.com

www.mcafee.com

www.trendmicro. com

www.trustgo.com

www.symantec. com

Getestete Version

8.1.11894

2.3.1.559

3.0.0.1301

1.3.1

3.3.0.892

Preis

9,99 Euro

kostenlos

kostenlos

kostenlos

kostenlos

Mit Schädlingen verseuchte Apps, die über einen Testzeitraum von vier Wochen erkannt wurden

100 %

100 %

100 %

100 %

100 %

Note Schutz (50 % Anteil an der Endnote)

1,0

1,0

1,0

1,0

1,0

Diebstahlsicherung: Sperren per Fernzugriff / Löschen per Fernzugriff / Ortung des Geräts

✔/✔/✔

✔/✔/✔

✔/✔/✔

✔/✔/✔

✔/✔/✔

Anrufblocker bei bestimmten oder unbekannten Anrufern

Nachrichtenfilter

„Sicheres Surfen“ gegen schädliche Websites und/oder Phishing

Kindersicherung

Backup auf SD-Karte oder in die Cloud

Verschlüsselung (SD-Karte oder VPN)

Weitere Funktionen

App-Schutz

System Manager, Schutz persönlicher Daten

Note Ausstattung (25 % Anteil an der Endnote)

1,5

2,0

1,5

2,5

3,0

App hat keinen Einfluss auf die Akkulaufzeit

App bremmst das Gerät nicht aus

App verursacht nicht viel Datenverkehr

Falscher Alarm bei der Installation von ungefährlicher Software

0

0

1

0

0

Note Effizienz (25 % Anteil an der Endnote)

1,0

1,0

1,5

1,0

1,0

1,1

1,3

1,4

1,4

1,5

QR-Code (Mit einer App wie Barcoo abfotografieren und so zur App im Play Store gelangen)

Schutz

Ausstattung

Effizienz

Gesamtnote (100 %)

juni/juli 2013 galaxylife.de


Antiviren-Apps im Test

081

Eset

Lookout

Bitdefender

Kaspersky

Sophos

Avast

Gdata

Mobile Security

Security & Antivirus

Mobile Security

Mobile Security

Mobile Security

Mobile Security

MobileSecurity

www.eset.com

www.lookout.com

www.bitdefender. com

www.kaspersky. com

www.sophos.com

www.avast.com

www.gdatasoft ware.com

1.1.995.1221

8.10-5014c67

1.2.249

10.4.35

2.0.870

2.0.3849

24.4.1

kostenlos

kostenlos

kostenlos

10,95 Euro

kostenlos

kostenlos

18,99 Euro

100 %

100 %

100 %

99 %

99 %

94 %

88 %

1,0

1,0

1,0

1,5

1,5

3,5

4,5

✔/✔/✔

✔/✔/✔

✔/✔/✔

✔/✔/✔

✔/✔/✔

✔/✔/✔

✔/✔/✔

Sicherheits-Überwachung

Schutz persönlicher Daten

App-Überwachung

Schutz persönlicher Daten

Schutz persönlicher Daten

Software-Manager, Firewall, NetzwerkCheck

App-Schutz, Schutz persönlicher Daten, versteckte Kontakte

3,0

3,0

3,5

2,5

3,0

1,5

1,0

0

0

0

0

0

0

0

1,0

1,0

1,0

1,0

1,0

1,0

1,0

1,5

1,5

1,6

1,6

1,8

2,4

2,8 galaxylife.de juni/juli 2013


082

apps

mobil unterwegs

Das Galaxy im Auto Ist das Galaxy-Smartphone mit Apps und Zubehör ausgerüstet, kommen Sie sicher, schnell und gut unterhalten von A nach B. Text: Philip Jonas

Allseits gute Fahrt as Smartphone hat längst auch das Auto erobert. Statt unverhältnismäßig teuren Festeinbauten seitens der Fahrzeughersteller greift man besser zur Navi-App und passendem Zubehör.

D

Philip Jonas, Redakteur Software

01 Waze soziales GPS & Verkehr

02 Blitzer.de Plus

Waze schafft ein rollendes soziales Netzwerk, das Verkehrsprobleme beseitigt.

Die App kennt über 50.000 fest installierte Blitzer. Mobile Blitzer werden von den Nutzern selbst gemeldet und stehen kurz darauf als Warnhinweise bereit.

Bezug: Google Play Store Preis: kostenlos Hersteller: Waze

Bezug: Google Play Store Preis: kostenlos, Plus-Version 4,99 Euro Hersteller: Eifrig Media

In der Stadt Auto zu fahren ist zu bestimmten Tageszeiten eine Qual. Dann steckt man in langen Schlangen vor roten Ampeln fest und ist überzeugt, dass es auf einer anderen Route schneller gegangen wäre. Waze will nun solche alternativen Wege mittels Navigation im Schwarm aufzeigen. Dabei dient jeder Nutzer als Datenquelle. Während der Fahrt übermittelt er dem Waze-System fortlaufend seine GPSPositionsdaten und die momentane Geschwindigkeit. Zusätzlich soll er Infos über Verkehrshindernisse, Staus und Radarfallen übermitteln. Der Dienst wertet die Positionsdaten in Echtzeit aus und berechnet für alle angeschlossenen Nutzer die augenblicklich günstigste Route. Um Fahrer bei der Stange zu halten, vergibt die Firma Bonuspunkte für Kilometer, die mit eingeschalteter App zurückgelegt wurden, sowie für Hinweise auf Verkehrsprobleme. juni/juli 2013 galaxylife.de

Nichts ist ärgerlicher als ein Strafzettel oder gar Punkte im Verkehrsregister wegen zu schnellem Fahren. Hat man einen Beifahrer mit einem Galaxy-Smartphone an Bord, kann die Blitzer-App vor stationären und mobilen Radarfallen warnen. Dem Fahrer selbst ist die Nutzung einer solchen App während der Fahrt laut aktueller Rechtsprechung untersagt. Die App lebt von der Mitarbeit der Nutzer. Mehr als drei Millionen Teilnehmer in Deutschland, Österreich und der Schweiz melden täglich entdeckte Blitzer. Die Aktualisierungen werden alle fünf Minuten eingespielt. Zusätzlich wertet der Hersteller Radiomeldungen aus dem Bundesgebiet und Meldungen von weiteren Partnern aus. Die Datenbank der App kennt rund 52.000 fest installierte Blitzer. Bei Überschreiten der erlaubten Höchstgeschwindigkeit informiert die App mit optischen und akustischen Hinweisen.

03 Parken in Deutschland Die nervige Parkplatzsuche hat endlich ein Ende, zumindest in vielen Städten. Bezug: Google Play Store Preis: kostenlos Hersteller: Seewes

Die Parkplatzsuche in derzeit 37 Städten bundesweit will die kostenlose App deutlich erleichtern. In Städten mit Parkleitsystem wie Aachen, Augsburg, Bonn, Bremen, Dortmund, Düsseldorf, Dresden, Frankfurt, Freiburg, Hamburg, Heidelberg, Karlsruhe, Kiel, Köln, Konstanz, Lübeck, Mannheim, München, Münster, Nürnberg, Potsdam, Stuttgart, Ulm, Wuppertal und Wiesbaden informiert die App, welcher Parkplatz, welches Parkhaus oder welche Tiefgarage noch Platz für Ihr Auto hat. In der Liste und auf der Karte werden alle Parkhäuser mit ihrem aktuellen Belegungsstatus und ihrer Lage angezeigt. Als Extra kann man sich sogar zu einem Parkhaus navigieren lassen. Dass einige große Städte wie Berlin und Stuttgart fehlen, liegt nicht an den Machern der App, sondern schlicht daran, dass in den betreffenden Städten keine Parkleitsysteme vorhanden sind.


Autozubehör fürs Galaxy

083

GPS Tracker

Marque M155

AirCast Auto

Alarmsystem: Ist der GPS-Tracker im handlichen Scheckkartenformat mit einer SIM-Karte versteckt im Auto angebracht und aktiviert, lässt sich seine aktuelle Position per Android-App in einer Karte orten. Dank des integrierten Bewegungssensors werden Sie bei Erschütterungen oder einer Bewegung des Fahrzeugs augenblicklich per SMSNachricht oder mittels Sprachanruf informiert und können reagieren.

Bluetooth-Headset: Beim nur sieben Gramm schwere Marque M155 von Plantronics erfolgt die Bedienung und Steuerung der Anrufe vom Smartphone weitgehend mittels Sprachbefehlen. So lassen sich eingehende Telefonate annehmen und beenden sowie neue Gespräche an einen Kontakt einleiten. Mit der My-Headset-App für Android-Smartphones passen Sie die Headset-Einstellungen an.

Verbinder: Schließen Sie den 150 Gramm leichten Aircast Auto einfach an den AUX-Eingang des Autoradios beziehungsweise des Multimediasystems im Fahrzeug an und koppeln Sie ihn per Bluetooth mit Ihrem Galaxy. Dann spielen Sie Musik auf dem Smartphone ab und leiten Sie Telefongespräche ein. Auf Knopfdruck wechselt man zwischen Telefonaten und der Medienwiedergabe.

Hersteller: GE-Tectronic Preis: rund 260 Euro Bezug: www.ge-tectronic.de

Hersteller: Plantronics Preis: rund 35 Euro Bezug: www.plantronics.de

Hersteller: Belkin Preis: rund 70 Euro Bezug: www.belkin.de

Halterung

Visor Car Kit

Little Beast

Tunelink

Galaxy-Montage: Wer sein Galaxy regelmäßig im Fahrzeug nutzen möchte, kommt um eine passende Halterung wie sie etwa Hersteller Mumbi bietet nicht herum. Damit wird das Smartphone entweder im Sichtbereich des Fahrers an der Frontscheibe oder auf dem Armaturenbrett per Saugnapf fixiert. Das Galaxy ist in drei Positionen stufenlos im 90 Grad Winkel vor- und zurückneigbar und drehbar.

Portabler Freisprecher: Die praktische Bluetooth-Freisprechanlage von Kensington wird einfach an der Sonnenblende des Autos befestigt und anschließend kabellos mit dem Galaxy-Smartphone verbunden. Dank der frei programmierbaren Kurzwahltasten rufen Sie drei hinterlegte Nummern auf Knopfdruck an. Jeder der beiden mitgelieferten Akkus ermöglicht bis zu zehn Stunden Sprechzeit.

Stromspender: Mit dem kleinen Adapter für den Zigarettenanzünder laden Sie Ihr GalaxySmartphone und -Tablet auch unterwegs im Auto über die USB-Schnittstelle auf. Dank starker 3,1 Ampere Leistung werden laut Hersteller die Ladezeiten von mobilen Geräten erheblich verkürzt. Eine kleine blaue Leuchtdiode am Adapter informiert Sie über den Ladevorgang.

Bluetooth FM-Transmitter: Die Tunelink-App hat nach erfolgtem Bluetooth-Pairing Zugriff auf die Musikbibliothek des GalaxySmartphones, um Interpreten, Alben oder Wiedergabelisten auszuwählen und den Sound zu starten. Beim Einsteigen ins Auto wird die Verbindung automatisch hergestellt – die Musikwiedergabe startet dann genau an der Stelle, an der sie unterbrochen wurde.

Hersteller: Mumbi Preis: rund 15 Euro Bezug: www.amazon.de

Hersteller: Kensington Preis: rund 90 Euro Bezug: www.kensington.de

Hersteller: iCU Preis: rund 20 Euro Bezug: www.icu-design.com

Hersteller: Tunelink Preis: rund 70 Euro Bezug: www.newpotatotech.com

Foto: Samsung

galaxylife.de juni/juli 2013


084

apps

muss man haben

Apps für das Galaxy-Tablet Mit den richtigen Apps wird das Galaxy-Tablet im Wohnzimmer zum echten Allrounder. Wir stellen Ihnen sechs unverzichtbare Apps vor. Text: Antonio Biedermann

Nicht nur fürs Sofa

02

uf mein Galaxy-10-Zoll-Tablet mag ich nicht mehr verzichten. Wo ich früher mit dem eher unhandlichen Notebook unterwegs war, ist heute das Tablet mein ständiger Begleiter beim Lesen, Surfen, Fernsehschauen und vielem mehr.

A

Antonio Biedermann, Redakteur Software

01 Ebay-App

02 On Air

03 Kindle-App

Die offizielle Ebay-App für Galaxy-Tablets enthält alles, was man zum Kaufen und Verkaufen auf der weltweit größten Netzhandelsplattform benötigt.

Die gedruckte Fernsehzeitung hat ausgedient. Mit der App On Air holen Sie sich das TV-Programm der nächsten Tage zum Stöbern und Nachschlagen auf das Tablet.

Die Kindle-App für Tablets ist eine gut gemachte Kombination aus Einkaufshilfe und E-Book-Reader. Bei Amazon gibt es mehr als 1,5 Millionen passende Bücher.

Bezug: Google Play Store Preis: kostenlos Hersteller: Ebay

Bezug: Google Play Store Preis: kostenlos Hersteller: Stanwood

Bezug: Google Play Store Preis: kostenlos Hersteller: Amazon

Beim Kaufen und Verkaufen auf Ebay bietet diese App sinnvolle Unterstützung. Hat man sich angemeldet, kann man loslegen und nach Waren suchen oder eigene Angebote einstellen. Wunschprodukte spürt man auf der Startseite entweder per Sichtwort oder durch Blättern in Produktkategorien auf. „Angebote“ bringt die aktuellen Top-Angebote aufs Display. Bei der Produktrecherche hilft ein BarcodeScan. Die Artikellisten zeigen oben die Anzahl der gefundenen Artikel und darunter eine Tabelle mit Produktnamen, Kurzinfos, Fotos, Preis und Angebotsart. Über Buttons schaltet man zwischen Auktionen und Sofort-KaufenAngeboten um. Ein Fingerzeig auf einen Eintrag öffnet die Detailseite mit ausführlichen Artikelangaben, Versandhinweisen und Infos zum Verkäufer. Hier gibt man ein Gebot ab, schlägt einen Preis vor oder tätigt Sofort-Käufe.

Die werbefinanzierte App kennt rund 200 Sender aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Sie zeigt die TV-Programme der nächsten sieben Tage übersichtlich und ohne langes Suchen und Blättern an. Auf der Startseite der App gibt es die vier Bereiche „Jetzt“, „20:15“, „Highlights“ und „Übersicht“. Wie es schon die Namensgebung verrät, gibt es unter „Jetzt“ eine Übersicht aller Sendungen, die aktuell auf den in den Einstellungen der App aktiv geschalteten Sendern laufen. Alternativ schauen Sie selbst nach, was in welchem Programm zu einer bestimmten Tageszeit ausgestrahlt wird. Der Bereich „Übersicht“ zeigt das vollständige Programm aller Sender am ausgewählten Tag. Ähnlich wie in einer gedruckten Fernsehzeitschrift gibt es auch in der On-Air-App Empfehlungen der Redaktion, die sich unter „Highlights“ verbergen.

Besitzen Sie ein Amazon-Konto, so loggen Sie sich mit Ihren Zugangsdaten ein. Ansonsten legen Sie ein neues Konto an. Über den Menüpunkt „Shop“ rufen Sie eine an das Tablet-Display angepasste Variante der Amazon-Webseite auf. Im Kindle-Shop gibt‘s mehr als 1.500.000 Titel, darunter rund 150.000 deutschsprachige Bücher, Zeitungen und Zeitschriften. In Kategorien wie Belletristik, Biografien, Business und Karriere, Börse und Geld, Computer und Internet, Erotik, Freizeit, Haus und Garten, Kochen und Genießen, Krimis und Thriller, Politik und Geschichte, Ratgeber sowie Reise und Abenteuer gibt es viel Lesestoff. Die Preise beginnen bei 0,99 Euro. Haben Sie ein interessantes Buch entdeckt, können Sie eine Gratis-Leseprobe auf Ihr Tablet laden. Kostenlose Bücher gibt es natürlich auch, darunter zahlreiche Literaturklassiker.

juni/juli 2013 galaxylife.de


Speziell für das Tablet

03

085

06

04 Zeitungskiosk

05 Zattoo

06 Kochmeister

Über diese App erhalten Sie komfortablen Zugriff auf 36 voreingestellte Zeitungen und Magazine, die sich bei Bedarf um eigene Links erweitern lassen.

Wer etwa im Büro, in der Küche oder in der Werkstatt fernsehen möchte, der braucht die Zattoo-App. Vier Sender sind frei, weitere erfordern ein Abonnement.

Zusätzlich zur Rezeptsuche gibt es ein „Rezept des Tages“ und regelmäßige, saisonale Specials. So kommt Abwechslung in die Küche und auf den Tisch.

Bezug: Google Play Store Preis: kostenlos, Pro-Version 1,99 Euro Hersteller: Stephans Apps

Bezug: Google Play Store Preis: Abo ab 2,59 Euro im Monat Hersteller: Zattoo

Bezug: Google Play Store Preis: kostenlos, Pro-Version 1,39 Euro Hersteller: Kochmeister Rezepte

Das Tablet eignet sich prima zum Surfen im Internet, etwa um sich aktuell auf News-Seiten über das Tagesgeschehen zu informieren. Die App Zeitungskiosk macht‘s noch etwas komfortabler: Nach dem Starten der App landen Sie auf der News-Seite des Handelsblatts, der in den Grundeinstellungen festgelegten Startseite. Weitere Inhalte lassen sich leicht hinzufügen. Mittels Wischbewegung oder direkt per Sprung-Button navigieren Sie durch die weiteren Angebote – das Spektrum reicht von bundesweiten Publikationen wie Süddeutsche Zeitung und Spiegel Online über lokale Blätter wie TZ München oder Hamburger Abendblatt bis hin zu Magazinen wie Heise Online und Autobild. News-Junkies, die stets auf dem Laufenden bleiben wollen, können und sollten den Kaufpreis von 1,99 Euro für die werbefreie Pro-Version getrost investieren.

Das Galaxy-Tablet bietet sich als kompakter Zweit-Fernseher an. Inzwischen gibt‘s auch für Android-Tablets handliche DVB-T-Empfänger, um das terrestrisch ausgestrahlte TV-Programm zu empfangen. Eine Alternative ist die ZattooApp, die rund siebzig TV-Programme auf das Tablet bringt. Bei schneller WLAN-Verbindung ins Internet sogar in HD-Qualität. Die meisten empfangbaren Sender sind aus dem öffentlich-rechtlichen Pool, auf die Privatsender wie Sat 1, Pro Sieben und RTL muss man wie auch beim DVB-T-Empfang verzichten. Die Zattoo-App an sich ist kostenlos, bezahlen muss man den Streaming-Dienst. Ohne Anmeldung empfängt man vier Testprogramme in niedriger Auflösung, darunter den deutschsprachigen Sender Sport 1. Ein Abo mit monatlicher Verlängerung kostet vier Euro, 12 Monate im Paket sind günstiger und kosten 30 Euro.

Auf der populären Webseite Kochmeister.de tauschen Tausende deutsche Hobby-Köche ihre Lieblingsrezepte aus. Rund 60.000 davon haben den Sprung in diese App geschafft. Über die Suchfunktion, welche die Filter „Art des Essens“, „Land/Region“ und „Zeitaufwand“ umfasst, durchforsten Sie die Rezeptsammlung nach interessanten Anleitungen. Zudem gibt‘s saisonale Specials für Jahreszeiten, Feste und Events. Haben Sie ein vielversprechendes Rezept entdeckt, genügt das Antippen eines Buttons, um alle benötigten Zutaten in die programmeigene Einkaufsliste zu übernehmen. Einziger Kritikpunkt: Die optische Aufmachung der Bedienoberfläche wirkt recht altbacken. Dafür kostet die Rezeptsammlung auch nur 1,39 Euro. Die Gratis-Ausgabe der Kochmeister-App zeigt bei der Suche immer nur die ersten fünf Rezepttreffer an. galaxylife.de juni/juli 2013


086

apps Text: Peter Kusenberg

spiele fürs tablet

Spielen ohne Kompromiss Tablets mit Android haben sich als vollwertige Spielgeräte etabliert – die großen und kleinen App-Entwickler können die Millionen Galaxy-Gamer nicht länger ignorieren. m Jahre 2013 schaut Super Mario traurig aus der Wäsche: Die meisten Daddel-Jungs zeigen dem Nintendo-Maskottchen die kalte Schulter. Beim Chillen im Kinderzimmer oder während der Fahrt zur Schule zücken sie ihre Smartphones und begeben sich auf digitale Abenteuerreise: als Zauberer im witzigen Rollenspiel Magicka, als Taktiker in Lego HeroFactory oder in Gestalt eines Elfen-Beschwörers im opulenten Kartenspiel Valkyrie Crusade. Smartphones und Tablets haben in wenigen Jahren die

I

Games-Branche umgekrempelt. Statt Spiele für die schwindende Schar der Wii-U- und PlayStationVita-Besitzer zu programmieren, bevorzugen die pfiffigsten Independent-Entwickler mobile Plattformen. Für den Android-Nutzer ist das ein Segen. Sein Galaxy trägt er stets bei sich und kann bei jeder Gelegenheit das Hirn mit kleinen Knobelaufgaben traktieren – mit dem Tablet macht er es sich auf der Couch bequem und entspannt sich mit den hier vorgestellten Apps bei Adventure-Rätseleien, ShooterAction oder Turmverteidigungsspielen. W

Galaxy Life

Galaxy Life

SEHR GUT

SEHR GUT

04/13

04/13

Shiny The Firefly

Zenonia 5

Magic Well

Tekken Card T.

Glanzvoller Mikrokosmos

Schlagetot mit Charme

Sprudelnde Sequenzen

Blocken und Hauen

Ein Glühwürmchen namens Shiny ist auf der Suche nach seinen Kindern. Der Spieler lotst Shiny durch 33 Levels und meidet mit Witz und Geschick diverse Gefahren: Frösche, Spinnen und Moskitos. Die Steuerung ist gelungen, die wunderschönen Kulissen machen die Action-Knobelei zum Genuss.

In diesem witzig inszenierten Action-Rollenspiel durchquert ein Draufgänger weitläufige Landschaften, um Unholde zu töten und Jungfern zu retten. Betörend wirken die prächtigen Kulissen, die Steuerung ist simpel, doch verlässlich. Fleißiges Monster-Metzeln erspart In-App-Käufe.

Der Hersteller Immanitas nutzt das Drei-Gewinnt-Spielprinzip für einen turbulenten Action-Knobler. Aus einem Brunnen steigen Monster auf und drohen den Schacht zu verstopfen. Der Spieler tippt drei benachbarte gleichfarbige Monster an, um sie aufzulösen. Das ist kurzzeitig kurzweilig.

Die Tekken-Prügelspiele verlangen schnelle Reflexe und geschickte Finger. In dieser Sammelkartenversion indes wählt man rundenweise Karten aus, um den Gegner nach dem Schere-Stein-Papier-Prinzip zu schwächen. Die Kämpfe sind imposant inszeniert, leider sind auf Dauer In-App-Käufe unvermeidlich.

Preis: 2,69 Euro System: ab Android 2.3

Preis: kostenlos System: ab Android 2.2

Note

Note

1,3 juni/juli 2013 galaxylife.de

Preis: 0,89 Euro System: ab Android 2.2

Note

1,6

Preis: kostenlos System: ab Android 2.2

Note

2,6

2,8


Am Tablet spielen

087

Unsere Top 7 Spiele-Apps Die sieben beliebtesten Spiele der Redaktion 01 SPAWN WARS 2 Entwickler: Gamevil Preis: kostenlos

MCF: Return to R.

Yesterday

Nadeln im Heuhaufen

Knobelei im Halbdunkel

Dieses hübsche Wimmelbildspiel beschränkt sich nicht auf die Suche nach beliebigen Gegenständen in Parks und Schlafzimmern, sondern bezirzt den Spieler mit seiner stimmungsvollen Gruselgeschichte und pfiffigen, doch allzu leichten Rätseln. Fürs entspannte SchlossDurchstöbern taugt es allemal.

Die Macher der Adventure-Serie Runaway präsentieren hier eine düstere Detektivgeschichte, in der der Aufklärer John Yesterday eine irre Sekte zu überführen versucht. Die Story ist spannend, die Rätsel sind solide und die Touch-Steuerung gelingt gut. Leider fehlt die deutsche Sprachausgabe.

Preis: 1,51 Euro System: ab Android 2.1

Note

Preis: 5,99 Euro System: ab Android 2.2

Note

2,5

1,7

02 LEGO HEROFACTORY BRAIN ATTACK Entwickler: Amuzo Games Preis: kostenlos 03 RUN SHELDON Entwickler: Kady Sim Preis: kostenlos 04 NINJA VILLAGE Entwickler: Kairo Soft Preis: 3,80 Euro 05 ABALONE Entwickler: AMA Preis: 2,69 Euro 06 MAGICKA Entwickler: Paradox Interactive Preis: 1,56 Euro 07 ZOOKEEPER BATTLE Entwickler: Kiteretsu Preis: kostenlos

4 Top-Spiele für kleine Kinder KURIOSER SPIELSPASS

Dr. Pandas Gemüsegarten: Ein bärischer Bauer erntet Erdbeeren, Äpfel und Möhren, wobei er Ungeziefer vertreibt. Ab 3 Jahren (0,76 Euro).

app-fundstück des monats Spin Wars Kriegerischer Kreisverkehr

Conni ABC: Die lustigen Figuren und hübschen Bilder machen das Buchstaben-Lernspiel zum Vergnügen für Kindergartenkinder (1,79 Euro).

In diesem Arena-Spiel versammeln sich bis zu vier Teilnehmer ums Galaxy-Tablet. Jeder Spieler übernimmt eine jener bunten Männchen, das den Kontrahenten in den jeweils zwei Minuten langen Turnieren einheizt. Preis: 1,45 Euro System: ab Android 2.3

Pepi Tree: Eine Eule erspäht Nachttiere, ein Eichhörnchen füttert seine Artgenossen: Das Kombinationsspiel verlockt Kids ab 2 zum Mitdenken (1,79 Euro).

Neuheiten-Telegramm

Magical Music Box: Die rund zwei Dutzend Spieluhren mit hübschen Melodien und Bildern muss das Kind ab 3 Jahren selbst antreiben. Pfiffig (1,99 Euro).

+++ Der französische Hersteller Anuman wagt eine technisch zeitgemäße Neuauflage des 25 Jahre alten Amiga-Klassikers Fire & Forget: The Final Assault. Der Spieler steuert ein futuristisches Allround-Fahrzeug über waghalsige Rennstrecken. +++ Die Macher des Erfolgstitels Cut the Rope haben ihr bewährtes Spielprinzip neu aufgelegt. In Cut the Rope Time Travel HD erleben Knobelexperten knifflige Rätsel mit Om Nom in historischen Kostümen. +++ Die amerikanischen Mobilspielentwickler Crescent Moon Games haben mit Slingshot Racing ein rasantes Arcade-Rennspiel veröffentlicht, das wilde Mehrspielerpartien für bis zu vier Teilnehmer an einem Tablet erlaubt. +++

galaxylife.de juni/juli 2013


088

apps

spiele für zwischendurch

Kurzweiliger Spaß Bösartige Spaßmacher ausschalten, Golfbälle via Angry-Birds-Technik einlochen, ein Gespenst bestehlen: Kurzweiliges Spielvergnügen muss nichts kosten, wie unsere Auswahl heraus02 ragender Wartezeit-Killer beweist. Text: Peter Kusenberg

03

01

01 Eyes – Free Horror Indie-Spiel

02 Clowns in the Face

Ein kurzer, intensiver Horror-Trip für Menschen mit starken Nerven.

Gelungene Action-Tüftelei mit prima Ragdoll-Technik und präziser Steuerung.

Zerstöre Festungen, Schlösser und sogar feuerspeiende Drachen. Das bietet die pfiffige und abwechslungsreiche Pflitscherei in märchenhaften Kulissen.

Bezug: Google Play Store Preis: kostenlos Hersteller: Paulina Pabis

Bezug: Google Play Store Preis: kostenlos, werbefrei: 0,97 Euro Hersteller: 10tons

Bezug: Google Play Store Preis: kostenlos Hersteller: Chillingo International

Die Aufgabe besteht darin, in einem Haus eine bestimmte Menge an Goldsäckchen einzusammeln. In jenem Haus spukt ein Gespenst, das den Raubzug vereitelt, sobald es den Spieler entdeckt. Das ist ähnlich simpel wie in den Slender-Man-Titeln: Der Spieler bewegt sich aus der Ich-Perspektive via Analog-Stick vorwärts und mit dem rechten Daumen justiert er die Blickrichtung. Türen öffnen sich durch plumpes Dagegenlaufen. Die technische Zähigkeit steigert das Gefühl von wachsender Panik, wenn man durch das verschachtelte Gebäude irrt und durch seine Kopfhörer ein lauter werdendes Schaben vernimmt. Dann heißt es: „Lauf!“ Mittels der Eye-Funktion kann man kurzzeitig die Perspektive des Geistes einnehmen. Die dunklen Räume werden via Taschenlampe durchleuchtet, die am Ende die grausige Fratze des Todes erhellt. juni/juli 2013 galaxylife.de

Der Ex-Tennis-Profi Pete Pagassi rächt sich am Energy-Drink-Hersteller Explodz: Er fegt mit einen gekonnten Tennisschlag alle ExplodzClowns von den Beinen. Der Spieler bestimmt die Flugbahn des Balles, indem er den Finger aufs Display stellt und die eingeblendete Linie justiert. Die Clowns verharren hinter Barrieren, unter Glasdächern und auf Plattformen. Beim Abschlag sollte man berücksichtigen, dass Glas den Ballflug hemmt und Ölfässer explodieren. Das Design der 50 Levels ist peppig und abwechslungsreich. Witzig wirken die Animationen, etwa wenn die Clowns nach einem Kopftreffer in Zeitlupe zu Boden gehen. Das Spiel hat der Hersteller als Light-Variante des iOS-Titels Tennis in the Face konzipiert; dort gibt es mehr Gegnertypen und andersartige Levels. Für einen knappen Euro lassen sich die störenden Werbeunterbrechungen entfernen.

03 Catapult King

Die meisten Angry-Birds-Klone unterscheiden sich vom Original einzig darin, dass Munition und Ziele keine Vögel und Schweine sind. Das gilt gleichermaßen für Catapult King, das aber eine Besonderheit aufweist. Statt in einer 2D-Landschaft Geröllbrocken von links nach rechts zu schießen, pflitscht sie der Spieler aus der Ich-Perspektive auf ein Kastell in der Tiefe des 3D-Raumes. Auf dem Kastell sind Ritter positioniert, die bei seiner Zerstörung alle einen Abgang machen müssen und im Idealfall eine Menge Schätze offenbaren. Das Spannen des Katapults gelingt intuitiv, die Abschusshöhe lässt sich an einem Zahnrad stufenlos verstellen. Im Spielverlauf sammelt man eine Menge Spezialmunition in Form eines Wirbelsturms oder eines Steinregens. Anfangs ist es schwierig, die richtige Entfernung einzuschätzen, doch der Schwierigkeitsgrad steigt langsam und fair.


Spiele für zwischendurch

089

06

Spielespaß mit dem Galaxy S3 ür den schnellen Spielespaß zwischendurch stellt mein Galaxy S3 die Playstation Vita locker in den Schatten.

F

Peter Kusenberg, Freier Autor für Spiele

04

05

04 Mini Golf MatchUp

05 Manuganu

06 Real Racing 3

Peppiges Putten auf bunten Bahnen für ehrgeizige Online-Arcade-Golfer.

Putziges Hüpf-und-Lauf-Spiel mit moderatem Schwierigkeitsgrad. Spaß machen die einfache Steuerung, eine packende Story und eine schöne Grafik.

Ein chromblitzendes Schmuckstück mit pfiffigen Online-Rennen. Der Spieler kann aus 45 Fahrzeugen wie Porsche, Lamborghini, Dodge, Bugatti und Audi wählen.

Bezug: Google Play Store Preis: kostenlos Hersteller: Scopely

Bezug: Google Play Store Preis: kostenlos Hersteller: Alper Sarıkaya

Bezug: Google Play Store Preis: kostenlos Hersteller: EA Swiss Sarl

Man braucht kein Tiger Woods zu sein, um in diesem Minigolfspiel elegante Schläge zu lancieren. Der Spieler pflitscht den Ball über die Bahn, indem er darauf tippt. Schussstärke und -richtung bestimmt er durch entsprechende Ziehbewegungen. So lassen sich präzise Schüsse auf den abwechslungsreichen und wohl konzipierten Bahnen bewerkstelligen, deren bonbonbuntes Arcade-Design gute Laune verbreitet. Der Clou des Spiels ist der Wettbewerbsaspekt. Via Facebook, Twitter oder E-Mail fordert man einen Freund oder einen Fremden heraus und wagt zeitversetzte Online-Partien. Als Belohnung gibt es Punkte: für möglichst wenige Schläge je Bahn und für eingesackte Goodies in Form von Edelsteinen. Das Menü-Design ist ein wenig unübersichtlich, das Tutorial ergiebig. Das einzige große Manko stellen die zahlreichen und häufigen Werbeeinblendungen dar.

Ein kleines Kerlchen im Fellkleid springt über Stock und Stein, um in jedem der gut 30 Levels das Ziel zu erreichen. Dabei bedienen sich die Entwickler der Spieltechnik eines Endless Runners und reichern sie an mit originellen Elementen. Zwar läuft das Kerlchen automatisch vorwärts, doch durch den Druck auf die X-Taste kann man pausieren, um etwa einem Schwungstein auszuweichen. Drei Lebenspunkte hat der Held, die müssen bis zum Ende genügen. Die Strecken sind abwechslungsreich und variabel – häufig kann man eine Alternativroute wählen. Die Hindernisse in Form von Stachelfallen, Abgründen und Feuerstößen lassen sich mit dem richtigen Timing überwinden. Die Steuerung erlaubt mittelmäßigen Spielern ein lässiges Lauf-und-Spring-Erlebnis. Die bunten 3D-Kulissen sind hübsch motivierend ist die Jagd nach zahlreichen Sammelobjekten.

Die Real-Racing-Serie zeigt eindrucksvoll, dass technisch herausragende Rennspiele gut aufgehoben sind auf Galaxy Tab & Co. Der dritte Teil ist kostenlos erhältlich, eine flinke Reparatur eines beschädigten Fahrzeugs sowie Neukäufe können indes mit einstelligen Eurobeträgen zu Buche schlagen. Der Spieler steuert PS-starke Angeber-Autos über bekannte Rennstrecken – und zwar im Wettstreit mit echten Gegnern. Die Online-Rennen finden zeitversetzt statt, am Ende eines Rennens wird das Fahrverhalten aller Teilnehmer bei der Platzierung berechnet. Das funktioniert nicht immer reibungslos. Das Design von Strecken und Fahrzeugen ist ansprechend – kaum ein anderes Mobil-Rennspiel zeigt ein derart eindrucksvolles Rennambiente. Die Steuerung ist zugänglich. Auf dem Galaxy Tab 2 ruckelt mitunter die Ansicht, auf dem S3 liefen die Rennen meist ohne Aussetzer. galaxylife.de juni/juli 2013


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teilnahme bis zum 1. juli 2013

Schneller & bequemer online teilnehmen:

Leserumfrage

www.galaxylife.de/ leserumfrage

1

Besitzen Sie schon ein Galaxy-Smartphone?

… Ja … Nein Wenn ja, welches? … Galaxy S3 … Galaxy S2/S2 Plus … Galaxy S4 … Galaxy Nexus … Galaxy Note 2 … anderes und zwar: _______________________________________

2

Planen Sie die Anschaffung des Galaxy S4?

… Ja … Nein Wenn ja, wann? … Innerhalb der nächsten 4 Wochen … Innerhalb der nächsten 8 Wochen … Innerhalb der nächsten 12 Monate … Noch dieses Jahr … Weiß noch nicht

3

Besitzen Sie schon ein Galaxy-Tablet?

… Ja … Nein Wenn ja, welches? … Galaxy Tab 2 10.1 … Galaxy Tab 2 7.0 … Galaxy Note 10.1 … anderes und zwar: _______________________________________

4

Besitzen Sie schon ein Smartphone bzw. Tablet anderer Hersteller?

… Ja … Nein Wenn ja, von wem und welches Gerät? … Acer: __________________________________ … Apple: _________________________________ … Asus: _________________________________ … Google: _______________________________ … HTC:

Wie viel würden Sie maximal für ein neues Galaxy ausgeben?

… Für sich, Smartphone: _______ Euro … Für sich, Tablet: _______ Euro … Für die Kinder, Smartphone: _______ Euro … Für die Kinder, Tablet: _______ Euro

6

Ist für Sie Zubehör für das Smartphone bzw. Tablet von Interesse?

… Ja … Nein Wenn ja, welches? … Kopfhörer (alle Varianten) … Externe Lautsprecher … Hüllen und Taschen … Ständer und Halterungen … Ladegeräte und Akku-Packs … anderes und zwar: _______________________________________

7

Wie nutzen Sie das Smartphone und Tablet?

… Smartphone: Nur privat … Smartphone: Nur geschäftlich … Smartphone: Privat und geschäftlich Smartphone, Hauptanwendung(en): _______________________________________ … Tablet: Nur privat … Tablet: Nur geschäftlich … Tablet: Privat und geschäftlich Tablet, Hauptanwendung(en): _______________________________________

… LG Electronics: _________________________ … Sony: __________________________________ … anderes und zwar:_______________________

. Warum haben Sie das Magazin gekauft?

10

… Das Titelbild hat mich angesprochen … Die Titelthemen haben mich angesprochen … Mobil-Zeitschriften interessieren mich immer … Weil es mir empfohlen wurde … Ich habe bereits das Galaxy Handbuch gekauft … Ich habe das Heft durchgeblättert und interessante Themen gefunden, die ich lesen wollte … Weil mich die Leseprobe im Web überzeugt hat … Anderer Grund, nämlich: _______________________________________

11

8

(1 trifft voll und ganz zu – 2 trifft zum Teil zu – 3 trifft überhaupt nicht zu) a. Filme kaufen / leihen 1 2 3 b. TV-Serien kaufen / leihen 1 2 3 c. Musik kaufen / leihen 1 2 3 d. E-Books kaufen / leihen 1 2 3

9

War der Inhalt dieser Ausgabe von Galaxy Life so, wie Sie es sich vorgestellt haben?

… Ja, voll und ganz … Ja, so in etwa … Nein, eher nicht, weil: _______________________________________

Bitte bewerten Sie folgende Aspekte der Galaxy Life im Einzelnen

(1 trifft voll und ganz zu – 2 trifft zum Teil zu – 3 trifft überhaupt nicht zu) a. Die Titelseite ist optisch ansprechend gestaltet 1 2 3 b. Galaxy Life ist insgesamt sehr übersichtlich aufgebaut 1 2 3 c. Die Titelthemen auf dem Titelblatt regen zum Reinschauen an 1 2 3 d. Hat eine insgesamt attraktive Themenauswahl 1 2 3 e. Das Cover hebt sich von anderen Zeitschriften ab 1 2 3 f. Galaxy Life hat eine kompetente Redaktion 1

Nutzen Sie die Zusatzdienste von Samsung und Google?

_________________________________

… Huawei: _______________________________

5

2

3

g. Das Magazin hat einen hohen Informationswert 1 2 3 h. Die Texte sind gut und verständlich geschrieben 1 2 3 i. In der Galaxy Life findet man sich gut zurecht 1 2 3 Bitte umblättern →

Post an: falkemedia e.K. An der Halle 400 #1 24143 Kiel Faxzusendung unter: +(49) 431 200 766 50 galaxylife.de juni/juli 2013


12

gewinnspiel

Welche Themen interessieren Sie ganz besonders?

(1 trifft voll und ganz zu – 2 trifft zum Teil zu – 3 trifft überhaupt nicht zu) a. News, Fakten und Trends 1 2 3 b. Technologie/Technik 1 2 3 c. Smartphone- & Tablet-Tests 1 2 3 d. Zubehör-Tests 1 2 3 e. App-Specials 1 2 3 f. Apps-Tests 1 2 3 g. Spiele-Vorstellungen 1 2 3 h. Tipps und Tricks 1 2 3 i. Neue Funktionen entdecken 1 2 3 … andere und zwar: _______________________________________

13

Und wie gut gefallen Ihnen diese Rubriken?

(1 trifft voll und ganz zu – 2 trifft zum Teil zu – 3 trifft überhaupt nicht zu) a. Inhaltsverzeichnis (S. 4-5) 1 2 3 b. Haupttitelthema (S. 16-27) 1 2 3 c. News und Trends (S. 6-13) 1 2 3 d. Hardware (S. 34-57) 1 2 3 e. Apps und Inhalte (S. 58-91) 1 2 3 f. Tipps & Praxis (S. 96-127) 1 2 3

14

Lesen Sie auch andere Galaxybzw. Android-Zeitschriften?

… Ja … Nein Wenn ja, welche? … Galaxy Welt … Galaxy Magazin … AndroidWelt … Android Magazin … Chip Android … Android User … andere und zwar: ____________________

. Wie oft ungefähr nehmen Sie die Galaxy Life insgesamt zu Hand, bevor Sie sie endgültig weglegen?

15

… Ein- bis zweimal … Sechs- bis zehnmal

… Drei- bis fünfmal … Mehr als zehnmal

. Alle Lesevorgänge addiert: Wie lange lesen Sie diese Ausgabe der Galaxy Life insgesamt?

16

… Unter 30 Minuten … 30 bis unter 60 Minuten … 1 bis unter 2 Stunden … 2 Stunden und mehr

. Wie viele Personen (Familie, Freunde, Bekannte, Kollegen etc.) blättern oder lesen neben Ihnen die Galaxy Life?

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… 1-2 Personen … 3-5 Personen … 6 Personen und mehr … lese nur ich

. Wie wahrscheinlich ist es, dass Sie in Zukunft wieder eine Galaxy Life kaufen?

19

(1 sehr wahrscheinlich – 6 sehr unwahrscheinlich) 1

2

3

4

5

6

. Würden Sie Galaxy Life an Freunde und Bekannte weiterempfehlen?

20

(1 sehr wahrscheinlich – 6 sehr unwahrscheinlich) 1

2

3

4

5

6

. Würden Sie Galaxy Life abonnieren?

21

(1 sehr wahrscheinlich – 6 sehr unwahrscheinlich) 1

2

3

4

5

6

. In der Galaxy Life befindet sich immer eine CD mit Software. Wie wichtig ist die CD für Ihren Kauf der Galaxy Life?

22

. Was machen Sie mit dieser Ausgabe der Galaxy Life, wenn Sie sie zu Ende gelesen haben?

… Ich werfe sie weg … Ich gebe sie jemand anderem … Ich hebe das Heft auf … Ich sammle einzelne Beiträge (Texte/ Berichte/Tests) aus dem Heft

juni/juli 2013 galaxylife.de

Ihre Daten werden nicht an Dritte weitergegeben. Sie dienen ausschließlich internen Optimierungszwecken. Noch ein paar Fragen zu Ihrer Person. Sind Sie .. … männlich … weiblich Wie alt sind Sie? … Unter 18 Jahre … 18 bis 25 … 26 bis 35 … 36 bis 45 … 46 bis 60 … älter als 60 Welchen Beruf üben Sie aus? … Angestellter … Arbeiter … Beamter … Student … Schüler … Selbständig … Freiberuflich … Arbeits… Rentner suchend Welchen höchsten Schulabschluss haben Sie? … Hauptschule … Mittlere Reife bzw. weiterführende Schule ohne Abitur … Abitur, Hochschulreife ohne Studium … Studium (Universität, Hochschule, Fachhochschule etc.)

(1 sehr wichtig – 6 überhaupt nicht wichtig) 1

2

3

4

5

6

. Verwenden Sie normalerweise die Heft.CD?

23

(1 sehr häufig – 4 nie)

1

2

3

Im Haushalt lebende Personen: … 1 Person … 2 Personen … 3 Personen … 4 Personen … _ Personen

4

Herzlichen Dank für die Teilnahme an unserer Leserumfrage! Ihre Daten Name/Vorname

Straße

PLZ/Ort

17

Teilen Sie uns bitte abschließend einige Daten zu Ihrer Person mit

Tel./E-Mail Als Teilnehmer sind Sie damit einverstanden, dass Ihre Adresse im Falle eines Gewinns zwecks Übersendung an das Unternehmen übermittelt wird, das den Gewinn bereitstellt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Es nehmen alle ausgefüllten Fragebögen teil, die bis zum 1. Juli 2013 eingegangen sind (Datum des Poststempels/Online-Teilnahmedatum).

Wie hoch ist ihr monatliches Haushaltsnettoeinkommen, nach Abzug der Steuern und der Sozialversicherung? … Unter 1000 Euro … 1000 bis 2000 Euro … 2000 bis 3000 Euro … 3000 bis 4000 Euro … 4000 bis 5000 Euro … über 5000 Euro … keine Angabe In welchem Bundesland wohnen Sie? ____________________________________ Sind Sie an Business-Themen rund um Samsung interessiert? … Ja … Nein Leben in Ihrem Haushalt Kinder unter 16 Jahren? … Ja … Nein

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75 Fragen & Antworten zum

Samsung Galaxy Gleich 75 Fragen und Antworten für Galaxy-Tablets und -Smartphones haben wir Ihnen in dieser Strecke zusammengestellt. Denn mit den richtigen Handgriffen lassen sich auf dem Galaxy-Geräte versteckte Funktionen einschalten, Einstellungen optimieren und Störungen beheben. Text: Philip Jonas

Flash: Wie kann ich Flash-Inhalte mit meinem Galaxy-Smartphone oder Tablet abspielen? Auf neueren Galaxy-Geräten ist die Flash-Player-App nicht mehr vorinstalliert, da die Bedeutung von Adobe Flash im Internet stark zurückgeht. Sie können die App auch nicht mehr aus dem Google Play Store laden. Mit folgendem Trick lässt sie sich allerdings meist trotzdem einrichten: 1. Überprüfen Statten Sie im ersten Schritt einer Webseite, von der Sie ganz genau wissen, dass ihre Entwickler auf Flash-Inhalte wie Filme, Animationen und Spiele setzen, einen Besuch ab, um noch einmal zu überprüfen, ob zum Beispiel die Filmclips tatsächlich nicht abgespielt werden. Ist das so, fahren Sie mit Schritt 2 fort.

2. Installieren Hat der Browser die FlashInhalte nicht wiedergegeben, suchen Sie im Internet nach „Flash apk“, da die App nicht mehr im Google Play Store angeboten wird. Laden Sie die APK-Datei herunter und installieren Sie sie auf dem Galaxy-Gerät.

3. Genießen Nach der Installation steht Flash im Galaxy-Browser bereit. Rufen Sie die in Schritt 1 besuchte Webseite erneut auf, sollte der FlashInhalt problemlos wiedergegeben werden, und Sie können sich von diesen Inhalten unterhalten lassen. Es gibt übrigens viele Webseiten mit Browserbasierten Spielen.

Apps: Warum kann ich nicht alle im Play Store erhältlichen Apps laden?

Aufgehängt: Mein Galaxy hat sich aufgehängt! Was kann ich jetzt tun?

Stolpern Sie im webbasierten Google Play Store über eine App, die Sie nicht auf Ihrem Smartphone einspielen können, hat das einen der folgenden Gründe: Entweder handelt es sich um eine App, die auf Ihrem Gerät nicht funktioniert, da sie einen bestimmten Grafikprozessor voraussetzt. Das ist oft bei Spielen der Fall. Oder die App ist für Android-Tablets optimiert und nutzt eine Auflösung, die von Ihrem Galaxy-Gerät nicht unterstützt wird.

Reagiert das Smartphone nicht mehr auf Benutzereingaben, ist das Gerät offensichtlich abgestürzt. In diesem Fall können Sie versuchen, es durch längeres Drücken der Ein-/Ausschalttaste neu zu starten. Funktioniert das nicht, entfernen Sie die hintere Abdeckung am Gehäuse. Nehmen Sie den Akku aus dem Gerät. Warten Sie einige Sekunden und setzen Sie den Akku wieder ein. Starten Sie das Smartphone danach neu.

Standort: Meine aktuelle Position wird nicht immer korrekt ermittelt, warum? Öffnen Sie am Galaxy-Gerät die Einstellungen und gehen Sie zum Eintrag „Standortdienste“. Überprüfen Sie, ob die Option „GPS-Satelliten verwenden“ auch wirklich aktiviert ist. Falls nein, dann schalten Sie die Option ein. juni/juli 2013 galaxylife.de


Galaxy-Tipps

095

Tastatur: Gibt’s auch eine andere als die StandardTastatur des Galaxys? Haben Sie Probleme mit der Standard-Tastatur Ihres Smartphones, ist das nicht weiter schlimm, denn Sie können die Bildschirmtastatur durch eine Alternative wie SwiftKey ersetzen. Die 3,99 Euro teure Tastatur-App biete einige ausgeklügelte Eingabehilfen für Ihr Galaxy-Gerät, mit der Sie komfortabler und schneller Tippen.

Roaming-Gebühren: Wie verhindere ich im Ausland anfallende Roaming-Gebühren?

WLAN: Immer wieder ist die WLAN-Verbindung meines Galaxys gestört? Wählen Sie in den Galaxy-Einstellungen „WLAN“. Über die Menütaste und „Erweitert“ gelangen Sie zu „WLAN im Standbymodus eingeschaltet lassen“. Drücken Sie „Nie (nur mobile Daten)“.

Wer regelmäßig im Ausland unterwegs ist und verhindern möchte, horrende Roaming-Gebühren für die Internetnutzung zu bezahlen, muss die entsprechende Funktion ausschalten. Gehen Sie zu den Einstellungen und dann zu „Weitere Einstellungen“ im Abschnitt „Drahtlos und Netzwerke. Unter „Mobile Netzwerke“ deaktivieren Sie die Option „Daten-Roaming“. Wollen Sie dann im Ausland nur gelegentlich ins Internet, aktivieren Sie die Roaming-Dienste jedes Mal manuell und schalten Sie die Option dann wieder ab. Sollten Sie längere Zeit ins Netz müssen oder planen Sie große Downloads, halten Sie nach Hotspots oder WLAN-Zugängen Ausschau.

Überwachung: Ohne Mobilfunk-Flatrate muss ich stets ein Auge auf die verbrauchte Datenmenge werfen. Gibt’s dafür auch Apps? Im Play Store gibt es viele Apps, die Buch über die gesendeten und empfangenen Datenmengen führen. Gute Ergebnisse liefert die Gratis-App 3G Watchdog.

Speicherplatz: Warum geht der auf meinem Smartphone verfügbare Speicherplatz so rasend schnell zur Neige? Scheinbar haben Sie auf Ihrem Smartphone zu viele Apps installiert. Um Speicherplatz freizuräumen, sollten Sie Apps, die diese Form der Auslagerung unterstützen, auf die SD-Karte verschieben. Das geht inzwischen mit Bordmitteln.

SD-Karte: Warum wird sie nicht mehr erkannt? Leider kommt es immer wieder einmal vor, dass das Smartphone die im Gerät steckende SDKarte nicht mehr ansprechen kann. Meist genügt es, die Speicherkarte am Rechner anzuschließen, um die darauf gespeicherten Daten zu sichern, und sie anschließend zu formatieren. Bringt das nichts, ist eine neue SD-Karte fällig. galaxylife.de juni/juli 2013


096

praxis

Display: Was kann ich gegen Sonnenspiegelungen tun?

Auslieferungszustand: Wie kann ich das Smartphone wieder in seinen Zustand ab Werk versetzen, also alle Daten löschen?

Um sich davor zu schützen, können Sie eine Schutzfolie auf den Bildschirm Ihres Smartphones kleben. Entsprechende Folien gibt es etwa bei Amazon oder eBay für wenige Euro und für viele verschiedene Displaygrößen. Netter Nebeneffekt dieser transparenten Aufkleber, die nach einiger Zeit verschleißen: Die Gefahr, das Display zu zerkratzen, wird ebenfalls deutlich kleiner.

Langsam: Warum laufen manche Spiele so lahm? Kommt es beim Spielen immer wieder zu störenden Rucklern, liegt das meist daran, dass der im Smartphone verbaute Prozessor ganz einfach zu schwach ist. Eventuell hilft das CPU-Tuning weiter – allerdings erfolgt es auf eigene Gefahr!

Sprung: Der Bildschirm meines Smartphones hat einen Sprung. Muss ich mir ein neues kaufen?

Passwort: Gibt’s Alternativen zur Eingabe?

Nein, für aktuelle Smartphones gibt es im Internet jede Menge Ersatzteile, darunter natürlich auch Displays. Mit entsprechenden Anleitungen gelingt der Austausch des Displays recht einfach. Alternativ gibt es Reparaturdienste.

Wollen Sie zum Entsperren des Galaxys keine Zahlenkombination eintippen, ist das Entsperrmuster eine gute Alternative. Hierbei müssen Sie Punkte miteinander verbinden.

Apps: Wie entferne ich Apps vom Smartphone? Über „Einstellungen, Anwendungs-Manager“. Dann die App antippen und „Deinstallieren“ wählen. Oder Sie greifen zu einer Uninstaller-App.

Ungestört: Wie habe ich Ruhe vor Anrufen und Alarmen? Sie können beispielsweise das Klingeln bei eingehenden Anrufen jederzeit ausschalten, indem Sie „Einstellungen, Ruhemodus“ wählen und dann die entsprechenden Optionen aktivieren.

Wasserschaden: Was tun, wenn das Smartphone ins Wasser fällt? Öffnen Sie sofort das Gehäuse, entnehmen Sie den Akku und lassen Sie die Komponenten einen Tag lang trocknen. Legen Sie es aber nicht auf die Heizung. Mit Glück hat das Gerät keinen Schaden erlitten.

juni/juli 2013 galaxylife.de

Wählen Sie „Einstellungen, Sichern und zurücksetzen“. Tippen Sie auf „Auf Werkseinstellungen zurück“ und auf „Gerät zurücksetzen“.

Aktuell: Wie komme ich zur neuesten Version des Google Play Store? Der Google-Marktplatz für Apps, Spiele, Bücher, Musik und Filme wird ständig erweitert und immer wieder umgebaut. Um auf dem neuesten Stand zu sein, können Sie APK-Datei des Play Store im Web suchen und von Hand installieren.

Kindle: Einige Bücher sehen auf dem Display seltsam aus, warum? Nutzen Sie auf Ihrem Smartphone ein Custom ROM oder haben Sie die Schriftarten auf gerooteten Geräten ausgetauscht, kann es tatsächlich zu Darstellungsfehlern in der Kindle-App kommen. Abhilfe schafft das Wiederherstellen des Originalzustands.


Galaxy-Tipps

Schriftgröße: Kann ich die Schriftgröße anpassen?

097

SO GEHT’S

Ja, sofern das von einer App unterstützt wird. Öffnen Sie die Galaxy-Einstellungen und gehen Sie zu „Anzeige, Schriftgröße“. Entscheiden Sie sich für eine der angebotenen Einstellungen. In manchen Apps stellen Sie die Schriftgröße in den App-Einstellungen ein.

» SD-Karte sicher entfernen Wählen Sie „Einstellungen, Speicher” Scrollen Sie nach unten bis zu „SDKarte entnehmen“ und tippen Sie den Eintrag an, um den Speicher sicher zu entfernen.

» E-Mail-Bilder speichern

Market: Lassen sich Apps aus dem Google Play Store ausblenden? Ja. Öffnen Sie den Google Play Store, tippen Sie die „Menü“-Taste an, wählen Sie „Einstellungen, Filter für Inhalte“ und legen Sie dann fest, welche Apps angezeigt werden sollen.

Als E-Mail-Anlage empfangene Bilder speichern Sie, indem Sie in der Mail-App die Schaltfläche „Herunterladen“ antippen.

» Flugmodus blitzschnell einschalten

Halten Sie die Ein-/Aus-Taste am Galaxy-Smartphone länger gedrückt und tippen Sie auf „Offline-Modus“.

» Gerät stummschalten Dazu halten Sie die Ein-/Aus-Taste länger gedrückt und tippen dann auf den Menüeintrag „Lautlos”.

Update: Kann ich das Aktualisieren meiner Apps verhindern?

» Foto als Hintergrundbild Tippen Sie etwas länger auf eine freie Stelle eines Homescreens und danach auf den Menüeintrag „Hintergrundbild festlegen”. Wählen Sie ein Foto auf dem Gerät aus. Tippen Sie es an, skalieren Sie es und übernehmen Sie es mit „Fertig”.

Sofern „Automatische Updates“ deaktiviert ist, können Sie im Google Play Store bei jeder einzelnen App auswählen, ob verfügbare Updates eingespielt werden sollen oder nicht.

» Beliebigen Text kopieren Tippen Sie den Text länger an, platzieren Sie die beiden Marker und wählen Sie den Befehl „Kopieren“.

» MP3-Song als Klingelton

Apps: Kann ich gekaufte Apps erneut laden? Im Play Store erworbene Apps lassen sich nicht nur auf einem Gerät verwenden. Besitzen Sie mehrere Smartphones, die mit dem gleichen Google-Konto verknüpft sind, können Sie die Apps auf allen Geräten einspielen. Gleiches gilt auch, wenn Sie ein neues Smartphone haben.

Ordnung: Wie kriege ich fünf statt vier App-Icons in eine Reihe? Custom ROMs wie Shadow Hawk bieten auf gerooteten Smartphones die Möglichkeit, fünf anstatt vier App-Icons nebeneinander darzustellen, um den auf dem Display zur Verfügung stehenden Platz optimal auszunutzen.

Öffnen Sie die Musik-App, tippen Sie die „Menü“-Taste an und wählen Sie „Mehr, Als Klingelton einstellen“.

» Gyrosensor kalibrieren Tippen Sie die „Menü“-Taste an und wählen Sie „Einstellungen, Anzeige“.

» Zuletzt genutzte Apps Halten Sie im Home-Bildschirm die „Home“-Taste länger gedrückt.

Suchverlauf: Wie kann ich meine bisherigen Suchabfragen löschen? Das ist recht einfach möglich. Rufen Sie am Galaxy-Smartphone die Webseite www.google. com/history auf, loggen Sie sich mit Ihren Anmeldedaten ein und tippen Sie auf „Gesamtes Webprotokoll entfernen“. galaxylife.de juni/juli 2013


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praxis

Bildschirmfotos: Wie schieße ich eigentlich Bildschirmfotos?

SO GEHT’S

Eine Funktion, mit der Sie Screenshots machen können, ist bereits seit Android 2.3.5 fest integriert. Ein Bildschirmfoto fertigen Sie an, indem Sie am Galaxy-Smartphone die Tasten „Home“ und Ein/Aus absolut gleichzeitig drücken.

» Einen Blick gleichzeitig auf alle Homescreens werfen

Mit Daumen und Zeigefinger auf das Display tippen und zusammenziehen.

» Die SIM-Karte sperren Über „Einstellungen, Sicherheit” und den Eintrag „SIM-PIN-Optionen”.

»

Das WLAN schnell ein- und ausschalten Die Benachrichtigungsleiste nach unten ziehen und „WLAN“ antippen.

» Fotos mit Ortsangaben In der Kamera-App tippen Sie den Button „Einstellungen“ an und aktivieren die Option „GPS-Tag“.

Platzproblem: Wie lösche ich den App-Cache? Über „Einstellungen, Anwendungs-Manager“ die App auswählen und „Cache leeren“ antippen. Alternativ verwenden Sie den App Cache Cleaner. Er führt die Apps auf, die im Cache Daten hinterlegt haben. Mit einem Tipp auf „Clear All Cached Files“ löschen Sie alle Cache-Daten.

» Dateien in den Griff kriegen

Android-Upgrade: Warum kann ich die Android-Version nicht aktualisieren? Leider stellt Samsung nicht für alle GalaxyGeräte automatische Android-Updates bereit. In den meisten Fällen liegt das daran, dass diese Smartphones einfach nicht die Leistung entfalten, die für den reibungslosen Betrieb benötigt wird.

41

Installieren Sie einen Dateimanager wie File Expert aus dem Play Store.

» Links zu Webseiten auf dem Homescreen platzieren

Rufen Sie im Galaxy-Webbrowser eine Webseite auf. Tippen Sie die Menütaste an und wählen Sie „Verknüpfung auf Home-Bildschirm“.

MP3: Wie kann ich MP3Musik aufs Galaxy laden?

Deinstallation: Kann ich auf dem Gerät vorinstallierte Apps deinstallieren?

Wollen Sie einzelne Lieder und Alben im MP3Format direkt über das Smartphone erwerben, ist ein bequemer Weg die kostenlos im Google Play Store erhältliche App Amazon MP3.

Auf ungerooteten Geräten ist es leider nicht möglich, die vom Hersteller vorinstallierten Apps zu entfernen. Haben Sie Ihr Smartphone gerootet, gibt es mehrere Möglichkeiten, um den Ballast loszuwerden. Zuverlässig erledigt etwa Titanium Backup seine Aufgaben.

Stromverbrauch: Warum ist der Akku schnell leer? GPS-Ortung, Widgets, Live-Hintergründe und aktive Prozesse benötigen Leistung. Um einen Blick auf die Akkunutzung zu werfen, wählen Sie „Einstellungen, Akku“. Sie werden überrascht sein, wie viele Prozesse im Hintergrund laufen. Schalten Sie nicht mehr benötigte aktive Apps aus und deinstallieren Sie Apps. juni/juli 2013 galaxylife.de


Galaxy-Tipps

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Leistung: Kann ich Hintergrundprozesse beenden?

Viren: Wie kann ich mein Gerät vor Viren schützen?

Ja. Wie das Betriebssystem Windows verfügt auch Android über einen Task-Manager, mit dem sich laufende Prozesse beenden lassen. Auf einem Samsung Galaxy S3 rufen Sie diese Funktion auf, indem Sie die „Home“-Taste einige Sekunden drücken und per Fingertipp auf das linke Symbol unten den Task-Manager öffnen.

Im Play Store stehen Dutzende Antiviren-Apps zur Auswahl, darunter von allen namhaften Herstellern. Im Store tippen Sie „Antivirus“ ein, um eine Übersicht zu erhalten. Für welche App Sie sich entscheiden, hängt vom Preis und Ihren Vorlieben ab. Im Test gut abgeschnitten haben die Apps von F-Secure und McAfee.

Hintergründe: Was bringen die Live-Wallpaper? Keine Frage: Live-Wallpaper, also animierte Hintergrundgrafiken sehen sehr gut aus. Allerdings geht die atemberaubende Optik leider zu Lasten der Akkulaufzeit. Sie müssen also selbst entscheiden, ob Ihnen ein cooles Aussehen wichtiger ist, als eine lange Akkulaufzeit.

Tethering: Ich kann mit meinem Smartphone die Tethering-Funktion nicht nutzen. Was tun? Einige Mobilfunkanbieter schließen das Tethering vertraglich aus. Wer es dennoch riskieren will, muss im Play Store nach „Tethering“ suchen und sich für eine der zahlreichen Apps entscheiden. Die sicherere Alternative: Sie kontaktieren Ihren Provider und wechseln in einen anderen Mobilfunkvertrag, der das Tethering zukünftig erlaubt.

Leise: Wie wird das Smartphone lauter? Im Play Store gibt es Apps, mit deren Hilfe Sie die Lautstärke Ihres Smartphones erhöhen können – sofern Sie das Galaxy-Gerät gerootet haben.

Optik: Kann ich TouchWiz auf dem Galaxy ersetzen? Ja, mit einem der AlternativLauncher aus dem Play Store. Gut geeignet sind etwa GO Launcher EX und ADW.Launcher. Für das Besondere mit tollen 3D-Effekten sorgt SPB Shell 3D (10,45 Euro).

Systemsprache: Wie kann ich die jetzt eingestellte Sprache meines GalaxySmartphones ändern? Ganz einfach, indem Sie in den „Einstellungen“ auf „Sprache und Eingabe“ tippen und „Sprache“ auswählen“. Entscheiden Sie sich dann für die gewünschte Sprache in der Liste. Zur Auswahl stehen übrigens auch viele Idiome.

SO GEHT’S » Hörbare Auswahl einschalten Über „Einstellungen, Ton“ und das Aktivieren der entsprechenden Option unter „System“.

» Haptisches Feedback An die gleichnamige Funktion gelangen Sie über „Einstellungen, Ton“ im unteren Bereich.

» Tastatur ausblenden Entweder durch das Antippen des entsprechenden Icons oder indem Sie die Tastatur nach unten ziehen.

» LED-Animationen ausschalten Über „Einstellungen, LED-Anzeige” legen Sie per Fingertipp fest, aus welchem der vier angebotenen Gründe die LED oben am Gehäuse des Galaxy-Geräts leuchten soll. galaxylife.de juni/juli 2013


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praxis

Uhrzeit: Die Uhrzeit verstellt sich immer, warum? Normalerweise sollte das nicht passieren, da Ihr Smartphone die Uhrzeit über das Netzwerk bezieht. Überprüfen Sie, ob die Einstellung aktiv ist: Gehen Sie zu den „Einstellungen“ und dann zu „Datum und Uhrzeit“.

Modus: Wie starte ich mein Gerät im Recovery-Modus? Dazu müssen Sie das Smartphone komplett ausschalten und es durch das Drücken einer bestimmten Tastenkombination wieder einschalten. Beim Samsung Galaxy S3 sind das die Tasten „Lauter“, „Home“ und „Ein/Aus“. Drücken Sie hingegen „Leiser“, „Home“ und „Ein/Aus“ startet das Gerät im Downloadmodus.

Anrufblocker: Lassen sich unerwünschte Anrufer am Galaxy abweisen?

iTunes-Musik: Kann ich über mein Smartphone eigentlich iTunes steuern?

Mit den Bordmitteln Ihres Smartphones ist das Abblocken von Anrufern nicht möglich. Allerdings gibt es einige Apps, die in der Lage sind, eingehende Telefonate abzuweisen. Suchen Sie im Play Store nach dem Begriff „Blocker“.

Ja, das geht. Allerdings benötigen Sie dafür eine App. Sehr großer Beliebtheit erfreuen sich iRemote iTunes WMP Pro (2,49 Euro) und Remote for iTunes (3,99 Euro). Wir empfehlen Ihnen, die Demoversion von Remote for iTunes zu installieren, um sich selbst von der App zu überzeugen.

Tuning: Kann ich mein Smartphone tunen? Mit im Google Play Store erhältlichen Apps wie System Tuner Pro (3,99 Euro) können Sie die Leistung Ihres Smartphones tatsächlich steigern. Allerdings nur in engen Grenzen, da die Performance hauptsächlich auch von den im GalaxyGerät verbauten Komponenten abhängt.

Spiele: Gibt es eigentlich sichere Alternativen zum offiziellen App Store? Abgesehen von den Market-Alternativen, in denen Raubkopien angeboten werden, haben sich auch einige legale Anbieter, die Apps über das Internet vertreiben, etabliert. Beliebt sind zum Beispiel GetJar.com, Slideme.org und Andro idpit.de. Allerdings stehen weitaus weniger Apps zur Auswahl als im Original-Marktplatz.

Suche: Wie kann ich mein Smartphone aufspüren? Sie haben Ihr Galaxy verloren oder es wurde gestohlen? Glücklicherweise hat Samsung einen leicht nutzbaren Dienst entwickelt, mit dessen Hilfe Sie etwa auf ein gestohlenes Smartphone zugreifen, es orten und Daten löschen können. Die entsprechende Webseite ist www.samsung dive.com. juni/juli 2013 galaxylife.de

3D: Hat Google Maps eine 3D-Ansicht? Eine echte 3D-Ansicht gibt es in Google Maps nicht. Allerdings ist es möglich, die Landkarte so zu neigen, dass ein dreidimensionaler Effekt entsteht. Dazu müssen Sie nichts weiter tun, als mit zwei Fingern von oben nach unten über das Display zu streichen. In welcher Kartenansicht Sie sich befinden, spielt ebenso wenig eine Rolle wie der Zoomfaktor.


Galaxy-Tipps

101

Laufzeit: Wie kann ich die Laufzeit des Akkus verlängern? Es gibt viele Tricks, mit denen sich die Akkulaufzeit spürbar verlängern lässt. Der Großteil der Kniffe dreht sich um das Deaktivieren nicht zwingend benötigter Funktionen. Das sind unsere drei Favoriten – mit Erfolgsgarantie: 1. Kein UMTS Tippen Sie in den Einstellungen auf „Weitere Einstellungen, Mobile Netzwerke, Netzmodus“ und wählen Sie „Nur GSM“. Der Nachteil: Dadurch wird die Datenübertragung verlangsamt, was insbesondere beim Surfen auffällt.

2. Helligkeit Je heller das Display strahlt, desto schneller muss der Akku aufgeladen werden. Um die Helligkeit manuell anzupassen, gehen Sie so vor, wie bereits beschrieben. Sie können auch die Automatik in den Einstellungen abschalten.

USB: Weshalb kann ich mein Gerät nicht per USB mit dem PC verbinden?

Spracherkennung: Ich bin mit der Erkennung meiner Sprache überhaupt nicht zufrieden. Was tun?

Klappt die Kontaktaufnahme zwischen Smartphone und PC nicht, liegt das oft am USB-Treiber. Zunächst sollten Sie die Kies-Software von Samsung auf dem Computer installieren. Hilft das nicht weiter, müssen Sie auf der SamsungHomepage nach einem neuen Treiber suchen.

Sofern auf Ihrem GalaxySmartphone eine entsprechende Alternative installiert ist, können Sie zwischen „Google“ und der anderen Spracherkennung wechseln. Wählen Sie „Einstellungen, Sprache und Eingabe, Sprache“ und entscheiden Sie sich im folgenden Dialog für die andere Einstellung. Eventuell klappt die Sprachsteuerung damit besser.

SD-Karte: Wie kann ich Fotos auf der SD-Karte speichern? In der Grundeinstellung legt das Galaxy-Smartphone die mit der Kamera geschossenen Fotos im internen Telefonspeicher ab. Dieser ist aber bei Weitem nicht so groß, wie das Fassungsvermögen der SD-Karte (bis zu 64 GB). Um den Speicherordner zu ändern, tippen Sie in der KameraApp auf „Einstellungen“ und entscheiden sich bei „Speicher“ für „Speicherkarte“.

Videos: Das Display ist zu dunkel, um Videos gut abzuspielen. Was tun? Einige Galaxy-Smartphones, darunter das S2 und S3, bieten Ihnen in den Einstellungen eine Funktion an, mit deren Hilfe Sie die Helligkeit für die Wiedergabe von Videos im Handumdrehen optimieren können.

3. Kein GPS Benötigen Sie keine GPSOrtung, sollten Sie sie ausschalten, da sie zu den größten Verbrauchern zählt. Sie erreichen die Option über „Einstellungen, Standortdienste“. Eventuell funktionieren einige Apps nicht mehr.

Helligkeit: Wie kann ich das Display heller und dunkler regeln? Bewegungssteuerung: Mich nervt das Gehabe der Gesten. Wie kann ich sie ausschalten? In den „Einstellungen“ tippen Sie auf „Bewegung“. Um die Bewegungssteuerung komplett zu deaktivieren, setzen Sie einfach den Schalter neben der gleichnamigen Option auf aus.

Haben Sie sich gegen die Option „Automatische Helligkeit“ entschieden, können Sie die Leuchtstärke des Displays verändern, indem Sie die obere Statusleiste nach unten ziehen und den Finger nach rechts oder links bewegen.

Timeout: Warum schaltet sich mein Galaxy-Display so schnell aus? Das liegt an der Vorgabe, die Sie aber ändern können. Über „Einstellungen, Anzeige, Bildschirm-Timeout“ öffnen Sie einen Dialog, in dem Sie „10 Minuten“ wählen. galaxylife.de juni/juli 2013


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praxis

samsung kies entdecken

PC und Galaxy synchronisieren Text: Michael Schmithäuser

Schon für sich allein gesehen sind Smartphones echte Alleskönner, die es in Sachen Funktionalität sogar mit einem Desktop-Computer aufnehmen können. Doch ihr maximales Potenzial entfalten sie erst, wenn man sie zum Sichern und Synchronisieren von Daten mit dem PC oder Mac verbindet. Dazu verfügen BlackBerry-Geräte über eine eigene Desktop-Software, und iPhones lassen sich über iTunes ansteuern. Natürlich hält auch Samsung einen solchen Service parat, der sich Kies nennt. Bei Kies handelt es sich um eine kostenlose Software, die Sie von der Samsung-Website herunterladen und zur Kontaktaufnahme zwischen Handy und PC oder Mac nutzen können. Dazu verbinden Sie Ihr Galaxy einfach mit der USB-Schnittstelle

Ihres Computers oder aktivieren die Option „Kies über WLAN“ auf kompatiblen Modellen. Nach der Installation starten Sie die DesktopAnwendung und verbinden Ihr Galaxy via Kabel oder WLAN, wobei keine App im Vordergrund laufen sollte. Nach wenigen Sekunden taucht der Name des Handys in der obersten linken Spalte des Kies-Fensters auf und die wichtigsten Statusdaten werden geladen. Im zentralen Fensterbereich sehen Sie, wie viel Speicher noch frei ist, und ob Ihr Smartphone über die aktuelle Firmware-Version verfügt. Über die Registerkarten oben können Sie eine Synchronisierung durchführen oder Ihre persönlichen Daten mittels eines Backups auf dem Computer sichern. W

Kies Air

Die Oberfläche von Kies IHR GERÄT Nach erfolgreicher Verbindung erscheint der Name Ihres Handys an dieser Stelle. Zur Kontaktaufnahme mit Kies muss sich Ihr Galaxy im Ruhemodus ohne laufende Apps befinden.

Wenn Sie über ein WLAN-Netzwerk verfügen, können mit der kostenlosen App Kies Air über ein Web-Interface auf Ihr Galaxy zugreifen. Die App nennt Ihnen eine URL, die Sie in Ihren Desktop-Browser eingeben, um die Verbindung schnell und unkompliziert aufzubauen.

OPTIONEN Einige nützliche Optionen für die häufige Verwendung von Kies: Automatische Synchronisation, Backup bei Verbindung und Anpassung der Auflösung von Fotos für das Handy-Display.

KATEGORIEN Die linke Spalte ist in Kategorien wie „Bilder“, „Musik“ oder „Kontakte“ unterteilt, die sich auf den Speicher Ihres Handys (unter dem Gerätenamen) oder die lokale Bibliothek auf Ihrem Computer beziehen.

FIRMWARE Hier bringen Sie die Firmware Ihres Handys (nur bei bestehender USB-Verbindung) auf den neuesten Stand.

juni/juli 2013 galaxylife.de


Samsung Kies

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WORKSHOP: Samsung Kies einrichten und verwenden

1

Starten Sie den Webbrowser auf Ihrem Desktop-Computer und geben Sie folgende Internet-Adresse für die Download-Seite ein: www.samsung.com/de/support/usefulsoftware/KIES/JSP.

2

Nach Installation und Start von Kies verbinden Sie Ihr Handy mit der USB-Schnittstelle oder wählen unter „Drahtlos und Netzwerke, Weitere Einstellungen“ die Option „Kies über WLAN“.

3

Nun müssen Sie abhängig von der Verbindungsqualität und Rechner-Performance einen Augenblick warten, bis die Verbindung steht und der Statusbildschirm angezeigt wird.

4

Jetzt können Sie die Kategorien nach Kontakten, Musik, Bildern, Videos oder Podcasts auf dem Handy oder dem Computer durchsuchen und diese kopieren sowie anzeigen/wiedergeben.

5

Klicken Sie links oben auf den Gerätenamen und auf die Registerkarte „Synchronisierung“ über dem Statusfenster, um den automatischen Datenabgleich mit dem Smartphone einzurichten.

6

Auf der Registerkarte „Sichern/Wiederherstellen“ können Sie ein Backup Ihrer persönlichen Daten anlegen und diese im Fall eines Datenverlusts schnell wiederherstellen.

galaxylife.de juni/juli 2013


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praxis

galaxy schützen

Sicherheit in 3 Minuten

Schützen Sie Ihre persönlichen Daten auf dem GalaxySmartphone vor Malware und unbefugten Zugriffen. Einige Funktionen sind beim Galaxy von Haus aus dabei, andere lassen sich per App nachrüsten. Text: Christoph Hoffmann

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Per Sperrmuster besser geschützt Ohne Zugangsschutz kann jeder, der Ihr GalaxySmartphone findet, entwendet oder in die Hände bekommt, auf die darauf gespeicherten Daten zugreifen, telefonieren und Mails in Ihrem Namen verschicken. Daher ist es ratsam, das Galaxy mit einer Sperre zu sichern. Dazu bietet Android einige eingebaute Optionen, die Ihnen die Wahl lassen, wie Sie Ihr Telefon sichern wollen. Von den angebotenen Möglichkeiten ist das Sperrmuster am bequemsten anzuwenden. W

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1 Sperrmuster einschalten Das Aktivieren des Sperrmusters funktioniert auf allen Galaxy-Smartphones nach dem gleichen Prinzip. Rufen Sie in den „Einstellungen“ die Option „Sperrbildschirm“ und darunter nochmals „Sperrbildschirm“ auf. Tippen Sie darauf und dann auf den Eintrag „Muster“ und dann auf „Weiter“.

2 Muster aufzeichnen Malen Sie mit dem Finger ein möglichst kompliziertes Muster, aber eines, das Sie sich sicher merken können. Selbst das komplizierteste Muster ist in einer Sekunde gemalt. Danach geben Sie einen Sicherungs-PIN ein, der immer dann benötigt wird, wenn man das Entsperrmuster vergessen haben sollte. Bestätigen Sie die PIN noch.

03

3 Bildschirm entsperren Ist die automatische Bildschirmsperre in den Android-Einstellungen aktiviert, kann man ohne Entsperren mithilfe des vergebenen Musters nicht mehr auf die TouchWiz-Oberfläche und die Inhalte des internen Speichers zugreifen. Zeichnen Sie Ihr Muster, um die Sperre aufzuheben.

4 Sperrmuster wieder abschalten

Wenn Sie etwa zuhause sind, können Sie das Sperrmuster abschalten. Dazu tippen Sie in den „Einstellungen“ auf „Sperrbildschirm“. Tippen Sie auf „Muster“ und zeichnen Sie das Muster, um es aufzuheben. Vergessen Sie nicht, das Sperrmuster wieder einzuschalten, wenn Sie unterwegs sind.

04


Galaxy-Schnellschutz

Apps mit Passwort schützen Wenn das Smartphone unbewacht herumliegt, kann ein Unbefugter schnell alle vertraulichen Daten einsehen. Um dies zu verhindern, nutzen Sie die Gratis-App Smart App Protector. Sie erlaubt Ihnen eine Passwort- oder Zugriffsmustervergabe für ausgewählte Apps. Somit können Sie Dritten zwar etwa das Spielen oder das Lesen von News-Meldungen erlauben, doch bei der Aufgabenliste oder dem Terminkalender ist Schluss.

1 Herunterladen

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Daten via Google sichern Synchronisieren Sie Ihre Daten mit Google, um ein Backup zu haben.

3 Übersichtsbildschirm

und starten

Im Übersichtsbildschirm werden alle zuvor ausgewählten Apps angezeigt. Diese Apps erfordern nun beim Start oder nach längerer Inaktivität die Eingabe Ihres Passworts. Da viele Anwender das Standard-Passwort „8888“ kennen, sollten Sie dieses natürlich ändern.

Der Smart App Protector lässt sich kostenlos aus dem Google Play Store laden und auf dem Galaxy-Smartphone installieren. Nach dem ersten Start geben Sie zum Freischalten der App das Standardpasswort „7777” ein und tippen dann auf „Fortfahren”.

2 Zu schützende Apps

4 Passwort-

auswählen

einstellungen

Im nachfolgenden Menü setzen Sie ein Häkchen hinter „Dienst aktivieren“ und gehen Sie zum Register „App Lock“. Tippen Sie auf „Hinzufügen“ und wählen Sie die zu schützenden Apps aus. Sobald Sie Ihre Auswahl getroffen haben, bestätigen Sie mit „Hinzufügen“.

Tippen Sie im Übersichtsbildschirm von Smart App Protector ganz unten auf „Passwort“. Danach können Sie das persönliche Kennwort nach eigenem Gusto anpassen. Alternativ lässt sich übrigens auch ein Muster oder eine Geste anstelle eines Passworts festlegen.

Sie können Ihr Smartphone mit Ihrem Google-Konto synchronisieren, sodass Kontakte, Kalender und E-Mails gesichert werden. Gehen Sie in den Einstellungen zum Abschnitt „Konten”.

Schnell-Tipps: So verbessern Sie den Datenschutz

1

Passwörter verbergen: Nicht jeder muss die von Ihnen am Gerät eingetippten Passwörter sehen, wenn Sie etwa im vollbesetzen Zug unterwegs sind. Gehen Sie zu „Einstellungen, Sicherheit” und entfernen Sie das Häkchen vor „Passwörter sichtbar machen“.

2

Einstellungen löschen: Von Zeit zu Zeit sollten Sie einige Informationen löschen, die vom AndroidBrowser beim Surfen aufgezeichnet werden. Gehen Sie zu den Browser-Einstellungen, tippen Sie „Datenschutz und Sicherheit” und wählen Sie die entsprechenden Funktionen aus.

3

Offizielle App-Quellen: Inzwischen gibt es im Internet viele Quellen, um neue Apps und Spiele zu laden und auf dem Smartphone zu installieren. Seien Sie jedoch vorsichtig und vertrauen Sie nur bekannten Seiten, dem offiziellen Samsung App Store und dem Google Play Store.

Tippen Sie auf „Google” und wählen Sie nach einem Fingertipp auf das Konto im nächsten Fenster aus, welche Google-Elemente gesichert werden sollen. Tippen Sie auf „Alle synch”.

Ist die Automatikfunktion aktiviert, werden die Google-Daten zukünftig regelmäßig ohne Ihr Zutun synchronisiert. So haben Sie immer ein Backup parat.

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praxis

apps, widgets & verknüpfungen

Frischen Sie Ihren Homescreen auf Text: Antonio Biedermann

Der Homescreen ist ohne Zweifel der wichtigste Bereich auf Ihrem Galaxy-Smartphone. Gut, dass sich hier zahlreiche Anpassungen vornehmen lassen, die jeder Nutzer nach seinem Geschmack und seinen Bedürfnissen festlegt. Der Homescreen ist immer das erste, das Sie nach dem Entsperren des Galaxy-Smartphones sehen. Auf den ersten Blick scheint der Homescreen langweilig und nicht weiter hilfreich zu sein, dabei bietet er viele Funktionen, die sich oft erst auf den zweiten Blick erschließen. Beispielsweise lassen sich Verknüpfungen zu den von Ihnen am häufigsten verwendeten Apps hinzufügen, sodass sie ohne Umweg

über die App-Übersicht gestartet werden können. Oder Sie platzieren Widgets auf dem Homescreen und informieren sich über aktuelle Nachrichten, Sportergebnisse oder das Wetter. Auch den PostEingang behalten Sie so stets im Blick. Dabei sind Sie nicht auf einen Homescreen beschränkt. Bei einem Galaxy-Smartphone gibt’s sieben Homescreens. Das hat den Vorteil, dass Sie etwa nach Themen sortieren und alle passenden Apps, Widgets und Verknüpfungen auf einem Homescreen zusammenfassen können. Wischen Sie mit dem Finger nach links oder rechts, um zwischen den einzelnen Homescreens zu wechseln. W

Interagieren mit LiveHintergründen Für ein bisschen mehr Unterhaltung reagieren einige der Live-Hintergründe auf die Berührung des Touchscreens.

HOMESCREENHINTERGRUND Für den Hintergrund können Sie eines der in Android enthaltenen Motive verwenden oder ein beliebiges Foto aus Ihrer Bildersammlung.

Der Galaxy-Homescreen

APP-VERKNÜPFUNGEN Auf dem Homescreen ablegte App-Icons sind Verknüpfungen zu den Programmen auf Ihrem Smartphone. Sie können jede App zum Homescreen hinzufügen.

INHALTE VERWALTEN Sie können die Widgets und Apps auf dem Homescreen anordnen, indem Sie das jeweilige Symbol etwas länger gedrückt halten, dann auf dem Display frei bewegen und einfach loslassen.

MENÜ Über das Menü-Icon kommen Sie ohne Umweg zu installierten Apps und den verfügbaren Widgets, die sich dann auf dem Homescreen ablegen lassen.

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Den Homescreen personalisieren

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WORKSHOP: Den Homescreen personalisieren

1

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Widgets auswählen: Tippen Sie länger auf eine leere Stelle des Homescreens. Gehen Sie zu den „Widgets“ und übernehmen Sie eines auf den Schirm.

Hintergrund festlegen: In den AndroidEinstellungen gehen Sie zum Listeneintrag „Hintergrundbild“ und wählen die Option „Home-Bildschirm“ aus.

2

Apps hinzufügen: In der App-Übersicht tippen Sie auf ein App-Symbol und halten es gedrückt. Dann ziehen Sie es auf den Homescreen.

3

5

Live-Hintergründe: Sie können in den Einstellungen aus zahlreichen Hintergrundbildern auswählen, darunter auch einige animierte Live-Wallpapers.

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Apps entfernen: Auf dem Homescreen tippen Sie auf ein App-Symbol und halten es gedrückt. Dann ziehen Sie es unten auf das Mülleimer-Icon.

Gemischte Inhalte: Auf dem Homescreen des Galaxy-Smartphones lassen sich Apps, Widgets und Verknüpfungen fast beliebig platzieren.

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praxis

energiesparmodus

Strom sparen – länger telefonieren Text: Antonio Biedermann

Vor allem unterwegs geht der Saft aus der Smartphone-Batterie schneller zur Neige, als man es gebrauchen kann. Moderne Smartphones besitzen immer stärkere Mehrkernprozessoren und noch größere Bildschirme. Gleichzeitig soll aber die Betriebsdauer über den Akku möglichst lang sein, sodass man bestenfalls unterwegs über Stunden Videos sehen, Musik hören und im Internet surfen kann. Galaxy-Smartphones bieten Stromsparmodi

mit sinnvollen Funktionen, die den Stromverbrauch begrenzen und die Akkubetriebsdauer verlängern. Samsung macht die Optionen denkbar einfach zugänglich: Dafür gibt’s einen Ein-/Aus-Schalter in der Benachrichtigungsleiste. Für Vieltelefonierer bieten Mittels Einstelloptionen können Sie maximale Leistung oder minisich externe Akkus (ab 20 malen Stromverbrauch wählen. W Euro) an, die je nach Größe

Externer Akku-Pack

WORKSHOP: Akkulaufzeit verlängern

1

Energiesparmodus: In den GalaxyEinstellungen scrollen Sie nach unten zu „Energiesparmod.“. Zum Einschalten verwenden Sie den Schieber.

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und Leistung das GalaxySmartphone mehrmals komplett aufladen können.

Einstellungen ändern: Sie gelangen jetzt in einen eigenen Einstellungsbereich für die angebotenen Energiesparoptionen. Alle sind per Standard eingeschaltet.

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CPU-Leistung begrenzen: Schieben Sie den Schalter ganz oben nach rechts, um Änderungen vorzunehmen. Sie sollten die CPU-Leistung begrenzen.


Energie sparen

4

Bildschirmeinstellungen: Ist die Option „Bildschirm“ aktiviert, werden FrameRate und Helligkeit reduziert. Das senkt den Energieverbrauch des Displays.

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An- und ausschalten: Über die Benachrichtigungsleiste lassen sich die Energiesparfunktionen ohne Umweg über die Einstellungen umschalten.

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5

Hintergrundfarbe: Die Option ändert die Helligkeitsstufe für die Hintergrundfarbe im Browser, sodass weniger Strom aus der Batterie gezogen wird.

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Haptisches Feedback: Für viele Aktionen am Smartphone ist eine haptische Rückmeldung vorgesehen, etwa Vibrationen. Auch das kostet Akkustrom.

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WLAN, GPS, Bluetooth: Viel Strom verbrauchen WLAN, GPS und Bluetooth. Schalten Sie die Verbraucher ab, wenn sie nicht benötigt werden.

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Bildschirm-Timeout: In den „Anzeige“Einstellungen lässt sich eine Zeitspanne festlegen, nach der der Bildschirm dunkel geschaltet wird.

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praxis

polaris office, teil 1

teil 1: mit texten arbeiten

Word-Dateien mobil bearbeiten Text: Michael Schmithäuser

Ein komplettes Office für die Hosentasche: Das kostenlose und auf vielen Galaxy-Smartphones vorinstallierte Polaris Office bietet den ganzen Funktionsumfang einer „ausgewachsenen“ OfficeSuite. Sie können damit ähnlich wie auf einem PC auch unterwegs auf dem Galaxy-Smartphone beliebige Word-Dokumente, Excel-Tabellen und sogar PowerPoint-Präsentationen erstellen, bearbeiten und weitergeben – mehr dazu in den

nächsten Heftausgaben. In diesem Tutorial lernen Sie, wie Sie oft benötigte Funktionen einer Textbearbeitung auch mobil mit Polaris Office nutzen. Wenn Sie bereits mit Word oder ähnlichen Textprogrammen vertraut sind, wird Ihnen der Einstieg in Polaris Office leicht fallen. Viele vertraute Bearbeitungs- und Formatierungsfunktionen sind von Haus aus mit an Bord und lassen sich über eine intuitiv bedienbare Menüleiste aufrufen. W

WORKSHOP: Textbearbeitung

1

Neues Dokument: Für ein neues Dokument drücken Sie auf die Plus-Taste rechts oben und wählen dann in der Liste den Eintrag „Dokument (.docx)“.

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Text eingeben: Unter dem neuen Dokument erscheint nun automatisch die Galaxy-Bildschirmtastatur, mit der Sie Ihren Text eingeben können.

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Text markieren: Tippen Sie zwei Mal auf ein Wort und ziehen Sie die Markierungssymbole auseinander, um Textpassagen zu markieren.


Textberarbeitung ganz einfach

4

Fontgröße ändern: Tippen Sie auf das Schraubenschlüssel-Icon rechts oben. Vergrößern oder verkleinern Sie den Text mit dem großen Stellrad.

5

7

Bild formatieren: Tippen Sie auf das eingefügte Bild und passen Sie die Größe durch Verschieben der jeweiligen Anfasserpunkte an.

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Text formatieren: Über die Symbolleiste links weisen Sie dem Text eine neue Farbe, Auszeichnung oder die gewünschte Schriftart zu.

Datei speichern: Über das Diskettensymbol erreichen Sie den Speicherdialog. Die Datei wird im Word-kompatiblen Format „docx“ gesichert.

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Bild einfügen: Tippen Sie auf das PlusSymbol und wählen Sie „Dateiname“ oder „Kamera“, um ein Bild ins Dokument einzufügen.

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PDF erzeugen: Zur problemlosen Weitergabe des Dokuments in hoher Qualität nutzen Sie die Option „Als PDF exportieren“.

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praxis

s planner

Die Kalender-App Die Memo- und Kalender-App von Samsung ist der ideale Partner zur einfachen Organisation des Alltags. Text: Michael Schmithäuser

Mit dem S Planner bietet Samsung eine kostenlose, leicht bedienbare und leistungsstarke Kalender-App für Galaxy-Smartphones der neuen Generation. Zwar gibt es gerade für das AndroidBetriebssystem zahllose ähnliche Apps im Google Play Store, doch diese müssen zunächst vom Nutzer nachinstalliert werden, sind oftmals kostenpflichtig und integrieren sich weit weniger gut in das Samsung-Ökosystem als der S Planner. Als Besitzer eines Galaxy S3/S4 oder Note 2 finden Sie S Planner bereits vorinstalliert in Ihrem App-Verzeichnis. Der größte Vorteil gegenüber vergleichbaren Kalender-Apps ist die nahtlose

Zusammenarbeit mit anderen S-Apps wie S Memo und S Voice. Wollen Sie zum Beispiel handschriftlich Details zu einem Termineintrag festhalten, öffnet sich automatisch S Memo, während die Sprachsteuerung S Voice bei kalenderspezifischen Kommandos wie „Neuer Termin Freitag Abendessen mit Kunde“ den S Planner im passenden Eingabemodus öffnet. In diesem Tutorial lernen Sie, wie Sie ein Ereignis erstellen, Zeit und Ort hinzufügen sowie das Ganze mit einem handschriftlichen Memo garnieren. W

Mehrere Termine verwalten

Die Option „Wiederholen“ im Bearbeitungsfenster erlaubt Ihnen das Anlegen mehrerer Termine in nur einem Arbeitsgang. Zur Auswahl stehen unter anderem „Täglich“, „Werktags“, „Wöchentlich“ oder auch „Jährlich“. ORT UND KARTENANSICHT Über das Google-Maps-Symbol rechts neben dem Eingabefeld „Ort“ können Sie den Ort des Termins wahlweise eingeben oder durch Antippen der Karte bestimmen. Die Suche ist nicht nur auf Städtenamen begrenzt, sondern findet wie im Beispiel auch Hotels oder Restaurants.

BESCHREIBUNG In dieses Feld geben Sie auf Wunsch per Bildschirmtastatur einen kurzen Beschreibungstext ein. Das ist kein Muss, erleichtert allerdings die Zuordnung bei vielen verschiedenen Terminen im S Planner ungemein.

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Termindetails eingeben MEMOS Nach dem Antippen des Plussymbols fragt Sie S Planner, ob Sie eine neue Notiz mit S Memo anlegen möchten. Daraufhin wird die entsprechende App auch gleich automatisch geöffnet.

BILDER EINFÜGEN Nach einem Fingerzeig auf das grüne „+“ haben Sie die Wahl zwischen „Foto aufnehmen“ (direkt mit der Handykamera) oder „Eigene Bilder“, was die Galerie zur Album-Bildauswahl aufs Display bringt.


Terminplanung à la Samsung

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WORKSHOP: Terminplanung mit dem S Planner

1

4

Der Startbildschirm: Nach dem Start von S Planner erscheint ein leeres Kalenderblatt – diesen Umstand werden wir sogleich ändern!

Ereignis ändern: Wenn Sie im Startbildschirm ein Ereignis antippen, können Sie es aus der Tagesansicht heraus nach Ihren Wünschen bearbeiten.

2

Neues Ereignis: Drücken Sie am oberen Displayrand auf die Taste „+“, um zum Eingabefenster für ein neues Ereignis zu gelangen.

3

Ort hinzufügen: Scrollen Sie nach unten und tippen Sie auf das Google-MapsSymbol rechts neben „Ort“, wo Sie den gewünschten Ort eintragen.

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Kalender wechseln: Tippen Sie im Startbildschirm auf „Kalender“, um zu einem anderen Kalender zu wechseln – zum Beispiel für Privattermine.

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Memo schreiben: Scrollen Sie im Bearbeitungsfenster nach unten und tippen Sie auf „Memos“, um eine Notiz mit S Memo zu verfassen.

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praxis

alternative zur sms

Echtzeit-Chat mit ChatON Text: Christoph Hoffmann

Reicht Ihnen die gute alte SMS, die modernere MMS oder ein Instant-Messenger-Dienst nicht aus, dann sollten Sie die Samsung-eigene ChatONAnwendung auf dem Galaxy-Smartphone oder -Tablet nutzen. Sie bietet eine Reihe von Funktionen, um sich mit Ihren Freunden zu unterhalten. Die ChatON-App ist kostenlos für Android-Geräte und andere Betriebssysteme zu haben. So können Sie mit Freunden und Kollegen in Kontakt treten, die etwa ein iPhone oder einen Blackberry haben. Laden Sie die App von der ChatON-Website (web. samsungchaton.com) oder im Play Store. Das Funktionsprinzip von ChatON ist einfach beschrieben: Man nimmt das SMS-Konzept und kombiniert es mit einer Form von Instant Messaging. ChatON erlaubt Nachrichten an einzelne Kontakte zu schicken oder Gruppen-Chats zu starten. Auch das Übertragen von Bildern, Videos und kleinen Animationen ist mit der App möglich. W

IHR KONTAKT Ein Fingertipp auf den Namen beziehungsweise das Bild eines Kontakts bringt Sie zur Kontaktliste mit weiteren Infos.

CHAT-BEREICH Das ist der Chat-Hauptbereich mit den Botschaften an und von Ihren Kontakten sowie der Zugang zu Multimedia-Inhalten.

SMILEYS FÜR EMOTIONEN Tippen Sie unten auf das Icon links vom Texteingabefeld, um eine Übersicht der Smileys anzuzeigen, die sich dann durch Antippen in den Text einfügen lassen.

MULTIMEDIA-ELEMENTE Multimedia-Dateien fügen Sie über das Büroklammer-Icon links von der Texteingabe ein.

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DAS ARCHIV (KOFFER) Innerhalb eines Gruppen-Chats können Dateien so abgelegt werden, dass alle Teilnehmer Zugriff darauf haben.

DAS MULTIMEDIA-ARCHIV

Ein Koffer für Dateien Eine der großen Stärken von ChatON ist die Möglichkeit, mit der App anderen Nutzern oder Kontakten Multimedia-Dateien zu senden. Neben dem üblichen reinen Text können Sie Ihren Freunden, Bekannten und Kollegen entweder ein Bild im JPEG- oder PNG-Format oder ein Video im MP4oder 3GP-Format übermitteln. Zudem können Sie eine bis zu zwei Minuten lange Sprachnachricht aufnehmen, indem Sie auf das Symbol rechts neben dem Texteingabefeld tippen. Das ist eine gute Möglichkeit, einem Kontakt eine besondere Botschaft zu senden, die er dann auch zu einem späteren Zeitpunkt anhören kann. Die Sprachnachricht benötigt nicht besonders viel Speicherplatz, da sie als MP3, AAC, M4A, 3GP und in anderen komprimierten Formaten gespeichert wird. Außerdem lassen sich Kontakte und Ortsangaben versenden. Alle diese Dateien werden automatisch im Archiv (englisch: Trunk, deutsche Übersetzung: Koffer) gesichert und stehen somit auch später noch zur Verfügung.


Echtzeit-Chat mit Freunden

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Im Überblick MultimediaChat Als eines der Highlights zeigt die ChatON-App viele Multimedia-Inhalte an, die Sie mit Ihren Freunden austauschen. In diesem Beispiel sehen Sie ein von einem Buddy eingefügtes Bild. Dieses lässt sich in einer größeren Ansicht öffnen, auf dem Galaxy-Gerät speichern oder mit anderen teilen. Außerdem können Sie es mit Standortinfos versehen – dazu öffnet sich dann eine Kartenansicht.

Ihre Kontakte Vom Prinzip her ähnlich wie eine herkömmliche InstantMessenger-App verwendet auch ChatON ein BuddySystem. Das ist eine wichtige Funktion, da Sie schon auf einen Blick sehen, welche Kontakte derzeit online und für eine Kontaktaufnahme bereit sind. Falls vom Gegenüber hinterlegt, sehen Sie Bilder der Buddies und weitere Informationen wie ihre Telefonnummern.

Sprachnachrichten Die ChatON-App verfügt auch über ein WalkieTalkie-Funktion, mit der Sie Sprachnachrichten mit einer Länge von maximal zwei Minuten senden können. Zur Aufnahme halten Sie den Walkie-Talkie-Knopf rechts neben dem Eingabefeld für Text gedrückt. Zum Beenden der Aufnahme lassen Sie den Walkie-Talkie-Button los. Die neue Nachricht wird automatisch in den Chat eingefügt und kann vom Gegenüber abgespielt werden.

Animationen versenden

Smileys In der mobilen Welt ist ein Smiley die grafische Darstellung eines Gesichtsausdrucks. Ein Smiley wird oft verwendet, um eine bestimmte Emotion wiederzugeben oder sie zu verdeutlichen. ChatON bietet eine Vielzahl derartiger Emoticons, etwa Gesichtsausdrücke, und eine Auswahl zusätzlicher Symbole für bestimmte Anlässe. Die Smileys lassen sich über das Icon unten links neben der Texteingabe einfügen.

Die Option für animierte Nachrichten ist ein ganz besonderes Extra, das ChatON von vielen anderen Apps unterscheidet. Um eine animierte Nachricht zu entwerfen, können Sie entweder eine der Vorlagen für einen bestimmten Anlass verwenden oder eine neue Zeichnung mit dem Finger entwerfen. Verschicken Sie die Animation dann an einen Buddy, etwa als Geburtstagsständchen.

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praxis

rundsätzlich handelt es sich bei WhatsApp und Samsung ChatON um die gleiche Art von Dienst. Allerdings haben beide Messenger ihre jeweiligen Vor- und Nachteile. So liegt die Stärke von ChatON darin, dass der Dienst fester Bestandteil von TouchWiz auf allen Galaxy-Geräten ist. Er macht nicht nur den Versand von Nachrichten an andere Galaxys möglich, sondern lässt beim Sender auch den Wechsel zwischen den Geräten zu. WhatsApp hat jedoch einen anderen Trumpf: Die App ist nicht nur für Android sondern auch für iOS, Windows Phone, Symbian und BlackBerry erhältlich – und ermöglicht somit den plattformübergreifenden Austausch von Kurznachrichten. Hierzulande kostet der WhatsApp Messenger nur fürs iPhone einmalig 0,89 Euro, für die anderen Plattformen ist die App gratis. Weitere Kosten? Im ersten Jahr keine, danach fällt eine jährliche AboGebühr von 0,76 Euro an – das ist günstig. Auch aus diesem Grund ist der Dienst seit seinem Start vor drei Jahren als SMS-Alternative so beliebt. Die von WhatsApp im August 2012 veröffentlichten Zahlen sind beeindruckend: Vier Milliarden auf Smartphones eingehende Nachrichten verarbeiten die Server des US-Unternehmens täglich, sechs Millionen Nachrichten werden täglich verschickt. Die Differenz erklärt sich durch Gruppen-Chats. Dabei ist es sicherlich auch die Einfachheit, die WhatsApp so beliebt macht. Denn anders als bei Skype oder anderen Nachrichtendiensten werden im Android-Adressbuch gespeicherte Kontakte nach Freigabe des Nutzers automatisch mit dem WhatsApp-Server abgeglichen und als verfügbare Kontakte präsentiert. Die Suche nach einem Benutzer ist somit weder nötig noch möglich. Doch genau diese Praxis der automatischen Adressbuch-Übertragung an die WhatsApp-Server haben die niederländische und die kanadische Datenschutzbehörde in einem gemeinsamen Bericht [1] kritisiert. Genauso wie die Möglichkeit, den WhatsApp-Status von fremden Telefonnummern eigenmächtig zu ändern. Schnell stellt sich der Verdacht ein, dass WhatsApp die gesammelten Daten auch zu anderen Zwecken verwenden und daraus Profit schlagen könnte. Denn Werbung, so die beiden Gründer und ehemaligen Yahoo-Mitarbeiter, soll es bei WhatsApp nicht geben [2]. Nimmt man jedoch die durchschnittlich recht hohe Zahl von 50 Nachrichten pro Tag pro Nutzer als Basis, ergeben sich daraus mindestens 80 Millionen aktive WhatsApp-Nutzer. Selbst wenn nur ein Bruchteil davon jährlich gut einen Dollar an WhatsApp zahlen würde, dürfte dies dem Unternehmen genügen, um profitabel zu arbeiten. In Sachen Sicherheit hat WhatsApp in der Vergangenheit nicht gerade geglänzt. So fehlte dem Messenger bis August 2012 eine Verschlüsselung. Bis dahin hätten Spione ohne Weiteres die WhatsApp-Konversationen in einem WLAN-Netz belauschen und entschlüsseln können. Für die Anmeldung und Identifizierung mit dem Whats-

G Vorn Nachrichten lassen sich mit Fotos, Videos und Sprachbotschaften sowie Emoticons aufpeppen. Hinten Versendete Nachrichten hebt WhatsApp für mehr Übersicht in einer anderen Farbe hervor.

kurznachrichten-dienst

So funktioniert WhatsApp WhatsApp erfreut sich auf Smartphones großer Beliebtheit. Doch was steckt hinter dem Kurznachrichten-Dienst? Und wie sicher ist er? Text: Justus Zenker

juni/juli 2013 galaxylife.de


Alles über WhatsApp

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INFO

Joyn – der SMS-Nachfolger Tipp: Den Gesprächsverlauf speichern Wer eine WhatsApp-Nachricht zu Auswertungsoder Dokumentationszwecken speichern möchte, kann den kompletten Gesprächsverlauf in der App als Textdatei zusammenfassen und als Mail versenden lassen. Die Option findet sich in den Einstellungen ganz unten unter „Chat per E-Mail senden“. Ein Tipp auf diese Schaltfläche und dann auf die gewünschte Konversation genügt, um WhatsApp eine neue Mail mit der Konversations-Textdatei im Anhang erstellen zu lassen.

App-Server wurde zudem die leicht zu fälschende MAC-Adresse des WLAN-Moduls des Smartphones verwendet. Inzwischen sind jedoch beide Sicherheitsprobleme laut WhatsApp gelöst. Allerdings schweigt sich das Unternehmen über die konkrete Verschlüsselungsmethode aus. Die Setup-Prozedur geht schnell und unkompliziert vonstatten. Sie erfordert lediglich eine gültige Mobilfunknummer sowie die Angabe eines Chat-Alias, den Sie (bei Verfügbarkeit) frei wählen können. Nach dem ersten Start durchforstet die App Ihre Kontaktdatenbank nach Personen, die ebenfalls WhatsApp verwenden. Möchten Sie die App einer anderen Person empfehlen, können Sie dies über den Button „WhatsApp weiterempfehlen“ per E-Mail, SMS oder über soziale Netzwerke wie Facebook erledigen. W

Nach Verzögerung hat die Deutsche Telekom im März den SMS-Nachfolger Joyn offiziell gestartet. Bei Redaktionsschluss war die kostenlose AndroidApp in einer Beta-Version zum Ausprobieren im Google Play Store verfügbar. Künftig soll Joyn Standardfunktion von Android-Geräten werden. Bei der Telekom wird anfallendes Datenvolumen nicht ins Kontingent des Tarifs eingerechnet, sondern wie eine SMS ( Joyn Chat) oder eine zusätzliche Gesprächsminute ( Joyn Videotelefonie). Vodafone behandelt Joyn wie einen normalen Datendienst und verbraucht Daten aus dem Datenkontingent.

Tipp: Persönlicher Chat-Raum für Freunde Mit der Gruppenfunktion von WhatsApp legen Sie einen gemeinsamen Chat-Raum für bis zu 30 Kontakte an, an die Sie dann Nachrichten in einem Rutsch senden und empfangen können. Bis zu 50 solcher Gruppen sind pro Whats-App-Nutzer erlaubt, das dürfte für die meisten privaten und geschäftlichen Belange ausreichen. Zunächst erstellen Sie eine neue Gruppe. Dazu tippen Sie auf die Menütaste und danach auf „Neue Gruppe“. Geben Sie der Gruppe einen Namen – er wird allen Mitgliedern des Chat-Raums angezeigt. Nun ordnen Sie der Gruppe durch Antippen der Plustaste die gewünschten Kontakte zu. Zum Abschluss bestätigen Sie den Vorgang noch – los geht’s mit der ersten Gruppenbotschaft!

Überblick: Kurznachrichten-Dienste WhatsApp

Hike

Viber

KakaoTalk

Joyn

ChatON

Telefonfunktion

✔ ✘

✔ ✘

✔ ✔

✔ ✔

✔ ✘

✔ ✘

Gruppen-Chats

Tablet-kompatibel

Verschlüsselung

Android, Apple iOS, BlackBerry, Symbian, Nokia Series 40, Windows Phone

Android, Apple iOS, Symbian, Windows Phone, BlackBerry (in Kürze)

Android, Apple iOS, BlackBerry, Symbian, Windows Phone, Bada

Android, Apple iOS, BlackBerry, Windows Phone, Bada

Android, Apple iOS, BlackBerry, Windows, Windows Phone

Android, Apple iOS, BlackBerry, Symbian, Windows Phone

Fotos / Videos

Plattformen

App-Preis Nutzungsgebühr

Web

kostenlos

kostenlos

kostenlos

kostenlos

kostenlos

kostenlos

0,76 Euro/Jahr ab dem zweiten Jahr

keine

keine

keine

Chat*: Bei SMS-/ Datenflat kostenlos, sonst wie SMS/MMS Videotelefonie*: doppelter Minutenpreis

keine

www.whatsapp.com

get.hike.in

www.viber.com

kakao.com/talk/en

joynus.com

chaton.com

[1] http://nakedsecurity.sophos.com/2013/01/29/whatsapps-privacy-investigated-by-joint-canadian-dutch-probe// [2] http://blog.whatsapp.com/index.php/2012/06/why-we-dont-sell-ads *Gebühren bei Joyn beziehen sich auf Deutsche Telekom

galaxylife.de juni/juli 2013


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praxis

nachrichten-app

Personalisierte News mit Flipboard

»Flipboard generiert aus Online-News recht ansprechend layoutete Seiten mit Ihren aktuellen Lieblingsthemen«

Text: Michael Schmithäuser

Der Riesenerfolg von Flipboard beruht auf dem einzigartigen Ansatz, Online-News nach persönlichen Vorlieben des Anwenders zu sammeln und ansprechend zu präsentieren. Statt die News auf drögen Textseiten anzuzeigen, generiert die Flipboard-App sehenswerte gestalteten Seiten mit Ihren Lieblingsthemen. Die Auswahl an Themen ist groß – egal ob Sie sich für Politik interessieren, für Sport oder beispielsweise für Videospiele. Sobald die Liste der Meldungen online abgerufen ist, werden Seiten mit Bildkacheln erzeugt, die sich wie ein Flipboard von unten nach oben umblättern lassen – daher der Name der App. Jede Kategorie enthält die zehn Top-Themen und weist Sie auf die neuesten Meldungen hin. W

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WORKSHOP: Ihr eigenes News-Magazin

1

Ein Konto erstellen: Wenn Sie Flipboard zum ersten Mal starten, werden Sie zum Anlegen eines Kontos aufgefordert. Nur mit einem Konto können Sie Flipboard mit sozialen Netzwerken verbinden.

2

Kategorien auswählen: Der nächste Bildschirm enthält eine Auswahl an Kategorien, die Sie für Ihren persönlichen News-Mix aktivieren und dann mit „Fertig“ bestätigen.

3

Hauptbildschirm: Der Startbildschirm präsentiert Ihnen die Top-News in Form von Kacheln. Jede Kachel führt zu einer Kategorie mit den entsprechenden Meldungen.

4

Bildschirm einrichten: Sie können den Hauptbildschirm nach eigenem Gusto gestalten – drücken Sie einfach etwas länger auf eine Kachel und verschieben Sie diese.


Nachrichten mit Flipboard

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Eine Kachel öffnen: Öffnen Sie eine Kachel durch Antippen. Nun können Sie durch die themenbezogenen Headlines nebst Aufmacherbildern blättern und interessante Beiträge aufrufen.

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News im Fokus: Die laut Flipboard-Team wichtigsten Meldungen aus allen verfügbaren Kategorien sehen Sie, wenn Sie im Einstellungsfenster auf den Link „Fokus“ tippen.

Konten: Im Einstellungsbildschirm von Flipboard finden Sie auch die Option „Konten“. Hier können Sie die Liste der Konten für eine Synchronisierung pflegen.

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Beiträge lesen: Tippen Sie auf ein Aufmacherbild oder eine Überschrift, um den damit verbundenen Beitrag in voller Länge zu lesen. Das geschieht im Flipboard-Viewer oder im Browser.

Auswahl verfeinern: Scrollen Sie in den Einstellungen nach unten und öffnen Sie eine Kategorie, um die Quellen der News (TV-Sender, Online-Dienste, Magazine u.v.m.) frei bestimmen zu können.

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Soziale Netze: Die Liste an Zusatzdiensten zur Synchronisation mit Flipboard ist groß – das Spektrum reicht von Twitter, Facebook und Flickr bis hin zu Instagram.

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Einstellungen anpassen: Tippen Sie im Startbildschirm der Flipboard-App auf die rote Fahne rechts oben, um das Suchfenster und die persönlichen Einstellungen aufzurufen.

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Neue Meldungen lesen: Wenn Sie nun zur Kategorie wechseln, die Sie gerade geändert haben, erhalten Sie eine Vielzahl neuer Beiträge, in denen Sie zwanglos stöbern können.

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Daten abgleichen: Wählen Sie eine App aus, um die Synchronisierung zu starten. Im Fall von Twitter und Facebook müssen Sie den Zugriff zunächst freigeben.

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praxis

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samsung s beam

Dateien drahtlos austauschen Übertragen Sie Dateien zwischen zwei Samsung-Galaxys mithilfe der eingebauten Funktionen S Beam und NFC. Text: Christoph Hoffmann amsung demonstriert bei den GalaxySmartphones und -Tablets gerne, was technisch möglich ist. Ein gutes Beispiel ist S Beam. Das System nutzt die NFC-Technologie (Near Field Communication), um etwa Fotos, PDFs, Musikdateien und andere Inhalte zwischen zwei Galaxy-Geräten auszutauschen. Nicht alle Galaxy-Smartphones haben die entsprechenden Funktionen an Bord. In unserer Anleitung verwen-

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den wir das Galaxy S3 und das Note 2 – auch das Galaxy S4 hat die Funktion mit an Bord. Lassen Sie sich nicht von S Beam und NFC verwirren, denn grundsätzlich gilt: Steht auf Ihrem Galaxy-Gerät die S-Beam-Funktion zur Verfügung, dann ist auch eine Unterstützung für NFC vorhanden. Die Übertragung mit S Beam gelingt einfach – wenn die Funktion aktiviert ist. In unserer Praxisanleitung schalten wir S Beam ein, tauschen Dateien aus und schalten die Funktion dann wieder ab. W

WORKSHOP: S Beam mit einem Galaxy nutzen

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Einstellungen öffnen: An Ihrem Galaxy öffnen Sie die Einstellungen, etwa über das blaue Symbol rechts außen in der Benachrichtigungsleiste.

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Weitere Einstellungen: Die S-BeamFunktion finden Sie unter „Weitere Einstellungen“. Tippen Sie auf den Eintrag, um zur S-Beam-Option zu gelangen.

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S Beam vorhanden? Scrollen Sie bis zu „Datei-/Datenübertragung” und sehen Sie nach, ob die Funktion auf Ihrem Galaxy-Gerät verfügbar ist.


Dateien mit S Beam austauschen

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S Beam einschalten: Die S-Beam-Funktion ist von Haus aus ausgeschaltet. Um sie jetzt zu aktivieren, ziehen Sie den Schalter nach rechts.

Übertragung starten: Halten Sie die beiden Geräte mit der Rückseite aneinander und warten Sie kurz. Nach Aufforderung berühren Sie das Display.

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Zweites Gerät vorbereiten: Wiederholen Sie die Schritte 1 bis 4 auf dem zweiten Galaxy. Jetzt sind beide Geräte bereit für die Dateiübertragung.

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Daten übertragen: Sind die beiden Geräte verbunden, startet die Datenübertragung. Auf beiden Geräten erscheint eine Fortschrittsanzeige.

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App und Datei öffnen: Gehen Sie zu einer App und wählen Sie eine Datei aus. Tippen Sie auf das Teilen-Symbol und dann auf „NFC Übertragung”.

S Beam ausschalten: Gehen Sie wie in Schritt 2 beschrieben zu „Weitere Einstellungen“ und deaktivieren Sie die S-Beam-Funktion auf den Galaxys.

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praxis

samsung-suchdienst

Find my mobile Text: Christoph Hoffmann

Sie haben noch nie ein Smartphone verloren, noch nie wurde Ihnen ein Handy gestohlen? Dann seien Sie froh. Denn stellen Sie sich den Ärger und die Unannehmlichkeiten vor, die Ihnen widerfahren können. Auf Ihrem Galaxy-Gerät sind persönliche Daten aller Art gespeichert und könnten dann für Fremde zugänglich sein: Etwa wichtigen Adressen, Telefonnummern und E-Mails, persönliche Dokumente und Fotos. Samsung hat einen leicht nutzbaren Dienst ins Leben gerufen, mit dessen Hilfe Sie etwa auf ein gestohlenes Smartphone zugreifen, es orten und Daten löschen können. Die entsprechende Webseite www.samsungdive. com beziehungsweise findmymobile.samsung.com

Vorsichtsmaßnahmen

lässt sich am Windows-PC und Mac sowie auf mobilen Geräten aufrufen. Mit dem kostenlosen Damit ein Finder oder ein Dienst „Find My Mobile“ könDieb mit Ihrem Smartphone nen Sie mit Hilfe der Funktionichts anstellen kann, sollten nen „Mobilgerät sperren“ und Sie eine Bildschirmsperre „Daten löschen“ persönliche einrichten und die PINDaten auf dem vermissten Galaxy-Gerät schützen. ZusätzAbfrage aktiviert lich können Sie den Standort Ihres lassen. verloren gegangenen Mobiltelefons bestimmen und in einer Karte anzeigen lassen. Damit das alles funktioniert, muss das Gerät einmalig registriert werden. W

WORKSHOP: Das Galaxy aus der Ferne steuern

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Sicherheitseinstellungen: Gehen Sie zu den Einstellungen und tippen Sie auf „Sicherheit“, um zu den entsprechenden Optionen zu gelangen.

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Auf zur Webseite: Sie müssen zunächst den Dienst Find My Mobile einrichten. Tippen Sie dazu den Eintrag „FindMy Mobile-Webseite” an.

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Browser auswählen: Eventuell werden Sie gefragt, mit welchem Browser Sie die Webseite öffnen wollen. Wählen Sie dann den Browser aus.


Das Galaxy finden

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Anmelden: Melden Sie sich mit den Zugangsdaten an Ihrem SamsungKonto an. Falls Sie noch kein Konto haben, erstellen Sie ein neues.

Mobilgerät anrufen: Eventuell hat jemand Ihr Smartphone gefunden. Versuchen Sie mit „Mobilgerät anrufen“ Kontakt zum Finder aufzunehmen.

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Gerätedetails abrufen: Sie sehen nun, welche Möglichkeiten Sie beim Zugriff auf das entfernte Galaxy-Gerät haben und welche Aktionen bereitstehen.

Mobilgerät sperren: Sperren Sie das verbundene Galaxy-Gerät mit einem vierstelligen Code. So kann kein Unbefugter mehr auf die Inhalte zugreifen.

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Mobilgerät finden: Wählen Sie jetzt den Punkt „Mobilgerät finden“. Der aktuelle Gerätestandort wird ermittelt und auf einer Karte angezeigt.

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Daten löschen: Als letzte Möglichkeit bleibt Ihnen das Löschen der Inhalte. Sie können das Galaxy-Gerät sogar auf seinen Werkszustand setzen.

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hacker-zone

Galaxys ausreizen Manch ein Smartphone-Besitzer dürfte sich bereits mit dem Gedanken beschäftigt haben, sein Gerät zu rooten. Wir erklären Ihnen, wann sich das Rooting in der Praxis tatsächlich lohnt. Text: Stefan Steinleitner

ndroid ist ein offenes Betriebssystem: Sie können einen alternativen Launcher installieren, um das Aussehen der Bedienoberfläche umzukrempeln und die Bedienerführung an Ihre Wünsche anzupassen. Sie können auf das Dateisystem zugreifen und Daten kopieren, verschieben und löschen. Und Sie können Apps einspielen, die nicht aus dem Google Play Store geladen wurden. Von solch umfassenden Benutzerrechten können Besitzer eines iOS-Geräts nur träumen. Doch auch wenn Android nicht einmal ansatzweise so restriktiv ist wie iOS: Superuser-Rechte, die den Vollzugriff auf das Komplettsystem ermöglichen, gibt es auch unter Android nicht. Es sei denn, Sie entscheiden sich, Ihr Gerät zu rooten. In diesem Beitrag erklären wir Ihnen, welche drei Gründe für das Rooten sprechen, zeigen Ihnen, wie Sie ein Samsung Galaxy S3 mit Android 4.1.2 rooten, und stellen Ihnen Apps vor, die auf jedes gerootete Gerät gehören.

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1 Smartphone-Tuning Besitzer eines gerooteten Smartphones kommen in den Genuss uneingeschränkter Zugriffsrechte auf das mobile Betriebssystem. Somit können sie auch Apps installieren, die tief in das AndroidSystem eingreifen. Dazu gehören etwa DeinstallationsApps, die es ihnen ermöglichen, auf dem Gerät vorinstallierte, auch als Bloatware bezeichnete, Apps zu entfernen. Und je weniger Apps auf einem Gerät laufen, desto geringer die Systemauslastung, was sich wiederum positiv auf die Performance und die Akkulaufzeit auswirkt. juni/juli 2013 galaxylife.de

Besonders großer Beliebtheit erfreut sich die App Root Uninstaller Pro (2,09 Euro) zum Entfernen werksseitig installierter Apps auf dem Galaxy. Interessant für ambitionierte Anwender sind aber auch Tuning-Apps wie SetCPU for Root Users (1,49 Euro), Android Overclock (1,59 Euro) und CPUBoostPro (0,71 Euro), mit denen sich die Geschwindigkeit des Smartphone-Prozessors anpassen lässt. Die – neben Root-Rechten – einzige Voraussetzung der App ist, dass auf dem GalaxyGerät ein Kernel eingespielt ist, der die Anpassung der Taktfrequenz unterstützt.

2 Mehr Sicherheit Ebenfalls ausschließlich auf gerooteten Geräten lassen sich Datensicherungs-Apps installieren, die weit mehr können, als nur die Kontakte, SMS und E-Mails zu sichern. Tools wie Titanium Backup Pro (4,99 Euro) und MyBackup Pro (3,75 Euro) sind unter anderem auch in der Lage, Backups von Apps und den jeweiligen Benutzerdaten anzulegen – auf Wunsch sogar zeitgesteuert. Sicherheitsbewusste Anwender, die selbst festlegen wollen, welche Apps im Hintergrund mit dem Internet kommunizieren dürfen, profitieren ebenfalls von den RootRechten, da sie die ausgezeichnete App DroidWall – AndroidFirewall (kostenlos) auf ihrem Gerät installieren können.

3 Nutzung von Custom-ROMs Der für viele Smartphone-Verwender wichtigste Grund, ihr Samsung-Gerät zu rooten, stellt die Möglichkeit dar, Custom-ROMs zu installieren. Hierbei handelt es sich um spezielle AndroidVersionen, die von findigen Entwicklern verändert

Vorteil Root as Rooten ist heutzutage sicher, einfach und nahezu ohne Risiko. Nutzen also auch Sie die Vorteile eines gerooteten Smartphones.“

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Stefan Steinleitner, Freier Autor

wurden. Diese Modifikationen beschränken sich aber nicht nur auf die Optik. Auch der Funktionsumfang, die Spanne der vorinstallierten Apps und sogar die Bedienerführung unterscheiden sich teils gravierend vom Original-Android. Ermöglicht wird diese Form des Community-Moddings nicht zuletzt dadurch, dass Google – im Gegensatz zu Apple – den Quellcode seines Mobil-Betriebssystems offenlegt. Neben den Dauerbrennern CyanogenMod (www.cyanogenmod.org) und MIUI (http:// miui-germany.de) gibt es Dutzende Custom-ROMs, die sich größter Beliebtheit erfreuen – und für Android-Geräte von Samsung zur Verfügung stehen. Dazu gehören beispielsweise Paranoid Android 3.x (www. paranoid-rom.com), Carbon Rom 1.6 (http://goo.im/devs/ carbon) und die Omega ROMs (http:// omega-roms.net).


Galaxy rooten

WORKSHOP: Manuelles Rooten mit Odin3

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USB-Debugging-Modus einschalten: In den Einstellungen des Galaxys entscheiden Sie sich für „Entwickler-Optionen“. Schalten Sie diese Optionen ein und aktivieren Sie „USB-Debugging“.

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Bei dieser Variante spielen Sie CF-Auto-Root mithilfe des Gratis-Flashing-Tools Odin3 am PC auf dem Galaxy ein.

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Passende Datei auswählen: Öffnen Sie die Webseite http://autoroot.chainfire.eu, suchen Sie im Abschnitt „ODIN flashable devices“ nach Ihrem Smartphone-Modell und klicken auf den Link „File“.

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CF-Auto-Root herunterladen: Klicken Sie auf den Link, der neben „Download“ aufgeführt ist, und speichern die ZIP-Datei auf der Festplatte. Danach extrahieren Sie das heruntergeladene Archiv.

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CF-Auto-Root und Odin3: Im entpackten Archiv befinden sich drei Dateien. Starten Sie Odin3-v1.85.exe und überspielen Sie damit die Datei CF-Auto-Root-m0m0xx-gti9300.tar.md5 aufs Handy.

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Im Download-Modus starten: Fahren Sie das Smartphone vollständig herunter. Starten Sie das Gerät dann neu, indem Sie die Tasten „Leiser“ + „Home“ + „Ein-/ Aus“ gedrückt halten.

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Gerät per USB-Kabel verbinden: Den Warnhinweis bestätigen Sie durch das Drücken der Taste „Lauter“. Schließen Sie das Smartphone nun mittels USB-Kabel an den Computer an.

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Rooting-Tool Odin3 starten: Hat das Tool das Smartphone entdeckt, gibt es im Bereich „Message“ die Meldung „Added!!“ aus. Klicken Sie auf „PDA“ und wählen Sie die „.tar.md5“-Datei aus.

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Smartphone rooten: Die voreingestellten Optionen von Odin3 dürfen keinesfalls verändert werden. Mit „Start“ leiten Sie den Root-Vorgang ein. Nach der Meldung „Pass!“ startet das Galaxy neu.

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Root-Rechte überprüfen: Dass das Gerät nun gerootet ist, erkennen Sie daran, dass die neue App „SuperSU“ installiert ist. Diese App kümmert sich um Verwaltung der Superuser-Rechte.

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praxis

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WORKSHOP: One-Klick-Root mit Toolkit

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USB-Debugging-Modus: Damit das Samsung SG3 Toolkit seine Arbeit verrichten kann, müssen Sie am GalaxySmartphone in den Einstellungen den USB-Debugging-Modus einschalten.

Toolkit-Setup: Nach dem Download des rund 115 MB großen Toolkits doppelklicken Sie auf die EXE-Datei. Folgen Sie den Installationsanleitungen. Das Toolkit startet automatisch.

Rooting-Einstellungen: Um mit der Rundumlösung fortzufahren, tippen Sie „3“ ein und fahren mit „Eingabe“ fort. Anschließend entscheiden Sie sich für die Optionen „1“ und „2“.

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Wer auf der Suche nach einer einfach zu nutzenden Rooting-Lösung ist, setzt das kostenlose Samsung SG3 Toolkit für Windows ein.

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Versions-Check: Das Samsung SG3 Toolkit unterstützt Android 4.0.4, 4.1.1 und 4.1.2. Tippen Sie in den Einstellungen auf „Info zu Gerät“ und werfen Sie einen Blick auf „Android-Version“.

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Samsung SG3 Toolkit laden: Auf www. skipsoft.net wählen Sie „Toolkit Projects“, „Samsung Galaxy S3“ und „Samsung Galaxy S3 Unified Toolkit“. Auf der folgenden Seite laden Sie das Toolkit.

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Modell und Android-Version: Tippen Sie „n“ ein und drücken Sie die Eingabetaste. Das Toolkit zeigt alle Kombinationen aus Modell und Android-Version an. Tippen Sie den passenden Code ein.

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Rooting-Variante auswählen: Wieder im Hauptmenü des Toolkits steht die Wahl der Rooting-Methode an. Ratsam ist es, sich für die Rundumlösung „2“ zu entscheiden. Bestätigen Sie mit „Eingabe“.

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Rooten starten: Mit „y“ und „Eingabe“ wird Odin3 gestartet. Sie klicken auf „PDA“, wählen aus dem Toolkit-Ordner die Tar-Datei aus, die unter Punkt 2 aufgeführt ist, und klicken „Start“ an.

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Abschluss: Hat Odin3 die „RESET!“-Meldung ausgegeben, schließen Sie das Tool. Das Toolkit fährt mit der Installation des Recovery-Systems fort. Nach dem Neustart ist das Smartphone gerootet.


Galaxy rooten

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Diese Tools gehören auf ein gerootetes Smartphone

Root Uninstaller 2,09 Euro: Damit lassen sich auch die vom Provider oder Hersteller vorinstallierten Apps vom Smartphone entfernen.

Sowohl Smartphone-Hersteller wie Samsung als auch Mobilfunkanbieter statten ihre Android-Geräte mit mehr oder minder interessanten Apps aus, um dem Kunden einen Mehrwert zu bieten. Das Problem: Solche Apps, die scherzhaft auch als Blähware (Bloatware) bezeichnet werden, lassen sich mit Bordmitteln nicht löschen. An dieser Stelle kommt Root Uninstaller Pro ins Spiel. Mit dieser App entfernen Sie überflüssige Apps sowie Systemkomponenten im Handumdrehen von Ihrem Smartphone. Anbieter: Root Uninstaller System: ab Android 2.0

AdAway

Alternative: SystemApp Remover Preis: 0,70 Euro

Geringerer Funktionsumfang, der sich auf das Deinstallieren von System-Apps beschränkt.

Kostenlos: Blockt in Apps und Spielen eingeblendete Werbebanner nach Ihren Vorgaben.

Nachdem Sie sich Superuser-Rechte angeeignet haben, installieren viele Smartphone-Besitzer zuerst eine Werbeblocker-App, die die in vielen Gratis-Apps und Spielen eingeblendeten Werbebanner ausblenden. Da Google aber Mitte März Adaway, Adblock Plus und Co. aus dem Play Store entfernt hat, müssen Sie den Umweg über eine manuelle Installation gehen. Dazu ist es nötig, dass Sie am Smartphone in den Einstellungen festlegen, dass „Apps aus unbekannten Quellen installiert“ werden dürfen. Auf https://code.google.com/p/ ad-away/ folgen Sie dem Link „download the APK directly from F-Droid“, laden die Datei „org.adaway_42.apk“ herunter und spielen sie dann ein, etwa mit MyPhoneExplorer. Starten Sie die App, tippen Sie auf „Dateien herunterladen und den Werbeblocker aktivieren“ und starten das Galaxy neu, um das Tool endgültig zu aktivieren.

Anbieter: Dominik Schürmann System: ab Android 2.1

Alternative: Adblock Plus Preis: kostenlos URL: http://adblockplus.org/de/ android-install Weniger Funktionen, blockt Werbebanner aber zuverlässig.

MyBackup Pro 3,75 Euro: Sichern und Wiederherstellen von Anwendungen, Systemeinstellungen, Homescreens, Benutzerdaten und mehr.

Mit MyBackup Pro sichern Sie die wichtigsten Daten, Apps, Systemeinstellungen und Multimediainhalte und speichern das Backup auf der externen Speicherkarte oder auf dem Server des Anbieters. Sollten Sie Ihr Smartphone neu aufsetzen müssen, spielen Sie die zuletzt angelegte Datensicherung einfach wieder ein. Die Backups lassen sich auf Wunsch auch zeitgesteuert durchführen. Gut: In den App-Einstellungen geben Sie an, ob auch SMS, Wecker-Einstellungen und benutzerdefinierte Wörterbücher gesichert werden sollen. Anbieter: Rerware, LLC System: ab Android 2.0

Alternative: Titanium Backup Prot Preis: 4,99 Euro

Der Funktionsumfang ist größer, dafür ist die Bedienung der App etwas komplizierter.

DroidWall Gratis: Hervorragende Android-Firewall, deren erstmalige Konfiguration ein wenig aufwändig und daher zeitintensiv ist.

Nicht nur auf PCs lässt sich durch den Einsatz einer Firewall verhindern, dass installierte Anwendungen ohne Ihr Wissen Kontakt mit dem Internet aufnehmen. Auch auf Android-Geräten steht so ein Schutzmechanismus in Form der App DroidWall zur Verfügung. Allerdings müssen Sie zunächst einmal ein wenig Zeit investieren, um die Einstellungen an Ihre Wünsche anzupassen, da Sie für jede einzelne App und System-Komponente festlegen müssen, ob der Onlinezugriff über WLAN und/oder 3G gestattet ist. Anbieter: Rodrigo ZR System: ab Android 1.5

Alternative: Root Firewall Pro Preis: 1,56 Euro

Nahezu identischer Funktionsumfang, bietet aber eine Testfunktion der Einstellungen an.

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kolumne

Ganz brutal unter Druck Welche Idee steckt eigentlich hinter dem Samsung Galaxy S4? Mit dem Samsung Galaxy S4 geht man einen weiteren Schritt in einer kurzen, aber steilen Entwicklung: Innerhalb von gerade einmal knapp über drei Jahren ist die Smartphone-Sparte zur „Cash Cow“ von Samsung Electronics geworden und prägt wohl durch den Streit mit Apple auch die weltweite Wahrnehmung. Samsung ist das Unternehmen, was Apple überholen wollte und es auch teilweise geschafft hat. Der Erfolgsdruck bei Samsung dürfte nun immens sein. Während Apple bereits seit Längerem große Innovationen vermissen lässt und teilweise schon als bieder und langweilig gilt, überflutet Samsung das neueste Flaggschiff regelrecht mit Features. Der Nutzer wird wohl überwältigt sein, auch wenn Samsung in der neuesten Nutzeroberfläche versucht, jeden Schritt und jede Einstellung zu erklären. Tatsächlich dürften nur wenige alle Features des Galaxy S4 kennen und nutzen. Die meisten Nutzer werden wohl ein paar Features für sich entdecken und so das Gerät perfekt für ihren Gebrauch individualisieren. Interessanter ist die Strategie hinter dieser Entwicklung: Während Apple sich in Sachen Software ausruht, muss Samsung sich von den zahlreichen Herstellern, die ebenfalls auf Googles Android bauen, absetzen. Derzeit besonders von HTC, Sony und LG, mittelfristig dürfte hier aber die Konkurrenz aus China mindestens ebenso gefährlich werden. Dass dort bereits Smartphones mit Full-HD-Display und starken Prozessoren für umgerechnet unter 200 Dollar vorgestellt wurden, zeigt, dass die Hardware in Zukunft nur schwer den Unterschied machen kann. Die Inhalte werden mehr und mehr zu dem entscheidenden Faktor bei Smartphones. Samsung ist hier Vorreiter und schafft Out-of-the-Box ein Gerät, welches dem Nutzer eigentlich alles liefert. Die Nutzeroberfläche ist funktional, schick und trotzdem anders als die normale Oberfläche von Android. Die mitgelieferten Apps und Funktionen dürften zudem auch für ausgefallenere Bedürfnisse ausreichen. Eigentlich verwunderlich, dass Samsung noch nicht einen eigenen Top-Spieletitel herausgebracht oder eine erfolgreiche Spieleschmiede aufgekauft hat, um die eigenen Samsung-Apps durch dann wirklich exklusiven Content ebenfalls besser zu positionieren. Die Begeisterung der Medien ist trotzdem durchwachsen. „Samsung Galaxy S3 S“ wird das neue Flaggschiff vereinzelt genannt. Während Apple seit Jahren durch hochwertige Materialien glänzt und auch HTC und Sony gleichziehen, setzt Samsung weiterhin auf glänzendes und daher wenig wertig wirkendes Polycarbonat in Verbindung mit einem nur leicht anderen Design als noch bei dem Galaxy S3. Während Samsung etwa bei den Laptops der Serie 9 oder dem neuen TV-Portfolio zeigt, dass ein edles Design ebenso wichtig ist wie Innovationen, muss man bei den Smartphones aufpassen, dass die eigentlichen EntLars Siebenhaar wicklungen nicht hinter einer langweiligen Fassade verborgen ist der Gründer von bleiben. Das Samsung Galaxy S4 wird die eigenen VerkaufsreAllAboutSamsung.de korde sicherlich brechen, die Konkurrenz schläft aber nicht und und seit Jahren in der so wird man in Korea schon an dem nächsten Samsung Galaxy Technik-Branche unterwegs. Note arbeiten, hoffentlich dann mit einem neuen Design.

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Impressum Herausgeber: Kassian Alexander Goukassian (V.i.S.d.P.) Chefredakteur: Christoph Hoffmann (c.hoffmann@galaxylife.de) Redaktion: Peter Anders, Antonio Biedermann, Oliver Eismann, Philip Jonas, Michael Rupp Redaktionelle Mitarbeiter: Dirk Kunde, Peter Kusenberg, Michael Schmithäuser, Markus Selinger, Stefan Steinleitner, Tim Szukat, Justus Zenker Für unverlangt eingesandte Testmuster übernimmt der Verlag keine Haftung, sie können auch nur im Bedarfsfall zur Besprechung berücksichtigt werden. Redaktionelle Anfragen / Leserbriefe: redaktion@galaxylife.de

Verlag: falkemedia e. K. An der Halle 400 #1 · 24143 Kiel Tel. +49 (431) 200 766-00 Fax +49 (431) 200 766-50 ISSN 2196-1573 | HRA 5544 KI Redaktionsbüro: stroemung GmbH · 50670 Köln Tel. +49 (221) 9130-483 Abonnementbetreuung: falkemedia Aboservice Postfach 1331 · 53335 Meckenheim Tel. +49 (2225) 7085-331 E-Mail: abo@galaxylife.de Anzeigenleitung: Sascha Eilers · Tel. +49 (4340) 49 93 79 E-Mail: s.eilers@falkemedia.de Anzeigen: Dagmar Pawlowsky · Tel. +49 (431) 200 766-47 E-Mail: d.pawlowsky@falkemedia.de Anzeigenpreise: Mediadaten 2013 Produktionsmanagement/Druck: Impress-Media · www.impress-media.de Vertrieb: VU Verlagsunion · Am Klingenweg 10 · 65396 Walluf · Telefon + 49 (6123) 620-0 Vertriebsleitung: Niels Kleimann, Impress-Media Telefon +49 (2161) 29 998-82 Marketingleitung: Susanne Günther · Tel: + 49 (431) 200 766-34 E-Mail: s.guenther@falkemedia.de Art Direktion und Titelgestaltung: Alexander Scholz, Raphael Adamek Layout: Cordula Schaaf, Clemens Strimmer Lektorat: Barbara Baudenschwing

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