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ARTUR MASLOV

15.01.2008 Erdkunde-Hausaufgabe vom 15.01.2008

Aufgabe 1: Nenne die 10 wichtigsten landwirtschaftlichen Anbauprodukte Kaliforniens. Die 10 wichtigsten Anbauprodukte Kaliforniens sind: Ø Ø Ø Ø Ø Ø Ø Ø Ø Ø

Weizen Mais Sojabohnen Tabak Zitrusfrüchte Kartoffeln Zuckerrohr Rüben Reis Trauben

Aufgabe 2: Beschreibe und bewerte die Bewässerungswirtschaft in Kalifornien Von entscheidender Bedeutung ist für die Landwirtschaft Kaliforniens die Verfügbarkeit von Wasser, das wegen der Sommertrockenheit bzw. wegen des Steppenklimas den begrenzenden Faktor für die Landwirtschaft darstellt und zur Bewässerung von Kulturen dringend erforderlich ist. Eine gleichmäßige Versorgung der Pflanzen mit Wasser, wie sie durch zusätzliche Bewässerung erreicht wird, erlaubt eine höhere und bessere Dosierung der Düngeund Pflanzenschutzmittel, verlängert die Wachstumsperiode und ermöglicht eine Erhöhung der Pflanzendichte sowie einen Doppelfruchtanbau. Die beiden bedeutendsten Bewässerungsprojekte Kaliforniens sind das Central Valley Project (CVP) und das California State Water Project (SWP). CVP: Die in den Wintermonaten im Nordteil Kaliforniens anfallenden Wassermengen werden gesammelt und in großen Reservoiren (v.a. dem Shasta-Stausee) gespeichert. Über verschiedene Kanäle von insgesamt 560 km Länge (z.B. Delta-Cross-Kanal oder DeltaMendota-Kanal) wird das Wasser den Bedarfsgebieten zu Bewässerungszwecken zugeführt. Aus dem Oberlauf des San Joaquin Rivers wird - zum Teil durch den Friant-Kern-Kanal auch Wasser in das Tulare-Becken geführt, wo es ebenfalls Bewässerungszwecken dient. SWP: Beim SWP handelt es sich um ein Projekt des Staates Kalifornien, das in den 50er Jahren begonnen wurde. Das wichtigste Reservoir ist der Oroville-Stausee, der wichtigste Kanal ist der über 700 km lange California Aqueduct. Insgesamt sind zwanzig Stauseen und Reservoire, fünf Kraftwerke, 17 große Pumpstationen und etwa 200 km Seitenkanäle mit dem California Aqueduct verbunden, der die Anbaugebiete in Teilen des San-Joaquin-Tales versorgt. Wegen der existentiellen Bedeutung des Bewässerungswassers für die Landwirtschaft Kaliforniens liegt eine komplizierte Rechtslage über sämtliche Wasserrechte vor.


Seit Mitte der 80er Jahre arbeiten das Department of Water Resources und Institute der University of California an Projekten zur Lösung der Bewässerungs-probleme. Eine Möglichkeit, die auftretenden Probleme zu entschärfen, wird in der Verbesserung der Bewässerungstechnik und der exakten Dosierung gesehen. Wasserabgaben, die auf den jeweiligen Wasserbedarf der Pflanzen abgestimmt sind, könnten ebenso dazu beitragen, die anfallende Menge an Drainagewasser zu reduzieren, wie eine genaue Bestimmung der notwendigen Überwässerung zur Reduzierung des Salzgehaltes im Boden. Durch Übergang zu Sprinkleranlagen und drip irrigation könnte darüber hinaus die benötigte Wassermenge reduziert werden. Neue Formen des field monitoring könnten dazu beitragen, eine optimale Verteilung auf den Bewässerungsflächen zu erreichen. Eine Wiederverwendung von Drainagewasser wird als weitere Lösungsmöglichkeit gesehen. Hierbei könnte ein Wechsel von salztoleranten und salzempfind-lichen Pflanzen den Einsatz erleichtern. Außerdem besteht die Möglichkeit des blending (Mischung von Frisch- und Drainagewasser). Eine technische Möglichkeit wurde in der Entfernung von Selen aus dem Drainagewasser gefunden (98% des Selens konnten in einer Pilotanlage entfernt werden), doch scheint dieses Projekt aus Kostengründen nicht realisierbar. Manche Farmer haben sich selbst geholfen, indem man begann, das Drainagewasser in einer Eukalyptusplantage zu konzentrieren und dieses Konzentrat zur Bewässerung einer Salzbuschvegetation zu verwenden. Dabei wird ein Teil des Salzes verdunstet, ein Teil in den Pflanzen festgelegt. Die Salzbuschvegetation kann dann als Heu an Rindermastbetriebe verkauft werden. Diese Verarbeitung von Drainagewasser ist aber sehr flächenintensiv und damit sehr kostspielig. Eine letzter Lösungvorschlag ist bei Problemen durch die Variabilität der Niederschläge das Dryfarming (unbewässerter Getreideanbau). Dies bringt eine winterliche Speicherperiode von ein oder zwei Jahren und dient der speicherfördernden Bodenbearbeitung.

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