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04 | 2012

M O S O L F R E P O R T | MAGAZIN FÜR MITARBEITER UND PARTNER DES HAUSES

„BEM-VINDO DO BRASIL“ MAR ERHÄLT MOU ZERTIFIKAT

ZWISCHENSTOPPS

IN KIPPENHEIM, GERMERSHEIM UND ETZIN

JUBILARE 2012


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EDITORIAL

EDITORIAL AM STEUER

GRUSSWORT DURCH DIE GESCHÄFTSFÜHRUNG Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Aber auch in den Büros herrscht zum Jahresende grundsätzlich Hochbetrieb. Die Jahresabschluss-Arbeiten sind in vollem Gange und müssen fristgerecht beendet sein. Zudem haben die meisten von uns auch privat noch allerhand Termine. Von der KinderweihDoch was zur Freude der nachtsfeier im Verein bis zur Kinder ist, bedeutet für unsere abteilungsinternen Feier. Kollegen in den LKW’s und auf den Plätzen Arbeit unter Die Tage in der Vorweihnachtsextrem schweren Bedingungen. zeit sind gut gefüllt. Alles in Minusgrade, vereiste LKW’s allem verging das Jahr 2012 und PKW’s, überfüllte Rast- wie im Flug und war wieder und Parkplätze, zudem Glatteis, ein gutes und erfolgreiches Schneematsch und Staus auf Jahr für die Mosolf Gruppe. Ohne Sie wäre dieses Ergebnis den Straßen. „Schneeflöckchen – Weißröckchen, da kommst du geschneit“ heißt es in dem uns allen bekannten Weihnachtslied. Und wohl war, Deutschlands Landschaften sind seit Anfang Dezember ein weißes Wintermärchen.

Herzlichst Ihr

Dr. Jörg Mosolf Chief Executive Officer

nicht möglich geworden – dies ist Ihr Verdienst. Die Familie Mosolf und meine Kollegen in der Geschäftsführung, danken Ihnen allen für Ihren Einsatz, für Ihre hervorragenden Leistungen und für die gute Zusammenarbeit. Liebe Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, Ihnen und Ihren Familien wünschen wir ein f r o h e s We i h n a c h t s f e s t , beschauliche Stunden mit Ihren Lieben, einen guten Jahreswechsel sowie Glück und Gesundheit für das kommende Jahr.


INHALT

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INHALT

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AM STEUER Editorial Dr. Jörg Mosolf INHALT DER KUNDE UND WIR „Bem-vindo do Brasil“ Tag der offenen Tür bei Volkswagen in Wolfsburg Multimodales Logistikzentrum Vorstellung Cartrans Transport GmbH Mosolf auf der Automechanika 2012 MAR erhält MOU Zertifikat BLICKPUNKT UMWELT Wie kommen die Geschenke unter den Weihnachtsbaum? ZWISCHENSTOPP … IN GERMERSHEIM Auf, auf und davon ZWISCHENSTOPP … IN KIPPENHEIM Die etwas anderen „Stockpflegemaßnahmen“ „ECOfit“-Abschluss in Kippenheim ZWISCHENSTOPP … IN KIPPENHEIM UND ETZIN Zuwachs bei der Feuerwehr? Jede Sekunde zählt ZWISCHENSTOPP … IN ETZIN Ausbildungsmesse in Falkensee Ausbildungsbeginn Etzin AUS DEM FAHRERLAGER Schulprojekt „Autotransporter“ Der neue Actros – MOSOLF hat die Ersten INNENLEBEN Unsere Jubilare 2012 WIR BEI MOSOLF Einblicke: Christian Kerner

IMPRESSUM MORE 04/2012

Ein ganz herzliches Dankeschön an alle Kolleginnen und Kollegen, die für unsere aktuelle Ausgabe der MORE Artikel geschrieben haben. An dieser Ausgabe wirkten mit: Christian Kerner, Steffen Merl, Raphael Haist, Martin Köhler, Sabrina Beirle, Hartmut Gasser, Thomas Zimmermann, Ronny Roth, Thomas Pickard, Marita Strittmatter, Bernhard Greber, Werner Grether, Doreen Schalow, Josephine Meier, Samuel Röhm, Bernard Klöss, Mehmet Inal, Giovanni Zajfert, Goran Kuti, Elke Manthey, Sabine Giedemann, Agnes Klemens, Rosi Hammer, Katerina Jankova, Gabi Mudrich, Margarita Baumann, Nadine Zacharias, Gilbert Kasel

Herausgeber: Horst Mosolf GmbH & Co. KG Internationale Spedition Dettinger Straße 157-159 D-73230 Kirchheim/Teck Fon +4 9 70 21 8 0 9 - 0 Fax +4 9 70 21 5 25 76 www.mosolf.de

Redaktion: Alexandra Neth Gestaltung: www.adesso-visukom.de Fotos: MOSOLF fotolia © Fotowerk - Fotolia.com (S.12) fotolia © senoldo - Fotolia.com (S.13) www.ralph-koch-photos.com

MORE ist eine kostenlose Zeitschrift für Mitarbeiter und Partner der MOSOLF-Gruppe. Verwendung und Abdruck bedürfen der ausdrücklichen Zustimmung. Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben die Meinung des Verfassers, nicht der Redaktion wieder. Erscheinungsweise: 4 x jährlich


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„BEM-VINDO DO BRASIL“

SPECIAL

„BEM-VINDO DO BRASIL“ Nach den großartigen Eindrücken aus China und den Balkanstaaten, die in der letzten MORE ausgeführt wurden, widmet sich dieser Artikel einem Land der westlichen Hemisphäre. „Bem-vindo do Brasil“ (Willkommen in Brasilien) – ein Seufzer der Erleichterung, als das Gepäck am Flughafen Guarulhos (São Paulo) um etwa sechs Uhr morgens nach zwölf Stunden Flug und gefühlter Ewigkeit Immigration endlich in Sicht war. Die Taxifahrt ins Zentrum von São Paulo vermittelte erste Eindrücke. Insbesondere, dass Verkehrsregeln dort eher als Leitfaden, denn als Gesetz angesehen werden. Ein kleines Indiz für Brasiliens tiefes Bedürfnis nach Freiheit als signifikantes Resultat seiner Geschichte bis zum heutigen Tage. Der Wille zu Fortschritt, das Verlangen nach Wohlstand und der Wunsch nach Anerkennung sind ebenfalls von historischen Ereignissen beeinflusst. Man sollte bedenken, dass die brasilianische Geschichte von Dekaden ausbeuterischer Kolonisierung geprägt ist, seit Pedro Álvares Cabral 1500 in Brasilien landete und es für Portugal beanspruchte. Mehr als drei Millionen afrikanische Sklaven wurden deportiert, um Wohlstand in Europa zu gewährleisten. Zurück nach São Paulo und der angrenzenden „Região do Grande ABC“ welche aufgrund des gewaltigen, dort ansässigen Industriesektors als Zugmaschine der brasilianischen Wirtschaft angesehen wird. Straffer Terminplan am ersten Tag, da sich

der Begrüßung in der BMS Zentrale in São Paulo direkt die Besichtigung unserer Aktivitäten in São Bernado do Campo anschloss. Wir organisieren dort die Lagerhaltung für Completely-Knocked-DownAktivitäten (CKD) der Volkswagen Werke Anchieta und Taubaté. Als Folge von importsubstituierender Industriealisierung erheben einige Staaten, vor allem Schwellenländer, hohe Importzölle für komplett montierte Fahrzeuge. Einerseits um ihren Binnenmarkt vor ausländischen Produkten zu schützen, andererseits um Wertschöpfung im eigenen Land zu kreieren. Brasilien erhebt momentan 55 Prozent Importzoll auf Personenkraftwagen. Eine gängige Methode von Autoherstellern (neuerdings „Original Equipment Manufacturers“, OEM) um diese Zölle zu umgehen ist CKD. Infolge des Imports von Bausätzen anstatt komplett montierter Fahrzeuge reduzieren die OEM’s die genannten Abgaben. Weitere, weniger ausgeprägte Formen hiervon sind Semi-Knocked-Down (SKD) und Partby-Part. Die anschließende Montage der Bausätze im Zielmarkt schafft dort sowohl positives Markenimage als auch Nachfrage und Kaufkraft. In São Bernado do Campo scheint „Glasnost“ ein Schlüsselbegriff zu sein, da alle Prozesse und wichtigen Kennzahlen transparent dem Aushang und Flachbildschirmen entnommen werden können. Besonderes Interesse erweckte ein aktuelles Projekt: Containerverschiffung von Fahrzeugkarosserien mithilfe von Holzkonstruktionen. Während des obliga-

torischen „cafézinho“ erklärten die Kollegen, dass die Karosserien für den Export nach Argentinien bestimmt sind. Nachdem am folgenden Tag ausschließlich administrative Themen anstanden, war ein weiterer Flug auf dem Plan. Ehrlich gesagt: Der Transfer von Passo Fundo nach Erechim erweckte zunächst den Eindruck einer Rundfahrt auf der Schwäbischen Alb. Verursacht durch die Ähnlichkeit der Landschaft und flankiert von leichten Sprachdifferenzen. Erechim ist eine abgelegene Stadt mit annähernd 100.000 Einwohnern im südlichsten brasilianischen Bundesstaat Rio Grande do Sul. Die Bewohner, genannt „Gaúchos“, sind durch ihre hölzernen „Chimarrão“ (Matetee) Kalebassen leicht zu identifizieren. Traditionsbewusstsein ist eines der gängigen Merkmale, das Gaúchos’ neben der genannten Landschaft tatsächlich mit Deutschen teilen. Wahrscheinlich beruhen diese Traditionen auch auf den vielen Nachkommen deutscher Einwanderer. Dieser Umstand erklärt auch Städtenamen wie Blumenau, Novo Hamburgo und sogar Teutônia. Kaum verwunderlich, dass unser deutsches Oktoberfest in dieser Region ebenfalls mehrfach kopiert wird. Mit etwa 2.800 Mitarbeitern bietet die Comil Ônibus S.A. bereits seit 1986 ein Produktportfolio von MiniBussen über Busse für den öffentlichen Personennahverkehr bis hin zu Doppel-Decker-Bussen an. Die BMS engagiert sich mittlerweile

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MOSOLF BRASIL


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„BEM-VINDO DO BRASIL“

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Landschaft in Rio Grande do Sul

seit April 2012 erfolgreich in Lagerhaltungsdienstleistungen des nahezu gesamten Produktionsbedarfs. Unser Dienstleistungsspektrum umfasst die eigentliche Lagerhaltung ebenso wie Wareneingang, Umpacken in standardisierte Lagerbehälter und die nachfragebasierte Bereitstellung der Güter. Ein Lager ausgestattet mit Palettenregalen, Kragarmregalen, Durchlaufregal und Blocklagerfläche steht auf dem Werksgelände von Comil zu unserer Verfügung. Lagerhaltungsprozesse werden von unseren 26 operativen Kollegen durchgeführt. Diese arbeiten mit Hilfe von Hubwagen, Gabelstaplern und mobilen Barcode-Scannern, die über WLAN mit unserem Lagerhaltungssystem (das sich bereits für unsere Aktivitäten in São Bernado do Campo etabliert hat) verbunden sind. Weitere acht administrative Kollegen sind für Koordination und Planung verantwortlich. Unsere Absicht ist künftig nicht nur die Organisation der Lagerhaltung anzubieten, sondern auch die gesamte Versorgung von Comils Produktionssequenzen. Die Tätigkeiten, mit denen ich mich vor Ort beschäftige sind recht breit gefächert. Die meiste Zeit verbringe ich mit der Verbesserung von Lagerhaltungsprozessen und Kundenbeziehungen.

Abgesehen davon habe ich beispielweise eine Mitarbeiterbefragung durchgeführt. Kurzum bieten sich viele Möglichkeiten, im Studium erlangtes Wissen durch praktische Anwendung weiterzuentwickeln. Eine Lektion, die man in Rio Grande do Sul lernt: Deutsche werden prinzipiell mit Fritz angesprochen. Es liegt die Vermutung nahe, dass das auf den preußischen König Friedrich II. beruht, was aber nicht bewiesen ist. Jedenfalls gewöhnt man sich früher oder später daran. Ende August 2012 war es ein großes Vergnügen, eine Delegation um den Vorstand der BLG in Erechim begrüßen zu dürfen. Neben der Besichtigung der Produktionslinien und des Lagers präsentierte uns Comils Präsident, Silvio Luiz Calegaro Junior, auch das aktuelle Projekt einer neuen Busfabrik in Lorana, das sich 200 Kilometer nordöstlich von São Paulo befindet. Lediglich die Produktion der urbanen Busse soll nach Lorena verschoben werden. Comil verwendet die neuesten technologischen Errungenschaften aus Autowerken um das neue Buswerk sowohl hinsichtlich von Kapazität, als auch hoher Qualität zu gestalten. Die BMS unterstützt die Entwicklungen für den neuen Produktionsstandort aktiv, während unser ausgesprochenes Ziel ist,

Fahrzeugkarosserien für Argentinien

Logistikdienstleistungen in Lorena ebenso anzubieten wie in Erechim. Als Gastgeber der Fußballweltmeisterschaft 2014 und der Olympischen Sommerspiele 2016 rechnet Brasilien mit weiterem Wirtschaftswachstum. Investitionen in die Infrastruktur, die diese Veranstaltungen auslösen, werden sowohl seitens Comil als auch seitens der BMS als große Chancen angesehen. Die dritte Geschäftssäule der BMS ist die Verteilung von Honda Motorrädern vom Produktionsstandort Manaus über unsere verschiedenen Umschlagszentren zum brasilianischen Händlernetz. Schlussendlich bietet Brasilien, ebenso wie andere südamerikanische Staaten, eine Vielzahl an Möglichkeiten unser Geschäft, und mindestens genauso wichtig, unseren persönlichen Horizont zu erweitern. Deshalb möchte ich von diesem Artikel auch in einer anderen Angelegenheit Gebrauch machen: um „muito obrigado“ (vielen Dank) zu sagen! Auf der einen Seite zu unseren brasilianischen Kollegen, die mich höchst warmherzig aufgenommen haben. Auf der anderen Seite an den Kreis, der meine Entsendung unterstützt, inklusive meines Förderers, der diesen wertvollen Schritt ausgelöst hat. CHRISTIAN KERNER GESCHÄFTSENTWICKLUNG

v.l.n.r.: Johnatan Yudice (Supervisor IT, BMS), Osmair Caldeira (Manager Operations, BMS), Christian Kerner, Marcos Rose (Controller, Motoliner)


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‘BEM-VINDO DO BRASIL’

SPECIAL

‘BEM-VINDO DO BRASIL’ After great impressions of China and the Balkan states were outlined in the latest MORE, current article is dedicated to our business in a country of the western hemisphere. ‘Bem-vindo do Brasil’ (welcome to Brazil) – a sigh of relief as luggage was in sight on Guarulhos Airport (São Paulo) just about six ‘o clock in the morning after more than twelve hours flight and perceived eternity of immigration. The cab ride to the city of São Paulo conveyed first impressions. Above all, that traffic rules are more seen as guidelines than act of parliament on site. Little evidence of the deeply demand for freedom as a significant result of Brazilian history up to the present day. The will of advancement, the desire for prosperity and the wish for recognition are accompanied by historical events as well. One should bear in mind that the history of Brazil is shaped by decades of exploiting colonization since Pedro Álvares Cabral entered in 1500 and claimed for Portugal. More than three million black ivories were deported from Africa to ensure prosperity in Europe. Back to São Paulo and the encompassing ‘Região do Grande ABC’ which is considered as the Brazilian juggernaut due to the huge industrial sector situated there. Tight schedule on first day as welcome at BMS headquarters in São Paulo was followed by a visitation of our business in São Bernado do Campo. Completely Knocked Down (CKD) warehousing is organized there for the

Volkswagen plants Anchieta and Taubaté. As a matter of import-substituting industrialization a couple of countries, above all emerging markets, impose high import duties on complete assembled vehicles. In first instance to protect their domestic market and second to create economic value. Brazil levies 55 percent of customs value on passenger cars. A common practice of carmakers (recently termed ‘Original Equipment Manufacturers’, OEM) to avoid these duties is CKD. By the importation of kits rather than assembled vehicles the OEM’s shirk mentioned duties. Other, less marked, forms are Semi Knocked Down (SKD) and part-by-part. The final assembly in the foreign market, however, creates local content which furthermore entails domestic demand and purchasing power. In São Bernado do Campo ‘glasnost’ appears to be a keyword, as all processes and key performance indicators are transparently shown on black board and flat screen monitor. Special interests arose from a topical project: Shipment of complete vehicle bodies with wooden constructions by container. During the obligatory ‘cafézinho’, our colleagues explained that the vehicle bodies are destined for export to Argentina. After the following day was spent for acts of administration only, another flight was on schedule. Truth be told; the transfer from Passo Fundo to Erechim convoyed impressions of a Swabian Alps roundtrip in

first instance. Caused by the equivalent landscape and flanked by little language differences. Erechim is a remote city with almost 100.000 inhabitants located in the most southern Brazilian state, Rio Grande do Sul. The citizens, called ‘Gaúchos’, are easy to identify by their wooden ‘Chimarrão’ (mate tea) calabashes. Sense for tradition is one of the common characteristics which the ‘Gaúchos’, indeed, share with Germans beside above mentioned landscape. Probably those traditions are caused by the great number of German emigrant descendants. That circumstance explains also city names like Blumenau, Novo Hamburgo and even Teutônia. Hardly surprising that our German ‘Oktoberfest’ is copied many times in this region. With approximately 2.800 employees, the Comil Ônibus S.A. provides a product range from mini buses over buses for public transportation to double deck coaches since 1986. BMS provides meanwhile since April 2012 successfully its services in terms of warehousing for the nearly entire demand of production. Our service portfolio comprises the pure warehousing as well as receiving, repacking in standardised storage boxes and demand related supply of the goods. A warehouse equipped with pallet racks, cantilever, flow rack and block storage area is at our disposal directly on Comils bus plant. Warehouse processes are handled by our 26 operative colleagues. They work by the means of lifting carts, forklifts and mobile barcode scanners

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Our team in Erechim

which are connected to our warehouse management system (same as already established for our business in São Bernado do Campo) via wireless local area network. More eight administrative colleagues are responsible for coordination and planning. Upcoming aim is to provide not only the organization of the warehouse, but also the entire line feeding of Comils production sequence. The activities I deal with are quite diversified. Most time I spend on organization of lean warehouse processes and improvement of customer relations. Apart from that another activity was to conduct an employee survey, for instance. Summarized there are several possibilities to make use of knowledge, gained during my studies and further development by practical application. One lesson learned in Rio Grande do Sul: As a matter of principle Germans are addressed as ‘Fritz’. I suppose that is caused by Prussian King Frederick II., what has

‘Churrasco’ (barbeque) with colleagues of BMS and Comil

not been proven. However, one becomes accustomed to it sooner or later. At the end of August 2012 it was a great pleasure to welcome a delegation around the BLG board of management. Besides the visitation of productions lines and warehouse, Comils President, Silvio Luiz Calegaro Junior, also presented the current venture of a new bus plant in Lorena, situated 200 kilometres northeast of São Paulo. Merely the production of the urban buses will be translocated to Lorena. Comil applies the most modern technologic achievements of today’s passenger car plants to design its new bus manufactory not only in terms of capacity, but also high quality. BMS supports the development of the new plant actively, whilst our declared aim is to provide logistics services in Lorena as well as in Erechim. Brazil reckons with more economic advancement as host of the World Championship in 2014 and the Olym-

pic Summer Games in 2016. Infrastructure investments triggered by these events are seen as a bright opportunity on site of Comil and also of BMS. Third business pillar of BMS is the distribution of Honda motorcycles from production plant Manaus via our various cross docking centres to the Brazilian dealer network. In conclusion Brazil, as well as other South American countries, still offers plenty of opportunities to enhance our business and just as important our individual horizons. Therefore I would like to make use of this article in another occasion; to say ‘muito obrigado’ (many thanks)! On the one hand to our Brazilian colleagues those have taken me up most cordial. On the other hand to the circle that supports my expatriateship including my supporter who initiated this valuable step. CHRISTIAN KERNER BUSINESS DEVELOPMENT

f.l.t.r.: Otto A. Schwimmbeck (President, OAS), Robert Bommers (Director Automotive, BLG), Martin Günthner (Bremen Senator of Economy, Ports and Justice), Detthold Aden (CEO, BLG), Christian Kerner, Mariana Flora (Coordination, BMS Erechim), Roberto Daltro (Business Development, BMS), Hillert Onnen (CFO, BLG), Frank Dreeke (Successor of Detthold Aden), Silvio Luiz Calegaro Junior (President, Comil), Stephan Grüner (Director, BMS), Dr. Bernd Lieberoth-Leden (Director Contract Logistics, BLG), Jonas Mosquera (Manager Logistics, Comil); missing: Andreas Hoetzel (Director Communications, BLG).


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ERÖFFNUNG DES MLW IN WOLFSBURG

DER KUNDE UND WIR

TAG DER OFFENEN TÜR BEI VOLKSWAGEN IN WOLFSBURG D R E I E R E I G N I S R E I CH E U N D I N T E R E S S A N T E TAG E F Ü R Z W E I AU S Z U B I L D E N D E AU S K I RCH H E I M Anlässlich der Eröffnung des neuen Multimodalen Logistikzentrums und der CKD Halle in Wolfsburg Fallersleben fand am 13. Oktober 2012 an der Westrampe ein „Tag der offenen Tür“ für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Volkswagen statt. Vor Ort betreibt Volkswagen eine moderne CKD-Halle, die für einen umweltfreundlichen und effektiveren Materialfluss sorgt. Die Cartrans Transport GmbH – ein Unternehmen innerhalb der Mosolf-Gruppe – wurde in dieses Konzept integriert. Die Cartrans betreibt direkt neben der CKD-Halle im Auftrag von Volkswagen einen Fahrzeugumschlagsplatz. Gemeinsam mit dem Niederlassungsleiter und einem Mosolf Fahrertrainer durften wir die Mosolf-Gruppe am TAG DER OFFENEN TÜR repräsentieren und interessierte Besucherinnen und Besucher über das Unternehmen Mosolf informieren. START Nachdem der Messestand, Infomaterial und Werbeartikel in unseren Mietwagen eingeladen waren, fuhren wir am 12. Oktober 2012 nach Wolfsburg. ANKUNFT Nach der Ankunft auf unserem Umschlagsplatz begrüßte uns am späten Nachmittag Herr Kremin. Nach den ersten Eindrücken und Instruktionen fuhren wir in unser Hotel. Dort waren wir mit unserem Fahrertrainer und Qualitätsmitarbeiter Herrn Daniel Struhs verabredet. Bei einem gemeinsamen Abendessen konnten wir uns besser kennenlernen. AKTIVITÄTEN Am Samstag bekamen wir eine kurze Führung über den Lagerplatz. Die Lagerkapazität beträgt ca. 5.000 Fahrzeuge.

Für die Abwicklung des Fahrzeugumschlages gibt es mehrere LKW-Stellplätze. Um den Umweltvorschriften gerecht zu werden und eine Lärmbelästigung der Anwohner zu vermeiden, wurde eine Be- und Entladehalle mit zwei LKW-Stellplätzen errichtet. In der Zeit von 22:00 bis 6:00 Uhr erfolgt die Be- und Entladung ausschließlich in dieser Halle. HÖHEPUNKTE Der Höhepunkt und tatsächliche Grund für die Reise war die Informationsveranstaltung bei Volkswagen am 13. Oktober 2012. Unser Kunde Volkswagen informierte, organisierte ein tolles Unterhaltungsprogramm für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und präsentierte sich als großzügiger Gastgeber. Gemeinsam mit Herrn Köhler, Niederlassungsleiter der Cartrans Transport GmbH, bauten wir unseren Messestand auf und legten Informationsmaterial aus. Um 12.00 Uhr wurden die Tore für die Gäste geöffnet. Großes Zuschauerinteresse erweckte die Probeverladung, die von unserem engagierten und motivierten Kollegen Herrn La Fauci mit Unterstützung von Herrn Struhs durchgeführt wurde. Herr Struhs erklärte die fachliche Bedienung des LKW‘s und informierte über die gesetzlichen Bestimmungen. Den Richtlinien und Kundenvorgaben entsprechend verdeutlichte Herr Struhs die Faktoren, die bei einer Be- bzw. Entladung zu beachten sind. So hat der Fahrer auf die richtigen Sicherheitsabstände, die richtige Ladungssicherung und die Gesamtlänge des LKWs zu achten. Wichtig sind die richtigen Auffahrwinkel und die korrekte Einstellung der Ladebühne, damit das Fahrzeug in dem Zustand beim Auto-

händler ankommt, wie es das Werk verlassen hat. Damit diese Aufgaben für einen sicheren Transport erfüllt werden, haben wir gut ausgebildete und regelmäßig geschulte Fahrer. Viele Besucher hatten sich noch gar keine Gedanken darüber gemacht, wie ein Fahrzeug vom Werk zum Händler kommt. Wir nutzten die Gelegenheit und erörterten sowohl das Dienstleistungsspektrum als auch die verschiedenen Transportwege. VERANSTALTUNGSENDE Ein sehr interessanter, anstrengender und spannender Tag endete für uns gegen 18:00 Uhr. Wir konnten die Gelegenheit nutzen, uns intensiv mit den Kollegen der Cartrans und den vielen interessierten Besuchern auszutauschen. Nach Abschluss aller Arbeiten fuhren wir zurück ins Hotel. KULTUR UND RÜCKFAHRT Aufgrund unseres Einsatzes durften wir am Sonntag die Autostadt in Wolfsburg besichtigen – „eine Stadt in der Stadt“ mit einem atemberaubend angelegten Gelände. In Pavillons präsentiert der Volkswagenkonzern ihre Konzernmarken wie z. B. Porsche, Seat, Skoda und Lamborghini. In den einzelnen Pavillons wird ein multimodaler Rundgang angeboten, der durch abwechslungsreiche Interaktionen unterbrochen und geführt wird. Gegen Mittag endete der spannende Einblick in die Volkswagen - Welt und die Rückfahrt nach Kirchheim lag vor uns. DANKESCHÖN Wir möchten nicht versäumen, uns bei den vielen Besuchern für das Interesse und die anregenden Gespräche zu bedanken. STEFFEN MERL & RAPHAEL HAIST AUSZUBILDENDE 2. AUSBILDUNGSJAHR KAUFMANN FÜR SPEDITION UND LOGISTIKDIENSTLEISTUNG


DER KUNDE UND WIR

MULTIMODALES LOGISTIKZENTRUM

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CHRONIK DER ENTSTEHUNG DES MULTIMODALEN LOGISTIKZENTRUMS (MLW) IN WOLFSBURG

November 2009: Start „Projekt Westrampe“ bei Volkswagen Sommer 2010: Ausschreibung von Volkswagen Ăźber den Betrieb des MLW, Nahverkehrsverteilung ab dem MLW sowie Einsatz eines Werk Shuttle Dezember 2010: Paketvergabe der drei Ausschreibungsinhalte an Mosolf Juni 2011: Spatenstich fĂźr das Multimodale Logistikzentrum Wolfsburg September 2011: Erste Teilfläche mit ca. 1.500 Stell-

plätzen wird in Betrieb genommen, Cartrans bezieht provisorische Verwaltung auf dem neuen Logistikzentrum Oktober 2011: Zweite Teilfläche mit 800 Stellplätzen wird in Betrieb genommen Januar 2012: Letzte Teilfläche wird in Betrieb genommen 09. Oktober 2012: Im Beisein von Vertretern aus dem Hause Volkswagen und der regionalen Politik wird das Multimodale Logistikzentrum offiziell erÜffnet

Eckdaten der Cartrans Transport GmbH fßr den Betrieb des Fahrzeugumschlages: • • • •

Gesamtfläche: 145.248 m² Lagerplätze: 5.000 Umschlagsplätze: 400 Technikhalle: Befindet sich noch im Bau

Die angrenzende CKD Halle wird von der Volkswagen Konzernlogistik betrieben. Ein Containerhafen befindet sich im Bau. Die geplante ErĂśffnung wird im FrĂźhjahr 2013 sein. MARTIN KĂ–HLER NIEDERLASSUNGSLEITER CARTRANS TRANSPORT GMBH

VORSTELLUNG CARTRANS TRANSPORT GMBH Die CARTRANS TRANSPORT GmbH – ein Unternehmen innerhalb der Mosolf-Gruppe – wurde vor mehr als 30 Jahren in Wolfsburg gegrßndet. Die Neufahrzeugdistribution ab dem Volkswagen Werk Wolfsburg wurde Mitte der 90er Jahre mit der AuflÜsung des Wolfsburger LKW-Fuhrparks eingestellt. Zeitgleich begann die Cartrans im Auftrag von Volkswagen mit der Abwicklung von gebrauchten Dienst– und Jahreswagen. Seit September 2011 betreibt die Cartrans im Auftrag von Volkswagen das Multimodale Logistikzentrum Wolfsburg (kurz MLW) an der Westrampe in Fallersleben.

Seit dem 01. März 2012 ist das Multimodale Logistikzentrum ab Wolfsburg „Zielbahnhof 38“ fĂźr Verkehre im Nahbereich. Die Zielbahnhofsverteilung wird mit einem – in Wolfsburg stationierten Fuhrpark – von 5 LKW durchgefĂźhrt. Neben dem Betrieb des Multimodalen Logistikzentrums ist die Cartrans von der Volkswagen AG mit der Entsorgung fĂźr das Volkswagen Werk Wolfsburg beauftragt. HierfĂźr werden drei Autospezialtransporter eingesetzt. Diese „shuttlen“ zwischen dem MLW und dem Volkswagen Werk Wolfsburg. Seit Oktober 2012 fĂźhrt die Cartrans im Auftrag der Volkswagen AG

Ăœbergabeinspektionen fĂźr Vermietfahrzeuge durch. Die Modelle Golf, Touran und Tiguan aus der Wolfsburger Produktion werden durch den „Cartrans Werkshuttle“ zum MLW gefahren. Die Technikdienstleistungen werden derzeit in einem provisorischen Technikzelt durchgefĂźhrt, da sich die Technikhalle noch im Bau befindet. Es ist das Ziel – wenn die notwendige Infrastruktur fertiggestellt ist (Tankstelle, Technikhalle) – weitere Dienstleistungen fĂźr Autovermieter und Händler anzubieten. Die Cartrans beschäftigt momentan 12 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Vollzeit sowie weitere 25-30 Teilzeitkräfte. MARTIN KĂ–HLER NIEDERLASSUNGSLEITER CARTRANS TRANSPORT GMBH

         

  

 

 

   



       

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AUTOMECHANIKA 2012

MOSOLF AUF DER AUTOMECHANIKA 2012 Vom 11.–16. September 2012 fand in Frankfurt a. M. die Automechanika statt. Als internationale Leitmesse der Automobilwirtschaft bietet die Automechanika ein einzigartiges Produktangebot in den Bereichen Autoteile, Werkstatt- und Tankstellenausrüstung, IT und Management, Fahrzeugwäsche, Zubehör und Tuning. Im Rahmen der Themenwelt „Mobilität der Zukunft“ beteiligte sich der Bundesverband eMobilität e. V. (BEM) mit seinen Mitgliedern – darunter auch Mosolf – mit einem Gemeinschaftsstand an der Elektromobilitäts-Sonderschau auf der Automechanika. Die Mitglieder stellten ihre Produkte und ihr Engagement im Bereich Elektromobilität vor. So gestaltete sich der gemeinschaftliche Auftritt durch Anbieter von Ladeinfrastruktur, Herstellern von Elektroautos und -zweirädern, Ingenieurentwicklungsbetrieben sowie Anbietern von Carsharing Konzepten und Vertreter unterschiedlicher Bundesländer. Die Bandbreite der Aussteller des BEM-Gemeinschaftsstandes machten einmal mehr deutlich wie umfassend und vielfältig die Themenfelder der neuen Mobilität sind. Die 700qm Innenstandfläche wurden zusätzlich noch durch 1500qm Außenfläche erweitert auf denen Elektromobilität durch Testfahrten mit E-autos und Zweirädern den Besuchern erlebbar gemacht wurde. Mosolf ergänzte durch seinen Messeauftritt die Themenbereiche der Aussteller und präsentierte sein Produktportfolios als Systemdienstleister des Automotive Bereichs. Rund um das

Exponat – den Karabag New 500 e – wurden die logistischen und technischen Dienstleistungen von Mosolf an mehreren Stellwänden und im Rahmen einer Slideshow aufgezeigt. Im Zusammenhang mit dem Thema Elektromobilität wurde insbesondere auf die vier strategischen Geschäftsfelder Werkstattdienstleistungen, Sonderfahrzeugbauten, Industrielackierungen und Mobilitätsdienstleistungen aufmerksam gemacht. Unter dem Slogan „We make eMobility happen“ konnte den Besuchern verdeutlicht werden, dass Mosolf im Spannungsfeld zwischen den Fahrzeugherstellern und den (End-) Nutzern fungiert und als Umrüstungs- und Dienstleistungspartner die Elektromobilität nutzungsfähig macht und damit sprichwörtlich „auf die Straße bringt“. Durch zahlreiche Gespräche und Termine am Stand konnten viele interessante Kontakte in die Branche neu geknüpft oder aufgefrischt werden. Die Resonanz der Standbesucher – darunter neben bestehenden und potenziellen Kunden auch Kollegen – war durchweg positiv. Auch seitens der Veranstalter konnte die Messe als Erfolg verbucht werden. Insgesamt kamen bei der Automechanika 2012 über 4.500 Aussteller aus 74 Ländern zusammen. Die über 148.000 Besucher konnten auf über 305.000 qm Ausstellungsfläche erleben, was die Automobilwirtschaft bewegt. SABRINA BEIRLE MARKETING & PRODUCT MANAGEMENT ACM KIPPENHEIM

DER KUNDE UND WIR


DER KUNDE UND WIR

SICHERHEITSZERTIFIKAT

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WA S W I R D U N T E R N O M M E N , DA M I T B A H N WAGGONS SICHER DURCH EUROPA FAHREN?

MOSOLF AUTOMOTIVE RAILWAY GMBH (MAR) ERHÄLT SICHERHEITSZERTIFIKAT Während PKW und LKW jeweils nach nationalen Bestimmungen der einzelnen Länder von Zeit zu Zeit auf ihre Verkehrstauglichkeit geprüft werden, ist auf der Schiene eine einheitliche europäische Vorgehensweise vorgeschrieben. Dies hängt unter anderem auch damit zusammen, dass die Bahn als Verkehrsmittel weniger Unfälle aufweist als Fahrzeuge im Straßenverkehr. Nachdem sich auf den Schienennetzen seit der Liberalisierung des Schienenverkehrs – ähnlich wie auf der Straße – verschiedene Eisenbahnverkehrsunternehmen bewegen dürfen, ist es notwendig, klare und allgemein verbindliche Regeln zu definieren, nach denen Waggons von einem Verkehrsunternehmen auf ein anderes übergehen können. Dies wird durch den „Allgemeinen Verwendungsvertrag“ erreicht, der von den verschiedenen Wagenhaltern und Verkehrsunternehmen abgeschlossen wurde. Für die Sicherheit der Wagen ist darin der Halter festgelegt, der auch die Kosten für die Instandhaltung (Reparatur) tragen muss. Innerhalb der EU (die Schweiz schließt sich als Nicht-EU-Land normalerweise an), gilt die Sicherheitsdirektive (2009/149/EC). Diese schreibt vor, dass für jedes Eisenbahnfahrzeug ein Verantwortlicher bestimmt werden muss, der die sichere Instandhaltung gewährleistet. Mosolf als Halter von mehr als 200 Waggons hatte die Wahl, diese Funktion entweder an eine Firma zu übertragen oder selbst wahrzunehmen. Die MAR hat sich entschieden, als Verantwortlicher für die Instandhaltung aufzutreten. Diese Entscheidung basiert darauf, dass die MAR selbst unmittelbar in die Informationsprozesse eingebunden ist und so auch schneller beurteilen kann, ob sich Schäden wiederholen. Auch die Vergabe der Reparaturleistungen kann so

gezielter erfolgen. Abgesehen von der laufenden Unterhaltung müssen die Wagen der MAR aufgrund ihrer recht hohen Laufleistung alle 7 Waggons in eine Werkstatt zur „Revision“. Dabei werden alle sicherheitsrelevanten Teile geprüft und bei Bedarf instand gesetzt. Diese Revision ist mit dem TÜV bei Straßenfahrzeugen zu vergleichen. Für die Funktion des Instandhalters ist eine Zertifizierung durch die genannte Richtlinie vorgeschrieben. Weil die Umsetzung der Direktive in deutsches Recht erst im Herbst 2012 erfolgte, wurde die Zertifizierung im Rahmen einer Absichtserklärung vorgenommen. Diese Absichtserklärung wurde vom Verband der deutschen Wagenhalter – in dem MAR Mitglied ist – und dem internationalen Dachverband abgeschlossen. Die Prüfung und Zertifizierung der MAR nahm Bureau Veritas vor. Das Zertifikat ist in einer Datenbank der Europäischen Eisenbahnagentur, die ihren Sitz im französischen Valenciennes hat, enthalten und kann von allen Eisenbahnverkehrsunternehmen eingesehen werden. Wolfgang Göbel, Geschäftsführer der Mosolf Automotive Railway GmbH: „MAR macht mit dem Zertifikat deutlich, dass wir den ohnehin sprichwörtlich sicheren Eisenbahnbetrieb durch eigene Sicherheitsstandards nachhaltig weiter optimieren. Dazu haben wir ein System eingerichtet, mit dem wir Erkenntnisse aus dem laufenden Betrieb direkt erhalten und auswerten.

Auf diese Weise können wir eventuelle Verbesserungspotenziale entdecken und auch selbst umsetzen. Wir sehen die Sicherheit als oberstes Kriterium – auch im Interesse unseres Kundenstamms, der nahezu alle Automobilhersteller umfasst“, so Wolfgang Göbel, Geschäftsführer der MAR. HARTMUT GASSER BERATER MOSOLF AUTOMOTIVE RAILWAY GMBH


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WIE KOMMEN DIE GESCHENKE ... BLICKPUNKT UMWELT

WIE KOMMEN DIE GESCHENKE UNTER DEN WEIHNACHTSBAUM? Nur noch wenige Tage bis Weihnachten. Die Geschenkelisten sind geschrieben und die ersten Überlegungen zum Kauf des Christbaums laufen bereits. Nun bleibt noch die Entscheidung, ob wir die Geschenke dieses Jahr online bestellen oder ob wir uns persönlich in das Getümmel an den Ladenkassen stürzen. Ökologisch gesehen ist diese Frage nicht unbedeutend. Privater Konsum verursacht in Deutschland ca. 40 Prozent der jährlichen Pro-Kopf-Emissionen an Treibhausgasen. Immer mehr Menschen shoppen zudem in den Regalen des World Wide Webs

und genießen die Angebote unzähliger Online-Händler bequem auf dem Sofa. Ungeachtet jeglicher Öffnungszeiten, werden Preise verglichen und passendes Geschenkpapier geklickt. Bereits heute kaufen 9 von 10 Internetnutzern Waren und Dienstleistungen im Netz. Knapp ein Drittel aller Kleidung und Accessoires wird online bestellt. Der Anteil bei DVDs, Büchern und Flügen liegt weit darüber. Wie kann es aber sein, dass wir uns in Zeiten der Energiewende, alternativen Antriebstechnologien und Carsharing-Modellen, kaum Sorgen über die ökologische Effizienz eines vor unserer Haustür parkenden LKWs machen, dessen Fahrer uns das kleine bestellte Päckchen überreicht? Wäre ein traditioneller „Einkaufsbummel“ hier nicht umweltfreundlicher gewesen? Die Frage lässt sich durch Betrachtung der „letzten Meile“, also dem letzten Abschnitt der Lieferkette nach Hause, beantworten. Hier wird meist mehr Energie verbraucht, als beim kompletten Transport von Produktion zum Handel. Ein Vergleich der CO2-Bilanz einer konventionellen Einkaufsfahrt und der einer Einkauflieferung bis zur eigenen Haustür, lässt uns die Weihnachtgeschenke so möglicherweise einmal anderes wahrnehmen. Die vielleicht größten Unterschiede zwischen Online-Shopping und konventionellem Einkauf liegen in den Fulfillment- und Distributionsprozessen, die notwendig sind um die unterschiedlichsten Kundenwünsche zu erfüllen. Während wir beim Einkaufsbummel die Waren selbst aus den Regalen holen, diese „kommissionieren“ und dann nach Hause transportieren, sind beim elektronischen Einkauf komplexe Strukturen notwendig, um die individuell zusammengestellten Bestellungen in relativ engen Zeitfenstern und in jeden Winkel des Landes zu liefern. Beim konventionellen Einkauf übernehmen wir also einen großen Teil der personalintensi-


BLICKPUNKT UMWELT

... UNTER DEN WEIHNACHTSBAUM?

ven Arbeit freiwillig selbst. Auch bei der Energieintensivität beider Einkaufsvarianten bestehen große Unterschiede. Vergleicht man die CO2-Emissionen beider Varianten beim Kauf von Elektronikgeräten, ist festzustellen, dass beim persönlichen Einkauf ungefähr 65 Prozent der gesamten Transportemissionen auf der Hin- und Rückfahrt, zu und vom Einzelhandel, anfallen. Bei Kleidungsartikeln liegt dieser Anteil bei ungefähr 50 Prozent.

ist es unsere Organisation bzw. Planung beim Einkaufen. In Deutschland wird zu über 70 Prozent das Auto oder der regionale Bus zur Erledigung der Einkaufsfahrten verwendet. Es ist dabei üblich, dass Kunden mehr als nur einen Laden pro Fahrt aufsuchen, speziell bei Waren aus dem NichtLebensmittelbereich. Zudem sollten bei den meisten Fahrten für Einkäufe diverse weitere Aktivitäten eingebunden werden, d i e e i n e Energieeffizienz der einzelnen Er ledigungen weiter erhöhen. Angenommen wir unternehmen mit unserem Mittelklassewagen eine ca. 20 km lange Einkaufsfahrt um nur ein einziges Geschenk zu kaufen, dann belasten wir dieses eine Geschenk mit über 4 Kilogramm CO2. Die Emissionen dieser Einkaufsfahrt wären 24mal höher als bei einer Anlieferung innerhalb der durchschnittlichen Hausanlieferungsrunde eines Lieferwagens. Anders gesagt: Während unserer Einkaufsfahrt mit einem Mittelklasse-PKW, müssten wir 24 Geschenke besorgen, um weniger CO2 zu emittieren als bei der Hausanlieferung eines Geschenks durch einen Lieferwagen. Bei Nutzung des lokalen Busses und der Annahme einer durchschnittlichen Busbelegung von 9 Personen, müssten wir lediglich 7 Geschenke kaufen, um mit der CO2Bilanz einer Frei-Haus-Lieferung konkurrieren zu können. Um einer Online-Bestellung mit 3 Artikeln entgegenzutreten, müssten wir während unserer Einkaufsfahrt schon über 60 Geschenke besorgen (Bus: 30). Es sind verschiedene Faktoren die

Andererseits führt die überwiegende Mehrheit an Online-Bestellungen zu fragwürdigen Transporten von oft nur kleinen Päckchen zum individuellen Wohnort des Kunden. Im Allgemeinen werden diese Bestellungen über lokale Verteilzentren und durch CO2intensive Transporter verschiedener Paketdienstleister verteilt. Die ökologische Effizienz der Lieferungen „frei Haus“ ist abhängig von verschiedenen Faktoren. Würde der Weihnachtsmann die Päckchen beispielsweise mit einem Lieferwagen verteilen, so wäre die Anzahl der Geschenke pro Haushalt ausschlaggebend für deren jeweilige Emissionsbelastung. Noch bedeutender ist jedoch die Auswirkung von Geschenken die aus verschiedenen Gründen nach Weihnachten wieder zurückgesendet werden. Eine energieeffiziente Tourenbildung ist bei diesen Rücksendungen kaum möglich. Die Umweltfreundlichkeit des Online-Shoppings lässt sich also durch die Länge des Wunschzettels und die Sorgfalt der Geschenkauswahl maßgeblich optimieren. Beim konventionellen Einkauf hingegen, beeinflussen andere Faktoren die Emissionsbilanz unserer gekauften Geschenke. Zum einen ist es die Wahl des Verkehrsmittels mit dem wir zum Handel fahren, zum anderen

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eine CO2-Bilanz unserer Geschenke beeinflussen. Die Differenz zwischen den CO2-Bilanzen einer traditionellen Einkaufsfahrt und der einer Frei-HausLieferung, liefert möglicherweise die wichtigste Erkenntnis zur Beurteilung der jeweiligen Emissionsbelastung unserer Einkäufe. Betrachtet man die

komplette Lieferkette hinsichtlich deren Energieintensität, liegen die Emissionen auf der letzten Meile oft über denen aller vorhergehenden Lieferabschnitte. Die Entscheidung ob wir die Waren also online bestellen und uns liefern lassen, oder ob wir uns persönlich zum Handel begeben wird zukünftig sicherlich weiter an Bedeutung gewinnen. Um den Geschenkezettel dieses Jahr jedoch trotzdem ein wenig umweltverträglich zu gestalten, lohnt es sich, den Einkaufsbummel gut zu planen oder eben doch auf die Online-Bestellung zu vertrauen. Denn wie bereits Benjamin Franklin sagte, „ein gutes Gewissen ist ein ständiges Weihnachten!“ Sich die Geschenke mit Rentieren und Schlitten liefern zu lassen, ist jedoch sicherlich auch in diesem Jahr eine CO2-arme Alternative. Ich wünsche Ihnen allen frohe und gesegnete Weihnachten THOMAS ZIMMERMANN ASSISTENT DER GESCHÄFTSFÜHRUNG


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ZWISCHENSTOPP … IN GERMERSHEIM

AUF, AUF UND DAVON 4 AZUBIS IN SCHWEDEN – EIN ERFAHRUNGSBERICHT – Durch die zunehmende Globalisierung und Europäisierung rücken die einzelnen Länder immer näher zusammen. Die daraus resultierenden Veränderungen in der Wirtschaftsund Arbeitswelt wirken sich auf die Qualifikationsanforderungen aus, die an künftige Fachkräfte im Handwerk gestellt werden. Entscheidend für den beruflichen Erfolg ist nicht mehr allein das fachliche Wissen, sondern vielmehr auch die Fähigkeit des Einzelnen, sich an veränderte Technologien und Anforderungen anpassen zu können. Solide Fremdsprachenkenntnisse sind unter anderem notwendig, um regional übergreifend arbeiten zu können, um moderne Informationstechnologien und Kommunikationswege nutzen zu können und um das eigene Wissen zu erweitern. Als einer der besten Wege die fachlichen, methodischen und sozialen Kompetenzen weiterzuentwickeln wird in der Regel ein Auslandsaufenthalt genannt, der sowohl dazu dienen soll einen Einblick in eine andere Kultur zu erhalten, als auch einen Beitrag zur Entwicklung der eigenen Persönlichkeit leisten soll. Inwieweit diese Erwartungen erfüllt werden können und ob ein Auszubildender die Chance wahrnehmen sollte, an einem Auslandsaufenthalt teilzunehmen, wollen uns 4 Auszubildende der FTÜ Germersheim auf den nächsten Seiten beschreiben. Im August dieses Jahres hatten die Auszubildenden Ronny Roth, Nikolai Lambrecht, Thomas Pickard und Luca Busciglio die Möglichkeit, drei Wochen in einem Betrieb in Schweden mitzuarbeiten. Die Planung und Organisation erfolgte dabei über die Handwerkskammer der Pfalz, die die Teilnehmer bei der Suche nach einem geeigneten Praktikumsbetrieb und einer adäquaten Unterkunft unterstützt und ihre Hilfe in Bezug auf Anund Abreise sowie die Finanzierung

des Aufenthalts anbietet. Finanzielle Unterstützung erhalten die Auszubildenden über das EU-Programm „Leonardo da Vinci“, das länderabhängige Zuschüsse zahlt. Wie seid ihr auf das Angebot der Handwerkskammer aufmerksam geworden? Ronny Roth: Zu Beginn des Jahres entdeckte ich an unserer Berufsschule einen Aushang, der darüber informierte, dass Auszubildende, wie auch frisch ausgelernte Gesellen innerhalb der EU ein Auslandspraktikum absolvieren können, welches von der Handwerkskammer geplant, organisiert und bezuschusst wird und war sofort von dieser Möglichkeit begeistert. In den nächsten Wochen beschäftigte ich mich näher mit dem Projekt und konnte durch die zuständige Ansprechpartnerin der Handwerkskammer, Frau Annelie Walter-Zeyer, weiterführende Informationen über den Auslandsaufenthalt gewinnen. Welche „Hürden“ galt es im Vorfeld zu überwinden? Thomas Pickard: Zuerst mussten wir uns selbstverständlich das Einverständnis unseres Betriebs einholen. Dies ist jedoch nicht als Hürde zu bezeichnen, da das Unternehmen direkt mit unserer Teilnahme am Auslandspraktikum einverstanden war, wofür wir uns auch noch einmal herzlich bedanken möchten. Ein kleines Hindernis war allerdings die Bürokratie, da mit der Anmeldung für das Auslandspraktikum eine große Menge an Papierkrieg auf uns zukam. Welche Erwartungen hattet ihr an euren Auslandsaufenthalt und sind diese erfüllt worden? Ronny Roth: Wir haben das Praktikum als einmalige Chance betrachtet Erfahrungen im Ausland zu sammeln, viel über das

Land, dessen Kultur, die Menschen sowie die dortige Arbeitsweise zu lernen. Mich persönlich hat der Auslandsaufenthalt sehr bereichert. Ich habe in dieser kurzen Zeit viele nette Menschen kennengelernt und trat meine Heimreise letztlich mit einem lachenden und einem weinenden Auge an. Meine anfängliche Nervosität in Bezug auf die fremde Sprache, das fremde Land und die neuen Arbeitskollegen hat sich im Nachhinein als völlig unbegründet herausgestellt. Die Kollegen empfingen uns direkt sehr offen und freundlich, so dass wir uns vom ersten Tag an wohl fühlen konnten. Aus welchem Grund fiel die Entscheidung für das „Zielland“ gerade auf Schweden? Thomas Pickard: Nachdem wir das Einverständnis für den Antritt unseres Auslandspraktikums eingeholt hatten, setzten wir 4 Azubis uns direkt zusammen und überlegten, welches Land für das anstehende Praktikum am ehesten in Frage käme. Letztendlich haben wir uns für Schweden entschieden, da man gerade den Jahresurlaub eher in den südeuropäischen Ländern verbringt und nur selten nach Nordeuropa reist. Zudem wollten wir der Hitze Südeuropas „entfliehen“, da unser Praktikum im August, demnach mitten im Hochsommer, stattfinden sollte. Ronny Roth: Bevor man die Entscheidung trifft, nach Schweden zu reisen, sollte man wissen, dass die Lebenshaltungskosten dort extrem hoch sind und man im Vorfeld etwas Geld auf die Seite legen sollte, wenn man neben der Arbeit noch Land und Leute kennenlernen möchte und auch kulinarisch nach Abwechslung sucht. Bekanntermaßen sind gerade alkoholische Getränke in Nordeuropa sehr teuer, man muss für eine Flasche Bier bei-


ZWISCHENSTOPP … IN GERMERSHEIM

spielsweise 8,00 – 9,00 € bezahlen. Aber auch andere Lebensmittel liegen deutlich über den Preisen, die man aus deutschen Supermärkten kennt. In Schweden kosten 500g Hackfleisch schnell 8,00 €, ein Vielfaches dessen, was man hierzulande ausgeben muss. Wie verlief die Zeit in euren Praktikumsbetrieben und mit welchen Aufgaben wurdet ihr dort betraut? Ronny Roth: Ich war die 3 Wochen während meines Praktikums in einer freien Werkstatt namens Mekonomen beschäftigt und hatte dort viele unterschiedliche Tätigkeiten durchzuführen. Gerade der Kundendienst war für mich besonders interessant und lehrreich, was vor allem an der Unterschiedlichkeit der einzelnen Fahrzeugmodelle lag. Außerdem erneuerte ich Zündkerzen, wechselte Bremsscheiben und -beläge und durfte sogar beim Formen und Austausch von Bremsleitungen mitwirken. Die Leitungen sind in Schweden aus Kupfer, wodurch sich das Formen als sehr einfach herausstellte. Diese Art Bremsleitungen sind in Deutschland verboten. Insgesamt durfte ich zum größten Teil sehr selbstständig arbeiten, unter anderem bekam ich die Möglichkeit das Getriebe eines Opel Astras F allein auszutauschen, womit ich sehr gut zurecht kam. Mit dem Zahnriemenwechsel wurde ich in den darauffolgenden Tagen ebenfalls betraut, was mir persönlich sehr wichtig war. Der Grund liegt darin, dass diese Tätigkeit bei vielen Fahrzeugen recht leicht von der Hand geht, es aber durchaus Fahrzeugtypen gibt, bei denen das komplette Frontend demontiert werden muss, da der Zahnriemen dort sehr schwer zugänglich ist. Auch diese Aufgabe durfte ich selbstständig erledigen. Meine Arbeitskollegen überprüften lediglich noch das Endergebnis. Thomas Pickard: Mein Praktikumsbetrieb war die Firma Alex Autoservice, in der ich während des 3-wöchigen Aufenthalts sehr vielfältige Aufgaben zu erledigen hatte. Sie führten von regulären Tä-

tigkeiten, wie z. B. der Durchführung des Services und dem Austausch von Verschleißteilen bis hin zu spezielleren Arbeiten, wie beispielsweise die Nachrüstung von Parksensoren in einem Honda Civic. Über welche Unterschiede könnt ihr gerade im Hinblick auf die Ausbildung und den Beruf des Kfz-Mechatronikers berichten? Thomas Pickard: Deutsche Fachkräfte sind in Schweden sehr begehrt, da dort mehr theoretische als praktische Ausbildungsinhalte vermittelt werden. Die Ausbildung besteht im Grunde fast ausschließlich aus Theorie, nur hin und wieder können die Schüler an einem Praktikum in einem Betrieb teilnehmen. Der Praxisbezug geht dadurch selbstverständlich zum größten Teil verloren und nach vollendeter Ausbildung ist der Berufseinstieg für die meisten Gesellen aufgrund der fehlenden Erfahrung sehr schwierig. Der Lohn eines KfzMechatronikers in Schweden liegt deutlich über der Vergütung, die für diesen Beruf in Deutschland gezahlt wird, was sicherlich vor allem durch die hohen Lebenshaltungskosten begründet werden kann. Welche Möglichkeiten hattet ihr zur Freizeitgestaltung? Thomas Pickard: Meine Azubi-Kollegen Ronny Roth und Luca Busciglio hatten großes Glück mit ihrer Unterkunft. Sie teilten sich während des Praktikums ein voll ausgestattetes Appartement, so dass wir uns dort meist nach Feierabend trafen, um gemeinsam zu kochen und unsere neuen Erfahrungen auszutauschen. Zu Beginn unseres Aufenthalts gingen wir zunächst in Jönköping auf Erkundungstour, schauten uns nach Einkaufsgelegenheiten um oder spazierten zum nah gelegenen Strand. In der zweiten Woche unseres Praktikums erwartete uns ein echtes Highlight, nämlich der Besuch der größten LKW-Messe Schwedens, die glücklicherweise exakt in den Zeitraum unseres Aufenthaltes fiel. Wir waren von der Ausstellung alle sehr beeindruckt,

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insbesondere von der Vielfalt der ausgestellten Fahrzeuge und ihren unterschiedlichen Einsatzgebieten. Neben Nutzfahrzeugen und militärischen LKW-Umbauten wurden auch einige Show-Fahrzeuge mit sehr aufwendigen Lackierungen ausgestellt. Ronny Roth: Meine schönste Erinnerung an die Zeit in Schweden ist neben der Tätigkeit in meinem Praktikumsbetrieb die Oldtimerausstellung in Jönköping, die wir kostenlos besuchen konnten und auf der Fahrzeuge der verschiedensten Jahrgänge präsentiert wurden. Vorgeführt wurden u.a. Cadillacs, Buicks und Mustangs ohne ein Fleckchen Rost oder Schmutz. Fazit: Alles in allem lässt sich der Auslandsaufenthalt unserer 4 Azubis als voller Erfolg bezeichnen. Da das Praktikum als Austauschprogramm angelegt ist, werden wir voraussichtlich Anfang nächsten Jahres Auszubildende aus Schweden bei uns begrüßen dürfen und hoffen, dass sie genauso viele positive Erfahrungen aus ihrem Aufenthalt mitnehmen wie Ronny, Thomas, Luca und Nikolai. RONNY ROTH UND THOMAS PICKARD AUSZUBILDENDE FTÜ GERMERSHEIM


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ZWISCHENSTOPP … IN KIPPENHEIM

DIE ETWAS ANDEREN „STOCKPFLEGEMASSNAHMEN“ Tempo bestimmt unser Leben: Leistungsdruck, Zeitnot, ständig wachsende Anforderungen im Beruf genauso wie im Privatleben. Stress ist allgegenwärtig und kann der Gesundheit schaden und die Leistungsfähigkeit beeinträchtigen. Deswegen sind die Themen Gesundheitsmanagement und Prävention heutzutage in aller Munde. Wie gestresst wir sind, haben wir aber auch selbst in der Hand. Was tun wir persönlich, um unsere Akkus immer wieder aufzuladen? Ausdauersport gehört zu den Maßnahmen, die rezeptfrei und ohne Nebenwirkungen zur Vorbeugung und Behandlung vielerlei Beschwerden empfohlen werden. Mit Sport können Sie Ihr Immunsystem nachhaltig stärken und schädlichen

Christoph Lachmann, Kfz-Mechaniker

Stressreaktionen besser gegensteuern. Die vermehrte Durchblutung des Körpers wirkt entspannend auf das vegetative Nervensystem. Das stärkt nicht nur das Nervenkostüm, sondern wirkt sich auch positiv auf Regenerationsfähigkeit und Konzentration aus. Weiterhin unterstützt Sport den Abbau von Adrenalin sowie anderen Stresshormonen. Und was den Körper stärkt, lockert die Seele: Sport stimmt optimistisch, gibt ein besseres Körperbewusstsein und steigert das Selbstwertgefühl. Körperliche Aktivität kann deshalb sogar bei Stimmungsschwankungen helfen. Sie kurbelt im Gehirn die Produktion von Glückshormonen an, den sogenannten Endorphinen, die Ihre Stimmung heben. Es ist empfehlenswert, dass jeder einzelne einen regelmäßigen Aus-

Es war bei einem Firmeneinsatz in Graz vor vielen Jahren, als Christoph Lachmann „auf Montage“ war und mit dem regelmäßigen Laufen nach Arbeitsende begann. Seither ist er dabei geblieben und läuft täglich nach der Arbeit ca. ½ Stunde in den Weinbergen. In der Regel alleine, ab und an auch mit Kollegen und 1 x im Jahr nimmt er auch an einem Wettkampf teil (Anmerkung der Redaktion: nächster Sonnenwendlauf in Seelbach am 21.06.13). Christoph Lachmann treibt Sport, „um fit zu bleiben, aber auch weil es Spaß macht und man den Kopf schnell frei kriegt“. Dass diese Freizeitaktivität ideal für sich, aber auch mit Familie und Freunden möglich ist, ist ein weiteres Plus für Herrn Lachmann.

gleich zum oft stressreichen Alltag findet. Hierbei geht es in der Regel nicht um Leistungssport, sondern gesunden Ausdauersport oder Entspannungstechniken mit dem Ziel, schneller abzuschalten und neue Energie zu tanken. Damit können wir für die wichtige Erholung sorgen und zu unserem persönlichem Wohlbefinden und Lebensqualität beitragen. Was machen Mosolf-Mitarbeiter, um ihre Batterien wieder aufzuladen? Sozusagen zur persönlichen Stockpflege, um in unserem Jargon zu bleiben. Unsere Fahrzeuge werden von uns doch auch regelmäßig gewartet und gepflegt. Wir möchten Ihnen hier beispielhaft einige Kippenheimer Kollegen vorstellen, welche in ihrer Freizeit mit Begeisterung aktiv für regelmäßigen, gesunden Ausgleich sorgen:

Steffen Job, Kaufmännischer Leiter

Seit seinem 16. Lebensjahr hat Steffen Job Kampfsport betrieben. Etliche schwarze Gürtel diverser Kampfsportarten zeugen davon. Vor zwei Jahren probierte er die Variante Tai Chi Chuan, eine alte chinesische Bewegungskunst, die mit meditativem Gewahrsein ausgeführt wird. Langsame, fließende und entspannte Bewegungen im Einklang mit dem Atem und geistiger Konzentration, harmonisieren und stärken die Körperenergien, lösen Stress und damit verbundene Anspannung, und führen zu Gesundheit von Körper, Geist und Seele. Täglich eine Stunde Training – meist allein zu Hause und im Freien – ist seine ganz „persönliche Auszeit“ und gibt vor allen Dingen „Energie zurück“. Steffen Job empfindet eine direkte Verbindung zwischen dieser körperlichen Aktivität und seinem Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit. Die Konzentration auf die mit hoher Präzision ausgeführten Übungen helfen „loszulassen, Stress abzubauen und mit Belastungen besser umzugehen“.


ZWISCHENSTOPP … IN KIPPENHEIM

Marco Karl, Auftragsabwicklung

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Als Mitglied eines Fitnesscenters trainiert Marco Karl 3 – 4 Mal pro Woche im Studio. Schwerpunktmäßig an Geräten zur Kräftigung und Stabilisierung sowie für die Ausdauer. Nebenbei steht noch Joggen im Freundeskreis auf dem Freizeitprogramm. Für Marco Karl war der Ansporn hierzu „zum einen die Freude am Sport, zum andern die bewusste Entscheidung für einen Ausgleich zur schwerpunktmäßig sitzenden Arbeit am Schreibtisch. Auch wenn es mal Überwindung benötige, es lohne sich, da man sich danach stets besser fühle. Insbesondere der Schultern- und Rückenbereich profitiere vom Training“. Der individuell zugeschnittene Trainingsplan berücksichtigt die Leistungsstärke und seine persönlichen Ziele.

Michael Driller, Projektmanagement

Ralf Gropper, Geschäftsführer

Sport war für Ralf Gropper immer wichtig. Mit Fußball und Tennis angefangen, kam er über Mountainbiken zum Laufen als seinem persönlichen Ausdauersport. Der besondere Reiz dieser Sportart ist für ihn, dass „Laufen immer und überall möglich ist, kaum Ausstattung erfordert und sowohl allein als auch in der Gruppe betrieben werden kann. Beides hat seinen Reiz“. Er genießt den Ausgleich und das Abschalten. Es gibt ein gutes Gefühl, „bewusst etwas für Gesundheit und Fitness zu tun. Das Laufen ist gut für das Gewicht und ein ideales HerzKreislauf-Training“. Mit seiner Ehefrau Diana absolviert er darüber hinaus jährlich ein bis zwei Marathons. Die Teilnahme von Mosolf-Mitarbeitern beim Teamlauf des Seelbacher Sonnwendlaufs geht übrigens auf seine Initiative zurück.

Seit seinem 6. Lebensjahr ist Michael Driller mit dem Kegelsport eng verbunden. Mit 30 Jahren kam parallel sehr erfolgreich Badminton hinzu, bevor er durch das Bowlingcenter in Herbolzheim privat seine perfekte Sportart fand. Auch beim Bowlen landete Michael Driller schnell in vorderster Reihe und spielte über Jahre in Straßburg in der Nationalliga. Bis zu drei Mal wöchentlich vier Stunden trainiert er selbst bzw. als angehender B-Trainer seine Schüler. Seine Stärke ist die mentale Vorbereitung und mit diesem Fokus ist er bereits gefragter Mental-Coach in der Bowling-Branche. Für Michael Driller liegt darüber hinaus noch der Reiz dieser Sportart „an der Gemeinschaft und dass man schnell auf andere Gedanken kommt. Der Bewegungsablauf ist insbesondere für den Herzmuskel optimal; die allgemeine körperliche Fitness wird zusätzlich mit Walkingeinheiten trainiert“. Darüber hinaus findet er Ausgleich zum Beruf mit seiner Familie, den beiden 1 + 4 Jahre alten Söhnen und Freunden.

Hören sich diese Berichte nicht ansprechend und motivierend an? Lassen Sie sich durch die vorgestellten Aktivitäten inspirieren. Es soll dabei nicht in Freizeitstress ausarten. Das Wichtigste ist, einen gesunden Ausgleich für sich zu finden, der Spaß macht und langfristig betrieben werden kann. Zum Jahresende ist es ein alter Brauch, sich Vorsätze für das neue Jahr vorzunehmen. Starten auch Sie 2013 mit einem regelmäßigen, aktiven oder entspannenden Hobby. Gern würden wir dann Sie damit an dieser Stelle vorstellen. MARITA STRITTMATTER VERTRIEB & MARKETING ACM KIPPENHEIM


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ZWISCHENSTOPP … IN KIPPENHEIM

WIR WAREN DABEI! „ECOfit“-ABSCHLUSS IN KIPPENHEIM

Die Projektleiter Bernhard Greber und Werner Grether überreichen die Abschlussurkunden an die Geschäftsführer Meinrad Rein und Ralf Gropper

ECOfit Die Kippenheimer Firmen ACM und FTÜ haben das vom Umweltministerium Baden-Württemberg geförderte ECOfit-Programm nach der Kommissionsprüfung bestanden. Das im September überreichte Zertifikat bescheinigt den erfolgreichen Abschluss des vom 11.10 .11 – 10 . 07.12 dauernden Projekts zur Verbesserung des betrieblichen Umweltschutzes. Das Förderprogramm ECOfit vereinte die Projektpartner von unterschiedlichen, namhaften Unternehmen aus der Region und bot regen Austausch im Rahmen der Bearbeitung der verschiedenen Projektthemen:

Erfassung der Bestandsdaten, Energieanalyse, Umweltrecht, alternative Energien, Abfallwirtschaft, Wasser/Abwasser, Umweltmanagement, Einhaltung relevanter Umweltrechtsvorschriften sowie Implementierung organisatorischer Grundlagen. Mit der Abarbeitung dieser Themen wurde der Rahmen für eine kontinuierliche Verbesserung der betrieblichen Umweltleistung gelegt. Wichtige Meilensteine waren der Aufbau einer Stärken- und Schwächenanalyse, die Schaffung von Rechtssicherheit in umweltrelevanten Themen, die Regelung von Verantwortlichkeiten sowie die allgemeine Sensibilisierung für den Umweltschutz.

Herr Rein und Herr Gropper lobten insbesondere die Einsparungen an Energiekosten. Da Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung auch weiterhin gelebt werden sollen, zählt die Geschäftsleitung auch in Zukunft auf Ihre aktive Unterstützung. Allen Mitarbeitern, die bislang in irgendeiner Form unterstützt haben, VIELEN DANK! BERNHARD GREBER QUALITÄTSMANAGEMENT-BEAUFTRAGTER WERNER GRETHER LEITER EINKAUF UND RECHNUNGSWESEN MARITA STRITTMATTER VERTRIEB & MARKETING ACM KIPPENHEIM


ZWISCHENSTOPP … IN KIPPENHEIM UND ETZIN

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ZUWACHS BEI DER FEUERWEHR? Man könnte meinen, die Feuerwehr bekommt prominenten Zuwachs. Dem ist nicht so. Die beiden Formel 1–Fahrer Michael Schumacher und Nico Rosberg haben anlässlich eines Rennens in Hockenheim dem Mercedes Benz-Werk in Rastatt einen Besuch abgestattet, zu dessen 20-jährigem Jubiläum. Sie nahmen dabei auch die beiden neuen Einsatzleitwagen der Werkfeuerwehr Rastatt in Augenschein. Und hier kommt Mosolf ins Spiel:

Der Kippenheimer Sonderbau hat letzten Sommer die schicken B-Klassen mit der feuerwehrspezifischen Ausstattung versehen. Ob Schumi auf dem Ring auch eine Probefahrt mit Formel „B“ und Blaulichtsignal machen durfte, entzieht sich jedoch unserer Kenntnis. MARITA STRITTMATTER VERTRIEB & MARKETING ACM KIPPENHEIM

JEDE SEKUNDE ZÄHLT

Die ACM Etzin GmbH installiert mit EINFACH LEBEN RETTEN aus Berlin einen Powerheart® AED G3 automatic PLUS

DOREEN SCHALOW PERSONALLEITERIN MOSOLF DIENSTLEISTUNGSGESELLSCHAFT MBH

Rasit Bilek (Servicetechniker und Ausbilder Kfz-Mechatronik)


ZWISCHENSTOPP … IN ETZIN

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AUSBILDUNGSMESSE IN FALKENSEE

Als Auszubildende der MOSOLF Dienstleistungsgesellschaft mbH im 1. Lehrjahr durfte ich am 27.09.2012 unser Unternehmen an der Praktikums- und Ausbildungsmesse 2012 in Falkensee begleitend präsentieren. Eröffnet wurde die Veranstaltung durch den Bürgermeister von Falkensee, Herrn Heiko Müller.

Zur Veranstaltung kamen Schüler und Schülerinnen der 8. und 9. Klassen mit ihren Lehrern und Teamleitern, die ihren Schützlingen tatkräftig als Orientierungshilfe beiseite standen. Insgesamt wurden 720 Schüler und Schülerinnen von 13 Schulen aus Falkensee und den umliegenden Städten und Gemeinden eingeladen. Während der Veranstaltung wurden die Schüler in verschiedene Gruppen aufgeteilt. Darüber hinaus konnten sich auch Eltern, Arbeitssuchende und Abiturienten über aktuelle Angebote infor-

mieren. Großes Interesse ging in die Richtung der kaufmännischen und technischen Ausbildungsberufe. Viele Schüler interessierten sich für ein Berufspraktikum und ob ein solches im Hause der Firma Mosolf möglich sei. Wir informierten die Schüler und Schülerinnen über die verschiedenen Möglichkeiten der Ausbildung bei Mosolf und welche Berufsrichtungen bei uns einschlagen werden können. Die Schüler hinterfragten mit großem Interesse, welche Aufgaben auf sie in den verschiedenen Bereichen zukommen würden. Am Ende des Tages hatten wir viele Fragen beantwortet und die Besucher mit Informationsmaterial nach Hause geschickt. Dadurch wurde mir bewusst, wie wichtig es ist, jungen Leuten die Ausbildungsmöglichkeiten eines Unternehmens näher zu bringen, um sie so möglicher Weise als zukünftige Bewerber im Hause Mosolf

begrüßen zu können. Ich hoffe, dass wir auch im nächsten Jahr die Möglichkeit haben, unser Unternehmen zu präsentieren, um so die richtige Wahl des künftigen Ausbildungsberufes für einige Schüler und Schülerinnen zu erleichtern. Alles im allem hat mir die Ausbildungsmesse sehr gut gefallen. JOSEPHINE MEIER AUSZUBILDENDE BÜROKAUFFRAU MOSOLF DIENSTLEISTUNGSGESELLSCHAFT MBH

AUSBILDUNGSBEGINN ETZIN SOMMER 2012

WIR HEISSEN UNSERE NEUEN AUSZUBILDENDEN

HERZLICH WILLKOMMEN

UND WÜNSCHEN IHNEN FÜR IHRE AUSBILDUNG

VIEL SPASS UND ERFOLG

v.l.n.r. ACM Auto-Service und Umschlag Center Mosolf Etzin GmbH

Philip Lück (Auszubildender KFZ-Mechatroniker) Frank Henkel (Auszubildender KFZ-Mechatroniker) FTÜ Fahrzeugtransport- und Übernahme Etzin GmbH

Stefanie Thießen (Auszubildende Bürokauffrau) MOSOLF Dienstleistungsgesellschaft mbH

Josephine Meier (Auszubildende Bürokauffrau) MAS Fahrzeugtechnik GmbH

Jessica Stöwe (Auszubildende Bürokauffrau) ACM Auto-Service und Umschlag Center Mosolf Etzin GmbH

Franziska Stolpe (Auszubildende Fahrzeuglackiererin) Martin Lorenz (Auszubildender Fahrzeuglackierer)


AUS DEM FAHRERLAGER SCHULPROJEKT „AUTOTRANSPORTER“

UNSER PROJEKT „AUTOTRANSPORTER“ IN DER SCHULE

Wie alle Auszubildenden im dritten Lehrjahr durften auch wir dieses Jahr wieder ein Projekt vorbereiten. Nach kurzer Überlegung war klar: wir wollen einen Autotransporter und unsere bereits erlernten Fähigkeiten in der Berufsschule vorführen. Ziel war eine Gruppenarbeit aller Azubis BKF im 3. Lehrjahr. Gemeinsam wollten wir unseren Mitschülern sowie den Lehrkräften einen Beund Entladevorgang auf einem KTT Transporter fachgerecht darstellen.

In nur drei Wochen Vorbereitungszeit musste nun alles arrangiert werden. Die Themen mussten verteilt und vorbereitet werden. Unser Fuhrparkleiter war von unserer Idee sofort begeistert und sicherte uns einen LKW zu.

Am 26.10.2012 um 9:00 Uhr war es dann soweit: Wir bauten unser Projekt in zwei Hauptpunkte auf. Zum Einen wollten wir in der Theorie über die verschiedenen Aufbauten die wir bei Mosolf haben berichten, über das Aufladen und Sichern sowie die hydraulische Bedienung kurz erläutern. Hierfür haben wir eine Power-Point-Präsentation vorbereitet. Im zweiten Teil gingen wir dann alle nach unten in den Schulhof um unseren Mitschülern an einem KTT Aufbau praktisch zu zeigen wie das soeben in der Theorie gehörte nun funktioniert. Nachdem wir den Autotransporter beladen und die Fahrzeuge gesichert hatten waren unsere 2 Schulstunden leider auch schon um, sodass wir das Abladen auf das Unterrichtsende verschieben mussten. Unsere Mitschüler sowie auch unsere Lehrkräfte waren von unserem Projekt, deren Planung sowie Ausführung sehr begeistert. SAMUEL RÖHM, BERNHARD KLÖSS, MEHMET INAL, GIOVANNI ZAJFERT, GORAN KUTI AUSZUBILDENDE ZUM BERUFSKRAFTFAHRER 3. AUSBILDUNGSJAHR FUHRPARK KIRCHHEIM

DER NEUE ACTROS – MOSOLF HAT DIE ERSTEN IN DEUTSCHLAND IM EINSATZ! Seit Herbst 2012 wird der neue Actros für Autotransporter ausgeliefert und „rollt“ über die Autobahnen. Die Daimler AG hat an Mosolf die ersten beiden LKW in Deutschland ausgeliefert. Die 430 PS starken Motoren des neuen Actros erfüllen schon jetzt die

Euro-VI-Abgasnorm, die ab 2014 greift. Gleichzeitig verbraucht der LKW weniger Diesel als das aktuelle Actros-Modell. In 2013 werden weitere Actros der neuesten Generation in die MosolfFlotte aufgenommen.

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JUBILARE 2012

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INNENLEBEN

MOSOLF DANKT SEINEN JUBILAREN

10 JAHRE

WIR GRATULIEREN!

HORST MOSOLF GMBH & CO. KG

KIRCHHEIM/TECK

HORST MOSOLF GMBH & CO. KG

DÜSSELDORF

Fuchslocher, Tina Gebauer, Frank-Manfred Maier, Andrea Holzapfel, Michaela Benz, Christine

Mönch, Erika MOSOLF GMBH

KETZIN

MOSOLF GMBH

KIRCHHEIM/TECK

MOSOLF GMBH

NÜRNBERG

MOSOLF GMBH

DORNHAN

Habedank, Rainer Mälzer, Marcus Mälzer, Peter Kliem, Heiko Müller, Bernd Zimpel, Erwin Josef Mrohs-Seewald, Simone Eisele, Christian Grabinger, Dennis Coskun, Kenan Neidek, Heinrich Pfeiffer, Karl Heinz Biber, Mladen Scheffler, Uwe Huenniger, Carsten SAS SAAR-AUTO-SERVICE MOSOLF GMBH

SAARLOUIS

Kremp, Werner Kirsch, Torsten Metzing, Daniel Niewerth, Olaf CARTRANS TRANSPORT GMBH

WOLFSBURG

ACM AUTO-SERVICE UND UMSCHLAG-CENTER MOSOLF GMBH

KIPPENHEIM

Leis, Viktor Dengel, Birgit Ahlswede, Marcus Eckes, Walter Fautz, Jasmin Gosselink, Torsten Maier, Oliver Ringwald, Michael ALM AUTOMOBIL-LOGISTIK-MOSOLF GMBH

Kalkwarf, Werner Schöningh, Peter Doggett, Alan Müller, Michael

EMDEN


INNENLEBEN

JUBILARE 2012

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MOSOLF DANKT SEINEN JUBILAREN

10 JAHRE

WIR GRATULIEREN!

Meyer, Stéphane Gross, Karine Abidi, Hichem

MLT-MOSOLF CENTRE LOGISTIQUE ET TECHNIQUE S.A.R.L.

HAMBACH

ACM AUTO-SERVICE UND UMSCHLAG-CENTER MOSOLF ETZIN GMBH

KETZIN

MAS BERLIN-BRANDENBURG GMBH

KETZIN

Biering, Marco Kuhn, Stefan Puchert, Hans-Joachim FTÜ FAHRZEUGTRANSPORT- UND ÜBERNAHME GMBH

KIPPENHEIM

FTÜ FAHRZEUGTRANSPORT- UND ÜBERNAHME GMBH

GERMERSHEIM

FTÜ FAHRZEUGTRANSPORT- UND ÜBERNAHME GMBH

FRANKFURT

TRAMOSA LOGISTIK GMBH

SAARLOUIS

Hazenbiller, Heinrich Bapst, Simone Shala, Isuf Emmenecker, Werner Berger, Isabelle Abdallah, Ibrahim Schmider, Jürgen Singer, Monika Laubersheimer, Michael Obrezanac, Dragan Forge, Guy Armand Lauretta, Vincenzo TRAMOSA FRANCE

CREUTZWALD

Ercker, Thierry Dussy, Sebastien Stanojkovic, Stojce Humbert, Muriel Haag, Sandrine Bouimeja, Khalid Schoettel, Nicole Obach, Viviane Cugier, Anthony Vanicatte, André Jager, Cathia Berg, Nicole Diss, Mohammed Denisot, Stephane Koerner, Fabien MOSOLF AUTOMOBILLOGISTIK S.R.O.

Sobotková, Radka

DOBROVICE


JUBILARE 2012

24

INNENLEBEN

MOSOLF DANKT SEINEN JUBILAREN

20 JAHRE

WIR GRATULIEREN!

HORST MOSOLF GMBH & CO. KG

KIRCHHEIM/TECK

HORST MOSOLF GMBH & CO. KG

ILLINGEN

Moro, Elke

Lauer, Elena Aichele, Agnes MOSOLF GMBH

KIRCHHEIM/TECK

MOSOLF GMBH

KETZIN

MOSOLF GMBH

DORNHAN

Gerlicze, Andreas Wilke, Ingolf Klemm, Rolf Röcker, Holger Görzen, Andreas Stein, Bernhard Nyber, Sibylle

Rose, Rigo

Fichtner, Alfred ACÜ AUTO-SERVICE CENTER ÜBERHERRN GMBH

ÜBERHERRN

Ritz, Alain Löffel, Laurent Marlavicino, Alfonso ALM AUTOMOBIL-LOGISTIK-MOSOLF GMBH

EMDEN

Steinlandt, Günter de Groot, Eduard Lienemann, Edgar TRAMOSA LOGISTIK GMBH

SAARLOUIS

Gruppi, Adrien Sattler, Bruno TRAMOSA FRANCE

CREUTZWALD

Crauser, David SAS SAAR-AUTO-SERVICE MOSOLF GMBH

Zydowski, Stefan

SAARLOUIS


INNENLEBEN

JUBILARE 2012

25

MOSOLF DANKT SEINEN JUBILAREN

25 JAHRE HORST MOSOLF GMBH & CO. KG

WIR GRATULIEREN!

ILLINGEN

Krauss, Edmund MOSOLF GMBH

KIRCHHEIM/TECK

Tinyer, Nikolaus SAS SAAR-AUTO-SERVICE MOSOLF GMBH

SAARLOUIS

Bayard-Seiwert, Margit Caspar, Detlef Bossmann, Josef ACÜ AUTO-SERVICE CENTER ÜBERHERRN GMBH

ÜBERHERRN

FTÜ FAHRZEUGTRANSPORT- UND ÜBERNAHME GMBH

KIPPENHEIM

Mechlinski, Markus Raphael, Stefan Burckel, Christian Hertzog, Rene Kirstetter, Jean-Pierre Langer, Reiner Rückerich, Dieter Schlager, Friedrich Trinkler, Oskar Uhl, Notburga Wagner, Gisela Bapst, Jean-Paul Schnell, Eric Schott, Marc Leibel, Marianne Geiger, Monika Killius, Anita Singer, Gabriele Schmitt, Andrè Fuchs, Sylvie Wiedenkeller, Ginette Roos, Bertrand TRAMOSA FRANCE

Keller, Dominique

CREUTZWALD


JUBILARE 2012

26

INNENLEBEN

MOSOLF DANKT SEINEN JUBILAREN

30 JAHRE HORST MOSOLF GMBH & CO. KG

WIR GRATULIEREN! ILLINGEN

Banse, Roland MOSOLF GMBH

KIRCHHEIM/TECK

Gartmann, Wolfgang Barth, Lothar SAS SAAR-AUTO-SERVICE MOSOLF GMBH

SAARLOUIS

Malter, Guenter Klein, Stephanus Braun, Berthold ACM AUTO-SERVICE UND UMSCHLAG-CENTER MOSOLF GMBH

KIPPENHEIM

ACÜ AUTO-SERVICE UND CENTER ÜBERHERRN GMBH

ÜBERHERRN

Miglietta, Daniele Privat, Richard Zwetsch, Hartmut Stutz, Thomas Caruso, Matteo

MOSOLF DANKT SEINEN JUBILAREN

40 JAHRE

WIR GRATULIEREN!

MOSOLF GMBH

KIRCHHEIM/TECK

MOSOLF GMBH

DORNHAN

MOSOLF GMBH

ILLINGEN

Cataj, Stjepan Göhring, Karl Ignjatovic, Sreten ACM AUTO-SERVICE UND UMSCHLAG-CENTER MOSOLF GMBH

Karl, Bernd Weibel, Jean-Marc

KIPPENHEIM


WIR BEI MOSOLF MITARBEITERINNEN UND MITARBEITER AUS ALLEN BEREICHEN DER MOSOLF-GRUPPE STELLEN SICH VOR Auf meinen Schreibtisch ...

politischen und historischen Zusammenhängen, klassischer Musik, …

An meinem Beruf reizt mich ...

Eine kleine Marotte von mir ist, ...

… kann man sich zum „eben Schnacken“ auch mal hinsetzen. … unsere (logistischen) Prozesse, aber auch mein eigenes Handeln, kontinuierlich kritisch zu hinterfragen und adäquat auf sich verändernde Umstände zu reagieren. Ebenso die fortwährende Ausprägung der, auch während meiner Tätigkeit in Brasilien, nötigen Ambiguitätstoleranz. Für einen Tag den Job tauschen würde ich gerne ...

… mit dem Kapitän der Emma Mærsk.

Wenn ich mal nicht an meinen Beruf denke, beschäftige ich mich mit ...

… dem großen Ganzen,

… (mittlerweile) über verfasste Wut-Emails erst eine Nacht zu schlafen, um sie anschließend oftmals wieder zu löschen oder zumindest umzuformulieren – einst wurde regelmäßig direkt auf „Senden“ geklickt. Als Kind wollte ich...

… zur See fahren – ergab sich auf dem Neckar bedauerlicherweise nicht!

CHRISTIAN KERNER GESCHÄFTSENTWICKLUNG oder Wanderungen, Lesen, Weinproben, … Was meine Freunde am meisten an mir schätzen?

… frag‘ ich mich auch; einige vermutlich die beinahe unverschämte Ehrlichkeit und das Wort, auf das man sich – im Guten wie im Bösen – verlassen kann. Urlaub mache ich am liebsten ...

Meine Freizeit verbringe ich u.a. mit ...

… meiner Freundin, unseren Hunden, meiner Familie und Freunden, Fahrrad fahren, längeren Spaziergängen

Es grüßt Sie aus Kirchheim unter Teck Ihr

Christian Kerner Geschäftsentwicklung

27

… an der Nordseeküste oder in Südtirol. Wer imponiert mir, wer ist mein Vorbild?

Gustav Stresemann


„BEM-VINDO DO BRASIL“

Horst Mosolf GmbH & Co. KG Internationale Spedition Dettinger Straße 157-159 D-73230 Kirchheim/Teck Fon +4 9 70 21 8 0 9 - 0 Fax +4 9 70 21 5 25 76 www.mosolf.de mosolf@mosolf.de

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