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Sommergärten

mit großem Ratgeberteil vom

WINTER GARTEN


MEHR RAUM ZUM WACHSEN

Wintergärten von Solarlux Für Ihr Zuhause mit dem besonderen Wohngefühl – mehr Licht, mehr Transparenz, mehr Freiraum. Individuell für Sie gelöst. solarlux.com


Editorial

Mehr vom Haus. Mehr vom Garten.

Drinnen draußen wohnen und leben. Seit vielen Jahren Faszination für Alt und Jung.

Vor einigen Jahren hat sich zum reinen Wohn-Wintergarten mit direkter Verbindung zum angrenzenden Wohnraum ohne trennende Türen ein kleiner Bruder gesellt. Wir nennen ihn Sommergarten. Meist Konstruktionen aus Metall, Holz oder auch Kunststoff, die mit Einfachverglasung ausgeführt sind. In die Seiten werden entweder Festverglasungen mit vereinzelten Türen eingebaut oder großflächig zu öffnende Elemente. Der Gedanke der Nutzer ist häufig, im Sommer so weit wie möglich öffnen oder am liebsten alles zur Seite schieben zu können. Vor der Entscheidung für einen Wintergarten oder einen Sommergarten sollte jedoch die geplante Nutzung genau hinterfragt werden. Der Sommergarten kann nicht wirklich ganzjährig genutzt werden und diesen zu beheizen wäre wegen der schlecht dämmenden Einfachverglasung sprichwörtlich die Wärme zum Fenster hinausgeblasen. Wenn Sie im Vorfeld von Ihrem Glashaus träumen, ist das ein ganz wichtiger Baustein, um die Lösung zu bekommen, die Sie sich vorgestellt haben. Bauen Sie Ihren Traum in der Vorstellung gedanklich an Ihr Wohnhaus, stellen Sie Blumen, Möbel und andere Einrichtungsgegenstände passend hinein und denken Sie bitte schon jetzt an die Einbindung in den angrenzenden Garten oder die Dachterrasse mit Gehwegen und Ruhezonen. Türen ins Freie sollten mit Bedacht an der richtigen Stelle positioniert werden. Für all diese Überlegungen und Gedankenspiele ist dieser Ratgeber des Wintergarten Fachverbands ein unverzichtbarer Helfer und Unterstützer. Die Verbandszentrale in Rosenheim und alle Mitglieder stehen Ihnen ebenfalls mit Rat und Tat zur Seite. Freuen Sie sich jetzt schon auf Ihren Traum aus Glas, Sie werden ihn nie mehr missen mögen.

Liefergebiet: Von Aschaffenburg / Würzburg über Bad Mergentheim / Heilbronn hinab nach Stuttgart / Reutlingen und seit 2003 mehrfach nach China…

Ihr

Dipl.-Ing. Franz Wurm Vorsitzender Wintergarten Fachverband

97990 Weikersheim Tel. 07934 / 79 41 kontakt@belschner.info

Mehr Infos:

www.belschner.info

Mehr vom Leben.

Anfang der 80er-Jahre hat der Siegeszug des Wintergartens als zusätzlicher Wohn- und Aufenthaltsraum für das ganze Jahr seinen Anfang genommen. Mein Slogan aus dem Jahr 1985 „Wohnen im Grünen“ spiegelt genau dieses Lebensgefühl wider, das Bewohner eines Wintergartens so sehr schätzen und nie mehr missen möchten. Als einer der Pioniere durfte ich diese Bauart maßgeblich mitgestalten und prägen. Unabhängig von der gewählten Bauweise, Stichworte Pfosten-Riegel-Konstruktion oder Elementbau, der Nutzer ist darin und damit absolut happy. In meiner langjährigen Tätigkeit quer durch Deutschland und auch über die Grenzen hinaus ist mir kein Wintergartenbewohner begegnet, der auf dieses Lebensgefühl wieder verzichten möchte.


Inhalt

Faszination ...

Umblättern und eintauchen in die Welt der

Das ganze Spektrum der architektonischen Möglichkeiten in acht attraktiven Hausbesuchen

Gläserne Wohnräume fürs ganze Jahr Kompetente Fachbetriebe in Ihrer Nähe Seite 123 Checklisten zur Entscheidungshilfe Seite 129 Impressum Seite 129

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Beispielhafte Lösungen von klassisch bis stylish, von klein bis groß


Inhalt

ab Seite 92

Sommergärten

... und Information Profitipps vom Wintergarten Fachverband Planung Konstruktion & Technik Ausgestaltung

auf den Seiten 38 bis 91

Tolle Beispiele für unbeheizte Glasanbauten

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Reportage | Wintergarten Eine beeindruckende Gesamtkomposition: Da lässt es sich entspannen und genießen.

Für diese spannende Glashaus-Lösung, die hier zum Einsatz kam, war es nötig,

Well

den Hang teilweise abzutragen. Jetzt steht der Whirlpool in einem Flachdachwintergarten.

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Reportage | Wintergarten

nessbereich 7


Gut zu sehen, wie das Flachdach des Wintergartens eine zusätzliche Terrasse ermöglicht, viel Transparenz durch das Glasgeländer.

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Reportage | Wintergarten

Um den Anbau zu ermöglichen, war es nötig, den Hang teilweise abzutragen.

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FAKTEN Fläche

ca. 38 m2

Schlankes Design, großflächige Schiebetüren, schwellenlos, Wärmedämmglas, LED-Beleuchtung, integrierte Wandscheiben als Stellflächen

Ursprünglich war bei diesem Hanghaus nur ein Whirlpool geplant, der dann allerdings nicht direkt durch das Haus erreichbar gewesen wäre. Nachdem der Wintergarten-Experte intensiver in die Beratung und weitere Planung mit dem Hausbesitzer eingestiegen ist, war sehr schnell klar, dass der dahinterliegende Fitnessraum irgendwie mit dem Garten und dem Schwimmteich verbunden werden sollte. Dazu musste, wie bereits erwähnt, zunächst der Hang teilweise abgegraben und in die Betonmauer eine Zugangstüre geschnitten werden, damit ein Zugang vom Fitnessraum auf die Terrasse beziehungsweise den „Kuhbus“ genannten Flachdachwintergarten möglich war. Für diese Form des Glasanbaus hat sich die Familie deshalb entschieden, weil sie gut

Fotos: Brack

Konstruktion Holz

zum bestehenden Hausstil passt und das Dach gleichzeitig als weitere begehbare Terrasse genutzt werden kann. Dieses Gesamtpaket verwirklichte der Wintergartenbauer komplett, so hat er auch das Ganzglasgeländer so filigran wie möglich gestaltet, um den Blick auf den Garten und Schwimmteich uneingeschränkt zu gewährleisten. Zudem ließ er dann noch Steinplatten in Holzoptik auf speziellen Tellern verlegen.

Eine sommerliche Überhitzung wird vermieden, trotzdem kann das Licht über die Frontverglasung gut in den Raum gelangen.

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Reportage | Wintergarten

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Reportage | Wintergarten

Kontrast& Harmonie Die Hausbesitzer wollten sich ihren

Traum von einem ganzjährig nutzbaren Wintergarten endlich erfßllen. Der Platz war vorhanden und so nahmen sie Kontakt mit einem erfahrenen Fachbetrieb auf, der auf beste Aluminiumtechnik Wert legt. 11


Reportage | Wintergarten Der Wintergarten in klassischem Design setzt auch formal in seiner Umgebung einen deutlichen Akzent.

FAKTEN Fläche

ca. 27 m2

Konstruktion Aluminium Durch die thermisch getrennten Aluminiumprofile und die Wärmedämmverglasung ist der Wintergarten ganzjährig nutzbar. Dach mit aufgesetzter Laterne, Schiebefaltelemente im vorderen Bereich, Gussteile unterhalb der profilierten Dachrinne 12

Schön zu sehen, wie die Schiebefaltelemente bei schönem Wetter die frische Luft in den Raum lassen und den Weg nach draußen frei machen.


Reportage | Wintergarten

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FAKTEN Fläche

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ca. 15 m2

Fotos: Matauschek | Klaus Morgenstern

Vorgehängte Design-Edelstahlstützen, Edelsta hlglashalter, Ganzglasecken, flacher Fußpunkt mit barrierefreier Schiebetür, Energiesäule zur verdeckten Verkabelung und Stromversorgung

Fotos: Brack

Konstruktion Holz-Aluminium

In der kühleren Jahreszeit sorgt der holzbefeuerte Kaminofen für stimmungsvolle Abende im Glashaus.

Die natürliche Umgebung zu spüren, egal ob es draußen kalt oder warm ist – diesen Wunsch wollten sich die Bauherren erfüllen. Sie haben im Vorfeld den WintergartenRatgeber durchgearbeitet, dann auch Messen und Ausstellungen besucht und sind so bei einem Anbieter gelandet, von dem sie von Anfang an überzeugt waren. Zuerst vereinbarten sie mit einem Experten des technischen Außendienstes einen unverbindlichen Vor-OrtTermin. Es wurden aber bereits erste Details besprochen und gemeinsame Lösungen ausgearbeitet. Denn es sollte ein Wintergarten im Retro-Style sein. Gut erhaltene Glashäuser in historischen Gärten veranschaulichen das wunderschöne und gemütliche Flair vergangener Tage. Mit einem entsprechenden Glasanbau wollten sich die Interessenten diese Zeit nach Hause holen. Der klassische Stil ist im Wintergarten-Bau überhaupt sehr begehrt. Hier verbinden sich historische Handwerkskunst – ähnlich wie die englische Bauweise des 18. Jahrhunderts – mit modernster AluminiumFenster-Technik und besten Funktionen. Verspielte Dachreiter und besondere Zierprofile prägen ebenso diese Bauweise wie die elegante Gliederung der Glasflächen. Der Wintergartenbauer hatte bereits zahlreiche Bauprojekte in diesem Stil umgesetzt und bestätigt, dass sich seine Kunden wie in schönen nostalgischen Zeiten fühlen. Es folgte ein kostenloses Ange-

bot mit sämtlichen Auftragsdetails. Als die Entscheidung gefallen war, erfolgte eine weitere Vor-Ort Besprechung mit einem Techniker, bei der die Naturmaße abgenommen wurden. Anschließend wurden die Pläne gezeichnet und den Hausbesitzern übermittelt. Da Änderungen zu dieser Zeit noch problemlos möglich waren, entschieden sich die Interessenten für Kassettenpaneele als Gestaltungselement im Sockelbereich. Erst nach der Zustimmung zu den Plänen startete die Produktion. Je nach Vereinbarung erfolgt die Lieferung in der Regel 10 bis 12 Wochen später, hier waren es auf Kundenwunsch exakt vier Monate. Ein ProfiMontageteam übernahm den Aufbau. Alles lief wie am Schnürchen. Selbstverständlich steht ein Serviceteam vor Ort zur Verfügung, falls es zu Schäden oder Garantiemängeln kommen sollte. Bei diesem Wintergarten ist alles glatt gelaufen, die gebaute Qualität lässt keine Zweifel aufkommen, denn die ausschließlich verwendeten schlanken, thermisch getrennten Aluminium-Profile und die hochwertigen Verglasungen setzen Zeichen. „Es ist ein schönes Gefühl, beispielsweise bei eisigen Temperaturen, einen zusätzlichen Wohnraum durch einen Wintergarten zu haben, wo man genussvoll entspannen und genießen kann. Das ist für uns ein Höchstmaß an Lebensqualität“, so die Wintergarten-Besitzerin.

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Reportage | Wintergarten

An der gegenĂźberliegenden Seite ist der geschickt integrierte Treppenabgang in den Keller gut zu erkennen.

Der Glasanbau lieĂ&#x; sich harmonisch in die Umgebung einbinden. Die Farbwahl fĂźr Anschlussbleche und Dachrinne orientierte sich am grauen Aluminiumprofil.

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Reportage | Wintergarten

Graue Eleganz Individueller Wohngenuss in Berchtesgaden – so könnte der Slogan für diesen attraktiven Wintergarten lauten. Hausbesitzer und Profi betonen die enge Zusammenarbeit, die zu dieser außergewöhnlichen Wohnlösung geführt hat.

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Reportage | Wintergarten

Fantastischer Ausblick in die grüne Umgebung, die Holzoptik der Konstruktion unterstützt die natürliche Ausstrahlung.

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Eine besondere Herausforderung stand von Anfang an fest: Der Zugang zum Keller musste geschickt in die Planung des Wintergartens integriert werden. Die Bilder zeigen, dass dies auch formal ansprechend gelöst wurde. „Wir sind sehr froh, wie sich aus unseren Träumen Wirklichkeit entwickeln konnte. Unser Wintergarten ist die von Licht und Luft durchflutete Wohnraumerweiterung, die wir uns schon lange gewünscht hatten“, so der Hausbesitzer. Maßgeblich bestimmt die Holzkonstruktion in natürlicher Optik, kombiniert mit weißen Innenwänden und der Brüstungsmauer, die wohnliche Atmosphäre.

FAKTEN Fläche

ca. 18 m2

Konstruktion Holz-Aluminium Entlüftung über Kippfenster im Giebelbereich mit Zugstangenbedienung, Teleskop-Wintergartenmarkise im Dachbereich, innen liegende Fassadenbeschattung durch Flächenvorhang, Beleuchtung im Bereich der Dachsparren mit schwenkbaren LED-Lampen

Wichtig war den Bewohnern, dass sich die Form des Wintergartens an die Grundstücksgrenze anpasst und sich somit fast schon eng an den Bestand anschmiegt. Die Umsetzung hat diesen Anspruch mehr als erfüllt. Und als i-Tüpfelchen fungiert das großzügige Vordach – passend zum regionalen Baustil – als Regenschutz an der Giebelseite. Die inzwischen eingebaute Wintergartenmarkise im Dachbereich und die innen liegende Fassadenbeschattung durch einen Flächenvorhang lassen die Sonne auch mal außen vor, wenn sie unerwünscht ist.


Fotos: Virgil Niedermayr

Der zum Wintergarten hin offene Wohnbereich des Hauses profitiert von dem Licht, das Ăźber den Glasanbau ins Rauminnere gelangt.

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Reportage | Wintergarten

Moderner, barrierefreier Wintergarten mit Flachdach – ideal als Anbau an bestehende Gebäude.

Dieser transparente Wintergarten mit Panorama-Verglasung wurde eigentlich nur gebaut, um sich den Traum von einem Kamin im Wohnzimmer zu erfüllen. Ein Kaminbauer riet, aufgrund der Statik, zu einem Outdoor-Kamin. Also wurde nach der optimalen Lösung gesucht. 18


Reportage | Wintergarten

Die Drehkipptür ermöglicht einen nahtlosen Übergang in den Garten und den kürzesten Weg zur Garage und zum Hauseingang. Das war dem Bauherrn wichtig.

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Reportage | Wintergarten

Fotos: Baumann Wintergarten

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Durch das Oberlicht ist der Lichteinfall für den Wohnbereich von allen Seiten, trotz Balkon, gewährleistet. „Ich lese viel im Wintergarten und genieße den Blick ins Grüne und in den Himmel“, schwärmt der Hausherr.

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Der Kamin sollte im Wohnbereich ganzjährig und nicht nur saisonal genutzt werden können. Der Hausherr recherchierte über das Internet, welche Umsetzungsmöglichkeiten es geben könnte. Relativ schnell stieß er auf einen Wintergartenfachbetrieb in der Nähe und entdeckte seinen Favoriten gleich auf dessen großer Ausstellungsinsel: Ein Panorama-Wintergarten mit Flachdach, Oberlicht und großzügigen Glasflächen – komplett eingerichtet als Lesezimmer. Da ihm die Idee gefiel, konkretisierte er die Anforderungen im Laufe der nächsten Monate: Der lang ersehnte Kamin für seine Frau, mehr Licht im Wohnbereich, Barrierefreiheit im Alter, ein Lesebereich und ein Balkon für die nebeneinanderliegenden Kinderzimmer im ersten Stock. Die ganze Familie sollte vom Bauvorhaben profitieren.

Beim ersten Vor-Ort-Besuch des Fachbetriebs wurde die Bausituation gesichtet und vermessen. Anhand der Bestandspläne und Fotos wurden Entwürfe – zunächst als Scribble – präsentiert, im Laufe der Abstimmung immer mehr verfeinert und schließlich in 3-D visualisiert, um die Dimensionen des Glasanbaus optimiert an den Bestand anzupassen. Ein unabhängiges Statikbüro, das mit dem Wintergartenfachbetrieb kooperiert, berechnete den individuellen Standsicherheitsnachweis. Dieser gibt die Sicherheit, dass alle zu berücksichtigenden Faktoren, wie Schneelast, Windlast, abrutschender oder anhäufender Schnee oder auch Windlasten bei geöffneten Wandfronten in der Planung berücksichtigt wurden. Für diesen Handwerksbetrieb ist der Standsicherheitsnachweis Ausdruck der Wertigkeit seiner Konstruktion und eine zwingende Notwendigkeit für die seriöse Planung.


Reportage | Wintergarten Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Ein kubischer Wintergartenanbau mit Glasoberlicht sowie tragenden, konstruktiven Bauteilen begrenzt auf ein Minimum. Es dominieren rahmenlos eingebaute Verglasungen für ein Maximum an Transparenz und Lichteinfall. Garten und angrenzende Terrasse werden durch bodenbündige, barrierefreie Schiebetüren betreten. Durch seine großzügigen Glasflächen wirkt die Konstruktion sehr harmonisch und zurückhaltend. In Kontrast dazu steht das Bestandshaus mit seinen Giebeln und Gauben. Das Flachdach verfügt über ein Glasoberlicht als hagelsicheres Isolierglas mit Sonnenschutzfunktion und Selbstreinigungsbeschichtung. Bei der Innengestaltung von Material, Wand, Bodenbelag sowie einer elektrischen Verkabelung stand der Wintergartenfachbetrieb der Familie beratend zur Seite und erarbeitete das maßgeschneiderte Lichtkonzept in Zusammenarbeit mit einem Lichtplaner. Sowohl Licht, Heizung und Sonnenschutz werden über eine App gesteuert.

FAKTEN Fläche

ca. 18,5 m2

Konstruktion Holz-Aluminium Flachdach mit Festeindeckung und Oberlichtkonstruktion mit 3-fach-Isolierglas, Sonnenschutzund Selbstreinigungsbeschichtung sowie einer außen liegenden Wintergartenmarkise, 1 Patio-Schiebekipptür, 1 Drehkipptür, Außenjalousien für die senkrechte Verglasung, Balkon im 1. Stock, LED-Lichtband

Die tragende Außenwand wurde großzügig geöffnet und abgesichert durch das Einbringen von Stahlprofilen. So entstand zusätzlicher Wohnraum und Platz für den Kamin.

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Reportage | Wintergarten

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Da die Baufamilie die mediterrane Lebensart sehr schätzt, hat sie sich ein Stück dieser Kultur einfach nach Bayern geholt – in Form von Haus und Wintergarten, die im Baustil stark an die Toskana erinnern.

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Reportage | Wintergarten Der L-förmige Grundriss erlaubt das Wohnen in zwei Himmelsrichtungen. Gut zu erkennen: die beiden Glaskuppeln, die zusätzliches Licht von oben bringen.

Dolce Vita Die Bewohner lieben das Einssein mit der Natur. Die Terrasse und der Balkon sorgen neben dem Wintergarten für zusätzliche Wahlfreiheit.

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Reportage | Wintergarten

Überm Esstisch gibt es bei Tag durch die Dachkuppel mehr Helligkeit, am Abend genießt die Familie den Blick auf funkelnde Sterne.

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In einem waren sich die Hausbesitzer schon immer einig: Sie wollten eine Glasinsel als Rückzugsort, um für die ganze Familie Ruhe und Zufriedenheit zu erschaffen. Licht und Natur sind auch aus wissenschaftlicher Sicht unerlässliche Begleiter für die Gesundheit. Um viel Licht und damit Wärme eintreten zu lassen, sollte die Verglasung möglichst großzügig ausfallen. Im Idealfall handelt es sich um eine bodentiefe Variante, die durch ein Glasdach oder, wie in diesem Fall, durch zwei eingesetzte Glaskuppeln ergänzt wird. Die Hausbesitzerin zeigt sich begeistert: „Unser Wintergarten bietet ein ganz besonderes Wohnerlebnis. Die moderne Gestaltung der Dachkonstruktion mit den zwei Glaskuppeln, die das Flachdach prägen, sorgt für ein helles, stilvolles Ambiente. Der großzügige Essbereich und die Glasfassade sind weitere Garanten für ein tolles Raumgefühl.“

Zu dem fühlbar wohnlichen Charakter des Wintergartens trägt auch die indirekte Beleuchtung mit einem LED-Band bei, das in die abgehängte Holz-Rahmen-Konstruktion, dezent gestaltet in Weiß, eingebaut ist. Wenn die Sonne zu viel Wärme liefert, kommt die integrierte Außenbeschattung zum Zug, die Raffstores befinden sich in der waagerechten Attikablende. Der Wintergarten-Profi hat es zudem geschafft, den Holz-Aluminium-Wintergarten auf das Gesamterscheinungsbild des Hauses abzustimmen. So ist eine harmonische Einheit entstanden, die alle begeistert, auch Freunde und Besucher.

FAKTEN Fläche

ca. 23 m2

Konstruktion Holz-Aluminium Innen sind Holzkonstruktion und Fensterelemente in deckendem Weiß gestaltet, außen Aluminiumprofile in weißer Strukturbeschichtung, Flachdach mit Folienabdichtung und Rieselbelag


Reportage | Wintergarten

Fotos: Virgil Niedermayr

Die Parallel-Kipp-Schiebetüren – vom Wohnen in den Glasanbau und von dort nach außen – bieten großzügige Öffnungsmöglichkeiten.

Links gut zu sehen: Die bestehende Außenwand wurde im Bereich des Wintergartens mit Natursteinklinkern verkleidet, passt perfekt zum Holzboden, eine tolle Optik.

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Reportage | Wintergarten Warmes Licht sorgt bei Dämmerung für eine angenehme Beleuchtung. Der schöne und geräumige Wintergarten bietet der Familie rund 40 Quadrat­meter Wohnfläche.

Eine Familie. Zwei Häuser. Vier Kinder. Und ein Wintergarten als räumliche Brücke für die Menschen, die hier leben. Familie Mensen ist das Kunststück gelungen.

Zwei 26


Reportage | Wintergarten

Die dunklen Aluminiumprofile harmonieren gut mit dem 250 Jahre alten Backsteingebäude. Was fßr ein Ensemble! Der Wintergarten verbindet den Altbau stilvoll mit dem Neubau.

samkeit 27


Reportage | Wintergarten

Itae. Nequam, is mil ium estiore pratisquia eum eatquunt, quia endem et occaboraesto blacerspit, sunt

Faszinierende Lichtspiele prägen das Ambiente im Wintergarten. Hier trifft sich die „Großfamilie“ immer mal wieder zum gemeinsamen Essen.

Altehrwürdig: So möchte man das erste Haus von Familie Mensen nennen. Denn mittlerweile blickt der Altbau auf eine Geschichte von stolzen 250 Jahren zurück. Ein schmuckes Backsteinhaus mit Reetdach. Gemütlich. Gepflegt. Doch eines konnte der Bau nicht mehr bieten: genug Platz. Denn Familie Mensen zählt mittlerweile sechs Köpfe. Und die heranwachsenden Kinder – zwei Mädchen und zwei Jungs – verlangten mehr und mehr nach ihrem eigenen Reich. Deswegen steht nun gleich neben dem Altbau ein neues Haus. Mit seinem in Weiß gehaltenen Erdgeschoss und der Holzverschalung im Obergeschoss bildet es einen deutlichen Kontrast zum eher dunklen Nachbarn aus

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Backstein. Hier, im Neubau, wohnen nun die zwei Mädchen und die beiden Jungs, während der Altbau für die Eltern „reserviert“ ist. „So haben die Kinder ihre Ruhe – und wir Eltern ebenfalls“, sagt Mutter und Bauherrin Heike Mensen lachend. Wichtig war der Baufamilie aber von Anfang an, dass beide Häuser nicht voneinander abgeschottet stehen, sondern ein verbindendes Element haben. Und was hätte sich da eher angeboten, als ein Wintergarten? Der Neubau wurde daher erst fertiggestellt, als die Entscheidung feststand, einen Wintergarten als Bindeglied zwischen Alt und Neu zu bauen.


Reportage | Wintergarten Aber nicht nur funktional, sondern auch optisch musste der gläserne Anbau eine Brücke schlagen. Mit den Aluminiumprofilen einerseits und dem Parkettboden andererseits ist er einen gelungenen Mix eingegangen, um beiden Gebäuden gerecht zu werden. Der Parkettboden greift das warme, helle Holz der Verschalung im Obergeschoss des Neubaus auf, während die dunklen Aluminiumprofile ohnehin besonders gut mit dem Altbau harmonieren. Durch den leicht rötlichen Ton passt der Boden aber auch zum Backstein. Und der Sockel des Neubaus wiederum hat die gleiche Farbe wie die Profile des Wintergartens.

Wenn die Bauherrin heute auf das Ensemble blickt, dann ist ihre Begeisterung zu spüren: „Der Kontrast ist da. Und trotzdem ist es ein gelungenes, harmonisches Zusammenspiel.

Die großen Glasflächen ermöglichen einen wunderbaren Blick in den großen Garten des Gebäude-Ensembles. Wenn‘s kühl wird, hilft der Kaminofen.

Fotos: Solarlux

Dank der dreiteiligen Glas-Faltwand ist die Front zur Terrasse nach draußen schnell geöffnet. Die Glaselemente sind miteinander ver-

bunden und können komplett zur Seite gefaltet werden. Entsprechend vielseitig ist der Wintergarten: Mal ist er Spielplatz für die Kleinen, mal Partyzone für die Großen, und mal ist er Lese-Ecke für zwischendurch. So mancher Abend findet vor dem robusten Kaminofen seinen Ausklang; die gute Dämmung des Wintergartens hält die behagliche Wärme im Raum. In die Sparren sind einige dezente Leuchten eingelassen, die für ein stimmungsvolles Licht sorgen. Und dass der Wintergarten auch ein beliebter Treffpunkt fürs Sonntagsfrühstück ist, steht außer Frage.

FAKTEN Fläche

ca. 40 m2

Konstruktion Aluminium Mit den witterungsbeständigen schlanken Aluminiumprofilen mit äußerer Statik lassen sich auch großformatige Dachflächen realisieren. Wegfaltenbare Glaselemente zum Öffnen, Wintergartenmarkise, Parkettboden, Kaminofen 29


Reportage | Wintergarten

HochgefĂźhl 30


Reportage | Wintergarten

Kombination mit höchster Lebensqualität: Großzügige Terrasse und dazu ein zweistöckiger Glasanbau fürs Wohnen und Arbeiten.

Margit und Michael Hutner sind Wintergarten-Fans. Denn an dieser Stelle stand bereits ein einstöckiger Glasanbau, der jetzt einer fulminanten neuen Anlage weichen musste.

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Reportage | Wintergarten

Wenn es am Abend kühl wird, machen sich‘s die Hutners gemütlich, mit dem perfekten Blick ins Freie.

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Es kommt auch bei einem erfahrenen Wintergartenbauer nicht alle Tage vor, auf solche überzeugten Fans zu treffen, wie das bei Familie Hutner der Fall ist. Auf der anderen Hausseite gibt es nämlich einen dreistöckigen Wintergarten, der bereits vor fünf Jahren komplett zur Büronutzung erstellt wurde. Und jetzt waren die Hausbesitzer der Überzeugung, dass sie diese Wohnqualität auch auf der einem See zugewandten Seite optimieren wollten. Ein einfacher Glasanbau stand bereits da, aber das war ihnen auf die Dauer zu wenig – ein zweistöckiger Ersatzbau musste her. Aber was heißt schon Ersatzbau: „Durch den Bau unseres neuen Wintergartens hat sich unsere Lebensqualität nochmals verdoppelt, im wahrsten Sinne des Wortes. Und die geschickte Planung führte dazu, dass das private Büro oben über den schönsten Blick im ganzen Haus verfügt“, so Michael Hutner. Der untere Teil des Wintergartens ist direkt über eine Treppe vom eigentlichen Wohnbereich zugänglich und bildet somit den Übergang zur großzügigen GartenParkanlage im Erdgeschoss. Und durch dieses

zweite Wohnzimmer ließ sich auch ein direkter Zugang zum Swimmingpool verwirklichen. Der Wintergarten ist komplett mit Jalousien im Scheibenzwischenraum und einer Dachbeschattung im Schweibenzwischenraum ausgestattet. Die Ausführung erfolgte in Holz-Aluminium-Bauweise. Die großzügige Hebeschiebetür, die direkt in die Wintergartenkonstruktion mit einer tragenden Mittelstütze integriert ist, sorgt für viel Transparenz. „Wenn wir abends auf der Couch mit einem Glas Rotwein sitzen, auf den See schauen und zur Ruhe kommen, sind wir dankbar, in dieser herrlichen Umgebung zu leben und diese Wohnqualität zu haben“, schwärmen die Hutners.


Reportage | Wintergarten

In dem Haus wird zwar viel gearbeitet, aber trotzdem ist eine ganzjährige Urlaubsstimmung garantiert.

Fotos: Brack

Clever geplant: Die Treppe, die im Hintergrund zu sehen ist, führt in den eigentlichen Wohnbereich des Hauses.

Nur kein Neid: Vom Arbeitszimmer im oberen Teil des Wintergartens genießt man einen wunderschönen Blick auf den vorgelagerten See.

FAKTEN Fläche

ca. 70 m2

Konstruktion Holz-Aluminium Zweistöckiger Glasanbau, Großzügige Hebeschiebetür, Wärmedämmglas, Sonnenschutz durch Jalousien im Scheibenzwischenraum

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Reportage | Wintergarten

Mit viel Geschick den Glasanbau ins Ensemble integriert. Das stimmige Gesamtbild überzeugt.

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Kleiner Garten Große Bühne Gut, so klein ist der Garten nun auch wieder nicht. Die Hausbesitzer hatten sich sogar einen kleinen Naturteich vor der Terrasse gegönnt. Jetzt aber folgte mit dem Wintergarten-Anbau das absolute Highlight fürs ganzjährige Wohnen inmitten der Natur.

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Reportage | Wintergarten

Hier lässt sich‘s gut leben. Am Abend herrscht eine fast schon südländische Atmosphäre.

Toller Blick auf den Garten: Der Wintergarten ermöglicht jetzt einen Wohnkomfort, von dem die Hausbesitzer jahrelang nur träumen konnten.

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Reportage | Wintergarten

Hier ist die Pultdachkonstruktion mit seitlicher Abwalmung gut zu erkennen. Jalousien übernehmen den Sonnenschutz im senkrechten Bereich, die Dachbeschattung übernimmt eine außen liegende motorisch betriebene Wintergartenmarkise.

Das Glashaus scheint schon immer, gekonnt eingebunden in die markanten Strukturen des Familiendomizils, dessen Glanzpunkt gewesen zu sein. Doch weit gefehlt: Erst vor einigen Jahren setzte ein Wintergarten-Fachmann den Schlussakkord – mit einer gläsernen Aussichtsplattform mit Blick auf Natur und Garten. „Dass nicht nur wir, sondern unser ganzes Haus so grandios vom Wintergarten profitieren würden, konnten wir uns anfangs gar nicht so recht vorstellen“, so die Hausbesitzer. Sie erinnern sich noch lebhaft an ihr Staunen und ihre Begeisterung, als sie die ersten Entwürfe des

Wintergartenbauers vor sich sahen: Die transparente Bauweise des Anbaus verwandelten die Gartenfassade mit dem Wohnbereich zum echten Highlight des Hauses. „Wir wünschten uns schon immer einen Glasanbau – des Lichtes wegen. Doch unser Budget ließ einen solchen nicht wirklich zu“, so die Bauherrin. Und für eine kleine Lösung, die ein Architekt bereits früher skizziert hatte, konnten sie sich nicht erwärmen. „Beim Fachmann wurde eben speziell für unsere Situation eine eigene Konstruktion entworfen“, ergänzen die Hausbesitzer. Dadurch lassen sich nicht nur unterschiedliche Dimensionen, sondern auch entsprechende Gestaltungskonzepte umsetzen. Die Symmetrien des Hauses sind so ausgeprägt, dass sich der Wintergarten formal in dieses Konzept einfügen sollte. Als sie die Entwürfe dann in der Hand hielten, waren sie sich bald sicher, dass ihr bis dahin vager Traum doch noch Realität werden könnte.

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Reportage | Wintergarten Nur der erfahrene Fachmann schafft es, einen Wintergarten so formschön mit der vorgegebenen Architektur des Hauses in Einklang zu bringen.

FAKTEN Fläche

ca. 21 m2

Fotos: Ladwig

Konstruktion Holz-Aluminium

Hier stimmt die Qualität: Die Aluminium-Vorsatzschale trotzt den Witterungseinflüssen, das Wärmeschutzglas sorgt dafür, dass im Winter nicht zu viel Heizenergie verloren geht.

Pultdach mit seitlicher Abwalmung, innen weiß lasiertes Kiefernholz, außen Aluminium-Vorsatzschale. Wärmeschutzglas mit Ug-Wert 1,0. In der Abwalmung zusätzlich mit Sonnenschutzglas. Dreiteilige Schiebetüranlage, Kipp-Oberlicht, seitlich noch eine Dreh-Kipptür. Sonnenschutz mit Jalousien im senkrechten Bereich und einer Markise fürs Dach

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Ratgeber | Planung

Alles gut durchdacht Transparente Räume begeistern. Sie verwöhnen uns mit Lichtfülle und natürlicher Sonnenwärme. Und sie lassen uns eine Menge erleben: den steten Wechsel von Licht und Wetter, die unterschiedlichen Tagesund Jahreszeiten, die weitere oder nähere Umgebung, die Natur! Dabei ist die gestalterische Vielfalt immens, wie die zahlreichen Beispiele in diesem Magazin beweisen. Und damit Sie voller Zufriedenheit den Weg zu Ihrem ganz persönlichen Lichtraum finden, zeigen wir wichtige Orientierungspunkte für die Planung auf. 38

Wie möchten Sie den Glasraum nutzen? Die Basis für eine seriöse Planung ist ein ausführliches Gespräch über die Wünsche und Vorstellungen der Interessenten. Je konkreter Sie deshalb Ihr Traumziel zu diesem Zeitpunkt schon umrissen haben, desto genauer kann der Planer auf Ihre Wünsche eingehen. Er wird dann die erste wichtige Frage stellen: „Wie möchten Sie den transparenten Raum nutzen?“ Sind ganzjährig größere Lichtfülle und mehr Wohnfläche gewünscht, sollte ein beheizter Glasraum, also ein Wohn-Wintergarten entstehen. Dessen durchgängige Nutzbarkeit stellt aber hohe Anforderungen an die Konstruktion: hoch wärmegedämmte Profile und Gläser, eine gedämmte Bodenplatte sowie eine technische Heizung


Ratgeber | Planung

Profitipps vom Wintergarten Fachverband

sind Pflicht. Dann können Sie den Glasbau direkt und ohne Trennung mit dem Wohnraum verbinden. Komplexer werden die Anforderungen, wenn der Anbau Energiegewinne erbringen soll. Zwar fängt grundsätzlich jede verglaste Konstruktion umweltfreundliche und kostenlose Sonnenenergie ein – wodurch die Heizung im Glasraum und Hausbereich zeitweise entlastet wird –, soll jedoch eine gewisse Energieersparnis im Wohnhaus erreicht werden, ist eine technische Beheizung tabu. Zu den angrenzenden Räumen hin benötigt ein solcher „Klimapuffer“ eine Abtrennung, die nur dann geöffnet werden darf, wenn die Luft im Glashaus wärmer ist als die im Haus selbst. Wohnliche Temperaturen bietet diese Zone vom Frühjahr bis zum Herbst. Pflanzenfreunde werden das Lichtzimmer indes mehr als Garten sehen, der auch kälte-

empfindlichen, sommers außen gedeihenden Gewächsen einen geschützten Platz für die Winterruhe bietet. Entscheidend für das Raumklima sind dann die Bedürfnisse dieser Pflanzen. Vor allem die Luftfeuchte und die Temperatur gilt es zu regulieren, auch via Heizung. Über WohnraumTemperaturen dürfen sich die Bewohner bei einer solchen Nutzung vor allem in der Übergangszeit freuen. Türen im Durchgang zum Wohnhaus sind allerdings unerlässlich. Ebenso eine effektive Wärmedämmung. Manche Glashaus-Fans möchten aber primär die Freiluftsaison verlängern. Hier bietet sich als Alternative ein Sommergarten an, der als ungedämmter Glasraum allein durch die Sonne erwärmt wird. Diese Konstruktion schützt vor Wind und bewahrt eingefangene Sonnenwärme auch während eines Regenschauers oder bis in den Abend.

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Der ideale Standort

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Für das Bestimmen des idealen Standorts dienen dem Fachmann zunächst Fotos und Pläne des Hauses – als Basis für erste Entwürfe. Meist wird als gewünschter Standort die Südfassade vor dem Wohnzimmer genannt. Dort ist die maximale Licht- und Sonnenfülle gegeben, doch ist neben einer wirksamen Lüftung eine äußerst effektive Beschattung des Glasraums ebenso zwingend nötig. Auch ein nach Westen ausgerichteter WohnWintergarten bietet tagsüber ein reizvolles Lichtangebot, überlässt die von der Sonne verwöhnte Südseite aber eher der offenen Terrasse. Ob er als Ess- oder Wohnzimmer genutzt wird, hängt wiederum vom Grundriss des Hauses ab: Bei kurzer Verbindung zur Küche ist die Option Esszimmer sinnvoller. Vor der Ostseite platziert, verwöhnt Glasarchitektur den Frühaufsteher mit einer munter machenden morgendlichen Licht- und Sonnendusche. Einfach wunderbar, so ein lichtdurchfluteter Frühstücksraum! Ebenso hat ein Nord-Wintergarten seinen großen Reiz: Ganztägig gleichmäßige Temperaturen, angenehmes Streulicht und die nicht so sonnendurchflutete Lage ermöglichen konzentriertes Lesen und Arbeiten.

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Gemeinsam mit dem Wintergarten-Experten die beste Lösung finden

Konstruktion

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Individuelle Königswege zur optimalen Wintergartenarchitektur • Statik • Rahmen & Profile • Fundament und Wandanschluss

Verglasung

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• Wärmeschutz • Sonnenschutz • Schallschutz • Sicherheit

Solarkraft

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So nutzen Sie die unendliche Energie der Sonne am effizientesten

Wohlfühlklima

Ausgestaltung

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78

So wird Ihr Wintergarten wohnlich und harmonisch • Bodenbeläge • Beleuchtung • Pflanzen

Sichere Verträge

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Mit Sicherheit gut beraten: So schließen Sie wasserdichte Verträge • Qualifiziertes Angebot • Finanzierung • Baugenehmigung • Bauabwicklung

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Ratgeber | Planung

Die Hausbesitzer wollten die Küche im Anbau unterbringen, um viel Tageslicht nutzen zu können. Durch die Split-LevelSituation ergibt sich ein erhöhter Ausblick auf den Garten.

Für ein angenehmes Wohngefühl Eine optimale Raumplanung befasst sich mit drei unterschiedlichen Bereichen: einer Aufenthaltsund Ruhezone, einer Pflanzzone und einem Verkehrsbereich. Daraus ergeben sich grundlegende Hinweise sowohl zur Größe des Glasanbaus als auch zu den Aspekten Übergang zum Wohnhaus und Ausgang ins Freie. Soll vor allem das Wohnhaus durch eine Lichtzone an Helligkeit gewinnen, ist ein Glasanbau mit geringer Raumtiefe sinnvoll. Die bestehende Hauswand wird dazu komplett entfernt. Möchten sich die Bewohner auch selber in der Lichtzone aufhalten, etwa an einem Esstisch oder auf einer 40

Sitzgruppe, stellt sich die Frage, wie viel Platz Pflanzen einnehmen sollen und ob eine Öffnung Richtung Garten erfolgen soll. Denn damit sich Aufenthalts- und Pflanzzone nicht gegenseitig einengen und durch die Verkehrszone gestört werden, müsste der Anbau gegebenenfalls breiter angelegt werden. Allerdings profitiert die Aufenthaltszone immer noch von reichlich Tageslicht, wenn sie sich direkt an der Schnittstelle zum Wohnhaus befindet. Einen Tick solitärer präsentiert sich der Wintergarten hingegen, wenn er durch bewegliche und feststehende Glaselemente abgetrennt werden kann. So lässt sich beispielsweise eine temporäre klimatische Trennung erzielen – erwünscht etwa an besonders heißen oder kalten Tagen. Wird der

rückwärtige Wohnraum jedoch allein über diese transparente Zone belichtet, gilt: Das Lichtangebot reduziert sich umso mehr, je größer der Glasbau ist und je reichhaltiger dessen Möblierung und/oder Bepflanzung insgesamt ausfällt. Eine massive Zwischenwand als Zäsur, nur mit einer Tür mit einem großflächigen Fenster ausgestattet, betont den Kontrast zwischen beiden Räumen noch stärker. Sie speichert zudem Wärme und gleicht Temperaturspitzen aus, sorgt überdies für eine akustische Trennung. Ist also geplant, Glasraum und Wohnhaus voneinander zu trennen, sollte die adäquate Belichtung und Belüftung des angrenzenden Bereichs im Wohnhaus gewährleistet sein. Wobei eine gedämpftere Helligkeit durchaus auch ihre Vorzüge hat.


Ratgeber | Planung Lichtzone mit geringem Raumbedarf: Im Glasbau befinden sich nur wenige Pflanzen, auch der Ausgang zum Garten ist dort angeordnet.

Soll neben einer Aufenthaltszone noch eine separate Ruhezone eingerichtet werden, ist eine Grundfläche von über 20 m² ratsam.

Praktisch: Für den Ausgang vom Wohnraum in den Garten wird in den Übergang zum Glashaus eine Tür eingefügt – die Aufenthaltszone bleibt völlig ungestört.

Stoßen mehrere Räume an den WohnWintergarten, muss genügend Platz für die Verkehrswege eingeplant werden.

Anbindung an die Peripherie Häufig soll der gewünschte Glasbau im Bereich einer bestehenden Terrasse errichtet werden. Da er in diesem Fall vor die ehemalige Terrassentür gesetzt wird, muss über einen zusätzlichen Ausgang ins Freie – samt genügend Verkehrsbereich – nachgedacht werden. Eventuell lässt sich die neue Terrasse im Hochsommer auch über ein anderes Zimmer erreichen. So gewinnen die Bewohner auch in einem nicht allzu großen WohnWintergarten deutlich mehr Platz und Ruhe. Für einen Ausgang genügt schon eine einfache Flügeltür. Im Sommerhalbjahr schätzen es viele Bauherren jedoch, die Glaswände möglichst weit öffnen zu können. Mit doppel-

flügeligen Drehkipptüren, Schiebe- oder gar Faltschiebe-Elementen lassen sich selbst anspruchsvollste Wünsche erfüllen und eine hohe Flexibilität erreichen. Bei einem Ortstermin analysiert der erfahrene Wintergartenbauer die Umgebung des Hauses, um beispielsweise klären zu können, ob tatsächlich alle Seiten und auch das Dach des Glasraums transparent sein sollen. Ein naher Nachbar, eine Straße, eine unattraktive Perspektive, ja selbst eine extrem besonnte Südseite können dafür sprechen, anstatt eines aufwendigen Sicht- und Sonnenschutzes einfach eine Wand oder das Dach geschlossen auszuführen, beziehungsweise nur teilweise zu verglasen. Manche Bauherren empfinden eine geschlossene Wand hinter sich

sogar als beruhigend: Sie hält ihnen sozusagen den Rücken frei. Auch ein kleinteiliges Rahmentragwerk kann bei den verglasten Flächen einen gewissen Schutz vermitteln. Umgekehrt bieten großformatige Scheiben potenziell fantastische Ausblicke – je nachdem, was sich draußen abspielt. Letzteres haben die Bewohner ein gutes Stück weit selbst in der Hand – indem sie mit überlegter Gartengestaltung eine lebendige Kulisse schaffen. Ein guter Rat zum Schluss: Bei allen eigenen Ideen sollten Sie als potenzieller Wintergartenbesitzer auch einen alternativen Vorschlag des Wintergartenprofis betrachten.

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Ratgeber | Konstruktion

Hohe Kunst Ein Wintergarten erfordert planerische Höchstleistungen, wenn er über viele Jahre und Jahrzehnte hinweg Freude bereiten soll. Denn mit dieser wunderschönen Erweiterung des Wohnraums erwerben Sie ein komplexes Produkt, das hohe Handwerkskunst ebenso widerspiegelt wie das fundierte Wissen um mannigfaltige bauphysikalische Zusammenhänge – und tatsächlich verdichten sich beim Wintergarten die konstruktiven Herausforderungen wie bei kaum einer anderen Architektur! Den Weg zu echter Konstruktions-Qualität weist Ihnen der Wintergarten Fachverband e.V. auf den folgenden Seiten.

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Ratgeber | Konstruktion

Statik

Um die dauerhafte Stabilität des Wintergartens garantieren zu können, muss eine statisch definierte Konstruktion gewählt werden. Da Fenster- und Türelemente laut DIN-Vorschriften keine statischen Lasten aufnehmen dürfen, kommen grundsätzlich zwei verschiedene Konstruktionsprinzipien zur Anwendung.

Pfosten-Riegel-Konstruktion

Rahmentragwerk

Die Pfosten-Riegel-Konstruktion besteht aus einem relativ grazilen Ständerwerk, in dessen Raster bewegliche Elemente wie Fenster und Dreh-(Kipp-)Türen mit eigenen Rahmen sowie die Verglasung direkt integriert werden. Dieses Ständerwerk nimmt alle Eigengewichts-, Windund Schneelasten sowie eventuelle Verkehrslasten auf (Dachverglasungen dürfen allerdings nicht begangen werden). Die Kraft zwischen Wandanschluss, Dach und Fußpunkt wird dabei vertikal über alle Sparren und Pfosten abgeleitet, während die horizontalen Riegel dem Zusammenhalt der Gesamtkonstruktion und in gewissem Maße auch der Aussteifung dienen. Damit keine Spannungen innerhalb der Konstruktion entstehen, die etwa zu Glasbruch führen könnten, sind bei der Umsetzung höchste Sorgfalt und Fachkönnen gefragt.

Das Rahmentragwerk bietet hingegen mehr Spielraum auch für größere Öffnungselemente, wie etwa Schiebetüren. Es hat im Vergleich zur Pfosten-Riegel-Konstruktion weniger senkrechte Pfosten, diese sind dafür stärker dimensioniert. Sogenannte Pfetten überspannen großflächige Öffnungen und müssen mehr oder weniger große Dachlasten tragen. Auch hier muss das Tragwerk die Eigengewichts-, Schnee-, Wind- und mögliche Verkehrslasten übernehmen und außerdem in sich ausgesteift werden. Die Rahmen und Glasscheiben der Öffnungselemente dürfen nämlich auf keinen Fall zur Aussteifung herangezogen werden.

Pfosten-Riegel-Konstruktion

Rahmentragwerk

Sparren tragend

Rahmen tragend

Pfosten tragend

Riegel

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Ratgeber | Konstruktion

Rahmen und Profile

Professionelles Gesamtsystem Bei der Gestaltung von anspruchsvollen WohnWintergärten sind unterschiedlichste Materialien üblich. Die daraus gefertigten Profile werden jeweils als System konzipiert. Hierzu zählt auch die durchdachte Befestigung und Abdichtung der Gläser mit Halterungen und Dichtprofilen, die genau auf das Profil abgestimmt sein müssen. Das Material für die Tragprofile kann dabei unabhängig von dem der Fensterrahmen im Wohnhaus gewählt werden, denn die Wohnhausfenster werden statisch in der Regel nur gering belastet, und sind gemeinhin auch nicht so stark der Witterung ausgesetzt, beispielsweise weil sie ein Dachüberstand schützt. Deshalb müssen Fensterprofile meist nicht so hohe Anforderungen an Standfestigkeit, Tragfähigkeit und Wetterbeständigkeit erfüllen wie Tragprofile. So sind bei der Materialwahl – neben Ihrem persönlichen Ge44

schmack und dem künftigen Pflege- beziehungsweise Wartungsaufwand – die Dimensionen des Glasbaus sowie seine Lage entscheidend. Wichtig ist zudem, dass sich beim behaglich beheizten Wohn-Wintergarten keine Wärmebrücken bilden – nicht nur innerhalb der Profile, sondern in der gesamten Tragkonstruktion. Dies bedarf sorgfältiger Planung, bester Materialauswahl und exakter Fertigung. Zur maximalen Passgenauigkeit tragen der Einsatz von Präzisionsmaschinen sowie eine möglichst weitgehende Vorfertigung von Dach- und Wandelementen bei. Zur Qualitätskontrolle ist es durchaus üblich, ganze Tragelemente von Dach und Wänden vorab schon einmal in der Werkhalle zusammenzufügen, oder die besonders beanspruchten Dach-Elemente bereits werkseitig komplett zu verglasen und abzudichten. In jedem Stadium wertvoll: das umfassende Know-how des Wintergarten Fachverbandes!

Bei der Entscheidung für einen Profilwerkstoff steht der Fachmann mit Rat und Tat zur Seite.


Ratgeber | Konstruktion

Kunststoff – echt pflegeleicht Diese Konstruktion hat sich aus dem KunststoffFensterbau weiterentwickelt und ist wegen des oft günstigen Preises sowie der Pflegeleichtigkeit (hohe Feuchte- und UV-Beständigkeit) beliebt. Ihre relativ gute Isoliereigenschaft erübrigt zwar thermische Trennungen, andererseits dehnt sich Kunststoff aber bei größeren Temperaturunterschieden aus. Das macht die Verstärkung mit Stahl notwendig. Dennoch sind mit derartigen Profilen ohne ein zusätzliches tragendes System aus Alu, Stahl oder Holz nur begrenzte Höhen und Spannweiten möglich, weshalb sich mit ihnen lediglich kleinere Glasanbauten realisieren lassen. Weitere Einschränkungen: Der Stahlkern beeinträchtigt die Wärmedämmung, und die Ausdehnung bei Hitze hat zur Folge, dass bei den äußeren Profilen eigentlich nur Weiß als Farbe sinnvoll ist. Stichwort Recycling: In begrenztem Umfang und mit gewissen Qualitätseinbußen können Kunststoffprofile wiederverwertet werden. Eine klassische Pfosten-Riegel-Konstruktion ist mit Kunststoff im Wintergarten nicht möglich.

Die hohe Flexibilität und Tragfähigkeit gehören zu den Vorteilen von Wintergärten aus Aluminium.

Metall: Der Kraftprotz Da Metall keine isolierenden Eigenschaften besitzt, müssen Aluminium und Stahl zu Profilen mit thermischer Trennung verarbeitet werden. Zwei Profilhälften (bei Aluminium in der Regel Hohlkammer-Profile) werden dabei durch eine innen liegende Dämmschicht getrennt. So wird der Wärmefluss von innen nach außen deutlich vermindert. Dank der hohen Tragfähigkeit lassen sich große Spannweiten mit schlanken Profilen gestalten. Die Standfestigkeit der Gesamtkonstruktion wird auch ohne spezielle Wartung nie beeinträchtigt, da das Material an der blanken Oberfläche unter dem Einfluss von Sauerstoff oxidiert und damit automatisch eine Schutzschicht gegen Witterungseinflüsse bildet. Für die Einbrennlackierung oder Pulverbeschichtung können Sie einen individuell festlegbaren RALFarbton wählen. Einen gewissen Nachteil stellt die energieaufwendige und Schadstoffe freisetzende Herstellung des Aluminiums dar. Dies wird jedoch dadurch relativiert, dass eine zwar ebenfalls energieaufwendige, aber unbegrenzte Rückführung in den Materialkreislauf möglich ist. Stahl muss grundsätzlich außen wie innen gegen Korrosion geschützt werden, durch Feuerverzinkung, Galvanisierung oder einen rostschützenden Anstrich. Da die Witterung im Außenbereich die Gefahr der Korrosion noch verstärkt, wird die tragende Stahlkonstruktion in der Regel mit Klemmprofilen aus Aluminium oder Edelstahl abgedeckt. 45


Ratgeber | Konstruktion

Holzschutz im Außenbereich Von allen hier vorgestellten Materialien wird unbehandeltes Holz durch Witterungseinflüsse am meisten beansprucht – speziell, wenn es im schrägen Dachbereich Regen und intensiver UV-Einstrahlung ausgesetzt ist. Gleichzeitig ist dieser Bereich für die Bewohner am schwersten zugänglich. Deshalb gibt es hier nur eine Wahl: Holz-Metall-Systeme. Eine Holz-Fassade hingegen muss sorgfältig geschützt werden, am besten durch spezielle, mit Farbpigmenten ausgerüstete Beschichtungen als äußerer UVSchutz. Alternativ sind inzwischen auch weitgehend transparente, ähnlich effektive Lasuren erhältlich. Wenn viel Feuchtigkeit lange auf Holz einwirken kann, wird es besonders stark in Mitleidenschaft gezogen. Zum Schutz gegen die witterungsbedingte Feuchtigkeit sind bei tragenden Hölzern ein zusätzlicher chemischer Holzschutz sowie ein qualitativ hochwertiger, mehrschichtiger Anstrichaufbau nötig. Neuartige Mittelschicht-Lasuren dringen dazu tiefer ins Holz ein als die üblichen Dickschicht-Lasuren und sind diffusionsoffener, da dünner: Die eingedrungene Feuchte kann deshalb besser wieder aus dem Bauteil entweichen, das Holz trocknet also immer wieder gut aus. Damit der Schutz dauerhaft erhalten bleibt, muss dieser Anstrich in vorgegebenen Zeitintervallen kontrolliert und bei Bedarf ausgebessert oder komplett erneuert werden. Verzichtbar ist der Endanstrich nur dann, wenn alle tragenden Hölzer außen durch ein Holz-Metall-System geschützt sind. Die Mitgliedsbetriebe des Wintergarten Fachverbandes verhindern deshalb durch handwerklich erstklassig ausgeführten konstruktiven Holzschutz stehendes Wasser, Spritzwasser oder aus dem Erdreich aufsteigende Feuchtigkeit schon im Vorfeld.

Holz: das Naturwunder Im Innenraum sammelt die lebendige Oberfläche Holz besondere Pluspunkte. In ihrem natürlichen Ton wirkt sie behaglich und warm, doch kann sie sich ebenso gut in einem der vielen RAL-Farbtöne präsentieren. Ein Vorteil für die ganzjährige Nutzung: Unter allen angesprochenen Materialien garantiert Holz die beste Wärmedämmung, mit Vorteilen noch vor thermisch getrenntem Aluminium. Das heißt, es wird nur wenig Wärme nach außen geleitet und Tauwasser fällt kaum aus. Es bietet im Vergleich auch die besten Schallschutzeigenschaften. Eingesetzt werden überwiegend Brettschichthölzer. Diese bestehen aus schmalen, technisch gut getrockneten Lamellen verleimter Hölzer. Dank der Verleimung sind sie tragfähiger 46

und formstabiler als Massivholz, weshalb sich schmale Ansichtsbreiten verwirklichen lassen – und damit ein schlankes Tragwerk. Im Gegensatz zu Massivholz verdrehen sich Profilhölzer auch bei großen Spannweiten nicht und sie sind kaum anfällig für Risse, wenn sich das Innen- oder Außenklima ändert. Eine Belastung durch extreme Luftfeuchte sollte aber auch bei Brettschichthölzern vermieden werden. Ein ausgewogenes, dem persönlichen Wohlbefinden förderliches Wohnraumklima liegt idealerweise bei 20 Grad Celsius und 50 Prozent Luftfeuchte. Wichtiger Hinweis: Damit die Luft vor den Außenwänden ausreichend zirkulieren kann, bitte Pflanzen mit einem Abstand von mindestens 30 Zentimetern zur Glasfassade platzieren.

Was die natürliche Ausstrahlung anbelangt, ist Holz unschlagbar. Den erhöhten Pflegeaufwand nehmen manche Wintergarten-Liebhaber in Kauf.


Ratgeber | Konstruktion

Systemvergleich

Kunststoff

Alu

Stahl

Holz

Holz-Aluminium

Wärmedämmung thermisch nicht getrennt thermisch getrennt Verhalten bei Feuchtigkeit unbehandelt mit entspr. Behandlung Verarbeitbarkeit Tragfähigkeit Langlebigkeit Verhalten bei Feuer Pflege Bewertung sehr gut gut mäßig schlecht Holz-Aluminium-Konstruktionen stehen im Ranking ganz oben, weil sie die Vorteile der beiden Materialien bestens verbinden.

Holz-Alu: der Alleskönner Die Kombination von Holz und Metall verbindet die wohnliche Anmutung und die guten Wärmedämmeigenschaften von Holz mit der Wetterfestigkeit und Pflegeleichtigkeit von Aluminium. Die tragende Holz-Konstruktion steht dabei geschützt im Innenraum; auf der Außenseite werden die Glasscheiben mit speziellen Halterungen und Dichtungen montiert. Aufgeclipste Alu-Schalen decken das System ab, wappnen es gegen die Witterung und setzen auf Wunsch Akzente in einer großen Farbenvielfalt. Abstandshalter gewährleisten das Hinterlüften der Metallschiene. Bei anspruchsvollen Systemen bietet eine zusätzliche Dichtungsebene noch mehr Schutz fürs Holz. Hierfür wird direkt auf den Balken und Sparren ein Basisprofil aus Aluminium mit eigenem Dämmkern im Verbund mit einer speziellen, überstülpten Dichtung befestigt; diese Einheit dient sowohl als Auflage für die Glasscheiben wie auch als kontrollierte Entwässerungsebene. Gemeinsam mit einer Dreifach-Verglasung gewährleistet ein solches System höchste Ansprüche an die Wärmedämmung. Es werden verschiedene Holzarten eingesetzt. Am gängigsten ist die Kombination von Brettschichthölzern aus Nadelhölzern und Aluminium-Abdeckprofilen. Statisch teilweise noch höher belastbar sind Profile aus Holzwerkstoffen, deren unter Druck verleimte, schmale Furnierschichten für optimierte Formstabilität sorgen. Bei den Deckschalen gibt es eine breite Palette an Optionen, darunter verschieden ausgeformte Klemmprofile aus Aluminium und Edelstahl sowie Oberflächen in Holzdekor. 47


Ratgeber | Konstruktion

Fundament und Wandanschluss

Sorgfalt in Planung & Ausführung Stabilität und Wärmedämmung sind beim beheizten Wintergarten nicht nur im Hinblick auf das Tragwerk wichtig. Sie spielen auch eine entscheidende Rolle bei den Anschlüssen der Konstruktion an angrenzende Bauteile oder beim Fundament und der Bodenplatte. Grundsätzlich gilt: Für die korrekten Anschlüsse des Tragwerks an das angrenzende Wohngebäude ist der Wintergartenbauer verantwortlich. Dagegen ist das Errichten eines fachgerechten Unterbaus eine Fremdleistung, die normalerweise von einem Handwerker vor Ort ausgeführt wird. Das heißt: Bei Neubauten wird dies in einem Zuge mit den Arbeiten im übrigen Haus erledigt, bei einem späteren Anbau vergeben Sie als Bauherr den Auftrag gesondert. Einen Fundamentplan sowie Angaben zum Fußbodenaufbau erhalten Sie von

Systemschnitte (unabhängig vom Konstruktionsmaterial)

seriösen Wintergartenanbietern im Rahmen der Auftragserteilung. Bekannte Wintergartenprofis übernehmen sämtliche Leistungen, die für ein funktionierendes Ganzes erforderlich sind. Wie jedes normale Wohnhaus benötigt auch der Wintergarten als Basis ein tragfähiges Fundament. Eine vorhandene Terrasse, wie sie bei nachträglich angebauten Wintergärten gerne als Standort gewählt wird, ist in den seltensten Fällen stabil genug. Auch wenn ein Balkon oder ein Garagendach als Grundlage für den Aufbau dienen soll, muss die Tragfähigkeit extra geprüft werden. Bei einem Fundament im Erdreich ist außerdem auf Frostsicherheit zu achten. Weil diese erst ab etwa 80 bis 100 Zentimetern Tiefe gewährleistet ist, empfehlen Fachleute ein entsprechend tief angelegtes Streifenfundament. Wichtig ist dabei, dass die Schwelle mindestens

15 Zentimeter über dem Erdreich liegt. Denn dadurch kann sich Regenwasser nicht vor der Tür stauen und anschließend durch die Schwelle eindringen. Gleichzeitig vermindert diese Stufe die Belastung durch Spritzwasser im Bodenbereich. Da die meisten Bauherren jedoch einen ebenen Übergang zwischen innen und außen bevorzugen, bietet sich eine entsprechend tiefe Rinne an, die mit einem Metallgitter abgedeckt wird. Fast eine Binsenweisheit: Behaglichkeit beginnt mit warmen Füßen. Im beheizten Wintergarten gehört bei der ans Erdreich grenzenden Bodenplatte deshalb die Wärmedämmung zur Grundausstattung. Im Übrigen schreibt die Energieeinsparverordnung hier eine Mindestdämmung der gesamten Grundfläche vor. Auch an die Luftdichtheit der Fugen und damit der Anschlüsse stellt die Energieeinsparverordnung bestimmte Anforderungen.

Bei hochwertigen Bauwerken stimmt jedes noch so kleine Detail. Deshalb sind die Mitglieder des Wintergarten Fachverbandes stets auf dem neuesten Stand der Technik.

1 Glas

mind. 150 mm

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2 Aluminiumsystem 3 Ausgleichsleiste 4 Folie/Feuchtesperre 5 Kantteil aus Aluminium 6 Gitterrost 7 Noppenbahn 8 Mauersperrbahn gegen aufsteigende Feuchtigkeit 9 Fuge mit Hinterfüllband und Dichtstoff 10 Bodenplatte aus Beton 11 Schweißbahn, diffusionsdicht gegen aufsteigende Feuchtigkeit 12 Dämmung 13 Estrich 14 Fußbodenbelag


Ratgeber | Konstruktion

Auch für den Anschluss an die bestehende Bausubstanz macht das Regelwerk klare Vorgaben.

1 2 3 4 5 6 7

8 9 10 11 12

Mit Dichtstoff abgedichteter Anschluss Überhangprofil Anschlussblech, mind. 150 mm hoch Folie, dampfdiffusionsoffen Entwässerung nach außen Hohlraum, hinterlüftet Verglasungssystem mit Trockenverglasungsdichtungen und zweiter Entwässerungsebene Verglasung Pfette Dämmung Raumseitige Abdichtung, luftdicht Abschlussdeckleiste, innen

Der Eintritt von Regenwasser in Fugen soll weitgehend verhindert, und eventuell doch eingedrungenes Wasser kontrolliert nach außen abgeleitet werden. Feuchte aus dem Anschluss soll nach außen zur kalten Seite entweichen können (wegen des Dampfdruckgefälles wandert die Feuchte immer von der warmen zur kalten Seite). Deshalb sieht ein bauphysikalisch korrekter Anschluss, etwa im Firstbereich, folgendermaßen aus: Die erste Dichtungsebene wird in Form einer Folie mit der Hausmauer verklebt. Ein aufgehendes Profil deckt die Fuge zwischen Hauswand und hinterlüftetem Anschlussprofil (äußere Dichtungsebene) ab. Somit kann Feuchte aus dem oberen Glasfalz nach außen entweichen. Das Überhangprofil wird schließlich zur Befestigung in den darüber eingefrästen Putz eingelegt und mit Silikon versiegelt.

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Ratgeber | Verglasung

Starke Leistung

Selbst wenn es draußen klirrend kalt ist, dürfen sich die Bewohner in einem hochwertigen Wohn-Wintergarten in wohliger Wärme entspannen. Denn der Dämmstandard heutiger Hochleistungsgläser erreicht fast denjenigen einer hochwertigen Ziegelwand!

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Ratgeber | Verglasung

Hierzulande prägen vier Jahreszeiten das Klima, mit zwei Temperaturextremen: Im Sommer kann es sehr heiß, im Winter empfindlich kalt werden. Dem muss die Außenhülle eines Gebäudes gerecht werden. Sie muss die Innenräume gleichermaßen vor dem Auskühlen wie vor Überhitzung schützen – ein Spagat, der sich mit individuellen Lösungen meistern lässt. Beim beheizten Wohn-Wintergarten lautet das oberste Gebot: Für die kalte Jahreszeit muss eine effektive Wärmedämmung gegeben sein! Die Anforderungen aus der Energieeinsparverordnung werden in der Regel dann erfüllt, wenn ein Mehrscheiben-Isolierglas mit erhöhter Wärmedämmung, also ein Wärmedämmglas, in Verbindung mit hoch dämmenden Rahmenmaterialien zum Einsatz kommt und diese Bauteile fachkompetent zu einem Ganzen montiert werden. Fälschlicherweise denken viele Bauherren, der Wärmedurchgang durch Glas sei sehr hoch. Doch Glas ist – beispielsweise im Vergleich zu Metallen – ein schlechter Wärmeleiter. Das empfinden wir bei Einfachglas allerdings kaum so, da die Scheiben wegen der gewünschten maximalen Transparenz im Querschnitt sehr dünn und damit immer wärmedurchlässiger sind als etwa Mauerwerk. Um die Transparenz von Glas zu bewahren und dennoch eine wirksame Wärmedämmung zu erreichen, bieten die Glashersteller spezielle Lösungen an.

Mehrfachverglasung und Edelgas Vielseitige Eigenschaften Die einzigartigen Eigenschaften des brillanten Baustoffs Glas verleihen dem Wintergarten erst seinen unverwechselbaren Charakter. Doch beeinflussen die transparenten Flächen nicht nur die Ausstrahlung und Atmosphäre, sondern ganz spürbar auch das Raumklima. Deshalb steht mit der Auswahl der richtigen Verglasung die zweite wichtige Entscheidung für Sie an. Diese möchten wir Ihnen erleichtern, indem wir Einblicke geben in Funktionen und Anforderungen, die die gläserne Hülle zu erfüllen hat, sowie in die Eigenschaften des glasklaren Baustoffs.

Mit einigen zusätzlichen Maßnahmen lässt sich die isolierende Wirkung gegenüber Isolierglas älteren Standards insgesamt entscheidend verbessern: Die Glashersteller ermitteln die ideale Breite des Scheibenzwischenraumes und ersetzen die Luft im Scheibenzwischenraum durch Edelgase mit geringerer Wärmeleitfähigkeit. Argon ist das wirtschaftlichste und damit gebräuchlichste. Krypton leitet die Wärme noch schlechter, ist derzeit jedoch nur sehr begrenzt verfügbar und so teuer, dass sich sein Einsatz in Isolierglas kaum rechnet. Noch weiter verringern lässt sich der Wärmetransport durch das Glas, wenn anstelle eines Zweischeibenisolierglases ein Dreifach-Wärmedämmglas mit zwei Scheiben-

zwischenräumen verwendet wird. Dieser Verglasung ist der Vorzug zu geben, wenn Ihr Wohn-Wintergarten zum Kernhaus hin offen ist und deshalb die Raumtemperatur in den kalten Winternächten und zu Zeiten des höchsten Heizbedarfs nicht spürbar abgesenkt werden kann: Mit nur geringen Mehrkosten kommen Sie so in den Genuss von behaglich warmen Scheibenoberflächen und höchstem Wohnkomfort.

Low-E-Beschichtung Das Kürzel „Low E“ steht für „Low emissivity“ und bedeutet geringes Emissionsvermögen. Auf der raumseitigen Scheibe einer Dreifachverglasung wird zum Scheibenzwischenraum hin eine hauchdünne Edelmetall-Beschichtung aufgetragen. Durch Reflexion zurück in den Raum reduziert diese Beschichtung die Wärmeabstrahlung in den Scheibenzwischenraum – und damit den Wärmedurchgang und den Wärmeverlust durch das gesamte Mehrscheiben-Isolierglas hindurch nach draußen. Für noch besseren solaren Zugewinn sorgen sogenannte Sonnennutzgläser: Sie arbeiten als Dreifach-Wärmedämmgläser mit einer zweiten Hightech-Beschichtung, die auf der äußeren Scheibe wiederum zum Scheibenzwischenraum hin aufgebracht ist, und verbinden wärmedämmende Eigenschaften eines Dreifach-Glases mit den höheren solaren Zugewinnen eines Zweifach-Glases. Erfreuliche Folge: eine spürbare Absenkung des Bedarfs an Heizwärme während der Heizperiode. Gemessen wird die isolierende Wirkung solcher Konstruktionen anhand des Wärmedurchgangskoeffizienten (U-Wert der Verglasung, auch: Ug-Wert). Um eine Verglasung wärmetechnisch richtig beurteilen zu können, muss aber noch der Gesamtenergiedurchlassgrad (g-Wert) hinzugezogen werden (siehe Infos auf der nächsten Seite).

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Ratgeber | Verglasung U-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient)

g-Wert (Gesamtenergiedurchlassgrad)

Er gibt an, welche Wärmemenge einen Quadratmeter des Werkstoffes pro Zeiteinheit von der Raumseite her durchdringt, wenn zwischen innen und außen ein Temperaturunterschied von einem Grad besteht. Die Wärmedämmung ist also umso effektiver, je näher der U-Wert an Null heranreicht.

Er gibt an, wie viel Prozent der kurzwelligen Sonneneinstrahlung durch den Scheibenverbund nach innen gelangen und dort, umgewandelt in langwellige Wärmestrahlung, nutzbar sind. Daran lässt sich der Gewinn an passiver Solarenergie ablesen.

Einfachglas Einbaudicke Ug-Wert (DIN) 6 mm

Isolierglas „älteren Standards“ Einbaudicke Ug-Wert (DIN) 24 mm

g-Wert

ca. 5,8 W/m2K 89 %

g-Wert

ca. 3,0 W/m2K 82 %

Wärmedämmglas 2-fach, Edelgasfüllung Einbaudicke Ug-Wert (DIN) g-Wert 24 mm

ca. 1,1 W/m2K 63%

Wärmedämmglas 3-fach, Edelgasfüllung Einbaudicke Ug-Wert (DIN) g-Wert 36 mm

ca. 0,6 W/m2K 50 %

als „Sonnennutzglas“ 36 mm ca. 0,6 W/m2K 52

60 %

Wohnbehagen bei jedem Wetter Die hohe Qualität des Wärmedämmglases kann bei bestimmten Wetterlagen auch sichtbar werden: Eventuell schlägt sich dann auf der äußeren Scheibenoberfläche Tau nieder, oder auf dem Glasdach bleibt Schnee länger liegen. Beides gibt sich aber schnell wieder bei Erwärmung der Scheiben durch die Sonne. Zunächst werden Sie diese Phänomene vielleicht irritieren, doch sind sie keineswegs ein Mangel, ganz im Gegenteil. Sie entstehen, weil die äußere Scheibe dank der „Low-E“-Beschichtung deutlich kälter bleibt – ein unverkennbares Indiz für die gute Wärmedämmung der Verglasung. Gleichzeitig kühlt die raumseitige Scheibe nicht so stark ab, wie man es vielleicht gewöhnt ist. Somit punktet Wärmedämmglas dank höherer raumseitiger Oberflächentemperatur in zwei weiteren Aspekten: Zum einen bildet sich auf den Innenscheiben viel seltener Kondensat, zum anderen können Sie sich noch wohler fühlen. Denn wer kennt nicht das unangenehme Gefühl, vor einer kalten Wand zu sitzen und sagen zu müssen: „Hier zieht’s!“ Diese Zugerscheinung, oft inkorrekt „Kälteabstrahlung“ genannt, hat folgenden Grund: Bei einem großen Unterschied zwischen warmer Raumluft und kälterer Wandoberfläche, hier also der Scheiben, entstehen entlang der (Glas-)Oberfläche kalte Luftströme. Je wärmer nun die innere Scheibe ist, desto behaglicher fühlen Sie sich. Deshalb können Sie mit Dreifach-Gläsern Ihren Glasraum am ausgiebigsten genießen: Die inneren Scheiben sind nahezu raumwarm! Bei den Mehrscheiben-Isoliergläsern gilt noch eine Besonderheit: Bedingt durch den technischen Aufbau des Randverbundes, dessen Kernstück bis vor wenigen Jahren meist ein Abstandshalter aus Aluminium war, also einem Metall mit hoher Wärmeleitfähigkeit, nimmt die Wärmedämmung zum Scheibenrand hin ab. Die jetzt üblichen Abstandshalter aus Edelstahl oder Kunststoff verbessern die Dämmwirkung des salopp auch „warme Kante“ genannten Randverbunds um rund ein Fünftel. Dieser thermisch verbesserte Aufbau ist beim Wohn-Wintergarten heute als Standard anzusehen. Die positiven Effekte: Auch im Randbereich der Scheiben bildet sich deutlich seltener Kondensat, und es entsteht ein weiterer Zugewinn an Behaglichkeit. Nicht zu verachten ist dieser verbesserte Randverbund aber auch im Hinblick auf die gültige Energieeinsparverordnung: Die nicht gänzlich zu vermeidende Wärmebrücke zwischen Isolierglas-Randverbund und (Fenster-) Rahmen fließt mit in die Berechnung des GesamtWärmedurchgangskoeffizienten (Uw-Wert von Fenster plus Rahmen) eines Fensters beziehungsweise einer Wintergarten-Konstruktion ein.


Ratgeber | Verglasung

Lichtgewinn und Sonnenschutz Wärmedämmgläser beugen dem zu starken Auskühlen der Räume vor. Mit einer Zusatzfunktion – als Sonnenschutz- oder Klimaglas ausgerüstet – verhindern sie überdies ein Überhitzen durch Sonneneinstrahlung. Sinnvoll und hilfreich ist dies besonders bei großen Glasflächen. Die speziell beschichteten Gläser reflektieren große Teile der infraroten Sonneneinstrahlung und reduzieren damit ganzjährig den Energiedurchlass. Zur Wahl stehen Ausführungen mit unterschiedlicher Wirksamkeit bis hin zu g-Werten deutlich unter 50 Prozent. Im Winter vermindern solche Gläser zwar in Maßen den passiven Energieeintrag, die Heizung wird im Vergleich zum reinen Wärmedämmglas dann weniger entlastet, dafür heizen sich die Räume im Sommer nicht so schnell auf, was wiederum den Komfort und die Wirksamkeit einer mechanischen Beschattung erhöht. Gleichzeitig haben diese Gläser prinzipiell eine geringere Lichttransmission, das heißt: Ein geringerer Anteil des sichtbaren Lichtes gelangt durch den Scheibenverbund in den Innenraum. Außerdem kann Reflexion die Farbwiedergabe bei der Durchsicht verändern. Deshalb ist gerade für den privaten Wohnbereich eine Kompromisslösung interessant: Klima- oder Sonnenschutzgläser in Neutral-Ausführung verbinden einen reduzierten g-Wert mit möglichst hoher Lichtdurchlässigkeit sowie weitestgehend farbneutraler Durchsicht. Wir beschreiben den Einsatz dieser Gläser auch im Artikel „Beschattungen“.

Dreifach-Wärmedämmgläser mit möglichst geringem Wärmeverlust nach außen: Während der Scheibenverbund in der oberen Grafik viel kurzwellige Sonnenenergie passieren lässt (hoher g-Wert), gelangt beim anders beschichteten Klimaglas unten deutlich weniger Sonneneinstrahlung in den Raum (kleiner g-Wert).

Unter Strom: Heizglas Sogenanntes Heizglas sorgt in Räumen mit hohem Glasanteil ganzjährig für behagliches Klima. Die innovative, unsichtbare und raumsparende Heizlösung für Wintergärten sorgt auch an kältesten Tagen für gleichmäßige Strahlungswärme. Heizglas lässt sich sowohl im senkrechten als auch im Überkopfbereich installieren, einfach steuern und mit zahlreichen Funktionen und Rahmenmaterialien kombinieren. Das heizbare Glas ist völlig unauffällig und lässt sich auch nachträglich – wie herkömmliches Isolierglas – installieren. Das System muss lediglich an eine Stromquelle angeschlossen werden.

Dimmbares Glas – auch das ist heute möglich (Foto rechts): Mit dem stufenlosen Eindunkeln der Gläser in einem angenehmen Blau-Ton wird der Eintrag an Sonnen­energie gesteuert. Dafür sorgt eine elektrochrome Verbundglasscheibe, die automatisch über Lichtsensoren oder manuell gesteuert werden kann (EControl). 53


Ratgeber | Verglasung

Schallschutz Macht Ihnen in Ihrem Wohnhaus aufdringlicher Verkehrs- oder Fluglärm zu schaffen, können Sie Ihren Wintergarten unter zwei Gesichtspunkten planen. Als Vorsatzschale stellt er für andere Wohnräume bereits einen wesentlichen Schallschutz dar: Der Schallpegel wird in etwa halbiert (Minderung um zirka 10 Dezibel), selbst bei geöffneten Lüftungselementen; bei einer komplett abgeschlossenen Hülle beträgt die Reduzierung gut 20 bis 30 Dezibel. Soll das transparente Zimmer selbst über einen erhöhten Schallschutz verfügen, erreicht man mit Wärmedämmgläsern bereits ein Schalldämmmaß zwischen 30 und 34 Dezibel. Noch höhere Werte lassen sich durch Multifunktionsgläser erzielen, die durch einen entsprechenden Scheibenaufbau Schallschutz und Wärmedämmung vereinigen. Hier gilt es jedoch – in enger Kooperation mit einem Wintergarten- oder Glasfachmann – sehr sorgfältig zwischen Aufwand und Nutzen abzuwägen.

Mehr Glas – weniger Rahmen Die begehrte Transparenz einer Glaskonstruktion wird aber nicht nur vom fantastischen Baustoff Glas bestimmt, entscheidend ist auch das Größenverhältnis von Scheiben und Tragkonstruktion. Deshalb bringen die Glashersteller immer größere Scheibenformate auf den Markt. So können sich Glasfassaden dank raumhoher und mehrere Meter breiter Scheiben zunehmend in Licht und Ausblick pur auflösen. Diese XXL-Formate bieten alle oben beschriebenen Funktionen und sind als Zweifach- und Dreifach-Verglasungen erhältlich. Für die Statik von Gebäuden hat das allerdings Folgen: Solche Scheiben sind schwerer und stärker, da Glasdicke und Größe des Scheibenzwischenraums der Stabilität wegen an die neuen Dimensionen anzupassen sind. Solche Großformate beeinflussen das Tragverhalten des gesamten Bauwerks – da weniger Stützen vorhanden sind und Glas bei herkömmlichen Lösungen weder tragende noch gebäudeaussteifende Funktionen übernehmen darf, müssen alle auftretenden Lasten durch spezielle Konstruktionen aufgefangen werden. Neuere Forschungsprojekte setzten an diesem Punkt an. Ziel war es, die Rahmen immer unauffälliger zu gestalten. Hierfür wurde die Technik des bereits etablierten Glasklebens weiterentwickelt: Dank speziellen Silikon-Klebstoffs und eines besonderen Verklebungssystems können jetzt Holz-Glas-Verbundelemente (HGV) die Aussteifung von Gebäuden übernehmen. Ab bestimmten Höhen müssen die Scheiben nur 54

Auch bei großen Scheibenformaten lässt sich eine sommerliche Überhitzung durch die richtige Glaswahl verhindern.

noch zusätzlich gesichert werden, was nahezu unsichtbar möglich ist. Ästhetischer Effekt: Die sichtbaren Rahmen werden filigraner und treten immer weniger in Erscheinung; Festverglasungen erscheinen an der Außenfassade sogar rahmenlos.

Überkopfverglasung Im Dachbereich sorgt der Gesetzgeber für den Schutz der Bewohner vor eventuellen Verletzungen durch Glasbruch. Als untere, raumseitige Scheibe bei der Überkopfverglasung muss Splitter bindendes Verbund-Sicherheitsglas (VSG) zum Einsatz kommen. Es besteht aus mindestens zwei

Flachglasscheiben, in die eine hochreißfeste, elastische Folie einlaminiert ist. Zusätzliche Sicherheit bietet eine Außenscheibe aus EinscheibenSicherheitsglas mit Heißlagerungstest (ESG-H). Diese Glasscheiben erhalten zunächst durch thermische Behandlung (Erhitzen auf zirka 630 Grad Celsius und anschließendes „Abschrecken“ per Kaltluftgebläse) besondere Eigenschaften: Im Vergleich zum Ausgangsprodukt sind sie widerstandsfähiger gegen Biegebelastungen, weisen eine größere Schlag- und Stoßfestigkeit auf und sind beständiger bei Temperaturwechseln. Da durch korrodierende Nickelsulfid-Einschlüsse bei einzelnen Exemplaren im Laufe der Zeit Spontan-


Ratgeber | Verglasung

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Ratgeber | Verglasung

Selbstreinigung Bei großflächigen Verglasungen stellen sich Wintergarten-Bauherren aber nicht nur die Frage nach der Sicherheit, sondern auch nach der Reinigung. Das Säubern der hohen Fassaden und schrägen Dachflächen kann sich je nach Form und Größe des Glasanbaus sehr aufwendig gestalten. Zwar sorgt Regen hier schon für eine gewisse Grundreinigung, doch für einen größeren Effekt sollte man den Einbau von Funktionsgläsern erwägen, die die meist organischen Verschmutzungen wie etwa Blütenstaub, Blattreste oder Vogelkot, auf den Außenflächen aktiv beseitigen. Für diese selbstreinigende Funktion sorgt eine über Jahre hinweg beständige, witterungsfeste Spezialbeschichtung, auch wenn sie ein gelegentliches Putzen der Scheiben nicht vollständig ersetzt. Nachträglich mit Pinsel oder Schwamm aufzubringende Produkte sind hingegen nur kurzlebig.

Fotokatalyse: Die UV-Strahlen des Tageslichts zersetzen organische Verschmutzungen und hydrophilieren die Oberfläche.

Das Wasser (z.B. Regen) verteilt sich auf der hydrophilierten Oberfläche und beseitigt zersetzte Rückstände und mineralischen Staub. Bei den in Wintergärten eingesetzten Gläsern kommt es in erster Linie auf die geschickte Kombination von Sonnen- und Wärmeschutz an. Besonders im Dachbereich sind selbstreinigende Gläser eine gute Option.

brüche auftreten könnten, werden die Scheiben in einem zweiten Schritt erneut aufgeheizt, und zwar über mehrere Stunden hinweg. Dabei gehen die potenziell gefährdeten Scheiben zu Bruch, sind somit Ausschuss. Die zu wählende Glasdicke wird im Wesentlichen von der Scheibenlänge und vom Sparrenabstand bestimmt. Nimmt dieser zu, sind stärkere Gläser erforderlich. Schneelastzone, Dachneigung und abrutschender Schnee vom darüberliegenden Hausdach sind ebenfalls zu berücksichtigende Kriterien. Damit die Glaselemente 56

bei der Montage noch gut handhabbar sind und Schneelasten entsprechend aufnehmen können, sollten ein Sparrenabstand – beziehungsweise eine Scheibenbreite – von 80 bis 90 Zentimetern und eine Scheibenlänge zwischen zweieinhalb und drei Metern in etwa eingehalten werden. Werden diese Maße berücksichtigt, stehen Glasdicke, Gewicht und Kosten in einem vernünftigen Verhältnis. Eine interessante Option für die Dachverglasung stellen auch Solarstromgläser dar (Seite 61).


Sicherheit

Ratgeber | Verglasung

Ein Wintergarten vergrößert das Einbruchrisiko nicht. Abschließbare Oliven (Foto rechts) bieten Schutz. Und Lamellenfenster (Foto unten) können auch in Abwesenheit der Bewohner zum Lüften offen bleiben.

Große Glasflächen, optische Offenheit und der intensiv erlebbare Austausch mit der Umgebung bringen manchen Wintergarten-Fan dazu, sich Gedanken über das Thema Sicherheit zu machen. Hier ist Entwarnung angesagt, denn Risiken lassen sich deutlich begrenzen und Folgen minimieren. Grundsätzlich verbindet ein fachmännisch ausgeführter, hochwertig konstruierter und ausgestatteter Wohn-Wintergarten bereits Wohnkomfort mit einem mehr als guten Bauschutz. Die Mitgliedsfirmen des Wintergarten Fachverbands haben die Erfahrung gemacht, dass die neuen, besonders dicht schließenden Konstruktionen mit mindestens Zweifach-, wenn nicht gar Dreifach-Verglasung solider sind als viele der Wohnhäuser älteren Standards, an die sie angebaut werden. Die von der Energieeinsparverordnung (EnEV) geforderte hohe Wärmedämmung bringt also durch den Einsatz von speziellen Multifunktionsgläsern auch den Zusatznutzen erhöhter Widerstandsfähigkeit gegen Angriffe von außen. Weitere einbruchhemmende Maßnahmen lassen sich – entsprechend Ihrem persönlichen Sicherheitsbedürfnis – problemlos ergänzen. Interessant in diesem Zusammenhang: Die nächstliegenden Einstiegsstellen sind nicht etwa, wie man erwarten könnte, die großen Glasflächen. Vielmehr, so zeigen die Erkenntnisse der Polizei, versuchen ungebetene Personen vor allem Fenster und Fenstertüren auszuhebeln. Deutlich erschweren lässt sich dies jedoch schon

durch abschließbare Griffoliven und den Einbau von Pilzzapfenbeschlägen anstelle der üblichen Rollzapfen. Ein zusätzliches Hemmnis stellt eine Verglasung auch der senkrechten Flächen mit VerbundSicherheitsglas dar. Wünschen Sie sich definierte Sicherheit, kann Ihr Wintergarten auch mit eigens geprüften Bauelementen errichtet werden und dadurch eine bestimmte Widerstandsklasse erreichen. Gemäß der DIN EN 1627, gültig seit 2011, werden diese in RC 1 bis RC 6 eingeteilt („resistance class“, früher Widerstandsklasse (WK) genannt). Die wichtigere Rolle von Rahmenkonstruktion und Beschlägen zeigt sich auch daran, dass die neu eingeführte Sicherheitsstufe RC 2N bereits mit Normalverglasung erreicht wird. Wollen Sie größere Sachwerte schützen oder denken Sie über umfangreichere Maßnahmen, wie etwa eine einbruchhemmende Verglasung nach, sollten Sie vorab mit dem Sachversicherer Kontakt aufnehmen. So können Sie rechtzeitig klären, welche Vorkehrungen er überhaupt zur Bedingung macht. Grundsätzlich stellt auch die Lüftung einen wichtigen Aspekt dar. Hier geht die verbesserte Wärmedämmung ebenfalls mit mehr Sicherheit einher. Denn die bei jedem Hausbau und jeder Sanierung zu gewährleistende, zuverlässige und energiesparende Grundlüftung ist so zu konzipieren, dass sie ohne das Öffnen von Fenstern und Türen, die mit gängigen Beschlägen ausgerüstet

sind, funktioniert. Da großflächige Verglasungen überdies aus der modernen Architektur nicht mehr wegzudenken sind, hat die Industrie inzwischen vielfältige Lösungen entwickelt. Entspannt zurücklehnen können Sie sich beispielsweise, wenn in Ihrem Wintergarten Dosierlüfter, Lamellenfenster, spezielle Firstlüfter und motorische Lüftungsgeräte verbaut sind; oder neuartige Lüftungsbeschläge, die die Flügel von Fenstern oder Fenstertüren nur ein Stück weit öffnen lassen und dennoch einbruchhemmend wirken. Konstruktionsbedingt sind Lüftungsflügel mit motorischen Antrieben ebenfalls schwerer zu überwinden, erst recht, wenn es sich um schmale oder hoch oben im Dach integrierte Flügel handelt. Auch außen angebrachte Sonnenschutzanlagen wie Rollläden oder innen liegende Raffstores in speziellen Ausführungen erschweren den unbefugten Zutritt. Über derartige mechanische Sicherungen muss immer als erstes nachgedacht werden. Doch stellen auch intelligente Steuerungen eine wertvolle Hilfe dar (siehe auch Artikel Seite 64). Unter anderem ist es leicht möglich, diese zusätzlich auf erhöhte Sicherheit zu programmieren: Um Anwesenheit zu simulieren, werden etwa je nach Tageszeit Beschattungen automatisch bewegt und Lichter automatisch geschaltet. Darüber hinaus können bei besonderem Bedarf elektronische Sicherungen integriert werden, zum Beispiel Alarmsensoren, Alarmmelder oder Kameras. 57


Ratgeber | Verglasung

Die Sonne nutzen Eigentlich toll: Sonnenstrahlen heizen den Raum unter Glas kostenlos auf – und zwar soweit, dass Sie sich dort selbst im Winter während sonniger Stunden ohne technische Heizung gemütlich aufhalten oder die Heizung in den angrenzenden Wohnräumen herunterregeln können. Entscheidend für eine echte Energieeinsparung ist jedoch, dass sich die jährliche Energiebilanz im gesamten Wohnhaus positiv verändert. Und das hängt wiederum stark von der Verglasung, der Konstruktion und Detailausführung des Wintergartens ab! Wir erläutern die Zusammenhänge.

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Ratgeber | Verglasung

Sonnenenergie – passiv genutzt

Die Kraft der Sonne steht im Mittelpunkt, wenn es darum geht das Naturerlebnis im Glasanbau ganzjährig genießen zu können. Vom Fachmann perfekt geplant, wird auch die Energiebilanz stimmen.

Nur ein unbeheizter, dadurch eingeschränkt nutzbarer Wintergarten kann – richtig konzipiert – beim Thema Energiesparen auf ganzer Linie punkten: Weil er für den angrenzenden Wohnraum eine zusätzliche Hülle bildet. Beim Wohn-Wintergarten muss man dagegen in der kalten, sonnenarmen Jahreszeit immer wieder die technische Heizung in Betrieb nehmen – und in diesen Phasen liegt der Energieverbrauch von Glasarchitektur trotz potenter Wärmedämmverglasung immer noch etwas höher als bei konventioneller Umbauung. Dennoch kommt die solare Power bei der Jahres-Energiebilanz wieder ins Spiel: Die größeren Heizenergieverluste des transparenten Zimmers werden dank seiner Gewinne an Sonnenenergie im Idealfall (das heißt bei direkter und vollkommen unverschatteter Südlage) sogar mehr als wett gemacht. Bei bewusstem Verhalten der Bewohner ist die Energiebilanz einer hochwertigen Konstruktion in der Regel ausgeglichen. Und diesem Umstand verdanken viele langjährige WintergartenNutzer insgesamt ausgeglichene klimatische Verhältnisse, sowohl im Wintergarten als auch in angrenzenden Wohnräumen. Überschüssige Wärmeenergie macht – geschickt eingesetzt – den Wintergarten also nicht zum Energieverschwender, sondern zum „Energiespender“ – auch im übertragenen Sinn.

Wunderbare Verwandlung Wie funktioniert nun die Umwandlung der Sonneneinstrahlung in Wärme? Verantwortlich dafür ist der positive Treibhauseffekt, wie Sie

Treibhauseffekt – kurzwellige Infrarotstrahlung dringt durch das Glas in den Raum, die langwellige Wärmestrahlung wird weitgehend zurückgehalten.

ihn vielleicht schon dankbar in Ihrem Gewächshaus im Garten erleben dürfen: Die Luft unter der gläsernen Hülle wird auf natürliche Weise so erwärmt, dass kälteempfindliche Pflanzen oder Setzlinge auch in der kühleren Jahreszeit gedeihen. Dies wird durch kurzwellige Infrarotstrahlen bewirkt, die – parallel zum sichtbaren Sonnenlicht – durch das Glas ungehindert ins Innere gelangen. Dort nehmen Boden, Wände und alle Gegenstände die Energie auf und geben sie in Form langwelliger Wärmestrahlung wieder ab. Diese kann nun aber nicht mehr direkt durch das Wärmedämmglas nach außen dringen, sondern nur – wie im Kapitel über die Verglasung beschrieben – über den Umweg von Absorption und Leitung der Wärme. Solange aber die Sonne scheint und/oder es außerhalb wärmer ist als im Innenraum, wird die Wärme von den ebenso warmen Scheiben wieder nach innen reflektiert. Als Folge werden Sie ein stetes Aufheizen Ihres Glasraums bemerken. Sofern der Übergang zu den angrenzenden Wohnräumen offen ist, profitieren diese von der überschüssigen Wärme. Die Abkühlung des Wintergartens beginnt erst, wenn es draußen kälter wird. Dann wandert die Wärme von der warmen Innenscheibe zur abgekühlten Außenscheibe und wird von dort in die kühlere Außenluft abgestrahlt. Wie viel Wärme tatsächlich nach außen transportiert wird, hängt wiederum ganz entscheidend von Art und Qualität der Verglasung ab. 59


Ratgeber | Verglasung

Welche Himmelsrichtung ist die beste? Jede! Die meiste Sonnenenergie gewinnt logischerweise ein Süd-Wintergarten. Er wird besonders intensiv und viele Stunden am Tag beschienen und erwärmt tendenziell auch die Umgebungsluft. Schon in der Übergangszeit können sonnige Mittagsstunden aber zu unangenehmen Temperaturspitzen führen, denen mit wirksamer Belüftung und Beschattung zu begegnen ist. Einen besonderen Reiz haben Glasräume, die nach Westen oder Osten ausgerichtet sind: Hier wird die Wärme maßvoller gewonnen und gespeichert, weshalb Lüftung und Sonnenschutz weniger aufwendig ausfallen können. Wollen Sie also vor allem am Feierabend unter Glas entspannen, beschert Ihnen ein Wintergarten, der von der Nachmittags- und Abendsonne erfüllt wird, angenehm laue Abendstunden. Vergoldet Ihnen die aufgehende Sonne hingegen das Frühstück, so profitieren Sie den ganzen Tag über von der morgendlichen, eher dezenten Erwärmung. Familien mit Kindern oder im Wintergartenbüro Tätige werden dies besonders genießen.

Pflanzenliebhaber schätzen die Nordausrichtung Selbst wenn Ihnen nur die Nordseite für einen Glasanbau zur Verfügung steht, muss der Traum vom Wintergarten ganz und gar nicht ausgeträumt sein: Das während des gesamten Tages dort herrschende gleichmäßige Licht ist besonders für Musik- oder Lesezimmer, Büro- oder andere Arbeitsräume ideal. Auch Pflanzenliebhaber schätzen den Anbau an der Nordseite. Ein Wohnbereich, der sonst eher zu dunkel wäre, kann so doch eine Lichtzone erhalten, in der Pflanzen sehr gut gedeihen. Für viele wäre eine direkte Bestrahlung sogar problematisch. Und mit Hilfe moderner Lichtlenk- und -leitsysteme wäre es sogar möglich, Sonnenlicht in einen solchen Nordraum zu lenken. Auch in puncto Wärmebilanz muss ein nordseitig angedockter Glasraum nicht gänzlich passen: Selbst die diffuse Sonnenstrahlung im Schatten oder durch eine Wolkendecke hindurch erwärmt ihn auf natürliche Weise, wenn auch verhaltener. 60

Die Abbildung veranschaulicht die direkte Sonneneinstrahlung auf und in Ihren Wintergarten, je nachdem, in welche Richtung er ausgerichtet ist. Es ist 12 Uhr mittags, die Sonne steht genau im Süden und gibt ihre maximale Energie ab.

Clever bilanzieren Die je nach Himmelsrichtung also unterschiedlich intensive Globalstrahlung fließt als solarer Wärmegewinn unter anderem in die Gewinn- und Verlustbilanzierung ein, die zur Berechnung des Jahres-Primärenergiebedarfs nach den Vorgaben der Energieeinsparverordnung (EnEV) dient. Aus dieser Bilanzierung ergibt sich, dass die kontinuierlich verschärften Vorgaben der Energieeinsparverordnung heute eine Dreifach-Wärmedämmverglasung immer öfter sinnvoll oder gar erforderlich machen. Wird ein Wohn-Wintergarten als Teil eines Neubaus errichtet, muss eine gemeinsame Berechnung des Jahres-Primärenergiebedarfs erfolgen. Nach der Energieeinsparverordnung gelten projektierte Wohnhäuser als zu errichtende Gebäude mit normalen Innentemperaturen. Beim Bau solcher Gebäude dürfen Höchstwerte für den Jahres-Primärenergiebedarf nicht überschritten werden. Dieser basiert einerseits auf dem baulichen Wärmeschutz als Grundlage für den Heizwärmebedarf, andererseits auf der Anlagentechnik für Heizung und Warmwasserbereitung. Des Weiteren sind bei diesen Gebäuden Höchstwerte für Transmissionswärmeverluste einzuhalten, bestimmte Standards beim baulichen Wärmeschutz stellen diese Höchstwerte sicher. Auch konstruktive Wärmebrücken innerhalb und zwischen den

Bauteilen müssen in die Berechnungen einfließen. Es reicht also nicht mehr aus, nur einzelne Elemente wie etwa eine hoch wärmedämmende Verglasung oder das bestmögliche Rahmenmaterial einzusetzen. Vielmehr wird ein „lückenloses Ganzes“ gefordert: optimierte Anschlussfugen, das Vermeiden von Wärmebrücken – wie etwa am Scheiben-Rand-Verbund – und eine ausreichende Dämmung der Bodenplatte. Auch beim nachträglichen Anbau eines beheizten Wintergartens als Wohn- oder Aufenthaltsraum bis 50 m2 Grundfläche stellt die Energieeinsparverordnung Anforderungen. Der Glasanbau gilt nämlich nicht als Fenster, sondern als Gebäude, das alle einwirkenden Kräfte aufnehmen muss. In der Regel handelt es sich ohnehin um eine Erweiterung des Gebäudevolumens oder um einen gewerblichen Anbau. Außerdem gilt der Glasanbau als beheizt, wenn die Raumtemperatur mindestens 19 Grad Celsius beträgt, wobei die Wärme entweder von einer direkten Heizung im Wintergarten oder auch durch einen Verbund mit angrenzenden Räumen indirekt bereitgestellt werden kann. Auf jeden Fall kann diese speziellen Anforderungen nur ein versierter Fachingenieur oder Architekt für das Bauen mit Glas, sowie ein spezialisierter Wintergarten-Fachbetrieb umsetzen. (Tabelle 1 im Anhang 3 der im Internet unter www.enev-online.de abrufbaren Energieeinsparverordnung hält dazu wichtige Informationen bereit.) Diese Fachplaner wissen auch, dass an ganzjährig bewohnte Glasanbauten mit mehr als 50 m2 Grundfläche weitreichendere Anforderungen gestellt werden und dass für solche Architektur umfangreichere Berechnungen notwendig sind. Und sie wissen, dass sie die Ausführungskriterien detailliert und explizit an die ausführende Firma weitergeben und auf deren Einhaltung bestehen müssen.

Solarpower aktiv nutzen Die Kraft der Sonne lässt sich im Wohn-Wintergarten auch zur aktiven Energiegewinnung einsetzen, und zwar zur Stromerzeugung. Seit einigen Jahren werden spezielle Wärmedämmgläser angeboten, in die Photovoltaik-Module mit amorphen oder polykristallinen Silizium-Zellen integriert sind. Je nach Zelltyp und Anordnung der


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Zellen sind derartige Solarstrom-Wärmedämmgläser mehr oder weniger transparent. Das macht sie für Dächer über Terrassen und unbeheizten Sommergärten ebenso interessant, wie für das Dach eines Wintergartens, bei dem keine außen liegende Beschattung vorgesehen ist: Sie sehen den Himmel, und haben gleichzeitig – trotz höchster Sonnenstände – vorteilhaft kleine gWerte. Gleichzeitig gewinnen Sie auf diese Weise das ganze Jahr über elektrische Energie, für die Ihnen das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) sogar eine feste Vergütung zusichert. Ob der finanzielle Zugewinn dazu beitragen kann, dass sich die Mehrinvestition in eine umweltfreundliche Technologie amortisiert, ist gemeinsam mit dem Wintergarten-Fachbetrieb und einem Photovoltaik-Experten zu klären. Doch zu einem wirklich befriedigenden Ergebnis werden die Bauherren nur kommen, wenn sie mehr als den finanziellen Aspekt berücksichtigen.

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Ratgeber | Klima

Über Heizen, Lüften und Sonnenschutz lässt sich das Klima im perfekt konstruierten und ausgestatteten Wintergarten weitgehend auf die bauphysikalischen Gegebenheiten einstellen. Um ein echtes Wohlfühlklima zu erreichen, ist es sehr wichtig, auch Ihre individuellen Wünsche nach Behaglichkeit und Ihr persönliches Nutzerverhalten zu berücksichtigen. Wir machen Sie mit den Besonderheiten der Thematik vertraut. 62


Ratgeber | Klima

Stets wohlfühlen Temperatur und Luftfeuchte im Wechselspiel Das Klima in Wohnräumen wird unter physikalischen Aspekten vor allem von der Temperatur und Luftfeuchte bestimmt, in geringerem Maße auch von Luftbewegungen. Wegen der großen Glasflächen herrschen im Wintergarten teils besondere klimatische und bauphysikalische Verhältnisse: Zum Beispiel bewirkt das Außenklima mit seinen deutlichen tages- und jahreszeitlichen Schwankungen auch im Innenraum extremere Situationen in puncto Temperatur und Luftfeuchte. Mit Auswirkungen etwa auf die Glasscheiben: Dort kann sich Feuchte sichtbar als Tauwasser niederschlagen. Auch die angrenzenden Räume in Ihrem Wohnhaus werden von den spezifischen Klimaverhältnissen mehr oder weniger beeinflusst. Dass die Temperatur Auswirkungen auf das Klima hat, ist nahe liegend. Die Rolle der Luftfeuchte in diesem Geschehen wird uns oft erst so richtig bewusst, wenn wir unter trockener Heizungsluft leiden oder schwüle, feuchtwarme Luft uns in tropischen Urlaubsregionen das Leben schwer macht. Im Wintergarten wird die Luft unter anderem durch Sie als Bewohner und die mit Gießwasser zu versorgenden Pflanzen befeuchtet. Mit besonders viel Feuchte angereichert wird die Luft durch Zimmerbrunnen und offene Aquarien oder durch Wasserdampf, der beispielsweise von einem offenen Küchenbereich unmittelbar in den Wintergarten gelangt.

Alles relativ Für unser Wohlbefinden entscheidend ist die relative Luftfeuchte, die immer von der Temperatur abhängt. Warme Luft kann einen höheren Wasseranteil in Form von Dampf aufnehmen als kalte Luft. Deshalb ist die relative Luftfeuchte bei höheren Temperaturen geringer als bei niedrigen Temperaturen, vorausgesetzt, der absolute Feuchtegehalt bleibt identisch. Zur Verdeutlichung: Bleibt der absolute Feuchtegehalt gleich, erwärmt sich aber die Luft, so nimmt die relative Luftfeuchte ab. Kühlt die Luft dagegen ab, nimmt die relative Luftfeuchte zu. Dies erklärt auch, weshalb sich bei Kälte Tauwasser bildet:

Trifft die Raumluft auf kalte Außenbauteile, kann sie so stark abkühlen, dass direkt vor den Außenbauteilen eine relative Luftfeuchte von 100 Prozent erreicht wird – der Punkt, an dem die Feuchte aus der Luft an den kalten Oberflächen kondensiert. Das lässt sich zum Beispiel beobachten, wenn Sie im Sommer ein eisgekühltes Getränk in ein Glas füllen und dieses dann beschlägt. Je kälter also die Oberflächen von Glasscheiben oder Rahmenprofilen sind, desto eher bildet sich Tauwasser. Deshalb vermindert eine gute Wärmedämmung die Anfälligkeit für Tauwasserbildung. Und darum ist auch die bereits an anderer Stelle erwähnte „warme Kante“ heute ein Muss im Wintergarten: Der hoch gedämmte Scheibenrandverbund verringert zusätzlich die Kondensatbildung, die gerade im Randbereich von Mehrscheiben-Isoliergläsern häufiger auftritt als in der Scheibenmitte. Die DIN 4108 (Wärmeschutz im Hochbau) veranschaulicht, unter welchen Bedingungen auf den inneren Glasoberflächen auch im mittleren Scheibenbereich die Tauwasserbildung einsetzt: In einem gut durchlüfteten Raum mit einer Innentemperatur von 20 Grad Celsius und 60 Prozent relativer Luftfeuchte kann Kondensat auftreten, wenn die Außentemperatur unter die folgenden Werte sinkt: Einfachglas +9 °C Isolierglas älteren Standards –2 °C Wärmedämmglas 2-fach, Gasfüllung –16 °C Wärmedämmglas 3-fach, Gasfüllung <–40 °C

Die relative Luftfeuchte nimmt ebenfalls zu, wenn die Temperatur im Wintergarten absinkt oder wenn tatsächlich mehr Feuchte in die Luft gelangt, zum Beispiel weil Sie in großer geselliger Runde zusammensitzen oder weil Sie Ihre Pflanzen gegossen haben. Dann wollen oder müssen Sie genauso gezielt reagieren können, wie wenn Sie im Winter in Ihr Auto einsteigen und alle Fenster beschlagen – eben mit Heizen und Lüften.

Nutzerverhalten im Blick Für ein gesundes Wohnumfeld bei gleichzeitiger Energieeffizienz sind die drei Aspekte Heizen, Lüften und Sonnenschutz ohnehin beim Bau eines Hauses zu beachten. Für diese Aufgaben sind auf dem Markt unterschiedlichste Systeme mit zahlreichen Funktionen verfügbar. Einzelne Mindestanforderungen der Energieeinsparverordnung zu erfüllen ist jedoch nur das eine. Deutlich anspruchsvoller ist es dagegen, ein echtes Wohlfühlklima zu schaffen, und zwar weitgehend zu jeder Tages- und Jahreszeit. Denn hierbei spielen nicht nur harte Fakten wie die Witterung und die Bauphysik eine Rolle, sondern auch individuelle (Nutzungs-)Wünsche der Bewohner. Möchten diese etwa tagsüber den Glasraum genießen, ist für sie ein hermetisch die Aussicht in den Garten blockierender Sonnenschutz wenig reizvoll. Und ein leichter, erfrischender Luftzug mag durchaus als angenehm empfunden werden. Deshalb lautet das Motto bei der Auswahl der verschiedenen Maßnahmen und Systeme: So viel wie nötig, aber so attraktiv und bewohnerfreundlich wie möglich. Der Fachmann muss seiner Planung also die spezifische Situation des Wintergartens – wie Ausrichtung, Größe, Konstruktion – sowie das Zusammenwirken der einzelnen Komponenten untereinander zu Grunde legen, darf dabei aber Ihre Wohnwünsche und Ihr Nutzerverhalten nicht aus den Augen lassen.

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Ratgeber | Klima

Automatisch, smart, komfortabel Umsichtige Wahl und korrekte Koordination aller verwendeten Komponenten sind das A und O bei der alltäglichen Regulierung des Raumklimas. Um beispielsweise ein extremes Innenklima zu vermeiden oder Möbel und Pflanzen vor zu intensiver Sonneneinstrahlung zu schützen, müssen die jeweils sinnvollen Systeme gezielt und rechtzeitig in Aktion treten. Dasselbe ist bei einem plötzlichen Wetterwechsel nötig, wenn verhindert werden soll, dass eine wertvolle Beschattung von Windböen beschädigt wird. Last, not least gilt es Beschattung und Blendschutz so gezielt wie möglich an den Sonnenstand anzupassen, sodass Sie als Bewohner nicht unangenehm geblendet werden, aber auch nicht unnötig lange im verschatteten Glasraum sitzen. Bei dieser Vielfalt an Anforderungen stellen sich zwei Fragen: Wie soll das alles zuverlässig funktionieren, wenn Sie außer Haus sind? Und wäre es für Sie nicht alles andere als entspannend, wenn Sie ständig das Wechselspiel zwischen den verschiedenen Systemen nachregulieren müssten? Hier sind motorische Antriebe in Kombination mit automatischen Klimasteuerungen eine wertvolle Hilfe und heute deshalb im Wintergarten nahezu Standard. Solche komfortablen Systeme 64

Steuerungen

funktionieren im Prinzip folgendermaßen: Sensoren im Innenraum übermitteln an eine Steuerzentrale Wetterinformationen wie Raumtemperatur und Luftfeuchte; von außen melden eine Wetterstation oder zusätzliche Sensoren wie hell es ist, welche Temperatur und Windgeschwindigkeit herrscht und ob es regnet oder schneit. Je nach Modell erfolgt die Übertragung mittels elektrischer Leitung oder per Funk. Die Zentrale gleicht die Messwerte mit den Einstellungen ab, die vom Wintergarten-Fachmann und/oder von Ihnen als Bewohner eingegeben wurden; dies erfolgt entweder über eine integrierte Bedienoberfläche, ein separates Bediengerät, oder – bei hochwertigen Steuerungen – optional auch über Tablet und Smartphone. Hierbei legen die Hersteller besonderen Wert auf eine einfache und übersichtliche Menüführung. Anschließend gehen Befehle an die angeschlossenen Systeme: In erster Linie an elektrisch angetriebene Lüftungs- und Sonnenschutzsysteme sowie an die Heizung. Umfangreichere Steuerungen können zusätzlich die Beleuchtung oder weitere Systeme im Wohnhaus regulieren. Wichtig: Die Automatik lässt sich auch abschalten, damit Sie die vorprogrammierten Abläufe spontan Ihren momentanen Bedürfnissen anpassen können. Funkfernbedienungen machen dies sehr bequem möglich.

Elemente der elektronischen Klimasteuerung: 1 Steuerung, je nach Modell inkl. zentralem Bediengerät 2 Wetterstation 3 Wärmepumpenheizung 4 Fußbodenheizung 5 Lüftungsflügel 6 Lüftungsgerät im Dach 7 Dachbeschattung (Markisen) 8 Fassadenbeschattung (Raffstore) 9 Innen-/Außenbeleuchtung

Vor allem in gewerblichen Büroräumen, Restaurants oder Verkaufsräumen sind angenehme Klimaverhältnisse bei extremen Außentemperaturen trotz sorgfältig aufeinander abgestimmter Lüftung und Beschattung meist nicht mehr zu erreichen. Dies ist auch bei Wintergärten mit geringer Firsthöhe der Fall, weshalb hier eine Klimatisierung sinnvoll ist. Arbeitsstättenrichtlinie sowie DIN-Vorschriften für öffentliche Gebäude fordern für gewerblich genutzte Räume zusätzlich eine geregelte Frischluftzufuhr. Diese wird durch die Kombination mit einem Lüftungssystem gewährleistet – eine Beschattung natürlich vorausgesetzt.


Ratgeber | Klima

Heizung Richtig behaglich wird es im gläsernen Zimmer erst durch echtes Wohnraumklima – das heißt, bei zirka 20 Grad Celsius und einer relativen Luftfeuchte von 40 bis maximal 60 Prozent. Auch wenn Sie sich im Winter zeitweise über natürliche Sonnenerwärmung freuen können – ohne technische Heizung lässt sich ein solchermaßen wohnliches Klima im Winterhalbjahr nicht erreichen. Ist ein Anschluss an die Zentralheizung des Wohnhauses problemlos möglich, macht es Sinn, das Heizsystem im Wintergarten vorrangig auf das Ihres Wohnhauses abzustimmen. Da neuere Heizungsanlagen aber möglichst energieeffizient und damit eher sparsam ausgelegt werden, benötigt der Wintergarten als zusätzlicher Wohnraum gegebenenfalls ein unabhängiges Heizsystem. Doch an die Heizung im Glasraum werden vielfältigere Ansprüche gestellt als an die normale Hausheizung: Daraus können sich teils widersprüchliche Anforderungen ergeben. Ein echtes Wohlfühlklima erreichen Sie deshalb durch individuelle Abwägung und Kombination verschiedener Heizsysteme.

Heizsysteme mit Anschluss an eine Zentralheizung Wand-/Fußbodenheizung • hoher Anteil an Strahlungswärme (Wandheizung hat höchsten Anteil) • feste Körper (auch die Bewohner) werden direkt erwärmt • wirkt vor Ort, also unter oder neben einer Sitzgruppe • bessere Energieausbeute: statt 20 bis 22 genügen 17 °C Raum temperatur für ein angenehmes Raumklima • zu träge bei schnellem Temperaturwechsel • Fußbodenheizung: i. d. R. als alleiniges System nicht ausreichend für komfortable Beheizung • Fußbodenheizung: im Pflanzbereich ungünstig, da Erde in Pflanzgefäßen ständig warm • Wandheizung: ggf. zu wenig feste Wände vorhanden

Konvektoren (Heizkörper) oder Luftschächte im Fußboden mit Unterflurkonvektoren • Warmluft zirkuliert vor gläsernen Außenwänden • Kondensat auf den Glasflächen wird weitestgehend verhindert • Abschirmung der Kältestrahlung (Warmluftvorhang) • flexible Anpassung an schnell wechselnde Raumtemperaturen • Frischluft, die durch Zuluftöffnungen in Bodennähe zuströmt, wird vorgewärmt • als alleinige Raumheizung nicht ganz so angenehm (trockene Luft) • als alleinige Raumheizung weniger geeignet, weil rückwärtige Raumbereiche nicht genug erwärmt werden

Ein Unterflurkonvektor vermeidet einen unangenehmen Kaltluftabfall und sorgt für gute Temperatur- und Luftverhältnisse.

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Ratgeber | Klima Sollte der Wintergarten ein unabhängiges Heizsystem benötigen, stellt sich unter anderem die Frage: Welche Voraussetzungen sind zu schaffen? Ein Kaminofen etwa oder ein Heizkamin müssen über einen Schornsteinanschluss oder einen eigenen Rauchabzug verfügen, für eine Wärmepumpenheizung genügt hingegen ein Stromanschluss. Eine Wärmepumpenheizung ist eine selbstständige kleine Heizanlage, die über die reine Heizfunktion hinaus die Klimaregulierung unterstützen kann. Sie funktioniert im Prinzip wie ein umgekehrter Kühlschrank. Über eine Luft/LuftWärmepumpe mit einem Außen- und einem Innengerät wird der Außenluft Wärmeenergie entzogen und ans Rauminnere abgegeben. Ein Gebläse verteilt dort die angewärmte und gereinigte Luft. Dieses umweltfreundliche Heizprinzip funktioniert bis –18 Grad Celsius Außentemperatur. Ein Entfeuchtungsmechanismus beugt Tauwasserausfall in kritischen Bereichen vor. Das ist zum Beispiel ein Vorteil, wenn der Wintergarten unmittelbar an eine offene Küche angrenzt. Wer an heißen Tagen nicht ins Freie auf eine beschattete Terrasse oder unter schattige Bäume ausweichen kann, wird eine zweite Funktion der Wärmepumpenheizung schätzen: Im Sommer funktioniert sie tatsächlich wie ein Kühlschrank. Jedoch kann diese Klimatisierung gemäß der Energieeinsparverordnung immer nur zusätzlich zu Lüftungs- und Beschattungsmaßnahmen eingesetzt werden. Außerdem sind Türen zur Abtrennung des Glasraums vom übrigen Haus zwingend notwendig, da die Anlage mit ihrer Kühlleistung nicht auf das gesamte Haus ausgelegt ist.

Hinten im Eck ist das Innengerät eines Heizund Kühlsystems auf Wärmepumpen-Basis erkennbar. Es reagiert sofort auf Wetterveränderungen und sorgt bei Bedarf schnell für Wärme.

Heizsysteme ohne Anschluss an eine Zentralheizung Kaminofen oder Heizkamin

Wärmepumpenheizung

Strahlungsheizung

• schnelle Erwärmung der Raumluft

• kurzfristig erwärmte Raumluft

• schnelle, direkte Erwärmung der Körper

• gemütlicher Blick ins Feuer

• Reinigung der Raumluft

• angenehmes Wärmeempfinden

• behagliche Heizung mit Strahlungswärmeanteil

• Außen- und Innengerät frei positionierbar

• keine Luftbewegungen

• kein Anschluss an Hausheizung notwendig

• Abbau hoher Luftfeuchtigkeit als Zusatz funktion möglich

• nachträgliche Installation möglich

• Schornstein erforderlich • bei Abwesenheit der Bewohner keine kontinuierliche Beheizung

• Geräuschentwicklung • auffälliges Erscheinungsbild innen und außen • hohe Luftbewegung • eher trockene Luft

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• auch für Sommergärten geeignet

• im Sommer: definiertes Temperaturniveau • Im Wohn-Wintergarten vor allem als Zusatzheizung sinnvoll


Ratgeber | Klima Interessant ist auch die Strahlungsheizung: Wie Sonnenstrahlen erwärmen Infrarotheizstrahler gezielt und fast ohne Wärmeverlust. Zu unterscheiden sind Hell- und Dunkelstrahler. Bei Hellstrahlern mit sichtbarem Rotlicht ist die Wellenlänge der Infrarotstrahlung zu beachten. Kurzwelliges Infrarot ähnelt der sommerlichen Mittagssonne und erhitzt die Haut unangenehm stark. Mittel- und langwelliges Infrarot hingegen erzeugt – wie die Abendsonne – angenehme Wärme. Besonders vorteilhaft: Hellstrahler mit Carbonfilament. Dunkelstrahler wirken ähnlich wie Kachelöfen. Sie erzeugen angenehme Wärme, ganz ohne Rotlicht; die gefühlte Temperatur kann durch Umwelteinflüsse variieren. Dunkelstrahler werden vor allem in windgeschützten Bereichen eingesetzt, Carbonstrahler eignen sich auch für weniger geschützte Bereiche. Wichtig ist der hoch energieeffiziente Strahlungswirkungsgrad von mehr als 60 Prozent. Nur wenige Sekunden nach dem Anschalten sorgt dieses innovative Infrarot-Heizelement für eine angenehme Wärmestrahlung.

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Ratgeber | Klima

Lüftung

Egal für welches Lüftungssystem Sie sich entscheiden: Die Abluft muss möglichst an der höchsten Stelle des Wintergartens aus dem Glasraum geführt werden.

Die frische Brise Um die Luftfeuchte gut regulieren zu können, ist ein ausgewogenes Heiz- und Lüftungsverhalten äußerst wichtig. Die Außenluft ist normalerweise trockener als die Raumluft, das heißt, ihr absoluter Feuchtegehalt ist geringer. Damit kann diese kältere Zuluft beim Erwärmen reichlich Feuchte aus dem Innenraum aufnehmen. Da bei einem großen Temperaturunterschied zwischen Innen- und Außenluft die Lüftung sehr wirkungsvoll ist, muss sie in der kalten Jahreszeit genau dosiert werden, ansonsten wird die Raumluft zu 68

schnell und auf ein unangenehmes Level abkühlen. In sonnigen Mittagsstunden während der Übergangszeiten und im Sommer kommt dem Luftaustausch mit der Umgebung dagegen eine ganz andere, wichtige Aufgabe zu: Überschüssige Warmluft soll dann in großen Mengen ins Freie geleitet werden. In einem voll besonnten, nach Süden ausgerichteten und abgeschlossenen Wintergarten kann die Temperatur im Sommer nämlich bis auf zirka 70 Grad Celsius ansteigen – unerträglich selbst für tropische Pflanzen: Ab knapp 40 Grad Celsius treten Verbrennungen an der Blattoberfläche auf! Trotzdem kann auch

eine höchst effektive Lüftung an heißen Tagen nicht die ideale Wohnraumtemperatur von etwa 21 Grad herstellen. Realistisch und immer noch angenehm ist vielmehr eine Innentemperatur, die um drei bis fünf Grad unter der Außentemperatur liegt; eine gewisse „Zugerscheinung“ wird dann sogar als angenehm empfunden. Trotzdem gilt: Einen echten Erfolg hat die Lüftung in der warmen Jahreszeit in der Regel nur im Zusammenspiel mit einer wirkungsvollen Beschattung. Nicht zuletzt geht es zu jeder Tages- und Jahreszeit darum, bei Bedarf verbrauchte und eventuell verunreinigte Luft gegen frische und


Ratgeber | Klima Natürliche Lüftung Diagonal- oder Querlüftung Zuluft in Bodennähe Klappen mit Insektengittern, Dosier-/Schiebe lüfter, Lamellenfenster Abluft im Dachbereich oder in den höchsten Punkten der Seitenteile Kippfenster, Schiebeflügel oder Klappflügel (ggf. mit Insektenschutz), Lamellenfenster Firstentlüfter = Lüftungskasten in Firstkon struktion oder Anschluss zum Wohnhaus • thermischer Auftrieb (Konvektion) wird genutzt • bei ausreichender Raumhöhe geräuschlose und effektive Kaminwirkung • langsame Luftgeschwindigkeit, daher keine Zugerscheinung

Warme Luft steigt nach oben. Dieses Prinzip des thermischen Auftriebs wird bei der natürlichen Lüftung genutzt. Kühlere Luft strömt in Bodennähe in den Glasraum.

• automatisches Öffnen und Schließen über Motoren, Thermostat und Hygrometer möglich • Dosierlüfter und Firstentlüfter: sicher vor Witterungseinflüssen, einbruch sicher, kollidiert nicht mit Beschattung • Temperaturunterschied von mindestens 5 °C zwischen Zu- und Raumluft nötig

Mechanische Lüftung

Abluftanlage Motorisches Gebläse (Ventilator, Walzenlüfter) saugt verbrauchte Luft ab; durch den nun verringerten Luftdruck strömt automatisch Zuluft nach (durch passive Nachströmgeräte oder Dauerlüfter)

• Druckdifferenz zwischen innen und außen notwendig

Zuluftanlage Motorisches Gebläse drückt verbrauchte Luft durch Überdruck ins Freie

• begrenzte Effektivität bei niedrigen Winter gärten

• Ab- oder Zuluftstrom konstant einstellbar

• je nach Standort evtl. Insektenschutzgitter erforderlich • bei Dachöffnungen Regenmelder notwendig • Kollision mit Beschattung muss vermieden werden (Dachklappen)

• Unabhängig von Regen oder Wind • Einbruchschutz einfacher zu erreichen • Regelung über Thermostat und Hygrostat • Strombedarf lässt sich je nach Produkt auch über 12-Volt-Solarzelle decken • auffälligeres Erscheinungsbild

Innenansicht einer mechanischen Lüftungsanlage

• Geräuschentwicklung (beachte: darüber liegende Schlafräume) • beschleunigte Luftbewegung kann zu Zugerscheinungen führen

sauerstoffhaltige auszutauschen. Damit also Ihr Wohlbefinden nicht leidet, muss ein Mindestluftwechsel sichergestellt sein. Dies ist umso wichtiger, je mehr Menschen sich im Wintergarten aufhalten und je weniger Pflanzen aufgestellt sind.

Fazit: Lüften Sie richtig! Der von alten Fenstern oder Verglasungen her bekannten „Selbstlüftung“ durch undichte Fugen wurde ein Ende gesetzt – dank verbesserter Dichtungen sowie durch die Vorgaben der Energie-

einsparverordnung. Diese fordert luftundurchlässige Fugen zwischen Rahmen und Verglasung und im Bereich von Kopplungsfugen (der Schnittstelle zwischen zwei oder mehreren Einzelelementen, die zu einem größeren Bauteil zusammengebaut werden) als auch bei der Montage vor Ort mit den Anschlüssen an den Bestand. Im Dichtungsbereich zwischen Öffnungsflügeln und Rahmen ist ein Geringstmaß an Luftdurchlässigkeit nicht zu vermeiden und mit dem definierten Fugendurchlass-Koeffizienten auch zulässig. Eine korrekte Ausführung stellt der qualifizierte Fachbetrieb sicher. Um gezielt und dosiert lüften

zu können, sind also Lüftungsöffnungen in die gläserne Hülle einzubauen. Dabei ist eine geschickte Anordnung von Zu- und Abluftöffnungen und der Lüftung dienenden Geräten unerlässlich. Bei der Planung und Auslegung ist außerdem immer – wie gesagt – auf die Abstimmung mit der Beschattung zu achten. Während bei Beschattung von außen die Lüftung allein zum Regulieren des Raumklimas dient, muss sie bei innen liegendem Sonnenschutz auch die warme Luft zwischen Glas und Behängen abführen. Das verbessert die Wirksamkeit des inneren Sonnenschutzes und ver69


lichen ns.

Ratgeber | Klima meidet einen Hitzestau, durch den die Scheiben sogar Schaden nehmen könnten. Die Lüftung muss dabei jederzeit in Aktion treten können, selbst wenn Sie nicht zu Hause sind. So lässt sich im Sommer auch die kühlere Nachtlüftung nutzen. Aus den genannten Gründen sind motorisierte Lüftungssysteme und eine automatische Steuerung sehr sinnvoll. Die Wintergartentüren sollten beim Thema Grundlüftung außen vor bleiben. Sie dienen in erster Linie dem Zugang und ermöglichen eine großflächige und zügig wirksame Zusatzlüftung, wenn Sie anwesend sind und es für Sie persönlich zu warm wird. Neben herkömmlichen Dreh-, Drehkipp- und Schiebetüren werden heute auch Faltschiebetüren mit Rahmen angeboten, die auf die Tragkonstruktion abgestimmt sind.

Effektiver Luftwechsel Ein Mindestluftwechsel muss sichergestellt sein, doch Faustformeln für die Dimensionierung der Lüftungsöffnungen gibt es nicht. Für die natürliche Lüftung sind die Querschnitte der Lüftungsöffnungen mit einzuberechnen, bei motorischen Lüftungen die Leistungsparameter der Hersteller. Neben der Himmelsrichtung und der Höhe des Wintergartens ist immer auch die Art der Beschattung entscheidend. Ein innen liegender Sonnenschutz muss mit ausreichend Abstand zur Glasfläche montiert werden, auch sollten im Sockel- und Firstbereich Öffnungen zum Luftein- und -austritt vorhanden sein. Zusätzliche Öffnungen im Traufbereich verbessern die Lüftungseffizienz. Wichtig zu wissen: Bei einer Innenbeschattung sollte der Luftwechsel doppelt bis dreimal so oft erfolgen wie bei einer Außenbeschattung. Mit detailliertem physikalischem Wissen und genauer Kenntnis der örtlichen Gegebenheiten kann der WintergartenFachbetrieb auch mit kleinen Öffnungen für hoch effektiven Luftaustausch sorgen. Im Zweifelsfall ist es jedoch ratsam, großzügiger zu bemessen. Wichtig ist schließlich auch, dass sich die Lüftungsvorrichtungen unterschiedlich weit öffnen lassen und dass die Gebläsemotoren mehrere einstellbare Leistungsstufen aufweisen. So kann der Luftwechsel genau auf die Wärmeentwicklung abgestimmt werden. Entscheidend für die Dimensionierung der mechanischen Lüftungsgeräte ist die Luftwechselrate. Der qualifizierte Lüftungshersteller berücksichtigt bei der Auslegung folgende Punkte: den Mindestluftwechsel, die gewünschten Grenzwerte für Luftfeuchte und Temperatur, die Art der Verglasung und Beschattung sowie die Ausrichtung des Wintergartens. Die Grundwerte werden bei der Montage der Anlage in die Steuerung einprogrammiert. Der tatsächliche Luftwechsel richtet sich dann nach den aktuellen Temperatur- und Feuchtegraden. 70

Insektenschutzgitter sind eine sinnvolle Ergänzung für Lüftungsflügel, die regelmäßig und in Abwesenheit der Bewohner geöffnet werden.

Insektenschutz Vor allem in den Sommermonaten während der Mahlzeiten oder bei abendlicher Beleuchtung können Insekten die Freude im Glashaus beträchtlich trüben. Mit Insektenschutzgittern, die in großer Auswahl erhältlich und individuell adaptierter sind, können Sie sich der Plagegeister gut erwehren. Eine einfache, aber effektive Lösung für Lüftungsflügel oder -fenster sind die klassischen, fest eingesetzten Spannrahmen. Für Türen werden bewegliche, leichtgängige Systeme angeboten: Drehtüren lassen sich sehr einfach öffnen und schließen, je nach Modell gibt es sie auch mit integrierter Schließhilfe und – wie für

die Festrahmen – als Sonderformate. Wer Platz sparen will oder muss, entscheidet sich für Faltelemente oder Schiebetüren. Faltelemente eignen sich für schmale Durchgänge; Schiebetüren können dagegen selbst vor raumhohe Glastüren oder -elemente montiert werden und kommen je nach Modell sogar ohne stabilisierende, optisch auffallende Querstreben aus. Für die Gaze können Sie einerseits besonders strapazier- und verschleißfeste Gewebe aus Polyester oder Edelstahl wählen. Bei großen Flächen aber punktet eher eine dunklere, möglichst hochtransparente Gaze aus Fiberglasgewebe: Fein und dennoch reißfest, bietet sie bessere Luftzirkulation, vor allem aber sehr gute Transparenz, die sie fast unsichtbar macht.


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Ratgeber | Klima

Beschattung Wer seinen Wintergarten oder den Platz unterm Terrassendach auch bei hohen Temperaturen genieĂ&#x;en will, sollte auf einen zuverlässigen Blend- und Sonnenschutz von oben setzen. Hier mit einer formschĂśnen Markise in schlankem modernem Design.

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Ratgeber | Klima Die Auswahl an Schrägrollläden ist enorm, denn sie werden individuell angepasst. Und sie lassen sich in jeder Höhe positionieren: ob großflächige oder kleinere Glaselemente mit spitzen oder stumpfen Winkeln in schrägen Formen oder Rundbögen.

Sonnenschutz ganz natürlich Grundsätzlich stehen bei Wintergärten die natürliche und die technische Beschattung zur Diskussion. Vor allem Pflanzenfreunde liebäugeln gerne mit einer natürlichen Beschattung durch Bäume oder Sträucher. In erster Linie wird an Laubbäume gedacht, die im Sommer die Sonnenstrahlen abblocken, sie im Winter aber durch ihr dann kahles Astwerk auf den Wintergarten scheinen lassen. Doch diese Lösung ist häufig nicht ganz so patent, wie man vermuten würde. Zum einen ist die Baumkulisse in den seltensten Fällen so dicht und hoch, dass alle Glasflächen auch bei wechselndem Sonnenstand beschattet werden (frisch gepflanzte Bäume etwa erreichen erst nach zehn bis zwanzig Jahren eine brauchbare Größe); zum anderen tragen die Laubbäume von März bis Mai, wenn die Sonne schon kräftig einheizt, noch keine Blätter. Als Ergänzung zu einer technischen Beschattung sind sie allerdings willkommen. Auch Sträucher haben einen großen Vorteil: Sie können die Luft vor den Zuluftöffnungen kühl halten und helfen, in Ihrem Glasraum ein angenehm erfrischendes Klima zu schaffen. Für einen beheizten und ganzjährig bewohnten Wintergarten oder Glasanbau schreiben gesetzliche Vorgaben und Baunormen den sommerlichen Wärmeschutz explizit vor. Gemäß der Energieeinsparverordnung (EnEV) muss der sommerliche Wärmeschutz rechnerisch nachgewiesen werden, wenn der Wohn-Wintergarten als Teil eines Neubaus errichtet wird oder wenn er als nachträglicher Anbau eine Fläche von 50 m2 überschreitet. In gewerblich als beispielsweise Büro oder Restaurant genutzten Glasräumen sind diese Vorschriften allerdings immer anzuwenden. Das gilt auch dann, wenn Wohn-Wintergärten klimatisiert werden. Denn der Energieaufwand für Klimaanlagen soll begrenzt werden, da er im Verhältnis sogar höher ist als der fürs Heizen nötige. Der Nachweis soll laut EnEV nach den Vorgaben aus der DIN 4108-2, Abschnitt 8 geführt werden. Parallel dazu fordert diese Norm aber, dass die Reduzierung der solaren Wärmeeinträge grundsätzlich für „kritische“ Räume oder Raumbereiche an der Außenfassade, die der intensivsten Sonneneinstrahlung ausgesetzt ist, nachgewiesen werden muss. Also für

Räume mit großer Glasfassade und für WohnWintergärten. Um die Forderungen zu erfüllen, reicht ein gängiges Sonnenschutzglas allein in vielen Fällen nicht aus. Damit die passende bewegliche Beschattung eingeplant werden kann, sind deshalb die mit Hilfe solcher Vorrichtungen erreichbaren Sonneneintragskennwerte gemäß DIN 4108-2 zu berechnen. In die Kalkulation fließen die Art der Verglasung (g-Wert) und die Wirksamkeit des Sonnenschutzes ein, beide ergeben den Gesamtenergiedurchlassgrad (g-total). Die Effizienz der Beschattung lässt sich am Abminderungsfaktor, dem Fc-Wert, ablesen: Je kleiner dieser ausfällt, desto größer die Wirksamkeit. Beispiel: Ein Wert von 1,0 bedeutet, dass kein Sonnenschutz vorhanden ist, mit sehr effektiven Außenbeschattungen können hingegen Werte um 0,15 erreicht werden. Auch berücksichtigt der Nachweis unter anderem den Wirkungsgrad der Lüftung sowie die Lage und Ausrichtung des Wohn-Wintergartens. Der Wintergarten Fachverband ist deshalb der Ansicht: Ein Wintergarten oder Glasvorbau benötigt grundsätzlich, sofern er nicht direkt nach Norden ausgerichtet ist, neben der effektiven Lüftung eine wirksame Beschattung mit niedrigem Fc-Wert. Nur so ist auch bei intensiver Sonneneinstrahlung ein angenehmes Klima sichergestellt.

Außenbeschattung Untersuchungen und Erfahrungswerte zeigen eindeutig, dass ein außen montierter Sonnenschutz wesentlich effektiver ist als ein innen angebrachter – weil ein Großteil der solaren Energie bereits abgeblockt wird, bevor sie überhaupt auf die Scheiben treffen kann, sodass im Glasraum weniger Sonnenstrahlung in Wärme umgewandelt wird. Vor allem im Dachbereich und sommers spielen diese Systeme ihre ganzen Vorteile aus, wenn sie die besonders energiereiche, rechtwinklig auf die Schrägen prallende Strahlung der hoch stehenden Sonne abhalten. Für beste Wirksamkeit aufgrund ihrer niedrigen Lichtdurchlässigkeits(Transmissions)-Werte sorgen dunklere Stoffe oder dicht schließende Lamellensysteme. Wichtig: Die Außenbeschattung sollte mit einem geringen Abstand zur Glasfläche montiert werden, damit ein Kamineffekt entsteht, der kühlere Luft nachströmen lässt. Je nach Ausführung hält eine fachmännnisch gestaltete und installierte Außenbeschattung dann zwischen 70 und 95 Prozent der Sonnenenergie ab. In der Regel lassen sich diese Anlagen relativ leicht montieren und gut in die architektonische Gliederung der Fassade einbinden. Sonderformate in Form von Dreiecksoder Trapezmarkisen, die von unten nach oben laufen, sind bei vielen Systemen erhältlich. 73


Ratgeber | Klima

Raffstore

Markise

• sehr wirksamer Hitzeschutz • kleinerer Fc-Wert als eine Innenbeschattung • Lamellen lassen sich individuell verstellen • kombiniert Sonnenschutz ideal mit Ausblick, wohl dosierter Lichtreflexion nach innen und Sichtschutz • große Farbauswahl • mit Spezialbeschichtung selbstreinigend • nur für Fassaden, nicht für Dachverglasungen • für das geraffte Lamellenpaket wird eine Abdeckblende benötigt

Rollladen • guter, robuster Hitze- sowie Witterungsschutz • altbewährt, vor allem im senkrechten Bereich

• breite Palette an Dessins, auch mit Perforation für besseren Ausblick • Helligkeit und Temperatur im Raum durch Farbwahl beeinflussbar • Wind- und Regenwächter schützen vor Witterungseinflüssen • Fassaden-Markisen für senkrechte Bereiche und Dächer über 30 Grad Neigung • Wintergarten-Markisen mit Gegenzug für Dächer unter 30 Grad Neigung • Fallarm-Markisen bieten teilweisen Ausblick • getrennte Behänge für Dach und Fassade • neu entwickelte textile Behänge sind lichtecht und schmutzabweisend • bei geschlossenem Behang ohne Perforation kein Ausblick möglich

• Sondermodelle für schräge Dachflächen

• gängige textile Behänge altern und verschmutzen sichtbar

• Helligkeit lässt sich schwer regulieren

• gängige Modelle bei Wind und Regen nicht als (Sicht-)Schutz einsetzbar

• Rollladenkasten kann die filigrane Optik der Glaskonstruktion stören

• gebogene Anlagen, die Dach und Wand in einem verschatten, sind nicht so gezielt regelbar

100 % Wärmestrahlung

Reflexion und Absorption ca. 60–80 %

Transmission ca. 20–40 %

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Innenbeschattung Doch nicht bei allen Bauten lässt sich ein außen liegender Sonnenschutz perfekt mit dem architektonischen Erscheinungsbild vereinbaren. Auch gibt es ja Glasräume, die nicht so intensiv besonnt werden. Für diese Fälle kann die Innenbeschattung eine Alternative sein. Am wirksamsten sind Behänge, die direkt hinter den Scheiben montiert und mit hellen Stoffen ausgestattet werden, sofern diese Stoffe zusätzlich eine höhere Reflexion bewirken. Dennoch blocken diese Systeme in der Regel nur 15 bis 50 Prozent der solaren Energie ab. Für Fassaden leisten sie aber gute Dienste: Die senkrechten Flächen werden nämlich im Sommerhalbjahr von den Sonnenstrahlen nur schräg und damit weniger intensiv beschienen. Dagegen bieten die innen liegenden Systeme jederzeit einen angenehmen Blendschutz und halten unerwünschte Einblicke ab. Mit Stoffbehängen können Sie zudem ein wohnliches Flair schaffen. Diese Systeme sind filigraner konstruiert als Außenbeschattungen, weil ihnen die Witterung nicht zusetzen kann. Außerdem wirken sie oft leichter und luftiger, da die Behänge meist in einzelne Glasfelder integriert werden und damit kleinere Maße haben. Für eine große Fläche müssen deshalb in der Regel mehrere Einzelanlagen kombiniert werden. Aber erst eine Gruppenanlage, die zudem motorisch betrieben wird, ermöglicht eine komfortable Bedienung. Um bei dunklen Stoffen oder Dreifachverglasung Glasbruch – besonders im Dachbereich – zu vermeiden, muss ein ausreichender Abstand zwischen Behang und Scheibe sicherstellen, dass die Luft hinter dem Behang zirkulieren und von der unteren Zuluft- zur oberen Abluftöffnung strömen kann und die Scheibe sich durch den Hitzestau nicht zu stark aufheizt!


Ratgeber | Klima Faltstore, Plisseeanlage in Falten gelegte Stoffe, durch Schnüre und Drähte geführt • feine Stoffe von transparent bis undurchsichtig, wirkt sehr wohnlich

Jalousie horizontale Lamellen • Alulamellen in breiter Farbpalette, schmale Lamellen wirken wohnlicher als breite • Holzlamellen erhältlich

• lebendige Struktur vor den einzelnen Glasflächen

• regelt Einfall von Sonnen- und Tageslicht bis hin zu völligem Lichtschutz

• in gerafftem Zustand mit kleinen Stoffpaketen sehr zurückhaltend

• regelt Aus- und Einblick bis hin zu völligem Sichtschutz

Auch der innen liegende Sonnenschutz – vertikale und horizontale Jalousien, Rollos und Plissee-Vorhänge – lässt sich heute bequem per Knopfdruck von zu Hause oder von unterwegs aus steuern.

• im Dachbereich einsetzbar • Anpassung an dreieckige oder trapezförmige Formate möglich • geringe Wirksamkeit, vergleichbar mit Rollo • dichte Gewebe bieten keine Durchsicht

Rollo

• geringere Wirksamkeit als Außenjalousien • nur im senkrechten Bereich einsetzbar

Vertikal-Jalousie senkrechte Lamellen, geführt in einer Oberschiene

glatte Behänge, diverse Antriebe

• Lamellen aus textilen Geweben, Folien oder Aluminium

• einfache, bewährte Technik

• Lamellen lassen sich beliebig wenden und raffen, deshalb Ausblick regelbar

• verschiedene Dessins und Motive, auch halbtransparente Stoffe

• beeindruckende Lichteffekte möglich

• mit hohem Reflexionsgrad höhere Wirksamkeit

• Anpassung an schräge Giebelflächen

• halbtransparente Gewebe bieten Durchsicht und Sichtschutz bei Tag

• geringere Wirksamkeit, vergleichbar mit Rollo

• Stoffbehänge ohne Aluminiumbeschichtung mit geringerer Wirksamkeit

• bei der Planung muss auf Ausgänge geachtet werden, da in geschlossenem Zustand die Trag-Konstruktion überdeckt wird

• dichte Gewebe bieten keine Durchsicht

• nur im senkrechten Bereich einsetzbar

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Ratgeber | Klima

Systeme für den Scheibenzwischenraum Bereits bei der Auswahl der Scheiben muss die Entscheidung für diese kostenintensive, jedoch elegante Lösung getroffen werden: Das halbtransparente Folienrollo oder die Jalousie im Scheibenzwischenraum eines Mehrscheiben-Isolierglases ist ein System für besondere Anwendungsfälle. Ihre Wirksamkeit entspricht fast der von guten Außenbeschattungen. Das heißt, ihr Wirkungsgrad liegt bei 60 bis zirka 90 Prozent. Anders gesagt: Es werden g-Werte bis fast 10 Prozent erreicht. Der Zwischenraum zwischen den beiden Scheiben ist allerdings etwa ein Drittel stärker als bei regulären Funktionsgläsern, weshalb das Profilsystem an die größere Scheibendicke angepasst sein muss. Wärmedämmgläser mit Edelgasfüllung und Zweifachverglasung erreichen bei diesen Konstruktionen U-Werte bis 1,0 W/m2K, mit Dreifachverglasung bis 0,6 W/m²K. Die Rollos sowie die Jalousien werden elektrisch angetrieben und reguliert; Steuerungen wie Raumthermostat oder Sonnensensor lassen sich ebenfalls integrieren. Rollo

halbtransparente Folie mit hauchdünner Aluminiumschicht • höchstmöglicher Hitzeschutz • bei vielen Scheibenformen einsetzbar, z. B. Dreieck, Trapez, etc. • kaum Blendwirkung bei Bildschirm-Arbeiten • Durchblick am Tage bleibt erhalten • wartungs- und pflegefrei • kein Raumbedarf vor und hinter der Scheibe • kein Sichtschutz bei Innenbeleuchtung • kein Nachrüsten möglich • aufwendig bei eventueller Reparatur

Jalousie

einbrennlackierte Alu-Lamellen • große Farbauswahl • hoher Wirkungsgrad bei heller Farbwahl • Lamellen individuell einstellbar von der gezielten Lichtreflexion bis zum totalen Sicht- und Sonnenschutz • kein Verschmutzen der Lamellen • wartungs- und pflegefrei • kein Raumbedarf vor und hinter der Scheibe • nur für senkrechten Bereich • kein Nachrüsten möglich • aufwendig bei eventueller Reparatur

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Elektrisch oder manuell bedienbare Jalousien zum Sonnenschutz und Sichtschutz, die im Scheibenzwischenraum eingebaut sind. Durch den geschützten hermetisch abgeschlossenen Einbau im Isolierglas bleiben die Funktionseigenschaften sowie die optische und technische Wertigkeit der Fenster und Türen im Wintergarten dauerhaft erhalten.

Funktionsgläser mit Beschattungswirkung Ebenfalls ganz am Anfang der Planung müssen die richtigen Schritte eingeleitet werden, wenn Wärmedämmgläser gewünscht sind, die gleichzeitig eine Abschattung bewirken. Wie einleitend schon zum Gesamtenergiedurchlassgrad (g-total) erwähnt, wird dieser auch vom g-Wert der Verglasung beeinflusst. Deshalb können Sonnenschutzoder spezielle Klimagläser eingesetzt werden, um die Anforderung an die mechanische Beschattung deutlich zu reduzieren oder deren Wirksamkeit noch zu erhöhen. Nur in besonderen Anwendungsfällen, wie zum Beispiel bei Solarstromglas, ersetzt ein solches Funktionsglas im Wintergarten den variablen Sonnenschutz für die betreffende Fläche. Bei der Auswahl dieser Gläser sind verschiedene Überlegungen anzustellen: Im Wintergarten gibt es viel Tageslicht und Sonnenenergie. Ebenso in Räumen, die statt einer normalen, durch einzelne Fenster gegliederten Fassade eine große Glasfassade erhalten, oder die über einen weit geöffneten Durchgang mit dem Wintergarten verbunden sind. In beiden Fällen wird auch das übrige Hausklima unmittelbar von den im Wintergarten herrschenden Bedingungen beeinflusst. Deshalb fällt hier eine gewisse Reduzierung des Tageslichts durch ein neutrales Sonnenschutz- oder ein spezielles Klimaglas kaum ins Gewicht. Ein Plus an Komfort bedeutet es jedoch, wenn die Gläser mit niedrigerem g-Wert ein langsameres Aufheizen des

Raumes bewirken und der Ausblick nur temporär durch eine mechanische Beschattung eingeschränkt wird. Doch bei einem Wintergarten, den nur ein schmaler Durchgang in der Wand mit dem Haus verbindet, muss auch berücksichtigt werden, dass im angrenzenden Raum das Lichtangebot geringer ist. In einem solchen Fall empfiehlt sich Glas mit hoher Lichttransmission. Im Dachbereich kann der besonders intensiven Einstrahlung durch die hoch stehende Sommersonne ein Glas mit niedrigem g-Wert effektiv entgegenwirken. Für die Vertikalverglasung aber ist eine hohe Lichtdurchlässigkeit und damit auch ein hoher g-Wert empfehlenswert. Die tief stehende Sonne in der kälteren Jahreszeit sorgt dann für einen durchaus erwünschten Wärmeeintrag. Besonders vorteilhaft sind Gläser, die ihren g-Wert verändern können. Ein solches „elektrochromes“ Glas ist sowohl als Zweifach- wie auch als Dreifach-Isolierglas erhältlich. Letzteres kann seinen g-Wert in einem elektrisch gesteuerten Vorgang zwischen ungefähr 30 und 10 Prozent verändern und färbt sich dabei bläulich ein. Es wird so den unterschiedlichen jahreszeitlichen Bedürfnissen sehr gut gerecht (siehe „Verglasung“, Seite 50). Ähnlich niedrige g-Werte erreichen auch Solarstromgläser (siehe „Solarkraft“, Seite 58). Beide Lösungen haben gemeinsam, dass sie eine nicht unerhebliche, aber zukunftsweisende Investition darstellen. Es fehlen jedoch Langzeiterfahrungen, und über das Kosten-Nutzen-Verhältnis lässt sich ebenfalls noch nicht viel sagen.


Ratgeber | Klima

Sonnenschutzglas

Wärmedämmglas mit mehr oder weniger reduziertem g-Wert

Solarstromglas

Wärmedämmglas mit Photovoltaik-Modulen • Gewinnung von Solarstrom

• freier Ausblick • farbneutrale Durchsicht möglich (bei spezieller Ausführung, z. B. als Klimaglas) • Helligkeit kaum reduziert (im Verhältnis zu mechanischer Beschattung) • mittlerer Wirkungsgrad (je nach Glasvariante) • wartungsfrei • kein Raumbedarf vor und hinter der Scheibe • Gewinn an kostenloser Wärmeenergie im Winter etwas reduziert • keine flexible Anpassung an Sonnen und Lichtverhältnisse möglich • kein Sichtschutz und kein Blendschutz • im Hochsommer zusätzlich bei exponierten Positionen mechanische Beschattung nötig • Nachrüsten erfordert Glastausch

• guter Wirkungsgrad, vor allem im Dach- bereich sinnvoll • kaum Blendwirkung bei Bildschirm-Arbeiten • gewisse Transparenz bei Tag bleibt erhalten • kein Raumbedarf vor und hinter der Scheibe • im Winter etwas reduzierter Gewinn an kostenloser Wärmeenergie • Schattenmuster im Raum eventuell störend • keine flexible Anpassung an Sonnen- und Lichtverhältnisse möglich • Nachrüsten erfordert Glastausch • aufwendig bei eventueller Reparatur

Technik mit Zukunft: Beim Solarstromglas sind Photovoltaik-Module elegant ins Wärmedämmglas integriert.

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RATGEBER

Ratgeber | Ausgestaltung

Wohn- und Lebensraum

Einen zurecht hohen Stellenwert genieรŸt die durchdachte Ausgestaltung eines Wintergartens. Dazu gehรถrt der fest eingebaute Bodenbelag, aber auch Mรถbel, Licht und die Wahl der Pflanzen spielen eine herausragende Rolle.

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Ratgeber | Ausgestaltung Die Atmosphäre in einem Glasanbau ergibt sich aus einer entsprechenden Komposition vieler Elemente. Das Fliesenmuster prägt hier zwar den Raum, aber erst Möbel und Pflanzen sorgen für das gewünschte Flair.

hat ausgedient, harte Stühle landen auf dem Dachboden. Lange ausladende Tafeln, an denen jederzeit eine Großfamilie oder der Freundeskreis Platz findet, sind angesagt. Außerdem Polstermöbel, Bänke, Sessel und Kissen – Sitzgelegenheiten, wie man sie von Restaurantterrassen kennt. Passend dazu werden die Tische niedriger. Die Akzeptanz für die bequemen Sitz- und Liegeflächen für Wintergarten und Terrasse ist gestiegen. Modulare Sitzgruppen in Kniehöhe bestimmen immer häufiger das Ambiente und laden zum Chillen ein. Ein weiterer Aspekt ist die Flexibilität: Tische, die man ausziehen und damit verlängern kann, sind ein absolutes „Must-have“.

Auch wenn es um die Einrichtung eines Glasanbaus geht, steht Ihnen der Wintergartenbauer mit Rat und Tat zur Seite. Vielleicht ist er sogar in der Lage, Ihre Wünsche in der eigenen Werkstatt umzusetzen und Möbel in höchster Qualität selbst zu produzieren. Lange Zeit galten Rattanmöbel als das Maß aller Dinge für den Wintergarten. Denn sie sind extrem strapazierfähig und langlebig. Die Naturfaser sorgt für eine einladende Atmosphäre. Heute nutzen viele Menschen den Wintergarten und die Terrasse, um entspanntes Sitzen mit essen und trinken zu verbinden. „Casual Dining“ heißt der Trend, zu übersetzen mit „zwangloses Dinieren“. Der Ess- und Wohnbereich verschmelzen zur sogenannten Dining Lounge. Der klassische Vier-Personen-Esstisch

Ob Keramik, Holz oder Granit – unabhängig vom Material der Tischplatte muss das gute Stück mit wenigen Griffen ausgezogen und zusammengeschoben werden können. Zusätzlich sollten die Möbel auch pflegeleicht sein. Materialien wie Keramik, Verbundstoffe oder Edelstahl sind dafür bestens geeignet. Und noch ein Trend: Es muss nicht immer das monothematische Ensemble sein. Jetzt kann man auch auf individuelle Kompositionen aus Einzestücken setzen. Hier trifft der Holztisch dann auf komfortable Designerstühle oder Rattansessel flankieren einen Aluminiumtisch. Auf den folgenden Seiten erfahren Sie mehr zu den Themen Bodenbelägen, Licht und Pflanzen.

Das Beleuchtungskonzept richtet sich nach der Nutzung. Für den Wintergarten als zweites Wohnzimmer sind Wohnraumleuchten ideal. Wer den Wintergarten als Orangerie nutzt, wird korrosionsgeschützte Leuchten einsetzen, die einer hohen Luftfeuchtigkeit standhalten.

Die Auswahl an geeigneten Pflanzen richtet sich nach dem Klima, das der Glasanbau den schmückenden Gewächsen bietet, trotzdem ist sie nahezu grenzenlos.

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Ratgeber | Ausgestaltung

RATGEBER

Bodenbeläge Es muss nicht immer Fliese sein: Attraktive Holzböden verleihen dem Glasanbau eine unschlagbar wohnliche Atmosphäre. Wer eine feuchtigkeitsresistente Alternative sucht, findet in Vinylböden, die es auch in Holzoptik gibt, eine passende Lösung.

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Ratgeber | Ausgestaltung

Im Pool oder der Wanne liegend in den Tag- oder Abendhimmel zu träumen, das ist beruhigend und entspannend zugleich – und die keramischen Fliesen rundum bilden den idealen Bodenbelag dazu.

Auf Schritt und Tritt Pflegeleichtigkeit ist Trumpf im Übergangsbereich zwischen Haus und Garten. Deshalb kommen für den Wintergarten grundsätzlich alle Bodenbeläge in Betracht, die auch im Wohnbereich erste Wahl sind. Doch sind ein paar Besonderheiten zu beachten. Der Fachhandel bietet eine immense Fülle an Optionen für die visuell und funktionell so wichtige Ausgestaltung des Wintergartenbodens. Die Erfahrung zeigt, dass diejenigen Bauherren das nachhaltigste Ergebnis erzielen, die am intensivsten recherchieren, also in Spezialgeschäften, in Zeitschriften wie dieser oder im Internet gezielt nach Produkten suchen, die ihren Vorstellungen entsprechen. Und die sowohl zur Charakteristik der Wintergartenprofile als auch zur gewünschten Möblierung passen. Ein klassischer, pflegeleichter und dauerhafter Belag sind Fliesen. Seltener aus Naturstein (Granit, Marmor), am häufigsten aus Keramik – etwa als Feinsteinzeug, das sogar eine realistische Naturstein- und Holzoptik aufweisen kann, als Terrakottafliese (unglasiertes Steingut) oder als sehr strapazierfähiger Bodenklinker. Fliesen haben außerdem den Vorteil, einerseits ökonomisch die Wärme zu leiten, was sie für die Kombination mit einer Fußbodenheizung prädestiniert, andererseits Wärme auch speichern zu können, ohne sich zu sehr aufzuheizen. Für den kalten Wintergarten ist auf frostsichere Qualität zu achten. Weitere Kriterien: Die Abriebgruppe (Grad der Beanspruchung) und die Rutschfestigkeit – hier gilt allerdings: je rutschfester die Fliese, desto schwieriger ihre Reinigung. Einen als Bodenbelag geeigneten Naturstein gibt es mit bruchrauer, sandgestrahlter oder mit hitzebehandelter und dadurch gehfreundlicher Oberfläche (die Erstschicht des Steines platzt durch Beflammen ab).

Parkette und Laminate sind feuchteempfindlicher als die genannten Materialien, deshalb nur eingeschränkt empfehlenswert. Und Kork verfärbt sich durch intensive Sonneneinstrahlung im Laufe der Zeit, wird unansehnlich.

Im fachmännisch errichteten Wintergarten sind alle Bodenbeläge denkbar, selbst das Einbringen einer Fußbodenheizung unter Holzdielen lässt sich problemlos umsetzen.

Stark im Kommen sind Kunststoffböden aus Vinyl. Diese sind in Holz- oder Steinoptik lieferbar und vom Naturmaterial kaum zu unterscheiden. Sie lassen sich leicht reinigen, sind lichtbeständig, schwer entflammbar, von der Abriebklasse für höchste Beanspruchung ausgelegt, antibakteriell versiegelt und bestens geeignet für Allergiker. Außerdem werden bei der Herstellung keine Weichmacher verwendet. Doch sollte man auch hier auf eine Qualität achten, die bauaufsichtlich für Wintergärten zugelassen ist, und keineswegs am falschen Fleck sparen. 81


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Lichträume Erst das richtige Licht setzt den Wintergarten wirkungsvoll in Szene. Es lohnt sich, die Möglichkeiten einer ausreichenden und zugleich atmosphärischen Beleuchtung zu prüfen.

Unter freiem Himmel und doch beschützt – der Wintergarten bietet ein besonderes Wohnerlebnis. Und mit dem richtigen Lichtkonzept einen Erlebnisraum für stimmungsvolle Stunden auch in die Abende und Nächte hinein! Bereits beim Planen eines Wintergartens wird der versierte Fachmann in enger Abstimmung mit seinen Auftraggebern festlegen, wie viele elektrische Anschlüsse an welchen Stellen installiert werden sollen. Die Auswahl der Leuchten erfolgt später – am besten, wenn Möbel und Pflanzen an ihrem Platz stehen und die Lichtwirkung darauf abgestimmt werden kann. Wird der Wintergarten als zweites Wohnzimmer genutzt und mit Sitzgruppe, Sessel, Esstisch oder Schreibtisch eingerichtet, sorgen Anbauleuchten, Pendelleuchten und Leuchten an Seil- und Stangensystemen oder Stromschienen für die ausreichende Grundhelligkeit. Achtung: Beim Positionieren und Ausrichten der Strahler und Leuchten ist zu berücksichtigen, dass Glasflächen wie Spiegel wirken – und Spiegelungen, beispielsweise durch stark gerichtetes Licht (enger Ausstrahlungswinkel), können blenden. Dimmbare Leuchten bringen besonderen Komfort; das Beleuchtungsniveau lässt sich dann einfach anpassen. Zusätzliche Wandleuchten, Steh-, Tisch- und Hockerleuchten, die in vielen Designs erhältlich sind, lockern die Atmosphäre auf und spenden Licht als Platzbeleuchtung für besondere Sehaufgaben, etwa am Esstisch oder beim Lesesessel. Als Leuchtmittel kommen LEDs, KompaktLeuchtstofflampen, Hochvolt-Halogenlampen oder Niedervolt-Halogenlampen mit und ohne integriertes Vorschaltgerät zum Einsatz. Tipp: Die Architektur eines Wintergartens zielt darauf, den Übergang vom Wohnraum in den Garten zu harmonisieren. Deshalb empfiehlt es sich, die Beleuchtung des verglasten Anbaus auch vom Freien aus zu beurteilen. Ein fließender Übergang entsteht, wenn die Beleuchtung nicht an der Grenze des Wintergartens abbricht, sondern mit Leuchten im Garten fortgesetzt wird. Dafür eignen sich Pollerleuchten oder Strahler mit Erdspieß. Weitere Informationen erhalten Sie bei Ihrem Experten vom Wintergarten Fachverband und im Internet unter www.licht.de 82


Ratgeber | Ausgestaltung

Links und unten: Schlanke LED-Lichtleisten spenden stimmungsvolle Beleuchtung. Durch eine Streuscheibe verteilen sie das Licht angenehm gleichmäßig. Sie sind unauffällig verschraubbar und in ausgeschaltetem Zustand kaum zu sehen. Lichttipps für den Wintergarten •

Nutzen Sie die Vielfalt der Leuchten auch im Wintergarten. Neben fest installierten Leuchten an Decke oder Wand setzen Hockeroder Stehleuchten flexible Akzente.

• Vermeiden Sie Dunkelzonen zum angren zenden Wohnbereich und nach draußen. •

Direkt über Pflanzen gilt es, eine zu große Hitzeentwicklung zu vermeiden. Für die Pflanzenbeleuchtung eignen sich entweder spezielle Leuchtstofflampen mit hohem Strahlungsanteil im Rot- und Blaubereich oder Leuchtstofflampen mit der Lichtfarbe warmweiß (830) bzw. neutralweiß (849).

Achtung: Sämtliche Leitungen, Klemmen und Anschlüsse sollten einen festen Sitz haben. Niedrige Spannung, aber hohe Ströme (Ampere) können bei unsachgemäßem Umgang schnell zum Verschmoren führen – im Extremfall sogar zum Brand.

Rechts: Stehleuchten fürs Grundlicht, dazu Punktstrahler, Kerzenleuchter. Unten: Zauberhafte Stimmung, wenn sich der Wintergarten am Abend im Teich spiegelt.

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Pflanzen im Wintergarten

Wenn die ganze Familie Freude daran hat, den Glasanbau mit Pflanzen auszustatten, kann sich eine bunte Mischung ergeben, die zu unterschiedlichen Jahreszeiten ihre Pracht entfaltet.

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Es grünt so grün Freunde des transparenten Lichtraums wissen: Das passende Pflanzen-Arrangement ist die Krönung jedes Glashaus-Ambientes. Denn mit Pflanzen holen Sie sich ein Stück Natur in Ihren Wohnbereich und betonen gleichzeitig den faszinierenden Charakter dieser Mittlerzone zwischen Wohnhaus und Außenanlagen. Die sinnliche Vielfalt eines Indoor-Gartens kann das Wohnerlebnis immens bereichern – wenn die Planung mit Bedacht angegangen wird!

Der Blick in grüne Blätterpracht hat etwas Meditatives und unmittelbar Beruhigendes, prächtige Blüten bezaubern und berauschen durch Farbenpracht und betörende Düfte. Auch aus einem anderen Grund tragen Pflanzen erheblich zum Wohlbefinden des Menschen bei: Sie setzen während ihres Wachstums tagsüber Kohlendioxid in Sauerstoff um, binden auf ihrer Blattoberfläche Staub sowie Luftschadstoffe und verdunsten Feuchtigkeit. So wird die Wohnraumluft nicht nur gereinigt, sondern auch angenehm befeuchtet – wichtig vor allem während der Heizperiode.


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Auch Pflanzen brauchen Schatten Pflanzen spenden angenehmen Schatten, die meisten Sorten müssen aber auch selber wirksam vor direktem Sonnenlicht geschützt werden, sonst drohen ihnen ab 44 Grad Celsius Schäden durch Verbrennungen auf der Blattoberfläche. Gezielte und gut dosierte Lüftung ist im begrünten Zimmer ebenfalls unverzichtbar. Das beugt zu hohen Temperaturen und zu hoher Luftfeuchtigkeit vor. Letztere ist – vor allem in der kühleren Jahreszeit – aus Gründen des Bautenschutzes immer im Auge zu behalten, ganz besonders, wenn Sie eine üppige, aus zahlreichen Gewächsen komponierte Oase Ihr Eigen nennen. Logisch, denn je mehr Sie im Grün schwelgen, desto mehr Gießwasser müssen Sie verteilen und desto größer ist wiederum die Steigerung der Luftfeuchte nach dem Verdunsten des Gießwassers. Folglich wird in der kalten Jahreszeit an kalten Außenbauteilen und kühlen Stellen ohne ausreichende Luftzirkulation Tauwasser ausfallen. Um Bauschäden in den angrenzenden Räumen Ihres Wohnhauses und vor allem hinter Schränken und in den Ecken der Räume vorzubeugen, sollten Sie deshalb über die eine oder andere Maßnahme nachdenken: Einerseits können Türen hilfreich sein, die das Pflanzenzimmer bei Bedarf vom übrigen Wohnhaus abtrennen. Andererseits lässt sich mit einer vollautomatischen Tröpfchenbewässerung, bei der Schläuche durch den Boden direkt zu den Pflanzen verlegt werden, Wasser viel gezielter und damit in geringeren Mengen verteilen. Eine Klimaanlage schließlich wälzt die Luft konsequent um und reduziert zu hohe Luftfeuchte automatisch auf den gewünschten, verträglichen Wert.

Jeder Pflanze ihre Klimazone Eine Pflanze gedeiht nur dann, wenn sie im richtigen Licht und Klima, das heißt vor allem: weder bei zu hohen noch zu niedrigen Temperaturen gezogen wird. So fühlen sich Gewächse mit geringen Wärmeansprüchen, die – wie etwa Oleander oder ein mediterraner Lorbeerbaum – eine Art Winterruhe einlegen, nur dann wohl, wenn der Glasraum durch eine kleine Zusatzheizung bei niedrigen Temperaturen zwischen zwei und acht Grad Celsius frostfrei gehalten wird. Ein derart kühler Wintergarten mit Gewächshaus-Charakter eignet sich für Wohnzwecke nur eingeschränkt.

vertragen aber auch bis zu 40 Grad Celsius. Ergo darf es im temperierten Pflanzenzimmer auch im Winter tagsüber durchaus wohlig und wohnlich warm werden. Diese variabel temperierte, anregende Übergangszone zwischen drinnen und draußen, muss selbstverständlich durch Türen vom übrigen Wohnhaus abtrennbar sein. Prädestiniert für diese Klimazone ist übrigens eine wirklich sonnige Lage Richtung Süden, Südwesten oder Südosten.

Mediterranes Flair Doch selbst beim beheizten Pflanzenzimmer, in dem Sie sich das ganze Jahr über häuslich niederlassen, müssen Sie Schwerpunkte setzen, nicht erst bei der Pflanzenauswahl, sondern schon bei der Planung der Gesamtkonstruktion Ihres Wintergartens. Vor allem die mediterranen Gewächse, wie Zitrusbäumchen oder Oliven, gedeihen im temperierten Pflanzenzimmer mit subtropischem Klima am besten. Zwar sind sie im Prinzip ganzjährig aktiv, doch legen sie im lichtarmen Winter eine kleine Wachstumspause ein, benötigen dann weniger Wasser und Dünger. Das Thermometer muss in der kalten Jahreszeit nachts minimum frostfreie 5 bis 10 Grad Celsius anzeigen, tagsüber dagegen fühlen sich die Gewächse bei Temperaturen von 20 bis 30 Grad Celsius wohl, Für alle warmen Wintergärten: Der Gelbe Schmetterlingsingwer bringt gelbe Blütenstände mit lang herausragenden roten Staubfäden hervor.

Tropengarten Der ganzjährig warme Wohn-Wintergarten ist dagegen die Domäne der tropischen Blatt- und Blütenpflanzen, wie etwa des Philodendrons, tropischer Farne oder Orchideen. Sie legen keine „Ruhepause“ ein. Für ihren immergrünen Lebensraum sind 20 bis maximal 25 Grad Celsius die ideale Tagestemperatur, nachts darf das Thermometer nie unter 18 Grad Celsius anzeigen – gleichmäßige Temperaturen also, die durch eine nach Norden, Osten oder Westen ausgerichtete Glasarchitektur ermöglicht werden. Da warme Luft bekanntlich nach oben steigt, lassen sich bei geschickter Planung in einem zweistöckigen Glasraum mit Galerie auch zwei verschiedene Pflanzbereiche gestalten. Gerade wenn Kinder im Haus sind, sollte eine größere Verkehrsfläche gegeben sein. Hier ist die Palme auch als Schattenspender gefragt.

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Ratgeber | Ausgestaltung

Reizvolle Bepflanzung durch die Kombination unterschiedlicher Gewächse – von Blumen über Sträucher, Rank- und Kletterpflanzen bis hin zu Bäumen.

Grüne Freiräume schaffen

Die zartgelben Blütenpompons der feinblättrigen Akazie läuten schon im Februar mit zart duftender Blütenfülle den Frühling ein.

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Bei der Bemessung des Wintergartens sind für die Pflanzen genügend Raum und die günstigste Platzierung einzuplanen. Tageslicht ist im gläsernen Zimmer meist üppig vorhanden; doch können sich unter einer Galerie oder am Übergang zum Wohnhaus Standorte ergeben, in denen weder von oben noch direkt von der Seite reichlich Licht zur Verfügung steht. Dort fühlen sich Moose, Farne oder Bodendecker wohl. Bitte beachten: Diese Bepflanzung muss einen Abstand von etwa 30 Zentimetern zur Glaswand einhalten, sonst behindert sie die Luftzirkulation vor den Scheiben und schränkt eventuell die Funktion einer Innenbeschattung ein. Das Raumdesign wird auch davon beeinflusst, ob Sie Ihre Gewächse in Blumentöpfen und beweglichen Containern oder in Pflanzbeeten kultivieren möchten. Mit Blumentöpfen oder größeren Gefäßen auf Rollen sind Sie flexibler: Die Anordnung der Pflanzen – und der Einrichtung – kann ohne großen Aufwand verändert werden, ein Komfortplus beim Reinigen der Fensterscheiben! Pflanzen in Kübeln oder Containern können außerdem ins Freie gestellt werden. In den Boden eingelassene Pflanzbeete oder Pflanzgräben schaffen dagegen eine gartenähnliche Atmosphäre. Für Grundbeete, die zum natürlichen Erdreich hin offen sind, müssen

Aussparungen vorgesehen werden. Geschlossene Pflanzbeete oder -gräben werden ebenfalls in Verbindung mit der Bodenplatte betoniert. Sie lassen sich mit Töpfen und Trögen bestücken. Oder direkt bepflanzen – dann ist eine Dämmung gegen das angrenzende Erdreich sowie eine Auskleidung mit wasserdichter und wurzelfester Folie notwendig. Für diese Varianten müssen sich die Pflanzenliebhaber schon in der Planungsphase entscheiden, da sie beim Erstellen der Bodenplatte zu berücksichtigen sind.

Grün-bunte Komposition Bei der Auswahl Ihrer grünen Hausgenossen komponieren Sie eine ansprechende Mischung aus der Gruppe von Pflanzen, die für die Temperaturen in Ihrem Wintergarten geeignet sind. Zunächst einmal ist die maximale Wuchshöhe und -stärke der Pflanzen von Bedeutung. Dabei sollten Sie sich vor Augen halten: Die lichterfüllte Atmosphäre fördert das Wachstum merklich. Besonders reizvoll wird die Bepflanzung, wenn Sie, abgestimmt auf die Höhe Ihres Glasraumes, unterschiedlich dimensionierte Gewächse kombinieren – von Sträuchern, Rank- und Kletterpflanzen bis hin zu Bäumen. Doch bedenken Sie: Erst Bodenbeete komplettieren eine authentische Pflanzen-Landschaft. Abwechslungsreich wird das


Ratgeber | Ausgestaltung Mediterranes Flair/Orangerie

Tropengarten

Pflanzen und Klimabedürfnisse

Pflanzen und Klimabedürfnisse

• mediterrane Gewächse, z. B. Zitrusbäumchen, Oliven, Oleander, Lorbeerbaum

• tropische Blatt- und Blütenpflanzen z. B.: Philodendron, Farne, Orchideen, immergrüne Gewächse

• gedeihen in subtropischem Klima, können im Sommer im Freien stehen • sind prinzipiell ganzjährig aktiv, bei geringe rem Lichtangebot aber Wachstumspause • brauchen weniger Wasser und Dünger

• keine explizite Ruhepause • benötigen gleichmäßige Temperaturen: tagsüber 20 °C bis max. 25 °C, nachts nie unter 18 °C

• erwarten größere Temperaturschwankungen (nachts 5 bis 10 °C; tagsüber 20 °C bis 30 °C möglich, kurzfristig 40 °C)

• empfindlich gegenüber direkter Sonnen einstrahlung

Bauliche Voraussetzungen

• auch Lage nach Osten, Westen und selbst Norden möglich

• sonnige Lage nach Süden, Südwesten oder Südosten bevorzugt • kleine Zusatzheizung garantiert frostfreie Temperaturen • Abtrennung durch Türen zum normal beheizten Wohnhaus notwendig • wirkungsvolle Beschattung erforderlich • einzelne Pflanzgefäße sind evtl. einer Direkt bepflanzung vorzuziehen, um Pflanzen im Sommer ins Freie stellen zu können

Eisenholzbäume blühen in ihrer neuseeländischen Heimat um den Jahreswechsel. Deshalb gelten sie dort als Neuseeländische Weihnachtsbäume. Hierzulande stellen sich die immergrauen Sträucher auf die um sechs Monate verschobenen Jahreszeiten um und zeigen ihren exotischen Flor meist zwischen Juni und August als dichte, halbkugelige bis zylindrische Büschel roter Pinselblüten.

Bauliche Voraussetzungen

• wohnraumtaugliches Heizsystem • bei üppiger Bepflanzung und hoher Luft feuchte ist es sinnvoll, die Türen zum Wohn haus zu schließen • bei Südlage sehr wirksame Beschattung notwendig • auch Pflanzbeete möglich, da Pflanzen stets am gleichen Ort

Nutzungsmöglichkeiten für Bewohner

Nutzungsmöglichkeiten für Bewohner

• Wohn-Wintergarten

• temperiertes Pflanzenzimmer mit variablen Temperaturen

• ganzjährig warm

• Nutzung im Winter und in der Übergangszeit eingeschränkt: tagsüber bei Besonnung wohnlich warm, nachts kühl

Bild, wenn in die Kulisse des grünen Blattwerks blühende Farbtupfer gesetzt werden. Stellen Sie die Blüten nicht nur nach ihrer Farbe zusammen, sondern berücksichtigen Sie auch den Zeitpunkt ihrer Blüte, sodass es immer etwas Schönes zu bewundern gibt. Bei aller Bezauberung der Sinne dürfen Sie jedoch folgende Punkte nicht aus den Augen verlieren: Pflanzen erfordern regelmäßige Pflege – auch dann, wenn Sie im Urlaub sind. Außer in ihrem Wasserbedarf unterscheiden sich die Pflanzen darin, ob sie eventuell zurückgeschnitten werden müssen oder eher anfällig für Schädlinge sind. Bei einer Raumtemperatur von mindestens 18 Grad Celsius können zur Schädlingsbekämpfung oft Nützlinge eingesetzt werden, ansonsten werden andere biologische oder chemische Mittel angewendet. Die südafrikanischen Paradiesvogelblumen, auch Königsstrelitzien genannt, sind ein Inbegriff an Exotik, der durch die Möglichkeit von Winterblüten bestärkt wird.

Pflanzenfotos: www.flora-toskana.com

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RATGEBER

Ratgeber | Vertragsabwicklung

Wir zeigen Ihnen den Weg

Haben Sie Ihren Wunsch-Wintergarten im Kreise Ihrer Familie konkretisiert? Haben Sie ein plastisches Bild des Glasraums vor Ihrem geistigen Auge? Dann ist der Zeitpunkt gekommen, Ihren Traum Wirklichkeit werden zu lassen. Jetzt sollten Sie einen spezialisierten und für Sie passenden WintergartenAnbieter wählen und sich fragen: Wie gut kann er meine Vorstellungen umsetzen? Wie professionell geht er Angebot, Planung und Rechtsfragen an?

Der einfachste Weg, um den richtigen Partner zu finden, heißt: Informationen sammeln, in Printmedien, im Internet oder mit Hilfe von Prospektmaterial. Adressen finden Sie bei Verbänden wie dem Wintergarten Fachverband e.V., in Bauund Wohnzeitschriften sowie der lokalen Presse. Aus dem Internetauftritt oder Prospektmaterial wird für Sie auch ersichtlich, auf welche Rahmenmaterialien und Profilsysteme sich der Anbieter spezialisiert hat. Eine gute Infobörse sind zudem Bau- und Handwerksmessen. Hier können Sie gleichzeitig ein erstes Gefühl für die transparente Konstruktion bekommen – nämlich in den ausgestellten, begehbaren Wintergärten. Diese Architektur konkret zu erfahren, sich mit den Materialien und der Technik vertraut zu machen, ist bei einem so anspruchsvollen Bauprojekt wie dem Wohn-Wintergarten unerlässlich. Deshalb ist auch ein unverbindlicher Besuch mit fachkundiger Beratung bei verschiedenen Anbietern empfehlenswert. Abklären lässt sich dabei, ob der Betrieb die Wintergärten selbst fertigt, sie fertigen lässt und nur montiert oder nur als Händler vertreibt. 88

Größere Firmen haben für die persönliche Kontaktaufnahme oft eine separate Ausstellung mit verschiedenen Schauobjekten, kleinere Betriebe können Ihnen in der Regel ein oder zwei Wintergärten auf dem Betriebsgelände zeigen. Lohnend ist es zudem, sich nach einem Tag der offenen Tür zu erkundigen, an dem oft zusätzliche Objekte aufgebaut und detailliert erläutert werden. Hilfreich bei den ersten Beratungsgesprächen sind ein Plan oder Vorentwurf Ihres Hauses sowie die Checkliste des Wintergarten Fachverbands, mit deren Hilfe Sie Ihre Vorstellungen bereits konkretisieren konnten. Danach stehen Ortstermine mit den Fachberatern bei Ihnen zu Hause an.

Das qualifizierte Angebot Da der Wintergarten harmonisch auf Ihr Haus abgestimmt werden soll, kann der Anbieter ein qualifiziertes Angebot nur mit entsprechender Ortskenntnis und nach Ihren Wünschen erstellen. Sie sollten Ihr Anforderungsprofil also möglichst klar vorgeben.

Seien Sie kritisch: Ein schnelles Angebot auf einem Schmierzettel, womöglich noch mit Rabattzusagen von 20 Prozent bei sofortigem Vertragsabschluss – hier ist Vorsicht geboten! Entscheiden Sie sich in Ruhe. Und machen Sie sich ein genaues Bild von den Leistungen, die im Angebot, sprich im Preis enthalten sind. Klären Sie dabei auch ab, welche Leistungen Sie als Bauherr vorab oder abschließend selbst zu erbringen haben. Übernimmt der Anbieter davon auf Wunsch einzelne Gewerke, wie die Eingabeplanung, das Fundament, den wärmegedämmten Estrich, das Verlegen des Bodenbelags? Die Zahlungsvereinbarungen im Wintergartenbau sind unterschiedlich, allerdings sind Anzahlungen üblich. Sagt Ihnen ein Angebot zu, so beugen Sie mit einer Nachfrage zum Leumund des Herstellers kostspieligen Überraschungen vor. Scheuen Sie sich auch nicht, nach Referenzobjekten zu fragen. Vor allem Besuche ohne den Anbieter geben Ihnen die Möglichkeit, sich bei ehemaligen Kunden auch über Erfahrungen mit dem Wintergarten-Hersteller zu erkundigen.


Diese Positionen sind in einem seriösen Angebot enthalten Bezeichnung der Bauform z. B. Pultdach, Satteldach etc. Außenmaße Breite, Tiefe, Traufhöhe, Firsthöhe Rahmenmaterial, -qualitäten und Profilsystem z. B. Holz-Aluminium-System Oberflächenart und -qualität z. B. Aluminium, pulverbeschichtet, Farbe (RAL) Glastyp z. B. Wärmedämmglas, Sonnenschutzglas, Ug-Wert, warmer Randverbund Glasaufbau Dach und Fassade Be- und Entlüftungsart z. B. natürliche Lüftung Öffnungsarten und Anzahl z. B. Zuluftklappen, integrierte Firstentlüftung Beschattung Typen und Anzahl der Anlagen mit Wirkungsgrad Steuerungen, Antriebe, Sensoren Entwässerung z. B. Regenrinne entlang der Traufe Anschlüsse zum bestehenden Baukörper bis Oberkante Gelände Erfüllung der Anforderungen aus der Energieeinsparverordnung Gewährleistung nach VOB oder BGB Lieferzeiten Leistungsumfang und -ausschlüsse Preise inkl. Mehrwertsteuer und Zahlungsziele, Festpreis Maßstäbliche Angebotszeichnung* unter Erfassung der Haussituation

RATGEBER | Vertragsabwicklung Sie suchen einen Partner

mit Erfahrung?

Sind mehr als 30 Jahre genug? »Als einer der Pioniere des Wintergartenbaus bin ich mit der gesamten Thematik des Bauens mit Glas bestens vertraut. Als Sachverständiger kenne ich die grundlegenden Problematiken – wie man sie beherrscht und Fehler vermeidet.«

*wird Ihnen in der Regel bei der Angebotsbesprechung vorgelegt und erläutert Um verschiedene Angebote aussagekräftig vergleichen zu können, ist eine detaillierte, schriftliche Aufstellung notwendig; auf mündliche Nebenabreden oder Vereinbarungen können Sie sich nicht verlassen.

Die Finanzierung Hilfreich bei der Entscheidung kann es auch sein, wenn die Finanzierung Ihres Wintergartens erleichtert wird, etwa durch einen Bausparvertrag oder unter Umständen auch durch Förderprogramme der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Welche Fördermaßnahmen für Räume mit großen Verglasungen aktuell greifen, ist im Vorfeld über die KfW (www.kfw.de) oder den Wintergarten-Anbieter zu erfragen. Außerdem fördern einzelne Bundesländer, vereinzelt auch die Kommunen, diverse Modernisierungsmaßnahmen mit eigenen Programmen. Unter Umständen kann der Anbau eines Wintergartens, der als zusätzlicher Wohnraum dienen soll, als förderungswürdig gelten, weil er zum Beispiel dank großzügiger Verglasung zur besseren Belichtung eines Altbaus beiträgt oder als Schallschutzmaßnahme dient. Erkundigen Sie sich vorab bei Ihrer Stadt- oder Gemeindeverwaltung, beim Bauamt oder bei dem für Ihr Land zuständigen Ministerium.

Die Baugenehmigung Da Wintergärten immer auch als Aufenthaltsräume für Menschen gedacht sind, sind sie genehmigungspflichtig. Und damit Ihre fantasievollen und aufwendigen Planungen nach der Vorlage des Bauantrags nicht wie ein Kartenhaus einstürzen,

empfiehlt es sich, vorab bei Ihrer Gemeinde folgende Fragen zu klären: Darf grundsätzlich ein Wintergarten errichtet werden? Welche Festsetzungen gibt es im örtlichen Bebauungsplan? Welche Vorgaben macht unter Umständen die Baubehörde für den Anbau von Wintergärten? Sofern Ihr Wintergarten nicht als Teil eines Neubaus errichtet wird, sollten Sie als Bauherr rechtzeitig einen Fachmann einschalten. Dieser muss für Sie einerseits den Bauantrag mit den erforderlichen energetischen Berechnungen gemäß der Energieeinsparverordnung erstellen können, und andererseits befähigt sein, als Bauleiter die Ausführung des Projekts zu überwachen. Grundsätzlich sind Sie als Auftraggeber dafür verantwortlich, dass die notwendigen StatikBerechnungen erstellt sowie die gesetzlichen Vorgaben eingehalten werden. Deshalb können Billig-Angebote von nicht fachkundigen Betrieben, die diese Aufgaben nicht erbringen, für Sie empfindlich teuer werden. Auf den konstruktiven Glasbau spezialisierte Architekten und Ingenieure oder spezialisierte Wintergarten-Anbieter nehmen Ihnen hingegen diese Dienstleistung fachkundig ab. So übernehmen etwa viele Mitgliedsbetriebe des Wintergarten Fachverbandes e.V. die Bauleitung und erstellen bei entsprechender Qualifikation auch den Bauantrag, entweder selber oder über einen geeigneten Entwurfsverfasser. Auf Wunsch bauen sie häufig auch schlüsselfertig.

»Gerne begleite ich auch Sie auf dem Weg zu Ihrem Ideal-Wintergarten. Egal wie groß oder klein die Dimensionen sein sollen. Mein Anspruch ist immer gleich: Das Optimum. Stressfrei für Sie bis zur Übergabe. Nehmen Sie Kontakt auf.«

Dipl.-Ing. FRANZ WURM Tiroler Weg 14 | D-83024 Rosenheim Tel. + 49-8031-43949 Mobil +49-171-7740263 e-mail: info@wintergartenprofi.com

www.wintergartenprofi.com

Wintergärten | 99 LT 12


RATGEBER

Ratgeber | Vertragsabwicklung Folgende Anforderungen sind unter anderem zu beachten oder nachzuweisen: Standsicherheit Jede bauliche Anlage muss im Ganzen, in ihren einzelnen Teilen und für sich standsicher sein. Eine korrekte Baustatik des Wintergartens berücksichtigt die Eigen-, Wind-, Schnee- und sonstigen Lasten nach DIN 1055 und gewährleistet auch unter den Lasten Standsicherheit. Brandschutz Um der Ausbreitung von Feuer vorzubeugen, muss ein entsprechender Zugang zügige Löscharbeiten ermöglichen. Außerdem müssen Fluchtund Rettungswege aus dem Wintergarten eingeplant werden. Können nicht die nötigen Abstände zum Nachbarn eingehalten werden, etwa bei Reihen- oder Doppelhäusern, sind die Außenwände zum Nachbarn hin feuerbeständig auszuführen, das heißt mit einer Brandwiderstandsdauer von mindestens 90 Minuten (F 90). Verkehrssicherheit Um die Verkehrssicherheit sowie den Nachbarschutz, etwa ausreichende Belichtung, zu gewährleisten, müssen entsprechende Abstandsflächen vor den Gebäudeaußenwänden eingehalten werden. Soweit der Bebauungsplan keine anderen Maße vorsieht, gilt in den meisten Bundesländern Folgendes: Die unbebaute Fläche vor der Außenwand muss in der Regel 0,8 bis 1 x Wandhöhe betragen; in Ausnahmefällen reduziert sich die Forderung auf 0,4 bis 0,5 x Wandhöhe. Die Abstandsfläche muss jedoch meistens mindestens 3 Meter tief sein (gemessen im rechten Winkel zur Wand).

Dabei dürfen sich die Abstandsflächen nicht mit denen anderer Gebäude überschneiden, Baugrenzen und Baulinien sind einzuhalten. Eine besondere Situation liegt bei Reihen- und Doppelhäusern vor, das heißt im Fall von beidseitiger Grenzbebauung: Soweit der Bebauungsplan es zulässt, können in diesem Fall die Abstandsflächen entfallen, jedoch ist hier auf jeden Fall die Zustimmung des Angrenzers erforderlich.

Dabei müssen in diesen Bundesländern nach wie vor alle gesetzlichen Anforderungen erfüllt werden, für die Planer, Ausführender und Bauherr die Gewähr übernehmen müssen, doch die Behörde verzichtet auf eine fachliche Prüfung der Unterlagen. 2. Ist kein Bebauungsplan vorhanden, muss in jedem Fall ein komplettes Genehmigungsverfahren durchgeführt werden. Dazu wird der Antrag von der Gemeinde an die nächst höhere Baubehörde weitergeleitet. Bei beiden Antragsverfahren müssen folgende Unterlagen enthalten sein: Bauzeichnungen 1:100 mit Unterschriften der Grundeigentümer, Bauherren und Angrenzer, Lageplan, Baumbestand, eventuelle Nachweise: Statik (= Standsicherheit), Brandschutz, Bauleiter etc., sowie alle erforderlichen Antragsformulare ausgefüllt und unterschrieben. Der Baubeginn kann nach einem positiven Bescheid erfolgen; beim Freistellungsverfahren kann einen Monat nach Einreichung der Unterlagen an die Gemeinde mit dem Bau begonnen werden, sofern alle Angrenzer vom Vorhaben unterrichtet wurden, kein berechtigter Widerspruch erfolgte und durch die Gemeinde kein Verweis auf ein Genehmigungsverfahren erfolgte. Wenn sich die baurechtlichen Bestimmungen erfüllen lassen, können kompetente Wintergarten-Hersteller wie die Mitgliedsbetriebe des Wintergarten Fachverbandes e.V. für Sie alle Formalitäten der Genehmigung erledigen.

Gestaltung Der Wintergarten darf in Größe und Form die Umgebung nicht verunstalten, sondern muss im Einklang mit ihr gestaltet werden. Eventuell sind Auflagen aus dem Denkmalschutz zu beachten. Als Baustoffe und Bauteile dürfen nur solche vorgesehen und eingesetzt werden, die bauaufsichtlich zugelassen sind. Im Übrigen sind bei der Konstruktion des beheizten Wintergartens in erster Linie die Anforderungen aus der Energieeinsparverordnung einzuhalten und umzusetzen. DIN 4108 Wärmeschutz und DIN 4109 Schallschutz sowie weitere Normen und Vorschriften sind elementare Bestandteile dieses Bundesgesetzes. Beim Genehmigungsverfahren bestehen mehrere Möglichkeiten: 1. Ist ein Bebauungsplan mit entsprechenden Festsetzungen vorhanden, so genügt eine Bauanzeige (Antrag) an die Gemeinde. In manchen Bundesländern wurden zudem vereinfachte und weniger zeitaufwendige Verfahren eingeführt: • Kenntnisgabeverfahren (z. B. in Baden-Württemberg) • vereinfachtes Freistellungsverfahren (z. B. in Bayern). Start

Entscheidungsphase, Angebote einholen, Auftragsvergabe

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Eingabeplanung für kleineres Objekt

Genehmigung durch das Bauamt So schnell kann‘s gehen: Ab der Auftragsvergabe dauert es ungefähr ein halbes Jahr, bis Sie Ihren Wintergarten genießen können.

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Kenntnisgabeverfahren • ca. 4 Wochen Baugenehmigungsverfahren • ca. 6–12 Wochen


Gewährleistung Als Vertragsgrundlage für eine ordnungsgemäße und sorgfältige Ausführung Ihres Auftrags sowie die Regulierung von möglichen Gewährleistungsansprüchen gilt automatisch das BGB (Bürgerliches Gesetzbuch). Wünschen Sie sich jedoch die VOB (Allgemeine Vertragsbedingungen für die Ausführung von Bauleistungen) als Vertragsgrundlage, muss dies extra vereinbart werden. Laut BGB steht Ihnen eine fünfjährige Gewährleistungsfrist zu. Diese Frist beginnt mit der Abnahme Ihres Wintergartens – entweder durch eine offizielle Abnahme zwischen Ihnen und dem Wintergartenbauer oder dadurch, dass Sie in Ihren Wintergarten einziehen. Tritt ein Mangel auf, wird dieser durch Reparatur oder Austausch behoben. Für dieses Bauteil läuft erneut die Gewährleistungsfrist von fünf Jahren. Eine Vereinbarung nach der VOB umfasst immer das komplette Regelwerk, welches Ihnen vom Auftragnehmer zudem erläutert werden muss. Die Gewährleistungsfrist beträgt hier ab der Abnahme zunächst vier Jahre. Wird innerhalb dieser Frist ein Mangel behoben, so verlängert sich die Gewährleistungsfrist speziell für diese Arbeit um zwei weitere Jahre. Auf das BGB ebenso wie auf die VOB trifft allerdings zu: Für mechanisch bewegte sowie elektrische und elektronische Bauteile gelten kürzere Gewährleistungsfristen. Diese lassen sich jedoch durch eine regelmäßig nachgewiesene Wartung oder einen diesbezüglichen Wartungsvertrag verlängern. Außerdem gilt für BGB wie VOB: Tritt nun nach der Abnahme an Ihrem Wintergarten ein Mangel

auf, so müssen Sie als Kunde diesen zunächst durch eine einfache Mängelrüge bei Ihrem Wintergartenbauer anzeigen. Fühlt sich dieser jedoch nicht selbst für den Schaden verantwortlich – etwa weil er einen Materialfehler, einen Fehler durch einen anderen der beteiligten Handwerker oder durch falsche Handhabung Ihrerseits vermutet – müssen Sie als Kunde nachweisen, wer für den Schaden verantwortlich ist und eventuell die Kosten für ein Gutachten tragen.

Genießen Sie die Natur – grenzenlos!

Wartung Der Wintergarten-Fachbetrieb ist jedoch nicht nur dann für Sie da, wenn es gilt, Mängel zu beheben und Gewährleistungen zu erfüllen, sondern betreut Ihr Objekt auf Ihren Wunsch und Auftrag auch weiterhin. Es zahlt sich aus, dass er ein wachsames und sorgendes Auge auf Ihren Traum aus Glas wirft, um Schäden generell vorzubeugen. Denn ebenso wie bei Ihrem Wohnhaus bewährt sich bei Ihrem Wintergarten das Motto: Ein gutes Stück will gepflegt sein. Und diese regelmäßige Pflege können Sie sich mittels Wartungsvertrag mit Ihrem Wintergartenbauer sichern.

Ihr eigener Wintergarten.

Individuell für Sie geplant.

Auftrags-/Bauabwicklung Sicher freuen Sie sich nun darauf, Ihren Traum realisiert zu sehen und in Ihrem Wintergarten ruhige und gemütliche Tages- und Abendstunden genießen zu dürfen. Doch gut Ding will Weile haben. Deshalb geben wir Ihnen zu guter Letzt einen Überblick über die verschiedenen Schritte der Auftrags- und Bauabwicklung sowie über die ungefähre Dauer der einzelnen Phasen.

Perfekt gefertigt.

Bauabnahme vor Ort

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Werkplanung • ca. 2–3 Wochen Bemusterung und Freigabe der Werkpläne• ca. 1 Woche

Professionell montiert. s, Sie un rn! n e h c Besu Sie ge n e t a r wir be

Werkstattzeit • ca. 4–8 Wochen Montagezeit – je nach Größe und Vorfertigungsgrad – • ca. 3–10 Tage hier hebt sich der Fachbetrieb vom Wettbewerb ab Gewerbestr. 11 | 84061 Ergoldsbach 08771/910 330 | info@bliemel-gmbh.de www.bliemel-gmbh.de


Sommergärten

Neben dem klassischen, sorgfältig gedämmten Wohn-Wintergarten gibt es eine weitere Glashausvariante: den ungedämmten, hochwertigen Sommergarten. Auch dieses architektonische Schmankerl maximiert den Freizeitwert von Terrasse und Garten, können wir in einem solchen gläsernen Refugium doch wunderbar inmitten der Natur entspannen und somit den Sommer verlängern.

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Sommergärten JOURNAL


Sommergärten

ungedämmt, ungehemmt genießen

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Sommergärten

Einen Teil der bereits vorhandenen Terrasse ziert jetzt ein Sommergarten, so sind auch die Möbel vor Wind und Wetter geschützt. Wichtiges Detail: Die Dachneigungen von Haus und Glasanbau korrespondieren.

Ganz schön individuell Ob stylish oder urig, ob als frei stehender Pavillon oder angedockt ans Wohnhaus – ein Sommergarten wird Ihnen auf jeden Fall Freude bereiten! Konstruktive Kernstücke eines Sommergartens sind bewegliche und leicht gängige Elemente aus Einscheiben-Sicherheitsglas. Diese lassen sich wie ein Vorhang zur Seite schieben – bei einer Konstruktion ohne Eckstütze sogar um die Ecke herum – und dann als Paket „parken“. Bauherren können individuell festlegen, wie viele Elemente eine Einheit bilden sollen: Bei sehr großen Fassaden etwa, die ohnehin durch Stützen gegliedert sind, kann es sinnvoll sein, mehrere Einheiten zu konzipieren. So lassen sich verschiedene Flächen unabhängig voneinander öffnen, die einzelnen Pakete tragen außerdem weniger auf. Die Glaselemente sind als reine Schiebe-, als Dreh-Schiebeund als Faltelemente sowie rahmenlos oder mit seitlichen Rahmen erhältlich.

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Sehr großzügiger Sommergarten, der durch die Über-Eck-Konstruktion je nach Sonnenstand verschiedene Wohlfühl-Zonen bieten kann.


Sommergärten

Die Holzkonstruktion imponiert durch das Satteldach mit umlaufender Flachdachzone. Spannend: die Mischung aus feststehenden Elementen und GanzglasSchiebetüren.

Rundum behaglich Bei geschlossener Glaswand werden kühlere, windige, ja selbst trübe und regnerische Tage in der Sommersaison zum reinen Vergnügen. Im Glashaus ist es dann nicht nur deshalb behaglich, weil Wind und kühle Luft abgehalten werden. Bei tagsüber zugeschobenen Elementen wirkt, wie in jeder transparenten Konstruktion, zudem der schon beschriebene positive Treibhauseffekt – durch direkte und diffuse Sonneneinstrahlung bei bedecktem Himmel. Und sorgt für angenehme Temperaturen.

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Sommergärten

Die Markise überzeugt durch ihr schlankes, modernes Design und passt sich Hausfassade und Sommergarten oder Terrassendach optisch harmonisch an.

Warm und luftig Mancher Glashaus-Fan wünscht sich während der Abendstunden zusätzlich ein wenig stimmungsvolle Wärme und baut deshalb einen Gartenkamin oder stellt einen Kaminofen auf. Auch Infrarot-Strahler oder Heizpilze können für einige kühle Stunden Wärme bereitstellen. Sommergärten werden jedoch nicht regelmäßig technisch beheizt. Eine Besonderheit ist auch, dass die Glaselemente der Türen und Seitenteile nicht ganz dicht abschließen. Vorteil: Durch die kann kontinuierlich Luftfeuchte entweichen. So fällt wenig oder gar kein Tauwasser an den Scheiben aus. Das Klima im Sommergarten unterscheidet sich also in jedem Fall von dem des normal beheizten Wohnhauses. Deshalb muss immer für eine einwandfreie Abtrennung der beiden Bereiche gesorgt werden.

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Offene Glasdächer auf der Terrasse benötigen einen Sonnenschutz, der einen Großteil der UV-Strahlen erst gar nicht durchlässt. Um es auch pflegeleicht und stark wasserabweisend zu machen, wird das Tuch speziell beschichtet.


Sommergärten

Variabel & hochwertig Die Ausführung der Dächer variiert: Teils nutzen die Bauherren vorhandene Terrassenüberdachungen, teils wählen sie bewusst eine geschlossene Abdeckung; gerne aber wird die Dachfläche auch, wie in der Senkrechten, in Einscheiben-Sicherheitsglas ausgeführt. Die Tragkonstruktionen bestehen entweder aus Aluminium-Profilen oder einer Kombination aus Holz- und AluminiumProfilen. Dabei garantieren hochwertige Konstruktionen einen äußeren Witterungsschutz der Holzbauteile. Der Untergrund muss frostsicher gegründet sein. Oft erfüllen bestehende Terrassen bereits diese Voraussetzungen. Für den Sommergarten werden sie nur mit einem neuen Belag versehen, in den sich die Bodenschiene unauffällig einfügen lässt.

Der transparente Anbau bietet eine geniale Allwetterlösung. Die senkrechten Glaselemente halten geschlossen Wind und Wetter ab, sind sie geöffnet, heißen sie die Natur willkommen. Und wenn die Sonne zu sehr wärmt, sorgt eine umfassende Beschattung für die gewünschte Wohlfühl-Temperatur.

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Stimmung pur: Wird es zum Abend hin im Sommer kühler, sorgt eine Terrassenüberdachung mit integrierter Heizung für angenehme Wärme. Wer dann über das Soundsystem noch seiner Lieblingsmusik lauscht, der erlebt tolle Stunden im eigenen Garten.

Die Lamellen lassen sich nicht nur drehen, sondern auch einfahren. So kommen die Sonnenanbeter auf der Terrasse in den Genuss größtmöglichen Lichteinfalls. Herrscht dagegen schlechtes Wetter, schließt man das Dach einfach wieder.

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Eine Terrassenüberdachung kann wunderbar als „Lounge“ für ein romantisches Dinner zu zweit dienen. Mit variablen Systemen erfährt der Garten eine besondere Aufwertung. Tagsüber bestens vor Sonne und Wind geschützt, schaffen sie am Abend ein tolles Ambiente. Durch ein ganz spezielles Muster der seitlichen Abtrennung entsteht sogar eine orientalische Atmosphäre – für ganz besondere Momente.

Sommergärten JOURNAL


Sommergärten

Katzensommer im Doppelhaus Als sich die Eigentümer der beiden Doppelhaushälften entschlossen hatten, gemeinsam einen Fachbetrieb für Überdachungen zu einem Gespräch einzuladen, war der Ausgang noch völlig offen. Allerdings wollten sie beide eine geschützte Terrasse. Der Experte stellte eine Vielzahl möglicher Lösungen vor, denn Design und Ausführung sind variabel und lassen sich so individuell auf den Geschmack der Interessenten abstimmen. Schnell war klar, dass eine Baufamilie mehr als nur eine Überdachung haben wollte, sie war fasziniert von der Vorstellung, die Terrasse vom Frühling bis spät in den Herbst mit einem sogenannten Sommergarten nutzen zu können. Der angestrebte einheitliche Look ließ sich auf einer Grundfläche von jeweils 6,5 x 3 Metern trotzdem realisieren: zwei nebeneinander liegende Pultdachkonstruktionen an den zwei Doppelhaushälften, der eine Nachbar mit einer Überdachung, der andere mit einer Erweiterung zum Sommergarten. Eingesetzt wurden Aluminiumprofile in einer nichtwärmegedämmten Ausführung, im Traufbereich mit etwas Überstand und vorgehängter Rinne inklusive Fallrohr.

Die Katze fühlt sich überall wohl. Oben betritt sie gerade den gemütlichen Sommergarten. Die LED-Elemente sorgen für eine stimmungsvolle Beleuchtung. Darunter verlässt sie beim Nachbarn die überdachte Terrasse. Hier war auch ein witterungsbeständiger Bodenbelag Pflicht.

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Die Verglasung im Dach ließ sich mit Verbundsicherheitsglas in 8 und 10 Millimeter Stärke realisieren. Im senkrechten Bereich des Sommergartens kamen zusätzlich Ganzglas-Schiebetüranlagen zum Einsatz, die sich rundum großflächig öffnen lassen. Die Beleuchtung übernehmen attraktive LED-Stripes. Jetzt schützen Überdachung und Sommergarten nicht nur vor Wind und Wetter, sondern sie sind auch echte Schmuckstücke.

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Reportage | Sommergarten

Feeling Green

Das Dach wirft kaum Schatten. So sitzen die Shaws länger als jemals zuvor im Sonnenlicht.

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Reportage | Sommergarten

Auf der Terrasse war es Familie Shaw bislang häufig zu windig, das typisch wechselhafte englische Wetter machte sich hier besonders bemerkbar. Eine perfekte Outdoor-LÜsung musste also her. Diese fanden die Hausbesitzer mit einem Glashaus.

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Reportage | Sommergarten Die Scheiben lassen sich einfach an die Seite schieben. Im rechten Winkel aufgedreht werden die Schiebe-Elemente dann platzsparend an der Seite geparkt.

Die silbergraue Optik der Profile unterstützt den filigranen Look des Sommergartens.

Das Ehepaar ließ sich intensiv über die verschiedenen Design- und Ausführungsmöglichkeiten beraten. Am Ende fiel die Wahl auf einen Rund-um-Wetterschutz in Form eines Glashauses. „Der Ausblick in den Himmel und in unseren Garten ist einfach herrlich. Bei Sonnenschein schieben wir die Glaselemente einfach zur Seite, sodass wir ein angenehmes Lüftchen unter dem Terrassendach erhaschen“, erklärt Brian Shaw. Die Scheibenelemente werden einfach links und rechts wie ein GlasSandwich am Rand geparkt. Der Übergang von innen nach außen ist durch die flache Bodenschiene ganz ohne Stolperfalle. „Bei Regen werden die einzelnen Glaselemente genauso schnell auch wieder geschlossen.“ Den Shaws gefiel auf Anhieb, dass die senkrechten Glaselemente keine Profile aufweisen. „Wenn wir heute vom Wohnzimmer nach draußen blicken, haben wir eine unveränderte Aussicht in unseren Garten. Man sieht kaum, dass dort nun ein Glashaus steht“, schwärmt Ehefrau Chris. Ebenso hat das Paar die Optik des Glasanbaus überzeugt, da es perfekt zum Haus

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Reportage | Sommergarten passt und ihm einen dezent modernen Touch verleiht: So bildet das anthrazitfarbene Dach mit den Ganzglas-Elementen den perfekten Gegenpol zum hellen Naturstein-Klinker der Hausfassade. Gleichzeitig stehen die modernen Materialien in einem spannenden Kontrast zum alten Haus. „Uns gefiel das moderne und filigrane Design – und die Qualität Made in Germany.“

Fotos: Solarlux

Mit dem Glashaus sind die Terrasse und der Garten komplett auf den Kopf gestellt worden. Nicht nur das Ehepaar verbringt hier nun wesentlich mehr Zeit als zuvor. „Selbst unsere längst flügge gewordenen Kinder hüten nun viel lieber einmal das Haus. Sie lieben es, abends lange im Glashaus zu sitzen“, plaudert Brain aus dem Nähkästchen. „Das Glashaus ist der absolute Mittelpunkt unseres Zuhauses geworden. Wir laden gerne Freunde ein, essen dort am liebsten Griechisch und genießen bei einem Glas Wein den Blick in den Abendhimmel.“

Mit einer Teilöffnung der Glaselemente sorgt das Paar für einen windstillen Zugang in den Garten.

Das Glashaus schmiegt sich transparent an die Hauswand. Denn die geschlossenen Schiebe-Elemente sind beinahe unsichtbar.

FAKTEN Fläche

ca. 30 m2

Konstruktion Aluminium Silbergraue Profile, durch Glasfaltwände komplett zu öffnen, profillose Glaselemente im senkrechten Bereich, flache Bodenschienen, Wärmestrahler für kühle Abende

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Reportage | Sommergarten

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Reportage | Sommergarten

Die großzügig angelegte Terrassenüberdachung mit der Oberlichtkonstruktion ist Treffpunkt für die ganze Familie.

Holz um die Hütte Der Freisitz mit Outdoor-Küche und Treffpunkt im gemeinsamen Garten wurde verglast, um sich völlig wetterunabhängig zu machen. Bei diesem Mehrgenerationen-Projekt wirkten alle mit und sind sichtlich zufrieden mit dem Ergebnis!

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Reportage | Sommergarten

Frei stehende Terrassenüberdachung, angebunden an den bestehenden Gartenpavillon. Die Terrassenüberdachung in Hanglage ist an dieser Stelle über zwei Stufen erreichbar, an anderer Stelle jedoch bodenbündig.

„Uns hat die Zusammenarbeit und Klärung aller Details mit der Kundenfamilie auf Augenhöhe sehr viel Spaß gemacht. Viele Arbeiten, die wir in der Regel mit anderen Handwerksbetrieben koordinieren, wurden hier in Eigenregie umgesetzt – vom Setzen der Fundamente bis zum Anschließen der Elektrik“, erläutert die Projektleiterin des Wintergartenbauers sichtlich zufrieden. 106


Reportage | Sommergarten

Blick auf die gemauerte OutdoorK端che und den Kaminofen. Das Kaminrohr wurde fachgerecht durchs Dach gef端hrt.

Die Gartengestaltung ist perfekt gelungen mit Pool, liebevoll angelegten Beeten und wundervoll bl端henden Topfpflanzen. Die Terrassen端berdachung rundet das Gesamtbild harmonisch ab.

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Reportage | Sommergarten

Auch am Abend genießt die Großfamilie ihren Freisitz entweder komplett geöffnet oder im geschlossenen Zustand bei schlechtem Wetter. Die indirekte Beleuchtung mit Punktstrahlern sorgt für die gemütliche Stimmung.

Fotos: Baumann Wintergarten

Aus jeder Himmelsrichtung ist diese Terrassenüberdachung mit Ganzglasschiebetüren ein echter Hingucker.

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Reportage | Sommergarten Beim Gespräch mit dieser Großfamilie spürt man sofort das Handwerker-Gen, denn Vater und Schwiegersohn sind „echte Macher“ und packen es an: Vor einigen Jahren gestalteten sie den gemeinschaftlichen Garten komplett um, in dem sie ihren kleinen Pavillon in die Gartenmitte versetzten, um eine gemauerte Außenküche auf frei stehendem Holzdeck anzubauen. Denn die Leidenschaft für gemeinsames Grillen und Kochen teilt die ganze Familie. Das Wetter machte ihnen jedoch oft einen Strich durch die Rechnung! Daher wünschte sich die Tochter eine Terrassenüberdachung, um nicht immer alles hin- und herschleppen zu müssen. Eine selbst gebaute Holzkonstruktion kam dieses Mal jedoch nicht in Frage. „Wenn wir was wollen, dann etwas Ordentliches“, so der Senior lachend. Im Herbst besuchten sie die große Ausstellung des ausgewählten Wintergartenspezialisten, mit dem sie die Detailplanung dann auch innerhalb kürzester Zeit durchzogen. Als Besonderheit in der Planungsphase war die statische Berechnung hervorzuheben. „Wir verlassen uns nicht auf eine reine Typenstatik, uns liegt die Sicherheit und der Schutz

unserer Kunden sehr am Herzen. Wir lassen von einem unabhängigen Statikbüro einen fundierten Standsicherheitsnachweis erstellen“, fügt der Firmeninhaber des ausführenden Handwerksbetriebs hinzu. Das Mehrgenerationenprojekt kann sich sehen lassen: Bereits im Frühjahr des Folgejahres wurde montiert. Die Terrassenüberdachung mit den flexiblen Ganzglas-SchiebeElementen wurde angepasst an die vorliegenden Gegebenheiten von Terrassengröße und Außenküche. Das Flachdach mit leichtem Gefälle verfügt über ein fast 15 m2 großes Glasoberlicht. Die innen liegenden Sonnensegel aus Silberreflexgewebe spenden den erforderlichen Schatten.

FAKTEN Fläche

ca. 38 m2

Konstruktion Holz-Aluminium frei stehende Anlage, Oberlichtkonstruktion als Flachdachausführung mit Selbstreinigungsglas, Ganzglas-Schiebe-Elemente sowie SchiebeDreh-Elemente, fest verglaste Elemente, Sonnensegel mit Schiebestock, manuell bedienbar

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Reportage | Sommergarten

Dieser attraktive moderne Flachdach-Sommergarten mit Glaskuppel hat seine Heimat in Oberösterreich, ist für die Familie vor allem ein beliebtes Feierabenddomizil.

Ein Dach – Der Sommergarten nimmt die Schräge des Hauserkers auf, setzt aber gleichzeitig einen eigenen Akzent.

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â&#x20AC;&#x201C; Spitze

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Reportage | Sommergarten

Wer seine Sonneninsel vor allem von März bis Oktober genießen möchte, wird mit einem solchen Sommergarten glücklich. Und das natürlich auch bei Regen.

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Die Konstruktion ist unauffällig in die Umgebung eingebettet, vor allem der Anschluss an den Erker erfordert vom Fachmann extrem präzises Arbeiten.


Fotos: Virgil Niedermayr

Reportage | Sommergarten

Die Fotos lassen das Plus an Lebensqualität, das die Bewohner mit dem Sommergarten erzielen konnten, fast schon greifen. Durch die Ganzglasschiebewände haben Hausbesitzer und Besucher einen tollen Ausblick auf den Teich. So lässt sich der Abend entspannt genießen, auch wenn es draußen frisch und windig wird. Bei diesem Holz-Aluminium-Sommergarten hat der Hersteller einen besonderen Grundriss mit ausgefallener Schräge gewählt, damit ein modernes, stimmiges Gesamtbild entsteht. Denn es ging darum, möglichst harmonisch die Schräge des Hauserkers aufzunehmen. Die waagrechte umlaufende Attika mit ihren Fassadenplatten in modernem Grau unterstützt die anspruchsvolle ästhetische Wirkung des Glasanbaus. Flache Bodenschwellen, in denen die Glaswände zur Seite geschoben werden können, gewährleisten einen barrierefreien Übergang vom Sommergarten auf die

In der flachen Bodenschwelle bewegen sich die Schiebewände fast komplett geräuschlos. Schöner Ausblick auf den Teich im Garten.

FAKTEN Fläche

19,3 m2

Konstruktion Holz-Aluminium Ganzglasschiebewände, flache Bodenschwellen, Flachdach mit Lichtkuppel, Beleuchtung in Untersicht aus Gipsplatten integriert

Terrasse und zum Teich. Unterhalb der Lichtkuppel nimmt eine Verkleidung aus weißen Gipsplatten die integrierte Beleuchtung auf. Die Untersicht dient darüber hinaus als stimmiges Stilelement, das zur warmen Holzkonstruktion der Glaskuppel und den grauen Flächenvorhängen der Fassade passt.

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Reportage | Sommergarten

FĂźr die Terrasse wurden neue Streifenfundamente wegen der Lastabtragung der flexiblen GanzglasschiebetĂźren gesetzt.

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Reportage | Sommergarten

Das Flachdach mit Oberlicht wird mit einer innen liegenden, motorischen Wintergarten-Markise beschattet, deren Markisenkasten nicht sichtbar in die Dachkonstruktion eingebaut ist.

Maximale Offenheit

Unser Ehepaar hatte sehr klare Vorstellungen. Sie wollten eine gradlinige Terrassenüberdachung mit Beschattung und seitlich zu öffnenden Glastürelementen, passend zum Neubau. Als Freiluftfans verbringen beide jede Minute, die möglich ist, draußen und empfinden dieses als unheimlichen Gewinn an Lebensqualität. 115


Reportage | Sommergarten Anders als gedacht, ist die Seitenverglasung nur an extrem heißen Tagen geöffnet. Ansonsten genießt das Paar die zugluftfreie Atmosphäre im Grünen.

Eine Besonderheit ist die dreiteilig umlaufende, innen liegende, versteckte Dachrinne.

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Reportage | Sommergarten

Indirekte Beleuchtung mit umlaufendem LED-Band.

FAKTEN ca. 23 m2

Konstruktion Holz-Aluminium Dachkonstruktion als Flachdach mit Oberlichtkonstruktion und 10 mm VSG/TVG mit Selbstreinigungsglas, innen liegende Rinne, GanzglasDreh-Schiebeelemente XXL aus 10 mm ESG, motorische Wintergartenmarkise unterhalb vom Oberlicht, LED-Band

Diese Hausbesitzer suchten nach einer Möglichkeit ihre bestehende Terrasse zu überdachen, um auch bei Regen draußen sitzen zu können. Die Konstruktion sollte optisch ansprechend sein und zur modernen Architektur des Hauses passen. Zunächst dachten sie an Sonnensegel, verwarfen diese Idee jedoch schnell wieder beim Gedanken an die recht windige Lage. Nach intensiver Suche sowie zahllosen Recherchen und Besichtigungen konventioneller, vorgefertigter Wintergartensysteme, die allesamt ihren Erwartungen nicht genügten, entdeckten sie bei Freunden genau das Richtige. Mit diesem Wintergartenfachbetrieb wollte das Paar auch bauen, beschloss es. Nach einem sympathischen Erstkontakt in der beeindruckenden Ausstellung des Fachbetriebs, wurde deutlich, dass hier das Anliegen des Kunden verstanden und den Ansprüchen gerecht wird. Gemeinsam entwickelten sie die Idee einer Terrassenüberdachung als Flachdach mit Oberlichtkonstruktion und flexiblen

Fotos: Baumann Wintergarten

Fläche

Falttüren mit einer Sonderhöhe von 2,50 m in Glas jeweils rechts und links, die bei stärkerem Wind geschlossen werden können. Die Vorderseite wurde bewusst offen gelassen. Der unabhängige Statiker aus dem Partnernetzwerk des Handwerksbetriebs berechnete die auf den jeweiligen Gebäudebestand zutreffende Schneelast und Windeinwirkung zur Sicherheit vorab. „In unglaublich freundlicher Art und Weise, sicher, kompetent und immer in guter Zusammenarbeit mit unseren anderen Partnern für Garten- und Terrassenbau entstand die Konstruktion aus unseren Ideen und dem technischen Know-how dieses Handwerksbetriebs“, erläutert die Bauherrin begeistert.

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Reportage | Sommergarten

Formal perfekt umgesetzt: Auf drei Seiten schließt der Sommergarten direkt an die mit Flachdachziegeln eingedeckte Brüstung an.

Gemeinsam entwickelt von Architekt und einem Glasanbau-Profi: eine ungewöhnliche Sommergarten-Lösung auf der Dachterrasse eines luxuriösen Neubaus.

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Reportage | Sommergarten

Die Hanglage ermĂśglicht diesen traumhaften Blick vom Glasanbau auf die umliegenden HĂźgel.

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Reportage | Sommergarten

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FAKTEN Fläche

ca. 43 m2

Konstruktion Aluminium Die Linienführung der Dachterrasse war Vorgabe für den Grundriss von Sommergarten und Überdachung.

Im Hintergrund ist der loungeartige Freisitz zu sehen. Die Bewohner/innen möchten aber mit ihren Gästen auch bei Wind und Wetter die Natur genießen.

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Aus statischen Gründen Stahlverstärkung der Aluminium-Konstruktion, außen liegende Statik, Sonnenschutzglas. Vierteilige Falttüren-Anlage, motorisch bedienbare Dachfenster, Punktbeleuchtung in Systemprofilen


Fotos: Ladwig

Reportage | Sommergarten

Wer sich einen Neubau mit perfekt integriertem Sommergarten auf der Dachterrasse erstellen lassen kann, steht schon auf der Sonnenseite des Lebens. Aber wer sich darüber hinaus diesen Traum auch noch an der Hessischen Bergstraße verwirklichen darf, der hat das vollkommene Glück gepachtet. Denn hier liegt landschaftlich betrachtet eine schöne Perle, aus klimatischer Sicht ein perfektes Weinanbaugebiet. Wenn es an manchen Orten noch fröstelt, setzt zum Beispiel hier in Dossenheim schon der Frühling ein. Und die Bewohner/innen können bereits in vollen Zügen ihre riesige Dachterrasse mit dem Sommergarten genießen. Den Glasanbau haben Architekt und Wintergartenbauer in enger Zusammenarbeit so entwickelt, dass er sich vom Grundriss her an die bestehende Form der Dachterrasse anpasst. Die Dachneigung des Sommergartens und die Neigung der Brüstungen sind aufeinander abgestimmt. Die thermisch nicht getrennten Aluminiumprofile werden aus statischen Gründen von einer Stahlkonstruktion unterstützt. Architekt und Wintergartenbauer haben sich ebenfalls darauf verständigt, Isoliergläser zu wählen, die für guten Sonnenschutz sorgen, aber trotzdem genügend Licht ins Glashaus lassen. Im Übergang zum freien Teil der Terrasse wirkt ein nicht geschlossener Glasanbau wie ein Vordach, immerhin 16 m2 groß. Im Dach des Sommergartens befinden sich drei motorisch bedienbare Dachfenster, die an einen Windwächter angeschlossen sind, der die Fenster bei Bedarf steuert. Und am Abend sorgen Lichtleisten mit Punktbeleuchtungen, ausgestattet mit Trafo und Dimmer, für eine südländische Stimmung. Wenn die Sterne dann noch am Himmel funkeln, gibt es kaum einen schöneren Ort auf dem Planeten.

Über den Dächern der Stadt lässt es sich auf der üppig ausgelegten Dachterrasse wunderbar entspannen. Wichtig: Der leicht zu reinigende Steinboden wird auch im Sommer nicht zu heiß.

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Reportage | Sommergarten Gut zu erkennen, wie der Sommergarten in die 16 m2 groĂ&#x;e Ă&#x153;berdachung mĂźndet.

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Individuelle Holzalu-Wintergärten aus Österreich.

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ermitglieder Die Fördermitglieder Individuelle Holzalu-Wintergärten 128 Österreich. aus


Entscheidungshilfe

Was ist der ideale Glasbau für Sie?

Impressum

Sommer- oder

Fachschriften-Verlag GmbH & Co. KG Höhenstraße 17, 70736 Fellbach Telefon (0711) 5206-1 Telefax (0711) 5206-300 E-Mail: info@fachschriften.de www.fachschriften-verlag.de www.bautipps.de www.renovieren.de

VERLAGSLEITUNG:

Tilmann Münch, Christian Schikora

Wintergarten Fachverband e.V. Postfach 100217, 83002 Rosenheim Telefon (08031) 8 09 98 45 Telefax (08031) 4 38 64 www.wintergarten-fachverband.de www.wintergarten-fachverband.at

Die ideale Nutzung Verlängerung der Freiluftsaison von März bis Oktober

Zusätzlicher Wohnraum für 365 Tage im Jahr

Wetterschutz auf Terrasse bei Wind und Regen

als Wohnraumerweiterung

TEXT: Bernhard Müller, Britta Rürup FACHLICHE BERATUNG: Dipl.-Ing. Franz Wurm,

Schutz für Terrassenmöbel ganzjährig

LAYOUT, HERSTELLUNG: Oliver Hug Design,

hoch transparente Konstruktion

wärmegedämmte Profile

Einfachglas, auf Wunsch rahmenlose Elemente

für Mehrscheiben-Wärmedämm-Verglasung

Glaselemente rundum zu öffnen

breite Öffnungen nach außen möglich

Geringere Anforderungen an Be- und Entlüftung, da Dauerlüftung/Fugen zwischen den Glaselementen, bei hoher Luftfeuchtigkeit jedoch Kondensat möglich

Be- und Entlüftung unabhängig von Türen notwendig

CHEFREDAKTEUR: Kurt Jeni (verantwortlich) REDAKTION: André Schneider,

Ute Schwammberger (Assistenz)

Vorsitzender Wintergarten Fachverband

91443 Scheinfeld | www.oh-werbung.de

ANZEIGEN: Wintergarten Fachverband DRUCK: Vogel Druck und Medienservice GmbH,

97204 Höchberg

VERTRIEB: PARTNER Medienservices GmbH, Julius-Hölder-Str. 47, 70597 Stuttgart ISBN-Nummer 978-3-945604-58-8 BANKKONTO Fachschriften-Verlag:

für lichtdurchflutetes Wohnen

als Pflanzen- und Blumenzimmer

Die (konstruktiven) Unterschiede und Gemeinsamkeiten

bei qualitativ hochwertiger Ausführung und Klimatisierung kein Kondensat

HypoVereinsbank IBAN: DE72 670 201 900 025 059 506 BIC: HYVEDEMM489 EG Ust.-Id.Nr.: DE 147 321 116

keine Wärmedämmung (Glas, Profile, Bodenplatte)

dank Wärmedämmung angenehme Oberflächentemperaturen

keine reguläre Heizung

FOTOS: Adler, Alco, Arbonia, Armbruster + Henning, Arnold Glas, Baumann, Belschner, Bliemel, Brack, Diamant, S. Diller, eControl, Elsner Elektronik, Ertex Solar, Extremline, Flora-Toscana, Glastec, Gutmann, Haindl, Hantschel, Harting, Hemer, Interpane, Isolar, Jechnerer, Jörissen, KBE, Krines, Ladwig, Lamberg, Lämmle, Matauschek, MHZ, Mooshuber, B. Müller, Niedermayr, Norit, OK Glasbau, Raico, Reflexa, Renson, Schanz, Schiller, Semcoglas, Semler, Serr, Solarlux, E. Spahn, Sunflex, Sunparadise, Tanglewood, TEBA, Topcom, Uniglas, VBH, Warema, WeberHaus, Weinor, Wesko, Wurm, Adobe Stock (bluedesign, Kurhan) sowie Archiv Wintergarten Fachverband

wird (nur) von der Sonne erwärmt

Abtrennung zum Wohnhaus notwendig

Sonne heizt mit/Sonnenwärme bleibt länger im Raum

Sonnenschutz je nach Himmelsrichtung

kann bei frostfrei gegründetem Fundament auf vorhandener Terrasse errichtet werden

Sonnenschutz je nach Himmelsrichtung, Art und Größe der Verglasung

kann nicht nachträglich zum Wohn-Wintergarten aufgerüstet werden

Im Fachschriften-Verlag erscheinen: Althaus modernisieren, Hausbau, bauen., Schwimmbad+Sauna, Bauen & Renovieren, profertighaus, Kamine & Kachelöfen, küche+architektur, ARCHITEKTUR+KÜCHE, Exklusive Traumbäder, DIE NEUEN BÄDER, EffizienzHäuser, ARCHITEKTUR+ÖFEN, HausTräume, Das intelligente Haus

offener Übergang zum Wohnhaus möglich

wird auf frostfrei gegründetem Fundament und wärmegedämmter Bodenplatte errichtet

„Und was kostet das alles?”

ILLUSTRATIONEN: Brack, O. Hug, Saint-Gobain Glass, Semcoglas, Warema Die veröffentlichten Beiträge sind urheberrechtlich geschützt. Alle Rechte, insbesondere das der Übersetzung in fremde Sprachen, sind vorbehalten. Nachdruck oder Reproduktion in irgendeiner Form – durch Fotokopie, Mikrofilm oder andere Verfahren – sowie Speicherung und Wiedergabe durch Datenverarbeitungsanlagen, auch auszugsweise, sind nur mit schriftlicher Genehmigung des Verlages gestattet. Das Führen der Zeitschrift im Lesezirkel sowie der Export und Vertrieb im Ausland ist nur mit schriftlicher Genehmigung des Verlages gestattet. Artikel, die mit Autoren-Namen gezeichnet sind, stellen nicht unbedingt die Meinung der Redaktion dar.

regulär beheizbar

?!

Nachdem Sie sich für eine der beiden GlasbauVarianten entschieden haben, können Sie sich konkret an das Einholen von Angeboten machen. Die Preisgestaltung von Wohn-Wintergärten ist dabei deutlich komplexer. Deshalb haben wir für Sie auf der folgenden Seite eine ins Detail gehende Checkliste zusammengestellt, die Ihren Weg zum Wunschprodukt weiter vereinfacht und Sie bestens auf Ihr Gespräch mit den Experten der ausführenden Firmen vorbereitet. Wir wünschen Ihnen nun viel Erfolg und viele Jahre Freude an einem hochwertigen Stück Wohnkultur!

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Checkliste

RATGEBER

Perfekt zur Ermittlung Ihres persönlichen Bedarfs und zum Einholen von Angeboten

Wie soll Ihr Wohn-Wintergarten ausgestattet sein?

1 Was erwarten Sie von Ihrem Wohn-Wintergarten?

7 Welche Öffnungsmöglichkeiten nach außen wünschen Sie?

mehr Wohnfläche schaffen

Ruheraum (zum Lesen, Entspannen usw.)

Drehkipp-Fenster

mehr Licht ins Haus holen

Dachflächenfenster

Nutzung der Sonnenenergie

Lamellenfenster

Fenster:

Pflanzenzimmer

Schiebefenster

Türen:

Drinnen draußen wohnen 2 Wie soll Ihr Wohn-Wintergarten aussehen?

Drehkipp-Tür

Lichtdach

Schiebetür

Glasfassade

Faltanlage

Glasanbau

Barrierefreiheit 8 Wie soll Ihr Wohn-Wintergarten beheizt werden?

eingeschossig zweigeschossig

Anschluss an Zentralheizung

3 Wie soll Ihr Wohn-Wintergarten (an)gebaut werden?

Fußbodenheizung / Wandheizung

Lage (Himmelsrichtung):

Konvektoren

an Neubau

Wärmepumpenheizung

an bestehendes Gebäude

Heizen im Raumverbund

im Erdgeschoss

Kaminofen

9 Wie soll für ausreichende Belüftung gesorgt werden?

unterhalb eines Balkons

im Obergeschoss

natürliche Lüftung (Konvektion)

auf Balkon

mechanische Lüftung (Gebläse, Walzenlüfter)

auf Garage

manuelle Steuerung

auf bestehendes Flachdach

automatische Steuerung

im Dacheinschnitt

10 Haben Sie spezielle Vorstellungen zum Sonnenschutz?

an Giebelwand

im Dachbereich

an Traufe

außen

4 An welchen Raum soll Ihr Wohn-Wintergarten anschließen?

innen

an Wohnraum (genaue Bezeichnung):

an gewerbliche Räume (Bezeichnung):

an der Fassade

abgeschlossene Lösung (separater Raum)

außen

offen zum Wohnhaus

innen

Pavillon, frei stehend

Holz an der Fassade, Holz-Aluminium-System im Dach

Holz-Aluminium-System, komplett

zwischen den Scheiben manuelle Steuerung

5 Wie soll die tragende Konstruktion aussehen?

zwischen den Scheiben

Wind- / Sonnen- / Regenautomatik 11 Wie möchten Sie Ihren Wintergarten begrünen? mit vielen Pflanzen

Metall

Aluminium – thermisch getrennt

mit wenigen Pflanzen

Stahl – thermisch getrennt

mediterrane Gewächse (im Winter ca. 12 bis 16 Grad Celsius)

tropische Gewächse (im Winter ca. 18 bis 23 Grad Celsius)

in Töpfen

in fahrbaren Trögen und Containern

in Pflanzbeeten

Kunststoff 6 Welche Verglasung soll gewählt werden?

Wärmedämm-Verglasung

Sonnenschutzglas Schallschutzglas

selbstreinigendes Glas

Solarstromglas Heizglas 130

2-fach 3-fach

12 Wer soll Ihren Wintergarten später reinigen? selbst Reinigungsfirma


ZUKUNFT ZUHAUSE Heimkommen – Wohlfühlen – im Zuhause sein!

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Wintergärten 2019  

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