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1/2-2014 Januar/Februar € 2,50 · Österreich € 2,80

pro fertighaus

FACH SCHRIFTEN VERLAG

profertighaus Schweiz sfr 4,90 · BeNeLux € 3,00 Italien € 3,50 · Slowenien € 3,50 Slowakei € 3,50

Ökologisch und funktional:

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Modern wohnen! Flock

Seite 14

Davinci

Seite 15

Porträt Büdenbender: Seite 38 „Jedes Haus ist ein Unikat”

Fingerhaus

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Schwörer

Im Vergleich: Seite 14 Die neuen Fachwerkhäuser

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Golden Cube Die Gewinner stehen fest Seite 20

Büdenbender

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Gussek

Kompakte Häuser: Seite 28 Viel Platz auf wenig Grund

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Sie haben eine Idee von Ihrer Zukunft? Unsere Häuser auch.

Mit innovativen und energieeffizienten Hauskonzepten denken wir für unsere Kunden voraus. www.fingerhaus.de/vordenker

ihre zukunftsvorteile nachhaltige bauweise effizienzhaus-standard individuelle architektur

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85%

FingerHaus

34%

Neubau gesamt

Quelle: Statistisches Bundesamt/ LBS Research 2013

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preisträger großer preis des mittelstandes


Fingerhut Haus GmbH & Co. KG 57520 Neunkhausen/Westerwald Telefon 02661-9564-0 www.fingerhuthaus.com

prolog

Oliver Gerst, stellvertretender Chefredakteur, pro fertighaus

Die Besten bleiben gut! Was der Fertigbau zu leisten im Stande ist, zeigt pro fertighaus in jeder neuen Ausgabe. Ein Leistungsvergleich der ausgesuchten Spitzenklasse jedoch ist der Große Deutsche Fertighauspreis, der regelmäßig vom Fachschriften-Verlag veranstaltet wird. Auch in diesem Jahr hat wieder eine unabhängige Fachjury die Besten unter den Besten aus über 30 Einsendungen herausgefiltert und der Siegerfirma den begehrten „Golden Cube” verliehen. Daneben gab es weitere „Cubes” für Architektur, Ökologie und Technik. Außerdem war erstmals die Immobilien Scout GmbH als Partnerin mit von der Partie, die zusätzlich einen „Marketing-Cube” und einen „Leser-Cube” überreichte. Wer die einzelnen Preise gewonnen hat, verraten wir ab Seite 20.

Merke: Mit dem Fertigbau – und pro fertighaus – sind Sie immer auf der sicheren Seite. In diesem Sinne viel Spaß beim Lesen!

Oliver Gerst

Wenn man sein eigenes Haus plant, spielt Vertrauen bei der Wahl seines Baupartners wohl eine der wichtigsten Rollen. Und Vertrauen kommt nicht von heute auf morgen. Wir von Fingerhut Haus blicken auf 110 Jahre Bautradition zurück. Seit Jahrzehnten werden unsere Häuser individuell auf Ihre Wünsche hin entworfen und maßgeschneidert angefertigt. Und darauf können Sie sich verlassen.

Alle Häuser, die gewonnen haben, alle, die mitgemacht haben und überhaupt jedes Haus, das die Fertigbauindustrie erstellt, ist und bleibt um Längen besser als es die gesetzlichen Anforderungen vorschreiben. Auch dann noch, wenn nach langem Tauziehen endlich die nächste Novelle der Energieeinsparverordnung (EnEV) voraussichtlich im Mai 2014 rechtskräftig sein wird. Darin ist für alle Neubauten festgelegt, dass ab 1. Januar 2016 der zulässige Wert für die Gesamtenergieeffizienz eines Hauses um 25 Prozent gegenüber heute abgesenkt wird. Ab 2021 gilt dann ein EUNiedrigstenergie-Gebäudestandard. Richtwerte hierfür soll es 2018 geben.

In allerbesten Händen.

Damit hat die Branche, die auf der Veranstaltung mit ihren führenden Köpfen vertreten war, ihre Vorreiterrolle beim Hausbau insgesamt bestätigt: was die Konstruktion betrifft, die Energiespartechnik, den Markenauftritt und die Kundennähe. Ein besseres Argument, eine gewichtigere Empfehlung für eine Bauweise kann es wohl kaum geben!


28

32 20

Titelhaus: Kitzlinger

36

14

programm

Jetzt neu im iOS-7Design!

profertighaus

proseminar

06

42 Wärmepumpen

Szene

Fakten, Kommentare und Unterhaltung rund um den Fertigbau

Heizen mit Umweltwärme: Richtig geplant, sind die Energiekosten niedrig

profil

44

Häuser für Allergiker Bauen ohne Schadstoffe: Beste Erholung zu Hause

10 Architektur

Gesund wohnen: Kitzlinger baut modernes Öko-Haus mit Raumkonzept für fünf

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Richtig lüften

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Fünfkampf

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Effektiv abstauben

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Golden Cube

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Spektrum

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Porträt Büdenbender Hausbau: Der Kunde steht im Mittelpunkt – „jedes Haus ist ein Unikat”

protokoll

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1 Haus – 4 Meinungen

64 Adressen

Skelettkonstruktionen heute: Transparente Fachwerkhäuser im Vergleich

Der Große Deutsche Fertighauspreis 2014: Die Gewinner stehen fest!

Kompakte Häuser: Unterschiedliche Baustile, viel Platz auf wenig Grund

Fertighaus Weiss: Schön schlicht oder zu schlicht?

Stets frische Luft: Automatische Lüftungsanlage statt Fensterlüftung von Hand Zentralstaubsauger: Wenn der Dreck einfach in der Wand verschwindet ...

produkt Rund ums Bauen Kurz informiert: Aktuelles zu Haus, Technik, Möbel und Garten

Kontaktdaten von allen Firmen im Heft; Impressum von pro fertighaus

projekt

provision

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Geldanlage

Bittermann & Weiss realisiert zwei Häuser am Bodensee: Feriendomizil und Alterssitz

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Haus mit Garten Traum von Familie Ritz: Platz baut Pultdachhaus mit geschwungener Terrasse

66 Vorschau

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Energie-Plus-Haus

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Neues Gussek-Musterhaus in Wuppertal: Viel Glas und Klinker für die Fassade

profertighaus 1/2 -2014

Cartoon Karikaturist Wilfried Gebhard: Visionen von der Baustelle – der gezeichnete Witz Ausgabe 3/4-2014: Spannende Themen im nächsten Heft

In dieser Ausgabe 22 Häuser mit Grundrissen von Kitzlinger Huf Davinci Flock KD Meisterstück Fingerhaus Stommel Schwörer Schwabenhaus Vöma Baumeister Dennert Büdenbender Bittermann & Weiss Platz Fertighaus Weiss Zimmermeisterhaus Baumeister Fertighaus Weiss Schwörer Gussek

10 14 14 14 14 14 28 28 28 28 28 28 28 28 32 36 40 50 51 52 55 58


Wir stecken viel Energie in Eőzienzhäuser. Und holen noch mehr raus.

Konzept PlusEnergie

Nachhaltig Verantwortung übernehmen. Für sich, die Familie, die Umwelt. Ein Aspekt, der vielen Bauherren immer wichtiger wird. Als erster Hersteller haben wir 2006 mit WeberHaus PlusEnergie ein Haus entwickelt, das mehr Energie gewinnt als es braucht. Den Grundstein dafür legt unsere hoch dämmende Gebäudehülle ÖvoNatur, kombiniert mit intelligenter Heiztechnik. So machen Sie sich unabhängiger von steigenden Energiekosten. Mehr Infos unter weberhaus.de


Alles, was man über Wintergärten wissen muss, steht im gleichnamigen Heft aus dem Fachschriften-Verlag, das über den Wintergarten-Fachverband zu beziehen ist (Tel. 08031/8099845; wintergarten-fachverband.de). Das Heft klärt technische Fragen und nd zeigt viele schöne Beispiele – auf 130 Seiten für 6,80 Euro.

Den „Preis des Deutschen Fertigbaus 2013” erhielt jetzt Bundesbauminister Peter Ramsauer von Johannes Schwörer, Präsident des Bundesverbandes Deutscher Fertigbau (rechts), und Hauptgeschäftsführer Dirk-Uwe Klaas (links) „in Würdigung ... seiner herausragenden Leistungen und seines ... Engagements für das energiesparende Bauen...sowie seines Einsatzes für die mittelständische Bauwirtschaft.”

„KEK” NACHT DER MUSTERHÄUSER Kennen Sie das?… Sie machen einen winterlichen Abendspaziergang, dick eingepackt gegen die Kälte; Ihr Atem produziert kleine weiße Wölkchen in der klaren, kalten Winterluft, so langsam werden die Hände kalt – die Füße sind es schon lange – und von den Ohren reden wir erst gar nicht, weil Sie zu eitel waren, um die warme, aber nur mäßig kleidsame Mütze anzuziehen. Da entdecken Sie endlich den warmen Schein von hell erleuchteten Fenstern in der Dunkelheit! Leider noch nicht Ihr eigenes Zuhause, aber auch fremde Häuser können sehr einladend aussehen: sie versprechen Wärme, Gemütlichkeit, heißen Punsch, Kekse… könnte man doch nur reingehen und sich ein wenig umschauen (denn man ist ja auch immer ein bisschen neugierig, wie es bei anderen Leuten im Haus so aussieht, oder?)… Das Beste ist: man darf! Wenn Sie nämlich richtig gelaufen sind, befinden Sie sich in einer unserer Ausstellungen in Fellbach bei Stuttgart, Bad Vilbel bei Frankfurt oder Poing bei München (Bild unten). Es ist Freitag, der 7. Februar 2014 und es ist wieder Nacht der Musterhäuser! FACKELN IM STURM – DER BEGEISTERUNG! Als wir zusammen mit unseren Ausstellern vor einigen Jahren die Idee zur „Nacht der Musterhäuser“ hatten, wollten wir unseren Besuchern das Ausstellungsgelände mal in einer ganz anderen Atmosphäre zeigen. Vor allem gemütlich und einladend sollte es sein, nicht so nüchtern wie tagsüber. Daher der Plan zu einer winterlichen Abend-Veranstaltung. Offensichtlich haben wir den Nerv der Menschen getroffen, denn von Beginn an war die „Nacht der Muster-

BERICHTET häuser“ ein voller Erfolg! Das besondere Salz in der Suppe sind dabei sicherlich nicht nur der freie Eintritt, der kostenlose Glühwein und das mit Fackeln geschmückte Gelände: Bei uns darf man ganz legal „fensterln“ und den latent in uns allen schlummernden Hang zum Voyeurismus ausleben! UNSERE HÄPPCHEN SIND ECHTE SCHNÄPPCHEN Ganz ehrlich gesagt waren wir bei der Premiere sogar selbst ein wenig überrascht von den vielen Menschen, die unserer Einladung gefolgt sind ... auch die Haushersteller hatten zum Teil Mühe, den vielen Gästen „Herr zu werden“ – vor allem kulinarisch. Denn wie es bei guten Gastgebern üblich ist, steht das Wohl der Besucher an erster Stelle: In vielen Musterhäusern wurden (und werden immer noch) kleine Häppchen, Tee, Plätzchen und so weiter angeboten, die recht schnell verputzt waren. Da musste natürlich für Nachschub gesorgt werden. Gleichzeitig ergaben sich überall gute Gespräche zwischen Fachberater und Bauinteressenten – was also tun? Kein Problem, wenn man Besucher hat, die dem Gastgeber unter die Arme greifen und sich um sich selbst kümmern können: Da wurde kurzer Hand schon mal ein Kühlschrank aufgemacht und die belegten Brötchen in Eigenleistung geschmiert – so kann man ja auch gleich die Küche auf ihre Funktionalität testen (leider war das die Brotzeit, die der Fachberater am folgenden Tag selber essen wollte – dieser Happen ging ihm durch die Lappen :-))! Kurzum, liebe Besucher, wir haben „dazu gelernt“ und mittlerweile gibt es keine Sorge um kulinarische Engpässe mehr – wir freuen uns auf Sie und laden Sie herzlich ein zur nächsten Nacht der Musterhäuser, am 7. Februar 2014, von 18 Uhr bis 22 Uhr (im Bauzentrum Poing ist der Startschuss sogar schon um 17 Uhr)!

Ihre Kerstin Kuhn (kek), Marketing Eigenheim & Garten

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profertighaus 1/2-2014

Fotos: Artenauta, Markus Reinke; www.fotolia.de

KURZ & BÜNDIG

profertighaus Szene

s-online.d

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BLITZSCHUTZ ist in Deutschland zwar nicht gesetzlich vorgeschrieben, aber laut TÜV Nord ratsam. Auch weil viele Versicherer inzwischen bei Wohngebäudeversicherungen auf Blitzschutzsysteme pochten. Der TÜV rät neben dem äußeren Blitzschutz (Fanganlagen, welche die Energie in die Erde leiten) zu einem dreistufigen inneren Blitz- und Überspannungsschutz (Grobschutz, Mittelspannungsschutz, Feinschutz). Alle drei Komponenten seien zur sicheren Funktion zwingend aufeinander abzustimmen. Die Kosten für diesen Schutz liegen im mittleren vierstelligen Bereich, so der TÜV. www.tuev-nord.de

www.fingerhuthaus.de

MIT AKKU AUSGESTATTET, vereint Haus „Rocca” von Fischerhaus laut Hersteller alle wichtigen Komponenten, um ein echtes Energie-Plus-Haus zu sein. Dazu zählen die Photovoltaikanlage, eine Wärmepumpe, die dichte Gebäudehülle und eine komplexe Haussteuerung. Über das sogenannte Smart-Home-System können Licht, Musikanlage und TV programmiert und bedient werden. Das Musterhaus steht in der „Fertighauswelt Nürnberg” und ist mit rund 150 Quadratmetern Wohnfläche für eine vierköpfige Familie geplant. Der Clou: Schränke, die in den Wänden verschwinden ... www.fischerhaus.de

❯ Fertighaus & Energie:

11.–12.01.2014: Publikumsmesse rund um die Schwerpunkte Bauen, Renovieren, Energiesparen, Fertighäuser, Baufinanzierung, alternative Energien. Jurahalle in Neumarkt i.d. Oberpfalz. www.fertighausmesse.de

❯ imm Cologne Messe Köln

13.–19.01.2014: Eine der größten internationalen Einrichtungsmessen mit den Events „Living Kitchen“ und „Living Interiors“. (17.-19.01. Publikumstage). www.imm.cologne.de

❯ Haus + Garten + Touristik:

STROM IM „ÜBERFLUSS“ „Mehr Energie produzieren als verbrauchen“ – diesem Effizienzprinzip folgt das EnergiePlus-Haus „R 140.20” von Fingerhut Haus in der Wuppertaler Ausstellung. Zur Technik des knapp 200 Quadratmeter Wohnfläche großen Effizienzhauses 40 zählen Luft-Wasser-Wärmepumpe, kontrollierte Be- und Entlüftung sowie Photovoltaikanlage für den Strom-Überschuss.

MESSEN & TERMINE

14.–16.01.2014: Ostwestfalens größte Bau-Fachmesse in Bad Salzuflen, wo Halle 21, 22.1 sowie 23 der Garten- und Touristikmesse vorbehalten sind. www.haus-garten-touristik.de

❯ DEUBAUKOM DEN SIEGER DES „SOLAR DECATHLON 2013” hat jetzt das US-Energieministerium bekannt gegeben. Ziel des internationalen Wettbewerbs ist der Bau eines möglichst energieautarken Wohnhauses für das Leben in der Zukunft. Das Team der Technischen Universität Wien konnte in der Gesamtwertung (19 von 200 Bewerbern hatten sich qualifiziert) mit seinem Design „Living Inspired by Sustainable Innovation“ (LISI) den ersten Platz belegen. Bei der Planung und Entwicklung wurde das Team von der Kölner Clima-Level Energiesysteme GmbH unterstützt (Multiboden zum Heizen, Kühlen und Lüften). www.climalevel.com

15.–18.01.2014: Internationale Baufachmesse für Architektur, Bau, Bautechnik und Handwerk. Messe Essen. www.deubau-essen.de

❯ hanseBau:

17.–19.01.2014: Publikumsmesse zu den Themen Bau, Ausbau, Sanierung, Innenausstattung, Möbel & Einrichtung, Sanitär- & Heiztechnik sowie Gartengestaltung. Messe Bremen, Halle 5+6+7. www.hansebau-bremen.de

❯ Immobilienmesse Franken:

25.–26.01.2014. Diese Messe bietet einen Querschnitt durch die Welt des modernen und nachhaltigen Bauens. Unter dem Motto „Modernisieren, Energie und Mobilität im Alter“ informieren über 150 Aussteller über „zukunftsgerechtes Bauen und Wohnen“ sowie über alle Aspekte des Modernisierens, Renovierens und Sanierens“. Brose-Arena Bamberg. www.immobilienmessefranken.de

❯ FAFÜ:

01.–02.02.2014: Fertighaus und Energie – die Ausstellung rund ums Bauen fürs Publikum in der Stadthalle Fürth. www.expodatabase.de

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profertighaus

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GENERATIONEN-

VERTRAG. *aller Mieter betrachten Wohneigentum als bleibenden Wert, der vererbt werden kann. (Quelle: LBS Research, TNS Emnid)

TOP-HÄUSER VOM AUSBAUHAUS-MARKTFÜHRER … … sind eine generationenübergreifende Investition: Tolle Architektur, ein fairer Preis, Energieeffizienz, zertifizierte Qualität und hohe Wertstabilität legen eine solide Basis für die Zukunft.

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projekt Gesund wohnen

Genau so! Ökologisch bauen, viel Platz schaffen und modern planen, so lauteten die Vorgaben der Baufamilie. Ergebnis: ein Kubus mit viel Glas und Holz.

Wandhohe Glasschiebetüren sorgen für eine maximale Verbindung zwischen drinnen und draußen. Ein Glassegment im Flachdach schützt auf der Terrasse vor Regen.

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profertighaus 1/2-2014


W

ir wollten ein wohngesundes Haus mit ausreichend Platz für die gesamte fünfköpfige Familie“, so beschreibt der heutige Hauseigentümer die anfängliche Idee zu diesem Haus. In Zusammenarbeit mit einem befreundeten Architekten konnten wir „in allen Bereichen Einfluss nehmen.“ Für den stolzen Hausherrn war diese vertrauensvolle Zusammenarbeit notwendig, um das Eigenheim wirklich nach den individuellen Vorstellungen der einzelnen Familienmitglieder zu gestalten. „Mit diesem Plan gingen wir dann auf die Suche nach einem Fertighausanbieter“, erzählt der Bauherr. Und bei Kitzlinger Haus fiel die Planung auf fruchtbaren Boden. Die diffusionsoffene Holzbauweise passte gut zum Entwurf und das ökologische Konzept entsprach den Vorstellungen der Bauherren. Zum Einsatz kam ein ökologisches Wandsystem von Kitzlinger, das mit naturbelassener Holzfaser und reiner Schafwolle ein angenehmes Raumklima verspricht. In Kombination mit hoch wärmedämmenden Holz-AluFenstern und der Fernwärmeheizung wird der Effizienzhaus-55-Standard

An die funktionale Küche schließt sich ein sachlicher Essplatz mit langer Tafel an. Highlight im Wohnbereich: das Lesefenster mit Polster-Sitzbank. Alle Räume sind gut belichtet.


projekt Gesund wohnen

Das Kinderzimmer (links) ist von zwei Seiten belichtet. Im Badezimmer (rechts) gibt es nur ein kleines Fenster (Blickschutz. Die Galerie (unten) dient als Bibliothek.

erreicht. Die honigfarbene Holzfassade, die mit einer neuartigen Nanolackbeschichtung dauerhaft vor Vergrauung bewahrt wird, schützt die Holzkonstruktion und ist deutliches Zeichen des ökologischen aber auch des gestalterischen Anspruches der Familie nach außen. Alles in allem präsentiert sich das Haus modern mit natürlichem Charme, der sich in das bestehende Wohngebiet einfügt und trotzdem ein herausragender Blickfang ist. GLAS SCHAFFT WOHNLICHKEIT UND SORGT FÜR SPANNUNG Die waagrechte, filigrane Lamellenfassade unterstreicht einerseits die klare Linienführung der Architektur und verleiht andererseits dem an sich nüchternen Entwurf einen emotionalen Touch. Vor- und Rücksprünge in der Fassade des modernen Kubus sowie Fenster in verschiedenen Formaten erzeugen Spannung, Highlight ist die über beide Geschosse in den Gebäudequader eingeschnittene überdachte Terrasse. Das begrünte Flachdach ist bis zur imaginären Hauskante, die von der umlaufenden Attika definiert wird, herausgezogen. Ein verglastes Dachsegment lässt Sonnenlicht einfallen, schützt den darunter gelegenen Freisitz aber bei Regenschauern. Ergänzt wird dieser durch die vorgelagerte Holzterrasse, die zu gemütlichen Sommerabenden am Gartenteich einlädt. Die großen Fensterflächen verleihen den zum Garten orientierten Wohnräumen ihren offenen Charakter und schaffen Blickbeziehungen. Überall wo Einblicke nicht erwünscht


sind, sorgen Fensterbänder in Kopfhöhe für ausreichend Helligkeit bei optimaler Wahrung der gewünschten Privatsphäre. TREFFPUNKT KÜCHE, WOHNEN UND ESSEN GETRENNT Mittelpunkt des Familienlebens ist die große Küche mit benachbartem Esszimmer. Hier ist genug Platz zum gemeinsamen Essen, für fröhliche Runden und kommunikatives Beisammensein. Die Küche kann bei Bedarf mit einer Schiebetür abgetrennt werden, sodass Kochgeräusche und -Gerüche aus dem Esszimmer verbannt werden. Daneben liegt, bewusst abgegetrennt, das Wohnzimmer. Hier findet man Ruhe vor dem Kamin oder mit einem guten Buch in dem auf Wunsch der Bauherren realisierten Lesefenster mit Sitzbank. Verbindendes Element zwischen den verschiedenen Ebenen des Hauses ist eine gerade Massivholztreppe, die nach oben auf eine Galerie führt, die als Familienbibliothek dient. Dieser geschickt genutzte Vorraum erschließt die drei Kinderzimmer, das Kinderbad sowie das Elternschlafzimmer mit eigenem Bad und Ankleide. In fast allen Räumen auf beiden Ebenen des Familienhauses liegt ein freundlicher, heller Holzparkettbodenbelag. Allein in Diele und Badezimmer sind dunkle Steinplatten verlegt und sorgen so für optische ■ bs Akzente.

HWR 5

Das Lesefenster im Wohnbereich stülpt sich in der Fassade nach außen und gibt den Blick frei über die Garage hinweg, die auf Kellerebene ans Haus angedockt wurde.

FAKTEN Hersteller: Kitzlinger Haus 72172 Sulz/Neckar Tel. 07454/96107-0 Weitere Häuser: www.bautipps.de/kitzlinger Entwurf: Kundenhaus Maße: 12,97 x 16,99 m Wohnfläche: EG 93, OG 101 m² Bauweise: Holzverbundkonstruktion, Flachdach, zwei Vollgeschosse, Fernwärme, Zentralstaubsauger; Effizienzhaus 55 Preise: müssen direkt beim Hersteller erfragt werden

DIELE 15 WC 4

ESSEN 26

BAD 7,5

BIBLIOTHEK 8,5 FLUR 4

BAD 8

DIELE 9

KOCHEN 12

WOHNEN 16,5

ARBEITEN 14,5

KIND 17

12,97 m

TERRASSE

KIND 16,5

KIND 16,5

ELTERN 14

16,99 m

GARAGE

ERDGESCHOSS

OBERGESCHOSS

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profertighaus

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profil Fünfkampf pro

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Filigran und transparent 14

profertighaus 1/2-2014

SKELETTHÄUSER

Skelettkonstruktionen im Holzfertigbau sind moderne Fachwerkhäuser, die sich meist filigran, edel und transparent präsentieren. Der „Fünfkampf” zeigt: Es gibt Unterschiede – trotz prägnanter Optik.

Foto: © Pavels Arsenjans – Fotolia.com

FLOCK KUNDENHAUS 522.2


DAVINCI JUNGHANS

KD KD 182

D

er Begriff „Skelett“ erklärt das Konstruktions-Prinzip der Häuser, denn die tragende Funktion wird hier von einem Holzgerüst – eben dem Skelett – übernommen. Die Last wird dabei nicht wie beim Massivbau oder der Holzverbundkonstruktion über ganze Wandscheiben abgetragen. Das heißt die Statik ist von der Raumbegrenzung völlig getrennt, die Raumplanung im Gebäude damit nahezu frei. Solche modernen Fachwerkhäuser haben – wie ihre traditionellen Vorgänger – Zwischenräume zwischen den Holzstützen. Diese „Gefache” werden im Fertigbau in Holzverbundbauweise oder mit großen Glasscheiben ausgefüllt, also „ausgefacht”. Im Hausinnern bestimmen die sichtbare Konstruktion, das Stützenraster und die Farbe des Holzskeletts

die Wirkung der Räumlichkeiten. Die Kosten für ein solches Haus liegen meist relativ hoch. Da die Konstruktion überall sichtbar bleibt, wird nur hochwertiges und teures Leimholz verwendet, das sich nicht verzieht oder reißt. Auch die großen Verglasungen sind nicht ganz billig. Hinzu kommt, dass die Häuser in kleinen Serien mit viel handwerklicher Arbeit gebaut werden. Die Mehrkosten pro Quadratmeter liegen in der Regel zwischen zehn und zwanzig Prozent gegenüber üblichen HolzFertighaus-Preisen. Skelett-Häuser sind immer in Rastermaßen geplant. Während bei manchen Firmen ein festes Raster zu Grunde liegt, ist es bei anderen frei wählbar. Für die Verbindung der Balken und Stützen gibt es unterschiedliche Systeme. Üblich ist die

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HUF ART 4 1/2-2014

profertighaus

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profil Fünfkampf pro

Verschraubung mit Edelstahlverbindern. Manche Hersteller setzen die Schrauben als sichtbares Gestaltungsmerkmal ein, andere arbeiten mit verdeckten Hakensystemen. Während früher hauptsächlich schwarze Häuser mit weißen Putzflächen gebaut wurden, gibt es längst auch weiße, hellgraue und holzfarbene Skelette. Manche Firmen bauen auch in Wunschfarben oder zweifarbig, sodass verschiedene Farben für innen und außen möglich sind. Je nach Farbton variiert der Pflegeaufwand: Ein weißes Skelett muss häufiger nachgestrichen werden als ein holzfarbenes, um seine perfekte Optik zu bewahren. Für die Reinigung der Glasflächen wird meist der Besuch einer Spezialfirma fällig.

Von der Diele aus geht es in den Wohnbereich, direkt in die Schwimmhalle und ins Duschbad, welches unter anderem von den Pool- und Saunabesuchern genutzt wird. Zum Wohntrakt zählt hier auch das Gästezimmer, das durch eine Türe vom ansonsten offenen Allraum abtrennbar ist. Die Podesttreppe führt auf eine kleine Galerie, welche die strikt getrennten Bereiche für Eltern und Kinder mit eigenen Bädern erschließt.

SCHWIMMHALLE 75

BAD 8 DIELE KOCHEN 14 22

GAST 17

DIELE 14

BAD 4,5

WOHNEN/ ESSEN 73,5

WC 4,5

FLUR 6 GAST 15,5

WF 5

AR 5,5

KOCHEN 16

ERDGESCHOSS

13,96 m

ERDGESCHOSS

KIND 1 18,5

BAD 5,5

ARBEITEN 16,5

GALERIE 17,5

GALERIE 6

ANKL. 7

LUFTRAUM BAD 22,5

WC 6 BAD 9,5

STUDIO 12,5

KIND 2 18,5

SCHLAFEN/ ANKL. 23,5

SAUNA 4,5

OBERGESCHOSS

ANKL. 9,5 WC 3

SOLARIUM 5

SCHLAF. 12,5

11,66 m

profertighaus 1/2-2014

Ein kleiner Windfang mit Treppe in den Keller dient als Klimapuffer. Erst danach kommt die eigentliche Diele, die ins Gästezimmer mit Duschbad führt und alle anderen, klar zonierten Funktionszonen offen ansteuern lässt. Im Dachgeschoss gibt es viele Türen, welche die Individualräume für zwei und die Wellnesszone abgrenzen.

11,84 m WOHNEN/ ESSEN 83,5

OBERGESCHOSS

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DAVINCI JUNGHANS

12,99 m

FÜNF SKELETTHÄUSER, FÜNF MAL DOMINIERT GLAS Im „Fünfkampf” werden SkelettHäuser mit Wohnflächen von 180 bis 260 Quadratmeter in Bezug auf ihre Architektur und auf ihr Raumprogramm verglichen. Trotz prägnanter „Einheits”-Glasoptik sind die Unterschiede nicht zu leugnen. Das Kundenhaus 522.2 von Flock zeigt sich mit traditionellem, schwarzem Skelett und sichtbaren Verschraubungen. Die vorgesetzten Balkone auf beiden Giebelseiten unterstreichen die Verbindung zwischen Natur und Haus. Im Anbau mit Flachdach verbirgt sich eine Schwimmhalle mit Pool, Sauna und Relax-Fläche, welche die eigentliche Wohnfläche des Hauses um weitere 75 Quadratmeter ergänzt. Ansonsten stehen im Erdgeschoss 84 Quadratmeter offenes Wohnen zur Verfügung plus Küche und Flur. Das Gästezimmer mit Duschbad, ebenfalls im Parterre, erlaubt es, im Dachgeschoss ausschließlich Privaträume für die Bewohner zu platzieren. Alle Zimmer sind hier großzügig bemessen, haben Zugang zu Balkonen, und die Eltern und der Nachwuchs verfügen über eigene Bäder. Fazit: Mit Platz wurde nicht gegeizt – auch wenn die Schwimmhalle wegfällt bleibt das Haus groß und bietet angenehm dimensionier-

FLOCK KUNDENHAUS 522.2


KD KD 182

MEISTERSTÜCK ÄSTHETIK 20.08.012

Während das Dachgeschoss mit einem Abstellraum fast ausschließlich für die Rückzugsräume einer vierköpfigen Familie gedacht ist, sind im Parterre – neben dem offenen Wohnen – ein weiterer Lager- und ein großer Hauswirtschaftsraum eingeplant. Außerdem gibt’s ein zweites Duschbad.

Auf drei Personen zugeschnitten ist der Grundriss unterm Dach. Das größte Zimmer ist hier das Wellness-Bad mit Sauna und frei stehender Wanne, gefolgt vom Elternschlafzimmer mit Ankleide in der Verlängerung. Das Kinderzimmer nimmt sich am kleinsten aus. Unten ist offenes Wohnen angesagt, das dank großem Hauswirtschaftsraum frei von Staugut bleibt.

Die Bereiche Kochen, Essen und Wohnen gehen fließend ineinander über und belegen den Löwenanteil der Fläche im Erdgeschoss. Dazu kommen ein Gästezimmer mit Bad und ein Hauswirtschaftsraum als Versorgungsschleuse zwischen Carport und Küche. Das Dachgeschoss ist dem Schlafen, Lesen und der Wellness von zwei Bewohnern vorbehalten.

9,00 m DIELE 10

KOCHEN 15

HWR 15

2

HWR 12,5

WOHNEN/ ESSEN/ KOCHEN 63,5

DIELE 9,5

ERDGESCHOSS

ERDGESCHOSS

OBERGESCHOSS

GAST 18

KOCHEN 16,5

HWR

DIELE 17 ESSEN 19,5

ERDGESCHOSS

ANKLEIDE 14,5

KIND 14

GALERIE 9,5

KIND 1 15

WF 10,5

BAD 3,5

SCHLAFEN/ ANKL. 18

BAD 12

BAD 5

WOHNEN 34,5

WOHNEN/ ESSEN 66

AR 4,5

13,16 m 13,91 m

BAD 4,5

11,30 m

11,70 m

9,40 m

HUF ART 4

GALER. 7

SCHLAFEN/ ANKLEIDE 26,5

KIND 2 13

OBERGESCHOSS

BAD 29,5

BAD 26 GALERIE 16,5

SCHLAFEN 18,5

BIBLIOTHEK 18

OBERGESCHOSS 1/2-2014

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profil Fünfkampf

te Zimmer. Einzig die Galerie unterm Dach ist etwas eng. Haus Junghans von Davinci liegt am Hang und passt sich dem Gelände mit einem zusätzlichen Untergeschoss an. Talseits erhebt sich das Haus mit weißem, sichtbar verschraubten Skelett insgesamt dreigeschossig imposant und transparent aus dem Boden. Im Keller liegt neben den Nutzräumen (Technik, Hauswirtschaft, Lager, Hobby) eine Zwei-Zimmer-Einliegerwohnung mit eigenem Zugang, die mit 66 Quadratmetern noch zur Wohnfläche dazugezählt werden darf. Das Erdgeschoss bietet in Richtung Garten offenes Wohnen, die Küche liegt übereck offen mit der Diele verbunden. Diese erschließt das Gästezimmer mit Duschbad und ein separates WC. Im Windfang liegt die Podesttreppe als Verbindung zum Keller. Eine zweite, geradläufige Treppe führt in der Gebäudemitte nach oben auf eine Galerie mit anschließendem Studio, von der aus die Individualräume auf kurzen Wegen zu erreichen sind: Schlafzimmer mit Ankleide, Wellness-Bad mit Sauna, Solarium, WC und ein Arbeitszimmer. Fazit: Das Haus mit etwa 260 Quadratmetern Wohnfläche (plus Einlieger) bietet luxuriös viel Platz für zwei Bewohner ohne Kinder. Das Dachgeschoss wirkt dennoch etwas kleinteilig und verschachtelt. Das zweitkleinste Skeletthaus im Fünferbunde ist KD 182 von KD Haus. Mit 182 Quadratmetern Gesamtwohnfläche ist klein natürlich relativ – über Platzmangel kann sich eine Familie mit zwei Kindern jedenfalls nicht beschweren. Der transparenten Bauweise geschuldet, ist auch das Hausinnere offen geplant. Der Essplatz im Erker unter der Dachabschleppung schließt sich an die Küche an, der Wohnbereich liegt etwas abgeschottet auf der Giebelseite. Diele, Hauswirtschaftsraum und Duschbad ergänzen den Parterre-Grundriss. Unterm Dach trennen Galerie (mit Blick auf den Essplatz) und Abstellraum den Kinder- vom Elternbereich. Das Bad wird hier gemeinsam genutzt. Das Haus mit vorgelagertem Balkon für

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profertighaus 1/2-2014

FLOCK KUNDENHAUS 522.2

Rundum natürliches Licht über großzügige Verglasung gibt es auch in der Küche. So kann man hier nicht nur das Wohngeschehen im Auge behalten, sondern auch den Blick frei über den Garten schweifen lassen. Direkten Zugang bietet die Terrassentür.

DAVINCI JUNGHANS

Hinter der Kochhalbinsel, die mit einer Theke abschließt, steht man in direktem Kontakt zum Essplatz. Kommunikation während der Nahrungszubereitung ist also kein Problem. Von der Diele aus ist die Küche direkt und offen mit „Nachschub” zu versorgen.

KD KD 182

Die Küche in U-Form hat in der Mitte eine Kochinsel mit Thekenfunktion. Von hier ist der Weg kurz zum Essplatz im großzügig verglasten Erker (Bild). Verwehrt ist der Blick auf den Wohnbereich, der übereck angelegt ist.

MEISTERSTÜCK ÄSTHETIK 20.08.012

Immer in Verbindung mit dem Wohnbereich und vor allem dem Essplatz steht die Küche mit Kochinsel. Praktisch: Hinter der Küchenzeile befindet sich direkt der Hauswirtschaftsraum, der gleichzeitig Speisekammerfunktion übernimmt.

HUF ART 4

Die Küche mit Theke und Barhockern liegt auf dem Weg vom Dachgeschoss nach draußen und bietet sich an fürs schnelle Frühstück. Praktisch auch für die kleine Mahlzeit zwischendurch oder den kurzen Besuch zum Kaffee.


die Kinder hat ein weißes Holzskelett ohne Schrauben-Optik. Fazit: Hier ist absolut großzügiges Wohnen für vier möglich. Die Treppe in der Hausmitte lässt jedoch wenig Privatheit im Wohnbereich zu und bildet oben nur zwei schmale „Stege” als Erschließungsfläche. Ein Kinder-Duschbad statt Abstellraum wäre hier ein Gewinn. Mit 168,5 Quadratmetern Wohnfläche ist Ästhetik 20.08.012 von Meisterstück mit schwarzem Skelett ohne sichtbare Schraubenverbindung der „Mini” in diesem Vergleich. Der Platz ist indes völlig ausreichend für eine dreiköpfige Familie. Auch in diesem Haus mit Zwerchhaus (dritter Giebel) und vorgesetztem Balkon wird im Erdgeschoss offen nach Süd-/West gewohnt. Ein großer Hauswirtschaftsraum macht einen Keller überflüssig, ein Duschbad neben der Diele entspannt die Situation in der morgendlichen Hygiene-Rushhour. Unterm Dach sind Kinder- und Elternschlafzimmer durch eine kleine Galerie akustisch entkoppelt, von beiden sind die

Wege kurz ins große Wellnessbad mit Sauna und freistehender Wanne (30 Quadratmeter). Fazit: Das Haus ist mit Außenmaßen von 9,0 mal 11,30 Meter auf einem normal großen Bauplatz zu realisieren und lässt so SkelettArchitektur ins Neubaugebiet holen. Bei Art 4 von Huf Haus sind die Schraubenköpfe Markenzeichen. Das weiße Skeletthaus wurde für ein Ehepaar geplant, das zwar gerne Besuch hat – dafür gibt es gleich neben dem Eingang ein Gästezimmer mit zugehörigem Duschbad –, aber eben auch gerne alleine ist: Unterm Dach ziehen sich die Bewohner zurück ins Schlafzimmer, auf die Galerie mit angrenzender Bibliothek (beide mit Giebelbalkon-Zugang) oder ins Wellnessbad mit Sauna. Von der separaten Ankleide aus geht es auf einen zweiten Balkon auf der gegenüberliegenden Giebelseite. Insgesamt stehen hier 94 Quadratmeter Wohnfläche zur Verfügung. Das eigentliche Wohngeschehen spielt sich indes im Erdgeschoss ab – offen und großzügig angelegt.

Zentral liegt dabei der Essplatz unter der Galerie mit Blick auf die Sofalandschaft und in die Küche mit Thekenfunktion. Summa summarum 121 Quadratmeter Wohnfläche. Der angedockte Hauswirtschaftsraum hat Schleusenfunktion in die Küche, ist Technikraum und Lager. Fazit: Ein Haus für zwei – großzügig und komfortabel. Wenn Ankleide und Bibliothek getauscht würden, könnte das Kleiderdepot direkt ans Schlafzimmer andocken. ■ ne/og

Wertung Grundriss Einteilung, Nutzbarkeit und Belichtung der Räume (Fensteranordnung, Glasflächen). Praktikabilität von Verkehrsflächen, Treppen- und Dielensituationen. Optik Dach- und Fassadengestaltung, Architekturdetails (Gauben, Erker usw.), Farbgebung, Materialauswahl. Die Skala reicht von null bis zu sechs Symbolen. Je mehr Quadrate oder Punkte zu sehen sind, desto besser ist die Bewertung.

Oliver Gerst stellvertr. Chefredakteur

Glasanteil muss zum Grundstück passen Skeletthäuser leben von ihrer Offenheit. Dabei gilt: je größer das Grundstück, desto transparenter kann das Haus sein. Denn wer will schon auf einem Mini-Bauplatz im Glashaus sitzen und sich auf den Teller schauen lassen. Deshalb gibt es neben den Vorzeigeobjekten, die fast komplett verglast sind, auch viele Fachwerkhäuser mit mehr verputzten Gefachen in der Wand. Rund ein Dutzend überregionale Hersteller bieten derzeit Skelettkonstruktionen in unterschiedlichen Preissegmenten an. Von ausschließlich schlüsselfertig (zum Beispiel Huf) über Ausbauhäuser (zum Beispiel KD) bis hin zum nackten Holzskelett. Für die Freunde dieser Glas-Architektur dürfte sich also immer eine Lösung finden lassen. Entscheidend ist letztendlich nur das Bau-Budget.

Fakten Haustyp/Entwurf Herstelleranschrift

Kundenhaus 522.2 51503 Rösrath Tel. 02205/90100222 www.flock-haus.de

Junghans 57580 Elben/Westerwald Tel. 02747/8009-0 www.davinci-haus.de

40882 Ratingen Tel. 02102/870887 www.kd-haus.de

Ästhetik 20.08.012 31789 Hameln Tel. 05151/9538-0 www.meisterstueck.de

Art 4 56244 Hartenfels Tel. 02626/761-0 www.huf-haus.com

Außenmaße Wohnflächen Dachform Kniestock

11,84 x 12,99 m EG 139,5 m2, OG 87,5 m2 22 Grad Satteldach 1,28 m Kniestock

11,66 x 13,96 m EG 149,5 m2, OG 110,5 m2 30 Grad Satteldach 1,16 m Kniestock

9,40 x 11,70 m EG 110 m2, OG 72 m2 33 Grad Satteldach 0,90 m Kniestock

9,00 x 11,30 m EG 91,5 m2, OG 77 m2 33 Grad Satteldach 1,50 m Kniestock

13,16 x 13,91 m EG 121 m2, OG 93,5 m2 32 Grad Satteldach ca 1,00 m Kniestock

Bauweise

Holz-Fachwerkkonstruktion, Putz-/Glas-Fassade Luft-/Wasser-Wärmepumpe, Fußbodenheizung, Lüftungsanlage, Wärmerückgewinnung; Effizienzhaus 70

Holz-Fachwerkkonstruktion, Putz-/Glasfassade Sole-/Wasser-Wärmepumpe, Fußbodenheizung

Holz-Fachwerkkonstruktion, Putz-/Glasfassade Luft-/Wasser-Wärmepumpe, Fußbodenheizung; Effizienzhaus 70

Holz-Fachwerkkonstruktion, Putz-/Glasfassade Luft-/Wasser-Wärmepumpe, Fußbodenheizung, Lüftungsanlage, Wärmerückgewinnung, Kaminofen

Holzverbundkonstruktion, Klinkerfassade Sole-/Wasser-Wärmepumpe, Fußbodenheizung; Effizienzhaus 70

Technik

KD 182

Wertung Grundriss

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Optik

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profertighaus

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profil Großer Deutscher Fertighauspreis 2014

Goldrichtig Alles rich richtig gemacht hat der diesjährige Gewinner des „Golden Cube“, dem „Oscar“ des deutschen Fertigbaus. In insges insgesamt sechs Kategorien zeichnete eine unabhängige Jury im O Oktober Haushersteller im Restaurant „Cube“ im Stuttgarter Kunstmuseum für ihre Leistungen aus. Stuttgart

K

ein anderes Ereignis wird in der deutschen Fertigbaubranche mit so viel Spannung erwartet, wie der „Große Deutsche Fertighauspreis“des FachschriftenVerlages in Fellbach. Zum achten Mal wurden architektonisch anspruchsvolle und zukunftsfähige Häuser mit hohem Wohnnutzwert prämiert – erstmals in Partnerschaft mit der „Immobilien Scout GmbH“, dem Marktführer rund um Immobilien im Internet und Betreiber der Internetseite www.immobilienscout24.de. Neben dem „Golden Cube“ verlieh die Jury auch drei weitere Cubes in den Kategorien Architektur, Ökologie und Technik. ERSTMALS WÄHLEN LESER IHREN HAUSFAVORITEN Zudem haben als Novum Leser der Fachschriften-Medien, zu der auch der Internetauftritt bautipps.de zählt, ihr Lieblingshaus gekürt: Auf der Immobilienscout-Website wurden mehr als 300000 Bewertungen registriert. Der Hersteller, dessen Haus am meisten Stimmen einfuhr, erhielt den „Leser-Cube“. Mit dem „Marketing-Cube wurde ein wei-

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profertighaus 1/2-2014

terer Preis für die beste MarketingKampagne eines Fertigbau-Unternehmens neu eingeführt. KNAPPES RENNEN, VIEL ARBEIT FÜR DIE JURY-MITGLIEDER Bei der fast sechsstündigen Jurysitzung zeigte sich eindrucksvoll, auf welch hohem Niveau Häuser in Fertigbauweise in Deutschland produziert werden. Insgesamt wurden 33 Wettbewerbsbeiträge eingesandt. Der Vergleich mit fast 200 Prüfpunkte offenbarte bei fast keinem der Teilnehmer echte Schwächen, sondern die Jury konnte sich auf das Finden der echten Highlights konzentrieren. Dazu wurde jedes Detail wie technische Ausstattung, ökologische und nachhaltige Bauweise sowie natürlich die architektonische Qualität unter die Lupe genommen. Wandkonstruktion und Wärmedurchgangskoeffizienten galt es ebenso zu bewerten wie den Primärenergiebedarf oder die Funktionalität des Grundrisses. Gute Wärmedämmung und eine hochwertige Wandkonstruktion darf man beim deutschen Fertigbau inzwischen als Standard erwarten.

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Botschaft keine

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Intuitive Bewertung

VERDIENTER LOHN FÜR HERAUSRAGENDE LEISTUNGEN Insgesamt sechs Gewinner wurden am 24. Oktober 2013 in Stuttgart ausgezeichnet für herausragende Leistungen in den Bereichen Architektur, Ökologie, Technik, Marketing sowie für das bei Lesern beliebteste Haus. Für den „Besten der Besten“, der in allen Hausbau-Kategorien überzeugen konnte, verlieh die Jury den „Golden Cube.“ Wer zu den Preisträgern gehört und womit die Kandidaten punkten konnten, verraten wir Ihnen auf den folgenden Seiten. Viel Spaß mit den Gewinnern des „Großen Deutschen Fertighauspreises 2014“! ■ haf

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1.1 Grundrissplanung Allgemeines: Stellflächen/ Verkehrsflächen: Wohnen/ Kochen, Bad, Schlafräume, Flure, Galerie, Lage der Türen, Schrankni.

Raumzuordnung: Nasszellen übereinander, Wege im Haus, Zugang zu Garage/ Parkplatz, separate Eltern-/ Kinderbereiche, akustische Trennung, Größenrelation

Flexibilität: – EG: Arbeits-, Gästezimmer, Dusche – DG: Raumnutzung variabel, sep. Wo. – allgemein: barrierefrei, altengerecht, HWR/ Abstellräume, Stauflächen

Grundriss – sonstiges: Sinnvoll oder spezielle Wünsche der Baufamilie (Groß-Familie, Senioren), Ausrichtung der Räume, spezielle Raumhöhen, besondere Belichtung

Eingangsbereich/Diele /EG außen wind-/ wettergeschützt, abgeschlossener Windfang, Garderobe, Kinderwagen, Engstellen

Erschließung/Flure EG Durchgangsbreiten min. 1 Meter, Belichtung, Verkehrsachsen, Flächen-Anteil, Nutzbarkeit, Türen-Lage, Türen-Aufschlagsrichtung

WC und Bad im EG Lage, Größe, behindertengerecht, Fenster, mit Dusche/Wanne

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Wohnen/Essen Trennung, Gliederung, erweiterungsfähig, Terrassenanbindung, Terrassenüberdachung

Treppe/Treppenhaus /DG Lage, Begehbarkeit, Optik, Galerie, Belichtung, DG separat nutzbar

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Green Building Group/Black Line Exclusive „Aktivhaus“ Grunber Naturholzhaus „Moderne Naturverbunden“

Lehner Holzbau „Haus Molteni“

2

20 50 18.

Lehner Haus „Haus Ulm“

2

22 54 8.

Kampa „BV Linz“

1

21 47 23.

Huf Haus „Art 3“

1

22 56 6.

Hanlo „MH Werder“

2

18 51 16.

Haas „ BV Merx“

2

24 57 5.

Haacke Haus „Bauhausvilla Berlin“

2

17 49 18.

Gussek „Stockholm individuell“

2

19 45 31.

Fingerhaus „Ind. Planung“

2

24 52 14.

Fischerhaus „ MH Poing „Generation X“

2

17 45 30.

Fertighaus Weiss „Musterhaus Future“

3

23 61 3.

Büdenbender „Brentano“

2

23 49 20.

Dennert Massivhaus „Alfa Bluetec“

3

24 47 23.

Bodenseehaus „Refugium“

Platzierung Architektur

3

23 53 12.

Bien-Zenker MH Mannheim „Concept M“

Gesamt Architektur : 80P

3

27 55 7.

Bittermann & Weiss MH Mannheim

Ergebnis Architektur 48P

Baufritz BV Kieffer

Raumgrößen/ -proportionen (Länge/Breite), Flurnutzung/ -belichtung, Kniestock, Kinderbad

Allkauf „Cult 1“

Auch ein niedriger Energieverbrauch stellt die Hersteller längst nicht mehr vor Probleme. Trends konnten Häuser setzen, die neben der Photovoltaik einen Batteriespeicher benutzen und so dem Bauherren mehr Unabhängigkeit garantieren. Innovative Ideen, beispielsweise flexible Wände, die die Wohnsituation sich an immer neue Gegebenheiten anpassen lassen, weisen in die Zukunft. Und auch dem Thema Wohngesundheit, etwa mit schadstoffgeprüften Materialien oder Raumluftqualitätsmessungen, nehmen sich immer mehr Hersteller an. Dass solche Qualität nicht umsonst zu haben ist, versteht sich von selbst. Die Mehrzahl der Wettbewerbsbeiträge bewegte sich dann auch eher im hochpreisigen Segment. Hier ist die Branche gefordert, diesen erstklassigen Qualitätsanspruch auch in preiswerteren Häusern anzubieten. Sinkende Preise für Haussteuerung und Batterietechnik könnten dies möglich machen.

Hang Mehrgen. Vario

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1. Architektur Grundstücksausnutzung/Orientierung/Lage Erschließung regional/lokale Besonderheiten/Stil Optik, Proportionen Flexibilität (Reihen-/Doppelhaus, Ausbauhaus)/Variabilität Fenster- und Türen: Verteilung, Größe Kompaktheit/ günstiges A/V-Verhältnis "Accessoires" (Balkone, terrassen/Wintergärten/ Term. Zonen Fassade/Witterungsschutz Sonnenschutz, Roll-/ Schiebeläden spez. Solararchitektur/ Ausrichtung nach Süden Besonderheiten, Formgebung, Design Materialkombination und -anordnung

2. Ökologie und Energie Außenwand Konstr. Material Dämmmaterial ( ökologisch, biologisch)

Viel Arbeit für die unabhängige Jury: Fast 200 Prüfpunkte galt es zu erfassen und zu bewerten, um zu einer sachlich fundierten Entscheidung zu kommen. Hier ein kleiner Ausschnitt einer Bewertungstabelle.

Die Jury Fachleute mit Mitgliedern aus Forschung, Lehre, Wirtschaft und Medien im Bereich Architektur bilden die Jury für den Großen Deutschen Fertighauspreis. Fast sechs Stunden wurden die vorab ausgefüllten Bewertungsbögen von den Experten diskutiert und im Detail verglichen. Mitglieder der Jury sind (v.l.n.r.) Dipl-Ing. Astrid Barsuhn (stellv. Chefredakteurin „bauen!“), Harald Fritsche (Chefredakteur), Architekturprofessor Georg Sahner (Hochschule Augsburg), Dipl-Ing. Isabell Passig (geschäftsführende Gesellschafterin der ina Planungsgesellschaft, Energieberaterin und DGNB-Auditorin) sowie Dipl.-Phys. Norbert König (langjähriger Mitarbeiter des Fraunhofer Institus für Bauphysik, Mitglied diverser nationaler und internationaler Gremien rund um die Bauphysik).

4

1 Gespannte Erwartung bei 100 geladenen Gästen im Stuttgarter Kunstmuseum, kurz vor der Preisverleihung im Restaurant „Cube“. 2 Chefredakteur Harald Fritsche führte durch den Abend. 3 Die „Swinging Guitars“ mit Werner Acker und Albert Mayer sorgten für Stimmung. 4 Mit ihrem Grußwort zum 50. Geburtstag der Zeitschrift „Hausbau“ blickte Gabriele Mühlberger-Strebel, Gesellschafterin des Fachschriften-Verlages, auf die langjährige und erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Fertigbaubranche und 1/2-2014 Verlagprofertighaus zurück.

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profil Großer Deutscher Fertighauspreis 2014

Golden Cube: Regnauer Am Firmenstandort in Seebruck am Chiemsee hat Regnauer Hausbau diesen schon von außen spektakulären Entwurf mit dem Namen „Ambienti+“ gebaut. Der Hersteller selbst bezeichnet das Haus als perfekte Symbiose aus Hightech und Human touch, eine Einschätzung, der sich auch die Jury anschloss.

Niedrige Energiekosten garantieren neben dem Passivhausstandard auch die Luft-Wasser-Wärmepumpe, eine Photovoltaik-Anlage sowie die Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung, alles verbunden durch eine intelligente Haussteuerung. So wird der Bau zum Plus-Energiehaus. Für den Komfort sorgt zudem eine Ge-

bäudeautomation. Ungewöhnlich, aber funktional ist der Grundriss des „Ambienti+“. Kinderzimmer und der Wohn-/Essbereich finden sich im Erdgeschoss. Oben ist dann der private Rückzugsort für Bad, Schlafund Wohnzimmer für die Eltern. Fantastischer Ausblick vom großen Panorama-Fenster inklusive.

„Golden-CubeGewinner Am– bienti+ hat Vorbildcharakter und kann für andere von Nutzen sein.“

Prof. Georg Sahner, Hochschule Augsburg

ABST. 11

KOCHEN/ ESSEN 33,5

ARBEITEN 19 TERRASSE

WC 3

DUSCH/ BAD 6

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BAD 15

KIND 12 8,90 m

SPEIS. 3

15,25 m

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profertighaus 1/2-2014

STUDIO 20

WOHNEN 41

VORRAUM 21

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YOGA POD.

ANKLEIDE 14


Architektur-Cube: Sonnleitner Die architektonisch beste Leistung bot in diesem Jahr das „Functionality-Haus“ der Sonnleitner Holzbauwerke. Das Plus-Energiehaus konnte auch technisch und ökologisch überzeugen, punktete aber vor allem durch seine ungeheure Flexibilität, die in einem schlichten und ansprechenden Baukörper präsentiert wird.

Wandelbare Raumgrößen und damit unterschiedlichste Möglichkeiten zur Raumnutzung zeichnen den Preisträger aus. Verschiebbare und faltbare Wände machen beispielsweise aus dem großen gemeinsamen Wohn-/ Essbereich separate Räume mit Rückzugsmöglichkeiten. Während etwa im Wohnzimmer die Sportschau

läuft, kann der Partner ungestört nebenan ein Buch lesen. Fürs gesellige Beisammensein der ganzen Familie verschwinden die Wände durch Zusammenfalten. Unterstützt wird das Konzept durch Einbaumöbel von Sonnleitner, die teilweise klappbar sind und so für unterschiedlichste Aufgaben genutzt werden können.

„Flexible Nutzbarkeit und die gelungene Architektur überzeugten die Jury.“

Dipl-Ing. Astrid Barsuhn, stellv. Chefredakteurin von „bauen!“

9,00 m

13,00 m

AR 5

DIELE 16

BAD 4 TECH. 3,5

WOHNEN/ ESSEN/ KOCHEN 70

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BAD 11 KIND 1 15,5

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SCHLAFEN 11,5

STUDIO/ ANKLEIDE 40,5

5 Stolz präsentiert Michael Regnauer (links), Geschäftsführer von Regnauer Hausbau, seinen „Golden Cube“, verliehen von Jury-Mitglied Prof. Georg Sahner. 6 Klaus-Dieter Schwendemann (links) von Weberhaus und Thomas Sapper, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Fertighaus Holding im Dialog. 7 Genießen ihren Aperitif: Catharina und Christoph Brochhaus von Nordhaus. 8 Jury-Mitglied Isabell Passig im Gespräch mit Wolfgang Kriwan, Geschäftsführer des Fachschriften-Verlages. 9 Sieger „Architektur-Cube“: Gotthard Sonnleitner, Geschäftsführer der Sonnleitner Holzbauwerke, strahlt mit Jury-Mitglied Astrid Barsuhn um die Wette. 1/2-2014 profertighaus

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profil Großer Deutscher Fertighauspreis 2014

Ökologie-Cube: Bau-Fritz Konsequent und ohne Kompromisse, wenn es um Wohngesundheit geht: Dafür steht die Firma Bau-Fritz bereits seit vielen Jahren. Auch mit diesem Wettbewerbsbeitrag wurde das Unternehmen seinem Ruf gerecht. Das Passivhaus überzeugt die Jury nicht nur mit der biologischen und von „natureplus“ geprüften

Naturdämmung aus Hobelspan. Eine „cradle-to-cradle“-Zertifizierung beurkundet die Verwendung von umweltsicheren, gesunden und wiederverwertbaren Materialien, den Einsatz von regenerativen Energien und den verantwortungsvollen Umgang mit Wasser. Vom Zertifikat außerdem gefordert: Strategien zu

sozialen Verpflichtungen des Unternehmens. Hinzu kommt eine Raumluftmessung, bei der vor dem Einzug auf über 250 Substanzen, darunter auch Formaldehyd, geprüft wird. Eine spezielle Elektrosmog-Schutzhülle sowie abgeschirmte Leitungen komplettieren das Bild des ökologisch vorbildlichen Hauses.

„Das Haus bietet ein rundum ökologisches, gesundes und zukunftsfähiges Umfeld für seine Bewohner.“

18,70 m

SAUNA 14,5 AR

FLUR 8

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profertighaus 1/2-2014

AR TECHNIK

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SCHLAFEN ANKL. 18 17

GALERIE 35,5

BÜRO 17 HWR/ SPK15

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WEINKELLER

BAD 15,5

WOHNEN/ ESSEN 88

FLUR 21,5

ATELIER 30,5 HOBBY 66

FITNESS 24

19,63 m

Dipl.-Ing. Isabell Passig, Energieberaterin und DGNB-Auditorin

FLUR 9,5

KÜCHE 28

SPÜLEN 20

KIND 24 KIND 22 WC BAD 6 10

KIND 19


Technik-Cube: Kampa ner verbrauchen. Überschüssiger Strom wird mit einer intelligenten Speicherlösung für späteren Bedarf gespeichert, beispielsweise zur Betankung eines Elektromobils. Eine „Zapfsäule“ befindet sich vor dem Haus. Die Luft-Wasser-Wärmepumpe mit Komfortlüftung und Wärmerückgewinnung verfügt auch über

eine Kühlfunktion. Für Komfort und sinnvolles Zusammenspiel der Technikkomponenten sorgen ein SmartHome-Energiemanager, der über ein modernes BUS-System inklusive Smartphonesteuerung verfügt. ITüpfelchen: Eine Videoanlage mit Kameraüberwachung des Eingangsbereiches ist gleichfalls installiert.

„Sehr gute bautechnische Eigenschaften und ein effizientes Energiemanagement zeichnen das Haus aus.“

10,41 m 16,96 m

WC 2

WF 4,5

ARBEITEN 27,5 SCHLAFEN 22

BAD 15,5

GAST 11,5 WOHNEN/ ESSEN 44

FLUR 6

Mit einem Musterhaus, in dem alles was nach heutigem Stand der Technik sinnvoll möglich ist, sicherte sich Kampa den Technik-Cube. Die perfekt gedämmte Gebäudehülle und eine clevere Wärmepumpentechnik sorgen mit der Photovoltaik auf dem Dach dafür, dass das Gebäude mehr Energie erzeugt, als seine Bewoh-

DIELE 14,5 KOCHEN 10,5 BAD 3,5

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BAD 6,5

Dipl.-Phys. Norbert König, langjähriger Mitarbeiter des Fraunhofer Instituts für Bauphysik

KIND 2 15,5

KIND 1 17,5

10 Ökologisch das beste Haus im Wettbewerb: Bau-FritzGeschäftsführerin Dagmar Fritz-Kramer mit „Ökologie-Cube“ und Urkunde. 11 Ein Prosit auf die Gewinner: Joachim Glatthaar (links), Gründer der gleichnamigen Kellerbaufirma, genießt im Kollegenkreis den guten Fellbacher Wein. 12 Rensch-Haus im Gespräch : Deborah und Martin Rensch (links) sowie Cristoph Winter. 13 Gespannt auf die Ergebnisse des Wettbewerbs: Die Fertighaus-Weiss-Führungsriege mit (v.l.n.r.) Matthias Döring, Hans-Volker und Christel Noller sowie Volker Koch. 14 Kampa-Geschäftsführer Josef Haas freut sich über den „Technik-Cube“ für sein Unternehmen. 1/2-2014 profertighaus

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profil Großer Deutscher Fertighauspreis 2014

Marketing-Cube: Massa Haus Zum ersten Mal wurde in diesem Jahr der Marketing-Cube für herausragende Leistungen im Bereich des Marketing vergeben. Die Jurierung dieses Preises übernahm nicht die Jury aus Architektur- und Bauexperten, sondern Fachschriften-Verlag und Immobilien Scout versicherten sich der Dienste des renommierten

Werbung, die durch „klare Erkennbarkeit über Logo, Farbcode und Stil in Verbindung mit uniquen Bildwelten“ überzeugt.

Prof. Franz-Rudolf Esch, Hochschullehrer an der EBS Universität für Wirtschaft und Recht in Oestrich-Winkel

15

26

Haus stehe in seinem Markenauftritt für Lifestyle, Selbstverwirklichung, Freiraum und Lebensfreude und vermittle bei potenziellen Bauherren so ein Erlebnis. Eine Strategie, die offenbar Wirkung zeigt, denn Massa Haus zählt nach Stückzahlen zu den größten Fertighausanbietern Deutschlands.

MARKETING-CUBE DER GROSSE DEUTSCHE F E R T I G H A U S P R E I S 2 014

Die Jurierung des Marketing-Cubes übernahm Professor Franz-Rudolf Esch. Er ist einer der bekanntesten lehrenden Marketing-Experten Deutschlands. Professor Esch promovierte 1990 an der Universität Saarbrücken mit dem Thema „Expertensysteme zur Beurteilung von Werbeanzeigen“. 1996 erlangte er seinen Professorentitel. Habilitationsthema: „Die Wirkung integrierter Kommunikation“. Heute ist er Hochschullehrer an der EBS Universität für Wirtschaft und Recht in Oestrich-Winkel und dort Inhaber des Lehrstuhls für Markenmanagement und Automotive-Marketing.

16

profertighaus 1/2-2014

Fachmanns Professor Franz-Rudolf Esch. In einem knappen Kopf-anKopf-Rennen setzte sich hier schließlich das Unternehmen Massa Haus knapp vor Bau-Fritz durch. In seiner Begründung lobte Professor Esch den aufmerksamkeitsstarken Auftritt, die klaren Markenbotschaften und die verständliche Darbietung. Massa

GENERATIONEN-

VERTRAG. *aller Mieter betrachten Wohneigentum als bleibenden Wert, der vererbt werden kann. (Quelle: LBS Research, TNS Emnid)

TOP-HÄUSER VOM AUSBAUHAUS-MARKTFÜHRER … … sind eine generationenübergreifende Investition: Tolle Architektur, ein fairer Preis, Energieeffizienz, zertifizierte Qualität und hohe Wertstabilität legen eine solide Basis für die Zukunft.

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Massa Haus Simmern

FACH SCHRIFTEN VERLAG

Marc Stilke CEO und Sprecher der Geschäftsführung Immobilien Scout GmbH

Fellbach, 24. Oktober 2013

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Harald Fritsche Geschäftsführer Fachschriften-Verlag Fellbach


Leser-Cube: Haas-Fertigbau Einen klaren Favoriten hatten die Teilnehmer an der großen Abstimmung im Internet zum erstmalig vergebenen Leser-Cube. Sieger wurde das Haus „Top Line 440“ von Haas-Fertigbau. Die auf www. immobilienscout24.de zur Abstimmung aufgerufenen Leser wählten das mediterrane Toskana-Haus zu

führer Xaver A. Haas den Sieg des in Poing bei München errichteten Musterhauses. Freuen darf sich übrigens nicht nur das Unternehmen: Unter allen Abstimmungsteilnehmern verlosten Fachschriften-Verlag und Immobilien Scout drei iPads. Die glücklichen Gewinner werden in Kürze benachrichtigt.

ihrem absoluten Liebling. Mit einer Wohnfläche von etwa 200 m2 und zu Preisen ab 133 000 Euro (als Ausbauhaus) setzte es sich an die Spitze der Lesergunst. „Ergebnisse wie dieses zeigen, dass unsere Fertighäuser bei den Bauherren gut ankommen – und das ist unser Ziel“, kommentierte Haas-Fertigbau-Geschäfts-

„Mehr als 300000 Bewertungen wurden für den LeserCube abgegeben.“

11,48 m

ANKL. 11

11,18 m

WOHNEN/ ESSEN 50,5

KOCHEN 12,5

KIND 1 15

GALERIE 14

SCHLAFEN 15

SP. 5

KIND 2 15 BAD 4

GARD 3,5

DIELE 6,5

BÜRO 12

FLUR 6,5

Marc Stilke, CEO und Sprecher der Geschäftsführung Immobilien Scout GmbH

BAD 16 BAD 6

HAR 9,5

6,35 m 6,84 m

18

19

15 Belohnung für einen gelungen Markenauftritt: Heiner Piepenstock (links), Geschäftsführer der Gabler-Werbeagentur und Stephan Rink, Geschäftsführer von Massa-Haus, mit ihrer Trophäe, dem „Marketing-Cube“. 16 Professoren unter sich: Franz-Rudolf Esch (links) und Georg Sahner im angeregten Austausch. 17 Gute Laune auch nach den Verleihungen: Michael Gruben (links), Dirk Wetzel (rechts) von der Kellerbaufirma Glatthaar im Gespräch mit Bernhard Wolf von WolfHaus. 18 So sehen Sieger aus: Jury-Mitglieder und alle Gewinner der „Cubes“ mit ihren Trophäen. 19 Entschied das Votum der Leser für sich: Xaver A. Haas von Haas-Fertigbau. 1/2-2014 profertighaus

27


profil Spektrum

9,16 x 10,66 m 10,66 m

9,16 m

WOHNEN/ ESSEN 40

BÜRO 14

DIELE 10,5 KOCHEN 15

WC 3 SPK 3,5

WF 3

LUFTRAUM

KIND 14

KIND 14

GALERIE 10

SCHLAFEN 13,5

ANKL. 7

DU/WC 4

BAD 11

FAMILIENDOMIZIL

MODERN

7,11 x 10,11 m

Kubischer Baukörper mit Schmetterlingsdach und zwei Vollgeschossen. 162,5 Quadratmeter Wohnfläche sind nach dem bewährten Konzept „unten wohnen – oben schlafen” aufgeteilt. Imposant: Die ÜbereckVerglasungen und die schmalen, senkrechten Fenster. (Fingerhaus)

ABSTELL.

7,11 m

10,11 m ESSEN 14 WOHNEN 22,5

KOCHEN 8

DIELE WC 5 2,5

HWR 5,5

SCHLAFEN 14 FLUR 5

ESCHE

KIND 23 BAD 6,5

28

ANKLEIDE 6

profertighaus 1/2-2014

Modern mit Pultdach und Bullauge bedient das Blockhaus auf einer Grundfläche von lediglich 72 Quadratmetern die Wohnansprüche einer dreiköpfigen Familie. Unten wird offen gewohnt, oben sind der Elternbereich und das Kinderzimmer gleich groß, das einizige Bad wird geteilt. (Stommel)


9,22 x 10,15 m 9,22 m

10,15 m WOHNEN/ ESSEN 37

SCHLAFEN 12

FLUR 15 KIND 13,5

DU/WC 3,5

ANKL 6

FLUR 10

KOCHEN 14

KIND 13,5

BAD 9,5

GAST 7

POLLMER Zeitlose Stadthaus-Architektur mit zurückhaltender Fassadengestaltung (Putz/Holz). Das Wohnprogramm für die vierköpfige Familie erlaubt ein zusätzliches Gästezimmer mit Duschbad. (Schwörer)

STADT-/ LANDHAUS

7,10 x 13,50 m 7 7,10 m

13,50 m ANKL ARBEITEN/ 2,5 SCHLAFEN 14

FLUR 3,5 WOHNEN/ ESSEN/ KOCHEN 36,5

ARBEITEN 19,5

FLORENZ

AR 2,5

BAD 9 BAD 9

Großer Dachüberstand, Klappläden, Sprossenfenster, Säuleneingang – Landhaus mit zwei Vollgeschossen, aber unterschiedlich großen Grundflächen. (Vöma-Bio-Bau)

DIELE 7

BAD 6

SWING

SCHLAFEN 21

Auf 76,5 Quadratmetern Grundfläche beherbergt das schlichte Stadthaus Wohn- und Rückzugsräume für eine vierköpfige Familie – plus Hauswirtschaftsraum als Kellerersatz. (Schwabenhaus)

ANKL 8 9,13 m

8,38 m WC 2 DIELE 8,5

KÜCHE 9

Kompakte Häuser Wenn das knapp bemessene Grundstück oder ein begrenztes Budget das Bauen bestimmen, sind kompakte Häuser gefragt. Gut gemacht, bieten sie dennoch viel Platz in ganz unterschiedlichen Architekturstilen.

HWR 3,5

AR 2

WOHNEN/ ESSEN 31

BAD 9

KIND 11 GALERIE 5,5

A

uch auf weniger als 100 Quadratmeter Grundfläche lässt sich ein vernünftiges Hauskonzept realisieren. Solch kompakte Häuser bringen es mit hohem Kniestock oder echter Zweigeschossigkeit sogar auf eine ansehnliche Wohnfläche – ganz egal, ob das Gebäude auf quadratischer, oder

rechteckiger Grundfläche steht, auf üppigem Grundstück oder schmalem, verwinkelten Bauplatz. BEWÄHRTES KONZEPT: UNTEN WOHNEN – OBEN SCHLAFEN Je kleiner ein Haus ist, desto weniger Spielraum gibt es freilich bei der Planung. Und je günstiger es sein

soll, desto schnörkelloser und pragmatischer wird es insgesamt sein. In der Regel verfolgen die Kompakten das klassische und zweifelsfrei praktische Konzept „unten wohnen – oben schlafen”. Das bedeutet unterm Dach zwei oder drei Schlafzimmer für Kinder und Eltern plus ein möglichst geräumiges Bad. Entspre-

KIND 14

SCHLAFEN 16,5

9,13 x 8,38 m 1/2-2014

profertighaus

29


profil Spektrum

SO UNTERSCHIEDLICH KÖNNEN DIE KOMPAKTEN SEIN Trotz kompakter Kubatur sind unterschiedliche Baustile möglich. Und auch dabei noch ganz verschiedene Ausprägungen. Wir stellen hier das klassische Haus mit Satteldach, moderne Architektur sowie das Stadtbeziehungsweise Landhaus vor. Wer so ein kompaktes Haus kauft, darf getrost ein richtiges Haus erwarten – nur eben ein etwas kleineres. Viele Baufamilien bauen übrigens bewusst kleiner, weil sie zwar komfortabel wohnen, aber auch Geld für alle anderen schöne Dinge des Lebens übrig haben wollen. In diesem Sinne zeigen wir Häuser zum Wohnen und Leben! ■ og

HWR 4

DIELE 8

WOHNEN/ ESSEN 40

ARBEITEN 12,5

KÜCHE 12

KIND 15

KIND 11

IMMEL FLUR 5,5

Moderne Interpretation des klassischen Statteldachhauses: hoher Kniestock, null Dachüberstand, horizontales Fenterband übereck. Das Raumangebot ist auf nur zwei Personen zugeschnitten. (Baumeister)

SCHLAFEN 16

BAD 9

KIND 11,5

12,86 m 7,73 m

chend wenig Verkehrsfläche wird für Flure vorgesehen. Im Parterre ist bei solchen Entwürfen fast zwingend offenes Wohnen angesagt, was derzeit aber ohnehin im Trend liegt. Auf ein zusätzliches Gästezimmer oder auf ein Büro muss im Zweifelsfall verzichtet werden. Auch Speisekammer oder Hauswirtschaftsraum sind eher Luxus! Solch ein Grundriss ist für die vierköpfige Familie jedoch völlig ausreichend, wenn keine zusätzlichen Räume benötigt werden. Eng wird’s erst, wenn ohne Keller gebaut wird. Dann muss im Erdgeschoss nämlich noch ein Technik- und Abstellraum eingeplant werden.

8,20 m

12,01 m WC 4,5

8,20 x 12,01 m

WOHNEN/ ESSEN/ KOCHEN 55 HWR 7

DIELE 16

WC 2,5

ARBEIT 21

BAD 12

SCHLAFEN/ ANKLEIDE 34

GALERIE 6

ICON 4.02 TRE

7,73 x 12,86 m

Das D Satteldach-Haus mit drittem Giebel beheimatet auf knapp 100 Quadratmetern b Grundfl äche eine fünfköpfige Familie – G großes Arbeitszimmer inklusive. (Dennert) g

KLASSISCH

DIELE 12

8,50 m

11,20 m WC 2,5

SPK 4 KOCHEN 10,5

BAD 9

ANKLEIDE 8

SCHLAFEN 10

BÜRO 5,5

HWR 7

WOHNEN/ ESSEN 36,5

GALERIE 12,5 KIND 11 BAD 3,5

KIND 10,5

MAMBER Familienhaus mit rotem Satteldach und traditioneller Fachwerk-Fassade fürs Dachgeschoss. Dort haben Eltern und Kinder getrennte Bereiche mit jeweils eigenen Bädern. Im Parterre gibt es Platz für offenes Wohnen, ein Mini-Büro sowie einen Hauswirtschaftsraum. (Büdenbender)

30

profertighaus 1/2-2014

8,50 x 11,20 m


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projekt Geldanlage

Das Haus von Baufamilie Müller wird als Ferienhaus vermietet. Mit vier Schlafräumen bietet es auch der etwas größeren Urlaubsgemeinschaft Platz. Den notwendigen Strom produziert die eigene Photovoltaikanlage. Am Hang gelegen, ergibt sich eine unverbaubare Aussicht auf das „Schwäbische Meer”.

Das Wohngeschoss unterm Dach ist weitgehend offen geplant. Eine automatische Lüftungsanlage sorgt für gleichbleibende Luftqualität.

Zwei Ferienhäuser am Die Baufamilien Müller und Kugler-Kearns haben ein Grundstück am Bodensee mit zwei fast identischen Häusern bebaut. Sie dienen als buchbares Feriendomizil beziehungsweise als Wochenendhaus für die Eigentümer.

32

profertighaus 1/2-2014


Das Haus der Baufamilie Kugler-Kearns wurde später gebaut als „Haus Müller”. Auf Empfehlung der „Ersttäter” hat die Familie ebenfalls mit Bittermann & Weiss ein fast identisches Haus realisiert. Auch hier gestattet das ungewöhnliche Wohnkonzept „oben wohnen, unten schlafen” beste Aussichten!

Kochen, essen, wohnen der Reihe nach oder alles parallel – das gönnt sich die Bauherrschaft am Wochenende in ihrem neuen Ferienhaus mit Hang zum Bodensee.

Bodensee W

ie zwei Zwillinge stehen die beiden Häuser, die Bittermann & Weiss realisiert hat, über dem See. „Haus Müller” kann von Erholungssuchenden für den Urlaub angemietet werden, während „Haus Kugler-Kearns” die Bauherren am Wochenende zur Erholung vom Alltagsstress in der Stadt benutzen. Später sollen die Häuser jeweils der Altersruhesitz der Familien werden. Die Aufteilung ist bei diesen Häusern nicht klassisch, weil der Seeblick vom Obergeschoss aus besser ist. Deshalb wurden die Wohn- und Essbereiche mit ihren jeweils offenen Küchen unterm Dach geplant. Hier

erlauben in West- und Südrichtung große Fenstertüren Panorama-Sicht. Und möchte man schnell mal nach draußen, Balkontür auf und hinaus auf den breiten Rundum-Balkon. PARTERRE: VIER SCHLAFRÄUME, DUSCHE UND KOMFORTBAD Das Erdgeschoss bietet gleich neben der Eingangstür ein großzügiges Kinder-/Gästezimmer mit eigenem Duschbad. Die breite Diele im Erdgeschoss hat Verteilerfunktion, so entsteht eine funktionale Einteilung und Zuordnung der Schlafräume. Der große Elterntrakt mit Schlafzimmer, voll ausgestattetem Komfortbad und Ankleide nimmt die gesamte

1/2-2014

profertighaus

33


Die Schlafzimmer und Nasszellen liegen hier im Erdgeschoss. Raumreserven gibt’s im Keller.

Filigrane Holz-/Stahltreppe im Flur, edle Badausstattung. Die Kleider im Schrank warten schon auf den nächsten Besuch.

Hausbreite ein und ermöglicht barrierefreien Zugang auf die Terrasse – hier kann man gleich nach dem Aufstehen noch im Schlafanzug die erste Morgengymnastik in frischer Luft betreiben. WIN-WIN-SITUATION FÜR BAUHERREN UND HERSTELLER Im anzumietenden „Ferienhaus Müller” gibt es gleich vier Schlafräume. So können Eltern mit drei Kindern oder zwei Paare hier bequem und länger Urlaub machen.

Das Hauskonzept ist laut Hersteller alltagstauglich und bietet einer vierköpfigen Familie ausreichend Platz. Die Voll-Unterkellerung bietet – wie bei Kugler-Kearns bereits realisiert – Raumreserven für Hobbys. Eine klassische win-win-Situation: Die Bauherren freuen sich über ihre Ferienhäuser, und Hersteller Bittermann & Weiss hat ein Haus für Bauherren in spe zum Probewohnen. ■ Ferienhaus-Buchungsmöglichkeiten unter: www.bodensee4you.ne

FAKTEN 7,09 M 10,59 M

Hersteller: Bittermann & Weiss 97950 Gerchsheim Tel. 09344/9209-0 www.bw-holzhaus.de Entwurf: Kundenhaus „Müller” Maße: 7,09 x 10,59 m Wohnfläche: EG 60,5, OG 59,5 m² Bauweise: Holzverbundkonstruktion, 20 Grad Satteldach, zwei Vollgeschosse, Luft-/Wasser-Wärmepumpe, Fußbodenheizung, kontrollierte Lüftung mit Wärmerückgewinnung, Photovoltaik; Beton-Keller Preise: müssen direkt beim Hersteller erfragt werden

BAD 4,5

SCHLAFEN 15,0

KOCHEN/ ESSEN 25,5

TECHNIK FLUR 7,0

KELLER SCHLAFEN 11,0

FLUR 13,5

FLUR

UNTERGESCHOSS

SCHLAFEN 11,0

ERDGESCHOSS

KOCHEN 12,5

SCHLAFEN DUSCHE 11,0 3,5

OBERGESCHOSS

10,59 M

FAKTEN

VORRAT

SCHLAFEN 16,50

BAD 8,0

ANKLEIDE 4,0

HOBBY 26,5

7,09 M

TECHNIK FLUR

UNTERGESCHOSS

34

profertighaus 1/2-2014

DIELE 11,0

DUSCHE 6,0

WOHNEN/ ESSEN/ KOCHEN 60,0

GAST 13,5

ERDGESCHOSS

WC 3,0

OBERGESCHOSS

Hersteller: Bittermann & Weiss 97950 Gerchsheim Tel. 09344/9209-0 www.bw-holzhaus.de Entwurf: Kundenhaus „Kugler/Kearns” Maße: 7,09 x 10,59 m Wohnfläche: UG 26,5, EG59,OG63 m² Bauweise: Holzverbundkonstruktion, 20 Grad Satteldach, zwei Vollgeschosse, Luft-/Wasser-Wärmepumpe, Fußbodenheizung; Beton-Keller Preise: müssen direkt beim Hersteller erfragt werden


bautipps.de Foto: Yuri Arcurs, www.fotolia.de

Mein Fertighaus- und Massivhaus-Portal

■ Alle Infos auf einen Blick News aus der Fertighauswelt, nützliche Bauberater und Ratgeber in Sachen Geld & Recht finden Sie hier – aktuell und kompetent aus unserer Fachredaktion. ■ Top Themen Mit vertiefenden Produktinformationen, kompakten Basis- und Hintergrundwissen sowie detaillierten Planungstipps liefern wir Ihnen alles Wissenswerte rund ums Bauen. ■ Hausdatenbank 1.500 Häuser von mehr als 150 Hausherstellern. Fertig-, Massiv- und Holzhäuser mit allen detaillierten Hausinformationen und 3D-Rundgängen inklusive.

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■ Web 2.0! Sie finden uns auch auf Facebook, Twitter und Google+. Über den Blog können Sie Kontakt zu unseren fachkompetenten Redakteuren aufnehmen.

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Häuser Bauen in der Stadt

Häuser Neue Musterhäuser

Häuser Bauen in der Stadt

„Sonnenhaus“ im Bauhausstil

MERKMALE DES STADTHAUSES

Diese zum Festpreis verkauften Passivhäuser sind Teil des „Münchener Modells“, das Wohneigentum für junge Familien fördert.

1. Grundstückskosten Während für ein schmales Stadthaus auch mal rund 200 Quadratmeter Boden ausreichen, sind es für ein freistehendes Einfamilienhaus mindestens doppelt so viel. Preisunterschied bei einem Quadratmeterpreis von zum Beispiel 280 Euro: Um die 50 000 Euro – natürlich nur dann, wenn man auch das freistehende Einfamilienhaus in der Stadt bauen würde. 2. Baukosten Bauen Sie ein Doppelhaus. Bei gleichen bzw. spiegelgleichen Grundrissen sparen Bauherren einiges an Planungskosten. Auch die

Wohnen in der Stadt liegt im Trend. Immer mehr Bauherren erkennen die Vorzüge einer citynahen Lage. Trotz hoher Grundstückskosten gibt es Möglichkeiten, den Traum vom eigenen Haus in der Stadt zu realisieren.

D

er Bäcker und der Gemüseladen sind direkt nebenan, zum Kino oder Theater geht es mit der U-Bahn und den Arbeitsplatz erreicht man ebenfalls stress- und staufrei mit dem öffentlichen Nahverkehr. Fußgängerzonen mit Straßencafés, gepflegte Parks, Grünanlagen und Spielplätze bieten Freiflächen zur gemeinschaftlichen Nutzung. Kehrseite der Medaille sind in der Regel aber die Kosten. Je an-

gesagter die Stadt und je trendiger der Stadtteil, desto höher sind die Immobilienpreise. Fehlende finanzielle Möglichkeiten sind dann aber mit viel Eigeninitiative und Kreativität sowie Geduld beim Suchen (siehe Kasten Seite 45)) auszugleichen. Doch nur Mut! Baufamilien, die einige Dinge beachten, können den Traum von den eigenen vier Wänden auch in der Stadt durchaus realisieren. Nachfolgend eine Liste der finanziellen Vorteile:

Bei guter Planung findet sich auch in der kleinsten Lücke noch ein Platz zum Bauen.

REGIEBAUHAUS „MADRID“ VON HELMA ANBIETER: Helma AG www.helma.de ENTWURF: Musterhaus Madrid BAUWEISE: Mauerwerk aus Hochlochziegeln

11,50 m

Mitten im Leben

Das typische Stadthaus wird auf eine Grundstücksbreite von bis zu 6 m – das entspricht gleichzeitig der Breite der Straßenfassade – in mehrgeschossiger Bauweise mit bis zu vier Etagen gebaut. Oft gibt es kleine Hofgärten mit geringer Tiefe, der Hauptgarten befindet sich auf der rückwärtigen Hausseite. Terrassen, Balkone und Dachgärten bilden auf der Gartenseite ein zusätzliches intimes Raumangebot. Bei Stadthäusern geht es vor allem darum, auf kleiner Grundstücksfläche möglichst viel Wohnfläche bei geringen Kosten bauen zu können.

DIELE 13 WOHNEN/ ESSEN 39,5

Außen kompakt, innen großzügig Häuser wie dieser Entwurf finden viele Freunde. Der Grund: Die kompakte Architektur ist platzsparend, bietet dennoch viel Wohnfläche und kann – zusammen mit einem Keller – als ausgesprochen familienfreundlich gelten!

46

Häuser bauen & sparen 3/2011

B

auen in der Stadt ist ein Thema, das immer mehr an Bedeutung gewinnt. Denn die Bereitschaft zu pendeln und dabei lange Transportzeiten und häufige Staus zu akzeptieren, nimmt rasant ab. In diesem Sinne eine Punktlandung war deshalb ein Stadthaus, das Keitel speziell auf eine Baufamilie zugeschnitten hat: Auf einer Grundfläche von nur 9,75 mal 8,50 Metern entstand

ERDGESCHOSS

DACH: Flachdach WOHNFLÄCHEN: EG: ca. 89 m2 OG: ca. 69,5 m2 PREIS: auf Anfrage beim Hersteller

GAST 11,5

DU/WC 4

KOCHEN 12

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HWR 9

OBERGESCHOSS

D

ieses Musterhaus von Helma – zu sehen in der Ausstellung Ottendorf-Okrilla – kombiniert die Nutzung und Speicherung von kostenloser Sonnenenergie mit anderen Energieträgern und erfüllt dabei die Kriterien für ein KfW-Effizienzhaus 70. Die sogenannten Solarhäuser dieses Anbieters von Massivhäusern erreichen nach Firmenangaben einen solaren Deckungsgrad von ca. 30 Prozent. Im Vergleich mit einem EnEV 2009-Standardhaus könne durch die optimal aufeinander abgestimmten Komponenten der Heizanlage sowie der Hausdämmung sogar etwa 50 Prozent der Heizkosten eingespart werden. Die in Ottendorf-Okrilla gewählte Variante ergänzt die Solartechnik (u.a. 20 Quadratmeter Fassadenkollektoren) mit einer modernen Gasbrennwerttherme. Diese Kom-

bination soll eine besondere Wirtschaftlichkeit in Bezug auf Investitions- und laufende Energiekosten bieten. Das neue Musterhaus bietet aber neben der Energiespartechnik auch einen besonderen architektonischen Reiz. Die Struktur aus mehreren, versetzten Kuben mit großer Dachterrasse und farblich abgesetzter Fassadengestaltung lehnt sich an den Stil des Bauhauses an. Auch hier folgt die Form der Funktion. Die durchdachten Grundrisse und die geradlinige Architektur schaffen großzügige Räume. Trotz aller Innovationen, so wird versichert, sei das Haus keine Machbarkeitsstudie technikverliebter Entwickler, sondern aktueller und vor allem bezahlbarer Stand der Technik. Der Fokus liege auf Wirtschaftlichkeit, Wertstabilität und Nachhaltigkeit. Letzteres werden durch die Verwendung von raumluftreinigender Wandfarbe und umweltfreundlichen Bodenbelägen O bestätigt.


projekt Familienhaus

Garten mit Schwung Ein Rückzugsort, wo man auch den Garten genießen kann, war für Ehepaar Ritz Planungsgrundlage. Ergebnis: ein Pultdachhaus mit geschwungener Terrasse und viel Grün!

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profertighaus 1/2-2014

U

m den Gartenbereich von der Straße abzuschirmen, wurde das Haus mit seiner Traufseite zur Straße gestellt. Schmale Fenster gewähren hier nur wenig Einblick, erzielen von innen nach außen jedoch eine angenehme Lichtwirkung. Die sachlich gestaltete Fassade wirkt durch den Wechsel von Putz und Holzschalung großzügig und modern. Zentraler Blickfang ist die rote Haustür. Das Pultdach, für die Baugenehmigung als versetztes Satteldach deklariert, verstärkt die Aufteilung von Garten- und Stra-


FAKTEN

WC 3,0 ARBEITEN 13,5 FLUR 15,0 WOHNEN/ ESSEN 41,0

ARBEITEN 13,0

KIND 16,0

GARD. 2,5 FLUR 7,0

AR 2,0

KOCHEN 14,0

ERDGESCHOSS

KIND 15,0

SCHLAFEN 21,0

DUSCHE 6,0

9,70 m

Hersteller: Platz Haus 21 88348 Bad Saulgau Tel. 07581/201-0 www.bautipps.de/platz Entwurf: Kundenhaus„Ritz“ Maße: 9,70 x 11,10 m Wohnfläche: EG 91 m², OG 90 m² Bauweise: Holzverbundkonstruktion, 24 Grad Satteldach, Putzfassade, Pelletheizung, kontrollierte Lüftung mit Wärmerückgewinnung Preise: müssen direkt beim Hersteller erfragt werden

11,10 m

BAD 12,0

OBERGESCHOSS

Ein harmonisches, funktionales Raumgefüge: Die Küche mit eigenem kleinen Tisch ist durch eine Wandscheibe vom großen Essplatz abgeschottet, bleibt aber akustisch verbunden. Der Wohnbereich schließt sich versetzt und offen an.

ßenseite des Gebäudes ebenso, wie die unterschiedliche Farbgebung der Putzfassade. Im Garten dominiert ein alter Obstbaum: Er spendet Schatten und sorgt für angenehme Temperaturen im Sommer auf der großzügig angelegten Terrasse, die durch eine Flügeltür direkt mit dem Essbereich im Haus verbunden ist. Dieser ist nur durch eine Wandscheibe von der modernen Küche mit Eckverglasung getrennt und holt sich durch die großen, bodentiefen Fenster den Garten direkt ins Innere des rund 91 Quad-

ratmeter Wohnfläche großen Erdgeschosses. Der Wohnbereich, optisch abgetrennt durch den offenen Kamin, bietet Rückzugsmöglichkeit und elegante Gemütlichkeit. PRIVATRÄUME UNTERM VERSETZTEN PULTDACH Dank des Pultdachs mit Fenster im Dachversatz dringt viel Licht in den zentral gelegenen Flur, der aufgrund der Treppenausrichtung einen etwas erhöhten Platzbedarf aufweist. Das Schlafzimmer (mit direktem Zugang zum Elternbad und einem separaten

Schrankbereich), zwei fast gleich große Kinderzimmer, ein eigenes Duschbad für den Nachwuchs und ein weiteres Büro finden im großzügigen Dachgeschoss Platz. Apropos Büros: Die Zuweisung der fast identischen, direkt übereinander liegenden Zimmer war den Bauherren eine Diskussion wert, die mittels Auslosung beendet wurde. Beheizt wird das Haus mit einem Pelletkessel, unterstützt durch eine automatische Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung – technisch zeitgemäß und ökologisch. ■

1/2-2014

profertighaus

37


profil Porträt

Büdenbender Hausbau bedient die unterschiedlichsten Baustile, von eher klassisch bis zu BauhausVillen.

Bauen ist Vertrauenssache. In unserer Serie gewähren deshalb führende Köpfe der Fertighausbranche Einblicke in ihr Unternehmen. In dieser Ausgabe: Büdenbender Hausbau.

Matthias (links) und Claus Büdenbender (Mitte), Geschäftsführer von Büdenbender Hausbau, im Gespräch mit „pro-fertighaus“Chefredakteur Harald Fritsche.

„Jedes Haus ein Unikat“ J

uni 1978: Die Geschichte des 1946 als Sägewerk und Zimmerei gegründeten Unternehmens Büdenbender scheint vorzeitig beendet. Ein Großbrand legt alles in Schutt und Asche, die Firma ist unterversichert. Was als Katastrophe beginnt, kristallisiert sich im Nachhinein als Chance heraus. Noch im Dezember 1978 werden neue Produktionsstätten unter Verzicht auf das bis dahin betriebene Sägewerk errichtet, eine Erfolgsgeschichte startet. Heute produziert das Familienunternehmen rund 130 Häuser jährlich, für 2014 sind 150 als Ziel angegeben. Claus Büdenbender führt das Unternehmen bereist viele Jahre, sein

38

profertighaus 1/2-2014

Sohn Matthias ist seit einiger Zeit gleichfalls in der Geschäftsleitung aktiv. Claus Büdenbender erinnert sich: „Anfang der 80er-Jahre lief es nicht so, es gab eine Rezession. Also mussten wir etwas anders machen.“ Mithilfe einer Unternehmensberatung wurde daraufhin der Betrieb umgekrempelt. ERFOLGSFAKTOR FAIRE BAULEISTUNGSBESCHREIBUNG Man begann mit der Errichtung von Musterhäusern den Vertrieb zu stärken und noch mehr Augenmerk auf die gebaute Qualität zu legen. Dazu zählte auch, dass man die eigene Bauleistungsbeschreibung kritisch

unter die Lupe nahm, sie verständlich und fair formulierte. „Wir gehen bis heute damit sehr offen um, jeder Interessent kann die Beschreibung im Internet herunterladen“, betont Matthias Büdenbender. Eine vernünftige Hausqualität mit guter Grundausstattung gehöre zwingend dazu. Dazu bedient man sich renommierter Partner wie Viessmann, Schüco, Roto oder Braas. „Wir wollen selbst vom Produkt überzeugt sein, das wir anbieten“, bringt es Matthias Büdenbender auf den Punkt. Besonders viel Wert legt man im Unternehmen darauf, die Wünsche des Bauherren umzusetzen. Dabei

gleiche kein Haus dem anderen, jeder Entwurf sei individuell. „Wir können flexibel auf den Bauherren eingehen“, ist sich Matthias Büdenbender sicher. „Das geht bei der Anzahl von uns gebauter Häuser noch“, ergänzt sein Vater Claus. Alle Planungen beginnen auf einem weißen Blatt Papier. Teurer sei man deswegen nicht, „weil wir genau darauf ausgerichtet sind“, so Matthias Büdenbender. MEHR WACHSTUM OHNE QUALITÄTSVERLUST Bedenken, dass man mit Wachstum einige Firmenwerte opfern müsste, haben beide nicht. „Derzeit können


Foto: Büdenbender_Hausbau

FAKTEN

Produktion und Verwaltung von Büdenbender Hausbau im siegerländischen Netphen.

„Es kann weitere Expansion stattfinden, die Zeichen sind für Büdenbender Hausbau auf Wachstum gestellt.“

Büdenbender Hausbau GmbH

Claus Büdenbender, Geschäftsführer

GEGRÜNDET: 1946 von Wilhelm Büdenbender GESCHÄFTSFÜHRER: Claus und Matthias Büdenbender SITZ DES UNTERNEHMENS: 57250 Netphen-Hainchen (Siegerland) MITARBEITER: 100, alle in Netphen BAUVORHABEN: 130 in 2013, 150 geplant in 2014 UMSATZ: 22 Mio. in 2012, 30 Mio. in 2013, ca. 39 Mio. in 2014

Eine Abbund-Anlage sorgt für millimetergenauen Holzzuschnitt (ganz oben). Blick in die Produktionshalle (links). Das Unternehmen setzt auf renommierte Marken, bei Heizungen zum Beispiel auf Viessmann (rechts).

wir 160-180 Häuser im Jahr bauen. Sollen es mehr werden, müssen wir in Fertigungsstätten investieren. Aber auch dann werden wir unsere Qualitätsstandards halten, dafür gibt es Lösungen“, versichert Matthias Büdenbender. Der Erfolg bestätigt die Strategie: 2007 lag der Umsatz noch bei rund 13 Millionen Euro, 2014 werden 39 Millionen erwartet. Bei der Technik setzt das Unternehmen stark auf Erd- oder Luftwärmepumpen. Etwa 95 Prozent aller neu gebauten Häuser sind damit ausgerüstet. Das „Plus-EnergieHaus“ sei derzeit noch eine Nische am Markt, auch wenn man bereits solche Häuser gebaut habe. Auch Energiespeicher sieht man zum jetzigen Zeitpunkt eher skeptisch. „Stromspeicher sind noch viel zu teuer, aber das wird irgendwann kommen“, glaubt Matthias Büden-

bender. Genauso wie die sogenannten Smarthomes. „Eine intelligente Haussteuerung macht absolut Sinn. Bei unseren gut gedämmten Häusern merkt man etwa nicht immer sofort, wenn die Heizung mal ausfällt“, gibt Matthias Büdenbender ein Beispiel und macht sich für sinnvolle Technik zu erschwinglichen Preisen stark. DÄMMUNG OHNE FOLIEN UND STYROPOR Bei der von Büdenbender entwickelten diffusionsoffenen Klimwand „atmo-tec“ legt man sehr viel Wert auf die Verwendung von natürlichen Baumaterialen. Dadurch soll ein angenehmes Raumklima bei exzellenten Wärme- und Schalldämmwerten erreicht werden. Claus Büdenbender ist der festen Überzeugung: „Diffusionsoffenes Bauen ohne PE-Folien und Styropor ist ein entscheiden-

des Kriterium für Bauherren!“ Auch beim Dachaufbau wird deshalb eine solche Konstruktion benutzt. „Wir wollen nur Sachen verbauen, die man auch selbst um sich haben will“, sagt Matthias Büdenbender. SPASS AN DER ARBEIT IM FAMILIÄREN UMFELD Viel Wert legt der Fertighaushersteller auf seine Unternehmenskultur. Der Familiencharakter soll bewahrt bleiben. Nicht selbstverständlich für ein Unternehmen: Alle Mitarbeiter inklusive der Geschäftsleitung sind per du. Viele der langjährigen Firmenangehörigen wurden im Unternehmen ausgebildet, auf dem regionalen Arbeitsmarkt ist man eine verlässliche Größe. Claus Büdenbender sagt: „Wir gehen ordentlich mit den Leuten um.“ Sein Sohn nickt zustimmend. ■ haf

THEMATISCHE SCHWERPUNKTE: freie Architektur, Design, Energieeffizienz, nachhaltiges und sorgenfreies Bauen LIEFERGEBIETE: Deutschland, Luxemburg EXPORTQUOTE: ca. 15 Prozent TECHNOLOGIE: Holztafelbauweise mit der diffusionsoffenen Wand„atmo-tec“ LEISTUNGSTIEFE: schlüsselfertige Einfamilienhäuser und Mehrfamilienhäuser, Büro- und Objektbauten QUALITÄTSMANAGEMENT: Mitglied in der Qualitätsgemeinschaft Deutscher Fertigbau (QDF), der Gütegemeinschaft Deutscher Fertigbau (GDF) sowie dem Bundesverband Deutscher Fertigbau e.V. (BDF) INTERNET: www.buedenbender-hausbau.de

Vor der Zerstörung durch einen verheerenden Großbrand im Jahr 1978: Sägewerk und Produktion

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profil 1 Haus – 4 Meinungen

Schön schlicht oder zu schlicht? Zwei Vollgeschosse mit Flachdach müssen gekonnt inszeniert sein, damit ein Haus nicht „kistig” wirkt. Ob Fertighaus Weiss das bei Kundenhaus „Krohme” gelungen ist und ob das Raumkonzept funktioniert, weiß die Redaktion von pro fertighaus. Andreas Ehrfeld

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Redakteur

Oliver Gerst stellvertr. Chefredakteur

Der Grundriss des Erdgeschosses überzeugt durch einen offenen Wohn-, Ess-, und Kochbereich, der dennoch klar unterteilt ist. Neben dem Gästezimmer wäre, zusätzlich zum WC, eine separate Dusche wünschenswert. Hier muss das FamilienBadezimmer mit Besuchern geteilt werden. Klar strukturiert ist das Obergeschoss: Auf der einen Seite die beiden nahezu gleich großen Kinderzimmer, auf der anderen Seite das großzügige Elternschlafzimmer, das genügend Platz für eine geräumige Ankleide bietet, die jedoch nur durch eine Schiebetür vom Badezimmer getrennt ist. Kommen die Jugendlichen erst spät in der Nacht nach Hause, ist es um die Nachtruhe der Eltern schnell geschehen.

Große Glasflächen, zum Teil übereck, der Fassadenrücksprung im Erdgeschoss und der Anbau verleihen der Architektur im Bauhaus-Stil ihren eigenen, sympathischen Charme. Die Terrasse in der Nische vermittelt Geborgenheit und Sichtschutz zur Nachbarschaft. Das Raumprogramm bietet vier Personen auf beiden Ebenen reichlich Platz. Die Funktionszonen Wohnen, Essen und Kochen liegen im Parterre offen in der Diagonale, die Diele mit Garderobe ist großzügig und erschließt auch ein Gästezimmer. Manko: das kleine WC ohne Dusche. Eltern, Kinder und Gäste müssen sich das einzige Bad im Obergeschoss teilen. Luxuriös: Die große Dachterrasse, die allen Familienmitgliedern zur Verfügung steht.


WOHNEN 29

ESSEN 27

11,31 m

GAST 12 DIELE 11

KOCHEN 12

WC 2 12,62 m

ERDGESCHOSS

FAKTEN

KIND 17 SCHLAFEN 21,5

FLUR 11

BAD 11

KIND 16,5

OBERGESCHOSS

Astrid Barsuhn

Redakteurin

Damit geradlinige Architekur einen Charme entwickelt, ist viel Feingefühl seitens der Planer vonnöten. Dieser Entwurf vermittelt mit seiner schlichten Form und Farbgebung großes Selbstbewusstsein von Architekten und Bauherren. Doch trotz konsequenten Verzichtes auf schmückendes Beiwerk, entfaltet das Haus innen moderne Wohnlichkeit. Spannung wird durch das geschickte, höhenversetzte Verschränken der zwei kubischen Baukörper geschaffen, die sich dem Verlauf des Hanggrundstückes anpassen. Davon profitiert vor allem der L-förmige Erdgeschossgrundriss, wo trotz offener Gestaltung eine selbstverständliche Zonierung der einzelnen Nutzungsbereiche entsteht. Très charmant!

Hersteller: Fertighaus Weiss 74420 Oberrot-Scheuerhalden Tel. 07977/9777-0 www.fertighaus-weiss.de Entwurf: Haus „Krohme“ Maße: 11,31 x 12,62 m Wohnfläche: EG 93, OG 77 m2 Bauweise: Holzverbundkonstruktion, Flachdach, zwei Vollgeschosse; Effizienzhaus 40 Preise: müssen direkt beim Hersteller erfragt werden

Christine Meier

„Gesundheit darf keinen Verzicht auf Komfort bedeuten.“

Redakteurin

Die große Diele mit geradläufiger Treppe und platzsparender Schiebetür, der übereck angeordnete Wohn-, Ess- und Kochbereich, in dessen Winkel die beidseitig begehbare Terrasse liegt, sowie ein zusätzliches Zimmer bieten im Erdgeschoss viel Komfort. Was hier fehlt, ist jedoch eine Gästedusche. Im Obergeschoss haben dank gekonnter Planung trotz Dachterrasse drei großzügige Schlafzimmer Platz. Der Fassade hätte etwas mehr Fensterfläche gut getan. So wirkt das Gebäude äußerlich zum Teil wie ein geschlossener, schwerer Kasten. An Leichtigkeit und Klarheit würde das Äußere zudem gewinnen, wenn auf Rollladenbleche, Balkoneinfassung und/oder sichtbares Fallrohr verzichtet würde.

Wir wissen, was ein Zuhause braucht Wenn Sie in 25 Jahren Bilanz ziehen, wünschen wir Ihnen, dass Sie auf viele schöne Erinnerungen zurückblicken können. Deshalb bringen wir Ökologie und Ökonomie in optimalen Einklang, stimmen Form und Funktion bestens aufeinander ab und stehen Ihnen bei jedem Detail rund um Ihr künftiges gesundes Zuhause zur Seite.

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proseminar Wärmepumpen

Erdwärme (links) lässt sich mit senkrecht gebohrten Erdsonden sowie mit flächigen Kollektoren (Bild) und Erdwärmekörben nutzen. Die Luft-/Wasser-Wärmepumpe (rechts) bezieht die Wärme aus der Umgebungsluft. www.bwp.de

Die Pumpen boomen Rund 30 Prozent der Neubauten in Deutschland werden inzwischen mit einer Heizungs-Wärmepumpe ausgestattet. Sie versprechen Bauherren dauerhaft niedrige Heizkosten – wenn Planung und Gerätewahl stimmen.

R

egenerativ heizen und dabei bares Geld sparen – das hört sich für viele Bauherren gut an. Daher ist es nicht erstaunlich, dass immer mehr Neubauten in Deutschland mit Wärmepumpentechnik ausgestattet werden. Denn sie bedienen sich der in der Wohnumgebung ohnehin und kostenlos verfügbaren Umweltwärme und stellen diese zur Raumheizung und Warmwasserversorgung im Haus zur Verfügung. Manche Systeme sind in der Anschaffung heute kaum noch teurer als herkömmliche Heizungen. Wer sichergehen möchte, dass die Wärmepumpe wirklich ökologisch und kostensparend heizt, muss bei der Hausplanung die richtigen Voraussetzungen schaffen und bei der Gerätewahl einiges beachten. Damit es im Winter wohlig warm wird, müssen Elektro-Wärmepumpen die kostenlose Umweltenergie aus Luft und Erde auf ein für Heizzwecke geeignetes Temperaturniveau von etwa 35 bis 55 Grad Celsius „pumpen“. Weil die Temperaturen dieser regenerativen Umweltenergien vor allem im Winter, während der Heizperiode, relativ niedrig sind, benötigt die Wärmepumpe dafür zusätzliche Energie, sprich Strom. Dabei gilt: Je höher die Anteile der erneuerbaren

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Energien und die Temperaturen der Wärmequellen sind, desto günstiger wird Heizen mit einer Wärmepumpe. Zur Bewertung der Effizienz der gesamten Wärmepumpenanlage eignet sich vor allem die Jahresarbeitszahl (JAZ). Sie bezeichnet über ein Jahr hinweg das Verhältnis zwischen der erzeugten Wärmemenge und der eingesetzten Strommenge, inklusive der Hilfsenergie für Regelung und optionale Elektrozusatzheizung. GROSSE JAHRESARBEITSZAHL, NIEDRIGE STROMKOSTEN Grundsätzlich gilt: Je größer die JAZ, desto höher ist der Anteil der kostenfreien Umweltenergie und desto niedriger fallen die Stromkosten aus. Beispiel: Bei einem Einfamilienhaus mit einem Wärmebedarf von 15 000 Kilowattstunden (kWh), muss man bei einer Luft-/Wasser-Wärmepumpe mit einer JAZ von 3,0 genau 5 000 kWh Strom einkaufen (15 000:3); steigt die JAZ auf 3,5 sind es nur noch 4 286 kWh. Von zentraler Bedeutung für die JAZ, vor allem beim Einsatz von Luft-/Wasser-Wärmepumpen, ist der energetische Standard des Hauses. Und hier gilt: je höher, desto besser für die Wärmepumpeneffizienz. Außerdem gilt: Je geringer die Differenz

zwischen der Wärmequellen- und der Heiztemperatur, desto effizienter lässt sich die Wärmepumpe einsetzen. Aus diesem Grund haben zum Beispiel die erdgekoppelten Systeme mit den ganzjährig relativ konstanten Erdreichtemperaturen klar bessere Ausgangsvoraussetzungen als die Luft-/Wasser-Wärmepumpen. Vorteilhaft ist zudem der Einsatz eines Flächenheizsystems oder von großflächigen, schnell reagierenden Heizkörpern, die mit relativ niedrigen Vorlauftemperaturen auskommen. Die Effizienz des Wärmepumpensystems wird außerdem von der Qualität der Planung, der Produkte sowie der Montage sowie Inbetriebnahme beeinflusst. Hausbesitzer sollten deshalb vorzugweise Handwerker beauftragen, die im Umgang mit Wärmepumpen inklusive hydraulischem Abgleich qualifiziert sind. Welche Jahresarbeitszahlen lassen sich in der Praxis erreichen? Die mehrjährigen Feldmessungen des

Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE, Freiburg (www.wpeffizienz.ise.fraunhofer.de) ergaben folgende, durchschnittliche jährliche Arbeitszahlen im Neubau: Sole-/ Wasser-Wärmepumpen 3,9, Luft-/ Wasser-Wärmepumpen 2,9, Wasser-/Wasser-Wärmepumpen: 3,6. Zu beachten ist, dass die Streubreite der Ergebnisse teilweise groß ist, es also auch einige sehr schlechte und sehr gute Anlagen gibt. Wichtig ist die Höhe der Jahresarbeitszahl übrigens auch bei der Vergabe von Fördergeldern. Weitere Messergebnisse sowie interessante Hinweise zur Wärmepumpeneffizienz bietet die lokale Agenda-Gruppe 21 Energie in Lahr (www. agenda-energie-lahr.de). Um die Effizienz des Wärmepumpensystems dauerhaft im Blick zu haben, sollten Hausbesitzer auf den Einbau eines Strom- und Wärmemengenzählers achten und deren Werte regelmäßig jw ablesen und auswerten.

KÜHLUNG IM SOMMER ❯ An heißen Sommertagen sind die Raumtemperaturen deutlich höher als im Erdreich. Dann kann dessen niedrigere Temperatur in Verbindung mit Wand- und Fußbodenheizungen zur direkten Kühlung der Räume genutzt werden. Bestimmte Wärmepumpenmodelle verfügen hierzu über eine Kühlfunktion, bei der der Verdichter nicht eingeschaltet wird, sondern nur eine Pumpe; man spricht hier von „passiver Kühlung“ oder „natural cooling“. Aus technischen Gründen lässt sich die Raumtemperatur zwar nur um einige Grad absenken; doch angenehmer wird es im Wohn- und Schlafzimmer allemal.

❯ Aufgrund der hohen Außenlufttemperaturen im Sommer ist diese

einfache passive Kühlfunktion bei einer Luft/Wasser-Wärmepumpe nicht möglich.


Gut kom bin iert :

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Gut für die Umwelt und fürs Portemonnaie: ERDGAS + Solar. Alle Vorteile unter einem Dach: Brennwerttechnik und Solarthermie schonen die Umwelt und Ihr Portemonnaie. Wie das geht? Ganz einfach: Wenn die Sonne scheint, wird die Sonnenenergie zur Wassererwärmung und zum Heizen genutzt. Und sonst sorgt ERDGAS für die nötige Energie. Viel einfacher und effizienter kann man umweltschonende Technologien nicht kombinieren. Mehr Informationen unter

www.erdgas.info


proseminar Allergiker

Foto: djd/The Spirit of OM

Auch in den eigenen vier Wänden sind Allergiker vielen belastenden Stoffen ausgesetzt, häufig finden sich hier sogar die Allergie-Auslöser. Doch beim Neubau bietet sich die Chance, diese zu vermeiden und ein möglichst schadstofffreies und allergikerfreundliches Haus zu gestalten.

Für beste Erholung zu Hause H Keramikfliesen nehmen weder Hausstaub noch andere Krankheits- und Allergieerreger auf und geben auch keine Schadstoffe ab. Sie müssen jedoch regelmäßig feucht gewischt werden. (epr/VDF)

Das Prüfsiegel des ecoInstituts zeichnet Bauprodukte, Bodenbeläge, Mad ttratzen, Bettwaren und Möbel aus, die strengsten SSchadstoff- und Emisssionsanforderungen genügen. Ausgasungen g werden gemessen und w z.B. auf Schwermetalle und Pestizide untersucht.

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ausstaub, Tierhaare, Pollen: Meistens sind Allergiker den körperfremden Stoffen, auf die ihr Immunsystem übersensibel reagiert, schutzlos ausgesetzt. Das ist lästig und anstrengend. Daher sollte das Zuhause umso mehr ein Ort der Erholung sein. Hinzu kommt: Allergikerkinder sind stark gefährdet, später selbst an Allergien zu leiden – die richtige Gestaltung des Eigenheims spielt hier eine entscheidende Rolle. Der erste Schritt zu einem schadstoffarmen Haus ist das Erstellen einer Liste aller in der Familie relevanten Allergene. Anhand dieser kann

D Institut für BaubiDas ologie Rosenheim (IBR) o prüft Bauprodukte p aauf Radioaktivität, organische Schado sstoffe, Schwermetalle, FFeinstaubemissionen und Formaldehyd. u Nach zwei Jahren müsN ssen Untersuchungen wiederholt werden.

ein Bausachverständiger sämtliche Stoffe auflisten, die nicht verwendet werden dürfen und diese können beim Haushersteller vertraglich ausgeschlossen werden. Der Verband privater Bauherren (VPB) rät, die Einhaltung regelmäßig prüfen und sich bei der Hausübergabe alle Inhaltsstoffe verwendeter Materialien dokumentieren zu lassen. Der Rat von Innenraumanalytiker oder Architekt kostet laut VPB etwa 100 Euro pro Stunde plus Laborkosten. Dann geht es je nach Allergie an die Detailplanung von Grundriss, Technik und Einrichtung. Heuschnup-

D internationale Das Qualitätslabel „NaQ ttureplus“ steht für GesundheitsverträgG llichkeit, Umwelt- und Ressourcen-Schonung R ssowie Gebrauchsttauglichkeit. Berückssichtigt wird der gesamte Lebenszyg klus des Produkts.


fengeplagte sollten beispielsweise versuchen, das Haus so zu planen, dass möglichst viele Allergene draußen bleiben. Sinnvoll ist, eine Pollenschleuse, eine abgeschlossenen Diele für Jacken und Schuhe sowie eine separate Ankleide vorzusehen. Ideal ist eine Wäscheklappe, so landet die Kleidung direkt in der Waschküche. Außerdem ist ein Vorratsraum neben der Garage empfehlenswert, um keine Pollen durch das Haus zu tragen. Regelmäßige Raumpflege und gründliches Staubsaugen sind ein Muss. Statt herkömmlicher Geräte sollten Allergiker Modelle mit sogenanntem HEPA-Filter („High Efficiency Particulate Airfilter“) wählen, mindestens H13. Er filtert kleinste Staubpartikel. Im Neubau ist ein Zentralstaubsauger, der die Abluft direkt nach draußen leitet, eine sinnvolle Alternative (siehe Seite 48). Wichtig ist auch richtiges Lüften: Auf dem Land abends, in der Stadt morgens, wenn die Pollenkonzentration jeweils niedrig ist. Eine Lüftungsanlage sorgt komfortabel und automatisch für Frischluft (siehe auch Seite 45). Beim Heizen gilt: Strahlungswärme erzeugende Heizungen eignen sich für Allergiker besser als mit Konvektionsheizkörper. Bei klassischen Heizkörpern steigt die erwärmte Raumluft hoch, unten wird kalte Luft angesogen, der Luftstrom wirbelt Staub auf

und die Atemwege werden belastet. Fußboden- und Wandheizungen, Rand- oder Fußleistenheizungen erzeugen Strahlungswärme und sorgen für ein angenehmes Klima – ohne Staub aufzuwirbeln. ALLERGIKERFREUNDLICH AUSBAUEN UND EINRICHTEN Ausdünstungen aus neuen Möbeln, Textilien, Wand- und Bodenbelägen können besonders bei Kleinkindern zu Atemwegserkrankungen führen. Selbst auf Ungeborene können sie negativ wirken, das Immunsystem schädigen und das Kind anfälliger für Infektionen und Allergien machen. Das berichtete das Helmholtz Zentrum für Umweltforschung 2003. In der Schwangerschaft und bis zum zweiten Lebensjahr des Kindes (dann ist das Immunsystem stabiler) sind Renovierungsarbeiten für (werdende) Mütter daher tabu! Neue Möbel sollten mindestens vier Wochen auslüften, bevor das Kind im Zimmer schläft. Das gilt auch für Kinder- und BabyproOhne Staub aufzuwirbeln, geben Flächenheizungen für die Wand angenehme Strahlungswärme ab. Die „Klimawand“ kann im Sommer sogar kühlen. (epr/Joco)

Die Stiftung „European Centre for Allergy Research Foundation“ (ECARF) kennzeichnet allergikerfreundliche Produkte und Dienstleistungen mit nachweislich kontrollierter Herstellung und Qualität der Inhaltsstoffe. Die ECARF oder ein unabhängiges Institut überprüft die Einhaltung der Kriterien der zertifizierten Produkte regelmäßig stichprobenartig. Das Siegel garantiert nicht, dass allergische Reaktionen immer ausgeschlossen sind. Die Vergabe ist auf zwei Jahre befristet.

dukte. Selbst Natur-Materialien, sorgen sie zwar für ein emissionsarmes, oft für Allergiker angenehmes Raumklima, können Allergene enthalten. Doch schon Kleinigkeiten helfen, ein allergikerfreundliches Wohnumfeld zu schaffen: Verzichten Sie beispielsweise auf Vorhänge und offene Regale und wischen Sie glatte Böden möglichst alle zwei Tage. Böden mit Kunststoffbeschichtung sind Staubfänger, da sie elektrostatische Aufladung begünstigen. Anders ist es bei Holzböden. Hier sollte jedoch auf Lack und Versiegelung verzichtet werden – geölt sind sie ebenso widerstandsfähig. Pflegeleicht und zumeist schadstofffrei ist Kork: Das Korksiegel garantiert geringe Ausdünstungen, verbietet Pestizide und Flammschutzmittel. Fliesen wegen Lösungsmitteln nicht verkleben, sondern mit Mörtel verlegen! Auch Teppichboden gilt mit Ausnahmen als allergikerfreundlich. Er bindet Allergene, die Belastung in der Luft wird geringer. Eine Studie des Deutschen Allergie- und Asthmabundes und der Gesellschaft für Umwelt und Innenraumanalytik bestätigt dies. Er muss einen kurzen Flor haben und regelmäßig gereinigt werden. Am besten sind Naturfasern wie Sisal oder Ziegenhaar, die zudem die Luftfeuchtigkeit regulieren. Wegen Kleber oder bei mit Giften ausgestatteten Importen auf Qualitäts- und Umweltzeichen achten! Vorsicht ist auch bei Farben und Tapeten angebracht: Konservierungsstoffe, Kunstharzkleber und Kunststoffe, sogar Biofarben, wasserlösliche Dispersionsfarbe und Naturharzlacke können Allergien

Schutzgewebe fürs Fenster halten Allergieauslöser wie Pollen sicher draußen. (djd/Neher)

auslösen. „Ökotest“ rät Allergikern zu Silikat- und Kalkfarben. Ökologische Raufasertapete oder reiner Kalkputz schaffen ebenfalls eine allergikerfreundliche und wohngesunde Wandgestaltung – auch für ■ cm/red Nicht-Allergiker!

Geballtes Fachwissen gibt es im Sonderheft „Gesund wohnen“: Für 3,80 Euro am Kiosk oder zzgl. Versand zu bestellen auf www.buecherdienst.de

Der TÜV Nord prüft und zertifiziert Raumluftqualität beeinflussende Materialien und Geräte: Innenputze und -farben, Tapeten, Teppichböden, Staubsauger, Matratzen, Bettwaren und Pollenschutzfilter. Freiwillige Prüfungen erfolgen nach den anerkannten Regeln der Technik und medizinischen Verfahren. Mit allergologisch-immunologischen ZusatzUntersuchungen und jährlich wiederkehrender Prüfung geht die Zertifizierung „Für Allergiker geeignet“ über gesetzliche Ansprüche hinaus.

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Foto: Erlus/HLC

proseminar Lüftung

So bleibt die Luft rein! Damit die Innenraumluft trotz dichter Gebäudehülle frisch und sauber bleibt, muss mindestens alle zwei Stunden gelüftet werden. Praktischer ist da eine automatische kontrollierte Wohnraumlüftung – bei der außerdem die Wärme im Haus und Pollen draußen bleiben.

Mit der Luftqualitätssteuerung von MSR Electronic wird nur dann solange gelüftet, wie nötig: Elektro- und Solarfenster öffnen und schließen sich bei bestimmter Luftfeuchtigkeit und Konzentration organischer flüchtiger Stoffe automatisch. (Velux)

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Bei der kontrollierten Wohnraumlüftung werden warme Abluft und kalte Zuluft über dünne speziell strukturierte Platten aneinander vorbeigeführt, wodurch die Zuluft erwärmt wird. Überschüssige Luftfeuchtigkeit und Schadstoffe werden abtransportiert. (Zehnder)

F

rische Luft ist ein entscheidender Faktor für die Behaglichkeit in einem Raum. Um einen ausreichenden Luftwechsel zu erreichen, muss man mindestens alle zwei Stunden 5 bis 10 Minuten stoßlüften – auch in der Nacht. In der Praxis wird jedoch viel seltener gelüftet. Zudem geht bei Fensterlüftung viel wertvolle Heizwärme verloren. Anders bei einer automatischen Lüftungsanlage. Moderne Niedrigenergie-Häuser sind ohne sie kaum zu betreiben, da die Gebäudehüllen immer dichter werden, um Bauschäden und unkontrollierte Wärmeverluste zu vermeiden. Bei einer kontrollierten Wohnraumlüftung, die verbrauchte Luft automatisch nach draußen und frische Luft nach innen führt, ist die Lüftung genau auf das Raumvolumen abgestimmt und sorgt so für ein optimales Raumklima. Wohnungslüftungen gibt es als zentrale oder dezentrale Systeme. Bei der zentralen Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung wird die verbrauchte Luft in geruchs- und feuchtebelasteten Räumen wie Küche, Bad und WC abgesaugt. Die Frischluft wird über einen Wärmetauscher vortemperiert und den Wohn- und Schlafbereichen zugeführt. Zugerscheinungen sind bei korrekter Aus-


Rechts: Die Lüftungsnorm (DIN 1946-6) fordert ein Lüftungskonzept für alle Neubauten. Mit zentralen Lüftungsgeräten, die in fast jeder Nische Platz finden, leise und energieeffizient arbeiten, ist das kein Problem. Links: Auch als extrem platzsparende Variante zu haben: „ComfoAir 180 Kompakt-Lüftungssystem“ sorgt in Wohneinheiten mit bis zu 120 Quadratmetern für saubere Luft. (Zehnder)

legung nicht zu befürchten. Zudem sorgen spezielle Micro-Filter dafür, dass Pollen und Feinstäube nicht ins Haus gelangen – was für Allergiker eine große Entlastung ist. Bei regelmäßiger Wartung und Reinigung sind die Anlagen hygienisch absolut unbedenklich. Beides sollte einmal im Jahr vom Fachpersonal durchgeführt werden und Filter sollten zweibis viermal im Jahr gereinigt werden, was bei vielen Anlagen mühelos selbst zu bewerkstelligen ist. Reicht der für die Belüftung benötigte Luftwechsel auch für die Heizwärmeversorgung, kann auch über die Lüftungsanlage geheizt werden. Dann wird die Zuluft durch eine Wärmepumpe und elektrische Nachheiz-

elemente in den Luftauslässen auf die benötigte Temperatur gebracht. Bei sehr starker Kälte muss jedoch mit elektrischer Energie nachgeheizt werden. Vorteil ist aber, dass die Haustechnik ohne wasserführendes Heizsystem weniger aufwendig ist. INTELLIGENTE SYSTEME FÜR OPTIMALES RAUMKLIMA Luftqualität und Raumklima hängen von Sauerstoffgehalt, Luftfeuchtigkeit und Temperatur ab. Diese Komponenten sind widerum entscheidend für unser Wohlbefinden und manuell kaum steuerbar. Daher sind immer mehr Häuser auch mit Luftqualitätsmessern und intelligenter Regelung ausgestattet. So wird

Feuchteschäden und Schimmelbildung vorgebeugt. In manchen Fällen kommt es durch Lüftungsanlagen sogar eher zu trockener Luft. Doch normales Wohnverhalten produziert durch Kochen, Duschen und das Aufstellen von Zimmerpflanzen in der Regel genug Feuchtigkeit. Auch wer lieber die Fenster zum Lüften öffnet, muss nicht auf Komfort verzichten: Es gibt heute intelligente Systeme, die automatisch und über Fernsteuerung Fenster öffnen und – mithilfe von Luft-, Wind- und Regenfühler – diese rechtzeitig wieder schließen. So werden die Räume selbst bei Abwesenheit sicher gut gelüftet, ohne dass allzu viel Heizenergie verloren geht. ■ red/cm

Ab- und Zuluftöffnungen sind dezent in Wand und Boden eingelassen. Die Luftströmungen sind so gering, dass sie in wenigen Zentimetern Abstand nicht mehr spürbar sind. (Zehnder)

Grafik: Pluggit

Eine kontrollierte Lüftungsanlage sorgt für angenehm temperierte, dank zusätzlicher Filter pollenfreie Frischluft und viel Behaglichkeit. (BDH)

Wichtig sind die Abluftvorrichtungen in Feuchträumen wie Bad, Dusche, WC und Küche. Die aus der Abluft gewonnene Wärme wird den Wohnund Schlafräumen zugeführt. Dabei wird häufig ein Erdwärmetauscher eingesetzt: Er hat den Vorteil, dass im Winter nicht direkt kalte Außenluft angesaugt und im Sommer warme Luft über die Erdschicht gekühlt wird.

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proseminar Zentralstaubsauger

Die Saugdosen einer Zentralsauganlage werden dort angebracht, von wo aus jede Ecke der Wohnung bequem mit dem Saugschlauch erreichbar ist. Das Vakuumrohr wird so in der Wand verlegt, dass der Weg zur Zentraleinheit möglichst kurz ist. (Cleanformat)

Über ein Rohrsystem in der Wand sind Zentralsauger und Saugdosen miteinander verbunden. Hier wird einfach der Saugschlauch eingesteckt. (Cleanformat)

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Ab durch die Wand Staubsaugen ohne Abluft im Raum und ohne Luftverwirbelungen, das geht mit einer ZentralStaubsauganlage: Hier verschwindet die verschmutzte Saugluft hundertprozentig und geradewegs durch die Wand nach draußen. Eine komfortable Lösung – nicht nur für Allergiker.

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ine Zentralstaubsauganlage ist in vielerlei Hinsicht eine tolle Sache. Denn während die Abluft bei herkömmlichen Staubsaugern immer wieder im Raum landet und – sei sie noch so gut gefiltert – allein der Luftstrom wieder Staub aufwirbelt und diesen in noch nicht gereinigte Bereichen bläst, gelangt die Abluft bei der zentralen Staubsauganlage direkt nach draußen. Zudem sind Schlauch, Saugrohr und Düse vom Gewicht her eine geringere Herausforderung. Auch der Kampf mit dem Kabel, das irgendwo hängenbleiben kann, entfällt und es gibt einen unhandlichen Saugschlitten, der gegen Türlaibungen und Möbel kracht und dort unschöne Spuren hinterlässt, gibt es nicht. Beim Einbau in einen Neubau kann man mithilfe eines maßstabsgerechten Fadens auf den Grundrissplänen die günstigsten Stellen

Neueste Modelle zentraler Sauganlagen arbeiten mit optimalem Stromverbrauch, was Umwelt und Geldbeutel zugute kommt. Durch die hohe Geschwindigkeit des Luftstroms werden Ablagerungen im Rohrsystem verhindert – und unangenehme Gerüche vermieden. (allaway)


Weniger Staubwischen, weniger Belastung für Allergiker und Asthmatiker: Bakterien und Mikrostäube gelangen über die Abluft nach draußen. Die Raumluft bleibt sauber und geruchsfrei. (Disan)

Sockel- oder Bodeneinkehrdüsen können in Möbelabsätzen oder in die Wand eingebaut werden. Sie saugen das Zusammengekehrte zuverlässig ab. (Fawas)

für die Anschlussdosen ermitteln. Beim nachträglichen Einbau ist man abhängiger von den Gegebenheiten. Im Rahmen einer Renovierung gibt es aber gute Möglichkeiten, eine Zentralstaubsauganlage zu integrieren, etwa in Vorwandinstallationen, breiteren Sockeln oder dekorativen Profilen. Bei einfach gegliederten Häusern mit überschaubaren Grundflächen kann die Rohrleitung auch einfach in der Ecke des Treppenhauses von unten nach oben führen. Ist hier kein Platz, kann unter Umständen sogar ein stillgelegter Schornstein für den Einbau des Rohrsystems genutzt werden. LEICHT, LEISE UND GANZ OHNE LUFTWIRBEL Ein Zentralstaubsauger arbeitet weitestgehend lärm- und geruchsfrei. Über ein Kunststoffrohrsystem sind die Wandanschlussdosen und

eventuell auch Spezialsaugdüsen mit einem extrem leistungsstarken Zentralstaubsauger verbunden. Die Zentrale wird im Keller, der Garage oder in einem eigenen Saugerhäuschen außerhalb des Hauses untergebracht, wo ihr Betriebsgeräusch niemanden stört und die Abluft direkt ins Freie geleitet werden kann. Der Saugschlauch misst sechs bis zehn Meter und bietet so einen guten Aktionsradius. Soll er kürzer sein, müssen mehr Anschlussdosen vorgesehen werden. Achten Sie darauf, dass er nicht zu leicht knickt – am besten testen Sie ihn vorab. Mit Einstecken des Schlauchs in die Dose oder über den Rohrgriff starten Sie den Staubsauger – per Funk, Schwachstromleitung oder Druckstoß. Wie bei konventionellen Geräten gibt es unterschiedliche Aufsätze, mit oder ohne Rohr. Der Grobschmutz wird beim Zentralge-

rät durch Entleeren beseitigt, Feinstaubfilter aus Papier oder Textilien müssen von Zeit zu Zeit gereinigt oder gewechselt werden: Papierfilter werden etwa alle 15 Jahre gereinigt, Staubbeutel alle 6 bis 12 Monate ausgetauscht. INTELLIGENTES ZUBEHÖR FÜR NOCH MEHR KOMFORT Auch spezielle zusätzliche Einkehrdüsen in Küchenarbeitsplatte oder Hobbyraum nehmen den hier anfallenden Schmutz direkt per Saugstrom auf. Sie schalten sich ein, sobald sie geöffnet werden. Auf diese Weise bleibt es dort ohne großen Arbeitsaufwand von vornherein sauber. ■ red

Mit dem leichten, beweglichen Saugschlauch erreicht man mühelos jeden Winkel des Hauses. (ZSA)

Für rückstandsloses und trotzdem sanftes Saugen zum Beispiel von Tierhaaren bieten die Hersteller verschiedene Größen, unterschiedlichste Aufsätze und Saugsysteme an. (Cleanformat/HLC)

Staubpartikel, Milben, Pollen, Gerüche und allergene Stoffe werden nicht wieder ausgeblasen, sondern aus den Räumen entfernt. Die Filter können mit Wasser gereinigt werden. (ZSA)

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produkt Rund ums Bauen

DIELE 11

SCHLAFEN 9,5

15,61 m

6,58 m BAD 5,5

DUSCHE 5,5

KIND 11

KIND 11

HWR 5,5 KOCHEN 8,5 FLUR 14

KIND 9,5

KIND 11 WOHNEN/ ESSEN 44

ERDGESCHOSS

ARBEITEN 17

OBERGESCHOSS

MIT VIER KINDERZIMMERN Zur Nachbarbebauung hin ist die Fassade des schlanken Baukörpers weitgehend geschlossen und in unauffälligem Grau gehalten. In Richtung Straße setzen die Betonrahmen fürs Eingangselement und die Badezimmerluke einen starken optischen Akzent. Zum Garten hin ist das Haus dann großzügig geöffnet und entspricht genau den Erwartungen der Baufamilie an das Raumprogramm: Unten, im hinteren Teil, liegt der große Gemeinschaftsbereich, und auch Elternschlafraum und -bad befinden sich im Erdgeschoss. Beide wurden bewusst kompakt geplant, um oben Platz für andere Räume zu haben. Dementsprechend gibt es hier vier separate Kinderzimmer, alle ohne Dachschrägen und mit großen Glasflächen für freie Sicht in den Garten. www.zmh.com

WELCHE TÜRE PASST ZU MIR – und vor allem zu meinen Innenräumen? Vor dieser Frage stehen irgendwann alle Bauherren. Im Fertigbau gibt es dafür Bemusterungszentren, die bereits eine gewisse Auswahl an Oberflächen, Materialqualitäten und Designs vorhalten. Darüber hinaus steht Baufamilien natürlich das ganze Spektrum der Innentüren-Branche zur Verfügung. Ganz unterschiedliche Stilrichtungen bietet hier Hersteller Jeld-Wen: in Weiß (mehrfach) lackierte Türen im hanseatischen Stil („Opus”), Naturholztüren („Piatta”) oder die klassische, glatte Türe, die überall passt („Lombardo”). www.jeld-wen.de

„CONCEPT 16.1” heißt der neueste Entwurf des Massivhaus-Herstellers EinStein-Haus in Simmern. Das klassische Satteldach-Haus mit 100 Zentimetern Kniestock und drittem Giebel bietet rund 160,5 Quadratmeter Wohnfläche. Gebaut wurde ein Ausbauhaus mit vorgefertigten Beton-Elementen und 18 Zentimeter Hartschaumdämmung. Dazu wurde ein Trockenbau- und ein Technikpaket geliefert. Die Pakete können generell in Eigenleistung oder vom Hersteller eingebaut werden. Der Preis für das Massivhaus mit dem energetischen Standard „KfW-Effizienzhaus 70“ inklusive Bodenplatte und Ausstattungs-Paket liegt bei 180997 Euro, zusätzlich gibt es zur Zeit ein Smart-Home-Paket für die intelligente Haussteuerung im Wert von 7640 Euro. www.ein-steinhaus.de

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IHR TRAUMHAUS entwickelte Baufamilie Scherzer gemeinsam mit dem Architekten von Haas Fertigbau. Mit anthrazitfarbenen Dachziegeln auf dem Walmdach, Dachgaube und Rechteckerker verbindet das herrschaftliche Mehrgenerationenhaus (Einliegerwohnung für das Kind) klassische Landhaus-Elemente mit moderner Architektur. Modern ist hier auch die Heizung: Eine Luft-/Wasser-Wärmepumpe plus automatische Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung. Das Haus ist so als Effizienzhaus 55 förderbar. www.haas-fertigbau.de

KOMPAKTES FAMILIENHAUS Der eher kompakte Entwurf „Flair 113, Eleganze 3“ bietet einer vierköpfigen Familie auf einer Grundfläche von 78 Quadratmetern ein zeitgemäßes Zuhause. Das massiv gemauerte Haus gibt‘s vom Franchise-Anbieter Town & Country aus einer Hand. Im Erdgeschoss sind ein großer Wohn- und Essbereich, eine abgetrennte Küche und ein Raum für die Hauswirtschaft eingeplant, im Obergeschoss gibt es zwei Kinderzimmer, ein Schlaf- und ein großes Badezimmer. Mit Gasbrennwerttherme, Heizkörpern, Lüftung und solarer Warmwasserbereitung liegt der Endenergiebedarf bei 64,6 kWh/m2a, der Primärenergiebedarf bei 75,47 kWh/m2a. Der Preis für dieses Haus beträgt in schlüsselfertiger Ausführung inklusive Fensterpaket und Bodenplatte ab 132 880 Euro. www.towncountry.de

HELLE RÄUME auf beiden Ebenen verspricht Haus „Nelsen” von Baumeister-Haus schon von außen: durch große Glasflächen, 180 Zentimeter Kniestock und ein flaches Satteldach. Innen ist die Küche dem Eingang auf der Westseite zugeordnet, mit offenen Übergängen schließen sich Essplatz und Wohnbereich an. Dazu kommen Arbeits-, Gästezimmer und ein Duschbad. Dank des hohen Kniestocks gibt’s auch unterm Dach maximal viel Platz – für Elternschlafzimmer, Wellnessbad und zwei Kinderzimmer. Gebaut wurde Stein auf Stein – die Innenwände bestehen aus Kalksandstein, die Außenwände aus Porenbeton und 120 Millimeter Kerndämmung. Eine Ziegelmauer wurde vorgesetzt. Geheizt wird mit einer Erdwärmepumpe. www.baumeister-haus.de

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GUTE AUSSICHTEN Als massives, ressourcenschonendes Niedrigenergiehaus konzipiert, bietet diese Villa im Bauhausstil viel Wohnkomfort. Die Wände aus Ziegelmauerwerk mit natürlicher Perlitfüllung sind hoch wärmedämmend und schadstoffarm. Für gutes Raumklima sorgen zudem hochwertige, natürliche Materialien im Innenbereich. Zur Straße hin zurückhaltend, öffnet sich der dreigeschossige Kubus zur Hangseite mit großer Glasfront. Ob im 56 Quadratmeter Wohnfläche großen Wohn-, Ess- und Kochbereich, auf mittlerer Ebene in Bibliothek und Schlafzimmer oder in Fitness- und Saunabereich ganz unten: Die Bewohner profitieren von der Transparenz des Gebäudes auf allen Ebenen.

OBERGESCHOSS

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produkt Rund ums Bauen

VÖLLIG EMISSIONSFREI und mit Bustechnik inklusive intelligenter Stromnetzsteuerung ausgestattet, ist diese Stadtvilla mit Pool von Arge-Haus. Zur ausgeklügelten Haustechnik zählen hier außerdem eine Erdwärmeheizung mit zwei Tiefenbohrungen von jeweils 90 Metern, ein 800-Liter-Warmwasserspeicher, eine Fußbodenheizung und eine automatische Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung. www.arge-haus.de

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EDEL-AUSBAUHAUS Dass Ausbauhäuser nicht zwingend quadratisch, praktisch, gut sein müssen, will Ausbauhaus-Spezialist Allkauf mit seiner Bauhaus-Serie „Cult” beweisen: Großzügige Grundrisse, exklusive und puristische Architektur sowie eine komfortable Ausstattung hat sich die Firma dafür auf die Fahnen geschrieben. Nach dem Motto: Tapezieren und streichen kann man auch im Designhaus selbst ...

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Ob Mediasystem, intelligente Haustechnik oder hochwärmegedämmte Fassade – Haas Fertigbau ist Ihr kompetenter Partner für integrierte Hauskonzepte. Unsere Planungsexperten beraten Sie gerne.

CHARAKTER-GIEBEL Charakteristisch bei Haus „Fischer” von Fertighaus Weiss sind das Zwerchhaus mit schmalen, senkrechten Fenstern sowie die überstehenden Giebelwände. Der Grundriss im Erdgeschoss ist komplett offen gestaltet, lediglich Gäste-WC und Garderobe sind separiert. Durch geschickte Planungsdetails ist so ein großzügiger Wohnraum entstanden, der den verschiedenen Bedürfnissen im Alltag nach Geselligkeit und Ruhe Rechnung trägt. Unterm Dach stehen der dreiköpfigen Familie zwei Bereiche zur Verfügung – für Eltern beziehungsweise Kind plus Gästezimmer, jeweils

mit eigener Nasszelle. Haustechnik: Luft-/Wasser-Wärmepumpe, automatische Lüftungsanlage, elektrische Rollläden. www.fertighaus-weiss.de

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Intelligente Haussteuerung, Barrierefreiheit und eine massive Haushüle sind die grundsätzlichen Features, welche der Haushersteller Bauunion 1905 für alle seine Häuser anbietet. So auch für diese Stadtvilla mit Anbau, die in Richtung Garten durch acht doppelflügelige Fenstertüren geöffnet ist. Dank zwei Vollgeschossen unterm Walmdach wird hier für ein optimales Platzangebot – auch auf der oberen Etage – gesorgt. Weitere sechs (Muster-)Häuser des Herstellers sind im Massivhauspark Netzen nahe Berlin zu besichtigen. www.bauunion1905.de

Das brandneue „174 Passivhaus“ von Elk als Musterhaus in FeldkirchAltenstadt (Vorarlberg, Österreich) zeichnet sich durch eine klare, zeitgemäße Architektur, ein durchdachtes Raumkonzept und eine angenehme “Viel Freiraum Wohnatmosphäre mit viel Tageslicht aus. Charakteristisch ist derfür Dach-/ meinen Sohn und ein Wand-/Balkon-Vorsprung in „P”-Form. Für Freunde eines modern interpretierten Bauhaus-Stils. Loft auf dem Dach www.elk-fertighaus.de

AUSGEFALLENE ARCHITEKTUR, Stromproduktion mittels Photovoltaik und eine Wandkonstruktion aus massivem Holz sind die Besonderheiten dieses Hauses der Massiv-Holz-Mauer Entwicklungs GmbH in Pfronten-Weißbach. Die Wände entstehen laut Hersteller aus Abschnittsbrettern, die beim Zersägen von Baumstämmen anfallen und anderweitig nicht zu gebrauchen wären. Die Bretter würden gerillt, um Lufteinschlüsse für eine gute Wärmedämmung zu erzeugen, und anschließend mit Metallstiften verzugs- und setzungsfrei verpresst. Ohne Chemie und Leim sei der Baustoff so emissionsarm wie Holz im Wald. www.massivholzmauer.de

so möchte ich wohnen.“*

Das neue Schwörer-Musterhaus mit Energieplus-Haustechnik, das mehr Energie erzeugt als es in der Jahresbilanz verbraucht, macht Sie unabhängig von steigenden Energiepreisen. Moderne Architektursprache, innovativer Grundriss mit Zusatznutzen und barrierefreiem Erdgeschoss, großzügiger SchlafBadbereich, Wellness im Flying Space, Technikfassade mit Solarmodulen, smartes HomeEntertainment, Einbaumöbel aus der Schwörer Designschreinerei. Musterhaus Wuppertal – schon bald Ihr neues Zuhause? * Familie Tzannis im Musterhaus Wuppertal

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EIN WOHLFÜHLDOMIZIL und Plus-Energie-Kraftwerk wollte Familie Kiefer bauen und wurde bei Weberhaus fündig. Der selbst gezeichnete Plan entsprach fast genau dem „Haus 200” aus der Serie „generation 5.0”, nur der zusätzliche Wunscherker musste noch eingeplant werden. Zum Effizienzhaus 40 wird das Haus durch seine hochwärmedämmende Hülle, eine Luft-/Luft-Wärmepumpe und eine Photovoltaikanlage (Leistung 9,84 Kilowatt Peak). Nur zehn Euro monatlich zahlen die Kiefers jetzt nach eigenem Bekunden für Heizung und Warmwasser – und das bei 150 Quadratmeter Wohnfläche. Das bewährte Raumkonzept: unten wohnen, oben schlafen.

LICHT VON OBEN

FERTIGBAU IST INDIVIDUELL, das zeigt der österreichische Hersteller Hanlo Haus mit einem breiten Spektrum an Architektur – vom Landhaus bis zum futuristischen Design-Objekt. Bei der „Villa Ypsilon” beispielsweise (Bild oben) wurde der klassische Landhausstil mit modernen Elementen kombiniert auf einer Grundform, die dem Haus seinen Namen gibt. Arkaden und Stützen im Eingangsbereich sowie auf der Terrasse verleihen dem Gebäude einen unverwechselbaren, herrschaftlichen Touch. Das von Architekt Gustav Peichl entworfene, avantgardistische Haus (unten) fällt dagegen mit seinem gebogenen Dach ins Auge, dessen Kanten als Terrassenschutz bis zum Boden heruntergezogen sind. www.hanlo.de

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Tageslicht beeinflusst maßgeblich die Raumatmosphäre und somit das Wohlbefinden der Bewohner. Die speziell für Flachdächer entwickelte „JET-Ambiente”Produktreihe bietet neben Funktionskombinationen auch ein eigenes Design und setzt klare Lichtakzente“, so der Hersteller. Zu den Eigenschaften zählen demnach eine hohe Wärme- und Schalldämmung, sowie elektrisch bedienbare Öffnungs- und Verschattungselemente. Eine Funk-Fernbedienung sorge für einen hohen Komfort.“ Flachdächer seien heute zunehmend auch bei privaten Bauprojekten zu finden. Weitere Infos zu Tageslichtsystemen für Wohnhäuser erhalten Planer, Dachprofis und Bauherren unter: www.jet-gruppe.de

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Moderne Architektur mit traditionellen Akzenten „Unser Leben braucht klare Konturen. Deshalb nur moderne Architektur! Dabei wollten wir auf keinen Fall auf den Komfort gemütlicher Räume verzichten.“

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ICON-Massivhaus, inspiriert von der Automobil in dustrie, wird nahezu wohnfertig in der Fabrik gebaut. Die „Serienausstattung” bei Sicherheit, Qualität und Energieeffizienz begeistert!

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Architektonisch anspruchsvoll präsentiert sich das Energie-PlusMusterhaus von Schwörer in der „Fertighaus-Welt” Wuppertal für den städtischen Kontext. Das Flachdach, die Gestaltung in den Farben Schwarz und Weiß und die Technikfassade mit Photovoltaikmodulen in Glasoptik haben einen hohen Wiedererkennungswert. Im Erdgeschoss lädt ein großzügiger Wohn-/ Koch-/Essbereich zur Geselligkeit ein. Räumlich abgegrenzt dazu ist ein barrierefreier Schlafbereich mit komfortablem Bad und Ankleide. Das Obergeschoss soll den BewohERDGESCHOSS nern als Rückzugsbereich dienen – mit zwei Kinderzimmern, einem Jugendbad, einer Bibliothek mit Lesebereich und einem großzügigen Wohn- und Medienzimmer. Auf dem Flachdach sitzt ein „FlyingSpace”-Modul von Schwörer als Fitnessraum mit Whirlpool und vorgelagerter Dachterrasse. Das Haus ist aber auch mit abgeschlossenem OBERGESCHOSS Treppenhaus und zwei getrennten Wohneinheiten für zwei Familien planbar. Die Haustechnik: Luft-/ Wasser-Heizungswärmepumpe (Fußbodenheizung), automatische Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung, Photovoltaik, Home Entertainment und Haussteuerung („Home One”, KNX-Bus).

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EIN MINI-KELLER kann eine Alternative zur gängigen Vollunterkellerung eines Hauses beziehungswiese zu einer Bodenplatte sein. Diese Ansicht zumindest vertritt Kellerbauer Glatthaar, der die Teilunterkellerung gerade für junge Familien mit knappem Budget als ein attraktives Angebot sieht. Mit 5,0 mal 2,50 Metern Grundfläche und einer Raumhöhe von 2,43 Metern gewinnen Familien demnach zusätzlichen nutzbaren Raum für die unterschiedlichsten Bedürfnisse. So könne der Mini zum Beispiel Hauswirtschaftsraum sein und so den Wohnraum im Haus vergrößern. Inklusive der mitgelieferten Betontreppe müsse nicht einmal eine fünfstellige Summe für den Mini kalkuliert werden. www.glatthaar.com

DER ATTRAKTIVSTE RAUM IM HAUS ist der Wintergarten – wenn Beheizungs-, Lüftungs- und Verschattungstechnik stimmen. Solarlux bietet dafür eine automatische „Wintergartensteuerung”, damit der Glasanabau das ganze Jahr über als Bindeglied zwischen drinnen und draußen nutzbar ist. Setzt der Glasanabau wie in diesem Beispiel hoch genug am Haus an, profitieren beiden Wohnebenen (über die Galerie auch das Dachgeschoss) von viel Licht, Wärme und der Nähe zur Natur. Mit der vierflügeligen Glasfaltwand (im Hintergrund zu sehen) kann man laut Hersteller auch problemlos auf „die Launen des Sommers” reagieren. Die Türe öffnet sich über ihre gesamte Breite von vier Metern zur Terrasse. Sie kann aber auch nur teilweise geöffnet und in jeder beliebigen Position arretiert werden. www.solarlux.de

AUF KNOPFDRUCK AUF

BAUEN STATT MIETEN leichter machen, das will Kern-Haus mit seinen komplett durchkalkulierten Einfamilienhäusern wie zum Beispiel das „Family” (Bild) mit 131 Quadratmetern Wohnfläche, bodentiefen Fenstern und Terrasse unter der Dachabschleppung. Wärmepumpe und Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung machen das Haus in „Duo-Therm-Massivbauweise” zum Effizienzhaus 70. Der Hersteller hat 36,32 Euro im Monat als Kosten für Heizung und Warmwasser ausgerechnet.

Elektrische Antriebe lassen das Garagen- oder Hoftor schnell und komfortabel öffnen. Gerade in der „dunklen Jahreszeit“ gibt das laut „Bundesverband Antriebs- und Steuerungstechnik. Tore” (BAS.T) beim Heimkommen zusätzliche Sicherheit. Denn aus dem Auto auszusteigen, um ein Tor aufzuschließen, berge erhebliche Gefahren: vom Blockieren des Straßenverkehrs bis hin zum Anlocken von Dieben. In dem Zusammenhang hat der Verband praktische Tipps für Eigenheimbesitzer. Näheres unter:

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10 0 neue Wohnträume Vorteil: So punktet der Fertigbau Übersicht: Die großen Ausstellungen

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en Vergleich: Bauleistungs-Beschreibung sich vor Ausbauhaus: 31 Bestseller stellen

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profertighaus

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projekt Plus-Energie-Haus

Musterbeispiel mit Klinker

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profertighaus 1/2-2014


Moderne Architektur mit nahezu zwei Vollgeschossen, bewährter Klinker-Wetterschutz, sonniger Wohn-Wintergarten und stromproduzierende Photovoltaik-Anlage – das hat Gussek Haus in einem neuen Musterhaus in Wuppertal vereint. Ein Besuch lohnt.

D

as Haus „hört” auf den schönen wie zeitlosen Namen „Isabella”. Zeitlos und gleichermaßen zeitgemäß ist auch dessen Baustil. Der lang gezogene Baukörper unter dem flach geneigten Satteldach mit Gaube wird mittels modernem Fassaden-Mix und klarer Linienführung in Szene gesetzt – der bunte Klinker, im wilden Verband gemauert, steht im Kontrast zu weißen Putzflächen im Obergeschoss. Eine funktionale Raumaufteilung setzt den geradlinigen, modernen Stil im Innern des Hauses konsequent fort. Über die großzügig bemessene Diele, vorbei am Gäste- beziehungsweise Arbeitszimmer,

Das Haus bleibt durch seine charakteristischen Einrichtungsdetails im Gedächtnis – seien es die Kissenbezüge, die Sitzhocker oder die gute, alte Musikbox. Aber egal wie das Haus ausgestattet wird, es wird im ganzen Erdgeschoss immer sehr hell sein!

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projekt Plus-Energie-Haus

führt der Weg direkt in das Zentrum des Hauses: den 60 Quadratmeter Wohnfläche großen L-förmigen Koch-/Wohn-/Essbereich. Offen angelegt, wird er über viele bodentiefe Fenster mehr als gut belichtet. Das Pultdach über dem seitlich angebauten Wintergarten überspannt auch die sich anschließende Veranda, die im Sommer Schatten spendet und vor Regen schützt. Also einen Platz draußen bietet, der fast das ganze Jahr über genutzt werden kann. Ein

Weil das Kochen und Essen funktional nacheinander kommt, ist es hier auch räumlich offen aneinandergereiht. Direkten „Zugriff” auf Nahrung oder einen Kaffee hat man auf den gemütlichen Barhockern vor dem Frühstückstresen. Eyecatcher: der rustikale Tisch für den Essplatz mit verschiedenfarbigen Stühlen.

Könnte der Lieblingsplatz einer Baufamilie werden: Der unter der Dachverlängerung des Wintergartens angelegte Sitzplatz auf der Terrasse. Gemütlich, hell und trocken.

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7,5 Quadratmeter großer Technikund Abstellraum komplettiert den Grundriss im Parterre. ELTERN- UND KINDERBEREICH DURCH GALERIE GETRENNT Das Highlight im firsthoch offenen Dachgeschoss von „Isabella” ist der exklusive Elternschlaftrakt mit separater Ankleide und einem komfortablen Bad (knapp 30 Quadratmeter). Den beiden gleichgroßen Kinderzimmern (15 Quadratmeter) auf der anderen Seite der Galerie ist ein zusätzliches Duschbad zugeordnet. Ein weiterer Abstellraum hält die eigentlichen Wohnräume von Staugut frei. Durch den 190 Zentimeter hohen Kniestock sind über 80


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profertighaus 1/2-2014

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Hersteller: Gussek Haus 48527 Nordhorn Tel. 07329/951-0 Weitere Häuser: www.bautipps.de/gussek Entwurf: Musterhaus„Isabella“ Maße: 9,40 x 12,80 m Wohnfläche: EG 109, OG 88,5 m2 Bauweise: Holzverbundkonstruktion, 25 Grad Satteldach, 190 cm Kniestock, Putz-/Klinkerfassade, Wärmepumpe, kontrollierte Lüftung mit Wärmerückgewinnung, Photovoltaik; Plus-EnergieHaus; Effizienzhaus 55 Preise: müssen direkt beim Hersteller erfragt werden

nerisch mehr Energie erzeugt als es verbraucht. Auf der kompletten, nach Süden ausgerichteten Dachfläche des Hauses wurden Photovoltaik-Module installiert, die mit einer Leistung von 7,5 Kilowatt-Peak für einen jährlichen Energieüberschuss sorgen. Beheizt wird das Haus mit einer Luft-/Wasser-Wärmepumpe, welche die Räume über eine Fußbodenheizung erwärmt und gleichzeitig die Warmwasserbereitung übernimmt. Dazu kommt ein zentrales Be- und Entlüftungssystem. Zusammen mit seiner zweischaligen Gebäudehülle erfüllt „Isabella” als Plus-Energie-Haus die Kriterien eines KfW-Effizienzhauses 55. Dass Musterhäuser nur Beispielhäuser sind, beweist Gussek gleich direkt auf dem neuen Wuppertaler Ausstellungsgelände – auch das Empfangsgebäude hat der Hersteller entworfen: ein moderner, eingeschossiger Flachdachbau, aber ebenfalls mit dem Markenzeichen von Gussek: die Klinkerfassade! ■ og


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Allkauf Haus GmbH Rödelbachstr. 5 55469 Simmern Tel. 06761/9160-0 www.allkauf.de Arge-Haus Massivbau GmbH Alt Bartelsdorfer Str. 1 18146 Rostock Tel. 0381/8172730 www.arge-haus.de Bau-Fritz GmbH & Co. KG seit 1896 Alpenstr. 25 87746 Erkheim Tel. 08336/900-0 www.baufritz.com Baumeister-Haus Kooperation e. V. Borsigallee 18 60388 Frankfurt Tel. 069/631553-0 www.baumeister-haus.de Bauunion 1905 GmbH Am Stahlwerk 7 01609 Grödlitz Tel. 035263/322-0 www.bauunion1905.de BDF Bundesverband Deutscher Fertigbau e.V. Flutgraben 2 53604 Bad Honnef Tel. 02224/9377-0 www.fertigbau.de www.bdf-ev.de; www.fertighauswelt.de BDH Bundesindustrieverband Deutschl. HausEnergie- und Umwelttechnik e.V. Frankfurter Str. 720–726 51145 Köln Tel. 02203/93593-0 www.bdh-koeln.de; www.wohnungs-lueftung.de www.holzundpellets.de Bittermann & Weiss Holzhaus GmbH Am Geißgraben 6 97950 Gerchsheim Tel. 09344/9209-0 www.bw-holzhaus.de Büdenbender Hausbau GmbH Vorm Eichhölzchen 10 57250 Netphen-Hainchen Tel. 02737/9854-0 www.buedenbenderhausbau.de Bundesverband Antriebsund Steuerungstechnik (WIB) Hochstraße 113-115 58095 Hagen Tel. 02331/2008-0 www.bast-online.de BWT Wassertechnik GmbH Industriestr. 7 69198 Schriesheim Tel. 06203/73-0 www.bwt.de Cleanformat Stolze & Lüder GbR Fuhrbacher Str. 43 37115 Duderstadt Tel. 05527 /99725-0 www.cleanformat.de ClimaLevel Energiesysteme GmbH Kölner Str. 60 50859 Köln Tel. 0221/98880300 www.climalevel.com

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Davinci Haus GmbH & Co. KG Talstr. 1 57580 Elben Tel. 02747/8009-0 www.davinci-haus.de Dennert Massivhaus GmbH Veit-Dennert-Str. 7 96132 Schlüsselfeld Tel. 09552/71-0 www.dennert.de Deutsche Energie-Agentur GmbH (Dena) Chausseestr. 128a 10115 Berlin Tel. 0800/736734 www.dena.de Deutsche Poroton GmbH Kochstr. 6-7 10969 Berlin Tel. 030/25294499 www.poroton.org Disan GmbH Mitterweg Bozener Boden 13 a 39100 Bozen ITALIEN Tel. 0039/0471/971000 www.disan.com E.ON Vertrieb Karlstraße 68 80335 München Tel. 089/125401 www.eon.de ECARF European Centre for Allergy Research Foundation Charité Charitéplatz 1 10117 Berlin Tel. 030/450518182 www.ecarf.org eco-Institut GmbH Sachsenring 69 50677 Köln Tel. 0221/931245-0 www.eco-institut.de Ein SteinHaus GmbH Rödelbachstr. 5 55469 Simmern Tel. 06761/9674910 www.ein-steinhaus.de Erlus Baustoffe AG Hauptstr. 106 84088 Neufahrn/NB Tel. 08773/18-0 www.erlus.com Fawas GmbH Vogelsangstr. 26/2 72581 Dettingen a.d.Ems Tel. 07123/9618-20 www.fawas.de Fingerhaus GmbH Auestr. 45 35066 Frankenberg/Eder Tel. 06451/504-0 www.fingerhaus.de Fingerhut Haus GmbH & Co. KG Hauptstr. 46 57520 Neunkhausen Tel. 02661/9564-0 www.fingerhuthaus.de Fischerhaus GmbH & Co. KG Rathausplatz 4-6 92439 Bodenwöhr Tel. 09434/950-0 www.fischerhaus.de Flock Fachwerk-Landhaus GmbH Menzlingen 22a 51503 Rösrath Tel. 02205/90100222 www.flock-haus.de Fraunhofer Institut für Bauphysik (IBP) Nobelstr. 12 70569 Stuttgart Tel. 0711/970-00 www.ibp.fraunhofer.de

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Fullwood Wohnblockhaus Oberste Höhe 53797 Lohmar Tel. 02206/95337-00 www.fullwood.de G.A.S. – planen-bauenforschen Prof. Dipl. Ing. Georg Sahner BDA E2D Haldenäckerstr. 8 70565 Stuttgart Tel. 0711/66621-0 www.gas-sahner.de Glatthaar-Fertigkeller GmbH Im Moos 17 78713 Schramberg-Waldmössingen Tel. 07402/9294-0 www.glatthaar.com Gussek Haus Franz Gussek GmbH & Co. KG Euregiostr. 7 48527 Nordhorn Tel. 05921/174-0 www.gussek.de Hanlo-Haus Vertriebsges. mbH Am Seehagen 5 14793 Ziesar Tel. 033830/799760 oder 0800/1703405 www.hanlo.de Heinemann GmbH – Allaway Von-Eichendorff-Str. 59 A 86911 Dießen Tel. 08807/9466-0 www.heinemann-gmbh.de Huf Haus GmbH & Co. KG Mühlenweg 1 56244 Hartenfels Tel. 02626/761-0 www.huf-haus.de Immobilien Scout GmbH Andreasstr. 10 10243 Berlin Tel. 030/24301-0 www.immobilienscout24.de ina Planungsgesellschaft mbH c/o TU Darmstadt Fg ee El-Lissitzky-Str. 1 64287 Darmstadt Tel. 06151/1540188 www.ina-darmstadt.de Institut für Baubiologie Rosenheim Heilig-Geist-Str. 54 83022 Rosenheim Tel. 08031/3675-0 www.baubiologie-ibr.de Jeld-Wen Deutschland GmbH & Co. KG August-Moralt-Str. 1–3 86732 Oettingen Tel. 09082/71-0 www.jeld-wen.de Jet Tageslicht & RWA GmbH Weidehorst 28 32609 Hüllhorst Tel. 05744/503-0 www.jet-gruppe.de Joco Wärme in Form Phoenix Metall GmbH Industriestraße 1 77731 Willstätt Tel. 07852/9353-300 www.joco.de Kampa GmbH Robert-Bosch-Str. 13 89555 Steinheim am Albuch Tel. 07329/951-0 www.kampa.de

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KD-Haus GmbH Auf der Aue 48 40882 Ratingen Tel. 02102/870887 www.kd-haus.de Kern-Haus AG Sälzerstr. 23-25 56235 RansbachBaumbach Tel. 02623/884100 www.kern-haus.de Kitzlinger Haus GmbH & Co. KG Meboldstr. 7 72172 Sulz/Neckar Tel. 07454/9610-70 www.kitzlinger.de Massa Haus GmbH Argenthaler Str. 7 55469 Simmern Tel. 06761/853-0 www.massa-haus.de Massiv-Holz-Mauer Entwicklungs GmbH Auf der Geigerhalde 41 87459 Pfronten-Weißbach Tel. 08332/923319 www.massivholzmauer.de Meisterstück-Haus – Otto Baukmeier Holzbau – Fertigbau GmbH & Co. KG Otto-Körting-Str. 3 31789 Hameln Tel. 05151/9538-0 www.meisterstueck.de natureplus e.V. Internationaler Verein für zukunftsfähiges Bauen und Wohnen Hauptstraße 41 69151 Neckargemünd Tel. 06223/861147 www.natureplus.org Neher Systeme GmbH & Co.KG Wellendingerstr. 15 78665 Frittlingen Tel. 07426/5282-0 www.neher.de Okal Haus GmbH Argenthaler Str. 7 55469 Simmern Tel. 06761/90304-0 www.okal.de Platz Haus 21 GmbH Platzstr. 4 88348 Bad Saulgau Tel. 07581/201-0 www.platz.de Pluggit GmbH Valentin-Linhof-Str. 2 81829 München Tel. 089/411125-0 www.pluggit.com Regnauer Hausbau GmbH & Co. KG Pullacher Str. 11 83358 Seebruck/Chiemsee Tel. 08667/72-222 www.regnauer.de Rensch-Haus GmbH Mottener Str. 13 36148 Kalbach/Rhön Tel. 09742/91-0 www.rensch-haus.com Schwabenhaus GmbH & Co. KG Industriestr. 2 36266 Heringen Tel. 06624/930-0 www.schwabenhaus.de Schwörer Haus KG Hans-Schwörer-Str. 8 72531 HohensteinOberstetten Tel. 07387/16-0 www.schwoerer.de

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Solarlux Aluminium Systeme GmbH Gewerbepark 9–11 49143 Bissendorf Tel. 05402/400-0 www.solarlux.de Sonnleitner Holzbauwerke GmbH & Co. KG Afham 5 94496 Ortenburg Tel. 08542/9611-0 www.sonnleitner.de Stommel Haus GmbH Sternstr. 28 53819 NeunkirchenSeelscheid Tel. 02247/9172-30 www.stommel-haus.de Town & Country Haus GmbH Hauptstr. 90 E 99947 Hörselberg OT Behringen Tel. 036254/75-0 www.towncountry.de TÜV Nord AG Große Bahnhofstr. 31 22525 Hamburg Tel. 040/8557-0 www.tuev-nord.de VDF Bundesverband des Dt. Fliesenfachhandels Nassauische Straße 15 10717 Berlin Tel. 030/84315880 www.vdf-fliesenfachhandel. de Velux GmbH Gazellenkamp 168 22527 Hamburg Tel. 040/547070 www.velux.de Verband Privater Bauherren e.V. (VPB) Chausseestr. 8 10115 Berlin Tel. 030/278901-0 www.vpb.de Vöma-Bio-Bau GmbH Kellerweg 4 35641 SchöffengrundLaufdorf Tel. 06445/6120521 www.voema.de Weberhaus GmbH & Co. KG Am Erlenpark 1 77866 Rheinau-Linx Tel. 07853/83-0 www.weberhaus.de; www.bauforum.de Fertighaus Weiss GmbH Sturzbergstr. 40-42 74420 Oberrot Tel. 07977/9777-0 www.fertighaus-weiss.de Zehnder GmbH Comfosystems Almweg 34 77933 Lahr Tel. 07821/586159 www.comfosystems.de ZimmerMeisterHaus Vereinigung ZMH Stauffenbergstr. 20 74523 Schwäbisch Hall Tel. 0791/949474-0 www.zmh.com ZSA Vertriebs GmbH Interpark 9 76877 Offenbach/Queich Tel. 06348/95961-0 Fax 06348/95961-11 info@zsa-online.

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profertighaus IMPRESSUM Fachschriften-Verlag GmbH & Co. KG, Höhenstraße 17 70736 Fellbach Telefon Redaktion (0711) 52 06-218 Telefax Redaktion (0711) 5206-300 Telefon Anzeigen (0711) 5206-289 Telefax Anzeigen (0711) 52 06-223 E-Mail: info@fachschriften.de www.fachschriften.de www.bautipps.de www.fertighausscout.de Geschäftsführer: Harald Fritsche, Wolfgang Kriwan Chefredaktion: Harald Fritsche (haf – verantwortlich) Oliver Gerst (og – stellvertretend) Redaktion: Astrid Barsuhn (ab), Andreas Ehrfeld (ae), Christine Meier (cm), Astrid Voss (av), Gerd Walther (gw) Assistenz: Ilona Mayer, Helga Piekert, Evelyn Wangler E-Mail: pro-fertighaus@fachschriften.de Ständige Mitarbeiter: Dieter Ernst, Dr. Joachim Mohr (djm), Hans Meyer (hm) Layout: Dolde Werbeagentur GmbH, 70327 Stuttgart, Hana Montana, Suzanne Tempes Zeichnungen: Dieter Ernst Herstellung: Anja Groth (Ltg.), Julia Skora Anzeigen: Silke Pietschel (Verkaufs-Ltg.) E-Mail: pietschel@fachschriften.de Claudia Pastor (Disposition) E-Mail: pastor@fachschriften.de Vertrieb: PARTNER Medienservices GmbH, Julius-Hölder-Str. 47, 70597 Stuttgart Druck: pva, 76829 Landau Preis: Einzelheft 2,50 Euro (inkl. MwSt.), Österreich 2,80 Euro, Schweiz sfr 4,90, BeNeLux 3,00 Euro, Italien 3,50 Euro, Slowenien 3,50 Euro, Slowakei 3,50 Euro. Bankkonten: Volksbank Stuttgart eG 101 383 029 (BLZ 600 901 00) IBAN: DE 81 600 901 000 101 383 029 BIC: VOBADESS Steuer-Nr. : 90492/10407 EG USt.-Id. Nr.: DE 147 321 116 Das Führen der Zeitschrift im Lesezirkel sowie der Export und Vertrieb im Ausland ist nur mit schriftlicher Genehmigung des Verlags gestattet. Die in dieser Zeitschrift veröffentlichten Beiträge sind urheberrechtlich geschützt. Alle Rechte, insbesondere das der Übersetzung in fremde Sprachen, sind vorbehalten. Nachdruck oder Reproduktion in irgendeiner Form – auch auszugsweise – ist nur mit schriftlicher Genehmigung des Verlages gestattet. Artikel oder Zuschriften mit Namen des Verfassers stellen die Meinung des Autors, nicht unbedingt die der Redaktion dar. Der Fachschriften-Verlag ist förderndes Mitglied im Bundesverband Deutscher Fertigbau e.V. (BDF), Bad Honnef und im Deutschen Holzfertigbau-Verband e.V. (DHV), Stuttgart. ISSN 0944-2065 Printed in Germany Beihefter/Teilauflage: Keitel, Regnauer, Weiss Außerdem im Verlagsprogramm: Althaus modernisieren, bauen!, Bauen & Renovieren, Hausbau, Effizienzhäuser, Energ!e, Schwimmbad & Sauna und weitere Sonderhefte für Bauherren und Modernisierer. Buchbestellungen über www.buecherdienst.de


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DOPPELHÄUSER

Foto: Luxhaus

sind die günstigste Lösung, wenn es um das eigene Haus geht. Mit immerhin drei sichtbaren Hausseiten kommt die Doppelhaushälfte dem freisstehenden Eigenheim ziemlich nahe und hebt sich, was die Wohnqualität angeht, deutlich vom Reihenhaus ab. Wir vergleichen fünf Beispielhäuser bezüglich Architektur und Raumplanung.

Foto: Schwabenhaus

HOLZKONSTRUKTIONEN

provision Vorschau

im Fertigbau sind sich zwar alle ähnlich, aber bei Weitem nicht gleich: mit Vorwandinstallation oder ohne, diffusionsoffen oder mit luftdichter Folie, mit hinterlüfteter Fassade oder mit Wärmedämmverbundsystem. Eine Sonderrolle nehmen außerdem die Skelettkonstruktion und der Blockbau ein. Wir stellen die Bandbreite vor und erklären detailliert die Unterschiede sowie die Vorteile von den verschiedenen Wandaufbauten.

Ausgabe 3/4-2014 erscheint am 15. Februar 2014

Fotos: Gussek, Regnauer, Fingerhut, Schwörer

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machen Häuser wie die Kleider Leute. Und wie unterschiedlich das Gesicht eines Hauses – ganz abgesehen von seiner Architektur – aussehen kann, zeigen wir mit attraktiven Beispielen aus dem Fertigbau: Klinker, Holz, Putz, Fassadenplatten und Farben charakterisieren die Gebäude, alleine oder in Kombination, rustikal oder filigran. Was passt zu meinem Haus und was passt zu mir? Finden Sie es heraus – in der nächsten Ausgabe!

Foto: Rotex

FASSADEN

HEIZUNGEN mit Öl oder Gas gelten derzeit zwar nicht unbedingt als ökologisch, können aber dennoch mit einigen Vorteilen aufwarten. Sogenannte Brennwertgeräte, die es inzwischen für Ölund Gasbetrieb auch wandhängend gibt, sind energiesparend und damit umweltfreundlich. Wir sagen, auf was es ankommt.

Außerdem im nächsten Heft ❯ Carports und Garagen: Die neuesten Park-Möglichkeiten für Auto, Fahrrad und Co. ❯ Preiswert bauen: Wer gut plant, kann viel sparen ohne auf Qualität zu verzichten.


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