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Ausgabe 4/2016 · 4. Jahrgang · www.kuecheundarchitektur.de

Das Magazin für professionelles Einrichten

Previews IFA 2016 und Hausmessen 2016

Unternehmer kommt von unternehmen · So führen Martijn und Benno Waalboer Asto in die New Economy Alles für die Küche von morgen · Service, Sortimentsneuheiten, Inspirationen – Herbstmessen in Ostwestfalen Pfleiderer – Im Fokus steht der Kunde · Gemeinsam Trends setzen


MAN NEHME: PRÄZISION.

Gegrillte Rehsteaks mit Wasabi-Umeboshi-Soße Angebraten bei

Das neue Induktions-Kochfeld von Panasonic. Wie schaffen auch Sie es, zu kochen wie der weltberühmte Starkoch Nobuyuki „Nobu“ Matsuhisa? Mit dem neuen Induktions-Kochfeld von Panasonic, denn jetzt haben Sie die Kontrolle über die exakte Kochtemperatur. Und der Genius Sensor misst, reguliert und hält die Temperatur konstant und präzise, bis aufs Grad genau. Ihre neue Arbeitshilfe für absolute Perfektion. www.panasonic.de/einbaugeraete


EDITORIAL

Hausmessen 2016 – Profilieren statt nivellieren

D

ie 100-Quadratmeter-Wohnung von heute könnte die 85-QuadratmeterWohnung von morgen sein. Aktuellen Prognosen zufolge werden Wohnimmobilien häufiger auch wieder kleinere, effiziente Grundrisse aufweisen. Das bringen Urbanisierung und steigende Grundstückspreise einfach so mit sich. Dabei ist kleiner nicht automatisch gleichbedeutend mit schlechter. Vielmehr erlaubt ein klug durchdachter Grundriss, die Wohnwünsche der Menschen auch auf kleinerem Raum zu verwirklichen. Allgemeinflächen und -wege, wie Flure, können reduziert, Funktionstrennungen aufgebrochen werden. Das tangiert auch die Küchenbranche. So vereint eine Wohnküche beispielsweise zwei Bereiche, die nicht notwendigerweise getrennt sein müssen, und spart dabei Fläche. Bedienen können Küchenspezialisten auch diesen Markt völlig problemlos. Denn nicht zuletzt sind sie in der Lage, ihre Kreativität

Ein Blick über den Tellerrand zahlt sich immer aus. Denn das eigene Profil ist nicht in Stein gemeißelt, sondern wächst und verändert sich mit den Anforderungen des Marktes. mit dem Produktportfolio der Küchenmöbelindustrie zu kombinieren. Je höher die Fertigungstiefe, je vielseitiger die Schranktypen und je größer die Möglichkeit bezahlbarer Sonderanfertigungen, desto eher sind Hersteller in der Lage, den einzelnen Planer durch individuelle Einrichtungslösungen zu unterstützen, die gerade bei ineinander übergehenden Räumlichkeiten oder auch bei kleineren Grundrissen zum Tragen kommen. Denn die Form ist heute bei weitem nicht mehr der Funktion untergeordnet, sondern steht dieser in ihrer Bedeutung in nichts nach. Das werden die Hersteller während der Hausmessen entlang der Küchenmeile in diesem Jahr noch deutlicher unter Beweis stellen. Je

nach Zielgruppe und Preissegment präsentieren sie ihre neuesten Material- und Designtrends, umgesetzt in Planungen, abgestimmt auf neueste Entwicklungen, die sowohl auf der sich verändernden Architektur, dem sich wandelnden Verbraucherverhalten, auf der Soziodemographie als auch auf der Internationalität basieren. Dabei sind die Industrieanbieter darauf bedacht, ihre Partner im Handel in deren Eigenschaft als Scouts im Labyrinth der sich wandelnden Konsumentenwünsche zu unterstützen. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, orientieren sie sich bei ihrer Produktpräsentation je nach Ausrichtung am innenarchitektonischen Anspruch ihrer Zielgruppe. Ob Mainstream- oder Nischen-Design, ob Masse oder Klasse – all das ist entlang der Küchenmeile zu finden. Das jeweils unterschiedliche Profil der ausstellenden Unternehmen gewährleistet ein heterogenes Spektrum an modernsten Planungs- und Ausstattungsfeatures als auch Vermarktungskonzepten. Zudem bieten die Hausmessen ihren Besuchern die Chance, neue Trends zu erleben und ihre Vermarktung mit zu bestimmen. Denn was wären die Industrieanbieter ohne den unmittelbaren Dialog mit ihren Partnern im Handel und deren marktnahen Input. Bedingt durch die überwiegend mittelständische Struktur der Küchenmöbelindustrie findet die Kommunikation zwischen Handelspartnern und Herstellern auf Augenhöhe statt. Ob Gedankenaustausch unter guten Bekannten oder ein erstes Kennenlernen, die Gastfreundschaft der Hersteller macht keinen Unterschied. Die einladend geöffneten Pforten der einzelnen Küchenmöbelproduzenten und der sich präsentierenden Zubehörindustrie bieten den Besuchern entlang der Küchenmeile die Möglichkeit, sich zielgruppengenau oder auch -übergreifend zu informieren. Ein Blick über den Tellerrand zahlt sich immer aus. Denn das eigene Profil ist nicht in Stein gemeißelt, sondern wächst und verändert sich mit den Anforderungen Marktes.

YVONNE DAVY Chefredakteurin

küche + architektur | 1


Schock präsentiert auf der area30 im Rahmen der Küchenmeile seine Neuheiten. In einem außergewöhnlichen Ambiente zeigt der Messestand knallige Farben und geometrische Formen. Fast surreale Landschaften und detailreiche Motive bieten den passenden Rahmen für innovative Highlights aus den Produktwelten Spülen und Armaturen in 2017. www.schock.de

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Hausmessen 2016 – Profilieren statt nivellieren Editorial

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Alles für die Küche von morgen Service, Sortimentsneuheiten, Inspirationen – Herbstmessen in Ostwestfalen

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Wer stellt wo aus? Ein Messeüberblick

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area30 Hallenplan 2016

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Die neuen Ebenen der Funktionalität Blanco

8

Exklusive Designer Abluftsysteme concept swiss

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KitchenAid… … mit Premium-Großgeräten

10 Elegant und klar Leicht

10 Nobilia … … setzt Akzente

2 | küche + architektur

11 Komplettangebot für den Handel Häcker Küchen & Blaupunkt

11 Designkonzept floo Rational

12 Erfindergeist hat einen Namen: Naber

13 Komfort und Lifestyle ewe-Küchen

14 Konzepte für individuelle Einrichtungsideen Schüller – Küchen fürs Leben

16 see. touch. feel. „experience nolte küchen“ auf der Hausmesse 2016

18 Klar in der Form, optimal in der Vielfalt Subway von Villeroy & Boch

20 Inspirierend und provokant Schock – Neuheiten in Farbe und Funktion

22 Differenzieren mit System Franke für mehr Komfort und Flexibilität


Impressum VERLAG: Fachschriften-Verlag GmbH & Co. KG Höhenstraße 17 70736 Fellbach Tel. 0711/5206-1 Fax 0711/5206-300 www.fachschriften.de GESCHÄFTSFÜHRER: Tilmann Münch REDAKTIONSBÜRO: küche+architektur Weißheimerstraße 7 67549 Worms

Inhalt 4/2016

HERAUSGEBERIN UND CHEFREDAKTEURIN: Yvonne Davy Tel. 06241/979708-10 Fax 06241/979708-17 davy@fachschriften.de REDAKTIONSASSISTENZ UND ANZEIGENVERKAUF: Sabine Metz-Lieb Tel. 06241/979708-12 metz-lieb@fachschriften.de LAYOUT: Simone Steinbrech post@steinbrech-design.de

24 Vier neue Designlinien

50 Interview mit einem

für die Küche

Profi-Einkäufer

Premiere für die EinbaugeräteRange von Bauknecht

Roland Brandl, Einkäufer bei der Europa Möbel Verbundgruppe

26 Panasonic Hausgeräte für Gerichte à la carte Überzeugend für Premium-Fachgeschäfte, Profis, Hobbyköche und Blogger

30 Pfleiderer – Im Fokus steht der Kunde Gemeinsam Trends setzen

36 Der Markenarchitekt Andreas Kress 40 Jahre im Dienste der Marke Zeyko

40 Unternehmer kommt von unternehmen So führen Martijn und Benno Waalboer Asto in die New Economy

44 Individualität braucht Persönlichkeit … … das gilt für Planer und für ihre Werke

48 Stillstand ist Rückschritt Nieburg mit attraktivem Leistungspartnerkonzept und drei Korpushöhen

56 Aus Tradition der Zeit voraus AEG – neuer Markenauftritt, neue Produktlinien

58 IFA 2016 Hausgeräte und Consumer Electronics inmitten von Smartness, Mehrwert und Nachhaltigkeit

68 Miele steigert Umsatz um 6,4 Prozent Deutschland stärkster Wachstumsmarkt

71 Die guten Adressen der Branche Visitenkarten

DRUCK: Frotscher Druck GmbH Riedstraße 8 64295 Darmstadt PREISLISTE FÜR ANZEIGEN: zur Zeit Nr. 4, gültig seit 1. 1. 2016 PREIS EINZELHEFT: 10,00 Euro (inkl. Versand und MwSt.) ABONNEMENT-SERVICE: Fachschriften-Verlag GmbH & Co. KG Abo-Service Höhenstraße 17 70736 Fellbach Tel. 0711/5206-306 Fax 0711/5206-307 abo@fachschriften.de BANKKONTEN: HypoVereinsbank IBAN: DE72 670 201 900 025 059 506 BIC: HYVEDEMM489 Steuer-Nr.: 90492/10407 EG Ust.-Id.Nr.: DE 147321116 Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung des Verlags. Artikel oder Zuschriften mit Namen des Verfassers stellen die Meinung des Autors, nicht unbedingt die der Redaktion dar. Der FachschriftenVerlag ist förderndes Mitglied im Bundesverband Deutscher Fertigbau e.V. (BDF), Bad Honnef, und im Deutschen Holzfertigbau-Verband e.V. (DHV), Stuttgart. Im FachschriftenVerlag erscheinen außerdem: Althaus modernisieren, bauen!, Bauen & Renovieren, Effizienzhäuser, Energ!e, pro fertighaus, Schwimmbad & Sauna und weitere Sonderhefte für Bauherren und Modernisierer

FOTONACHWEISE: Seite 71: auremar/fotolia

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INTERNATIONAL FAIRS | Hausmessen

Alles für die Küche von morgen Service, Sortimentsneuheiten, Inspirationen – Herbstmessen in Ostwestfalen

Die 30 Mitglieder der Marketinggemeinschaft A30 Küchenmeile e.V. öffnen in diesem Jahr vom 17. bis 23.9.2016 ihre Ausstellungen für ihre Partner im Fachhandel, um Produktneuheiten und Service zu kommunizieren, Kontakte zu knüpfen und Geschäfte abzuschließen (www.kuechenmeile.de). Und der Fachhandel wird wieder konzentriert auch die Neuheiten der Elektrogeräte-, Spülen-, Armaturen- und Zubehörindustrie vorfinden, ob integriert in die anregenden Küchenplanungen bei den einzelnen Küchenmöbelherstellern oder in den

D

em Wunsch der Menschen nach Nachhaltigkeit und Langlebigkeit kommen die neuen Küchengestaltungen der Küchenmöbelhersteller mit deutlich an der Natur orientierten Designvarianten entgegen. Pastelltöne und Farbtöne wie Grau, Beige und Braun in unterschiedlichen Nuancen, hochglänzend oder supermatt finden sich auch in Glas, Keramik, Stein sowie in deren Nachbildungen wieder. Zur Wohnlichkeit tragen die Kombinationen mit Hölzern und Holzdekoren im Eiche-, Nuss- oder Kirschbaum-Look oder aber mit hellen Weichhölzern wie z.B. die Pinie bei. Und für den Komfort und die Funktionalität in allen Küchensituationen überzeugen die innovativen Auszugssysteme und Beschlagtechnologien der neuen Generation. Das gilt im Übrigen ebenso für die neuen Spülen und Armaturen, aber auch für die topaktuellen Geräteserien der Hausgeräte-Industrie, die mit zeitgemäßem Design, dunklen Farbstellungen und hohem Bedienungskomfort in der Küche ihren Platz behaupten. Seit ihrer Premiere 2011 ist die area30 ein wichtiger Anlaufpunkt für die Fachbesucher der Herbsthausmessen in Ostwestfalen. In Löhne, an der Autobahn A30 nahe der Abfahrt 30, präsentieren Hersteller und Zulieferer vom Branchenleader bis zum Newcomer, Spezialisten wie Generalisten vom 17. bis 22. September 2016 auf 8.470 Quadratmetern Präsentationsfläche die Highlights für die kommende Saison.

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Die Ausstellungsfläche ist im Vergleich zum Vorjahr, auch in diesem Jahr wieder gewachsen: 1.070 Quadratmeter mehr für Produktneuheiten und Kommunikation. Die Nachfrage bestätigt die Zugkraft der Stammaussteller, das Konzept des Veranstalters und wird möglich durch die Flexibilität des Messehallen-Temporärsystems. Neben langjährig präsenten Ausstellern wie Naber, Lechner, Systemceram, Oranier, Silverline, Berbel oder Bax, finden Fachbesucher 2016 auf dem Messegelände an der Lübbecker Straße wieder interessante Neuzugänge. Berling gehört dazu, auch Clage, Schock, Dornbracht, Grohe, Neg Novex, Pyramis, rKüchentechnik, Sagemüller + Rohrer, Schock, Strasser Steine und Stengel Küchen. Die tagesaktuelle Ausstellerliste ist online unter area-30.de/aussteller abrufbar. Für den erwarteten Fachbesucher-Ansturm wurde der kostenfreie Shuttle-Service nochmals verbessert. Klar erkennbare, weithin sichtbare Ausschilderungen zu den An- und Abfahrtpunkten der Shuttles werden die letzten Meter vor dem Messebesuch erleichtern. Um den Eintritt gewohnt professionell und zügig zu gestalten, können Fachbesucher ab sofort, unter web-check-in.net online einchecken. Auf den folgenden Seiten finden Sie einen Messeüberblick und NeuheitenPreviews von Küchenmeile-Mitgliedern und Herstellern, die sich in ihrem Umkreis präsentieren.

Foto: area30/André Nattermann

begleitenden Messezentren wie area30 (www.area-30.de), house4kitchen, Gut Böckel, MAZ oder Forum26.


Hausmessen | INTERNATIONAL FAIRS

UNTERSCHIEDE ERLEBEN

EINLADUNG HAUSMESSE 2016 DIE DREI MODELLE DER PYRAGRANITE-SPÜLENSERIE Athlos erhalten auf der area30 jetzt Verstärkung durch eine XL-Spüle, die Athlos (86x50) 1B 1D Plus mit einem 50 x 40 x 20 cm großen Becken. Das besonders große Becken bietet genug Platz für das bequeme Abspülen von Töpfen und Pfannen, Backblechen und Grillrosten. Über das optionale Holzschneidbrett kann ein Edelstahl-Restebeckeneinsatz

Modern und puristisch auf ganzer Linie. Entdecken Sie die meisten echten Innovationen und Neuheiten in den Bereichen Technik und Design und erleben Sie den Unterschied vom 17. - 23. September 2016.

eingehängt werden, der bei Bedarf das nicht vorhandene Restebecken ersetzt. Mit den aktuellen Farben Snow, Carbon, Beige sowie den neuen Farbtönen Chocolate und Iron Grey und unterstützt durch die angenehme Material-Haptik, passt das eckige, geradezu minimalistische Design hervorragend zur modernen Einbauküche. www.pyramisgroup.de

DIE KÜCHENARMATUREN HANSGROHE Metris Select und Talis Select kombinieren einen ausziehbaren Auslauf mit der innovativen Select-Technologie. Wassermenge und Temperatur werden wie bei Einhebel-Armaturen am Griff eingestellt. Den Wasserfluss steuert man per Daumendruck über den Select-Knopf an der Oberseite des Ausziehkopfs. Das neu entwickelte Select-Absperrventil schließt und öffnet den Wasserdurchfluss auf rein mechanischen Knopfdruck. Die Ausziehbrause der beiden Armaturen vergrößert den Aktionsradius um bis zu 50 Zentimeter. Dank der magnetischen Halterung findet die Spülbrause nach dem Gebrauch wieder sicheren Halt im Auslaufrohr. www.hansgrohe.com

Ballerina-Küchen

Heinz-Erwin Ellersiek GmbH

Bruchstraße 47-51

D-32289 Rödinghausen

Fon +49(0) 52 26 / 599-0 Fax++49(0) 52 26 |/ 5599-211 küche architektur E-Mail info@ballerina.de

www.ballerina.de


INTERNATIONAL FAIRS | Hausmessen

Wer stellt wo aus?

Foto: Mayer Sitzmöbel

Ein Messeüberblick

17.9. bis 23.9.2016 www.kuechenmeile.de Allmilmö, Gut Böckel Rödinghausen Alno, Hiddenhausen Artego, Kirchlengern Ballerina-Küchen, Rödinghausen

MAYER SITZMÖBEL hat in den letzten Jahren das Barhocker-Lieferprogramm kontinuierlich

Bauformat und Burger, Haus Beck Löhne

ausgebaut, indem mit verschiedenen deutschen und europäischen Designern neue Modelle

Beeck Küchen, Bad Oeynhausen

entwickelt wurden. Dazu gehört der Opus, der auf der area30 neben weiteren ausgewählten

Brigitte Küchen, Hiddenhausen

Barhockern zu sehen sein wird: Das Gestell aus gebürstetem Chrom, eine große Auswahl an

Eggersmann, Hiddenhausen

verschiedenen Sitzen von PU über Holz bis zu Leder und seitliche, markante Griffe machen

Express-Küchen, Melle

ihn zu einem eleganten und variabel einsetzbaren Barhocker mit besonderem Design.

Häcker, Rödinghausen

www.mayersitzmoebel.de

Impuls, MAZ, Löhne KH System Möbel, Melle Leicht, house4kitchen, Löhne Menke Küchen, Kirchlengern

House4kitchen, Löhne

MAZ, Löhne

Miele, Gut Böckel Rödinghausen

17.9. bis 23.9.2016

17.9. bis 23.9.2016

Nieburg, Löhne

www.house4kitchen.com

www.messeausstellungszentrum.de

Nobilia, Verl

Franke, Leicht, Schüller, Zeyko

AEG und Zanussi, Impuls Küchen,

Nolte Küchen, Löhne

ewe Küchen/INTUO Küchen,

Jaka-BKL Optifit, MOW Halle 12 Bad Salzuflen

Sachsenküchen, Villeroy & Boch

Poggenpohl, Herford Pronorm, Vlotho

Gut Böckel, Rödinghausen

Rational, Melle

17.9. bis 22./23.9.2016

Rotpunkt Küchen, Bünde

u. a. allmilmö, Bauknecht, concept swiss,

Kuhlmann, Enger

KitchenAid, privileg, Blanco, Miele

Schröder Küchen, Kirchlengern Schüller, house4kitchen Löhne Störmer Küchen, Forum26, Rödinghausen

Forum 26, Rödinghausen

Warendorf Die Küche, Warendorf

Kaiserpalais, Bad Oeynhausen

17. bis 23.9.2016

Zeyko, house4kitchen, Löhne

17.9. bis 21.9.2016 · Neff

www.forum26-designwerkstatt.de u. a. Störmer, Agoform, Alape, Gorenje, Dornbracht, Koinor, WMF,

Foto: Strasser Steine

Rockenhausen, Rosskopf+Partner, SEIT EINEM JAHR betreut eine eigenes

Villeroy & Boch, Spartherm, Wesco

Vertriebsteam von der Strasser Steine Vertriebsniederlassung in Kösching aus alle namhaften deutschen Kücheneinrichter. Auf der area30 vom 17. bis 22. September in Löhne wird der neue brasilianische Stein Infinity Brown im Focus stehen. Ob poliert oder in Leather Look, Infinity Brown

17.9. bis 22.9.2016 in Löhne

passt mit seinen warmen Erdtönen als

www.area-30.de

Arbeitsoberfläche zu allen Hölzern und

Hallenplan s. Seite 7

Lackfronten. www.strasser-steine.at 6 | küche + architektur


area30 | INTERNATIONAL FAIRS

MIT EXKLUSIVVERTRIEBSRECHTEN von renommiertesten Produzenten

„BLACK & WHITE“ – Nach Edelstahl und Edelstahl-Optik im Zu-

bietet Diwa-Klima, mit Sitz in Lahr, den Küchenhandelsspezialisten

behörprogramm kommen nun Schwarz und Weiß. Überzeugend

speziell für den Ein- und Unterbau 14 verschiedene Geräte, über

präsentiert Vogt auf der area30 für diesen Trend die LED Unterbau-

20 verschiedene Weinklimaschränke für jeden Bedarf, 13 Geräte im

leuchte Key Dot, das Steckdosenelement Twist und die Dunstabzugs-

Kernsortiment, die nicht online beworben werden und preislich für den

Inselhaube Luna.

Händler geschützt sind. Dazu kommt eine 3 Jahre Garantie (Zufrieden-

Die diesjährige Vogt-Messepräsentation informiert über die „black &

heitszertifikat). Ganz neu auf der area30 ist für den Einbau in die

white“ Vielfalt im Zubehörbereich und stellt die komplette Vogtwelt

45er-Nische der Weinklimaschrank AV24 Premium/schwarz mit einer

im neuen Verkaufshandbuch 2017/2018 dem Fachhandel bereit. Der

Temperaturzone und Push to open-Glastür im Sortiment. Diese kom-

Versand an gelistete Fachhandelspartner erfolgt noch im September,

pakte Version ist ab Oktober/November 2016 verfügbar. www.diwa-klima.de

die Preise gelten ab 1. Oktober 2016. www.vogtwelt.de

area30 – Hallenplan 2016 Press Area Grohe A 38 A 40

Sagemüller & Rohrer A 34

NEG-Novex A 32

Diwa Klima Dornbracht A 41 B 40 rKüchen technik A 35

A 10

Strasser B 35

Motorfan Gutmann / elica A 33 B 30 Caressi A 31

Refsta A 23 Lechner A 20

Vetroplan Hammes B 41 C 40

Compusoft mpusoft / GO-2B A 21

ZOW B 31 RMTsoft B 26 V.I.S. B 24 Gräbert B 22 Komet B 20

Holzmann MarquardtStengel Küchen Verlag Küchen A 15 B 10 B 12

Küche & Co. C 31

Silverline D 30

Hotrega C 30

Simfer B 25 Cool Giants B 21

Mayer ye Softronik onik Sitzmöbel Inventum Softr D 40 D 42 C 44

Pyramis C42

Amica C 20

Sedia / HKT E 41

Catering Area

Garant EK/servicegroup D 31

Berbel / Homeier C 21

Bax / Vetro D 333

Schock D 21

Inovvida F 40

Bora E 31

Falmec E 30

Küchentref Küchentreff E 20

Vogt F 30

Beckermann E 21

Best F 41

Tebü G 40

Wagner & Schönherr G 41

Systemceram F 331

Oranier F 21

Novy G 31

Culina Luce G 22

Naber G 21

Clage G 20

Check-in-Area

A.S.K. C 10

SHD C 11

Dein Konfigurator Sil Lacanche D 10 D 14

Eingang / Ausgang

Plasmamade E 10

Panasonic E 12

Spekva F 10

Quooker F 11

AMK G 10

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Samstag, 17. September bis Donnerstag, 22. September 2016 Die Plattform für Neuheiten der Küchenbranche Erleben Sie über 120 hochkarätige Aussteller und Marken in „Löhne – die Weltstadt der Küchen“

meldung

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ck-in.net web-che r Eintritt ie Kostenfre

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Wir sehen uns.

www.area-30.de

küche + architektur | 7


INTERNATIONAL FAIRS | Hausmessen

ROSSKOPF + PARTNER nimmt Naturstein in einer breiten Vielfalt in sein Sortiment auf. Insgesamt 27 Farben und drei verschiedene Oberflächenstrukturen werden individuell und passgenau zu den Wünschen der Kunden gefertigt. Die Natursteinplatten bietet der Verarbeitungsspezialist in den Stärken 20 mm und 30 mm an sowie mit den drei Oberflächenveredelungen „satiniert“, „poliert“ und „caress“. www.rosskopf-partner.de

BLANCO

CONCEPT SWISS

Die neuen Ebenen der Funktionalität

Exklusive Designer Abluftsysteme

Vom 17. bis 22. September stellt der Spülen- und Armaturenspezialist Blanco auf Gut Böckel ein breit gefächertes Spektrum an Neuheiten in allen Segmenten vor. Das diesjährige Motto „Die neuen Ebenen der Funktionalität“ soll wörtlich genommen werden, denn Premiere feiert ein innovatives Beckenkonzept, das Ergonomie und Ästhetik perfekt vereint. „Gleichzeitig erweitert sich die Funktionalität in der vertikalen Achse“, lässt Lars Kreutz, Geschäftsleitung Vertrieb Deutschland, durchblicken. Ein anderes Highlight dreht sich um das unverzichtbare Herzstück des Spülbeckens – und hebt es elegant auf eine neue funktionale Ebene und auch bei Küchenarmaturen und Abfallsystemen gibt es attraktive Neuheiten, die mit außergewöhnlichen Details bestechen und präzise auf die Bedürfnisse des Markts zugeschnitten sind. An allen Tagen werden in der Blanco Galerie neben den vertrieblichen Ansprechpartnern des Vertriebs auch Experten vom Technischen Kundendienst zur Verfügung stehen. So haben Besucher am Service-Terminal die Möglichkeit, sich über technische Themen und Details des Extranets anschaulich zu informieren. Doch nicht nur das: „Dank der neuen, gut befestigten Parkplätze kommt man künftig bei Regenwetter trockenen Fußes zu uns – und zur legendären Currywurst“, ergänzt er www.blanco-germany.com augenzwinkernd.

Mit einer innovativen und umfassenden Range an Muldenlüftern präsentiert sich Concept swiss jetzt anlässlich der Küchenmeile auf Gut Böckel. Der ausgebildete Zeichner und Grafiker Patrick Forlin gründete Ende 2009 seine Firma für Lüftungssysteme. Vermehrte Kundenwünsche nach Abzugshauben nach Maß waren der Startschuss im Jahr 2011, seine eigenen Produktlinien zu entwickeln. Der Einsatz von hochwertigem Glas, Metallen und Edelstahl, durch Galvanik-Prozesse auch veredelt, die leistungsstarken Motoren mit geringem Geräuschpegel und die so funktionelle wie einfache Bedienung sind nur einige der wichtigen Merkmale der von Anspruch und Perfektionismus geprägten Geräte. Mit einer neuen Vertriebsstruktur und der Produktrange der Muldenlüfter geht concept swiss jetzt an den deutschen Markt. Die Gourmet Range ist ein hochwertiges Abzugssystem in reduziertem Design, fugenlos direkt in das Induktionskochfeld integriert. Die Zero Range ist ein modulares Muldenlüftersystem, das sich mit unterschiedlichen Kochfeldtypen kombinieren lässt. concept swiss Muldenlüfter sind komplett aus Edelstahl. Die smarte Steuerung der Systeme erfolgt über Touch Control. Und concept swiss baut Muldenlüfter und Induktionsfelder nach www.conceptswiss.com Maß.

DER EINSATZ VON HOCHWERTIGEM GLAS, Metallen und Edelstahl, durch Galvanik-Prozesse auch veredelt, die leistungsstarken Motoren mit geringem Geräuschpegel und die so funktionelle wie einfache Bedienung sind nur einige der wichtigen Merkmale der von Anspruch und Perfektionismus geprägten Geräte von concept swiss. Im Bild Gourmet Range. 8 | küche + architektur


INTERNATIONAL FAIRS

KITCHENAID …

… mit Premium-Großgeräten

IN DIE EXKLUSIVE Küchenarbeitsplatte aus Edelstahl lassen sich alle gewünschten Koch- und Aufbewahrungsfunktionen aus dem Portfolio von KitchenAid integrieren.

In der restaurierten Stellmacherei Gut Böckel präsentiert KitchenAid dieses Jahr vom 17. bis 22. September seine neuen Großgeräte. Auf rund 270 Quadratmetern können Fachbesucher die zahlreichen Neuheiten der Marke erleben und kennenlernen. Die spannendsten Produktneuheiten der KitchenAid Großgeräte auf Gut Böckel sind hier zusammengefasst: Iconic Fridge – erstmalig auf den Herbsthausmessen präsentiert – ist ein freistehender Vollraumkühler, der in Anlehnung an die Kult-Küchenmaschine Artisan designt wurde. Er besticht durch seine stylischen Designelemente und wird ab dem zweiten Quartal 2017 in drei verschiedenen Farben erhältlich sein. Die Weltneuheit Chef Sign ermöglicht völlig neuartige Kocherlebnisse. Das Induktionskochfeld ist 25 Zentimeter tief in die Küchenarbeitsplatte eingelassen. Über

zwei individuell regulierbare Induktionszonen werden zwei Edelstahlkochgefäße gehängt, die wie normale Kochtöpfe erhitzt und um Zubehörteile ergänzt werden. Es ermöglicht fünf Kochfunktionen mit nur einem Gerät: Kochen, Dämpfen, Braten, Dünsten, Frittieren. Ab Herbst 2016 erhältlich. Eine exklusive Küchenarbeitsplatte aus Edelstahl wird ganz nach den Wünschen der Kunden gefertigt und ist sowohl in Form und Größe individualisierbar. Die Kunden können alle gewünschten Koch- und Aufbewahrungsfunktionen aus dem Portfolio von KitchenAid integrieren. Die Großgerätelinie wird um ein neues Farbdesign erweitert – Black Line. Die Produkte erscheinen nun optional auch in einem eleganten Mattschwarz. Griffe und Knebel sind bei dieser Serie verchromt. Die Geräte in der Black Line werden im zweiten Quartal 2017 erwww.kitchenaid.de hältlich sein.

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Go with the flo fl o . Das neue Küchenkonzept von Karim Rashid für rational, das wegwei-

Karim can be rational

CREATIVITY MEETS ENGINEERING

sende Innovation und geniale Kreativität verbindet. Besuchen Sie unsere Hausmesse, die in diesem Jahr unter dem Motto „Karim can be rational − Creativity meets Engineering“ vom 17. - 22. September 2016 | 9.00 - 19.00 Uhr stattfindet.

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www.rational.de | facebook.com/rational.deutschland


INTERNATIONAL FAIRS | Hausmessen

MEHR ALS 600 MILLIONEN EURO prognostiziert die Amica Gruppe für den Jahresumsatz 2016. Daran hat die deutsche Tochtergesellschaft Amica International mit über 100 Mitarbeitern einen bedeutenden Anteil. Zwischen 2013 und 2015 konnte sie ihren Umsatz um 53 Prozent steigern und auch für 2016 plant man ein zweistelliges Umsatzwachstum, so Martin Büttner, Geschäftsführer Amica International. Zu den Neuheiten, die dazu beitragen sollen, zählt die

NOBILIA

Retro Kollektion im Stil der Fünfziger Jahre

Nobilia setzt Akzente

mit farbigen Kühlschränken und Kühl-/ Gefrierkombinationen mit moderner Technik in klassischer Form. www.amica-international.de

LEICHT

Elegant und klar Eleganz, edle Haptik, Sinnlichkeit und Finesse – dies sind die Besonderheiten der neuen Küchen, die vom 17. bis zum 23. September 2016 in der Leicht Ausstellung im house4kitchen vorgestellt werden. Die Sehnsucht nach Entschleunigung, Geborgenheit und einem natürlichen Umfeld, verkörpert durch ein meisterhaft verarbeitetes, ehrliches Produkt wird immer wichtiger und hat Leicht zu neuen Ansätzen in der Küchenplanung inspiriert: Hölzer mit haptisch angenehmen Strukturen, samtige Oberflächen sowie warme und natürliche Farben kontrastieren mit brillantem oder mattem Lack und einer klaren, im Detail äußerst präzisen Küchenarchitektur. Erstmals inszeniert im house4kitchen wird das innovative Planungskonzept Evo mit dem neuen Programm Valais. „Leicht ist stilprägend und zeigt mit dem innovativen Systemverbund von Schrankfronten und Arbeitsplatte neue Wege auf“, charakterisiert Stefan Waldenmaier, Vorstandsvorsitzender von www.leicht.com Leicht, die neuen Kücheninspirationen.

… unter diesem Motto werden in Verl vom 17. bis zum 25.9.2016 neue Produkte und Lösungen für individuelles Küchendesign gezeigt. Vor allem das breit ausgebaute Color Concept verspricht gestalterisch neue Spielräume, wie auch das umfangreiche Typenspektrum, ein 16 mm starkes Wangensystem und vier zusätzliche Farben. Ob Glasnischen mit einer strukturierten Glasoberfläche Masterflow in Schwarz matt, 20 neue Fronten oder der leichte Sandton der neuen Farbfamilie Savanne und die farblich auf diese Nuance abgestimmte zusätzliche Front in Beton-Optik Riva – die Palette der Möglichkeiten scheint unerschöpflich. Mit den passenden Arbeitsplatten, Wangen und Sockel lassen sich dem Zeitgeist entsprechend ganze Küchen im wohnlichen Industriestyle planen. Für coolere Inszenierungen steht im Color Concept sowie als Arbeitsplattendekor auch ein Beton in Schiefergrau zur Auswahl. Darüber hinaus verleiht Ferro Bronze Küchen eine stilvolle Ausstrahlung mit luxuriösen Metallakzenten. Der Trend zu matten Oberflächen in Lack und Lacklaminat setzt sich fort und dominiert das Neuheitenprogramm für 2017. Im Bereich der Elektrogeräte sind die Muldenlüfter weiter auf dem Vormarsch. Um diesem Trend Rechnung zu tragen, hat nobilia Muldenlüfter von Airforce und Elica in das Gerätesortiment integriert. Zusammen mit dem neuen Typenspektrum für Kochstellenschränke mit Muldenlüfter wird daraus für den Handel wwww.nobilia.de wieder eine komplette Lösung aus einer Hand.

ECHTHOLZPROGRAMM Valais und Planungskonzept Evo – innovativer Systemverbund von Arbeitsplatte und Fronten.

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Hausmessen | INTERNATIONAL FAIRS

HÄCKER KÜCHEN & BLAUPUNKT

RATIONAL

Komplettangebot für den Handel

Designkonzept floo

Kochfeld, Herd, Muldenlüfter oder Einbau-Geschirrspüler im Vertriebsverbund mit Küchenmöbeln stoßen bei Häcker Küchen auf große Nachfrage. „Die hochwertigen Geräte sind ausschließlich mit einer Häcker Küche erhältlich. Sie sind genau auf die Anforderungen unserer Kunden abgestimmt, besonders hinsichtlich Design, Technologie, Garantie und Service“, so Marcus Roth, verantwortlich für den Vertrieb in Deutschland und Österreich. Den Handel unterstützen u. a. das umfangreiche Schulungskonzept und die Exklusivität der Blaupunkt-Produkte ohne Online-Vermarktung. Die Sensibilität für aktuelle Trends zeigt der im Induktionskochfeld integrierte Muldenlüfter. Er wird mit einem passenden Korpus ausgeliefert. Zur Hausmesse vom 17. bis zum 23.9. verspricht Olaf Thuleweit, bei Häcker für Blaupunkt verantwortlich, neue Geräte und eine starke PremiumAusstattung für die moderne Einbauküche. www.haecker-kuechen.de

Kaum auf der Eurocucina in Mailand vorgestellt, wurde floo, die gemeinsame Kreation von Rational Einbauküchen und dem Stardesigner Karim Raschid, für den German Design Award 2017 nominiert. Vom 17. bis 22.9.2016 wird die exklusive, ab Herbst 2016 lieferbare Designküche die Besucher der Hausmesse in Melle-Riemsloh inspirieren: Elegant geformte Fronten wölben sich im Griffbereich nach außen und ihren Nutzern entgegen – in handschmeichelndem hochwertigem Corian oder einer der zahlreichen Rational Softlackfarben. Das elektrisch betriebene Tischelement mit zwei Arbeitsplatten, die wie zwei „Flügel“ ausfahrbar sind, kann Raumteiler, Esstisch oder Home Office Platz sein. Zur Hausmesse kommt zudem das neue Küchenprogramm „mahlzeit“ für das trendige Preiseinstiegssegment mit einer einfachen Planung und Montage unter der www.rational.de Vermarktungsstrategie: smart, simple, clever.

DIE DYNAMISCHE FORMENSPRACHE der Küchenarmatur Sync

FALCON bringt zur area30 seine Range Cookers mit ergänzenden,

zitiert das ikonische Dornbracht-Design und verbindet hochwertige

intelligenten Lösungen für perfekten Kochleistungen ob mit Induk-

Ästhetik mit erstklassiger Funktionalität. Als Pull-down-Armatur mit

tions- oder Gaskochfeld mit Multizone. Der in drei Größen (110, 100 und

flexiblem Auszugschlauch und Brausefunktion vergrößert sie den

90 cm) erhältliche Classic ExtraDeluxe bietet jetzt eine Brotschub-

Aktionsradius der Armatur. Die Umstellung zwischen natürlichem,

lade (nur 110 cm Modell), damit der Teig im richtigen Klima perfekt

klarem Laminarstrahl oder kräftigem Brausestrahl erfolgt bequem

aufgeht, die separate Grillschublade mit optimiertem Auszug, in

per Knopfdruck auf der Rückseite des Auszugselements mit matt-

4 Stufen höhenverstellbar, eine größere Ofenkapazität und acht Farben

schwarzer, temperaturisolierter Grifffläche. www.dornbracht.com

von Weiß über Cranberry bis zu Königsblau. www.falconworld.com/de

küche + architektur | 11


Fotos: Naber

INTERNATIONAL FAIRS | Hausmessen

IN ALLEN LEISTUNGSSTUFEN ein optimaler Ansaug-Volumenstrom mit dem passgenau und platzsparend integrier-

HOHER MONTAGEKOMFORT (kein Lampen-

baren flow 150 Horizontal/

wechsel) zeichnet die Window LED als Raster-

Vertikalbogen für den

decken Panel-Element für den direkten

direkten Anschluss

230-Volt-Anschluss über Einzelkonverter aus.

(links/rechts) an das

Im Vergleich zu einer Leuchtstofflampe (T5)

Abzugssystem.

zeigt sie sich deutlich energiesparend.

Erfindergeist hat einen Namen: Naber Man darf gespannt sein auf die Ergänzungen des Sortiments, die praktikablen Lösungen für den Alltag des Küchenplaners und -beraters, die das Team von Naber in diesem Herbst mit zur Küchenmeile bringt.

D

azu gehört auf jeden Fall das Dauerthema „Abluft-Systemtechnik“ rund um das strömungs- und energieeffiziente Thermobox Wärmerückhaltesystem 125/150 mit dreifach dämmenden Rückstauklappen, mit dem sich den verschärften Anforderungen der EnEV 2016 begegnen lässt. Die neuen 125/150er Mauerkasten-Sets mit integrierter Thermobox und eleganter E-Jal Col® Außenjalousie komplettieren das Compair®-Programm. Die K-Jal Außenjalousie ist in vier Farben lieferbar, so dass das unerlässliche Funktionselement weder am Neubau noch bei der Sanierung die Fassadengestaltung stört. Serienreif ist das Einbaumontage-Set für Downdraft- bzw. Muldenlüfter, das die Naber-Ablufttechniker für den zunehmenden Einsatz

EINE NEUE EINBAUSPÜLENSERIE Cin Nagranit ergänzt das Naber-Contura®-Programm um Composite-Spülen in sechs Trendfarben und den drei Formen Angola (im Bild), Corto und Singoli. Perfekt dazu die farbigen Modelle der neuen Gramix Hochdruckarmaturenserie ob im Farbton der Spüle oder bewusst kontrastierend.

12 | küche + architektur

der Downdraft-Technik entwickelten. Der passgenau und platzsparend integrierbare flow 150 Horizontal/Vertikalbogen für den direkten Anschluss (links/rechts) an das Abzugssystem sorgt in allen Leistungsstufen für einen optimalen Ansaug-Volumenstrom. Mit dem neuen Sockellüftungsgitter Presa wird auch ein Umluftbetrieb von Downdraft- bzw. Muldenlüfter möglich, falls eine Abluftlösung bautechnisch nicht realisierbar ist. Und auch auf die anregende Inszenierung der Concept Kitchen auf der Messe darf man sich freuen. Denn mobiles, raumübergreifendes Wohnen ist angesagt, und Naber versteht es auch hier, immer wieder neu Trends aufzugreifen und anschaulich zu illustrieren. www.naber.com · www.n-by-naber.com


Küchen | ARCHITEKTUR + TREND

ewe-Küchen – Komfort und Lifestyle Ewe zeigt als einer der führenden Küchenhersteller in Österreich auf 200 m² im exklusiven Showroom im MAZ Messe- und Ausstellungszentrum Löhne vom 17. – 23.9.2016 von 9.00 – 18.00 Uhr ausgewählte

EWE KOMFORT MAGICMOVE –

Produkthighlights und Technik-Innovationen.

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die smarte Rückwand Ihrer Küche!

azu gehören u. a. die ewe-Komfortwunder-Produkt-Features, eine Lackoffensive sowie News rund um das neue Leitmodell „Pasio“ des Premium-Labels Intuo. ewe-Komfortwunder, das bedeutet: Ordnung dank durchdachter Stauraumsysteme, der Arbeitsbereich lässt sich vergrößern, Abfall verschwindet diskret unter der Arbeitsplatte, ein praktischer Tritt verbirgt sich hinter der Sockelblende und Regale fahren per Knopf-

druck direkt aus dem Oberschrank auf die Arbeitsplatte und bringen Zubehör in Griffnähe. Die besondere Ausstrahlung der ewe-Colorlack-Fronten und die aktuellen Komfortwunder-Innovationen, lassen sich am exklusiven und neu aufgebauten Modell Nuova panna in Colorlack erfahren: im Mix mit der neuen Frontfarbe Beton. www.ewe.at · www.intuo-kitchen.com

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One. Doppelt attraktiv. Mit One setzt Novy neue Maßstäbe für die intelligente Küchenentlüftung. Die Kombination von Dunstabzug und Kochfeld verbindet hohe Abzugsleistung und ein edles, stilsicheres Design in nur einem Gerät. One verwandelt Ihre Küche in hochwertigen Lebensraum für ungestörte gesellige Stunden und erstklassige Mahlzeiten.

www.novyone.de

INSPIRED BY QUALITY küche + architektur | 13


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DEM TREND VORAN: Pastellrose kombiniert mit neutralen Farben und Hölzern als Grundlage für ein individuelles Einrich-

Foto: Schüller Möbelwerk KG

tungskonzept.

Konzepte für individuelle Einrichtungsideen Schüller – Küchen fürs Leben Für den fränkischen Küchenhersteller Schüller ist die Fachmesse Küchenmeile A30 zugleich Höhepunkt und Beginn eines neuen Küchenjahres. Hier trifft sich die Branche, hier werden Neuheiten und Trends den Kunden präsentiert. Ob Produktentwicklung, Marketing oder Vertrieb: Alle Bereiche des Unternehmens arbeiten rund ums Jahr auf die Hausmesse zu und laufen schließlich im house4kitchen in Löhne zusammen, in diesem Jahr vom 17. bis 23. September, bereit, den Kunden die Innovationen vorzustellen.

A

uf der Suche nach Inspirationen für neue Küchenideen werden die Designer von Schüller stets dort fündig, wo sich die Zielgruppen aufhalten, ob im Hotel, im Buchhandel oder im netten kleinen Dekoladen um die Ecke. Das, was die Menschen interessiert und womit sie sich gerne umgeben, liefert Anhaltspunkte für Neuentwicklungen. Ein Beispiel dafür sind die neuen Pastelltöne. Kaum eine Modezeitschrift kommt aktuell ohne sie aus. Farbnuancen wie Altrosé oder Pastellgelb versprechen Leichtigkeit und Lebensfreude. Gewürzt mit neutralen Farben und Hölzern entsteht daraus ein individuelles Einrichtungskonzept. Als Ergebnis dieser Auseinandersetzung mit Trends gibt es bei der Consum-Collection schüller.C 25 Frontneuheiten. Zudem wird sie 14 | küche + architektur

durch zahlreiche neue Artikel wie Wangenregale, elektronisches Zubehör oder neue Schubkasteneinteilungen ergänzt: Die praktischen Flex-Boxen sehen nicht nur gut aus, sondern sorgen für aufgeräumte Schränke und Ordnung unter den kleinen Küchenhelfern: So macht Kochen Spaß! Gezeigt werden auch neue Regale mit Eiche-Einsätzen. Als attraktive Ergänzung des beliebten Schüller Country Style bieten sie eine schöne Möglichkeit, offene Stauraumbereiche in die Küche zu integrieren und einen wohnlichen Akzent zu setzen. Konzipiert dafür, die eigene Persönlichkeit bei der Gestaltung der Küche zum Ausdruck zu bringen, sind die Neuheiten der Collection 2017 www.schueller.de sehr vielfältig und individuell – typisch Schüller.


KÜCHEN TRENDS

2017

A30

KÜCHENMEILE

LÖHNE

KÜCHEN

NEU HEITEN 17. BIS 23.09.

2016

house4kitchen, Oeynhausener Straße 99, 32584 Löhne (Germany) | www.house4kitchen.com Tel.: +49 (0) 5732 989899-0 | Sa. 17.09. bis Fr. 23.09.2016, Sa. - Do.: 9.00 - 19.00 Uhr, Fr.: 9.00 - 15.00 Uhr


ADVERTORIAL

see. touch. feel. „experience nolte küchen“ auf der Hausmesse 2016

Ein großes Produktspektrum, das sich über Konzepte leicht erschließt: Dafür steht Nolte Küchen. Das breitgefächerte Sortiment bedient Liebhaber echter Materialien ebenso wie jene, die eine naturgetreue Reproduktion bevorzugen. Im vergangenen Jahr mit „Artwood“ und „Legno“ im Holzbereich eingeleitet, wird dieser Weg mit der Kollektion 2017 konsequent fortgesetzt.

SCHWARZ steht auch in der Küche für zeitlose Eleganz und entfaltet seinen Charme besonders in Kombination mit Holz – sei es echt oder im Dekor, hier Softlack Schwarz softmatt und Legno Eiche.

16 | küche + architektur

Fotos: Nolte Küchen

M

it dem Thema Zement kommt eine qualitativ hochwertige Front zum aktuellen Trend Beton/Stein. Interpretationen im Dekorbereich werden durch die Erweiterung der „Stone“ aus der aktuellen Kollektion generiert. Materialien und Oberflächen, die haptisch wie optisch durch ihre Natürlichkeit beeindrucken – passend zum diesjährigen Messemotto „see. touch. feel. experience nolte küchen“. „Durchgängigkeit“ ist für Geschäftsführer Eckhard Wefing das Wort, das die Neuheiten auf den Punkt bringen: „Mit der diesjährigen Entwicklung machen wir einen entschlossenen Schritt auf dem Weg zur Abrundung und Komplettierung unseres Sortiments. Wir haben jetzt sowohl bei der Technik als auch auf den Ebenen Design und Struktur einen neuen Standard erreicht. Mit unseren zur Messe vorgestellten Oberflächen und Farben knüpfen wir zudem konsequent an die konzeptbasierte Ausrichtung der letzten Jahre an.“ Eine besondere Rolle bei den Farben für 2017 spielt Schwarz: Hier stehen unterschiedliche Frontalternativen zur Wahl, unter anderem die im letzten Jahr so erfolgreich gestartete „Feel“, die jetzt um fünf Farben ergänzt wird. Eine Alternative zu echt lackierten Fronten bietet hier Lacklaminat. Das neue Schubkastensystem PremiumLine überzeugt durch geradliniges, modernes Design mit einer Zarge in aktueller Edelstahl-Optik. Nach mehr als 15 Jahren löst es die erfolgreiche ComfortLine-Serie ab. Bei der Innenorganisation laden künftig vier Ausführungen von Kunststoff bis hin zu verschiedenen Echtholz-Ausführungen zur Differenzierung ein. Die komplette Bandbreite der Neuheiten können Fachbesucher vom 17. bis 23. September 2016 täglich ab 9 Uhr auf der Hausmesse erleben. Besonderes Highlight wird der Messedienstag mit dem Nolte-Party-Abend sein. Unter den Gästen sind Nolte Küchen-Markenbotschafterin Eva Brenner und Marcus Ehning, Olympiateilnehmer im Springreiten. www.nolte-kuechen.de


beaufort8.de

Noch mehr Kunst für die Küche. Neuheiten von BLANCO.

Erlebenheute Schon Sie die dieneuen Designklassiker Spülcenter von vonBLANCO morgen erleben. live, in 3-D Das und umfangreiche Farbe auf Sortiment Gut Böckel. von Deutschlands Innovationenführendem und Informationen Hersteller rund vonum Küchenarmaturen Spülen, Armaturen, verleiht Abfallsysteme jeder Küche und Zubehör einen ganz für dieeigenen moderne Stil. Küchenplanung. Die GestaltungWir reicht freuen vonuns geometrischer auf Ihren Besuch. Klarheit bis hin zu fließenden Formen. Dabei schafft es BLANCO auf einzigartige Weise Design und Funktion miteinander zu verbinden. Mehr Informationen zu unseren Ikonen für die Küche finden Sie im Internet.

www.blanco-germany.com


Fotos: Villeroy & Boch

ADVERTORIAL

SUBWAY 60 XL mit der Armatur Steel Expert

Klar in der Form, optimal in der Vielfalt Subway von Villeroy & Boch In der erfolgreichen Spülenfamilie Subway bietet Villeroy & Boch Küchenspülen in diversen Größen und Einbauvarianten, die mit ihrem klaren, modernen Design und ihrer praktischen Funktionalität individuelle und flexible Gestaltungen des Spülbereichs ermöglichen. SUBWAY überzeugt durch eine puristische Ästhetik bei hoher Funktionalität. Passendes Zubehör wie Schneidbrett, Sieb und Rollrost zeigt sich als komfortabler Begleiter.

18 | küche + architektur

D

ie neue Variante Subway 45 Compact rundet das Sortiment nun weiter ab. Das Becken im 45er Maß mit verkürzter Abtropffläche, das gerade in kleinen Küchen den wenigen, vorhandenen Platz optimal nutzt, ermöglicht trotz seiner Größe ein bequemes und komfortables Arbeiten. Zur vielfältigen Spülenserie Subway gehören hochwertige Keramikspülen für die gängigen Unterschrankgrößen 45 cm, 50 cm, 60 cm und 80 cm in verschiedenen Ausführungen und Einbauvarianten. Sie sind in zahlreichen Keramikfarben und zum Teil mit Dekor erhältlich – als echter Eyecatcher für die Küche. Subway kann damit für beinahe jede Küchensituation, jeden Ergonomiewunsch und jeden Einrichtungsgeschmack eine passende Spülenlösung bieten. Mit dem umfangreichen Zubehör, das auf die Subway Modelle abgestimmt ist, wie Rollrost, Siebe www.villeroy-boch.com oder Schneidbrett, wird die Spüle maßgenau ergänzt.


CREATE YOUR WORLD

Lebensraum Küche trifft spannende Gestaltungskonzepte mit einer Vielzahl kreativer Ideen und geschmackvollen Designs. Überzeugen Sie sich von den richtungsweisenden Planungskonzepten und Materialien in der pronorm Küchenwelt! Besuchen Sie unsere Hausausstellung in Vlotho anlässlich der Küchenmeile A30 vom 17. bis 23.09.2016 pronorm Einbauküchen GmbH · Höferfeld 5-7 · D-32602 Vlotho Fon +49 [0] 5733/979-114 · Fax +49 [0] 5733/979-300 · www.pronorm.de


ADVERTORIAL AUFFALLEND INTENSIVE FARBEN und aufsehenerregende Bildwelten, das ist Colour Your Life: In diesem Jahr haben die Produktneuheiten von Schock ihren Messeauftritt vom 17. bis 22. September auf der area30 Stand D21.

Inspirierend und provokant Schock – Neuheiten in Farbe und Funktion Bunter Erfindergeist und zukunftsweisende Innovationen – dafür steht das Unternehmen Schock. Vom 17. bis 22. September 2016 präsentiert der Granitspülenhersteller im Rahmen der Küchenmeile seine Neuheiten. Auf dem Messestand D21 der area30 bringt das Unternehmen den Besuchern ganz im Sinne des Mottos „Colour Your Life“ seine neuen Produkte auf außergewöhnlich künstlerische Art und Weise näher.

F

ast surreale Landschaften, geometrische Formen und knallige Farben in verschiedenen Raumwelten bilden den Rahmen für die Produkthighlights der kommenden Saison. Diese avantgardistische Inszenierung der Spüle soll den Besucher positiv irritieren, sie in einen neuen Blickwinkel stellen und die elegante, kunstvolle Natur der Produkte hervorheben. In diesem Umfeld findet der Besucher in diesem Jahr zum Beispiel eine besondere Innovation: Zahlreiche Accessoires und ausladende Formen erweitern die Spüle um weitere Funktionen, so dass sie zu einem smarten Küchenhelfer avanciert. Darüber hinaus präsentiert Schock weitere Spülen-Neuheiten, die mit den passenden Accessoires Kochen zum Lifestyle machen, die Natur in die eigene Küche holen und deren Form auch mal gegen den Strom schwimmt. Aktuellen Mode- und Interieur-Design-Strömungen, geprägt von einer Rückbesinnung auf natürliche und elementare Optiken, haben die Kreation der neuen Farbnuancen inspiriert. Und Schock zeigt, dass seinen Spülen auch die Trendfarbe Grau gut steht. Die Farbtöne Silverstone (Cristadur®) und Asphalt (Cristalite® Plus) verleihen den Granitspülen eine urbane Beton-Optik. So wirken sie angenehm kühl und elegant und fügen sich perfekt in unterschiedliche Einrichtungsstile ein. Mit den neuen Edelstahl-Armaturen harmonieren sie perfekt. Weitere Modelle bei Spülen und www.schock.de Armaturen sowie durchdachte Serviceleistungen runden das Neuheitenportfolio des Herstellers ab.

20 | küche + architektur


www.kesseboehmer.de

GROSSER STAURAUM FÜR KLEINE KÜCHEN – DISPENSA


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Differenzieren mit System Franke für mehr Komfort und Flexibilität

Den Systemgedanken konsequent fortsetzend, präsentiert Franke im house4kitchen in diesem Jahr wieder zahlreiche Neuheiten für die moderne Küche. Sie erweitern das exklusive Konzept individueller Produktfamilien

Fotos: Franke

für mehr Komfort und Flexibilität bei der Küchenplanung.

DAS SPÜLENSORTIMENT wird um neue

DER NEUE MYTHOS Kochfeldabzug ergänzt

DIE NEUE HIGH-END ARMATUR Crystal setzt

Fragranitspülen (o.) sowie Edelstahlmodelle der

die Mythos Induktionskochfelder und lässt sich

den Farb- und Materialmix der gleichnamigen

Linien Argos und Franke Box (u.) erweitert.

flächenbündig einbauen.

Designspüle fort.

G

esamtdesign und Funktionalität der Küche stärken die Ergänzungen der Linien Maris, Mythos und Smart. Dazu gehören die neue Maris XL-Spüle aus Fragranit und eine neue Armatur für Maris und Smart. Noch mehr Gestaltungsspielraum für Handel und Kunden bietet die Einführung leistungsstarker Flachschirmhauben für die Produktfamilien Maris und Mythos. Weiteres Highlight ist der neue Mythos Kochfeldabzug: Minimalistisch im Design, ist er perfekt abgestimmt auf die Mythos Induktionskochfelder und lässt sich flächenbündig verbauen. Der energieeffiziente ebm-papst-Motor sitzt platzsparend im Sockel. Drei Argos-Spülen sowie zwei Becken der Erfolgslinie Franke Box geben dem umfangreichen Edelstahlspülen-Sortiment neuen Schliff und

DIE PRODUKTFAMILIE MARIS wird um eine neue Armatur mit elegantem, hohen Festauslauf oder Auszugsbrause erweitert.

22 | küche + architektur

auch die Fragranitspülen erfahren Zuwachs. Übrigens: Alle FragranitPremiumspülen sind künftig werksseitig mit dem patentierten Franke Druckknopfventil ausgestattet. Im Sortiment der semiprofessionellen Armaturen überzeugt die neue Panera mit komfortabler Auszugsbrause samt Magnethalterung in zwei Größen, als massive Edelstahl-Ausführung oder mit Chromoberfläche. Die High-End Armatur Crystal setzt den Farb- und Materialmix der gleichnamigen Designspüle fort: Schwarze oder weiße Glaselemente treffen auf hochwertigen Edelstahl oder Chrom. Abgerundet wird der Messeauftritt mit dem modularen Küchensystem Frames by Franke sowie dem Armaturensortiment von KWC. www.franke.de · www.kwc.com


Perfektion leben: Schubkastensystem AvanTech Perfektion ist der Anspruch, den wir in uns tragen. Erleben Sie ihn jetzt eindrucksvoller denn je: mit AvanTech, dem perfekten Schubkastensystem für erlesene Möbel. Absolut geradlinig, mit kleinsten Radien. Ganz ohne Löcher oder Abdeckkappen in der Zarge. Mit puristischem Design und präzisem Blendenbild beeindruckt AvanTech auf den ersten Blick. Und begeistert dann mit außerordentlicher Stabilität und Laufperformance.

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Vier neue Designlinien für die Küche Fotos: Bauknecht

Premiere für die Einbaugeräte-Range von Bauknecht

COLLECTION.07 kombiniert absolute Alltags-

COLLECTION.05 erhält durch die innovative

COLLECTION.03 wirkt markant und robust. Solide

tauglichkeit mit Dynamik und Ausdrucksstärke.

Einknopf-Bedienung eine zeitlose Ästhetik.

Elemente aus Edelstahl garantieren Qualität.

Gut Böckel wird anlässlich der Küchenmeile A30 den Rahmen für die Präsentation der vier neuen Designlinien der Einbaugeräte von Bauknecht stellen. Dazu verwandelt das Unternehmen seinen Showroom in eine Kunstausstellung: Unter dem Motto „Meisterwerke der modernen Küche“ erleben Fachbesucher und Handelspartner vom 17. bis zum 22.9.2016 im malerischen Ambiente des „Kunst- und Kulturguts“ aus dem 18. Jahrhundert modernste Küchenexponate und Technologien der Gegenwart.

H

armonisch fügen sich die klaren Konturen und hochwertigen Materialien der vier neuen Designlinien in jede Einbauküche und behaupten doch ihre selbstbewusste Eigenständigkeit. Die Backöfen, Dampfgarer, Kombi-Mikrowellen, Induktions-Kochfelder und Dunstabzugshauben, aber auch Geschirrspüler, Wärmeschubladen, Kühl- und Gefriergeräte sowie ein Kaffeevollautomat erfüllen so individuelle Kundenwünsche.

Die Modelle mit KochAssistent bieten zahlreiche vorprogrammierte Rezepte, die von erfahrenen Meisterköchen kreiert wurden. Einmal ausgewählt gibt der Backofen Einstellungen wie Temperatur, Ansteuerung der Heizelemente, Lüftereinstellung und die Garzeit für das jeweilige Gericht vor. Die neuen Dampfgarer vereinen Leistung und Vielseitigkeit: Dank Umluftfunktion und kombinierter Funktionsweise werden Menge und Temperatur des direkt in den Backofen

ausgestoßenen Wasserdampfs permanent kontrolliert. Zusätzlich wird der Feuchtigkeitsgehalt im Garraum überwacht – das Ergebnis: außen immer kross, innen immer weich. Die voreingestellten Kochprogramme eignen sich optimal für schnelles Auftauen, Aufwärmen und Garen. Mit entsprechendem Zubehör werden die neuen Mikrowellen-Einbaugeräte zum Dampfgarer. Der integrierte Grill und die optionale Crisp-Platte sorgen im Zusammenspiel für köstliche und krosse Speisen – selbst an der www.bauknecht.de Unterseite.

COLLECTION.09 in Glas und Edelstahl zelebriert kreatives Kochen. Der Backofen der Collection.09 wurde mit dem Red Dot Design Award 2016 ausgezeichnet.

24 | k + a


A L L E S - I N - E I N E R - S P Ü L E B E L A 7 8 für das kleine Ausschnittmaß. Ideal für den Spülplatz in der Zeile. Kleinen und großen Küchen tut diese S C H Ö N E N E U E S P Ü L E gut. Das H A R M O N I S C H E V E R H Ä LT N I S von Abtropfteil und Becken und ein zurückh a l t e n d e r R e s t e a u s g u s s m i t i n t e g r i e r t e m Ü b e r l a u f s i n d e i n o p t i s c h e r u n d p r a k t i s c h e r C L O U, D E R BEGEISTERN WIRD.

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INTERNATIONAL FAIRS | IFA F FA

Panasonic Hausgeräte für Gerichte à la carte Überzeugend für Premium-Fachgeschäfte, Profis, Hobbyköche und Blogger Wer kennt sie nicht die Lumix-Kamera, den Flachbildfernseher, die Home-Entertainment-Anlage, das Telefon, den Rasierapparat oder auch die freistehenden Hausgeräte von Panasonic. „Seit der Gründung im Jahr 1918 expandiert Panasonic weltweit und unterhält inzwischen 468 Tochtergesellschaften und 94 Beteiligungsunternehmen auf der ganzen Welt“, unterstreicht Ulf Triebener, seit Anfang 2013 Senior Manager Built-in Kitchen appliances des japanischen Markenherstellers. Wir besuchten ihn in Wiesbaden, der europäischen Marketingzentrale des Unternehmens.

I

m Forum des lichtdurchfluteten Bürogebäudes sitzen wir in einer Art Lounge mit unmittelbarem Einblick in eine mit den aktuellen Produktinnovationen ausgestattete Eventküche, mit Einbaugeräten vom Induktionskochfeld über den Backofen, die Wärmeschublade, die Dunstabzugshaube, den Kühlschränke bis hin zum Geschirrspüler. Erst am Abend zuvor hatte Ulf Triebener gemeinsam mit seinem Team und Profi-Koch Klaus Breinig ein Blogger-Kochevent veranstaltet. „Sensationell, was man von diesen Leuten noch lernen kann“, schwärmt der Einbaugeräte-Spezialist. „Einer unserer Gäste ist sogar in der Lage, einen Kuchen auf dem Induktionskochfeld zu backen!“

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TECHNIK, DIE JEDEM NUTZT Da war es sicherlich kein Wunder, dass vor allem der von Panasonic entwickeltet Genius-Sensor im Induktionskochfeld mit der Möglichkeit des gradgenauen Kochens bei dem Hobby-Koch und auch bei allen anderen punktet. „Ich bin uneingeschränkt begeistert – und zwar weil die Technik wirklich jedem etwas nützt. Es gibt so viel Küchentechnik zum Kochen für Leute, die nicht kochen können. Hier ist das anders. Jeder profitiert. Ambitionierte Köche können noch mehr aus ihrem Talent machen, noch präziser arbeiten und sich auf andere Dinge konzentrieren als auf das Regeln von Herdplatten. Menschen, die weniger ambitioniert kochen, es vielleicht sogar als Arbeit empfinden,


IFA | INTERNATIONAL FAIRS

DIE TRENDFARBE ACHATGRAU des Induktionskochfelds mit Genius Sensor fügt sich dezent und edel in moderne Wohnkonzepte. Der integrierte Genius Sensors erfasst die Temperatur per Infrarotmessung direkt am Boden des Topfes. Der Nutzer kann die Hitze dadurch einfach und präzise in Fünf-Grad-Schritten zwischen 65 und 230 Grad Celsius regulieren. Die automatische Leistungssteuerung hält die gewünschte Wärme automatisch und schützt so zum Beispiel Soßen vor dem Gerinnen oder Fisch, Fleisch und Gemüse vor dem Übergaren.

bekommen bessere Ergebnisse, weil nichts mehr anbrennt oder überkocht. Und gesünder ist es auch noch“, lautet das Feedback im Blogg von dreamsonaplate. Diese Aussage deckt sich ganz und gar mit der Panasonic-Philosophie Mehrwerte für den Alltag und die Umwelt seiner Kunden zu generieren. „Wissen Sie, warum ich mich dafür entschieden habe, für Panasonic tätig zu werden?“, fragt Ulf Triebener. „Wenn Sie die PanasonicWerke in Osaka, Kyoto oder auch Kobe, das ist im Übrigen die Stadt, in der unsere Kochfelder hergestellt werden, besichtigen, wird Ihnen

der hohe Qualitätsanspruch der Japaner, verbunden mit einem enormen Forschungs- und Entwicklungsgeist erst richtig bewusst. Nach einem solchen Besuch wird deutlich: Panasonic gehört nicht umsonst zu den fünfzehn größten Firmen der Welt. Einen europäischen Produktionsstandort, der kontinuierlich ausgebaut wird, haben wir übrigens auch. Im britischen Cardiff werden u.a. unsere Mikrowellengeräte gefertigt. Panasonic stellt bereits seit 1976 Hausgeräte für seinen einheimischen Markt her. In Japan wird nicht nur gradgenau sondern z.B. auch extrem viel mit Dampf gegart und das nicht nur im Reis-

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Akzente schaffen den Spielraum für einzigartige Vielfältigkeit. Erleben Sie die kreativen Welten neuer Farben und Strukturen. Wir zeigen Ihnen faszinierende Vermarktungs- und Präsentationsideen. Überzeugen Sie sich von den Akzenten, die unseren Service für unsere Handelspartner außergewöhnlich macht. Wir freuen uns auf Ihren Besuch in Verl!

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küche + architektur | 27


Foto: Joppe

INTERNATIONAL FAIRS | IFA

WERNER UND ANDREAS JOPPE, Joppe Exklusive Einbauküchen GmbH, Braunschweig (l.+o.): „Die Produkte von Panasonic genießen bei anspruchsvollen Kunden einen guten Ruf. Durch die Markteinführung der Kücheneinbaugeräte wurde ein weiteres Feld erschlossen, das von der grundsätzlichen Qualität, Innovation und Kundenorientierung der Firma Panasonic profitieren wird.“

kocher! Die Kernkompetenzen für die Nutzung dieser Technologien sind also durchaus vorhanden. Jetzt müssen sie nur noch an die Bedürfnisse der europäischen Märkt adaptiert werden.“ ENTWICKLUNG KENNT KEINEN STILLSTAND Dass Panasonic dafür kompetent und flexibel genug ist, beweist das Unternehmen nicht nur durch sein innovatives, gradgenau steuerbares Kochfeld, sondern auch durch den 3-in-1-Kompaktbackofen, der die Funktionen von Backofen, 1000 Watt Mikrowelle und Dampfgarer mit 900 ml Tank auf gerade einmal 60 x 45 Zentimetern miteinander vereint. „Wir haben vor drei Jahren mit der Entwicklung dieser Geräte begonnen und konnten zur LivingKitchen 2015 die fertigen und überzeugenden Geräte präsentieren. Gut, den 3-in-1 Backofen gab es zuerst als Standgerät und das Induktionskochfeld nur in Schwarz. Aber mittlerweile haben wir zum einen die Einbau-KombiBackofen-Variante am Start und sind mit der Lancierung unseres Induktionskochfelds in einem edlen Grauton auf die aktuellen Designtrends eingegangen“, betont Ulf Triebener und verweist erneut auf die Vorführküche, die mit eben diesen neuen Geräten bestückt ist. „Unseren Fokus legen wir bei der Neuentwicklung der Geräte auf das Segment Backen und Kochen. Deshalb dürfen unsere Kunden in Kürze mit einer Erweiterung unseres Induktionskochfeldes rechnen, das dann wie gehabt mit 28 | küche + architektur

Genius Sensor, aber mit zusätzlicher Topferkennung und wahlweise in den Breiten 60, 70 und 90 cm mit und ohne Facettenschliff zur Verfügung stehen wird.“ Und auch der Backofen erhält weitere nutzbringende Features, verspricht Ulf Triebener. Der 3-in-1-Kompaktbackofen wird mit einem abrufbaren Rezeptbuch ausgestattet und noch intelligenter in der Nutzung. Künftig wird das Gerät die Gartemperatur dem Gewicht des Garguts anpassen. Außerdem sollen die Endverbraucher künftig zwischen Geräten mit TFT- und Knebelbedienungen wählen können. „Panasonic steht für Qualität, Funktionalität und Innovation und exakt aus diesem Grund haben wir uns entschlossen, unsere Hausgeräte in Deutschland ausschließlich über den qualifizierten Küchenfachhandel zu vermarkten und das selektiv und mit dem Hintergrund einer transparenten Vertriebs- und Preispolitik. Bis heute arbeiten 250 Küchenprofis mit uns zusammen. Sie alle haben mit uns einen Konditionsvertrag abgeschlossen und sie alle präsentieren die Panasonic-Produkte in einer voll funktionsfähigen Vorführküche. Dafür unterstützen wir unsere Kunden mit jährlich rund 150 Events, geleitet durch entsprechende Profiköche.“

JENS GELLERT, Gellert Küchenwelten OHG, Göttingen: „Die Marke Panasonic hat einen guten Namen und zum anderen ist das Induktionskochfeld ein innovatives Premiumprodukt in einem adäquaten Preis-Leistungs-Verhältnis, das durch sein Design und durch seine Funktionalität überzeugt und außerdem nicht an jeder Ecke zu haben ist.“


NEU: DIE EINBAU-INNOVATION! IFA | INTERNATIONAL FAIRS

DER 3-IN-1-KOMPAKTBACKOFEN vereint einen vollwertigen Dampfgarer, Backofen und eine Mikrowel-

Foto: Panasonic

le in einem Gerät.

Was Händler bestätigen: „Mit Panasonic konnten wir unseren Kunden ein tolles Event anbieten: Kochen mit und auf Panasonic-Geräten. Wir wurden innerhalb dieser Veranstaltung von einer japanischen Köchin betreut, die authentisch japanisch geprägte Gerichte auf den Geräten zubereitet hat. So wurden die Innovationen und Besonderheiten, die Panasonic-Geräte zum Teil einmalig bieten, toll inszeniert“, betonen Werner und Andreas Joppe, Joppe Exklusive Einbauküchen GmbH, Braunschweig. Warum sich das renommierte Unternehmen für eine Kooperation mit Panasonic entschlossen hat, bringen die beiden Inhaber mit wenigen Sätzen auf den Nenner: „Unser Haus bietet unseren Kunden ein außergewöhnliches Angebot. Wir sind immer auf der Suche nach etwas Besonderem. Dinge, die einem hohen ästhetischen, designorientierten Anspruch genügen, aber in jedem Fall auch unserem Kunden „das Leben vereinfachen und verschönern“. Die Einbaugeräte der Firma Panasonic gehören für uns zu den Produkten, die in dieses Portfolio sehr gut passen und sich etablieren werden. Und außerdem“, so betonen die beiden weiter, „genießen die Produkte der Firma Panasonic bei dem anspruchsvollen Kunden einen guten Ruf. Durch die Markteinführung der Kücheneinbaugeräte wurde ein weiteres Feld erschlossen, das von der grundsätzlichen Qualität, Innovation und Kundenorientierung der Firma Panasonic profitieren wird. Wir sind begeistert und freuen uns, eine Zusammenarbeit begonnen zu haben.“ Und Jens Gellert, Gellert Küchenwelten OHG, Göttingen, sieht das ganz ähnlich. Vor allem das Kochfeld hat den erfolgreichen Unternehmer überzeugt: „Die Marke Panasonic hat einen guten Namen und zum anderen ist das Induktionskochfeld ein innovatives Premiumprodukt in einem adäquaten Preis-Leistungs-Verhältnis, das durch sein Design und durch seine Funktionalität überzeugt und außerdem nicht an jeder Ecke zu haben ist.“ Und dass dies auch so bleibt, dafür sorgen Ulf Triebener und sein Team. „Gemeinsam und in enger Zusammenarbeit mit unseren Partnern im Küchenfachhandel wird Panasonic weitere innovative Produkte auf den Markt bringen und damit Zeichen setzen.“ Davon werden wir uns bereits auf der IFA und auf der Küchenmeile überwww.panasonic.com/de zeugen können.

PULLBOY

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Pfleiderer – Im Fokus steht der Kunde Gemeinsam Trends setzen

Pfleiderer zählt zu den führenden Holzwerkstoffherstellern Europas. Zu den Kern-Zielgruppen des multinational agierenden Unternehmens gehört u. a. die deutsche Küchenmöbelindustrie. Es ist nicht zuletzt die Symbiose aus modernen Designs und hochwertigen Trägermaterialien, zugeschnitten auf die Belange seiner Kunden, die Pfleiderer so erfolgreich macht. Wie es dem Holzwerkstoffhersteller gelingt, in puncto Design und Materialeigenschaften die Belange seiner Kunden zu ermitteln und entsprechende Lösungen anzubieten, erläuterten Stefan Zinn, Leiter Vertrieb Industrie + konstruktives Bauen bei Pfleiderer, und Stefan Göldner, Leiter Kommunikation, anlässlich eines Interviews.

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Herr Zinn, unter den Kernländern, für die Sie verantwortlich zeichnen, ist Deutschland, und hier vor allem die Küchenmöbel produzierende Industrie, der wichtigste Einzelmarkt von Pfleiderer. Für welche Länder zeichnen Sie zudem verantwortlich? Stefan Zinn: Zu meinem Aufgabengebiet gehören außerdem die Märkte Benelux, Österreich, Schweiz und Italien. Zu finden sind unsere Produkte im Inland und in den Auslandsmärkten in den Bereichen Küche, Wohn- und Schlafmöbel, Büromöbel und im Objektgeschäft. Hier sehe ich meine Aufgabe darin, gemeinsam mit meinem Team neben dem Mengengeschäft vor allem unser Sortiment und unsere Marktpräsenz an hochwertigen Produkten auszubauen. Wir verstehen dies sogar als unsere Verpflichtung, weil es dazu beiträgt, dass sich unsere Industriekunden in einem wettbewerbsintensiven Umfeld differenzieren können. Differenzierung, Individualisierung Losgröße 1, das sind in der Tat Themen, die die Küchenmöbelindustrie bewegen. Wie können Sie als Vorlieferant dazu beitragen, dass diese Vielfalt gewährleistet werden kann? Stefan Zinn: Pfleiderer verfügt über eine enorme Flexibilität, ein Vorteil, der uns vom Wettbewerb abgrenzt. Unsere Stärke liegt in der Kombination von Dekor, Struktur und Träger. Ein System, dessen sich sowohl der Fachhandel als auch die Industrie bedienen kann. Durch dieses System können sich z.B. unsere Kunden spezielle Trägermaterialien aussuchen, die sie dann mit ihrem Wunschdekor versehen lassen können. Auf diese Weise können sie ihre Marktpositionierung spielen und ein besonderes Produkt kreieren. Zusammen mit unserem großen Portfolio an Dekoren und Strukturen bieten wir ein Höchstmaß an Individualität. Selbst Kleinstserien im Digitaldruck sind machbar und zwar bis hin zur Stückzahl 1, darstellbar in HPL und DBS. Durch die strategische Allianz mit Spezialisten im Kantenbereich sind wir in der Lage, unser Sortiment um ein marktadäquates, breitgefächertes Angebot an ABS- und Laserkanten zu ergänzen, das den Anspruch auf Individualität einmal mehr untermauert. Man reduziert Holzwerkstoffhersteller viel zu schnell auf die reine Entwicklung von Dekoren? Stefan Zinn: Leider ja. Natürlich sind wir bei Pfleiderer intensiv mit der Entwicklung von Dekoren und Strukturen beschäftigt. Doch eine Konzentration darauf halten wir für zu kurzfristig gedacht. Deshalb setzen wir in der Weiterentwicklung auch auf unsere Trägermaterialien.

Können Sie uns einige Highlights aus Ihrem Dekor- und Trägermaterial-Sortiment nennen, mit denen Sie am Markt Akzente setzen konnten? Stefan Zinn: Ein Beispiel für eine wirklich innovative Oberfläche ist XTreme. Hier ist es uns gelungen, den erprobten Werkstoff HPL weiterzuentwickeln, also die für HPL typischen Grundwerte zu erhalten und um weitere optische und funktionale Eigenschaften zu ergänzen und das über unsere gesamte HPL-Farbpalette hinweg. Das Produkt verfügt nicht nur über eine enorme Farbtransparenz und -tiefe sowie über eine angenehm warme, samtig weiche Haptik und eine AntiFingerprint-Beschichtung, sondern ist zudem postformingfähig und vielseitig einsetzbar. Was Trägermaterialien anbelangt, so möchte ich vor allem BalanceBoard herausstellen, mit dem wir eine neue Benchmark setzen konnten. BalanceBoard besteht ca. zu 1/3 aus schnell nachwachsenden

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Rohstoffen, schont damit die Ressource Holz. Es ist ein hochwertiges Produkt, das sich gleichzeitig nachhaltig ökologisch, leicht und stabil zeigt und sich uneingeschränkt, d.h wie eine Standardplatte be- und verarbeiten lässt. Im Küchenbereich haben wir BalanceBoard gemeinsam mit Ballerina Küchen eingeführt. Mit mehreren Dekorvarianten vertreten sind wir mit BalanceBoard mittlerweile auch bei Rotpunkt Küchen und dem niederländischen Hersteller Bribus, die damit eine eindeutige und sehr erfolgreiche Differenzierungsstrategie betreiben. Rotpunkt setzt in der Verbindung BalanceBoard – unter dem Namen „greenline made of BioBoard“ – und der leicht zu reinigenden Oberfläche XTreme konsequent auf das Thema nachhaltige, ökologische Küche. Ein weiteres Trägermaterial, das sich aufgrund seiner Eigenschaften besonders für die exportorientierte Küchenmöbelindustrie eignet, ist das ClassicBoard V100 JIS F****. Mit dieser quellreduzierten, emissionsarmen Platte wird unser Kunde Störmer künftig Korpus-Serien standardmäßig fertigen. Der Vorteil für den Küchenmöbelhersteller liegt in der besonderen Stabilität der Platte und der Tatsache, dass sie sich als sehr resistent gegen Feuchtigkeit erweist. Eigenschaften, die in anspruchsvollen Anwendungen und in bestimmten Exportmärkten erforderlich sind. Stefan Göldner: Bei all unserem Tun treten wir bei Pfleiderer nicht nur als einfacher Anbieter auf, sondern sehen uns als Problemlöser für unsere Kunden. Im Falle Störmer Küchen gewährleisten wir die Qualitätssicherheit für seine Ware, gleich in welche Teile der Welt diese verkauft und geliefert wird. 32 | küche + architektur

Wir begleiten das Unternehmen Störmer hier in der konsequenten, qualitativen Anpassung seines Sortiments an die Belange seiner Kunden im In- und Ausland: Im Jahr zuvor stellte Störmer aus diesem Grund seine Laserbekantung in den Fokus. Davor hat das Unternehmen sein gesamtes Sockelsystem auf Faserplatten umgestellt. Wir freuen uns, diese Entwicklung unterstützen zu können. Können wir anlässlich der Küchenmeile noch mit weiteren Neuheiten rechnen, die aus der gelebten Partnerschaft zwischen Ihnen und der Küchenmöbelindustrie resultieren? Stefan Zinn: Ja! Mit einem der größeren Hersteller setzen wir gerade das Revival der HPL-Küche um. Dieses Projekt liegt uns besonders am Herzen, denn wie Sie wissen, ist die Entwicklung und Herstellung von Schichtstoff-Produkten seit Jahrzehnten eine unserer Kernkompetenzen. Leider ist Schichtstoff, bedingt durch das Aufkommen anderer Materialien, etwas unter Druck gekommen. Dennoch hat dieser Werkstoff, bedingt durch seine Produkteigenschaften, nach wie vor seine Berechtigung. Das hat auch einer unserer Kunden erkannt und wird anlässlich der Küchenmeile eine Küche lancieren, deren Frontund Sichtseiten aus HPL gefertigt sind. Haben Sie denn noch andere Trägermaterialien, die sich aufgrund ihrer besonderen Eigenschaften gut in der Küche einsetzen ließen? Stefan Zinn: Durchaus! Eine ganz besonders wertige Platte ist unser PremiumBoard MFP Hybrid. Diese Platte ist, ähnlich einer Tischlerplatte, extrem stabil und eignet sich zudem ideal für die Beschichtung.


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Hinter der Entwicklung dieser Platte steht die Idee, zwei Trägermaterialien und damit deren jeweiligen Eigenschaften miteinander zu kombinieren: MFP für die Mittelschicht und 2 mm Dünn-HDF für die Deckschicht. Da es mit den Dekoren des kompletten Pfleiderer Verbundprogramms verpresst werden kann, bietet das PremiumBoard MFP Hybrid sowohl alle gestalterischen Möglichkeiten als auch eine hohe Biege- und hohe Schraubenauszugsfestigkeit.

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Wie lange ist ein Dekor Ihrer Erfahrung nach up-to-date? Stefan Zinn: Je nach Dekor, aber auch je nach Branche ist das sehr unterschiedlich. Die Büromöbelindustrie setzt ihre Dekore zum Teil 20 Jahre lang ein. Also müssen wir als kundenorientierter Hersteller

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Und wie verhält sich das mit neuen Trendfarben? Stefan Göldner: Die Nichtfarben Weiß und Grau liegen derzeit gut im Rennen. Richtig bunt wird es wirklich nur in ganz speziellen Bereichen. Wir haben unsere Farbpalette deutlich erweitert und Lücken geschlossen. Eine Farbpalette muss immer vielschichtig sein, um auf die individuellen Bedürfnisse unsere unterschiedlichen Zielgruppen eingehen zu können, die, wie Sie wissen, neben der Möbelindustrie auch den Innenausbau und natürlich die Architekten umfasst. Grundsätzlich glaube ich, dass es immer einen Mainstream geben wird, der sich in den Standards bewegt. Die Folge ist eine breitere Fächerung in den Dekor- und Stimmungswelten, aus der jeder Kunde seine individuelle Wahl treffen kann. Die Küchenmöbelindustrie beweist das ja bereits. Sie ist in ihrer Dekorauswahl bereits sehr breit aufgestellt.

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Herr Zinn, als erfahrener Holzwerkstoffhersteller und Dekorspezialist müssen Sie Trends frühzeitig erkennen, wenn nicht sogar setzen. Wie sehen die aktuellen Designtrends aus? Stefan Zinn: Matt wird mehr und mehr zum Thema. Materialien wie XTreme in Verbindung mit neuen Dekoren werten die Küchen deutlich auf. Auch unsere neuen DBS-Strukturen haben eine matte Oberfläche. Hochglanz wird auch weiterhin einen hohen Marktanteil behalten. Insgesamt werden Holzdekore in ihren Ausprägungen wieder ruhiger und zeigen sich sehr edel. Sägeraue Oberflächen oder Fronten im Vintage-Style werden künftig nicht mehr so gefragt sein, vielmehr sind es Optiken, die die Holzmaserungen nur ganz sanft aufgreifen. Wir glauben an die beiden kontrastierenden Trends des scandinavian Designs, also die Versinnbildlichung heller Hölzer, und an elegante, dunkle Holzdesigns. Derzeit hält zwar nach wie vor die Eiche den ersten Platz, aber auch hier werden die Dekordrucke und die Oberflächen ruhiger. Immer wichtiger wird die richtige Kombination aus der Oberfläche und dem Dekor. Beides muss harmonisch und authentisch zueinander passen. Wir haben daher zu unserer Hausmesse „Inspiration Days“ im Frühjahr vier neue Strukturen vorgestellt, die zu den aktuellen Trends passen und die wir auf der Küchenmeile bei unseren Kunden sehen werden.

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Und warum wurde die Platte von Ihren Kunden aus der Küchenmöbelindustrie noch nicht entdeckt? Stefan Zinn: Erstens ist diese Platte sehr hochwertig, also nicht unbedingt mengenmarktgeeignet und zweitens müssen die Eigenschaften der Platte zu dem jeweiligen Konzept eines Herstellers auch passen. Oftmals muss man auch das Endprodukt bis zum Ende durchrechnen. Eine höherwertige Platte in Verbindung mit weniger aufwendigen Befestigungsmaterialien kann am Ende das wirtschaftlichere Produkt ergeben.

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Welchen Einfluss nehmen Ihrer Erfahrung nach Veränderungen in der Innenarchitektur wie z.B. der fließende Übergang zwischen Küche, Ess- und Wohnbereich? Stefan Zinn: Wenn man bedenkt, dass sich das Volumen an Möbeln im Wohnbereich im Laufe der Jahre drastisch reduziert hat, durch bodentiefe Fester, Flatscreen an der Wand, kleinere Appartements, Wunsch nach Flexibilität, kaum noch Bücherwände, usw., so zeigt sich hier eine Entwicklung, die sich nicht mehr umkehren lässt. Auf der anderen Seite nimmt die Bedeutung der Küche als der zentrale Bereich im Haus weiter zu. Ich bin davon überzeugt, dass unsere Kunden in der Küchenmöbelindustrie von diesem Trend profitieren, da er ihnen ermöglicht, sich mit ihren Produkten in die angrenzenden Bereiche auszudehnen – wie es heute bereits gehandhabt wird. Und davon profitieren natürlich auch wir.

PREMIUMBOARD MFP HYBRID vereint zwei Trägermaterialien und kombiniert deren jeweiligen Eigenschaften miteinander: MFP für die Mittelschicht und 2 mm Dünn-HDF für die Deckschicht. Da es mit den Dekoren des kompletten Pfleiderer Verbundprogramms verpresst werden kann, bietet das PremiumBoard MFP Hybrid sowohl alle

Stefan Göldner: Ich sehe in dieser Entwicklung die Chance, in der Küche ein Upgrade durchzuführen. In den letzten Jahren stand die Küche extrem unter Preisdruck. Dadurch, dass mittlerweile fließende Übergänge zwischen Küche und Wohnen geschaffen werden, wird die Küche wieder sichtbar und damit zu einer Art Statussymbol. Mit einer einfachen Rückfront aus HDF ist es dann oftmals nicht mehr getan, da auch diese zur Sichtseite wird. Diese Entwicklung wird sich positiv auf die Materialität auswirken. Davon bin ich überzeugt.

Top oder Flop. Ist das für Sie als Trendgeber nicht ein großes Risiko? Stefan Göldner: Was unser Standardsortiment anbelangt, das die Trends der nächsten vier Jahre widerspiegelt, kann das wirklich mit einem Risiko verbunden sein. Und es wird auch immer so sein, dass einzelne Dekore zum Hit avancieren, während auf andere verhaltener zugegriffen wird. Was allerdings über die Standards hinausgeht, wie z.B. die Dekorentwicklung für die Küchenmöbelindustrie, klären wir mit unseren Kunden und Interessenten direkt. D.h. im Vorfeld unserer Inspiration Days, während denen wir unsere neuen Designs vorstellen, binden wir unsere Kunden mit in die Produktentwicklung ein. Sie entscheiden mit darüber, welche unserer Ideen letztendlich in das Standardprogramm aufgenommen oder auch weiterentwickelt werden.

Diese immer größer werdende Vielfalt stellt aber auch für Sie als Vorlieferant eine Herausforderung dar: Kann man denn wirklich Jahr für Jahr das Rad neu erfinden? Stefan Zinn: Ganz neu mit Sicherheit nicht. Wir bei Pfleiderer haben natürlich auch unsere Trendscouts, die sich mit Megatrends wie Urbanisierung, Individualisierung, Anstieg der Singlehaushalte usw. auseinandersetzen. Natürlich schauen wir uns auch Trends in anderen Branchen, wie der Textil- oder Automobilindustrie an, um marktgerechte Designs zu entwickeln. Unsere Aufgabe ist es, diese Anregungen und Strömungen aufzugreifen, um sie in unserer Kollektion widerzuspiegeln. Andererseits ist es aber auch unsere Aufgabe, selber einen Trend mitzugestalten. Und das werden wir auch jetzt wieder tun. Wir kommen zur Bau mit einer komplett neuen Kollektion für Handel, Innenausbau und Architektur auf den Markt, mit der wir die Trends der nächsten vier Jahre gut abdecken werden. Wir konzentrieren uns mit der Weiterentwicklung unseren Trägermaterialien, Strukturen und Designs auf den Bereich Möbel und Objektgeschäft. Wir agieren aber auch verstärkt im Bereich „konstruktive Produkte“, der unter anderem den Fertighaus- und Holzständerbau, Betonschalung und Lagertechnik umfasst. Aufgrund der konjunkturellen Rahmenbedingungen glauben wir grundsätzlich, dass sich im weiteren Jahresverlauf und im nächsten Jahr die Marktentwicklung für unsere Produkte weiterhin positiv zeigt.

Stefan Zinn: Zudem sind wir in der Lage für Industriekunden kundenindividuelle Dekore zu entwickeln.

Meine Herren, wir danken Ihnen für das informative Gespräch www.pfleiderer.com und wünschen Ihnen weiterhin viel Erfolg.

gestalterischen Möglichkeiten als auch eine hohe Biege- und hohe Schraubenauszugsfestigkeit.

natürlich auch die Nachkaufgarantie gewährleisten. Die Küche ist sicherlich der progressivste Bereich. Zwar gibt es auch hier Designs, die sich über zehn Jahre am Markt halten. Andere wieder verschwinden bereits nach drei Jahren wieder. Aber letztendlich stehen wir alle in jedem Jahr vor der Herausforderung neue Produkte zu lancieren.

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Der Markenarchitekt Andreas Kress 40 Jahre im Dienste der Marke Zeyko

Wer kennt ihn nicht, Andreas Kress, 56 Jahre jung und seit 17 Jahren Geschäftsführer der schwarzwälder Küchenmanufaktur Zeyko, ein Unternehmen, für das er insgesamt sogar seit 40 Jahre tätig ist. Die Zeyko Küchen GmbH & Co. KG in Mönchweiler ist ein mittelständisches Unternehmen, das heute zur la Cour Gruppe gehört. Mit Zeyko erlebte er Höhen und Tiefen. Als einen seiner wesentlichsten Lehrmeister nennt Andreas Kress Josef Hasl, der das Unternehmen erfolgreich prägte und leitete, bis er 1991 in den Foto: © markus guhl fotografie

Ruhestand ging. Die Tatsache, dass der Unternehmer Johannes la Cour Marke und Unternehmen 1999 übernahm, sieht Andreas Kress als wahren Glücksfall. „Ich kann Joahnnes la Cour als meinen Chef – vor allem aber auch als Mensch – für die tolle Zusammenarbeit nur danken.“ Seine Erfahrungen und Ziele erläuterte uns der dynamische Markenarchitekt anlässlich eines Interviews.

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Küchen | ARCHITEKTUR + TREND

PROSPEKTUREN aus der Anfangszeit von Andreas Kress bei Zeyko

ZEYKO-GESCHÄFTSFÜHRER Andreas Kress und geschäftsführender Gesellschafter Johannes la Cour

Herr Kress, am 1. August feierten Sie 40-jähriges Jubiläum bei Zeyko Küchen. Es ist heute ziemlich selten, so lange für ein und denselben Arbeitgeber tätig zu sein. Haben Sie nie darüber nachgedacht, Zeyko zu verlassen? Andreas Kress: Um ehrlich zu sein – natürlich habe ich hin und wieder darüber nachgedacht. Es gab immer wieder mal Angebote, eine neue Herausforderung anzunehmen. Doch nach reichlicher Prüfung entschied ich mich immer wieder für die Marke Zeyko. In all den Jahren habe ich Vertrauen zu Kunden aufgebaut. Ich weiß meine Kollegen und Mitarbeiter zu schätzen. All diese Menschen motivieren mich dazu, bei Zeyko zu bleiben. Auf eine gewisse Art fördern und fordern sie mich und stellen mich so immer wieder vor neue Herausforderungen, sodass es mir nie „langweilig“ wird. Das spricht für Sie. Aber sagen Sie, im Laufe der 40 Jahre haben Sie bestimmt einiges erlebt. Sie mussten wirtschaftlichen Flauten begegnen, Sie haben Inhaberwechsel miterlebt und zu guter Letzt musste sich Zeyko neu erfinden. Andreas Kress: Da treffen Sie den Nagel auf den Kopf. Ich habe nicht nur Inhaberwechsel erlebt, sondern auch einige Geschäftsführerwechsel, und das mit Höhen und Tiefen. Aber Entwicklungen wie diese gibt es in vielen Unternehmen. Ich bin kein Mensch, der wegläuft, wenn es schwierig wird, wenn Erfolge auch mal ausbleiben und die Zukunft nicht immer klar zu erkennen ist. Und überhaupt, Zeyko musste sich nie komplett neu erfinden. Nach der Übernahme durch Johannes la Cour im Jahre 1999 haben wir gemeinsam in einem kleinen Team die Stärken und Schwächen von Zeyko analysiert und das Unternehmen neu definiert. Ich denke, unsere Arbeit hat sich gelohnt: Zeyko ist noch heute als Premiummarke im mittleren und oberen Preissegment unterwegs. Zu verdanken hat sie das u.a. ihrem klaren Profil, ihren Alleinstellungsmerkmalen und einer damit verbundenen Wiedererkennbarkeit. Eigenschaften, die unsere Partner im Handel benötigen, um sich selbst positionieren zu können. Wir unterstützen den Fachhandel in jeder Hinsicht und freuen uns über jeden unserer Kunden, der Zeyko erfolgreich und mit Herzblut verkauft.

Und wie beurteilen Sie aus den Augen des Zeyko-Verfechters die Entwicklung des Produkts und der Branche im Allgemeinen? Welche Herausforderungen bewegen Sie hier am meisten? Andreas Kress: Als Hersteller einer Premiummarke sind wir gefordert, unseren Fachhandelspartnern Argumente an die Hand zu geben, um sich einerseits vom Wettbewerb zu differenzieren und andererseits renditeorientiert arbeiten zu können. Dazu müssen wir unseren Kunden gut zuhören, um festzustellen, welche Produkt- und Serviceleistungen sie brauchen, um den Wünschen der Endverbraucher gerecht zu werden. Die Analyse dessen verleiht uns die Möglichkeit, Trends rechtzeitig zu erkennen und an den Markt zu bringen. Küche ist mehr als nur ein paar Möbel an die Wand zu montieren. Die ganzheitliche Küchenarchitektur, die Gesamtheit des Küchen/Wohnraumes muss im Mittelpunkt der Beratung hochwertiger Küchen stehen. Produktqualität ist Pflicht – Abwicklungsqualität die Kür. In Folge dessen sehe ich einen Großteil unserer Aufgaben darin, den Service weiter auszubauen. Nur so können wir uns noch weiter differenzieren. Produkte sind austauschbar – Menschen nur sehr schwierig. Gott sei Dank ist das so, denn die Internetvermarktung wird auch für die Branche eine Herausforderung darstellen. Das dürfte Zeyko jedoch nur wenig tangieren, denn Produkte wie unsere, die einen innenarchitektonischen Anspruch haben, passen in kein Regal. Unsere Aufgabe sollte es sein, an der Bedeutung der Premiumprodukte in unserem deutschen Markt zu arbeiten und die langfristige Positionierung der Marke Zeyko auf diese Erkenntnisse abzustimmen. Was verstehen Sie darunter, den Service ausbauen zu wollen? Können Sie konkreter werden? Andreas Kress: Service fängt bei der Beratung vor Ort durch unsere Gebietsverkaufsleiter an. Wir steigen in die Präsentation ein, beraten über den Gesamtauftritt des Studios. Um ein Studio erfolgreich im Markt zu positionieren, bedarf es einer gründlichen Vorarbeit. Die Endverbraucher orientieren sich heute sehr häufig im Internet. Wir sind gerade dabei, eine komplett neue Homepage zu erstellen, die die Marke Zeyko adäquat repräsentiert. Findet der Kunde Gefallen, küche + architektur | 37


ARCHITEKTUR + TREND | Küchen

DAS ZEYKO CREATIV ATELIER unterstreicht die Philosophie der Küchen-

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(hier in Nussbaum), ausgezeichnet mit dem red dot design award (r.).

bestellt er Unterlagen, um sich tiefer mit der Marke zu beschäftigen. Hierfür wird im Juli/August ein neues Brandbook auf den Markt kommen, das diesen roten Faden weiter definiert. Ich selbst bin zutiefst davon überzeugt, dass die Kundenbetreuer im Bereich Service eine sehr große und entscheidende Rolle spielen. Viele Küchen werden mit Sonderwünschen bestellt, diese heißt es zu konstruieren, zu zeichnen und natürlich auch zu bepreisen. Am Ende der Kette steht dann noch der Monteur – über unsere ZeykoAcademy bieten wir hier Montageschulungen an, die vor allem auch den Umgang mit den Zeyko-spezifischen Designschränken und den Zeyko-Küchensystemen beinhalten.

ke im Heimatmarkt schlägt. Zeyko verfügt über individuelle Produkte, mit denen wir Premiumhändler weltweit ansprechen und begeistern. Dort zählt vor allem: Made in Germany – und das können wir wörtlich nehmen. Wir produzieren ausschließlich im Schwarzwald, in einer Region, die gerade im Export einen exzellenten Ruf genießt. Wir müssen unsere Herkunft also nicht verleugnen. Um hier schneller voran zu kommen, werden wir die Vertriebspower im Export für Zeyko spürbar und nachhaltig erweitern. Das geht nur mit zusätzlichen „Marken-Botschaftern“.

EXQUISIT VON DER VERARBEITUNG des Korpus über die Innenausstattung bis zu den ausgesuchten Materialien, das ist Zeyko. Hier Forum Alteiche kombiniert handaufgetragenes Blattgold beim Geräte-Hochschrank in Metal-LUX Weißgold Ausführung. Fotos: Zeyko

Heute in Japan, morgen in China, übermorgen in England. Herr Kress, sehen Sie sich als internationalen Markenpropheten und lässt sich das ohne weitere „Jünger“ einfach realisieren? Welchen Stellenwert räumen Sie Ihrer Marke auf dem internationalen Markt ein? Andreas Kress: Bei den Reiseplänen haben Sie Deutschland vergessen. Deutschland ist noch immer unser wichtigster Markt. Hier bin ich viele Wochen im Jahr mit dem Auto unterwegs, um Kunden zu besuchen, ihnen zuzuhören und Ideen aufzugreifen. Trotz allem muss Zeyko auch den Export gut und immer besser bedienen. Gerade die asiatischen Märkte beobachten sehr wohl, wie sich eine Premiummar-

Welchen prozentualen Anteil wird das Ausland künftig am Gesamtumsatz von Zeyko haben? Andreas Kress: Ich kann mir für Zeyko eine Quote von 50/50 gut vorstellen. Das bedeutet für uns, den Heimatmarkt weiter gut zu bedienen und den Export auszubauen, dies auf unterschiedlichen Kontinenten und Märkten, um vor regionalen Schwankungen und Unsicherheiten gefeit zu sein.

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Küchen | ARCHITEKTUR + TREND

Sie sind seit 17 Jahren Geschäftsführer der Küchenmöbelmarke aus dem Schwarzwald. Wohin haben Sie das Unternehmen entwickelt und was ist Ihr langfristiges Ziel für Zeyko? Andreas Kress: Wir haben Zeyko ein Gesicht gegeben, haben eine entsprechende Oberflächenkompetenz aufgebaut und wesentliche Faktoren, wie Qualität und Flexibilität, als wichtige Markenkerne verankert. Dabei setzen wir auf die Eigenentwicklung von Produkten, Servicefaktoren und Marketingkomponenten Denn Unabhängigkeit steht für Individualität, Differenzierung und Wettbewerbsfähigkeit für unsere Partner im Handel und für Zeyko. Ein gutes Beispiel dafür ist das Zeyko-Creativ-Atelier. Es unterstreicht unsere Philosophie der Küchenmanufaktur. Wir gewährleisten damit einen Fertigungsprozess in höchster Qualität bei größtmöglicher Flexibilität; Manufaktur als Kombination aus Handwerkskunst und neuesten Fertigungstechnologien. Individualität wie sie nur ein Unikat in Losgröße 1 bieten kann. Und dabei bewegen wir uns weiterhin im mittleren und gehobenen Preissegment und arbeiten an einem noch markanteren Profil. Wir wollen die Zeyko-Produkte zu einem „Must Have“ entwickeln. Das ist eine große Herausforderung.

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Sie möchten Zeyko zu einem Must-Have entwickeln? Allerdings bewegt sich Zeyko im Premium-Segment, ist also nicht für jeden erschwinglich. Ist das nicht ein Widerspruch? Andreas Kress: Ja, das stimmt natürlich. Wichtig ist, dass man seine Zielgruppe genau kennt und die Produkte darauf ausrichtet. Ich denke, wir haben eine ganze Menge an einmaligen und besonderen Produkten, die unsere Klientel haben möchte. Dabei spielen unsere Handelspartner eine ganz besondere Rolle. Als Zeyko-Fans sind sie in der Lage, unsere Produkte explizit zu erläutern und ihren Kunden individuelle Traumküchen zu realisieren. Sie sprechen von exklusiven Produkten: Welche Zeyko-Produkte haben im Laufe der letzten Jahre Geschichte geschrieben? Andreas Kress: Vor 14 Jahren waren wir die ersten Hersteller mit Glasfronten und haben heute die entsprechende Erfahrung und das über mehrere Modellfamilien hinweg. Auch hier mit einer hohen Flexibilität der Eigenfertigung, somit sind in den Maßen oder in der Farbe keine Einschränkungen. Der auf Millimeter – sowohl in der Breite, also auch in der Tiefe oder Höhe – gefertigte Zeyko-Volare, nicht zu vergessen die vielen besonderen Oberflächen, mit denen wir internationale Preise erzielt haben. Sehr stolz sind wir noch immer auf unsere eigen entwickelte Innenausstattung. Diese ist seit Jahrzenten erfolgreich. Uns war vor vielen Jahren bereits bewusst, dass die Differenzierung nur über die Front nicht mehr ausreicht und auch nur schwer möglich ist. Diesen Trend haben viele mit aufgegriffen.

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Nach über vierzig Jahren bei Zeyko sprühen Sie immer noch vor Begeisterung. Glauben Sie, dass Sie es je bereuen werden, sich ausschließlich für diese Marke eingesetzt zu haben? Andreas Kress: Stand heute kann ich sagen: Nein! Mit dem Gesellschafter haben wir einen sehr fairen Partner, der Zeyko langfristig im Markt sehen möchte. Er ist mit Herzen Unternehmer und respektiert meine Ideen, unterstützt diese und gibt mir enorme Freiheiten. Das schätze ich sehr. Trotz allem setze ich „Treue“ nicht mit Blindheit gleich. Herr Kress, wir danken Ihnen für dieses informative Gespräch und www.zeyko.com wünschen Ihnen und Zeyko weiterhin viel Erfolg.

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HANDEL + MARKT

Unternehmer kommt von unternehmen So führen Martijn und Benno Waalboer Asto in die New Economy

GLASFASSADEN eröffnen den Blick ins Innere des Showrooms. Die roh belassenen Wände und der zementartige Fußboden stehen im Kontrast zu den wohnlichen Küchenensembles von Leicht. 40 | küche + architektur


HANDEL + MARKT

Flughafen Amsterdam. Es ist kurz vor elf Uhr, als uns Martijn Waalboer erwartet, um uns zu seinem brandneuen Showroom zu bringen. Der Spaklerweg 16F ist heute und morgen eine Adresse, die man sich merken sollte. Denn die Aufträge, die der 38 Jahre junge Unternehmer bereits vorliegen hat, reichen bis ins Jahr 2019. Seine Devise lautet: „Wir arbeiten heute für morgen.“ Mit wir, damit meint er sich, seinen Bruder Benno und das 22-köpfige Team, das hinter dem Markenbegriff Asto, Rotterdam, steht.

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ie beiden Brüder führen das 1973 von ihrem Vater gegründete Unternehmen „von der Old Economy in die New Economy“, was soviel bedeutet wie „man muss immer mit der Zeit gehen oder ihr sogar einen Schritt voraus sein“. Die Investition in den neuen ausschließlich mit der Marke Leicht inszenierten Showroom ist nur ein Beispiel für die Umsetzung ihrer zukunftsträchtigen Vision. Die Immobilie, in die der Markenstore integriert ist, liegt inmitten eines Neubaugebietes. Das Baugeschäft floriert. Es entstehen Appartementhäuser mit außergewöhnlicher Formensprache, Architektur, die eine entsprechende Innenarchitektur bedingt. „Die ideale Umgebung für ein hochwertiges Küchenstudio, das diesen Eindruck widerspiegelt“, betont der Jungunternehmer Jungunternehmer und weist uns auf ein in Kürze entstehendes Alternativhotel mit anspruchsvollem anspruchsvollem Spa-Bereich hin. Glasfassaden eröffnen den Blick ins Innere des Showrooms. Die roh belassenen Wände und der zementartige Fußboden stehen im Kontrast zu den wohnlichen Küchenensembles von Leicht. Unmittelbar im Eingangsbereich eine einladende, etwa 2,50 Meter lange Tafel, hinter der sich eine Kombination aus Buffetschrank und Regalelement aus Eiche befindet, made bei Leicht, versteht sich. Linker Hand wurde ein Flatscreen in die Wand eingebaut, auf dem Martijn Waalboer auf die Web-Site und hier vor allem auf die dort präsentierten Projekte verweist, die der gelernte Immobilienkaufmann mit Küchen ausgestattet hat oder noch ausstatten wird. In Holland ist die Küche wie auch in der Schweiz meist fester Bestandteil einer Immobilie und steigert je nach Ausstattung auch deren Wert.

MARTIJN WAALBOER und Leicht Vorstandsvorsitzender Stefan Waldenmaier

ZWISCHEN PROJEKT UND PARTICULIER Ausreichende Inspiration erhalten die Studio-Besucher durch die Präsentation der insgesamt elf Leicht-Küchen, von denen jede eine andere Geschichte erzählt – von puristischer Wohnlichkeit bis zum modernen Landhaus. Der Rundgang durch die 350 Quadratmeter große Ausstellung erzeugt Spannung, weckt Emotionen und sorgt allein aufgrund ihrer Vielfalt für Gesprächsstoff. „Alles, was Sie hier sehen, ist verkäuflich – angefangen von der italienischen Profi-Kaffeemaschine bis hin zu DesignTischen, -Stühlen und -Leuchten von Colicco Italia.“ „Und das Fahrrad?“, wollen wir wissen. „Ist das auch verkäuflich?“ „Nein“, lacht Martijn Waalboer. „Dieses Rad haben wir exklusiv für uns mit „Leicht“ labeln lassen. Wir verleihen das Hollandrad auch gerne an unsere Kunden, wenn diese noch einmal kurz nach Hause müssen, um etwas nachzumessen, oder wenn sie zwischenzeitlich schnell mal in die Stadt möchten. Das kommt gut an und wirbt zudem für unseren Store. Sie wissen ja, wir erledigen hier sehr viel auf zwei Rädern.“ Etwa in der Mitte des Studios steht eine weiße Kücheneinheit mit großzügiger Kochinsel und einer Hochschrankeinheit, ausgestattet mit fünf Elektrogeräten. „Das ist unsere Bemusterungsküche“, verrät der sympathische Geschäftsmann. „Mit uns kooperierende Bauträger empfehlen Kunden, die bei ihnen eine Eigentumswohnung erworben haben, an uns weiter oder erteilen uns sogar den Exklusivvertrag für die Einrichtung der Küche für ihre Projekte; ein Geschäftsfeld, das heute rund 45 Prozent küche + architektur | 41


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EINLADEND: Die 2,50 Meter lange Tafel im Eingangsbereich, dahinter eine Kombination aus Buffetschrank und Regalelement aus Eiche von Leicht. Linker Hand ein Flatscreen, der die Web-Site und die Projekte zeigt, die der gelernte Immobilienkaufmann mit Küchen ausgestattet hat oder noch ausstatten wird. DIE GRUNDAUSSTATTUNG der Bemusterungsküche besteht aus einer Zeile mit Unter- und Oberschränken und der Insel, etwa 14 Schränke, entweder in Melamin oder Hochglanzlack, beides mit Laserkante. Sie umfasst die notwendigen Schränke für Apothekerauszug, Mülleimer, Spüler, Herdumbau (Hochschrank), Kühlschrank. Der Upgrade erfolgt über die Materialität der Oberfläche, mit Griff oder grifflos, die Konfiguration und die Geräte.

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unseres Umsatzes ausmacht.“ Anhand dieser Musterküche, die in etwa der Quadratmeterzahl der meist zum Wohnraum hin offen geplanten Küchen entspricht, erhalten Kaufinteressenten dann bereits eine gewisse Aufteilungs- und Ausstattungsvorstellung ihrer neuen Küche. „Im individuellen Gespräch ist es dann für Kunden und natürlich auch für unsere beiden Verkäufer einfacher, die individuellen Wünsche wie Farbe und Oberfläche der Fronten, Geräte-Ausstattung, Arbeitsplattenfarbe oder Material zu eruieren. Die beiden Planer können sich voll und ganz auf ihre Kunden konzentrieren. Sie verkaufen und das Back-Office, das konzentriert in Rotterdam sitzt, kümmert sich um Koordination, Terminierung und Montage und natürlich um die Fakturierung. Wobei“, wirft Martijn Waalboer ein, „wir bei Projektgeschäften immer etwas länger auf unser Geld warten müssen. Eigentlich sind wir eine Bank. Denn es dauert immer 30 bis zu 60 Tage nach Fertigstellung des Auftrags, bis die Bauträger zahlen.“ Da muss man schon liquide, bzw. einen guten Leumund haben, um diese Zeit zu überbrücken. „Haben Sie keine Angst vor einer weiteren Wirtschaftskrise?“, fragen wir den dynamischen Unternehmer. „Ich glaube, gesamtwirtschaftlich gesehen, ist das Eis in Holland noch sehr dünn. Aber wer nichts unternimmt, kann nichts bewegen. Es gilt am Ende doch nur: Vorwärts!“ KONZENTRATION AUF WENIGE GUTE PARTNER Die Waalboers und ihr Team sind es gewohnt, mit Architekten, Bauherren und Investoren zusammenzuarbeiten. „Bei der Erbringung unserer gesamten Dienstleistungen arbeiten wir grundsätzlich mit uns bekannten renommierten Spezialisten zusammen, die es uns ermöglichen, die Koordination unterschiedlicher Gewerke rund um Küche und Bad anzubieten.“


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HEISSES WASSER kommt aus dem goldenen Kochendwasser-Hahn von Quooker. „Gold muss es zwar nicht immer sein, aber das Produkt ist für uns in Holland einfach ein Muss“, erklärt Martin Waalboer.

„Warum firmieren Sie mit ihrem neuen Studio eigentlich unter Leicht Amsterdam? Immerhin ist der Name Ihres Stammhauses in Rotterdam Asto keukens?“, wollen wir wissen. „Leicht hat auch in Holland einen guten Namen. Wir setzen in Amsterdam ganz gezielt auf Marke und tätigen 80 Prozent unseres Umsatzes mit diesem Hersteller. Außerdem gibt uns das breite Produktspektrum von Leicht die Möglichkeit, unsere Kunden individuell zu bedienen.“ Die Konzentration auf wenige überschaubare Lieferantenpartner hält der sympathische Unternehmer generell für unabdingbar. „Deshalb haben wir uns auch für die Kooperation mit der BSH und hier insbesondere mit Siemens entschieden“, lässt er uns wissen. „Nun ja, außer unserer Zusammenarbeit mit Bora“, lacht er. „Die Hauben müssen wir haben, weil sie einfach gut sind und auch nachgefragt werden.“ Heißes Wasser kommt aus dem goldenen Kochendwasser-Hahn von Quooker. „Gold muss es zwar nicht immer sein, aber das Produkt ist für uns in Holland einfach ein Muss“, erklärt Martijn Waalboer.

INSPIRATIONEN erhalten die StudioBesucher durch die Präsentation der insgesamt elf Leicht-Küchen, von denen jede eine andere Geschichte erzählt – von puristischer Wohnlichkeit bis zum modernen Landhaus.

WEITERE STUDIOS NICHT AUSGESCHLOSSEN „Im Vergleich zu unserem Markenstore hier, ist das Lieferanten-Spektrum unseres Stammhauses in Rotterdam deutlich breiter“, erläutert unser Gastgeber. „Auf einer Ausstellungsfläche von 1200 Quadratmetern zeigen wir dort rund 36 Küchen. Bei Asto bekommen Sie bereits eine Küche ab 7.000 Euro. Im Einstiegsbereich arbeiten wir dabei mit Nobilia, den mittleren bis Premiumbereich bedienen wir mit Produkten der Marken Leicht und Eggersmann. Die Nische der Massivholzküchen decken wir mit Merena ab, der in Holland produziert. Wir haben hier auch zwei, drei Bäder stehen, die man über uns beziehen kann. Das kommt uns natürlich im Projektgeschäft zugute und ist daher ein Bereich, den wir künftig gerne ausbauen möchten. Außerdem gehören zu unserer mittel- und langfristigen Planung weitere Stores in Städten wie Den Haag, Utrecht usw.“ Ob Projektgeschäft oder aber „Particulier“, wie man in den Niederlanden den Privatmarkt nennt, gute Küchen und Bäder werden überall gebraucht. Ob es sich dabei um Markenstores oder um weitere Asto-Studios handeln wird, steht noch nicht fest. Dabei orientieren sich die beiden Brüder Benno und Martijn Waalboer, wie sie es immer tun, www.leichtamsterdam.nl · www.leicht.de am Markt.

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„UNSER ZIEL ist es, unsere Kunden immer wieder neu zu inspirieren“, betont Mark Oliver Pyczak, City Küchen, Berlin.

Individualität braucht Persönlichkeit … … das gilt für Planer und für ihre Werke

„Für uns ist die Küche nicht einfach eine Küche, sondern vielmehr das Spiegelbild des individuellen Lebensstils.“, Mark Oliver Pyczak hat sich bereits seit 1996 der Innenarchitektur von Küchenräumen verschrieben und zählt zu den erfolgreichen Querdenkern und Visionären der Branche. Wir treffen ihn in seinem Studio am Hohenzollerndamm in Berlin.

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DEM HOHEN ANSPRUCH des Studiobetreibers

DER EINGANGS-

angemessen, zeigen sich auch Workshop und

BEREICH zeigt sich

Beraterplätze (l. + m.) des Showrooms.

offen und einladend. Eine Wand in Eiche natur bildet den

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er 500 Quadratmeter große Showroom wird gerade neu gestaltet. Doch der vordere Bereich des im Shop-inShop-Prinzip gehaltenen Studios, in dem der Unternehmer seine Eigenmarke präsentiert, ist fertig und zeigt sich als ansprechendes Entree: „Unser Ziel ist es, unsere Kunden immer wieder neu zu inspirieren“, betont er. Und Mark Oliver Pyczak hält, was er verspricht. Der Eingangsbereich zeigt sich offen und einladend. Eine Wand in Eiche natur bildet den optischen und haptischen Kontrast zu dem wandhängenden Sideboard in mattem Schwarz mit extrem dünner Auflagefläche aus warmgewalztem Edelstahl mit polierter Kante. Das alles findet seine Fortsetzung auf der gegenüberliegenden Seite, wo die Küche die helle Eiche aufgreift und sie mit einer Insel im Betondesign und der ebenso filigranen Arbeitsplatte mit polierter Kante kombiniert. Das geschmackvolle Ensemble zeigt sich dabei durchgehend grifflos. Als Raumteiler und Blickfang zugleich dient der deckenhohe in mattem Rauchschwarz gehaltene Ethanol-Kamin, der, so Mark Oliver Pyczak, nicht nur kalte Winter-, sondern auch laue Sommerabende stimmungsvoll begleitet. Eine geschmackvolle Interpretation moderner Küchenarchitektur, die sich auch bei den weiteren Exponaten fortsetzt. Moderne Grautöne treffen hier auf edles Schwarz oder cleanes Weiß, dargestellt in unterschiedlichen, inspirierenden Bühnenbildern. Dem hohen Anspruch des Studiobetreibers angemessen, zeigen sich auch Workshop und Beraterplätze des Showrooms. Besonders stolz auf diese Darstellungsform sind Pronorm-Geschäftsführer Heinz Hachmeister und der Vertriebsleiter des Unternehmens Udo Helweg. Die beiden kennen Mark Oliver Pyczak seit vielen Jahren und freuen sich über die puristische und hochwertige Präsentation ihrer Produkte. „Ich vermarkte Pronorm als Hausmarke, als unser Private Label“, betont der versierte Planer, der in seinem Studio nach wie vor auf Multibranding setzt, um „zum einen eine breitere Zielgruppe anzusprechen und zweitens nicht von einem einzelnen Lieferanten abhängig zu sein. Mit unserer Eigenmarke gelingt es mir, Kunden zwischen 25 und 40 Jahren anzusprechen, die wissen, dass eine moderne, gute Küche 20.000 Euro kostet“, betont er. Dabei greift der bekennende Ästhet besonders gerne auf Y-Line zurück, das Programm mit dem einzigartigen Griffprofil des Herstellers. „Unsere neue Siematic-Respräsentanz wird erst in Kürze fertiggestellt“, klärt uns der Hausherr auf. „Verzichten möchte ich auf diese Marke natürlich nicht. Mit Siematic bediene ich die Menschen, die luxusorientierter sind und an noch wertigeren Materialien und zusätzlichen Ausstellungsdetails interessiert sind. Mit einer Manufaktur wie z.B. allmilmö, lassen sich die Kunden überzeugen, die noch individueller bedient werden möchten. Küchen unter 20.000 Euro sind heute schwer umzusetzen“, betont Mark Oliver Pyczak. „Wenn man eine wirklich zeitlose, ästhetische und funktionale Küche planen will, sollte man nicht von vornherein sparen müssen. Sparsamkeit am falschen Ende führt immer zu einem Kompromiss und erreicht nie die vollste Zufriedenheit des Kunden.“

optischen und haptischen Kontrast zu dem wandhängenden Sideboard in mattem Schwarz mit extrem dünner Auflagefläche aus warmgewalztem Edelstahl mit polierter Kante …

… UND FINDET SEINE FORTSETZUNG auf der gegenüberliegenden Seite, wo die Küche die helle Eiche aufgreift und sie mit einer Insel im Betondesign und der ebenso filigranen Arbeitsplatte mit polierter Kante kombiniert.

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DAS KONZEPT der Ausstellung wird wesentlich durch die unterschiedlichen Darstellungsformen, Materialkombinationen und Planungsvarianten der präsentierten Küchen bestimmt. Hier können nach dem ausführlichen Erstgespräch entscheidende Eindrücke gewonnen und kommuniziert werden.

Der fachkundige Planer setzt grundsätzlich auf ganzheitliche, individuelle Planung. Darauf basiert natürlich auch die Funktionalität, die sich in der Auswahl hochwertigster Geräte der Marken Miele, Gaggenau oder aber Grundig widerspiegelt. Nicht zu vergessen ist natürlich die Innenausstattung. „Mit seinem über alle Produktgruppen hinweg frei wählbaren Schubkastensystem proTech, das es in Titan und Eiche-Ausführung gibt, lässt z.B. unser Private Label einen ausreichend großen Gestaltungspielraum. Die schmale, nur 10 mm starke Zarge aus echtem Aluminium ohne sichtbare Bohrungen oder Abdeckkappen, bietet dem Kunden elegantes, unverwechselbares Design. Mit Pronorm sind wir in der Lage unseren Kunden hochwertige Lösungen für durchgängige, architektonische Planungen bieten zu können, und das bei einem Höchstmaß an Individualisierung und Flexibilität. Das gilt sowohl für die Produktlinien classicline, proline128, X-line und natürlich Y-line, die wirklich einzigartig ist. Nicht umsonst steht sie in unserem Eingangsbereich.“ „DIE KÜCHE DARF NICHT BELIEBIG WERDEN!“ „Beim Erstkontakt mit Kunden denke ich nicht gleich über einen Verkaufsabschluss nach, sondern setze mich mit ihnen auseinander, indem ich versuche, so viel wie möglich über ihren Lebensstil, bzw. über ihre Einrichtung, Farb- und Material-Vorlieben zu erfahren. Am Budget des Kunden sollte man natürlich auch nicht vorbeiplanen. Erst nach diesem ausführlichen Gespräch führe ich ihn durch unsere Ausstellung, wo er die Materialen begreifen und die unterschiedlichen Darstellungsformen unserer Küchen sehen kann.“ Mark Oliver Pyczak gehört zu den Kücheneinrichtungsplanern, die die Partnerschaft mir ihren Lieferanten leben. „Geschäfte werden zwischen Menschen gemacht“, betont er und verweist auf Eigenschaften wie Lieferzuverlässigkeit, Vertrauenswürdigkeit und natürlich auf die Kreativität seiner Partner aus der Industrie. „Obwohl diese“, regt er an, „hin und wieder etwas mutiger und moderner sein dürften. Man sollte sich mehr an der Mode orientieren. Dabei darf es schon mal farbiger werden. Oder auf renommierte Designer zurückgreifen, wie es Siematic häufig praktiziert und jetzt auch wieder mit der neuen Interpretation des traditionellen Küchenbüfetts durch Kinzo getan hat, das halte ich für überaus positiv. Letztendlich müssen wir alle dafür sorgen, dass Küchen nicht zu beliebig werden!“, fordert er. „Wir möchten endlich wieder mehr Möbel verkaufen. Heute macht der Anteil der Küchenmöbel gerade 46 | küche + architektur


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noch 40 Prozent aus, wenn überhaupt. Wir brauchen einfach wieder mehr kreative Features, um diesen Anteil nach oben bewegen zu können.“ Um dies zu erreichen, arbeitet der passionierte Küchenplaner gerne sehr eng mit seinen Industriepartnern zusammen, nimmt an Workshops und Brainstorming-Meetings teil und bringt seine Ideen und Wünsche mit ein. „Vor kurzer Zeit habe ich an einem von Pronorm ausgerichteten Workshop teilgenommen, bei dem Küchenplaner unterschiedlichster Couleur zu Gast waren. Es war überaus spannend, sich mit der Geschäftsführung und Kollegen gemeinsam über die Entwicklung neuer Produkte oder auch über Optimierungspotenzial auszutauschen“, betont Mark Oliver Pyczak und fordert mit einem Blick auf Heinz Hachmeister und Udo Helweg sofort ein weiteres Meeting dieser Art ein. Denn ...

PRONORMGeschäftsführer Heinz Hachmeister und -Vertriebsleiter Udo Helweg zusammen mit Mark Oliver Pyczak

… DER BESTE WEG, DIE ZUKUNFT VORAUSZUSAGEN, IST, SIE ZU GESTALTEN. Das hatte er als Visionär gemeinsam mit seinem Geschäftspartner Stefan Thomas Diemer bereits vor 15 Jahren unter Beweis gestellt, als die beiden mit ihrer damals von Tielsa initiierten Special-Effekt-Location „Studio 24“ Geschichte schrieben. Kunden mit gewissem Anspruch und Designaffinität luden sie damals dazu ein, dieses Studio, autorisiert durch eine VIP-Card, zu jeder beliebigen Uhrzeit zu besichtigen. „Wir haben damals einen sehr hohen Betrag in das Studio investiert“, erinnert sich Mark Oliver Pyczak. „Dann ging Tielsa pleite.“ Doch die zwei Kreativen ließen sich durch diesen Verlust nicht unterkriegen, schauen sich aber ihre Industrie-Partner mittlerweile sehr genau an und haben außerdem jeder für sich Standbeine geschaffen, die sich bei Bedarf sogar perfekt ergänzen. Während sich Mark Oliver Pyczak der Innenarchitektur von Küchenräumen widmet, schafft Stefan Thomas Diemer mit seiner Affinität zur gehobenen Einrichtung den fließenden Übergang zu den Bereichen Essen und Wohnen. „Dabei erarbeiten wir für unsere Kunden generell Gesamtkonzepte, die natürlich auch den individuell angepassten Beleuchtungsplan umfassen“, betont der erfahrene Planer. Unterstützt werden die beiden dabei von versiertem Fachpersonal. Allein bei City-Küchen sind sieben Mitarbeiter beschäftigt. „Die meisten davon habe ich selbst eingearbeitet“, betont Mark Oliver Pyczak, der seit jeher an der Devise festhält, Quereinsteiger einzustellen. „Diese Branche müsste dringend in die Ausbildung junger Leute investieren!“, hatte der ambitionierte Küchenprofi bereits in unserem Interview vor sechs Jahren gefordert. Eine Aussage, die er bis dato unterschreiben kann. Als gelernter Groß- und Außenhandelskaufmann legt er bei Neueinstellungen seinen Fokus auf Talente wie Koordinationsfähigkeit und kaufmännisches Denken der neuen Kollegen. „Die fachlichen Kenntnisse kann er mit meiner und der Hilfe der Industrie erlernen“, betont er. „Aber die Fähigkeit, sich selbst zu managen, sollte prinzipiell schon vorhanden sein“, weiß der Geschäftsmann aus Erfahrung. „Immerhin planen wir auch Anlieferung und Montage.“ Koordinationstalent gehört bei Unternehmen der planerischen Haute Couture einfach dazu. Mark Oliver Pyczak als auch Stefan Thomas Diemer sind Perfektionisten. Höchstes Ziel und Gut in einem ist die Qualität in der Ausführung und die Zufriedenheit der Kunden. Wir verabschieden uns von Mark Oliver Pyczak und freuen uns bereits heute auf unseren nächsten Besuch, um über das Konzept seines neu zu kreierenden Velvet-Rooms zu berichten, der bereits heute, ausgestattet mit edelsten Materialen, modernster Technik und einladendem Mobiliar, das Umfeld für zahlreiche Events bildet. www.city-kuechen.de · www.pronorm.de küche + architektur | 47


Foto: Nieburg

ARCHITEKTUR + TREND | Küchen

GRIFFLOS mit schrägen Türen und schrägen Formwangen: Das helle Grau ist eine der neuen 13 Standardlackfarben bei Nieburg.

Stillstand ist Rückschritt Nieburg mit attraktivem Leistungspartnerkonzept und drei Korpushöhen

„Wir haben gut zu tun“, Andreas Assner ist fürs Erste zufrieden. Seit April dieses Jahres führt er die Geschäfte des traditionellen Küchenmöbelherstellers in Löhne. „Nieburg hat das Potenzial zu einem der erfolgreichsten Nischenanbieter am Markt zu werden, und das über ein interessantes Preisspekturm hinweg“, da ist sich der erfahrene Branchenkenner ganz sicher. Um das Sortiment des Herstellers noch attraktiver zu gestalten, führt Nieburg zur Hausmesse zwei weitere Korpushöhen ein, 81 und 87 cm. 48 | küche + architektur

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ieburg Küchen ist ein Unternehmen, das in der Lage ist, Einbauküchen nach Maß zu fertigen und das in einem Preis-Leistungs-Verhältnis, das für unsere Partner im Handel absolut attraktiv ist. Unser Produktportfolio reicht von Melamin über Schichtstoff bis hin zu individuellen Holzrahmentüren und Furnierabwicklungen.“ Dabei nutzt Nieburg die Flexibilität des Nischenanbieters: Durchgehende Fronten bis 2,50 Meter Höhe, Fronten, deren Farben Elektrogeräten angeglichen werden, Breiten- Höhen- und Tiefenanpassungen ..., das sind nur einige der Themen, die Nieburg Küchen auf Wunsch seiner Kunden zu besetzen weiß. HOHE FERTIGUNGSTIEFE „Wir haben den Vorteil, über einen in den vergangenen Jahren konsequent modernisierten Maschinenpark zu verfügen, der es uns erlaubt, eine enorme Produktvielfalt anbieten zu können“, betont Andreas Assner. „Durch die strategische Einbindung von Handarbeitsplätzen können wir auf eine Symbiose aus moderner, individueller Fertigungstechnik und Manufaktur zurückgreifen. Ein wesentlicher Faktor für den Erfolg des Unternehmens ist jedoch auch unsere enorme Produktionstiefe“, analysiert er. „Nieburg presst den Schichtstoff selbst, stellt Arbeitsplatten, Holzrahmen-, MDF-Rahmen- und furnierte Fronten her. Dazu ist das Familienunternehmen einer der wenigen deutschen Küchenmöbelhersteller, der in der Lage ist, 13 mm starke Fronten zu produzieren. Die hauseigene Lackiererei hat jede RAL-, NCS- und Sikkens-Farbe im Programm.“ LEISTUNGSPAKET FÜR NIEBURG-PARTNER „Wie Sie wissen, vermarkten wir unsere Produkte selektiv, was jedoch nicht bedeutet, dass wir nur karierte Maiglöckchen produzieren. Wie jeder andere Hersteller benötigen wir eine gewisse Grundauslastung“, betont Andreas Assner. „Voraussetzung dafür ist das partnerschaft-


Küchen | ARCHITEKTUR + TREND

liche Miteinander mit Handelspartnern, die Nieburg Küchen über das gesamte Produkt- und Preisspektrum vermarkten, das wir anbieten können, also von der Mitte, über die gehobene Mitte bis hin zum High-End-Produkt, was sich natürlich auf den Grundumsatz auswirkt. Und exakt die Handelspartner, die mit uns intensiver zusammenarbeiten, möchten wir künftig sowohl serviceorientiert als auch konditionell noch weiter stärken. Außerdem haben wir bereits bewiesen, dass man mit Nieburg auch im Objektgeschäft punkten kann. Unsere Partner im Handel, die mit uns gemeinsam Objekte realisieren, werden dabei in ihrer Wettbewerbsfähigkeit und ihrer Durchführung unterstützt. Auch hier sehen wir noch Optimierungspotenzial. Die Konzentration in der Zusammenarbeit bringt letztendlich Vorteile für beide Parteien. Aus diesem Grund haben wir auch ein LeistungspartnerKonzept erarbeitet, das eine intensivere Zusammenarbeit mit Nieburg Küchen noch attraktiver macht.“ „Auf unserer Hausmesse werden wir in diesem Jahr einige Neuerungen präsentieren, die durch das Mitwirken von Handelspartnern entstanden sind. Ich bin sicher, dass unsere Besucher in dem auf 2.000 Quadratmeter gewachsenen Showroom einige Besonderheiten finden werden, die sie in ihrem alltäglichen und weniger alltäglichen Geschäft unterstützen werden. Unser frisch aufgestelltes, international ausgerichtetes Team freut sich bereits auf anregende Gespräche mit www.nieburg.de Kunden und Interessenten.“

ANDREAS ASSNER, geschäftsführender Gesellschafter Nieburg Küchen

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Interview mit einem Profi-Einkäufer Roland Brandl, Einkäufer bei der Europa Möbel Verbundgruppe

Roland Brandl ist seit fast einem Jahr als Einkäufer Küche und Bad bei der Europa Möbel Verbundgruppe EMV tätig. Der sympathische Niederbayer verfügt über Erfahrungen in gleich mehreren Berufszweigen, die vom Speditionskaufmann zum Logistikdisponent über den Quality-Management-Auditor reichen. Zur Zeit übernimmt er gerade offiziell die Einkaufsleitung für die Segmente Küche und Bad von seiner Vorgängerin Birgit Klotz, die in den wohlverdienten Ruhestand geht. Die Basis für seine neue Position schuf sich Roland Brandl während seiner Tätigkeit beim Möbelcenter biller, wo er seit 1990 verschiedene Aufgaben inne hatte, bis er vor 15 Jahren den Einkauf von Einbauküchen und ein Jahr später auch von Bädern übernahm. In dieser Eigenschaft war er ständiges Mitglied im Küchen-Einkaufsausschuss der Begros. Für uns ein interessanter Gesprächspartner, der beide Seiten des Einkaufsgeschäfts kennt. Wir trafen den erfahrenen Marktkenner in Stuttgart.

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Herr Brandl, im Oktober sind Sie schon seit einem Jahr für den Europa Möbel Verbund in Fahrenzhausen tätig. Was hat Sie bewogen, Ihre Position im Hause Möbel biller aufzugeben, um sich dieser neuen Herausforderung zu stellen? Roland Brandl: Ich wollte ganz einfach noch einmal etwas Anderes machen und die Aufgabe als Einkäufer bei einer Verbundgruppe wie dem EMV tätig zu sein, hat mich gereizt. Ich begreife das Leben als ewigen Lernprozess. Das hat auch mein ehemaliger Chef, Rainer Biller, den ich sehr schätze, verstanden. Wo liegt Ihrer Erfahrung nach der Unterschied als Einkäufer für eine Verbundgruppe tätig zu sein oder für einen Großflächenvermarkter aktiv zu sein? Roland Brandl: Der größte Unterschied zu meiner vorhergehenden Aufgabe ist es, dass ich heute die Interessen von vielen Unternehmen bündele und vertrete. Dadurch habe ich die Möglichkeit frei zu agieren und unseren Mitgliedern ein breites Buffet an Lieferanten und Sortimenten zu wettbewerbsfähigen Preisen zu offerieren. Früher musste ich mich sehr stark auf wenige Hersteller konzentrieren. An Lieferanten, mit denen wir nicht arbeiteten, ging ich einfach vorbei. Heute darf, ja muss ich sogar über den „Tellerrand“ schauen und habe einige Perlen unter den Herstellern gefunden, die ich zuvor achtlos liegen ließ. Könnte ich das Rad hier zurückdrehen, würde ich heute in vielerlei Hinsicht anders entscheiden. Der EMV ist ein mittelstandorientierter Verband. Welche strategische Ausrichtung verfolgt die Verbundgruppe, um die Leistungsfähigkeit und die Wettbewerbsfähigkeit ihrer Mitglieder zu unterstützen? Roland Brandl: Die Strategie des EMV basiert auf einer Mischung aus Wachstum und Erfolg. Dabei ist es unser höchstes Ziel, unsere Mitglieder in ihrer erfolgreichen Entwicklung zu unterstützen. Die Herausforderung besteht dabei vor allem in der heterogenen Mitgliederstruktur des EMV, die von SB-Märkten über den Einrichtungsfachmarkt bis zum hochwertigen Fachgeschäft reicht. Um deren durchaus unterschiedlichen Anforderungen gerecht zu werden, haben wir – angepasst an die verschiedenen Zielgruppen-orientierten Ausrichtungen unserer Mitgliedshäuser – entsprechende Vertriebsgruppen aufgestellt. Ob SB-Schiene, Wohnkaufhäuser, Home-Companies oder auch Küchenspezialisten. Jede dieser Interessengruppen hat ihren eigenen Ansprechpartner bei uns im Haus, der so ganz gezielt auf die individuellen Belange seiner Gruppe eingehen kann. Von den Erfahrungswerten und Optimierungswünschen, die durch diesen kontinuierlichen Austausch zwischen Mitgliedsunternehmen und Verbandsrepräsentanten gesammelt werden können, profitiere ich als Einkäufer natürlich auch. Auf diese Weise erfahre ich z.B., welche Produkte von unseren Mitgliedern zusätzlich gewünscht werden. Um alle Wünsche Ihrer Mitgliedshäuser abzudecken, ist ihr Lieferantenspektrum sicher sehr vielseitig? Roland Brandl: Durchaus. Rund um das Thema Küche haben wir knapp 80 Hersteller gelistet. Der Anteil der Holzlieferanten liegt derzeit bei 20 Unternehmen.

Trotz Lieferantenvielfalt legen viele Einkaufsverbände ihren Mitgliedern nahe, sich auf wenige Hersteller zu konzentrieren. Wie sieht das bei Ihnen aus? Roland Brandl: Natürlich, das tun wir auch. Aber das heißt nicht, dass wir uns alle gemeinsam auf wenige Hersteller konzentrieren. Hier ist jedes einzelne unserer Mitgliedshäuser gefordert, mit denjenigen Herstellern zu kooperieren, die es ihm ermöglichen, in seinem regionalen Umfeld erfolgreich agieren zu können. Das können durchaus auch Nischenhersteller sein. Wie gesagt, deshalb mein Vergleich mit dem Buffet: Hier kann sich jeder für seine Bedürfnisse und seinen Geschmack das Passende aussuchen. Auch wie man mit Rabatten umgeht? Roland Brandl: Im Einkauf lässt man sich von Rabatten und Nachlässen nicht blenden. Vielmehr orientiert man sich hier am 1-zu1-Vergleich auf 3- oder 4-mal Nettobasis, die zur nackten Wahrheit führt. Erhält jeder Verband die gleichen Konditionen? Roland Brandl: Nein. Das geht auch gar nicht. Denn zum einen entscheiden Menge und Ausrichtung des Verbandes über die Kondition, zum anderen aber auch anfallende Logistikkosten, die sich aus der Mitgliederzahl der Verbände ergeben. Verhält sich das bei Küchenmöbeln und Elektrogeräten gleich? Roland Brandl: Nun ja, der Markt der Elektrogeräte ist aktuell von Auswirkungen des Online-Vertriebs geprägt. Voraussagen zur Entwicklung des Marktes sind derzeit schwierig. Sehen Sie das Internet als Risikofaktor für den stationären Handel an? Roland Brandl: Nein, es ist ein weiterer Vertriebskanal. Der Fachhandel sollte das Internet für sich verwenden. Unserer Erfahrung nach hat jeder zweite Endverbraucher Produktpreise recherchiert, die er in der Verhandlung mit dem stationären Handel einsetzt. Jeder Fachhändler weiß das. Unseren Analysen zu Folge werden unsere Mitgliedshäuser überwiegend mit Konsumenten konfrontiert, die zu 90 Prozent den Preis für einen gewissen Geschirrspülertyp, einen Backofen oder ein Kochfeld recherchiert haben. Themen wie Kühlen oder Dunstabzugshaube finden in diesem Preisvergleich aufgrund des großen unterschiedlichen Angebotes allerdings so gut wie gar nicht statt. Funktioniert das denn auch in der Praxis? Roland Brandl: Ich habe meine Kollegen darum gebeten, mir alle Beschwerden unserer Mitgliedshäuser zu diesem Thema weiterzuleiten. Und ich gebe Ihnen Brief und Siegel, dass ich bis dato neun von zehn Händlern helfen konnte. Das Internet kann keine Emotion. Das Internet kann keinen Service. Das Internet ist nur Preis. Wer das berücksichtigt, kann die Klaviatur spielen. Wissen Sie, das Internet rüttelt uns jeden Tag wieder aufs Neue wach und zwingt uns, uns selbst immer wieder auf den Prüfstand zu stellen. Wer dies tut, hat gute Chancen auf Erfolg.

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IMPRESSIONEN VON DER VERBANDSMESSE 2015. In 2016 stehen beim EMV zwei Messen an. Im Mai fand die bewährte Kollektionspräsentation statt. Da die Sortimentsentscheidungen im freien Sortiment in den Herbst verlagert wurden, entschied sich die Verbundgruppe, ihre Ordermesse zukünftig im Herbst durchzuführen. Gemeinsam mit den SB- und Mitnahmekollektionen sichten die Gesellschafter die konventionellen Leistungsund Kernsortimente ebenso wie die News der Europa Möbel Collection, Akad‘or und Polsterpower am 20. und 21. November 2016 in Leipzig.

Herr Brandl, die Hausmessen der deutschen Küchenmöbelindustrie stehen vor der Tür. Was erwarten Sie dort zu sehen? Roland Brandl: Alleine auf der Küchenmeile und deren Parallelveranstaltungen sind wir mit unserem Experten-Team, bestehend aus Mitgliedern, die bis auf den SB-Bereich alle unter dem Dach des EMV gebündelten Vertriebskanäle repräsentieren, neun Tage unterwegs. Das Rad neu erfunden wird dabei natürlich nie, aber es werden Lücken geschlossen und Sortimente erweitert. Für uns beginnt die Neuheiten-Begutachtung bereits im Juni jedes Jahres, zu diesem Zeitpunkt zeigt man uns die neuen Front- oder Arbeitsplattendekore sowie neue technische Features. Auf den Hausmessen im September werden aus dem Puzzle dann auch für uns durchaus beeindruckende Einheiten. Außerdem steht Mailand sicherlich wieder Pate für gewisse Designströmungen, wie den Trend zu mehr Wohnlichkeit, dargestellt durch den verstärkten Einsatz von Holz, Naturtönen, unterschiedlichste Steinoptiken inszeniert in entsprechenden Planungen usw. Aber trotz diesen durchaus spannenden Neuerungen würden wir einen zwei-Jahres-Turnus sehr begrüßen. Das wäre sowohl im Sinne des Fachhandels als auch des Verbrauchers. Aber natürlich wissen wir, dass sich dieser Turnus in dieser Branche wohl nie durchsetzen wird. Bestimmen Sie nach Ihrem Scouting gemeinsam mit ihrem Einkaufs-Ausschuss gewisse Kernsortimente, die dann vertriebskanal-spezifisch platziert werden müssen? Roland Brandl: Natürlich gibt es Kernsortimente, aber ein wesentlicher Bestandteil der EMV-Philosophie lautet: „Jeder kann, aber keiner muss“ sie übernehmen. Und das gilt für jede der von uns angebotenen Dienstleistungen. Natürlich können unsere Mitgliedshäuser selbst darüber befinden, welche Musterküchen sie platzieren oder auch welche unserer Serviceangebote sie nutzen möchten. D. h., bis auf die Zentralregulierung, dies ist fester Bestandteil einer Mitgliedschaft.

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Und welche Ihrer Serviceleistungen greifen Ihre Mitglieder insbesondere auf? Roland Brandl: Das ist sehr unterschiedlich und reicht von der Standort- und Wettbewerbsanalyse über das Ladenbaukonzept, die Eigenmarken in Verbindung mit dem entsprechenden Marketing und POS-Konzept bis hin zum System myPOS, mit dem sich die Websites unserer Mitglieder mit oder ohne Onlineshop steuern lassen. Hier können wir auf Wunsch auch die Stammdatenpflege unterstützen. Bei allen unseren Dienstleistungen achten wir darauf, dass sie auf unsere Mitglieder zugeschnitten sind und bezahlbar bleiben. Allein Europa Möbel Collection hat, laut Ihren Veröffentlichungen, im vergangenen Jahr um mehr als 40 Prozent zugelegt. Ein ähnliches Wachstum verbuchten Ihre Eigenmarken „Akad’or“, „Contur“, „Global“ und „Natura“. Worin liegt der Erfolg von Eigenmarken ihrer Meinung nach begründet? Und wie wirken Sie als Verbundgruppe dabei einer Vereinheitlichung des Angebotes und der damit verbundenen preisaggressiven Vermarktung entgegen? Roland Brandl: Eigenmarken haben für den Fachhandel oft den Charme, dass er glaubt, durch deren Vermarktung aus der Vergleichbarkeit zu kommen. Leider wird dabei oft der Fehler begangen, bestehende Sortimente lediglich zu neutralisieren. Damit ist es allerdings nicht getan. Dem Verbraucher ist es letztendlich egal, welchen Namen das Produkt trägt, stattdessen will er vielmehr durch Mehrwerte überzeugt werden. Dies bedingt ein entsprechendes Konzept. Der EMV hat seine Eigenmarken seit jeher kundenorientiert aufgebaut. Unsere Eigenmarke „Contur“ im hochwertigen Segment und die etwas breiter aufgestellte Eigenmarke „Global“ sind im Laufe von nunmehr dreißig Jahren zu regelrechten Trendgebern geworden. Der Konsument ist mit diesen Marken, deren Namen mit einem Qualitätsversprechen verbunden sind, vertraut.


HANDEL + MARKT

ZU DEN MARKETINGINSTRUMENTEN für den Fachhandel zählen die

DIE VERBUNDGRUPPE bietet ihren Mitgliedern das

Kataloge der Eigenmarken „Contur“ im hochwertigen Segment und der

System „myPOS“ an, mit dem sich Unternehmens-Web-

etwas breiter aufgestellten Eigenmarke „Global“.

sites mit oder ohne Onlineshop steuern lassen. Einer der Vorteile liegt in der zentralen Stammdatenpflege.

Im Allgemeinen werden Eigenmarken von Verbänden nur von einer sehr überschaubaren Menge an Lieferanten bedient, mit denen diese so genannte Kernsortimente erarbeiten. Geht diese Vorgehensweise nicht zu Lasten der Produktvielfalt? Roland Brandl: Nein, denn wir messen den Erfolg unserer jeweiligen Eigenmarken nicht am Umsatz, sondern an der Akzeptanz bei deren Zielgruppe. Nehmen wir das Beispiel „Contur“. Natürlich könnten wir das Sortiment wesentlich breiter aufstellen und so entsprechend mehr Umsatz generieren. Allerdings würde damit die Positionierung der Marke aufweichen. Und das wollen wir definitiv nicht. Die unterschiedliche Zielgruppen-Ansprache verhindert eine Vereinheitlichung der Sortimente. Gibt es neben den Eigenmarke weitere Konzepte zur Unterstützung Ihrer Mitgliedshäuser und wie entwickeln Sie diese? Roland Brandl: Ich fahre auch zu Kunden, um von ihnen zu lernen. Nur indem wir die Belange unserer Mitgliedshäuser kennen, gelingt es uns, marktgerechte Konzepte zu entwickeln, die auch genutzt werden. Können Sie uns dazu Beispiele nennen? Roland Brandl: Brandaktuelle sogar: Einraumwohnungen und zum Wohnraum geöffnete Küchen prägen bereits heute den Markt und werden das künftig wohl noch stärker tun. In Immobilien dieser Art ist ein Abgleichen von Materialien, Farben und Strukturen absolut erforderlich. Die Übergänge zwischen Küche-, Ess- und Wohnbereichen müssen in puncto Decke, Boden, Wand und natürlich auch in puncto Möblierung aufeinander abgestimmt sein. Studien, mit denen wir uns befasst haben, belegen, dass eine solche Abstimmung auch den Wünschen der Verbraucher entspricht. Wir haben dieses Thema aufgegriffen und haben uns einen Küchenmöbel-Hersteller gesucht, der dazu bereit ist, mit uns gemeinsam Wohnmöbel zu schaffen und zwar professionell. Denn mit herkömmlichen Küchenmöbeln wird sich ein Endverbraucher im Wohnbereich nicht zufrieden geben. Also haben wir uns einen Partner gesucht, der in der Lage ist, Schränke in den

entsprechenden Tiefen für uns zu fertigen und Einrichtungslösungen mit integriertem Kabelmanagement anzubieten. Warum haben Sie sich diesbezüglich an einen Küchenmöbelhersteller und nicht an einen der zahlreichen Wohnmöbelproduzenten gewandt? Roland Brandl: Wir haben uns einen Lieferanten ausgesucht, der es ermöglicht, dass eine solche Wohnmöbelkollektion in die Verrechenbarkeit der Küche eingebunden werden kann. Sie sind auch für den Einkauf von Badmöbeln zuständig. Wie sieht es hier mit Konzepten aus? Roland Brandl: Immerhin sind 21,5 Millionen Bäder in Deutschland älter als 19 Jahre und aufgrund der positiven konjunkturellen Rahmenbedingungen wird derzeit auch kräftig in neue Bäder investiert. Basierend auf den Anforderungen unserer Wohnkaufhausmitglieder mit zum Großteil integrierter Badabteilung, die sich dem EMV im Laufe der letzten Jahre angeschlossen haben, werden wir auf unserer EMV-Messe im November dieses Jahres ein neues Badkonzept vorstellen. Derzeit sind wir noch in der Findungsphase, in der einige technische Fragen geklärt werden müssen. Ich kann derzeit noch nicht sehr viel verraten, kann aber sagen, dass es Lieferanten-übergreifend sein wird und – wie von uns nicht anders erwartet – einen erhöhten Kundennutzen aufweisen wird. Das ermöglicht unseren Partnern, sich deutlich vom Wettbewerb zu differenzieren. Herr Brandl, bislang hat der EMV 545 Gesellschafter im In- und Ausland von seinen Leistungen überzeugt. Und dennoch kann die Anzahl der Mitgliedsunternehmen einer Verbundgruppe durchaus auch schon einmal schwanken. So musste der EMV z.B. den Wegfall der Poco Einrichtungsmärkte GmbH hinnehmen, die immerhin einen Anteil an Ihrem Gesamtumsatz von 15,5 Prozent ausmachte. Wie wirkt sich so ein Schlag auf die

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Einkaufsverhandlungen einer Verbundgruppe aus? Roland Brandl: Natürlich muss man so einen Wegfall an Einkaufsvolumen als Verbundgruppe verkraften können. Wir konnten es auf alle Fälle nicht zuletzt auch deshalb, weil wir kurz nach dem Austritt der im Preiseinstiegssegment positionierten Poco Einrichtungsmärkte GmbH wieder neue Partner, unter anderen Möbel Buhl, Möbelhof Parsberg sowie Möbel Borst, für uns gewinnen konnten. Und ab Januar 2017 werden sich uns die drei schweizer Häuser der Pfister-Gruppe anschließen. Ich bin davon überzeugt, dass der EMV für die Zukunft gut aufgestellt ist. Am Markt wird sich meiner Meinung nach derjenige behaupten, der sich der Marktentwicklung schnell und zukunftsorientiert stellt und sich in seinem Dienstleistungsangebot auf die Belange seiner Mitglieder fokussiert und das international, denn auch in puncto Geschmack nähern sich die Länder einander immer mehr an. Herr Brandl, eine abschließende Frage, worin sehen Sie, bezogen auf den Gesamtmarkt, in den nächsten Jahren Ihre größte Herausforderung als Einkäufer einer mittelständischen Verbundgruppe und wie treten Sie ihr entgegen? Roland Brandl: Die größte Herausforderung liegt für mich darin, Marktveränderungen und hier insbesondere auch Veränderungen des Einkaufsverhaltens der Verbraucher, rechtzeitig zu erkennen und schnell und richtig darauf zu reagieren. Grundvoraussetzung dafür ist es, seine eigene Leistung immer wieder neu zu hinterfragen und sie in Relation zur Entwicklung des Gesamtmarktes zu stellen. Dabei dürfen wir heute und morgen auch internationale Beschaffungsmärkte nicht außer Acht lassen. Wenn der Verbraucher sich für internationale Produkte öffnet, können wir uns diesem Markt nicht verschließen. Wir sind Teil des globalen Marktes und sollten ihn gemeinsam nutzen. Herr Brandl, wir danken Ihnen für dieses interessante Gespräch und wünschen Ihnen für Ihre Aufgabe beim EMV weiterhin viel Erfolg.

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Fotos: EMV

HANDEL + MARKT

FÜR DEN WACHSENDEN MARKT von Einraumwohnungen und zum Wohnraum geöffneten Küchen ist ein Abgleichen von Materialien, Farben und Strukturen absolut erforderlich. Die Übergänge zwischen Küche-, Ess- und Wohnbereichen müssen in puncto Decke, Boden, Wand und natürlich auch in puncto Möblierung aufeinander abgestimmt sein. Der EMV arbeitet für dieses Thema mit einem Küchenhersteller, der in der Lage ist, Schränke in den entsprechenden Tiefen zu fertigen und Einrichtungslösungen mit integriertem Kabelmanagement anzubieten.

Europa Möbel-Verbund GmbH & Co. KG Die Europa Möbel-Verbund GmbH & Co. KG ist ein Gemeinschaftsunternehmen mehrerer Möbeleinzelhändler. Der Unternehmenssitz befindet sich im oberbayerischen Fahrenzhausen. Ihr Tätigkeitsschwerpunkt liegt im Bereich des gemeinschaftlichen Marketings und Einkaufs. Das Unternehmensmotto lautet „Gemeinsam erfolgreich - selbständig entscheiden“. Zentralregulierter Umsatz 2015: 1,25 Mrd € (36 Prozent des Umsatzes entfallen auf das Segment Küche) Zahl der Gesellschafter: 545 Verkaufsstellen: 1449 (davon 825 in Deutschland und im angrenzenden Ausland) Anzahl der Küchenspezialisten: 181 Auslandsgesellschaften: Benelux- Länder, Frankreich, Italien, Portugal, Österreich, Schweiz und Slowenien


Dreifach perfekt – mit der Sensor-Technologie von Bosch. Unsere neuen Sensor- Kochfelder mit integriertem Dunstabzug vereinen die besten Technologien unserer Induktionskochfelder und Dunstabzugshauben in einem Gerät. Mehr unter www.dreifach-perfekt.de

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ARCHITEKTUR + TREND | Küchen

NORBERT BEHRINGER, Director Product

KARL-HEINZ SCHNEIDER, Director Sales

Line Kitchen Electrolux Deutschland

Kitchenretail für Electrolux Deutschland und

und Österreich, zeigt die Designlinie der

Österreich, und Geschäftsführer Gerd Holl

Mastery Range mit dem größeren Edelstahlanteil für den Ersatzbedarf.

Aus Tradition der Zeit voraus AEG – neuer Markenauftritt, neue Produktlinien

Bereits Ende Juni lud Electrolux unter dem Motto „AEG reloaded“ ausgewählte Partner aus dem deutschen und österreichischen Elektro- und Küchenmöbelhandel nach Berlin ein. Hier, in den 1924 errichteten Reinbeckhallen, wo AEG, der Elektrizitäts-Pionier, einst Großtransformatoren und Kabel produzierte, stellten Gerd Holl, Geschäftsführer Electrolux Hausgeräte Deutschland und Österreich, und sein Team die durchdachte Neuausrichtung der Marke und die innovativen Produkte vor, die diese „Transformation der Tradition zur Moderne“ voranbringen sollen.

G

erd Holl zog die Entwicklung von AEG im Jahr 2016 betreffend, eine durchaus positive Bilanz, auch was die Tendenz von Menge und Wert der abgesetzten Geräte und den aktuellen Marktanteil angeht. 80 % des ElectroluxUmsatzes in Deutschland wird mit der Traditionsmarke AEG generiert, für die sich Gerd Holl ein schrittweises Wachstum auf die Fahnen geschrieben hat. An dem Markenrelaunch habe der Konzern die vergangenen zwei Jahre unablässig gearbeitet und dafür das größte Investment seit über zehn Jahren getätigt, so Britta Amara, Marketingleiterin für Electrolux Deutschland und Österreich. Dazu gehört auch die Modernisierung des AEG-Logos. Das Markenzeichen wird zusammen mit den beiden innovativen Premium-Produktlinien im Küchen- und im Wäschepflegebereich seinen ersten öffentlichen Auftritt auf der Ifa haben. Britta Amara kündigte einen „mutigen Premium-Markenauftritt, der die Konsumenten an jedem Kontaktpunkt im Kaufprozess mitnimmt, mit digitalen Erlebnissen als Herzstück unserer Marketing-Strategie“ an. Im Focus steht klar der Konsument, dem mit der Mastery Range im Einbaugerätebereich köstliche Mahlzeiten gelingen sollen und mit der New Laundry Range anspruchsvolle Wäschepflege. ABSOLUTE BENUTZERFREUNDLICHKEIT Mit der Einführung der AEG Mastery Range bringt AEG ein einzigartiges bedarfsgerechtes Konsumentenerlebnis auf den Markt. „Langjährige Marktforschung und Tests haben gezeigt, dass Konsumenten oft das Gefühl haben, sie müssten sich an ihre Küche anpassen. In unserer neuen Produktlinie haben wir daher nicht nur auf Design und Aus-

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Küchen | ARCHITEKTUR + TREND

BEI DER PRÄSENTATION der beiden neuen Premium Produktlinien: Gerd Holl, Geschäftsführer BRITTA AMARA,

Electrolux Haus-

Marketingleiterin für

geräte Deutschland

Electrolux Deutsch-

und Österreich

land und Österreich

stattung Wert gelegt, sondern wollen den Nutzern ein komplett neues Erlebnis verschaffen – indem sich die Geräte auf den Verbraucher einstellen und nicht anders herum“, erklärte Gerd Holl. Der im SenseCook Backofen integrierte Kerntemperatursensor z. B. reguliert präzise die Temperatur. Die Sonde, die im Gargut steckt, kommuniziert direkt mit dem Ofen und sorgt für vollständige Kontrolle beim Garprozess. Mithilfe der intuitiven Bedieneinheit, bestehend aus einem Drehwähler mit Berührungssensor und TFT-Farbdisplay, steuert der Verbraucher den gesamten Kochvorgang und kontrolliert das Ergebnis bis zur Perfektion, ohne die Ofentür öffnen zu müssen. „Die Menschen erwarten von ihrer Küche und den Geräten, dass sie sie bei ihrer Leidenschaft, dem Kochen, unterstützen – ohne dabei komplett die Kontrolle zu übernehmen. Die neue AEG Mastery Range ist quasi eine helfende Hand, die genug Raum für die eigene Entfaltung lässt“, erläuterte Norbert Behringer, Director Product Line Kitchen Electrolux Deutschland und Österreich, die Idee, die hinter den eingesetzten Technologien steht. Die Backöfen der Mastery Range sind in zwei Designs erhältlich: Großflächige Gestaltung mit Schwarzglas und reduzierter Edelstahl-Anteil der Gerätefront für den Küchenfachhandel und markante Kombination von Edelstahl und Schwarzglas für den Ersatzbedarf. Neben dem SenseCook Backofen gehören noch die Dunstabzugshaube Puzzle Skylight mit intelligenter Hob²HoodFunktion, der Geschirrspüler ComfortLift, Kühlschränke mit der flexiblen Türinnenausstattung CustomFlex, deren sechs unterschiedlich großen Behälter sich je nach Bedarf individuell zusammensetzen lassen, oder die KochfeldDunstabzugs-Kombination AEG ComboHob (s. S. 62) zur neuen Premium-Gerätelinie Mastery Range. „AEG hat eine Geschichte voller Innovationen zu verzeichnen und unser Versprechen ist es, immer ein Stück voraus zu sein – vor allem, wenn es darum geht, Konsumentenbedürfnissen zuvorzukommen“, fasste Britta Amara die Zielsetzung des neuen Markenauftritts zusammen: „Ganz im Sinne unserer Vision: AEG – Always an idea ahead.“

Backofen verfügt über einen integrierten Kerntemperatursensor, der mit der intuitiven Bedieneinheit, bestehend aus dem Premium Drehwähler mit Berührungssensor und TFT Farbdisplay, verbunden ist. DIE DUNSTABZUGSHAUBE Puzzle Skylight mit intelligenter Hob²Hood-Funktion. DER UNTERE KORB der ComfortLift Geschirrspülmaschine fährt beim Öffnen sanft in die Höhe, so dass Be- und Entladen ohne lästiges Bücken erfolgt.

Fotos: AEG

www.aeg.de

DER SENSECOOK

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INTERNATIONAL FAIRS | IFA

IFA 2016 Hausgeräte und Consumer Electronics inmitten von Smartness, Mehrwert und Nachhaltigkeit

Als weltweit bedeutendste Messe für Consumer Electronics zeigt die IFA in Berlin vom 2.– 7. September 2016 zukunftsweisende Innovationen aus den Bereichen Consumer Electronics und Home Appliances. In dieser Eigenschaft gibt die IFA einen umfassenden Überblick über Neuheiten und Premieren.

SAMSUNG MACHT DEN KÜHLSCHRANK zum eigentlichen Zentrum jedes Zuhauses und präsentiert mit dem Family Hub T9000 einen Kühlschrank, der gleichzeitig Informationszentrale für die ganze Familie sein soll. Dazu verfügt der T9000 an seiner Front über ein 21 Zoll großes Touch-Display mit eigener Benutzeroberfläche. Über das Interface haben Nutzer Zugriff auf einen Webbrowser, können TV-Programme von einem Samsung-Fernseher via Miracast direkt in die Küche streamen, Radio hören oder Notizen füreinander hinterlegen. Zusätzlich bietet dieses Family Hub auch einige kühlschrankspezifische Funktionen und kann den Besitzer beispielsweise daran erinnern, neue Lebensmittel einzukaufen, wenn diese zur Neige gehen. www.samsung.com

58 | küche + architektur


IFA | INTERNATIONAL FAIRS

SMARTPHONE MIT 135-GRAD-LINSE – Das LG G5 überzeugt u.a. mit der Kombination aus 78 78-Grad-Standard- und 135-Grad-Linse für Weitwinkelaufnahmen von Gruppen auf engem Raum oder Landschaftsauf Landschaftsaufnahmen in einem Bild, ohne zwangsläufig die Panoramafunktion nutzen zu müssen, sowie mit einem Always-On Display und einem Metallgehäuse in elegantem Design mit einem ausziehbaren Einschub für die auswechselbare Batterie. Zudem hat LG die grafische Benutzeroberfläche mit einem simplen, flachen Look vereinfacht und sie außerdem mit einer lebhaften Farbkombination und einem semi semi-transparenten UnschärfeEffekt ausgestattet. Sie unterstützt den Anwender im richtigen Moment mit Animations Animations- und Feedback-Effekten. www.lg.com

E

inerseits locken starke TV-Software, Sensoren für Fun und Fitness, Sound in 3D, Ultra-HD-Bildschirme mit noch eindrucksvolleren Farben und spektakulärem Kontrast, Smart-TVs, die mit Betriebssystemen wie Android, Tizen, WebOS, Firefox OS oder eigenem Betriebssystem arbeiten, Heimkino-Sound in drei Dimensionen, innovative Software-Plattformen für smarte Vernetzung, Sensoren für Fitness und Gesundheit, Süßigkeiten oder Modeschmuck aus dem 3D-Drucker, Musik aus drahtlosen Netzwerken – die IFA 2016 präsentiert die Trends aus allen Bereichen der Branche. Andererseits setzen Elektro-Groß- und Kleingeräte nicht nur Meilensteine in Sachen Energie-Effizienz, Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung, sondern natürlich auch in puncto Design. Ihre technischen Features machen das Kochen, Backen, Kaffeekochen, Dampfgaren, Kühlen, Geschirrspülen, Waschen und Trocknen deutlich funktionaler und komfortabler und sparen Zeit. VERNETZUNG IST TREND Mehr und mehr im Trend liegen dabei vernetzbare Anwendungen in Kombination mit smarten Hausgeräten. Vielseitige Apps, steuerbar über Tablets oder Smartphones bieten ein Mehr an Information, Be-

dienung, Gerätepflege, Komfort, Service, Wartung, Ferndiagnose und Energie-Effizienz. Der Einsatz etablierter Betriebssysteme erleichtert auch deren Vernetzung mit Fernsehgeräten. Die Nachfrage nach elektrischen Hausgeräten ist nach wie vor hoch. Im ersten Halbjahr 2016 kletterte der Herstellerumsatz laut Angaben des ZVEI mit großen Hausgeräten wie Waschmaschinen, Herden und Kühlschränken um fast fünf Prozent auf 2,5 Milliarden Euro. Gefragt sind die hochwertige Ausstattung, das moderne Design und der hohe Bedienkomfort der innovativen Geräte, bei denen Wäschetrockner mit Wärmepumpentechnologie, Geschirrspüler, Einbaubacköfen und Induktionskochfelder an der Spitze des Verbraucherinteresses stehen. ELEKTRO-HAUSGERÄTE: SMART UND EFFIZIENT Für optimale Waschergebnisse bei geringstem Energie- und Wassereinsatz sorgen intelligente Dosiersysteme für Pulver- oder Flüssigwaschmittel, Sensoren, die den Programmablauf abhängig von der Wäscheart, der Beladung, vom Waschmittel und der Wäscheart steuern, optimierte Bewegungsabläufe sowie die innovative Gestaltung der Waschtrommel, und die Bedampfung der Wäsche. Kleidungsstücke lassen sich auch ohne Waschvorgang nur mit Dampf auffrischen und

EINE ECHTE REVOLUTION im Bereich intelligenter Haushaltstechnik ist der „Unibot“, ein wahres Multifunktions-Genie. Als erster Roboter seiner Art vereint das Gerät Bodenreinigung mit Laserscanning und Überwachungsfunktionen und lässt sich ganz einfach per Smartphone steuern. www.evovacs.de

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INTERNATIONAL FAIRS | IFA

NODON

Niu, Einer für Alles Der Smart Bottom Niu ist eine Verknüpfung zum Smartphone, mit der man verschiedene Aktionen durchführen kann. Verwendet wird dabei die Bluetooth Low Energy (BLE) Technologie. Zu den Anwendungsmöglichkeiten zählen Selfies, das Aufnehmen eigener Memos oder Videos, die Durchführung eines Fakeanrufs um einer unangenehmen Situation aus dem Weg zu gehen, das Senden einer vorgefertigten E-Mail, Steuerung der Musik vom Sofa aus und die Kontrolle verschiedenster Smart-Home Geräte wie Thermostat, Alarm und Licht – um nur einige zu nennen. Niu ist neben der IOS-Version ab dem 1. September auch für Android-Geräte verfügwww.nodon.fr bar.

glätten. Hinzu kommen spezielle Programme für Allergiker, Babywäsche oder die Entfernung von Tierhaaren sowie niedrige Waschtemperaturen (15 oder 20 Grad Celsius). Eine zusätzlich Klappe in der Türe der Waschmaschine erlaubt die nachträglich Beladung bei laufendem Waschprogramm und Waschmaschinen mit zwei Trommeln oder extra großer Beladung bis 13 kg bieten besonders große Kapazitäten. Türdichtungen und Waschmittelschubladen sind antibakteriell und sorgen so für besondere Hygiene, ebenso wie die Zusetzung von aktivem Sauerstoff. Herausragende Energie-Effizienz zeichnen die modernen Wäschetrockner aus. Automatiken zur Selbstreinigung des Kondensators tragen ebenfalls zum sparsamen Energieverbrauch bei. Stabilität, Laufruhe und Beladungsvolumen sind ebenfalls verbessert. Auffrischen und Lüften der Kleidung mit Dampf und Duftstoffen sind praktische Zusatzfunktionen. Mit einer Vielfalt an Verbesserungen und neuen Funktionen warten die neuen Geschirrspülmaschinen auf. Sie arbeiten schneller und effektiver und sparen so bis zu 60 Prozent Zeit, verglichen mit Vorgängermodellen. Weitere Stichworte hierzu sind gesteigerter Sprühdruck, zusätzlicher Sprüharm, Wasserwand, Wasserdampf, Programme für halbe Beladung oder empfindliche Gläser, Hygieneprogramme, Selbstreinigungsfunktion und flexible Innenraumgestaltung. Optimierte

Trocknungssysteme, verringerte Betriebsgeräusche und besonders leicht zu öffnende Türen runden die Ausstattung ab. Frische und Haltbarkeit stehen bei Kühl- und Gefriergeräten im Mittelpunkt. Sensoren sorgen für die optimale Temperaturverteilung und Luftfeuchtigkeit sowie das Energie-Management. Die MemoryFunktion merkt sich Nutzer-Gewohnheiten. Erste Geräte erzeugen die Kühlung ohne Kompressor. Hygiene wird ebenso großgeschrieben wie besonders geringe Geräuschentwicklung. Multifunktionaler denn je zeigen sich die neuen Backöfen. Dazu sind mehrere Funktionen in einem Gerät vereint – von der konventionellen Beheizung mit Ober- und Unterhitze über Heißluft, Grill und Dampfgaren bis zur Mikrowelle und Induktion. Bis zu 200 Automatikprogramme und die Möglichkeit, eigene Programme zu erstellen sowie auf umfangreiche Datenbanken zuzugreifen, erleichtern eine perfekte Speisenzubereitung. Nicht nur, dass die Sensoren der Kochfelder die vorgewählten Temperarturbereiche überwachen und die Füllmenge im Kochgeschirr erkennen können. Besonders „smarte“ Modelle wiegen Zutaten und überwachen den Inhalt des Kühlschranks. Die sichere und effektive Wärmezufuhr über Induktion erobert weitere Marktanteile im Bereich der Kochfelder.

SAMSUNG SAMSUN

Mobilmacher Mit einem eingebauten GPS-Empfänger und einem Pulsmesser ermöglicht die Gear Fit2 von Samung die genaue Messung von Fitness-Werten sowie deren Auswertung für den Träger. Die Gear aufIconX ist ein kabelloses In-ear-Headset, das Fitness-Daten auf zeichnet und dem Nutzer Rückmeldung zu seiner Laufleistung gibt. Sowohl die Gear Fit2 als auch die Gear IconX passen sich op optimal an das individuelle Fitness-Niveau der Nutzer an. www.samsung.com

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IFA | INTERNATIONAL FAIRS

METZ

Brillanz durch OLED und UHD-Auflösung Auf der IFA 2016 wird Metz als einer der ersten Hersteller weltweit ein Fernsehgerät lancieren, das mit einem hochmodernen OLED Display ausgestattet ist. Durch die enormen Vorteile der OLEDTechnologie, mit organischen, selbst emittierenden Pixeln, besticht das Bild des neuen Metz Novum OLED durch unerreichte Brillanz, feinste Schwarztöne und faszinierend natürliche Farben. Zur Darstellung von echtem Schwarz können dunkle Bildbereiche pixelgenau abgeschaltet werden. Zusätzlich lassen sich besonders kontraststarke Bilder mit lebensechten Farben erzielen. Unglaubliche Schärfe erhält das Bild des Novum OLED zusätzlich durch die UHD-Auflösung mit viermal mehr Bildpunkten als normales HD. www.metz-ce.de

ELEKTRO-KLEINGERÄTE: KLEIN ABER OHO Auch der Markt für kleine Hausgeräte wächst in Deutschland. Hier legte der Herstellerumsatz nach Angaben des ZVEI im ersten halben Jahr um etwa drei Prozent zu. Zu verdanken sei diese positive Entwicklung verschiedenen Produktgruppen wie etwa Espresso-Vollautomaten, Handstaubsauger oder multifunktionale Küchenmaschinen. Die Vernetzbarkeit hält auch bei kleinen Hausgeräten Einzug. So lassen sich manche Kaffeemaschinen, Körperwaagen oder elektrische Zahnbürsten bereits über Apps steuern. Elektrokleingeräte gehören zu den innovativsten Produktsegmenten der IFA. Auch in diesem Jahr werden mehrere Tausend Neuheiten vorgestellt. Selbst in traditionellen und klassischen Produktsparten kommen innovative Neuheiten mit neuen Technologiedetails auf den Markt, zum Beispiel Wasserkocher mit Induktionsheizung. Für die Speisenzubereitung gibt es ein breites Angebot an kraftvollen Standmixern mit unterschiedlichen Fassungsvermögen, für z. B. die schnelle und schonende Zubereitung der beliebten und gesunden Smoothies.

Handrührgeräte, Stabmixer, Zerkleinerer und Spiralschneider ergänzen diese Produktsparte in großer Vielfalt. Multifunktionelle Küchenmaschinen übernehmen viele Arbeiten in der Küche, vom Sahne schlagen über Teig kneten oder Rühren, Zerkleinern, Mahlen und Mixen, bis hin zum Erwärmen und Kochen. Mehr als 100 Programme für die Speisenzubereitung stehen bei einigen Geräten zur Auswahl. Fun-Cooking ist angesagt: Essen, am Tisch zubereitet mit dem Elektrogrill, Kontaktgrill, einem Raclette oder Fondue, bietet ein abwechslungsreiches Erlebnis. Für das Dessert sorgt ein Waffeleisen oder der Cupcake-Maker. Geräte für die Zubereitung von Heißgetränken sind besonders beliebt. Neue Brühverfahren für Espresso oder Filterkaffee bringen mehr Geschmacksintensität und Aroma. Neben Kaffee rückt dabei auch der Tee in den Fokus. Kaffee-Vollautomaten, Portions- und Espresso-Maschinen, klassische Filterkaffeemaschinen und Teebereiter decken nahezu alle Kundenbedürfnisse ab – als Einzel- oder Einbaugeräte, für große oder kleine Mengen, bis hin zu einer einzelnen Tasse Filterkaffee. Im Produktbereich der Staubsauger gibt es immer mehr Leistung bei weniger Energieverbrauch. Sie wird in Abhängigkeit des Beutelfüllstands geregelt, ein Kompressor verdichtet den Schmutz in beutel-

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);

Der Dunstabzug muss nicht mehr zwingend über dem Kochfeld schweben. Vielmehr gib es auch Abzugsysteme, die direkt in das Kochfeld integriert, den Wrasen nach unten abziehen.

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INTERNATIONAL FAIRS | IFA F FA

MANCHE 3-D-DRUCKER arbeiten sogar mit Lebens-

Foto: XYZ-Printing

mitteln. eu.xyzprinting.com

losen Geräten und rotierende Bürsten reinigen sich selbst. Manche Geräte haben eine bequeme Fernbedienung im Griff. Bei Gewicht und Geräuschentwicklung gibt es Einsparungen, dies gilt sowohl für große Haus- als auch mobile Handstaubsauger. Automatische StaubsaugRoboter mit speziellen Reinigungsprogrammen sind immer leistungsfähiger und intelligenter und lassen sich sogar mit dem Smartphone steuern. Stärkere Akkus machen die Bodenpfleger zudem ausdauernder. Ergänzt werden die Saug-Roboter von autonomen Maschinen, die selbst die ideale Wischtechnik für unterschiedliche Fußböden beherrschen. PERSONAL COACHES Neue Impulse und Nutzungsmöglichkeiten bieten vernetzte Kleingeräte zur Überwachung der Körperfunktionen wie Personenwaagen und Wearables. Als Erweiterung zum Mobiltelefon oder als eigenständiges Produkt vermessen und dokumentieren sie den Alltag, unterstützen beim Sport, auf Reisen oder zu Hause. Armbänder mit speziellen Sensoren messen kontinuierlich Puls und Blutdruck und registrieren, wie viel sich der Träger bewegt, ob er joggt, Treppen steigt oder lieber den Aufzug benutzt. Apps auf dem Smartphone oder Tablet werten die Daten dann aus.

3-D-MODELLE AUS DEM DRUCKER Auf der IFA 2016 wird erneut eine Geräteart für Aufsehen sorgen, die auf dem besten Weg ist, sich im Massenmarkt zu etablieren: die 3D-Drucker. Selbst handliche Tischgeräte zaubern aus ihren Düsen Objekte aller Art: Zahnräder zum Beispiel, Architekturmodelle, Spielzeug, originelle Schuhe, künstlerische Skulpturen, zierlichen Schmuck, ja sogar Kleider. Selbst Stühle, Couchtische oder große Bodenvasen lassen sich mit 3D-Druckern produzieren. Die meisten Drucker verarbeiten Kunststoffe. Manche könne aber auch Metallobjekte erzeugen, indem sie feine Späne mit Laserstrahlen verschmelzen. Einige verarbeiten sogar Lebensmittel – Schokolade und Zucker etwa, um daraus dekorative Köstlichkeiten zu kreieren. Die Vorlagen für die dreidimensionalen Print-Produkte entstehen in speziellen Konstruktionsprogrammen – oder in den Abtast-Lichtstrahlen von Scannern. Auch sie präsentieren sich auf der IFA in etlichen Varianten, vom kompakten Tischscanner für kleine Objekte bis hin zu mannshohen Installationen, die einen Menschen in wenigen Sekunden rundum erfassen und die so gewonnen Daten als digitale Vorlage an den Drucker schicken können. Bei all den Innovationen ist es kaum verwunderlich, dass die Hausgerätebranche auch für das zweite Halbjahr mit einer steigenden Nachfrage rechnet. Für das Gesamtjahr 2016 geht der ZVEI von einem Plus beim inländischen Herstellerumsatz von drei bis vier Prozent aus – sowohl bei Groß- als auch bei Kleingeräten. Für den Export werden b2b.ifa-berlin.com/de sogar plus sechs bis acht Prozent vorhergesagt.

AEG

Neue Maßstäbe für die Küche Die neue AEG ComboHob aus der AEG Mastery Range ist so einfach wie innovativ. In der Mitte der Kochzonen platziert, fügt die Muldenlüftung sich optisch perfekt in das Gesamtbild ein und saugt Gerüche auf, ohne das Kocherlebnis zu beeinträchtigen. An-

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ders als Systeme mit herkömmlichen Dunstabzugshauben kann die AEG ComboHob überall positioniert werden. Nicht größer als ein herkömmliches Induktionskochfeld, lässt es so viel Platz für eine freie Raumgestaltung. Neben der Kochfeld-Dunstabzugs-Kombination AEG ComboHob gehören beispielsweise auch der AEG SenseCook Ofen, die intelligente Dunstabzugshaube AEG Puzzle Skylight oder der buchstäblich entgegenkommende Geschirrspüler ComfortLift zur neuen Premium-Gerätelinie AEG Mastery Range, die das Unternehmen erstmals auf der IFA 2016 vorstellt. Mit der Mastery Range bringt AEG smarte Einbaugeräte auf den Markt, die auf den Nutzer reagieren und so für ein individuelles Konsumentenerlebnis sorgen. Intelligente Technik kombiniert mit hochwertigem Design – so setzt die AEG Mastery Range neue Maßstäbe für Großgeräte in der www.aeg.de modernen Küche.


IFA | INTERNATIONAL FAIRS

MELITTA

In drei Phasen zum Kaffeeglück Ein Knopfdruck, und der Kaffee schmeckt noch aromatischer. Das bietet Melitta mit der neuen intenseAroma-Funktion der Caffeo Barista® Vollautomaten. In einem Drei-Phasen-Prozess fließt nach dem Anbrühen eine bestimmte Wassermenge zunächst langsam durch den frisch gemahlenen Kaffee und erzeugt damit ein besonderes Aroma. Anschließend erhöht sich die Geschwindigkeit. Das Ergebnis: ein intensiv aromatisches Kaffee-Erlebnis. Für noch mehr einzigartige Barista-Vielfalt erhält die Caffeo Barista® TS zudem drei zusätzliche vorprogrammierte Rezepte, aus denen Kaffeeliebhaber ihre gewünschte Spezialität auswählen können. Ob Cappuccino, Ristretto doppio oder Flat White: Unter den dann 21 verfügbaren Variationen ist für jeden die passende dabei. Ihre persönlichen Favoriten können Kaffeefans über die „My Coffee Memory“-Funktion speichern und dann bequem abrufen. Bei der Caffeo Barista® TS gibt es ebenfalls pünktlich zur IFA vier zusätzliche Speichermöglichkeiten, sodass insgesamt acht Genießerprofile hinterlegt werden können. Voll im Trend liegt Melitta® mit der neuen Companion-App für die Kaffeevollautomaten Caffeo Solo® und Caffeo Passione®. Mit der

neuen App wird die Kreation perfekter Kaffeespezialitäten zum Kinderspiel. Die Anwender finden in der App unter anderem Rezeptideen, Wissen rund um den Kaffee sowie Anleitungen zur Pflege und Bedienung der Kaffeevollautomaten in Form von Tutorials. Außerdem gibt es einen direkten Zugang zum Melitta® Service und zum Melitta® Onlineshop. Downloadbar ist sie ab September 2016 www.melitta.de für iOS- oder Android-Smartphones.

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LIEBHERR

Blue Performance

PHILIPS

Surround on Demand Vollständig eintauchen in Film- und Musikerlebnisse – dies gelingt auf unvergleichliche Weise mit dem kabellosen HeimkinoLautsprechersystem Philips Fidelio E6 mit Surround on Demand. Die neue Audiolösung kombiniert elegantes Design und innovative Vernetzungsoptionen – für ein fantastisches Hörvergnügen. Dabei sorgt eine einmalige Technologie zur Raumkalibrierung für ein wahres Surround Sound-Erlebnis, wofür die abnehmbaren Lautsprecher frei im Raum platziert werden können. Mithilfe des integrierten Google Cast und Spotify Connect kommen Nutzer einfach und bequem in den Genuss außerordentlicher Musikqualität. Als erster Vertreter der Surround on DemandProduktreihe ist Fidelio E6 mit einem integrierten Center-Kanal ausgestattet, der den Klang in Richtung der Mitte der Frontlautsprecher führt. Dadurch werden Stimmen kristallklar und in raumerfüllendem 5.1-Sound wiedergegeben. Dieser Kinoeffekt www.philips.de wird vom kabellosen Subwoofer noch verstärkt.

BOSCH

Homeconnect in Perfektion

64 | küche + architektur

„Schon mal mit dem Kühlschrank gesprochen? Er weiß mehr als man denkt“, so präsentiert Liebherr auf der diesjährigen IFA digitale Lösungen für die Kühl-Gefrierkombinationen seiner BluPerformance-Reihe. Alle Kühlschränke dieser Baureihe können mit der neuen Generation der SmartDeviceBox ausgerüstet werden, einer komfortablen Lösung für die Vernetzung von Kühl- und Gefriergeräten. Sie ermöglicht es dem Kunden, mit seinem Liebherr-Kühlschrank digital zu interagieren und eröffnet ihm dabei neue Dimensionen des Lebensmittelmanagements. Alle Geräte dieser Baureihe gehören zur Energieeffizienzklasse A+++ oder A+++/-20%. Letztere Geräte sind nochmals 20 Prozent sparsamer als Kühlschränke der bisher besten Energieeffizienzklasse A+++. Darüber hinaus wurde bei der BluPerformance-Generation die innovative Kältetechnologie in den Gerätesockel integriert. Dadurch bieten die Kühlschränke bei gleicher Größe deutlich mehr Nutzinhalt. Die über 90 Geräte der BluPerformance Linie können mit der neuen Generation der SmartDeviceBox ausgerüstet werden. Damit bietet Liebherr das breiteste Programm intelligenter Kühlgeräte auf www.liebherr.com dem Markt.

Bosch vervollständigt das Portfolio großer Hausgeräte mit Home Connect: Mit Kochfeld und Dunstabzugshaube ist die vernetzte Küche nun komplett. Die Geräte lassen sich von überall aus via Smartphone oder Tablet bedienen und kontrollieren. Die FlexInduction Kochfelder von Bosch besitzen zudem ein hochentwickeltes TFT-Touchdisplay, das die Bedienung durch eine intuitive Menüführung und attraktive Bildwelten noch komfortabler macht. Die neuen Hauben können jetzt sogar direkt über das TFT-Touchdisplay des Kochfelds gesteuert werden. Home Connect bleibt generell ein zentrales Thema bei Bosch. Zudem soll das „Ökosystem“ Home Connect – also das Angebot weiterer Services über die App – weiter wachsen. Ab Anfang 2017 werden erste große Hausgeräte in das Heimvernetzungssystem Bosch Smart Home integriert, das als zentrale Schnittstelle und Kontroll-Plattform fungiert. Völlig neu bei Bosch ist jedoch das Induktionskochfeld mit integriertem Dunstabzug, das gewissermaßen „das Beste aus zwei Welten“ kombiniert: eine überzeugende Leistung und die hochentwickelte Bosch-Sensorik fürs Braten und Kochen, PerfectFry und PerfectCook, sowie die Vorzüge der FlexInduction. Nicht zu vergessen, die neuen PerfectDry Geschirrspüler von Bosch. Sie haben sich durch Weiterentwicklung des Zeolith©Trocknens mit Hilfe einer verbesserten Luftführung ganz der perfekten Trocknung, dem optimalem Glasschutz und der Gewww.bosch-home.com räuschreduzierung verpflichtet.


IFA | INTERNATIONAL FAIRS

INDUKTIONSKOCHFELD MIT INTEGRIERTEM DUNSTABZUG

BOSE

Klang ohne Nebengeräusche Bose präsentiert mit den QuietComfort 35 around-ear headphones und den QuietControl 30 in-ear headphones einen neuen Level bei der kabellosen Geräuschunterdrückung und verspricht ein neues Musikerlebnis. Die QC 30 überzeugen mit neuer Funktionalität – die Regulierung der Umgebungsgeräusche wird dabei in die Hände des Nutzers gelegt. Dieser kann dabei selbst entscheiden, mit welcher Intensität diese ausgeblendet werden sollen. Vor gedämpftem Hintergrund geben die neuen QC 35 und QC 30 Musik mit einer präzisen Klarheit wieder, unabhängig von der Lautstärke. www.bose.de

BOSCH

Küchenmaschine mit Grips Ein Allrounder für alles, was gerührt, geknetet oder geschlagen wird, ist die neue OptiMUM von Bosch. Die Küchenmaschine verfügt über moderne Sensoren, die beispielsweise die Rührgeschwindigkeit konstant halten, egal wie schwer der Teig wird. SensorControl Plus wiederum sorgt dafür, dass Sahne, Eischnee und nun auch Hefeteige ganz einfach und perfekt auf Knopfdruck gelingen: Die OptiMUM stoppt automatisch, wenn die Konsistenz genau richtig ist. Zusätzlich unterstützen Farbmarkierungen an Geräteanschluss und passendem Zubehör den praktischen Einsatz: Dank Smart Tool Detection werden die Zubehörteile automatisch erkannt und die passende Drehgeschwindigkeit eingestellt. Und nicht zuletzt verfügt die OptiMUM in Topausstattung über eine intewww.bosch-home.com grierte Waage – das spart Platz und Aufwand.

Kompakte Einheit für mehr Platz und freie Sicht in der Küche Kochdünste werden direkt am Kochfeld nach unten abgesaugt Einsetzbar in Küchenzeilen oder Kochinseln Maximale Planungsfreiheit und Senkung der Geräuschkulisse durch Verwendung des platzsparenden Sockelmotors oder einem leistungsstarken externen Motor FLOW-IN kann im Umluft- oder Abluftbetrieb eingesetzt werden Rahmenloses Induktionskochfeld in 80 cm Breite geeignet für flächenbündigen Einbau oder Auflagenmontage Kochfeld mit Booster- und Brückenfunktion, für das komfortable Zusammenschalten von 2 Kochzonen, z. B. für Bräter

Weitere Informationen: www.flow-in.eu

küche + architektur | 65

www.silverline24.de


INTERNATIONAL FAIRS | IFA

MIELE WMF

Küchenminis ganz groß bei der Zubereitung frischer Lebensmittel Gesunde Nahrungsmittel, schonende Zubereitung, Downsizing und Effizienzsteigerung – ganz im Sinne von „weniger ist mehr“ wird auch der eigene ökologische „Footprint“ wichtiger denn je. Die WMF KÜCHENminis® wurden im Hinblick auf eine deutliche Platzersparnis, die Reduzierung wertvoller Ressourcen und um Energie zu sparen, entwickelt. Mit der neuen Generation der WMF KÜCHENminis® kann jetzt auf weitere Fertigprodukte aus der Kühltheke verzichtet werden. Die frische Zubereitung von Speisen steht bei der III. Generation besonders im Fokus. Joghurts werden künftig zuhause selbst produziert. Den Smoothie-to-go mixt man sich auf Knopfdruck aus frischen Zutaten. Dank des Wasserkochers mit Teezubereitung braucht auch das Teekochen nur noch einen Arbeitsgang. Abends noch schnell ein Dinner mit Fisch, Fleisch oder Gemüse auf dem kompakten Tischgrill gebrutzelt – und das natürlich fettarm. Und zum Nachtisch: frisch zubereitetes Eis, Frozen Yoghurt www.wmf.com oder ein lecker-kühles Sorbet.

GRUNDIG

Sound-to-go in frischem Slim-Design

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Vom beutellosen Staubsauger bis zum intelligenten Waschtrockner „Jetzt können wir unseren Kunden Geräte bieten, die hervorragend und leise saugen, beim Ausleeren keine Staubwolke erzeugen und auch in den sonstigen Handhabung keine Wünsche offen lassen“, so Frank Jüttner auf der Pressevorschau zur IFA. Entwickelt und gefertigt wird der „Blizzard CX1“ im Miele-Werk Bielefeld. Er ist auf 20 Jahre Lebensdauer getestet. Ein weiteres Highlight ist ein Sortiment komplett neu konstruierter Waschtrockner. Bei bis zu acht Kilogramm Waschkapazität lassen sich im folgenden Trockengang ohne Unterbrechung bis zu fünf Kilogramm Textilien trocknen. Zugleich punktet der neue WT1 mit allen wesentlichen Komfortmerkmalen, der Waschmaschinen und Trockner der Baureihen W1 und T1 einschließlich der ZweiPhasen-Dosierautomatik TwinDos, dem integrierten Dosiersystem für Zwei-Phasen-Flüssigwaschmittel. Ausstattungsabhängig lässt sich der WT1 über WLAN mit dem Internet vernetzen, per kostenfreier Miele-App und ohne zusätzliche Hardware. Geht in einer Kartusche das Waschmittel zur Neige, meldet sich TwinDos automatisch auf dem Smartphone oder Tablet, bequeme Bestelloption inklusive. www.miele.de

Für einen satten Sound sorgt Grundig mit dem schlanken Bluetooth-Lautsprecher GSB 150. Handlich schlank und formschön abgerundet, passt der Speaker auch in jede Hosentasche oder noch so kleine Clutch, um die eigene Playlist überall in bester Qualität zu genießen. Bei gerade einmal 260 Gramm sorgt das handliche Klangwunder mit seinen vier Breitbandlautsprechern und zwei passiven Schallwandlern für kräftigen Sound mit einem außergewöhnlich klaren Bass. Das smarte Leichtgewicht bietet mit seinen vier Mal 1,5 Watt modernes Audio-Streaming via Bluethooth 2.1 bis zu einer Reichweite von 10 Metern. Der Musikgenuss währt bis zu acht Stunden, dank integrierter wieder aufladbarer Batterie, deren Lebensdauer durch die automatische Abschaltfunktion www.grundig.com deutlich verlängert wird.


IFA | INTERNATIONAL FAIRS

SIEMENS

Kochfeld an Haube … Mit den neuen iQ700 Kochfeldern und Dunstessen von Siemens tauschen sich nun zum ersten Mal Geräte direkt untereinander aus und leiten selbständig Aktionen ein – ohne Umweg über den Anwender. Via cookConnect stimmen sich die Geräte optimal ab und unterstützen Köche damit bei ihrer Tätigkeit. Sensoren helfen dabei. Der Mensch behält selbstverständlich dennoch die Kontrolle, kann sich zu jeder Zeit in den maschinellen Workflow einschalten und per Hand die in seinen Augen beste Einstellung wählen. Einen weiteren Höhepunkt stellt die flache iQ700 Dunstesse dar. Ihr schwarzer, vertikaler Glas-Screen weckt Assoziationen an Mo Monitore und TV-Bildschirme. Damit schlägt ihr Design die Brücke zum Wohnbereich, zu dem viele moderne Küchen hin offen sind. Und auch in ihrer Technologie stecken wohnlicher Mehrwert und Entertainment: Das neue emotionLight Pro, vergleichbar mit LED Back Lighting bei Fernsehern, verändert durch wechselnde Far Farben die Raumatmosphäre. Über die Home Connect App lassen sich sämtliche Funktionen der schwarzen iQ700 Designhaube steuern und kontrollieren. Die sichtbarste ist die Fernsteuerung des Lichts: Die energiesparende LED-Arbeitsbeleuchtung www.siemens-home.de kann nach Belieben gedimmt werden.

GORENJE

Geschirrspüler – smart und flexibel Die Innenraumgestaltung der neuen Generation von Gorenje Geschirrspülern sorgt mit zwei Geschirrkörben mit maximal beweglichen Elementen sowie einer Besteckschublade für perfekte Reinigungsergebnisse von bis zu 16 Maßgedecken. Mit der Innenraumhöhe von 56 cm der XXL-Modelle lassen sich auch Teller mit 35 cm Durchmesser problemlos verstauen. Bei zusätzlicher Aktivierung der SpeedWash Option wird das Geschirr in kürzester Zeit intensiv gereinigt. Die intelligente Sensor-Technologie des AutoProgramms optimiert den Wasser- und Energieverbrauch individuell und entsprechend des jeweiligen Verschmutzungsgrades. Nach einem zusätzlichen Kaltwasserspülzyklus schafft bei der Wahl des Programms ExtraHygiene ein Spülgang mit 70 °C heißem Wasser ein steriles Umfeld, beseitigt nahezu alle Bakterien. Dank optional wählbarer TotalDry-Funktion öffnet sich nach dem Spülzyklus die Gerätetür automatisch gerade weit genug, um Dampf entweichen und Frischluft einströmen zu lassen. Das Geschirr ist nach Pro-

grammende komplett trocken, abgekühlt und kann gleich ausgeräumt werden. SmartLook mit SlidingDoor: Dieser spezielle Türmechanismus mit flexiblem Scharnier sorgt bei den vollintegrierbaren Modellen für maximale Flexibilität beim Geräteeinbau. Schalldämmung und ein effizientes Waschsystem sorgen für einen flüsterleisen Betrieb von 41 dB. Optimierte Reinigungsprogramme sowie smarte Zusatzlösungen machen brillante Ergebnisse bei einem extrem niedrigen Wasserverbrauch von 6,9 Litern sowie eine Energieeffizienz von A+++ (10 % sparsamer als der Grenzwert der Energieeffizienzklaswww.gorenje.de se A+++) möglich.

MORPHY RICHARDS, Hersteller elektrischer Küchen- und HausMO haltskleingeräte, präsentiert auf der diesjährigen IF IFA die neuen Geräte der Total Control Produktserie. Alle Total Control Geräte sind mit innovativer Smart Response Technologie ausgerüstet, die selbst unerfahrenen Köchen und Bäckern zu perfekten Ergebnissen in der Küche verhilft.

www.morphyrichards.de

küche + architektur | 67


ZAHLEN + DATEN + FAKTEN

Miele steigert Umsatz um 6,4 Prozent Deutschland stärkster Wachstumsmarkt

Das Familienunternehmen Miele hat mit seinen mehr als 18 000 Mitarbeitern bei Umsatz und Beschäftigung erneut deutlich hinzugewonnen: 3,71 Milliarden Euro erzielte der weltweit führende Hersteller von Premium-Hausgeräten im Geschäftsjahr 2015/16, das am 30. Juni 2016 endete. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem Plus von 224 Millionen Euro oder 6,4 Prozent. 184 Millionen Euro wurden im Berichtszeitraum investiert.

DIE GESCHIRRSPÜLER G 6000 EcoFlex zeichnen sich durch kurze Laufzeit (58 Minuten im Programm QuickPowerWash), geringen Stromverbrauch und große Flexibilität aus.

68 | küche + architektur

D

as aktuelle Umsatzplus wurde „organisch“ erreicht, also ohne Zukauf anderer Hersteller oder Marken und ohne fremdes Kapital. Die Tatsache, dass der Umsatzzuwachs wie bereits im vorletzten Geschäftsjahr signifikant über dem Durchschnitt der letzten zehn Jahre lag, sei umso höher zu bewerten, als die weltweiten Rahmenbedingungen „nicht gerade für Rückenwind“ gesorgt hätten, so die Geschäftsleitung. Hervorzuheben seien zum Beispiel die Folgen der Zuspitzungen im arabischen Raum, in Russland und der Türkei, ebenso die Entwicklung der Wechselkurse. Herausfordernd habe sich auch der preisaggressive Auftritt namhafter Wettbewerber gestaltet. Dem setzt der deutsche Premium-Anbieter die sprichwörtliche Miele-Qualität entgegen sowie eine marken- und marktgerechte Modellpolitik, mit hochwertig ausgestatteten Spitzengeräten, aber auch Einstiegs- und Aktionsgeräten, bei denen stärker das Preis-Leistungs-Verhältnis im Vordergrund steht. Die Einbaugeräte haben erneut überproportional zum Wachstum beigesteuert. STARKER INLANDSMARKT – HETEROGENE AUSLANDSMÄRKTE In Deutschland hat Miele 1,1 Milliarden Euro Umsatz erzielt, was einem Plus von 6,9 Prozent entspricht. Im Zuge dessen hat das Unternehmen seine Position als umsatzstärkste Marke für Haushaltsgroßgeräte im Elektro-Fachhandel weiter ausgebaut und ist jetzt auch im KüchenFachhandel erstmals die Nummer eins. Infolge des überproportionalen Wachstums in Deutschland ist der Auslandsanteil am Umsatz dennoch von 70,3 auf 70,1 Prozent leicht gefallen. Außerhalb Deutschlands konnte der Umsatz um 6,3 Prozent erhöht werden, wobei hier vor allem USA, Australien, Großbritannien und China hervorzuheben sind. In Russland konnte trotz politischer Instabilität und Währungsverfall das Umsatzniveau in Landeswährung gehalten werden. In Südeuropa verfestigt sich, trotz anhaltender Schuldenkrise, der Aufwärtstrend. MIELE PROFESSIONAL IM AUFWIND Der Geschäftsbereich Miele Professional hat einen Anteil von 13 Prozent am Gesamtumsatz Tendenz steigend. Mit seinen Produktbereichen Wäschereitechnik, Gewerbespüler sowie Reinigungsgeräte, Desinfektoren und Sterilisatoren für medizinische Einrichtungen oder Labore erzielte Miele 476 Millionen Euro Umsatz, was im Vergleich zum Vorjahr einem Plus


ZAHLEN + DATEN + FAKTEN

FÜR DIE NEUEN TempControl-Induktionskochfelder verwendet Miele Sensoren, die eine exakte Temperaturregelung ermöglichen. Beim Braten brennen Speisen so nicht mehr an.

von 6,0 Prozent oder 27 Millionen Euro entspricht. Hervorzuheben ist hier vor allem die Medizintechnik, mit neuen Baureihen und konsequentem Ausbau der SystemanbieterPhilosophie, bis hin zur kompletten Planung und Ausstattung der Zentralsterilisationen in Kliniken. VERTRIEBS- UND SERVICESTRUKTUREN WEITER AUSGEBAUT Zum Stichtag 30. Juni 2016 arbeiteten 18 370 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für Miele. Dies bedeutet einen Zuwachs von 629 Beschäftigten oder 3,5 Prozent. Vor allem Miele Vertriebsgesellschaften wie USA, Kanada, Australien, Dänemark, Großbritannien und Spanien haben aufgrund steigender Umsätze und Stückzahlen ihre Vertriebs- und Servicebereiche aufgestockt. Wegen der hohen Zuwächse bei den Geschirrspüler-Einstiegsgeräten wurde auch im Werk Uniçov Personal aufgebaut. In Deutschland saldieren sich ein Rückgang bei der Vertriebsgesellschaft Deutschland, die im Berichtszeitraum ihren Innendienst am Hauptsitz Gütersloh zusammengeführt hat, mit kapazitätsbedingten Personalaufstockungen in den meisten Werken. Insgesamt liegt der Beschäftigungsstand in Deutschland mit 10 326 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf dem Niveau des Vorjahres (minus 0,2 Prozent). Derzeit erlernen an deutschen Standorten 466 junge Menschen einen von 33 kaufmännischen oder technischen Berufen. Zum Start des neuen Ausbildungsjahres am 1. September werden es etwa 500 sein. Rund 130 von ihnen absolvieren einen von elf dualen Studiengängen. NACHHALTIGKEIT ALS BESTANDTEIL DER MIELE-PHILOSOPHIE Der Miele Nachhaltigkeitsbericht 2015 erfüllt den höchsten Berichtsstandard „G4“ der hier maßgeblichen Organisation „Global Reporting Initiative“ (GRI). Zu den inhaltlichen Schwerpunkten zählen die Energieeffizienz der Miele-Produkte über den gesamten Lebenszyklus, die Bedeutung von Mitarbeiterförderung und Weiterbildung – sowie der langfristige Planungshorizont des Unternehmens. Entsprechendes gilt für den Umweltschutz an den Standorten: So senkte Miele den Energieverbrauch seit 2000 – bei 70 Prozent Umsatzzuwachs – weltweit um 18,4 Prozent.

NEUES (vorübergehend sechstes) Mitglied ist seit 1. April 2016 Dr. Stefan Breit (2. v.l.), und zwar als stellvertretender Geschäftsführer Technik und damit bereits bestellter Nachfolger von Dr. Eduard Sailer (l.), der Ende 2016 nach fast 19 erfolgreichen Jahren als Geschäftsführer Technik in den Ruhestand tritt. Stefan Breit ist seit 2007 bei Miele und derzeit in Personalunion für das Gütersloher Gerätewerk verantwortlich. Weitere Mitglieder der Geschäftsleitung sind Olaf Bartsch (4. v.l., Finanzen/Hauptverwaltung), Dr. Axel Kniehl (1.v.r., Marketing/Vertrieb) sowie die geschäftsführenden Gesellschafter Dr. Markus Miele (2. v.r.) und Dr. Reinhard Zinkann (3. v.l.).

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ZAHLEN + DATEN + FAKTEN

GERÄTEENSEMBLE aus der grifflosen Designlinie ArtLine im Farbton Graphitgrau von Miele. Alle Geräte verfügen über das hochwertige M Touch-Display.

KONTINUIERLICHE INVESTITIONEN Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat die Miele Gruppe insgesamt 184 Millionen Euro investiert. Das sind 34 Millionen Euro oder 23 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Dieser deutliche Anstieg beruht auf Investitionen in die Entwicklung neuer Baureihen, Erweiterung oder Umrüstung verschiedener Fertigungsstandorte sowie auf dem weiteren Ausbau des Vertriebs- und Logistik-Standortes Gütersloh. Hier schlugen insbesondere die Erweiterung des Warenverteilzentrums, das neue Zentrale Ersatzteillager sowie ein neuer Bürotrakt zu Buche. Neue oder grundlegend umgestaltete Showrooms eröffnete Miele in Metropolen wie Peking, New York, Miami, Johannesburg, Vilnius, Bukarest, London und Vancouver. WEICHEN FÜR WEITERES WACHSTUM GESTELLT Bei der Prognose zum laufenden Geschäftsjahr äußert sich die Miele-Geschäftsleitung „zurückhaltend optimistisch“. Dies geschieht mit Hinweis auf die politischen und ökonomischen Krisenherde der Welt, wo Entspannung nicht in Sicht ist und das „Brexit“-Votum die Konjunkturerwartungen eintrübt. Trotzdem gehe man bei Umsatz, Stückzahlen und Marktanteilen von weiterem Wachstum aus, ohne dies aber näher zu quantifizieren. Impulse hierfür liefern zum Beispiel die Messepremieren aus dem Berichtszeitraum, darunter das Induktions-Kochfeld TempControl für temperaturgenaues Braten oder der selbst entkalkende Kaffeevollautomat CM, die eleganten Stand-Kühlgeräte der Baureihe K 20.000, mit beschreibbarer Tür und natürlich die neue Geschirrspüler-Baureihe G 6000 EcoFlex mit einer im Markt einzigartigen Kombination aus vorbildlicher Energieeffizienz, kurzer Laufzeit und höchstem Beladungskomfort. Und last but not least die auf der Eurocucina präsentierten weltweit ersten durchgängig grifflosen „ArtLine“-Einbaugeräte, deren Türen sich bei leichter Sensor-Berührung elektrisch öffnen. Zur IFA 2016 folgt der erste beutellose Staubsauger von Miele, der sich durch hohe Reinigungsleistung und überlegenen Bedienkomfort auszeichnet. Als Anbieter des größten Programms vernetzbarer Hausgeräte baut Miele sein Sortiment an Geräten, die sich direkt per WLAN mobil steuern lassen, konsequent weiter aus. GEPRÜFT UND FÜR GUT BEFUNDEN Das besondere Ansehen der Marke dokumentieren seit mehr als zehn Jahren die Resultate bei der Image-Studie „best brands“, basierend auf vielen tausend Kundenaussagen und durchgeführt von der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) sowie weiteren Partnern. Das „ewige Ranking“ führt Miele über alle Wettbewerbskategorien hinweg als die Nummer eins, und dies mit großem Abstand. Weiter ergänzt wurde im Berichtszeitraum die Liste der amtierenden Testsieger (Stiftung Warentest), so bei den Wärmepumpentrocknern (TMB 640 WP), den Geschirrspülern (G 6200 SCi und SCvi) und bei den Dunstabzugshauben – in allen drei getestewww.miele.de ten Hauben-Kategorien hieß der alleinige Testsieger Miele.

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Die guten Adressen der Branche | VISITENKARTEN

Die guten Adressen der Branche www.kuecheundarchitektur.de

KÜCHEN …

Zeiler Möbelwerk GmbH & Co. KG Obere Altach 1 · 97475 Zeil am Main Tel. 09524 91-0 · Fax 09524 91-121 info@allmilmoe.de · www.allmilmoe.de

Brigitte Küchen H. Frickemeier Möbelwerk GmbH Boschstraße 17 · 32120 Hiddenhausen Tel. 05223 9822-0 · Fax 05223 9822-40 vertrieb@brigitte-kuechen.de www.brigitte-kuechen.de

Naber GmbH Enschedestraße 24 · 48529 Nordhorn Tel. +49(0)5921 704-0 Fax +49(0)5921 704-140 info@n-by-naber.com · www.n-by-naber.com

Ballerina-Küchen Heinz-Erwin Ellersiek GmbH Bruchstraße 47–51 · 32289 Rödinghausen Tel. 05226 5990 · Fax 05226 599211 info@ballerina.de · www.ballerina.de

Express Küchen GmbH & Co. KG Am Mühlenbach 1 · 49328 Melle Tel. 05226 5942-0 · Fax 05226 5942-4200 info@express-kuechen.de www.express-kuechen.de

nobilia-Werke J. Stickling GmbH & Co. KG Waldstraße 53-57 · 33415 Verl Tel. +49(0)5246 508-0 · Fax +49(0)5246 96999 info@nobilia.de · www.nobilia.de

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VISITENKARTEN | Die guten Adressen der Branche

… KÜCHEN

Nolte Küchen GmbH & Co. KG Anni-Nolte-Straße 4 · 32584 Löhne Tel. 05732 899-0 · Fax 05732 899-8265 info@nolte-kuechen.de · www.nolte-kuechen.de

pronorm Einbauküchen GmbH Höferfeld 5–7 · 32602 Vlotho Tel. 05733 979-0 · Fax 05733 979-300 info@pronorm.de · www.pronorm.de

Schüller Möbelwerk KG Rother Straße 1 · 91567 Herrieden Tel. 09825 83-0 · Fax 09825 83-1210 info@schueller.de · www.schueller.de

Poggenpohl Poggenpohl Möbelwerke MöbelwerkeGmbH GmbH Poggenpohlstr. 11 •· 32051 Herford 381-0 ·• Fax Fax 05221 05221381-321 381-321 Tel. 05221 05221 381-0 info@poggenpohl.com·•www.poggenpohl.com www.poggenpohl.com info@poggenpohl.com

ROTPUNKT Rabe & Meyer Küchen GmbH & Co. KG Ladestraße 52 · 32257 Bünde Tel. +49(0)5223 6900-0 · Fax +49(0)5223 6900-100 info@rotpunktkuechen.de www.rotpunktkuechen.de

zeyko Möbelwerk GmbH & Co. KG Am Fohrenwald 1 · 78087 Mönchweiler Tel. 07721 942-0 · Fax 07721 942-222 info@zeyko.de · www.zeyko.com

Das Magazin für professionelles Einrichten

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M. Westermann & Co. GmbH Bahnhofstraße 205 · 59759 Arnsberg Tel. 02932 476-0 · Fax 02932 476-55 aluments@wesco.de www.wesco-aluments.de

Redaktionsbüro „küche + architektur“ Weißheimerstraße 7 · 67549 Worms Tel. 06241 979708-0 · Fax 06241 979708-17 kueche@fachschriften.de www.kuecheundarchitektur.de

TISCHE / STÜHLE

KÜCHE + ARCHITEKTUR


Die guten Adressen der Branche | VISITENKARTEN

Systemceram GmbH & Co. KG Berggarten 1 · 56427 Siershahn Tel. 02623 600-10 · Fax 02623 600 790 info@systemceram.de · www.systemceram.de

Küppersbusch Hausgeräte GmbH Küppersbuschstraße 16 · 45883 Gelsenkirchen Tel. 0209 401-0 · Fax 0209 401-303 info@kueppersbusch.de · www.kueppersbusch.de www.facebook.com/kuppersbuschcom

Franke GmbH Küchentechnik Mumpferfährstraße 70 79713 Bad Säckingen Tel. 07761 52-0 · Fax 07761 52-294 www.franke.de

Hailo-Werk Daimlerstraße 8 · 35708 Haiger Tel. 02773 82-0 · Fax 02773 82-1261 info@hailo-einbautechnik.de www.hailo-einbautechnik.de

Naber GmbH Enschedestraße 24 · 48529 Nordhorn Tel. +49(0)5921 704-0 Fax +49(0)5921 704-140 naber@naber.com · www.naber.com

KÜCHENZUBEHÖR

PYRAMIS Deutschland GmbH Wilhelmstraße 4 · 35683 Dillenburg Tel. 02771 36007-0 · Fax 02771 36007-20 www.pyramisgroup.de

M. Westermann & Co. GmbH Bahnhofstraße 205 · 59759 Arnsberg Tel. 02932 476-0 · Fax 02932 476-55 einbau@wesco.de www.wesco-kuechentechnik.de

Hettich Marketing- und Vertriebs GmbH & Co. KG Vahrenkampstraße 12–16 · 32278 Kirchlengern Tel. 05223 77-1597 · Fax 05223 77-21597 kitchen-info@de.hettich.com · www.hettich.com www.intelligent-kitchens.com

ABFALLTRENNUNGSSYSTEME küche + architektur | 73

GERÄTE

BLANCO GmbH + Co KG Flehinger Straße 59 · 75038 Oberderdingen Tel. 07045 4481-100 · Fax 07045 4481-299 info@blanco.de www.blanco-germany.com/de

BESCHLAGSTECHNIK

SPÜLEN / ARMATUREN


Mal ehrlich: kostet Ihr Verband mehr oder weniger als 0,65% pro Jahr? 1)

12,1%

Ausschüttungen pro Mitglied/pro Jahr durchschnittlich, im Jahr 2015 Gesamtausschüttung an unsere Mitglieder bezogen auf den kumulierten Netto-Einkaufsumsatz bei Verbandslieferanten.

0,65% Zentralkosten

1) (Die Summe aller notwendigen Kosten die zum Betrieb des Verbandes anfallen.) Bezogen auf den kumulierten Netto-Einkaufsumsatz im Jahr 2015 bei Verbandslieferanten. Bedeutet: mehr Geld in den Kassen unserer Mitglieder.

12 Jahre W Wachstum

elche Kriterien sind für Sie ganz persönlich bei der Auswahl Ihres Verbandes ausschlaggebend? Spielen Zahlen und klare Fakten dabei eine Hauptrolle? Dann sind Sie beim KÜCHENRING genau richtig.

Über viele Jahre ist DER KÜCHENRING konstant gewachsen. Dadurch erreichen wir bei unse-

in Folge. Jahr für Jahr schreiben wir das erfolgreichste Jahr in unserer Unternehmensgeschichte.

ren Industriepartnern hervorragende Einkaufskonditionen, von denen unsere Mitglieder profitieren. Schlanke Strukturen und kurze Kommunikationswege erlauben es uns, mit extrem niedrigen Zentralkosten auszukommen. Das versetzt uns in die Lage, unseren Mitgliedern

Alle

überdurchschnittlich hohe Boni und Ausschüttungen zu gewähren. Darüber hinaus bieten wir unseren Partnern ein breites Spektrum an erfolgsorientierten und auf die unterschiedlichen Zielgruppen zugeschnittene Vertriebskonzepte, Marketingstra-

Dienstleistungen und Marketinginstrumente, die für Küchenspezialisten im Wettbewerb entscheidend sind.

tegien und Dienstleistungen. Das und vieles mehr sind gute Gründe für die Entscheidung „DER KÜCHENRING“. Lassen Sie uns darüber reden. Das Team KÜCHENRING freut sich auf Sie!

Das Team Küchenring – effizient und kompetent (v.l.n.r.): Hansjürgen Brag, Erika Burkard, Bernd Gersitz, Sabine Hofmann, Bernd Jendras und Geschäftsführer Manfred Töpert.

KÜCHENRING GmbH & Co. KG Marie-Curie-Straße 6 · 53359 Rheinbach Telefon Herr Töpert: 02226-904-127 · www.kuechenring.de

küche + architektur 4/2016  
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