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Ausgabe 4/2014 · 2. Jahrgang · www.kuecheundarchitektur.de

Das Magazin für professionelles Einrichten

Previews IFA 2014 und Hausmessen 2014

Schmelztiegel Küchenkompetenz · Küchenmeile, area30, MAZ und Forum 26 – alles rund um die Küche Local Heros · Von Karlsruhe bis Basel – Grimm Küchen Emotion Möbeltechnik · Beschlags- und Auszugstechnik oder die Symbiose aus Komfort, Ergonomie und Flexibilität


EDITORIAL

Evolution ist mehr als die Summe aller Revolutionen

G

roße Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. Die IFA gibt Einblicke in die Welt der neuen smarten Hausgeräte und die Küchenmöbelindustrie präsentiert die neuesten Produktentwicklungen entlang der Küchenmeile. Die Erwartungshaltung der Besucher ist groß: Eine wahre Herausforderung für jedes Unternehmen, denn der Begriff Innovation ist seit einigen Jahren zum Modewort geworden. Doch Produkte, Technologien oder Herstellungsverfahren zu entwickeln, die die Welt revolutionieren, wird in einer HighTech-Welt von heute immer schwerer. Außerdem steht man extrem Neuen meist zuerst einmal kritisch gegenüber. Deshalb ist es immer wieder erstaunlich, dass in Branchen wie der unseren trotzdem immer wieder neue Ideen entstehen und das innerhalb eines sehr kurzzeitigen Entwicklungszyklus. Die Unternehmen all dieser Industriezweige verstehen es beispielsweise, auf den kontinuierlichen Wandel der Gesellschaft einzugehen, auch wenn so manche Innovation vom Markt nicht unmittelbar als solche wahrgenommen wird, da sie eben evolutionär und nicht unbedingt gleich revolutionär ist. Eine Produktoptimierung hier, ein Plus an Effizienz da, eine Weiterentwicklung, die Produkte erschwinglicher macht, doch, sie alle dienen der langfristigen Überlebensfähigkeit einer Branche. Möbel, insbesondere Küchenmöbel, Geräte, aber auch Spülen und Zubehör stellen beständige Güter mit einer langanhaltenden Lebensdauer dar. Sie vereinen Funktionalität, Ästhetik, Ergonomie und Komfort. Die Feststellung, dass sie selbst als langlebiges Investitionsgut trendanfällig sind, klingt fast widersprüchlich. Doch Trends greifen auch sich wandelnde Formen der Gesellschaft auf. Die Menschen werden mobiler, flexibler und haben den Wunsch nach Individualität. Haushalte werden kleiner und der traditionelle 4Personen-Haushalt wird sukzessive zur Randgruppe. Menschen werden älter, wodurch eine komfortable Einrichtung einen noch höheren Stellenwert erzielt. Menschen definieren sich über ihren Wohnort und das spiegelt sich auch zunehmend in der Architektur wider. Eine offene und flexible Grundrissgestaltung, die es zulässt, Räume – je nach Bedarf – miteinander zu verbinden. Einst separate Zimmer wie Wohn-, Esszimmer und Küche verschmelzen zu einem großen Ganzen. Eine Tendenz, die sich übrigens nicht nur im Neubau widerspiegelt, sondern auch bei der Modernisierung von Wohngebäuden. Eine Herausforderung an die Anpassungsfähigkeit der Produkte und damit an deren Hersteller, denn

um all diese Wünschen zu erfüllen, gibt es nicht die eine Standardlösung. Vielmehr sind viele, individuelle Möglichkeiten gefragt. Aber: „Es allen Menschen recht getan, ist eine Kunst, die niemand kann“. Ebenso wie für den Küchenfachhandel heißt es auch für die Industrie, sich auf gewisse Zielgruppen und damit auch Preissegmente zu spezialisieren. Mengenorientiert oder karierte Maiglöckchen, Einbauküche oder Anbauküche, zerlegt oder aufgebaut. Jede dieser Ausrichtungen setzt eine eigene Struktur und Kundenansprache voraus. Unternehmen, die ihr Profil geschärft haben, genießen das Vertrauen ihrer Kunden aus dem In- und Ausland. Sie wachsen kontinuierlich. Und ab einer gewissen Größenordnung in ihrem individuellen Segment werden sie sogar zu Trendsettern. Mit ihren Kunden im Fachhandel verhält sich das kein bißchen anders. Ist es einem Fachgeschäft gelungen, sein Profil zu schärfen und es nach außen zu tragen, wird es sukzessive zum local Hero in dem von ihm definierten Marktsegment. Auch die Fachgeschäfte leben vom Vertrauen ihrer Kunden, die von ihm erwarten kompetent bedient zu werden. Die Voraussetzung dafür bieten auch die Hersteller, die ihre Produktausstattung Jahr für Jahr, auch mit Hilfe der Erkenntnisse ihrer Partner im Handel, so optimieren, dass diese in der Lage sind, die jeweilige Traumküche ihrer Kunden zu realisieren. Fragt man Küchenspezialisten danach, was sie sich von ihren Lieferanten wünschen, geht es meist um Produktergänzungen oder -verbesserungen, bzw. darum das Produktspektrum auszubauen, um die Planungsvielfalt zu erhöhen. Oder man diskutiert über Preise. Revolutionäre Innovationen stehen hier weniger auf der Wunschliste. Und der Küchenkäufer? Er, der die Produkte letztendlich bezahlt, will eigentlich nur das Gefühl haben, seine individuellen Einrichtungswünsche erfüllt zu bekommen. Wenn die eine oder andere Produktneuheit oder -optimierung dazu beitragen kann, gerne! Zudem sind die meisten Produktfeatures für den Verbraucher ohnehin neu. Denn eine Küche kauft man in den meisten Fällen alle zehn bis fünfzehn Jahre. Und in diesen hat sich viel getan, das sich sehr wohl innovativ nennen kann. Freuen wir uns also auf weitere evolutionäre Neuheiten der Hersteller, die dazu beitragen, dass die gute Küche heute, morgen und übermorgen ein Thema ist, mit dem man sich mit Genuss auseinandersetzt und die der Küchenkäufer immer als gesamtheitliche Innovation erkennt und damit als revolutionär wahrnimmt.

YVONNE DAVY Chefredakteurin

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Wir haben das Rad nicht neu erfunden. Bosch_FZ_DIN_A4_Serie8_Backen_Kueche_Architektur.indd 3

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Aber ihm das Backen beigebracht. Einfach zum perfekten Ergebnis. Die neuen Backöfen der Serie 8 mit PerfectBake Backsensor.

Die Backofen-Generation, entwickelt nach den zwei wichtigsten Verbraucherwünschen: perfekte Ergebnisse, auf einfachstem Weg. Der intuitive Bedienring der Serie 8 macht es zum Kinderspiel, innovativste Technologien einzusetzen, um erstklassige Ergebnisse zu erzielen. Schalten Sie beim Backen z.B. den PerfectBake Backsensor oder beim Braten das PerfectRoast Bratenthermometer hinzu. Der Backofen ermittelt dann permanent den exakten Garzustand der Speisen und regelt den kompletten Garvorgang von selbst. Das Ergebnis: alles gelingt automatisch und auf den Punkt perfekt. Egal, ob Geflügel, Fleisch, Fisch, Vegetarisches, Backwaren oder Süßspeisen. So macht die Zubereitung mit der Serie 8 genau so viel Freude wie das zeitlose Design, an dem sich Ihre Kunden garantiert nie satt sehen werden. Erleben Sie die besten Backöfen von Bosch: www.bosch-home.com/de/serie8-backofen

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Aber ihm das Backen beigebracht. Einfach zum perfekten Ergebnis. Die neuen Backöfen der Serie 8 mit PerfectBake Backsensor.

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Foto: Samsung

INHALT 1/2013

Das Side-by-Side-Konzept des neuen Samsung Food Showcase ermöglicht eine intelligente Anordnung der Lebensmittel im Kühlschrank: Nach dem Öffnen der Außentür des Kühlteils steht der Nutzer vor den offenen Fächern und Schubladen des ShowCase, auf deren Inhalte er sofort zugreifen kann. Der hintere Bereich, genannt InnerCase, enthält Lebensmittel, auf die im Alltag seltener zugegriffen wird, bleibt weiterhin verschlossen – das spart Energie. Als besonders Energie-effizient erweist sich jedoch auch die spezielle Edelstahlplatte des ShowCase, „Metal Cooling“. Sie speichert und reflektiert Kälte. Das smarte Prinzip wurde jetzt mit der Wertung „Sehr gut“ Test- und Energiesparsieger des ETM-Testmagazins ausgezeichnet. www.samsung.de/food-showcase

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Evolution ist mehr als die Summe aller Revolutionen Editorial

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„Das Durchschnittliche gibt der Welt ihren Bestand, das Außergewöhnliche ihren Wert.“ (Oscar Wilde) Gellert Küchenwelten – wo sich Bestand und Wert die Waage halten

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Schmelztiegel Küchenkompetenz Küchenmeile, area30, MAZ und Forum 26 – alles rund um die Küche

10 Wer stellt wo aus? Ein Messeüberblick

11 area30 Hallenplan 2014

12 Eine neue Wohnlichkeit Eigenständiger denn je – die Leicht Kollektion 2015

16 Erweitertes Spülen-Programm Keramikspülen jetzt auch bei Franke

18 Limitierte Editionen designstark Individualisierung mit Küppersbusch

19 Zukunft erleben Rational lädt ein

20 Individualität versus Standardisierung Zeyko – die moderne Küchenmanufaktur

24 Erfolgreich beraten bei der Wahl der Hausgerätemarke Fünf Kriterien sprechen für Junker

26 Schlicht, zeitgemäß, komfortabel Menke Küchen präsentiert erstes Küchen-Flatpack mit Komfort für den Fachhandel

28 Lebensraum Küche Naber hat das Zubehör – wertig und individuell

29 Innovative Produktideen Oranier überzeugt

30 Auszug-Dämpfung bietet erlebbaren Mehrwert Kesseböhmer stattet Apothekerschrank „Dispensa“mit „SoftStoppPro“ aus

31 Schönheit und Dynamik modernen Designs Systemceram zeigt’s

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Impressum VERLAG: Fachschriften-Verlag GmbH & Co. KG Höhenstraße 17 70736 Fellbach Tel. 0711/5206-1 Fax 0711/5206-300 www.fachschriften.de GESCHÄFTSFÜHRER: Harald Fritsche, Wolfgang Kriwan REDAKTIONSBÜRO: küche+architektur Weißheimerstraße 7 67549 Worms HERAUSGEBERIN UND CHEFREDAKTEURIN: Yvonne Davy Tel. 06241/979708-10 Fax 06241/979708-17 davy@fachschriften.de

Inhalt 4/2014

REDAKTIONSASSISTENZ UND ANZEIGENVERKAUF: Sabine Metz-Lieb Tel. 06241/979708-12 metz-lieb@fachschriften.de LAYOUT: Simone Steinbrech post@steinbrech-design.de DRUCK: Frotscher Druck GmbH Riedstraße 8 64295 Darmstadt

32 Abfall trennen mit System Vauth-Sagel erweitert Portfolio und erhält Interior Innovation Award für die neue Organisationsschublade

34 Gut Böckel Tradition trifft auf Moderne

38 Mehr als Technik Bauknecht zeigt Funktion und Design auch auf Gut Böckel

40 Moderne Spülen im Vintage Look Visionäre neue Cristadur®-Oberfläche von Schock

42 Die Küche, individueller denn je Das ewe Trendbook 2014 – 6 Megatrends bei der Kücheneinrichtung

44 Mit allen Sinnen genießen Ewe und Intuo im Trend der Zeit

46 Präsent und zukunftsorientiert AEG – zuversichtlich unterwegs

49 Ordnung in der Küche Handtuchhalter Hailo Secco-S

50 Miele erzielt erneut Umsatzwachstum Kontinuität und Innovation zahlen sich aus

54 „Frische in Farbe“ Liebherr auf der IFA 2014

56 IFA 2014 Technische Intelligenz hat viele Gesichter

63 Smart kühlen und dabei sparen Samsungs Food Showcase mit „Sehr gut“ im ETM-Testmagazin

64 Den ersten Eindruck bestimmt der Teint Edel, markant, haptisch – Fronten und Arbeitsplatte heute und morgen

70 Local Heros Von Karlsruhe bis Basel – Grimm Küchen

76 Emotion Möbeltechnik Beschlags- und Auszugstechnik oder die Symbiose aus Komfort, Ergonomie und Flexibilität

86 Neue Küche – live erleben Informationspaket für den Tag der Küche 2014 geschnürt von Hettich

87 Die guten Adressen der Branche Visitenkarten

PREISLISTE FÜR ANZEIGEN: zur Zeit Nr. 2, gültig seit 1.1.2014 PREIS EINZELHEFT: 10,00 Euro (inkl. Versand und MwSt.) ABONNEMENT-SERVICE: Fachschriften-Verlag GmbH & Co. KG Abo-Service Höhenstraße 17 70736 Fellbach Tel. 0711/5206-306 Fax 0711/5206-307 abo@fachschriften.de BANKKONTEN: Volksbank Stuttgart eG 101 383 029 (BLZ 600 901 00) IBAN: DE81 600 901 000 101 383 029 BIC: VOBADESS Steuer-Nr.: 90492/10407 EG Ust.-Id.Nr.: DE 147321116 Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung des Verlags. Artikel oder Zuschriften mit Namen des Verfassers stellen die Meinung des Autors, nicht unbedingt die der Redaktion dar. Der FachschriftenVerlag ist förderndes Mitglied im Bundesverband Deutscher Fertigbau e.V. (BDF), Bad Honnef, und im Deutschen Holzfertigbau-Verband e.V. (DHV), Stuttgart. Im FachschriftenVerlag erscheinen außerdem: Althaus modernisieren, bauen!, Bauen & Renovieren, Effizienzhäuser, Energ!e, pro fertighaus, Schwimmbad & Sauna und weitere Sonderhefte für Bauherren und Modernisierer FOTONACHWEISE: Seite 63: auremar/fotolia

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HANDEL + MARKT

„Das Durchschnittliche gibt der Welt ihren Bestand, das Außergewöhnliche ihren Wert.“ (Oscar Wilde) Gellert Küchenwelten – wo sich Bestand und Wert die Waage halten

Wenn es darum geht, in Göttingen eine Küche zu kaufen, kommt man an Gellert Küchenwelten kaum vorbei. Das Familienunternehmen ist in dieser Region die renommierte Marke für qualitativ hochwertige, individuell geplante und umgesetzte Küchenarchitektur. Dabei hat das markenaffine Küchenhaus bei weitem keine Starallüren. Die Kooperation mit ausgesuchten Lieferantenpartnern ermöglicht es, auch „WENN MAN SICH ANSCHAUT, wie viele unserer Mitbewerber von einst mittlerweile nicht mehr existieren, haben wir unsere Sache richtig gemacht“, betont Jens Gellert.

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Küchenträume im Preissegment der unteren Mitte erfüllen zu können. Übrigens – keine Küche in der 2500 Quadratmeter großen Ausstellung ist älter als drei Jahre.


Fotos: Gellert Küchenwelten

HANDEL + MARKT

DIESE INNENARCHITEKTONISCHE LÖSUNG fügt sich perfekt in das am See gelegene Einfamilienhaus im Bauhausstil ein. Umgesetzt wurde das Projekt mit Küchenmöbeln von SieMatic in Hochglanz Lack und Einbaugeräten von Siemens. Der flächenbündig eingebaute, fernbedienbare Deckenlüfter kommt von Gutmann. Spüle und Armatur stammen aus dem Hause Blanco. Und nicht zu vergessen die 12 mm Quarzsteinplatte Blanco Zeus von Silestone.

W

ir sprechen mit Jens Gellert, der das Haus gemeinsam mit seinem Bruder Carsten leitet. „Es ist uns wichtig eine breite Zielgruppe zufriedenstellen zu können“, betont er. Im Erdgeschoss der zweigeschossigen Immobilie hat die MHK-eigene Marke Xeno, eigentlich Nobilia, ihren großen Auftritt. Die geschmackvoll präsentierten Küchen des Herstellers sprechen bereits hier für ein hohes Planungsniveau. „Wir legen darauf Wert, auch kleinere Küchenlösungen zu zeigen. Immerhin leben viele unserer Kunden in Mietwohnungen, deren Küchenräume oft kaum mehr als neun Quadratmeter aufweisen. Zeigt man nur große Küchen, fühlt sich ein Großteil der Kunden überhaupt nicht angesprochen“, erläutert der Betriebswirt das Ausstellungskonzept. Die zweite Etage versetzt den Besucher ins Träumen: In Shop-in-Shop-Systeme unterteilt treffen hier Exponate der Marken Leicht, Poggenpohl und Siematic als auch der Handelsmarke Pronorm aufeinander: „Im Premium-Segment gibt es hier im Umfeld keinen vergleichbaren Wettbewerb“, schildert Jens Gellert die Marktlage. ZWISCHEN EVOLUTION UND REVOLUTION Die Gellerts können stolz sein auf das Erreichte. Ihr Vater Hartwig Gellert hatte seinen Traum vor über fünfzig Jahren begonnen. „Erst stand der Elektrogroßhandel im Fokus“, Jens Gellert blickt zurück, „erst im Laufe der Jahre wurde aus dem ursprünglichen Randsortiment Küche das eigentliche Kerngeschäft. Mein Vater war bis zu seinem Tod vor eineinhalb Jahren sehr umtriebig und sehr weitsichtig“, beschreibt Jens Gellert den Mann, der dem Unternehmen im Laufe seiner Entwicklungsgeschichte immer wieder eine zukunftsorientierte Ausrichtung verlieh. „Er investierte kontinuierlich in zeitgemäße, eigene Immobilien und neue Geschäftsfelder. 1991 firmierte das Unternehmen unter Gellert Küchenzentrum & Bad-Design und verfügte erstmals über eine Ausstellungsfläche von 1200 Quadratmetern. Um seine Zielgruppe zu erweitern eröffnete er nicht nur einen eigenen Fliesenpark sondern zudem eine Reddy-Küchenund Elektrowelt und ein Massivholzküchenstudio. Letztere hatte ich übrigens 1998 übernommen und sogar vier Jahre später eine zweiten eröffnet“, erläutert der dynamische Unternehmer. Seit zehn Jahren ist nun auch Carsten Gellert mit von der Partie. Er übernahm 2004 das damalige Gellert Küchenzentrum & Bad-Design. küche + architektur | 5


HANDEL + MARKT

Beide Brüder haben für ihr Tun und ihren geschäftlichen Erfolg die besten Voraussetzungen: Sie besuchten die MöFa, studierten Betriebswirtschaft und hatten in ihrem Vater einen guten Lehrmeister. „Wenn man sich anschaut, wie viele unserer Mitbewerber von einst mittlerweile nicht mehr existieren, haben wir unsere Sache richtig gemacht“, betont Jens Gellert. „Wir haben kontinuierlich ordentlich gearbeitet, die Zeichen der Zeit richtig interpretiert und alle fünf bis zehn Jahre in einem größeren Move zukunftsorientiert umgesetzt. Im Laufe der Jahre konnten wir so unseren Umsatz verdreifachen.“ ALLES AUS EINER HAND Die Basis für dieses Umsatzwachstum bildete wohl auch die Gründung der Gellert Küchenwelten in 2008. „Wir haben das Konzept gut durchdacht. Damals kündigten wir die beiden Reddy-FranchiseVerträge und führten die Preissegmente Premium, Mitte und untere Mitte in unserem heutigen Geschäftsmodell zusammen. Bei der Planung unserer Ausstellung unterstützte uns übrigens ein in der Branche anerkannter Innenarchitekt. Und im Laufe der letzten Jahre haben wir es auch allen Zweiflern bewiesen, die richtige Entscheidung getroffen zu haben“, freut sich der versierte Kaufmann. Unter den 37 Ausstellungsküchen findet nahezu jeder Kunde eine Variante, an der er sich bei der Planung seiner eigenen vier Wände orientieren kann. „Auch die unterschiedlichen Marken und Handelsmarken tragen mit zu dieser Vielfalt bei“, erläutert der Fachmann. „Einer Marktanalyse zu Folge müssten wir auf über 60 Prozent unseres Umsatzes verzichten, wenn wir uns ausschließlich auf die Vermarktung im Premiumsegment konzentrieren würden. Also brauchen wir natürlich große Anbieter, um eine auskömmliche Rendite zu erwirtschaften. Doch das hält uns nicht davon ab, Marken weiterhin hoch zu halten und mittelständische Hersteller zu stützen. So arbeiten wir bereits seit über 40 Jahren mit Siematic zusammen. Siematic unterscheidet sich übrigens vollkommen von der eher technisch ambitionierten Marke Poggenpohl. Es gibt für beide Stilrichtungen entsprechende Kunden“, weiß Jens Gellert. „Leicht haben wir neu aufgenommen, diese Marke überzeugt durch ihr Preis-LeistungsVerhältnis und ihre Variantenvielfalt, die sich allerdings auch in gleich mehreren Preis- und Typenlisten bemerkbar macht – ach so, ja und durch die selektive Vertriebspolitik des Unternehmens. Das gilt übrigens auch für Pronorm. Diese Handelsmarke ist die Küche mit dem kleinsten Spaltmaß und mit der Y-Line haben wir als Küchenspezialist ein echtes Alleinstellungsmerkmal. Und mit Xeno lässt sich die größte Marge generieren. Dabei stimmen Produkt und Abwicklung ebenso wie die Kondition, und darum geht es bei Xeno letztendlich auch“, betont Jens Gellert mit Nachdruck. Auf unsere Frage hin, warum er und sein Bruder sich nicht auf noch weniger Hersteller konzentrieren, kommt die spontane Antwort: „Durch den fortschreitenden Konzentrationsprozess werden die Marktführer immer größer und die mittleren und kleineren Hersteller immer weniger. Für uns Küchenspezialisten geht diese Entwicklung zeitgleich mit einer zunehmenden Abhängigkeit von größeren Lieferanten einher. Langfristig gesehen könnte uns dies in unserer unternehmerischen Freiheit einschränken.“ Auch bei der Auswahl seines Gerätesortiments zeigt sich das Unternehmen aus Göttingen breit aufgestellt. „Unsere Hauptlieferanten sind Bosch und Siemens. Allerdings wird es auch für uns immer schwieriger mit den im Internet zum Teil offerierten Konditionen mitzuhalten. Mit unseren Preisen machen wir uns bei unseren Kunden, was das Ersatzbedarfsgeschäft angeht, fast lächerlich. Derzeit haben wir gerade wieder einmal Bauknecht mit in unser Sortiment aufgenommen. Allerdings mussten wir feststellen, dass wir auch hier teilweise aggressiven Internet-Verkaufspreisen gegenüberstehen.“ Im Premium-Bereich hat das Unternehmen wieder begonnen, Gaggenau zu vermarkten, „was sehr gut angeht“, wie der Unternehmer beteuert, „und mit V-Zug haben wir eine ganze Koje ausgestattet.“ In puncto Lüftungstechnik setzt das Familienunternehmen auf Gutmann und Elica. „Und was freistehende Kühlgeräte anbelangt, sind die Samsung French Door-Varianten absolut empfehlenswert.“ Jedes Produkt im Hause Gellert Küchenwelten soll seinen Preis wert sein. VOM OBJEKT BIS ZUR HIGH-END-KÜCHENEINRICHTUNG Es ist kein Zufall, dass der durchschnittliche Verkaufspreis bei Gellert Küchenwelten bei etwas über 12.000 Euro liegt. Ohne das Objektgeschäft, in dem das Unternehmen ebenfalls aktiv tätig ist, läge der Wert noch einmal deutlich höher. Doch warum sollten die beiden vielseitigen Brüder, die u.a. auch in der Hotellerie und im Immobiliengeschäft tätig sind, nicht die entsprechenden Kontakte nutzen und die eine oder andere Teeküche mitverkaufen? 6 | küche + architektur


HANDEL + MARKT

Innenarchitektonisch anspruchsvolle Lösungen sind für Jens und Carsten Gellert sowie für die drei weiteren Verkäufer immer wieder eine Herausforderung. „Natürlich realisieren wir auch Übergänge in den Wohnbereich. Gemeinsam mit unseren Kunden erstellen wir Materialkollagen, durch die nicht nur das Zusammenspiel der für die Einrichtung in Frage kommenden Werkstoffe, sondern auch die für Decke, Boden, Wand veranschaulicht werden.“ Des Weiteren können sich die Kunden des sympathischen Familienunternehmens in die kreative Welt hochwertiger Fliesenkompositionen einführen lassen. „Es ist alles da. Auf Wunsch bieten wir auch Farbberatung an. Unser Planungsanspruch greift das Thema des integrierten Designs auf.“ Für das ambitionierte neun-köpfige Gellert-Team hat die gute Qualität von Beratung, Planung und Montage erste Priorität. „Schon der kleinste Haarriss, wie er etwa beim flächenbündigen Einbau von Kochfeldern oder Spülen in Arbeitsplatten aus Kompositwerkstoff gelegentlich auftritt, kann sich negativ auf die Zufriedenheit des Kunden auswirken. Zumal gewisse Hersteller dieser Platten sich nicht gerade kulant geben“, bedauert Jens Gellert. „Anspruchsvolle Kunden stellen eine Herausforderung dar“, unterstreicht der sympathische Geschäftsmann. „Die Rendite bei sehr aufwändigen, hochpreisigen Planungen ist in Relation zu einfacheren Lösungen meist deutlich schlechter. Je höher der Verkaufspreis der Küche, desto stärker die Ansprüche der Kunden. Sie haben eine gewisse eigene Vorstellung davon, was dieser Preis beinhalten sollte. Aber“, so betont er, „letztendlich ist es unsere Aufgabe, zu verdienen. Und Geldwechselgeschäfte kommen für uns nicht in Frage.“ Und wenn das Budget eines Kunden doch einmal knapp ist, wie sieht es dann mit einem Finanzierungsangebot für die Kunden aus? Immerhin wirbt Gellert Küchenwelten auf seiner Homepage mit dieser Dienstleistung. „Spricht uns ein Kunde auf diese Möglichkeit an, unterbreiten wir ihm selbstverständlich ein Angebot. Allerdings sehen wir uns in erster Linie ganz klar als Küchenspezialisten und nicht als Verkäufer von Finanzdienstleistungen“, betont Jens Gellert mit Nachdruck. Mit Inhabern wie Carsten und Jens Gellert, die Kreativität, ein Gespür im Umgang mit Menschen und produkttechnisches sowie kaufmännisches Know-how vereinen, gehört Gellert Küchenwelten zu den Vorzeigehäusern dieser Branche. Umsicht, Kompetenz und Weitsicht zeichnen ihr Tun und Handeln ebenso aus wie ihr soziales Engagement: „Ein Prozent des Kaufpreises jeder verkauften Küche fließt in die Gellert-Küchenwelten-Stiftung zur Unterstützung benachteiligter Jugendlicher. Zu diesem Zweck haben wir uns dem CJD – Die Chancengeber, Christliches Jungenddorfwerk Deutschlands e.V. angeschlossen.“ Eine Initiative, die auch bei den Kunden des Unternehmens auf positive Resonanz stößt. Bei Küchenwelten Gellert schlawww.kuechen-goettingen.de gen Leistung und Image den Preis. küche + architektur | 7


INTERNATIONAL FAIRS | Hausmessen

FALCON: Ein Top Trend: Die moderne Landhausküche. Foto: Falcon

Namhafte Küchenhersteller zeigen zur Messe einen Falcon Standherd in ihren Landhausküchen. Aber auch der neue „Nexus“ von Falcon wird auf der area30 in Löhne zu sehen sein. Ab Herbst gibt es das Gerät übrigens auch als Induktionsmodell. area30, Stand E40

Schmelztiegel Küchenkompetenz Küchenmeile, area30, MAZ und Forum 26 – alles rund um die Küche

Im 17. Jahr öffnen in diesem Jahr die Hersteller der Marketinggemeinschaft A30 Küchenmeile e.V. ihre Pforten, um ihre Partner im Handel über ihre neuesten Produktentwicklungen zu informieren, mit ihnen zu diskutieren und sich auszutauschen. Ebenfalls nicht mehr wegzudenken sind die Parallelveranstaltungen der Messezentren area30, MAZ, Gut Böckel und wieder hinzugekommen das Forum26.

8 | küche + architektur

I

m westfälischen Herbst rücken alle Industriezweige der Küchenbranche eng zusammen und präsentieren den nahezu 20.000 Besuchern alles, was eine gute Kücheneinrichtung ausmacht. Für jedes Budget, jeden Geschmack ist das Richtige dabei: Jede Stilrichtung wird zur Realität: Country-Style meets Industrial-Design. Hier treffen verspielte Rahmenfronten auf schlichte Unis, warme Hölzer – darunter auch Altholzvarianten – stehen im Kontrast zu kühlen Materialien wie Glas oder Edelstahl. Gleich welcher Stil, die neuen Einschubtüren bei Aufsatz- und Hochschränken unterstreichen die neue Wohnlichkeit der Kücheneinrichtung. Geschlossen avancieren sie zu einer vollflächigen Wohnwand. Ihren Gegenpart bilden offene Regalsysteme, die die Raumarchitektur zum einen auflockern und die zum anderen einen fließenden Übergang zum Essund Wohnbereich zulassen. Schrille Farben oder schräge Dekore haben in den Küchen von heute und morgen kaum ei-

nen Platz. Vielmehr sind es Unis wie Grau und Beige in unterschiedlichen Schattierungen, die neben Weiß-Nuancen das Bindeglied zum Ess- oder Wohnbereich bilden. Ob hochglänzend, seidenmatt bis hin zu supermatt präsentieren sie sich auch im Materialoder Stil-Mix mit oder ohne Griff als moderne, zeitlose Klassiker. Was die Struktur der Holzdekore anbelangt, so vereint die Synchronpore Echtholzoptik mit dem Komfort und der Zweckmäßigkeit eines hochwertigen Laminats glaubwürdiger denn je. Klasse zeigen im Übrigen aber auch die neuen Looks in Beton und Keramik, die neben den Frontausführungen auch die Vielfalt der Arbeitsplattenmaterialien und -designs ergänzen. Auch sie stehen für schlichte Eleganz und lassen sich problemlos mit Uni-, Holz-, Stein-, Glas- oder Edelstahl-Dekoren kombinieren. Inox und Aluminium werden aktuell um Kupfer ergänzt, eine Farbvariante, die sowohl bei Fronten als auch bei Geräten und im Zubehörbereich zum Einsatz kommt.


Foto: Schock

Hausmessen | INTERNATIONAL FAIRS

DER GRANITSPÜLENHERSTELLER SCHOCK stellt im Rahmen der Küchenmeile in der wieder ins Leben gerufenen Designwerkstatt Forum 26 in Rödinghausen aus. Das Ausstellungszentrum bietet Unternehmen des mittleren und gehobenen Preissegments die Möglichkeit, Küchenprodukte jenseits des Mainstreams zu präsentieren Das Forum 26 ist keine klassische Messepräsenz, sondern als ganzjährige Ausstellungsplattform ausgelegt. Zur Küchenmeile belegt Schock eine offene Koje mit einer Fläche von 76 qm – bei Bedarf kann die Designwerkstatt aber auch über die Messezeit hinaus für regionale Events und Schulungen genutzt werden.

Im Verbund bilden Mobiliar, intelligente, smarte und energie-effiziente Hausgeräte sowie funktionale, ergonomische Spülen und Armaturen im Zuge individueller Wohnraumgestaltung eine perfekte Symbiose aus Design, Funktionalität und Technik. Die nachstehenden Seiten soll Ihnen einen Einblick in das zu Erwartende bieten: Machen Sie sich selbst ein Bild! MESSEZENTRUM AREA30 Zu den Publikumsmagneten gehört in jedem Falle auch das Messezentrum der area30. Im vergangenen Jahr strömten bereits 10278 Fachbesucher in die temporäre Location, die von über 100 Ausstellern als Kontaktbörse und Präsentationsplattform für ihre Innovationen genutzt wird. Auf den Folgeseiten finden Sie den Hallenplan der Messe. Des weiteren präsentieren wir Ihnen die NeuheitenPreviews einiger Hersteller, die sich im Rahmen der Küchenmeile und deren ParallelVeranstaltungen präsentieren werden.

Ideen, Ideen, die die etwas etwas bewegen. bewegen. Besuchen Besuchen Sie Sie uns uns zur zur Hausmesse Hausmesse vom vom 13. 13. -- 19. 19. September September 2014 2014

Ballerina-Küchen Ballerina-Küchen Heinz-Erwin Heinz-ErwinEllersiek EllersiekGmbH GmbH Bruchstraße Bruchstraße47-51 47-51 32289 32289Rödinghausen Rödinghausen Telefon Telefon+49(0) +49(0)52 5226 26//599-0 599-0 Telefax Telefax+49(0) +49(0)52 5226 26//599-211 599-211 E-Mail E-Mailinfo@ballerina.de info@ballerina.de www.ballerina.de www.ballerina.de

küche + architektur | 9


Foto: Gorenje

INTERNATIONAL FAIRS | Hausmessen

Wer stellt wo aus? Ein Messeüberblick

13.9. – 19.9.2014 www.kuechenmeile.de

GORENJE: Im MAZ in Löhne wartet Forum 26, Rödinghausen

Gorenje mit seinen innovativen Produkten

Allmilmö, Gut Böckel Rödinghausen

Ab 13.9.

auf: Neue, kultige Modelle der Gorenje

Alno, Hiddenhausen

www.forum26.de

Retro Collection werden ebenso zu sehen

Artego, Bad Oeynhausen

Agoform, Alape, Alutexx, Arreda,

sein wie die Designklassiker der Go-

Ballerina-Küchen, Rödinghausen

BaliSpa, Danogips, Danielmeyer,

renje Ora-Ïto- und der Gorenje Classico

Bauformat und Burger, Haus Beck Löhne

Dornbracht, Glas-Design, Inprojal,

Collection. Neben den Highlights aus dem

Beeck Küchen, Bad Oeynhausen

Iserlohner Haken, Menke-Küchen,

hochwertigen Gorenje-Linienprogramm

Brigitte Küchen, Hiddenhausen

Okite, OSA- Gruppe, Pamar, Schock,

steht vor allem der Relaunch des speziell

Eggersmann, Hiddenhausen

Sieger-Design, Sieger by Fürsten-

auf die Möbel- und Küchenspezialisten

Express-Küchen, Melle

berg, Smeg, Störmer-Küchen, Trilux,

zugeschnittenen Gorenje+ Sortiments.

Häcker, Rödinghausen

Villeroy&Boch, Wesco

Nutzerfreundlich und designorientiert ist

Impuls, Hiddenhausen

das Konzept der Gorenje+ Einbaugeräte in

KH System Möbel, Melle

Edelstahl und Matt-Schwarz. Einheitlich gestaltete Bedienblenden ermöglichen

Leicht, house4kitchen Löhne Menke Küchen, Kirchlengern

House4kitchen, Löhne

eine harmonische vertikale oder horizon-

Miele, Gut Böckel Rödinghausen

13.9. – 19.9.2014

tale Kombination aller Geräte. Und wie

Nieburg, Löhne

www.house4kitchen.com

es sich für das hochwertige Sortiment

Nobilia, Verl

Dekker, Franke, Leicht,

gehört, verfügen die Geräte auch über die

Nolte Küchen, Löhne

Schüller, Zeyko

entsprechende technische Ausstattung

Jaka-BKL Optifit, MOW Halle 12 Bad Salzuflen

von der patentierten HomeMade Techno-

Pino, Hiddenhausen

logie bis zur prämierten HomeChef Steue-

Poggenpohl, Herford

rung via interaktivem TFT Farbdisplay.

Pronorm, Vlotho

Gut Böckel, Rödinghausen

Rational, Melle

13.9. – 19.9.2014

Rotpunkt Küchen, Bünde

u. a. Miele, allmilmö, Bauknecht,

MAZ, Löhne

Kuhlmann, Enger

Blanco, Quirrenbach, die beton-

13. – 18.9.2014

Schröder Küchen, Kirchlengern

köpfe, Allmendinger, Bartels,

www.messeausstellungszentrum.de

Schüller, Herrieden

m.integration, Naumann

AEG, Zanussi, Gorenje, Signia –

Störmer Küchen, Enger

Küchen, BergHOFF, ewe Küchen,

Warendorfer Küchen, Warendorf

Villeroy & Boch, rKüchentechnik®,

Wellmann, Hiddenhausen

youorder®, Komet

Zeyko, house4kitchen Löhne

Kaiserpalais, Bad Oeynhausen 13.9. – 17.9.2014 Neff

Foto: Vogt

VOGT: Neue Leuchten, Deckenlüfter und kopffreie Hauben bereichern das Angebot

13.9 – 18.9.2014 in Löhne

des Küchentechnikspezialisten ebenso wie

www.area-30.de

ein neuer Sockelstaubsauger.

Hallenplan auf S. 11

area30 Stand E30

10 | küche + architektur


Hausmessen | INTERNATIONAL FAIRS

area30 – Hallenplan 2014 a 400

a 34

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a 44

a 33

b 40 b 42

b44 44

c 30

f 400

f 41

c 35

c 33

d 30 a 31

b 26

c 31

a 23

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Design, Vielfalt, Genuss

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ARCHITEKTUR + TREND | Küchen

Eine neue Wohnlichkeit Eigenständiger denn je – die Leicht Kollektion 2015


Zeitlose Form- und Materialsprache in Verbindung mit einem von moderner Architektur geprägten Erscheinungsbild und einem hohen Innovationsgrad sind Erkennungsmerkmale der Marke Leicht. Mit dem Einsatz neuer Programme, Oberflächen und Farben, mit neuen Funktions- und Gestaltungselementen gibt die Kollektion 2015 vielfältige neue und richtungweisende Impulse für eine noch eigenständigere Planung und Gestaltung von Leicht Küchen. Überzeugend präsentiert und mit allen Sinnen erlebbar anlässlich der Küchenmeile A30 im house4kitchen.

küche + architektur | 13


ARCHITEKTUR + TREND | Küchen

Fotos: Leicht

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ine neue Wohnlichkeit in der Küche repräsentiert die neue „Topos“ in esche madeira. Sie zeichnet sich aus durch ihr ausgewogenes und zugleich lebendig gemasertes Furnierbild – und durch den graubraunen, eher dunklen Beizton, großflächig eingesetzt auf den Schiebetüren der neuen Etagenaufsatzschränke. Diese laufen frei über der Arbeitsplatte in einer oberen Führungsschiene und lassen sich flächenbündig verschließen. So bildet der Bereich über der Arbeits14 | küche + architektur

platte eine ruhige Wandfläche, auf der sich die Schönheit des Holzes voll entfalten kann. Die Funktion tritt optisch in den Hintergrund. Küchenmöbel werden zu Wohnmöbeln. Die weißen grifflosen Fronten der „Pur-FS“ stehen in der abgebildeten Küche in starkem Kontrast zu dem warmen Eschenholzton der „Topos“. Eine 12 mm-Arbeitsplatte aus weißem Mineralwerkstoff schließt Unterschränke und Arbeitsplatte zu einem Kubus zusammen. Ein quer orientiertes Regalelement

in esche madeira bildet einen formschönen Abschluss der Halbinsel. Es korrespondiert in Material und Farbe mit den Schiebetüren, mit der Regalrückwand und dem integrierten Ansetztisch. Die Liebe zum Detail, die Leicht Küchen auszeichnet, zeigt sich auch hier: Die oberhalb der Schiebetüren durch den Beschlag entstehende Schattenfuge wurde auch über der wandbündigen Hochschrankzeile eingeplant. www.leicht.com


AUCH SCHON NEUGIERIG?

DIE NEUESTEN KÜCHENTRENDS FINDEN SIE IM HOUSE4KITCHEN AUF DER KÜCHENMEILE AN DER A30 VOM 13.09. BIS 19.09.2014

house4kitchen, Oeynhausener Straße 99, 32584 Löhne (Germany) | www.house4kitchen.com Tel.: +49(0)5732 989899-0 | Sa. 13.09. bis Fr. 19.09.2014, Sa. - Do.: 9.00 - 19.00 Uhr, Fr.: 9.00 - 15.00 Uhr


Foto: Franke

KOMFORT + DESIGN | Spülen

FRANKE KERAMIKSPÜLEN – aus widerstandsfähiger, patentierter Schlagfestkeramik Fraceram – bestechen neben elegantem Design durch ihre pflegeleichte Oberfläche.

Erweitertes Spülen-Programm Keramikspülen jetzt auch bei Franke

Ab diesem September erhält der Fachhandel von Franke Kitchen Systems neben Edelstahl- und Compositspülen nun auch Keramikspülen sowie die passenden Armaturen aus einer Hand.

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ein um Keramikspülen erweitertes Angebotsspektrum wird Franke den Besuchern der Küchenmeile A30 vom 13. bis 19. September 2014 im house4kitchen in Löhne präsentieren. Das Besondere: Franke Keramikspülen sind aus Fraceram gefertigt, einer extrem widerstandsfähigen und patentierten Schlagfestkeramik. Sie verspricht besondere Robustheit, Kratzer, Schnitte, Stöße oder Schläge hinterlassen keinerlei Spuren. Die natürliche Ausstrahlung der hochwertigen Spezialkeramik Fraceram passt zum puristisch-modernen ebenso wie zum Landhaus-Küchenstil. Farbtöne von warmen bis hin zu lichten Nuancen ermöglichen variable Kombinationen mit Arbeitsflächen oder Küchenfronten. Daneben stellt Franke weitere Spülen-Innovationen und Produktneuheiten vor, z. B. die neue Generation der Erfolgshaube Maris sowie Eisinger Swiss und Armaturen von KWC. Das gesamte Messe-Team freut sich auf zahlreiche Besucher, viele interessanten Gespräche www.franke.de und neue Kontakte.

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WIR HABEN ENTSCHEIDENDE ARGUMENTE ... Erfolg ist verknüpft mit Innovationen für die Zukunft. Überzeugen Sie sich selbst. Besuchen Sie unser Ausstellungszentrum Haus Beck, erleben Sie die neuen Möglichkeiten und die damit verbundenen Argumente für Ihren Erfolg.

bau-for-mat Küchen GmbH & Co. KG Kattwinkel 1 | 32584 Löhne Burger Küchenmöbel GmbH Martin-Luther-Straße 31 | 39288 Burg


Fotos: Küppersbusch

TECHNIK + KOMFORT | Geräte

DAS MODULARE SYSTEM aus EinbauKühlgeräten, eine optisch ansprechende Einheit und höchster Kühl-Komfort: Weinklimaschrank, Kühlgerät und das Gefriergerät aus Edelstahl lassen sich sowohl nebeneinander als auch einzeln in jede Küchenwand integrieren.

DER EINBAUKOMPAKTBACKOFEN EEBK 6260.0 (Bild u.)

Limitierte Editionen designstark Individualisierung mit Küppersbusch

wurde beim red dot award mit dem begehrten roten Punkt in der Kategorie „product design“ ausgezeichnet.

Akzente setzt Küppersbusch nicht nur mit seiner Copper Edition, die den Kupfer-Trend aus dem Wohnbereich durch das Kupfer-Designkit für ausgewählte Einbaugeräte in die Küche bringt und deren Einbaubackofen EEB 6550.8 in Schwarz beim red dot award mit einem Preis in der Kategorie „product design“ ausgezeichnet wurde.

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as Prinzip ist bereits vom Küppersbusch Individual-Konzept bekannt: Der Kunde wählt bei seinen Geräten zwischen einer schwarzen und einer weißen Variante, die dann durch farbige Griffe und Dekorleisten seiner Küche eine ganz besondere Note verleihen können. Jetzt steht zusätzlich das intensive Rot der neuen „Hot Chili“-Edition als Designkit für acht Produkte aus dem aktuellen Sortiment bereit. Gleich zwei Produkte aus der limitierten „Hot Chili“-Edition wurden beim red dot award mit dem begehrten roten Punkt in der Kategorie „product design“ ausgezeichnet: der Einbau-Kompaktbackofen EEBK 6260.0 und der Einbau-Dampfgarer EDG 6260.0. Neben den Kompaktgeräten bietet Küppersbusch das feurig rote Designkit auch für zwei Kamin-Dunstabzugshauben sowie für einen Backofen an.

Im Rahmen der Küchenmeile wird die Wirkung dieser stilistischen Variationen vom 13. bis 19. September bei Pronorm Einbauküchen, Vlotho, bei Rational, Melle, bei Zeyko und Schüller im house4kitchen in Löhne und bei Störmer, Enger, zu erleben sein. www.kueppersbusch-hausgeraete.de


Foto: Rational

Küchen | ARCHITEKTUR + TREND

Zukunft erleben

HIER EIN BLICK in die neue Rational Ausstellung: Das Model Onda und die

Rational lädt ein

Farbe des Jahres

„Das einzige, was man mit Sicherheit über die Zukunft sagen kann,

2014 Orchidee. Sie ist hervorragend mit

ist dass sie absolut fantastisch wird.“

hellen und dunklen

Arthur C. Clarke (1964), Erfinder, Zukunftsforscher und Autor

Materialien kombi-

Tönen sowie mit allen nierbar.

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nter diesem optimistischen Motto stellt sich das Rational-Team in Melle in diesem Jahr den Fachbesuchern der Herbsthausmesse vom 13. bis zum 19. September. Wie man es von der kreativen Fachhandelsmarke Rational Einbauküchen kennt, wurde ein völlig neuer anregender Messeauftritt geschaffen. Die vergangenen Monate wurden genutzt, um die bestehenden Programme um viele hochwertige Details und Neuheiten zu ergänzen. Faszinierende Oberflächen, ein trading up im „Inneren“ und außergewöhnliche Materialien werden konsequent aufeinander abgestimmt zur Basis für ganz persönliche Traumküchen. www.rational.de

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Luxeriöse Eleganz Kupfer ist das Material der Stunde! Küppersbusch greift den Mega-Trend auf und interpretiert ihn neu: Die geradlinige Formensprache der vielfach prämierten Premium-Küchengeräte mit den sanft schimmernden Kupfer-Akzenten überzeugen Puristen genauso wie Romantiker. Die Juroren des RedDot Design Award zeigten sich begeistert und zeichneten den Einbau-Back ofen mit einem Preis in der Kategorie „Product Design“ aus. www.kueppersbusch-hausgeraete.de I www.facebook.com/kuppersbuschcom

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ARCHITEKTUR + TREND | Küchen

FORUM METAL-X ALUMINIUM, System Verticon mit Beton weiß

Individualität versus Standardisierung Zeyko – die moderne Küchenmanufaktur

„Das Geheimnis des Erfolges ist, den Standpunkt des anderen zu verstehen“, Andreas Kress, Geschäftsführer des Markenküchenherstellers Zeyko, nimmt diese Erkenntnis von Henry Ford auch für sich in Anspruch. Den Großteil seiner Arbeitszeit verbringt der dynamische Schwarzwälder damit, Kunden und Interessenten zu besuchen. Dabei hält er sich strikt an die Devise „erst zuhören, dann reden und dann handeln“. Denn er weiß: „Unsere Partner im Handel sind die besten Ideengeber.“ Und eines betont Andreas Kress ebenfalls: „Wer den Handel nicht ernst nimmt, wird vom Handel nicht ernst genommen.“

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Küchen | ARCHITEKTUR + TREND

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eutschland ist seit jeher der wichtigste Absatzmarkt für Zeyko“, bekennt Andreas Kress stolz. „Nicht umsonst realisieren deutlich über 50 Prozent unseres Umsatzes in unserem Heimatmarkt.“ Um diesen Markt zu betreuen, legt der sympathische Geschäftsmann jährlich über 80.000 km zurück und das überwiegend mit dem Pkw. Wird Ihnen diese Reiserei nicht manchmal zu viel? Ein Blick in unsere teilnahmsvollen Gesichter und er lacht: „Auf keinen Fall! Das Gespräch mit unseren Handelspartnern ist mir extrem wichtig und zwar Face to Face. Diesen Input sehe ich als ein Kapital, das mir niemand nehmen kann. All diese Ideen fließen in unsere Produktentwicklung ein“, betont er mit Nachdruck. Und ergänzt: „Wissen Sie, Zeyko ist nicht nur made in Germany, Zeyko ist auch made for Germany“. Arbeiten Sie mit Ihren Kunden im Ausland nicht ebenso vertrauensvoll zusammen? Diese möchten doch sicher auch Gehör finden? „Selbstverständlich! Unser Exportanteil lag in den letzten Jahren bei ca. 30 Prozent - in diesem Jahr wird er spürbar steigen. Den hätten wir wohl kaum, wenn wir nicht auch deren Wünsche und Anregungen aufgreifen würden. Wir bewegen uns mit Zeyko in einer Designsprache, die internationale Anforderungen erfüllen muss. Nicht umsonst ist Zeyko eine Marke.“ Sie sprechen von Zeyko also als Marke mit internationalem Anspruch. Wollen Sie denn ihre Exportaktivität künftig ausbauen? „Natürlich wollen und müssen wir das, jedoch alles in Relation zu unserer mittelständisch geprägten Unternehmensgröße. Demnach ist und bleibt der Binnenmarkt unser wichtigster Abnehmer. Die Globalisierung als auch der Wettbewerbsdruck machen Exportaktivitäten unumgänglich“, betont Andreas Kress. Der Markt ist global geworden, Europa ist praktisch „Inland“, man fühlt sich altmodisch, wenn man über „Export“ spricht. Grenzen sind gefallen. Und weltweit gesehen werden die Märkte, deren Unternehmen und Angebote immer gläserner. Neben ständig verfügbarer Information in Echtzeit durch das Internet entwickelt sich auch das Bewusstsein der Wahlfreiheit weiter: Kunden kaufen, was und wo sie wollen, Verbraucher, nicht nur Firmen, suchen und kaufen weltweit.“

PALAZZO ICY-WHITE Hochglanz, System Verticon

Fotos: Zeyko

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ARCHITEKTUR + TREND | Küchen

FORUM STRUCTURA, Edelstahlfarbig lackiert System Horizon mit Forum-Vitrin sepiametallic, satiniert

In welchen Exportmärkten sind Sie heute aktiv? „Innerhalb Europas arbeiten wir mit Handelspartnern in den Benelux-Ländern, England, Österreich und der Schweiz. Innerhalb der BRIC-Länder exportieren wir nach Russland, China und seit kurzem auch nach Indien, wo demnächst drei Zeyko-Exklusiv-Stores entstehen werden. Aber auch Kunden in Middle East, Japan und Taiwan sind an unseren Produkten interessiert. Nicht zu vergessen die USA: Unser dortiger Importeur hat uns bereits in diesem Jahr mit guten Aufträgen beschert, so dass ich mich schon heute auf mein nächstes Gespräch mit ihm freue, in dem wir das kommende Jahr fokussieren werden.“ Zurück zum Inland: Sie sprachen vorhin den Wettbewerbsdruck an. Ist in dem von Handelsmarken übersäten deutschen Markt noch Platz für eine Marke wie Zeyko? „Auf alle Fälle! Die allgemeinen Rahmenbedingungen für den deutschen Markt sind gut. Wir haben in Deutschland ein hohes Potential an Ersatzbedarf, die wirtschaftlichen Rahmenbedin-

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FORUM ASTEICHE (Dreischicht) mit Volare verkehrsweiß quarzlack


Küchen | ARCHITEKTUR + TREND

gungen stimmen und auch der Wohnungsneubau sorgt für weiteren Bedarf. Für uns heißt es jetzt Kauflust wecken und die Begehrlichkeit nach einem Premiumprodukt steigern! Dies geschieht mit Produkten, mit entsprechendem Marketing und vor allem mit unseren exzellenten Handelspartnern vor Ort. Sie sind in der Lage Qualität und Differenzierungspotenzial, das wir mit unseren Produkten abbilden, zu argumentieren. Viele von ihnen besuchen in regelmäßigen Abständen unsere im Jahr 2000 gegründete Zeyko-Akademie, die sich über steigende Teilnehmerzahlen freut. Wir diskutieren dann über unser Leistungsspektrum und stellen das dem Anforderungspotenzial unserer Kunden gegenüber. Hier wird es übrigens zwei weitere Schwerpunktthemen geben: „Zeyko – warum wir Marke verkaufen“ und „Zeyko – die Küche aus der Manufaktur“. Hier möchten wir uns mit unseren Kunden über unsere Alleinstellungsmerkmale austauschen. Grundsätzlich versuchen wir, unsere Partner im Handel mit einer marktgerechten, zukunftsorientierten Produktentwicklung und einem hohen Maß an Flexibilität zu unterstützen. Letztere benötigen wir, um dem immer größer werdenden Anspruch der Verbraucher an Individualität gerecht zu werden. Mit der Zeyko-Küchenmanufaktur haben wir die Voraussetzung für eine Individualisierung der Kundenwünsche geschaffen. Zeyko ist als einer der wenigen Küchenmöbelhersteller in der Lage, Küchen nach Maß zu fertigen und innenarchitektonische Lösungen unterschiedlichster Couleur zu realisieren.“

FACETT-VITRIN in RAL-Farbton, System Verticon

Wird man einen Teil dieses Könnens auch auf Ihrer Ausstellung im House4Kitchen auf der A30 sehen können? „Aber ja, lassen Sie sich überraschen: Ich sage nur, neue Programme, neue Designelemente, eine neue „Dreischichtstrategie“, neue Musterküchenpräsentationen, aber auch neue Dekore im Einstiegsbereich zählen zu den wichtigsten Themen für diese Messe. Zudem stellen wir das gesamte Thema Marketing noch stärker und den Focus. Ich freue mich sehr darauf und hoffe, dass uns viele unserer Kunden, Interessenten und Partner der Verbände in Löhne besuchen werden. Aber auch der LivingKitchen fiebern wir bereits entgegen. Auch in Köln lassen wir unser Können gerne messen. Von meiner Seite aus möchten wir alles daran setzen, dass sich www.zeyko.de diese Messe zur internationalen Leitmesse für Küchen entwickelt.“ küche + architektur | 23


TECHNIK+KOMFORT | Geräte Advertorial

Erfolgreich beraten bei der Wahl der Hausgerätemarke Fünf Kriterien sprechen für Junker Erfolgreiche Küchenhändler und Verkäufer kennen nicht nur ihre Produkte sondern vor allem die Bedürfnisse ihrer Kunden ganz genau. Die Marke Junker hat als exklusiver Partner von nobilia-Küchen die entscheidenden Kriterien für die Wahl der Hausgerätemarke zusammengefasst.

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ereits im Vorfeld der Kaufentscheidung versucht sich der Küchenkäufer im Internet ein umfassendes Bild zu machen. Das Aus für den Händler? Nein, vorausgesetzt er schafft es, die bei den Kunden bereits bestehenden Informationen richtig einzuordnen, zu bewerten und herauszufinden, was der Kunde wirklich braucht. Als Experte kann der Fachhändler zudem wichtige

Junker zählt zu den starken Partnermarken im Exklusivvertrieb von nobilia. Seit vier Jahren steht dem Küchen- und Möbelhandel die Marke Junker der Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH in der Komplettvermarktung mit nobilia zur Verfügung, wenn es um qualitativ hochwertige und langlebige Einbaugeräte zu einem überzeugenden Preis-Leistungs-Verhältnis geht. Mit der Erweiterung der Programmlinie durch das hochwertige Sortiment Junker+ konnten im vergangenen Jahr die Partnerschaft und das Angebot für den Kunden um eine attraktive Dimension erweitert werden.

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Qualitätskriterien direkt am Gerät zeigen – das schafft das Internet bis heute noch nicht. Beim Thema Geräteneukauf kommt es unweigerlich zu der Frage „Was möchte der Kunde ausgeben?“ Oder auch: „Wie viel ist vom geplanten Küchenbudget für die Hausgeräte übrig?“ Die Antworten gehen häufig in die gleiche Richtung: „Eher weniger“. Der Wunsch nach Hausgeräten im Preiseinstiegssegment muss jedoch nicht zwangsläufig bedeuten, dass Abstriche bei Qualität oder Kundendienst in Kauf genommen werden müssen. Deswegen ist es besonders bei preissensiblen Kunden wichtig, bei der Wahl der Marke genau auf seine relevanten Bedürfnisse einzugehen. Denn nur wenn der Kunde sowohl mit Küche als auch mit Elektrogeräten langfristig zufrieden ist, beginnt mit dem Küchenkauf ein dauerhaftes Vertrauensverhältnis zwischen Kunde und Händler. Bei der Wahl der Hausgerätemarke lohnt es sich, folgende fünf Aspekte mit dem Kunden zu besprechen.

HANDELT ES SICH UM EINEN MARKENHERSTELLER UND DAMIT UM QUALITÄTSPRODUKTE? Gerade im Preiseinstiegssegment ist Markenqualität nicht selbstverständlich. Die Marke Junker gehört zum Marken-Portfolio der BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH, und damit zu einem weltweit führenden Unternehmen der Hausgerätebranche. Als BSHMarke setzt Junker deshalb ohne Kompromisse auf Funktionalität, exzellenten Service und folgt dem Unternehmensanspruch, Händlern und Kunden in jedem Bereich höchste Qualität zu liefern. Eine Vielzahl der Junker Geräte sind zudem „Made in Germany“. Diese Qualität kann sich bei Einbaugeräten von Junker sehen, fühlen und erleben lassen: beispielsweise der hochwertige Materialeinsatz bei der Vollglasinnentür eines Junker Backofens. Günter Grewe, Produkttrainer für die Marke Junker, zeigt, wie man die Qualität direkt im Ver-


kaufsraum sichtbar macht: „Durch das Lösen der Bremse direkt am Scharnier lässt sich die gesamte Tür komfortabel zur Reinigung herausnehmen. Die passgenaue Verarbeitung und auch die Schwere der Vollglasinnentür zeigen „greifbar“ die hohe Produktqualität.“ Haptische Aha-Effekte erlebt der Kunde auch bei den Junker-Dunstabzugshauben: Beim Streichen über die Edelstahlkanten ist die nahtlose und besonders sorgfältige Verarbeitung spürbar. „Einige Junker-Hauben werden am Standort Bretten zum Abschluss sogar handpoliert“, erklärt Günter Grewe. Auch die Qualität der Junker Geschirrspüler lässt sich leicht und direkt am Gerät demonstrieren. Schließlich sorgen etwa der Einsatz von bestem Edelstahl und die hochwertigen, stabilen Körbe für ein langes Geschirrspülerleben. PASSEN DIE EINBAUGERÄTE ZU DEN TATSÄCHLICHEN BEDÜRFNISSEN DES KUNDEN? Im Beratungsgespräch werden die Erwartungen an Funktionalität und Bedienkomfort abgefragt und konkrete Nutzenvorteile aufgezeigt. Hierbei wird der Händler in vielen Fällen feststellen: Technik zieht nur, wenn der Kunde sie im Alltag sinnvoll und intuitiv nutzen kann. Diese Tatsache stützt eine repräsentative Umfrage der Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH über TNS Emnid*: 71 Prozent der Befragten bevorzugen im Preiseinstiegssegment Hausgeräte, die nicht mit zu viel komplizierter Technik ausgestattet sind. Technische Finessen sind nur dann wichtig, wenn sie auch sinnvoll bei den Küchentätigkeiten eingesetzt werden können. Einen alltagsrelevanten und langfristigen Nutzen für die meisten Kunden bieten beispielsweise Induktionskochfelder oder eine Selbstreinigungsfunktion bei Backöfen wie die Pyrolyse von Junker. Auch die VitaFreshTechnologie von Junker, die Obst, Gemüse, Fleisch und Fisch bei nahe 0° bis zu dreimal länger frisch hält, ist ein sinnvolles Feature für den Alltag. Ein weiterer sehr wichtiger Aspekt: die Sicherheit, wie sie beispielsweise die Junker Geschirrspüler mit der Funktion AquaStop ein Geräteleben lang garantieren. BIETET DER HAUSGERÄTEHERSTELLER EINE AUSREICHENDE GERÄTE- UND VARIANTENVIELFALT? Grundsätzlich ist es empfehlenswert, die gesamte Küche mit Hausgeräten von einer Marke auszustatten, um den bestmöglichen Designfit und ein durchgängiges Qualitätslevel zu

erreichen. Aus diesem Grund ist gerade im Preiseinstiegssegment die Breite des Sortiments für die Entscheidung wichtig. Selbstverständlich sollten nicht nur alle notwendigen Nischenmaße abgedeckt sein, sondern auch Auswahlmöglichkeiten bei den gewünschten Ausstattungsmerkmalen und Energieeffizienzklassen gegeben sein. Bei Junker lassen sich Geräte mit Grundfunktionen problemlos mit Geräten des Junker+Sortiments kombinieren, die über ein Plus an Ausstattung verfügen. Legt der Kunde beispielsweise beim Kühlschrank vor allem Wert auf die Energieeffizienzklasse ohne spezielle Anforderungen an das Kühlen zu haben, dann ist ein Einbaukühlschrank aus dem regulären Junker-Sortiment passend. Hat der Kunde dagegen wenig Zeit für die Essenszubereitung, so ist er zum Beispiel mit einem Induktionskochfeld und einem selbstreinigendem Backofen aus dem Junker+Sortiment gut beraten. Für den Händler sind die Differenzierungs- und die Kombinationsmöglichkeiten des Junker- und des hochwertigeren Junker+-Sortiments eine echte Hilfe, um unterschiedliche Bedürfnisse der Kunden zu bedienen. GIBT ES EINEN ZUVERLÄSSIGEN KUNDENSERVICE? Ein verlässlicher Kundenservice ist ein wichtiges und überzeugendes Argument beim Geräteneukauf. Im Falle eines Falles zählen zum einen Schnelligkeit und zum anderen Zuverlässigkeit. Der Junker Werkskundendienst ist bequem rund um die Uhr an sieben Tagen die Woche erreichbar. Ein starkes Servicenetz mit über 600 eigenen Fachkräften garantiert eine schnelle Behebung des Problems vor Ort – im Regelfall innerhalb von 48 Stunden. „Für noch mehr Verlässlichkeit sorgt die perfekte Teile-Logistik. Ersatzteile und Zubehör sind über viele Jahre nach dem Kauf weiterhin erhältlich

und in kürzester Zeit dort, wo sie gebraucht werden“, erläutert Stephan Schneider, Leiter Marketing des BSH Kundendienstes. IST DAS DESIGN ZEITLOS UND HAT AUCH NACH JAHREN NOCH BESTAND? Damit die neue Traumküche viele Jahre Freude bereitet, sollten Form und Funktion im Einklang stehen und das Design langfristig gefallen. Das gilt sowohl für die Küche, als auch für die Einbaugeräte. Doch was sieht auch in zehn oder 15 Jahren noch modern aus und gefällt dem Kunden? Wichtige Kriterien sind klare Linien, eine klassische Formgebung und eine einheitliche Designsprache über verschiedene Gerätebereiche hinweg. Junker-Chefdesigner Robert Gotschy empfiehlt: „Das Design von Herd, Backofen oder Kühlschrank hat zuerst dem Konsumenten und dessen Einsatzwünschen zu dienen. Bei unseren Einbaugeräten verbirgt sich hinter einem stilvollen Design leistungsstarke Technik und hoher Bedienkomfort.“ Die Zusammenarbeit von nobilia und Junker in diesem Bereich garantiert, dass das Gesamtbild der Küche stimmt – heute und morgen. www.junker-home.info · www.nobilia.de

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*Umfrage über TNS EMNID im November 2013 bei 1001 repräsentativ ausgewählten Konsumenten in Deutschland.

Fotos: Junker

Küchen | ARCHITEKTUR + TREND


Schlicht, zeitgemäß, komfortabel Menke Küchen präsentiert erstes Küchen-Flatpack mit Komfort für den Fachhandel

„Gradlinig, ehrlich, transparent“, so kann man den ostwestfälischen Küchenmöbel-Hersteller Menke charakterisieren. Das Familienunternehmen produziert und vermarktet bereits seit über 50 Jahren zerlegbare Küchenmöbel. Jetzt will der Hersteller seine Zielgruppe mit einem ergänzenden Konzept erweitern und setzt u.a. auch auf den Küchenfachhandel. Wir sprachen mit Martin Lichte, Vertriebsleiter des Unternehmens. Die Devise: „zuverlässig, schnell und seinen Preis Wert.“

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enke Küchen ist ein Familienunternehmen und erwirtschaftet heute einen Umsatz von 45 Millionen Euro. 1989 stieg auch Hans-Dieter Menke Junior nach erfolgreicher Banklehre in zweiter Generation in das Unternehmen ein, der heute gemeinsam mit dem Firmengründer HansDieter Menke Senior die Geschäfte führt. Heute fertigt das Unternehmen jährlich rund HANS-DIETER MENKE, geschäftsführender 40 000 karton-verpackte Küchen mit denen Gesellschafter, und Martin Lichte, er sich im unteren Preissegment positioniert Leiter Marketing und Vertrieb, H. D. Menke hat. Seine Hauptabnehmer findet der Her- Möbelfabrik GmbH & Co. KG steller seit Jahren bei Großflächenmärkten wie Roller oder Pocco usw. Verkauft werden dort meist einfache Küchenblöcke, ohne jeden Schnick-Schnack. Im Fokus stehen bei den Verbrauchern, die sich für eine solche Ausstattung entscheiden definitiv Preis und Funktion. „Sind wir doch mal ehrlich“, betont Martin Lichte, „85 Prozent aller vermarkteten Küchen sehen aus wie diese 2,80 Meter große Zeile. Vor uns steht ein schlichter Küchenblock inklusive aller notwendigen Geräte. Selbst die Spülmaschine fehlt nicht. „Und das alles bekommt man von uns, je nach Ausstattung zwischen 1500,- und 2500,- Euro“, betont der sympathische Vertriebschef. QUALITÄT ZUM SPITZENPREIS Die Fertigung von Menke Küchen, die sich auf einem Areal von rund 40 000 Quadratmetern befindet, erlaubt dem Unternehmen eine enorme Flexibilität. „Und zwar auch darin“, erläutert der ambitionierte Vertriebsleiter, „das überschaubare, aber topaktuell gehaltene Sortiment, kontinuierlich neuen Trends anzupassen. Anbaumöbel ermöglichen die Realisierung einer Küche in L- oder U-Form. „Alles kein Problem“, betont der Vertriebs- und Marketing-Mann. Die Fronten sind je nach Kundenwunsch aus Melamin oder Lack gefertigt. Korpus und Einlegeböden sind in 16 mm starker Spanplatte gehalten. „Wir bedienen uns dabei im Übrigen der selben Vorlieferanten wie unserer Marktbegleiter“, unterstreicht Martin Lichte die Qualität der Produkte. Beschlagtechnisch zeigt sich das Standardprodukt aus dem Hause Menke, bis dato funktionsgerecht und schlicht. „Und das soll auch so bleiben“, betont Martin Lichte. „Doch daneben“, verspricht er, „entsteht eine neue Produktlinie, die sich durch eine komfortablere Technik auszeichnet. Die Auszüge der neuen Produktlinie werden mit dem InnoTech-System von Hettich ausgestattet, das nicht nur für mehr Komfort für den Nutzer bietet, sondern sich

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Küchen | ARCHITEKTUR + TREND

auch, da es nur auf einer einzigen Plattform aufbaut, ideal für eine schlanke und flexible Fertigung wie die unsere eignet. Und auch bei den Scharnieren zeigt sich die neue Produktlinie komfortabler. Dafür sorgt das „Sensys“-Scharnier mit integrierter Dämpfung“.

Fotos: Menke Küchen

KÜCHENFACHHANDEL VERSUS BAUMARKT Und Sie glauben, das reicht, um den Fachhandel für Ihre neue Schiene zu begeistern?“, wollen wir wissen. „Natürlich nicht“, lacht Martin Lichte. Der tiefere Sinn unseres Vorhabens liegt alleine im Konzept. Die Welt verändert sich, alles wird schnelllebiger und hier sind wir noch lange nicht am Ende der Fahnenstange. Langfristige Festanstellungen werden immer seltener. Stattdessen arbeiten mehr und mehr Menschen projektbezogen und müssen Ihren Wohnort entweder häufiger wechseln oder brauchen eine Zweitwohnung. Die meisten von ihnen, darunter sind auch sehr viele junge Leute, sind nicht dazu bereit in eine Küche zu investieren, die 3000, 4000,- Euro oder mehr kostet. Außerdem können sie es sich auch nicht leisten sechs bis acht Wochen auf die neue Kücheneinrichtung zu warten. Diese Kunden bedienen sich bislang im Baumarkt oder auch bei Ikea. Das ist ab sofort nicht mehr nötig: Ab September können auch unsere Handelspartner diese Zielgruppe ohne großen Aufwand bedienen! Marge garantiert. Denn wir sind in der Lage unsere Küchen zu einem Preis unter 3000,- Euro anzubieten und sie zudem von einem auf den anderen Tag zu liefern und das zuverlässig. Auf Wunsch senden wir die Palette bestehend aus Möbelteilen, Geräte, Spüle sogar direkt bis hin zum Endkunden. Für den Küchenfachhandel bedeutet dieses Angebot, dass er in der Lage ist, Küchen in einem Preissegment anzubieten, das ihm zuvor verwehrt war. Und das ohne großen Aufwand: Denn er kann unsere Produkte zum Selbstaufbau anbieten, unsere Küchen sind entsprechend konzipiert. Bevorzugt der Endverbraucher fachkundige Montage kann ihm der Küchenspezialist diese Serviceleistung gegen Aufschlag anbieten. Zudem können unsere Kunden über uns nur den Leerblock beziehen und diesen mit den Geräten oder der Spüle nach Wunsch der Endverbrauchers bestücken. Natürlich kann er das Ganze auch mit einer hochwertigen Steinarbeitsplatte aufwerten. Das liegt ganz bei unserem Handelspartner. Bereits zur Hausmesse im September werden Sie die neue Produktschiene sehen können“, verspricht Martin Lichte. „Wir werden sie zum Einen an unserem Produktionsstandort in Kirchlengern vorstellen und zum Anderen im Forum 26 in Rödinghausen, wo wir die Räumlichkeiten gemeinsam mit anderen Anbietern als ganzjährige Präsentationsfläche und Schulungslokation nutzen werden“. Menke Küchen wächst seit seiner Gründung in 1962 kontinuierlich und das bis dato zu 97 Prozent in Deutschland. „Von unserem neuen Konzept versprechen wir uns weiteres Wachstum in neuen Vertriebskanälen im Inland als natürlich auch im Ausland. Potenzial gibt es genug“. www.menke-kuechen.de

DIE FERTIGUNG von Menke Küchen erlaubt dem Unternehmen eine enorme Flexibilität. Dabei wird das überschaubare, topaktuell gehaltene Sortiment kontinuierlich neuen Trends angepasst.

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Foto: © Naber GmbH/Fotograf Constantin Meyer

TECHNIK + KOMFORT | Geräte

CONCEPT KITCHEN

Lebensraum Küche Naber hat das Zubehör – wertig und individuell Die Erwartung auf Zubehörneuheiten und Eigenentwicklungen machen den Stand von Naber in jedem Jahr zu einem Anziehungspunkt auf der area30 und so soll es auch diesmal

Foto: © Naber GmbH/Hansa

Fotos: © Naber GmbH

wieder sein auf Stand F 21.

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as Naber Armate®-Armaturenprogramm wurde in wesentlichen Teilen neu strukturiert. Dem Wunsch des Küchenfachhandels, hohe Designqualität und Materialität zum bestmöglichen Preis anbieten zu können, wurde durch den Relaunch und eine stärkere Präsenz der Naber-Eigenmarke Linea entsprochen. Gleichzeitig erweitert die neue SelectionKollektion des Herstellers Hansa das Markenarmaturen-Angebot im Premiumsegment. LED-Neuentwicklungen für Decken-, Arbeitsflächen- und Sockelausleuchtung. Multitalente mit intelligenter Farbwechselsteuerung und Memory-Funktion bestimmen eindeutig die Richtung hin zu technisch ausgefeilten und dennoch designstarken Lichtlösungen. Im erweiterten Lumica®-Programm lassen sich die richtigen Produkte finden. Für Strom in der Küche überall da, wo er gebraucht wird, sorgen komfortable und formschöne neue Steckersysteme, die sich unauffällig und mit raffinierter Technik in Arbeitsplatten integrieren lassen. Und nicht zuletzt spielen auch die Eigenentwicklungen wieder eine Rolle bei Naber. Die Erfolgsgeschichte der Compair®-Ablufttechnik setzt sich mit dem neuen Mauerkastensystem Thermo-Box fort. Höchste Wärmedämmeigenschaften und maximierte Abluftleistung werden im Rahmen einer aktiven Energieeffizienz-Demoinstallation sichtbar und spürbar sein. Concept Kitchen, vielfach ausgezeichnet, ist auf dem Weg zum Kultstatus. Komplexer, freier www.naber.de und noch anregender wird sie in Löhne präsentiert. Der Weg lohnt sich!

RUN Farbwechsel LED (o.) und Evoline V-Port (u.)

28 | küche + architektur

HANSA LIGNA


Geräte | TECHNIK + KOMFORT

Innovative Produktideen Oranier überzeugt Oranier kommt mit einem Domino-Teppan Yaki mit Induktion, FlächenInduktion mit Grill-Funktion, einem Profi-Upgrade für die neue Geschirrspüler-Generation, Dunstabzugs-Hauben im Ökodesign und nicht zuletzt Retro-Standkühlschränken in Schwarz auf die wichtige Orderfachmesse area30 in Löhne vom 13. bis 18. September 2014. Am Messestand E 21 sind auf über 270 m2 diese Highlights der Küchentechnik präsent.

Dunstabzugshauben-Programm hat sich was getan. Unter anderem sind alle neuen Modelle mit einer Motoren-Generation ausgestattet, die bereits die Bestwerte der ab 2015 geltenden neuen EU-Ökodesign-Richtlinie erfüllt. Erstmals wird dann für Dunstabzugshauben ein Energie-Label eingeführt. Oranier verspricht, die sich daraus ergebenden Anforderungen frühzeitig umzusetzen. www.oranier.com

TRENDIG in Rot, Creme und Lindgrün und jetzt auch in Schwarz: die erfolgreichen Standkühlschränke und Kühl-GefrierKombinationen im coolen Retro-Look.

Foto: Oranier

O

b mit anderen Domino-Kochfeldern kombiniert oder als Ergänzung zur Flächen-Induktion genutzt: Schnell und einfach lässt sich beim Domino-Teppan Yaki von Oranier die gewünschte Temperatur über den weißen Slider einfach und genau regeln. Automatikstufen für Fleisch und Fisch sorgen zusätzlich für optimale Garergebnisse und eine Reinigungsstufe gehört auch dazu. Um Sauberkeit geht’s auch beim Geschirrspüler-Programm Gastro90. Entwickelt in Anlehnung an die Profi- und Gewerbe-Küche, sorgt es mit verbessertem Wirkungsgrad und besonders schnell für ein optimales Reinigungs- und Trocknungs-Ergebnis. Hinzu kommt ein neues Modell im Premium-Segment mit vierfarbigem TFT-Display, leisen 40 dB(A) und der Energieeffizienz-Klasse A+++. Und auch im bekannten breitgefächerten

Unverändert das typische Design: Leicht gewölbt, mit abgerundeten Ecken, robustem Türgriff und Chrom-Applikationen.

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Wir sind dabei ... Und Sie?

13. – 18. September 2014

küche + architektur | 29

Stand E 21, Lübecker Straße 30, 32584 Löhne


Foto: Kesseböhmer

ARCHITEKTUR + TREND | Küchen

STETS INNOVATIV und auf dem neuesten technischen Stand: der „Dispensa“Apothekerauszug von Kesseböhmer. „SoftStoppPro“Auszugsdämpfung und elektrische „eTouch“-Öffnung werten jede Küche auf.

Auszug-Dämpfung bietet erlebbaren Mehrwert Kesseböhmer stattet Apothekerschrank „Dispensa“mit „SoftStoppPro“ aus

Zahlreiche Küchenmöbelhersteller werden ihn in ihrer Ausstellung während der Hausmessen präsentieren: den Kesseböhmer„Dispensa“-Apothekerauszug mit der neuen, automatischen „SoftStoppPro“-Auszugsdämpfung.

D

as Unternehmen zeigt hier, dass auch seine „Klassiker“, wie beispielsweise der Apothekerauszug, durch innovative Weiterentwicklung permanent auf den neuesten technischen Stand gebracht werden. Zudem profitieren von diesem Mehrwert Küchenhersteller, Küchenhandel und nicht zuletzt der Küchenkäufer gleichermaßen. Während der gedämpfte Selbst-Einzug auch beim Apothekerschrank heute längst Standard ist, geht Kesseböhmer mit der neuen „SoftStoppPro“-Auszug-Dämpfung einen entscheidenden Schritt weiter. Denn hier wird erstmals auch die Ausfahrbewegung, also der Auszug in Öffnungsrichtung, automatisch, sanft und leise abgefedert. Die sorglose Bedienung auch eines voll beladenen Hochschrankauszugs ist damit garantiert. Selbst zu viel Ausfahrschwung wird abgefedert. Damit ist das Staugut vor Erschütterungen geschützt und die Geräuschkulisse in der Küche wird minimiert. Mehrwert, von dem 30 | küche + architektur

sich die Besucher der Herbstausstellungen bei vielen Küchenherstellern selbst überzeugen können. Auch die optionale „Synchromatic“ trägt zu einer sorglosen Bedienung bei. Sie synchronisiert die Auszugschiene bei jedem Öffnungsvorgang automatisch. Damit schließt der Auszug immer perfekt. Zum Rund-um-Sorglos-Paket von Kesseböhmer gehört natürlich auch ClickFixx, das werkzeuglose Montagesystem bietet dem Küchenmonteur Sicherheit und erhebliche Zeitersparnis. Die Front im fertig montierten Schrank lässt sich damit einfach, schnell und komfortabel dreidimensional justieren. Bedienkomfort auf höchstem Niveau bietet die elektrische Öffnung mit „eTouch“. Minimaler Druck auf die Schrankfront startet den automatischen Öffnungsvorgang. Der Motor regelt die Schubkraft selbstwww.kesseboehmer.de tätig je nach Beladung.


Schönheit und Dynamik modernen Designs Systemceram zeigt’s

D

ie neue Keramikspüle „Siro 90“, die systemceram auf der area30 auf Stand e31 vorstellt, zeigt ein Maximum an formaler Konsequenz. Die Neigung der großen, glatten Abtropffläche bestimmt die Spülenoptik. Vorderer und hinterer Spülenrand bilden ebenfalls eine Schräge, die sich sanft zu Becken und Abtropffläche neigt und zum Ende der Abtropffläche ausläuft. Auch auf der Seite der Hahnlochbank mit vier möglichen Bohrungen setzt sich der zum Becken abgeschrägte Rand fort. Damit ist die Spüle reversibel. Die an der Spülenseite angebrachte Armatur erweist sich www.systemceram.de als optisch und funktionell gelungene Lösung – auch für den Spüleneinbau vor einem Fenster.

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DESIGN MEE TS NATURE 13 . – 21. 9. 2 014 nobilia Hausmesse täglich ab 9.00 Uhr

Schlicht und einfach. Erlesen und pur. Natürlich und schön. Ursprünglich und echt. Natur und Design sind die Inspiration für die nobilia Kollektion 2015.

nobilia-Werke J. Stickling GmbH & Co. KG Waldstraße 53 – 57 · 33415 Verl · info @ nobilia.de · www.nobilia.de

küche + architektur | 31


KOMFORT + DESIGN | Abfallsysteme

Abfall trennen mit System Vauth-Sagel erweitert Portfolio und erhält Interior Innovation Award für die neue Organisationsschublade

Wie genau das Abfalltrennsystem organisiert ist und wie viel Volumen die Behälter fassen müssen, hängt von den Lebensgewohnheiten, der Haushaltsgröße sowie den kommunalen Entsorgungs- und Trennvorschriften ab. Hier ist ein Systemspezialist wie Vauth-Sagel gefragt, zu dessen Kompetenzfeldern seit vielen Jahren moderne und komfortable Abfalltrennung gehört, und der sein Angebot kontinuierlich optimiert und erweitert.

F

ünf unterschiedliche Modelle in drei verschiedenen Systemfamilien umfasst aktuell das Produktsortiment des Unternehmens, angelegt als innovatives und individualisierbares Baukastensystem. Besonderes Highlight ist der vielfach bewährte Öko liner, der ab sofort um die Organisationsschublade ergänzt werden kann. Hier verschmelzen höchster Komfort und zeitloses Design zu erlebbarem Kundennutzen – ausgezeichnet PRODUKTFAMILIE DREHTÜR

mit dem Interior Innovation Award 2014. Sämtliche Systeme von Vauth-Sagel sind mit der neuen Generation von Behältern bestückt, die nicht nur puristisches Design, sondern vor allem komfortable Ausstattungsdetails mitbringen. Optimiert wurde z. B. die Beutelfixierung unter den abgesenkten Griffen. Biodeckel mit Aktivkohlefilter oder Einzeldeckel können das darunterliegende Gefäß fest verschließen. Ein spezieller Einsatz ermöglicht

das Einhängen von zwei Abfallbeuteln in einen großen Behälter. 26 unterschiedliche Behälter stehen den Planern zur individuellen Einbringung in die jeweiligen Systeme zur Verfügung. Diese unterscheiden sich in der Höhe (144, 216, 256, 326, 426, 460 und 550 Millimeter), in der Breite (113, 183, 230 und 315 Millimeter) und in der Tiefe (191, 302, 340 und 382 Millimeter), wodurch unterschiedlichste Füllvolumina von 4 bis 39 Litern entstehen.

PRODUKTFAMILIE FRONTAUSZUG MIT FÜHRUNG

ÖKO CENTER – DER KLASSIKER

DER ÖKO LINER

DER GROSSE BRUDER – DER ÖKO XXLINER

Eine clevere, preisattraktive und seit vielen

Der Öko liner besticht auf den ersten Blick

Der Öko xxliner, eines der jüngsten Abfall-

Jahren im Markt erfolgreiche Lösung hinter

mit einem Frontvollauszug samt Dämpfung

trennsysteme von Vauth-Sagel, fokussiert mit

Drehtüren ist der Öko center. Hier schwenken

und basiert auf einem Führungssystem von

einem sehr geringen Platzbedarf im seitlichen

die Kunststoffbehälter automatisch beim

Vauth-Sagel. Perfekten Komfort bieten unter

Aufbau besonders auf die Abfalltrennung

Öffnen der Tür aus, wobei die Türfront nicht

anderem die zwei Einbauhöhen sowie die

mit großvolumigen Behältern. Das System ist

zusätzlich belastet wird. Beim Schließvorgang

Gesamtvolumen von 20 bis 60 Litern Fassungs-

bereits für schmale Küchenschränke ab einer

senkt sich der Deckel automatisch auf die

vermögen. Hiermit können sehr unterschied-

Breite von 400 Millimetern erhältlich und kann

Gefäße. Hygienisch und platzsparend ist der

liche lokale Entsorgungsvorschriften oder

in einem eigenen Korpus auch direkt unterhalb

Öko center dank seiner verschiedenen Volumina

kundenspezifische Tiefenvarianten, die den

des Arbeitsplatzbereiches montiert werden.

für Standardküchen die optimale Lösung. Für

Einbau von Durchlauferhitzern unterhalb

Für das innovative Abfalltrennsystem wurden

Schränke ab einer Breite von 400 Millimetern

der Spüle ermöglichen, aus dem Baukasten-

spezielle Gefäßvarianten entwickelt, die

eignet sich eine Variante des Öko center mit

system konfiguriert werden. Perfekt abge-

maximales Volumen bei minimalem Platzbe-

ein- oder zweifacher Trennung, ab 500 mm

schlossen wird das Abfalltrennsystem mit

darf ermöglichen. In Kombination mit dem

kommen die Versionen mit drei- und vierfacher

einem stabilen, doppelt pulverbeschichteten

bestehenden Behälterprogramm ist so selbst

Trennung ins Spiel. Hier sind Gefäßgrößen von

Metalldeckel, der leicht ausziehbar als zu-

eine Dreifachtrennung in der Korpusbreite

9 (auch mit optionalem Geruchsfilterdeckel)

sätzliche Ablage genutzt werden kann.

600 Millimeter mit einem Gesamtvolumen von

über 12 bis hin zu 18 Litern erhältlich. 32 | küche + architektur

91 Litern Fassungsvermögen möglich.


Abfallsysteme | KOMFORT + DESIGN

SÄMTLICHE SYSTEME von Vauth-Sagel sind Fotos: Vauth-Sagel

mit der neuen Generation von Behältern bestückt. Zwei Tragegriffe, die angeklappt den Eimerrand fast vollständig abdecken schließen Verunreinigungen zwischen Griff und Behälterrand nahezu aus.

MIT DEM INTERIOR INNOVATION AWARD 2014 PRÄMIERT: Die

MATERIALKOMPETENZ Die komplette Angebotsbreite an Abfalltrennsystemen hat Vauth-Sagel in den eigenen Werken entwickelt, konstruiert und „Made in Germany“ hergestellt. Das gilt für Kunststoffbehälter, Tragegriffe, Einsätze und Deckel, bei denen hohe Hygienestandards, ähnlich denen der Pflegebranche, selbstverständlich sind. Demzufolge bestehen die Behältnisse aus speziellem, lebensmittelechtem Kunststoff

mit glatten, reinigungsfreundlichen Seitenwänden – mit bis zu 80 Grad heißem Wasser können sie gesäubert werden. Bei den Metallschutzdeckeln bringt VauthSagel seine jahrzehntelange Materialkompetenz im Bereich Stahl und Blech zum Einsatz. So werden die Qualitätsprodukte beispielsweise doppelt pulverbeschichtet und sind dadurch über viele Jahre vor Beschädigungen www.vauth-sagel.de geschützt.

Organisationsschublade ist das neue, perfekte Ergänzungsmodul zum Öko liner. Oberhalb des Abfalltrennsystems positioniert, nutzt sie nicht nur sinnvoll den zur Verfügung stehenden Stauraum, sondern organisiert ihn. Kunststoffschalen lassen sich flexibel einhängen, sodass Wasseranschlüsse berücksichtigt werden können. Der massive, hochwertige pulverbeschichtete Metallrahmen öffnet und schließt auf zwei synchronisierte Vollauszüge

PRODUKTFAMILIE FRONTAUSZUG

gelagert flüsterleise und sanft gedämpft.

M

AD

Y

EasyFit E I N E R MA G

N

DER ÖKO FREELINER

DER ÖKO FLEXLINER

DIE MIT DEM EASYFIT-SYMBOL

Der Öko freeliner von Vauth-Sagel bietet

Auch für den Öko flexliner ist der Standard-

gekennzeichneten Systeme bieten

maximale Freiheit bei der individuellen

auszug des Küchenherstellers die Grundlage.

besonders für die Erstmontage er-

Konfiguration der Abfalltrennung. Basierend

Der Auszug wird für diese Variante mit einem

hebliche Vorteile: Jedem Produkt liegt

auf den Schubkastenauszügen des jeweiligen

angeschraubten Bodengestell versehen, das

eine ausführliche Schritt-für-Schritt-

Möbelproduzenten sind Komforteigenschaften

die einzelnen Gefäße zur Abfallentsorgung

Anleitung bei, inklusive einer Schablo-

wie z. B. der Vollauszug, der gedämpfte

aufnimmt. Ein doppelt pulverbeschichteter

ne für die richtige Positionierung und

Schließvorgang und die Öffnungsautomatik

Metalldeckel, der als zusätzliche Ablage genutzt

Bohrung. Einzelnen Systemen liegen

per Kniedruck selbstverständlich. Die

werden kann, rundet das System nutzerorientiert

Einbauhilfen aus Kunststoff bei, für

Abfallbehälter von 5,5 bis 29 Litern in den

ab. Für noch mehr Stabilität ist im oberen

noch einfachere und unkompliziertere

Höhen von 216, 256 und 326 Millimetern

Bereich eine Frontverschraubung möglich.

Montage. Einmal eingebaut, kann

werden nach Kundenwunsch zusammen-

Je nach Breite des Auszugs lässt sich das

nun mittels einer 3-D-Justierung das

gestellt und anschließend frei im Schub-

Fassungsvermögen der einzelnen Abfallbehälter

gesamte System ausgerichtet und

kastenauszug platziert. Standsicherheit

individuell von 8,5 bis 39 Litern abstimmen.

mögliche Fronten einfach und werk-

des Öko freeliners gewährleistet entweder

Wie bei gängigen Küchenplanungen erforderlich,

zeuglos an den Rahmen eingehängt

eine Antirutschmatte oder eine angepasste

gibt es das System für Auszüge mit 400, 450,

werden.

Tiefziehschale.

500, 600, 800 oder 900 Millimeter Breite und in zwei Einbauhöhen: 366 und 466 Millimeter. küche + architektur | 33


DER GRÜNE TEPPICH WEIST DEN WEG: Vom 13. bis 19. September 2014 – zeitgleich mit Küchenmeile A30, Ordermesse area30 und Co präsentieren sich die desingorientierten Aussteller im malerischen Hofgut Gut Böckel bei Rödinghausen. Täglich von 9 bis 19 Uhr für Fachhandelsbesucher geöffnet (Ausnahme Freitag, 19.9., 9 bis 14 Uhr).

Gut Böckel Tradition trifft auf Moderne

Das malerische Gut Böckel, Rödinghausen, hat sich mit seinen innovativen Ausstellern wie Miele, Blanco, allmilmö bei den Herbsthausmessen gut etabliert. In diesem Jahr wird sich dort erstmals auch Bauknecht präsentieren. Und im alten Schlittenmuseum des Guts haben sich gleich sechs Hersteller zusammengeschlossen: Quirrenbach, die betonköpfe, Allmendinger, Bartels, m.integration und Naumann, um den qualifizierten Küchenfachhandel gezielt, kompetent und persönlich über die Verwendung von Naturstein, Betonküche und Smart Home Technik zu informieren und zu beraten.

34 | küche + architektur


n:

M ie

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Hausmessen | INTERNATIONAL FAIRS

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us tra tio

MIELE – AKTIV, INNOVATIV, SMART UND INTELL INTELLIGENT Auf Gestaltungselemente der Avantgarde setzt Miele zur diesjährigen Präsentation im Rahmen der Küchenmeile. In der rund 700 Quadratmeter großen Ausstellung dominieren schräg zulau zulaufende Flächen, die den Raum in neuen Perspektiven erscheinen lassen. Das erzeugt eine Dynamik, die sich auf die Exponate überträgt. Dazu gehören topausgestattete Aktionsmodelle bei Geschirrspülern – hier auf Basis der aktuellen StiWa-Testsieger. Handelspartner werden sich an die sehr erfolgreiche CulinArt-Aktion für Herde und Backöfen erinnern, die Miele jetzt für die Generation 6000 neu auflegt. Bei den Dunstabzugshauben zeigt das Unternehmen innovative Interpretationen des Kopffrei-Themas. Den Wachstumsmarkt Induktion bereichert Miele mit neuen Geräten für noch mehr Flexibilität beim Kochen und Modellen mit farbiger Glaskeramik. Einbaugefrierschränke und Weintemperiergeräte runden das Angebot für den Küchenspezialisten ab. Last but not least stehen unter dem Stichwort Smart Home neue Anwendungen für mehr Komfort, Sicherheit und Energieeffizienz im Fokus.

MIELE inszeniert die Ausstellung auf Gut Böckel jedes Mal auf andere Weise.

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DAS PERFEKTE KLIMA FÜR IHR LIEBLINGSBROT Der Miele Backofen mit Klimagaren

Klimagaren von Miele: Temperatur:

180°

Luftfeuchtigkeit:

1

Dampfstoß

Aussichten:

100%

knusprige Kruste

Besuchen Sie uns auf der Küchenmeile, Gut Böckel 13. – 19.09.2014

Weitere Informationen im Fachhandel oder unter www.miele.de

küche + architektur | 35


Foto: Bartels

INTERNATIONAL FAIRS | Hausmessen

BLANCO – BÜHNE FREI FÜR EXTRA.KLASSE Eines der Highlights in diesem Jahr ist natürlich wieder die Ausstellung des Küchentechnikspezialisten Blanco: Unter dem Motto „extra.klasse“ stellt der Spülen- und Armaturenhersteller während der Herbstmessen in Ostwestfalen ein ansehnliches Spektrum attraktiver Neuheiten vor. Die Handelspartner und Interessenten dürfen sich bereits heute auf attraktive Innovationen und Linienergänzungen in nahezu allen Segmenten, insbesondere auch im gefragten ComfortSegment freuen. Foto: m.integration

„EXTRA.KLASSE“ lautet das Motto der diesjährigen Blanco Herbstschau auf Gut Böckel. Mit dabei einige Premieren bei Spülen und Armaturen, wie z.B. Blancoculina-S Mini.

Foto: Blanco

36 | küche + architektur

EXTREM VIEL SERVICE Das Motto „extra.klasse“ ist Programm. Denn „extra“ steht für vieles, was die Marke Blanco ausmacht: „Von Blanco dürfen unsere Kunden immer ein bisschen mehr erwarten. Zum einen, wenn es um die Produkte selbst geht, die in jeder Hinsicht begeistern sollen. Zum anderen um die Aktivitäten drumherum, angefangen vom Bestellvorgang, dem Service des Innen- und Außendiensts über verkaufsunterstützende Maßnahmen bis hin zum Technischen Kundendienst“, so Lars Kreutz, Geschäftsleitung Vertrieb Deutschland. Wie die breit gefächerte Unterstützung der Handelspartner aussieht, davon kann sich das Fachpublikum auf Gut Böckel ein umfassendes Bild verschaffen. Ein besonderes ‚Extra‘ in puncto Hotline gibt es pünktlich zur Messe obendrauf: Sowohl der Anruf beim Innendienst als auch beim Technischen Kundendienst wird ab Gut Böckel 2014 gratis sein. „Mit der Einführung zweier 0800er-Nummern können unsere Kunden künftig kostenfrei etwa technische Auskünfte erhalten oder Informationen zur Lieferung“, so Lars Kreutz. Das komplett neu installierte Telefonsystem schließt weitere Optimierungen zugunsten einer möglichst lückenlosen Erreichbarkeit werktags mit ein. Einen großen Vorteil sieht Lars Kreutz im hauseigenen Service. „Da wir großen Wert darauf legen, Innendienst-Telefonie und Hotline beim Technischen Kundendienst selbst zu organisieren, das heißt ohne Umwege über externe Callcenter, können wir unsere Mitarbeiter direkt und perfekt auf ihre Aufgaben vorbereiten und kontinuierlich schulen. Davon profitieren auch unsere Handelspartner.“ Integriert in einen parkähnlichen Landschaftsgarten bietet die Blanco Galerie mit ihrem angenehmen Flair wieder ideale Voraussetzungen für eine stimmungsvolle Neuheiten-Präsentation. Im nicht minder einladenden Catering-Bereich auf der hauseigenen Terrasse wird das Motto konsequent weitergespielt: So dürfen sich die Fans des deutschlandweit beliebtesten Imbisses, der Currywurst, hier übrigens auf eine „Extra-Wurst“ freuen.


„ERLEBEN SIE MEHR ALS TECHNIK.“

MEHR QUALITÄT. MEHR PERFORMANCE. MEHR DESIGN. Anlässlich der zentralen Möbelmesse M.O.W. präsentiert Ihnen Bauknecht erstmalig die Geräte-Highlights auf Gut Böckel. Erleben Sie mehr als Technik und überzeugen Sie sich von der Funktionalität, der hochwertigen Qualität sowie dem ansprechenden Design der Bauknecht Einbaugeräte. Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Erfahren Sie mehr unter www.bauknecht-welt.de


ARCHITEKTUR + TREND | Küchen

Mehr als Technik Bauknecht zeigt Funktion und Design auch auf Gut Böckel

Für Bauknecht ist 2014 ein Jahr der Premieren: Auf den Amtseintritt des Vorsitzenden der Geschäftsführung Jens-Christoph Bidlingmaier im Mai folgt Anfang September die IFA-Premiere und anschließend der Einstand auf Gut Böckel.

Fotos: Bauknecht

B

auknecht präsentiert dort vom 13. bis zum 19. September seine Einbaugeräte in einem zum Ensemble des im 18. Jh. erbauten Guts gehörenden, eigens grundsanierten und neu ausgebauten Gebäude. Die unter Denkmalschutz stehende ehemalige Wassermühle bietet ca. 140 Quadratmeter Ausstellungsfläche. „Dabei kombiniert unser Ausstellungskonzept unter dem Motto „Erleben Sie mehr als Technik“ die historischen Stilelemente des Guts mit den klaren Formen und Farben der Bauknecht Produktwelt“, so Jens-Christoph Bidlingmaier. Der Charme des Herrenhauses, seines Parks und der ländlichen Umgebung zusammen mit dem hochwertigen und modernen Geräteportfolio und der Gastlichkeit des Stuttgarter Unternehmens schafft im Bauknecht Haus die inspirierende Atmosphäre, in der sich jeder Besucher willkommen fühlen soll. Im Vordergrund der Ausstellung stehen die Funktionalität, die hochwertige Qualität sowie das ansprechende Design der Bauknecht Einbaugeräte. Integrierten Monitore, iPads und Schilder fassen alle relevanten Informationen und Produktbeschreibungen übersichtlich zusammen. Außergewöhnliche Pflegeleichtigkeit bietet die grifflose Kosmos Einbaugerätelinie, die sich perfekt gerade in grifflose Küchen integrieren lässt. Dazu gehören ein Backofen, ein KombiDampfgarer, eine Mikrowelle, ein Kaffeevollautomat und eine Dunstabzugshaube. Minimalistische Edelstahloptik mit Klarglas-Elementen und Touch-Control-Blenden machen das KosmosDesign unverwechselbar. Dank der Beschichtung mit dem widerstandsfähigen iXelium ist die Gerätelinie nicht nur besonders kratzfest und unempfindlich gegen Verfärbungen, sondern auch schnell und einfach mit klarem Wasser zu reinigen. Die iXelium Beschichtung macht die Geräte laut einem Test des TÜV Rheinland 17-mal widerstandsfähiger gegen Kratzer und 11-mal unempfindlicher gegen hitzebedingte Verfärbungen* – so sehen sie auch nach Jahren noch aus wie am ersten Tag. Diese äußeren Qualitäten, gepaart mit der Technologie von Bauknecht, war der Jury des Kücheninnovationspreises eine Auszeichnung wert. Bereits im vergangenen Jahr hatte die Serie einen der begehrten Plus X Awards erhalten. www.bauknecht.de

* gegenüber nicht mit iXelium beschichtetem Edelstahl

38 | küche + architektur


beaufort8.de

Küchen | ARCHITEKTUR + TREND

Einzigartig innovativ. BLANCO Durinox® von STEELART.

Oberflächen werden zum unvergesslichen Erlebnis – bei BLANCO STEELART. So beeindruckt die innovative Arbeitsplatte in Edelstahl BLANCO Durinox® schon auf den ersten Blick mit ihrer samt-matten Optik. Ein neuartiges Veredelungsverfahren verleiht dem Material gleichzeitig eine besondere Härte und Widerstandsfähigkeit. Schlichte Eleganz mit einem einzigartigen Charakter. Mehr Innovationen aus Edelstahl finden Sie im Fachhandel oder im Internet.

www.blanco-steelart.de

küche + architektur | 39


KOMFORT + DESIGN | Spüle

Moderne Spülen im Vintage Look Visionäre neue Cristadur®-Oberfläche von Schock

Möbel und Accessoires mit Gebrauchsspuren schaffen Atmosphäre und vertragen sich auch modernen Einrichtungsgegenständen. Alt und neu zu kombinieren erzeugt Authentizität und einen ganz persönlichen Stil.

M

it einer Weltneuheit will Schock das Design von stilistisch passenden Spülen für diesen Einrichtungstrend revolutionieren. Dem Erfinder der Granitspüle ist es durch eine neue patentierte Formel gelungen, gezielte Unregelmäßigkeiten in die Oberfläche der Spüle zu gießen. Dadurch entsteht ein Effekt, der einer Abnutzung ähnelt – bei gleichbleibend hohen Qualitätseigenschaften des Materials. Das Ergebnis ist eine einzigartige Cristadur®-Oberfläche in modischem Braun mit abgenutzten Bereichen, an denen ein Metallic-Effekt dominiert. Besonders im Spiel des Lichtes auf der Spüle entfaltet der neue Farbton sein ganzes Potenzial, wenn die trendige Optik der erwünschten ungleichmäßigen Farbgebung besonders zur Geltung kommt. „Der Vintage-Look zählt aktuell zu den trendgebenden Stilrichtungen im Interieur-Design. … Unsere neue Spülenoberfläche harmonisiert mit natürlichen Materialien und Farben und ist die perfekte Ergänzung für jede Vintage-Küche. Sie kann aber natürlich auch als bewusster Kontrast in anderen Einrichtungsstilen dienen“ so Sven-Michael Funck, Marketing- und Exportleiter bei Schock. Präsentiert wird die Vintage-Spüle im Rahmen der Küchenmeile in der wieder ins Leben gerufenen Designwerkstatt „Forum 26“ in Rödinghausen. „Das Konzept der Designwerkstatt als Zuhause guter Ideen ist für uns eine weitere Möglichkeit, mit Kunden und Interessenten langfristig ins Gespräch zu kommen und ist für den nationalen Vertrieb die wichtigere Plattform – daher werden wir 2015 auch nicht auf der LivingKitchen ausstellen. Wir profitieren zum einen von der Nähe zur deutschen Küchenindustrie, aber auch von einem erstklassigen Ambiente und dem auf hohem Niveau anhaltenden Interesse der Fachhändler. Es handelt sich definitiv um einen ein Ort, an dem sich Hersteller und Händler inspirieren lassen können“, so Sven-Michael Funck. www.schock.de

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DER NEUE VINTAGEFarbton ist ab Januar 2015 mit allen Cristadur®-Modellen erhältlich.

40 | küche + architektur


Mal ehrlich: kostet Ihr Verband mehr oder weniger als 0,59% pro Jahr? 1)

10,98% 1)

Ausschüttungen

durchschnittlich pro Mitglied pro Jahr bezogen auf den gesamten Einkaufsumsatz. 1) Jahr 2013

0,59% 1)

Zentralkosten

bedeutet: mehr Geld in den Kassen unserer Mitglieder. 1) Jahr 2013

9 Jahre Wachstum

in Folge. Jahr für Jahr schreiben wir das erfolgreichste Jahr in unserer Unternehmensgeschichte.

Alle

W

elche Kriterien sind für Sie ganz persönlich bei der Auswahl Ihres Verbandes ausschlaggebend? Spielen Zahlen und klare Fakten dabei eine Hauptrolle? Dann sind Sie beim KÜCHENRING genau richtig.

Über viele Jahre ist DER KÜCHENRING konstant gewachsen. Dadurch erreichen wir bei unseren Industriepartnern hervorragende Einkaufskonditionen, von denen unsere Mitglieder profitieren. Schlanke Strukturen und kurze Kommunikationswege erlauben es uns, mit extrem niedrigen Zentralkosten auszukommen. Das versetzt uns in die Lage, unseren Mitgliedern überdurchschnittlich hohe Boni und Ausschüttungen zu gewähren. Darüber hinaus bieten wir unseren Partnern ein breites Spektrum an erfolgsorientierten und

Dienstleistungen und Marketinginstrumente, die für Küchenspezialisten im Wettbewerb entscheidend sind.

auf die unterschiedlichen Zielgruppen zugeschnittene Vertriebskonzepte, Marketingstrategien und Dienstleistungen. Das und vieles mehr sind gute Gründe für die Entscheidung „DER KÜCHENRING“. Lassen Sie uns darüber reden. Das Team KÜCHENRING freut sich auf Sie!

Das Team Küchenring – effizient und kompetent (v.l.n.r.): Hansjürgen Brag, Erika Burkard, Bernd Gersitz, Sabine Hofmann, Bernd Jendras und Geschäftsführer Manfred Töpert.

KÜCHENRING GmbH & Co. KG Marie-Curie-Straße 6 · 53359 Rheinbach Telefon Herr Töpert: 02226-904-127 · www.kuechenring.de


ARCHITEKTUR + TREND | Küchen

NEUE NATÜRLICHKEIT Gesund leben steht hoch im Kurs. Dazu gehört es, nicht nur wissen zu wollen, KÜCHE MIT SEELE

woher unser Essen kommt und was

Dieser Trend beschreibt die Küche als

es enthält. Eine Konsequenz ist u.a.

einen Ort ganzheitlicher Atmosphäre.

KÜCHE WIRD ZUM

auch das Indoor-Farming, die andere

In Kombination mit modulierbarer

ALLROUNDTALENT, …

ist es, bei der Auswahl seiner Küche

Lichttechnik und Musikuntermalung,

… in das bereits bei der

auf den Einsatz natürlicher Materialien

wie es ewe mit seinem Soundmodul

Planung die persönlichen

zu achten. Holz und grüne Elemente

ermöglicht, wird das Essen ein wahres

Prioritäten des Nutzers

verstärken das Wohlbefinden und das

Erlebnis.

einfließen.

Gefühl von Harmonie.

KOCHEN IST DIE NEUE KUNST

VERSTECKEN & HERZEIGEN

SELBERMACHEN MACHT GLÜCKLICH

Kochbücher und Kochsendungen mit

Auch diese Möglichkeiten

Wer sich, was seine Einrichtung anbe-

Kochprofis liegen voll im Trend. Ausstat-

richten sich ganz nach dem

langt, selbst kreativ einbringen kann,

tung und Aufteilung der neuen Küchen

Belieben des Nutzers: Indivi-

den sollte man dabei auch unterstützen,

lassen jeden Hobbykoch in kulinarische

duell angefertigte Lösungen

denn Selbermachen macht glücklich!

Dimensionen vordringen.

für Aufbewahrungssysteme,

Umweltfreundlich, preiswert, kreativ –

wie von ewe präsentiert,

es muss nicht gleich eine komplett neue

sorgen für optimal genutz-

Küche sein. Mit etwas Fantasie und

ten Stauraum. Gleichzeitig

eigenen Ideen lässt sich die altgediente

bieten offene Regale und

Küche z.B. durch neue Türen oder Griffe

Schränke die Möglichkeit,

individuell und ansprechend umgestalten.

den Raum durch dekorative Accessoires wohnlicher zu gestalten. 42 | küche + architektur


Küchen | ARCHITEKTUR + TREND

1

2

Foto: © Felicitas Matern, feel image

1

Die Küche einge-

Die Küche, individueller denn je

teilt in verschiedene

Das ewe Trendbook 2014 – 6 Megatrends bei der Kücheneinrichtung

einem Raum einzelne

zweckgebundene Zonen. So können in Bereiche geschaffen werden.

2

Neue Natürlich-

Eine neutral gehaltene Endverbraucher-Befragung zum Thema Küche

keit: Die Grenze

ist die Basis des Trendbooks 2014, das der österreichische Küchenmö-

zwischen Innenräu-

belhersteller ewe lanciert hat. Die informative, hochwertig verarbeitete

beginnt zu ver-

Broschüre beinhaltet Fachkommentare von Experten aus den Bereichen Innenarchitektur, Design, Innovation und Kulinarik. Zudem gibt der Trendbericht den Lesern einen Einblick in die Rolle der Küche im Wandel der Zeit und zeigt Ideen, um Küchen von heute für morgen individueller zu gestalten.

„D

ie Küche ist längst mehr als ein praktischer Funktionsraum, sondern das Herzstück einer jeden Wohnung“, weiß auch Einrichtungsexpertin Silvia Gschwandtner, die in Österreich einen Concept Store betreibt. Convenience statt Slowfood einerseits, Kochen gehört zur Art de vivre andererseits, Urbanität statt ländliche Idylle – all diese gesellschaftlichen Entwicklungstendenzen prägen das Bild der eigenen vier Wände. Das städtische Leben führt meist dazu, sich mit kleineren Wohnungen zufrieden geben zu müssen, was automatisch zum Verschmelzen verschiedener Wohnbereiche, wie z.B. von Küchen, Essen und Wohnen führt. Gefragt sind vielseitig nutzbarer Wohnbereich und multifunktionales Design. Aus diesen Grundbedürfnissen kristallisieren sich Trends http://magazin.ewe.at heraus, die bei der Planung einer neuen Küche zum Tragen kommen.

3

men und Außenwelt schwimmen. Natürliche Materialien in der Küche in Kombination mit kräftigen, erdigen Tönen bringen sie mit der Natur in Einklang.

3

Mit dem Regalsys-

tem „Conception 12“ lassen sich Räume auflockern und Lieblingsstücke bewusst in Szene setzen.

4

Aus Küchenmöbel

wird Sideboard

4

Fotos: ewe

küche + architektur | 43


ARCHITEKTUR + TREND | Küchen

DAS KAFFEE- UND DAS SOUNDMODUL VON EWE lassen sich auch in bestehende ewe Küchen nachträglich integrieren.

Mit allen Sinnen genießen Ewe und Intuo im Trend der Zeit

ALS ANREGEND und informativ zeigt sich auch das neue Ewe-Trendbook.

Seit Jahrzehnten fertigt der österreichische Markenküchenhersteller Ewe Küchenmodelle nach höchsten Qualitätsstandards. In Punkto Design,

Das brandaktuelle Buch

Funktionalität und Komfort orientiert sich das Unternehmen grundsätz-

liefert moderne Inspira-

lich am Puls der Zeit und zählt nicht umsonst zu den führenden Küchen-

tionsquellen rund um die Küche und ist ergänzt mit Fachkommentaren von Experten aus den Bereichen Innenarchi-

herstellern Österreichs. Ein Anspruch, dem Ewe auch mit seinen aktuellen Produktinnovationen gerecht wird. Davon können sich die Besucher des MAZ in Löhne 13. bis 19. September 2014 überzeugen.

tektur, Design, Innovation und Kulinarik. Alle Küchentrends und Artikel des ewe Trendbooks 2014 können ab sofort online unter http://magazin.ewe.at gelesen werden.

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uch bei seinen aktuellen Innovationen stehen neben dem Design Komfort und Ergonomie an erster Stelle was sowohl bei der Ewe-Kollektion selbst als auch bei der eigenständigen Premium-Marke „Intuo“ deutlich wird. „Intuo“ zeichnet sich durch ihre charaktervollen, ausgefallenen, in einem Mix edler Materialien gehaltenen Küchenmodelle aus. So fügen sich Fronten mit durchgehendem Holzfurnierbild in Kombination mit ColorglasFronten in matt oder glänzend bzw. Keramikfronten zu einem harmonischen Gesamtkonzept zusammen. Versenkbare Dunstabzugshauben, edle Glashängeborde und wohnliche Elemente runden die Philosophie von „Intuo“ perfekt ab. EWE – HIER SPIELT DIE MUSIK Zu diesem Anspruch trägt auch das neue Ewe Design-Soundmodul bei. Die Lautsprecher des Systems sind nach dem ausgeklügelten D’Appolito-Prinzip angeordnet, wodurch der Raumklang – in bester Tonqualität – an jedem Punkt der Küche gleich wahrgenommen wird. Das Soundmodul ist mit gesamt 60 Watt Lautsprechern ausgestattet und auch für kabelloses Musikstreaming via Bluetooth konzipiert; die Line-In-Schnittstelle ist überdies für MP3 Player geeignet. Die kompakte und platzsparende Form kann perfekt zwischen zwei Oberschränken platziert werden, wodurch keine Gefahr der Verschmutzung beim Kochen entstehen kann. Das neue Modul lässt sich auch in bestehende ewe Küchen nachträglich integrieren. Das gilt auch für das ebenfalls neue Ewe Kaffeemodul für geschmackvolle Kaffeegenießer! Ausgestattet mit LED-Leuchten und ausziehbarem Glasfach wird das funktionelle, nahtlos integrierte Kaffeemodul zum strahlenden Highlight in jeder Küche. Der Korpus des Moduls ist in sechs attraktiven Farben erhältlich: arktis, weiß, panna, fango, quarz, sand. Das ewe Kaffeemodul ist universell einsetzbar und kann auch für andere Zwecke genutzt werden wie z.B. zur Unterbringung von Entsaftungsgeräten oder diversen Küchenhelfern. Hier sind der Fantasie www.ewe.at · www.intuo-kitchen.com keine Grenzen gesetzt.

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DATEN + FAKTEN

Präsent und zukunftsorientiert AEG – zuversichtlich unterwegs

In Deutschland in einem wachsenden Markt mengenmäßig und wertmäßig zu wachsen, das ist AEG im A-Marken-Bereich im ersten Quartal 2014 gelungen, wie Klaus Wührl während der Jahrespressekonferenz anhand von GfK-Zahlen illustrierte. Und dieser Zugewinn erstreckt sich über alle Produktbereiche, Einbau- wie auch Standgeräte. Der durch die Einstellung der Marke Electrolux verursachte Umsatzrückgang habe AEG vollständig kompensieren können.

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achdem 2010 das selektive Vertriebskonzept eingeführt wurde, hat die Marke AEG im stationären Handel Anteile dazugewonnen und im Internethandel verloren, obwohl dieser Markt wächst. Klaus Wührl nahm dies zum Anlass, eine Lanze für den Internethandel zu brechen. „Das Beste aus zwei Welten“ überschrieb er sein Plädoyer für die friedliche Koexistenz von traditionellem Handel und Internet: Der Handel bietet das sinnliche Erlebnis beim Umgang mit den Produkten, den persönlichen Kontakt zwischen Händlern und Konsumenten, die Erfahrung der Service-Qualität, das Internet die Informationsvielfalt und die Kommunikation in Echtzeit. Die Chance für die Fachgeschäfte und für die Marke sieht der Stratege in der emotionalen Aufladung des Handels mit Elektrogeräten durch Events, wie z. B. den AEG Golf & Cooking Cup, und Veranstaltungen, bei denen live probiert, geschmeckt und Genuss zelebriert wird. Dieses Vorgehen erfordere

mehr Zeit, sei aber nachhaltiger, wenn’s um die Markenbildung geht. Alfred Janovsky, Geschäftsführer Electrolux Österreich, gab als Partner im DeutschlandÖsterreich-Cluster der Gruppe einen Überblick über die Marktentwicklung der Marke für 2013 in seinem Bereich. Demzufolge entwickelt sich der Absatz der Marke auch dort positiv, allerdings hänge die wertmäßige Entwicklung nach, obwohl sich im Vergleich zu den anderen Kanälen der Küchenfachhandel wertmäßig einen Zugewinn verzeichnen konnte. Für 2014 werde die Konzentration auf der Premiummarke AEG liegen, mit dem Schwerpunkt auf den Produktinnovationen, wie Multidampfgaren mit Sous Vide, der 2. Generation der ProClean Geschirrspüler und dem Öko Kombi Waschtrockner. Dabei werde der selektive Vertrieb beibehalten und die Premiumlinien Exclusiv und Preference weiter ausgebaut, um den österreichische Fachhandel zu unterstützen. Das erste Halbjahr 2014 sei jedenfalls für AEG in Österreich sehr gut gelaufen.


DATEN + FAKTEN

GUTE MARKTBEDINGUNGEN IN DEUTSCHLAND Für den deutschen Küchen- und Möbelmarkt beobachtet Karl-Heinz Schneider, Direktor Küchenhandel Deutschland, dass die Anschaffungsbereitschaft der Verbraucher für langlebige Gebrauchsgüter sich weiter auf einem hohen Niveau hält. Im ersten Halbjahr 2014 habe die Bereitschaft hochwertige und energieeffiziente Geräte zu kaufen zugenommen, besonders Einrichtungshäuser und Küchenspezialisten profitierten von diesem Trend. Im Möbelhandel stieg, laut den Erhebungen der GfK im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahr die umgesetzte Stückzahl um 2,5 Prozent, beim Wert verzeichnete man hier eine Steigerung um 2,9 Prozent. Im Küchenfachhandel nahm im selben Zeitraum die Stückzahl um 6 Prozent zu, der Wert stieg um 6,8 Prozent. Und die Auftragseingänge bei den deutschen Küchenmöbelherstellern seien um 4% im Vergleich zum 1. Quartal des Vorjahres gestiegen. Seit Mai 2014 allerdings sei der Auftragseingang verhaltener. Und Karl-Heinz Schneider berichtet nicht ohne Stolz, dass in diesem Marktumfeld die Marken AEG und Zanussi sehr positiv, stabil und wachsend unterwegs sind. „Wir haben Marktanteile gewonnen in allen Produktgruppen. Nur die Dunstabzugshauben

schwächeln.“ Und obwohl die offiziellen Halbjahreszahlen noch nicht vorliegen, sei man sich bei AEG aufgrund eigener Erhebungen und der Stimmung im Markt sicher, dass die gute Entwicklung anhält. Der Erfolg des Vertriebswegekonzepts spiegelt sich in der kontinuierlichen Zunahme der Preference-Händler. Waren es im Jahr 2013 bereits 1200 Vertragspartner, so betrug ihre Zahl nach dem ersten Halbjahr 2014 rund 1600. Das Preference-Partnerkonzept wird weiter gestärkt, sei es durch innovative, exklusive Modelle nur für den Küchenfachhandel, durch den Ausbau des Dienstleistungspakets, Preference-Premium-Schulungen spezielle oder PoS-Kampagnen. Schwerpunktthema für letzteres wird der AEG-Multidampfgarer sein. AEG wird sowohl auf der IFA als auch auf der A30 Küchenmeile präsent sein, wobei die Messe im MAZ in Löhne wichtig für die Kontakte zum Möbelhandel ist. An der LivingKitchen 2015 wird man nicht teilnehmen. Klaus Wührl führte hierzu aus, dass nach den Erfahrungen mit der Eurocucina auch in diesem Jahr, diese für das Unternehmen hinsichtlich Design und Internationalität den Vorrang vor der LivingKitchen habe. Diese Entscheidung gelte für 2015, es sei nicht gesagt, dass 2017 genauso entschieden werde.

EIN ERFOLGREICHES TEAM steht zusammen: Stefan Löb, Product Line Manager Wäschepflege Deutschland/Österreich, Karl-Heinz Schneider, Direktor Vertrieb für den Möbel- und Küchenhandel, Pressesprecherin Elisabeth Lokai-Fels, Norbert Behringer, Product Line Manager Kitchen Deutschland und Österreich, Marketingleitrein Britta Amara, Klaus Wührl, Vorsitzender der Geschäftsleitung von Electrolux Deutschland und Österreich, Michael Geisler, Country Manager für Kleingeräte Deutschland und Österreich, und Alfred Janovsky, Geschäftsführer Electrolux Österreich

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Fotos: AEG

DATEN + FAKTEN

DIE BEDIENUNG des AEG ProCombi Plus ist einfach und zeitsparend. Der Benutzer muss nur einstellen, was für ein Gericht sich im Multi-Dampfgarer befindet und dann auf Start drücken – schon wählt das intelligente Gerät dank VarioGuide die Ofenfunktion, Temperatur und Garzeit von ganz alleine aus.

MIT DAMPF IN DIE ZUKUNFT Dampf und Induktion sind nach Norbert Behringer, Product Line Manager Kitchen Deutschland und Österreich, die idealen Themen zur Differenzierung für den Fachhandel. AEG hat eine langjährige Erfahrung mit dem Thema Dampfgaren. Seit den 70er Jahren befasst man sich im Unternehmen mit dieser Technologie, die viele Vorteile für die Zubereitung von Speisen hat, angefangen bei der schonenden, Nährstoffe und Vitamine erhaltenden Garung. Wenn man Norbert Behringer zuhört, ist man davon überzeugt, dass Garen mit Dampf die Zubereitungsform der Zukunft ist: Dampf überträgt die Wärme effizienter – und das bei niedrigeren Temperaturen als bei der Zubereitung mit Heiß-luft. Er gart Lebensmittel schonender von außen nach innen durch und verhindert das Austrocknen der Lebens-mittel. Nährstoffe, Vitamine und Mineralien werden bewahrt und das Übergehen von Aromen auf andere Speisen verhindert. Folgerichtig stellte Norbert Behringer jetzt den neuen AEG ProCombi Plus Multi-Dampfgarer vor. Ausgestattet mit einem durch Push-Push-Öffnung leicht entnehmbaren Wassertank, Dampfreinigungsfunktion und einem Feuchtigkeitssensor, der den gewünschten Grad an Feuchtigkeit si-

AUF DEM INTUITIV bedienbaren Induktionskochfeld AEG MaxiSense Combi (z.B. Modell HKH81700XB) braten, sieden oder warmhalten: Bis zu drei Töpfe und Pfannen können zeitgleich auf der FreeZone Flächeninduktion stehen und individuell bezüglich Programm und Temperatur kontrolliert werden. Mit der Split-Funktion wird die FreeZone in zwei gleichgroße Bereiche geteilt.

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cherstellt. Der Feuchtegrad von wenig Dampf bis 100 % Dampf wird automatisch, je nach Rezept durch den Sensor gesteuert. Erhältlich ist das Gerät als 60 cm Vollbackofen und als 45er Kompaktgerät. INDUKTION HAT’S IN SICH Induktionskochfelder haben sich in den letzten Jahren in Deutschland entwickelt. Wertmäßig macht ihr Anteil am Gesamtmarkt 50 Prozent aus. Lag der Anteil im 1. Quartal 2013 bei 24 Prozent, so steigerte er sich im 1. Quartal 2014 auf 40 Prozent. MaxiSense®Plus mit Flexibridge heißt die Weiterentwicklung bei AEG Der Nutzer hat die Möglichkeit die vier Segmente der Kochfläche durch variables Zusammenschalten zu gestalten, beziehungsweise eine einzige große Induktionskochfläche zu nutzen. Das Kochfeld MaxiSense Combi nennt Norbert Behringer „das flexibelste Induktionskochfeld“, denn Töpfe und Pfannen lassen sich überall positionieren auf der Free Zone Flächeninduktion. Und die Bedienung erfolgt intuitiv über das Full Touch Colour Display. Jedes Kochgefäß auf der Fläche lässt sich individuell steuern und programmieren. Zudem lassen Töpfe und Co. sich verschieben und nehmen die eingestellte Temperatur mit.

Man darf gespannt sein, auf die Präsentation dieser und weiterer Entwicklungen aus dem Hause AEG, auf der IFA in Halle 4.1 Sand 101. DAS HAUS IST BESTELLT Noch vor der traditionellen Jahrespressekonferenz der AEG Ende Juli war bekanntgegeben worden, dass Klaus Wührl, Vorsitzender der Geschäftsleitung von Electrolux Deutschland und Österreich, das Unternehmen zum 30.9.2014 verlassen wird. Mit seinem Nachfolger Gerd Holl, der ab 18.8.2014 seine Arbeit bei Electrolux aufnimmt, wird er im Rahmen der IFA und der Küchenmeile 2014 Kunden und Geschäftspartner treffen. Ab Oktober wird Gerd Holl dann sämtliche Aufgaben als General Manager für Electrolux Appliances Deutschland und Österreich wahrnehmen und die Bereiche Salea, Customer Service und alle diese Bereiche unterstützenden Tätigkeiten verantworten. Berichten wird er an Chris Bram, Senior Vice President Sales&Service Electrolux Major Appliances EMEA. Klaus Wührl war seit neun Jahren für Electrolux tätig, davon acht Jahre in der Geschäftsleitung. Die Implementierung der klaren Markenausrichtung und das neue Vertriebswegekonzept die AEG in Deutschland auf Wachstumskurs brachten, gelangen www.aeg.de · www.zanussi.de unter seiner Ägide.


Küchen | ARCHITEKTUR + TREND

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Ordnung in der Küche

15.08.14 10:44

DER HANDTUCHHALTER Hailo Secco-S kann einzeln oder zu mehreren einfach nachgerüstet werden.

Handtuchhalter Hailo Secco-S

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Foto: Hailo

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ie aus einer guten Idee ein zukunftsweisendes Produkt wird, bringt Hailo seit seiner Gründung 1947 auf den Punkt. Mit vielen Innovationen hat der Hersteller immer wieder Maßstäbe in Qualität und Design gesetzt – und so den roten Punkt zu einer starken Marke gemacht. Jetzt hat Hailo den Secco-S Einbau-Handtuchhalter entwickelt, damit auch Geschirrhandtücher ihren Platz in der aufgeräumten Küche finden. „Ein herumliegendes nasses Handtuch genügt, um eine Küche unordentlich aussehen zu lassen. Mit der Entwicklung des Secco-S Einbau-Handtuchhalters bieten wir dem Endverbraucher eine diskrete, aber ästhetische Lösung“, so Martin Mies, Leiter Hailo Einbautechnik. Die Montage der Handtuchhalter aus Kunststoff (450 x 20 mm) ist sowohl im Unter- als auch im Hochschrank problemlos möglich, egal ob es sich um ein Auszugsystem oder eine Drehtür handelt. Ein Antirutschprofil verhindert das www.hailo-einbautechnik.de Abgleiten des Handtuchs.


DATEN + FAKTEN

Miele erzielt erneut Umsatzwachstum Kontinuität und Innovation zahlen sich aus

Mit weltweit 17.660 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern konnte das Familienunternehmen Miele seinen Umsatz auch im Geschäftsjahr 2013/2014 erneut steigern: Der weltweit führende Hersteller von Premium-Hausgeräten erzielte einen Gesamtumsatz von 3,22 Milliarden Euro. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem Plus von 2,2 Prozent bzw. 69 Millionen Euro. Im Berichtszeitraum wurden 188 Millionen Euro investiert. DIE MIELE-GESCHÄFTSFÜHRER Dr. Markus Miele und Dr. Reinhard Zinkann (r.): Bei den Einbaugeräten und Bodenstaubsaugern hat Miele in Westeuropa seine Umsatzmarktanteile laut Erhebungen der GfK im ersten Halbjahr 2014 erneut gesteigert.

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m Jahr der größten Produkt- und Innovationsoffensive seiner Geschichte hatte Miele praktisch das gesamte Hausgerätesortiment erneuert – und konnte so die zum Teil ungünstigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in wichtigen Absatzmärkten mehr als kompensieren. Hier hatte sich insbesondere der erstarkte Euro dämpfend bemerkbar gemacht, demgemäß liegt der währungsbereinigte Umsatzzuwachs bei über fünf Prozent,

also mehr als doppelt so hoch wie die Rechnung auf Euro-Basis. Vor diesem Hintergrund bewertet die Miele Geschäftsführung den Geschäftsverlauf als „durchaus zufriedenstellend“. In Deutschland konnte das Unternehmen den Umsatz um 2,4 Prozent auf 978 Millionen Euro erhöhen, was einem Plus von 23 Millionen Euro entspricht. Damit ist der deutsche Anteil am Gesamtumsatz leicht auf 30,6 Prozent gestiegen.


DATEN + FAKTEN Fotos: Miele

RICHTIG AUFGESTELLT FÜR LANGFRISTIGEN WACHSTUMSKURS „Miele ist gerade jetzt richtig aufgestellt, um auch unter weniger günstigen Marktbedingungen bei Umsatz, Stückzahlen und Marktanteilen weiteres Wachstum zu erreichen“, dessen ist sich Dr. Markus Miele, Geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens sicher. Untermauert wird diese Aussage durch eine langfristig orientierte Unternehmensstrategie mit dem Fokus auf Qualität und Kundennutzen, organischem Wachstum aus der eigenen Produktion heraus sowie Investitionsfinanzierung ausschließlich über Eigenkapital. „Die Unabhängigkeit von den Interessen externer Kapitalgeber stärkt Miele in seiner Position als ein eigenständiges und konzernunabhängiges deutsches Familienunternehmen“, bestätigt der geschäftsführende Gesellschafter Dr. Reinhard Zinkann. Als weitere Erfolgsbausteine betrachtet das Unternehmen die Konzentration auf die alleinige Marke Miele, deren weltweit durchgängige Positionierung im Premium-Segment sowie die partnerschaftliche Fokussierung auf den beratenden Fachhandel. Produktseitig profitiert Miele zunehmend von der schrittweisen weltweiten Einführung der neuen Generationen 6000 (Einbaugeräte) und W1/T1 (Wäschepflege). Zur IFA 2014 folgen neue Spitzenmodelle bei den Waschmaschinen und Trocknern mit weiteren Alleinstellungsmerkmalen von hohem Kundennutzen. Die weltweite Markteinführung des ersten Miele-Saugroboters Scout RX1 im Mai 2014 verlief in vielen Ländern, darunter Deutschland, über Plan. In Berlin wird das

Unternehmen ein komplett neu strukturiertes Staubsauger-Sortiment präsentieren, das nicht nur den neuen EU-Vorgaben zum Energielabel konsequent Rechnung trägt, sondern auch den wirklichen Kundenbedürfnissen.

DER GESCHIRRSPÜLER

AMTIERENDE TESTSIEGER IN DEN WICHTIGSTEN KATEGORIEN Seine führende Rolle bei der Verbindung von Kundennutzen und Ökologie unterstreicht Miele zum einen durch marktreife intelligente Vernetzungslösungen, etwa mit Blick auf die Verbindung von Hausgeräten mit hauseigenen Photovoltaik- oder Solarthermieanlagen. „Mit Miele verbinden die Kunden völlig zu Recht nicht nur vorbildliche Verbrauchswerte, sondern auch Bestnoten bei Ergebnisqualität, Bedienkomfort und Design“, bekräftigt Technik-Geschäftsführer Dr. Eduard Sailer. Die Resultate der in Deutschland hochre-

G 6360 SCVi EcoLine sowie

G 6300 SCi EcoLine ist der absolute Testsieger im aktuellen Test der Stiftung Warentest, flankiert durch die baugleiche Variante die 45 Zentimeter breiten Modelle G 4800 SCi und G 4860 SCVi.

DER SAUGROBOTER Scout RX1 ist das praktische Zweitgerät für die selbstständige Reinigung zwischendurch.

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DATEN + FAKTEN

MIT MIELE-HAUSGERÄTEN und Komponenten des Energiemanagement-Konzerns SMA Solar Technology AG ist es möglich, den Eigenverbrauch von Photovoltaikanlagen zu erhöhen und gleichzeitig die Stromkosten zu senken. Das Konzept: Smart Grid-fähige Waschmaschinen, Geschirrspüler und Trockner starten automatisch, wenn die hauseigene Photovoltaikanlage (PV-Anlage) genügend Energie bereitstellt. Benötigte Komponenten sind neben PV-Anlage und Miele@ home-Technologie der sogenannte Sunny Home Manager. Dieser ist die zentrale Steuerungseinheit der intelligenten Energiemanagement-Lösung SMA Smart Home.

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nommierten Stiftung Warentest bestätigen dies: Hier stellt Miele in nahezu allen relevanten Kategorien wie den Waschmaschinen, Waschtrocknern, Wärmepumpentrocknern, Bodenstaubsaugern, Backöfen, Kühlschränken und Geschirrspülern amtierende Testsieger. Bei den Einbaugeräten und Bodenstaubsaugern hat Miele in Westeuropa seine Umsatzmarktanteile laut Erhebungen der GfK im ersten Halbjahr 2014 erneut gesteigert. WÄHRUNGSPARITÄTEN SCHMÄLERN ERGEBNIS Außerhalb Deutschlands erzielte Miele einen Umsatzzuwachs von 1,9 Prozent. Dabei gelang es dem Unternehmen in strategisch wichtigen Märkten wie USA, China und Russland zum Teil deutlich zweistelliges Wachstum zu generieren, das aber infolge ungünstiger Wechselkurse weitgehend aufgezehrt wurde. In Australien, dem nach den USA und der Schweiz größten Auslandsmarkt, ist Miele vor Ort überproportional gewachsen, während nach Umrechnung in Euro ein zweistelliges Minus übrigbleibt. Positiv ist zu vermerken, dass die Schuldenkrise in den betroffenen Ländern Südeuropas im Berichtszeitraum keine weiteren Rückgänge verursacht hat. Weltweit ist Miele weiterhin

in 47 Ländern mit eigenen Vertriebsgesellschaften präsent und in weiteren 50 Ländern über Importeure. AUCH IM BEREICH PROFESSIONAL SETZT MIELE IMPULSE Trotz weltweiten Rückgangs der einschlägigen Investitionsneigung hat auch der Geschäftsbereich Professional mit 3,9 Prozent überproportional hinzugewonnen und steuert nun 418 Millionen Euro zum Gesamtumsatz bei. Hier sorgten neue Gewerbespüler mit verkürzten Laufzeiten, reduzierten Verbräuchen und besonders hygienischen Reinigungsergebnissen für Impulse. Gleiches gilt für attraktiv ausgestattete Aktionsmodelle aus Anlass von 90 Jahren gewerblichem Waschen bei Miele oder die Full-Service-Philosophie in der Medizintechnik („System4Med“ bzw. „System4Dent“). Einen großen Anteil am Professional-Wachstum leistete der traditionell bedeutsame Servicebereich mit rund 340 eigenen Miele-Kundendiensttechnikern allein in Deutschland. Was das Geschäftsjahr 2014/2015 anbelangt, will das Unternehmen trotz anhaltender politischer Unsicherheiten, etwa aufgrund der Instabilität im arabischen Raum und der Ukraine-Krise, in der Größenordnung der letzwww.miele.de ten Jahre weiter wachsen.


LAPIS, DIE NEUEN FARBEN VON SALICE. Vielseitig, chamäleonartig und ästhetisch innovativ. Lapis bringt das Beste der Scharnierfunktion mit einem hohen Individualisierungsgrad in Einklang. Unabhängig vom Möbel-Stil sichern die 12 Farbausführungen und die 144 möglichen Farbzusammenstellungen immer die perfekte Kombination. www.deutschesalice.de


Foto: Liebherr

TECHNIK + KOMFORT | Geräte

FARBEN UND IHRE SYMBOLIK sind eng mit dem alltäglichen Leben verbunden. Liebherr verbindet exklusives Design mit trendigen Farben und moderner Kältetechnologie. Farbauswahl für das Liebherr Comfort-Modell CU 3311: Per Buzzer kann zwischen sechs Trendfarben gewählt werden: Cappuccino, Perlkupfer, Feuerrot, Orange, Avocadogrün und Waterblue.

„Frische in Farbe“ Liebherr auf der IFA 2014 Auf einer Fläche von über 1.700 qm stehen bei Liebherr in Halle 2.1, Stand 201 frische Trends in Verbindung mit energieeffizienten Geräten, sowohl im Publikums- als auch im Fachhändler-Bereich, im Zentrum der Kommunikation.

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ir sehen, denken und fühlen in Farben“. Das ist Grund genug für den Spezialisten im Bereich Kühlen und Gefrieren, die Wirkung und Bedeutung von Farben zu analysieren und eine breite Auswahl an farbigen Geräten auf der IFA zu zeigen. Die ColourLine besticht durch moderne Farben in Verbindung mit perfektem Kältekomfort in Energieeffizienzklasse A++, denn sparsame Kühl- und Gefriergeräte erfreuen sich nach wie vor einer steigenden Nachfrage. Ob warme Töne oder frische Farben – Liebherr präsentiert trendige Eyecatcher für das moderne Wohnumfeld. Für ausführliche Informationen und kompetente Beratung zu den neuen Produkten, steht den Geschäftspartnern das Liebherr Fachhandelszentrum zur Verfügung. Im Publikumsbereich präsentiert Liebherr neben dem Schwerpunkt BioFresh, eine interessante Design Studie. www.liebherr.com/HG

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Geräte | TECHNIK + KOMFORT

AUSGEZEICHNET: ÖKO LINER & ORGANISATIONSSCHUBLADE DIE SYSTEMLÖSUNG FÜR UNTERSCHRÄNKE Individuelle Abfalltrennung und die übersichtliche Lagerung von Reinigungsutensilien im Unterschrank dürfen in keiner modernen Küche fehlen. Eine besonders clevere Systemlösung ist der Öko Liner, der nicht nur durch seinen Bewegungskomfort, sondern auch durch die Möglichkeit der individuellen Gestaltung mit Behältern unterschiedlicher Größe beeindruckt. Ausgestattet mit der neuen Organisationsschublade steht dem Küchennutzer zusätzlicher Stauraum zur Verfügung, der multifunktional bestückt werden kann. Design, Komfort und Funktionalität auf höchstem Niveau – ausgezeichnet mit dem international anerkannten interior innovation Award 2014. Vauth-Sagel – seit 1962. www.vauth-sagel.de

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Foto: Panasonic

INTERNATIONAL FAIRS | IFA

IFA 2014 Technische Intelligenz hat viele Gesichter

Kommenden September wird es in Berlin vom 5. bis zum 10. des Monats wieder spannend: Denn auf der internationalen Funkausstellung Berlin – World of Consumer Electronics und Home Appliances präsentieren sich innovative Unternehmen aus der ganzen Welt, zeigen neue Lösungen und setzen neue Standards für die digitale Medienwelt, Konzepte für zukunftssichere Energie-Effizienz, Produkte aus dem 3D-Drucker, Komfort im vernetzten Haus, Sicherheit von Daten und Eigentum, Apps für Fitness und Gesundheit oder Ideen für Mobilität. Vor allem intelligente und smarte Hausgeräte geben einen Einblick in die noch komfortablere und flexiblere Wert von heute und morgen.

UNMITTELBAR AM PULS der Menschen und ihrer Lebensgewohnheiten entwickelte Produkte zeichnen die Marke Bosch aus. Das trifft in besonderem Maß für den neuen Bosch Serie 8 Backofen zu, der im Dezember 2014 auf den Markt kommt. Der neue Backofen überzeugt nicht nur durch seine intelligente Technik und sein Design, einem klaren Mix von Edelstahl- und Glasflächen sowie dem markanten, mittig angeordneten intuitiven Bedienring. Er zeichnet sich zudem durch seine Energieeffizienz aus. Und last but not least ist eine Variante des Serie 8 Backofens netzwerkfähig und kann via WLAN über eine App von mobilen Endgerä-

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Foto: Bosch

ten wie Tablet oder Smartphone aus gesteuert werden.


IFA | INTERNATIONAL FAIRS

LANGE ZEIT GALT: Die passende Größe eines Fernsehers hängt von der Größe des Raumes ab, in dem das Gerät aufgestellt werden soll. Sitzt der Zuschauer zu nah am Fernseher, beginnt er, mit dem bloßen Auge einzelne Bildpunkte zu erkennen – das Bild wirkt unscharf. Die Entwicklung ultrahochauflösender TV-Geräte hat den nötigen Abstand nun

MIT KOMPONENTEN des

nochmals drastisch verringert. Der 4K LED-TV,

Energiemanagement-

AXW804, kombiniert die atemberaubende

Konzerns SMA und Smart

Farbintensität und unglaubliche Detailschärfe

Grid-fähigen Hausgeräten

der 4K-Bilder mit zahlreichen Innovationen

von Miele steigern Anwender

wie dem fortschrittlichen SAT>IP-Standard

den Eigenverbrauch des

und dem intelligenten MyStream-Modus.

selbsterzeugten Stroms

(Bild links)

und reduzieren Energiekosten. Alles im Blick: Die App InfoControl Plus zeigt beispielsweise an, wie lange die Waschmaschine noch läuft.

Foto: Miele

DER CAFFEO® Varianza® von Melitta, ist der perfekte Vollautomat für anspruchsvolle Kaffeeliebhaber.

Foto: Melitta

CSP mit My Bean Select®

DAS WACHSTUM im deutschen Hausgerätemarkt hat sich im ersten Halbjahr 2014 abgeschwächt. Der Umsatz der Hersteller von großen und kleinen Hausgeräten

S

ie zeigen sich designstark, vielseitig, effektiv, nachhaltig, besonders funktional und smart, die aktuellen Hausgerätegenerationen: Elektro-Hausgeräte wie Kühlgeräte, Herde, Dampfgarer, Mikrowellengeräte, Kochfelder, Dunstabzüge, Geschirr-Spülmaschinen, Waschmaschinen und Wäschetrockner ebenso wie die Elektro-Kleingeräte vom Kaffeevollautomaten, bis zur Haus- und Bodenpflege. Elektro-Groß- und Kleingeräte, erleichtern die Speisenzubereitung und gesundes Kochen und sorgen für körperliches Wohlbefinden. Dabei spielen smarte Anwendungen in Kombination mit vernetzten Hausgeräten eine immer stärkere Rolle. Komfortable Apps informieren über das Produkt, seine Bedienung und Pflege, zeigen den Status an und machen Zubereitungsvorschläge. Außerdem unterstützen sie die Wartung der Geräte z. B durch Ferndiagnose. Zusammen mit intelligenten Smartphones oder Tablet-PCs bilden sie ein unschlagbares Team. Denn über diese lassen sich die vernetzten Hausgeräte problemlos steuern. Aber auch die Kommunikation einzelner Geräte untereinander wie beispielsweise zwischen Kochfeld und Dunstabzug sowie die Steuerung verschiedener Geräte in der Küche über das Bedienpanel eines zentralen Geräts ist möglich.

ELEKTRO-HAUSGERÄTE SERIENMÄSSIG MIT EFFIZIENZ UND VIELSEITIGKEIT Der sparsame Einsatz von elektrischer Energie, Wasser und Waschmitteln erreicht immer höhere Spitzenwerte. Bei Waschmaschinen der neuesten Generation stehen zudem Hygiene und geringe Geräuschemission im Fokus. Energie-Effizienz mit herausragenden Werten ist auch bei Wäschetrocknern Pflicht. Spitzenreiter ist dabei die Wärmepumpen-Technologie. Funktionen zum Auffrischen und Lüften der Kleidung mit Dampf und Duftstoffen ergänzen die Wäschepflege.

kletterte nur leicht um etwa ein Prozent. Allerdings verläuft das Geschäft weiterhin auf einem hohen Niveau. Seit dem Jahr 2008 sind die Umsätze im deutschen Markt kontinuierlich gestiegen. Die Verbraucher legen insbesondere Wert auf eine hohe Energieeffizienz, gute Ausstattung und hochwertiges Design. Trends, die auch im Mittelpunkt der Branchenmesse IFA stehen, die vom 5. bis zum 10. September in Berlin stattfindet. „Die Hersteller erwarten von der IFA kräftige Impulse für das Inlands- und Exportgeschäft“, sagt Dr. Reinhard Zinkann, Mitglied des Vorstands im ZVEI – Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e. V. und Vorsitzender des ZVEI-Fachverbands Elektro-HaushaltGroßgeräte. Für das Gesamtjahr 2014 hält der ZVEI an seiner Prognose vom Jahresbeginn fest. Trotz eingetrübter Gesamtkonjunktur ist das Konsumklima weiterhin stabil. Bei den Haushalt-Großgeräten erwartet der Verband ein Wachstum des Inlandsumsatzes von ein bis zwei Prozent auf 5,3 Milliarden Euro zu Herstellerabgabepreisen. Für die Kleingeräte liegt die Prognose mit einem Plus von zwei bis drei Prozent auf 2,4 Milliarden Euro sogar etwas höher. Auch das Auslandsgeschäft gibt Anlass zum Optimismus. In den wichtigsten Absatzmärkten, und hier insbesondere im Europäischen Raum, in den etwa zwei Drittel der deutschen Ausfuhren mit Hausgeräten fließen, hat sich das Konsumklima erholt. Insgesamt rechnet die Branche mit einem Exportwachstum von drei Prozent auf 7,5 Milliarden Euro.

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INTERNATIONAL FAIRS | IFA

GEFRIERHOCHSCHRANK auf der einen und Großraumkühlschrank auf der anderen Seite, so definiert sich das Bauknecht FrischeCenter. Mit ProFresh und ShockFreeze kühlt und gefriert das FrischeCenter auf Profi-Niveau für den Privatgebrauch.

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Foto: Bauknecht

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„FREEme“, eine modische Kollektion kompak-

KÜHLGERÄTE SONNIGE AUSSICHT FÜR OBST UND GEMÜSE Die Innräume von Kühlgeräten lassen sich jetzt wahlweise zum Kühlen oder Gefrieren nutzen. Türen sind doppelt ausgeführt und getrennt zu öffnen, damit bei der Entnahme von Getränken möglichst wenig warme Luft in das Geräteinnere gelangt und entsprechend weniger Energie zur Kühlung erforderlich ist. Neue Materialien zur Dämmung steigern zudem die Energie-Effizienz. Zur möglichst langen Erhaltung der Frische und der Vitamine von Obst und Gemüse kommen neue Innenbeleuchtungen zum Einsatz, die Teile des Sonnenlichts simulieren. Zudem lässt sich das Feuchtigkeitsniveau im Innenraum regeln oder aktiver Sauerstoff zuführen, um Obst und Gemüse länger frisch zu halten.

ter, tragbarer Bluetooth®-Lautsprecher. Sie sind die ideale Ergänzung für Smartphones und Tablets, zu Hause, im Büro und auf Reisen. Echtes Leder in warmen Karamelltönen oder dezentem Schwarz veredeln die Oberflächen der Modelle LF3, eine matt gummierte Oberfläche in AquaBlue, SnowWhite oder MidnightBlack die Modelle LF1. Der integrierte Lithium-Ionen-Akku ermöglicht bis zu 7 Stunden Unterhaltung mit 360°-Rundumklang.

MIT DEM IQ700 geht der erste Siemens

GESCHIRRSPÜLER, LEISE, SPARSAM UND LEISTUNGSSTARK Mit stärkerem Sprühdruck oder Besprühen mit heißem Wasserdampf rücken die neuen Spülmaschinen selbst hartnäckigem Schmutz, etwa angetrockneten oder eingebrannten Speiseresten, zu Leibe. Dabei sinken die Werte für Wasser- und Energieverbrauch kontinuierlich und vorheriges Einweichen und schrubben können entfallen. Dies wird beispielsweise auch durch die Versorgung mit warmem Wasser, durch das energieeffiziente Zeolith-Trocknen und spezielle GehäuseIsolierungen unterstützt. Spezielle Sensoren, Sonderprogramme, unterschiedlicher Wasserduck für den oberen und unteren Korb, optimierte Sprüharme, die automatische Beladungserkennung sowie spezielle Halterungen für Geschirr und Gläser sorgen für schonende Behandlung bei gleichzeitig optimalen Reinigungs- und Trocknungsergebnissen.

Geschirrspüler online. Das Zeolith-Gerät der Energieeffizienzklasse A+++ lässt sich per Wi-Fi (WLAN) mit Smartphones oder Tablets vernetzen und auf Wunsch von dort aus bedienen. Das gibt dem Konsumenten einen verbesserten Einblick in die Programme und

Foto: Siemens

ihre Anwendungsbereiche.

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BACKÖFEN, DIE NEUEN ALLESKÖNNER Bei Backöfen gibt es die effektive und sichere Wärmezufuhr per Induktion. Ein spezieller Induktionseinsatz mit integrierter Heizspirale setzt die Energie zum Backen und Braten um. Viele Zubereitungsmöglichkeiten bietet die Methode des vakuumierten Dampfgarens, bei dem die Lebensmittel in luftdicht verschlossenen Plastikbeuteln


IFA | INTERNATIONAL FAIRS

EINEN AKTIVEN LEBENSSTIL zu führen und dabei stets auf dem Laufenden zu bleiben, ist mit Wearables ein Leichtes. Telefonate und Nachrichten lassen sich bequem am Handgelenk empfangen – das Smartphone bleibt dabei in der Tasche. Dank integrierter Bewegungssensoren und einem Pulsmesser, hat der Nutzer mühelos seine Bewegungsfortschritte im Blick. Auswechselbare Armbänder in trendigen Farben sorgen für eine individuelle Note.

Foto: Samsung

SUBWAY 60 S in Snow White COMO SHOWER Armatur in Snow White

bei niedrigen Temperaturen schonend gegart werden. Manche Herde können den Speisen während des Garens Feuchtigkeit zuführen. Modernste Backöfen sind in der Lage, gleichzeitig auf drei Ebenen mehrere Gerichte zuzubereiten, ohne die Aromen zu vermengen. Die Hersteller bieten Backöfen mit rund 30 Prozent vergrößertem Innenraumvolumen an. Garraumteiler erlauben die Zubereitung kleiner Mengen im oberen oder unteren Teil des Backofens und ermöglichen so eine deutliche Energieeinsparung. Ebenfalls zur Energie-Effizienz tragen kürzere Aufheizzeiten bei. KOCHFELDER – ÜBERHITZEN IMPOSSIBEL Bei den Kochfeldern überwachen Sensoren die Temperarturbereiche. Sie verhindern so die Überhitzung des Bratfetts und minimieren die Brandgefahr durch Selbstentzündung. Und Induktion ist nicht mehr wegzudenken. DUNSTABZÜGE, FLEXIBEL LEISTUNGSSTARK UND SPARSAM Je nach Einrichtungsstil oder Kundenwunsch präsentiert sich die Dunstabzugshaube von heute zurückhaltend wie z.B. als Deckenlüfter, Flachlüfter und Downdrafthaube oder als designstarke Wand- oder Inselhaube. Für gute Werte bei der Energie-Effizienz in dieser Produktsparte sorgen in jedem Fall langlebige, leise Motoren und hohen Wirkungsgrade. KAFFEE ODER SCHOKOLADE – INDIVIDUELLER ZUBEREITET DENN JE Das Angebot an Kaffee-Vollautomaten, Portions- und Espresso-Maschinen umfasst alle Kundenbedürfnisse für Einzel- und Einbaugeräte gleichermaßen. Neben Kaffee können zunehmend auch Heißgetränke wie Schokolade und Tee zubereitet werden. Mit Sensoren wird die gewählte Tassengröße erkannt und der Auslauf komfortabel und automatisch in der Höhe optimiert.

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Extrem edel, fein und strahlend bietet der glänzende Weißton ein wohnliches Ambiente in der Küche und ist dabei vielseitig kombinierbar. Snow White ergänzt die Farbpalette von Villeroy&Boch auf insgesamt 15 lichtechte Keramikfarben und zwei Dekore – für eine perfekte Farbabstimmung in der Küche.

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INTERNATIONAL FAIRS | IFA

Foto: Pea

rl GmbH

MIT DIESER KAMERA-BRILLE behält man die Hände frei. Jetzt zeichnet man einfach auf, was man sieht, statt die Kamera zu halten. Und über den Ohrhörer können kabellos zahlreiche Zusatzfunktionen des smarten Begleiters genutzt werden. Per Bluetooth wird das modische Accessoire ganz einfach mit dem Smartphone gekoppelt.

SIE SIND KOMFORTABEL durch NoFrost-Funktion und LED-Beleuchtung, allesamt in Energieeffizienzklasse A++ eingestuft, und sie können einzeln oder sideby-side eingebaut werden: die neuen Gefriergeräte der Generation K 30.000. Damit erweitert Miele sein Portfolio an Kühl- und Gefriergeräten mit Modellen für jede Nische und unterschiedliche Bedürfnisse. Im Bild: Eine repräsentative Side-by-Side-Kombination in komfortabler Größe: Gefrierschrank FNS 35402i (links) und Kühlgerät K Foto: Miele

UNTERHALTUNGSELEKTRONIC Großbildschirme mit elegant geschwungenen Oberflächen, Ultra HD-Auflösung für überwältigende Bildschärfe, Smart TVs mit leistungsstarken Betriebssystemen, Wearables für ein ganzes Universum an neuen Anwendungen, 3D-Drucker mit verblüffenden Talenten, Audio-Streaming über viele Endgeräte-Arten – die IFA 2014 präsentiert die Trends aus allen Bereichen der Branche. Die originelle Form kann auch den Bildeindruck günstig beeinflussen: Der Bildschirmschwung lässt die Szenen auf der Bildfläche oft besonders tief und plastisch erscheinen. SCHARF, SCHÄRFER, ULTRA HD Auch die neue Bildschirm-Qualitätsklasse Ultra HD wird auf der IFA 2014 eine bedeutende Rolle spielen. Das gilt im Übrigen auch für einige Notebook-Displays. Ultra-HD-Geräte vereinen mehr als acht Millionen Pixel auf ihrer Bildfläche, bieten somit die vierfache Auflösung herkömmlicher HDTV-Modelle und bieten somit eine noch höhere Bildschärfe. Zur IFA 2014 aber wird es erstmals auch kleinere Bildschirmformate als bisher mit Ultra-HD-Auflösung geben. 60 | küche + architektur

35473 iD für die 140 Zentimeter hohe Einbaunische.

Aus kurzer Betrachtungsdistanz erinnert der Schärfegewinn an den dramatischen Qualitätssprung, den HDTV im Vergleich zur StandardAuflösung brachte. Medienhäuser, Netzbetreiber und ElektronikIndustrie beschäftigen sich bereits intensiv mit der neuen Technik. Viele Fachforen und Technik-Demonstrationen auf der IFA werden sich mit der Produktion und der Bereitstellung von Ultra-HD-Inhalten befassen, internationale Video-on-Demand-Plattformen bereiten entsprechende Angebote vor. ANDROID UND WEBOS AUF DEM SMART TV Smart-TVs empfangen nicht nur konventionelles Fernsehen, sie können auch auf Inhalte und Dienste aus dem Internet zugreifen – zum Beispiel auf die Mediatheken der Sender, auf Internet-Videotheken, Programmempfehlungen, Online-Spiele, soziale Netzwerke oder Info-Portale. Die Anzahl der Apps, mit denen Smart TVs zu diesen Angeboten führen, wächst und somit auch die Notwendigkeit, mit besseren Bedienoberflächen für mehr Übersicht und Orientierung zu sorgen. Alle großen Gerätehersteller präsentieren zur IFA neue Bedienkonzepte, die den Umgang mit den wachsenden Angeboten aus Web und TV erleichtern.


Foto: Beko

IFA | INTERNATIONAL FAIRS

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DER SIDE-BY-SIDE NEWCOMER GN 162430 P

MIT DEM NEUEN SAMSUNG DW60H9970

ist mit der edlen Farbgebung “Piano Black” ein

läutet Samsung eine Neuerung im Segment

optisches Highlight und überzeugt mit Energie-

der Premium-Geschirrspüler ein: Dank

effizienzklasse A++ und einer 0°C-Zone.

SEHENSWERT: die Kombination von innova-

seiner smarten WaterWall™-Technologie spült

tivem Curved Design mit zukunftsweisender

das neue Modell den Innenraum erstmals

Auflösung in UHD. Gewölbte Displays („curved“)

mit einer kraftvollen „Wand aus Wasser“, die

ermöglichen einen äußerst kontrastreichen

gleichmäßig für professionelle Sauberkeit

und räumlichen Eindruck. Dies bringt den

sorgt.

Detailreichtum und die Farbbrillanz von zunehmend erhältlichen Inhalten im UHD- Standard Foto: Samsung

ganz besonders zur Geltung. Den Wunsch nach drahtlosem Audiogenuss direkt vom Smartphone, Tablet und TV im ganzen Haus erfüllen die neuartigen Multiroom-Lautsprecher.

küche + architektur | 61


INTERNATIONAL NATIONAL FAIRS | IFA

KULINARISCHES MULTITASKING ist mit AEG MaxiSense Combi (z.B. Modell HKH81700XB) kein Problem mehr. Mit dem intuitiv bedienbaren Induktionskochfeld können Hobbyköche flexibel mit Pfannen, Töpfen und Co. am Herd jonglieren, denn hier findet alles seinen Platz. Braten, sieden oder warmhalten: Durch 20 kleine Induktionsspulen können bis zu drei Töpfe und Pfannen zeitgleich auf der FreeZone Foto: AEG

Flächeninduktion stehen und individuell bezüglich Programm und Temperatur kontrolliert werden.

Zudem haben sich Hersteller zu einer „Smart TV Alliance“ zusammengeschlossen, die gemeinsame Spezifikationen für den Internet-Zugang der Geräte festlegt. Inhalte-Anbieter, die auf den Geräten unterschiedlicher Marken präsent sein wollen, müssten dann nur noch für eine technische Plattform entwickeln. Die gemeinsame Unterstützung offener Standards wie HTML5 stellt umfassende Funktionalität sicher. Aber auch Betriebssysteme aus der Welt der mobilen Digitalgeräte beginnen, sich in TV-Geräten zu etablieren. So wird die IFA erste Smart TVs zeigen, die Android oder WebOS an Bord haben und damit das Angebot an interessanten Apps zusätzlich erhöhen. „WEARABLES“ MESSEN HERZSCHLAG UND SCHRITTTEMPO Clevere Uhren und andere „Wearable Devices“, also mit Sensoren und Displays ausgerüstete Geräte, die man körpernah am Armband trägt, werden zur IFA 2014 einen weiteren Trend prägen. Sie zeigen an, was sie mit oder ohne Handy empfangen, sie messen Körperfunktionen, Bewegungen und Umgebungsvariablen, um sie zur Auswertung weiterzufunken. DRAHTLOS ZUM GUTEN TON Lautsprecher, die über W-LAN oder Bluetooth Funkkontakt mit ihren Zuspielern pflegen, zählen zu den IFA-Trendprodukten für den guten Ton: Manche setzen ausschließlich auf Funk, andere haben obendrein

Dock-Anschlüsse für mobile Abspielgeräte. Als Musikquellen für die drahtlose Übertragung kommen NAS-Festplatten, Computer, TabletPCs, mobile Musikplayer und Smartphones in Frage. Der Trend zum mobilen Musikgenuss hat auch die Nachfrage nach Kopfhörern belebt: Vom einfachen „Ohrstöpsel“ bis zum High TechHeadphone ist alles im Angebot. In-Ear-Phones lassen sich individuell an die Ohrmuschel anpassen. Besonders hochwertige Modelle arbeiten sogar mit mehreren eingebauten Schallwandlern, die auf unterschiedliche Frequenzbereiche spezialisiert sind. Auch die Tonqualität wird auf der IFA 2014 eine bedeutende Rolle spielen. Immer mehr Geräte unterstützen hochauflösende Tonformate: Der Begriff „High Resolution Audio“ bezieht sich auf eine Anzahl digitaler Prozesse und Formate für Musik, die es ermöglichen, dass Musik mit einer höheren Rate kodiert und wiedergegeben wird als normalerweise üblich bei CDs. SMART HOME Die Vernetzung von CE-Geräten untereinander und ihre Verbindung mit Haushaltsgeräten, der Heizungsanlage , der Beleuchtung oder der Sicherheitstechnik liegt weithin im Trend. So unterstützt die Vernetzung dieser Geräte wirtschaftlichen Energieverbrauch und die Sicherheit in den privaten vier Wänden. Summa Summarum sorgt die Vernetzung von Geräten für noch mehr Komfort: PCs, Notebooks oder Netzwerk-Festplatten speichern heute große Archive digitaler Medien – Bilder, Musik und Videos. Das Heimnetz stellt sie mobilen und stationären Endgeräten zur Verfügung – Smartphones und Tablet-PCs ebenso wie vernetzten Fernsehgeräten. Standards wie UPnP und DLNA erleichtern die Kommunikation: Immer mehr Kameras und Camcorder können ihre Aufnahmen auch direkt über W-LAN ins Heimnetz einspeisen. Das gilt auch für die meisten Musikkomponenten und Surround-Anlagen. Doch überzeugen Sie sich selbst – ein Besuch der IFA lohnt sich.

Foto: Pearl GmbH

http://b2b.ifa-berlin.com/de

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Geräte | TECHNIK + KOMFORT

Smart kühlen und dabei sparen Samsungs Food Showcase mit „Sehr gut“ im ETM-Testmagazin Samsung hat mit dem Food Showcase ein Premium-Produkt entwickelt, dessen smartes Design Effizienz mit innovativer Technologie verbindet. Dafür wurde der Side-by-Side nun in der Ausgabe 08/2014 des ETMTestmagazins mit dem Testsieg prämiert. Im Test mit sieben Side-by-Side-Kühlschränken erhielt Samsungs RH57H9070F/EG die Auszeichnung „Sehr gut“. Besonders überzeugt haben die Tester dabei ein niedriger Energieverbrauch und der rasche Kühlungsprozess. schließen. Bleiben sie über zwei Minuten in einem größeren Winkel geöffnet, ertönt ein akustisches Signal. Insbesondere der rasche Kühlprozess des Samsung Food Showcase überzeugte innerhalb der Testreihe. Und über den beleuchteten, 24 cm hohen Wasserspender lassen sich jederzeit gekühltes Leitungswasser sowie Crushed Eis oder Eiswürfel aus dem 2 kg Eis fassenden Behälter beziehen. Sparsame LED-Beleuchtung für einen geringen Energieverbrauch versteht sich ebenso wie No Frost-Technologie fast von selbst. Im Vergleich mit sechs weiteren Testmodellen schnitt der Samsung Food Showcase mit einem errechneten Jahresenergieverbrauch von 298 kWh im ETMTest am besten ab. In der Gesamtbewertung vergibt das ETM Testmagazin für den Samsung Food Showcase die Wertung 92,6 % und die Note „Sehr gut“ und kürt das Modell RH57H9070F/EG zusätzlich zum Energiesparsieger. Samsung Electronics stellt zur IFA vom 5. bis zum 10. September im www.samsung.com/de CityCube Berlin aus.

Foto: Samsung

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eistungsstärke, ökologische Effizienz und die Vereinfachung der alltäglichen Verbraucher-Prozesse standen bei der Entwicklung im Vordergrund. Der Food Showcase stellt verschiedene Zonen im Innen- und Außenbereich bereit. Hinter der äußeren Metal Cooling-Tür mit dem Showcase ist ein erster abgeschlossener, in drei unterschiedliche Zonen untergliederter Kühlraum. Die innere Tür ist der Zugang zu einem zweiten Kühlungsraum, dem InnerCase, der für seltener benötigte und empfindlichere Lebensmittel wie Fleisch oder Fisch genutzt werden kann. Das hält nicht nur die Temperatur konstant, sondern ist darüber hinaus energiesparend, nutzt den Raum optimal und übersichtlich und erlaubt den Schnellzugriff auf besonders häufig benötigte Lebensmittel und Getränke. Das Tür-in-Tür-Prinzip, in der Testauswertung gesondert hervorgehoben, erlaubt ein Öffnen sowohl der inneren als auch der äußeren Tür von außen. Weitere Features neben dem smarten Ordnungssystem sind Türen, die sich bei einem Öffnungswinkel von unter 45 Grad von allein

IM VERGLEICH mit sechs weiteren Testmodellen schnitt der Food Showcase mit durchschnittlich 0,034 KW mit dem niedrigsten Stromverbrauch ab.

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DESIGN + TREND | Fronten und Arbeitsplatten

Foto: Egger

IM TREND: flächige Ceramic-Optiken

Den ersten Eindruck bestimmt der Teint Edel, markant, haptisch – Fronten und Arbeitsplatte heute und morgen Wonach richten sich die aktuellen Farb- und Dekortrends bei Arbeitsplatten und Fronten? Wie sehen sie aus und welche Oberflächenstrukturen sind derzeit gefragt? Welche Trends dürfen wir in Zukunft erwarten und wie wirkt sich künftig das Thema Nachhaltigkeit auf Materialbeschaffenheit und dessen Veredelung aus? Wir baten die Repräsentanten marktführender und trendsetzender Unternehmen Klaus Monhoff, Leiter Design- und Dekormanagement bei der Egger-Gruppe, Reinhard Hackspiel, Dekormanager bei Pfleiderer Holzwerkstoffe GmbH, und Claus Seemann, Produktmanager Trägerwerkstoffe bei Pfleiderer, Daniel Mohrlok, Entwicklung und Vertrieb Reichert Holztechnik, und Heike Jost, Leitung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Lechner AG um Statements zu diesen Themen. Foto: Reichert

Foto: Pfleiderer Foto: Reichert

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Fronten und Arbeitsplatten | DESIGN + TREND

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aniel Mohrlok, der u. a. auch für den Bereich Entwicklungstechnik des schwarzwälder Holzverarbeiters Reichert verantwortlich zeichnet, ist überzeugter Verfechter echter Materialien: „Echte Materialien werden wieder erfolgreicher. Es gelingt, dass Endverbraucher den Unterschied von „echt“ zu Repros erkennen. Nicht umsonst liegt der warme Eiche-Farbton voll im Trend.“ Was die Veredelung von Holz anbelangt, sieht der Fachmann bei farbig lackierten Fronten eine Tendenz zu „natürlichen“ Farben, jedoch nach wie vor ist die Hauptfarbe Weiß. Zudem setzt er weiterhin auf hochglänzende Oberflächen, stellt jedoch auch eine zunehmende Bedeutung stumpfmatter Oberflächen fest. Und wie definieren die großen Holzwerkstoffverarbeiter den Trend? „Bei den Fronten werden auch in den nächsten zwölf Monaten Unifarben dominieren“, diese Meinung vertritt Trendsetter Klaus Monhoff. „Gerade die etwas kühleren Grautöne werden wieder häufiger und als Alternative zum nach wie vor dominierenden Weiß sowie neben Schlammfarben zu sehen sein.“ Eine Tendenz der Reinhard Hackspiel nur

zustimmen kann. „Daneben entwickeln sich aber auch die bunten Töne recht gut. Wurden die Gelb- und Grünnuancen zunächst nur für offene Regale und Nischen eingesetzt, wandern sie jetzt auch in die Front und setzen dort Akzente“, ergänzt er. Daneben nehme jedoch auch das Interesse an Holz im Frontenbereich langsam wieder zu, stellt Klaus Monhoff fest und definiert: „Neben Naturfarben werden auch Holzoptiken in leicht eingefärbter Form nachgefragt.“ „Bei den Holzdekoren haben die Eichen die größte Bedeutung, die aber nicht mehr ganz so rustikal sind wie in den vergangenen Jahren. Zunehmend kommen auch helle Holzfarben, insbesondere mit Pinie, zum Einsatz. Die Designer reden hier von „Off-White“ Farben. Für elegante Holzfronten gewinnt der Nussbaum wieder an Bedeutung“, beschreibt Reinhard Hackspiel die Erfahrungswerte des Holzwerkstoffspezialisten Pfleiderer. ARBEITSPLATTEN IM TREND „Die Arbeitsplatten werden weiterhin von lebhaften und natürlich geprägten Hölzern, zum Teil auch im Vintage-Look, dominiert.

Neuerscheinungen sind von SandsteinOptiken, Beton-Varianten und flächigen Ceramic-Optiken geprägt“, schildert EggerChef-Designer Klaus Monhoff die Marktentwicklung, die Pfleiderer Dekormanager Reinhard Hackspiel auch bestätigt. Heike Jost, zuständig für Unternehmenskommunikation im Hause Lechner geht hier noch stärker ins Detail: „Gefragt sind vor allem Erdtöne, Dunkelbraun, Dunkelblau, Schwarz, Anthrazit und Weiß. Pate für die Arbeitsplattendesigns stehen vor allem Massivholz, Beton, Stahl und Rost. Und was die Oberflächen anbelangt, liegen vor allem geschliffene und fein strukturierte Oberflächen im Trend.“ STRUKTUR ALS HAPTISCHES ERLEBNIS Apropos, wie steht es um die Oberflächenstrukturen der neuen Designtrends? Daniel Mohrlok definiert die modernen Oberflächenstrukturen wie folgt: „Bei den gefragten Oberflächenstrukturen handelt es sich um Ausführungen, die die Natürlichkeit des tatsächlich dreidimensionalen Materials hervorheben und ein haptisches Erlebnis erANZEIGE

Struktur Hochglanz: Für Ihre brillanten Ideen. Mit ihrem extravaganten Spiegeleffekt zieht die Struktur HG Hochglanz alle Blicke auf sich. Kombinierbar mit den Trägern und Dekoren unserer DST-Kollektion, darüber hinaus lieferbar als HPL und als Verbundelement (auf Wunsch auch mit PUR-Verklebung) in 300 verschiedenen Dekoren.

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DESIGN + TREND | Fronten und Arbeitsplatten

C+S BY LECHNER – besonders hochwertiges Laminat mit interessanten Prägungen der Oberfläche. Je nach Lichteinfall werden diese Strukturen optisch hervorgehoben, so dass das Dekor unterschiedlich erscheint. Exklusiv wirkt hier auch die 18 mm Plattenstärke für stylische

„Gefragt sind vor allem Erdtöne, Dunkelbraun, Dunkelblau, Schwarz, Anthrazit und Weiß. Pate für die Arbeitsplattendesigns stehen vor allem Massivholz, Beton, Stahl und Rost. Und was die Oberflächen anbelangt, liegen vor allem geschliffene und fein strukturierte Oberflächen im Trend.“

Fotos: Lechner

und eher puristische Küchenplanungen.

Heike Jost, Leitung Presse und Öffentlichkeitsarbeit Lechner AG, www.lechner-ag.de

des Schwarzwälder Unternehmens wie glatte 3-dimensionale Oberflächen, die, davon ist er überzeugt, wieder im Kommen sind. Auch Klaus Monhoff beobachtet einen eindeutigen Trend in die Richtung markanter und tiefer Strukturen. „Es zählt nicht nur die Haptik, die Kunden möchten die Oberflächen auch visuell wahrnehmen können. Bei den

DESIGNS VON MORGEN Wir baten unsere Interviewpartner um einen Blick in die Zukunft. In welche Richtung werden sich die Material- und Farbtrends künftig bewegen? „Die Unifarben werden uns erhalten bleiben, aber in ihrer Bedeutung wieder ein wenig abnehmen“, zeigt sich Klaus Monhoff überzeugt und ergänzt: „Da im Oberflächenbereich das Thema „Matt“ an Bedeutung gewinnt, werden die etwas kühleren Grautöne bedeutender. Das ist dadurch bedingt, dass sie sehr schön die Themen „Eleganz“ und „Modernität“ zusammen mit den matten Oberflächen in Richtung Natürlichkeit ver-

Fotos: Egger

zeugen, wie z. B. Bürstungen, tiefe Strukturierungen und sandgestrahlt.“ Überhaupt zeigt sich Reichert in puncto Oberflächenstrukturen sehr innovativ: Angedeutete Poren, durchgeschliffenen Kanten, künstlich erzeugte Lackabplatzer, geplankte Furnierzusammensetzungen mit Querstoß oder gespaltene Hölzer gehören ebenso zum Strukturangebot

Arbeitsplatten sind es dann oft Stein- und Ceramic-Strukturen, die ebenfalls eine Haptik aber oft auch eine Matt-Glanz-Optik aufweisen. Auch diese ermöglicht die optische Wirkung der Struktur.“ Auch das Pfleiderer-Entwicklungsteam erkennt einen Trend hin zu „Strukturen, die den natürlichen Charakter des Materials unterstützen. Das trifft für Hölzer, Steine, Metalle und auch Stoffe zu und betrifft vor allem Oberflächen in matter Wirkung.“

„Bei den Fronten werden auch in den nächsten zwölf Monaten Unifarben dominieren. Gerade die etwas kühleren Grautöne werden wieder häufiger und als Alternative zum nach wie vor dominierenden Weiß sowie neben Schlammfarben zu sehen sein.“ Klaus Design- und Dekormanagement der 66 | Monhoff, küche +Leiter architektur Egger-Gruppe, www.egger.com


Foto: Pfleiderer

DESIGN + TREND | Fronten und Arbeitsplatten

BALANCE BOARD VON PFLEIDERER – Ein nachhaltig ökologischer Werkstoff aus Holz und leichtem Biomassegranulat auf Basis schnell nachwachsender Einjahrespflanzen. Technische Eigenschaften in Anlehnung an die EN 312.

binden.“ Was die Hölzer anbelangt, so ist sich der Trendscout sicher „wird uns die Eiche ebenfalls weiter begleiten, aber auch andere Hölzer wie Buche, Birke und Esche werden wieder an Bedeutung gewinnen. Bei den Steinoptiken werden die ruhigeren Steine weiterhin dominieren, aber auch das Thema Marmor wird man wieder stärker antreffen können.“ In seiner Eigenschaft als Produktmanager Trägerwerkstoffe bei Pfleiderer Holzwerkstoffe definiert Claus Seemann die Trends wie folgt: „Auch wir sehen eine Tendenz zur Unifarbe Grau. Allerdings glauben wir auch an bunte Farben wie Gelb, Grün und auch an ein Revival der Farbe Rot. Aber auch Metallfarben, ähnlich Kupfer sind im Kommen ebenso wie helle Hölzer. Des weiteren“, so betont er, „glauben wir auch an den zunehmenden Einsatz ökologischer und leichter Werkstoffe wie unser Balance Board.“ Daniel Mohrlok sieht keinen erkennbaren Trend zu grellen Farbtönen. Für ihn sorgen Stukturen für Aufsehen, die er wie folgt beschreibt: „Die echten Materialien wie z.B. Hölzer werden noch lebhafter und astiger. Noch tiefere Strukturierungen und Prägungen für noch mehr Haptik. „Ruhige“ Weißtöne werden mit „lebhaften“ Strukturen natürli-

cher Materialien kombiniert.“ Auch für Heike Jost liegen „die Trends der Arbeitsplattendekore künftig in authentischen und natürlichen Materialien mit Charakter.“ Ergänzend dazu erkennt Daniel Mohrlok einen wachsenden Trend zur grifflosen Küche und prognostiziert: „Spezielle Griff-Fräsungen in der Front lassen den klassischen Möbelgriff weiter an Bedeutung verlieren.“ DIE ZUKUNFT GEHÖRT DER NACHHALTIGKEIT Wie wird sich das Thema Nachhaltigkeit auf die Beschaffenheit des Materials und dessen Veredelung auswirken? „Unserer Meinung nach ist dieses Thema hauptsächlich ein Marketinginstrument. Wir denken nicht, dass es sich auf die Nachfrage der Kunden im Bereich Küche auswirken wird“, lautet die Aussage von Heike Jost, Lechner. Egger Design-Chef Klaus Monhoff sieht das etwas anders: „Das Thema Nachhaltigkeit aus Kundensicht wird die Bedeutung von natürlichen Materialien bzw. deren Optik weiterhin positiv beeinflussen. Die Gebrauchsoptik von Hölzern oder Steinen spielt auch bei Reproduktionen eine Rolle: Der Kunde kauft solche Themen gerne auch unter dem Aspekt, damit

„Auch glatte Oberflächen werden wieder 3-dimensional.“ Daniel Mohrlok, Entwicklung und Vertrieb Reichert Holztechnik GmbH & Co . KG www.reichertht.de

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http://ec.europa.eu/environment/eutr2013/index_de.htm http://www.fsc-deutschland.de/eutr.42.htm

ichert

Claus Seemann, Produktmanager Trägerwerkstoffe bei Pfleiderer, www.pfleiderer.de

nachhaltig gehandelt zu haben.“ Und auch Claus Seemann, Pfleiderer, misst dem Thema Ökologie künftig noch mehr Bedeutung bei: „Die Materialien werden zunehmend an den Kriterien Ressourceneffizienz und Klimaschutz gemessen werden. Dies wird den Trend in Richtung Holz und Holzwerkstoffe sowie Holzdekore verstärken, denn mit Holz verwenden wir den nachhaltigen Rohstoff schlechthin.“ Dem kann Daniel Mohrlok nicht widersprechen und verweist auf die Novellierung der Holzhandelsverordnung der EU: „Durch die EUTR (Holzhandelsverordnung der EU), welche in nationales Recht umgesetzt werden muss, verlieren FSC- und PEFC-Labels langsam an Bedeutung, wobei der Bekanntheitsgrad dieser Labels beim Endverbraucher noch weit über dem der EUTR steht. Die EUTR hat zur Folge, dass wesentliche Bestandteile der FSC- und PEFC-Anforderungen für die Inverkehrbringer von Holzwerkstoffen in Zukunft gesetzliche Vorgaben werden. Der Endverbraucher wird in Zukunft mehr darauf achten, dass sein Produkt noch weniger schädliche Inhaltsstoffe enthält, wie zum Beispiel Formaldehyd. Gesundes Wohnen wird wichtiger. Der Verbraucherschutz wird durch Produktkennzeichnung weiter vorangetrieben.“

Fotos: Re

„Wir glauben auch an den zunehmenden Einsatz ökologischer und leichter Werkstoffe wie unser Balance Board.“


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STRATEGIE + KOMPETENZ | Handel

Local Heros Von Karlsruhe bis Basel – Grimm Küchen

Regionale Präsenz – diesen Aspekt nehmen Peter und Stephen Grimm seit jeher sehr ernst. Vor 35 Jahren hatte Peter Grimm im badenwürttembergischen Lahr sein erstes Küchenstudio gegründet. Er gehörte zu den Pionieren, denen es gelang, sich auf Küchen zu konzentrieren und seine Kunden schon damals auf einer Ausstellungsfläche mit 1000 Quadratmetern von seiner Kompetenz in Sachen Küchen zu überzeugen. Eine Größenordnung, an der er gemeinsam mit seinem Sohn Stephen auch beim überwiegenden Anteil seiner mittlerweile neun Filialen festhält. Die Devise der beiden: „Eine gewisse Größe braucht man, um wahrgenommen zu werden.“ Der Erfolg gibt den beiden Unternehmern recht: Denn von Karlsruhe bis Basel ist Grimm Küchen bei den Verbrauchern eine etablierte Marke, die für Kompetenz und Qualität steht.

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Handel | STRATEGIE + KOMPETENZ

EIN VERTRAUTES, ERFOLGREICHES TEAM – (v. l.n.r.) Stephen und Peter Grimm und Andreas Assner, Geschäftsführer Bauformat/Burger

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as Konzept der Grimm-Häuser ist durchgängig. Jede der Filialen liegt in unmittelbarer Nähe eines Einkaufscenters. „Wenn ich mir Nachbarn aussuchen darf, dann ziehe ich den Baumarkt einem Lebensmitteldiscounter vor“, erläutert Peter Grimm. „Zum Discounter gehen meist die gleichen Konsumenten, während es sich bei den Kunden eines Baumarkts um eine täglich wechselnde Klientel handelt.“ Davon profitiert das Familienunternehmen übrigens besonders mit seinem neunten Ableger, der sich die Räumlichkeiten im Industriegebiet Freiburg Nord mit einem Obi-Baumarkt teilt und unter dem Namen „Gans & Gar Küchenwelt“ firmiert. „Hier konnten wir zusätzlich zu unserem Stammgeschäft im Süden Freiburgs noch zusätzliche Kunden generieren..“ Die Filialen der Grimms in Karlsruhe und Rastatt zielen auf den Markt in Nordbaden ab. Das Offenburger Haus richtet sich ebenso wie die Filiale in Breisach an Kunden der umliegenden Region in Deutschland und Frankreich. Auch im Herzen des Dreiländerecks ist Grimm Küchen präsent. Mit ihrer Filiale in Binzen erfüllen sie Küchenträume von Kunden in Deutschland, Frankreich und der Schweiz. Und das jüngste Kind der Grimm-Familie in Waldshut-Tiengen, verbindet Baden mit der Schweiz und dem nahegelegenen Kanton Aargau. Nicht zu vergessen das Haus in Wörth, das von vielen Kunden aus der Pfalz in Anspruch genommen wird. „Natürlich tragen die jeweiligen Filialen unterschiedlich zu unserem Umsatzwachstum bei“, erläutert Stephen Grimm. „Der französische Markt entwickelt sich aufgrund der dortigen Wirtschaftslage derzeit eher zäh“, erläutert er. „Besonders junge Leute suchen vorrangig nach sehr günstigen Küchenlösungen von meist unter 3.000 Euro. Anders der Schweizer Markt: Hier profitieren wir von dem hohen Anspruch der Schweizer Kunden an Planung und Materialien ihrer Küchen. Entsprechend höher liegt auch der

Durchschnittswert der hier verkauften Küchen. In unseren Häusern am Hochrhein liegt er um 20 bis 30 Prozent höher als in anderen Häusern. Natürlich sind hier auch die Kunden deutlich anspruchsvoller.“ „NICHTS IST SO STETIG WIE DER WANDEL“ Summa summarum erwirtschaftet Grimm Küchen mit über 100 Mitarbeitern derzeit rund 24 Millionen Euro. „Den werden wir jedoch in diesem Jahr noch steigern, so dass wir dieses Jahr mit rund 28 Millionen Euro abschließen können. Ein Teil der Steigerung resultiert natürlich aus dem im letzten Jahr eröffneten Haus in Waldshut-Tiengen“, erläutert er. „Doch auch ohne diesen Neuzugang können wir eine Steigerung von zirka 5 Prozent verbuchen.“ „Wie gelingt es Ihnen, alle acht oder sogar neun Häuser, so zu steuern, dass sie erfolgreich arbeiten?“, fragen wir die beiden Unternehmer. „Sie beide können doch nicht überall gleichzeitig sein?“ „Sie möchten also unsere Betriebsgeheimnisse wissen“, lacht Stephen Grimm und Peter Grimm ergänzt: „Diese Frage bekomme ich immer wieder gestellt. Und die Antwort lautet: „Das „Geheimnis“ liegt eigentlich in nichts anderem als in der Organisation. Wichtig ist es, ein Mittelmanagement aufzubauen, um delegieren zu können. Denn wie Sie richtig vermuten, können wir nicht alles selbst machen. Unsere Maxime lautet: „Nichts ist so stetig wie der Wandel. Das hat nichts mit Beliebigkeit zu tun, aber damit, immer wachsam hinsichtlich neuer Herausforderungen zu sein und immer einen Weg zu suchen, die Abläufe und Qualität noch besser gestalten zu wollen.“ Stephen Grimm hatte sich bereits um das Jahr 2003 die Gretchen-Frage gestellt, ob er Grimm Küchen gemeinsam mit seinem Vater weiter ausbauen bzw. eines Tages übernehmen wolle. Der 35-Jährige hat einen Hang zur Mathematik und liebäuküche + architektur | 71


STRATEGIE + KOMPETENZ | Handel

gelte mit einem naturwissenschaftlichen Studium. Doch er entschied sich für die Kooperation mit seinem Vater. „Mir hat meine Tätigkeit hier Spaß gemacht und das tut es noch immer“, lacht er. Heute agiert er als Controller, Einkäufer und Personalmanager. Für die kaufmännische und organisatorische Leitung sowie die Unternehmenskommunikation zeichnet Freund und Prokurist Dr. Detlef Traum seit nunmehr 2003 verantwortlich. „Der promovierte Wirtschaftswissenschaftler schaut sich die Dinge gerne von einer theoretischen Seite an, hat durch seine frühere Ausbildung im Maschinenbaubereich aber auch einen engen Bezug zur handwerklichen Seite und über diese Kombination sind wir sehr froh!“ GUTE MITARBEITER ZAHLEN SICH AUS „Des Weiteren hat unser Unternehmen einen Vertriebsleiter, drei Geschäftsleitungsassistentinnen, darüber hinaus bilden mehrere Filial- und Abteilungsleiter das mittlere Management. Somit verfügen wir über eine Hierarchie, die sich bis hin zu jedem einzelnen unserer 50 Fachberater durchzieht“, erläutert er uns. „Natürlich hat diese Struktur auch ihren Preis, doch wenn man eine gute Leistung abgeben möchte, dann muss man in gute Leute investieren“, betont Peter Grimm nachdrücklich. Der Arbeitsmarkt der Region macht es dem Unternehmer, der immer auch ein Auge auf die Personalkosten haben muss, im Moment nicht besonders einfach. Gute Leute sind rar und das Abwerben von Mitarbeitern aus anderen Unternehmen ist recht teuer. Es sei denn, man hat Glück und der Kandidat hat gerade Ärger mit seinem Chef “. Aber, es bleibt dabei, gute Mitarbeiter zahlen sich aus“, betont er und verweist nochmals auf seine jährliche Umsatzsteigerung. „Und außerdem genießen wir mittlerweile eine so solide Reputation, die den Wechsel zu uns aus un72 | küche + architektur

terschiedlichen Gründen attraktiv macht“, fügt Stephen Grimm hinzu. „Deutlich wird das Bemühen um einen hohen Qualitätsstandard unserer Mitarbeiter auch bei der Eröffnung eines neuen Hauses. Denn wir stellen unser Personal deutlich vor dem Eröffnungstermin ein. Das kostet richtig Geld. Doch wir nehmen uns die Zeit, um unsere Leute in unseren unternehmenseigenen Schulungsräumen, die in unserer Firmenzentrale im Norden Freiburgs untergebracht sind, teils mit internen und teilweise auch mit externen Fachleuten entsprechend auszubilden.“ „Derzeit arbeiten wir an einem themenübergreifenden Schulungsprogramm, das Produkt, Planung am PC und Verkauf mit einander verbindet, da unsere Fachberater in der Praxis alle drei Bausteine gleichzeitig beherrschen müssen. Eine solche Schulungsunterlage können Sie nirgends einkaufen, man muss sie selbst entwickeln, wenn Sie kein Produkt von der Stange bieten wollen“, ergänzt Stephen Grimm die Aussagen seines Vaters. „Wir erreichen nur dann ein gehobenes Beratungs- und Verkaufsniveau, wenn es uns gelingt, unsere Beraterin der Argumentation zu unterstützen. Denn wenn diese fehlt, bleibt nur noch der Preis und das ist tödlich“, resümiert Peter Grimm. JE WENIGER REKLAMATIONEN DESTO ZUFRIEDENER DER KUNDE Aus der eigenen Feder, respektive aus der des Prokuristen Dr. Detlef Traum, stammt auch das Warenwirtschaftssystem des Unternehmens: „Unsere Organisation und Größe bedingt die kontinuierliche Fortführung unseres Warenwirtschaftssystems, alle Filialen sind in Echtzeit vernetzt, alle Informationen stehen übergreifend zur Verfügung“, betont Stephen Grimm. Verkauft heute einer unserer Mitarbeiter eine Küche, schaut ein zweiter noch einmal


Handel | STRATEGIE + KOMPETENZ

über dessen Kalkulation. Erst dann wird sie zur Bestellung weitergegeben. Ist eine Küche besonders aufwändig und komplex oder enthält sie diffizile, zu integrierende Haubenlösungen, dann gibt es sogar einen dritten Kontrollgang. Wir haben alleine über 150 Seiten an Auftragsdokumentation, um die Grundprozesse von der Planung über den Verkauf und die daran anschließende Abwicklung abzubilden.“ Dies alleine unterstreicht die Komplexität dieses Prozesses. „In unserer Branche gibt es nichts Teureres als eine Reklamation und mit Maßnahmen dieser Art ist es uns gelungen, die Reklamationen deutlich zu senken, so dass wir unter dem Strich nicht mehr Geld ausgeben“, bestätigt Peter Grimm den Aufwand. „Ich glaube“, wirft Stephen Grimm lachend ein, „wenn wir wollten, könnten wir uns mittlerweile sogar nach DIN ISO 9001 zertifizieren lassen. Im Laufe der Jahre haben wir kontinuierlich gelernt und verbessert. Und wenn wir sehen, wie viele Prozesse wir fehlerfrei durchführen, können wir sehr zufrieden sein, denn wenn unsere Kunden zufrieden sind, sind wir dies auch.“ „Der Durchschnittswert der von uns verkauften Küchen liegt derzeit deutlich über dem Branchendurchschnitt von ca. 8.600 EUR. Das liegt an zahlreichen aufwändigen Küchen, bei denen die Kunden auf unsere Planungskompetenz vertrauen. Auch hier kommt es wieder auf kompetente Mitarbeiter an, denn wir müssen nicht nur planen und verkaufen, sondern auch fehlerfrei montieren. Wobei wir mit eigenen Monteuren und uns gut bekannten Subunternehmern arbeiten. Nur mit eigenen Leuten ist das zu Stoßzeiten nahezu unmöglich.“ Auf kompetente

Partnerunternehmen greifen die Grimms auch bei Trockenbauarbeiten zurück, die das Doing übernehmen. Die Koordination bleibt dabei jedoch in der Obhut von Grimm Küchen. KUNDENNAH VOM LOGISTIKZENTRUM BIS HIN ZUR MEHRWERTSTEUER „Wir verfügen derzeit über zwei eigene Logistikzentren. Für den Schweizer Markt liefern wir die Ware über eine Spedition an, was wir natürlich auch überwachen. Diese Vorgehensweise hat sich als vorteilhaft erwiesen. Die Spedition übernimmt den bürokratischen Aufwand für die Verzollung. Auf diese Weise muss sich keiner unserer Lkws mehr in langen Zoll-Warte-Schlangen anstellen. Wir schicken nur noch das Montagefahrzeug, das über die Pkw-Spur fährt und so pünktlich die Kunden erreicht. Wir müssen uns nur noch um die Arbeitsgenehmigungen unserer Monteure kümmern und los geht es.“ „Wir haben mit der Eröffnung unseres Studios in Waldshut auf die Zürcher Region abgezielt und mit der in Binzen auf die um Basel. Bis dato sind beide Rechnungen aufgegangen.“ „Ja, den Schweizer Markt zu beliefern ist zwar sehr attraktiv, aber auch nicht gerade einfach“, ergänzt Stephen Grimm. „Wir verfügen über die notwendigen Zulassungen in der Schweiz und auch in Frankreich, so dass diese Kunden bei uns mit ihrer landespezifischen Mehrwertsteuer zahlen können. Zudem richtet sich der Verdienst unserer Monteure in der Schweiz nach deren Tarif und ist entsprechend höher. Gut für den Monteur“, lacht der Unternehmer.

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STRATEGIE + KOMPETENZ | Handel

KONZENTRATION AUF DIE RICHTIGEN HERSTELLER Wir sind gemeinsam mit Andreas Assner, Geschäftsführer Bauformat/Burger-Küchen verabredet, der im Laufe unseres Gesprächs zu uns stößt. „Wir arbeiten schon lange mit Bauformat zusammen, hatten uns in 2007 allerdings von dem Hersteller getrennt und das, obwohl das Umsatzvolumen zu der Zeit bei rund einer Million Euro lag. Wir waren damals der Ansicht, dass man bei Bauformat falsche Weichenstellungen in der Produktpolitik vorgenommen hatte. Seit Anfang 2010 arbeiten wir jedoch wieder mit Bauformat und Burger zusammen, nachdem man uns mit den dann inzwischen vorgenommenen Schritten wieder vollends überzeugen konnte. Aus unserer Sicht als Küchenspezialisten gehört das Unternehmen zu den ersten fünf Herstellern am Markt und ist heute eines derjenigen, auf die wir uns konzentriert haben. Die für uns zuständige Sachbearbeitung ist wirklich gut und die komplette Abwicklung funktioniert nahezu problemlos“, freut sich Stephen Grimm. „Aber grundsätzlich sollte man Unternehmen wie Bauformat und Burger auch zu Gute halten, dass sie viele mittelständische Fachgeschäfte beliefern, deren Auftragsabwicklung sich oft wesentlich vielschichtiger zeigt und damit eine wesentlich höhere Herausforderung für die Sachbearbeitung eines Küchenmöbelherstellers darstellt. Andere Küchenhersteller machen es sich mit der vornehmlichen Belieferung der Großfläche mit standardisierten Bestellungen und Produkten hier einfacher. Immerhin“, ergänzt Peter Grimm, der zudem Beiratsvorsitzender und Sprecher des Vorstands des Einkaufsverbands „Der Küchenring“ ist, „liegt Bauformat im Lieferantenranking des Verbands auf dem zweiten Platz.“ Das spricht für sich. „Mit Bauformat und Burger sind wir in der Lage ein breiteres Preisspektrum zu bedienen. Dabei vermeiden wir es, mit Burger die karierten Maiglöckchen planen zu wollen.

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Dafür ist das Produkt nicht ausgerichtet. Sonderwünsche erfüllen wir mit Bauformat“, erläutert Peter Grimm. Und Stephen Grimm ergänzt: „Bauformat hat sich für uns flexibler erwiesen als andere Hersteller. Sie haben eine sehr breite Frontenpalette, die jede Menge planerischen Spielraum zulässt.“ „Diesen Weg wollen wir weiter gehen“, betont Andreas Assner. „Unsere Fertigung in Löhne ist auf Klasse und nicht auf Masse ausgerichtet, so dass wir Bauformat auf alle Fälle weiter in seiner Funktion als Nischenanbieter ausbauen werden. Die durchschnittliche Bauformat-Küche liegt derzeit bei einem Verkaufspreis zwischen 8.000 und 15.000 Euro. Burger liegt mit einem Verkaufswert zwischen 4.000 bis 6.000 Euro deutlich darunter“, verdeutlicht der sympathische Geschäftsmann die Differenz zwischen den beiden. „Wenn Sie einen Wunsch bei Bauformat frei hätten, wie könnte der aussehen?“, fragen wir die beiden Grimms. „Ich könnte mir vorstellen, Bauformat als Baukastensystem auszubauen, um die Küchen noch wertiger machen zu können“, wirft Stephen Grimm spontan ein. „Wie zum Beispiel Korpus innen wie außen, verschiedene Auszugssysteme, die 19 mm waagrechten Böden könnten bei Bauformat zum Standard werden usw.“ „Genau“, ergänzt Peter Grimm, „wir wünschen uns ein leichtes „Tuning“, das, wie wir glauben, mit einfachen Mitteln möglich wäre. Und dann wäre da noch die Hausausstellung. „Wir hoffen, in diesem Jahr zeigt Ihr auf Eurer Hausmesse Euer Können“, spornen die beiden Andreas Assner an. Der sympathische Westfale verspricht spontan: „Bereits jetzt im September werden Sie die Ausstellung im Erdgeschoss völlig neu gestaltet finden. Auf die extrem verspielten Akzente haben wir in diesem Jahr verzichtet.“ Und ein neues, emotionalisierendes Show-Book verspricht er seinen beiden erfreuten Geschäftspartnern obendrein.


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„WIR SIND DIE MARKE“ Apropos „verspielt“: „Und was halten Sie von dem Bauformat-eigenen Ladenbau-Konzept Cube?“, fragen wir die beiden Vollblutunternehmer. „Für uns kommt das Konzept nicht in Frage, da wir Rational als unsere Marke definiert haben. Mit Rational decken wir das exklusive Premiumsegment ab, während Bauformat im mittleren bis oberen Preisbereich punktet“, informiert Stephen Grimm. „Zudem“ wirft Peter Grimm ein, „ziehen wir seit langem unsere eigene Linie durch und legen Wert darauf, dass wir als Marke beim Verbraucher wiederkennbar sind. Ladenbaukonzepte führen unserer Meinung nach zur Uniformität am Markt.“ „Und wie stehen Sie zu den Eigenmarken von Verbänden?“ „Für alles im Leben gibt es ein Für und Wider, so ist das auch mit den Eigenmarken“, argumentiert Peter Grimm. „Nehmen Sie z. B. Nobilia. Küchen dieses Herstellers können Sie durchaus in einer Ausstellung durch eine entsprechende Planung, Umfeldgestaltung und sinnvolle Ergänzungen von diversen Zubehörherstellern so präsentieren, dass der Kunde nicht das Gefühl hat, der Küche eines Herstellers gegenüberzustehen, die er in abgespeckter Form auch im Baumarkt finden kann. Zudem haben wir vieles von dem, was in anderen Bereichen nur als Sonderausstattung zu erwerben ist, mit diesem Hersteller als Standard verhandelt. Ein Extra-Grimm-Paket also. Hier ist eine Handelsmarke durchaus sinnvoll. Denn nehme ich für eine solche wertige Nobilia-Präsentation den gleichen Namen wie im Abholmarkt, geht dem Verbraucher die Wertvorstellung für das Produkt verloren. Denn

in den Prospekten trifft der Konsument auf Nobilia nur als günstigen Anbieter mit Küchen für 2.998 oder 5.900 Euro.“ „Wir haben uns teilweise für den Einsatz eigener Handelsmarken entschieden, da wir uns, Grimm Küchen, als Marke definieren und dies letztlich das ganze Paket – Produkt, Dienstleistungsspektrum, Planungskompetenz widerspiegelt. Letztendlich spielt der Herstellername für den Konsumenten kaum eine Rolle. Selbst wenn ein Fehler an der Küche ist, kommt er schließlich mit seinem Problem zu uns und nicht zum Produzenten der Küche. Denn dieser erbringt auch keine Garantieleistung.“ „Außerdem“, ergänzt Peter Grimm seine Entscheidung zur Eigenmarke, „im Laufe meiner über 35 Berufsjahre in dieser Branche habe ich schon einige Unternehmen vom Markt verschwinden sehen. Mit betroffen waren auch deren Handelspartner, die sich auch nach außen auf diese Marke gestützt hatten. Auch deshalb halten wir unsere Entscheidung pro Regionalität und pro Grimm Küchen für die richtige. Wenn von Karlsruhe bis Basel über Küchen geredet wird, fällt der Name Grimm Küchen.“ „Kommen denn noch weitere Küchenhäuser dazu?“, wollen wir wissen. „Im Moment versuchen wir zu optimieren und Synergien zwischen unseren acht Grimm KüchenHäusern und unserer Gans & Gar-Küchenwelt zu bündeln. Unserer Analyse zu Folge entspricht der Ertrag aus diesem Prozess dem Umsatz eines weiteren Küchenstudios“, stellt Peter Grimm fest. „Außerdem lohnt es sich, noch stärker in unsere Häuser an der Schweizer Grenze zu investieren.“ Der Erfolg gehört eben den Tüchtigen. www.grimm-kuechen.de

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Foto: Kesseböhmer

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Emotion Möbeltechnik Beschlags- und Auszugstechnik oder die Symbiose aus Komfort, Ergonomie und Flexibilität

Die Ausstattung der Möbel von heute scheint wertiger geworden. Dazu tragen Beschläge und Auszüge wesentlich bei. Darüber, welche technischen Quantensprünge und Lösungen sich im Ober-, Unter- oder Hochschrank durchgesetzt haben und welche Materialien prioritär zum Einsatz kommen, befragten wir führende Unternehmen der Branche. Unsere Interviewpartner: Stefan Kükenhöhner, Geschäftsführer Hettich Marketing- und Vertriebs GmbH & Co. KG, Hubert Schwarz, Geschäftsführer Blum Deutschland, Ronald Weber, Vorsitzender der Geschäftsführung Grass AG, René Winkler, Leiter Marketing und Verkauf des Schweizer Beschlagherstellers Peka, Thomas Bunk, Produktmanager bei Wilhelm Gronbach GmbH,

Foto: Hettich

und Thomas Herden, Kesseböhmer Vertriebsleiter Inland.

SCHIEBETÜRANWENDUNGEN in der Küche sind noch relativ neu, stoßen jedoch auf sehr hohes und auch durchgängiges Interesse bei Küchenherstellern. Zum einen punktet hier ganz klar die Ergonomie. Während der Hausmessen der Küchenmöbelindustrie werden weitere Schiebetürlösungen zu sehen sein.

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Beschläge | KOMFORT + DESIGN

FREEFLAP ist ein Mitglied der Freelift Familie, die mehr ist, als nur eine neue Lifter-Generation. Denn mit nur vier Varianten decken Freeflap Freefold, Freeslide, und Freeswing nahezu alle aktuellen Lifter-Anwendungsgebiete ab. Die schmalen Kraftpakete bewegen, bei sehr geringen Einbautiefen, auch schwerste Fronten sanft und zuverlässig. Der Multi Positions Stopp (MPS) hält die Front in jeder gewünschten Position und sorgt so für höchsten Anwender-Komfort.

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H

ettich-Geschäftsführer Stefan Kükenhöhner lässt keine Zweifel offen: „Als technischer Quantensprung ist ganz klar unser ArciTech Schubkastensystem zu nennen, welches auf Basis starker Argumente, die die gesamte Wertschöpfungskette bis hin zum Endkunden abdecken, überzeugt. Hervorragendes Laufverhalten, hohe Belastungsfähigkeit bis 80 kg und vielfältige Designoptionen, alles auf Basis einer Plattform, sprechen für sich. Die hohe Variabilität zum Markt hin bietet dem Küchenhersteller die Chance, Modelllinien zu differenzieren ohne die Komplexität im Werk maßgeblich zu erhöhen. Auch die Montagefreundlichkeit sowie die einfache Verstellung begeistern die Nutzer dieses Systems. Abgerundet wird ArciTech nun mit der Neuheit Push to open Silent. Das System ermöglicht grifflose Küchen ohne Elektrifizierungsunterstützung, durch einen mechanischen Push to open inkl. Dämpfung. Diese Funktion ist sogar nachrüstbar, damit ist eine hohe Flexibilität zum Markt hin gegeben.“ Aber auch das Sensys Scharnier mit integrierter Dämpfung lässt Stefan Kükenhöhner nicht außer Acht: „Mittlerweile wird fast jede zweite in Deutschland produzierte Küche mit Sensys Scharnieren ausgestattet“, verrät er. „Das Design (Dämpfereinheit im Arm, nicht im Topf ), der hohe Schließwinkel von 35 Grad, die volle Funktionalität im Temperaturbereich von 5 bis 40 Grad sowie die progressive Dämpfung haben vor einigen Jahren für einen Quantensprung in der Scharnierwelt gesorgt.“ Einen technischen Quantensprung in puncto Auszugstechnik konnte auch Grass vollziehen: „Als allererstes ist hier sicherlich der Unküche + architektur | 77

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Fotos: Hettich

KOMFORT + DESIGN | Beschläge

EIN TECHNISCHER QUANTENSPRUNG: Das ArciTech Schubkastensystem, das auf Basis starker Argumente, die die gesamte Wertschöpfungskette bis hin zum Endkunden abdecken, überzeugt.

„Im Unterschrank hat sich das Bild in den letzten Jahren sehr stark gewandelt. Hier sind selbst im unteren und mittleren Segment die Küchen im Wesentlichen mit Schubkästen und Auszügen ausgestattet, im höherwertigen Segment werden nahezu keine Drehtüren mehr im Unterschrank eingesetzt. Die Schubkästen und Auszüge haben hier ganz klar aufgrund ihrer Vorteile in Bezug auf Komfort und Ergonomie gewonnen, und für diesen Mehrwert ist der Endkunde eindeutig bereit, mehr Geld zu investieren.“ Hettich-Geschäftsführer Stefan Kükenhöhner, www.hettich.com

terflur-Vollauszug Dynapro zu nennen. Wir haben das Bewegungs-System im Jahr 2009 zum ersten Mal vorgestellt und anschließend erfolgreich in den Markt eingeführt. Dynapro hat mit seinen exzellenten Laufeigenschaften, der hohen Stabilität, Präzision und dem außerordentlichen Bedienungskomfort den Markt definitiv verändert und die Unterflurtechnologie neu definiert. Mit dem minimalistischen Design-Schubkasten Vionaro haben wir diesen Weg im letzten Jahr kraftvoll fortgesetzt und völlig neue Möglichkeiten für Unterflur-Systeme geschaffen. Mehr Designfreiheit bekommt der Kunde nirgendwo – dafür spricht auch der große Erfolg beider Produkte“, freut sich Ronald Weber, Vorsitzender der Grass-Geschäftsführung Hubert Schwarz, Geschäftsführer Blum Deutschland, hebt neben allen Innovationen, die für eine nahezu perfekte Bewegung sor78 | küche + architektur

gen, besonders die Integration von „Blumotion“ hervor. Eine Innovation für sanftes und leises Schließen für Scharniere, Auszüge und Klappensysteme. Kesseböhmer-Vertriebsleiter Thomas Herden sieht die Einführung des ClickFixx-Montageund Justagesystems als technischen Quantensprung des Unternehmens. „Hier wurde erstmals systematisch eine einfache, schnelle und sichere Montage unserer Beschläge mit weitestgehend werkzeugfreier Frontmontage und einfachster Justierung realisiert. Und dies durchgängig durch alle wichtigen Produktreihen – vom Dispensa über LeMans und Convoy bis zum Free-Lifterbeschlag. Apropos neue Lifter-Generation: Free-Lift Beschläge zeichnen sich durch extrem leichtgängig-geschmeidige Bewegungen aus. Auch dies ein Punkt, an dem das KesseböhmerEntwicklungs-Know-how erfolgreich aus-

gespielt wurde. Außerdem können wir hier – wie auch beim Dispensa-Apothekerauszug – auf ein weiteres unikates Feature verweisen: die kombinierte Ein- und Auszugdämpfung. Auch die vollsynchronisierte Schiene beim Convoy würde ich als eine besonders gelungene Entwicklungsleistung bezeichnen.“ René Winkler, Leiter Marketing & Verkauf des Schweizer Beschlagherstellers Peka, das sich auf die Fertigung von Hochschrankauszügen und ausziehbaren Ecklösungen sowie ökologisch durchdachte Abfalltrennsysteme spezialisiert hat, ist besonders stolz auf den Hochschrank Pleno, den praktischen Vorratsschrank mit fließender Öffnungsbewegung für Möbel mit Scharniertüren sowie das schlichte Auszugstablar Extendo. Es erlaubt direkten Zugriff auf den vorderen Bereich und bietet komplette Übersicht beim Ausziehen. Magnetische Unterteilungselemente können als zusätzliches Ordnungssystem direkt auf dem Tablar oder auf der magnetischen Antirutschmatte einfach und flexibel eingesetzt werden. Die Antirutschmatten in dezenter Farbe bleiben am Tablarboden haften und können zum Reinigen einfach entfernt werden. Auch bei der Montage lässt das Produkt keine Wünsche offen: Ein cleveres Adaptersystem ermöglicht das Befestigen des Tablars auf Schubkastenführungen verschiedener Hersteller und kann selbst bei unterschiedlichen Seitenwandstärken eingesetzt werden. Gronbach ist ein Systemlieferant, der in den Geschäftsbereichen Gerätetechnik, Oberflächentechnik sowie Möbeltechnik tätig ist und führend in der Veredelung von Metalloberflächen. Für den Bereich Möbel bietet das Unternehmen die Produktgruppe „UNIQ“ an. „Darunter zählt eine sehr hochwertig anmutende Aluminiumzarge für Schubkästen mit einem hohen Grad der Individualisierbarkeit sowie ein Regalsystem, das stufenlos und ohne Werkzeug verstellt werden kann. Das Regalsystem bietet dabei ebenso verschiedene Möglichkeiten der Individualisierung“, erläutert Thomas Bunk, Produktmanager des Unternehmens, und ergänzt: „Auch wenn das


Beschläge | KOMFORT + DESIGN

DAS MINIMALISTISCHE und formschöne Design des Design-Schubkastens Vionaro mit seiner fugenlosen und geradlinigen Zarge aus eloxiertem Aluminium ist für einige Hersteller der Küchenmöbelindustrie der ausschlag-

Produkt „Sockelsauger“ nicht den Beschlägen zuzuordnen ist, so zeigt es doch die Innovationskraft und Kreativität unseres Unternehmens – natürlich immer mit dem Ziel, unseren Kunden einen Mehrwert zu schaffen.“

Fotos: Grass

gebende Faktor ihn einzusetzen. Grass

DER OBERSCHRANK: KLAPPBESCHLÄGE ODER SCHARNIERE? „Liftbeschläge – und hier in besonderem Maße die Klappenbeschläge – werden zunehmend zum Standard in modernen Küchen“, weiß Thomas Herden. „Begründet liegt das Ganze in dem besonders hohen Bedienkom-

„In der Tendenz gilt derzeit: Je hochwertiger die Küche, desto eher werden KlappenSysteme eingesetzt.“ Ronald Weber, Vorstandsvorsitzender Grass, www.grass.at

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Fotos: Peka

KOMFORT + DESIGN | Beschläge

„Möbelausstattung kann die Qualität und Funktionalität eines Raumes massgeblich beeinflussen. Unser Ziel ist es sämtliche Stauräume im Wohnbereich optimal zu nutzen, sei es im Unterschrank, Hochschrank, Wohnmöbel oder auch Ankleide.“ Peka Marketing and Sales Manager René Winkler, www.peka-system.com

„Unser Fokus liegt auf der Wertsteigerung der Komponenten. Darüber hinaus gehen wir auch davon aus, dass der Trend zur Individualisierung weiterhin spürbar ist – entsprechend werden auch unsere zukünftigen Produktentwicklungen einen hohen Grad an Flexibilität und Individualisierbarkeit aufweisen.“ Thomas Bunk Productmanager, Gronbach, www.gronbach.com

stützt. Die Hochklappen haben international immer noch den höchsten Anteil. Die Hochfalt-und Hochschwenkbeschläge nehmen stetig zu, Hochliftbeschläge werden situativ eingesetzt.“ Ronald Weber bringt es auf den Punkt: „Betrachten wir weltweit die eingesetzten Mengen, dann dominieren im Oberschrank nach wie vor die Scharniere. Allerdings variieren die Anteile stark in den unterschiedlichen Märkten. In der Tendenz gilt derzeit: Je hochwertiger die Küche, desto eher werden Klappen-Systeme eingesetzt. Auch was die Art der Klappenbeschläge anbelangt, gibt es

Fotos: Gronbach

fort der Liftbeschläge: Der Schrankinhalt ist vollständig zugänglich und die „Tür“ kann während der gesamten Küchenarbeit offen stehen, ohne dass sie – wie eine Drehtür – im Weg steht. Mit unseren vier Liftervarianten bieten wir Produkte für alle nur denkbaren Planungssituationen an und können damit alle Anforderungen dieses Wachstumsmarktes erfüllen“, betont er. „Mengenmäßig sind Scharniere und Liftbeschläge allerdings nicht 1:1 vergleichbar“, wirft Hubert Schwarz ein. „Der Anteil von Klappbeschlägen nimmt stetig zu und wird natürlich durch viele Innovationen unter-

große Unterschiede von Markt zu Markt und von Kunde zu Kunde. Bei Grass sind traditionell die sogenannten Faltklappen recht stark. Aber auch die einteiligen Drehklappen (TSerie) oder Klappenlift-Systeme (L-Serie), die komplett nach oben wegschwenken, spielen in vielen Märkten eine wichtige Rolle.“ Und René Winkler beziffert den Anteil der Klappbeschläge auf zwischen 25 und 30 Prozent. „Küchenoberschränke im mittleren Segment werden immer noch zu ca. 75 Prozent mit Scharnieren ausgestattet“, weiß HettichGeschäftsführer Stefan Kükenhöhner aus Erfahrung. „Dieser Anteil liegt im höherwertigen Segment sicherlich niedriger, aber auch dort werden noch immer Scharniere im Oberschrank eingesetzt. Der doch deutliche Preisunterschied zwischen Klappenbeschlag und Scharnier sorgt für diese Mengenkon Mengenkonstellation, dieses gilt gerade auch im konsu konsumigen Bereich. Dieses gestaltet sich jedoch genau anders im Unterschrank.“ MEHR AUSZÜGE IM UNTERSCHRANK letzIm Unterschrank hat sich das Bild in den letz ten Jahren sehr stark gewandelt,“ analysiert der Stefan Kükenhöhner. „Hier sind selbst Küim unteren und mittleren Segment die Kü chen im Wesentlichen mit Schubkästen und Auszügen ausgestattet. Im höherwertigen Segment werden nahezu keine Drehtüren

FÜR DEN BEREICH MÖBEL MÖ bietet Gronbach die Produktgruppe „Uniq“ an. „Darunter zählt eine sehr hochwertig anmutende Aluminiumzarge für Schubkästen mit einem hohen Grad der Individualisierbarkeit.

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mehr im Unterschrank eingesetzt. Die Schubkästen und Auszüge haben hier ganz klar aufgrund ihrer Vorteile in Bezug auf Komfort und Ergonomie gewonnen, und für diesen Mehrwert ist der Endkunde eindeutig bereit, mehr Geld zu investieren.“ „Unseren Erkenntnissen nach haben Auszüge im Unterschrankbereich heute einen Marktanteil von rund 70 Prozent“, trägt René Winkler bei. „Die jeweiligen Anteile von Auszügen oder Scharnieren stellt sich in den verschiedenen Ländern und Preissegmenten unterschiedlich dar. Der Ausstattungsgrad mit Schubkästen und Auszügen in Unterschränken hat aber weltweit zugenommen, weil der ungehinderte Zugriff auf die Staugüter von Kunden gewünscht und geschätzt wird“, ergänzt Hubert Schwarz. „Die Auszüge haben die Türen im Unterschrankbereich größtenteils abgelöst“, weiß auch Ronald Weber. „Die Vorteile liegen klar auf der Hand: Das Staugut kommt beim Öffnen komplett zum Vorschein und der Zugriff darauf ist sehr einfach und komfortabel. Die Gestaltungsmöglichkeiten sind dank unterschiedlicher Formen, Materialien und Farben mittlerweile äußerst vielfältig. Auch hier gilt wieder: Je hochwertiger die Küche, desto mehr Auszüge kommen zum Einsatz. Wobei anzumerken ist, dass die Rolle der Auszüge inzwischen auch im preiswerten Einstiegssegment deutlich zunimmt.“ Wie haben sich eigentlich die Zargen aus unterschiedlichen Materialien durchgesetzt? „Stahl mit den unterschiedlichsten Profilformen und Farben wird mengenmäßig am stärksten eingesetzt. Dennoch ist es sehr wichtig, dass wir mit unseren zusätzlichen Materialien Aluminium und Edelstahl unseren Kunden weltweit Differenzierungsmöglichkeiten bieten“, betont Hubert Schwarz. René Winkler sieht das ebenso und Stefan Kükenhöhner führt aus: „Im Wesentlichen kommt nach wie vor Stahl zum Einsatz, allerdings in unterschiedlichen Farben, Oberflächen und Konturen. Holzschubkästen sind, ausgenommen vom Markt USA, nur noch selten in der Küche anzutreffen.“ Doch er betont: „Eine Aufwertung der Auszüge

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„Die jeweiligen Anteile von Auszügen oder Scharnieren stellt sich in den verschiedenen Ländern und Preissegmenten unterschiedlich dar. Der Ausstattungsgrad mit Schubkästen und Auszügen in Unterschränken hat aber weltweit zugenommen, weil der ungehinderte Zugriff auf die Staugüter von Kunden gewünscht und geschätzt wird.“ Hubert Schwarz, Geschäftsführer Blum Deutschland, www.blum.com

durch optionale Elemente wie DesignSides aus Glas oder Innenorganisation aus Holz findet jedoch zunehmend statt. Dadurch gewinnen Schubkastensysteme hinsichtlich individueller Gestaltungsoptionen bzw. Differenzierungsmöglichkeiten immer mehr an Bedeutung. Edelstahl und Aluminium sind optisch sicherlich sehr schöne Varianten, scheitern aber leider oftmals an der deutlichen Preisdifferenz zu Stahlzargen und sind daher mengenmäßig überschaubar. Kunststoffzargen spielen keine Bedeutung mehr und werden heutzutage nicht mehr eingesetzt.“ Und Ronald Weber ergänzt: „In einem sehr kleinen hochwertigen Segment spielen aber auch Edelstahl-Zargen eine wichtige Rolle. Zusätzlich kommen Glas, Aluminium und Holz zum Einsatz. Obwohl Holz als Zarge ebenfalls nahezu keinen Marktanteil hat, liegt der Marktanteil von kompletten Schubkästen aus diesem Werkstoff in der Küche weltweit bei sicherlich 30-50 Prozent. Besonders Glas wird bei Aufsatz-Systemen gerne verwendet 82 | küche + architektur

Fotos: Blum

Bevorraten von Staugütern in der Küche.

und dient zur Differenzierung in den einzelnen Preissegmenten. Andere Materialien spielen praktisch keine Rolle.“ „Als metallverarbeitendes Unternehmen, liegt unser Schwerpunkt natürlich im Metall“, betont Thomas Bunk. „Schubkastenlösungen aus beschichtetem Stahl haben wir bereits entwickelt und auch gefertigt. In neuerer Zeit liegt unser Fokus aber auch auf den Aluminiumzargen, da sie dem Trend des „Mehrwerts“ ebenso Rechnung tragen wie dem zunehmenden Wunsch der Individualisierung, den nicht nur der Endkunde hegt, sondern auch viele mittelständische Unternehmen, die sich gegenüber bekannten Branchengrößen und deren qualitativ guten Massenprodukten abheben müssen.“ Chrom, Edelstahl-Optik oder pulverlackiert in unterschiedlichen Farbvarianten – welche Materialvarianten werden bei der Reling bevorzugt? „Hier ist die pulverlackierte Reling der klare Mengentreiber“, eine Aussage des HettichGeschäftsführers, der auch Hubert Schwarz,

bezogen auf die runde Reling von „Tandembox plus“ und die eckige Reling der „Tandembox antaro“ von Blum nur zustimmen kann, und Stefan Kükenhöhner erläutert: „Dieses ist einerseits kostenseitig begründbar, da Materialien wie Edelstahl oder Oberflächen wie Chrom deutlich teurer sind. Aber auch die optische bzw. farbliche Harmonie mit den Schubkastenzargen ist ein starkes Argument, welches für eine Pulverlackierung spricht.“ „Auch wir bieten bei unseren Systemen verschiedenste Farb- und Designvarianten an. Am häufigsten nachgefragt werden jedoch Reling-Systeme in Chrom, Edelstahl-Optik oder pulverlackiert in unterschiedlichen Farbvarianten“, setzt Grass-Vorstandsvorsitzender Ronald Weber entgegen. Auch bei Peka sieht die Gewichtung der materialvarianten für Relings etwas anders aus: „Am gefragtesten ist bei uns die Edelstahl-Optik, gefolgt von Chorm und schlussendlich die Pulverlackierung in unterschiedlichen Farbstellungen.“ „Bei Kesseböhmer steht Chrom glänzend ganz oben auf der Kundenwunschliste“, lässt uns Thomas Herden wissen. „Wir bieten optional eine Vielzahl galvanisierter Oberflächen an, natürlich steht hier Chrom glänzend mit großem Abstand an erster Stelle. Damit und auch mit unseren pulverlackierten Oberflächen hat der Kunde viele Möglichkeiten, eine markenkonforme oder auch individuelle Innenausstattung zu wählen.“ FUNKTIONSAUSZÜGE NOCH GEFRAGT? Welche Rolle spielen Funktionsauszüge im Unterschrankbereich z.B. schmale, schrankhohe Funktionsauszüge? „Diese Art der Auszüge hat in den letzten Jahren aufgrund der Designsprache der Küchen an Bedeutung verloren. Die „horizontale Linie“ dominiert und somit sind diese vertikalen Funktionsauszüge deutlich zurückgegangen, obwohl sie gerade in der Nähe des Kochfeldes bzw. auch in der Zubereitungszone aus funktionaler Sicht sicherlich sinnvoll und argumentierbar sind“, teilt Stefan Kükenhöhner seine Einschätzung mit. „Ja“, bestätigt auch René Winkler, „zumal sie als Ausgleichselemente noch immer wichtig sind.“ Thomas Herden kann sich dem nur anschließen: „Schmale Funktionsauszüge


Beschläge | KOMFORT + DESIGN

haben im Unterschrankbereich besondere Vorteile, denn sie bieten optimale Funktion und Stauraumnutzung auf engem Raum. Und sind damit unkompliziert auch in kleinen Küchen einzuplanen. Den verschiedenen Funktionszentren zugeordnet, lassen sich in einem CookingAgent am Kochzentrum oder einem CleaningAgent im Bereich der Spüle alle jeweils wichtigen Utensilien schnell griffbereit unterbringen. Auch Spezialeinsätze für Gewürze, Tabletts oder Backbleche und Handtuchhalter bieten viel praktischen Nutzen im Unterschrank.“ HOCHSCHRÄNKE DIE VORRATSKELLER DER NEUZEIT Hier setzt Stefan Kükenhöhner klar auf die Verwendung von Auszügen und Schubkästen zur Vorratshaltung. Und die Entwicklung gibt ihm recht, denn ihr Einsatz, sei es im Vorratsschrank oder hinter der Drehtür – hat stark zugenommen, „... da die Küchenhersteller so den Vorteil der Verwendung von „Gleichteilen“ haben. Die Korpusse haben die gleichen Bohrbilder wie die Unterschränke, es werden die gleichen Schubkästen und Auszüge wie im Unterschrank verwendet, was zu einer Senkung der Komplexität und damit zu höherer Produktivität führt. Darüber hinaus hat der Endkunde ein harmonisches Design in allen Schränken und nicht unterschiedlich aussehende Innenausstattungen. Auch die bekannten Differenzierungsmöglichkeiten beim Schubkasten wie Glasseite greifen hier. Der gezielte und einfache Zugriff auf die gelagerte Ware ist im individuellen Schubkasten einfacher und auch ergonomischer, da man nicht das Gewicht eines kompletten Hochschrankauszuges bewegen muss.“ Was die Bevorratung im Hochschrankbereich anbelangt, verweist Blum-Geschäftsführer Hubert Schwarz hier auf den von Blum entwickelten Space Tower: „Da wir bei unseren Kunden nur die Innenschubkästen und Innenauszüge hinter der Drehtüre liefern, können wir Ihnen über die Aufteilung nichts sagen. Wir stellen sehr oft bei Präsentationen fest, dass Space Tower, sehr gut ankommt und auch bei der Herstellung und einfachen Montage punktet.“ Thomas Herden, Kesseböhmer, bietet die Alternative zu den Auszügen: „Aus unserer Sicht ist die optimale Lösung im Hochschrankbereich, der Apothekerauszug, längst Standard und ein Klassiker. Die Vorteile überzeugen mit dem ersten Öffnen: Nur eine Auszugsbewegung und man hat den gesam-

ten Schrankinhalt im Überblick und direkten Zugriff. Das gesamte Staugut ist von zwei Seiten sichtbar und erreichbar. Gedämpfter Einzug und optional gedämpfter Auszug bieten hohen Bedienkomfort. Ein Produktmerkmal beim Dispensa ist die leichtgängige Verfahrbarkeit des Auszugs. Dank ausgereifter Führungstechnik und synchronisierter Schiene: Auch bei voller Zuladung von 100 kg lässt sich der Auszug ohne Kraftaufwand ein- und ausfahren. Herausnehmbare – und damit individuell positionierbare – Tablare machen hier viel Sinn, denn damit kann der Nutzer den Stauraum jederzeit seinen Wünschen und der Größe des Stauguts anpassen. Und die Einteilung auch immer wieder verändern.“ Unter dem Motto „Schieben lieben“ führte Hettich im vergangenen Jahr die Schiebetürtechnik in die Küche ein. Wie hat sich diese bislang durchgesetzt? fragten wir die Repräsentanten der unterschiedlichen Wettbewerbsunternehmen. Dazu Stefan Kükenhöhner: „Schiebetüranwendungen in der Küche sind noch relativ neu, stoßen jedoch auf sehr hohes und auch durchgängiges Interesse bei Küchenherstellern. Zum einen punktet hier ganz klar die Ergonomie: Es stehen im offenen Zustand keine Türen im Weg und man kann sie, ohne sich strecken zu müssen, wieder einfach schließen. Zum anderen punkten die Designmöglichkeiten: Die Küchenbranche sucht nach Differenzierungsmöglichkeiten und hier bieten Schiebetüranwendungen ganz neue Möglichkeiten in der Gestaltung. Mit dem großflächigen Schiebetürsystem InLine XL lässt sich z.B. moderne klare Raumarchitektur im Möbel konsequent umsetzen. Stauräume können großflächig hinter schickem Design verborgen werden. Im Oberschrank- und Aufsatzschrankbereich werden schlichte Regale mit Schiebetüren, wie z.B. dem SlideLine M, zu ansprechenden Funktionsmöbeln, deren Optik sich immer wieder verändern lässt. Das System erlaubt den spielerischen Wechsel zwischen offener und geschlossener Fläche, und das bei äußerst einfacher Montage. Aufgrund dieser Vorteile werden wir weitere Schiebetürlösungen verstärkt in den Hausausstellungen im Herbst sehen, die dann im Anschluss in neuen Küchenmodellen in die Vermarktung seitens der Küchenhersteller gehen.“ „Schiebetüren spielen momentan in den Küchenausstellungen und auf Messen eine große Rolle“, stellt auch Ronald Weber fest. „Sie werden aber aufgrund der relativ hohen Kosten fast ausschließlich bei sehr

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Fotos: Kesseböhmer

„Für die Zukunft sehen wir vor allem Chancen in einer engen Entwicklungspartnerschaft mit unseren Industriekunden – eine Bündelung von Kreativität und Kompetenzen mit dem Ziel innovativer und individuell nutzbarer Produktentwicklungen.“ Thomas Herden, Vertiebsleiter Inland, Kessböhmer, www.kesseboehmer.com

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„Dispensa“ ist die leichtgängige Verfahrbarkeit

EIN BLICK IN DIE ZUKUNFT Hier lässt sich keiner unserer Interviewpartner so richtig in die Karten schauen, doch so manch einer verschafft unseren Lesern schon einmal Lust auf mehr: „Innovative Neuentwicklungen sind ein wesentlicher Bestandteil des Unternehmenserfolges. Wir arbeiten konsequent daran, auch in Zukunft den Markt maßgeblich zu beeinflussen und neue Standards zu setzen“, betont Ronald Weber mit Nachdruck und auch Hubert Schwarz äußert sich in ähnlicher Manier. „Da wir bei Hettich die Küche sowie die Wohn- und Schlafräume als auch die dazugehörigen Wertschöpfungsketten ganzheitlich betrachten, liegen die Entwicklungsansätze auf verschiedenen Ebenen.

Design, Ergonomie und Komfort sind wesentliche Elemente, die in allen unseren Neuentwicklungen Niederschlag finden. Wir sprechen hier über Beschlagslösungen in unseren Kernbereichen Schubkästen und Führungen, Scharnieranwendungen sowie Schiebetürsysteme, die weiterhin bei uns den Schwerpunkt bilden. Neben den Endkundenvorteilen werden die Produkte grundsätzlich im Kontext der Vorteile für die industriellen Küchen-/Möbelhersteller, die Tischler, den Handel und die Monteure entwickelt, sodass z.B. die Herstellungs- und Montageprozesse beim Kunden sowie die Vermarktungskriterien wichtige Punkte in der Entwicklung sind. Als maßgebliche Plattform für die Präsentation von Neuheiten und Entwicklungen dient die Interzum in Köln, wo wir auch im kommenden Jahr wieder viele Ideen und Neuprodukte vorstellen werden“, verspricht HettichGeschäftsführer Stefan Kükenhöhner. Auch Peka verfolgt eine konkrete Richtung: „Möbelausstattung kann die Qualität und Funktionalität eines Raumes maßgeblich beeinflussen“, stellt René Winkler fest. „Unser Ziel ist es, sämtliche Stauräume im Wohnbereich optimal zu nutzen. So fügt sich unsere Designlinie Libell zurückhaltend in jeden Möbelstil ein. Dank ihrer schlichten Eleganz integriert sie sich in jede Küche, Wohnzimmer, Garderobe aber auch in der Ankleide ein, sei es im Unterschrank, Hochschrank oder Wohnmöbel. Im Hause Gronbach geht es um Mehrwert, betont Thomas Bunk: „Unser Fokus liegt auf der Wertsteigerung der Komponenten, so z.B. wird es in absehbarer Zeit eine nur 4mm dünne Aluminiumfrontblende für die oben genannten Aluminiumzargen geben. Darüber hinaus gehen wir auch davon aus, dass der Trend zur Individualisierung weiterhin spürbar ist – entsprechend werden auch unsere zukünftigen Produktentwicklungen einen hohen Grad an Flexibilität und Individualisierbarkeit aufweisen.“ Auch Kesseböhmer-Vertriebsleiter Thomas Herden sieht innovative Entwicklungsansätze vor allem im Bereich der Individualisierung der Produkte. „In diese Richtung haben wir mit einem dreistufigen Gestaltungskonzept beim „Convoy“ gerade einen entscheidenden Schritt getan. Für die Zukunft sehen wir vor allem Chancen in einer engen Entwicklungspartnerschaft mit unseren Industriekunden – eine Bündelung von Kreativität und Kompetenzen mit dem Ziel innovativer und individuell nutzbarer Produktentwicklungen.“

küche + architektur, Ausg. 4

EIN BESONDERES PRODUKTMERKMAL beim

Auch Thomas Bunk beobachtet diesen Markt genau: „Das Thema Schieben hat meines Erachtens noch nicht seinen Höhepunkt erreicht. Viele Entwicklungen gehen in Richtung Dämpfung und Selbstschließung und zeigen, dass noch nicht alle Möglichkeiten realisiert wurden. Vermutlich wird die Schiebetürtechnik sich noch verstärkt in Oberschränken zeigen. Im Unterschrankbereich spielen Auszugsysteme eine wichtige ergonomische Rolle, so dass ich nicht davon ausgehe, dass diese von der Schiebetürtechnik substituiert wird.“

Deutschland

hochwertigen Küchen verkauft. Es ist im Premium-Bereich sicherlich ein wachsender, aber insgesamt immer noch sehr kleiner Markt.“ Hubert Schwarz steht dieser Beschlaglösung etwas kritischer gegenüber: „In den uns bekannten Planungssituationen von Küchen ist die Schiebetürtechnik nur begrenzt einsetzbar, weil die Ausstattung der Küchen mit Hochschränken, Dunstabzügen usw. die Verplanung sehr oft nicht ermöglicht.“ Und René Winkler sieht die Schiebetür-Technik „vor allem bei Hochschränken als interessantes optisches Gestaltungselement.“

Beschnitt: 3 mm

KOMFORT + DESIGN | Beschläge


Zuwachs für die AVENTOS-Klappenfamilie Neu: AVENTOS HK-XS – der kompakte Beschlag für kleine Klappen Aus modernen Küchen sind Klappen heutzutage nicht mehr wegzudenken. Der österreichische Beschlägespezialist Blum bietet mit AVENTOS HK-XS nun auch eine äußerst platzsparende Lösung für kleine Klappen in Hoch- und Oberschränken. Was Klappenbeschläge alles können, beweist Blum mit seiner AVENTOS-Klappenfamilie. Ob als Hochfalt-, Hochschwenk-, Hochlift- oder Hochklappe – für nahezu jede Einbausituation gibt es die richtige Klappenlösung. Der jüngste Zuwachs aus dem Hause Blum: AVENTOS HK-XS – der kompakte Beschlag für kleine Klappen. Dank seiner schlanken Bauweise eröffnet AVENTOS HK-XS großen Gestaltungsspielraum. So lassen sich auch Korpusse mit geringer lichter Tiefe realisieren. Zum Beispiel in der Küche über dem Dunstabzug oder im Badezimmer über dem Waschbecken. Der symmetrische Kraftspeicher kann sowohl einseitig als auch beidseitig eingesetzt werden. Mit dem Einsatz auf beiden Seiten lassen sich auch größere, schwerere Fronten realisieren. Der hohe Bewegungskomfort ist mittels stufenlosem Stopp jederzeit gegeben.

Der symmetrische Kraftspeicher des AVENTOS HK-XS ist je nach Bedarf ein- oder beidseitig einsetzbar.

Besonders praktisch: Bei Schränken mit geringer lichter Tiefe.

BLUMOTION inside

AVENTOS HK-XS eignet sich besonders für kleine Klappen im Hochschrank.

Hoher Bewegungskomfort durch den stufenlosen Stopp.

Unabhängig von der Dimension der Front bleiben die Befestigungspositionen des Kraftspeichers immer gleich. Die Montage von AVENTOS HK-XS ist besonders einfach: Der Kraftspeicher wird werkzeuglos mittels CLIP-Mechanismus montiert. Durch seine stufenlose Einstellung bleibt die Front im Gleichgewicht. In Kombination mit gedämpften Scharnieren wie zum Beispiel CLIP top BLUMOTION schließen auch kleine Klappen sanft und geräuschlos. Für kleine, grifflose Klappen kann AVENTOS HK-XS in Verbindung mit TIP-ON eingesetzt werden.

www.blum.com

AVENTOS HK-XS

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Für kleine Klappen in Hoch- und Oberschränken Auch für Korpusse mit geringer lichter Tiefe, z.B. über dem Dunstabzug Symmetrischer Beschlag; ein- oder beidseitig einsetzbar


Fotos: Hettich

ARCHITEKTUR + TREND | Küchen

ZUM STANDARD wird die integrierte Scharnierdämpfung. Sie lässt Drehtüren sanft und leise schließen. GRIFFLOSE OPTIK liegt nach wie vor im Trend. Mit der

Neue Küche – live erleben Informationspaket für den Tag der Küche 2014 geschnürt von Hettich

Funktion Push to open Silent für ArciTech Schubkästen ist ein hoher Bedienkomfort garantiert (Bild oben rechts).

Wenn am 27. September 2014 der Tag der Küche zum 15. Mal stattfindet, lädt der Küchenfachhandel bundesweit wieder mit einfallsreichen Events alle Kücheninteressierten in seine Studios und Häuser ein.

H

ier können sich alle über aktuelle Materialien, Farben und Formen moderner Küchen informieren und hautnah Küchenplanungen ausprobieren. Hettich unterstützt den Küchenhandel erneut dabei, Interessierte umfassend zu beraten. Die Besucher sollen qualitativ hochwertige und innovative Beschlagtechnik kennenlernen und besitzen wollen. Das beliebte Magazin „Erlebnis Küche“ informiert Kücheninteressierte über die neuen Trends, die auf der Küchenmeile A30 und der Eurocucina vorgestellt wurden. Der Leser erfährt außerdem, wie intelligente Funktionen das Küchenleben erleichtern können, und worauf bei der Planung geachtet werden sollte. Natürlich kommen auch die Neuheiten für Schubkästen, Scharniere und Schiebetüren nicht zu kurz. Im Rezeptkalender 2015 verraten die Hettich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wieder ihre Lieblingsrezepte – dieses Mal zum Thema Backen. Von Gewitter-Torte bis HähnchenLauch-Kuchen bietet der Kalender überraschende, gelingsichere Rezepte. Und gut zu wissen: Auch nach dem Tag der Küche können die Magazine und Kalender koswww.hettich.com tenlos bei Hettich bestellt werden: kitchen-info@de.hettich.com.

DAS AKTIONSPAKET von Hettich zum Tag der Küche 2014 bietet umfangreiche Informationen über Technik für Möbel. Das beliebte Magazin „Erlebnis Küche“ zeigt die Trends der Möbelfachmessen.

86 | küche + architektur


Die guten Adressen der Branche | VISITENKARTEN

Die guten Adressen der Branche

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Ballerina-Küchen Heinz-Erwin Ellersiek GmbH Bruchstraße 47–51 · 32289 Rödinghausen Tel. 05226 5990 · Fax 05226 599211 info@ballerina.de · www.ballerina.de

Naber GmbH Enschedestraße 24 · 48529 Nordhorn Tel. +49(0)5921 704-0 Fax +49(0)5921 704-140 info@n-by-naber.com · www.n-by-naber.com

ALNO AG Heiligenberger Straße 47 88630 Pfullendorf Tel. 07552 21-0 mail@alno.de · www.alno.de

Brigitte Küchen H. Frickemeier Möbelwerk GmbH Boschstraße 17 · 32120 Hiddenhausen Tel. 05223 9822-0 · Fax 05223 9822-40 vertrieb@brigitte-kuechen.de www.brigitte-kuechen.de

nobilia-Werke J. Stickling GmbH & Co. KG Waldstraße 53-57 · 33415 Verl Tel. +49(0)5246 508-0 · Fax +49(0)5246 96999 info@nobilia.de · www.nobilia.de

küche + architektur | 87


VISITENKARTEN | Die guten Adressen der Branche

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Nolte Küchen GmbH & Co. KG Anni-Nolte-Straße 4 · 32584 Löhne Tel. 05732 899-0 · Fax 05732 899-265 info@nolte-kuechen.de · www.nolte-kuechen.de

pronorm Einbauküchen GmbH Höferfeld 5–7 · 32602 Vlotho Tel. 05733 979-0 · Fax 05733 979-300 info@pronorm.de · www.pronorm.de

Schüller Möbelwerk KG Rother Straße 1 · 91567 Herrieden Tel. 09825 83-0 · Fax 09825 83-1210 info@schueller.de · www.schueller.de

Poggenpohl Möbelwerke GmbH Poggenpohlstr. 1 · 32051 Herford Tel. 05221 381-0 · Fax 05221 381321 info@poggenpohl.com · www.poggenpohl.com

Rabe & Meyer Küchen GmbH & Co. KG Ladestr. 52 · 32257 Bünde-Ahle Tel. +49(0)5223 6900-0 · Fax +49(0)5223 6900-100 info@rotpunktkuechen.de www.rotpunktkuechen.de

zeyko Möbelwerk GmbH & Co. KG Am Fohrenwald 1 · 78087 Mönchweiler Tel. 07721 942-0 · Fax 07721 942-222 info@zeyko.de · www.zeyko.com

Ausgabe 4/2014 · 2. Jahrgang · www.kuecheundarchitektur.de

Das Magazin für professionelles Einrichten

Previews IFA 2014 und Hausmessen 2014

Schmelztiegel Küchenkompetenz · Küchenmeile, area30, MAZ und Forum 26 – alles rund um die Küche Local Heros · Von Karlsruhe bis Basel – Grimm Küchen Emotion Möbeltechnik · Beschlags- und Auszugstechnik oder die Symbiose aus Komfort, Ergonomie und Flexibilität

Das Magazin für professionelles Einrichten

88 | küche + architektur

NOVY GmbH Frankenring 18 · 30855 Langenhagen Tel. 0511 5420771 · Fax 0511 5420772 info@novy-dunsthauben.de www.novy-dunsthauben.de

Redaktionsbüro „küche + architektur“ Weißheimerstraße 7 · 67549 Worms Tel. 06241 979708-0 · Fax 06241 979708-17 kueche@fachschriften.de www.kuecheundarchitektur.de

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M. Westermann & Co. GmbH Bahnhofstraße 205 · 59759 Arnsberg Tel. 02932 476-0 · Fax 02932 476-55 aluments@wesco.de www.wesco-aluments.de

Franke GmbH Küchentechnik Mumpferfährstraße 70 79713 Bad Säckingen Tel. 07761 52-0 · Fax 07761 52-294 www.franke.de

M. Westermann & Co. GmbH Bahnhofstraße 205 · 59759 Arnsberg Tel. 02932 476-0 · Fax 02932 476-55 einbau@wesco.de www.wesco-kuechentechnik.de

Naber GmbH Enschedestraße 24 · 48529 Nordhorn Tel. +49(0)5921 704-0 Fax +49(0)5921 704-140 naber@naber.de · www.naber.de

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Hettich Marketing- und Vertriebs GmbH & Co. KG Vahrenkampstraße 12–16 · 32278 Kirchlengern Tel. 05223 77-1597 · Fax 05223 77-21597 kitchen-info@de.hettich.com · www.hettich.com www.intelligent-kitchens.com

DER KREIS Systemverbund Holding GmbH & Co. KG Mollenbachstr. 2 71229 Leonberg Tel. 07152 6097-00 Fax 07152 6097-9999 derkreis@derkreis.de www.derkreis.com

PYRAMIS Deutschland GmbH Wilhelmstraße 4 · 35683 Dillenburg Tel. 02771 36007-0 · Fax 02771 36007-20 www.pyramisgroup.de

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