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Ausgabe 2/2015 · 3. Jahrgang · www.kuecheundarchitektur.de

Das Magazin für professionelles Einrichten

Interzum 2015 · Innovationen in Material, Funktion und Maschinen Vorbereiten mit System · Spüle, Armatur und Abfalltrennungssystem – aller guten Dinge sind drei Küche & Design · Unternehmen mit Profil


TIP-ON BLUMOTION

Zwei Funktionen – faszinierend kombiniert

TIP-ON BLUMOTION, das ist Öffnen durch Antippen sowie sanftes und leises Schließen, vereint in einer Bewegungstechnologie. Die technische Besonderheit: der Bewegungsablauf wird rein mechanisch unterstützt.

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EDITORIAL

Qualität ohne Kompromisse Nicht nur Baufinanzierungen liegen im Trend, auch Renovierungsarbeiten wollen Haus- und Wohnungsbesitzer im Jahr 2015 verstärkt per Kredit finanzieren, so das Ergebnis der GfK Finanzmarktforschung, die im Auftrag des Bankenfachverbandes Verbraucher nach deren Konsum- und Finanzierungsverhalten befragt hat. Laut Untersuchungen der GfK sind die privaten Ausgaben für Renovierungen in den vergangen drei Jahren um rund 24 Prozent auf 39,3 Milliarden Euro pro Jahr angestiegen. Mit einem Wert von 171 Punkten prognostiziert der aus der Studie abgeleitete Konsumkredit-Index das größte Wachstum bei Renovierungskrediten. Auch Kredite für Möbel und Küchen (127) sollen in diesem Jahr stärker gefragt sein. Gut für die Branche. Denn für die Renovierung und Neueinrichtung der eigenen vier Wände sind die Besitzer durchaus bereit, etwas tiefer in die Tasche zu greifen als diejenigen, die zur Miete wohnen. Etwas weniger als jeder dritte Haushalt in Deutschland hat sich den Traum vom Eigenheim erfüllt. Hinzu kommen knapp 14 Prozent, denen eine Eigentumswohnung gehört. Die anhaltende Niedrigzinsphase bewegt viele Menschen dazu, ihr Erspartes in die Verschönerung der eigenen vier Wände zu stecken. Die Investition in die neue, offene Küche, die oftmals übergangslos in den Ess- oder auch Wohnbereich übergeht, ist dabei keine Seltenheit. Doch ob eigene Immobilie oder Mietwohnung, ältere Paare geben durchschnittlich mehr Geld für ihr neues Mobiliar aus als jüngere, die ihr Inventar des öfteren einmal ändern. Das Wohnen wandelt sich eben mit den Lebensphasen. Die wachsende Familie hat kontinuierlich andere Bedürfnisse als die, bei der die Kinder bereits außer Haus sind. Keine Unterschiede lassen sich jedoch feststellen, wenn es um den Anspruch geht, den Verbraucher unterschiedlicher Couleur an ihr neues Mobiliar stellen. Laut der von OTTO und TNS Infranet initiierten Wohnstudie 2015 legen die Deutschen beim Möbelkauf einen besonde-

ren Wert auf ansprechende Optik, auf Funktionalität und auf die Langlebigkeit der Produkte. Der Preis der Möbel, so die Bilanz der Studie, ist nur jedem Zweiten wichtig. Design, Funktion und Langlebigkeit, das sind auch die Themen, die vom kompetenten Küchenfachhandel während eines Beratungsgesprächs immer wieder aufgegriffen und natürlich demonstriert werden. Es sind Faktoren, die etwas über Qualität und Wertigkeit des Produkts aussagen, Faktoren durch die sich der qualifizierte Küchenprofi differenzieren kann. Gerade Langlebigkeit in Verbindung mit Nachhaltigkeit spielt in anderen Gewerken, wie z. B. im Baugewerbe, eine wachsende Rolle. Selbst für die kleinste Schraube ist hier bereits ein Nachweis über deren Beschaffenheit und Herkunft erforderlich. Es ist wahrscheinlich nur eine Frage der Zeit, wann solche Auskünfte auch beim Verkauf einer Küche, und zwar nicht nur im Falle einer projektspezifischen Ausschreibung, prinzipiell rechtsgültig werden. „Wer Möbel kauft, sollte auf Langlebigkeit setzen. Das spart Rohstoffe und erzeugt weniger Müll.“ Darauf macht selbst die Bundesregierung auf ihrer Internetdomain aufmerksam und bittet den Verbraucher „auf Kennzeichnung und Siegel zu achten“. Allerdings bezieht man sich hier hauptsächlich auf den Werkstoff Holz und weniger, bzw. überhaupt nicht, auf künstlich hergestellte Materialien, wie z. B. auf den Newcomer unter den Misch-Werkstoffen, das Lacklaminat. Ob es, was solche Produkte anbelangt, im Falle einer gesetzlich verankerten Auszeichnungspflicht wohl Minuspunkte zum Thema Langlebigkeit geben wird? Und wie wird sich dann der bewusste Umgang mit Produkten unterschiedlicher materialtechnischer Beschaffenheit auf das Verhalten von Fachhandel und Verbraucher auswirken? Wird es wieder ein höheres Bewusstsein für natürliche langlebige Materialien geben und tritt die Bedeutung des Preises dann für noch mehr Menschen in den Hintergrund?

YVONNE DAVY Chefredakteurin

küche + architektur | 1


Collage: Pfleiderer – Images from PantoneView Colour Planner

INHALT 1/2013

Duropal-HPL XTreme von Pfleiderer lässt sich nahezu mit allen Dekoren der Pfleiderer-Kollektion kombinieren. Mit seiner neuartigen, Elektronenstrahl gehärteten Funktionsschicht bietet Duropal-HPL XTreme alle Eigenschaften einer HPLOberfläche, macht sogar eine tiefmatte Struktur für beanspruchte Arbeitsflächen möglich und ist zudem kinderleicht zu reinigen. Den Beweis dafür liefert Pfleiderer auf der Interzum in Köln in Halle 6.1, Stand D010/E019. Von 5. bis 8. Mai 2015 wird dort Duropal-HPL XTreme in trendgerechtem Matt vorgestellt. www.pfleiderer.com

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Qualität ohne Kompromisse Editorial

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Küchenfachhandel aktuell Küchenprofis rechnen mit weiterer Umsatzsteigerung im 2. Quartal

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Küche & Design Unternehmen mit Profil

10 Samsung Road-Show 2015 „Smart|er|leben“

14 „Die Welt ist im Wandel und wir wandeln uns mit ihr!“ Dr. Andreas Hettich im Interview

20 Interzum 2015 Innovationen in Material, Funktion und Maschinen

22 Salice: Ästhetisch und leise Polyrey: „French touch“ Samet: Neues Schubkastensystem

23 Vauth-Sagel: Innovative Stauraumlösungen Egger: Oberflächenpremieren und Produktneuheiten

24 Ninka: Im Trend der Zeit Elektra: Innovative Beleuchtungskonzepte 2 | küche + architektur

25 Eleganz in Design und Bewegung Legrabox von Blum für alle Wohnbereiche

26 Grass: Designstark, praktisch, individuell Resopal: Essentials for Architecture

27 Gera: Licht inszeniert 28 Union Knopf: Die Welt im Griff 30 XTreme faszinierend Neue Oberflächen-Qualität in Matt von Pfleiderer zur Interzum

31 Hailo: Mehr Komfort durch funktionale Ordnungssysteme

32 Kesseböhmer – immer in Bewegung Burkhard Schreiber im Interview

36 Vorbereiten mit System Spüle, Armatur und Abfalltrennungssystem – aller guten Dinge sind drei

41 TDV: Innovatives Trio Pyramis: Multifunktionaler Titan

42 Franke: Effizient mit Stil Eisinger: Das Prinzip der Profis


Impressum VERLAG: Fachschriften-Verlag GmbH & Co. KG Höhenstraße 17 70736 Fellbach Tel. 0711/5206-1 Fax 0711/5206-300 www.fachschriften.de GESCHÄFTSFÜHRER: Harald Fritsche, Wolfgang Kriwan REDAKTIONSBÜRO: küche+architektur Weißheimerstraße 7 67549 Worms HERAUSGEBERIN UND CHEFREDAKTEURIN: Yvonne Davy Tel. 06241/979708-10 Fax 06241/979708-17 davy@fachschriften.de

Inhalt 2/2015 43 KWC: Eigenständig und unverwechselbar

44 Linak: Ergonomische Höhe auf Knopfdruck Die eingebaute Spüle von Lechner

45 Wesco: Komfort für Nutzer und Monteur

46 Naber: Vorbereiten wie die Profis 47 Duravit: Schön, praktisch und flexibel – Kiora von Duravit

48 Schock: Die Spüle aus Carbon Villeroy & Boch: Zeitlos elegant – Timeline

49 Eine Spülenserie für jede Situation Blanco Andano – elegant und praktisch

50 Moderne Messekonzepte heute Messemacher Michael Rambach über seine Messetrilogie

51 Gutmann: Abluft-Technik in schönster Form

52 Häcker Küchen präsentiert sich in Österreich Schösswender: Vista – Ausgezeichneter Sitzkomfort

53 Unikate made by AGA 54 Naber: E-Powerstation-Technik in feinstem Design Strasser Steine: Überzeugend, die Natürlichkeit des Steins

55 Berbel: Ingenieurskunst aus Germany Anrei: Puro – modern, geradlinig und …

56 Altholz, Baumgartner & Co: Gebogene Schichtholz-Elemente mit Altholz-Oberflächen Rational: Individuell

57 Miele: Größer und vielseitiger 58 Mit der Branche für die Branche AMK Mitgliederversammlung – zwischen Internationalisierung und Binnenmarkt

63 Die guten Adressen der Branche Visitenkarten

REDAKTIONSASSISTENZ UND ANZEIGENVERKAUF: Sabine Metz-Lieb Tel. 06241/979708-12 metz-lieb@fachschriften.de LAYOUT: Simone Steinbrech post@steinbrech-design.de DRUCK: Frotscher Druck GmbH Riedstraße 8 64295 Darmstadt PREISLISTE FÜR ANZEIGEN: zur Zeit Nr. 3, gültig seit 1. 1. 2015 PREIS EINZELHEFT: 10,00 Euro (inkl. Versand und MwSt.) ABONNEMENT-SERVICE: Fachschriften-Verlag GmbH & Co. KG Abo-Service Höhenstraße 17 70736 Fellbach Tel. 0711/5206-306 Fax 0711/5206-307 abo@fachschriften.de BANKKONTEN: Volksbank Stuttgart eG 101 383 029 (BLZ 600 901 00) IBAN: DE81 600 901 000 101 383 029 BIC: VOBADESS Steuer-Nr.: 90492/10407 EG Ust.-Id.Nr.: DE 147321116 Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung des Verlags. Artikel oder Zuschriften mit Namen des Verfassers stellen die Meinung des Autors, nicht unbedingt die der Redaktion dar. Der FachschriftenVerlag ist förderndes Mitglied im Bundesverband Deutscher Fertigbau e.V. (BDF), Bad Honnef, und im Deutschen Holzfertigbau-Verband e.V. (DHV), Stuttgart. Im FachschriftenVerlag erscheinen außerdem: Althaus modernisieren, bauen!, Bauen & Renovieren, Effizienzhäuser, Energ!e, pro fertighaus, Schwimmbad & Sauna und weitere Sonderhefte für Bauherren und Modernisierer FOTONACHWEISE: Seite 63: auremar/fotolia

küche + architektur | 3


DATEN + FAKTEN | Stimmungsbarometer

Küchenfachhandel aktuell – Es kann noch besser werden Küchenprofis rechnen mit weiterer Umsatzsteigerung im 2. Quartal

Der Küchenfachhandel zeigt sich derzeit optimistischer denn je. Unserer aktuellen Umfrage zu Folge, an der rund 8 Prozent von insgesamt 2000 befragten Küchenspezialisten teilnahmen, benoten derzeit rund 91 Prozent der partizipierenden Unternehmen die Entwicklung des eigenen Unternehmens mit gut. Eine positive Grundhaltung, die auch in den kommenden Monaten bleiben soll.

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4,5 Prozent der an der Umfrage partizipierenden Küchenprofis sind mit der Entwicklung des eigenen Geschäfts gut zufrieden, 26 Prozent zeigen sich sogar sehr gut zufrieden. An der Umfrage partizipierten überwiegend inhabergeführte Fachgeschäfte, 87 Prozent, die zum Großteil, 71 Prozent, über 20 Jahre am Markt agieren. Nachdem sich bereits rund 48 Prozent der Befragten mit ihrem Umsatz im Vergleich zu

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den entsprechenden Vorjahresmonaten zufrieden zeigen, erwarten zirka 60 Prozent der Küchenprofis auch weiterhin eine steigende Umsatzentwicklung und berufen sich dabei auf die empfundene höhere Ausgabefreudigkeit der Verbraucher, von der immerhin rund 50 Prozent der Befragten ausgehen. Zudem zeigen sich rund 55 Prozent der Befragten davon überzeugt, dass sich die Ladentür im nächsten Quartal öfter als in den Vormonaten öffnen wird.


Wir führen ein … Stimmungsbarometer | DATEN + FAKTEN Volllsortimenter 22,58 %

Fachmarkt 3,23 %

Küchenfachgeschäft 74,19 % keine Angabe 0,00 %

Wir sind inhabergeführt … inhabergeführt 87,10 % Umfrage k+a 2/2015 Umfrage k+a 3/2014 Umfrage k+a 1/2014

Wie beurteilen Sie die momentane Lage in der Branche? 12,9 11,4 6,9 54,8 48,6 51,7 29,0 34,3 41,4 3,2 5,7 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0

sehr gut gut mittelmäßig schlecht sehr schlecht keine Angabe 0%

10 %

20 %

30 %

40 %

50 %

nicht inhabergeführt 12,90 %

Wie beurteilen Sie die momentane Lage Ihres Unternehmens? % % % % % % % % % % % % % % % % % %

sehr gut gut mittelmäßig schlecht sehr schlecht keine Angabe

60 %

25,8 22,9 20,7 64,5 62,9 69,0 9,7 14,3 10,3 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0

Unsere Ausstellungsfläche umfasst … % % % % % % % % % % % % % % % % % %

bis 150 qm 6,45 %

k. A. 0,00 %

bis 200 qm 3,23 % bis 250 qm 12,90 %

über 300 qm 67,74 %

bis 300 qm 6,45 %

Unser Unternehmen existiert seit … 5 bis 10 Jahre 6,45 %

0 % 10 % 20 % 30 % 40 % 50 % 60 % 70 % 80 %

bis 100 qm 3,23 %

weniger als 5 Jahre 6,45 % länger als 20 Jahre 70,97 %

11 bis 15 Jahre 3,23 %

Wie war die Umsatzentwicklung im Vergleich zu den entsprechenden Vorjahresmonaten?

Wie schätzen Sie Ihre Umsatzentwicklung in den nächsten 4 Monaten ein?

16 bis 20 Jahre 12,90 %

viel höher

6,5 % 22,9 % 3,5 %

viel höher

6,5 % 5,7 % 0,0 %

höher

41,9 % 20,0 % 38,0 %

höher

54,8 % 22,9 % 31,0 %

gleich

35,5 % 37,1 % 41,4 %

gleich

32,3 % 68,6 % 62,1 %

niedriger

12,9 % 20,0 % 17,2 %

niedriger

6,5 % 2,9 % 6,9 %

viel niedriger

3,2 % 0,0 % 0,0 %

viel niedriger

0,0 % 0,0 % 0,0 %

0,0 % 0,0 % 0,0 %

keine Angabe 0%

10 %

20 %

30 %

40 %

0,0 % 0,0 % 0,0 %

keine Angabe

50 %

Unser Angebot bei Küchenmöbeln ist … nicht markenorientiert 19,35 %

k. A. 0,00 %

markenorientiert 80,65 %

0 % 10 % 20 % 30 % 40 % 50 % 60 % 70 % 80 %

Unser Angebot bei Geräten ist … Wie schätzen Sie die Ausgabefreudigkeit in den nächsten 4 Monaten ein? viel höher höher gleich niedriger viel niedriger keine Angabe

0,0 5,7 0,0 48,4 14,3 27,6 45,2 65,7 58,6 6,5 14,3 13,8 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0 % 10 % 20 % 30 % 40 % 50 % 60 % 70 % 80 %

nicht markenorientiert 3,23 %

Wie wird sich die Kundenzahl in den nächsten 4 Monaten entwickeln? % % % % % % % % % % % % % % % % % %

viel höher höher gleich niedriger viel niedriger keine Angabe

0,0 0,0 0,0 54,8 17,1 31,0 32,3 71,4 58,6 12,9 11,4 10,3 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0 % 10 % 20 % 30 % 40 % 50 % 60 % 70 % 80 %

% % % % % % % % % % % % % % % % % %

k. A. 0,00 %

markenorientiert 96,77 %

Sie finden uns unter … PLZ-Gebiet 1 12,90 %

PLZ-Gebiet 0 3,23 %

PLZ-Gebiet 8 6,45 %

PLZ-Gebiet 2 6,45 %

PLZ-Gebiet 7 19,35 %

PLZ-Gebiet 3 9,68 % PLZ-Gebiet 4 12,90 %

PLZ-Gebiet 9 6,45 %

küche PLZ-Gebiet 5 9,68 %

PLZ-Gebiet 6 + architektur |5 12,90 %


HANDEL + MARKT

Küche & Design – Unternehmen mit Profil „Die Zukunft gehört denen, die die Möglichkeiten erkennen, bevor sie offensichtlich werden.“ Oscar Wilde

Georg Hopp ist passionierter Küchenspezialist und Vollblutunternehmer in einer Person. Als er vor 25 Jahren sein erstes Küchenstudio im Zentrum Backnangs eröffnete, konnte sich der sympathische Geschäftsmann bei weitem noch nicht vorstellen, dass er sukzessive expandieren würde. Heute unterhält der gelernte Kaufmann drei Studios mit jeweils unterschiedlicher Zielgruppenansprache.

6 | küche + architektur

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eine Liebe zur Küche hat Georg Hopp bei dem Küchenmöbelhersteller Nolff entdeckt. „Als junger Industriekaufmann war ich erst im Innendienst und später im Export tätig“, verrät er, „und das sehr gerne!“ Seine Verbindung zu dem Hersteller aus Murrhardt hat er nie verloren. Die Produkte des Nischenanbieters führt Georg Hopp bis heute und nutzt auch dessen nahegelegene Werksausstellung. „Ich habe nach wie vor einen engen Kontakt zu Nolff, da man hier sehr flexibel auf unsere Wünsche eingeht.“ „JEDER KUNDE IST ANDERS ... WIR NEHMEN IHN ERNST!“ So finden wir Nolff Küchen auch im jüngst umgebauten Küchenstudio der Regionalmarke Küche & Design Trend, in dem wir uns mit Georg Hopp und seinem Sohn Stefan treffen. „In dieser Filiale wollen wir ganz bewusst Mieter und junge Menschen ansprechen“, erläutert Georg Hopp seinen strategischen Ansatz. Das Studio liegt in Backnang unmittelbar an der Stuttgarter Straße, und ist Teil des stark frequentierten Gewerbegebiets. Das ehemalige Lager eines Elektrohändlers bildete die Basis der heute 250 Quadratmeter großen Küchenausstellung. Die hier gezeigten zwölf Küchen spiegeln, jede einzelne für sich, absolut realitätsnahe Einrichtungslösungen wider. Dabei bildet die „Kochwerkstatt“ mit ihrer exzellenten Geräteausstattung und der gemütlichen langen Speisetafel einen Raum für sich. „Hier“, so schildert der Hausherr, „veranstalten wir regelmäßig Kochevents zu unterschiedlichsten und saisonalen Anlässen. Vom Wildmenü über diverse Fischkreationen bis hin zum Sommergrillen oder Dampfgaren zeigen wir Kochinteressierten und Kunden kulinarischen Genüsse, bei deren Zubereitung sie die neuesten Produkte der Hausgeräteindustrie ausprobieren können.“ Georg Hopp führt in seinen drei Geschäften hauptsäch-


HANDEL + MARKT

IM „KOCHWERK“ der Filiale Küche & Design Trend, Backnang, werden regelmäßig Kochevents veranstaltet. Kochinteressierte und Kunden bekommen an der gemütlichen langen Speisetafel kulinarische Genüsse präsentiert, bei deren Zubereitung die neuesten Produkte der Hausgeräteindustrie ausprobiert werden können.

DREI STUDIOS mit jeweils unterschiedlicher

lich Geräte der Marken Miele, Neff und Gorenje und ist überzeugter Verfechter dieser Gerätemarken. „Miele ist die Marke, bei der wir bei unseren Kunden nicht so sehr argumentieren müssen. Neff-Geräte haben überzeugende Alleinstellungsmerkmale und Gorenje-Geräte verfügen über ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Außerdem werden alle drei Marken im Internet nicht so aggressiv vermarktet.“ Das kann auch Stefan Hopp bestätigen. Der Jungunternehmer ist studierter Betriebswirt. Er verfügt nicht nur in puncto Internet, sondern auch was IT anbelangt, über ein ausgesprochen fundiertes Know-how. „Stefan ist schon seit seinem 14. Lebensjahr für unsere IT verantwortlich“, schildert Georg Hopp stolz. Vor zwei Jahren entschied sich der heute 26-Jährige, nach absolviertem Studium in Betriebswirtschaft & Unternehmensführung, einigen praktischen Jahren bei Neff und einer renommierten Unternehmensberatung, ins väterliche Unternehmen einzutreten. „Eigeninitiative, Teilnahme an herstellerspezifischen Lehrgängen und die Unterstützung meines Vaters und meiner Kollegen haben mir hinsichtlich der Küchenplanung weitergeholfen“, betont der ambitionierte Jungunternehmer. Vater und Sohn sind sich nicht zu schade, sich die Hände schmutzig zu machen. Bei all ihren Umbauten packen beide selbst mit an. So auch bei der Filiale in der Stuttgarter Straße. „Als ich mich im Jahre 2003 gemeinsam mit meinem langjährigen Mitarbeiter dafür entschied, dieses Geschäft zu realisieren, investierten wir anfänglich so wenig wie möglich in die Immobilie. Wir wollten erst sehen, ob unsere Idee, im Wettbewerb zu den umliegenden Möbelhäusern auch preiswertere Produkte zu verkaufen, aufgeht. Um unser Produktspektrum auszuweiten, nahmen wir zudem Badmöbel auf und benannten unser Haus auch so: „Bad + Küche“. Bereits nach sechs Monaten war die Entscheidung gefallen. Weitermachen lohnte sich. „Seit dem Umbau im letzten Jahr konzentrieren wir uns in der Ausstellung wieder auf die Küche und nutzen die

Zielgruppenansprache: „Küche & Design Trend“ in Backnang (l.) zeigt auf 250 Quadratmetern zwölf Küchen für Mieter und junge Menschen. Wer’s exklusiver mag, findet im Haupthaus am Adenauer-Platz (Mitte) auf 120 Quadratmetern acht hochwertige Küchen unterschiedlicher Grundrisse. In Gaildorf, bei Küche & Design – Kaiga (r.), werden auf einer Fläche von 500 Quadratmetern beide Zielgruppen, also Eigentümer und Mieter angesprochen und insgesamt 20 Ausstellungsküchen gezeigt. küche + architektur | 7


HANDEL + MARKT

Bad-Werksausstellung von Nolff, um unsere badinteressierten Käufer zu informieren. Das Ladenbaukonzept der komplett renovierten Filiale mit dem geänderten Namen Küche & Design Trend haben wir mit den Fachleuten von „Der Kreis“ realisiert. Wir sind bereits seit 23 Jahren Mitglied dieser Verbundgruppe und haben, gerade was dieses Thema anbelangt, ausschließlich gute Erfahrungen gemacht. Das Ladenbaukonzept ist immer herstellerneutral und auch was die termingerechte Abwicklung des Umbaus anbelangt, kann man sich voll und ganz auf das Team verlassen“, betonen Vater und Sohn gleichermaßen. WER’S EXKLUSIVER MAG... „ … kommt in unser Haupthaus am Adenauer-Platz. Ganz zu Anfang führten wir hier vor allem Küchen der Marke bulthaup. Aus dieser Historie heraus suchen uns hier überwiegend die Besitzer von Eigenheimen auf “, erläutert Georg Hopp. „Eigentümer von Wohnungen und Häusern geben naturgemäß mehr für ihre Einrichtung aus. In diesem Studio liegt der Durchschnittswert der von uns verkauften Küchen viel höher als in der Filiale in Backnang“, schildert der Unternehmer seine langjährige Erfahrung. „Dennoch könnten wir heute mit einer Marke allein nicht alle Kundenwünsche abdecken. Deshalb haben wir unser Sortiment dem Zeitgeist entsprechend angeglichen. Die Ausstellung präsentiert sich entsprechend wertig, aber nicht zu exklusiv.“ Drei Minuten Autofahrt und wir befinden uns im Zentrum Backnangs. Das Küchenstudio zeigt sich offen und freundlich. Der Schriftzug „Küche & Design“ erscheint elegant und filigran und ist im Vergleich zu der Filiale Stuttgarter Straße eher zurückhaltend. Große Schaufensterfronten geben den Blick frei auf Küchen der Hersteller Schüller und Nolff, kombiniert mit hochwertigen Arbeitsplatten aus Stein sowie Markengeräten, darunter auch Hauben von Berbel und Gutmann und Spülen der Marken Blanco, Franke und Duravit. Die 120 Quadratmeter große Ausstellung bildet die Bühne für acht Küchen unterschiedlicher Grundrisse.

REALITÄTSNAHE Küchenplanungen, hochwertige Materialien und Geräteausstattungen prägen das Bild des Haupthauses von „Küche & Design“ im Zentrum von Backnang.

DIE MISCHUNG MACHT’S… Natürlich sind wir auch auf Studio Nummer drei gespannt: „Hier in Gaildorf, bei Küche & Design - Kaiga, “, erläutert Georg Hopp, „haben wir sogar gewagt, beide Zielgruppen, also Eigentümer und Mieter anzusprechen und die insgesamt 20 Ausstellungsküchen auf einer Fläche von 500 Quadratmetern zu mischen. An diesem Studio habe ich mich im Jahre 2006 mit 50% beteiligt und seit zwei Jahren haben wir die gesamten Anteile der GmbH übernommen. Als Stefan mir zu verstehen gab, in das Unternehmen eintreten zu wollen, trafen wir die Entscheidung, das Ganze komplett zu übernehmen. Und das haben wir bis heute nicht bereut. Die Filiale in Gaildorf, die wie das Stammstudio in Backnang einst nur Produkte der gehobenen Mitte und des Premium-Segments anbot, hat heute durchaus auch preiswerte Produkte im Angebot. Durch Umstellung des Namens auf Küche & Design - Kaiga und entsprechender Werbung ist es uns gelungen, das Image des „hochwertigen Küchenstudios“ von einst abzulegen und auch junge Ersteinrichter und Kunden mit geringerem Budget zu gewinnen. Mit den Marken Leicht, Schüller, Nolff und Nobilia werden kundenorientierte Küchen für jeden Geldbeutel angeboten. ÜBER DIE KÜCHE HINAUS… Allen Studios gemein sind zum einen kompetente Mitarbeiter sowie ein durchgängiges Angebot individueller, kundenspezifischer Dienstleistungen. Auch größere Objekte wickelt das Küche & Design-Team zuverlässig ab. „Aktuell liefern und montieren wir 135 Küchen in ein Objekt in Stuttgart. Unser Lieferantenpartner ist dabei Artego Küchen. Dieses Unternehmen verspricht nichts, was es nicht halten kann. Man hat uns die Küchen sogar mit LKWs geliefert, deren Dach man öffnen konnte, um die auf Paletten verpackten Küchen mit dem Kran entladen und in der jeweiligen Etage positionieren zu können“, erläutern Georg und Stefan Hopp. „Ohne diese besondere Logistiklösung hätten wir den Auftrag nicht bekommen.“ Und wenn es um Gebäude- oder Raum-Sanierungen und Restaurieren oder auch Innenausbau geht, greifen die Unternehmer auf das Know-how und die maschinelle Ausstattung ihres langjährigen Kooperationspartners und Freunds Roland Fritz zurück. Ob Fliesenlegen, Malerarbeiten und Trockenbau, Elektro- oder Sanitärinstallationen oder auch Schreinerarbeiten inklusive Laminat- oder Parkettverlegen – „Fritz Wohndesign“ trägt ihren Teil zu der Zufriedenheit der Küche & Design-Kunden bei.

8 | küche + architektur


HANDEL + MARKT

„Er begleitet uns auch im November auf die Stuttgarter Messe Familie und Heim, wo wir unsere Leistungen anbieten“, betont der engagierte Küchenspezialist. „Sie verkaufen auf Messen Küchen?“, fragen wir erstaunt. „Ja, das steht keineswegs im Widerspruch zum Verkauf hochwertiger Küchen. Die Abnahme von Küchen zwischen 10.000 und 20.000 Euro ist hier keine Seltenheit. In Stuttgart besuchen uns Kunden aus dem Großraum Stuttgart, der Region Tübingen und Reutlingen, sogar aus dem Schwarzwald haben wir Kunden. Die Messe Stuttgart ist ein fester Bestandteil unserer Marketingplanung, denn ohne die Präsentation in Stuttgart würden wir mit Sicherheit nicht so viele Küchen in diesen Regionen einbauen. Durch die perfekte Abwicklung der Aufträge bekommen wir viele Weiterempfehlungen. Das Interesse an Küchen ist auf dieser Messe so groß, dass wir uns schon seit sieben Jahren erfolgreich dort präsentieren“, freut sich Georg Hopp. Mit seinem erfolgreichen Studio-Trio erreichen Georg Hopp, seine Gattin Petra, die sich professionell um die Finanzen kümmert, und sein Team heute ein Umsatzvolumen von über 3 Millionen Euro. Ein Erfolg, der aus Kompetenz, Professionalität, Flexibilität und kundenorientiertem Denken und Handeln resultiert. Schon bald wollen Vater und Sohn auch das Thema küchenübergreifender Einrichtung aufgreifen. „Immerhin wachsen Küche, Essbereich und Wohnen bei Neubauten und Sanierungen immer enger zusammen“, beobachtet das Team. „Man muss immer mit der Zeit gehen“, davon sind die beiden überzeugt. Dazu braucht man Visionen und unternehmerischen Mut, das hat Georg Hopp mehrfach bewiesen und Stefan www.kd-backnang.de Hopp wird es ihm gleichtun.

SÄMTLICHE MÖBEL sowie eine Minibar im Ess- und Wohnzimmer sind aus Küchenmöbeln zusammengestellt. Georg Hopp und sein Team übernahmen die gesamte Planung von der Natursteinwand mit dem beleuchtetem Regal, dem Weinklimaschrank und der Schrankwand (Schüller Glasline matt), über die Küche (Nolff Glastec matt), bis hin zum Esszimmer. küche + architektur | 9


TECHNIK + KOMFORT | Geräte

Samsung Road-Show 2015 „Smart|er|leben“

… lautete das Motto der diesjährigen Samsung-Roadshow, zu der das innovative Unternehmen seine Handelspartner in Berlin, München, Essen, Stuttgart, Frankfurt a.M. und Hamburg eingeladen hat. Präsentiert wurden in jeweils repräsentativen, zentral gelegenen Locations der einzelnen Städte die neuesten Electronics-Trends aus den Bereichen TV/AV, wobei Technologien SUHD und Curved im Vordergrund standen, Printing, Display, Storage sowie IT & Mobile Communication und nicht zuletzt Home Appliances.

„DIE KICK-OFF-VERANSTALTUNG der diesjährigen Samsung Roadshow in Berlin sowie die weiteren Pop-Up Showrooms in ganz Deutschland konnten sich durch ein erhebliches Besucherplus von den vergangenen Jahren deutlich abheben und waren mit über 5000 Teilnehmern ein voller Erfolg. Durch die Herausstellung des Marktpotenzials für smarte Vernetzung und innovative Technologien gelang es uns zudem, auch auf vertrieblicher Ebene, unsere Handelspartner nachhaltig mit unseren Produkten zu beindrucken“, freut sich Marten van der Mei, Director Samsung Home Appliances Samsung Electronics GmbH.

10 | küche + architektur

O

b die neuesten TV-Geräte, ausgestattet mit neuester SUHD-Technologie, die superleichte Videokamera, über Smartphones, Tablets und PCs bis hin zur neuesten Hausgerätekollektion, Samsung stellt immer den Menschen und seine Bedürfnisse in den Mittelpunkt. Smarte Technologien unterstützen den vernetzten und mobilen Lebensstil, ja sie ermöglichen den Mobile-Lifestyle zum Teil überhaupt erst. Je nach Interessengebiet konnten sich die über 5000 Besucher der Events in jeweils gesonderten Bereichen der Roadshow über Kernthemen der Consumer Electronics informieren und erhielten zudem einen Einblick in aktuelle und kommende Marktpotenziale. Die Gäste konnten unter zwölf thematisch unterschiedlichen Trainings von jeweils 30 Minuten wählen, um sich die neuesten Innovationen erläutern zu lassen, und sich von deren Design und Vorteilen zu überzeugen. Wie z.B. bei der Hausgerätetechnik: „Ich freue mich, Ihnen unser nun zweites, vernetzbares Hausgeräte vorstellen zu können“, strahlt Samsung-Marketing-Chefin Diana Diefenbach und präsentiert den neuen Einbaubackofen der Chef-Collection-Serie des Unternehmens. Ein Gerät mit Dampffunktion, das sich kinderleicht via LCD-Farb-Touchscreen bedienen lässt. Der NV73J9 Einbaubackofen ist nämlich mit einem hochwertigen 4,6“ Full Touch LCD Display ausgestattet, mit dem sich die Be-


Geräte | TECHNIK + KOMFORT

RB36J8 UND RB41J Kühl/Gefrierkombinationen sind die ersten freistehenden Geräte mit so exakten Abmessungen, dass sie sich mühelos in jede standardisierte Einbauküche mit einer Tiefe von 60 cm einpassen lassen. Für ein harmonisches Küchenbild sorgt die hochwertige Edelstahltür der Hausgeräte, die sich mit ihrer zeitlosen Ästhetik in

DIE NEUE CHEF COLLECTION des Premium-Segments von Samsung besticht durch

jeden Stil integrie-

ein zukunftsweisendes Design, das mit smarten Technologie-Highlights kombiniert

ren lässt. Mit einer

wurde: Teil der exklusiven Chef Collection sind der vernetzte NV73J9 Einbaubackofen

Tiefe unter 60 cm

mit intuitiv bedienbarem Farb-Touchscreen, das energieeffiziente NZ84J9 Induktions-

schließt die RB36J8

kochfeld mit der Highlight-Technologie Virtual Flame, die RB36J8 und RB41J Kühl-

zudem bündig mit der

und Gefrierkombination sowie der Samsung WaterWallTM –Geschirrspüler. Diese

Küchenfront ab, ohne

hochwertige Produktselektion wurde in Zusammenarbeit mit Sterneköchen des Club

dass es zu störenden

des Chefs entwickelt, einer von Samsung ins Leben gerufenen kulinarischen Initiative.

Überständen kommt.

dienung des Gerätes ganz intuitiv gestaltet. Die Gourmet Vapour TechnologieTM des Backofens wurde auf Anraten der mit Samsung kooperierenden Sterneköchen, darunter Michel Troigros, Elena Arzak und Davide Oldani, nochmals überarbeitet und garantiert nun eine noch schonendere und präzisere Zubereitung der Gerichte. Dafür sorgen die sieben Sprühdüsen, die dazu beitragen, dass sich der mikrofeine Dampf (bis 100 °C) jetzt noch besser im gesamten Innenraum ausbreiten kann, um sich wie ein feuchtigkeitsspendender Film um die Gerichte zu legen. Die Sterneköche haben natürlich nicht nur bei der Geräteausstattung ihr Know-how mit eingebracht, sondern auch in Form von leckeren Rezeptideen, die sich, WIFI sei Dank, via Samsung Companion App digital abrufen lassen. Die rezeptspezifischen Garfunktionen wie Gradzahl, Gardauer oder auch Einschubhöhe lassen sich dann auf gleichem Wege einfach an den Ofen weiterleiten, so dass keine weiteren Einstellungen mehr nötig sind. Darüber hinaus lässt sich mit dieser App auch der Kochstatus beobachten und, ist das Gargut fertig, sendet der Backofen auf Wunsch sogar eine Nachricht aufs Handy. „Nur das Anschalten wärmeerzeugender Geräte darf aus gesetzlichen Gründen nicht von unterwegs aus erfolgen“, klärt Diana Diefenbach auf. Ob als Krönung des Backofens oder als autarkes Kochfeld, das neue Induktionskochfeld NZ84J9 stellt ein weiteres Highlight der Chef Collection dar. Mit der Innovation Virtual Flame visualisieren in das Kochfeld eingelassene, blaue LEDs in verschiedenen Intensitätsstufen die angewandte Kochhitze durch leuchtend blaue Flammen, die optisch sehr stark an die Flammen von Gaskochgeräten erinnern. Das setzt zum einen faszinierende Akzente und bietet zum anderen noch mehr Präzision beim Kochen. Ja, es bietet sogar ein Stück Sicherheit, da es die Hitze des Kochgeschirrs visualisiert. Das Gerät lässt sich intuitiv bedienen. Steuerbar ist das Kochfeld sowohl mittels abnehmbarem Magnetknopf oder auch via Sensorik. Automatikfunktionen wie AutoHeat oder die automatische Abschaltung bei Überlaufen sorgen für Sicherheit und ein schnelles Ergebnis.

EYE-CATCHER: Die Samsung Innovation „Virtual Flame.“ Mit ihr visualisieren in das Induktions-Kochfeld eingelassene, blaue LED in verschiedenen Intensitätsstufen die angewandte Kochhitze mit leuchtend blauen Flammen. Das setzt faszinierende Akzente und bietet noch mehr Präzision beim Kochen.

SAMSUNG-MARKETING-CHEFIN DIANA DIEFENBACH präsentiert den neuen Einbaubackofen NV73J9 mit Dampffunktion, der sich kinderleicht via LCD-Farb-Touchscreen bedienen lässt.

küche + architektur | 11


Fotos: Samsung

TECHNIK + KOMFORT | Geräte

EIN BESONDERER HINGUCKER ist der Samsung SUHD TV JU9590 mit 65 Zoll (165 cm) Bildschirmdiagonale. Das neue Flaggschiff übertrifft mit einer 64-fach besseren Farbdarstellung, größerer Helligkeit und doppelt so starken Kontrasten das Sehvergnügen der bekannten Samsung UHDTechnologie abermals.

EIN WEITERES PRODUKTHIGHLIGHT ist die Portable SSD T1. Sie wiegt nur 30 Gramm und bietet mit einem Terabyte Speicher genug Platz für 240 Stunden Videomaterial in Full HD – und das alles auf der Fläche einer Visitenkarte. Filme präsentieren oder aufwändige Präsentationen anzeigen – dank der innovativen Speichertechnologie übertragen Anwender eine 3 GB große Filmdatei in 8 anstatt 26 Sekunden und haben so mehr Zeit für das Wesentliche. Zudem ist die Portable SSD T1 robuster und unempfindlicher im Vergleich zu einer HDD.

EINFACH COOL Das Know-how der mit Samsung kooperierenden Profiköche fließt natürlich auch in die neue Kühl-Gerfriergerätegeneration der Samsung-Chef-Collection mit ein. Das Besondere: Temperaturschwankungen können auf +/- 0,5 Grad Celsius minimiert und so eine längere Frische der Lebensmittel gesichert werden. Zusätzlich schafft die Chef Zone die ideale Lagerumgebung für empfindliche Lebensmittel wie Fisch und Fleisch. Das Edelstahlbehältnis passt problemlos in den Samsung-Backofen oder in den Geschirrspüler. Mit den beiden Modellen RB36J8 und RB41J präsentiert Samsung gleich zwei freistehende Geräte die über so exakte Abmessungen verfügen, dass sie sich mühelos in jede standardisierte Einbauküche mit einer Tiefe von 60 cm einpassen lassen. Für ein harmonisches Küchenbild sorgt die hochwertige Edelstahltür der Hausgeräte, die sich mit ihrer zeitlosen Ästhetik in jeden Stil integrieren lässt. Mit einer Tiefe unter 60 cm schließt die RB36J8 zudem bündig mit der Küchenfront ab, ohne dass es zu störenden Überständen kommt. Die beiden A+++ Modelle bieten jedoch trotz ihrer schlanken Bauweise jede Menge Raum: Über 350 Liter Nutzinhalt bei der RB36J8, während die Space Max Pro-Technologie der RB41J gar über 400 Liter Stauraum für die Produkte ermöglicht. Das Nutzvolumen ist damit deutlich größer als bei herkömmlichen Einbaugeräte. Individuell verstellbare Ablagefächer und eine spezielle Fresh Zone für empfindliche Lebensmittel gehören ebenso zur Ausstattung, wie das von den Samsung Side-by-Side-Geräten bekannte System aus zwei Kühlkreisläufen der Twin Cooling-Technologie, das Feuchtigkeitsverlust und störende Geruchsübertragung reduziert. Zusätzlich sorgt die hochwertige Metal Cooling-Rückwand im Innenraum dafür, dass die Produkte schnell und gleichmäßig gekühlt werden. Das LED-Display an der Außentür der Geräte gibt Überblick auf die Kühltemperatur. Und last but not least verfügen die Geräte natürlich über NoFrost-Technologie. Die beiden neuen Samsung Kühl- und Gefrierkombinationen aus den Serien RB8000 und RB7000 sind ab dem Frühjahr 2015 erhältlich und werden wohl zusätzlich dazu beitragen, den Marktanteil von Samsung, der im Bereich No Frost Kühl-Gefrierkombination bereits heute bei 32 Prozent liegt, noch weiter auszubauen. WATERWALLTMGESCHIRRSPÜLER JETZT TEILINTEGRIERT Das gilt im Übrigen auch für den bereits im vergangenen Jahr als Unterbaugerät präsentierten WaterWallTMGeschirrspüler, der in diesem Jahr als teilintegriertes Gerät sein Entrée in den Markt feiert. Sechs Hochleistungssprühdüsen und ein beweglicher Reflektor lassen eine Wand aus Wasser entstehen, die den gesamten Innenraum kraftvoll durchspült. Mit seinen Innovationen hat Samsung einmal mehr bewiesen, dass zukunftsweisendes Design und neue Samsung Technologien eine perfekte Symbiose für ein komfortableres Zuhause darwww.samsung.com/de stellen.

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Neueste Trends perfekt in Form und Funktion umgesetzt Egal ob großflächiges, flächenbündiges Design, schmalste Fugen, grifflose Fronten, leise und sanft schließende Möbel oder Komfort und Ergonomie: mit Hettich Beschlägen lassen sich aktuelle und kommende Trends in Ihren Küchen und Möbeln umsetzen. Lassen Sie sich auf unserem Interzum Stand von unseren neuen Produkten inspirieren. www.hettich.com

Puristisch und praktikabel: Mit Hettich Schiebetürsystemen lassen sich Stauräume elegant verdecken ... und im Nu großflächig öffnen.

Pures Design und voller Komfort: ArciTech mit Push to open Silent öffnet grifflose Fronten rein mechanisch – und schließt sanft gedämpft.

Entdecken Sie Herausragendes. Auf unserem Messestand in Köln. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Interzum, 5.- 8. Mai 2015, Halle 8.1 Stand D30 / E41

Keiner schließt feiner: Sensys Designscharnier mit integrierter Dämpfung. Lässt Türen sanft und leise schließen.

Hettich: Technik, die bewegt


TECHNIK + KOMFORT | Innenausstattung

DR. ANDREAS HETTICH, geschäftsführender Gesellschafter der Hettich Gruppe: „Die Welt ist im Wandel und wir wandeln uns mit ihr. So lange das geschieht, wird es auch immer neue Produkte geben. Wir arbeiten nach der Devise: Unsere Produkte müssen den Menschen Spaß machen. Wenn wir das schaffen, machen wir alles richtig.“

„Die Welt ist im Wandel und wir wandeln uns mit ihr!“ Dr. Andreas Hettich über Innovationen, Produktionentwicklung und Marktbedingungen weltweit

Der Countdown läuft, gerade bereitet man sich in Kirchlengern auf die Präsentation auf der Interzum in Köln vor. Für Hettich gehört die Weltleitmesse zu den bedeutendsten B-to-B-Plattformen, um die innovativen Beschlaglösungen einer internationalen Klientel vorzustellen. Zum aktiven Teil des HettichTeams zählt auch der Kopf des Ganzen, Dr. Andreas Hettich. Wie sich der engagierte Unternehmer als Trendsetter und Innovator behauptet und wie der weltoffene Ostwestfale die Entwicklung der internationalen Märkte sieht, erläuterte uns der sympathische Firmenchef anlässlich eines Interviews. 14 | küche + architektur


Innenausstattung | TECHNIK + KOMFORT

DER NEUE SCHIEBETÜRBESCHLAG von Hettich, InLine S für flächenbündige Fronten, wurde mit dem Interzum Award 2015 ausgezeichnet. Während der Interzum vom 5. bis 8. Mai 2015 wird der Beschlag im Rahmen einer Sonderausstellung auf dem Messeboulevard sowie in der Onlineausstellung auf www.interzum-award.de präsentiert.

Herr Dr. Hettich, vor knapp zwei Jahren wurden Sie als bester Unternehmer Ostwestfalens ausgezeichnet. Was bedeutet es für Sie, Inhaber eines Familienunternehmens zu sein? Dr. Andreas Hettich schmunzelt: Bei Preisen dieser Art bin ich immer etwas vorsichtig. So manches Mal wurden Unternehmer oder Manager mit solchen Auszeichnungen gekürt, die nur wenig später nicht mehr da waren, oder deren Unternehmen dann aufgeben mussten. Als man mir mitteilte, dass man mich zum „besten Unternehmer Ostwestfalens“ auszeichnen wollte, habe ich mir erst einmal angeschaut, wer diesen Preis vor mir erhalten hatte. Dabei stellte ich fest, dass man in Ostwestfalen rechtschaffen mit solchen Auszeichnungen umgeht. Meine Vorgänger sind noch alle aktiv und erfolgreich. Vor diesem Hintergrund habe ich den Preis dann auch gerne entgegengenommen. Sie gelten als Unternehmer aus Passion. Liegt das im Blut, oder hat sich das sukzessive entwickelt? Dr. Andreas Hettich: Eigentlich bin ich über Umwege zum Unternehmer geworden. Ich habe Elektrotechnik studiert und im Mobil-FunkBereich promoviert. Damals war ich für sehr große Unternehmen wie Philipps und Ericson tätig. Deren Struktur war oft sehr bürokratisch.

Bewegen konnte man hier nur bedingt etwas. Als unsere Familie 1998 ihre Firmenanteile von 28 Prozent von der Jahr-Beteiligungsgesellschaft zurückkaufte, entschied ich mich, die Führung von Hettich zu übernehmen und kaufte mich 1999 in das mittelständische Unternehmen ein. Mit einem Umsatz von 842 Millionen Euro und der Verantwortung für 5853 Mitarbeiter ist man ja nicht unbedingt mittelständisch? Dr. Andreas Hettich: Wir sehen uns als international agierendes Familienunternehmen und gegenüber Konzernen wie Philipps und Ericson sind wir doch wirklich noch mittelständisch. Aber Sie haben Recht, der Begriff mittelständisch wird sehr individuell interpretiert. Im Herbst weihten wir unser Innovation-Center in Indien ein. Zu unseren Gästen zählte dabei auch ein Repräsentant der deutschen Botschaft. Er übersetzte die Bezeichnung „mittelständisches Unternehmen“ mit den Worten „midsized company“ ins Englische. Also, da hat es mich doch auch geschüttelt und unsere indischen Gäste zeigten sich auch sichtbar irritiert. Sicher haben wir eine gewisse Größe, es ist uns jedoch immer noch möglich, marktnah zu reagieren. küche + architektur | 15


TECHNIK + KOMFORT | Innenausstattung

DIE RESONANZ das Marktes auf die Schiebetürsysteme ist auch im Bereich Küche hervorragend.

Marktnähe haben Sie auch mit Ihrer Investition in das neue Schubkastensystem ArciTech bewiesen. 80 Millionen Euro flossen in die Produktion dieser Innovation. Hat sich dieses Engagement ausgezahlt? Dr. Andreas Hettich: Investitionen dieser Größenordnung – wir haben die 80 Millionen sogar überschritten – tätigt man nicht für einen Zeitraum von gerade einmal zwei Jahren. Mit der Lancierung in den Markt sind wir sehr zufrieden. Allerdings ist die neue Schubkastenlinie als langfristiges Invest zu sehen. Das gilt für uns ebenso wie für unsere Kunden: Ein Küchenmöbelhersteller mit einer gewissen Größe entscheidet sich für ein Schubkastensystem für die Dauer von ungefähr zehn Jahren. Das bedingt allein der enorme Umstellungsaufwand. Hat er sich auf die Schubkastenlinie eines Herstellers konzentriert, gibt es über die Jahre hinweg sicherlich die eine oder andere Optimierung des Systems, aber veraltet, im Sinne von gänzlich out of fashion, ist es nie. Betrachten Sie einmal unser InnoTech-System. Das kommt gerade ins 20ste Jahr. 1995 eingeführt, zeigt es sich heute durchaus anders als damals. Das Thema Dämpfung wurde aufgenommen und kleinere Verbesserungen sind eingeflossen, und doch, wenn Sie einem Endverbraucher die „alte“ und die „neue“ Variante nebeneinander zeigen, nimmt dieser keine extremen Unterschiede wahr. Sie sehen, ein Schubkastensystem hat einen relativ langen Lebenszyklus und so sind dann auch Investitionen in ein neues System zu gewichten. Die Entwicklungszyklen der Küchenmöbel- und Möbelindustrie sind im Allgemeinen jedoch eher kurz. Stehen Sie als Zulieferant denn dadurch nicht unter einem ständigen Druck, ihre Entwicklungen an der Zyklen anzupassen? Dr. Andreas Hettich: Nur in gewisser Weise! Die Industrie wünscht sich überwiegend Differenzierungspotenzial, d.h. ein anderes Design, flexiblere Planbarkeit usw. Bei Entwicklungen dieser Art handelt es sich weniger um Innovationen als um individuelle Produktanpassungen bzw. Optimierungen. Diese Anforderungen müssen unsererseits so intelligent gelöst werden, dass sie von unseren Industriekunden ohne großen Aufwand, d.h. ohne in die Konstruktion der Möbel ein16 | küche + architektur

zugreifen, in deren Fertigungsprozesse integriert werden können. Ist das nicht der Fall, ist der Zeitraum, den wir benötigen, um auch ein Produkt am Markt zu lancieren, entsprechend länger. Dagegen werden optische Themen, wie eine neue Farbe, eine neue Design-Side, ein neues Innenorganisationsystem oder optional einsetzbare Features wie unser System Push to open Silent von unseren Kunden schneller aufgegriffen. Bedeutet das, dass Sie bei Produktinnovationen, die in den Konstruktionsprozess eingreifen, grundsätzlich einen Entwicklungspartner aus der Industrie einbinden, um von vornherein eine gewisse Absatzmenge zu garantieren? Dr. Andreas Hettich: Also, in der Regel trauen wir uns die Entwicklung und Lancierung solcher Produkte auch alleine zu. Auch was unser Schubkastensystem ArciTech anbelangt, hatten wir anfänglich keinen Abnehmer. Allerdings hat das System in diesem Fall auch große Industriekunden schnell überzeugt. Man muss immer in Betracht ziehen, dass, wenn man ein System gemeinsam mit einem Partner aus der Industrie entwickelt, immer die Möglichkeit besteht, dass das Produkt am Ende zu sehr auf diesen einen Partner zugeschnitten und somit für andere nicht mehr so leicht verwendbar ist. Unser Ziel ist es, grundsätzlich Produkte für den Gesamtmarkt zu entwickeln und damit eine Basis zu schaffen, mit der wir im Nachgang dann auf die individuellen Belange der Industrie eingehen können. Ihre jüngste Entwicklung im Bereich Küchenmöbel ist die Schiebetürtechnik. Wie ist die Akzeptanz Ihrer Industriekunden dieser Innovation? Dr. Andreas Hettich: Das Thema Schieben ist für uns eigentlich nur in der Küche neu. Unsere Schiebetürkompetenz bei Schlafzimmerschränken ist bereits über 50 Jahre alt. Und selbst in Büros ist der Anteil an Schiebetür-Lösungen gewachsen. Nur in der Küche ist das Thema irgendwie etwas verlorengegangen. Die Resonanz auf unsere Schiebetürtechnik in der Küche ist jedoch hervorragend. Allerdings greifen wir hier in die Konstruktion der Möbel der einzelnen Hersteller ein, so


TRADING UP und Differenzierungspotenzial in einem bieten die Innenorganisationsvarianten von Hettich.

dass es etwas länger dauern wird, bis wir eine Marktdurchdringung erreichen. Grundsätzlich bin ich jedoch guter Dinge, da es bis dato kaum einen Hersteller gibt, mit dem wir nicht im Gespräch sind. Abgesehen davon, setzen einige küchenmöbelherstellende Unternehmen unser Schiebetürsystem bereits ein, so dass dieses im qualifizierten Fachhandel schon verkauft wird. Unser Fazit: Bei den Verbrauchern kommen Schiebetürlösungen auch in der Küche hervorragend an. Hettich entwickelt und fertigt Beschlagtechnik für alle Möbelsparten, von Wohn- und Schlafzimmermöbeln über Küche und Bad bis hin zum Büro. In welchem dieser Bereiche finden Ihre Produkte den größten Einsatz? Dr. Andreas Hettich: Die Wohnmöbel von heute verfügen nur noch über einen sehr kleinen Anteil von Beschlagtechnik. Gefragt sind unsere Produkte im Schlafzimmer, in der Küche und im Bad. Die Badezimmer von heute sind größer und bieten daher auch mehr Raum für Schränke. Besonders gefragt sind hier auf Dauer ergonomische und komfortable Lösungen, die das Design von Möbeln und Räumen unterstützen. Spannend ist auch die Entwicklung im Büro. Wenn man die Orgatech besucht, sieht man zwar keine Korpusmöbel mehr, sondern nur noch Tische, Stühle und Sofas, aber Gott sei Dank wird etwas anderes verkauft. Was wir hier jedoch feststellen, ist der Wunsch nach mehr Wohnlichkeit. Ordner und Hängemappen, die in Schränken untergebracht werden mussten, gehören der Vergangenheit an. Vielmehr sollen private Gegenstände wie Ladegeräte, die Butterbrotdose bis hin zum Fahrradhelm verstaut werden. Die Schreibtische müssen höhenverstellbar sein usw. In einigen Bundesländern, in denen Arbeitskräfte rar sind, legen die Unternehmen mittlerweile Wert darauf, Arbeitsplätze attraktiv zu gestalten. Abgestimmt auf diese Anforderungen werden wir unser Sortiment erweitern. Sie repräsentieren die vierte Generation des Familienunternehmens. Unter Ihrer Ägide wurde der Exportanteil Ihrer Unternehmensgruppe drastisch erhöht. Viele Unternehmer erachten Währungsparitäten oder auch die landesspezifischen

konjunkturellen Wirrungen als gefährlich. Prognosen werden oftmals eher spekulativ abgegeben. Wie gehen Sie mit der Analyse von Auslandsmärkten um? Dr. Andreas Hettich: Zwei Faktoren bilden für mich die Basis für den Möbel- und Küchenmarkt im Allgemeinen. Wie viele Haushalte gibt es in einem Land und welches Einkommen steht den Menschen dort zur Verfügung? Was Westeuropa anbelangt, stagniert die Bevölkerung und Einkommenssprünge sind nicht zu erwarten, da wir schon auf einem hohen Niveau sind. Im Moment werden wir noch durch die Zunahme kleinerer Haushalte getragen. Danach könnte man die Stückzahlen von Möbeln nur noch dadurch erhöhen, dass die Menschen ihr Mobiliar öfter austauschen bzw. öfter in neue Möbel investieren. Ein großes Potenzial sehe ich auch in der Kaufgruppe der Menschen jenseits der 60, die in der Regel nicht mehr in Möbel investieren. Ich habe das bei meiner eigenen Mutter erlebt, die immer damit argumentierte: „Ach, das lohnt sich ja nicht mehr.“ Das hat sie jedoch zwanzig Jahre lang gesagt. Die höhere Lebenserwartung ist eigentlich psychologisch noch nicht richtig durchgedrungen. Daran müsste man arbeiten. Denn diese Menschen hätten das Kapital, um sich das eine oder andere neue Möbelstück zu leisten. Außerdem sollten wir uns einmal bewusst machen, dass wir eigentlich nur noch einen stabilen Markt haben, weil wir älter werden. Wäre das nicht der Fall, würden wir bereits vor den Auswirkungen einer schrumpfenden Bevölkerung stehen. In Osteuropa wächst die Bevölkerung auch nicht. Anders in den USA, Asien und dem Rest der Welt. Hier wachsen Bevölkerung und Einkommen. So ist es naheliegend, dass dort der Bedarf an Küchen und Möbeln zunehmen wird. Stellt sich nur die Frage, ob sich dieses Mobiliar eher modular oder klassisch gestalten wird. In den meisten dieser Märkte orientiert sich die wachsende Mittelschicht am europäischen Lebensstandard. Bereits heute fertigen Sie Teile in Tschechien, Sie produzieren in China, in den USA und Sie haben ein Joint-Venture mit einem indischen Unternehmen. Schon in 2013 wiesen Sie in einem Inküche + architektur | 17


TECHNIK + KOMFORT | Innenausstattung

„DIE INDUSTRIE wünscht sich überwiegend Differenzierungspotenzial, d.h. ein anderes Design, flexiblere Planbarkeit usw.“ Auf der Interzum wird Hettich diesen Wunsch einmal mehr aufgreifen. Fotos: Hettich

terview darauf hin, dass die Bedeutung Europas in den nächsten Jahren, global betrachtet, abnehmen werde. Wie wird sich dieser Wandel auf Ihre Unternehmensstruktur und Ihre Fertigungsstrategie auswirken? Dr. Andreas Hettich: Im Prinzip produzieren wir ein Produkt immer nur an einer Stelle der Welt und verteilen es von dort aus. Weder das Thema Transport- noch die Fertigungskosten, die aufgrund unseres hohen Automatisierungsgrad absolut wettbewerbsfähig sind, spielen bei uns eine wesentliche Rolle, um internationale Märkte zu bedienen. Unsere Auslandsproduktionen haben bestimmte Aufgaben. Unser größter Produktionsstandort ist in Tschechien. Hier werden überwiegend Kleinst-Serien produziert, die nach ihrer Fertigstellung zurück nach Deutschland geliefert werden, wo sie in unser Gesamtsortiment mit einfließen. In den USA produzieren wir die Beschläge für den USamerikanischen Markt, in China Produkte für den asiatischen Markt, dabei handelt es sich um Einstiegsprodukte, die wir in Europa kaum verkaufen. Ähnlich verhält sich das auch mit unserem neuesten Produktionsstandort in Indien, wo wir ausschließlich Produkte für diesen Markt herstellen. Herr Dr. Hettich, Weltweit gibt es branchenspezifisch immer mehr Oligopole. Die Hettich-Gruppe hat ihren Firmensitz im Zentrum der deutschen Möbelindustrie. Sie erleben also den Konzentrationsprozess dieser Branche live mit. Wie sehen Sie diese Entwicklung und wie stellen Sie sich als Unternehmen einer Branche mit einer bereits vorhandenen Oligopol-Struktur darauf ein? Dr. Andreas Hettich: Es kommt darauf an, welchen Markt man betrachtet. Im Möbelbereich z.B., gibt es so gut wie keinen internationalen Möbelhersteller, der in mehreren Ländern produziert. Es gibt Ikea, das eigentlich ein Handelsunternehmen ist, oder auch die NobiaGruppe, die genaugenommen ein Zusammenschluss von nationalen Herstellern ist. Im Bürobereich wäre da noch Steelcase, wobei das Programm, das das Unternehmen in den USA verkauft und das, das hier vermarktet nichts miteinander zu tun hat. 18 | küche + architektur

Betrachtet man die Küchenmöbelindustrie in Deutschland, so wird der Gesamtmarkt von fünf bis sechs großen und vielleicht noch ein paar Unternehmen mittlerer Größe bestimmt. In einem anderen Land ist das schon wieder ganz anders. Von daher, wenn ich das Thema Oligopole auf die Welt beziehe, ist die Bedeutung der einzelnen Hersteller gar nicht so groß. Weltweite agierende Oligopole findet man vor allem im Bereich der Weißen Ware. Bei Möbeln ist das noch immer überschaubar. Wenn wir unseren großen Kunden gegenüberstehen, so würde ich das nach wie vor als Abhängigkeit auf Gegenseitigkeit bezeichnen. Aber wie verhält sich das in Ihrem eigenen Industriezweig? So viele Beschlaganbieter gibt es doch nicht mehr? Dr. Andreas Hettich: Auch hier muss ich die Entwicklung weltweit betrachten. In anderen Ländern stehen Sie vollkommen anderen Anbietern gegenüber. Und an einen weiteren großen Konzentrationsschub glaube ich in diesem Bereich, ehrlich gesagt, nicht mehr. Solange sich Unternehmen nicht internationalisieren, d.h. solange sie nicht in anderen Ländern produzieren, wird die Oligopolisierung nicht fortschreiten. Es bleibt spannend. Herr Dr. Hettich, die Interzum steht ante portas und Hettich wird wieder mit neuen innovativen Produkten aufwarten. Eigentlich gibt es doch schon alles, woher nehmen Sie nur die Ideen? Dr. Andreas Hettich: Die Welt ist im Wandel und wir wandeln uns mit ihr. So lange das geschieht, wird es auch immer neue Produkte geben. Wir arbeiten nach der Devise: Unsere Produkte müssen den Menschen Spaß machen. Wenn wir das schaffen, machen wir alles richtig. Herr Dr. Hettich wir danken Ihnen für diese interessante Gespräch und wünschen Ihnen und Ihrem Unternehmen auch weiterhin viel Erfolg.


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Der Abfallsammler zur Seitenwand-Montage ist ein echter Comfort-Abfallsammler. Die Montage erfolgt ganz einfach, mittels einer Comfort-PlusMetall-Einbauschablone.

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INTERNATIONAL FAIRS | Interzum 2015

Interzum 2015 Innovationen in Material, Funktion und Maschinen

Bereits sieben Monate vor der vom 05. bis 08. Mai 2015 stattfindenden Weltleitmesse der Möbelzulieferindustrie und des Innenausbaus, Interzum, verzeichnete die Veranstaltung einen deutlich erhöhten Anmeldestand zum Vorveranstaltungsjahr 2013. Jetzt liegt die Zahl präsentierender Unternehmen bei rund 1500 Ausstellern, was einem Zuwachs von über 5 Prozent entspricht. Insgesamt wird die Messe in diesem Jahr ein Areal von rund 163.000 Quadratmetern belegen. Erwartet werden etwa 55.000 Besucher aus mehr als 130 Ländern.

A

ls Weltleitmesse der Möbelzulieferindustrie und des Innenausbaus 2015 wird die Interzum ihrem hohen Anspruch mit Sicherheit erneut gerecht“, so Matthias Pollmann, Projektmanager der Interzum. Unterteilt in die drei Angebotssegmente: Function & Components, Textile & Machinery sowie Materials & Nature bringt sie alle Akteure der Wertschöpfungsketten effizient zusammen und bleibt dabei dennoch sehr übersichtlich. Ein Grund für die Steigerung der Ausstellungsfläche liegt unter anderem in der Vergrößerung des Segments Function + Components – hier wird 2015 nämlich erstmals mit der 4.1 eine weitere Halle dazugenommen. Die reine Produktshow wird außerdem noch durch ein umfangreiches Eventprogramm begleitet. DREIDIMENSIONAL Einen Einblick in das Möbel der Zukunft erhalten die Besucher der internationalen Messe nicht nur durch die Neuheitenpräsentationen der Aussteller, sondern auch durch die Inszenierung der Piazza „innovation of interior“ in Halle 4.2, die in diesem Jahr im Zeichen des dreidimensionalen Druckes stehen wird. Ermöglicht wird dies durch die Technik des 3D-Drucks, der mittlerweile auch in der Architektur angekommen ist. Deshalb widmet die Interzum diesem Thema auf der Piazza „innovation of interior“ in Halle 4.2 einen Schwerpunkt. Auf der Interzum wird sogar auf mehreren Anlagen aktiv gedruckt. An ausgewählten Projekten von Designern und Architekten sowie von Wissenschaftlern und Start-up-Unternehmen können Besucher die

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unterschiedlichen Materialitäten, Baugrößen, Strukturen und Oberflächen erleben und nachvollziehen. Zudem erläutern Experten Aspekte und Möglichkeiten der generativen Fertigung für den Möbelbau und das Interior Design. Die Piazza „innovation of interior“ ist ein Sonderformat der Interzum für Architekten, Innenarchitekten und Industriedesigner mit einem einzigartigen, vielfach zukunftsweisenden Produktangebot, das innovative Ideen und Gestaltungsmöglichkeiten visualisiert. Nähere Informationen darüber sowie über die Netzwerkplattform MaterialTransformation, die Unternehmen und Studenten für Hochschulprojekte zusammenbringen soll, erhalten Sie über www.innovation-of-interior.com. INNOVATIVE MATERIALIEN Einen umfassenden Überblick über all das, was im Bereich Materialien neu, innovativ und zukunftsweisend ist, erhalten die Besucher der Interzum auf der Piazza Materials & Nature in Halle 6. Katrin de Louw, Innenarchitektin und Trendscout, gestaltet im Jahr 2015 erneut die Eventfläche, die die Ideen der Aussteller aus diesem Segment der Interzum bündelt. Das Motto der diesjährigen Piazza: „Passion on Demand“ „Dahinter stehen drei zentrale Ideen: erstens die zunehmende Forderung nach nachhaltigen Produkten in der Möbelgestaltung und Innenarchitektur, um intelligente Lösungen für morgen zu schaffen, und zweitens die Realisierung emotionstragender Eigenschaften, die maßgeblich zur Atmosphäre in einem Raum und damit zum Wohlbe-


Foto: Kölnmesse

Interzum 2015 | INTERNATIONAL FAIRS

LAUNDRY-CARRIER WÄSCHE – SAUBER VERSTAUT

Interzum 2015 weltgrößte Messe der Möbelzulieferindustrie und des Innenausbaus Termin: 05.–08.05.2015 Veranstaltungsort: Köln Bereiche: „Materials & Nature“, „Function & Components“ und „Textile & Machinery“

finden beitragen. Und zu guter Letzt als dritter, vielleicht wichtigster Punkt: der Trend zur Individualisierung als starker Antrieb für Neuentwicklungen der Aussteller, bei denen vielfach Kundenwünsche umgesetzt und Designwünsche erfüllt werden.“ Die Piazza Materials & Nature unterteilt sich in vier Welten. Da wäre zum einen „Spirit of Colours 2016-2020“. Absolut naheliegend, denn die Materialanbieter und Oberflächenhersteller sind echte Trendsetter und entwickeln zukunftsweisend. Farbtrends, neue Designs von Pastell über Neon bis Metallics sind hier ebenso zu finden wie auffällige Digitaldrucke. Welt Nummero zwei: „Emotions of Surfaces“. Sie steht für Dekorneuheiten und neue haptische Strukturen in Kunststoff, das perfekte Zusammenspiel von Optik und Haptik in einer langlebigen Oberfläche. Ebenso begeisternd ist die Welt des „Heartbeat of Nature“, die die Einzigartigkeit und Schönheit der Natur bezeichnet. Man findet hier Echtholz mit Historie und Herkunft ebenso wie nachhaltige Produkte und Recyclingmaterialien. Vielfach ist auch die Story hinter dem Produkt von Wichtigkeit. In der Welt „Technical Visions“ soll die Innovationskraft der Aussteller zum Ausdruck kommen. Das Spektrum reicht von Nano-Technologien über den Leichtbau, die Akustik, antibakterielle Wirkungen, Beleuchtungen und Technik – wahlweise als Zukunftsvision oder als Prototyp, der seine Marktreife anstrebt. Nachstehend haben wir Ihnen einen kleine Preview vorbereitet, die Neuheiten anteasert, zu denen wir von einigen Herstellern Vorabinwww.Interzum.de formationen erhalten haben.

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Foto: Samet

Foto: Salice

INTERNATIONAL FAIRS | Interzum 2015

LAPIS PUSH – innen elegant,

IN HALLE 8.1, Stand D 060/E 061, wird der türkische Beschlag-

außen grifflos

hersteller Samet auf seinem 520 m² Messestand sein neues Schubkastensystem präsentieren.

SALICE

SAMET

Ästhetisch und leise

Neues Schubkastensystem

Da die Salice Push Technologie nun auch bei den Lapis Scharnieren verfügbar ist, steht der Ausstattung griffloser Möbel mit Türen bis zu 30 mm Stärke mit den eleganten Beschlägen nichts mehr im Wege – minimales Fugenbild inklusive. Auf der Interzum in Halle 8.1, Stand A028/C021 zeigt Salice auch das umfangreiche Programm von Smove Dämpfern, für leises Schließen von Möbeltüren und -fronten. Auch der Smove für Scharniere der Serie B ist ein technologisch innovatives und ästhetisches Produkt. Er kann sowohl für Holztüren als auch für Glastüren eingesetzt werden. Die Montage ist einfach und schnell, denn der Smove Dämpfer wird ohne weiteres Werkzeug auf dem Scharnierarm www.deutschesalice.de angebracht.

In Halle 8.1, Stand D060/E061, wird der türkische Beschlaghersteller Samet auf seinem 520 m² Messestand sein neues Schubkastensystem präsentieren. Gradliniges Design, hochwertige Materialien und schlanke Zargen bestimmen das Erscheinungsbild des neu entwickelten Schubkastensystems „SmartFlow“, das auf Basis einer Unterflurführung konzipiert wurde. Passend dazu zeigt Samet ein schlankes Inneneinrichtungssystem für diese Schubkästen und Auszüge, mit dem sich der Innenraum optimal organisieren lässt. Aber auch die Weiterentwicklungen im Bereich der Klappenbeschläge sowie Schiebetürlösungen geben den Takt für den Interzum-Auftritt in Köln vor. Das gerade mit dem iF Design Award 2015 ausgezeichnete „MonoLift/DuoLift“-Klappensystem erfährt eine Erweiterung. Eine scharnierlose Version bietet Vorzüge, wenn kleine und mittlere Klappen komfortabel bewegt werden sollen. Im Bereich der Schiebetürbeschläge zeigt Samet Lösungen für den Wohn- und Schlafraum. Klassische zweibahnige gehören ebenso dazu wie einbahnige Schiebetürbeschläge, so dass funktionsorientierte und dekorative Anwendungen das Produktportfolio bestimmen. Last but not least wird Samet ein Kernsortiment für den Handel vorstellen. Für Ulrich Spleth, Geschäftsführer der deutschen Samet GmbH, ist dies eine logische Schlussfolgerung, „um das Handelssegment konsequent ins Visier zu nehmen. Dazu gehört auch“, so Ulrich Spleth, „dass wir unsere Lagerbestände anpassen und Lieferzeiten auf den Bedarf des www.samet.com.tr Handels abstimmen.“

POLYREY

„French touch“

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POLYREY, der französische Hersteller von Schichtstoff-Oberflächen (HPL) und Kompaktplatten zeigt in Halle 5.1. auf dem Stand B-048 ein Spiel mit Farben, Dekoren und Texturen, das die Designerin Françoise Jouve in Szene setzen wird. Im Bild: Used-Look in „Reysitop“, die Kompaktplatte mit innovativer Oberflächenausführung. Foto: Polyrey

Originell, kreativ und designorientiert – diese Attribute beschreiben den „French touch“ und ziehen sich wie ein roter Faden durch das Interzum-Messekonzept von Polyrey in Halle 5.1, Stand B048. In gekonnter Manier zeigt das Unternehmen, wie sich mit HPL Designtrends und Stimmungen bei der Gestaltung von Wohnräumen, Objekten und Shops sowie im Möbelbau umsetzen lassen. Polyrey setzt dabei auf Harmonien oder kontrastierende Arrangements, die aktuelle Trends und designorientierte Stimmungsbilder nachzeichnen. Farben, Strukturen, Holz-, Fantasie- und metallische Dekore sowie Matt- und Hochglanz-Dekore aus der Collection 2017 setzt Polyrey in einen beziehungsreichen Mix mit dem Anspruch, Ideengeber für ungewöhnliche Gestaltungsvorschläge zu sein. Zu dem Highlights des Unternehmens gehört u.a. die Kompaktplatte „Reysitop“, deren innovative Oberflächenausführung sich an den aktuellen Inneneinrichtungstrends orientiert. Neue, spannende Dekore, die mit herkömmlichen Kompaktplatten bisher kaum realisiert werden konnten, punkten ebenso wie die Oberfläche, die sich im Gebrauch als extrem kratz-, abrieb- und schlagfest sowie www.polyrey.com hitzebeständig erweist.


Foto: Vauth-Sagel

Interzum 2015 | INTERNATIONAL FAIRS

VAUTH-SAGEL

Innovative Stauraumlösungen Auf der Interzum 2015 beweist sich Vauth-Sagel einmal mehr als innovativer Systemanbieter für besondere Stauraumlösungen. Neben absoluten Neuheiten überzeugen viele bereits bestehende Produkte, die auf der über 430 Quadratmeter großen Fläche in der Halle 7, Stand C20 gezeigt werden, durch verfeinerte funktionale Eigenschaften und eine größere Variantenvielfalt. Ein Highlight stellt dabei zum Beispiel die neue Generation von Hochschränken dar. Besonders in den Breiten 300 bis 400 mm ist der Vorratsschrankauszug VSA die erste Wahl bei der Lagerung von Vorräten. Der neue Öffnungsmechanismus sorgt dafür, dass das Staugut mit nur einem Zug komfortabel vor den Korpus gelangt. Den Seitenauszug DSA kann man in den Varianten 150, 200 und 300 mm mit einer neuen, eigenen Führung erleben. Zudem gestaltet sich der schmale Unterschrankauszug nun noch komfortabler, lässt sich nahezu werkzeuglos montieren und kann rechts oder links verbaut werden. Letzteres bietet dem Küchenhersteller volle Flexibilität bei geringer Lagerhaltung. Auch im Bereich Abfalltrennung wird es eine Verbreiterung des Angebots der bisherigen Öko-Familie geben. Der Ecke als Königsdisziplin im Bereich moderner Küchenplanungen widmet sich Vauth-Sagel mit einer ganz besonderen Neuheit, die auf der Interzum in Köln ihr Debut feiern wird.

DEN SEITENAUSZUG DSA kann man in den Varianten 150, 200 und 300 mm mit einer neuen, eigenen Führung erleben.

„DEN 60ER-KÜCHENKORPUS können viele ausstatten, hingegen ist Vauth-Sagel der Spezialist, wenn Stauräume jenseits dieses Standards komfortabel genutzt werden sollen. Genau diese Stärke werden wir unseren Gästen auf der Interzum 2015 in Form einer breiten Produktpalette präsentieren“, erklärt Geschäftsführer Claus Sagel die Messeplanung.

www.vauth-sagel.de

FEELWOOD RIFT ST37

EGGER

Neue Designs und gleich mehrere Premieren im Bereich der Oberflächen erwarten das internationale Messepublikum unter dem Motto „Perspektiven“ am Egger Messestand in Halle 6.1, Stand A070/B079. Bestandteil der modernen und durch ihre besondere Formgebung beeindruckenden Messearchitektur ist auch Roma Plastik, das als Unternehmen der Egger Gruppe mit seinen Kantenlösungen wesentlich zum Komplettprogramm des Holzwerkstoffherstellers beiträgt. Das diesjährige Messemotto vermittelt den Besuchern aus aller Welt die Vielschichtigkeit des Unternehmens. „Die Interzum bietet uns eine internationale Bühne, auf der wir der Möbelindustrie, Fachhändlern und Architekten Neuheiten in einem optimalen Rahmen präsentieren können.“ Bei den Neuheiten von Egger dreht sich alles um innovative, hoch veredelte Oberflächen und Materialitäten, die visuelle Perfektion mit haptischer Wirkung gekonnt vereinen. Die Neuheiten verschreiben sich ganz dem aktuellen Zeitgeist, fügen sich aber auch nahtlos ins Egger Komplettprogramm ein und eröffnen gänzlich neue Möglichkeiten für hochwertige Möbel- und Innenausbauanwendungen .

Einen fixen Platz in diesem zukunftsweisenden Weg nimmt natürlich auch die weiterentwickelte Synchronpore Feelwood ein. Sie ist nunmehr zur kompletten Feelwood Familie gewachsen und auf Kompaktplatten, Schichtstoffen und mit passender Hirnholzkante verfügbar. Die Optik und Haptik von echtem Holz kommt mit Feelwood Rift ST37 erstmals auch auf die Arbeitsplatte – ebenso wie das Thema Hochglanz. Die Trends, die der Holzwerkstoffverarbeiter mit auf die Interzum bringt, werden also ein rundum spür- und sichtbares Erlebnis. www.egger.com

küche + architektur | 23

Fotos: Egger

Oberflächenpremieren und Produktneuheiten


Fotos: Elektra

Fotos: Ninka

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ZEITGEMÄSSE INDIVIDUALITÄT und hohen Designanspruch de-

ELEKTRA-LEUCHTEN finden Anwendung in Möbeln für Küche, Bad

monstriert das flexibel in Schubkästen und Topfauszügen einsetz-

und Wohnen sowie für den Objekt- und Ladenbau.

bare Organisationssystem „Connect“ von Ninka.

NINKA

ELEKTRA

Im Trend der Zeit

Innovative Beleuchtungskonzepte

Der Kunststoff-Verarbeiter Ninka verspricht auf seinem Interzum-Stand B38/C39 in Halle 7.1 ein wahres Feuerwerk der Innovationen. Im Mittelpunkt der Präsentation steht die deutlich erweiterte Zubehörpalette des Unternehmens von Schubkästen und Auszügen über Eckschrank-Lösungen bis hin zu Abfallsammel-Systemen als kaufentscheidende technische und ästhetische Bestandteile modern gestalteter Einrichtungen in Küche und Bad. Der mittelständische Spezialist für Kunststoffformgebung und Oberflächenveredelung greift mit seinen Neuentwicklungen für die internationale Küchen- und Badmöbelindustrie aktuelle und demnächst zu erwartende Trends modernen Lifestyles auf: Mit „Trendline“ wird aus gestalterischer Sicht der Ideenkatalog aus dem ‚Bauhaus‘ fortgeführt und auf das 21. Jahrhundert appliziert. „Trendline“ steht für zeitgemäße Individualität, realisiert mit einem hohen Designanspruch, umgesetzt durch schmale und schlanke Formgebung, durch optisch stimmige, durchdeklinierte dünne Wandstärken und durch filigranes Wechselspiel mit unterschiedlichen Materialien edler Anmutung wie Holz, Edelstahl oder Aluminium und nicht zuletzt Glas. Das Farbspiel der Oberflächen changiert von aktuellen erdigen Nuancen von Grau über Beige bis hin zu Karamell. Ninka setzt bei „Trendline“ auf eine kostengünstige Plattform-Lösung. Darauf aufbauend sind breit gefächerte Individualisierungsgrade möglich, die auch einen Dekor- oder Farbverbund mit einschließen. Damit gelingt es Kunden aus Industrie und Handwerk, durch das hochwertige Zubehör von Ninka in einzigartiger Weise preisdifferenzierende Alleinstellungsmerkmale ihrer Erzeugnisse zu generieren.

Auf der Interzum erstmals in Halle 8, Stand D018, präsentiert sich Elektra als leistungsstarker Partner der Möbelindustrie als auch des Laden- und Innenausbaus. Ob über Standardprodukte oder mit individuellen Sonderlösungen, bietet das innovative Unternehmendie marktgerechte Umsetzung und gemeinsame Ausarbeitung der Beleuchtungsdesigns für Küche und Bad von der Idee bis zur Serienreife. Dabei werden technologische Trends frühzeitig eingebracht und produktionstechnische Gegebenheiten von Anfang an einbezogen. Mit umfassendem Projektmanagement durch detaillierte Planung, fokussierter Entwicklung und kundenorientiertem Service bringt Elektra die Projekte schnell zum Erfolg. Präsentiert werden hochwertige Produktvielfalt, unterstützt durch vorausschauendes Handeln und leistungsstarken Service und auf diese Grundlage gesetzte Maßstäbe „Made in Germany“ – technisch innovativ, funktionell und erstklassig.

www.ninka.com

www.elektra.de

DER KUNSTSTOFFVerarbeiter Ninka verspricht auf seinem InterzumStand B38/C39 in Halle 7.1 ein wahres Feuerwerk der Innovationen.

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Eleganz in Design und Bewegung Legrabox von Blum für alle Wohnbereiche

Das geradlinige, schlichte Design, der Bewegungskomfort und die Gestaltungsvarianten von Legrabox werten nicht nur Küchenmöbel, sondern den gesamten Wohnbereich auf.

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chlanke, durchgängig 12,8 mm starke Seitenwände aus Edelstahl mit Antifingerprint oder Stahl mit matter Beschichtung in Terraschwarz, Oriongrau, Havannabraun und Seidenweiß prägen das elegante Erscheinungsbild von Legrabox pure. Noch bessere Laufruhe und -qualität wird durch den synchronisierten Schwebelauf erreicht und die bewährte Blumotion-Dämpfung sorgt bei dem Boxsystem für sanftes und leises Schließen. Besonders komfortabel und praktisch bei grifflosen Fronten, wie auf der Interzum in Halle 7.1, Stand A020/A021 und C021 zu erleben sein wird, ist Legrabox mit Öffnungsunterstützungen, ob elektrisch mit Servo-Drive oder mechanisch mit Tip-On. Neben Legrabox pure mit matten, metallischen Oberflächen bietet die Ausführung Legrabox free mit großflächigen, harmonisch in die Zarge eingefügten Einschubelementen aus Glas, Holz oder anderen Materialien viel Freiheit bei der individuellen Gestaltung von Auszügen. Wird Glas eingesetzt, entsteht ein leichtes, offenes Gesamtbild. Funktional bewährt sich diese Variante z. B. bei Space Tower, dem Vorratsschrank mit Innenauszügen. Die einzeln herausziehbaren Auszüge sind gut zugänglich und ungehindert einsehbar. Ob Schubkasten oder Innenschubkasten, ob Front- oder Innenauszug – Legrabox pure und free sind miteinander kombinierbar und durchgängig bei allen Möbeln in Küche, Schlaf-, Wohn- und Badezimmer einsetzbar und schaffen ein durchgängiges Gesamtbild. Mit dem Inneneinteilungssystem Ambia-Line, entweder mit Rahmen aus pulverbeschichtetem Stahl in verschiedenen Farben oder als Kombination von ausgewählten Holzdekoren und Stahlkomponenten kommt Ordnung in Legrabox. Raffiniert: die magnetische Anbindung der Stahlrahmen an die Rückwand des Auszugs oder seitlich an andere Rahmen.

OB IM SPACE-TOWER von Blum (links) oder im Unterschrank – Legrabox ist funktional auch durch Zubehör wie Folienschneider (mitte) und Ambia-Line (rechts).

Fotos: Blum

www.blum.com

LEGRABOX PURE in der Küche, Legrabox free im Wohnbereich küche + architektur | 25


Foto: Resopal

Foto: Grass

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GRASS

RESOPAL

Designstark, praktisch, individuell

Essentials for Architecture

Modernstes Design und Funktionalität auf höchstem Niveau präsentiert der Beschlagspezialist Grass auf der Interzum 2015, Halle 7.1, Stand E20/E21. Das mehrfach ausgezeichnetes Standkonzept des Herstellers bildet das Bühnenbild für die außergewöhnliche Inszenierung der innovativen Produkte von Grass. Im Focus der inspirierenden Messepräsentation stehen in diesem Jahr gleich zwei herausragende Neuentwicklungen. Ob schlichte Frontlösung, dünnste Materialen oder wirkungsvolle Geradlinigkeit im Auszug – mit den Produkten von Grass entsteht eine klare und kongruente Formensprache, die sich konsequent vom Äußeren bis ins Innere der Möbel fortsetzt und eine Vielzahl von Optionen zur Individualisierung bietet. Die millionenfach erprobten doppelwandigen Systeme des Herstellers setzen seit jeher hinsichtlich Funktionalität, Komfort und Qualität eine hohe Benchmark. Mit einer Weltneuheit in diesem Bereich unterstreicht das Unternehmen erneut, dass die bewährten doppelwandigen Auszugs-Systeme auch in Hinblick auf das Design zukunftsfähig sind und künftig, gemeinsam mit den Schubkasten-Systemen auf Unterflur-Basis, den Ton angeben werden. Durch diese Vielfalt entstehen neue Möglichkeiten zur Differenzierung und Segmentierung. Ein weiteres Highlight der diesjährigen Interzum-Präsentation ist das modulare Innenausstattungs-System Tavinea 91, mit dem sich Grass als Entwickler eines ganzheitlichen Ordnungs-Systems für Schubkästen neu etabliert. Die Zahl 91 steht im Übrigen für den errechneten Idealabstand in Millimetern zwischen den einzelnen Ordnungselementen. Mit Tavinea 91 lässt sich mit wenigen Standard-Elementen eine große Vielfalt erzeugen – bei der jede Variante sowohl durch Design als auch durch Funktionalität punktet. Tavinea 91 macht aus jeder Schublade ein kleines, individuelles Kunstwerk – ob in horizontaler, vertikaler oder diagonaler Anordnung. Die diagonale Ordnungsstruktur im 45°-Winkel sieht dabei nicht nur gut aus, sondern bietet zudem die optimale ergonomische Voraussetzung, um Staugut bequem entnehmen zu können. Überdies lässt sich der benötigte Stauraum durch flexible Schlitten-Elemente exakt proportionieren.

Auch in diesem Jahr werden die Resopal-Innovationen auf dem Stand C060/D061 Halle 6.1 der Interzum das MesseSpektrum bereichern. Den Schwerpunkt legt Resopal in diesem Jahr auf die neue Trendkollektion, die die aktuellen Oberflächen-Highlights bündelt. Die Präsentation findet in einem großzügig gestalteten Bereich des Messestandes statt, den Resopal mit „Essentials for Architecture“ überschreibt. Mit seinem „SpaStyling“-Areal wird Resopal als Messestand mit eigenem Badezimmer in Erinnerung bleiben. Das Unternehmen hat das Designkonzept für die Gestaltung von Nassräumen und Wohlfühloasen komplettiert, so dass ganzheitliche Lösungen realisiert werden können. Daneben erlebt der Besucher in magischer Atmosphäre hautnah die Eigenschaften der Oberfläche „Traceless“ und erhält Anregungen für die moderne Küchengestaltung. Resopal will auch in diesem Jahr zeigen, auch zukünftig zu den Impulsgebern für die Gestaltung der Lebensräume von morgen zu gehören. Traditionsgemäß gelingt die Interzum-Präsentation von Resopal nicht als reine Produkt- und Innovationsshow. Dazu trägt auch in diesem Jahr der Messestand selbst bei, der sich zwar erheblich von seinen Vorgängern unterscheidet, jedoch das Motiv der Wabe als Ausdruck der Firmenphilosophie und www.resopal.de als idealer Ausstellungsraum aufnimmt.

www.grass.eu

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Foto: Grass

TAVINEA 91, das modulare Innenausstattungs-System von Grass


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GERA

Licht inszeniert Wie der gezielte Einsatz von Licht das Leben und Arbeiten positiv beeinflussen kann und welche Inszenierungskraft es auf Möbel und Räume hat, demonstriert Gera Leuchten auf der Interzum in Köln. In Halle 4.2., Stand E031 präsentiert der Hersteller hochwertiger Leuchten und Lichtsysteme auf LED-Basis den Möbelherstellern seine innovativen Lösungen für den Einsatz in Küche, Wohnraum und Bad sowie Büro, Hotellerie oder Ladenbau. Einen besonderen Schwerpunkt legt das Unternehmen in diesem Jahr auf die Inszenierung von Nischen. Dabei dienen die Lichtsysteme von Gera für Raumplanungen mit oder ohne Oberschrank sowohl der perfekten Ausleuchtung der Arbeitsfläche als auch der wohnlichen Gestaltung des gesamten Raumes. Gezeigt werden indirekte, reflektierende Varianten wie das neue Lichtbord 100, aber auch die Weiterentwicklung der Stehleuchte „Avion“ als horizontale Lösung sowie eine aktiv leuchtende LEDLichtwand. Bei allen Systemen hat der Nutzer die Möglichkeit, Lichtfarbe und -intensität seinen individuellen Bedürfnissen anzupassen. Außerdem können die Lichtsysteme auf Wunsch mit der Steuerungstechnologie Gera Scan & Light ausgestattet wer-

Foto: Gera

GERA Lichtbord 100

den, so dass sie nicht nur untereinander, sondern auch mit dem Tageslicht korrespondieren können. Das Ergebnis: ein perfektes Licht-Raum-Klima. Mit einem minimalistischen Design und einer einfachen, zeitlosen und elegant proportionierten Formensprache, davon ist Designer Thomas Ritt überzeugt, verleihen die Lichtsysteme den Möbeln der Hersteller eine zusätzliche Gestaltungskraft. www.gera-leuchten.de

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Fotos: Union Knopf 1

METAL

Diese Metallgriffe werden gänzlich von einer weich fließenden Formsprache bestimmt. Zum einen zeichnen sich die im Druck-

UNION KNOPF

gussverfahren hergestellten Griffe durch gerichtete, organische

Die Welt im Griff

Formen aus, zum anderen durch freie bionische Formenelemente. Konkave und konvexe Formenelemente erzielen so eine hohe technische Stabilität. Das zweite Design ist hingegen von organischer

Durch die Analyse eklektischer Strömungen beispielsweise aus der Mode, Architektur, dem Cardesign oder der allgemeinen kulturellen Entwicklung hat das Union Knopf Design neue richtungsweisende Trendthemen in eine moderne Griffgestaltung übersetzt. Diese Themen reflektieren aktuelle wie künftige Interior Trends auf kleinstem Raum, wie in Halle 7.1, Stand C031 zu erleben sein wird. Neben Kreativität und einem hoher Anspruch an Werkstoffe und Oberflächenveredelungen erzählt jeder einzelne Griff zudem authentische, sichtbar nachvollziehbare Geschichten über seine inspirative Herkunft und schafft somit einen chawww.unionknopf.com rakteristischen Mehrwert für das Möbel.

Architektur inspiriert. In Chrom glänzend oder mit Edelstahl Finish veredelt die Oberflächenwirkung den fließenden Charakter der eleganten Griffe. 2

LIVING TEXTURE

Von archetypischen Formen wie dem maritimen Poller oder dem archaischen Werkstattgriff inspiriert. Prägnant und unabhängig passen sie auf moderne Möbel sowie zum neuen Country-Stil. Durch das reduzierte Design werden dezente RAW-Oberflächen und kleine stilableitende Formelemente wie Verdickungen an den Enden oder flach auslaufende Sockel an Rohrgriffen hervorgehoben. 3

OPULENCE

Art Deco in seiner prunkvollen architektonischen Formgestalt ist Vorbild für eine moderne Interpretation des in unsere Zeit transJÖRG DOLLESCHEL stellvertretender Ge-

formierten Griffdesigns in Warmtonmetallen wie insbesondere

schäftsführer der Union Knopf GmbH und

Gold und Kupfer. Das Besondere an diesem Griff ist die Art-Deco-

studierter Architekt: „Wir suchen immer

Stufung mit einem neuen bionischen Wellendekor. Ebenfalls üppig

den direkten Kontakt zu unseren Kunden.“

glänzend, in der neuen Materialharmonie RAW-Gold und RAWKupfer, präsentiert Union Knopf die Griffe der Raw-Level-Linie ungewöhnlich und neu. Die authentischen Oberflächen mit Abnutzungserscheinungen werden edel und luxuriös interpretiert. 4

ARTISAN

Das Handwerk steht wieder im Fokus: Tradition, Unverwechselbarkeit und Qualität eines Originals sind moderner denn je. Nachhaltigkeit ist kein Modewort, sondern ein Muss. Authentisch, ursprünglich und „handmade“ – so soll die Materialität auf den neuen Griffen wirken. Hierfür werden beispielsweise eine ins Metall übertragene bewegte Flechtstruktur auf einen schlichten, kubisch geformten Griff gesetzt oder eine klassische Zinkenverbindung als verbindendes Stilelement von Holzkörper und Metallsockel genutzt. 5

FLUID FORM

Dem hohen technischen Niveau der Produktivität, Geschwindigkeit und Qualität der endlos wirkenden Strangpressprofile aus Aluminium wird eine natürliche, fast humane Note verliehen. Der menschliche Körper kennt ja auch keinen rechten Winkel, keine Gerade und auch keinen exakten Kreis. Alles ist fließend und abgerundet. Diesen Vorgaben folgen die neuen Aluminiumprofile von Union Knopf. Sie zeigen an relevanten Stellen Ovale, Ellipsen und Rundungen auf – das Produkt wirkt angenehm natürlich. 28 | küche + architektur


www.kesseboehmer.de

ALLES LEICHT ERREICHT iMOVE


XTreme faszinierend Neue Oberflächen-Qualität in Matt von Pfleiderer zur Interzum

Die Produkt-Entwicklung Duropal-HPL XTreme präsentiert Pfleiderer jetzt nach konsequenter Entwicklungsarbeit. Der Holzwerkstoffhersteller hat bei dieser Oberfläche mit ihrer besonderen Optik nicht nur an der Haptik gearbeitet. Sie lässt sich nahezu mit allen Dekoren der Pfleiderer-Kollektion kombinieren und zudem kinderleicht reinigen. Den Beweis dafür liefert Pfleiderer auf der Interzum in Köln in Halle 6.1, Stand D010/E019. Von 5. bis 8. Mai 2015 wird dort Duropal-HPL XTreme in trendgerechtem Matt vorgestellt. DUROPAL-HPL XTREME lässt sich nahezu mit allen Dekoren der Pfleiderer-Kollektion kombinieren und zudem kinderleicht reinigen.

DUROPAL-HPL XTREME präsentiert Pfleiderer jetzt nach konsequenter Entwicklungsarbeit auf der Interzum in Halle 6.1, Stand D010/E019. Der Holzwerkstoffhersteller hat bei dieser Oberfläche mit ihrer besonderen Optik nicht nur an der Haptik gearbeitet. Sie macht sogar eine tiefmatte Struktur für beanspruchte Arbeitsflächen möglich.

S

ogar Fett-Verunreinigungen lassen sich von dieser Oberfläche mühelos entfernen“, stellt Reinhold Hinterhölzl fest, der bei Pfleiderer für das Produktmanagement HPL und Elemente zuständig ist: „Gleiches gilt für Fingerabdrücke, die auf Duropal-HPL XTreme aber ohnehin unsichtbar bleiben.“ Für eine matte Oberfläche sei das keine Selbstverständlichkeit, erklärt der Experte: „Wenn sie leicht zu pflegen ist und sogar Chemikalien standhalten soll, so geht das bisher nur zulasten von Optik und Haptik.“ DUROPAL-HPL XTREME MACHT „SAMTWEICHE“ ARBEITSPLATTEN MÖGLICH Anders bei Duropal-HPL XTreme. Wie robust diese Oberfläche ist, sieht man ihr nicht an. „Sie wirkt ungemein warm und weich“, so Reinhold Hinterhölzl: „Und genau so fühlt sie sich auch an.“ Dabei bietet XTreme mit seiner neuartigen Elektronenstrahl gehärteten Funktionsschicht alle Eigenschaften einer HPL-Oberfläche. Sie macht sogar eine tiefmatte Struktur für beanspruchte Arbeitsflächen möglich. „Und Postforming ist für diese HPL-Qualität der Extraklasse auch kein Problem“, erklärt Reinhold Hinterhölzl. Fugenlos beschichtet gibt es XTreme in allen gängigen Profilvarianten – sogar als „Quadra-Profil“. MEHR FARBTIEFE FÜR RUND 300 DEKORE Abgesehen davon legt Duropal-HPL XTreme eine unvergleichliche Farbintensität an den Tag – ganz besonders mit Dekoren in denen Metallic-Effekte enthalten sind. Und wo Perlmutteffekte vorhanden sind, wirke XTreme einfach überwältigend, verspricht Reinhold Hinterhölzl: „Die Besucher der Interzum werden fasziniert sein, was XTreme mit unseren Dekoren macht!“

Fotos: Pfleiderer

www.pfleiderer.com

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Fotos: Hailo

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HAILO

JE NACHDEM, OB DIE PANTRY-BOX für Salat, Obst, Gemüse oder Brot

Mehr Komfort durch funktionale Ordnungssysteme

ausgelegt ist, erfolgt die Lagerung der offenen Lebensmittel auf einem

Im Rahmen der diesjährigen Interzum präsentiert Hailo Einbautechnik auf rund 130 Quadratmetern nicht nur seine Neuheiten, sondern auch bewährte und modifizierte Produktlösungen aus dem umfassenden Sortiment rund um Abfalltrenn- und Ordnungssysteme und praktische Küchenhelfer. Einer der Schwerpunkte des Messeauftrittes in Halle 7.1 auf Stand A040/B041 ist die neue Pantry-Box, mit der Hailo Einbautechnik den Bereich der Lebensmittelaufbewahrung in der Küche konsequent optimiert. Das System baut auf alle gängigen 60er-Zargen und -Schubkästen der namhaften Beschlagspezialisten auf und besteht aus einer formstabilen, auswischbaren Kunststoffbox. Je nachdem, ob die Pantry-Box für Salat, Obst, Gemüse oder Brot ausgelegt ist, erfolgt die Lagerung der offenen Lebensmittel auf einem Kunststoffboden mit Abtropf- und Lüftungsschlitzen oder einem formschönen Holzrost. Ein gehärteter Glas-Schiebedeckel deckt die Inhalte hygienisch und dennoch sichtbar ab. Das System wird darüber hinaus durch einen herausnehmbaren, tragbaren Kunststoffbehälter ergänzt, der zur Lagerung und zum Transport der Lebensmittel eingesetzt werden kann. Präsentiert werden jedoch auch die Abfalltrennungssysteme Cargo-Soft low und Cargo-Soft short, bei denen Ordnungssysteme eine übergreifende Rolle spielen. Außerdem im Gepäck: der Laundry Carrier für eine aufgeräumte Waschküche oder den Hauswirtschaftsraum und der Kosmetikeimer fürs Bad, Artikel, die vor kurzem den international anerkannten „iF Design Award“ 2015 erhalwww.hailo-einbautechnik.de ten haben.

Kunststoffboden mit Abtropf- und Lüftungsschlitzen oder einem formschönen Holzrost.

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TECHNIK + KOMFORT | Innenausstattung

Kesseböhmer – immer in Bewegung „Wir wachsen mit und an unseren Kunden“, Burkhard Schreiber, Geschäftsführer Kesseböhmer

Die Interzum 2015 steht vor der Tür. Anlass, dem bei Kesseböhmer für Möbelbeschlagssysteme im Im- und Ausland zuständigen Geschäftsführer Burkhard Schreiber einige Fragen zu stellen mit Blick auf die Unternehmensentwicklung, die weltweiten Vertriebsaktivitäten, neue Produkte und zukunftsorientierte Marketing- und Verkaufsunterstützungskonzepte. Die Bilanz unseres Gesprächspartners: „Wir wachsen mit und an unseren Kunden.“

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Herr Schreiber, die Kesseböhmer-Gruppe gehört heute zu den führenden multinational agierenden deutschen Familienunternehmen der Branche. Sie selbst haben zu der globalen Entwicklung in ihrer Eigenschaft als Vertriebsverantwortlicher für den Export seit 2005 entscheidend beigetragen. Wie sieht Ihre Bilanz der letzten zehn Jahre aus? Burkhard Schreiber: Kesseböhmer hat sich international gut entwickelt. Wir haben unser Auslandsgeschäft in diesem Zeitraum erheblich ausbauen können. Dazu haben wir eine Vielzahl von strategischen Maßnahmen ergriffen und mit Erfolg umgesetzt. Wir haben uns auf die für uns relevanten und interessanten Märkte konzentriert. Ziel ist es dabei stets gewesen, den Geschäftserfolg aktiv mit zu gestalten, ob durch lokale Vertriebspartner mit ausgewählten Kesseböhmer Spezialisten in deren Organisationen oder durch die Gründung von eigenen Niederlassungen wie beispielsweise in USA, China, Indien, Spanien und seit 1. April auch in Frankreich. Die Distributionspolitik haben wir den lokalen Marktstrukturen entsprechend angepasst. In der Marktbearbeitung sind Themen wie Mehrwertverkauf und Marktentwicklung basierend auf abgestimmten Maßnahmenplänen aktiv angegangen worden. Wir haben dem Kind einen Namen gegeben: „Clever Storage“. So haben wir mit einigen Kunden und Partnern beispielsweise den Ausstattungsgrad nachhaltig erhöhen und das Geschäft gezielt ausbauen können. In diesem Zusammenhang haben wir im letzten Jahr auch erstmalig den „Clever-Storage-Award“ ausgelobt an Häfele Australien für die Umsetzung einer nachhaltigen Vertriebs- und Marketingpolitik. Abgesehen vom Auslandsgeschäft habe wir in den letzten Jahren unseren OEM-Vertrieb für Industriekomponenten aufgebaut, der sich im Schwerpunkt auf das für uns neue Geschäftsfeld „Automotive“ fokussiert. Sie sind seit 2008 neben Oliver Kesseböhmer Mitglied der Geschäftsführung und widmen sich seit jetzt zwei Jahren sowohl der Weiterentwicklung des Inlandsmarktes und natürlich auch weiterhin dem Ausbau des Auslandsgeschäfts. In welchen Bereichen – also Möbelbeschläge oder Ladenbau – der Unternehmensgruppe sehen Sie dauerhaft das größte Wachstumspotenzial und warum? Und gibt es Synergien? Burkhard Schreiber: Ich muss vorausschicken: Ich bin nicht verantwortlich für den Bereich Ladenbau und Warenpräsentation. Wir haben aber in den letzten Jahren in diesem Bereich ein sehr gutes Wachstum realisieren können und wir sind auch überzeugt, dass wir dort auch in der Zukunft unser Geschäft noch weiter ausbauen werden. Synergieeffekte gibt es sicherlich auf der Beschaffungsseite, im Werkzeug- und Maschinenbau und zum Teil im technischen Know-how-Transfer zwischen den Geschäftsfeldern.


Innenausstattung | TECHNIK + KOMFORT

Im Bereich „Möbelbeschlag“ schauen wir in unserer Planung für die nächsten Jahre recht optimistisch in die Zukunft, wenngleich wir hier aufgrund unserer Marktposition und den zum Teil unsicheren Rahmenbedingungen eher von moderaten Steigerungsraten ausgehen dürfen. Wir haben konkrete Pläne für den Ausbau unserer Vertriebs- und Marketingaktivitäten im In- und Ausland, um Märkte weiter zu entwickeln und den Mehrwertverkauf zu Gunsten eines höheren Ausstattungsgrades von Möbeln voranzutreiben. Einen nicht unerheblichen Anteil des geplanten Wachstums sehen wir aber auch begründet in der Einführung neuer vielversprechender Produkte und Programme wie FREElift, iMove, Dispensa Junior III, etc., die wir auf der diesjährigen Interzum vorstellen werden. Sie sind das Ergebnis unseres vor einigen Jahren initiierten und deutlich verstärkten Engagements im Bereich F&E.

MIT DEM „iMOVE“ präsentiert Kesseböhmer zur Interzum 2015 in Halle 8.1, Stand D020/ E021 eine überzeugende und vor allem praktikable Produktentwicklung, die die oberen Stauebenen im Hängeschrank einfach und bequem zugänglich macht. Der Beschlag mit ein oder zwei Tablaren wird - der Federkraftunterstützung sei dank – mit einer leichten, fließenden Bewegung komplett aus dem Schrankkorpus

Der Exportanteil von Kesseböhmer liegt derzeit bei rund 60 Prozent. Welche Länder gehören bis dato zu Ihren Hauptabsatzkanälen und in welchen Märkten wollen Sie künftig weiter wachsen? Burkhard Schreiber: Einen wesentlichen Anteil unseres Geschäftes generieren wir in Europa, hier vornehmlich in Zentral- und Nord-EU. Der größte Einzelmarkt ist für uns nach wie vor der Inlandsmarkt, gefolgt von Ländern wie UK und Frankreich. Wir haben uns in der jüngsten Vergangenheit auch recht gut in Ost-EU, in Nord-Amerika, Asien, namentlich China und SüdOst-Asien als auch Australien/Neuseeland und Indien entwickeln können. In diesen Märkten sehen wir auch zukünftig für uns weitere Wachstumsmöglichkeiten. Eingetrübt wird das Bild sicherlich von den düsteren Marktaussichten im russischen Markt.

herausgefahren und kann am Endpunkt in

Andere Länder, andere Sitten! Wie unterscheiden sich die einzelnen Märkte hinsichtlich ihres Anspruchs an Ihre Produkte? Und wie werden Kesseböhmer-Beschläge im Ausland vermarktet und präsentiert, bzw. an Endverbraucher herangetragen? Burkhard Schreiber: Es gibt regionale Unterschiede. Darauf gehen wir ein und entwickeln spezifische, auf die Bedürfnisse der jeweiligen Länder abgestimmte Produktkonzepte. So haben wir bereits vor einigen Jahren unser Programm für den Nord-Amerikanischen Markt auf die lokalen Designvorlieben und Schrankkonstruktionen angepasst. In Asien wurde beispielsweise die Idee des „CookingAgents“ geboren und ist dort sehr erfolgreich. Zur Interzum werden wir auch weitere anwendungsbezogene Stauraumlösungen zeigen, die maßgeblich die Gewohnheiten diverser Märkte berücksichtigen. Um den Absatz unserer Produkte gezielt auszubauen, haben wir für unsere Vertriebspartner/Kunden und die Küchenplaner ein „Clever-Storage Schulungsprogramm“ zum Mehr-Wert-Verkauf entwickelt.

„iF product design award 2015“ ausgezeichnet

bequemer Reichweite des Nutzers eingerastet werden. So hat dieser beide Hände frei, um Staugut herauszunehmen oder einzustellen. Die Reling, die das Staugut auf den Tablaren vor dem Herunterfallen schützt, senkt sich parallel zur Ausfahrbewegung des „iMove“ automatisch nach unten ab. Damit sind alle Stauebenen im Hängeschrank bequem zugänglich, der Zugriff auf den gesamten Schrankinhalt ist jederzeit möglich. Dass der „iMove“ mit dem wurde, bestätigt die Problemlösungskompetenz von Kesseböhmer, die hohe Funktionalität und zugleich den Designanspruch dieses innovativen Produkts.

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TECHNIK + KOMFORT | Innenausstattung

DER „ERGOAGENT“ ist für das gehobene Marktsegment konzipiert Das Thema der höhenverstellbaren Insel wird auf den Fachmessen bereits von einigen Küchenmöbelherstellern gut bespielt.

AUCH DER „CONVOY LAVIDO“ punktet durch seinen einzigartigen Bedienkomfort und seine vielseitigen Differenzierungsmöglichkeiten.

Wir bieten einiges an unterstützenden Materialien zur Verkaufsförderung. Beispielsweise hervorzuheben ist hier unsere Kitchen App, die unsere Stauraumlösungen auf eine emotionale Art- und Weise dem Endverbraucher vermittelt. Auch unsere neue, 100 Seiten starke Endkundenbroschüre „Clever planen heißt Raum gewinnen“, die wir dem Küchenhandel kostenlos zur Weitergabe an den Endkunden zur Verfügung stellen, dient dazu, dem Küchenkäufer den Mehr-Wert einer Schrankinnenausstattung nahe zu bringen. Im Inland sind Sie bei der Vermarktung Ihrer Produkte sehr stark an die Möbelindustrie und den Fachhandel gebunden. Mit welchen verkaufsunterstützenden Maßnahmen nehmen Sie diese „Hürde“? Burkhard Schreiber: Wir sehen das nicht als Hürde, sondern eher als Herausforderung. Wir sind zu diesem Thema im Dialog mit unseren Partnern der Industrie als auch vereinzelt mit dem Fachhandel. Die Erkenntnis und auch das Bekenntnis, die Innenausstattung stärker in den Fokus der Küchenplanung zu bringen, ist auf beiden Seiten gegeben. Wir stehen hier aber sicherlich noch am Anfang. Zur Unterstützung bieten wir von Schulungen für den Vertrieb und die Monteure, bis zu Verkaufsunterstützung für die Ausstellungen und Endverbraucherbroschüren ein recht ordentliches Maßnahmenpaket. Auch unser erfolgreiches Internet-Portal besserhaushalten.de wird bereits von einigen unserer Industriepartner und auch vom Fachhandel genutzt, um die Kommunikation des Themas Küche allgemein zu intensivieren, als auch speziell die Vielfalt der Stauraumlösungen mit uns gemeinsam dem Endverbraucher gezielt zu verdeutlichen. Wie binden Sie Ihre Kunden in die Entwicklung neuer Produkte mit ein? Burkhard Schreiber: Es ist unser Bestreben, eine enge Zusammenarbeit mit unseren Partnern in der Küchenindustrie zu pflegen. Hier geht es darum, Entwicklungskompetenzen zu bündeln und gemeinsame Entwicklungen voranzutreiben. Wir beobachten in der Küchenindustrie verstärkt den Wunsch nach einer Schärfung ihres Markenprofils, auch über eine stärkere Differenzierung ihrer Produkte. Dem tragen wir auf vielfache Weise Rechnung, durch Individualisierungskonzepte und individuelle Produkt-Entwicklung mit und für unsere Kunden. Welche erfolgreichen Neuentwicklungen von Kesseböhmer sind aus einer solchen Kooperation hervorgegangen und worin liegt der Erfolg dieser Beschlagsysteme begründet? Burkhard Schreiber: Ein ganz aktuelles Beispiel ist der „iMove“. Wir hatten das Ziel, einen Beschlag zu entwickeln, der die oberen, schlecht erreichbaren Stauebenen im Hängeschrank in bequeme Reichweite des Nutzers bringt. Die Konzeptidee haben wir zu einem sehr frühen Zeitpunkt unseren Industriepartnern vorgestellt und dann gemeinsam zur heutigen Produktreife weiterentwickelt. Wir werden den „iMove“ zur Interzum vorstellen.

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Innenausstattung | TECHNIK + KOMFORT

SCHÖNER ORDNUNG HALTEN: Mit dem „CookingAgent“ hat Kesseböhmer einen kleinen Unterschrank-Vollauszug mit maximaler Funktion ausgestattet und bietet damit eine ideale Stauraumlösung auch

Fotos: Kesseböhmer

für kleine Küchen an.

DISPENSA, der komfortable Auszugschrank, ist seit über 30 Jahren erfolgreich im Markt und wird stetig weiterentwickelt.

Auch andere Kooperationen in der jüngsten Vergangenheit, zum Beispiel mit Herstellern wie Häcker und Rockenhausen, haben sich als sehr produktiv und erfolgreich erwiesen. Bei den meisten Ihrer Produkte erschließen sich Eigenschaften wie Qualität, Funktion, Komfort und Design auf den ersten Blick. Ein Beispiel dafür sind Nischen-Produkte wie der Ergo Agent oder auch der Convoy. Wie haben sich diese Produkte am Markt durchgesetzt? Burkhard Schreiber: Der „ErgoAgent“ ist für das gehobene Marktsegment konzipiert. Das Thema der höhenverstellbaren Insel wird auf den Fachmessen bereits von einigen unserer Industriepartner ganz gut bespielt. Trotz der Einfachheit der Montage gibt es jedoch im Fachhandel sicherlich Vorbehalte, einen gesamten Küchenblock zu verfahren. Diese gilt es, Schritt für Schritt durch eine entsprechend Kommunikation aus dem Weg zu räumen. Wir sind aber davon überzeugt, dass es noch einiges an Zeit brauchen wird, bis man wirklich von einem Markterfolg sprechen kann. Das ist aber durchaus auch nicht ungewöhnlich für unsere Branche. Die „Convoy“-Familie hat sich insbesondere in den letzten zwei Jahren immer stärker durchgesetzt und ist mittlerweile von vielen Herstellern im In- und Ausland in deren Programmen aufgenommen worden. Vor allem für den „Convoy Lavido“ und den „Convoy Premio“ erfreuen wir uns Dank ihres einzigartigen Bedienkomforts und der sich bietenden Differenzierungsmöglichkeiten für die Industrie und den Fachhandel stetig steigender Absatzzahlen. Auch hier sehen wir, zum Beispiel in Verbindung mit dem Thema „Tischkultur“, im Raum zwischen Küche und Wohnen noch zusätzliches Entwicklungs-Potential. Können wir noch weitere Bestseller dieser Art erwarten? Immerhin steht die Interzum ante portas und die Erwartungshaltung Ihrer Kunden oder auch der Interessenten ist mit Sicherheit sehr hoch. Burkhard Schreiber: Ja, sicher. Wir freuen uns dieses Jahr ganz besonders auf die Interzum. Sie ist für Kesseböhmer eine wichtige internationale Plattform, um unsere Vielzahl an Neuheiten zu präsentieren – wie beispielsweise den „iMove“, neuartige Ausstattungsmöglichkeiten beim „Dispensa Junior III“ und mehr. Natürlich haben wir in gewohnter Manier auch hier großen Wert auf eine optimale Verbaubarkeit des Beschlags im industriellen und handwerklichen Einsatz gelegt. Die diesjährige Konzeption unseres Messestandes stellt dabei jede unserer Neuheiten gekonnt in den Vordergrund. So sind wir jetzt schon gespannt auf den Dialog mit unseren Kunden und Partnern. Aber entdecken Sie doch selbst. Herr Schreiber, wir danken Ihnen für das informative Gespräch und wünschen Ihnen www.kesseboehmer.de · www.besserhaushalten.de und Ihrem Team weiterhin viel Erfolg. küche + architektur | 35


DESIGN + KOMFORT | Spülen

Foto: Franke

Vorbereiten mit System Spüle, Armatur und Abfalltrennungssystem – aller guten Dinge sind drei

Große Spülbecken mit praktischem Zubehör, Armaturen mit hohen Ausläufen und Schlauchbrause und natürlich multifunktionale Abfalltrennungssysteme sind aus modernen Küchen von heute nicht mehr wegzudenken. Das Vorbereitungszentrum, das aufgrund seiner vielschichtigen Aufgabenbereiche der am häufigsten benutzte Bereich in der Küche ist, berücksichtigt bei guter Beratung durch den Küchenspezialisten die individuellen Bedürfnisse und Anforderungen der Endverbraucher mehr denn je. Aber welche Schwerpunkte rund um das Vorbereitungszentrum ergeben sich für den Küchenfachhandel in puncto Material, Design und Ausstattung? Wir fragten rund 2000 Küchenspezialisten nach ihrer Erfahrung. Die Umfrage erfolgte per Telefax. Die Rücklaufquote lag bei 8,5 Prozent.

Wie intensiv beraten Sie Ihre Kunden in Sachen Vorbereitungszentrum (Spüle und Zubehör, Armatur, Abfalltrennsystem)?

Welchen prozentualen Umsatz-Anteil hat das Vorbereitungszentrum am Verkauf einer neuen Küche?

sehr intensiv

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durchschnittlich

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läuft so nebenbei

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Spülen | DESIGN + KOMFORT

Bevorzugen Ihre Kunden bei Spülen das Design oder die Funktionalität oder sind beide Faktoren gleich wichtig? Design

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Funktionalität

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gleich wichtig

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Halle 7.1 Stand E58

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STOREX® Accessoires

Wie oft verkaufen Sie zusätzliches Spülenzubehör wie …? a) Schneidbrett sehr häufig

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mittel

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so gut wie nie

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Zeit für neue Innenansichten

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b) Dampfgarzubehör sehr häufig

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so gut wie nie

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c) Spülmittelspender sehr häufig

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Prozent der Zeit in der Küche werden an der Spüle verbracht – zum Vorbereiten, Waschen, Schälen, Schneiden, Wasserzapfen und natürlich Abspülen. Alle hier eingesetzten Produkte, gleich welcher Preiskategorie, müssen daher Mindestanforderungen an Qualität, Funktionalität und Sicherheit erfüllen. Fast 60 Prozent der sich an der Umfrage beteiligenden Küchenprofis gaben an, ihre Kunden sehr intensiv zum Thema Vorbereitungszentrum zu beraten. Dass Design und Funktionalität bei der Spüle von heute im Einklang stehen müssen, bestätigen nahezu 70 Prozent der Befragten. Für die Praktikabilität und den Komfort der verkauften Spülen sorgt das oft im Set mit vermarktete Zubehör, wie z.B. Schneidbrett, Siebe, Dampfgarbehälter, Spülmittelspender. Außerhalb der Komplettvermarktung, bzw. im Einzelverkauf scheinen diese Ausstattungsfeatures der Umfrage zu Folge eher seltener abgesetzt zu werden. Edelstahl, so die Erfahrung von 46 Prozent der auf unsere Umfrage antwortenden Küchenprofis ist dabei nach wie vor der beliebteste Werkstoff, gefolgt von Keramik, 36 Prozent, und Granit, 32 Prozent. Was die Farbigkeit und Struktur von Spülen aus Keramik oder Verbundwerkstoff anbelangt, so dominieren Weiß-, Creme- und Antrazithvarianten. Obwohl matte Oberflächenstrukturen durchaus im Trend sind, relativiert sich das Ergebnis unserer Umfrage dadurch, dass Granitspülen im Gegensatz zu ihren keramischen Pendants, bei denen zwischen glänzend und matt gewählt werden kann, grundsätzlich matt sind.

In Küche, Hauswirtschaftsraum und vielen anderen Bereichen darf Ordnungsliebe jetzt offensiv gezeigt werden. Das innovative Cox® Box 220 BehälterStauraumsystem bietet Lebensmittelvorräten und vielen anderen Utensilien in kleinen und großen Schubladen optimalen Schutz und schnellen Zugriff. Neue Innenansichten lassen sich mit Cox® Box 220 individuell planen und einrichten. Die neue Broschüre "Alles auf einen Blick" informiert Sie im Detail.

Naber GmbH www.naber.de küche + architektur | 37


DESIGN + KOMFORT | Spülen

Welche Arbeitsplatten sind derzeit am gefragtesten?

Welche Farben dominieren beim Verkauf von Granit- od. Keramikspülen?

a) Schichtstoff

a) weiß

sehr gefragt

71,43 %

sehr gefragt

35,71 %

mittel

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mittel

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b) Keramik

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b) Cremetöne

sehr gefragt

21,43 %

sehr gefragt

35,71 %

mittel

10,71 %

mittel

21,43 %

unbedeutend

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unbedeutend

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c) Naturstein

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c) hellgrau

sehr gefragt

25,00 %

sehr gefragt

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mittel

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mittel

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unbedeutend

3,57 %

unbedeutend

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c) Massivholz

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c) anthrazit

sehr gefragt

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sehr gefragt

64,29 %

mittel

7,14 %

mittel

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unbedeutend

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k. A.

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c) Verbundwerkstoff

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100 %

c) matt

sehr gefragt

14,29 %

sehr gefragt

67,86 %

mittel

17,86 %

mittel

14,29 %

unbedeutend

17,86 %

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k. A.

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c) Glas

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c) glänzend

sehr gefragt

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mittel

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Bei der Größe der Becken ist jedoch ein klarer Trend ersichtlich. Zeigten sich die Becken der Spülen bisher eher etwas kleiner und filigraner, sind derzeit besonders große Becken gefragt. Das bestätigen immerhin 61 Prozent der antwortenden Küchenspezialisten. Eingepasst in Arbeitsplatten aus Schichtstoff, 71 Prozent, Naturstein, 25 Prozent, Keramik, 21 Prozent, oder Massivholz, 7,14 Prozent, bildet jede Spüle ein funktionale und attraktive Symbiose mit ihrem jeweiligen Umfeld. Am häufigsten verkauft werden diese nach wie vor als Auflagespüle, wie 61 Prozent der Befragten bestätigen. Im Trend liegt jedoch auch die flächenbündige Spüle, die, so 40 Prozent der befragten Küchenspezialisten, beim Verbraucher sehr gefragt ist. ARMATUR – DIE WASSERQUELLE Die Küchenarmatur ist die zentrale Wasserstelle in der Küche und wird durchschnittlich 75-mal am Tag benutzt, das belegen die Informationen von Seiten der Armaturenhersteller. Die Armatur ist ein wichtiger, funktionaler Bestandteil des Vorbereitungszentrums einer 38 | küche + architektur

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Küche. Zudem haben, gerade wenn es ums Trinkwasser geht, Hygiene und Sicherheit erste Priorität. Deshalb sollte man darauf achten, dass die Wunscharmatur aus hochwertigen Materialien gefertigt ist und bestenfalls auch von einer unabhängigen Stelle zertifiziert wurde. Häufig aus Fernost stammende Billigangebote verfügen oft über scharfkantige Bedienhebel oder fehlerhafte Oberflächen. Des weiteren fallen sie durch ihre zunehmende Schwergängigkeit, Undichtigkeiten, erhebliche Geräuschentwicklung und Grenzwert überschreitende Metallausschwemmungen auf. Hochwertige Armaturen bestehen aus entsprechend wertigen Materialien und werden im Gegensatz zu Billigprodukten gründlich auf ihre Qualität überprüft. So testet man Einhebelmischer in rund 70.000 Betätigungszyklen mit Auf-/Zu- und Warm-/Kaltbewegungen, um die Langlebigkeit nachzuweisen; das entspricht einer Nutzung von zwanzig Jahren. Desweitern wird ihre Resistenz gegen haushaltsübliche Chemikalien geprüft und ihre Korrosionsfestigkeit in einer Klimakammer getestet.


Spülen | DESIGN + KOMFORT

Welches Spülenmaterial findet bei Ihren Kunden den meisten Anklang?

EDELSTAHL IST NACH WIE VOR DER BELIEBTESTE WERKSTOFF,

a) Edelstahl sehr gefragt

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GEFOLGT VON KERAMIK UND GRANIT.

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Welche Einbauarten werden bevorzugt?

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b) Keramik

a) Einbau

sehr gefragt

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sehr gefragt

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mittel

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mittel

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c) Granit

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b) Unterbau

sehr gefragt

32,14 %

sehr gefragt

10,71 %

mittel

25,00 %

mittel

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c) flächenbündig

AM HÄUFIGSTEN VERKAUFT: DIE AUFLAGESPÜLE. IM TREND LIEGT JEDOCH

sehr gefragt

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mittel

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AUCH DIE FLÄCHENBÜNDIGE SPÜLE.

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KWC ZOE

Eine Klasse für sich Mit KWC ZOE bringen Sie Klasse in Ihre Küche und gönnen sich den Luxus unverwechselbarer Perfektion. Das skulpturale Meisterwerk vermittelt die gesamte Küchenkompetenz von KWC in einer Armatur. 140 Jahre Erfahrung im Umgang mit Wasser spiegeln sich in Form und Funktion dieser Armaturenlinie wieder, welche aus jedem Blickwinkel neue Aspekte ihrer faszinierenden Persönlichkeit offenbart. Lassen Sie sich vom Wasser-Licht-Spiel verzaubern und erleben Sie, was es bedeutet, wenn Schweizer Präzision, Innovation und Ästhetik Hand in Hand gehen.

küche + architektur | 39 kwc.de I franke.de


DESIGN + KOMFORT | Spülen

Wie viele Ihrer Kunden entscheiden sich beim Kauf einer Granit- oder Keramikspüle für einen Farbverbund mit der Armatur?

Erkennen Sie einen Trend zu großen Spülbecken?

nahezu alle

3,57 %

ja

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die Hälfte

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nein

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deutlich weniger

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Wie kommen Ordnungssysteme im Spülenunterschrank beim Kunden an?

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Welche Abfalltrennsysteme verkaufen sich derzeit am besten? a) Abfalltrennsysteme für Drehtürschränke

a) integrierte Ablageflächen sehr gefragt

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sehr gefragt

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mittel

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mittel

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b) Abfalltrennsysteme mit Frontanbindung

b) Handtuchhalter sehr gefragt

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sehr gefragt

78,57 %

mittel

25,00 %

mittel

3,57 %

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c) Abfalltrennsysteme zum Einsatz in Auszügen

BESONDERS GEFRAGT SIND ABFALLSYSTEME MIT FRONTANBINDUNG.

Eine geprüfte Armatur hält Wasserdruck aus, der achtmal höher liegt als in einer üblichen Haushalts-Wasserleitung. Marken-Hersteller bieten fünf Jahre Gewähr auf die Armatur, sofern ein Sanitär-Installateur sie montiert hat. Zudem gibt es eine Nachkaufgarantie für Ersatzteile. Geht an No Name-Armaturen etwas kaputt, bleibt oft nur noch die Mülltonne. NICHT OHNE EINE SCHLAUCHBRAUSE Zeitgemäße Armaturen vereinen Design mit praktischen, funktionalen Details. So erleichtern Modelle mit ausziehbarer Schlauchbrause das Befüllen von Töpfen und Vasen. Strahlregler reduzieren die Kalkablagerung und wirken sich wassersparend aus. Das Herz der Armatur, die Kartusche, sollte mit einer langlebigen keramischen Dichtung ausgestattet sein. Flexible lange Anschluss-Schläuche bieten optimale Voraussetzungen für einen schnellen und sicheren Einbau. Außerdem gibt es Sonderlösungen, z.B. mit integriertem Absperrventil oder speziell konzipiert für die Spüle vor dem Fenster. Mit speziellen Fensterarmaturen kann nahezu jede Spüle vor dem Küchenfenster platziert werden, denn zum Öffnen des Fensters lassen sich diese problemlos abnehmen oder versenken. Und wer die Wasserzufuhr zum Geschirrspüler oder zur Waschmaschine immer unter Kontrolle haben möchte, entscheidet sich für eine Küchenarmatur mit integriertem Absperrventil. Dem aktuellen Zeitgeist entsprechend haben sich die Einhebelmischer insbesondere in der Küche durchgesetzt. Mit nur einer Hand lassen sich die Temperatur des Wassers und der Wasserdurchfluss regulieren – ein entscheidender Vorteil gegenüber traditionellen Zweigrif40 | küche + architektur

sehr gefragt

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farmaturen. Ein weiteres Plus: Einhebelmischer verbrauchen weniger Wasser als Zweigriffarmaturen, denn die Temperatur lässt sich schnell einstellen, ohne das Wasser lange laufen lassen zu müssen. Im Vergleich zu Küchenarmaturen mit Rohrauslauf erweitert eine ausziehbare Schlauchbrause oder ein Mousseur den Aktionsbereich beträchtlich. So können Gefäße außerhalb des Spülbeckens befüllt werden, Verschmutzungen im Becken weggespült oder die Tropffläche der Spüle gereinigt werden. Küchenarmaturen mit schwenkbaren Profi-Brausen verwandeln das Spülbecken in eine multifunktionelle Arbeitszone. Viele Schlauchbrausen lassen sich übrigens von Normal- auf Brausestrahl umstellen – ein praktisches Detail, gerade beim Säubern von Gemüse. MEHR ALS NUR ABFALLTRENNUNG Abfalltrennungssysteme ergänzen das Vorbereitungszentrum um eine weitere praktische Einheit. Besonders gefragt sind Abfallsysteme mit Frontanbindung, bestätigen rund 78 Prozent der antwortenden Küchenstudios. Es folgen, genannt von 25 Prozent der Küchenspezialisten, Abfalltrennungssysteme, die in einen Auszug integriert sind. Nicht mehr wegzudenken sind dabei für 40 Prozent Mülltrennungssysteme mit integrierten Ablagebehältnissen und Fächern für Ersatzmülltüten oder Putzutensilien. Mit den Produktvorteilen des im Vorratszentrum vereinten Trios Spüle, Armatur und Abfalltrennung lässt sich der Umsatzanteil einer verkauften Küche um zwischen fünf und zehn Prozent erhöhen, je nach Wertigkeit der Ausstattung. Das bestätigen die Erfahrungswerte von 71,4 Prozent der Befragten.


Spülen | DESIGN + KOMFORT

DAS NEUE MULTIFUNKTIONSZENTRUM eka o: T Fot

Compact Lux vereint die wichtigsten Funktionen – Kochen, Spülen und Vorbereiten – auf kleinstem Raum. Auf nur einem Meter finden sowohl ein hochwertiges Edelstahlbecken als auch ein Zwei-Zonen-

TDV

Induktions-Kochfeld ausreichend Platz.

Innovatives Trio

PYRAMIS

Multifunktionaler Titan

sowie ein flächenbündig eingebautes Flex-Induktionskochfeld mit zwei Kochzonen. Die beiden ovalen Induktionsspulen können zu einer großen Flex-Induktionszone mit 235 x 395 mm Kochfläche zusammen geschaltet werden, und bieten so auch großen Brätern Platz. Ausgestattet mit Touch-Control-Slider, Warmhaltefunktion, Timer und Kochfeldoptimierung hat das Kochfeld einen Anschlusswert von 3.500 Watt. Über die gleiche Ausstattung verfügt auch die zweite Designvariante mit ihrer schwarzen Glaskeramik-Oberfläche, in die bereits zwei Induktions-Kochzonen mit 210 mm und 145 mm Durchmesser integriert wurden. Auch diese Ausführung wurde mit einer Aussparung für ein Edelstahl-Unterbaubecken mit den Abmessungen 340 x 400 x 200 mm versehen. Beide Designvarianten verfügen über Edelstahlbecken mit zwei Hahnlöchern und Exzenter-Ablauf-Garnitur. Ein großer www.tdv-de.com Siebeinsatz ist optional erhältlich.

Foto: Pyramis

Wenn in kleinen Wohnungen kein Platz für eine separate Küche vorgesehen ist und die Planung eine offene Wohnraumgestaltung vorsieht, dann sind kreative Lösungen gefragt. Antworten auf diese Fragen liefert die Produktneuentwicklung Compact Lux von Teka. Das neue Multifunktionszentrum vereint die wichtigsten Funktionen – Kochen, Spülen und Vorbereiten – auf kleinstem Raum. Auf nur einem Meter finden sowohl ein hochwertiges Edelstahlbecken als auch ein Zwei-Zonen-Induktions-Kochfeld ausreichend Platz. Geschickt angeordnet, bleibt in der Mitte genug Freiraum zum Vorbereiten der Speisen oder Abstellen des Geschirrs. Mit Außenabmessungen von 1.000 x 520 mm und einem Arbeitsplattenausschnitt von 980 x 500 mm ist die Neuentwicklung in Unterschränke ab 50 cm einbaubar. Erhältlich ist das Multifunktionszentrum in zwei Designvarianten. Die Ausführung in Edelstahl beinhaltet ein 340 mm breites Becken

DIE SPÜLE „TITAN“ von Pyramis verfügt über ein riesengroßes Becken mit 75 cm Breite, in dem sich Backbleche, Töpfe und Pfannen mühelos reinigen lassen.

Einen „Titan“ unter den Spülen bietet Pyramis mit seiner gleichnamigen Produkserie. Wie der Name bereits verrät, verfügt die Spüle über ein riesengroßes Becken mit 75 cm Breite, in dem sich Backbleche, Töpfe und Pfannen mühelos reinigen lassen. Für noch mehr Funktionalität sorgt ein in die Seite des Beckens einhängbarer Edelstahl-Geschirrkorb, in den sich z.B. Teller, Töpfe und Tassen zum Abtropfen stellen oder auch größere Gemüseteile ablegen lassen. Als besonders komfortabel erweist sich jedoch auch das passende Holzschneidbrett aus Buchenholz, in das ein kleineres herausnehmbares Brettchen integriert ist. In den so freiwerdenden Ausschnitt passen alternativ ein optional erhältlicher Edelstahl-Restebeckeneinsatz oder eine Kunststoffschale. In der Kombination kann man nun Gemüse zum Abtropfen in den Geschirrkorb legen, auf dem Schneidbrett zerkleinern und in die eingehängte Edelstahlschale schieben. Bei dieser großen Vorbereitungseinheit darf natürlich eine Küchenarmatur mit ausziehwww.pyramisgroup.de barer Schlauchbrause nicht fehlen. küche + architektur | 41


DESIGN + KOMFORT | Spülen ZUBEHÖR trägt zum Produktnutzen im Alltag bei – sei es das Schneidebrett aus massivem Nussbaum-Holz, die vielseitig einsetzbare FrankeRollmatte oder das optionale Abtropfbecken. Ganz zu schweigen von der Armatur Centinox, dem durchdachten Einhebelmischer im minimalistischen Design mit quadratischem Querschnitt und Zugauslauf je nach

Foto: Franke

Wunsch in Edelstahl oder Chrom.

FRANKE

Effizient mit Stil

Foto: Eisinger

Die aus Fraceram, einer extrem widerstandsfähigen und für ihre besondere Schlagfestigkeit patentierten Spezialkeramik(*), gefertigten Spülen von Franke sind ästhetisch und funktional auch hinsichtlich allen Anforderungen an Hygiene und leichte Pflege, denn ihre Glasur versiegelt die Oberfläche, macht sie glänzend glatt und damit sehr pflegeleicht und hygienisch. Mit ihrer eleganten, modernen Linienführung, den sanft gerundeten Eckradien und der natürlichen Ausstrahlung fügen sich die Franke-Keramikspülen in jedes Ambiente ein – von klassisch, puristisch bis zum Landhaus-Stil.

Die Keramikspülen Maris und Mythos und Keramikunterbaubecken Kubus sind alle mit dem Franke Druckknopfventil ausgestattet und werden in den fünf Trendfarben Glacier, Magnolia und Cashmere, Graphit und Onyx angeboten. In der Kategorie „Küchenmöbel und -ausstattungen“ wurden Franke Keramikspülen als „KüchenInnovation des Jahres® 2015“ ausgezeichnet. Die unabhängige Initiative „LifeCare“ will mit dem Gütesiegel konkrete Entscheidungshilfen für den Kauf besonders empfehlenswerter www.franke.com Produkte geben. (*) Geschützt durch das Patent Nr. DE 101 45 537 B4

EISINGER

Das Prinzip der Profis Klare Linien und enge Eckradien unterstreichen den puristischexklusiven Stil der Eisinger Design-Line EDX. Die Edelstahlspüle besticht im flächenbündigen Einbau optisch durch den fließenden Übergang zum Werkstoff der Arbeitsplatte. Das 41 Zentimeter tiefe und 50 Zentimeter breite Becken ist ideal kompatibel mit 1/3 und 2/3 Gastronorm-Schalen der meistgekauften Dampfgargeräte sowie den Dampfgarschalen der Miele XXL-Dampfgarer. So wird die professionelle Vor- und Zubereitung von dampfgegarten www.eisinger-swiss.com Speisen perfekt unterstützt.

INS GROSSE EDX BECKEN passen sogar Backbleche komplett hinein – ideal zum einfachen Reinigen. 42 | küche + architektur


KWC ZOE PREMIUM Design-Armatur ist in fünf Farben erhältlich: klassisch-glänzendes „Chromeline“, edelstahlartiger

KWC

„Decor Steel“, Champagne, Schwarz und Glacier White.

Eindrucksvoll bestätigen zahlreiche Designpreise, wie der German Design Award, der Design Plus Award und der PIA Product Innovation Award, den ganz eigenständigen und unverwechselbaren Charakter der Premium-Armatur KWC Zoe. Elegant geschwungene Form, schlanke Proportionen, die Design-Armatur fasziniert und verführt zum Anfassen und Ausprobieren und überzeugt dabei mit durchdachten Zusatzfeatures. So erweitert die nahtlos in den Auslauf integrierte, ergonomisch gestaltete Auszugsbrause den Aktionsradius. Per Knopfdruck kann der Wasserstahl von Neoperl® auf Siebstrahl umgestellt werden. Und – dank der Jetclean®-Funktion – lässt sich der Perlator zum Reinigen und Entkalken der Brause einfach von Hand herauslösen. Optional ist das Premium-Modell darüber hinaus mit zuschaltbarem Luminaqua®-Funktionslicht erhältlich. Ideal, um die Spülzone auszuleuchten und gleichzeitig ein attraktiver Blickfang. Die im Verbrauch sparsamen, langlebigen LEDs (Lebensdauer ca. 20.000 Stunden) werden über einen on/off-Folientaster an der Auszugsbrause aktiviert und schalten sich nach 30 Minuten autowww.kwc.ch matisch ab.

Foto: KWC

Eigenständig und unverwechselbar

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küche + architektur | 43


Fotos: Linak

DESIGN + KOMFORT | Spülen

FÜR DIE KOMFORTABLE Höhenverstellung bietet Linak sowohl pneumatische Systeme mit einer Gasdruckfeder, als auch elektrische Systeme mit

MIT DER NEU ENTWICKELTEN AKKUBOX

einem Linearantrieb an.

BA001 werden die Systeme von Linak noch

Besonders bequem

komfortabler. Tische und andere Elemente las-

zeigen sich natürlich die

sen sich mit dem Akkusystem unabhängig von

elektrischen Versionen.

einem Stromanschluss elektrisch verstellen.

LINAK

Ergonomische Höhe auf Knopfdruck Mit der innovativen Technik von Linak lassen sich Küchenzeilen und Kücheninseln individuell auf Knopfdruck elektrisch in der Höhe verstellen, was einem ergonomischen Arbeiten zugute kommt. Dem Trend nach Multifunktionalität folgend, lässt sich mittels dieser Technologie sogar ein Tisch zum Vorbereitungszentrum umwandeln und umgekehrt. Gerade, wenn die Küche auf engem Raum geplant werden muss, bietet sich solch eine Lösung an. Beim Kochen und Vorbereiten wird der Tisch nach oben gefahren und wird zum Steh-Arbeitsplatz, zum Essen fährt man den Tisch auf Knopfdruck wieder nach unten. Für die Verstellung bieten sich sowohl pneumatische Systeme mit einer Gasdruckfeder an, als auch elektrische Systeme mit einem Linearantrieb. Bequemer und komfortabler ist das elektrische System. Gerade wenn noch Gläser und Schüsseln auf dem Tisch stehen, überzeugt der elektrische Antrieb mit seinem Softstart. Nichts kippt, nichts fällt um.

Selbst auf lästige Kabel kann man bei elektrischen Systemen in Zukunft verzichten. Mit der neu entwickelten Akkubox BA001 werden die Systeme von Linak noch komfortabler. Tische und andere Elemente lassen sich mit dem Akkusystem unabhängig von einem Stromanschluss elektrisch verstellen. Die Akkubox bietet eine hohe Kapazität von 2,2 Ah, womit man mehrere vollständige Zyklen bei maximaler Last zwischen den Ladevorgängen fahren kann. Die Verwendung des BA001 ist durchweg intuitiv. Das gilt sowohl für Montage und Demontage als auch im täglichen Gebrauch. Der Akku verfügt standardmäßig über einen Montagebeschlag und kann einfach ein- oder ausgeklickt werden. Dies erleichtert den Austausch des Akkus und minimiert den Zeitaufwand, wenn der Akku außerhalb der Anwendung geladen werden soll. Im täglichen Gebrauch zeigt die Akkubox über LEDLeuchtanzeigen auf der Vorderseite des Gehäuses immer den aktuellen Ladezustand des Akkus an. Sollte der Akku geladen www.linak.de werden müssen, ertönt ein akustischer Alarm.

LECHNER

Foto: Lechner

Die eingebaute Spüle von Lechner

44 | küche + architektur

Zur konfektionierten Arbeitsplatte gehört bei Lechner die eingebaute Spüle absolut dazu. In seinen Verkaufsunterlagen führt der Arbeitsplattenspezialist ein Spülen-Lagerprogramm der beliebtesten Spülen der wichtigsten Hersteller auf. Aber auch Spülen, die dort keine Berücksichtigung finden, können über das so genannte Orderprogramm in die Lechner Arbeitsplatte eingebaut werden. Je nach Material der Arbeitsplatte ist ein flächenbündiger oder unterbündiger Einbau möglich. Die Wunschspüle wird fachmännisch eingebaut in die konfektionierte Arbeitsplatte angeliefert. Neu im Lieferprogramm gibt es jetzt sogar vorkonfektionierte Spülenelemente mit zwei unterschiedlichen Edelstahlbecken. Lieferbar sind sie in vier Größen und in allen Glas- und Quarzsteindekoren. Eine clevere Idee für den Spüleneinbau in empfindliche Oberflächen oder für den unkomplizierten Austausch bei www.lechner-ag.de einer Renovierung.


Fotos: Wesco

Spülen | DESIGN + KOMFORT

WESCO

Komfort für Nutzer und Monteur Der Pullboy Soft Comfort von Wesco trägt seinen Namen zu Recht. Durch seine geringe Rahmentiefe von nur 330 mm bietet der Abfallsammler zur Seitenwand-Montage im Spülenunterschrank noch genug Platz für Siphon oder andere Untertischgeräte. Besonders praktisch: Eingehängt in Vollauszugschienen „Quadro V6“ lassen sich die Abfallbehältnisse gut bestücken und fahren nach Gebrauch, dem Selbsteinzug sei Dank, mit sicherer aber gedämpfter Kraft wieder ins Schrankinnere. Die Traglast liegt bei 50 kg und natürlich ist die Konstruktion LGA geprüft. Erhältlich ist der Pullboy-Soft Comfort in 2 Varianten für jeweils 3 verschiedene Schrankbreiten von 45, 50 und 60 cm. Gewählt werden kann ebefalls zwischen der Version mit einfach aufgelegtem Deckel oder mit Deckel-Ablage-System. Bei dem Deckel-Ablage -System wird der bereits vorhandene Deckel für die Auszugsvariante genutzt. Das erspart Montagezeit und unnütze doppelte Deckel-/Ablagemontagen. Durch die Ergänzung durch eine Antirutschmatte ist der Deckel als Universal-Ablage bestens www.wesco-kuechentechnik.de geeignet.

DIE MONTAGE des Abfalltrennungssystems erfolgt ganz einfach, mittels einer Comfort-Plus–MetallEinbauschablone. Dank 3D-Verstellung ist eine nachträgliche Justierung mit einem handelsüblichen 13er Maul- / Ringschlüssel problemlos möglich.

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Feinsteinzeug-Spülen von systemceram sind die idealen Begleiter durch den Spülalltag: Mit

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küche + architektur | 45

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DESIGN + KOMFORT | Spülen

CHIARA: Understatement CHI aus Leidenschaft. Diese Armatur besticht durch ihre organische, ästhetische Form. Die Mischeinheit ist im Auslaufende integriert. Über diese erfolgt auch die Einstellung von WasserWasser menge und Temperatur, ZUSÄTZLICHEN

und zwar ganz einfach über

Stauraum im Spülen-

das Drehen des grauen

unterschrank bietet

Griffstücks von links nach

das Cox-Base-Board.

rechts.

NABER

Vorbereiten wie die Profis Die Waterstation® cubic von Naber ist ein Spülensystem der Premiumklasse, das sich aufgrund ihres flachen Randes auch flächenbündig einbauen lässt. Ihr auffallend schönes Design, vor allem jedoch die greifbaren Vorteile im täglichen Gebrauch sprechen für sich. Pate dieser Komfortspüle sind die Vorbereitungszentren der Gastronomie: Das Arbeiten mit Hilfe von praktischen Systembehältern, die Ordnung in die Küche bringen und das platzsparende Vorbereiten auf zwei Ebenen ermöglichen. Das bedeutet: Beim Waschen von Gemüse, Obst und Salat und auch z. B. beim Abgießen von Nudeln lässt sich selbst auf kleinem Raum hoher Komfort erleben. Nicht nur die Mulitfunktionalität, auch die Qualität der waterstation® cubic ist dem professionellen Bereich entnommen worden: Gefertigt aus bestem Edelstahl mit 1,25 mm Materialdicke – gegenüber sonst nur 0,6–0,8 mm – ist die Spüle besonders geräusch-

arm, was sie von anderen letztlich deutlich unterscheidet, ausgestattet mit einem großen Becken mit 3ó“ Korbventil, Drehexzentergarnitur, Restebecken mit 1ó“ Korbventil und der passenden 2/8 Resteschale sowie mit einer gelochten 2/3 Resteschale und großem Schneidbrett in Buche. Der Cox® Base ist die anspruchsvolle Einbau-Abfallsammlerlösung, die durch hohe Qualität, Komfort und perfekte Auszugstechnik überzeugt. Auch unter Volllast (40 kg Tragkraft) bietet die Grass-Vollauszugstechnik mit Selbsteinzug und AirmaticAnschlagdämpfung höchsten Laufkomfort und Seitenstabilität. Der herausziehbarer Metalldeckel mit Griff-Clip kann als zusätzliche Ablagefläche genutzt werden. Lieferbar ist Cox®Base für vier Schrankbreiten sowie mit Standard- und XXL-Behälterbestückung und das bei nur 400 mm Einwww.naber.de bautiefe.

DIE WATERSTATION CUBIC von Naber ist ein Spülensystem der Premiumklasse. Pate dieser Komfortspüle sind die Vorbereitungszentren

46 | küche + architektur

Foto: Naber

der Gastronomie.


Foto: Duravit

DIE VORBEREITUNGSINSEL mit dem Modell Kiora Z, das komfortables Arbeiten von beiden Seiten ermöglicht: Das Spülbecken ist zentral platziert und von zwei einheitlichen Abtropfflächen eingefasst. Entwickelt von Sieger Design, hergestellt aus der besonders beständigen und schlagfesten DuraCeram® Keramik von Duravit. Armatur und Exzenter der Spüle sind in der Position austauschbar und lassen sich mittig oder seitlich diagonal zum Spülbecken positionieren.

DURAVIT

Schön, praktisch und flexibel – Kiora von Duravit Kiora, entwickelt von Sieger Design, hergestellt aus der besonders beständigen und schlagfesten DuraCeram® Keramik von Duravit: Das patentierte Material zeichnet sich durch besondere Beständigkeit sowie eine höhere Schlagfestigkeit aus. Eingefasst in einer feinen Umrahmung bilden Spülbecken und Abtropffläche eine harmonische Einheit. Der Rahmen ist hier jedoch nicht nur zusammenfassendes Element, sondern dient aufgrund seiner Abschrägung nach innen auch als Spritzschutz. Als schön und praktisch erweist

sich auch die sich zum Abfluss hin neigende, plane Ablagefläche, die sich so leicht sauber halten lässt. Abtropfwasser von Gläsern, Geschirr und Besteck läuft einfach in das Innenbecken ab. Besonders flexibel erweist sich Kiora bei der individuellen Anordnung von Becken und Armatur. Und auch was Farbe anbelangt, geht Kiora über das klassischen Weiß hinaus und ist auch in Samtweiß matt, Crema matt und Pergamon sowie in Anthrazit www.duravit.de matt und Schwarz erhältlich. ANZEIGE

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Mit BioFresh behalten Lebensmittel ihre gesunden Vitamine, ihr frisches Aussehen und den vollen Geschmack sehr viel länger als im herkömmlichen Kühlteil

SmartFrost reduziert die Bereifung des Gefrierraums

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Eleganz im Innenraum: LED-Beleuchtung und Premium GlassLine-Ausstattung

Praktisch: Das VarioSafe-Schubfach für kleine Lebensmittel

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küche + architektur | 47 biofresh.liebherr.com

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DESIGN + KOMFORT | Spülen

MIT COMFOTOUCH® bedarf es nur noch einer sanften Berührung eines wahlweise wahlweise runden oder eckigen Edelstahl-Tasters und der Siebkorb öffnet oder schließt

DIE CARBON N-100L hat ihren Platz im

sich automatisch. Der CE-

Premiumsegment verdient. Neben

sicherheitszertifizierte, elekt-

der extravaganten Materialität

ronische Mechanismus kann in

sprechen auch die großzü-

alle Schock-Modelle eingebaut

gigen Abmessungen

werden und integriert sich auf

für das Becken.

optisch äußerst elegante Weise in jedes Küchendesign.

Fotos: Schock

SCHOCK

Die Spüle aus Carbon Ultraleichte und ultraharte Kohlefaser findet man in der Automobilindustrie, im Flugzeugbau. Aus ihr werden Tennisschläger und Rennräder und vieles mehr gefertigt. Der Verbundwerkstoffspezialist Schock hat die zukunftsweisenden Eigenschaften des Materials aufgegriffen und produziert in einem zum Patent angemeldeten Verfahren Spülen aus Carbon-Quarzkomposit-Verbundwerkstoff. Carbon ist ein integraler Teil technologischen Fortschrittes. Die hohe Festigkeit und Energieaufnahme bei ge-

ringstem Gewicht, die fast unbegrenzte Verarbeitbarkeit sowie die Beständigkeit gegen Chemikalien und Temperaturen machen Carbon zu einem der führenden Materialien des 21. Jahrhunderts. Schock positioniert die Carbon N-100L im Premiumsegment. Neben der extravaganten Materialität sprechen auch die großzügigen Abmessungen für das Becken. Auf Wunsch kann die Spüle mit hochwertigen Accessoires wie LED-Licht oder dem automatischen www.schock.de Öffnungssystem Comfotouch ausgestattet werden.

VILLEROY & BOCH

Zeitlos elegant – Timeline moderne Spülplätze als auch für den besonders eleganten und komfortablen flächenbündigen Einbau geeignet Reversibel einbaubar, mit großzügigem Becken und einer flexiblen Positionierung der Hahnlochbank bzw. der Armatur bieten alle TimelineSpülen optimalen Nutzungskomfort und garantieren eine bequeme Handhabung. Die Hahnlochbank bietet zudem ausreichend Platz www.villeroy-boch.de für Seifenspender.

Foto: Schock

Egal, ob mit Holz, Edelstahl, Fliesen, Glas, Kunststoff oder Naturstein, Keramik ist ideal für einen reizvollen Materialmix, der die Wohnlichkeit der Küche zusätzlich unterstreicht und einen großen Gestaltungsspielraum bietet. Das gilt auch für die Keramikspüle Timeline von Villeroy & Boch mit ihrem fließenden Design und ihrer eleganten Formensprache. Ob in 45 und 60 oder 50 cm Breiten ist das Modell ist sowohl als praktische Einbauspüle für klassisch-

48 | küche + architektur


Spülen | KOMFORT + DESIGN

Eine Spülenserie für jede Situation Blanco Andano – elegant und praktisch Die hochwertige Beckenserie Blanco Andano aus Edelstahl steht für ästhetische und gleichzeitig hochfunktionale Lösungen in unterschiedlichsten Küchensituationen zur Wahl. Für ihre individuelle Anpassungsfähigkeit sprechen die insgesamt 23 verschiedenen Andano-Varianten, die als Einzel- oder Doppelbecken mit und ohne Armaturenbank für Unterschränke von 45 bis 90 cm Breite bereitstehen.

C

harakteristisch für Andano ist die edle SeidenglanzOberfläche, die zusammen mit der klaren Formensprache der markanten Eck- und Bodenradien, eine besonders elegante Optik erzeugen. Die Beckentiefe aller Modelle beträgt 190 mm, die Bodenfläche ist maximal nutzbar. Die modern gestalteten Becken sind mit und ohne Armaturenbank erhältlich. Die fünf Modelle mit Armaturenbank überzeugen mit überaus praktischen Vorteilen, denn hier sind für die Montage von Armatur und Ablauffernbedienung keine zusätzlichen Bohrungen in der Arbeitsplatte nötig. Außerdem konzentriert sich der Nassbereich auf eine Zone und ist dadurch einfach zu reinigen. Die breite Armaturenbank bietet bei Bedarf komfortable Stellfläche z. B. für Spülutensilien. Die Modelle mit Armaturenbank lassen sich wirkungsvoll sowohl mit exklusiven Granit-Arbeitsplatten als auch mit Laminat-Arbeitsplatten kombinieren. Dank des extra flachen IF-Randes können Andano-Becken von oben aufliegend, aber auch flächenbündig eingebaut werden. Darüber hinaus bietet die Linie auch eine Vielzahl von Modellen für den Unterbau. Als Armatur empfiehlt sich besonders Blanco Vonda mit ihrer ergonomischen Bedienung am Auslauf. Noch mehr Komfort in den Küchenalltag bringt optionales Zubehör, wie etwa das präzise auf die Becken abgestimmte formschöne www.blanco-germany.com/de Esche-Compound-Schneidbrett.

Fotos: Blanco

BLANCO ANDANO wird jeder Küchensituation gerecht, ob als Doppelbecken 500/500-U (l.) oder 340/180-IF/A (r.) oder als Einzelbecken 500-IF/A (u.)

küche + architektur | 49


INTERNATIONAL FAIRS | küchenwohntrends

MESSEMACHER Michael Rambach (l.) in seinem Element

Foto: Trendfairs

Moderne Messekonzepte heute Messemacher Michael Rambach über seine Messetrilogie

Aus kleinsten Anfängen entwickelten sich die Messeformate der Trendfairs GmbH zu bedeutenden Branchentreffen mit mehreren hundert Ausstellern sowie über 13.000 Fachbesuchern jährlich. Heute gehören sowohl die zeitgleich zur Küchenmeile veranstaltete Messe area 30 in Löhne als auch die küchentrends und wohntrends in München und die küchenwohntrends in Salzburg zu den wesentlichen Kontaktbörsen und Informationsplattformen der Branche. „Unser Konzept reicht weit über Küchen hinaus und bietet weite spannende Ausblicke“, betont Initiator Michael Rambach. Wir baten den dynamischen Messemacher vor der in Kürze stattfindenden küchenwohntrends in Salzburg um einen kleinen Einblick in seine Strategie.

Herr Rambach, Sie teilten mit, dass die Ausstellerzahl der küchenwohntrends in Salzburg um 50% gewachsen sei, im Vergleich zur ersten Veranstaltung im Jahr 2013. Wie umfangreich darf eine solche regionale Messe werden, ohne dass Aussteller und Besucher überfordert werden? Michael Rambach: Die küchenwohntrends wurde als Fachmesse speziell für Österreich und dessen Nachbarländer entwickelt. Dabei wurde kein weiterer Messetermin gesetzt, sondern bestehende Formate integriert. Die küchenwohntrends wird in Kooperation mit der Möbel Austria veranstaltet, welche früher alleine agierte. Gleichzeitig wurde 50 | küche + architektur

die Münchener küchentrends dafür auf einen Zweijahresrhytmus umgestellt. Auch die Elektro-Einbaugerätebranche Österreichs sieht mit diesem Messedoppel eine klare Positionierung für den Küchen- und Möbelhandel. Jede Messe „lebt“ im Spannungsfeld von Angebot und Nachfrage, im Kontext des Interesses von Besuchern und Ausstellern. Insofern bestimmen viel mehr die Bedürfnisse im Markt die Größe der küchenwohntrends als unsere Vorstellungen oder Planungen als Veranstalter. Natürlich freuen wir uns über die wachsende Attraktivität der Veranstaltungen.


küchenwohntrends | INTERNATIONAL FAIRS

Wie erreichen Sie eine thematische ausgewogene Ausstellerlandschaft? Michael Rambach: Die Ausstellerlandschaft spiegelt die Branche mit ihren Facetten in einer überschaubaren Gesamtpräsentation auf 13.600 qm. Alles in einer sehr schönen, hochmodernen Halle. Damit kann der Besucher das gesamte Spektrum an einem Besuchstag erfassen. Um genau das zu erreichen, spielen viele Faktoren eine Rolle. Unter anderem ein feines Gespür dafür, was der Markt jetzt und in naher Zukunft wünscht. Können Sie sich heute schon einen weiteren Ausbau der Messe vorstellen? Michael Rambach: Ja, strategisch durchdacht. So sind für uns überschaubare Erweiterungen in verschiedenen Produktbereichen denkbar. Gerade in den Bereichen Wohn- und Lebensraum.    Ließe sich das zeitgemäße Konzept einer regionalen Messe, die Küche und Wohnen darstellt, auch in Deutschland realisieren und was wären die Bedingungen dafür? Michael Rambach: Küche und Wohnen, vielmehr den „Küchenwohnraum“ als Lebensraum, welcher in der aktuellen Architektur allgegenwärtig ist, in einer Gesamtpräsentation darzustellen, ist sicher eines unserer künftigen Themen. In München 2016 wird u.a. dieses Thema schon weitergeführt.       Denken Sie überhaupt daran zu expandieren? Das könnte ja auf zweierlei Weise geschehen: einmal durch die Integration weiterer Bereiche, oder durch die Installation des Messekonzepts in anderen Ländern? Michael Rambach: Es gibt sicher noch mehr Bereiche, mit denen man expandieren könnte. Unsere Aufgabe ist, Veränderungen zusammen mit Beteiligten der Branche zu diskutieren. Denn wir sind der Dienstleister, der umsetzt, was gefordert ist, neue Themen entwickelt, zusammenführt und umsetzt.

küchenwohntrends in Salzburg 6. bis 8. Mai 2015 9.00 bis 18.00 Uhr www.kuechenwohntrends.at

Foto: küchenwohntrends

Und welche könnten das sein? Michael Rambach: Vor allem werden wir unsere bestehenden Formate in Salzburg, Löhne und München weiter spezifisch optimieren. Für jedes der drei Formate sind die Inhalte der Weiterentwicklung unterschiedlich. Im vergangenen Jahr auf der küchentrends in München, gaben Sie Ausstellern die Gelegenheit, in einem eigenen Bereich den Manufakturgedanken darzustellen. Wird es dieses Konzept auch in Salzburg geben? Michael Rambach: Das Konzept bleibt zunächst, wie auch Designtrends, München vorbehalten. Wie schon angesprochen, hat jedes der drei Formate thematisch unterschiedliche, den Anforderungen angepasste Inhalte.  Für München 2016 dürfen Sie übrigens mit noch viel mehr rechnen. Was sich hinter dem „mehr“ verbirgt, darüber werden wir Sie zu gegebener zeit informieren. Herr Rambach, wir danken Ihnen für das informative Gespräch und wünschen Ihnen für Ihre Veranstaltungen weiterhin viel Erfolg.

GUTMANN

DIE MODULARE Muldenlüftung Abajo von

Abluft-Technik in schönster Form

Gutmann bietet bei einfacher Handhabung eine

Die gestiegene Wertschätzung der Küche als Mittelpunkt des Lebens verlangt nach reiner Luft und schönem Design in jeglicher Ausprägung. Die modulare Muldenlüftung Abajo von Gutmann bietet bei einfacher Handhabung eine effektive Absaugung und weist durch den Multifunktionsfilter einen hohen Fett- und Kondensabscheidegrad auf. In Kombination mit unterschiedlichen Kochfeldtypen erschließen sich die vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten, die das Modell Abajo auszeichnen. Durch das zurückgenommene Design und die einheitliche Rahmengestaltung drängt sich diese Muldenlüftung nicht auf, sondern lässt ihre Vorzüge im Verborgenen wirken. Die Abmessungen reichen von 1400 x 542 x 161 mm bis zu 925 x 542 x 161 mm und www.gutmann-exklusiv.de 90 x 542 x 161 mm.

effektive Absaugung.

Foto: Gutmann

küche + architektur | 51


Foto: Häcker Küchen

Foto: Häcker

INTERNATIONAL FAIRS | küchenwohntrends

HÄCKER KÜCHEN

… präsentiert sich in Österreich „Unsere Blaupunkt-Geräte konnten wir schon sehr gut bei unseren österreichischen Kunden platzieren. Natürlich werden wir auch in Salzburg einige Modelle zeigen,“ verrät Marcus Roth, Geschäftsleiter Vertrieb Deutschland und Österreich sowie Marketing bei Häcker Küchen, kurz vor der küchenwohntrends in Salzburg. Das Standkonzept von Häcker Küchen auf der küchenwohntrends in Salzburg auf über 230 qm in der Halle 10, Stand F41, sieht die Präsentation von insgesamt vier Küchen aus den Produktlinien systemat und classic vor, die natürlich auch mit Geräten der Häcker-eigenen Marke Blaupunkt ausgestattet www.haecker-kuechen.com sein werden.

„Highlight des Messestandes wird die bereits auf der LivingKitchen gezeigte außergewöhnliche Insellösung in Lavagrau Hochglanz in Form eines Bumerangs kombiniert mit Schränken in Wildeiche-hell-Furnier sein.“

DIE KOMBINATION aus gebürstetem Edelstahlrahmen in V-Form,

SCHÖSSWENDER

hölzerner Sitzschale und schwarzem Lederpolster verleiht schwe-

Vista – Ausgezeichneter Sitzkomfort Foto: Schösswender

bende Leichtigkeit und bietet gleichermaßen hohen Sitzkomfort.

52 | küche + architektur

Design, Qualität und kundenspezifische Lösungen beschreiben die Produktphilosophie der Kreationen von Schösswender. Das gilt natürlich auch für die prämierte Dining Selection Modell Vista. Der aus dem italienischen stammende Modellname Vista – Ansicht, Aus- und Weitblick – beschreibt wie kein zweiter das unverkennbare Design, die dominierende formale Reduziertheit und die handwerkliche Qualität. Die Kombination aus gebürstetem Edelstahlrahmen in V-Form, hölzerner Sitzschale und schwarzem Lederpolster verleiht dem Möbel eine schwebende Leichtigkeit und bietet gleichermaßen hohen Sitzkomfort. Gesoftete Kanten stehen für Sicherheit und Barrierefreiheit. Der Materialmix Made in Austria garantiert eine große Langlebigkeit und eine exquisite ökologische Qualität. Das mit dem „Interior Innovation Award“ prämierte Modell passt sich dank seiner wählbaren Außenseiten optimal in das moderne Ambiente zeitlosen Interieurs ein. Verfügbar in 5 Holzarten und 40 Standardbeiztönen ist somit eine grenzenlose Freiheit der Individualität gegeben. www.schoesswender.com


küchenwohntrends | INTERNATIONAL FAIRS

AGA/RAYBURN

Foto: AGA

Unikate made by AGA Jeder Herd der Marke AGA/Rayburn ist made by hand. In ihrem gesamten Erscheinungsbild spiegeln sie die Handwerkskunst der traditionellen Eisengießerei wider, angegangen bei den soliden Gusselementen bis hin zu den Emailleflächen und dem von Hand eingesetzten Herzstück des Herdes, dem Brenner. Rayburn Herde bieten auch Heißwasser-Aufbereitung und ein Heizsystem für das Haus. Ausgestattet mit der modernsten Boiler- und Brenner-Technologie, sind sie energieeffizient (A-Klassifizierung). Rayburn Woodburner: Der Beitrag zum Klimaschutz Die Rayburn Festbrennstoff Öfen arbeiten auf Basis hoch effizienter Holzverbrennung. Der Rayburn 300W sowie der 345W wurden speziell dafür entwickelt, nur Holz zu verbrennen. Beide Rayburn Modelle optimieren die effiziente Holzverbrennung. Holz verbrennt am besten auf einer flachen Oberfläche. Deshalb bietet der 300 W ein spezielles Luftleitblech für die Optimierung des Verbrennungsprozesses. Das großzügige, gusseiserne Kochfeld mit den beiden durch formschöne Deckel abdeckbaren Kochplatten fasst bis zu 5 Töpfe und verfügt über eine manuell regulierbare Temperatureinstellung. Wie ein AGA verfügen auch die Rayburn Herde über die typischen gusseisernen Öfen, die mit dem Prinzip der indirekten Strahlungswärme arbeiten. Die Gerichte werden aromati-

DER RAYBURN Heatranger 355 SFW passt perfekt in standardmäßige 600mm Kücheneinheiten. Mit ihm kann geheizt, Wasser erhitzt und gekocht werden. Er hat den größten HitzeOutput der Range und ist ideal zum Heizen größerer Räume geeignet. In 8 Farben erhältlich.

scher und bleiben saftiger, die Nährstoffe bleiben erhalten. Es ist eben das ganz Besondere und Unvergleichbare, mit einem gusseisernen Herd zu kochen! Im Gegensatz zum 300W hat der Rayburn Heatranger 345W einen Warmwasseranschluss. Dadurch ist auch die Heißwasser-Aufbereitung und zentrales Heizen des Hauses von der Küche aus möglich. Klimaschützend und enerwww.agarangemaster.com gieeffizient.

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küche + architektur | 53


INTERNATIONAL FAIRS | küchenwohntrends

STRASSER STEINE

Foto: Strasser Steine

Überzeugend, die Natürlichkeit des Steins

DAS GEHEIMNISVOLLE FARBENSPIEL des Meeres und der Mythos des griechischen Inselreiches standen Pate für „Atlantis“. Der neueste Star unter den Küchenoberflächen von Strasser wird auf der Messe küchenwohntrends in Salzburg zum Blickfang werden.

„Stark und wild strukturiert und zugleich sanft und harmonisch in den Farbnuancen des Meeres“, so beschreibt Johannes Artmayr, Geschäftsführer von Strasser Steine, das jüngste Produkt des Unternehmens im Bereich der Küchenarbeitsplatten. „Atlantis“ lässt sich problemlos mit den aktuellen Küchenmöbeldesigns kombinieren. Ob Weiß, Creme, Taupe oder graue Unidekore oder auch Holzdekore wie Nuss oder Eiche: sie alle harmonieren gleichermäßen mit dem natürlichen Look der neuen Steinoberfläche im puristischen zeitlosen Farbton Beton. Ein weiteres Highlight der Strasser-Kollektion stellt nach wie vor die Leather-Look-Oberfläche dar. Der sanft-matte Leather Look zähmt den robusten Naturstein, der jeder Herausforderung in der Küche gewachsen ist – hitzebeständig, strapazierfähig und absolut pflegeleicht. Eigenschaften, die auch auf den Werkstoff Keramik zutreffen. Für besonders elegante Küchenmöbel kommt das Material in einer nur wenige Millimeter dünnen Ausführung zum Einsatz und ist in nahezu jeder beliebigen Flächengröße erhältlich. Computergesteuerte Schneide- und Frästechnik sowie Spezialwerkzeuge wie sie im oberösterreichischen Werk des Natursteinerzeugers Strasser zum Einsatz kommen, ermöglichen eine außergewöhnliche Produktvielfalt, zu der auch fugenlose, großflächige www.strasser-steine.at Keramik-Kochinseln gehören.

Fotos: Naber GmbH

NABER

E-Powerstation-Technik in feinstem Design Sie garantieren eine störungsfreie Versorgung der angeschlossenen Geräte mit Strom und bieten raffinierte Möglichkeiten, Kabelsalat in der Küche zu vermeiden. Zeitgemäßes Verständnis von Küchenkomfort im Kleinen spiegelt das Naber „CON-AKTIV® Programm“ wider. Kompakte Schalter- und Steckdoseneinheiten in feinstem Design zeigen ihre Stärken auf kleinstem Raum. Als Ecklösungen zur Montage unter Hängeschränken und Regalböden oder Powerstationen für den flexiblen Einbau in die Arbeitsplatte. Die Auswahl an versenkbaren, wandmontierbaren oder aufsetzbaren Schaltund Steckdosenvarianten in gebürstetem Edelstahl, Glas und mattem Aluminium, lässt viel Spielraum für eine optimale Steckdosenausstattung. 54 | küche + architektur

Im Zeitalter von Smartphone, Tablet & Co. gewinnen formschöne Problemlöser mit integriertem Einzel- oder Doppel-USB-Charger immer mehr an Bedeutung. Die neue Naber Muzak Säule ist ein Beispiel für eine gelungene Verbindung ästhetischer und praktischer Aspekte mit pfiffigem Zusatznutzen. Als Steckdosen-/Lautsprecher-Kombination mit Bluethooth® Schnittstelle und USB-Charger versorgt sie Küchengeräte und moderne mobile Endgeräte an Ort und Stelle mit passender Energie. Toller Sound und schickes Design liegen ganz im Trend moderner Küchenausstattung. Wer neue Wege der ePower-Konnektivität sucht, wird im Naber Küchenzubehör-Gesamtkatalog 2015/2016 fündig oder im Internet unter: www.naber.de


Foto: Berbel

küchenwohntrends | INTERNATIONAL FAIRS

BERBEL

Ingenieurskunst aus Germany Vier Jahre nach der Markteinführung der vielfach preisgekrönten Skyline Edge Modelle bringt berbel 2015 eine neue Generation der schwebenden Abzugshauben auf den Markt. Auf der küchenwohntrends in Salzburg werden sie zu sehen sein. Per Knopfdruck lässt sich die neue Skyline Edge bequem auf die gewünschte Arbeitshöhe fahren, um so optimal alle Dunstwrasen zu erfassen. Mit der neuen Teach-Funktion stoppt die Haube automatisch auf dem eingestellten Abstand zum Kochfeld und entfaltet dort ihre volle Wirkung. Technisch neu und einzigartig ist, dass die Deckenlifthaube nun in Kombination mit der neuen und zum Patent angemeldeten berbel JetStream Technologie mit EcoSwitch Funktion erhältlich ist, die die Vorteile von Umluft und Abluftbetrieb verbindet. Dank der JetStream Technologie werden Feuchtigkeit und der bei intensivem Anbraten entstehende Rauch ganz ohne störende Rohre mit verdoppelter Saugleistung über den Deckenschacht nach außen transportiert. Die schwebende Eleganz der Skyline Haube bleibt dabei erhalten. Haube als auch Deckenkonstruktion snd technisch so aufeinander abgestimmt, dass eine perfekte Strömungsgeschwindigkeit eine kompakte Luftsäule erzeugt. Zugleich ist der Lüfter in der Decke stark genug, um das Luftvolumen komplett aufzunehmen und weiter nach außen zu führen. Wer größere Umbauten oder einen Neubau plant, hat ab sofort die Möglichkeit, Skyline Edge in eine eingebaute Deckenvertiefung komplett einzufahren. Sichtbar bleibt lediglich eine plane, hoch-

DIE REVOLUTIONÄRE und zum Patent angemeldete berbel JetStream Technologie: Die technischen Bedingungen sowohl in der Haube als auch in der Deckenkonstruktion sind so aufeinander abgestimmt, dass eine perfekte Strömungsgeschwindigkeit eine kompakte Luftsäule erzeugt.

moderne Deckenbeleuchtung. Wird die Haube in Betrieb genommen und fährt nach unten, ist der Schacht durch eine Glasplatte teilweise geschlossen, so dass die Jet-Stream Technologie optimal funktionieren kann. Sollte die Deckenhöhe nicht ausreichen, steht eine halb integrierbare Bauvariante zur Verfügung. Mittels eigener RemoteApp lassen sich alle Funktionen bei den neuen Modellen zukünftig auch mit dem Smartphone steuern. Erhältlich sind die neuen berbel Deckenlifthauben ab Juli 2015 in den Breiten 95 und 115 cm. Mit einer Lüfterleistung von 760 m³/h in der 95er Breite und 875 m³/h in der 115er Breite und mit 47 bzw. 51 dB(A) ist die Haube ein leises Kraftpaket und durch den serienmäßigen Einsatz von EC-Lüfter-Motoren zudem energiesparend. www.berbel.de

ANREI

Puro – modern, geradlinig und … PURO VON ANREI –

… fast grenzenlos planbar präsentiert sich das neue Programm Puro des österreichischen Möbelherstellers Anrei. In gekonntem Mix aus Gemütlichkeit und urbanem Design laden verlängerbare Wangentische aus markantem Massivholz zum Dinner zu zweit oder zum Familientreffen ein. Ein besonderer Augenschmaus sind die in die Tischplatte eingefrästen Hirnholzapplikationen. Wie bei Anrei üblich, stammen alle Hölzer aus zertifiziert nachhaltiger Forstwirtschaft und werden ausschließlich im eigenen Werk in Pabneukirchen verarbeitet. Die Bänke bieten durch die bequeme Polsterung viel Sitzkomfort und sind planbar in jeder beliebigen Größe. Auch die Puro Vitrinen, Sideboards und Regale lassen sich frei gestalten und an jede vorhandene Raumsituation anpassen. Fronten aus charaktervoll strukturierter, massiver Balkeneiche, Wildkernbuche, Kernesche oder Astnuss können variantenreich mit lackierten oder Hochglanzoberflächen kombiniert werden. Das Puro Programm bietet zudem voll ins Wohnprogramm integrierbare Medienmöbel mit Kabelmanagement für ein perfektes www.anrei.at visuelles und akustisches Erlebnis.

modern, geradlinig und fast grenzenlos planbar

Fotos: Anrei

küche + architektur | 55


Fotos: Altholz, Baumgartner & Co

NACH EINER EINJÄHRIGEN ENTWICKLUNG und in enger Zusammenarbeit mit TechnologiePartnern ist es Altholz, Baumgartner & Co gelungen, geformte Schichtholz-Elemente mit originalen Altholz-Oberflächen herzustellen.

ALTHOLZ, BAUMGARTNER & CO

Gebogene Schichtholz-Elemente mit originalen Altholz-Oberflächen Die große Herausforderung bei der Verarbeitung von originalem Altholz liegt in der sehr individuellen Materialbeschaffenheit jedes einzelnen Stückes und der Erhaltung der originalen Oberfläche. Niemand weiß dies besser als die Firma Altholz, Baumgartner & Co, die über 18 Jahre Erfahrung in der Aufbereitung und Verarbeitung dieses Werkstoffs verfügt. Ständig am Puls der Zeit und auf der Suche nach neuen Anwendungen für Altholz wurde eine Technik entwickelt, um altes, gebrauchtes Holz zu verformen. Die große Herausforderung bei der Verformung von Altholz liegt an der speziellen Beschaffenheit des gebrauchten Holzes

und der Bewahrung seiner originalen Oberfläche. Nach einer einjährigen Entwicklung und in enger Zusammenarbeit mit Technologie-Partnern ist es nun gelungen, geformte Schichtholz-Elemente mit originalen Altholz-Oberflächen herzustellen. Die neuen Elemente eröffnen zahlreiche neue Gestaltungsmöglichkeiten. Sie können für Wand- und Deckenverkleidungen, Küchen- und Möbelfronten genauso eingesetzt werden wie für völlig neue Konzepte mit originalen Altholz-Oberflächen. Die Schichtholz Elemente lassen sich mit allen 3-Schicht Platten mit origiwww.altholz.net nalen Altholz-Oberflächen kombinieren.

RATIONAL

Foto: Rational

Individuell

56 | küche + architektur

Rational und regina a brand of rational sind, wie bereits beim letzten Mal, wieder auf der Fachmesse küchenwohntrends in Salzburg vertreten. In Halle 10, Stand D 61 präsentieren rational und regina unter dem Motto „Weiß erleben“ architektonisch anspruchsvolle Individuallösungen. „Weiß erleben“ steht für eine neue, elegante, zeitlose Transparenz und Großzügigkeit. Weiß kann mit allen anderen Farbtönen kombiniert werden, vor allem mit Hölzern lassen sich sehr ansprechende und gemütliche Wohnlösunwww.rational.de · www.regina.at gen realisieren.


küchenwohntrends | INTERNATIONAL FAIRS

DER DAMPFGARER MIT BACKOFEN DGC 6660 XXL hat das klassische Backofenformat. Auf dem Foto ist das Gerät mit einem großen Gourmet-Speisenwärmer (unten) eingebaut. Die Gerätekombination zeigt die Edelstahl-Ausführung im PureLineDesign. (Foto: Miele)

Foto: Miele

MIELE

Größer und vielseitiger Dampfgarer mit Backofen gelten als die Multitalente unter den Kochgeräten, sind sie doch vollwertiger Backofen wie Dampfgarer in einem Gerät. Hatte Miele bisher drei verschiedene Grundmodelle im Programm, die allesamt für die kompakte 45 Zentimeter hohe Möbelnische konzipiert sind, so kommt jetzt mit dem DGC 6660 XXL ein neues Gerät mit den Abmessungen eines 60er Standardbackofens dazu. Der Edelstahl-Garraum weist ein Volumen von 68 Litern auf und kann über vier Einschubebenen bestückt werden. Als Betriebsarten stehen zur Verfügung: Dampfgaren, Combigaren, Heißluft Plus, Ober-/Unterhitze, Oberhitze, Unterhitze, Grill, Grill klein, Umluftgrillen, Intensivbacken, Auftauen, Erhitzen, Einkochen und Blanchieren. Neben manuellen Zubereitungsmöglichkeiten, bei denen der Feuchtegehalt im Garraum exakt definiert werden kann, bietet das Gerät über 200 Automatikprogramme, darunter auch Anwendungen für das Niedertemperaturgaren. Außerdem besteht die Möglichkeit, eigene Programme zu speichern. Zur Ausstattung gehört ein Speisenthermometer für das punktgenaue Braten von Fleisch über die Kerntemperatur. Der DGC XXL schafft das Aufheizen auf 100°C in vergleichbarer Zeit wie die Kompakt-Modelle von Miele. Verantwortlich dafür ist auch hier der leistungsstarke MultiSteam-Dampferzeuger: Der Anwender füllt den Wassertank hinter der motorisch öffnenden Geräteblende. Aus dem Tank wird das Wasser in den MultiSteam-

Dampferzeuger hinter der Garraumrückwand geleitet, in Dampf verwandelt und über acht Einlassöffnungen gleichmäßig im Garraum verteilt. Dieses Verfahren der direkten Dampfeinleitung hat den zusätzlichen Vorteil, dass sich keine Kalkablagerungen im Garraum bilden. Mit der SensorTronic Touch-Bedienung, die auch für viele andere Einbaugeräte der Generation 6000 von Miele erhältlich ist, ist die Handhabung des DGC XXL intuitiv. Auffälliges Merkmal der SensorTronic-Steuerung ist ein hochauflösendes TFT-Display, das alle Einstellungen im fünfzeiligen Display in weißer Schrift auf schwarzem Grund abbildet. Miele hat den DGC XXL mit einem Edelstahl-Garraum in Leinenstruktur ausgestattet. Dieser Edelstahl ist zusätzlich mit PerfectClean veredelt, einer Oberflächenveredeleung, die außergewöhnliche Antihaft-Eigenschaften aufweist und sehr einfach zu reinigen ist. Für besonders hartnäckige Verkrustungen gibt es zusätzlich verschiedene Pflegeprogramme, wie etwa das „Einweichen“ mittels Dampf. Zum großen Dampfgarer mit Backofen gehören in der Grundausstattung ein Universalblech, ein Kombirost, gelochte Garbehälter für das Dampfgaren sowie ein Kochbuch. Erhältlich ist die Innovation in der Designlinie PureLine in den Farben Edelstahl CleanSteel, Brillantweiß, Obsidianschwarz und Havannabraun. www.miele.de

küche + architektur | 57


Mit der Branche für die Branche AMK Mitgliederversammlung – zwischen Internationalisierung und Binnenmarkt

Mittlerweile ist die Einladung der Arbeitsgemeinschaft Die Moderne Küche e. V., AMK, zum Branchenabend am Vortag der Jahresversammlung in Mannheim ins Bootshaus des Rudervereins Amicitia 1876 schon zur Tradition geworden, der auch in diesem Jahr wieder gerne gefolgt wurde. Und auch in diesem Jahr sorgte das AMK-Team um Geschäftsführer Kirk Mangels für ein angenehmes Willkommen. Gespannt sein darf man auf die Zusammenkunft im kommenden Jahr, die für den 14. und 15. März 2016 anberaumt ist, denn dann begeht die AMK

Fotos: AMK

ihr 60-jähriges Bestehen.

DER REDNER AM BRANCHENABEND war Dr. Notger Wolf, Abtprimas des Benediktinerordens. In dieser Funktion ist er weltweiter Sprecher des ältesten Ordens der Christenheit mit 7.500 Mönchen und 16.500 Nonnen und Schwestern. Durch seine Forcierung des Klosterbaus in China und Indien und die Missionstätigkeit in der ganzen Welt hat er hautnah erlebt, wie die jeweilige Kultur die Denkweise und das Verhalten der Menschen bestimmt. Sein launiger Vortrag ließ seine Zuhörer nachdenklich werden im Hinblick auf die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Zusammenarbeit und die Verbindlichkeit geschäftlicher Kommunikation mit anderen Kulturen.

58 | küche + architektur


Küchen | ARCHITEKTUR + TREND HUBERT SCHWARZ, für viele Jahre Mitglied im Vorstand der AMK, wird von AMK-Vorstandssprecher Dr. Oliver Streit und AMK-Geschäftsführer Kirk Mangels verabschiedet.

N

ach dem kommunikativen Netzwerkabend, der auch den Rahmen für die Verabschiedung von Hubert Schwarz als langjähriges und wirksam gestaltendes AMK-Vorstandsmitglied bildete, richtete Dr. Oliver Streit als Sprecher des Vorstands der AMK das Augenmerk der Versammlung zunächst auf die wirtschaftliche Situation der Branche. Im Vergleich zum Vorjahr liegen in Deutschland sehr gute Rahmenbedingungen vor, denn der volkswirtschaftliche Dreiklang aus Arbeitsmarkt, Preisentwicklung und Wirtschaftswachstum entwickele sich positiv, dank einer historisch niedrigen Arbeitslosenquote, stabiler Sparquote und moderatem Preisanstieg. Der daraus abgeleitete Anstieg der verfügbaren Haushaltseinkommen lässt mit steigendem Konsum rechnen, der auch für die Küchenbranche positiv zu Buche schlägt. Unterstrichen wird dieser Befund vom Ergebnis des GfK Konsumklimas aus den Faktoren Einkommenserwartung, Spar- und Anschaffungsneigung, das sich aktuell so gut wie seit 13 Jahren nicht mehr zeigt. Bei der Frage, wohin die Nachfrage 2014 im Vergleich zu 2013 ging, zeigt die Analyse, dass „Cocooning“ vor „Hedonismus“ und „Fernweh“ liegt, denn Wohnungsbaufertigstellungen legten um 14 % zu, das Plus für Ausgaben für Renovierungen lag bei 10 %, Urlaubs- und Privatreisen dagegen wuchsen lediglich um 7 % und der Außer-Haus-Konsum um 3 %. Der Rückgang der Sparneigung, bedingt durch die niedrigen Zinsen, kommt auch der Küchenbranche zugute, wie der anhaltende Trend zum Anstieg der Auftragswerte bei Küchen zeigt. Diese Wertigkeit sei allerdings stärker getrieben durch die E-Geräte mit +5,2 % (GfK Panelmarkt 2014 im Vergleich zu 2013) und Zubehör als durch die Küchenmöbel mit +1,8 % (statistisches Bundesamt 2014 verglichen mit 2013), dabei war das Inland mit +1,5 %, der Export mit +2,5 % beteiligt. Und da auch die Küchenbranche Wachstum mittlerweile vor allem im Export erwirtschaftet, gibt die Beobachtung, dass die Wirtschaftsleistung in fast allen europäischen Ländern angestiegen ist und die Anschaffungsneigung sich allgemein, ausgehend von einem niedrigen Niveau, positiv entwickelt, Anlass zu Zuversicht. Ist jedoch die Arbeitsplatzsicherheit ungewiss, wie z. B. in Frankreich, so wirkt sich das negativ auf die Anschaffungsneigung aus. Trotzdem leitete Dr. Oliver Streit ein herausragend positives Fazit für die Aussichten der Branche im laufenden Jahr ab: Der Trend zu bewusstem Konsum, der Qualität statt Quantität sucht, unterstützt von der Entwicklung zu Ressourcenschonung und Connectivity, mit denen Haushaltsgeräte Trends setzen, verbunden mit dem weiteren Plus, das die Baubranche für 2015 erwartet, und dem Trend bei Neubauten und Renovierungen mit zum Wohnraum offenen Küchen, zusammen mit dem hohen Stellenwert von „Made in Germany“ im In- und Ausland, dem Bestand von knapp 10 Mio. Küchen, die älter als 20 Jahre sind, und da Küche, Kochen und Genuss, Megathema bleiben, sprechen dafür.

Den Rechenschaftsbericht des Vorstands nahm Dr. Oliver Streit dann zum Anlass, neun neue oder wiedergewonnene Mitgliedsunternehmen, nämlich Smeg Hausgeräte GmbH, Nobia AB, homeier küchentechnik GmbH, Tellmach GmbH / kuhlmann küche, Panasonic Marketing Europe GmbH Deutschland, Bundesverband des Deutschen Möbel-, Küchen und Einrichtungsfachhandels (BVDM), Fachschule des Möbelhandels (Möfa), Küppersbusch Hausgeräte GmbH und Ludewig GmbH zu begrüßen. Unter Berücksichtigung der vier ausgeschiedenen Unternehmen ist die Anzahl der AMK-Mitglieder damit von 130 im Vorjahr auf 136 in 2015 gestiegen. Ob Hersteller von Küchenmöbeln, Einbaugeräten, Spülen, Armaturen und Zubehör, Zulieferer, Organisationen des Küchenhandels und Dienstleistungsunternehmen der Küchenbranche, die AMK ist die Plattform für alle übergreifenden Themen, die für die Küchenbranche relevant sind und spiegelt sie in Arbeitskreisen von Marketing und Öffentlichkeitsarbeit, Technik und Normung über Internationalisierung bis zu Messen. Die Arbeit der rund 150 Experten aus den Mitgliedsunternehmen in diesen Arbeitsgruppen dokumentierten die Sprecher der Arbeitsgruppen im Verlauf der Sitzung. ENERGIELABEL UND KEIN ENDE Werner Scholz, ZVEI, nahm Stellung zum Ergebnis des Zwischenberichts der Studie des Umweltbundesamtes über die Haltbarkeit von Elektrogeräten. Hier beklagte er vor allem die Berichterstattung in der Tagespresse, die durch die verkürzte Darstellung des Sachverhalts, dass in Deutschland E-Geräte immer früher ausgetauscht werden, zu Fehlschlüssen auf die Qualität verleitete. Im Zusammenhang mit dem Energielabel, das seit 20 Jahren und mittlerweile für viele Produktgruppen vorgeschrieben ist, stellte Werner Scholz in Aussicht, dass eine Revision der Kategorisierung der Energieklassen bevorstehe, die die bisher übliche Abstufung innerhalb der Klassen mit Pluszeichen aufheben werde. Zur Zeit werde über verschiedenen Varianten diskutiert, wahrscheinlich sei eine Klassifizierung mit Buchstaben von A-G. Bedenklich sieht der ZVEI die Übergangsphasen der Umstellung von alten Labeln auf neue, die durch das Nebeneinander von Labeln mit verschiedenen Einstufungen ein und desselben Produkts zur Verunsicherung der Konsumenten führen können. Am Handel sei es, die Reskalierung, die unausweichlich vorgenommen werde, gegenüber dem Endgebraucher zu kommunizieren. Die Situation wird nicht besser durch die Ungewissheit, wann der offizielle Vorschlag der EU-Kommission erfolgt, im Gespräch sei zur Zeit die 2. Hälfte 2015. Zudem müsse Klarheit darüber hergestellt werden, in welchen Intervallen in Zukunft Revisionen des Labels vorgenommen werden sollen. Der ZVEI setzt sich im Interesse von Industrie und Handel für eine langfristige Fixierung ein. Auch die Anbringung der Label an den Elektrogeräten in den Verkaufsstellen ist ein Thema dieser Revision:

küche + architektur | 59


ARCHITEKTUR + TREND | Küchen KIRK MANGELS, AMK-Geschäftsführer, moderierte die Veranstaltung und stellte die Arbeit der 2011 gegründeten Arbeitsgruppe China vor. Die Installation der AMK (Beijing) Consulting Co., Ltd. im August 2013 in Peking dient u.a. PR und Lobbying für die Produkte der AMK-Mitglieder. Für die Finanzierung der AMK-Aktivi-

GERHARD GÖBEL,

täten in und rund um China kommen die 25 Mitglieder

Systemceram, sprach

der Arbeitsgruppe China auf, die das Land als wichti-

für die AG Spülen und

gen Absatzmarkt für ihre Produkte erkannt haben.

Zubehör.

Die Formulierung der Regulierung laute „ ... in unmittelbarer Nähe des Geräts“, und schränkt, laut Kirk Mangels, durch ihre Vagheit auch die Handhabe der den Handel abmahnenden Organisationen ein. „WER NICHT NORMT, WIRD GENORMT ...“ Peter Retemeier, Poggenpohl, Sprecher der Arbeitsgruppe Technik und Normung, stellte als ein wichtiges Ergebnis dieser Arbeit die AMK-Merkblätter heraus, die als technisches Expertenwissen Eingang in nationale und internationale Normenwerke finden. Im Jahr 2014 wurden die Merkblätter AMK-MB 002 „Hocheinbau von Geschirrspülern“, AMK-MB 004 „Kunststoffbeschichtete Flachpressplatten“, AMK-MB 005 „Feuchte- und Klimabeständigkeit“ und AMK-MB 007 „Qualitätsanforderungen an Küchenarbeitsplatten“ überarbeitet. Sie werden nach finaler Abstimmung in Kürze veröffentlicht. Sein Appell erging an die Mitglieder, ihre Fachleute aus Forschung und Entwicklung, Technik, Konstruktion, Produktion und Qualitätssicherung aus der Küchenmöbel-, Geräte- und Zubehörindustrie zur gemeinsamen Arbeit mit Sachverständigen und Prüfinstituten an den technischen Themenstellungen der Küchenbranche in diese Arbeitsgruppe zu entsenden. Hier werden AMK-/BVDM-Gebraucherinformation für Küchenmöbel inhaltlich überarbeitet. Unter Einbeziehung des aktuellen Standes der Technik im Hinblick auf Planungssoftware und Aufmaßsysteme arbeitet ein eigenes Projektteam. Die Arbeitsergebnisse der AMK im Bereich Technik & Normung fließen in die nationale und internationale Normung mit ein und sind damit von unmittelbarer Relevanz für alle Unternehmen der Küchenbranche, wie seine Zusammenfassung der Normungsarbeit von HDH und VDM drastisch verdeutlichte. INTERNATIONAL UMKÄMPFTE NORMENHOHEIT Seit 1989 wurde der Fokus der deutschen Möbelindustrie von der Erarbeitung nationaler Normen (DIN) auf die Erstellung von europäischen Normen (CEN) für den gemeinsamen europäischen Wirtschaftsraum gelegt. Mittlerweile liegen für fast alle Möbel europäische Prüfmethoden- und Anforderungsnormen vor.

Die Internationale Normung (ISO) war lange Zeit nicht von Bedeutung und Interesse, da die Exporte der deutschen Möbelindustrie vorrangig im EU-Raum abgesetzt wurden. Bedingt durch die europäische Wirtschaftskrise weiten sich die Märkte für Möbel kontinuierlich international aus und damit wächst auch die Notwendigkeit für Deutschland und Europa, auf der ISO-Ebene aktiv zu werden, um die Exportinteressen zu wahren. Schon zeige China starkes Interesse an der internationalen Normung, auch auf dem Möbelsektor, während die USA bestrebt seien, ihren Einfluss auf der ISO-Ebene zu halten und durch strategische Allianzen weiter auszubauen. 2014 ist China massiv und professionell auf diesem Gebiet aktiv geworden. So fanden die ISO/TC 136 „Möbel“-Plenarsitzung und sämtliche Arbeitsgruppensitzungen im Mai 2014 in Shanghai statt, mit einer überdeutlichen Formulierung des chinesischen Interesses an der Arbeit auf ISO-Ebene: „Wir sind der weltgrößte Markt, wir sind der weltgrößte Produzent von Möbeln, wir haben die (Normen-)Experten, wir haben den Willen und wir haben die Unterstützung unserer Regierung“, so Changling Zhu, Präsident des Chinesischen Möbelverbandes und Direktor von SAC/TC 480 in seiner Eröffnungsrede zur Plenarsitzung. Kritisch merkte Peter Retemeier an, dass von deutscher Industrieseite kein Vertreter an dieser wichtigen, für den internationalen Export maßgeblichen Veranstaltung teilnahm. Zur Sicherstellung der deutschen Interessen sei Unterstützung von Herstellerseite in den übergeordneten Gremien unerlässlich. In Shanghai seien die Grundlagen für eine erfolgreiche Interessenvertretung Deutschlands auf der ISO-Ebene geschaffen worden. Aktuell hat Deutschland die neue Arbeitsgruppe WG 5 (Obmann: Georg Lange, HDH) „Küchenmöbel-Koordinationsmaße für Küchenmöbel und Küchengeräte“ erhalten. Dabei geht es um eine Revision von ISO 3055 (Koordinationsmaße) auf Grundlage von EN 1116:2004 und die Überarbeitung von ISO 3055/EN 1116:2004 auf Grundlage des AMK-Entwurfs. Die Plenarsitzung von CEN/TC 207 „Möbel“ vom Oktober 2014 in Berlin beschloss im Hinblick auf internationale Märkte, EN-Prüfnormen auf die ISO-Ebene zu heben. Sein Fazit: Die Europäer müssen mit einer Stimme sprechen. Dafür sei eine

Veränderung des realen Bruttoinlandsprodukts vs. Vorjahr in % Weltwirtschaft

Euroraum

UK

USA

Russland

Japan

China

7,7 3,2

3,4

3,8 -0,4

2013

2014

2015

2013

0,8

0,9

2014

2015

1,7 2013

3,0 2014

2,5 2015

2,2

2,3

2013

2014

3,1 2015

Indien

7,4

7,2 4,7

1,4 2013

0,1

0,3

2014

2015

1,6 2013

0,3 2014

5,9

6,4

2014

2015

1,3 2015

2013

2014

2015

2013

Quelle: DIW (Stand: 17.12.2014) © GfK 2015 | Infos für AMK

60 | küche + architektur


Küchen | ARCHITEKTUR + TREND ANDRÉ KUNZ, BVDM, zeigte u.a. Synergien der Zusammenarbeit zwischen AMKAkademie und der AMK-Vorstands-

WERNER HEILOS (l.), MHK Group, AMK-

ELKE MEYER, Hettich,

für die Möbelwirt-

sprecher Dr. Oliver

Vorstandsmitglied, und DR. LUCAS HEUMANN,

Moderatorin des Projekt-

schaft gGmbH auf.

Streit, Nobilia

Geschäftsführer VdDK

teams Marktforschung

Küchenmöbelumsatz (Euro) 2013

Inlandsumsatz (Euro)

2014

2013

Auslandsumsatz (Euro)

2014

2013

2014

Januar

308.166.000

313.600.000

+1,76 %

201.605.000

207.414.000

+2,88 %

106.561.000

106.186.000

-0,35 %

Februar

328.999.000

344.053.000

+4,58 %

218.176.000

223.245.000

+2,32 %

110.823.000

120.808.000

+9,01 %

März

350.197.000

378.207.000

+8,00 %

229.467.000

246.517.000

+7,43 %

120.730.000

131.690.000

+9,08 %

1. Quartal

987.362.000

1.035.860.000

+4,91 %

649.248.000

677.176.000

+4,30 %

338.114.000

358.684.000

+6,08 %

April

375.167.000

364.973.000

-2,72 %

245.188.000

235.324.000

-4,02 %

129.979.000

129.649.000

-0,25 %

Mai

350.838.000

376.708.000

+7,37 %

223.370.000

242.653.000

+8,63 %

127.468.000

134.055.000

+5,17 %

Juni

374.156.000

371.870.000

-0,61 %

232.816.000

233.317.000

+0,22 %

141.340.000

138.553.000

-1,97 %

1. – 2. Quartal

2.087.523.000

2.149.411.000

+2,96 % 1.350.622.000 1.388.470.000

+2,80 %

736.901.000

760.941.000

+3,26 %

Juli

365.881.000

378.590.000

+3,33 %

133.516.000

138.477.000

+3,72 %

+3,47 %

232.365.000

240.113.000

August

244.680.000

233.367.000

-4,62 %

159.216.000

148.922.000

-6,47 %

85.464.000

84.445.000

-1,19 %

September

417.144.000

434.731.000

+4,22 %

273.430.000

283.812.000

+3,80 %

143.714.000

150.919.000

+5,01 %

1. – 3. Quartal

3.115.228.000

3.196.099.000

+2,27 % 1.099.595.000 1.134.782.000

+3,20 %

Oktober

412.386.000

410.164.000

-1,58 %

141.313.000

143.387.000

+1,47 %

November

392.856.000

Dezember

274.027.000

+2,60 % 2.015.633.000 2.061.317.000 -0,54 %

271.073.000

266.777.000

385.793.000

-1,80 %

258.070.000

253.125.000

-1,92 %

134.786.000

132.668.000

-1,57 %

282.578.000

+3,12 %

179.548.000

179.630.000

+0,05 %

94.479.000

102.948.000

+8,96 %

+1,34 % 1.470.173.000 1.513.785.000

+2,97 %

Gesamtjahr 4.194.497.000 4.274.634.000

+1,91 % 2.724.324.000 2.760.849.000

engere Zusammenarbeit auf europäischer Ebene unumgänglich und strategische Partnerschaften mit USA , Kanada und Südamerikanischen Ländern erstrebenswert. LUST AUF EINE NEUE KÜCHE ... ... zur Erreichung dieses Ziels der AMK beim Endkunden steht der Arbeitskreis Marketing und Öffentlichkeitsarbeit mit zahlreichen Aktionen bereit, zu denen neben dem aktualisierten AMK Ratgeber Küche zur herstellerneutralen Information der Interessenten vor dem Kauf, auch die Schirmherrschaft für den „Tag der Küche“, der am 26.9.2015, stattfinden wird, gehören. Franz Bahlmann, Küchentreff, Sprecher der Arbeitsgruppe fasste die Kampagne aus dem Vorjahr zusammen, als einen guten Event, der noch steigerungsfähig sei. Bei rund 2000 teilnehmenden Händlern seien große Qualitätsunterschiede bei der Durchführung nicht zu vermeiden. Trotzdem sei mittlerweile eine hohe Aufmerksamkeit in den Medien erreicht worden. Die besondere Hervorhebung von 73 Eventhändlern in 2014 und die Insertionen in regionalen Zeitungen haben dazu geführt, dass die Printmedien den Tag der Küche für sich entdeckten. Social Media-Maßnahmen und -Kampagnen vor, aber auch während und nach dem Tag der Küche sorgten für mehr Frequenz. Auf Herstellerseite habe die Einführung von Sponsoring-Klassen mit definierten Gegenleistungen sich sowohl für die Sponsoren als auch für die teilnehmenden Händler ausgezahlt.

ZIELGRUPPEN ERKENNEN UND ANSPRECHEN Die Optimierung der Endkundenansprache für die AMK-Mitglieder hat sich das Projektteam „Marktforschung“ auf die Fahnen geschrieben. Um das vorhandene und erreichbare Küchenabsatzpotenzial zu erkennen, die Bedürfnisse der Endkunden in Bezug auf Küchen sowie den Küchenverkauf zu verstehen und das Informationsverhalten der Endkunden beim Küchenverkauf zu analysieren, wurden mit Hilfe der GfK einer repräsentativen Personengruppe in Deutschland drei Fragen gestellt, und das Durchschnittsalter der Küche, ihre Durchschnittsgröße und die Anschaffungsneigung, bezogen auf die kommenden zwei Jahre, abgefragt. Das Ergebnis zeigt, dass die Küchen mit einem durchschnittlichen Alter von 12,7 Jahren und einer durchschnittlichen Größe von 13,3 qm jünger und größer geworden sind. Die Anschaffungsneigung innerhalb der nächsten zwei Jahre von rund 7 % entspricht 2,75 Mio. Küchen. Differenziert nach z. B. Bundesländern und Alter der Befragten ergaben sich aus diesen wenigen pointierten Fragen interessante Antworten, an deren Verwertung das Projektteam weiterarbeiten wird, so Elke Meyer, Hettich, als Moderatorin des Projektteams Marktforschung. DAS INLAND PFLEGEN, IM AUSLAND WACHSEN Die Zahlen, die VdDK-Geschäftsführer Dr. Lucas Heumann der Versammlung vortrug, zeigen mit einem Küchenmöbelumsatz von 4,275

küche + architektur | 61

Quelle: Statistisches Bundesamt, HDH/VDM, VdDK

Führungsakademie


ARCHITEKTUR + TREND | Küchen DAS TEAM DER AMK im März 2015 bewährt sich als perfekte Gastgeber und kompetente Ansprechpartner (v.l.n.r.): Tanja Müller, Richarda Burré, Miriam Wehnes und Kirk Mangels.

Mrd. Euro für 2014 ein Plus von 1,91 % im Vergleich zum Vorjahr. Dabei nahm der Inlandsumsatz um 1,34 % zu, der Auslandsumsatz um 2,97 %. Seine Analyse der Umsatzentwicklung im Vergleich des ersten mit dem zweiten Halbjahr 2014 zeigt beim Inlandsumsatz einen Rückgang von 2,8 % im 1. auf 1,34 % im 2. Halbjahr, der Auslandsumsatz außerhalb der Eurozone sank von einem Anteil von 5,95 % im 1. Halbjahr auf -1,38 % zum Jahresende und der Auslandsumsatz mit der Eurozone differierte nur moderat von 4,94 % zum Halbjahr auf 4,44 % zum Jahresende. Diese Betrachtung spreche für eine gute optimistische Entwicklung des Exports in die benachbarten europäischen Länder. Als langfristig problematisch schätzt der Experte die Entwicklung des Inlandsmarktes ein. Dieses Urteil basiert auf seiner Betrachtung der Entwicklung der Durchschnittspreise für Küchenmöbel im Jahr 2012, die zeigt, dass, verglichen mit dem Vorjahr, der Durchschnittspreis prozentual über der Durchschnittsmenge lag. In 2014 ging ab April der Durchschnittspreis zurück, während die Durchschnittsmenge stieg. Zudem gehen in Deutschland seit 2005 die Konsumausgaben für Möbel und Hausrat zurück, bei steig steigenden Gesamtkonsumausgaben. Auch schwäche sich der Immobilienboom ab und die Entwicklung von Wohnungsleerständen nehme zu. Diese Entwicklung zeige sich je nach Region unterschiedlich und hänge mit den Wanderungsbewegungen der Bevölkerung von Ost nach West, vom Land in die Stadt und von Nord nach Süd zusammen. Sein Fazit lautete, den durch seine strukturellen Probleme schwieriger werdenden Kernmarkt mit seinen rund 80 Mio. Einwohnern, mit dem höchsten Pro-Kopf-Verbrauch an Möbeln von 400 Euro im Jahr, zu pflegen, jedoch „Made in Germany“ im Ausland zu nutzen und den Export noch offensiver als bisher anzugehen, denn im Ausland mit den hohen Steigerungsraten im Bruttosozialprodukt finde das Wachstum statt.

EXPORT JETZT Die Arbeitsgruppe Internationalisierung unterstützt die Exportaktivitäten der AMK-Mitglieder u.a. durch die Länderinformationstage, Übersetzung und Bereitstellung von AMK-Publikationen in den wichtigsten Sprachen, die Internationalisierung der Produkte und Services der AMK, den Aufbau eines internationalen Netzwerkes von Verbänden, Interessenvertretungen und Vereinigungen der Küchenbranche und eine behutsame Öffnung der AMK für ausländische Mitgliedsunternehmen (z.B. KIC, Dekker, Dada). Werner Heilos, MHK Group, der Sprecher dieser Arbeitsgruppe, sprach die deutliche Empfehlung aus, sich nicht auf den Inlandsmarkt zu verlassen und auch die Exportaktivitäten der AMK zu nutzen. Ein Großteil der wichtigsten ExportZielmärkte wie China, Indien, Russland, Türkei, Brasilien, Südostasien und Großbritannien ist bereits durch Länderinformationstage, die allgemeine Markt- und Landesinformationen mit Erfahrungsberichten aus Unternehmen kombinieren, die in unterschiedlichsten Stadien der Markterschließung bereits Erfahrungen in den Zielländern gesammelt haben, bearbeitet worden. Jetzt wird am 19. Mai 2015 in Hannover ein internationaler Strategietag für Entscheider der Küchenbranche stattfinden, mit dem Ziel, den AMK-Mitgliedsunternehmen eine gezielte Entscheidungsgrundlage und -hilfe zur Identifikation internationaler Schlüsselmärkte zu geben. Folgende Fragen, die, gemeinsam angegangen, Mehrwert für alle bieten, sollen beantwortet werden: Standardisierung: Wie kann gemeinsam Protektionismus in Zielmärkten verhindert werden? Messewesen: Wie können gemeinsam erfolgreiche Messen durchgeführt und hinterher evaluieret werden? Informationstransfer über die AMK: Festlegung gemeinsamer Zielmärkte, zu denen in regelmäßigen Abständen Strategietreffen stattfinden sollen. www.amk.de

Entwicklung der durchschnittlichen Kommissionswerte in Deutschland (2000 ff, in €) 10.000 9.000

7.511

8.000 7.000

6.567

6.855

7.088

7.075

4.000

4.505 4.181

4.568 4.311

7.789

8.095

8.079

8.167

8.416

9.469

8.953

6.984

6.753

6.000 5.000

7.737

8.822

4.750

4.704

4.803

4.495

4.431

4.632

5.036 4.872

5.303 5.222

5.322

5.416

5.612

5.340

5.402

5.545

5.731

6.001

6.215

5.533

5.651

5.799

6.318 6.257

5.851 KSP MEH SB

Gesamt

3.000 2.000

1.946

1.920

2000

2001

2.076

1.972

1.933

2002

2003

2004

1.817

1.913

1.872

1.895

2006

2007

2008

2.127

2.094

2.127

2009

2010

2011

2.144

2.088

2.250

2012

2013

2014

1.000 2005

Quelle: GfK 2015 | Infos für AMK

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Die guten Adressen der Branche | VISITENKARTEN

Die guten Adressen der Branche

www.kuecheundarchitektur.de

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Ballerina-Küchen Heinz-Erwin Ellersiek GmbH Bruchstraße 47–51 · 32289 Rödinghausen Tel. 05226 5990 · Fax 05226 599211 info@ballerina.de · www.ballerina.de

Naber GmbH Enschedestraße 24 · 48529 Nordhorn Tel. +49(0)5921 704-0 Fax +49(0)5921 704-140 info@n-by-naber.com · www.n-by-naber.com

ALNO AG Heiligenberger Straße 47 88630 Pfullendorf Tel. 07552 21-0 mail@alno.de · www.alno.de

Brigitte Küchen H. Frickemeier Möbelwerk GmbH Boschstraße 17 · 32120 Hiddenhausen Tel. 05223 9822-0 · Fax 05223 9822-40 vertrieb@brigitte-kuechen.de www.brigitte-kuechen.de

nobilia-Werke J. Stickling GmbH & Co. KG Waldstraße 53-57 · 33415 Verl Tel. +49(0)5246 508-0 · Fax +49(0)5246 96999 info@nobilia.de · www.nobilia.de

küche + architektur | 63


VISITENKARTEN | Die guten Adressen der Branche

… KÜCHEN

Nolte Küchen GmbH & Co. KG Anni-Nolte-Straße 4 · 32584 Löhne Tel. 05732 899-0 · Fax 05732 899-265 info@nolte-kuechen.de · www.nolte-kuechen.de

Rabe & Meyer Küchen GmbH & Co. KG Ladestr. 52 · 32257 Bünde-Ahle Tel. +49(0)5223 6900-0 · Fax +49(0)5223 6900-100 info@rotpunktkuechen.de www.rotpunktkuechen.de

Poggenpohl Möbelwerke GmbH Poggenpohlstr. 1 · 32051 Herford Tel. 05221 381-0 · Fax 05221 381321 info@poggenpohl.com · www.poggenpohl.com

Schüller Möbelwerk KG Rother Straße 1 · 91567 Herrieden Tel. 09825 83-0 · Fax 09825 83-1210 info@schueller.de · www.schueller.de

Ausgabe 2/2015 · 3. Jahrgang · www.kuecheundarchitektur.de

Das Magazin für professionelles Einrichten

Interzum 2015 · Innovationen in Material, Funktion und Maschinen Vorbereiten mit System · Spüle, Armatur und Abfalltrennungssystem – aller guten Dinge sind drei Küche & Design · Unternehmen mit Profil

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zeyko Möbelwerk GmbH & Co. KG Am Fohrenwald 1 · 78087 Mönchweiler Tel. 07721 942-0 · Fax 07721 942-222 info@zeyko.de · www.zeyko.com

Redaktionsbüro „küche + architektur“ Weißheimerstraße 7 · 67549 Worms Tel. 06241 979708-0 · Fax 06241 979708-17 kueche@fachschriften.de www.kuecheundarchitektur.de

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Hailo-Werk Daimlerstraße 8 · 35708 Haiger Tel. 02773 82-0 · Fax 02773 82-1261 info@hailo-einbautechnik.de www.hailo-einbautechnik.de

M. Westermann & Co. GmbH Bahnhofstraße 205 · 59759 Arnsberg Tel. 02932 476-0 · Fax 02932 476-55 aluments@wesco.de www.wesco-aluments.de

Franke GmbH Küchentechnik Mumpferfährstraße 70 79713 Bad Säckingen Tel. 07761 52-0 · Fax 07761 52-294 www.franke.de

M. Westermann & Co. GmbH Bahnhofstraße 205 · 59759 Arnsberg Tel. 02932 476-0 · Fax 02932 476-55 einbau@wesco.de www.wesco-kuechentechnik.de

Naber GmbH Enschedestraße 24 · 48529 Nordhorn Tel. +49(0)5921 704-0 Fax +49(0)5921 704-140 naber@naber.de · www.naber.de

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Hettich Marketing- und Vertriebs GmbH & Co. KG Vahrenkampstraße 12–16 · 32278 Kirchlengern Tel. 05223 77-1597 · Fax 05223 77-21597 kitchen-info@de.hettich.com · www.hettich.com www.intelligent-kitchens.com

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BESCHLAGSTECHNIK

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