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FACH SCHRIFTEN VERLAG

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Öfen Lieblingsmodelle Form für jeden Anspruch


NICHT IRGENDEINER – SONDERN DEINER Dein ganz persönlicher Kaminofen aus 1 Mio. Möglichkeiten

10 Modelle 50 Abdeckungen 50 Seitenteile 200 Griffvarianten 2 Feuerraumfarben

Lass Dich von der VAIO Vielfalt begeistern und konfiguriere Deinen ganz persönlichen VAIO Kaminofen im Internet. Wähle Topplatte, Seitenteile und Griff in verschiedenen, einzigartigen Materialien und erschaffe so Deinen individuellen VAIO Kaminofen aus über 1 Mio. Möglichkeiten. Teile Deine Konfiguration mit Partner, Familie, Freunden oder Deinem Architekten. Beim VAIO Händler vor Ort kannst Du mit dem online erzeugten VAIO-Code Deine Konfiguration am Terminal aufrufen und gleichzeitig die einzigartigen Naturstein-, livingSkin- und Keramikoberflächen "live" erleben und fühlen.

www.vaio-fire.de


MYSTERIUM FEUER EDITORIAL

Jutta Lorenz, Chefredakteurin Kurt Jeni, Chefredakteur Marc Kurowski, Anzeigenverkaufsleitung Ute Schwammberger, Redaktion Simon Lindemann, Anzeigendisposition

Das Feuer begleitet uns ein ganzes Leben lang. Es ist ein archaisches Urelement. Wir können stundenlang am Feuer sitzen und versuchen, den Sinn des Lebens zu ergründen. Und dabei beobachten, wie sich das Feuer ständig verändert. Denn es hat lebendige Energie. Energie, die in uns Positives bewegt. Es ist nicht nur der flackernde Feuerschein, der uns fasziniert, sondern auch die Strahlungswärme, die uns so gut tut. Was also liegt näher, als uns das Feuer in unser ureigenstes Refugium nach Hause zu holen? Hier, in den eigenen vier Wänden, wo wir ganz wir sein dürfen, wo wir die Welt draußen lassen können, erleben wir unsere persönlichen Feuerfreuden. Und nicht nur das, wir können dem Feuer auch den Rahmen geben, der uns am meisten behagt. Gönnen wir uns vielleicht einen Kachelofen, der mit seinen liebevoll und individuell gestalteten Kacheln Wärme abstrahlt, die wir als wohltuend für Körper und Geist empfinden! Eins ist klar: Ein Kachelofen ist kein altertümliches Heizobjekt wie zu Omas Zeiten. Er kommt jung und frisch designt daher, mit Lamellenkacheln, Rundkacheln, gebogenen Kacheln, Großformatkacheln und Vielem mehr. Wir erhalten vom Ofenbauer ein Unikat, denn die Handwerksarbeit, die hinter einem solchen Ofen steht, ist einmalig. Andere liebäugeln eher mit einem Heizkamin. Wahlweise mit Holz oder Gas beheizt, macht dieser dem Feuer alle Ehre. Große Sichtscheiben, individuelle Gestaltungen und schnelle Wärme sind sein Markenzeichen. Hier bietet sich die perfekte Feuershow hinter Glastüren. Wenn es ruhig ist, hört und sieht man, wie das Holz im Feuer knackt und langsam verbrennt. Kleine flexible Individualisten nennen wir die Kamin- und Speicheröfen. Einst nur als schwarze Gesellen bekannt, sind sie heute mit großen Sichtscheiben in allen Formen und Farben unterwegs und geben den Blick auf das Feuer frei. Pelletöfen sind die Jüngsten unter den Öfen. Sie unterscheiden sich von den anderen Öfen – wie der Name schon sagt – dadurch, dass sie mit dem modernen Brennstoff Holzpellets beheizt werden. Sie haben den Vorteil, dass sie auch halb- oder vollautomatisch betrieben werden können. Und im Gegensatz zu den ersten Modellen der Pelletöfen bieten auch sie inzwischen einen tollen Blick auf das wohlig wärmende Feuer.

Lassen Sie sich nun von unseren vielen Ofenbeispielen inspirieren und schauen Sie, welcher Ofen am besten zu Ihnen passt. Darüber hinaus haben wir auch viele weitere Informationen und Grundsätzliches über Öfen für Sie zusammengetragen.


INHALT

GALERIE

Traumhafte Öfen für jeden Wunsch und Anspruch

16

Inhalt REPORTAGEN

OFENWELTEN

Gaskamin Feuer auf Knopfdruck

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Umbau Modernes Feuererlebnis

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Energie-Autarkie Preisgekröntes Heizkonzept 

162

Galerie Junge und etablierte Ofenkunst Feuerfreuden Open-Air-Feuer im Garten

16 166

Öfen und ihr Zuhause So heizt man in einer anderen Welt 172

DESIGN-PREIS OFENFLAMME Gewinner und ihre Öfen 

EXTRA

Ofenbauer in Ihrer Nähe

178

BASISWISSEN Grund- und Warmluftöfen

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Heizkamine46 Kamin- und Speicheröfen

50

Pelletöfen54 Gaskamine56 Herde60 Wasserführende Öfen

MARKTPLATZ

Die besten Hersteller präsentieren ihre Öfen

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DESIGN-PREIS

Die Flamme für preiswürdige Öfen

178 LIVE VOR ORT

Firma Oranier im Portrait

BASISWISSEN

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Herde feiern ein Comeback

Brennstoffe Holz, Pellets & Kohle

LIVE VOR ORT 70

Schornstein72 Moderne Technik gegen Feinstaub 78 Geprüfte Güte Qualität vom Fachmann

98

IM FOKUS Interview Moderne Öfen sind top

Zu Besuch bei Oranier Ein 100 Jahre alter Traditionsbetrieb im Portrait

92

MARKTPLATZ FEUERZAUBER Hersteller präsentieren ihre Öfen

114

SERVICE & PRODUKTE 66

Kachelherstellung in der Keramik-Manufaktur80 Interview Ofentausch der Umwelt und dem Geldbeutel zuliebe 

60

Schaufenster  156 Wer liefert was?/Anschriften 

190

Impressum 

194

SCHORNSTEIN

Für jeden Ofen den richtigen Zug

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82

So schön kann Heizen sein Vom Designer für Designbewusste 86

FAC FACH S SCHRI F FTEN V LA VER L G

01l 2017 € 7,80

Österreich € 8,60; Schweiz sfr 15,20; BeNeLw,00; Slowenien € 10,00; Slowakei € 10,00

Interview Wie wird man Meister des Ofens? 110

Öfen Lieblingsmodelle Form für jeden Anspruch 01_Titel_K+K_2017_.indd 1

Titelfoto:Brunner 18.09.17 15:37

Kamine & Kachelöfen

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REPORTAGE

Der Gaskamin wird während der Bauphase ummauert.

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Kamine & Kachelöfen


Feuer auf Knopfdruck Im Zuge einer kompletten Sanierung wurde in diesen U-förmigen Bungalow eine großzügige Kaminanlage eingebaut. Da die Bauherren sehr viel unterwegs sind, legten sie Wert auf Komfort und schnelle Bedienbarkeit. Da kam eine Gaskaminanlage gerade richtig. Denn diese ist auf Knopfdruck zu bedienen und spendet schnell Wärme.

Kamine & Kachelöfen

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REPORTAGE

Das Badezimmer wurde ebenfalls komplett erneuert. Das Bild ganz rechts zeigt den Blick von der Küche aus über den Esstisch zum Gaskamin.

August Stamminger, Ofenbauer

Gaskamine sind sauber und komfortabel.

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Kamine & Kachelöfen


DATEN & FAKTEN Gebäude U-förmiger, eingeschossiger, unterkellerter Bungalow mit 320 m2 Wohnfläche Heizeinsatz Gaskamin „GP85_50R“ Kalfire 5951 Belfeld, Niederlande www.kalfire.com Ofenkorpus gemauert, mit verlängerter Ofenbank Ofenbauer August Stamminger GmbH Alprichstraße 9a 81249 München Telefon 089/8633152 www.stamminger.de

Aufgeschichtete Scheite im Feuerraum gibt es auch bei Gaskaminen. Hier handelt es sich allerdings um Holzimitate.

D

er U-förmige Bungalow im Großraum München aus den 1970er-Jahren gefiel den Bauherren auf den ersten Blick. Sie störten sich auch nicht daran, dass größere Renovierungen nötig waren. Der dreiseitig geschützte Innengarten hatte für die neuen Besitzer einen besonderen Reiz. Neben vielen anstehenden Sanierungsarbeiten war von vornherein eine Kaminanlage ein großer Wunsch. Auf der Handwerkermesse in München trafen sie auf den Ofen- und Luftheizungsbauer August Stamminger. Mit ihm unterhielten sie sich über ihre Ofenwünsche. Schnell kam man zu dem Ergebnis, dass in diesem Fall wohl eine Gaskaminanlage das Beste wäre. Allein schon wegen den baulichen Gegebenheiten. So wurde zum Beispiel der Schornstein nicht über den First gezogen, sondern über eine Außenwand. Hinzu kommt die Münchner Feinstaubproblematik, auf die sich die Bauherren erst gar nicht einlassen wollten. Ein weiterer wichtiger Punkt für die Bauherren war, dass sie viel auf Reisen sind und beim Nachhausekommen schnell und bequem heizen wollten. Der Kamin sollte als Raumteiler dienen und trotzdem transparent (fast schon mit südländischer Leichtigkeit) wirken, und eine Bank sollte er auch haben. Das waren die eindeutigen Vorgaben der Bauherren. Nach ausführlichem Gespräch mit dem Ofen- und Luftheizungsbauer entstand dann die erste Planung, die auch sofort gefiel. Da August Stamminger schon recht früh in die Umbauphase mit einbezogen wurde, konnte er auch die langen Abgaswege gut planen und kostengünstig arbeiten. Beim Kamin selbst entschied man sich für den „GP85_50R“ von Kalfire, einer renommierten Firma aus den Niederlanden, den es seit dem letzten Jahr auch mit Funkenflug gibt. Der geschlossene Gas-

kamin ist mit einer rahmenlosen Glasscheibe ausgestattet. Das Feuer wird somit lediglich von Glas umrahmt und bietet eine ungestörte Feueroptik von drei Seiten. Der Gaskamin lässt sich mit der Fernbedienung „iMatch“ steuern, die serienmäßig zur Ausstattung gehört. Mit einem einzigen Knopfdruck kann der Nutzer den Kamin ein- und ausschalten und die Flammenhöhe regeln. Gewählt wird zwischen acht Grundeinstellungen und dem spezifischen ECOBetriebsmodus, der automatisch ein natürlich loderndes Flammenspiel erzeugt, bei dem deutlich weniger Gas verbraucht wird. Die gewünschte Ofenbank wurde in verlängerter Form ausgeführt, liebevoll von den Bauherren mit Kissen bestückt, tut sie ein Übriges, um den Ofen so richtig in Szene zu setzen.  ❙

Der Außenbereich beherbergt den dreiseitig umschlossenen Innengarten. Hier genießt die Familie warme Tage.

Kamine & Kachelöfen

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REPORTAGE

FEUER Modernes

Erlebnis

So sah es vor dem Ofentausch aus: Ein klassischer Kachelofen sorgte für die Wärme.

Wer die Vorzüge eines holzbeheizten Ofens mit seiner angenehmen Strahlungswärme kennt, möchte darauf nicht mehr verzichten. Eine Familie aus dem Westerwald entschloss sich daher, ihren in die Jahre gekommenen Kachelofen durch eine moderne Ofenanlage mit keramischen Zügen zu ersetzen. Den passenden Heizeinsatz von Schmid fanden sie im Rembserhof, einem etablierten Betrieb der Region für Kachelofen- und Luftheizungsbau.

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Kamine & Kachelöfen


Kamine & Kachelรถfen

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REPORTAGE

Modern und einladend wirkt die neue Ofenlösung, die den Mittelpunkt des Wohnbereichs bildet.

A

us dem Jahr 1986 stammt das Zweifamilienhaus im Westerwald. Das in Fertigbauweise errichtete Gebäude bietet Platz für zwei Wohnungen. Die Hausbesitzer selbst wohnen auf 100 Quadratmeter im Erdgeschoss, das Dachgeschoss ist vermietet. Die Beheizung des Gebäudes übernimmt eine Gas-Brennwertheizung. Im Erdgeschoss sorgt außerdem die Ofenanlage für wohlige Wärme. Eile war nicht geboten, denn der klassische Kachelofen aus dem Jahr 1986 durfte laut des zuständigen Schornsteinfegermeisters noch bis 2020 betrieben werden. Erst dann hätte ein Austausch oder eine Nachrüstung erfolgen müssen. Trotzdem machten sich die Hausbesitzer Gedanken über eine

neue Feuerstätte, denn die alte Anlage erschien ihnen rein optisch nicht mehr zeitgemäß. Die Feuerstätte sollte Mittelpunkt im Wohnbereich sein und einen Blick auf das Flammenspiel ermöglichen. Da der alte Kachelofen vom Flur aus beheizt wurde, musste die gesamte Anlage neu gestaltet werden. Eine modern, geradlinige Lösung sollte die eher klassisch rustikale Anlage mit den grünen Ofenkacheln ersetzen. Ein Besuch im Rembserhof, einem etablierten Betrieb für Kachelofen- und Luftheizungsbau in Ransbach-Baumbach und ein ausführliches Beratungsgespräch brachte dann die endgültige Entscheidung zum Neubau des Ofens. Der Ofenspezialist aus dem Westerwald kann auf eine über 40-jährige

Birke Gelhard-Niklas, Rembserhof-Keramik

Die Kombination von klaren Linien und warmen Farben prägt diesen modernen Ofen und seine Ausstrahlung. 12

Kamine & Kachelöfen


Der Griff des Ofens ist auch ohne Handschuh zu bedienen.

Die Wärme gelangt über Luftgitter in die benachbarten Räume.

Manuelle Verbrennungs­ luftregelung.

Erfahrung zurückblicken. Jede Ofenanlage wird nach den Wünschen des Kunden entworfen und ist damit ein Unikat. Dabei steht eine Vielzahl künstlerisch gestalteter Kacheln und Keramikplatten verschiedenster Stilrichtungen zur Auswahl. Die Bauherren entschieden sich für einen geradlinig schlichten Aufbau mit weißem Verputz und einer Fliesenverkleidung aus Feinsteinzeug in heller Rostoptik, die sich direkt über der Feuertür befindet. Die Abdeckung des Ofens, die Sitzfläche der Ofenbank sowie der Bereich vor dem Feuerraum wurden mit Schieferplatten gestaltet. Platten aus Schieferkeramik kamen im Bodenbereich vor der Feuertür zum Einsatz. Sie wurden bündig in den Parkettboden eingelassen und bilden dort als Funkenschutz einen zusätzlichen Blickfang.

HERZSTÜCK DER OFENANLAGE Das Herzstück der Anlage bildet der Heizeinsatz „Profi K 12“ aus dem Hause Schmid. Der Einsatz ist für den Holzbrand vorgesehen; bis zu 3,5 Kilogramm des regenerativen Wärmeträgers können pro Stunde verbrannt werden. Die Wärmeabgabe des 12 Kilowatt starken Heizeinsatzes erfolgt zu 20 Prozent über die Sichtscheibe, zu 80 Prozent über konvektive Leistung.

Damit entspricht der „Profi K 12“ den Ansprüchen der Bauherren nach einer lang anhaltenden, gleichmäßigen Erwärmung des Aufstellraumes. Wichtig: Bei der Verbrennung entstehen nur geringe Emissionen, die Staubbelastungen liegen beim „Profi K 12“ auf einem sehr niedrigen Niveau. Der Heizeinsatz bietet vier Anschlussmöglichkeiten (oben, hinten, links und rechts) und erlaubt somit einen breiten Spielraum bei der Montage. Ebenfalls erwähnenswert ist das Design und die Technik des Griffs – er erwärmt sich nur wenig und ist auch ohne Handschuh jederzeit zu bedienen. Der Brennraum nimmt bis zu 42 Zentimeter lange Holzscheite auf, maximal sind es 10 Kilogramm Brennmaterial. Als Werkstoffe werden eine solide Gusskonstruktion sowie hochwertige Schamotte verwendet, damit eine lange Lebensdauer gewährleistet ist. Der Heizeinsatz hat alle wichtigen Prüfzertifikate. Die Innenauskleidung des Feuerraums besteht aus Ofenschamotte und kann bei Bedarf direkt durch die Feuerungstür ausgetauscht werden. Die seitliche Wärmedämmung wurde mit Calziumsilikat-Platten in 12 Zentimeter Stärke ausgeführt. Eine großzügige Sichtscheibe in der Ofentür ermöglicht den freien Blick auf das Flammenbild. Sie ist mit einer Zwei-

Kamine & Kachelöfen

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REPORTAGE

Die Abdeckungen aus Schiefer schaffen einen interessanten Kontrast zur hellen Putzoberfläche des Ofens.

Durch die große Sichtscheibe lässt sich das Flammenspiel beobachten. In der gleichen Breite wurde oberhalb der Feuertür eine Keramikplatte in Rostoptik hell eingebaut.

Objekt Zweifamilienhaus Wohnfläche 100 m² im Erdgeschoss Heizeinsatz „Profi K 12“ Schmid Feuerungstechnik 49143 Bissendorf Telefon 05402/7010-10 www.schmid.st Ausführung Ofen Rembserhof Familie Gelhard & Team 56235 Ransbach-Baumbach Telefon 02623/2648 www.rembserhof.de

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Kamine & Kachelöfen

BEHEIZUNG DES GESAMTEN ERDGESCHOSSES In die Heizanlage integriert wurden fünf Meter lange Heizgaszüge, waagerecht ausgeführt. Der Einbau erfolgte im Bereich des Ofens, damit die warmen Heizgase die Heizgaszüge durchströmen und so den umgebenden Wandaufbau erwärmen können. Auf diese Weise lassen sich neben dem Wohnund Esszimmer auch weitere Bereiche des Erdgeschosses mit der Ofenanlage indirekt beheizen. Ein weiterer Vorteil: Auch nach dem Abbrand erfolgt durch die Wärmespeicherung in den Wänden eine Wärmeabgabe und somit eine angenehme Raumtemperierung für mehrere Stunden.

FAZIT Die neue Ofenanlage bildet für die Familie den Mittelpunkt des Wohnbereichs. Den besonderen Charme verleihen ihr die ausgesuchte Keramik und die integrierte Ofenbank mit der Schieferabdeckung. Der freie Blick auf das lodernde Feuer wird durch den großen Heizeinsatz möglich. Selbstverständlich erfüllt dieser Einsatz sämtliche Anforderungen der zweiten Stufe der 1. Bundesimmissionsschutzverordnung (BImSchV). Das heißt: Die Zukunft der Feuerstätte ist auf Grund der guten Werte auf Jahre hinaus gesichert. Gemeinsam mit den keramischen Heizzügen und den aktiv erwärmten Wandoberflächen in Flur und Arbeitszimmer ist eine lange, gleichmäßige Wärmeabgabe garantiert. Das schafft nicht nur Gemütlichkeit in der gesamten Wohnung, sondern spart zudem auch Heizkosten ein. ❙

Text: Pressebüro Dieter Last; Fotos: www.journalfoto.de (Bernhard Müller)

DATEN & FAKTEN

fachverglasung ausgestattet und wurde mit dem Anschlag nach links eingebaut. Die Türfront wählten die Ofenbetreiber in der Oberflächenvariante Anthrazit.


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Freie Feuersicht Unser Trockenreiniger für Kaminsichtscheiben kommt ganz ohne Wasser aus. Lange Einwirkzeiten, Nachwischen und feuchte Dichtungen gehören damit der Vergangenheit an. Besser noch: die Reinigung mit dem neuen SCHOTT ROBAX® Trockenreiniger geht besonders schnell, einfach und schonend. Das sorgt für freie Sicht auf das Feuer. Bezugsquellen unter www.schott.com/trockenreiniger

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OFENGALERIE

&

JUNGE ETABLIERTE KUNST

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Kamine & Kachelรถfen


Kreative Ofenbauer und Designer sind die Macher der Ofenbranche. Sie tüfteln, entwickeln und bauen Öfen, die das Feuer in

Sie durch unsere Galerie und schwelgen Sie in Ihren persönlichen Feuerträumen.

Foto: Brunner

bezaubern von der Vielfalt der unterschiedlichen Öfen. Streifen

Foto: xxxxxxx

seiner schönsten Form präsentieren. Lassen Sie sich


OFEN-GALERIE

1 „Metafocus“, ein Kamin mit breitem Feuerraum

aus Stahl und einer sich öffnenden Bronzefassade. Nummeriertes und handsigniertes Modell von Dominique Imbert. www.ofenwelten.de/focus 2 „Fina“, mit besonders geringer Einbautiefe bietet ein hohes Maß an Gestaltungsmöglichkeiten. www.ofenwelten.de/leda 3 „Q-BE“ macht keine Kompromisse in Bezug auf die Feuersicht: Die hohe, einteilige Keramikglasscheibe präsentiert das lodernde Feuer rundum in vollem Glanz. www.ofenwelten.de/attika 4 Der „GP60-79F“ ist ein Gaskamin mit Funkenflug. www.ofenwelten.de/kalfire

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Feuererlebnisse in ausgefallener Form Kamine & Kachelรถfen

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OFEN-GALERIE

1 Eine außergewöhnliche

Kachelware zeichnet diesen Grundofen aus. Kaufmann Keramik 2 „Colona“, ein kraftvoller Speicherofen, der geballte 480 Kilogramm Guss-Speichermasse in sich birgt. www.ofenwelten.de/leda 3 Der Retroofen als besonderer Blickfang im Wohnraum. www.ofenwelten.de/gutbrod 4 „Tao“ in Stahl schwarz, die Keramik ist in der Farbe „Moos“ gehalten. www.ofenwelten.de/ganz

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Kamine & Kachelöfen


Ein warmer Freund an kalten Tagen

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OFEN-GALERIE

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Feuer und Design: Ein unschlagbares Doppel 1 Die U-Modelle der Monolith-Serie,

wie hier „modul_U1“ bestechen durch das atemberaubende Zusammenspiel der einzigartigen Natursteinflächen mit der großen auf drei Seiten verglasten Feuerungsöffnung. www.ofenwelten.de/cb_stone-tec 2 Ofenanlage mit angebauter Sitzbank, die den Rücken wärmt. www.ofenwelten.de/zehendner

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Kamine & Kachelöfen


Ein offenes Kaminfeuer als Entschleuniger in einer hektischen Zeit. Das URFEUER® von BRUNNER.

www.brunner.de


OFEN-GALERIE


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Wärmespender gibt es in beeindruckender Vielfalt

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1 Der Kaminofen „Mr. Wu“ wird mit

einem runden Holzbrikett beladen, das dann sehr langsam abbrennt. Eine echte Alternative zur normalen Holzfeuerung. www.ofenwelten.de/austroflamm 2 „Bjoern 0-4020“ ist ein Einsatzofen für alte Kachelöfen, damit diese wieder den Anforderungen der BImSchV entsprechen. www.ofenwelten.de/bjoern 3 Der Kaminofen „Forma“ spart Patz. Das eckige Sichtfenster gibt den Blick auf die Flammen von zwei Seiten frei. www.ofenwelten.de/rika

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O F E N -WGEAL LT EE RN I E

1 Grundofen in elegantem Grün mit Einsatz

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Heimkommen, Feuer machen und einfach nur noch entspannen

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Kamine & Kachelöfen

„HKD 5.1.“ Gebaut von Ofenbau Madl. www.brunner.de 2 „T-One Steel“, der aus hochwertigem, schwarzem Stahl die unaufdringliche Eleganz betont und perfekt mit der schnörkellosen Glasfront harmoniert. www.ofenwelten.de/tonwerk 3 Geradlinige „monolithische“ Erscheinung, sehr hohe Speicherkraft und gesunde Wärmestrahlung – das ist der „depot_L3“. www.ofenwelten.de/cb_stone-tec 4 „Premium A-U-70h“ aus der PremiumEdition eignet sich besonders als Raumteiler. www.ofenwelten.de/spartherm

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OFEN-GALERIE

1 „Metropolitan“ besticht in

Im Trend: Holzfeuer für gemütliche Wärme 2

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Kamine & Kachelöfen

Form und Farbe. www.wamsler.eu 2 Klassische Öfen wie dieser Rundofen fügen sich hervorragend in ein modernes Ambiente. Krona

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mit intelligentem Wärmedesign

„Smart Home? Technik? Ja, ja, ja! Hat mich schon als Kind fasziniert. Wenn ein Ding besser sein könnte, tüftle ich dran rum. Bei einem fällt mir echt nichts ein, was man optimieren kann: mein Ofen von HAAS+SOHN. Gesehen, verliebt, gekauft.“

Pelletofen

Kaminofen www.haassohn.at


Rendering: pbb Planungsbüro Beier GmbH

OFEN-GALERIE

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Kamine & Kachelöfen


1 Orientalisch anmutend zeigt

sich dieser Kachelofen mit seinen Ornamentkacheln. www.ofenwelten.de/gutbrod 2 In der Tradition von Hundertwasser und Gaudi präsentiert sich dieser Ofen mit seinen geschwungenen Linien. www.ofenwelten.de/inderwies 3 Ofen und Schornstein aus einem Guss: Die Feuerstätte wird komplett mit Schornstein geliefert und eingebaut. www.ofenwelten.de/schiedel

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Genussvolle Wärme wie im Urlaub

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OFEN-GALERIE

Heizmöbel, nicht nur schön, sondern auch noch wärmend

1 Die „300“-Serie ist eine

Feuerstätte für alle, die gern puzzeln sowie Wert auf konsequente Form und Funktion legen. www.ofenwelten.de/contura

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Kamine & Kachelöfen


Entdecken Sie jetzt die neue Premium Edition Ihre Produktvorteile im Überblick • geteilte neue Glaskeramik mit besonders transparenter Durchsicht und reduzierter Verspiegelung für extrem klare Sicht • zusätzliche Primärluft im Türschweller vor der gesamten Scheibe gewährleistet einen sauberen Abbrand und ermöglicht ein beeindruckendes Glutbild • optional integrierter Kaminzugregler gewährleistet ein ruhiges Flammenbild und eine saubere Verbrennung auch bei zu starken Zugbedingungen – Regelmechanik auch nachträglich über den Feuerraum einstellbar • massive 6mm Stahlblende bereits im Lieferumfang enthalten einfache Nachjustierung der Blende nach dem Einbau ohne Montageaufwand möglich Mehr Informationen erhalten Sie unter www.spartherm.com/premium

Premium A-U-70h


OFEN-GALERIE

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Lagerfeueridylle, wenn es draußen stürmt und schneit 3

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Kamine & Kachelöfen

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1 Vor dem flackernden Kaminfeuer zu

sitzen, ist immer eine tolle Sache, wie bei diesem Grundofen. Die Keramik ist von Kaufmann. www.brunner.de 2 Pelletofen „Erfurt“ bietet ein stromloses Feuerbild, welches sich kaum vom klassischen Holzfeuer unterscheidet. www.ofenwelten.de/maxblank 3 Der „City-Grundi“, hier in der Farbe „hot chilli“, ist in vielen Farbtönen erhältlich. www.ofenwelten.de/brula 4 Dieser Vierkantofen ist Kunstobjekt, antikes Dekorationsstück sowie modernes Heizinstrument in einem. www.ofenwelten.de/gita 4


OFEN-GALERIE

Wärme-ErlebnisInseln für Ihr Zuhause

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Kamine & Kachelöfen

1 Säulenofen mit geriffelter Kachelware. Poli by Kaufmann Keramik 2 Hier wird um die Ecke gefeuert. www.brunner.de


OFEN + SCHORNSTEIN

= EINS

Schiedel KINGFIRE® LINEARE & RONDO So schön kann ein Raumwunder sein! • Behagliches Kaminfeuer auf kleinstem Raum • Platzsparend und kostengünstig dank direkt aufgesetztem Schornstein

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• Individuell gestaltbares Design durch attraktive Außenverkleidung z.B. aus Keramik, Granit, Marmor oder Serpentinstein • Raumluftunabhängig – für den gleichzeitigen Betrieb mit Lüftungsanlagen zugelassen Weitere Infos, Bilder und Filme unter www.schiedel.de

Modell LINEARE


OFEN-GALERIE

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1 „VAIO_8“ in „Bianco Arco + Virginia Black“. Dies ist nur ein Beispiel der großen Vielfalt der Serie „VAIO“. www.ofenwelten.de/cb_stone-tec 2 Moderne meets Klassik: Ein sogenannter Hamburger Aufsatzofen. www.ofenwelten.de/seyffarth 3 Mit schlichtem Design und integriertem Holzfach setzt Kaminofen „Idea“ außergewöhnlich starke Akzente und macht sich dank schmaler Bauart auch gut in kleinen Räumen. www.ofenwelten.de/rika

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Kamine & Kachelöfen


Wohlige Entspannung am Ofen Kamine & Kachelรถfen

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NICHT IRGENDEINER – SONDERN DEINER Dein ganz persönlicher Kaminofen aus 1 Million Möglichkeiten DIE VAIO IDEE – GENAU ERKLÄRT: Kombiniere hochwertigste Verbrennungstechnik mit verschiedenen einzigartigen Materialien aus Naturstein, Keramik oder Edelmetall. Für Topplatte, Seitenteile, Griff und Feuerraumsteine kannst Du diese Materialien frei wählen und miteinander kombinieren. So kannst Du aus über 1 Millionen Möglichkeiten Deinen ganz persönlichen, individuellen VAIO Kaminofen erschaffen.

DAS HÄNDLERKONZEPT Konfiguriere Deinen individuellen VAIO Kaminofen „live“ am VAIO-Terminal bei Deinem VAIO Händler. Hier kannst Du die einmaligen livingSkin und Keramikoberflächen „live“ erleben und fühlen. So kannst Du Dir sicher sein, die richtige Wahl zu treffen.

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DIE VAIO IDEE:

lang anhaltende W채rmespeicherung

wohltuende Strahlungsw채rme

raumluftunabh채ngig gepr체ft

externe Verbrennungsluftzufuhr

automatische Verbrennungsluftregelung

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BASISWISSEN

RATGEBER

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Kamine & Kachelรถfen


Einen schönen Ofen sein eigen zu nennen, ist schon eine tolle Sache. Aber es ist wie immer, vor den Erfolg haben die Götter den Schweiß gesetzt, soll heißen, einiges an Wissen ist doch erforderlich, damit Sie hinterher so richtig Freude an Ihrem neuen Ofen haben. Wir wollen mit unserem Ratgeber-Teil dabei helfen.

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Rendering: pbb Planungsbüro Beier GmbH

GRUND- UND WARMLUFTÖFEN

WARMLUFT-/KOMBIKACHELOFEN – VORTEILE

Dieser Kachelofen zeigt, dass man mit Kacheln und deren Formen richtig spielen kann. Zehendner

• S chnelle Heizleistung • Warmluft-Kachelofen: 70 Prozent Konvektionswärme •K  ombi-Kachelofen: 60 Prozent Strahlungswärme • Mehrraumheizung möglich • Hohe  Flexibilität und Integrationsfähigkeit bis zur Ganzhausheizung •H  eizeinsätze für unterschiedliche Brennstoffarten

Ofenwärme im ganzen Haus „Ich liebe dich so sehr – ich würde dir ohne Bedenken eine Kachel aus meinem Ofen schenken.“ Für Joachim Ringelnatz war damals schon der Kachelofen ein so großes Gut, dass er darüber ein kleines Gedicht verfasste. Und auch heutzutage ist der Kachelofen ein heiß geliebtes Objekt im Haus.

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eim Kachelofen wird zwischen zwei Systemen unterschieden. Der Grundofen – auch Speicherofen genannt – ist der „Urtyp“ des Kachelofens. Gefertigt aus keramischen Speichermaterialien bietet er eine lang anhaltende, gleichmäßige Heizleistung. Deshalb ist der Grundofen als Dauerheizung geeignet. Er kann mehrere Räume beheizen und auch durch die Wand gebaut werden. Mit einem Wirkungsgrad von über 80 Prozent ist dieses Heizsystem zum Beispiel ideal für Niedrigenergiehäuser. Nach einer Aufheizzeit von zirka ein bis zwei Stunden gibt der Grundofen seinen großen Wärmevorrat als milde Strahlungswärme langsam und zeitversetzt über die Oberflächen an den Raum ab – bis zu 12 Stunden und länger. Die langwellige Wärmestrahlung erwärmt nicht die Luft, sondern die Gegen-


AUFBAU EINES GRUNDOFENS

Kombi-Kachelofen mit großer Feuersicht. Gutbrod

stände beziehungsweise den menschlichen Körper direkt. Studien belegen die wohltuende, entspannende und stärkende Wirkung der Strahlungswärme auf den menschlichen Organismus und attestieren eine gesundheitsfördernde Wirkung.

KERAMIK BIETET INDIVIDUELLEN CHARME Der traditionelle Kachelofen verdankt seinen Namen den Ofenkacheln. Sie sind nicht nur dekorative gestalterische Elemente, sondern erhöhen als keramische Ummantelung die Wärmespeicherfähigkeit des Ofens. Durch ihre sehr moderate Wärmeleitfähigkeit geben sie die gespeicherte Wärme sanft und gleichmäßig über lange Zeit nach außen ab. Dieser positive Effekt kommt bei allen Kachelöfen und Heizkaminen zum Tragen. Ofenkacheln werden aus hochwertigen Naturmaterialien wie Ton, Kaolin, Schamotte und Wasser in speziellen Kachelmanufakturen in einem aufwendigen Prozess hergestellt. Gestalterische Kreativität und handwerkliches Können lassen eine Vielfalt an Kacheln in unterschiedlichen Größen, Formen, Farben und Oberflächenstrukturen entstehen. Für eine individuelle Ofengestaltung in allen denkbaren Stilrichtungen.

WARMLUFT-KACHELOFEN Ein Warmluft-Kachelofen oder Kombi-Kachelofen entwickelt seine Heizleistung in sehr kurzer Zeit und spendet schnell behagliche Wärme. Die Raumluft wird im Inneren des Ofens erwärmt und über Öffnungen wieder in den Raum geleitet. Ein reiner Warmluftofen gibt etwa 70 Prozent Warmluft (Konvektionswärme) ab. Der Ofen besteht aus einem industriell gefertigten Guss-Heizeinsatz mit nachgeschalteten Heizgaszügen aus Metall oder Keramik, die sich sehr schnell erhitzen. Durch Öffnungen im unteren Bereich des Ofens wird Raumluft angesaugt, im Inneren erwärmt und über verstellbare Luftgitter oder Lüftungskacheln im oberen Bereich des Ofens wieder in den Raum geleitet. Auch entfernt liegende Räume lassen sich über Warmluftkanäle er-

Ein Grundofen wird von Grund auf vom Kachelofenbauer aus keramischen Speichermaterialien aufgebaut. Charakteristisch sind der zweischalig gemauerte Feuerraum und das ausgeklügelte System an steigenden, fallenden und liegenden Heizgaszügen aus hochwertigen Schamottesteinen. Ihre Aufgabe: Sie leiten die im Brennraum erzeugte Wärme und die Heizgase durch den ganzen Ofen und speichern die Wärme optimal. Diese große keramische Speichermasse gibt die Wärme dann über den verputzten oder mit Kacheln verkleideten Ofenmantel langsam über viele Stunden wieder an den Raum ab. Im Prinzip gilt: Je mehr Speichermasse, umso größer ist die Speicherfähigkeit und umso länger auch die Aufheizzeit.

wärmen. Neben der Warmluft gibt dieser Ofentyp je nach Ausführung einen Anteil von 30 bis 40 Prozent Strahlungswärme ab, zum Beispiel über Sichtfenster und Kachelflächen.

Runde Ecken sind einfach Spitze wie bei diesem Grundofen zu sehen. Zehendner

KOMBI-KACHELOFEN Ein Kombi-Kachelofen vereint die Vorteile des Warmluft-Kachelofens mit denen des Grund-Kachelofens. Das heißt: schnelle Wärmeabgabe und eine höhere Wärme-Speicherfähigkeit durch gemauerte keramische Heizgaszüge. Nach dem Anheizen erzeugt er über die metallische Heizfläche schnell Warmluft (40 Prozent Konvektionswärme) und über die keramische Nachheizfläche gibt er 60 Prozent angenehme Strahlungswärme an seine Umgebung ab – zeitversetzt über viele Stunden. Generell eignet sich ein Warmluft-/Kombi-Kachelofen für die Beheizung mehrerer Räume, wenn eine mittlere bis hohe Heizleistung benötigt wird. Für Warmluft-/Kombiöfen gibt es eine breite Palette an modernen Heizeinsätzen mit hohem Bedienkomfort, sparsamem Brennstoffverbrauch und geringen Schadstoffemissionen. Je nach Auslegung können sie nicht nur mit Stückholz, sondern auch mit Pellets, Braunkohlenbriketts, Heizöl oder Gas befeuert werden. Besonders effizient: ein Warmluft-/Kombi-Kachelofen mit integriertem Wasserwärmetauscher kann zusätzlich auch Brauchund Heizwasser erwärmen – für Bad, Küche, Heizkörper und Fußbodenheizung. Mehr Informationen dazu finden Sie in unserem Artikel „Wasserführende Öfen“. Auch eine Kombination mit Solaranlage und einem Pufferspeicher ist möglich. Für eine optimale Planung der Anlage ist aber der Ofenbauer erster Ansprechpartner. ❙

GRUNDOFEN – VORTEILE • Hoher Wirkungsgrad: über 80 Prozent • Als Dauerheizung geeignet • Lang anhaltende Wärmeabgabe • Überwiegend Strahlungswärme • Geringer Bedienungsaufwand

„Traverso“, Speicherofen mit zuschaltbarer schneller Warmluft. Seyffarth

Kamine & Kachelöfen

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HEIZKAMINE

Gebändigtes und effektives Feuer

„Miu_Xtra_1“, schlicht in der Gestaltung, stark in der Ausstrahlung. Austroflamm

Der früher übliche offene Kamin gab nur 20 Prozent seiner Wärme an den Raum ab. Das ist nicht besonders viel und unrentabel. Da ist ein moderner Heizkamin mit geschlossenen Türen und großen Scheiben die deutlich bessere Lösung. Er bietet einen Nutzungsgrad von 70 Prozent und lässt trotzdem den Blick aufs Feuer frei. Heizeinsatz mit Zugsystem in farbiger Spachteltechnik. Brunner „S12“ in der Ausführung Beton bietet von drei Seiten einen großzügigen Blick auf das Feuer. Camina

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Kamine & Kachelöfen


„Visio“, über Eck verglast und mit Schiefer verkleidet. Attika

Außergewöhnliche Kaminanlage handwerklich veredelt. Inderwies

K

achelöfen und moderne Heizkamine unterscheiden sich hauptsächlich durch die Größe der Sichtscheibe sowie dadurch, dass Kamine in den meisten Fällen keine Speicherfeuerstätten mit aufwendigen Zugsystemen sind, obwohl hier durch optionale Ausstattung mit Speichermasse ebenfalls eine längerfristige Strahlungswärme abgegeben werden kann. Bei den heutigen Heizkaminen handelt es sich in der Regel um Warmlufteinsätze mit Luftheizung aus starkem Eisenblech oder aus Gusseisen. Um die Fläche möglichst groß zu halten, sind auf der Rückseite meist Rippen eingegossen. So kann vorbeiströmende Luft mehr Wärme aufnehmen. Aus dem Heizkasten wird die erwärmte Luft an den Seiten der Feueröffnung oder darüber in den Aufstellungsraum zurückgeführt. Als Variante kann die Warmluft auch zusätzlich in einen Nachbarraum geführt werden.

EINSÄTZE FÜR HOLZ ODER GAS Um das Feuer zu entfachen, kommen nicht nur feste Brennstoffe in Frage. Als interessante Alternative stehen auch mit Erdgas beheizte Kamine zur Verfügung. Sehr beliebt sind Mehrseiten-Kamine, wahlweise als Eck-Ausführung mit zwei Sichtfenstern oder von der Wand in den Raum hineinragend mit einer dreiseitigen Sichtscheibe, die dank neuartiger Fertigungsverfahren in der Glaskeramik rahmenlos erhältlich sind. Die volle Rundumsicht aufs Feuer bieten frei stehende Kamine mit zylindrischer Verglasung. Wer über einen großen Wohnraum verfügt, darf sich über einen mittig angebrachten Tunnelkamin freuen, der das Feuer von zwei Seiten zeigt. Bei der Auswahl des Einsatzes sollte unbedingt auf gute Qualität geachtet werden. Einsätze renommierter Hersteller weisen nicht nur eine überlegene Verarbeitungsqualität auf, sie funktionieren auch besser als das Hundert-Euro-Baumarkt-Schnäppchen. Da kann es gut sein, dass man mit einem in der Anschaffung teuren Einsatz später nur den halben Brennstoffverbrauch hat. Oder auch bei der Scheibenspülung. Je größer die Sichtscheibe, desto größer

ist auch das Risiko des Verrußens, denn über große Scheiben wird weitaus mehr Wärme in den Raum abgegeben, die dann zum „Freibrennen“ der Ablagerungen auf der Sichtscheibe fehlt. Die mit einer hauchdünnen Metallbedampfung beschichtete Glaskeramik oder eine Doppelverglasung reflektieren einen Teil der Wärme in den Brennraum zurück, sodass dort die gewünschten höheren Temperaturen für eine schadstoffarme Verbrennung herrschen.

MATERIALIEN Es gibt die unterschiedlichsten Materialien der Kaminverkleidung. Sie können mit Stahl, Lehm/Putz, Keramik, Beton und Glas verkleidet werden. Stahl bietet im Ofenbau sehr interessante Gestaltungsmöglichkeiten – unter anderem, was die Größe der einzelnen Bauteile betrifft. Wegen ihrer dünnen Hülle heizen stahlverkleidete Öfen extrem schnell durch. Ist das Feuer aus, kühlen sie allerdings genauso schnell wieder ab. Mit angerostetem Stahl und Edelstahl lassen sich aufsehenerregende künstlerische oder architektonische Feuerstätten schaffen. Lehm ist ein sehr alter Ofenbaustoff. Er hat faszinierende raumklimatische Eigenschaften (unter an-

„Artemis“ aus der „Selection Premium Edition“ mit postmoderner Stahlverkleidung. Spartherm

KAMINKASSETTEN Um bei der Renovierung eines Kamins die Kosten gering zu halten, werden Kaminkassetten angeboten. Diese werden in den Feuerraum des Kamins eingeschoben und an den Schornstein angeschlossen. So können Besitzer eines alten Kamins ihr Feuer in „gezähmter“ und sinnlicher Form effzient genießen. Der Betreiber hat einen 100-prozentigen Funkenflugschutz und durch einen sehr gut abgedichteten Feuerraum die Sicherheit vor Rauchaustritt im Wohnraum.

Kamine & Kachelöfen

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HEIZKAMINE

Ein Tunnelofen, der die Sicht auf beide Seiten des Raumes freigibt. Brunner

derem wirkt er feuchtigkeitsregulierend) und weist eine hervorragende Wärmespeicherfähigkeit auf. Lehm ist ideal für den handwerklichen Ofenbau und kann direkt vor Ort in Form gebracht werden. In diesem Punkt sind Lehmöfen mit sichtverputzten Öfen verwandt. Lehm sowie Putz lassen sich gut mit Kacheln oder Naturstein (zum Beispiel bei Simsen) kombinieren. Keramik ist auch bei Heizkaminen sehr beliebt. Der Variantenreichtum hat hier in den letzten Jahren immens zugenommen. Unterschiedliche Glasuren ermöglichen das freie Spiel mit Farben und Texturen. Auch Mixturen sind möglich. Und in der Formgebung ist man bei Keramik sowieso ungebunden. Sie macht aus jedem Kamin ein Unikat. Sichtbeton liegt seit einigen Jahren bei Architektur- und Designliebhabern im Trend. Es gibt einige Anbieter solcher Öfen, die das Material vor Ort verarbeiten. Beton ist ein gutes Speichermaterial, als spezieller Feuerbeton ist es obendrein hochtemperaturfest. Glas ist unter den Ofenverkleidungsmaterialien eines der jüngsten. Entsprechend modern wirken auch die damit eingekleideten Feuerstätten. Um das Material für diesen Zweck einsetzen zu können, bedurfte es der Entwicklung der feuerfesten Glaskeramik. Glas und Glaskeramik bieten völlige Freiheit bei der farblichen Gestaltung, entweder durch hitzefeste Speziallacke oder durch Beschichtungen. Dabei sind auch Oberflächen mit Metalleffekten möglich.

HEIZMATERIALIEN Während im klassischen offenen Kamin nur Feuerholz verwendet werden darf, können in Kamineinsätzen und -kassetten – wenn in der Betriebsanleitung als geeignet ausgewiesen – auch Braunkohlen- und Steinkohlenbriketts verfeuert werden. Dies gilt aber nur bei der geschlossenen Betriebsweise. Voraussetzung dafür ist ein Rost im Feuerraumboden mit darunterliegendem Aschekasten. Bei geöffneter Feuerraumtür darf auch hier nur trockenes Scheitholz ❙ verwendet werden.

Eine aparte Tunnellösung, gestaltet mit Kacheln und Putz. AdK Leuchtendes Feuer gleich von zwei Seiten mit dem „Sera“-EcksichtModell. Leda

HEIZKAMINE – VORTEILE • Hoher Wirkungsgrad, schnelle Wärmeabgabe (Warmluft) • Emissionsarme, innovative Feuerungstechnik • Großer, verschließbarer Feuerraum • Strahlungswärme über großzügige Sichtscheibe • Freie Sicht aufs Feuer • Hohe Flexibilität und Integrationsfähigkeit bis zum modularen Heizsystem

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Kamine & Kachelöfen


fühl bar. [körperlich] sich so deutlich bemerkbar machend, dass es empfunden, gespürt wird

CITYGRUNDY BY BRULA • GRUNDOFEN MIT SCHAMOTT-FEUERRAUM UND HEIZGASZÜGEN • 455 BZW. 470 KG GEWICHT • MAXIMALER SPEICHER AUF MINIMALER STELLFLÄCHE (43 X 59CM)

Schematische Darstellung der Luftführung im City-Grundi

• SICHTBARES FEUER, RUSSFREIE SCHEIBEN DANK ZWEISCHEIBEN-LUFTSPÜLUNG • VERBRENNUNGSLUFT-REGELUNG MIT NUR EINEM SCHIEBER • GESAMTWÄRMELEISTUNG 7,9 KW • ERFÜLLT EUROPAS SCHÄRFSTE ABGASNORMEN • AUSSENLUFTANSCHLUSS VORHANDEN • LANG ANHALTENDE STRAHLUNGSWÄRME • HEIZTÜRE IN SCHWARZ, EDELSTAHL • FRONTKERAMIK AUS KNAPP 100 GLASURTÖNEN WÄHLBAR • AUCH MIT NATURSTEINFRONTEN: NERO, MARRONE UND WEITERE ERHÄLTLICH •

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KAMINÖFEN UND SPEICHERÖFEN

„Moby 5“, ein wandlungsfähiger Kaminofen, der mit Bank oder Sockel erhältlich ist. Austroflamm

Technisch reife Mitbewohner In früheren Jahren präsentierten sich Kaminöfen in schlichtem und schwarzem Stahl. Von der Form her quadratisch, praktisch, gut. Inzwischen aber sind sie in allen Formen, Farben und Verkleidungen zu erhalten – und das Ganze mit einem ausgefeilten technischen Innenleben. Kaminofen „Viva 100 L“ mit Seitenfenstern. Attika

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Kamine & Kachelöfen


Für 10 Stunden Wärme sorgt der „Colona“-Speicherofen. Leda

Kaminofen „Linear Module M“, aus hochwertigem Spezialstahl mit schwarzer Lackierung beschichtet. Spartherm

D

er Kaminofen ist aus Guss oder Stahlblech gefertigt. Die heutigen Modelle bieten Glasscheiben in jedem Format, um den Blick auf das Feuer zu genießen. Kaminöfen gibt es in vielen Varianten – in Verkleidungen mit Stahl, Edelstahl, wärmespeichernden Keramikkacheln, Naturstein oder Speckstein. Je nach Material sorgt die Verkleidung für einen zusätzlichen Anteil an Strahlungswärme. Besonders effizient sind Kaminöfen mit Wassertechnik, die sich problemlos in einen vorhandenen Kreislauf für Heizung und Brauchwasser integrieren lassen. Optional ist auch die Ergänzung mit Solartechnik möglich. Durch ihre kompakte Größe lassen sich Kaminöfen problemlos auch in Wohnungen mit relativ kleinem Zuschnitt unterbringen. Sogar in Miet- oder Eigentumswohnungen sind sie prima zu integrieren, denn beim Umzug können sie eingepackt und mitgenommen werden. Voraussetzung dafür ist aber immer eine geeignete Anschlussmöglichkeit an den Schornstein.

OFFEN ODER GESCHLOSSEN Je nach Feuerraumtür gibt es zwei Bauarten. Kaminöfen der Bauart 1 haben selbstschließende Türen, sodass ein Schornstein mehrfach belegt werden kann. Kaminöfen der Bauart 2 sind vorgesehen für den wahlweisen Betrieb mit geschlossenem oder offenem Feuerraum. Sie sind grundsätzlich an einen eigenen Schornstein anzuschließen.

KAMINOFEN IST NICHT GLEICH KAMINOFEN Beim Kauf eines Kaminofens sollte man auf die Qualitätsmerkmale achten, denn dann wird auch schnell der Unterschied klar, warum der Kaminofen im Baumarkt so viel billiger zu haben ist, als der beim Ofenund Luftheizungsbauer und dort einiges mehr kostet. Beim Kaminofen besteht die Kunst darin, die Wärmeabgabe über Strahlung und Konvektion in ein ausgewogenes Verhältnis zu setzen. Dies passiert durch einen integrierten Konvektionsraum mit angepassten Warmluftöffnungen. Von der Gestaltung des Feuerraums hängt im Wesentlichen die Güte der Verbrennung und der

Speicherfeuerstätte „depot_G1“, aus der Monolith-Serie, mit Natursteinverkleidung. CB stone-tec

Wirkungsgrad des Gerätes ab. Entscheidend dabei ist eine Luftzuführung, die dem Brennstoff in unterschiedlichen Abbrandphasen genügend – aber nicht zu viel – Sauerstoff zuführt. Es sollte deshalb Primärluft (Luftzuführung von unten) und Sekundärluft (Luftzuführung von hinten oder über sie Scheibenspülung) separat geregelt werden. Einige Geräte bieten außerdem noch eine Tertiärluft, bei der im oberen Bereich des Brennraumes eine Nachverbrennung stattfindet, die den Schadstoffausstoß noch weiter reduziert. Die Ausmauerung der Geräte dient dem Zweck, eine hohe Verbrennungstemperatur und damit die Schadstoffemissionen zu reduzieren. Dazu wird entweder in traditioneller Weise auf Schamotte zugegriffen, in vielen Fällen jedoch auch Vermiculite verarbeitet. Dies ist ein Material mit hohem Isolationswert und gleichzeitig widerstandsfähig gegen Temperatureinwirkung. Aufgrund der Flachfeuerung kann in den meisten Öfen nur eine geringere Brennstoffmenge auf einmal aufgelegt werden, also etwa 3 bis 4 Kilogramm Scheitholz oder 2 bis 3 Kilogramm Braun- oder Steinkohlenbriketts. Diese Brennstoffmenge reicht in der

Kamine & Kachelöfen

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KAMINÖFEN UND SPEICHERÖFEN

Ausgestattet mit 80 Kilogramm Speichermasse und großer PanoramaSichtscheibe ist dieser 1,70 Meter hohe Kaminofen. Cera

„B2 flex“, mit runder Front und Keramikausführung. Bullerjan

Speicherofen „DekoDue“, mit einem Doppelmantel aus Mammutti-Speckstein, der für gleichmäßige Wärme sorgt. NunnaUuni

KAMINOFEN – VORTEILE • Kostengünstige Zusatz- und Zweitheizung • Effiziente Heiztechnik • Überwiegend Konvektionswärme, kleinerer Anteil Strahlungswärme • Auch für kleine Räume, Miet- und Eigentumswohnungen geeignet • Schöne Feuersicht • T ransportabel

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Kamine & Kachelöfen

Regel für eine Betriebsdauer von 1 bis 1,5 Stunden. Wird mit Briketts geheizt, ist immerhin eine sogenannte Gluthaltung von bis zu 10 Stunden möglich.

SPEICHERÖFEN Einige Modelle verfügen aber auch über sogenannte Speicheraufsätze. Diese nennt man dann Speicheröfen. Von seiner Grundkonstruktion her ist es ein Kaminofen, der mit Holz betrieben wird. Den entscheidenden Unterschied, der einen herkömmlichen Kaminofen zu einem Speicherofen macht, ist seine Eigenschaft zur Wärmespeicherung. Dies geschieht durch einen Wärmespeicherkern im Inneren des Ofens. Es kommt natürlich darauf an, wie groß die Speichermasse des Ofens ist. Denn je massiver und schwerer sie eingebaut wird, desto besser. Ein Speicherofen braucht im Gegensatz zum herkömmlichen Kaminofen einige Zeit, bis er sich auf-

Die geschmeidige Form des „Tao+“, wahlweise in Keramik oder Speckstein, bildet ein formschönes Ganzes. Ganz Baukeramik

geheizt hat, kann aber die Wärme dann über einen längeren Zeitraum abgeben. Ein andere Möglichkeit sind Kaminöfen mit einer wärmespeichernden Ofenverkleidung. Sie isoliert den Ofen nach außen, verhindert beziehungsweise minimiert Wärmeverluste durch Konvektion und dient als Zwischenspeicher für die Heizungswärme. Eine solche Ofenverkleidung kann aus Keramikkacheln oder Naturstein – etwa Sand- und Serpentinstein, Speckstein oder Granit – bestehen. Speckstein bringt unter den verschiedenen in Frage kommenden Materialien für eine solche Ofenverkleidung die höchste Speicherleistung mit. Die Elemente einer wärmespeichernden Ofenverkleidung verfügen über eine vergleichsweise hohe Masse, heizen sich während des Betriebs des Ofens auf und geben die gespeicherte Wärme danach gleichmäßig und im ❙ Verlauf mehrerer Stunden nach außen ab.


Erleben Sie Wärme und Geborgenheit mit Ihrem Ortner Speicherofen.


PELLETÖFEN

Optisch passt der „HSP 8 Home“ hervorragend in jede noch so moderne Wohnung. Er verfügt über die innovative 2-in-1WLAN-Funktion, mit der sich der Ofen bequem von zu Hause oder unterwegs über eine bedienerfreundliche App steuern lässt. Haas + Sohn

Cooles Outfit und heißes Innenleben Pelletöfen sind nicht nur dekorative Elemente für lifestyle-betonte Wohnräume, sondern auch technisch so gut ausgelegt, dass man sie getrost als Hightech-Heizgeräte bezeichnen kann.

Den schicken Pellet-Primärofen „ixbase“ gibt es in den Glasvarianten black und white. Er bietet innovative Steuerungstechnik und hohen Bedienkomfort über das Touchbedienboard. Wodtke

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Kamine & Kachelöfen

I

n den Anfangszeiten der Pelletöfen waren diese nicht besonders ansehnlich. Das hat sich im Laufe der Jahre drastisch geändert. Inzwischen nehmen sie für sich in Anspruch im Wohnraum ganz lässig auch eine exklusive Inneneinrichtung in den Schatten zu stellen. Es gibt vier verschiedene Heizungssysteme für Pellets: Einzelöfen, Einzelöfen mit Wassertechnik sowie halbautomatische und vollautomatische Zentralheizungskessel. Pellet-Einzelöfen, ob frei stehend oder als Kamineinsatz, werden häufig im Wohnbereich zur Einzelraumbeheizung eingesetzt. Durch den Einbau eines Wasserwärmetauschers und den Anschluss an ein Heizsystem mit Pufferspeicher können Pelletöfen auch das Herzstück eines modularen Heizsystems für das ganze Haus bilden. Besonders eignen sich diese Öfen für Wohnungen oder Häuser mit geringem Wärmebedarf, zum Beispiel Niedrigenergiehäuser.


PELLETOFEN – VORTEILE •M  oderne, effiziente Heiztechnik mit hohem Wirkungsgrad – über 90 Prozent •P  ellets: hohe Energiedichte, wenig Platzbedarf •K  omfortabler Heizbetrieb •O  ptional: elektronisch geregelte Verbrennung • F lexibles Konzept: von der Einzelraum-Heizung bis zum modularen Heizsystem

Pelletofen „Clou Compact“ mit extrem großem Sichtfenster. Austroflamm „Ecofire Anna“ lässt sich über ein Digital-Paneel mit Touchscreen steuern. Palazzetti

Ein Pelletofen mit Halb- oder Vollautomatik lässt sich leicht befüllen, kann auf Knopfdruck elektrisch gezündet werden. Vom Vorratsbehälter (entweder seitlich am Ofen oder im Keller) werden die Pellets automatisch in den Brenntopf befördert. Je nach Größe des Vorrats reicht eine Füllung selbst im Dauerbetrieb meist mehrere Tage. Eine elektronische Regelung und Verbrennungsluftsteuerung sorgt für reibungslosen wirtschaftlichen Betrieb und optimalen, umweltfreundlichen Abbrand. Nicht nur die Automatik-Steuerungen vieler Pelletöfen macht die Handhabung zum Kinderspiel. Es gibt inzwischen einige Öfen, die per App über Smartphone und Tablet zu bedienen sind. Auch der Brennstoff für Pelletöfen ist in der Handhabung bequem und sauber – kein Holz hacken, keine Trocknungszeit (dadurch wird viel Lagerplatz eingespart). Als chemisch unbehandeltes Abfallprodukt aus der Holz verarbeitenden Industrie verhalten

sich Pellets bei der Verbrennung ebenso klimaneutral wie Stückholz. Der Ascheanfall in Pelletöfen ist minimal. Einige Ofenmodelle sind quasi selbstreinigend. Es muss vielleicht am Ende der Heizperiode einmal im Rahmen einer Reinigungswartung ein kleiner Aschebehälter geleert werden, das war’s. Die geringen Rückstände sind übrigens ein sicherer Hinweis auf eine optimale Verbrennung. Höchste Energieausbeute und Schadstoffarmut sind auf diese Weise garantiert.

KOMBIOFEN HOLZ/PELLETS Manche Pelletöfen lassen sich mit Scheitholz und Pellets befeuern. Das bedeutet mehr Freiheit bei der Brennstoffwahl und erlaubt unterschiedliche Einsatzmöglichkeiten: zur täglichen Heizung die komfortablen Holzpresslinge und fürs gemütlich knisternde Feierabendfeuer die großen, eventuell sogar selbst geschlagenen Buchenscheite.  ❙

„Vivo 85 Hydro“ mit Verkleidung „Nobi“, wirkt wie ein edles Gemälde. MCZ

PELLETTECHNIK UND KACHELOFEN Spätestens seit die Wassertechnik mit ausreichenden Leistungen im Kachelofen präsent und der Wärmebedarf von Gebäuden geringer ist, kann ein Kachelofen mit Pelleteinsatz ein ganzes Haus heizen, denn dann ist die Brennstoffaufgabe geregelt und automatisch zu bewerkstelligen. Durch den automatischen Betrieb der Feuerstätte werden Bedienungsfehler weitgehend ausgeschlossen.

Kamine & Kachelöfen

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GASKAMINE

BEQUEMER GEHT ES NICHT

Der „Panorama“ schwebt fast im Raum und ist von drei Seiten einsehbar. Brunner

Gaskamine fristeten lange Zeit ein eher bescheidenes Dasein. Aber in den vergangenen Jahren haben sie mächtig aufgeholt. Sei es nun, weil erkannt wurde, wie bequem so ein Gaskamin ist, oder aber weil wegen Verbrennungsverboten keine andere Möglichkeit besteht. Und der dritte Grund ist wohl der, der am meisten begeistert: Formen, Farben und Verkleidungen sind absolut keine Grenzen gesetzt. 56

Kamine & Kachelöfen


„Arco“ präsentiert sich wie ein lebendiges Feuer an der Wand. Leda

„Maestro 105/3“ ist ein dreiseitiger Panoramakamin mit einem spektakulären Holzfeuer-Display. Dru/Spartherm

D

ie Gemeinsamkeit, die Käufer von Kaminen und Kachelöfen verbindet, beschränkt sich auf die Begeisterung für häusliche Kaminfeuerromantik. Darüber hinaus sind die Ansprüche aber ganz unterschiedlich. Während die einen die Beheizung ihres Wohnraumes und die Senkung ihrer Heizkosten in den Vordergrund stellen, ist für andere Nutzer der Kamin längst zum Lifestyle-Möbel geworden. Und der sollte jederzeit schnell verfügbar, sauber, bequem und umweltfreundlich sein. Da haben moderne Gaskamine einiges zu bieten. Mittlerweile bietet der Gaskaminmarkt eine schier unendliche Auswahl an Farben, Formen und Designs, doch zunächst gilt es drei Grundtypen zu unterscheiden. Der offene Gaskamin bietet durch den Verzicht auf eine Glasscheibe vor dem Brennraum eine besonders authentische Optik, erreicht jedoch nur 15 Prozent Wirkungsgrad. Meist ist diese Modellvariante nur sinnvoll, wenn ein bereits vorhandener offener Kamin auf Gasbetrieb umgerüstet wird. Der geschlossene, raumluftunabhängige Gaskamin kann leicht an einen vorhandenen Schornstein ange-

schlossen werden und verfügt durch den geschlossenen Brennraum über einen guten Wirkungsgrad. Der benötigte Sauerstoff wird bei dieser Bauart dem Aufstellraum entnommen. Die modernste Variante ist der raumluftunabhängige Gaskamin. Hier werden über ein konzentrisches Edelstahl-Rohrsystem Verbrennungsluftzufuhr und Rauchgasableitung gleichermaßen gesteuert. Diese Geräte können auch in Häusern mit geregelter Wohnraumbelüftung problemlos betrieben werden. Die Edelstahl-Abgasleitung macht die Standortwahl des Kamins unabhängig von vorhandenen Schornsteinen. Ist einmal die Abgasführung über Dach nicht möglich, gibt es in vielen Bundesländern auch die Möglichkeit unter bestimmten Voraussetzungen sogar einen sogenannten Außenwandanschluss zu realisieren.

FEINSTAUB? KEIN THEMA Nicht nur die Ofenscheibe bleibt sauber. Da bei der Gasverbrennung so gut wie kein Feinstaub entsteht, sind die Geräte auch bei allen geltenden Unweltauflagen auf der sicheren Seite. Gaskaminbetreiber müssen nicht mit Filternachrüstung oder anderen Über­ raschungen durch den Gesetzgeber rechnen. Ob für Sie letztlich die klassische Holzvariante oder der bequeme Gaskamin das häusliche Wohnzimmer zieren und wärmen soll, bleibt eine Frage der individuellen Ansprüche. An Bedeutung hat der Gaskamin in den letzten Jahren zweifellos gewonnen. Im Nachbarland Holland liegt sein Marktanteil bereits bei fast einem Drittel aller Feuerstätten.

OPTIMALE HEIZLEISTUNG Im Gegensatz zu anderen Kamin-Alternativen wie Elektro- oder Bioethanolkaminen bietet der Gaskamin nicht nur optischen Genuss, sondern steht

Kamine & Kachelöfen

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GASKAMINE

„Polo“ wird inklusive Fernbedienung mit elektronischer Zündung, Thermostat und Timerfunktion geliefert. Dru/Spartherm

Gaskamin „Grappus“ besticht durch seine ungewöhnliche Form. Focus

Ein Gasfeuer im Freien schafft eine tolle Stimmung. The Flame

NATÜRLICHE HOLZFEUER-OPTIK Die Feuerstätten-Hersteller legen viel Wert auf eine natürliche Holzfeuer-Optik mit möglichst langen gelben Flammen. In der Regel wird dies durch eine präzise dosierte Zuluftleitung erreicht. Eine Ausstattung mit Holzimitat aus feuerfester Keramik trägt dazu bei, dass selbst ausgefuchste Ofenkenner kaum noch einen Unterschied zum echten Holzfeuer erkennen können. Wer aber eher eine reduzierte architektonische Wirkung wünscht, kann auf Keramik-Holz verzichten und stattdessen seinen Gaskamin mit weißen oder schwarzen Kieseln bestücken.

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Kamine & Kachelöfen

auch in Sachen Heizleistung seinem holzbefeuerten Pedant in nichts nach. An hitzebeständigen Holzscheitimitaten züngeln Gasflammen, die mittels speziell dosierter Sauerstoffzufuhr die gleich charakteristische Farbe annehmen wie beim Holzbrand. Und seit letztem Jahr gibt es auch Gaskaminmodelle, die mit Funkenflug versehen sind. Häufig sind die Geräte sogar fernbedienbar und verfügen über elektronische Zündung, Zeitsteuerung und Thermostat. Je nach Modell und Größe gibt es Heizleistungen zwischen 3 und 8 Kilowatt. Geschlossene Verbrennungssysteme erreichen mit rund 70 Prozent Wirkungsgrad ähnlich effektive Werte wie Holzfeuerungsanlagen. An Aussehen und Features hat der Gaskaminmarkt einiges zu bieten. So gibt es Gaskamine mit hoher Transparenz. Selbst wenn der Kamin aus ist, verhindert das nahezu unsichtbare Glas störende Spiegelungen. Das Geheimnis: entspiegelte Gläser ohne Reflektion. Großzügig gestaltete Glasfronten charakterisieren die Gaskamine. Und spezielle Gasbrenner sorgen für größere Flammentiefe. Auch gibt es Modelle, die sich per Fernbedienung in ein bestehendes Hausautomationsprogramm integrieren lassen und mit einem Smartphone zu steuern sind. Selbst Flammenhöhen sind unterschiedlich einstellbar. Und auch der Energiesparmodus ist ein wichtiges Thema: Bei einigen


Funkenflug beim Gaskamin ist bei Kalfire in allen Gasgeräten möglich.

„Metro-150XT“ präsentiert sich als aparte Tunnellösung. Dru/Spartherm

Modellen wird die Gaszufuhr alternierend gesteuert und der Energieverbrauch um bis zu 40 Prozent reduziert.

WAS WIRD ZUM HEIZEN BENÖTIGT? Idealerweise wird ein Erdgasanschluss für die Kaminversorgung genutzt, viele Modelle sind jedoch auch für Flüssiggas (Propan) geeignet. In Wohnräumen darf eine 11-Kilogramm-Gasflasche aufgestellt werden, deren Kapazität durchschnittlich 25 Stunden ausreicht. Für den Einbau einer Gaskaminkassette gelten ähnliche Fachregeln wie für die Installation eines holzbefeuerten Heizkamins. Die Meisterbetriebe des Kachelofenhandwerks sorgen beim Aufbau für die sachgerechte Dämmung und eine ausreichende Hinterlüftung mit richtig dimensionierten Konvektionsluftgittern.

REINIGUNG UND WARTUNG Gaskamine müssen nicht permanent gesäubert werden, benötigen aber einen regelmäßigen Sicherheitscheck. Zu jeder Wartung gehört deshalb die Säuberung des Brenners, der Düsen und der Glasscheiben. Darüber hinaus wird die Gasdichtheit des Ofens kontrolliert. Kaminhändler sind verpflichtet, eine solche turnusmäßige Wartung für bei ihnen ❙ gekauften Geräte zu vermitteln. 

„Carismo“: gerade durch seine Schlichtheit setzt er sich wirkungsvoll in Szene. Leda

Kamine & Kachelöfen

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HERDE

Der Herdkessel von Brunner kocht und backt nicht nur, sondern beheizt auch die Wohnräume.

Heizmöbel mit

Wer sich auf dem Markt umsieht, wird womöglich überrascht sein, welche Vielfalt – gerade auch an Materialien und Einsatzmöglichkeiten – das Thema „holzbefeuerte Herde“ bietet. Dabei zeigen wir hier nur einen Bruchteil der Modelle und Anwendungen und machen einen kleinen Ausflug in die Geschichte der holzbefeuerten Herde.

Sanfte Kachelfarben umrahmen diese runde Herdanlage. Zehendner

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Kamine & Kachelöfen


Aus Italien kommt der „Milly“ und bietet zusätzlich zu Herd und Backofen noch Warmhalteflächen. La Nordica

U

rsprünglich befanden sich offene Herdstellen im Freien oder in Gebäuden oder Zelten, als flache Gruben, zwischen Steinen oder auf einer Lehm- oder Steinplatte. Archäologen haben vor der Klisoura-Höhle im Süden Griechenlands die ältesten Tonherde ausgegraben. Die Herde im nordwestlichen Peloponnes sind 23 000 bis 34 000 Jahre alt. Es wurden Reste von Holzasche und Pflanzen gefunden. Viel später kamen aufgemauerte Sockel hinzu, die im Mittelalter etwa Tischhöhe erreichten. Gebraten wurde auf Rosten oder an Spießen, gekocht mit Kesseln, die an Kesselhaken über dem offenen Feuer hingen oder auf Dreibeinen standen. Mit Einführung des Rauchfangs rückte die Herdstelle an die Wand. Im Jahr 1735 wurde der erste vollummauerte Kochherd mit durchlöcherter Eisenplatte entwickelt, auf dem die Töpfe standen.

Harmonisch integriert mit Durchheizung zum Nachbarzimmer ist dieser Herd. Gutbrod

kulinarischem Nutzwert Modern tritt dieser Grundofen mit Herdplatten auf. Firetube


HERDE Klein, aber oho: Der „Fuego“ fügt sich in kleine Lücken ein. Tiba

Traditionell mit modernen Farben ist dieser Kachelherd gestaltet. Zehendner

„Cookie“ passt auch prima ins Wohnzimmer. Wodtke

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Kamine & Kachelöfen

Seit dem Ende des 18. Jahrhunderts gibt es echte Kochherde mit vollständig geschlossenem Feuerraum und eisernen oder kupfernen Herdplatten mit Öffnungen über dem Feuer, in die Töpfe und Kessel eingesetzt wurden. Mitte des 19. Jahrhunderts kamen die ersten Herde aus Metall auf den Markt. Durch ihre hohen Kosten waren nur wohlhabende Leute in der Lage, sich derartige Herde zu leisten, in Deutschland setzten diese sich ab 1860 durch. Elektro- und Gasherde waren der ganz große Renner im 20. Jahrhundert. Besonders nach dem 2. Weltkrieg wollte keiner mehr Holz oder Kohlen schleppen und es mangelte ja nicht an Angeboten für Elektround Gasherde, die nur mit einem Knopfdruck zu bedienen waren. Aber nach und nach änderte sich das wieder. Besonders seitdem die Küche wieder mehr als „Wohnbereich“ betrachtet wurde. Eine Zeit lang waren Küchen meist abgeschlossene Räume, wo die Hausfrau für sich alleine werkelte und die Familie sich woanders im Haus tummelte. Aber ab den 80er-Jahren des letzten Jahrhunderts änderte sich auch dies wieder. Die Küchen wurden zu großzügigen Wohnküchen und von da an wieder ein beliebter Aufenthaltsraum im Haus. Hier trifft sich die Familie, erzählt vom Tagesgeschehen, während das Essen nebenher auf der Herd oder im Backofen brutzelt. Und hier verbinden holzbefeuerte Herde mit ihrem knisternden Feuer und ihrer wohligen Wärme Tradition und Moderne. Das offene Feuer der Festbrennstoffherde sorgt für Entspannung und Wohlbefinden. Die Strahlungswärme der mit Holz befeuerten Küchenherde verbessert das Raumklima und wird als besonders angenehm empfunden. Gleichzeitig ist ein Festbrennstoffherd die modernste Art, traditionell zu kochen. So wird zwar zur Befeuerung wie zu Uromas Zeiten Holz verwendet, aber auf dem Herd bro-


delt die Suppe auf einer geschliffenen Stahlherdplatte oder aber dem Ceran-Kochfeld.

GESTALTUNG DER HERDE Im Prinzip ist alles machbar, von der Farbe und Glasur der Kacheln bis zur Ausstattung mit Backröhre oder Holzvorratslade. Natürlich definiert sich über die Zusammenstellung letztendlich der Preis des Herdes, der je nach Wunsch von oben nach unten schwanken kann. Die Komponenten von Kachelherden stammen übrigens in den meisten Fällen von zwei Herstellern. Die einen fertigen neben einem eigenen Sortiment an eisernen Standherden, das sogenannte „Herdgeschränk, also im Wesentlichen die Metallteile wie Klappen, das Backfach oder die Herdplatten. Die anderen sind für die hochwertige Keramik zuständig. Der Kachelofenbauer montiert diese Teile direkt beim Kunden. Doch es müssen nicht nur gebrannte Kacheln sein. Auch wärmespeichernde Specksteinplatten sind im Rennen. Die Palette heutzutage reicht aber viel weiter: Von schlichten emaillierten Nostalgie-Herdöfen mit einem Aussehen wie vor fünfzig Jahren, als ihre Vorgänger reihenweise vom Schrotthändler abgeholt wurden, bis hin zu designprämierten Lifestyle-Herden aus hochwertigem Edelstahl, die mit einer außergewöhnlichen und hochmodernen Optik ein Fall für besonders stilbewusste Zeitgenossen sind. Sie sind nicht nur in der Designer-Küche, sondern auch im Wohnzimmer ein absoluter Hingucker.

Schlicht und elegant: der „W2-90“. Wamsler

Wahlweise verfügen Holzherde auch über ein Ceranfeld anstelle der Stahlplatte, und einige lassen sich für die tägliche schnelle Küche auch mit elektrischen Ceran- oder Gas-Kochfeldern kombinieren, sodass der gewohnte Komfort nicht auf der Strecke bleibt. Andere bieten ein Hochtemperaturbackofen, mit dem es gelingt Pizzen mit bis zu 400 Grad Backraumtemperatur zu „fahren“. Diese sorgen für einen krossen Boden und saftige Auflagen mit extrem kurzen Backzeiten. Elektrische Haushaltsbacköfen erreichen solche Temperaturen bestenfalls in der Selbstreinigungsphase, Speisen lassen sich dabei allerdings nicht zubereiten. Es muss also rechtzeitig beim Kauf abgeklärt werden, was der Herd beziehungsweise der Backofen alles können muss. Bei klassischen Ofenherden steht in der Regel das besondere Kocherlebnis im Vordergrund, während ein großer Kachelherd mit Durchheizfunktion auch in der Lage ist, einen an die Küche angrenzenden Raum als Kachelofen mit zu beheizen.

SCHORNSTEINZUG IST VORAUSSETZUNG Wer sich mit dem Gedanken an den Kauf eines solchen Herdes trägt, sollte sein Vorhaben tunlichst mit dem zuständigen Bezirksschornsteinfegermeister absprechen. Denn der hat die Feuerstätte abzunehmen und wird dies bei unzulässigem Anschluss verweigern. Der Schornsteinfeger berät Sie herstellerunabhängig und kostenlos bezüglich der Dimensionierung und der Leistungsdaten, den ein möglicherweise vorhandener Schornstein verkraftet.  ❙

Im traditionellen Stil mit modernster Technik versehen. Der Jubiläumsofen von Wamsler.

Der „Iron-Dog“ ist für Design-Liebhaber geeignet. Brunner

Kamine & Kachelöfen

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WASSERFÜHRENDE ÖFEN

Mit der „Multi-Regelung“ lässt sich die Ofenanlage mit Wassertechnik spielend einfach intuitiv bedienen. Mit dem „Profi V“-Kesselgerät hat man die Möglichkeit durch Umschaltung frei zu wählen, ob mehr Heiz- und Brauchwasser oder mehr Warmluft erzeugt werden soll. Camina/Schmid

Feuer & Wasser als Wenn der Volksmund sagt, wie „Feuer & Wasser“, so ist damit gemeint, dass diese nicht zusammenpassen. Aber keine Regel ohne Ausnahme. Bei Öfen werden die beiden Elemente zu guten Teamplayern und arbeiten gemeinsam daran, die überschüssige Wärme über einen Pufferspeicher der Zentralheizung zuzuführen.

WASSERTECHNIK – VORTEILE • Speicherung überschüssiger Wärmeenergie bei Niedrigenergiehäusern • Wärme für Brauchwasser und Heizungswasser • Unterstützung und Entlastung der Zentralheizung • Komfortable Handhabung, automatische Regelung, intelligente Steuerungs- und Regeltechnik • Flexible Einbindung verschiedener Wärmeerzeuger • Wirtschaftlich, ressourcenschonend, zukunftssicher

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Kamine & Kachelöfen

Bei Spartherm können Sie unter zahlreichen Brennzellen wählen, …


ihres Hauses große Sichtscheiben für ein opulentes Flammenerlebnis. Das sieht zwar imposant aus, ist aber aus wärmephysikalischer Sicht kontraproduktiv, denn der damit verbundene hohe Strahlungswärmeanteil begünstigt eine Überwärmung des Raumes. Durch das „Abfangen“ einer größeren Wärmemenge mit Wassertechnik kann dieser Überwärmung sinnvoll begegnet werden.

FACHKUNDIGE BERATUNG Bei der Auswahl eines wasserführenden Ofens oder Kamins ist fachkundige Beratung das A & O. So überprüft der Schornsteinfeger, der den Ofen am Ende abnehmen muss, ob dieser von seiner Heizleistung zu Ihrer individuellen baulichen Situation passt. Ist der Ofen von der Heizleistung her besonders groß dimensioniert, so unterliegt er beispielsweise seit einiger Zeit strengeren und wiederkehrenden Emissionsmessungen – er gilt dann, wie Ihr Gas- oder Ölheizkessel im Keller als „Kesselgerät“ und nicht mehr als lediglich unterstützender Wärmelieferant. Dies und noch einiges mehr ist zu berücksichtigen. Widerstehen Sie also eventuellen Verlockungen eines Schnäppchenkaufs im Internet und gehen Sie unbedingt zu einem Ofen-Meisterbetrieb oder einem spezialisierten Ofenstudio mit großer Ausstellung. Meisterbetrieb und Ofenstudio kooperieren in aller Regel auch mit Fachhandwerkern, die den wasserseitigen Anschluss des Ofens ausführen.  ❙

SO FUNKTIONIERT DAS WASSERWÄRMETAUSCHER-SYSTEM Die Wärme des Ofenfeuers wird durch einen Wasserwärmetauscher (ein System aus Metallrohren) geleitet und erhitzt so das Wasser im Kesselkörper des Ofens. Oft wird auch der Brennraum des Kachelofens mit einem Wärmetauscher ummantelt (2). Dieser trägt zusätzlich zur Erwärmung des Heizungswassers bei. Das durch den Wasserwärmetauscher erhitzte Wasser wird in einen Pufferspeicher (3) geleitet. Dieser ist an den Wärmekreislauf der Zentralheizung (6) angeschlossen. So erzeugt ein Kachelofen (1), Heizkamin, Kaminofen oder Pelletofen mit Wassertechnik auch warmes Wasser zum Baden, Duschen (4) oder zum Heizen (5) des Hauses (Heizkörper, Fußbodenheizung etc.). Sonnenkollektoren 5 Heizung

Brauchwasser 4

Kachelofen 1 2 Pufferspeicher 3

Zentralheizung

6

  Teamplayer

… um einen Ofen mit Wassertechnik zu erhalten, wie zum Beispiel hier zu sehen: der „ambiente a4“.

„T-NEO eco2“´, unterstützt mit einem „AquaModul“ die Zentralheizung. Tonwerk/Tiba

Kaminofen „Delta“: Von außen ist nicht erkennbar, dass Wassertechnik in ihm steckt. Leda

Kamine & Kachelöfen

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Quelle: www.kachelofenwelt.de

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ährend bei einem herkömmlichen Ofen oder Kamin die gesamte Wärmeleistung (mit Ausnahme dessen, was durch den Schornstein entweicht) in den Raum abgegeben wird, wird bei einem wasserführenden Ofen oder Kamin ein gewisser Anteil vom durchströmenden Wasser aufgenommen und meist in einen Pufferspeicher eingespeist. Von diesem Speicher aus wird dann die Zentralheizung oder Brauchwarmwasserbereitung unterstützt. Der die Wärme aufnehmende Wasserteil im Ofen ist entweder fest mit der Brennkammer verbunden oder als Aufsatzregister ausgeführt. Optisch unterscheiden sich wasserführende Öfen oder Kamine übrigens nicht von konventionellen Feuerstätten ohne solche Technik. Hochwärmegedämmte Neubauten aber auch energetisch sanierte Bestandsimmobilien haben oft einen deutlich geringeren Wärmebedarf als ältere unsanierte Häuser. In solchen nach heutigen Standards gedämmten Häusern kann eine wasserführende Feuerstätte den geringen Wärmebedarf – zumindest in den Übergangszeiten – öfter allein decken und einen nicht unerheblichen Beitrag zur Heizungsunterstützung leisten. In besonders günstigen Fällen (zum Beispiel in Passivhäusern) könnte ein wasserführender Ofen sogar die alleinige Wärmeversorgung übernehmen. Ein weiterer Aspekt macht die Anschaffung eines wasserführenden Ofens attraktiv: Viele Ofenkäufer wünschen sich unabhängig vom Dämmstandard


NACHGEFRAGT

ZUR PERSON GUIDO EICHEL Vorstand Finanzen Hagos Vorstand der Arbeitsgemeinschaft der deutschen Kachelofenwirtschaft (AdK) Vorstand Aktionsbündnis Individuelles Heizen Vorstand VDZ – Forum für Energieeffizienz in der Gebäudetechnik e.V. Ofen-Experte Guido Eichel kämpft mit Leib und Seele für die technisch hochwertige häusliche Einzelfeuerstätte. Er initiiert Aufklärungskampagnen, um die Verbreitung von Falschinformationen zu verhindern. Er betont stets, dass moderne Öfen den strengen Bestimmungen der 1. Bundesimmissionsschutzverordnung (1. BImSchV) entsprechen und auch in Städten wie Stuttgart vom Verbrennungsverbot ausgenommen sind. Zudem habe Deutschland europaweit die strengsten Emissionsgrenzwerte für Einzelfeuerungsanlagen.

„Moderne Öfen sind top“ Die häusliche Festbrennstoff-Feuerstätte ist durch die vielen Schlagzeilen rund um das Thema Feinstaub ins Gerede gekommen. Chefredakteurin Jutta Lorenz hat bei Guido Eichel, Vorstand Finanzen Hagos und Kenner der Branche, nachgefragt, was eigentlich inhaltlich wirklich Sache ist.

„Widersprechen Sie Anschlusszwängen und Verbrennungsverboten in Ihrer Gemeinde.“

Jutta Lorenz: Herr Eichel, das Thema Feinstaub macht Furore! Besonders in Stuttgart. Schuld an den schlechten Werten sollen unter anderem die Öfen sein, die dort betrieben werden. Was ist da dran? Wie kommen die Medien zu diesen Aussagen? Guido Eichel: In der Tagespresse wurde bei der Berichterstattung von Feinstaub in Stuttgart ein sehr verzerrtes Bild von Öfen gezeigt. Die Rede war von Komfortöfen, die allesamt Feinstaub in höchstem 66

Kamine & Kachelöfen

Maße erzeugen würden. Das ist so nicht richtig. Sicher gibt es noch Uraltanlagen, die aber per Gesetz ausgetauscht werden müssen. Bereits seit dem 1.1.2015 können veraltete Öfen stillgelegt werden. Die Verschärfung der Grenzwerte erfolgt Schritt für Schritt. Aber keine Angst: Alte Öfen lassen sich mit einem Heizeinsatz nach dem neuesten Stand der Technik nachrüsten. Neue Anlagen entsprechen absolut den gesetzlichen Bestimmungen. Bei handbeschick-


„Durch unsachgemäße Berichterstattung kommen Öfen ins Gerede.“ WER VERURSACHT DEN MEISTEN FEINSTAUB (PARTIKEL PM10) AM STUTTGARTER NECKARTOR? Partikel PM10-Tagesmittelwerte in μg/m3 180 160

ten Feuerungsanlagen für Stückholz sind seit Jahren sogenannte Abbrandsteuerungen verfügbar. Diese technischen Einrichtungen regeln die Verbrennungsluftmenge in Abhängigkeit unterschiedlicher Parameter und ermöglichen so einen optimalen und somit emissionsarmen Abbrand. Eine fehlerhafte Bedienung ist hier nahezu ausgeschlossen. Deswegen wurden sie zum Beispiel auch in Stuttgart bei der neuesten Verordnung zur Luftreinhaltung vom Verbrennungsverbot bei Feinstaubalarm ausgenommen. Jutta Lorenz: Eine Frage, die mich immer schon interessiert hat. Die Messstelle in Stuttgart steht am Neckartor. Wer sich hier auskennt, weiß ja nun, dass daneben direkt die Großbaustelle Stuttgart 21 steht. Macht es überhaupt Sinn, dort zu messen, wenn daneben die halbe Stadt umgegraben wird? Guido Eichel: Am Neckartor donnert auf sechs Spuren der Verkehr vorbei, bereits 200 Meter weiter gähnt das Loch der Großbaustelle Stuttgart 21. Die Bahn als Bauherr von Stuttgart 21 hat sich in den letzten Jahren schon öfters der Kritik ausgesetzt gesehen, mit Baumaschinen und Fahrzeugen zu arbeiten, die keinen Partikelfilter besitzen. Auch gibt es nicht an jeder Baustellenausfahrt Waschstraßen für die Baufahrzeuge. Nirgendwo ist die Feinstaubbelastung in Stuttgart so hoch wie an dieser Stelle. Vielleicht wäre es sinnvoll, die Messstelle, zumindest während der Bauzeit von Stuttgart 21, an einem anderen Ort zu platzieren. Aber letztlich spielen auch andere Faktoren eine Rolle. Die Autos klar, aber das sind nicht die einzigen Feinstaub-Erzeuger. Es gehören auch noch die Landwirtschaft, die Natur (zum Beispiel Wüstenstaub), Stromerzeugung und die Industrie dazu. Oder aber, um nur ein Beispiel zu nennen, das allseits

140 120 100 80 60

Grenzwert: 50 µg/m3

40 20 0 01.01.2016 Streusalzbeitrag

01.02.2016 Holzfeuerungsbeitrag

01.03.2016

01.04.2016

verbleibende Beiträge

Feinstaubalarm

Diese grafische Darstellung zeigt die Feinstaub-Tagesmittelwerte im ersten Quartal 2016. Abzulesen sind auch die Anzahl und die Ursache der Grenzwert-Überschreitungen. Wer nicht genau hinschaut, dramatisiert den Feinstaub-Anteil der Holzfeuerung. Publiziert wurde dieses Chart von der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg.

Partikel PM10-Tagesmittelwerte in μg/m3 180 160 140 120 100 80 Grenzwert: 50 µg/m3

60 40 20 0 1.1.

1.2. Holzfeuerung

Verkehr und Sonstige

1.3.

1.4.

Streusalz

Feinstaubalarm

Mit den selben Zahlen wie oben hat die Arbeitsgemeinschaft deutsche Kachelofenwirtschaft (AdK) eine Grafik erarbeitet, die die Wirklichkeit im 1. Quartal 2016 auch auf den ersten Blick deutlich besser abbildet. Die Feinstauberzeugung durch die Öfen hat nur einen geringen Anteil am Gesamtvolumen.

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NACHGEFRAGT

„Die Industrie arbeitet mit Hochdruck an Nachrüstungsmöglichkeiten.“

Jutta Lorenz: Verbrennungsverbote sind in einigen Städten und Gemeinden gang und gäbe. Was kann denn der Verbraucher tun, wenn er trotzdem einen modernen Ofen haben möchte? Guido Eichel: Von viel zu vielen Kommunen werden ohne sachlichen Hintergrund vornehmlich in Neubaugebieten, aber auch bei Modernisierungsprojekten sogenannte Anschlusszwänge an Nah- und Fernwärmenetze ausgesprochen. Anschlusszwänge sind kommunale Eingriffe in den Wärmemarkt und haben die erzwungene Abnahme von Wärme von einem zentralen Versorger zur Folge. Oft sind diese unsäglichen Verbote bereits in Bebauungsplänen und Gemeindesatzungen integriert, meist verbunden mit Anschlusszwängen an das bereits bestehende Nahwärmenetz der örtlichen Stadtwerke. Derzeit sind über 1000 Fälle in Deutschland bekannt. Die Tendenz ist leider weiterhin steigend. Tipp von meiner Seite: Das Info-Portal www.freie-waerme.de informiert über zunehmende „Verbrennungsverbote“ und „Anschlusszwänge“. Es unterstützt den Verbraucher in seinem Recht auf freie Heizungswahl. Jutta Lorenz: Sie hatten bei einer Pressekonferenz in Stuttgart unter anderem auf das Buch „Blackout – Morgen ist es zu spät“ hingewiesen. In dem Buch geht es um die Vernetzung hochsensibler Systeme in der modernen Gesellschaft und die Folgen eines Stromausfalls. Einzig die Kachelöfen heizten weiter. 68

Kamine & Kachelöfen

Die Berliner Morgenpost schreibt dazu, dass der Autor Marc Elsberg dies derart glaubhaft schreibt, dass der Leser im Geiste seine Vorräte an Kerzen überprüft. Können Sie uns Ihre Gedanken dazu verraten? Guido Eichel: Ich habe dieses Buch sehr bewusst an die anwesenden Journalisten verteilt. Denn was hier als Fiktion dargestellt wird, kann morgen bei uns schon Wirklichkeit werden. Sollten wir uns alle nur noch auf den Energieträger Strom verlassen, so sind wir in jeder Hinsicht angreifbar. Im Buch waren es Terroristen, die die Stromversorgung in ganz Europa lahmgelegt und damit ein Chaos sondersgleichen verursacht haben. Wir wollen nicht hoffen, dass dies bei uns möglich ist. Aber Frankreich und die Schweiz hatten im Winter 2016/2017 mit erheblicher Stromknappheit zu kämpfen. Und das kann immer und überall passieren, denn der Strombedarf wird weiter kontinuierlich steigen. Ganz zu schweigen davon, dass der Verbraucher auch finanziell auf Gedeih und Verderb den Stromlieferanten und ihren unkalkulierbaren Preisspiralen ausgeliefert ist. Jutta Lorenz: Die viel zitierte Wärmewende kommt nur schleppend voran. Welchen Platz kann hier die häusliche Feuerstätte in Zukunft einnehmen? Guido Eichel: Wie schon vorher ausgeführt, sollte man sich nicht auf eine einzige Energiequelle verlassen. Erdöl und Erdgas sind endliche Ressourcen, der Festbrennstoff Holz dagegen ist lange verfügbar und dessen Nutzung umweltgerecht. Basis der verantwortungsvollen Holznutzung ist die nachhaltige Forstwirtschaft, die in Deutschland seit über 200 Jahren betrieben wird. Dem Wald wird nur so viel Holz entnommen, wie an anderer Stelle nachwächst. Deswegen meine ich: Man sollte das eine tun und das andere nicht lassen. ❙

Fotos: Jutta Lorenz

beliebte Feuerwerk: Hier schreibt die Süddeutsche Zeitung, dass zum Jahreswechsel 2016/2017 rund 4000 Tonnen Feinstaub in der Silvesternacht nach Schätzungen des Umweltbundesamtes freigesetzt wurden. Das entspricht 15 Prozent der Menge, die Autos und Lkws im ganzen Jahr erzeugen.


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FESTBRENNSTOFFE

Holz, Pellets & Kohle Eine der ersten Fragen beim Ofenkauf ist wohl die, mit welchem Brennstoff sollen wir heizen? Holz, Kohle oder gar mit den kleinen Pellets. Denn nicht in jedem Ofen können alle Festbrennstoffe verheizt werden.

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us Gründen des Umwelt- und Klimaschutzes dürfen in Öfen ausschließlich Brennstoffe verfeuert werden, die in der ersten Verordnung zur Durchführung des Bundesimmissionsschutzgesetzes (1. BImSchV) genannt sind: ■ naturbelassenes, stückiges Holz einschließlich anhaftender Rinde, Holzpresslinge oder -pellets ■ Heizöl/Erdgas/Flüssiggas ■ Braunkohlenbriketts ■ Steinkohle und -briketts. Je nach Bedarf und Ofentyp sind unterschiedliche Arten von Holzfestbrennstoffen erhältlich. Zu den zulässigen Brennstoffen für häusliche Holzfeuerungen gehören Brennholz, Holzbriketts und Pellets.

Bei Holz besteht ein ausgeglichener Kreislauf zwischen Wachstum und Verbrennung. HKI

Steinkohlenbriketts eignen sich ideal für Dauerbrandöfen.

BRENNHOLZ Brennholz wird aus Waldpflegeholz (Durchforstungs- und Waldrestholz) hergestellt. Eingesetzt wird es als zugeschnittenes Rundholz (Meterholz) und ofenfertig zerkleinert. Brennt ein Stück Holz, setzt es Kräfte frei, die es in 60, 80 oder 100 Jahren seines Lebens als Baum aus der Umwelt geholt und in seinen Zellen gespeichert hat. Energie aus dem Sonnenlicht, Mineralien aus dem Boden, Kohlendioxid aus der Luft. Es ist das perfekte Recycling-System aus der Natur, denn Holz ist der einzige Brennstoff, der seine eigenen Abgase schluckt.

HOLZBRIKETTS Holzbriketts werden aus unbehandelten Hobelspänen und Sägemehl hergestellt. Unter hohem Druck und ohne Zusatz von Bindemitteln werden sie zu einheitlich großen Briketts geformt. Als genormtes Brennmaterial verfügen sie in ihrer komprimierten Form über eine gleichmäßig hohe Energiedichte. Damit sind sie dem Kamin-

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Kamine & Kachelöfen

holz, das zuweilen in unterschiedlichen Qualitäten angeboten wird, deutlich überlegen. Holzbriketts lassen sich in Weichholz- und Hartholzbriketts unterteilen, die sich schon äußerlich unterscheiden. Weichholzbriketts sind hell wie Sägespäne, Hartholzbriketts haben dagegen eine dunkelbraune Färbung. Während Weichholzbriketts leicht zünden und zügig mit hoher Hitzeentwicklung verbrennen, erzielt man mit Hartholzbriketts einen länger anhaltenden Abbrand. Weichholzbriketts benötigen wie Scheitholz kein oder nur wenig Verbrennungsluft durch den Brennrost im Feuerraumboden.

HOLZPELLETS Diese unterliegen in ganz Europa einer einheitlichen DIN-Norm. Holzpellets werden aus getrocknetem, naturbelassenen Restholz (Sägemehl, Hobelspäne, Waldrestholz) mit einem Durchmesser von 6 bis 8 Millimetern und einer Länge von 5 bis 45 Millimetern hergestellt. Sie werden ohne Zugabe von chemischen Bindemitteln unter hohem Druck gepresst. Dies ist möglich, da jedes Stück Holz von Natur aus das pflanzliche Bindemittel Lignin enthält. Sie haben einen Heizwert von rund 5 Kilowatt pro Kilogramm. Damit entspricht der Energiehaushalt von einem Kilogramm Pellets ungefähr dem von einem halben Liter Heizöl. Die Rieselfähigkeit und gleichmäßige Größe der Pellets ermöglichen eine einfache Handhabung,


RICHTIGE LAGERUNG VON BRENNHOLZ

Foto: Brunner

Frisch geschlagenes Holz muss unbedingt lange genug trocken gelagert werden. Der richtige Trocknungsgrad wird durch gedeckte, luftige Lagerung im Freien erreicht. Um eine bessere Trocknung zu erreichen, empfiehlt es sich, die Stämme zu spalten. Hier einige Anhaltswerte, wie lange die Holzarten in etwa gelagert werden müssen: • T anne, Pappel: 1 Jahr • L inde, Weide, Erle, Kiefer, Birke: 1,5 Jahre •B  uche, Esche, Obstbäume: 2 Jahre • E iche: 2,5 Jahre Verwendungsreif als Brennstoff ist das gelagerte Holz, wenn es nur noch einen Feuchtigkeitsgehalt von 15 bis 20 Prozent bezogen auf das Volumen hat. Im Zweifelsfall empfiehlt sich eine Messung der Holzfeuchte mit einem HolzfeuchteMessgerät.

Braunkohlenbriketts der Marke „Rekord“ (im Bild links) werden in den ostdeutschen Kohlerevieren gefördert und in handlichen Packungen angeboten. Lausitz Energie Bergbau

einen leichten Transport und den Einsatz automatischer Fördersysteme. Man kann sie für den kleineren Bedarf säckeweise verpackt oder als größere Gebinde kaufen.

Holzspäne werden zu kompakten EN-plus-Pellets gepresst, die zu weniger als 0,7 Prozent Asche sauber verbrennen. DEPI

BRAUNKOHLENBRIKETTS Braunkohlenbriketts benötigen eine hohe Startwärme. Sie zünden deshalb am besten auf einem gleichmäßigen, heißen Glutbett. Einmal entflammt zeichnen sie sich durch ihr lang anhaltendes, ruhig flackerndes Flammenspiel aus und müssen aufgrund des hohen Energiegehaltes nicht so oft wie Scheitholz nachgelegt werden. Sie sind daher der ideale Brennstoff für lange Kaminabende und für die kalte Jahreszeit, wenn die Flammen nicht nur für eine romantische Atmosphäre sorgen, sondern auch eine anhaltende, gleichmäßige Wärme spenden sollen. Sie müssen weder gehackt noch getrocknet werden. Die platzsparenden Briketts gibt es in handlichen Bündeln verpackt mit 10 oder 25 Kilogramm. Die in Deutschland produzierten Braunkohlenbriketts unterliegen einer strengen Kontrolle durch akkreditierte Prüflaboratorien. Braunkoh-

lenbriketts aus Deutschland sind – im Gegensastz zu manch billiger Importware – von Natur aus schwefelarm und garantiert frei von Bindemitteln.

STEINKOHLENBRIKETTS Das sind aus Anthrazit gefertigte Formkohlen mit hoher Festigkeit und geringem Abrieb. Sie sind zündfreudig und verbrennen nahezu rauchfrei. Die natürliche Kombination aus niedrigem Ascheanteil und hohem Energiehaushalt erhöht den Bedienungskomfort, da nur wenig Brennstoff für kontinuierliche Wärme benötigt wird. Der geringe Schwefelgehalt und ausgewählte Bindemittel sorgen zudem für eine umweltgerechte Verbrennung. Sie sind sehr bruchfest und haben auch kaum Abrieb. Einsetzbar sind sie gleichermaßen für Dauerbrandöfen, Allesbrenner und Herde.  ❙

Holzbriketts sind überaus effektiv.

Anfeuerholz ist in praktischen Tüten erhältlich. Rheinbraun

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SCHORNSTEIN

Gute Züge Im Neubau verzichtet so mancher Bauherr auf einen Schornstein, obwohl der Spareffekt gering ist. Und mit Blick in die Zukunft stellt sich diese Entscheidung oft als ein Eigentor heraus.

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er neu baut, sollte auch an die Wertigkeit seines Gebäudes denken und die Option zum Anschluss einer Einzelraumfeuerstätte an möglichst zentraler Stelle einplanen. Dies erhöht die Flexibilität der Bewohner bei der Wahl der Wärmeversorgung und steigert den Wert der Immobilie. Wichtig ist dabei eine zusätzliche Abgasanlage, die für die Abführung von Rauchgasen mit höheren Abgastemperaturen geeignet ist. Diese Voraussetzung erfüllen EdelstahlAbgasanlagen und Keramikschornsteine. Fachleute, aber auch potenzielle Bauherren stellen sich häufig die Frage, ob in Neubauten mit einer energetisch hochwertigen und luftdichten Gebäudehülle überhaupt eine Holz-Einzelraumfeuerstätte eingesetzt werden kann – insbesondere wenn eine mechanische Raumlüftung zum Einsatz kommt. Die technische Antwort lautet: ja. Es gibt Einzelraumfeuerstätten, die einen raumluftunabhängigen Betrieb ermöglichen und somit unabhängig von den Raumluftverhältnissen im Gebäude sind. Bei undichten Bestandsgebäuden können Holz-Einzelraumfeuerstätten in der Regel ohne Funktionsprobleme und ohne gravierende Beeinträchtigung der Luftqualität raumluftabhängig betrieben werden. Das heißt, dass die Verbrennungsluft für die Feuerstätte aus dem Aufstellraum in ausreichendem Maße entnommen werden kann. Die hierbei benötigte Luftmenge strömt durch Undichtigkeiten in der Gebäudehülle nach.

VERBRENNUNGSLUFT VON AUSSEN Eine dichte Hülle setzt eine Verbrennungsluftzufuhr von außen oder über den Keller voraus. Dies kann über eine kurze Leitung in der Außenwand oder einen Luft-/Abgasschornstein erfolgen, in dem das Rauchgas in einem Innenrohr abgeführt und die Verbrennungsluft über ein äußeres Rohr herbeitransportiert wird. Einerseits ermöglicht der raumluftunabhängige Anschluss den Betrieb der Einzelraumfeuerstätte ohne die Luftqualität zu beein72

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Der Hersteller gewährt für den „Absolut“ eine 30-jährige Funktionsgarantie. Der konstruktive Aufbau des Systems mit dem werkseitig gedämmten Compound-Mantelstein und dem Profilkeramik-Innenrohr gibt Sicherheit beim Einsatz in modernen, energieeffizienten Gebäuden. Er ist immer die richtige Wahl bei Öl, Gas oder jeglicher Art von BiomasseBrennstoffen, wie zum Beispiel Pellets, Stückholz oder Hackschnitzel. Schiedel


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SCHORNSTEIN

trächtigen. Andererseits ist dadurch der gemeinsame Betrieb von Einzelraumfeuerstätte und kontrollierter Wohnraumlüftung möglich. Damit die kontrollierte Wohnraumlüftung keinen Einfluss auf die Feuerstätte nehmen kann, sind raumluftunabhängige Feuerstätten besonders dicht konstruiert und gebaut. Einer möglichen Rückströmung von Verbrennungsprodukten in den Aufstellraum durch Unterdruck wird somit entgegengewirkt. Hierbei ist es wichtig, auf die allgemeine bauaufsichtliche Zulassung des „Deutschen Instituts für Bautechnik“ (DIBt) zu achten. Nur diese Einzelraumfeuerstätten erfüllen derzeit nachweislich die benötigten Kriterien für den gleichzeitigen Betrieb einer kontrollierten Wohnraumlüftung mit einer Einzelraumfeuerstätte. Für den Fall, dass kein raumluftunabhängiger Anschluss möglich ist, empfiehlt sich die Verwendung einer Raumdrucküberwachung mit allgemeiner bauaufsichtlichen Zulassung des DIBt. Diese schaltet im Falle einer Grenzdruckunterschreitung die Lüftungsanlage ab.

ABGASANLAGEN IM ÜBERBLICK Für den Anschluss von Holz-Einzelraumfeuerstätten eignen sich zum Beispiel Abgasanlagen aus Edelstahl. Sie werden sowohl für die Innen- als auch für die Außenmontage eingesetzt. Bei der Außenmontage dienen sie oftmals bewusst als architektonisches Gestaltungsmerkmal. Im Neubau kommen gewöhnlich doppelwandige Elemente zum Einsatz, welche an

Oben: Moderne Kamin- und Kachelöfen bieten in zunehmendem Maße die Möglichkeit des Anschlusses einer separaten Frischluftzuleitung. Dafür eignet sich der „LAF-Premiumschornstein“. Aber auch die Kombination mit raumluftabhängigen Festbrennstofffeuerstätten ist möglich. Der hochwertige Schornstein ist auch für den Betrieb von Pellet-Feuerstätten geeignet. Erlus Lüftung und Schornstein in einem: Das System „Triva Vento“ integriert einen LAF-Premiumschornsteinzug für einen Kamin- oder Kachelofen. Erlus

Die „Kingfire“-Produktfamilie vereint Kaminofen und Abgassysteme mit integrierter Verbrennungsluftzufuhr in einem einzigen Komplettbauteil. Besonderes Merkmal: extrem platzsparend und kostensenkend. Da das Kamin-Modul bereits in der Aufstellebene als Abgasführung dient, sinken schon bei der Installation die Kosten. Schiedel

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Kamine & Kachelöfen

der Außenwand montiert werden. Doppelwandige Abgasanlagen aus Edelstahl können auch für den raumluftunabhängigen Betrieb genutzt werden: Bei solchen Luft-Abgas-Systemen werden die warmen Abgase und die Verbrennungsluft für Einzelraumfeuerstätten über zwei getrennte Leitungen geführt. Abgasanlagen mit Keramikinnenrohren: Wer neu baut, hat die einmalige Gelegenheit, bereits bei der Planung die Installation einer zweiten Wärmequelle zu berücksichtigen. Dazu genügt es in der Regel, einfach einen Schornstein mit keramischen Zügen einzubauen. Vorzugsweise natürlich einen Luft-/ Abgasschornstein, der über die Möglichkeit verfügt, die benötigte Verbrennungsluft zur Feuerstätte zu „liefern“. Keramische Schornsteine sind wegen ihrer hohen Beständigkeit gegen Wärme (auch Rußbrand) und Korrosionsangriff sehr langlebig. Sie haben einen eigenen Feuerwiderstand und bedürfen bei der Installation in Gebäuden keinerlei weiterer Verkleidungen. In den Schornstein integrierte Schächte können neben der Verbrennungsluft auch noch Leitungen von thermischen Solaranlagen oder Ähnlichem aufnehmen. Die Mündungen von Luft-/ Abgasschornsteinen sind so ausgebildet, dass Abgas-


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SCHORNSTEIN

Hinter dem Namen „ICS“ verbirgt sich ein doppelwandiges Edelstahl-Abgasführungssystem mit Wärmedämmung aus einer speziellen Mineralwolle, die über einen extrem hohen Dämmwert verfügt. Das Abgassystem ist für alle Brennstoffe geeignet und kann für Öl- und Gasfeuerstätten im Unter- und Überdruckbetrieb sowie für Festbrennstoffe im Unterdruckbetrieb bei raumluftabhängiger Betriebsweise eingesetzt werden. Schiedel

Das dreischalige Edelstahlsystem „Kerastar“ mit keramischem Profilinnenrohr und Wärmedämmung in Elementbauweise eignet sich besonders für den Anschluss an Kaminoder Kachelöfen, aber auch für Regelfeuerstätten mit Öl- und Gasbrenner im Unterdruckbetrieb bei raumluftabhängiger Betriebsweise. Schiedel

Beim „Triva Eco“ werden keine Kompromisse gemacht. Er besteht aus einer Kombination von zwei raumluftunabhängigen, konzentrischen Schornsteinzügen, welche die angeschlossene Pelletheizung und auch den Kaminofen mit Frischluft versorgen. Gegenüber konventionellen Schornsteinsystemen bietet er den Vorteil, dass noch ein freier, nicht durch die Zuluftführung belegter Leerschacht für die Installation der Solarleitungen zur Verfügung steht. Das System besteht aus Blower-Dooroptimierten Elementen und sichert die Luftdichtheit der Gebäudehülle. Erlus

sollte bereits während der Planung der zuständige Bezirksschornsteinfeger angesprochen werden. Er steht auch für eine Beratung bei der Auswahl der Holz-Einzelraumfeuerstätte zur Verfügung.

NACHTRÄGLICHER SCHORNSTEINEINBAU

Sanierung: Die einwandige Abgasführung „Keranova“ besteht vollständig aus Profilkeramik. Sie ist für alle Brennstoffe sowie Feuerstätten, einschließlich kondensierender Festbrennstoff-Feuerstätten geeignet. Die hochwertige Keramik ist feuchteunempfindlich, versottungs- und ausbrennsicher, absolut dicht sowie schallabsorbierend. Schiedel

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Kamine & Kachelöfen

rückströmung in die Verbrennungsluft verhindert wird und sie minimieren den Windeinfluss auf die Zugverhältnisse im Schornstein und für die Verbrennungsluftzufuhr. In einem selbstgenutzten Wohneigentum ist eine Mehrfachbelegung des Hausschornsteins möglich. Viele Hersteller von Einzelraumfeuerstätten und abgastechnischen Systemen bieten Architekten und anderen am Bau beteiligten Fachleuten einschlägige Unterlagen für die Planung eines Neubaus mit raumluftunabhängiger Einzelraumfeuerstätte und entsprechender Abgastechnik an. Bei der Auswahl des verwendeten Abgassystems und deren Anordnung im Gebäude sind unbedingt die geltenden gesetzlichen Bestimmungen sowie die Anleitungen des Herstellers zu beachten. Hierzu

SCHORNSTEINSANIERUNG In Altbauten müssen aufgrund der Umstellung von Heizungsanlagen meist die Schornsteine saniert werden. Die Erfahrung zeigt, dass ein Schornstein mit keramischem Innenrohr langlebig ist und mit allen Brennstoffsorten und Heizungsanlagen problemlos arbeitet. Diese Güteeigenschaft sollte bei einer Sanierung der bestehenden Schornsteinanlage berücksichtigt werden. Daher ist das keramische Innenrohr gerade bei Sanierungen der optimale Werkstoff. Es erfüllt alle Anforderungen an Rußbrandbeständigkeit und Feuchteunempfindlichkeit.  ❙

Quellen: BDH, HKI, IPS

Das Schornsteinsanierungssystem „Prima Plus“ ist ein einwandiges Abgassystem aus korrosionsbeständigem Edelstahl. Egal ob sich der Hausbesitzer für den Energieträger Öl, Gas oder einen Festbrennstoff entscheidet, „Prima Plus“ ist für alle Brennstoffe geeignet. Schiedel

Zur Sicherung der Gebäudeheizung bei Stromausfall und in Anbetracht der steigenden Energiepreise planen viele Hausbesitzer den nachträglichen Einbau einer Holzheizung, eines Kachel- oder Kaminofens. Wird der erforderliche Schornstein innerhalb des Hauses errichtet, gelten die gleichen Vorschriften wie für einen Neubau. Ist ein Schornstein an der Fassade geplant, kann sich der Hausbesitzer für eine Edelstahl-Variante oder für einen mehrschaligen Schornstein mit keramischem Innenrohr entscheiden. Eine Außenschale aus mineralischen Baustoffen passt oft besser zur Architektur eines Hauses als ein Edelstahlrohr. Es gibt auch Edelstahlrohre mit langlebigem keramischem Innenrohr. Die Gründung muss frostsicher sein und aus nicht brennbarem Material bestehen. Im Einzelfall ist zu prüfen, ob die Kellerwand den zusätzlichen Erddruck aufnehmen kann. Bei einem Stahlbetonkeller wird dieses meistens der Fall sein. Anderenfalls ist die Gründung bis zum Fundament des Hauses herunterzuführen. Für die Dimensionierung des Fundamentes erhält der ausführende Handwerker vom Schornsteinhersteller Angaben zu den auftretenden Lasten.


Unser Alleinstellungsmerkmal Innovative Kamine mit stromloser Holz- und Pelletverbrennung

Unabhängigkeit und Flexibilität machen unser Leben leichter. Prädestiniert dafür sind die innovativen Kamine und Kaminöfen von Max Blank High Quality. Denn hier hat man nicht nur flexibel die Wahl zwischen Stückholz- und Pelletbefeuerung, sondern macht sich – da sie völlig ohne Elektrizität auskommen – komplett unabhängig von den Stromkosten. Der Clou: Ist der Brennraum abgekühlt, lässt es sich bequem und minutenschnell von Holz- auf Pelletfeuer umstellen. Dabei steht Letzteres dem klassischen Scheitholzkaminfeuer auch optisch in nichts nach. Nach dem Erkalten bleibt nicht mehr übrig als 0,3 bis 0,5 Prozent reine Restasche. Modell Dijon L

Die Kaminöfen sind nicht nur als Wand- und Eckeinbau realisierbar, sondern können auch mit Glas, hochwertigem Naturstein oder klassischer Keramik ausgestattet werden. Zudem ist es möglich, das stromlose Pelletsystem in über 90 % unserer Modelle einzusetzen. Speziell bei den Modellen FRANKFURT und DIJON L schlingt sich das stromlose Pelletfeuer um eine Feuerkugel, vergrößert dadurch das Flammenbild, den Feuerbewegungsablauf und verringert die Emissionswerte. Clever kombiniert, einfach im Genuss: Die Brat- und Backlinie aus der Ofenmanufaktur Max Blank mit Pellet- oder Holzabbrand. Die Max Blank Backfach-Kaminöfen zeichnen sich durch ein großes Backfach mit einem Wirkungsgrad von über 87 % aus. Mehr erfahren auf unserem YouTube-Channel oder unter www.maxblank.com. Max Blank GmbH Klaus-Blank-Straße 1 91747 Westheim www.maxblank.com Modell Toulouse BF


GRENZWERTE EINHALTEN

Moderne Technik gegen Feinstaub Der Partikelabscheider „OekoTube“ wird auf die Schornsteinmündung montiert. Schräder

ENERGIESPAR-SCHORNSTEIN Energie sparen, Feinstaubemissionen verringern, keine Beeinträchtigung des Wohnraums – der Raab-Energiesparschornstein mit integriertem Zugbegrenzer bietet viele Pluspunkte. Vor allem bewirkt er den richtigen Schornsteinzug und damit die optimale Holzverbrennung. Der Schornsteinbausatz besteht aus doppelwandigen Edelstahl-Rohren von 4 Metern Länge und dem Zugbegrenzer für den Außenbereich. Bei Bedarf werden weitere Elemente aus dem Raab-System ergänzt. Der Durchmesser von 150 Millimetern eignet sich für Kaminöfen, 130 Millimeter speziell für Pelletöfen.

Mit dem Abgasfilter aus Keramikschaum will Olsberg dem Feinstaub zu Leibe rücken.

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Kamine & Kachelöfen

In jedem Kamin- und Kachelofen, in dem Holzscheite oder Pellets verbrannt werden, entstehen Abgase. Um die unerwünschten Emissionen wie Feinstaub so weit wie möglich zu reduzieren, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Und ihr Einsatz wird finanziell noch gefördert.

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ngenehme Wärme und schönes Flammenspiel – diese Atmosphäre lieben viele Menschen. Bei der Verbrennung von Holz oder Pellets sollten jedoch möglichst wenig Emissionen verursacht werden. In der Stufe 2 der 1. Bundesimmissionsschutzverordnung, bekannt als BImSchV, sind daher strenge Grenzwerte festgelegt, vor allem für Feinstaub. Außerdem werden Kaminund Kachelöfen, ähnlich wie Zentralheizungen, regelmäßig im Rahmen der Feuerstättenschau durch den Schornsteinfeger begutachtet. Der erste Schritt, die Umwelt möglichst wenig zu belasten, ist die Wahl des Brennstoffs. Trockenes, unbehandeltes Holz oder genormte Pellets stellen sicher, dass eine gute Verbrennung stattfindet. Alle anderen Holzreste sowie Holz mit zu hoher Restfeuchte oder andere Materialien gehören selbstverständlich nicht in den Ofen. Der zweite Schritt ist die richtige Bedienung des Ofens. Die angemessene Holzmenge und die Versorgung des Feuers mit Sauerstoff zählen da-

bei zu den wichtigsten Aspekten. Bei modernen Feuerstätten, die auf Herz und Nieren getestet wurden, erhält der Käufer in der Regel genaue Informationen, wie er seinen Ofen gut und sicher nutzt. Dann fällt das Einhalten der Grenzwerte leicht, denn die neuen Öfen wurden gründlich geprüft. Zu erkennen ist das auch an Zertifizierungen wie DIN-Plus oder dem EFA-Qualitätszeichen.

NACHRÜSTUNG FÜR ÄLTERE FEUERSTÄTTEN Ist der Ofen schon einige Jahre alt, kann das Einhalten des Grenzwertes für Feinstaub schwierig werden. Werden mehr als die erlaubten 0,04 Gramm pro Kubikmeter Luft gemessen, muss er entweder stillgelegt oder ausgetauscht werden. Die Alternative dazu ist eine Nachrüstung mit Geräten, die den Feinstaub in den Abgasen reduzieren. Sachkundige Ofenbauer sowie Schornsteinfeger beraten in diesen Fragen. Zur ersten Orientierung werden hier die verschiedenen Möglichkeiten und die Fördermittel vorgestellt.


KOSTEN SENKEN DURCH FÖRDERUNG Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) fördert den Einbau von Partikelabscheidern mit 750 Euro. Um die Förderung zu erhalten, sollte ein Schornsteinfeger oder Ofensetzer zu Rate gezogen werden. Sie unterstützen bei der Abwicklung, zumal der Einbau und die Funktion bestätigt werden muss, damit die Förderung ausgezahlt wird. In Edelstahl-Schornsteine lassen sich die Partikelabscheider besonders einfach einbauen. Das Material ist leicht, robust und auch bei nachträglichen Anpassungen gut zu bearbeiten.

IN DEN OFEN EINGEBAUT Eine Lösung, die direkt im Ofen verbaut wird, ist das „CAT Case (SCC)“ aus dem Hause Schmid Feuerungstechnik. Es besteht aus einem Stahlblechgehäuse, in dem Pall-Ringe aus einer hitzebeständigen Keramik eingebaut sind. Ihre Anzahl und Anordnung variiert je nach Größe und Leistung der Feuerstätte. Sie werden mindestens zweireihig im Stahlblechgehäuse eingesetzt. Das „SCC“ wird oben in den Feuerraum eingefügt und mit einer entsprechenden Aufnahme arretiert. Die Abgase verweilen länger im Feuerraum, was die Verbrennung verbessert. Auf diese Weise lassen sich die Emissionen senken, gleichzeitig wird der Wirkungsgrad erhöht. Ein ähnliches Verfahren nutzt Olsberg mit seinen Nachrüstsätzen. Dabei handelt es sich um Bauteile, in die ein Abgasfilter aus Keramikschaum integriert ist. Der Einbau in den Ofen direkt vor dem Rauchgasabzug erfolgt durch einen Fachmann. Ein solcher Filter reinigt sich durch die Verbrennung bei normalem Betrieb von selbst.

IN DEN SCHORNSTEIN INSTALLIERT Wenn der Einbau in den Ofen selbst nicht in Frage kommt, gibt es stattdessen die Möglichkeit, einen Partikelabscheider gegen Feinstaub in den Schornstein einzusetzen. Dabei stehen wiederum zwei Varianten zur Verfügung: entweder in der Schornsteinmündung oder im unteren Teil des Kamins nahe der Feuerstätte. Die Zugänglichkeit zum Abscheider

muss dabei gewährleistet sein. Unabhängig vom Einbauort nutzen diese Geräte das Prinzip der elektrostatischen Abscheidung. Durch eine Elektrode werden die Feinstaubpartikel aufgeladen und lagern sich an der Innenwand des Schornsteins ab. So bildet sich eine Staubschicht aus gröberen Partikeln, die der Schornsteinfeger bei den regelmäßigen Kehrarbeiten entfernt. Der „OekoTube“ von Schräder Abgastechnologie erzielt seine beste Wirkung in Verbindung mit Edelstahl-Schornsteinsystemen. Er wird entweder von oben in die Schornsteinmündung oder in die Verbindungsstrecke eingebaut. Letzteres wird auch bei dem „Airjekt 1“ von Kutzner + Weber genutzt. Zusätzlich zu den Edelstahl-Schornsteinen lässt er sich in keramischen Schornsteinen einsetzen. Seine flexiblen Einbaumöglichkeiten helfen, den Kamin- oder Kachelofen fit für die Zukunft zu machen. Beide Geräte benötigen lediglich einen Stromanschluss. ❙

Tests haben ergeben, dass der „Airjekt 1“ sowohl in Kombination mit Edelstahl-Schornsteinen als auch mit keramischen Schornsteinen funktioniert.

So funktioniert der Partikelabscheider „Airjekt 1“: Durch die Elektrode wird der Feinstaub elektrisch aufgeladen und setzt sich an der Innenwand des Schornsteins ab. Kutzner + Weber

Das Bauteil benötigt wenig Platz, nur ein Stromanschluss ist erforderlich. Mit dem passenden Einbauelement lässt es sich leicht in einen Edelstahl-Schornstein montieren. Kutzner + Weber

Ein Beispiel für einen möglichen Einbau: Die gereinigten Abgase werden nach außen geleitet, die frische Luft für die Verbrennung wird über den Schornstein zugeführt. Kutzner + Weber

Durch die verbesserte Verbrennung lässt sich der Feinstaub reduzieren. hier zu sehen am Beispiel „Lina 45“. Schmid

Eine Option für die Nachrüstung: Das Schmid „CAT Case“ wird in die Feuerstätte eingebaut.

Die Pall-Ringe vor dem Einbau, der von einem Ofenfachmann ausgeführt wird. Schmid

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KACHELHERSTELLUNG

Keramikmanufaktur – Maß aller Dinge. Dieser Trend ist auch beim Wohnambiente zu erkennen. Wer seinen Stil lebt, ist in. Auch Kachelöfen und Heizkamine sollen keine Massenware sein, sondern möglichst Unikate. Vor allem handgefertigte Keramik aus traditionellen Manufakturen macht sie zu solchen Einzelstücken, denn Handarbeit garantiert ihre Einmaligkeit.

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Zunächst stellt der Keramikmodelleur sogenannte Mutterformen aus Gips oder Kunststoff her. Diese Modelle sind die Grundlage für jede Kachel, die in einer Keramikmanufaktur entsteht. Sie sind das Herz einer Ofenkachelfabrik, beziehungsweise der Grundstock und die Wertanlage der Manufaktur. Die Vielfalt solcher Urmodelle garantiert Abwechslung in Form, Größe und Struktur bei der Keramikproduktion.

Vom Urmodell wird die Arbeitsform für die Fertigung der Rohlinge abgegossen. Die Arbeitsform besteht aus Formengips und kann zirka 40 Mal verwendet werden, dann muss man sie erneuern. Gleichzeitig bereitet der Keramikmeister den Gießschlicker vor. Dazu werden Ton, Schamotte und Wasser gemischt. Der daraus entstandene flüssige Ton, genannt Schlicker, wird in der Gießerei in Vorratsbehältern bereitgestellt. Für die Handformerei entsteht in einem separaten Mischgang mit weniger Wasser eine plastische Tonmasse für besondere individuelle Formwünsche, die einzeln per Hand verwirklicht werden.

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eben der Exklusivität bieten Ofenkacheln aber auch handfeste, praktische Vorteile. Sie speichern die bei der Verbrennung des Heizmaterials aufgenommene Wärme und geben diese langsam und gleichmäßig in Form von angenehmer, gesunder Strahlungswärme ab. Die Wärme eines gekachelten Ofens wird vom menschlichen Körper wie ein wohltuendes Sonnenbad empfunden. Außerdem ist Keramik leicht zu pflegen. Staub und Schmutz kann einfach mit einem feuchten Tuch abgewischt werden. Ein weiterer Vorteil der Kacheln ist ihre Vielfalt in Farbe, Form und Oberflächenstruktur: Die Keramik wird in unzähligen Varianten angeboten, passend zu jedem Wohn- und Einrichtungsstil und natürlich ganz nach Wunsch des Kunden. Besonders großformatige Kacheln liegen im Trend. Sie greifen den modernen Zeitgeist der puristischen Raumgestaltung auf und ergänzen große verputzte Flächen ideal. Maßgeschneiderte und individuelle Vorschläge für Ihre zukünftige Feuerstätte erhalten Sie am besten vom Fachmann. Nehmen Sie Kontakt zu einem Kachelofenbau-Betrieb in Ihrer Region auf. Über die PLZ-Suche bei der Hagos, dem Verbund der Kachelofenbauerbetriebe (www.hagos.de), oder unter www. kachelofenwelt.de oder www.ofenwelten.de erhalten Sie alle erforderlichen Daten. Werfen Sie aber jetzt einen Blick hinter die Kulissen einer traditionsreichen Keramikmanufaktur aus der Oberpfalz. ❙

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Jetzt wird der Gießschlicker in die Arbeitsformen gefüllt. Indem die trockene Gießform dem Schlicker Wasser entzieht, bildet sich innerhalb von drei bis 12 Stunden (je nach Größe und Stärke der Teile) ein fester Kern in der Form. Dabei verfestigt sich der Schlicker nur so weit, dass er vor dem Trocknen noch abschließend bearbeitet werden kann. Die Arbeitsformen liegen in platzsparenden Eisenregalen.

Text und Fotos: Hagos/Zehendner

Der Wunsch nach Individualität und Einzigartigkeit scheint heute das


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Nach dem Trocknen der Kacheln (zirka 24 Stunden bei 80 Grad Celsius) wird die Glasur aufgebracht. In den meisten Fällen benutzt man dazu heute eine Becherspritzpistole (links). Nur bei bestimmten Glasuren beziehungsweise auf Wunsch der Kunden wird das Verfahren „Handschütten” (oben) angewandt. Bei gespritzten Glasuren ist der Glasurverlauf einheitlicher als beim „Handschütten”. Aber auch bei gespritzten Glasuren ist die Einzigartigkeit in Helligkeit und Farbtönung durch die reine Handarbeit gewährleistet.

Die Rohlinge müssen anschließend fürs Trocknen vorbereitet werden. Die Kanten werden geglättet, Gießnähte verputzt, Oberflächen gereinigt und nachbearbeitet. Die Keramik ist in diesem Stadium noch relativ weich und formbar. Jetzt können auch kreative Sonderwünsche der Kunden berücksichtigt werden. Der Handformer verleiht der Keramik individuelle Formen und Oberflächen, er fertigt alles, was von der Norm abweicht.

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Handwerk für alle Sinne Weitere Sonderwünsche können durch Malereien nach dem Glasurbrand verwirklicht werden. So entstehen absolute Unikate.

Die roh glasierten Ofenkacheln werden je nach Brennprogramm (Temperatur) auf den jeweiligen Herdwagen gesetzt. Die Herdwagen werden in die Öfen geschoben und die Keramik wird bei zirka 1040 Grad Celsius bis 1070 Grad Celsius gebrannt.

Nach dem Brennen werden die Ofenkacheln auf ihre Qualität kontrolliert, bevor sie zum Versand kommen und danach vom Ofen- und Luftheizungsbauer in Ihrem Zuhause zu einem wunderschönen Heizobjekt zusammengebaut werden.

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NACHGEFRAGT

Dipl.-Ing. Frank Kienle, Geschäftsführer des Industrieverbandes Haus-, Heiz- und Küchentechnik e. V. (HKI), der auch die Hersteller moderner Feuerstätten vertritt, erläuterte in unserem Interview die aktuelle Marktlage und die gesetzlichen Anforderungen.

Ofenaustausch: der Umwelt und dem Geldbeutel zuliebe Frank Kienle

Kamine & Kachelöfen: Herr Kienle, Einzelraumfeuerstätten sind in den deutschen Eigenheimen sehr beliebt und werden auch im modernen Neubau nach wie vor stark nachgefragt. Können Sie uns einen kurzen Marktüberblick geben? Frank Kienle: Insgesamt lodern in den kalten Wintermonaten rund 10,5 Millionen Feuerstätten – zu denen Kamin- und Kachelöfen, Heizkamine, Pelletöfen und Holzherde zählen, in deutschen Haushalten. Marktumfragen zeigen, dass sich auch im Neubaubereich rund ein Viertel der Bauherren für eine Einzelraumfeuerstätte interessieren. Neben der wohligen Atmosphäre und der angenehmen Wärme eines Kaminfeuers spielen vor allem die effiziente und kostensenkende Kombinierbarkeit mit allen gängigen Heizungstechniken sowie die positiven Umwelt- und Klimaeffekte eine wichtige Rolle bei der Entscheidung für eine Einzelraumfeuerstätte. Kamine & Kachelöfen: Sie sprechen die Kombinationsmöglichkeiten von Feuerstätte und Zentralheizung an. Können Sie dies etwas näher beleuchten? Frank Kienle: Nachhaltig heizen und CO2-Emissionen vermeiden, lautet das Gebot der Stunde. Dazu werden in Deutschland neben den bereits genannten rund 10,5 Millionen Einzelraumfeuerstätten auch 82

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mehr als 2 Millionen Solaranlagen betrieben. Werden diese Techniken vernünftig mit der Zentralheizung kombiniert, lässt sich ein modernes Wohnhaus das ganze Jahr über mit regenerativen Energien beheizen und dabei bares Geld sparen. Während in den Sommermonaten eine Solaranlage den relativ geringen Wärmebedarf decken kann, übernimmt in der kalten Jahreszeit das Kaminfeuer einen Teil der Wärmeversorgung und entlastet dabei merklich die Zentralheizung. Dies kann sowohl über eine Einzelraumfeuerstätte erfolgen, welche ihre Wärme direkt an den Aufstellraum abgibt, als auch über eine „wasserführende“ Anlage, die hydraulisch an das Zentralheizungssystem angeschlossen wird. Die Grundvoraussetzung in beiden Fällen ist, dass das Haus über einen Schornstein verfügt. Dies sollte beim Neubau gleich mit berücksichtigt werden. Kamine & Kachelöfen: Welche gesetzlichen Anforderungen sind beim Kauf und Betrieb einer Einzelraumfeuerstätte zu beachten? Frank Kienle: Die Anforderungen an den Mindestwirkungsgrad und die zulässigen Emissionsgrenzwerte von Feuerstätten sind in Deutschland in der Ersten Verordnung zur Durchführung des Bundesimmissionsschutzgesetzes – kurz: „1. BImSchV“ -


FEUER WIE FEUER SEIN SOLL! 260 Jahre Erfahrung, Technik und Innovation haben uns zu der besten Serie Gaskamine geführt – die MAESTRO Serie. Diese fortschrittlichen Gasfeuer kreieren ein Feuer, das natürliche und lebendige Flammen hat, wie ein Holzfeuer, bei größerem Komfort. Einfach gesagt: Das ultimative Feuer.

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NACHGEFRAGT

wird. Durch einen konsequenten Austausch veralteter Feuerstätten können somit enorme Fortschritte bei der Effizienz und der Luftreinhaltung erzielt werden. Dies schont die Umwelt und den Geldbeutel. Kamine & Kachelöfen: Woran erkenne ich, ob mein Ofen von der Austauschfrist betroffen ist? Frank Kienle: Hierzu haben wir gemeinsam mit dem Schornsteinfegerhandwerk die sogenannte „Feuerstättenampel“ als ein einfaches und leicht verständliches Hilfsmittel entwickelt. Anhand des Typenschildes am Ofen und der Ampelfarben kann das technische Alter der Feuerstätte bestimmt werden. Rot steht für „Das Gerät ist bereits überfällig“. Abgestufte Orangetöne weisen auf die Fristen Ende 2017, 2020 und 2024 hin und zeigen an, bis wann die Vorgaben der Verordnung erfüllt werden müssen. Und wessen Ampel auf Grün steht, der kann seine Feuerstätte auch in Zukunft mit gutem Gewissen befeuern. Die Feuerstättenampel kann auf unserem Verbraucherportal im Internet (www.ratgeber-ofen.de) heruntergeladen oder direkt vom Schornsteinfeger bezogen werden. Die Ofenampel zeigt an, wann Öfen ausgetauscht oder modernisiert werden müssen.

Das HKI-Qualitätszeichen gibt Auskunft darüber, ob Ihr Gerät hochwertig ist und über niedrige Emissionen verfügt.

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geregelt. Generell erfüllen alle Feuerstätten, die seit dem 1.1.2015 neu gekauft oder errichtet wurden, die strengen gesetzlichen Anforderungen. Anders sieht das zum Teil bei Altanlagen aus, die nicht mehr dem Stand der Technik entsprechen und unseren heutigen Ansprüchen an Wirtschaftlichkeit und Umweltschutz nicht mehr gerecht werden. Für diese Anlagen sieht die 1. BImSchV seit 2015 stufenweise Austausch- oder Modernisierungsfristen vor, gestaffelt nach dem Anlagenalter. Kamine & Kachelöfen: Können Sie das noch näher erläutern? Frank Kienle: Seit 2015 wurden bereits rund 1,5 Millionen alte Feuerstätten ausgetauscht, welche 40 Jahre oder älter waren. Bis zum 31.12.2017 müssen in der zweiten Stufe nun diejenigen Geräte stillgelegt, ausgetauscht oder nachgerüstet werden, die vor dem 1. Januar 1985 in Betrieb genommen wurden und damit zum Stichtag älter als 32 Jahre sind. Weitere Austauschfristen folgen zum Jahresende 2020 und 2024. Kamine & Kachelöfen: Weshalb wird für ältere Feuerstätten ein Austausch oder eine Modernisierung beziehungsweise Stilllegung gesetzlich vorgeschrieben? Frank Kienle: Das hat gute Gründe: Moderne Einzelraumfeuerstätten sind erheblich effizienter und verursachen bis zu 80 Prozent weniger Emissionen als ihre Vorgänger aus den 1980er- und 1990er-Jahren. Moderne Geräte sind so konstruiert, dass Holz emissionsarm verbrennt und die Wärme optimal genutzt

Kamine & Kachelöfen: Seit einiger Zeit taucht das Thema Feinstaub regelmäßig in den Medien auf. Dabei spielen neben dem Straßenverkehr und weiteren Faktoren auch ältere Festbrennstofföfen eine Rolle. Was unternehmen die Hersteller von Einzelraumfeuerstätten, um das Problem in den Griff zu bekommen? Frank Kienle: Für uns sind Emissionen ja kein neues Thema. Seit Beginn der Emissionsmessungen Ende der 1970er-Jahre wurden die Emissionswerte der Feuerstätten kontinuierlich verbessert und konnten seitdem etwa um den Faktor 10 reduziert werden. Es wurde also schon sehr viel an Entwicklungsarbeit geleistet, sodass Feuerstätten der heutigen Gerätegeneration ohne Besorgnis betrieben werden können. Kamine & Kachelöfen: Und wie sehen die aktuellen Entwicklungen zur weiteren Minimierung von Emissionen aus? Frank Kienle: Wir richten heute unseren Fokus auf die Emissionen im dauerhaften Betrieb. Durch eine hohe Dauerbeständigkeit und langfristige Dichtheit der Geräte sowie das Vermeiden möglicher Fehlbedienung durch den Betreiber kann der Wirkungsgrad langfristig erhöht und das Emissionsverhalten dauerhaft den Idealbedingungen der Typprüfung angenähert werden. Hierzu hat unser Verband ein eigenes Qualitätszeichen – das „HKI QZ“ – mit praxisnahen Anforderungen entwickelt, welche über die gesetzlichen Anforderungen hinausgehen. Wer also auf ein besonders hochwertiges und langlebiges Gerät mit dauerhaft niedrigen Emissionen Wert legt, der kann sich beim Kauf am HKI-Qualitätszeichen orientieren. ❙


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Wie Sie mit Holz und Briketts richtig heizen:


ÖFEN VOM DESIGNER

Foto: Daniel Delang

Stefan Diez hat das Design der neuen „Logastyle“-Kaminöfen und „Logaflame“Heizeinsätze mit entwickelt.

Bei einer Ausstellung im Museum für Angewandte Kunst Köln (MAKK) hat Stefan Diez einige seiner Werke ausgestellt, unter anderem die Entwicklung des Designs der Buderus-Kaminöfen und -Heizeinsätze.

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So schön kann Heizen sein Von der ersten Idee zum mehrfach ausgezeichneten Designprodukt: Buderus-Kaminöfen und -Heizeinsätze aus der Feder des bekannten Industriedesigners Stefan Diez aus München.

ZUR PERSON

In seinem Studio in München präsentierte Stefan Diez ausgewählten Personengruppen die vier Entwürfe der neuen Modelle in unterschiedlichen Wohnsituationen.

Der 1971 in Freising geborene Stefan Diez stammt aus einer Handwerkerfamilie, die seit vier Generationen eine eigene Schreinerei unterhält. Der enge Bezug zum Handwerk hatte großen Einfluss auf seinen Weg zum Industriedesign: Zunächst folgte Stefan Diez der Familientradition und machte ab 1991 eine Tischlerlehre. Fünf Jahre später begann er an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart mit dem Studium des Industriedesigns. Noch als Student arbeitete er als Assistent zunächst bei Richard Sapper und später bei Konstantin Grcic in München. Im Jahr 2002 schloss er das Studium mit einem Diplom ab und gründete im selben Jahr sein eigenes Studio in München. Dort arbeitet er mit seinem Team an einem breiten Spektrum unterschiedlichster Projekte, darunter Möbel und Geschirr, Besteck oder Accessoires und andere Gebrauchsgegenstände, die mit zahlreichen internationalen Preisen ausgezeichnet wurden. Von 2007 bis 2014 war Stefan Diez Professor für Industriedesign an der Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe und seit 2015 ist er für die School of Industrial Design in Lund (Schweden) tätig.

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ÖFEN VOM DESIGNER

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er bei Kamin- und Kachelöfen an rußgeschwärzte, ineffiziente und vor allem optisch langweilige Wärmeerzeuger denkt, die ihren Platz in einem Gebäude aus den frühen 1950er-Jahren haben, der irrt gewaltig. Denn Kaminöfen und Heizeinsätze für Putzoder Kachelöfen haben ihr verstaubtes Image längst abgelegt. Sie sind heute innovative Wärmeerzeuger, die mit ihrem modernen Design den Wohnbereich aufwerten – und darüber hinaus dank neuester Technik auch hohe Anforderungen an Effizienz und Umweltverträglichkeit erfüllen. Buderus hat für die Kaminofen-Serie „Logastyle“ und den Heizeinsätzen „Logaflame“ eine ganz eigene Formensprache entwickelt, die nicht nur bei den Verbrauchern eine große Resonanz findet. Auch die Design-Experten sind ebenso überzeugt und haben verschiedene Geräte dieser Produktlinien für ihre

Heizeinsätze der Serie „Logaflame“ sind mit ihrem modernen Design ein Blickfang im Wohnbereich.

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Kaminöfen wie der „Logastyle Convexus“ lassen sich gut in ein zentrales Heizsystem einbinden – zum Beispiel mit einem Gas-BrennwertHybridsystem „Logamax plus GBH192iT“, einer Solarthermieanlage und der Systembedieneinheit „Logamatic C300“.

Internationale Design-Auszeichnungen Design ist in erster Linie Geschmackssache. Mal gefällt ein Entwurf besser, mal weniger. Auszeichnungen aber sind ein wichtiger Gradmesser für gutes Design – und hier können sich Stefan Diez und Buderus über zahlreiche internationale Preise freuen. „Das Urteil unabhängiger Experten ist für uns sehr wichtig. Es bestätigt, dass unsere Entwürfe höchste Anforderungen an die Gestaltung erfüllen und Optik mit Technik hervorragend verbinden“, betont Diez. Bereits vor der Markteinführung wurde der Logastyle Convexus vom Rat für Formgebung in der Kategorie „Energy“ mit dem German Design Award 2016 ausgezeichnet. Die internationale Experten-Jury prämiert jährlich hochkarätige Produkte, die nachweislich durch gestalterische Qualität herausragen und auf ihre Art wegweisend in der internationalen Designlandschaft sind. Und: Der erste Vertreter der neuen Buderus-Kaminofen-Generation konnte auch die Jury des iF Design Award überzeugen. Seit Jahrzehnten ist dieser Preis ein weltweit anerkanntes Markenzeichen, wenn es um ausgezeichnete Gestaltung geht. Als echter „Abräumer“ trat der Logastyle Lucrum auf, er erhielt den „Red Dot Award 2016 best of the best“ sowie den German Design Award 2016, wurde vom Plus X Award als „Bestes Produkt 2016/2017“ gekürt und gewann zudem den Plus X Award 2016 in den Kategorien High Quality, Design, Bedienkomfort, Funktionalität und Ökologie. Die Begründung der Jury des Red Dot Award: „Beim Logastyle Lucrum beeindruckt sein innovativer Aufbau. Er lässt sich gut beladen und bietet ergonomischen Komfort. Die Kombination der Materialien mit sehr gelungen ausgeführten Übergängen wirkt überaus harmonisch. Seine ausgewogenen Proportionen und die ästhetische Gestaltung mit einer vorgesetzten Tür verleihen diesem Kaminofen Eleganz und Grazie. Er bereichert damit das moderne Ambiente in jeder Hinsicht.“ Die Heizeinsätze standen ihren „Geschwistern“ übrigens in nichts nach: Das Design Center Stuttgart zeichnete den Heizeinsatz Buderus „Logaflame HWS216“ mit dem Staatspreis „Focus Gold“ und den „Logaflame HLS216“ mit dem „Focus Silver“ aus.


herausragende Gestaltung mit international renommierten Designpreisen ausgezeichnet. Bei Buderus in Wetzlar hat man früh den DesignTrend im Markt zu Kaminöfen und Heizeinsätzen erkannt und die Weichen für eine Modernisierung des Angebotes gestellt. Das gilt sowohl für die optische Gestaltung als auch für die technische Ausstattung der Geräte. Denn die verschärften gesetzlichen Anforderungen an die Verbrennung von Holz und gleichzeitig die stärkere Nutzung nachwachsender Rohstoffe im Zusammenhang mit der Energiewende führen zu einer steigenden Nachfrage nach diesen Produkten. Hinzu kommt, dass moderne Öfen und Heizeinsätze gut in das zentrale Heizsystem eines Hauses eingebunden werden können. Hier verfügt die Firma als Systemanbieter über die fachliche Kompetenz und ein umfangreiches Portfolio mit optimal aufeinander abgestimmten Komponenten.

NEUGESTALTUNG Unter diesen Vorzeichen beschloss man im Jahr 2012, das Design von Kaminöfen und Heizeinsätze grundlegend neu gestalten zu lassen. Mit Stefan Diez wurde einer der Top-Industriedesigner in Deutschland beauftragt, abgestimmt auf die Markenwerte des Heiztechnikherstellers eine neue „Logastyle“-Serie zu konzipieren. „Die Verbindung von nützlicher Funktionalität der Wärmeerzeugung und ästhetischer Aufwertung des Wohnbereiches stellte einen besonderen Reiz dar“, so Diez als erfolgreicher Vertreter einer jungen Designer-Generation, die international arbeitet, ohne ihre Wurzeln in der deutschen Handwerkstradition zu vergessen. „Als Buderus mit der Aufgabe an mich herantrat, eine moderne Generation von Kaminöfen und Heizeinsätzen zu gestalten, war ich sofort begeistert“, sagt er weiter. Das technische Konzept der neuen „Logastyle“Serie sah vor, dass der Wohnraum direkt beheizt und darüber hinaus die zentrale Heizungsanlage zur Wärmeverteilung über Heizflächen unterstützt wird. Gerade bei sehr gut gedämmten Neubauten ist die Integration in das Gesamtsystem von besonderer Bedeutung, um die erzeugte Wärme optimal nutzen zu können. Daraus leitete sich die Anforderung an den Designer ab, ein Produkt zu gestalten, das mit den technischen Vorgaben harmoniert und gleichzeitig ein angenehmes Wohnambiente schafft. Aus optischen Gesichtspunkten sollten die Flammen gut durch eine große Scheibe zu sehen sein, andererseits muss der Ofen aus Gründen der Effizienz die Wärme möglichst optimal abgeben. „Die Herausforderung war, ein Gestaltungskonzept zu entwickeln, das sich mit den Vorgaben der technischen Präzision vereinen lässt, für die Buderus als Marke steht und bekannt ist“, sagt Stefan Diez.

Der „Logastyle Convexus“ ist gekennzeichnet durch abgerundete Ecken und eine Oberfläche aus pulverbeschichtetem Lack.

Als Basis für seine Arbeit definierte der Designer zunächst vier Stilgruppen von Personen, die ein ausgeprägtes Verhältnis zum Wohnen und Leben haben. Die einzelnen Entwürfe interpretieren die BuderusMarkenwerte jeweils für eine dieser Stilgruppen – sie sollen sich ergänzen und nicht austauschbar sein. ■ Gruppe 1 – die Unabhängigen: traditionelle, klassische Werte; wenig komplex; erdverbunden; ökologisch; eher ländlich; materialorientiertes Qualitätsempfinden; Authentizität als Prinzip (man will die Zusammenhänge verstehen und scheut Künstlichkeit). ■ Gruppe 2 – die Minimalisten: Minimalismus ist weniger Stil, sondern Haltung. Minimalisten suchen klare Entscheidungen und scheuen den Kompromiss. In Bezug auf das Wohnen zeigt sich Minimalismus durch präzise Abstimmung konsistenter Stilmittel. ■  Gruppe 3 – die Weltgewandten: vertreten neue Werte und Qualitäten; Komplexität ist kein Problem, sondern ein Zeichen souveränen Umgangs mit den Mitteln; Verbindung zur Mode und anderen kulturellen (independent) Strömungen; Patchwork-Stil; eher urbanes Umfeld. ■ Gruppe 4 – die Traditionellen: traditionelle Werte; teure Materialien; beste handwerkliche (raffinierte) Verarbeitung; komplex; eher urban und kosmopolitisch; elitär. Auf Basis der Stilgruppen sowie der technischen Vorgaben entwarf Stefan Diez das Design für vier Kaminöfen und Heizeinsätze der neuen „Logastyle“Serie. Gemeinsam mit dem Metallbauer Ludwig Michel entwickelte er eine universelle Innenstruktur, deren gusseiserne Konstruktion für alle Modelle durchgängig verwendet werden kann. Durch eine Oberflächengestaltung aus unterschiedlichen Mate-

Herausragendes Merkmal des wasserführenden „Logastyle Lucrum“ ist seine Verkleidung im TitaniumGlasdesign.

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ÖFEN VOM DESIGNER

rialien und verschiedene Formen ließ sich dann ein individuelles Außendesign für die jeweilige Wohnsituation generieren.

ERSTE BEURTEILUNG

Kennzeichnend für die Logaflame-Heizeinsätze sind die großen Sichtfensterscheiben, die das Feuer zum Erlebnis machen.

Ausgezeichnetes Design: Der „Logastyle Convexus“ (rechts) hat den German Design Award 2016 und den iF Design Award gewonnen.

Der „Logastyle Lucrum“ (ganz rechts) hat gleich eine ganze Reihe von Designpreisen erhalten, darunter den herausragenden „Red Dot Award 2016 best of the best“.

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Zur ersten Präsentation der Entwürfe lud Stefan Diez ausgewählte Personen in sein Atelier ein: Design-Experten, Betreiber von Ofenstudios, Endkunden sowie Buderus-Niederlassungsleiter. „Dieser sogenannte Schulterblick sollte uns helfen, die Produkte zu verbessern und bei wichtigen anstehenden Entscheidungen eine Hilfestellung zu bieten“, erklärt er. Einige der zentralen Fragen lauteten: Wecken die gezeigten Geräte auf den ersten Blick genügend Interesse, um sich detaillierter und näher mit ihnen zu beschäftigen? Sind die Möglichkeiten der Integration in den Heizkreislauf bekannt und wird der Marke Buderus diese Integration eher als anderen Anbietern zugetraut? Passen die Kaminöfen in die Stilwelten und funktioniert das Zusammenspiel zwischen technischen und ästhetischen Anforderungen? Ist ein differenziertes Design gerechtfertigt, oder ist der Ansatz „einer für alles“ der richtige? Daneben ging es auch konkret um Details – etwa, ob die gegossenen Griffe im Vergleich zu den früheren, aus Blech gebogenen, zu einem Qualitätssprung führen oder ob der gegossene Brennraum mit gerundeten Ecken, strukturierter Oberfläche sowie integrierter Luftzuführung den technischen Führungsanspruch der Buderus-Geräte untermauert. Die Heiztechnik-Experten unter den Besuchern waren gefragt, wenn es darum ging, ob die Abgasführung wahlweise nach oben oder hinten erfolgen soll, die Volumina der Öfen in einem richtigen Verhältnis zur Leistung stehen oder für eine bessere Wartung in Kauf genommen werden sollte, die Verkleidung im Frontbereich zu teilen. So differenziert wie die Fragen waren dann auch die Antworten aus dem Kreis der Teilnehmer. Eine

kleine Auswahl: „Das ist wie eine Konfiguration beim Auto. Man wählt die Farbe, Material … ich finde die viereckige Variante auf jeden Fall spannender als die runde.“ „Kaminöfen sind ein Elitethema in der Stadt, sprich ein sehr modernes Thema.“ „Ich könnte mir die Stein-Variante auch gut mit einer Betonverkleidung vorstellen.“ „Das Detail der Ofenrohr-Anbindung finde ich toll. Den Griff ganz schrecklich.“ „Ich finde die Form in erster Linie gar nicht so wichtig, das Material ist wichtiger.“ „Das Statussymbol von heute ist nicht mehr nur das Auto, sondern auch der Kaminofen.“ Viele unterschiedliche Aussagen also, die sowohl für Stefan Diez als auch für Buderus als Entscheidungshilfe nützlich waren. Es folgten weitere Detailverbesserungen und leichtere Gestaltungskorrekturen – bis schließlich die neue Generation von Kaminöfen und Heizeinsätzen „geboren“ war.

PRÄSENTATION „Logastyle Convexus“, der erste Vertreter der neuen Kaminofen-Serie, stieß auf der ISH Energy 2015 auf großes Interesse. Die klare Formensprache, abgerundete Ecken und eine Oberfläche aus pulverbeschichtetem Lack sind die Markenzeichen der Wärmeerzeuger. Die Nennwärmeleistung von 8 Kilowatt kommt auch dem Heizsystem zugute: 35 Prozent der erzeugten Wärme gibt der Kaminofen als Strahlungswärme an den Wohnraum ab, 65 Prozent erhitzt mittels Puffer- oder Kombispeicher das Trinkwasser und bei Bedarf auch das Heizungswasser. Im Frühjahr 2016 folgte in dieser Designreihe der „Logastyle Lucrum“. Der wasserführende Kaminofen aus der Titanium-Linie ist komplett mit solidem Einscheiben-Sicherheitsglas (ESG) verkleidet und lässt sich ideal in bestehende Heizsysteme einbinden. Er lässt sich raumluftunabhängig installieren und passt sich dank höhenverstellbarer Füße dem Fußboden an. Die Feuerraumtür aus Gusseisen schließt selbstverriegelnd. Der Feuerraum des „Logastyle Lucrum“ aus Feuerbeton und Vermiculite ist geometrisch optimal konzipiert. Die doppelt verglaste Kaminofenscheibe wird stets von Luft umspült, wodurch sich kaum Ablagerungen bilden. Aus der Feder von Stefan Diez stammen auch die Festbrennstoff-Heizeinsätze „Logaflame HLS116“, „HLS216“ und „HWS216“, die sich für den Austausch eignen. Mit verschiedenen Frontplatten sind sie besonders flexibel im Einbau. Das große Sichtfenster inszeniert das Feuer und unterstreicht das Design. Zusammen mit der laminaren, also gleichmäßig und gerade an der Scheibe herabgleitenden Scheibenluftführung sorgt die Doppelverglasung für freie Sicht auf die Flammen und längere Reinigungsintervalle. Der Korpus besteht aus robustem Gusseisen, der Feuerraum aus Feuerbeton und Vermiculite.


Fristen für den Austausch eines alten Heizeinsatzes.

Der Austauschberater von Buderus im Internet hilft dabei, für die Modernisierung den passenden Heizeinsatz zu finden.

Die Leistung der luftgeführten „HLS116“ und „HLS216“ beträgt 6 beziehungsweise 8 Kilowatt, der wassergeführte „HWS216“ liegt bei 8 Kilowatt. Der „HWS216“ hat einen integrierten WarmwasserWärmetauscher, 50 Prozent der Nennwärmeleistung werden zur Trinkwassererwärmung eingesetzt.

NEUHEITEN FÜR DEN AUSTAUSCH Vor allem für den Austausch ohne großen Aufwand hat Buderus jetzt die Festbrennstoff-Heizeinsätze „Logaflame HLS117“, „HLG217“ und „HLG317“ mit Nennwärmeleistungen von 8, 10 und 12 Kilowatt auf den Markt gebracht. Bei den Abmessungen hat sich der Systemexperte an den bisherigen Heizeinsätzen orientiert. Die „Logaflame“-Serie bietet den Betreibern von Kachel- und Putzöfen moderne Technik in einem klassischen Design. Ideal sind sie für den Einbau in Kachelofenanlagen, bei denen sich der Heizeinsatz im Keller, im Flur oder in der Küche befindet. Besonders komfortabel lässt sich der Abbrand in Kombination mit der optional erhältlichen „Logamatic TCA200“ steuern – die automatische Verbrennungsregelung mit hochauflösendem Touch-Display sorgt für einen effizienten und emissionsarmen Betrieb. Die neuen LogaflameHeizeinsätze eignen sich auch für den Neubau. Hauseigentümer können den Ofen in ein bestehendes Heizsystem einbinden und dieses damit um eine regenerative Komponente ergänzen. ❙

DIE RICHTIGE WAHL: AUSTAUSCHBERATER IM INTERNET Anlagenbetreiber, die bereits einen Heizeinsatz nutzen, sollten sich rechtzeitig über eine Modernisierung Gedanken machen. Denn der Gesetzgeber hat Fristen definiert, bis zu denen ältere Heizeinsätze ausgetauscht werden müssen. Wer sich nicht sicher ist, ob und bis wann er seinen Kachelofen mit Heizeinsatz umrüsten muss, kann sich online informieren. Mit dem Online-Buderus-Austauschberater auf www.heizeinsatz.buderus.de lässt sich anhand der Produktbezeichnung des installierten Heizeinsatzes die Umrüstfrist feststellen. Zudem schlägt das Tool passende Heizeinsätze zur Erneuerung vor und listet wichtige Informationen und technische Daten auf. Wer beispielsweise einen Kachelofen-Heizeinsatz für feste Brennstoffe besitzt, der zwischen 1975 und 1984 eingebaut wurde, hat bis Ende 2017 Zeit, diesen umzurüsten. Für später eingebaute Einsätze gelten weitere Fristen bis Ende 2020 und 2024.


LIVE VOR ORT

Traditionsunterneh Ein prachtvoller Teil der wunderbaren Welt von Küchen und Öfen lässt sich in Haiger bestaunen. Denn hier hat Oranier, ein über hundert Jahre altes Familienunternehmen, inzwischen seinen Firmensitz. Beständigkeit und Innovationskraft prägen das Schaffen von Geschäftsführer Nikolaus Fleischhacker und seinen rund 170 Mitarbeitern. Ein Besuch, der tief beeindruckt hat.

Einführung der Produkt­ bezeichnung ORANIER für Heiz- und Kochgeräte der Frank’schen Eisenwerke.

Gründung als Schmiedebetrieb durch Georg Graf von NassauCatzenelnbogen, ein Neffe von Wilhelm von Oranien.

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Kamine & Kachelöfen

Produktionsbeginn – schwarze, gusseiserne Zimmeröfen.

Aufnahme der Produktion von Kohleherden.

Walter Gropius, der Firma verwandtschaftlich verbunden, entwickelte den ersten Designerofen für ORANIER in Deutsch­ land: den Gropius-Ofen.


Faszinierend, wie sich im Laufe von 100 Jahren auch die Oranier-Welt komplett verändert hat – in Design, Technik, Produktion und Logistik.

men mit Zukunft T

radition bedeutet eben nicht, „die Asche zu bewahren, sondern die Flammen zu schüren“, so eine zentrale Aussage von Nikolaus Fleischhacker, geschäftsführender Gesellschafter der Oranier-Gruppe. Dieser Slogan bestätigt sich beim Besuch vor Ort, denn der Firmenchef und Vertriebsleiter Erich Dieterle brennen auch an diesem heißen Tag im Juli voll und ganz für ihr Unternehmen. Da darf der Hinweis auf das umfangreiche Produktport-

folio nicht fehlen. Die Gruppe mit den beiden Geschäftsbereichen Heiztechnik und Küchentechnik fertigt sowohl Heiz- als auch Haushaltsgeräte. Hierzu zählen neben Kamin- und Pellet-Öfen auch Küchenherde, Backöfen, Kühl- und Gefriergeräte, Dunstabzugshauben, Mikrowellen und Geschirrspüler. Zudem werden unter der Marke Justus Kaminöfen und Gasgrills angeboten. Kein Wunder also, dass das Unternehmen vor etwa zwei Jahren den früheren Stand-

Zerstörung des Werks durch Fliegerbomben. Beginn mit dem Wiederaufbau im gleichen Jahr.

Erster Hersteller von Flüssiggas­ herden. Gemeinschaftsentwick­ lung mit der I.G.-Farben, Leuna.

Produktionsbeginn von Gasheizautomaten.

Aufnahme der Produktion von Ölöfen.

Entwicklung der Gas-CeranTechnik. Kamine & Kachelöfen Gas-Heizaustritt

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Glaskeramik-Kochfläche

2.. Kochzone-Fortkochzon ne Brenner


Kochfläche

LIVE VOR ORT

Eine Anpassung an die Marktentwicklung: Der Heizkamin „Club Tre“ ist als Bausatz lieferbar.

Den Kaminofen „Polar Neo“, ein Klassiker, gibt es in fast allen denkbaren Variationen.

Oranier-Geschäftsführer Nikolaus Fleischhacker überlässt nichts dem Zufall: Sämtliche technische Eigenschaften werden auf dem eigenen Prüfstand auf das Genaueste gecheckt, damit die Öfen hinterher auch tatsächlich jeder gesetzlichen Vorgabe standhalten.

Ausgliederung der Sparte Heiz- und Kochtechnik nach dem Konkurs der Frank AG. Gründung der ORANIER Heiz- und Küchentechnik GmbH.

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Kamine & Kachelöfen

Wie der Name schon sagt: Der Dual-Fire „Aiolos“ heizt mit zwei Brennkammern.

ort in Gladenbach verlassen hat, um den beengten Platzverhältnissen zu entkommen. „Die Stadt Haiger liegt nur wenige Kilometer von Dillenburg entfernt, wo Oranier vor mehr als 400 Jahren von einem Neffen des berühmten Fürsten Wilhelm von Oranien gegründet wurde und bis zum Jahr 2000 seinen Sitz hatte. Insofern bedeutete der Umzug also auch für uns: zurück zu den Wurzeln“, so Nikolaus Fleischhacker beim Blick in die Geschichte. Als Redakteure einer Ofenzeitschrift standen bei unserem Rundgang durch das Firmengelände vor allem die Entwicklungen in der Heiztechnik im Mittelpunkt. Oranier hat sich in diesem Segment wiederum auf Einzelraum-Heizgeräte spezialisiert. Insbesondere bei den Festbrennstoff- und Gasheizgeräten hat sich das Unternehmen im Laufe der Jahre eine ausgezeichnete Kompetenz erarbeitet, die sich in der ständigen Entwicklung innovativer Produktlösungen niederschlägt.

Übernahme der Dessauer Geräteindustrie und Verlagerung der Produktion von Standherden nach Gladenbach.

Zukauf der JUSTUS Wärmetechnik GmbH. Zusammenlegung des Firmensitzes und der Produktion am neuen Standort in Gladen­ bach-Weidenhausen.

Aufteilung des Unternehmens in ORANIER Heiztechnik GmbH und ORANIER Küchentechnik GmbH.

Verlagerung der Produktion ins Ausland. Design und Entwicklung der Geräte verbleiben bei ORANIER in Deutschland.


Pelletofen „Carus“, wahlweise mit oder ohne Wassertechnik ausgestattet.

Formvollendet in Design und Technik: Kaminofen „Arkona W+“, lieferbar mit Speicherstein.

Vertriebsleiter und Ofenprofi Erich Dieterle legt viel Wert darauf, dass seine Tüftler bei der Planung neuer Produkte immer auf Effizienz und Gebrauchstauglichkeit achten, verbunden mit einem modernen, funktionalen und zukunftsweisenden Design. Die Öfen zeichnen sich durch eine optimierte Verbrennungstechnik aus, die nicht nur den neuesten gesetzlichen Vorschriften entspricht, sondern auch Emissionsgrenzwerte aufweist, die weit unter den vorgeschriebenen Grenzwerten liegen, getreu dem Motto: Tradition verpflichtet!

QUALITÄT

„Black J'Egg“, ein Keramik-Grill für Holzkohle, der äußerst vielseitig einsetzbar ist.

AM NEUEN STANDORT GIBT ES GENÜGEND PLATZ ZUM WACHSEN Das beeindruckende Betriebsgelände in Haiger, das 2015 bezogen wurde, bietet ausreichend Platz und darüber hinaus neben der Autobahn A45 eine optimale Verkehrsanbindung.

Produkt-Qualität ist also ein Unternehmensziel, dem sich Oranier mit großem Engagement widmet. Qualität in der technischen Konzeption, in der Ausführung von wichtigen Bauteilen, der Auswahl aller verwendeten Materialien sowie in der Durchführung und Überwachung der gesamten Produktionspro-

Neben 3600 Quadratmeter Büro- und 1100 Quadratmeter Sozialraumflächen stehen mehr als 37 000 Quadratmeter an Produktions- und Lager­ kapazitäten zur Verfügung. Hinzu kommt ein zweigeschossiges Parkhaus für rund 200 Fahrzeuge. Eine Versandhalle mit insgesamt acht Laderampen komplettiert das Ganze, sodass die bestehenden Hallen als Fläche für die Logistik von Fertiggeräten und Ersatzteilen genutzt werden können. ORANIER kauft das neue Betriebsgelände in HaigerSechshelden und verlagert den Firmensitz zurück in den Dillkreis.

Kamine & Kachelöfen

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LIVE VOR ORT

Mit viel Sorgfalt und einem fachmännischen Blick erfolgt hier die Qualitätskontrolle.

Auf dem Prüfstand werden reale Bedingungen simuliert. Hochwertige Messgeräte zeigen die Ergebnisse.

Weiterbildung für die Redaktion: Oranier-Chef Nikolaus Fleischhacker (rechts) erklärt Kurt Jeni den Online-Konfigurator.

In der Akademie lassen sich die engagierten Ofenbauer weiterbilden, um dem Endverbraucher erstklassige Arbeit anbieten zu können.

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Kamine & Kachelöfen

Viel Know-how ist gefragt, um Neues zu konstruieren und Bestehendes zu verbessern.

Auf dem Prüfstand (v. l. n . r.): Kurt Jeni, Chefredakteur „Kamine & Kachelöfen“, Erich Dieterle, Vertriebsleiter Oranier, Jutta Lorenz, Chefredakteurin „Kamine & Kachelöfen“, Nikolaus Fleischhacker, geschäftsführender Gesellschafter Oranier.

zesse. „An definierte Qualitäts-Standards müssen sich Vorlieferanten und Mitarbeiter von Anfang an halten, sie sind in die Qualitäts-Verantwortung einbezogen“, so Nikolaus Fleischhacker. Logische Folge: In der Ausstellung ziert so manchen Ofen das Logo eines begehrten Design- und Technikpreises. Beeindruckend: die äußerst hohe Farb- und Materialvielfalt je Kaminofen-Modell. Ob zeitloser Stahl, edle Natursteine, die jeden Ofen zum Unikat machen, hochwertige, elegante Keramik oder topmoderner Beton – hier bleibt kein Wunsch offen. Da Oranier auch noch bis zu zehn Jahren nach dem Auslaufen einer Geräteserie mögliche Probleme für den Ofenbesitzer lösen und ihn nicht im Regen stehen lassen möchte, ist es kein Wunder, dass sich um die 18 000 unterschiedliche Ersatzteile in dem riesigen Lager tummeln. „Wenn wir alles zusammenrechnen, verlassen pro Tag etwa 350 Pakete unser Werk. Das ist zwar eine große logistische Herausforderung, aber wir möchten das Vertrauen, das uns geschenkt wird,


Das riesige Ersatzteillager garantiert einen exzellenten Kundenservice.

Gut geschützt und perfekt gekennzeichnet stehen die versandfertigen Kaminöfen zur Abholung bereit.

Reger Betrieb an den Verladerampen. Von hier aus geht es für die Öfen in großen Lkws hinaus in die Welt.

RATGEBER IM DOPPELPACK Das Buch „Ratgeber für Pelletöfen“ gibt Tipps und Anleitungen zur Wahl des richtigen Ofens, zu dessen Installation, zu seiner regel­ mäßigen Wartung und zur Fehlerbehebung – nicht ohne zuvor eine ausführliche Beschrei­ bung der Technik und Funktionsweise von Pelletöfen im Allgemeinen gegeben zu ha­ ben. Der neue Ratgeber ist mittlerweile das zweite Buch, das Oranier herausgegeben hat. Der erste Titel dieser Reihe war der „Ratge­ ber für wasserführende Kamin- und Pelletöfen“ – bereits in der fünften Auflage erschienen und in­zwischen ein Standardwerk der Branche. Verfasst wurden beide Werke von den Fach­buch­ autoren Grotjan und Schmidt, die beide als Mitarbeiter von Oranier auf eine langjährige Erfahrung zurückbli­ cken können. Die Bücher sind sehr anschaulich geschrieben, mit vielen Bildern illustriert und auch für den Laien gut ver­ ständlich und überall im Buchhandel zum Preis von je 19,90 oder über www.oranier.com erhältlich.

nicht enttäuschen, dazu gehört auch die Schnelligkeit, mit der wir Aufträge abarbeiten“, so Nikolaus Fleischhacker.

AKADEMIE Ein „Baby“ von Vertriebsleiter Erich Dieterle ist die Oranier-Akademie. Hier erfahren die Ofenbauer in zweitägigen Schulungen alles, was sie für einen hochwertigen Einbau der verschiedenen Produkte wissen müssen. „Von diesen Schulungen profitieren alle Seiten – vor allem der Ofeninteressent, der sich darauf verlassen kann, dass er neben der top Produkt- auch erstklassige Einbau-Qualität für sein Geld erhält“, schwärmt Erich Dieterle. Zum Schluss darf die Online-Welt nicht fehlen. Wir lassen uns den „Wärme-der-Natur“-Konfigurator erklären, der aufgrund von sechs beantworteten Fragen bereits die Basis für ein maßgeschneidertes Heizsystem auswirft. Das kann für Hausbesitzer der Startschuss für eine Modernisierung sein. ❙

Kontrolliert auf dem Weg nach vorne: Geschäftsführer Nikolaus Fleischhacker und sein Oranier-Team auf der Fahrt in eine erfolgreiche Zukunft.

Kamine & Kachelöfen

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GÜTEZEICHEN

Geprüfte Qualität

Gütezeichen handwerklicher Kachelofen, offener Kamin (Heizkamin), Aufbau von Kaminöfen (industriell gefertigte Einzelfeuerstätten).

Wenn Sie sicher sein wollen, dass Sie beim Kauf eines Ofens hochwertige Qualität erwerben, so bietet sich ein Produkt mit dem RAL-Gütezeichen an. Aber was genau sagt dieses Gütezeichen aus?

R

Die Macher in der Gütegemeinschaft: Johann Semmelmann, Dirk Augstein, dahinter Marcus Breuer, Klaus Leichtenschlag, Lorenz Seibold, Oliver Kahle, Michael Falger (v. l. n.r .).

AL-Gütezeichen kennzeichnen Produkte und Dienstleistungen, die nach hohen, genau festgelegten Qualitätskriterien hergestellt beziehungsweise angeboten werden. RAL legt für jede Produkt- und Leistungsgruppe in einem Anerkennungsverfahren die Anforderungen für das jeweilige RAL-Gütezeichen fest. Dabei werden Hersteller und Anbieter, Handel und Verbraucher, Prüfinstitute und Behörden einbezogen. Die produkt- und leistungsspezifischen Qualitätskriterien umfassen alle Aspekte, die für die Nutzung wichtig und sinnvoll sind. Sie werden durch RAL veröffentlicht und sind jedermann zugänglich. RAL-Gütezeichen werden durch Gütegemeinschaften, die von RAL anerkannt sind, an Hersteller und Dienstleister verliehen. Diese müssen in einer ersten Prüfung nachweisen, dass sie die jeweiligen

Güte- und Prüfbestimmungen erfüllen. Sie sind danach zur stetigen Überwachung der Bestimmungen verpflichtet und müssen sie zudem regelmäßig von einer neutralen Stelle überwachen lassen. Derzeit existieren über 160 RAL-Gütezeichen. Nur RAL vergibt in Deutschland RAL-Gütezeichen. Das Zeichen ist rechtlich geschützt.

GÜTEGEMEINSCHAFT KACHELOFEN E. V. Einer der Träger des RAL-Zeichens ist die Gütegemeinschaft Kachelofen e. V. (GGK) mit Sitz in Ludwigshafen in der Rechtsform eines eingetragenen Vereins. Nach Maßgabe der Vereinssatzung verleiht die Gütegemeinschaft das Recht zur Führung des RAL-Gütezeichens an Gütezeichenbenutzer. Diese unterwerfen sich freiwillig der Güte- und Prüfbestimmungen sowie der Güteüberwachung.

OFENBAUER IN DER GÜTEGEMEINSCHAFT Ausführliche Beratung, Qualitätsmerkmale der Baustoffe, schadstoffarme Verbrennung in der Feuerung, Einweisung in den sparsamen Betrieb, Kundendienst und Wartung weit über den Tag der Übergabe hinaus gehören mit zu den Leistungen der qualitätsbewussten Ofenbauer, die in der Gütegemeinschaft sind. Die Mitglieder sind sich in der Qualität der Arbeit so sicher, dass sie sich im Zweifelsfall einer Nachkontrolle durch die Gütegemeinschaft unterwerfen würden. Denn oberstes Gebot ist die Zufriedenheit der Kunden.

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Kamine & Kachelöfen


Anzeige

MITGLIEDER DER GÜTEGEMEINSCHAFT KACHELOFEN Marcus Breuer

Schiefbahner Straße 25 41748 Viersen 02162-26077 www.kacheloefen-breuer.de info@kacheloefen-breuer.de

Cybulla GmbH

Buchholzer Straße 3 79183 Waldkirch 07681-4015-0 www.cybulla.de info@cybulla.de

H.-G. Fahrenkrug

Eichenbergskamp 14 24149 Kiel 0431-201515 www.fahrenkrug-kamine.de cf@fahrenkrug-kamine.de

Michael Falger

Schweinfurter Straße 23 97241 Opferbaum 09384-1703 www.ofen-falger.de info@ofen-falger.de

Martin Frank Ofenbau Pfaffenpfad 1 97440 Werneck 09722-946966 www.ofenstudiofrank.de info@ofenstudiofrank.de

Freundt und Gampe GmbH Bernhardstraße 8 63755 Alzenau 06023-5453 www.freundtundgampe.de webmaster@freundtundgampe.de

Geyer GmbH

Hauptstraße 28 85095 Denkendorf 08466-413 www.kachelofenbau-geyer.de info@kachelofenbau-geyer.de

Heitele Ofenbau Weilerstraße 21 88499 Riedlingen 07371-2422 www.ofen-heitele.de info@ofen-heitele.de

Stephan Hock Kachelofenbau

Martinstraße 14 63856 Bessenbach 06095-993090 www.ofenbau-hock.de hock.ofenbau@t-online.de

Robert ICKAS Kachelofenbau

Inh. Dirk Augstein e. K. Martha-Saalfeld-Straße 1 67071 Ludwigshafen 0621-564007 www.ickas-kachelofenbau.de dirk.augstein@t-online.de

Kachelofenbau Jungk GmbH

Altebergstraße 26 36341 Lauterbach 06641-3040 www.kachelofenbau-jungk.de info@kachelofenbau-jungk.de

Oliver Kahle

Oberbornstraße 11 61381 Friedrichsdorf 06172-138312 www.ofenbau-kahle.com o.kahle@t-online.de

Kachelofenbau Lamberz Untergasse 8 55270 Ober-Olm 06136-87007 www.kachelofenbaulamberz.de info@kachelofenbaulamberz.de

Marmor Merz GmbH Inh. Klaus Leichtenschlag Im Aller 5 97816 Lohr 09352-9004 www.merz-lohr.de info@merz-lohr.de

Hanno Müller

Rheinstraße 96 76275 Ettlingen 07243-14079 www.mueller-kachelofen.de info@mueller-kachelofen.de

Reichel-Heizung GmbH Orrer Straße 42 50259 Pulheim 02238-6025 www.kamine-reichel.de info@kamine-reichel.de

Reiser-Star e.K. Ofenbau Hauptstraße 55 74865 Neckarzimmern 06261-5055 www.reiser-ofenbau.de info@reiser-ofenbau.de

Kurt Schmedtje GmbH

Kachelofenbau Anton Leis GmbH

Birkenweg 19 25596 Wacken 04827-3067 www.schmedtje.com info@schmedtje.com

Bernhardt Martin

Haigernstraße 24 74223 Flein 07131-582100 www.schweikert-online.de info@schweikert-online.de

Donnersbergstraße 1 89407 Dillingen-Kicklingen 09074-2629 www.kachelofenbau-leis.de info@kachelofenbau-leis.de Bachstraße 25 88069 Tettnang 07542-6986 www.martin-oefen.de info@martin-oefen.de

Maurer Kachelofenbau GmbH

Maria-Sand-Straße 19 79336 Herbolzheim 07643-216 www.maurer-kachelofenbau.de info@maurer-kachelofenbau.de

MERA-Haustechnik GmbH Münsterstraße 36 40476 Düsseldorf 0211-480338 www.mera-haustechnik.de mera-haustechnik@t-online.de

Johann Semmelmann Hauptstraße 1 93194 Walderbach 09464-1446 www.kachelofenund-kamine.de info@kachelofen-undkamine.de

Straßberger Kachelöfen und Heizungen Ladehofstraße 18 93049 Regensburg 0941-22241 www.kacheloefenstrassberger.de info@kacheloefenstrassberger.de

Martin Tischler

Leipziger Straße 17 34292 Ahnatal 05609-7558 ofen.tischler@gmx.de

Weimer GmbH

Schwärzlocher Straße 2–4 72070 Tübingen 07071-41653 www.ofenbau-weimer.de info@ofenbau-weimer.de

Schweikert GmbH

Sven-Lothar Zeitzmann

Ofen Seibold GmbH

Ofen Ziegler

Turniergraben 20 73525 Schwäbisch Gmünd 07171-66592 www.ofen-seibold.de ofen-seibold@t-online.de

Josef Sellinger

Keltenstraße 12 85111 Möckenlohe 08424-243 www.fliesen-sellinger.de peter.sellinger@web.de

Vogelberg 32 29227 Celle 05141-85676 www.zeitzmann.de info@zeitzmann.de

Inh. Hubert Ziegler Am Eichet 2 86633 Neuburg-Rödenhof 08431-49900 www.ofen-ziegler.de info@ofen-ziegler.de

Geschäftsstelle der GGK: Martha-Saalfeld-Straße 1 67071 Ludwigshafen 0621-67184315 www.gzko.de, info@gzko.de

Kamine & Kachelöfen

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RAL-Gütezeichen werden vergeben an handwerklich gefertigte Kachelöfen/Kamine sowie für den Aufbau von industriell gefertigten Kaminöfen.

Mit dem RAL-Gütezeichen sind Sie auf der sicheren Seite. Dirk Augstein, Kachelofenbaumeister und Geschäftsführer der Gütegemeinschaft Kachelofen

Foto: Gutbrod Keramik

Foto: Seyffarth Keramik

GÜTEZEICHEN

Ofen- und Luftheizungsbauer, die der Gütegemeinschaft angeschlossen sind, unterwerfen sich den Güte- und Prüfbestimmungen.

Die Gütegemeinschaft Kachelofen e. V. ist eine vom RAL anerkannte Organisation zur Überwachung der Planung und der Einrichtung von Kachelöfen und offenen Kaminen auf dem neuesten Stand der Technik. Sie verleiht das RAL-Gütezeichen an Ofenbaubetriebe, die sich zur Erfüllung der Güte- und Prüfbestimmungen verpflichten, handwerklich erstellte Öfen/Kamine sowie den Aufbau von industriell gefertigten Kaminöfen mit speziellen RAL-Gütezeichen zu kennzeichnen. Die Übereinstimmung des Ofens mit den auf den aktuellen Fachregeln des Ofen- und Luftheizungsbaus beruhenden Güte- und Prüfbestimmungen sind grundsätzlich Voraussetzung für die Vergabe des RAL-Gütezeichens. Es werden drei unterschiedliche Gütezeichen vergeben: Handwerklicher Kachelofen, offener Kamin (Heizkamin) und das Gütezeichen Aufbau von Kaminöfen (industriell gefertigte Einzelfeuerstätten).

PRÜFKRITERIEN Bereits bei der Aufnahme als Mitglied in die Gütegemeinschaft und bei der Anmeldung des ersten Ofens wird ausschließlich die Leistung – nicht aber der Betrieb und seine Ausstattung – einer genauen Prüfung unterzogen. Das mit einer fortlaufenden Nummer versehene RAL-Gütezeichen ist eine farbige Metallmarke, die in der Regel am gütegesicherten Kachelofen, Kamin oder Kaminofen angebracht wird – außer der Kunde möchte es dort nicht sehen. ❙

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Kamine & Kachelöfen


DER RICHTIGE OFEN FÜR SIE

LASSEN SIE SICH VON UNSEREM WÄRMEBESTSELLER INSPIRIEREN. WAS PASST AM BESTEN ZU IHNEN: KACHELOFEN, HEIZKAMIN ODER KAMINOFEN? FINDEN SIE DEN PASSENDEN KACHELOFENBAUER IN IHRER NÄHE. ALLE ADRESSEN HIER ODER AUF:

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PLZ 1 Arndt Fiedler Grüne Str. 30 06493 Ballenstedt Tel. 039483/8556 Fax 039483/83501 ofenbau-fiedler@t-online.de www.ofenbau-fiedler.de Eberhard Schiel Ofenbau Steinfurther Str. 5 06766 Wolfen Tel. 03494/30109 Fax 03494/368303 info@ofenbau-schiel.de www.ofenbau-schiel.de Marcel Burkhardt Ofenbau Saalstr. 1 07356 Lobenstein Tel. 036651/2236 Fax 036651/385655 info@ofen-burkhardt.de www.ofen-burkhardt.de Heinrich Frühauf Inh. Andreas Frühauf Am Schafberge 1 a 07570 Weida Tel. 036603/43401 Fax 036603/46148 h.fruehauf@t-online.de www.kamine-fruehauf.de

Kaminbau Leipzig GmbH & Co. KG Salzstr. 11 04158 Leipzig Tel. 0341/6007905 Fax 0341/6007907 info@kaminbau-leipzig.de www.kaminbau-leipzig.de

Meder Ofen- und Kaminbau Herr Ronny Hoffmann Karl-Marx-Str. 8 07570 Weida Tel. 036603/62985 Fax 036603/716436 info@ofenbau-meder.de www.ofenbau-meder.de

Gerald Klemm Ofenund Kaminbau Elsterwerdaer Str. 7 04932 Hirschfeld Tel. 035343/221 Fax 035343/61552 info@ofenbau-klemm.de www.ofenbau-klemm.de

Feuerraum Inh. Jörg Klenner Hartensteiner Str. 5 a 09399 Niederwürschnitz Tel. 037296/93820 Fax 037296/93819 jk@feuerraum.de www.feuerraum.de

Schulz Kaminbau Reiner Schulz Lindenstr. 7 04936 Schlieben Tel. 035361/80302 Fax 035361/80120 info@schulz-kamine-fliesen.de www.kaminbauer-schulz.de

Tönnies Kautzsch Am Bahnhof 23 09465 Sehmatal-Neudorf Tel. 037342/8297 Fax 037342/16163 kautzsch-neudorf@t-online.de www.kautzsch-neudorf.de

Schulze & Co. GmbH Hauptstr. 48 06295 Lutherstadt Eisleben Tel. 03475/716115 Fax 03475/715754 service@kamin-schulze.de www.kamin-schulze.de

Masuch GmbH Herr Eric Paßow Jahnstr. 4 10967 Berlin Tel. 030/6936595 Fax 030/6941451 info@masuch-kamine.de www.masuch-kamine.de

Thorsten Bobeth Kaminund Kachelofenbau Rudower Str. 41 17235 Neustrelitz Tel. 03981/205848 Fax 03981/238983 info@ofenbau-bobeth.de www.ofenbau-bobeth.de

Öfen und Kamine André Westphal Wassersportallee 21 12527 Berlin Tel. 030/6743265 Fax 030/67820007 awestphal@arcor.de www.ofenbau-westphal.de

Roland Krause Meisterbetrieb für Kachelöfen und Kamine Dorfstr. 38 17291 Gramzow OT Ploßen Tel. 039861/71072 Fax 039861/71074 ofenbau-rkrause@t-online.de www.kachelofenbau-krause.de

Hans Joachim Klose Ofenfachgeschäft Im Hagen 4 14532 Kleinmachnow Tel. 033203/79827 Fax 033203/79826 ofenbau.klose@gmx.de www.ofenbau-klose.de Ofen- und Kaminbau Plaue Inh. Lothar Dobler Gottfried-Krüger-Str. 4 14770 Brandenburg an der Havel Tel. 03381/402403 Fax 03381/403313 lothardobler@t-online.de www.ofen-kaminbau-plaue.de Tobias Schaldach GmbH Kachelofen- und Kaminbau Ebelstr. 37 14959 Trebbin Tel. 033731/15720 Fax 033731/15722 tobias.schaldach@ der-rote-hahn.de www.kachelofen-schaldach.de Helmut Tscherning Feuerungsund Schornsteintechnik Seestr. 21 15378 Hennickendorf Tel. 0179/2331942 Fax 033434/151047 helmut-tscherning@gmx.de Jens Cordes Ziegelweg 4 17213 Penkow Tel. 039932/14888 Fax 039932/83165 ofenbau-cordes@web.de www.ofenbau-cordes.de

PLZ 2 Rudolf Hoppe Bremer Str. 158 21244 Buchholz Tel. 04181/5804 Fax 04181/219945 info@ofenhaus-hoppe.de www.ofenhaus-hoppe.de Buller-Ofen Heizen mit Holz und Sonne GmbH Christian-Herbst-Str. 5 21339 Lüneburg Tel. 04131/390021 Fax 04131/390022 info@buller-ofen.de www.buller-ofen.de Rainer von Thienen Schornsteinfegermeister und Energieberater Beim Imkerhause 2 21397 Barendorf Tel. 04137/6489490 Fax 04137/6489491 info@kaminofen-lueneburg.de www.kaminofen-lueneburg.de Lothar Spitzke Inh. Marco Spitzke e.K. Zum Reiherhorst 13 21435 Stelle Tel. 04174/2903 Fax 04174/3634 info@spitzke-ofen.de www.spitzke-ofen.de Keller’s Kaminhof Havighorst Björn Keller e. K. Krähenberg 1 22113 Oststeinbek Tel. 040/7396090 Fax 040/7388081 bkeller@kaminhof.com www.kaminhof.com

Vereinigte Ofen- und Kaminwerkstätten AG Röthbargweg 2 (bei der Braaker Mühle 1) 22145 Braak Tel. 040/67595160 Fax 040/67595166 info@vok-ag.de www.vok-ag.de ZANDER Ofenbau Inh. Thomas Flindt Berner Heerweg 261 22159 Hamburg Tel. 040/6548664 Fax 040/64421134 info@zander-ofenbau.de www.zander-ofenbau.de Holst Ofenbau Inh. Olaf Renken Ruhrstr. 61 22761 Hamburg Tel. 040/314739 Fax 040/312519 holst-ofenbau@t-online.de Bischof & Spahl Inh. Klaus Bischof Hospitalstr. 3 22767 Hamburg Tel. 040/382580 Fax 040/387839 bischofspahl@t-online.de www.kachelkunst.de/ kamin-bischof-und-spahl-inhamburg-4793 Dieter Brose Langenhorner Chaussee 691 a 22848 Norderstedt Tel. 040/5294766 Fax 040/5261504 info@kachelofen-und-kamin.de www.kachelofen-und-kamin.de Adolf Rohlf & Söhne Herrn Volker Albers Hamburger Str. 9 23795 Bad Segeberg Tel. 04551/2290 Fax 04551/4303 info@rohlf-kamine.de www.rohlf-kamine.de Michael Pult Gudower Weg 2 a 23879 Mölln Tel. 04542/2212 Fax 04542/83323 info@kachelofen-moelln.de www.kachelofen-moelln.de


Raimund Meincke Ofenbau Herrn Raimund Meincke Kastanienallee 10 23899 Gudow-Kehrsen Tel. 0152 27390724 ofenbau-rm@t-online.de www.gobien-acu.de

Fritz und Edgar Thorey GbR Seilerstr. 4–6 29614 Soltau Tel. 05191/2369 Fax 05191/17969 info@thorey.de www.thorey.de

Thomas Luther Individuelle Kachelofenbau GmbH Adenauerstr. 78 33184 Altenbeken Tel. 05255/931558 Fax 05255/931558 faszinationfeuer@t-online.de

Jörg Gangnus Kachelofenbau Geisenhöll 4 35614 Asslar Tel. 06441/2102860 Fax 06441/2100648 j-gangnus@t-online.de www.kachelofenbau-gangnus.de

Jens Pappenhagen Ofensetzerei Hinterstr. 3 23923 Schönberg Tel. 0451/5021404 Fax 0451/5021621 info@ofensetzereipappenhagen.de www.ofensetzereipappenhagen.de

Alfred Haenel GbR Poststr. 1 29683 Bad Fallingbostel Tel. 05163/383 Fax 05163/2048 haenel-kachelofenbau@ t-online.de www.haenel-kachelofenbau.de

R. Gruber Kachelöfen & Kamine Flensburger Str. 15 33605 Bielefeld Tel. 0521/22750 Fax 0521/22788 rolf.gruber@web.de

Autenrieth Kachelofenbau Lindenstr. 15 36037 Fulda Tel. 0661/77070 Fax 0661/77079 info@autenrieth-kachelofen.de www.autenrieth-kachelofen.de

Schmedtje GmbH Birkenweg 19 25596 Wacken Tel. 04827/3067 Fax 04827/851 info@schmedtje.com www.schmedtje.com

PLZ 3

Block Kaminbau Am Patentbusch 8 26125 Oldenburg Tel. 0441/32526 Fax 0441/32030 info@kaminbau-block.de www.kaminbau-block.de M & M Design Kaminund Ofenbau Herr Thomas Mann Schnuckenstall 2 27283 Vreden Tel. 04236/943160 mann-wriezen@web.de www.kamin-mann.de Ofen Lührs Frank Lührs Bahnhofstr. 52 27324 Eystrup Tel. 04254/8684 Fax 04254/444034 luehrs.frank@web.de www.ofen-luehrs.de Nordfeuer Kunstkeramische Werkstätte für Kamin- und Kachelofenbau GmbH Alter Weg 22–24 27478 Cuxhaven Tel. 04722/326 Fax 04722/327 nordfeuer.cux@t-online.de www.nordfeuer.de Zeitzmann Kachelofen- und Kaminstudio Inh. Sven-Lothar Zeitzmann Vogelberg 32 29227 Celle Tel. 05141/85676 Fax 05141/85680 info@zeitzmann.de www.zeitzmann.de Holtz & Sohn Kachelofenund Kaminbau An der Bahn 8 29303 Bergen Tel. 05051/3481 Fax 05051/6362 goetz-holtz@t-online.de www.kachelofen-holtz.de

Kamin-Diele GmbH Ottostr. 11 30827 Garbsen OT Berenbostel Tel. 05131/55454 Fax 05131/52901 bernd.schueler@kamin-diele.de www.kamin-diele.de Niermann GmbH Auf dem Rade 4 30926 Seelze Tel. 05137/92209 Fax 05137/822281 niermann-ofenbau@web.de www.niermann-ofenbau.de Ofen Baule Kachelofenund Kaminbau Neustädter Markt 8 31134 Hildesheim Tel. 05121/32096 Fax 05121/36734 info@ofen-baule.de www.ofen-baule.de Kamin & Kachelofenbau AKM GmbH Buchenweg 3 31715 Meerbeck Tel. 05721/97950 Fax 05721 979585 info@masche-bau.de www.akm-oefen.de Werner Bartsch Forellenweg 1 31749 Auetal Tel. 05752/813 Fax 05752/1613 bartsch-auetal@t-online.de www.bartsch-kachelofenbau.de Schönwälder’s Feuerzauber Weberstraße 26 32758 Detmold-Pivitsheide Tel. 05232/6915077 Fax 05232/6915076 info@feuerzauber.net www.feuerzauber.net Jungmann Inh. H. Jungmann Barbruch 12 33129 Delbrück-Boke Tel. 05250/7546 Fax 05250/53850 info@kachelofen-jungmann.de www.kachelofen-jungmann.de

Dirk Schwarzburg Mühlenstr. 6 29386 Hankensbüttel Tel. 05832/1781 Fax 05832/6311 dirk.schwarzburg@t-online.de www.kamine-schwarzburg.de

Kamin-Deele Hilt Inhaber Jens Günter Hilt Schwalbenweg 31 33129 Delbrück Tel. 05250/6188 Fax 05250/6457 kamin-deele-hilt@t-online.de www.kamin-deele-hilt.de

Thomas Buchwald Bahnhofstr. 26 29468 Bergen/Dumme Tel. 05845/208 Fax 05845/1287 info@buchwald-kamine.de www.buchwald-kamine.de

Peitz Kachelofen Kaminbau Hoher Weg 19b 33129 Delbrück Tel. 05250/708588 Fax 05250/708592 info@peitz-kaminbau.de www.peitz-kaminbau.de

Exeler Kachelofenbau Münsterstr. 77 33775 Versmold Tel. 05423/204790 Fax 02583/300895 kacheloefen-exeler@t-online.de www.kachelofenbau-exeler.de Lange Kamin- und Kachelofenbau GmbH Im Holzkamp 60 33818 Leopoldshöhe Tel. 05202/81793 Fax 05202/83794 kachelofenlange@t-online.de www.kachelofen-lange.de Lazar GmbH Frankfurter Str. 102 A 34121 Kassel Tel. 0561/284510 Fax 0561/21162 info@lazar-gmbh.de www.lazar-gmbh.de W. Tischler Kaminbau Herr Martin Tischler Leipziger Str. 17 34292 Ahnatal Tel. 0560/97558 Fax 0560/9804725 ofen.tischler@gmx.de Dreyer Baumarkt GmbH Auefeld 4 34346 Hann.Münden Tel. 05541/9840-0 Fax 05541/9840-25 w.koenig@hagebau-dreyer.de www.hagebau-dreyer.de Roland Brauner Oberer Graben 16 34369 Hofgeismar Tel. 05671/6330 Fax 05671/6426 brauner.roland@t-online.de www.brauner-roland.de Willnat Ofenbau Herr Frank Willnat Hundsdorfer Str. 4 34537 Bad Wildungen Tel. 05621/91498 Fax 05621/91357 ofenbauer@willnat.de www.ofenbau-willnat.de K-O-S Dipl.-Ing. E. Heuser Moischter Str. 10 35043 Marburg-Cappel Tel. 06421/47185 Fax 06421/51433 info@kos-kamine.de www.kos-kamine.de Peter Schindler Kachelofenbau Bellersheimer Str. 74 35410 Hungen-Trais-Horloff Tel. 06402/504612 Fax 06402/504613 kachelofenbau-schindler@ t-online.de www.kachelofenbau-schindler.de Kraus GmbH Elsa-Brandström-Str. 3 35510 Butzbach Tel. 06033/9285900 Fax 06033/9262885 info@kamin-ofen-feuer-kraus.de www.kamin-ofen-feuer-kraus.de

Hilpert GmbH & Co. KG Nobelstr. 4 36041 Fulda Tel. 0661/928080 Fax 0661/9280870 info@hilpert.eu www.hilpert.eu feuer & design GmbH Öfen + Kamine aus Meisterhand Leimbacher Str. 58 36433 Bad Salzungen Tel. 03695/858833 Fax 03695/8588345 info@feuer-und-design.de www.feuer-und-design.de Kachelofen- u. Kaminbau GmbH Wilhelmstr. 81 37308 Heilbad Heiligenstadt Tel. 03606/612467 Fax 03606/612468 info@ kachelofenbau-heiligenstadt.de www. kachelofenbau-heiligenstadt.de Günter Wittmann Hansastr. 78 37671 Höxter Tel. 05271/8018 Fax 05271/38124 wittmann-kachelofenbau@ teleos-web.de Heynen Feuerfest GmbH Salzdahlumer Str. 130 38302 Wolfenbüttel Tel. 05331/90800 Fax 05331/908010 info@heynen-feuerfest.de www.heynen-feuerfest.de Heiko Hutopp Kachelöfen Kamine Fliesen Gardelegener Str. 35g 38486 Klötze Tel. 03909/2812 Fax 03909/510516 hutopp@t-online.de www.kamine-hutopp.de

PLZ 4 ACU. GmbH Geschäftsführer Herr Uwe Gobien Klosterstr. 73–75 40211 Düsseldorf Tel. 0171 5336910 gobien.acu@t-online.de www.gobien-acu.de Christoph Lüpken Ulmenstr. 38 40476 Düsseldorf Tel. 0211/6887735 Fax 0211/6887850 luepken@flammart.de www.flammart.de Mera-Haustechnik GmbH Münsterstr. 36 40476 Düsseldorf Tel. 0211/480338 Fax 0211/444375 mera-haustechnik@t-online.de www.mera-haustechnik.de

Paprotny Feuerstellen Inhaber Christoph Betait Am Hagelkreuz 4 41469 Neuss Tel. 02137/9528950 Fax 02137/95289558 info@paprotny-feuerstellen.com www.paprotny-feuerstellen.com gold-fire Kachelofenbau GmbH & Co. KG Geschäftsführer Hermann-Josef Flesch Graf-Gerhard-Str. 38 41849 Wassenberg Tel. 02432/2216 Fax 02432/9590222 info@gold-fire.de www.gold-fire.de Riesenberg oHG Kachelofen- und Kaminstudio Wittensteinstr. 163–165 42285 Wuppertal Tel. 0202/81081 Fax 0202/81997 info@kamine-riesenberg.de www.kamine-riesenberg.de Oliver Krause Kaiserstr. 34 42781 Haan Tel. 02129/3468933 Fax 02129/3475092 ofentraum@t-online.de www.ofentraum-online.de KIWERA KachelofenSchornsteinbau GmbH An der Zechenbahn 4 45731 Waltrop Tel. 02309/921477 Fax 02309/921476 info@kiwera.de www.kiwera.de Metzner GmbH Kaminbau Grafschafter Str. 23 47495 Rheinberg Tel. 02843/2981 Fax 02843/16278 info@kaminbau-metzner.com www.kaminbau-metzner.com Binn Kachelofen- und Kaminbau Gelderner Str. 128 47623 Kevelaer Tel. 02832/4317 Fax 02832/3927 binn@binn-kamine.de www.binn-kamine.de Timmermanns Kamine & Natursteine Inhaber Ingo Timmermanns Industriering Ost 67 47906 Kempen Tel. 02152/519038 Fax 02152/519110 info@timmermanns-kamine.de www.timmermanns-kamine.de Richter GmbH Kamin-Kachelofen Design Tempelsweg 5 47918 Tönisvorst Tel. 02151/790044 Fax 02151/795561 info@kamine-richter.de www.kamine-richter.de Stegemann GmbH Kamine-KachelöfenMarmorbäder Appelhülsener Str. 39 48301 Nottuln Tel. 02502/2315-0 Fax 02502/6914 info@kaminbau-stegemann.de www.kaminbau-stegemann.de Bodo Meck Bunte Str. 26 48496 Hopsten Tel. 05458/985666 Fax 05458/985667 info@ofen-meck.de www.ofen-meck.de


WESTFEUER GmbH & Co.KG Dieselstr. 7 48653 Coesfeld Tel. 02541/84180 Fax 02541/841899 info@westfeuer.de www.westfeuer.de Wellmann Kachelöfen Kamine Fliesen Eschweg 2 49134 Wallenhorst Tel. 05407/3489230 Fax 05407/818148 martin.wellmann@osnanet.de www.martinwellmann.de Ofenbau Widner Nikolaus Widner Spandauer Str. 10 49324 Melle Tel. 05422/9231925 Fax 05422/9231926 nikolauswidner@t-online.de www.widnerofenbau.de Krüger Heizsysteme GmbH Maschstr. 90 49356 Diepholz Tel. 05441/7227 Fax 05441/6742 info@krueger-heizsysteme.de www.moderneheizsysteme.de Kachel + Kamin Anten GmbH Fladderweg 1 49393 Lohne Tel. 04442/9260-0 Fax 04442/6260-50 info@kachelundkamin.de www.kachelundkamin.de

Wilms Ofen Kamin- und Kachelofenbau GmbH Hofer Str. 30 52538 Gangelt-Hastenrath Tel. 02454/1224 Fax 02454/937836 info@ofen-wilms.de www.ofen-wilms.de

Hinke Kachelofen-Zentrum GmbH Gewerberpark / Auf dem Hahnenberg 56218 Mülheim-Kärlich Tel. 02630/4050 Fax 02630/4060 info@kachelofenzentrum-hinke.de www.kachelofenzentrum-hinke.de

Koppitsch u. Sohn Wolfstr. 18 53111 Bonn Tel. 0228/634502 Fax 0228/692436 info@derkachelofenbauer.de www.derkachelofenbauer.de

Rembserhof-Kachelöfen Achim Gelhard Forsthaus Rembserhof 56235 Ransbach-Baumbach Tel. 02623/2648 Fax 02623/4712 info@rembserhof.de www.rembserhof.de

H + S Kamin-Bau-Service GmbH Hochkreuzallee 92 53175 Bonn-Friesdorf Tel. 0228/317646 Fax 0228/319114 thomas.voss@hs-kaminbau.de www.hs-kaminbau.de Josef Küpper Söhne GmbH Godesberger Str. 55 53175 Bonn Tel. 0228/9510738 michael.philippi@ kuepper-bonn.de www.kuepper-kaminfeuer.de GESCHO Kaminbau GmbH + Co. KG Schützenstr. 11 53343 Wachtberg-Adendorf Tel. 02225/2599 Fax 02225/12648 gescho@gescho-kaminbau.de www.gescho-kaminbau.de

Kaminhaus-Lindemann GmbH An den Teichen 18 49393 Lohne Tel. 04443/5048826 Fax 04443/5048827 kaminhaus-lindemann@web.de

Bauer Kamine GmbH Notscheider Str. 5 53560 Vettelschoß Tel. 02645/99211 Fax 02645/99210 info@fire-kaminoefen.de www.fire-kaminoefen.de

PLZ 5

Ruth Lettenbauer Talsperrenstr. 39 53881 Euskirchen-Kirchheim Tel. 02255/953311 Fax 02255/953313 ruth-lettenbauer@web.de www.kamine-lettenbauer.de

Reichel-Heizung GmbH Orrer Str. 42 50259 Pulheim Tel. 02238/6025 Fax 02238/7985 info@kamine-reichel.de www.kamine-reichel.de Heinz Müller Ofenbau Oppelner Str. 6 51145 Köln Tel. 02203/26354 Fax 02203/22301 kontakt@ofenbaumueller.de www.ofenbaumueller.de Engel GmbH & Co. KG Hafenstr. 3–5 51371 Leverkusen Tel. 02173/9445-0 Fax 02173/9445-45 info@kaminbau-engel.de www.kaminbau-engel.de K. Breidenbach Kachelofen- u. Kaminbau GmbH Cliev 2 51515 Kürten-Herweg Tel. 02207/9676-0 Fax 02207/9676-50 info@k-breidenbach.de www.k-breidenbach.de Das Ofenhaus Kachelofen- und Kaminbaugesellschaft mbH Bundesstr. 124 52159 Roetgen Tel. 02471/921100 Fax 02471/921145 info@das-ofenhaus.de www.das-ofenhaus.de

Schneider GmbH Kachelofen-Kaminbau Gewerbegebiet 54317 Osburg Tel. 06500/910940 Fax 06500/910944 info@kachelofen-schneider.de www.kachelofen-schneider.de ACU. GmbH Geschäftsführer Herr Uwe Gobien Glaadter Str. 9 54854 Jünkerath Tel. 0171 5336910 gobien.acu@t-online.de www.gobien-acu.de Ofenbau Lamberz Inh. Michael Falkowski Untergasse 8 55270 Ober-Olm Tel. 06136/87007 Fax 06136/87017 mlamberz@web.de www.kachelofenbau-lamberz.de Ofenfreund Inh. Günter Meurer Alzeyer Str. 36 55543 Bad Kreuznach Tel. 0671/8989890 Fax 0671/8989894 info@ofenfreund.de www.ofenfreund.de

Egon Wolf Kachelofenstudio Benzstr. 6 a 56414 Meudt Tel. 06435/966669 Fax 06435/966770 info@kachelofen-wolf.de www.kachelofen-wolf.de Ofenbau des Brüderhauses GmbH Stettiner Str. 19 56564 Neuwied Tel. 02631/8394-0 Fax 02631/356144 kdkaul@ ofenbau-des-bruederhauses.de www. ofenbau-des-bruederhauses.de Meinolf Schumacher Kaminund Kachelofendesign Freiheitstr. 18 57392 Schmallenberg-Bödefeld Tel. 02977/389 Fax 02977/709217 meinolf.schumacher@t-online.de www.ofenbau-schumacher.de Alois Filla Holzener Str. 62 58708 Menden Tel. 02373/63095 Fax 02373/600111 info@kachelofen-filla.de www.kachelofen-filla.de Erich Melis Heerener Str. 62 59174 Kamen Tel. 02307/40342 Fax 02307/43315 kachelofenbau-melis@web.de www.melis-kamine.de Ingo Grüter Ofenbau Osthusener Str. 35 59329 Wadersloh-Liesborn Tel. 02523/993940 Fax 02523/9590489 info@ingo-grueter.de www.ingo-grueter.de Neuer Kaminwelt Wilhelm-Haas-Str. 2 59348 Lüdinghausen Tel. 02591/507757 Fax 02591/507758 info@kaminwelt.com www.kaminwelt.com Olsberger Baustoffe Ph. Evers GmbH & Co. KG In der Ramecke 2 59939 Olsberg Tel. 02962/9768-0 Fax 02962/9768-50 peter.evers@olsberger-baustoff.de www.evers-baustoffe.com

PLZ 6 Arthur Gebauer Kachelofen und Kaminbau Schmidtstr. 18 61169 Friedberg Tel. 06031/5255 Fax 06031/718580 www.kachelkunst.de/ kamin-arthur-gebauer-infriedberg-8489 Thomas Schwarzkopf Kamin-Kachelofenbau Paul-Ehrlich-Str. 11 d 63322 Rödermark Tel. 06074/881106 Fax 06074/881108 info@kaminbau-schwarzkopf.de www.kaminbau-schwarzkopf.de Alfons Bergmann Kachelofendesign Bahnhofstr. 35 63500 Seligenstadt Tel. 06182/21988 Fax 06182/20338 info@kachelofendesignbergmann.de www.kachelofendesignbergmann.de Dieter Hofmann Kachelofen- und Kaminbau Im Heegholz 42 63517 Rodenbach Tel. 06184/53436 Fax 06184/55928 kreativ-kamine@t-online.de www.kreativ-kamine.de Christoph Heim Kachelofenund Luftheizungsbau Etterweg 5 63928 Eichenbühl Tel. 09371/69456 Fax 09371/947403 info@heim-kachelofen.de www.heim-kachelofen.de Benninghaus GmbH Kachelofenbau Schlierbacher Str. 9 64823 Groß-Umstadt Tel. 06078/8105 Fax 06078/72375 info@benninghaus.de www.benninghaus.de Ofen-Kaus oHG Niederwaldstr. 43 65197 Wiesbaden Tel. 0611/441081 Fax 0611/9812848 holger.kaus@ofen-kaus.de www.ofen-kaus.de Barfuss Ofenbau GmbH & Co. KG Neuer Weg 37 65552 Limburg-Eschhofen Tel. 06431/72224 Fax 06431/74132 info@franz-barfuss.de www.franz-barfuss.de Ronald Kunkel Illinger Str. 73 a 66265 Heusweiler Tel. 06806/77177 Fax 06806/12707 kunkel-heusweiler@t-online.de Theisinger Kaminbau GmbH + Co.KG Industriestr. 21 66981 Münchweiler Tel. 06395/1672 Fax 06395/8020 info@theisinger-kamine.de www.theisinger-kamine.de

ICKAS Kachelofenbau Inh. Dirk Augstein e.K. Martha-Saalfeld-Str. 1 67071 Ludwigshafen Tel. 0621/564007 Fax 0621/569767 dirk.augstein@t-online.de www.ickas-kachelofenbau.de B + K Kamin- und Wohnstudio GmbH Karl Josef Feth Merkurstr. 7 67663 Kaiserslautern Tel. 0631/91591 Fax 0631/56748 info@feuer-design.de www.feuer-design.de

PLZ 7 Lorenz GmbH Schmerstr. 11 70734 Fellbach Tel. 0711/581323 Fax 0711/5782204 lorenz-kachelofenbau@ t-online.de www.lorenz-kachelofenbau.de VON AU Kachelofenund Kaminbau Goethestr. 37 70825 Korntal-Münchingen Tel. 07150/82012 Fax 07150/82014 garcia.greno@vonau.biz www.vonau.biz Lenhardt GmbH Der Ofenbaumeister seit 1935 Affstätter Tal 5 71083 Herrenberg Tel. 07032/6566 Fax 07032/22049 info@ofenmeister.de www.ofenmeister.de Rainer Dieterle Kachelofenbau Tübinger Str. 9 71088 Holzgerlingen Tel. 07031/609514 Fax 07031/601103 dieterle@dieterle-kachelofen.de www.dieterle-kachelofen.de Lorenz Kachelofen- und Kaminbau GmbH Johann-Brücker-Str. 8 71101 Schönaich Tel. 07031/228585 Fax 07031/228598 lorenz@der-kreative.de www.der-kreative.de Engelhardt KachelofenHeizungsbau GmbH Christophstr. 4 71229 Leonberg Tel. 07152/47374 Fax 07152/76211 info@engelhardt-kachelofen.de www.engelhardt-kachelofen.de Freund GmbH Individuelle Kachelöfen, Kamine Maybachstraße 6 71254 Ditzingen Tel. 07156/951283 Fax 07156/951685 info@kamin-freund.de www.kamin-freund.de Brombacher Keramik Werkstätte für Kachelöfen u. Architekturkeramik Münklinger Str. 52/1 71263 Weil der Stadt Tel. 07033/13592 Fax 07033/32851 info@brombacher-keramik.de www.brombacher-keramik.de


Wilfried Kilian Ringstr. 35 71336 Waiblingen Tel. 07151/22191 Fax 07151/28404 info@kilian-ofenbau.de www.kilian-ofenbau.de Mergenthaler GmbH Bärenstr. 3 71634 Ludwigsburg Tel. 07141/923920 Fax 07141/902513 info@mergenthaler-lb.de www.mergenthaler-lb.de Eberhard Conradt Marienburger Str. 24 71665 Vaihingen Tel. 07042/98794 Fax 07042/959383 kachelofen-conradt@web.de www.ofenbau-conradt.de Hermann Ofenbau Marktstr. 27 71672 Marbach Tel. 07144/6128 Fax 07144/17160 info@ofen-hermann.de www.ofen-hermann.de Karl-Friedrich Fauser Froschgasse 3 72070 Tübingen Tel. 07071/23194 Fax 07071/27909 fauser.kachelofen@t-online.de www.fauser-kachelofen.de Erich Otto Reutter Heizungsbau GmbH Erich Otto Reutter Am Bahnhof 4 72218 Wildberg Tel. 07054/5202 Fax 07054/8834 info@reutter-heizungsbau.de www.reutter-heizungsbau.de Günter Silbernagl Inh. Sascha Silbernagl Hechinger Str. 11/1 72336 Balingen Tel. 07433/908980 Fax 07433/9089816 silbernagl@ silbernagl-ofenbau.de www.silbernagl-ofenbau.de Thomas Angleitner Zinkenstr. 2 72379 Hechingen Tel. 07471/14925 Fax 07471/4661 info@ofen-angleitner.de www.ofen-angleitner.de Hans Silbernagl Sonnenstr. 101 72458 Albstadt Tel. 07431/2888 Fax 07431/500633 info@feuerundform-silbernagl.de www.feuerundform-silbernagl.de Vöhringer’s Ofenwelt GmbH Dottinger Str. 36/1 72525 Münsingen Tel. 07381/930996 Fax 07381/930997 info@voehringers-ofenwelt.de www.voehringers-ofenwelt.de Norbert Arnold GmbH Josefstr. 3 72534 Hayingen Tel. 07386/231 Fax 07386/1266 info@ofen-arnold.de www.ofen-arnold.de

Ernst Kachelofenbau Inh. Stefan Ernst Reutlinger Str. 8 72555 Metzingen Tel. 07123/14298 Fax 07123/20865 info@ernstofenbau.de www.ernstofenbau.de LEISTRA Kachelofen und Kamine GmbH Stuifenstr. 2 72555 Metzingen Tel. 07123/42051 Fax 07123/42695 info@leistra.de www.leistra.de Willi Stooss Kachelöfen und Fliesen Dietrich-Bonhoeffer-Str. 23 72829 EngstingenGewerbepark Haid Tel. 07129/932793 Fax 07129/932795 info@ofen-stooss.de www.ofen-stooss.de Thiel GmbH Kachelofen-Heizung-Sanitär Lindenstr. 3 73265 Dettingen/Teck Tel. 07021/53046 Fax 07021/83106 info@derthiel.de www.kachelofen-thiel.de Schebesta GmbH Kachelofenbau Schmale Str. 8 73431 Aalen Tel. 07361/33596 Fax 07361/35167 ofenbau@schebesta.com www.schebesta.com Scharpf GmbH Hauptstr. 43 73773 Aichwald-Schanbach Tel. 0711/364012 Fax 0711/363877 scharpf-ofenbau@t-online.de www.scharpf-ofenbau.de Schweikert GmbH Haigernstr. 24 74223 Flein Tel. 07131/582100 Fax 07131/5821050 info@schweikert-online.de www.schweikert-online.de Tabler Kachelöfen GmbH Hauptstr. 71 74354 Besigheim Tel. 07143/33230 Fax 07143/60216 info@tabler-kacheloefen.de www.tabler-kacheloefen.de Ewald Bartenbach Schmalzberg 9 Gewerbegebiet Rauher Stich 74388 Talheim Tel. 07133/960145 info@der-kachelofenbauer.com www.der-kachelofenbauer.com BOHN GmbH Kachelöfen - Fliesen Daimlerstr. 6 74405 Gaildorf Tel. 07971/6446 Fax 07971/3914 info@ofen-bohn.de www.ofen-bohn.de Mergl Kachelofenbau GmbH Helmutstr. 11 75175 Pforzheim Tel. 07231/313221 Fax 07231/105518 info@mergl.de www.mergl.de

Ofen Fischer GmbH & Co. KG Karlsruher Str. 24 a 75179 Pforzheim Tel. 07231/313717 Fax 07231/105814 info@ofenfischer.com www.ofenfischer.com Ofen Weiß GmbH Stuttgarter Str. 90 75365 Calw Tel. 07051/92700 Fax 07051/927010 info@ofen-weiss.de www.ofen-weiss.de Karl Hieber Inh. Petra Hieber Kanalstr. 40 75417 Mühlacker Tel. 07041/861294 Fax 07041/861295 info@karl-hieber.de www.karl-hieber.de Hanno Müller Rheinstr. 96 76275 Ettlingen Tel. 07243/14079 Fax 07243/4995 info@mueller-kachelofen.de www.mueller-kachelofen.de

Werner Griß Pappelweg 5 78239 Rielasingen-Worblingen Tel. 07731/22738 Fax 07731/794675 werner.griss@t-online.de Thomas Stark Westendstr. 3 78315 Radolfzell Tel. 07732/2650 Fax 07732/971109 info@stark-kachelofen.de Alfons Zepf Jahnstr. 5 78589 Dürbheim Tel. 07424/6519 Fax 07424/601576 ofenbau-zepf@t-online.de Ralf Schätzle Creativ-Ofenbau GmbH Frau Birgit Schätzle Glottertalstr. 1 79108 Freiburg Tel. 0761/2144747 Fax 0761/2144746 info@ofenbau.com www.ofenbau.com

Aichinger Ofenwelt GbR Daimlerstr. 3 76676 Graben-Neudorf Tel. 07255/7122-0 Fax 07255/7122-22 info@ofenwelt.de www.ofenwelt.de

Cybulla GmbH Kachelöfen, Heizkamine, Kaminöfen, Fliesen Buchholzer Str. 3 79183 Waldkirch Tel. 07681/4015-0 Fax 07681/4015-40 info@cybulla.de www.cybulla.de

Bögner Ofenbau Inh. Florian Bögner Dorfwiesen 29 77716 Hofstetten Tel. 07832/4358 Fax 07832/67441 info@boegner-ofenbau.de www.boegner-ofenbau.de

Erich Wöhrlin Ofenbau Herrn Erich Wöhrlin Otto-Hahn-Str. 9 79211 Denzlingen Tel. 07666/3593 Fax 07666/5268 erichwoehrlin@aol.com www.ofenbau-woehrlin.de

Fässler Inh. Uwe Winter Ellenrieder Str. 8 77743 Neuried-Ichenheim Tel. 07807/959544 Fax 07807/949126 winter-uwe-birgit@t-online.de www.faessler-ofenbau.de

Rudolf Wöhrlin Markgrafenstr. 52 79211 Denzlingen Tel. 07666/882838 Fax 07666/882855 rudolf.woehrlin@t-online.de www.woehrlin.de

Süd-West-Kachelofenbau GmbH Von-Drais-Str. 61 77855 Achern Tel. 07841/62630 Fax 07841/626364 gaertner.wolfgang@ sued-west-kachelofenbau.de www.sued-west-kachelofenbau.de Benjamin Fischer Kachelofen Heizung Sanitär Untere Widigstr. 15 77876 Kappelrodeck Tel. 07842/98853 Fax 07842/3298 info@bschmaelzle.de www.bschmaelzle.de Kindle OHG Kachelofenbau und Keramik Weingartenstr. 73 77933 Lahr-Sulz Tel. 07821/23704 Fax 07821/271378 kindle@t-online.de www.kindle-kachelofenbau.de Albiker Kachelofenbau OHG Spittelbronner Weg 42 78056 Villingen-Schwenningen Tel. 07720/35483 Fax 07720/33087 info@albiker.de www.albiker.de

Lothar Schwär Kachelofenbau Talstr. 25 79254 Oberried Tel. 07661/2359 Fax 07661/62625 info@schwaer-kachelofenbau.de www.schwaer-kachelofenbau.de Die Ofenmacherei Frank Gehring – Ofenbaumeister Kirchberg 4a 79297 Oberwinden Tel. 07682/8444 Fax 07682/7183 info@die-ofenmacherei.de www.die-ofenmacherei.de Maurer GmbH Maria-Sand-Str. 19 79336 Herbolzheim Tel. 07643/216 Fax 07643/4425 info@maurer-kachelofenbau.de www.maurer-kachelofenbau.de Arno-Keramik GmbH Mittlerer Weg 30 79424 Auggen Tel. 07631/17600 Fax 07631/176022 info@arno-keramik.com www.arno-keramik.com Markgräfler Ofenbau GmbH Gewerbering 15 79426 Buggingen Tel. 07631/174112 Fax 07631/174113 info@markgraefler-ofenbau.de www.markgraefler-ofenbau.de

Philipp Feuerträume GmbH Neue Str. 35 79689 Maulburg Tel. 07622/61627 Fax 07622/2177 g.philipp@philipp-feuertraeume.de www.philipp-feuertraeume.de Erhard Nußbaumer Gemütliche Wärme Alois-Eckertweg 11 79774 Albbruck-Buch Tel. 07753/979600 Fax 07753/979601 info@ofen-nussbaumer.de www.ofen-nussbaumer.de Welte Öfen GmbH Höchst 16 79871 Eisenbach Tel. 07657/1070 Fax 07657/1686 mwelte2409@aol.com www.welte-oefen.de Kaiser Ofenbau und Ofenstudio Gewerbegebiet-Gässle 5 79872 Bernau-Unterlehen Tel. 07675/1462 Fax 07675/1285 ofenbau.kaiser@t-online.de www.ofenbau-wolfgangkaiser.de

PLZ 8 Kachelofenbau Dreesbach Inh. Roman Alexander Gautinger Str. 51 82152 Krailling Tel. 089/8958205 Fax 089/41156817 info@kachelofenonline.de www.kachelofenonline.de Adi Krämer GmbH Feuerwerkstatt Beethovenstr. 2 82194 Gröbenzell Tel. 08142/469294 Fax 08142/505650 post@feuerwerkstatt.de Ofenbau Maresch Frühlingstr. 32a 83022 Rosenheim Tel. 08031/221577 kachelofenbau-maresch@ t-online.de www.komm-ins-warme.de Hafnerhof Kachelofenbau Herr Holger Prems Äußere Salzburger Str. 194 83071 Stephanskirchen/ Waldering Tel. 08036/4200 Fax 08036/4465 info@hafnerhof-kachelofenbau.de www.hafnerhof-kachelofenbau.de Ebersberger Ofenbau Kaminöfen Kirchsteg 1 83317 Ober-Teisendorf Tel. 08666/6429 Fax 08666/6799 ebersberger-ofenbau@ t-online.de www.ebersberger-ofenbau.de Ralf Helmich Ofenbau Mauthauser Str. 43 83451 Piding Tel. 08651/66505 Fax 08651/66550 helmich.ofenbau@t-online.de www.kachelofenbau.com Schweigstetter u. Weber Inh. Christian Weber Salzsenderzeile 11 83512 Wasserburg Tel. 08071/8669 Fax 08071/50669 schweigstetter@t-online.de www.kachelofen-schweigstetter.de


Lorenz Ettenreich GmbH Münchner Str. 157 83703 Gmund Tel. 08022/74559 Fax 08022/76150 info@fliesen-ettenreich.de www.fliesen-ettenreich.de Merx Kachelöfen - Fliesen GmbH Hauptstr. 7 a 84453 Mühldorf Tel. 08631/7324 Fax 08631/14861 info@merx-online.de www.merx-online.de Robert Wimösterer Lohmühlsiedlung 49 84453 Mühldorf Tel. 08631/12396 Fax 08631/15643 ofenbau-wimoesterer@web.de www.ofenbau-wimoesterer.de Schmid vivendi Michael Schmid Bauernstr. 26 86368 Gersthofen Tel. 0821/499055 Fax 0821/492046 info@schmidvivendi.de www.schmidvivendi.de Muckle Kachelofenbau Dammstr. 3 86424 Dinkelscherben Tel. 08292/901681 Fax 08292/901682 mail@muckle-kachelofenbau.de www.muckle-kachelofenbau.de H. Meyer & Söhne Zirgesheimer Str. 41 86609 Donauwörth Tel. 0906/3015 Fax 0906/21796 meyer-soehnedonauwoerth@t-online.de www.meyer-soehnedonauwoerth.de Ofen Ziegler Am Eichet 2 86633 Neuburg/Do.-Rödenhof Tel. 08431/49900 Fax 08431/49909 info@ofen-ziegler.de www.ofen-ziegler.de Meyer Kachelofenbau Wemdinger Str. 4 86653 Monheim Tel. 09091/1819 Fax 09091/3911 info@kachelofenbau-meyer.de www.kachelofenbau-meyer.de Josef Kimmerling Georgistr. 8 86666 Burgheim Tel. 08432/563 Fax 08432/8639 fliesen-kacheloefenkimmerling@gmx.de Otto Gschwend GmbH Poststr. 26 87439 Kempten Tel. 0831/522860 Fax 0831/5228620 info@ofen-gschwend.de www.ofen-gschwend.de Klaus Zettler GmbH Pfarrstr. 5 87561 Oberstdorf Tel. 08322/98360 Fax 08322/1593 info@ofen-zettler.de www.ofen-zettler.de

Weiß & Söhne Prielweg 5 87737 Boos Tel. 08335/362 Fax 08335/1523 stefan.weiss@ weiss-kacheloefen.de www.weiss-kacheloefen.de Josef Simon GmbH Kachelofenbau Bachstr. 26 87739 Breitenbrunn Tel. 08263/3019901 Fax 08263/3019902 simon.gmbh@freenet.de www.kachelofen-simon.de Bernhard Martin Bachstr. 25 88069 Tettnang Tel. 07542/6986 Fax 07542/54163 info@martin-oefen.de www.martin-oefen.de Kölle GmbH Kachelofenbau Ravensburger Str. 2 88214 Ravensburg Tel. 0751/6525010 Fax 0751/6525012 r.koelle@t-online.de www.r-koelle.de Xeller GmbH Viehmarktstr. 4 / Listweg 6 88400 Biberach Tel. 07351/9061 Fax 07351/72893 info@xeller.de www.xeller.de Walter Thier Kimpflerhof 88410 Bad Wurzach Tel. 07564/4004 Fax 07564/4005 info@thier-kacheloefen.de www.thier-kacheloefen.de Renz&Gerner GmbH Ofenbau+Ofenfachgeschäft Bahnhofstr. 17 88427 Bad Schussenried Tel. 07583/2355 Fax 07583/4730 renz@ofenbau-renz-gerner.de www.ofenbau-renz-gerner.de Karl Spengler GmbH Rosengasse 9 89073 Ulm Tel. 0731/64668 Fax 0731/6022762 www.spengler-ofenbau.de Bernhard Mahler Hauptstr. 27 89143 Blaubeuren Tel. 07344/6319 Fax 07344/921336 ofenbau-mahler@t-online.de www.ofenbau-mahler.de Gross GmbH Beurer Steig 45 89150 Laichingen Tel. 07333/96320 Fax 07333/963225 info@gross-gmbh.de www.gross-gmbh.de k-ew Kachelofen-Erlebniswelt GmbH Germanenstr. 12 89250 Senden Tel. 07307/8007-0 Fax 07307/800711 info@k-ew.de www.k-ew.de Franz Renz Oberer Graben 1 89257 Illertissen Tel. 07303/3405 Fax 07303/42220 info@ofen-renz.de www.ofen-renz.de

Anton Leis GmbH Donnersbergstr. 1 89407 Dillingen Tel. 09074/2629 Fax 09074/2820 info@kachelofenbau-leis.de www.kachelofenbau-leis.de Joas GmbH & Co KG Heizungs- und Klimatechnik Steinheimer Str. 27-29 89518 Heidenheim Tel. 07321/98340 Fax 07321/983444 info@joas-haustechnik.de www.joas-haustechnik.de

PLZ 9 Rudi Osswald Kachelöfen und Kamine Hügelauweg 10 90579 Langenzenn Tel. 09102/1009 Fax 09102/2821 ofen-rudi@t-online.de www.osswald-ofenbau.de Gerhard Giessmann Lukasgasse 8 91207 Lauf Tel. 09123/2491 Fax 09123/2411 info@giessmann-lauf.de www.giessmann-lauf.de Kachelöfen Ackermann Inh. Georg Ackermann Haid 28 A 91352 Hallerndorf Tel. 09195/994506 Fax 09195/994507 info@kachelofen-ackermann.de www.kachelofen-ackermann.de Werner Dörfer Am Kuhwasen 5 91472 Ipsheim Tel. 09846/314 Fax 09846/978695 kachelofenbau-doerfer@t-online.de www.kachelofenbau-doerfer.de Haag Kachelofenbau, Fliesen Industriestr. 5 91626 Schopfloch Tel. 09857/292 Fax 09857/1888 fliesen-haag@t-online.de www.fliesen-haag.com Eckl Kamine & Solar Hirtengrund 35 92284 Poppenricht Tel. 09621/9707151 Fax 09621/9707157 info@ecklkamine.de www.ecklkamine.de Johannes Hilpert In der Au 11 92726 Waidhaus Tel. 09652/301 Fax 09652/540 kacheloefen.hilpert@t-online.de www.hilpert-ofenbau.de Peter Straßberger Friedrich-Niedermayer-Str. 44 93049 Regensburg Tel. 0941/22241 Fax 0941/29274 peterstrassberger@t-online.de www.strassberger-kacheloefen.de Eckardt Fliesen u. Kachelöfen Inh. Robert Roth An den Mühlenwiesen 4 95032 Hof Tel. 09281/84997 Fax 09281/85265 info@eckardt-kachelofen.de www.eckardt-kachelofen.de

Dötschel Kachelofenbau Inh. Michael Wening e.K. Carl-Maria-von-Weber-Str. 7 95448 Bayreuth Tel. 0921/22377 Fax 0921/12082 info@doetschel.de www.doetschel.de Reinhardt & Sohn Rudendorfer Weg 21 96188 Stettfeld Tel. 09522/334 Fax 09522/8273 info@reinhardt-kachelofen.de www.reinhardt-kachelofen.de HWL – Ofensetzerei GmbH Badumstr. 7 a 96231 Staffelstein Tel. 09573/4817 Fax 09573/1328 info@hwl-ofensetzerei.de www.hwl-ofensetzerei.de Ernst Hempfling e.K. Inh. Andreas Schade Jahnstr. 3 96364 Marktrodach Tel. 09261/4531 Fax 09261/52987 info@ernst-hempfling.de www.ernst-hempfling.de Roland Schömig Kachelöfen & Kamine Hauptstr. 43 97204 Höchberg Tel. 0931/409959 Fax 0931/400077 schoemig@t-online.de www.schoemig.net RSKreativ Reinhold Scholl Hauptstr. 22 97247 Obereisenheim Tel. 09386/1494 info@rskreativ.de www.kreativ.de Gerhard Meisel Eltmanner Str. 15 97483 Eschenbach Tel. 09522/6509 Fax 09522/707510 info@meisel-kachelofen.de www.meisel-kachelofen.de Ofen Floth Priorstr. 1 97616 Bad Neustadt Tel. 09771/97900 Fax 09771/991483 info@ofen-floth.de www.ofen-floth.de Günther Desch GmbH Kachelöfen Heizkamine Wandheizungen Wiesenfurt 24 97833 Frammersbach Tel. 09355/7701 Fax 09355/4501 info@de-ko.de www.de-ko.de Goßmann Kachelofenbau GmbH Spessartstr. 68 / Lohrer Str. 6 97833 Frammersbach Tel. 09355/975111 Fax 09355/975112 info@ofen-gossmann.de www.ofen-gossmann.de Micha Wendt Kachelöfen-Kamine-Fliesen Oehrenstöckerstr. 12 98693 Ilmenau Tel. 03677/840838 Fax 03677/844644 info@micha-wendt.de www.micha-wendt.de

Felix Böhm & Söhne GmbH Heydaer Str. 4 98704 Wolfsberg OT Bücheloh Tel. 03677/841002 Fax 03677/204801 info@feuershop.de www.feuershop.de


KOMPETENTE BERATUNG IN TECHNIK UND DESIGN Ein Kachelofen, Heizkamin oder Kaminofen ist eine HightechAnlage und ein Stück persönliches Wohn-Design. Das System lässt sich vom Kachelofenbauer genau auf Ihre Wünsche zuschneiden. Als „Meister des Feuers“ ist er mit Rat und Tat für Sie da: von der Auswahl über die Planung und Errichtung der Anlage bis zur Wartung und Pflege. Gerne zeigt er Ihnen die unterschiedlichen Ofen- und Kachelvarianten in seiner Ausstellung und erarbeitet eine Lösung, die Ihren Vorstellungen voll und ganz entspricht. Mit einem qualifizierten Meisterbetrieb sind Sie auf der sicheren Seite.

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NACHGEFRAGT

Wir haben in unserer Ausgabe sehr viele schöne und zum Teil auch sehr individuelle Ofenanlagen. Aber wer baut denn nun diese Anlagen, was für Voraussetzungen müssen gegeben sein, um überhaupt einen Ofen zu entwerfen und bauen zu dürfen? Wir sprachen mit Michael Hieckmann, Vorsitzender des Vorstandes der AdK, Arbeitsgemeinschaft der deutschen Kachelofenwirtschaft und Meister im Ofen- und Luftheizungsbau mit eigenem Betrieb, über das Berufsbild des Ofen- und Luftheizungsbauers.

Meister des Ofens … Kamine & Kachelöfen: Wenn sich der Kunde nun entscheidet, wie geht es dann weiter? Michael Hieckmann: Nach Auftragserteilung werden bei den Herstellern die verschiedenen Materialien geordert, in der Werkstatt zusammengestellt und zum Kunden gebracht, wo der Ofen dann montiert und installiert wird. Industriell gefertigte Feuerstätten stellen sie direkt vor Ort auf und schließen sie an Schornsteine und Versorgungssysteme an. Sie bringen Rohrleitungen an, installieren und prüfen elektrische Baugruppen sowie Regel-, Steuer-, Sicherheits- und Überwachungseinrichtungen. Schließlich kontrollieren sie, ob der Ofen oder die Heizung richtig funktioniert, stellen das Gerät ein und nehmen es in Betrieb. Abschließend übergeben sie die Anlage an den Kunden und weisen ihn in die Bedienung ein. Auch Kundendienst, Inspektionen und Instandhaltungsarbeiten führen sie durch.

Planung: Zuerst wird der Ofen nach den Wünschen des Bauherren am Computer entworfen.

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Kamine & Kachelöfen

Kamine & Kachelöfen: Was ist die Tätigkeit eines Ofen- und Luftheizungsbauers? Michael Hieckmann: Ofen- und Luftheizungsbauer/ innen planen und bauen beispielsweise Kachelöfen, Backöfen, handwerklich erstellte Herde und Kamine, Warmluftheizungen, Be- und Entlüftungsanlagen, Öl- und Gasbrenner. Wenn sie ihre Kunden beraten und mit ihnen den Auftrag definiert haben, machen sie einen oder zwei Entwürfe, in den meisten Fällen mit einer CAD-Planung (es gibt aber auch noch die handgearbeiteten Entwürfe). Hier kann der Kunde schon vorab sehen, wie der Ofen in seinem Raum aussieht.

Kamine & Kachelöfen: Wer erhält Zugang zur Ausbildung des Ofen- und Luftheizungsbauer? Michael Hieckmann: Die Betriebe stellen Auszubildende mit Hauptschulabschluss, mittlerer Reife oder auch mit Abitur ein. Kamine & Kachelöfen: Wie sieht die Ausbildung aus? Michael Hieckmann: Im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule lernen die Auszubildenden beispielsweise wie man Kacheln, Fliesen und Baukeramik bearbeitet und was zu beachten ist, wenn Schamotte- und Mauersteine sowie Klinker auf Maß bearbeitet werden. Sie erfahren, wie Heizkammern ausgekleidet werden und wie Einzelöfen, Raumheizer, Kaminöfen und industriell gefertigte Geräte eingebaut werden, welche Materialien im Ofenbau Verwendung finden und wie man sie bearbeitet.


„Lust auf kreatives Arbeiten? Wenn Sie diesen Beruf lernen wollen, melden Sie sich bei uns, wir kümmern uns. AdK, info@kachelofenwelt.de, Stichwort Ausbildung.“

  und wie man einer wird Kamine & Kachelöfen: Das hört sich nach viel Lehrstoff an? Michael Hieckmann: Das ist noch lange nicht alles. Außerdem lernen sie, was man beim Einbau und bei der Instandhaltung von Luftleitungen, Ventilatoren, Luftfiltern und Luftklappen beachten muss und wie man Altanlagen demontiert, wie man Kunden berät und informiert. Wie man Kacheln und keramische Formteile anpasst, setzt, verklammert, sowie ausfüttert. Weiter lernt man das Verputzen von Öfen und Verlegen von Natursteinplatten. Darüber hinaus werden während der gesamten Ausbildungszeit ausführliche Kenntnisse über weiterführende Themen wie Rechte und Pflichten während der Ausbildung, Organisation des Ausbildungsbetriebs und Umweltschutz vermittelt. In berufsspezifischen Lernfeldern kommen noch zusätzliche Themen wie Erstellen der Brennstoffversorgung für Feuerungsanlagen, Herstellen und Einbauen von Luftleitungssystemen.

Michael Hieckmann: Die Auszubildenden müssen eine Zwischenprüfung sowie am Ende der Ausbildung die Gesellenprüfung ablegen. Diese setzt sich aus einem praktischen und einem schriftlichen Teil zusammen. Der praktische Teil besteht aus einer Arbeitsaufgabe, zum Beispiel das Herstellen des Segments eines Grund- oder Warmluftofens an einer Gebäudewand aus brennbaren Baustoffen mit Verkleidung aus geschliffen versetzter Kachelware und einem Heizeinsatz für Holz, Gas oder Heizöl, einschließlich der Brennstoffversorgungsleitung und der Elektroanschlüsse. Der schriftliche Teil umfasst folgende Bereiche: Auftragsplanung, Anlagenanalyse, Wirtschafts- und Sozialkunde. Die prüfende Stelle ist die jeweilige Handwerkskammer des Bundeslandes.

Technisches Wissen: Bei einem Ofen mit Wassertechnik arbeiten Ofenbauer und Heizungsbauer Hand in Hand. Der Heizungsbauer schließt den Ofen nach Angaben des Ofenbauers an die Heizung an.

Kamine & Kachelöfen: Ist ein Kamin mit Wassertechnik auch ein Thema? Michael Hieckmann: Ein wichtiges sogar. Gelernt wird, was beim Einbauen und Instandhalten von Heizungskomponenten, also Verkleidungen, Abgasanlagen, Kamineinsätzen und Wasser-Wärmetauschern, zu beachten ist. Auch wird gezeigt, wie die Kaminanlage samt den dazugehörigen Versorgungseinrichtungen (Behälter und Leitungen) eingebaut wird und wie Mess-, Steuerungs-, Regelungs- und Sicherheitseinrichtungen montiert, angeschlossen und in Betrieb genommen werden. Kamine & Kachelöfen: Und wie beendet man die Ausbildung?

Handwerkliches Geschick: Hier wird ein Heizeinsatz ausgerichtet und unterbaut, da sind zwei Mann nötig.

Kamine & Kachelöfen

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NACHGEFRAGT

Kontakt mit Menschen: Wichtige Bauabschnitte werden besprochen, die Bauherren aktiv mit einbezogen.

Aufbauarbeit: Der Ofenbauer ist mit dem Aufbau zufrieden und kann seine weiteren Schritte planen.

Kamine & Kachelöfen: Und was für Perspektiven hat der Geselle für seine Zukunft? Michael Hieckmann: Aufstiegsweiterbildung bietet die Möglichkeit, beruflich voranzukommen und in Führungspositionen zu gelangen (zum Beispiel durch die Prüfung als Ofen- und Luftheizungsbauermeister/in). Mit dem Meistertitel kann ein eigener Betrieb eröffnet werden. Eine Weiterbildung als Techniker/in der Fachrichtung Heizungs-, Lüftungs-, Klimatechnik ist auch jederzeit möglich. Und ein nachfolgendes Studium eröffnet Berufs- und Karrierechancen (zum Beispiel durch einen Bachelorabschluss im Studienfach Versorgungstechnik).

der weiß, wovon ich spreche. Das Feuer wurde schon vor vielen, vielen Jahren entfacht. Auch heute genießt das Feuer in der Gesellschaft noch einen sehr hohen Stellenwert.

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Kamine & Kachelöfen

Ergebnis: Zum Schluss präsentiert sich ein gelungenes Meisterstück. Bauherren und Ofenbauer sind zufrieden.

Fotos: Alebana

Kamine &Kachelöfen: Herr Hieckmann, wenn Sie ganz persönlich Ihren Beruf beschreiben, wie würden Sie das tun? Michael Hieckmann: Es ist der schönste Beruf den ich mir vorstellen kann. Ich kenne keinen Beruf, der so vielfältig ist. Wir bauen Kachelöfen, Kaminanlagen, Kaminöfen, Wassersysteme, Gaskamine, Schornsteine und so weiter auf. Wir haben so viele handwerkliche Aufgaben, wie zum Beispiel Kacheln bearbeiten, Mauern, Schweißen, Verputzen, Dachdecker-, Maler-, Gas/Wasser-Installateur-, Elektrikerarbeiten und so weiter. Sie sehen, unser Beruf ist sehr, sehr vielfältig und immer wieder abwechslungsreich, dadurch, dass jeder Ofen ein Unikat ist, machen wir nie dasselbe, immer wieder sind andere Herausforderungen gegeben. Dadurch ist auch viel Kreativität gefragt. Wer handwerklich geschickt ist, dem kann ich nur zu diesem Beruf raten, denn wer schon mal die Freude in den Augen der Kunden gesehen hat, wenn man zusammen mit ihnen das erste Feuer entzündet,

Kamine & Kachelöfen: Wenn jemand diesen Beruf ergreifen will, was sollte er mitbringen? Michael Hieckmann: Freude am Handwerk, Planung, Umgang mit Menschen und gestalterisches Arbeiten, das macht den Ofen- und Luftheizungsbauer von morgen aus. Ich kenne keinen Beruf, der so kreativ und vielseitig ist.  ❙


Verona Messegelände/Verona Fairgrounds

21-25 Februar/February 2018

Die wichtigste internationale Ausstellung für Anlagen und Geräte für die Wärme- und Energieproduktion mit Holzbrennstoffen The most important international exhibition of plants and materials for wood-fired heating

• 754 Unternehmen davon 322 ausdem Ausland aus 38 Ländern, bei einer Ausstellungsfläche von 105.000 m2 • 70.317 Besucher davon 14.450 aus dem Ausland aus 69 Ländern (Daten 2016).

• Die einzige Fachmesse mit Hallen mit Rauchabzugsanlage in Betrieb.

• 754 companies including 322 from 38 different countries on 105,000 square metres of exhibition space • 70,317 people in attendance including 14,450 foreign visitors from 69 different

countries (2016 Data).

• The only event with halls equipped with operating smoke extraction systems.

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MARKTPLATZ Ein buntes Angebot an ausgesuchten Öfen präsentieren wir auf den folgenden Seiten. Besuchen Sie mit uns die einzelnen Firmen

DER SCHÖNEN und lesen Sie, was diese über ihre Produkte zu sagen haben.

Noch mehr Öfen der hier vorgestellten Hersteller finden Sie unter der www.ofenwelten.de-Adresse.

FEUERKÜNSTE 114

Kamine & Kachelöfen


Foto: Ortner


Speicherstein-Anlage „S15“ präsentiert sich in Sichtbetonoptik in Kombination mit Designbeton.

Die „Profi GO“-Grundöfen sind in den verschiedenen Frontausführungen „Profi K“, „Profi K Kristall“, „Profi Plus“, und hier in „Profi R“ zu sehen, mit integriertem Blendrahmen erhältlich.

Der „Profi W 12“ besticht durch seine Wandelbarkeit. Je nach Wunsch ist er erhältlich mit verschiedenen Fronten.

SCHMID & CAMINA Speicherwärme – eine Investition in die Zukunft Für viele Eigenheimbesitzer und Bauherren gibt es an kühlen Herbstund Wintertagen nichts schöneres als die Vorstellung, sich an einem gemütlichen Kamin oder Kachelofen zu entspannen. Der Kamin ist heutzutage nicht nur ästhetisches und begehrtes Designelement im Wohnzimmer, sondern in Zeiten von steigenden Energie- und Nebenkosten immer häufiger auch Wärmequelle. Neubauten sind heutzutage vollumfänglich gedämmt, sodass diese einen immer niedrigeren Wärmebedarf haben. Um seinen Wohnraum vor dem Überhitzen zu schützen, bietet sich ein Speicherkamin, ein wassergeführter Kamin in Kombination mit einem Pufferspeicher oder auch ein Grundofen an. Camina-Grundöfen zeichnen sich insbesondere durch eine lange Wärmespeicherung und eine gesunde Wärmestrahlung, vergleich116

Kamine & Kachelöfen

bar mit der Sonnenstrahlung, aus. Je nach Bauart (mittelschwer oder schwer) des Grundofens, reicht ein einmaliges Heizen für eine angenehme Wärmeabgabe von bis zu 12 Stunden über die Ofenhülle aus. Ein Grundofen sorgt somit für eine lang anhaltende, gleichmäßige Wärmestrahlung über die Oberfläche in den Raum und ist der ideale Kandidat für gut isolierte Häuser wie Neubauten, Niedrigenergiehäuser oder Passivhäuser. Mit der Serie der Speicherstein-Anlagen trägt Camina dem niedrigeren Energiebedarf ebenfalls Rechnung. Auch die Speichersteine aus armierten Guss, speichern die Strahlungswärme der Feuerstätte auch nach dem Abbrand und geben diese sanft ab. Bei der Modellvielfalt hat der Kunde die Wahl zwischen einer ein-, zwei-, oder dreiseitigen Sicht auf das Flammenspiel. Je nach Geschmack kann man


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„Lina Go4557 – Lang“: Der Kleine mit der großen Scheibe für höchsten Feuergenuss. Er bietet lang anhaltende Wärme aufgrund seiner Speichermasse, angenehmes Raumklima und sparsamen Brennstoffverbrauch.

„S7 TV Hoch Powerbloc“: Die geschlossene Variante der „S7“ bietet gleichmäßig lang anhaltende, angenehme Strahlungswärme über bis zu 18 Stunden. Ein großer Vorteil: Es wird nur eine geringe Holzauflagemenge von 2 x 4,2 kg Holz pro Tag benötigt.

sich für den modernen, puristischen Stil entscheiden oder zum Beispiel mit einem Feuertisch, einer Natursteinbank oder Designbetonelementen Akzente setzen. Die Auswahl reicht von Camina-Systemkaminen aus Speicherstein, über Heizkamine und Grundöfen bis hin zu traditionellen Kachelöfen. Alle ausgestattet mit hochwertiger Schmid-Feuerungstechnik – Made in Germany. Dabei sind der individuellen Gestaltung und dem eigenen Geschmack nahezu keine Grenzen gesetzt. Für die eigene Kaminplanung, bietet Camina zur kostenfreien Nutzung den 3-D-Kaminplaner auf der Website www.camina.de/kaminplaner.html an. Mit diesem Planungswerkzeug kann ganz einfach per Drag & Drop der Wohnraum am PC, Smartphone oder Tablet maßstabsgetreu entworfen und mit der Wunsch-Camina-Anlage ge-

staltet werden. Dabei stehen eine Vielzahl an Camina-Speichersteinund -Naturstein-Anlagen sowie Boden-, Wandbeläge und Einrichtungsgegenstände zur Auswahl. Egal welcher Kamintyp man ist, die Feuerstätten von Camina & Schmid sind nicht nur umweltfreundlich, sondern nachhaltig zugleich. Weitere Informationen rund um die Camina-Speicherstein-Anlagen, Schmid-Grundöfen, Kachelöfen und Heizkamine sowie Adressen kompetenter Fachhändler finden Sie auf unten genannter Website. Schmid & Camina Feuerungssysteme, Gewerbepark 18, 49143 Bissendorf, Telefon 05402/701010, Telefax 05402/701070, info@camina.de, www.camina.de, www.ofenwelten.de/camina Kamine & Kachelöfen

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Ausgezeichnet mit dem German Design Award: Der „Dio 150 W“, den es wahlweise auch mit zusätzlicher Speichermasse gibt.

„Mylos“ erreicht einen Wirkungsgrad bis zu 90 Prozent und ist mit der Energie-Effizienzklasse A+ ausgezeichnet.

ORANIER Exzellente Technik gepaart mit modernem Design Oranier gibt der Redewendung „Feuer und Flamme“ eine ganz neue Bedeutung. Mit dem kreisrunden „Mylos“ hält ein weiteres Modell der „Dual-Fire“-Technologie Einzug ins Wohnzimmer. „Dual-Fire“Technologie bedeutet, dass zunächst in der oberen Brennkammer das Holz entzündet wird. Dieses brennt dann ab – so wie bei jeder anderen Feuerstätte auch. Nachdem sich ein Glutbett gebildet hat, wird Holz nachgelegt und die Abbrandklappe geschlossen. Durch den natürlichen Zug des Schornsteins werden nun die Holzgase durch den Düsenstein in die untere Brennkammer geführt und besonders schadstoffarm nachverbrannt. Das führt zu einem Wirkungsgrad bis zu 90 Prozent. Daher ist der „Mylos“ mit der EnergieEffizienzklasse A+ gekennzeichnet. „Arkona W+“ – Kaminofen mit Speichermasse Der besondere Charme eines modernen Kaminofens mit Speichermasse entfaltet sich dadurch, dass er zunächst die Wärme des Feuers in seinem Inneren speichert und diese wohl dosiert über einen 118

Kamine & Kachelöfen

langen Zeitraum wieder an den Raum abgibt. Das „Plus“ steht hier somit für die Speichersteine, die sich im Inneren wie ein Mantel um den Rauchgas-Abzug im oberen Bereich des Ofens legen. So verfügt der Speicherofen „Arkona W+“ beispielsweise über eine massive Speichermasse von zirka 45 Kilogramm. Das besondere Plus dieses Ofens besteht nicht zuletzt darin, dass er richtig gut aussieht – wahlweise mit eisgrauen Speckstein-Kacheln oder mit schneeweißem Mineralputz. Und jetzt, ganz neu, auch mit Keramik verkleidet. In den drei Trendfarben: Schwarz-graues „Namib“, sandiges „Corretto“ und „Seidenweiß“. Zusätzlich verfügt er über einen externen Verbrennungsluft-Anschluss. „Dio 150 W“ – eine elegante Feuersäule Mit einer Höhe von 150 Zentimetern und einem Durchmesser von lediglich 47,5 Zentimetern findet der „Dio 150 W“ als formvollendete Säule auch in kleinen Wohnräumen Platz. In schwarzem Stahl gehalten, erlaubt seine große Sichtscheibe einen fesselnden Blick auf


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„Arkona W+“ mit Speichermasse hat einen Wirkungsgrad von über 80 Prozent und eine Nennwärme­leistung von 7 Kilowatt. Das reicht für eine Raumbeheizung bis zu 60 Quadratmeter. Der „Hektos Aqua“ überzeugt in vielerlei Hinsicht. Seine „Dual Fire“-Technologie setzt Maßstäbe.

die züngelnden Flammen. Und dieser bleibt auch stets ungetrübt, da die Frontscheibe durch einen gezielten Luftstrom vor Rauchablagerungen geschützt wird. Die passgenaue Tür schließt sich wie von selbst und ausgesprochen leise. Der Griff bleibt stets angenehm in der Hand, da er durch Luft gekühlt wird, die durch sein Inneres strömt. Dadurch können Holzscheite mit einer Maximallänge von 25 Zentimetern beim Nachlegen sicher und äußerst bequem platziert werden. Bei der Modellvariante „Dio 150 W+“ ist das Innere mit zusätzlicher Speicherleistung kraftvoll aufgeladen. Dazu wurde im oberen Teil des Korpus ein besonders leistungsstarker Wärmespeicher aus hochwertiger, veredelter Schamotte mit einem Gesamtgewicht von zirka 50 Kilogramm integriert, in dem sich während der Befeuerung die überschüssige Wärmeenergie sammelt. Die gespeicherte Wärme wird dann über einen Zeitraum von bis zu dreizehn Stunden nach und nach an den Raum abgegeben.

Zukunftsweisende Technik: der „Hektos Aqua“ Ebenfalls basierend auf dem Holzvergaser-Prinzip mit „Dual-Fire“Technologie versehen, präsentiert sich der wasserführende „Hektos Aqua“. Im Vergleich zu herkömmlichen Kaminöfen steigt dank der „Dual-Fire-Technologie“ nicht nur der Wirkungsgrad, sondern auch der Komfort. Mit der maximalen Füllmenge lassen sich sagenhaft lange Abbrand-Zeiten bis zu vier Stunden erzielen. Zeit zum Entspannen und Zurücklehnen.…

Oranier GmbH, Oranier Straße 1, 35708 Haiger, Telefon 02771/2630-160, Telefax 02771/2630-349, info-heiztechnik@oranier.com, www.oranier.com, www.ofenwelten.de/oranier Kamine & Kachelöfen

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Ecofire „Miriam“, ein raumluftunabhängiger Pelletofen mit der Technologie „Ecofire“.

Scheitholzofen „Eva“ gibt es in drei Varianten, die Zuverlässigkeit und hohe Leistungen garantieren.

PA L A Z Z ET T I Wärmeverteilung par excellence Pelletöfen aus der Produktgruppe der Ecofire-Serie von Palazzetti mit möglichem Luftkanalanschluss erlauben eine rasche Beheizung mehrerer Räume ohne aufwendige Maurerarbeiten. Also die perfekte Lösung, um die Kosten einer traditionellen Heizanlage zu verringern, ohne auf die Bequemlichkeit eines programmierbaren Betriebs zu verzichten. Das „Air Pro System“ erfüllt die Anforderungen eines anspruchsvollen Luftkanalsystems, da es die Beheizung von ganzen Wohnungen erlaubt. Diese Technologie sieht je nach Heizleistung des Ofens den Einsatz von zwei oder drei verschiedenen und unabhängig voneinander steuerbaren Gebläsen vor, um die Verteilung der Warmluft mittels Kanalisierung in mehrere Räume zu ermöglichen. Beim „Air Pro System 2“ stehen zwei Gebläse, eines für den Raum und eines für den rückwärtigen Luftkanalanschluss zur Verfügung. Diese erlauben die Verteilung der Wärme über eine Strecke von bis zu 14 Laufmetern (mit Durchmesser von 8 Zentimetern). Die Steuerung der Leistung des hinteren Gebläses kann direkt über das Digital-Display mit Soft-Touch-Tasten erfolgen. 120

Kamine & Kachelöfen

„Air Pro System 3“ beinhaltet drei Gebläse, eines für den Raum und zwei für den rückwärtigen Luftkanalanschluss: Diese erlauben die Verteilung der Wärme über eine Strecke von bis zu 28 Laufmetern – 14 Laufmeter pro Kanal (mit Durchmesser von 8 Zentimetern). Bei dieser Version lässt sich die Leistung der hinteren Gebläse mit zwei kleinen Schaltgriffen, die die beiden Luftkanäle steuern, variieren. Bei beiden Versionen kann jedes hintere Gebläse an einen Außenthermostaten angeschlossen werden, der in der Lage ist, auf unabhängige Weise das Gebläse der einzelnen Luftkanäle je nach der im zu beheizenden Raum erhobenen Temperatur ein- oder auszuschalten. Die mit dieser Technologie ausgerüsteten Öfen sind unter dem Gesichtspunkt der Wärmeverbreitung und Wärmeverteilung also ganz flexibel. Und wenn sie einerseits einen forcierten Luftkanalanschluss erlauben, der im Umfeld der Pelletöfen seinesgleichen sucht, so sind sie andererseits mit dem System „Zero Speed Fan“ ausgestattet. Diese Funktion erlaubt dem Benutzer das vollständige Ausschalten des Gebläses zugunsten einer Beheizung durch natürliche Luftkonvektion.


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Ecofire „Julie“, ein Pelletofen, mit dem mehrere Räume beheizt werden können.

Modell „Nicole“ erlaubt eine Beschickung mit Holzscheiten bis zu 50 Zentimetern Länge.

Der Anblick des Feuers, seit jeher eine faszinierende Erfahrung, wird heute dank Ecofire „Beatrice“ und der ungewöhnlichen Glasfront zu etwas absolut Neuem.

„Eva“ und „Nicole“ Scheitholzöfen „Eva“ und „Nicole“ präsentieren sich mit moderner und zuverlässiger Technologie. Beide Öfen sind mit einem innovativen patentierten System zur Luftregelung ausgestattet. Durch eine genaue Kontrolle der Primärluft, jener der Nachverbrennung sowie der zur Scheibenreinigung eingesetzten Luft, erhält man die vollständige Kontrolle des Feuers. Aus diesem Grund geht das Anzünden des Feuers einfach und schnell vor sich. Im Inneren verbirgt sich die spezielle Feuerstätte aus Thermofix, ein weißer feuerfester Beton mit hohem Speichervermögen. Die beiden Öfen bieten auch die Möglichkeit, die für ihren Betrieb erforderliche Luft über einen auf der Rückseite des Ofens vorbereiteten Anschluss direkt von außen zuzuführen. So ist auch eine Installation in jenen Räumen möglich, wo traditionelle Öfen normalerweise nicht aufgestellt werden dürfen. Gruppo Palazzetti, Via Roveredo 103, 33080 Porcia (PN), Italien, Telefon 0039/0434/922922, www.palazzetti.de, www.ofenwelten.de/palazzetti

Ecofire „Noah Idro“, ein platzsparender und wasserführender Pelletofen, der eine leistungsfähige Beheizung mit schlanker Ästhetik vereint.

Kamine & Kachelöfen

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„Contura 620 Style“, mit wärmespeicherndem Powerstone und Konvektionsgitter als Standard. Das Modell besitzt eine robuste Gusseisentür und ist mit einer SoftClose-Holzfachtür erhältlich.

„Contura 690 Style“: Das Modell bringt die ganze Pracht des Feuers hoch über dem Boden zur Geltung und ist wahlweise in drei Farben, zwei Türen, zwei Verkleidungen, einer Soft-Close-Holzfachtür standardmäßig, sowie als Zubehör mit Holzablage und wärmespeicherndem Powerstone erhältlich.

CO N T U R A Moderne Ofentechnik stilvoll verpackt Die beliebte Kaminofenserie „Contura 600“ erhält Zuwachs und bietet außerdem zusätzlich eine Extraportion Stil, der sich in den Aufstellräumen super präsentiert. Und gleichzeitig ändert sich auch der Name der Serie in „Contura 600 Style“. Neben einem Plus an Stil mit neuen Verkleidungen, Türen und Farben werden zudem mehrere Funktionen verbessert: automatischer Start, Boost-Funktion, geräuscharmer Aschekasten und eine optimierte Verbrennungstechnik. „Die ,Contura 600 Style‘-Serie holt mehr Wärme aus jedem Holzscheit heraus. Diese großen und eleganten Kaminöfen stellen mit ihrer besonderen Präsenz in jedem Umfeld ein optisches Highlight dar“, schwärmt Rolf Johansson, Verkaufsleiter Deutschland. 122

Kamine & Kachelöfen

Die neue „Contura 600 Style“-Serie wartet mit einem großen und schönen Feuerschein für große und schöne Räume auf. Moderne Kaminöfen werden nach strengen Umweltvorgaben hergestellt und verursachen wesentlich geringere Umweltemissionen als ältere Modelle. Zudem schonen sie die Brieftasche. Contura aus der schwedischen Provinz Småland ist europäischer Marktführer in seinem Bereich. Das Unternehmen vereint schwedische Ingenieurskunst mit modernem skandinavischen Design. Contura/Nibe AB, Skulptörvägen 10, 28523 Markaryd, Schweden, Telefon 0046/433/75100, brasvarme@contura.se, www.contura.eu, www.ofenwelten.de/contura

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„Contura 610 Style“, das kleinste Modell in der Serie. Wahlweise mit einer Tür aus Gusseisen oder Glas sowie eine Verkleidung aus Artstone oder Stahl.


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„Colonna“, „Zeppelin“ und „Quadra“ (v. l. n. r.).

„Colonna B“, „Piccolino“ und „Wandpiccolino“ (v. l. n. r.).

K E R A M I K A RT Individuelle Einzelstücke Als maßgefertigte Einzelstücke kommen Design-Kachelöfen aus der Werkstatt von Otto Scherer. Dabei handelt es sich um Grundöfen, die mit wenig Holz (1 bis 2 Kilogramm) warm werden und bis zu zehn Stunden lang die Wärme abstrahlen. Die Devise von Otto Scherer lautet: „Unser Ziel ist es, gesunde Strahlungswärme mit individuellem, gegenwartsbezogenem Design und hoher Funktionalität zu verbinden.“ Keramik Art, Otto Scherer, Stadler Straße 2, 86932 Stoffen, Telefon 08196/998796, info@scherer-keramik.de, www.schererkeramik.de, www.scherer-design.eu, www.ofenwelten.de/scherer Kamine & Kachelöfen

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Ring frei für ausgefallenes Design: Der aus einzelnen Gussringen gefertigte „Colona“ ist sowohl als Speicherofen wie auch als klassischer Kaminofen erhältlich.

LEDA Nordischer Weitblick: Feurige Lösungen für den Niedrigenergie-Standard Wenn im ostfriesischen Traditionsunternehmen Leda moderne Ofentechnik hergestellt wird, geht es heiß her. Seit 140 Jahren werden hier die Ofenteile nicht einfach aus Blech gestanzt, sondern aus flüssigem, rot-glühendem Eisen in Form gegossen und anschließend zu modernen Feuerstätten verbaut. Der Grund: Gusseisen ist hitzebeständig, formstabil und ein sehr guter Wärmeleiter. Und für die optimale Verbrennung setzt Leda auf zukunftsweisende Technologien. Der Niedrigenergie-Standard ist heutzutage das Maß aller Dinge. Die Installation eines überdimensionierten Kaminofens, der nicht auf den Wärmebedarf abgestimmt ist, führt schnell zu überhitzten Räumen. Die Lösung heißt „Corona“. Diesen schlanken GussKaminofen gibt es mit einer Heizleistung von 4 bis 6 Kilowatt. Speziell für Niedrigenergiehäuser bietet sich der „Corona tec“ mit nur 3 Kilowatt Nennwärmeleistung an. Die geringe Leistung wird durch 124

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eine elektronische Heizhilfe, die den Anwender durch eine optische Anzeige unterstützt und einem eingebauten Katalysator ermöglicht. Der 1,25 Meter hohe, schlanke, rechteckige Kaminofen ist aus neun einzelnen Gusselementen gefertigt und glänzend weiß emailliert oder dezent mattschwarz lackiert. Der „Colona“ ist sowohl als Speicherofen als auch als klassischer Kaminofen verfügbar. Die erste Variante birgt die geballte Speicherkraft von 480 Kilogramm Schamotte- und Guss-Speichermasse in sich. Einmal aufgelegt und entfacht, genügen 4,2 Kilogramm Holz für rund zehn Stunden Wohlfühl-Atmosphäre. Wer keinen Speicherofen wünscht, für den bietet sich der Guss-Kaminofen „Colona Lite“ an, der über eine Nennwärmeleistung von 6 Kilowatt verfügt. Beide Modelle sind aus 13 einzelnen Gussringen gefertigt und haben eine stattliche Höhe von 1,80 Metern. Zudem steht der „Colona Lite“ auch


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„Corona tec“, ein schlanker Guss-Kaminofen mit kleiner Heizleistung von 3 kW.

Die Ofen-App: Fotorealistisch und maßstabsgerecht in 3-D.

Faszinierende Feuersicht dank großzügiger Sichtscheibe bietet „Fina“.

in einer 1,25 Meter hohen kompakten Version zur Verfügung. Den „Colona“ gibt es glänzend weiß und schwarz emailliert oder dezent schwarz lackiert. Für den Einbau eines Heizkamins war in einem Wohnzimmer bisher vor allem eins nötig: viel Platz. Doch gerade in Ballungsgebieten wird aufgrund der hohen Baukosten auf den einen oder anderen Quadratmeter Wohnfläche verzichtet. Damit der Wunsch nach einer Kaminanlage trotzdem kein Traum bleibt, hat Leda den HeizKamineinsatz „Fina“ mit einer besonders geringen Einbautiefe und einer vergleichsweise niedrigen Heizleistung von 7 Kilowatt entwickelt. Dank dieser beiden Eigenschaften sorgt er auch in Häusern mit einem geringen Wärmebedarf für feurige Stunden. Ofenmodell „Fina“ gibt es wahlweise auch als Durchsichtgerät und als EckModell in L-Form.

Mit der Ofen-App lässt sich jeder Kaminofen aus dem aktuellen Prospekt fotorealistisch und maßstabsgetreu in das eigene Wohnzimmer projizieren. Die App zeigt auf dem Handy oder Tablet den ausgewählten Kaminofen mit allen Details und sogar mit flackerndem Feuer. Jeder Kaminofen lässt sich drehen und aus unterschiedlichen Perspektiven betrachten. Die Bilder können gespeichert und ausgedruckt werden, sodass sich die einzelnen Modelle in der zukünftigen Umgebung miteinander vergleichen lassen.

Leda Werk GmbH & Co. KG, Groninger Straße 10, 26789 Leer, Telefon 0491/6099-0, Telefax 0491/6099-290, info@www.leda.de, www.leda.de, www.ofenwelten.de/leda Kamine & Kachelöfen

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Promotion Rendering: pbb Planungsbüro Beier GmbH

GUTBROD Wohlige Wärme in elegantem Design Seit 1869 wird in Gundelfingen nach handwerklicher Tradition edle Ofenkeramik sorgfältig von Hand gefertigt. Mehr als 140 Jahre hatte Gutbrod Gelegenheit, Gutes zu bewahren und Neues weiterzuentwickeln. Geblieben ist der natürliche Rohstoff Ton. Bis heute ist er in seiner Wirkung und Wärmeeffizienz unerreicht und sorgt für ein gesundes Raumklima. Wie viel Herz, Leidenschaft und handwerkliches Können in jeder einzelnen Kachel steckt, das sieht man ihr an. Kachelöfen sind Ausdruck eines persönlichen Lebensgefühls und so individuell wie die Menschen, die sich in seiner Wärme heimisch und geborgen fühlen. Nicht nur die Konstruktion des Ofenkorpus, sondern auch die Glasuren und Dekore der Gutbrod-Ofenkacheln bieten unzählige Möglichkeiten, seiner Persönlichkeit Ausdruck zu verleihen. 126

Kamine & Kachelöfen

Handwerkliche Keramiktradition – moderne Heizeinsätze und innovative Technik vereinen heute die Keramik für Kachelöfen und Kamine mit dem gesamten Heizungssystem Ihres Hauses – wenn Sie das möchten. Eines aber ist seit jeher geblieben: Die Faszination des Feuers zieht uns Menschen in seinen Bann. Mit Gutbrod-Ofenkeramiken findet diese Tradition bis heute ihre vielleicht schönste Form. Umfangreiche Kataloge erhalten Sie kostenlos beim Kachelofenbauer oder direkt bei Gutbrod. Gutbrod Keramik GmbH, Medlinger Straße 7, 89423 Gundelfingen, Telefon 09073/997500, verkauf@gutbrod-keramik.de, www.gutbrod-keramik.de, www.ofenwelten.de/gutbrod


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„Viva 120 L“ (Bild rechts) und der kleine und große Bruder „Viva 100 L“ und „Viva 160 L“.

„Visio 3:1“ sieht nicht nur außergewöhnlich aus, sondern besticht auch durch eine saubere und CO2-neutrale Verbrennung.

AT T I K A Gut, besser, ausgezeichnet Gutes noch besser zu machen – das hat sich das Schweizer Traditionsunternehmen Attika auf die Fahnen geschrieben und entwickelte seinen erfolgreichen Kaminofen „Viva 120“ weiter zum „Viva 120 L“. So kann man zwischen einem manuellen Luftschieber für Liebhaber des traditionellen „Feuermachens“ oder der vollautomatischen Luftsteuerung, dem „CleverAIR“-System, wählen. Ebenso besteht die Wahl aus sechs verschiedenen Türgriffen und ebenso vielen unterschiedlichen Lackfarben, von denen jede den „Viva 120 L“ zum Hingucker werden lässt. Optional können die Feuerfreunde zwischen einer Feuerraumtür aus Stahl oder Vollglas entscheiden sowie zwischen der Option, den Kaminofen mit oder ohne Seitenfenster auszustatten. Garantiert erhalten sie Flammengenuss pur: Denn obwohl der „Viva 120 L“ einen nur unwesentlich größeren Durchmesser besitzt als sein Vorgänger, besticht er durch einen deutlich großzügigeren Feuerraum mit 44 Prozent mehr Feuersicht. Hier können problemlos 33 Zentimeter lange Holzscheite – vorher „nur“ 25 Zentimeter – verbrannt werden. Von offizieller Seite wurde bestätigt: Die „Viva L“-Serie ist für das Produkt-Design mit dem Red Dot Award 2017 ausgezeichnet worden. Der Red Dot Award gilt als einer der weltweit renommiertesten Preise für Design und Innovation.

Neue Dimensionen maximaler Feuersicht Ein raffiniertes und modernes architektonisches Gestaltungselement ist der „Visio 3:1“. Wie alle „Visio“-Kamineinsätze brennt er dank kompaktem Feuerraum auch bei großer Flamme mit tiefer Heizleistung. Damit eignet er sich besonders gut für isolierte Wohnräume mit wenig Heizbedarf. Eine dauerhaft klare Sicht auf das Flammenspiel ist durch die einzigartige Verwendung von infrarotbeschichtetem Keramikglas gegeben. Viele weitere besondere Funktionen zeichnen die „Visio“-Kamineinsätze aus und machen sie zu echten Premium-Produkten. Einbau- und Tragrahmen sind aus 6 Millimeter starkem Stahl geformt und in Schwarz oder Edelstahl erhältlich. Die leichtläufige Hubtür lässt sich geräuschlos und spielend leicht von Hand öffnen und schließen, was das Nachlegen von Holz einfach macht. Der edle und dunkel gebeizte Eichenholzgriff bleibt im Betrieb kühl und kann dadurch jederzeit von blosser Hand und ohne Handschuhe bedient werden.

Attika Feuer AG, Brunnmatt 16, 6330 Cham, Schweiz, Telefon 0041/41/7848080, Telefax 0041/41/7848084, info@attika.ch, www.attika.ch, www.ofenwelten.de/attika Kamine & Kachelöfen

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Die neue Generation wärmespeichernder InjektorFeuerstätten: „Calor“ von NunnaUuni ist ein echter Hingucker. Alle Ausführungen, wie hier das Modell „Rondo“, punkten nicht nur mit einem schönen Erscheinungsbild, sondern mit handfesten inneren Qualitäten.

Die speichernden Injektor-Feuerstätten von NunnaUuni (hier das Modell „Genius“) sind leicht, speichern effektiv Wärme und geben diese bis zu 24 Stunden lang ab.

Nicht nur für Fans von Ofen-Klassikern: Die VollspecksteinTunnelmodelle vereinen modernen Look mit bis zu 48 Stunden lang anhaltender konstanter Wärme und sind dank eines speziellen Verbrennungssystems äußerst umweltfreundlich.

N U N N AU U N I Die neuen Öfen aus Finnland: Moderner Look trifft saubere Wärme Ein sauberer Abbrand und eine konstant milde, lang anhaltende Wärmeabgabe sind die Trümpfe der Feuerstätten von NunnaUuni. Seit über 30 Jahren sorgen die bewährten Produkte aus dem Hause des finnischen Unternehmens in vielen Häusern und Wohnungen für angenehme Wärme und Behaglichkeit. Das Besondere: Feuerstätten von NunnaUuni werden aus der einzigartigen Specksteinart Mammutti gefertigt. Dieser unverwechselbare Speckstein besitzt eine hervorragende Wärmespeicherleistung. Er gibt die Wärme bis zu 48 Stunden lang ab. Zudem verfügt diese Specksteinart neben einer ausgezeichneten Wärmeleitfähigkeit auch über eine maximale Hitzebeständigkeit. Traditionelle Wärmetechnologie und moderne Ästhetik schließen sich nicht aus. NunnaUuni zeigt mit der neuesten Generation speichernder Injektor-Feuerstätten „Calor“ elegante Designvarianten, die mit schlanken, skulpturalen Modellen in nahezu jedes Zuhause passen. Sie sorgen bis zu 24 Stunden für angenehm milde, konstante und saubere Wärme in allen Wohnräumen. Aber auch die Geschwister von „Calor“, wie die zylindrisch geformte Modell-Reihe „Genius“ mit moderner Stahlverkleidung, sind ein absoluter Blickfang. 128

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Dank des besonderen Konstruktionsmaterials im Injektor, des hochhitzefesten und wärmeleitenden Mammutti-Specksteins, verbrennt das Holz bei hohen Temperaturen und somit fast rückstandslos. Durch die Konstruktion aus vier Rauchkanälen im Injektor wird die Wärme schnell und effizient in den Speicherkern übertragen und danach konstant und gleichmäßig abgegeben. Die in den Schornstein gelangenden Rauchgase kühlen auf einen Wert unter 350 Grad Celsius ab. Das macht Injektor-Feuerstätten zu einer sicheren und bausubstanzschonenden Wärmequelle. Wer besonders langen Wärmekomfort schätzt, für den hat man bei NunnaUuni die bewährten speichernden Vollspecksteinöfen im Angebot. Sie geben ihre Wärme nach kurzem Anheizen sogar bis zu 48 Stunden lang ab und sind dabei dank eines speziellen Verbrennungssystems äußerst umweltfreundlich. Sie sind als moderne Tunnelmodelle erhältlich und eignen sich daher auch als stylisher Raumteiler. NunnaUuni OY, Joensuuntie 1344 C, 83940 Nunnanlahti, Finnland, Tel. 00358/207/508207, info@nunnauuni.fi, www.nunnauuni.com, www.ofenwelten.de/nunnauuni


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firetube/Götze Kamine + Öfen

firetube/Kanetzki Kachelofenbau

firetube/Ofensetzerei Oliver Neugebauer

firetube/Feuerwerkstatt Adi Krämer

firetube/Kachelöfen Rosenberger

F I R ET U B E Made in Germany und fürs Leben Ein Ofen ist ein Ofen ist ein Ofen? Das sieht die Ideenschmiede firetube anders. Die kleine Ofenmanufaktur mitten im Erzgebirge fertigt auf hohem Niveau mit Liebe, Leidenschaft und jeder Menge handwerklichem Können die Feuerstätten des 21. Jahrhunderts. Firetube GmbH, Hammergrund 5, 09481 Elterlein

Am Anfang war das Rohr: die runde Brennkammer ist das Herzstück aller firetube-Öfen. Mit modernster Kachelofentechnik gepaart ist sie die ideale Basis für ein Ofensystem, das sich flexibel an individuelle Wohnkonzepte anpassen lässt.

Firetube, Esslinger Straße 56, 73765 Neuhausen

Firetube Ofenmanufaktur, Spinnerei Halle 21/A, Spinnereistraße 7, 04179 Leipzig

Telefon 037349/13934-0, info@firetube.de, www.firetube.de, www.ofenwelten.de/firetube Kamine & Kachelöfen

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Antiker glatter Rundofen in Blau und mit Messingtüre.

Antiker Rundofen mit floraler Modellierung.

Antiker Zylinderaufsatzofen.

G I TA Einzigartige Klassiker Die umfangreiche Sammlung der Gita GmbH umfasst antike und seltene schwedische Rundöfen, Zylinderaufsatzöfen sowie Vierkantöfen in hellen Farbtönen. Außerdem werden Nachbauten der schönsten antiken Rund- und Vierkantöfen aus eigenem Bestand (ReplikaÖfen) angeboten. Kein Kachelofen ist gleich, jedes Stück wird von Gita gesondert angeboten. Man ist sich im Hause Gita sicher, Ihrem Wunschofen mit vielen Dekoren oder Grundfarben nahe kommen zu können. Harmonisch abgestimmte Oberflächen, ausdrucksvoll und ästhetisch gestaltet, bringt ein Kachelofen dauerhafte Freude mit sich. Ein zeitloser Kachelofen der Firma Gita verleiht dem ganzen Raum einen neuen optischen Mittelpunkt und stellt einen wahren Klassiker dar. Gita-Kachelöfen sind Kunstobjekte, antike Dekorationsstücke sowie moderne Heizinstrumente in einem.

Replika-Rundofen mit gezackter und modellierter Krone.

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Ein klassischer Grundofen bietet gesundes Heizen durch einen hohen Anteil an Strahlungswärme. Die Kachelofentechnik ist traditionell, doch fallen die handwerklich gebauten antiken als auch neu gefertigten (Replika-)Kachelöfen mit ihrer berechneten maximalen Wärmeleistung nicht unter die novellierte Bundesimmissionsschutzverordnung (BImSchV). Die Grundofen-Einsätze sind nach neuesten Richtlinien der 1. und 2. BImSchV gebaut und somit typgeprüft.

Gita, Seltersweg 55a, 35390 Gießen, Telefon 0172/6715303, kontakt@kacheloefen-antik.de, www.kacheloefen-antik.de, www.ofenwelten.de/gita

Replika-Vierkantofen „Gotland“.


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Jeder Ofen ist eine Maßanfertigung.

Wohlgefühl und Geborgenheit vermittelt der Blick auf das Feuer. Tradition und Moderne sind in diesem Speicherofen vereint.

O RT N E R Heizen ist nicht gleich heizen Ortner-Speicheröfen sind mehr als nur eine Wärmequelle. Sie stehen für ein Lebensgefühl. Moderne Heizungen und Elektrogeräte sind in den Wohnraum eingezogen und haben das Feuer in den eigenen vier Wänden fast überflüssig gemacht. Fast. Denn immer mehr Menschen wollen auf das besondere Lebensgefühl eines Speicherofens nicht mehr verzichten. Sie ziehen es vor, sich die ursprüngliche Kraft und Energie des Feuers nach Hause zu holen. Traditionsreich und modern Ortner-Speicheröfen sind einerseits der Tradition verpflichtet und andererseits zeigen sie, wie viel Weiterentwicklung möglich ist. Ihr Vorteil: Die Wärmestrahlung ist gleichmäßig und lang anhaltend. Der Energietransport erfolgt mithilfe elektromagnetischer Wellen, die erst dann wirken, wenn sie auf Körper treffen. Durch die Wärmestrahlung wird auch die Luftumwälzung auf ein Minimum reduziert und es wird kein Staub aufgewirbelt. Was bleibt, ist das Gefühl, die Sonne auf der Haut zu spüren. Jeder Ortner ist eine Maßanfertigung Einzigartig an Speicheröfen ist auch, dass sie ihre Wärme über viele Stunden abgeben. Die entstehende Energie wird gespeichert und bis zu 24 Stunden lang mit nur einmal einheizen abgegeben. Das Tolle daran: Jeder Ortner-Speicherofen ist eine Maßanfertigung, vom Ofenbauer, die genau in den Wohnraum passt.

Raumüberhitzung ist kein Thema, auch nicht bei Niedrigenergieund Passivhäusern. Die Vielfalt der Gestaltung Wenn wir schon beim Unikat sind, auch bei der Oberfläche der Speicheröfen sind der Kreativität und der Vielfalt der Gestaltung keine Grenzen gesetzt. Es gibt verschiedene Anstriche, Fugenmassen und spezielle Spachteltechniken, die es dem Fachmann ermöglichen, den Speicherofen ganz nach Ihrem Geschmack zu gestalten. Abschließend kommen wir noch einmal auf das Lebensgefühl zurück, das von einem Ortner-Speicherofen ausgeht. Stellen Sie sich vor, Sie kommen nach einem langen Tag nach Hause und entzünden ein Feuer in Ihrem Speicherofen. Es fängt mit dem Gefühl an, wenn Sie das Holz in die Hand nehmen. Es setzt sich fort mit dem Duft und dem Knistern des Holzes, wenn es angezündet wird. Sie sehen, wie die Flammen beginnen zu lodern und es wird langsam warm auf der Haut und im Herzen. Doch das Beste ist wohl das Glück, das man dabei empfindet, solche Momente des Wohlgefühls und der Geborgenheit mit der ganzen Familie zu erleben. Ortner GmbH, Hürmer Straße 36, 3382 Loosdorf, Österreich, Telefon 0043/2754/2707, Telefax 0043/2754/2708, office@ortner-cc.at, www.ortner-cc.at, www.ofenwelten.de/ortner Kamine & Kachelöfen

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Die in Deutschland handgefertigte Keramik des „B³“ ist in vielen Farben erhältlich.

BULLERJAN Elegantes Design und ein unverwechselbarer Klassiker Der elegante, funktionale und platzsparende Speicherkaminofen „B³ Keramik“ wurde vom international ausgezeichneten Designer Sebastian Herkner entworfen. Trotz des, für seine geringe Größe beachtlichen Gesamtgewichts von 217 Kilogramm, wirkt der „B³“ leicht und apart. Die Speicherkeramik allein wiegt 110 Kilogramm und bringt damit genug zusätzliche Masse, um die Wärme des Feuers lange zu halten.  Der „B³“ eignet sich aufgrund seiner dosierten Wärmeabgabe und seiner Leistungsspanne von 3,9 bis 6 Kilowatt und seines geringen Platzbedarfs auch sehr gut für kleine oder besonders gut gedämmte Räume. „Free Flow“: der Klassiker Mit der Erfindung des klassischen „Free Flow“ hat Eric Darnell vor 40 Jahren die Möglichkeiten mit Holz zu heizen revolutioniert. Räume, die als wirtschaftlich unbeheizbar galten, können seitdem schnell und gleichmäßig erwärmt werden. Durch die Einführung unterschiedlicher Größen (von 6,8 bis 14,2 Kilowatt) profitieren heute schon Tausende Haushalte von seinen Heizeigenschaften. Eine große Auswahl an Verkleidungen, Keramiken, Podest- und Griffvarianten macht den „Free Flow“ individuell gestaltbar. Bullerjan GmbH, Neuwarmbüchener Straße 2, 30916 Isernhagen, Telefon 05136/9775-0, Telefax 05136/9775-12, info@bullerjan.com, www.bullerjan.com, www.ofenwelten.de/bullerjan 132

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Die unverwechselbare Form des „Free Flow“, hier „FF17, Typ 00, Klassik I auf Podest Bock“, ist ein Musterbeispiel für durchdachtes und konsequent umgesetztes Funktionsdesign.


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„SI”, hier ausgeführt in der Keramik „Moor“.

„swissfirecube UKA 37/55/37“ mit 3-seitiger Feuersicht.

„Duas Beton“, in der Farbe Taupe.

G A N Z B AU K E R A M I K Wirkungsvoll und modern wohnen und heizen Mit „swissfirecube“-Kaminen präsentiert Ganz Baukeramik AG echte Handwerksarbeit – entwickelt, gestaltet und produziert in heimischer Manufaktur. Die einzigartige Materialbeschaffenheit und die Verarbeitung im Detail machen jeden „swissfirecube“ zum Unikat – hergestellt mit Leidenschaft zu Feuer und Stahl. Die Kollektion überzeugt durch das geradlinige Design, welches das Feuer perfekt in Szene setzt. „swissfirecube“ bietet trendige und innovative Lösungen für die Gestaltung Ihrer Wohlfühloase, abgestimmt auf das moderne Wohnen. Kaminöfen aus der Werkstatt von Ganz Baukeramik, die sich in Embrach in der Schweiz befindet, garantieren dank modernster Feuerungstechnik tiefe Emissionswerte und optimale Energieeffizienz. Hohe Qualität, Funktionalität und Bedienungskomfort sind weitere Merkmale der Öfen. Innovatives Design und eine große Auswahl an Keramikfarben ermöglichen eine optimale Abstimmung zu jedem Wohnkonzept.

Der stylishe „SI“ ist zeitlos und wirkt jung und keck. Dank seiner puristischen Form lässt er sich harmonisch in jeden Raum integrieren. Mit einer reichen Auswahl an Keramikfarben können Sie den Ofen perfekt auf Ihr Farbkonzept abstimmen. Beton ist ein eleganter, puristischer und edler Naturstoff, wie hier beim „Duas Beton“ zu sehen. Die lebendige Oberfläche mit ihren Farbschattierungen und die im Laufe der Zeit entstehende Patina lässt den Beton zum exklusiven Unikat werden. Der „Duas Beton“ kann äußerst platzsparend aufgestellt werden: es sind nur 5 Zentimeter Wandabstand nötig.

Ganz Baukeramik AG, Dorfstraße 101, 8424 Embrach, Schweiz, Telefon 0041/44/8664444, info@ganz-baukeramik.ch, www.ganz-baukeramik.ch, www.ofenwelten.de/ganz Kamine & Kachelöfen

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Das Urfeuer bietet ein außergewöhnliches Feuererlebnis, sei es im Wohnraum (unten) oder in der Küche (rechts).

BRUNNER Herzblut für den handwerklichen Ofen- und Kaminbau Die Ulrich Brunner GmbH blickt auf eine mehr als 70-jährige Firmengeschichte zurück. Seit drei Generationen fertigt der Familienbetrieb Feuerungsanlagen, die zu den besten zählen, die das Handwerk zu bieten hat. Das Qualitätsmerkmal „Made in Germany“ ist für Brunner nicht nur ein werblicher Begriff. Der Premiumhersteller ist stolz darauf, mit gut ausgebildeten und erfahrenen Fachkräften Produkte zu fertigen, die für Beständigkeit, Funktionalität und Güte stehen. Das Lagerfeuer für Ihre vier Wände Mit dem „Urfeuer 4 free“ bringt Brunner das Feuer in seiner ursprünglichsten Art zurück: als vierseitig offenen Kamin ohne Glasscheibe, aber mit ausgereifter Technik für einen störungsfreien und sicheren Betrieb auch in modernen, dichten Gebäuden. Mit einem keramischen Deckenanschluss kann die exklusive Feuerstätte frei 134

Kamine & Kachelöfen

hängend im Raum platziert werden. Der offene Kamin der „Urfeuer“Serie trägt nicht nur zu einem außergewöhnlichen Feuererlebnis bei; er dient auch als natürliche Be- und Entlüftungsanlage. Serienmäßig integriert ist ein Funkenschutzgitter, das sich über eine umlaufende Griffkante vollständig nach unten ziehen lässt. Das gibt ein gutes Gefühl nach einem gemütlichen Abend am Kamin. Der Wirkungsgrad des vierseitig offenen Kamins liegt bei 25 bis 30 Prozent. Die Eroberung der Küche Er verleiht jedem Ess- und Kochbereich das gewisse Etwas: der Küchenkamin der „Urfeuer“-Serie. Mit seinem Spießgrill lassen sich Roastbeef und Lammkeule wie in den südlichen Ländern zubereiten, mit dem Flächengrill kann man saftige Steaks und Spieße braten. Schön, wenn dabei das Holzfeuer im Hintergrund knistert; die Tiefe des Feuerraums ist das Besondere an der „Urfeuer“-Konstruktion.


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Eine weiche Rundkante umläuft den „HKD 10“ (oben), der „HKD 11“ (unten) präsentiert sich dagegen eckig.

Der Luftbedarf wird über die Feuerraumöffnung abgesaugt und über die angeschlossene, vorgewärmte Frischluft wieder ausgeglichen. So gelangen Heizgase, Grillgerüche und verbrauchte Raumluft mühelos über den Schornstein ins Freie. Den „Urfeuer“-Küchenkamin gibt es wahlweise mit Anbaurahmen und Funktionsnischen. Aber bitte mit (Eck-)Scheibe Mit der „HKD“-Serie ist es Brunner vor mehr als 25 Jahren erstmals gelungen, die Schönheit des sichtbaren Kaminfeuers mit der Wärmeleistung eines Kachelofen-Heizeinsatzes zu vereinen. Seitdem wurde die Kachelofen-Familie beständig in Form und Größe weiterentwickelt. Jetzt gibt es die beliebte Holzfeuerung auch als Eckformat mit den Bezeichnungen „HKD 10“ und „HKD 11“. Der Unterschied ist klein, aber fein und liegt im Eckradius: beim „HKD 10“ mit einer weichen, 50 Millimeter starken Rundkante und beim „HKD 11“ mit

einer klaren Kante – je nach Wunsch und Geschmack des Kunden. Die Formate variieren zwar, doch bei der Qualität macht Brunner keine Kompromisse. Die „HKD“-Familie ist vollständig aus Gusseisen – dem wohl beständigsten, in der Heiztechnik verwendeten Material – gefertigt. Die Erfahrung und das Wissen von Brunner geben Ihnen die Gewissheit, dass Ihre Feuerstätte mit einer Holzfeuerung ausgestattet ist, die technisch und qualitativ die höchsten Ansprüche an Effizienz und Sauberkeit erfüllt. Die Produkte von Brunner sind eine Anschaffung fürs Leben. Ulrich Brunner GmbH, Zellhuber Ring 17–18, 84307 Eggenfelden, Telefon 08721/771-0, Telefax 08721/771-100, info@brunner.de, www.brunner.de Kamine & Kachelöfen

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Die individuelle Handschrift zeigt sich bei diesem Beispiel nicht nur in der Gestaltung der Feuerstätte, sondern auch der Wand.

Runde Formen und eine geschwungene Linienführung: So stehen die Öfen ganz in der Tradition der berühmten Vorbilder Antoni Gaudi und Friedensreich Hundertwasser.

INDERWIES Schwungvoll und gemütlich Für echte Genießer sind die Öfen der Keramischen Werkstatt Inderwies gemacht. Für Individualisten, die das Lebendige organischer Formen lieben und sich einen Ofen so richtig zum Wohlfühlen wünschen: mit einer dem Körper angepassten Sitzbank, lange anhaltender gesunder Strahlungswärme und einer feinfühligen Formensprache, die sich harmonisch in jeden Wohnbereich einfügt. Traumöfen, solide in altbewährter Handwerkstechnik gebaut. Fast für die Ewigkeit! Bei Inderwies-Keramik erhalten Sie Beratung, Planung und Ausführung, alles aus einer Hand. Inderwies-Keramik, Winkelstraße 2, 63773 Goldbach, Telefon 06021/570299, info@inderwies-keramik.de, www.inderwies-keramik.de, www.ofenwelten.de/inderwies 136

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Ob der viel prämierte, unter anderem als „Bestes Produkt des Jahres“ ausgezeichnete „T-SKY eco2“ oder der neu konzipierte „T-ART eco2“ (Fotos links) – egal welches Modell Sie nehmen – eines ist allen Feuerstätten von Tonwerk gemein: sie gehören mit zum Besten, was der Markt zu bieten hat. Heiß begehrt: Die mehrfach ausgezeichneten Klassiker „T-ONE STONE“ und „T-ONE SWING“ oder der Tonwerk-Kult-Ofen „T-EYE“ und der Alleskönner „T-NEO eco2“ (Fotos unten, v. l. n. r.) überzeugen auf dem europäischen Markt und erfüllen Speicherofenpionier Peter Brogli (oben) zu Recht mit Stolz.

TO N W E R K Erlesene Feuerkultur für eine saubere Zukunft Wer über die Anschaffung einer Feuerstätte nachdenkt, sollte sich vorab mit zwei Dingen auseinandersetzen: dem Heizprinzip des Tonwerk-Speicherofens und dessen natürlich wirkender Strahlungswärme. Von den verschiedensten Heiztechniken, die bisher entwickelt wurden, kommt die Strahlungswärme des Speicherofens der Wirkung der Sonnenstrahlen am nächsten. Mediziner und Baubiologen empfehlen dieses Heizprinzip immer wieder als die gesündeste Art der Raumerwärmung, da die Luft dabei frisch und sauber bleibt. Mit herausragender Fachkompetenz und ihren innovativen Lösungen stieg die renommierte Tonwerk-Manufaktur zur exklusiven Marke mit Weltruf auf und nimmt heute eine führende Rolle in der Speicherofentechnologie ein. Zusammen mit bekannten Designern und Spezialisten für Feuerungstechnik werden unter der Regie der beiden Geschäftsführer Lukas Bühler und Peter Brogli Öfen entwickelt, die in Design und Technik immer wieder aufs Neue überzeugen und folgerichtig mehrfach international ausgezeichnet wurden. Heute setzen die einzigartigen Wohnraumfeuerungen hinsichtlich Effizienz, Umweltfreundlichkeit und Funktionalität ganz klar Maßstäbe in puncto zukunftweisende Wohnraumfeuerung und gelten als „wahre Größen“ in der Welt des Feuerns.

In handwerklicher Präzision als jeweils echtes Manufaktur-Unikat gefertigt, punkten die hochmodernen Feuerstätten mit „inneren wie äußeren Werten“. Patentierte Technik für höchste Sicherheit, minimaler Holzverbrauch, tiefste Emissionswerte und extreme Langlebigkeit garantieren neben technologischer Spitzenleistung und international prämiertem Design die Freude am Produkt. Wer seinen Ofen in das zentrale Heizungssystem einbinden möchte, ist mit den „eco2-Plus“-Modellen bestens bedient. Dieses System passt zudem perfekt ins Energiesparkonzept der Niedrigenergie- und Passivhausbauweise. Für alle Tonwerk-Speicheröfen stehen zur individuellen Gestaltung zahlreiche, handgefertigte Steinverkleidungen sowie ein 360-Grad-Drehteller für optimale Feuersicht zur Verfügung. Geprüft nach der strengen Speicherofennorm EN 15250 verfügt die Serie eco2 über ein entscheidendes Qualitätsmerkmal, was man für ein ungetrübtes Feuererlebnis braucht. Hier wird die Qualität der Wärme zertifiziert, so wie sie sein muss – sauber, sanft und lang anhaltend. Tonwerk/Tiba AG, Hauptstraße 147, 4416 Bubendorf, Schweiz, Telefon 0041/61/9351710, Telefax 0041/61/9311161, info@tonwerk-ag.com, www.tonwerk-ag.com, www.ofenwelten.de/tonwerk Kamine & Kachelöfen

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„Ascot“

„KL1"

CERA Feuer als faszinierendes Element Unser Alltag ist schnell, hektisch und kurzlebig. Umso mehr sehnen wir uns nach Momenten der Ruhe, nach Beständigkeit, Zuflucht und Wärme. Von Beginn an hat Cera Design es sich daher zur Aufgabe gemacht, Menschen ein gutes Gefühl zu geben. Die effiziente Nutzung des Feuers als faszinierendes Element ist hierbei Mittelpunkt der Bemühungen bei Cera, im Sinne menschlicher Bedürfnisse und stets im Einklang mit der Umwelt. „Ascot“ Der „Ascot“ besticht durch seine Patina aus Edelrost. Für den stundenlangen Einsatz ist der Feuerraum komplett aus Edelstahl gefertigt, wobei die großzügige Glastür den freien Blick auf die Flammen ermöglicht. Die Rauchrohre sind oben abgedeckt, sodass der Feuerraum selbst bei einem Regenschauer völlig trocken und geschützt bleibt. Ohne großen Aufwand kann so stets für das schönste Eventfeuer auf der Terrasse gesorgt werden. „KLC“ Die neue Kaminanlage „Linea“ in der bekannten Premiumqualität von Cera Design greift Stil, Eleganz und Technik der bewährten Cera-Kaminöfen auf. Die klare, kubische Formensprache ist zeitlos und macht aus dem Ofen ein besonderes Highlight. Mit der drei138

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seitigen Panorama-Schiebetür des „KLC schwarz“, die sich komplett nach oben versenken lässt, ist der Feuerraum aus nahezu jedem Winkel des Aufstellortes sichtbar. Dabei ist der Aufbau aufgrund der Konstruktion im Baukastensystem schnell und unkompliziert in fast jedem Raum möglich. „KL1“ Der „KL1“ aus der brandneuen Kaminanlagenreihe „Linea“ kommt mit einem neuen Konzept auf den Markt: Dieser Kaminbausatz kann einerseits im puristischen und ultramodernen Betondesign eingesetzt werden. Für Ihre speziellen Wünsche aber kann er vor Ort individuell farblich gestaltet werden. „Santos 630“ Der neue „Santos 630“ stellt eine extravagante Kombination von Kaminofen und Möbel dar. Mit seinen kompakten Maßen, den sehr klaren Linien sowie den optionalen Seitenteilen unter Verwendung hochwertigen Holzes wird er zum Mittelpunkt jeden Wohnraums. Das Besondere: Der von drei Fenstern umgebene Feuerraum bringt leichte Transparenz und Feuergenuss von allen Seiten. Der „Santos“ ist in den Breiten 44 Zentimeter und 63 Zentimeter erhältlich. Der „Santos 630“ kann mit 50 Zentimetern Holzscheiten befüllt werden.


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„KLC“

„Rondotherm Titan“

„KLR“

„Rondotherm Titan“ Mit dem bis zu 225 Kilogramm schweren Wärmespeicher schafft es der „Rondotherm Titan“ mit dem Einsatz von nur 9 Kilogramm Holz, ausreichend Energie für bis zu 12 Stunden Wärmeabgabe zu speichern. Er ist der Speicherofen mit der „zweiten Außenhaut“ und überzeugt mit einem Zwischenraum, durch den Konvektionsluft strömt, die erwärmt im oberen Bereich des Ofens austritt. Primärund Sekundärluft sind durch einen einzigen Luftschieber bequem regelbar. Geprüft ist er ist nach Speicherofen-Norm (DIN EN 15250). „KLL“ Kaminanlage „Linea“ passt sich an individuelle Räumlichkeiten an, da sie mit zweiteiliger Schiebetür sowohl in einer linksseitigen als auch rechtsseitigen Ausführung erhältlich ist. Die Farbauswahl für die Stahlverkleidung reicht dabei von schwarz, grau, champagner bis zu weiß und der Rauchrohranschluss ist optional hinten, oben oder seitlich und wird jeder baulichen Situation vor Ort gerecht.

„Santos 630“

Cera Design by Britta von Tasch GmbH, Am Langen Graben 28, 52353 Düren, Telefon 02421/12179-0, Telefax 02421/12179-17, info@cera.de, www.cera.de Kamine & Kachelöfen

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„Classico-Renaissance“ in Blaugrün.

S E Y F FA RT H Das Original unter den Speicheröfen – der Säulenofen Die über 10-jährige Erfolgsgeschichte des Seyffarth-Säulenofens, hat diesen zum Markenzeichen für Kleinspeicheröfen werden lassen. Die schnell freigesetzte Energie des Feuers aus der Grundofenfeuerung, wird im Schamottespeicher der Heizgaszüge und des Feuerraums aufgenommen und als milde Strahlungswärme über viele Stunden an den Wohnraum wieder abgegeben. Die Ofenkeramik ist das stilgebende Element des Speicherofens. Sie dient aber vor allem auch der Erhöhung der Wärmespeicherung und der Strahlungswärmeabgabe. Für ein schnelles Aufheizen des Wohnraumes bietet der Seyffarth-Säulenofen die zuschaltbare schnelle Warmluft mit hoher Leistungsabgabe über ein nicht sichtbares Deckengitter im Ofenabschluss. „Stilo” in Schmelzweiß.

„Traverso“ in Feuerrot.

Seyffarth-Säulenöfen sind auf kleinstem Raum mit nur 60 Zentimeter Durchmesser konzipiert, somit platzsparend und trotzdem hocheffizient. Die elektronische Abbrandsteuerung sorgt für einen hohen Wirkungsgrad, sparsamen Holzverbrauch und umweltgerechtes kostensparendes Heizen. Die Säulenöfen sind mit dem DIBt-Zertifikat ausgezeichnet. Das heißt, sie dürfen bei raumluftunabhängigem Betrieb in Verbindung mit einer Be- und Entlüftungsanlage betrieben werden. Seyffarth Keramik GmbH, Marktplatz 11–17, 95473 Creußen, Telefon 09270/206, Telefax 09270/687, info@seyffarth-keramik.de, www.seyffarth-keramik.de, www.ofenwelten.de/seyffarth „Vertico“ in Brillant-nero.


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„Woody Xtra“: Sein Sockel aus Nussholz macht ihn sympathisch – und die patentierte „Xtra“-Wärmespeicherung auch.

AU ST R O F L A M M Geniale Öfen, die mehr können

Designkamin mit eindrucksvoller, ovaler Gusstüre: „Claire“. Auch mit Anbauteilen erhältlich. Der innovative Drehregler überzeugt – und das Design sowieso: „Clou compact Pellet“.

In Jahrtausenden hat das Feuer nichts von seiner Faszination verloren: Im Gegenteil, ein flackerndes Feuer im eigenen Wohnzimmer schafft Wohlbehagen und Atmosphäre. Mehr, als jede andere Heizquelle das könnte. Schön, wenn man dabei das Feuer durch besonders große Glasscheiben betrachten kann (auch Eck- oder sogar dreiseitige Verglasungen). Schön, wenn die Wärme dank der „Xtra“-Wärmespeichertechnologie mehr als 12 Stunden lang erhalten bleibt. Schön, wenn innovative Lösungen, wie die intuitive Pelletofensteuerung über einen Drehregler, auch zu einem haptischen Erlebnis führen. Schön, wenn das Design der Öfen diese auch gleichzeitig zu einem Möbelstück macht. Schön, wenn Sie jetzt auf der neuen Website von Austroflamm Ihren neuen Ofen finden. Also nicht mehr warten! Austroflamm GmbH, Austroflamm-Platz 1, 4631 Krenglbach, Österreich, Telefon 0180/3252929, Telefax 0180/3252930, info@austroflamm.com, www.austroflamm.com, www.ofenwelten.de/austroflamm

Kamine & Kachelöfen

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Kälte raus. Wärme rein.

fotolia.de ©iko

Finden Sie Ihren Ofen auf ofenwelten.de News

Ratgeber

Ofendatenbank mit über 600 Ofenmodellen

im App Store und Google play unter Ofen Datenbank“ ”

Die Zeitschrift Kamine & Kachelöfen, plus das Extra ”Branchenbuch der Ofenbauer“, gibt’s für 7,80 € (zzgl. Versand) zu bestellen unter Tel. 0711/ 5206-306 oder unter www.bücherdienst.de


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Rahmenlose Ganzglaskamine bringen das Feuer ganz groß raus, und das auch bei geringem Platzbedarf (dreiseitiger Holzkamin „W66/48S“).

Die minimalistischen Kamine von Kalfire bieten dem Innenarchitekten maximale Gestaltungsmöglichkeiten (Holzkamin „W85/40F“).

Die NSG-Technologie verleiht den Gaskaminen von Kalfire ein unerreichtes Kaminflair durch Echtfunken (Eckkamin für Gas „GP65/55C“).

KALFIRE Hochwertiger Minimalismus für Holz und Gas Der renommierte niederländische Kaminhersteller Kalfire lässt nichts unversucht, um das Erleben des Feuers noch authentischer zu gestalten. In Sachen Bedienkomfort und kontrollierte Heizleistung werden dennoch keine Kompromisse eingegangen. So findet man die außergewöhnliche NSG-Technologie für Gaskamine nur bei Kalfire. Sie sorgt dafür, dass das Feuer um Echtfunken bereichert wird, die in unregelmäßigen Abständen aus den tanzenden Flammen aufsteigen. So entsteht Kuschelatmosphäre dank Hightech. Die Schönheit des Flammenspiels steht auch bei den geschlossenen Holzkaminen von Kalfire im Vordergrund. Bei allen Modellen wurde auf sichtbare Metallrahmen und Griffe verzichtet, um das Feuer

hinter der großflächigen Ganzglasscheibe voll zur Geltung zu bringen. Ein patentiertes Luftventil-System sorgt dafür, dass das Feuer jederzeit mit der optimalen Sauerstoff-Menge versorgt wird. Die Verbrennung ist besonders effizient und sauber und übertrifft schon heute die Anforderungen der strengsten europäischen Normen. In Deutschland werden die Feuerstellen von Kalfire von ausgesuchten Partnern ausgestellt und vertrieben.

Kalfire, info@kalfire.com, www.kalfire.com, www.ofenwelten.de/kalfire Kamine & Kachelöfen

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Beim Kaminofen „SEO“ wurde auf manuelle Lufthebel gänzlich verzichtet. Der Ofen wird komplett über eine App gesteuert.

Abbrandsteuerung „S-Thermatik Neo“ wird auch vom Smartphone oder Tablet bedient.

Die Baureihe „ambiente a3/a4“ besticht durch eine große Frontscheibe mit elegantem Relinggriff und Luftstellhebel. Hier zu sehen der „ambiente a4“.

Hochschiebetechnik mit „Soft-Close“ der neuesten Entwicklungsstufe, hier im kleinsten Format: der „Varia 2L/2R-50-4S“.

S PA RT H E R M Design & Technik innovativ vereint Mit den Kaminanlagen der Premium-Edition wird das Feuererlebnis zu einem ganz besonderen Ereignis. Das Flammenspiel erzeugt aus allen Winkeln eine angenehme Atmosphäre und macht jeden Raum zu einer Lifestyle-Oase. Mit den Eckvarianten, wie zum Beispiel der „Premium V-2R-80h“, wird ein Design-Akzent im Raum gesetzt und eine zweiseitige Feuerraumansicht ermöglicht. Die schlanke Bauform überzeugt besonders auch im technischen Detail und bietet so angenehme Wärme und ein imposantes Flammenspiel. Eine „runde Sache“, so sagt man, wenn etwas gut gelungen ist. Sie ist in sich stimmig und gut durchdacht. Denn man kann es drehen und wenden wie man will – auf einer kreisrunden Grundfläche ragen die Kaminöfen der Baureihe „ambiente a3/a4“ in die Höhe und bilden einen optischen Kontrast zu rechtwinkligen Räumen und meist eckigen Möbeln. 144

Kamine & Kachelöfen

Die neue Abbrandsteuerung „S-Thermatik Neo“ kann in alle gängigen Kaminanlagen von Spartherm eingebaut werden. Sie basiert auf der interaktiven Steuerung via Smartphone oder Tablet. Beim neuen Kaminofen „SEO“ wird auf manuelle Lufthebel ganz verzichtet, sodass Fehlsteuerungen durch den Ofenbetreiber ausgeschlossen sind. Eine kleine Kontrollanzeige unterhalb des Feuerraums leuchtet, sobald der Ofen in Betrieb ist und blinkt langsam, wenn Holz nachgelegt werden sollte. Die eigentliche Steuerung erfolgt per Smartphone oder Tablet und einer App. Diese App wurde speziell für die neue Kaminofen-Linie entwickelt und lässt sich über eine einfache Menüführung intuitiv steuern. Der elektronische Assistent liefert Informationen zu Leistung und Betriebszustand, Raum- und Ofentemperatur und das, neben Deutsch, in acht weiteren Sprachen. Der Clou: Der Betreiber kann zwischen drei Leistungsstufen wählen, wo-


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Mit Öfen der „Premium-Edition“ kann der Traum vom dynamischen Feuer erfüllt werden. Hier zu sehen: Modell „Premium V-2R-80h“.

bei das System stets für die optimale Luftzufuhr und Temperatur sorgt. All das bedeutet: Umweltbewusstes und wirtschaftliches Heizen mit nur einem Fingerwisch. Und das entspannt vom Sofa aus. Aufgrund der geringen Leistung von 4,1 Kilowatt eignet sich der Gas-Kaminofen „Polo“ besonders für gut isolierte Wohnungen und kleinere Räume. Die schwarze oder aus Ceraglas hergestellte Innenauskleidung des Kamins und die schönen imitierten Holzscheite sorgen für natürlich aussehende Flammen. Die Verkleidung des Kamins und das dazugehörige Anschlussmaterial sind ebenfalls schwarz, wodurch sich eine harmonische Gesamtoptik ergibt. „Varia“ besticht durch die verbaute Linear-Hochschiebetechnik der neuesten Entwicklungsstufe. Hierdurch und durch vergrößerte Laufrollen und Führungsschienen ist eine leichte Öffnung und Schließung der Feuerraumtür gewährleistet. Für eine gradlinige und puris-

tische Ansicht werden neue geteilte Verglasungen verwendet und mit bewährter Dichtungstechnik für den dichten Brennraum zuverlässig kombiniert. Für ein Plus an Sicherheit bei raumluftunabhängigen Brennzellen sorgt die „RLU“ bei schwenkbaren und hochschiebbaren Ausführungen. Die raumluftunabhängigen Brennzellen von Spartherm sind geprüft und werden vom Deutschen Institut für Bautechnik (DIBt) zugelassen. Sie erfüllen somit die gesetzlichen Anforderungen.

Spartherm Feuerungstechnik, Maschweg 38, 49324 Melle, Telefon 05422/9441-0, Telefax 05422/9441-14, info@spartherm.com, www.spartherm.com, www.ofenwelten.de/spartherm Kamine & Kachelöfen

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„Bjoern 02-06“, ein effizienter Holzofen.

„Bjoern 01-07“ präsentiert sich in rustikaler Optik.

„Bjoern D-06“: Farbliche Varianten sind bei diesem Ofen möglich.

J S L A S E RT EC H N I K Bjoern – Die altmärkische Holzofen-Manufaktur Mit einem Wirkungsgrad von über 81 Prozent bei geringem Holzverbrauch ist der „Bjoern 02-06“ einer der effizientesten Holzöfen in seiner Leistungsklasse. Durch seine Konstruktion kann Wärme innerhalb kürzester Zeit an den gesamten Raum abgegeben werden. Der Designofen „Bjoern D-06“ besticht durch seine außergewöhnliche Optik. Das technische Aussehen passt sich modernen Einrichtungsstilen an und kann farblich individuell angepasst werden. Beide Öfen können raumluftunabhängig betrieben werden, wodurch eine angenehme Wärme entsteht, die den Sauerstoffgehalt im Raum nicht senkt. Ohne den Einsatz von Katalysatoren oder Feinstaubfiltern werden sämtliche gesetzliche Vorgaben eingehalten. Das patentierte Bjoern-Verbrennungssystem steht für höchste Effizienz und Langlebigkeit! 146

Kamine & Kachelöfen

Die Kombination aus rustikaler Optik und ausgefeilter Verbrennungstechnik ist auch nach Jahren auf dem Markt ein überzeugendes Argument der „01“-Serie. Von 7 bis 30 Kilowatt Heizleistung wird ein breites Produktspektrum angeboten – der richtige Ofen für jeden Raum! Auf Wunsch kann die seitliche Edelstahlverkleidung individualisiert werden.

JS Lasertechnik GmbH, Industriestraße 29, 39576 Stendal, Telefon 03931/5892760, Telefax 03931/5892766, info@bjoern-holzofen.de, www.bjoern-holzofen.de, www.ofenwelten.de/bjoern


Promotion © Ofendesign Rogmans, Gangkofen

Mit dem modernen Schornstein-Vollsystem „Triva Eco“ lässt sich jedes Heizkonzept einfach und effizient umsetzen. Er besteht aus einer Kombination von zwei raumluftunabhängigen, konzentrischen LAF-Schornsteinzügen und kann neben einer Zentralheizung auch einen Kamin- oder Kachelofen sowie die Solarthermie einbinden.

Der Schornstein spielt bei der Wärmeversorgung die Schlüsselrolle. Der Kamin- oder Kachelofen benötigt ihn genauso wie die Zentralheizung.

Der keramische Deckenanschluss (KDA) bietet durch die Anschlussmöglichkeit der Feuerstätte von unten Flexibilität in Sachen Gestaltungs- und Einsatzmöglichkeiten.

E R LU S Der Schornstein: Investition in die Zukunft Wohngebäude verfügen zunehmend über bessere Dämmwerte. Das bedeutet jedoch nicht zwangsläufig, dass Häuser zukünftig ohne Schornsteinsysteme auskommen. Diese sind und bleiben ein wichtiger Bestandteil der Haustechnik. Denn selbst ein Passivhaus kommt nicht ohne zusätzliche Wärmequelle aus. In der kalten Jahreszeit wird in Passivhäusern oft mit einem Elektroheizregister zugeheizt. Der Einsatz dieser teuersten, hinsichtlich des Primärenergiebedarfs schlechtesten Wärmequelle, führt zu manch böser Überraschung bei der Stromrechnung. Eine gute und gleichzeitig stilvolle Alternative stellt eine auf den Energiebedarf des Gebäudes angepasste Einzelraumfeuerstätte dar – und das völlig unabhängig vom Energiestandard des Gebäudes. Dem Energiebedarf angepasste Einzelraumfeuerstätten Zur Auswahl stehen dafür unter anderem klassische Scheitholzfeuerstätten oder Pelletfeuerstätten. Während Pelletfeuerstätten bereits mit weniger Brennstoff und geringer Leistung betrieben werden können, benötigen Scheitholzfeuerstätten größere Brennstoffmengen und mehr Leistung – schon aufgrund der vom Besitzer bevorzugten großen Scheibe. Mit einer Scheitholzfeuerstätte mit Wassertasche kann ein Teil der Wärme in Warmwasser umgewandelt und die erzeugte Energie an anderer Stelle genutzt werden. Auch eine Speicherfeuerstätte ist interessant, da sie die Energie des Abbrandes zum großen Teil speichert und verzögert wieder abgibt. Egal für welche Festbrennstofffeuerstätte man sich entscheidet, man benötigt natürlich einen passenden Schornstein. Anschluss von raumluftunabhängigen Feuerstätten Wer auch in Zukunft den Brennstoff flexibel wechseln möchte, sollte auf einen Schornstein mit W3G-Zulassung achten, der auch den feuchten Betrieb mit Festbrennstoffen bei sehr niedrigen Abgastemperaturen ermöglicht. Ein Erlus-LAF-Premiumschornstein besitzt

diese W3G-Zulassung in Form einer Bauartzulassung des DIBt (Z-7.4-3522) und erlaubt auch den Anschluss von raumluftunabhängigen Einzelraumfeuerstätten. Er führt der Feuerstätte die erforderliche Verbrennungsluft aus dem Freien zu – ein sehr wichtiges Kriterium bei der dichten Bauweise heutiger Gebäude. Bei einer Feuerstätte mit einer raumluftunabhängigen Zulassung des DIBt in Kombination mit einer korrekt installierten und eingestellten Wohnraumlüftungsanlage kann auf einen Druckwächter verzichtet werden. Der LAF-Premiumschornstein verfügt über einen Ringspalt und ein gedämmtes Innenrohr, die die Zuluft-Führung von der Schornsteinmündung zur Feuerstätte sicherstellen. An den LAFSchornstein können auch mehrere raumluftunabhängige Feuerstätten angeschlossen werden, wenn sie sich innerhalb einer Wohneinheit befinden. Gemäß Zulassung Z-7.4-3522 ist alternativ auch der abgas- und zuluftseitige Anschluss einer raumluftabhängigen Einzelraumfeuerstätte mit externem Verbrennungsluftanschluss an den LAF-Premiumschornstein möglich. Der Aufstellraum muss in diesem Falle aber sämtliche Kriterien für den raumluftabhängigen Betrieb erfüllen und ein Druckwächter ist im Zusammenhang mit einer Wohnraumlüftungsanlage dann Pflicht. Keramischer Deckenanschluss Flexibilität in Sachen Gestaltungs- und Einsatzmöglichkeiten bietet zudem der keramische Deckenanschluss (KDA). Mit diesem optionalen Bauteil kann der Ofenbauer die Feuerstätte frei im Raum platzieren und von unten durch die Geschossdecke an den Schornstein anschließen. Erlus AG, Hauptstraße 106, 84088 Neufahrn/NB, Telefon 08773/18-0, Telefax 08773/18-140, info@erlus.com, www.erlus.com, www.ofenwelten.de/erlus Kamine & Kachelöfen

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„Slimfocus“, ausgezeichnet mit dem German Design Award.

„Bathyscafocus“, eine offene Feuerstelle für Holz oder Gas.

Der „Méijifocus“ zieht alle Blicke auf sich.

Der verglaste Feuerraum des „Filiofocus“ garantiert eine RundumLagerfeuerromantik.

H E R ST E L L E R

FO C U S Schönheit siegt, auch wenn es nicht immer mit Holz sein muss Es hängt von den persönlichen Gepflogenheiten ab, ob man sich für einen Holz- oder Gaskamin entscheidet. Da gibt es kein Besser oder Schlechter, sondern höchstens ein Anders. Focus bietet deshalb seine weltweit gefragten Kaminöfen für beide Brennstoffe an, damit der Kunde sich bei seiner Wahl ganz auf das Design konzentrieren kann. Wo die einen den Duft von Brennholz und das Knistern eines Kaminfeuers lieben, schätzen die anderen den Komfort einer Fernbedienung und die Planbarkeit eines gasbetriebenen Flammenspiels. Die legendären Kreationen Dominique Imberts werden seit rund fünf Jahrzehnten im eigenen Werk in Südfrankreich hergestellt, wo sich Fachwissen auf höchstem Niveau und ästhetische Anforde148

Kamine & Kachelöfen

rungen verbinden. Mehrere Modelle wurden mit internationalen Designpreisen ausgezeichnet und in über 50 Länder exportiert. Um das richtige Modell für das eigene Zuhause zu finden, hat Focus eine Augmented-Reality-App entwickelt, die gratis im App Store oder bei Google Play angeboten wird. Manchmal kommt es vor, dass ein Focus-Besitzer sich auf der Facebook-Seite der Firma meldet, ein Foto schickt und seiner Begeisterung Ausdruck verleiht. „Und dann“, schmunzelt Dominique Imbert, „hat sich die ganze Mühe doch gelohnt.“ Focus Kamine, www.focus-kamin-design.de, www.ofenwelten.de/focus


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Mit Kaminofen „Back“ lässt sich die Heizwärme gleich doppelt nutzen – das ist praktisch, spart Energie und ist umweltfreundlich. Er zeichnet sich aus durch sein gerad­linig reduziertes Design und eine vielfältig individualisierbare Seitenverkleidung.

RIKA Kaminöfen mit köstlichem Mehrwert Wenn neben dem Geruch eines urigen Holzfeuers auch das intensive Aroma frischen Gebäcks durchs Haus zieht, könnte es sein, dass eines der neuen Rika-Scheitholzmodelle in Aktion ist: Denn die Öfen „Back“ und „Cook“ können mehr als Wärme und Gemütlichkeit verbreiten. Mit ihrem geradlinig reduzierten Design und vielfältigen Individualisierungsmöglichkeiten setzen die Öfen auch optisch einen schönen Akzent: Sie sind wahlweise mit durchgehend schwarzem Stahlkorpus erhältlich oder mit eleganten Seitenverkleidungen in schwarzem Glas, mit Dekor Weiß, Wood oder Creme sowie mit trendigem Rosteffekt beziehungsweise Rosteffekt metallic. „Back“ – duftende Leckereien aus dem Kaminofen Das Backfach von „Back“ hat zwei Einschubebenen – damit eignet er sich perfekt für das Aufbacken von Brötchen und Croissants sowie für die Zubereitung von Pizza oder Kuchen. Auch für das Garen bei Niedrigtemperatur ist er ideal, etwa zum langsamen Schmoren von Fleisch. Und das Backen von Brot ist ein Genuss. Die Backröhre umfasst ein Volumen von knapp 34 Litern, optional ist ein Thermostat erhältlich, mit dem sich die Temperatur überwachen lässt. Der „Back“ arbeitet im Heizleistungsbereich von 4 bis 8 Kilowatt und wird damit für Räume von 90 bis 210 Kubikmeter, je nach Hausisolierung, empfohlen. Sein Korpus ist 130 Zentimeter hoch, 51 Zentimeter breit und 42 Zentimeter tief, und er besitzt einen Rauchrohranschluss hinten und oben sowie einen Frischluftanschluss. „Cook“ – Kaminofen, Kochstelle und Warmhalteplatte Auch der „Cook“ nutzt die Wärme des Holzfeuers effizient: Das hochwertige Schott-Ceranfeld ist ideal, um schnell Teewasser oder

Milch aufzuheizen, auch kleine Gerichte lassen sich hier zaubern. Außerdem können so Speisen und Getränke einfach warmgehalten werden. Praktisch, speziell in der Erkältungssaison, ist ein Topf Wasser auf dem „Cook“: Dieser erhöht die Luftfeuchtigkeit im Raum und verhindert trockene Schleimhäute. Die Heizleistung liegt bei 3 bis 6 Kilowatt und er wird für Räume von 70 bis 160 Kubikmeter empfohlen. Der Kaminofen mit Kochfeld hat eine angenehme Arbeitshöhe von 100 Zentimetern, in Breite und Tiefe ist er identisch zum Modell „Back“. Auch der „Cook“ verfügt über einen Frischluftanschluss und einen Rauchrohranschluss am Gerät hinten.

Der „Cook“ nutzt das gemütliche Scheitholzfeuer, um neben dem Raum auch ein GlaskeramikKochfeld aufzuheizen. So ist man selbst für einen längeren Stromausfall bestens gerüstet.

Rika, Innovative Ofentechnik GmbH, Müllerviertel 20, 4563 Micheldorf, Österreich, Telefon 0043/7582/686–0, verkauf@rika.at, www.rika.at, www.ofenwelten.de/rika Kamine & Kachelöfen

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„Essence“ aus der „Club-Edition“ bietet viele Vorteile und ist über Tablet und Smartphone steuerbar. Alle hier gezeigten Modelle entsprechen der Effizienzklasse A+.

C LU B - E D I T I O N BY WA M S L E R Ausgereifte Technik und elegante Erscheinung Eleganz durch klare Linienführung, zeitloses Design unterstützt durch intelligente, moderne Ofentechnik, die verantwortungsbewusst das Thema Nachhaltigkeit zum Ausdruck bringt und das Erlebnis Feuer in den Mittelpunkt stellt. Hierfür stehen die Öfen aus der Serie „Club-Edition“. Modell „Essence“ ist ausgestattet mit dem „iECO Control“. Die intelligente, elektronische Steuerung zündet automatisch und reguliert über einen Temperaturfühler die komplette Luftzufuhr zum Brennraum. Bei Stromausfall kann der Ofen auch manuell weiterbetrieben werden. Der Ofen gibt ein Signal, wenn neuer Brennstoff aufgelegt oder die Aschelade entleert werden muss. Ein Alarmsignal weist zudem daraufhin, wenn zum Beispiel die Türe nicht geschlossen wurde. Vier verschiedene Betriebsmodi stehen zur Wahl: Betriebsmodus „Normal“ Dies ist die Grundeinstellung des Kaminofens mit normaler Verbrennungslufteinstellung, definiert auf die Nennwärmeleistung. In diesem Modus arbeitet das Gerät mit 6 Kilowatt Heizleistung. Betriebsmodus „Eco“ Der Kaminofen arbeitet mit einer niedrigeren Verbrennungslufteinstellung als im normalen Betrieb. Diese Einstellung ist eine Art Teillastbetrieb und spart somit Brennstoff. In diesem Modus arbeitet das Gerät mit 4 Kilowatt Heizleistung.

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Kamine & Kachelöfen

Betriebsmodus „iECO“ Diese Betriebsart ist ein intelligenter ökonomischer Modus. Der Benutzer kann eine bestimmte Raumtemperatur einstellen, bei welchem der Kaminofen automatisch nach Erreichen, auf den EcoBetriebsmodus (4 Kilowatt) wechselt. Betriebsmodus „Turbo“ Der Kaminofen hat eine höhere Verbrennungslufteinstellung als unter dem Betriebsmodus „Normal“. Dieser Modus kann zur schnelleren Aufheizung des Raums oder bei einem schlechten Schornsteinzug eingestellt werden. Der Kaminofen hat eine Leistung von 8 Kilowatt. Der Betriebsmodus kann auch sofort nach der Zündung aktiviert werden. Mit mobiler Applikation (Tablet, Smartphone) kann entweder einer der drei Betriebsmodi (Eco, Normal, Turbo) eingestellt werden oder aber es wird einfach die gewünschte Raumtemperatur im „iECO“-Modus gewählt. Die komplette Ofensteuerung kann über ein mobiles Gerät betrieben werden. Wamsler bioenergy GmbH, Adalperostraße 86, 85737 Ismaning, Telefon 089/32084-0, Telefax 089/32084-238, club-edition@wamsler.eu, www.club-edition.eu, www.ofenwelten.de/club-edition


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Optimale Sicherheit: Selbstständig verriegelt sich beim „Icon“ die Tür zuverlässig und funktionssicher.

Design und Technik vereinen sich beim „Mediamant“ zu einer idealen Lösung für Räume mit geringem Wärmebedarf.

Kaminofen „Icon“ stets begreifbar Puristisch in Form, Farbe, Material: der „Icon“ mit hoher Sichtscheibe, 6 cm dicke Abdeckplatte aus Sandstein und massivem einteiligen Stahlmantel. Der elegante Long-Griff aus Edelstahl unterstreicht die horizontale Linienführung und bleibt dabei stets dezent im Hintergrund. Mit seiner Drehfunktion tritt er nur hervor, wenn die Türe geöffnet wird. Im Anschluss gleitet sie zurück in die Ausgangsposition. Dabei bleibt der Griff konstant kühl.

Niedrigenergie-Ofen „Mediamant“ Der „Mediamant“ ist die ideale Lösung für Räume mit geringerem Wärmebedarf, Niedrigenergiehäusern oder besonders gut gedämmten Räumen. Mit seinen 5 Kilowatt Heizleistung spart man Brennstoff und wärmt auch kleinere Räume optimal auf, ohne diese gleich zu „überheizen“. Über den Luftansaugstutzen an der Rückseite des Ofens lassen sich zusätzlich rund 80 Prozent der Verbrennungsluft von außen zuführen.

Händleradressen Hoffmeister Fachmarkt GmbH

49163 Hunteburg

Landfuxx Remmers

49699 Lindern

Feuerfuchs

52068 Aachen

www.feuer-fuchs.de

Technisches Kaufhaus VOGT

54538 Kinderbeuern

www.kaufhaus-vogt.de

www.lagerhaus-rlg.at

Meinhardt GmbH & Co. KG

55487 Sohren

A-3300 Amstetten

www.pelletofen.at

Eisen-Schuy GmbH & Co. KG

56727 Mayen

www.eisen-schuy.com

Franz Jirka Innungsmeister

A-6020 Innsbruck

www.firmajirka.at

Kastner Hermann GmbH

A-3910 Zwettl

www.kastner-zwettl.at

Wilhelm Henke Fachmarkt

59909 Bestwig

www.henke-bestwig.de

Trettler Judith Ofenstudio

A-6068 Mils

www.trettler-kamin.at

August Klein

76882 Bad Bergzabern

www.fachmarkt-klein.com

Jirka Ofenstudio

A-6330 Kufstein

www.jirka-kufstein.at

Ofen-Weis GmbH

78628 Rottweil

www.ofen-weis.de

Feuerhaus Rohowsky

A-6410 Telfs

dasfeuerhaus.at

Ofenstudio Fliegenschnee

A-8230 Hartberg

www.fliegenschnee.at

Gustav Ohmberger GmbH & CO KG

79312 Emmendingen

www.ohmberger.de

Bodlos

A-8501 Lieboch

www.lieboch.com/bodlos.htm

Dobler Eisenwaren

84061 Ergoldsbach

www.dobler-langenhettenbach.de

Wachter Let‘s do it

A-8750 Judenburg

www.werkzeug-wachter.at

Refa GmbH

84061 Ergoldsbach

www.refa-gmbh.com

Kuttnig GmbH

A-9300 St.Veit/Glan

www.kuttnig.at

Helmut Hertenberger e.K.

84137 Vilsbiburg

www.hertenberger-heizen.de

Manhart GmbH

A-9990 Nußdorf-Debant

www.manhart.at

Scharping GmbH

85049 Ingolstadt

06618 Naumburg

www.naumburger-schmidtkuechen.de

Attinger Handelsgesellschaft mbH

86391 Augsburg

www.attinger-heizgeraete.de

07973 Greiz/Thüringen

www.ofenbau-schenderlein.de

Eisen Fendt GmbH

87616 Marktobersdorf

www.eisen-fendt.de

Neff GmbH

88427 Bad Schussenried www.neff-herd-ofenstudio.de

Kaufhaus Am Brühl

08309 Eibenstock

www.k-a-b.info

Franz Schanz GmbH & Co.KG

88512 Mengen

www.schanz-mengen.de

Fliesen – und Kaminstudio Hütteroth GmbH & Co. KG

16278 Angermünde

www.fliesencenter-huetteroth.de

Ofenhaus Dörfler GmbH

92318 Neumarkt

www.doerfler.com

Hägers Ofen Fachgeschäft

31789 Hameln

www.haegers-ofen.de

Anton Hierl

93453 Neukirchen 94078 Freyung

33165 Lichtenau

www.rwm-eg.de/markt/standorte/ lichtenau

Sedlmayr e.K.

Raiffeisenmarkt Lichtenau

Joh. GG. Pongratz

94227 Zwiesel

www.ofenstudio-pongratz.de

Ofenalm ETG

94548 Innernzell

www.ofenalm.de

HWL Ofenbau GmbH

96231 Staffelstein

www.hwl-ofensetzerei.de

Ofen Spezi

98617 Meiningen

www.ofenspezi.de

Wilfried Matthäus

99974 Mühlhausen

www.kamine-matthaeus.de

Kaminwelt Varli

A-1050 Wien

www.kaminwelt-varli.at

Ofenhaus Wien

A-1060 Wien

www.ofenhauswien.at

Lagerhaus Raiffeisen

A-2130 Mistelbach

www.lagerhaus-weinviertelmitte.at

Beinreich Thomas Ofenfachhandel

A-2301 Groß Enzersdorf

www.ofen-breinreich.at

Lagerhaus Ternitz

A-2620 Ternitz

Becoflamm Bach GmbH

Beatrice Schleife Küchenstudio Ofen- und Kaminbau Schenderlein

Heinrich Tann

36217 Ronshausen

www.tann-oefen.de

Ofenscheune Kaminofenstudio

37434 Rollshausen

www.kaminofen-scheune.de

Brandes Kaminstudio

38723 Seesen

https://brandes24-de.jimdo.com

www.hoffmeister-hunteburg.de

Kamine & Kachelöfen

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Gaskamin „Panorama 130“ mit Abdeckhaube.

Gaskamin „Panorama 80“ mit gerader Abdeckhaube.

THE FLAME

Gaskamin „Panorama 360“ mit Cool-Down: hinterlüftete Dreifach-Verglasung als Berührungsschutz in sensiblen Bereichen.

Gasfeuer Gaskamin „Panorama“ Neu – von The Flame – Gaskamin „Panorama“ bietet die perfekte Rundum-Einsicht auf Ihr Gasfeuer. Als feurig, zentraler Blickfang verleiht „Panorama“ jedem Raum eine besondere Note.

„Gas Box – plug & play 180“

„Gas Box – plug & play“ Neu – von The Flame – Gaseinsatz für den Einbau oder als StandAlone-Version. Gefertigt aus verzinktem Stahl inklusive KomfortFernbedienung und höhenverstellbaren Füßen. „Gas Box – plug & play“ ist in folgenden Längen erhältlich: 40, 60, 80, 130 und 180 cm. WiFi-Steuerung mit The Flame Gas-App Mit der neuen „The Flame Gas-App“ können Benutzer bis zu acht Gaskamine oder Gasfackeln bequem per Smartphone oder Tablet steuern (iOS/Android). Die App unterstützt alle leistungsstarken Funktionen des Systems inklusive Programm-Modus, ThermostatModus, Umluftventilator, Licht/Dimmer, Countdown-Timer sowie des neuen Eco-Modus. 152

Kamine & Kachelöfen

„Vase“ mit „Gas Box – plug & play 40“.

„Flare“ mit „Gas Box – plug & play 40“.


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„Ceiling“

„Wall Mini“

„Endless Fire Box 280“

THE FLAME

„Endless-Effektfeuer“

Effektfeuer Effektfeuer von The Flame Niemals zuvor „brannte“ Effektfeuer so realistisch, wie mit dem einzigartig neuen „Feuer“ von The Flame. Nur Strom und Bio-Fluid (destilliertes Wasser) in Verbindung mit speziellen Leuchtmitteln, Ultraschallvernebler zaubern dieses unbeschreiblich authentische Flammenspiel. Die Flammenintensität ist regelbar und eine Komfort-Fernbedienung sorgt für einfache Handhabung. Der freigesetzte ultrafeine Wassernebel trägt zusätzlich zur Verbesserung des Raumklimas bei. Kein Brandschutz, kein Schornstein, keine Einschränkungen – mit vollem Effekt-Feuererlebnis – Ambiente pur.

Vollautomatische Befüllungsanlage z. B. im Hotel 1) O-Box (alle Anschlüsse vorbereitet) Umkehr-Osmose-Anlage mit Pumpe, zusätzlichem Sediment-, Bakterien-, Geschmacks- und Geruchsfilter 2) Netz- und Steuerungskabel 3) Osmoseleitung 4) Zuleitung-Frischwasser 5) Ableitung-Abwasser 6) Stromanschluss 230 V

Endless-Effektfeuer Neu – von The Flame – durchgehendes, individuelles, endloses Effektfeuer – auch über Eck. „Einmal Feuer rundherum …“ – The Flame macht’s möglich. „Endless-Effektfeuer“ kann in beliebigen Längen (mindestens 100 cm) verwirklicht werden. Selbstverständlich ist dieses Feuer für unser exklusives, vollautomatisches Filter- und Befüllungssystem „Fluidmatic“ mit „O-Box“ vorbereitet. Vollautomatische Befüllungsanlage Mit Timer, Umkehr-Osmose, Filtersystem und Pumpenunterstützung. Für den einfachen Betrieb (z. B. in Hotels, Thermen oder im Privatbereich) bietet The Flame die optionale, vollautomatische Befüllungsanlage „Fluidmatic mit O-Box“. Sie ermöglicht eine lange „Brenndauer“ ohne tägliches, händisches Befüllen. Wählen Sie unter verschiedenen, optionalen Steuermöglichkeiten (Zeit, Dämmerung, Fernbedienung, u. v. a. m.).

The Flame – Feuer ohne Rauch, Rainer Biemann, Schalserstraße 41, 6200 Jenbach, Österreich, Telefon 0043/5244/62592, info@theflame.at, www.theflame.net, www.ofenwelten.de/theflame Kamine & Kachelöfen

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Promotion

Einzigartige Wohnlandschaft: Der Kaminofen „VAIO_lounge A“ wurde eigens für die gleichnamigen Bankelemente entwickelt.

Der „VAIO_8“ ist ein gewölbter SpeicherKaminofen mit moderner gebogener Keramikglasscheibe. Unter der Feuerungstüre befindet sich ein extra zu öffnendes Ablagefach. Seitenteile: Marrone Alba, Topplatte: Marrone Alba.

Die „VAIO“-Natursteine zeichnen sich durch ihre einmalige Struktur und Oberfläche aus. Um diese Oberflächen vor Ort erleben zu können, stehen bei jedem „VAIO“-Händler alle Natursteine bereit. Durch Sehen und Fühlen können Sie selbst herausfinden, wie lebendig ein Kaminofen sein kann.

C B STO N E - T EC „VAIO“ – die neue Vielfalt des Feuers „Kreiere Deinen Ofen selbst“. Das ist das Motto der neuen Kaminofen-Serie „VAIO“ von CB stone-tec. Hier kann der Kunde seinen eigenen Ofen am Terminal beim Fachhändler selbst gestalten. Zur Wahl stehen 10 Grundmodelle, die sich in Naturstein, Keramik oder Edelmetall ausführen lassen. Zum reichhaltigen Programm gehören auch Rauchrohranschluss, Verkleidung und Türgriff. Das Rundumpaket ergänzen die Rückwand hinter dem Ofen und die Bodenplatte. Sie sind in zahlreichen unterschiedlichen Materialien lieferbar, auch 154

Kamine & Kachelöfen

das garantiert die individuelle Note. Dadurch besteht die Möglichkeit, nach Jahren ein ganz anderes Design zu wählen, denn die Verkleidung lässt sich ganz einfach und zum fairen Preis austauschen. CB stone-tec GmbH, Behaimweg 2, 87781 Ungerhausen, Telefon 08393/9469-0, Telefax 08393/9469-999, info@vaio-fire.de, www.vaio-fire.de, www.ofenwelten.de/cb_stone-tec


Promotion

Eine geradlinige „monolithische“ Erscheinung. Das ist der „rock“-Speicherkaminofen „L3“.

Der „depot_L1“, besticht durch die hochwertige Verarbeitung der Natursteine und eine exzellente Verbrennungstechnik.

Heizkamin „modul_L1“ zeigt sich feurig von drei Seiten.

C B STO N E - T EC „monolith“ – die einzigartige Feuerstätte Wählt man einen Monolith-Ofen, so kann man sicher sein, dass man ein absolutes Unikat hat. Denn die Feuerstätten sind aus Naturstein und hier gleicht kein Stein dem anderen. Die Natursteine der 30 verschiedenen Monolith-Steinsorten werden weltweit bereits als Steinblock mit einem Gewicht von bis zu 35 Tonnen ausgewählt. Diese Steinblöcke werden anschließend zu separaten, massiven Rohplatten ausgesägt. Die einzelne Rohplatte wird dann zu einer MonolithOfenhülle verarbeitet. Viele der Steinsorten werden nach dem Aufsägen der Rohplatten einer ganz speziellen Oberflächenbehandlung unterzogen. Diese Oberflächenbehandlung findet mechanisch, mit Wärme und Druck statt. In jahrelanger Entwicklungsarbeit wurden die Oberflächenbehandlungen speziell auf jeden einzelnen Stein abgestimmt. Das Ergebnis: Ganz besondere Oberflächen, welche eine dreidimensional bewegte und lebendige „Haut“ aufweisen. Dies sind dann die „livingSkin“-Oberflächen, die so viel Bewunderung auslösen, wenn sie am Ofen angebracht sind. „monolith“ umfasst drei verschiedene Serien: „rock“ – der Speicherkaminofen „depot“ – die Speicherfeuerstätte „modul“ – der Heizkamin

Mit ihnen hat der Kunde die Wahl unter unendlich vielen Möglichkeiten der Ofengestaltung. Zusätzliche Pluspunkte sind die schnelle und lang anhaltende Wärme, die wohltuende Speicherkraft, die exzellente Verbrennungstechnik und der hohe Wirkungsgrad. CB stone-tec GmbH, Behaimweg 2, 87781 Ungerhausen, Telefon 08393/9469-0, Telefax 08393/9469-999, info@monolith-fire.de, www.monolith-fire.de, www.ofenwelten.de/cb_stone-tec Kamine & Kachelöfen

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SCHAUFENSTER

HEIZEN MIT DURCHBLICK Öfen können mehr, als nur heizen. Sie können das Zuhause auch gemütlicher und ästhetischer machen. Sie eignen sich als Stimmungselement oder als Raumteiler. Gleichzeitig spenden die Speckstein-Feuerstätten bis zu 48 Stunden lang angenehme Wärme und sind dabei dank eines speziellen Verbrennungssystems äußerst umweltfreundlich. Den Ofen anheizen, die Wärme genießen und den flackernden Flammen zusehen – und zwar aus zwei Räumen. Die Tunnelmodelle des finnischen Herstellers NunnaUuni machen genau das möglich. Denn der Name ist bei diesen Modellen Programm: Der Feuerraum ist ein Tunnel mit großen, hochwertigen Glastüren vorne und hinten. Dadurch ergibt sich von gleich zwei Seiten der Blick auf die Flammen. Mit dieser besonderen Geometrie können

die Öfen hervorragend als Trennelement zwischen zwei Räumen eingesetzt werden. Aber auch frei stehend im Raum oder als Raumteiler strukturieren sie die Wohnsituation und schaffen Stimmung. Die Tunnelmodelle sind natürlich nicht nur Hingucker und Design-Element. Sie sind hocheffiziente Speicheröfen und damit leistungsstarke Wärmelieferanten: Nach einer kurzen Anheizphase von nur knapp zwei Stunden strahlen die Feuerstätten bis zu 48 Stunden lang konstant milde Wärme ab. Dafür muss kein einziges Mal Holz nachgelegt werden. Möglich wird das durch den besonderen firmeneigenen Mammutti-Speckstein, den NunnaUuni für die Herstellung der Öfen verwendet. Er zeichnet sich aus durch eine hohe Wärmebeständigkeit und hohe Wärmeleitfähigkeit.

INDIVIDUELLER KAMINGENUSS – AUCH FÜR DIE KLEINSTE WOHNUNG Entspannt bei knisterndem Kaminfeuer relaxen, das flackernde Spiel der Flammen beobachten und wohlige Wärme genießen: Der neue Kaminofen „Kufstein“ vom österreichischen Hersteller Haas + Sohn aus Salzburg garantiert höchsten Kamingenuss – und das selbst in der kleinsten Wohnung. Denn mit einer Tiefe von gerade einmal 38 Zentimetern und integriertem Holzfach ist die Neuheit aus der Home-Serie ein echtes Raumwunder. Dank der vielfältigen Ausführungen, wahlweise in Stein „Serpentino“, Stein „Rainbow“ oder schlicht in perlschwarz, findet beim Modell „Kufstein“ jeder seinen individuellen Lieblings-Ofen – für seine ganz persönliche gute Zeit. Mit dem Modell „Kufstein“ lässt sich nicht nur wohlige Wärme, sondern auch ein einzigartiges „Feuerkino“ genießen. Ein extra großes Sichtfenster gibt den Blick frei auf das lodernde Flammenspiel. Die permanente Scheibenspülung sorgt dabei stets für freie Sicht. Ein neuer, luftgekühlter Griff wird selbst bei längerem Heizen nicht zu heiß zum Anfassen.

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STRESS LASS NACH: ENTSPANNUNG AM KACHELOFEN

Quelle: www.kachelofenwelt.de

Wer mehr Selbstbesinnung sucht, sich innere Stabilität, Ruhe und Geborgenheit wünscht, für den bietet sich an, die meditative Kraft und wohltuende Wärme eines echten Holzfeuers zu nutzen – in einem modernen Kachelofen, Heizkamin oder Kaminofen. Zur bewussten Stressbewältigung kann ein echtes Holzfeuer im Ofen beitragen. Es spricht viele Sinne an: das Flackern, Knistern, das warme Licht und nicht zuletzt die entspannende Wärmestrahlung, die abgegeben wird, lässt einen schnell „runterkommen“ und den Alltag vergessen. Die langwellige Strahlung eines Kachelofens wirkt bis tief unter die Haut und entspannt die Muskulatur. Ein Prinzip, das man von der Sonnenstrahlung kennt. Diese Art der Wärme kann die Durchblutung fördern und die Selbstheilungskräfte des Körpers aktivieren. Auch bei Krämpfen und Schmerzen kann sich dies lindernd auswirken, weil die Spannung im Muskelgewebe herabgesetzt wird. Positive Effekte zeigen sich nicht nur auf der körperlichen Ebene. Oft ist es der menschliche Geist, der nicht richtig abschalten kann, das Gedankenkarussell läuft bei Stress meist unbewusst kontinuierlich weiter. Für viele ist es deshalb eine Art der Meditation, einfach längere Zeit ins Feuer schauen und das Spiel der Flammen zu beobachten.

ALTEN WARMLUFTKACHELOFEN AUFRÜSTEN Für alle, die ihren Warmluftkachelofen lieb gewonnen haben und weiterhin nutzen möchten, bietet Rika mit dem „Revivo“ einen Heizeinsatz mit modernster PelletTechnologie. Der Pelleteinsatz kombiniert die Wärme eines Holzfeuers mit dem Komfort eines vollautomatischen Heizbetriebs: etwa eine Zündung per Knopfdruck – auch mobil von unterwegs – oder per Zeitprogramm. Er erbringt eine konstante Heizleistung und das Nachlegen von Holzscheiten entfällt. Zugleich setzt man auf einen nachhaltigen, nachwachsenden Brennstoff, dessen Ressourcen der „Revivo“ mit einem Wirkungsgrad von über 90 Prozent optimal ausnutzt. Ökologisch vorbildlich sind auch die CO- und Staub-Emissionen, welche die gesetzlichen Grenzwerte nach der 1. BImSchV, Stufe 2 deutlich unterschreiten. Für den „Revivo“ wird der bestehende Warmluftofen mit einem Ausschnitt versehen, in den der Pellet-Heizeinsatz eingesetzt wird. Diesen gibt es in zwei Größen. Die modulare Bauweise bietet einen variablen Rauchrohranschluss in alle Richtungen. Da Frischluft auch von außen zugeführt werden kann, lässt sich der Ofen raumluftunabhängig betreiben. Mit einer Füllmenge von 50 Kilogramm und einer Heizleistung von 2,5–6 Kilowatt kann der Ofen bis zu 70 Stunden laufen.

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GROSSZÜGIG GESTALTETE KAMINANLAGE Diese imposante Kaminanlage wurde mit dem HoxterEinsatz „Haka 110/51h“ ausgestattet. Er zeichnet sich unter anderem durch seine Leichtgängigkeit und dauerhaft leise Bewegung der hochschiebbaren Tür aus, was durch einen technisch durchdachten Mechanismus gewährleistet ist. Die Tür wird in eine geschlossene Kammer im oberen Bereich des Einsatzes hochgeschoben und ragt somit nicht in den Wohnraum hinein. Für die Leichtgängigkeit des kompletten Mechanismus sorgen auch bei hohen Betriebstemperaturen bis 350 Grad Celsius hitzebeständige Lager, die sich in Edelstahlprofilen bewegen. In der ersten Bewegungsphase wird die Tür vom Korpus gelöst, damit die Dichtung bei der anschließenden Bewegung nach oben nicht belastet wird. Die Tür wird dann wenige Millimeter vom Korpus entfernt hochgeschoben und in geschlossenem Zustand unten durch einen Federmechanismus gegen den Korpus mit einer Kraft von 25 Kilogramm gepresst. Der Feuerraum ist somit vollkommen abgedichtet.

KAMINHOLZ RICHTIG SAMMELN, LAGERN & ENTFEUCHTEN Wer Holz zum Eigenverbrauch selbst aus dem Wald holen will, benötigt zunächst einen sogenannten „Leseschein“. Dieser ist bei allen Forstämtern erhältlich. Für das Holz fallen Gebühren an, die meist nach Raummeter berechnet werden. Wird eine Motorsäge eingesetzt, muss derjenige einen Motorsägen-Führerschein vorweisen. Auch entsprechende Kleidung wie Helm mit Sichtschutz, Gehörschutz, Handschuhe, Gummistiefel sowie Jacke und Hose mit Schnittschutz sind zu tragen. Frisch geschlagenes Holz besitzt eine Restfeuchte von etwa 40 Prozent. Wird dieses ohne vorherige Trocknung eingesetzt, kommt es zu einer unvollständigen Verbrennung, bei der unnötig viele Schadstoffe freigesetzt werden. Diese belasten nicht nur die Umwelt, sondern schädigen auch Kamin und Schornstein. Besonders wichtig ist es, das Holz zu spalten, damit die Holzscheite innerhalb der Mindestlagerzeit von zwei Jahren austrocknen können und auch später im Kamin genügend Oberfläche für die Flammen bieten, um eine optimale Verbrennung zu gewährleisten. Zudem gilt: Behandeltes, gestrichenes oder beschichtetes Holz gehört nicht in den Kamin, sondern korrekt entsorgt.

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KOCHVERGNÜGEN IM FREIEN Geselliges Zusammensein mit den ästhetischen Bedürfnissen eines immer anspruchsvolleren Publikums zu kombinieren, das hat Palazzetti dazu bewogen den „UP“ zu entwerfen. Der Gartenkamin lässt sich frei stehend installieren oder aber auf einer Grundplatte aufsetzen, was zu seinem Namen führte (UP: oben). Der Entwurf von Marcarch Design basiert auf weichen Linien, die auf den Archetyp der traditionellen Feuerstätte verweisen. Ein leistungsfähiges Element, das in Verbindung mit anderen Modulen und Elementen der Serie „Outdoor Palazzetti“ zum Hauptdarsteller einer richtigen „Kochzone“ im Freien werden kann. Der Ergonomie wurde besonderes Augenmerk geschenkt, um höchste Benutzerfreundlichkeit zu gewährleisten: Der seitliche Feuerkorb ist geschlossen und verfügt über eine spezielle Öffnung, die das Entzünden der Flamme erleichtert: Man ist dadurch während des Garvorgangs fast ganz vor der Hitze der offenen Flamme geschützt und kann einen großen Grillrost verwenden. „Up“ ist aus ganz durchgefärbtem Marmotech mit Einsätzen aus Edelstahl und Feuerfläche aus Schamottematerial gefertigt.


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SUPPORT


SCHAUFENSTER

STROMLOSE HOLZ- UND PELLETVERBRENNUNG Unabhängigkeit ist eines der größten Güter, die wir Menschen haben, und eine Voraussetzung dafür, uns wohlzufühlen. Frei und flexibel wählen zu können, ist für viele in unseren Gefilden selbstverständlich – und doch eine Art Luxus. Auch bei der Ausstattung der eigenen vier Wände wollen wir uns am liebsten nicht von anderen reinreden lassen. Umso schöner, dass es sogar einzelne Einrichtungselemente gibt, die uns auch im Alltag noch unabhängig sein lassen. Bei den innovativen Kaminen und Kaminöfen von Max Blank High Quality beispielsweise, hat man nicht nur die Wahl zwischen Stückholz- oder Pelletbefeuerung, sondern macht sich auch komplett frei und unabhängig von Stromkosten, da das wohlig-warme Feuerspiel völlig ohne Elektrizität vonstatten geht. Auf Wunsch besteht als Exklusiv-Ausstattung die Möglichkeit, nahezu jedes Holzofen-Modell und die vielzähligen Ofen-Varianten zusätzlich mit dem stromlosen Pelletofen-System ausstatten zu lassen. Somit wird man freier und unabhängiger, heute mit den Holzpellets und morgen mit dem Scheitholzfeuer zu heizen. Bei der Kombi-Beheizung Holz/Pellets lässt sich – sobald der Brennraum abgekühlt ist, ganz bequem je nach Feuerart und Brennstoffbezug problemlos von Holz- auf Pelletfeuer umstellen. Beim Verbrennungsakt steht das stromlose Pelletfeuer dem schönen Flammenspiel des klassischen Scheitholzkaminfeuers in nichts nach. Bei der Pelleteinstellung gibt es rund sechs Stunden aktives Feuer – und darüber hinaus, je nach Wärmespeicher-Ausstattung des Ofenmodells, insgesamt bis zu 18 Stunden lang gleichmäßig verteilte Wärme. Nach dem Erkalten bleibt nicht mehr als 0,3 bis 0,5 Prozent reine Restasche übrig. Es ist also eine lang anhaltende, saubere Verbrennung gewährleistet. Übrigens: Für Flexibilität steht auch die Ausstattung der Kamine. Denn sie können sowohl als Wand- und Eckeinbau realisiert als auch mit modernem Glas, wertigem Naturstein oder klassischer Klinkerwand ausgestattet werden. Zudem ist es möglich, die Scheitholz-Pellet-Kombination nachträglich in verschiedene Modelle einzubauen.

„KACHELOFENWELT“ – DAS BUCH ZUM FEUER Das 92 Seiten starke, reich bebilderte „FeuerWerk“ informiert über moderne Ofenwärme: Design und Technik innovativer, umweltfreundlicher Kachelöfen, Heizkamine, Kamin- und Pelletöfen. Finden Sie den Ofen, der auch im Detail zu Ihnen passt. Dieses Buch macht Lust auf die unabhängige Heiztechnik der Zukunft. Unter www.ofenwelten.de finden Sie neben vielen weiteren spannenden Ofenthemen auch den Hinweis auf die Bestellmöglichkeit des kostenlosen Kompendiums der Arbeitsgemeinschaft deutscher Kachelofenwirtschaft (AdK). Oder Sie gehen den direkten Weg zu: www.kachelofenwelt.de/infobuch-bestellung

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FEUER DER NEUESTEN GENERATION „Sirius“ von Tiba/Tonwerk bietet eine Brenndauer von bis zu drei Stunden bei einer deutlichen Verringerung der Emissionen. Möglich macht dies ein seitlich angebauter Füllschacht, in dem das Holz trocknet, bevor es entgast, verbrannt und schließlich seine Wärme abgibt. Dieser 4-Phasen-Prozess findet in getrennten Zonen statt. Im klassischen Kaminofen finden alle diese Prozesse im Feuerraum statt. Der 5 bis 6 Kilogramm Holz fassende Tank ermöglicht ein brennendes Feuer von rund drei Stunden – also ideal für einen Feierabend oder einen gemütlichen Sonntagnachmittag. Holznachlegen ist dabei jederzeit möglich, verteilt sich jedoch auf viel größere Intervalle. Da zudem der Feuerraum beim Nachfüllen nicht geöffnet wird, gelangen keine Aschepartikel in den Wohnraum und die Bedienerfreundlichkeit wird erhöht.


DESIGNERSTÜCK MIT TECHNOLOGISCHEN HIGHLIGHTS Als erster runder Pelletofen von Haas + Sohn überhaupt ist der „HSP 7“ gleich doppelt smart: Mit seinem einzigartigen runden und eleganten Design und dem harmonischen Kaminofen-Flammenbild ist die Neuheit der Hingucker in jeder Wohnung. Eine optionale Steuerung des Ofens mittels App garantiert darüber hinaus komfortables und flexibles Heizen – zu Hause oder sogar von unterwegs. Im Alltag bedeutet das: maximale Freiheit und perfekte Wärme für ein rundum angenehmes Wohlfühl-Ambiente im Smarthome-Zeitalter. „Mit seinem runden Design setzt der ‚HSP 7‘ in Wohn- und Esszimmern gekonnt Akzente – er ist perfekt für alle, die es einzigartig und individuell mögen“, sagt Manfred Weiss, CEO der Haas + Sohn Ofentechnik GmbH. Nicht nur wegen seines runden Designs ist der auch als Eck-Lösung bestens geeignete „HSP 7“ ein Eyecatcher. Das großzügige Sichtfenster gibt den Blick frei auf das Feuerkino, das heimelig flackernde Kaminofen-Flammenbild, welches für behagliche Atmosphäre in den eigenen vier Wänden sorgt. Noch entspannter wird’s mit der optionalen Smarthome-FunktionNeuheit. So lässt sich der „HSP 7“ unabhängig davon, wo Sie sich gerade aufhalten, steuern. Über eine bedienerfreundliche App können Anwender die Temperatur jederzeit regeln – ganz nach ihren persönlichen Wünschen und im Sinne der „easy-to-use“–Bedienphilosophie des Unternehmens. Das multifunktionale WLAN-Modul wird direkt am Pelletofen angesteckt, anschließend mit einem bestehenden Netzwerk verbunden und kann dann sofort genutzt werden. Falls noch kein Netzwerk im Haus vorhanden ist: Der „HSP 7“ erzeugt über eine integrierte Schnittstelle einfach sein eigenes Netzwerk. Der Anwender kann sich dabei entscheiden, ob er die innovative WLAN-Funktion nur im und ums Haus nutzen will oder ob er auch weltweit, völlig standortunabhängig seinen Ofen mittels Tablet und Smartphone steuern will.

NATURSTEIN IN SEINER SCHÖNSTEN FORM Wie jeder „monolith“ aus dem Hause CB stone-tec besticht der „modul_L2“ durch die hochwertige Verarbeitung der Natursteinverkleidung und die exzellente Verbrennungstechnik. Aber er erfreut auch durch seine geradlinige Erscheinung, Wärmespeicherung und gesunde Wärmestrahung. Seine große hochschiebbare Glaskeramikscheibe bietet echtes Feuervergnügen. Durch die Eckglasscheibe eignet sich der „modul_L2“ hervorragend für die Raumecke – kann natürlich aber auch an jeder geraden Wand aufgestellt werden. Die Heizkamine der Serie können mit Anbau- und Sitzbankelementen erweitert und durch das abgestimmte LED-Beleuchtungssystem stimmungsvoll in Szene gesetzt werden. Der Kunde hat die Auswahl unter verschiedenen Steinsorten.

SCHLICHT IM AUSSEHEN – STARK IM INNENLEBEN Der „City-Grundi-Maxi“-Kamin von Brula begeistert durch ein schlichtes und unauffälliges Design. Doch zugleich besitzt er eine hohe und angenehme Wärmeerzeugung, die aufgrund der Speicherverkleidung lang anhaltend an den Raum abgegeben werden kann. Die verbaute Vergussmasse wurde speziell gefertigt und entwickelt, um eine beständige Wärmespeicherung zu garantieren. Mit dem integrierten Außenluft-Anschluss wird keine kostbare Raumluft als Verbrennungsluft verwendet. Er ist besonders umweltverträglich, da eine Sekundärluft-Einspeisung im oberen, hinteren Bereich des Feuerraumes für eine Nachverbrennung der Heizgase sorgt. Eine Luftspülung zwischen den beiden Glasscheiben der Feuerraumtür bietet klare und ungetrübte Sicht auf das Flammenspiel. Die große Brennkammer erlaubt es, Holzscheite mit einer Größe von bis zu 33 Zentimetern zu verheizen und das bei einer maximalen Füllmenge von bis zu 2,4 Kilogramm. Der „City-Grundi-Maxi“ besitzt eine Nennwärmeleistung von 2,4 Kilowatt und arbeitet mit einem Wirkungsgrad von bis zu 79 Prozent. Die Fronten sind in Naturstein, Keramik oder Putz lieferbar, wodurch optisch keine Grenzen gesetzt sind.

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ENERGIEAUTARK

Das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden: Unter diesem Motto entschied sich Familie Peters für den Einbau eines Festbrennstoffofens mit gemütlicher Ofenbank. Um den größtmöglichen Nutzen aus der so erzeugten Wärme ziehen zu können, integrierten sie den Wärmeerzeuger in den wasserführenden Heizkreislauf. Den passenden Heizeinsatz sowie die dazugehörige Technik fanden sie bei Schmid in Bissendorf.

Preisgekröntes Heizkonzept

M

it dem neuen Heizkonzept hat Familie Peters ihren Wunsch nach einer weitgehend autarken Energie- und Wärmeversorgung erfolgreich umgesetzt. Für den konsequenten Einsatz modernster umweltfreundlicher Techniken und den daraus resultierenden Verbrauchszahlen, erhielten die Bauherren 2016 den RWE-Klimaschutzpreis der Stadt Melle, der mit einem Preisgeld prämiert ist. Vor 12 Jahren kaufte das Ehepaar Peters die Doppelhaushälfte mit 150 Quadratmeter Wohnfläche im niedersächsischen Melle. Das Gebäude aus dem Jahr 1996 befand sich in gutem Zustand, daher sah man zunächst für größere Sanierungsmaßnahmen keine Notwendigkeit. Der Hausherr, seines Zeichens Meister für Kälteanlagenbau, legte jedoch großen Wert auf Energieeffizienz. Die Familie begann daher mit der Planung eines zeitgemäßen Heizkonzepts. An erster Stelle stand der Wunsch nach einer möglichst

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Für das zukunftsweisende Heizkonzept gewannen die Bauherren den RWE-Klimaschutzpreis der Stadt Melle.

autarken Energieversorgung. Vor allem wollte man nicht von fossilen Brennstoffen abhängig sein. Man entschied sich daher für den Einbau einer Luft/Wasser-Wärmepumpe mit 10 Kilowatt Leistung. Darüber hinaus wurde ein Gas-Brennwertgerät aus dem Hause Remeha installiert, das mit einer Leistung von 15 Kilowatt ebenfalls zur Wärmeversorgung beiträgt. Außerdem wollte Familie Peters die Energie der Sonne nutzen. Sie ließen auf dem Ostdach (optimale Nutzung bis zur Mittagszeit) auf einer Fläche von zirka 10 Quadratmetern Vakuum-Röhrenkollektoren installieren, die mit zirka 15 Kilowatt Leistung über die Beladung eines Pufferspeichers ebenfalls zur Raumtemperierung und Brauchwassererwärmung beitragen. In den Sommermonaten reicht die Leistung der Solarthermie aus, um den kompletten Wärmebedarf des Hauses abzudecken (inklusive Einbindung von Waschmaschine und Geschirrspüler zur Reduzierung der benötigten elektrischen Ener-


gie). Zur Stromversorgung verfügt das Haus auf dem Westdach darüber hinaus über eine DünnschichtPhotovoltaikanlage, die über die Eigennutzung (Waschmaschine/Geschirrspüler/Wärmepumpe/Kochen etc.) zur Autarkie beiträgt. Hier besteht noch der Wunsch, einen Batteriespeicher einzubinden, um sich theoretisch komplett von der Netzanbindung zu entkoppeln. Die oben genannten Komponenten werden mit einer übergeordneten Regelung optimal aufeinander abgestimmt, um eine hohe Eigennutzung zu erhalten. Soweit rundum energetisch sehr gut aufgestellt, wünschten sich die Bauherren schließlich noch einen Kamin oder Festbrennstoffofen, um auch bei niedrigen Außentemperaturen auf Erdgas verzichten zu können.

GEMÜTLICHKEIT UND EFFIZIENZ An erster Stelle stand hier natürlich der Behaglichkeitsfaktor, doch auch die Wärme des Holzofens sollte bestmöglich genutzt werden. Die Hausbesitzer informierten sich im Internet und beim örtlichen Handwerk und entschieden sich für eine Kachelofenanlage, die über einen Nachheizkasten an den vorhandenen Schornstein angeschlossen wurde. Sie verfügt zudem über einen wasserseitigen Anschluss an den Heizkreislauf. So lassen sich „zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen“: sie profitieren von der angenehmen Strahlungswärme des Ofens, müssen jedoch auch keine Überheizung des Aufstellraums befürchten. Da die überschüssige Wärme an den Heizkreislauf abgegeben wird, lässt sich diese an anderer Stelle im Haus über den Betrieb von Heizkörpern nutzen. So ergibt sich eine äußerst effiziente Lösung.

HEIZEN MIT DEM „PROFI W“

Wärmeanteil von zirka 70 Prozent wird in den zentralen Pufferspeicher der Heizungsanlage geleitet. Die restliche Wärme (zirka 30 Prozent) gelangt über Strahlung der Scheibe sowie Konvektion (Kaltluftöffnungen im unteren Teil sowie Warmluftgitter in der waagerechten Abdeckung) in den Raum. Der Feuerraum lässt sich mit bis zu 33 Zentimeter langen Holzscheiten befüllen. Des Weiteren ermöglicht die mehrfach für eine höhere Wasserleistung verglaste Ofentür mit großer Sichtscheibe einen guten Blick auf das Feuer. Der Einsatz überzeugt durch hervorragende Emissionswerte und ist leicht zu reinigen.

SICHERHEIT GROSSGESCHRIEBEN Um die Sicherheit in Verbindung mit einem wassergeführten Gerät gewährleisten zu können, wird ein Sicherheits-Set installiert, zu der eine Rücklaufanhebung, eine thermische Ablaufsicherung und eine Temperaturdifferenzregelung zählen. Sämtliche technischen Elemente sind bei Schmid aus einer Hand erhältlich. Die Rücklaufanhebung wird benötigt um die innerhalb des Heizkreislaufes entstehenden hohen Temperaturunterschiede auszugleichen beziehungsweise um die Wärme optimal von dem Heizeinsatz abzuschöpfen, ohne ihn dabei auszukühlen. Die Rücklaufanhebung sorgt dafür, dass die kalte Zuleitung bereits vorgewärmt wird, um das Material zu schonen und den Abbrand optimal zu verwerten. Fehlt dieses Element, kann aus den Heizgasen Wasserdampf entstehen, der an den Flächen des Wärmetauschers kondensiert. Korrosionsschäden sind dann vorprogrammiert. Die Rücklaufanhebung verlängert daher die Lebensdauer der Feuerstätte erheblich. Außerdem ist eine Mindesttemperatur einzu-

Die „SMR“-Regelung kontrolliert und steuert das Heizverhalten des Ofens.

Die Feuerstätte entstand im Wohnbereich in der Nähe des Essplatzes, von dem aus man eine gute Sicht auf das Flammenspiel hat. Die Bauherren entschieden sich für den Heizeinsatz „Profi W“ von Schmid Feuerungstechnik. Die Ofenverkleidung sowie die Ofenbank und die Rückenlehne wurden mit Zehendner-Keramik ausgeführt. Unter der Bank und hinter der Rückenlehne wurden Fußbodenheizschlangen installiert, sodass die Temperatur über ein Thermostat geregelt werden kann. Zudem ergibt sich ein besonders angenehmer Sitzkomfort. Die Anlage wurde in die Rückwand integriert und steht nur zirka 28 Zentimeter in den Raum hinein, eine äußerst platzsparende Lösung. Um sie in dieser Form realisieren zu können, musste ein Wanddurchbruch mit Kernbohrung durchgeführt werden. Zudem wurde eine Revisionsklappe für den Thermostat vorgesehen, die Verbrennungsluftleitung installiert und anschließend verkleidet. Der Heizeinsatz „Profi W“ verfügt über eine Nennwärmeleistung von 12 Kilowatt. Der überwiegende 163


ENERGIEAUTARK

Dank Einbindung in den Wasserkreislauf der Zentralheizung lässt sich die überschüssige Wärme über Heizkörper in anderen Bereichen des Hauses nutzen.

und dem Rücklauf ist somit gering, und nur der Wärmeüberschuss wird dem Pufferspeicher zugeführt.

Eine Kachelofenanlage mit Wassertechnik ergänzt das breit aufgestellte Heiz- und Energiekonzept von Familie Peters.

DATEN & FAKTEN Objekt Einfamilienhaus, Bauherren M. und A. Peters Wohnfläche 150 m² Ofentechnik Heizeinsatz „Profi W“, Nennwärmeleistung 12 kW, „SMR-Schmid-Multi-Regelung“ Hersteller Schmid Feuerungstechnik 49143 Bissendorf www.schmid.st Keramik Zehendner Keramik 95643 Tirschenreuth www.zehendner.de

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Kamine & Kachelöfen

halten, um Rußbildung auf den Wärmetauscherflächen zu vermeiden. Weitere Sicherheit schafft eine thermische Ablaufsicherung, die an den Wärmetauscher angeschlossen ist. Dabei handelt es sich um ein offenes System ohne Pumpe und Strombedarf. Es ist mit dem unter Druck stehenden Leitungswassernetz unabsperrbar verbunden. Überschreitet das Heizwasser im Register eine Temperatur von 98 Grad Celsius, wird automatisch Wasser aus dem häuslichen Leitungssystem durch eine separate Kupferrohrschlange innerhalb des Heizregisters geleitet und der Heizkreislauf auf diese Weise abgekühlt. Das „Kühlwasser“ gelangt anschließend ohne weitere Nutzung in den Abfluss. Ein Überhitzen der Anlage wird so vermieden. Für die korrekte Steuerung des Heizkreislaufs sorgt die Ofenregelung. Sie misst die Temperaturen am Wärmeerzeuger und am Wärmespeicher und ermittelt im Anschluss die Temperaturdifferenz. Die Regelung steuert die Umwälzpumpe bei zirka 55 Grad Celsius an. Die Temperaturdifferenz bei der das Gerät schalten soll, der Minimalwert für die Wasserregistertemperatur und der Maximalwert für die Speichertemperatur sind werkseitig voreingestellt. Durch die Einhaltung der Mindesttemperatur im Wärmeerzeuger lässt sich die oben bereits erwähnte Kondenswasserbildung an den Kesselwänden vermeiden. Die Temperaturdifferenz zwischen dem Vor-

Fotos: Camina/Schmid, Bissendorf

ALLES UNTER KONTROLLE Um Energieeffizienz und Umweltschutz weiter Rechnung zu tragen, wurde der Kachelofen mit einer elektronischen Ofenregelung versehen. Dadurch lässt sich der Abbrand regeln, die Bedienung wird vereinfacht und der Brennstoffverbrauch reduziert. Zusammen mit der „SMR-Schmid-Multi-Regeleinheit“, die alle eingegehenden Daten verarbeitet, ist die Verbrennungsluftklappe im Set erhältlich. Die Klappe wird mit Hilfe eines Stellmotors geöffnet, wobei sich die Luftzufuhr permanent an den Ablauf der Verbrennung anpasst. Dies reicht von der maximalen Öffnung während des Anheizens bis zum Schließen zur längeren Gluthaltung. Dazu misst ein Feuerraumfühler kontinuierlich die Feuerraumtemperatur. Sämtliche Messwerte werden auf einer SD-Karte gespeichert, sodass sich das Betriebsverhalten prüfen und bei Bedarf optimieren lässt. Durch regelmäßige Updates kann die Software auf den neuesten Stand gebracht werden. Unterstützt der Kamin- oder Kachelofen die Zentralheizung – wie im Fall von Familie Peters, – steuert die „SMR“ auch den Pufferspeicher an. Dazu wird ein sogenanntes Wassermodul eingesetzt. Die Komponenten der „SMR“ werden – bis auf das Display mit Touchscreen – praktisch unsichtbar installiert. Die Verbindung von Regeleinheit, die steckerfertig vormontiert ist, und angeschlossenen Elementen erfolgt über entsprechende Kabel. Durch den kompakten Aufbau lässt sich die „SMR“ praktisch überall problemlos einbinden. Die Bedienung der Anlage erfolgt schließlich über ein an der Wand montiertes Display. Das Preisgeld für den RWE-Klimaschutzpreis wird von Familie Peters gespart, um eines Tages noch den letzten Baustein, einen Batteriespeicher, in die Tat umzusetzen. Während der Heizperiode wird der Kachelofen täglich befeuert und schafft so nicht nur ein angenehmes Raumklima, sondern zaubert auch eine gemütliche Atmosphäre, gepaart mit dem guten Gefühl durch das Gesamtkonzept einen optimalen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. ❙


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Foto: Grohe

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So sieht es in Deutschlands Gärten aus. Kaum, dass die Sonne untergeht, werden Grill und Feuerstellen angezündet und der Feierabend im Freien genossen. Ein neuer Trend sind verglaste Feuerstellen. Diese bieten auch an kalten Winterabenden ein genussvolles Feuer für eine Party im Freien.

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utdoor-Aktivitäten werden zunehmend beliebter – gerade bei denjenigen, die viel Zeit an einem Arbeitsplatz zwischen vier Wänden verbringen. Nach wie vor ganz vorne auf der Skala ist das Grillen, Kochen & Backen. Man sollte sich aber beim Grill nicht auf ein dreibeiniges wackliges Monster aus dem Baumarkt einlassen. Bei der erstbesten Gelegenheit fällt es um und das schöne Grillgut liegt im Dreck. Besser ist es, erst einmal Informationen einzuholen, was der Markt an festen und stabilen Ausführungen an Grills, Gartenkaminen und Feuerstellen insgesamt zu bieten hat. Denn hier gibt es doch die unterschiedlichsten Varianten. Während sich auf einem klassischen Holzkohlegrill Steaks und Gemüse rustikal rösten lassen, bieten Grillkamine eine Doppelfunktion. Mit lodernden Flammen sind sie neben den kulinarischen Genüssen eine Attraktion für alle. Nach dem Verlöschen der offenen Flamme kann das heiße Glutbett auch als Kochstelle für Gebratenes und Gesottenes frisch vom Rost dienen. Ist das Essen fertig, können wieder ein

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Der „swissfirecube“, wahlweise in der geschlossenen (links) oder der offenen Ausführung (oben). Ganz


Feuerskulptur „Stix“. Hier wirkt im Innern die Glaskeramik zum Schutz des Ethanolfeuers. Erhältlich in vielen unterschiedlichen Größen. Ecosmart

„Fuora“, ein Gartenkamin mit Gasbeheizung. Spartherm

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FEUERSTELLEN IM GARTEN

paar Holzscheite nachgelegt werden und schon wird der Grill zur wärmenden Feuerstelle.

FEUERSTELLEN AUS METALL

Mit der „CircleFood“Feuerschale können auch Leckereien zubereitet werden. Attika

Der „TK1“ ist ein fahrbarer Gartenkamin mit Grill und dank seines einzigartigen Designs ein Blickfang auf jeder Terrasse. Flammenco

Feuerschalen, Feuerkörbe und Feuersäulen im Garten aus Eisen oder Cortenstahl sind absolut in. Es ist schön zu sehen, wie selbst dunkle Ecken im Garten dadurch erleuchtet werden. Sie können dauerhaft auf befestigtem Boden installiert oder als Variante mit Füßen flexibel dort aufgestellt werden, wo sie wirken sollen. Aber einiges gibt es doch dabei zu beachten: ■  Der Untergrund soll stabil, nicht brennbar und außerdem hitzebeständig sein. ■ Feuerschalen und -körbe nicht auf den Rasen stellen, denn die große Hitzeentwicklung kann zu Schwelbränden im Boden führen. ■ Ein windgeschützter Aufstellort schützt vor Qualm und Funkenflug. ■ Bei Feuerkörben, die von unten offen sind, läuft man Gefahr, das Glut herausfällt. Diese sollte aufgefangen werden, zum Beispiel auf einer Metallplatte. ■ Ist die Feuerschale fest an einem Ort installiert, sollte man sie mit einem Deckel vor Regen schützen, da sie ansonsten vollläuft und rostet.

FEUER HINTER GLAS Ein Außenkamin auf der Terrasse stellt ein stilvolles Design-Akzent dar, um die Wohn- und Lebensflä-

Wer es ganz feudal mag, der baut seinem Kamin im Garten ein eigenes Haus, wie hier dem „Ergofocus“. Focus

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che ins Freie zu erweitern und das eigene Grundstück in eine private Naturoase zu verwandeln. Bei Schott-Robax wurde eine Marktstudie durchgeführt, die „ein starkes Interesse an Außenkaminen bestätigt hat“, so Isabell Eymael, Marketingleiterin bei Schott. Laut der Studie wollen 70 Prozent der Befragten dem Megatrend folgen, mehr Zeit an der frischen Luft zu verbringen, vor allem in der kühleren Jahreszeit. 50 Prozent interessieren sich für einen Außenkamin mit Sichtscheibe. Unbeständiges Wetter stellt hohe Anforderungen an die Qualität und Verarbeitung der in den Außenkaminen eingesetzten Materialien. Sie müssen Temperaturschwankungen und Niederschlag standhalten. Die Glaskeramik hält durch ihre sehr niedrige thermische Ausdehnung extreme Temperaturen von minus 250 Grad Celsius bis plus 760 Grad Celsius stand und hält hohe Hitze- und Kälteschocks aus. Die Glaskeramik hat auch noch andere Vorteile: weder aufkommender Wind, noch Rauch, Funkenund Rußpartikel werden in die Menschengruppe geweht. Auch Kinder sind geschützt, wenn sie sich dem Feuer nähern. Die Scheiben widerstehen den bei normalem Gebrauch üblichen, mechanischen Angriffen, Aufprallen, Schlägen und Stößen.

GENEHMIGUNG JA ODER NEIN? Normalerweise ist eine kleinere Feuerstelle oder Feuerschale rechtlich kein Problem. Schwieriger kann es da mit großen gemauerten Projekten sein. Hier ist unter Umständen eine Genehmigung notwendig. Wie genau das in Ihrer Stadt oder Gemeinde geregelt ist, sollte vor Bau abgeklärt werden. Auf jeden Fall müssen die feuerpolizeilichen Anlagen eingehalten werden.

Rauchfreie Lagerfeuerromantik im Sommer wie im Winter. Mit der Outdoor-Feuerstelle „Surprise“ sind die Möglichkeiten überraschend und beinahe grenzenlos. Rüegg

VORSICHT IM UMGANG MIT FEUER Auf jeden Fall sollte darauf geachtet werden, Nachbarn nicht mit einer dauernden Rauchentwicklung zu belästigen, sonst ist es vorbei mit der Gartenidylle. Sofern es möglich ist, sollte die Feuerstelle in einer Ecke des Gartens eingerichtet sein, die weit genug entfernt von den Nachbarn liegt. Außerdem sollten

Feuer und lodernde Flammen per Knopfdruck. Das ist mit diesem Gaskamin möglich. The Flame

Eine Feuerschale wie hier die „Ra“ sollte immer auf einem nicht brennbaren Untergrund stehen. Attika


FEUERSTELLEN IM GARTEN

Die Schott-Robax-Glaskeramik ist vielseitig verformbar und ermöglicht auch bei Einsatz in Außenkaminen einen großen Blick auf das Feuer sowie Rundumwärme für viele Personen.

aus Sicherheitsgründen keine Bäume oder Sträucher in der direkten Nähe stehen, auch trockenes Gras ist im Sommer besonders gefährlich. Wer keine spezielle Grillkohle verwendet, sondern lieber Holz, sollte darauf achten, dass es nicht frisch geschlagen ist, denn dann droht eine zu starke Rauchentwicklung. Trockenes Holz brennt deutlich besser. Zum Anzünden eignen sich kleine Zweige. Das Holz ist am besten in Pyramidenform aufzuschichten. Zeitungspapier und kleine Holzstücke oder Äste sind hilfreich beim Anzünden. Natürlich gibt es auch spezielle Anzünder, die zu Hilfe genommen werden können. Streng verboten sind Benzin, Spiritus oder ähnliche Brandbeschleuniger, es drohen Stichflammen und Explosionen. Die Notaufnahmen in Krankenhäusern können ein Lied davon singen. Auch die Restglut sollte nicht unbeaufsichtigt bleiben. Funken können mit dem Wind auffliegen und Brände verursachen. Hier hilft es, die Glut mit Sand oder Wasser zu löschen. Ganz klar ist, dass Kinder mit dem Feuer nicht allein gelassen werden. Wer all dem aus dem Weg gehen will, der ist am besten bedient mit einer Feuerstelle, die mit Gas oder Ethanol betrieben wird.

GARTENPLANUNG MIT KAMINEN Das Feuer kann mit etwas Geschick in die komplette Gartengestaltung integriert werden. So können Natursteinmauern, Wasserläufe und andere Stilelemente eine fließend ineinander übergehende Einheit mit der Gartenfeuerstelle bieten. Sei es nun als gemauerter Kamin oder futuristisch angehaucht in modernem Edelstahl. ❙

Gartenkamin aus Cortenstahl mit einem Herz aus Feuer. Cera

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Der „Troll“, ein Multitalent für kulinarische Genüsse.

GRILLEN, BRATEN, RÄUCHERN UND HEIZEN Der „Troll“ aus der Outfire-Serie von Leda ist ein kulinarischer Alleskönner. Dank des zweiteiligen Rostes können gleichzeitig Fleisch, Fisch sowie Gemüse gegrillt und gebraten werden. Auf der Bratplatte dünsten und garen die Speisen schonend, während unter dem Rost die Kraft der Glut den Steaks einheizt. Eine große, gusseiserne Pfanne dient zur Zubereitung aller erdenklichen Pfannengerichte. Sowohl Kohlekorb als auch Grillrost können dabei auf verschiedenen Höhen eingesetzt werden und sorgen so stets für die perfekte Temperatur. Zudem kann man den multifunktionalen Grill sogar zu einem Räucherofen mit Schornstein und externer Temperaturanzeige umbauen. Im Handumdrehen lässt sich der „Troll“ in einen Gartenkamin verwandeln. Ruck, zuck flackert in dem 70 Zentimeter dicken Bauch ein Feuer, das pure Abenteuerromantik versprüht und wohlig wärmt.

Robust präsentiert sich Außenkamin „Uniek“. Fjoer Heaters


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ÖFEN AUS EINER ANDEREN WELT

Feuriger Orient

DATEN & FAKTEN Zimmer 5 Doppelzimmer Service Hamam, Pool, Frühstück, privater Koch, Jeep und vieles mehr Preis auf Anfrage Flugzeit von Frankfurt zirka 4 Stunden Buchbar über www.cap.be Mail: info@cap.de Telefon 0032(0)93623142 Telefax 0032(0)9360598

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Marrakesch, die weltoffene, kosmopolitische Stadt im Süden von Marokko wird nicht umsonst Perle des Orients genannt. Die Stadt bietet bunte Märkte, maurische Architektur und ganzjährig ein angenehmes Klima. Nur abends, wenn die Sonne untergeht, kann es im Winter kalt werden. Wohl dem, der einen Kamin sein eigen nennen kann.

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Rund 10 Personen finden in der Villa Platz. Für das leibliche Wohl sorgt Radja, die Köchin.

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Illus: Designed by Freepik

Im elegant ausgestatteten Bad macht Beauty-Pflege richtig Spaß.

Text und Fotos: Jens O. Holthaus

ar Jenna heißt diese Ferienvilla mit integriertem Hotelservice, die nur wenige Kilometer vom quirligen Marrakesch entfernt liegt. Das Besondere: ein Kaminzimmer. Denn in Nordafrika gehört eine Feuerstätte keineswegs zur selbstverständlichen Annehmlichkeit oder, wie hier, zur Grundausstattung eines einmaligen Urlaubserlebnisses am Fuße des imposanten Atlasgebirges. Wer hier überwintern will oder einfach ein paar Wochen relaxen möchte, tut dies auf einem 20 000 Quadratmeter großen, bestens gepflegten, parkähnlichen Areal. Die Villa bietet fünf Schlafzimmer, Platz für maximal 10 Personen. Kümmern muss man sich auf Dar Jenna um rein gar nichts, denn die Köchin Radja sowie Yussef und seine Kollegen kümmern sich um alles, was dem Gast wichtig ist. Ein SUV nebst Fahrer steht den Gästen auch zur Verfügung, den der Verkehr in Marrakesch und Umgebung ist ein Abenteuer für sich. Und wenn die Gäste am kühlen Abend aus der Medina oder dem Atlas zurück nach Dar Jenna kommen, können Sie sicher sein, dass der Kamin schon wohlig knistert. ❙


ÖFEN AUS EINER ANDEREN WELT

Im Reich

der Mitte

Der drehbare „Gyrofocus“ dominiert die Bibliothek.

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Aufgrund seiner langen Geschichte beherbergt Peking ein bedeutendes Kulturerbe. Dies umfasst die traditionellen Wohnviertel mit Hutongs, den Tian’anmen-Platz (chinesisch Platz am Tor des Himmlischen Friedens), die 1987 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärte Verbotene Stadt, den neuen und alten Sommerpalast und verschiedene Tempel, wie zum Beispiel den Himmelstempel und den Konfuziustempel.

Illu: Designed by Patchariyavector/Freepik

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ongcheng ein Stadtteil in Peking liegt im Nordosten des historischen Altstadtkerns. Hier spürt man noch das besondere magische Flair, das in anderen Stadtbezirken schon durch die gigantischen Hochhausburgen gewichen ist. Hier ist noch Tradition zu Hause. Im Haus eines Professors in diesem Stadtbezirk ist auch ein „Gyrofocus“ zu finden, der die Bibliothek schmückt. Es handelt sich hier um einen zentralen frei hängenden Kamin mit drehbarem Feuerraum. Bereits 1968 schuf Dominique Imbert dieses Modell, das seitdem durch sein Design ebenso wie durch seine technische Durchführung neue Maßstäbe setzt. Es ist weltweit das früheste Beispiel aus der Reihe der frei hängenden und um 360 Grad drehbaren Kamine. Rauchrohr und Trageflansch sind Maßanfertigungen, was einen problemlosen Einbau gewährleistet. Das verwendete Material steht für eine sehr hohe thermische Leitfähigkeit. Dieses in jeder Hinsicht sehr anspruchsvolle Modell ist seit Jahrzehnten weltweit ein Klassiker und stellt das Markenzeichen von Focus dar. Der „Gyrofocus“ wurde in den Museen für Gegenwartskunst in Bordeaux (1996) und Grenoble (1997) ausgestellt, bevor er 1998 im Guggenheim Museum in New York als ein hervorragendes Beispiel guten Designs präsentiert wurde.  ❙

Ein schmuckes Einfamilienhaus mitten in der Großstadtmetropole Peking.

DATEN & FAKTEN Freihängender Kamin Gyrofocus Hersteller Focus – Atelier Dominique Imbert 3, impasse Claque Patin Le Fort 34380 Viols le Fort Frankreich www.focus-kamin-design.de

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AUSZEICHNUNG

Gewinner Rainer Niermann brachte sein ganzes Team zur Preisverleihung mit.

Die glücklichen Gewinner mit Moderator und Jury (v. l. n. r.): Frank A. Reinhardt, Design-Experte; Tim Froitzheim, ZVSHK; Gewinner: Rainer Niermann, Christian Manser, Stefan Ernst, Andreas Neuer, Günther Seyrlehner fehlte leider an diesem Tag; Kurt Jeni, Fachschriften-Verlag; Michael Hieckmann, AdK; Martin Bürgler, Feusuisse.


DESIGN-PREIS

Der Preis, entworfen von Zehendner Keramik.

OFENFLAMME Ein noch junger Preis, der dieses Jahr auf der ISH Internationale Messe für Heizung, Sanitär und Klima vergeben wurde, ist der Design-Preis „Ofenflamme“. Initiiert von der Zeitschrift Kamine & Kachelöfen, dem ZVSHK, Zentralverband Sanitär Heizung Klima und der VEUKO, Vereinigung der Europäischen Verbände des Kachelofenbauer-/Hafner-Handwerks, wurden fünf Ofen- und Luftheizungsbauer aus insgesamt 170 Einsendungen prämiert. Aber die Jury war sich einig: Gewinner waren eigentlich alle!

Die anwesenden Besucher waren begeistert.


Ofenflamme 2017 Design-Preis by Kamine & Kachelöfen ZVSHK VEUKO

Stefan Ernst aus Metzingen überzeugte die Jury für den Design-Preis „Ofenflamme“ mit einer modernen Kaminanlage in Betonoptik, die in einem avantgardistischen Neubau errichtet wurde. Die Anlage verfügt über einen bodentiefen Feuerraum und gefiel durch das Zusammenspiel von Fenstern und kubischem Baustil. Bei Stefan Ernst steckt der handwerkliche Ofenbau im Blut, 1997 übernahm der damals noch sehr junge Ofenbaumeister den Betrieb von seinem Vater Karl, der ihn 1957 gründete. 2017 ist also ein doppeltes Jubiläum zu feiern. Bei allem Sinn für Tradition blickt Stefan Ernst in gestalterischer Hinsicht stets nach vorn, was nicht nur der prämierte Ofen zeigt, sondern auch die anderen Entwürfe, die auf diesen Seiten abgebildet sind. Gern experimentiert er mit Formen und Materialien, verlässt mit einer hölzernen Kamineinfassung auch mal übliche Pfade. Die handwerkliche und kreative Qualität der Arbeit von Ernst Kachelofenbau hat sich weit über die Region hinaus herumgesprochen: Die Kunden kommen aus einem Umkreis von mehr als 50 Kilometern nach Metzingen – selbst in den USA hat Stefan Ernst bereits zwei Aufträge ausgeführt. Seit 1994 findet man die Firma und eine stets aktuell gehaltene Ausstellung im Zentrum von Metzingen. Hier können Interessenten Öfen und Kamine unterschiedlicher Stilrichtungen erleben und sich erklären lassen. Dieser Erstkontakt ist ein wichtiger Schritt zur Kundeninformation, und Stefan Ernst nimmt sich gern die Zeit zur ausführlichen Beratung. Die Hausbesuche zur Bestandsaufnahme und Planung sind der nächste Schritt auf dem Weg zum individuellen Traumofen, der genau zur Wohnsituation des Kunden sowie seinen Heizbedürfnissen passt. Dabei müssen natürlich die gesetzlichen Bestimmungen eingehalten werden. „Wir verkaufen nichts, was Probleme bringt oder nicht funktioniert“, sagt Stefan Ernst. Unzählige Heizkamine und Kachelöfen hat Stefan Ernst bereits geplant und designt. Seine Ideen und Vorschläge münden in eine 3-D-Planung, damit sich die Kunden vorab ein detailliertes Bild von ihrer neuen Heizanlage machen können. Dabei hält er sich bezüglich technischer Neuentwicklungen, gesetzlicher Änderungen und gestalterischer Trends stets auf dem Laufenden: „Ich informiere mich ständig, gehe auf Schulungen, Fortbildungen und Messen.“ Natürlich organisiert er auch die Abläufe und Aufträge in seinem Betrieb, in dem außer ihm und seiner Frau Renate noch ein Meister und zwei Gesellen arbeiten. „Die Inbetriebnahme einer neuen Ofenanlage ist allerdings immer Chefsache“, erklärt Renate Ernst. Doch damit endet der Service noch nicht: „Auch die Demonstration, wie man einen Ofen richtig und umweltschonend befeuert, gehört dazu“, sagt Renate Ernst. Darüber hinaus werden die Kunden schriftlich auf fällige Wartungen und den Sicherheitscheck hingewiesen – im Durchschnitt sind das rund 600 im Jahr. „Meine Mitarbeiter und ich sind auch nach der Installation für unsere Kunden da“, sagt Stefan Ernst, „denn das persönliche Gespräch ist uns sehr wichtig, so können auch Themen wie beispielsweise aktuelle Feinstaubbestimmungen ausführlich erläutert werden. Das vermittelt Sicherheit in eine zukunftsträchtige Investition.“ Der Traum von einem Kaminofen, Heizkamin oder Kachelofen kann so wahr werden.

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Diese Kaminanlage mit bodentiefem Feuerraum wurde mit dem Design-Preis „Ofenflamme" prämiert. Sie überzeugte die Jury durch das harmonische Zusammenspiel von Fenstern und kubischem Baustil.

HEIZKAMIN Stefan Ernst www.ernstofenbau.de AUSZEICHNUNG Design-Preis Ofenflamme

1 Die stilistische Vielfalt wird schon im Showroom der Firma erkennbar. Sie reicht von schlicht-modern (stets mit eigener Note) … 2 … bis zum klassisch-traditionellen Kachelofen, denn auch den kann Stefan Ernst natürlich bauen. 3 Bei seinen mitunter sehr avantgardistischen Entwürfen spielt Stefan Ernst gern mit Formen und Materialien – hier eine Holzeinfassung um einen hochwertigen Elektrokamin.

Seit 1994 befinden sich der Firmensitz und eine ständig aktuell gehaltene Ausstellung direkt in der Innenstadt von Metzingen.

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Ofenflamme 2017 Design-Preis by Kamine & Kachelรถfen ZVSHK VEUKO

KACHELOFEN Niermann www.niermann-ofenbau.de AUSZEICHNUNG Design-Preis Ofenflamme

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Ist das nur ein Ofen, oder ist das auch ein Kunstobjekt? Die Antwort ist hier klar: es ist beides! Mit dieser außergewöhnlichen Ofenkreation haben sich Rainer Niermann und sein Ofenbau-Team aus Seelze bei Hannover ein Denkmal gesetzt. Dass es dafür den Design-Preis „Ofenflamme“ gab, war fast vorhersehbar. Doch um einen solchen Ofen zu realisieren, braucht es zwei: den kreativen Ofenbauer und einen Kunden, der auch genauso etwas Ausgefallenes wünscht. Hier hat glückliche Fügung beide zusammengeführt, und es gibt auch noch eine schöne Geschichte dazu zu erzählen: „Unser prämiertes Objekt ist ein großer Grundofen, der von der Form des afrikanischen Baobab-Baumes inspiriert wurde. Die Auftraggeber sind schon lange von den erstaunlichen ökologischen und wirtschaftlichen Qualitäten des Baobab begeistert und engagieren sich ehrenamtlich für seine Verbreitung und Vermarktung“, erklärt Rainer Niermann. „Ursprünglich wünschten sie sich einen solchen Baum im Haus – und einen Grundofen dazu. Da sich ein echter Baum kaum hätte aufstellen lassen, haben wir diesen aus Lehm nachempfunden und gleichzeitig einen Ofen damit erstellt.“ „Der Baobab ist ein toller und von uns sehr hoch geschätzter Baum“, so die Auftraggeber, „seine Heimat in der von uns gewünschten Ausprägung ist vor allem in Madagaskar und Teilen Afrikas. Es werden ihm viele positive Eigenschaften zugeschrieben. So kann er beispielsweise tausende Liter Wasser speichern. Deshalb kann ihm auch ein Brand nichts anhaben, und er wächst nach einem Buschfeuer einfach weiter.“ Rainer Niermann: „Wir haben uns ge-

1 Für seine modularen Kompakt-Grundöfen aus regional gewonnenem Naturstein bekam Niermann bereits 2005 den iF Product Design Award.

dacht, wenn das so ist, kehren wir die Fakten einfach um und entzünden das Feuer im inneren des Baobab. Der Grundofen wurde als zentrales Objekt der Umgestaltung eines Einfamilienhauses der achtziger Jahre von unserem Mitarbeiter Thomas Zander geplant und von unserem Ofenbau-Team unter der Leitung von Norbert Fink

2 Wenn Rainer Niermann und sein Team nicht gerade Baobab-Lehmöfen bauen, können es auch Treppenöfen sein, eine weitere Spezialität des Hauses.

in enger Zusammenarbeit mit den Bauherren kongenial umgesetzt.“ Die Keramik der Ofenbank in sogenannter Überschlagtechnik wurde von Bildhauer und Keramiker Burkhard Bumann-Döres individuell angefertigt. Herr BumannDöres ist bereits mehr als 30 Jahre mit Niermann Ofenbau assoziiert. Neben der

3 Niermanns Öfen müssen immer in besonderer Weise mit dem Raum korrespondieren in dem sie gebaut werden.

plastischen Gestaltung in der Rohbauphase ist besonders der tiefgründig eingefärbte Lehmputz von Norbert Fink zu erwähnen, der seine Struktur und enorme Zähigkeit der hohen Beimischung von Pferdeäpfeln aus Sommerweide verdankt.

4 Gute Leute muss man haben: Rainer Niermann (rechts) und sein hervorragendes Team machen außergewöhnliche Öfen möglich.

Ideen, Erfahrung, Können und Wagemut der Auftraggeber kamen beim BaobabOfen zusammen – nebenbei heizt er fast das gesamte Haus.

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Ofenflamme 2017 Design-Preis by Kamine & Kachelöfen ZVSHK VEUKO

Christian Manser, Hafnermeister und Geschäftsführer des in dritter Generation geführten Familienbetriebs „die mansers ag“, widmet sich zusammen mit seinen drei Mitarbeitern und einem Lehrling hauptsächlich Ofen- und Kamin-Projekten. „Die individuelle Planung und Kreation, genau nach Kundenwünschen, ist uns dabei

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sehr wichtig“, erklärt Manser. Nur so entstünden handwerklich perfekt umgesetzte Unikate, die sowohl optisch als auch durch ihre hohe Funktionalität überzeugten. Die Verbindung von Form und Funktion ist stets Mansers Anspruch. Dabei verwendet Manser außer traditioneller Ofenkeramik oder Speckstein auch andere Werkstoffe zur Oberflächengestaltung, beispielsweise Stahl, wie im Fall der mit der „Ofenflamme“ prämierten Feuerstätte, die in einem Wohnzimmer im Appenzellerland steht. Die Fachjury begründete die Preisvergabe an Christian Manser wie folgt: „Manser erhielt die ‚Ofenflamme‘ für seinen Speicherofen im Stahl-Designkleid, weil sich

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die Anlage elegant in den Wohnraum schmiegt. Sie ist ein Hingucker ohne aufdringlich zu wirken oder der Aussicht des Wohn-Essbereichs die Show zu stehlen. Details, wie die Holzliege unter der Sitzbank, die rahmenlose Feuertüre und das seitlich angebrachte Original-Gusstürchen aus einem alten Ofen der Großmutter der Bauherren runden die Anlage ab. Durch das filigran ornamentierte Gusstürchen mit einem weiteren Sichtfenster dahinter hat man auch von der beheizten Ofenbank aus Feuersicht“. Die Mansers errichten aber nicht nur hochwertige Ofen- und Kaminanlagen in allen erdenklichen Bauweisen und mit modernster Technik wie Steuerungsautomatiken oder Einbindung in die wassergeführte Zentralheizung, sie schaffen auch die Peri-

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pherie um den Ofen – vom Abgaszug bis zur Wandflächen- oder Fußbodenheizung. Auf dieser können dann ebenfalls vom Manser-Team „Plättli“ verlegt werden – Keramik- oder Natursteinbeläge, wie sie der Schweizer nennt. „Vom Mosaik bis zur Großformat-Keramik bis drei Metern Länge verlegen wir die Materialien mit großer Sorgfalt und Liebe zum Detail“, so Christian Manser. Und wenn die Kunden eine Outdoor-Feuerstelle zum Grillen und Wärmen wünschen, können Mansers ihnen ebenfalls weiterhelfen – mit dem durchdachten „Barbe-Cube“ zum Beispiel, dessen Speichermasse die Wärme lange im Glutbett hält. 4

1 Der Firmensitz von „die mansers“ in Appenzell. 2 Tunnelkaminanlage im Retro-Design mit abgerundeten Konturen. 3 Ein traditioneller Kachelofen für die luxuriöse Bauernstube. 4 Die Mansers können auch rustikal, wie bei diesem offenen Kamin im Gewölbekeller. 5 Ein weiterer Ofen im Stahlmantel mit zweiseitiger Feuersicht.

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SPEICHEROFEN Christian Manser www.diemansers.ch AUSZEICHNUNG Design-Preis Ofenflamme 2017

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Ofenflamme 2017 Design-Preis by Kamine & Kachelöfen ZVSHK VEUKO

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1 Rund 70 klassische Ofenanlagen baut Seyrlehner im Jahr – hier ein Modell in der eigenen Ausstellung. 2 Stilistisch decken Seyrlehners Ofenentwürfe das gesamte Spektrum ab – Keramik hat dabei stets einen hohen Stellenwert. 3 Aber auch gemauerte Ofenanlagen werden gebaut.

Das Ofenstudio von Günther Seyrlehner in Behamberg.

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KACHELOFEN Günther Seyrlehner www.seyrlehner.com AUSZEICHNUNG Design-Preis Ofenflamme

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Der Österreicher Günther Seyrlehner gewann die „Ofenflamme“ mit einem Kachelofen, der Tradition und modernes Design verbindet. Der in klassisch grünen Ofenkacheln verkleidete Grundofen steht unterhalb einer offenen Treppe. Die Form des Ofens ist gerade, schlicht, modern. Die Reinigungsöffnungen und der Schornsteinanschluss sind unsichtbar verbaut. „Der gerade Kachelofen im traditionell grünen Kleid ist der Blickfang in einem modernen Umfeld.“ So begründete die Jury die Preisvergabe an Ofenbaumeister Seyrlehner (in Österreich auch „Hafner“ genannt), der in Behamberg bei Steyr einen seit bald 60 Jahren bestehenden Familienbetrieb für Ofenbau und Wohnkeramik leitet. Zu der prämierten Kachelofenanlage erklärt Seyrlehner: „Für den Kunden wurde im Zubau zu einem Einfamilienhaus bereits der zweite Kachelofen von uns gesetzt. Die Vorgabe des Architekten war, dass vor der Stiege ein niedriger Kachelofen gebaut werden soll. Der Feuerraum mit großer Sichtscheibe ließ sich unter der Stiege gut verbauen, und der restliche Ofen konnte damit schlank gestaltet werden. Die Glasurfarbe wurde in Abstimmung mit dem Architekten und der Baufamilie entschieden.“ Mit insgesamt über 30 Mitarbeitern zählt das Handwerksunternehmen nicht nur in Österreich zu den Großen der Branche. Seyrlehner setzt im Jahr zirka 70 Ofenanlagen, hauptsächlich Kachelöfen, Heizkamine, Herde, Durchheizanlagen, und auch pelletbetriebene Ganzhausheizungen wurden von ihm und den angestellten Ofenbauern schon öfter errichtet. Ein Großteil seiner Mitarbeiter ist als Fliesenleger ebenfalls mit Wohnkeramik beschäftigt.

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Ofenflamme 2017 Design-Preis by Kamine & Kachelöfen ZVSHK VEUKO

KACHELOFEN Andreas Neuer www.kaminwelt.com

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AUSZEICHNUNG Design-Preis Ofenflamme

Der prämierte Ofen erfüllt nicht nur die Auflagen des Denkmalamtes, sondern bietet darüber hinaus eine wirksame Heizungsunterstützung.

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Andreas Neuer, Ofenbaumeister mit eigenem Betrieb in Lüdinghausen, hatte bei seinem prämierten Kachelofen eingeschränkte Gestaltungsmöglichkeiten. Er erklärt: „Bei der herrlichen großen Jugendstilvilla in Schwerte war es aufgrund des Denkmalschutzes fast nicht möglich, energetische Maßnahmen durchzuführen. Das Haus weist einen Wärmebedarf von 65 Kilowatt auf. Da die vorhandene Heizung lediglich 45 Kilowatt leistet, sollte der Ofen auf jeden Fall massiv die Heizung mittels Warmwasser unterstützen. Gleichzeitig sollte er aber auch wie ein Grundofen über eine längere Zeit Wärme speichern und abgeben. Die größte Herausforderung war aber, dass an der vorhandenen Bausubstanz nichts verändert werden durfte, das betraf auch die Innenräume – so musste zum Beispiel das Parkett unterhalb des Ofens verbleiben. Zu guter Letzt sollte sich der Kachelofen in das vorhandene Ambiente einfügen. Nach einem Vor-Ort-Termin wurden Entwürfe erstellt, die in eine detaillierte Planung mündeten. Dabei kam uns eine glückliche Fügung entgegen.

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1 Neuers Ausstellung bietet auf über 500 Quadratmetern einen Überblick über das gesamte Spektrum des individuellen Ofenbaus. 2 Hier wurde ein in die Jahre gekommener Kamin durch eine zeitgemäße Kaminanlage ersetzt, die gute Feuersicht von drei Seiten bietet. 3 Bei diesem dreiseitigen Kamin sollte sich das Format von Schränken auf der Empore maßstäblich in der Verkleidung wiederfinden. 4 Ein klassischer Kachel-Kombi­ ofen mit gemauerten Zügen und Keramik, aber in moderner kubistischer Form.

Die Firma Gutbrod hatte eine Keramik im Sortiment, die sogar die Gestaltung der vorhandenen Türzarge aufnahm.“ Und das sagte die Jury über diesen Ofen: „Trotz der Auflagen des Denkmalschutzamtes konnte eine Anlage eingebaut werden, die optisch und von der Heizleistung überzeugt. Der Kamin hat eine Feuerraumöffnung zum Treppenhaus und eine zum Wohnraum. Beide Seiten sind mit ihrer Form-, Farb- und Materialauswahl perfekt an den Wohnraum angepasst und verleihen den Räumen die Eleganz, die man von dieser Architektur erwartet.“ „Mittlerweile sind wir dafür bekannt, auch besondere Lösungen zu bieten“, betont Neuer, „außergewöhnliche Anfragen nehmen wir als Herausforderung gerne an. So haben wir uns auf kein Ofensystem spezialisiert, sondern finden mit dem Kunden gemeinsam heraus, was die richtige Lösung für ihn ist. Insofern erstellen wir die gesamte Bandbreite, vom Grundofen, über den Kombiofen, zum Heizkamin, Architekturkamin, Gaskamin, von der Warmwasseraufbereitung bis hin zum Kaminofen oder der Außenfeuerstelle.“ Für seine Kunden hat Neuer eine Ausstellung am Firmensitz seiner „Kaminwelt“. Auf einer Fläche von mehr als 500 Quadratmetern werden alle Öfen in Funktion präsentiert. Sein Team besteht mittlerweile aus acht Mitarbeitern. Sämtliche ortsfest erstellten Kaminanlagen werden von Andreas Neuer persönlich mittels CAD geplant und gestaltet. Seit 2004 ist Neuer als Dozent in Ofenbauer-Meisterkursen in Münster und in weiteren Fachgremien tätig.

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WER LIEFERT WAS?/ANSCHRIFTEN

Transportable Öfen

Heizeinsätze für Öfen und Herde

Verkleidungen

Max Blank, Klaus-Blank-Str.1, 91747 Westheim, Telefon 09082/1001, www.maxblank.com

Buderus, Bereich MKT, 35576 Wetzlar, Telefon 06441/418-1020, www.buderus.de www.buderus-kaminofen.de

Bullerjan, Neuwarmbüchener Str. 2, 30916 Isernhagen, Telefon 05136/9775-0, www.bullerjan.com

Camina, Gewerbepark 18, 49143 Bissendorf, Telefon 05402/7010-10, www.camina.de CB stone-tec, Behaimweg 2, 87781 Ungerhausen, Telefon 08393/9469-0, www.vaio-fire.de, www.monolith-fire.de

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Kamine & Kachelöfen

QR-Code

Elektrisch

Pellets

Kohle

Aus Gusseisen

Aus Schamotte

Aus Beton/feuerfest

Naturstein

Spezialputz

Ofenkacheln/Keramik

Mit Wassertechnik

Brula, Weidacher Str. 17, 87471 Durach, Telefon 0831/56407-0 www.brula.de Brunner, Zellhuber Ring 17–18, 84307 Eggenfelden, Telefon 08721/771-0, www.brunner.de

Gas

Öl

Holz

Austroflamm, Austroflamm-Platz 1, 4631 Krenglbach, Österreich, Telefon 0180/3252929, www.austroflamm.com

Mit Wassertechnik

Aus Stahl

Attika, Brunnmatt 16, 6330 Cham, Schweiz, Telefon 0041/41/7848080, www.attika.ch

Fertigkamine

Pelletöfen

Kaminöfen

Firma


Transportable Öfen

Heizeinsätze für Öfen und Herde

Verkleidungen

Gita, Seltersweg 55a, 35390 Gießen, Telefon 0172/6715303, www.kacheloefen-antik.de

Gutbrod, Medlinger Str. 7, 89423 Gundelfingen, Telefon 09073/99750-0, www.gutbrod-keramik.de

Haas + Sohn, Zur Dornheck 8, 35764 Sinn-Fleisbach, Telefon 02772/5010-0, www.haassohn.com

Hagos, Industriestr. 62, 70565 Stuttgart, Telefon 0711/78805-0, www.hagos.de

QR-Code

Ganz, Dorfstr. 101, 8424 Embrach, Schweiz, Telefon 0041/44/8664444, www.ganz-baukeramik.ch

Elektrisch

Gas

Focus Kamine, www.focus-kamin-design.de

Öl

Pellets

Firetube, Hammergrund 5, 09481 Elterlein, Telefon 037349/13934-0, www.firetube.de

Kohle

Holz

Contura/Nibe, Skulptörvägen 10, 28523 Markaryd, Schweden, Telefon 0046/433/75100 www.contura.eu

Mit Wassertechnik

Aus Stahl

Aus Gusseisen

Aus Schamotte

Mit Wassertechnik

Aus Beton/feuerfest

Fertigkamine

Naturstein

Pelletöfen

Cera Design, Am Langen Graben 28, 52353 Düren, Telefon 02421/12179-0, www.cera.de

Spezialputz

Kaminöfen

Ofenkacheln/Keramik

Firma

Kamine & Kachelöfen

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WER LIEFERT WAS?/ANSCHRIFTEN

Transportable Öfen

Glaskeramik

Heizeinsätze für Öfen und Herde

Verkleidungen

JS Lasertechnik, Industriestr. 29, 39576 Stendal, Telefon 03931/5892760, www.bjoern-holzofen.de

Kalfire, www.kalfire.com

Keramik Art, Stadler Str. 2, 86932 Stoffen, Telefon 08196/998796, www.scherer-design.eu

Leda, Groninger Str. 10, 26789 Leer, Telefon 0491/6099-0, www.leda.de

NunnaUuni Oy, Joensuuntie 1344 C, 83940 Nunnanlahti, Finnland, Telefon 00358/207/508207, www.nunnauuni.com

Oranier, Oranier Str. 1, 35708 Haiger, Telefon 02771/2630-160, www.oranier.com

Ortner, Hürmer Str. 36, 3382 Loosdorf, Österreich, Telefon 0043/2754/2707, www.ortner-cc.at Palazzetti, Via Roveredo 103, 33080 Porcia (PN), Italien, Telefon 0039/0434/922922, www.palazzetti.de

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Kamine & Kachelöfen

QR-Code

Ofenscheiben

Elektrisch

Gas

Öl

Holz

Pellets

Mit Wassertechnik

Kohle

Aus Stahl

Aus Schamotte

Aus Beton/feuerfest

Naturstein

Spezialputz

Aus Gusseisen

Inderwies, Winkelstr. 2, 63773 Goldbach, Telefon 06021/570299, www.inderwies-keramik.de

Ofenkacheln/Keramik

Mit Wassertechnik

Fertigkamine

Pelletöfen

Kaminöfen

Firma


Transportable Öfen

Glaskeramik

Heizeinsätze für Öfen und Herde

Verkleidungen

QR-Code

Schott, Hattenbergstr. 10, 55122 Mainz, Telefon 06131/66-0, www.schott.com

Abb.: PURO-STRUKTURA in con

Seyffarth, Marktplatz 11–17, 95473 Creußen, Telefon 09270/206, www.seyffarth-keramik.de

Spartherm, Maschweg 38, 49324 Melle, Telefon 05422/9441-0, www.spartherm.com

The Flame, Schalserstr. 41, 6200 Jenbach, Österreich, Telefon 0043/5244/62592, www.theflame.net

Tonwerk/Tiba, Hauptstr. 147, 4416 Bubendorf, Schweiz, Telefon 0041/61/9351710, www.tonwerk-ag.com

Wamsler, Adalperostr. 86, 85737 Ismaning, Telefon 089/32084-0, www.wamsler.eu, www.club-edition.eu

Zehendner, Einsteinstr. 8, 95643 Tirschenreuth, Telefon 09631/7026-0, www.zehendner.de

Ofenscheiben

Elektrisch

Gas

Öl

Pellets

Kohle

Holz

Mit Wassertechnik

Aus Beton/feuerfest

Aus Stahl

Schmid, Gewerbepark 18, 49143 Bissendorf, Telefon 05402/7010-10, www.schmid.st

Aus Gusseisen

Aus Schamotte

Naturstein

Spezialputz

Ofenkacheln/Keramik

Mit Wassertechnik

Fertigkamine

Pelletöfen

Rika, Müllerviertel 20, 4563 Micheldorf, Österreich, Telefon 0043/7582/686-0, www.rika.at

Kaminöfen

Firma

Marktplatz 11-17 · 9547 ✗

Kamine & Kachelöfen

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ANSCHRIFTEN

Alebana, 66386 St. Ingbert, Tel. (06894) 381320, Fax 381357, www.alebana.de

Ernst, Stefan, 72555 Metzingen, Tel. (07123) 14298, Fax 20865, www.ernstofenbau.de

Arbeitsgemeinschaft der deutschen Kachelofenwirtschaft (AdK), 47623 Kevelaer, Tel. (02832) 9748044, Fax 3927, www.kachelofenwelt.de

Fjoer Heaters, 8447 CK Heerenveen, Niederlande, Tel. (0031) 513/746464, www.fjoer.eu

BAFA – Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle, 65760 Eschborn, Tel. (06196) 908-0, Fax 908-800, www.bafa.de BDH – Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie, 51145 Köln, Tel. (02203) 93593-0, Fax 93593-22, www.bdh-koeln.de BMUB – Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, 10117 Berlin, Tel. (030) 18305-0, Fax 18305-2044, www.bmub.bund.de DEPI – Deutsches Pelletinstitut, 10117 Berlin, Tel. (030) 6881599-55, Fax 6881599-77, www.depi.de Deutsches Institut für Bautechnik (DiBt), 10829 Berlin, Tel. (030) 78730-0, Fax 78730-320, www.dibt.de Die Mansers, 9050 Appenzell, Schweiz, Tel. (0041) 71/7873977, www.diemansers.ch DRU – siehe Spartherm, www.drufire.com Ecosmart – Moonich, 82054 Sauerlach b. München, Tel. (08104) 647090, Fax 647099, www.ecosmartfire.com EFA – Europäische Feuerstätten Arbeitsgemeinschaft, 56068 Koblenz, Tel. (0261) 1004067, Fax 1004062, www.efa-europe.com Erlus, 84088 Neufahrn/NB, Tel. (08773) 18-0, Fax 18-140, www.erlus.com

Flammenco, 92676 Eschenbach i. d. Opf., Tel. (09645) 6015538, Fax 6026129, www.flammenco.de Gütegemeinschaft Kachelofen (GGK), 67071 LudwigshafenOggersheim, Tel. (0621) 67184315, Fax 67184320, www.gzko.de Hoxter, 91244 Reichenschwand, Tel. (09151) 8659163, www.hoxter.de Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik (HKI), 60528 Frankfurt/M., Tel. (069) 256268-0, Fax 256268-100, www.ratgeber-ofen.de IPS –Initiative Pro Schornstein, 53819 Neunkirchen-Seelscheid, Tel. (02247) 9001811, www.proschornstein.de Justus, 35708 Haiger, Tel. (02771) 2630-200, Fax 2630-209, www.justus.de Kaminwelt Neuer, 59348 Lüdinghausen, Tel. (02591) 507757, Fax 507758, www.kaminwelt.com Kaufmann Keramik, 95111 Rehau, Tel. (09283) 89806-0, Fax 89806-66, www.kaufmann-keramik.de Krona – Reimann’s Krona, 24395 Gelting, Tel. (04643) 1399, Fax 1251, www.krona-kachelofen.de Kutzner + Weber, 82216 Maisach, Tel. (08141) 957-0, Fax 957-500, www.kutzner-weber.de

La Nordica, 36030 Montecchio Precalcino VI, Italien, Tel. (0039) 0445/804000, Fax 0445/804040, www.lanordica.extraflame.com

Rüegg, 8340 Hinwil, Schweiz, Tel. (0041) 44/9385858, Fax 44/9385838, www.ruegg-cheminee.com

Lausitz Energie Bergbau, 03130 Spremberg, Tel. (03564) 694341, Fax 692004, www.brikett-rekord.com

Schiedel, 80995 München, Tel. (089) 35409-0, Fax 3515777, www.schiedel.de

MCZ, 33074 Vigonovo di Fontanafredda (PN), Italien, Tel. (0039) 0434/599599, Fax 0434/599598, www.mcz.it/de Niermann, 30926 Seelze, Tel. (05137) 92209, Fax 822281, www.niermann-ofenbau.de Ofenbau Madl, 83071 Stephanskirchen, Tel. (08036) 6740-252, Fax 6740-254, www.ofenbau-madl.de Olsberg, 59939 Olsberg, Tel. (02962) 805-0, Fax 805-180, www.olsberg.com Poli – siehe Kaufmann Keramik Raab, 56566 Neuwied, Tel. (02631) 913-0, Fax 913-150, www.raab-gruppe.de RAL – Deutsches Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung, 53757 St. Augustin, Tel. (02241) 1605-0, Fax 1605-11, www.ral.de Rembserhof-Keramik, 56235 Ransbach-Baumbach, Tel. (02623) 2648, Fax 4712, www.rembserhof.de Remeha, 48282 Emsdetten, Tel. (02572) 9161-0, Fax 9161-102, www.remeha.de Rheinbraun, 50226 Frechen, Tel. (0221) 480-0, Fax 480-1429, www.heizprofi.com

Schräder, 59174 Kamen, Tel. (02307) 97300-0, Fax 97300-55, www.schraeder.com Seyrlehner Wohnkeramik, 4441 Behamberg, Österreich, Tel. (0043) 7252/37011, Fax 7252/37010, www.seyrlehner.com Stamminger, 81249 München, Tel. (089) 8633152, Fax 8635199, www.stamminger.de Tiba, 4416 Bubendorf, Schweiz, Tel. (0041) 61/93517-10, Fax 61/9311161, www.tiba.ch VdZ – Forum für Energieeffizienz in der Gebäudetechnik, 10115 Berlin, Tel. (030) 278744080, Fax 278744089, www.intelligentheizen.info VEUKO – c/o Österreichischer Kachelofenverband, 1220 Wien, Österreich, Tel. (0043) 1/2565885-0, Fax 1/2565885-20, www.veuko.com Wodtke, 72070 Tübingen, Tel. (07071) 7003-0, Fax 7003-50, www.wodtke.com ZIV – Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks, 53757 Sankt Augustin, Tel. (02241) 3407-0, Fax 3407-10, www.schornsteinfeger.de ZVSHK – Zentralverband Sanitär, Heizung, Klima, 53757 St. Augustin, Tel. (02241) 9299-0, Fax 21351, www.wasserwaermeluft.de

IMPRESSUM VERLAGSANSCHRIFT: Fachschriften-Verlag GmbH & Co. KG Höhenstraße 17 70736 Fellbach Telefon (0711) 5206-1 Telefax (0711) 5206-300 E-Mail: info@fachschriften.de Internet: www.renovieren.de, www.ofenwelten.de GESCHÄFTSFÜHRER: Tilmann Münch CHEFREDAKTION: Kurt Jeni (verantwortlich), Jutta Lorenz REDAKTION: Ute Schwammberger (Assistenz, Schlusskorrektur), Martin Henze (freier Autor)

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Kamine & Kachelöfen

ANZEIGEN: Marc Kurowski (Anzeigenverkaufsleitung), kurowski@fachschriften.de, Simon Lindemann (Disposition), lindemann@fachschriften.de GESTALTUNG: Dolde Werbeagentur, Stuttgart, Suzanne Tempes FOTOS: www.fotolia.de: artfocus (Seite 42–43), Cpro (Seite 70), nikkytok (Seite 78), Dmitry (Seite 79), raland (Seite 172), sara_winter (Seite 173), Savvapanf Photo© (Seite 176), weixx (Seite 177) HERSTELLUNG: Anja Groth (Ltg.)

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Verfassers gezeichnet sind, stellen nicht unbedingt die Meinung der Redaktion dar. Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Haftung übernommen. ISBN 978-3-945604-39-7 Im Fachschriften-Verlag erscheinen außerdem: Althaus modernisieren, bauen., Bauen & Renovieren, DIE NEUEN BÄDER, Exklusive TRAUMBÄDER, küche+architektur, Hausbau, ARCHITEKTUR+ÖFEN, pro fertighaus, EffizienzHäuser, Schwimmbad+Sauna, HausTräume ARCHITEKTUR+KÜCHE, Das intelligente Haus

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