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Ausgabe 6/2016 · 4. Jahrgang · www.kuecheundarchitektur.de

Das Magazin für professionelles Einrichten

Branchenspiegel 2017 „Who is who“

„Die Welt fährt Autoscooter …“ · Deutschland boxt mit starkem Binnenmarkt Auch 2017 wird ein Küchenjahr · Positive Entwicklung im In- und Ausland erwartet Pascal Kilgus · Küchenspezialist aus Überzeugung


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n Sie Besuche er Living uns auf d Halle Kitchen. B-010 5.2 Stand


EDITORIAL

EDITORIAL Unikate von Santa

E

lfi, verflixt noch mal, Elfi!“, Santa war außer sich. Weihnachten stand kurz bevor und nicht mal die Hälfte der Geschenke war fertiggestellt. Elfi war Mr. Clause’s Fabrikleitungs-Elfe. Während Santa die an ihn gerichteten Wunschlisten las und registrierte, sorgte die kleine Elfe dafür, dass die Wünsche auch produziert wurden. Die Fabrik war bestens ausgestattet und die hier arbeitenden Wichtel und Elfen gut ausgebildet. Wären da nur nicht die immer spezielleren Wünsche der großen und kleinen Weihnachts-Fans gewesen, die der emsigen Belegschaft das Leben erschwerten. „Komm’ ja schon!“, rief Elfi und stürmte, wie von der Tarantel gestochen, in Santas Büro. „Wieso seid ihr noch nicht fertig, ihr wisst doch, dass ich übermorgen los muss, um die Geschenke pünktlich zu Weihnachten abzugeben“, dröhnte der sonst so gütige Santa mit erhobener Stimme. Entnervt stampfte Elfi mit dem Fuß auf: „Du weißt genau, dass wir hier nahezu alles manuell fertigen. Die Zeiten, in denen sich jedes Kind den gleichen Teddy, die selbe blonde Barbie im gelben Standardkleid oder das gleiche rote Rennauto gewünscht haben und wir das am Fließband fertigen konnten, sind vorbei. Die Menschen sind anspruchsvoller geworden und wir kommen bei all diesen Sonderwünschen einfach nicht mehr nach.“ „Du verursachst mir noch Magenkrämpfe“, brummte Mr. Clause und rieb sich den prominenten Bauch. „Du musst das Problem lösen.“ „Mach’ ich auch“, erwiderte sie schnippisch. „Schon mal von Industrie 4.0 gehört?“ „Was zum Teufel …“ „Santa!“ ermahnte ihn Elfi. „Also ich hab mich da mal erkundigt: Weißt Du, in der Welt von Industrie 4.0 können Maschinen, Montageplätze, ja auch das Materiallager einer Fabrik miteinander sprechen. Und sich sogar spontan selbst organisieren. Das funktioniert über Sensoren, Aktoren und so ein Computerprogramm. Mit 4.0 könnten wir für unseren Werksverkehr statt der Rentierschlitten, fahrerlose Elektroschlitten und Drohnen einsetzen, die unterschiedlichste Teile an die verschiedenen Montagestationen und sogar auf die Erde liefern könnten. Und ich möchte ja nichts sagen … aber eine Drohne wäre auch schlanker als du, und die Rentiere und ich müssten dich auch nicht immer wieder aus dem Schornstein ziehen, weil Du wieder mal feststeckst.“ „Warte mal, warte mal ... das heißt, man brauchte uns gar nicht mehr? Also keine Elfen, keine Wichtel, keine Rentiere und, na ja, und keinen Weihnachtsmann, sondern emotionslose Roboter?“ „Nö, du könntest dann endlich einen ruhigen Lenz schieben, unsere fleißigen Helferlein könnten wieder mal an sich denken. Na ja, die meisten. Ein paar bauchtest Du immer noch, um die Aufträge in den Computer einzugeben und die Anlage zu überwachen.“ „Na also hör‘ mal“, schnaubte Santa erbost. „Noch hänge ich an meinem Job und möchte weder auf die Elfen noch auf die Wichtel verzichten. Außerdem glaube ich nicht, dass dieses 4.0 die individuellen Wünsche der Kinder erfüllen kann“, schob Mr. Clause nach. „Ja, aber überleg’ doch mal: Die Kinder könnten sich vielleicht auch noch am Weihnachtstag kurzfristig umentscheiden und sich noch

schnell etwas anderes wünschen. Die Lieferkette würde sich selbst optimieren und kurzfristig das Geschenk, das ursprünglich in die USA gehen sollte, nach Buxtehude umleiten, da der Algorithmus dies als effizienter erkennt. Und wir könnten auf unserem Handy sehen, was die Drohnen bereits ausgeliefert haben. Summa summarum wäre Industrie 4.0 schon rein aus Effizienzgründen und natürlich, um noch flexibler auf Kinderwünsche eingehen zu können, eine tolle Sache auch für uns.“ „Glaubst Du wirklich, da unten läuft das so? Also, ich glaub’ das nicht: Erstens glaube ich nicht, dass allein Maschinen 4.0 ausmachen. Zweitens liegt für mich Individualität nicht nur in einer höheren Flexibilität oder in der Möglichkeit, sich eine andere Farbe hier, ein andres Format da aussuchen zu können, die einem vordefinierten Standard nur einen „neuen Anstrich“ verleihen. So wie ich das verstehe, geht es bei 4.0 um größere Variabilität und mehr Gewinn bei höheren Stückzahlen und nicht unbedingt um Unikate und Nachhaltigkeit. Diesen Zugzwang haben wir hier oben nicht.“ „Dann beklag‘ dich auch nicht darüber, wenn wir unter Zeitdruck kommen!“, trumpfte Elfi auf. „Ach, das tue ich doch eigentlich auch nicht. Ich möchte nur kein Kind enttäuschen. In unserer Spielzeugfabrik ist jedes Teil ein Unikat aus besten Materialien und kind- und wunschgerecht, auch ohne 4.0. Auf unsere Geschenke warten Alt und Jung ein ganzes Jahr lang. Natürlich sind wir etwas langsamer und dennoch hat es über Jahrhunderte hinweg funktioniert. Wir haben jeden Wandel mitgetragen und das werden wir auch weiterhin tun. Es müssen eben künftig mehr Wichtel mit anpacken. Außerdem möchte ich nicht erleben, wie Kinder mit glänzenden Augen den Augenblick der Bescherung am Weihnachtsabend erwarten, den Weihnachtsmann oder Christkind still und heimlich vorbereitet haben, und dann erscheint eine Drohne mit der Aufschrift „Toys“R“us“ oder „amazon prime“. Wir hier haben zudem noch nie jeden Wunsch erfüllt. Und dabei sollten wir auch weiter bleiben. Denn was wären die Menschen ohne Wünsche!“ Wir wünschen Ihnen ein Frohes Fest und einen guten Start in ein erfolgreiches, gesundes Jahr 2017, in dem sich viele Ihrer Wünsche erfüllen mögen! küche + architektur | 1


Foto: Pronorm

INHALT 1/2013

Ein Eyecatcher der neuen Kollektion von Pronorm ist organisches Glas in glänzender oder matter Oberflächenausführung, mit acht verschiedenen Farbtönen und in den Kantenvarianten Glasund Edelstahloptik. Das innovative Material überzeugt auch durch seine alltagstauglichen Vorteile: Es ist kratzfest, stoßunempfindlich und bruchfest und absolut reinigungsfreundlich. Organisches Glas gibt dieser Küche – hier mit der matten Crystal Oberfläche hellgrau – eine brillante Tiefenwirkung. So untermauert Pronorm sein Ziel für 2017, nicht nur Entwicklungen aufzugreifen, sondern Trends zu setzen (s. S. 36) und Marktchancen zu nutzen. Zu sehen vom 16. bis 22.1.2017 auf der LivingKitchen in Köln, Halle 5.2 Stand A030. www.pronorm.de

2 | küche + architektur

1

Editorial Unikate von Santa

4

„Die Welt fährt Autoscooter …“ Deutschland boxt mit starkem Binnenmarkt

10 Auch 2017 wird ein Küchenjahr Positive Entwicklung im In- und Ausland erwartet

14 Die Konsumgewohnheiten der Deutschen Möbel vor Auto / Deutsche kaufen ihre Möbel lieber im Handel

15 Optimistisch ins Jahr 2017 ... so lautet die Devise der deutschen Küchenmöbel-Industrie

23 Echte Materialien Echt Zeyko

24 Pascal Kilgus Küchenspezialist aus Überzeugung

28 So individuell kann Küche sein … Nolte Küchen präsentiert sich auf der LivingKitchen

30 Größe durch Vielfalt … … Neolith® by TheSize

32 Mit dem Blick für Trends ConceptKitchen bereit für mehr

36 Messe kommt von sich messen Pronorm nutzt die Gelegenheit

38 Erlebe den Unterschied Ballerina-Küchen setzt Trends

40 „Greenline“ by Rotpunkt Zeig’ mir, wie Du wohnst, und ich sage Dir, wer Du bist

42 Vorausschauend und nachhaltig Typisch Schüller

46 next125 – Design im Einklang mit Natur und Preis

47 Bauprognose 2017 Home sweet home

48 Wohnungsbau in Europa Neubau kommt in Fahrt

49 Individuell und intuitiv Neues Backofensortiment bei Küppersbusch

50 2017 kann kommen – Hausgeräteindustrie gut gestimmt Wachstumstreiber Smart home und Multifunktionalität


Impressum VERLAG: Fachschriften-Verlag GmbH & Co. KG Höhenstraße 17 70736 Fellbach Tel. 0711/5206-1 Fax 0711/5206-300 www.fachschriften.de GESCHÄFTSFÜHRER: Tilmann Münch REDAKTIONSBÜRO: küche+architektur Weißheimerstraße 7 67549 Worms HERAUSGEBERIN UND CHEFREDAKTEURIN: Yvonne Davy Tel. 06241/979708-10 Fax 06241/979708-17 davy@fachschriften.de

Inhalt 6/2016

REDAKTIONSASSISTENZ UND ANZEIGENVERKAUF: Sabine Metz-Lieb Tel. 06241/979708-12 metz-lieb@fachschriften.de LAYOUT: Simone Steinbrech post@steinbrech-design.de DRUCK: Frotscher Druck GmbH Riedstraße 8 64295 Darmstadt

59 Stufe für Stufe ein Gewinn Blanco Etagon aus Edelstahl und Silgranit

60 Zukunft hat Herkunft Manfred Engel übergibt an Sohn Felix

62 Ausgezeichnet authentisch Drei neue Strukturen und

Who is who – Firmeneinträge

PREISLISTE FÜR ANZEIGEN: zur Zeit Nr. 4, gültig seit 1. 1. 2016

19, 20, 22

ABONNEMENT-SERVICE: Fachschriften-Verlag GmbH & Co. KG Abo-Service Höhenstraße 17 70736 Fellbach Tel. 0711/5206-306 Fax 0711/5206-307 abo@fachschriften.de

Küchenmöbel, Küchenzusatzmöbel

drei Design-Awards für Pfleiderer

63 Und die vierte Produktlinie heißt … … Smart

64 Spülenindustrie zeigt sich gut aufgelegt Einzelbecken gefragter denn je

71 Einfach schön FineLine MosaiQ für Auszug, Nische, Hoch- und Hängeschrank

72 Beschlagindustrie unterstützt gestalterische Vielfalt Weitere Innovationen sind zu erwarten

77 Verbundgruppen – das nächste Küchenjahr kann kommen

56, 58 Einbaugeräte

66, 67 Spülen

68 Arbeitsplatten und Fronten

76 Abfalltrennsysteme

76 Beschläge

Küchenfachgeschäfte bleiben gefragt

83 Die guten Adressen der Branche Visitenkarten

81, 82 Organisationen

PREIS EINZELHEFT: 10,00 Euro (inkl. Versand und MwSt.)

BANKKONTEN: HypoVereinsbank IBAN: DE72 670 201 900 025 059 506 BIC: HYVEDEMM489 Steuer-Nr.: 90492/10407 EG Ust.-Id.Nr.: DE 147321116 Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung des Verlags. Artikel oder Zuschriften mit Namen des Verfassers stellen die Meinung des Autors, nicht unbedingt die der Redaktion dar. Der FachschriftenVerlag ist förderndes Mitglied im Bundesverband Deutscher Fertigbau e.V. (BDF), Bad Honnef, und im Deutschen Holzfertigbau-Verband e.V. (DHV), Stuttgart. Im Fachschriften-Verlag erscheinen außerdem: Althaus modernisieren, bauen!, Bauen & Renovieren, Effizienzhäuser, pro fertighaus, Schwimmbad & Sauna und weitere Sonderhefte für Bauherren und Modernisierer FOTONACHWEISE: Seite 01: mika48/123rf küche + architektur | 3 Seite 83: auremar/fotolia


DATEN + FAKTEN

„Die Welt fährt Autoscooter …“ Deutschland boxt mit starkem Binnenmarkt

… unter dieses Motto stellte in diesem Jahr die Hessische Landesbank ihren Konjunkturund Kapitalmarktausblick. „Wie beim Autoscooter-Fahren auf dem Jahrmarkt gehören Schubsen, Drängeln und verbale Entgleisungen auch auf dem Markt der Weltwirtschaft einfach dazu. Ansonsten kommt es üblicherweise zu keinen größeren Unfällen.“

4 | k+a

W

ährend die Helaba davon ausgeht, dass die Weltwirtschaft im kommenden Jahr um rund 3 Prozent und der Euroraum als auch Deutschland um jeweils rund 1,5 Prozent zulegen werden, zeigt sich der Sachverständigenrat zumindest hinsichtlich des innerdeutschen Marktes kritischer und rechnet für 2017 für Deutschland mit einem Anstieg um gerade einmal 1,3 Prozent. Damit liegen die Erwartungen der Wirtschaftsweisen sehr nah an denen der führenden Wirtschaftsforschungsinstitute. Diese hatten die Prognose in ihrem Herbstgutachten für 2017 ebenfalls gesenkt, Ihre Erwartung liegt allerdings bei 1,4 Prozent. WELTHANDEL AUF GEBREMSTER FAHRT Die Weltwirtschaft fährt mit einer überschaubaren Geschwindigkeit durch das Jahr 2017. Natürlich sind mit der Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten gewisse Unwägbarkeiten verbunden. Nichtsdestotrotz nehmen die USA nach Einschätzung aller Wirtschaftsexperten wieder mehr Fahrt auf, die Eurozone bewegt sich couragiert fort und

selbst die rohstoffexportierenden Schwellenländer legen wieder den Vorwärtsgang ein. Politische Ereignisse werden für Schwankungen an den Kapitalmärkten sorgen. Die Weltwirtschaft lässt sich dadurch aber nicht aus der Spur bringen. Laut der Analyse der wirtschaftsforschenden Institute hat die Weltkonjunktur im dritten Quartal 2016 deutlich angezogen. Allerdings dürfte sich die Expansion in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften im kommenden Jahr mit etwas geringerem Tempo fortsetzen. Bei den rohstoffexportierenden Schwellenländern, so die Ökonomen der Helaba, scheint es bei der Wirtschaftsentwicklung durch einige Anpassungsprozesse, vor allem aber durch die etwas höheren Öl- und Rohstoffpreise, zu einer Bodenbildung zu kommen. Das gilt insbesondere für Russland, Argentinien und teilweise auch Brasilien. Getragen wird die weltwirtschaftliche Expansion voraussichtlich weiterhin vom privaten Konsum. Die Beschäftigung in den USA, im Euroraum und in Japan dürfte weiter steigen, wenngleich der Produktivitätsfortschritt vor-


DATEN + FAKTEN

aussichtlich gering bleiben wird. Damit dürften auch die Löhne nur allmählich schneller steigen, prognostiziert die Gemeinschaft der Wirtschaftsinstitute. Zudem zieht man ein Wegfallen der Kaufkraftgewinne durch die niedrigen Ölpreise in Betracht, was die Expansion des privaten Konsums bremsen dürfte. Die Investitionsgüternachfrage dürfte angesichts steigender Kapazitätsauslastung und der Alterung des Kapitalstocks allmählich etwas zunehmen. Dazu trägt auch bei, dass die Finanzierungsbedingungen nach wie vor günstig sind und sich im Prognosezeitraum voraussichtlich kaum verschlechtern werden. Die Investitionstätigkeit, davon gehen die Sachverständigen aus, werde jedoch dadurch geschwächt, dass die Exportaussichten in die Schwellenländer von dem sich dort abflachenden Wachstumstrend gedämpft werden. Auch wenn Brasilien und Russland die Rezession wohl überwinden werden, ist zu erwarten, dass das Expansionstempo in diesen Ländern verhalten bleibt. In Großbritannien dürfte insbesondere die Investitionstätigkeit unter der Brexit-Entscheidung leiden. Summa summarum rechnen die Sachverständigen im nächsten und im übernächsten Jahr mit einer Expansionsrate von jeweils 2,7 Prozent. Der Welthandel dürfte allerdings nur mäßig an Fahrt gewinnen. Die Begründung für diese Einschätzung liegt zum Teil auch darin, dass die Konjunktur vor allem

von der privaten Nachfrage nach Konsumgütern getragen wird, deren Importgehalt deutlich geringer ist als der von Investitionsgütern. Die Institute erwarten einen Anstieg um 1,8 Prozent, beziehungsweise 2 Prozent in den Jahren 2017 und 2018. ABWÄRTSRISIKEN DOMINIEREN Noch immer dominieren die Abwärtsrisiken für die Weltkonjunktur. Dieser Aussage schließt sich auch die hessische Landesbank an: Für sie reichen die Risiken von nationalen politischen Spannungen in zahlreichen Ländern über den wachsenden Populismus und Protektionismus bis hin zur Terrorismusge-

fahr sowie zahlreichen geopolitischen Konfliktfeldern. Ein globaler Risikofaktor sind ferner die anstehenden Austrittsverhandlungen des Vereinigten Königreichs aus der EU, vor allem, falls parallel dazu die Stabilität der Währungsunion von Investoren wieder etwas ungünstiger gesehen werden sollte. Neben dem Beginn der Brexit-Verhandlungen stehen innerhalb Europas wichtige Wahltermine an, die Finanzmärkte stark beeinflussen und auch den Konjunkturverlauf dramatisch verändern können. Offen bleibt zudem die Frage, ob und inwieweit der Umbau der chinesischen Volkswirtschaft weg von der Industrie und hin zu mehr

Eckdaten der Prognose für Deutschland Reales Bruttoinlandsprodukt (Veränd. gegenüber Vorjahr)

2013

2014

2015

2016

2017

2018

0,5 %

1,6 %

1,7 %

1,9 %

1,4 %

1,6 %

Erwerbstätige im Inland (in 1000 Personen)

42.328

42.662

43.057

43.581

44.012

44.453

Arbeitslose (in 1000 Personen)

2.950

2.898

2.795

2.692

2.696

2.724

Arbeitslosenquote BA1

6,9 %

6,7 %

6,4 %

6,1 %

6,1 %

6,1 %

Verbraucherpreise2 (Veränd. gegenüber Vorjahr)

1,5 %

0,9 %

0,2 %

0,4 %

1,4 %

1,5 %

Lohnstückkosten3 (Veränd. gegenüber Vorjahr)

1,7 %

1,7 %

1,5 %

1,5 %

2,0 %

1,9 %

Finanzierungssaldo des Staates4 in Milliarden Euro in Prozent des nominalen Bruttoinlandsprodukts

–5,7

8,1

22,6

20,1

13,7

16,0

–0,2 %

0,3 %

0,7 %

0,6 %

0,4 %

0,5 %

Leistungsbilanzsaldo in Milliarden Euro in Prozent des nominalen Bruttoinlandsprodukts

190

213

256

275

277

281

6,7 %

7,3 %

8,4 %

8,8 %

8,6 %

8,4 %

1) Arbeitslose in Prozent der zivilen Erwerbspersonen (Definition gemäß der Bundesagentur für Arbeit) 2) Verbraucherpreisindex 2010 = 100 3) Im Inland entstandene Arbeitnehmerentgelte je Arbeitnehmerstd. bezogen auf das reale BIP je Erwerbstätigenstunde 4) In der Abgrenzung der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen (ESVG 2010) Quellen: Statistisches Bundesamt, Bundesagentur für Arbeit, Deutsche Bundesbank; 2016, 2017 und 2018: Prognose der Institute

küche + architektur | 5


DATEN + FAKTEN

Eckdaten zur Wirtschaftsentwicklung im Euroraum 2015

2016

2017

2018

Reales Bruttoinlandsprodukt

2,0 %

1,6 %

1,5 %

1,5 %

Inländische Verwendung

1,6 %

1,7 %

1,5 %

1,6 %

Privater Konsum

1,8 %

1,6 %

1,4 %

1,5 %

Staatskonsum

1,4 %

1,7 %

1,2 %

1,1 %

Bruttoanlageinvestitionen

3,1 %

2,1 %

2,1 %

2,5 %

Veränderungen gegenüber dem Vorjahr in Prozent

Vorratsveränderungen1 Außenbeitrag1

−0,1 %

−0,1 %

0,0 %

0,0 %

0,2 %

0,0 %

0,0 %

−0,1 % 3,6 %

Exporte

6,3 %

2,4 %

3,5 %

Importe

6,3 %

2,7 %

3,8 %

4,1 %

0,0 %

0,2 %

1,2 %

1,5 %

−2,1 %

−1,9 %

−1,8 %

−1,6 %

3,1 %

3,5 %

3,4 %

3,3 %

10,9 %

10,1 %

9,6 %

9,1 %

Verbraucherpreise2 in Prozent des nominalen Bruttoinlandsprodukts Budgetsaldo3

Leistungsbilanzsaldo in Prozent der Erwerbspersonen Arbeitslosenquote4

1) Wachstumsbeitrag; 2) Harmonisierter Verbraucherpreisindex; 3) Gesamtstaatlich; 4) Standardisiert Quellen: Eurostat; Europäische Kommission, ILO; Berechnungen der Institute; 2016 bis 2018: Prognose der Institute

Reales Bruttoinlandsprodukt, Verbraucherpreise und Arbeitslosenquote in Europa Gewicht (Bruttoinlandsprodukt in Prozent)

Bruttoinlandsprodukt1

Verbraucherpreise2

Arbeitslosenquote3

Veränderungen gegenüber dem Vorjahr in Prozent

in Prozent

2015 2016 2017 2018 2015 2016 2017 2018 2015 2016 2017 2018

Deutschland

20,7

1,7

1,8

1,7

1,7

0,1

0,4

1,5

1,6

4,6

4,3

4,0

Frankreich

14,9

1,3

1,3

1,2

1,2

0,1

0,3

1,1

1,4

10,4

10,0

9,8

4,0 9,4

Italien

11,2

0,8

0,8

0,9

1,1

0,1

0,0

1,0

1,3

11,9

11,5

10,9

10,4

Spanien

7,4

3,2

3,1

2,2

1,9

−0,6 −0,6

1,0

1,3

22,1 19,7 18,2 17,4

Niederlande

4,6

2,0

1,6

1,5

1,6

0,2

0,1

1,2

1,5

6,9

6,2

5,8

5,7

Belgien

2,8

1,4

1,4

1,3

1,4

0,6

1,8

1,8

1,8

8,5

8,3

8,1

7,8

Österreich

2,3

1,0

1,5

1,5

1,5

0,8

0,9

1,6

1,7

5,7

5,9

6,0

5,9

Irland4

1,5

26,3

2,3

3,1

2,4

0,0

0,0

1,4

1,6

9,4

8,3

7,8

7,3

Finnland

1,4

0,2

0,9

1,3

1,3

−0,2

0,3

1,2

1,5

9,4

9,1

9,0

8,7

Portugal

1,2

1,5

0,9

1,3

1,4

0,5

0,6

1,1

1,4

12,6

11,5

10,8

10,4

Griechenland

1,2

−0,2 −0,4

0,7

1,5

−1,1 −0,2

0,5

1,2

24,9 23,6 22,2 21,2

Slowakei

0,5

3,6

3,5

3,3

3,2

−0,3 −0,5

1,1

1,5

11,5

9,8

9,4

9,0

Luxemburg

0,4

4,8

3,8

3,2

3,1

−0,1

1,2

1,6

6,4

6,2

6,1

5,8

0,1

Slowenien

0,3

2,9

2,0

2,2

2,4

−0,8 −0,4

1,2

1,7

9,0

8,0

7,7

7,4

Litauen

0,3

1,6

2,3

2,6

2,8

−0,7

0,5

1,8

2,3

9,1

8,3

7,8

7,5

Lettland

0,2

2,7

1,2

2,4

2,8

0,2

−0,2

1,6

2,2

9,9

9,7

9,3

8,8

Estland

0,1

1,1

1,6

2,2

2,5

0,1

0,6

1,7

2,3

6,2

6,4

6,4

6,3

Zypern

0,1

1,6

2,5

2,3

2,3

0,5

1,4

15,0 11,7

9,7

9,2 4,3

−1,5 −1,1

Malta

0,1

6,4

2,9

2,8

3,2

1,2

1,1

1,9

2,1

5,4

4,3

4,4

Euroraum gesamt

71,1

2,0

1,6

1,5

1,5

0,0

0,2

1,2

1,5

10,9

10,1

9,6

9,2

ohne Deutschland

50,4

2,2

1,5

1,4

1,5

0,0

0,1

1,1

1,4

13,1

12,2

11,5

11,1

Großbritannien

17,6

2,2

1,8

1,0

1,6

0,0

0,9

2,5

2,0

5,3

5,1

5,4

5,5

Schweden

3,0

4,2

3,0

2,2

2,3

0,7

1,1

1,5

1,6

7,4

6,9

6,7

6,6

Polen

2,9

3,6

2,9

3,1

3,0

−0,7 −0,4

1,1

1,6

7,5

6,3

6,2

6,1

Dänemark

1,8

1,0

1,0

1,5

1,5

1,3

1,5

6,2

6,0

5,9

5,8

Tschechien

1,1

4,5

2,5

2,6

Rumänien

1,1

3,8

4,7

3,7

Ungarn

0,7

2,9

1,5

2,5

2,4

0,1

Bulgarien

0,3

3,0

2,8

2,8

2,8

−1,1 −1,2

Kroatien EU-285 MOE-Länder6

0,2

0,3

2,6

0,3

0,4

3,6

−0,4 −1,3 0,3

1,4

1,8

5,1

4,2

4,0

3,9

1,5

2,3

6,8

6,3

6,2

6,2

1,9

2,2

6,8

5,5

5,3

5,2

0,6

1,2

9,2

8,0

7,7

7,4

16,3 13,8 13,4 13,0

0,3

1,6

1,8

1,9

2,1

−0,3 −0,6

0,9

1,2

100,0

2,2

1,7

1,5

1,6

0,0

1,5

1,6

9,4

8,7

8,3

8,1

7,9

3,5

2,8

2,9

2,9

−0,3 −0,3

1,3

1,8

7,8

6,8

6,6

6,4

0,3

1) Die Zuwachsraten sind um Kalendereffekte bereinigt, außer für Slowakei 2) Harmonisierter Verbraucherpreisindex 3) Standardisiert 4) Die Zuwachsrate des irischen Bruttoinlandsprodukts im Jahr 2015 wurde jüngst aufgrund der Berücksichtigung von Firmensitzverlagerungen großer internationaler Konzerne massiv auf 26,3 Prozent nach oben revidiert. Dadurch hat sich auch für den Euroraum die Expansionsrate um 0,3 Prozentpunkte erhöht. 5) Summe der aufgeführten Länder. Bruttoinlandsprodukt und Verbraucherpreise gewichtet mit dem Bruttoinlandsprodukt von 2015 in US-Dollar. Arbeitslosenquote gewichtet mit der Zahl der Erwerbspersonen von 2015 6) Mittel- und osteuropäische Länder: Slowakei, Slowenien, Estland, Polen, Tschechien, Rumänien, Ungarn, Bulgarien, Litauen, Lettland Quellen: Eurostat; IWF; Statistisches Bundesamt; Berechnungen der Institute; 2016 bis 2018: Prognose der Institute.

6 | küche + architektur

Dienstleistungen gelingt. Und last but not least verweisen die Chefvolkswirte auch auf die Risiken, die sich mit der weltweiten Liquiditätsschwemme aufbauen und durch mögliche Zweifel an der geldpolitischen Steuerbarkeit schlagend werden können. So ist durch die jüngsten Fiskalmaßnahmen in China zwar die Produktion aktuell stimuliert worden, das Risiko eines wirtschaftlichen Einbruchs auf längere Sicht aber gestiegen. In der Europäischen Union könnte Verunsicherung, die etwa von Problemen in den Bankensektoren Italiens und Portugals oder von den Konflikten in Anrainerstaaten des östlichen Mittelmeers ausgeht, Verbraucher und Unternehmen dazu bewegen, weniger ausgabefreudig zu sein und so die gesamtwirtschaftliche Nachfrage dämpfen, ergänzen die Sachverständigen. EURO-RAUM IM KONJUNKTURELLEN MITTELMASS Am gegenwärtigen Konjunkturtrend im Euro-Raum wird sich in den kommenden Quartalen kaum etwas ändern. Das bedeutet auch, dass die Investitionen schwach bleiben. Bei nur mittelmäßig ausgelasteten Produktionskapazitäten und einer anhaltend hohen politischen Unsicherheit reagieren die Investitionen kaum noch auf den Zins. Die geldpolitischen Impulse der EZB verpuffen daher. Die Unsicherheit über die künftigen Wirtschaftsbeziehungen des Vereinigten Königreichs mit der EU lassen sich kaum isolieren und beziffern. Sie wird aber noch länger anhalten und könnte durch kontroverse Debatten über die künftige Ausgestaltung der EU und der Währungsunion und ein mögliches Aufflammen der Staatschuldenkrise noch zunehmen.Da die positiven Konjunktureffekte von den günstigen Ölpreisen und der EuroAbwertung allmählich vollständig auslaufen und der Abbau der hohen Arbeitslosigkeit nur noch etwas langsamer vorankommt, ist im nächsten Jahr mit einem etwas geringeren Wachstum von 1,3 Prozent zu rechnen. Der Euro-Raum steckt damit fest in der konjunkturellen Mittelmäßigkeit, lautet die Prognose der Helaba. Die Sachverständigen der Wirtschaftsforschungsinstitute sehen im nächsten Jahr noch keine 3 hinter dem Komma. Für 2017 rechnen sie mit einer deutlich niedrigeren Expansionsrate von 1,0 Prozent, für 2018 hingegen mit einem Anstieg um 1,5 Prozent. Die konjunkturelle Abschwächung dürfte dazu führen, dass die Arbeitslosigkeit im Progno-


DATEN + FAKTEN

sezeitraum von zuletzt knapp 5 Prozent auf 5,5 Prozent steigt. Die Brexit-Entscheidung hatte eine deutliche Abwertung des Pfund Sterling zu Folge. Diese ist zusammen mit den wieder etwas höheren Ölpreisen maßgeblich dafür, dass die Inflationsrate im kommenden Jahr mit 2,5 Prozent deutlich höher ausfällt als im laufenden Jahr (0,9 Prozent). Währendem geht die hessische Landesbank von einer deutlich geringeren Teurungsrate von 1,2 Prozent aus. OSTEUROPA ZEIGT SICH STABIL Die expansive Ausrichtung der Wirtschaftspolitik ist ein Grund dafür, dass die Konjunktur im Osten der Europäischen Union auch im Jahr 2017 kräftig bleiben dürfte, davon gehen die Sachverständigen der Wirtschaftsforschungsinstitute aus. Gegen eine regelrechte Beschleunigung der wirtschaftlichen Expansion spricht, dass die positiven Effekte des Falls der Ölpreise langsam auslaufen. Einige Länder, und besonders das Baltikum, profitieren von der Stabilisierung der russischen Wirtschaft, und im Jahr 2017 dürften überall wieder mehr mit EU-Mitteln konfinanzierte öffentliche Investitionsvorhaben getätigt werden. Auch dürfte die Region im Prognosezeitraum wie schon in den vergangenen Jahren auf ihren Exportmärkten Marktanteile hinzugewinnen. Gestützt wird die Expansion durch die weiterhin steigende Beschäftigung. Alles in allem ist eine Zunahme des Bruttoinlandsprodukts in den mittel- und osteuropäischen Ländern der Europäischen Union um 2,8 Prozent in diesem Jahr und um 2,9 Prozent in den Jahren 2017 und 2018 zu erwarten. EZB WIRD DIESES JAHR WOHL NOCH EINMAL „NACHLEGEN“ Für die EZB werden die wirtschaftliche Entwicklung und die etwas anziehende Teuerung zu langsam vorankommen. Fast sämtliche Chefvolkswirte rechnen daher noch in diesem Jahr mit einer weiteren geldpolitischen Lockerung im Euro-Raum. Aller Voraussicht nach wird die EZB spätestens im Dezember eine Verlängerung ihres Aufkaufprogramms über den März 2017 hinaus verkünden. Diese Verlängerung wird höchstwahrscheinlich mit technischen Änderungen des Aufkaufprogramms verbunden, mit denen die Renditeuntergrenze bei den EZB-Käufen aufgehoben wird oder die Ankauflimits pro Emission erhöht werden. Eine Einschätzung der Hessischen Landesbank, die auch von den Sachverständigen geteilt wird.

Politische Richtungsentscheidungen: Unfallgefahr! 2016

2017

FRANKREICH

NIEDERLANDE

11./18. Juni Parlamentswahl

17. März Parlamentswahl

FRANKREICH

ITALIEN

TSCHECHIEN

7. Mai ggf. Stichwahl

4. Dezember Verfassungsreferendum

Oktober Parlamentswahlen

GROSSBRITANNIEN

DEUTSCHLAND

ab März Start der Brexit-Verhandlungen

ÖSTERREICH

FRANKREICH

4. Dezember WH Präsidentenwahl

Dez.

Jan.

Febr.

März

September Bundestagswahlen

23. April Präsidentschaftswahl

April

Mai

Juni

Juli

Aug.

Sept.

Okt.

Nov.

Dez.

Quellen: Helaba Volkswirtschaft/Research; Innenministerien und BayernLB Research

ZINSWENDE FRÜHESTENS IN ZWEI BIS DREI JAHREN 2016 haben sie ihn beherrscht und auch 2017 und 2018 werden die Notenbanken, namentlich die Europäische Zentralbank und die Amerikanische Notenbank FED den Zinsmarkt beherrschen. Spannend wird es, welche Entwicklung die Zinsen als Resultat divergierender Zinspolitik in Deutschland nehmen werden. Denn in den USA sind die Daumen für eine Zinserhöhung nach oben gerichtet, während bei der EZB eher weitere Zinssenkungen anstehen. Gemessen an der bislang von der EZB verfolgten geldpolitischen Stoßrichtung, werden die Leitzinsen im Euro-Raum noch mindestens zwei bis drei Jahre auf einem Rekordtief liegen. Erst dann ist mit einer Inflationsrate von 2 Prozent oder etwas darüber zu rechnen. Einige Chefvolkswirte halten aber auch in diesem Fall einen geldpolitischen Kurswechsel der EZB für zweifelhaft. Es bestehe die große Gefahr, dass die notwendigen Strukturreformen in den Euro-Staaten – und dazu gehören auch ein hoher Schuldenstand und hohe Haushaltsdefizite – weiterhin verschleppt werden. Durch eine Zinswende würden die hochverschuldeten Staatshaushalte massiv unter Druck geraten. Im Extremfall wäre ein neuerliches Ausbrechen der Staats-Schuldenkrise denkbar, warnt die Helaba. DEUTSCHLAND – PRIVATER KONSUM DOMINIERT Was die deutsche Konjunktur anbelangt, zeigt sich die Helaba mit der Prognose des BIP von 1,5 Prozent in 2017 optimistischer als in der Gemeinschaftsprognose der Wirtschaftsforschungsinstute vorhergesagt (1,4 Prozent). Jedoch definieren beide Parteien

den wirtschaftlichen Erfolg Deutschlands durch die positive Entwicklung der Exporte als auch über den starken Binnenmarkt. Laut Helaba kamen in 2016 allein vom Gesamtkonsum mehr als 80 Prozent des realen Wirtschaftswachstums. Und 2017, so prognostiziert die hessische Landesbank, dürfte sich das kaum ändern. Die Rahmenbedingungen für den privaten Konsum zeigen sich positiv. Die gegenüber 2016 dennoch niedrigere Rate begründen die Ökonomen überwiegend mit der geringeren Zahl an Arbeitstagen. Bei etwas lebhafterer Weltkonjunktur, davon sind die Sachverständigen überzeugt, werden auch die deutschen Exporte nach und nach anziehen. Etwas kräftiger dürften die Importe im Zuge der recht hohen binnenwirtschaftlichen Dynamik expandieren. Bei weiterhin leicht positiver Produktionslücke dürfte die Investitionstätigkeit etwas angeregt werden. Die Inflationsrate wird – in erster Linie aufgrund der nicht mehr rückläufigen Ölpreise – wohl auf 1,4 Prozent steigen. ARBEITSLOSENQUOTE BLEIBT KONSTANT Die Arbeitslosigkeit dürfte trotz des Beschäftigungsaufbaus geringfügig zunehmen, weil die Integration Geflüchteter in den Arbeitsmarkt langwierig ist; in der Arbeitslosenquote schlägt sich dies jedoch nicht nieder, sie wird wohl bei 6,1 Prozent verharren. Der Budgetüberschuss des Staates wird auf knapp 14 Milliarden Euro zurückgehen. Für 2018 gehen die Institute davon aus, dass das Bruttoinlandsprodukt in einer ähnlichen Größenordnung wie das Produktionspotenzial expandieren wird. Die Risiken für diese Prognose resultieren hauptsächlich aus dem monetären und dem außenwirtschaftlichen Umfeld. So könnte die küche + architektur | 7


DATEN + FAKTEN

Prognosen Gesamtwirtschaft

5-Jahreshorizont, in Prozent USA

Euroraum

Deutschland

Frankreich

Italien

Spanien 3,2

BIP (zum Vorjahr) 2016

1,6

1,6

1,8

1,2

0,8

2017

2,2

0,8

1,2

0,7

0,3

1,6

2018

2,9

1,4

1,5

1,1

0,8

2,5

2019

2,4

1,2

1,4

1,2

0,8

2,2

2020

1,9

1,2

1,3

1,2

0,8

2,2

2021

1,9

1,2

1,2

1,2

0,8

1,9

2016

1,2

0,3

0,5

0,2

−0,1

−0,5

2017

2,0

1,4

1,6

0,8

1,0

1,1

2018

2,5

1,4

1,7

0,8

1,0

1,1

2019

2,3

1,5

1,9

1,0

1,1

1,5

2020

2,3

1,7

2,0

1,3

1,3

1,8

2021

2,1

1,8

2,1

1,6

1,7

2,1

Inflation (zum Vorjahr)

Öffentl. Haushaltssaldo (gemessen am BIP) 2016

−5,0

−2,1

0,5

−3,6

−3,0

−4,6

2017

−5,8

−2,0

0,2

−3,5

−3,2

−3,6

2018

−5,6

−1,9

0,2

−3,2

−3,0

−3,0

2019

−5,9

−1,7

0,2

−2,8

−2,8

−2,8

2020

−6,0

−1,6

0,2

−2,8

−2,7

−2,7

2021

−6,2

−1,7

0,0

−2,8

−2,7

−2,7

2016

107

92

69

97

134

101

2017

109

93

67

99

136

102

2018

109

93

64

101

138

101

2019

110

93

62

101

139

100

2020

112

92

60

101

140

99

2021

114

91

58

101

140

98

Öffentl. Schuldenstand (gemessen am BIP)

Reales Bruttoinlandsprodukt, Verbraucherpreise und Arbeitslosenquote in der Welt Gewicht (Bruttoinlandsprodukt in Prozent) Europa

Bruttoinlandsprodukt

Verbraucherpreise

Arbeitslosenquote

Veränderungen gegenüber dem Vorjahr in Prozent

in Prozent

2015 2016 2017 2018 2015 2016 2017 2018 2015 2016 2017 2018

32,9

1,6

1,6

1,6

1,7

EU-28

27,2

2,2

1,7

1,5

1,6

0,0

1,4

1,6

9,4

8,7

8,3

8,0

Schweiz

1,0

0,9

1,0

1,6

1,6

−0,8 −0,5

0,2

0,6

4,3

4,3

4,3

4,3

2,0

3,6

2,9

2,7

4,4

4,4

4,3

4,1

15,5

7,7

6,0

5,1

0,3

Norwegen

0,7

1,6

1,2

1,5

1,6

Türkei

1,2

3,8

3,3

3,3

3,8

Russland

2,7

−3,7 −0,8

1,1

1,7

Amerika

35,5

1,7

1,0

2,1

2,1

USA

25,5

2,6

1,6

2,3

2,1

0,1

1,2

2,1

2,3

5,3

4,9

4,8

4,8

Kanada

2,6

1,2

1,1

2,1

2,0

1,1

1,6

2,1

2,0

6,9

7,1

6,9

6,9

0,8

−0,1

0,5

0,7

3,4

3,2

3,1

3,1

0,7

1,1

1,7

1,8

3,6

3,5

3,4

3,4

0,2

0,7

1,5

1,7

6,0

6,3

6,1

Lateinamerika1

7,4

−1,1

−1,1

1,4

2,1

31,6

4,8

4,6

4,6

4,4

Japan

6,8

0,6

0,5

0,8

0,8

China o. Hongkong

15,4

6,9

6,5

6,2

5,8

Asien

Südkorea

2,1

2,6

2,8

2,8

2,8

Indien

3,1

7,4

7,6

7,4

7,4

Ostasien o. China2 Insgesamt3 Fortgeschrittene

4,5

3,5

3,3

3,6

3,8

100,0

2,7

2,3

2,7

2,7

67,6

2,1

1,5

1,8

1,8

32,4

3,8

3,9

4,5

4,6

Volkswirtschaften4 Schwellenländer5 Nachrichtlich: Exportgewichtet6

2,4

2,0

2,1

2,1

Kaufkraftgewichtet7

3,1

2,9

3,2

3,3

Welthandel8

1,6

0,3

1,8

2,0

1) Gewichteter Durchschnitt aus Brasilien, Mexiko, Argentinien, Venezuela, Kolumbien, Chile. Gewichtet mit dem Bruttoinlandsprodukt von 2014 in US-Dollar 2) Gewichteter Durchschnitt aus Indonesien, Taiwan (Provinz Chinas), Thailand, Malaysia, Singapur, Philippinen, Hongkong (Sonderverwaltungszone Chinas) Gewichtet mit dem Bruttoinlandsprodukt von 2014 in US-Dollar 3) Summe der aufgeführten Ländergruppen. Gewichtet mit dem Bruttoinlandsprodukt von 2014 in US-Dollar. 4) EU-28, Schweiz, Norwegen, USA, Kanada, Japan, Südkorea, Taiwan, Singapur, Hongkong (Sonderverwaltungszone Chinas) 5) Russland, Türkei, China ohne Hongkong, Indien, Indonesien, Thailand, Malaysia, Philippinen, Lateinamerika 6) Summe der aufgeführten Ländergruppe. Gewichtet mit den Anteilen an der deutschen Ausfuhr 2015 7) Summe der aufgeführten Ländergruppen. Gewichtet mit dem Bruttoinlandsprodukt von 2014 zu Kaufkraftparitäten 8) Wert für 2015 von CPB. Quellen: IWF, Eurostat, OECD, CPB, Berechnungen der Institute; 2016 bis 2018: Prognose der Institute

8 | küche + architektur

deutsche Wirtschaft auch kräftiger expandieren als hier prognostiziert, denn die monetären Rahmenbedingungen sind aus hiesiger Perspektive außerordentlich günstig. Dies könnte zum Beispiel die Bauwirtschaft stärker stimulieren als hier unterstellt. Allerdings könnte es angesichts sich abzeichnender Kapazitätsengpässe zu einem höheren Preisauftrieb in diesem Sektor kommen. Die Abwärtsrisiken hängen vor allem mit gesellschaftlichen Strömungen zusammen, aus denen sich eine Reduktion des weltwirtschaftlichen Integrationsgrades ergeben könnte. Ein Beispiel für solche Strömungen ist die Entscheidung der britischen Bevölkerung für einen EU-Austritt. Sie könnte die deutsche Konjunktur im Prognosezeitraum beeinträchtigen. Für diese Prognose wird angenommen, dass die Unternehmen in ihrem Investitionsverhalten nicht maßgeblich durch die Brexit-Entscheidung verunsichert werden, dies legen die bislang vorliegenden Indikatoren nahe. Sollten die Europäische Union und Großbritannien in den Austrittsverhandlungen auf harte Konfrontation setzen oder sich eine erhebliche Verschlechterung der wirtschaftlichen Beziehungen zwischen den beiden Regionen abzeichnen, so wird dies die britische Wirtschaft stärker beeinträchtigen als von den Instituten erwartet und insbesondere die britische Nachfrage nach Investitionsund anderen Importgütern schwächen. Vor allem die deutschen Exporte, aber auch die Investitionsnachfrage im Inland werden dann geringer ausfallen als hier prognostiziert. Die Brexit-Entscheidung ist Ausdruck davon, dass die gesamtwirtschaftlichen Vorteile internationaler ökonomischer Integration bei Teilen der Bevölkerung nicht ankommen oder von Vielen zumindest nicht wahrgenommen werden. Sollte dieses Phänomen auch in anderen Regionen der Welt verstärkt Einfluss auf die Politik gewinnen, wird das Wachstumspotenzial der Weltwirtschaft und damit auch Deutschlands geringer ausfallen als hier unterstellt. Dieser Prognose liegt die Annahme zugrunde, dass die Europäische Zentralbank den Hauptrefinanzierungssatz bis Ende 2018 unverändert bei null Prozent belässt und ihr Wertpapierankaufprogramm auch über März 2017 hinaus fortsetzen wird. BAUKONJUNKTUR BLEIBT IM FLUSS Die Wohnungsbauinvestitionen expandieren bereits seit mehreren Jahren überdurchschnittlich. Nach Einschätzung der Helaba wird sich diese Tendenz auch in 2017 fort-


DATEN + FAKTEN

Reale Bauinvestitionen – saison- und kalenderbereinigter Verlauf Verkettete Volumenangaben in Milliarden Euro

Veränderung gegenüber dem Vorquartal in Prozent

72

6 P Prognosezeitraum a

69

3

66

0

63

-3 Veränderung der Ursprungswerte gegenüber egenüberr dem Vorjahr: r

60

-1,1

1,9

0,3

3,2 ,2

1,9

2,8

2013

2014

2015

2016

2017

2018

-6

Laufende Wachstumsrate (rechte Skala) Werte (linke Skala)

Jahresdurchschnitt (linke Skala)

Quellen: Statistisches Bundesamt, Berechnungen der Institute; ab 3. Quartal 2016: Prognose der Institute

setzen. Die Wohnungsknappheit in vielen Städten und deren Umland bei gleichzeitig günstigen Finanzierungsbedingungen und steigenden Einkommen führt zu deutlich höheren Wohnungsbaugenehmigungen. Dabei expandieren Ausbaumaßnahmen moderater als der Neubau. Der Auftragseingang im Wohnungsbau ist, so die Wirtschaftsforschungsinstitute, in den vergangenen beiden Jahren um rund 25 Prozent gestiegen und die Auftragsbestände sind im langfristigen Vergleich auf einem sehr hohen Niveau. Das ifo Geschäftsklima im Bauhauptgewerbe sowie die Beurteilung der aktuellen Auftragssituation durch die freischaffenden Architekten befinden sich im wiedervereinigten Deutschland auf einem historischen Höchststand. Darin spiegelt sich das Zusammenkommen mehrerer günstiger Faktoren wider: Die Hypothekenzinsen haben neue Tiefststände erreicht, mit alternativen Kapitalanlagen sind kaum noch Renditen zu erzielen, die Ar-

beitsmarktlage ist gut und insbesondere in urbanen Zentren steigt die Nachfrage nach Wohnraum. Einer stärkeren Expansion der Bautätigkeit steht die bereits hohe Kapazitätsauslastung in der Bauwirtschaft entgegen, die auch mit einem Anziehen der Baukosten einhergehen dürfte. Zudem könnte die im Bank Lending Survey der Europäischen Zentralbank ausgewiesene Verschärfung der Kreditvergabestandards – wohl im Zusammenhang mit der Wohnimmobilienkreditrichtlinie – die Wohnungsbauinvestitionen der privaten Haushalte vorübergehend etwas dämpfen. Vor diesem Hintergrund werden sie in den kommenden beiden Jahren voraussichtlich um 2,7 Prozent beziehungsweise um 3,4 Prozent ausgeweitet. Die Schwankung in den Jahresraten ist arbeitstäglich bedingt. PRIVATER KONSUM EXPANDIERT ROBUST In den kommenden beiden Jahren bleiben die Aussichten für den privaten Konsum von

Reale Bauinvestitionen in Deutschland Veränderung in % gegenüber Vorjahr 2015 Anteil

2014

2015

2016*

2017*

Wohnungsbau

Bausparte

60,4

+3,0

+1,5

+4,1

+2,7

2018* +3,4

Nichtwohnbauten

39,6

+0,4

-1,4

+1,6

+0,7

+1,9

Gewerblicher Bau

28,0

-0,4

-1,8

+0,2

+0,0

+2,0

Öffentlicher Bau

11,6

+2,4

-0,4

+5,2

+2,2

+1,6

Bauinvestitionen

100

+1,9

+0,3

+3,2

+1,9

+2,8

Quelle: Statistisches Bundesamt; *2016 bis 2018: Prognose des Ifo Instituts

der Einkommensseite her günstig. So dürfte der Zuwachs der Bruttolöhne und -gehälter weiterhin recht kräftig ausfallen. Im Jahr 2017 werden die Nettolöhne und -gehälter jedoch in deutlich verlangsamtem Tempo zulegen, da die Effekte der Einkommensteuersenkung zu Beginn des Jahres 2017 niedriger ausfallen als zuvor. Zudem nimmt die Belastung durch höhere Beitragssätze zu den Sozialversicherungen kräftiger zu als zuvor. Die monetären Sozialleistungen werden dagegen mit knapp 4 Prozent so kräftig zulegen wie seit dem Jahr 2009 nicht mehr. Maßgeblich hierfür ist, dass die sehr kräftige Rentenanpassung zur Mitte des laufenden Jahres im ersten Halbjahr nachwirkt und die Renten im Jahr 2017 merklich, wenn auch nicht so kräftig wie in diesem Jahr, angehoben werden. Im Jahr 2018 dürften die Nettolöhne und -gehälter wieder kräftiger steigen: Sie werden mit 3,5 Prozent wohl nahezu im Einklang mit den Bruttolöhnen und -gehältern zulegen. Die monetären Sozialleistungen werden dagegen nur noch um knapp 3 Prozent ausgeweitet. Alles in allem rechnen die Institute damit, dass die verfügbaren Einkommen um 2,8 Prozent im Jahr 2017 und um 2,7 Prozent im Jahr 2018 steigen werden und damit in ähnlichem Tempo wie im laufenden Jahr. SPARQUOTE ZEIGT SICH STABIL Alles in allem dürfte die Sparquote im laufenden Jahr leicht auf 9,8 Prozent steigen und in den kommenden beiden Jahren auf diesem Niveau bleiben. Zwar könnte für einen Anstieg der Sparquote sprechen, dass sich die Ersparnisbildung für die Altersvorsorge aufgrund der derzeit niedrigen Renditen auf Finanzanlagen in der Tendenz erhöhen dürfte. Andererseits werden jedoch die Kaufkraftzuwächse, die sich für die privaten Haushalte in den vergangenen Jahren durch den Ölpreisrückgang ergaben und zum Anstieg der Sparquote in diesem Zeitraum beitrugen, wohl mehr und mehr in den privaten Konsum fließen und die Sparquote für sich genommen drücken. Vor diesem Hintergrund werden die nominalen privaten Konsumausgaben in den kommenden beiden Jahren um jeweils 2,7 Prozent zulegen. In realer Rechnung wird das Expansionstempo der Jahre 2015 und 2016 nicht erreicht, da die Verbraucherpreise mit dem Auslaufen der dämpfenden Effekte des Ölpreisrückgangs wieder stärker anziehen werden. Alles in allem werden die privaten Konsumausgaben mit jeweils 1,3 Prozent jedoch weiterhin mit recht hohen Raten steigen. küche + architektur | 9


DATEN + FAKTEN

Auch 2017 wird ein Küchenjahr Positive Entwicklung im In- und Ausland erwartet

Nach einem positiven Jahr 2016 startet die deutsche Küchenmöbel Küchenmöbelindustrie optimistisch ins Jahr 2017. Wir fragten Dr. Lucas Heumann, Geschäftsführer des VdDK, Verband der deutschen Küchenmöbelindustrie, nach seiner Einschätzung des kommenden Jahres unter weitestgehender Berücksichtigung des globalen konjunkturellen Umfelds.

Herr Dr. Heumann, entscheidenden Anteil an einer erfolgreichen Weiterentwicklung der deutschen Wirtschaft wird erneut der Binnenmarkt haben. Wie wird sich das auf das Wettbewerbsverhalten der deutschen Küchenmöbel-Hersteller auswirken? Dr. Lucas Heumann: Die deutsche Küchenmöbelindustrie ist zwar die exportstärkste Teilbranche im Möbelsektor, dennoch im Vergleich zu anderen Sparten der Industrie immer noch von einem starken und dominierenden Binnenmarkt geprägt. Die Exportquote der deutschen Küchenmöbelindustrie beträgt 38 %. Da bedeutet umgekehrt, dass wir 62 % der Umsätze im Inland realisieren. Wenn man dann noch die EU-Zone als „erweitertes Inland“ betrachtet, haben die Umsätze innerhalb der Eurozone einen Anteil von 75 %. Was die Erwartungen für die künftige Entwicklung des Binnenmarktes angeht, gehe ich davon aus, dass wir in den nächsten Jahren nicht mit nachhaltigen Störungen des Binnenmarktes rechnen brauchen. Die Küchenmöbelindustrie ist wie keine andere Teilbranche der Möbelindustrie stark von der Entwicklung der Bauindustrie abhängig. Küchen werden überwiegend angeschafft aus Anlass von Neubaumaßnahmen und/oder Hausrenovierungen. Damit profitieren wir von der überdurchschnittlichen Entwicklung der deutschen Bauindustrie und dem damit einhergehenden Immobilienboom. Die Entwicklung der Baugenehmigungen gerade im Jahr 2016 zeigt, dass dies keine vorübergehende Entwicklung ist, sondern in den nächsten Jahren weiterhin die deutsche Immobilienwirtschaft prägen wird. Da wir auf dem Binnenmarkt faktisch keine ausländische Konkurrenz haben – der Anteil von importierten Küchen liegt unterhalb von 3 % - werden auch die heimischen Hersteller fast ausschließlich von dieser positiven Entwicklung am Immobilienmarkt profitieren. Wie glauben Sie, dass der Brexit das Exportgeschäft der deutschen Küchenmöbelindustrie beeinflussen wird? Dr. Lucas Heumann: Schon heute zeigt sich, dass die Binnennachfrage in Großbritannien unter den Folgen des Brexit leidet. Dies hat nicht nur etwas mit einer Verunsicherung britischer Verbraucher über die Folgen des Brexit für ihre persönliche wirtschaftliche Situation zu tun, sondern insbesondere auch mit der Abwertung des britischen Pfunds. Dies macht ausländische Produkte naturgemäß teurer. Damit gehe ich davon aus, dass das Exportgeschäft nach Großbritannien schon unter den Folgen des Brexit leiden wird. In welchem Umfang dies der Fall ist, lässt sich allerdings nicht exakt prognostizieren. Einmal muss man festhalten, dass die Umsätze in Großbritannien am gesamten Export 10 | küche + architektur


Küchenmöbelumsatz (Euro) 2015

Inlandsumsatz (Euro)

2016

2015

Auslandsumsatz (Euro)

2016

2015

2016

Januar

318.062.000

317.201.000

-0,27 %

208.326.000

201.067.000

-3,48 %

109.736.000

116.134.000

Februar

348.911.000

406.642.000 +16,55 %

227.402.000

256.306.000 +12,71 %

121.509.000

150.336.000 +23,72 %

März

416.262.000

411.596.000

-1,12 %

265.448.000

258.360.000

-2,67 %

150.814.000

153.236.000

+1,61 %

1. Quartal

1.083.235.000

1.135.439.000

+4,82 %

701.176.000

715.733.000

+2,08 %

382.059.000

419.706.000

+9,85 %

April

386.890.000

435.818.000 +12,65 %

243.022.000

269.988.000 +11,10 %

143.868.000

165.830.000 +15,27 %

+5,83 %

Mai

364.867.000

393.655.000

+7,89 %

221.888.000

237.328.000

+6,96 %

142.979.000

156.327.000

+9,34 %

Juni

431.418.000

463.722.000

+7,49 %

259.176.000

275.622.000

+6,35 %

172.242.000

188.100.000

+9,21 %

1. – 2. Quartal

2.266.410.000

2.428.634.000

+7,16 %

1.425.262.000

1.498.671.000

+5,15 %

841.148.000

929.963.000 +10,56 %

Juli

334.030.000

336.969.000

+0,88 %

202.636.000

198.975.000

-1,18 %

131.394.000

137.994.000

+5,02 %

August

328.825.000

329.836.000

+0,31 %

210.135.000

206.480.000

-1,74 %

118.690.000

123.356.000

+3,93 %

September

465.964.000

477.219.000

+2,42 %

295.394.000

296.308.000

+0,31 %

170.570.000

180.911.000

+6,06 %

1. – 3. Quartal

3.395.229.000

3.572.658.000

+5,23 %

2.133.427.000

2.200.434.000

+3,14 %

1.261.802.000

1.372.224.000

+8,75 %

Oktober

439.812.000

420.646.000

-4,36 %

283.048.000

255.207.000

-9,84 %

156.764.000

165.439.000

+5,53 %

November

440.714.000

281.878.000

Quelle: Statistisches Bundesamt, HDH/VDM, VdDK

DATEN + FAKTEN

158.836.000

Dezember

307.099.000

198.881.000

108.218.000

Gesamtjahr

4.582.854.000

2.897.234.000

1.685.620.000

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DIE Y-KÜCHE: EINE REVOLUTION - FÜR EINE NEUE GENERATION

Live und zum Anfassen vom 16. - 22. Januar 2017 Halle 5.2 Stand A-031

DESIGN BY MICHAEL HILGERS

Ballerina-Küchen Heinz-Erwin Ellersiek GmbH info@ballerina.de www.ballerina.de küche + architektur | 11


Quelle: GfK POS Measurement Küchenmöbel

DATEN + FAKTEN

Küchenmarkt Deutschland Veränderung in Prozent gegenüber Vorjahr, Zeitraum: Januar bis September 2016 +7,7

10 % 9% 8% 7% 6% 5% 4% 3% 2% 1% 0%

+6,3 +4,4

+2,0 +0,4 Menge

Küchenmarkt gesamt EHS = konv. Einrichtungshäuser

Quelle: GfK POS Measurement Küchenmöbel und eigene Berechnungen

+3,4

+3,3 +2,4

Preis MIT-SB = Möbel-Mitnahme-SB-Discountmärkte KSP = Küchenspezialisten

Entwicklung der Auftragswerte für Küchen nach Vertriebswegen Durchschnittliche Auftragswerte in Euro, Vergleichszeitraum Januar bis September 11000 10000 9000 8000 7000 6000 5000 4000 3000 2000 1000

9927

10265

7054

7287

6446

6730

2186

2268

2443

2014

2015

9370

8458

8910

8968

5979

6221

6306

5660

5865

5883

6068

2109

2169

2123

2011

2012

2013

Küchenmarkt gesamt EHS = konv. Einrichtungshäuser

6723

2016

MIT-SB = Möbel-Mitnahme-SB-Discountmärkte* KSP = Küchenspezialisten

der deutschen Küchenmöbelindustrie einen Anteil von nur 8 % haben. Gemessen am Gesamtumsatz einschließlich Inlandsumsatz machen die Umsätze in Großbritannien also ganze 3 % aus. Damit werden die unmittelbaren Folgen des Brexit m. E. auf jeden Fall beherrschbar sein. Wie stark sich das im Übrigen auswirken wird, hängt von den Ergebnissen der Austrittsverhandlungen ab. Ein harter Brexit mit einer weitgehenden Abschaffung der Elemente des Binnenmarktes wird sich deutlich stärker auswirken als wenn die Austrittsverhandlungen zu einer weitgehenden Erhaltung des freien Warenverkehrs führen werden. Da ich der Überzeugung bin, dass Abschottung jedenfalls mittel- und langfristig für alle Beteiligten große Nachteile nach sich zieht, hoffe ich auf einen positiven Ausgang der Austrittsverhandlungen im Sinne einer Erhaltung des freien Warenverkehrs von und nach Großbritannien. Der US-amerikanische Präsident Trump setzt auf Protektionismus. Das Wirtschaftswachstum in China zeigt sich gedrosselt. Mit welchen Auswirkungen daraus muss die deutsche Küchenmöbelindustrie rechnen? Dr. Lucas Heumann: Wie gesagt, die deutsche Küchenmöbelindustrie ist zwar die exportstärkste innerhalb der Möbelbranche, allerdings werden immer noch über 75 % ihrer Umsätze innerhalb der Eurozone realisiert. Dies hat einerseits den angenehmen Effekt, dass wir von Marktabschottungen in den USA oder Wachstumsschwäche in China weniger betroffen sind als andere Branchen; allerdings bedeutet dies umgekehrt eine dominierende Bedeutung der Eurozone für die Fortentwicklung der deutschen Küchenmöbelindustrie. Deutlich bedrohlicher als protektionistische Erscheinungen in den USA wäre es für die deutsche Küchenmöbelindustrie, wenn diese Protektionismus-Tendenzen gewissermaßen überschwappen würden auf europäische Länder. Damit hoffe ich zunächst, dass sich die Situation innerhalb der Europäischen Union stabilisiert, weil uns dies einen wichtigen, ja den wichtigsten Markt für die deutsche Küchenmöbelindustrie erhalten würde. In Sachen Entwicklung in China bin ich nicht so pessimistisch. Es ist richtig, dass die Wachstumsraten in China geringer sind als z. B. noch vor zehn Jahren. Sie liegen aber deutlich oberhalb dessen, was sich an Wachstum z. B. innerhalb 12 | küche + architektur


DATEN + FAKTEN

Deutschlands größte Küchenmöbelhersteller Marken

Mitarbeiter

Export

Umsatz 2015

1. Nobilia

Nobilia, Noblessa

2.800

42 %

1.018,4 Mio. Euro

2. Alno Konzern

Alno, wellmann, pino, Piatti, Alnoinox

2.099

56 %

522 Mio. Euro

>1.400

38 %

466 Mio. Euro

4. Schüller

1.368

25 %

394 Mio. Euro

5. Nolte

1.200

29 %

314,6 Mio. Euro*

814

25 %

216 Mio. Euro

7. Leicht

530

60 %

>105 Mio. Euro

8. Siematic

465

70 %

100 Mio. Euro*

9. Ballerina-Küchen

302

49 %

76 Mio. Euro

10. Pronorm

250

46 %

66 Mio. Euro

3. Häcker-Küchen

6. Bauformat

Bauformat, Burger

*geschätzt

Name

der Europäischen Union realisieren lässt. Damit ist und bleibt China ein riesiger Markt mit unglaublichen Wachstumschancen auch für die deutsche Küchenmöbelindustrie. Dies gilt umso mehr, als das Markenzeichen „Made in Germany“ in China einen besonderen Stellenwert hat. Umso wichtiger ist es, das Exportgeschäft nach China professionell anzugehen. Man muss nicht nur nach China verkaufen wollen, man muss es auch können. Dies gilt für die Kenntnisse der Vertriebsstrukturen in China ebenso wie für logistische Probleme bei der Versorgung eines riesigen Landes wie China oder für die Herausforderung, vor Ort Montage- und Servicestrukturen aufzubauen. Wie lautet Ihre Prognose 2017 für die deutsche Küchenmöbelindustrie, unterteilt in In- und Auslandsgeschäft? Dr. Lucas Heumann: Schon im Jahre 2016 war das Auslandgeschäft stärker als das Inlandsgeschäft. Die Exporte der deutschen Küchenmöbelindustrie sind um 9 % gestiegen, die Umsätze im Inland lediglich um 3 %. Ich gehe davon aus, dass diese Entwicklung sich auch im nächsten Jahr fortsetzen wird. Damit erwarte ich auf jeden Fall eine positivere Entwicklung im Ausland als im Inland. In Summe gehe ich von einem Wachstum der Umsätze der deutschen Küchenmöbelindustrie in einer Größenordnung von 4 bis 5 % aus.

Ausfuhr von Küchenmöbeln bis 3. Quartal 2016 Frankreich Niederlande Schweiz Österreich Belgien Vereinigtes Königreich Volksrepublik China USA Spanien Italien Luxemburg Dänemark Taiwan Russische Föderation Tschechische Republik Slowenien Slowakei Saudi-Arabien Schweden Bulgarien Hongkong Republik Korea Singapur Polen Kroatien

bis 3. Quartal 2016 bis 3. Quartal 2015

in 1.000 Euro 0

50.000

100.000

150.000

200.000

250.000

300.000

350.000

küche + architektur | 13


DATEN + FAKTEN

Möbel vor Auto Die Deutschen investieren ihr Geld nach wie vor am liebsten in Möbel, das belegt die Studie von Ifd Allensbach.

D

as Institut befragt zweimal jährlich die Deutschen nach ihren Konsumgewohnheiten, z.B. auch danach, wofür die Menschen bereit sind, am meisten Geld auszugeben. Auf dem ersten Platz liegt dabei mit 59 Prozent die Einrichtung des eigenen Zuhauses. Für eine gute Ernährung sind 55 Prozent bereit, tiefer in die Tasche zu greifen. Auf dem dritten Platz und damit immer beliebter: das Reisen. 2010 sagten noch 44 Prozent der Befragten, sie würden für ihren Urlaub viel Geld ausgeben. Mittlerweile sind es schon 52 Prozent, also acht Prozentpunkte mehr. Das Statussymbol Auto ist den Deutschen übrigens nicht besonders wichtig, wenn es um das Geldausgeben geht: Es liegt mit 24 Prozent eher auf den hinteren Rängen – knapp hinter Büchern. 30 Prozent investieren dafür größere Summen in ihre Altersvorsorge – und gönnen sich ihren Luxus dann eben später.

Deutsche kaufen ihre Möbel lieber im Handel Möbel online zu kaufen, scheint den Deutschen bislang suspekt zu sein. Der Statista Digital Market Outlook taxiert die Zahl der Käufer derzeit auf 12,5 Millionen. Zum Vergleich: Insgesamt kaufen rund 54 Millionen Deutsche Waren oder Dienstleistungen im Netz.

E

in gutes Beispiel für die geringe Dynamik dieses Marktes sind die OnlineUmsätze von Ikea Deutschland und Home24. Das schwedische Möbelhaus erwirtschaftete hierzulande im Geschäftsjahr 2016 (endete im August) rund 4,8 Milliarden Euro, davon entfielen nur 233 Millionen auf das Online-Geschäft. Auch die Rocket InternetBeteiligung Home24 wird die mangelnde Begeisterung der Verbraucher in diesem Jahr zu spüren bekommen. Die Statista-Analysten schätzen den Umsatz des Unternehmens im Jahr 2016 auf 241 Millionen Euro. Damit würde das Unternehmen etwa auf Vorjahresniveau stagnieren. 14 | küche + architektur


Umfrage Küchen | BRANCHENSPIEGEL

Optimistisch ins Jahr 2017 ... so lautet die Devise der deutschen Küchenmöbel-Industrie

Die konjunkturellen Aussichten sind, was den Binnenmarkt anbelangt, nach wie vor positiv. Anhaltende Baukonjunktur, stabile Beschäftigtenquote und Einkommensstrukturen und weiterhin historisch tiefe Zinsen auf Spareinlagen stimmen zuversichtlich. Die Entwicklungsprognose der Exportmärkte lässt sich nur sehr differenziert betrachten. Die Perspektive für einzelne europäische Märkte ist durchaus optimistisch: Jedoch können der Wahlausgang in den USA, der Brexit und weiterhin bestehende Risiken bzgl. der Finanzstabilität verschiedener Länder und deren jeweiliger Banksysteme kurz- und mittelfristig Auswirkungen auf die konjunkturelle und wirtschaftliche Entwicklung einzelner Länder haben. Was das Design von Küchenmöbeln anbelangt, so ermöglicht die zunehmende Variantenvielfalt der Hersteller die Erfüllung individueller Verbraucherwünsche.

1. 2. 3. 4.

Wie beurteilen Sie das abgeschlossene Jahr 2016 für Ihr Unternehmen? Wie lautet Ihre Prognose für die Entwicklung Ihres Unternehmens und der Branche in 2017 bezogen auf das Inlands- und Auslandsgeschäft unter Berücksichtigung des nationalen und internationalen konjunkturellen und politischen Umfelds? In welche Produktionsbereiche und Dienstleistungen werden Sie in den kommenden Jahren investieren und warum? Wie stehen Sie zu den Themen: Vielfalt und Losgröße eins? Wie handhaben Sie diese? Und was bedeutet sie für den Fachhandel?

Rotpunkt Küchen: Meister der Vielfalt

ANDREAS WAGNER, Geschäftsführer Rabe & Meyer Küchen GmbH & Co. KG

1. Das Jahr 2016 war ein sehr erfolgreiches Jahr. Wir haben alle für unser Unternehmen wichtigen Kennzahlen deutlich verbessert. 2. Bezogen auf unser Unternehmen gehen wir von einem weiteren moderaten Wachstum in 2017 aus. Die Indikatoren für uns aber auch für die Branche sind aus meiner Sicht recht positiv. Politische Veränderungen im europäischen als auch im nicht europäischen Ausland werden unsere Branche beeinflussen. Die von uns seit Jahren gefühlte politische Stabilität wankt etwas. Ich denke, dass hierdurch auf dem ohnehin umkämpften deutschen Markt die Verdrängung weiter zunimmt. 3. Unsere Investitionen in den nächsten Jahren werden in Gebäude und Maschinen zur weiteren konse-

quenten Umsetzung unserer hohen Variabilität und Qualität erfolgen. Wir verfolgen hierbei ganz klar die Weiterführung der Grundgedanken der Industrie 4.0 Strategie. Ein weiterer Investitionsschwerpunkt wird die Gewinnung neuer Kunden und die Bearbeitung neuer Märkte sein. 4. Wir haben uns zur Aufgabe gemacht, „Vielfaltsweltmeister“ zu werden. Die damit einhergehende Losgröße 1 Fertigung und die damit verbundenen Investitionen stehen im Fokus unserer Arbeit. Wir bieten damit unseren Partnern aus dem Fachhandel Mehrwerte und Argumentationsunterstützung um sich gegen den Mainstream zu behaupten. www.rotpunktkuechen.de

küche + architektur | 15


BRANCHENSPIEGEL | Umfrage Küchen

Leicht: Beherrschung der Losgröße 1

STEFAN WALDENMAIER, Vorstandsvorsitzender der Leicht Küchen AG

1. Wir konnten in 2016 die positiven Entwicklungen der letzten Jahre fortführen und werden mit einem Umsatz von über 120 Mio. Euro abschließen. Inland und Ausland konnten sich gleichermaßen gut entwickeln. 2. Die politischen Rahmenbedingungen in vielen Ländern und Regionen bringen für alle ein bestimmtes Maß an Unsicherheit und bergen ein Risikopotenzial. Diesen Trend erleben wir aber schon seit einigen Jahren. Erkennbar ist jedoch auch, dass der Kunde sein Kapital und seine Konsumentscheidungen in tendenziell unsicheren Zeiten den Sachanlagen widmet – und dazu gehören auch Küchen. Unterstützt wird dieses Verhalten natürlich auch durch die weiterhin historisch tiefen Zinsen auf Spareinlagen. Vor diesem Hintergrund sollten sich die

Märkte auch im kommenden Jahr stabil bis wachsend verhalten. 3+4. Beherrschung der Vielfalt bei Losgröße eins ist für Leicht schon lange und noch mehr in Zukunft eine Kernkompetenz. Wir bieten hinsichtlich den maßlichen Dimensionen des Produktes wie auch bei Oberflächen und Umfeldprodukten schon heute ein sehr leistungsfähiges Spektrum an, was sich mit der Einführung unsere vierten Designlinie, der EVO, nochmals erweitern wird. Der Handel kann dann auf ein noch umfangreicheres Angebot an optisch differenzierten Küchenkonzepten zugreifen, welches wir vor allem durch umfangreiche Investitionen in Daten- und Fertigungssystem sicherstellen. Darüber hinaus haben wir in neue automatisierte Lagerflächen investiert, die weiteres www.leicht.com Wachstum begleiten.

Ballerina-Küchen: Vielfalt als Unternehmensausrichtung

HEIDRUN BRINKMEYER, geschäftsführende Gesell-

1. Ballerina wird das Jahr 2016 mit einem hohen einstelligen Wachstum abschließen. Hiermit liegen wir über dem Markt und sind sehr zufrieden. 2. Aus unser Sicht wird das Jahr 2017 wieder ein Küchenjahr. In Deutschland wächst der Markt aufgrund des erhöhten Wohnungsbaus. Im Ausland gibt es noch ausreichend Wachstumspotenzial für die deutsche Küche. Dieses sehen wir gleichermaßen für Ballerina.

3. Wir investieren in die Vorfertigung und in die Endmontage sowie in den Bereich EDV, um unseren Service zum Handel zu erhöhen. 4. Ballerina bietet eines der umfangreichsten Küchenprogramme mit dem größten Typenumfang am deutschen Markt. Somit sind Vielfalt und Losgröße 1 für uns Unternehmensinhalt und -ausrichtung. www.ballerina.de

schafterin BallerinaKüchen

Zeyko: Es gibt ein Recht auf Individualität

ANDREAS KRESS, Geschäftsführer Zeyko Küchen

16 | küche + architektur

1. Das Jahr 2016 ist ganz ordentlich verlaufen. Es war ein Küchenjahr. 2. Die gesamte Branche ist gut unterwegs und hat nun mal weltweit einen exzellenten Ruf. Wir liefern nicht nur qualitativ hochwertige Küchen – nein, unsere Küchen sind weltweit auch unter Designgesichtspunkten gefragt. Ich sehe in Teilen von Europa noch immer genügend Potenzial für Wachstum – gerade auch in unserem Preisbereich. Und dann kommt im Januar die LivingKitchen 2017: Diese wird uns sicherlich zusätzlich Rückenwind für das Jahr 2017 geben. Nachhaltigkeit, exzellente, echte Materialen, Ergonomie, Stauraum, neue Funktionen sind Themen, welche viele Endverbraucher im Fokus haben. Wir sind hierfür bestens gerüstet. Die Absatzmärkte müssen weit gestreut sein. Monostrukturen sind bei schwierigen politischen Veränderungen gefährlich. Wobei wir das politische Umfeld nicht beeinflussen können und uns so aufstellen sollten, dass wir weitestgehend davon unabhängig sein

können. Das wird uns sicher nicht immer gelingen. 3. Qualität gehört permanent auf den Prüfstand. Dies nicht nur in der Produktion oder im Produkt selbst – nein, der gesamte Abwicklungsprozess muss immer wieder auf den Prüfstand. Der Service für unsere Händler, der Service für die Kunden muss dem Markenimage und dem Qualitätsanspruch, letztendlich auch der Preisstellung gerecht werden. Hier kann und wird man immer wieder „feinjustierten“. 4. In unserem Preisbereich liefern wir tagtäglich Losgröße 1. Das heißt, wir beherrschen sie schon seit vielen Jahren. Natürlich hat man es hier dann auch mit Komplexität zu tun. Doch Komplexität muss man beherrschen, bzw. man muss mit ihr umgehen können. Ich bin fest davon überzeugt, dass viele Endverbraucher individuelle Lösungen wollen und nicht „nur“ eine Küche von der Stange. Ich zitiere hier mal Mario Ardorf: „Wer glaubt, alle Menschen sind gleich, wird allen das Gleiche verkaufen.“ Das wollen und www.zeyko.com werden wir bei Zeyko nicht.


Umfrage Küchen | BRANCHENSPIEGEL

Bauformat/Burger: In der Upper class ebenso zu Hause wie im Mainstream 1. Wir sind mit dem Jahr 2016 zufrieden. Wir haben in diesem Jahr unsere Produkte Bauformat und burger besser profiliert. Das neue Marketing wurde vom Handel sehr positiv aufgenommen. Die neue Kollektion läuft gut an. Unsere Gerätemarke Burg wird ebenfalls schon gut verkauft. Wir haben uns personell mit neuen Kollegen verstärkt: Marketing, Architektur, Außendienst, VKL, Assistenz, Sachbearbeitung etc. – Sie haben sich bereits vollständig in das Team integriert und sind motiviert dabei. Die beiden großen Messen Eurocucina und unsere Hausmesse waren für uns ein Erfolg und wir konnten interessante Neukontakte gewinnen. Das Jahr 2016 werden wir mit ca. +5% abschließen – d.h. ein Gesamtumsatz von ca. 220 Mio €. 2. Die Vorzeichen für das Jahr 2017 sind positiv. Leider besitzen wir nicht die berühmte Glaskugel – Fragezeichen sind: USA mit CARB2 Vorschrift und neuer politischer Führung, Brexit in UK, Frankreich neue Wahlen etc. Dennoch glauben wir, dass sich die Kernländer Belgien, Niederlande, UK (trotz Brexit), Öster-

reich, Schweiz und Frankreich für uns weiterhin Zuwächse in 2017 generieren. Wir haben in diese Länder personell als auch produkttechnisch investiert. 3. Wir investieren aktuell in eine neue Fertigungshalle in Burg. Des Weiteren werden neue Anlagen in der Kommissioniertechnik angeschafft. Wir haben für die nächsten Jahre ein großes Investitionspaket verabschiedet, welches die Leistungsfähigkeit beider Werke noch einmal ausbauen wird. 4. Die Losgröße 1 oder Industrie 4.0 wird aktuell viel diskutiert – es ist richtig und wichtig, dass wir uns auch damit beschäftigen. Gerade in dem hochwertigen Segment ist dies ein Thema. In Löhne haben wir die passende Größe und auch die Flexibilität, diese Schritte zu gehen. Man spürt im Handel den Trend der Individualisierung, hier ist die Losgröße 1 sicherlich maßgeblich, aber der Mainstream bleibt bei der Einbauküche, die heute schon in den Verkaufsunterlagen zu finden ist.

MATTHIAS BERENS, Vertriebsleiter Bauformat und Burger

www.bauformat-burger.com

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küche + architektur | 17

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BRANCHENSPIEGEL | Umfrage Küchen

Rational: Vom Butterbrot bis zur Sahnetorte

THOMAS KLEE, Geschäftsführer Rational

1. Trotz zahlreicher Herausforderungen haben wir das Jahr 2016 zufriedenstellend abgeschlossen. Zwar haben sich einige Bereiche aufgrund weltpolitischer Einflüsse (z. B. UK-Brexit/Situation Russland und Türkei/Wahl USA) anders bzw. langsamer entwickelt als geplant – dies konnte aber größtenteils in anderen Märkten kompensiert werden. Im Vordergrund stand 2016 – und das wird auch 2017 so bleiben, eine weitergehende Stabilisierung in Deutschland sowie ein kontinuierlicher Ausbau des Exportgeschäfts. 2. Durch eingehende Analysen wissen wir sehr genau, wo die Stärken und Schwächen von Rational liegen. Wir sehen nach wie vor gutes Potenzial im In- und Ausland für ein Produkt wie Rational. Reine Wachstumszahlen der Branche nützen uns nichts, denn Rational mit seinen Alleinstellungsmerkmalen muss sich sein Wachstum Markt für Markt erarbeiten und sowohl die Händler als auch die Vertriebsmannschaft auf die aktuelle Produktpolitik einschwören. Konjunkturelle und politische Risiken, auf die wir keinen Einfluss haben, versuchen wir durch eine Diver-

sifizierung – Aufstellung in möglichst vielen Märkten – zu minimieren. 3. Als Tochterunternehmen der Snaidero Gruppe profitiert Rational sowohl von den bereits getätigten als auch den noch kommenden Investitionen im Hauptwerk. So entsteht z. B. parallel zur Hausausstellung in Melle ein zweiter Showroom direkt am Stammsitz in Italien. Stand 2016 noch mehr im Zeichen von personeller Verstärkung, so steht das Jahr 2017 wieder mehr für Marketingunterlagen, verstärktes Engagement in den sozialen Medien sowie einer Schulungsinitiative für Händler. 4. Rational bietet heute schon ein überaus vielfältiges Sortiment an. Fast jede Sonderanfertigung wird möglich gemacht. Neben der Individualfertigung möchten wir aber auch das „Brot- und Buttergeschäft“ nicht aus den Augen verlieren und platzieren daher gerade das Einstiegsprogramm mahlzeit bei unseren Fachhändlern im In- und Ausland. Eine ausgewogene Mischung, d. h. die Balance zwischen konsumigen und design-orientierten Programmen, sehen wir als ideale Voraussetzung, unsere Position in den Märkten www.rational.de zu stabilisieren.

Nobilia: Für Megatrends gerüstet

DR. LARS BOPF, Geschäftsführer und Unternehmenssprecher Nobilia-Werke

18 | küche + architektur

1. Die finalen Geschäftszahlen für Nobilia stehen wie gewohnt erst im Rahmen unserer Bilanzpressekonferenz zur Verfügung, so dass ich insoweit auf unsere Pressekonferenz Anfang des Jahres 2017 verweisen darf. Insgesamt kann man aber bereits jetzt feststellen, dass Nobilia auch im Jahr 2016 erneut einen Umsatzzuwachs erzielt haben wird. 2. Beim Konsumenten bleibt das Thema Küche weiterhin „en vogue“ und die Branche startet immerhin mit einem Großereignis in das Jahr 2017 – der LivingKitchen. Ich gehe davon aus, dass die Branche in Gänze aus diesem Event Schwung mit ins neue Jahr nehmen wird. Generell schauen wir optimistisch auf das nächste Jahr. Das scheinbar zunehmend bestehende Bedürfnis vieler Menschen nach leichten Antworten sowohl in Teilen Europas, als auch in weiteren Teilen der Welt und die sich daraus ergebenden politischen Konsequenzen und deren Auswirkungen auf die weltweite Wirtschaft lassen sich noch nicht klar abzeichnen. Ein vermutlich zunächst weiterhin niedriges Zinsniveau sowie die hohe Stabilität hinsichtlich der Einkommensperspektive der Endverbraucher werden im nächsten Jahr für eine grundsätzlich positive Anschaffungsneigung sorgen. Unterstützt wird diese Entwicklung durch einen nachhaltig hohen Bedarf nach „bezahlbarem“ Wohnraum, der die Baukon-

junktur erneut stärken wird. Daher gehe ich davon aus, dass sich die konjunkturelle Expansion auch im kommenden Jahr fortsetzen wird. Inwieweit sich das Expansionstempo der deutschen Wirtschaft wegen einer möglicherweise steigenden Verunsicherung abschwächen wird, bleibt abzuwarten. Die Entwicklung der Exportmärkte lässt sich wie immer nur sehr differenziert betrachten. Die Perspektive für einzelne europäische Märkte ist durchaus optimistisch: So gewinnen bspw. auch Märkte, die deutlich stärker von der Krise beeinflusst waren wie Spanien wieder an Volumen. Der Wahlausgang in den USA, der angekündigte Brexit und weiterhin bestehende Risiken bzgl. der Finanzstabilität einzelner Länder und derer jeweiliger Banksysteme können kurz- und mittelfristig Auswirkungen auf die konjunkturelle und wirtschaftliche Entwicklung einzelner Länder haben. In einem so differenzierten wirtschaftlichen Umfeld ist die Unabhängigkeit von einzelnen Ländern und Märkten von entscheidender Wichtigkeit. Mit unserem breit aufgestellten Exportgeschäft sehen wir uns auch vor diesem Hintergrund für ein weiteres Wachstum im Export gut gerüstet. 3. Nach wie vor glauben wir, dass der gesamte Prozess über den Unternehmenserfolg entscheidet. Es ist eben nicht nur das Produkt oder die einzelne


Umfrage Küchen | BRANCHENSPIEGEL

Dienstleistung, sondern die gesamte Prozesskette, die entscheidet. Insofern werden wir bei Nobilia auch im nächsten Jahr in nahezu allen Bereichen erneut weiter investieren. 4. Der steigende Bedarf nach Individualisierung von Produkten zählt zu den Megatrends unserer Zeit. Losgröße eins und Industrie 4.0 sind eben nicht mehr nur Schlagworte, sondern haben längst in unserer Produktion Einzug gehalten. Insofern ist jede produzierte Nobilia Küche bereits heute vom Grundsatz eine individuell geplante Maßfertigung. Insgesamt lässt sich konstatieren, dass die Produkt- und Variantenvielfalt zunimmt. Gerade die Nobilia Kollektion 2017 zeigt, wie bereits die Kollektionen der vergangenen Jahre, wieder ein breites Spektrum zusätzlicher in-

dividueller Gestaltungs- und Planungsmöglichkeiten. Mit steigender Vielfalt entsteht jedoch automatisch eine steigende Komplexität. Für den Fachhandel stellen sich hierdurch gleichermaßen die Herausforderung und die Chance, diese anwachsende Komplexität in Präsentation und Beratung umsetzen zu können. Nüchtern betrachtet kann man indes festhalten, dass diese Vielfalt nicht endlos wachsen wird – schon im Interesse der Endkunden. Insofern sind wir als Unternehmen hier einerseits gefordert, uns den Marktbedürfnissen und Trends unserer Zeit zu stellen, die Komplexität aber in Hinblick auf einfache Planungslogiken sowie eine prozesssichere Abwicklung sinnvoll zu gestalten – immer orientiert an unserer Maßgabe, www.nobilia.de insoweit Partner des Handels zu sein.

KÜCHENMÖBEL UND KÜCHENZUSATZMÖBEL allmilmö · Zeiler Möbelwerk Gmbh & Co. KG Obere Altach 1 · 97475 Zeil am Main · Tel. 09524 91-0 · Fax 09524 91-121 info@allmilmoe.de · www.allmilmoe.com

Ballerina-Küchen · H.-E. Ellersiek GmbH Bruchstraße 47–51 · 32289 Rödinghausen · Tel. 05226 5990 · Fax 05226 599211 info@ballerina.de · www.ballerina.de

Gesellschafter: Delf Baumann Geschäftsführer: Delf Baumann, Michael Assner Exportmanager: Martin Fritzen, Dirk Kleykens (Benelux, UK), Markus Hanhus (AT, CH und Balkan) Mitarbeiter 2016: 850 · Produktionsstätten: Löhne/Burg Tochtergesellschaft: Burger Küchenmöbel Umsätze 2016: 220 Mio. € · Exportquote 2016: 25 % Exportländer: Niederlande, Schweiz, Belgien, Vereinigtes Königreich, Österreich, Frankreich, Italien, Spanien, Luxemburg, Russland, China, Polen, Griechenland, Irland, Türkei, Dänemark, Schweden, Norwegen, Rumänien, Tschechien, Südkorea, USA, Portugal, Taiwan, Israel, Australien, Lettland, Litauen, Slowenien, Slowakei, Ukraine, Saudi-Arabien, Indien, Bahrain, Kosovo, Zypern, Oman, Libanon, Weißrussland, Algerien, Ägypten, Südafrika, Moldawien, Panama

BAUFORMAT Küchen GmbH & Co. KG Kattwinkel 1 · 32584 Löhne Tel. 05732 102100 · Fax 05732 10277208 info@bauformat.de · www.bauformat.de

Brigitte-Küchen · H. Frickemeier Möbelwerk GmbH Boschstraße 17 · 32120 Hiddenhausen · Tel. 05223 9822-0 · Fax 05223 9822-40 vertrieb@brigitte-kuechen.de · www.brigitte-kuechen.de

küche + architektur | 19


BRANCHENSPIEGEL | Küchenmöbel und Küchenzusatzmöbel

Gesellschafter: Mitglieder der Familie Stickling Geschäftsführer: Dr. Lars M. Bopf, Dr. Oliver Streit Vertriebsleiter: Dr. Oliver Streit Exportleiter: Matthias Keudel Exportquote 2015: 42 % Exportländer: weltweit

nobilia-Werke · J. Stickling GmbH & Co. KG Waldstraße 53-57 · 33415 Verl Tel. 05246 5080 · Fax 05246 96999 info@nobilia.de · www.nobilia.de

Poggenpohl Möbelwerke GmbH Poggenpohlstraße 1 · 32051 Herford Tel. 05221 381-0 · Fax 05221 381321 info@poggenpohl.com · www.poggenpohl.com

pronorm Einbauküchen GmbH Höferfeld 5–7 · 32602 Vlotho Tel. 05733 979-0 · Fax 05733 979-300 info@pronorm.de · www.pronorm.de

20 | küche + architektur


Umfrage Küchen | BRANCHENSPIEGEL

Nolte/Express-Küchen: Klare Strukturen in der Vielfalt 1. Für Nolte Küchen und Express Küchen ist das Jahr 2016 ein voller Erfolg. Die Innovationen für die 2016er Saison wurden von unseren Handelspartnern sehr gut angenommen und die Umsatz- und Absatzentwicklung zeigt klar auf Wachstum. Diese Dynamik basiert dabei nicht nur auf der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung der Branche, denn wir wachsen über Branchendurchschnitt. Auch unsere gut besuchte Hausmesse mit großem Händlerzuspruch zu unseren Neuheiten des kommenden Jahres bestätigte, dass sowohl Nolte Küchen als auch Express Küchen auf Kurs sind. 2. Bei Nolte Küchen wie auch bei Express Küchen sind wir sehr zuversichtlich, dass wir unsere positive Entwicklung auch im folgenden Jahr wie auch darüber hinaus fortsetzen werden. Konsequente Marktausrichtung und enge Partnerschaft mit dem Handel bieten uns gute internationale Chancen. Politische Einflüsse sind momentan nur sehr schwer abschätzbar.

3. Sie werden verstehen, dass wir bzgl. unserer Investitionsschwerpunkte zurückhaltend sind mit öffentlichen Informationen, aber wir haben und werden auch weiterhin in den Bereich Marktausrichtung und Produktionsentwicklung investieren. 4. Die in den Medien vielbeschworene Losgröße Eins im Kontext Industrie 4.0 ist in unserer Branche schon seit Jahrzehnten gelebte Realität. Die Küche ist komplexer und individueller konfigurierbar als ein moderner PKW. Diese Vielfalt beherrschbar zu halten für den Küchenplaner vor Ort wie auch für den Endkunden in seinem Auswahlprozess ist die große Herausforderung, der wir uns fortwährend stellen müssen. Hier bringt Nolte Küchen seine Stärken aus klaren Sortimentsstrukturen mit hoher konzeptioneller Durchgängigkeit ein. Und der Erfolg unserer Handelspartner mit unserem Produkt gibt diesem Ansatz Recht.

ECKHARD WEFING, Gechäftsführer Nolte Küchen und Expressküchen

www.nolte-kuechen.de · www.express-kuechen.de

Schüller: Nachhaltigkeit und Kontinuität zahlen sich aus 1. Die Entwicklung des Unternehmens war nachhaltig positiv. In 2016 wird sich für die Schüller Möbelwerk KG ein Jahresumsatzergebnis von größer 420 Mio. € ergeben. 2. Wir gehen von einem weiterhin stabilen Wachstum in 2017 für unser Unternehmen aus. Nach wie vor ist das Zinsniveau gering, sodass die Bautätigkeit weiter anhalten wird. Verbunden mit dem hohen gesellschaftlichen Stellenwert der Küche ist von einer weiteren guten Anschaffungsneigung und somit weiterer positiver Entwicklung für die Branche auszugehen. Schüller-Küchen möchte sich bei einer positiven Weiterentwicklung im inländischen Markt auch im europäischen Ausland weiter entwickeln. Unkalkulierbar

sind die Faktoren des Terrors und der Veränderung der politischen Lage. 3. Schüller investiert auf hohem Niveau permanent in den Firmenstandort in Herrieden. Schwerpunkt dabei sind 2017 Gebäude und maschinelle Anlagen sowie moderne IT-Technologien. 4. Bei der enormen Vielfalt an Bauteilen und Durchgängigkeit beim Materialangebot zählt die Losgröße 1 zu unserer Kernkompetenz. Zugegebenermaßen muss die Komplexität beherrschbar bleiben. Für den Handel bedeutet dies eine einmalige Chance. Denn mit diesem tiefen Angebot kann das Fachpersonal seine Kompetenz wahrnehmen und mit individuellen Planungen und Ideen den Kunden an sich binden. www.schueller.de

MARKUS SCHÜLLER, geschäftsführender Gesellschafter Schüller Möbelwerk KG

Häcker Küchen: Produktpalette mit internationalem Anspruch 1. Das auslaufende Geschäftsjahr 2016 kann man durchaus als gutes Küchenjahr für die Branche bezeichnen. Wir sind sowohl im Ausland als auch in Deutschland oberhalb des Marktes gewachsen. Unsere breite Produktpalette ermöglicht uns weiterhin eine breite Zielgruppenansprache in allen Ländern, unsere Gerätemarke „Blaupunkt“ gibt uns zudem weiteres Wachstumspotential in der Komplettvermarktung. 2. Aufgrund der recht stabilen Lage und der positiven Rahmenbedingungen in Europa sehen wir durchweg weiteres Wachstumspotenzial. Außerhalb der europäischen Grenzen sind wir gut aufgestellt und gehen daher z.B. in Asien ebenfalls von weiterem Wachstum aus.

3. Aufgrund der wachsenden Anforderung der zu produzierenden Stückzahlen erweitern wir die Korpusfertigung. Ferner investieren wir verstärkt in alle Prozesse rund um das Thema Qualitätssicherung. In puncto Dienstleistung für den Handel setzen wir auf unseren „Produkt-Pilot“. Ihn werden wir mit den Planungssystemen des Handels vernetzen und weiter qualitativ verbessern! 4. Das Thema „Vielfalt und Losgröße 1“ steht bei Häcker Küchen nicht im Widerspruch! Der Küchenspezialist kennt uns als flexiblen Küchenhersteller. Wir setzen uns seit Jahren mit dem Thema „Sonderanfertigung“ auseinander und bieten dem Handel individuelle Lösungen im Rahmen unserer Möglichkeiten.

MARCUS ROTH, Häcker Geschäftsleitung Vertrieb und Marketing

www.haecker-kuechen.de

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BRANCHENSPIEGEL | Küchenmöbel und Küchenzusatzmöbel

Geschäftsführer: Edi Snaidero, Thomas Klee Vertriebsleitung: Thomas Klee Exportleitung: Thomas Klee Marketing/PR: Elke Pfeiffer Exportquote 2016: 53 % Exportländer: weltweit rational einbauküchen GmbH Rationalstraße 4 · 49328 Melle Tel. 05226 58-0 · Fax 05226 58-212 info@rational.de · www.rational.de

Gesellschafter: Johannes la Cour Geschäftsführer: Johannes la Cour, Andreas Kress Vertriebsleiter: Andreas Kress Exportleiter: Andreas Kress Leitung Marketing: Tobias Hollerbach Exportanteil aktuell: 40 % Exportländer: weltweit zeyko Möbelwerk GmbH & Co. KG Am Fohrenwald 1 · 78087 Mönchweiler Tel. 07721 942-0 · Fax 07721 942-222 info@zeyko.de · www.zeyko.com

Geschäftsführer: Egbert Neuhaus Vertriebsleiter: Rainer Büth Produktgruppen: Einbauabfallsammler, Küchenausstattungen, Auszugsysteme, Haushaltwaren, Küchenaccessoires, Kochgeschirr, Alu-SystemTechnik, Trag-/ Stützelemente Aluminium-Design-Möbel – Aluments M. Westermann & Co. GmbH – Küchentechnik Postfach 2680 · 59716 Arnsberg (Neheim-Hüsten) Tel. 02932 476-0 Fax 02932 476-55 · Fax Export 02932 34576 einbau@wesco.de · www.wesco-kuechentechnik.de aluments@wesco.de · www.wesco-aluments.de

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Küchen | ARCHITEKTUR + TREND

Echte Materialien Echt Zeyko Die bei Zeyko bereits seit Jahrzehnten gelebten Werte Natürlichkeit und Echtheit fasst das Unternehmen aus dem Schwarzwald neu in Worte mit dem Slogan „Echt Zeyko – echte Materialien“.

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m Anfang dieser heute so aktuellen Ausrichtung stand schon in den Achtzigern des letzten Jahrhunderts die erste Bioküche der Branche, die von Zeyko kam. In all ihren Entwicklungsschritten lag der Fokus für die gesamte Kollektion der Küchenmanufaktur auf Echtheit, Nachhaltigkeit und Wohngesundheit. Prüfsiegel wie das Goldene M, GS/CE oder PEFC Zeichen (für Holz aus nachhaltiger Bewirtschaftung) sind für Zeyko selbstverständliche Qualitätssiegel. Dazu gehören das Konzept der Linie „Exquisit“ mit Vollholzkorpus aus Tischlerplatte und das Schubkasten- und Innenausstattungssystem Inline aus massivem Nussbaumholz oder heller Kristallbuche und mit echten Fingerzinken verarbeitet. Was aber zuerst ins Auge fällt, und bestimmt auch auf der LivingKitchen in Halle 4.2, Stand C049 Thema sein wird, ist die Vielfalt der echten Frontmaterialien ob Stein, Schiefer, Beton, Holz, Metall oder sogar Blattgold. Beispielhaft in der Kombination der unterschiedlichen Materialien zeigt sich der unverwechselbare Zeyko-Stil an der Komposition Forum Metal-X² und 3-Schicht Mooreiche. Die vollkommen handgearbeitete, samtmatte Metalloberfläche Metal-X² Aluminium seht in perfektem spannenden Kontrast zur Wärme der Mooreiche-Beizung auf dem Eichenholz der Forum 3-Schicht. Der integrierte Ansetztisch ist sogar mit einer gezinkten Eckverbindung gearbeitet – bei Zeyko kommt es eben auch immer auf Halle 4.2, Stand C049, www.zeyko.com die Details an.

FORUM METAL-X² UND 3-SCHICHT MOOREICHE

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ARCHITEKTUR + TREND | Küchen „ENTREPRENEUR ist keine Berufsbezeichnung. Es bezeichnet die Geisteshaltung von Menschen, die etwas verändern wollen.“

Guy Kawasaki, US-amerikanischer Autor, Unternehmer und Risikokapitalgeber

PASCAL KILGUS, Inhaber Kilgus Küchen, Waiblingen

Pascal Kilgus – Küchenspezialist aus Überzeugung

Gewerbegebiet Waiblingen, Stuttgarter Straße. Hier treffen wir auf Pascal Kilgus. Der Jungunternehmer eröffnete im September dieses Jahre seinen neuen Küchen-Showroom. Inmitten konsumiger Anbieter von Polstermöbeln, einem Möbel-Mitnahmemarkt, einem Fitnesscenter und unweit der Küchen-Arena, fällt das Studio jedem Passanten sofort ins Auge. Ohne schreiende Farben, ruhig und zurückhaltend, aber offen und großzügig positioniert sich Kilgus Küchen inmitten dieser bunten Szenerie.

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wei Jahre lang hatte Pascal Kilgus nach einer passenden Immobilie gesucht. Doch selbst hier in Waiblingen stand er zuerst den Wettbewerbsklauseln seiner Marktbegleiter gegenüber und musste sich persönlich richtig ins Zeug legen, bis diese ihn in ihrer Mitte aufnahmen. Und auch die Banken nahmen dem selbstbewussten Newcomer gegenüber erst einmal eine ablehnende Haltung ein. „Friseursalon, Autohaus oder Küchenstudio, wenn Sie mit einer solchen Geschäftsidee kommen, wollen die meisten Banken nichts von Ihnen wissen“, beschreibt Pascal Kilgus seine Erfahrung. „Und das selbst, wenn Sie über Eigenkapital verfügen.“ Erst nachdem er die Bürgschaftsbank von seinem Businessplan überzeugt hatte, konnte er mit den entsprechenden Mitteln rechnen.

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Küchen | ARCHITEKTUR + TREND

KEINE ZUKUNFT OHNE HERKUNFT: Im Hintergrund die Werkbank und der Meisterbrief des Vaters Heinz Kilgus. Der gelernte Schreinermeister unterstützt das junge Team tatkräftig.

Sein Firmenlogo hat Pascal Kilgus selbst entwickelt. Geradlinig, ehrlich, konsequent und modern lässt sich aus der Gestaltung interpretieren. Aussagen, die sich auch hinter den großzügigen Schaufensterfronten des Showrooms wiederfinden. Auf 360 Quadratmetern präsentiert er hier zwölf inspirierende Einrichtungsszenarien, die in der loftartigen Immobilie bleibende Akzente setzen. Geschickt werden modernste Küchen-Einrichtungstrends, adaptiert an unterschiedlichste Grundrisse und Raumgrößen, in Szene gesetzt. Der Unternehmer hatte vorab sein Projekt ausgeschrieben und sich danach entschieden: „Diese Ausstellungskonzeption war, neben der zwischenmenschlichen Komponente, mit ein Grund dafür, dass ich mich für eine Mitgliedschaft in der Verbundgruppe Der Kreis entschlossen habe“, unterstreicht Pascal Kilgus. „Hier hat man meine Wünsche ernst genommen und mich bei der Gestaltung meines Showrooms adäquat unterstützt.“ „WIR MACHEN KÜCHENDESIGN BEZAHLBAR … … lautet unser Firmenslogan. Die Tatsache, dass dieses Versprechen auch Bestandteil der Außenwerbung des Studios ist, macht es glaubwürdig und trägt dazu bei, dass der eine oder andere Skeptiker seine Schwellenangst überwindet. Wir haben zwar einen Durchschnittswert von rund 15.000 Euro, sind aber aufgrund unserer Lieferantenstruktur auch in der Lage, Projekte mit preiswerteren Küchen auszustatten“, erläutert der sympathische Küchenprofi und verweist auf das Netzwerk aus Architekten und Bauträgern, dem er seit vielen Jahren freundschaftlich verbunden ist. Die Mehrzahl seiner Exponate zeigt der designorientierte Unternehmer mit Insellösungen. „Diese Planungen“, erklärt er uns, „sind derzeit am gefragtesten.“ Doch beim Rundgang durch die geschmackvoll dekorierten Küchenszenarien entdecken wir auch die eine oder andere Funktionsküche. Die angesprochenen Stilrichtungen zeigen sich angereichert mit modernster Gerätetechnik von Bosch, Gaggenau, Miele oder den Hauben des Spezialisten Berbel von zeitlos modern, über avantgardistisch bis hin zum dezenten Landhausstil. Ein Regalsystem sowie ein Sideboard symbolisieren ebenso wie die große Speisetafel mit Dekton-Tischplatte in der Anmutung rostigen Metalls den Übergang zum Wohnen. Nicht zu vergessen die Materialien, von Echtkeramik im Betonlook in Kombination mit Echtholzelementen, über Schichtstoff mit matter oder hochglänzender Oberflächenstruktur bis zu Steinarbeitsplatten, oder Rückwandpaneelen, die Pascal Kilgus durch den innovativen Steinmetz Allmendinger in Ostfildern fertigen lässt. „Interessierte Kunden können sich dort ihren ganz persönlichen Stein aussuchen“, betont der Unternehmer. „Individualität ist ein Faktor, mit dem man grundsätzlich punkten kann.“ Bei dieser ansprechenden Atmosphäre kann man kaum glauben, dass Pascal Kilgus kein gelernter Küchenprofi ist, sondern studierter Betriebswirt. In dieser Funktion hatte er zuvor in der Industrie im Vertriebscontrolling gearbeitet. Wie kommt man mit diesem Hintergrund da-

EIN REGALSYSTEM sowie ein Sideboard symbolisieren ebenso wie die große Speisetafel mit Dekton-Tischplatte in der Anmutung rostigen Metalls (Bild oben) den Übergang zum Wohnen.

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ARCHITEKTUR + TREND | Küchen

rauf, ein eigenes Küchenstudio zu eröffnen?, fragen wir erstaunt. „Zum einen: Der Küchenverkauf ist mir nicht fremd. Mein Vater hat mir das Thema Küche von klein auf nahe gebracht“, verrät er. Heinz Kilgus ist gelernter Schreinermeister. Als solcher hatte er sich in den 80er Jahren auf die Planung, Vermarktung und Montage von Küchen spezialisiert. „Und wie das bei Familienunternehmen so ist, war ich oft genug mit im Geschäft. Ich durfte mithelfen Ware auszuliefern und auszupacken oder auch mal einen Griff anschrauben“, erinnert er sich schmunzelnd. „Zum anderen hat mich das Thema Küche und vor allem Küchendesign die ganzen Jahre begleitet. Die Idee, sich selbstständig zu machen, entstand durch meinen großen Freundeskreis mit vielen Kontakten in der Immobilienbranche, die mich immer wieder ansprachen, sobald es um das Thema Küche ging und mich bestärkt haben, ein eigenes Unternehmen zu gründen.“ Wir schauen uns um und blicken auf eine alte Werkbank. Darüber hängt der Meisterbrief von Vater Heinz Kilgus. „Mein Vater hatte zu Beginn meiner Überlegungen sein 60stes Lebensjahr bereits überschritten“, erläutert unser Gastgeber. „Er möchte jedoch, so lange es ihm Spaß macht, weiterarbeiten. Also gab er sein kleineres Studio auf und arbeitet seither mit mir und Simon zusammen.“ Simon Staiger ist der Dritte im Bunde, ebenfalls ambitionierter Küchenspezialist und überzeugt mit seinem schicken modernen Planungsstil. „Jeder von uns hat eine ganz persönliche Handschrift und betreut damit auch eine ganz bestimmte Zielgruppe“, betont Pascal Kilgus. Das ist es auch, was das Unternehmen ausmacht. Kilgus Küchen ist ein inhabergeführter Familienbetrieb mit 35-jähriger Erfahrung in der Vermarktung hochwertiger Einbauküchen. „Zudem vereinen wir die Fachkundigkeit in Material und Fertigung des Schreinerhandwerks mit moderner Planungs- und Designkompetenz. Damit haben wir ein Pfund, mit dem nur noch wenige unserer Marktbegleiter wuchern können“, strahlt er. Dabei bedient er sich der Sortimente der Hersteller Schüller C Collection und next125 inklusive der Granitarbeitsplatten der Schüller Tochter Systemo und Ballerina-Küchen. „Bei der Auswahl meiner Industriepartner hat mich unser Verband unterstützt. Ich habe nach Anbietern gesucht, mit deren Sortiment ich einerseits konkurrenzfähig bin und mich andererseits vom Wettbewerb absetzen kann.“ BESSER SEIN ALS ANDERE Diese Einstellung macht sich natürlich auch bei der Montage der Küchen bemerkbar. „Die Montage gehört im Übrigen immer noch zu den Lieblingstätigkeiten meines Vaters. Selbst im Alter von 65 Jahren lässt er es sich nicht nehmen, die eine oder andere Küche zu montieren oder sogar den Trockenbau umzusetzen. Aber natürlich arbeiten wir auch mit spezialisierten Schreinereien, oder auch Trockenbauunternehmen, oder auch Beleuchtungstechnikern zusammen, die diese imageträchtigen Aufgaben für uns übernehmen können.“ Damit scheint die Gesamt-Rechnung aufzugehen. Kilgus Küchen hat bis dato alles richtig gemacht: Lage, Sortiment und vor allem Beratung, Planung und Service kommen bei Kunden und Interessenten an. „Mit unserem Umsatz liegen wir bereits über Plan“, freut sich Pascal Kilgus. Und das eine oder andere Küchenevent sowie die kontinuierliche Pflege der Social www.kilgus-kuechen.de Media-Aktivitäten wird künftig mit Sicherheit weiter dazu beitragen, Neukunden zu gewinnen. 26 | küche + architektur


Katalog und Händler unter www.next125.de Küchen made in Germany – next125. Ausgezeichnetes, internationales Design. Nachhaltig produziert. Und das zu einem überraschend angenehmen Preis.

design im einklang mit natur und preis


Fotos: Nolte Küchen

ARCHITEKTUR + TREND | Küchen

SOFT LACK Planung mit Insel aus dem neo-Konzept „Loft“

So individuell kann Küche sein … Nolte Küchen präsentiert sich auf der LivingKitchen

Als einer der führenden Küchenmöbelherstelle Deutschlands hat sich die Produktentwicklung von Nolte Küchen den Bedürfnissen der IN PERFEKTION verbindet die Keramikarbeitsplatte mit integrierten Induktions-

Konsumenten verschrieben. Da ist es kaum verwunderlich, dass die diesjährige Messepräsenz des Unternehmens ganz im Zeichen des Wohnkomforts, der Lebensqualität und der Individualität steht.

kochfeldern Design und Funktionalität.

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uf knapp 700 Quadratmetern mit nicht weniger als zwölf Planungen zeigt sich Nolte Küchen vielseitiger und smarter denn je. Das kann Markenbotschaterin Eva Brenner nur bestätigen, die am publikumsoffenen Messesamstag auf dem Stand des Unternehmens zu Gast sein wird. „Wer in diesem Jahr auf der LivingKitchen den Stand von Nolte Küchen besucht, erlebt Planungsvielfalt in einer noch nie dagewesenen Durchgängigkeit“, verspricht Geschäftsführer Eckhard Wefing: „Mit Nolte Küchen können unsere Handelspartner jeden Kundenwunsch bedienen.“ Ob zeitlose Planung mit hoher Funktionsorientierung in perfektem Zuschnitt oder die Interpretation der Küche als offener und lebendiger Lebensraum – Nolte Küchen bietet für jedes Gestaltungskonzept und für jedes Budget immer die perfekte Lösung. Ob über Materialvorlieben, Trends und Stile, Preisvorstellungen oder Raumvorgaben – es findet sich immer ein konzeptbasierter Einstieg in ein umfangreiches und klar strukturiertes Sortiment.

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Küchen | ARCHITEKTUR + TREND

NEO – MODULARITÄT GELEBT Eines der Hightlights der Nolte KüchenPräsentation bildet die Interpretation der Konzeptlinie nolte neo. Mit der Integration von neo-Modulen in Planungen aus dem Kernsortiment lässt der Fachberater die Inszenierung charakterstarker Küchen auch im mittleren Preissegment Realität werden. Die Module überzeugen in jeder Wohnwelt, was die Konzepte Loft, Chalet Und Salon auf einzigartige Weise belegen. SMART LIVING „Die Welt verändert sich im Zuge der Digitalisierung aller Lebensbereiche. Und dies macht auch vor der Küche nicht Halt. Als Vorreiter innovativer Konzepte gehen wir bei Nolte Küchen auch in diesem Thema aktiv voran und werden auf der Messe zeigen, wie schon heute die Zukunft von morgen ganz praktisch erlebbar ist“, verspricht Nolte-Marketingleiter Axel Brinkmann. Das Themenfeld Smart Living besetzt Nolte Küchen durch innovative Konzeptansätze in der Zusammenführung von Technologie und Lebensraumgestaltung. Interpretiert anhand unterschiedlicher Schwerpunkte werden die konzeptionellen Smart Living Ansätze by Nolte sowohl auf dem eigenen Messestand von Nolte Küchen in Halle 5.2 als auch auf dem KooperationsHalle 5.2, Stand A010/A011 · www.nolte-kuechen.de stand „Let’s be smart“ in Halle 7.1, Stand C011.

ÜBERZEUGEND BIS INS DETAIL – Das Nolte-Kernsortiment zeigt sich dank konsequenter Erweiterungen so durchgängig und variabel wie nie zuvor. Portland in Zement Anthrazit, grifflose 900er Unterschrankhöhe (MatrixArt 900), Schubkasten PremiumLINE Glas

Fotograf: Gianni Antoniali/IKon

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Wunderbar harmonisch Frames by Franke vereint alle wesentlichen Elemente der Küche – Spüle samt Armatur, Backofen, Kochfeld und Dunstabzugshaube – zu einem intelligenten modularen System. Die über 40 Komponten sind in Design und Funktionalität exakt aufeinander abgestimmt und individuell kombinierbar: Für optimale Arbeitsabläufe und maximalen Komfort. Entdecken Sie mehr auf franke.de/ks

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ASPEN GREY SILK

BLANCO CARRARA Polished

ARCHITEKTUR + TREND | Küchen PROMOTION

HADID STONE

Fotos: Neolith

Größe durch Vielfalt … … Neolith® by TheSize TheSize, Designer und Hersteller von Neolith, hat sein Sortiment an hochwertigen gesinterten Kompaktoberflächen um revolutionäre Produkteinführungen erweitert. Davon können sich die Besucher der LivingKitchen in Halle 4.1, Stand A010 überzeugen: Inspiriert von natürlicher Materialität sowie internationalen architektonischen Einflüssen überzeugen die Dekore des Herstellers in Qualität, Oberflächenstruktur und Ausdrucksstärke.

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MARQUINA

CONCRETE TAUPE

CONCRETE TAUPE

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del zeigt sich das neue Finish NanoTech Polished, ein Hochglanz-Finish, das an Glas denken lässt. Erreicht wird dieser außergewöhnlich Glanz durch die Zugabe eines speziellen Rohstoffs während des Sinterverfahrens und direktes Polieren der Platte, sobald diese den Ofen verlassen hat. Revolutionieren will TheSize den Markt jedoch auch mit der einzigartigen Platte in einer Stärke von 20 mm. Mit seiner eigenen patentrechtlich geschützten Sinter-Technologie hat sich TheSize damit die derzeitige Alleinstellung erarbeitet, eine solch breite Palette an Möglichkeiten anbieten zu können, mit Stärken von 3 mm bis 20 mm. 20 mm Stärke wird zunächst allerdings nur für einige wenige ausgewählte Dekore erhältlich sein. Inspiriert von echtem Carrara Marmor ist das neue Dekor Blanco Carrara in den Stärken von 6 mm und 12 mm sowohl mit einer feineren Darstellung der Äderung als auch in einer eher markanten, kontrastreichen Variante wahlweise in Décor Polished und Silk erhältlich. Eine Hommage an die kürzlich verstorbene, unglaublich talentierte Irakerin Zaha Hadid ist Zaha Stone. Bezeichnend: Der industrielle Grauton mit weißen Adern, die auf dem Hintergrund in entgegengesetzten Richtungen angeätzt sind. Erhältlich in den Stärken 6 mm und 12 mm und in dem Finish Silk ist der von Persien inspirierte Stein das Herzstück der Neueinführungen. Eine bestechend gleichmäßige warme, braune Farbverteilung zeigt Concrete Taupe. Das Dekor suggeriert eine natürliche Korrosion, die Zugabe von mikroskopisch kleinen Flachspänen fügt feinstes Funkeln hinzu. Erhältlich in den Stärken 6 mm und 12 mm und im Silk Finish. Das neue Dekor Aspen Grey erhält durch die Zugabe unzähliger Mikroelemente besondere Tiefe und Eleganz. Dank der NDD-Technologie ist die Farbe des Fullbody-Dekors Aspen Grey nicht nur auf der Oberfläche, sondern durch die gesamte Platte sichtbar. Erhältlich in den Stärken 6 mm und 12 mm und in dem Finish Silk. Spanischer Marmor inspirierte Nero Marquina. Seine helle, weiße Äderung auf einem rein schwarzen Hintergrund war die technische Herausforderung, die TheSize mit Bravour gemeistert hat. Polished und Silk und 6 mm und 12 mm stark Halle 4.1, Stand A010 · www.thesize.es/neolith/de lässt sich auch dieses Modell vielfältig einsetzen.


Die BSH Gruppe ist eine Markenlizenznehmerin der Siemens AG.

Zusammen einzigartig: das Kochfeld mit integriertem Dunstabzug. Das neue Siemens inductionAir System mit hochwertiger Induktionstechnik und automatischer Anpassung der Lüfterleistung. www.inductionAir.de Wie Sie in der Küche Ihrer Kunden noch mehr Raum für Geschmack schaffen? Indem Sie ihnen das Beste aus zwei Welten jetzt in einem Gerät bieten. Mit dem neuen inductionAir System genießen Siemens Kunden die einzigartige Kombination aus leistungsstarker Lüftung mit automatischer Regulierung der Lüfterleistung und eine exklusive Induktionskochstelle mit einer Vielzahl an innovativen Funktionen – und mehr Freiheiten in der Küchenplanung. Einfach und direkt in die Arbeitsplatte eingebaut spart das inductionAir System jede Menge Platz, nicht aber an großer Aus-

stattung für grenzenloses Kochvergnügen. So können mit varioInduktion zusätzliche Kochzonen hinzugefügt, die Kochstelle durch powerMove Plus in drei Wärmezonen aufgeteilt und alles dank intuitivem dual lightSlider mit nur einem Finger kontrolliert werden. Auch die eingebaute Lüftung ist zukunftsweisend, denn sie entfernt den Dunst bereits, bevor er aufsteigen kann. Für eine Zubereitung ohne Kompromisse und Küche nach den Wünschen Ihrer Kunden. Mehr Informationen erhalten Sie bei Ihrem Siemens Verkaufsbeauftragten und unter www.inductionAir.de.

Siemens. Die Zukunft zieht ein.


ARCHITEKTUR + TREND | Küchen

Mit dem Blick für Trends ConceptKitchen bereit für mehr Sorgfältige Marktanalysen sind bei Naber die Basis für alle Weiterentwicklungen. So wird z. B. beobachtet, dass sich im urbanen Raum in den Quartieren auf kleiner und bezahlbarer Mietfläche kreative Erlebnisräume entwickeln, seien es Cafés, Shops, Bistros oder kombinierte Formen, die zum entschleunigten Einkaufen, Genießen und Miteinander einladen. Mobilität, Authentizität, Klarheit, Gestaltungsfreiheit, Reduktion und Konzentration auf das Wesentliche kennzeichnen den Einrichtungsstil kreativer Startups. Hier sieht Naber in der Bistro- und Shopausstattung nun weiteres Potenzial für das mobile Modulprogramm Concept Kitchen über Küche, Home und Office hinaus.

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ariabel und anpassungsfähig bietet das multifunktionale System Concept Kitchen umfassende Modullösungen für Teil- und Kompletteinrichtungen: Workstations, die mit Backofen, Dampfgarer, Kaffeeautomat, Mikrowelle oder Spüleinsatz und Ablage bestückt werden können. Höhenverstellbare Regale und Tische lassen sich für Vorbereitung, Vorratshaltung, Warenpräsentation sowie die Anordnung von Sitz- und Stehplätzen nutzen. Praktische Schubladen mit Touchbedienung und Softeinzug optimieren die Nutzung der Tischelemente.

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Zudem lassen sich die Module ohne Werkzeugeinsatz unkompliziert auf- und wieder abbauen, ein einfaches Steckprinzip mit Rasterbohrungen macht’s möglich. Auf der LivingKitchen wird eine anregend gestaltete Bistro- und ShopPräsentation zeigen, wie Concept Kitchen sich souverän allen Anforderungen stellt. Mit Style-Guide, Konfigurator und Lookbook gibt Naber zusätzlich Anregungen für die Gestaltung von Lebensräumen Halle 5.2, Stand C029 www.n-by-naber.com, www.naber.com mit Concept Kitchen.


Unsere Verantwortung Unsere Verantwor für die Zukunft für die Zukunft Bes Bes SieSieuucheunchen 17. – Liuvns nvs au 23.i0ngKom f der 9.2i0tche auf H a d lle 516 n: Küc Ster A a hen nd3 0 .2 mei A02 le! 4

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Mit greenline denkt Rotpunkt Küchen schon heute an die greenline denkt Küche von morgen – und sichert mit dem Einsatz vonMit schnell Küche nachwachsenden Rohstoffen unsere Zukunft. Durch die Ver-von morgen nachwachsenden R wendung von Mais und anderen Einjahrespflanzen werden 37 % wendung weniger Holz eingesetzt und die Wälder geschont. greenline – von Mais weniger made of BioBoard sorgt bei bis zu 30 % weniger Gewicht für Holz einge madefür of BioBoard die gleiche Stabilität und Verarbeitungsqualität und damit gleiche Stabilitä mehr Komfort bei Handling und Transport. Was 2015 die begonLadestraße 52 | 32257 nen hat, führt Rotpunkt Küchen 2016 Bünde konsequent fort,mehr dennKomfort bei H Fon +49 (0) 5223 6900-0 nen hat, führt Rotp die Erfahrung lässt das Unternehmen von Jahr zu Jahr kreatiinfo@rotpunktkuechen.de lässt ver und bewusster handeln – eine grüne Zukunft stetsdie imErfahrung Blick. www.rotpunktkuechen.de ver und bewusster


Foto: Leicht

ARCHITEKTUR + TREND | Küchen

LEICHT UND LE CORUBUSIER

LIEBHERR

Architektur und Farbe

… kommt mit smarten Ideen

„Die Farbe in der Architektur ist ein ebenso kräftiges Mittel wie der Grundriss und der Schnitt“ (Charles-Édouard Jeanneret Le Corbusier). Le Corbusier gilt als einer der wichtigsten Architekten des 20. Jahrhunderts. Bis heute beeinflusst sein Werk maßgeblich Architektur und Formgebung. Ebenso wichtig wie der Grundriss oder die Form war Le Corbusier die Farbgestaltung seiner Bauten und Designs. Ihm ging es um Farbharmonie, die Wirkung von Farbe auf den Menschen und den Raum. Damit ist seine einzigartige Polychromie architecturale bis heute eine wichtige Inspirationsquelle bei der Gestaltung von Räumen und Gebäuden. Gleichzeitig bietet das einzigartige Farbsystem Sicherheit bei der Auswahl der Farben. Das Besondere: Jede der Le Corbusier Farben ist mit einer beliebigen anderen des Systems kombinierbar. Leicht ist der erste Küchenmöbelhersteller, der sich der Farbphilosophie von Le Corbusier anschließt, und präsentiert auf der LivingKitchen 2017 erstmals Exponate mit ausgesuchten Farben aus der Polychromie des renommierten Architekten. „Unser Farbspektrum wird damit um eine weitere Erfolgskomponente erweitert, die unseren Handelspartnern exklusiv für mehrere Jahre zu Verfügung steht“, betont Leicht-Vorstand Stefan Waldenmaier. Das Angebot erstreckt sich auf Matt- und Hochglanzlackprogramme sowie auf Umfeldmaterialien bis hin zu Griffen und Griffleisten. Zu sehen sein werden erste Kompositionen mit Farben von Le Corbusier auf dem Leicht Stand: Halle 4.2, Stand A 028/ B 029 · www.leicht.de

Auf der LivingKitchen 2017, präsentiert Liebherr auf 390 qm Kühlgeräte mit frischen Ideen, elegantem Design und smarten Vernetzungsmöglichkeiten. Messebesucher haben zudem die Möglichkeit, sich über die innovative Gerätelinie BluPerformance und deren Besonderheiten an großformatigen Touchscreens zu informieren und erleben die Produkte dabei auch virtuell per Virtual-Reality Brille. Neue Einbau Weingeräte mit hochklassigen und exklusiven Fronten aus schwarzem und weißem Glas, gehören zu den Highlights des Liebherr-Stands auf der LivingKitche 2017. Nicht minder attraktiv gestalten sich die hoch komfortablen neuen Modularen Storage Center. Sie bestehen aus vier Einbaugeräten für die 88er Möbelnische, die flexibel in die Küche integriert werden können. Auch für die großzügige Lagerung von Getränken ist gesorgt. Im Einbaukühlschrank IKF 3510 mit stabilem Auszug können selbst volle Getränkekisten sicher gelagert werden. Mit der neuen Generation der SmartDevice-Box stehen smarte Lösungen für Liebherr-Kühlgeräte zur Verfügung. Zum Beispiel mit modular integrierten Kameras und der Voice Box „MIA“, über die bequem Bestands- und Einkaufslisten geneHalle 4.2, Stand 047 · www.liebherr.com riert werden können.

LIEBHERR stellt mit neuen digitalen Angeboten und Services den

Foto: Liebherr

maximalen Kundennutzen in den Vordergrund.

DAS NEUE EINBAUGERÄT IKF 3510 ist ideal für die Lagerung Getränken geeignet.

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Foto: Liebherr

größerer Vorräte an


Foto: Miele

Foto: Blanco

Küchen | ARCHITEKTUR + TREND

AUS DEM AKTUELLEN SORTIMENT: SteelArt Becken Claron 550-IF

MIELE

mit Armatur Blancoculina-S Duo, jeweils in Edelstahl Seidenglanz.

„Modulare Eleganz“

BLANCO

Eine neue Serie von flexibel kombinierbaren Kochelementen für den gehobenen Anspruch und eine deutlich besser ausgestattete Einstiegsklasse bei Herden und Backöfen sind die Höhepunkte der Miele-Präsentation auf der LivingKitchen. In Köln zeigt das Unternehmen auf knapp 1.000 Quadratmetern 270 Geräte. Der offen gestaltete Messestand umfasst drei Inseln mit Live-Vorführungen sowie kulinarischen Kostproben und umschließt ein Café mit mehr als 100 Sitzplätzen und reichlich Platz für Gespräche bei gutem Essen und in entspannter Atmosphäre. Zu den Highlights gehört auch die SmartLine-Geräteserie des innovativen Hausgeräteherstellers. Induktionskochfeld, dazu Barbecue Grill, Teppan Yaki, Gasbrenner oder Induktions-Wok – mit dieser Geräteserie setzt Miele neue Designakzente für die hochwertige Küche. Die Kochelemente in schwarzer Glaskeramik muten edel und puristisch an. Zugleich offenbart SmartLine eine große Kombinationsvielfalt. So sind alle Einzelmodule untereinander sowie mit einem Tischlüfter kombinierbar. Dieser erübrigt den klassischen Dunstabzug und schafft elegante und individuelle Gestaltungsoptionen, insbesondere für Kochinseln in offen geplanten Küchen. Diese Vielfalt spiegelt sich auch in den Zubereitungsmöglichkeiten, die SmartLine ambitionierten Köchen offeriert. Aber auch die „Active“-Einstiegsserie der Herde und Backöfen von Miele bietet fortan mehr Leistung, mehr Komfort und mehr Eleganz. Mit einem Volumen von 76 Litern verfügen die Neuen über einen extragroßen Garraum. Aufgewertet ist auch das Gerätedisplay mit Uhr, Drehknebeln und Touchtasten. In Kombination mit der Edelstahl-Blende sowie der schwarzen Glastür vermitteln die Active-Geräte so ein zeitgemäßes, elegantes Design. SmartLine wie auch die Active-Geräte kommen im Frühjahr Halle 4.1, Stand B10/C19 · www.miele.de 2017 auf den Markt.

To be inspired Attraktive Innovationen und Weiterentwicklungen in einer atmosphärisch einladenden Inszenierung präsentiert Blanco, weltweit erfolgreicher, deutscher Spülen- und Armaturenspezialist, auf der Living Kitchen 2017. „Die ‚LivingKitchen‘ ist für uns eine ausgezeichnete Plattform, die Premium-Marke Blanco zu präsentieren. Auch in diesem Jahr wollen wir wieder mit richtungsweisenden Innovationen und ausgezeichnetem Design überzeugen“, betont Achim Schreiber, Vorsitzender der Geschäftsführung. Das aktuelle Produktprogramm des innovativen Herstellers zeichnet sich u.a. durch herausragendes Design, präzise durchdachte Details, praktisches Zubehör und eine marktspezifische Modellvielfalt in jedem Segment aus. Genau dafür steht z.B. eine neue Spüle aus Silgranit PuraDur, die in Köln ihre Weltpremiere feiert. Dem Anspruch, ein Designklassiker zu werden, entpricht das Becken-Konzept Etagon, das gerade mit dem Best of Best beim „Iconic Awards 2017: Interior Innovation“ ausgezeichnet wurde und mehr Flexibilität in die Küche bringt. Natürlich wird auch die Materialinnovation Durinox im Exklusiv-Segment Blanco SteelArt auf dieser internationalen Messeplattform nicht fehlen und bildet ein weiteres Highlight als Synonym für die jahrzehntelange Expertise in der Verarbeitung von Edelstahl, als auch als eindrucksvoller Beweis für die Designstärke des Herstellers. Zudem ermöglicht digitale Visualisierungen das Eintauchen in virtuelle Dimensionen. An einer eigens dafür eingerichteten Präsentationsinsel bietet sich Besuchern die spannende Gelegenheit, anhand von Virtual-Reality-Brillen aktuelle Spülen und Armaturen in zeitgemäßem Interieur zu betrachten. Gleichwohl stellt das haptische Erlebnis von Materialien, Farben und Formen nach wie vor einen essentiellen Part der Produktinszenierung am Messestand dar. Die Service- und Vorführstationen des Technischen Kundendiensts zu aktuellen Themen rund um Spülen, Armaturen und Abfallsysteme sind Halle 4.2, Stand C020/029 · www.blanco.de weitere einladende Hotspots.

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ARCHITEKTUR + TREND | Küchen

SCHWARZ ELOXIERTE DESIGNREGALE und Achatgrau verbinden sich in dieser proline128-Planung zu spannenden Gestaltungsideen, die eine wohnliche Atmosphäre schaffen.

Messe kommt von sich messen Pronorm nutzt die Gelegenheit

Messe kommt von sich messen. Für den Einbau-KüchenmöbelHersteller Pronorm bietet die LivingKitchen eine gute Gelegenheit, um sich den kritischen Blicken der nationalen und internationalen Messebesucher zu stellen. „Wir sind topaktuell aufgestellt und haben unser Sortiment um exklusive Komponenten angereichert, die es dem guten Küchenplaner ermöglichen, jedem Endverbraucher seine individuelle Traumküche zu realisieren“, unterstreicht Heinz Hachmeister, Geschäftsführer des Unternehmens.

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m sich vom Wettbewerb abzuheben, setzt sich das Pronorm-Team kontinuierlich mit Produkten und möglichen Neuerungen aus der Zulieferindustrie auseinander. Daher prägen modernste Werkstoffe, die sich auch in der topaktuellen Fronten- und Arbeitsplattenkollektion wiederfinden, sowie eine ausgereifte Beschlag- und Auszugstechnik die Kollektion des Traditionsunternehmens aus Vlotho. Davon wird das Pronorm-Team in Halle 5.2 auf dem Stand A030 auch die Besucher der LivingKitchen überzeugen können. Schließlich werden nicht nur Entwicklungen aufgegriffen, sondern auch Trends gesetzt und deshalb werden Küchen zu erleben sein, die Ton-in-Ton Schattierungen im Graubereich zu wohnlichen Ensembles kombinieren. Wer Pronorm noch nicht kennt, sich jedoch auf der Messe von den geschmackvoll inszenierten Küchen mit Oberflächen aus organischem Glas, wohnlichen Holzdekoren und samtigen Mattlack Anmutungen faszinieren lässt, der wird bei näherem Kontakt mit dem sympathischen Unternehmen erst recht ins Staunen geraten. Das Besondere des gesamten Pronorm-Sortiments liegt nämlich in dessen durchgängiger und individueller Planbarkeit. Dieser konzeptionelle Grundgedanke verdankt sich der PlattformStrategie des Unternehmens und gewährleistet die Durchdeklinierbarkeit der Produktlinien Y-line, X-line, Proline im 128er Raster und des bewährten Basisprogramms Classicline. Während die einzelnen Produktlinien den Küchenplanern eine schnelle Orientierungshilfe bieten, schafft die Möglichkeit der linienübergreifenden Kombination einzelner Komponenten eine enorme Planungsvielfalt – von farblich passenden Sichtseiten und Korpuskanten zu jeder Front, über durchgehende Hochschrankfronten bis 225 cm bis zur variablen, millimetergenauen Breitenkürzung von Schubkästen und Auszügen. „Mit unseren Produktlinien Y-line, mit der wir eine Alleinstellung haben, proline128, die wir um die grifflose Version X-line ergänzt haben, und Classicline, mit der wir den Preiseinstieg bedienen, und vor allem mit der Möglichkeit, sie problemlos miteinander kombinieren zu können, bieten wir dem Markt ein schlagkräftiges Sortiment mit einem marktgerechten PreisLeistungs-Verhältnis“, betont Vertriebsleiter Udo Helweg.


Zudem verraten die Küchen von Pronorm eine große Liebe zum Detail. Deutlich wird das nicht nur durch raffinierte funktionale Nischenlösungen, sondern auch durch die intelligente und flexible und dadurch individualisierbare Innenausstattung: Das proTech System ist in den zwei Ausführungen proTech Titan und proTech Eiche erhältlich. Seine schmale, nur 12 mm starke Zarge aus echtem Aluminium ohne sichtbare Bohrungen oder Abdeckkappen, ermöglicht ein elegantes, unverwechselbares Design und lässt sich produktlinienübergreifend einsetzen. Dabei besticht das innovative Schubkastensystem durch seine absolute Geradlinigkeit und zeigt sich als Garant für ein ausgezeichnetes Fugenbild. Die leise Akustik, fühlbare Wertigkeit und das entsprechende Führungsprofil machen die Funktionalität des einzigartigen Schubkastensystems erst richtig erlebbar. „Wir freuen uns bereits, auf die anregenden Gespräche mit Kunden und Interessenten“, betont Heinz Hachmeister. Vor allem die enge Kooperation und der kontinuierliche Austausch mit seinen Partnern im Handel haben dazu beigetragen, dass das Unternehmen die Hürde in eine erfolgreiche Zukunft mit Bravour genommen hat und sich deutlich positiv weiterentwickelt. „Der Anspruch unserer Kunden fordert und fördert uns und trägt dazu bei, dass wir unsere Prozesse und damit verbunden natürlich auch unsere produktionstechnische Ausstattung immer wieder hinterfragen und neuen Marktanforderungen anpassen“ betont Heinz Hachmeister und Udo Helweg ergänzt: „Die Zukunft kann kommen, fangen wir mal mit 2017 an.“ „Unsere Aufgabe ist es, Pronorm zukunftsorientiert auszurichten“, darin ist sich das gesamte Team einig und dass dies mit kontinuierlichen Investitionen verbunden ist, steht dabei außer Frage. Und wer sich die Fertigung von Pronorm anschaut, dem fallen sofort modernste Maschinen und Arbeitsplätze ins Auge, bedient von kompetenten Facharbeitern, die allesamt mit ins Qualitätsmanagement des Unternehmens eingebunden sind und sich damit identifizieren. „Motivation und Engagement der Mitarbeiter beeinflussen den Erfolg des Unternehmens ganz entscheidend“, ergänzt Heinz Hachmeister und fährt fort: „Ein gutes Produkt ist eine Sache, die Auftragsabwicklung die andere wichtige Komponente, um unsere Kunden optimal zu betreuen.“ Das ist der Grund, wieso Pronorm auch in ein neues, zukunftsausgerichtetes ERP-System investiert und in den letzten Jahren die Einführung vorangetrieben hat. „Diese Investition trägt dazu bei, den elektronischen Datenaustausch zwischen unseren Kunden und uns deutlich zu verbessern. Fehlerquellen lassen sich rechtzeitig ausschließen, was die Prozesssicherheit erhöht und die Fertigung wesentlich effizienter macht.“ LivingKitchen Halle 5.2 Stand A030 · www.pronorm.de

Fotos: Pronorm

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FUNKTIONALITÄT und Komfort jeder Küche rundet ihre Innenausstattung ab, zu der natürlich das Auszugsystem ProTech mit dem Innenausstattungssystem in Titan oder Eiche gehört.

MODELL PROLINE 128 in dem Holzdesign Sherwood dunkelbraun in Kombination mit Havannaschwarz (l.). In diesem Falle unterstreicht das Auszugsystem ProTech Titan die Wertigkeit des Ensembles.

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Ballerina-Küchen setzt Trends

Erlebe den Unterschied So heißt das Motto für 2017. Konsequent setzt Ballerina den Weg fort, mit echten Innovationen und Alleinstellungen zu überraschen. Dabei steht nach wie vor die Individualisierung der Küche im Vordergrund. Der Messestand als Kooperationsprojekt mit der Hochschule Detmold macht sie erlebbar.

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eue Farben wie Schwarz, Taupe, Sand, Beton, titan smoke um nur einige zu nennen, Holzdekore wie Mammut Eiche oder Rauch-Eiche oder Provonce Wood oder Materialien wie Fenix oder Smart glass tragen in Symbiose mit verschiedensten Front- und Oberflächenausführungen dazu bei, unterschiedlichsten Stilwelten und damit individuellsten Kundenwünschen gerecht zu werden. Gleichgültig, ob avantgardistisch, zeitlos modern, Landhaus- oder Industrial Style. Dabei unterliegen alle Trends dem Qualitätsgedanken Mehrwert@ballerina. Ein Highlight des Ballerina-Messestands dürfte auch die neue Y-Küche werden, die klassische Insellösung revolutioniert. Entwickelt und designed wurde sie von Architekt und Designerfinder Michael Hilgers und dem Ballerina-Team. Kleine Stadtwohnung oder großzügiges Haus – die Form der Y-Küche macht aus der Kü Küche eine zentrale Kommunikationsplattform. Dabei zeigt sie sich absolut anpassungsfähig: Sie kann frei stehen, an die Wand geplant werden oder aus einer Zeile herausragen. Die TrendFarben lightblue und beigegrau unterstreichen die junge und ungezwungene Art der Küche. Ergänzend zur Y-Insel ermöglicht die Wandgestaltung neben den Hochschränken mit dem variablen System Creativo flexibles Aufbewahren mit schnellem Zugriff. Das Sideboard in lightblue bietet funktionalen Stauraum durch die lockere Zusammenfügung von verschiedeverschiede Halle 5.2, Stand A031 · www.ballerina-kuechen.de nen Auszügen.


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„Greenline“ by Rotpunkt Zeig’ mir, wie Du wohnst, und ich sage Dir, wer Du bist.

Möbel sind inzwischen nicht mehr nur einfache Gebrauchsgegenstände, sondern vielmehr Ausdruck der inneren Haltung. Nachhaltiger Konsum hat auch in der Möbelbranche Einzug gehalten. Der durchschnittliche Käufer nachhaltiger Möbel zeichnet sich durch ein großes Gesundheits- und Umweltbewusstsein aus und ist bereit, dafür auch einen höheren Preis zu bezahlen.

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napp drei Viertel der Deutschen erachten den Aspekt der Nachhaltigkeit bei Möbeln als wichtig oder sehr wichtig. Das ergab eine Studie des Marktforschungsinstituts Dr. Grieger & Cie., das im Rahmen einer Umfrage 1021 Verbraucher zu Möbeln und Nachhaltigkeit befragte. Am wichtigsten sind den Verbrauchern demnach das gute Gefühl, das der Kauf solcher Möbel bei ihnen auslöst, die Langlebigkeit sowie Möbel, die zum eigenen Lebensstil passen. Beinahe jeder zweite Deutsche plant im kommenden Jahr einen Neukauf von nachhaltig produzierten Möbeln. Rotpunkt Küchen hat sich dem Prinzip der Nachhaltigkeit von Möbeln bereits seit Jahren verschrieben. Die ausländischen Märkte wie die Niederlande und Großbritannien, in denen das Unternehmen 80 Prozent seines Umsatzes erwirtschaftet, nehmen das Thema Ökologie und Nachhaltigkeit schon lange wichtig. „Eine Reaktion unsererseits auf diese Wünsche unserer Kunden war unabdingbar“, betont Heinz-Jürgen Meyer, Geschäftsführer des Unternehmens. „Zudem steht die holzverarbeitende Industrie aufgrund des steigenden Rohholzbedarfs ohnehin in der Pflicht, die Materialeffizienz ihrer Produkte

zu erhöhen und sich mit alternativen Rohstoffquellen für die Herstellung von Möbeln auseinanderzusetzen“, betont sein Geschäftspartner Andreas Wagner. POPCORN STATT HOLZSPÄNE Die Antwort von Rotpunkt Küchen auf die Produkteigenschaft Nachhaltigkeit lancierte das Unternehmen erstmals vor zwei Jahren mit seiner ersten „Greenline“Küche. Die Möbel der Rotpunkt-eigenen Marke „Greenline“ bestehen aus PEFC-zertifizierten BioBoard-Platten, deren Holzanteil durch den Einsatz von Mais und weiteren schnell nachwachsenden Einjahrespflanzen um 37 Prozent geringer ist als bei üblichen Spanplatten. Noch dazu bringen diese Möbel um 30 Prozent weniger Gewicht auf die Waage. „Zudem wurde das Produkt auch von der Universität Göttingen auf seine Qualitätsmerkmale geprüft“, unterstreicht Heinz-Jürgen Meyer. Untersuchungen haben ergeben, das trotz der geringeren Masse Spanplatten mit einer Mittelschicht aus Popcorngranulat eine vergleichbare Festigkeit aufweisen wie solche aus Holzspänen. „Für uns war dabei nur noch wichtig, dass die Platten recycel-

UMWELTBEWUSSTSEIN leicht gemacht. Durch die Verwendung von Mais und anderen Einjahrespflanzen wird eine Gewichtseinsparung von bis zu 30 % erreicht, bei gleicher Stabilität und Verarbeitungsqualität. Das erleichtert Handling und Transport.

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Küchen | ARCHITEKTUR + TREND

beziehungsweise biologisch abbaubar sind und natürlich dass sie mit den konventionellen Techniken bearbeitet werden können.“ Die Begeisterung seiner Kunden für diese nachhaltige Idee, die sich zudem auch marketingstrategisch nutzen lässt, führte dazu, dass Rotpunkt Küchen die Dekorauswahl der Greenline-Küche deutlich zu erhöhte. „Wir können heute 80 Prozent unserer Korpusvarianten in Greenline-Qualität anbieten“, betont Heinz-Jürgen Meyer. „Darunter fallen im übrigen die topaktuellen 22 Korpustypen, die wir innen und außen dekorgleich anbieten.“ Die Küche ist ein langlebiges Investitionsgut und verdient daher den Einsatz hochwertigster Materialien, die diesem Anspruch gerecht werden. „Greenline ist ein Beispiel dafür, wie man durch den Einsatz alternativer Rohstoffe dem nachhaltigen und ökologischen Grundgedanken Rechnung tragen kann. Wir bieten unseren Partnern im Handel damit ein Alleinstellungsmerkmal, mit dem sie sich sowohl profilieren, als auch vom Wettbewerb absetzen können“, unterstreichen Andreas Wagner und HeinzJürgen Meyer ihre Philosophie.

HEINZ-JÜRGEN MEYER UND ANDREAS WAGNER: „Greenline ist ein Beispiel dafür, wie man durch den Einsatz alternativer Rohstoffe dem nachhaltigen und ökologischen Grundgedanken Rechnung tragen kann. Wir bieten unseren Partnern im Handel damit ein Alleinstellungsmerkmal, mit dem sie sich sowohl profilieren, als auch vom Wettbewerb absetzen können.“

Halle 5.2, Stand A024 www.rotpunktkuechen.de

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ARCHITEKTUR + TREND | Küchen Schüller Möbelwerk in Zahlen Die überbaute Betriebsfläche: 141.000 m² Die Produktion 2016: ca. 112.000 Küchen pro Jahr ca. 500 Küchen pro Tag Die Mitarbeiter: 2014: 1.300 MA 2015: 1.368 MA 2016: 1.450 MA (aktuell) Die Auszubildenden: 2016: 87 Auszubildende in 11 Berufen und 2 Dualen Studiengängen Der Umsatz: 2014: 345 Mio. Euro 2015: 394 Mio. Euro 2016: > 420 Mio. Euro (voraussichtl.) Die Exportquote: 22,5% mit Schwerpunkt Europa

EINGEBETTET in die Landschaft des Altmühltals liegt der Produktionsstandort der Schüller Möbelwerk KG. Im Schüller-Ausstellungs-

Vorausschauend und nachhaltig Typisch Schüller

und Schulungscenter |s|a|c zeichnen die drei thematischen Häuser „Rohstoff“, „Technik“ und „Mensch“

Vor 50 Jahren als Schreinerei mit 25 Mitarbeitern gestartet, hat sich

− unter Ansprache aller Sinne −

Schüller an seinem Standort Herrieden im Herzen von Europa mittlerweile

den Weg der Entstehung einer Küche nach. Durch

zu einem hochmodernen exzellenten Industrieunternehmen entwickelt.

ihre zentrale, leicht erhöhte

Mit aktuell 1.450 Mitarbeitern, die in diesem Jahr voraussichtlich einen

Konstruktion fungieren sie

Umsatz von rund 420 Mio. Euro erarbeitet haben werden, gehört Schüller

als Bindeglied zwischen den Collectionen.

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zu den fünf größten Küchenmöbelherstellern Deutschlands.


Küchen | ARCHITEKTUR + TREND

DER BEHAGLICHE LOUNGE- und Cateringbereich im Erdgeschoss des

IM EBENFALLS MODERNISIERTEN SEMINARBEREICH werden

|s|a|c. ermöglicht den Schulungsteilnehmern, miteinander ins Gespräch

regelmäßig Produkt- und Monteurschulungen abgehalten. Einzig-

zu kommen – ob an der Kaffeebar oder beim gemeinsamen Mittagessen.

artig in ihrer Gestaltung ist die Monteurwerkstatt, ausgestattet

Die ebenfalls dort untergebrachte Funktionsküche lädt zu geselligen

mit den authentischen, rustikalen Materialien Hirnholzparkett und

Kochevents ein.

Wänden aus Seekiefer.

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as sich in all diesen Jahren bei Schüller nicht verändert hat und immer noch als Verpflichtung verstanden wird, ist der Gedanke, sich nicht mit Bestehendem zufrieden zu geben, sondern zukunftsgerichtet zu agieren. Gewinne werden fortlaufend in das eigene Unternehmen investiert. Und die vom geschäftsführenden Gesellschafter Markus Schüller vorgetragene Maxime: „Was man selbst machen kann, das macht man selbst!“, führt mit der hohen Eigenfertigungsquote zu Unabhängigkeit, mehr Flexibilität und Eigenständigkeit und sichert den hohen Qualitätsstandard. Markus Schüller würdigt ausdrücklich das große Know-how und die Begeisterungsfähigkeit der hochmotivierten Mitarbeiter. Zur Sicherung des eigenen Nachwuchses bildet Schüller zur Zeit 87 Auszubildende aus. Einen Investitionsstau kennt man beim Familienunternehmen Schüller nicht. Dem stetig wachsenden Automatisierungsgrad und der ausgeprägten Produktbreite und -tiefe entsprechend, spiegelt sich die stetige Ablaufoptimierung auch baulich wider. 2015/16 waren das neben der Erweiterung des zweigeschossigen Logistikcenters mit je 5.000m², der Neubau der Heizzentrale mit neuester Verbrennungs- und Abgastechnologie für eine umweltfreundliche Wiederverwertung von Restspanplatten, die so unmittelbar dem Produktionskreislauf zurückgeführt werden, sowie die Inbetriebnahme einer neuen Formatstraße für Serienbauteile, zudem Investitionen in Technik, Informationstechnologie und Fuhrpark. Die LKW-Flotte mit 51 Fahrzeugen ist nahezu vollständig auf Euro-6-Standard aufgerüstet worden und daher besonders emissionsarm. Weitere Neuanschaffungen − Maschinen für innovative Lackierung auf Wasserbasis, als weiterer wichtiger Eckpfeiler einer ressourcenbewussten Produktion, Hightech-Sägen und eine neue Unterschrankpresse − tragen dazu bei, die Produktion auf einem sehr hohen, modernen Niveau halten. Dass das Engagement für die Umwelt von Erfolg gekrönt ist, beweist die Auszeichnung mit dem Zertifikat DIN EN ISO 50001 für ein besonders effizientes Energiemanagementsystem.

der Parkplatzfläche für Mitarbeiter und in der umfassenden Umgestaltung des Schüller-Ausstellungs- und Schulungscenters |s|a|c. zu einem Ort der Begegnung, Inspiration, Schulung und Präsentation. Im Jahr 2000 eröffnet, wurde das |s|a|c 2016 vollständig entkernt und umgebaut. Die Neugestaltung ist architektonisch und atmosphärisch das Abbild des Selbstverständnisses des Unternehmens: authentisch, großzügig, klar strukturiert und dem Menschen zugewandt. Bereits die organischen Formen im Übergang von Verwaltung und Ausstellung signalisieren die außergewöhnliche Präsentation. Begrüßt werden die internationalen Besucher (Schüller unterhält Handelsbeziehungen in einem Umkreis von 900 km) von einem vertikalen Xylophon mit 4,80 Meter Höhe, das Beethovens „Ode an die Freude“, intoniert, als Einladung in den großzügigen Lounge- und Cateringbereich samt Funktionsküche, die zu geselligen Kochevents einlädt. Schwerpunkt im Erdgeschoß sind daneben von grifflos bis Country Style die 31 zielgruppengerecht inszenierten Küchen der schüller.C

SCHÜLLER MÖBELWERK KG ist ein in der 2. Generation familiengeführtes Unternehmen: Geschäftsführer Markus Schüller verantwortet Vertrieb und Marketing, seine Frau Sonja Schüller, Steuern und Finanzen, Geschäftsführer Max Heller, Produktion und Technik, Doris Schüller-Heller, Leitung Vertriebsinnendienst, Barbara Niederauer, Gehaltsabwicklung, und Geschäftsführer Manfred Niederauer, Verwaltung und Finanzen (v. l.)

|S|A|C - INSPIRATION PUR Das Investitionsvolumen in Gebäude und Anlagen am Firmensitz in Herrieden beträgt 2016 voraussichtlich 24 Mio. €. Der Schwerpunkt liegt − neben den Neubauten in der Produktion − auf der Erweiterung

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ARCHITEKTUR + TREND | Küchen

SKANDINAVISCH-CLEAN ist die NX 800 mit durchgefärbter SchichtstoffFront in Polarisweiß. Die Küche vereint wichtige, preisgekrönte Innovationen von next125 wie flächenbündige Klappgriffe oder das intelligente Nischensystem Cube. Für schwebende Luftigkeit sorgt der StatementKochtisch – ein optisches Highlight!

Collection. Ihre Typen-Vielfalt und umfangreichen Planungsmöglichkeiten bis hin zur Darstellung einer Wohnungssituation werden hier anregend verdeutlicht. Konzipiert für die Mitte des Marktes, für den Preisbereich ab 6.500 Euro, bietet die Handelsmarke mit 13er Raster die Bauhöhen 71,5 und 78 cm, die Option mit oder ohne Griff zu planen, verschiedenste Materialien und Oberflächen sowie ein sehr tiefes Artikelspektrum. So entstehen individuelle, zielgruppengerechte, nach ergonomischen Gesichtspunkten geplante Küchen, für den Verkäufer in nur einem Verkaufshandbuch zusammengefasst. Eine großzügige Treppe führt die Besucher zur Premium-Collection next125 im Obergeschoss: 12 Küchen, wertig und werthaltig in der Materialauswahl und großzügig in der Wirkung, demonstrieren die Designvarianten der Marke auf 400 m2. Passend dazu die Präsentation der Arbeitsplatten-Collection systemo, deren hochwertige Materialien

Ceramic und Quarzstein perfekt zu next125 passen. Hier gliedert sich der 80 m2 umfassende Kompetenzbereich an, in dessen Schulungsraum, ausgestattet mit der neuesten Präsentationstechnik, bis zu fünfzig Personen Platz finden. Für Montageschulungen steht ein gesonderter Bereich zur Verfügung, denn der Monteur ist ebenso wichtig wie der Verkäufer. Mit Seekiefer belegte Wände und Hirnholzboden sorgen hier für authentisches Werkstattflair. Dass dieser Service gerne angenommen wird, zeigen die rund 2000 Personen pro Jahr, die die Möglichkeit, sich in Herrieden schulen zu lassen, wahrnehmen. Mit dem |s|a|c als Kompetenzzentrum ist es Schüller gelungen, eine Inspirationsquelle zu schaffen, die alle Sinne anspricht. Die nachhaltige Unternehmensentwicklung bestätigt, dass das selbstgesteckte Ziel „verlässlicher Partner des Handels sein“ in Herrieden glückt. www.schueller.de · www.next125.de

COUNTRY STYLE mit modischem Touch – hierfür sorgt die elegante Schüller.C Rahmenfront Vienna in Achatgrau-Satin, abgestimmt mit der neuen Satinlackfarbe Pastellrosé. DIE NEUEN REGALE mit Elementen in Eiche natur sind mit Kisten und Boxen in verschiedenen Größen, mit Kreuzeinteilungen für z.B. Flaschen einsetzbar.

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Mehr Spielraum in der Küche. Das Etagenbecken BLANCO ETAGON.

Das innovative Systemkonzept von BLANCO ETAGON nutzt drei Funktionsebenen und bietet in der Kombination mit den hochwertigen ETAGON-Schienen und weiterem Zubehör unzählige Möglichkeiten zur Vereinfachung der Speisenvor- und -zubereitung. So kann Säubern, Schneiden, Trennen von Obst und Gemüse parallel auf den verschiedenen Beckenebenen stattfinden. Neugierig? Mehr begeisternde Ideen finden Sie im Internet.

Besuchen Sie uns IMM, LivingKitchen 16. Jan. – 22. Jan. 2017 Köln

www.blanco.de


ARCHITEKTUR + TREND | Küchen

next125 – Design im Einklang mit Natur und Preis

EINE KLARE, rasterbasierte Linienführung und hochwertige Oberflächen – hier mit Ceramic-Effekt – sind typisch für next125.

Die Marke next125 sorgt für Begeisterung unter den Designfans, denn von Formensprache bis Materialauswahl ist hier alles sehr eigenständig. Die hochwertigen Küchen werden ausschließlich am Firmenstandort im

THOMAS PFISTER,

fränkischen Herrieden gefertigt. Thomas Pfister, der Designer von next125,

Designer von next125

Welche Philosophie steht hinter next125? Thomas Pfister: Unser Ziel ist es, Emotion mit individuellem Design und Funktion sowie einem optimalen Preis-Leistungs-Verhältnis zu vereinen. Design, Qualität und attraktiver Preis werden so zu einem Statement für nachhaltiges Denken – Made in Germany. Was ist typisch für das Design von next125? Thomas Pfister: Der Name ist Programm. Die Küche basiert auf einem 125mm-Raster, das für perfekte Kompatibilität der Bauteile sorgt. Entwickelt aus dem Gedanken der Bauhaus-Formel und noch dazu modular – für eine flexible, aber immer stimmige, in sich schlüssige DesignAussage. Die klare Frontaufteilung bildet die optimale Voraussetzung für eine harmonische Linienführung. Unterstützt wird die hochwertige Erscheinung durch die edlen Materialien. Ob Echtholzfurniere, Altholz, Glas oder Ceramic-Oberflächen, samtige Lackoberflächen − produziert auf umweltfreundlicher Wasserbasis − next125 Fronten sind authentisch und perfekt untereinander kombinierbar. Welchen Zusatznutzen hält next125 für den Benutzer bereit? Thomas Pfister: Küche und Wohnbereich wachsen zusammen – auch bei next125. So entstand bei uns eine Collection aus Esstischen und Bänken, abgestimmt auf die Küchen. Schränke mit Einschubtüren verbergen die Technik und aus den Systemschränken lässt sich leicht angrenzendes Mobiliar wie Regale, Vitrinen oder Hängeboards bauen. Ebenfalls ein wohnliches Gestaltungsobjekt: der freistehende Kochtisch. Für Ordnung sorgen die flexiblen Systeme der Innenraumorganisation von Primus, über die praktischen Flex-Boxen aus Echtholz bis hin www.next125.de zum Wandpaneelsystem next125 Cube.

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Fotos: Schüller

gibt einen Einblick in die Philosophie und das Design der Marke.


DATEN + FAKTEN

Bauprognose 2017 Aktuell können sich die Bauunternehmer vor Aufträgen im Wohnungsbau kaum noch retten. Die Bauprognose der Düsseldorfer Marktforscher BauInfoConsult geht davon aus, dass die Boomphase im deutschen Wohnungsbau bis 2018 anhalten wird. Gerade im Ein- und Zweifamilienhausbau sind Fertigstellungsraten zu erwarten, wie schon seit langem nicht mehr.

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ie künftigen Bauhochburgen liegen vor allem in einigen Regionen West- und Norddeutschlands. Das Ein- und Zweifamilienhaussegment hat in Deutschland bei den Genehmigungen 2015 zugelegt und beginnt, mit dem Geschosswohnbau an Dynamik aufzuschließen. Bei den Fertigstellungen dürfte sich das bereits 2016 mit einem Plus von gut 8 Prozent bemerkbar machen. Für 2017 gehen die Forscher von einem noch deutlicheren Sprung nach oben aus. Der Anstieg ist überfällig. Die Fertigstellungen haben den Genehmigungsentwicklungen zuletzt hinterhergehinkt – und außerdem dürften noch zahlreiche Projekte aus 2015 erst 2017 fertiggestellt werden.

Erwartete Neubauaktivität bei Wohngebäuden 2016 wird deutlich häufiger neu gebaut wird häufiger neu gebaut keine Veränderung wird seltener neu gebaut wird deutlich seltener neu gebaut keine Daten

Angesichts dieser starken Dynamik ist auch noch 2018 mit einer deutlichen Anstiegstendenz im privaten Wohnbausektor zu rechnen. Vor allem in Teilen Niedersachsens und Schleswig-Holsteins gehen die Fertigstellungen durch die Decke – deutliche Wachstumsregionen sind etwa Schleswig Holstein-Ost, Göttingen und Lüneburg. Allerdings wird die Baudynamik an der Waterkant schon 2017 wieder auf Normalmaß zurückgehen. Auch im Westen ist die Fertigstellungstendenz im Ein- und Zweifamilienhausbau besonders stark – abgesehen von Hessen und dem Saarland. Die beiden Nachzügler-Länder reihen sich aber schon 2017 wieder ein. ANZEIGE

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© BauInfoConsult, Juli 2016

Home sweet home


DATEN + FAKTEN

Wohnungsbau in Europa Neubau kommt in Fahrt Der Wohnungsbau in Europa wird dieses Jahr voraussichtlich um mehr als 3 Prozent wachsen. Die Impulse kommen dabei maßgeblich aus dem Neubaubereich. So wird der Wohnungsneubau in den 19 Mitgliedsländern nach den Prognosen der Euroconstruct-Partner 2016 um insgesamt gut 5,5 % ausgeweitet.

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it einem Plus von nahezu 3 Prozent hat sich der Neubau im vergangenen Jahr deutlich besser entwickelt, als zunächst errechnet. Die Maßnahmen im Wohnungsbestand, die üblicherweise wesentlich stabiler verlaufen als der Neubau, werden 2016 wohl um knapp 1,5 Prozent zulegen.

Wohnungsfertigstellungen in Europa 2016 in neu errichteten Wohngebäuden pro 1.000 Einwohner

Frankreich Norwegen Schweiz

GEGENWÄRTIG SIND DIE RAHMENBEDINGUNGEN FÜR DEN WOHNUNGSBAU ÜBERAUS GÜNSTIG So dürften unter anderem die verbesserten Wirtschaftsaussichten, die niedrigen Hypothekenzinsen, eine ausgeprägte Zu- und Binnenwanderung sowie staatliche Anreize dafür sorgen, dass der Umfang der Wohnungsbauleistungen in den drei Jahren bis 2018 um insgesamt 8 Prozent zunehmen wird. Positiv stechen dabei vor allem die Länder Irland (+ 54%), Ungarn (+ 30%) und Portugal (+ 27%) heraus. Während in Irland die kräftig anziehende Bauproduktion dennoch nicht mit der deutlich gestiegenen Wohnraumnachfrage mithalten kann, ist in Italien mittelfristig mit keiner wesentlichen Marktbelebung zu rechnen. Im Gegensatz zu den meisten anderen Euroconstruct-Ländern ist die wirtschaftliche Lage dort noch immer sehr angespannt. In den vergangenen Jahren ist die Anzahl potenzieller Immobilienerwerber in Italien erheblich geschrumpft, auch die hohe Zahl unverkaufter Wohnungen sinkt nur langsam.

Finnland Österreich Schweden Polen Belgien Niederlande Durchschnitt

3,3

Deutschland

3,2

Slowakei Großbritannien Tschechien Dänemark

Ungarn Spanien Portugal 0

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Quelle: Euroconstruct

Irland Italien

Einflussfaktoren im Wohnungsbausektor bis 2017 nach Ländern

Irland Ungarn Portugal Spanien Niederlande Frankreich Polen Schweden Finnland Tschechien Dänemark Norwegen Großbritannien Deutschland Slowakei Österreich Schweiz Italien Belgien

13.0 9.7 7.8 7.5 5.1 4.9 3.9 3.8 3.3 3.1 2.5 2.5 2.1 1.9 1.6 1.2 1.2 0.8 -0.3

allgemeine Finanzierungsbedingungen

wirtschaftliche Aussichten

demographische Effekte

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Haushaltseinkommen

steuerliche Anreize bzw. öff. Förderung

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Erklärung: ++ starke positive Wirkung, + positive Wirkung, 0 keine oder unklare Wirkung, − negative Wirkung, –– starke negative Wirkung demographische Effekte: Entwicklung der Einwohnerzahl, Änderung der durchschnittlichen Haushaltsgröße, der Altersstruktur, der geographischen Bevölkerungsverteilung usw.

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Quelle: Euroconstruct

Land

Wohnungsbau 2016 bis 2017: durchschnittl. prozentuale Veränderung p.a.


PROMOTION

DAS NEUE BACKOFENSORTIMENT von Küppersbusch zeichnet sich durch Individualität, intuitive Bedienführung und funktionelle Technik aus.

Fotos: Küppersbusch

Individuell und intuitiv Neues Backofensortiment bei Küppersbusch

Zur LivingKitchen präsentiert Küppersbusch ein neues BackofenSortiment, das eine intuitive Bedienführung, neue Funktionalitäten sowie WiFi-fähige Geräte umfasst.

M ZU DEN SPEZIALFUNKTIONEN der neuen Dampfgarer gehört ein Sous Vide-Programm, mit dem Fleisch, Fisch oder Gemüse in einem Vakuumbeutel bei relativ niedrigen Temperaturen um die 60° C schonend gegart werden. Passend dazu bietet Küppersbusch auch eine Vakuumier-Schublade an.

it der K-Connect App lassen diese sich aus der Ferne steuern, so können Rezepte ausgewählt und mit den passenden Programmeinstellungen direkt an den Ofen gesandt werden. Durch die durchgängige Gestaltung des Blenden- und Griffdesigns ist die Kombination von Geräten aus den drei Küppersbusch Serien Profession+, Premium+ und Comfort+ möglich. Zu den neuen Dampfgarern gehört der Kompakt Backofen Dampfgarer CBD 6850.0, der neben 14 Backofen- und elf Back-Spezialfunktionen noch sechs Dampfgar- sowie 13 weitere Dampfgar-Spezialfunktionen mitbringt, darunter das Sous Vide-Programm, mit dem Fleisch, Fisch oder Gemüse in einem Vakuumbeutel bei Temperaturen um die 60° C schonend gegart werden. Dazu gehört eine Vakuumier-Schublade, perfekt zur Vorbereitung des Sous Vide-Garens; aber auch rohe Lebensmittel oder bereits gekochte Speisen lassen sich in den Vakuumierbeuteln versiegeln und lassen sich dadurch deutlich länger lagern. Neue Kochfelder, ob in klassischem Schwarz, in dezentem Grau oder reinem Weiß – Küppersbusch setzt auch hier individuellen Designvorstellungen keine Grenzen. Neben zwei bestehenden Kochfeldern mit integrierter Muldenlüftung wird eine neue Muldenlüftung für das VarioLine Konzept – das Baukasten-System, bei dem sich hochwertige Einzelmodule zu einem individuellen Kochbereich zusammenstellen lassen – vorgestellt. Halle 4.2, Stand B040/C045, www.kueppersbusch.de küche + architektur | 49


BRANCHENSPIEGEL | Umfrage Elektrogeräte

2017 kann kommen – Hausgeräteindustrie gut gestimmt Wachstumstreiber Smart home und Multifunktionalität Auch die Hausgeräteindustrie zeigt sich zuversichtlich und geht, bedingt durch die positiven gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen, was den Binnenmarkt anbelangt, von einem stabilen Wachstum des Einbaugerätegeschäftes aus. Die Exportmärkte seien nach wie vor differenziert zu beurteilen. Zu den Topprodukten gehören vor allem multifunktionale und energieeffiziente Geräte wie Backöfen, Dampfgarer, Kombi-Mikrowellen, Kaffeevollautomaten, Wärmeschubladen, Induktions-Kochfelder, Muldenlüfter, Dunstabzugshauben als auch Geschirrspüler sowie Kühl- und Gefriergeräte. Zu den stärksten Wachstumstreibern gehört dabei die Vernetzung.

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Wie beurteilen Sie das abgeschlossene Jahr 2016 für Ihr Unternehmen? Wie lautet Ihre Prognose für die Entwicklung Ihres Unternehmens und der Branche in 2017 bezogen auf das Inlands- und Auslandsgeschäft unter Berücksichtigung des nationalen und internationalen konjunkturellen und politischen Umfelds? In welche Produkte, Produktionsbereiche und Dienstleistungen werden Sie in den kommenden Jahren investieren und warum? Welche Geräte gehörten zu den Bestsellern 2016? Wie erklären Sie sich diesen Erfolg?

Panasonic: Kernkompetenz Kochen

ULF TRIEBENER, Senior Manager Built-in Kitchen Appliances, Panasonic Consumer Marketing Europe

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1. Nach nunmehr etwas über einem Jahr nach unserem Marktstart, sind wir als Einbaugerätehersteller natürlich noch ein Newcomer. Nach erfolgreicher Platzierung bei mehr als 250 exklusiven Küchenstudios in Deutschland war für uns in erster Linie wichtig, ein erstes Feedback zu unseren Geräten sowohl vom Handel als auch von den Endkunden zu bekommen. Diese Informationen waren sehr hilfreich für uns und dienen auch als Entscheidungshilfe bei der Gestaltung unseres zukünftigen Sortiments. Für das erste Jahr sind wir nicht unzufrieden, allerdings wissen wir auch, dass unsere komplexe und innovative Technik äußerst erklärungsbedürftig ist und noch eine Menge Aufklärungsarbeit auf uns wartet. 2. 2017 steht für uns ganz im Zeichen des deutschen Einbaugerätemarktes. Wir haben ja gerade erst angefangen und es liegt noch ein weiter Weg vor uns, um uns langfristig mit unseren Produkten im deutschen

Einbaugerätemarkt zu etablieren. Eine Ausweitung unseres Geschäfts auf andere Europäische Länder ist daher nicht vor 2018 vorgesehen. 3. Unser Produkt Know-how liegt klar im Bereich Kochen. Unsere Induktionskochfelder mit innovativer Temperatursteuerung gehören zu den Besten am Markt. Unser Hauptaugenmerk liegt daher in der konsequenten Weiterentwicklung unserer Geniussensor Technologie sowie unserer Kompakt-Backöfen, die als einzige am Markt Dampfgarer, Backofen und Mikrowelle miteinander verbinden. 4. Unser Kochfeld KY-935XL, das Top Modell unserer Induktions-Kochfelder und unsere 3in1 Kompaktbacköfen. Den Hauptgrund unseres Erfolges sehe ich klar in unserer einzigartigen und innovativen Technik, die fühlbar mehr Spaß am Kochen bringt und somit jeden zum Chefkoch machen kann. www.panasonic.com


Umfrage Elektrogeräte | BRANCHENSPIEGEL

AEG-Mastery Range: intelligente Einbaugeräte prägen die Zukunft 1. 2016 war ein erfolgreiches Jahr, in dem wir insbesondere durch die Einführung der neuen AEG Mastery Range die Weichen für künftige Erfolge im deutschen Markt gelegt haben. Die kumulierten Zahlen sowie die noch vorliegenden Auftragsvorlagen in unserem Vertriebsbereich Küchen- und Möbelhandel zeigen eine insgesamt gute Tendenz und lassen nicht nur zum Jahresende ein erfreuliches Ergebnis erwarten, sondern stimmen uns auch positiv für einen guten Start in 2017. 2. Auch im kommenden Jahr gehen wir im Inlandsmarkt von einem stabilen Wachstum des Küchen- und Einbaugerätegeschäftes aus. Trotz vieler Unwägbarkeiten in der konjunkturellen wie etwa steigende Rohstoffpreise und politischen Betrachtung, ist der Küchenmarkt in Deutschland sehr robust. Unsere Planungen berücksichtigen dies und wir gehen ebenfalls von einem soliden Wachstum in 2017 aus. 3. Der Schwerpunkt unserer Bemühungen liegt in der Einführung der neuen AEG Mastery Range. Mit dieser neuen Linie haben wir unsere Zukunftsvisionen

im Bereich der intelligenten Kücheneinbaugeräte umgesetzt und freuen uns, die Neuentwicklungen nach der IFA und der Küchenmeile bei dem zentralen Treffpunkt der Küchenwelt – der LivingKitchen – einem weiteren großen internationalen Publikum vorzustellen. 4. Zu unseren Bestsellern zählt vor allem unsere große Range an Backöfen mit Dampffunktion – von Geräten mit einfacheren Dampfunterstützung bis hin zu den Top-Multidampfgarern mit Sous Vide Funktion. Der Konsument kann bei AEG sicher sein, dass er hier auf bewährte Produkte mit jahrzehntelanger Erfahrung trifft. Darüber hinaus sind weitere Erfolgssegmente unsere hochflexiblen Induktionskochfelder in unterschiedlichsten Größen (Flexinduktion), Kamin- und Design-Dunstabzugshauben, besonders energieeffiziente Kühl- und Gefriergeräte mit NoFrost und/oder Geschirrrspüler in A+++. Generell ist der Verbraucher bereit, in eine Top-Ausstattung und Energieeffizienz zu investieren. Hier liegen wir mit unseren Angeboten aus dem „Taste“-Bereich voll im Trend.

KARL-HEINZ SCHNEIDER, Direktor Vertrieb Möbel- und Küchenhandel Electrolux Deutschland

www.aeg.de

Siemens: Smarte Marke fordert smarte Produkte 1. Wir sind sehr zufrieden, denn 2016 war für uns ein ausgesprochen erfolgreiches Jahr. Dazu hat auch das anhaltend stabile Wachstum im deutschen Markt für Küchen und Einbaugeräte beigetragen. Vor diesem Hintergrund haben wir mit unseren Produkten den Nerv der Konsumenten getroffen. Der größte Wachstumstreiber ist dabei die Vernetzung. Als eine der wenigen Hausgerätemarken auf dem Markt kann Siemens schon heute die ganze Küche vernetzen, verbunden mit einem kontinuierlich wachsenden Angebot an wirklich nützlichen Services. Eine starke Nachfrage herrscht auch nach Lösungen, die einen besonderen Mehrwert haben oder einen hohen Designanspruch erfüllen. Hier sind wir mit Neuheiten wie unserem inductionAir System oder den neuen iQ700 Essen im Flat-Design hervorragend aufgestellt. 2. Unserer Meinung nach sind die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen im Inland weiterhin gut. Sie stellen eine stabile Basis für einen wachsenden Markt dar. Die Weichen für unseren eigenen Erfolg haben wir bereits gestellt, wie die IFA gezeigt hat. Gleich im Januar wird außerdem die LivingKitchen für wichtige Impulse beim Fach- und Privatpublikum sorgen: Wir stellen auf der Messe eine Reihe neuer Produkte vor, von denen wir sicher sind, dass sie unser Geschäft im neuen Jahr beflügeln. 3. Die Küche ist das neue Wohnzimmer. Sie wird vom Arbeitsraum zum Lebensraum und damit zum Zentrum eines Lebensstils, den wir „Seamless Life“ nennen. Gemeint ist damit eine Kultur, in der Ver-

netzung, intelligente Technologie und Design nahtlos zusammenspielen. Die Idee, dass dadurch alles so klappt, wie wir es uns wünschen und erwarten, ist allerdings noch Zukunftsmusik. Denn wir wissen aus Umfragen, dass sich zwar 81 Prozent der Menschen einen solchen Lebensstil wünschen, dass aber nur 22 Prozent schon jetzt diesen Zustand erreichen. Unser Ziel ist es, diese Lücke mit unseren Produkten zu schließen. Deshalb investieren wir in das Thema Vernetzung und bauen das Angebot an digitalen Services ständig aus – zum Teil durch Einbindung von Kooperationspartnern aus anderen, angrenzenden Lebensbereichen. Ein weiterer Punkt ist intelligente Technologie, die ihre Anwender auf unsichtbare Weise unterstützt. Dabei treiben wir auch die Automatisierung in der Küche weiter voran, auch zwischen den Geräten. Obwohl die Technologie noch wichtiger wird, tritt sie optisch zurück, wie bei unserem inductionAir System. Der Dunstabzug ist im Kochfeld integriert und verschwindet damit völlig aus dem Blickfeld. 4. Die iQ700 Backofenreihe genießt am Markt weiterhin hervorragenden Zuspruch. Neben Vernetzung, Design und Sensorik spielen dabei sicherlich auch ganz besondere Mehrwerte für das heutige Leben eine Rolle. So backen und braten unserer Kombi-Backöfen mit Mikrowelle zum Beispiel bis zu 50 Prozent schneller: Das ist ein großer Vorteil, wenn es darum geht, sich mehr Freiräume zu verschaffen!

ROLAND HAGENBUCHER, Geschäftsführer SEG Hausgeräte GmbH

www.siemens-home.bsh-group.com/de

küche + architektur | 51


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Küppersbusch: Neue Backofengeneration ante portas

ANDREA HEINER-KRUCKAS, Marketing Director Küppersbusch Hausgeräte GmbH

1. 2016 war für uns ein ereignisreiches Jahr. Wir haben sehr viele Ressourcen in die Entwicklung neuer Produkte gesteckt, Fokus lag hier auf der neuen Backofenplattform, die wir zur LivingKitchen vorstellen werden. Aber auch die Erschließung bzw. der Wiedereintritt in internationale Märkte war für uns ein großer Schritt in die richtige Richtung: Wir haben neue Partner in Frankreich, Polen, dem Iran und sind nun auch in den spanischen Markt zurückgekehrt. In Großbritannien, der Schweiz und weiteren für uns wichtigen Märkten wird es ebenfalls Veränderungen geben. In Deutschland haben wir eine Vertriebsinitiative gestartet, und wir sind verstärkt in den Austausch mit unseren Kunden und den Verbänden getreten, um hier wieder näher am Markt zu sein und auf die individuellen Bedürfnisse unserer Partner einzugehen. Alles in allem also ein sehr intensives und insoweit gutes Jahr für uns. 2. Die Entwicklung des deutschen Marktes in unserer Branche sehen wir nach wie vor sehr positiv, denn die Küche hat einen sehr hohen Stellenwert bei den Verbrauchern eingenommen. Der Trend zur hochwertigeren Küchen hält an, die Kunden suchen auch den individuellen Touch und erstklassiges Design. Das kommt Küppersbusch natürlich sehr entgegen. In unseren wichtigsten Auslandsmärkten sehen wir ebenfalls einen positiven Trend – Ausnahme ist allerdings immer noch Russland, denn hier ist das private Konsumverhalten nach wie vor sehr zurückhaltend. 3. Unseren Fokus legen wir auf die thermischen Geräte. Wir haben uns in den letzten Jahren intensiv mit der Entwicklung einer neuen Backofenplattform und

den Kompaktgeräten beschäftigt - diese werden wir in unseren drei Gerätelinien zur LivingKitchen vorstellen. Auch bei den Dunsthauben werden wir uns deutlich verbessern und die neuen Produkte auf der Messe im Januar zeigen. Im nächsten Schritt werden wir uns mit unseren Dampfgarern und den Kombigeräten beschäftigen, denn der Trend zum Dampfgaren und zu gesunden, schonenden Zubereitungsmethoden wächst stetig. In Bezug auf die Dienstleistungen werden wir uns in Deutschland verstärkt um unsere Handelspartner und die Verbandsarbeit kümmern. Natürlich können wir als vergleichsweise kleines Unternehmen nicht so viel in die unterstützenden Maßnahmen investieren, wie die großen Konzerne. Daher werden wir uns ganz klar fokussieren und sehr gezielt auf die individuellen Bedürfnisse unser Fachhändler eingehen. Das wird sich auch in unserem Leistungsangebot widerspiegeln, so stellen wir zur Messe ein neues Fachhandelsmagazin vor, welches unsere Partner ohne Aufwand auf ihren individuellen Bedarf anpassen können. Das ist nur ein Beispiel – wir haben noch viel mehr vor. 4. Wir sind mit der Entwicklung unser Produktkategorie Kochfelder sehr zufrieden. In diesem Bereich sind wir hervorragend aufgestellt und werden zur Messe mit weiteren tollen Produkten kommen. Zu den erfolgreichen Produkten in dieser Kategorie gehören unsere neuen Muldenlüftungen: Hier haben wir es in kürzester Zeit geschafft, leistungsstarke, sehr wettbewerbsfähige Geräte in den Markt zu bringen. Und ein erstklassiges Design ist bei Küppersbusch www.kueppersbusch.de natürlich immer garantiert.

Kernmarke Bauknecht baut Marktanteile aus

JAN REICHENBERGER, Marketing Director Germanics, Bauknecht Hausgeräte GmbH

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1. 2016 war für uns ein sehr erfolgreiches Jahr. Wir konnten mit unserer Kernmarke Bauknecht den Marktanteil weiter ausbauen. Stark getrieben wurde das Wachstum durch einen Ausbau der Distribution und die Gewinnung von Neukunden. Es freut uns besonders, dass wir in 2016 durch die Gewinnung von Neukunden im Fachhandel eine nachhaltige Basis für ein erfolgreiches 2017 legen konnten und eine stärkere Präsenz für Bauknecht erreicht haben. 2. Insgesamt erwarten wir in Deutschland auch 2017 ein gesundes und stabiles Umfeld. Wir rechnen erneut mit einem starken Jahr für Whirlpool Deutschland mit seinen Marken KitchenAid, Bauknecht und privileg. Europaweit gesehen gibt es sicher je nach Land unterschiedliche Herausforderungen – aber auch hier haben wir in Summe positive Erwartungen. 3. In gleich drei Bereichen haben wir hohe Erwartungen:

a) Erst im Herbst haben wir sowohl für den Kitchenals auch für den Retail-Channel neue EinbaugeräteDesignlinien vorgestellt und gehen damit auch auf die individuellen Kundenwünsche ein. Die Hausgeräte von Bauknecht harmonieren mit jeder Einbauküche – gleichzeitig beweisen ihre klaren Konturen und hochwertigen Materialien selbstbewusste Eigenständigkeit. Zu den neuen Einbaugeräte-Ranges gehören neben Backöfen, Dampfgarern, Kombi-, Mikrowellen, einen Kaffeevollautomat, Wärmeschubladen, Induktionskochfeldern und Dunstabzugshauben auch Geschirrspüler sowie Kühl- und Gefriergeräte. Die Rückmeldungen von unseren Handelspartnern sind vielversprechend – und das hat natürlich positive Auswirkungen auf das Fachhandelsjahr 2017. b) Ein starker Fokus liegt auch weiterhin auf dem Bereich Wäschepflege. Die Waschmaschinen und Trock-


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ner unserer PremiumCare Reihe überzeugen mit ihrer Langlebigkeit, Laufruhe und ihrem mehrfach ausgezeichneten Design. Wir arbeiten ständig daran, diese Geräte zu optimieren und weiterzuentwickeln, damit sie auch in Zukunft ein so wichtiger Baustein für unsere Vertriebsstrategie sind. c) Außerdem haben wir im September 2016 nach Jahren exklusiver Vermarktung die Marke Privileg, eine starke Marke mit Tradition und Bekanntheit in Deutschland, selektiv für den deutschen Markt geöffnet. Die Produkte von Privileg haben wir nach den Bedürfnissen der Familien ausgerichtet, deren Alltag von vielen Aktivitäten und Aufgaben getrieben ist. Das privileg Vollsortiment mit freistehenden Hausgeräten und ganz neu auch mit Einbaugeräten für den Küchenkanal bietet dem Fachhandel die idealen Geräte für Familien, die ihren Haushalt schnell und einfach managen möchten. 4. Im Bereich Wäschepflege sind wir stark gewachsen. Unsere PremiumCare Waschmaschinen und Trockner haben seit ihrer Markteinführung einen renommierten Designpreis nach dem anderen gewonnen – vom iF Design Award über den Red Dot Product Design Award bis zum German Design Award. Die Geräte sind äußerst energieeffizient, dank ZEN

Motortechnologie unglaublich leise und äußerst langlebig. Auf den Motor geben wir zum Beispiel 20 Jahre Garantie. Und solche Argumente erleichtern unseren Kunden natürlich auch die Kaufentscheidung. Sehr erfolgreich sind auch die Geräte, die in diesem Jahr von der Stiftung Warentest erfolgreich auf den Prüfstand gestellt wurden. Zum Beispiel unsere Kühl/Gefrierkombination KGDB 20 A3+ IN, die mit der Note 1,9 abgeschnitten hat – mit reichlich Platz für frische Lebensmittel und Getränke sowie einer überdurchschnittlichen Kühl- und Gefrierleistung. Oder die Kombi-Mikrowelle MW 78 SW, die Testsieger wurde – mit der besten Wertung bei den Grundfunktionen Erhitzen und Auftauen und bei der Zubereitung von Lebensmitteln wie Tiefkühlpizza oder Kartoffelgratin. Und das Urteil der Tester für unseren Toplader WMT EcoStar 6Z BW lautete sogar: „Bauknecht wäscht am besten!“ – mehr kann man sich nicht wünschen. Und es ist auch klar, dass diese ausgezeichneten Geräte vom Verbraucher besonders positiv wahrgenommen werden. Neue Topseller erwarten wir übrigens in den Bereichen Kochen und Geschirrspülen – nicht zuletzt geschuldet dem neuen Design, mit dem sich unsere Einbaugeräte perfekt in jede Küche einfügen. www.bauknecht.de

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Miele: innovativ, kundenorientiert, visionär

DR. REINHARD ZINKANN, geschäftsführender Gesellschafter Miele & Cie

1. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2015/2016 (Stichtag 30. Juni 2016) haben wir eine Umsatzsteigerung von 6,4 Prozent erzielt, was deutlich über dem Durchschnitt der letzten zehn Jahre lag. Die zweite Jahreshälfte lief ebenfalls zufriedenstellend, so dass wir im Kalenderjahr 2016 ein ordentliches Wachstum verzeichnen. 2. Weltweit gehe ich derzeit von einem moderaten Wachstum für die Hausgerätebranche aus. Für Miele sehe ich weiterhin eine positive Geschäftsentwicklung mit überdurchschnittlichem Wachstum für Deutschland und unsere europäischen Ländergesellschaften in Großbritannien, Spanien und Italien. Vergleichbares gilt für Australien, Asien und Nordamerika. Allerdings sind zurzeit die Auswirkungen politischer und wirtschaftlicher Entscheidungen – Beispiele sind die US-Wahl und der Brexit – mit Blick auf Wechselkursschwankungen nur schwer kalkulierbar. 3. Wir investieren permanent in alle Produktbereiche und in die Modernisierung unserer Fertigungsan-

lagen. Produktübergreifend wird die Weiterentwicklung von Smart Home-Anwendungen vorangetrieben. Kurz vor der Inbetriebnahme ist unser neues Lager für Ersatzteile und Zubehör in Gütersloh, mit dem wir unsere Kunden noch effektiver beliefern können. 4. Wir haben sehr attraktive Produkte am Markt. Ein Beispiel sind unsere „Active“-Geschirrspüler, mit denen wir neue Zielgruppen für Miele erschließen und Marktanteile hinzugewinnen. Diese Einstiegsmodelle gehen übrigens nicht zulasten der höherpreisigen EcoFlex-Spüler. Zur LivingKitchen erweitern wir diese Strategie um eine neue Einstiegsklasse bei Herden und Backöfen. Die Erwartungen übertroffen hat unser TwoInOne-Induktionskochfeld mit integriertem Dunstabzug. Obwohl dieses Gerät erst im kommenden April auf den Markt kommt, weiten wir derzeit unsere Produktionskapazitäten aus, um die Nachfrage zu befriedigen. Darüber hinaus ist unser beutelloser Blizzard-Staubsauger sehr gut bei den www.miele.de Kunden angekommen.

Oranier macht das Kochen smarter

NIKOLAUS FLEISCHHACKER, Geschäftsführer Oranier Küchentechnik

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1. Der Umzug von Oranier in das neue Werksgelände hat sehr viele Vorteile gebracht. In Haiger direkt neben der Autobahn sind wir in der Mitte von Deutschland und gleichzeitig in der Mitte Europas. Dies ist nicht nur ein großer Pluspunkt für unsere Logistik, sondern auch die Händler können unseren neuen Showroom schnell und komfortabel erreichen. Das neue Werksgelände bietet gleichzeitig auch mehr Lagerfläche für Fertiggeräte, damit haben wir einen besseren Puffer für die Verkaufsspitzen. Trotz der außerordentlichen Aufwendungen für den Umzug konnte die Oranier Küchentechnik die solide Ertragskraft weiter verbessern. 2. Die Oranier Küchentechnik konzentriert den Vertriebsschwerpunkt auf Deutschland und die angrenzenden Nachbarländer, Österreich, Schweiz, und Holland. Die politische und wirtschaftliche Lage ist in diesen Ländern nicht so volatil wie in anderen Regionen dieser Erde, deshalb hatten die großen Themen des letzten Jahres wie Brexit, der Krieg in Ukraine oder in Syrien oder die Präsidentenwahl in Amerika wenig Einfluss auf unser Geschäft.

3. Die besondere Kompetenz von Oranier liegt im Bereich Kochfelder und Dunstabzugshauben. Hier wird im kommenden Jahr eine Entwicklung vorgestellt, die das Kochen kinderleicht macht. Dazu lässt sich das I-Pad mit dem Kochfeld koppeln, die Temperatur des Topfs wird dann vom Tablet gesteuert und überwacht. Nach der Wahl des gewünschten Menüs bekommt man eine genaue Anweisung, in welcher Reihenfolge die Zutaten zugeben werden müssen. So gelingen auch Gerichte, die bisher nur Gourmetköchen vorbehalten waren. 4. Die außerordentlich positive Resonanz auf unser Kochfeld mit integriertem Abzug hat uns veranlasst, die Produktreihe um zwei weitere Modelle zu erweitern. Bei allen Modellen ist die Abzugstechnik hinten. Dadurch verliert man im Unterschrank kaum Platz und kann die Schubladen bis zur Unterkante der Arbeitsplatte nutzen. Einfache Montage, ein hoher Fettabscheidegrad und regenerierbare Kohlefilter sind weitere Argumente, die für die Oranier-Lösung sprechen. www.oranier-kuechentechnik.de


INDUKTIONSKOCHFELD MIT INTEGRIERTEM DUNSTABZUG

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Bosch: Einfach zum perfekten Ergebnis 1. 2016 konnten wir unsere Innovationen erfolgreich auf dem Markt platzieren. Auf der diesjährigen IFA sind die Bosch-Themen, allen voran das „vernetzte Zuhause“, sehr gut aufgenommen worden. Dieses Thema bedienen wir sowohl mit unserer App und offenen Plattform Home Connect als auch mit dem Heimvernetzungssystem Bosch Smart Home. Mit unserem 2016 komplettierten Home Connect PortfoHARALD FRIEDRICH, lio sind wir Vorreiter der Branche bei der Vernetzung Geschäftsführer der Küche quer durch alle Gerätekategorien. – BesRobert Bosch tens angekommen ist auch unsere neue, dekorative Hausgeräte GmbH Haubenreihe, welche verschiedene Designs – Flach, Kubus und Schrägesse – umfasst. Einige der Modelle im Flach-Design sind in der Gestaltung harmonisch auf die Serie 8 Backöfen abgestimmt, andere geben ein ausdrucksstarkes Design-Statement ab (wie unser Modell DWF97MP70, das mit seiner versetzten Struktur aus präzise verarbeiteten Glasflächen an Gemälde der klassischen Moderne erinnert). Nicht zu vergessen das Bosch FlexInduction Kochfeld mit integriertem Dunstabzug, das das Beste aus zwei Welten verbindet: Hervorragende Lüfterleistung und Kochen und Braten mit fortschrittlicher Sensorik – ohne Sichtbarriere über dem Herd. 2. Das konjunkturelle Umfeld lässt eine optimistische Einschätzung des Kaufverhaltens zu. Diese Dynamik wollen wir 2017 für unser Unternehmen noch stärker nutzen. Derzeit gehen wir von einem wertmäßig leicht wachsenden Markt aus. 3. Wir sind davon überzeugt, dass die Heimvernetzung den Markt weiter durchdringen wird. Sie ist nach der Energieeffizienz das neue große Innovationsthema im Haushaltsbereich. Im Bewusstsein der Verbraucher setzen sich die Vorteile der Vernetzung immer mehr gegenüber möglichen Bedenken durch. Bosch ist mit Home Connect und Smart Home ein Innovationstreiber in diesem Sektor und wird von der weiteren Verbreitung vernetzter Geräte und smarter Dienstleistungen entsprechend stark profitieren. 4. Zu den Bestsellern im aktuellen Jahr gehören insbesondere unsere NoFrost Kühlgeräte. Die 2015 eingeführte Geräteplattform vereint gleich mehrere Vorzüge: Neben der NoFrost-Technologie, die das Abtauen überflüssig macht, besitzen die Modelle große VitaFresh-Bereiche mit ausgeklügeltem Temperatur- und Feuchtigkeitsmanagement für lang anhaltende Frische. Zusätzlich überzeugen sie mit viel Volumen und einer großzügigen, flexiblen Innenraumgestaltung – das macht sie insbesondere für Familien interessant. Auch designorientierte Einbaugeräte lagen 2016 gut im Rennen. Dazu zählen etwa die Serie 8 Backöfen mit Bedienring, elegante Induktionskochfelder oder Glasessen. Die Verbraucher legten großen Wert auf perfekte Einbaulösungen, bei denen sich die Geräte nahtlos in die Küchengestaltung integrieren. Neben Edelstahl liegt hierbei weiterhin die Farbe Schwarz im Trend. Darüberhinaus hat sich unsere Botschaft „Einfach zum perfekten Ergebnis“ auch bei den sensorgesteuerten Backöfen mit PerfectBake und PerfectRowww.bosch-home.com ast positiv im Verkaufsergebnis niedergeschlagen.

Mehr Platz und freie Sicht in der Küche Kochdünste werden direkt am Kochfeld nach unten abgesaugt Einsetzbar in Küchenzeilen oder Kochinseln FLOW-IN kann im Umluft- oder Abluftbetrieb eingesetzt werden Rahmenloses Induktionskochfeld in 80 cm Breite geeignet für flächenbündigen Einbau oder Auflagenmontage Kochfeld mit Booster- und Brückenfunktion, für das komfortable Zusammenschalten von 2 Kochzonen, z. B. für Bräter

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Samsung: Erfolgreich als Impulsgeber und innovativer Treiber

ALEXANDER ZEEH, Director Home Appliances Samsung Electronics GmbH

1. Das Jahr 2016 war ein sehr erfolgreiches für den Bereich Home Appliances bei Samsung. Mit zwei großen Produktinnovationen konnten wir unser Unternehmen als innovativen Treiber und Impulsgeber für den Hausgeräte-Markt positionieren und erneut beweisen, dass wir großen Wert auf die Qualität und den Innovationscharakter unserer Produkte legen. 2016 war und ist für uns das „Jahr des Waschens“. Mit unserer Innovation AddWash haben wir nicht nur die Blicke der Konsumenten und Medien auf uns ge-

zogen, sondern konnten zeigen, wie wir einen Schritt weiter zu denken verstehen. Eine zusätzliche Klappe in das Bullauge der Waschmaschine einzubauen, die das nachträgliche Hinzugeben von Wäschestücken ermöglicht – das hat vor uns noch keiner gemacht! Pünktlich zur IFA haben wir mit dem Family Hub unsere zweite Produktinnovation auf den deutschen Markt gebracht. Das WiFi-fähige Gerät erleichtert durch das in der Kühlschranktür integrierte 21,5 Zoll Full HD LCD-Display nicht nur das Familien-Manage-

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Geschäftsführer Electrolux Hausgeräte Deutschland und Österreich: Gerd Holl Vertriebsleitung: Karl-Heinz Schneider Marketing: Britta Amara PR: Elisabeth Lokai-Fels Electrolux Hausgeräte GmbH Markenvertrieb AEG Fürther Straße 246 · 90429 Nürnberg Tel. 0911 323-0 · Fax 0911 323-1770 info@electrolux.de · www.aeg.de

NOVY GmbH Frankenring 18 · 30855 Langenhagen Tel. 0511 5420771 · Fax 0511 5420772 info@novy-dunsthauben.de www.novy-dunsthauben.de

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Umfrage Elektrogeräte | BRANCHENSPIEGEL

ment, sondern ermöglicht durch drei integrierte Innenraumkameras außerdem jederzeit von unterwegs aus einen Blick in den Kühlschrank zu werfen. Zudem haben wir in diesem Jahr das 10-jährige Jubiläum des European Research Centres, ERC, in Stuttgart gefeiert – ein wichtiger Standort für Forschung und Entwicklung für Samsung Hausgeräte. Mit Sitz in der Heimat traditioneller Ingenieurskunst blicken wir hier vor allem auf eine lange Erfolgsgeschichte der Qualitätssicherung von Hausgeräten zurück. 2. In 2017 heißt es bei uns volle Kraft voraus im Bereich Hausgeräte. Wie nie zuvor planen wir hier zahlreiche große Aktivierungen. Bereits zum Ende dieses Jahres starten wir mit einer breit angelegten ATLKampagne, mit der wir in 2017 nahtlos fortfahren. Nicht nur das AddWash Produktportfolio wird erweitert. Als Marktführer bei Kühlschränken im Bereich Side-by-Side sowie bei Kühl-Gefrierkombinationen im Bereich No-Frost, werden wir auch weiterhin stark in das Segment Kühlen investieren. Zudem stehen auch bei den Kleingeräten Produkt-Neuerungen an, sodass wir unseren Nutzern in 2017 ein attraktives Produktportfolio bieten können. Auch das Thema Vernetzung und Internet of Things ist und bleibt für das Unternehmen wichtig. So ist Samsung in der Produktion von Komponenten, Software und Netzwerken bereits sehr gut aufgestellt und dadurch in einer hervorragenden Position, das IoT Ökosystem maßgeblich mit auszubauen und zu gestalten. Denn wie von CEO BK Yoon bereits auf der CES 2015 angekündigt, werden ab 2020 alle Samsung Geräte IoT-ready sein. 3. Zu unseren Bestsellern 2016 gehört ganz klar die AddWash. Mit der zusätzlichen Tür im Bullauge der Waschmaschine haben wir gezeigt, dass wir bei der Geräteentwicklung immer versuchen, einen Schritt weiter zu denken und unserem Kunden einen Zusatznutzen zu bieten. Schließlich werden Produkt-Mehrwerte den Kunden immer wichtiger, genauso wie die Qualität, das Design und wichtige Faktoren wie Energieeffizienz. Nicht zuletzt spielt auch die entsprechende Produktrange eine große Rolle, so bieten wir mit dem breiten AddWash-Portfolio eine Waschmaschine oder einen Waschtrockner für fast jede Haushaltsgröße, Wohnund Finanzsituation. Durch Innovationen wie die AddWash Tür von Samsung gewinnt nicht nur die Marke selbst an Relevanz, sondern der gesamte Markt im Bereich Waschen tritt beim Kunden positiv in Erscheinung. Mit AddWash haben wir in 2016 einen starken Ausbau unserer Marktanteile erreichen können und streben auch 2017 ein dynamisches Wachstum an. Im Bereich Küche sorgte in diesem Jahr besonders der Family Hub für Aufmerksamkeit, denn mit seinem Display und den smarten Features geht der Kühlschrank weit über ein Gerät zum Kühlen und Lagern von Lebensmitteln hinaus und bringt den Mittelpunkt der Küche in das digitale Zeitalter. www.samsung.com/de/home/

1875 brachten wir unseren ersten Ofen auf den Markt. 2017 zeigen wir unseren Besten. Einfach spannend!

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Küppersbusch Hausgeräte GmbH Küppersbuschstraße 16 · 45883 Gelsenkirchen · Tel. 0209 401-0 · Fax 0209 401-303 info@kueppersbusch.de · www.kueppersbusch.de

Gesellschafter: Familien Miele und Zinkann Geschäftsführer: Olaf Bartsch, Dr. Stefan Breit, Dr. Axel Kniehl, Dr. Markus Miele, Dr. Reinhard Zinkann Vertriebsgesellschaft Deutschland: Frank Jüttner (Gesamtleitung), Bernhard Hörsch (Leiter Vertrieb), Stefanie Helftewes (Leiterin Marketing), Jan-Bernd Rapp (Leiter Produktmanagement) Vertrieb International: Holger Keisinger Marketingleiter Hausgeräte International: Gernot Trettenbrein Leiterin Werbung International: Mechthild Diermann Pressesprecher: Carsten Prudent Umsätze 2015/16: 3,71 Mrd. Euro Mitarbeiter: 18.370 (Stand 30. Juni 2016) Produktionsstätten: 12 Vertriebsgesellschaften in 48 Ländern Exportquote 2015/16: 70 Prozent Produkte: Hausgeräte für die Bereiche Kochen, Backen, Dampfgaren, Kühlen/Gefrieren, Kaffeezubereitung, Geschirrspülen, Wäsche- sowie Bodenpflege. Hinzu kommen Geräte für Gewerbebetriebe, medizinische Einrichtungen und Labore. Miele & Cie. KG Carl-Miele-Straße 29 · 33332 Gütersloh Tel. 05241 89-0 · Fax 05241 89-2090 info@miele.de · www.miele.de

ORANIER Küchentechnik GmbH Sechsheldener Str. 122 · 35708 Haiger · Tel. 02771 2630-150 Fax 02771 2630-348 · info-kuechentechnik@oranier.com · www.oranier-kuechentechnik.de

Panasonic Deutschland eine Division der Panasonic Marketing Europe GmbH Winsbergring 15 · 22525 Hamburg Tel. 040 8549-0 · Fax 040 8549-2500 panasonic.de@eu.panasonic.com www.panasonic.de

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PROMOTION

ETAGON, die neue Etagenbecken-Linie von Blanco überzeugt mit drei Arbeitsebenen auf kompaktem Raum. Dafür sorgt eine umlaufende Stufe im Becken und durchdachtes Zubehör – allen voran zwei speziell für Etagon entwickelte Edelstahl-Schienen. Abbildung: Edelstahl-Becken Blanco

Foto: Blanco

Etagon 500-IF/A.

Stufe für Stufe ein Gewinn Blanco Etagon aus Edelstahl und Silgranit

Große Einzelbecken ohne Tropffläche liegen im Trend. Ganz neue Maßstäbe in puncto Funktionalität und Ästhetik setzt Blanco mit dem innovativen HighEnd Beckenkonzept Blanco Etagon – mit dem durchdachten Zubehör entsteht eine praktische Vorbereitungszone.

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as Konzept basiert auf zwei hochwertigen, speziell für Etagon entwickelten, rutschfesten und robusten Schienen aus gebürstetem Edelstahl, die perfekt auf die im Becken integrierte Stufe passen und bei Bedarf eine weitere Arbeitsebene schaffen. Das Glasoder Esche-Compound-Schneidbrett und die serienmäßig mitgelieferten Etagon-Schienen sind präzise auf das Beckenkonzept abgestimmt und lassen sich auch außerhalb des Beckens einsetzen. Sie eignen sich hervorragend als Topfuntersetzer und nach dem Kochen und Abspülen fungieren sie, seitlich auf der Beckenstufe gestapelt, als unauffälliges Trocknerdepot für Schwamm und Putztuch. Elegant und geradlinige in der Formgebung gewinnt das Becken optisch durch das neue Ablaufsystem InFino und den verdeckte Überlauf C-overflow. Kleine Bodenradien tragen dazu bei, dass das Becken-Volumen maximal genutzt werden kann. Vier Ausführungen stehen für die Küchenplanung zur Wahl, drei aus Edelstahl: Blanco Etagon 500IF/A und 500-IF, mit extra flachem Rand, für den konventionellen oder den flächenbündigen Einbau – jeweils mit und ohne Armaturenbank. Für den Unterbau kann zwischen Etagon 500U in Edelstahl sowie inSilgranit PuraDur gewählt werden. Zehn attraktive Silgranit-Farben, darunter das neue Muskat, ermöglichen eine exakte Abstimmung auf Küchenmöbel und Arwww.blanco-germany.com/de beitsplatte.

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ARCHITEKTUR + TREND | Küchen

Zukunft hat Herkunft Manfred Engel übergibt an Sohn Felix

Unternehmer sind ein besonderer Menschenschlag. Sie verkörpern Leidenschaft, Ausdauer, Kreativität, Risikobereitschaft, soziales Verantwortungsbewusstsein und Weitsicht, um nur einige ihrer Charaktereigenschaften zu nennen. Sie brennen für ihre Sache, könnte man es geschäftsfühauf den Nenner bringen. Manfred Engel, geschäftsfüh render Gesellschafter der Systemceram GmbH, Siershahn, erfolggehört zu diesen Menschen. Nach einem langen und erfolg reichen Berufsleben verabschiedet sich der sympathische Westerwälder zum 31. Dezember in den Ruhestand.

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ie Mitarbeiter nutzten die Weihnachtsfeier des Unternehmens, um ihren überraschten Chef zu verabschieden. „Ich habe mich schon sehr darüber gefreut“, Manfred Engel zeigt sich gerührt, aber auch stolz. Manfred Engel gehört zu den Menschen, die Zufriedenheit und Zuversicht ausstrahlen. Sein Berufsleben begann vor knapp 55 Jahren mit einer Lehre zum Industriekaufmann. Danach folgte ein berufsbegleitendes Betriebswirtschaftsstudium an der VWA Koblenz. Nach dem Abschluss arbeitete er noch fünf Jahre in seinem Ausbildungsbetrieb, bis zum 1. Juli 1970 seine persönliche Geschichte bei der Keramchemie, später KCH, am Siershahner Berggarten begann. „Seit mehr als 600 Jahren prägt die Keramik das Leben in meiner Heimat, was sich nicht zuletzt in der Tatsache widerspiegelt, dass bis in die 70er Jahre des letzten Jahrhunderts mehr als 250 Betriebe das „weiße Gold“ des Westerwaldes, also den edlen Ton, zu Steinzeug brannten. So bin auch ich seit 1970 in die Familie der Keramiker ge-

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kommen und der Werkstoff Steinzeug fasziniert mich noch immer.“ Und wer einmal an einer Schulung bei Systemceram mit anschließendem Sightseeing teilgenommen hat, der weiß, dass sich die Faszination des westerwälder Jungen nicht allein auf den Werkstoff, sondern durchaus auch auf die Historie der Region und auf ihre Menschen bezieht. Doch fragt man Manfred Engel nach den einprägsamsten Ereignissen und Begegnungen seines Berufslebens, so ist die Antwort spontan: „Natürlich steht da der Übergang in die Selbständigkeit durch das Management-Buy-out mit Gerhard Göbel und Peter Noll an erster Stelle. Doch da gibt es auch noch zwei weitere Erlebnisse, die mein Berufsleben entscheidend beeinflusst haben: Nach Abschluss meines VWA-Studiums wollte ich in den betriebswirtschaftlichen Bereich der Keramchemie (KCH) wechseln. Der Spartenchef Keramik hörte mich an und gab mir folgende Worte mit auf den Weg: „Menschen, die etwas zu sagen haben, sollten sich nicht nur mit Zahlen begnügen


Küchen | ARCHITEKTUR + TREND

„WIR HABEN MIT UNSEREM DESIGN immer dem Zeitgeist entsprochen. Damals wurde das Design von Echtholz (Eiche P 43) dominiert und unsere softig geformten Modelle KSV 100 oder KSO 95 passten in diese Designwelt. Heute sind die Erfolgsträger gradlinig, filigran und somit puristisch elegant“, so Manfred Engel.

und deshalb im Verkauf bleiben.“ Ich habe ihn beim Wort genommen! Einen weiteren Meilenstein setzte dann 1979 ein Mitglied des KCHVorstandes mit folgender Festlegung: „Wir geben den bereits in vielen Laboratorien bewährten Tischplatten wohnliche Farben und Formen und bereichern damit den Einbauküchenmarkt. Sie, Herr Engel, nehmen die Vermarktung in die Hand.“ Mit dem „Modula-Arbeitsplattenprogramm“, das die Firma Allmilmö in ihr Sortiment aufnahm und den Koch- und Spülmodulen, die von Imperial vermarktet wurden, startete ich durch. Zwei Produktlinien, die dem glücklichen Zufall zu verdanken waren, dass ich den Detmolder Designer Klaus Göcke kennen und schätzen lernte. Bei uns passte einfach vieles zusammen. Die Eckspüle „Prisma“ brachte Ende der 80er Jahre den Durchbruch im Küchenfachhandel.“ Vergleicht er das Design der ersten Keramikspülen mit dem heutigen ist er mit sich im Reinen: „Wir haben mit unserem Design immer dem Zeitgeist entsprochen. Damals wurde das Design von Echtholz (Eiche P 43) dominiert und unsere softig geformten Modelle KSV 100 oder KSO 95 passten in diese Designwelt. Heute sind die Erfolgsträger gradlinig, filigran somit puristisch elegant. Diese neue Designsprache war anfänglich eine gewaltige Herausforderung für unsere Keramiker. Unsere Lösung dieser Aufgabe wurde zu einer wesentlichen Säule unserer Erfolgsgeschichte.“ Sieht man Manfred Engel heute im Umgang mit seinen Kunden, hat man immer das Gefühl einer freundschaftlichen Verbundenheit, deren Zustandekommen er wie folgt beschreibt: „Da fällt mir die Aussage einer Chefsekretärin ein, welche die Vorlage eines Reiseantrages mit den Worten kommentierte: „Mach’ dir ein paar schöne Stunden, fahr’ zum Kunden“ und ich antwortete: „Wenn das nicht so wäre, würde mir niemand etwas abkaufen!“ Die Akzeptanz seiner Kunden bestätigen Manfred Engel als Mensch und Unternehmer. Stolz lässt er uns wissen: „Seit meinem Dienstantritt gehören die namhaftesten Laborbaufirmen zu unserem Kundenkreis und mit den entsprechenden Ansprechpartnern bestehen

freundschaftliche Verbindungen, und das generationenübergreifend. Auch zu den Geschäftspartnern der ersten Küchenkeramikgeneration bestehen nach wie vor freundschaftliche Kontakte. Ich denke, dass dies ein Ergebnis fairen Miteinanders und eben … der schönen Stunden ist“, resümiert er schmunzelnd. Die schönen Stunden durchlebt künftig auch die Nachfolgegeneration der Unternehmensgründer. Der Staffelstab wurde bereits übergeben: „Mein Kollege Gerhard Göbel und ich haben die Fortführung unseres Unternehmens von langer Hand geplant und hatten beide das Glück, dass unsere Söhne Interesse daran haben, Systemceram weiterzuführen. Den Großteil meiner Geschäftsanteile habe ich bereits auf meinen Sohn Felix übertragen. Und auch mein Partner Gerhard Göbel hat einen entsprechenden Anteil an seinen Sohn Kevin übergeben, der nach dessen Ausscheiden das Unternehmen zusammen mit Felix leiten wird. Damit sind die Weichen für den erfolgreichen Fortbestand von Systemceram gestellt.“ Manfred Engel zeigt sich zuversichtlich: „Ich weiß, dass beide die Tradition fortsetzten, jeder nach seinem Stil und ich bin sicher, dass für beide Kunden und wirtschaftliche Sicherheit des Unternehmens im Zentrum allen Handelns stehen.“ Seine Position im Unternehmensbeirat bezeichnet der ursprüngliche Macher als „Neuland“: „Ich habe aber schon eine gewisse schemenhafte Vorstellung, wie ich mich einbringen, vor allem aber auch, wie ich dazulernen kann.“ Und langweilig wird es dem versierten Hobbystatistiker ohnehin nicht: „Ich habe viele Daten, Prospekte usw. über die Historie des Feinsteinzeugs und damit auch über die Region Westerwald gesammelt, die ich noch zusammenfassen werde. Denn wie das Zitat schon sagt: „Zukunft braucht Herkunft.“ Zudem, da bin ich sicher, bleibt meine Neugierde ungestillt, und ich werde gerne als Gast die einschlägigen Messen für Küchen- und Laboreinrichtungen besuchen. Ansonsten werde ich es mit Reinhard Mey halten, setze mich auf mein achtel Lorbeerblatt und schweig fein still.“

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PROMOTION

Ausgezeichnet authentisch Drei neue Strukturen und drei Design-Awards für Pfleiderer

Mit der Einführung einer neuen, international gültigen Dekor-Kollektion hat Pfleiderer auch sein Sortiment an Strukturen ausgebaut: Die drei Neuheiten Natural Wood, Stucotex und Brightstone stellt der Holzwerkstoffhersteller erstmals auf der Messe BAU von 16. bis 21. Januar 2017 in München vor, zusammen mit drei „Special Mentions“ des German Design Awards. Fotos: Pfleiderer

M

it diesem begehrten Preis zeichnet der Rat für Formgebung alljährlich wegweisende Design-Leistungen aus. „Zwar meint der Betrachter, in erster Linie das Dekor eines Werkstoffs wahrzunehmen“, erklärt Rüdiger Jürke, der bei Pfleiderer für das Produktmanagement Dekorplatte zuständig ist, „doch wie eine Oberfläche wirkt, wird maßgeblich durch die gewählte Struktur beeinflusst.“

R RAT FÜR FORMGEBUNG PRÄMIERT DREI PFLEIDERER-STRUKTUREN Von ihr hänge ab, ob ein Dekor authentisch erscheint und haptisch erlebbar wird, sagt Rüdiger Jürke: „Dass der Rat für Formgebung das erkannt hat und in diesem Jahr gleich drei PfleidererrenomStrukturen prämiert, ehrt uns sehr.“ Mit dem German Design Award 2017 vergibt das renom mierte Gremium jeweils eine „Special Mention“ für das Produkt HPL-SolidColor XTreme, die Strukturen Mattlack und die Messe-Neuheit Natural Wood. Letztere ergänzt das Pfleiderer-Sortiment für Hochdruckschichtstoffe als auch für direktbeschichtete Platten um eine besonders präzise Holz-Reproduktion: Dadurch, dass die Poren auf dieser Oberfläche linear, aber unregelmäßig angeordnet sind, wirkt Natural Wood äußerst filigran. „Wie frisch geschliffen“, findet Rüdiger Jürke. „Unterschiedliche Tiefen und eine große Randschärfe tun ein Übriges, damit diese Struktur absolut authentisch wirkt.“ All das macht Natural Wood universell und für viele feinporige Hölzer einsetzbar. Diese Struktur eignet sich daher nicht nur hervorragend für Innenausbauten im skandinavischen Stil. Auch Exoten oder Obsthölzer erhalten mit Natural Wood eine neue Note, stellt der Experte fest, „und Unidekore verwandeln sich damit in farbig gebeiztes Holz.“ Ähnliches vermag auch Stucotex zu leisten: Diese Spachteloberfläche macht sogar aus neutralen Unis spannende Materialien. „Der subtile Pinselstrich dieser Oberfläche mit ihrer matten, rauen Haptik und Glanz-Effekten unterstreicht verschiedenste Materialeigenschaften“, erklärt der Fachmann das Zusammenspiel aus Dekor und Struktur. „Ein Putzoder Betondekor profitiert von ihr ebenso wie die Reproduktion von rostigem, zerkratztem Metall“, so Rüdiger Jürke. Derart vielseitig steht auch Stucotex sowohl für HPL und DBS zur Verfügung. Sie empfiehlt sich besonders für den Möbel- und Innenausbau. „Dabei kommt diese schwungvolle Struktur auf großen Flächen besonders gut zur Geltung.“ Speziell für Industrie- und Objektkunden hat Pfleiderer Brightstone entwickelt: Diese Stein-Struktur für HPL passt besonders gut zu schlichten Reproduktionen und flächigen Dekoren. Mit ihrer homogenen Fläche und ihren sanften Übergängen lässt Brightstone raue Materialien wohnlicher, weicher und weniger kühl wirken als dies beispielsweise in Kombination mit Crystal Stone der Fall wäre. „Ein seidiger Schimmer und vereinzelte Glanzpunkte in der Tiefe verleihen Brightstone zudem eine zeitlose Eleganz“, stellt Reinhold Hinterhölzl, verantwortlich für das Produktmanagement HPL, fest. „Damit hat diese Struktur zweifelsfrei das Zeug zum Klassiker.“ Und das nicht nur für Arbeitsplatten und Tischflächen. Brightstone habe auch großes www.pfleiderer.com Potential im Innenausbau.

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Küchen | ARCHITEKTUR + TREND

DIE SMART-LINIE ist gekennzeichnet von klaren, harmonischen Formen, die für ein modernes Design stehen. Sie richtet sich insbesondere an ein junges Publikum und junge Familien.

ANSCHAULICHES Video zur Funktionsweise der Smart

Foto: Franke

Abzugshaube:

Und die vierte Produktlinie heißt … … Smart

Franke führt den Systemgedanken bei seinen Küchensystemen konsequent fort und setzt alles daran, dass Kochen und Zubereiten von Speisen für alle Zielgruppen zu einem wundervollen Erlebnis werden.

Z

u den bereits erfolgreichen Produktlinien Mythos, Maris und Frames by Franke gesellt sich mit Smart jetzt die vierte Produktfamilie. Sie richtet sich insbesondere an ein junges Publikum und junge Familien, die trotz kleinerem Budget keine Abstriche beim Design und bei der Funktionalität machen wollen. Spülen, Armaturen und Hauben der Smart-Linie sind hinsichtlich Bedienung und Handhabung perfekt aufeinander abgestimmt und harmonieren optimal im Design mit ihrer modernen Formgebung. Allein die 60, 80 oder 90 cm breite Smart Dunstabzugshaube ist ein Highlight für sich: Das glänzend schwarze – oder wahlweise weiße – Glaspaneel der Kopffreihaube muss dank einer leistungsstarken Randabsaugung für den Betrieb nicht geöffnet werden – Design und Funktionalität verschmelzen. Mit Bestwerten in der Filtereffizienz und Energieeffizienzklasse A löst die Kopffreihaube Dünste, Gerüche und Wasserdampf quasi in Luft auf. Dazu tragen der „Easy Handling“Aktivkohlefilter, austauschbar per Plug-and-Play, und der spülmaschinengeeignete Metall-Fettfilter mit bei. Neben drei Leistungsstufen verfügt sie über eine Intensivstufe mit 712 m3/h. Zwei integrierte LED-Spots leuchten das darunterliegende Kochfeld gleichmäßig aus.

Die Smart Edelstahlspülen mit dem extravaganten Design mit 70 mm Beckenradius sind in den Größen 45, 50 und 60 cm erhältlich. Als Einbauvarianten stehen sie in der Randausführung „Gebördelt“ und „SlimTop“ zur Verfügung. Passend zur Spüle bietet Franke mit Schneidebrettern aus Holz bzw. Kunststoff praktisches Zubehör an. Die Smart Armaturen charakterisiert ihr hoher schlanker Körper und der griffige Bedienhebel. Sie sind in Chrom und Edelstahl-Optik erhältlich. Die Auszugsbrause hat einen Schwenkradius von 110° und der Smart Festauslauf lässt sich sogar um 360° drehen. EIN GEWINN FÜR JEDERMANN Entsprechend dem Markenversprechen „Make It Wonderful“ setzt Franke alles daran, die Küche zu einem Ort der Begegnung und des Erlebens werden zu lassen. Dieses Erlebnis beginnt schon bei der Küchenplanung, die für den Endkunden ein Plus an Service und Komfort bereithält, denn er erhält alle Produkte aus einer Hand. Von der One Stop Shop Solution profitiert auch der Fachhandel, da sich die Abwicklung für ihn dadurch www.franke.de/ks erheblich vereinfacht. küche + architektur | 63


BRANCHENSPIEGEL | Umfrage Spülen und Zubehör

Spülenindustrie zeigt sich gut aufgelegt Einzelbecken gefragter denn je Auch die Spülenindustrie blickt optimistisch nach vorn. Wie die anderen Branchenzweige ist auch sie von einem stabilen deutschen Markt überzeugt. Was die Auslandsmärkt anbelangt, so erschweren Schwankungen an der Börse und den Geldmärkten, die Prognose. Zum Erfolg der Unternehmen haben auch die im Trend liegenden designstarken Einzelbecken mit erweiterten Funktionen und Komfortmerkmalen beigetragen, die zusammen mit der entsprechenden Armatur ein unschlagbares Duo ergeben.

1. 2. 3. 4.

Wie beurteilen Sie das abgeschlossene Jahr 2016 für Ihr Unternehmen? Wie lautet Ihre Prognose für die Entwicklung Ihres Unternehmens und der Branche in 2017 bezogen auf das Inlands- und Auslandsgeschäft unter Berücksichtigung des nationalen und internationalen konjunkturellen und politischen Umfelds? In welche Produkte, Produktionsbereiche und Dienstleistungen werden Sie in den kommenden Jahren investieren und warum? Welche Spülen und Armaturen gehörten zu den Bestsellern 2016? Ist ein spezieller Materialtrend festzustellen? Wie erklären Sie sich diesen Erfolg?

Blanco: Innovationen mit internationalem Anspruch

LARS KREUTZ, Blanco Geschäftsleitung Vertrieb Deutschland

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1. Insgesamt sind wir mit dem Geschäftsjahr 2016 zufrieden, wenngleich sich eine Reihe von Auslandsmärkten nicht ganz wie erwartet entwickelte. Die anfänglich große Euphorie im Inlandsmarkt ließ in der zweiten Jahreshälfte leicht nach. Somit werden wir den deutschen Markt mit einem kleinen Plus abschließen. Weltweit betrachtend konnten wir uns nahezu überall behaupten und unsere Marktanteile ausbauen. 2. Politische Rahmenbedingungen rund um den Globus erschweren die eindeutige Prognose für das kommende Geschäftsjahr. In diesem Kontext planen wir vorsichtig und rechnen mit einem moderaten Wachstum. 3. Als Spezialist für Spülen, Armaturen und Abfallsysteme werden wir uns weiterhin auf unser Kern-

geschäft konzentrieren und in Innovationen und Weiterentwicklungen investieren, um unsere Handelspartner mit marktgerechten, attraktiven Produkten zu begeistern. 4. Einer der großen Trends sind Einzelbecken, mit erweiterten Funktionen und Komfortmerkmalen – im Einklang mit hochwertigem Design. Bestes Beispiel dafür ist die neue Linie Blanco Etagon. Ebenso wird dem Ablaufsystem unserer Spülen und Becken deutlich mehr Aufmerksamkeit geschenkt. Mit unserem neuen System InFino haben wir Maßstäbe gesetzt hinsichtlich eines smarten Bedienkomforts als auch eines unverwechselbaren hochwertigen Designs. Generell wollen wir in allen drei Spülen-Werkstoffen Zeichen setzten – denn schließlich hat jedes Material www.blanco-germany.com/de seine Fans.


Umfrage Spülen und Zubehör | BRANCHENSPIEGEL

Villeroy & Boch untertützt Handelspartner beim Online-Auftritt 1. Der Umsatz wurde in den ersten drei Quartalen konzernweit um 2,8 Prozent gesteigert. Besonders gut lief das Geschäft für Villeroy & Boch in Deutschland, wo wir um 6 Prozent wachsen konnten. Dabei haben wir von der starken Baukonjunktur und der hohen Investitionsbereitschaft der Kunden profitiert – beides sicherlich positiv beeinflusst durch das aktuelle Niedrigzinsumfeld. 2. Wir sind zuversichtlich, dass wir unseren Wachstumstrend auch 2017 fortsetzen können. Potenzial dafür sehen wir sowohl im In- als auch im Ausland. Eine exakte Prognose wird allerdings immer schwieriger, weil die Volatilität, also die Schwankungen an der Börse und den Geldmärkten, zugenommen hat. Vor allem die Währungsschwankungen, die wir 2016 beispielsweise in Großbritannien gesehen haben, wirken sich auf einen international agierenden Konzern wie Villeroy & Boch aus. 3. Im Bereich Dienstleistung bauen wir unsere Online-Services weiter aus. So haben wir beispielsweise einen umfassenden Webseiten-Service für unsere Kunden entwickelt, der für Küchenstudios und kleinere Unternehmen besonders interessant ist. Unter pro.villeroy-boch.com/webseiten-service können sich unsere Marktpartner ganz einfach eine aufmerksamkeitsstarke Website, die für alle Endgeräte und Suchmaschinen optimiert ist, intuitiv selbst einrichten oder von unseren Profis aufbauen lassen. Dazu gibt es ein persönliches Online-Marketing-Paket, mit dem die Webseite an den richtigen Plätzen beworben wird. Und wer unsicher ist, ob der eigene Online-Auftritt noch zeitgemäß ist, kann sich über Villeroy & Boch

kostenlos und unverbindlich ein Website-Gutachten anfertigen lassen. Darüber hinaus werden wir 2017 Innovationen in beiden Produktfeldern Armaturen und Keramik präsentieren. Bei den Armaturen setzen wir dabei auf die Themen „Mehr Funktionalität“ und „Trendstarker Materialmix“. Zudem werden wir mit unserer Keramikkompetenz mit einer Innovation punkten – mehr wollen wir dazu jetzt noch nicht verraten. Und auch unser Farbspektrum wird weiter ausgebaut: Auf der LivingKitchen im Januar 2017 stellen wir zwei neue, angesagte Grautöne für unsere Keramikspülen vor, die wunderbar zu den aktuellen Fronten und Arbeitsplatten der internationalen Küchenhersteller passen. 4. Unsere Erfolgsserien für moderne Küchen sind ganz klar die Subway-Familie und Timeline, die sich beide durch großzügige Becken und ein klares Design auszeichnen. Subway kann mit einer enormen Modell- und Größenvielfalt punkten, die für nahezu jeden Einrichtungswunsch und jede Raumsituation eine Spülenlösung bietet. Bei Küchen im modernen Landhausstil sind die Spülenfamilie Flavia, die mit ihrem zeitlos-gefälligen Design als echter Allrounder für jeden Tag angelegt ist, und der markante Spülstein besonders beliebt. Ein ähnliches Bild ergibt sich bei den Armaturen. Hier haben wir die zwei Erfolgsmodelle Como und Steel Shower, die sich sowohl durch Design als auch durch hohe Funktionalität auszeichnen. Auch in diesem Segment wird anhaltend nach Designs im Countrystil gefragt. Hier konnten wir die nostalgische Armatur Avia erfolgreich in den Markt bringen. www.villeroy-boch.de

JÜRGEN BEINING, Vertriebsdirektor Bad & Wellness

Schock: Innovator der Quarz-Komposit-Technologie 1. Wir blicken auf ein positives Jahr 2016 zurück, in dem unser Unternehmen erfolgreich gewachsen ist. Wir konnten neue strategische Großkunden und weltweitführende Unternehmen in der Küchen- und Möbelindustrie im In- und Ausland gewinnen. Dieses Wachstum auf Kundenseite spiegelt sich auch in unserer Mitarbeiterentwicklung positiv wider. 2. Durch das anhaltende Wachstum sind wir zuversichtlich, was die Entwicklung unseres Unternehmens angeht. Auch im kommenden Jahr werden wir die weltweiten strategischen Kooperationen weiter ausbauen. Das Gleiche gilt für die Küchenbranche – diese hat sich 2016 sehr positiv entwickelt und konnte den Foothold international ausbauen. Allerdings muss hinzugefügt werden, dass das Weltmarktumfeld aufgrund zahlreicher regionaler Krisen und politischer Veränderungen deutlich schwieriger einzuschätzen ist, als in der Vergangenheit. 3. Neben dem kontinuierlichen Ausbau der Produktionskapazitäten bleiben wir uns als Innovator der

Quarz-Komposit-Technologie treu und investieren intensiv in Forschung und Entwicklung. Außerdem steht die interne und externe Aus- und Fortbildung sowie die weitere Qualifizierung unserer Mitarbeiter, z. B. durch die Schock Akademie, im Vordergrund. 4. Grundsätzlich wissen es unsere Kunden sehr zu schätzen, dass wir neben dem klassischen Granitspülen-Material Cristalite® Plus mit Cristadur® eine einzigartige Premiummaterialität anbieten können. Diese erfreut sich besonders beim Endkunden aufgrund der Reinigungsfreundlichkeit und der brillanten Farben sehr großer Beliebtheit. Mit der Prepstation haben wir 2016 außerdem ein neues Konzept vorgestellt, das beim Fachpublikum sehr gut ankommt. Auch auf die Spülen farblich abgestimmte Armaturen sind weiterhin ein großes Thema – insbesondere unsere Armaturen mit Materialummantelung sind echte Bestseller. Mit der SC-500 Serie haben wir in 2016 eine komplett neue Design-Serie in diesem Bereich www.schock.de vorgestellt.

JOACHIM ZILLEN, Schock GmbH, Bereichsleiter Vertrieb

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BRANCHENSPIEGEL | Umfrage Spülen und Zubehör

Pyramis setzt auf Küchentechnik

STEPHAN MÜLLER, Geschäftsführer Pyramis Deutschland GmbH

1. Obwohl das Jahr 2016 von der Branchen-Konjunktur her recht uneinheitlich war, konnten wir wieder in vielen Bereichen und Teilbranchen ein gutes Wachstum erreichen. Wir sind auch zufrieden mit den Teilnahmen an zwei nationalen Messen und den erzielten Kontakten dort. Die Pyramis-Gruppe konnte international ein außerordentliches Wachstum verbuchen, was teilweise unsere Kapazitäten bis zum Maximum streckte. 2. Für das kommende Jahr setzen wir wiederum auf Wachstum in allen Regionen. Dafür haben wir uns einige herausfordernde Maßnahmen vorgenommen.

Wir gehen von einer weiterhin soliden Entwicklung in Deutschland aus, wobei hierzulande Markt-Wachstum meist in sehr kleinen Schritten vonstattengeht. International muss man sicher abwarten, welche Megatrends sich wo und wie durchsetzen - Stichworte sind mögliche Abschottungen Großbritanniens und der USA, aber auch die noch nicht bewältigte Finanzkrise in Europa und das angespannte Verhältnis zu Staaten wie der Türkei und Russland sowie die Auswirkung all dessen auf realwirtschaftliche Entscheidungen andernorts. Momentan zeichnen sich steigende Rohstoffpreise bei den Metallen ab, was - wenn

SPÜLEN · ARMATUREN

Geschäftsführer: Achim Schreiber (Vorsitzender), Rüdiger Böhle, Wolfgang Schneider Geschäftsleitung Vertrieb Deutschland: Lars Kreutz Geschäftsleitung Vertrieb International: Uwe Johannböcke Mitarbeiter 2015: 1.400 Standorte: Hauptsitz Oberderdingen, Produktionsstätten in Sinsheim, Sulzfeld, Toronto, Istanbul, Bruchsal (Logistik) Tochtergesellschaften und Vertriebspartner im In- und Ausland, vor allem in Europa, Nordamerika und Asien Blanco GmbH + Co KG Flehinger Straße 59 · 75038 Oberderdingen Tel. 07045 4481-100 www.blanco-germany.com/de

Geschäftsführer: Stefan Kükenhöhner Leiter Vertrieb: Stefan Kükenhöhner Leiter Verkauf/Handel: Markus Wegmann Leiter Export: David Gartner Mitarbeiter 2015 in Bad Säckingen: 230 Produktions- und Vertriebsgesellschaften: CH-Aarburg (Konzernzentrale), Bad Säckingen und weitere · Exportquote: 16 % Messebeteiligungen: Küchentrends (München, Salzburg), Küchenmeile A30 – house4kitchen (Löhne), SwissBau (Basel), Eurocucina (Mailand) und weitere Franke GmbH Mumpferfährstraße 70 · 79713 Bad Säckingen Tel. 07761 52-0 · Fax 07761 52-294 info.fbs@franke.com · www.franke.de/ks

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Umfrage Spülen und Zubehör | BRANCHENSPIEGEL

es sich nicht schnell wieder beruhigt – zu Preisveränderungen bei einigen Produkten führen wird. 3. Die Pyramis-Gruppe investiert zurzeit stark in den Ausbau von Kapazitäten und die Effizienz von Abläufen. Insbesondere wird wieder in die noch junge Fertigung für Granitspülen investiert, die zuletzt sehr dynamisch gewachsen ist. Vor Ort in Deutschland betrachten wir alle Produktgruppen gleichermaßen. In diesem Jahr haben wir uns verstärkt um den Ausbau der Elektro-Einbaugeräte gekümmert, damit wir den Erfolg bei Küchenspülen und -armaturen auch in diesen Bereich übertragen können. Unser Ziel ist es, die ganze Palette an Produkten der Küchentechnik zu vermarkten.

4. In 2016 haben bei den Edelstahlspülen vor allem die Becken für flächenbündigen Einbau oder Unterbau gewonnen. Das scheint ein Trend zu sein, wie man ihn im Nachbarland Niederlande in der Ausbaustufe beobachten kann und in anderer Form in den USA. Bei Granitspülen profitierten große Becken und die neuen Farben besonders – wir hatten ein dunkles Grau (Iron Grey) und einen braun-anthrazit-Ton (Chocolate) eingeführt. Die größte Nachfrage nach neuen Armaturen haben Modelle aus massivem Edelstahl erfahren, hier hat Pyramis zuletzt sechs verschiedene Modelle aufgenommen und schon gute Erfolge erzielen können. www.pyramisgroup.de

Vertriebsleiter Küche: Michael Flormann Pressereferentin: Simone Struve Mitarbeiter 2014: 7.657 Produktgruppen Küche: Einbauspülen, flächenbündige Spülen, Unterbauspülen, Spülsteine und Module aus Keramik, hochwertige Armaturen sowie passendes Zubehör Villeroy & Boch AG Vertrieb Bereich Küche Postfach 1230 · 66689 Mettlach Tel. 06864 81-6000 information@villeroy-boch.com · www.villeroy-boch.de

Gesellschafter: Gerhard Göbel, Manfred Engel, Kevin Göbel, Felix Engel Geschäftsführer: Gerhard Göbel, Manfred Engel Marketingleiter: Manfred Engel Produktionsstätte: Siershahn Ansprechpartner für den Fachhandel: Christoph Erll, Peter Laub Produktgruppen: Arbeitsplatten und Spülen aus Keramik, Module, Zubehör und Armaturen

systemceram GmbH & Co. KG Berggarten 1 · 56427 Siershahn Tel. 02623 600-10 · Fax 02623 600-790 info@systemceram.de · www.systemceram.de

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BRANCHENSPIEGEL | Umfrage Spülen und Zubehör

Systemceram: Keramik – Material, Design und Funktion überzeugen

GERHARD GÖBEL, geschäftsführender Gesellschafter Systemceram

1. Insgesamt gesehen ein weiteres erfolgreiches Geschäftsjahr 2016 mit höchstem Umsatz. Deutlicher, über dem Markt liegender Umsatzzuwachs bei Küche und Bad, während in diesem Jahr im Laborbau nicht die Anzahl der weltweit vergebenen Großaufträge – wie im Vorjahr – anstand. Deshalb hier ein Umsatzrückgang. 2. Nach unserer Markteinschätzung werden wir, wie auch der Markt, weiter wachsen. Dabei setzen wir voraus, dass sich weder im nationalen noch im internationalen politischen Umfeld einschneidende Änderungen ergeben (auch nicht durch Brexit und Trump). Im Inland, unserem Marktschwerpunkt, erwarten wir weiterhin eine hohe Investitionsbereitschaft infolge der geringen Arbeitslosigkeit und niedriger Zinsen. 3. Natürlich werden wir auch in den nächsten Jahren verstärkt in Innovationen (Design und Funktion) unse-

rer keramischen Produkte investieren, um darüber das Kaufinteresse der Endkunde nachhaltig zu steigern. Darüber hinaus werden wir im Bereich Zubehör durch Weiterentwicklungen die Attraktivität der Produkte erhöhen. Zur Sicherstellung einer absolut hohen Lieferfähigkeit und Liefertreue werden wir weiterhin in Produktionsplanungs- und Steuerungssysteme in der Fertigung investieren. 4. Gefragt sind funktionale und kompakte Keramikspülen, die durch ihre Gradlinigkeit und angesagten modernen Gestaltungsformen in jede Art von Küchen einzuplanen sind. Von den Kunden werden verstärkt die Materialvorteile der Keramik in Optik und Funktion geschätzt. Die Bestseller 2016 entsprachen diesem Trend: Genea 100, Stema 80, die Mera Serie. www.systemceram.de

ARBEITSPLATTEN UND OBERFLÄCHEN D. Lechner GmbH Erlbacher Straße 112 · 91541 Rothenburg o. d. Tauber · Tel. 09861 701-0 · Fax 09861 701-109 info@lechner-ag.de · www.lechner-ag.de

Geschäftsführer: Dirk Beyer, Rafal Karcz, Jörg Arends, Dr. Jürgen Neuwald, Rainer Zumholte Standorte: Arnsberg, Baruth, Gütersloh, Leutkirch, Neumarkt Mitarbeiter 2016: 2.000 (national) Produkte: Rohspan- und Faserplatten, Dekorplatten, Schichtstoffe, Compact-HPL, HPL-Elemente und Arbeitsplatten Pfleiderer Deutschland GmbH Ingolstädter Straße 51 · 92318 Neumarkt info@pfleiderer.com · www.pfleiderer.com

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Franke: Mit dem richtigen System zum Erfolg 1. Das laufende Geschäftsjahr der Franke GmbH hat sich überwiegend erfreulich entwickelt – insbesondere aus Sicht des ersten Halbjahres. Die gute Entwicklung ist auf unsere Produktbreite, hohe Innovationskraft und starke KundenorientieSTEFAN KÜKENrung zurückzuführen. Vor diesem HÖHNER, GeschäftsHintergrund sind wir zuversichtlich, führer Franke GmbH dass die Franke GmbH die gesetzten Umsatz- und Ertragsziele für das Jahr 2016 erreichen wird. 2. 2017 werden wir weiterhin mit herausfordernden und volatilen Märkten im Ausland zu rechnen haben. Wir sehen aber auch Marktchancen und werden alles daran setzen, diese wahrzunehmen. Demzufolge haben wir uns ehrgeizige Wachstumspläne für das kommende Jahr gesetzt. Der Zuwachs soll im Inland über alle Vertriebskanäle sowie im Export generiert werden. Damit wird der Wachstumskurs der Franke GmbH auch 2017 erfolgreich fortgesetzt. 3. Im Wesentlichen investieren wir in den Ausbau unserer systemumfassenden Hersteller-Kompetenz. Wir setzen gezielt auf neue hochwertige Produkte, die als Systemlösung sämtliche Komponenten der modernen Küche in puncto Funktionalität und Design perfekt aufeinander abstimmt – von der Spüle über die Abzugshaube, E-Geräte bis zur Armatur. Allen voran Frames by Franke als einziges modulares Küchensystem, das alle Produktgruppen zur Speisenvorbereitung und -zubereitung umfasst. Auch mit den auf der Küchenmeile 2016 vorgestellten Erweiterungen der Produktlinien Mythos, Maris und Smart runden wir das Sortiment 2017 optimal für den Fachhandel ab. Darüber hinaus arbeiten wir kontinuierlich daran, das Informationsangebot für unsere Handelspartner auszubauen, z. B. mit dem Schulungsportal Franke Stars oder auch digitalen Medien. 4. Bei den Edelstahlspülen gehören die Einzelbecken der Serie Franke Box und die Spüle Hydros in Kombination mit einer Armatur aus massivem Edelstahl zu den Bestsellern. Aber der Trend zu Farbspülen ist ebenso ungebrochen. Dabei legt Keramik als Spülenmaterial deutlich an Menge zu. Bei den Farben sind verstärkt dunkle Töne wie Onyx oder Graphit gefragt. Der Erfolg von Farbspülen ist auf eine Reihe von Faktoren zurückzuführen: die ausgezeichnete Materialqualität, der Trend zu offenen WohnEssbereichen mit ganzheitlichen Farbkonzepten und der Wandel der Spüle vom Gebrauchsgegenstand zum designund funktionsorientierten Spülcenter. Funktional und optisch bilden Armaturen eine untrennbare Einheit mit der Spüle. Kein Wunder also, dass neben Edelstahlarmaturen auch Bi-Color-Armaturen, die individuelle Gestaltungsmöglichkeiten bieten, zu den Bestsellern gehören. www.franke.de

NABER-CONTURA® Composite Cin-Nagranit Spülen: Mehr Gestaltungsspielraum aus einem Guss

Angola 100 L

Neuinterpretation einer Einbauspülenserie mit robuster und gleichzeitig samtiger Oberfläche in sechs trendigen Granitfarben. Das Konzept einer konsequent klaren Linienführung wurde mit dem innovativen Mineralwerkstoff Cin-Nagranit in langlebige Form gegossen. Individuell geplant erfüllt jedes Modell mit stilsicherer Eleganz die hohen Ansprüche an ein modernes Vorbereitungs- und Spülzentrum. Gute Gründe, das Cin-Nagranit Spülenprogramm und das Musterbuch vorzugsweise im Vordergrund Ihrer Ausstellung zu platzieren.

Naber GmbH www.naber.com küche + architektur | 69


BRANCHENSPIEGEL | Umfrage Spülen und Zubehör

Naber: Immer einen Schritt voraus

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AEG BLANCO

FRANKE HETTICH KESSEBÖHMER

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KÜPPERSBUSCH LECHNER MIELE NABER NOVY ORANIER PANASONIC PFLEIDERER SYSTEMCERAM VILLEROY & BOCH WESCO

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Sonstiges

Zubehör

Beleuchtung

Kochfelder

www.naber.de · www.n-by-naber.com

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Unternehmensgeschichte ist aktuell die Erweiterung unseres Logistikzentrums. Für unsere Kunden sind Faktoren wie Warenverfügbarkeit und just-in-timeLieferung existenziell. Um diese von unserer Seite aus gewährleisten zu können, werden wir unsere Lagerfläche auf ca. 15.000 qm verdoppeln. Dabei setzen wir weiterhin auf modernste Techniken wie u.a. auf das „beleglose“ Kommissionierverfahren pick-byvoice. Dies ermöglicht uns, Aufträge schnell zu bearbeiten und die Fehlerquote drastisch zu senken. 4. Welche Produkte gehörten zu den Bestsellern 2016? Ist ein spezieller Materialtrend festzustellen? Wie erklären Sie sich diesen Erfolg? Mit der Nachfrage nach unseren Produkten sind wir gut zufrieden. Dabei entwickelten sich die Warengruppen Ablufttechnik, Lichttechnik und Abfallsammler besonders erfolgreich. Besonders stolz sind wir natürlich auch auf die Resonanz auf unsere modulare Concept Kitchen, die nicht nur dem anhaltenden Megatrend der Urbanisierung/Mobilität entgegenkommt, sondern auch als Teil eines Ganzen individuelle Einrichtungsszenarien unterstützt.

Abfallsysteme

Beschläge, Auszüge

Lüftungsgeräte/Dunstabzüge

Oberflächenmaterial

Kleingeräte

Armaturen

Waschmaschinen/Trockner

Sockelsysteme, Profile

Zulieferer

Arbeitsflächen

Lieferprogramme der Zulieferindustrie

Innenausstattung

PRODUKTPALETTE

Geschirrspülmaschinen

schafter Naber GmbH

Kühlgeräte/Gefriergeräte

führender Gesell-

Spülen

NABER, geschäfts-

Einbauherde/Backöfen

HANS-JOACHIM

1. Wir sind stolz darauf, dass wir den Wachstumskurs auch 2016 halten konnten. Die von uns gesteckten Ziele wurden sogar übertroffen. Profitiert haben wir dabei natürlich auch von den konjunkturellen Rahmenbedingungen und der positiven Branchenentwicklung. Die Bilanz unserer erfolgreichen Messeteilnahmen insbesondere an der KWT und area30 spiegeln die allgemein gute Stimmung im Markt wider. 2. Im Hinblick auf die weiterhin bestehenden guten konjunkturellen Rahmenbedingungen wie anhaltend gute Beschäftigtenquote, vorteilhafte Zinspolitik und eine boomende Baubranche in Deutschland, sehen wir dem Geschäftsjahr 2017 zuversichtlich entgegen. Aber auch unser Auslandsgeschäft stimmt uns zunehmend optimistisch, so dass wir unser Engagement in Europa und insbesondere den Anrainerstaaten zunehmend verstärken werden. 3. Kontinuierliche Investitionen in Produkt- bzw. in unsere Eigenentwicklungen mit Schwerpunkt Lüftungstechnik, Abfallsammler, Concept Kitchen etc., als auch in die wichtigen Erfolgsfaktoren Auftragsabwicklung und Service. Daran werden wir weiter festhalten. Eine der größten Investitionen unserer

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Internet www.aeg.de www.blanco-germany.com/de www.franke.de www.hettich.com www.kesseboehmer.de www.kueppersbusch.de www.lechner-ag.de www.miele.de www.naber.com www.novy-dunsthauben.de www.oranier-kuechentechnik.de www.panasonic.de www.pfleiderer.com www.systemceram.de www.villeroy-boch.de www.wesco-kuechentechnik.de www.wesco-aluments.de


Küchen | ARCHITEKTUR + TREND

Einfach schön FineLine MosaiQ für Auszug, Nische, Hoch- und Hängeschrank

Die Elemente aus dem neuen FineLine MosaiQProgramm des Beschlägespezialisten Kesseböhmer passen in jeden Auszug, in Hoch- und Hängeschranke.

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ndividuell kombiniert und damit perfekt auf die Wünsche und Bedürfnisse des jeweiligen Küchennutzers abgestimmt, kann FineLine MosaiQ jederzeit auch nachträglich in vorhandene Küchen integriert werden, auch in Verbindung mit der Linero MosaiQ-Nischenausstattung. FineLine MosaiQ spricht die Designsprache moderner Küchen: Elegant, die Optik reduziert, die Profile und Einsätze sind schlank und feingliedrig. Amerikanische Eiche und schwarz gebeiztes Eschenholz bilden die Basis. Darauf abgestimmt ist die grafit-schwarze Oberfläche von Metallelementen zur Unterteilung der Holzboxen. Die verschiedenen Einsätze, Boxen und Teilungselemente sind in den Maßen aufeinander abgestimmt und können in den unterschiedlichsten Kombinationen zusammengestellt werden, so dass sich Tablare und Auszüge flexibel auf sich ändernde Bedürfnisse oder Gewohnheiten anpassen lassen. Für das Tuning der „Convoy“-Hochschrank-Familie lässt sich auf das „Convoy“-Basistablar beispielsweise ein herausnehmbares Tablett mit Grifflöchern aufsetzen. Oder spezielle Holzrahmen ohne Boden, die mit Lochplatten und aufsteckbaren Quereinteilern, Flaschen- und Tellerhaltern oder Kreuzteilern ganz individuell für spezielle Funktionen aufgerüstet werden können. Einen strapazierfähigen und farblich passenwww.kesseboehmer.com den Untergrund schaffen schwarze Filzmatten.

DURCHDACHTE FUNKTION und hohe Variabilität kennzeichnen FineLine MosaiQ von Kesseböhmer. Das Zusammenspiel von Holz und grafit-schwarzen Metallelementen zur Unterteilung der Holzboxen ist ästhetisch, modern und entspricht dem aktuellen Trend.

küche + architektur | 71


BRANCHENSPIEGEL | Umfrage Beschlagindustrie

Beschlagindustrie unterstützt gestalterische Vielfalt Weitere Innovationen sind zu erwarten Die global agierenden Hersteller der Beschlagindustrie gehen grundsätzlich auch für das kommende Jahr von einer positiven Geschäftsentwicklung aus, weisen jedoch darauf hin, dass unvorhersehbare Ereignisse relativ schnell zu einer veränderten Situation führen können. Der Industriezweig konnte seine Kunden in aller Welt durch innovative, funktionale und ergonomische Produkte überzeugen, die gleichzeitig für mehr Komfort stehen. Trendprägend dürften nach deren Einschätzung „grifflose Möbel“ bleiben. Auch komfortables Öffnen und Schließen, ermöglicht durch mechanische oder elektrische Bewegungstechnologien ist nicht mehr wegzudenken. Schiebetürelemente sind auf dem Vormarsch. Mit ihrem variantenreichen Produktspektrum trägt die Beschlagindustrie auch im kommenden Jahr zur Individualisierung der Möbel bei.

1. 2. 3. 4.

Wie beurteilen Sie das abgeschlossene Jahr 2016 für Ihr Unternehmen? Wie lautet Ihre Prognose für die Entwicklung Ihres Unternehmens und der Branche in 2017 bezogen auf das Inlands- und Auslandsgeschäft unter Berücksichtigung des nationalen und internationalen konjunkturellen und politischen Umfelds? In welche Produkte, Produktionsbereiche und Dienstleistungen werden Sie in den kommenden Jahren investieren und warum? Welche Trends bei Beschlägen und Auszugssystemen haben sich deutschlandweit und international deutlich positiv auf Ihre Umsatzentwicklung ausgewirkt?

Blum: Gut gerüstet

ANDRÉ DORNER, Geschäftsführer Blum Deutschland

72 | küche + architektur

1. Die Umsatzentwicklung der ersten Hälfte unseres Wirtschaftsjahres 2016/2017 ist positiv. In Westeuropa sind die Märkte im Süden weiterhin auf Erholungskurs, während die Auswirkungen des Brexit-Votums in England, vor allem durch die Abschwächung der Währung, deutlich spürbar sind. Die EU-Staaten in Osteuropa verzeichnen ein nach wie vor gutes Wachstum. Die Krise in Russland ist noch nicht bewältigt und die wirtschaftliche Unsicherheit in der Türkei ist sehr groß. In Nordamerika setzte sich der Aufwärtstrend des vergangenen Wirtschaftsjahres fort, allerdings in abgeschwächter Form. Im asiatisch-pazifischen Raum bewegt sich das Wachstum auf einem guten Niveau. In Südamerika sind erste Anzeichen vorhanden,

dass die Talsohle erreicht ist. Die Akzeptanz unserer Produkte in den Märkten ist global gesehen sehr zufriedenstellend. 2. Es ist schwierig eine Prognose für das Jahr 2017 abzugeben. Insgesamt gehen wir von einer positiven Entwicklung aus. Allerdings können unvorhersehbare Ereignisse relativ schnell zu einer veränderten Situation führen. Obwohl es einige Krisenherde gibt, hoffen wir, dass auch das nächste Jahr ohne allzu große weltweite wirtschaftliche Turbulenzen verlaufen wird. Die Kurzfristigkeit im Auftragseingang wird uns auch weiterhin hohe Flexibilität in vielen Bereichen des Unternehmens abverlangen. Mit rund 6.900 engagierten Mitarbeitern, hoher internationaler Marktpräsenz in über 120 Märk-


Umfrage Beschlagindustrie | BRANCHENSPIEGEL

ten und inzwischen 28 Tochtergesellschaften bzw. Repräsentanzen sehen wir uns jedoch gut gerüstet für die kommenden Herausforderungen. 3. Als produzierendes Industrieunternehmen macht der Ausbau unserer Produktionsstätten und Verwaltungsräumlichkeiten einen großen Teil unserer Investitionen aus. Unsere Bau-Investitionen werden auch 2017 im geplanten Rahmen durchgeführt. Ebenso werden wir in gewohntem Ausmaß – das sind pro Wirtschaftsjahr rund 4 % unseres Umsatzes – in F & E investieren. Mit neuen Produkten und Dienstleistungen werden wir Sie auf unserer Leitmesse, der Interzum 2017 in Köln, überraschen. Weitere Investitionen entfallen auch auf die Ausbildung im eigenen Haus. Im Herbst 2016 hatten wir erstmals über 300 Lehrlinge bei uns in der Gruppe in Ausbildung. Mit all diesen Maßnahmen

sehen wir uns gut gerüstet für die künftigen Herausforderungen der Möbelbranche. 4. Das Thema „Grifflose Möbel“ begleitet uns schon seit einigen Jahren. Es wird auch 2017 der bestimmende Designtrend im Wohnbereich bleiben. Für komfortables Öffnen und Schließen bieten wir mit unseren mechanischen und elektrischen Bewegungstechnologien vier Lösungen in verschiedenen Komfortstufen und über unterschiedliche Ausstattungsniveaus hinweg. Auch hier dürfen Sie auf der Interzum 2017 Neuheiten erwarten! Ein weiterer bedeutender Aspekt ist das Design. Mit Legrabox haben wir ein Boxsystem im Programm, das mit seinem schlichten Erscheinungsbild und seiner klaren Formensprache ganz dem Zeitgeist entspricht und viel Potenzial für weitere Entwicklungen auf dieser Plattwww.blum.com form bietet.

Hettich: Trendgerechte Lösungen für Differenzierung und Upgrading 1. Dr. Andreas Hettich: 2016 war politisch gesehen ein sehr turbulentes Jahr mit vielen Krisen. Brexit, Russland, Umsturzversuche in der Türkei, Banknotentausch in Indien, die Wahl in den USA und verschiedene kriegerische Auseinandersetzungen, um nur einige Beispiele zu nennen. Deutschland und der deutsche Markt wirken wie eine Insel der Stabilität mit Ausnahme der Schlafzimmermöbler – hier gab es weitere Insolvenzen und einen gestiegenen Importdruck. Nachdem das Jahr schwach angefangen hatte, entwickelte es sich ganz ordentlich, allerdings blieb der Herbstboom aus. Unter dem Strich sind wir ganz zufrieden, aber das Jahr lief nicht so gut wie geplant. 2. Dr. Andreas Hettich: Die Entwicklungen aus 2016 werden natürlich auch in 2017 Auswirkungen haben, daher ist das Umfeld weiterhin schwierig. In Deutschland und Frankreich stehen zudem wichtige Wahlen an. Deutlich steigende Material- und Personalkosten führen zwangsläufig zu Preiserhöhungen. Aufgrund unserer Innovationskraft und einzelnen Kundenentwicklungen planen wir trotzdem mit einem deutlichen Wachstum in 2017. Die Interzum als Impulsgeber wird eines der Highlights des Jahres sein und wir freuen uns darauf, die Branche mit unseren Neuheiten und Ideen zu begeistern. 3. Uwe Kreidel: Wir werden weiterhin in unsere Kernprodukte Schubkastensysteme und -führungen, Scharniere sowie Schiebetürsysteme investieren. Besonderes Augenmerk legen wir darauf, unsere erfolgreichen Plattformkonzepte weiter auszubauen. Damit bieten wir unseren Kunden gestalterische Vielfalt und hohe Effizienz. Im Hinblick auf funktionale Aspekte stehen Komfort und Ergonomie

weiterhin im Fokus, sowohl bei Möbelbeschlägen als auch für Beschläge, die in Geräten der Weiße Ware zum Einsatz kommen. Die Entwicklung neuartiger, innovativer Beschlagsysteme bildet einen Entwicklungsschwerpunkt, um für die Zukunft gerüstet zu sein. Auch unsere EServices werden wir ausweiten und weiterentwickeln, um Prozesse für unsere Kunden noch effizienter zu gestalten. 4. Uwe Kreidel: Hier ist insbesondere der Trend zu Differenzierung und Upgrading zu nennen. Einer unserer Erfolgsfaktoren ist in diesem Zusammenhang das Plattformkonzept unserer Schubkastensysteme. Möbel- und Küchenhersteller können damit ihre Programme auf vielfältige Geschmäcker und Segmente einstellen – bei einer schlanken Produktion. Dank eines einheitlichen Korpus-Bohrbildes können neben dem Schubkastensystem ArciTech auch das Premiumschubkastensystem AvanTech und Holzschubkästen, beide auf identischen Actro 5D Führungen, eingesetzt werden. Innerhalb der Plattformkonzepte ArciTech und AvanTech ergeben sich außerdem zahlreiche Optionen zur Differenzierung zwischen den Möbelprogrammen. Ein weiteres Beispiel für den Trend zu Upgrading und Differenzierung sind Schiebetüren als neue Öffnungsalternative in der Küche, mit der große Flächen komfortabel geöffnet und geschlossen werden können. Für Möbelhersteller bieten sie ganz neue Designmöglichkeiten, um sich abzuheben. Auch der Trend zu grifflosen Möbeln in allen Wohnbereichen bis hin zur Weißen Ware hat sich positiv ausgewirkt. Hier bieten wir mit Push to open und Push to open Silent Systeme für verschiedene Produktbereiwww.hettich.com che.

DR. ANDREAS HETTICH, geschäftsführender Gesellschafter der HettichUnternehmensgruppe

UWE KREIDEL, Geschäftsführer der Hettich Marketingund Vertriebs GmbH & Co. KG

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BRANCHENSPIEGEL | Umfrage Beschlagindustrie

Vauth-Sagel: Individuelle Systemlösungen weltweit gefragt

CLAUS SAGEL, Geschäftsführer Vauth-Sagel

1. Das Geschäftsjahr 2016 war ambivalent, das erste Halbjahr sehr erfolgreich, das zweite Halbjahr konnte leider nicht daran anknüpfen. In Summe sind wir mit der Entwicklung in 2016 durchaus zufrieden. 2. Das Inlandsgeschäft wird unserer Meinung nach weiterhin stabil verlaufen. Im Ausland gilt es, sehr differenziert einzelne Länder und Regionen zu betrachten. Auch aus politischer Sicht sind viele Exportmärkte keine sichere Bank. 3. In alle drei Bereiche werden wir investieren. Bei den Produkten sind es beispielsweise unsere neuen Eckschranklösungen Cornerstone. Unsere Serviceleistungen zu unseren weltweiten Kunden stehen genauso im Fokus wie das Investment in unsere Pro-

duktionsstandorte. Wir haben viel vor in den kommenden Jahren und werden uns deutlich innerhalb der Produktlandschaft, internationalen Märkte sowie digitalen Dienstleistungen entwickeln. 4. Grundsätzlich kann man feststellen, dass hochwertige, komfortable und individuell gestaltbare Systemlösungen weltweit sehr gefragt sind. Der Raum hinter der Front wird von vielen Nutzern mit einem sehr viel höheren Interesse wahrgenommen, als noch vor einigen Jahren. Wir denken in Raum und stellen den Nutzer in den Mittelpunkt. Auf unserer Leitmesse, der Interzum im Mai 2017, ist das genau unser Thema. Hier stellen wir unsere neuesten Trendentwicklungen dem internationalen Fachpublikum vor. www.vauth-sagel.de

Salice: Mehr als nur Scharniere

MICHAEL BUDDE, Vertriebsleiter der Deutschen Salice

1. 2016 war für Salice ein sehr erfolgreiches Jahr. Mit unserem neuen Scharnier Air konnten wir auch Neukunden überzeugen und haben gleich zwei Auszeichnungen gewonnen. Auch wirtschaftlich sind wir zufrieden, wenngleich wir in Deutschland weiter wachsen wollen. 2. Wir gehen davon aus, dass sich die Branche stabil entwickeln wird. Deutschland ist für uns der wichtigste Export-Markt in Europa und wir investieren viel, um unsere Kunden hier möglichst schnell und flexibel zu bedienen. Wie sich die konjunkturellen und politischen Veränderungen auf unser Geschäft auswirken, lässt sich nur schwer einschätzen. Wir gehen aber davon aus, dass wir mit unseren internationalen Gesellschaften gut und schnell auf Veränderungen reagieren können.

3. Salice bietet Beschläge zum Drehen, Heben, Schieben und Ziehen – das ist eine große Bandbreite und die möchten wir noch stärker als bisher herausstellen. Der Markt nimmt Salice noch immer zu sehr als Scharnier-Spezialist wahr. Unser Angebot ist jedoch weit größer. Technik und Produktentwicklung stehen auch 2017 im Mittelpunkt unserer Investitionen. Dabei wird es nicht nur, aber auch um Scharniere gehen. Eine wichtige Rolle spielen moderne Öffnungssysteme für Möbel, die sich mit Design und Funktionalität leichter und schöner im Wohnraum integrieren. 4. Neben den Innovationen bei Scharnieren, Führungen und Kastensystemen ist die Nachfrage nach hochwertigen Schiebetürsystemen spürbar angestiegen. Hier konnten wir unseren Umsatz mit Lösungen für Objektgeschäfte und Industriekunden erfolgreich ausbauen. www.deutschesalice.de

Grass – Gefragt: hochwertige Designlösungen

CHRISTOPH WALTER, Grass-Geschäftsführer

74 | küche + architektur

1. Insgesamt sind wir mit dem Geschäftsjahr 2016 zufrieden. Europa und hier speziell Deutschland haben sich für uns sehr erfreulich entwickelt. Während der nordamerikanische Markt stabil blieb, waren die Märkte in Südamerika, Osteuropa und im Nahen Osten mit Schwierigkeiten behaftet. 2. Wir rechnen für die Branche nicht mit wesentlichen Veränderungen, sofern nicht große wirtschaftliche und/ oder politische Turbulenzen aufkommen. Allerdings existieren momentan durchaus Risiken. Trotzdem: Für Grass sind die Aussichten für 2017 sehr hoffnungsvoll, bedingt durch die Einführung bedeutender Neuprodukte und die Gewinnung von Neukunden. 3. Investitionsschwerpunkte sind nach wie vor unsere Kernsortimente und die Kapazitätserweiterungen.

Darüber hinaus werden schwerpunktmäßig hohe Investitionen in den Logistikbereich getätigt werden – und auch Service und Flexibilität werden hier eine wichtige Rolle spielen. 4. Der Trend geht nach wie vor in Richtung hochwertiger Design-Lösungen und Individualisierung. In der Möbelindustrie gewinnen Zulieferer wie Grass zunehmend an Bedeutung, weil sie den Herstellern innovative Produkte und die Möglichkeit zur Differenzierung gegenüber dem Wettbewerb geben. Technische Features wie z.B. Tipmatic Soft-close bieten einen Mehrwert und können von den Herstellern hervorragend für ihre Kundenkommunikation eingewww.grass.at setzt werden.


Umfrage Beschlagindustrie | BRANCHENSPIEGEL

Kesseböhmer: Investitionen in neue Produkte zahlen sich aus 1. Wir sind zufrieden mit der Geschäftsentwicklung in 2016. Allerdings leicht hinter unserem Plan aufgrund einer doch spürbaren Verlangsamung unseres Wachstum in der zweiten Jahreshälfte, Dies ist insbesondere bedingt durch die Entwicklungen in Großbritannien – für uns allgemein ein starker Markt. Ansonsten konnten wir uns mit Ausnahme der „üblichen Verdächtigen“ wie Russland oder Türkei erfreulicherweise in allen unseren Märkten sowohl im Inland als auch international positiv entwickeln. 2. Auch für 2017 gehen wir von einem soliden Wachstum aus. Sehen allerdings weiterhin mit Sorge die Entwicklungen im englischen Markt wie auch in den oben bereits angesprochen Ländern. Eine weitere Herausforderung liegt in der Stahlpreisentwicklung der letzten Monate. Um diese in 2017 anhaltende Entwicklung in den Griff zu bekommen, werden wir entsprechend reagieren und auch unsere Kunden einbinden müssen. 3. Wir werden in der Produktion vornehmlich unsere Kapazitäten im Bereich Oberfläche und Stanzen ausbauen. Im kommenden Jahr können wir unsere neue, zweite Galvanik und erstmalig und – speziell für den Automobilbereich – unsere neue KTL Anlage in Betrieb nehmen. Das Kesseböhmer-Leistungsspektrum

an Stanzkapazität werden wir von aktuell 500 Tonnen auf über 1000 Tonnen ausbauen und dazu einen neuen, ca. 24.000 qm großen Gebäudekomplex errichten. Darüber hinaus werden wir weiterhin international den Ausbau unseres Vertriebes vorantreiben. 4. Insgesamt sind wir in den letzten Jahren auf breiter Produktbasis gewachsen, sowohl im angestammten Kerngeschäft, als auch durch unsere Neuprodukte, auf die ca. 30% des Wachstums entfallen. Allerdings ist grundsätzlich festzustellen, dass die Anlaufkurven in unserer Branche recht lang sind und es ein hohes Maß an Vertriebs- und Marketinganstrengungen bedarf, um neue Produkte erfolgreich im Markt einzuführen. Mit großer Zuversicht sehen wir die Entwicklung hin zu wohnlichen und warmen Materialien in unserem Bereich. Wir freuen uns, mit der Akquisition von Rockenhausen im letzten Jahr unseren Kunden und Partnern auch in Zukunft tolle Lösungen anbieten zu können: moderne Innenausstattungsideen, die dem Trend zum Werkstoff Holz bzw. auch dem Mix Holz/ Metall und damit zu einer wohnlichen, wertigen und individuellen Küchenausstattung entsprechen.

BURKHARD SCHREIBER, Geschäftsführer Möbelbeschläge, Kesseböhmer GmbH

www.kesseboehmer.de

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BESCHLÄGE

Inhaber: Familie Hettich Geschäftsführer: Uwe Kreidel, Peter Kuppen Vertriebsleiter: Holger Geesmann, Jürgen Krüger Marketingleitung: Elke Meyer Mitarbeiter 2015: 5.900 Umsätze 2015: 880 Mio. Euro Exportquote 2015: 68 % Hettich Marketing- und Vertriebs GmbH & Co. KG Vahrenkampstraße 12 –16 · 32278 Kirchlengern · Tel. 05223 77-0 Entdecken Sie die Möglichkeiten in unserem Flyer „Pimp up your kitchen“ und dem Hettich Trendreport! Kostenlos bestellen unter: kitchen-info@de.hettich.com · www.hettich.com

Inhaber: Oliver Kesseböhmer Geschäftsführer: Burkhard Schreiber Vertriebsleiter: Thomas Herden Mitarbeiter 2015: >2.550 Umsätze 2015: 440 Mio. Euro Exportquote 2015: 60% Kesseböhmer GmbH Mindener Straße 208 · 49152 Bad Essen Tel. 05742 461346 · Fax 05742 4661224 hotline@kesseboehmer.de · www.kesseboehmer.de

ABFALLTRENNSYSTEME

Geschäftsführer: Egbert Neuhaus Vertriebsleiter: Rainer Büth Produktgruppen: Einbauabfallsammler, Küchenausstattungen, Auszugsysteme, Haushaltwaren, Küchenaccessoires, Kochgeschirr, Alu-SystemTechnik, Trag-/ Stützelemente Aluminium-Design-Möbel – Aluments M. Westermann & Co. GmbH – Küchentechnik Postfach 2680 · 59716 Arnsberg (Neheim-Hüsten) Tel. 02932 476-0 Fax 02932 476-55 · Fax Export 02932 34576 einbau@wesco.de · www.wesco-kuechentechnik.de aluments@wesco.de · www.wesco-aluments.de

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Umfrage Verbände | BRANCHENSPIEGEL

Verbundgruppen – das nächste Küchenjahr kann kommen Küchenfachgeschäfte bleiben gefragt

Die Rahmenbedingungen für den Fachhandel zeigen sich weiterhin positiv, so dass die Verbundgruppen davon ausgehen, dass sich die positive Geschäftsentwicklung der Fachhandelsunternehmen fortsetzt. Dabei sollen zeitgemäße Marketingkonzepte, der Ausbau intelligenter Handelsmarken sowie eine stärkere Unterstützung der Fachgeschäfte im Bereich der Online-Präsenz in Form eigener Websites sowie unternehmensspezifischer Aktivitäten in Sozialen Medien sollen die Mitgliedsunternehmen der einzelnen Verbundgruppe in ihrer Wettbewerbsfähigkeit zusätzlich voranbringen.

1. 2. 3. 4.

Wie beurteilen Sie das abgeschlossene Jahr 2016 für Ihr Unternehmen? Wie lautet Ihre Prognose für die Entwicklung Ihres Unternehmens und der Branche in 2017 bezogen auf das Inlands- und Auslandsgeschäft unter Berücksichtigung des nationalen und internationalen konjunkturellen und politischen Umfelds? In welche Dienstleistungen werden Sie in den kommenden Jahren investieren, um Ihre Mitgliedshäuser zu unterstützen und warum? Wie definieren Sie die Aufgaben Ihrer Verbundgruppe für die nächsten fünf Jahre?

Die wichtigsten Einkaufskooperationen im Küchenbereich 2015 Kooperation

Mitgliedshäuser

Geschäftsführer

Gründungsjahr

Außenumsatz (Küche)

Der Kreis

2832

Ernst-Martin Schaible, Karl Dotzauer, Oliver Strelow

1979

2,406 Mrd. Euro

Der Küchenring

530

Manfred Töpert

1980

441 Mio. Euro

Garant KüchenAreal

430

Jürgen Feldmann, Modulmanager

1995

k. A.

EMV

1449 VerkaufsstelFelix Doerr, Ulf Rebenschütz len in D, davon 181 Küchenspeziallisten

2004

Gesamt 1,25 Mrd. €, davon entfallen 36 % auf das Segment Küche

Küchen Treff

390

Franz Bahlmann

1995

k. A.

MHK

2.236 (in D)

Hans Strothoff, Werner Heilos, Donald Schieren

1980

4,509 Mrd. Euro

Plana

38

Mark Willekes

1988

rd. 100 Mio. Euro

BUK

103

Werner Bäuerlein

2005

k. A.

küche + architektur | 77


BRANCHENSPIEGEL | Umfrage Verbände

Der Küchenring: Renditesteigerung im Fokus

MANFRED TÖPERT, Geschäftsführer Der Küchenring

1. Das Umsatzjahr begann im ersten Quartal fulminant und die hohen Zuwachsraten schmolzen im Laufe des Jahres immer mehr ab. Aber für den Küchenring war es wieder ein gutes Geschäftsjahr mit einem nennenswerten Umsatzplus und ein erneutes Rekordjahr. 2. Wir haben für 2017 eine ähnliche Umsatzerwartung wie 2016. Politische und finanzpolitische Einflüsse, die heute noch nicht einsehbar sind, z. B. Auswirkungen der Wahl in den USA auf die europäische Wirtschaft, können im Laufe von 2017 zu einer Neubewertung führen. 3. Wir werden 2017 weiter auf unsere Marketingkonzepte zur Renditesteigerung setzen. Weiterhin

stellen wir Konzepte für die Suche nach Verkaufsmitarbeitern, Quereinsteigern und deren Schulungen unseren Gesellschaftern vor. Die laufenden Instrumente, wie unser Ladenbaukonzept „SystemPlus 1“, sind extrem erfolgreich und unterstützen unsere Mitglieder im Wettbewerb vor Ort sehr nachhaltig. 4. Konzentration auf praxisgerechte Dienstleistungen und Konzepte zur Stärkung der Händler im regionalen Wettbewerb und die Heranführung der Mitglieder an die Herausforderungen des Wettbewerbs im Umfeld der neuen Kommunikationsmedien. www.kuechenring.de

Der Kreis: Jeder kann, keiner muss

ERNST-MARTIN SCHAIBLE, geschäftsführender Gesellschafter Der Kreis

78 | küche + architektur

1. Es zeichnet sich ein gutes Geschäftsjahr 2016 ab, auch wenn die Frequenz in den Geschäften während der Sommermonate und im Herbst nicht so hoch war wie in den restlichen Monaten des Jahres. Der Zuwachs beschränkte sich nicht nur auf das Inland, sondern auch auf die europäischen Länder, in denen Der Kreis aktiv ist. Es freut uns, dass die Nachfrage nach individuell geplanten, qualitativ hochwertigen Küchen erneut angestiegen ist. Man kann von einem „kleinen Küchenboom“ sprechen, der durch die positiven wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, der Niedrigzinsphase und den optimistischen Konjunkturprognosen gestützt wurde. 2. Ich glaube, dass die Endverbraucher aufgrund der politischen Gesamtlage (neuer Präsident in den USA, Bedeutungsgewinn der populistischen Parteien in vielen Ländern in Europa) und der niedrigen Zinsen auch weiterhin in die Gestaltung ihres Heimes investieren werden. Unabhängig davon sind wir davon überzeugt, dass gemäß unserem Credo „Qualität vor Quantität“ anspruchsvolle Küchenlösungen weiter an Bedeutung gewinnen werden. Unsere Dienstleistungen zur Unterstützung unserer Mitglieder sind auf diese Entwicklung ausgerichtet. Nicht zu unterschätzen ist in diesem Zusammenhang das Ladenbau-Konzept von Der Kreis, also die zeitgemäße und moderne Gestaltung des PoS und der Ausstellung. Zu diesem Thema haben wir ein Full-Service-Programm entwickelt, das alle Facetten von der Marktanalyse über die Vorbereitung und Umsetzung, der betriebswirtschaftlichen Beratung bis zur Geschäftsneueröffnung umfasst. Die Investitionsbereitschaft des Küchenspezialisten, vor allem in die Ausstellungsgestaltung, im Außenauftritt, inklusive des Online-Auftritts, und in die Produktpräsentation wird in Zukunft immer wichti-

ger, um seine Fachkompetenz gegenüber den Großvermarktern beim Verbraucher herauszustellen und zu verdeutlichen. Die Nachfolgeregelung und Unternehmensübernahme bleiben auch weiterhin die zentralen Aufgaben in den kommenden Jahren, denn die demographische Entwicklung macht auch vor unserer Branche nicht halt und wir verfügen über entsprechende Erfahrung und Erfolge in der Begleitung und Gestaltung von Nachfolgeregelungen. Wir sind hierfür gut gerüstet. Ein wesentliches Erfolgsrezept unserer Verbundgruppe ist und bleibt ihre internationale Ausrichtung. 3. Wir haben in Zusammenarbeit mit unseren Mitgliedern ein umfangreiches Dienstleistungsportfolio entwickelt, das den einzelnen Händler nicht nur bei der Bewältigung seines Tagesgeschäftes unterstützt, sondern ihm auch wichtige Impulse für seine persönliche Weiterentwicklung und der seines Geschäftes liefert. Die Art der Dienstleistung hängt von der individuellen Situation ab, in der sich ein Unternehmen befindet. Steht beispielsweise eine Nachfolgeregelung an oder möchte der Fachhändler expandieren oder sein bestehendes Ladenlokal modernisieren? Oder ist er mit seiner Ertragssituation unzufrieden? Um ein optimales Ergebnis zu erreichen, hat sich Der Kreis in den letzten Jahrzehnten von einem Einkaufsverband zu einem Vollprofi-Dienstleistungsanbieter entwickelt. Nichts ist Muss oder Zwang, der Unternehmer entscheidet selbst, in welchem Umfang er die Angebote in Anspruch nehmen und welche Dienstleistungen er im Einzelnen verwenden will. Genau diese Freiheit und die Individualität sind die Stärken unseres Verbundes. Es versteht sich von selbst, dass wir unsere Dienstleistungen permanent weiterentwickeln, damit unsere Mitglieder moderne und zukunftssichernde Lösun-


Umfrage Verbände | BRANCHENSPIEGEL

gen in ihrer Marktbearbeitung nutzen können, die sie dabei unterstützen, die Nummer eins in ihrer Region zu werden bzw. ihre führende Position beizubehalten. Dies gilt gleichermaßen für die Gestaltung und Positionierung ihrer Geschäfte und für die Präsentation ihrer Unternehmen in den digitalen Medien, beides sollte idealerweise aus einem Guss sein. Unabhängig davon ist und bleibt auch die persönliche, intensive und professionelle Betreuung der Mitglieder durch unsere Regionalleiter wichtig und wird von unseren Küchenspezialisten sehr geschätzt. 4. Die Themen Nachfolgeregelung, Personalsuche im Küchenfachhandel, Fortbildung von Küchenspezialisten, Erhöhung der Kundenfrequenz in den Fachgeschäften und die fortschreitende Digitalisierung werden uns in den nächsten Jahren weiterhin intensiv beschäftigen. Hierzu hat Der Kreis in enger Kooperation mit seinen Mitgliedern zukunftsweisende Konzepte entwickelt und ist dabei, diese Maßnahmen den zukünftigen Herausforderungen anzupassen. Die Verbindung zwischen der digitalen Welt und dem stationären Fachhandel wird immer enger. Der Trend, dass die Endkunden das Internet als Informations-

quelle nutzen, wird sich noch weiter verstärken. Dies führt idealerweise zu einer allumfassenden Veränderung im Bewusstsein des Küchenspezialisten: Der Auftritt des Küchenspezialisten am PoS und in der digitalen Welt sollte nicht nur aus einem Guss sein, sondern es sollte idealerweise auch im Netz zu einer sogenannten Schwarmbildung kommen, d.h. die Synergien der Gemeinschaft sollten auch im Internet genutzt werden. Aus diesem Grund arbeitet Der Kreis gerade zusammen mit Mitgliedern an einer digitalen, zukunftsweisenden Plattform rund um das Thema Küche, die wir zu unserem Kongress 2017 (vom 5.-7. Mai 2017 in Unterschleißheim bei München) präsentieren werden. Unabhängig davon höre ich nicht auf, unser Credo gebetsmühlenartig zu wiederholen: Die Qualität der Online-Auftritte von Küchenspezialisten und ihre Präsenz in den Sozialen Medien ist wichtig und muss stetig verbessert werden. Hier bieten wir dem Fachhändler die Chance, sich und sein Unternehmen überzeugend vorzustellen und tiefe Einblicke in seine Leistungsfähigkeit zu geben. Diese Dienstleistungen werden wir permanent weiter entwickeln. www.derkreis.de

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küche + architektur | 79


BRANCHENSPIEGEL | Umfrage Verbände

EMV: Gemeinsam fit für die Zukunft

FELIX DOERR, Geschäftsführung EMV

ULF REBENSCHÜTZ, Geschäftsführung EMV

80 | küche + architektur

1. Der Möbel- und Küchenhandel konnte im Jahr 2016 gute Umsatzerlöse erzielen. Damit setzt sich die über die letzten Jahre anhaltende positive Geschäftsentwicklung im Möbel- und Küchenhandel weiter auf hohem Niveau fort. Die Händler des Europa Möbel-Verbundes profitieren darüber hinaus von der außerordentlich positiven Entwicklung des Europa Möbel-Verbundes, die deutlich über dem Branchenschnitt liegt. Ausgefeilte Marketingkonzepte, überzeugende und ertragreiche Handelsmarken sowie eine erfolgreiche Multi-Channel-Unterstützung der Händler verstärken die Wettbewerbsposition entscheidend. 2. Betriebswirtschaftliche Planungen basieren immer auf Annahmen, die mit der Entwicklung der Nachfrage ganz entscheidend beeinflusst werden. Die für den Möbel- und Küchenhandel wichtigen Indikatoren sind die Investitionsabsichten der Konsumenten überwiegend in den privaten Haus- bzw. Wohnungsbau sowie die Anschaffungsneigung für langlebige Wirtschaftsgüter. Die Baugenehmigungen halten sich weiterhin auf einem hohen Niveau und aktuelle politische Entwicklungen verstärken in den letzten Jahren den Trend des Cocoonings. Der Bereich der Küchenmöbel ist hiervon besonders positiv betroffen. Das Interesse breiter Konsumentenschichten für das Kochen und die Küchentechnik sowie technischen Entwicklungen im Bereich der Küche und der Elektrogeräte fördern diesen Trend weiterhin. Der Europa Möbel-Verbund unterstützt als moderne Dienstleistungszentrale seine Gesellschafter aktiv bei der Weiterentwicklung ihrer Unternehmen. Mit dem im Herbst 2016 vorgestellten Pilothaus Schuster Home Company in Ingolstadt hat der Europa Möbel-Verbund ein eindrucksvolles Beispiel für seinen Führungsanspruch im Bereich der konzeptorientierten Vermarktung von Möbeln und Küchen gegeben. Ladenbau, Präsentation, die Verbindung sämtlicher Kommunikationstechniken und eine innovative Nutzung digitaler Technik in der Präsentation und im Verkaufsprozess zeigen sich hier in Bestform. Der im Herbst durchgeführte Kongress „Fit For Future“ hat bei den zahlreichen Teilnehmern Impulse für die Entwicklung Ihrer Möbelund Küchenhäuser gesetzt. 3. Die Unterstützung der angeschlossenen Händler in den Bereichen der Digitalisierung bleibt neben den klassischen Arbeitsfeldern wie Sortiment, Marketing,

Vertrieb und Personalentwicklung ein wichtiges Aktivitätenfeld. Gerade im Bereich der Digitalisierung können synergetische Dienstleistungen angeboten werden, die ein einzelnes Anschlusshaus nicht wirtschaftlich erbringen kann, die jedoch für den Wettbewerb entscheidend sein können. Wichtige neue Impulse setzten wir einerseits im Bereich Content Marketing als Dienstleistung, die die Gesellschafter des Europa Möbel-Verbundes kostenfrei nutzen können. Andererseits initiieren wir mit dem „EMV-HomeStylisten“ ein neues modernes, auf die Kundenwünsche ausgerichtetes Berufsbild in der Kategorie des Verkäufers. Wir führen also die Innovationen der Digitalisierung mit den klassischen Disziplinen des Handels zusammen, um im Verständnis des Kunden einen hohen Grad an Exzellenz am PoS zu erzeugen. Dies wird die führende Rolle des Verbundes im Bereich Marketing weiter ausbauen. 4. Zu den wichtigsten Aufgaben gehört es, unseren Mitglieder für die permanente Transformation in die Zukunft zu motivieren, konkret: • Prozesse zu entwickeln und helfen, diese zum Kundennutzen zu verbessern. • Durch das Produktmanagement innovative Produkte und Sortimentsideen zu kreieren, die die Kunden begeistern. • Neue Beschaffungsquellen weltweit entdecken und  entwickeln. • Über das digitale Marketing den Mittelstand in seiner  ganzen Vielfalt wieder stärker wahrnehmbar machen. Der Markt des Möbel- und Küchenhandels ist einem starken Wettbewerb ausgesetzt. Die Nachfrageentwicklung schätzen wir auch mittelfristig als gut ein. Insgesamt werden für den Markt zahlreiche Betriebsschließungen vorwiegend im Bereich kleinerer und mittlerer Flächen vorausgesagt. Wir sind der Überzeugung, dass auch kleinere und mittlere Flächen im Möbel- und Küchenhandel erfolgreich betrieben werden können, sofern die geeigneten Marktstrategien und Konzepte eingesetzt werden. Gerade hier bietet der Europa Möbel-Verbund seinen Gesellschaftern entscheidende Vorteile. Im Wettbewerb mit Online-Anbietern kann der stationäre Möbel- und Küchenhandel seine Vorteile durch die persönliche Beratung und seine Servicequalität entscheidend einwww.emverbund.de setzen.


Umfrage Verbände | BRANCHENSPIEGEL

KüchenTreff: Qualität, Service und gute Preise vom Fachhandel 1. Nach unserem Jubiläumsjahr 2015 hatten wir damit gerechnet, dass wir es etwas ruhiger angehen lassen würden – aber das Gegenteil war der Fall: Wir haben 2016 mit einer aktualisierten Variante der vernetzten Küche und unseren Aktionen zum 90-jährigen Jubiläum der Einbauküche spannende Projekte umgesetzt, die unsere Mitglieder hervorragend für ihr Marketing nutzen können. Auch sonst haben wir alles erreicht, was wir uns vorgenommen haben – zum Beispiel neue Mitglieder gewonnen und unsere Präsenz in den Niederlanden ausgebaut. 2. Wie auch im vergangenen Jahr gehen wir für unseren wichtigsten Markt Deutschland von einem weiteren Wachstum aus. Die Küchenbranche hat sich 2016 überdurchschnittlich entwickelt und es gibt derzeit keine Anzeichen dafür, dass sich diese stabile Entwicklung 2017 nicht fortsetzen würde. Die Baukonjunktur war in 2016 besonders im Wohnungsbau sehr gut und auch für das kommende Jahr wird ein solides Wachstum prognostiziert. Davon profitieren natürlich auch die Küchenspezialisten. In unserem zweiten Zielmarkt, den Niederlanden, ist hingegen im laufenden Jahr das ‚Tal der Tränen‘ durchschritten worden. Nach zehn herausfordernden Jahren geht es wieder bergauf – und wir fühlen uns nachträglich hinsichtlich des Zeitpunkts, zu dem wir unser Engagement in den Niederlanden begonnen haben, bestätigt.

3. Neben den klassischen Vertriebswegen, bei denen wir unsere Mitglieder unterstützen, werden wir sicherlich das Thema Online-Vermarktung weiter in den Fokus rücken. Hier geht es darum, dass wir Kunden, die auf der Suche nach einer neuen Küche sind, im Internet abholen und gezielt und direkt in ein nahegelegenes Küchenstudios aus unserem Verband bringen. Wir sind nämlich überzeugt, dass ein Produkt wie die Küche nach wie vor am besten durch persönliche Beratung im Küchenstudio vermittelt werden kann. 4. Unsere Aufgabe wird im Kern für die nächsten fünf Jahre die gleiche sein, die sie die letzten 20 Jahre war: Wir werden unseren Verbandsmitgliedern ein kompetenter Ansprechpartner sein, der ihnen den Rücken freihält und sie im Wettbewerb mit zahlreichen Angeboten unterstützen kann. Wie diese Angebote konkret aussehen, verändert sich sicherlich im Laufe der Zeit. Was da aber auf jeden Fall in den nächsten fünf Jahren wichtig wird, haben wir oben bereits beantwortet: den kompetenten Handel gegenüber dem Wettbewerb aus dem Internet zu stärken. Und klar zu machen, dass man Qualität, Service und gute Preise sehr viel besser beim Fachhändler um die Ecke finden kann. Darüber hinaus wollen wir uns als Verband die Flexibilität erhalten, wie in der Vergangenheit auch, schnell und schlagkräftig auf aktuelle Entwicklungen reagieren zu können – und zwar ganz im Sinne unsewww.kuechentreff.de rer Mitglieder.

FRANZ BAHLMANN, Geschäftsführer KüchenTreff

ORGANISATIONEN

Selbstständig erfolgreich – mit KüchenTreff Als Marketing- und Einkaufsverband ist KüchenTreff seit über 21 Jahren erfolgreich für seine Mitglieder tätig. Aktuell betreut KüchenTreff über 380 Standorte in Europa. Dabei steht immer das einzelne Mitglied im Mittelpunkt. KüchenTreff bietet passende Leistungen für unterschiedlichste Unternehmen – von betriebswirtschaftlicher Beratung über Marketingpakete bis hin zur Geschäftsausstattung. Ein Schwerpunkt des genossenschaftlich organisierten Verbands ist die Unterstützung beim Start in die Selbstständigkeit: KüchenTreff hilft schon bei der Standortsuche, der Erstellung von Businessplänen, Finanzierungsfragen, Ladenbaukonzept und vieles mehr. Hinzu kommt ein weiterer wichtiger Vorteil für KüchenTreff-Mitglieder: das starke Markenimage. Wer als KüchenTreff startet, wird vom ersten Tag an wahrgenommen.

KüchenTreff GmbH & Co. KG Harpstedter Straße 60 · 27793 Wildeshausen Tel. 04431 7379-0 · Fax 04431 7379-20 info@kuechentreff.de · www.kuechentreff.de

küche + architektur | 81


BRANCHENSPIEGEL | Verbände

TOP-Konditionen und attraktive Ausschüttungen, Leistungsbezogene Verbands-, Haus- und Konzentrationsboni, Große Transparenz des Verbandes in allen Bereichen und eine extrem niedrige Kostenstruktur, Finanzdienstleistungen, eigenständige Marketing- und Werbekonzepte, Internetplattformen, MusterküchenAbverkaufsaktionen, eigenständiges Systemmarketing, Eigenlabel „systhema“, „INPURA“ und „LINEA“, Rechtsberatung Geschäftsführer: Joachim Bringewald, Manfred Töpert Der Küchenring GmbH & Co. KG Marie-Curie-Straße 6 · 53359 Rheinbach Tel. 02226 904-0 · Fax 02226 904-158 info@kuechenring.de · www.kuechenring.de

Freie Auswahl unter den Modulen DER KREIS Küchenspezialist, KÜCHE 3000, Lifting – Der Küchenrenovierer & Elektrogerätespezialist, Zentralregulierung, Existenzgründerberatung, Rechtsberatung, Unternehmensberatung, Finanzierungsberatung, Werbe- und PR-Beratung, Ladenbaukonzept, Marketingkampagne DEUTSCHLAND BAUT UM – in Zusammenarbeit mit dem Bausparermagazin von Schwäbisch Hall; Handelsmarken: ViVARi; COLLECTION No1; ai Küchen; Logic Küchen, kuechenboerse24.de – Marktplatz für Ausstellungsküchen im Internet, InfoNet – interne Mitglieder Kommunikationsplattform, kuechenspezialisten.de – die Internetplattform zum Endgebraucher, @ktivwebcenter – individuelle Webseitengestaltung, @ktivshopcenter – Portal für Ergänzungssortimente, @ktivmarketing – interaktives Portal für Mitglieder zur topaktuellen Werbegestaltung, DER KREIS Auszeichnungen, ERFA-Gruppen, DER KREIS Junioren, Führungs- und Personalmanagement, Seminare für Jung-Unternehmer, DER KREIS Akademie, Betriebsvergleich, Nachfolgeregelung, Versicherungsdienste zur beruflichen und privaten Vorsorge, 4 Bonusausschüttungen + 1 Endabrechnung im Jahr, 5-Jahres-Garantie für Elektro-Einbaugeräte und Standgeräte. DER KREIS Einkaufsgesellschaft für Küche & Wohnen mbH & Co. KG Mollenbachstraße 2 · 71229 Leonberg Tel. 07152 6097-00 · Fax 07152 6097-9999 · derkreis@derkreis.de www.derkreis.de · www.kuechenspezialisten.de · www.kuechenboerse24.de

Spezialist für Existenzgründungen Markt- und Standortanalyse, Immobiliensuche, Investitionsplanung und Rentabilitätsvorschau, Finanzierungskonzept, Ladenbau- und Einrichtungskonzept, Geschäftsausstattung, Werbung und Verkaufsförderung, Beratung und Betriebsvergleich, Marketingkampagne DEUTSCHLAND BAUT UM – in Zusammenarbeit mit dem Bausparermagazin von Schwäbisch Hall und drei weiteren Magazinen des Bellevue Verlags. Profiseminare und Schulungen, Unterstützung bei Unternehmensnachfolge und Expansion, Konzept für regionale Verbrauchermessen, Versicherungsdienste zur beruflichen und privaten Vorsorge, 4 Bonusausschüttungen + 1 Endabrechnung im Jahr, Rechtsberatung, Absatzfinanzierung, Zentralregulierung, Workshops, InfoNet – interne Mitglieder Kommunikationsplattform, kuechenboerse24.de – Marktplatz für Ausstellungsküchen im Internet, @ktivmarketing – interaktives Portal für Mitglieder zur topaktuellen Werbegestaltung, @ktivwebcenter – individuelle Webseitengestaltung, 5-JahresGarantie für Elektro-Einbaugeräte und Standgeräte, Top-Konditionen, eigene Handelsmarke. Bestnoten: F & C Zufriedenheitsanalyse und Deutsches Institut für Service – Qualität

Varia Franchise GmbH Mollenbachstraße 2 · 71229 Leonberg Tel. 07152 6097-02 · Fax 07152 6097-800 info@varia.de · www.varia.de

82 | küche + architektur


Die guten Adressen der Branche | VISITENKARTEN

Die guten Adressen der Branche www.kuecheundarchitektur.de

KÜCHEN …

Zeiler Möbelwerk GmbH & Co. KG Obere Altach 1 · 97475 Zeil am Main Tel. 09524 91-0 · Fax 09524 91-121 info@allmilmoe.de · www.allmilmoe.de

Brigitte Küchen H. Frickemeier Möbelwerk GmbH Boschstraße 17 · 32120 Hiddenhausen Tel. 05223 9822-0 · Fax 05223 9822-40 vertrieb@brigitte-kuechen.de www.brigitte-kuechen.de

Naber GmbH Enschedestraße 24 · 48529 Nordhorn Tel. +49(0)5921 704-0 Fax +49(0)5921 704-140 info@n-by-naber.com · www.n-by-naber.com

Ballerina-Küchen Heinz-Erwin Ellersiek GmbH Bruchstraße 47–51 · 32289 Rödinghausen Tel. 05226 5990 · Fax 05226 599211 info@ballerina.de · www.ballerina.de

Express Küchen GmbH & Co. KG Am Mühlenbach 1 · 49328 Melle Tel. 05226 5942-0 · Fax 05226 5942-4200 info@express-kuechen.de www.express-kuechen.de

nobilia-Werke J. Stickling GmbH & Co. KG Waldstraße 53-57 · 33415 Verl Tel. +49(0)5246 508-0 · Fax +49(0)5246 96999 info@nobilia.de · www.nobilia.de

küche + architektur | 83


VISITENKARTEN | Die guten Adressen der Branche

… KÜCHEN

Nolte Küchen GmbH & Co. KG Anni-Nolte-Straße 4 · 32584 Löhne Tel. 05732 899-0 · Fax 05732 899-8265 info@nolte-kuechen.de · www.nolte-kuechen.de

pronorm Einbauküchen GmbH Höferfeld 5–7 · 32602 Vlotho Tel. 05733 979-0 · Fax 05733 979-300 info@pronorm.de · www.pronorm.de

Schüller Möbelwerk KG Rother Straße 1 · 91567 Herrieden Tel. 09825 83-0 · Fax 09825 83-1210 info@schueller.de · www.schueller.de

Poggenpohl Poggenpohl Möbelwerke MöbelwerkeGmbH GmbH Poggenpohlstr. 11 •· 32051 Herford 381-0 ·• Fax Fax 05221 05221381-321 381-321 Tel. 05221 05221 381-0 info@poggenpohl.com·•www.poggenpohl.com www.poggenpohl.com info@poggenpohl.com

ROTPUNKT Rabe & Meyer Küchen GmbH & Co. KG Ladestraße 52 · 32257 Bünde Tel. +49(0)5223 6900-0 · Fax +49(0)5223 6900-100 info@rotpunktkuechen.de www.rotpunktkuechen.de

zeyko Möbelwerk GmbH & Co. KG Am Fohrenwald 1 · 78087 Mönchweiler Tel. 07721 942-0 · Fax 07721 942-222 info@zeyko.de · www.zeyko.com

Ausgabe 6/2016 · 4. Jahrgang · www.kuecheundarchitektur.de

Das Magazin für professionelles Einrichten

Branchenspiegel 2017 „Who is who“

„Die Welt fährt Autoscooter …“ · Deutschland boxt mit starkem Binnenmarkt Auch 2017 wird ein Küchenjahr · Positive Entwicklung im In- und Ausland erwartet Pascal Kilgus · Küchenspezialist aus Überzeugung

Das Magazin für professionelles Einrichten

84 | küche + architektur

M. Westermann & Co. GmbH Bahnhofstraße 205 · 59759 Arnsberg Tel. 02932 476-0 · Fax 02932 476-55 aluments@wesco.de www.wesco-aluments.de

Redaktionsbüro „küche + architektur“ Weißheimerstraße 7 · 67549 Worms Tel. 06241 979708-0 · Fax 06241 979708-17 kueche@fachschriften.de www.kuecheundarchitektur.de

TISCHE / STÜHLE

KÜCHE + ARCHITEKTUR


Die guten Adressen der Branche | VISITENKARTEN

Systemceram GmbH & Co. KG Berggarten 1 · 56427 Siershahn Tel. 02623 600-10 · Fax 02623 600 790 info@systemceram.de · www.systemceram.de

Küppersbusch Hausgeräte GmbH Küppersbuschstraße 16 · 45883 Gelsenkirchen Tel. 0209 401-0 · Fax 0209 401-303 info@kueppersbusch.de · www.kueppersbusch.de www.facebook.com/kuppersbuschcom

Franke GmbH Küchentechnik Mumpferfährstraße 70 79713 Bad Säckingen Tel. 07761 52-0 · Fax 07761 52-294 www.franke.de

Hailo-Werk Daimlerstraße 8 · 35708 Haiger Tel. 02773 82-0 · Fax 02773 82-1261 info@hailo-einbautechnik.de www.hailo-einbautechnik.de

Naber GmbH Enschedestraße 24 · 48529 Nordhorn Tel. +49(0)5921 704-0 Fax +49(0)5921 704-140 naber@naber.com · www.naber.com

KÜCHENZUBEHÖR

PYRAMIS Deutschland GmbH Wilhelmstraße 4 · 35683 Dillenburg Tel. 02771 36007-0 · Fax 02771 36007-20 www.pyramisgroup.de

M. Westermann & Co. GmbH Bahnhofstraße 205 · 59759 Arnsberg Tel. 02932 476-0 · Fax 02932 476-55 einbau@wesco.de www.wesco-kuechentechnik.de

Hettich Marketing- und Vertriebs GmbH & Co. KG Vahrenkampstraße 12–16 · 32278 Kirchlengern Tel. 05223 77-1597 · Fax 05223 77-21597 kitchen-info@de.hettich.com · www.hettich.com www.intelligent-kitchens.com

ABFALLTRENNUNGSSYSTEME küche + architektur | 85

GERÄTE

BLANCO GmbH + Co KG Flehinger Straße 59 · 75038 Oberderdingen Tel. 07045 4481-100 · Fax 07045 4481-299 info@blanco.de www.blanco-germany.com/de

BESCHLAGSTECHNIK

SPÜLEN / ARMATUREN


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küche + architektur 6/2017  
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