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Ausgabe 5/2017 · 5. Jahrgang · www.kuecheundarchitektur.de

Das Magazin für professionelles Einrichten

Trends IFA 2017 und Hausmessen 2017

Küchenmeile 2017 · Mehr als nur Küche Küchenmöbelindustrie 2017 mit verhaltenem Wachstum · Der VdDK zur wirtschaftlichen Lage der Branche IFA 2017 · Willkommen im Zeitalter von Digitalisierung und Smartness


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Editorial

Drum prüfe, wer sich künftig bindet!

E

s ist lange her, dass die Küchenmöbel­ branche einer Kapazitätsverengung ge­ genüberstand. Doch durch das Weg­ brechen der Kapazitäten der Alno AG hat sich das Verhältnis von Angebot und Nachfrage zumindest in einem gewissen Preissegment, das in etwa zwischen 2000 bis 8000 Euro liegt, gedreht. Schließlich zählte das Unternehmen zu den fünf Bigplayern der deutschen Küchen­ möbelindustrie, die 85 Prozent des Marktes abdecken. Nun sucht das freiwerdende Volu­ men neue Produzenten. „Unsere Handelspartner sowie deren Kunden werden in nächster Zeit voraussichtlich teil­ weise Lieferzeiten zwischen zehn und zwölf Wochen hinnehmen müssen“, betonen Kü­ chenmöbel-Hersteller auf Anfrage. Gerade was das laufende Jahr anbelangt, haben einige dieser Unternehmen bereits ihren Annahme­ schluss festgelegt. Man gehe davon aus, dass sich die Situation nicht so schnell wieder normalisieren werde. Und das, obwohl die ­ Großfläche sich derzeit mit dem Verkauf von Küchen schwer tue und obwohl ein Teil der Küchenmöbelindustrie bereits dabei ist, ihre Kapazitäten auszuweiten, und das nicht erst seit der Bekanntgabe des Alno-Crashs. „Das Aus der Alno AG hat die Branche einfach ein bis zwei Jahre zu früh erwischt“, äußert sich ein Branchenkenner. Jetzt braucht es eben eine gewisse Überbrückungszeit. Der Wegfall der Aktiengesellschaft und ihrer Tochtergesellschaften beeinflusst die gesamte Branche, Zulieferer und natürlich den Handel inbegriffen. So stehen Vorlieferanten von Aus­ zügen, Beschlägen, Fronten usw., die verstärkt mit dem Konzern zusammengearbeitet haben, einem gewaltigen Umsatzeinbruch gegenüber. Andere wiederum profitieren von den Kapa­ zitätsverschiebungen auf ihre Kunden in der Küchenmöbelindustrie, die jedoch auch hier zu Kapazitätsengpässen führen können. Ähnli­ ches gilt teilweise auch für die Elektrogeräteund Spülenindustrie. Denn gerade die Küchen der Handelsmarke Wellmann, die auch die Basis einiger Verbands-Eigenmarken bildete, ­ wurden oftmals komplett vermarktet. Apropos Eigenmarken: „Mit Eigenmarken sind wir frei in der Auswahl unserer Lieferanten“, heißt es in Verbandskreisen. Doch die AlnoMisere beweist, dass diese Annahme stark davon abhängt, welche Größenordnung die ­ Eigenmarke innerhalb des Verbands und des Marktes einnimmt. Vor und nach den Haus­ messen waren zahlreiche Verbandsrepräsen­ tanten auf der Walz, um Alternativ-Hersteller

zu finden. Das sollte im Normalfall nicht schwierig sein, doch erwarteten die Verbände die gleichen Konditionen, die bereits zum Kollaps von Wellmann beigetragen hatten. ­ Deshalb reduziert sich der Anteil der Bereit­ willigen auf eine sehr überschaubare Anzahl. Zudem verstanden es die Verbandsmanager zwar, der Industrie mit dem vermeintlichen Mehrumsatz den Mund wässrig zu machen, nicht aber, sie mit Garantien zu überzeugen. Denn wie heißt es so schön: Umsatz ist für die Eitelkeit, die Rendite für die Vernunft. Und was hat der Küchenspezialist oder das Möbelhaus auf Dauer von non-profitabel ar­ beitenden Lieferanten? Nun, jeder, der den Untergang eines Lieferantenpartners hautnah miterlebt oder auch nur verfolgt hat, weiß es: Verband hin oder her, die Fachhandelsunter­ nehmen werden durch die Insolvenz ihres ­Lieferantenpartners geschädigt: Sowohl Image als auch Liquidität leiden. Verkaufte Küchen können von jetzt auf gleich nur noch halb ­fertig oder gar nicht mehr geliefert werden, was dazu führt, dass der ebenfalls in Mitlei­ denschaft gezogene, verärgerte Käufer nur teil­ weise oder überhaupt nicht zahlt. Die Ausstel­ lungen der betroffenen Händler sind ad-hoc nicht mehr up-to-date. Der Abverkauf der Ausstellungsküchen zeigt sich mehr als schwierig, da die Teile, die notwendig sind, um die Küchen individuell an die räumlichen Ge­ gebenheiten des Käufers anzupassen, nicht mehr lieferbar sind. Ganz zu schweigen von der Qual der Wahl, der das einzelne Fachge­ schäft bei der Findung eines neuen adäquaten Herstellers gegenübersteht. Konditionen sind dabei neben Wettbewerbsumfeld sowie Per­ sonal-Motivation und -Schulung wohl nur ein Entscheidungskriterium. Dass sich ein solches Spektakel wiederholt, will niemand! Entsprechend gewissenhaft und ei­ genverantwortlich gehen die betroffenen Händler mit der Auswahl ihrer Industriepart­ ner um. „Statt schwerpunktmäßig große Her­ steller als Lieferanten in Betracht zu ziehen, setzen wir künftig lieber auf die Zusammenar­ beit mit mindestens drei Lieferanten, zu denen unbedingt kleinere Hersteller gehören wer­ den“, ist zu hören. Ganz gleich, ob ein Verband immer wieder auf die Konzentration auf weni­ ge Hersteller pocht. Für Handel und Hersteller gilt gleichermaßen: Großartig abhängig sein wollen die wenigsten! Denn an der Leine fängt der Hund keinen ­Hasen, sondern muss Dosenfutter fressen oder sterben.

Yvonne Davy Chefredakteurin

küche + architektur | 1


Foto: Schock

Schock präsentierte auf der area30 im Rahmen der ­Küchenmeile seine Neuheiten für 2018. Dazu gehören auch die beiden Farblinien Golden Line und Millennial Line. Mit den Farben der Millennial Line kommt die Faszination der Unterwasserwelten direkt in die Küche. Der Farb­ dreiklang bestehend aus einem dunklen Blau, einem zarten Rosé und einem matten Grau setzt stylische Akzente – ­passend zum angesagten Industrielook. Das macht die neue Farblinie zur ersten Wahl für Individualisten, die das Besondere suchen. www.schock.de

1 Editorial

34 Express Küchen: „Küche mit System“

4 Küchenmöbelindustrie 2017

35 Für gute Luft: Refsta

mit verhaltenem Wachstum

5 70 Jahre Hailo: Pioniergeist, Innovations­freude, …

8 Küchenmeile 2017 Mehr als nur Küche

36 Ballerina-Küchen:

Immer besser – Einfach mehr

38 Brigitte – Küche und mehr 40 Nobilia XL: „Expanding the limits“

10 Leicht: Mit Interior Design – (T)

43 Hettich: Möbeldesign und Raum-

12 Rotpunkt überzeugt

44 Schüller: Alltägliches kann

Räume gestalten

14 Sachsenküchen präsentiert ­Lebensstile

17 Kesseböhmer: Symbiose aus Design und Funktion

18 Rational: Gutes Ergebnis durch Herz und Sachverstand

wirkung

so besonders sein

46 Top aktuell und zukunftsorientiert – Leichtbau bei Beeck Küchen

48 „KOMM REIN … planen, insze­

nieren, begegnen … UND LOS!“

Delf Baumann über die Entwicklung der Baumann-Group

20 Poggenpohl –

52 Impuls Küchen: Qualität für den

22 RWK: Mit Multifunktionalität

54 Warendorf: Markant in Design

24 Eggersmann Küchen –

56 Menke Küchen: Gefragt über alle

26 Man muss keinen Wind machen,

57 Artego: Flexibel, aktuell, zuverlässig

die neue Ära hat begonnen zur Individualität

Botschafter exzellenten Designs … sondern wie Pronorm segeln können

28 Häcker: International Design – made in Rödinghausen

32 Optifit – Systematisch mehr als Küche und Bad

Einstieg

und Qualität

Vertriebskanäle

58 KH System Möbel – Innovation trifft ­professionelle Fertigung

59 Schröder Küchen:

Klein und besonders

62 Nolte: Geschmack ist

keine Frage des Budgets

2 | küche + architektur


Impressum Verlag: Fachschriften-Verlag GmbH & Co. KG Höhenstraße 17 70736 Fellbach Tel. 0711/5206-1 Fax 0711/5206-300 www.fachschriften.de VERLAGSLEITUNG: Tilmann Münch Christian Schikora Redaktionsbüro: küche+architektur Weißheimerstraße 7 67549 Worms Herausgeberin und Chefredakteurin: Yvonne Davy Tel. 06241/979708-10 Fax 06241/979708-17 davy@fachschriften.de

Inhalt 5/2017 65 Alno: „Wir können noch immer

86 Silverline: Trendsetter unter

66 Störmer ganz digital

89 Schock: Kreativ und außerge-

schöne Küchen bauen“

66 Tielsa ist angekommen 67 Variantenreich –

Cargo Synchro von Hailo

69 Schüco: Verbindungen, die ­verbinden

72 Perfekte Balance – Siematic ganz Pure

74 Ewe Küchen: 50 Jahre

Küchendesign made in Austria

den Haubenherstellern wöhnlich

90 Attraktivität ungebrochen area30-Konzept bewährt sich

92 Systemceram: Gute Ideen – gute Zahlen – gute Laune

94 Wesco: Von der Idee bis zur Umsetzung

95 Lechner mit geschärftem Profil 98 Oranier: Stilvoll und effizient

75 AEG: Einheitlicher Auftritt

100 Naber: Individualisierung in

76 Franke, one Frame one Family

102 IFA 2017

für das perfekte Erlebnis

78 Lapitec®: Ästhetik und Technik aus einem Guss

79 Neff: Kochkompetenz von A bis Z

Technik und Design

Willkommen im Zeitalter von ­Digitalisierung und Smartness

104 Miele: Der Dialoggarer

bringt die IFA zum „Kochen“

80 Bauknecht: Flexibilität des

108 Liebherr: Mit kühlem Kopf

81 Aran cucine: Konzepte fürs

110 Bosch – Simplify your life

­Kochens – Active Cook Modus Wohnen mit Küche

81 Black is beautiful – KitchenAid

in die digitale Zukunft

116 Grundig: Ressourcenschonend, smart, innovativ

82 Dolce vita à la Smeg

117 Smarte Welt mit Siemens

83 Miele mit abgerundetem Sortiment

118 AEG: Professionell bis ins Detail

jenseits des Dialoggarers

84 Blanco: Traditionelles neu gedacht

119 Die guten Adressen der Branche Visitenkarten

Redaktionsassistenz und Anzeigenverkauf: Sabine Metz-Lieb Tel. 06241/979708-12 metz-lieb@fachschriften.de Layout: Simone Steinbrech post@steinbrech-design.de Druck: ColorDruck Solutions GmbH Gutenbergstraße 4 69181 Leimen Preisliste für Anzeigen: zur Zeit Nr. 5, gültig seit 1. 1. 2017 Preis Einzelheft: 10,00 Euro (inkl. Versand und MwSt.) Abonnement-Service: Fachschriften-Verlag GmbH & Co. KG Abo-Service Höhenstraße 17 70736 Fellbach Tel. 0711/5206-306 Fax 0711/5206-307 abo@fachschriften.de Bankkonten: HypoVereinsbank IBAN: DE72 670 201 900 025 059 506 BIC: HYVEDEMM489 Steuer-Nr.: 90492/10407 EG Ust.-Id.Nr.: DE 147321116 Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung des Verlags. Artikel oder Zuschriften mit Namen des Verfassers stellen die Meinung des Autors, nicht unbedingt die der Redaktion dar. Der FachschriftenVerlag ist förderndes Mitglied im Bundesverband Deutscher Fertigbau e.V. (BDF), Bad Honnef, und im Deutschen Holzfertigbau-Verband e.V. (DHV), Stuttgart. Im Fachschriften-Verlag erscheinen außerdem: Althaus modernisieren, bauen!, Bauen & Renovieren, Effizienzhäuser, pro fertighaus, Schwimmbad+Sauna und weitere Sonderhefte für Bauherren und Modernisierer Fotonachweise: küche + architektur | 3 Seite 119: auremar/fotolia


Daten + fakten | VdDK

Küchenmöbelindustrie 2017 mit verhaltenem Wachstum „Die Marktentwicklung der deutschen Küchenmöbelindustrie im Inland hat sich im Jahr 2017 abgeschwächt. Für das weitere Geschäft bleiben wir optimistisch, insbesondere was die Aktivitäten im Ausland angeht.“ Mit diesen Worten beschrieb Stefan Waldenmaier, Vorsitzender des Verbands der Deutschen Küchenmöbel­ industrie (VdDK e.V.), Herford, die wirtschaftliche Lage der Branche Mitte September.

Küchenmöbelumsatz (Euro) 2016

vom Neubau- und Renovierungsgeschäft ab wie die Küchenmöbel­ industrie. Der Rückgang der Baugenehmigungen um -7,3 % im 1. Halbjahr 2017 mache sich hier deutlich bemerkbar. Auch steigende Miet- und Grundstückskosten beschränken die für die Ausstattung von Wohnungen und Immobilien verfügbare Budgets. Dabei punkte der Küchenfachhandel deutlich gegenüber dem Möbelhandel, denn der Verbraucher heute erwarte mehr als einen attraktiven Preis. Die wachsende Bedeutung der Küche im Wohnumfeld erfordere individu­ elle Beratung, einen hohen Grad an Service- und Planungskompetenz und dies leiste der Fachhandel. Positiv entwickeln sich demgegenüber die Auftragseingänge aus dem Ausland. Sie stiegen per 31.08. um +8,9 %. Daher erwarte der VdDK in den letzten Monaten des laufenden Jahres einen signifikanten Zu­ wachs der Auslandsumsätze, auch wenn der starke Euro den Export von Küchenmöbeln außerhalb der Euro-Zone erschwert. „Wir glauben,“ so Stefan Waldenmaier weiter, „dass auch unter diesen erschwerten Rahmenbedingungen solides Wachstum möglich ist – im Ausland aufgrund unserer hohen Leistungsfähigkeit und zulasten von Wettbewerbern, im Inland insbesondere dort, wo der Handel unsere Produkte mit hoher Beratungs- und Servicekompetenz vermarktet.“ Der erwartete Umsatzzuwachs falle allerdings geringer aus als im Vorjahr. Jedoch erwarte man beim VdDK, dass die rückläufigen Umsätze vom ersten Halbjahr im Laufe des zweiten ausgeglichen werden.  www.vhk-herford.de

Inlandsumsatz (Euro)

2017

2016

Auslandsumsatz (Euro)

2017

2016

2017

Januar

312.353.000

356.603.000 +14,17 %

197.441.000

216.531.000

+9,67 %

114.912.000

140.072.000 +21,90 %

Februar

406.919.000

368.554.000

-9,43 %

256.583.000

229.568.000

-10,53 %

150.336.000

138.986.000

März

412.136.000

450.012.000

+9,19 %

258.321.000

277.109.000

+7,27 %

153.815.000

172.903.000 +12,41 %

1. Quartal

1.131.408.000

1.175.169.000

+3,87 %

712.345.000

723.208.000

+1,52 %

419.063.000

451.961.000

+7,85 %

April

439.038.000

344.710.000

-21,49 %

272.936.000

210.108.000

-23,02 %

166.102.000

134.602.000

-18,96 %

-7,55 %

Mai

393.655.000

435.790.000 +10,70 %

237.328.000

261.950.000 +10,37 %

156.327.000

173.840.000 +11,20 %

Juni

478.559.000

427.453.000

-10,68 %

282.355.000

245.838.000

-12,93 %

196.204.000

181.615.000

-7,44 %

1. – 2. Quartal

2.442.660.000

2.383.122.000

-2,44 %

1.504.964.000

1.441.104.000

-4,24 %

937.696.000

942.018.000

+0,46 %

Juli

336.392.000

330.150.000

-1,86 %

198.403.000

191.418.000

-3,52 %

137.989.000

138.732.000

+0,54 %

August

331.071.000

315.649.000

-4,66 %

207.389.000

191.300.000

-7,76 %

123.682.000

124.349.000

+0,54 %

September

477.447.000

296.538.000

180.911.000

1. – 3. Quartal

3.587.570.000

2.207.294.000

1.380.278.000

Oktober

421.163.000

255.724.000

165.439.000

November

460.343.000

283.898.000

167.445.000

Dezember

331.352.000

202.029.000

129.323.000

Gesamtjahr

4.800.428.000

2.948.945.000

1.851.485.000

4 | küche + architektur

Quelle: Statistisches Bundesamt, HDH/VDM, VdDK

G

emäß den Angaben des Statistischen Bundesamtes zum 31.07.2017 seien die Umsätze der deutschen Küchenmöbel­ industrie im Vergleich zum Vorjahr um -2,3 % zurückgegan­ gen. Die Ursache liege vor allem in der schwachen Entwicklung des Inlandsgeschäfts mit einem Rückgang von -4,1 %, während das Aus­ landsgeschäft mit +0,5 % zugelegt habe. Die kumulierte Exportquote liege bei 39,8 %: „Im Juni wurde erstmalig die 40 %-Marke überschrit­ ten. Im Juli betrug die Exportquote 42 %, ein Spitzenwert. Wir streben an, zum 31.12.2017 auch im Gesamtdurchschnitt unserer Exportquo­ te über 40 % zu liegen.“, so Stefan Waldenmaier während der traditio­ nellen Pressekonferenz des VdDK zur Küchenmeile. Allerdings seien in einzelnen Ländern sehr unterschiedliche Tendenzen zu beobach­ ten. So seien die Exporte nach Frankreich, in die Nieder­lande, nach Belgien oder China gestiegen, abgenommen jedoch haben die Aus­ fuhren in die Schweiz, nach Österreich und Großbritannien. Ausgehend von den internen statistischen Erhebungen des VdDKAuftragspanels beurteile man die Entwicklung im Inland unverän­ dert als schwierig. Die Auftragseingänge zum 31.8. seien immer noch rückläufig. Als Grund hierfür führte Stefan Waldenmaier an, dass der starke Nachholbedarf, der das Wachstum im Inlandsgeschäft bis 2014 teilweise prägte, nun gedeckt sei. Auch seien die Rahmenbedin­ gungen für das Küchenmöbelgeschäft nicht mehr uneingeschränkt positiv, denn keine Teilbranche der Möbelindustrie hänge so sehr


Küchen | Architektur + Trend

Pioniergeist, Innovations­freude, ­Qualitätsbewusstsein – 70 Jahre Hailo Rund 350 Gäste aus der ganzen Welt kamen nach Haiger, um im Beisein der Inhaberfamilie, vertreten durch Joachim und Sebastian Loh, sowie des Geschäftsführers Jörg Lindemann und zahlreicher Mitarbeiter, 70 Jahre Hailo zu feiern.

A

us diesem Anlass wurde in Haiger die neue Hailo Welt mit Outlet-Shop, Museum und Showroom eröffnet. Hier finden Besucher Produkte und Meilensteine des Unternehmens im jeweiligen gesellschaftlichen, sozialen oder politischen Kontext. „Pro­ bleme im Haushalt zu lösen und die Arbeit mit guten Ideen sicher, leichter und schöner zu machen“, das Credo des Firmengründers zieht sich als roter Faden durch die Geschichte. Aus einer Vision entsteht Großes, wenn Pioniergeist, Innovationsfreu­ de, Qualitätsbewusstsein und soziale Verantwortung Hand in Hand gehen. Werte, die sich bis heute in der Firmenphilosophie von Hailo widerspiegeln. Und ein Erfolgsrezept, wie ein Blick auf das weltweit in den vier Geschäftsbereichen Konsumgüter, Einbautechnik, Commer­ cial und Professional operierende Unternehmen zeigt. Der Bereich Hailo Konsumgüter umfasst Abfallsammler, Bad- und Küchenaccessoires sowie Leitern und Gerüste für Haus und Garten, bei den Steiggeräten ist der Erfinder der Aluminium-Haushaltsleiter Marktführer in Europa. Hailo Einbautechnik bietet vom Einbau-Abfalltrennsystem bis hin zu praktischen Ordnungssystemen eine Vielzahl maß­ geschneiderter Stauraumlösun­ gen für die Küchenin­ dustrie. Das

seit den 90er Jahren selbständig agierende Profitcenter ist heute mit innovativen Abfalltrennsystemen Marktführer in Europa. Der Ge­ schäftsbereich Hailo Commercial bietet ein umfassendes Programm an Lösungen für Abfallsammlung, Mülltrennung und sicheres Steigen in Industrie, Handwerk und Kommune. Hochwertige Materialien für Büro- und Objekteinrichtung, robuste Funktionalität für Werkstätten, praktische Lösungen für spezielle Bedarfsfälle – die Hailo-Produkt­ palette für den gewerblichen Bereich ist gut aufgestellt. Hailo begann bereits in den 80er Jahren erfolgreich mit der Entwicklung und Ver­ marktung von Schachtabdeckungen. Heute stattet der im Jahr 1999 gegründete Bereich Hailo Professional weltweit Bauwerke, Gebäude und Türme mit Steig- und Sicherheitstechnik aus. Zum umfang­ reichen Portfolio gehören Steigleitern, Absturzsicherungssysteme, Schachtabdeckungen und weitere Sicherungssysteme. Seit Generationen steht das Markenzeichen, der rote Hailo Punkt, für Top-Qualität, Innovationen, Sicherheit und gutes Design. Dies unter­ streichen zahlreiche Auszeichnungen von der Stiftung Warentest bis hin zu renommierten Design-Awards. „Made in Germany“, das klare Bekenntnis zum Standort Deutschland, ist ein Gütesiegel, das im glo­ balen Wettbewerb weiter an Bedeutung gewinnt. Über 80 Prozent der Produkte werden unter Einsatz modernster Fertigungstechnologien www.hailo-einbautechnik.de in Haiger hergestellt.

Hailo-Fact-Box Gegründet: 1947 Inhaber: Sebastian Loh Geschäftsführer: Rainer Haupt, Jörg Lindemann Mitarbeiter: über 400 Geschäftsfelder: Konsumgüter (Steigen, Abfallsammeln), Küchen-Einbautechnik (Einbauprodukte, Ordnungssysteme, Stauraumnutzung, Abfalltrennung), Hailo Professional (gewerbliche Steiggeräte, Schachtausrüstungstechnik), Hailo Commercial (gewerbliche Abfallsammler, Wertstoffbehälter) Export: über 80 Länder weltweit Zertifizierung: DIN EN ISO 9001 08/94 Der rote Punkt ist internationales Warenzeichen ®.

k + a | 5


Architektur + Trend | Küchen

Fotos: Leicht

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Küchen | Architektur + Trend

Ein neuer Ansatz in der Küchenplanung bedeutet die von LEICHT vorgestellte Küchenarchitektur, bestehend aus einem „Raum im Raum“ und einer Insel. Die Planung orientiert sich nicht mehr an der vorgegebenen Wand, sondern kann davon unabhängig erfolgen. Gegenüber der Insel lässt sich eine dezent integrierte Schwenktür öffnen und führt in den Kubus mit seinen vielfältigen Stauraumlösungen. Dieser be­gehbare Raum lässt sich individuell ausgestalten – von Regalen bis hin zu großzügigen Nischen für Waschmaschine und Getränke. Von außen zeigt sich der begehbare Kubus allseitig als ruhige Schrankfront. Offene Regale können ebenso integriert werden wie eine komfortable Sitznische. Im Wechsel mit offenen Flächen entsteht eine wohnliche Atmosphäre, ebenso durch den gekonnten Materialmix: elegante, matt lackierte Oberflächen kontrastieren mit fein strukturiertem Echtholz.

www.leicht.de

küche + architektur | 7


Architektur + Trend | Küchen

Küchenmeile 2017 Mehr als nur Küche

Die Küche als funktionaler Raum hat ihren Zenit bereits seit einigen Jahren überschritten. Der Wunsch nach zum Wohnraum hin offenen Einrichtungsmöglichkeiten oder zumindest zu einer wohnlichen Küchenausstattung steigt und damit die Lösungsvorschläge der Küchenmöbelindustrie. Wie noch in keinem Jahr zuvor offerierten die Hersteller entlang der Küchenmeile ihren Partnern im Handel Möbel und Umfeldgestaltungen, die deutlich über den Küchenraum hinausgehen und die Bereiche Hauswirtschaftsraum, Essen, Wohnen, Homeoffice bis hin zur Ankleide bzw. Garderobe aufgreifen.

J

e nach Raumgröße repräsentieren Ansatztische, Theken oder große Tafeln und Sitzbänke den Essplatz. Regal-Sys­ teme aus Holz, oft zweifarbig, oder aus Metall edelstahl­ farbig oder schwarz, die in diesem Jahr die Branche regelrecht revolutionieren, schaffen gemeinsam mit Vitrinen, Low- und Sideboards fließende Übergänge zum Wohnbereich. Gekofferte Hochschränke und Vitrinen unterstreichen ebenso wie decken­ hohe Wandpaneele den wohnlichen Charakter des jeweiligen Raums und stellen einen neuen höheren Anspruch an die Innen­ architektur. Im 45° Winkel abgeschrägte Fronten und Wangen verleihen den Küchenmöbeln noch mehr Exklusivität. Der Sockel wird unsicht­ bar: Bei zum Wohnraum hin offenen Küchen kommen immer öfter bodengleiche Türen zum Einsatz. Aber auch die inneren Werte der Küchenmöbel erfahren ein deutliches Trading up, das sich nicht nur auf die Funktion wie Push-to-open-Scharniere, integrierte Dämpfung, Selbsteinzug bei Auszügen usw. bezieht, sondern auch auf das Design. Statt des ewigen Weiß setzen viele Hersteller beim Interieur, also auch bei den Zargen, auf Anthrazit und Schwarz und ergänzen das Ganze mit Profilen aus Klar- oder Schwarzglas. Die eingefügten Ordnungssysteme zeigen sich dabei nicht minder attraktiv, ob farbgleich oder in verschiedenen Holzausführungen. Purismus, klassisch modern oder Landhausstyle Der Anteil der präsentierten grifflosen, puristischen Küchen ist inklusive der unterschiedlichen Griffleisten- und -profil-Varian­ ten ungebrochen hoch. Griffe sind die Symbole der klassischen Moderne. Kommen sie zum Einsatz, dann meist in sehr filigraner, schlichter Form, die ihrer Funktionalität jedoch keinen Abbruch tut. Das gilt übrigens auch für den am häufigsten gezeigten gerän­ delten Griff. Ebenfalls auffällig: Die Kombination von Griff und Knopf in einer Küche bietet durchaus auch eine gestalterische Möglichkeit. Augenfällig wurde diese Kombination in Küchen

des eleganten Landhausstils. Apropos Countrystyle, neben der zurückhaltenden Variante präsentieren mehr und mehr Herstel­ ler wieder die charakterstarke, verspielte Version mit Pilastern, Haubenumbau und Kranzleiste und das darf dann auch schon einmal in einem neuen pastelligen Grünton sein. Die neuen Designs Apropos Grün: Laute Farben ziehen sich in der aktuellen Küchenund Raumgestaltung eher in die Nische zurück, um Akzente zu setzen. Beim Mobiliar überwiegen die zeitlosen Architektenfar­ ben Weiß, Schwarz und Grau jeweils in unterschiedlichen Ab­ stufungen und mit matter oder glänzender Ausführung. Ergänzt werden diese Unis durch metallische Varianten wie Titan, Silber, Gold oder nach wie vor Kupfer. Im Trend liegen weiterhin De­ signs wie Beton, Keramik und Stein, darunter verstärkt Schiefer und natürlich Holz. Umgesetzt werden sie sowohl mit echten Materialien wie z.B. ge­ spachteltem Beton, Metall-Lackierung, Keramik- oder EchtsteinAuflage oder Furnier als auch in Form von Kunststoffen. Zu den wertigen Kunststoffen gehören im Übrigen auch polymeres Glas und Fenix NTM™. Licht – besser sehen, sich besser fühlen Ins rechte Licht gesetzt werden können moderne Küchendesigns innen wie außen. Innenschrankbeleuchtung sorgt für besseren Einblick. LED-Leuchten und Bänder als Bestandteil von Nischen­ systemen, beleuchtete Regalböden, Lichtleisten oder LED-Tapes in Vitrinen unter der Arbeitsplatte, die nicht nur horizontal son­ dern auch vertikal eingesetzt werden können und viele Möglich­ keiten mehr, tragen zu einer funktionaleren und emotionaleren Gestaltung der Räume bei. Ein Großteil der präsentierten LEDSysteme ist zudem mit Emotion Technologie ausgestattet, so dass eine Abstimmung mit anderen Lichtquellen in Küche und Wohn­ raum möglich ist.

Foto: Nolte Küchen

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Nero Assoluto Die Königin der Oberflächen: Schachmatt für die Herausforderungen des Designs. Der gesinterte Stein für Küchenarbeitsplatten und –verkleidungen.

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Architektur + Trend | Küchen

Mit Interior Design – (T)Räume gestalten Leicht – Symbiose aus Architektur und Zeitgeist

Es ist immer wieder eine Melange aus Architektur, Zeitgeist und zeitloser Eleganz, mit der Leicht Küchen Fachhandel wie Verbraucher gleichermaßen begeistert. „Wohnst Du schon, oder kochst Du noch“, diese Frage stellt sich bei dem Markenhersteller aus Waldstetten in keinster Weise. Offenheit spiegelt sich nicht nur in den Aussagen von Stefan Waldenmaier und seinem Team wider, sondern auch in der Gestaltung der von Leicht zelebrierten Einrichtungsideen, die den Übergang von Küche in den Wohn- und Essbereich individuell verwirklichen.

„U

nsere hochwertigen Produkt- und Pla­ „lauteren“ Farben aus unserem Le Corbusiernungs-Lösungen binden den gesamten Farbkonzept eingesetzt wurden, haben wir in Innenausbau und die Küche noch stim­ Löhne ganz bewusst nur die leisen Farben ver­ miger in das Wohnumfeld mit ein“, beschreibt wendet“, betont Stefan Waldenmaier. der Vorstandsvorsitzende den innenarchitekto­ Innovationen und Neuheiten pflegt Leicht nischen Anspruch von Leicht. „Wir haben das grundsätzlich so in sein bestehendes Sortiment Glück, mit Handelspartnern arbeiten zu dürfen, ein, dass sie sich sofort harmonisch integrieren die unsere Liebe zur Innenarchitektur teilen und lassen. So verhält es sich auch mit dem neu ent­ unser Produkt spielen und mit Leben erfüllen wickelten, architekturbezogenen Entwurfskon­ können.“ zept, „Raum im Raum“. Architektonisch prägend Die Beliebtheit der Marke steht außer Frage und erfüllt es von der Decke bis zum Boden eine Viel­ spiegelt sich auch im sukzessive weiter steigen­ zahl von Wohnraum- und Küchenfunktionen. den Umsatz wider, der bei gut über 135 Millionen Stefan Waldenmaier, Das Innere wurde mit einem integrierten Haus­ Euro liegt und kontinuierlich weiter wächst „und ­Vorstandsvorsitzender Leicht AG wirtschaftsraum präsentiert, dessen Tür sich zwar im In- und Ausland“, freut sich der sympa­ durch einen sehr filigranen Fenstertürbeschlag thische Fimenchef. öffnen lässt. Auch hier denkt der Markenherstel­ Bodengleiche, deckenhohe Paneele aus Echtholz, hochwertige Tape­ ler über die Grenzen der herkömmlichen Möbelproduktion hinaus. ten und nicht zu vergessen die individuell ausgewählten und exklusiv „Generell lässt sich das Innere des Kubus natürlich ganz individuell für Leicht erhältlichen Le Corbusier-Farben v­ erleihen den Einrichtun­ ausstatten, der Hauswirtschaftsraum ist dabei nur eine Ausstattungs­ gen eine wohnliche Atmosphäre. „Während auf der LivingKitchen die variante“, betont der Gastgeber. 10 | küche + architektur


Fotos: Leicht

Küchen | Architektur + Trend

Verve im warmen Farbton „ombre naturelle moyenne“ aus dem Farbspektrum Les Couleurs®Le Corbusier. Raumbildend und einladend wirkt die Brüstung aus charaktervollem Echtholz mit integrierter Bank.

Zeitlos elegant Im Spannungsfeld zwischen werteorientierter Haltung und der Be­ geisterung für neuartige Einrichtungskonzepte entwickelt Leicht immer wieder charakterstarke Küchen, wie z.B. Verve, ein neues Rahmen­ programm, das eine Symbiose aus Klassik und Modernität versinn­ bildlicht: Zusätzlich zum klassischen Rahmenfries wird die Front durch einen äußeren, 10 Millimeter schlanken Konturrahmen betont, der zur benachbarten Tür durch eine kleine Hohlkehle abgegrenzt ist. Über die hochwertige und elegante Farbgebung – darunter das warme „ombre naturelle moyenne“ aus dem exklusiv von Leicht angebotenen Farbspektrum Les Couleurs® Le Corbusier – entsteht ein harmoni­ scher Übergang zu Regal und Wandpaneel mit integrierter Bank, die beide aus einem dunklen, fein strukturierten Echtholz gefertigt sind. Als Ausdruck des persönlichen Stils spielt die Farbgebung eine her­ ausragende Rolle, die bei Verve über die Fronten hinaus auch die ­Arbeitsplatte umfasst. „Ombre naturelle moyenne“ wurde von Le Cor­ busier übrigens als „Schattenfarbe“ beschrieben, durch die Flächen und Objekte optisch in den Hintergrund treten. „Die Präsenz wird dezimiert: die Aufmerksamkeit wird an andere Stellen geleitet“, so die Definition des Architekten. Im Sinne der Individualiät ist es selbstverständlich, dass ergänzend zu den insgesamt 15 Farben aus dem Spektrum von Les Couleurs Le Cor­ busier sämtliche RAL- und NCS-Farben in Matt- oder Hochglanzlack zur Verfügung stehen. Innen so kreativ wie auSSen Auch die Gestaltung des Innenlebens lässt sich detailliert auf die per­ sönlichen Vorstellungen abstimmen. So stehen sämtliche Utensilien mit komfortablen Auszügen griffbereit zur Verfügung, bzw. lassen sich unkompliziert wieder verstauen. Um den Gesamteindruck von Wohnlichkeit und Eleganz nicht zu beeinträchtigen, sind die Geräte dezent aus dem Blickfeld genommen und in bequemer Höhe positioniert.

Partnerschaft gelebt Man darf schon heute gespannt sein, wie die Leicht-Partner im Han­ del die neuen Produktideen des einzigartigen Herstellers aus Wald­ stetten realistisch umsetzen. Ein Blick auf das Leicht-Portal www.global-kitchen-design.com könn­ te dazu genügen. Denn hier stellen internationale Planer und Ar­ chitekten ihre mit Leicht realisierten Projekte ein, die interessierten Endverbrauchern aus aller Welt als Inspirationspool dienen. Zudem können die Besucher der Seite über alle eingereichten Projekte ab­ stimmen, und somit die Gewinner des Global Kitchen Design Awards wählen. „Wir bewerben diese Seite mit einer entsprechenden Inter­ net-Kampagne, die dazu beigetragen hat, mehrere Millionen Kunden­ kontakte zu generieren, von der auch unsere Homepage profitiert, da sie mit www.global-kitchen-design.com verlinkt ist. Wir unterstützen unsere Partner im Handel aber auch durch die Möglichkeit über uns ein Leicht-Template beziehen, das über uns gepflegt werden kann und durch entsprechende Online-Kampagnen promoted wird. Derzeit greifen deutschlandweit rund 188 und international rund 100 unse­ rer Partner auf dieses Angebot zurück. Die Positionierung der Banner erfolgt unter Berücksichtigung entsprechender Key-Words via google direct placement auf stark frequentierten Seiten, auf denen sich auch küchen- und design-affine Menschen informieren. Gelangt der Inter­ essent dann auf die Leicht-Seite eines unserer Kunden, findet er hier sofort das entsprechende Banner-Motiv wieder.“ Die Aufgabe der Differenzierung des Leistungsangebots und der Schaffung von mehr Reichweite, Interaktion und damit auch Trans­ aktion bei seinen Zielkunden hat die bestverkaufte Premiummarke bis dato mit Bravour gelöst. „Wir setzen auf eine hohe Flexibilität und sind in der Lage auch Maßlösungen für das Umfeld der Küche anzu­ bieten. Kontinuierliche Investitionen versetzen uns in die Lage, unsere Partner im Handel auch morgen noch die Möglichkeit zu geben, selbst www.leicht.de ausgefallenste Kundenwünsche zu realisieren.“  küche + architektur | 11


Architektur + Trend | Küchen

Rotpunkt überzeugt Beauty Inside trifft Urban Chic

Schubkastensystem Zircon

Heinz-Jürgen Meyer und Andreas Wagner strahlen beide über das ganze Gesicht: „Rotpunkt hat sich auch in diesem Jahr wieder übertroffen“, äußern sich Kunden und Interessenten.

F

ür höchste Aufmerksamkeit sorgte u.a die linear, technisch anmutende Titanium Metal Line KQ. Die Komposition: graue und schwarze Fronten in Metallanmutung, vierseitige, massive Inox-Kante und Carbon-farbiger Korpus. Hier stoßen wir erstmals auf das neue Schubkastensystem Zircon anthrazit des Herstellers. „In dieser Küche haben wir uns für die Ausführung mit 140 mm hohem Rauchglas entschieden. Unser Standard-Auszug ist die Zarge in 95 mm“, erläutert Andreas Wagner. Ein System, das nicht nur in dieser Küche optisch und funktional beeindruckt. Auch das Modell Blackline zählt zu den Eyecatchern der aktuellen Rotpunkt-Ausstellung. Blackline zeichnet sich durch die neue matt-schwarze Bekantung ihrer Fronten und Stollen aus. Selbst die Regale verfügen über eine schwarze Vorderkante. Aufgelockert wurde die pu­ ristisch anmutende Küche durch Industrial-Style-Elemente als Aufsteckrahmen für Stollen, den Ansatztisch oder Glasschränke. „Unsere gesamten Industrial Style-Features entwickeln und fertigen wir selbst“, betont An­ dreas Wagner. „Das gibt uns die Möglichkeit, immer etwas anders zu sein als die anderen.“ Besonders präsentiert sich auch das neue Rotpunkt-Modell Zerox Fine Line in schneeweiß, Supermatt-Ausführung, mit Antiprint-Beschichtung und zweifarbiger weiß/schwarzer Kante. „Natürlich geht Rotpunkt, auch was Materialität und Oberflächenstrukturen betrifft, immer mit der Zeit“, betont Heinz-Jürgen Meyer. So ist es nur folgerichtig, dass Holzdesigns sowohl als Solisten als auch als kontrastierende Pendants zu supermatten, matten oder glänzenden Unidekoren punkten. Besonders wertig zeigt sich die neue naht­ lose Pulverlackbeschichtung.

Heinz-Jürgen Meyer und Andreas Wagner, Geschäftsführer Rotpunkt Küchen

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New dimension, more emotion Für noch mehr Komfort sorgt die 13 cm extra Korpushöhe, die 16 Prozent mehr Stauraum ga­ rantiert und eine ergonomische Arbeitshöhe von 98 cm bei 2 cm Arbeitsplatte und 5 cm Sockel ermöglicht. Dabei achtet das Unter­ nehmen bei all seinem Handeln darauf, dass jede Planung individuell ins rechte Licht ge­ setzt werden kann. Ihrem Anspruch an die eigene Hausmesse mit „Easy to fit“ besonders montagefreundliche Möbel zu fertigen sowie den Trend zur Urbanisierung durch Modelle


Küchen | Architektur + Trend

im „City Chic“ zu dokumentieren, und mit „Beauty Inside“ noch mehr optisch und funktio­ nal ansprechenden Komfort zu bieten, ist das über 60 Millionen Euro umsatzstarke, innova­ tive, zukunftsorientierte Unternehmen auf alle Fälle zu einhundert Prozent nachgekommen. Das findet auch TV-Koch Mirco Reeh, der nicht nur in seiner Kochschule in Frankfurt gutes Küchendesign zu schätzen weiß: „Wir sind dabei mit Mirco Reeh ein gemeinsames Konzept zu erarbeitet“, freuen sich Andreas Wagner und Heinz-Jürgen Meyer. Die 60-Millionen-Umsatz-Hürde hat das Unternehmen bereits mit Bravour genommen. „Obwohl im Inland noch ein Geheimtipp, wir wachsen im In- und Ausland.“ Dabei brechen die beiden Unternehmer jedoch nichts übers Knie: „Das Wachstum ist strategisch geplant und berücksichtigt stets die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter“, betont Andreas Wagner. www.rotpunktkuechen.de  ANZEIGE

PANORAMA. Die perfekte Kombination Novy überschreitet mit der Panorama die bekannten Grenzen und geht einen großen Schritt weiter. Die Panorama ist die perfekte Kombination aus Induktions-Kochfeld und höhenverstellbarem Lüftungsschirm für flüsterleise und hocheffiziente Wrasenabsaugung direkt am Topfrand. Die Novy Panorama passt sich küche + architektur | 13 jeder Küche an – und dem Lebensstil Ihrer Kunden. www.novypanorama.de


Architektur + Trend | Küchen

Sachsenküchen präsentiert Lebensstile Trendgerecht und doch individuell Sachsenküchen gehört zu den Hidden Champions der Branche. Das Unternehmen produziert heute rund 18 000 Küchen jährlich. Küchen, von denen sich ein Großteil durch maßgeschneiderte Lösungen auszeichnet. „Möglich werden diese durch eine topaktuelle Fertigung, in die kontinuierlich weiter investiert wird“, betont Elko Beeg, Geschäftsführer des Unternehmens. Entwicklungstechnisch orientiert sich das Unternehmen an den sich stetig wandelnden Bedürfnissen der Verbraucher, was der diesjährige Messeauftritt im Kitchen Center Löhne erneut unter Beweis stellte.

S

ein Lebensstilkonzept präsentiert der innovative Hersteller nun bereits im dritten Jahr. Die Idee für die Präsentation entstammt nicht nur den Aussagen der Kunden des Unternehmens, son­ dern basiert zum Großteil auch auf einer Studie des Zukunftsinstitu­ tes, die sich mit den Wünschen und Bedürfnissen der Konsumenten intensiv auseinander gesetzt hat: „Das Ergebnis bilden neun verschie­ dene Lebensstile, für Singles, Netzwerk-Familien, Superdaddys, Men­ toren und Berufspraktikanten“, so Geschäftsführer Elko Beeg. Das Single-Appartment Die Kulisse für die neuesten Einrichtungslösungen des Unternehmens bildet ein 90 qm Single-Apartment, präsentiert als „ganzheitliches Wohnkonzept“. Im Jahr 2016 gab es knapp 17 Millionen Einpersonenhaushalte in Deutschland. In Großstädten wie Berlin oder Hamburg leben mehr als die Hälfte der Menschen ohne Mitbewohner. Ein großer Teil von ihnen ist zwischen 30 und 50 Jahre alt und hat sich bewusst für die­ se Lebensform entschieden. Singlehaushalte unterscheiden sich von

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Mehrpersonenhaushalten oft durch eine noch offenere Wohnstruktur, die eine besondere Herausforderung an die Inneneinrichtung stellt: Die Kombination aus natürlichem Eiche Furnier und mattschwarzem Fenix verleiht der großen Wohnküche in Verbindung mit indirekter Beleuchtung eine gemütliche Atmosphäre. Die Küche bietet nicht nur viel Stauraum sondern auch ausreichenden Platz um gemeinsam mit Freunden zu kochen. Da darf natürlich auch die gemütliche Speisetafel nicht fehlen und, reicht sie nicht aus, kann der farblich gut abgestimmte Couchtisch einfach mit genutzt werden. „Die hier präsentierte Koch- und Wohnlandschaft besteht ausschließ­ lich aus Katalogelementen und kann von jedem Studio so realisiert werden“, betont Elko Beeg. Das gilt natürlich auch für den komplett ausgestatteten Hauswirt­ schaftsraum und den großen, mit sanft schließenden Falttüren aus­ gestatteten Garderobenschrank im Flur des Appartments. Auch diese Elemente basieren auf dem Rastersystem von Sachsenküchen und lassen sich problemlos planen und montieren. Des Themas „große Türen“ hat sich das Unternehmen im Übrigen ganz besonders ange­


Küchen | Architektur + Trend

Die Kulisse für die neuesten Einrichtungs­ lösungen von Sachsenküchen bildet ein 90 qm Single-Apartment, präsentiert als „ganzheitli­ ches Wohnkonzept“. Die Kombination aus natürlichem Eiche Furnier und mattschwar­ zem Fenix verleiht der großen Wohnküche in Verbindung mit indirekter Beleuchtung eine gemütliche Atmosphäre.

nommen und sein Sortiment um einen Durchgangstürbeschlag, einen Falttürbeschlag und einen Einschubtürbeschlag erweitert. „Gerade für offene Wohnkonzepte bilden diese Beschläge eine hervorragende Ab­ rundung“, so Elko Beeg. Flexibles Einrichten Solitärmöbel erweisen sich nicht nur als äußerst flexibel, sondern auch als „umzugsfreundlich““, stellt Elko Beeg fest und präsentiert eine Küchenkomposition, die jedem Raum eine gewisse Individuali­ tät verleiht. Innovatives Highlight ist eine versteckte Kochstelle, die neben einer ergonomischen Kochfeldabsenkung eine zusätzliche Ar­ beits- und Vorbereitungsfläche von 90 cm Breite bietet. Zudem wird für Ordnung gesorgt, denn wird das Kochfeld nicht mehr benötigt, wird es unter eine Klappe verborgen, deren Oberfläche zur Arbeits­ fläche wird. Black is Beautiful Natürlich nahm das Familienunternehmen die Gelegenheit wahr, seine Neuheiten in die Ausstellung zu integrieren: Dazu zählen nicht nur die Fronten und Arbeitsplatten aus dem Nanotech-Material Fenix sowie Fronten aus ultramattem Lack mit Antifingerprint-Effekt, son­ dern auch das neue Korpus-Dekor Chalet Eiche in Matt-Schwarz. Um dem Trend zur Nichtfarbe Schwarz gerecht zu werden, offeriert Sachsenküchen seinen Kun­ den natürlich auch die entsprechenden Griff­ leisten, Griffmulden, Alurahmentüren und Tischgestelle aus schwarzem Eloxal. www.sachsenkuechen.de 

Elko Beeg, Geschäftsführer Sachsen­ küchen, zeigte u.a. das innovative Highlight einer versteckten Kochstelle (Bild r.)

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Design + komfort

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Symbiose aus Design und Funktion Kesseböhmer macht‘s möglich

Vom Oberschrank, über den Hochschrank, den Eck- und Unterschrank, bis in die Nische – auf den Herbsthausmessen war beispielhaft zu erleben, wie die vielen Individualisierungsmög­ lichkeiten, die Kesseböhmer entwickelt, gestaltet und in den Markt bringt, Funktion in Möbel bringen und sie zudem optisch aufwerten: Das ist eine Qualität, die bei der gegenwärtigen Tendenz der Öffnung der Küche zum Ess- und Wohn­bereich immer wichtiger wird. In Farbe und Material abgestimmt auf die Küche, in ­Harmonie mit angrenzenden Wohnbereichen kommt trotzdem die Differen­ zierung nicht zu kurz, denn dafür sorgen die Varianten der Tablare, Innen­organisationen, Öffnungstechniken und Ni­ schensysteme. Und mit der Lancierung eines individuali­ sierten Regalsystems, das in jedem Wohnbereich eine gute Figur macht, hat Kesseböhmer seine Innovationskraft erneut bewiesen.

www.kesseboehmer.com

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Architektur + Trend | Küchen

Gutes Ergebnis durch Herz und Sachverstand Rational – Für jeden Lifestyle die richtige Lösung

Die Stimmung bei Rational in Melle war mehr als gut: „Wir haben unsere Planzahlen erreicht und schreiben schwarz“, verrät Rational-Geschäftsführer Thomas Klee nicht ohne Stolz. Rendite vor Umsatz heißt seine Devise und die geht im In- und Ausland voll und ganz auf. Von sich reden macht das Unternehmen immer wieder durch exklusive Designelemente, die gezielt eingesetzt, RationalKunden eine gewisse Allein­ stellung ermöglichen.

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„W

ir haben noch immer eine sehr enge Bindung zu unseren Partnern“, freut sich Thomas Klee nicht zuletzt auch über die Anerkennung der Rational-Außendienstmitarbeiter im Handel. „Viele unserer Repräsentanten sind freundschaftlich mit ihren Kunden verbunden.“ Richtig bewusst wurde dem Rational-Team diese Bindung durch Jürgen Gläsle, der das Unternehmen sehr erfolgreich in Baden Württemberg vertrat. „Jürgen Gläsle war über zwanzig Jahre für unsere Kunden im Einsatz, und ist nun nach einem schweren Un­ fall gelähmt. Dass wir an Jürgen festhalten und uns wünschen, dass er uns auch weiterhin sein Know-how zur Verfügung stellt, steht außer Frage. Aber, dass seine Kunden sogar soweit gehen, für ihn ihren Um­ satz zu steigern, das ist schon mehr als beachtenswert.“ Und so sind die neuen Produkte irgendwie auch ein Hommage an Jürgen Gläsle und seine Kunden und das gesamte Team, das Rational unterstützt. Die neue Wohnlichkeit Die wohnlich warme Atmosphäre der Rational-Hausausstel­ lung bleibt ungebrochen. Passend zum Trend der LifestyleKüchen ergänzt das neue Modell Lano das Sortiment des Meller Traditionsunternehmens. Die neue elegante Oberfläche „Berglärche Anthrazit“ weist trotz ih­

Elke Pfeiffer, Marketingleiterin, und Thomas Klee, Geschäftsführer Rational Einbauküchen


Küchen | Architektur + Trend

CHALET – Repräsentant des Statt klassischer Oberschränke integrieren angesagte Ablage­ borde in „Wildeiche cognac“ die moderne Dunsthaube.

res dunklen Farbtones ein ho­ hes Farbspiel auf: mittlere und dunkle Bereiche wechseln sich ab und verleihen dem Dekor seinen natürlichen Charakter. Durch die helle Pore erhält das Ganze Tiefe. Metallic-farbene Einschubtüren lassen eine inte­ grierte Bar mit Weinkühlschränken auf Wunsch verschwinden und unterstreichen so das klare Profil dieser modernen Architektur. Anmutig und ästhetisch präsentieren sich die neuen Glasschränke. Als Designelement mit integriertem LED-Beleuchtungssystem kön­ nen sie mit diversen Programmen – sowohl im modernen als auch im klassischen Bereich – kombiniert werden. Ermöglicht wird das auch durch ihre unterschiedlichen Ausführungen in trendigem Braunglas oder klassischem Wellenglas, die Rahmen entweder brüniert oder achatbraun gefärbt. Industrial Style In der neuen tio-Planung stehen klare Linien im Focus – es dominiert Metall in den verschiedensten Varianten und Oberflächen, Stahlkom­ ponenten, diverse Holzarten, prägnanter Minimalismus gepaart mit fragmentarischen Merkmalen, wie unverputzte Wände. Die neuen Fronten in den Farbtönen „Metallic Anthrazit“ und „Metallic Bronze“ Supermatt sind die trendigen Farbkomponenten, die den Look einfach unverwechselbar erscheinen lassen.

Fotos: Rational

modernen Landhausstils.

Die kompakte Form des variablen Regal-Modulsystems, das sich flexi­ bel im Rational-Raster verplanen lässt, zeigt sich nicht nur funktional, sondern lässt dem Raum seine Weitläufigkeit. Chalet – die Renaissance eines Klassikers Die Neuinterpretation des Rational-Klassikers „chalet“ im Softlack­ farbton „Green Tea“ besticht, kombiniert mit diversen Holzelementen, durch eine ausgewogene Farbharmonie. Mit den speziellen neuen Ab­ schluss- und Aufsatzelementen und ihren geschmeidigen Ledergriffen ist sie ein glaubwürdiger Repräsentant des modernen Landhausstils. Die gemütliche Wohnküche lebt durch Kontraste. Die Hightech Elek­ trogeräte verschwinden hinter kühlen Echt-Edelstahlfronten des Pro­ gramms ino(x). Auch der Vorratsschrank, ausgestattet mit den Tabla­ ren des Tandem solo, verbirgt sich in dem Edelstahlblock. „Schön muss nicht teuer sein.“ Das hat Rational bereits mit der Einführung seiner neuen Produkt­ linie „mahlzeit“ unter Beweis gestellt. Vor allem im ausländischen Pro­ jektgeschäft erfährt diese Produktlinie eine steigende Nachfrage. In diesem Jahre präsentiert Rational diese Küche in der trendigen Linie „time“. Der warme Holzfarbton „Eukalyptus Vulcano“ in Kombination mit einem matten Alabasterweiß ergeben einen natürlichen und fri­ schen Charakter und sorgen für eine wohnliche Atmosphäre. Mit dem Lowboard inklusive Schiebetüren oder auch dem Geräte-/ Vorratsblock gelingt die Integration zum Wohnraum perfekt. www.rational.de 

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Architektur + Trend | Küchen

Poggenpohl – die neue Ära hat begonnen 125 Jahre jung

Poggenpohl Herford, hier treffen wir während der diesjährigen Hausmessen Thomas Kredatus, den neuen Geschäftsführer der Luxusmarke. In dieser Eigenschaft berichtet er an den neuen Inhaber des multinational agierenden Unternehmens, die Münchener Industrieholding ADCURAM Group AG.

T

homas Kredatus und sein Team sind über­ Auch Deutschland braucht zeugt: Im Jahr des 125-jährigen Firmenjubi­ die Luxusmarke läums der Traditionsmarke werden die Uhren Doch was wären diese Konzepte ohne die Handels­ neu gestellt und eine neue Ära wird eingeläutet … partner, die Poggenpohl weltweit repräsentieren. Deutlich wird dies bereits im Eingangsbereich des Die Marke mit einem Exportanteil von über 80 Pro­ Poggenpohl-Ausstellungsgebäudes. Eine filigrane zent will sich künftig auf dem Heimatmarkt wieder Sitzbank bildet das Bindeglied zwischen edlem, aber stärker zeigen. „Schon unsere Positionierung gibt nüchternem Exponat und lebensechten Szenen eine selektive Vermarktungsstrategie vor“, betont aus der Küche eines italienischen Künstlers. „Der unser Gastgeber. „Unsere Aufgabe wird es sein, das Mensch steht im Mittelpunkt unseres Bestrebens“, „neue“ Poggenpohl gemeinsam mit unseren Part­ statuiert Thomas Kredatus nachdrücklich und do­ nern im Handel weltweit erlebbar und wiederer­ kumentiert diesen Leitspruch mit der Inszenierung kennbar zu machen. Unsere insgesamt 36 eigenen mit neuer Bildsprache, die multimedial umgesetzt, Thomas Kredatus, Stores fungieren dabei als Leuchttürme.“ auch als emotional ansprechende Videoperfor­ Geschäftsführer Poggenpohl mance zu sehen ist. Hauptdarsteller ist einerseits Die Weichen sind gestellt der italienische Künstler, in dessen kreativem Cha­ „Wir schaffen derzeit die Voraussetzungen, damit os das Atelier zur Küche, umgesetzt mit dem Modell +MODO und die unsere Handelspartner ihre Kunden rundum zufriedenstellen können. Küche zum Atelier wird. Im Kontrast dazu steht der persönliche Ein­ Ein Expertenteam des neuen Gesellschafters ADCURAM, das sich richtungsstil einer Geschäftsfrau, der sich in Form von Minimalismus aus den Bereichen Finanzen, Produktion, Einkauf/Logistik, Marketing und Askese darstellt. Ein Konzept, in das der Poggen­pohl-Klassiker und IT sowie der Poggenpohl-Geschäftsführung zusammensetzt, ar­ +SEGMENTO perfekt einfließt. André Backemeier, Director Marke­ beitet gemeinsam mit unseren rund 500 Poggenpohl-Mitarbeitern an ting und Design bei Poggenpohl, bringt es auf den Punkt: „Für uns ist der Optimierung und Neustrukturierung unserer Prozesse. Das ist na­ Luxus die Möglichkeit zur Authentizität des Einzelnen.“ türlich auch mit Investitionen verbunden“, betont Thomas Kredatus. Bereits auf der Eurocucina im April nächsten Jahres wird Poggenpohl Und investiert wird bereits kräftig, sei es in eine neue Bekantungsan­ diese Option weiter ausbauen und, so Thomas Kredatus, „ein neues lage, in die Oberflächenveredelung oder in die Lackstraße. „Wer sich Küchenkonzept präsentieren.“ Luxus-Marke nennt, muss Luxus-Qualität liefern. Deshalb setzen sich

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Küchen | Architektur + Trend

Inszenierung mit neuer Bildsprache – im Mittelpunkt steht der Mensch: Hier der italienische Künstler, in dessen kreativem Chaos das Atelier zur Küche, umgesetzt mit dem Modell +MODO (l.), und die Küche zum Atelier wird. Im Kontrast dazu steht der persönliche Einrichtungsstil einer Geschäftsfrau, der sich in Form von Minimalismus und Askese darstellt. Ein Konzept, in das der Poggenpohl-Klassiker Segmento perfekt einfließt (r.).

derzeit die führenden Personen der einzelnen Arbeitsbereiche täglich zusammen, um an der Perfektionierung unserer Prozesse und damit unserer Produktqualität zu arbeiten“, betont Thomas Kredatus. Der studierte Betriebswirt weiß, wovon er spricht, ebenso wie sein Füh­ rungsteam verfügt auch er über fundierte Erfahrungswerte in anderen Branchen wie die Automobilindustrie, weiße Ware usw.. „Ich habe u.a. die Geschäfte des Möbelherstellers Maja geführt. Maja beliefert Ikea“, ergänzt er. „Und wer Ikea kennt, weiß um den Anspruch des schwe­ dischen Möbelhausgiganten an seine Industriepartner. Einen ersten

Einblick in die Komplexität des Produktspektrums Küche erhielt ich durch meine Tätigkeit für Cobe Capital bei der Neuausrichtung der Warendorfer Küchen GmbH. Ganz abgesehen von meinem Engage­ ment für Start-up-Unternehmen. Gemeinsam mit unserem Team, dem Know-how des AdcuramTeams und dem Anspruch unserer Partner im Handel und deren Kun­ den werden wir mit Poggenpohl in eine neue Ära starten, denn ist es nicht so: „Was bleibt, ist die Veränderung; was sich verändert, bleibt“? www.poggenpohl.com  ANZEIGE

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Beste Qualität trifft hohe Wertigkeit und Energieeffizienz den modernen Look von Edelstahl und Glas – das ist Smart. Mehr zur Smart Serie auf franke.de/smart

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Architektur + Trend | Küchen

Mit Multifunktionalität zur Individualität RWK hat seine Nische gefunden

RWK-Geschäftsführer Ralf Marohn und sein Team sind gut zufrieden. „Wir wachsen national und international und das unabhängig von unserem China-Geschäft.“ Überwiegend im europäischen Ausland konnte das Unternehmen seinen Umsatzanteil um 18 Prozent auf 71 Prozent steigern. Und auch in Deutschland verbuchte der Nischenhersteller mit 6 Prozent ein nennenswertes Plus.

„W

ir arbeiten daran, uns als Nischenhersteller deutlicher zu positionieren und sind stolz auf das Lob unserer Kunden“, betont Ralf Marohn. Das korallefarben gehaltene Modell Uniq im Streichspachtel-Design auf Digitaldruckbasis bildet das En­ tree der diesjährigen RWK & Kuhlmann Hausmesse. Was aktuelle Dekore und Materialien anbelangt, ist RWK & Kuhl­ mann Küchen, Enger, up-to-date. Das Spektrum, das das Unterneh­ men seinen Partnern im Handel zur Verfügung stellt, umfasst sowohl

aktuelle Trends wie Spachtelbeton, supermatte Schichtstoff-Designs mit Anti-Finger-Overlay in denTrendfarben weiß, magnolia, seiden­ grau, magicgrau, kaschmir, platingrau, anthrazit und schwarz, eben­ so wie die passenden Holzdekore in Asteiche natur, lava oder weiß als auch modernste Technik. Das Thema Landhaus besetzt RWK mit einer rauchblauen Rahmentür, die es gleichzeitig, wie auch die meis­ ten anderen Frontausführungen, in einer schlichten oder geplankten Version gibt.

Ralf Marohn, Geschäftsführer RWK & Kuhlmann (l.). Leif Kania (r.) ließ es sich nicht nehmen, sein Marketingkonzept in der Hausmesse von RWK selbst zu präsentieren. Im Fokus seiner Idee steht die wachsende Anzahl gesundheits­ bewusster Menschen, bis hin zu Veganern, Vegetariern oder Flexitarieren. „Die Veggie­ kitchen ist Deutschlands erste CO2-neutrale Einbauküche und entspricht somit auch dem Anspruch an Nachhaltigkeit.“

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Küchen | Architektur + Trend

zu den Besonder­ heiten der RWKKollektion gehören vor allem die Multifunktions­ schränke, die im eigenen Haus konstruiert wurden. Auch in diesem Jahr hat das Unternehmen seinen Ideenpool weiter ausgebaut und so kommen Schrank­ typen wie Multilevel und der von zwei oder drei Seiten nutzbare Multilevel zum Einsatz.

Multifunktionalität für jeden Raum Noch keineswegs Mainstream, aber durchaus einen Blick in die nahe Zukunft stellt ein Hängeschrank mit einem platzsparend integrierten Beamer von LG dar, der das TV-Programm ebenso in die Nische zwi­ schen Oberschrank und Arbeitsplatte bringt wie die Streaming An­ gebote von Netflix und Amazon Video. Doch zu den Besonderheiten der RWK-Kollektion gehören vor allem die Multifunktionsschränke, die im eigenen Haus konstruiert wurden. Auch in diesem Jahr hat das Unternehmen seinen Ideenpool weiter ausgebaut und so kommen Schranktypen wie Multilevel und der von 2 oder 3 Seiten nutzbare Multilevel im RWK-Sortiment zum Einsatz. Sie werden um beleuch­ te Auszugtablare, vor Wasser und Dampf geschützt durch eine Edel­ stahlverkleidung, symbiotisch ergänzt. Die Veggiekitchen All diese komfortablen Ausstattungsmerkmale und noch einige mehr sind Bestandteil der von Unternehmer und Markenbotschafter Leif Kania und RWK gemeinsam entwickelten Veggiekitchen. Leif Kania ließ es sich nicht nehmen, sein Marketingkonzept in der Hausmesse von RWK selbst zu präsentieren. Im Fokus seiner Idee steht die wachsende Anzahl gesundheitsbewusster Menschen, bis hin zu Veganern, Vegetariern oder Flexitarieren. „Die Veggiekitchen ist Deutschlands erste CO2-neutrale Einbauküche und entspricht somit auch dem Anspruch an Nachhal­ tigkeit.“ Eine einzigartige Beleuchtung ohne Grünlichtanteil bietet op­ timale Wachstumsbedingungen für Küchenpflanzen und Biokräuter. Zudem verfügt sie nicht nur über die entsprechenden multifunktio­ nalen Schränke, sondern auch über Features wie einen in die Arbeits­ platte integrierten Mörser, ein extra großes Spülbecken aus nanokera­ mischem Verbundstoff mit speziellen Edelstahl-Einsätzen, die perfekt in Kombidampfgarer passen. Bei der Geräteausstattung spielen so­ wohl Praktikabilität als auch Energieeffizienz eine wesentliche Rolle. Küchenspezialisten, die sich diesem Marketingkonzept anschließen, haben zudem die Möglichkeit, entsprechende Kochevents mit Pro­ fis wie Björn Moschinski, der zu den bekanntesten Vegan-Köchen Deutschlands zählt, zu veranstalten. „Das Netzwerk der VeggieKit­ chen-Vermarkter wächst kontinuierlich, dabei ist die selektive Ver­ www.kuhlmannkueche.de · www.veggiekitchen.de marktung garantiert.“ 

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Architektur + Trend | Küchen

Eggersmann Küchen – Botschafter exzellenten Designs … … und außergewöhnlicher Materialität

Als Hersteller individueller Maßanfertigungen für ästhetische und ­luxuriöse Kücheneinrichtungen orientiert sich Eggersmann Küchen an einem zweijährigen Entwicklungszyklus. Doch obgleich das ­Unternehmen in diesem Jahr keine absoluten Neuheiten zeigt, ist die im letzten Jahr neu eröffnete Ausstellung gut besucht.

Katrin und Thomas Mainzer, Schreinerei Mainzer, Bodenheim, gehören zu den gehobenen Inneneinrichtern, die die sich der Innenarchitektur verschrieben haben und gerne mit Eggersmann arbeiten (Hier im Bild mit Michael Wunram, geschäftsführender Gesellschafter Eggersmann Küchen): „Neben unserer Begeisterung für Architektur, Produkt- und Möbeldesign ist es auch die gemeinsame Liebe zum Kochen und Essen, die uns verbindet. Hier trifft sich unsere private und berufliche Leidenschaft, die wir gerne mit Freunden und Kunden teilen.“

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uf den 750 Quadratmetern der auf zwei Ebenen verteilten Fläche informieren sich in­ ternationale Besucher über Unternehmen und Kollektion. Ob Küchen-Werkstatt oder handwerkliches Kochen, mit den beiden Highlights i’lands, einer Konzeption, bei der neben Ästhetik und Design die Funktionalität im Vordergrund steht, und work‘s schafft es ­Eggersmann immer wieder seine Besucher zu inspirieren. Das Design des Familienunter­ nehmens hat einen hohen innenarchitektonischen Anspruch, so dass es außer Frage steht, fließende Übergänge zwischen den Bereichen Kochen, Speisen und Wohnen zu schaffen. Das hochfunktionale Regalsystems 15 Square, gefertigt aus schwarzem Aluminium, lässt sich z. B. gleich einem Chamäleon an jede Raumsituation anpassen. „Unsere Leidenschaft ist das Streben nach Perfektion und zeitloser Eleganz,“ betont Michael Wunram und ist stolz auf seine Philosophie, wertvolle Unikate für anspruchsvolle Menschen zu fertigen. Konsequent setzt das Unternehmen mit seinen rund 100 Mitarbeitern auf Klasse statt Masse. Seinen Umsatz von rund 25 Millionen Euro erwirtschaftet Eggersmann in Koope­ ration mit gehobenen Küchenstudios, die die Liebe des Familienunternemens zu exquisiten, außergewöhnlichen und wertigen Materialien und maßgeschneiderten Einrichtungslösungen www.eggersmann.com teilen.


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Man muss keinen Wind machen, … … sondern wie Pronorm segeln können Das Team von Pronorm ist guter Dinge. Wir besuchten das Unternehmen kurz vor seiner jährlichen ­Messeparty und konnten so die gute Stimmung der anwesenden Kunden und Interessenten live miterleben. Ein Drittel seiner Hausmesse hatte das Unternehmen neu gestaltet und um trendgerechte Exponate ergänzt. Ganz besondere Küchenmodelle erhielten sogar einen Platz unter Segeln, was den Raum, den sie einnahmen, zum einen intimer, und die Planungen zum anderen noch spezieller wirken ließ.

„Unsere Plattformstrategie zahlt sich aus“, betont Heinz Hachmeister auch im Hinblick auf die schnelle Umsetzung der Trends, die sich natürlich in diesem Jahr bei den Produktneu­ heiten in Form der trendgerechten durchdeklinierbaren Korpus- und Front­varianten der Produktlinien Y-line, X-line, proline 128 und classicline oder des Auszugssys­ tems ProTech wiederfinden.

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ie z.B. die neuen Küchenkreationen aus hochglänzendem oder supermattem Organic Glass. Heinz Hachmeister zeigt sich besonders stolz auf diese edel inszenierten Exponate, deren Materialität vor allem auch durch das durch die Segel generierte Spiel von Licht und Schatten ins Auge fiel. Insbesondere die hochglänzen­ den Ausführungen überzeugten durch ihre brillante Tiefenwirkung. „Die Organic-Glass-Farben wurden speziell auf unsere Farbkollekion abgestimmt“, betont der sympathische Geschäftsführer nachdrücklich und präsentierte seinen Kunden die jeweils vier exklusiven Pronorm Ausführungen mit matter bzw. hochglänzender Oberfläche. Dass es sich dabei um die Architektenfarben Weiß und Grau in verschiedenen Abstufungen handelt, steht außer Frage. Denn zeitlose Eleganz wird bei Pronorm großgeschrieben. Bei den Handelspartnern des Vlotho­ er Herstellers treffen die edlen Organic Glass Modelle auf alle Fälle


Fotos: Pronorm

Küchen | Architektur + Trend

voll und ganz ins Schwarze. „Das Material ist nicht nur optisch sehr ansprechend, sondern zeichnet sich zudem auch durch seine robus­ te und pflegeleicht Oberfläche aus. Außerdem lässt es sich auch her­ vorragend mit andere Werkstoffen und Designs kombinieren“, betont Heinz Hachmeister die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten des hoch­ wertigen Materials. Um edle Materialien geht es auch im Inneren der Pronorm-Exponate. Nicht nur, dass das Pronorm-exklusive, sortimentübergreifend ein­ setzbare proTech-Schubkasten-System sowohl in der Ausführung Ei­ che als auch in Titan erhältlich ist. Auch Aluminium hält verstärkten Einzug ins Innere der Pronorm Küchen. Die neuen, leicht laufenden Unterschrankauszüge im eleganten Aluminium-Design verbinden Ästhetik mit einem Höchstmaß an Zweckmäßigkeit. Alu-Seitenwände sind nicht nur praktisch, sondern harmonieren perfekt mit Antirutschmatten in grau oder schwarz. Apothekerschränke dürfen in der Aluminium-Ausführung natür­ lich auch nicht fehlen. Herausziehbare Tablare mit Alu-Umrandung nutzen den zur Verfügung stehenden Stauraum optimal aus. Türre­ gale in gleicher Optik schaffen zusätzlichen Platz für Vorräte. All dies zusammen ergibt ein harmonisches Gesamtbild, dem kaum jemand widerstehen kann. „Unsere Plattformstrategie zahlt sich aus“, betont Heinz Hachmeis­ ter auch im Hinblick auf die schnelle Umsetzung der Trends, die sich natürlich in diesem Jahr bei den Produktneuheiten in Form der trendgerechten durchdeklinierbaren Korpus- und Frontvarianten der Produktlinien Y-line, X-line, proline 128 und classicline oder des Aus­ zugssystems ProTech wiederfinden. Die 70 Millionen Euro-Umsatz­ www.pronorm.de hürde kann kommen.

Im Zusammenspiel mit Trendmaterialien wie Akzentfliesen für Nischen zieht organisches Glas in dunkel die Blicke auf sich. Maximale Funktio­ nalität: Herauszieh­ bare Tablare mit Alumi­nium-Umrandung nutzen den zur Verfügung stehenden Stauraum optimal aus. Türregale in gleicher Optik schaffen zusätzlichen Platz für Vorräte. Die neuen, leicht laufenden Unter­ schrankauszüge im eleganten AluminiumDesign verbinden Ästhetik mit einem Höchstmaß an Zweckmäßigkeit.

küche + architektur | 27


Architektur + Trend | Küchen

International Design – made in Rödinghausen Häcker – Vom Mainstream bis zum Exklusivprodukt

Kein Stein blieb auf dem anderen, als das Team des Küchenmöbel­ herstellers Häcker seine Ausstellung umgestaltete. Auf 2.600 Quadrat­

28 | küche + architektur

metern präsentiert das Unternehmen zur Küchenmeile 28 Küchen,

die neue Stein­

die in den beiden Produktbereichen Classic und Systemat den

Silver Star – versehen

funierfront

aktuellen Zeitgeist widerspiegeln. Dabei brilliert der Hersteller aus

mit mattschwarzen

Rödinghausen mit Exponaten, die Pate stehen für die unternehmens­

besonders edel. Mit

Kanten wirkt sie

eigene Fertigungstiefe, Variantenvielfalt und Innovationskraft.

den Farben Orange

Dieser Ruf eilte ihm voraus, so dass zur Hausmesse täglich rund

und Limette setzt

200 Personen mehr begrüßt werden konnten als im Vorjahr.

frische Akzente.

Häcker im Umfeld


Küchen | Architektur + Trend

Z

u den Produkt-Highlights des Unternehmens gehört eindeutig die neu entwickelt Echt­ beton-Oberfläche der Systemat-Produktfamilie. „Wir sind der einzige Hersteller, der von sich behaupten kann, eine echte Beton-Oberfläche im Sortiment zu haben“, betont auch Karsten Bäumer, der für die Leitung der Bereiche Kommunikation und PR verantwortlich zeichnet. Den Betonlook verursacht die Porung mit ihren charakteristischen Vertiefungen. Die moderne Oberfläche, die in den Ausführungen Echtbeton natur und dunkel erhältlich ist, kann als Front-, Arbeitsplatten oder Wangenmaterial eingesetzt werden. Eine gefaste Beton­ strukturkante sorgt für ein einheitliches Gesamtbild. Industrial Style interpretiert Häcker durch die Kombination offener Regale und Metallrah­ menfronten in Edelstahl und Schwarzanmutung mit Glasfüllung: Die schwarze Variante wird mit schwarz getöntem Glas mit Rautendruck kombiniert, die Variante in Edelstahl mit hoch­ wertigem Mastersoft-Glas. Silver Star – ein schimmerndes Steinfurnier Nicht minder attraktiv, jedoch deutlich polarisierender ist die neue Steinfunierfront Silver Star mit ihrer unverwechsel­ baren Maserung. Versehen mit mattschwarzen Kanten wirkt sie besonders edel und lässt sich wie auch der Echtbeton mit zahlreichen Uni- oder Holzdekoren unterschiedlicher Farbstellung und Struktur kombinieren. Dementsprechend wurde für Systemat die Farbpalette im Kunststoffbereich mit einem neuen Modell in vier markan­ ten Holzfarbtönen und im Echtholzbereich mit einer neuen geporten und gebürsteten Furnieroberfläche erweitert. Zudem wurde das bereits im letzten Jahr vorgestellte Schichtstoffkonzept mit der robusten Oberfläche und den gefas­ ten Kanten um die Farben Weiß und Lavagrau ergänzt. Dazu passend gibt es jetzt einen edelstahlfarbenen Griff, der ebenfalls mit einer gefasten Kante versehen ist. Mit den Farben Orange und Limette setzt Häcker im Umfeld frische Akzente. Nicht zu vergessen die 10 neuen Dekore für die Verkleidung der Nischen, die von den gemusterten, orienta­ lisch anmutenden Motiven der Marrakesch-Reihe bis hin zur Steinoptik reichen.

Karsten Bäumer, Leiter Kommunika­tion und PR bei Häcker Küchen

Innovativ in Technik und Funktion Exklusiv bei Häcker Küchen erhältlich ist der SlightLift, die neue Symbiose aus Oberschrank und Regal, das durch einfache Bedienung und intelligente Lichtführung beeindruckt. Zum Öffnen wird zunächst die untere Front vertikal hinter die obere Front geschoben. Halb geöffnet, sorgt das LED-Band an der Unterseite der oberen Front für eine optimale Be­ leuchtung und setzt den Schrankinhalt dekorativ in Szene. Im zweiten Schritt können beide Fronten nach oben geschwenkt werden, um ein weiteres Fach zu erreichen. Im Moment dieser Bewegung schaltet das Licht automatisch um: An der Frontunterseite geht es aus und die Beleuchtung im Schrankinneren wird aktiviert. Das Ganze ist absolut blendfrei. Die LED des SlightLifts sind dimmbar, und lassen einen Farbtemperaturwechsel zu. Erhältlich ist SlightLift in 16 Glasaus­ führungen, die mit einer Vielzahl von Korpusfarben und drei unterschiedlichen Höhen kombiniert werden können. küche + architektur | 29


Architektur + Trend | Küchen

der SlightLift – exklusiv bei Häcker Küchen – die neue Symbiose aus Oberschrank und Regal, das durch einfache Bedienung und intelligente Lichtführung beeindruckt.

Die beiden neuen Blaupunkt-Backöfen verfügen bereits heute über einen Marktanteil von ca. 15 Prozent. Passend zu den neuen Backöfen gibt es nun auch einen Kombi-Dampf­ garer im SchwarzGlas-Design.

30 | küche + architektur

Blaupunkt internationaler denn je Feuer, Wasser, Erde, Luft, untergliedern die Gerätepräsentation der Häcker-eigenen Marke Blaupunkt, die einer Auto­ werkstatt nachempfunden war. „Wir beobachten sehr genau, welche Anforderungen die internationalen Kunden an ihre Küchengeräte stellen“, sagt Olaf Thuleweit bei Blaupunkt. „Darauf reagieren wir mit unserer Kollektion, die mit länderspezifischen Modellen unsere internationalen Ambitionen widerspiegelt.“ Die beiden neuen Blaupunkt-Backöfen verfügen bereits heute über einen Marktanteil von ca. 15 Prozent. Passend zu den neuen Backöfen gibt es nun auch einen Kombi-Dampfgarer im Schwarz-Glas-Design. Neben Ceran-Kochfeldern sind jetz die besonders in einigen Exportmärkten gefragten Gaskochfelder erhältlich. Und bei den Kühlgeräten zeigt sich der internationale als auch nationale Blickwinkel zum Beispiel am Thema NoFrost. Beim Haubensortiment bietet – von Kopffrei bis zum Muldenlüfter – die Marke Blaupunkt als Vollsortimenter alles, was die Märkte begehren, Energie-Effizienz inbegriffen. Senkung der Formaldehyd-Emmissionen Sein Bestreben nach der Nachhaltigkeit seiner Produkte dokumentiert das Familienunternehmen durch seinen neuen CARB2 Standard. Das Logo PURemission unterstreicht, dass sich Häcker in puncto Formaldehyd-Emissionen an den hohen Anforderungen der US-amerikanischen Standards CARB2 93120 und TSCA title 6 messen lässt. Die Holz­ produkte der kompletten Produktpalette sind damit soweit Formaldehyd reduziert, dass Häcker sowohl die amerika­ nischen Anforderungen als auch die europäischen Richtlinien einhält, beziehungsweise unterschreitet. Überzeugen von dem reichhaltigen Angebot trendgerechter Produkte und technischer Vielfalt können sich die Han­ delspartner des Unternehmens in dem in kühlem Weiß gehaltenen auf die Technik fokussierten Bereich des Unter­ nehmens als auch in den beiden Workshops, die sich mit dieser Messe in Form inspirierender Ateliers präsentierten. www.haecker-kuechen.de 


Faszination Falttür: WingLine mit Push to move Ein sanfter Druck, und die grifflose Falttür öffnet sich wie von Zauberhand. Kein störendes Profil auf der Arbeitsplatte. So lassen sich Küchengeräte mühelos hervorziehen. WingLine mit Push to move bringt Möbelideen zur Entfaltung. www.hettich.com


Architektur + Trend | Küchen

Einzeln oder in Kombination lassen sich mit dem Regalkonzept OPTIkontrast unzählige Stauraum- und Nischenlösungen realisieren. Als Farbtöne stehen Rot Matt, Opal Matt sowie Weiß Matt und Anthrazit Matt zur Auswahl.

Optifit – Systematisch mehr … … als Küche und Bad Leo Brecklinghaus und sein Team sind guter Dinge. „Wir haben bereits vier gute Jahre hinter uns, in denen es uns gelungen ist, unsere Marken Marlin Badmöbel und Optifit nach vorne zu bringen. Mittlerweile ­wurden rund 6 Millionen Euro in den Standort Stemwede-Wehdem investiert. Die Belegschaft ist auf 190 Mitarbeiter gestiegen. Auf diese Entwicklung sind wir stolz“, strahlt Leo Brecklinghaus, geschäftsführender Gesellschafter der JAKA-BKL GmbH.

Leo Brecklinghaus, geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens, und Gebietsverkaufsleiter Olaf George

D

en Besuchern präsentierte der Hersteller montierter Badmö­ beln sowie zerlegter Bad- und Küchenmöbel im mittleren und hochpreisigen Segment vielfältige Neuheiten und Trends aus den Bereichen Bad und Küche. Die Waschtische von Marlin Bad verfügen über eine moderne Material- und Formensprache. Gefragt sind Spiegelschränke mit beleuchtetem Acrylaufsatz und seitlich an­ gebrachte Beleuchtungselemente. Natürlich sind die Schränke mit entsprechenden Ordnungssystemen ausgestattet. Für Furore sorgten auch die formschönen, filigranen Waschtische für das Gäste-WC, die das Unternehmen im letzten Jahr erstmals eingeführt hatte. 32 | küche + architektur

So Modular, flexibel, offen kann Küche sein Dass eine Lifestyle-Wohnküche kein Vermögen kosten muss, beweist die Marke Optifit, die für hochwertige Küchen, dank der innovativen Verbindungssysteme, zur Selbstmontage für jeden Anspruch steht. Ob Familien- oder Singleküche, lassen sie sich je nach Lebenssituation problemlos erweitern. Das Programm OPTIkult repräsentiert klare Fronten, individuell ab­ gestimmte Ausstattung, durchdachte Stauraumlösungen sowie zahl­ reiche Varianten, die die Lust auf eine neue Küchengestaltung wecken. Das Besondere bei dem neuen Programm OPTIkarat liegt in seiner Modularität. Hier können verschieden ausgestattete Module nach in­ dividuellen Bedürfnissen, Anforderungen und Raummöglichkeiten aus­ gewählt und miteinander kombiniert werden. Ein Korpus als Basisele­ ment lässt sich mit einer umfangreichen Typen- und Frontenauswahl zu einer kompletten, ideenreichen Küchenausstattung planen. Zu den Aussstattungsvarianten gehören nicht nur solide Klappenschränke bis zu einer Breite von 90 Zentimetern, sondern darüber hinaus sind ge­ dämpfte Türen, doppelwandige, gedämpfte Vollauszüge und Schub­ kästen in unterschiedlichen Breiten sowie höhenverstellbare Stellfüße und stabile Schrankverbinder in diesem Preissegment Standard. Bei dem Regalkonzept OPTIkontrast stehen Flexibilität und Krea­ tivität im Vordergrund. Nicht nur in der Küche, sondern ebenso im Flurbereich, in der Studentenbude oder im Kinderzimmer werden die www.optifit.de farbenfrohen Regalmodelle zum Hingucker. 


Rotpunkt Küchen GmbH Ladestraße 52 · 32257 Bünde Fon +49 (0) 5223 6900-0 www.rotpunktkuechen.de


Architektur + Trend | Küchen Erfolg ist Team­ sache: (v.r.n.l.) Jochen Linke, Produkt­manager/Marketing, Heiko Maybach und Axel Cardinal, beide Key Account Express Küchen

„Küche mit System“…

Programm HOME in Weiß Matt mit neuem Schubkastensystem Advantage als Ausdruck der Komfortoffensive von Express Küchen: KÜCHE MIT SYSTEM

Express Küchen mit Volldampf voraus

… lautete das Motto der diesjährigen Hausmesse von Express Küchen. Deutschlands jüngster Küchenmöbelhersteller gehört zu den absoluten Shooting-Stars. Erst im letzten Jahr hatte das Unternehmen die ­grifflose Küche erfolgreich eingeführt und den Markt im Einstiegsbereich damit revolutioniert. Mit einem Trading-up in puncto Auszugs- und Beschlagtechnik setzt sich die Revolution nun fort.

D

ie komplette Ausstellung von Express Küchen hat seit diesem Jahr ein völlig neues Gesicht. Die Möglichkeiten, die Express Küchen bietet, scheinen unerschöpflich. Ob puristisch, klas­ sisch modern oder Landhausstil all diese Planungslösungen lassen sich mit Express mühelos realisieren. Das Sortiment bietet stärker denn je eine Auswahl an Fronten, die ganz im Zeichen wohnlicher Trends stehen. Bereits zur Living Kitchen 2017 hatte Express Küchen das Produktspektrum mit Systemline als grifflose Variante in den Pro­ grammen Win, Plan, Beton, Star und Moon in eleganter Form erwei­ tert. Zur diesjährigen Hausmesse folgte die zweite Produktoffensive: Mit dem neuen, hochwertigen Schubkastensystem Advantage und innovativen Beschlägen setzt Express Küchen jetzt systematisch neue

Programm STAR in Dunkelblau Hochglanz mit Plan Nußbaum Tabak Umfeld

34 | küche + architektur

Weichen für seine erfolgreiche Weiterentwicklung im In- und Aus­ land. Die Komfort- und Beschlagoffensive „Küche mit System“ wird sich ab November dieses Jahres durch das gesamte Typen- und Pro­ grammspektrum ziehen. In Kombination mit dem Raster „System 15“ sowie einem perfekt aufeinander abgestimmten Programm- und Farb­ spektrum ergeben sich Möglichkeiten, die über das Preiseinstiegsseg­ ment hinaus gehen können. Dennoch hält Express Küchen weiter an seiner Philosophie fest: Qualität zu erschwinglichen Preisen zu bieten. Besonders stolz ist das Unternehmen zudem auf seine Rezeritifizie­ rung nach DIN EN ISO 9001:2015, die vor allem auch im Exportgeschäft von Bedeutung ist. Immerhin verfügt Express bereits heute über einen Exportanteil, der die 50-Prozent-Marke überschreitet. www.express-kuechen.de


Fotos: refsta

Für gute Luft: Refsta Ob in Schwarzglas oder Weißglas, ob in den Breiten­ maßen 600 oder 900 mm, die Schräghaube Livas von refsta mit dem manuell und stufenlos zu öffnenden gewölbten Glasschirm fügt sich formschön über dem Kochfeld ein.

Küchen | Architektur + Trend

CARGO SYNCHRO A B FA L LT R E N N S YS T E M E PERFEK T SYNCHRONISIERT

S

ie kann auch in Zukunft mit der Plasma Filtertech­ nologie betrieben werden, die alle Gerüche beseitigt, und zudem die Luft entkeimt und reinigt. Nach dem Vorfiltern in Metallgestrick-Fettfiltern oxidieren die Gase mithilfe „kalter Verbrennung“ in offenem NormaldruckPlasma. Keime und Geruchsmoleküle werden dabei auf molekularer Ebene zersetzt. Nicht verbrannte Verbindungen fangen sich in einem Aktivkohlespeicher. Übrig bleiben le­ diglich Sauerstoff, Luftfeuchtigkeit sowie CO2 und damit vollständig gereinigte Luft. Die Livas Dunsthaube von refsta erfüllt die Anforderungen der Energieeffizienzklasse A. Bis zu 90% lässt sich das Volumen des in der Küche anfal­ lenden organischen Abfalls mit SmartCara reduzieren. Das Gerät fasst ca. 1 kg Material, das getrocknet und zermahlen wird. Nach vier bis sechs Stunden bleibt so lediglich eine Handvoll keimfreies und geruchloses Pulver zurück, das als Dünger verwendet oder entsorgt werden kann. Reste von Gemüse, Salat, Kohl, Brot, Backwaren, Früchte, Stein­ früchte, Beeren, Obst, Eier, Geflügel, dünne Geflügelkno­ chen, Fleisch und Wurst aller Art, Kaffeesatz, Teeblätter, Fisch und Schalentiere, Gehäuseschnecken und Speisereste lassen sich in diesem Gerät hygienisch bearbeiten. Ausge­ stattet mit einem Selbstreinigungszyklus lässt SmartCara sich einfach reinigen, zudem ist der Innenbehälter spülma­ www.refsta.com schinenfest. 

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Architektur + Trend | Küchen

Ballerina: Immer besser – Einfach mehr Dieses Messemotto des Küchenmöbelherstellers Ballerina-Küchen kommt einem Versprechen gleich: Mehr Innovation, mehr an Vielfalt, an Argumentation und damit auch ein mehr an Schlagkraft für die BallerinaKunden im Küchenfachhandel. Das Produktportfolio des innovativen Herstellers ermöglicht die Realisierung individueller Einrichtungsstile bis ins Detail.

N

ach dem Modell Y-Line im vergangenen Jahr überrascht Ballerina in diesem Jahr mit dem modularen, flexiblen Modell Free-Style desig­ ned by Kristina Meyer und Thorsten Rosenstengel von byform. Sie stellten das Thema Küche und Möbel da­ mit auf neue Füße. Free-Style ist ein System, das sich aufgrund seiner Anpassungsfähigkeit und seinem filig­ ranen Design individuell in Räume einbinden lässt, sei es an der Wand oder im Raum, wobei es auf unkom­ plizierte Weise die Verbindung von Küche und Wohn­ raum vornehmen kann. Ohne Umwege zum DirectLack Für besonders strahlende Gesichter der BallerinaKunden und Interessenten sorgte das neue Angebot an Direktlackfronten, die, so Geschäftsführerin Heidrun Brinkmeyer, „eine echte Alternative zu dem umstritte­ nen Lacklaminat“ bilden. Dabei handelt es sich um me­ laminharzbeschichtete MDF-Platten, die in einem auf die Oberfläche abgestimmten Verfahren veredelt werden. Direktlack ist eine Premi­ um-Oberfläche, die sowohl matt als auch hochglänzend in Optik und Haptik besticht. Dabei überzeugt sie durch Fleckenunempfindlichkeit und Mikrokratzbeständigkeit, ist absolut lebensmittelecht und pflege­ freundlich. Über ganz ähnliche Eigenschaften verfügen auch Materi­ alien wie Smart Glas, Resopal oder Fenix. Sie alle überleben den kräf­ 36 | küche + architektur

Heidrun Brinkmeyer, ­ Geschäftsführerin Ballerina-Küchen

tigen Schlag mit dem Diamantring unbeschadet, mit dem Heidrun Brinkmeyer in altbewährter Weise die Widerstandfähigkeit der Materialien dokumentiert. Aktuelle Trends wie das Spiel mit den Architektenfar­ ben Weiß, Grau und Schwarz sowie mit akzentuieren­ den Farben wie Rot, Dark und Light Lagoon; Lightblue, Aubergine und Safrangelb setzt das Ballerina-Team in der rund 2.200 Quadratmeter großen Ausstellung ge­ schickt um. Ihre Kontrastpunkte aus der Natur bilden schlichte, realitätsnahe helle Furniernachbildungen wie die Piemont-Eiche oder das neue warme Wildei­ che-Dekor. Wohnst du schon, oder kochst du noch? Hoch im Kurs stehen offene ineinander übergehende Wohnräume. Für Ballerina ein Grund mehr, um Multifunktionalität in den Mittel­ punkt zu stellen. Dabei bildet die Funktionsinsel den Brückenkopf zwischen Küche und Wohnen. Als besonders praktisch erweisen sich hier Schiebetürenschänke, hinter denen sich Haushaltsgeräte Vorräte, Gewürze oder Kochgeschirr bequem und unsichtbar verstauen lassen.


Küchen | Architektur + Trend

Vom Einraum-Appartment bis zur Altbaulösung Helle Farben und Designs lassen Räume größer wirken. Die von Balle­ rina inszenierte Einraumlösung im scandinavian Design unterstreicht dies und setzt dabei auf die Kombination des hellen Eichedekors, das zielgerichtet vertikal oder horizontal zum Einsatz kommt, mit samti­ gem Grau. Hochschränke aus grauem pflegeleichtem Fenix sind flä­ chenbündig in die Wand integriert und halten dort den notwendigen Stauraum vor. Küche im Altbau: Ihre besondere Note erhält diese Inszenierung durch die Kombination der Smart-Glas-Türen in Achatweiß mit dem warmen Wildeiche-Dekor. Der Schiebetürenschrank hinter der Spü­ le birgt ausreichenden Stauraum, Lifttüren garantieren mehr Bewe­ gungsfreiheit. Die integrierte Sitzbank unter dem Fenster sorgt für noch mehr Gemütlichkeit. Professionelles Online-Marketing leicht gemacht Auf eine gute Resonanz stieß das neue Onlinekonzept, das Ballerina seinen Partnern im Handel als unterstützendes Marketinginstrument anbietet. Das deutschlandweit einmalige Marketingkonzept eröffnet Ballerina-Partnern die Möglichkeit, ihren Internetauftritt mit einem professionellen System zu verknüpfen, das digitale Kücheninspirati­ onen, exklusive Marketingmaßnahmen und stets aktuelle Informati­ onen direkt vom Hersteller integriert. Die Eigenständigkeit der Part­ ner-Websites bleibt dabei gewährleistet, während lizenz-rechtliche Unsicherheiten, digitale Barrieren und veraltete Informationen der Vergangenheit angehören. Mit diesem verzahnten Marketing powe­ red by ieQ-systems läutet Ballerina-Küchen auf dem Markt der Kü­ chenhersteller eine neue Ära der Online-Beratung und Kundenorien­ tierung ein. Neben den Hausgeräte-Premiummarken Bosch, Siemens, Neff und Constructa ist Ballerina Küchen der erste Top-KüchenHersteller, der seine Kunden derartig unterstützt. Das finden auch die rund 300 Balllerina-Handelspartner aus dem In- und Ausland, die dieses Marketingtool künftig für sich nutzen wollen.

Feel: Griffmulden und Korpus in Samt-Lack wirken wie aus einem Guss, ein Flaschenregal und die Designholzkisten als Auszüge werden zum funktionalen Blickfang. Brot- und Gemüsefächer verfügen über ein hygienisches Innenleben, herausnehmbare Körbe und transparente Schubabdeckung.

„Eine rundum gelungen Präsentation“, beurteilen Kunden und Interes­ senten die Hausmesse des Unternehmens, das kontinuierlich wächst. Den Umsatz beziffert Firmenchefin Heidrun Brinkmeyer aktuell auf 77,5 Millionen Euro. Davon entfallen 50 Prozent auf den Export. Er­ wirtschaftet wird der Umsatz von 312 engagierten Mitarbeitern, die sich zu einem außerordentlich hohen Grad mit dem Unternehmen identifizieren. Die auf der diesjährigen Hausmesse des Unternehmens präsentierten Produktneuheiten dürften dazu beitragen, das Wachs­ tum des Herstellers weiter voranzubringen und die 80 Millionen www.ballerina-kuechen.de ­Hürde zu nehmen.

Architektonisch geradlinig und nüchtern, emotionalisiert durch die Zusammensetzung unterschiedlicher Materialien und Farben zeigt sich das elegante Griff-Design der „Line45“. Dank einer 45° Abschrä­ gung der Front gewährleistet sie bequemen Zugriff auf die gesamte Schranklänge.

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Architektur + Trend | Küchen

Brigitte – Küche und mehr Wachstum vorprogrammiert Inszeniert in den jeweiligen Stilwelten „Pure Emotion – transparent, leicht, skandinavisch“, „Fascination – modern, elegant, luxuriös“ oder „Global Spirit – natürlich, individuell, außergewöhnlich“ bietet Brigitte Küchen seinen Partnern im Handel ein Potpourri variantenreicher Gestaltungsmöglichkeiten, mit denen eine breite Zielgruppe angesprochen und zufriedengestellt werden kann.

D

ie Besucher der diesjährigen Hausmesse können nur bestäti­ gen, dass es dem Familienunternehmen gelungen ist, sein Profil klar zu schärfen und sich modern, trendgerecht und zukunfts­ orientiert auszurichten und zu präsentieren. Gekonnt arrangierte der Hersteller unter Federführung von Ulrike Wessel, die für Produktentwicklung, Planung, Marketing und Design bei Brigitte verantwortlich zeichnet, kleine wie große Raumlösungen und orientierte sich dabei an aktuellen Trends wie Monochromie, Kontrast, Design oder Metall-Effekten. So zählte das „Fascination“Modell New York/Industrial Doro mit der geschmackvoll angerichte­ ten Kombination einer goldenen Metallanmutung und einem dunklen Espresso-Dekor zu den absoluten Highlights der Hausmesse-Ausstel­ lung von Brigitte.

Ulrike Wessel, Leitung Produktentwicklung, Planung, Marketing und Design, Klaus Windhövel, Geschäftsführer Brigitte Küchen, und Kathrin Büker, Assistentin der Geschäftsführung und Enkelin des Firmeninhabers Rolf Frickemeier.

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Kollagen und Installationen beschreiben die aktuellen Farb-, Materi­ al- und Designtrends und führen u.a. auch zu Wallis, einer Echtholzküche, deren Charme die Symbiose aus Altholz Eiche und modernen Ausstattungsfeatures ausmacht. „Jede Wallis-Küche ist ein Unikat“, verspricht Ulrike Wessel und verweist auf die charakterstarken Fron­ ten aus 2,5 Millimeter starkem Dickfurnier, deren natürliche Struktur durch Abstrahlen mit Glaskügelchen deutlich verstärkt wird. Fertigungstiefe und Typenvielfalt des Unternehmens scheinen unbe­ grenzt, so zeigt ein rund 22 Quadratmeter großes Einraum-Appar­ tement, ebenso wie in die Ausstellung integrierte Side-, Lowboards sowie Regalsysteme, das Brigitte einrichten kann. Die Einführung des 13er Rasters sowie die neue zielgruppenorien­ tierte Firmendarstellung sehen Geschäftsführer Klaus Windhövel und sein Team als wichtige, tragfähige Säulen, um das Unternehmen weiterhin auf Wachstumskurs zu halten und mittelfristig seinen Umsatz von rund 55 Mio. Euro auf 70 Mio. Euro zu erhöhen. Dabei soll der Exportanteil von derzeit 20 Prozent deutlich ausgebaut werden. Um den zu erwartenden Mehrumsatz handeln zu können, und Lieferver­ zögerungen entgegenzuwirken, plant das Unternehmen künftig seine Fer­ tigung auf Zwei-Schichtbetrieb um­ www.brigitte-kuechen.de zustellen.


Drehen Sie sich bei wichtigen Entscheidungen immer nur im Kreis?

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Eine starke Gemeinschaft: Jahreshauptversammlung DER KÜCHENRING im Mai 2017 in Warnemünde.

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12,3% Ausschüttungen pro Mitglied/pro Jahr durchschnittlich, im Jahr 2016 Gesamtausschüttung an unsere Mitglieder bezogen auf den kumulierten Netto-Einkaufsumsatz bei Verbandslieferanten.

0,67% Zentralkosten Die Summe aller notwendigen Kosten die zum Betrieb des Verbandes anfallen. Bezogen auf den kumulierten Netto-Einkaufsumsatz im Jahr 2016 bei Verbandslieferanten. Bedeutet: mehr Geld in den Kassen unserer Mitglieder.

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Architektur + Trend | Küchen

Nobilia XL „Expanding the limits“ Unter diesem Motto präsentierte sich Marktführer Nobilia als Synonym für Fortschritt in allen Kompetenzfeldern der ­Küchengestaltung und setzte damit eine neue Benchmark.

I

n einer völlig neu gestalteten Ausstellung konnte das Fachpublikum auf 4.000 qm Fläche und in 75 unterschiedlichen Küchenszenarien Ideen und Inspirationen für unterschiedlichste Le­ benswelten und Ansprüche finden. Realisiert wurden die realitätsnahen Exponate in einem Spektrum zwischen 4- bis 55-Quadratmetern u.a. auch mit neun neuen Fronten, fünf zusätz­ lichen Color Concept-Farben und elf neuen Arbeitsplattendekoren, darunter viele trendstarke Beton-, Stein- und Metalloptiken, nicht zu vergessen die neuen Wangenfarben und Griffe. XL – 500 zusätzliche Schränke Das Highlight der neuen Kollektion stellten jedoch eindeutig die zusätzliche Korpushöhe XL für Unter- und Hochschränke sowie die innovative Xtra-Arbeitsplatte dar. Mit der neuen XL-Höhe im Unterschrank- und Hochschrankbereich hat Nobilia das Thema Stauraum neu definiert. Insgesamt stehen mehr als 500 zusätzliche Schränke für stauraumorientierte Planun­ gen im neuen XL-Format zur Verfügung.

Wer den coolen Profi-Look bevorzugt, kann auf das neue Metal Concept zurückgreifen.

40 | küche + architektur


Mit StoneArt unterstützt ein neues Programm in Schichtstoffausführung den Trend zu großformatigen Steindekoren. Besonders ins Auge sticht dabei eine Grau­ schiefer Nachbildung mit einer imposanten dreidimensionalen Oberfläche. Die Xtra-Platte ist mehrschichtig aufgebaut und eignet sich ideal für den flächenbündigen Einbau. Ein extrastarker Schichtstoff in Kombination mit einer innovativen Funktions­ schicht macht die Platte deutlich robuster, schlagfester und unempfindlicher gegen eindringendes Wasser und Aufquellen als eine herkömmliche Platte.

Die Nobilia Kollektion 2018 ist ab dem 1. Oktober 2017 lieferbar. Küchen in XL-Höhe sind ab dem 1. Januar 2018 lieferbar. Vor dem gläsernen Nobilia QC-Labor

Während die Menschen heutzutage immer größer werden, wird der Wohnraum, gerade im urbanen Umfeld, eher kleiner. Damit verbunden werden Themen wie effizienter Stauraum und Ergonomie bei der Planung ihrer neuen Küche immer wichtiger. Mit einer Korpushöhe von 792 mm im Unterschrankbereich bietet XL rund 10 Prozent mehr Stauraum. Passende XLHighboards und -Hochschränke ermöglichen eine stimmige Gesamtoptik mit durchgängiger Linienführung. Xtra – Arbeitsplatte der neuen Generation. „Unsere neue Xtra-Arbeitsplatte haben wir gemeinsam mit einem Zulieferunternehmen ent­ wickelt“, verrät Marketingchefin Sonja Diermann. Die in drei Natursteinoptiken erhältlichen Arbeitsplatten faszinieren durch ihre besonders ausgeprägte 3D-Oberflächenstruktur und ihre dadurch authentisch wirkende Natursteinoptik. Natürlich sind auch die passenden Wangen und Nischenverkleidungen erhältlich. Die Xtra-Platte ist mehrschichtig aufgebaut. Ein extrastarker Schichtstoff in Kombination mit einer innovativen Funktionsschicht macht die Platte deutlich robuster, schlagfester und unempfindlicher gegen eindringendes Wasser und Aufquellen als eine herkömmliche Platte. Eigenschaften, die vor allem beim flächenbündigen Einbau von Spülen und Kochfeldern zum Tragen kommen, denn die Ausfräsung erfolgt innerhalb der Funktionsschicht. Mit Tesaband, Teppichmesser und Spachtel ausgestattet, wird der saubere flächenbündige Ausbau zum Kin­ derspiel. Unmittelbar vor dem gläsernen Nobilia QC-Labor wurde der Einbau von flächenbündigen Kochfeldern und Spülen in die mehrschichtig aufgebaute Xtra-Arbeitsplatte mehrfach täglich live präsentiert. Als passende Ergänzung zu den neuen Xtra-Arbeitsplatten bietet Nobilia na­ türlich auch entsprechend flächenbündig einbaubare Elektrogeräte und Spülen an und baut so seine Kompetenz als Komplettanbieter nochmals aus.

wurde der Einbau von flächenbündigen Kochfeldern und Spülen in die mehrschichtig aufgebaute Xtra-Arbeitsplatte live präsentiert. https://www.youtube.com/watch?v=w-ZBs_RoStI

Sonja Diermann, Marketing-Chefin Nobilia-Werke

küche + architektur | 41


Architektur + Trend | Küchen

Überraschend neu und modern zeigt sich das Modell Sylt in schwarzem Mattlack.

Wohnliche Akzente durch Schübe mit kon­trastierenden Blenden und Tablare mit Glasblende.

Neue Fronten und Farben Mit den 9 neuen Fronten, 5 Color Concept-Farben und 11 neuen Arbeitsplattendekoren kom­ men natürlich auch die neuen XL-Planungen noch imposanter zum Tragen. Von wohnlich bis praktisch, von urban bis klassisch für nahezu jedes Budget zeigt die Nobilia Ausstellung alles was möglich ist. Weder die im Trend liegenden Beton- und Keramikdekore noch die glamou­ rösen Metall-Optiken fehlen dabei. Im Preiseinstieg ergänzt Speed in Keramik grau Nachbildung inklusive passender Arbeits­ platten, Wangen und Sockelblenden diesen Materialtrend mit einem ansprechenden Dekor in Preisgruppe 1. Auf vielfachen Kundenwunsch steht das Dekor Beton schiefergrau Nachbil­ dung nun auch als Frontdekor bei Riva und somit auch für die Planung kompletter Küchen in Preisgruppe 2 zur Verfügung. Mit StoneArt unterstützt ein neues Programm in Schichtstoff­ ausführung den Trend zu großformatigen Steindekoren. Besonders ins Auge sticht dabei eine Grauschiefer Nachbildung mit einer imposanten dreidimensionalen Oberfläche. Rusty Plates bringt rauen Used-Look-Charme in die Küche, das Steindekor Caledonia setzt spannende Akzente in Grautönen und Oriental sorgt mit seinen Nuancen in Bronze und Gold für einen eleganten Glamourfaktor. Das Dekor Scratched Steel steuert die stilprägende Edel­ stahloptik bei. Der Used Look-Charakter der Oberfläche ist gewollt und zaubert einen Hauch von Werkstatt-Charakter und Industrial Charme in die Küche. Wer den coolen Profi-Look bevorzugt, kann auf das neue Metal Concept zurückgreifen. Neben diesen Varianten ergänzen auch zwei Holzdekore das Color Concept, wie die wohnliche Eiche Havelland oder die kräftige Balkeneiche Nachbildung. Lackfronten haben weiterhin Bestseller-Qualitäten. Besonders beliebt sind Fronten mit matten Oberflächen, ein Trend, den Nobilia gleich mit vier Neuheiten unterstützt. So wurde Fashion um die Farben Weiß und Magnolia erweitert, während bei Sylt die Farben Magnolia und Schwarz das Spektrum der Rahmenfronten in Mattlack ergänzen. „Die schwarze Frontausfüh­ rung“, so Sonja Diermann, „richtet sich dabei vor allem an eine junge, designaffine Zielgruppe, die einen modernen und überraschend neuen Landhauslook favorisiert.“ Liebhaber des klas­ sischen Stils können sich fortan über das eigenständig neue Pilasterumfeld des Modells Sylt freuen, das in drei Farbausführungen erhältlich ist. Wohnliche Akzente Praktische Features wie das neue, frei planbare Wandschranksystem mit Schiebetüren, die Aufsätze für Sideboardplanungen, oder die edlen Vitrinen mit Glasaufsatz erleichtern fließen­ de Übergänge zum Wohnbereich. Die neuen Unterschränke mit Tablarauszügen für Unterund Kochstellenschränke bringen Leichtigkeit in die Küchengestaltung und ermöglichen den schnellen Zugriff auf Küchenutensilien. Und die wieder angesagte Hausbar findet Platz in den neuen Barklappen-Wandschränken, deren Beschläge auf ihre Belastbarkeit überprüft wurden. Darüber hinaus zaubern integrierte LED-Lichtausführungen für Wangen eine effektvolle neue Ambientebeleuchtung. Mit den neuen Türregalen lässt sich der Stauraum in Unter- und Hoch­ schränken noch praktischer nutzen. Die Inszenierung der neuen Nobilia-Kollektion zeigte sich einzigartig. Ob puristisch, zeitlos modern oder Countrystyle. Ob im Loft-Ambiente, im Indus­ trial Style, als offene, wohnliche Inszenierung oder als funktionale Küche auf kleinstem Raum. www.nobilia.de Nichts scheint unmöglich. Chapeau!

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Design + komfort

Mit der zweibahnigen Variante des SlideLine M Beschlags lassen sich Nischen komplett ver­schließen und sinnvoll nutzen. Im Bild links: WingLine L

Möbeldesign und Raumwirkung Schiebetürlösungen von Hettich überzeugen Auf den Hausmessen unübersehbar: Schiebetüren sind im Möbeldesign angekommen. Dezent im Hintergrund, sind sie sowohl beim gestalterischen Spiel mit offenen oder geschlossenen Flächen als auch beim komfortablen Zugriff auf Schrankinhalte eine zeitgemäße elegante Lösung. Dabei kommt es besonders, wenn Küche, Ess- und Wohnraum ineinander übergehen, auf dezente Funktion und ein perfektes Fugenbild an.

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b Regalsysteme oder Schrankwände, mit SlideLine M von Hettich als einbahnig vorliegende Variante entsteht beim Verschie­ ben der Türen ein spannender Wechsel zwischen offenen und geschlossenen Segmenten im Möbel. Dabei garantiert das nur 8 mm aufbauende Profil ein perfektes seitliches Fugenbild, denn so lassen sich Schiebetüren besonders eng anlegen. Zwei über­ einander laufende Türen können mit nur einem Profil geführt werden. Unterschiedliche Profilsets in den Profilhöhen 16, 18, 22, 25 mm sorgen für formschlüssige Lösungen. Zudem fügt sich das Dekorprofil in den Farben Silber, Weiß, Schwarz und Champagner elegant in das Möbeldesign ein. Die zweibahnige, einliegende Variante des SlideLine M verschließt 2- oder 3-türige Schränke kom­ plett, sei‘s der Küchenoberschrank oder die Nischenlösung. Dank dezent am Laufteil integrierten Dämpfung Silent System werden Türen sanft und leise in Öffnungs- und Schließrichtung bewegt. SlideLine M eignet sich für alle gängigen Möbelkonstruktionen und Türen aus Holz, Glas und Aluminium mit Gewichten bis 30 kg. Die Montage erfolgt schnell und komfortabel am aufgebauten Korpus. Mit nur einem Push beziehungsweise Pull öffnet WingLine L ein komplettes Türpaket – mit oder ohne Griff. Bei möglichen 2400 mm Höhe und 600 mm Breite pro Türflügel öffnet der Beschlag einen überraschend großen Schrankinhalt und schafft damit mehr Raum im Raum. Auch Schubkästen und Auszügen steht nichts im Weg, denn der Türeinsprung ist sehr gering und die Türen werden sicher in der geöffneten Position gehalten. Komfortabel ist auch die Montage, denn die Türen können werkzeuglos montiert und der Schrank www.hettich.com von einem Monteur aufgebaut werden.

Schiebetüren ermöglichen einen spielerischen Wechsel zwischen offenen und geschlossenen Flächen und setzen so gekonnt wohnliche Akzente. Zudem sind sie einfach praktisch. Gesehen bei Nobilia.

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Architektur + Trend | Küchen

spannende Liaison der neuen Front Targa in Stahl dunkel Nachbildung und kerniger Alteiche barrique Synchronpore Nachbildung

Schüller – Alltägliches kann so besonders sein Einrichten im Wandel der Zeit Schüller Küchen zählt zu den „Top Five“ der deutschen Küchenmöbelhersteller. Mit seinen innovativen Produkten, die auf nationalen und internationalen Trendstudien basieren, die sowohl Themen wie den soziodemographische Wandel als auch sich verändertes Verbraucherverhalten aufgreifen, gelingt es dem Familienunternehmen stets, seine Partner im Handel in deren Wettbewerbsfähigkeit zu unterstützen. Dafür spricht auch die wachsende Anzahl an Besuchern, die sich Jahr für Jahr sowohl im House4Kitchen als auch in der Hausausstellung in Herrieden über die Leistungsfähigkeit des Unternehmens informieren.

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m Focus der Entwicklung einer neuen Collection steht bei Schüller prinzipiell der Mensch. Deshalb setzt man sich grundsätzlich so­ wohl mit gesellschaftlichen Entwicklungen als auch mit globalen Trends auseinander. So bestimmen in diesem Jahr drei Ausrichtungen: Natural Serenity – Natürliche Gelassenheit, Advanced Optimists – Fortschrittliche Optimisten, sowie Festival of Cultures – Festival der Kulturen, die Ausstellung des Herstellers im House4Kitchens. Wieder bietet die Schüller Collection ein überwältigendes Spekt­ rum an Planungsoptionen für verschiedene Geschmäcker und Bud­ gets. Insgesamt wartet die Collection schüller.C mit 15 Neuheiten im Frontbereich auf. Im Sinne der Durchgängigkeit wurde das elegan­ te Lavaschwarz auf die bestehenden Programme Uni Matt und Uni Gloss ausgeweitet. Im Zusammenspiel mit der im letzten Jahr vor­ genommenen umfangreichen Erweiterung des zeitgemäßen Farbtons Achatgrau auf verschiedene Programme und Oberflächen erhält der Planer die Möglichkeit, innerhalb einer Farbe über 17 verschiedene Programme und 6 verschiedene Preisgruppen hinweg zu beraten. Zu­ sätzlich zum Thema Durchgängigkeit zeigt die Collection schüller.C

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2018 einen Trend zu ausdrucksstarken Oberflächen, allem voran Holz- und Metalldekore, sowie Farben. Vive la couleur Farbe ist eine der Kernkompetenzen des Unternehmens, der man sich nachhaltig mit viel Liebe zum Detail widmet. Ob sinnlicher Satinlack, eleganter Samtmatt-Lack, haptisch interessanter Seidenglanzlack

Die Satinlack-Front Biella in intensivem Moosgrün erhält durch gekonnt gesetzte Akzente in Holz, Steinoptik sowie den eleganten Lamellensockel die notwendige Souveränität. Die aufsehenerregende Farbe ist nicht nur optisch ein Highlight.


Küchen | Architektur + Trend Schüller Möbelwerk in Zahlen 2016 erwirtschafteten die 1.450 Mitarbeiter der Schüller Möbelwerke einen Umsatz von 426 Mio. Euro. Der Export trägt mit 22,7% zum Ergebnis bei. Es werden vor allem die Kernmärkte Europas, Ost-Europas und Objektmärkte in Asien, allem voran in China, bedient.

Easy & Clean – Das multifunktionale Hauswirt­ schaftsraum-Konzept von Schüller wartet mit einem perfekt geplanten Arbeitsbereich auf, der den Themen Recycling, Bevorratung, Reinigung und Wäschepflege gewidmet ist.

oder brillanter Hochglanzlack: unterschiedliche Lackarten werden am Standort in Herrieden im umweltfreundlichen, wasserbasierten DualCure-Verfahren mit UV-Trocknung verarbeitet. Da steht es außer Frage, dass das Colour Concept in Hinblick auf Farbreihen umfang­ reich überarbeitet wurde: von Naturtönen, über zarte Pastellfarben, gedeckte Kreidefarben hin zu auffälligen Intensivfarben. Die Farbreihen erlauben, noch systematischere Planungen zu rea­ lisieren und gezielt Gefühle und Stimmungen zu erzeugen, ob eine gedämpfte Atmosphäre bei den Kreidefarben oder Sanftheit bei den Pastellfarben. Der Hauswirtschaftsraum Die Ausweitung des Portfolios auf diesen, bis dato vernachlässigten Bereich macht Schüller zu einem Vorreiter in der Branche. Ob Recy­ cling, Bevorratung, Reinigung oder Wäschepflege: das flexible System optimiert täglich, wöchentlich und saisonal anfallende Arbeitsabläufe – basierend auf den Erkenntnissen des Forschungsprojektes „Haus­ wirtschaftsraum“ an der FH Rosenheim. Das Ergebnis: großvolumige Schränke für maximale Ordnung und bestes Nutzenverhältnis − und noch dazu äußerst zeitsparend montiert! Die Recycling-Schränke und -Taschen erweisen sich als äußerst prak­ tisch. Hier werden PET-Flaschen, Papier oder Dosen perfekt sortiert und bereitgestellt zum Abtransport. Das Thema Hauswirtschafts­ raum, davon ist das Schüller-Team überzeugt, bietet dem Handel eine Erweiterung seines Kompetenzfeldes: Durch die Erschließung zusätz­ licher Einrichtungssituationen können ehemalige Küchenkäufer als potentielle „Neu“-Kunden wiedergewonnen und zusätzlicher Umsatz generiert werden. Möbel und Geräte - All out of one hand Das Portfolio von Juno, der exklusiven Gerätemarke für den statio­ nären Handel, wurde in der Collection 2018 um zwei neue Backöfen, eine neue 30 cm breite Induktions-Kochstelle und sieben neue, voll­ integrierte Geschirrspüler erweitert. Interessant sind ebenfalls die preislich attraktiven Gerätesets, bestehend aus Einbaubackofen, Glas­

Markus Schüller, geschäftsführender Gesellschafter, und Annette Schumacher, verantwortlich für das Marketing

keramik-Kochstelle, vollintegriertem Geschirrspüler und integriertem Kühlschrank. Neu im Bereich der Komplettvermarktung ist ab dem Collectionsjahr 2018 ein Kernsortiment hochwertiger Miele-Geräte, bestehend aus 42 Artikeln. Next 125 – Qualität darf reifen Um die vertriebliche und gestalterische Autonomie von next125 ­weiter auszubauen, hat sich das Schüller-Team nicht nur für einen zweijährigen Entwicklungszyklus der Marke entschieden, sondern auch dazu, ihr eine eigene Plattform der Präsentation zu gewähren und sieht die Eurocucina in Mailand als das dem Premiumprodukt angemessene Ambiente. Die Lieferfähigkeit für neue Fronten und ­Artikel ist unmittelbar im Anschluss an die Eurocucina sichergestellt. next125 steht für zeitloses, funktionales Design in der Tradition des Bauhauses, davon konnte man sich auch anhand der fünf im House­ 4Kitchen präsentierten Beispiel-Exponate der laufenden next125-Kol­ lektion überzeugen. Die Entscheidung, den Neuheitenzyklus künftig an der Eurocucina in Mailand auszurichten, ist ein klares Bekenntnis www.schueller.de hin zu einer weiteren Stärkung der Marke. 

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Architektur + Trend | Küchen

Top aktuell und zukunftsorientiert Leichtbau bei Beeck Küchen – „Was vorstellbar ist, ist auch machbar.“ (Albert Einstein)

Beeck Küchen hat den Charme eines ganz besonderen Familienunternehmens. Karsten Beeck und sein Sohn Tristan, der in Lemgo gerade seinen Bachelor of Engineering, Bereich Holztechnologie abgeschlossen hat, und das 75-köpfige Team bilden das Rückgrat des Herstellers, der Jahr für Jahr aktuelle Trends aufgreift und auch setzt.

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n diesem Jahr beweist Beeck Küchen einmal mehr, dass Mut zur Innovation keine Frage der Unternehmensgröße ist und präsentier­ te während der Hausmesse die weltweit erste Leichtbauküche als KETTBOARD-Hybridkonstruktion mit Bauteilen aus GORCELLSandwichplatte in einem Dekorverbund. Die Beeck-Leichtbauküche 2017 ist das Ergebnis eines zukunftsweisenden Gemeinschaftspro­ jektes zahlreicher Mitgliedsunternehmen der Interessengemeinschaft Leichtbau e.V. igeL.

Tristan Beeck präsentiert stolz die Beeck-Leichtbauküche 2017. Sie ist das Ergebnis eines zukunftsweisenden Gemeinschaftsprojektes zahlreicher Mitgliedsunternehmen der Interessengemeinschaft Leichtbau e.V. igeL.

Den Entwurf der Ausstellungsküche konzipierte das Beeck KüchenTeam gemeinsam mit dem Innenarchitekten Gerhard Meier, Bad Salzuflen. Nach den positiven Leichtbauerfahrungen im letztjährigen Projekt „Concept Cabinet 2016“ mit der Hochschule OstwestfalenLippe hatten Carsten und Tristan Beeck den Mut, einen entschei­ denden Schritt weiter zu gehen und die Küche auch zu realisieren. Konstruktion und Grundfertigung der weit über 100 KETTBOARDBauteile wurde in Team-Arbeit von Tristan Beeck, Professor Martin Stosch und Peter Kettler übernommen, die dazu während der Semes­ terferien die technischen Möglichkeiten im Gemeinschaftslabor der Holztechnik als Kreativwerkstatt in der Hochschule in Lemgo nutzten. Wenngleich die allergrößte Menge der Bauteile nach dem KETT­ BOARD-Konzept auf Grundlage der Ur-Idee von Peter Kettler gefer­ tigt wurde, so ist die Konstruktion der Möbel als Ganzes als eine echte

Eine Ladefunktion für mobile Bildschirmgeräte lässt sich besonders einfach in geometrisch bestimmte, leimfreie Hohlräume in der Arbeitsplattenstruktur einfügen.

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Küchen | Architektur + Trend

Hybridkonstruktion zu bezeichnen. Deshalb wurden zuvor weitere igeL-Mitgliedsunternehmen wie Egger, Renolit, Westag & Getalit, Henkel, Drees Lichttechnik und KFF mit in die Umsetzung eingebun­ den. So bestehen sehr schmale Bauteile der Ausstellungsküche wie etwa die Traversen aus massiver Spanplatte, sehr dünne, flächige Bau­ teile wie etwa die Rückwände und Schubkastenböden aus der stabilen wie leichten GORCELL-Sandwichplatte von Renolit mit Polypropy­ len-Wabenkern und Deckschichten aus WPC. Dank Egger sind trotz­ dem alle Korpusbauteile dekorgleich ausgeführt, während mit Westag & Getalit die große KETTBOARD-Arbeitsplatte der Kochinsel mit einer innovativen, supermatten und gleichzeitig reinigungsfreundli­ chen Oberfläche versehen wurde. Für die vollkommen unsichtbare, technische Ausstattungen der Arbeitsplatte der Kochinsel, bestehend aus einer Ladefunktion für mobile Bildschirmgeräte und einer LEDBeleuchtung zur Visualisierung des Plattenkerns sorgt das fachmänni­ sche Know-how des Lichttechnik-Spezialisten Drees, Sundern. Tisch und Stühle entstammen der Ideenschmiede des Lemgoer Stuhl­ herstellers KFF. Ein Tisch oder ein Stuhl gehorchen ganz anderen ­Gesetzen als ein Schrank aus plattenförmigen Bauteilen! Symbiose aus Manufaktur und Hightech-Fertigung Ausgehend vom geübten Firmenstandard wurden in unzähligen Inte­ grationsschleifen das Bohrbild und die Beschlagausstattung der Bau­ teile vorsichtig angepasst und mit den spezifischen Anforderungen des KETTBOARD-Leichtbauplattenkerns aus 13 mm dünnen Span­ plattenstegen streng nach dem „System 32“ übereinandergelegt. Danach wurden alle Korpusbauteile in beiden Korpustiefen sowie alle Frontelemente in jeweils nur einer einzigen Schablone mit HenkelSpezialleim zu Leichtbauplattensträngen verpresst, die dann in Bad Oeynhausen formatiert und in konventio­ nellen Fertigungsschritten mit den üblichen Anlagen im Unternehmen endbearbeitet wurden. Trotz 30-prozentiger Materialein­ sparung sind all Korpusse fest verleimt. Die Beschlagteile sind mit den üblichen Schrau­ ben befestigt, weil immer dort, wo das volle Material notwendig ist, ein Spanplattensteg zwischen den 3 mm dünnen, CPL-beschich­ teten HDF-Deckschichten sitzt. Fazit: Beim Leichtbau gilt: Was ich an Mate­ rial beim Bau der Möbel einsparen will, muss ich vorher an Grips in die Konstruktion und www.beeck-kuechen.de Planung hineinstecken.

Kein Leichtbau, aber mindestens ebenso attraktiv zeigt sich das neue Beeck-Programm UNICA-„Idea“ mit geprägter Oberfläche in Stahlschliffoptik,

Pyrros

die in sieben Farben erhältlich ist.

In die Insel eingeplant: das Hubmodul Qanto. Drei Tablare fahren vertikal aus dem Unterschrank nach oben: Stauraum, der entgegenkommt.

PYRAMIS Deutschland GmbH Wilhelmstraße 4 35683 Dillenburg Tel. 02771 36007-0 Fax 02771 36007-20 küche + architektur | 47

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Architektur + Trend | Küchen

„KOMM REIN … planen, inszenieren, begegnen

UND LOS!“ Mit diesem Slogan versinnbildlicht die Baumann-Group in diesem Jahr nicht nur das topaktuelle ­Neuheiten-Potpourri der Handelsmarken Burger und Bauformat, sondern stellt gleichermaßen die Inter­ aktion zwischen Messebesucher, Unternehmen und dessen Repräsentanten in den Vordergrund.

„F

ür uns ist es wichtig, ein offenes Ohr für unsere Kunden zu haben. Darum haben wir uns einer neutralen Handelsumfrage bedient, deren Analyse ergab, dass Fachkunden eine Messe aus drei Gründen besuchen: erstens, um sich Ideen für die konzeptionelle und technische Planung zu holen, zweitens, um sich von den Inszenie­ rungen in Sachen Dekoration und Beleuchtung inspirieren zu lassen und drittens, um den persönlichen Kontakt mit ihren Ansprechpart­ nern zu suchen.“ Die Baumann Group Hausmesse 2017 fokussiert diese drei Motivati­ onsfaktoren. Im Erdgeschoss des malerischen Hofguts Haus Beck prä­ sentiert sich Bauformat, dessen einzigartige Typen- und Oberflächen­ vielfalt auch Lack, Holz und Glas umfasst. Ob Urban, Industrial Style oder moderner Landhausstil: In diesem Jahr beweist die Traditions­ marke einmal mehr ihren hochwertigen Charakter, geprägt von der Handschrift Hélène Bangerts, Leiterin Architektur und Design. Ihre Devise: „Die Architektur kommuniziert in Farbe, Form und Textur“, haben sie und ihr Team perfekt umgesetzt. Zu den Highlights der mit viel Liebe zum Detail inszenierten Bauformat-Präsentation gehört die nunmehr dritte Alternative des grifflosen Designs: Die neue grifflose Küche CP 35° zeichnet sich durch ihre im 35°-Winkel abgeschrägte Front aus. Zudem verschließt eine feine, fast unsichtbare Edelstahl­ leiste die Schräge und wird zum Griffraum auf ganzer Schrankbreite. Minimalistisch, ergonomisch und ästhetisch zugleich. Nicht minder 48 | küche + architektur

attraktiv präsentieren sich Exponate mit hochwertiger Matt-LackOberfläche oder der raumbildende Umbau, ummantelt von einem neuen wertig wohnlichen Textildekor, der die Kochfunktionen und den über die Außenecke geplanten Stauraum beherbergt. Nach dem Motto „innen so schön wie außen“ erhalten Bauformat-Auszüge ein Trading-up in Form eines neuen, minimalistischen Designs, der Farb­ gebung Oriongrau und dem farblich passenden Ausstattungszubehör wie z. B. Besteckeinteilungen. Zwei Marken in einer Location zu zeigen, sieht Hélène Bangert als Herausforderung, die sie zweifelsohne mit Bravour gelöst hat. Bur­ ger beweist in diesem Jahr wieder, dass auch bei geringerem Budget niemand auf eine individuelle Küche verzichten muss, die dem inter­ nationalen Standard der Metropolen der Welt durchaus gerecht wird. Hier wurden erneut die Weichen gestellt: Einrichtungstrends wie Scandinavian Design, Mobilität und Flexibilität in Form von Regalen und Solitären, brandaktuelle Designs in Textil-, Stein- und Holzoptik, intensive Farben sowie metallische Oberflächen beispielhaft insze­ niert, setzten neue Impulse, die von Handelspartnern des Unterneh­ men wie Interessenten hervorragend aufgenommen wurden. Mission erfüllt, kann man nur sagen. Eine insgesamt inspirierende Präsentation der Baumann-Kitchen-Family, Löhne, kombiniert mit dem einzigartigen Charme der Gastgeber. www.bauformat.de | www.burger-kuechen.de Es kann losgehen!


Küchen | Architektur + Trend

Ob Urban, Industrial Style oder moderner Landhausstil: In diesem Jahr beweist die Traditionsmarke Bauformat einmal mehr ihren hochwertigen Charakter.

Bauformat Küchen Gründung: 1954 Sitz: Löhne Mitarbeiter: 320 Umsatz 2016: 65 Mio. Euro Produktionsfläche: 33.000 m

Burger Küchenmöbel Gründung: 1917 Sitz: Burg b. Magdeburg Mitarbeiter: 500 Umsatz 2016: 160 Mio. Euro Produktionsfläche: 45.000 m

Täglich fertigen beide Standorte gemeinsam mehr als 570 Küchen.

Delf Baumann über die Entwicklung der Baumann-Group

„Wer alleine arbeitet, addiert. Wer zusammenarbeitet, multipliziert.“ Im August dieses Jahres feierte Burger Küchen sein 100-jähriges Jubiläum. Das nahmen wir zum Anlass Delf Baumann, geschäftsführender Gesellschafter und dritte Generation des Familienunterneh­ mens, um einen kurzen geschichtlichen Rückblick und einen zukunftsorientierten Ausblick der Baumann-Group zu bitten, ein Unternehmen, das zu den fünf größten im Familienbesitz befindlichen Küchen­ möbelherstellern Deutschlands gehört. „Nach der deutschen Wiedervereinigung, im Jahr 1991, konnte Bauformat die Firma Burger Küchenmöbel von der Treuhand erwerben und weiterführen. Begründet lag dieses Engagement der damaligen Bauformat-Geschäftsführung darin, dass zu dieser Zeit alle Küchenfirmen gut be­ schäftigt waren und Lieferzeiten bis zu zwölf Wochen gegenüber standen. Die Kapazitäten waren dem zu Folge mehr als ausgeschöpft. Das galt auch für Baufor­ mat“, so Delf Baumann in der Rückschau. „Mein Vater, sein enger Mitarbeiter Sieg­ fried Westerholz und zwei Berater hatten sich mehrere Küchenmöbelhersteller im Osten der Republik angeschaut und in Burg die Menschen und die technische Voraussetzung gefunden, die zu uns und

unserem Familienunternehmen passte. Am 28. August 1991 konnte dann nach Klä­ rung aller Formalien der Kaufvertrag un­ terschrieben werden.

gen hat. Derzeit erwirtschaften wir in Burg mit 500 Mitarbeitern brutto vor Erlös­schmä­ lerung einen Umsatz von 160 Millionen Euro“, berichtet Delf Baumann nicht ohne Stolz.

Akquisition ohne Reue Als Repräsentant der Nachfolgegeneration muss ich sagen, dass die Entscheidung der damaligen Unternehmensleitung absolut richtig war. Wir haben 1991 rund 100 Mitar­ beiter übernommen, bei einem Umsatz von 10 Millionen DM. Bisher wurden rund 75 Millionen Euro von uns in Burger Küchen investiert, was natürlich zu der positiven Entwicklung des Unternehmens beigetra­

Individualität durch LosgröSSe 1 Und dieser positive Entwicklungsverlauf dürfte wohl auch so weitergehen, denn die Auftragsbücher sind voll. Und es wird wei­ ter investiert: „Bereits heute fertigen wir in Burg 4500 Teile täglich, in Kürze werden es 5000 Teile sein. Wir werden künftig so­ wohl im Inland als auch im Ausland wei­ terwachsen, aktuell liegt der Exportanteil im Auftragseingang bei über 40%. Um un­

Anja Kintrup, Marketing, Marketingund Vertriebsge­ schäftsführer Matthias Berens, geschäftsführender Gesellschafter Delf Baumann und Hélène Bangert, Leiterin Architektur und Design.

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Architektur + Trend | Küchen

Einrichtungstrends wie Scandinavian Design, Mobilität und Flexibilität zeigte Burger Küchenmöbel.

sere Kapazitäten weiter ausbauen zu kön­ nen, werden wir in den nächsten drei bis fünf Jahren weitere 35 Millionen Euro in den Standort Burg investieren“, betont der engagierte Unternehmer weiter. „Die In­ vestitionen fließen in Gebäude, maschinel­ le Ausstattung und IT. Unser Ziel ist es neben der Erweiterung unserer Kapazitä­ ten, die Prozesse noch weiter zu optimie­ ren, um noch variabler und flexibler ferti­ gen zu können. Die klassische, mengenorientierte Maschinenstraße wird künftig nicht mehr gefragt sein. Mit Hilfe variabler Fertigungszellen werden wir künftig in der Lage sein, Losgröße 1 zu produzieren und damit noch stärker auf die individuellen Belange der Verbraucher

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und damit unserer Partner im Handel ein­ gehen können. Wir sind bei 70 Prozent unse­ rer Kunden übrigens sowohl mit Burger als auch mit Bauformat-Küchen präsent“, gibt uns der Vollblut­unternehmer zu verstehen und ergänzt: Bauformat – Klein aber fein „Bei Bauformat Küchen fertigen wir be­ reits sehr individuell. Bei den Küchen, die hier gebaut werden, handelt es sich meist um sehr hochwertige Planungen. Wir ha­ ben uns mit Bauformat mittlerweile von den für diese hochwertigen Produkte un­ interessanten Vertriebskanälen getrennt und den Umsatz von 65 Millionen Euro durch den Aufbau neuer Geschäftsbezie­ hungen, und hier vorwiegend im Küchen­ fachhandel, konsolidiert. Unsere Wert­ schöpfung liegt hier einzig und allein in einer Umsatzstruktur-Veränderung, an der wir seit knapp zwei Jahren erfolgreich arbeiten. Und natürlich werden wir auch in die Fer­ tigung in Löhne investieren. Da das detail­ lierte Investitionspaket derzeit noch nicht fertig geschnürt ist, kann ich nur in den Raum stellen, dass das Investitionsvolumen zwischen 5 und 15 Millionen Euro liegen wird. Zudem wird Bauformat in naher Zukunft auf Carb II umstellen, um den US-ameri­ kanischen Markt bedienen zu können, der diese Werkstoff-Ausführung fordert.“

Von Team zur Kitchen-Family „Wir haben in den letzten zweieinhalb Jah­ ren gewaltige personelle Veränderungen durchgeführt, deren Ausmaße ja nicht von vornherein absehbar waren. Harmonie­ ren die Leute miteinander, versteht man sich … ? Aber heute kann ich mit einem guten Gefühl sagen: Glück gehabt, das Klima hier ist besser denn je, und die Zu­ sammenarbeit macht mehr Spaß als je zuvor. Das gilt im Übrigen auch für die Ge­ schäftsführung. Ich schätze das respektund vertrauensvolle Miteinander. Gerade während der 100-Jahr-Feier in Burg hatte ich die Gelegenheit mit Mitar­ beitern zu sprechen, mit denen ich mich nur selten austauschen kann, und habe mich riesig darüber gefreut, dass sie aufgrund der von uns vorgelebten Unternehmens­ philosophie stolz darauf sind, für die Bau­ mann-Group zu arbeiten. Und auch in Löhne gibt es einen hohen Identifizierungsgrad der Mitarbeiter mit dem Unternehmen. Die Menschen wissen, dass ich als auch mein gesamte Führungsteam, immer ein offenes Ohr für sie haben. Wir bemühen uns immer um den persönlichen Kontakt und Nähe, das gilt im Übrigen auch für Kunden und Lie­ feranten. Ehrlichkeit, Verlässlichkeit und Authentizität sind Werte, die wir täglich leben. Ich sehe uns wie im Fußball als Team, das nach jedem gewonnenen Spiel Arm in Arm in der Fankurve steht.“


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Energie-Effizienz A in einer Skala von A+++ bis D.


Architektur + Trend | Küchen

Landhaus classico in Karminrot

Ulrich Spleth, Geschäftsleitung Vertrieb/Marketing Impuls Küchen, hat mit seinem gut

Qualität für den Einstieg Impuls Küchen präsentiert sich vielseitiger denn je

strukturierten Sortiment 2016 einen Umsatz von 105 Mio.

Mit technischen, praktischen und ästhetischen Features hat die Impuls Küchen GmbH ihr

Euro erwirtschaftet.

Programm nach oben abgerundet. Zur Küchenmeile im Kitchen Center Löhne präsentierte

Auch aufgrund der Branchensituation

das Unternehmen erstmals die Ergebnisse umfangreicher Investitionen am Standort im

rechnet er mit einem

sauerländischen Brilon. Ziel bleibt es, dem Markt Qualität, Service und Planungssicherheit

erneuten deutlichen Schub für 2017.

zu bieten.

T

rends aus der Mode und der Automobilindustrie stehen Pate für die neue Impuls-Kollektion. Zu der auf die Zielgruppen abgestimmten Selektion gehören zarte Pastelltöne, wie Rosé classic, genauso wie die klassische Stieleiche oder der ausdrucksstarke Seeahorn. Die Betonoptik Schiefer dunkelgrau oder der pfiffige Me­ tallmix Corro liefern darüber hinaus ein modernes Statement für den Industrial Look. Alle Neuheiten fügen sich harmonisch in die beste­ hende Kollektion ein und punkten durch ihre Kombinierbarkeit. Individualität ist Trumpf Das unterstreicht auch die Erweiterung des impuls-Color-Konzeptes. Konnte der Kunde für diese Art der wertbeständigen und individuel­ len Gestaltung bisher aus fünf Lackfarben und vier verschiedenen Trä­ gern wählen, stehen ihm nun mit den Matt-Ausführungen Schwarz, Tannengrün, Currygelb und Karminrot weitere vier Frontfarben und der Träger „Rillenstruktur“ zusätzlich zur Verfügung, um die Küche aus einem Guss mit ebenmäßiger und beständiger Lackoberfläche ­individuell lackieren und fertigen zu lassen.

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Küchen | Architektur + Trend Rosé classic, kombiniert mit Ulme-Nb. Caruba

Flexibel in Höhe, Tiefe und Breite Individualität zählt auch beim Blick auf die neuen Schranktypen, die das Sortiment auf eine Auswahl aus über 100 Typen erhöhen. Höchst flexibel zeigt sich Impuls Küchen bei den Maßen. Neben der Kürzung in der Tiefe bietet das Unternehmen ab Januar 2018 auch die Breiten­ kürzung für schneidbare Fronten an.

Impuls Küchen GmbH Mit knapp 270 Mitarbeitern produziert und vertreibt die Impuls Küchen GmbH im sauer­ländischen Brilon seit 1990 Küchenmöbel für das In- und Ausland. Auf ca. 30.000 Quadratmetern entstehen jährlich über 700.000 Schränke. Im Jahr 2016 erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz von über 105 Mio Euro.

Alles aus einer Hand Bei den Einbaugeräten stehen unter anderen hochwertige Geräte aus der BSH-Gruppe zur Wahl, bei den Spülen hat Impuls pflegeleichte Granitoberflächen in Grau und Schwarz ins Programm genommen. Neu ist auch das Nischensystem in Edelstahl-Optik, zu dem standard­ mäßig ein LED-Lichtprofil, ein Universalhalter und ein Hakenmodul gehören sowie in 900er bzw. 1.200er Breite zusätzlich ein Papierrol­ lenhalter. Den Trend zu offenen Küchen und einer offenen Wohnraumgestal­ tung präsentiert impuls mit einem Regal, das mit seinen schwarzen Metallrahmen in vier Höhen eine schlichte, aber elegante Design­ sprache spricht und sowohl in sieben Standardbreiten als auch maß­ variabel erhältlich ist. Die Böden gibt es in den verschiedenen Dekor­ ausführungen entweder 16 mm oder 25 mm stark. Service groSS geschrieben Die bereits auf der Ordermesse 2016 vorgestellten Service-Themen Kundeninformationssystem KIS, über das der Kunde jederzeit seinen Auftragsstatus abrufen kann, und Media-Portal mit aktuellen Werbe­ materialien entwickelt Impuls Küchen kontinuierlich weiter. Seit April 2017 bietet darüber hinaus der Impuls Online-Planer inter­ essierten Endkunden eine einfache Möglichkeit, aus einem ausgesuch­ ten Sortiment ihre Traumküche zu planen. Für die weiterführende Be­ ratung und Realisierung verweist Impuls explizit auf den Fachhandel. www.impuls-kuechen.de 

Beton-Optik Schiefer dunkelgrau

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Architektur + Trend | Küchen

Einzigartig zeigt sich der Prototyp einer neuen, beschreib­ baren, magnetischen Nischenrückwand, an die sich Nischenelemente aus Edelstahl individuell andocken lassen.

Markant in Design und Qualität Warendorf – Premiummarke setzt Akzente

Warendorf steht für Markenküchen in Premiumqualität. „In fünf Jahren wollen wir einem Umsatz von zwischen 30 und 35 Millionen Euro generieren“, prognostiziert Geschäftsführer Manfred van Ginkel.

Ein exzellentes Team – der Kauf­ mann und der

P

Vertriebsmanager, Stefan Hofemeier und Manfred van Ginkel. Für Michael Papenkordt (Bild r.) ist dies die erste Hausmesse in seiner Eigenschaft als Designer und Product-Manager bei Warendorf.

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roduktionstechnisch zeigt sich das Unternehmen dabei absolut flexibel. Je nach Bedarf können die 110 Mitarbeiter des Herstellers in 1-, 2- oder 3-Schichtbetrieb arbeiten. Derzeit vermarktet Warendorf seine exklusiven Produkte zu 60 Prozent ins Ausland, eine Quote, die das Unternehmen mittelfristig weiter ausbauen möchte. „Unsere HighEnd-Küchen sind für etwa 5 Prozent des Gesamt-Marktes relevant“, resümierte der ambitionierte Geschäftsführer. Der in acht Kojen angelegte Showroom verdeutlicht die Premium-Marken-Strategie des Herstellers. Jede Neuheit ist Ausdruck der Produktvielfalt, Material- und Stilkompetenz und Verarbeitungsqualität, ob Purismus, Avantgarde, zeit­ lose Modernität oder Landhaus. Alle Modelle stehen für puren Luxus, für jeden frei interpretierbar: Lux meint das Spiel des Lichts auf den High-Gloss Oberflächen „Just us“ steht für das 110-köpfige Warendorf-Team, die familiäre Nähe in der Manufaktur, vom Mitarbeiter bis zu den Partnern im Handel. Entsprechend offen gestaltet sich der neu arrangierte Showroom, dessen kommunikatives Hihglight die Aktivküche „Islands“ bildet. Die Inseln in der Raummitte stellen ein bindendes Glied über die Bandbreite und Produkttiefe des Sortimentes von Warendorf dar. Fronten aus Aluminium und schwarzer Eiche umschließen eine Dekton Arbeitsplatte. Beton, Metall oder Klavierlack Natürlich darf auch Beton nicht fehlen: Das Modell „Concrete“ ist eine Weiterführung der Materialmix-Thematik – titangrauer Beton und amerikanischer Nussbaum. Für eine entsprechende Coolness sorgt die Arbeitsplatte aus warm­ gewalztem Edelstahl. Mit dem 88er Korpus bietet der Markenküchenhersteller ein ergän­ zendes Standardmaß an, das sowohl ergono­ misch als auch in der Sockelgestaltung und im Stauraumgewinn Vorzüge bietet. Die äu­ ßere Wertigkeit wird im Konzept nach innen durch die neuen Schubkastensysteme in AluNussbaum und das dazu passende Innenor­ ganisations-System fortgeführt. Einzigartig zeigt sich der Prototyp einer neuen, be­


Küchen | Architektur + Trend

schreibbaren, magnetischen Nischenrückwand, an die sich Nischenelemente aus Edelstahl individuell andocken lassen. Ein weiteres Highlight bildet das Modell „Steel“. Auf den ersten Blick ein kaltes Metall, in der Berührung samtiger Effekt­lack mit changierenden Glanz- und Metalleffekten, der in drei Nuancen neu ins Programm aufgenommen wurde. Die für Warendorf typische grazile Linienführung wird hier an Fronten, Seitenwangen und der Arbeitsplatte betont. Die eckige, direkt auf den Korpus applizierte Griffleiste ist ebenso neu wie das Schubkastensystem mit gelasertem Logo und die neue Innenorganisation in Abstimmung der Materialien. Ein weiteres Highlight in der Küchenkonzeption ist die blendfreie vertikale Lichtinszenierung. Die „Black Glamour“ als Piano7® Meisterstück steht für die spiegelgleiche Reflexion in Klavierlack-Qualität, in sieben Arbeitsschritten in Wunschfarbe handgefertigt. Die dünne Edelstahl-Arbeitsplatte in Kombination mit einem Dekton Block offenbart den Charakter dieser Küchenlösung und multipliziert die Lichtspiele in Hochglanzfronten und Glas­ vitrinen mit integrierter Beleuchtung.

Modell „Steel“: Auf den ersten Blick ein kaltes Metall, in der Berührung samtiger Effektlack mit changierenden Glanz- und Metall­ effekten

Küchen- und Wohndesign Die „Boxes“ zeigt eine Raum-in-Raum-Lösung, umgesetzt durch die Variation von Glas, Glattlack und Schichtstoff, die in ihrer Farbdurchgängigkeit zu einer synchronen Komposition vereint werden. Der massive Eichentisch bildet einen Kontrast, der sich auch im Innenleben durch Eiche Schubkästen und Innenorganisa­ tion aus Eiche fortsetzt. Neben Home-Officeoder Hauswirtschaftsbereich widmet sich Warendorf zudem den „Wardrobes“ als Gar­ deroben-/Kleiderschranklösung. Umgesetzt im neuen Frontdekor Walnuss Cappuccino verdeutlicht Warendorf seine Kompetenz in puncto Raumgestaltung und damit der Er­ weiterung des Küchendesigns in den Wohnwww.warendorf.com und Lebensraum. 

„Boxes“, die Raum-in-Raum-Lösung als gelungene Erweiterung des Küchendesigns in den Wohn- und Lebensraum.

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Architektur + Trend | Küchen

Hans-Dieter Menke, Managing Partner, und Thorsten Faber, Sales Director

Gefragt über alle Vertriebskanäle

Menke Küchen – Gesamtpaket überzeugt

„D

„Wir waren sowohl mit der

Quantität der Besucher als auch mit der Qualität der geführten Gespräche sehr zufrieden“, bilanziert Hans-Dieter Menke, geschäfts­führender Gesell­ schafter Menke Küchen.

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ie großen Möbeldiscounter als unsere Kernzielgruppe haben uns ebenso besucht wie die relevanten Verbände und viele zum Teil sehr große Einzelkunden. Nicht zu verges­ sen viele bekannte und neue Partner aus dem Online-Handel, die die hohe Verfügbar­ keit sowie die schnelle und zuverlässige Lieferung des Familienunternehmens schätzen. Deutlich stärker als in den Vorjahren haben sich auch Besucher aus dem Ausland für die Pro­ dukte und Leistungen von Menke interessiert; hier hatten wir sehr konstruktive Gespräche“, zeigt sich Hans-Dieter Menke zufrieden. Auf besonders gute Resonanz stieß die extrem hohe Variabilität des Familienunternehmens, die Menke über sein Sortiment an Küchenblöcken und Anstellprogrammen, zerlegt oder mon­ tiert, mit oder ohne E-Geräte gewährleistet. Produkte, die auch auf der Hausmesse des Unter­ nehmens im Fokus standen. Präsentiert wurde die Menke-Kollektion u.a. auch in Beton- und Steinoptik sowie in samtig mattem Lack­ laminat. „Die vormontierten Blöcke wurden vor allem von unseren bestehenden und neuen Dropship-Kun­ den sehr gut aufgenommen, da ein kompletter Kü­ chenblock inklusive aller E-Geräte auf nur einer Pa­ lette angeliefert werden kann“, freut sich Hans-Dieter Menke. Ebenso auf großes Interesse stießen die Anstellpro­ gramme des Unternehmens, die die Küchenblöcke variabel ergänzen, oder sich als individuelle Stauraum­ lösungen einsetzen lassen. Den Trend zu Singleappartments greift Menke mit sei­ nen modularen Küchenlösungen auf, die, so der enga­ gierte Geschäftsführer, auch von den Handelspartnern des Unternehmens mehr denn je gefragt werden. Ein weiteres top-aktuelles Thema besetzt Menke mit seinen neuen Kleiderschrankmodellen, zu deren High­ lights u. a. auch ein begehbarer Kleiderschrank für klei­ www.menke-kuechen.de ne Wohnungen zählt.


Küchen | Architektur + Trend

Artego – Flexibel, aktuell, zuverlässig „Wir machen Küchendesign bezahlbar!“

Diese Aussage ist für das Artego-Team Herausforderung und Verpflichtung zugleich. Das Peis-Leistungs­ Verhältnis, in dem sich Artego bewegt, ist eine der tragenden Säulen des Unternehmensprofils. „Unser KernSortiment“, daran hält Geschäftsführer Markus Hillebrand fest, „bewegt sich zwischen 2000 und 7000 Euro.“

W

er mit Artego arbeitet, kann sowohl bei der Produktlinie Q2 als auch bei der Planung griffloser Küchen, unter der Produktlinie Q3 zusammengefasst, auf ein 130er Raster zu­ rückgreifen. „Unsere Investition in die Einführung des 130er Rasters, die wir vor zwei Jahren getätigt haben, hat uns in unserer Wettbe­ werbsfähigkeit gestärkt. Wir sind stolz darauf sagen zu können, dass wir heute bereits über 50 Prozent unseres Umsatzes mit in Q2 und Q3 geplanten Küchen erwirtschaften.“ Das Halbraster, zusammengefasst unter Produktlinie Q1, gibt es natürlich auch, da bei Altbauten oft eine niedrigere Brüstungshöhe vorliegt. Dabei entwickelt sich das Unternehmen unablässig weiter. Wie er­ wartet, greift Artego auch in diesem Jahr die aktuellen Trends nicht nur auf, sondern ergänzt die bestehende Produktpalette um die TopThemen Architektenfarben: Schwarz, Weiß und Grau in matten und glänzenden Oberflächen sowie Metall mit Bronze und Titan. Der neuen Wohnlichkeit, die auch über den Küchenraum hinausgehen kann, stellt sich das Unternehmen mit unterschiedlichen Regalsyste­ men, die in Form von auch zweifarbig planbaren Grund- und Anbau­ elemten funktionale und dekorative Zwecke erfüllen, oder durch ihre sachlich nüchterne Metallausführung in schwarz oder Edelstahl, den modernen Industrial Style versinnbildlichen. All das zusammen bietet optimale Möglichkeiten für eine individuelle Küchenplanung. Nicht umsonst tätigt das Unternehmen 50 Prozent seines Umsatzes mit dem anspruchsvollen Küchenfachhandel. Ein Anspruch, dem im Übrigen auch das Innenleben gerecht wird, das aktuell ein deutliches Trading-up erfahren hat. Es ist durchgän­ gig, von der Blum-Zarge und dem Schubkastenboden über den Apo­

Vertriebsleiter Jens Oliver Gläsker und die Artego-­ Geschäftsführer Uwe Feistel, Markus Hillebrand und Jürgen Drescher

thekerschrank, die Eckschranktablare bis hin zur Abfalltrennung in Anthrazit gehalten. Zudem gehört die integrierte Dämpfung bei Be­ schlägen und Auszügen zum Standard. Und für Liebhaber der hohen Zarge mit transluzenten oder schwarzen Glassides sind diese mit ei­ nem entsprechenden Aufpreis ebenfalls erhältlich. „Als mittelständi­ sches Unternehmen muss es uns gerade in dem Preissegment, in dem wir tätig sind, gelingen, anders, bzw. besser zu sein als unsere großen Wettbewerber“, betont Markus Hillebrand, für den funktionale Diffe­ renzierung einen hohen Stellenwert einnimmt. Mit seinen 118 Mitarbeitern erwirtschaftet das Unternehmen gut über 40 Millionen Euro Umsatz. „Unser Ziel war es nie zu schnell zu wachsen“, stellt der engagierte Manager fest. „Aber letztendlich ist es der Markt, der den Entwicklungszyklus eines Unternehmens mitbe­ stimmt“, freut sich Markus Hillebrand über den Erfolg von Artego. „Wir gehen unser Geschäft nicht wie einen Sprint an, sondern wie www.artego-kuechen.de einen Marathon“, betont Markus Hillebrand.

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Architektur + Trend | Küchen

For kitchenspecialists only KH System Möbel – Innovation trifft professionelle Fertigung Flexibler geht es nicht: 127er Frontraster, standardmäßig 4 Unter-, 5 Ober- und 6 Seitenschrankhöhen kombiniert mit individueller Maßanfertigung durch auftragsbezogene Fertigung. KH System Möbel hat sich seit 30 Jahren der Produktion hochwertiger Küchenmöbel verschrieben und dabei die Zufriedenheit seiner Kunden im Küchenfachhandel in den Fokus gestellt.

U

m diesem Anspruch gerecht zu werden, offeriert das Familien­ unternehmen seinen Partnern im Handel eine Auswahl aus über 400 Standard Fronten unterschiedlicher Materialitäten und Oberflächen angefangen bei Melamin, über Schichtstoff, Seiden­ matt- , Soft-, Hochglanz- oder Pulverlack, Holz, Metall-Optik, Echtoder organisches Glas, Keramik bis hin zu dem absolut im Trend liegenden Beton. Mit diesem und dem beschlagstechnisch kontinu­ ierlich weiter ausgebauten und kundenseitig gut genutzten Portfolio gehört das Unternehmen zu den Hidden Champions der Branche. Auf besondere Beachtung stieß in diesem Jahr das Auszugssystem Legra­ box, dessen Ausstattung KH in den beiden Farbstellungen Orion- und Palladiumgrau anbietet. Immer up to date Die neuen vorder- und rückseitig dekorgleichen Kunststoffdekore in metallischem Schwarz und Bergeiche hell und dunkel sowie die X-treme-matten Grau- bis Schwarztöne spiegeln den aktuellen Zeit­ geist wider. Für Aufsehen sorgt der neue Farbton Pianovo Metall, eine Front, bei der es sich um einen melaminharzbeschichteten MDF-­ Träger mit einer in einem patentierten Verfahren veredelten UVLack­oberfläche handelt. Der neue Repräsentant edlen Holzfurniers ist die Risseiche natur oder cognac. Griffloses Design gehört natürlich auch bei KH zu den SchwerpunktThemen: Ein Ergebnis der aktuellen KH-Produktentwicklung ist die

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Sebastian Flint, Marketing KH System Möbel

neue C-Line, die, da sie oben ohne L-Profil auskommt, nicht nur für eine ruhigeres Frontbild sondern auch für mehr Stauraum sorgt. Kochen und Wohnen, ein super Gespann Für noch mehr planerische Möglichkeiten sorgen Gehrungsvarian­ ten, die wahlweise zwischen 30° und 45° liegen. Die hohe Fertigungs­tiefe und Variantenvielfalt ermöglichen den Handelspartnern des Unternehmens Küche und Wohnraum planerisch miteinander zu ­ verschmelzen und innenarchitektonische Wünsche bedarfsgerecht zu erfüllen. Davon konnten wir uns in dem ehemaligen kleineren Show­ room des Unternehmens überzeugen, der dieses Szenario mit viel www.kh-system-moebel.de ­Liebe zum Detail abbildet.


Küchen | Architektur + Trend

Schröder Küchen – Klein und besonders Manufaktur mit High-Tech-Fertigung Schröder Küchen, die rund 7000 Küchen, die das Familienunternehmen aus Kirchlengern jährlich produziert, repräsentieren zeitgemäßes Design, modernste Materialität und höchste Qualität. Auf der diesjährigen Hausmesse des Familienunternehmens kamen die auf 220 Quadratmetern Ausstellungsfläche präsentierten Exponate noch besser zu Geltung, ermöglicht durch den loftartigen Umbau und den dadurch generierten Tageslichteinfall von oben.

K

erstin Kröhnert führt das Unternehmen als geschäftsführende Gesellschafterin heute in dritter Generation und zeichnet auch für das Design der präsentierten Küchen verantwortlich. Zu­ dem gehört Schröder Küchen zu den Herstellern, die, was die Aus­ wahl moderner, hochwertiger Werkstoffe wie z.B Furnier, Beton oder auch Fenix etc. und neuesten technischen Ausstattungsdetails wie Servo Drive, Tip-on Beschläge oder 0-Einsprung-Scharniere usw. an­ belangt, zu den innovativsten Unternehmen der Branche. „Zukunft bedeutet für uns auch, verantwortungsvoll mit Ressourcen umzugehen“, bekennt die taffe Managerin und Designerin. Aus die­ sem Grund gehört Schröder Küchen zu den ersten Unternehmen, die schrittweise auf das emissionsarme, zertifizierte CARB2-Material umstellen. Ab Anfang nächsten Jahres werden die Designs black und Textil die ersten Repräsentanten der CARB2-Fraktion sein. Der schwarze Korpus kommt auch schon bei dem neuen Programm „Black Line natur /Extrem black“ zum Einsatz, wo er in Kombination mit der gebürsteten Eiche-Furnier-Front, den Schwarzglas-Türen und dem neuen Regalsystem hervorragend harmoniert. Schwarze Aus­ zugs- und Besteckeinsätze verleihen der „Blackline“ auch im Inneren die entsprechende Eleganz. Das gilt natürlich auch für die ModellKomposition Intense V natur. Extrem black und Luna Micron Hier unterstreichen die 91 cm hohen Unterschränke nicht nur den ergono­ mischen sondern auch den wohnlichen Charakter des Modells. Grifflosvarianten bietet der Hersteller in unterschiedlichster Weise an. Besonders attraktiv und wertig erweist sich die Variante mit einer

„Zukunft bedeutet für uns auch, verantwortungsvoll mit Ressourcen umzugehen“, bekennt Kerstin Kröhnert geschäftsführende Gesellschafterin Schröder Küchen.

45° Schrägung mit oder ohne Edelstahlleiste oder das puristische Pen­ dant mit einer 90° Kehlung. Natürlich wird auch Beleuchtungstechnik bei Schröder Küchen groß geschrieben. Dazu gehören die neuen LED-Tapes in Wangen, unter Hängeschränken oder in Glasvitrinen. Und was smart Home anbe­ langt, so integriert Kerstin Kröhnert Home connect-Versionen in ihre Küche. Via Sprachstuerung über Alexa oder per App lassen sich Ge­ www.schroeder-kuechen.de räte und Licht bequem steuern.  küche + architektur | 59


Architektur + Trend | Küchen

60 | k + a


Küchen | Architektur + Trend

Das Spiel mit Transparenz und Ferro Blaustahl Fronten, deren echt metallische Oberfläche auch magnetisch ist, zusammen mit den Schiebetüren in Soft Lack Arcticweiß softmatt vor dem Regalsystem Cube ergibt diese wohnliche Küche im angesagten Industrial Look (Bild links).

Anregend und facettenreich zeigen sich die neuen Programme,

Dünne Arbeitsplatten und Regalelemente im Industriedesign, die sich

mit denen Nolte Küchen dem Handel Differenzierung und budgetgerechte

auch in Unterschränke integrieren lassen, unterstreichen die minimalis­

Varianten nahebringt. Dazu gehört die Integra in Papyrusgrau, deren

tische Geradlinigkeit, z.B. in der Insel in ergonomischer Höhe Matrix 900.

Griffmulde hier mit einem schwarzen Griffeinsatz akzentuiert ist, der so für eine besondere Tiefenwirkung sorgt. Ohne Griffakzent geplant, zeigt sich die Integra in einem anderen Look: zurückhaltend und schlicht. Ihren Industrial Touch verleihen der Küche die offenen Regale und auch die Hängeschränke mit Glastüren in Drahtglasoptik. www.nolte-kuechen.de

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Architektur + Trend | Küchen

Bereits im letzten Jahr eingeführt, erfreut sich Beton seitdem großer Beliebtheit. „Innen wie außen perfekt“, lautet die Devise, an der das Nolte-

Geschmack ist keine Frage des Budgets Mit Nolte maßgerecht zum Ziel

Küchen-Team festhält. Das ist es kaum verwunderlich,

Und wieder beweist das Team von Nolte Küchen, dass es den Umgang mit dem

dass das Unter­

Begriff Trends gleich in zweierlei Hinsicht perfekt spielen kann. Denn in diesem

nehmen das Thema Beton nun auch in der Ausführung innen und außen dekor­ gleich anbietet.

Jahr erwies sich das Unternehmen gleichermaßen als Trend erkennend und Trend setzend und punktete damit bei seinen Gästen aus dem In- und Ausland auf ganzer Linie. Die Ausstellung mit ihren über alle Preissegmente durchdeklinierten Farb- und Materialvarianten ließ nahezu keinerlei gestalterische Wünsche offen. Nennenswert sind jedoch auch die Eigenentwicklungen in Produkt und Konzeption, mit denen Nolte seinen Partnern im Handel einzigartiges Differenzierungspotenzial an die Hand gibt. Das alles bildet die Basis der erfolgreichen Ausrichtung des Familiennehmens für die Zukunft.

62 | küche + architektur


A

Claus Heinrich,

Ulrich Worstbrock, Product-Manager, Nolte

Diana Diefenbach,

Vertriebsleiter Nolte

Küchen Geschäftsführer Eckhard Wefing und

Marketingleiterin

Küchen

Marketingleiter Axel Brinkmann

Samsung Hausgeräte

uf außerordentliches Interesse stieß die überdurchschnittlich hohe Variantenvielfalt des Herstellers, die mit dem Programm „Ferro“ in den Ausführungen Blaustahl und Cortenstahl noch­ mals erweitert wurde. „Bei Ferro handelt es sich um ein einzigartiges Frontenprogramm mit echt metallischer Oberfläche basierend auf einem auf das Trägermaterial aufgebrachte Metall-Lackgemisch“, er­ läutert Axel Brinkmann, Marketingleiter des Unternehmens. Bei der Version Cortenstahl wird der Korrosionsprozess chemisch gestoppt, so dass jede einzelne Front zum absoluten Unikat wird. Dabei ist na­ türlich auch die Materialwelt rund um das Thema Metall so konzi­ piert, dass sie sich sowohl mit dem Nolte-Kernsortiment als auch mit Modulen der Produktlinie nolte neo vielseitig kombinieren lässt. Sein konsumigeres Pendant ist das Programm „Metal“ in den Vari­ anten Grau und Kupfer Oxid. So müssen auch Kaufinteressenten mit kleinerem Budget nicht auf eine Küche im Industrial Style ver­ zichten. Denn in Sachen Planungsspielraum und Optik können sie mit Ferro ohne weiteres mithalten. Zusammen mit den bestehenden Fronten der Materialwelt Zement bieten die metallischen Interpre­ tationen Ferro und Metal Händlern die Möglichkeit, den aktuellen Trend kundenspezifisch und absolut individuell bedienen zu können. Ergänzungen wie das neue Regalsystem Cube runden den Industrial Style perfekt ab. Nicht zu vergessen die neuen Hängeschrankdetails und dünnen Arbeitsplatten, die diesen Einrichtungsstil auf markante Weise unterstreichen.

Charakterstarke Werktoffe stehen bei Konsumenten und Fachhan­ del hoch im Kurs. Bereits im letzten Jahr für das Frontenprogramm „Stone“ eingeführt, erfreut sich Beton seitdem großer Beliebtheit. In­ nen wie außen perfekt“, lautet die Devise, an der das Nolte-KüchenTeams festhält. Da ist es kaum verwunderlich, dass das Unternehmen das Thema Beton nun auch in der Ausführung innen und außen de­ korgleich anbietet. Kleine Details mit groSSer Wirkung Schwarz ist, so einige Designer, das neue Weiß. Auch diesen Trend greift Nolte Küchen gekonnt auf und sorgt mit dem Programm Flair für Furore. Hier wird das Thema Metall nur nuanciert eingesetzt. Doch bieten die zur Wahl stehenden Kanten in Edelstahl- oder Mes­ sing-Design die Möglichkeit einer vollkommen neuen Optik. Hier verfehlen die beiden beleuchteten horizontalen Griffspuren ihre Wir­ kung nicht und verleihen dem Exponat einen besonders hochwertigen Anstrich, denn Akzente setzt Nolte Küchen künftig auch mit seinen horizontalen Griffspuren mit LED-Profil, die z.B. die grifflose Küche MatrixArt noch attraktiver werden lassen. In mattem Arcticweiß, Papyrusgrau und Quarzgrau erhältlich, ist ­„Integra“, eine Front deren keilförmige Griffmulde ihr eine ganz eigene Note verleiht. Ganz nach Kundenwunsch können über einen Griff­ einsatz in Edelstahloptik oder Schwarz Akzente gesetzt und so eine einmalige Tiefenwirkung erzielt werden. „Dabei ist der Griffeinsatz

küche + architektur | 63


Architektur + Trend | Küchen

übrigens separat bestellbar,“ betont Axel Brinkmann. „So lässt sich das Erscheinungsbild der Küche ohne Programmwechsel ändern“. Darüber hinaus hat Nolte Küchen als Alternative zu Wange und Seitenverkleidung ein neues Abschlusskonzept für Unter- und Hän­ geschränke entwickelt. Dieses bietet zusätzlichen Stauraum und ein ­gutes Thema im Gespräch mit dem Endkunden. Die Hausmesse hat die überzeugende Leistungsfähigkeit von Nolte Küchen eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Für Nolte Küchen- Ge­ schäftsführer Eckhard Wefing und sein Team steht fest: „Geschmack ist keine Frage des Budgets.“ Eine Feststellung, die der innovative Her­ steller durch seine Preissegment-übergreifende Design- und Material­ strategie immer wieder neu unter Beweis stellt. Strategische Allianz mit Samsung „Wir sind stolz darauf, mit Nolte Küchen einen wichtigen strategi­ schen Partner für Samsung Hausgeräte gewonnen zu haben“, so Di­ ana Diefenbach, Marketingchefin Samsung Hausgeräte. „Samsung sieht diese Kooperation als wichtigen Schritt in der Umsetzung sei­ ner Strategie und dem Ausbau seines Einbaugeräteportfolios hin zum Vollsortiment.“ „Mit Nolte Küchen haben wir einen langfristigen und starken Partner für den Küchen- und Möbelfachhandel gefunden, um gemeinsam den Absatz von innovativen Küchen und Küchengeräten erfolgreich voranzutreiben“, so hatte Alexander Zeeh, Director Home Appliances Samsung Electronics GmbH, betont. Sowohl er als auch Diana Diefenbach hatten es sich nicht nehmen lassen, Kunden und Interessenten Rede und Antwort zur Zusammenarbeit mit Nolte zu stehen. Vor allem aber auch die dort präsentierten Geräte des Unter­ nehmens, wie Backöfen mit Twin-Cooking Funktion, Spülmaschinen

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mit Waterwall-Technologie, oder den smarten Family Hub nahe zu bringen. „Nolte Küchen bietet die Kooperation mit Samsung die Aufnahme innovativer Produkte mit echten Alleinstellungsmerkmalen. Und das auf einem attraktiven Preis-Leistungs-Niveau, das gut zu uns passt“, so Nolte-Geschäftsführer Eckhard Wefing. „Wir sind davon überzeugt, unsere Kunden mit unseren Produkten begeistern und ihnen die passende Lösung für jede Haushaltsgröße, Wohn- und Finanzsituation bieten zu können“, bestätigen beide Part­ ner nachdrücklich. Durch die Partnerschaft können Kunden künftig auch aus einem um­ fangreichen Sortiment an Samsung Einbaugeräten wählen und diese ganz individuell auf ihre Küche abstimmen. Die Haushaltsgeräte mit bewährten Samsung Technologien werden ab Januar 2018 bei Nolte verfügbar sein. Dokumentiert wird die Zusammenarbeit in der eigens dafür erstellten Verkaufsunterlage, auf die Interessenten jeder Zeit zu­ rückgreifen können. Summa summarum zeigte sich die Hausmesse von Nolte Küchen als voller Erfolg und hat mit dazu geführt, dass sich einige Kunden mehr für eine Kooperation mit dem Familienunternehmen entschlossen haben: „Mit diesemSortiment sind wir in der Lage, unsere Kunden rundherum zufriedenzustellen und uns gleichzeitig am Markt zu dif­ ferenzieren“, heißt es aus deren Munde. Eckhard Wefing und sein Team sind stolz auf das Erreichte. „Wir pla­ nen in diesem Jahr mit einem Wachstum von 2,5 bis 3 Prozent. Damit würden wir uns wie der Markt entwickeln, aber“, schmunzelt er in sich hinein, „vielleicht liegen wir auch drüber“, sagt Eckhard Wefing, www.nolte-kuechen.de Geschäftsführer Marketing und Vertrieb.


Küchen | Architektur + Trend

Alno: „Wir können noch immer schöne Küchen bauen“ Anlässlich der diesjährigen Hausmesse wartete das Alno-Team trotz angespannter Lage mit Neuheiten auf. „Wir wollen beweisen, dass wir nach wie vor tolle Küchen bauen können“, betonten Ulrich Dahm-Wachsmann, Designmanager, Leiter Unternehmenskommunikation Markus Gögele, Matthias Wehrle, Director Global Marketing, und Berthold Müller, Product-Manager des Unternehmens. Sie stehen stellvertretend für die rund 600 Alno-Mitarbeiter, die das Schiff bis zuletzt unter Segel gehalten haben, noch lange, nachdem ihre Kapitäne das Schiff aufgegeben hatten.

„Z

ahlreiche Anregungen unserer Kunden bieten die Grundlage für Neuheiten und Produktoptimierungen unseres aktuellen Sortiments“, unterstrich Berthold Müller. Ob Beton, Keramik oder Metall kombiniert mit Unidekoren wie z.B. in den Architektenfarben Grau oder Weiß oder Tiefgrün in unter­ schiedlichen Varianten und verschiedensten Oberflächenstrukturen oder im Kontrast zu wohnlichen Hölzern wie Eiche oder Nussbaum, Pinie oder Ulme – was das Sortiment anbelangt, fehlte nichts, um wettbewerbsfähig zu sein. Sogar die Innenausstattung erfuhr noch einmal ein Trading-up. Besonders elegant gestaltete sich das neue fi­ ligran geschlossene High-End Schubkasten- und Auszugssystem mit Metallseiten und anthrazitgrauem Boden, das besonders gut mit dem gleichfarbigen Korpus harmoniert. Dieser erhält natürlich auch über die farblich passenden Abdeckkappen für alle Klappen-, Softlift- und Faltlifttür- sowie für Aufhängebeschläge eine höhere Wertigkeit. Die Farbe Anthrazit findet sich auch an der Bandreling der Arenaböden wieder und setzt sich bis zu dem neuen flexiblen Mülltrennungssys­ tem fort, das sich frei in Auszügen positionieren lässt. Summa sum­ marum zeigte sich die Inszenierung der Produkte geschmackvoll bis ins Detail, wie es sich für eine Marke wie Alno geziemt.

Ende Oktober wurde bekannt, dass 400 der 600 Mitarbeiter freigestellt wurden. Die Gespräche mit möglichen Investoren halten noch an und lassen hoffen, allerdings nur dann, wenn diese nicht nur den Erwerb der Marke fokussieren, sondern sich auch zum Standort bekennen. www.alno.de 

Ulrich Dahm-Wachsmann, Designmanager, Leiter Unternehmenskom­ munikation Markus Gögele, Matthias Wehrle, Director Global Marketing, und Berthold Müller, Product-Manager des Unternehmens

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Architektur + Trend | Küchen sind überzeugt von der digitalen MagicWall: Thorben Wiedemann, Leitung Unterneh­ mensentwicklung bei Störmer, und Christoph Fughe, geschäftsführen­

Fotos: Oliver Windus

der Gesellschafter Störmer Küchen

Mit MagicWall am PoS Produkt­ vorteile interaktiv erklären: Störmer bietet seinen Partnern im Handel dieses Tool für ihre Showrooms an. Über die Bewegungserkennung einer Kamerasensorik reagiert die Projektion auf eine vier Meter breite Wand im Showroom wie ein Touchscreen. So lassen sich Menupunkte aufrufen, denen Filme hinterlegt sind, die eine emotionale Einstimmung des Kunden auf Störmer Küchen zum Ziel haben, aber auch ein Planungsprogramm lässt sich aktivieren.

Marc Alexander

Störmer ganz digital

W

LAN oder ein Netzwerkzugang sind Voraussetzung für die zentral gesteuerte Be­ treuung der MagicWall, damit Inhalte tagesaktuell auf jeden Partner individuell zu­ geschnitten werden können. Themen sind dabei u.a. der Einsatz von Spanplatten mit geringsten Emissionen an Formaldehyd (CH2O), der EcoPro-Korpus, der gemäß strengsten Normen verleimt wird, hydrophobierte Frontkanten und die Laserkante, die Auszeichnung mit dem „Blauen Engel“ sowie die Zertifizierung des TÜV Rheinland und das Goldene M. Empfangen wurden die Besucher in der Ausstellung von einer großzügigen Planung mit den Fronten Athen und Largo in Topasbeige und der neuen 3 mm starken Keramikfront cera in Beton hell, die noch in Iron anthrazit und Copper red zur Verfügung steht. In dieser Küche kam auch ein weiteres Thema zum Tragen: die Umrüstung auf ein neues Schubkasten- und Auszugssystem von Grass. Die Stahlauszüge in anthrazit können mit seitlichen Holzverblen­ dungen in Nussbaum versehen werden. Entsprechend stehen für die Innenausstattung anthra­ zitfarbene Metall- und Nussbaumeinteilungen zur Wahl. www.stoermer-kuechen.de

Tielsa ist angekommen

Graß, Verkaufs­ leiter Tielsa

Nach der Bekanntgabe, dass Tielsa zukünftig bei Eschebach produzieren lassen wird, stellte die vernetzbare Komfortküche anlässlich der Küchenmeile 2017 erstmalig auch im Forum26 aus.

„W

ir haben reiflich ausgewählt und uns schließlich für den Produktionsbetrieb Esche­ bach entschieden, da er für das innovative Produkt Tielsa mehrere Vorteile bot. Wir sind auf eine extrem hohe Produktqualität und Liefergenauigkeit angewiesen, um bei unseren strategischen Partnern Der Kreis und Euronics, unseren Fachhändlern sowie im Projektgeschäft eine optimale Ausgangsbasis zu haben.“, so die Argumente von Geschäftsfüh­ rer Christian Hartmannsgruber. Ausgezeichnet mit dem Goldenen M, nach TÜV-Standards geprüft und mit dem blauen Engel zertifiziert, erfüllen Produkte aus dem Eschebach-Werk die Anforderungen des CARP- und des französischen Standards. Damit erschließen sich Tielsa die Märkte in den USA und Frankreich, so Verkaufsleiter Marc Alexander Graß und nannte zudem die Produktpartnerschaft auf Augenhöhe, die Flexibilität und Sonderanfertigung. Dar­ www.tielsa.de über hinaus sei das Tielsa-Lieferprogramm in MagicWall integriert. 

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INDUKTIONSKOCHFELD MIT INTEGRIERTEM DUNSTABZUG Komfortabel und robust: Cargo Synchro wurde wie alle Systeme von Hailo mit mehr als 100.000 Auszugszyklen

Variantenreich Cargo Synchro von Hailo

Fotos: Hailo

getestet.

Cargo Synchro heißt die Weiterentwicklung der beiden selbsttragenden Abfalltrenn­systeme Cargo soft und Euro Cargo-S für Spülunterschränke aus dem Hause Hailo.

A

bgedeckte vollsynchronisierte Auszugsschienen sorgen für mehr Laufruhe bei dem neuen System. Komforta­ bel wird der Zugriff auf die herausnehmbaren Kunst­ stoffbehälter durch Überauszug und gedämpften Selbsteinzug. Cargo Synchro ist nicht nur sanfter, leiser und stabiler, sondern sieht gut aus und lässt sich leicht reinigen: Alle Metall- und Kunststoffteile sind slate grey (schiefergrau) pulverbeschich­ tet. Vollflächig mit einer rutschfesten Gummimatte belegt, bietet sich der herausfahrbare Systemdeckel aus Metall oder Kunststoff ideal als Ablagefläche an. Schnell montierbar und demontierbar ist das System dank der Bajonettbefestigung der Rahmenteile und der Schnelltrennung von den Auszugsschie­ nen. Die Frontbeschläge haben eine Excenter-Verstellung für www.hailo-einbautechnik.de Neigungs- und Höhenverstellung. 

Mehr Platz und freie Sicht in der Küche Kochdünste werden direkt am Kochfeld nach unten abgesaugt FLOW-IN kann im Umluft- oder Abluftbetrieb eingesetzt werden Geeignet für flächenbündigen Einbau oder Auflagenmontage Rahmenloses Induktionskochfeld mit Booster- und Brückenfunktion, für das komfortable Zusammenschalten von 2 Kochzonen, z. B. für Bräter Mit effizientem und leisem Sockelmotor (EEK A) oder externen Motoren nutzbar Abbildung mit Sonderlackierung der Randabsaugungsplatte

GroSSvolumige Abfalltrennung: Cargo Synchro mit bis zu 56 Liter Fassungsvermögen.

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silverline24.de


Design + komfort

18 mm starke Profile in Schwarz oder Inox eloxiert machen das Regalsystem Smartcube aus. Auf die Fertigung der Küchen-/Möbel­ hersteller ausgerichtet, können 16 mm starke Einlegeböden aus der Kundenproduktion indi­viduell ausgewählt und eingesetzt werden. Ein weiterer Mehrwert ergibt sich aus der neuen Schiebetür: Schüco Smartcube ist auf den etablierten Schiebetürbeschlag SlideLine M von Hettich ausgelegt und kann so problemlos montiert werden.

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Küchen | Architektur + Trend

Schüco – Verbindungen, die verbinden „Unser Maßstab sind unsere Kunden.“

Borgholzhausen. Hier agiert der kleine, aber feine Fertigungszweig Schüco Alu Competence der multinational agierenden Schüco International KG, deren Hauptsitz in Bielefeld liegt. Schüco, den Meisten bekannt als Hersteller von Fenster- und Türsystemen aus Aluminium und Kunststoff, bietet seinen Kunden als Unternehmen der Bauzulieferbranche weitaus mehr. Neben Fenster- und Fassadentechnologie zeigt sich Schüco als System­ anbieter, der Architekten, Planern, Investoren und Bauherren gleichzeitig individuelle Beratung und Unter­ stützung bietet. „Ein Rundum-Sorglos-Paket, das auch wir unseren Kunden in der Möbelindustrie gerne zu Teil werden lassen“, betonen Olaf Tödtmann, Verkaufsleiter Möbelprodukte, Peter Sagemüller, Leiter Marketing/ Produktmanagement der Schüco-Sparte Alu Competence, und Nicole Klemens, Marketing.

M

it seinen flexiblen Regalelementen hat Schüco Alu Compe­ tence aktuell die Küchenbranche revolutioniert. Kaum ein Küchenmöbelhersteller, der die multifunktional einsetzbaren Aluminium-System-Regale nicht im Einsatz hat: „Wir haben uns riesig gefreut, als wir die Hausausstellungen unserer Kunden besuchten und unserer Neuerungen so stark in die Präsentationen unserer Kunden eingebunden waren“, strahlt Olaf Tödtmann und Peter Sagemüller ergänzt: „Teilweise wurde unser System in Lösungen integriert, die unsere kreativen Vorstellungen noch deutlich übertrafen!“ Die Sparte Schüco Alu Competence wurde am Standort Borgholzhau­ sen 1964 ins Leben gerufen. Zum Teil fungiert die Fertigungsstätte seitdem als verlängerte Werkbank der Muttergesellschaft, zum ande­ ren gedieh der Unternehmenszweig jedoch stärker und stärker zum Entwicklungspartner der Küchenmöbel- und Möbelindustrie. „In Zusammenarbeit mit Siematic entstand damals die erste Griffleiste“, erläutert der sympathische Vertriebsleiter nicht ohne Stolz. Noch heute gehört die Griffleiste in verschiedensten Ausführungen zu den Umsatzträgern des Unternehmens. „Wir fertigen rund 2,5 Millionen Griffleisten pro Jahr.“ Vielfalt durch Kompetenz Doch was mit Griffleisten begann, zeigt sich heute vielfältiger denn je. Die Vielschichtigkeit der Produktpalette der Schüco-Sparte Alu Com­ petence sowie das zielgruppenorientierte Denken und Handeln des Teams führt dazu, dass sie der einzige Geschäftsbereich innerhalb der

„Eine der tragenden Säulen unserer Firmenphilosophie ist unsere Ausrichtung als innovativer und zuverlässiger Partner unserer Kunden“, betonen Olaf Tödtmann, Verkaufsleiter Möbelprodukte, und Peter Sagemüller, Leiter Marketing/Produktmanagement der Schüco-Sparte Alu Competence, und Nicole Klemens, Marketing, einvernehmlich.

Schüco International KG ist, der eine eigenständige Kommunikation u.a. mit einem eigenen Logo nutzt. „Auf diese Weise können wir unser Profil besser schärfen und die Wichtigkeit für unsere Kunden unter­ streichen“, erläutert Peter Sagemüller mit Nachdruck.

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Den Großteil des Umsatzes, d.h. rund drei Viertel der rund 44 Milli­ onen Euro, tätigt der Unternehmenszweig mit Produkten für die Kü­ chenmöbel und Möbelindustrie. Ein Blick in den rund 200 Quadratmeter großen Showroom genügt, um zu sehen, dass das Unternehmen heute weitaus mehr entwickelt und fertigt. Neben den Griffleisten und Griffmulden bilden Alumini­ umprofile und -systeme die Basis für ein vielseitiges Produktspektrum von Wand- und Nischensystemen mit passendem Zubehör, Alurah­ men-, Kanten- und Sockelprofilen, Regal- und Ablagesystemen, Ge­ stell- und Wandsystemen, Licht- und kompletten Schiebetürsystemen aber auch Tischen und Bänken. Ja sogar Leuchten sind hier zu finden, die das Unternehmen u.a. für den Leuchtenhersteller Nimbus fertigt. „Die meisten dieser Produkte entstammen heute jedoch der Feder un­ serer eigenen Entwickler“, informiert Olaf Tödtmann. „Die Nachfrage nach Exklusiventwicklungen seitens einzelner Hersteller ist im Laufe der Jahre zurückgegangen, so dass wir uns heute verstärkt auch als Ideen- bzw. Impulsgeber für die Branche sehen“, ergänzt Peter Sage­ müller. „Neben den vielen Messen und Veranstaltungen, auf denen wir uns inspirieren lassen, haben wir in den letzten Jahren ein brei­ tes Netzwerk mit Kunden, Lieferanten, Designern und Hochschulen aufgebaut. Hierdurch ist unser Ideenspeicher stets voll. Die größte Herausforderung besteht, abgesehen von der technischen Umsetzbar­ keit, im richtigen Timing für die jeweilige Markteinführung.“ Was die Qualität und das Anforderungsprofil neuer Produkte anbelangt, greift das Alu Competence-Entwicklungs-Team ebenfalls auf das im Schüco Technologiezentrum Bielefeld integrierte firmeneigene unabhängige und zertifizierte Test- und Prüflabor zurück. Fertigungskompetenz bis LosgröSSe 1 Der Standort Borgholzhausen liegt in unmittelbarer Nähe der in Ostwestfalen ansässigen Küchenmöbelindustrie. „Die Partnerschaft mit unseren Kunden ist uns sehr wichtig. Der zwischenmenschli­ che Austausch hat für uns erste Priorität. Nur so können wir bei der Entwicklung neuer Produkte die Fertigungsprozedere der einzelnen Möbelhersteller berücksichtigen. Darüber hinaus spielen eine leich­ te Planbarkeit sowie eine einfache logistische Abwicklung eine große Rolle. Das schönste und innovativste Produkt kann nicht vermarktet

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werden, wenn diese Anforderungen nicht erfüllt werden können“, weiß Olaf Tödtmann aus Erfahrung. Wie viel Potenzial der Werkstoff Aluminium bietet, wird erst durch einen Gang durch die Fertigung bewusst. Die Möglichkeiten der Beund Verarbeitung des zwar gut verformbaren und dennoch robusten Materials scheinen unerschöpflich. Nicht umsonst findet man es nicht nur in der Möbelindustrie, sondern auch im Automotive-Bereich oder in der Medizintechnik wieder. Davon konnten wir uns bei unserem Rundgang durch die Produktion überzeugen. Schüco Alu Compe­ tence verfügt über modernste CNC-Anlagen, die große wie kleine Losgrößen perfekt bearbeiten können. Stolz verweist Olaf Tödtmann auf den eigenen Werkzeugbau, durch den, wie er betont, „kundenindi­ viduelle Anforderungen“ noch besser umgesetzt werden können. Be­ eindruckend zeigt sich jedoch auch die dreidimensionale Verformung eines Aluminiumprofils, die durch eine CNC-gesteuerte Streck- oder 3-Rollen-Biegetechnologie ermöglicht wird. Doch was wäre die Form ohne ein entsprechendes Finish? Die Basis dafür bildet die firmen­ eigene Eloxalanlage. Hier wird die oberste Aluminiumschicht des zu eloxierenden Teils in Aluminium-Oxid umgewandelt. Diese dünne Oxidschicht schützt das Aluminiumteil vor Korrosion und verleiht ihm eine dekorative Oberfläche von matt bis glänzend, grob oder fein­ geschliffen, edelstahlfarbig bis hochglanz-poliert. Weitere Differenzie­ rungsmöglichkeiten bietet Schüco Alu Competence seinen Kunden durch Galvanisierung, Pulverbeschichtung oder Nasslackierung. „Sie sehen also, dass wir auch hier individuell auf unterschiedlichste Kundenwünsche eingehen können“, betont Olaf Tödtmann und Peter Sagemüller ergänzt: „Das gilt selbstverständlich auch für die Themen Konfektionierung und Kommissionierung. Die Aufträge unserer Kun­ den werden über eine entsprechende Software ohne Zeitverlust un­ mittelbar in die Fertigung übertragen, was uns in die Lage versetzt, auch komplexe Aufträge in Losgröße 1 abzuwickeln.“ Wie wäre es also mit einer völlig individuellen Version des Smartcube-Regalsystems? Trends erkennen, Trends setzen Wie entstand eigentlich der Grundgedanke für diese Produktidee, das Regalsystem Smartcube, das in diesem Jahr facettenreich in vielen Hausmesse-Ausstellungen der Küchenmöbelindustrie zu sehen war,


Küchen | Architektur + Trend

Schüco International KG, Bielefeld 4.750 Mitarbeiter und 12.000 Partner in mehr als 80 Ländern, Jahresumsatz 2016: 1,460 Mrd. Euro Schüco Alu Competence 1964 als Fertigungsbetrieb der Schüco International KG am Standort Borgholzhausen gegründet Produktionsfläche: 23.735 Quadratmeter Mitarbeiter: rd. 420 Externer Umsatz in 2017: rd. 44 Mio. Euro

wollen wir wissen. „Seit 2013 beobachten wir, dass die Küchenarchi­ tektur, vor allem auch im Oberschrankbereich, etwas offener wird. Dieser Trend bestätigte sich 2014 u.a. auch auf der Eurocucina. Aus dieser Entwicklung heraus reifte bei uns die Idee eines offenen Rega­ lsystems. Die ersten Designkonzepte haben wir dann Anfang 2015 in Auftrag gegeben und die ersten Kunden direkt in die Designphase mit einbezogen“, erläutert der versierte Vertriebsmann. „Neben Nolte Küchen waren Ballerina-Küchen und Pronorm die ers­ ten Kunden, mit denen wir bereits in der Designphase partnerschaft­ lich zusammengearbeitet haben“, ergänzt Peter Sagemüller. „In der Regel haben wir zu jeder Neuheit mehrere Designkonzepte, die wir gemeinsam mit unseren Kunden abstimmen und festlegen. Danach sammeln wir sämtliche Anforderungen für das Produkt und starten die Entwicklungsphase. Bis zur Marktreife sind wir im ständi­ gen Austausch mit unseren Kunden und präsentieren u.a. die einzel­ nen Entwicklungsschritte und Prototypen. Der Vorteil einer solchen Partnerschaft ist für uns, dass wir unser Produkt so stetig zielgerichtet optimieren und verbessern können. Unser jeweiliger Kunde erhält im Gegenzug ein innovatives und passgenaues Produkt, das seinen Vorstellungen entspricht. Darüber hinaus hat er einen Vorsprung in der Vermarktung.“ „Schüco verbindet“. In seiner Präsentation auf der Interzum 2017 griff das Schüco Alu Competence-Team überzeugend das Thema mitein­ ander verschmelzender Wohnräume auf und inszenierte seine Pro­ dukte zum Teil als Bindeglied zwischen einzelnen Wohnbereichen. „Durch den Megatrend Urbanisierung wird sich die Verschmelzung der Wohnräume intensivieren“, davon sind Olaf Tödtmann und Peter Sagemüller überzeugt. „Die Küche wird aus unserer Sicht dabei eine zentrale Rolle spielen; quasi als Ausgangspunkt für die Gestaltung der übrigen Wohnräume. Wir werden unseren Kunden hierfür innovative Antworten bieten. Aktuell haben wir ein weiteres Entwicklungspro­ jekt gestartet, wollen jedoch zum jetzigen Zeitpunkte noch nicht zu viel verraten. Getreu unserem Motto hat es aber mit „Verbindungen“ zu tun“, lassen die beiden einvernehmlich durchblicken. Ein Beispiel dafür ist die ebenfalls erstmals auf der Interzum vorge­ stellte Studie „Hidden Work“, die erneut die Thematik des raumüber­ greifenden, multifunktionalen Einrichtens aufgreift. „Obwohl diese

Idee nicht unbedingt nur küchenspezifisch einsetzbar ist, kam sie überraschenderweise auch bei den großen Küchenherstellern sehr gut an“, resümiert Peter Sagemüller, die Reaktionen von Kunden und Interessenten auf diese Idee. „Hidden Work zeigt sich multifunktional und lässt sich darüber hinaus gut in einer offenen Küchen/Wohnar­ chitektur einsetzen.“ „Das gezeigte Exponat auf der Interzum kam der möglichen Serien­ ausführung schon sehr nahe. Es sind nur noch technische Details zu klären, bevor die Studie auch umgesetzt werden kann. Die größte He­ rausforderung besteht in der Integration in den Planungs- und Ferti­ gungsprozessen unserer Kunden. Hier sind erste Gespräche nach den Herbstmessen geplant“, zeigt sich Olaf Tödtmann zuversichtlich. Alu von Kopf bis FuSS Im Januar dieses Jahres wurde das bestehende Schüco-Sortiment der Aluminium-Griffleisten um den Bereich Möbelzierbeschläge ergänzt. Der strategische Schachzug der Schüco-Sparte Alu Competence, diesen Bereich von Union Knopf zu übernehmen, unterstützt das Unternehmen darin, sein Produktportfolio noch weiter auszubauen, um seinen Kunden eine noch größere Produktvielfalt aus einer Hand anbieten zu können. „Die Produkte kommen bis dato vor allem auch im Ausland, sehr gut an“, verrät Olaf Tödtmann. „Den größten Zu­ spruch erfährt unser gerändelter Griff. Union Knopf stand immer für anspruchsvolles Design, was wir auf jeden Fall beibehalten werden. Unser Ziel ist es jedoch darüber hinaus, im nicht aufpreispflichtigen Griffbereich ebenfalls Design-Akzente zu setzen. Wir haben diesbe­ züglich zahlreiche Kundengespräche geführt und sehen uns hierbei auf einem guten Weg.“ „Grifflösungen sind nach wie vor gefragt“, betont Peter Sagemüller, „Wir sehen in diesem Bereich zwei wesentliche Trends. Zum einen das Thema Geradlinigkeit und zum anderen technische und organi­ sche Strukturen. Mittlerweile ist auch das Thema Zweifarbigkeit kein No-Go mehr. Schwarz wird sich auch bei den Griffen immer mehr durchsetzen. Aktuell stellen wir unseren Kunden zu den genannten Themen die ersten Vorabentwürfe für die Kollektion 2018 vor. Auf der ZOW 2018 werden wir dann die serienreife Kollektion präsentieren.“ www.schueco.com/alu-competence

küche + architektur | 71


Architektur + Trend | Küchen

Charakteristisch für das Design der neuen SieMatic Collection in der Stilwelt Pure ist der Dialog von Linien und Flächen, konse­ quent sichtbar gemacht selbst bei Wandregalen und Sideboards.

Perfekte Balance Siematic ganz Pure In den vergangenen Jahren hat Siematic mit neuen Konzepten in Corporate Design und Marketing die Grundlagen für eine Präsentation geschaffen, die ein klares Bild von dem vermittelt, was gestalterisch und funktio­nal von Händler, Produkt und Marke erwartet werden darf. Nach der Weiterentwicklung der Stilwelten Urban und Classic, ist es in diesem Herbst zu den Hausmessen die Stilwelt Pure, die ein Update erfahren hat.

E

ntwickelt wurde das Designkonzept in Ko­ Corporate Design aktualisiert operation mit dem Berliner Architekten- und Ein komplett neuer, nutzerfreundlicher InternetDesignerteam Kinzo. 2 cm feine Rahmen umAuftritt informiert detailliert über alle Aspekte der schließen integrierte Schrankelemente: Das Frame Premiummarke Siematic und ihrer Produkte. We­ Design definiert die Möbel im Raum und lässt mit sentlich dabei die Möglichkeit, ein Siematic Studio Gestaltungsvarianten spielen. Das Material- und in der Nähe zu finden sowie die wiederkehrende Farbenspektrum ist sensibel auf die minimalisti­ Empfehlung, sich dort von den individuellen Pla­ sche Designsprache des Gestaltungskonzepts ab­ nungs-, Gestaltungs-, und Ausstattungsoptionen gestimmt. Die Auswahl der Weiß-, Grau- und selbst zu überzeugen. Schwarztöne sowie Holzdekore erlaubt puristische Denn Siematic definiert Gestaltungsregeln von der Gestaltung einer zeitlos eleganten Wohnlichkeit, wie Innenarchitektur bis hin zum Styling für die Wie­ sie der Marke entspricht. Für die Oberflächen steht Jörg Overlack, Leitung Marken- dererkennung der Marke in den drei Stilwelten. wahlweise feinperliger Strukturlack oder hochwer­ kommunikation / PR bei Siematic Dafür wird konsequent in umfassende Schulungen tiger Kunststoff matt zur Verfügung. In seiner Voll­ der internationalen Handelspartner im Sinne einer endung setzt sich das Konzept bis in die Architek­ Corporate Architecture investiert, damit sie im Be­ tur fort, z. B. wenn markante Schattenfugen an Decken und Böden die ratungsgespräch und mit ihrer kompetenten, individuellen Planung Proportionen des Fensterprofils spiegeln und die Linienführung der in dem Kunden die Sicherheit vermitteln können, aus der Vielfalt der www.siematic.com die Decke integrierten Spots dem Layout der Gestaltung folgt. Möglichkeiten das Richtige auszuwählen.

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Küchen | Architektur + Trend

ARMATE® Linea Style-Premiere im hochwertigen Eigenmarken-Segment

Mehrheitsbeteiligung des ­chinesischen Familien­konzerns Nison an Siematic

Siematic gab am 5.10.2017 die Vereinbarung einer Wachstums-Allianz mit dem chinesischen Familienkonzern Nison bekannt. In einem für die gesamte Küchenbranche herausfordernden Marktumfeld biete insbesondere der asiatische Markt großes Wachstumspotenzial für Hersteller von Premiumküchen. Dieses Potenzial will Siematic künftig noch besser ausschöpfen und gemeinsam mit der Nison-Gruppe das Vertriebsnetzwerk im Schlüsselmarkt China gezielt ausbauen. In diesem Zuge will sich die Nison-Gruppe mehrheitlich an Siematic beteiligen. Die Familiengesellschafter von Siematic, Ulrich W. Siekmann und Kathrin André, bleiben weiterhin als Minderheitsgesellschafter beteiligt. Der Abschluss der Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der relevanten Behörden. Zu den finanziellen Details haben beide Parteien Stillschweigen vereinbart. Die Geschäftsführung unter der Leitung von Ulrich W. Siekmann und Silvia Weppler, werde auch weiterhin vom Hauptsitz in Löhne die internationale Markenführung lenken. Löhne solle auch künftig Hauptsitz und Produktionsstand­ ort von Siematic bleiben. Der Erhalt und der Ausbau der Markenstrategie sind Kernbestandteil des geplanten Zusammenschlusses, sodass die Marke Siematic auch weiterhin das Qualitätssiegel ‚made in Germany‘ tragen soll. Die Nison-Gruppe, gegründet 1994, ist ein in Suzhou, China, ansässiges Familienunternehmen und in den Geschäftsbereichen Hausgeräte und Immobilien aktiv. Im Bereich Hausgeräte ist die Nison-Gruppe in China führend und vereint die anerkanntesten Premiummarken unter einem Dach. Die Nison-Gruppe hat langjährige Erfahrung im Vertrieb von Produkten in China und Europa und erzielte im Jahr 2016 mit mehr als 10.000 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 900 Millionen US-Dollar. „Der geplante Zusammenschluss eröffnet beiden Unternehmen hervorragende Entwicklungschancen: Siematic ist einer der bekanntesten Premiumanbieter weltweit in der Küchenmöbelbranche und ermöglicht es uns, unser Portfolio ideal zu erweitern. Wir wollen die Markenstrategie von Siematic auf den chinesischen Markt übertragen und können über unsere Marktexpertise den Vertrieb in China deutlich ankurbeln“, so der Gründer und CEO der Nison-Gruppe. „Gerade im Premiumbereich beobachten wir in China eine zunehmende Nachfrage nach hoher handwerklicher Qualität, mehr Nachhaltigkeit und Individualisierung. Siematic hat daher hervorragende Wachstumsmöglichkeiten und passt sehr gut zu uns.“

Foto: Siematic

Ulrich W. Siekmann bleibt geschäfts­ führender Gesellschafter von SieMatic

Drive 1S

Mattes Schwarz im coolen Kombi-Finish mit edelstahlfarbigen Armaturenkomponenten prägen die stilsichere Eleganz des neuen Einhebelmischers. Flexibles und ergonomisches Arbeiten im 360° Schwenkbereich sichert ein hoch angesetzter gerader Auslauf. Drive 1S ist eine anspruchsvolle Lösung für zeitlos-moderne Gestaltungskonzepte.

Naber GmbH www.naber.com küche + architektur | 73


Architektur + Trend | Küchen

Küchendesign made in Austria 50 Jahre Ewe Küchen

Neben der positiven Entwicklung von Ewe in Österreich, komme der Export gut voran, so in GroßBritannien und den Niederlanden, auch die Schweiz entwickele sich sehr gut, parallel zu Deutschland, so Ewe Exportleiter Frank Woljem

Im Kitchen Center Löhne stand die im Juni in Österreich feierlich enthüllte Jubiläumsküche ewe50 im Fokus der Ausstellung.

asymmetrisch angeordnete, pulver­ beschichtete 3 mm starke Fachböden sorgen für optimale Raumausnutzung.

S

ie folgt dem derzeitigen Trend der bei den Kunden beliebten Farbkombinationen: Fronten in schlichtem weiß color kontras­ tiert mit dunklem Parsolglas sowie dem eleganten Anthrazit­ grau der Arbeitsplatte in Marmor-Dekor. Die feine Abschrägung der Stufenfronten setzt sich in den auf Gehrung aufgesetzten Frontwan­ gen fort. Im Schrankinneren sorgen gestufte, asymmetrisch angeord­ nete, anthrazitgraue, pulverbeschichtete 3 mm starke Fachböden für bestmögliche Raumausnutzung. Die reduzierte Linienführung, das minimale Fugenbild sowie der flächenbündige Einbau der verschiede­ nen Elemente sind nur einige weitere der zahlreichen optisch anspre­ chenden oder praktischen Finessen, sei’s die induktive Ladestation für Smartphones oder das besonders energieeffiziente LED-Lichtsystem mit unterschiedlichen Lichtfarben und Dimmstufen, das sich per Fernbedienung oder per App vom Mobiltelefon aus fernsteuern lässt.

www.ewe.at www.ewe.at/de/kuechen/konfigurator

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Technik + design

Einheitlicher Auftritt für das perfekte Erlebnis Die AEG Mastery Küche

Auf der diesjährigen Küchen­meile im Kitchen Center Löhne wurde dem Küchenfachhandel erstmalig die AEG Mastery Küche vorgestellt. Als Eventküche für das Küchenstudio ­konzipiert, soll sie den ersten Eindruck bereits am PoS prägen und die funktionalen Vorzüge der Premium-Geräte in der Anwendung im Küchen­ umfeld hautnah erleben lassen.

K

ühlen, Kochen, Spülen: Fünf definierte Produkthighlights der AEG Mastery Range sorgen für ein ganzheitliches Erlebnis am PoS. Das Basispaket umfasst neben bewährten Produkten wie dem AEG ComfortLift Geschirrspüler, die CustomFlex Kühl-Gefrier­ kombination, die PuzzleSkylight Dunstabzugshaube und den Sense­ Cook Backofen auch die Neuheit im Bereich Induktionskochfelder, das AEG SlimFit Multibridge Kochfeld mit intuitiver Bedienung. Je nach Wunsch kann die Mastery Küche noch um weitere Geräte er­ weitert werden. Beim Präsentations­paket kann der Handelspartner zwischen zwei be­ reits vorkonfigurier­te Küchenvarianten wählen: der großen Küchenlö­ sung mit Insel oder der kleineren Küchenzeilen-Variante. AEG bietet dem Handelspartner den fertig erstellten Planungsvorschlag an – in­ klusive Perspektiven, Ansichten, Grundriss, Artikelaufstellung. Nach Auswahl der gewünsch­ten Küchenmöbel bestellt der Handelspartner dann mit Hilfe der AEG-Planung direkt beim Hersteller. Zur Verstär­ kung der Kampagne, die im Januar 2018 startet, bietet AEG kompeten­ te Unterstützung in Form von ergänzenden Dekorationspaketen und Happy Hour Cooking an. „Mit dem innovativen Konzept der AEG Mastery Küche setzen wir ein Zeichen für die optimale Präsentation der Highlightprodukte, um den Konsumenten direkt am PoS von den Vorteilen der Mastery Ran­

ge zu überzeugen und die Partner im Küchenhandel zu unterstützen“, so Karl-Heinz Schneider, Director Sales KRT Germany. Die neuen Koordinationsmaße des DGM-Labels „Optimale Integration Küchenmöbel & Geräte“ standardisieren die Integration der Geräte in die Küche für ein bestmögliches Fugenbild. Auch im Ersatzbedarf auf­ grund eines Defekts oder einer technologischen Aufwertung, können Geräte problemlos ausgetauscht werden, da sie die gleichen Einbau­ maße haben. Zertifizierte Möbel- und Gerätehersteller tragen in Kom­ bination mit sichtbaren Einbaugeräten sämtlichen Einbausituationen Rechnung. „Wir sind bereits zertifiziert“, statuiert Jörg Knobl, AEG Außendienst Küchen- und Möbelhandel, mit Genugtuung. www.aeg.de

Karl-Heinz Schneider, Director Sales KRT Germany, und Jörg Knobl, AEG Außendienst Küchen- und Möbelhandel

küche + architektur | 75


Technik + komfort

Franke, one Frame one Family Innovative Küchentechnik aus einer Hand

Mit der neuen Kupfer Edition greift Franke den Trend zu Edelmetallen in der Küche auf.

Full House vermeldete auch das Franke-Team im House4Kitchen. Für die meisten Fachhändler gehört ein Besuch der Ausstellung des Küchentechnikspezialisten zum absoluten Muss. Denn wie nicht anders ­erwartet, präsentierte das multinational agierende Unternehmen Kunden und Interessenten eine Vielzahl neuer Produkte, die sich durch topaktuelles Design, Multifunktionalität und Performance auszeichnen.

I

m Mittelpunkt des Geschehens: Stefan Kükenhöhner. Der enga­ gierte Manager ist seit September 2016 Geschäftsführer der Franke GmbH in Bad Säckingen und zeichnet für die Division Franke Kit­ chen Systems in Deutschland und Österreich verantwortlich. „Ich bin davon überzeugt, dass uns gerade der Dialog mit Küchenspezialisten weiter nach vorne bringt“, hatte Stefan Kükenhöhner in einem Inter­ view betont und Wort gehalten. Auch im House4Kitchen suchte er den Kontakt zu den Franke-Partnern im Handel und stand diesen zu allen Belangen Rede und Antwort. In den Fokus stellt das Unternehmen weiterhin die konsequente Er­ weiterung des exklusiven Konzepts individueller Produktfamilien, das für mehr Komfort und Flexibilität bei der Küchenplanung steht. So erhielten die Linien Maris, Mythos und Smart hochwertigen Zu­ wachs: Neben einer neuen Armatur für die Produktlinien Maris und Smart, wurde Maris zudem um eine XL-Spüle aus Fragranit ergänzt. Eine weitere tragende Säule des Küchentechnikspezialisten sind die Dunstabzugshauben. Nicht nur dass Franke die Produktfamilien Mythos, Maris und Smart um eine Flachschirmhaube ergänzt. Nicht zu ver­ gessen das neue Kopffrei-Modell Smart Flat. Zu den absoluten Highlights gehört der neue Mythos Kochfeldabzug, der mit der Ener­

„Ich bin davon überzeugt, dass uns gerade der Dialog mit Küchenspezialisten weiter nach vorne bringt“, so Stefan Kükenhöhner, Geschäftsführer Franke, Bad Säckingen.

gieeffizienzklasse A+, geeignet für den Um- und Abluftbetrieb, die Mythos-Familie um ein weiteres attraktives Highlight ergänzt: Mini­ malistisch im Design ist er perfekt auf die Mythos Induktionskoch­ felder abgestimmt und lässt sich flächenbündig verbauen. Der zudem mit 67 dB flüsterleise ebm-papst-Motor sitzt platzsparend im Sockel. Das perfekte Duo – Spüle und Armatur Attraktiver denn je präsentieren sich die neuen Edelstahlmodelle der Linien Argos und Franke Box. Das Gleiche gilt natürlich für die neuen Fragranit-Spülen, von denen künftig alle Premiumvarianten werkssei­ tig mit dem patentierten Franke Druckknopfventil ausgestattet sein werden. Zu jeder Spüle gehört natürlich die passende Armatur. Als massive Edelstahl-Ausführung oder mit Chromoberfläche überzeugt Panera durch eine komfortable Auszugsbrause samt Magnethalte­ rung. Die High-End Armatur Crystal setzt den Farb- und Materialmix der gleichnamigen Designspüle fort: Schwarze oder weiße Glasele­ mente treffen auf hochwertigen Edelstahl oder Chrom. Mehr als nur heiSSes Wasser Mondial ist die erste Heißwasser-Armatur aus dem Hause Franke. Mit ihrem 5 Liter Boiler liefert die Edelstahlarmatur als „3 in 1“-Variante jederzeit kaltes, warmes und kochendes gefiltertes Wasser, mit der „4 in 1“-Lösung wird obendrein auch kaltes Wasser frisch gefiltert. Der Bezug des gefilterten heißen oder kalten Wassers erfolgt im Übrigen über einen kindersicheren elektronischen Drück-Dreh-Bedienring. Ein farbiger Lichtring am Bedienknopf signalisiert optisch den Heißoder Kaltwasserbezug. Herzstück der neuen Heißwasser-Armatur ist die kompakte Franke M-Box für den horizontalen wie vertikalen Einbau. Sie birgt die kom­ plette technische Steuerung und lässt sich schnell und einfach instal­


Küchen | Architektur + Trend

Die neue KWC Armatur ERA von Franke mit der gleichnamigen Spüle. Die neuen KWC Becken sind alle mit dem am Markt bislang einzigartigen Ghost Overflow ausgestattet: Der Überlauf ist unsichtbar im Ablauf der Spüle integriert. Hochwertig ist auch das Zubehör zu den neuen KWC Spülen, passende Abtropf­ schalen und Schneidbretter aus Edelstahl und Teakholz.

lieren. Der praktische 5 Liter Boiler für den 60er Unterschrank füllt problemlos auch große Töpfe mit kochendem Wasser. Der Franke Pro M Filter ist direkt an die M-Box angeschlossen. Ohne zusätzlichen Energieverbrauch reduziert er die Wasserhärte, schädli­ che Rückstände wie Chlor, Blei oder Kupfer und schützt Schläuche, Dichtungen und Mischbatterie vor Kalkablagerungen sowie das Heiz­ element vor Korrosion. Wertvolle Mineralien im Wasser hingegen bleiben erhalten. Kupfer-Edition Edelmetall und metallische Effekte sind Bestandteil moderner Innen­ einrichtung. Mit seiner elegant aufeinander abgestimmten Kupfer Edition bringt Franke das Edelmetall jetzt auch in die Küche: Für den angesagten Industrial-Look ist die puristische Mythos Kopffreihaube ab sofort auch in schicker Kupferoptik erhältlich. Besonders ausdrucks­ stark wirken die Kupferelemente in den passenden onyx-farbenen Fragranit-Spülen Mythos und Kubus sowie als Oberfläche der markan­ ten Armatur Centinox mit Zugauslauf. Die passende, 12 mm starke, Kupfer-farbige Glasarbeitsplatte rundet das Ensemble stilvoll ab. KWC „Perfect Together“… Unter diesem Motto erweitert KWC sein Portfolio an PremiumArmaturen jetzt um hochwertige Spülbecken gleicher Designhand­ schrift. Somit bietet der Küchentechnikspezialist Franke erstklassige Lösungen – für höchste Ansprüche an Design, Funktionalität und Technologie. Um den Systemgedanken in der Küche weiter auszubau­ en, werden die Armaturen-Linien KWC Ono und KWC Zoe jeweils um hochwertige Edelstahl-Spülen ergänzt. Für be­ sondere Aufmerksamkeit sorgte jedoch die innovative High-End Linie KWC Era, die im House4Kitchen ihr Debut hatte: Sie erhält ihre Markanz durch ihr re­

duziertes Design und ihre schlanken Proportionen. Für dezente High­ lights sorgt das harmonische Zusammenspiel von glänzendem und gebürstetem Edelstahl, das sich stimmig vom Sockel der Armatur bis zum Rand des Spülbeckens zieht. Erhältlich ist sie sowohl als Festauslauf-Variante in drei Ausführun­ gen sowie als Zugauslauf-Modell mit Umschaltknopf für Brause- oder Siebstrahl. Ihr separates Bedienelement greift in Form und Ästhetik die kubische Designsprache der passenden Era Spüle auf. Diese ver­ fügt mit gerade einmal 4 mm über einen schmalen Beckenrand und zeigt sich mit einem Beckenradius von 8 mm ausgesprochen filigran und zurückhaltend. Zudem ist die Spüle mit einem innovativen, ver­ borgenen Überlauf, dem sogenannten Ghost Overflow ausgestattet. Das 40 cm tiefe Becken wird als Unterbaulösung oder flächenbündig eingebaut und ist in den Beckenbreiten von 34 cm, 40 cm, 54 cm und geräumigen 72 cm erhältlich. „ Sie sehen“, zieht Stefan Kükenhöhner Bilanz, „bei Franke erhalten Sie auf Wunsch Spüle, Armatur, Haube, Kochfeld und Backofen aus einer Hand und das sowohl funktional als auch designtechnisch ange­ passt und mit einer Variantenvielfalt, die ihresgleichen sucht. Unsere Partner im Handel können damit der steigenden Nachfrage der Kon­ sumenten nach Individualität gerecht werden und sich zudem von ih­ rem Wettbewerb differenzieren.“ Mehr Informationen über Sortiment und Dienstleistungen von Fran­ www.franke.de/ks ke erhalten Sie über die neu gestaltet Website:

Die neue HeiSSwasser-Armatur Mondial von Franke liefert aus einem Hahn kaltes, warmes und ­kochendes Wasser – auch gefiltert. Der EdelstahlFestauslauf ist um 360° schwenkbar.

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material + design

Lapitec® Bianco Assoluto

Ästhetik und Technik aus einem Guss Lapitec® funktional Zu den Herbstneuheiten des italienischen Herstellers Lapitec zählt neben neuen Farben eine Reihe funktionaler Lösungen für die Küche, die in Zusammenarbeit mit Minotticucine entstanden.

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ie Erweiterung der Farbscala des gesinterten, durchgefärbten Feinsteinzeugs Lapitec® um Bianco Assoluto und Nero Assoluto ist das Ergebnis der intensiven Zusammenarbeit des Unternehmens mit Architekten und Designern welt­ weit. Sie unterstreicht die Konzentration auf die Zusammenarbeit mit Menschen mit hohem architektonischem An­ spruch. Lapitec® ist in 1500 x 3365 mm großen Tafeln in drei Stärken (12, 20 und 30 mm) und sieben Oberflächen, von der glänzenden Lux, bis zu den strukturierten und reliefartigen Fossil und Arena erhältlich. Zusammen mit 15 durchgefärbten Unis, zu denen sich noch die marmorierten Designs gesellen, gibt es über 100 Varianten für große Oberflächen, Verkleidun­ gen im Innen- und Außenbereich, Bäder, Küchen und Designobjekte. Jetzt zeigt Lapitec spezielle Küchenarbeitsplatten mit Nero Assoluto und Bianco Assoluto mit zusätzlichen Funktionen. Dafür hat Alberto Minotti zur Sicam technische Lösungen entwickelt, die in vier Varianten zeigen, wie dank der außerge­ wöhnlichen Materialeigenschaften von gesintertem Feinsteinzeug modernste Technik unter, auf und in der Arbeitsplatte das Küchendesign nach der Einschätzung von Lapitec revolutionieren wird: Ob eine unter Lapitec® eingebaute Indukti­ onskochfläche, die die Arbeitsfläche gleichzeitig zur Kochfläche macht, oder eine unter der Arbeitsfläche integrierte Küh­ leinheit, ideal um Lebensmittel, besonders in Outdoorsituationen, frisch zu halten. Auch eine Gaskochstelle mit ihrem faszinierenden Flammenspiel kann auf Lapitec® platziert werden. Als viertes Konzept wurde eine Spüle, aus einem Guss nahtlos mit dem Arbeitsplattenmaterial verbunden, vorgestellt. Das Gestaltungs­ ziel, eine äußerst reine und funktionale Ästhetik, ist in jedem der vier Projekte perfekt erfüllt.  www.lapitec.com 

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Geräte | Technik + design

Neff erweitert sein Sortiment der Kochfeld­ abzüge 2018 um sechs Modelle, wahlweise als Elektro- oder Induktions­ variante, für den flächenbündigen Einbau oder mit Edelstahlrahmen. Das Lüftungssystem ist einfach zu installieren und sowohl als Umluftals auch Abluftvariante erhältlich, je nach

Kochkompetenz von A bis Z

Küchenkonzept und Wohnsituation.

Neff bietet Komfort für alle „Wir ziehen für die Küchenmeile 2017 eine positive Bilanz. Mit mehr als 2.700 Besuchern in fünf Tagen konnten die Zahlen von 2016 nochmals übertroffen werden. Die Themen, die wir auf der Messe in den Fokus gerückt haben, wurden von unseren Handelspartnern begeistert aufgenommen und mit reger Ordertätigkeit belohnt...“, so Stefan Kinkel, Geschäftsführer Neff Hausgeräte.

I

m Mittelpunkt der diesjährigen Präsentation von Neff im Kaiserpalais in Bad Oeynhausen standen Geräteneuheiten, mit denen das Portfolio über alle Werteklassen ausgebaut wird. Darunter eine neue Backofen- und Herde-Reihe mit Funktionen, die bislang dem Neff Premium-Segment vorbehalten waren, wie die versenkbare Backofentür Hide®, die pyrolytische Selbstreinigung oder Dampfunterstützung: Sie sind nun auch in Einstiegs- und Mittelklasse verfügbar. Neue Kochfelder mit integriertem Dunstabzug in Strahlung oder Induktion, neue dekorative Hauben, 45-Geschirrspü­ ler sowie Gourmet Line Kältegeräte mit u.a. GourmetTablett aus Bambus mit vier Einzelschalen zum Aufbewahren und Servieren, ofenfest und geschirrspülergeeignet gehören auch dazu. Nicht fehlen durfte der Neff Marketingraum, der in diesem Jahr den typischen PoS, bestehend aus Genussküche und Beratungsbereich darstellte: „Die Händler konnten auf diese Weise hautnah erleben, mit welchen Maßnahmen wir sie vor Ort unterstützen. Im Zentrum stand dabei das Thema Digitalisierung, unter anderem mit einer Erweiterung der Neff SmartTV App“, so Stefan Kinkel nach der Messe. Produkt- und Zubereitungsvideos zu Fleisch, Vegetarischem und Backen sollen Konsumenten helfen, Features von Herden und Backöfen vor und nach dem Kauf zu verstehen und optimal anzuwenden. Passende Rezepte inspirieren und können auf der Neff-Homepage heruntergeladen wer­ den. Händler profitieren, wenn sie ihren Kunden diese Anwendungsmöglichkeiten bereits im Verkaufsgespräch ans Herz legen. Erstmals werden auch digitale Produktkataloge mit komfortabler Suchfunktion für die Kundenberatung angeboten. Über dem Kochfeld in der Küchen-Koje läuft auf einem 49 Zoll Screen die Slideshow „Hauben TV“, die die unterschiedlichen Bauformen des Haubensortiments in Realgröße simuliert. Der Händler kann so mit Hilfe der App einen Überblick über die verschiedenen Designvarianten geben, ohne sämtliche Mo­ delle physisch ausstellen zu müssen. Rund 400 Händler will Neff bis Ende 2017 mit seiner SmartTV App ausstatten und peilt damit einen ähnlichen Erfolg an wie mit der Neff Genussküche. Seit Frühjahr 2016 wurden rund 350 Genusstafeln im Handel platziert. Zusammen mit den bereits in Planung befindlichen und während der Messe neu georderten, rechnet Dr. Martin Strumpler, Marketingleiter Neff Hausgeräte, fest damit, das für 2017 gesetzte Ziel von 500 teil­ nehmenden Händlern zu erreichen. Sie erhalten exklusive Marketing-­ Materialien, werden auf www.neff.de prominent dargestellt und im Rahmen der Online-Händlersuche besonders hervorgehoben. www.neff.de

Stefan Kinkel, Geschäftsführer Neff Hausgeräte

Dr. Martin Strumpler, Marketingleiter Neff Hausgeräte

Um den ungehinderten Zugang zum Gargut auch in der BackofenEinstiegsklasse zu ermöglichen, bietet NEFF künftig die Hide® Mechanik an. k + a | 79


technik + komfort | Geräte

Dank Sensortechnologie: Eine breite Auswahl an vor­ eingestellten Kochfunktionen unterstützt bei der Zubereitung der Speisen. Egal ob Warm­ halten, Kochen, Schmelzen, Köcheln oder Mokka für Espressoliebhaber – die Wärmezufuhr wird automatisch immer richtig dosiert.

Flexibilität des Kochens – Active Cook Modus Induktionskochfelder mit persönlichem Kochassistenten von Bauknecht

Ein besonderes Highlight der Präsentation von Bauknecht auf Gut Böckel war eine neue Reihe von Induktionskochfeldern mit Active Cook Modus. 63 beliebte Kochkombinationen mit Schritt-für-Schritt-Anleitungen bietet ein Kochassistent, der intuitiv über das Touch-­

Fotos: Bauknecht

Display gesteuert wird.

80 | küche + architektur

S

chon das Design des neuen Kochfelds besticht durch seine Eleganz. Bedient wird es über eine Touch-Display-Technologie. Das interaktive Display führt Schritt-für-Schritt zu optimalen Koch-Ergebnissen. Die Technik dahinter: Neue Induktionsspulen mit integrierten Sensoren ermitteln die Temperatur und halten bzw. stellen, basierend auf dem eingestelltem Kochprogramm, automatisch die richtige Leistungsstufe ein. Ein kontinuierli­ cher Informationsfluss zwischen den Sensoren, die die Temperatur im und am Kochgeschirr ermitteln, hilft zur Einstellung und Anpassung der korrekten Leistungsstufe für das gewählte Programm. Die Sensoren senden die elektronischen Signale direkt an die Benutzeroberfläche. Dabei können Töpfe und Pfannen in unterschiedlichsten Größen und Formen auf dem gesam­ ten Kochfeld genutzt werden, denn es gibt auf der TotalFlexi Kochfläche keine vorgegebenen Kochzonen mehr. Unterstützt wird die flexible Nutzung durch die Active Heat-Technologie: Die komplette Kochfläche ist in vier verschiedene Temperaturzonen unterteilt, sodass gleich­ zeitig auf dem Kochfeld Suppe erwärmt, Nudeln gekocht und Butter geschmolzen werden kann. Die Töpfe können zudem auf der gesamten Oberfläche bewegt werden, ohne dass dabei www.bauknecht.de das Kochfeld bedient werden muss. 


Geräte | technik + komfort

Aran cucine – Konzepte fürs Wohnen mit Küche Silvano Barlaam, Country Manager Deutschland für Aran Cucine ist sehr zufrieden mit dem Besucherzuspruch und den ­Ergebnissen der Gespräche während seiner ersten Präsenz zur Küchenmeile auf Gut Böckel.

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ünf Küchen zeigte er hier zusammen mit seinem neuen Ver­ kaufsleiter für Deutschland Sascha Kollmeier, die die Vielfalt der Stile, Produktmerkmale und Planungsvarianten des italieni­ schen Familienunternehmens in den Abruzzen anschaulich machten: grifflos, mit Griffhohlen oder akzentuierenden Griffen, von der 6 mm starken eingenuteten Rückwand und der Alutraverse, dem wasserab­

weisenden Korpus, bis zur 80 cm Arbeitsplattentiefe, die für 30 % mehr Stauraum sorgt. „Dabei“, betont Silvano Barlaam, „verkaufen wir Konzepte.“ Das Architekturbüro Adriani & Rossi, Mailand, entwickelt Einrichtungskonzepte für Aran. Sessel, Stühle, Tische, Leuchten, Tape­ten, Teppiche, Zubehör und Dekorationen sind Teil des Katalogs und damit für den qualifizierten Fachhandelspartner verfügbar.  www.arancucine.it

Black is beautiful – KitchenAid Rund um den Iconic Fridge und das Raumkonzept Chef Sign zeigte KitchenAid auf rund 270 Quadratmetern in der besonderen Atmosphäre der restaurierten Mühle auf Gut Böckel die neuen Großgeräte der Marke. Dazu gehören u.a. ein praktischer DoppelSchubladen-Kühlschrank, ein French Door Botton Mount Cooler und Black Line Backöfen in schwarzem Edelstahl.

„D

ie Farbe Schwarz steht für Eleganz, Stärke und Selbstbewusst­ sein. Gerade in der Kombination mit Edelstahl haben wir so ein zukunftsweisendes und zeitloses Design geschaffen“, Burkhard Mölleken, Sales & Marketing Manager von KitchenAid Großgeräten, erweitert, dem Trend nach individueller Raumgestaltung und neuen Farbkonzepten folgend, mit dieser Linie die Produktpalette. Die seit Burkhard Mölleken, Sales & Marketing Manager, KitchenAid Großgeräte

Sommer 2017 erhältliche Black Line kombiniert gebürsteten Edelstahl in Schwarz mit Details aus Chrom und profilierten Griffen. Zusätzlich schützt die PrintShield-Technologie, eine spezielle fleckenresistente Politur, die Edelstahloberflächen vor Fingerabdrücken und Schmier­ stellen und macht die Black Line besonders langlebig. Die Kollektion umfasst eine aufeinander abgestimmte Reihe von Großgeräten wie den Twelix-Artisan-Backofen, den Twelix-Backofen, den Turbo-Ofen, www.kitchenaid.de die Wärmeschublade und den Kombidämpfer. 

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Architektur + Trend | Küchen

Dolce vita à la Smeg Mit viel Liebe zum Detail verwandelte Smeg den ehemaligen Pferdestall auf Gut Böckel in ein anregendes Ambiente. In verschiedensten Wohn­ situationen bot sich das unverwechselbare Design der Küchengeräte „Made in Italy“ dar.

Kombiniertes Gas-/ Induktionskochfeld der Designlinie Dolce Stil Novo hier kombiniert mit einem Tischlüfter.

M

it dabei: die Designlinie Dolce Stil Novo. Sie vereint in zeitlos klarer Linienführung schwarzes Glas, Kupfer und Edelstahl mit modernster Küchentechnik. Dazu gehört die passende Kochfeld-Variante, sei es Induktion, Gas oder eine Kombination von beidem: von 100 cm breit bis 38 cm schmal, vom einflammigen Brenner mit Wok-Ring, über DominoKochfelder, bis zu Kochmulden mit maximal sechs Kochstellen. Mit ihren Oberflächen aus Edelstahl oder schwarzer Glaskeramik harmonieren die Gaskochfelder perfekt mit der Ästhetik einer eleganten Küche. Mit seinem Superblitz-Gasbrenner mit dreifachem Flammenkranz neben vier Induktionskochzonen vereint das neue kombinierte Kochfeld das Beste aus beiden ­Welten. Neben klassisch-schlichten Kreuzformen aus Gusseisen oder Edelstahl sorgen Abstellroste mit vier kunstvoll gestalteten Motiven: filigrane Vögel, Schmetterlinge, Früchte oder Blätter mit www.smeg.de Titanium-Beschichtung als Sonderzubehör für verspielte Akzente.

Andy Hartmann, Smeg-Gebietsverkaufs­ leiter, freut sich über die Resonanz von Inter­­essenten und Kunden.

82 | küche + architektur

Smeg zeigte Küchenge­ räte für jede Koch- und Wohnsituation.


Geräte | technik + design

Miele mit abgerundetem Sortiment … jenseits des Dialoggarers

Es wird der Ruf des Dialoggarers gewesen sein, der als Welt­ neuheit zur IFA seinen Auftritt hatte, dass sich für den Miele Preview-Abend auf Gut Böckel fast doppelt so viele Gäste anmeldeten wie in den Vorjahren. Das Interesse schlug sich auch in der auf knapp 7000 Personen gestiegenen Besucher­ zahl für den Messezeitraum der Küchenmeile nieder.

B

ei Miele ist dementsprechend die Zuversicht groß, das gesetzte Ziel, dieses Gerät mit seiner einzigartigen Technologie (s. S. 104) bis zur Markteinführung im April 2018 bei bis zu 400 Partnern im Küchenfachhandel – Aktivküchen mit regelmäßigen Kochevents vorausgesetzt – zu platzieren. Aber das innovative Traditionsunternehmen hat noch einige Sorti­ mentsabrundungen im Köcher, mit dabei Kaffeevollautomaten und 45er Geschirrspüler und zwei Einbau-Weinschränke für die 88er und 178er Nische. Mit ihnen deckt das Portfolio nun nahezu alle Grö­ ßenanforderungen ab, vom 45 cm hohen Einbaumodell bis zum fast zwei Meter großen, repräsentativen Standgerät. Beide neuen Model­ le lassen sich side-by-side mit anderen Kühlgeräten einbauen. Zwei (für 33 Flaschen) beziehungsweise acht (für 83 Flaschen) verstellba­ re Buchenholzroste mit integriertem Flaschenpräsenter, zwei unter­ schiedlich einstellbare Temperaturzonen, eine vibrationsarme und

Eine extravagante Erscheinung: Dunstabzugshaube DA 7198 W Triple Black/Triple Grey mit ihren lamellenartigen Glasschirmen – hier in Obsidianschwarz.

Klares, kubisches Design bietet diese Einbau-Variante des neuen Weinschranks: Bei einer Nischenhöhe von 88 Zentimetern ergibt sich in der Kombination mit anderen Geräten der „ArtLine“ ein harmonisches Bild.

leise Lagerung sowie Active AirClean-Filter sind die Merkmale. Zum größeren Gerät gehört zudem ein SommelierSet, mit dem nicht nur dekantiert, sondern auch Gläser gekühlt oder bereits geöffnete Fla­ schen temperiert werden können. Kopffrei und extravagant Drei gebogene Schirme aus Sicherheitsglas, die lamellenartig und luftig übereinander zu schweben scheinen, machen Triple Black und Triple Grey zum eleganten Blickfang. Dank ihrer kompakten Abmes­ sungen sorgt diese Haube zugleich für mehr Kopffreiheit beim Ko­ chen. Noch konsequenter bedienen dies Pure Black und Pure Grey in 80 oder 90 Zentimetern Breite. Beide Bauformen erreichen die besten Energieeffizienzklassen. Abluft- oder Umluftbetrieb sind möglich, letzterer mit dem hocheffektiven Aktivkohlefilter, den der MehrfachTestsieger bei der Stiftung Warentest auch in seinen anderen Model­ len verwendet. Triple wie auch Pure lassen sich mit dem Miele-Koch­ feld so vernetzen, dass sich die Saugleistung der Haube automatisch dem Kochgeschehen anpasst (Con@ctivity 2.0). Wahlweise sind diese Hauben auch über WLAN und Miele@mobile App per Smartphone www.miele.de oder Tablet zu steuern.

Michael Prempert und Julia Cink, Unter­ nehmenskommunikation, mit dem Star aus dem Miele-Innovationspool, dem Dialoggarer. küche + architektur | 83


design + komfort | Spülzentrum

Traditionelles neu gedacht Blanco wirkt stilbildend und verbindet Systeme

Immer wieder überrascht Blanco mit neuen, ausgefeilten Konzepten rund um das Vorbereitungszentrum, aber auch mit stilbildenden Designideen. So auch in diesem Jahr wieder auf Gut Böckel.

E

in wahrer Eyecatcher ist das neue Edelstahl-Spülbecken Blanco Cronos aus dem SteelArt Exklusiv-Segment, das mit dem Anspruch geschaffen wurde, Bewährtes zeitgemäß neu zu interpretieren und qualitativ zu perfektionie­ ren. Die Silhouette des Cronos Beckens erinnert sofort an traditionelle Keramik-Spülsteine. Mit der modernen Interpretation in Edelstahl werden alle angesprochen, die die Wertigkeit des reduzierten, modernen Landhausstils besonders schätzen und einen bewussten Stilmix aus Landhaus-Elementen und moderner Einrichtung zelebrieren. Durch die Oberfläche in Seidenglanz und die Frontschürze in Seidenmatt gebürstet ergibt sich ein besonders raffinier­ ter Kontrast und ein stimmiges Zusammenspiel mit den Blenden der Elektrogeräte. Die standardmäßige Höhe der Frontschürze von 200 mm kann individuell zwischen minimal 201 mm und maxi­ mal 291 mm auf das Raster der Küchenmöbel angepasst werden. Basis für das Cronos-Becken ist ein handgefertigtes ­Blanco Claron XL Einzelbecken, das sich durch seine geräumigen Abmessungen und den eleganten 10-Millimeter Eckradius auszeichnet. Blanco Cronos ist in der Version Cronos XL 8-U für den Unterbau sowie in der Version IF mit flachem Rand für den Einbau von oben oder den exakten flächenbündigen Einbau in den 80 cm breiten Unterschrank geeignet. Optionales Zubehör für Cronos XL 8-IF wie ein Schneidbrett aus Nussbaum oder die neuen praktischen Top-Schienen, entwickelt aus den Etagonschienen, die im Nu eine zusätzliche Arbeitsebene schaffen, erweitern Komfort und Nutzwert.

Durchdacht bis ins kleinste Detail Mit Collectis 6 S aus Silgranit PuraDur wurde eine Spüle entwickelt, die im direkten Verbund zu den Abfallsystemen Blanco Select und Blanco Flexon II passt. Erhältlich in zehn zeitgemäßen CombiColours-Farben setzt ihre akkura­ te Linienführung elegante Akzente. Das Ablaufsystem InFino mit Ablauffernbedienung und C-overflow sind weitere ästhetisch anspruchsvolle Ausstattungsmerkmale. Ihre praktische Seite: Die separate Ausgussmulde ist auch dann zu­ gänglich, wenn das große Hauptbecken und das Depot-Becken beide belegt sind. Noch praktischer: Zentraler Bestand­ teil der neuen Spüle ist die Depot-Schale aus hochwertigem anthrazitfarbenem Kunststoff, die dank ihres facettierten Rands lückenlos sowohl ins zentrale Depot-Becken als auch in die Eimer der Abfallsysteme Blanco Select und Blanco Flexon II passt. Vom Schneidbrett auf dem Spülenrand können Obst- und Gemüsereste direkt in die Depot-Schale befördert werden. Bevor die Reste in Bio-Tonne oder Komposter entsorgt werden, kann die Schale zum Zwischenla­ gern in die 15- und 30-Liter-Eimer beider Abfallsysteme eingehängt oder in die Orga-Schublade gestellt werden. Für Hygiene und eine aufgeräumte Optik sorgt dann die handliche Abdeckung der Depot-Schale. Die im Lieferumfang enthaltene Depot-Schale fasst zirka drei Liter und ist, wie ihr Deckel, spülmaschinengeeignet. Optional erhältlich ist das formschöne Schneidbrett aus massivem Bergahorn. Seine langen Seiten sind schräg profi­ liert, damit beim direkten Arbeiten in die Depot-Schale nichts hängenbleibt. Dem Handel stehen kurze Videoclips zur www.blanco-germany.com/de Verfügung, die die Funktionen vor Ort visualisieren. 

84 | küche + architektur


Küchen | Architektur + Trend

Solenta-S Senso: Maximaler Komfort im

Ganzheitlich durchdachte Systemlösung: Die

Antje Hilbert, Blanco

Profi-Look für freie Hände: Eine legere

Depot-Schale fasst ca. drei Liter, passt dank des Trichterran-

Presse + Kommunikation,

Bewegung mit der Hand unter dem Brausearm

des exakt ins zentrale Depot-Becken und in die 15- und

mit der neuen Collectis 6 S

und der dort integrierte Sensor aktiviert -

30-Liter-Eimer beider Abfallsysteme Blanco Select und Blanco

aus Silgranit PuraDur.

sichtbar an einem blauen Lichtsignal auf der

Flexon II sowie in die Organisationsschublade Blanco Orga.

Oberseite der Brausehalterung - bzw.

Die perfekte Allianz für die Planung neuer Küchen.

deaktiviert den Wasserstrahl. Der Brauseschlauch lässt sich per Magnet präzise an der Brausehalterung fixieren.

Als moderne Interpretation des traditionellen Spülsteins in handverarbeiteten Edelstahl richtet sich Blanco Cronos aus dem SteelArt Exklusiv-Segment an alle, die die Wertigkeit des reduzierten, modernen Landhausstils besonders schätzen. küche + architektur | 85


unternehmen + köpfe

Trendsetter unter den Haubenherstellern Silverline – Wo Kreativität und technische Umsetzung zu Anspruch verschmelzen

Noch vor wenigen Jahren war die Dunstabzugshaube darauf reduziert, ein teures und lautstarkes ­Beleuchtungselement zu sein. Wer hätte gedacht, dass sie heute zu den bedeutendsten, effizientesten und geräuschärmsten High-Tech-Geräten im Abluft- und Umluft-Bereich gehört, die zudem Design und Wohlfühlatmosphäre einer Küche mitprägen?

S

ilverline-Vertriebsleiter Salih Acar und Marketingleiter Markus Hollbach führen uns durch die deutsche Niederlassung in Gre­ venbroich, von wo aus sie mit 25 Mitarbeitern und 20 Außen­ dienstmitarbeitern den Markt sondieren und ihre Kunden bedienen. Beide sind stolz auf das Erreichte: „Wir waren von Anfang an inter­ national tätig. Zu den anspruchsvollen Märkten, die wir beliefern, ge­ hörte von vornherein Deutschland. Die hier durch die Anforderung unserer Kunden gesetzte Benchmark sahen wir von vornherein als Herausforderung und Anspruch für die Entwicklung und Gestaltung unserer Produkte.“ Wir folgen den beiden bei einem Rundgang durch die 2004 erbaute Immobilie. Vertrieb und Kundendienst befinden sich auf einer Ebene,

86 | küche + architektur

was einen schnellen Informationsaustausch ermöglicht. Das gilt na­ türlich auch für das Führungsteam von Silverline Deutschland: „Fla­ che Hierarchien helfen uns, zügig zu agieren und zu reagieren“, betont Markus Hollbach. Regional verankert, international aktiv Wir starten unseren Unternehmensbesuch in einem großzügigen, freundlich ausgestatteten Besprechungsraum: an der Wand ein Bild des ortsansässigen Fußballvereins TuS Greven­broich. „Für uns gehört soziales Engagement einfach dazu“, begründet Salih Acar das Sponso­ ring des Vereins. Die deutsche Silverline-Tochter ist hier heimisch ge­ worden. Ihr Domizil belegt zur Zeit 6.000 der insgesamt 16.000 Qua­


unternehmen + köpfe

Modell Overall im offenen und geschlossenen (l.) Zustand

prägen das Design und die Wohlfühlatmosphäre einer Küche mit: Dunstabzugshauben wie die Flow-In von Silverline (l.)

Silverline – Regional ­verankert, international aktiv. Silverline-Vertriebs­ leiter Salih Acar (r.) und Marketingleiter Markus Hollbach

dratmeter Fläche. „Die Baugenehmigung für die verbleibenden 10.000 Quadratmeter ist bereits erteilt, so dass einer möglichen Expansion nichts mehr im Wege steht“, verrät der ambitionierte Vertriebsleiter. In den drei bereits bestehenden Hallen sind Waren- und Ersatzteile sowie das Labor untergebracht. Das schauen wir uns an: Time is money oder … … Nichts geht ohne Lieferzuverlässigkeit Über einen Flur gelangen wir unmittelbar vom Verwaltungsgebäude in die erste Lagerhalle. Hier sind 12.000 Hauben in rund 350 Vari­ anten untergebracht. Sie unterstreichen nicht nur die Produktvielfalt des Geräteherstellers, sondern „stehen für eine Lieferzuverlässigkeit von 98 Prozent“, erläutert Salih Acar. „Ersatzteile erhalten unsere Kun­ den innerhalb von höchstens zwei Werktagen.“ Durch die chaotische Lagerhaltung ist der Platz optimal genutzt. Das ist auch nötig, denn hier lagern im Übrigen nicht nur Produkte für den deutschen Markt, sondern auch die Hauben für Belgien, die Niederlande, Luxemburg, die Schweiz und Österreich. „Und zu Stoßzeiten bedienen wir uns der Lager von Speditionen.“

Kernkompetenz im eigenen Haus Die Mitarbeiter, die mit Ware und Gabelstablern die Wege passieren, sind jeweils mit einem grünen Poloshirt, schwarzen Shorts und schwarzen Sicherheitsschuhen ausgestattet. „Wir sind ein Team, was wir auch in Form einer einheitlichen CI unterstreichen“, klärt Markus Hollbach auf. Teamgeist vermittelt die deutsche Silverline ihren Mitarbeitern auch durch den Besuch und die Besichtigung der türkischen Muttergesellschaft. „Wir wollen, dass unsere Mitarbeiter stolz darauf sind, für Silverline zu arbeiten. Immerhin werden im Silverline Werk in Merzifon jährlich rund 1,3 Millionen Hauben gefertigt, die in rund 60 Länder der Erde vermarktet werden. Hier können sich unsere Mitarbeiter die komplette Haubenfertigung, unterteilt in die Produktion von Design- und Unter­ bauhauben und zwar von der Serienfertigung bis hin zur Einzelferti­ gung anschauen“, erläutert Salih Acar stolz. „Im Laufe der Jahre haben wir auch einen eigenen Werkzeugbau etabliert. Und aufgrund der ge­ stiegenen Nachfrage nach Glas als Design-Element bei Dunstabzugs­ hauben, wurde noch eine Glasfertigung installiert, durch die wir heute in der Lage sind, auch kompliziertere Glasdesigns für unsere Geräte zu entwickeln und herzustellen“, ergänzt unser Gastgeber weiter.

küche + architektur | 87


unternehmen + köpfe

Highlight auf der area30: Der Prototyp des Kochfeldlüfters Spot mit Randabsaugung für die Kochflächen links und rechts und LED-Kochfeldbeleuchtung. Im geschlossenen Zustand bilden Kochfeld und Abzug eine flächenbündige Einheit. Federmechanik lässt per Fingerdruck die Absaugeinheit ausfahren.

Fotos: Silverline

Ihre Bedienung erfolgt über das Kochfeld.

„Nur wer Bestehendes immer wieder in Frage stellt, kann besser werden“ Untermauert wird diese Aussage im integrierten Testlabor des Un­ ternehmens. Hier finden wir eine aufwändig verarbeitete Haube mit gebogenem Glasschirm, die Slide Down Premium, die in 2015 mit Preisen wie dem Reddot award, dem Design Award, dem +X Award und sogar mit dem German Design Award ausgezeichnet wurde. Zu sehen sind hier jedoch auch Deckenlüfter, Flachlüfter, Kochfeldabzüge mit passenden, flächenbündig integrierten Panorama- oder DominoKochfeldern. Natürlich darf auch der Tischlüfter, wie der von Silverli­ ne lancierte Bestseller Flow-In nicht fehlen. Er erhielt sogar den Plus X Award mit dem Siegel für die Besten der Besten als „Bestes Produkt des Jahres 2016/17. „Im Moment steigt die Nachfrage nach diesem Haubentyp täglich an“, verrät Salih Acar. Bei all diesen Geräten han­ delt es sich um Eigenentwicklungen des Haubenspezialisten. „Die Ide­ en für gewisse Designs und Ausstattungsfeatures erhalten wir durch die kontinuierlichen Gesprächen mit unseren Kunden im Handel. Unsere Aufgabe liegt dann darin, diese Wünsche zu sondieren und zu versuchen, sie gemeinsam mit unseren technischen Ingenieuren in der Türkei umzusetzen“, erläutert Markus Hollbach. „Durch unse­ re Struktur sind wir in der Lage, unsere Neuheiten schneller auf den Markt zu bringen als so mancher Großkonzern“, versichert Salih Acar. Ein gutes Beispiel dafür bildet das bereits ebenso hochdekorierte Sys­ tem Silverline Switch Deluxe, der Adapater, der je nach Bedarf den unkomplizierten Wechsel von Abluft- zu Umluftbetrieb ermöglicht. „Wir waren der erste Hersteller, der dieses System dem Markt zur Ver­ fügung stellen konnte“, erläutert das Team stolz. Und mit Sicherheit sind es Faktoren wie Sachverstand, Marktkennt­ nis, flache Hierarchie und damit verbunden Schnelligkeit in der Um­

88 | küche + architektur

setzung neuer Trends und Technologien, dass nicht nur der Fachhan­ del, sondern auch zahlreiche Bigplayer aus der Elektrogeräteindustrie auf das Know-how des Dunstabzugshauben-Spezialisten Silverline setzen. „Der Anteil unseres OEM-Geschäfts liegt noch immer bei 60 Prozent“, informiert Salih Acar. „Auch in diesem Bereich suchen wir die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit unseren Kunden und setzen deren exklusive Produktwünsche in unserem Werk um. Lieber 007 als 08-15 Zu den aktuellsten Innovationen von Silverline gehören auch die auf der Küchenmeile präsentierten Prototypen, die das Trend-Thema Kochfeldlüfter weiter perfektionieren. Overall verfügt über eine vier­ seitige Absaugung, Spot über eine Randabsaugung. Zudem lassen sich Filter und Edelstahlauffangschale ganz einfach per Knopfdruck mittels Federmechanik zur komfortablen Entnahme nach oben bewegen. Für absolute Furore sorgt jedoch die neue LED-Umfeldbeleuchtung bei Overall und die LED-Kochfeldbeleuchtung bei Spot, die eine absolute Novität darstellt. „Wir möchten auch in dieser Haubenkategorie eine weitere Benchmark setzen und den positiven Reaktionen unserer Kun­ den nach zu urteilen, ist uns das auch gelungen“, freut sich Salih Acar. Und wir sind sicher, dass von Silverline kontinuierlich weitere Innova­ tionen einfließen, denn, so verraten uns Salih Acar und Markus Holl­ bach: „Unser langfristig angelegtes Projekt „Culture meets ­Innovation“, das den interdisziplinären Austausch zwischen der Hausgeräteindu­ strie, den Küchenmöbelherstellern, dem Küchenfachhandel, kreativen Querdenkern und Künstlern beinhaltet, bietet ein immenses Entwick­ lungspotenzial für unsere Produkte.“ Sie und die technischen Inge­ nieure des Unternehmens nehmen die Herausforderung der Ver­ schmelzung von Theorie und Umsetzung gerne an. www.silverline24.de


Spülen | design + komfort

„Mit unserem Standdesign haben wir drei Dinge bezweckt“, so Sven-Michael Funck, CSO und stellvertretender Geschäftsführer bei Schock. „Es sollte die Spülen in Kom­ bination mit unterschiedlichsten Arbeits­ platten perfekt in Szene setzen und so Inspiration für verschiedene Wohnwelten kreieren. Es sollte unsere Haltung als kreative und außergewöhnliche Denker, die gerne positiv irritieren, widerspiegeln. Und es sollte möglichst viele Besucher anziehen. Alle drei Ziele haben wir mit unserem sehr gut frequentierten Stand erreicht – und sind mit dem Messeauftritt sehr zufrieden.“

Auch Katharina Krist, Marketing, und Vertriebsleiter Joachim Zillen, freuen sich über die gute Resonanz auf den außergewöhn­ lichen Auftritt von Schock in der Area30.

Kreativ und außergewöhnlich: Schock erntet positive Resonanz auf neue Farbwelten und Werbekampagen

Z

wei einzigartige neue Farbwelten bestimmten den Messeauftritt: Für Spülen aus Cristalite® wurde die Premium-Farblinie „Golden Line“ entwickelt. Zur Zeit nur in Deutschland erhältlich, ruft sie Assoziationen mit vergangenen Hochkulturen hervor und bringt mit intensiven Farben südamerikanisches Flair in die Küche. Mit der war­ men und dezent goldschimmernden Golden Line antwortet Schock auf den aktuellen Trend zu erdigen Tönen im Küchenbereich. Kupfer, Gold, Stein, Holz, dunkle Farbtöne stehen für edle Exotik, Geheimnis, für Luxus – und für die Hochkulturen Südamerikas. Die Farbwelt „Millennial Line“ entführt mit dem Farbdreiklang GrauDunkelblau-Rosé in die geheimnisvolle Unterwasserwelt. Ihre Farb­ töne wurden für ausgewählte Modelle der Premium-Materialität Cristadur® entworfen, passend zum angesagten Industrielook. In spannenden Umfeld-Kombinationen geben sie unterschiedlichsten Stimmungen und Stilen Ausdruck. Beide Welten werden in zwei Filmen der aktuellen Werbekampagne aufgegriffen. Die kurzen fantasievollen Küchenspots überraschen mit einem Alpaka für die Golden Line und einem Tiefseetaucher für die Millennial Line. „Für beides – die neuen Farbwelten und die End­ kunden-Kampagne – haben wir von Verbänden und Händlern sehr www.schock.de positive Resonanz erhalten“, so Sven-Michael Funck. 

küche + architektur | 89


international fairs | area30

Attraktivität ungebrochen area30-Konzept bewährt sich Auch im verflixten 7. Jahr ihrer Veranstaltung hat die area30 in Löhne mit Erfolg abgeschlossen. Wie Veranstalter Michael Rambach von der Trendfairs GmbH berichtet, kamen erneut mehr Fachbesucher (+3,7 %)

I

n diesem Jahr standen 9.950 Quadratmeter Ausstellungsfläche (+17 % zum Vorjahr) zur Verfügung, dicht an dicht präsentierten sich 130 führende Unternehmen und Marken den Besuchern. ­Küchenmöbelhersteller sowie Anbieter von Spülen, Armaturen und Elektrogeräten, von Software und Accessoires trafen auf BranchenFach­ leute, Einkäufer aus Küchenstudios, Möbelhandel aber auch Archi­tekten und Schreiner. Auch besucherseitig wurde 2017 wieder eine Bestmarke aufgestellt: 12.281 erfasste Fachbesucher zählte der Veranstalter. Kamen zur Premiere 2011 gut 8.700 Besucher zur area30, wurde bereits zwei Jahre später die Marke von 10.000 Personen ge­ toppt. Im letzten Jahr meldeten sich 11.842 Messegäste an den Coun­ tern und nun nochmals 439 Fachleute mehr. Dabei stellten die deut­ schen Fachbesucher mit 9.375 Besuchern bzw. 81,4 % Besucheranteil erneut die Mehrheit der area30-Besucher. Zunehmend internationale Sogwirkung In der Länderstatistik lagen, wie in den Vorjahren, die Niederlande an zweiter Stelle. 939 Besucher kamen aus dem wichtigen Exportland und

westlichen Nachbarn. Belgien (266), Österreich (179) und die Schweiz (110) sind die anteilig folgenden Länder. Dann folgen Frankreich (75 Besucher), Russland (73; 2016: 53), Großbritannien (71) oder Italien (69). Und selbst Experten aus China bzw. Taiwan (33 bzw. 5) infor­ mierten sich wie auch Interessenten aus Algerien, Aruba, Iran oder Südkorea. Nach Vertriebskanälen dominier­ten die area30-Besucher aus Küchenstudios (5.058 Personen), gefolgt vom Möbelhandel (1.095) und den Küchenfachmärkten (942; 2016: 680). Die Küchenmöbelin­ dustrie besuchte insbesondere Software- sowie Zubehöranbieter und stellt mit 727 Besuchern eine weitere wichtige Gruppe. 392 Architek­ ten und 253 Schreiner zählte der Veranstalter. Mehr als 130 Medien­ vertretern (2016: 85) akkreditierten sich. Die Anziehungskraft des Konzepts der area30 bestätigen diese Zahlen. Alle Beteiligten trugen das Ihre dazu bei, neben Ausstellern und Be­ suchern auch die zahlreichen Helfer und Helferinnen, denen Michael Rambach ausdrücklich seinen Dank ausspricht. Zeitgleich mit der Kü­ chenmeile vom 15. bis 20. September 2018 wird die nächste Auflage www.area-30.de der area30 stattfinden. 

Vogt – Überzeugend

Sophie von Airforce in schwarz

Schwarz und Weiß bleibt Thema bei Vogt: Sei’s bei den Hauben, bei den Leuchten oder den Steckdosen. Letztere sind jetzt auch in trendigen matten Versionen erhältlich, so die dreieckige Togo in Edelstahl schwarz matt und Twist in weiß matt. Nicht nur mit sei­ nem Leuchten- und Steckdosensortiment ist Vogt gut im Markt unterwegs, auch seine Deckenlüfter und Inselhauben kommen gut beim Fachhandel an. Zudem wurde die Passgenauigkeit des Luftführungssystems optimAIRo verbessert. Und das Sortiment der Kopffreihauben wurde um sieben Modelle mit Schwarz- und Weißglas erweitert. www.vogtwelt.de

matt oder weiß matt mit CrisalideSystem: Edelstahl-Abdeckung, Metall-Fettfilter mit Bulpren®-Matte

90 | k + a

und einem extragroßen Kohlefilter

Ein eingespieltes

longlife, der die gesamte Absaugfläche

Team: Vogt-Ge­

abdeckt. Kombiniert mit dem Indukti­

schäftsführer Mathias

onskochfeld Volterra, kann die Haube

Meloh und Verkaufs­

auch über das Kochfeld bedient werden.

leiter Michael Süsens

Fotos: area30

aus 46 Ländern.


PULLBOY

Küchen | Architektur + Trend

SOFT COMFORT

Mitten im Gesche­ hen: Ulf Triebener, Vertriebsleiter für Kücheneinbaugeräte bei Panasonic.

Panasonic – Temperaturgenau und flexibel Zuerst auf der Ifa 2017 gezeigt, dann hautnah auf der area30 zu erleben: Hinter der nüchternen Kennung KY-T937V verbirgt sich die neue Generation des Induktionskochfelds von Pana­ sonic. In Verbindung mit der hochpräzisen Genius Sensor+ Technologie zur exakten Temperaturkontrolle sind Größe und Anordnung der Töpfe und Pfannen auf der Advanced FlexZone frei wählbar, werden sie verschoben, erfasst das Kochfeld so­ fort die neue Position Genius Sensor+ misst per Infrarot die Temperatur an der Top­ funterseite und hält sie konstant. Der auswählbare Tempera­ turbereich reicht von 65°C bis 230°C. So können Konsistenz, Geschmack und Nährstoffgehalt durch die exakte Regulierung der Hitze beeinflusst werden. Versehentlich ausgeschaltet, kann das Kochfeld automatisch neu starten – mit der zuletzt gewählten Temperatur- und Zeitschaltfunktion. Geregelt wer­ den alle Funktionen und Einstellungen durch Blättern, Scrol­ len und Tippen über das TFT multi-colour Display. Das neue Assist Menü ermöglicht außerdem die Auswahl eines von 60 Kochprogrammen und regelt dann die Hitze automatisch.  www.panasonic.com

45

50

Schrankbreite

Schrankbreite

60

Schrankbreite

PULLBOY SOFT COMFORT - Die Vorteile: • Rahmentiefe: nur 330mm (Schienen 435mm) • Vollauszugschienen mit Selbsteinzug + Dämpfer inkl. Auszugssicherung • Die Montage erfolgt ganz einfach, mittels einer Comfort-Plus-Metall-Einbauschablone • Problemlose, nachträgliche Justierung dank 3D-Verstellung Erhältlich in 2 Varianten für jeweils 3 verschiedene Schrankbreiten (45, 50 und 60er): VARIANTE 1 Mit einfach aufgelegtem Deckel. VARIANTE 2 Mit Deckel-Ablage-System als Auszugsvariante. Bei diesem System wird der bereits vorhandene Deckel für die Auszugsvariante genutzt. So spart man Montagezeit und unnütze doppelte Deckel-/Ablagemontagen. Durch die mitgelieferte Antirutschmatte ist der Deckel als Universal-Ablage bestens geeignet. Neugierig? Hier geht’s zum Montagefilm!

M. Westermann & Co. GmbH Bahnhofstr. 205 · D-59759 Arnsberg Tel. +49 (0) 2932 476-0 küche + architektur | 91 www.wesco-kuechentechnik.de www.wesco-aluments.de


Architektur + Trend | Küchen

Das runde Becken Patera 40 mit 400 mm Durchmesser und Lavara 60, ein rechteckiges Becken mit 600 mm Breite und 400 mm Tiefe stehen zur Wahl. Beide haben einen dünnwan­ digen, senkrecht ausgerichteten Rand und eine Höhe von 115 mm.

Gute Ideen – gute Zahlen – gute Laune Systemceram partnerschaftlich Nach einem 10%igen Umsatzplus im Bereich Küchenspülen im Jahr 2016 meldet der Siershahner Keramik­ spezialist systemceram eine ebenfalls positive Umsatzentwicklung für das erste Halbjahr 2017.

Gerhard Göbel, ge­schäftsführender Gesellschafter, rechnet bei mode­rater Planung mit einem Jahresumsatz von rund 5 % mit der neuen Produkt­schiene KeraDomo-Badkeramik für den Küchenhandel.

U

m 7 % konnte der Umsatz mit KeraDomo-Küchenspülen zum 30. Juni 2017 gesteigert werden. Der Laborbereich und das OEM-Geschäft mit Badkeramik lagen auf dem Niveau des Vorjahres. In 2016 betrug der Gesamtumsatz des Unternehmens 32,6 Mio. Euro. Für 2017 rechnet man aufgrund der guten Entwicklung im ersten Halbjahr 2017 mit einem Gesamtumsatz von 34 Mio. Euro. Eine entscheidende Basis des kontinuierlichen Unternehmenserfolgs sieht Systemceram in der engen und partnerschaftlichen Zusammen­ arbeit mit dem Handel. Auch in 2017 werden wieder rund 400 Han­ delspartner nach Siershahn reisen, um das Material, die Produktion und das Unternehmen kennenzulernen. Im Vordergrund stehe aber primär auch der Informationsaustausch: „Die Ideen und Wünsche unserer Handelspartner spielen seit jeher eine wesentliche Roll für die Entwicklung unserer Produkte“, betont Gerhard Göbel, geschäftsfüh­ render Gesellschafter des Unternehmens. 92 | küche + architektur

Ein neues Kapitel – Badkeramik für den Küchenfachhandel Zur area30 in Löhne präsentierte Systemceram mit KeraDomo-Bad­ keramik eine neue Produktschiene für den Küchenhandel und rechnet hier bei moderater Planung mit einem Jahresumsatz von rund 5 %. Damit reagiert das Unternehmen auf die Nachfrage von Handelspart­ nern nach einer unkomplizierten keramischen Waschbecken-Lösung für den zunehmenden Einsatz von Küchenmöbeln im Bad-Bereich. Ein Trend, auf den sich auch immer mehr Küchenhersteller mit ih­ ren Produkten einstellen. Auch in Küchen im Projektbereich werden Wertigkeit, Qualität und Strapazierfähigkeit des Werkstoffes Keramik zunehmend geschätzt und entsprechend eingesetzt. Zum Auftakt dieser neuen Produktserie kommen zwei moderne Auf­ satz-Waschbecken. Form und Farbgebung orientierten sich an einer modernen, geradlinig-puristischen Designsprache, die die Optik und Gestaltungskraft moderner Küchenmöbel unterstützt und harmo­ nisch ergänzt. Die dünnwandige, geradlinige Randgestaltung mit den engen Radien ist ein typisches Design-Merkmal, das in dieser Form allein durch den Einsatz des Feinsteinzeugmaterials realisierbar ist. Damit können Küchenplaner ihren Kunden jederzeit ein attraktives Komplettangebot von Badmöbel, Waschbecken und Armatur für Ba­ dezimmer oder Gäste-WC machen. Eine Kombination, die auch pla­ nerisch und montagetechnisch völlig unkompliziert ist. Das Wasch­ becken wird einfach auf die Möbeloberfläche oder die Arbeitsplatte aufgesetzt und mit Silikon dank des Planschliffs unsichtbar abgedich­ tet und verbunden. Fünf Farben sind zunächst geplant: Fango, Schie­ www.systemceram.de fer, Nigra, Polar und Grönland. 


Küchen | Architektur + Trend

Gut im Plan liege Pyramis in Deutsch­ land, freut sich Stephan Müller, Geschäftsführer Pyramis Deutschland.

Pyramis – Ideales Zusammenspiel: Edelstahl und Pyragranite

Zwei in einem perfekt kombiniert: Panorama von Novy

Gut im Plan liege Pyramis in Deutschland, freut sich Stephan Müller, Geschäftsführer Pyramis Deutschland. Das Sortiment der Backöfen und Kochfelder werde gut angenommen und auch der Absatz der Pyragranite Spülen entwickele sich positiv. Auf der area30 zeigte Stephan Müller neben zwei neuen Dunsthauben und einem Multifunktionsofen mit Touch-Con­ trol Bedienung die neue Spüle Pyrros, die erste Kombination aus Granit-Spültisch und Edelstahlbecken. Bei Pyrros ist das Edelstahl-Spülbecken in den Kompositwerkstoff Pyragranite untergebaut. Abtropffläche und Hahnbank aus seidenglattem Quarzmaterial können mit einem feuchten Tuch einfach gerei­ nigt werden. Im Becken, wo die meiste Arbeit mit Wasser, Hit­ ze, Töpfen und Lebensmitteln erledigt wird, ist hygienischer und strapazierfähiger Edelstahl am Start. 100 x 52 cm messen die Pyrros-Spülen, das XL-Becken hat ein Außenmaß 50 x 40 cm sowie 20 cm Tiefe. Das große Becken ist ideal zum Abspülen sperriger Küchenutensilien. Es kann mit­ tels der beigefügten Drehexcenter-Ablaufgarnitur automa­ www.pyramis.de tisch verschlossen und geöffnet werden. 

Novy zeigte im 110. Jahr seines Bestehens und im 52. Jahr sei­ ner Dunstabzugshaubenproduktion Panorama, die perfekte Kombination aus leistungsstarkem Induktions-Kochfeld und hocheffizientem integriertem Dunstabzug. Die Panorama ge­ hört zu den Premium Innovation Products, einer neuen Gene­ ration besonders hochwertiger Produkte, die ausschließlich über ausgewählte Partner vertrieben werden. Im Design gradlinig und zeitlos, fügt Panorama sich in jede Küche nahtlos ein. Hinter vier nebeneinander angeordneten Kochzonen, fährt ein perfekt in das Induktionskochfeld integ­ rierter, halbdurchsichtiger, höhenverstellbarer Lüftungsschirm aus dem Kochfeld. Wird nicht gekocht, ist nur opakes Schwarz­ glas zu sehen. Erst wenn ein Topf auf das Kochfeld gestellt wird, leuchten die weißen Sensor-Slider zur Leistungsregu­ lierug der vier Kochzonen auf. Wird besonders großes Kochge­ schirr verwendet, schalten sich zwei Kochzonen über die Bridge-Funktion automatisch zusammen und lassen sich dann mit einer Fingerbewegung steuern. Die Ablufteinheit lässt sich in drei Stufen in der Höhe verstellen: 10, 20 und 30 cm immer auf der Höhe des Rands von Topf oder Pfanne. So­ wohl der ausfahrbare Lüftungsschirm als auch das Kochfeld sind dank fett- und wasserabstoßender Spezialbeschichtung www.novy-dunsthauben.de nach dem Kochen einfach zu reinigen. 

Klare Formensprache und vorteilhafte Materialkomposition: Pyrros (100x52) 1B 1D LH Carbon mit Küchenarmatur Verismo Edelstahl massiv

Zwei, die mit dem Anklang, den ihre Neuheiten im 110. Jahr der Firmengeschichte von Novy beim Handel und bei Architekten fanden, hochzufrieden sind: Francis Gistelinck, Sales Director, und Nicky Hurrle, Vertriebs- und Marketingleitung Novy

küche + architektur | 93


Design + komfort

Bernd Rieve, Wesco-Verkaufs­

Fotos: Wesco

repräsentant

Von der Idee bis zur Umsetzung ... … Manufakturqualität von Wesco Zu den Tischen und Sitzmöbeln für Küche, Esszimmer und Outdoor der Aluments-Möbel­ kollektion von Wesco kommen jetzt maßgeschneiderte Regal-Systeme aus hochwer­ tigen Aluminiumprofilen in vielen Farbvarianten. Puris­ tisch im Stil, reduziert aufs Wesentliche, fügen sie sich in Küche, Ess- oder Wohnbereich.

Puristisch im Stil, reduziert aufs Wesentliche – die maßgeschneiderten Regal-Systeme aus hochwertigen Aluminiumprofilen von Wesco. Oben ein Regal mit beleuchteten Glasböden, kabellos dank einer Kontaktschiene. 94 | küche + architektur

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uch ein Regal mit beleuchteten Glasböden, die versetzt werden können, kabellos dank einer Kontaktschiene, gehört dazu. Die Lichttemperatur lässt sich per Fernbedienung regeln. Aluments-Möbel sind individuell planbar, in den Maßen und mit den Oberflä­ chen, wie edle Hölzer, beschichtete Oberflächen, Glas oder Keramik usw., ganz wie der Kunde es wünscht. Um diese schnell und effektiv zu beraten, bietet Wesco zudem einen Konfigurator für alle Tisch- und Bankgestelle an. So können bei der Küchenplanung Tisch oder Bänke gleich mitgeplant werden. In der Möbel-Manufaktur in Arnsberg wird dann jedes Stück, ob nach Standardmaßen oder individuell geplant, auftragsbezogen gefertigt. Die langjährige Erfahrung im Umgang mit dem Werkstoff Metall und insbesondere Alumini­ um qualifiziert das Aluments-Team, ästhetisch ansprechende und technisch ausgereifte Möbel zu produzieren. Deshalb werden vom ersten Design-Entwurf bis zur Fertigstellung des Möbel­ stücks alle Schritte vom Wesco-Design-Team Inhouse durchgeführt. Das bei der Produktion von Wesco-Aluments-Möbeln verwendete Aluminium wird zu 60 % aus Recyclingmaterial gewonnen. Die hochwertigen Aluminiumprofile werden im Edelstahleffekt gebürstet oder far­ big beschichtet. Spezielle Verbindungselemente gewährleisten optimale Standfestigkeit und Belastbarkeit. Dass bei der Montage höchster Wert auf Passgenauigkeit und saubere Verar­ beitung gelegt wird, versteht sich beim hohen Anspruch der Manufaktur an Ästhetik, Stil und www.wesco.de · www.wesco-aluments.de Funktionalität von selbst. 


Architektur + Material

Lechner mit geschärftem Profil Die seit einem Jahr laufende Marketingkampagne ist eines der Zeichen für die strategische Neuausrichtung von Lechner. Ihr Ziel: Lechner beim Endkunden sichtbarer zu machen und damit den Handel zu unterstützen.

N

eben dem Cross-Media-Mix aus On- und Offline-Medien in­ klusive Anzeigen, POS-Materialien, Newslettern, Blogbeiträ­ gen und Broschüren unter dem Claim „Wir geben Küchen ein Gesicht“ wird das Dienstleistungsangebot von Lechner kundenorien­ tiert weiter ausgebaut: Sei’s der Küchenkonfigurator auf www.mylech­ ner.de mit der integrierten Händlersuche (die Resonanz aus dem Han­ del spreche für dessen Zufriedenheit mit diesem Tool) oder die stetige Innovation, die auch auf der area30 bei den Materialien Keramik und Glas mit neuen Konzeptstudien zum Tragen kam. Der Handel bekommt bei Lechner alles aus einer Hand. Er kann aus dem gesamten Sortiment wählen, sich die Arbeitsplatte und gleichzei­ tig auch die Rückwand nach seiner individuellen Planung anfertigen lassen und vom kompletten Service-Paket des Unternehmens pro­ fitieren. Dazu zählt neben der Beratungsleistung durch den Außen­ dienst und die Technikexperten auch die Lieferung, die Lechner durch einen eigenen Fuhrpark garantiert. Seinen Umsatz von rd. 100 Mio. Euro (80 % Arbeitsplatten und 20 % Rückwände) erarbeite Lechner mit seinen 750 Mitarbeitern überwie­ gend mit dem Fachhandel, der Anteil der Industrie liege im einstelli­ gen Prozentbereich. Zur Zeit werde 50 % des Umsatzes im Ausland erwirtschaftet, dieser Anteil solle ausgeweitet und Marktanteile hin­ zugewonnen werden, mit dem Ziel den Umsatz auf 150 Mio. Euro zu steigern, so Lechner-Vorstand Dirk Hollstein. Zu den diesjährigen Messe-Highlights zählten neben den Farb- und Dekorergänzungen in allen Bereichen die acht unterschiedlichen Studien im Bereich Keramik, vom eingearbeiteten Brotkasten bis zur Gaskochstelle und der integrierten Vitrine. Hier konnten die Fach­

„Gemeinsam mit unseren Handelspartnern wollen wir unsere Produkte in den Blick von Kücheninteressenten rücken. Die Arbeitsfläche ist ein zentraler Blickfang in der Küche. Wir zeigen, wie man mit ihrer Auswahl und der Kombination aus Arbeitsplatte und Rückwand der Küche einen individuellen Charakter verleihen kann“, Andrea Lechner-Meidel und Dirk Hollstein, Vorstände der Lechner AG. Im Bild rechts: Bereichsleiter Vertrieb & Marketing, Daniel Griehl

besucher ihre Favoriten markieren. Mit diesem Feedback werden die Studien weiterentwickelt. Neben den Stärken 18 mm, 40 mm und 60 mm steht bei Keramik jetzt auch eine 12 mm starke Variante in sieben Farben zur Wahl. Unter dem Motto “Switch it” wurde der einfache Austausch des Motivs der Glas-Rückwand zum Thema. Die enge Ko­ operation mit dem Handel steht bei allen Aktionen sichtbar im Fokus. www.mylechner.de 

küche + architektur | 95


Architektur + Trend | Küchen Guiseppe Barba­ no, Außendienst Hansgrohe, demonst­ riert die innovative 2-Loch Armatur mit zwei Bedien­varianten, die bei den Spülen­ kombinationen, u. a. bei den GranitspülenModellen in Graphit­ schwarz, zum Einsatz Ebenfalls neu im Sortiment ist ein 80 cm breites, weißes Induk­

kommt.

tionskochfeld mit integrierter Muldenlüftung.

Küppersbusch – Produktwelten mix and match

Hansgrohe – Spülenpalette erweitert

Auf der area30 präsentierte Küppersbusch zwei neue Kochfel­ der mit der patentierten Schott Ceran® Miradur™ Beschich­ tung, die dauerhaft vor Kratzern schützt. Im Vergleich zu her­ kömmlichen Glaskeramik-Kochfeldern konnte die Oberflächenhärte dadurch von 6 auf ca. 9,5 der Mohs` Härte­ skala verbessert werden. Die 80 cm breiten Kochfelder sind zudem mit der neuen SlimTouch-Steuerung ausgestattet: Die 11-stufige Leistungsregulierung ist im ausgeschalteten Zu­ stand nicht sichtbar. Erst beim Einschalten des Kochfeldes wird die Steuerung beleuchtet. Ab sofort können Küppers­ busch Kunden auch bei den Ausstattungsvarianten komplett frei wählen und Geräte aus den unterschiedlichen Produkt­ welten Comfort+, Premium+ und Profession+ kombinieren. Dieses mix and match wird durch die neue Backofen-Platt­ form möglich: Blenden als auch Griffe der 60 cm und 45 cm hohen Modelle wurden so gestaltet, dass immer ein konsequent einheit­ liches Design gewährleistet ist, selbst wenn z.B. ein Backofen aus dem Profession+ Segment mit ei­ nem Mikrowellen Einstiegsmodell aus dem Comfort+ Segment kombi­ niert wird. www.kueppersbusch.de

Neue Granitspülen aus SilicaTec, einem Quarzsand-Acryl-Ver­ bundmaterial, präsentierte Hansgrohe zur area30: Unterbauund Aufsatzbecken als Einzelbecken, Einzelbecken mit Ab­ tropffläche oder Doppelbecken in Graphitschwarz, Steingrau und Betongrau und puristischem, geradlinigem Design Phoenix Design. Alle Modelle in der Farbe Graphitschwarz sind zudem als praktische Spülenkombination mit hochwerti­ ger Armatur, komfortablem Bediensystem, Schlauchbox für den Auszugschlauch der Armatur sowie komplettem Monta­ gematerial erhältlich. Bestellung und Planungsprozess ge­ stalten sich so deutlich einfacher, denn die gesamte Kombina­ tion hat eine gemeinsame Artikelnummer. „Die Messe hat ihren Namen Orderfachmesse nicht umsonst. Wir konnten zahlreiche Kontakte zum Küchenfachhandel knüpfen und neue Aufträge gewinnen“, freut sich Christian Steinberg, Ge­ www.hansgrohe.com schäftsleiter von Hansgrohe Deutschland.

Strahlende Gesichter bei Kai-Uwe Höpfner, Geschäftsführer Stengel Steel Concept GmbH, und Bernd Neumann, Gesamt-Vertriebs­ leiter: Die Küche SSC 190 wurde mit dem Plus X Award für Innovation, High Quality, Design, Bedienkomfort und Funktionalität ausgezeichnet und erhielt das Gütesiegel „Bestes Produkt des Jahres 2017“.

Dr. Stefan Popp, Geschäftsführer

Die prämierte Küche ist durch die Modulbauweise perfekt für die

Küppersbusch

Einrichtung von Mikroappartements geeignet.

Jörg Bunde, Heads of Elica Brands Central Europe, informierte über die Umstellung des Elica-Kundendienstes in Deutschland auf Profectis. Ersatz­ teile werden jetzt gleichförmig in grauen, gut zu transportierenden und zu lagernden Verpackungen zur Verfügung gestellt. Zudem können Endgebraucher Aktivkohlefilter für ihre Elica-Haube jetzt im Netz direkt nachbestellen. www.elica.com 96 | küche + architektur

www.stengel-steelconcept.de


Küchen | Architektur + Trend

TitanCeram verleiht dem filigranen Design der Siluet ihre hohe

Noch vor der Markteinführung im Januar 2018 als bestes Produkt

Stabilität. Hier als Auflagespüle in mattschwarzem Ebony.

des Jahres mit dem Plus X Award ausgezeichnet: Berbel Downline.

Villeroy&Boch – Neue Keramik ­erlaubt neues Design

Berbel Downline – Technik im Doppelpack

„Siluet“ nennt Villeroy & Boch seine erste Keramikspüle aus TitanCeram. Die spezielle Rezeptur von TitanCeram aus natür­ lichen Rohstoffen ermöglicht die Fertigung von Keramikpro­ dukten mit scharf gezeichneten Kanten und dünnen Wand­ stärken – perfekt für das innovative Spülen-Design des Designers Patrick Frey, der bereits mehrfach mit Villeroy & Boch zusammenarbeitete. Bei Siluet verbindet sein Entwurf Minimalismus mit weich-fließender Fläche, schmalem Aufla­ gerand, engen Radien und geradliniger Beckeninnengestal­ tung. Drei Modelle für Unterschrankbreiten 60 cm, 50 cm und 45 cm, flächenbündigen und aufliegenden Einbau und 13 ver­ schiedene Farbtöne stehen zur Wahl. Die Becken von Siluet sind reversibel und mit oder ohne Excenterbedienung erhält­ lich. Das Schneidbrett aus Nussbaum lässt sich passgenau über dem Spülrand in den Abtropfbereich einsetzen.  www.villeroyboch.com/siluet-kitchen

„Wir sind sehr glücklich und zufrieden über eine gelungene Messe und die tolle Resonanz unserer Kunden und Partner auf die neuen Berbel-Induktionskochfelder und den neuen filter­ freien Berbel Kochfeldabzug Downline. (...) Dass wir direkt zur Markteinführung schon eine Auszeichnung erhalten, ehrt uns natürlich sehr“, erklärt Peter Ahlmer, Geschäftsführer Berbel Ablufttechnik GmbH. Das Unternehmen wurde in diesem Jahr gleich zweimal ausgezeichnet: in der Kategorie „Beste Marke des Jahres“ im Bereich Dunstabzug und „Bestes Produkt des Jahres“ für den neuen Berbel Downline Kochfeldabzug (BKF 83 DL) für neu entwickelte und innovative Technologien, quali­ tativ hochwertige Materialien, außergewöhnliche Designs so­ wie intelligente und einfache Bedienkonzepte. Flächenbündig integriert in das von Berbel entwickelte Induk­ tionskochfeld verfügt Berbel Downline über alle Eigenschaf­ ten des patentierten Berbel Prinzips der effektiven Luftreini­ gung per Zentrifugalkraft ohne Fettfilter und lässt sich als Umluft- oder Abluftvariante einplanen. Der bewegliche Pow­ ermover kannr mittig, rechts oder links positioniert werden, um angepasst an die jeweilige Kochsituation aufsteigende Dünste strömungsoptimiert zu erfassen. Die Leitkörper des schräg gestellten Einströmgitters erfassen Kochdünste selbst höherer Kochtöpfe. Verschiedene Automatik-Modi passen die Lüfterleistung perfekt der Kochsituation an. Die neu zum Pa­ tent angemeldete Abscheideeinheit ist Berbel-typisch einfach auswischbar. Alle Funktionen sowie der Lüfter lassen sich www.berbel.de über die integrierte Touchbedienung steuern. 

Alison Zell, Product Manager Kitchen bei Grohe demonstrierte die Vorteile von Grohe Red, der Armatur mit der TÜV geprüften Kindersi­ cherung. Zudem stellt ein patentierter Strahlregler sicher, dass der kochende Wasserstrahl ruhig und ohne Spritzen ausläuft. Darüber

Markus Wegmann,

Annette Frommeyer, Berbel-

hinaus spendet Grohe Red

neuer Vertriebsleiter

Marketing, und Patrick Bauschulte,

gefiltertes auf 100 °C erhitztes

bei Berbel

Berbel-Vertriebsinnendienst

Wasser über den schlanken, stromlinienförmigen, platzspa­ renden Grohe Red Titan-Boiler. Ist der Boiler mit dem optionalen Mischventil verbunden, mischt er kochen­ des Wasser mit Kaltwasser aus der Hauptzufuhr. www.grohe.de küche + architektur | 97


Geräte | technik + komfort

Stilvoll und effizient Neue Kopffreihauben bei Oranier

ALEA 90 S Profi Umluft Set

Überzeugend sowohl in puncto Technik als auch im eleganten Design zeigte sich das neue Dunstabzugs­ hauben-Quartett, das das breite Haubenprogramm von Oranier zu den Herbstmessen erweitert. Clario, Davara, Opal und die Vertikalhaube Alea bedienen den anhaltenden Trend zu Kopffreihauben und

Fotos: Oranier

punkten mit hohem Fettabscheidegrad, geringem Geräuschpegel und durchdachtem Design.

DAVARA 75 W Profi Umluft Set

Opal 60 S

Clario 90 S Profi Umluft Set

ocheffiziente Motoren und eine strömungsoptimier­ te Konstruktion reduzieren den Geräuschpegel der Hauben auf bis zu 43 [dB(A)] re 1pW in Stufe 1. Das entspricht einem Flüstern. Bei der Energieeffizienz liegen die vier Neuen mit Clario in Klasse B und mit Davara, Opal und Alea in Energieeffizienklasse A. Der Fettabscheidegrad dieser drei Modelle erreicht die Klasse B, was einen Abschei­ degrad von bis zu 95 Prozent bedeutet. Für effizientes Licht in jeder Hinsicht sorgen LED-Leuchten mit 4000 K – also kaltem Weiß. Alle vier können als Abluft- oder Umlufthauben eingesetzt werden. Für den Umluftbetrieb empfiehlt sich der Einbau des speziellen Profi-Umluft-Moduls mit dem von Oranier

entwickelten regenerativen Profi-Aktivkohlefilter. Er kann bis zu fünfmal in der Spülmaschine regeneriert werden, er­ reicht eine Nutzungsdauer von bis zu drei Jahren, entlastet daher nicht nur die Haushaltkasse, sondern auch die Umwelt und kann bequem über den Hausmüll entsorgt werden. Bedient werden drei der Neuen komfortabel über vierstufige Touch-Control-Panel oder eine Fernbedienung. Das Prei­ seinstiegsmodell Clario steuern seitliche Druckknopftasten. Diagonale und versetzte Gestaltungselemente aus Glas vor vollflächigem Edelstahl geben den modernen, 60, 75 oder 90 cm breiten Lüftern ihre eigene, unverwechselbare For­ mensprache, unterstrichen durch die Farben Schwarz oder www.oranier.com Weiß wie bei der Davara.

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Foto: Oranier Küchentechnik

Geräte | technik + komfort

Oranier: Perfekte Zutaten für die perfekte Küche Kochen und Backen standen bei Oranier in diesem Jahr im Mittelpunkt des Messeauftritts. Mit dabei: das neue 60 cm breite Kochfeld mit FlexX-Induktion und Kochfeldabzug hinter dem Kochfeld. Platzoptimiert findet und schafft es Raum in der kleinsten Küche. Energie-Effizienzklasse A, eine Fettabscheidung von über 95 Prozent, der regenerative Profi-Aktivkohlefilter und eine geringe Lautstärke sprechen für sich.

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rei Modelle umfasst die neue Backofen-Linie mit extragroßem 73 Liter-Backraum mit sechs Einschub-Ebenen, darunter das vollautomatische Top-Modell EBP 9884 12 in Energie-Effizienz­ klasse A+ mit Rezept-Menü-Führung, inklusive Programmen zum Niedertemperaturgaren. Zu den 45er Kompakt-Geräten gehören eine Heißluft-Mikrowellen-Grill-Kombination und ein Dampfgarer mit elf Programmen für schonende Zubereitung auf zwei Ebenen gleichzeitig. Abgerundet wird das Produktangebot durch die neue VakuumierSchublade. Ob konservieren von Speisen und Lebensmitteln oder vakuumieren vor dem Sous Vide-Garen, ob der Marinade-Booster, der Fleisch in fünf Minuten mariniert, oder die Warmhaltefunktion: www.oranier.com Oranier garantiert perfekte Ergebnisse. 

Sie gab ihren Einstand auf der area30: Derya Turgay-Herz, Marketingleiterin bei Oranier, hier mit dem vollautomatischen Top-Modell EBP 9884 12 mit 60 min Expresspyrolyse.

Sedia in neuem Gewand Highlight des über 200 m2 großen Sedia Standes war der „Raum für Visionäre“. Hier zeigte das Sedia-Team in der „Küche 2020“ seine Antworten auf die Verknüpfung unter­ schiedlicher Warengruppen: etwa Induktionskochfelder mit Sound und diversen Bedien­ varianten sowie eine einheitliche Beleuchtungssteuerung für Farbtemperatur und Hel­ ligkeit aller Lichtquellen in der Küche. Zu sehen war auch der Prototyp einer höhenverstellbaren Invvitec Deckenlifthaube. Sedia vermarktet seit einem Jahr exklusiv die Invvitec-Hauben in Deutschland. Alle Modelle funktionieren mit dem Eco-Jet-Sys­ tem (ejs) ganz ohne Fettfilter und erreichen dank des von Udo Berling, Inovvitec Ge­ schäftsführer, entwickelten Lüfterrads eine Fett- und Ölabscheidung von über 95% so­ wie eine Geruchsreduzierung um 97%. Die neuen Premium-Hauben sind eingestuft in die hervorragende Energieeffizienzklasse A+++ und verbrauchen damit deutlich weniger Energie als herkömmliche Systeme. Neben kratzfesten Miradur Cerankochfeldern von Schott, war auch die seit Januar 2017 erhältliche Kochendwasser-Armatur hotspot tita­ nium auf der area30 dabei und dass auch vermeintlich unscheinbare Lösungen Sedia am Herzen liegen, dafür stand der in der Traverse zu integrierende Abweiser, der das Verklemmen von Schubladeninhalten verhindert. www.sedia-kuechentechnik.de küche + architektur | 99


Design + komfort

Lasse Naber und Hans Winkler, mutschler winkler aus Stuttgart (l.), und Jürgen Heilen, Marketing, und Bernhard Schonhoff, Gesamt­ vertriebsleiter

Individualisierung in Technik und Design Naber – Von der Lufttechnik über die Nische zur Pendelleuchte Unter dem Leitbild „Attractive Visions“ präsentierte sich das innovative Familienunternehmen Naber unkon­ ventioneller, kreativer und lösungsorientierter als je zuvor. Für den größten Teil der Fachbesucher der Aera30 ist der Besuch des grundsätzlich einladend offen und Jahr für Jahr neu gestalteten Naber Areals ein absolutes Muss. Denn Naber zählt zu den Unternehmen, deren kundenorientiertes Sortiment sich aus einer spannenden Melange aus Eigenentwicklung und fachkundig ausgewählten Nischenprodukten eines langjährig bestehenden heterogenen Hersteller-Netzwerks zusammensetzt.

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u den bedeutendsten, ja sogar revolutionierendsten Eigenent­ wicklungen des innovativen Unternehmens gehört die Ab­ lufttechnik, an der Naber in Kooperation mit Hochschulen kontinuierlich weiterarbeitet. Das Ergebnis der jüngsten Weiterent­ wicklung repräsentieren gleich zwei neue Technologien: Mit Com­ pair Steel flow® und Compair® Greenflow, erreicht das Compair® flow Luftkanalprogramm in Bezug auf Planungsvielfalt, Sicherheit und Ef­ fizienz eine neue Dimension. Das nicht brennbare, aus recycelbarem, verzinkten Stahlblech geformte Flach-/Rundkanalsystem Compair Steel flow® erfüllt die weltweit gestiegenen Anforderungen an nicht brennbare, hocheffiziente Abluftkanäle, die sich dank hoher statischer Belastbarkeit bei mehrgeschossigen Häusern in die Geschossdecke

100 | küche + architektur


Design + komfort

LED Pendelleuchten sind dekorative und funktionale Lichtquelle in einem.

integrieren lassen. Bei Downdraftsystemen kann die Abluft von der Kochinsel über den unsichtbar im Fußbodenaufbau verlegten Kanal nach außen geführt werden. Angepasst an die Verlegeplanung und die baulichen Möglichkeiten gelingt das am effizientesten mit den neuen Mauerkästen Compair® flow Turbo, konzipiert für den bodennahen Wandeinbau und Compair® flow Tower als externe Lösung mit der Möglichkeit der freien Positionierung im Außenbereich. Beide Mau­ erkästen befinden sich im Prototypen-Status und sind im Laufe des Jahres 2018 lieferbar. Innovative Umluftführung vermindert Druckverluste Mit der Entwicklung des modular aufgebauten Downdraft-Umluftfil­ tersystems Compair® Greenflow wurde den Wünschen der Industrie und des Küchenfachhandels nach einer kontrollierten, Druckverluste vermindernden Umluftführung bei gleichzeitig effizienterer Filterung Rechnung getragen. Das System führt den Wrasen kontrolliert durch flexibel in den So­ ckelbereich integrierbare Aktivkohle-Filterboxen, beseitigt Gerüche noch wirkungsvoller und verhindert gegenüber ungeführten Um­ luftsystemen Feuchtigkeitsschäden und Schimmelbildung im Holz­ korpus. Von der Nischenrückwand bis zum Regalsystem Dem Meta-Trend der Individualisierung gerecht werdend, präsentierte Naber seinen Besuchern die neuen SENSEit-Rückwanddekore in Rost und Beton. Beide Designs überzeugen sowohl optisch als auch hap­ tisch. Nicht zu vergessen die leuchtenden Ilumina-Acrylglasrückwän­

Compair flow System mit flow Star GTS

de mit Farbwechselsteuerung, die auf Seiten des Fachhandels auf ho­ hes Interesse stießen. Im Blickfang stand aber auch ein deutlich erweitertes PICit®-Motivrückwandprogramm, das jetzt durch die Op­ tion der Backingmaterialien Aluverbund und Acrylglas in den Materi­ alstärken 3,5 und 16 mm die Einsatzmöglichkeiten steigert. Ausgestat­ tet mit neuen Dicht- und Edelstahl-Winkelprofilen sowie Rückwandaufbauleuchten bringen Nischenrückwände ihr individuel­ les Designprofil noch stärker zum Ausdruck. Eine neue Wertanmutung vermittelten modulare Aluminim Reling-/ Regalsystem mit kubischer Formgebung. Die praktischen Stauraum­ flächen lassen sich flexibel arrangieren, ohne den Raum zu dominieren. Dekorative Leuchten – funktional, emoitionalisierend, designstark LED Pendelleuchten sind dekorative und funktionale Lichtquelle in einem. Hohe Decken lassen sie tiefer erscheinen, großflächige Räume erhalten durch sie mehr Struktur. Sie lassen sich flexibel über Küchen­ inseln positionieren, die den Küchenwrasen über Downdrafttechnik entsorgen und spenden über Essplätzen, Kommunikations- und Ru­ hezonen der Wohnküche, dank technisch anspruchsvoller Lichtsteu­ erungsoptionen, atmosphärisches Licht nach Wahl. Argumente, die Naber dazu bewogen, diese multifunktionalen, designstarken Produk­ te als Programm mit in sein Sortiment zu integrieren. Mit dem auf der Area30 präsentierten Produktportfolio hat sich Na­ ber erneut als zuverlässiger und aufgeschlossener Partner das Fach­ handels bewiesen, mit Hilfe von dessen Sortiment sich dieser profilie­ www.naber.com ren, positionieren und differenzieren kann. 

Abluft nach drauSSen

Naber COMPAIR GREENflow

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international Fairs

IFA 2017 Willkommen im Zeitalter von Digitalisierung und Smartness Die Innovationskraft und Markenvielfalt der IFA 2017 begeisterte

Kurz und kanpp: Echo und Alexa

­gleichermaßen 253.000 Besucher. 50% der erneut gestiegenen Anzahl

oder auch Google Home – eine

an Fachbesuchern kamen aus dem Ausland. Von diesem Erfolg ­getragen, gehen Industrie und Handel sehr optimistisch in die ver­ kaufsstärkste Zeit des Jahres, das Weihnachtsgeschäft. Das erwartete Ordervolumen liegt bei 4,7 Milliarden Euro. 1805 Aussteller präsen­ tierten auf einer vermieteten Ausstellungsfläche von 159.000 Quadrat­ metern ihre neuesten Produkte.

einfache Rezeptur mit überzeugen­ dem Ergebnis: Man nehme eine Audiobox, stecke sie in ein optisch ansprechendes Gehäuse und statte sie mit mehreren Mikrofonen, einem WLAN-Modul für die Anbindung ans Internet und ein wenig Rechenpower aus: et voilà, der smarte Heimassistent.

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er absolute Megatrend auf der IFA waren zweifelsohne die The­ Ein Anbieter einer solchen Lösung ist der europäische Software-Lö­ men Digitalisierung und Smartness. Schon heute sind über 20 sungsanbieter iHaus AG, Unterföhring, dessen Ursprung im Bereich Milliarden Geräte und Maschinen über das Internet vernetzt Gebäudesteuerung und Gebäudesystemtechnik liegt. Eine App für – bis 2030 werden es rund eine halbe Billion sein. Ob Waschmaschi­ alle IoT- und KNX-Geräte. Die All-In-One-App für das Smart Home ne oder Kaffeevollautomat, ob Zahnbürste oder Fitness-Watches, ob verbindet IP-basierte Geräte aus der Welt des Internet-of-Things und Staubsauger oder Bügeleisen, Fernsehgerät oder Home-Entertain­ diese wiederum mit der professionellen KNX-Hausautomation. Da­ für ist keine zusätzliche und teure Hardware nötig, ment. Fast alle Hersteller setzen derzeit auf Vernet­ da das genutzte Smartphone oder Tablet als Server zung und in allererster Linie natürlich auf die eigene Die IFA 2018 wird vom 31. August bis 5. September dient. Die iHaus App fungiert als zentrale Steuer­ App. So lassen sich die Geräte über Smartphones stattfinden. einheit und bringt viele neue Anwendungsmöglich­ oder auch via Sprachassistent, wie Alexa oder jetzt keiten. So lassen sich Smart Home-Produkte einzeln auch über Google Home steuern oder überwachen. Unter den Begriff smart fallen im Übrigen all jene Geräte, die über und in Kombination steuern, sogar von unterwegs und mit Amazon Features verfügen, die über das Normalmaß hinaus Nutzen und Kom­ Alexa auch per Sprachbefehl: Beleuchtung von Philips Hue, Osram Lightify oder IKEA Tradfri, Apple HomeKit Thermostate (Honeywell, fort für den User bringen und via App nutzbar sind. Dabei buhlen unterschiedliche Systemstandards, Hersteller, Produkte Netatmo, tado°, Elgato Eve Thermo) und WLAN-Steckdosen (Elga­ und Apps um die Gunst des Smart Home-Bewohners. Und der hat to Eve Energy), Home Connect Hausgeräte von Bosch und Siemens, die Qual der Wahl: KNX oder Zigbee, Philips Hue oder Tradfri, Ama­ Sonos Lautsprecher, Netatmo Wetterstationen, die smarten iHauszon Echo oder Google Home? Welche Option ist für wen die Rich­ Funkrauchmelder, intelligente Steckdosen (TP-Link, Belkin WeMo tige. Gefragt ist eine system- und herstellerübergreifende Lösung. Insight Switch) und KNX – mit iHaus lässt sich (fast) alles regeln. Ste­ tig kommen neue Geräte hinzu. Über Smart Home-Situationen kann der Nutzer die für ihn besten Einstellungen für sein Zuhause einrichten. Situationsabhän­ gige Lichtstimmungen, Musikuntermalung oder die optimale Heizungsregelung nach Tageszeit und Temperatur – in den Smart Home-Szenen können zwei oder mehrere Geräte gekoppelt und auch per Wenn-dannPrinzip automatisiert werden. Dabei ist Datensicherheit absolut gewähr­ leistet: Die Daten werden unperso­ nalisiert auf ausgewählten Servern in Deutschland gehostet und unterlie­ gen so dem strengen deutschen Da­ https://ihaus.de/app tenschutzrecht. Über einige der zur IFA ­präsentierten Produkte erfahren Sie mehr auf den nachfolgenden Seiten. 102 | küche + architektur


TRADITION & INNOVATION. AUS LIEBE ZUM KOCHEN. Kompetenz aus 40 Jahren Erfahrung mit Einbaugeräten. Mit dem großen Sortiment an innovativen Einbaugeräten von Panasonic erleben Ihre Kunden jeden Tag neue, köstliche Momente. Die Induktions-Kochfelder mit Genius Sensor+ kochen nahezu alleine und sorgen dafür, dass so schnell nichts mehr anbrennt oder überkocht. Der stromsparende Einbaubackofen HL-PF697B mit Energieeffizienzklasse A (Skala: A+++ bis D) reinigt sich nahezu von selbst und bietet reichlich Platz für köstliche Gerichte. Die 3-in-1-Kompaktbacköfen vereinen Dampfgarer, Mikrowelle sowie Backofen und sind wahre Alleskönner. Beeindruckend innovativ und kompromisslos. Die Genuss-Einbauserie von Panasonic. www.panasonic.de/einbaugeraete


technik + design | Geräte Effektvoll und exemplarisch für die revolutionären Zubereitungsmöglich­ keiten des Dialog­ garers ist der Fisch im Eisblock: Der Fisch ist im Eis gegart, ohne dass der umgebende Eismantel geschmol­ zen wäre.

Der Dialoggarer bringt die IFA zum „Kochen“ Miele, ein Unternehmen mit Innovationskultur Als „größten Innovationssprung in der Küche seit Einführung des Induktionskochfelds“ hatte Miele den Dialoggarer im Vorfeld angekündigt – und hat nicht zu viel versprochen …

E

Dr. Reinhard ­Zinkann, geschäfts­ führender Gesellschafter Miele

inen Fisch im Eisblock garen, oder ein Kalbsfilet im Bienenwachsmantel? Ohne dass Eis und Wachs dabei schmelzen? Die unterschiedlichen Zutaten ei­ nes kompletten Menüs auf einem Blech gleichzeitig fertig garen, auf den Punkt und das bis zu 70 Prozent schneller als mit herkömmlichen Garverfahren? Mit dem Dialog­ garer von Miele ist das möglich. Erstmals kommt hier eine Technologie zum Einsatz, die mittels elektromagne­ tischer Wellen auf die Beschaffenheit von Lebensmitteln auf intelligente Weise eingeht. Wir konnten uns live davon überzeugen, dass ein rohes Fischfilet in einem Eisblock im Dialoggarer gegart werden kann, ohne dass das Eis schmilzt. Auch das zeitgleiche Garen eines kompletten Menüs auf einem Blech wie z.B. eine Lammkeule auf Paprika und grünem Spargel und Kartoffelspalten zeigte sich im Ergebnis perfekt. Um diese Ergebnisse präsentieren zu können, wurde der Dialogga­ rer acht Jahre lang entwickelt und auf Herz und Nieren getestet. Ein deutlich zweistelliger Millionen Betrag floss dabei in die Entwicklung dieser revolutionären In­ novation, deren Kernstück Miele als „M Chef “ Tech­ nologie bezeichnet.

Dr. Markus Miele, geschäfts­führender Gesellschafter Miele

Das Herz des Dialoggarers Bei der M Chef-Technologie von Miele werden elektro­ magnetische Wellen in die Lebensmittel eingebracht, die den Garprozess durch Wärmeerzeugung in Gang setzen. Der Dialoggarer verfügt dazu über ein Modul, das die elektromagnetischen Wellen in einem definierten Fre­ quenzspektrum erzeugt und über zwei Hochleistungssen­ soren in den Garraum abgibt. Da die Moleküle in Lebens­ mitteln unterschiedlich angeordnet sind und sich dies im Laufe des Garprozesses auch noch verändert, unterstützt eine ständige Anpassung der Frequenzen den Garprozess. Über die Hochleistungssensoren erhält der Dialoggarer auch permanent Rückmeldung, wie viel Energie das Le­ bensmittel bereits aufgenommen hat. Ein weiterer wesentlicher Vorteil der M Chef-Technolo­ gie besteht darin, dass Lebensmittel „im Volumen“ gegart werden, ein Filet beispielsweise vom Rand bis in den Kern gleichmäßig rosa gelingt. Beim klassischen Backofen ist das deutlich schwieriger, da der Wärmetransport immer von außen nach innen erfolgt. Da elektromagnetische Wellen garen, ohne zu bräunen, wird für klassisch gebackenes Brot – oder etwa auch für den Geschmack der Röstaromen im Fleisch – die M ChefTechnologie mit konventionellen Betriebsarten wie Ober-/Unterhitze oder Heißluft kombiniert. Dafür ist der Dialoggarer bestens gerüstet, denn er bietet auch die Features der Spitzenklasse-Kochgeräte von Miele, benut­ zerfreundliches M Touch-Display und selbstreinigende Pyrolysefunktion inklusive. Für eine elegante und gleich­ mäßige Ausleuchtung aller Ebenen sorgt hier erstmals die hochwertige LED-Beleuchtung BrilliantLight.


Geräte | technik + design

Der Dialoggarer ist smart Inspiration und zusätzliches Kochvergnügen verspricht die Vernetzungsoption des Dialoggarers. Das Rezeptfea­ ture der Miele@mobile App ist hier eine ideale Plattform zum Ausprobieren und Experimentieren. Der Nutzer kann aus zahlreichen Automatikprogrammen wählen, die speziell für den Dialoggarer entwickelt werden. Neben Zubereitungsvideos und Einkaufslisten bietet die App die Möglichkeit, die Zubereitungsparameter eines Rezeptes direkt auf das Gerät zu übertragen. Bei der Bedienung des Dialoggarers kommen zwei neue Komponenten ins Spiel: Gourmet Units und Intensität. Die Gourmet Units die­ nen als Einheit für die Energiemenge, die dem Gargut zu­ geführt wird. Dabei entspricht eine Gourmet Unit einem Kilojoule. Für Intensität stehen die Einstellungen „stark“, „mittel“ und „sanft“ zur Verfügung. Für die meisten Le­ bensmittel ist „stark“ die richtige Wahl, „sanft“ ist sinnvoll für empfindliche Speisen wie etwa ein Soufflé. „Gourmet Assistent“ und „Gourmet Profi“ unterstützen die Kreativität Die Handhabung wird durch Automatikprogramme er­ leichtert, ohne dass dadurch die eigene Kreativität in den Hintergrund gedrängt wird. Für ein individuelles Vorge­ hen stehen dem Koch zwei Optionen zur Verfügung: Der „Gourmet Profi“ ist für erfahrenere Anwender gedacht, die auch gerne selbst experimentieren. Denn hier sind sämtliche Parameter wie die Be­ triebsart, Gourmet Units, Intensität und Garzeit ausschließlich manuell zu wählen. Der „Gour­ met Assistent“ unterstützt den Koch – indem er abhängig von Art und Menge der Lebensmittel die passen­den Einstellungen für ein exzellentes Ergebnis unterbreitet. „Die Reaktion auf den Dialgoggarer hat unsere Erwartungen übertroffen. Und das zeigt, wie wichtig es ist, dass wir als Marke nicht nur bei der Qualität ganz vorne mitspielen, sondern auch bei Inno­ vation und Technologie. Daran arbeiten wir beständig. Aber immer Premium, immer auf unsere Weise“, betont Dr. Reinhard Zinkann. Der Marktstart der Innovation beginnt in Deutschland und Österreich übrigens im www.miele.de April 2018.

Der Dialoggarer von Miele revolutioniert das Backen, Braten und Garen. Speisen von unterschied­ licher Textur und traditionell anderen Ansprüchen an die Zubereitung können gemeinsam gegart werden. Das Ergebnis fasziniert selbst Profiköche.

Inspiration und Kochvergnügen verspricht die Vernetzungsoption des Dialoggarers. Aus der Rezept­ datenbank der Miele@mobile App können Anwender aus zahlreichen Automatikprogrammen wählen, die speziell für den Dialoggarer entwickelt sind. Mit einem Klick werden die Einstellungen des Automatik­ programms direkt auf das Gerät übertragen.

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technik + komfort | Geräte

Den Fokus legt Fisher&Paykel, so Stuart Broadhurst, Geschäftsführer des Hausgeräteherstel­ lers auf die Ausstat­ tung der hochwertig geplanten Küche.

Fisher & Paykel – Jetzt auch in Deutschland Duch seinen Schubladen-Geschirrspüler hat sich die neuseelän­ dische Hausgerätemarke Fisher & Paykel auch in Deutschland bereits einen Namen gemacht. Der DishDrawer ist seit rund 20 Jahren am Markt. In diesem Jahr nutzte der Hersteller hochwer­ tiger Hausgeräte die Möglichkeit, seine wettbewerbsfähige Pro­ ductrange den europäischen Einzelhändlern zu präsentieren. Dabei geht der international agierende Komplettanbieter von Premium-Produkten mit seiner Geschirrspüler-Schublade und dem ebenfalls ausziehbaren Kühlgerät, der MehrtemperaturSchublade CoolDrawer™, über alltägliche Einbaugeräte hinaus. Den Fokus legt Fisher&Paykel, so Stuart Broadhurst, Geschäfts­

führer des Hausgeräteherstellers, auf die Ausstattung der hoch­ wertig geplanten Küche. Dokumentiert wird dieser Anspruch durch den Einsatz hochwertigster Materialien und modernster, innovativer Technologie. Von den oftmals freistehenden Geräten des Komplettanbieters fühlen sich passionierte Hobbyköche ebenso angezogen wie design-affine Konsumenten. Mit der neuen KühlGeräte-Serie Integrated Column lanciert Fisher & Paykel eine aufeinander abgestimmte Kombination separater Kühl- und Ge­ friergeräte, die sich sowohl einzeln als auch als Kombination pro­ blemlos in Trockenbauelemente einfügen lassen. Die Vermark­ www.fisherpaykel.com tung erfolgt in Deutschland über Cool Giants.

Samsung – Interaktion zwischen Mensch und Maschine „Kunden erwarten bei Hausgeräten in Zukunft ein intuitives und nahtloses Zusammenspiel, wie sie es von anderen elektronischen Geräten wie ihren Smartphones kennen. Vernetzbarkeit und smarte Funktionen sind jetzt auch bei Home Appliances der Anspruch – deshalb stehen unsere Hausgeräte für „Meaningful Innovation“, betont Alexander Zeeh, Director Home Appliances. „Wir haben jetzt die idealen Voraussetzungen, um unser Hausgerätegeschäft bis 2020 massiv auszubauen. 2017 ist für uns das „Jahr des Handel(n)s“, das sich u.a. auch in der Kooperation zwischen Samsung und Nolte Küchen widerspiegelt (s. S. 62) Mit Technologien wie der Spracherkennung des FamilyHub 2.0 dokumentierte Samsung seinen Ansatz in puncto Konvergenz und bot den Besuchern ein interaktives Erlebnis. Neben zahlreicher Produktneuheiten sorgte auch die eindrucksvolle Inszenierung von Samsung Hausgeräten auf der diesjährigen IFA für Begeisterung.

Alexander Zeeh, Director Home Appliances Samsung Electronics GmbH und Nolte Küchen Geschäftsführer Eckhard Wefing

106 | küche + architektur

Samsung arbeitet bereits daran, die Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine zu revolutionieren: Bixby ist eine künstli­ che Intelligenz in Kombination mit Sprachsteuerung. „Bixby wird, beginnend mit Smartphones, schrittweise auf vielen Samsung Produkten zum Einsatz kommen. In Zukunft ist es denkbar, die AddWash Waschmaschine, den Family Hub Kühlschrank, die Kli­ maanlage oder den Samsung Smart TV via Bixby zu steuern.“  www.samsung.com

Über die neue Generation Family Hub 2.0 kann anhand persönlicher Nutzerprofile die ganze Familie auch von unterwegs To-Do-Listen austauschen oder Nachrichten auf das Kühlschrank-Display schicken. Mit der Smart Home App können zudem auch andere kompatible Hausgeräte, wie z.B. die Waschmaschine, über den Bildschirm des Kühlschranks gesteuert werden.


Fotos: Grundig

Geräte | technik + komfort

Flexibel für gesundes Kochen Grundig Kombidämpfer Auf der Ifa zeigte Grundig auch seinen Kombidämpfer, der die Funktionen von ­Dampfgarer, herkömmlichem Ofen und Dampfbackofen in einem multifunktionalen Gerät glücklich vereint.

O

b schonendes Dampfgarverfahren oder Dampf mit trockener Hitze kom­ biniert, das animierte LC-Display mit Klartext führt den Benutzer zum besten Er­ gebnis. 18 Heizarten und zwei pyrolytische

Selbstreinigungsprogramme stehen zur Wahl. Die LED-Innenbeleuchtung setzt das Gargut im 70 l fassenden Innenraum ins rechte Licht. Leicht zugänglich und einfach zu befüllen ist der motorbetriebene 1,2-Liter-Wassertank,

dessen Fach sich auf Knopfdruck automatisch öffnet. Ventile in der Rückwand des Ofens lei­ ten im Dampfgar- und im Kombi-Programm den Dampf ins Innere – für noch gesünderes www.grundig.com Kochen.

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TipOpen – Perfekt für den Einbau in grifflose Küchen ■

Lagerung und Temperierung von Wein in der 45er Nische – mit optionaler Zubehörschublade auf 60er Nische erweiterbar TipOpen: Die Glastür öffnet sich durch leichtes Antippen von selbst SoftSystem schließt die Tür des Weinschranks automatisch Erhältlich mit einer Glasfront in coolem Weiß oder elegantem Schwarz

küche + architektur | 107 wein.liebherr.com

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Architektur + Trend | Küchen

Mit kühlem Kopf in die digitale Zukunft Liebherr – Smarte Kühlgeräte für alle „Liebherr Kühlgeräte haben bereits eine Tradition von über

Sie sind energieeffizient, leise, bedienerfreundlich, praktisch, über­

sechzig Jahren. In dieser

sichtlich. Sie werden aus hochwertigen Materialien gefertigt, verfügen

Zeit hat das Unterneh­ men seine Geräte

über die allerneueste Technologie, zeigen sich attraktiv in Erscheinung

kontinuierlich weiterent­

und Ausstattung und sind zudem auch noch smart: Die Kühl- und

wickelt und sich als

Gefriergeräte von Liebherr, von Menschen erdacht für Menschen

Spezialist und Innovator einen Markennamen

gemacht.

geschaffen“, resümiert Günther Sproll, Marketingleiter des Unternehmens stolz. Das beliebteste Motiv der Liebherr Designstudie CoolVision 2017 war NaturalArt, die Schwarz­ weiß Fotografie einer Naturlandschaft.

108 | küche + architektur

K

aum jemand dürfte wohl ohne einen Kühlschrank auskommen. Kein Wunder also, dass der Liebherr-Stand auf der IFA Jahr für Jahr zu den stark frequentierten Fachhandelsund Publikumsmagneten der internationalen Messe gehört. „Liebherr Kühlgeräte haben bereits eine Tradition von über sechzig Jahren. In dieser Zeit hat das Unternehmen seine Geräte kontinuierlich weiterentwickelt und sich als Spezialist und In­ novator einen Markennamen geschaffen“, resümiert Günther Sproll, Marketingleiter des Un­ ternehmens stolz. Kein Wunder, dass der Kühl- und Gefriergerätespezialist mit seinem schier unendlich breiten Spektrum innovativer Geräte, auch bei den Küchenspezialisten eine im­ mer stärkere Akzeptanz findet. Neuestes Ergebnis seiner Innovationskraft ist der intelligente Kühlschrank, ausgestattet mit Smart-Device-Technologie, die sich über WLAN problemlos mit dem Internet verbindet und so eine neue Dimension der Vorratshaltung ermöglicht. Die modular integrierbare Fridge Cam, mit der die Kühlgeräte ausgestattet sind, ist eine Innova­ tion des britischen Start-ups Smarter. Bei geschlossenem Kühlschrank hält sie den Inhalt des Kühlgeräts fotografisch fest. Mit Hilfe einer innovativen Objekterkennung kann nun eine Vor­ ratsliste der eingelagerten Lebensmittel erstellt werden. Diese werden über die Cloud an die SmartDevice-App übertragen, über die man auf bequeme Weise via Tablet oder Smartphone standortunabhängig den Überblick über die Vorräte behält und die Einkaufsliste entsprechend erstellen kann. Die App verfügt zudem über eine Anbindung zu dem Liebherr eigenen Online


Küchen | Architektur + Trend

Die modular integrierbare Fridge

Neben der Qualität der Lebensmittel

Cam hält bei geschlossenem Kühlschrank

kommt es auch auf deren Lagerung an.

den Inhalt des Kühlgeräts fotografisch fest.

Optimalen Überblick behalten, erleichtertes

Mit Hilfe einer innovativen Objekterkennung

Lebensmittelmanagement und Zeit im Alltag

kann nun eine Vorratsliste der eingelager­

sparen – das ist SmartDevice von Liebherr.

ten Lebensmittel erstellt werden.

Magazin FreshMAG, das neben wertvollen Ideen für die perfekte Zubereitung, mehr als 1.000 Rezepte beinhaltet. Und vielleicht dauert es gar nicht mehr allzu lange, bis man die fehlenden Lebensmittel mit nur einem Klick bestellen kann, um sie sich von einem Lieferdienst nach Hause bringen zu lassen. „Jedes SmartDevice fähige Gerät von Liebherr und das sind derzeit 120 Geräte, wird unterstützt. Bei einigen Geräten muss die sogenannte SmartDeviceBox nach­ träglich installiert werden,“ verweist Günther Sproll. Die perfekte Ergänzung dazu ist Mia, „Media Intelligence Assistant“, das 2016 erstmals vorge­ stellte Sprachmodul, über das die Konsumenten künftig mit ihrem Kühlschrank kommunizie­ ren können. SmartDevice ist jedoch auch ein demokratisches Produkt und mit den gängigen Produkten anderer Hersteller kompatibel. Dabei kann jeder Nutzer sein Kühlgerät alternativ auch pro­ blemlos über Alexa oder IFTTT steuern.

Mit MyStyle von Liebherr haben Kunden die Möglichkeit, ein Kühlgerät nach eigenen Wünschen zu entwerfen. Auf dem originellen Eyecatcher unten bleiben die Blicke haften und immer neue witzige Details werden entdeckt.

Nie war Kunst cooler! Auch Kühlgeräte werden durch ihre Materialität und ihr Design heute oft zum Statussymbol. Fließende Übergänge zwischen Küche und Wohnen bieten ihnen den Raum, um wahrgenom­ men zu werden. Liebherr-Hausgeräte hat diesen Trend seit langem erkannt und erweitert ein­ mal mehr sein breites Programm an Modellen, die sich durch technische Innovationen und harmonische Abstimmung von Farbe, Form und Material auszeichnen. Abwechslung in die Küche bringt die Reihe der ColourLine Geräte, die um neue Trendfar­ ben ergänzt werden. Auf der IFA 2017 in Berlin präsentierte Liebherr-Hausgeräte im Rahmen der Designstudie CoolVision 2017 vier attraktive Designs, über die Verbraucher abstimmen konnten. Mittlerweile steht das beliebteste Motiv fest, das in Kürze auf Basis einer BluPerfor­ mance Kühl-Gefrierkombination mit BioFresh in limitierter Auflage umgesetzt und erhältlich sein wird: Es ist „NaturalArt“, das Motiv einer Landschaft. MyStyle – oder create your own design Aber warum sollte man nicht sein eigenes Kühlgeräte-Design gestalten können? Lieberr macht dies nun möglich und folgt damit dem Mega-Trend der Individualisierung: Mit „MyStyle“ von Liebherr kann jeder, der möchte, den Kühlschrank individuell nach den eigenen Wünschen gestalten. Ob für das eigene Hobby, als Geschenk oder als Design Highlight im Wohnumfeld. Auf zwei 40“-Screens lässt sich das Grundmodell eines Kcu 701 individuell zusammenstel­ len. Vom Material und der Ausstattung bis hin zur Farbe oder eigenen Motiven kann man ganz einfach zum Kühlschrank-Designer werden. Mittels eines Konfigurators kann aus einem brei­ ten Spektrum aus Oberflächen, Türen und Innenausstattungsmöglichkeiten gewählt werden. So einfach war es noch nie, den Look in der Küche zu verändern. Über die Screens wird das www.liebherr.com Ergebnis sofort angezeigt. küche + architektur | 109


Der flexible und trag­

technik + komfort | Geräte

bare Universalschalter Flex hat den Vorteil, dass er als mobiles Bedien­ element überall Zuhause mitgenommen werden kann.

Ein IFA-Highlight

Bosch – Simplify your life

ist nach wie vor die Sprachsteuerung der Bosch-Geräte, die durch die Kooperation mit Amazon Alexa

Standard war gestern

ermöglicht wird.

Für Harald Friedrich, Geschäftsführer der Robert Bosch Hausgeräte GmbH, ist klar: „Unsere Konsumenten eint ein hohes Bewusstsein für Qualität. Das bezieht sich nicht nur auf ihren Lebensstil, sondern auch auf die Produkte, mit denen sie sich umgeben. Hausgeräte sind dabei von besonderer Bedeutung.“ Die neuen Herde und Backöfen der Serien 6 | 4 | 2, sind mit Funktionen ausgestat­ tet, die so bisher nur in der Premiumklasse zu finden waren: Sie finden sich als AutoPilot, Dampfunterstützung und einfaches Bratenthermometer in der Sortimentstiefe wieder.

110 | küche + architektur

V

or diesem Hintergrund entwickelt Bosch Geräte, die im Hin­ blick auf ihre Funktion und ihre Ergebnisse, aber auch bezüglich Komfort, Design und Verlässlichkeit branchenweit höchstes Vertrauen genießen. „Wir wollen die Menschen in ihrer Individuali­ tät abholen“, unterstreicht Marketingleiter Michael Bohn. „Deshalb beschäftigen wir uns seit Jahren intensiv mit den unterschiedlichen Bedürfnissen unserer Haushalte und entwickeln dafür maßgeschnei­ dert neue Produkte.“ Marktanalysen und von Bosch initiierten Um­ fragen zu Folge stehen aktuell ein gesunder, nachhaltiger Lebensstil,


Geräte | technik + komfort

Auf Interesse stieß vor allem das Konzept des smarten „Ernährungsberaters“, der Scanner X-Spect. Er erkennt beispielsweise die Nährwerte von Lebensmitteln im Kühlschrank sowie Informationen von Oberflächen und Materialien wie die Fleckenart, um das Waschprogramm darauf abzustimmen.

Antonio Terrada, Vertriebsleiter

Entschleunigung, Kontrolle und Vereinfachung ganz weit oben auf der Prioritätenliste, ebenso das Thema Vernetzung. Doch erst die Ge­ wichtung dieser Bedürfnisse macht die Individualität der Haushalte aus: ihre Haushaltspersönlichkeit. „Mit unseren aktuellen Produkt­ neuheiten wollen wir dieser Einzigartigkeit gerecht werden und dazu beitragen, den Alltag unserer Konsumenten noch leichter, sicherer und erfolgreicher zu machen“, betont Harald Friedrich weiter. Dokumentiert wird dieser Anspruch auch durch die diesjährige Prä­ sentation der Bosch-Hausgeräte-Innovationen in fünf authentischen Lebenswelten: Simply Healthy, Simply Perfect, Simply Clean, Simply My Style und Simply Smart. Die Lebenswelt Simply Healthy … … steht für innovative Produkte für ein bewusstes Leben. Unter Pro­ dukten wie dem Kühlschrank mit VitaFresh, besonders leisen Haus­ geräten wie die neuen Weltrekordhalter beim Waschen und Trocknen oder kleinen Haushaltsgeräten wie Entsafter und Standmixer, sorgte vor allem das Konzept des smarten „Ernährungsberaters“, der Scanner X-Spect für Aufsehen. X-Spect erkennt beispielsweise die Nährwerte von Lebensmitteln im Kühlschrank sowie nicht sichtbare Informati­ onen von Oberflächen und Materialien wie die Fleckenart, um das Waschprogramm darauf abzustimmen. Der multifunktionale Scanner ist ein handliches und intuitiv zu bedienendes, drahtloses Gerät. Ein integrierter Sensor ermöglicht Konsumenten die unmittelbare Er­

Küchen-/Möbel­

Harald Friedrich, Bosch-Geschäftsführer,

handel Deutschland

und Marketingleiter Michael Bohn

fassung und Analyse von Materialien und Lebensmitteln. Eine WiFiSchnittstelle sichert die nahtlose Einbindung in das System von Home Connect und passt damit hervorragend in die Lebenswelt von … … Simply Smart Bereits im vergangenen Jahr hat die Marke ihr Portfolio an vernetzba­ ren Großgeräten quer durch alle Gerätekategorien komplettiert. In diesem Jahr ergänzt das Ganze der Staubsaugerroboter Roxxter. Das vernetzte Kleingerät scannt seine Umgebung und legt interaktive Kar­ ten von ihr an. Dank RoomSelect kann er mit individuellen Arbeits­ aufträgen und Anweisungen für NoGo-Areas ausgestattet und via Amazon Alexa sogar mit der Stimme gesteuert werden. Für mehr Komfort und Zeitersparnis sorgt zudem die schrittweise In­ tegration von Hausgeräten in das Bosch Smart Home System. Auf der diesjährigen IFA präsentierte die übergreifende Systemplattform, Ro­ bert Bosch Smart Home GmbH, außerdem erstmals smarte Rollla­ den- und Lichtsteuerungen. Ein weiteres IFA-Highlight ist nach wie vor die Sprachsteuerung der Bosch-Geräte, die durch die Kooperation mit Amazon Alexa ermög­ licht wird. Zudem lassen sich alle Hausgeräte mit der markenübergrei­ fenden Home Connect App nicht nur intelligenter steuern, sondern küche + architektur | 111


technik + komfort | Geräte

Der Staubsaugerroboter Roxxter scannt seine Umgebung und legt interaktive Karten von ihr an. Dank RoomSelect kann er mit individuellen Arbeitsaufträgen und Anweisungen für NoGo-Areas ausgestattet und via Amazon Alexa gesteuert werden.

mit vielen zusätzlichen Services perfekt in den digitalen Lebensstil integrieren. Apropos Steuerung: Das Bosch Smart Home System bie­ tet auch zusätzliche Bedienungsmöglichkeiten: Zur Wahl steht z.B. die Bedienung über den Universalschalter und den Universalschalter Flex. Während man mit dem Smartphone alle Funktionen zu jeder Zeit und an jedem Ort in der Hand hat, kann der Universalschalter auch ohne Tablet oder Smartphone von allen Familienmitgliedern ge­ nutzt werden. Erhältlich ist der kabellose Universalschalter als mobi­ les oder fest montiertes Bedienelement. Dabei können bis zu vier Funktionen individuell hinterlegt und gesteuert werden. Welche Sze­ narien oder Bosch Smart Home Geräte über den Universalschalter und Universalschalter Flex bedienbar sein sollen, kann schnell und un­

Individualität ist Trumpf oder: die Kühl-Gefrier-Kombination, „die ihre Farbe ändern kann“. Einfach austauschbare Türfronten in 19 attraktiven Farben erlauben es, die Küche immer wieder neu und individuell zu akzentuieren und machen das Kühlschrank-Design im Handumdrehen zum Ausdruck der eigenen Persönlichkeit.

112 | küche + architektur

kompliziert über die Bosch Smart Home App festgelegt werden. Der flexible und tragbare Universalschalter Flex hat den Vorteil, dass er als mobiles Bedienelement überall Zuhause mitgenommen werden kann. Das dynamisch wachsende Ökosystem, rund um vernetzte Hausge­ räte, bietet mit vielfältigen Angeboten und mit derzeit 30 attraktiven Partnern maximalen Mehrwert in den Bereichen Convenience, As­ sisted Cooking und Smart Home. Weltweit ist Home Connect üb­ rigens bereits in 32 Ländern aktiv. Mit dieser Reichweite wird auch für Partner von BSH eine überzeugende Plattform bereitgestellt, um Konsumenten im digitalen Lebensalltag relevante Services und Dienstleistungen über den bequemen und flexiblen Bedienkomfort des vernetzten Hausgerätes hinaus anzubieten. Eben ganz nach der Philosophie von Robert Bosch: „Wer aufhört besser zu werden, hat aufgehört gut zu sein.“ Womit wir bei … … Simply Perfect … … wären. Für einfach perfekte Ergebnisse stehen die neuen Herde und Backöfen der Serien 6 | 4 | 2, die mit Funktionen für optimale Ergebnisse ausgestattet sind, die so bisher nur in der Premiumklas­ se zu finden waren. Premium-Ausstattung wie der Bosch Assist, die Dampfstoßfunktion und das PerfectRoast Bratenthermometer finden sich nun als AutoPilot, Dampfunterstützung und einfaches Braten­ thermometer in der Sortimentstiefe wieder. Brandneu ist auch der erste Einbauherd der Serie 6 mit Home Connect Funktion. Die große Modellvielfalt der Serie 6 mit unterschiedlichen Feature-Kombinationen geht auf individuelle Ansprüche ein, und die drei Designvarianten in edlem schwarzen und weißen Glas oder Edel­ stahl passen sich der jeweiligen Küchenumgebung an. Hinzu kommt eine moderne, hochwertige Gestaltung mit klaren Akzenten, die ähn­ lich wie bei Serie 8, harmonisch auf andere Bosch Hausgeräte abge­ stimmt ist. „Die Haushaltspersönlichkeit ist nicht statisch“, bilanziert Harald Friedrich. „Denn Vorlieben, Bedürfnisse und Interessen verändern sich mit der Lebenssituation. Unsere Herausforderung ist es, in jeder Phase mit unseren Produkten eine perfekte Lösung anzubieten. www.bosch-home.de 


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technik + komfort | Geräte

Das neue, vollautomatische IQ-Induction-Kochfeld von Gorenje

Julian Lietzau, Marketing und Pressearbeit Gorenje

Gorenje – Intelligenz trifft Design Das neue, vollautomatische IQ-Induction-Kochfeld von Gorenje ist mit dem verbesserten Bedienfeld DirectTouch ausgestattet, mit dem es nur einer einzigen Berührung bedarf, um das Koch­ feld in Betrieb zu nehmen. Ermöglicht wird das durch IQ-Intelli­ gent-Sensoren, die sich in jeder Kochzone befinden und das Kochfeld automatisch anpassen. Dabei erkennt die AutoDetectFunktion den Topf sowie dessen Durchmesser und passt die je­ weilige Kochzone automatisch an – so dass zu langes G ­ aren, Überkochen oder Anbrennen ausgeschlossen werden. Für eine noch höhere Flexibiliät beim Kochen sorgt die Funktion FullFlex, die alle Kochzonen zu einer einzigen großen Kochoberfläche ver­ bindet. Zudem sind die Geräte mit einer PowerBoost-Funktion ausgestattet, durch die die Leistung auf allen Kochzonen noch­ mals um bis zu 40 Prozent gesteigert werden kann. Nach sieben Minuten reduziert das Kochfeld die Wärmeleistung automatisch.

Anpassungsfähig an die Gewohnheiten und Anforderungen ihrer Nutzer zeigen sich auch die Kühlgeräte von Gorenje. Die smarte AdaptTech-Technologie analysiert zunächst, wann, wie oft und wie lange die Kühlschranktür geöffnet wird, und stimmt dann das Kühlverhalten darauf ab. So wird z.B. kurz vor dem Öffnen die Kühlleistung erhöht, damit die gelagerten Lebensmittel nicht durch die Zufuhr warmer Luft in Mitleidenschaft gezogen werden. Das innovative IonAir-System generiert Negativ-Ionen, die Schmutz­partikel binden und unangenehme Gerüche neutrali­sieren. Im Zusammenspiel mit dem innovativen MultiFlow 360°-System wird die mit Negativ-Ionen angereicherte Luft verteilt und paral­ lel eine gleichmäßige Temperaturverteilung in allen Kühlzonen ermöglicht. Darüber hinaus sind die freistehenden Kühl-GefrierKombinationen von Gorenje in einer Vielzahl dynamischer Farben www.gorenje.de erhältlich.

Melitta – Erfahrung trifft Smartness Mit der One Touch-Funktion in Verbindung mit dem neuen TouchBedienfeld ist die neue CI Touch® technisch absolut up-to-date. Ob klassischer Café Crème, Cappuccino, Latte macchiato oder Espresso – mit nur einem Fingertipp lassen sich 4 Kaffeevarian­ ten auswählen, die noch um 6 Kaffeespezialitäten über die Re­ zeptheft-Funktion erweitert werden können. Der ZweikammerBohnenbehälter „Bean Select“ hält Platz für zwei verschiedene Bohnensorten bereit. Durch die Auswahl der Bohnen lässt sich der absolute Lieblingskaffee individuell zubereiten. Den letzten professionellen Schliff erhält der Kaffee dann durch den „Italian Preparation Process“. Apropos Individualität: Dass Geschmäcker unter­ schiedlich ausfallen, zeigt sich bereits an der gro­ ßen Auswahl von Kaffeespezialitäten. Um dem persönlichen Geschmack der Kaffetrinker gerecht zu werden, gibt es die neue Barista Connect App von Melitta®. Über sie lassen sich viele Funktionen der Barista T Smart® und Barista TS Smart® pro­ blemlos steuern und einrichten. Einfach das Smartphone via Bluetooth mit dem Gerät verbin­ 114 | küche + architektur

den, und schon kann es mit der freien Gestaltung der Lieblings­ rezepte losgehen. Daneben gibt es nützliche Tipps und Tricks rund um den perfekten Kaffeegenuss sowie Tutorials zur Hand­ habung und Reinigung des Geräts. Bei der App macht es aber noch lange nicht Halt: Über die Direktbezugstasten und die Re­ zeptheft-Funktion besteht die Möglichkeit, zwischen 18 bzw. 21 programmierten Kaffeevariationen auszuwählen. Die „My Coffee Memory”-Funktion erlaubt es sogar, individuelle Rezeptwünsche für bis zu vier bzw. acht Personen zu kreieren und unter individu­ ellen Namen zu programmieren. Filterkaffee liegt seit geraumer Zeit wieder im Trend. Als erfahrener Filterkaffee-Spezialist Me­ litta®, überzeugt das Unternehmen jetzt mit der neuen AromaFresh Filterkaffeemaschine mit in­ tegriertem Mahlwerk. Schlüsselfaktor dieser neu­ en intelligenten Filterkaffeemaschine sind die drei Mahlgradeinstellungen fein, mittel und grob. Daneben lässt sich aber auch die Kaffeestärke in mild, mittel oder stark be­ www.melitta.de stimmen.


Geräte | Technik + komfort

das neue Kochfeld KY-T937V von Panasonic begeistert.

der Kompaktbackofen Panasonic HL-SX485 vereint die Funktionen von Dampfgarer, Mikrowelle und Backofen.

Panasonic – Kochen darf Spaß machen Die Studentin, die uns das neue Kochfeld KY-T937V von Panaso­ nic erläuterte, erwies sich als amibitonierte Hobby-Köchin, vor allem aber auch als absoluter Fan dieses Kochfelds. Geschickt erläuterte sie uns die Vorteile des Geräts: Die Advanced FlexZo­ ne, durch die die gesamte Fläche des Kochfeldes flexibel ange­ passt an das benötigte Kochgeschirr genutzt werden kann. Wer­ den die Töpfe verschoben, erfasst die Advanced FlexZone sofort die neue Position. Die hochpräzise Temperaturkontrolle durch den einzigartigen Genius Sensor+ von Panasonic und die intuitive Bedienung über das TFT multi-colour Display runden die Funk­tionen des Koch­ felds ab. In Sachen Design knüpft das KY-T937V an die Eleganz seines Vorgänger-Modells an, das mit dem iF Design Award 2017 in der Disziplin „Produkt“ ausgezeichnet wurde (siehe auch S. 91). Nicht minder attraktiv zeigt sich der Kompaktbackofen Panaso­

nic HL-SX485 der die Funktionen von Dampfgarer, Mikrowelle und Backofen vereint. Der Clou: Die drei Funktionen lassen sich kombinieren und gleichzeitig nutzen. Die manuellen und 65 Auto­ matikprogramme lassen sich aufgrund klarer Menüsteuerung über das große LED-Display schnell und einfach eingeben. Mit dem SC-GA10 stellte Panasonic anlässlich der IFA in Berlin seinen ersten HiFi-Lautsprecher mit integriertem Google Assis­ tant vor. Der sprachgesteuerte Lautsprecher unterstützt alle gro­ ßen Musik Streaming-Apps inklusive Spotify, Google Play Music, TuneIn Radio und Deezer. Für einen raumfüllenden Klang mit kraftvollem Bass baut der intelligente Lautsprecher auf hoch­ wertige Audio-Technologien von Panasonic, u. a. ausgewählte Materialien wie die applizierte Seidenmembran. Dabei fügt er sich mit seinem dezenten, modernen Design nahtlos in jeden www.panasonic.com Wohnstil ein.

Trotz seiner relativ kompakten GröSSe überzeugt Die Marke Melitta® … steht für die gekonnte Kombination aus Tradition und Moderne – mit dem Ziel, besonderen Kaffeegenuss am Puls der Zeit zu bieten. In mehr als 100 Jahren Firmengeschichte revolutionierte die Melitta Unternehmensgruppe die Zubereitung des beliebten Heißgetränks immer wieder: von der Erfindung der Kaffeefiltration mit Papier im Jahr 1908, dem ersten gemahlenen und vakuumverpackten Kaffee1962, der Einführung der ersten elektrischen Filterkaffeemaschine auf dem deutschen Markt 1965 bis hin zum patentierten Aroma Por® Papier und den heutigen Melitta® Kaffeefiltern, die nachhaltig und nach hohen Umweltstandards produziert werden. 

der GA10 mit einer exzellenten Klangqualität. Im Inneren des Lautsprechers sind zwei Hochtöner und ein Tieftöner verbaut, die einen kraftvollen, ­raumfüllenden Sound erzeugen. Die optimale Ausrichtung der zwei 20 mm Soft Dome Hochtöner ermöglicht es, jede Ecke des Raumes zu erreichen und Stimmen klar wiederzugeben.

Weitere Informationen unter www.melitta.de

AromaFresh Filterkaffeemaschine von Melitta® mit integriertem Mahlwerk.

k + a | 115


Architektur + Trend | Küchen Der Kontroll-Hub von VUX ist eine smarte Dunstabzugshaube, die einen gewöhnlichen Induktionsherd über intelligente Projektions­ technologie in eine intuitive Arbeitsoberfläche verwan­ delt. Für ein nahtloses Design integriert sich VUX vollständig in die MarmorArbeitsfläche und lässt

Home-Gardining mit Grundig: Das innovative

Knöpfe hinfällig werden.

kleine „Treibhaus“ findet Platz in jeder Küche.

Grundig: Ressourcenschonend, smart, innovativ Für mehr Nachhaltigkeit im Haushalt setzt Grundig auf innovative Technologien zur Reduzierung von E ­ nergieverbrauch und Lebensmittelverschwendung, bei deren Entwicklung die Bedürfnisse der ­Konsumenten sowie ein ressourcenschonender Verbrauch an erster Stelle stehen. Mit der neuen ­Generation smarter Haushaltsgeräte hebt Grundig den nachhaltigen Haushalt nun auf ein neues Level.

Die Multitür-Kühlschrank-Serie von Grundig ist mit einem speziellen Fach ausgestattet, das die Haltbarkeit von Frischfleisch automatisch überwacht. Die FreshMeter-Technologie erfasst den Geruch im Fach und beurteilt so die Frische des Fleisches. Der Zustand wird anschließend über eine LED-Anzeige angegeben.

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F

ür noch mehr Bedienkomfort hat Grundig seine neuen Haushaltsgroßgeräte und damit auch die Kühlschränke, Öfen sowie Waschmaschinen und Trockner mit einer umfas­ senden Sensortechnologie ausgestattet, mit der die Geräte Veränderungen in ihrer Um­ gebung erkennen und sich automatisch anpassen können. So sind z.B. die Sensoren in Kühl­ schränken in der Lage, den Zersetzungsgrad von Lebensmitteln (FreshMeter) zu messen oder Waschmaschinen können das Material von Textilien (Multisense-In) erkennen. So können die Geräte viele Aufgaben automatisieren, die zuvor manuell eingestellt werden mussten. Herzstück der smarten Grundig Hausgeräte und für viele IFA Besucher interessantes Hihglight ist die innovative Virtual User Experience Technology (VUX) – ein einzigartiges HightechInterface, über das sich Dunstabzugshaube, Mixer, Wasserkocher und Co. steuern lassen. Für die bequeme Steuerung des gesamten Zuhauses können Nutzer auf die HomeWhiz-App zurückgreifen und alle Geräte über ein Tablet, Smartphone oder via Smart-TV bedienen. HomeWhiz arbeitet im Hintergrund und lässt sich mit allen smarten Grundig-Geräten im gesamten Haushalt synchronisieren. So können Nutzer das Energiemanagement ihrer Geräte von überall aus überwachen und steuern. Um die Sicherheit aller Geräte zu gewährleisten, er­ halten alle HomeWhiz Smart-Home-Systeme eine Sicherheitszertifizierung vom renommier­ ten Testinstitut VDE. Als Platinum-Mitglied der Open Connectivity Foundation (OCF) bietet das Grundig HomeWhiz-System zukünftig eine Reihe von Kompatibilitätsfunktionen für die Verbindung mit Geräten anderer Hersteller. Grundig denkt weitsichtig und vernetzt: Zu den Netzwerkpartnern der Marke gehört natür­ lich auch Amazon. So können Grundig-Nutzer zum Beispiel künftig auch den Amazon Dash Replacement Service (DRS) in Anspruch nehmen. Darüber können die smarten Grundig Ge­ schirrspülmaschinen automatisch Geschirrreiniger und Klarspüler nachbestellen. Auch im Bereich Entertainment schöpft Grundig als Hersteller Weißer und Brauner Ware das Smart-Potenzial seiner Geräte über Amazon Services voll aus: Mit dem Grundig FineArtsSystem lassen sich über die Integration von Amazon Alexa, dem Cloud-Service von Amazon für Sprachsteuerung, ganz unkompliziert der Smart-TV steuern, Essen bestellen, ein Taxi rufen und vieles mehr. Ab 2018 lassen sich auch smarte Grundig Geschirrspüler, Kühlschränke, Her­ de und Dunstabzugshauben via Alexa steuern und ab 2019 ist diese Funktion auch in smarten www.grundig.de Waschmaschinen, Trocknern und Backöfen von Grundig verfügbar.


Geräte | technik + design

Smarte Welt mit Siemens

Das Motto „Solutions for a Seamless Life“ ließen ­Siemens Hausgeräte Geschäftsführer Deutschland Roland Hagenbucher und sein Team auf der dies­ jährigen IFA mit Neuheiten wahr werden, die auf intel­ ligenter Technologie, Vernetzung und Design fußen.

Roland Hagenbucher, SiemensGeschäftsführer, präsentiert die Antworten von Siemens auf die Beschleunigung des Lebens und den Wunsch nach mehr Selbst­ bestimmung der Konsumenten.

B

asierend auf dem neuen Trendreport „Seamless Life. Die Intelligenz des Alltagsmanage­ ments von morgen“, den das Zukunftsinstitut im Auftrag von Siemens Hausgeräte zur IFA 2017 herausgab, wurde die Vision der Connected World präsentiert: ob XXL Kühl­ schrank mit vernetzter Kamera, der Assistent Mykie oder der smarte X-Spect Scanner, der den Reifegrad von Lebensmitteln und ihren Verbrauchszeitraum angibt oder Flecken auf Textilien analysiert und für die Wäschepflege mit über Home Connect vernetzten Waschmaschinen und Wäschetrocknern das richtige Waschprogramm vorschlägt. Das passt zu den avantgar­ de Waschmaschinen und Wäschetrocknern, deren Fenster ein stahlblauer Leuchtring umgibt und deren Displays großen Smartphones gleichen. Mit bis zu 10 Kilo Trommelvolumen setzt die neue Reihe auf smarte Technologien wie sensoFresh mit Aktivsauerstoff zur Geruchsbesei­ tigung, i-Dos mit Sensoren für die exakte Dosierung des Flüssigwaschmittels. Beim Kochen stellt Siemens mehr denn je den kreativen Aspekt in den Vordergrund, Tech­ nologie und Design interagieren reibungslos. So hält jetzt der erste Siemens Herd Einzug, mit dem man sprechen kann: Der iQ500-Herd ist als erster im Siemens Portfolio über die Home Connect App vernetzt und damit jetzt auch über Alexa steuerbar.

www.siemens-home.bsh-group.com/de/

Markus Linder, Head of Connected Products, beschreibt den Vormarsch der Vernetzung am Beispiel von Alexa, die Szenarien im Haus steuert, über das Display im Auto, von dem aus sich der Kalender, der Kühlschrankinhalt oder die Installationen zu Hause abgerufen und gesteuert werden können, bis zur Rezept-App, die den Einkauf und dessen Lieferung organisiert. küche + architektur | 117


technik + komfort

Professionell bis ins Detail AEG – Smarte Lösungen für noch mehr Küchen-Komfort Von smarten Arbeitsflächen bis zur drehbaren Kühlschrank-Ablage: AEG präsentierte auf der IFA 2017 nicht nur Hightech-Geräte, sondern sondern sorgte auch mit exklusivem Zubehör für noch mehr

Komfort in der Küche.

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b auf dem Herd, im Ofen oder im Kühl- oder Gefrierschrank – der AEG-SaltBlock ist in jeder Küche einsetzbar und dient als großartiges Werkzeug für die Zubereitung von Speisen sowie als extravagante Servierplatte. Zum einen lässt sich das Essen mit dem SaltBlock auf gesunde Art würzen – denn das rosafarbene Himalaya-Salz enthält über 80 Spu­ renmineralien und intensiviert so das natürliche Aroma des Garguts. Zum anderen zeichnet sich der Salzstein mit einem Schmelzpunkt von knapp 800 Grad auch durch seine besonders hohe Temperaturbestän­ digkeit aus. Weiterhin verfügt er über eine überdurchschnittlich gute Wärmeverteilung , so dass sich die Wärme gleichmäßig durch den ge­ samten Block ausbreitet, was zu perfekten Garergebnissen führt. Mit dem SpinView Shelf … … bringt AEG eine smarte, praktische und simple Ergänzung zur Einbau-Kühl-Gefrier-Kombination CustomFlex auf den Markt: Er­ hältlich ab Frühling 2018 kann die flexible Ablage um 360 Grad im Inneren des Kühlschranks gedreht werden. Dies erleichtert den Zu­ griff auf Lebensmittel, die im hinteren Teil des Kühlgerätes gelagert werden, und sorgt für mehr Übersicht.

Chefs Hub – Vom professionellen „Mise en Place“-Arbeiten inspiriert, sorgt das Chefs Hub für eine aufgeräumte Arbeitsfläche: So bietet das Schneidebrett mit schlau platzierten Schienen auch Platz für die beweglichen Behälter des AEG CustomFlex Kühlschranks. Aus dem Gerät genommen, werden diese einfach auf der Schiene platziert und fungieren als praktische Dosen für gehackte, geschnittene oder gewürfelte Lebensmittel. Die flexiblen Behältnisse können bei Bedarf wieder in den Kühlschrank gestellt werden. 118 | küche + architektur

der Kühlschrank, der sich anpasst Ordnung, Platz und Übersicht schafft CustomFlex: Mit einer Art Bau­ kastensystem aus verschiedenen Behältern, lässt sich die Innentür des Kühlschranks individuell zusammenstellen. In der Einbau-Kühl-Gefrier-Kombination AEG CustomFlex gibt es dank des flexiblen Aufbewahrungssystems für jedes Lebensmittel den passenden Stauraum. Insgesamt können sechs Behälter individuell in die Innentür eingehängt und nach Bedarf immer wieder neu angeord­ net werden. Natürlich lassen sich alle Ablagen leicht reinigen. Teil des Systems sind auch zwei Clips – an ihnen können beispielsweise kleine Notizen oder Tütchen mit geriebenem Käse befestigt werden. Die ideale Ergänzung zum CustomFlex bietet eine FlexiShelf-Glasab­ lage für den Innenraum des Kühlschranks. Mit nur einem Handgriff kann sie halbiert werden – so entsteht neuer Stauraum für besonders hohes Kühlgut. Neben dem innovativen Design ist der AEG CustomFlex auch tech­ nisch auf dem höchsten Stand: Die Einbau-Kühl-Gefrier-Kombinati­ on bietet beste Energieeffizienz bis zur Klasse A+++ und ein intel­ ligentes, duales Kühlsystem, durch das frische Lebensmittel bis zu 99 % ihrer Aromen und Nährstoffe erhalten. Denn dank der Twin­ Tech-Kühlung ist die Luftfeuchtigkeit im Kühl- und Gefrierbereich immer genau richtig. Dies verhindert, dass hochwertige, frische Le­ www.aeg.de bensmittel schnell verderben.


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Ballerina-Küchen Heinz-Erwin Ellersiek GmbH Bruchstraße 47–51 · 32289 Rödinghausen Tel. 05226 5990 · Fax 05226 599211 info@ballerina.de · www.ballerina.de

Express Küchen GmbH & Co. KG Am Mühlenbach 1 · 49328 Melle Tel. 05226 5942-0 · Fax 05226 5942-4200 info@express-kuechen.de www.express-kuechen.de

nobilia-Werke J. Stickling GmbH & Co. KG Waldstraße 53-57 · 33415 Verl Tel. +49(0)5246 508-0 · Fax +49(0)5246 96999 info@nobilia.de · www.nobilia.de

Brigitte Küchen · H. Frickemeier Möbelwerk GmbH Boschstraße 17 · 32120 Hiddenhausen Tel. 05223 9822-0 · Fax 05223 9822-40 www.brigitte-kuechen.de vertrieb@brigitte-kuechen.de

Naber GmbH Enschedestraße 24 · 48529 Nordhorn Tel. +49 5921 704-0 Fax +49 5921 704-140 info@n-by-naber.com · www.n-by-naber.com

Nolte Küchen GmbH & Co. KG Anni-Nolte-Straße 4 · 32584 Löhne Tel. 05732 899-0 · Fax 05732 899-8265 info@nolte-kuechen.de · www.nolte-kuechen.de

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Poggenpohl Poggenpohl Möbelwerke MöbelwerkeGmbH GmbH Poggenpohlstr. 11 •· 32051 Herford 381-0 ·• Fax Fax 05221 05221381-321 381-321 Tel. 05221 05221 381-0 info@poggenpohl.com·•www.poggenpohl.com www.poggenpohl.com info@poggenpohl.com

Rotpunkt Küchen GmbH Rotpunkt Küchen GmbH Rotpunkt Küchen GmbH Bünde Ladestraße 52 · 32257 Ladestraße 52 52 ·· 32257 32257 Bünde Bünde Ladestraße Tel. +49 5223 6900-0 Tel. +49 +49 5223 5223 6900-0 6900-0 Tel. Fax +49 5223 6900-100 Fax +49 5223 6900-100 Fax +49 5223 6900-100 info@rotpunktkuechen.de info@rotpunktkuechen.de info@rotpunktkuechen.de www.rotpunktkuechen.de www.rotpunktkuechen.de www.rotpunktkuechen.de

Schüller Möbelwerk KG Rother Straße 1 · 91567 Herrieden Tel. +49(0)9825 83-0 · Fax +49(0)9825 83-1210 info@schueller.de · www.schueller.de

pronorm Einbauküchen GmbH Höferfeld 5–7 · 32602 Vlotho Tel. 05733 979-0 · Fax 05733 979-300 info@pronorm.de · www.pronorm.de

Sachsenküchen Hans-Joachim Ebert GmbH Dresdner Straße 78 · 01744 Dippoldiswalde Tel. 03504 6481-0 · Fax 03504 6481-35 info@sachsenkuechen.de · www.sachsenkuechen.de

BES zeyko Küchenmanufaktur GmbH Am Fohrenwald 1 · 78087 Mönchweiler Tel. 07721 942-0 · Fax 07721 942-222 info@zeyko.de · www.zeyko.com

Ausgabe 5/2017 · 5. Jahrgang · www.kuecheundarchitektur.de

Das Magazin für professionelles Einrichten

Trends IFA 2017 und Hausmessen 2017

Küchenmeile 2017 · Mehr als nur Küche Küchenmöbelindustrie 2017 mit verhaltenem Wachstum · Der VdDK zur wirtschaftlichen Lage der Branche IFA 2017 · Willkommen im Zeitalter von Digitalisierung und Smartness

Das Magazin für professionelles Einrichten

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M. Westermann & Co. GmbH Bahnhofstraße 205 · 59759 Arnsberg Tel. 02932 476-0 · Fax 02932 476-55 aluments@wesco.de www.wesco-aluments.de

Redaktionsbüro „küche + architektur“ Weißheimerstraße 7 · 67549 Worms Tel. 06241 979708-0 · Fax 06241 979708-17 kueche@fachschriften.de www.kuecheundarchitektur.de

Tische / Stühle

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Systemceram GmbH & Co. KG Berggarten 1 · 56427 Siershahn Tel. 02623 600-10 · Fax 02623 600 790 info@systemceram.de · www.systemceram.de

Küppersbusch Hausgeräte GmbH Küppersbuschstraße 16 · 45883 Gelsenkirchen Tel. 0209 401-0 · Fax 0209 401-303 info@kueppersbusch.de · www.kueppersbusch.de www.facebook.com/kuppersbuschcom

Franke GmbH Küchentechnik Mumpferfährstraße 70 79713 Bad Säckingen Tel. 07761 52-0 · Fax 07761 52-294 www.franke.de/ks

Hailo-Werk Daimlerstraße 8 · 35708 Haiger Tel. 02773 82-0 · Fax 02773 82-1261 info@hailo-einbautechnik.de www.hailo-einbautechnik.de

Naber GmbH Enschedestraße 24 · 48529 Nordhorn Tel. +49 5921 704-0 Fax +49 5921 704-140 naber@naber.com · www.naber.com

Küchenzubehör

BLANCO GmbH + Co KG Flehinger Straße 59 · 75038 Oberderdingen Tel. 07045 4481-100 · Fax 07045 4481-299 info@blanco.de www.blanco-germany.com/de

Geräte

Spülen / Armaturen

PYRAMIS Deutschland GmbH Wilhelmstraße 4 · 35683 Dillenburg Tel. 02771 36007-0 · Fax 02771 36007-20 www.pyramisgroup.de

M. Westermann & Co. GmbH Bahnhofstraße 205 · 59759 Arnsberg Tel. 02932 476-0 · Fax 02932 476-55 einbau@wesco.de www.wesco-kuechentechnik.de

Cosentino Deutschland GmbH Birkerfeld 48 · 83627 Warngau Tel. 08024 90228-0 · Fax 08024 90228-29 info.de@cosentino.com · www.silestone.com

Abfalltrennungssysteme küche + architektur | 121

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DIE BACKOFENTÜR DIE PLATZ MACHT HIDE® – NÄHER AM GESCHMACK Unsere Hide® Backofentür öffnet der Kreativität die Pforten. Sie verschwindet einfach vollständig unter dem Backofen. In einem wendigen Zug schafft unsere Hide®-Tür genug Freiraum zum Abschmecken, Würzen oder zum Herausnehmen der fertigen Gerichte.

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küche + architektur 5/2017  
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