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Ausgabe 4/2017 · 5. Jahrgang · www.kuecheundarchitektur.de

Das Magazin für professionelles Einrichten

Previews IFA 2017 und Hausmessen 2017

Zeyko ist zurück · Zuverlässiger, innovativer und exklusiver als je zuvor Vom Küchenspezialisten zum Innovator · „Wer aufhört, besser zu werden, hat aufgehört, gut zu sein.“ (Martin Luther) Küchenmeile · Die Informations- und Orderplattform für Trends und Innovationen rund um die Küche


Neue

S O L O S P Ü L E B E L A 5 7 in Jasmin mit Armatur FINO für den 60er Einbauschrank.

Neu zu erleben: Unsere Badkeramik. area 30 in Löhne Stand F 61 vom 16. bis 21.09.2017

F e i n s t e i n z e u g a u s d e m We s t e r w a l d ! · D a r a u f g e b e n w i r 5 J a h re G a r a n t i e · w w w. s y s t e m c e r a m . d e


Editorial

Der Chef führt, die Marke leitet …

J

eder Küchenmöbelhersteller, der heute noch am Markt agiert, repräsentiert ein Stück deutscher Einrichtungskultur. Sie steht Pate für die Entwicklung von Produkten und Designs, die heute sogar weltweiten ­Anklang finden. Alno, Gründungsjahr 1927, gehört zu den ältesten Unternehmen der Branche. Mit der Lancierung der Frankfurter Küche nahmen sich dann immer mehr Unter­nehmen, die aus dem Schreiner- bzw. Tischler­ handwerk hervorgingen, der Kücheneinrichtung an und stellen sich seitdem erfolgreich dem Wandel der Zeit. Designstark, individuell, passgenau und langlebig – Eigenschaften, durch die sich Küchen made in Germany weltweit einen Namen gemacht haben. Dieses Image hat die gesamte Branche mit erarbeitet. Umso trauriger ist es, wenn einer der namhaften Vorreiter dieses Industriezweigs vom Markt verschwindet und vielleicht irgendwann nur noch in Geschichtsbüchern zu finden sein wird. Wie kommt es, fragt man sich, dass ein Unternehmen, das vom Umsatzvolumen her zu den fünf größten Herstellern der Branche gehört, in einer Zeit in Schieflage gerät, in der der Markt floriert? Gründe dafür gibt es sicherlich viele. Da stellt sich die Frage nach der Gesellschaftsform und damit verbunden nach einem permanent wechselnden Management sowie dessen Willen und Fähigkeit, sich mit dem Produkt, der Branche und dem Markt aktiv aber kritisch auseinanderzusetzen. Ein Management, das, getrieben von den Interessen der Aktionäre, allzuoft vergisst, dass Stückzahlen und Umsatz noch keine Rendite bedeuten. Eine Führungsspitze, die es zulässt, dass eine Unternehmensgruppe zum Spielball im Pokerspiel einiger Verbandsgruppierungen wird, um Marktpreise zu drücken. Hinzu kommen zu viele Produktionsstand­ orte mit zu geringen Synergien und zum Teil veralteter und damit nicht wettbewerbsfähiger Produktion. Die Zeche bei der Insolvenz eines Herstellers mit einem so hohen Umsatzvolumen zahlen zuerst die Zulieferanten. Sie, Versicherung

hin oder her, müssen Verluste in sechsstelliger Höhe verkraften, da sie versucht haben, ihren Industriepartner, im eigenen Interesse, aber natürlich auch im Sinne der Mitarbeiter und der Partner im Handel des Herstellers, dahingehend zu unterstützen, die Schieflage noch zu überbrücken. Wenn trotz aller Anstrengungen nichts mehr hilft, trifft die Wucht des Damokles-Schwertes nicht nur die Mitarbeiter, sondern auch die Köpfe der Handelspartner. Wohl dem, der weitsichtig genug war, mit mehreren Herstellern zu arbeiten. In dem Fall bleibt die Lieferfähigkeit erhalten und der Imageschaden hält sich in Grenzen. Es ist bedauerlich, aber nachvollziehbar, dass sich die Handelspartner eines Unternehmens, gerade wenn es sich dabei um eine in Insolvenz geratene Marke handelt, sukzessive abwenden, um den Imageschaden ihres In­ dustrie­ partners von sich fernzuhalten. Ein Verhalten, das dem angeschlagenen Hersteller einen Neustart einmal mehr erschwert. Zudem verteilt sich selbst das Volumen eines großen Unternehmens recht schnell auf dessen Wettbewerber, die zeitnah auf Akquisetour gehen und wie Strom- oder Telefontarif­ anbieter einen super „Wechselkurs“ anbieten. Hier gilt, wer die Wahl hat, hat die Qual. Ob Marke oder Handelsmarke, das spielt keine Rolle, denn wie die meisten Küchenstudios oder Einrichtungshäuser von sich sagen: „Wir sind die Marke.“ Womit sie nicht ganz unrecht haben, denn die kreative Leistung für eine individuelle Küche erbringt der Küchenplaner. Das Fundament jeder Marke, ob Unternehmens- oder Produktmarke, sind Sicherheit und Orientierung. So wie den Kern einer Freundschaft das Vertrauen bildet, bildet Vertrauen auch den Kern einer Marke. Das Vertrauen in die Marke Alno ist derzeit grundlegend erschüttert. Doch wie sagt man so schön: Die Zeit heilt alle Wunden. Vielleicht erstarkt die Marke im Laufe der Jahre erneut und setzt ihre Geschichte fort. Die Kultur der Einbauküche hat sie bereits geprägt.

Yvonne Davy Chefredakteurin

küche + architektur | 1


Foto: Kesseböhmer

Der Kühlschrank macht es vor: Auch hier wandert der Inhalt beim Öffnen in den direkten Zugriff. Das Prinzip stand bei einem neuen Türregal Pate, das Kesseböhmer erstmals zur Interzum 2017 vorstellte. „Tandem side“ präsentiert sich als Baukastensystem und mit verstellbaren Tablaren so flexibel wie sein Nutzer. Es ist in vier Rahmenhöhen für lichte Schrankhöhen von 600 bis 1.700 mm und für drei Schrankbreiten (450, 500 und 600 mm) verfügbar und passt so – auch noch nachträglich – in alle gängigen Schranktüren im Hoch-, Oberund Unterschrankbereich. www.kesseboehmer.com

1 Der Chef führt, die Marke leitet … Editorial

4 Vom Küchenspezialisten zum Innovator

„Wer aufhört, besser zu werden, hat ­aufgehört, gut zu sein.“ (Martin Luther)

10 Küchenmeile – die Informationsund Orderplattform …

… für Trends und Innovationen rund um die Küche

12 Große Becken brauchen starke Armaturen

Franke lanciert Pescara

14 Der Raum – Symbiose aus Wohnlichkeit und Multifunktionalität Leicht

15 Franke bringt Edelmetall in die Küche

16 Rotpunkt Küchen –

Das Geheimnis des Erfolgs?

„… Anders sein als die anderen.“ (Woody Allen)

20 Individualität und Wohnlichkeit Nolte Küchen mit trendgerechter ­Materialwelt

Innovationen kommunikativ Blanco lädt ein

31 Hommage an die Individualität Smeg – italienische Hausgeräte

32 Bauknecht mit neuen ­Einbaugeräten

Kitchen Aid und Privileg on Top

33 Italienische Lebensart auf Gut Böckel Aran Cucine

34 Oranier – engineered in Germany „Kundennähe erfordert Distanz zu sich selber.“ (Prof. Dr. Hermann Simon))

38 Tielsa – die smarte Küche

... so eigenständig, flexibel und individuell wie ihr Konzept

41 Badkeramik für den Küchenhandel Systemceram

42 Vorhang auf

Cosentino auf der Küchenmeile A30

43 Gute Luft in großen wie in kleinen Räumen

Berbel

22 Zeyko ist zurück

44 Mix & Match

28 Komfortoffensive

45 Vision possible – Küchentechnik

Zuverlässiger, innovativer und exklusiver als je zuvor

„Küche mit System“ Express Küchen

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30 „KüchenkulTour“:

Lechner – Individualisierung leicht gemacht

für heute und morgen Sedia


Impressum Verlag: Fachschriften-Verlag GmbH & Co. KG Höhenstraße 17 70736 Fellbach Tel. 0711/5206-1 Fax 0711/5206-300 www.fachschriften.de Geschäftsführer: Tilmann Münch Redaktionsbüro: küche+architektur Weißheimerstraße 7 67549 Worms Herausgeberin und Chefredakteurin: Yvonne Davy Tel. 06241/979708-10 Fax 06241/979708-17 davy@fachschriften.de

Inhalt 4/2017 46 Cross-mediales Magazin für ­Endkunden

Schock spricht an

47 Comfort+ Line überzeugt durch praktische Features

Küppersbusch

48 Multifunktionalität

erleichtert den Küchenalltag

Naber präsentiert intelligente Allrounder

49 Keramik der Meister:

Fest. Fein. Formvollendet.

Villeroy & Boch präsentiert TitanCeram

50 Küchenwohntrends 2018

Industrial Style meets modern interior architecture

54 IFA 2017 smarter denn je

Intelligente Technik zum Begreifen

56 Geschirrspüler mit Liftfunktion AEG

56 „Making your life smarter“ Liebherr

56 Symbiose aus Kunst und Technik Samsung

56 „Größter Innovationssprung

seit der Einführung der Induktion“

Miele

57 Geschirrspüler, einzigartig flexibel Grundig

57 „Individualität“ ... Bosch

58 Seamless Life –

macht das Leben leichter Siemens

58 Mobiler Laserprojektor mit dem Charme eines Netzwerkers LG

58 Der Family Hub Samsung

59 Hue smarter than ever Philips

59 Smartfrog Cam Augmented Reality

60 Stylische Küchengeräte Morphy Richards

60 Eine Schublade, die spülen kann Fisher & Paykel

62 Visionär, hochwertig und design­orientiert Gorenje bricht auf

64 Always an idea ahead AEG – Konsumentenerlebnis im ­Schulterschluss mit dem Handel

66 Miele-Gruppe weiter auf ­Wachstumskurs

Fachhandel stärkt Position des Familienunternehmens

67 Die guten Adressen der Branche Visitenkarten

Redaktionsassistenz und Anzeigenverkauf: Sabine Metz-Lieb Tel. 06241/979708-12 metz-lieb@fachschriften.de Layout: Simone Steinbrech post@steinbrech-design.de Druck: ColorDruck Solutions GmbH Gutenbergstraße 4 69181 Leimen Preisliste für Anzeigen: zur Zeit Nr. 5, gültig seit 1. 1. 2017 Preis Einzelheft: 10,00 Euro (inkl. Versand und MwSt.) Abonnement-Service: Fachschriften-Verlag GmbH & Co. KG Abo-Service Höhenstraße 17 70736 Fellbach Tel. 0711/5206-306 Fax 0711/5206-307 abo@fachschriften.de Bankkonten: HypoVereinsbank IBAN: DE72 670 201 900 025 059 506 BIC: HYVEDEMM489 Steuer-Nr.: 90492/10407 EG Ust.-Id.Nr.: DE 147321116 Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung des Verlags. Artikel oder Zuschriften mit Namen des Verfassers stellen die Meinung des Autors, nicht unbedingt die der Redaktion dar. Der FachschriftenVerlag ist förderndes Mitglied im Bundesverband Deutscher Fertigbau e.V. (BDF), Bad Honnef, und im Deutschen Holzfertigbau-Verband e.V. (DHV), Stuttgart. Im Fachschriften-Verlag erscheinen außerdem: Althaus modernisieren, bauen!, Bauen & Renovieren, Effizienzhäuser, pro fertighaus, Schwimmbad & Sauna und weitere Sonderhefte für Bauherren und Modernisierer Fotonachweise: küche + architektur | 3 Seite 67: auremar/fotolia


handel + markt

Daniela und Hubert Lehmann haben das Küchenstudio in Rust gemeinsam aufgebaut. Mittlerweile repräsentieren Tochter Sarah (r.) und ihr Kollege Philipp Schächtele die zweite Generation.

Vom Küchenspezialisten zum Innovator „Wer aufhört, besser zu werden, hat aufgehört, gut zu sein.“ (Martin Luther)

„Am 15. Juli dieses Monats wird unser Unternehmen 17 Jahre alt.“ Inhaber Hubert Lehmann ist stolz auf das Erreichte. Der sympathische Baden-Württemberger hat sein Küchenstudio gemeinsam mit seiner Ehefrau Daniela aufgebaut. Während er mit seinem Team für Verkauf und Montage verantwortlich zeichnet, kümmert sie sich um die kaufmännische Abwicklung und Sachbearbeitung, übernimmt die telefonische Kundenbetreuung und klärt Reklamationen. Im Laufe der Jahre infizierte sich auch seine Tochter Sarah mit dem Virus der perfekt geplanten Kücheneinrichtung. Als erfolgreiche Möfa-Absolventin und studierte Betriebswirtin repräsentiert sie gemeinsam mit ihrem Kollegen Philipp Schächtele die zweite Generation des Küchenstudios Lehmann in Rust.

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handel + markt

Die Montage bei Lehmann Küchen in Rust liegt in den bewährten Händen von Frank Koehn (r. im Bild). Insgesamt vier eigene Monteure und einen Azubi beschäftigt Hubert Lehmann in diesem für das Unternehmen wichtigen Bereich.

I

hr gemeinsamer Leitsatz: „Perfektion besteht nicht darin, Außergewöhnliches gut zu tun, sondern darin, Gewöhnliches außergewöhnlich gut zu tun.“ Und exakt dieses Image hat sich das elfköpfige Team des Familienunternehmens erarbeitet. „Unser Küchenfachgeschäft hat einen hohen Bekanntheitsgrad, der sich bis 50 Kilometer im Umkreis erstreckt“, freut sich Hubert Lehmann. Die kundenorientierten und gleichzeitig kreativen Planungen, die zum Teil über die Küche bis in den Ess- und Wohnbereich reichen, sprechen für sich. Die 300 Quadratmeter große Ausstellung ist nicht umsonst in eine architektonisch imposanten Immobilie integriert, deren in Holz und Glas gehaltene Fassade bereits den Anspruch an Design, Qualität und Nachhaltigkeit der hier präsentierten Produkte widerspiegelt. „Der Durchschnittswert der von uns geplanten und montierten Küchen liegt bei rund 15.700 Euro“, verrät der Hausherr, der gemeinsam mit seinem Team ein Umsatzvolumen von jährlich rund 1,7 Millionen Euro generiert. „Einen nicht unerheblichen Anteil daran hat die Ausstattung zahlreicher Ferienwohnungen- und Appartements, die sich rund um das Freizeitzentrum Europa Park Rust angesiedelt haben und

noch immer ansiedeln“, verrät uns der ambitionierte Küchenplaner. „Bei solchen Projekten greifen wir auf die Flexibilität und Zuverlässigkeit von Nobilia zurück“, erläutert Hubert Lehmann und das obwohl keine einzige Küche des Herstellers im Studio ausgestellt ist. „Unser Hauptlieferant ist seit vielen Jahren Schüller“, betont er und schlendert mit uns durch die acht großzügig gestalteten Ausstellungsküchen, die Spielraum für Budgets von 4.000 Euro aufwärts lassen. Den gehobenen Einrichtungsbereich decken Exponate der Marken Next 125 und Zeyko sowie Gestaltungsvarianten von Invido ab, einem Hersteller maßgenauer Kasten und Korpusmöbel. Sie visualisieren den fließenden Übergang zwischen Küchen- Ess und Wohnbereich. „Obwohl man Regale, Side-Boards, Low-Boards usw. heute durchaus auch mit dem Sortiment des einen oder anderen Herstellers aus der Küchenmöbelindustrie realisieren kann“, gibt der versierte Einrichter zu. Was er im Übrigen auch tut. Die Weiterempfehlung durch seine Kunden, zu denen auch eine Vielzahl an Ärzten, Anwälten, auch Lehrern gehört, hat im Laufe der Jahre zur positiven Entwicklung seines Studios beigetragen. „Mit zahlrei-

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handel + markt

chen meiner Kunden hat sich auch über den Küchenkauf hinweg eine langjährige Freundschaft entwickelt“, erläutert der sympathische Geschäftsmann. Und, bedingt durch den Europapark mit seinen unterhaltsamen Shows, führt es auch schon einmal den einen oder anderen Prominenten zu Lehmann Küchen nach Rust, der hier vor laufender Kamera einmal zeigen kann, was er unter einer guten Küche versteht. „Aber auch unabhängig davon veranstalten wir in regelmäßigen Abständen Kochevents für und mit unseren Kunden“, verrät uns der überzeugte Dampfgar-User, der übrigens auch zertifizierter ErnährungsExperte ist. Die Tatsache, dass Hubert Lehmann und seine Frau Daniela erklärte Veganer sind, wirkt sich jedoch nicht auf die kulinarischen Genüsse aus, die sie ihren Gäste anlässlich eines solchen Events kredenzen: „Jeder Mensch sollte grundsätzlich immer die Wahl haben …“, betont das Paar einvernehmlich. Eine Devise, die auch der Showroom widerspiegelt. Hubert Lehmann und sein Team haben ein Auge für Details. Wie ein Großteil seiner Mitarbeiter repräsentiert auch der Hausherr als gelernter Schreiner das Holzhandwerk. Prokurist Philipp Schächtele ist ausgebildeter

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Zimmermann und Einzelhandelskaufmann. Die Montage liegt u. a. in den bewährten Händen des gelernten Schreiners Frank Koehn. Sein Sohn Denis Koehn, der gerade die Ausbildung auf der Möfa abschließt, hat hier zuerst seine Monteur Ausbildung gemacht. „Auf seine Leistung bin ich besonders stolz“, betont der Hausherr. „Denis wird danach zuerst einmal bei einem meiner geschätzten Marktbegleiter arbeiten, bevor unser Schwiegersohn in spe dann wieder bei uns eine entsprechende Aufgabe übernimmt. Wir beschäftigen übrigens insgesamt vier eigene Monteure und einen Azubi. Das ist ein Berufszweig, der für uns außerordentlich wichtig ist, wo es auf Know-how, Zuverlässigkeit und natürlich auch Höflichkeit ankommt. Deshalb lassen wir es uns nicht nehmen, unsere Monteure alle selbst auszubilden“, betont Hubert Lehmann mit Nachdruck. Vom Küchenprof zum Erfinder Das Thema Montage war es auch, das den versierten Küchenprofi auf ein Branchendefizit aufmerksam machte und ihn zu einem Entwickler werden ließ. „Im Laufe der Jahre ist die Planung von Küchen immer


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Der Showroom zeigt: Hubert Lehmann

aufwändiger geworden“, schildert Hubert Lehmann seine Beobachtung. „Es ging darum, Möbel flächenbündig in die Wand einzubauen. Doch selbst die Ausführungen in den Ausstellungen der Küchenmöbel­ industrie waren und sind bis heute nicht zufriedenstellend: Küchenschränke und Geräte werden meistens in vorgebaute Nischen eingefügt. Dabei bleibt der Stoß zwischen Küchenmöbel und Wand als Fuge sichtbar. Oder, wird der Stoß verspachtelt, bilden sich mit der Zeit hässliche Risse. Ganz zu schweigen von der fehlenden Entlüftung für Kühlgeräte, die oft ganz außer Acht gelassen werden“, bemängelt Hubert Lehmann. „Also suchte ich selbst nach einer Möglichkeit, die nicht nur ein ästhetisches Gesamtbild gewährleisten, sondern zudem einfach zu montieren – und vor allem auch bezahlbar sein sollte.“ Das Zauber-Profil Die Lösung: eine speziell imprägnierte MDF-Profilleiste, die eine dauerhafte Verbindung ohne Risse ermöglicht. „Zur Entwicklung meiner Gesamtlösung beigetragen hat nicht zuletzt meine praktische Trockenbauerfahrung mit Gipskarton: Wir arbeiten nicht wie bis

und sein Team haben ein Auge für Details.

dato üblich mit vorgebauten Nischen, sondern platzieren zuerst die Küchenmöbel und stellen erst danach die Flächenbündigkeit mit der Wand aus Gipskartonplatten her. Die Verbindung zwischen Möbel und Gipskartonwand schaffen wir mit Hilfe des imprägnierten MDFProfils. Die Faserplatte wird einfach an der vorderen Kante eingefräst und dort mit dem Gipskarton verleimt und verschraubt. Der Stoß wird dann verspachtelt. Das ist ebenso einfach wie Wangen an einen Schrank zu schrauben“, betont der passionierte Küchenspezialist. Heute ist die Lösung perfekt, doch musste Hubert Lehmann noch einige physikalische Hürden nehmen: „Bei meinen ersten Versuchen“, erläutert er uns, „sog das MDF-Profil das Spachtelmaterial viel zu schnell auf, was eine dauerhafte Verbindung ohne Risse schier unmöglich machte. Also musste ich die Kante der MDF-Platte so imprägnieren, dass diese sich mit Spachtelmaterial und Weißleim gleichermaßen verbinden lässt.“

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handel + markt

Der ambitionierte Küchenprofi fand das Zaubermittel, das er im Übrigen bis heute nicht preisgibt. Die mittlerweile zum Patent angemel­ dete Erfindung ist auf Herz und Nieren geprüft und hält extremer H ­ itze, Kälte und Luftfeuchtigkeit stand. Zur Patentanmeldung geraten ­ hat ihm im Übrigen der österreichische Innenarchitekt Reinhard Schwab, der über die dk-Verbandszentrale auf die Erfindung aufmerksam gemacht worden war. „Heute bin ich froh, diesem Rat gefolgt zu sein: Mit der Firma Naber habe ich mittlerweile einen exzellenten Vertriebs­ partner gefunden, der meine Erfindung unter der Bezeichnung „Topmaster-Profil“ als Lizenz-Produkt in sein Programm aufgenommen hat.“ Und Hubert Lehmann hat bereits weitere Ideen, um seine Entwicklung auch anderweitig zum Einsatz zu bringen. „Ich denke da an Regalsysteme oder Oberlichter und und und …“ Weichen gestellt In drei Jahren will der 57-Jährige sein Unternehmen voll und ganz in die Hände der beiden derzeitigen Prokuristen Sarah Lehmann und Philipp Schächtele legen und sich hauptsächlich um die Weiterent-

Das von Hubert Lehmann entwickelte imprägnierte MDFProfil ermöglicht einen Trockenbau ohne sichtbare Fuge auch bei dem perfekt eingepassten Entlüftungsgitter.

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wicklung seines Profils kümmern. „Ich könnte nie ganz aufhören zu arbeiten“, gesteht er, „aber mit 60 braucht man keinen 12-Stunden-Tag mehr.“ Die Weichen für eine erfolgreiche Weiterführung des Unternehmens sind gestellt. Wer zu Lehmann Küchen in Rust kommt, wird auch weiterhin vom Rund-um-Sorglos-Paket des Fachgeschäfts profitieren, das alle menschlichen und innenarchitektonischen Belange berücksichtigt: Die persönlichen Kundengespräche, das Miteinander, das sich auch in gemeinsam erstellten ganzheitlichen Farb- und Materialkollagen, der individuellen Granit-Auswahl beim ortansässigen Steinmetz und im gemeinsamen Kochen und Genießen widerspiegelt. Nicht zu vergessen die Koordination unterschiedlichster Gewerke, deren Umsetzung das Unternehmen mit zuverlässigen Handwerks­ partnern aus der Region umsetzt. „Wir sind eben ein gutes Team“, freut sich Hubert Lehmann, der sich selbst nur als Teil des Ganzen sieht. Und dieser Team-Geist ist es, den der sympathische Küchenprofi und Erfinder auch den nachfolgenden www.lehmann-kuechen.de Generationen weitergeben wird.


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International Fairs | Hausmessen

Küchenmeile – die Informationsund Orderplattform … … für Trends und Innovationen rund um die Küche Wenn im September die Küchenmöbelhersteller den Küchenfachhandel in ihre Hausausstellungen einladen, wird Ostwestfalen für eine Woche wieder zum Mittelpunkt der Branche. Intensive 16.9. bis 22.9.2017 www.kuechenmeile.de Alno, Hiddenhausen Artego, Kirchlengern Ballerina-Küchen, Rödinghausen Bauformat und Burger, Haus Beck Löhne Beeck Küchen, Bad Oeynhausen Brigitte Küchen, Hiddenhausen Eggersmann, Hiddenhausen Express-Küchen, Melle Häcker, Rödinghausen Impuls, MAZ, Löhne KH System Möbel, Melle Leicht, house4kitchen, Löhne Menke Küchen, Kirchlengern Miele, Gut Böckel Rödinghausen

Gespräche, inspirierende Planungen und innovative Konzepte erwarten die Partner im Handel.

U

nd auch die Aussteller der Parallelveranstaltungen werden mit Neuheiten und Produktoptimierungen das ihre zu einer gelingenden Messe beitragen. Es ist angerichtet, das Menü stellen die Besucher sich selbst zusammen, unterstützt von der neuen Küchenmeile-App, getreu dem Motto „kompetent, innovativ, wegweisend“. Die neue App steht für iPhone, ­Android-Smartphone und Tablet ­kostenfrei im AppStore und auf www.kuechenmeile.de zum Download zur Verfügung. So kann der Fachhandel seinen Messebesuch bei den ­Küchenmöbel produzierenden Mitgliedsunternehmen der A30 Küchenmeile e.V. sowie den Ausstellern der Parallel-Veranstaltungen Area30, Forum 26, Gut Böckel, House4Kitchens, Kitchen Center Löhne (ehemals MAZ) und Kaiserpalais effektiv vorbereiten. Am besten die App schon vor dem KüchenmeileBesuch laden und kostenlos anmelden. Anschließend ist das mobile Nachschlagewerk für die individuelle Orientierung, Aussteller- und Produktsuche (­ alphabetisch oder per Volltextsuche), Navigation, Routen- und Terminplanung zu nutzen.  www.kuechenmeile.de

Nobilia, Verl Nolte Küchen, Löhne Jaka-BKL Optifit, MOW Halle 12 Bad Salzuflen

Kaiserpalais, Bad Oeynhausen

House4kitchen, Löhne

Poggenpohl, Herford

16.9. bis 20.9.2017 · 9:00–18:00 Uhr

16.9. bis 2  1.9.2017 · 9:00–19.00 Uhr

Pronorm, Vlotho

Neff

22.9.2017 · 9:00–13.00 Uhr

Rational, Melle

www.house4kitchen.com

Rotpunkt Küchen, Bünde

Dekker, Franke, Gaggenau, Leicht, Schüller

RWK & Kuhlmann, Enger Sachsenküchen, MAZ, Löhne Schröder Küchen, Kirchlengern Schüller, house4kitchen, Löhne Störmer Küchen, Forum26, Rödinghausen Warendorf Die Küche, Warendorf

Küchenmeile-App @ GooglePlay Küchenmeile-App @ App Store

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area30 | International Fairs

Dinger Lenoxx Stone Dornbracht A 71 A 73 B 70

Hansgrohe A 60

Dunavox A 65

Sagemüller und Rohrer Hammes C 70 B 71

Pyramis C 72

Strasser Küche & Co. B 65 C 61

Küche & Co. C 61

Gutmann B 60

Mayer Sitzmöbel Gräbert Softronik C 74 D 70 D 72

Refsta A 53

Lechner A 50

A 40

Garant D 61

Best B 50

KEK C 60

Gorenje B 55

Amica C 50

Bax D 63

A.S.K. C 40

SHD C 41

Steel D 40

C 43

Invvitec D 51

Taxi-Werbung Schimanski C 12

Cuciniale C 10 Sapien Stone C 01

www.area-30.de

Bora E 61

Vogt F 60

Schock D 20

Rieber E 30

Simfer D 26 Holzmann D 18

Granberg D 12

Domaplasma D 10

Beckermann E 51

E 50

Plasmamade E 40

Sil Lacanche D 44

Elica D 30

16.9. bis 22.9.2017 in Löhne

Tebü G 70

Wagner & Schönherr G 71

Systemceram F 61

Novy G 61

Culina Luce G 52

Villeroy & Boch D 50

Sprinz Marqurardt Küchen B 40 B 42

Falmec E 60

Press area D 52

Berbel / Homeier C 51

Compusoft A 51

Stengel Steel Ludwig Schneider A 41

Cool Giants F 71

Silverline D 60

Caressi A 61 eOpus B 61

Sedia / HKT E 71

Catering area

Kitchen KüchenAdvisor atlas Unito E 36 E 32 E 34

Küppersbusch D 28 Check-in-Area

Eingang / Ausgang

Panasonic E 42

Grohe E 23 POS E 20

DIWA-Klima E 21

Komet E 10

Die Betonköpfe E 12

Outdoor area

Spekva F 40

Oranier F 51

Clage G 50

Quooker F 41

AMK G 40

Grama Blend F 30

Hotrega F 20

Wesco F 10

Outdoor area

Kitchen Center Löhne

Forum 26, Rödinghausen

(ehemals MAZ)

19. bis 22.9.2017 · 9:00–18:00 Uhr

16.9. bis 21.9.2017 · 9:00–20:00 Uhr

Naber G 51

Gut Böckel, Rödinghausen

www.forum26-designwerkstatt.de

15.9. bis 21.9.2017

u. a. Störmer, Agoform, Alape, Altec,

www.kitchen-center-loehne.de

aran cucine, Bauknecht, Beko, Blanco,

BaliSpa, Dornbracht, L&S, Ritter,

AEG und Zanussi, Impuls Küchen,

Blauwasser, Carat, ErGe, Grundig, Jens

Rockenhausen, Rosskopf+Partner,

ewe Küchen/INTUO Küchen,

Naumann, KitchenAid, Ludwig Grimm,

Spartherm, Ton, Topgranit,

Sachsenküchen

MGS, Miele, O+F A-Line, Smeg

Villeroy & Boch, Wesco, WMF

22.9.2017 · 9:00–15:00 Uhr

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Wir freuen uns, Ihnen die neue Küppersbusch Gerätefamilie im Rahmen der Orderfachmesse area30 vom 16. bis zum 21.09.2017 auf unserem Messestand D28 vorstellen zu dürfen.

küche + architektur | 11

www.kueppersbusch.de

www.facebook.com/kuppersbuschcom


Fotos: Franke

komfort + design | Armaturen

Passen perfekt zusammen: Die 20 cm tiefe Edelstahlspüle Franke Box und die neue semi-professionelle Armatur Franke Pescara.

Große Becken brauchen starke Armaturen Franke lanciert Pescara

Eine hochwertige Armatur ist das i-Tüpfelchen jeder

Pescara

Spüle. Mit den neuen semi-professionellen Modellen

begeistert durch

Pescara L und XL präsentiert Franke komfortable Armaturen für große Spülbecken.

feine Proportio­nen und hochwertige Verarbeitung. Sie ist aus massivem Edelstahl oder wird

S

o passen sie z.B. besonders gut zu Edelstahlspülen der Serie Franke Box. Die 20 cm tiefen Becken der zeitlosen Serie lassen sich sowohl als Einbauspüle in den Randausführungen SlimTop, flächenbündig, als auch als Unterbaubecken in die Arbeitsplatte integrieren. In jedem Fall betont der enge Radius von 12 mm die geradlinige Formensprache und bietet maximales Arbeitsvolumen. Letzteres gilt natürlich auch für die beiden neuen Armaturen: Für ausreichend Bewegungsfreiheit bietet Franke die Pescara in unterschiedlichen Ausführungen an: die Pescara L ist 420 cm hoch, die XL-Lösung 550 cm. Beide gewährleisten mit einem stabilen MantelSchlauch einen ausgesprochen großzügigen Aktionsradius – für flexibles und ergonomisches Arbeiten. Dabei lässt sich am Brausekopf einfach zwischen Normal- und Brausestrahl umschalten. Die hochwertig verarbeitete Magnethalterung hält ihn sicher an Ort und Stelle. Optisch überzeugt die Pescara, die wahlweise aus massivem Edelstahl oder mit verchromter Oberfläche erhältlich ist, durch ihre fein abgewww.franke.de stimmten Proportionen.

12 | küche + architektur

mit verchromter Oberfläche geliefert.


KÜCHEN TRENDS

2018

A30

KÜCHENMEILE

LÖHNE

KÜCHEN

NEU HEITEN 16. BIS 22.09.

2017

house4kitchen, Oeynhausener Straße 99, 32584 Löhne (Germany) | www.house4kitchen.com Tel.: +49 (0) 5732 989899-0 | Sa. 16.09. bis Fr. 22.09.2017, Sa. - Do.: 9.00 - 19.00 Uhr, Fr.: 9.00 - 13.00 Uhr


Architektur + Trend | Küchen

Leicht setzt neue innenarchitektonische Akzente

Der Raum – Symbiose aus Wohnlichkeit und Multifunktionalität Für Leicht und seine Partner im Fachhandel, in Architketur und Innenarchitektur werden der hochwertige Innenausbau in Verbindung mit innovativen Material- und Farbkonzepten immer wichtiger. Entsprechend anspruchsvoll präsentiert sich die Marke auf der diesjährigen Küchenmeile im house4kitchen. Erstmals bildet ein „Raum im Raum“ das zentrale Element der hier inszenierten Küchenarchitektur. „Ein Planungsansatz, der weit über die üblichen Raumkonzepte hinausgeht und ein noch höheres Maß an Wohnlichkeit schafft“, beschreibt Leicht-Vorstand Stefan Waldenmaier die prägnante Neuentwicklung. Dieser „Raum im Raum“ ist architektonisch prägend und erfüllt zugleich eine Vielzahl von Wohnraum- und Küchenfunktionen. Von außen zeigt sich der kompakte Raum allseitig als ruhige Schrankfront, während das Innere ganz dem Kundenwunsch ent-

„RAUM IN RAUM“ (l.) Von außen zeigt sich der kompakte Raum allseitig als ruhige LEICHT stellt anlässlich der Küchenmeile A30 im house4kitchen aus: Oeynhausener Straße 99 32584 Löhne 16.09. bis 22.09.2017 täglich von 9.00 bis 19.00 Uhr Freitag von 9.00 bis 13.00 Uhr

Schrankfront, während das Innere ganz dem Kundenwunsch entsprechende Funktions- und Stauraumlösungen in sich aufnimmt.

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sprechende Funktions- und Stauraumlösungen in sich aufnimmt. Der hochwertige Innenausbau sowie innovative Material- und Farbkonzepte gehören zur Produktphilosophie der Marke. Deshalb dürfen die Besucher der Leicht-Ausstellung auch in diesem Jahr auf interessante Neuerungen in diesen Bereichen rechnen. Dazu gehören ausdrucksstarke Echtholzpaneele, die einen fließenden und harmonischen Übergang von der Küche in den Wohnbereich schaffen, ebenso wie neue Materialien und inspirierende Farbkollagen aus dem exklusiv von Leicht angebotenen Farbspektrum Les Couleurs®Le Corbusier. Zudem wird das Unternehmen eine überraschende moderne Neuinterpretation der klassischen Stilfront präsentieren, die sich in einer fein profilierten, seidenmatten Rahmenfront im Farbton www.leicht.de eines warmen Umbra widerspiegelt.


Architektur + Trend

Franke bringt Edelmetall in die Küche

Für Furore sorgen wird zudem die elegant aufeinander abgestimmte Kupfer Edition, die den Trend zu Edelmetallen in der Küche geschmackvoll aufgreift.

2017 zieht Franke wieder mit einer Vielzahl neuer Lösungen im Portfolio der Spülen und Armaturen ins house4kitchen. In gewohnter Manier treibt Franke auch den Systemgedanken in der Küche weiter voran und erweitert sein Konzept individueller Produktfamilien um neue Lösungen und Designvarianten: So ist die beliebte Mythos Kopffreihaube jetzt auch in den Optiken Magnolia, Cashmere oder Ocean Blue – und damit insgesamt in acht Farbvarianten – erhältlich. Für die jüngste Produktfamilie Smart präsentiert Franke obendrein eine neue Flach­ schirmhaube sowie das Kopffrei-Modell Smart Flat. Das umfangreiche Sortiment der FrankeSpülen wird zur Messe ebenfalls ergänzt um eine neue Fraceram- sowie eine neue Fragranit-Serie. www.franke.de/ks

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unternehmen köpfe Architektur + + Trend | Küchen

RotpunktFirmensitz in Bünde/Ahle

Rotpunkt Küchen – Das Geheimnis des Erfolgs? „… Anders sein als die anderen.“ (Woody Allen)

„Wir sind die Unternehmer und einzig und allein dem Markt und unseren Kunden verpflichtet“, und das ist nicht der einzige Punkt, in dem sich die beiden Geschäftsführer Heinz-Jürgen Meyer und Andreas Wagner einig sind. Rotpunkt Küchen gehört mittlerweile zu den Hidden Champions der Branche. Zum vierten Mal in Folge wächst das Unternehmen zweistellig. Umgangssprachlich würde man sagen: „Das Unternehmen hat einen guten Lauf.“

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Küchen | Architektur + Trend

Um erfolgreich zu sein, musst du dein Herz in deinem Unternehmen haben und dein Geschäft im Herzen. Thomas John Watson, Sr., 1874-1956, Vorstandsvorsitzender und Geschäftsführer von IBM

A

ndreas Wagner lacht: „Ja, und damit es auch weiter „gut läuft“, haben wir entsprechende Maßnahmen ergriffen, die uns für eine positive Zukunft rüsten.“ Sukzessive strukturieren er und sein Partner Heinz-Jürgen Meyer das Unternehmen um. Ein schrittweises Vorgehen, das Andreas Wagner gerne als „Salami-Taktik“ bezeichnet: Die Zukunft heißt Industrie 4.0, da ist sich das Erfolgsduo sehr sicher: „Moderne Fließfertigung vereint hohe Kapazität mit maximaler Flexibilität.“

Mit Herz und

Preis und Leistung im Einklang „Mittelfristig werden wir eine Fertigung haben, in der verschiedene Einheiten im Unternehmen miteinander kommunizieren und sich teilweise sogar selbst organisieren können.“ Und Heinz-Jürgen Meyer ergänzt: „Unser Ziel ist es, kundenindividuelle Möbel industriell herzustellen und das, wenn möglich, zu Kosten, die sowohl für unsere Partner im Handel und natürlich letztendlich auch für den Verbraucher bezahlbar sind.“

luden ein zum

Familie dabei: Die beiden RotpunktGeschäftsführer Heinz-Jürgen Meyer und Andreas Wagner Richtfest in Getmold

Investitionen in eine erfolgreiche Zukunft Über 4 Millionen Euro hat das Unternehmen in den Ausbau und die Optimierung seiner Fertigung in 2017 investiert. „Mit diesem hochmodernen Maschinenpark und der angepassten Fertigungsstruktur machen wir den höheren Umsatz für uns und unsere Mitarbeiter handelbar“, betont Andreas Wagner. Rotpunkt Küchen werden traditionell an zwei Fertigungsstandorten hergestellt. Firmensitz und damit Verwaltung sind ebenso wie das Montagewerk in Bünde/Ahle angesiedelt. Die Teilefertigung erfolgt seit jeher in Getmold, Preußisch

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Architektur + Trend | Küchen

Oldendorf. Beide Standorte liegen etwa 20 Kilometer von einander entfernt, so dass die gefertigten Teile problemlos per LKW nach Bünde transportiert werden können. „Sicherlich wäre ein einziger Standort von Vorteil“, gibt Andreas Wagner zu. „Aber das Ganze ist traditionell gewachsen und in Bünde ist eine flächenmäßige Expansion nicht möglich“, erläutert er die Situation. „Was nicht heißt, dass wir nicht auch hier investieren werden“, fährt er mit einem verschmitzten Lächeln fort. Denn bereits in drei Jahren sollen auch hier in Bünde neueste Maschinen die Montage der Rotpunkt Küchen nicht nur weiter optimieren, sondern auch eine deutliche Erhöhung der Kapazitäten ermöglichen. „In Getmold sieht die Sachlage schon jetzt ganz anders aus. Hier sind wir stolze Besitzer von rund 70 000 Quadratmeter Fläche, von denen aktuell gerade einmal 20 000 Quadratmeter bebaut sind.“

Bei all dem eigenen Engagement setzen die beiden Unternehmer jedoch auf ihre Mitarbeiter. „Wir sind froh, dass uns diese in allen Punkten unterstützen und freuen uns darüber, wenn sie stolz durch die Stadt gehen und sich darüber freuen, bei Rotpunkt zu arbeiten!“

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Fertigungskompetenz, die überzeugt Da lag es strategisch nahe, den ersten Schritt in eine höhere Fertigungskapazität und damit in eine höhere Variantenvielfalt in Getmold zu machen: „Hier, in der gerade entstandenen neuen Produktionshalle, werden künftig auf 5000 Quadratmeter Produktionsfläche Fronten, Korpusteile und Querböden auf effizienteste Weise hergestellt werden. Mit dazu bei trägt ebenso die neue Schmalflächenverarbeitung wie das hochmoderne Lager-Säge-System. „Unsere neuen Plattenaufteilsägen zeichnen sich durch hohe Präzision und hohe Produktivität aus.“ Die neue Lasermaschine ist, so das Unternehmer-Duo, bereits seit 2015 im Einsatz. „Sie trägt bedeutend zur Qualität und Ästhetik unserer Produkte bei und dient zudem einer höheren Prozesssicherheit. Lasertechnik verwenden wir sowohl für die Durchlauftechnik als auch für die stationäre Bearbeitung von Fronten, Tischplatten etc. und die Eigenfertigung ausgewählter Programme“, klärt uns Andreas Wagner auf. Individualität schlägt Menge „Bereits im Herbst dieses Jahres werden unsere Kunden in den Genuss der ersten Produkte aus der neue Fertigung kommen“, erklärt Heinz-Jürgen Meyer stolz. „Unsere Mitarbeiter werden von den Maschinenbauern natürlich kontinuierlich geschult und freuen sich auf die neue Herausforderung“, betont Andreas Wagner und erläutert: „Unsere Teilefertigung arbeitet schon immer sehr effizient. Immerhin sind hier gerade einmal 50 unserer 270 Mitarbeiter beschäftigt. Allerdings war diese Produktion bislang eher mengenorientiert aufgestellt. Mit unserer neuen strukturellen und maschinellen Ausstattung orientieren wir uns jetzt an der Perfektionierung der kommissionsweisen Fertigung bzw. der Losgröße1, verbunden mit einem deutlichen Ausbau der Varianten- und Dekorvielfalt.“ „Und das obwohl wir bereits alle unsere Korpusse innen und außen dekorgleich anbieten“, bekräftigt Heinz-Jürgen Meyer. „Gemeinsam mit unseren


Die Möbel der Rotpunkt eigenen Marke „Greenline“ bestehen

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aus PEFC-zertifizierten BioBoard-Platten, deren Holzanteil durch den Einsatz von Mais und weiteren schnell nach­wachsenden Einjahrespflanzen um 37 Prozent geringer ist als bei üblichen Spanplatten. Noch dazu

eigenen Fachleuten beobachten wir brancheübergreifende Material-, Farb- und Strukturtrends, überprüfen sie auf ihre Übertragbarkeit auf unsere Produkte und natürlich Märkte, denn Marktnähe und damit Kundenorientierung hat für uns erste Priorität“, versichern beide Unternehmer nachdrücklich. Deutschland gröSSter Wachstumsmarkt Den Erfolg für die konsequente Vorgehensweise erntet das Unternehmen bereits seit den letzten drei Jahren. „Wie gesagt, zweistellige Wachstumsraten sprechen für sich“, freuen sich die beiden. „Im Übrigen ist Deutschland derzeit unser größter Wachstumsmarkt. Wir kommen hier aber auch von einem niedrigen Umsatz-Niveau, da unser Kernmarkt aus der Historie heraus Jahrzehnte lang in den Niederlanden lag“, erläutert Heinz-Jürgen Meyer. „Und auch in diesem Jahr werden wir wieder in diesem Umfang wachsen können.“ Trotz dieser anhaltend positiven Entwicklung bleiben Andreas Wagner und Heinz-Jürgen Meyer mit beiden Beinen auf dem Boden: „Bei allem was man tut, darf man sich nicht übernehmen. Grundsätzlich sollte man genug Rücklagen bilden, um auch einmal Rückgänge kompensieren zu können. Immerhin tätigen wir 80 Prozent unseres Umsatzes überwiegend im europäischen Ausland, wo man, Europäische Union hin oder her, natürlich auch von den Konsequenzen auf landesspezifische politische oder wirtschaftliche Veränderungen eingeholt werden kann. Denken Sie nur einmal an den Brexit.“ In all ihren Entscheidungen zeigen die beiden Unternehmer Weitsicht. Das werden sie auch auf den Hausmessen unter Beweis stellen. „Auch in puncto Produktneuheiten zeigt sich Rotpunkt Küchen zeitgemäß und visionär zugleich: Unser Produkte sollen „Easy to fit“, sein, was für Montagefreundlichkeit steht. Dem Trend zur Urbanisierung begegnen wir mit unserem Slogan „City Chic“ und ergänzen mit „Inside Beauty“ für ein Mehr an optisch und funktional ansprechendem Komfort“, schwärmen die beiden. Natürlich bleibt auch das Thema Greenline fester Bestandteil des Rotpunkt-Sortiments, mit dem sich das Unternehmen dem Thema „Nachhaltigkeit“ verschreibt. Die Möbel der Rotpunkt eigenen Marke „Greenline“ bestehen aus PEFC-zertifizierten BioBoard-Platten, deren Holzanteil durch den Einsatz von Mais und weiteren schnell nach­ wachsenden Einjahrespflanzen um 37 Prozent geringer ist als bei üblichen Spanplatten. Noch dazu bringen diese Möbel um 30 Prozent weniger Gewicht auf die Waage. „Wir können heute 80 Prozent unserer Korpusvarianten in Greenline-Qualität anbieten“, bekräftigt Heinz-Jürgen Meyer, der sich über die Resonanz seiner Kunden auf dieses Thema riesig freut. Bei all dem eigenen Engagement setzen die beiden Unternehmer jedoch auf ihre Mitarbeiter. „Wir sind froh, dass uns diese in allen Punkten unterstützen und freuen uns darüber, wenn sie stolz durch die Stadt gehen und sich darüber www.rotpunktkuechen.de freuen, bei Rotpunkt zu arbeiten!“ 

Fotos: Rotpunkt

bringen diese Möbel um 30 Prozent weniger Gewicht auf die Waage.

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Architektur + Trend | Küchen

Individualität und Wohnlichkeit Nolte Küchen mit trendgerechter Materialwelt

Individuelles Design, innovative Oberflächen, frische Farben und die große Planungsvielfalt stehen im Vordergrund, wenn Nolte Küchen das internationale Fachpublikum vom 16. bis 22. September zur Hausmesse lädt. Die steht diesmal unter dem Motto „Echtes Leben. Echte Innovationen. Echt Nolte Küchen.“

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in breites Sortiment und hohe Qualität zu einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis: Durch diese Stärken wurde Nolte Küchen im März erneut „Deutschlands beliebteste Küchenmarke“*. Für 2018 bleibt das Familienunternehmen seinem Erfolgsrezept treu und setzt zugleich neue Maßstäbe in Sachen Individualität und Wohnlichkeit. „Das Konzept, hochwertigen Originalmaterialien überzeugende Reproduktionen als preiswerte Planungsalternative zur Seite zu stellen, kommt sehr gut an. Unsere Kunden dürfen sich deshalb auf eine nochmals erweiterte Vielfalt an Oberflächen freuen. Für 2018 erschließen wir eine neue Materialwelt, die derzeit absolut im Trend liegt“, mehr verrät Geschäftsführer Eckhard Wefing vor dem Start der Messe nicht. Auch in Sachen Design vergrößert sich das Spektrum. Dabei geben Individualität und Wohnlichkeit den Ton an. Einen besonderen Stellenwert räumt der ostwestfälische Hersteller dem Thema Beleuchtung ein. Das spielt mittlerweile eine zentrale Rolle beim Wohnen und hat deshalb auch in der Küche einen festen Platz. Für die Kollektion 2018 baut Nolte Küchen hier die Gestaltungsmöglichkeiten weiter aus. Die komplette Bandbreite der Neuheiten können Fachbesucher während der Hausmesse 2017 täglich ab 9 Uhr entdecken. Drei Ebenen mit insgesamt rund 40 Küchenpräsentationen bieten Individualität zum Anfassen. Schon zur Tradition gehört der Partyabend mit Livemusik am Messedienstag. Dort stellen dann die Ausstellungsküchen ihre Alltagstauglichkeit unter Bewww.nolte-kuechen.de weis, denn hier wird gefeiert und für die Gäste gekocht.  *Kundenbefragung des Deutschen Instituts für Service-Qualität (DISQ) im Auftrag des Nachrichtensenders n-tv

Die Kollektion 2018. Neue Materialien treffen

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Foto: Nolte Küchen

auf exklusives Design.


PASSEND FÜR MICH UND MEIN ZUHAUSE Die Küche ist als Ort zum Aufhalten und Wohlfühlen das Herzstück in jedem Zuhause. Mit unseren einzigartigen Designlinien gehen wir deshalb individuell auf die Bedürfnisse unserer Kunden ein. Unsere Einbaugeräte aus hochwertigen Materialien wie Glas und Edelstahl überzeugen dabei nicht nur optisch, sondern auch durch höchste Qualität und Zuverlässigkeit. Überzeugen Sie sich selbst: auf der Küchenmeile 2017/Gut Böckel oder unter www.whirlpool-welt.com


Unternehmen + köpfe

Zeyko ist zurück Zuverlässiger, innovativer und exklusiver als je zuvor

Als Repräsentant der 2001 gegründeten BES AG, die heute das Dach von drei mittelständischen GmbHs bildet, ist Dr. Christian Hilz nun auch neuer geschäftsführender Gesellschafter von Zeyko. Zu seinem Team gehören ca. 80 motivierte Mitarbeiter, die der Marke Zeyko wieder zu neuem Glanz verhelfen werden. „Alle 80 verbliebenen Mitarbeiter wurden von uns übernommen. Wir haben nicht die Mitarbeiter, sondern die Fläche reduziert, um künftig profitabel agieren zu können“, betont der vormalige Professor für strateDr. Christian Hilz, neuer geschäfts­ führender Gesellschafter von Zeyko

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gisches Marken-Management. Auch die Umsatzziele wurden einem realistischen Maß angepasst.


Unternehmen + köpfe

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erzeit besucht der engagierte Unternehmer Tag für Tag die Zeyko-Partner im Handel und hört dabei, so unterstreicht er, gut zu. Aber welche Faktoren hat die Unternehmensgruppe dazu bewogen, Zeyko zu übernehmen? Zu den Mitbegründern und Investoren der BES AG gehören Manfred Bartl, u.a. vormaliger Leiter des Bereiches Produktionsplanung der Volkswagen AG sowie Vorstand von Volkswagen Nutzfahrzeuge, und Dr.-Ing. Gerald Weber, der bereits mehrere Vorstandspositionen in der Automobilindustrie – darunter Daimler und Skoda – sowie bei Airbus inne hatte. „Wir alle sind Verfechter des Mittelstands und haben eine Vorliebe für gutes, hochwertiges Handwerk“, erläutert Dr. Christian Hilz einen der grundlegenden Antriebsmotoren der selbst mittelständischen Unternehmensgruppe. „Wenn wir unsere Unternehmensgruppe um weitere mittelständische Unternehmen ergänzen, dann nur um solche, deren Struktur sich sowohl intern als auch fertigungs- und konstruktionstechnisch signifikant mit der unserer beiden anderen Gesellschaften überschneidet“, betont Dr. Christian Hilz und ergänzt: „Wir haben Zeyko nicht aktiv gesucht, sondern wurden Mitte Juni zufällig auf die Insolvenz dieses Traditionsunternehmens aufmerksam. Die hochwertige Ausrichtung der Marke weckte unser Interesse, denn auch unsere Firmen Trendstore und BES Brunold, für die ich ebenfalls verantwortlich zeichne, haben sich im hochwertigen Einrichtungs-Segment etabliert.“

Und wie war Ihr erster Eindruck? Dr. Christian Hilz: „Was uns absolut überzeugte, war neben dem Produkt vor allem die Identifikation der Mitarbeiter mit dem Unternehmen und deren damit verbundene Leistungsfähigkeit, die trotz der heiklen Situation weiterhin gegeben war. Bilaterale Gespräche, die wir mit der Zustimmung des Insolvenzverwalters führen konnten, bestärkten diesen ersten Eindruck. Letztendlich suchten wir danach die Einigung mit dem Insolvenzverwalter und der Bank und trafen auf deren Zustimmung. Die Bank war von vornherein an einer Fortführung des Unternehmens interessiert und zeigte sich in den Verhandlungen durchaus kooperativ.“ Damit hatten Sie jedoch zuerst nur die Produktion erworben? Dr. Christian Hilz: „Ja, die Markenrechte lagen bei dem ehemaligen Inhaber Johannes la Cour. Zu guter Letzt konnten wir uns nach mehreren Verhandlungen einigen. Dabei gingen alle Beteiligten einen Schritt auf einander zu.“ Sie sprachen anfänglich von signifikanten Überschneidungen ihrer bestehenden Firmen Trendstore, Brunold und Zeyko. Können Sie uns diese beschreiben? Dr. Christian Hilz: „Alle drei Firmen verfügen über flache Hierarchien, produzieren in Deutschland und profitieren von der Synergie aus Manufaktur und Serienfertigung. Sie leben von einem hohen Maß an

Foto: Zeyko

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Unternehmen + köpfe

Qualität, das wir durch den Einsatz innovativer, hochwertiger Materialien, modernster Fertigungstechnik und allem voran natürlich durch kompetente Mitarbeiter gewährleisten. Zur Kernaufgabe des Ladenbau-Betriebs Trendstore gehört es beispielsweise, mehrere tausend Quadratmeter große Projekte innerhalb von vier bis sechs Wochen von der Auftragserteilung bis zur Montage komplett umzusetzen. Wir verstehen uns nicht nur als reiner Produzent, sondern als verlässlicher Partner des Handels. Aus unserer Überzeugung heraus beraten wir unsere Handelspartner auch in der Entwicklung und Gestaltung von Fachhandelskonzepten. Hier greifen wir auf bemerkenswerte neurowissenschaftliche Erkenntnisse zurück und unterstützen darin, dass die Marke am POS wirklich spürbar und damit erfolgreich wird. Die bei Trendstore eingesetzten Werkstoffe sind denen sehr ähnlich, die bei Zeyko verarbeitet werden. Trendstore verfügt hier über eine Art Serien-DNA. Hier gilt es, das entsprechende Projekt prozesssicher abzuwickeln und das bei hoher Qualität. Die Firma Brunold ist einer der drei stärksten Oberflächenspezialisten Europas im Bereich Holz. Das Unternehmen tätigt professionelle Ausbauten von Villen, Hotels wie der Bayerische Hof oder auch Jachten. Entsprechend hoch ist hier der Qualitätsanspruch. Das sieht man natürlich auch bei den eingesetzten Materialien wie z.B. Echt-Holz, Stein, Glas, Leder und Metalle. Kompositionen, die nicht nur optisch überzeugen, sondern auch Langlebigkeit garantieren und zwar von der Oberfläche bis zum Innenleben.

zeyko Metal-L – Das Besondere hier sind die „Longboards“, also die durchgehend eingebauten verglasten Regale im Ober- und Unterschrankbereich.

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Das gilt natürlich auch für Zeyko, das seine individuell geplanten Küchen ebenfalls innerhalb einer vorgegebenen Frist herstellen muss und wertigste Werkstoffe verwendet. Zeyko wird am Markt, das ergaben meine Gespräche mit zahlreichen Handelspartnern, als Innovator wahrgenommen. Genau hier werden wir ansetzen und dieses Profil weiter schärfen. Eine wesentliche Philosophie unseres Handels besteht darin, die erfolgsrelevanten Parameter der Kundenbeziehung oder des Auftrags in unserer Hand zu behalten. Brunold kann z.B. mit seiner einzigartigen Oberflächenkompetenz sicherlich hier einen wesentlichen Beitrag leisten. Mir geht es aber nicht nur um Oberflächen, sondern um die gesamte Produktpalette. Zahlt sich diese Philosophie aus? Dr. Christian Hilz: „Unserer Erfahrung nach ein eindeutiges JA. Wir wollen, dass unsere Kunden erfolgreich sind. Unsere Kunden können aber nur erfolgreich sein, wenn wir für unsere Kunden erfolgreich sind. Dies verlangt aber, dass man – falls etwas nicht klappt – aktiv „eingreifen“ kann. Hier wollen wir nicht von Dritten abhängig und „Bittsteller“ sein. Selbst wenn wir nur EIN Kundenprojekt mit dieser Philosophie noch zum Erfolg führen, haben sich alle Anstrengungen gelohnt. Dies zeigt die enorme Bedeutung dieser Philosophie für mein Handeln. Über Details und Inhalte kann man gerne streiten und sich reiben, diese Philosophie ist für mich in Stein gemeisselt. Ich möchte


Unternehmen + köpfe

ein aktuelles Beispiel anführen. Bei Brunold haben wir gerade in eine der modernsten Lackier- und Oberflächenanlagen im Holzbereich in Europa investiert. Warum tun wir dies, wir könnten die Oberflächen doch auch zukaufen. Uns sind aber eine hohe Flexibilität, ein schnelles Reaktionsvermögen und die Sicherstellung eines hohen Maßes an Qualität wichtig. Mit dieser Investition können wir unseren Handelspartnern ein sagenhaftes Differenzierungspotenzial gegenüber deren Wettbewerbern bieten. Zeyko wird künftig somit von den Kompetenzen seiner Schwesterunternehmen profitieren. Gemeinsam mit den Zeyko-Partnern im Handel werden wir firmenübergreifend neue Werkstoffe, Designs und Oberflächen über die gesamte Produktpalette definieren, die die Zeyko-Kollektion in ihrer Einzigartigkeit und ihrer Qualität prägen werden. Damit gewährleisten wir ein gewisses Quantum an Exklusivität und Begehrlichkeit der Marke.“ Wie ernst nehmen Sie dabei die Meinungen Ihrer Partner im Handel? Dr. Christian Hilz: „Sehr ernst: Ich fahre bereits seit Wochen quer durch Deutschland und stelle mich den kritischen Fragen der ZeykoKunden. Dabei höre ich gut zu und halte deren Belange fest. Ich erachte es als sehr wichtig, sich persönlich mit unseren Partnern im Handel auszutauschen. Nur sie kennen die Bedarfe der Verbraucher. Vielleicht können wir nicht alle Ideen sofort realisieren, aber wir möchten

wissen, wo unsere Kunden der Schuh drückt, wie wir Abhilfe leisten können und was wir optimieren können. Bei Trendstore „DENKEN WIR HANDEL“ und wissen aus anderen Branchen, wo im Handel der Schuh drückt.“ Konnten Sie dahingehend schon erste Eindrücke aus Ihren Kundengesprächen mitnehmen? Dr. Christian Hilz: „Natürlich. Mir ist der persönliche Kontakt und der Austausch mit unseren Handelspartnern ein sehr großes Anliegen. Insofern wollte ich mich bei den Handelspartnern auch persönlich vorstellen und für unser Konzept werben. In einem persönlichen Gespräch kann man viel mehr erreichen als über Emails oder Telefonate. Andreas Kress, den ich sehr schätze, hat die Marke Zeyko über Jahre erfolgreich geprägt. Nach seinem Weggang hat sich der Fokus von Zeyko eher auf interne Themen verschoben. Unsere Handelspartner haben sich – um es einmal vorsichtig zu formulieren – etwas vernachlässigt gefühlt. Insofern bestand Redebedarf, der über das Vorstellen meiner Person, unserer Unternehmensgruppe und unseres Konzeptes hinausging. Neben Produktergänzungen und abwicklungstechnischen Optimierungsvorschlägen waren auch Reklamationen ein Thema: Wir werden zeitnah nach dem Neustart eine Qualitätsoffensive starten. Dabei werden wir nicht nur Prozesse optimieren, sondern auch Küchen im

Fotos: Zeyko

Forum Stone in der noch ziemlich neuen Farbe Oceangreen. Das ist echtes Schiefer­furnier auf einem MDF-­Träger. Hier in Kombi­nation mit Nussbaum und dem Designelement „Flybridge“.

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Unternehmen + köpfe

Werk aufbauen und auf ihre Vollständigkeit und einzigartige Qualität prüfen, bevor sie beim Kunden montiert werden. Wir praktizieren das bereits erfolgreich bei Brunold. Auf dieses Weise reduziert sich die Reklamationsquote drastisch. Die Verantwortung für die Qualität wandert vor der Auslieferung von der anonymen Systemmeldung zum Mitarbeiter. Qualität wird personifiziert. Zudem werden wir bei Zeyko nun einen Musterbau etablieren, der in der Lage ist, z.B. eine beschädigte Front schnell zu ersetzen. Nur absolute Präzision und permanente Qualitätskontrollen bei der Fertigung und erst recht bei Einzelstücken garantieren höchste Fertigungs­ qualität.“ Werden Sie auch in die Fertigung investieren? Dr. Christian Hilz: „Selbstverständlich werden wir dies mittelfristig tun.“ Sie besuchen derzeit primär die Kunden in Deutschland. Wie sieht es mit den Exportkontakten aus? Dr. Christian Hilz: „Zeyko tätigt bis heute rund zwei Drittel seines Umsatzes in Deutschland. Natürlich werden wir auch die Exportaktivitäten aufrechterhalten und dann verstärken. Ich sehe kurz- und mittelfristig vor allem sehr viel Potenzial innerhalb Europas. Im Auslandgeschäft liegt der Schwerpunkt bei Zeyko traditionell im Fachhandel. Im Objektgeschäft war das Unternehmen ausschließ-

lich in außereuropäischen Märkten tätig. Das wollen wir auch so ­beibehalten.“ Wo werden Sie Zeyko positionieren? Dr. Christian Hilz: „Wir werden das Image von Zeyko als PremiumMarke deutlich weiter ausbauen. Dabei steht jedoch nicht das Umsatzvolumen in Mittelpunkt. Je mehr Umsatz ein Unternehmen macht, desto mehr verliert es an Flexibilität. Wir wollen uns unsere Flexibilität erhalten. Grundsätzlich untergliedern wir das Sortiment in preissensitive und Premium-Produkte. Strategischer und konzeptioneller Pate für den preissensitiven Bereich ist dabei, auch was die Prozessoptimierung betrifft, Trendstore. Brunold dagegen ist Ideengeber, was das Premiumsegment anbelangt. Wir wollen die Marke Zeyko wieder zum Glänzen bringen. Unser Businessplan steht und unterscheidet sich auch laut Aussage unserer Bank dadurch, dass wir unsere Planungen sehr konservativ und risikobewusst erstellt haben. Wir sind keine klassischen Investoren, die ein Unternehmen kaufen, sanieren und dann wieder verkaufen. Wir haben einen langfristigen Fokus und wollen Zeyko als Marke weiter entwickeln. Bei allen Gesprächen waren keine externen Berater beteiligt. Wir haben alle Entscheidungen alleine bzw. gemeinsam mit Zeyko-Mitarbeitern erarbeitet und tragen auch operativ die Verantwortung für diese. Auch damit dokumentieren wir, dass wir an das Unternehmen und die Marke Zeyko glauben.“

Foto: Trendstore

Trendstore shop creation GmbH ist ein mittelständisches Ladenbauunternehmen mit 135 Mitarbeitern. Der Sitz ist in Greding/Mittelfranken. Trendstore bietet seinen Kunden im Einzelhandel hochwertige Ladeneinrichtungen an. Zu den Kunden von Trendstore zählen u.a. Breuninger, Intersport, Samsung, Lloyd Shoes, Rieker, Steiff und viele andere mehr. Trendstore orientiert sich in allen Prozessen in der Projektumsetzung an einem industriellen Serienfertigungsanspruch. Anfang Juli hat Trendstore als eines von wenigen Unternehmen den Digitalbonus Plus des Freistaats Bayern für die Umsetzung seiner Digitalstrategie erhalten. Neben der internen Digitalisierung der Unternehmensprozesse fokussiert die Digitalisierungsstrategie von Trendstore vor allem die Digitalisierung der Kundenbeziehung.  www.trendstore.de

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Unternehmen + köpfe

Herr Dr. Hilz, eine abschließende Frage: Sie sind ja nicht nur Geschäftsführer von Zeyko, sondern zeichnen auch für Trendstore und Brunold verantwortlich. Der Tag hat 24 Stunden … Dr. Christian Hilz: „Wir haben mit vier Zeyko-Mitarbeitern aus unterschiedlichen Unternehmensbereichen gesprochen und diesen angeboten, das Unternehmen mit meiner Unterstützung zu leiten. Wie gesagt, haben uns das Engagement und die Kompetenz der ZeykoMitarbeiter imponiert, so dass wir dieses Potenzial künftig verstärkt nutzen wollen. Ich freue mich auf eine konstruktive Zusammenarbeit, um die Marke, die künftig den Beinamen Manufaktur tragen wird, nach vorne zu bringen.“ Herr Dr. Hilz, wir danken Ihnen für dieses offene, informative Gespräch und wünschen Ihnen und Ihrem Team viel Erfolg. www.zeyko.com · http://bes-ag.de/ag_vis.html 

Fotos: Brunold

Wird Zeyko auf der Küchenmeile im September vertreten sein? Dr. Christian Hilz: „Nein, leider ist uns das aufgrund der Kürze der Zeit nicht möglich. Wir veranstalten aber direkt im Anschluss an die Küchenmeile eine Hausmesse von 22.09. – 24.09.2017 in Mönchweiler, bei der wir die Gelegenheit nutzen werden uns, d.h. die neue Führung, unser Konzept bzw. unsere Philosophie und selbstverständlich auch bereits Neuheiten, vorzustellen.“

Leitbild der Firmen: ➜ Made in Germany – kompromissloser Anspruch an höchste Qualität und Design ➜ Fokus auf Innovationsentwicklung – auch mit Blick in andere Branchen ➜ Höchste Flexibiltät – individuelle Einzel­fertigung ➜ Hohe eigene Wertschöpfungstiefe zur Absicherung der Qualität und der Reaktionsmöglichkeiten in den Projekten, als Innovationsquelle und als zumindest zeitlicher Imitationschutz gegenüber Mitbewerbern ➜ Flache Hierarchien und schnelle Entscheidungswege ➜ Nutzen der Chancen der Digitalisierung zur Schaffung von einzigartigen Mehrwerten für den Kunden und den Handel

Das Schwesterunternehmen BES Brunold Holz und Design Manufaktur GmbH mit 30 Mitarbeitern und Sitz in Schwandorf/Oberpfalz bietet einzig­artige Objektausstattungen für den Innenausbau von Villen, Apartments, Verwaltungsgebäuden und Hotels. Zu den Kunden von Brunold zählen u.a. das Hotel Bayerischer Hof in München, Merck in Darmstadt oder der Malteserorden in Köln. So hat z.B. Bundeskanzlerin Angela Merkel Anfang Juli am alten Münchener Flughafen in Riem den von Brunold hochwertig ausgebauten alten Flughafentower für die Technologiefirma Brainlab persönlich eröffnet. Eine besondere Stärke von Brunold liegt in der Entwicklung und Umsetzung von höchst innovativen und einzigartigen Oberflächen.  www.brunold-interior.com

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Architektur + Trend | Küchen

Programm Star in Dunkelblau Hochglanz mit Plan Nussbaum Tabak Umfeld

Komfortoffensive „Küche mit System“ Express Küchen – Kollektion 2018 in neuer Ausstellung

Unter dem Motto „Küchen mit System“ startet Express Küchen auf der diesjährigen Küchenmeile

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rfolgreich etabliert hat sich die im Januar anlässlich der LivingKitchen eingeführte Weiter­ entwicklung des Produktspektrums um Systemline als elegante grifflose Variante in den Programmen Win, Plan, Beton, Star und Moon. Verbunden mit dieser Planungserweiterung folgt nun die Komfort- und Beschlagoffensive „Küche mit System“, die sich ab November durch das gesamte Typen- und Programmspektrum ziehen wird. Mit dem neuen, hochwertigen Schubkastensystem „Advantage“, innovativen Beschlägen, dem erfolgreichen Raster „System 15“ sowie einem perfekt aufeinander abgestimmten Programm- und Farbspektrum ergeben sich nie dagewesene Möglichkeiten zur Planung, nicht nur im Preiseinstiegs-Segment. Stärker denn je wird bei Express Küchen eine Auswahl an Fronten zu finden sein, die ganz im Zeichen wohnlicher Trends stehen. Natürliche Dekore und Farben gehen Hand in Hand mit Ergonomie und Funktionalität. Dabei bleibt das Unternehmen, das aktuell nach DIN EN ISO 9001:2015 rezertifiziert worden ist, seiner Philosophie, Qualität zu erschwinglichen Preisen zu bieten, treu. Das Einstiegsprogramm Win wird um die Farben Grün sowie Dunkelbau erweitert und stellt sich aktuell in zehn unterschiedlichen Farbtönen dar. In das attraktive Holzdekorprogramm Plan wird der Farbton Nussbaum Tabak aufgenommen. Für das gesamte Umfeld und aktuell auch im Korpusbereich ist dieses Programm nun in sechs Farbdekoren lieferbar. Neu ist das Frontprogramm Home: Im modernen Landhausstil ermöglicht es, den individuellen Stil des Kunden abzubilden. Für besonders behagliche Ausgewogenheit, Harmonie und Eleganz in der Küche sorgen hier Farbvarianten in Weiß, Graublau und Anthrazit. Die gesamte Kollektion 2018 zeigt sich Fachbesuchern zur Messe vom 16. bis 22. September www.express-kuechen.de 2017 täglich von 9 bis 18 Uhr. 

A30 eine Komfort- und Beschlagoffensive zusammen mit der Kollektion 2018. 30 überzeugende Planungen mit trendigen Farb- und Materialkombinationen erwarten in der komplett neu geplanten Werksausstellung in Melle-Bruchmühlen die Fachbesucher. Für das leibliche Wohl der Gäste sorgt wieder der Herforder

Fotos: Express Küchen

Küchenchef Timo Hinkelmann.

Für die Komfortoffensive „Küche mit System“ steht unter anderem das innovative Schub­ kastensystem „Advantage“ – hier gezeigt im neuen Landhausprogramm HOME.

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Architektur + Trend | Küchen

Im idyllischen Ambiente von Gut Böckel präsentiert Blanco seinen Handelspartnern attraktive Neuheiten aus allen Produkt­ bereichen.

Blanco lädt ein zur „KüchenkulTour“: Innovationen kommunikativ Der Küchentechnikspezialist Blanco entführt die Besucher seiner Location auf Gut Böckel, Rödinghausen, in diesem Jahr auf eine spannende Entdeckungsreise durch die Welt innovativer Spülen und Armaturen sowie praktischen Zubehörs. Vom 16. bis 21. September präsentiert das zu den weltweit führenden Herstellern zählende Unternehmen imposante Neuheiten und Linien­erwei­ terungen aus allen Produktbereichen und -segmenten. Dabei zieht das Unternehmen alle Register, um seinem Anspruch an perfekte Symbiose von Form und Funktion, gepaart mit hoher Qualität und zuverlässigem Service gerecht zu werden. „Wir werden marktgerechte Konzepte vorstellen, die mit ansprechender Gestaltung und durchdachter Ausstattung den Komfort im Küchenalltag auf eine neue Ebene bringen“, verspricht Achim Schreiber, Vorsitzender der Geschäftsführung. Dass die Präsentation der Neuheiten auch räumlich wieder ein Erlebnis sein wird, ist garantiert: Als abwechslungsreiche Wander­ tour angelegt, führt sie von Etappe zu Etappe – an deren jeweiligen Zielpunkten die Highlights ihre adäquate Bühne haben werden. „Die Inszenierung als „KüchenkulTour“ bietet uns die Möglichkeit, die sehr unterschiedlichen Konzepte optimal in den Fokus zu stellen“, erläutert Lars Kreutz, Geschäftsleitung Vertrieb Deutschland. „Im Spülen- und Zubehörbereich etwa wird ein pfiffiger Systemverbund Premiere feiern, der neue Maßstäbe für die Organisation der Speisenvorbereitung setzt. Bei Armaturen prä-

Das Sondermodell im bewährten „AXen-Konzept“, Blanco Axis III 6 SIF Dampfgar-Edition mit integriertem System-Zubehör, schafft eine hoch funktionale Schnittstelle zwischen Dampfgarer und Spüle.

30 | küche + architektur

sentieren wir unter anderem eine Innovation, die als eindrucksvolle Synthese von Hightech, Funktionalität und Gestaltung ihre Nutzer begeistern wird.“ Kompetenter Service zählt für den Premiumhersteller zu den wichtigsten strategischen Erfolgs­faktoren, die im Zuge der Digi­ta­li­ sierung nutzerorientiert weiterentwickelt werden. So feiert pünktlich zu den Herbstmessen der neue Online-Ersatzteil-Shop Premiere, der die Handelspartner bei den Themen Ersatzteile und Pflegemittel künftig noch besser unterstützen und entlasten soll. Weitere Produkteinführungen für eine moderne Küchenkultur runden die atmosphärisch gestaltete Neuheiten-Schau ab. Und wie es sich für eine gelungene Wanderung gehört, hält Blanco im idyllischen Ambiente von Gut Böckel Kulinarisches zur Stärkung bereit. Lars Kreutz: „Wir freuen uns, unseren Kunden die Neuheiten präsentieren zu dürfen ebenso wie auf den kommunikativen www.blanco-germany.com/de Austausch.“ 


Küchen | Architektur + Trend

Dolce Stil Novo

Smeg – italienische Hausgeräte: Hommage an die Individualität Der italienische Hausgerätehersteller präsentiert im September erstmals seine Einbau- und Standgeräte „Made in Italy“ dem Fachpublikum der Küchenmeile. Die Gerätedesigns tragen die Handschrift namhafter Architekten und Designer, darunter Renzo Piano und Guido Canali und reichen von modern-minimalistisch, über Landhausstil bis zu Retroklassikern im 50’s Style. Wer Wert auf ausgesuchte Genusskultur legt, kann sich nun auch von Einbaugeräten jenseits der klassischen 60 cm Einbauraster inspirieren lassen. Möglich macht Smeg dies mit seinen Kochzentren im Portofino-Design. Mit ihren kräftigen, mediterranen Farben und ihrer klaren Linienführung verkörpern sie eine gelungene Symbiose

aus Design und Professionalität. Auch die Liebhaber edler Tropfen kommen auf ihre Kosten. Dafür hat Smeg seine Produktlinie Dolce Stil Novo um einen Einbau-Weinklimaschrank erweitert. Smeg Vertriebsleiter Alexander Aust unterstreicht: „Mit seiner Fülle an völlig unterschiedlichen Designs beweist Smeg: Ein ausgereiftes, funktionales Design, gleich welcher Stilrichtung, verleiht einer Küche immer zeitlose Eleganz. Liebhaber italienischer Lebensart finden genau dieses Flair in den Smeg Küchengeräten ‚Made in Italy‘.“ Das Familienunternehmen fertigt seine Kücheneinbaugeräte unter anderem an drei Standorten in Italien. www.smeg.de  ANZEIGE

EINLADUNG HAUSMESSE 2017

I N V I TAT I O N IN-HOUSE EXHIBITION 2017

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… das ist rational. Unsere Küchen entsprechen dem individuellen Einrichtungs- und Lebensstil internationaler Zielgruppen – von puristisch und designorientiert über zeitlos modern bis zu stilvoll elegant. Lassen Sie sich durch neue Ideen und Emotionen inspirieren!

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Architektur + Trend | Küchen

Die Küche ist als Ort zum Aufhalten und Wohlfühlen das Herzstück eines jeden Zuhauses. Die Einbaugeräte aus hochwertigen ­Materialien wie Glas und Edelstahl überzeugen dabei nicht nur optisch, sondern auch durch Zuverlässigkeit und höchste Qualität. Im Rahmen der Küchenmeile zeigt Bauknecht vom 16. bis 21. September auf Gut Böckel exklusive Neuheiten im Einbaugerätesegment.

Bauknecht mit neuen Einbaugeräten – Kitchen Aid und Privileg on Top Auch Bauknecht gehört zu den festen Größen der Aussteller auf Gut Böckel und präsentiert auch im September dieses Jahres seine hochwertige Einbaugeräte-Range auf dem traditionellen Anwesen. Dabei steht neben der Präsentation der Neuheiten für Bauknecht vor allem der intensive Austausch mit seinen Handelspartnern im Vordergrund. „Die Küche ist als Lebensraum zum Aufhalten und Wohlfühlen das Herzstück eines jeden Zuhauses. Mit unseren einzigartigen Designlinien gehen wir deshalb individuell auf die Bedürfnisse unserer Kunden ein“, betont Jan Reichenberger, Marketing Director Germanics der Bauknecht Hausgeräte GmbH, die design- und funktionstechnische Ausrichtung der BauknechtProduktlinien. Hochwertige Materialien wie Glas und Edelstahl überzeugen dabei nicht nur optisch, sondern auch durch Zuverlässigkeit und höchste Qualität. Der Anspruch an Qualität, Design, Funktionalität und Bedienungsfreundichkeit spiegelt sich auch in den Neuheiten im Ein32 | küche + architektur

baugerätesegment des Unternehmens wider. So ermöglichen die neuen Bauknecht-Induktionskochfelder mit Active Cook Modus eine einzigartige Flexibilität beim Kochen und bieten darüber hin­ aus einen persönlichen Kochassistenten, der Schritt für Schritt durch die Zubereitung unterschiedlichster Speisen führt. Bauknecht Kochfelder mit integriertem Dunstabzug sorgen für maximale Gestaltungsfreiheit in der Küche und die Geschirrspüler-Range überzeugt mit neuen Premium-Funktionen. Mit dem emotionalen Leitspruch „Für mich und mein Zuhause“ steht Bauknecht von jeher für individuelle und passende Lösungen fürs Kochen, Kühlen sowie Spülen – für jeden Geschmack und für jede Anforderung. Wie perfekt die an die Kundenwünsche angepassten Hausgeräte die Menschen in ihrem Zuhause unterstützen können, stellt Bauknecht gemeinsam mit den Marken Privileg und Kitchen Aid auf Gut Böckel erneut unter Beweis. www.bauknecht.de 


Küchen | Architektur + Trend

Sipario ist die jüngste Innovation, die Aran mit dem Designer Makio Hasuike & Co. umgesetzt hat.

Silvano Barlaam, Vertrieb Deutschland

Aran Cucine – italienische Lebensart auf Gut Böckel Bereits auf der LivingKitchen dieses Jahres hatte es Silvano Barlaam, der für den Vertrieb von Aran in Deutschland verantwortlich zeichnet, angekündigt: Aran Cucine nimmt den Vertrieb seiner Küchen in Deutschland auf. Zuhause ist der italienische Möbelhersteller Aran in den Abruzzen. Hier fertigt das Unternehmen auf einer Produktionsfläche von

55 000 Quadratmetern mit 350 Miarbeitern täglich rund 20 000 Halbfertigteile. Die Küchen des international agierenden Herstellers finden ihren Absatz in vielen Ländern der Welt. Jetzt will das dyna­ mische Unternehmen auch in Deutschland Fuß fassen. Der Mann der Stunde ist dabei Silvano Barlaam. In Italien geboren und in Deutschland lebend, beherrscht er die deutsche Sprache perfekt. www.arancucine.de  ANZEIGE

HAUSMESSE 16. — 24. 09. 2017 Es ist das stetige Verlangen nach Innovation, das uns die Grenzen immer wieder ein Stück weit verschieben lässt. Und so setzt nobilia auch mit der Kollektion 2018 neue Maßstäbe für designorientierte Küchenarchitektur, optimale Stauraumkonzepte und ergonomische Kundenansprüche:

DIE NEUE EXTRAKLASSE. XL

Die XL-Höhe erweitert das Spektrum der Unterschränke um die 79er Korpushöhe und eröffnet somit neue Möglichkeiten für stauraumorientierte und ergonomische Küchenplanung.

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Die Xtra-Arbeitsplatte erfüllt mit ihrer innovativen Funktionsschicht und der besonderen 3D-Struktur extrahohe Ansprüche an Ästhetik und Widerstandsfähigkeit. Seien Sie unser Premierengast und lassen Sie sich von der Expansion der Möglichkeiten überraschen! Wir freuen uns auf Ihren Besuch in Verl!

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Oranier – engineered in Germany

Fotos: Oranier

„Kundennähe erfordert Distanz zu sich selber.“ (Prof. Dr. Hermann Simon, deutscher Wirtschaftsprofessor) Seit Jahren verfolgen wir die stetige Entwicklung des Heiz- und Küchentechnikspezialisten Oranier. Unter der Ägide von Nikolaus Fleischhacker haben sich die autarken Unternehmen nicht nur am Markt behauptet, sondern ihre Geschäfts­ felder auch Schritt für Schritt weiter ausgebaut hat. Dabei standen die Kunden des Unternehmens grundsätzlich im Vordergrund. Nikolaus FleischhackeR (m.), Geschäftsführer, Thomas Tete, technischer Leiter bei Oranier (l.) und Vertriebsleiter Sinisa Stanimirovic (r.)

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CHRONIK

Küchen | Architektur + Trend

Gründung durch Georg Graf von Nassau-Catzenelnbogen, einem Neffen Wilhelm von ORANIER als Schmiede betrieb im Rahmen des damals aufblühenden Siegerländer Eisenbergbaus.

Einführung der Produktbezeichnung ORANIER für Heiz- und Kochgeräte der Frank’schen Eisenwerke.

1604

Aufnahme der Produktion von Kohleherden.

1904

1924

1841

1920

Produktionsbeginn – schwarze, gusseiserne Zimmeröfen.

Walter Gropius, den Frank’schen Eisenwerken verwandtschaftlich verbunden, entwickelte den ersten Designerofen für ORANIER in Deutschland: Den Gropius-Ofen.

E

rst im vergangenen Jahr hatte Oranier seinen Firmensitz von Gladenbach nach Haiger verlagert. „Begründet liegt diese Maßnahme darin, dass die Geschäftsbereiche Heiz- und Küchentechnik in den letzten Jahren kontinuierlich gewachsen sind und wir unseren Kunden produkt- und abwicklungstechnisch nur das Beste bieten wollen.“ Der Umsatz der Unternehmensgruppe liegt heute bei rund 60 Millionen Euro, zu denen die beiden Gesellschaften zu je 50 Prozent beitragen. Vermarktet werden die Produkte der Marken Oranier, Dessauer und Justus neben Deutschland nach in Österreich, in den Niederlanden, in der Schweiz und in Frankreich. „Wir haben 400 Sattelschlepper benötigt, um unser Inventar nach Haiger zu transportieren!“ Zu diesem Inventar gehören sage und schreibe 18 000 Ersatz- bzw. 1,6 Millionen unterschiedliche Einzelteile, die heute ihren Platz auf 19 000 Quadratmetern Lagerfläche finden. Die einzelnen Teile sind je nach Umschlagshäufigkeit in drei Dringlichkeits-Kategorien unterteilt. Die Lagerhaltung erfolgt chaotisch. „Das alles haben wir mit unseren eigenen Mitarbeitern umgesetzt“, berichtet Nikolaus Fleischhacker nicht ohne Genugtuung über das riesige Engagement der 170 „Oranier“. Stolz führen uns Nikolaus Fleischhacker, Vertriebsleiter Sinisa Stanimirovic und Thomas Tete, technischer Leiter des Unternehmens, durch das neue Oranier-Domizil.

Freistehende Gasherde – ein Segment, in dem sich Oranier Marktführer nennen darf. Die neuen Kochfeldabzüge mit Flächenoder FlexX-Induktion-Kochfelder (r.) fertigt Oranier selbst.

A-Marken-Qualität zum B-Marken-Preis Zehn Millionen Euro hatte der Vollblutunternehmer in den neuen Standort investiert. Und dieser bietet mit insgesamt 92 000 Quadratmetern Fläche noch genügend Expansionsspielraum. Denn bebaut ist heute gerade einmal die Hälfte des Areals. Auf eine eigene Fertigung verzichtet Oranier seit 2008, denn: „Unsere Aufgabe ist es, A-Marken-Qualität zum B-Marken-Preis zu vermarkten“, erläutert Nikolaus Fleischhacker. Um dies zu gewährleisten, nutzt er die fachliche und produkttechnische Fertigungs-Kompetenz versierter, internationaler Weißer Ware-Hersteller als auch die erfahrener Ofenspezialisten. „Wir suchen uns für jedes unserer Geräte und Öfen immer den Besten. Würden wir noch auf einen eigenen Fertigungspark bauen“, erläutert er, „könnten wir bei weitem nicht die Flexibilität an den Tag legen, die wir heute bieten, und wir wären preislich auch nicht mehr so interessant für unsere Partner im Handel“, betont der dynamische Geschäftsführer. „Heute können wir mit Fug und Recht behaupten, dass man mit uns gutes Geld verdienen kann.“ Eine kleine Ausnahme gesteht sich Nikolaus Fleischhacker jedoch zu: Die neuen Kochfeldabzüge mit Flächen- oder FlexX-Induktion-Kochfelder von Oranier fertigt das Unternehmen konsequent selbst. „Denn“, so erläutert uns Thomas Tete, „mit der platzsparenden Bauweise der Geräte, vor allem aber auch durch die komfortable Anordnung von Abzug und Kochzonen dieser Modelle sowie einen Fettabscheidungsgrad von über 95 Prozent verfügen wir über Alleinstellungsmerkmale, die wir gerne selbst in der Hand behalten möchten. Zudem erfolgt die Vermarktung dieses innovativen Produkts ausschließlich über qualifizierte Handelspartner im Küchenfachhandel.“

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Architektur + Trend | Küchen Zerstörung durch Fliegerbomben. Beginn mit dem Wiederaufbau im gleichen Jahr.

Produktionsbeginn von Gasheizautomaten.

1945 1928 Erster Hersteller von Flüssiggasherden. Gemeinschaftsentwicklung mit der I.G.-Farben, Leuna.

1963 1954 Aufnahme der Produktion von Ölöfen.

1978 Entwicklung der Gas-Ceran-Technik. Gas-Heizaustritt

Glaskeramik-Kochfläche 2.. Kochzone-Fortkochzon ne Brenner

Zielgruppenspezifisches Sortiment Während sich die Produkte der Marke Oranier überwiegend an den spezialisierten Fachhandel richten, bedient die Oranier-Sub-Brand Dessauer, die 2005 erworben wurde, geräteseitig den Möbelhandel. Die Wärmetechnik-Marke Justus dagegen, die Oranier vor 17 Jahren gekauft hat, ist heute unter der Oranier Heiztechnik GmbH angesiedelt und in den Baumärkten zu finden, wo sie sich im Laufe der Jahre zum Marktführer entwickelt hat. Was sich sowohl die Oranier Küchentechnik GmbH als auch die Oranier Heiztechnik grundsätzlich nicht nehmen lassen, ist das komplette Engineering ihrer Kerngeräte-Range, die sich im Bereich der Weißen Ware rund um Kochen, Garen und Backen und Haubentechnologie bewegt. Dazu gesellt haben sich jedoch mittlerweile auch Geschirrspüler und Kühlgeräte. Nicht zu vergessen das breite Spektrum an freistehenden Gasherden – ein Segment, in dem sich Oranier Marktführer nennen darf. „Summa summarum können wir uns heute durchaus Vollsortimenter nennen“, betont Oranier-Vertriebsleiter Sinisa Stanimirovic. Gemeinsam mit seinem 16-köpfigen Außendienstteam hat er immer ein Ohr am Markt. „Aus unseren Gesprächen mit unseren Partnern im Handel heraus entstehen auch die Ideen für neue Produkte“, erklärt der ambitionierte Vertriebsleiter weiter. Diese Erfahrung gilt natürlich ebenso für das 13-köpfige Heiz-Technik-Team. Und Nikolaus Fleischhacker führt uns prompt in die Räumlichkeiten des Produktmanagements. „Unsere Mitarbeiter in diesem Bereich zeichnen einerseits für die Entwicklung neuer Geräte verantwortlich und sind andererseits mit der Optimierung des bestehenden Sortiments betraut.“ Diesem Bereich angeschlossen ist zudem ein Labor,

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in dem jeder Gerätetyp auf Herz und Nieren geprüft wird, bis er in den Handel gelangt. Die Arbeit erstreckt sich schwerpunktmäßig auf die Produktgruppen Dunstabzugshauben, Kochfelder und Backöfen sowie Kaminöfen. Darüber hinaus werden gemeinsam mit den produzierenden Firmen technische Ideen umgesetzt und natürlich auch kontinuierlich Produktoptimierungen vorgenommen. „So haben wir in den vergangenen Jahren große Anstrengungen unternommen, um durch Konstruktionsänderungen und Verwendung von effizienten Komponenten die Klassifikation zu verbessern, und können sagen, dass wir uns durchaus mit unseren Wettbewerbern aus dem Bereich der A-Marken messen können.“ Kundenzufriedenheit hat erste Priorität „Natürlich sind Qualität und Funktionalität unserer Produkte sehr wichtig. Nicht umsonst werden aus jeder Charge Geräte-Stichproben gezogen, die durch das firmeneigene Qualitätsmanagement auf Herz und Nieren geprüft werden. Allerdings setzen unsere Handelspartner diese Faktoren voraus. Deshalb hat über das Produkt hinaus, natürlich das Thema Dienstleistung einen sehr hohen Stellenwert in unserer Unternehmensphilosophie“, versichern Vertriebsmanager und Gesellschafter gleichermaßen. So erfolgt jede Lieferung just in time. „Die Lieferquote“, so Sinisa Stanimirovic, „liegt bei 98 Prozent.“ „Jedes Gerät oder jedes der täglich versendeten rund 350 Ersatzteile sollte seinem Besteller innerhalb von zwei Tagen vorliegen“, ergänzt Nikolaus Fleischhacker. Die Basis dafür bildet u.a. die neue Versandhalle mit insgesamt acht Laderampen, unmittelbaren angeschlossen an die beeindruckenden Logistikhallen, in denen Fertiggeräte und Ersatzteile


Küchen | Architektur + Trend Ausgliederung der Sparte Heiz- und Kochtechnik nach dem Konkurs der Frank AG. Gründung der ORANIER Heiz- und Kochtechnik GmbH.

Übernahme der Dessauer Geräteindustrie und Verlagerung der Produktion von Standherden nach Gladenbach.

1994

2005 2000

Aufteilung des Unternehmens in ORANIER Heiztechnik GmbH und ORANIER Küchentechnik GmbH.

2010 2015

ORANIER kauft die JUSTUS Wärmetechnik GmbH. Zusammenlegung des Firmensitzes und der Produktion am neuen Standort in GladenbachWeidenhausen.

ORANIER kauft das neue Betriebsgelände in Haiger- Sechshelden unmittelbar neben der Autobahn und verlagert nach der Umbauphase den Firmensitz und das operative Geschäft zurück in den Dillkreis.

gelagert werden. Die Frage nach der Reklamationsquote beantwortet Thomas Tete spontan: „Unsere Reklamationsquote halten wir außerordentlich niedrig. Allein von unserer Struktur her können wir uns keine großen Beanstandungen leisten.“

der Bereiche Küchen- und Heiztechnik, die Übernahme der Marken Justus sowie Dessauer.

Penthouse-Loft – Tradition trifft Moderne Wir begleiten das Oranier Küchentechnik-Team in seinen brandneuen Showroom, angelegt im Stil eines Penthouse-Lofts im oberen Stockwerk des Verwaltungsgebäudes. „Hier“, so Nikolaus Fleischhacker, „möchten wir unseren Kunden nicht nur unsere neuesten Produkte präsentieren, sondern lassen sie gleichzeitig eine historische Rundreise durch die 400-jährige Firmengeschichte des Unternehmens erleben.“ Die Historie ist Teil der Wandgestaltung und beginnt im Gründungsjahr 1604, als Georg Graf von Nassau-Catzenelnbogen, der übrigens ein Neffe von Wilhelm von Oranien war, mit der Gründung eines Schmiedebetriebs das Fundament des Unternehmens legte. Berichtet wird über die ersten gusseisernen Zimmer-Öfen in 1841, dann über die Einführung der Produktbezeichnung Oranier für Heiz- und Kochgeräte der Frank’schen Eisenwerke bis in die Neuzeit. Untermauert wird die graphische Gestaltung der Chronik durch entsprechende Produkte aus der jeweiligen Epoche. Besonders stolz ist das Team auf den ersten Designerofen Deutschlands, entwickelt im Jahr 1920 von keinem Geringeren als Walter Gropius, der den Frank’schen Eisenwerken verwandtschaftlich verbunden war. Dann die ersten Kohleherde, die Premiere der Gasheizautomaten … oder, nicht zu vergessen, die Entwicklung der Gas-Ceran-Technik aus dem Jahr 1978. Hier ist alles festgehalten, inklusive der Verselbstständigung

„Zukunft braucht Herkunft“ … … bekräftigt Nikolaus Fleischhacker, bevor er uns gemeinsam mit seinem Team in das Präsentationsforum der neuesten Produktentwicklungen führt. Neben dem neuen FlexX-Kochfeld finden wir dort eine Bandbreite leistungsstarker Induktionskochfelder, Dunstabzugshauben, intelligenter Multifunktionsbacköfen, Geschirrspüler und Kühlgeräte. Präsentiert werden hier natürlich vor allem die Geräte der Marke Oranier, aber auch das abgespeckte auf den Möbelhandel abgestimmte Dessauer-Sortiment, das sich optisch klar von der für den Küchenfachhandel bestimmten Range unterscheidet. Sitzecken laden zum Verweilen ein und hier und da ein Pelletofen, Kaminofen oder Holzofen sorgen für noch mehr Gemütlichkeit in der Ausstellung. Dass die beiden Schwesterunternehmen das eine oder andere Produkt auch gemeinsam konzipieren, veranschaulicht die neue GourmetOutdoor-Küche der Marke Justus, deren Herzstück ein Gasgrill mit fünf Brennern und kraftvoller Power von 17 Kilowatt Leistung ist. Gefertigt ist das Ganze natürlich in Edelstahl. Nicht zu vergessen der Keramikgrill „Black J’Egg“ von Justus, der gleichzeitig Grill, Smoker und Steinofen in einem verkörpert. „Garen und Wärmen hängen seit vielen Jahrhunderten zusammen“, betont Nikolaus Fleischhacker. „Da ist es doch nur von Vorteil, beide Kernkompetenzen im eigenen Hause zu haben!“ Wir freuen uns auf alle Fälle auf weitere Produktneuheiten aus dem Hause Oranier, die Erfindergeist, Qualitätsanspruch und Ingenieurswww.oranier.com kunst miteinander vereinbaren. 

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Tielsa – die smarte Küche ... so eigenständig, flexibel und individuell wie ihr Konzept

Die Marke Tielsa hat seit jeher eine Bestimmung: Die Küche soll sich ihren Nutzern anpassen. Um dieses Ziel zu erreichen, schöpft das Unternehmen alle Möglichkeiten technischer und ergonomischer Natur voll aus. In diesem Jahr ist Tielsa volljährig geworden und kann unabhängig von seinem Mutter-Konzern der Alno AG agieren. Wir sprachen mit Tielsa-Geschäftsführer Christian Hartmannsgruber, der die innovative Marke mit aus der Taufe gehoben hat und seitdem erfolgreich von Examen zu Examen führt.

Tielsa steht für die räumliche und funktionale Verschmelzung der Wohnbereiche. Dabei sorgt die Symbiose aus langlebigem, designstarken Mobiliar und modernster, smarter Technik

Fotos: tielsa

für die Erhöhung der Lebensqualität.

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unternehmen + köpfe

Herr Hartmannsgruber, Sie sind mit Recht stolzer Geschäftsführer der Tielsa GmbH. Sie zeigen sich mit Ihrem Konzept, das den Grundgedanken des modernen, komfortablen, smarten und barrierefreien Wohnens folgt, erfolgreich: Denn Sie schreiben, wie Sie uns bereits im letzten Jahr mitteilten, „schwarz“. Beim Markteinstieg wurde Tielsa als Teil des Alno Konzerns von diesem stark protegiert. Wie sieht das heute aus? Christian Hartmannsgruber: Wir haben zu Beginn sehr stark von der großen Entwicklungsleistung Alnos und der Stärke der Marke profitiert, und arbeiten in Teilbereichen auch heute noch zusammen. Aber, um dem schnell wachsenden Markt der vernetzten Küche langfristig gerecht zu werden, haben wir weitere Partner ins Boot geholt, die uns bei der Weiterentwicklung des Konzeptes helfen. Die Spanne reicht von Software- über Dienstleistungspartner bis hin zu Produzenten im Bereich Küche. Auch das hat uns insgesamt unabhängiger von einem bzw. einzelnen Herstellern gemacht. Das heißt, Sie sind heute nahezu eigenständig und auf die Unterstützung des mittlerweile stark angeschlagenen Konzerns nicht mehr angewiesen? Christian Hartmannsgruber: Ja, das Jahr 2017 war schon früh angedacht, als das Jahr, in dem Tielsa komplett eigenständig und unabhängig am Markt agiert. Alno gehört bis dato noch zu unseren Industriepartnern, mit denen wir zusammenarbeiten. Natürlich macht uns die derzeit durchaus kritische Situation bei Alno Sorgen, da es in der bestehenden Übergangsphase auch bei uns zu punktuellen LieferProblemen gekommen ist. Womit wir beim Thema wären: Können Sie solchen Problemen künftig entgehen? Immerhin wird das Konzept der Marke Tielsa von vier Säulen getragen: „select“, „move“, „connect“ und „protect“. Dabei steht „select“ für die Möglichkeit des Kunden, frei über ein breites Sortiment an Frontausführungen, Schranktypen und Arbeitsplatten usw. verfügen zu können. Christian Hartmannsgruber: Nun, da wir unsere Möbelteile fertigen lassen, verleiht uns die Auswahl unserer Produktionspartner eine enorme Flexibilität. Wir werden mittelfristig sogar an zwei weiteren Standorten produzieren lassen, wodurch wir ein perfekt auf die Bedürfnisse der Kunden zugeschnittenes Sortiment anbieten können. Hinzu kommen natürlich die notwendigen Erweiterungen im Bereich förderbarer/komfortabler Ergonomieund Vernetzungslösungen. „Move“ repräsentiert modernste HubTechnik, die sowohl für ein „Mehr“ an Komfort und Barrierefreiheit sorgt als auch ein puristisches, „aufgeräumtes“ Design zeigt, wie es bei einem offenen Wohnraumkonzept oft gewünscht wird. Wie kommt diese Technologie bei Ihren Partnern im Handel –

und vor allem natürlich bei deren Kunden an? In welchen Bereichen kommt die Hub-Technik verstärkt zum Einsatz? Christian Hartmannsgruber: Besser und besser! Besonders zwei seit einem Jahr verfügbare Lösungen haben die zu Beginn sehr verhaltene Akzeptanz am Markt positiv verändert. Zum einen die Einführung unserer Basic Lösung, einer Ergonomie-Variante mit „nur“ 10 cm Hubweg, die allerdings mit einem sensationellen Preis und dem Erhalt des kompletten Stauraums punktet. Auf der anderen Seite kommen Gruppen unserer Endkunden in den Genuss von Fördergeldern bis zu 4.000 Euro pro Person beim Kauf unserer professional-Lösung! Hier hat sich vor allem unsere professionelle Unterstützung bei der Antragsstellung und gute Vernetzung zu den Krankenkassen bemerkbar gemacht. „Connect“ beinhaltet Lösungen für die Realisierung des Themas Smart Home bzw. die intelligente Vernetzung unterschiedlicher elektronisch gesteuerter Arbeitsbereiche, Hausgeräte, etc. bis hin zur Beleuchtungstechnik. Tielsa gehört hier klar zu den Vorreitern innerhalb der Branche. Christian Hartmannsgruber: Kein Hersteller bietet bis dato eine derartig einfache wie offene Plattform am Markt an! Hätten wir hier auch nur ansatzweise auf die „Belächler“ des Konzeptes geachtet – wir hätten diese Spitzenposition nicht halten können. Aber uns war nach der Auszeichnung 2015 in Seattle als innovativstes Unternehmen im Bereich SmartKitchen klar, wohin die Reise gehen muss, um auch in Zukunft Teil des Marktes zu bleiben. Wir wussten: „Hardware“ allein würde nicht ausreichen, um Kunden mittelfristig zu begeistern. Vielmehr geht es um Services und um nutzbare Inhalte, neudeutsch ausgedrückt: Es geht um Content. Die Kommunikation zwischen den Geräten muss für jeden Kunden individuell sinnvoll nutzbar sein. Ich will Ihnen ein Beispiel geben: Damit der Kuchen so rechtzeitig fertig gebacken ist, dass er gleichzeitig mit dem Tee oder Café serviert werden kann, muss eine simple Kommunikation zwischen Backofen, Wasserkocher und oder Kaffeemaschine vorausgehen. Das ist dann in Verbindung mit Sprache wirklich smart! Dabei sind Sprachassistenten (Amazon/Google) ein mehr und mehr verbindendes Thema in diesem Bereich und durchdringen den Markt aktuell massiv. Wir haben bereits vor zwei Jahren genau darauf gesetzt, so dass unsere Partner im Handel und deren Kunden jetzt von dieser Erfahrung profitieren. Wie wird diese Säule derzeit von Endverbrauchern genutzt? Christian Hartmannsgruber: Mit dem Bereich Smart Home bewegen wir uns leider noch schleichend. Der Grund dafür liegt darin, dass die Entwicklung langsamer vorangeht als prognostiziert. Positiv ist jedoch, dass wir damit die Zeit bekommen haben, uns

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Architektur + + unternehmen Trend | Küchen köpfe

perfekt für das kommende Wachstum aufzustellen, um den Kunden die notwendigen Services wie Installation, Hotline und natürlich werthaltige Nutzen bieten zu können. Im Ergebnis haben wir hier zwar steigende Nachfrage, aber der wirkliche Run wird erst jetzt mit den kommenden realitätsnahen, praktikablen Anwendungen ausgelöst werden. Und wie, bzw. auch mit welchen Kooperationspartnern haben Sie das Problem der sich oft schwierig darstellenden, übergreifenden Vernetzung von Produkten unterschiedlicher Hersteller und Bereiche gelöst? Christian Hartmannsgruber: Hier kommen uns unser großes Netzwerk sowie die steigende Überzeugung immer neuer Partner zu gute. Sie alle erachten die Küche als den Platz oder besser den Ausgangspunkt für das Smart Home. Wir können hier auf breite Unterstützung der Top Hersteller im Bereich Weiße Ware wie Miele oder BSH setzen, aber eben auch auf viele Partner, die sich in unserem Konzept wiederfinden und eine offene Plattform für zukünftiges Wachstum schätzen und pflegen. Hier geht es nicht um Konkurrenz, sondern vordringlich um die perfekte Ausgangsposition für die kommende, rasante Entwicklung dieses ganz speziellen Marktes. Bleibt die vierte Säule „protect“ zu nennen. Der Wunsch nach Sicherheitstechnik, wie Einbruchsicherheit, Wasserschäden usw. in Privathaushalten zeigt sich ungebrochen hoch: Einen Teil dieser Möglichkeiten konnten Sie interessierten Fachhändlern bereits auf Ihren Messepräsentationen der letzten Jahre vorstellen und anbieten. Wie sieht der Entwicklungsstand heute aus? Christian Hartmannsgruber: Wir haben hier am Markt ein deutliches Ausrufezeichen gesetzt und uns mittlerweile mit einem der stärksten Anbieter am für uns relevanten Smart Home-Markt zusammengetan. Mit Digitalstrom haben wir jetzt eine Stabilisierung bzw. sogar eine

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Erweiterung unseres bestehenden Einstieg-Systems, das heißt die smarte Steuerung und Vernetzung von Licht, Musik, Sprache, weiße Ware usw., bekommen und das mit allen schon genannten Services. Zudem können wir auf die hohe Beratungskompetenz unseres Partners zurückgreifen und damit Bauträgern und Privatpersonen mit höchsten Ansprüchen Komplettlösungen anbieten. Damit haben wir erneut eine Benchmark in unserer Branche gesetzt. Mit wie vielen Handelspartnern arbeiten Sie heute national und international zusammen? Christian Hartmannsgruber: Das sind derzeit knapp über 80, die Hälfte davon in Deutschland. Und wir profitieren weiterhin von dem wachsenden Interesse an unserem Konzept und haben allein in den ersten beiden Quartalen 2017 13 neue Partner unter Vertrag nehmen können: Ein klares Konzept aus Küche/Vernetzung und Ergonomie das sich mit zwei Küchen bereits perfekt zeigen lässt, dazu ein simples Standbaukonzept, das nicht etwa Geld an der falschen Stelle verschlingt. Der Händler bekommt für seine Kunden einen „point of emotion“, der das erlebbar macht, was der Kunde aktuell von einem Küchenkonzept erwarten kann. Starke Partner wie Der Kreis und Euronics unterstützen uns dabei. Herr Hartmannsgruber, eine letzte Frage: Können Sie bitte anreißen, was die Besucher der Tielsa-Präsentation während der Küchenmeile erwartet und wo Sie Ihre Produkte in diesem Jahr inszenieren werden? Christian Hartmannsgruber: Wir werden zumindest in diesem Jahr am Standort Hiddenhausen die neuen Lösungen zum Thema vernetztes Wohnen sowie Produkterweiterungen rund um Küche und Bad zeigen. Unser Highlight ist aber sicherlich in diesem Jahr unsere Präsentation auf der IFA am Stand von Euronics Halle 23a, Stand 102. www.tielsa.de 


Küchen | Architektur + Trend

Systemceram – Badkeramik für den Küchenhandel Mit einem neuen Produktbereich macht systemceram zur diesjährigen area 30 von sich reden. Neben den erfolgreichen KeraDomo-Küchenspülen stellt der Siershahner Keramikspezialist erstmals Badkeramik vor. Die neuen Waschbecken werden ausschließlich über den Küchenhandel, d.h. den angestammten Kundenkreis vertrieben. Den Auftakt machen in diesem Herbst zwei Aufsatzwaschbecken

in einer modernen, geradlinigen Designsprache, die sich auf jede Möbel-Abdeckplatte aber auch auf keramischen Arbeitsplatten einfach und elegant aufsetzen lassen. Hier bietet sich dem Küchenplaner erstmals die Möglichkeit, seine Kunden mit einem Komplettangebot „Küche und Bad“ zu bedienen. Im Bereich der Küchenspülen baut das Unternehmen zur area 30 die „Bela“www.systemceram.de Familie mit zwei weiteren Modellen aus.

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Architektur + Trend | Materialien

Vorhang auf – Cosentino auf der Küchenmeile A30 Silestone und Dekton, die hochwertigen, innovativen Oberflächen für Design und Architektur des global agierenden, spanischen Familienunternehmens Cosentino, sind während der Herbsthausmessen in Ostwestfalen zu erleben bei Ballerina-Küchen, Häcker, Warendorf – Die Küche, sowie auf der MOW

M

it aktuell über 50 Farbtönen in bis zu drei verschiedenen Texturen hat die Quarzoberfläche Silestone für jeden Einrichtungsstil passende Dekore zur Auswahl. Einige Silestone Farben werden mit der neuen, innovativen N-Boost-Technologie produziert, durch die die Oberflächen eine besondere Farbtiefe und angenehme Haptik bekommen und vor allem durch den hydrophoben Effekt noch leichter zu reinigen sind.

Das Herstellungsverfahren von Dekton ist einzigartig und unterscheidet sich von der klassischen Keramik auch aufgrund unterschiedlicher Materialstärken in 8, 12 oder 20 mm.

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Fotos: Cosentino

bei Standard Furniture Factory.

Die ultrakompakte Oberfläche Dekton ist eine hochentwickelte Mischung aus Rohmaterialien, die ebenfalls in der Glas- und Porzellanherstellung genutzt werden. Neben vielfältigen Designs (in unterschiedlichen Optiken von Natur- und Technologiematerialien) bietet Dekton herausragende technische Eigenschaften wie eine Feuer- und Hitze-, Kratz- und UV-Beständigkeit sowie Fleckenfestigkeit. www.silestone.com · www.cosentino.com · www.dekton.com 


Küchen | Architektur + Trend

Berbel – Gute Luft in großen wie in kleinen Räumen Berbel, der Spezialist für Dunstabzüge, eröffnet den Messe­herbst in diesem Jahr mit Neuheiten, die beweisen, dass auch in Singleund Appartementküchen niemand auf beste Leistungsfähigkeit und hohen Designanspruch verzichten muss. Gemeinsam mit der homeier küchentechnik GmbH präsentiert berbel Neu- und Weiterentwicklungen, die dem Trend der kompakten Küche sowie flexiblen Planungsanforderungen Rechnung tragen. Ihre ergonomisch durchdachte Form macht die Kopffreihaube Ergoline 2 so erfolgreich. Sie bietet absolute Bewegungsfreiheit beim Kochen, auch auf kleinem Raum. Bereits in vier Maßen erhältlich, präsentiert sich die Ergoline 2 nun auch in den schmalen Breiten von 60 und 70 Zentimetern. Ausgestattet wie die „Gro-

ßen“, bieten die schmalen Hauben die volle Leistungsfähigkeit. Eine hocheffiziente Luftreinigung ist durch das wirkungsvolle, fettfilterfreie berbel-Prinzip und patentierte Technik garantiert. Das Glasdekor gibt es in verschiedenen Farbvarianten. Die Kombination aus schlankem Haubenkörper und markanter Frontgestaltung macht die Kopffreihaube Smartline zu einer echten Persönlichkeit. Die Smartline besticht durch ihren Edelstahlkorpus und das minimalistische Design mit dem dezent abgerundeten Kantenprofil. Jetzt ist die Smartline nicht nur mit Frontblende in Mattschwarz sondern auch in Weiß und Grau Metallic erhältlich. Weitere Highlights aus der berbel Innovations-Schmiede werden www.berbel.de in Löhne präsentiert: area 30, Stand C 51. 

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Ballerina-Küchen: Einfach mehr

Ballerina Küchen bestechen durch Design und durch deutsche Wertarbeit. Darüber hinaus bringen sie Funktionen in Einklang und bieten zudem eine Produktvielfalt, die keine Wünsche offen läßt. Ballerina setzt eigene Maßstäbe durch Klarheit und individuellen Charakter, um jeden Küchentraum wahr werden zu lassen. Ballerina Küchen sind so wie die Menschen sie brauchen. Individuell. Unkompliziert. Einzigartig. www.ballerina.de

DIE Y-KÜCHE DESIGN BY MICHAEL HILGERS

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trend + design | Materialien

„Stella filante“ – durchzogen mit feinen weißen Linien, die an das Aufleuchten einer Sternschnuppe am Nachthimmel erinnern.

Mix & Match Lechner – Individualisierung leicht gemacht

Oft ist es die Melange aus Material, Material-Stärke, Farbe und Struktur, die der Architektur, der Innen­archi­tektur oder auch der Einrichtung das gewisse Etwas verleiht. Lechner ist einer der wesentlichen Anbieter, der diese Klaviatur mit seiner Vielfalt unterschiedlichster Arbeitsplatten und Rückwänden-, Stollenund Wangen-Materialien und Designs perfekt zu spielen weiß. Davon können sich die Besucher der Area 30 auch in diesem Jahr wieder überzeugen.

I

m Fokus des Lechner Konzept-Messestands steht die maximale Individualisierbarkeit des Mobiliars durch den Einsatz einer Vielfalt außergewöhnlicher Materialien, Strukturen und Designs. Inszeniert in vier spannenden Mix & Match-Design-Welten, treffen Werkstoffe mit verschiedensten Oberflächen und Strukturen aufeinander und setzen sich gegenseitig in Szene.

Die Kombination mehrerer Werkstoffe unterschiedlicher Stärken trägt dazu bei, Funktionsbereiche voneinander abzugrenzen oder starke Design-Akzente zu setzen. Ergänzt um ein Potpourri neuer Farben, Dekore und Motive auf Platten aus Glas, Keramik, Quarz- und Naturstein, Massivholz, Laminat, Mineralwerkstoff und Compact ermöglichen sie einen noch nie dagewesenen, individuellen Gestaltungspielraum. Oberste Prämisse: Die Orientierung am Kunden Ein offenes Ohr für seine Kunden und offene Augen für Marktentwicklungen zeichnen Lechner seit jeher aus. Aus dieser Kundennähe heraus resultiert u.a. ein digitales Portal, das die Zusammenarbeit und das Planen mit Lechner so einfach macht wie nie. Beispielhaft für die hohe Lösungsorientierung des Familienunternehmens mit allen Protagonisten ist das Ergebnis eines Referenzprojekts, realisiert mit einem namhaften Spülenhersteller, das ebenfalls auf der Messe zu sehen sein wird. „Mit zahlreichen weiteren Details am Stand zeigen wir, dass wir jedem Handelspartner individuell gerecht werden können – etwa, wenn es um die Kombination unserer Produkte mit denen von Zubehör-Herstellern geht. Lechner findet immer eine passende Lösung“, so Bereichsleiter Vertrieb & Marketing, Daniel Griehl. Zu sehen auf der aera30 Stand A50 Das neuen Keramik-Dekor „Stella filante“ von Lechner überzeugt durch seine zurückhaltende Eleganz. Ein dunkles Dekor, durchzogen mit feinen weißen Linien, die an das Aufleuchten einer Sternschnuppe www.lechner-ag.de am Nachthimmel erinnern.

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Küchen | Architektur + Trend

Auf der area30 am Stand E71 präsentiert Sedia Küchentechnik auf gut 200 m2 sein vielseitiges Sortiment an Küchenzubehör.

Im „Raum für Visionäre“ wird die Küche 2020 lebendig.

Sedia: Vision possible – Küchentechnik für heute und morgen Mit über 200 m2 hat Sedia Küchentechnik seine Standfläche auf der area30 gegenüber dem Vorjahr verdoppelt und präsentiert sich in Löhne mit dem Standentwurf des Stuttgarter Designbüros formteam in einem neuem Look: „Mit dem Relaunch der Marke Sedia Küchentechnik setzen wir zur wichtigsten Ordermesse der Branche ein deutliches Zeichen“, erklärt Vertriebs- und Marketingleiter Oliver Deimling. In diesem Jahr macht Sedia Küchentechnik besonders deutlich, dass das Unternehmen nicht mehr nur für den Vertrieb eines breiten Zubehör-Portfolios steht, sondern durchaus auch exklusive Eigenentwicklungen mit höchstem Anspruch an innovative Technik, attraktives Design und maximalen Bedienkomfort.anbietet.

Besonders anschaulich demonstriert Sedia diese Maxime auf der Messe im „Raum für Visionäre”. Er zeigt die Küche 2020 als Symbio­ se multifunktional vernetzter Warengruppen: wie etwa Induktions­ kochfelder mit Sound und verschiedenen Steuerungsoptionen. Weiteres Highlight ist eine für 2018 geplante Deckenlifthaube aus verzinktem Blech und mit edlen Glaselementen. Darunter versteckt sich das bislang einzigartige Eco-Jet-System (ejs) der Marke Invvitec, für die Sedia die Vermarktung exklusiv in Deutschland übernommen hat. Die Haube arbeitet ganz ohne Fettfilter und erreicht mittels einem speziell entwickelten Lüfterrad eine Fett- und Ölabscheidung von über 95% sowie die Geruchsreduzierung um 97 %. Dabei verbraucht der Motor der A++-Haube jedoch 66 % weniger www.sedia-kuechentechnik.de Energie als vergleichbare Systeme.  ANZEIGE

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Die Maris-Spülen von Franke meistern jede Situation mit Eleganz und bringen in zehn Trendfarben Abwechslung ins Spiel. Dabei sind sie robust wie ein Fels in der Brandung: Gefertigt aus patentierter Schlagfest-Spezialkeramik oder aus Fragranit+ in Steinoptik sind sie besonders hart im Nehmen und sehen dabei extrem gut aus, auch noch nach vielen Jahren. Die ideale Ergänzung: Passende Armaturen, Kochfelder, Dunstabzugshauben - natürlich in Franke-Qualität! Make it wonderful at Franke.de/maris Besuchen Sie uns im house4kitchen: 16. - 22.09.2017 in Löhne.

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komfort + design | Spülen

Wie kaum ein anderes Unternehmen hat Schock in den letzten Jahren verstanden, seine Produkte und Services unkonventionell und positiv irritierend zu präsentieren. Auch in diesem Herbst stellt sich das Team um Sven-Michael Funck, CSO und stellvertretender Geschäftsführer von Schock, wieder der Heraus­ forderung, der zeitgemäßen Kochkultur mit Produkten und originellen Ideen zu begegnen.

Cross-mediales Magazin für Endkunden Schock spricht an

D

azu gehören nicht nur die Produktneuheiten, die auf der area30 vorgestellt werden, sondern auch neue, ausgefallene Wege der Kundenansprache, wie dem neuen Journal. „Unser Magazin bringt zusammen, was zusammenpasst. Trendsetzende Influencer, unsere Produkte, die immer entlang des Zeitgeistes entwickelt werden, und Kochbegeisterte, die bei der Gestaltung ihres Lebens, ihrer Küchen und ihrer Rezepte die ausgetretenen Pfade verlassen wollen und das Abenteuer suchen“, beschreibt Sven-Michael Funck die Zielrichtung des ausgefallenen Design- und das Redaktionskonzepts rund um Trends und das Kochen. In der ersten Ausgabe sind mit dabei das kochende Surfer-Duo Salt & Silver, das Gourmetstartup Büffel Bill so-

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wie die Berliner Bloggerinnen von Zucker & Jagdwurst. Begleitet wird das Magazin von einer Online-Version – www.schock.de/magazin. Die Prepstation D-150, die alle Schritte von der Vorbereitung frischer Lebensmittel bis hin zum Kochvorgang abdeckt, war Inspirationsgeber für das Magazin, denn sie ist weit mehr als eine Spüle: Dank ihrer Gestaltung und der durchdachten Accessoires eröffnen sich zusätzliche Funktionen, die sie zu einem smarten Küchenhelfer avancieren lassen. Eine druckfrische Ausgabe erhalten Besucher auf der area30 am ­Messestand D20 – und erfahren hier außerdem, welche weiteren Wege Schock ab Herbst geht, um Kunden für seine Produkte zu bewww.schock.de geistern. 


Küchen | Architektur + Trend

KUGEL Der ökotherm -Backofen-Katalysator sorgt schon während des Garvorgangs für ®

Sauberkeit.

Küppersbusch – Comfort+ Line überzeugt durch praktische Features Die Einbaugeräte der Comfort+ Line der Marke Küppersbusch bieten ein hohes Maß an Komfort, einfacher Handhabung und funktioneller Klarheit. Die neuen Comfort+ Backöfen B6330.0 und B6350.0 sind mit dem einzigartigen ökotherm®-Backofen-Katalysator ausgestattet: Dieser sorgt schon während des Garvorgangs für Sauberkeit. Back- und Bratgerüche in der Küche gehören so der Vergangenheit an. Außerdem zeichnen sich die Backöfen durch eine intuitive Bedienführung, Türen mit Soft-Open & Close-Funktion sowie hochauflösenden TFTFarb-Displays aus, mit perfekter Lesbarkeit aus allen Blickwinkeln. Viel Platz zum Backen und Braten über fünf Ebenen bietet der XXL-Garraum mit einem Volumen von 70 Litern. Praktisch: Die Backbleche der 60 cm Backöfen passen auch in die 45 cm Backöfen und Dampfgargeräte. Zudem lassen sich die neuen Backöfen der Comfort+ Line auch mit Geräten aus den Küppersbusch Prowww.kueppersbusch.de duktwelten Premium+ und Profession+ kombinieren. 

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komfort + design | Abfallbehälter

Cox Cick-E® –

Kombinierte Stauraum- und Organisa­

Ein leichter Druck

tionslösungen für Frontauszugsysteme

genügt, um den elektrisch betriebe-

sind besonders gefragt. Leichtgängig

nen Auswerfer

im Handling, variabel nutzbar, robust und

zu aktivieren, der den Front­auszug

montagefreundlich, müssen sie einerseits

automatisch öffnet.

Abfall hygienisch trennen, andererseits praktische Küchenhelfer im gleichen Unterschrank raumsparend verstauen können. Aufgaben, die von den funktionell aufeinander abgestimmten Systemelementen des Naber SELECTAkit® Abfallsammlersortiments gelöst werden.

Multifunktionalität erleichtert den Küchenalltag Naber präsentiert intelligente Allrounder

C

ox Work® übernimmt dabei als Neuentwicklung die Funktion einer in die Abfallsammelbehälter integrierbaren Utensilienbox, z. B. für Bürsten, Reiniger, Tabs und Tücher. Unabhängig davon lässt sich Cox Work® aber auch in Bad, Arbeitszimmer, Werkraum und Garten dank flexibler Trennwände und Kleinteilschale als tragbarer Solist mit vielseitigen Organisationstalenten nutzen. Während die

neue Behälterfarbe anthrazit das Farbspektrum bei den Cox® Base Behältern bereichert, ist Cox Work® in vier trendigen Farben lieferbar. Dem Anforderungsprofil an integrierbare ergonomische Öffnungstechnik wird Cox Cick-E® gerecht. So reicht bereits ein leichter Druck, um den elektrisch betriebenen Auswerfer zu aktivieren, der den www.naber.com Front­auszug automatisch öffnet. 

Cox Work® – die in den Abfallbehälter integrierbare Utensilienbox

anthrazit bereichert das Farbspektrum der Cox® Base Behälter

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INDUKTIONSKOCHFELD MIT INTEGRIERTEM DUNSTABZUG Küchen | Architektur + Trend

Siluet, vom renommierten Designer Patrick Frey entwickelt, wird auf der Area 30 in Löhne am Stand D50 zu sehen sein.

Villeroy & Boch präsentiert TitanCeram – Keramik der Meister: Fest. Fein. Formvollendet. Mit der Keramikspüle Siluet aus TitanCeram präsentiert Villeroy & Boch zur Küchenmeile ein besonderes Design für filigrane Formen. Die Rezeptur der Keramik ermöglicht besonders dünne Wandstärken und scharf gezeichnete Ränder. Optisch präzises Design, das von dem renommierten Designer Patrick Frey entwickelt wurde. Die Neuheit Siluet vereint die Materialvorzüge hochwertiger Keramik mit großer Flexibilität in der Fertigung. Die mit CeramicPlus oberflächenveredelte Spüle ist pflegeleicht, hygienisch, stoß- und schlagfest, kratzbeständig sowie hitze- und kälteresistent. Verschiedene Modelle für alle gängigen Unterschrankbreiten (60, 50 und 45 cm) lassen sich für den aufliegenden Einbau oder flachbündig fertigen. Trendfarben wie die Grautöne Steam und Stone oder das mattschwarze Ebony und verschiedene Weißtöne machen das Spülbecken zum optischen Highlight der Küchengestaltung. Die Optionen von Siluet lassen keinen Kundenwunsch offen: 13 langlebige Farbtöne, reversible Spülbecken, mit und ohne Excenter-Bedienung sowie funktionales Zubehör für optimierte Arbeitsabläufe. Ein Schneidbrett aus Nussbaum lässt sich passgenau in den Abtropfbereich einfügen. Verschiedene Drahtkörbe sorgen für Multifunktionalität, ideal z.B. für das schonende Abbrausen von frischem Obst und Gemüse. Versehen mit speziellen Funktionsbügeln sind sie kompatibel mit Dampfgareinsätzen aus Edelstahl. Das Spezial-Zubehör von Villeroy & Boch ermöglicht das Bearbeiten und Einsetzen verschiedener genormter Dampfgarschalen (auch in 1/3 und 2/3 Größen) an der Siluet Spüle: flexibel, handlich und robust. Die Oberfläche ist bis zu 300 Grad Celsius hitzebeständig. Und mit einem Wisch über die CeramicPlus versiegelte Oberfläche ist der Arbeitsbereich hygienisch sauber und frei für den nächsten Arbeitsschritt.

Mehr Platz und freie Sicht in der Küche Kochdünste werden direkt am Kochfeld nach unten abgesaugt FLOW-IN kann im Umluft- oder Abluftbetrieb eingesetzt werden Geeignet für flächenbündigen Einbau oder Auflagenmontage Rahmenloses Induktionskochfeld mit Booster- und Brückenfunktion, für das komfortable Zusammenschalten von 2 Kochzonen, z. B. für Bräter Mit effizientem und leisem Sockelmotor (EEK A) oder externen Motoren nutzbar Abbildung mit Sonderlackierung der Randabsaugungsplatte

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international fairs 

Küchenwohntrends 2018 Industrial Style meets modern interior architecture

Die Messe Küchenwohntrends, die von Michael Rambach und seinem Team seit neun Jahren veranstaltet wird, hat sich von 2008 bis heute zu einer erfolgreichen Informations- und Kommunikationsplattform rund um Küche und Wohnen entwickelt. Sowohl Besucher- als auch Ausstellerfrequenz der Fach- und Publikumsmesse sind Jahr für Jahr gestiegen. Eine Bestätigung, die den versierten Messeveranstalter inspirierte, das bisherige Konzept noch interessanter zu gestalten und es mit einer neuen einzigartigen Location zu verbinden.

I

n 2018 wird die Küchenwohntrends vom 6. bis 7. Mai in München stattfinden und das erstmals im außergewöhnlichen Ambiente des vormaligen Eisenbahnreparaturwerks im Münchner Stadtteil Schwabing-Freimann. Die teilweise unter Denkmalschutz stehenden Ausstellungsgebäude Zenith, Kohlebunker und Kesselhaus spiegeln nicht zuletzt durch ihre Stahlkonstruktion den Industrial Style der 20er Jahre wider, sie stellen zudem eine Ausstellungsfläche von insgesamt 7000 Quadratmetern. Inszeniert in dieser außergewöhnlichen Kulisse werden inmitten eines nicht minder ausgefallenen Bühnenbilds Produktgruppen wie Wohnmöbel, Küchen, Spülen, Armaturen und Zubehör, Elektro-Hausgeräte, Polster- und Schlafraummöbel, das Segment „Tisch, Stuhl, Bank“, Innenausbau und Fußböden, Licht und Lifestyle sowie IT, Verbände und Institutionen. Im Zusammenspiel ergeben sie die Sonderfläche „Lebensraum“, wo fließende Übergänge zwischen Küche, Essen und Wohnen realitätsnah präsentiert werden. „Wir sehen uns sowohl als Informations- und Kommunikationsplattform als auch als Kontaktbörse“, betont Konzeptionist Michael Rambach. „Die Küchenwohntrends dient jedoch gleichermaßen als Inspirationsquelle, deren tragende Säule das atemberaubende Umfeld unserer neuen Location bildet. Nicht zu vergessen die branchenrelevanten Vorträge und Shows, die stellenweise zentral auf den Flächen stattfinden.

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Mit dem Anspruch als nationales Branchen-Event „Allerdings wird die Küchenwohntrends München vollkommen anders als die bereits etablierten Messen. Sie ist keine Landesfachmesse, keine internationale Messe, keine Neuheitenmesse und weniger Ordermesse“, betont der Unternehmer. Diese Premium-Messe ist für die Besucher vielmehr ein Event um Neuheiten zu entdecken, insbesondere von Unternehmen, mit denen man bisher als Fachhändler noch nicht gearbeitet hat. Das heißt: Auf der Küchenwohntrends 2018 werden einige Unternehmen ausstellen, die auf anderen Messen in dieser Kombination bislang nicht anzutreffen waren.  Die kompakte Form lässt eine direkte Kommunikation zwischen Fachhandel und Industrie nicht nur zu, sondern fördert sie sogar. So haben Aussteller die Möglichkeit, neue Kontakte zu knüpfen, die dann


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Michael Rambach (Mitte) und sein Team der Trendfairs GmbH, München

bei weiteren Branchen-Veranstaltungen vertieft werden können. Bis dato wird die Küchenwohntrends überwiegend von Fachhändlern aus Süddeutschland sowie dem angrenzenden deutschsprachigen Ausland besucht. Sie kommen oft mit ihrem gesamten Verkaufsteam, das sie nicht unbedingt mit auf weiter entfernte Messen nehmen. „Unser Ziel ist es, den Wirkungskreis der Küchenwohntrends München sukzessive über Süddeutschland hinaus auszudehnen. Wir wollen diese Messe als nationales Branchen-Event für Fachhandel, Projektanten, Objekteure oder Immobilienentwickler etablieren.“   Ganzheitliche Innenarchitektur Für diese Zielgruppe dürfte auch die Sonder-Ausstellungsfläche „Lebensraum“ von Interesse sein, die rund 25 Prozent der gesamten Fläche der Premium-Messe Küchenwohntrends ausmachen wird. Inszeniert im Architekturgebäude „Kohlebunker“ wird ganzheitliche Innenarchitektur gelebt. Nachvollziehbare fließende Übergänge zwischen den Bereichen Küche, Essen und Wohnen findet man ausschließlich auf der Küchen­wohntrends. „Durch diese Inszenierung wollen wir ge-

meinsam mit unseren Ausstellern realitätsnahe Einrichtungszenarien darstellen, die vielleicht sogar den einen oder anderen Fachhändler dazu anregen, seine eigene Ausstellung zu überdenken. Mit „Lebensraum“ schaffen wir neun fertige Welten, bestehend aus Küche, Essen, Wohnen inkl. Teppich und Licht.“ Ca. 90 Aussteller, freut sich Michael Raumbach, werden alleine an diesem Projekt teilnehmen. „Manche davon nur bei Lebensraum, manche mit einem Messestand plus Lebensraum“, erläutert er. „Lebensraum kommt aber auch dem Wunsch der Konsumenten nach, den oft gewünschten, offenen Küchen- Ess-Wohn-Loungeraum ganzheitlich zu gestalten. Diese Inszenierung muss man sehen und erleben“, schwärmt Michael Rambach schon jetzt.   Rundum-Sorglos-Paket garantiert „Sie kommen mit Ihren Exponaten, den Rest übernehmen wir, in unmittelbarer Abstimmung mit Ihnen“, verspricht Michael Rambach schon heute den potenziellen Ausstellern für „Lebensraum“.

Sonder-Ausstellungsfläche „Lebensraum“ Das Projekt „Lebensraum“ bedeutet die Umsetzung offener Wohnraum­ inszenierungen. Ein renommiertes Architektenteam kreiert dazu mehrere spannende Lebensraum-Lösungen. Der Kohlebunker, mit seinem offenen Mauerwerk, seiner Glas-Dachkonstruktion und seinen Eisentreppen ist so faszinierend, dass die ausgestellten Einrichtungsgegenstände in jedem der Lebensräume ihre Aura funkelnd versprühen können. Zur Premiere auf der küchenwohntrends 2016 nahmen bereits über 60 Marken als Aussteller am Projekt „Lebensraum“ mit großem Erfolg teil. Handelshäuser sowie Verbundgruppen haben mit Begeisterung dieses Projekt nicht nur für sich entdeckt, sondern es ebenfalls in vielen Fällen in ihren Ausstellungsräumen und Showrooms umgesetzt.

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In 2018 wird die Küchen­ wohntrends vom 6. bis 7. Mai in München stattfinden und das erstmals im außergewöhnlichen Ambiente des vormaligen Eisenbahnreparaturwerks im Münchner Stadtteil SchwabingFreimann. Die teilweise unter Denkmalschutz stehenden Ausstellungsgebäude Zenith, Kohlebunker und Kesselhaus spiegeln nicht zuletzt durch ihre Stahlkonstruktion den Industrial Style der 20er Jahre wider und bieten eine Ausstellungsfläche von insgesamt 7000 Quadratmetern.

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„Wie immer wollen wir unseren Kunden ihre Messebeteiligung so einfach wie möglich gestalten“, betont er nachdrücklich und unterstreicht seinen Anspruch als Dienstleister, den er und sein Team bereits seit Jahren erfolgreich unter Beweis stellen. Auf der Küchenwohntrends 2018 wird ein unabhängiges, renommiertes Architektenteam für die Aussteller innerhalb der Sonderfläche „Lebensraum“ schlüssige Lösungskonzepte kreieren. „Ein eigener Standbau für interessierte Unternehmen ist unnötig“, so der Messemacher – alle Ideen und Produkte lassen sich einfach aber wirkungsvoll in diesem beeindruckenden, abwechslungsreichen Flair inszenieren. Interessant für wohnaffine Konsumenten Bei der Neukonzeption der Küchenwohntrends in München werden jedoch auch interessierte Verbraucher bedacht, die den Messe-Sonntag nutzen können, um sich umzusehen und sich zu informieren. „Bei den wohnaffinen Konsumenten, die wir gezielt einladen, gehen wir auch davon aus, dass diese aus einem Umkreis von 50 bis 100 km anreisen werden. Sie wissen, München und Umland ist kaufkraftstark, daher schaffen wir dem Konsumenten, der gerne investiert, ohne einen akuten Bedarf zu haben, den Zugang das Gute und Schöne aus Küche und Einrichtung zu erleben.“  „Kaufen können die Endverbraucher die Produkte, die sie sehen, jedoch nicht“, betont Michael Rambach. „Jeder Aussteller wird sich auf seine Art und Weise auf den Besuch von Verbrauchern vorbereiten“,


international fairs

da ist sich der Messemacher aus Bayern vollkommen sicher. „Es gibt viele Möglichkeiten, dem wohnaffinen Konsumenten Hinweise zu geben, wo sein Produkt zu erwerben ist. Viele Unternehmen nutzen dazu ganz einfach ihr Internetportal mit Händlersuche, bzw. bereiten sich darauf vor, wichtige Handelspartner zu nennen. Andere Aussteller halten sich völlig neutral. Ein Teil der Aussteller wird ­anlässlich des für Konsumenten offenen Tages zusätzlich mit einem oder mehreren Handelspartnern aus der Region kooperieren. Letztlich geht es darum, dass Handelspartner von der Küchenwohntrends und dem  Besuch interessierter Konsumenten profitieren. Je höher die Nachfrage nach tollen Pro­dukten, die sich nicht über den Preis definieren, umso mehr profitiert der Handel.“ Hauptzielgruppe bleibt der Fachhandel Der Anteil der Fachbesucher der Küchenwohntrends liegt derzeit bei 74 Prozent. Und der soll sich, so Michael Rambach, trotz einem erwarteten Besucherzuwachs von 20 Prozent auch künftig nicht drastisch erhöhen. Drei Viertel aller Besucher werden auch beim neuen Konzept aus dem Fachhandelsbereich stammen. Bei den verbleibenden 25 Prozent handelt es sich dann um wohnaffine Konsumenten, die durch spezifische Marketingaktionen auf die Messe aufmerksam gemacht werden sollen. Bleibt noch zu wissen, ob das Konzept von München dann auch auf Salzburg übertragen wird. „Nein“, lautet die klare Aussage des Messe-

betreibers: „Die Premium-Messe Küchenwohntrends München und die Fachmesse Küchenwohntrends Salzburg haben zwei unterschiedliche Aufgaben und unterschiedliche Ausrichtungen, wobei nicht unwesentliche Kernelemente bei beiden Veranstaltungen als DNA der trendfairs deutlich erkennbar sind. In Salzburg erfüllen wir den Auftrag für Österreich und Nachbarländer eine bedeutende Küchen- und Einrichtungsmesseplattform zu absolvieren. In München gehen wir den Weg „Premium, Eventcharakter“, wie es ihn in unserer Branche bislang noch nicht gibt. Damit identifiziert sich die Küchenwohntrends bewusst als Heimat für bedeutende Marken, Innovationen, Produkte und Inszenierungen – für besondere Fachbesucher aus der Branche und designaffine Konwww.kuechenwohntrends.de sumenten der Region.“

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international fairs | ifa

IFA 2017 smarter denn je Intelligente Technik zum Begreifen Als weltweit bedeutendste Messe für Consumer Electronics zeigt die IFA in Berlin vom 01. bis 06. September 2017 zukunftsweisende Innovationen aus den Bereichen ­Consumer Electronics und Home Appliances.

S

Verglichen mit anderen Brillen-Smartphone-Halterungen hat die Merge VR/AR Goggles eine Aussparung für die Kamera damit für AugmentedReality-Anwendungen die Realität „gefilmt“ werden kann. www.mergevr.com

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tarke Trends wie Funktionalität, Bedienkomfort und elegantes Design prägen das Geschäft. Besonders gut nachgefragt wurden Einbau-Geschirrspüler, Backöfen, Induktionskochfelder und Wäschetrockner mit Wärmepumpentechnologie. Bei den kleinen Hausgeräten kurbelten vermehrt kabellose Handstaubsauger, Kaffeevollautomaten und Staubsauger-Roboter das Geschäft an. Hohe Zuwachsraten verzeichnen vernetzbare, smarte Hausgeräte. Bemessen am Gesamtmarkt liegt ihr Anteil zwar noch unter zehn Prozent, es wird jedoch erwartet, dass sich im Jahr 2017 der Gesamtumsatz mit smarten Hausgeräten verdoppelt. „Die Hausgerätebranche ist auf einem guten Kurs“, sagt Dr. Reinhard Zinkann, Vorsitzender des ZVEI-Fachverbands Elektro-Haushalt-Großgeräte und Vorstandsmitglied des ZVEI. „Wir halten an unserer Jahresprognose für 2017 von ein bis drei Prozent Wachstum für den deutschen Markt fest, sowohl für große als auch für klei-

ne Hausgeräte.“ Der Herstellerumsatz mit Hausgeräten in Deutschland würde damit auf 8,5 Milliarden Euro im Gesamtjahr 2017 klettern. Erfolgreich sind deutsche Hausgerätehersteller auch im Ausland. Im Zeitraum Januar bis Mai 2017 stieg der Export (inkl. Re-Export) um fast sechs Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Für das Gesamtjahr wird ein Auslandsgeschäft in Höhe von 8,6 Milliarden Euro erwartet, davon etwa zwei Drittel mit europäischen Ländern. Die größten Abnehmerländer sind Frankreich, Österreich, Großbritannien und die Niederlande. „Die Produkte und Märkte der Home Appliances und Consumer Electronics wachsen mehr und mehr zusammen. Die IFA hat diesen Trend in einzigartiger Weise bereits frühzeitig erkannt und umgesetzt. Folgerichtig können wir zur IFA 2017 bereits die zehnte Ausgabe der Home Appliances@IFA feiern. Keine andere Messe erfüllt die Anforderungen der führenden Marken der beteiligten Industrie, des Handels, der Konsumenten und der Medien derart umfänglich. Dies begründet den stetigen Erfolg der IFA, der sich beispielsweise in einem kontinuierlich steigenden Ordervolumen von zuletzt mehr als 4,5 Milliarden Euro widerspiegelt“, so Hans-Joachim Kamp, Aufsichtsrats­ vorsitzender der gfu Consumer & Home Electronics GmbH.


ifa | international fairs

IFA NEXT – Bühne der Innovationen Als spannend dürfte sich auch die auf IFA 2017 erstmals bereitete einzigartige und größere Bühne der Innovationen erweisen. IFA NEXT bringt zusammen, was zusammengehört: das globale Know-how für die Zukunft von Technik, Business und Lifestyle. Mit dem neu konzipierten Treffpunkt für Entrepreneure und Forscher wird sich die Halle 26 in einen einmaligen Innovation-Hub verwandeln.

WIR HALTEN DIE ZEIT AN, DAMIT SICH FRISCHES LÄNGER HÄLT.

Per App zum Wunschkaffee – Mit einem Gefühl von Zuhause und einem guten Kaffeeplausch über aktuelle Produktinnovationen und Highlights des Jahres lässt sich die IFA doch gleich viel entspannter erleben. Ob Filterkaffeemaschine mit integriertem Mahlwerk, ob mit einer App zum Wunschkaffee oder Kaffeevariationen durch einen Touch auf das Bedienfeld – bei Melitta® ist eben alles möglich und für jeden Kaffeeliebhaber etwas dabei. Stand 208, Halle 4.1. · www.melitta.de

Nachfolgend haben wir eine kleine Auswahl an Produktneuheiten aus beiden Bereichen zusammengestellt, die den Vorhang zu ihren Innovationen bereits vor der IFA leicht angehoben haben, um den Besuchern einen kleinen Vorgeschmack auf die zu erwartende große Fülle an designstarken, intelligenten, smarten und vernetzbaren Geräte zu bieten.

Unsere FullFresh+ Kühl-/Gefrierkombination GKN 17930 FX ist die Wohlfühlzone für Ihre Lebensmittel: Kühle Luft, die durch kleine Lüftungslöcher ins Gemüsefach strömt, sorgt für eine konstante Temperatur und hohe Luftfeuchtigkeit. So entstehen ideale Bedingungen für Ihr Obst und Gemüse. Es verliert keine Feuchtigkeit und bleibt bis zu dreimal länger natürlich frisch und knackig. GRUNDIG.DE

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international fairs | ifa

AEG

Samsung

Geschirrspüler mit Liftfunktion

Symbiose aus Kunst und Technik

Gerade beim Ausräumen des Geschirrspülers kündigen sich oft schon nach kurzer Zeit Rückenschmerzen an. AEG löst mit dem ComfortLift aus der AEG Mastery Range dieses Problem auf innovative Weise: Der intelligente Geschirrspüler besitzt einen unteren Geschirrkorb, der bei Bedarf ganz einfach nach oben gleitet – für einfaches und müheloses Be- und Entladen. Das ist nicht nur bequem, sondern auch ergonomisch sinnvoll Halle 4.1, Stand 101 · www.aeg.de – und zudem rückenschonend.

Wie ein Gemälde zeigt der Design-TV „the frame“ im sogenannten Art Mode klassische und zeitgenössische Werke oder persönliche Motive und bindet sich elegant und diskret ins Interieur ein. The Frame überzeugt nicht nur als Rahmen für Kunst, sondern auch als TV: Filme und Serien zeigt er in UHD-Auflösung von bis zu 3.840 x 2.160 Pixeln.2 Dank High Dynamic Range (HDR) überzeugt auch die Darstellung von Kontrasten, besonders in hellen und dunklen Bildbereichen. Die Active Crystal Color-Technologie sorgt zudem für eine hohe Farbsättigung, die UHD Dimming Engine ermöglicht eine präzise Kontrastansteuerung.  Mit der Smart Remote aus edlem Metall geht der Aufruf der beliebtesten Programme und Anwendungen blitzschnell von der Hand, denn nahezu alle Inhalte werden in der Regel mit nur drei Klicks erreicht. Sogar kompatible, angeschlossene Geräte werden automatisch erkannt, sodass Nutzer nur noch eine einzige Fernbedienung benötigen und das unschöne Sammelsurium an Fernbedienungen vom Couch-Tisch verschwindet. 

Liebherr

„Making your life smarter“ … lautet das Messemotto des Kühl- und Gefriergerätespezialisten Liebherr auf der IFA 2017. Mit SmartDevice können mehr als 120 Geräte zum Zentrum des intelligenten Kühlens gemacht werden. Liebherr FridgeCam, powered by Smarter und das VoiceControl-System MIA lassen sich modular integrieren, Einkaufs- sowie Vorratslisten leicht erstellen. Zusätzlich bietet SmartCooking Informationen rund um das Thema Lebensmittel und hält eine Vielzahl an Rezeptideen bereit, verspricht Günther Sproll, Marketingmanager International, Liebherr Hausgeräte. Abwechslung bringt jedoch auch die Reihe der ColourLine-Geräte in jede Küche, die um neue Trendfarben ergänzt wird. Das neue StickerArt-Modell der CoolVision-Linie zeigt, dass Kunst nie cooler Halle 2.1, Stand 201 war.  www.liebherr.com

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CityCube Berlin, Halle B · www.samsung.de

Miele

„Größter Innovationssprung seit der Einführung der Induktion“ Frank Jüttner, Leiter Vertriebsgesellschaft Deutschland berichtet auf der IFA-Preview: „Miele ist leistungsstark, vielseitig und smart wie nie. Wir haben einiges zur „Genuss-Messe IFA“ vorbereitet, das wird spannend. Darunter die Kooperation mit Resound, das Thema EEBUS und einige Anwendungen zur Spracherkennung. Auf der IFA präsentieren wir dann eine Weltneuheit, wir nennen es bei aller westfälischen Bescheidenheit den größten Innovationssprung seit der Einführung der Induktion. Neu ist auch der Saugroboter Scout RX2 mit Stereokameras für 3D-Navigation, der das Kamerabild auch über die App als Live Cam verschicken kann.  Halle 2.1, Stand 101 · www.miele.de


ifa | international fairs

Steuern lässt sich der neue Geschirrspüler von Grundig über ein LC-Display mit Sensor­ tasten, über das eine Startzeit mit bis zu 24 Stunden Vorlauf ausgewählt werden kann.

Grundig

Bosch

Geschirrspüler, einzigartig flexibel

„Individualität“ ...

Auf der IFA 2017 setzt Grundig mit seiner neuen GeschirrspülerGeneration Standards in Sachen Benutzerfreundlichkeit. Neben zusätzlichem Platz für Töpfe, Besteck & Co. bietet das optimierte Innenraum-System flexible Korbeinstellungen und kommt erst­ mals in den Modellen GNI 41835 X (Einbauvariante) und GNF 41825 X (freistehend) zum Einsatz. Dank des extrabreiten Besteckkorbs und der intelligenten Raumaufteilung finden bis zu 14 Gedecke oder 162 Einzelteile Platz. Der teilintegrierte GNI 41835 X überzeugt mit der Energieeffizienz­klasse A+++ und einem Wasserverbrauch von 9,5 l auch in ökologischer Hinsicht. Mit acht Spülprogrammen und seinem GlassPerfect-System säubert er Geschirr besonders gründlich, das integrierte Eco-Trocknungssystem sorgt für einen Halle 23, Stand 101 · www.grundig.com nachhaltigen Trockenvorgang.

… lautet eines der Zauberworte unserer Zeit – besonders, wenn es um Lifestyle und Wohnen geht“, davon ist Bosch-Geschäftsfüh­ rer Harald Friedrich überzeugt. Doch nicht nur Wandfarbe und Accessoires können die Persönlichkeit und Stimmung ihres Besitzers zum Ausdruck bringen, sondern auch ganz funktionale Bestandteile des Haushalts, wie zum Beispiel Kühlschränke. Bosch, Europas beliebteste Hausgerätemarke, präsentiert in diesem Jahr die erste Kühl-Gefrier-Kombination mit einfach austauschbaren, farbigen Türfronten. Den neuen Vario Style Kühlschrank gibt es in neunzehn verschiedenen Farben, von Sonnenblume über Kirsche bis hin zu Perlnachtblau, und bietet so viele Möglichkeiten, die Küche nach dem persönlichen Geschmack immer wieder neu zu gestalten. Halle 3.1, Stand 101 · www.bosch-home.com ANZEIGE

Miele. Für das, was wir besonders lieben. Entdecken Sie die neue Freiheit beim Kochen. Genießen Sie freie Sicht auf die schönen Dinge des Lebens: Vertrauen Sie auf Miele TwoInOne Induktionskochfelder mit integriertem Dunstabzug. Con@ctivity 2.0 reguliert dabei den Dunstabzug ganz automatisch.

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international fairs | ifa Über Smart Share-Funktionen wie Miracast, Wireless DLNA oder die TV Plus App werden Smartphones oder Tablets mit dem Projektor gekoppelt und spielen deren Inhalte auf der großen Leinwand ab.

Siemens

LG

Seamless Life – macht das Leben leichter

Mobiler Laserprojektor mit dem Charme eines Netzwerkers

Roland Hagenbucher, Geschäftsführer Siemens Hausgeräte betont: „Wir reden bei Siemens über Produkte, die das Leben leichter machen und über Seamless Life. Es geht darum, Ressourcen zu schonen und Zeit zu sparen. Dafür stehen bei Siemens intelligente Funktionen, zeitloses Design und Vernetzung.“ Ein Paradebeispiel, das alle drei Säulen – Vernetzung, innovative Technologien und Design – vereint, ist das neue avantgarde Wäschepflege-Trio. Waschmaschinen und Trockner heben sich durch ihr außergewöhnliches Design und Bedienerlebnis vom Standard ab. Bedient werden Waschmaschinen und Trockner jetzt wie ein Smartphone über ein farbiges 5-Zoll-TFT Full-Touch-Display. Zusätzlich lässt sich die neue avantgarde auch über jede Art von Mobilgerät steuern. Statusmeldungen erreichen den Besitzer unmittelbar über die Home Connect App. Smartes Energiemanagement für Solarstrom ist ebenso selbstverständlich wie die Assistenzfunktion easyStart: Einfach die Art der Beladung angeben – sofort schlägt die App das schonendste Programm für die jeweiligen Textilien vor.

Mit dem Full HD-Laserprojektor LG Andante (HF80JS) präsentiert LG Information System Products (ISP) einmal mehr eine innovative Lösung, die Heimkinofans und professionelle An­ wender gleichermaßen überzeugt. Der mobile Full HD-Laserprojektor verwandelt jeden Raum in ein Heimkino und jede Oberfläche in ein Display. Die innovative Projektor-Technologie vereint kompakte Maße, Langlebigkeit und höchste Bildqualität. Mit einer kontraststarken Projektion von bis zu 120 Zoll Bilddiagonale und 2.000 ANSI-Lumen erfüllt er höchste Ansprüche. Ein weiteres Highlight des LG Andante ist seine smarte Benutzeroberfläche auf Basis des WebOS 3.0 Betriebssystems. Mit der intuitiven Magic Remote Fernbedienung und ihrer Zeigerfunktion navigiert es sich komfortabel und schnell durch Menüs, Quellen und Inhalte, Streamingangebote inklusive. Ein genialer „Netzwerker“ ist der Projektor ebenfalls: Über LAN und WLAN verbindet er sich mit dem Internet und gibt Fotos, Videos und andere Inhalte im Heimnetz über dem eingebauten MediaHalle 18, Stand 101 · www.lg.com player wieder.

Halle 1.1, Stand 101 · www.siemens-home.bsh-group.com/de/

Samsung

Der Family Hub Die neue Generation Family Hub 2.0, der smarte Kühlschrank mit eingebautem LCD Display, geht jetzt noch individueller als sein Vorgänger auf die Bedürfnisse der einzelnen Familienmitglieder ein. Das vereinfachte Design ermöglicht nun auch den Kleinen einen unkomplizierten Zugang zu allen Funktionen durch seitliche Navigation am Display! Eine integrierte Kindersicherung schränkt den Zugang zu Internet oder Einkaufsfunktionen ein. Absolut freien Zugriff bietet der neue Kühlschrank hingegen ab sofort von unterwegs: Anhand individueller Nutzerprofile kann die ganze Familie ihren Kalender synchronisieren, ToDo Listen austauschen oder Nachrichten auf das Display schicken. Und auch die Shopping List kann mit einer verbesserten Kamera Ansicht und benutzerfreundlichem Drag-and-Drop System punkten. CityCube Berlin, Halle B · www.samsung.de

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Philips Hue versteht sich bestens mit den Plattformen von Apple, Amazon, Bosch, devolo, Innogy, Logitech, Nest, Philips TV, SmartThings oder Telekom

Philips

Augmented Reality

Hue smarter than ever

Smartfrog Cam

Auf der IFA 2017 wird Philips neue Produkte und Anwendungsbeispiele für das Personal Wireless Lighting System präsentieren. Philips Hue umfasst mittlerweile rund 50 verschiedene Lampen, Leuchten, Schalter und Sensoren, die sich per App, durch mobile Dimmschalter, Sensoren und Anwendungen anderer Anbieter flexibel steuern lassen. Dank 700 Hue Apps sind die Steuerungs­ möglichkeiten unbegrenzt. Per Sprachassistent lassen sich einzig­ artige Lichtstimmungen individuell einstellen. Die einzelnen Philips Hue-Lichtquellen sind nicht nur untereinander vernetzbar. Eine Bridge lässt sich auch nachträglich ergänzen, um die Steuerungs- und Anwendungsmöglichkeiten nach Belieben zu erweitern. Sie ermöglicht auch die nahtlose Vernetzung mit anderen Halle 22, Stand 101 · www.lighting.philips.de Smart Home-Plattformen. 

Was in Ihrer Wohnung passiert, wenn Sie nicht vor Ort sind, erfahren Sie mithilfe eines Gadgets wie der Smartfrog Cam. Das kleine Gerät (7,6x11 Zentimeter) mit WLAN und App-Anbindung ist im Wesentlichen eine Überwachungskamera mit Nachtsicht, bietet aber einige Zusatzfunktionen. So sind ein Bewegungsmelder, ein Lautsprecher und ein Mikrofon integriert. Damit taugt die Smartfrog Cam auch als Babyfon und Einbruchsschutz. Das Mietmodell für monatlich 5,95 Euro beinhaltet die Smartfrog Cam, Zugang zur App und zum Video-Speicher. Halle 6.2, Stand 144 · www.smartfrog.com/de-de/

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küche + architektur | 59

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international fairs | ifa

Fisher & Paykel

Eine Schublade, die spülen kann Die coolGiants® AG ist für ihr Premium-Marken-Portfolio bekannt. Neben SubZero, Wolf und Falcon gehört zu der Produktwelt auch die Marke Fisher & Paykel. Seit über 80 Jahren entwerfen die Entwickler von Fisher & Paykel modernste Kühl- und Kochgeräte. 1934 in Neuseeland von Maurice Paykel und Woolf Fisher gegründet, ist das Unternehmen zu einem globalen, designorientierten Unternehmen mit mehr als 3.000 Mitarbeitern angewachsen. Insbesondere mit der Entwicklung des Schubladengeschirrspülers hat man erfolgreich neue Wege eingeschlagen. Kompakt mit 410 (H) x 599 (B) x 571 mm(T) ist er vollflächig integrierbar in jede Möbelfront. Nachhaltig und ressourcenschonend beträgt der Wasserverbrauch nur 6 Liter für 6 Maßgedecke, 9 Programme mit Schnellprogramm 30 Min. und leise mit 43 db(A) ist die Spülschublade auch als Doppel einzuplanen. Auf der IFA 2017 wird sich Fisher&Paykel mit einer umfassenden Halle 3.1, Stand 109 · www.coolgiants.de Produktpalette präsentieren.

Morphy Richards

Stylische Küchengeräte Gleich zwei modische Produktlinien für die Küche präsentiert Morphy Richards auf der IFA: Evoke und Rose Gold Collection. Zudem wird das Sortiment der britischen Traditionsmarke um die leistungsstarken, kabellosen Supervac-Staubsauger ergänzt. Evoke ist die neue, luxuriöse Frühstückslinie im traditionellen Stil von Morphy Richards. Sie umfasst zwei Toaster sowie Wasserkocher in Krug- oder Pyramidenform. Das hochwertige Edelstahlgehäuse und die sanft geschwungene Form lassen Raum für Funktionalität. Ein 2,2 kW starkes Heizelement bringt 1,5 Liter Wasser im Nu zum Kochen und ein entnehmbarer Kalkfilter sorgt für reine Heißgetränke. Zur Stromversorgung steht der Evoke Wasserkocher kabellos auf einer 360°-Basis. Beleuchtete Bedienelemente runden das Design ab und erleichtern die Handhabung. Der Evoke

Wasserkocher und Toaster der Rose Gold Collection.

60 | k + a

Toaster ist mit zwei oder vier Toastschlitzen erhältlich und bietet sieben Bräunungsgrade sowie eine Abbruch-, eine Auftau- und eine Wiederaufwärmfunktion. Eine weitere Neuheit von Morphy Richards sind der Wasserkocher und ein Toaster der trendigen Rose Gold Collection. Die Geräte kombinieren das ikonische Retro-Design der beliebten AccentsProduktlinie mit Details in der Trendfarbe Rose-Gold. Auch die beliebten Küchengeräte der intelligenten Total Control Produktserie und die leistungsstarken Breeze und Turbosteam Bügeleisen werden auf der IFA präsentiert. Zudem gibt es dieses Jahr ein Update für die preisgekrönte Redefine-Produktlinie: Der Redefine Glas-Wasserkocher ist nun auch mit Temperaturvorwahl Halle 9, Stand 114 · www.morphyrichards.de erhältlich.


Meisterwerke aus Edelstahl. Exklusiv von BLANCO STEELART.

BLANCO STEELART bietet hochwertige Spül- und Funktionsbereiche aus Edelstahl für den individuellen Einrichtungsstil. Mit den Becken, Spülen und Arbeitsplatten aus der High Tech-Manufaktur eröffnen sich ungeahnte Möglichkeiten für die Küchenplanung. Mit hohem Designanspruch, jahrzehntelanger Erfahrung in der Verarbeitung von Edelstahl und Leidenschaft für das perfekte Detail entstehen einzigartige Lösungen zum Spülen, Vorbereiten und Kochen – vor allem aber zum exklusiven Wohnen. Geben Sie Ihren Ideen mit BLANCO STEELART Raum. Mehr Informationen finden Sie auch im Internet. www.blanco-steelart.de


Foto: Gorenje

Architektur + Trend | Küchen

Visionär, hochwertig und designorientiert Gorenje bricht auf Positiv waren die Zahlen der Gorenje Gruppe, des größten globalen Unternehmens Sloweniens, für das vergangene Jahr, mit der die beiden neuen Geschäftsführer der Gorenje Vertriebs GmbH in München, Andi Miklav und Uroš Marolt, sich vorstellten. Auf dieser Basis präsentierten sie gemeinsam mit Vertriebsdirektor Peter Herzberger und Marketingleiter Julian Lietzau den strategischen Plan des Unternehmens für die DACH-Region für 2016 bis 2020.

U

roš Marolt begann seine Kariere 1997 bei Gorenje. Nach Stationen im Innendienst und in der Geschäftsführung in Polen und Österreich wurde er 2011 Mitglied des Vorstandes. Seit Beginn 2017 ist er nun auch Mitglied der Geschäftsführung der Gorenje Vertriebs GmbH in München und Regionschef für Deutschland, Österreich und die Schweiz. Sein Geschäftsführungskollege Andi Miklav war während seiner 28-jährigen Unternehmenszugehörigkeit nach zwölf Jahren im Produktmanagement verstärkt in Übersee aktiv.

„Wenn wir es in Deutschland schaffen und unsere Ziele erreichen, dann schaffen wir es auch in anderen Ländern“, Uroš Marolt (r.) und Andi Miklav (2.v.l.) freuen sich auf ihre Aufgabe zusammen mit Peter Herzberger (l.) und Julian Lietzau (2.v.r.).

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Von München aus wird er sich vor allem um das Produkt und die Marke in dieser Region kümmern. Die Gorenje Gruppe hat 2016 weltweit mit rd. 11 000 Mitarbeitern (65 davon in München) einen Umsatz von 1,258 Mrd. Euro erwirtschaftet und damit 2,7 % mehr als 2015. Da das erste Quartal 2017 bereits besser als der gleiche Zeitraum im Vorjahr abschloss, ist das Führungsduo überzeugt, dass der für 2017 geplante Umsatzzuwachs der Gruppe von 4,5 % erreicht wird. Die Exportquote des sloweni-


Küchen | Architektur + Trend

Special Edition des Gorenje RetroKühlschranks: Vintage-Hülle mit modernem, energieeffizientem Innenleben

schen Unternehmens liegt bei 95 %, 90 Länder werden beliefert, 91 % davon liegen in Europa und mit rd. 150 Mio. Euro Umsatz im Jahr 2016 ist die Dach-Region eine der wichtigsten für das Unternehmen, die nach den Worten von Andi Miklav ausgebaut werden soll, mit dem Ziel, bis 2020 200 Mio. Euro Umsatz zu erreichen. „Im Mutterland der A-Marken werden wir dazu die Sichtbarkeit der Marke Gorenje im stationären Handel intensivieren“, so der Stratege. Weitere operative Ziele sind die Straffung des Produktportfolios, die Anpassung und Verbesserung der Verkaufsstruktur sowie die Erhöhung des Ertrags. Näher zum Kunden Peter Herzberger, seit 20 Jahren bei Gorenje tätig, stellte die im Januar 2017 gestartete Neuausrichtung im Key Account Management vor. Sein Team wurde strukturell angepasst, erweitert und konzentriert mit dem Ziel, den direkten Kontakt zu allen wichtigen Abnehmergruppen weiter zu intensivieren. Großhandel und C+C, Buying Groups, Chains/Media Saturn, Küchen- und Möbelhandel, Online-Handel sowie Warenhäuser/Versender haben jeweils ihren eigenen Ansprechpartner: „Mit der Umverteilung der Aufgaben im Key Account Management stellen wir noch besser sicher, dass unsere Kunden zu jeder Zeit auf allen Vertriebskanälen umfassend persönlich betreut werden“, so Peter Herzberger. Zudem wurden die 15 Vertriebsregionen in Deutschland u.a. nach Verkaufskennziffern und Einkommensverteilung neu definiert und an 15 Außendienstmitarbeiter gegeben, um eine Allround-Betreuung zu sichern. Auch die Innenorganisation wurde verändert und eine feste Zuordnung zum Außendienst und zum Kunden errichtet, da die persönliche Bindung als wesentlich für optimale Prozesse erkannt wurde. Der Call-Center routet den Zugriff auf die eigenen Kundendienstorganisationen und sorgt für die Qualität der After Sales Services. Und die Produktstruktur? Derzeit 600 verschiedene Produkte in allen Kanälen und Kategorien sollen um 100 Geräte bis 2018 reduziert werden und damit die Steigerung des Ertrags sichern. Da jedes fünfte Gerät im Fachhandel ein Sondermodell ist, werde man sich auf Spezialsortimente konzentrieren und die Merkmale „Farbe+Design“ stärker ausbauen. Das Ziel ist, von der Einstufung als Marke im Einstieg „modern+value for money“ zu Premium „modern+customer centric“ zu gelangen. Dazu werden nicht nur mehr platzierte Geräte im Fachhandel beitragen, sondern auch die von Julian Lietzau skizzierten Faktoren, die die Customer Journey beeinflussen. Ob Online-Bewertungen, Influencer und das Word-of-Mouth-Marketing, Gorenje will seine Kunden kennen, um sie zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu erreichen und so die Sichtbarkeit in der Zielgruppe erhöhen. Sponsoring, wie der EHF Champions League und der nächsten zwei Europameisterschaften im Handball, sowie die Fortführung der „JUMPSerie“ und die Maßnahmen der „Bulli-Kampagne“, wie die „Bulli Piep Show“ und „Schein-Heilig“, am PoS wird die Marke Gorenje als modernes und kundenorientiertes Unternehmen positioniert. Dazu gehören ebenso die Teilnahme an der IFA in Berlin (Halle 1.1/201) und die Präsenz auf der area30 in Ostwestfalen.  www.gorenje.de küche + architektur | 63


Architektur + Trend | Küchen

Damaris Landmesser, Head of Trade Marketing Operations, Michael Wolf, Product Manager Laundry, Norbert Behringer, Director Product Line Kitchen Electrolux Deutschland und Österreich, Elisabeth Lokai-Fels, Pressesprecherin Electrolux Deutschland, Britta Amara, Marketing Manager Cluster Germany/Austria, Geschäftsführer Brian Fogh, Horst Nikolaus, Director Sales, Andreas Gelsheimer, Product Line Manager Home Care.

Always an idea ahead AEG – Konsumentenerlebnis im Schulterschluss mit dem Handel

Brian Fogh ist seit April Geschäftsführer der Electrolux Hausgeräte GmbH in Deutschland und Cluster Manager Deutschland und Österreich. Gemeinsam stellen sich sein Management-Team in Nürnberg und er der Aufgabe, nach der Neupositionierung im Herbst 2016 (AEG Reloaded) die Electrolux Premium-Marke AEG im Fachhandel und bei den Konsumenten weiter voranzubringen.

N

Die Induktionskochfelder der AEG MaxiSense-Reihe richten sich automatisch nach den Maßen des verwendeten Kochgeschirrs. Durch die PowerSlide-Funktion wird das Kochfeld in drei Leistungsbereiche eingeteilt: Erhitzen, Kochen und Warmhalten. So können Töpfe, Pfannen und Co. einfach nach rechts oder links verschoben werden, ohne dass die Temperatur neu eingestellt werden muss. 64 | küche + architektur

atürlich legen wir bei unseren Produkten Wert auf technische Raffinessen, aber nicht ausschließlich“, so Brian Fogh. „Denn bei der Entwicklung neuer Geräte stehen in erster Linie die Bedürfnisse des Konsumenten im Vordergrund. Daran orientieren wir uns, um ein Gerät zu entwickeln, welches diese bestmöglich erfüllen kann.“ Konsumenten seien bereit, mehr für langlebige Produkte, die einfach zu bedienen sind und einen hohen Nutzen aufweisen, auszugeben. „Für den Handel und uns bedeutet dies, dass wir gemeinsam eine große Chance haben, höherwertige Produkte zu verkaufen, die beiden Seiten eine gute Marge garantieren“, so Brian Fogh weiter. Zwar habe man mit der Einführung der neuen Range in Deutschland den Verlust von Marktanteilen in Kauf genommen, jedoch kenne man die Gründe und wisse genau, wie man zurückkommen könne. Etwa mit den neuen Waschmaschinen und Wäschetrocknern, die per MyAEG App, die auch einen Pflegeratgeber bereithält, gesteuert und deren Waschzyklen ganz individuell eingestellt werden können. Per App kontrollieren lässt sich auch der smarte AEG-Saugroboter RX9, der selbst schwer zugängliche Stellen selbstständig reinigt. Die GfKZahlen zeigen ein zweistelliges Wachstum bei Induktionskochfeldern, besonders bei denjenigen mit flexibler Induktion. Daran will AEG


Küchen | Architektur + Trend

teilhaben und bietet ein „best in class“-Konsumentenerlebnis mit der neuen MaxiSense-Range mit interaktiver Benutzerführung im „Windmühlen-Design“, die dank extraflacher „Slimfit“-Bauform problemlos in jede Arbeitsplatte passt und damit zudem Vorteile für den Ersatzbedarf mitbringt, denn die Arbeitsplatte muss nicht ausgetauscht werden. Backöfen mit unterstützenden Dampffunktionen gehören dazu und für den Kühlschrank wird, neben dem Organisationssystem CustomFlex für jede wichtige Nische, zur IFA in ausgewählten Geräten eine drehbare Ablage für einfachen Zugriff auf die im hinteren Teil gelagerten Lebensmittel gezeigt. Sie wird ab 2018 erhältlich sein und ist selbstverständlich als Sonderzubehör nachrüstbar. Handelspartner elementar wichtig Nachdem der Wechsel der Ausstellungen im Elektrohandel wie auch im Küchenfachhandel von Oktober 2016 bis März 2017 auf die neue AEG-Reloaded Range gelungen sei, kommt nun ein umfangreiches Handelsmarketingkonzept für die Partner mit Abverkaufsunterstützung durch Trainings am PoS durch Sell-out Spezialisten und OnlineTools für Cross-Channel-Retailing zum Tragen. Denn wie Damaris Landmesser ausführte, lassen sich stationärer Handel und Online-Präsenz nicht trennen. Das Internet wird vom Kunden auf dem Weg zur Kaufentscheidung genutzt und deshalb vom Hersteller gezielt mit einbezogen. Und der Handel findet hier ein Online-Toolkit mit einem Fundus für eigene CD-Bausteine für Online Aktivitäten, sei’s Banner oder Social-Media-Präsenz. Vor Ort im Handel unterstützen maßgeschneiderte Shop-inShop Systeme das unverwechselbare Gesicht der Marke. Im Elektrohandel lässt die AEG Aktiv Küche die Einbau-Highlights im echten Küchenumfeld direkt und emotional erleben. Und für den spezialisierten Küchenfachhandel stellt das Unternehmen im Kitchen Center Löhne (vormals MAZ) zur Küchenmeile die AEG Mastery Küche vor. Zusammen mit namhaften Küchenmöbelherstel-

lern soll mit der Inszenierung der Highlights der Mastery Range in vordefinierter Konfiguration eine hohe Wiedererkennung der Marke AEG erreicht werden. Mit ProBlack/Professional Line steht nur für den qualifizierten Küchenfachhandel ein eigenständiges Sortiment mit eigenem Katalog bereit. Die Produktrange im gehobenem und designorientierten Bereich enthält alle Neuheiten, z.B. SteamPro, ComfortLift, CustomFlex etc Überzeugend sind die vielfältigen Varianten, nachhaltige Erlebnisse durch Kochevents zu ermöglichen, ob mit der AEG Taste Academy, der AEG-Kochzeit, die in Deutschland an acht Locations stattfindet, oder Kochvorführungen vor Ort im Handel. Den Stellenwert des qualifizierten Küchenfachhandels für AEG mit seinem anhaltenden wertmäßigen Wachstum unterstreicht die Verpflichtung eines Business Development Managers sowie von drei zusätzlichen Außendienstmitarbeitern speziell für diesen Bereich. Kampagne 130 Jahre AEG Darüber hinaus erwartet sowohl den Küchen- als auch den Elektrohandel, mit dem Start der IFA (Halle 4.1/101) eine Jubiläumskampagne mit umfangreichem PoS-Material anlässlich 130 Jahren AEG. Unter dem Motto: „Wir verschenken Sorglosigkeit“ bietet AEG dabei in beiden Vertriebskanälen Aktionsgeräte, auf die bis zum Jahresende 13 Monate Extragarantie gewährt werden. Kunden im Küchenund Möbelhandel dürfen sich über die Garantieverlängerung auf die komplette AEG Kommission freuen, wenn sie mindestens zwei ihrer Geräte aus der Sonderedition auf aeg.de registrieren lassen. Auch in Zukunft wird das Unternehmen seine Handelspartner fördern: „Dazu gehört beispielsweise, dass wir unsere Partner in der Sortimentsgestaltung beraten und ihnen in Form von Trainingsprogrammen auch die richtigen Verkaufsargumente an die Hand geben“, so Brian Fogh. „Denn nur so können wir gemeinsam jeden Verbraucherwunsch bestmöglich erfüllen und unserem Status als Top-Marke gerecht werden, der Kunden zu hundert Prozent www.aeg.de vertrauen.“ 

Brian Fogh, Geschäftsführer der Electrolux Hausgeräte GmbH in Deutschland und Cluster Manager Deutschland und Österreich

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Architektur + Trend | Küchen

Die Geschäftsleitung der Miele Gruppe (v. l.): Dr. Stefan Breit (Technik), Dr. Markus Miele (geschäftsführender Gesellschafter), Olaf Bartsch (Finanzen und Hauptverwaltung), Dr. Reinhard Zinkann (geschäftsführender Gesellschafter), Dr. Axel Kniehl (Marketing und Vertrieb).

Miele-Gruppe weiter auf Wachstumskurs Fachhandel stärkt Position des Familienunternehmens Vor allem die große Nachfrage nach Einbaugeräten und Staubsaugern hat dem Hausgerätehersteller Miele im Geschäftsjahr 2016/17 kräftige Wachstumsimpulse beschert. Insgesamt stieg der Umsatz des Gütersloher Familienunternehmens um 5,9 Prozent auf 3,93 Milliarden Euro.

E

rheblich zu dieser Entwicklung beigetragen hat der deutsche Markt, auf dem ein Plus von 6,8 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro erzielt werden konnte. Die Zahl der Miele-Mitarbeiter stieg im Ende Juni abgelaufenen Geschäftsjahr weltweit um 6 Prozent auf rund 19 500. In Deutschland erhöhte sich die Zahl der Beschäftigten um 5,4 Prozent auf knapp 11 000. Für das laufende Geschäftsjahr zeigt sich der Hausgerätehersteller zuversichtlich. Das Unternehmen rechnet „mit einer spürbaren weiteren Steigerung von Umsatz und Stückzahlen“. Die Umsatzentwicklung sei angesichts der erschwerten Bedingungen in wichtigen Märkten wie Russland, der Türkei oder – währungsbedingt – Großbritannien „sehr zufriedenstellend“, analysierte die Miele-Geschäftsführung. Dies gelte umso mehr, da der Preisdruck in nahezu allen rele­ vanten Produktgruppen und Märkten durch den preisaggressiven Auf­ tritt anderer Hersteller weiter zugenommen habe. Dem werde man weiterhin seinen Anspruch auf die Qualitäts- und Innovationsführerschaft der Branche entgegensetzen, etwa in Form hochwertiger Spitzenmodelle mit exklusiven tech­nischen Features. Parallel werde man auch Einstiegs- und Aktionsgeräte durch mehr Leistung und Komfort attraktiver ausstatten und in Einzelfällen Preispunkte neu besetzen. Verknüpft sei dies mit dem steten Ausbau des weltweiten Markenauftritts, online wie stationär, was dem Geschäft in immer mehr Märkten zusätzlichen Schub verleiht. Starkes Wachstum auch in USA, Australien, Kanada und Asien Neben dem deutschen Markt, in dem sich Miele erneut als unangefochtener Marktanteilsgewinner der letzten Jahre beweist, konnte das Unternehmen seine Umsätze vor allem auch in den USA, in Australi66 | küche + architektur

en, Kanada, Österreich und in einer Reihe asiatischer Märkte steigern. Auch in Großbritannien baute Miele – in Landeswährung – sein Geschäft erheblich aus, was durch die Brexit-bedingten Währungseffekte aber mehr als aufgezehrt worden ist. In Südeuropa hingegen haben sich Italien und Spanien eindrucksvoll zurückgemeldet. Der Exportanteil des Unternehmens hält sich mit nach wie vor 70,0 Prozent praktisch konstant. Smartes Verhalten – smarte Resultate Im Bereich der vernetzten Hausgeräte hat der langjährige Vorreiter auch im Berichtsjahr mehrfach Zeichen gesetzt: Seit vergangenem Herbst formiert sich der neue Geschäftsbereich Smart Home, mit Entwicklung, Produktion und Vermarktung unter einem Dach. Vielversprechende Start-ups unterstützt Miele über die neu gegründete Tochter Miele Venture Capital GmbH, bis hin zu direkter Kapitalbeteiligung. Inhaltlich stehen hier Geschäftsmodelle, Technologien und Anwendungen rund um Themenfelder wie Smart Home oder Industrie 4.0 im Fokus, außerdem innovative Fertigungs- oder Produkttechnologien. Kontinuierliche Investitionen Im abgelaufenen Geschäftsjahr lagen die Investitionen der Miele Gruppe bei insgesamt 225 Millionen Euro. Das sind 41 Millionen Euro oder 23 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Dabei entfielen zwei Drittel des Gesamtbetrags auf die Standorte in Deutschland, wovon wiederum rund 60 Prozent in die Entwicklung neuer Geräte sowie in Ausbau, Umrüstung und Modernisierung der Produktion investiert wurden. www.miele.de 


Die guten Adressen der Branche | VISITENKARTEN

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Ballerina-Küchen Heinz-Erwin Ellersiek GmbH Bruchstraße 47–51 · 32289 Rödinghausen Tel. 05226 5990 · Fax 05226 599211 info@ballerina.de · www.ballerina.de

Express Küchen GmbH & Co. KG Am Mühlenbach 1 · 49328 Melle Tel. 05226 5942-0 · Fax 05226 5942-4200 info@express-kuechen.de www.express-kuechen.de

nobilia-Werke J. Stickling GmbH & Co. KG Waldstraße 53-57 · 33415 Verl Tel. +49(0)5246 508-0 · Fax +49(0)5246 96999 info@nobilia.de · www.nobilia.de

Brigitte Küchen · H. Frickemeier Möbelwerk GmbH Boschstraße 17 · 32120 Hiddenhausen Tel. 05223 9822-0 · Fax 05223 9822-40 www.brigitte-kuechen.de vertrieb@brigitte-kuechen.de

Naber GmbH Enschedestraße 24 · 48529 Nordhorn Tel. +49 5921 704-0 Fax +49 5921 704-140 info@n-by-naber.com · www.n-by-naber.com

Nolte Küchen GmbH & Co. KG Anni-Nolte-Straße 4 · 32584 Löhne Tel. 05732 899-0 · Fax 05732 899-8265 info@nolte-kuechen.de · www.nolte-kuechen.de

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VISITENKARTEN | Die guten Adressen der Branche

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Poggenpohl Poggenpohl Möbelwerke MöbelwerkeGmbH GmbH Poggenpohlstr. 11 •· 32051 Herford 381-0 ·• Fax Fax 05221 05221381-321 381-321 Tel. 05221 05221 381-0 info@poggenpohl.com·•www.poggenpohl.com www.poggenpohl.com info@poggenpohl.com

Rotpunkt Küchen GmbH Rotpunkt Küchen GmbH Rotpunkt Küchen GmbH Bünde Ladestraße 52 · 32257 Ladestraße 52 52 ·· 32257 32257 Bünde Bünde Ladestraße Tel. +49 5223 6900-0 Tel. +49 +49 5223 5223 6900-0 6900-0 Tel. Fax +49 5223 6900-100 Fax +49 5223 6900-100 Fax +49 5223 6900-100 info@rotpunktkuechen.de info@rotpunktkuechen.de info@rotpunktkuechen.de www.rotpunktkuechen.de www.rotpunktkuechen.de www.rotpunktkuechen.de

Schüller Möbelwerk KG Rother Straße 1 · 91567 Herrieden Tel. +49(0)9825 83-0 · Fax +49(0)9825 83-1210 info@schueller.de · www.schueller.de

pronorm Einbauküchen GmbH Höferfeld 5–7 · 32602 Vlotho Tel. 05733 979-0 · Fax 05733 979-300 info@pronorm.de · www.pronorm.de

Sachsenküchen Hans-Joachim Ebert GmbH Dresdner Straße 78 · 01744 Dippoldiswalde Tel. 03504 6481-0 · Fax 03504 6481-35 info@sachsenkuechen.de · www.sachsenkuechen.de

zeyko Möbelwerk GmbH & Co. KG Am Fohrenwald 1 · 78087 Mönchweiler Tel. 07721 942-0 · Fax 07721 942-222 info@zeyko.de · www.zeyko.com

Ausgabe 4/2017 · 5. Jahrgang · www.kuecheundarchitektur.de

Das Magazin für professionelles Einrichten

Previews IFA 2017 und Hausmessen 2017

Zeyko ist zurück · Zuverlässiger, innovativer und exklusiver als je zuvor Vom Küchenspezialisten zum Innovator · „Wer aufhört, besser zu werden, hat aufgehört, gut zu sein.“ (Martin Luther) Küchenmeile · Die Informations- und Orderplattform für Trends und Innovationen rund um die Küche

Das Magazin für professionelles Einrichten

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M. Westermann & Co. GmbH Bahnhofstraße 205 · 59759 Arnsberg Tel. 02932 476-0 · Fax 02932 476-55 aluments@wesco.de www.wesco-aluments.de

Redaktionsbüro „küche + architektur“ Weißheimerstraße 7 · 67549 Worms Tel. 06241 979708-0 · Fax 06241 979708-17 kueche@fachschriften.de www.kuecheundarchitektur.de

Tische / Stühle

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Die guten Adressen der Branche | VISITENKARTEN

Systemceram GmbH & Co. KG Berggarten 1 · 56427 Siershahn Tel. 02623 600-10 · Fax 02623 600 790 info@systemceram.de · www.systemceram.de

Küppersbusch Hausgeräte GmbH Küppersbuschstraße 16 · 45883 Gelsenkirchen Tel. 0209 401-0 · Fax 0209 401-303 info@kueppersbusch.de · www.kueppersbusch.de www.facebook.com/kuppersbuschcom

Franke GmbH Küchentechnik Mumpferfährstraße 70 79713 Bad Säckingen Tel. 07761 52-0 · Fax 07761 52-294 www.franke.de/ks

Hailo-Werk Daimlerstraße 8 · 35708 Haiger Tel. 02773 82-0 · Fax 02773 82-1261 info@hailo-einbautechnik.de www.hailo-einbautechnik.de

Naber GmbH Enschedestraße 24 · 48529 Nordhorn Tel. +49 5921 704-0 Fax +49 5921 704-140 naber@naber.com · www.naber.com

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BLANCO GmbH + Co KG Flehinger Straße 59 · 75038 Oberderdingen Tel. 07045 4481-100 · Fax 07045 4481-299 info@blanco.de www.blanco-germany.com/de

GERÄTE

SPÜLEN / ARMATUREN

PYRAMIS Deutschland GmbH Wilhelmstraße 4 · 35683 Dillenburg Tel. 02771 36007-0 · Fax 02771 36007-20 www.pyramisgroup.de

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Cosentino Deutschland GmbH Birkerfeld 48 · 83627 Warngau Tel. 08024 90228-0 · Fax 08024 90228-29 info.de@cosentino.com · www.silestone.com

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0,67% Zentralkosten Die Summe aller notwendigen Kosten die zum Betrieb des Verbandes anfallen. Bezogen auf den kumulierten Netto-Einkaufsumsatz im Jahr 2016 bei Verbandslieferanten. Bedeutet: mehr Geld in den Kassen unserer Mitglieder.

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